KNiiu vlikm IMÄ prvl» Vln 1 so ^ 7t). JUsifgUNg x5,«»«»nt WüebMtllol« »»«dsnm»!. ts»l. WBO VsrvvsttuUg «. övoktiruetlaesl (7»t. kßr. H0S«): UmCU^« «t.< v»t«kl. kvokpoil» dOtt>>>». «Ms» «I«n IS. «il 1920 «««». « ow. »,0W.» -4 «n. Maridorrr seimW Mareks Ginvemahme Der deutlge Derdandlvnostao lm Mittelpunkte des Interesses e«^i^ou»kr. 7 am ffsltsir, 6en 16. uaä 8sm«ta«. 6sn 17. Asst ew IlM fNÜUlM ?u >velekem >vlr 6a8 kxeekrts pudlikum kerirliek e!n!a6en. ie heutige Verhandllmg vor dem Gtaatsgerichtshos herrschte au^rord«ntlich großes Interesse, da sür heute die Sinver» »ahme des Angetlagten Dr. Vladimir M a« e e k, des gewesenen vizLprSsidenten der Kroatischen Bauernpartei, angesetzt »var. Autzer den »«rttidigern and Vertretern der jugoslawischen Presse warm auch zahlreiche ausländische Beri«hterstatter anw^end. Zuerst wurde die Einvernahme des gewesenen Oberstleutnants Be gi 6 sortge« setzt, der auch heute aus seinen gestrigen Au^gen beh^rte. Die Verteidiger wiesen darauf ^n, daß seine Aussagen nicht ernst zu nehmen feien, da der AngeNagte geistig auherordentlich verwirrt und fich d«r Bedeutung seiner Aussagen selbst nicht bewuht f-i. Nach einer kurzen Pause wurde nach 1l Uhr der Angeklagte Dr. M a L e k in den Saal gesiihrt. Ex sieht sehr gut auS und man merkt ihm das lange Verweilen in der UntersuchunA^st höchstens nur daran an, daß er noch etwas blässer ist als gewöhn« li<^ Seine Aussagen sind präzis und klar. Dr. Maöek ist angeklagt, er habe dem Mit-angenagten JelaSie «lM, Bernardi«! dagegen kvyy und später noch 400V Dinax zur Anschassung von Massen und zur ^loh-nung von agilen Mit<^edern der terroristischen Organisation gegeben. Die Anklage belastet ihn serner, er habe durch Ielaci^ den Wast^rt Ku»^6 wissen lassen, er möge die Revolver in Verwahrung nehmen. Auch hätte er stlr d^ Wek!^achtSnummer des „Dom" einen Artikel geschrieben, worin er sich für die LoStrennung l^oatiens einsetzte. Dr. M a e e k erklärte in seiner Sinver-nlchme, er habe iiberhaupt nii^ gewuht, dah irgendeine terroristische Organifatton bestehe. Jelaeiä habe er Geld lediglich zur Unterstiitzung von bedürst. Mitgliedem der Jugendorganisation gespendet. Mt Vegi^ ^e er nie Geschäfte abgewickelt und hätte ihm auch nie Geld gegeben. Die Erklärun gen Begiü* erachte er als Folgen seines Geisteszustandes. UebrigenS habe Jelaölö seine sriil^ren Aussagen, Dr. Maiek hätte ihm ausgetragen, die Revolver ttuntiö zur Ausbewahrung zu iibergeben, widerrufe«. Hinsichtlich deS wkriminierten Artikels im „Dom" erklärte Dr. Maöek, er hätte chn tat sächlich geschrieben, doch sei in dem^lbe» nicht der geringste Schatten von dem ent» halten, was die Staatsanwalt behaupte. Im übrigen stimmen die Aussagen de« Angekldg ten mit seinen früheren de? Polizei und dem Untersuchungsrichter gegebenen Srklä« rungen ttberein. Beziiglich JelaLiä' erNärte Dr. Maöek, er sei ihm politisch näher gestan den, zu B!qi,5 sei er jedoch persönlich in näheren Beziehungen gestanden, da dieser ihn östers nach Hause begleitet habe, ins« blondere da das Geriicht verbreitet worden sei. daß gegen ihn ein Attentat geplant wäre. Die Einvernahme Dr. MaiekS dürfte wah, scheinlich noch im Laufe des heutigen Ras^ mittags beengt werde«. Dor einer Hungersnot tn Nußland? Der Höhepunkt der Agrarkrise. — Die Sow jetS auf dem Rückzug. Di« entsä/ei^denden Tage für Sowjetruß-lonid sind gekommen. Bald wird es sich zei-flen, cch der Sowje-dstaat der furchtbaren Ge fahr entrinnen wird, d-ie ihm droht: der <^sahr einer Hlingersnot u?rd des schnellen Zusammenbruchs der gesamten Wirtschasts-PoUtii. Die Fvidhljahrsibestellun^ ist mißlungen. Alle Bemühungen der SvtvjetS, die Ballern zurückKugswinnen, müssen als gescheitert anges-ehen i»r^n. Es war schon schlimm genug, daß man die ganze Hoffnung auf die FrüHiahrsaussaat setzen mußte. Seit jeher hat in Rußland die Herbstbestellung entscheiiie'nde Rolle geslpielt. Das l^cksal der russischen Ernte war ge-wi^hnlich zu einem erheÄichen Teile schon vor dem ersten Schneefall entschieden. Im vergangenen .ycM hat kaum ein Bauer an die Saat Kenten können. DaS russische Dorf war bis in seine tiefsten Wurzeln aufge-wichst, MlfgewÄlh'lt durch die rücksichtslose Tozialifierungstaftit ^ Sowjet?- Der Kampf gegen die Indivi!>ual^Vauernwirt-schafteu lvurdc auf rein bolschewistische Art gefi'lhrt. Und das will viel heilen. Da« bedeutet Elend von Millionen Mnschen, Tot-schlttfl, Brandstiftungen, Raub twn sch.ver ermorbenem armseligen s^it. Die vielye-ridhmte Ko-lchos^Gewei^ung. die Kvllektivi-sierung dex einzelnen Bauernwirtschaften hat gerade im Spätherbst Ausmaße ange-nounnen, die nichts Gutes verspral^n. Der Rückschlag mar unvermeidlich, und er ist auch ge5l>m m«^n. Nachdenl die AolletRviifierungKstelüste der einzelnen Ei>w.seGonzen auf dem'Lande ermuntert, ja aufgezeischt wurden, nachdem den ganzen Winter hindurch die heftigste .vetze gegen die Pri^t-Bauernwirtschasten, verbunden mit schwersten Verfolgungen, ge trieben wurde, kam zu Wint^rSmde die Besinnung. Stalin, der .?^ptverantwortsiche für das Tlend des russisckic'n Dorfe?, hat ses. berühmt gewordene Warnung gegen den Foch's Memoiren St« ßlÄchz«»»« w «m» «««rtk» Wie „Matin" schreibt, werden am 6. März die Memoiren des verstorbenen Marschall F o ch gleichzeitig in Frankreich und Amerika erscheinen. Für diese Memoiren, die die gesamte Geschichte des Veltkrieges beHandel« werden, ^rrscht in der Oessent« VM. Pa ri s, lS. Mai. lichkeit großes Interesse, da allgemein erwartet wird, daß Foch nach seinem Ableben darin mancherlei AusNärungen über die eine oder andere, bisher rätselhafte Angelegen heit aus der Zeit des Weltkrieges geben u. rde. Haooer Abkommen und?AoungpIan LM. B r ü s sel, 1ö. Mai. Der franMsche Außenminister Briand setzte ^n Mnisterpräsi'denten Iaspar davon in Kenntnis, daß Belgien, Frankreich, England und Italien die Dokumente hinsichtlich der Ratifizierung des Haager Abkommens bereits hinterlegt haben, während Deutschland dies schon am 26. März getan hat. Damit erscheinen alle Formalitäten erfüllt, sodaß der Aoung-Plan in Kraft treten kann, sobald die Reparationskommission ihre Arbeiten beendet haben wird, was bereits in einigen Tagen der Fall sein dürfte. Kurze Nachrichten RO. Bombay, 15. Mai. Hier ist die Führerin der gandchistischen Freiwilligen SarojiniNaidu eingetroffen und niste gestern abends nach ^san ab, um den An-sturn: der Freiwilligen auf das dortige große SalKlager zu leiten. In Bulsar wurde das Tragen von Waffen strengstens unterlagt. Im ganzen j^reise Darsan ist auch jede Ansli sonen streng verboten. u Per- RO. Genf, 1ü. Mai. Der französische Außenminister Briand erklärte Journalisten gegenüber, er werde seine Denkschrift über die uropäische Union nichl nur den Regierungen aller europäisch Staaten, sondern auch Amerika, der Türkei, Rußland und Japan zugehen lassen. LM. M o « k a u, 15. Mn?. Eine ungeheure FeuerSbrunst hat die Stadt Pokrvwsk im Gouvernement Jarc-slav gänzlich zersti^t. Mnderheit blieb. Das Gesejj wird nun wie« der an das Unterhaus zur neuerlichen Be« ratung zurückgeleitet werden müssen. Dementi. VW. G n d a pest, IL. Mai. Die ungarische Presse dementiert entsch!ss dmst die Meldungen einiger rumänischer Blätter, wonach in Burgas eine Sendunst von italienischm Maschinengewehren, die für die geheime Bewaffnung Ungarns bestimmt gewesen sei, beschlagnahmt worden sei. ^ Börsenberichte Z ü r? ch, IS. Mai. Devisen: Veogr<»b 9.125, Paris 29.29, London 2b.132b, New-York öi7.12ö, Diviland 27.12, Prag lb.2S, Wien 72.91, Budapest 90.325, Berlin 12S.4L « L I u b l j a n a, 15. Mai. Devisen: Berlin 1352.59, Blldapest 989.87, Zürich 1095.90, Men 499.02, London 275.43, New York 5^.565, Paris 232.36, Pmg 167.95, Triest 297.15. Sine neue Niederlaae Macdonalds L o n d o n, 15. Mai. Die Regierung erlitt im Oberhause wieder eine on^findlichc Niederlage. Bei der Abstimmung über das Z^ohlengesetz lehnte das Haus die Borlage über die zwangsweise Vereinigung von Kohlenbergwerken ab, sodaß das Kabinett mit 12.? Stimmen in der 5onllt»x» äea l. .luvt l9S0, fkr, äer frelv. feuerveki' «nä ckereu l^ettuaxzsdteiwazx la M»r!dor. übertriebenen Eifer der Kvlltktivisatoren u. S^ialisatoren erlassen. Eine Veror1>nung folgte t>er anderen. Der entscheidende L^rS' ivechsel trat ein. ES zeigte sich, daß die Erfolge d«r Kolltttivisatoren zu einem erhek^ lichen Teil mir ans dem Papier existierten. Es hat sich als unrichtig herausgestellt, daß me-hr al« die .Hälfte aller ruffischen Baitern-HSfe sich sevbst verltugnet ha^ unt» in die Kolchosen eingetreten sind. Denn kaum wur de der Druck von oiben genrildert, als beinahe vier Fünftes der kolle^ivi^erten Beinern aus den Kollektivwirtschaften ausgetreten »varen. Jtrdessen kamen die Tage de? Frühjahrs- bestellung immer nä)er und näher. Die vi» tuation war katastrophal. Die entkollektwi,« lsierten Bauern sahen sich beraubt, «rfvlgt, entwurzelt. Die von dn Kollektivisierung verschont gebliebenen Landwirte befürchteten frülher oder später ein ä-hnlicheS „Schicksal. S«. glaMen an die KurÄn^rung Sta lins n?icht. Sie nahmen an, es handle sich um ein Mmi^ver. inn die Muern zu Feld-arbeiten zu bewegen, um dann aber nach der Ernte die Verfolgungen »vieder aufzunehmen. Dazu waren diejenigen Jndinidual dauern, die etwas für die Aussaat zurückgelegt hatten, vAll-ig au^^^eiplündert o^r sie hatten Angst, auAgeMndert zu werden. falls sie mit ihren mühevoll ersparten Taat beständen h<^rau?rückten. Und die Kcllektiv« wirtschaften, die sich vor dem Dslba/kel der ltntfvllektivisiernng retten konnten, klagten über Mangel an Inventar und an Unter-stützung seitens der verantwortlichen BchSr den. Die Traktoren, die bekanntlich die neue sozialistische Aeva in Rußland erSff-"en sollten, fehlten. Dort, wo sie eintrafen, kamen sie chnc' landn?irt'chaftliche Maschinen an und dort, wo die landwirtschaftlichen Maschinen waren, :r»ar weit und breit kein Traktor zu sehen. Es wollte unt> »voll-tc nicht klappen. Die kosts^rste Zeit verstrich. Heute, sieben Woch«^ nach Vvginn ..!?7andl,rer ,'^l'itunj^'' ?^ummer FttLas, Ken 16. Mnl 1S3V. Friihjahrsaui^'saatkani^ia^ne, ist dcr l'ffi zikll aukg<^tellte Saat^lan nur za Pro ^nt durchgeführt. Wie cr ausgeführt ist, !>avcn soll man lieber.zar nicht erst r-.'den. .'lber selbst nzvnn man von dr iveniflcn Wollen «l>e,^genv!nnnen wilrde! Niemand c^laubt an die Anfrichtisikeit des Stalinschen Kurswechsels und seligst d!<, die daran glauben wollen, verfügen über keine Mittel, um inl letzten ?lugenbli^ ihre Felder zu stellen. Indessen steht und fällt das WirtschaftS-Programm dcr Towje^s, der ^ünf-Iahres' Plan, init denl Aussall der kommenden Ernte. Imincr bedrohlicher wird die ?tVt in den Städten, inuner knapper die ^'elvns nnttelrationen, immer ungünstiger die Aus sichten auf »veitere Versorgung nicht nur der städtisckien, sonidern auch der ländlickien Bevölkerung. Sowjetruhland stehen schive« re Prüfungen bevor. Der Leiden^^ke^lch, den das russisch Volk trinkt, ist noch nicht leer. ?tl. B. Spaniens kommender Zantow tritt in« Kabinett Aaptschew ein Z U«»Ud>»»i »«» »«l>«rNch«> o f i a, l4. Mai. (Telunion.) Mit Be-»nllliAung des A-önigs wrrd Ministerpräsi« dent L ja p t s che w s)eute l>iit Z a n-f o w die vor drei Mmiaten ersclgloS ab gebro6ienen Verhandlungen wegen Unibil' du.ng dcr Regierung wieder aufnehnien, nm durch (5'inbeziehung der Gruppe Zankow ins Kabinett die ers6)ütterte (Einigkeit d^r Regierungspartei nnederherzustellen. Tie Frage ist allerdings, ob Zankow setzt geneigt ist, als Minister in ein neues Kabinet LjaptschewS einzutreten, da die Mei-nuldgen in seiner (Gruppe über diese Frage auseinandergehen. Der sogenannte militä-« rische Flügel der Gruppe beharrt auf der Forderung, daß Ljapt^w vsm Minister« prii-stdiunl zurücktrete und daß dk- innere WirtschastSvolitik Bulgariens grundiählich abgeändert nierde. Lsaptschew will das Prä sidium beibehalten und scheint das volle Pertrauen des >>e»«a>i«««le «« b«» »»ßisch« Pr»l«l«riat WHG Aus Berlin wird berichtet: Die Exekutive de? Aweiten Jnternatio« nale yat ein Manifest an die Arbeiter Rublands beschlossen, in dem es unter an-derem heißt: Die Gowjetregierung gibt vor, im ZIamen der Arbeiterklaffe zu regieren. Ihr müßt euch mit den Gl^i«^demokraten verbünden, um die Revolution zu retten. Bor allem muh das Bündnis der Arbeiter mit den Bauern wieder hergestellt werden. Mit der gewaUs^men Kolektivisierung, mit feder Enteignung der Bauernschaft muk Zchlutz gemacht werden; dem Bauern muh die Freiheit seiner Wirtschaft, die sreie Ver füguug über seinen Arbeitsertrog wiedergegeben und gesichert werden. Den Böltern der Sowjetunion muh die Freiheit wieder« gegeben werden: Freiheit des Wortes, Frei M der Organisation. Freie unabhängige Wahlen, Gchluh mit „der Todessttafe, mit den Massenhinrichtungen. Amnestie der Politischen vesangenen,^»echluft mit d. Schande, datz Männer und Frauen, die als Freiheitskämpfer der Arbeiterklasse in den Ker» kern des Aaren gesesien sind, lßeute in den Kerkern der G. P. U., in den «onzentra. tionslagern, in den Verbann?n-i5srte« Sibiriens schmachten. / )iach Meldungen ans Madrid beabsi6)tigt König Alfons, den ehemaligen Mnanz-ini-nister Santiago Alba, der der liberalen Partei anffchört, mit der Bildung eines neuen ^vbinetts zn beauftragen. ?Üba soll bereit sein, die Ministerprnsidentschaft zu übcmehmen, um alsdann Neuwahlen auszuschreiben. Seld bedeutet nicht alle« Die gesamte Londoner Presse beschäftigt «sich zurzeit mit einem sWderbaren ^?^anir, einem gewissen Marice PieterS. «eine Mutter starb l>or 6 Jahren in Texas und hin-terlietz ihrem Sohn die Kleinigkeit von Millionen Pfund. Das Beruwgsn ift inzwischen durch Zinseil Ulrd Zinsesqinsen bedeutend gewachsen. Jedoch hat Mr. PieterS lris jetzt noch keine ^^it gefunden, seine Evb-sck)aft anzutreten. Mr. Pieters bezeichnet sich' selbst als philesophischen lÄeschäftsmann. Er hat Handelslieziehungen in der ganzen Aelt und arl>eitet gleich.^itig an einem Hi--losotphischen Werk. „Ich kümmere mich ni6>t unr dieses Geld," erklärte der Sond«-rling denl Berichterltatter einer grossen L^ondoner Zeitung, „selbstverständlich sind 1)^ M'b lionen Pfund eine große Summe, aber Geld bedeutet ldoch nicht alles in der Welt. Ich soll die Eribschaft niit meinein Bruder teilen. Ich bin eigentlich nicht reich, aber ich kann mich als wohlhabend bezeichnen. Die Formalitäten, mit denen die Aushändigung der Erbschaft verbunden ist, sind inir äun«rst lästig. Außerdem l^e ich ja Zeit. Wenn ich schon sechs Jahre gvtnartet baibe, kann ich noch einige Zeit irxirten, bis ich Gelegenheit habe, nach Texas zu fahren und mich dort mit langweiligen l'^sch^chten zu beschäftigen. Der seit langem vorbereitete Äainps zwischen dem chinesischen Norden und den Truppen der Nationalregierung von Nanking ist mit einem konzentris^n Angriff der Nordarinee erneut zuln Ausbruch ge-koininen. An der Bahnlinic zlvijchen !>cn Provinzen Honan und .^iangsu sind schwere Ä^ümpfc iin Gange. Bei Tsauts6)^u haben Nordtrlbppen den l^elben Fluh überschritten. Eine andere starke Äolonne rückt längZ der Bahnlinie P«^king—.^^ankou naÄi Süden vor. Schließlich 5ain es bei Pengpu zuin li^mps um einen .^reuzungspilnkt dor <^isenlba)n Tientsin—^!anklng, bei dem die Nordtruppen die Oberhand behielten. Unter daupt'M'ann Pinter, der ver-l)eiratet war, wohnte«! seit Iahren in de'm-selbeil .^use' und lebten in l^stvr Freund^ schast, bis vor einiger Zeit .^>auptmann Pin ter deul Major Borwörse machte, daß dieser seiner Frau den Hof mache. Seither kam cs i>fter zu Eifersuchtsszenen zwischen den bei--den Freunden. So dürfte es auch heute ge- Die Sohara-Stfenbaftn Die französisäie »^^iegierung beabsichtigt den Bau eiiler Eisenbahn dnrch die Sahara, unl die Mittelmeergebiete durch deil direkten Schie^wnstrailg mit ^ranzi^'sisch-West-Afrika in Verbindung zn bringeu. Die Bau kosten sind auf rund ttVOV Millionen Dinar t»eranschlagt worden, wä^hreiid als Bauzeit ein Zeitrailm von acht Iahren angenonr-men wird. Die Schwierig^iten dieser An« läge werden als sehr bedenteird geschildert» denn die Sahara ist nickit, wie vielfach ange-nouru^en wird, eine weite, ebene von der Sonne verbrannte Sandfläche, sondern be« steht aus lustigen Plateaus, die von ausge« troctneten Flußbetten durchschnitten iverden, wechselnd mit zu Hügeln angehäuften Sand dünen. Ein anderer Teil der Wüste ist mit Lariottavunker 6 Roman von Elisabeth Ney. t)v 1^»rtla feueiitv»»««?. ll»u> ls»»i»). . Wie wohl deine schmale, kiihle .^and inei» nen brennenden SchlÄsen tut; sio müßte es schön sein, immer ruihen zu tönneir, wenn des Lebens rauhe Sdürme über einen dahin brausen. Willst d-u ?nir wieder aufrecht gellen helfen? 'Z^r Weg zu dir war meine ein zige .Hoffnung; sonst, ^i Gott . . „Sprich es nicht aus, .Hannes!" wehrte die junge Frmi erschrocken ab. „Sag' mir lie« ber, ims dich drückt, lieber Freund. Wie kann ich dir helfen?" „.Helfen, o inein G»tt, Carlotta, il>enn du a-uch diies noch tun Mrdest!" war die fast unsichere Entgeg-nung. .Ich will dir helfen, .Hannes," klang es schlicht ^ou ihren Lijppen. .,Sil> liebst dn mich noch, Earlotta!" rief .Hannes Fi'irst aufspringend, mit den: Versuch, die fchlankc Gestalt an sich zu pressen; aber Carlotta Duniker wich ihm abermals ons. „Nicht so, .Hainnes! Ich dächte, über diese .^eit wären wir hinweg," ivehrte sie ihm mit unsicherer Stimme. Hannes Fürst ivar die^ nicht ent^gangen, !Nid in sSlnen Augen zuckte es i^ltsain auf. „Carlotta, die Zeit heilt auch die grlißlen N?-unden. die u-n? das Lesben einst i chlug," entgegnete er dann, sa-nft nach rhrer Hand fassend, die s^e ihn: willenlos liberließ. „Ich l)abc^ dir unendlich ^vehe getan, du süße Frau, kannst du mir verzei'hen?" „Weshalb gräbst d-u in Vergangenem, Hannes?" fragte sie leise zurück, lvöhrend irber ihr eben noch rosig angehauchtes Gesicht ein kleiner Schatttn glitt, „.^tte ich dich wohl heute hier mit in ineines Vaters .Haus genommen, n^enn i6> noch im Grvll t^iMr gedenken würde? Aber nun sprich, Hannes, was willst du von mir?" „Dich will ich, Carlotta, dich!" erklan-g es da fast sinnlos vcr Lsrdensckiast von d<^s Mannes Lippell, und im nächsten Moment ljatte er die entsetzt Zurücktaumelnde ail sich gerissen «und bedeckte ihre Lippen mit Küssen. Sic ir>ehrte ihn? nicht; sie erwidertc aber auch nicht die Liebkoslung. Stumnl, leise stöhnend. la-g sie in seinen Armen. Als ex sie endlich freigab, tanmelte sie fast levl>0'S in dcil Sessel zurück. Firrsts Leidenschaft »var bei dem Anblick ihres mawnrorbleichsn Gesichtes, über das nun unaufhalitsaim große Tränen rollten, verflogen. In seiner impulsiven Art warf er sich wieder vor ihr auf die j^ie nnd bat geknirscht um Vergebung. „Mas — ivas imllst du von mir?" stam-mdten ihre zitternden Lippen. „Dich 'vill ich. deine NÄHe braiuche ich, wenn mir das !!?eben, meine Arbeit, meine Schaffenskraft erhalten bleiben soll," sti>hnte er leise. „Weise mich nicht von dir, Carlot' ta; denn oihn^! dich ist mein Dasein vernichtet!" „Und wie denlkst du» dir das alles, nes?" entgegnete sie leise. „Willst du mich heiraten? Glau-bst d«t, daß mei-n Vater selnc Eiirwilligunig geben wird, nach allem, was vorgefallen?" „Nach allein, ivas vorgefallen?" Er lacht« bei diesen Worten bitten- auf. „?arlotta, ich hasse diese Frau, die mir däs Leben vergiftete, die mir das Mark aus de,l lochen gesogen und meine Arbeit gt^'hemmt hat. Wer bin ich n«h,ich, .Hannes Fürst? Meine Bücher geraten in Vevgesien^ert. Noch vor ei-nigeii Monaten bestürmbe man mich mn ein neues Werk und bo-t mir nnsinniige .Hrnor»' rc. Ich schrieb, und »vas ich schrieb, war wertloser ^'itÄi. deiH ich mit eisiger .Höfliche ksit von den Verlekstern zurückerhielt. Kannst du es verstehen, (^r^otta? Ich, .Hannes Fürst, erhalte Arbeiten als untauglich zurück! .Haha, es ist zun: Lachen, obwohl inan lieber iveinen solltte." Das Gesicht in beide .Hände vergraben, warf er sich jetzt ebenfalls in einen Sessel und blieb dariii regmrgslvs sitzen. Carlotta saß bleich, mit leicht-fliegendem Ateui. und sah auf Zxn Mann, der schon einmal wie ein wildes, ungestümes Wetter dnrch ihr Leben gegangen ivar. Nun stand er abermals vor ihr und for- derte in seimr ungestümen Art itl ihrein Herzen Einlaß. ^ Sie horchte' lairge in sich!.iiiiein. Nein, sie liebte .Hannes Fürst nicht inel,? l» wie danials. Sie empfand vielinehr das GesÄhl der Liebe einer Schivester Wn Bruder. Etwas Mütterliches. Erbarme,ides lag in diosem Emipfinden und oin großes Verstehen für seine Not. .Haimes Fürst, der meistgelesene Roman-schriftfteller seiner Z^it, war am Ende sei-ner Schaffenskraft und kam zu ihr, uin .Hilfe zu erbitten. Durfte sie ihn da voii sich stoßen? Nein! Was tat es auc^, »venn sie verstichie, ihn aus dem Wege, auf dem er strauchelte, auf-Aurichtcn! Sckion wollte sie ihui alles di-s sagen, als ilhr der Ge-danke an einen Menschen, der ihr noch näher stand als Hanne) Fürst, durch den Kopf fuhr. Es war ihr alter Vater. Oben in dein kleinen gemütlichen Wohn» zindmer saß er j<.tzt wohl, bereits ungeduldig ihrer harreird, und draußen im Garten lag der schöne Pfingsdstrauß achtlos vrstreut, den sie zu des alten 'Mannes Freude gepflückt hatte. Wie koilnte sie ihn fo gäirzlich vergessen? Nun und niinnrevmehr Mrde er ihren Schritt billigen. (s?ortfetzung folgt). 75rei^ag, den l«. Mai Nunimer 1Zs>. riesigen Granitblöcken übersät, und zwischen felsigen Hügeln erstreck«^ sich tiefeingeschnittene Täler. Tin erer A^chnitt der Sahara ist die Ccilzwüste mit den Ueberresten ausgetrockneter TÜmpfe. Die Aufgabe, eine Eisenbahn durch die Sahara zu legen ist daher rc6)t schmierig, ^hre Vollettt>ung wird irber einen grundlegenden Umschwung in Reisemöglichkciten durch dieses eigenartige Gebiet nach sich ziehen, Bislier wurde sie von .^rawci7l«n durchquert, wie dt^eseS be-reit.5 vor ^ahrtcru^end«n der Fall war. Die i'^araioauett, gewöhnlich aus Kamelen als Reit- mid Tragtieren zusaminengesel^t, ziehen langsam von Oase zn Oase, von Brunnen zu Brunnen. Flir jede Reise wird ein Befehlshaber der Karaloane gewählt, der auch die Reiseeinteilung und Marschroute auszuwählen hat. Die Durchschnittsleistunfl einer Zlarawa,«' beträgt etwa Sü englische Meilen pro Tag. Der Alvfbruch zu einer solchen Wkstendurchquerung wird stets festlich begongen und beim Abmarsch ist eine groge Menge versammelt, um den Ausreisenden Lebetvshl zu bieten. Skandal um den Nchecht?kk " "'-nwnMer Dvor"? Die Hinterlegung der Natiklkationsurkunden zum ^ounfl-Vlan t. '^irag wurde der Oberstleutnant des Sanitätsdienstes, Dr. Arne D v o l a ?. einer der erfioilgrctchsten tschechischen Biih-nenschriftsteNer, unter dtr Anschuldigung verhaftet, militärdienstpflichtige Söhne reicher ^amiliien gegen Entgelt dienstuntauli-lich geschrieben At^d damit vom Militärdienst befreit zli habet^. i-m Pariser Auslvärtigen Amt durch (stehend i T y r r e l l, den italienischen >t^otschafter B r i a n d, de^i englischen Botschafter Lord Eonte M anzoni und (sitzend) den bel-von links) den französischen Aus^enininister i gischen Botschafter B'aron dt' G a i f f i e r. Aer Ritfentempel von llbirajara Si« Wunderwerk indianischer Bankunft geruul^i., um Ilgen auvzufühlen, überflüssige >^antlappett beseitigt, Falten entfernt, Drüsen werden verstärkt und neile eingeseht, Haare in jeder beliebigen Farbe fergerichtet. Mit diesen Perjüngucgoarbei« ten gehen durchgreifende andere ?>erände-rungen .'^'»lind in .<>and. Tie künstlich verjüngten alten Danren benel)inen sich wie die Zungen Ä^ädchen. ^le tall>',en jede Nacht, sie verlieben sich, sie trinken (^octtail-.^ und qnal" men wie die Lchlotv. Tie singen die neuesten Z6)lanei' und hüp'cn liernin nne die jimgen .^ickli Uin de,, iitörper gesctin>eidig zu erhalten, hnden sie Lehrer, mit denen sie eifrig gyuu'.alli'che U^büngen treiben. Toch nicht nur die lilieu Taimen lassen sich dabei so dufchgreiscnd verändern, sondern auch jüngere Frauen und Männer, l^änfig dabei auö kl^csciilisivgründen. Von einer Expedition, lvelche von der brafilianisckien Regierunig «uSgesondt ui-or^ den ist, ivurde linlöngst ein^ genaue For-säiung in der (trotte von Ubirasara vorgenommen, die ill'dem 6räsilia^isckien Bt-zirte Ceara gelegeil ist. Schon vor längerer Zeit uxiren Nachrichten an die Küste gedrungen, d«h sich in dieser Gtotte ein riesiger Tein-!pel, in Wundern>ert in^dlÄnischer Baukunst, befinden sollte. Dies« Gerüchte haben sich als zutreffend enviesien: Di« Grotte ist von i'^en alten Tupt)-Indianern zu oin^m Rieien» tenipel ansgöl)<'. Da» Innere, in M>ölf Säle u>nd zahl« reiche kleinere Mume underteilt, enthält untcr anderem einen Teich, den eine K^up)>>el von IlX) Metex itberdcclit. An dcnl ^liiesenteinpel inüssen viele tausend Arbeiter mehrere Jahrhunderte durch tätig genvsen sein, bcvor das «gewaltige. Werk vollendet n>ar. In seiner Bedeirtung noch ungeklärt ist ein nahe d<'m Eingang ans zwei niKchtZ-gen Felsblölien ruhender großer Stein, der beim Anschlägern einen weithin vernchmba-reu g>lorfer besucht. Er hat VK Paar Schuhe abgetragen und 9 Anzüge verbraucht. Sein Rucksack ist voll von Attesten verschiedenster Behörden. Ie^t kehrt er nach P8^ galt er als einer der stärksten Schachsipieler der Welt. Seine ^^^anp-ter^ftige waren: .Hanckurg l885> — 1. Preis, Vradlord 18M — 1. Preis, Newt^ork 188!) — Preis, Breslait 1889 —. 4.-7. ufw. (?r gewann Mttkämp-se mit Bird tlnd Vlackburne, spielte mit Tschifforiil unentschieden, verlor aber geqen Eteinitz. In der letzten 5^eit imlim e,- nicht mehr aktiv ain Tckiachleben teil, betaiigto sich aber als Sck^achjonrnalist. Durch dreißig Jahre war er ^chachlorrosponoent des „Dailn Teseiiraph". — Die Meisterschaft gomnnn ttnt ans An>eiter wurde niit 1 ^neister OM^enssl?. 10. 4—Dobias nnd Efalii^ka ^ und Dr. Pelzet, 8. Eö Ma'?'silno'vi<- f», Lustig.'i T Helen 4, Ney dal — Zu Pjingstsn bindet in Wien ein rundiger Ttädtekampf Wien—Budapest auf Z«) Brettern statt. von Prafl fttr 19M 15> F l o 7) r. 1 der Rnflublik-(Isehn (Chodera) nrit Prehal mit 9, ft, Tr. 9. Profop, Rnnzcr folaen Kubanekannt wird. Der Auszügler Sedlatzck lius Silberkopf, Kreis Natibor, wlbrde ghrte nicht viel wissen. Man vermutet, daß die Oster-Jnsel zu einem Archipel gebbrte, der voin Ozean verschlungen nmrde. (?tn Volk, dessen Ursvrung gleiche falls nicht ganz klar ist, hat die Insel bewohnt. Später diente die Osterinsel als Schlupfwinkel für südamerikanische Seeräuber. Ihre Ei«^wohtter sind durch gewultsauie Entführungen nach den Guanoilagern von Peru, durch Auswanderung sowie durch die Folgen der auf dieser sonderbaren Insel herrschenden Vielmännerei von im Jahre 1886 von Chile in Besitz genoinmen wurde, als Strafkolonke. Die Osterinsel soll jettt eine Auserstehuiig iui inodernen sinne erfahren. Fachleute der Lustschiffahrt be- haupten, das; sich d'.e Insel als Station des zukünftigen Luftverkehrs über de,, c^tiUen Ozean außerordentlich gut eigne. Der Luftverkehr soll Sild-Aulerika ülvr Australien mit (5hina und Japan verbinden. Süd-Anlerika steht bereits unt Europa und den Vereiiiigten Staaten in Lustverbindung. Auch diese Route könnte die Osterinsel als Landungsplatz benutzen. Zwei amerikanische Lustsahrtgesellschaften führen zurzeit einen erbitterten Konkurreilzkauipf, uui das Monopol des Lufwerkehrs entlmig der südamerikanischen .edingt tils !iiennzeichen des Alters al,gesehen zu werden, l^iizahlige Schönheiisialons und Cpezialärzte arbeiten fieberhaft daran, nnl di^ ''ceivyorkerlil Zilnjj zu ert>alteli. Radiunl wird unter die Haut gespritzt. Wachs ein- SoztaltstenMrer Twelstra -t' In der Nil cht zu in I.". Mal ist der Be» gründer und langjährige Führer der holländischen Sozialdemokratie, Pieter Ielle Tr o e l st r a. nach langem Leiden ini Alter von 7s) Jahren gestorben. Aus biirgcrli-cher Familie staniinend, wandte er sich schon als Student dem Sozialismus zu, um ein halbes Iahrhnndert für die hcUändische Ar beiterbewegung zu kämpfen. ??/?///// Donnerstag, den l5. Moi Lj ttbliana lL.W U")r: Schallplal'.en 'nusik. — '7.30: Rachnli»tag»ionzert. — ls^: Serlwkroatisch. - Opernübertra gung. — 22: Leichle Mitsik. — e o» g r a d l7.M: ^^az^;. l0.?is>: FranAöstsch. — 20: Ljubljanaer Ued^'rlragtiNg. — 23.1!',: Kaniniermusikkonzert. — W i e n Nach mit tagskon.^^rt. — ^^nglisch. 2'..^): Kammermusik. — G : a ?0: H Rvnz' lustiGs Stllck „Das Gei^rparla- '.''llMM-D 1^'. ?»n Is'/U» «Nck. 1612 Ukr Intematlonsle5 fukdsUveNsolel IL. ((l5terr. ^msteurmeiZter) 5.K. m^nt". — B r s l : ?laÄ>tkonz e r 17.!^: Beiper-7onz«rt. — 20.15: F-estkonzert. Anschlic-tzend: NachtN7lcht und Tänz. — P r .1 g IK.SV: N«chmitta<^sfon,^rt. — 17.3s>: 'Rutsche Sendunff. — 20.50: Konzert. — 21.3l): Klavierkonzert. — 22.15: .Konzert. — M a l l a n i> 21.15: .Konzert. — 2.^.40: . Ptuj abg^ten. Die Bevöllerung wird insbe-^orrdsre auf den mustkalischen Abend, den die Zbglinge F r e i t 0 g, den 16. d. um M Uhr i« ^KoÄe der „Masbena matica" verlmtstpltm^ oufmeiSsam gemacht. Eintritt frei, doch werden freiwillige Beiträge dan« angeMmnen. Die Direktion. p/ i Die n««m Zuglchstchrtszeiten von M IS. Mai fin:> die Abfchrtszeiten dev-Aiige nach der SomnierfahrordnuW nie gegen Maribor: tz ch 17l l Aüg « um I^Sb (Ankunft in Maribor ttm 3.SS) >IW1S M'lk), Perl 0 n e n-G « geum KSK 22.59 (0.V2) Uhr. Aus Selje AtgäNM. Der IWHrige Fleiicherl^'hr--iing Karl Friedrich aus Br<^t? bei Cell^, iGoihn des Flcäischhauers .'^>errl7 Knrl HriÄwich, ist seit Eainstag, den 1^0. d. ab-Aimgvg.^ »var bei einem hiesigen-^sloischl' hauör in Lehre. Der Knabe kain ain 10. ld. M früh AU seiner Mutter ilnd «.rklärto, ^^dlah er sich von ^einen7 Meisk'r nicht Vlii-Kein Bald daraus verschwand cr Aus Dravoarad «g. Dretchahl. AnIWich 'd^r>li)ri!nd Ves Klmsrs zweier Ochsen aus de? inneren Nv«sseh«««rr«>««,d»r S«lbfi«»rt «i««« >rh«ttsl»s<» Der Drausteg »var gcstern nachts der 'schaupln^ ein?'.' aussehenerr^genden Selöst-mor!>es. i5twa «zegen 1 Uhr nachts bemerkten vereinzelte 77ächtliche Passanten einen Man7l das Briickcugeländer!^nuunterkletter7l Ms sie Nachschau hielten, befand sich der Unbekannte bereits am unteren Ende des eisernen BrzickeugerüsteS, ohne sich um die Zurufe der Passantcn zu küinmern. Auch die sofort herbeigeeilten Wachlelite konnten den Mann nicht bewegen, von seinem Vorhaben abzulassen. Echließlich erklärte arf sich sodann zuni Ent setzen der Anwesenden in die reißenden Flu ten der Drau. Unter den angesammelten BritckenPassanten befand sich u. a. auch der Fleischergehilf«; Bartholomäus A I a v ü, der den UnMcklichen erkennen konnte. Es ist dies der Löltährige beschäftiftung^- und tvoh-nungslose Ar!!^iter Ludwig O i m i welcher in letzter Zeit vergeblich Arbeit und Verdienst gesucht W. Der tragische Vorfall Irrste bei den Amvesenden allgen7eines Bedauern aus „Die Sellda' -Aufwvrung des Mannergesangvereine« Wie bereits berichtet wurde, vera77stalt!et der ViÄnnergesangverein am 24. d. M. im Prunksaale der „Union"-Brauerei eine Auf fichrung der klassischen Operette „D i a Geisha" von Sidney Jones. Der Verein hofft dabei, des Interesses aller n7usiklieben-de,7 .^l'reise der Stadt umso sicherer sein zu dürfen, als er ans diesem Anlaß alles, was er an inusikalisch-gesanglichen und schauspie lerischen Begabungerr sein Eigen nennt,, auf die Beine stellt. Daß diese Beine, solfern sie jungen D^men gehören, hcUisig auch, zu lsvrmlichen, kleinen BallettlÄstungen verpflichtet erscheinen, versteht sich bei einer aus England stammenden Operette von lselbst und wird sichrr auf das Publikum, das nicht nur etwas hören, sondern auch etwas hübsckM sehe«, will, seine besondere An zieh^ungSkraft ni6)t verfe-hlell. Näl)eres folgt! W u«li »pukl« LltUAR VRI^Ol. W W W W r«!. <9 ?v > V7Z D DoNfchlan»: modern! Seit einigen Tagen geht eine lebhafte Bewegung durch die Danienwelt von Maribor. Man suhlt sich zu schlank! Man empfindet seine 45 Äilo als die Unterlage für weitere Aufbaumöglichkeiten, inan hört mit den Diäteil auf und legt die 5taloricu zun? alten Eisen. Matl elnpsindet das erste Mal schmählich, was es bedeutet, s6)lank zil sein n. stürmt'die Waageit nicht, Utn zu sehen, ob man schlanker gttvvrden ist, sondern u-nl die Gewichtszunahme zu stressen. Die Ursache dieser Bewegung ist eigeil-artiger Natur. Da ist n^ämlich eine Dam-: gekommen, die beweist, daß man sich auch mit einein weit liizheren Gewickite recket wohlfuhlen kann. Sie hat freilich daS B^-ir-eismittel etwas hock) gestallt (auf 270 kg), aber sie fi'chlt sich troßi^Tli reckit gut dabei. Heute uiar .ich bei der dicken Rosl auf Äcsilch. Sie ist^en7 herziges Mäderl vvn kauin 2.'^ Iahren, jiu7g verlobt und stark verliebt. Eitzt den ganzen Tag ans zwei Sesseln, spricht <^erne und in liebenswiird!« ger Weise von ihren Reisen, von ihrm Er-leliinssen und vo,l ihrer Entwicklung. Die Eltern U77d die <^?sci)wistcr sind galiz normal gebaute Menschen, sie selbst war aber schon im dritten Lebensjahre 4.^ kg schn>'r 7ind wies dann' diese absonderliche Entwirk-lung auf, deren Endpunkt walhrsck^einliä) noch gcrr ilicht erreicht ist. Dabei ißt sie nicht niehr, als ein normal gebauter Mensch, macht sich nicht mehr Sorgen und denkt vor allein nicht daran, abzumagern. V-ollschlank ist ja jetzt 7twdern, sagt sie. Ich hätte sie, im Interesse unserer Da-ttlen, gerne gefragt, wie man es niacht, stärker zu werden, nl'er da-^ Ertraziinnier in, Hotel „ Z a mot t" war überfüllt und dil^ dicke Rosl hatte Mühe, alle Fragen zu beantworten, die an sie gerichtet wurden. Schade! Jedenfalls hätte fie mir aber wahrscheinlich zur Antwort gegeben, daß das beste Mittel ftün7 Stärkerwerden das ist, daß man nichts dagtgen tut. Fridolin. IMereffanter Vreffevrozeft Ein Druckereidirei^or in zweiter Instanz freigesprochen. Jnl vergangenen -Dezeulber wurde vor dvn7 Äreis- als Pressegericht in Maribor der Direktor der „Ljudska tiskarna" Herr Josef Oölak nach denr Preßgesetz zu zehn Ta-ge:: Arre'stpS unb 500 Dinar Geldstrafe verurteilt, dc^ er im April 1929 das verbotene Pühnenwerk „Osvobojenje" (Befreiung) in der seiner Leitung unterstanden Druckerei herstelle:; ließ.. Auf Grund der Beschwerde des Verurteilten fartd vor der Septemviraltafel in Zagreb die Berufungsverhan'dliung des A?7ge« klagten statt, ivelcher dieser mit seinem Verteidiger, Herrn Rechtsanwalt Dr. R e i s-ln a n, selbst beiwohnte. 'Der Verteidiger führte in seinem Plai-doyer u. a. aus, die inkriminierte Schrift sei überhaupt nicht erschienen, da der Zen-surbehörde nur der Bürstenabzug vorgelecst' wordeil war, mit and?cen Worten, da die Zensurbehörde ja doch nur nin ihre Meinung befragt wurde. Uebrigens weilte .Herr zur kritischen Zeit zu Erholungszwek ken in Daluiatien, sodaß er von der ganzen Angelegenheit nicht insoruliert sein konnte. Da aucki der Staatsanwalt Domeniko den Freispruch befürwortete, wurde das Urteil kassiert und .Herr Oslak freigesprochen. der Dienstzeit des Assentierunzspflichtizeü voll Einfluß sein könnte?. Der Assentierungskommissivn sind vorzu» weisen: 1. Der FamiAen^lhein oder die Beistäti« gung der Steuervevwaltung, Ms das eine oder andere Dawment nicht bereits anläßlich der im (Z^memdeamt vorgenommene?! 8l^nah-me in das Rekrutenverzeichnis ge> schvhen sein sollte; 2. Aerztliches Zeugniis über eventuelle Taubstummheit, FaAsiucht od. Schwachsinn; 3. Jeder Jüngling hat dcr Assentierungs« tomTnission über den Militärdienst seiner vorangehenden Jwnitiengenossensci^ftSmli.r'' glieder durch Vorweisung des Milit^passeZ -oder >der Ersatzlbescheiniyung Ausschluß zu gelben, auch »vmn dies beim Gemeindeantt oder Bezirkshauptmamrschaft bereirts ftNier gosc^hen sein syllte; diese Dokumente wer» den nach beendeter Unt^suchung des Rekruten demselben sogleich wieder ewgehän« digt. Falls ein Mtglied der Familiengenos-sensch^t!im K'riege gefallen oder im cAti-ven MüllitÄvdienst oder Mch Abdienung desselben gestorben ist, hat dies der Assentierungskoni« Mission nachgswiesen zu werden, da dies di» Festsetzung der Diiensdzeit Veelnsluht. Jedem Mn>Bng, der Anspruch auf die verMzte Mei^tzeit besitzt, dies jedoch der Assentie. rungsikmunisson nicht nachlveist, wirb die volle Dionlstzeit bemessen, «üch wenn er schon früher nachgewiesen ha-t, daß die Mbglis' der seiner ^niiliengenossensc^ft im MÜ-tärdienst gestanden waren. 4. Dokuiuent. ist nachzMveisetl, daß em Fam:lienAeniis''?i'.^l^ftsm«ibgl!ed ins zeichnis aufgenommen worden 7st, obwohl es nach denl Gesetz als nicht betrach' tet wird, iVie z. B. der Bruder, der in^o-^gt Verheiratung oder aus. ' anderen Gründen mehr als füitf Jahre von seiner Familie getrennt lebt, studi^t, sich in der Offiziers- «»u» Houptaffentienlng Laut Verfügul^g des VtilitärtreiÄomman-dos findet die diesjährige Hauptaffentierung für die Stadt^Mribor am 16.. 17., 19., 20. und'21. Mai in der (yambvinushalle (Äre--gorSiceva ulica 29) statt. Die lkdomuüssivn nin7Mt.>jedeslnal um 7 Uhr früh ihre Tätigkeit auf. Die Nekruten ivcrden zwecks Vermeidung von Folgen darauf ausmertsani ge macht, daß sie sich piinktlich zur feftgesekten Zei^t der Asscnlierungskmnnrission vorzustellen halben. Der ?lssentieru77gS'tonlttlission haben sich vorzustellen: 1. alle Iili Jahre 1910 geborenen Jünglinge; all< d^zeit Untauglichen der Iaiirgänge 19l>5 b'is 1900! die ini Jahre W11 geboreneu Jünglnge, die sic») als sür den N!ilitärdienst absolut untauM' lich erachten; 4. alle 'Lkilitärdienstpslichtigen des operativen U77d des Reserveheeres, die sich als für d'iaben und daß sie das ents^prechende ,^>eugn.s besitzen, da in die .Handi7>erkertrup;>e nur solch? Jünglinge aufgcnonu77en u>erdsn. Dlzeit Untaugliche haben die Bescheinlgul7g ihre llntausilichkeit mit^n^'r,,, gen. Solche Zjefcheinnngen gelten jedoch nur ein ^ahr, weshalb i7tt Fiille der Militär-dienftuntauglichkeit dieselben verlängert tlxrden niiissen. 10. Derzeit untaugliclie, itn Staatsdienst ! stcheude Iunc^liuge habcn i>ies luit der Be-j stätigung il^res Auitsvo'rltandeö nachzuwei' ien.' da s,iuktion enthrbtn und neue eiligesetzt. Mlt des neuen Ver,val1uni,^uSichusseS b'^'i der in Maribor sind die -der- r'n Notar Dr. B a r t s l, Kaufmann n j 's e i und Notar Dv. ötor auö r'^or, Nechtsanlvalt Dr. S e r n e c aus (;'altunki!l'-uss6iussec'' der -'»'.inalsparkassc in C e l i e wurden (rnannt ''«'e .^'«err^^ N a t k. F a z a r : n c, Abt I u a r. Dr. K a r l l> v 8 e k, Dr. o d« ? a r. .Kaufmann E termc c ki und ^^5'n'mann 5 t r u p i. lu. ?!cue Amtostunden beim HauptzoK« -"mt. Al' 1:'». Mai wurden Keim Mariborer .^.'niN'tAosllinit »n'uc Aintsstnnden eingeführt, Ii. zw. von 8 bis l!? und von 15 bis Iß, an von 7..V) bis llhr. nl. Zur Russtthruns^ der ^Geisterbraut" -^on A. Tvoj^k durch die Schule der „Älas-li?na mktica". Wie wir nachträzii.z verkehrspolitisl^n, noch uiehr aber .aits sanitären Rllcksichten dringend geboten erscheint, den Fiakerstandplatz am Trg s^o bode endlich einmal aufzulassen und -vielleicht an die gegenü^rliegende Seite der Aleksandrova «sta — zu verlegen. Die heiße Sommerszeit stcht vor der Tiire und der Stadtsmayistrat möge daher diese ^i len beherzigen und unverzüglich Wandel ischasfen, 'damit sich die skandalösen Zustände des Vorjahres nicht M wiederho len brauchen. m. Der Autobus M verantworten Laut Anklageschrift hatttn sie anr 20. Iän-ver d. I. gegen Mitternacht auf der gegen Nedelioa führenden Strafe den vom Viel)-inarkt heimkehvenden Beisitzer Stefan S o« m i überfallen und ihm mit Geiwalt 5000 Dinar aus der Tasche entrissen, worauf sie im nä6Michen Dunkel versi^anden. Btiide Angeklagt« stellten jede S^ld entschieden in Abrede und konntet: diurch Zeugenaussagen ihr Alibi nachweisen, obwohl Soini nach wie vor hartnäckig darau.f bestand, die beiden Räuber einwandfrei erkannt zu ba-ben. Der Gerich-tSho-f konnte sich von der Schuld der Angeklagten nicht überzeuc^cn, weshalb die Brüder Büro freigesprochen wurden. m. Wetterbericht vom IS. Mai, 8 Uhr: Luftdruck 735, Feuchtigkeitsmesser —, Bar0' meterstand 733, Temperatur -s-öl, Windrich tung NW mit U'eft.östlichm Wolkenzug, V? wdlkung teilweife, Niederschlag —. ' Ein Feuerwehrkrönzchtn veraintaltet öle Freiw. Feuevl^hr Studenci am Sams-tag, den 17. Mai beim neuen (!^stwirte Spurej (vormals Scmca). Zchlreiche Belu-itigungen iverden den Abend verschönern. Die Musik besorgt die beliebte Wergles-Zika' )ell<.'. Beq'iln 20 Uhr. freunde und Giin« ler der jind .herzlichst eingeladen, Faribor er^^^i t ung" ^ ?! uUmee^ »l/lrtscksMicks kunclscksu Der Handelsverktkr mit Volen ÄvNermaßlgunll für iuavNowMe Boden»r»euanMe ln Volk« »Abgef«-rtigt würben «orkonkur^: im banat 1. Der Novisader Kainmer .Handel, werbe und Industrie ist eine Zuschrift deS .Handelsministeriums zugegangen, in der über die Verfügung der polnischen !)ie>^ie--rung üb«.r die Zollermäf^igung für au» Ju« goslawien ciirzukiihrent'c Waren Mürei« lung genlacht wird. Diesc Ermässigung gilt nur sür Erzeugnisse des Bodenbaues. In die ermäs^igtc Menge gehören^ S8 Ti>nnen Fische, Obstnms 250 Tonneu, 500 Tonnen Wein, 10^) Tonnen Ti^rrvflaumen, 150 Toinien Nüss<^ und IW Tonnen Sliwowitz. Die Frist der Erniüßigung läuft am 30. Ju ni ab, sie hat dreimonatige Gültigkeit. Es wurde die Anregung gegeben, kiir die Zukunft einen Jahresdurchschnitt für die )u iiefernde Menge aufMiell-en. Da Jugoslawien im .Handk^lsverkehr init Polen im Sinne des HandelsvzrtrageS Meiitbegünstiguul, genießt, ist die Ausfuhr für die Erzeugnisse des Bodenbaues erleich-tert. sanliioer Aortfchrltt der Dechanblungen mltSesterrelch Wie aus Wie,: berichtet wird, nehmen die Perhandlungen bezüglick) des .Handelsver-trage-s einen schr gi'mstige« Verlauf. Es scheint, daß in der Frage der Zugeständnisse eine prilizipielle Einigung bereits erfolgt ist. Jedenfalls ist die österreichische Regierung zur Einsicht gelangt, daß ihre Politik der Zollerhöliungen nicht ohne weiteres durchführbar sei. Sie Prüft aus diesen! Grunde die Möglichkeit nach dem Nutzen deS deutschen Nkaismonopols ein Mehl m o» noPol einzuführen, um auf diese Mise den Agrariem die für ihre Produkte notwendigen Preise dauernd zu sichern. X Anleihen der Agrarbank. Gelegentlich der letzten Sitz^bng bl^willigte der Bevwal tungsrat der ^ivilegierteir Agrarbank 325 .Hypothokartredit^ im Betrctge von Dinar 10,160.000, ferner Dinar 8,165.(100 und zwei We6)sel'kredite ni der von Dinar 3«.000, zulanmen cca. 18.5 Millionen Dinar. X Generalversammlung des Verbandes der Handelsgremien in Glowenlen. Am 25. Mai veranftaltet der Verband der Handels greinie,! Sloweniens seine diesjährige Generalversammlung, die die wichtigste Zu-sainmenwrlft slowenischer .Handelstreise in diesem Jahre bedeutet. Die Bersannnlung findet in Koöevje statt. X Automobiltaxen. Eine besondere Fach kommission im Finanzulinisterium ist mit der AMssung eines Statutsentwurfes für Kraftwagengebühren beschäftigt. Das Statut soll nach ausländis«!^ Vorbildern derart zusannnengcstellt werden, daß zur Förderung des Fremdenverkehrs eine teiliveise ErmÄßlgung der Taxen eintritt. X Steuerfreier Bezug von Petroleum ui^ Benzin. Landwirte ba>ben auf Verlangen bisher am 1. Jänmr und am 1. Juli eines jeden Jahres Anweisungen zum steuerfreien ^-!^'^zug von Petroleum und Ben zin für den landwirtschaftlichen Batrieb erhalten. Da der zweite Termin gerade in die Zeit der großen landwirtschaftlichen Ar )>eiten iZilt. .der Banater Landwirt-schastlichc! Äerein in einer Eingabe das LandwirtschaftSministerinm gebeten, die Air Weisungen am 1. April und am i. September ausstellen zu lasten. X BerzehrmtgSsteuereiunahmen i« Drau banat. Die Eimurhmen au» der Verzch-rungssteuer für alfoholische Getränke i^at sich besonders im Jahre 1V6Y bedei^tend vergrl>ßert. In Millionen Dinar betrug sie für Wein voni Jahre ISA? bis 1929: U.S — 10.3 — !).4 — 23.1. Für Bier 7.2 — 3.5 — 1.0 — K.8. Für Branntwein 1K — I.K — 1.0 — 3.5. Für Spiritus 7.0 — 10.6 — 7.7 — 5.0. Es ist deutlich zu beobachten, wie der Minkonsum in l«n Iah ren 192^ bis IftZS zurückgegangen ist. Im Vorjahre ivurden in Slowenien ca. 29 Ml> lionen Liter Wein konsumiert, resp. um 2 Millionen Liter mehr als 19R. X Legitimationen sür die Mesie i« Ljub ljana. Die Legitimationen für die in der ^^it vom 29. ^i bis 9. Juni in Ljublja-na stattfindende Msse sind zum Preise von Din. .W in allen gri^^ren Geldinstituten, bei den Wirtschaftsvoriporationen, Aulturin stitu tiouen, Frem denve rtehrsunternehnlen und bei allen größeren Bahnstationen int Draubanat erhältlich. Wo solk^ Legitimationen nicht vorliegen, möge man sich di rekt an die Direktion dtr Messe »senden. Organisationen und Institute, die den Ver kauf von Legitimatiimen übernehmen >vol len, mögen ebenfalls mit der Messeleitung in Verbindung treten- X Mefie in Ltubljana — Frachtbegiklsti gungen. Mir diese, in der Zeit vom 29. Mai bis 9. Juni stattsindende Messe haben bis her folgende Staaten Fracht- und Eisenbahn sahrtbegünstigungrn erteilt: Oesterreich, Bu garias über Mi Mo wiegt. Die Mutter ist Wohlaus. lj. Unwetter. Montag gegen 14 Uhr ging über Ljut»nler und Unigebung ein heftiges Gewitter, begleitet ven ^^agelschlag, niel'^r. Tic Schlössen lagen noch lange, nachdl^m si6> das Gewitter schon verzogen hat^e. hau-fenweise ain Boden. Der .Hagel richtete an den Fluren großen Schaden an. Die Eismänner wollen ihre Macht jedenfalls zur Geltung bringen, ivenn nicht mit Frost, so doch mit .^agel. lj. Leichenllbersllhrung. Sauistag wlirde die Leiche der Besitzerin Frau V a b i i!;, die anl 'liesigen Friedhof k'eigesgegvlHe!)t. .Hvsstettex versah vor nicht ^»u langer Zeit Aanze sechs Jahre den Mittelstürnierposten beim W. A. C. und war auch des öfteren repräsentativ für Oesterreich tätig. Anßerldem wurde in der Mawtschaft «ine völlige Umstellung oorge. nommen, die ^^wiß die in sie gesetzten Gr. Wartungen rechtfertigen wird. ^ England-Sefterretch 0:0 Vor liber 00.000 Auschauem ging gestern abends in Wien der allseits mit grkchtvm tercsse erwartete LÄrderkanrpf zwischen Eng land und Oesterreich vor sich. PrSIsident M i-klas sowie zahlreiche ^iziolle Persönlichkeiten waren anwesend. Der vom richter Mu t ters (Holland) geleitet? Kampf brachte nicht die erwartete Offenbarung. Das Spiel iitt beiderseits an Unge« nauigkeit, an dem Fehlen der feinsten und einfallsreichsten Aktionen. Immerhin verblüfften manche Leute miter den Englän' dern, namentlich Jack, Goodall, Gradford und Webster durch ein? eininente Wrperbeherrschung und beispirl^ lose Ausdauer. Die cinzfige todsichere Tvv chance hatte Oesterreich in der dritten M nute vor Schluß, dia.,edoch von Hör: vath ver!?ebell wurde. Das Spiel, lvelchei von Radio Wien übertrage,! wurde, wurd» auch in unserer Stadt von zahlreic^n Fuß. ballenthusiasteil mit großer Begeisterung ve» folgt. : 65.32 Meter im Speerwerfen erzielt» der in Berlin lebende Ungar Szepes ver« gangenen Sonntag in Potsdan^. : Den dritten Aatz im Wiener Traber Derby konnte „Leptir" aus dsm G^tüt Dungjerski (Novi Sad) hinter den? Siege' „Alraune" und Colorado" besetzen. Insgesamt starteten elf Pferde. : Der ,,Srohe Preis von Oesterreich" füt Motorräder 1939 wird am 24. August auf der Rundstrecke v. Vösendors vor sich gehen, die zu diesem Zwecke besvnders ^vgerichtet werden imrd. Kino Vurg-i^no. Bis einschließlich San^^lag gehl der berüHuNe Kriminalroman „Die Nacht nach dem Verrat" innc. —. Samstag kommt der neueste Gross film „Skandal" mit Laura la P l a n t e Um'on-Kino. Bi» einschließlich Dimnersta^? um saßt den Svielpkin da? wuTrderbare Drama „Eine stiirmische Nacht". Die Liebe zweier Freunde Pi einem Mädch?n, die die verworrenen Kriegsrievhältnisse schließlich in ein l>ffentIicheS >>au§ brin« gen. Ueberaus sinnreicher Jichalt und fabelliastes Spiel. In der Hauptrolle die l>e'kannte Filmdiva Rorma Talma dg? und John Roland. — In Vorberei« !ung: „Zwei junge H«rzen". der reizend« ste aller Filme. V^i der Prentiere wird die Militärkapelle kon^rtieren. „MarVsf?? NSMW? 'IM. 5t'n Mas lSZt WM»»»»» Kleiner >^nieiqer GafthonS mit Sitz- und Temü-segarten billig Hu verkaufen. — Unter .Auswanderer" an die Verwaltung tt3v1 üteftrickte Kleider in allen modernen Farben in größter Auswahl in d. Stricferei M. B e z-i a k. Maribor, VetrinjSka 17. 12483 Wertvolle antike Salon^arnitur (Empire). Strosimajerlv'ua st. Part links. tiüKZ Samenbohnen, auch als vorzügliche Speiisebohnen verwend bar. offeriert auch in kleinen Mengen A. Aisrer. Laporse. <1580 SSSUQiU Vhotoamateure! Ausarbeit«na w 4—H Gtun» den! Modern einaerichtete Trockenanlac»? mit elektrisch. 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