MARBURGERZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES ;.,s; .jn?* ÄÄ.i,rEs%jÄ,'^'TS!^"5 Ä,is,r »rss-i; ro^sssr lUcht rtckg^dl Bat amUlcfa«t> Anftageo Ist Jahrgang Marburg-Drau, Freitag, 25. Angust 1944 Einzelpreis 10 Rpf Kein Tag darf verloren gehen In dieser für den Endsieg so entscheidenden Zeit setzt das ganze deutsche Volk seine volle Kraft ein — Neue Massnahmen zum totalen Kriegseinsatz pd Marburg, 24. August Ata das deutsche Volk vor wenigen Wochen zum totalen Kriegseinsatz aufgerufen wurde, hat niemand daran zweifeln dürfen, daß mit aller Energie gehandelt werden wird. So war und ist es der Wille des Volkes selber. Es scheute und scheut nicht die neue Bürde, sondern es war eher darUber besorgt, ob nicht doch noch etwa dies oder jenes unterbleiben oder diese oder jene Maßnahme nur auf dem Papier stehen würde. Diese Sorge ist hinfällig. Es hat sich bald gezeigt, daß auch der geringste Zweifel unberechtigt ist, als ob doch mit verschiedenerlei Maß gemessen werden könnte. Was bisher an Maßnahmen bekannt gegeben wurde, zeigt, daß überall dort, wo ein besonderer Erfolg herauaspringt, mit besonderer Sorgfalt und tJberlegung gehandelt wird, daß aber darUber hinaus auch nicht vergessen wird »Schönheitsfehler« auszumerzen, die das Kriegsgesicht der Heimat ins Friedensmäßige verzerren. Denn heute gilt nur, was dem Krieg und seinem siegreichen Ende dient. Die folgenden Anordnungen von Dr. Goebbels gehen einen Schritt weiter in der vollkonunenen Erlas- sung der Heimat für den totalen Kriegseinsatz. Einige von ihnen, wie die auf dem kulturellen Gebiet sind bereits angekündigt worden. Es braucht kein Wort darüber verloren zu werden, daß es zum Teil schmerzliche Eingriffe sind, die wir vorzunehmen gezwungen sind, aber wir meinen, daß die Pflicht su handeln in diesem Augenblick so groß ist, daß uns unser Gewissen keine ruhige Stunde lassen würde, wtnn wir uns den noch so edlen Freuden des Theaters und Konzertes hingeben würden, während es um das nackte Leben unseres Volkes geht. Einschneidend sind auch die Anordnungen über die Heraufsetzung der Arbeitszeit und die Abstoppung des Urlaubs. Darüber sagt die Bekanntgabe selber das Nötige. Wir vergleichen nicht mit dem, was früher war, sondern mit dem, was gegenwärtig ist und zwar was draußen ist an der Front bei unseren Soldaten. Wir stehen alle unter dem Gesetz des Krieges. Das ist ganz wörtlich zu nehmen auch im Blick auf die Folgen, die die Nichtbefolgung eines Kriegsgesetzes nach sich zieht. Im einzelnen besagt die Bekanntgabe über die neuen Maßnahmen für den totalen Kriegseinsatz: ' Der Reichftbevollmächtigte für den totalen Krlegeeinsatz, Reichsminiftter Dr. Goebbels, teilt mit: 1. Das geMmte deutsche Kulturleben Ist auch im fünften Kriegsjahr in einem Umfang aufrechterhalten worden, den andere kriegführende Länder nicht ein-mel in friedlichen Zeiten erreichten. Während England und die USA ihre bedeutendsten Theater, Opern, Orchester und andere Kulturinetitute schon bald , nmrh Kriegsbeglnn etillegtesi, wurde da« kulturelle Leben In Deutschland bicher in normalem, teils sogar in veretärktem Umfange weitergeführt. Der totale Kriegseinsatz den deutschen Volke« macht auch auf diceem Gebiet Kefgreifende Einschränkungen notwendig. Kulturelle Einschränkun({en In Zukunft wenden im wesentlichen nur noch Film und Bundfunk den Soldaten und der echiiffenden Heimat Entspannung geben und kulturelle Wert« vermitteln. Sie erf-assen unter geringstem Aufwand an Menschen und MDterial die weitestmöglichen Kreise uneeres Volkes. Im einzelnen wird angeordnet; Sämtliche Theater, Varietes, Kabaretts und Schauepielschulen sind bis zum 1. September 1944 zu sdiließen. Die entsprechenden Fachschaften und Fachgruppen sowie der private Schauspiel-, Gesang- und Tanzunterrieht werden eingestellt. Alle Zirkusuntemehmen werden bis auf wenige, die zur Erhaltung des wertvollen Tierbestandes notwendig sind, stillgelegt. Die freiwerdenden Kräfte werden, soweit •ie kriegeverwendungsfähig sind, der kämpfenden Truppe zugeführt. Alle anderen finden in Rüstung und Kriegsproduktion Verwendung. Alle Orchester, Musikschulen und Konservatorien stellen bis auf einige führende Klangkörper, die auch der Rundfunk zur Durchführung seiner Programme dringend benötigt, ihre künstlerische Tätigkeit ein. Ihre Mitglieder werden in gleicher Weise wie die stillgelegten Bühnenensembles der Wehrmacht zugeführt bzw. in der Rüstung eingesetzt. Auf 'dem Gebiet der bildenden Kunst werden Kunstausstellungen, Wettbewerbe, Akademien, Kunsthochschulen sowie die privaten Kunst- und Malschulen zu demselben Zweck stillgelegt. Bücher und Zeitungen Da« gesamt« schöngeistige Unter-haltungs- und verwandte Schrifttum wird stillgelegt. Erhalten bleiben nur noch das naturwissenschaftliche und technische Schrifttum, Rüstungs- und Schulbücher sowie gevrisse politische Standardwerke. Zahlreiche weitere Verlage können somit stillgelegt und viele Fachkräfte für die Rüstung freigestellt werden. Das Eichenlaub dnb Föhrerhauptquartier, 24. August Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Hedni;|ch Warrelmann, Kommandeur eines -norddeutschen Grenadier-Teglments, als 555. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Oberst Warrelmann hat das Ritterkreuz erst vor vier Monaten enhalten. Im Juli 1944 stand «ein Regiment in schwerem Abwehrkarapf ösf-lich Dünaburg und warf die vorgedrungenen Bolschewisten in hartem Ringen wieder zurück. Seinen Männern voraus-fahrend, trieb er die Sowjets in kühnem Schwung über die Einbruchsstelle und die alte Hauptkampflini« hin au«. I Die Tagespresse wird weiter eingeschränkt. Weitgehende Zusammenlegungen müssen erfolgen. Mit Ausnahme weniger wichtiger Blätter wird der Um-f^g der Tageszeitungen auf vier Seiten, die Erscheinungsweise auf sechsmal ^ wöchentlich beschränkt. Die wöchentlich erscheinenden illu.itrierten Zeitschriften mit Ausnahme des »Illustrierten Beobachters« und der »Berliner Illustrierten« mit verschiedenen Kopfblättern werden eingestellt Imgesamt werden durch Stillegungen und Einechränkangen auf diesen Gebieten viele Zehntausende von z. T. hochwertigen Fachkräften für kriegswichtig« Arbeiten bzw. für die Front frei. 2. Die von der NS-Gemeinschaft »Kraft durch Freude« durchgeführte Ttuppen-betreuung wird eingestellt. Etwa 200 Gaestpieluntemehmen, Konzertagenturen und Theaterunternehmen können somit stillgelegt, die KdF-Dienststellen in den besetzten Gebieten sowie alle, Künstlerheime geschlossen, sämtliche Tourneen eingestellt und die Betreuung der Rü-sttingsaibeiter auf die Gemeinschaftslager beschränkt werden Die kulturelle , Betreuung der Fronttruppe soll durch I Ausgestaltung der Programme unserer versclUedenen Soldatensender sowie weitere Versorgung der Truppe mit Filmen gesichert bleiben. Geschlossene Berufsschulen 3. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat ein umfassende« Programm zur Einschränkung bzw. teil- und zeitweisen Stillegung zahlreicher Einrichtungen im gesamten Gebiet des Erziehungswesens aufgestellt. Eine ganze Reihe von Berufsschulen, die nicht unmittelbar kriegswichtigen Zwek-ken dienen, wie z. B. die Haushaltungs-und Handelsschulen, werden bis auf weiteres geschlossen. Viele Zehntausende von Jungen und Mädchen, deren gleichaltrige Kameraden und Kameradinnen längst im Kriegseinsatz stehen, und mehrere tausend Lehrkräfte werden dadurch frei. Auch an den Hochschulen werden weitgehende Einschränkungen unter dem Gesichtspunkt der Kriegsnot-wendigkdlt vorgenommen, wodurch mehrere Zehntausende von Studenten und Studentinnen der nicht unmittelb'ar kriegswichtigen Fachgebiete zum Einsatz in der Rüstungsindustrie gelangen können. Insgesamt werden durch die vorgesehenen Maßnahmen im Bereich des Reichserziehungsministeriums mehrere hunderttausend Arbeitskräfte erfaßt. Vereinfachtes Kartensvstem 4. Mit dem Beginn der 68. Zuteilung«-periode, am 16. Oktober 1944 wird die neue Sammelkarte für Lebensmittel eingeführt. Sie vereinigt die wichtigsten bisher gesondert ausgegebenen Karten für Brot, Fleisch, Fett usw. Es wird dadurch eine Einsparung von rund 300 Millionen Lebensmittelkarten Je Zuted-lungsperiode erzielt. Neben einer bedeutenden Papiermenge werden zahlreiche Arbeitskräfte für andere kriegswichtige Zwecke frei. 60-Stunden-Woche Zur vollen Ausnutzung der Arbedtskraft wird die Arbeitszeit in den öffentlichen Verwaltungen und Büros der Wirtschaft einheitlich auf mindestens 60 Stunden in der Woche festgesetzt. Davon unberührt bleiben jene Arbeitszweige, in denen zur Erledigung kriegsentscheidender Aufträge ohnehin schon wesentlich länger gearbeitet wird. Der durch eine solche Erhöhung der Arbeitszeit eingesparte Teil der Gefolgschaft ist «ofort fUr Wehrmacht und Rüstung freizustellen. Jeder Dienststellen-leiter oder Betriebsführer ist dafür verantwortlich ,daf) in seinen Büros keine Arbeitskräfte auch nur zum Teil brach-üegen. Wer nicht voll ausgenutzte Arbeitskräfte weiter beschäftigt, macht sich der Sabotage des totalen Kriegseinsalze« schuldig imd hat strenge Betrafung xu gewärtigen. Der spätere Teil eines Nachmittags In der Woche eoll nach MöglicJxkeit für Einkäufe und andere persönliche Bedürfnisse der Gefolgichafttniitglieder frel-bleiben, wenn die vorgeschriebene Gesamtarbeitszeit der Woche eingehalten wird und die anfallende kriegswichtige Arbeit erledigt iet. Jeder Urlaub zurückgestellt Kein Tag darf in dieser für den Endsieg so entscheidenden Zeit unseren gemeinsamen Ki'iegsanstrengungen verlöten gehen. Der deutsche Soldat muB schon seit längerer Zeit auf seinen Urlaub verzichten. Der kämpfenden Front gegenüber ist es nur gerecht, wenn auch die schaffende Heimat ihren Urlaub zunächst zurückstellt. Es wird daher mit sofortiger Wirkung eine allgemeine vorläufige Urlaubssperre angeordnet. Urlauber, deren Urlaub zur Zeit des Inkrafttretens dieser Anordnung noch länger als eine Woche andauert, haben in kürzester Frist zu ihren Arbeitsplätzen zurückzukehren. Ausgenommen von dieser Urlaubssperre sind Frauen, die das 50. Lebensjahr und Männer, die das 65. Lebensjahr bis zum 31. Dezember 1944 vollendet haben. Bei Todesfällen oder lebensgefährlichen Erkrankungen des Ehegatten, der Großeltern, Eltern oder Kinder, bei Niederkunft der Ehefrau ^der sonstigen dringenden Anlässen kann der übliche Kurzurlaub unter Anlegung eines strengen, aber gerechten Maßstabes gewährt werden. In dringenden Einzelfällen ist namentlich Schwerbeschädigten, Frauen und Jugendlichen bei Schädigungen ausnahmsweise Urlaub zu gewähren. Die Bestimmungen über Familienheim-fahrten und Familienbesuchsfahrten behalten ihre Gültigkeit. Strafbestimmungen Wenn sich das ganze deutsche Volk jetzt mit voller Kraft für den Endsieg einsetzt, dann hat es auch ein Recht zu verlangen, daß das Gesetz mit aller Schärfe gegen solche Elemente vorgeht, die aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Verantwortungslosigkeit oder gar mit Vorsatz die Maßnahmen zur Totalisie-rung ^es Kriegseinsatzes sabotieren. Der Reichsminister der Justiz wird daher eine Verordnung zur Sicherung des totalen Kriegseinsatzes erlassen, nach welcher derjenige mit Gefängnis und mit Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen belegt wird, der vorsätzlich oder fahrlässig einem Gebot oder Verbot zuwiderhandelt, das in einer Rechtsvorschrift oder verkündeten Verwaltungsordnung der Reichsregierung, einer obersten Reichsbehörde oder einer ihrer gleichgeordneten Stelle über Maßnahmen zur Durchführung des totalen Kriegseinsatzes enthalten ist. In besonders schweren Fällen kann auf Zuchthaus — oder Todesstrafe erkannt werden. Diese Strafbestimmungen beziehen sich auf Verstöße gegen alle bereits getroffe-^ nen und noch zu treffenden Malinahmen im Rahmen des totalen Kriegseinsatzes. Unsere gemeinsamen Kriegsanstrengungen siqd nicht nur eine Sache der Freiwilligkeit. Es wird dafür gesorgt, daß die Lasten, die mit ihnen verbunden sind, gerecht verteilt werden. Verräter um König Michael Bildung einer rumänischen nationalen Regierung dnb Bukarest, 24. August König Michael von Rumänien hat in einem Aufruf die rumänisch« Armee aufgefordert, den Kampf gegen den bolschewistischen Eindringling einzustellen. Der Staatechef Rumäniens, Marschall Anto-nescu, wurde durch einen feigen Hinterhalt des Königs und einer Verräter-clique von angiophilen Politikern und reaktionären Schranzen beseitigt. Eine vom König eingesetzte sogenannte demokratische Regierung, die unter dem Aushängeschild »Maniu-Bratianu« in Wirklichkeit aber von Kommunisten gebildet i«t, hat dde Ausheierung des Lande« angeboten. In ganz Rumänien sind dar'auühin Unruhen ausgebrochen. Eine nationale Gruppe von Patrioten hat sich an die Spitze einer Bewegung gegen den König und «eiine Verräterei gestellt und hat das rumänische Volk und die rumänische Armee durch einen Appell für Fortsetzung des Kampfes gegen den Bol-«chewismus für Freiheit und Leben gegen Tod? und Untergang aufgerufen. Der Aufruf der nationalen rumänischen Regierung hat folgenden Wortlaut: »Rumänen! Unser Leben, da« Leben unserer Kinder «Jnd in größter Gefahr! Nachdem die tapferen rumänischen Soldaten rumänischen Boden jahredanq so heldenhaft verteidigt haben, hat König Michael als «in willfähriiges Werkz«ug •in«r kleinen Hofkomiill« und einer kleinen CHgue von Verrätera d«n Staatsführer Antonescu beceitigt und ist Willens, schmählichen Verrat an uns aJlen zu üben und da^ Land unserem Todfeind, den Bolscheiwlsten auszuliefern. Könl^ Michael verspricht den Frieden! In Wahrheit aiber bedeutet dieser Frieden nichts andere« als die Be«etz\mg Rumäniens durch die Sowjetarmee und damit die Bolsohewisierung Rumänien« luid die Versklavung und Ausrottung de« rumänischen Volke«. Es ist eine infame Lüge, daß die Engländer und Amerikaner di^ rumänische Unabhängigkeit garantiert hätten, denn in Wirklichkeit haben «da da« Land schon seit langem Stalin ver-«prochen. Genau so wie König Carol II. mit «einer jüdischen Maitrees« jahrelang Rumänien bestohlen und dann da« Land feige ixn Stich gelaesen hat, um jetzt in Amerika »ein Wohlleben auf eure Ko-«ten zu führen, hat König Michael seine Abmachung mit den Engländern und Amerikenern getroffen, damit er für den Preis de« Verrate« seine« Lande« und «eines Volke« bei ihnen Zuflucht finden karm. Schon h^te steht da« Flugzeug für König Michael bereit, um ihn und seinen Anhang im richtigen Augenblick nach dem Ausland in Sicherheit zu bringen. Das dem rumänrischen Volk und dem rumänischen Staat geraubte Gold hat er bereits seit Monaten in da« Ausland schaffen lassen. In dieser Stunde In der das rimiäni-sche Land und das rumänische Volk in höchste Not geraten «ind durch den Verrat des König« imd einer kleinen nmiä-niscihen BadogLio-Clique, hat «ich eine nationale rumänische Regierung au« Männern gebildet, die entsch[o«sen «ind, das ererbte Land, das unsere Vorväter seit Jahrhunderten gegen den Osten verteidigt haben unter keinen Umständen in die Hände der Bolschewiken fallen zu lassen. Rumänen! Die neue Nationalregierung ruft euch auf, dem Verrätevkönig Michael und seiner Hofkamarilla und der korrupten Clique von Geschäftsmachern in Bukarest unter keinen Umständen Gefolgschaft zu leisten und keinem ihrer Befehle ntchzukommen. Rumänische Soldaten! Die nationale rumänische Regierung ruft euch auf, keinen Befehl des Verräterkönigs und seiner Helfeshelfer in der Armee zu folgen, sondern treu an der Seite unseres deutschen Bundesgenossen, der so wie ihr sein Blut für di« Verteidigumg rumänisch«» Bodens vergießt ,den Bolschewiken WH-detsland bis zum äußersten «Dtcreaenztt-«etzen. Rumänen! Wir alle wissen, daß dieser Ka^mpf gegen den Bolschewismus «da schwerer ist. Aber 0bt es einen Rumänen, der will, daß das Blut seiner Väter und Söhne in den vergangenen Jahren umsonst geflossen ist, und daß nun de« rumänische Land und Volk doch dem Bolschewismus überliefert wird? Nein! Tausendmal nein! Jeder Rumäne, der solche Gedanken haben sollte, ist ein Verräter an den heiligsten Gütern der Nation. Es gibt für jeden anständilgen Rumänen .der «ein Land und «ein Volk liebt, nur eine Parole: Wiederstand bd« zum Letzten und nicht verzagen! Der Bolschewik ist dxirch den jahrelangen Kampf selbst schon aufs äußerste geschwächt. Rumänen! Wenn wir jetzt durchhalten und das Letzte einsetzen, wiird Rumänien gerettet. Es lebe Rumänien! Die nationale rumänische Regierung.« • Aus dem Aufruf der nationalen rumänischen Regierung, die zur Zelt in der Bildung begriffen ist, geht hervor, daß eine Gruppe von Politikern, die «chon immer im Dunkeln die Politiik des Mar-«chaUs Antone«cu *u uniergraben ver-«nctit hat, JetBt den Aiig«nhHck für gekommen glaubt, um ihre verräterischen Pläne zu verwirklichen und Rumänien an die Bolschewisten zu verraten. Es ist be-zeiohnenid, daß die Feststellung, man habe die »Friedensbedingungeni Moskaus a^enomsnen, an di« erste Stelle dieses könighc4ien Ausrufs gedruckt worden sind. Das besagt, daß die Verbrecher an der europäischen Sache hinter dwn Rük-ken der amtierenden Regierung ihre Fäden nach Moskau gesponnen haben, also zu den Feinden Rumäniens, gegen die sich das Land unter Einsatz des Blutes der Besten an der Seite der deutschen Soldaten ru erwehren versucht, wm sein Leben und seine Freiheit zu retten. Genauso wie die Badoglio-Clique haben der rumänische König und seine Helfershelfer ihrem Volk in der entscheidenden Schioksalsstund« den Dolch in den Rük-ken «toßen wollen, obwohl «ie genau wi«-«en, daß ein Zusammenbruch des rumä-ni«chen Letoenek-ampfe« die Au«Iö«chung und die Vernichtung des rumänischao Volke« b«d«uten würden. Zwed hinreichend belastete Politiker haben ihre Namen als Aushängeschild für die Michael-»Regierung« hergegeben, Bratianu und Maniu. Der erste ist als anglophiler Diplomat alfer Schule abgestempelt, während Maniu ^seitdem Rumänien in seinem Freiheitskampf steht, seine Aufgabe nur darin sah, alle Maßnahmen des Marschalls zu sabotieren. Die anderen Namen, die die »Regierungsliste« de« Königs aulweist, sind unbekannt. Aber «o viel steht fest, daß die Bolschewisten, wie immer bei derartigen verräterischen Machinationen, ihren Einfluß von vornherein zu sichern bemüht waren. So taucht jetat ein gewisser Patrescanu auf, der als Beauftragter Moskaus zu gelten hat. Er ist zweifellos de Hauptperson in dem Komplott, berufen, Mo«ka,us Sache in Rumänien *u vertreten. Es ist gar keine Frage, daß die Kommunisten und die linken Sozialisten «ich als Platzhalter für MosJcau fühlten und sobald der Befehl vom Kreml käme, alle Mittel einsetzen würden, um die Auslieferung Rumäniens an den Bolschewismus so schnell und so gründlich wie möglich durchzuführen. Wie der Aufruf der nationalen rumänischen Regierung erkennen läßt, haben sich Männer gefunden, die Rumänien vor dem Sturz in den Abgrund zurückhalten wollen und die wii.ssen, daß ein Prüctieren mit Moskau das Ende eines Volkes und seiner Freiheit bedeutet. Der erpreßte Staatsschatz Subaschitsch liefert ihn aus ' dnb Genf, 24. August Die bedingungslose Unterwerfung der jugoslawischen Exilregierung unter Moskau, die dieser Tage durch die Anerkennung des Bandengenerals als alleiniger Oberbefehlshaber der »jugoslawischen Streitkräfte« Ihren Ausdruck fand, wird nun durch eine interessante Tatsache erhärtet, die der »Daily Telegraph« zu berichten weiß Nach diesem Blatt war die er«te Handlung des Minister- präsidenten der jugoslawischen Exilregierung Subaschitsch nach seiner Rückkehr nach London, daß er Tito das bisher sorgsam gehütete Staatsvermögen in Höhe von etwa 20 Millionen Pfund zur Verfügung stellte. Diese scheinbar großzügige Geste ist keineswegs aus freien Stücken erfolgt. Ein zwingendes MuB steht dahinter Die Überlassung des Vermögens des ehemaligen jugoslawischen Staate« ist die zwangsläufige Folge einer Politik, die Subaschitsch durch den Willen Großbritanniens völlig dem Exponenten Moskau« unteroronete. CXite 2 » Nr. m frtir^oi Veringt- u Drurkeral-Ci«>« n h H - Veriagit^ltunq Bnon RnnmqartnM Hauptsrhr1ttleertrug, da« gab da« schönste Zeugn/ls für ^«einen universalen Gel«t. Die Freundschaft rwi-sehen Goethe imd Schiller hat ihn etwa« zur Seite gedrängt, «einiBii Lebenlabend — er starb am 18. Dezember 18(13 — und ihn selbst verbitlert. Dessenungeachtet ist er für die folgende Generation zum größten Anreger geworden: für Uhlaiids und für Arnim und Brentanos Volkslie-de^samralungen, für die übersetzertätlg-keit von Schlegel und Tieck, Und wie er für den jungen Goethe zum rechten Erwecker geworden war, wurde er als Schüler und späterer Gegner Kants zum Vorläufer eines Hegel, das Gebiet der deutschen Philosophie somit nicht minder befruchtend wie das der deutschen Dichtung. Richtungwelsend war auch Herders politische Dichtung. Er zeigte den Deutschen, was das Vaterland ist und sie für das Vaterland zu tun stets bereit sein müssen. So heißt es in den Versen, die er noch in Riga formte: »Der Jüngling glüht ins Feld und gibt aus seiner Seite / Sein bestes Herzensblut dir jauchzend dar. / — Schon brechend lallt der Zunge Band: / Dir, das du mich geboren, / Dir sterb' ich, Vaterland«. Und als 17ÖÜ Joseph II in Österreich den Thron bestieg, übersandte ihm Herder seine Preisschrift »Vom Einfluß dcjr Regierung auf die Wissenschaften« und fügte die Verse beJr O Kaiser, du von neunundneunzig Pürsten und Ständen, wie dos Meeres Sand, Das Oberhaupt, gib uns, wonach wir dürsten: Ein deutsches Vaterland . . , Bewahren wir unsere Achtung vor | dem Werke diese« Mannes, das zum wichtigen, wenn auch heute medet unb»-1 achteten Bestandteil deutscher KuJtur-leistung wurde — von dessen Schöpf« Jean Paul schrieb, daß er wohl »nicht ein Stern erster Größe gewesen, aber ein Bünde! von Sternen, Er hat ke^jn Werk seines Genius hinterlassen, dessen Wort vollkommen war, aber er selbst war ein Meisterwerk Gottes.« Franz Hammer Seitsames Theater In Hallstatt im Gau Obordonau befln det sich ein kleines unscheinbares ebenerdiges Gebäude, das halb in den See hinausreicht und an das eine große Bootshültfc angebaut ist. Das Haus Ist mit Schindeln gedeckt und führt jetzt dien Namen Wildhütte. Altere Leute in Hallstutt eriruiern «ich noch seines früheren Namens Wild-Theater, den es nach der berühmten Sängerin der Wiener Staatsoper Wild führte. Das Haus wurde um 1860 vom Gatten der Künstlerin, Oberbaurat Wild, als Theater errichtet. Darin wurde zu Ende des vorigen und noch zu Beginn dieses Jahrhunderts Theater gespielt. Di« Schauspieler, die sich meist au« Bergleuten und Arbeitern der Saline zusura-mensptzten, spielten mit größtem Eifer Ritterdrainen, Volksstücke und Singspiele. ' Der Zuschauerraum des Theaters faßt« bei dichtem Gedränge, das bei den Aufführungen zumeist herrschte, vierzig bi« fünfzig Personen. Die Bühne befand sich auf der Seeseite und het einer Probe geschah es, daß einer der Mitwirkendon i in» Wasser flol. MARBUKGER ZhTTUNQ 23. Awiftigt 1944 » Nr. 23« » Seftt 3 Aufos fahren mit Braunkohle Die neueste Entwicklung beim (jencratorenbau Der modernste Verwendungszweck der i ratorentypen. Es ist klar, daß hei Repa- Biautikohl« ist dur als KraftstoK (ür dtin Fnhrzeuggenerator. Hotzgasgenerdtoren Warden heute fast nur noch von dor Wehrmacnt g^ahren, da Ho'i nur im beschränkten Umfang zur Verfügung steht. Bei den Braunkohlenbriketts ist ^de Steigerung der Erzeugung möglich. Die entjS^jrechcnd umgebauten Generatoren werden für Braunkohle und für Holz -anwendbar sein. Ihnen gegenüber •teh€n die Gaserzeuger für teerarme Krftftstoffe, in denon Anthrazit und Kokse vergast werden. Holz und Briketts werden im Gegen-•atz zu Anthrazit und Kohle absteigend vergast, um das Auftreten von Teer im Gas zu vermeiden. Es war ferner ein Brikett zu schaffen, das im Feuer solange seine Form behält, bis es restlos verascht, — also ein möglichst feinkörniges Brikett. Für die Herstellung von Generatorenbrikctls, die in Sommelfor-mat geliefert werden, muß die Braunkohle auf Korngröße von höchstens 3 mm Durchmesser gebracht werden und das fertige Brikett darf,höchstens 15% Was-«ergehalt besitzen, in der Praxis beträgt der Gehalt 13% bis 14%. In Anbetracht der großen Anzahl von Kraftfahrzeugen, die mit Generatoren ausgerüstet werden müssen, ist der Bedarf an Gaserzeugern aullerbrdentlich hoch. Eine einzige Firma liefert zur Zeit im Serienbau einige Tausend im Monat. Eine großzügige Neuordnung soll die letzten Schwierigkeiten boheben, die noch den Einbau der Generatoren in Kraftfahrzeuge erschworen. Künftig wird der Einbau durch besondere organisatorische Maßnahmen und Hilfen vom Kraftfahchandwerk und von den Fabriken im großen Umfange vorgenommen werden. Bisher laufen in Deutschland noch «Ine Unzahl verschiedener Gene-" > f> < Ein Geburtstaf^sgeschenk Vorschlüge zur Lelstungsfttciqerunq In einem Betrieb de« Reichsriaue« Dan-ikj-VVestpreußen schafft eine Gefolgschaft von 800 M^nn in einem giit ausgebauten Betrieb. Wie hier ßetriehsführer und Gefolgschaft aufeinander eingestellt 6inine Mappe dar, die mit 42 betrieblichen Verbesserungsvorschlcwjen dem Betrie'bsführer überreicht wurde. »Schöu-heiit der Arbeit« und »Leistungssteigerung« waren so praktisch in vorbildlicher Zusammenarbeit verwirklicht. raturen und Ersatzteilbeschaffungen hier Schwierigkeiten auftreten können. Außerdem gibt es zurzeit noch keinen Generator, der speziell für die Vergasung von Braunkohlenbriketts geeignet ist. Man beschäftigt sich deshalb damit, einen Einheitsgenerator zu schaffen, der in erster Linie für die Vergasung von Braunkohlebriketts und in zweiter Linie für die Vergasung von Holl geeignet ist. G. R. Reqplunq des Fohlen- and MOTdeabMtxM in Kärnten. Um den dringendsten Bedarf auswlr-tlger Gebiete an Pferden decken zu helfen, wurde in Kärnten der Absatz von Fohlen und Pf«rd*n imq (fer«q«U. Dennach dürfen Pohlen nur In lenen Betrieben aufgezogen und eingestellt werden, die mindestens die annähernd gleiche Anzahl von Pferden rum Verkauf bringen. Wenn die« nicht möglich ist, sind difi Fohlen abzugeben. I>er Verkauf der Fohlen und Pferde wird auf den von Ende August bi« Anfang Oktober stattfindenden Absatzveranstaltungen getätigt. Durch diese Beschränkungen der Pferdebestände auf den bisherigen Stand und einem Abbau eventuell vorhandener Überbestände wird ei möglich sein, Pferde auch an Bedarftgebiete außerhalb KArntenc ctArker abzugeben. Erfolgreicher ttrirlicher FeldgemOsebau Viele Bauern der Steiermark haben nach den WeiJ'ingen des Reichsnährstandes den Feldgemüsebau in Ihren Anb&uplun aufgenommen. So wurden u. Holsteins berühmte Rosen Das größte zusammenhängende Baumschulgebiet der Welt Der Volksmiund nennt unsere Rose di® Königin der Blumen. Sicher mit Recht, denn welche Blume könnte mit ihr wetteifern? Die Schönheit der zarten Blüte, die Verschiedenartlgkeit ihrer prächtigen Farben und ihres herrlichen Ehifte», die vielfältige Möglichkeit- zu Variationen — alles diis hat ihr den hohen Ranq eingetragen. Ira gesiunten Volksleben spielt d'e Rose eine bedeutende Rolle. Sagen wie die vom Rosengarten, Märchen wie das vom Dornröschen berichten davon. Ihr Lob wird in vielen Volksliedern gesungen, in der Kunst finden wir d(ie Motiv der Rose immer wieder, und wiir wissen auch alle von ihrer symbolischen Bedeutung. Wir denken d-aran, daß die rote Rose das Sinnbild der Schönheit und der Juigcndpracht Ist, daß «ie Liebe und Hochzeit bedeutet Die Rose erfreut -sich aber' größter Wertschätzim,g nicht nur bei uns, sondern in der gaazen Welt, soweit sie der gemäßigten Klimazone angehört. Nach Mittel- und Nord-europa kamen die ältesten Edelro-sen wahrscheinlich um diis Jahr 800 durch Mönche, um 1250 kennt man vier Rosensorten Im I.^. und *14. Jahrhundert waren persische Städte wegen ihrer Rosenkultur berühmt. Heute gibt es eine ungeheure Zalü Ton Rosensorten, und ständig werden neue ge'züchtet. lire Hauptgebiete für die Rosenzucht liegen in Sachaen, in Steinfurt in Hessen-Nassau und vor allem in Holstein, im Kreise Pinneberg. Hier befindet sich das gröÖt« zusammenhängende Baumschulengebiet der Welt mit etw« 1250 Baumschulen und einer Fläche von 2400 Hektar. In diesem von Klima und Boden besonders bevorzugten Gebiet gedeihen die Rosen ganz ausgezeichnet. Noch 1937 wurden von hier aus 40 v. H. dos Reichsbedarfs an Rossnwildlingen und veredelten Rosen gedeckt, Im Jahre 1939 kamen von 17 7Ö5 000 verkaufsfertlgen RoisenpflanTen (Stämmen und niedrigen Rosen) Im Reich 5 46G 000 au« Schleswig-Holstein, im Jaihre 1940 stammten von 20 773 000 verkaufsfertigen Rosen-pflanzen aus dem Reich 7 278 00 au« Srhloswlfl-Holslein. Von den im Jahre 1940 aus den Anbaugöbleten des Reiche« gelieferten 27 715 000 aufgeschuUen Wildlingen für ni©drige Rosen wurden 10 407 700 aus den »chleswiig-holsteini-echen Rosengebieten abgegeben. Aber nicht nur im Reich fanden die •chleswlg-holslBinischen Rosen großen Absatz, sie wurden auch nach allen Ländern der Erde in den gemäßigten Zonen verschickt. Die holsteinische Rosenzucht hat also Weltruf. Das ist nicht zuletzt auch den vielen Neuzüchtunqen zuzuschreiben, die immer wieder jedeu Ro-sanfreund entzücken. Arbeit erh&ii fan^ Der frühere Gastwirt und jetzige Alteor teiler Hermann Hesse in Brunnsbrocjt in Hannover beging in diesen Tagen serinon 80. Geburtstag, Er ist noch so rüstig, daß er täglich bei der Erntearbelt helfen kann. Kürzlich sah man ihn beim Kornmähen auf der Mähmaschine. — Eine wohl einzigartige Einsatzbereitschaft hat eine vor etwa einem Jahr aus dem Westen umquartierte 81jährige Greisin In der echlesischen Ortschaft Reichenbach, Kreis Görlitz bewiesen Da sie für andere Arbeiten doch nicht mehr so recht einsatzfähig war, stellte sie sich der NSV für di« Lazarettbetreuuog zur Verfügung und stopfte innerhalb Jahresfrist nicht weniger als 1000 Paar Strümpfe der La-zarettinsflssen, Ais ihr der Ortsgruppon-lelter den besonderen Dank ainsprecheo a. aiu<± kn Kreta Hartberg die Peld-gemüseflächen um ein Beträchtliches ausgeweitet. Der Ortsbauemfühier von Eberndorf, Kreis Hartberg, beispielsweise hat auf einer Flache von 7 ar Salat gebaut, der eine Ernte von 1358 kg brachte. Dank der Hilfe von Umquartierten und der Dorfjugend war es möglich, die notwendigen Feldarbeiten zu bewältigen. Als Nathfrucht werden auf derselben Fläche Salatgurken gewonnen werden. Ein Bauer in Grafendorf übernahm freiwillig den Gemüsebau der ganzen Orts-bauemschaft und hat neben anderen Gemüsearten auch auf einer Fläche V'.»i 1.80 ha Pflückerbsen angebaut, die einen Ertrag von 6950 kg lieferten. Durch freiwillige Erntehelfer aus Hartberg konnte auch hier die Ernte rasch eingebracht Wiarden. Die abgeerntete Fläche wird im Wege des Zwisrhenfruchtbaues zur Futterbenutzung herangezogen werden. wollte, hatte sie bereits wieder 200 Paar Strümpfe ausgebessert. — Der 82 Jahre alte Sanitätsrat Dr. Beck in Neukirchen, Bezirk Chemnitz, übt trotz seines hohen Alters nach wie vor seine Arzttätigkeit aus und macht auch noch Krankenbesuche. Er trägt damit den Erfordernissen des totalen Kriestre Slidre, einem Tal in der Nähe von Fitgern^es (sildl che« Norwegen) gemeldet wird hat man dort in den letzten Tagen einen Biiren beobachtet. Ein kleiner Junqe wurde mit nur wenigen Schritten Ab^itand von dem B-iren •durch einen V/ald verfolgt. In der dortigen Gegend halte man seil drei Jahren keinen fereu gesehen. Sport und lumen Sportsoanta{{ in Pettav Sonntag, 27. August, veranstaltet dl« Sportgemefnschaft Pettau sportlich« Wettkämpfe, die angesicht« der hietu vorliegenden Meldungen äußerst Interessant zu werden und ausgezeichnete Ergebnisse zu bringen versprechen. Wir njochten deshalb alle Volksgenossen nachdrücklichst auf diese Veranstaltung aufmerksam machen, bei der die verschiedensten Disziplinen zum Austrag kommen. Für die Tagesbestleistung spendete der Leiter der Sportgemeinschaft, Pg. Samuda, einen Pokal, für die übrigen Teilnehmer eine Erlnnerutigspldkette. Die feierliche Siegerehrung wiril um 17 Uhr durch Kreisführer Bauer vorgenommen. Natürlich Willi S traicher. Von 60 auf km war die Strecke der steinschen itraßenmeisterschaft im Radfahren mit Start und Ziel in St. Pt^er bei Graz verkürzt worden. Ein nur kleines Feld bewarb sich um den Titel. Der Vorjahrssieger Willi SLraicher (Post SG Qraz) siegte in 1:49,49 Stun(;en überlegen vor Roiimanu (RSG Urciz), der 1 :,50,43 benötigte. Bei der lliller-Juqend war es Gsüll, der auf gleicher Strecke in 'i;03 14 /lun Sieg und damit zur Gebietsmeisterschaft kam. Das 23 km-Rennen der HJ-K1 isse B brachte in 1:14,08 einen Erfolg von Markos. Schweizer Tenntsmelster. Die Meisterschaften des schweizerischen Tennis-spo'ts wurd'^n in Zürich entschieden. Im Männereinzel verteidigte Manoff «einen Titel erfolgreich, ''ei den Freuen kam Frl. Fiitz erstmals zu Meisterehren. Ira Männeidoppe' s'eyten Plail-Spjtzer. Handlanger des Feindes Zwd Jahr« Zuchthaus wegen Weiterverbreitung vonFeindflugblfitteni Adolf Kittendorf aus Obermarschacht bei Lüneburg hatte ein von feindlichen Fliegern abgeworfene! bebildertes Flugblatt gefunden. Er lieferte es nicht — den Vorschriften entsprechend — bei der nächsten Polizei- oder Parteidienststelle ab, sondern zeigte es am nächsten Tage auf seiner Arbeitsstätte mehreren Arbeitskameraden. Als er deswegen zur Rede gestellt und darauf hingewiesen wurde, daß das Weiterverbreiten von FeindnugblSttern verboten sei, ver- suchte er, sich mit allerlei törichten Redensarten zu entschuldigen. Daß Kittendorf erkannt hat, daß es sich bei dem Flugblatt um eine ganz üble Hetze gegen das Reich und unsere Kriegführung hondelte, war aber den ganzen Umständen nach klar. Der Strafsenat des Oberlandesgerichtes flarnburg verurteilte ihn zu zwei Jahren Zuchlhaus, weil er durch die Weitergabe der Schmähschrift selbst ilim H-nndlanger der feindlichen Hetz-und Lügenagitation geworden war. I Familien-An zcijiien 1 YDIc Rlückllclie nct)urt von ZwU-linken als viertes und fünftes Kind Ecbfn bchatinl: TONI und m DORFMBISTER, Cllll. 3471 Vir liaben ans vermählt; Ullr. Franz funtlBim, Mltfy Punilgam geb. Dog-■cha. Marburg-Drau, Im Feld«, 23. August 1944. ■| L>cht'*picl-Thgaigr j □ Für lugendl. nlehl luqalats. OD Für unter 14 J. nicht luatlaiisn. ■URO-LtCHTSPIELE. Heute 19. 17.30, 19.4."i Uhr. Fernrut 22-1!). S).'>l)ttn Briefe, ein ncuartlRcr Kriminal 1-iIin voller Abenteuer und SpannuiiR, mit Ellriede Dützi^, 0. W. Fisther, Maüy Ralil und Paul Kemp. DD Sondcr-«arat)itallungtr; Sonntne Vormittai; 10 Uhr, Moniac;, DienstoR Mittwoch 12.45 Uhr, Viktoria von Rallaitko, Elite Aulinger, Rudoll Frack, Sepp Rist In Krambani&ull, der Gcscliichte eine» Hundes. ___ ItPLANAPELICHTSPIELE; Täglich 15, 17..30, 19.45 Uhr Von 25. bis 31, August der Film; LcIchUr Blut, ein Tobis-Fllm mit Carola Hähn, Hans Nielsen, Werner Füttcrer, Ruina Baiin. Hnn*!! Wendler und Ruth I.ommel. jj LICHTSPIELE BRUNNDQRF. Freitng 19.15, Samstaq 17 und 10.15, Sonntag 17 und lä.lS Uhi. Carla Rust, Hans Brauseweltcr. Lina Carsten, Ernst Waidow nach üerhar. iiaupt-manns Lustspiel Die Junqftrn «om Blicliofsbarg. □□ — Freitag 17, Samstag 14.30, Sonntag 14.30 Uhr; KIndararit Dr. Engal. Lust-spicl Paul llörblger in seiner besten Rolle, Viktoria v. Dallasku und Oskar Simn. iURCLICHTSPIELE CILLI, Snchscntcl-derstraQe. Splel/elicn: Wochentags 17 und 19.15 Uhr, Sonn- und Feiertags* 14.45, 17 und 10,15 Uhr. Von 25. bis 31. August; Die bilden Schwestern, mit Qlscln Uhlen, Marina V. Ditmar, Ida Wüst, 0. W. Fi »eher, 0. Alexander. — Die Frage nach der Erfüllung des Lebens — Aufgehen In der Kun«l oder im häuslichen OlUck wird In diesem Dcrlin-Film aufgeworfen. □□ ________ FILMTHEATER METROPOL CILLI. Spielzeit: W. 17 und 10.15 Uhr: S 14.45 17 und 19.15 Uh.r Vom 25. big 31. August: Der Tiger von Escbnapur. I.a Jana, Ktttv Jantzen, Fritz van Dongen u. a. □ LICHTSPIELTHEATER OURKFELD. Freitag, den 25 bis Sonntag, den 27. August: Schrtimmeln. Hin Wien Füm mit Marie Harell Uan^ flolt, Faul llürbiger u. a. Musik Wlllv Sclimidt-Oentner. Rogie; G. v. Dolvary □ TONLICHTSPIELE „DEUTSCHES HAIIS" Peltau, 25. bis 27. August: Ein ichünor Tag, mit Qertrudc Mayen, Karsta LÖck, Sabine Pelers, Volker V. Collande. □ ____ TON-LICHTSPIELE STADTTHEATER, Pettau. Spielzelt: Wochentags 17 19.45. Sonntag« 14.30, 17, 19.45 Uhr. Freitag, 25. bis Montag, 2ä. August; Lucie Englisch, Ralph A. Rnherts, Kurt Vesperinann. Oskar Sabo in dem Lustspiel Dii Unschuld vom Lande. □ nCHTSPIELTHEATER TRIFAIL Vom 25. bis 28. August; Die kluge Mn< rianna. Paula Wessely, Attila Hör-biger, Hans Holt. Regie. Hans Thi-nlg. Musik; Antoa Profet. Für die Frau Das Kind als Knnde Im fünften Kriegsjahr, in dem die meisten Erwachsenen wichtige Berulsarbeit zu leisten haben uiid die Mütter ,iir Haushall besonders eingespannt smd, ist dae Kind al« Kunde irn Laclengeschalt ei.'.e häulige Erscheinung geworden, Das eind aber nicht nieni wie Irüher die Jugendlichen, die mit ihren Drei-Pfennig-Einkäufen den Verkaufsbetrieb unnötig aufhielten Heute kommen die Kinder in die Laden als Vertreter ihrer verhindertea Eltern und haben daher Anspruch darauf, vom Kaulmann als Kunden genau so ernst genomnier\ zu werden wio die erwachsenen Kunden. Ein unwirscher Ton gegenüber den einkaufenden Kindern oder gar kränkende Hänseleien «ind völlig unangebriicht. Vor allem aber geht e« nicht an, daß Kinder in der Bedie-nungslolge nur deshalb zurückgesetzt werden, weil sie Kinder sind. Es ist deshalb auch ungehörig, wenn Erwachsene Kinder beim Anstehen o'nfach zu-rückdrilngen, weil sie irrtümlicherweis» ihre eigenen Einkaufe für wichtiger haiton. Der Katilmann und der erwdchsena Kunde müssen sich immer vor .Augen führen, daß die vielbeschäftigte Multer zu Hause auf d^is einkaufende Kind w^ir-tet und daß rngerechligkeiten gegenüber dem Kind auch die Eltern treften. jr Am 22. August 1944 fiel im Einsatz (regen Ban-diten mein innigstgelieb ter Mann, unser guter Vati, mein lieher Soba, Schwiegersohn und ünkei Rudolf Lorber 44-UntirfcharfPnrtr miM Krtai. Angeitellttr Im Namen aller AntehOrlKcn Pranilika Lorber und Kinder Magda und Rudoll; Familien Koren und lamtchik. Dir Kommnniliur dar Slchar-haltiroilial und dei SD in der Unliriltlormark. fifiog _ »jk Allen Freunden und Be-kannten gehen wir hler-mit die traurige Nachricht, daQ unsoa Innigstgelieb-ter eln:tiger Bruder, Onkel und Schwager Josef Marin Oafrellar am 28. Juli 1944 Im blDhen-den Atter von 23 jahrtn, an der Ostfront den Heldentod fand, HerzIcIn, Ciitl. den 18. August 1944 In tiefster Trauer; Valt, Danl, Vlda, Mira, Geschwister; Sia-lan Udouiich, Franz Kontichan, Schwager; Frönii, Bruno, Neffen; FInl, Nichte, untü all« übrigen Verw.indtcn. 340f5 _ Tieferschüttert gebe Ich die trautige Nachricht, daß mein lieber (Jatte, unser treubesorg- . ter VHter, Grullvater und * Schwiegervater Jakoh Klanscher Gefüngnliauttahar I. R. uns am 24. August 1944, Im 73. lehensjahre, nach langem, schwerem, mit Gcduid ertruge-noni Leiden für immer verlassen hat. li(e Reerdig^ing Ilndet .im Samstag, den 26. August, um i.'i.Kt) Uhr, am Friedhofe in Drnuwellcr statt. Martuirg. Belgrad, Schabatz, den 24. August 1944. Marls Klauseber peh. Rath, nnttln; Maria und Blly, TSch-ter; NIkIca Glltchltach, Hanl-Haut Koilomai, Schwiecrrstih-ne; Biserka, Hnkel, sowie alle übrigen Verwandien 60(17 _ Für die zahlreichen Beweise aulrichtiger Anteilnahme an dum iinuinicUltichen Verlust, den wir durch das tragische Hinscheiden meines geliebten (iatten, unseres unver-gemichen Sohnes und Bruders frlitlen haben, sagen wir herzlichsten Dank. Insbesondere danken wii den vielen Kranz-und Ultmienspendern Rrunndorf, Marhurg-Drau, Pickern, Kohlherg, Outendorf, nm 23. August 1044 Familien Zwirn und Karbun 858B _ Vir lebtn dia traurige Nachricht, dsB untere gute Mama, Frau Ernestine Kalan ■aclinNiifliraHwItwo ■ack lugem Leiden » 29. Aaguit 1944 im 83 Lebensjahre •antt verschieden )>t. Das Lei-cbenbegSngnli findet Freitag, den 25. Auguit 1944, um 17 Uhr, aiB Stidtlichen Priedhor« ttaft. Cllll, den 34. August 1044. Ira Namen slmtllcher Verwandten; Prani und Wilma Kalan. Um stltlei Beileid wird gebeten. 3480 Im tiefsten Schmerz gehe Ich bekannt, dafl mein bester Qatte, herzensguter Vater, QroOvatet, Schwiegervater und Bruder, Herr Johann Jarz ■etitier huM Penilenlii un 23. August 1944 sanft ent-ichlummerte. Die Beisetzung des teueren Heimgegangenen Ilndet am Freitag, den 25. August, um 10 Uhr, vom Trau-erhause aus zur Pfarrkirche nach Schleinitz statt. Nußdorf, Kranlchsfeld. Vlro-vltlca, Nisch, Wiener Neustadl, am 24 August 1944. In tiefster Trauer: MathHde lan, Ootlin; lotif, Max, Sta-nlelaut, Maria Ireiewichak, Ludmilla Oretchkl, Leopeltflne Plakolm, Kinder, Im Namen der Enkelkindel, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne und Ueschwi-ster, 6605 Für die liehevollen Beweise der Anteilnahme an dem (chmerzlichen Verluste unseres geliebten Sohnes und Bruders, ALOIS ANTOLITSCH sc! allen auf diesem Wege unser innigster Dank ausgesprochen. Insbesondere danken wir innigst allen Bekannten und Freunden, die unseren Schmcrz durcii Teilnahme an der Beisetzung durch die vielen Blumen- und Kranzspenden milderten. Citii. liD August 1944. 3470 Familie Antailtsch I Verschiedenes | BOHNEN sollte Jeder Haushalt als Fribchgemüse für den Winter .,cin-weckcn", d. h. nach dem WHCK-Verfahren In wnCK-Oläscrn einkochen. Mit den ,,eingeweckten" Vorräten kann die Hausfrau gerade Jetzt Im Kriege viel Abwechslung in den Küchenzettel bringen. Man hatte sich beim ,,Einwecken" immer genau an die Vorschrilten Unsere ,.Kleine Lehranweisung" mit genauen Anleitungen und vielen Rezepten wird kostenlos abgegeben von allen WF.CK-Verkautsitellen oder gegen Einsendung dieser aul eine Postkarte geklebten Anzeige direkt von der Osterr. Konservenglas-KO Brluer & Co., Wien I, Sladlongasse 5, (Oeneralreprai. der Mark« WECK). Kleiner Anzeiger Zu verkaufen Klmlarketl ui 30 RM n verkaufen. 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Somit lallen auch die Arbeitskräfte unter die Meldepflicht, die bereits im Vorjahre auf firiind der ersten Meldepflichtverordnung In Atbeit gesetzt wurden, l!e aber entweder von Anfang an oder von einem spä-•eren Zeitpunkt ah weniger als 48 Stunden arbeilen. Audi diejenigen sind mrldepfllchtig, d>r sich Im vorigen .)ahr fwar gemeldet haben, seilhc nber aus irgendwelchen Gründer vom Arbeltseinsatz befreit oder zeitweise zu-'■ückgestelll_worden iind___ Zu8tellun(i von Stück' und Sammel|J(itern an Sonn- und FelertaiJen Auch an Sonn- und Feiertagen (mit Ausnahme der gc-etzilcheii Feiertage) werden durch die bahnaintlichen nüfnhrnnte'nchmer Stück und Sammelgüter abgefahren. Die Empfänger von Gütern oder deren Beauftragte sind nach !) 3 der Verordnupg zur DurchlUhrung der Verordnung zur Bekämpfung von Notständen In Verkehr vom in, Dezember 1940 virpfllchtet, vorzurorgen, daß Stück-und Sammelgüter auch au Sonn- iind Peiertneen unvei-zügHch abgenommen werden könnet!. Alle Empfilnger von Gütern sind ausdrücklich zur Beachtung dieser Bestimmungen verpflichtet. Die Nichtbeachlung oder Zuwiderhandlung wird geahnilel werden. AilfHIHge .Mehrkosten haben die Emplünger zu tragen. .1479 Relchsbahndlrektloft VINach. Einberufung • Ines Erben, dessen Autenlhalt unbekannt Ist. Rosa S t o J a n , Beslt/erin in Hartenstein—Lechen Nr. ni, ist am 5. Mürz 1944 gestorben. Eine Ictziwillige Anordnung wunle nicht vorgelimOeii. Johann Stojan jun., zuletzt beim Arbcitskommando 16.001 in Nürnberg, Lohnerstraße 25 dessen Aulentliall dem Oerichle unbekannt Ist. wini aulgciordert. sich binnen sechs Monaten von heute ab bei diesem Gerichte zu melden. Nach \blaui dieser Frist wiru die Verlassenschafl mit den übrigen Efben und dem für den Abwesenden bestellten Kurator Herrn lohann Turitschnik. Besitzer und Tischler in Lechen bei Windischgraz, abgehandelt werden Gericht in Windischgraz, am 21. August 1944. 3467 tthaH€4i!) &RZNEIMITTE1 SopQcn Sie rectitzEitin fürfasson-nige tK^eiitiülm ihrer Famlile ■<295 Den We)J reijt Ihnen die Bau-spurkasFC .Deutschet Helm". Kostentose Heratun^. Auskunft: Murbnrij / Drau BerthovrnRfrasse 3/11 rechts Tausche schöne dunkelblaue Leoor-schuha 38 für Anzug lilr 12iahrigen Knaben. ZuschriH an die M. 7. unter ..Lederschuhe". 5564-14 Wer kann mir in Italienischer Sprache Unterricht geben. Terschawetz, Tauris-kerstraBe 54, Marburg. 6604-10 Funde und Verluste Brille am 23. August gegen 18 Uhr zwischen Stadtpark und Burgkeller verloren. Abzugeben gegen Belohnung bei Rojko, NUKVttraOc IB. 6602-13 Verschiedenes Tausche zweireihige Frelton-Harmonlka und Gitarre für größer« Klavierharmo-nlka. Adresse In der M. Z. 6608-14 SchlnlilmmermSliel (Welchholi) samt Matratzen tausche für gutes Planlno. Adrette In der Z^_____6601-14 KoffarQrammQphen mit 23 Platten tau-iche für gut erhaltene Schreibmaschine oder Näbmttchine. Spielfeld 8. 6993-14 AhnenpaB-Austcrtl-Qunq, Dokumenlen-beschatfunq Familienforschungsinstitut. Graz Gricskal Nr. ßO, 3207-14 Briefmarken, lohnnn Belacok, (12a) Wien 50, Wiedner Haupt-Str. 2—4. Lielert alles von; Deutschland samt allen Ne-bengebieten. Österreich. Belgien, Luxemburg. Liechtenstein. Verlangen Sie Preisliste, Was Ihnen fehlt, wird prompt geliefert. Das neue Spiel beginnt — wer I w«igt gewinnt Oeuf seht: iifi4!icnstotlerie ■ 6 X 500 ODO 3 X 300 000 3 X 200 000 18 X 100 000 24 X 50 000 15 X 40 000 lind die vIpIph Mlttelqewlnne Lose emptiphli und versendet' Staall. I.otterle-Finnahme, Fril£ Müller, (It)) Leipzig C-l. RrUhl t!i. Postlach: L.-Kto. 60123. Bestellschein: Senden Sie mir umgehend .... Achtel zu 3.- RM je Kl. .... Halbe zu 12.- RM je KI. .... Viertel zu 6 - RM je Kl. .... Ganze zu 24.- RM je Kl. Nnme: ............... Wohnort; ...... Straße: U/ff Nächi der iBiiien Chance Wenn wir richtig Wäsche gespart und am Waschtag weniger und auch weniger stark beschmutzte Wüsche haben, bietet sich noch eine Chance, viel Waschmittel zu aparon; Nutze sie durch gründliche« Einweichen dor Wasche Inder Nacht vordem Waschtag Da« schm'ot!'D/e Seifenkarie Dir!" Wohnort- und Anschnftöndeninii ti)(1ss>>D unsere Poilbezlnh«r sofort dem rustAnrIiqen Postamt (nicht (tftm Verlag) melden — „Marbur-get Zeltung' Vertriebsahteilung Seite 4 ♦ Nr. 238 * Freitag, 25. August 1944 MARBURGER ZEITUNG HeitHaHitlu Hukdsthou Fasse dich kurz! Diese diei Worte «dqen allefi Fa««e Dich kurz in allen De nen Handlunqen, Gesprächen und Schreiben. Wir brauchen heufe unsere Zeit für nützl'chere« Wirken, als sie mit «nnolwendigen Aufhalten zu veiqeuden. Daß dieser Grandsatz bei un« noch immer nicht in FIp sch und Bha überqf»-ganqen ist, wie dies wohl zu wünschen wäre, ze'gt der Fernfiprerher. Was werden da heute trotz fünf Jrthren Krieg und srhwenstGn Schicksalstagen alle« für mögliche und unmögliche Gespräche gefuhrt, ri e man oft bi« :n die Unendlichkeit ausdehnt Denn wenn Du Dich heute abend mit einer FrtMindnn treffen willst, 80 ist da« mit wenigen Worten ges>igt. Dnß aber dj beim Gespräch nicht daran, daß in diesem Augenblick gerade ein wichtiger und entscheidender Anruf erfolgen soll, während Du wegen einer belanglosen piivaten Aussprache die Leitung belegst? Auch durch eine Einschränkung in dieser Hinsicht hilfst Du mit am totalen Kriecjseinßatz. Benütze den Fernsprecher daher nur in den dringendsten Fällen. Dann ai>er — fasse Dich kurz! J. Der Kreis Marburg-Land moblltslerl alle verfügbaren Kräfte. Der am Mittwoch, 22. August, abgehaltene große Dienstappell gab den Oitsgruppenführern df»s Kreises Marburg-Liiad Gelegenheit, ihre Nöte und Anregungen vorzubringen. Kreififührer Doboczky gab im einzelnen Weisungen und stellte in den Vordergrund seiner Ausführungen die zw.ngcnden Notwendigkeilen der restlosen Mobilisierung aller noch verfügbaren Kralle. Gleichzeitig gab er Hinweise zur Bekämpfung der der Erfüllung dieser Aufgabe entgegenstehenden Hindernisse. Vor dem Kreislührer sprach Pg. Mildner über "Das deutsche Weltbild und die deutsche Weltanschauung«. Anschließend erörterte Pg. Dunkel Probleme der Niihrunrjsöicherung in gefährdeten Gebieten. Kleine Unfallschronik. Von einem unbekannten Autolonker wurde ein achtjähriger BssitzersÄohn aus TresternUz bei Märburg umgestoßen. Der Knabe erlitt }iautabschurfiingen und innere Verletzungen. — Ein ■54jähriyer Besitzer aus 1 Hausberg 5, Gemeinde Negau, wurde von I seinem Schwiegersohn überffillen, wobei | er sich Unke Handgelenkverletzungen j zuzog. — Beide Verunglückten w\irden in« Marburger Gaukrankenhaus eingebracht. Sprechstunden in der neuen Heimat Was Umquartierte auf dem Herzen haben — Lob untersteirischer Gastfreundschaft I Hallo, iet dort da« Amt Volkswohlfahrt der Kreisführung? Verbinden Sie m'ch bitte mit dem Leiter de« Amte«. Hier ist die Kreisführunq . . .f« Kurze Pause im Fernsprechapparat, dann klingelt »s zurück: »Hier Lei'ter de« Amtes Volkswohlfahrt, Kreis ... H'tte, wa« gibt es?« »Eine dringende Sache. Können S.e in Ihrem Kreis noch Frauen und Kinder unterbringen? Ich weiß wohl, daß Sie ^ Ihrem Kreis<7ebiet b>reits zahlreiche Umquartierte aufgenommen haben, aber der Transport muß bald in Marsch gesetzt werden und bei Ihnen wäre er am sichersten aufgehoben.« »W ird gemacht!« Dem umsichtigen Leiter des Amte« kam die Anfrage zwar etwa« überraschend. denn offiziell war «c'n Kreis voll belebt. Aber er kannte »eine Un-tersteirer und wußte, daß er «ich immer auf sie verlassen konnte, wenn es «ich darum handelte noch einmal enger zusammenzurücken und den vorsorglich Umquartierten ein gastliches Dach zu bieten. Nur kurz waren daher «eine überlegunVjen, dann kam auch schon «eine Antwcvrt: »Wird gemacht! Wann kommt der Traneport hier an?« Zufällig waren wir Zeuge dieses inhaltsreichen Ferngesprächs, kurz ^ bevor wir uns mit dem Sprecher und der Sachbearbeiterin für Familienhilfe > auf den Weg machen wollten, um in Gin gen Orten den angesetzten Sprechstunden mit den dort untergebrachten Volksgenossen beizuwohnen. E« bedurfte nur einiger kurzer Anweisungen an seine zuständigen Mitarbeiter unter Nennung der Orte, die für die Neubelegung in Frage kamen. Alle Fragen geklSrt Der Leiter des Amtes Volkswohlfahrt leitet in regelmäßigen Zwischenräumen in dem weiten Gebiet die anberaumten Sprechstunden selbst und geht dabei von dem richtigen Standpunkt au«, daß nur engste persönliche Fühlungnahme da« rechte Vertrauensverhältnis zu den vor- sorglich umquartierten Volk«geno««en herstellen kann. Wir konnten una dann bald davon überzeugen, daß da« Verhältnis «owohl wischen den Ga«tgebem und den Quartiernehinem al« auch zii den verantwortMchön Persönlicbkeiten des Steinschen Heimatbundes gerade in dievsem Kreis auwahmslo« ein gute« i«t. Sieben Ort«cbatten standen in diesem Aafnatkn«! Privat Mfltter helfen gern bei der Ernte — Ihre Kleinen Im Kindergarten sind gut betreut Tag auf der Llßte. überall war gut« Vor" arb&it geleistet worden. In Anwesenheit des jeweiligen Bürgermeister« und Vertretern de« Amte» Volkewohlfaiirt sowie der Ortsfrau hat> ten «ich die iimquarüerten Frauen zu zwangloser Aussprache in den Ver-eainmlung«räumen eingefunden. Alle da« persönliche Wohl und Wehe betreffenden Fragen kamen dabei zur Sprache. Hier wurde die beschle'tuligte Ausstel- lung dringend notwendiger Bezugscheine zugesagt, dort wurde dde Beschaffung von Heizmaterial für den Winter geklärt. Wieder eine ander» Frau wird einen nsued Herd erhalten und wieder ein» andere Mutter wurde über die Beantragung deas Räumungs-Famllienunterhalte« aufgeklärt. Vielfältig waren so die Fragen, die seitens der Mütter gestellt wurden, jeder von ihnen wurde Rede und Antwort gestanden, e« wurde Rat geschaffen und die einzelnen Fragesteller erschöpfend unterrichtet. Nirgends sah man unzufriedene Gesichter — im Gegenteil, aus dem aufgeschlossenen und zuversichtlichen Verhalten der Anwesenden erkannte man, daß auch in diesem Kreis der Untersteier-mark der Begriff der Volksgemeinschaft und Volksverbundenhedt seine •innfällige Bedeutung gefuiulen hat. »Restlos zufriedenl« Einen ganz besonders schönen Beweis harmonischen Zusammenlebens erbrachte dabei sine Sprechstunde, in der von den Anwesenden überhaupt keine Wünsche vorgetragen wurden, übereinstimmend erklärten die Mütter, daß sie restlos zufrieden seien, womit auch gleichzeitig den Quarliiergebem das beste Zeugnis ausgestellt wurde. Hier war es auch, daß uns eine Mutter mehrerer Kinder dajikerfüllten Herzens erzählte, noch nie so schöne Tag« verlebt zu haiben wie In der dörflichen Einsamkeit. Auf der Heimfaihrt von der letzten 9pr«clistund», dl« «ich bi» In die cpA-ten Abendstunden hingezogen hatt«, konnte man das berutUgenid» Gefühl mitneihmen, daß seitens des Amtes Volkswohlfahrt im Steirischen Heimatbund alles getan wird, um den vorsorglich Umquartierten den Aufenthalt in fremder tJmgebung so gut wie möglich zu erleichtern. Noch erfreulicher aber ist es, zu wissen, daß unsere untersteirische Dorfbevölkerung mätfühlenden Herzen« freudig bereit steht, den vom Schicksal härter erfaßten Mitmenschen eine neue Heimat zu bieten. R- K. Treuer untersteirischer Volkstumskämpfer Senatspräsident Dr. Bauer zum Gedenken Senatspräsident Dr. Vinzenz Bauer ist im Aller von 62 Jahren gestorben. Er wurtle 1882 in Spielfeld als Sohn des damaligen dortigen Postmeisters geboren und absolvierte in Marburg das dortige Gymnasium, woselbst er auch 1900 maturierte. Noch im gleichen Jahre bezog er die Universität Graz und widmete sich den rechts- und staatswissenschaftlichen Studien, worauf er 1905 promovierte. Er trat dann als Auskultant beim Kreisgericht Marburg in den Staatsdienst, kam dann nach Klagenfurt zum dortigen KreisgerichL 1908 legte «r die Richteramtsprüfung ab. Er vermählte sich dann in Marburg mit Wilhelmine Hötschl, der Tochter eines Oberlehrers des Deutschen Schulvereines in Egidi. Dr. Bauer wurde 1909 Gerichtsadjunkt beim Bezirksgericht Pettau, wo er bis 1917 verblieb. In diesem Jahr erfolgte seine Ernennung zum Gerichtvorsteher in Bleiburg, 1919 kam er als Richter zum Bezirksgericht für Zivilsachen Graz-Umgebung. Zwei Jahre später wurde er einem B^ufungssenat beim Landesgericht Gras lugeteiit. Ifi26 »rfolgt» s»ln» Ernennung sum S«natsvorsitzend«n und Zahnsanierung der vormilitärischen Jahrgänge Pflicht Ein Wort an die Eltern und Betriebsführer Zufolge einer Anordnung des Reichs-gesundheitsführers in Verbindung mit emem Befehl des Reichsjugendfülirers, werden im Reich ganze Jahrgänge von männlichen Jugendlichen im vormilitärischen Alter einer totalen Zahnsanierung zugeführt. Mit dieser Aktion wurde in diesen Tagen auch in der Untersleiermark begonnen. Kostenträger ist die Sozialversicherung der Untersteiermark, die in großzügiger Weise die vollständige Zahn-sonierung der betreffen'len Jugendlichen finanziert. Durchgeführt wird die Aktion durch die Fuhrung der Deutschen .Fugend. Def Jugendliche erhält durch die Bun-desjugcndführung einen Hetehl, mit drm er auf Grund des Erlasses des Reichsministors des Innern vom 7. Mcirz 1940 — IV g .5442/40-.')33') — und der Anordnung dos Chefs der Zivilverwaltung (Verordnungs- und Amtsblatt 11 44) aufgefordert wild, den aus dem Befehl ersichtlichen Zahnarzt bzw. Dentisten unmittelbar nach Empfang des Befehls aufzusuchen. Auch wenn der Junge meint, sein Gebiß sei in Ordnung, hat er sich zum Zahnarzt oder Dentisten zu begeben. Diese haben Anweisung, hei der Durchführung der Behandlung dlle Mnß- Aiifnnhmo: PK-Kr1ii5»hfrichtrr ZwirntT Wie bei der Jugend so in der Wehrmacht nahmen, auch die vorbeugender Natur, durchzuführen. Die Behandlung ist ftlr den Jugendlichen kostenlos. Durch seine eigenhän« dige Unterschrift bestätigt der Zahnarzt oder Dentist, daß a) die Sanierung des Gebisses durchgeführt oder b) bei der Untersuchung das Gebiß in Ordnung befunden wurde. Diese Bestätigung ist ein Dokument, daß bei der Musterung zum Arbeits- und Wehrdienst vorzulegen Ist. Es ist deshalb sorgfältig aufzubewahren. Jugendliche, die dem Befehl zur Zahnsanierung nicht Folge leisten, werden bestrafti In der Untersteiermark überwachen die Staatlichen Gesundheitsämter die Zahnsanienmg. Eltern iind Lehrherrenl Räumt den Jugendlichen die für die Behandlung notwendige Zeit ein und unterstützt darüber hinaus diese großzügige Maßnahme durch verständnisvolle Beeinflussung Eurer Jungen I In den meisten Fällen ist es nicht Feigheit, die die Jungen von der Behandlung fernhält, sondern ungenügende Aufklärung. Die Forderungen des Krieges: Schaffenskraft, Wehrkraft und Leistung können nicht nur durch erhöhte Ausbildung gesteigert werden, sondern setzen unbedingt volle Gesundheit voraus! 1928 zum Vizepräsidenten des Landesgerichtes Graz. 1936 wurde er Vorsitzender Rat des Oberlandesgerichtes Graz, um dann zum Senatspräsidenten berufen zu werden. 1938 erfolgte seine Berufung zum Vorsitzenden des Erbgerichtshofes. Dr. Bauer ist der Verfasser zahlreicher volkstümlicher Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften. Bei seiner vielseitigen juristischen Tätigkeit fand er jedoch noch immer Zeit, sich schöngeistigen Interessen zuzuwenden. Er stand auch in einem verwandtschaftlichen Verhältnis mit Ottokar Kemstock. Bis vor wenigen Jahren betätigte sich Dr. Bauer als Freund der Bergwelt als Hoqhtourist, und führte manche schwierig« Bergtour aus. Schon seit seiner Hochschulzelt betätigte er sich in politischer Hinsicht an der Schönererbewegung. Er steht noch heute im deutschen Hochschulverband Marburg durch seine dort gehaltenen Vorträge in bester Erinnerung. Im Volks-tumskampf der Untersteiermark während der jugoslawischen Herrschaft stand er seinen dortigen Volksgenossen als Mitkämpfer für die Erhaltung Ihres Deutschtums auch diesseits der Grenze tatkräftigst zur Seite. Der glücklichen Ehe mit seiner Gattin entstammt ein Sohn, Dr. phll. Bernhard Bauer, der als Leiter der Wirtschaftsoberschule in Marburg eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit ist. Eine Tochter starb in noch jungen Jahren. Mit Dr. Bauer ist einer der befähigtsten Angehörigen des Richterstandes, ein Mann von umfassenden wissenschaftlichen Kenntnissen, ein aufrechter Deutscher, aus dem Leben geschieden. Wiener EmteelnsatzinRdel In Rofihot. In lobender Anerkennung sprechen di« Bäuerinnen von Roßhof über Geschick-lichkeit und Fleiß der Wiener Einsatzmädeln, die hier als treu« Helferlnnesi bei der Einbringung der Emt« tätig «Ind. Trotz der Arbeit brachten die Mädel durch Hofsingen und I^twirken bed Kinderfest und Dorfnachmittag auch Stunden der Entspannung, an denen die gesamte Bevölkerung teilnahm. Besonders schön war der Nachmittag am Sonntag, 20. August, den di« Einsatzmädel vor ihrem Abschied veranstalteten. TAPFERER UNTERSTE IRER Stabsarzt Dr. Hermann Koschitz, Angehöriger der Ortsgruppe Leitersberg, Kreis Marburg-Stadt, wurde mit dem Eisemen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Em TerdienstToUcr Untcrsteirer Abschied vom Fedor Blaskowttz, Ttlfter In einem Wiener Krankenhaus« erlag unerwartet einer heimtückischen. Krankheit Fedor Blaskowtiz, Betriebsführer in ! Tüffer, Der Heimgegangen« widmete sich j seit dem Jahre 1936 seinem Untemeh-j men, das durch seine eifrig« Mitarbeit und lunslchtige Führung zu schönen Er-folge>n kam. Aus seiner deutschen Gesinnung m»n'« te hohem Anwesen. Seiln Tod h«t unt^r ihnen «In« schwer« Lücke gerissen. Der Hopfen wird gezupH Untersteirische Jugend hilft bei der ErnI» Die Angehörigen der Deutsduin lugend de« Unterlandes sind im weitgehendem 'Maße bei der Hopfenernte eingesetzt. In den Dörfern ,die selbst Hopfen angebaut haben, sind alle Jahrgänge der Deutschen Jugend erfaßt Darüber hinaus ist au« dem gesamten Gebiet der Untor-steiermark der Jahrgang 1930 der männlich ein Jugend pflichtmABiq cum Hopfeneineatz einberufen. Der Bann Maitmrg-Stadt sowie der Bann Cllli «teilen m-sätzHch Mädel ab. Die Jungen und MIdel dnd In Lagein imtergcbracht und werden von einem Führer bzw. einer Führerin betreut. Die Verpflegung erhalten sie von dem Bauer, bei dem sie tagsüber arbeiten. Für das Maß ihrer geleisteten Arbeit erhalten ad« entsprechend der Vergütungsgruppe Lohn. Aber nicht nur deshalb sind di« Jtmgen' und Mädel mit Eifer bei der Arbeit, Si« wissen, daß sie «Inen wertvollen Kd«g»-einsati leisten, denn für den HopfA, der ins Ausland geliefert wind, erhält das deutsch« Volk wiederusn kriwg«-und lebennotwsndiig« Güter. Spendefreodiget RoShoi Die Bevölkerung der Ortsgruppe RoB-hof, Kreis Luttenberg, bracht« Ihren Dank für die Errettung des Führers durch ihr« Speodefreudigkeit bei dar Relchs-strafiensammlung des Krlegshllfswerkcs für das Deutsche Rote Kreuz tum Ausdruck, wo ein Betrag von 7224,01 RM aufgebracht wurde. Das Ergebnis muß umso höher gewertet werden, als die Ortsgruppe kaum 2700 Einwohner zählt und davon über 60% Kleinbesitzer und Winzer sind. Es gab darunter Bauern, di« bis zu 100 RM spendeten * Todesfälle. In Maifeurg ist das vler-,^ jährig» Besdtzerssöhnchsn Vimenx Matia-schitscii au« Jörgenpdorf T«rsGlifed«n, — In der Kaiis«rf«l