Nt. 227. Mittwch, 5. Octobtl 1892. 111. Jahrgang. Macher Zeitung. nn'Inseiale bis""« 3,tt^ « ?'^ "" «»stlllm.a «l»lst»«tt«» befinbet fich h Nl. », die «edattto» Herrengasse Nl, «, Nprechstiinben del «ebaction «allch d»n l« bt» ll Uhr vormittag« — Unfianlierte iUliefe werden nicht angenommen unb Vianujcripte nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Mil. ?5hbchst,E^k. Apostolische Majestät haben mit ^' 'lnd GÄ ^,!^""!' ^«' 22. September d. I. dem Ü^ien in Maaten Dr. Lndwig Kunwald 3"'enftfleae "" ^"Mlng s""er nuf dem Gebiete der Verdienste das Ritterkrei.z des !") ^roens allcrgnadlgst zu verleihen geruht. ^bchsterE^.?p°stl)lische Majestät haben mit L°sl°th mck ö^^^ung von, 2-i. September d. I. den ! ^'" w" ^Mwcurator in Prag Dr. Joscf ^ien allerm,^^^"lchnng zu.n Finanzprocnrator ^lmoigjt zu ernennen gernht. ^^^ Stcinbach m. p. Nichtamtlicher Hheil ^r Empfang der Delegationen. W , Veim Em^s Budapest, :i. October, N"thes dim!^"«3^ation des österreichischen °^en/^ch Se.Mazestät hielt der Präsident V' A,H X7 ^" Chlumecky. an Se. Majestät "t! Die N' . ^ure k. und k. Apostolische Ma- u ^'b'«hme 3^!! des österreichischen Reichsrathes. si '"'' W selb ^ ""fa snnqsmäßigen Thätigkeit ein- 3" umoand .^''Eingeleitet. d°ss sie den Ge- K"ll für ^^arer Dankbarkeit, Liebe und Ver- 33'" ^lns us F^ ^ empfundenen nnd be-Ln?^'lnq u ", ,Mb, und ie ist hochbeglückt, die «K <"?n"N Treue/Anh^glichkeit nnd l . ?" wiederV ^" ^"rer l nnd k Apostolischen tz""d,. Ne,- ""' zll können. Die Vorlagen der A "ZaushK Z i"^ ^ststellnng des gemeinsamen <2 ^'e w rd s^ '? ^ Delegation bereits zugekom-ü 3. bedeutn ^ ^7c'l'U' diese Vorlagen einer ihrer gewissenhaften und die m^ EchwN >"' unterziehen. ba^5licht?nm^5" dieser Aufgabe besteht darin. schN ^'dölkmm^' "nt 5f"'"chen Abgaben schwer für ^ Bedilrs ? "'^ deren culturclle und wirt-lpuckiH"rHn n^"> "»en Anfordernngen i"n T^' Hieb3 ,u k'"l«n", zu bringen. Der Widerte Kk ^.^ ist aber, Rle^"""na n^' 3?^ "ur ein scheinbarer. Denn Z^ol sH «"Uefun der Bildung, die ^nschaft. ln«l,^n„^'<. auch des Ver- kehrswesens, die Erhaltung der finanziellen Ordnung, die Wiederherstellung unseres lange zerrütteten Geldwesens auf feste metallische Grundlage — all dies und die hierfür gebrachten Gcldopfer erhöhen die Wehr-haftigkeit, befestigen die Machtstellung des Reiches in eben dem Maße, als andererseits — angesichts der in Europa bestehenden Verhältnisse — die Schlagfertigkeit unserer Armee eine verstärkte Bürgschaft für die Segnung des Friedens bietet, dessen Erhaltung eine uner-lässliche Vorbedingung jeglichen culturellen und wirtschaftlichen Fortschrittes bildet. Es handelt sich also darnm, das richtige Maß zwischen den allerdings stetig steigende Ansprüchen für die verschiedenen staatlichen Bedürfnisse zu finden und diese Ansprüche der Lei' stungsfähigteit der Bevölkerung und dem unabweisbaren Postulate nach dauernder Erhaltung des Gleichgewichtes im Staatshaushalte anzupassen. Geruhen Euer Majestät die Versicherung entgegenzunehmen, dass die Delegation des Reichsrathes die hohe Bedeutung einer zeitgemäßen > Entwicklung der Wehrkraft des Reiches wohl zu wür- ^ digeu weiß und ernstlich bestrebt sein wird, den verschiedenen zu beachtenden Rücksichtcu ebenmäßig Rechnung zu tragen. Diese Anfgabe ist der Delegation wesentlich dadurch erleichtert, dass sie weiß, wie nahe dem Herzen Eurer Majestät die Förderung des geistigen uud materiellen Wohles Ihrer Völker gelegen ist^ und wie sich Enrcr Majestät weise, gnädige, wahrhaft väterliche Fürsorge allen Zweigen des staatlichen Lebens in gleichem Maße zuwendet. Die Bevölkerung weiß aber anch und segnet Euer Majestät dasür, dass Euer Majestät unablässiges Bemühen auf Erhaltung und Befestigung des europäischen Friedens gerichtet ist. Diese Erkenntnis ist nur ein Olllnd mehr für jene unauslöschliche Dankbarkeit, innige Liebe und tiefe Verehrung, welche alle Völker des Reiches Euer Majestät in guten, wie in bösen Tagen entgegenbringen. Die Delegation des österreichischen Reichsrathcs gibt namens der Bevölkerung, die sie vertritt, diesen Gefühlen neuerlichen Ausdruck und vereinigt sich in dem heißen Wnnsche, dessen Er-üllung wir am morgigen Festige mit aller Inbrunst von der Vorsehung crfleheu wol n, dass Euer Majestät milde Hand noch lange, lange Jahre die Geschicke unseres geliebten österreichischen Vaterlandes leiten möge. Gott schütze, Gott erhalte. Gott segne Euer Majestät!. , . , . ^ r Se. Majestät geruhten beim heutigen Empfange der Delegationen die Ansprachen der beiden Delegations- präsidenten wie folgt zu beantworten: «Die Gefühle treuer Ergebenheit, die Sie Mir ausgedrückt haben, erfüllen Mich mit anfrichtiger Genugthuung und Ich spreche Ihnen dafür Meinen warmen Dank aus. Die auswärtige Lage hat sich seit der letzten Session der Delegationen nicht wesentlich verändert; unsere Beziehungen zu allen Mächten sind durchaus freundliche geblieben und das vertrauensvolle Zusammenstehen mit den uns verbündeten Reichen bewährt auch fortan seine heilbringende, den Frieden erhaltende Wirkung. Das Rnhcbedürfnis der Völker unb die Sorge um ihr materielles Wohl üben unverkennbar einen mäßigenden Einfluss auf die internationalen Verhältnisse aus. Auch sind die Bemühungen Meiner Regierungen im vergangenen Jahre vielfach auf die Regelung ökonomischer Fragen und insbesondere dahin gerichtet gewesen, die Handelsbeziehungen der Monarchie durch Abschluss von Verträgen für eine Reihe von Jahren auf eine gesicherte Basis zu stellen. Nebst den bereits in Kraft getretenen Verträgen mit Deutschland, Italien, der Schweiz und Belgien, sind nunmehr auch die Verhandlungen mit Serbien zum befriedigenden Abfchlusse gelangt und hoffe Ich, dass auch dieser Vertrag zum beiderseitigen Nutzen baldmöglichst ins Leben treten wird. Das Gesammterfordernis für das Heer und die Kriegsmariue hat Meine Regierung mit gewissenhaftester Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse der Monarchie nach Maßgabe des unerlässlich Nothwendigen festgestellt. Die gegen das Vorjahr sich darstellende Erhöhung ist keme unerwartete, denn sie betrifft zumeist wiederholt erörterte Anforderungen Meines Kriegsministers, die theilweife aus finanziellen Gründen zurückgestellt worden waren, nun aber für die fortschreitende Erstarrung und technische Vervollkommnung der Wehrmacht unbedingt nothwendig werden. Die Einnahmen Bosniens und der Hercegovina werden auch in diesem Jahre zur Deckung der Kosten der Verwaltung dieser Länder um so gewisser ausreichen, als auf allen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens ein stetiges Fortschreiten constatiert werden kann. Im Vertrauen auf die Einsicht und den Patriotismus, mit dem Sie an Ihre Aufgabe herantreten, wünsche Ich Ihren Arbeiten den besten Erfolg und heiße Sie vom Herzen willkommen.» Die Worte, welche Se. Majestät d?r Kaiser zum Empfange der Delegationen an dieselben gerichtet hat, werden allenthalben einen tiefen Eindruck machen. Mit Freude vernimmt man aus dem Munde des Monarchen. 5 Zieuilleton. 2 Keks- ------ ^nl«7^"5 b" Vosenpafsage. "" Ueben von vrmano» «anbor. dez ^ie h^nd "^ Fortsetzung.) ltreck!^" Thettez"'^ Aanrisca, die sich während ?« aufgerichtet hatte, ond/rn " kippen 5 '^ ""d öffnete die schneeweiß 'ein Wort heraus, M«r ^?"t As, h"lb bewustlos zurück. In etwas, was auch sie Drilb ^ "Ostens für den Augen- ^gvM^ wo Franeisca ihn ck?' Schat?e?" ' «ch'", ^^^ ^ lange, Ze u's ^ sie eine 2?k"te. ."e ^ im Nn vev ^lten >/"e s" sel s^"«^"""e hatte. Und durch sst wei^ blicke n °n ^l. entstandene Oesfn.mal ^n Oen, behack" ""ch geräumiges Zimmer > w.^ °uf V, Musterten Möbelu" einem l« ä>.Eph?r Frachten Feustern, welch? dicht" >n KMn Dr7p2,"'''"bmten. Epheu bekleidete l^zen in'"'utisch^?u,d'e Wände, und auf einem ^gen i? "Me K "ber dessen Rand bunte Schlinge buhten H" A?"^" b's auf den Teppich ">en, Helwtrops und Geranien Aus der Schwelle dieses freundlichen kleinen Reiches, dessen Vorhandensein Francisca nie geahnt hatte, aber stand eine schlanke, die Mittelgröße etwas überragende Frau in einem dunklen seidenen Kleide, das, in schlichten Falten herabfließend, in der Taille von einem Gürtel gehalten wurde. Ans einem zarten, weißen Gesicht, dessen tiefe Blässe den Liebreiz der Huge nicht beeinträchtigen konnte, sprühten zwei tiefdunkelblaue Augen mit einem fast überirdischen Ausdruck in Valthasar Pnttfarkens Stube hinein, und überreiches blondes Haar wogte aufgelöst über Schultern, Nacken und Arme bis an die Fersen des ätherisch lichtgleichen Wesens und umschloss es wie ein Goldrahmen. O, dieses Gesicht — diese Augen — dieses strahlende Sonnenblond des Haares! Franrisca kannte es. Wie ein elektrischer Strom durchfuhr es sie; siedend-^ heiß stürzte ihr das Blut zum Herzen; sprechen aber konnte sie nicht, der Moment band ihr die Zunge, die Lippen, dass sie sie kaum bewegen konnte. Die schlanke Fran auf der Schwelle hatte die schmalen, alabastcrweißen Hände kreuzweise über die Brust gelegt. Die loseu Falten des seidenen Gewandes zitterten; man sah gleichsam das stürmische Rasen des Herzens unter der bequemen Hülle. Minuten wahrte es, bevor die fcingczcichnctcn Lippen sich öffneten. «Lina Icbsen,. sagte die blondhaarige F/au mit einer unendlich dem Allmächtigen, sagen Sie mir d.e Wahrheit w haben Sie das Kind, ^s fie m ,e.^ rechten Mutter stahlen, gelassen.' Wo lst es ,eht/ Schaffen Sie es wieder — hierher — und alles soll Ihnen verziehen sein!» Lina Iebsen trafen die Worte unverkennbar auf das Unerwartetste. Mehr mechanisch als mit Wissen verbeugte sie sich mit stummer Devotion. «Ich brachte es in die Rosenpassage, gnädige Frau,» sagte sie dann resolut, «zu einem kinderlosen Ehepaar, welches das Mädchen als sein eigenes annahm ; dort ist es groß geworden und . .. hier ist es!» Francisca schnellte von ihrem Sitz empor. «Lina Iebsen!» rief sie. «Gott verzeihe Ihnen, was Sie mir angethan! O, mein Gott! Sie — sie war meine Mutter — die arme Margarethe Helllvia.?» Und beide Hände schlug sie vor ihr Gesicht. Da--------- «Sie war — sie ist es!» tönte es von den Lippen der blonden Frau. «Mein Kind — meine fuße, geliebte Francisca — du bist meine Tochter, und ,ch bin Margarethe Hellwig. deine Mutter.'. In wortlofer Erschütterung sanken dle bnden Frauen, die so lange getrennten Mutter «nd D)ch^ die gegenseitig nicht um ihr Dasein gewM hatte^ einander in die Arme. Dann aber als ste ie nach Secunden losließ, zog Margarethe lhre wiedergefundene Tochter über die Schwelle des gehemnnsvollen Zlmmers und drückte an einen in der Wand befindlichen Knopf, worauf diese sich wieder schloss. Balthasar Piittfarken schritt unterdessen un den alterthümlichen Secrctär, öffnete denselben mit lei^e zitternden Händen und entnahm ihm ein paar Caffen-schcine. welche er Lina Iebsen übergab. Das Weib knixte und bedankte sich und verschwand dann, nachdem Laibachtl Zcitung Nr. 227. 1966 5. Moder !^ dass unsere Beziehungen zu allen Mächten durchaus freundliche geblieben sind, und neuerdings wird in der Ansprache die Festigkeit und das segensvolle Wirken des Friedensbnndes betont. Die wirtschaftlichen Interessen und Tendenzen der Völker finden in der kaiserlichen Rede hohe Würdigung, sowohl indem der Handelsverträge gedacht ist, die dazu berufen sind, den Verkehr zu erleichtern, als durch deu Hinweis auf den mäßigenden Einfluss, den, neben dem Ruhebrdürfnisse der Völker, die Sorge um ihr materielles Wohl auf die internationalen Verhältnisse ausübt. Das Efpoft des Grafen Kalnoly. Original - Telegramm der «Laibacher Zeitung». Budapest, A, October. Der Budgetausschuss der österreichischen Delegation hielt heute abends eine Sitzung ab, in welcher zunächst der jungczechische Delegierte Eim gegen den Dreibund sprach, woraus die Delegierten Ritter von Iaworski und Dr. von Plener erwiderten. Sodann hielt der Minister des Aeußern, Graf Kälnoky, sein Expose" über die auswärtige Politik. Der Minister bezweifelt, dass Eim im Namen einer ganzen Nation gesprochen, wohl höchstens im Namen einer Partei und bedauert die Art, welche geeignet sei, Beunruhigung in die Bevölkerung zu tragen; es gehe nicht an, in einem Staate, wo die nationalen Interessen so verschieden sind, eine Sache wie das Bündnis mit Deutschland vom nationalen Standpunkte zu beurtheilen. Seit all den Jahren, da er (Kalnoky) im Delegalions-ausschusse sitze, sei eine solche Sprache nicht vorgekommen. Es ist ein wohl zwanzigjähriger Usus, dass man im Ausschusse die Angelegenheiten der auswärtigen Politik vertraulich erörtert, da es ganz unmöglich jei, über auswärtige Politik anders als vertraulich zu verhandeln, um nicht allerbei Unannehmlichkeiten und Missverständnisse aufkommen zu lassen. Der Vertrag mit Deutschland — sagte Graf Kälnoky weiter — ist ein ehrliches, offenes Defensivbündnis, ohne geheime Clauseln, die seinem Charakter unnöthig sind. Ebenso ist das Bündnis mit Italien rein defensiven Charakters. Die einseitige Publication der Vereinbarungen sei ausgeschlossen und keinerseits beabsichtigt. Auf die Beziehungen zu Russland üben die eingeleiteten Handelsvertragsverhandlungen zwischen Berlin und Petersburg keinen Einfluss. Die Beziehungen beider Höfe hörten nie auf, vortreffliche und freundliche zu sein. Die normalen Beziehungen der Regierungen erfuhren ebenfalls keinerlei Aenderung. Der Regierungswechsel iu Serbien wird den abgeschlossenen Handelsvertrag kaum gefährden, da der letztere in erster Linie unentbehrlich für Serbien ist. Bisher suchte die serbische Regierung keine Verlängerung des gegenwärtigen Vertrages an. Uebrigens besitzt der Minister die Ermächtigung beider Parlamente zu eiuer eventuellen Verlängerung bis Juni 1893. Die allgemeine Lage bietet weuig Neues, daher auch wenig Interessantes. Im europäischen Staatensysteme sind die alten gegensätzlichen Strömungen noch vorhanden, aber es sei doch eine große Beruhigung der öffentlichen Meinung eingetreten. Die Kriegsvorbereitungen im Osten und Westeu werden fortgesetzt, weshalb dieselben auch in Centraleuropa fortdauern ; aber dieses chronische Uebel hält die Regierungen nicht ab von der Inangriffnahme großer ökonomischer, auf lange Friedensdauer berechneter Actionen. Die Cabinetswechfel in verschiedenen Ländern änderten wenig an der Lage, da die Gruppierung der Mächte auf tieferen politischen Motiven beruht. Der Minister wies diesbezüglich auf Rumänien hin, dessen Ministerwechsel nichts an den freundlichen Beziehungen mit Oesterreich- Balthasar sich jedoch zuvor ihre Adresse niedergeschrieben hatte. Margarethe, die lange Verschollene, sank, in ihr Zimmer getreten, keines Wortes mächtig auf ein Sopha und fchlang in stnmmer Liebkofuug die weißen Arme um den Hals der vor ihr knienden Tochter. Fran-cisca's innere Erregung, die Freude über die wiedergefundene Mutter löste sich in ein heftiges Schluchzen; auch sie vermochte nicht zu sprechen. So verharrten beide, bis Balthafar ins Zimmer trat. «Francisca, mein geliebtes Kind,» sagte der Greis tiefbewegt, «das also war der geheimnisvolle Zug der Liebe, welcher mein Herz an dir hängen lieh — der Magnetismus des Blutes, meines Blutes, das in deinen Adern fließt. O, wenn Elsbeth das erlebt hätte! Du bist meine Enkelin, Francisca — die letzte des alten Hamburgischen Patricierhauses Putt-farken!' Francisca zuckte zusammen uud wandte ihrthräuen-übergossenes Gesicht mit einem strahlenden Ausdruck zu dem geliebten Greise empor. '«Deine Enkelin?> murmelte sie. «Ach, Gott, ich kann es gar nicht fassen — all das Glück, das über mich hereinbricht! Es ist zu viel — zu viel!» Jetzt endlich erwachte auch Margarethe aus ihrer Lethargie, welche sie umfangen. Mit einem Iubellaut zog sir ssrancisca an ihr Herz und bedeckte deren weches, liebliches Gesicht mit Küssen. (Fortsetzung folgt.) Ungarn änderte. Serbien, dem Stabilität der inneren Verhältnisse noththut, wünscht der Minister eine baldige Ueberwindung der jetzigen Krise, was aber eine rein interne Frage sei. Auch der Cabinetswechsel in Italien hatte keine Aenderung der cordialen Beziehungen zu Oesterreich-Ungarn zur Folge, ebenso in England, dessen äußere Politik in den letzten Jahren eine wohlthuende Continmtät aufweist, so dass eine wesentliche Aenderung auch in der nächsten Zeit kaum wahrscheinlich ist. Die Lage im Oriente ist m neuerer Zeit stabil und die fortschreitende Consoli-dierung einzelner Kleinstaaten sichtlich. Oesterreich-Ungarn wünscht im Oriente weder eine Festsetzung noch eine privilegierte Stellung, sondern die selbständige Entwicklung des volkswirtschaftlichen Aufschwunges der dortige» Volks« stamme. Dies sei auch in Rumänien in hohem Grade der Fall. Die Entwicklung Bulgariens schreitet rasch vorwärts; Serbien wünscht der Minister gleiche Erfolge wie den beiden Nachbarn. Der Minister resümiert: Die Beziehungen zn allen Mächten sind befriedigend, die Constellation in Europa eine wachsend friedliche. Zu Besorgnissen sei keine besondere Veranlassung, indem die Mächte einander mit der Versicherung begegnen, dass sie den Frieden wollen und an keine Aggressionen denken. Der Berichterstatter Dnmba beantragte den Ausdruck vollen Vertrauens des Ans-schusses in die zielbewusste Friedenspolitik des Grafen Kälnuly. Dieser Antrag wurde mit allen gegen eine Stimme angenommen. Krainischer Landtag. Schlusssitzung am 27. September. (Schluss.) Capitel VIII, Ausgaben für Unterrichts-, Bildungsund Wohlthätigkcitsanstalten, wurde nach den Anträgen des Finanzausschusses mit dem Erfordernisse per 217.873 Gulden genehmigt, darunter: Subventionen für Schulbauten 6000 fl., Stipendien und Unterstützungen für Gewerbezwecke 8000 st,, der höheren Mädchen- und Haus Haltungsschule bei den Ursulinerinnen in Laibach 1000 Gulden, der «Glasbena Matica» 600 fl,, der philharmonischen Gesellschaft 300 fl., dem Studentenvereine in Wien für den Beitritt mittelloser Studenten aus Krain 160 fl/; ferner: dem pädagogischen Vereine in Gurkfeld 200 fl., dem Cyrill- und Methodvereine 1000 fl., dem Vereine vom «Rothen Kreuze» 100 fl., dem Vereine znr Pflege kranker Studierender in Wien 50 fl., dem Unter-stützungsvereine der juridische» Facultät in Wien t>0 fl., dem Unterstützungsfonde slovenischer Hochschüler in Graz 200 st., dem Unterstützungsvereine der Vergakademiler in Leoben 20 fl., zur Unterstützung junger Künstler 1000 Gulden, dem Gymnasium in Rudolfswert 250 sl., für die Studentenlüche in Laibach 200 fl., dem Musealvereine 400 fl., der Lehrerswitwe Magdalena Vrancic 50 fl. und schließlich der Fachschule für Holzindustrie in Gottschee 250 fl. Capitel IX, Ausgaben für Communicationsmittel, mit dem Erfordernisse per 127.150 st. wurde unverändert genehmigt. In diesem Capitel sind eingestellt: für die Erhaltung der Landesstraßen 61.500 fl., für den Bau der Wagensberger Landstraße 5150 st,, für Subventionen und Darlehen für die Erhaltung uud den Neubau der Bezirksstraß'N und Brücken 35,500 fl. und dem Garantie-fonde für die Unterkraincr Eisenbahnen die 5procentigen Interessen vom Capitalsbetrage per 500.000 fl. mit 25.000 fl. Bei diesem Capitel ergriff Abgeordneter Hribar das Wort; er führte Beschwerde darüber, dass die Südbahn die Gleichberechtigung der Nationalitäten nicht respectiere und beantragte eine diesbezügliche Resolution. Derselbe Abgeordnete beantragte weiters eine Resolution, wonach der Landtag die Wichtigkeit der pro-jectierten Bahnverbindung Cilli-Stein-Krainburg anerkennt und die Vereitwilligkeit ausspricht, das Unternehmen durch Uebernahme einer entsprechenden Anzahl von Stammactieu zu unterstützen. Abg. Dr. Schaf fer erklärte, dass für einen solchen Beschluss derzeit die nothwendige Basis noch fehle. Er glaubt, dass die Angelegenheit dem Landesausschusse zum Studium und seinerzeitigen Antragstellung abzutreten wäre. Abg. Hribar stimmte diesem Antrage zu, welcher sodann vom Hause einstimmig angenommen wurde. Die restlichen drei Capitel wurden ohne Debatte unverändert angenommen, und zwar: Ausgaben für Vorspann- und Militärzwecke mit dem Erfordernisse per 11.350 fl,, Abgang des Landcsanlehensfondes per 83.410 fl. und schließlich verschiedene Auslagen per 5000 fl. Beim letzten Capitel wurde über Antrag des Abg. Zitnil zur Unterstützung der durch Elementarunfälle Geschädigten für das Jahr 1892 ein Nachtragscredit von 10.000 fl. bewilligt. Die Bedeckung ist mit 86.444 fl. präliminiert. Der sich sodann noch ergebende Abgang per 751.113 fl. ist zu bedecken: durch einen 40proc. Zuschlag zur Verzehrungssteuer von Wein, Wein- und Obstmost und Fleisch, durch eine Landesauflage auf gebrannte geistige Flüssigkeiten und schließlich durch einen 28proc. Zuschlag auf die volle Vorschreibung aller directen Steuern sammt Staatszuschlägen. Die auf diese Weise berechnete Bedeckung des Landesfondes für das Jahr 1603 beträgt 844.022 Gulden; im Vergleiche mit dem Erfordernisse per 83 ^ Gulden zeigt sich somit ein Uobcrschuss von "^ p , Finanzausschuss beantragt die Verlängerung "a^"? «. Credite für das Jahr 18!>3: 1.) für die NeguM"« des Neurinnbaches (erste Rate) 20.000 fl„ ^Md'"^ Lifta-Podpec 1000 fl,, 3.) für die Umlcgimg der ^ zirksstraßc bei Sela 3500 fl., 4.) für die Umlegung Bezirksstraße bei Obcrlaibach 3000 fl,, 5.) für "t legung der Bezit ksstrasic Gotlschce-Grußlafchih ^" ^ 6.) für den Bau der Savebrücke bci Flödmg 5^" 7.) für die Erhaltung der Brücke über den 2a« bei Oberkaschel 1000 fl,, 8.) für den Bau des ^ tionsspilales 20.000 sl. Die Verlängerung Wscr ^ wurde bewilligt und sodann der nachstehende Antru»»^ Beschlusse erhoben: I. Das Gcsammtcrsordcrms ^ ' dessondes im Jahre 1«!13 im Betrage von ^"" A, und der Bedeckung von 86.444 fl.. somit m't t>e gange von 751.113 fl,, wird genehmigt. U, Zur ei ,^ lichen Bedeckung des Abganges von 751.1!^ ^' . ^n zuhcbeu: 1,) Ein lOproc. Zuschlag znr VelzchrilnaM.^ß Wlin,Wein- nndObstmostundFleischimBetrageuoni ^ ^ Gulden; 2.»folgende Anslagen: «) von drm ^""",/hiic Liquenren in allen versüßten geistigen FlüsMe> ^ Unterschied der Gradfälligkeit per Hektoliter /'.! '«M-dem Verbrauche aller übrigen gebrannten aMigen 6 ^ leiten nach Graden des 100thcilia.cn Moholo""" ^, Hcktolitergrad 18 kr. im Gcsammtbetrage von 16" ^c 3.) ein 28"/„ Zuschlag auf die volle Vorschre« ^,. directen Steuern sammt Staatsznschlägcn un "^ » gt, 441.422 fl. III. Der Landesausschuss wird °e° > ^ den Beschlüssen »uli II., 1.) und 3.) die w" ^ Genehmigung zu erwirken. ^ zlü' Endlich gelangten folgende Resolutionen z ^ nähme: 1) Die hohe Regierung wird llufge?^ ' ^ Vezirkshauptmannschaft in Radmannsdorf zu "" > ^ im Sinne der bestehenden gesetzlicheil BestimmlM» ^^ die Gründung von Wasscrgcnossenschaften z»r ^en von Schutzbauten im oberen Savethale Sorge i ^.^ 2.) Die hohe Regierung wird aufgefordert, ^ .^rM hlluptmaunfchaflcn zu beauftragen, sich ^'^ < ? dcs von Zuchtstiercu streuge au die Vorschriften ^ ^tc" Gesetzes vom 1. August 1690, L. G. Bl. ^/' .Wio^ und dafür zu sorgen, dass die bezüglichen i5o, ^b kosten sich niedriger stellen. 3.) Die hohe Rcg'eru^^sse ersucht, das Erforderliche vorzukehren, oamtt »n ^ ^ der öffentlichen Sicherheit und zur Erleichtern^ „^ darmeriedienstes die Gendarmcriestalion von ^ ^M Travnik in der Gemeinde Lascrbach versetzt ""^»M Rücksicht auf das finanzielle Ergebnis der ^no ^Z auf gebrannte geistige Flüssigkeiten wird s"r d"s^ „ ^ dem hiebei beschäftigten Personale eine Mv ^ muueration im Netrage von 5 pCt. vom 6"5^„ D' gewinn, welcher nach Abschlag der urspr"W^Ds-manenzen 100.000 st. übersteigt, zugemessen- ", ^fe" ausschuss lm'rd beauftragt, nach seinen, ^"'"I^desa"^ Netrag unter die bei der EinHebung dieser z.an ^ly beschäftigten Personen, die sich im Lause des 7"",,, z« besondere Geschicklichkeit und Genauigkeit ausz' ^ ^" vertheilen. Aus diesem Betrage ist "entue" ^tB Accessisten Zvonimir Zor eine entsprechende ^ ^M. zu bewilligen. 5.) Der Landcöausschuss " ,.Ml>er^ an der heurigen Pachtlicitalion der VerM"'^ Offerent namens des Landes thcilzunehmen. . ^„g el Hiemit war der letzte Puult der Tage« ^r de" ledigt, worauf Landespräsidcnt Freiherr von ^M^ Landtag im Allerhöchsten Auftrage f"l,? Me" ^ Der Tag der nächsten Sitzung wird im 1^ bekannt gegeben werden. Politische Ueverftcht- ^ (Aus Böhmc n.) Die Oczirksabgrcnz"'^.f d^ mission ist für deu 10. d. M. embers M'^ Tagesordnung steht die Errichtung "> ^ u> gerichtes für die deutschen Gemeinden ^ Leiwmischl. . ,Dcr^ (Ungarische Delegation.) " ,„„ "^ der ungarischen Delegation fand "o^''^t ein "' ^ statt. Die Anfprache des Grafen Tisza erm^ ^sl ^ Pfand der Erhaltuug Haltung des Dreibundes sowie in der ^lB^ der Verhältnisse im Orient uud bucn ^ in die Zukuuft. ^er ^' O (Staatseisenbahnrath.) „r ^,l der Tagesordnung des am 10. O^ H^s!" „ session zusammeutretenden StaatselftnlM ^,,tM " 'i,,' den Gegenständen befindet sich auch el ' ^h U"^ Aufbaues der Exporttarife von Och""^^ F„,h auf gleichn Principien. Dem «3""^^"' «M handelt es sich hiebei um jene dlff" c ^. ^ tt ^, sätze. von welchen hier und in U"gar'^^hlNll" von Exporttarifen vorgegangen wird, .^t- Eisen uud Zucker. ' ' ,!,»)I"H^ (OesterreichischeDelegatlo '^M^ ausschusse der österreichische» Deleg"^ ,^ ., s ^, Iuugczcche Eim, dass er den Dispostt^ ' „ d ^ ,„ traueusposteu verweigere. Graf Kalnoty ' ^^,'>" ^ stellung der Credite für ein nencs 6" '" Hamburg sowie eine Anzahl von «" jacher Zeitung Ur. 227. 1967 5 Brtober 159?. >v>"?das N^"."^as nächste Budget zu. Hierauf verändert.«"^" ^ Ministeriums des Aenßern un' ^. October ss'""'"'' ^ "^ste Sitzung ftndet am Wosse^leerste Sanitätsrath) hat be-^una? Anordnungen der ungarischen «bzmaren ?. ?^""^ ber Verbreitung der Cholera der Clwl^' ' ^ "" 3alle der weiteren Verbrcitui'g 6holeranw^ "^arn die gegen Galizien bestehenden sich d" NH«'"' einznleiten. Insbesondere sprach ^benmchmw ^ c3""^rath ^U' eine gleichmäßige "'s- Da Sm,. -^7""' Dampfschiffahrtsgesellschaft "ne Insw,.^"^refercnt Dr. Kusy hat vorgestern "'getreten ^ "^ ^men und Nicdcrösterreich (3)i<> ^f> öderer Sloss^V l,^'" k t) e') deren Wortlaut wir an °"f die fr ^i^"Ä'"'^'^"'' ""st unt wenigen Worten Mitten ki. ^ < ^ ^u, an deren Erhaltung mit-^n muss N 3 B^'^'^lte Sorge unserer Regierung ^ DreiblN'^z '^ ^" Frieden erhaltende Wirkung ^" AschlusH^^ "Glücklich hervorgehoben, und ftnet dn! ."cH""^lsvorträge als 'ein Werk bc- ?" Beziehungen nnter ^gesichts ^Zchen Staaten nur zu festigen vermag. ^ feste l«..s" '?b""gen, die darauf gerichtet siud, ^ Wortk?^^'^ Verträge zu lockern, können '"d bernbia«.^ V^""'^ nur einen befriedigenden (P?""' Eindruck hervorrufen, ^tischen ^'/^'lchl» ^vte) wegen der ost-"och nicht z,^?!l< '?' wie man ans Sofia meldet, Vchcn deV me ^ensiande eines Mcinungsanstausches "" si«lit in ^5 "'^ Bulgarien gemacht word«,. ?Aich? m)"s^ lu dem neuen Gesche eine nu-3batsbi^"".h"'gel, dnrch welche alle bulgarischen Marien s 6. "!""^^ Sprache erlernen sollen. Da M'nnnma n ^ """ ^eise verpflichtet habe. alle Mrhalten , l panischen Statutes Ostrumeliens ^chunq' f")me es das Recht in Anspruch, seiue ,n?u>z au'sl,,? ^ nllt dem Fürstenthnm vereinigte ^'Mn'7'b'hnen Mau werde jedoch alle Zwangs- 7/'C°uri?r^m^^eiter in Frankreich.) schnei 3 sgelles- fordert die ans Frankreich 31^ i" wende?"'" .^'beiter ans, sich an die Ge- "br,gel,s we^. " ""en Schadenersatz zu erhalten. >' im D?,,"'"n in Belgien lange Zeit der Vor-" Ey,.H tement Pas de Calais Henken, was dlltst, ^UMn fur Frankreich uicht forderlich sein m!" H°l>ptniam.^" ^ ° nflict m i t M o n t e n e q r o.) Aschen A?m/'^ ''"' Soldateu der österreichifch- ^ anders c^5^ bie uioutenegrinische Greuze >e in I?K b"Maul- und Klanenseuche in Tirol V'gen vo"^^^^ "°" Vieh an allen Grenz- ° ,. ^"bahn As.w^ verboten, mit Ausnahme der auf N und n^Ä.?" beförderten, wenn die Thiere flehen sind, dafs sie aus ^ans S,"'V^^ "ner Depesche der T.. "tischen 3 ? l"ß der Emir von Afghanistan ""l benachrichtig, seine ^lN^ie Käser,en^'^u Hazaras besiegt, ^MlM ?^ des ^'? "°" Dschcllalabad werden für die dun/5"s der S<< ^ ^rgerichtet. 3 a3 ^ sich di.^'^U) Nach einer Verner Mel- H'l2" ^ Etin,me.. ?""lsi."'l des Ständerathes mit ie?'"wnopo z" ' ,sur die Einführnug des Zülld- ge r?UlgV^' der Schweiz entschieden, und soll ^t werdet. ^ '" der December-Session cin- t<3,'" FrMkrM ^ ^" ,5 "'"' ° " r-) Wie aus Car-st°N e ^sUndiqen^^^^ seinen die dor- stiiku/")^losse ,,, s"ter zu eiuem längeren Wider-^ghoffen. z" se'n, da sie auf reichliche Unter- .G E, N ^gesneuigleiten? ^"^org^ haben, wie die "!!"". der freiwilligen Feucr- K0 s" " Kirch^> d«"" den freiwilligen Feiler- Nigen u"d Oeblarn je A. >u)anung von Löfchrcquisiten zu spenden ^chste^/ ^ ^lerliö ^, s< '" Hie,, lasest S? ^" ^ ° " ensfest,) Das Aller- ."'ch f i)?'' «uch '.7"estät des Kaisers wurde gestcru ^fes^Uche Gottes^ c7 Kronländern und in Ungarn ^> Echu ?d 'use in den Gotteshäusern aller Rlern l^rinz w Uchwteu 'e, festlich begangen. !"Me si^^'U'ttaas .,s ^°^" ° n Cobnra) wurde vor- ''lte i Ii""s einem V ."°" I^^n befallen. Er ^ H n?> «us d .^'"? des Palais auf der Seiler- "lchaft davon ^° stürzen, wl.rde jedoch durch avgehalten. Später wiederholte er diesen Versuch, der jedoch abermals verhindert wurde Es erfchien die herbeigerufene Feuerwehr, die unterhalb des Fensters ein Sprungtuch aufspannte. Schließlich gelang es, den unglücklichen Prinzen zu beruhigen. Es kamen Aerzte, und er wurde in die Heilanstalt nach Dübling gebracht. Prinz Pedro ist der älteste Sohn des Prinzen August von Coburg und steht im 27. Lebensjahre. Er soll. an Größenwahn leidend, sich einbilden, der Kaiser von Brasilien zu sein. — (Eine versunkene Kanone.) Im Hafen von Christiania stürzte vor einigen Tagen eine sehr schwere Krupp'schc Kanone, welche an die Kriegsverwaltung abgeliefert werden sollte, ins Meer. Seitdem haben Taucher die grüßten Anstrengungen gemacht, um die Kanone aufzufinden, aber bis jetzt ganz erfolglos. Das Wasser hat an der Nnfallssiclle eine Tiefe von 30 Fuß, und der Meeresboden ist starl verschlammt. Die Taucher haben wohl das Loch in der Schlammdecke gefnndcn, welches die schwere Kanone geschlagen hatte, dasselbe wurde auch mit 14 Fuß langen, eisernen Stangen sondiert, von der Kanone aber leine Spur entdeckt. Die Kanone hatte 250.00U Kronen gekostet. — (Cholera in Vndapest.) In der vorgestrigen Sitzung der Budapcster Sanitätscommission wurde der Bericht des Oberphyfikats vorgelegt. Derselbe constatiert das Auftreten der asiatischen Cholera in Budapest und theilt mit, dass der Bau neuer Baracken, die Reinigung der Canälc und die eventuelle Errichtung einer Volksküche zur unentgeltlichen Verabreichung von Speisen und Eis angeordnet worden sei. Der Vorsitzende erklärte, dass die sanitären Verhältnisse der Hauptstadt gute seien; er hoffe anf einen milden Verlauf der Epidemie. Von Montag mittags bis abends 6 Uhr sind 14 Erkrankungen und 3 Todesfälle an Cholera vorgekommen. — (Der neue Jesuiten-General) ist der Spanier Martins; er wurde in dem Loyola-Kloster Azpetia in der Provinz Guipuzcoa gewählt. Seit dem Pater Beckx ist ein neuer Ordensgeneral nicht gewählt worden, denn der Vorgänger des jetzigen Ordensgenerals, Pater Anderledy, war von Beckx zum Assistenten mit dem Rechte der Nachfolge ernannt und dreizehn Jahre später von der General-Congregation in Florenz zum General Vicar gewählt worden. Genaueres über den Pater Martins ist nicht bekannt. — (Ernest Renan j) In Paris ist vorgestern früh der berühmte Orientalist und Philosoph Ernest Renan, der Verfasser des «Vw äo .1ü»u»», im 70. Lebensjahre gestorben. Die Regierung veranstaltet das Leichenbegängnis, welches leinerlei kirchliches Gepränge haben wird, au< Staatskosten. Angesichts der heftigen Opposition der katholischen Presse unterbleibt die von Rcnans Verehrern beantragte Beisetzung im Pantheon. — (Schiffs un glück,) Der englische Dampfer «Busljbce» ist vorgestern nachts iu der Nordsee an den spanischen Dampfer «Daviz» angerannt. Der Capitän und der Steuermann des «Dauiz» sowie ein Lootse wurden getödtet. Der Dampfer «Daviz» sank mit wertvoller Ladung unter. »Busybee» gieng mit stark be» schädigtem Bug in Reparatur. — (Cholera in Hamburg.) Vorgestern gelangten in Hamburg 43 Erkrankungen und 21 Todesfälle infolge der Cholera zur Anzeige. Hievon entfallen 31 Erkrankungen und 7 Todesfälle auf Nachmeldungen. Transportiert wurden 32 Kranke und 5 Todte. — (Eine gesunde Gegend.) In dem Markte Studenitz bei Pöltschach ist seit dem 22. Februar d. I. lein einziger Todesfall vorgekommen; der an dem genannten Tage Verstorbene war ein 72 Jahre alter Greis, Local- und Prouinzial-Nachrichten. Laibacher Gcmciuderath. * Der Gcmeinderath der Landeshauptstadt Laibach hielt gestcru abends eine öffentliche Sitzung ab, au welcher j sich 20 Gemeindcräthc betheiligtcn. Der Vorsitzende, Bürgermeister Orassclli, machte zunächst die Mittheilung, dass er anlässlich des Geburtssestes sowie auch aus Aulass des Namensfestes Sr. Majestät des, Kaisers namens des Gemeiuderathes den allerunlerthäuigsten Glückwüuschen im Wege des k. l. Landesfträsidiums Ausdruck gegeben habe. Diese Mittheilung wurde vom Gemeinderathe stehend zur Kenntnis genommen. Weiters theilte der Vorsitzende mit, es fei ihm seitens der k. l. Fiuanzdirection eine Zuschrift zugekommen, wonach das l. k. Finanzministerium der Bitte des Stadtmagistrates, es möge der Termin der Zahlung der Hauszinssteuer mit den Ausküudigungs- uud Ausziehtcrmiucn in Laibach in Einklang gebracht werden, zu willfahren uicht in der Lage sei. Die Zuschrift wurde der Nechtssccliou zur Vor-berathuug zugewiesen. Ueder Wunsch mehrerer Interessenten 'hatte sich der Sladtmagistrat an die k. k. Gencraldirection der österreichischen Staatsbahnru mit dem Ersuchen gewendet, bei den zu erbauenden Eifenbahnvnickc» über den Laibachfluss uud den Grubenaual auch für Fußgänger Gchstegc zu errichten. Von der t. k. Eisenbahn Äauleitu.ig m Lmbach ist nun unterm 30, September an den lHtadtmagljtrat in Laibach folgende Zuschrift gelangt: «Ueber Auftrag der k k Grneraldirection der österreichischen Staatsbahneu beehre ich mich, dem löblichen Stadtmagistrale inbetreff der Anbringung von Gehstegen an den im Zuge der Unterkrainer Bahnen zu erbauenden Elfenbahnbrücken über den Laibachfluss uud den Grubercanal nachstehende Mittheilung zu machen. Die von der k. k, Generaldirection der österreichifchen Staatsbahnen angestellten Studien haben ergeben, dass die Anhängung von beiderseitigen, ein Meter breiten Gehstegen an die Tragwände der beiden Brücken einen Mehrbedarf an Eifenmateriale für die Hauvtträger bedingt. Dieser Mehrbedarf würde bei der Brücke über den Laibachfluss 1300 fl. und bei der Brücke über den Grubercanal 3100 fl. losten. Das Erfordernis für die Gehstege selbst mit den nöthigen Zu-und Abgängen beträgt bei der ersten Brücke rund 4000 Gulden und bei der zweiten Brücke rund 0000 fl. Des weiteren hat die l. k. Generaldirection anher eröffnet, dass die Gcsammtkosten von 5300 fl. für die Laibachfluss-Vrücke, beziehungsweise von 9100 st. für die Gruber canal-Brücke von der Stadtgemeinde Laibach zu tragen wären. Die Kosten für die Anhängung von Gehstegm stellen sich deshalb verhältnismäßig hoch, weil durch letz tere auch eine Verstärkung der Haupttragwänbe — von welchen nicht abgesehen werden lönnte — bedingt wird. Mit Rücksicht auf den Umstand, dass die Aufstellung beider Brücken nach dem diesfälligen Bauprogramme unbedingt bis Ende April 18l)3 vollzogen sein muss, ist im Hinblicke auf die eventuell vorzunehmende Verstärkuug der Haupttragwände der im Werle bereits in Ausführung begriffenen Eisenconstructionen die rascheste Austragung der Angelegenheit unerlässlich. Zum Schlüsse wird noch erwähnt, dass hierseitigcn Erachtens den Stegen an der Laibachbrücke nnt Rücksicht auf die Lage des Objectes eine gewisse Berechtigung nicht abgesprochen werden kann, wogegen den Stegen au der Grubercanal-Brückc in Ansehung der in nächster Nähe ohnehin be stehenden Uebcrbrückung des Canalcs keine so große Be deutung zukommen dürste. Ueder diese Zuschrift entspann sich eine längere De batte Der Vorsitzende Bürgermeister Grasselli er-llärtc, dass ein Gehsteg über den Laibachfluss allerdings einem fühlbaren Bedürfnis abhelfen würde, allein die Kosten seien so unverhältnismäßig hoch, dass um einen solchen Netrag ja eine eigene Brücke gebaut werden könnte. Auf die Aufrage des Gemeinderathes Kunc, in welchem Stadium sich die Frage bezüglich eines Geleises von der Unlerlrainer Bahn zur städtischen Schlachthalle befindet, erwiderte der Vorsitzende, dass bei der Begehung der Strecke der Vertreter der Stadt Laibach diese Angelegenheit zur Sprache gebracht und zu Protokoll gegeben habe und dass seitens der Bauunternehmung, beziehungsweise seitens der Generaldirection der österreichischen Staats-bahneii, dagegen keine Einwendung erhoben wurde. Das fragliche Geleise werde also seinerzeit hergestellt werden. Gemeinderath Dr. Stare sprach sich gegen die Errichtung des Gehsteges an der Brücke über den Laibachfluss auf Kosten der Stadt Laibach aus. Auch die Zugänge zum Gehstege würden nicht unerhebliche Kosten verursachen, so dass die Gesammtkosten sich unverhältnismäßig hoch belaufen würden. Zudem wird die Brücke über den Laibachfluss ja nicht im Stadtpomörium gelegen sein, und für andere Gemeinden Brücken zu errichten, sei die Stadtgemeinde nicht berufen. Der Redner fprach sich schließlich für die Errichtung eines Gehsteges aus. der die Schießstättegasse mit dem rechten Ufer des Grubercanals verbinden würde. Die Gemeinderäthe Ritter von gitterer und Go-gola betonten die Nothwendigkeit eines Gehsteges an der Eiscnbahnbrücke über den Laibachfluss, doch erklärte der letztere unter Hinweis auf den namhaften Beitrag der Stadt Laibach zu den Baukosten der Unterkrainer Bahnen (55.000 fl), dass die Bauunternehmung den fraglichen Gehsteg auf Kosten des Bahnbaues errichten sollte. Schließlich wurde der Beschluss gefasst, in der Antwortnote zu erklären, die Stadtgemcmde reflectiere nicht auf die Errichtung eines Gehsteges an der Eifenbahn-brücke über den Grubercanal, wohl aber an jener über den Laibachfluss, doch müsste derselbe auf Rechnung der Bahn-baulosten hergestellt werden. Sodann folgte die Wahl des Verwaltungsausschusses der städtischen Sparcasse, da die dreijährige Functions-daucr des gegenwärtigen Ausschusses am 1. October ab gelaufen ist. Gewühlt wurden aus den, Gemeinderathe die Herren: Johann Gogola. Johann Hribar, Anton Klem, Johann Knez, Vaso Petricir, Franz Naonchar Dr. ^fo,es Stare, Franz Tercel, Johann Vellovrh ^ Zagar m. Anton Svelel; aus der Bürgerschaft b.e H"«n^ Alo.s Bavr Vincenz Aorstner, Franz Kullmann, Iostf Kuschar, Mf?ed Lcdcnil, Johann Perdan, «°r ^rmmm August Stabes, Franz S"wan Fran Trtn md l-lolel Lence Vicebürgermelster Pctrlcic oericytele Z auf übe die von ihm und Gemeinderath Svetel als D cai rtc" der Finanzsection °m^'l. August vorgenommene Scontrierung der städtischen Casse und der mit dieser vereinten Fonde. Es habe stch hiebel lem Anstand ergeben, und er beantrage daher, den Bericht genehmigend zur Kenntnis zu nehmen, welchem Antrage der Gcmcinderath zustimmte. Das Gesuch des Unterstützungsvereines sür Hörer der Rechte an der Wiener Universität um Subvention wurde, da im Budget sür derartige Ausgaben lein Betrag Laibacher Zettung Nr. 227 1968 5. Dctober lM eingestellt ist, abweislich bcschieden. Bezüglich des Erlöses pr. 1946 fl. 75 kr. für den Gemeindegrund, welcher znm Baue der Unterkrainer Bahnen benöthigt wurde, beschloss der Gemeinderath, die Anlegung desselben in der städtischen Sparcasse. (Schluss folgt.) * (Deutsches Theater.) In würdigster Form feierte das deutsche Theater gestern das Allerhöchste Namensfest Sr. Majestät des Kaisers, denn es bot das Programm dem Publicum, das sich zahlreich im Fesl-gewande im glänzend erleuchteten Hause versammelt hatte, hochwillkommenen, freudigen Anlass, seine dynastischen und patriotischen Gefühle zu manifestieren. Unter den anwesenden Honoratioren befanden sich Herr Landesfträsi-dent Freiherr von Win kler, Se. Excellenz FML. Ritter von Schilhawsky, Landeshauptmann Detela und viele Vertreter der Militär- sowie Civilbehörden. Die ^Kaiser-Ouvertüre' von Westermayer, welche die Volkshymne, den Radetzlymarsch und das jedem Oesterreicher theure M " 7 — Der Strafgesetzausschuss beschloss nut ^ W Stimme» die Beibehaltung der Todesstrafe. .^ Budapest, 4. October. Von Mitternacht M ^ abettds 6 Uhr sind hier 26 Perso»e» an der ^ erkrankt imd 11 Persone» gestorben. ., , M Budapest, 4. October. I» das Vm'ackcnpia,^z den voll Moutag 12 Uhr nachts bis Dienstag,' ^„ im qanze» 1l> Neu Erkrankte aufgenommen.^>" ,^„, ti Uhr abeuds bis hellte mittags sind ^ A, ^ Von de» in Pflege Vesindliche» wurden l' 9^ ^1 lasse»; hievo» entfalle» drei auf den Mlge '^ auf de» heutige» Tag. I» dem Pester Vmacn sind gegenwärtig 55 Kranke in Pflege. .M Berlin, 4. October. OberlientenantW "5 ^ Samstag in der Früh um 7 Uhr 50 ^'»"u ^i> Wie» abgeritten ist, traf heilte »m 9 Uhr ?" ^,, all Berliner Zeit beim Tempclhofer SteuerP"^ ^ erster a» uud wurde von: Comite" u>w ^> sammelten zahlreiche» Officieren »nit fM"'tl>A'^B empfangen. Licuteuant Cscwossy ist nm 1l "y nuten als zweiter hier ciugetroffen. an^n-M^ Berlin, 4. October. Im Distanzritte ^' ^F ist heute nachmittags als dritter ^ientelll ^>, Scherber vom 7. Dragoner-Regimente ^" , ' HM^ Genua, 4. October. Heilte' morgens l>t un ^,hc hause des spanischen unter heftigem Knalle explodiert. Der verurMl ,^Me ist gering.' Die Bombe bestand alls ewer ^) ^M und war mit gewöhnlichen! Pulver geladen-sind nnbekcmnt. drang.' Sevilla, 4. October. Ein Indimdnnm ^» dem General - Capita» von Andalusien nM " M ein: «Es lebe die Republik, nnd ftn"^ „„ °c volverschuss auf den General ab, weM)" ^s Schulter leicht verletzt wnrde. Man glan^ Individumn verrückt sei. ^nale^« Washington, 4. October. Die internal'' ^^ conferenz tritt in Ärüssel am 22. NoveM»" , 18 Länder sagte» ihre Theilnahme zn- ^^-3^^ Verstorbene. ^^„ »"> Den ^.October. Franz (""Üsch, ^ f..„, ,. Schuhmachermeister. 7! I.. im Laibachflusft " .chah>'^M Den 4, Octol, cr. Anton ssabinm, "s' ^M), " tcnrssuhn. 15 Mo»., Maria'Theresiensttahe ^ Wassersucht. --------- ' "'i^aibaH-^ Meteorologische VeobachtllWN^^-^^ ?U.Mss. 7AU-4 12-2"! NO. schwach ^Ftt 4. ii»N. ?:;?'!) 16 s 3iO. schwach hM ^ 9. Ab. 7A7'2 12-« "l"blt'N M>idhof'"Ml' Wolken und Sonnenschein abwechselnd! ^c ^ ^ Taaesmittel der Temperatur 13 ?', «M " male. ___________ _^^—-^^""lll^ ^-5ü Verantwortlicher Redacteur: Danksagung. ^ ^ ssür die nberanö lieb^ > so zahlreiche lUeleite bei den, ^^,,e" "^„l- > heislaeUebten Vaiers sowie für d" .H^ste,' " > spenden s,MN wir allen nnscre» l)"z ! Laiba ch am 5>. October 1892. ^' >^chrr^Zeitulig Nr. 227. l969 5. October 1892. Course an der Wiener Börse vom 4. October 1892. Na« dem oMen«. loursblaue .«33^am°!e, 250fi'^,^ »' . ^ - lN"st, 1!>ö'5l) l«65>. ^^,Md^, ^.^ 5« v/„ nicderüslerreichische . . . 109 ?Ü — - 5>"/^ steirischc...... —'— —'— 5"/„ lroatlsche und slavonisch, . 106 lO»'— k"/n slibenbüraischs ....-------—'— 5°/„ Tcmescr «anal . . . , —'— —'— 5"/„ »»aarischc...... 94'«, «5 l li Ondere üssenll. Anlehen DunaU'Meg, Loss 5"/„ >00 sl. . 122 ?l> 123 »> dto. Vlnleibe I«7« , . 1««' - «ttN'l," «nlehen der Ltad! Gör^ . . «'9 — :io - Vlülehen d Htadtgemeinde Wien l<>5 — »<«l — Pläüi, Nnl, d. S^dtaem. Wien 160 5» ,Sl 5>" BNisenbanAnleh» verlo«. 5°/„ 99 50------- Mndblies, (für 100 fi.). Audencr, allss. «st, 4",„ . . II? «) 11<< 5«. dtv. dto. 4'/,"/». . 100 5" 1l<1 l> < dto, blo. 4°/° ... W 15 Wb5 dto. Präm.Vchulbrerschr. 8«/« 111^ II» 5l vest, Hhpotbelenbnnl 10j. 50°/« 9« 80 99'?l> Ölst,«»!,. Nun! v,rl. 4'/,°/^ . IN> 75 '- detto » 4"/„ , . 99 70 100 »0 dttto .'."jäh,, . 4"/„ , ,! 99 70li00»0 Prlolitiil»«Gbliglltion«n (sür 1'w si,). ^rdinand» Nordbah» « Ltaatsbah,, ......18« 2!» '«« 7 Südbahn ^. »"/,......l4l»'1,'> 1U> ll » ll 5"/».....1»3<5» -- Ung. «af v Nahn.....lnz lii 1l»2^l Divtls« Los» (psr Stüil), Credit'osr WO fl...... 18.60 1»i.V «llart, ^oss 40 fl...... 58'bl» «^(' 4"/,, Dona» Dampfsch, 100 fi, . lilb'i» 1L«'5<> Laibacksr Präm.-Nnleh. »0 fi. »2— l2i>», vfcnrr Los,' 4« fi..... ü< 5/, °b l>» Plllfst, Lose 40 si...... 53 6" 54!>l> Nöthen Kreuz, öst «es. v, 10 fi. 17 «l> 17 ?l Nlidolph^oss 10 fi..... 8l «, 2» - Lalm Lose 4<> fi...... bi! «s, 6» — 3», Vrüo!« Lose 40 fi. . . . «3>— «4-- Waldstsin Lose LN fi..... »8'-- — — Windisch VrühPose 20 fl, . . 56— 6'> Vrw^Sch, b, »"'„PrNm,, Schuld» verschr, der «obencrebitllnftalt «ö<, »» ^ zank-Acti»» (per Vtiill), «Nsslo list, VllNl 200 fl,N0«/„E. . <ü^4« 152«« Vllnlvelvin, Wiener, 1<«> si, . ,,4/ü 114 7^ Ädl-r. Vlnst, üsl,, Loo fi, E. 40°/« zo-ül) 8S!< ^ Crbt, Nnft. s, Hand,,,, G, inofi. ziü 5« 8l^ - Creditbanl, «N», ung,, 200 si. . »5N /?> 35/ '/5 Dtpllsiteübll»!, «lls,,, 2M fl. , zu? i!5 »0« b<> G«compte Ves,, Nbröft., bou fi. «25— «2« — Giro ulllsseiw, Wiener »0«fi. «4-—»l«- Velb W»n Hhpothelenb., üst,200ft, «5°/„« ?<:- ?«'— Üsnbcrbanl, «st. 200 fi. E>. . . 224 - »25 — Osstcrr.«ung, Vanl l»oo ". , . »7l> — u»ii,.. Unionbllnl AX» si......242.2:2 5« Verlehrlbanl, «llg,, 140 . . 162 75 IS» üa AlMn von Zransport» Wnl»m»hmung«n lper Stück), «lbrecht-«llhn 200 fi, Silber . 9i?k 93 7S NMd-Fiuman, Ullhn 200 fl, E. 200 ?5 200 7k N»hm, Norbbahn 150 fi. . . 181 — 182 - » Wssibllhn 200 fl. . . 8»? — »8b — »uschllehradtl ltis. 500 fi. «Vt. ,»8>» l«8« dw. flit. U.) »O0fl. . 4l1 — 451 6 , Dlmau ° Dampfschiffahrt» «es,, Oesterr, 500 fi, VVl. . . . 881 - 385 — Drau-ltis, i«,I>b.°Z.)»N0fi.E. l99"/5 200 25 Dul-Vooenb, l, ' »hn^lesellsch. «00 fl, G. . . »44 25 »4475 ,ybM.iM2,,Tritstba0fi.<, 50 »1, üo dtl>. s«t. u.) 200 fi. S. . . 2»e /ü »»/'25 PragDuier Visenb, 150 fl, Tiw. >>« — »s - Gtaatzeisenbahn 200 fi. Gilb« 298 — »88 5 , Vüdbnhn 200 fl. Silber . . 98 75 99 2!» Güd.Nordl,.Verb.-«,2 ^- »l- Eisenbahnw-Leihn, erste, 80 fi. "^5 92 75 " «« - Plngrr Gisen Ind-Ves, 200 fi, "' - «» " Lalao Tarj, Steinlohlen 80 fi, ö?^— 57« - .Ecklögelmllhl., Papiers, »NOfi, »W - ^' - .S,eh7ermühl».P°pl«s ».«.^!, "» «> l«'bO Tr!wllel»°hl«n«.-Ves. 70fl, . 1««'- >t>« - wllffens..«,,0tst.inWlrn100fi 3S3 - »U, - waaa°n-««hanst.. «lllg. in Pest ^^..^^ Wr, »llugesellschaft ic'w fi. . . 55,50 8» «5 Wienerberaergieael-Nctien-Vts. "< ?ö 24«.'!--> Pari«........ 4? «0 47 t.?. Daluten. Ducaten........ b« 5 ?<» »O«Frllnc«°Vtuite..... 9'5l> 9 5». 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