,'0lW m *"" mU ^ ' *"• m°aa,U* "• -•"• ».»«Tferta^Tlfl n. US* HartiBWf l »._, joinjasrtj BWt ofettciwrta J Ä Ul»iS»rt4 «. ».*>. «oiUjHrl( JL «.«». Die einjeln« »hintnKt 7 tr. :(«irrol« na<4 Jarif; bei üftneii ©Ufcttiolumnt e»«>n«i»c»dr- Habalt. it*tnifhati»o H-»»t»,a» 104. € Wtdjftr.nfm trt Rtboctcui« iü,li«. mit ?>»«»»>,«- der koiui- »«» g«ikNav. »«» u-t» llhr Bar. Ii» n a#r *aoll mit den Zugeständnissen, welche ihm m d nationales Unternehmen, an dem die Tschechin j sich immerhin hätten betheiligen können. Und ; doch thaten sie es nicht, weil sie beweisen wollte», I daß sie den Beschlüssen der von ihnen nicht d<° I schickten Vertretungskörper keinerlei Rechte über ihre Angelegenheiten einräume» wollen. Ms die Tschechen damals gethan. daS müssen wir ] heute fertig bringen, oder wir geben uns selber > verloren, indem wir die Acte unserer politische» Vertretung Lügen strasen." Schusvereine. Teutsch« Schulderem. Wien, 2». Octobn. In der am 18. October abgehaltenen Ausschuß sitzitng wurde der Frauenortsgruppe in Mar-bürg für den namhaften Festertrag, den Ortt-gruppeu in Schönbrunn und Böhm. Kanmitz und mehreren Mitgliedern der Ortsgruppe Gefna erträgnisreiche Veranstaltungen sowie der Ortsgruppe Rosenthal (Sachsen) des allgemeine» Deutschen Schulvereines für eine eingelaufene Spende und dem Fürsten Schaumburg-Livve für eine der Schule in Josefftadt zugewendete SpeM von Brennmaterialien der Dank ausgesprochen und der Bericht über ein dem Vereine zugefallenes Legat nach Major Hugo Kranner zur Kcnatnil genommen. Das Ausschußmitglied Dresnantt berichtet über den anstandslosen Verlaus der '4iiu Commission für den Schulban in Königs'cld. Die eingelaufene Spende der Ortsgruppe Ro«-thal wird ftir den Schulbau in Böhm. schu»-bürg verwendet, die Schule in Philippsberq tu hält eine Unterstützung sür arme Kinder und % die Schule in Paulowetz wird ein Nachtrags» einer ftüher erfolgten Bewilligung beschlossen. Ferner wird für den zu errichtenden Kindergarten in Deutsch-Beneschau eine Kindergärtnerin bemlll Sie es auf den, Fortepiano und im -mg« gebracht haben. Will hoffen, daß Sie d-n« weitergekommen sind, als mit der edlen Turnern in welcher Sie es getrost mit den genial«*» Patzern aller Jahrhunderte ausnehmen könne«." Der Dichterling ist gehorsamst ernannt, vertraut aber seinen zwei Händen, die uch? unterschiedlichenmalen mit der „Marcha"-Oi»«k' lure abgesunden, ja selbst den RaVetzky-P^rÄ zun, Entzücken des Herrn Feldwebels jreattin haben, und marschirt am nächsten Tage t» Gesellschaft mit seiner Abtheilung in den inlw essanten Saal, wo die Lieutenants der Zukam in die Geheimnisse des flottesten Walzer-^ und Polka-Schrittes eingeweiht werden. Ein Fliiqil von ehrwürdigem Alter, dessen rasten t>ti Dtr leisesten Berührung schmerzlich aufstöhnen, be-gleitet diese Debüts der jugendlichen T&ttfe welche der JnstitutS-Tanzmeister unter Sinnt* des Herrn Feldwebels in die Regeln der chotw-graphischen Kunst zwängt. Heute aber ermatt« Lieutenant X. in düsterem Schweigen die „oier:m Jahrgänger". „Der Herr Major' — nimm, n feierlich das Wort — „hat mich mit der ehrt»' vollen Aufgabe betraut. Ihre Stimmen so rr« einzuexerciren, daß Sie ein regelrechtes Lied p singen imstande sind. Zögling T. wird am Clavier Platz nehmen und den berühmten xon A anschlagen, den Jeder der Reihe nach m» zusingen hat, damit wir bestimmen können. °d i'.V.W,v.!W _j»uniu umuji und die Lehrstelle in Lichtenwald (Steiermark) neu besetzt. Weiters wird die Regelung von Schulangelegenheiten in Maierle beschlossen, für die Schule in Witschein (Steiermark) ein namhafter Betrag zur Anschaffung von Lehrmitteln und Büchern bewilligt, und der Schule in Prachatitz eine Unterstützung sür arme Kinder gewährt. Schließlich wird die Anschaffung von Oesen sür die Schule Jodhart beschlossen und verschiedene Angelegenheiten der Schulen in Königgrätz, Frei-berg, Drislawitz. Königsberg. Böhm. - Trübau, Schreibendorf und Josefstadt berathen und er-ledigt. Kleine Chronik. [Wahl der Delegation e n.j Das Land Steiermark wählte in die Delegation Dr. Derschatta und ?t. Magg und als Ersatzmann Dr. Foregger. sDr. K n o y] ist aus dem Deutschen Club ausgeschieden die Führer dieser parlamentarischen Bereinigung fanden es mit ihrem Tactgesühl und ihrem „nationalen Bewußtsein" vereinbar, diesen stramme», bewährten Vorkämpfer der deutsch-nationalen Sache im Abgehen noch mit einem Fußtritt zu bedenken. Begreifen nun so manche Zweifler, daß sich unter dieser Führung nicht Jedermann behaglich fühlen kann? — Dr. Knotz ist der deutsch-nationalen Vereiniglkng beigetreten. IS o n d e r b a r!] Letzten Dienstag frug der Abgeordnete Stemmender den Justizleiter, ob es ihm bekannt sei, daß der Saybuscher Be-zirkshauptmann Dunajewski. ein Sohn des Finanz-Ministers, beim Antritt dieses Postens, um eine aus neun Zimmern bestehende Wohnung be° ziehen zu können, die Versetzung eines dortigen Gerichts-Adjuncten bewirkte, indem er denselben aufforderte, ein Transferinrngs - Gesuch nach Krakau einzubringen, selbst wenn dort kein Platz srei sei. daß sodann der Bezirkshauptmann Dunajewski das Gesuch nach Wien leitete, und gegen alles Erwarten dem Adjuneten eine günstige Erledigung zukam. In der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses beantworte der Justizminister die Interpellation Steinwenders, allein über das eingentlich Auffällige, was die Interpellation erzählt hatte, daß nämlich der ftagliche Gerichts-adjunct gewissermaßen die Treppe hinausgewor-fen wurde, weil Herr v. Dunajewski zufällig dir Wohnung des Adjuncten für sich paffend fand, äußert sich die Antwort mit keiner Silbe. sD a s P o st s p a r e a s s e n g e f e tz.1 Die Berathungen über das Postsv un a ss engesetz find min beendet. Dieselben hatten den Zweck, die be-stehenden gesetzlichen Nonnen über das eigent- " litte Postspareassenwesen in einigen Punkten. > m denen dies nothwendig erschien, zu ändern. Sie unser Herrgott für den Sopran oder Alt, Tenor oder Baß erschaffen hat. Verstanden?" Verstanden haben sie es nun allerdings «ichi, aber eine dunkle Ahnung bemächtigt sich doch Aller, und der „neue Gegenstand" erschiene den Meisten nicht uninteressant, wenn er nicht Made mit der Erholungsstunde zusammenfiele. Tichterling, dessen Hand soeben in perlen-dm Scalen seine Kunst erprobt hat. wird in die Geheimnisse der Stimmengrnppirung eingeweiht, aber schon umtobt auch ein gewaltiger Brumm-chor das Clavier. das zarte A übertäubend, das wehmüthig nach Geltung ringt. „Herr Lieutenant, hören Sie nicht? Ich hab' Baß!" ruft, aus tiefster Seele „grunzend", ein edler Pole, den weißblonden Bartflaum liebkosend, der schüchtern aus seiner Oberlippe keimt. „Ich auch.' A, A, A" — rufen die Nachbarn und zwingen die widerspenstige Kehle zu den gefährlichsten Baß-Experimenten; ja sogar der minimale M., dessen Haupt kaum den Rockschoß des croatischen Jahrgangs Niesen streift, zirpt in anmuthigem Kunst-baß seine Bitte um Ausnahme in den Kreis der „Männer". „Hab ich. hab ich?" rufen sie stürmend, bis des Dichterlings Haupt betäubt aus die Claviatur niedersinkt und der Lieutenant mit dem Doniler seines Naturbasses die ver-lorene Ruhe wieder herstellt. „Einzeln vortreten, nach dem Alphabet!" heißt es. und zierlich tänzelt der Erste im Al- sodann aber dem Postchekverkehr die ihni fehlende gesetzliche Grundlage zu verschaffen. ES wäre vielleicht richtig gewesen, ivenn über jede dieser Fragen, ein besonderer Gesetzentwurf vorgebracht worden wäre. Als eine namhafte Verbesserung des gegenwärtigen Standes der Dinge muß es aufgefaßt werden, daß in Zukunft die Regierung das Geld, welches ihr im Wege des Postchek-Verkehres zufließt, nicht blos zum Ankaufe von StacttSpapieren verwenden kann, sondern auch aus verschiedene Anlagen geben kann, wodurch nicht nur der Geschäftsgang für die Direktion der Postsparcassa erleichtert, sondern auch die Schwere der Krise im Falle eines Sinkens der Staatspapiere gemildert wird. Allerdings kom-men mehrere Bestimmungen im Gesetze vor, welche wir nicht billigen, so insbesondere die Einführung einer Manipulatiousgebühr. die man-chem kleinen Gewerbsmann und Landwirth die Benützung des Chekverkehres erschweren wird. In der Debatte wurde von einem Mitglied? des Deutschen Clubs energisch die Vorlage eines Gesetzes über das Chekrecht, sowie über das Lagerhaus-Gesetz verlangt. ES wäre wünschens-werth, wenn wohlhabendere Landwirthe und Ge-werbsleute das Institut des Chekwesens studieren würden, so daß dasselbe unter ihnen mehr Ver-breitung fände. Der Geldverkehr wird durch richtige Benützung des Institutes des Postcheks sehr bedeutend verbilligt und erleichtert. [Kaiser Wilhelm u n d d e r Z ar.] Den „M. N. N." wird unterm 16. d. M. aus Berlin geschrieben: „Die Neuigkeit des Tages ist eine Meldung von Ritzau's telegraphischem Bureau aus Kopenhagen, welche besagt, es sei nicht unwahrscheinlich, daß der Kaiser von Ruß-land in 8 bis 14 Tagen über Warnemünde ab-reise und dem deutschen Kaiser einen Besuch mache. „Wer ist Riyau'S telegraphisches Bmeau?" werden Sie zunächst fragen und ich bin in der Lage. Ihnen Bescheid zu geben. Hr. Ritzau, ein überaus liebenswürdiger und gewandter Mann, ist der Oberofficiöse von Kopenhagen nicht nur, son-dern in gewissem Sinne auch für Schweden und Norwegen. Wenn sein Bureau eine derartige Nachricht bringt und das hiesige Wolff'sche sie ruhig weiter trägt, dann können Sie darauf rechnen, daß diese Nachricht nicht erfunden, son-dern zu dem Zwecke der weitesten Verbreitung Herrn Ritzau mitgetheilt ist. Augenblicklich also ist wenigstens der Zar entschlossen, deni Kaiser Wilhelm den längst schuldigen Gegenbesuch zu machen. Ob der Zar zwischen Wollen und Voll-bringen noch anderer Meinung wird, das bleibt abzuwarten." sEi n M ä d ch e n h ä n d l er) wurde letzten Mittwoch, wie uns ein Augenzeuge erzählt, in phabet vor das Clavier. Der Dichterling schlägt das höchste A an; verachtungsvolles Schweigen aber lohnt sein Bemühen. „So hoch kann ich nicht singen," flötet die militärische Primadonna im zartesten Sopran. Der Pianist greift eine Oetave tiefer, aber auch diese Lage entspricht den Aspirationen des „Mannes" nicht, dem der zweite Baß als erhabenstes Sangesziel vor-schwebt. „Maltraitiren Sie uns nicht mit Ihren albernen Versuchen, aus dem Kauinchen einen Bären zu machen; solche Milchgesichter sind von Haus aus sür den Sopran assentirt, rechts um. marsch!" Noch einmal versucht eS der Candidat. durch natürliches Brummen das Vorurtheil des Professors zu widerlegen — umsonst, sein Schicksal ist besiegelt, er ist zur „ersten Stimme" ver-dämmt. Rasch wickelt sich nun die Buchstaben-Colonne deS Alphabets ab; schwermüthig trauern rechts die „Knirpse" niit der ersten und zweiten Stimme, während die „Männer" mit der grundgewaltigen Tiefe links mit Wohl-gefallen ihr bärenniäßiges A erproben. Z., der edle Ritter, ist der Letzte im Alphabet; die lange und bange Viertelstunde des Harrens hat hingereicht, sein auf den „zweften Baß" dressirteS Organ gründlich zu ruiniren und krächzend, mit vielbedeuteuder Handbewegung nach der Kehle greifend, fleht er um die Ausnahme in die Regionen der tiefsten Tiefe. Mitleidsvoll be-trachtet der Lieutenant den verzweifelnden Bas- Kanizsa verhaftet. Er war ebeu im Begriffe, zwei Mädchen, deren eines sich als Gattin, des andere als die Schwester des sauberen Patrons ausgab, mittelst des von Budapest kommenden Courirzuges ihrer Bestimmung entgegenzusühren. [Ä a u m glaublich.] Au» Hainfeld in Nie-derösterreich wird berichtet: Der KleinhäuSler Martin Thuma trat am Abend des 2f> v. M. aus einem Wirthshause in angeheitertem Zustande den Heimweg an und wurde seither nicht mehr gesehen, so daß seine Angehörigen befürchteten, eS sei ihm ein Un-glück zugestoßen. Am 14. d. M. gegen Mittag nun wurde Thuma von Arbeitern in dem Dörrhause eines Bauern schlafend aufgefunden. Er wurde ge-weckt, ging nach Haufe und gab dem auf der Suche befindlichen Gendarmen, den er traf, an, daß er vor zwei oder drei Tagen in trunkenem Zustande i» das DörrhauS gerathen sei, in demselben ununterbrochen geschlafen und keinerlei Nahrungsmittel zu sich ge-nommen habe. Er wollte gar nicht glauben, vaß er nicht drei, sondern achtzehn Tage geschlafen habe und überzeugte sich erst dann, als er sich in einem Spiegel besah und an seinem Barte erkannte, daß. seitdem das Rasirmesser zum letzten Mal über den-selben gefahren, mindesten» achtzehn Tage verstrichen sein müßten. Die Erhebungen haben ergeben, daß in das DörrhauS in den letzten Tagen Niemand ein-getreten ist. Thuma ist angegriffen und steht abge-magert auö, befindet sich aber sonst wohl. sEin erschütternder Unglück«» fall] hat sich in voriger Woche bei Deutsch-Krone ereignet. Am Dienstag Abend in der Dämmerung begiebt sich der Gutsbesitzer M. auf den Anstand, um für seine Küche noch ein Reh zu schießen. Bald darauf hört er auch im Gebüsch in seiner 'Nähe etwaS rascheln, und in dem guten Glauben, Wild vor sich zu haben, gibt er in der Richtung diese» Geräusche» einen Schuß ab. Er hatte nur zu gut getroffen, wie eS sich bald darauf herausstellte, aber welch' ein Wild? Aus vielen Wunden blutend lagen die beiden Töchter des ArbeitSmanneS Schmidt am Boden. Die BedauernSwerthen (eine ist zwölf Jahre, die andere zwanzig Jahre alt) waren auf der Suche nach ihren Hühnern gewesen und auf dem Rückwege begriffen, als sie die Unheilstätte ohne Ahnung von der drohen-den Gefahr betraten; die ganze, aus Rehposten be-stehende Gewehrladung war ihnen vorn in den Körper gedrungen. [Eine heitereGeschichte] hat sich un-längst in einer größeren Ortschakt nahe bei WormS zugetragen. Kommt da in der traulichen Dämmer-stunde ein forscher Radfahrer angesaust und über-giebt fein Stahlroß dem behäbigen Ochsenwirth mit dem Bedeuten, dasselbe für die Nacht wohl zu verwahren, damit e» nicht etwa einen Liebhaber finde. Sodann setzt sich unser müder Fahrer in das Herren-stübchen, läßt sich da einen feinen Braten und ein feiste» Huhn trefflich munden, indem er sein üppige» Mahl mit einigen Flaschen Niersteiner feinster sisten; nachsichtig hört er das heisere A und reiht ihn den „Männern" an. deren höhnender Blick die „Jungfrauen" zur Rechten trifft. Das große Werk ist vollbracht — die „Stimmen" sind vertheilt, nun kann der edle Sang beginnen. Ein schüchterner Versuch der sopranistischen Knirpse, zu striken und den Buimmern allein das Wort zu lassen, wird im Keime erstickt; mühsam ringt sich unter des Gyninastikers künstlerischer Leitung und unter opfennuthiger Assistenz des sangeskundigen Poeten allmählig der Cadeten - Chor zu seiner erste» Produetion empor. „Wer hat Dich, Du schöner Wald?" tönt eS sanft und immer unsanfter durch die Büsche des OfsicierSparkeS, und ein dienstwilliger Westwind trägt die unbekannten Melodien schnnrstraks den offenen Fenstern des Herrn Obristwachtmeisters zu. Der „Alte" lauscht und hört mit innerer Beftiedigung den wnch-tigen Baß des Jahrgangs-Recken und den süß-lichen Bariton des Poeten, der sich mit Helden-muth zum Solisten aufgeschwungen hat. Die Sopranisten verbergen sich discret hinter den „Männern", und aufgebläht wie ein Puter gibt Ritter von Z. unhörbare Baßtöne zum Besten. Der Professor der gymnastischen Wissenschaften schwingt seinen muskelreichen Arm mit capell-meisterlichen! Ungestüm, und wehe der „Stimme", der er sich drohend zuneigt. Noch ist die Noten-schrift der Majorität des Chores ein ungelöstes 4 Markt entsprechend anfeuchtet. Al» er sich so mit Speise und Trank verdientermaßen erquickt hatte, sncht er sein Lager auf und schläft bis 8 Uhr Morgens den Schlaf des Gerechten. Eine Viertelstunde später läßt er sich unten in der Gaststube das Frühstück auftragen und lie»t dem sportsfreund-lichen Wirth ein Privatissimum über die edle Kunst des Radfahren«. Da jedoch alle Theorie grau ist, so eriucht der wißbegierige Schüler den strammen Meister, ibm die Sache u<1 ochIos zu demonstriren, und der Sportsman, gefällig wie er schon ist, schwingt sich auf da« ihm vom Wirth entgegengebrachte Zweirad, um in eleganten Kurven auf dem Platze vor dem Gasthofe hin- und herzuschweben. Indem der Wirth die anmuthigen Leistungen seine« Gastes mit steigendem Interesse verfolgt, berührt dieser, vornehm grüßend, den Schirm seiner Mütze und entsernt sich von dem gastlichen Dache mit solcher Schnelligkeit, daß den» verblüsften Wirthe die unbezahlte Rechnung erst dann in den Sinn kommt, al« fein freundlicher Lehrmeister schon längst über alle Berge ist. Der Wirth soll geschworen haben, Veloeipedisten in Zukunft nur gegen Vorausbezahlung zu beherbergen. Uebrigens gibt er zu, daß ihm noch nie ein Gast so elegant durchgebrannt sei, wie der unbekannte Radfahrer. [D e r w a n d e r n d e S t r u m p f.) Sämmt-liche Schülerinnen der untersten Classen der Volks-schulen in Rom werden gemeinschastlich dem heiligen Vater ein paar Strümpfe au» weißer Floretseide zum Geschenke schicken. An diesen Strümpfen darf jede» Mädchen so viele Radeln stricken, al» e» Jahre zählt. Zu diesem Behufe bringt man diese Collectiv-arbeit, sorgsam in Seidenpapier eingeschlagen, von einer Schule zur anderen und jede» Kind wird, bevor e» sein Pensum abarbeitet, einer gründlichen Waschung unterzogen. Demungeachtet ist die Gefahr vorhanden, daß die Strümpfe im Momente der Voll-endung ifabellenfarben sein werden. Hoffentlich aber wird die» dem heiligen Vater die Freude an der sinnigen Gabe nicht verderben. [R a cb d e in Muster von P a p a.] Was ein Prinz von Wales werden soll, da« wird bei Zeiten galant. Zur Erhärtung diese» Satzes wird der „W. Allg. Ztg.*, eine übrigen» nicht verläßliche Quelle, au» London geschrieben: „Vor einigen Tagen kam Prinz Albert Viktor von Wale» in ein vor-nehme» Londoner Juwelcngeschäst und verlangte ein hübsches Armband, welche» er, wie er sagte, einer jungen Künstlerin zum Geschenke zu machen gedenke. Der Prinz meinte: „6» soll weder etwas sehr Kostbare« sein, noch wünsch« ich, daß die Verzierung irgendwie bedeutungsvoll oder sentimental scheine." Der alte Chef de» Geschäftes brachte au« einer Schachtel einen einfachen Goldreif mit Perlen be-setzt, und sagte dem Prinzen heiter: „Die« Muster wird Ihnen gefallen, Hoheit, ich erinnere mich ge-nau, daß vor ungefähr fünfundzwanzig Jahren Ihr Papa, der Prinz von Wale«, mich in einer eben Räthsel, aber der Dienst macht talentvoll; rasch verfliegen die Wochen, und der Geburtstag des Herrn Obristwachtmeisters bringt das Ereignis einer Serenade von gewaltiger Begeisterung. Mit den Sphärenklängen des „Ständchens" be-ginnt die erhebende Feier, welche den Schnurr-bart des Commandanten in sentimentale Schwin-gungen versetzt, sodann schwingt sich der Chor abermals zu der Höhe des „schönen Waldes" empor, dessen Reize den Herrn Cbeistwacht-meifter zu einer gerührten Apostrophe an den Lieutenant-Dirigenten veranlassen: während dieser Rührung aber bemächtigt sich L., der Jahrgangs-lump, des Dirigemenscepters und reißt die führerlose Sängerschaar zu einem verhängnisvollen Ex-tempore fort. „Lebe wohl. Du Institut" — klingt eS höhnend aus seinem zu jeder Schandthal bereiten Lästermunde, und verständnisinnig fallen die Sopranisten ein: „Knödel gab'S im Ueberfluß" u. s. w. Ihr kennt die Fortsetzung, Ihr, die Ihr des Knödels Würze zu würdigen verstandet! Aber auch der Obristwachtmeister ahnt die Fortsetzung des gottlosen Liedes; ver-flogen ist die Sentimentalität seines musikalischen Gemüthes; er ist Jupiter tnnans geworden, niedergeschmettert wandert die Sängerschaar der gerechten Strafe des Nachtmahl - Fastens ent-gegen, die Gesangskunst aber ist von diesem Momente an in Ungnade gefallen im Com-niandozimmer deS Instituts! solchen Angelegenheit beehrte und fast die gleichen Worte zu mir sprach, dabei kaufte er gerade solch' ein Armband wie daS, welche« Sie hier sehen." Der Prinz erlustigte sich sehr über diese Reminiscenz und kaufte nach dem Muster feine» noch heute sehr flotten Papa» den einfachen Reif." [Ueber eine merkwürdige Bar-b i e r - W e t t ei wird aus London berichtet: Am letzten Dienstag hat in Chelsea KingS-road eine ganz ungewöhnliche Wette stattgefunden. Auf Teddy-Wick, den „Champion-Barbier", wurden 15, Pfd. Sterl. gewettet, daß er im Stande sei, fünfzig Personen in sechSzig Minuten zu rasiren. Teddy gewann die Wette in glänzendem Stile, denn er rasirte that-sächlich 77 Personen in 59 Minute» ">:{ Secunden. In der ersten Viertelstunde befreite er 21 Personen von ihren Bartstachcln, in der zweiten 14, in der dritten 19 und in den letzten 14 Minuten 53 Sec. kam er mit einem „Ruth" von 23 sauber geschabten Kinnen, allseitig stürmisch bejubelt, durchs Ziel. Wunderbar und geradezu unglaublich ist die übrigen» verbürgte Thatsache, daß die 77 Objecte — oder wenn man will Subjecte — die sich ebenso tollkühn als vertrauensvoll dem Rasirmesser des Champions-Barbiers preisgegeben, ohne jeden nennenSwerthen Blutverlust davongekommen sind. E» verlautet, daß Teddh Wick demnächst alle Barbiere von Großbrita-nien und Irland zu einem großen „BlindlingS-Ra- siren" herausfordern wird. * • * [Eine Frühlingsidyll e>1 Auf einer Maifahrt durch den sprosienden Wald finden sich die Herzen zweier junzer Menschenkinder; er ist Primaner, fie ein naiver Backfisch. Als der AuSflug beendet ist, geleitet der Primaner seine Dame nach Hause und flüstert vor dem Thore: „Mein Fräulein, Sie wür-den mich unaussprechlich glücklich machen, wenn Sie mir gestatteten, Ihnen beim Scheiden einen Kuß zu geben. Bitte, sprechen Sie, darf ich?" — DaS Backfischchen erröthet tief und stottert: „Ach, ja wenn Sie so gut sein wollen!' [Der zärtliche N eff«.] Die alte Tante; „Mein liebes Kind, ich werde den Notar holen lassen, um meinen letzten Willen auszusetzen. Ich bin entschlo-ssen, Dir mein ganze« Hab und Gut zu überlassen, ich stelle nur die eine Bedingung: Du mußt mir eine kleine Pension aussetzen." — „So klein wie Du willst, liebe Tante!" erwiederte der zärtliche Reffe. Locates und Aroviilciales. Cilli. 22. Octobcr. sPerfonalnachrichten.j Statthalterei-Seeretär Dr. Paul Wagner und Bezirks-Commissär Dr. Carl König wurden zu Be-zirkshauptleuten, Bezirks-Commissär Dr. Eugen von Schickh zum Statthaltern - Secretär in Steiermark, und der Gerichts - Adjunct bei den» Landesgerichte in Klagenfurt. Wenzel Unter-kreuter, zum Bezirksrichter in Eibiswald er-nannt. sDer Besuch des Kronprinzen.^ Mit der Ausschmückung der Appartements, die der Kronprinz und seine Gemalin im hiesigen imposanten Sparcassagebäude bewohnen werden, wurde heute begonnen. Ueber die mit Blumen und Teppichen geschmückte Treppe gelangt man in ein kleines Vorzimmer, das in den großen Audienzsaal führt. Letzterer erhält einen kostbaren Crystall-Luster, ein lebensgroßes, meisterhaft gemaltes Kaiserbild, Marniortische, Blumen-gruppen, eine werthvolle Bronce-Uhr und eine Garnitur in rothem Sammt. Von diesem Saale ist der Zugang auf den von 8 Säulen getra-genen Balkon, der die Aussich« auf den Bahnhosplatz und die herrliche Burgruine Obercilli gewährt. Rechts schließt sich an den großen Audien^saal der kleine Audienzsaal. welcher eine blaue ivammtgarnitur erhält. Aus zwei Mar-morsäuleu sind in Blumengruppen die Büsten des Kronprinzen und der Kronprinzessin ange-bracht, den Boden deckt ein werthvoller Teppich, die Wände sind mit Oelgemälden und großen Spiegeln geschmückt. RechtS nebenan befindet sich der Wartesalon mit gelber Scidengarnitur und einen« Oelgemälde, eine Jagd des Kaiser-paareS darstellend, vom LieblingSmaler der Kaiserin, Wessely. Zu diesem Appartement gehört noch ein einfach möblirtes Vorzimmer. daS den Ausblick aus den Hofraum hat. Links vom großen Audienzsaal besindet sich das Arbeit»-zimmer des Kronprinzen, mit blauer Seiven-garnitur, schönem Schreibtische, kostbaren Ge-mälden und einer herrlichen ftanzösische» lldr; den Boden deckt ein blumiger großer Tcppich, und von der Decke hängt ein schöner Bronce-luster herab; ein Marmor-Waschtisch r ervoll-ständigt das Mobilar. Nebenan besindet sich da» Zimmer der Kronprinzessin. Eine prächtige Gar-nitur Möbel aus Cedernholz mit Perlmutter-Einlage wird diesen Raum zieren ' eine kleine vergoldete Garnitur in rother Seide, sowie Blu-mengruppen. Kronleuchter und Oelbilder vervoll-ständigen die Ausschmückung desselben. Gemach hat ein einsach möblirtes Vorzimmer. Im zweiten Stockwerke befinden sich die Wohn-räume der Obersthofmeister, vier Piecen mir gelber, blauer, rother und geblümter Seiden-garnitur. Der Sitzungssaal der Sparcassa zeigt Stuccatur - Ornamentik, erhält bronzene Luiter und Candelaber und wird zum Empfange der Landdeputationen dienen. — Die Stadt wird zum Empfange des Kronprinzen und seiner Gc-malin festlich geschmückt sein, wie vielleicht nie zuvor. Allenthalben werden Vorbereitungen für die Ausschmückung der Straßen und Häuser getroffen. Vor dem Bahnliose ist schon mit der Aufstellung zweier riesigen Obelisken begönne» worden. Das Rathhaus soll einen hervorragen-den Schmuck erhalte». Zur Decorirung der Räumlichkeiten des Bahnhos-GebäudeS werde» , Dekorateure ans Wien erwartet. Die beide» hiesigen Kunstgärtner werden sehr stark in An-sprach genommen. — Der Zuzug von Fremde» aus der Südsteiermark wird ein außerordentlich starker werden. Man glaubt, daß sich zwanzig Tausend Personen einfinden werden. sBezirksvertretung C i l l i.s Bei der heute Vormittag in den AmtSlocalitäten der Bezirkshanpwmnnschaft stattgeftindenen Wahl eines Mitgliedes der Bezirksvertrrtung Cilli aui der Gruppe der Höchstbesteuerten deS Handels und der Industrie an Stelle des verstorbene» Herrn Julius Pogatschnig wurde einstimmig Herr Adalbert B r u n n e r. k. k. Oberhütten Verwalter der ararische» Zinkdüne, gewählt. [Nicht sanctionirt.j Wie aus Graz gemeldet wird, hat der vom steiermärkischen Land-tage beschlossene Gesetzentwurf, betreffend die Ab-änderung des Landesgesetzes über die schall des Wildes, die Sanction des Kaisers nicht erhalten. sD i e R egierungsorgane Untersteier-mark s.s der Landesschulrath, die Bezirksichu!-rathe, die Gymnasial-Prosessoren und Volksfchiil-Jnspectoren, das Schulwesen überhaupt, kurz, alles was den, kleinen slavophilen Fanatiker Tr. . Gregorec für seine großen Ideen im Wege m. ist von diesem vor einigen Tagen Gegenstand ! heftiger Angriffe und Denunciationen im Reiche | rathe gewesen. Der kleine theol. Doctor soll a» | Rabalistik Beträchtliches geleistet haben. sobald uns das stenographische Protokoll vorliegt, und die Angelegenheit weiterer Besprechung werth i«n sollte, werden wir daraus zurückkommen. Ter clericale..Slovenec" behauptet, daß wahrend der Rede Gregorec'S der Unterrichtsminister »alle Farben spielte, bis er gegen das Ende deriellx» auffuhr, aus den Grasen Taaffe zueilte, um um ihm in großen Eiser zu sprechen." jV i e h m a r k t.s Gelegentlich des gestern in Cilli abgehaltenen ViehmarkteS wurden Eingetrieben : 219 Kühe, 1ö4 Ochsen und 6 Zriick Jungvieh. Etwa zwei Dritttheile wurden verkauft. [Dummheit und Bosheit gehe» immer Hand in Hand.1 Die Feinde der deutschen Sparcassen und die Anhänger der PosojiluieÄS (vielleicht auch Gründer), habe» unter der bäuerlichen Bevölkerung der Umgebung Cilli das Gerücht verbreitet, daß nunmev neues Geld m Oesterreich eingeführt werde, uiti daß alle deutschen Sparcassen Crida machen werden. Den russischen Agenten in Cilli nt «4 eben ganz gleichgiltig, welchen Blödnnn *ie unter der Landbevölkerung verbreiten, sie wmni. daß selbst das Hirnverbrannteste Glauben siadct. [Dr. Gregorec. ei» „leidenschaftlicher Lügne r."| Die Zlntwort auf diesen Xmtmn K l u n'S ist nicht ausgeblieben. Die Omaner „Slovenen" haben, ergrimmt über Lchieren, sich für den kleinen Fanatiker aus Aenkirchen in'S Zeug gelegt und dem jungslove-lischt» Taglatte ein telegraphisches „Pfui!" für Älun zugesendet. „Slov. Narod" druckt da» Telegramm mit sichtlichem Behagen ab und nigi bei......Dieses Telegramm ist zwar erg. aber cS ist doch nur die Antwort auf die «u^ierige Frage Klun's, was die Wähler Gre Mc'S zu dessen Thun im Reichsrathe wohl iagm würden?" Wir haben dabei nur richtig & stellen, daß obiges „Pfui!" nicht von den Mlan, sondern von den frechen Verführern des ?«ia»er bedauernswerthen ländlichen „Stimm-riet)«" abgegeben wurde. Die Angelegenheit dürste übrigens in Verbindung mit anderen Teriomm nissen Gegenstand einer Flugschrift werden. [C i s I i c r Casino-Vere' n.] Wegen d:s nun feststehenden Besuches des Kronprinzen-Mies in Cilli vertagt der Casino-Perein das irns den 26. Oktober d. I. ansiesetUe Kränzchen aus den 9. November; sonstige Aenderungen des Programms werden den P. T. Vereinsmit-gliedem besonders bekannt gegeben werden. [Der neue Fried hos auf dem stalgenberg.s Auf Grund der am 18. d. A. siattgehabten commissionellen Erhebung wurde da Stadtgemeinde Cilli von der Bezirkshaupt-««mschaft die Bewilligung zur Errichtung eines Mdhofes aus dem Galgenberg mit einem ">licheikmaße von 3602 Q Klft. unter der Be-diiiMg ertheil, daß ein mindestens 15jähriger ^eerdigungSturnus eingehalten werde, daß das iedmisie Terrain südlich vom Hause ans der teile 098/1 nicht als Begräbnisplatz zur Verwendung komme und daß der Brunnen aus der Parzelle 699/> verschüttet werde. [Die Collaudiruug des Land-iirm - Montur - Magazins) findet am 3. November 9 Uhr srüh statt. [Z u i« C b m a n a e des Ortsschul» rnhes i n H r a st n i g g] wurde Herr Richard Zinmayer. Werksbeamte dortselbst, gewählt. [Jesuiten in L a i b a ch.) Am 1. No-[wnbcr werden 5 Mitglieder der Gesellschaft Jkt'a, — 2 Deutsche und 3 Slovenen — von tm ihnen gewidnieten Hanse neben der Floriani-Kirche in Laibach Besitz ergreife». Das betreffende ßeMde wurde adaplin, enthält 20 Zimmer uud »I som i sür eine Vergrößerung der Gesellschaft cugmchtet. Die zwei deutschen Jesuiten werden «der Tomkirche zeitweise deutsch predigen, da die siovenische Priesterschaft dazu nicht mehr '.nqlich fein soll. Im kommenden Jahre soll in l&tach ein Jesuiten-Privat Gymnasium errichtet «erden. [Zlovenischer M u s i k v e r e i n in üaibad).] Wir entnehmen einem Jahresberichte übn ,Glasbena matica". daß sich in demselben teslnldcrs hervorgethan haben die Herrm: Dr.Blei-Boß, Tr.Groß. Ratzinger, Stegner, Sager, Riedi-(I», Eberhard, Zöllner, Baron Winkler. Grasselli, Neos, Luckmann, Bayer, Gabriel, Getzel, Dr. lauter, (Xiitjcher) Rohrmann und Feigel, ferner gwp* Schuster und gospica Schuhmann. [! schecho - slovenischer Verein.] Tschecho-Slovenen Eckert, Großmann, Kühncl, Aeureulher, Bitterle. Schmaus und Seemann deodsichtigen, in Prag einen Tschecho slovenischen Zeiem iu gründen, welcher eulturelle und national-Smomische tschecho -stovenische Interessen im Auge iibcn, und armen slovenischen Kindern, welche » Praq ein Handwerk lernen (!), Unterstützungen «richten soll. ehr winterlich) sieht es bereits in l*r Gegend um den Predil ans. Der Postver-hhc über den dortigen Paß mußte, wie die St." berichten, durch einige Tage unter-tlcibe», da große Schneeverwehungen zwischen km Fort und der Paßhöhe eingetreten sind, zu-dem die Gefahr, durch Lawinen verschüttet zu «rdcn. nicht gering war. Seit dem Jahre 1869 raten die Schneesälle in der ersten Hälfte Octo-tn nicht in so großem Maße auf und steht die Zrage offen, ob die Schneemassen im Thale noch xizchen werben, was schon allein in Anbetracht der vielen Feldfrüchte, die noch allenthalben lagern, zn wünschen wäre. Das andauernd schlechte Wetter verhinderte auch den Bergführer Rudolf Baum Partner, das Touristenbuch von der Spitze des Mailhart zn holen »nd mnß dasselbe nun oben überwintern, denn noch nie betrat eines Menschen Fnß die herrliche Spitze in der Win-terszeit. Die Fremdenbücher in der Wischberghütte und im Manharthause dürften wahrscheinlich ebenfalls an Ort und Stelle verbleiben, denn aus gleichen Ursachen konnte am 10. Oktober durch den lawiuengesährlichen Neuschnee zu diese» Schutz Hütte», der Sektion Villach des Deutschen und Oesterr. Alpenvereines nicht vorgedrungen werden. Vorläufig kann somit über die Zahl der Berg-steiger nichlS berichtet werden, doch scheint der Besuch der herrlichen Alpenwelt bei Raibl im verflossenen Sommer ziemlich gut gewesen zu sein, ch ch ch sO f f t n c Stelle.] Die Sibuldiencr- und HauSmcisterstelle am Gymnasium in Cilli ist zu | besetzen. Gesuche sind an die Direktion deS Gymnasiums zu richten. Gehalt 300 st., 75 fl. Zulage und freie Wohnung. (ju'ridjtefaas. Cilli, IT. October. [Nothzu ch t.) Der bei der Grundbesitzerin Marie Stallecker in Go-lovabuka bedienstete Knecht Joses I e s e n i c n i k wurde heute in geheim durchgeführter VerHand-lung wegen an einem fünfjährigen Mädchen ver-übler Nothzucht zu neunMonate n schweren Kerkers vernrtheilt. [Brandlegung.) Gregor Leskosek, Grundbesitzer in Ponigl, schuldet einem gewissen Florian Mulej den Betrag von 20 fl., zu dessen Hereinbringung die Sequestration der denl Les-kosek und seiner Gattin gehörigen Realität be-willigt worden war. Am 23. September nahmen nun Mulej und die Gattin des Schuldners bei der sequestrirle» Realität die Zwetschken ab, »nd dies erbitterte deu LeSkoset derart, daß er den Mulej beschimpfte, mit einer Hacke auf ihn los-ging nnd dabei die Drohung ausstieß: „Ich werde es Euch schon versalzen!" In der folgenden Nacht kam in der in Okrop gelegenen Win-zerei des Grundbesitzers Wonk, in welcher die Ursula Leskosek und Marie Wusser schliefen, ein Brand zum Ausbruche, durch welchen Fährnisse des Wonk uud der Wusser zerstört wurden. Les-koöek ist geständig, diesen Brand gelegt zu haben und er wurde aus Grund des Wahrspruches der Geschworenen zu sechs Jahren schweren Kerkers verurtheilt. — 20. Oktober. [Schwere körperliche Beschädigung.) Am 13. Juni d. I. wurde dein« Besitzer Franz Gabersek in Zobrez ein Hochzeitssest gefeiert, zu welchen sich eiue größere Anzahl von Burschen eingesunden hatten, darunter auch der Besitzerssohn Franz O Z c k. Dieser letztere bemerkte aus dem Benehmen der Burschen, daß man gegen ihn etwas im Schilde führe und theilte seine Besürchmngen dem jungen Anton Gabersek mit. Die Beiden begaben sich gegen die GaberSek'sche Harpfe, wurden jedoch von zwei anderen Burschen verfolgt, von welchen einer, als sich Anton Gabersek inzwischen nach Hause begeben halte, dem Ozek unversehens einen wuchtigen Schlag nach dem Kopse versetzte, daß Ozek besinnungslos zu Boden stürzte. Die ärzt-liche Untersuchung ergab, daß der Verwundete einen Knochenbruch an der Gehirnbasis erlitten hatte, welche den nahezu gänzlichen Verlust des Hörvermögens nach sich zog. Dieser That wurde Bernhard L a p o r n i k bezichtigt, der auch ge-ständig ist, jedoch angiebt, von Seite seines Ge-nossen Franz V o d i s e k durch Drohungen dazu verleitet worden zu sein. Auf Grund des Wahr-fpruches der Geschworenen wurde Lapornik der schweren körperlichen Beschädigung schuldig er-sannt und zu drei Jahren schwerem Kerker verurtheilk. Der Mitangeklagte dagegen wurde freigesprochen. ^Versuchter Gattenmord.) Am 17. August l. I., Abends, kam es zwischen den Eheleuteil Florian und Christine B l a u st e i n e r. welche während des l8jährigen Bestandes ihrer Ehe in sortwährenden« Zwist und Unfrieden lebten, abermals zu einem heftigen Auftritte, infolge dessen sich Christine Blausteiner be-müßigt sah, aus dem Hause zu flüchten, nm den Mißhandlungen seitens ihres Ehegalten zu entgehen. Als sie am folgenden Morgen wieder zurückkehrte, wurde sie von demselben beschimpft und mit einer Pistole bedroht, so daß sie sich in den nahe gelegene i Steinbruch flüchtete. Bald daraus machte sich dieselbe auf den Weg nach Sl. Georgen, um bei der Gendarmerie die An-zeige zu erstatten. Aus dem Wege dahin aber wurde sie von ihrem Ehegatten eingeholt, es kam zu einem heftigen Wortstreite, im Verlause dessen ihr Ehegatte die Pistole zog und gegen sie aus einer Entfernung von 3 Schritten zwei Schüsse abfeuerte, vo» welchen der eine zwar fehl ging, während sie von dem zweiten schwer verwundet wurde. Diese Sachlage findet auch in den Angaben mehrerer anderer Zeugen ihre volle Bestätigung und konnte daher die Verantwortung des Angeklagten, daß er nur im Zustande der Nothwehr gehandelt habe, nur auf wenig Glaubwürdigkeit Anspruch machen. Wohl aber wurde von den Geschworenen in ihrem Wahr-spruche die Absicht zu todten ausgeschlossen, in-dem dieselben lediglich die aus das Verbrechen der schweren körperlichen Beschädigung gerichtete Frage bejahten, woraus der Gerichtshof über den Angeklagten wegen dieses Verbrechens eine zweijährige schwere K e r t e r st r a s e verhängte. * — In dieser Schwurgerichtssession kommen noch nachstehende Fälle zur Verhandlung: Montag den 24. d. MtS.: Vorsitzender L.-G.-R. Rottet; Angeklagt: Mathäus Spreu tz, wegen Todtschlag; Vertheidiger: Dr. Sajowic. Dienstag den 25. d. M.: Vorsitzender L.-GR. L e v i z h n i k! Angeklagt: Rosalia K o ß und Johann T e r k, wegen Brandlegung; Vertheidiger Dr. S ch u r bi und Dr. Scr n e c. Weater. Kunst. Literatur. Killier Stlldttheater. Irgend ein moderner Kritiker hat dem Ge-danken Ausdruck gegeben, ein Biihnenwerk sei umso besser, je leichter sich die Handlung deS-selben in einem kurzen Satze wiedergeben läßt. Auf das vorgestern zur Aufführung gelangte Lust-spiel „Deficit" von Rosen angewendet, möchte man an der Richtigkeit deS Maßstabes, der in jenem Gedanken liegt, zweifeln, denn es ist wahr-haftig nicht leicht, die Fabel dieses Stückes kurz mitzutheilen. Der Held legt seinen Widersacher an die Kette und erreicht dann spielend seinen Zweck: das ist die Grundidee des Lujtspieles. Aber diese Formel ist zu allgemein, denn mehr oder weniger sind ja alle Lustspiele nach der-selben angefertigt; und in anderer Weise läßt sich der Inhalt deS Rosen'schen Werkes nicht k»r; wiedergeben. Das Stück ist trotzdem gut. Es handelt sich um finanzielle Schwierigkeiten die sich bei dem Commerzienrath Krause eingestellt haben — Björnson und Angier haben mit den Dramen „Ein Fallissement" und „Haus Fourchambault" dieses spröde Thema bühnen-sähig gemacht — um Schwierigkeiten, welche dem neidischen Großhändler Lutter maßlose Freude bereiten. So gerne nun Lutter bereit wäre, den letzten Nagel zum Sarge der kaufmännischen Ehre Krause's herbeizuschaffen, er thut es nicht nur nicht, sondern er hilft ihm, von der starken Hand Frank's geleitet, sogar aus der Klemme. Freilich geberdet sich Lutter wie ein Rasender, oder, wenn der Vergleich gestattet ist, wie ein bissiger, an der Kette liegender Haushund : aber er leistet den Wünschen des Factotnms Krause's Folge und gibt denl letzteren zum Schlüsse noch als Lohn die Hand seiner Tochter. Denn eine Liebes-geschichle muß selbstverständlich dabei sein. Sie rankt sich hübsch um die eigentliche Handlung und hat vor andern den Vorzug, nicht läppisch zu sein: sie spitzt sich sogar zu einer ziemlich scharfen Satyre gegen die moderne Mädchener-ziehuna zu. Gott sei Dank, daß es bei u n s noch keine Älütter gibt, ähnlich der Tante Adda S. und keine jungen Damen, ähnlich derjenigen, die Adda werden sollte, wenn es nach dem Kopse der ein-fälligen Tante gegangen wäre. Die Epistel, welche Frank gegen diese Erziehungsmethode vom Stapel läßt, wnrde von unserem Publikum mit großem Beifall ausgenommen, das aber freilich nur dem Autor galt, nicht dem Darsteller. Herr Flamm, der den Helden des Lustspieles gab, war nämlich diesmal seiner Aufgab« nicht voll-ständig gewachsen. Es liegt in der Rolle unver-kennbar "ein Zug des Dämonische», »nd diesen brachte Herr Flamm ganz uud gar nicht ,ur Geltung. Seine gemülhlichen Augen uud seine Stimme straften ihu lügen, so oft er zur Bezwingung des Gegners schritt, und er hat uns damit den Beweis erbracht, das; er doch nur als Liebhaber und vielleicht noch als Lebemann zu verwenden ist. In seinen» eigentlichsten Elenient dagegen befand sich Herr Feuereisen, der die größte Rolle des Stückes, jene des Großhändlers, mit Leichtig-keit, mit wahrem Behagen bewältigte und den verbissenen Aerger des machtlosen Bösewichtes sowie die Ergüsse seines hervorbrechenden Zorne? sehr wirksam veranschaulichte. In einem vier-actigen Stücke kann aber freilich eme so einseitige Rolle monoton werden. Einen erfreulichen Erfolg hatte auch Fräulein Körner, welche die Naive des Stückes. Adda, recht mnnter spielte, und von den Darstellern der Episodenrollen verdient Herr Göstl genannt zu werden. Der Besuch ließ jedoch leider sehr viel zu wünschen übrig. Es war dies umso auffallender, als ja ein bekannt gutes, deutsches Lustspiel aus den, Zettel stand. Die Zurückhaltung unseres sonst so kunstsinnigen, opserfreudigcu PublicnmS muß Jeden, den, die Zukunft unseres schönen Musentempels und der Ruf unserer Stadt nahe- gehen, aus das Peinlichste berühren. ♦ Morgen. Sonntag, gelangt im Eillier Stadt-theater die Bergsche Posse „Die Pfarrers-k ö ch i n" zur Aufführung, und zwar mit Frl. Calliano in der Titelrolle und Herrn Schmidt-Renner in der urdrollic.eu Partie des Ossiciers--dieners Stieglitz, welchen sich Herr Direktor Zanetti als Landpsarrer Kilian, für den er schon dnrch sein behäbiges Aeußere prädestiuirt scheint, als Dritter im Bnnde anschließt. Es steht somit ein sehr heiterer Theaterabend in Aussicht und wird das hoffentlich volle HauS von Lachsalven er-dröhnen. — Wie mau uns mittheilt, ist es der Direktion gelungen, das darstellende Personale niit eiuent ersten Liebhaber und einer ersten Lieb-haberin zu vervollständigen. Es sind dies Herr Rosen vom Actientheater in Esieg und Fräulein Großmann von« Arnionia-Theater in Trieft. Die beiden neu angeworbenen Mitglieder sind routi-nirte Kräfte, die schon seit mehreren Jahren zu den beliebtesten Schauspielern der bedeutenderen Provinzbühne» zählen und nur durch den Zufall, daß das Theatergeschäft sowohl in Esseg (Direction Schulz) als auch in Trieft — wie sich Herr Director Zanetti ausdrückt — noch schlechter geht als in Cilli, bestimmt worden sind, in dem hiesigen Äusentempel Zuflucht zu suchen. — Die Direction ersucht uns ferner, bekannt zu machen, daß anlässig der Anwesenheit des Kronprinzen Rudolf und seiner Gemahlin am 27. d. M. eine Festvorstellung stattfindet, welche bereits u m 7 U h r beginnen wird, um auch den Fremden Gelegenheit zu geben, unser schönes Theater in voller Belenchmng sehen zu können. Zur Dar-stellung dürfte das Volksstück „Kaiser Josef u n d s e i n Volk" vom Nestor der Wiener Volksdichter, Carl Elmar, kommen, welches seinerzeit in Wien nahezu hundert Aufführungen erlebt hat. Di>' Bewilligung zur Herstellung einer Verbindungsthüre un Cillier Stadttheater zwischen dem Panerre - Logengange nnd dem Bühnen--Hausfoyer ist von der BezirkshanNnannschast unter der Bedingung ertheilt worden, daß die Thüre einen steinernen Stack bekommt, der Thür-flügel aus starkem Eisenblech hergestellt und in solcher Weise eingerichtet wird, daß die Thüre gegcn das Bühnenhaus zu ausgeht: während der Vorstellungen muß die Thüre, mit Ausnahme der Nothwendigkeit bei einer Gefahr, immer ver-schloffen bleiben. * Von Karl Morre, dem Verfasser des „Rullerl", „Frau Räthin" und „Faniilie Schneck" lt., wurde der Direction des Theaters am Stadt-park in Graz ein neues vieractiges Volksstück mit Gesang, betitelt: »Der R e g i m e n t s-A r z t", übergeben und von derselben zur Auf-führung angenommen. * Die i n t e r na t i o n a l e H a n d e l s-nnd Verkehrssprache Volapük für Salon und Comptoir: in acht Lectionen von Ervin Walther. (Ansbach. Eichinger.) Noch ist das letzte Wort sür oder gegen die Uni -versalsprache SchleyerS nicht gesprochen, aber die sich von Tag zu Tag mehrenden Schüler und Anhänger derselben, die durch Berichte nnd Lehr-bücher. ja auch schon durch eine kleine Litteratur sich erklärende Kenntnis der Sprache, so man-ches Wort endlich bei Gelegenheit des letzten Volapük-Congresses in München geben dieser neuen Erscheinung immerhin eine stetig wach-sende, nicht zu unterschätzende Bedeutung. Zu den in dieser Richtung ga»z besonders vortheilhast wirkenden Lehrmitteln glauben wir Walthers „Internationale Handels- nnd Verkehrssprache „Volapük" sür Salon nnd Comptoir," Ansbach 1887 bei Max-Eichinger (Preis 80 Psg) zählen zu müssen. Dies an Umfang kleine, an Jnbalt reiche Büchlein, dessen Verfasser schon wehrsach. aus sprachlichen« Gebiete sein reiches Wisset« und seine practischen Erfahrungen in herrorrageuder Weise bewährt hat, ist ein Beleg, daß der Deutsche es nicht bei der Annahme einer neuen Erfindung bewenden läßt, sondern sie nach Bedürfniß mit gewissenhaftem Fleiße und tiefeindringend«« Verständnis bearbeitet und sie „mundgerecht" macht. DaS auch für Laien interessante Büchlein ist in der Buchhandlung des Herrn Fritz R a s ch vorräthig. * Soeben erschien als dritter Band des vierten Jahrganges von „Enge l h or n s A l l-gemeiner Ro m a n bibl i ot h e k" ein reizender Beitrag des berühmten Franzosen Georges Ohnet, „S chwarz und Rosig." zwei kleine allerliebste Blüthen, die man selbst lesen muß, wenn man sich den Genuß nicht verküm-mern lassen will. Deßhalb verrathen wir auch die Handlung nicht, und wollen nur sagen, daß es wieder hervorragend interessante Frauenge--stalten sind, die uus G. Ohnet in seinen zwei neuen Novellen vorführt. Von diesem in seinem Vaterlande sowie auch außerhalb der französischen Grcuzpsähle gleich beliebten Schriftsteller sind in der Engelhorn'schen Sammlung bereits früher erschienen: „Der Hüttenbesitzer," 2 B. „Gräfin Sarrah," 2 B. „Der Steinbruch", 2 B. „Life Fleuron" (Ein Theaterroman), 2 B. „Die Da-men von Croir-Morts", 2 B. Preis per Band 5» Ps. geb. 75 Ps. Jeder Band ist auch einzeln in jeder Buchhandlung zu haben. R. * Von dem beliebten Componistcn Hummel erschien soeben im Perlage von Otto Maaß in Wien ein neue« reizendes Salonstück: „Auf Glückes Wogen" (Pr. 90 fr.), welches als wirklich dankbares Vortragsstück allen Klavierspielern zu empfehlen ist. * Im Verlage von I. B e u s h e i m e r in Mannheim sind soeben niehrere inteeressante belletristische Novitäten, zumeist gute Uebersetzungen neuerer französischer Schriftsteller, erschienen, aus welche wir hiemit alle Liebhaber dieses Genres aus-merksam machen. Da ist vor allem „Hortmse M a i l l o t" zu nennen, ein Kind der lcichtge-schürzten Muse Eduard C a d o l's, welcher Ro-man in der französischen Original Ausgabe in kurzer Zeit eine Verbreitung ohnegleichen gefunden hat, und gewiß wird dieses Werk, das nun in eleganter Uebersetzung dem deutschen Publikum vorliegt, durch seine überaus geistreiche und interessante Charakterzeichnung dasselbe in gleich hohen« Grade fesseln, als das Original die Landsleute des begabten Autors. Wir koni- men aus „Hortense Maillot" noch eingedenk! I zurück. — In zweiter Auflage erfchien « gleichem Verlage ein spannender Roman «4 dem Pariser Leben: „Eine dunkle Thu' von Piörre SaleS, inS Deutsche über« tragen von Edmund Pl'asf. welcher Romav y> dem billigen Preise von 2 M. 50 Ps. zu baba ist. Dieses Werk, welches es innerhalb eint* Jahres zu der uns vorliegenden zuieitt Auflage gebracht hat, führt seine Leser im mia Theile in die vornehmere Pariser Gesellschan. i namentlich der Finanzwell. ein. wobei die vlös-I liche Entdeckung eines geheimnisvollen Äoiixt den ersten JmpnlS zu einer äußerst spannen»» Handlnng gibt, welche, in steter Steigerung wl griffen, sich theils in der französischen Hniltt-I stadt, theils in Ostindien abspielt, den t'citrl über die Person des Mörders bis zum ZchlHl in, Dunkeln läßt, und in der siegreichen RüK-hel des Heldenpaares der Erzählung ans ,}n&ial gipfelt, wodurch die endliche Lösung des Gelienc I nisseS sammt der Ueberlieferung der Schultiqci! au die Gerichte herbeigeführt wird. Jiisdeionda» reich an Farbenfrischen, anmnthig wechselnd» I Bildern und überraschenden Wendungen ist d»I zweite Theil des Romans, welcher sich um i in Indien entfaltet. Die Schreibweise ist ktm angenehm, u d auch die äußere Ausstattn» läßt bei diesem und dem erstgenannten JB«4e nichts zu wünschen übrig. Kaus- und LandwirtWatt. sPserde schau und Prämiiruij! in (S i 11 i.] Die anlässig des Besuches M Kronprinzen von dem Vereine zur Hebung bn Landespferdezucht in Steiermark am 27. d. R in Cilli abzuhaltende Pferdeschau und fyij niürnng beginnt präcise un« 7'/, Uhr früh. Ä gelangen folgende Preise (in Silber) zur theilnng: Für Mutterstuten mit jyoH I e n und ohne Fohlen Staatspceqe» 4t), 25 und 20 fl., ein LandeSoreis zn 15 ?, und 8 Bezirkspreise zu 10 fl.: sür oierH jährige belegte und für dreijä^ rige nicht belegte Stuten Staaten» zu 45, 25 und 20 fl., ein Landespreis zu r>t nnd 8 Bezirkspreife zu 10 fl.; für jitei» jährige Stutsohlen Staatspreise 20 und >5 fl, ein Landespreis zu 15 rniäS Bezirkspreife zu »0 fl.: für einjährige S t u t f o h l e n Staatspreise zu 25, 2» ml 15 fl., ein Landespreis zu 15 fl. und 7 $^;:rfe preise zn 10 fl.; im Ganzen 660 fl.: anders» iverden vier Landespreise zu ä6 fl. für M Wartung und Pflege verliehen. Nur iofafc Pferde können um einen Preis concurrir^ deren Besitzer durch Beibringung eines von xu Gerneindearnte ausgefertigte!« Zeugnisses 5a Beweis liefern, daß dasselbe schon seit m bestens einem Jahre in« Besitze des Primi»] bewerbers sich befindet. Mit Ausnahme te alten Mutterstuten muß vou_ allen Pferden I* Abstammung nach einem Staats-, tittuntt Privatbeschäler oder eigenem Hengste des Ps.'il» besitzers nachgewiesen werde.!. Der Umstand, d» ein Pserd in früheren Jahren bereits tra otr mehrereniale mit Prämien betheilt wurde, ichlich dasselbe von der serneren Coucurren; nicht sA Den M u 11 e r st u t e n werden Prämien p erkannt von ihrem fünften Jahre aufwärts Beschränknng auf ein Maximalaller, und;rat; in so lange, als sie gesund, kräftig und pt gepflegt sind, die Eigenschaften guter Zuchchm besitzeii und ein gelungenes Saug- oder fohlen mit sich führen; jedoch werden Mutterstuten bei gleicher Oualität vorziu-:»» berücksichtigt und in erster Linie jene, wrichej durch gelungene Nachkommenschaft ihre tauglichkeit nachweisen können. 'Äuttcrswta «r norischen Race können auch schon im »i«« Jahre prämiirt werden. Eine Prämie MI überdies nur dann zuerkannt werden, wenn la Abkunft des Fohlens von einem -:c>^ licenzirten Privatbeschäler oder eigenem öenß^ des Stutenbesitzers durch einen geseym^iga Belegzenel nachgewiesen wird, oder wen» « Besitzer der Mutterstute ein Beglaubi uiü.,?- schreiben der Gemeinde vorweist, womit bestätigt mrd. daß die Stute im heurigen Jahre nach tincn Staat«-, lieenzirten Privatbeschäler oder eigenem Hengste des Stutenbesiyers abgesohlt Hai. Vierjährige Stuten der norischen und süns--jährige Stuten anderer Raeen werden nur dann jmimmiirt, wenn sie von einem Staats-, licen-unen Prioatbeschäler oder vom eigenen Hengste d<* Stutenbesitzers belegt sind und dies durch einen geseMäßigen Belegzettel nachgewiesen wird; dreijährige Stuten des Gestütsschlages dürfen wcti nicht, dreijährige Stuten der norischen Raee »nd vierjährige anderer Schläge können von vor-Zeichneten Hengsten gedeckt sein. Ein- und zweijährige S t u t s o h l e n können prä-miiri werden, wenn sie von dem Besitzer gut Kr l'urto. mmmm bestes Tisch- und MMiispträiit, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heinrich Mattoni, Karlsbad nndWicn. Znalmer O-CLXIsen. tot bester Qualität, liefert da« 5 Kilo-Fa-ssl gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um fl 2.25 II. Kasparek in Fnlr.ek. Mähreu, 'An Apotheker MeifinerS Centralvers. Depot in ssünskirchen. Kakoviera, ü. Februar l887. Ich kann es nicht versäumen, Ihnen meinen Dank für das & fl. 1.15 gesandte Pflaster abzu-statten. Seit 8 Iabrcn habe ich an Hühneraugen gelitteu und bis nun ohne Erfolg allerlei Pflaster, Tincturen it. versucht. Jetzt nach sechStägigem Ge-brauch des Meihnerschen Pflasters konnte ich meine vier Hühneraugen schmerzlos entfernen. 7 Achtungsvoll Popovic E. Livius. Depot in Marburg: Apotheke W. A. König. daniel^rakusch empfiehlt Kufstelner Portland- dto Roman-Perlmoos. 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Bezirksgerichtes pro 1888 die Offert- und zugleich Minuendo-Verhandlung am 12. Ni'vtmber l. X Vormittag um 10 Uhr in der Amtskanzlei der Hilssämter-Borstehuug (Parterre links, Nr. 1) abgehalten werden wird. Hiezu werden die Unternehmungslustigen mit dem Beifügen eingeladen, daß jeder Licitant eine Kaution von siebenliuudcrt Äukden entweder in Baarem, Sparcassebücheln oder Obligationen, letztere nach dem Courswerthe des Verhandlnngs-tages, zu Handen des Licitations-Commiffärs zu erlegen haben wird; die etwaigen Offereilten aber die mit gleichen Cantionen belegten, gut f versiegelten Offerte bis zum Beginne der Ver» Handlung zu überreichen haben. Das Marktpreis-Cenifieat und die übrigen Bedingnisse können bis zum Verhandlungstage täglich während den gewöhnlichen Amtsstunden in der Amtskanzlei des Hilssämter Vorstehers eingesehen werden. Präsidium des k. k- Äreisgerichtes Cilli am 14. October 1887. Für Hoteliers uA Gastwirtlie! 773 3 5>rr k. k. 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Ueber dio überraschenden. unfehlbaren Heilerfolge sprechen am überzeugendsten folgende in Kürz-ber möglichst im Wortlaut.' zusammengefaßt» Attest« von Professoren von Welt-ruf, welche auch von den inedklnischcn Zeitschriften des' In- und Auslandes voll bestätig wurden. Oft schon nach dreitägiger tias-Eibalation mittelst Rectal-Injectioii schwinden Husten. Auswurf, Fieber. Schwcis* und Rasselgeräusch. Das Körpergewicht nimmt wöchentlich '/,—1 Kilo zu. Der Patient wird geheilt und ksnn die anstrengendste Lebensweise wieder aufnehmen. Bei Asthma sti llt sich eine halbe .Stunde nach der Gas-Exhibition ei" Nachlas« der Athemnoth ein. Bei ForUetznnvr der C'ur kehren dio Anfülle nicht wieder. Selbst bei tuberkulös zerstörten Stimmbändern, wo auch die Hälfte der Lunge zerstört wurde, trat IKüung ein. Von »0 Patienten im letzten Stadium der Tuberkulose wurden mittelst (ias-Injection alle gründlich geheilt. Wie in den grössten Hospitälern der w clt. so findet auch im k. k. 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Herausgeber und verantwortlicher Redacteur A. Ehrlich.