SchrlNIrUun». Vervattuas, Narb«, a. Br»», «d«mU» «-. Fernj'prrchrr Äkc- L». « «« UsIu^.-iAr-lls» «^ho!c» uimvtM.K ». t-—, ü.i.i- — Zir-i-L» „ . k „ ., <00. , . lu-S« Bv.z«l»«m.-Üür Ä> H-L«. MnSvi^-munnahm-r: Air Msrdur« Nr.: drc ÄrrwütNril^ Lt. Baljj« »nd L. tz-!ü re«. Sn «r»»r Bei A. Kcnreich, Snet»«,^«, — Kn Slagr-il-irk:. Sei §,»»'» Bachs,, rich-«,. — An Sie«: Bei nüen LlnzetbeaMrnah.iwst'eäe». SsrichleitzsirUe» - An Siraz. Llagevs-.-rt. kM-I-tt-u. Lribirlx, «adterrbnrz. «iraaerL^L Wurecs. Wilson. W^Feijiriz, »iann, U-eilich' Ssirerlnnlnn, Windikch-iS-ez. Spiri-'ria^h,^ Hanse». Er««!, U:>i--.Dra»L»i.ra. BieLu«r L-.SUr.Er-r. ÄSlr-cha». xrieda». Äerg, Leutj-h-LauLLöerL. ttid^.-ral» . Srain,, LchLnftetn, WSLan, , WLz», WnhrenLera. L«r«r, Sjsaobrtz. H'r. Ay f Marburg, 19. Lipril. Wann Komm! unsere Auferstehung? Wann komm! endlich der Keiland, den Menschen- wieder der Menschheit .chenkt? Wann kommt nun unsere Lluscr--Ilchnng? ' Es mag unter uns wohl keinen geben ^nd iu der ganzen Menschheit nur einige Reuige, die nicht jenes guten Willens Md. der der ganzen Menschheit wieder )u ihrem Rechte, zu ihren Gesetzen verhelfen wollte. Tausendfaches Lmd lastet -Alf unseren Kerzen und unsere Seelen sind müde geworden über aller , über so viel Tod und Anrecht, das über die Welt, über die Menschen kam. And doch scheint die Menschheit erst auf dem Kreuzweg zu stehen und noch viele, unheimlich viele Leidensslationen vor sich zu haben. Wir werden noch unendliches Weh und viele Wunden erleiden müssen, es wird erst manches Schwere in Aeber-wlndung erduldet werden müssen» bis wir wieder zu jener Zeit kommen, die die Menschen sich selbst finden läßt. Ist Wilson der Keiland? Wird er cs sein können? Wie Balsam tröpfelte es in die sehn--uchts- und kidcsbangen Kerzen aller, rls Wilsons königlich hohe Gedanken 'äder dis großen Wasser kamen und der -wfhorchenden Menschheit die Freudenbotschaft vom Völkerbund, vom Frieden osr Gerechtigkeit und der Selbstbestim-w.ung brachten. Zaghaft wurde Wilsons Mort aufgesogen. Ganz laitgsam ausgenommen. Wird cs möglich sein? Wird Milson Sieger bleiben im Kampfe um seine Mcnschheilsreligion? And wer könnte ^gsgen sein? Wer dagegen Kämpfen? 8m Spiegelsaal von Versailles, aus Hessen Raume selten ein Wort drang, das wo hörenden' und horchenden Ohren der bshnsuchtsbangen nicht erfahren sollten, Kkrd gekämpft. Dort geh! ein Titanen-^ngen um eine Ldee, dort geht scharfes Massengeklirr im Kampfe zwischen Imperialismus und Völkerbund. Bald schnellt der Wage des Menschheit?- und Frie-öensschichsais die Schale des Völkerbundes ^!üg in die Köhe, wenn jene des Imperialismus allzusehr mit Krieg belastet ^ird. Mer langsam und sicher holt sie wieder herab, zu dem Taufende und ^-hrriausende voll Vertrauen blicken und ^ den sich im Saale von Versailles jene! Menigcn scharen, die guten Willens sind. . In dein Trost, das; die siegende Sonne Rechtes in blinke'der Kelle von keiner der Vergewaltigung getrübt aui-äwhen mird, in diese ausblühende Kofs-""ch fichjt der Reif des Bolschewismus! rlt das Leid der Menschen noch nicht Rl set,,p Agil neues Klagen die Welt füllen und Kunger. Mord und Glend ^ d?- Lanzen 2'Zchten Europas kom - MKtiHMY, Sonntag Hen 20° Mprll tz/KArs ^ SV» e- '.H. E? sM r-och vor Ende ZeMLoffen werörn. K'Ä. Am ft er-«Nz, iL. NrrrA. m«!L>s!t «rrs Waers. L-'rtz Lsr Pr3!iMk««e?rleLe« mii Oestsrre! ch ? o ? orr »r«ch Auierze!chK««A Les Bsrllra^es mit.Deutschl««-» wie ma« eNvmNtof, vor EirdL Mrri geiÄ-lvftsrr svsrLsK Wirö. Me GngliWöLr mumm -LkanÄkaukastm. FiL. 8vrr i s», L§. -fRtDie Lüge r«Aegqprea ist S?zsterttch ruhig» Sech WerSs« t» s « k Auruhe« brsürchiet. Dis 28. Divfftorr ist daher s-ir; Dodrudsscha «ach Aegypten als W e? ft L r k n n n ufttrnAieeD. s^rr Äse Türkei tft dis Äaqe sehe Le?vrf«u!serregvn4. Man sürrchjet, es irr kurzer Jett zu neuen Armenirrmafaker« kommen wir-). Die GnMnder Hase» Tr aus- LL « ksiis Ä!» KrasnsWSdsK sLS§s»SMMe«., gerSumi. s weqan, tzunger leiden zu lassen, werden für -Sie Rote Garde verwendet. Die ernsten s Nachrichten, die bei der Regierung Hoff-? wann eingelaufen sind, haben diese vor« > anlaßt ihren Widerstand gegen die Bildung j eines Arbeilsr»Rorps in Bamberg , aufzugsoen. Zn einem Aufrufe an die Bevölkerung Barnbergs fordert sie zum Eintritt in dieses Rorps auf. G!» Arrftus HoffmQnns. KB. Berlin, 18. April. Wie die Blätter aus Bamberg erfahren, hat das ! Ministerium Hoffmann an die Baiern einen, Aufruf gerichtet, worin eS diese auffordert»! gegen den von landfremden Elementen verursachten russischen Terror in München einzuschreiten, wobei darauf hingewiesen wird, daß auch Württemberg und die ReichSregierung ihre Unterstützung zugesaLt haben. Württterrrherger Truppe« gegen München. AB. Berlin, 13. April. Wie die r Blätter erfahren, ist gestern nachts aus ! Stuttgart eins Truppsnabteilung nach Alünchen ab gegangen. Er handelt sich um 3000, aus Freiwilligen verbänden zusammen» gesetzte Mannschaft. Die Arbeiter der Stuttgarter Bosch- und Daimlerwsrke sind in einen Sympathiestreik für ,München eingstreten und verlangen die Rucke erufung der nach München entsandten Truppen. , 'ZKLSSSK» eÄ».*' Kh- ^^'öd- >!, ?s Kg8 !Est».e Dr»h«rrg dvS MÄttchs«« Vsll- 11B. Berlin, 10. April. Nach einer Hauptftlhrsr zu Boden. Der mutige Schütze s zukSauSfchufsrS. Meldung der „DeutschenAllgemsinenZertnng'' s wurde aber sofort an die wand gestellt und s Berlin, 18. April. Das „Berliner aus Nosenhsim hatten sich die Sparta-! von den Sparta eisten erschossen. Alles, was Tageblatt" meldet aus München . Der Voll- cisten gestern der w'chl'rgsten Gebäude be^ Waffen trug, wurde gefangen genommen. Zugsausschuß der Betriebs- und Soldatenräte, mächtigt, waren aber dann durch Einheimische ' Zehn als Geiseln verhaftete Bürger findigst?" das Mn:-..um H offmann ein . . ,. .. ' cr - ^ ^ ' 'Ultrmatu,n genchtet, worin er dieses für! wieder vertrieben worden. Sporer erhielten Erschossen worden. D,s ganze Nacht hindurch . Lebensmittelboykott München verant-i sie jedoch Hilfe von den Müncheners wurden die Glocken geläutet. Am Morgen s^-or t li ch macht und damit droht, dies Spartaciste«. Der größte Teil der Bevölkerung f versuchte ein Trupp Bauern aus der Um- Bürgerschaft die Folgen der Aushungerung ', verlor nun den Mut. Ein einziges Maschinen-! gebung zu Hilfe zu kommen, wurde aber , am eigenen Leibe spüren zu lassen. gswehr leistete Widerstand und streckte den' zurückgeschlagen. etwa 3000 Mann württembergische Truppen eingctryffen. KnLchWarer Terror in München. RB. Berlin, 19. April. Die „Deutsche WgrKigü« Ta-e tvird die DemarkstionS-Allgemeine Zeitung" meldet aus Bamberg: i» der Slowakei für '0«>N 8Lt»ze» Gpekmng Sei- slowakische Demarkationslmie. KB Prestburs.18. Uyril (Tscheche. slowKiifcheS Prest-Bürv.) Mit dem Blutige Kämpfe irr Apeifing. AB. Berlin, 19. April. Das „Berliner Tageblatt" meldet ans Nürnberg : Bei Frei-sing ist es gestern zu einein großen Zu sammenstoß zwischen der Roten Garde und Tr Uppen des V. Infanterie- . . reuimentes gekommen, der für die Regie- L.ner h,er emgetroyenen Nachricht zufolge.Verkehr tz-VWet,sch grfpevek. ruugslruppen ziemlich verlustreich war. Ls! herrscht in München furchtbarer? Die Sperrung der flowakrschsn Drm««s ivird von 80 Toteii gesprochen. Die Spar -s T e r r o r. Eine große Anzahl Bürger, s kationSlinre ist wohl deshalb erfolgt, um? tacisten hatten vor der ptadt schützen^mh Soldaten wurden bereits e r- das Uebergreifen der kommunistische'-: Egi« gidbrn mniewo,..-n. d.., w-> chyss««. Die Lebensmittel, welche die aus die Slawakei zu verhindern, c-ewebren kc>pickt waren, von amtlicher- ' " . , Seite ist bisher keine Befiä'ig.mg dieser Mel-!"-gie»ung HoMmun nach. Münch«, lettet,, - ^ diing einr-.clausen. In D a b a u si-'d gest "->i' uni die Bevölkerung nicht der >parka^.iltei'. ^ ^ klopft schon her unheimliche Gast ans dem s flammt es auch im Kerzen Deuhchöster-', Osten an. Sein Todes zesicht grinfi über s reichs, in Wien, aus. ? nkte Grenzen und sticht nach seinen Opfern i Der Bvlschewisinus! j und K-lsrrn. Das Feuermeer seiner Ar-ch Das 'Menetekel für die Pariser Kon-beit leuchtet schon bi an die östlichentserenz! Die Flammenschrifi geht weiter!; Grenzen des mittetländRi-en und a!!a'ui> Wird sie das Zeichen für unsere Auf- scheu -Meeres und schn R'seinen 'ch-chern.! erfiehung oder das Ende der Menschheit KB ? «i k r- t-. 10 April »BL.i den Schein über.Englands InfiR-eich hin--; der Kultur «nd der Anfang eines endlos I« «r«er so» L«dvah--i;,errb«Hoisr^ weg. Nach den russischcn Städten kamen s langen Krieges .nerden? »i„r,erufene'.r Versamml«,in wnter)»s« " " ' diünti sich Stretta»te«ü mit allen g'Izcn 10 Ltr»- . mev « üa e !> n r. Nr Mm- ............ ..... hstz deutschen des R:-ichss. nach dieien, Wo ist der Deitarn 'An alien Türen zu allen Staaten l wurden die Angarns ersaßt und nun > Wilfon durchringen? " t.F«^LÄ-- rZ^SL?^»ÄsiiLLS- ^ktEL VMS Ln W!N 'cZNgs Atuhe. LlB WrcN, 18. April. Zn Wirrt. Hsi-rfHt völligs Nuffe. Die G§-ssamtzahl der Todsss-Vser grr^ de« gsKrigerr Mr-nh-'-n Hst fick KV? süsif ertzökr. Die ösfs»Lttchrn Gs'-örr-e fi«d vo» -er Bo'Mws-r Hervacht. De»- AmMche' Bettcht. k2L KL. Wien, 18. April. Eine Reihe von ^ hervorragenden Industriellen und gew-erv-licheu Körperschaften, sowie kaufmännische Korporationen usw. fordern in einem Aufruf zur Bildung eines Wiener Bürger- und .SLäuderates auf, der keine Kampforgamsci' ftion gegen andere Interessenten sein soll vielmehr in vollem Einvernehmen mit allen Schichten der Bevölkerung Vorgehen und jo daS gemeinsame Wohl aller fördern will. AB. W i e n, 1 8. April. Der 'Kabinetts-rat beschäftigt sich mit einer Reihe von Gesetzvorlagen, die der'Nationalversammlung unterbreitet werden sollen. Unter anderem wurde beschlossen, die Gesamtheit der Verordnungen der früheren Negierung, womit der Ausnahmezustand verhängt war, auf-zuheben, soweit einzelne Bestimmungen noch aufrecht bestehen, weiters beriet der Aabinsttsrat einen Gesetzentwurf über die Erhebung des 1. Mai und 12. Novembers, als Tag der Proklamation der Republik, zu Feiertags n. Der ÄlHPmOiMtag. AB. pari s^ 18. April. (Agsnoe Ljauas.) Die Kammer hat einen Gesetzentwurf, über den Achtstundentag angenommen. (Frankreich hat etwas lange gebraucht, seinen Arbeitern den Achtstundentag zu geben, Die Negierung ist jo sehr mit ihren Gewalt-frieden-planen gegen Deutschland beschäftigt, daß sie sich um dis eigenen Leuts nicht kümmern konnte — bis der Bolschewismus an die Tors Frankreichs klopfte, da erinnerte sich Llemenosau, daß es in Frankreich,noch anders Menschen als Ariegsgewinner gibt.) RuUanD und As GMente. dem versuch eines Trupps von Demonstranten, durch dis Bankflraßs gegen dis innere Stadt vorzudringen, chisran wurden sie von der chichsrhsitswachs gehiirdcrt. An-d»re SichorheitsmAnnsr wurden verletzt. Die Zahl der verletzten auf beiden Seiten wird von den Blättern mit ungefähr 30 angegeben. Einem heutigen Bericht der polizei-t korrespondenz zufolge wurde bm den gestrigen > Szenen vor dem Parlament eine unbekannt igebliebene Frau getötet. , Heute früh s versah die Voll-wehr den Ordnungsdienst 'in und vor dem-Parlament und zerstreute .... - - . . ll r-.o reichischen Arbeiterschaft ist cs, eine solch« Katastrophe zu verhindern. Giezu bedarf es der Besonnenheit, Li »sich! und s slbst; ucht. die Abordnung der Arbeitslosen und Heim- i ^ Lingangstors 'sind mebr oder minder kehrcr r,n Parlament mit dem Staatskanzker - ^ be«chSdigt. Die Di« verhandelte, wurden von einer Nstte balb-wüchsig er B.urschen, die sicherlich nicht zu den organisierten Arbeitern gehörten, an der Front des Parlamsutsgebändss auf dem Schmerlingylatz gegen den Is>uz-palast zu einige Fenster eingeschlagen. D-r einschrsitende Sicherhsitswache wurde nrit Schüssen empfangen und mußte zu ibrem Schutzs mit Nevoloerschüssen erwidern Dienstwohnung der ! Hausinipektors- ist ausgebrannt.- En visWm'LmMerreL' tTrahibericht der „Marburger Zeitung".) hFfH0s?Mis (Trahtberich-. ser „Marbnrger Zeitung".) Wisn, 12. April. In den heutige». Morqenblättern- mrd ein Komumq i« deu''schösterrrichische« Staatskoaferen; ver> laulbnrt, in dem l>a3' Nliimitum 'BmerÄ Seqres. des Chefs der italienischen Milstbr« lommissivn, behandelt wird. In der Note der italienischen MÜltäckoinmisson becht est daß ein Miigl' .d der Kommission, Lrutnai. "hrenv Schliesslich wurde der Platz, wenn auch mit i gestrigen Lrsignisss und deren voraus großer Mühe, geräumt. Sodann ging die Vachs daran, die Ringstraße vor dein Parlament zu säubern, wozu auch Volkswehr ausgsboteu wurde. Die Menge versammelte sich von neuem, doch herrschte zunächst voll putsch gehandelt habe. Maßgebende*Äom- Ciaravari, gestern nach alltags wa der Demonstration vor de n Parlament or»" Passieren durch einen di All gegen das Au.» abgegebenen Schutz u» Lebensgefahr gerartt sei. Dr. Franz Klein hat diese Angelegt heit sofort ainsichg erlK-ig:. Mrxmw Attö Mrrsftn km Äp^! Wien, 18. April. Wie wir von z» ständiger Stelle eriahre», gilt «S als si^ daß die gestrigst Dem o n. st rat; v neu von Wien, 19- April. Der Vertreter der hKngem der ungarischen Niiierepttbllk „Mittags-Zeitung"'hatte heute früh Belegen. , mrücn. die durch russisch' lwsit, mit maßgebenden perlönlichkeiton übers,. ' civ- Aaenten verstärkt, in dm letzten Taget! sichtliche Folgen zu sprechen. Der Gswährs- ^ fieberhafte Ä-erbullltigkeit en.faltet mann sagte, es scheine entgegen anders j die darauf gerichtet war, neue UmwälMbst lantendsn Erklärungen, daß es sich um einen , herbeizujnhren. wohlorgani s i e r! en A o m m u n ist e n- o.nmene Nnhs. prioatautos, dis hier und in der nächsten' Umgebung vorüber fuhren, wurden von Demonstranten angsh alten und Uiit Agitatoren besetzt, welche zu den v-c-schisdsnen AGernen führen und dis . Volkswehe gegen dis Wache aukwisgelu wollten. Doch blieb dieses Unternehmen in den allermeisten Fällen erfolglos. Inzwischen wäre»! an der Seitenfront gegen den Schnisrlingplatz munisten erklären allerdings ausdrücklich, daß sie in keiner Welle daran dachten, die blutigen Unruhen, Plünderungen und Brandstiftungen hervorzurufen, sondern daß.es ihnen .um den versuch gegangen sei, durch im po-saute Kundgebungen dis Negierung zu einer neuen Stellungnahme und ^ allenfalls zum Rücktritt zu zwingen. Durch die undisziplinierten, mellt fügend-j st e h e und in welcher gegen den versi"-/ Flam-ncil sichtbar geworden, offenbar »er-! sichen L'einents sei jedoch die ganze Aktion j die freundschaftlichen Beziehungen zwiscil^ ^u-sacht durch brennende Gegen mlnd.^ die Z,. vlutigen Arawalle» getrieben worden. > Nachbarvölker.» zu vergiften, schärf' ^ durch die erbromsnen Fs,rster,chet"en 'ns Dir Nachricht, daß gestern die Wache ,nr?. . «. . - ' -.Ulonnngpo,. . ver^-^nure des Gebäudes gewortan worden!Ablegung der Waffe« gezwungen worden protestrerr rond. stiert, dag .rotz vo-au-sich.kcher Ao eugnu.rg wE„. versuch der Demonstrant-"-,, das z s^, ist. unrichtig; zwuchen Wache und Volks- > die Pan,er Aonieren,, asgenu.artig tat>, parlcr-nentstor aus d-:m Schmsrlwaplatz zu herrlck't voNke-nuu-nste ltsbereinsiim.! p-n...>.»« »I» sächlich auf Absch'.imz e>,nes Fr r e-^ j wurde durch die wach? verbm. muna. Die ''Tags war dieselbe, wie etwa i I binarbeite. dens mit den Bolschewisten und a.rf-tz,,^ ^ die Gswavtäter zerstreute. Gbeni^i einer Ausschreitung in Friedenszeitm dlL D s r p r O V l k n !.l 11. nttszt n <- s , ^^7' Achmer!','5- - ! worden, als plotzl'ch vorn Inst'zpakais herj '.ÄtAr f'ftis ../.N '' gegen dis Wachs, die gegen die rückwärtige! Parlamentsfront in der Ne'.-Ssstrage vorgina,! . 's" ' ^ ' Schüsse abgeasben wurden, deren eine-' einen! AB. Wren, 18. Avril. Die t-Vrrke§unK der Moskau, 18. April. (Nach einer .Meldung der Rorr.-A »neldst: Man träkzt sich Nüteregisrung mit öurg und Mos sich die Verpflegung unmöglich erweist. Die dann vsrlegt werden. j voxsimrDes. i AB. Wien, 19. Av.it. Wi-! „Arbeller-Ze.tung" meldet, wurden in »»' j hsutw.su Sitzana des Zentralardeitsrrale- Arlnnter--! > " - . -ü.! » die alizsüisinc politissixs Lage und auch ^ Den>o» und Hei'" Besprechung untA' »rd' Nsjidenz ..... . <- - , > , «»uch sünfftündiger Debatte wo j gebrachte Warc'e von üee Schußwaffe Ge-- das Neust, ihren Wlch'n Ser Geia.nlh'sn der w - """l brauch.' Da es jedo-.h der. Wache n-nnSgliF.! organisierten Arbeiterschaft gewaltsam ans-s geinsidsie Au>rd«ge.)nng I war. gegen dis große Menge vorzudringen,' zuzwingsn. Dis gestrigen Vorfalls sind al>o pgrteivo.stan.de kwurde tun auoreichendo Assistenz der Volks-!nicht nur sinnlos, sondern auch höchst ge- allen gegen 7 s «i^er. NUNTMlH)? ^eN-.r L.«',tre.. angesucht, der es schiisß'ich gelang, i fährlich, weil durch sie die Republik gefährdet ^heißen und MN 'Ne Menge vor asm parlamenr zr« zerstreuen. ^ und dis prolstaiif Hs D.sz'plin gestört '»id ! ( . . ,,, der chozialdenlokra-'S tiinmcn deb Konferenz nur den, gleichen chlmnn"^' ve« ^ hältnis der dlntrag der Kommunisten, KB. Lugano, 17. April. DerGeueral':du .1. ..1t sireil in Mailand, Genua, Turin And Bv-i Um 9 Uhr ell-ends war in der Nn,.,ebu>,g! isr.en Mächteil gebshen wird,' die unicr dsm ilozne ist um weitere 24 Stunden verlängert! des Parlaments vollkommene Ri.be' ei,wo-! chchutz fremder Waffen wieder ihre 6-rrse' worden. s treten. Zn einem Zwllchenfalls kam er bei! oufzurichten lfesfen. Pflicht der üeulschöster-s das Mißtrauen auszujpreche.«, abgelehnt^, lis warf sich all seine Brust und er druckte: ihre — und nicht die deiner armen, tlei>"'' Dann nakjn« er vor ihren Augen Frs ins ^ listen." NNO ! Er l-.ur-te das 5>ü''.tpt I'.itd starrt.-: aus feii'S Ar-u.e um) küßte sie wieder mrd wieder, > sie fest an sich. Vriginalrommi von K. Lourlhs.M a bier! bis sie atemlos unk Gnade flehte. „Sa stiegt nur — Ihr Beiden ^ <- .--gr ».»» . «^g-i „.im Leidenschaftlich uinsahi-e sie seinen 5>alS j . Lachsno bii-i'!.: er auschostne Fes loszn- «"'-st mit jeder Stunde er innft»"?. Tue . chch-eer r-lherab, die seine jung" ^' rd, ihre Augen tief in die seinen seMend,! lullen. j L.ö.-n i>l so :.:rg." lache sw »ule . r bedeckten.----------------------------- nno, .jagte sie leise mit bebender VMrunc: ' i So, Mutter „Du -hast mich den höchsten^Dnsein »wer: ich 7, e> il-e gcsällt dir das? Hab I teierlich. i»0fto nun Her-Hast genug kennen gelehrt — du allein — »n deiner § -abgekirsst? Oder ist so upch nstcht genug —j -Liebe erst habe ich das höchste Glück chsiun-sdann !us -ch'o girich noch einmal." den. Ich liebe -dich — ich liebe dich n,-sagüo.r, j „A-l.l lasse deine chrai! erst ein-mB »»sin teurer, geliebter Mann!" j r:. ..i lo ilmeu. Aber nachher mach'.-, ich da Durstig' und heiß -brannlsn ihre LisstrZr,s-n ein-nal sehen, st ' a.-iärn.r a-nr! aufeniander in heiligster Inbrirnst. ' g-,". -'ogte l'.: halb l Am nächsten Tage fuhren sie beide zu j - . Hans Ritters Mutter hinstuS. ! i-r-i---r l-r^' - w Fss Die alte Fr-rn sah ihnen, wie immer, mit ! 1,^' sm'm ll'noch eim -ch, well -frohem LuchÄn entgegen. ! s,rch^>n izwl-te. - HanZ und Fee lochten wieder draußen -in : ^ .. . ... der j-leine» Küche Kaffee niitvin-ander. Das' ' '''' ^ ' blitzenden Auaeri? Kirr..' und Fee sahen 'ich leuchtend in die Kstr'.e -Bit 'darauf nahm Harrst längeren llrlaust um auf Reisen zu st" ,h Seine Schwieger Ilern, die seine QuaW^, ! !''-U" ' - - "Ur„ p:r -rtattet. cknle.- M,st>s,chen Bin-; daß er sich ^ -'s! st/'-' iyre .stirte -best.,lt. -ie?e R iss abznlei'.kcn s".chte. n v-m " »->>- mir! -vst una :hr ! >s.>1e waren unt in, -ircilier-! ^ .. .' dal- S--NI - ' A'n-1 der Fistle ist. - Glückes halten, . lLllen. sich er Wnuich war gew chb ,- . . ! stj, st-srr.sstii.s. u,n d-cr so s-HH Snstip^chreu chn salltt. st- U'.uol. L)N !. t!s Py I'.-. 's. ev.. 7 ! S:ose Ü)N wre rlrr (Noett0'p Klttd betracht"..chLfr 's'l-. -Ni'.i" . ' «>'E . ^ - - .. . > ... . , , . . . . : tlNl. Iv-liv !!)nen ein ...... , br, s-?u. w mhen beide, wie furaMr "ch D'-PZchfVch'' . ,Ms -c->.,,.-d ' ssieden." Mit einem wäre »A -.nch -dauerte -aber heute-sehr lange, -weil sie hnn-, , , , . „ -Lert süße, zärtliche Torheiten dabei trieben, s' Frau Anna Ritter lauschte einige Male -eHtaunt -auf den vollen, warmen' Klang des »jugend-seligen, zörtlichen Lachens--da draußen stipid schüttelte sinnend den Klops. Als dann das junge Paar endlich mit dein Kaffee -hereinkam, sagte sie lächelnd: :-in , viw-,--.-bskommsi d. Fee sah dis Mutter au. „Run -höre nur, Mutter Die alte Frau lachte. i)c« ili.i-audst .-st. , ' -. - - , - -'niov-ihm ferner unveraenllc.!. .,-», . -- -ulier ,'.at zu isui nur reny-e :»: >» ' „ . 7 I / ,.c Tvi«' ' ! ---je .chrnd. Ei;'- Zucken flog über sein Gesicht I» Fee^ sstucsts-iges Lebe» u-a ' D.-,st, ' _ „nd -. inc Li-"- u bs--".hrlsn ih-e .stand. F >rsc seinen Schatlen mehr. Er hatte tl ! „Dar.!!" sagte er nur leise. i'-ü selbst und -sine Wünsche zu »c.> Ai.i-i HcmS Ri.rer s-- ihm oie stand, i-se S-Iiinosn u.i« K>.-an>.ett-- uu-a ^ ^ „ad! s Einen Augenblick nur zögerte Forst, diese s ll ! seiner Frau Hallen ihn geläutert, ^"^zrci^ ,Ich habe dir ja immer gesc.g-, Fee-der I Hm.'d luchmsu --^aü'u'gÄss 'er'sch dar- s ll-^r Ristch-r von der'lm.gen Mla»-^.. „Ihr scheint heule ja recht gut -gel-aunt, j Zunge macht vor nichts und niemand halt j rm-a,. Ti-je beiden Mim.-icr sahen sich a-n inif ? l-:clt cr d-ch von Hav.s R.tlcr um« ch-' W-." I »x zivlngt alle-« so, wie er cs will — selbst einem ustsai .cn Lii«ke, ohne ein E.- > I.-U,id j pr». b;s er endlich fsil-ig war, ,.cheb^ «Ihr beiden." ! --- er Hans sah ihr übermütig ins Gesicht. l w eins vornehme, feine Prinzessin, wie du : „Ja, Mutter —- und gleich sollst du auch bist." -gute Leonne -bekommen, u>as. zu sehen du dir j Fee sah ilncm st-»---,: , .'iracheud i schon iinmer N'-n-u sch lest", sagte er strahlend ( Llugen.« irrst Fers- mußt-' den len, nl machtvolle Augen P-ch - er in Ml'.erori'hig zu begegir-eu - - bis er 'widlos^ ...,ch : dis -, „Fee hat den Würdigeren gewühlt du.! G j haji is>:e Liebe nicht vcrdi.nl — n: hi d-p P c-iiurc, wi-s >sti>. lith sie a,: der tsu :var. Eins GHLmspreLeHrmdgrbMg. lTrahtbsrichc dcr „Marlmrger Zeitung".) Budapest, 18. April. Gestern har der kanL.skongreß sänrtlicher Schauspieler dsgonnen, der drei Tage lang dauern wird. Er bezweckt die Auflösung des Tlle-rterver-eines und die Bildung einer Schauspieler-Dachorganisation. KL. Berlin, 18. April. In der estrigen Versammlung sämtlicher streikenden Angestellten wurde über die Verhandlung ^2 Vo'llzugscateS mit dem ArbeitLgeber-berband berichtet. ES kam dabei in sehr starkem Maße die Ansicht zum Ausdruck, daß die Angestellten gewillt sind, bis zur Durchführung ihrer Forderungen auszuharren. Man will den Angestelltenstreik ll.och verschärfen. Lrr Ttrstk im Ak flauen. AB. Berlin, IS. April, wie das K^olfchüro meldet, haben dis Linigungs-Verhandlungen über den Angcstelltenstccik anr gestrigen Tage einen günstigen Erlauf genommen, so daß Aussicht besteht, "!> eine Einigung erzielt wird. Dem -vorwärts''' zufolge haben die Vorhand. shNzen in der Metallindustrie in später ^chtstnnde zu einer Einigung geführt, h^ch dein „Berliner Tageblatt" ist der ^sestellrenKreik in den größeren Detail. Schäften und Aaufhäusern in Berlin in ^ gestrigen Verhandlungen »er dem ^Zugsrat beendet worden. Die Geschäfie ^-rdei, heute wieder geöffnet. ^2 AB. Berlin, 19. April. Die „Deutsche H den 9. Mm nach Versailles einbernfen ! 2iklgemsins Zeitung" meldet aus Basel: j werden. Man rechnet damit, daß bis dahin i Nach einer Meldung der Aarnce Havas soll, der Vertragsentwurf, der Deutschland vor.! dis österreichische, dis bulgarisches gelegt werden soll, unterzeichnet sein wird, f Der „SloveuLüi Narod" vom 17. April führ! unter dem obigen, dezeichneten Titel die nachfolgende Klage gegen die Latente und ihre. Verschleppungstaktik. Ls ist aber kaum zu erwarten, dost, die äußere Pochib Sloweniens eine Neuorientierung erfahren wird. und dis türkische Friedensdelegation für. So ganz gleichgültig gibt die Entente >>' lvej, bekannt, daß der Frieda wenig-ns Ende dieses Monates, wenn nicht rüber geschlossen wird. Nicht eine Frag« mirde ganz gelöst, und wenn sie etwas in pliziert war, wurde sie, einfach von der AB. Berlin, 19. April. Dis „Deutschesmilitärische hülfe leisten und sofort ein Tv'! gestrichen. Es find zehn ^ .. ,, .. i ^... ' ^ ^ b ! Men chen, die nch embrlden, daß sie Li« Allgemeine Ze.tung" meldet aus Parw -! pedittonskorps avssnden wurde. ^ Stürmen des Welt- Der Lbikagoer „Tribnna" zufolge wird - G e o r g - gab die gleiche Versicherung ab. frw,^ die'nicht nur über dis Erde fegten, ' Würde Frankreich weniger einen Gewalt- zwischen den Vereinigten Staaten und Frank reich kein nsus Bündnis geschlossen riedsn und mehr einen Völkerbundfrieden werden. Vielmehr wird die Völkerbund , vertreten, dann brauchte es nicht so «G Verfassung eins Bestimmung erhalten, wo- s Sorge für die kommende Zeit sein. nach jedes bewaffnete Vorgehen gegen ein Frankreich scheint man sich noch nicht dar Mitglied des Bundes als Angriff gegen alle! klar zu sein, daß Llemencsau den FranzeN anderen Mitglieder betrachtet wird. Wilsons das Grab schaufelt, solange er Haß uni versicherte Llemenceau daß Amerika,' Vernichtung predigt. Frankreich .gegen einen deutschen Angriff! meldet aus Born: In einem osfiziosenAomcntar des „Homne kibre" wird erklärt, die Deutschen würden nicht lange in Frankreich weilen, ungefähr 10 Tage würden für ihre emsache Aufgabe genügen. Sie hatten led-gli.? W oder nein.zu sagen. Be. allen Bedingungen ! der Entente und emsichtb.ch der Garantien ändern auch über die menschlichen Gehirne. vorstellcn. wer glaubt noch, daß sich dis Völker den schafsköpfigen Ge-irnprodukten (!) dieser zehn Männer -w-werfen werden. Besteht den keine Ge« K r, Lsß die Arbeit der zehn Männer durch das Aufsteh sn der Völker vernichtet werden könnte? wer hat denn auch nur ein einziges Volk um die Aeußerung se in e s w ill ens gefragt 7 Man hat uns solan'es singercdet, daß sich daß Selbstbestim-mungsrccht ganz von selbst entwickeln wird, bis wir. es wirklich glaubten. Jetzt sind wohl »och Ententstruppen h'.sr, welche sine bedeutende Macht repräsentieren. Aber wie lange wird ihre Macht noch dauern? Nehmen wir an, wenn wir es auch nicht glauben (I), daß sie wenigstens für Mitteleuropa genügen werden. Aber für Rußland? Odessa fiel in bolschewistische Hände — und gerad setzt scheint es, daß es die Aon-,, . , ^ ^ , ferenz besonders eilig hat. Warum auf ein- "<-ar vcr.a-.ll-s zu schicken, der das ! „E der Naturgeschichte liest man von Schriftstück in Empfang nimmt. Man wird - Vogel, der in Westamenk AB. Berlin, 19. Zlpril. Der „vorwärts" ! verständlich auch auf d>e Disposition der deutschen Regierung ihre Rückwirkung haben, lim einen Diktatfrieden entgegenzu-nehmen, dazu bedarf es nicht des Zlufwandas einer aroßen Fri.'-densdekeaat'sn, sondern es - nrd genügen, einen zuverlässigen j s AB« Wien, 17. April. Der frühere Minister Mttokar Lzsrnin ist vorgestern der deutschöstsrreichischen Gcenzbehörde Feldkirch verhaftet worden, als er den Ersuch machte, o h n e p aß die Sch w eiz e r ^cenze zu überschreiten, lieber die v ckr-^Ichichte dieser Verhaftung wird ge< Meldet: Lzernin hatte sich vor einiger Zeit die wiener polizeidirektivn um die Auslastung eines Reisepasses in die Schweiz gesendet. Der Paß wurde ihm nach Rücksprache mit dem Staatsainte für Aeußcres Hinblicke auf dis von emigrierter Aristo-"9ten in der Schweiz betriebenen, gegen die ^Utschösterreichischs Republik gerichtete pro-saganda verweigert. Lzsrnin wendete hierauf an den Staatskanzler ,minder ^lts, ihm dis Erlangung des Passes den-zu ermöglichen. Der Staatskanzler dieses Ansuchen ab. Lzernin gab nun daß er sich auf eine seiner Besitzungen ^ Gberösterreich begeben wolle und reist-^ de.» Ententcschnellzug von Wien ab. ."llk den Zucf in GLerösterreich zu verlassen, !^r xx jedoch bis Feldkirch durch, worauf die Verhaftung aus Len obenange- h ^rtcn Gründen erfolgte. estamerika leben soll und Wiedergutmachungen und im' de. der- .,-.n in Den-sch-mnd beraten können, wie s und der sich damit beschäftigt, daß er schla Frage, wie die Ducchfübruna der angenommenen Bedingungen statisinden soüie j inan s - -/ zu seinem Inhalt weiter zu stellen' isnde Alappertchlangen beschleicht und sie gedenkt und vn'leicht zu dem Mittel Kner sei eine Erörterung zulässig. Hiezu bemerkt der vorwärts: S sein und es richtig zu halten, dann werden sie selbst- >ärts : Sollte diese Meldung nchtia ^ ten, die Si-e-.nung des es bestehen heute Gründe, sie fü. ' über f, stzusiellen. > mit dornigen pstanzen umbgibt. Die Schlange .... . ... I wacht aus, fährt, einen Ausweg suchend, im allgemeinen vonsabst.m mng schre. h„um. aber überall sticht sie sich. So Voiles selbst dar- Die- A?;rer'K?LK6ttN8> Se? ösutschrn DeWirrten. Fee det«L?ch'e5i Beeterlee. verblutet sie langsam und stirbt. Gerade so umgibt die Entente Rußland mit bewaffneten Staaten, an welche dis bolsche-wistiichsn Truppen solange anrenneu sollsn, bis sie verbluten. Dieses wird jedoch nur «Mkliche SittilAdN«« - V - c- a-u ^s. - dann möglich sein, wenn sich die als Bou- j werke ausersehensn Staaten nach eigenem AB. Berlin, 17. April. Die deutsches W i l l c n bilden können und nicht zuge- Berlin. 18. April. Der .Lokalairzeiger" - Waffenstillstandskommission teilt mit, daß die i t t e n werden, wie der Rock bmm meldet aus drnr Haag: Für die Äufnn'uue n Berliner Blättern gebrachte! Denn -- besteht nicht nur die ^ -Desahr, daß erner dieisr Staaten mit Rux- der deutschen FriedenSdelegation in Äcr- Nachricht, Genera' Noudent Habs gestern könnte, sondern daß einer dieser sailles stiurden zwei Villen durch die Be ^ Hürde bestimmt, die -Fräulein Morgan gehören und derzeit -LaMüttzwecken dienen da diese zwei Bill-.ii von einem Park umgeben sind und also sich für die Abschließung in Spaa oenr General von Hai^nsrstein ! Smaten über den' anderen herfallen könnte den Tert der vom Präsidenten Wilson ae- und für Rußland dann nur mehr die Ar« balter n A»sprach - im viererrat über die i beit bleiben würde, diese sich selbst über« der Meinung, daß das einmal sowie-sogefchebpn wir d, wenn es nicht schon nach Versailles amtlich überreicht, nicht -v.-der deutschen Delegierten HNnttders er-,neu., trifft. Dis deutsche Vasienstillstandskommission ! jetzt geschi-'ht (!). Rußland wird nicht Dar Fräulein MorgN'. hllt sich en'-schied-r, sin Spaa erhielt von dem Berichte über dis! bei dem bisher erreichten bleiben, sondern -vwcigert, sts für diek?>l ?>iurck zz-. überlstst ur. : Ansprache willons lediglich durch einen !'' lieber stoßr die fcomösi -A' st' !'i- de ! ?.'n n kfp rnch Aenntnis. Eine amtliche Ein vorwärts marschieren. Was aber dann? Dann wird nicht nur Mittel-seuropa bedroht sein, sondern auch bei der Unterbringung der deutschen Dole- ' ladung der deutschen Vertreter ist nicht! Westeuropa. Das alles ist nur ein Beispiel, gatwir auf Schw-eriakeitru. ! erfolgt. uno em sehr augenfälliges, wasFrieden Roman von Fr. lhe b n!;. ^ DUlh weinte leise vor sich-hin. - scharfgeschnittenes, fciires Gesicht war und zeigte einen ernsten, beküminerten Öldruck. gut sein, liebe Schwester. Es ist doch ' -su ändern — wir müssen eS nun ein- ^ muhen Nimm also fetzt Vernunft an!" ^Er spvach leise und verstohlen glitt seine über die Äugen. Ruths Schluchzen stärker. Leidensch-a-ftl-ich schlang sie --vt>e -stnie um des Bruders DnlS. min».. stüarum und dns'k I6> komme noch Nicht darüber hinweg! Wie konnte ra^sn -unverantwortlich -K"lh — IN- ruhe in Frieden," ' '- 'rach Hut gesühnt." (tzelage — du weißt eS ja nicht so, wie ich. Nnd dann das Spiel! Ili-d nun, da er alles verspielt, -dachte «r, mit einer Kugel Schluß gemacht zu haben! Glaube wir. Klaus, noch setzt, „och vier Wochen, kau-! ich nickst r-chig an seinem Grabe für ihn bel-m. Es hat sich zu viel Groll angem-nmelt und der ist stärker als mein Schmerz!" Pstulch'" sagte KlonS mahnend. „Ja-, trenn -ich so gut wäre wie i-i'. Klane! Dir ist doch -MI schlimmsten nntgesstie!! worden. Dder ist e-s dir etwa seiirt gewor--m-. auf dein rv-iwästioes si-rbe, unser 1-iobeS Vi-rkeufelde. zu, Verzicht"»'-' V'-a,-'.Z HZ- au g-nehm, förmlich auf die -Straße gesetzt zu werden?" Eine tiek-' Falte gw,h sich zim-chrn seinen stlugenbranen. Er preßte die Bphen fest ans-einander nnd blickte starr-geradean-1. bei ' S-' mann auf Donzdorf die Land-wirt- f a-bgelaufc-n ist, werden auch vergehen-, dann chait z>p erlern 'n!" ...rl-ber Riist-1, wozu in den alten, traurigen Ger---.chten wühlen? Wird es dadurch a-'d-erö? D-> mui'.t mit gutem Mute vorwärts blicken. Auch -deine Zukunft wird sich besser oe-stalten " „Hier, bei Tante Tambach, die selbst nicht s-attMesstm bat :— sie tut wenigstens so! — Hier, wo -ich jeden Tag hören muß, daß ich F-.s Gn-iden.'-ro! bekomme? Dos sage ich dir -Wer, ich,z-m, so e-inschichchrn —wie Ellen —. laste K, miM nicht. Lieber lauf!! ich davon! Ach» Klaus, '-ch könnte den ganzen Tag "N —: -Schmerz und Gram, aus Wut ^ " st--l''t-->n---ö drückte -K'lmw ihr Köpfchen an fst-ie Brust. ^ -- m,durch, -d-us; er sich aller Berantwor-s nute -r heiser. - ° ^ ^'ttzog „Meine kleine Ruth, ich kenn« .dich ja Der Altlmf -ist -uns sa geblieben," vor- tanw wird.-'-!" ,.Fa, lieber Bruder, -das bat der vierwöchige plusentbalt bei Tanke Tambach aus 'tnu '—-»mi — dgsi er ans dem stellen ge-I ' ..--'ohr verl-nleud für dich, l! -Fr st---- - - -- -.--- -u ------ lek,-^ fragte sie bitter. „Rein, ÄlnnS, j dort o.k-s -siimr i» - n---- vu'ill- d ganzg'-lacht! Fakt .-rst kann i:i- recht »er« mir nicht Schm-eig-en. Wenn du fort-! !;>. dar Ml- -mi "istld-.- 7:>in".'-5 stsi-'h,'-! >. j steh.'-- v"i!-„n, Ellen so still und p-wschück'--' '-'Us- ich meine -i> >m meinen Kummer t>x..,F ??wn '-nenn kann ich mich nicht nieu -n-den no-ien sich, in dev vier! machen wir es unS in Llthdf recht gemütlich, bis eines Tages ein Prinz kommt und die verwunschene Prinzessin erlöst," sagte er mit -einem schwachen Versuch, zu scherzen. „KlauS, könnte es dich glücklich machen, so in der Nähe von Birkcnfelde zu sitzen —-dem Fames Läbbeckc dicht auf der strafe?" ,Man muß manches, kleine Ruth," er« Ihr Bruder stand reisefertig neben ihr. widerte er ernst, „und noch viel Schwereres! Glaube mir, wenn, mich nicht lediglich die Rücksicht auf dich hielte, sa 'äße ich längst drüben in Afrika!" Da i>el sie ihm um -den Hals und rief d?« ichwi-Nnd: „Rein. KLiuS, nein! Das darfst du nicht! Dann war' ich ganz ver-asiey, hatte niemanden mehr —" Er blick!-' nach der Uhr. „Ruth, ich muß gehen, ich muß mich doch von Tante und Ellen v,-i aöschiede-i! Nicht weinen, sonst nehme ich dich „ich! mit nach de- Bahn!" Ruth tüblto die Augen, fuhr mit der Bürste über da, .Haar und setzte den Hut auf. „So,. Stau?, jetzt bin 'cki so- weit," sagt«! -an'--. ,.W,-- wollen gehen; ich weine nicht r für mich tra >-iiigehi!-'-'i--, bl--siert-' Mens-ch. sich a> s l-.'rt -s! Tont-' l-iüs.ta niev-o ich aussyrechen.! Herr snillt." onigognok-e R-n-h bitter. „D-is ist - aiiikominkn. Was habe ich aikf»-.?'h-'Wi'' dich? Mit Ellen ist'S doch - -s. wo - n! ö a>-- lu -i-i--" H.- '. ö.-si Po---. s'S-. -!,,' schon liii'untorichl-'chm le '.'-e". Si-'! r-n-br.'' T-'r- stivven zuckte" aber dabei und .' ^üa m. sch-' wisst,,, -daß e.- s-"i-ich! ! sich g-rod" -' -w in 'w o o T W in''! r.- int, w- -l si Pavai- cinzige Schwester ist,: -ngesiii-- war, sie sich rm-chw.-.ls in dis Arm? ser-oc-ii ............... - ' - --- -- - .- - - ... -........ ! - - " wnurc! Wie o-st habe ich ihn ge , er jetzt i'n-er ,--- tri uw ö'eren! lieber sd-n'' - -,'ich turanisisier>'n tf.r-wo--» sein Leben.einfacher gestal i die ich sein-' -rvti-no a-i. o-i.-i!--! "-.. -wv-, i ich",na nicht meh" da ist, 'die j dich, d-'s- .-'! nicht m-'-ir bei d.-i'i"w ! irreich.'-lt-' !-> anf ihn batte, war ka»m mehr sein s--.-i-.st d.-s- >u dMsg-i-'o hast "- ' 'be Rutb. '-os,' a-,r.; di auszukominen. Farmer-die Feste und s uren müssen, um iekt als einfacher Volontär i nate. bis der Pacl»tlou.".cttt m- übo >--onS f-gstie nach Rot.'---- Händ-m und v-t, rooc-re- oer sie fest, an sich drückte. . ch-- S tzw-'si-'- so leid, '.--'d wenn !'!' jh" o.g'-ne-r. fast - düwttg -'ingerichi'ii's e ^ tziy si-'b.w st?,.-..- . ! - SS- - ., ---,- - - > F.-,nach ein'in it mit Schwitzten: j loche aiua. mit den grotz-e--, lichten. Räumen machen im Rat der Zehn heißt. Wie bald werden dann die kleinen Nationen die Lieblinge der Entente sein. Line Frage ist nur, ob sie dann noch daran glauben werden ^.... Stoff-r ieae zu. einem g e in a ch M> f! I N Von Friedrich Knapp. Seit vielen Wochen sind die Entente-staatsmänner in Paris mit der endgültigen Fassung des Völkevbnndentwnr'fes beschäftigt und es wird vielleicht nur mehr ganz kurze Zeit dauern, bis der Völkerbund, der für alle Zukunft Kriege unmöglich machen soll, errichtet wird. Vie Franzosen und Engländer scheinen sich allerdings darunter inehr eine zu einem dauernden Runde umgesialtete Entent e vorzusielle i. in die Deutschland guadenhalber als geduldetes Mitglied mit Pflichten ohne Rechte ausgenommen werden soll. Menu aber, wie man noch immer hoffen skann, dennoch ein allgemeiner Völkerbund mit vollkommen gleichberechtigten Bundssmitglie-dsrn Zustandekommen sollte, so hätte sich der Anreger der Idee, Amerikas hochherziger und energischer Präsident, unsterbliche Verdienste um die Menschheit erworben. Verdienste, neben deren Hellem Glanze die Leistungen der meisten Wohltäter der Menschheit verblassen müßten. Der ungeheuren Redeutnng von Wilsons Tat kann die Tatsache, daß schon lange vor ihm der Gedanke anfgetaucht ist, dör Menschheit den Weg zum ewigen Frieden zu zeigen, und zwar eben durch Errichtung eines Völkerbundes, keinen Eintrag tun. Immerhin ist es gerade heute gewiß vdn Interesse, über jenen alten Völkerbundsntwurf Näheres Zn erfahren. Rein Geringerer als der Weise von König bera, Deutschlands größter Philosoph war es, der 1795 eine Schrift unter dem Titel „Zum ewigen Frieden; ein philosophischer Entwurf" veröffentlichte. Die ganze Fassung dieses Echriftchens ist derart, als hätten wir tatsächlich einen zwischen sämtlichen Völkern geschlossenen Bündnisvertrag zum Zwecke eiiips ewigen Friedens vor uns. Demgemäß ist der Entwurf in einzelne Artikel eingekeilt, deren jedem eine Erläuterung, beigsgeben ist, und darauf folgen zwei Zusstzartikel und ein Anhang. Wir wollen einige der bezeichnendsten Stellen herausgreifen: l. Abschnitt, Präli-> minararükel. Artikel 1. „Ls soll kein-Fri e d e n s s ch l u ß für einen s 0 l ch e n gelten, der mit dein geheimen Vorbehalt des skünfti g- cn 1 w 0 rde n." Art. 3: „Stehende Heere sollen mit der Zeit ganz aufhörsn. Denn sie bedrohen andere Staatkn fortwährend mit Krieg durch die Bereitschaft, immer dazu gerüstet zu erscheinen; sie reizen diese an, einander in Menge der Gerüsteten zu übertresfen, und, indem durch dis -daraus verwandten Kosten der Frieds noch drückender wird als ein kurzer Krieg, so sind sie selbst Ursache von Angriffskriegen, nun diese Fast loszuwcrden; wozu kommt, daß, zum Töten in Sold genommen zu sein, einen Gebrauch von Menschen als bloßen Maschinen und Werkzeugen zu enthalten scheint, der sich, nicht mit dem Rechte der Menschheit vereinigen läßt. Ganz anders ist es mit der freiwilligen periodisch vorgenominenen Uebung der lKaatsbürger in Waffen bewandt, sich und ihrVaisrland gegen Angriffe zu sichern." , ' Art. 5 : „Kein chtaat soll sich in die Verfassung und Regierung eines anderen Staates gcwalt-tätig einmisch e n." 2. Abschnitt: Desinkivartikel. Art. t: „Die bürgerliche Verfassung in jeden! Staat soll republikanisch s c i n." 2. Art.: „Das Völkerrecht soll auf einem Föderalismus freier Staaten gegründet sein... Dies wäre ein Völkerbund, der aber gleich wohl kein völkersiaat sein müßte . .. Da die Art, wie Staaten ihr Recht verfolgen, nicht der Prozeß, Hadern der Krieg ist, durch diesen aber und seinen günstigen Ausschlag, den chic g, das Recht nicht entschj e-den wird, und durch den Friedcnsvertrag zwar dein diesmaligen Kriege, aber nicht dein Kriegszustände ein Endo gemacht wird..., so muß es einen Rund von bcsonde-rer Art geben, den man Friedens b und nennen kann, der von: Friedcnsvertrag darin unterschieden sein würde, das; dieser bloß einen Krieg, jener aber a l l e Kriege auf immer zu endigen suchte..." In den Zusätzen behandelt Kaut unter-ander,u dG „Garantie des ewigen Friedens" ' und er schließt die Schrift mit den prophetischen Worten: „wenn cs Pflicht, wenn zugleich gegründete Hoffnung da ist, den Zustand eincs öffeutlichen Rechts.. . wirklich zu machen, so ist der ewige Friede keine leere Idee, sondern eine Aufgabe, dis ihren, Ziele beständig näher ko.mmt." Freilich dauerte es weit über hundert Jahre und es wüteten noch grauenvolle Kriege, insbesondere der entsetzliche Weltkrieg, den n! wir schaudernd n'.'.tsrlebt babcn, bis sich — j nunmehr von eil'sin Manns wieder arrfgegrijfe», der Philosoph, Menschenfreund und tatkräftiger Staatsmann in einer Person ist — Kants Idee, endlich verwirklichen zu wollen scheint. Ans Deutsche kann es, bei größter Bewunderung für den Präsidenten Wilson, jedenfalls mit berechtigtem Stolze erfüllen, daß jener Mann, der zuerst mit einem klaren, bis ins einzelne ausgearbcitelen Entwürfe hervortrat, die sitzenden Heere abzuschaffen, alle Kriege unmöglich zu machen und zu diesem Zwecke einen allgemeinen Völkerbund zu gründen ein Sohn unseres Volkes gewesen ist. -r L-WerdkM« Der MOMkmmUnms. Aus der Straße wogt eine erregte Menge. Hö r Kin- und' Kersloken. ein Rusen und Schreien ze-g! dem rmbe-leiliglen Zuschauer das Bild Euer typischen Demonstration, deren Teilnehmer durch die wahnsinnigsten Schlagworte bis zur Raserei aufgesiochett sind. Ein Redner sieigi ans einen Wagen und hält eine Rede, deren „Schlager" von den begeisterten Zuhörern stürmisch erwidert werden. Ein Kleiner Knwps ist auch dabei und fühl! die Wichtigkeit seiner Sendung als kommunistischer Wellaposlel. 2ch frage ihn. was er eigentlich unter Kommunismus versteht und wie er überhaupt zu der Partei gekommen ist. „3a, wissen's," meint der Junge, „t Hab' für den Tag zehn Kronen bringt! Aber deretwegen allan? bin i nit da. Mann nämti der Kommunismus einwird, brauch i ka Lehr mehr z' machen. Mir san dann dw Kerru und es gibt kau Matter mehr. Ilnd in die Forlbüldunasschnl' brauch i dann a nimmer z'gshn!" Ich Halts genug gehört. Wenn das dis geistige Kost iss, die unserer arbeitenden Jugend voraeseht wird, daun wird die Menschheitssutwichlung um Jahrhunderte zurückgeworsen. Dann ist dey Kommunismus Heine Vorwärts-, sondern eine Vüchwärlsentwichlung. -kt Me MedWÄ'ionfermZ. Lin führender Teilnehmer an schweizer Verhandlungen in Fragen der Völker-bundsidee erzählte bei einem Mahle e!r Stimmunasbildchen aus den Friedens Verhandlungen. Wilsons Idee vom Völkerbund und Versländiguttgssrisden ist hart umkampst. Wan bann sagen, er i.cht so ziemlich allein und sindel nur dort und da'-M Bundesgenossen, wenn der eine oder andere Mäehleverlrelcr irgend einen Vor-i-eil auf Kosten des anderen erringen zu können glaubt. Die anfängliche Bereitwilligkeit der Kau-otteilnehmer der Friedenskonferenz die 14 Punkte Wilsons anzunehmen, wich bald und die Isolierung Wilsons begann. Da kam plötzlich ein mächtiger Geselle in die Mülc der Konferenz, der alle heiligen Gemaltsrtedens-rsdcn verstummen machte. Ganz lautlos ging er durch den Saal und fehle sich Z» — Wilson. Ass sich die Versammlung an den Gas!. gewöhnt Halle, ging das Feilschen um Entschädigung und Knebelung des unterlegenen Gegners wieder an. Als dieses sehr arg und- Wüson allzusehr bedräng! wurde, e? hob sich der finstere Bursche neben Wilson und dengle s'-ch wie schützend über diesen und erhob drohend seine Faust gegen die Imperialisten der Konferenz, die erschreckt, verstummten. Daun fehle sich der unheiuu liehe Bundesgenosse Wilsons wieder, wallend auf die nächste Abwehr, bei der er sei en Schützling unterstützen muhte. „And Sie wollen uun weht wisse», meine Herren, wer dieser geheimnisvolle, mächtige Bundesgenosse sei „Es ist der — Bolschewismus". Nie FkMM. England war einer der laulesst» Rufer nach der Freiheit der Völker-Stels klang in den Reden seiner Staatsmänner das Verlangen nach der Selbstbestimmung durch,- klang das Verlange» nach Recht und Gerechtigkeit heraus-Seine Minister sprachen zu den Arbeiter' Müssen und riefen sie auf, mitzutun a>» Werkw der Befreiung der Völker, die im Jochs eines mächtigen Imperialismus schmachlen. lind die Arbeiter folgte» den Weisungen, sie folgten völlig, weit sic für ein hohes Ziel zu Kämpfen vermeinten und Englands Minister lriuw-phierien: Ihrer politisch—diplomatische» Kunst war es geglückt, die Massen über Eilands Politik zu. täuschen und ihr?» ungeheuerlichsten imperialistischen Zwecke» dienstbar zu machen. ck r .verglich, die ihr in Bickenseide zur Ber-.füo-'.z gestanden hatten, wurde ihm des Der; doppelt schwer. Ruth durste nicht ahnen, wie eS in ihm unssah, welche Kämpfe er feit jenem verhängnisvollen Tage mit sich zu bestehen' ae-tzM — Kümpfe, die aus dem unbekümmer-,l-m Reileroffizier einen ernsten, fast-dustern Manu gemacht hatten! Ein leises Klopsen an der Tür. ertönte, -und gleich darauf betrat Ellen das Zun-mierchen. „M-ama. erwartet dich, Klaus, sie '--nit dich -nach der Bahn begleiten!" sagte sie leise, die schönen -dunklen Augew nicderschlagend. Sie hatte wohl den unangenehm überraschten Blick der Geschwister bei ihren Werten ackf-gesangen. „Dann komm, Ruth, mir dürfen Tante wicht warten lassen. Es bleibt also bei meinem versprechen — jeden dritten Sonntag stwmme ich." / lieber Ellens Gesicht glitt ein F-reutzen-Fchimmer. Sie hielt jedoch die Augen beharrlich gesenkt, als der Vetter ihr jetzt zum Lebe-iwv l die Hand hinstreckts. ,Kchüt' dich Gott, Klans — alles Ente!" Jam es innig von ihren Lippen. „Willst, du „ilch dabei nicht ansehen, M.:nM fragte er, fasste sie scherzend unter d-gS Kinn und hob -ihr zartes, blasses Gesicht aoch..Da lief eine leise Note darüber hin, die Vtzgn wunderbo'' verschönte, und ans ihren sprechenden Angen feuchtete ihm eine so hin- s Schnell telephonierte man nach der nahen gebeüde L:eoe entgegen, dost er von dieser - Garnison des jungen Aarr-nS v..Wallbrunn. . Enlücc-nng erschreckt wurde. v:e kleine Ellen s .Farnes Lö'kam ans die traurige - -- an.pe hatte er w.eklich nicht oedachl, er.- K.- -eh-), euch sofort herbei und stellte sich zur Halle nichts dazu getan, sich in ihr Hc.cz zu ! E er'agnng: er wer llb.cchanvt sehr aukmerk-§ stehlen. s kam und di.-nstbeilisseu, trotzdem er erst vor Arme Ellen! Mit einem Scherzwort per« s kurzer Feit von Rur;, eine Verweisung ans achte er über das Unbehagen hinweg zu s.'.--m'Antrag erhalten hatte. Klans culvsand leine Schmvatlne lsir s »mnimm. oas >nn -ei-.-er bemächtigt hatte, i Herzlich drückte er Kr die Hand und tat ganz jIwrmil'-.-.t, trotzdem ibw nicht so zumute wer. ! ihrer ziemlrch deutlich zur Schau getragne'» j Abneigung um Ruth anhielt. ^ ^ Der Baron gab seine Zustimmung, j aber beharrte aus ihrem Nein, was ! Szenen zur Folge hatte. Kein Freier >v-dein Baron v. Wallbrnnn lieber gewesen- , ^ James Lvtzllecke mit der stets gestillten bi -ele.'-anteu Nich.'-tner, der nichts weiter als d-r ^ol-n snue-ii; 'Vatereines >ck>nn-r- i lasche. Der alte Baron versuchte, seine I-stel lnig^ Zuviel des Schwere,', hatten ihm die letz- i reime - Gr. ' -.chrch.ers in W--sts,-.ken,' w-ar. len Wochen gebracch. Lange schau tznkte er K -ff'ch seine Kameraden verbi-Ven sich ziein-le-nei k-, .---t; die Le.-enssiib- n'.-.a des Vaters Zi-o re:-. --.sie:-, aca- ' . -mv-s Löbbe-i -, der sich seine V- rkältnisse bei weitc-n überschritt — !'nrch sein pro'-ia-is ''luskreten und seine Vla- ind s-Herren verscherzt und das Schli'nn-sie: er war ein S'nelcr a -. s T 's. ! > tz-v worden' Nichts konnte ibn mcbr von dieser ' halt". Leldlmschast a-bbringen; eines Nachts batte s Er bi lt sich u ebrere Reitpferde, ein er eine so ungekenre Snnnne an Farnes Löb- s N->!->"'onl. eine sA-r ele->anll' V' -.hnnng lecke verloren, last sine An-stchk p>.zr, sie se j ni-.o ühi-r' r-,nt auf ornsiem Fülle, zu decken. Dieser erklärte si-b dann bereit, da- j Er butte die Freundschaft der ^-ssiziere für Birkenselde, wie es stand und lag, zu - an anas in e-- ns anfdrinalicber Weis? ,ge- überaebmen. N"d e r alte Baron Wallbrnnn kuckt und viel-- ballen sics^gerad" 'dadurch zur batte nach so viel EbrachM, durch eine Angel Vorsicht und Z-urückbaltuua vervslichtet ae-jeineur Lcckemc-nnSdasein ein ra-sche-S Ende zu rüblt. Kaltblütig verlor und aewaini er'im macken. j K lub aroste Sunimev. obne das; er auch nur Ruth fand den Vater am Morgen, als sie c-ine D--'- - ? verzog. Dort batte er auch die ibn ginn Frübsiück rufen wollte, leblos in Bekanntschaft des alten Aarons aemacht, -der seinem Lchnstuh-l im Ar-beitsünimer sitzen, ^ ibn lvn'sig nach Birkenselde eiulud. eine Keine Wrn-de in der Schläfe. j Ruth wachte den trotz seiner Fugend'so Starr vor Entsetzen stand sie -da, daun blasierten Menschen nickst leiden; aber Jan;.--, s schrie sic laut aus und. kiel besinnungslos zu war so verblendet durch seine Leideusckas! i Boden. ' ' ' i für dos schöne Mädchen, das; er uugeachiei-' ter nach seinen, Willen zu zwingen vergeblich. Ruth entfremdete sich dein '-i . vek- nur noch mehr und schloß sich imm/W in' dem Bruder au. Der junge Offizier war ein wenig wundert, daß Herr Lübbecke so schne» Kondolieren gekommen war. Anw^M machte er sich so wichtig, als ob ei Hwv sagen habe. Elans zeigte sein .z bi-.-rüber ziemlich deutlich, so daß ihn ^„c nach den Tronerfeierlichleiten ni>l Unterredung bat. »ge Nach einer bnl'k-eu Stunde verliest»^, beiden Herren das Arbeitszimmer sicrbeueu Barons. Klans sah er!-"»' bleich aus. und änastlich fragend blickte in sein toternstes Gesicht. 0^ N ui kam dcs Schwerste für ihn.'Z"dak liebte Sclnoeste'- darauf porz„bereit"^ ^ Bickenselde i:icht mehr ihre ,c^r erlässt gleichfalls Cilli in Len nächs-sn Tagen. Sein Scheiden bedeutet für den Cillier Musiberverein und das ganze deutsche Musikleben Cillis einen unersetzlichen Verlust. Allen Cillier Musikfreunden wird Herrn Dr. Kallabs vollendetes Niolin-Cellofpiel wobl in fleter Erinnerung bleiben. Ein ker.stiches Lebewohl ihm und seiner Familie! — G e s cd l o ss cn!> a lte n der Geschäfte am 1. Mai, Von der sozialdemobraüschsn Pariai in Cilli ging ein Ersuchen an das Cillier Kandc-lsgremium, alle Geschäflü am l. Mai geschloffen zu ballen. — Karfreitagsgoltes-dienst in der evangelischen Cbrislus-birch e. Bei dein am 18. April um 6 Uhr abends abgehallenen Äürfreilagsgollesdienste spielte ein Slrcichgucirlelk lFräulein Lisl Maiitsch und die Herren Kais Wusfer. Kans Wamlek und Oskar Wagner.! Die lieferareikenden Sireichguarteitsütze «Ach, glich dlirslet!" aus Loses Haydn «Die sieben leizlcn T orls des Erlk/ers". Fräulein Hilde Dula, eine begabte junge Scinmr'n, erfreute die andächtig lauschende Gemeinde mit M. Fravclt's sekr stimmungsvoll gesungenem Liede «Jesus wigk sein Haupt und slirbk." Mariohilf-Vpothrke, Tegctthoffftraße, und Stadtapothvke, Hauptplntz, versehen diese Woche bis einschließlich Samstag den Nachtdienst. Amme rMWe er'chlr-i.it Dienstaq der» L2. AjsNlil zm«' gewöhn siche» Ziir. LlÄekZ'rchz nuH bnd in Mitte^ i'.ropa ausgeipißll und sie kann dann, wenn sie in ihrem eigorren Interesse Ruhr und Ordnung haben will, den j blutigen Wasfentanz aufs nene beginnen, j Nicht Menschenfreundlichst oder Liebe i -Pi Deutschösterreich ist also, sondern! reii er Egoismus, der die Halsung imr Entente zu Deutschösterreich bestimmt. Deutschösterreich und seine Regierung werken diesen Egoismus sicherlich zu durchschauen und zu würdigen wissen. .H. R. kchssl -MvTasrs- An lcknR'-? Le'S''. Ls ist uns ein Bedürfnis, unseren Lesern und Freunden die herzlichste!, Osterorüße zu übermilicln und 'chisn für die Treue zu danken, die sie der »Marburger Zeitung" entgeaenbringen. Wir Machte, es stünde bei ihr, auf Birkenselde zu binnen, da löste sich ihre Starrheit. „Das glaubst du wohl selbst nicht, Klans! Hch müßte mich in vor mir selbst schämen! Wie unzart von ihm, heule davon ^rechru!" äu W'mh.r, KB Wien 18.April. Beim deutlchöfferrsichisch.'n Staat;-! H-Ds xFt« amr für Verkehrswesen werden in: Hinblick ans die anßerordenllick'e Höbe der Belriebs-kosten, insbesondere der Verisnsrnng der Kohlen und der Liienbahnmaierialien eine in der allernäck sten Zeit durckzusührende L-böbung der Personen- und Gepäcks tarise der dev'lchöffsrieichiscken Siaats-bahnen in ernste Erwägung aezooe», welche auch bei der Südbahn, deren lau'ende Ausgaben die Linnabinen beträchllich übersteigen. Platz greifen toll. Bei der geplanten Tarif, er! öhuua hand'lt es sich um eine 50 pro zsittige Erhöhung der Fahrpreis» 3. Klaffe, llöchz Prozent Lrböhung Ä. Klasse, eine 100 prozentlos Lrhöbnag in der 1. Waaen-klasss, sowie um eins 50 prozsntige L'-böhung der Gepäck» kracht. Ls würden demnach künftig für Fabrten in der 3. der dermabae veltnitfür die liüvms KN Mi»te-FLrRez». Wohl am schwersten hat unsere schulpflichtige Jugend unter der Ungunst der Krisgsverhältniffe gelitten und in großer Sorge sind namentlich jene Litern, dis ihre Kinder mil Beginn des nächsten Schuljahres an eine Mutel-schule schicken wollen. Denn das erste Zabr ist oft maßgebend fürs weitere Studium, ja fürs ganze Leben. — Von diesen Gedanken geleitet und vielfachen LIternwünschen entgegenkommend, wird der Unterzeichnete in nächster Zeit gemeinsam mit einem Kollegen und mit Bewilligung der Schulbehörde einen Kurs eröffnen, in dem Knaben und Mädchen in der Sprachlehre, im Recht-schreiben und Rechnen gründlich vorbereitet werden sollen. Gelingen Kursbeiträa. Anmeldungen bis Samstag, den 26. Apnl bei Herrn Professor Dr. Müblbacher, Josef-strafe Nr. Lö. " Herz mit seinem heißen Drang!" Daß der Herr Kritiker W'ener Stimmung nicht ge--fuuden, ißt äußerst bedauernswert und es-würe erwünscht, derlei Bemerkungen in einer' Marburgcr Nezc- si„n zu unterlassen, denn be,i Ehslerscher Musik da klingt ja bekannt-^ lich durchwegs eine Saite so fein ... — Sorgenkinder, glauben Sie mir, Herr Krittler, sind die clMerschen Sphärenklange jedenfalls nicht! U. B. Wir haben unserem Herrn Rezensenten die obige Zuschrift vorgeleot, der nut folgendem antwortete: Wie in der Wissenschaft geht auch kn der Musik zede Kritik auf persönliche An« -ckicmuna zurück. Auch ich schätze EySlsr als Komponisten, aber seine Kompositionen zum „Tag im Paradies" rann ich trotzdem nicht als.glänzend bezeichnen. Ueber seine anderen, gew'ß trefflichen Werke habe ich in der bewußten KrMk nicht gesprochen. Abgesehen davon, daß ich überzeugt bin, daß viele musikalisch ccsebiidelc mir recht geben werden, bin ich keineswegs so kindisch, zu glauben, daß alle Leser meine Ansicht teilen müsse n. Freie Meinungsäußerung wird der Herr Einsender aber auch dem Kritiker zubrlllgen. Bloße Lobhudelei und Backfnchsch oürmeret kann richt Sache eines Kritikers sein, der seine Meinung sachlich zu begründen weiß. „Lch muh 'er Wahrheit die Ehre geben, s^' hat sich tadellos benommen. Lübbecke war sogar bereit, den Schein zu zerreißen, aus l^iue Rechte zu verzichten —" . „Doch sicher nur unter der Bsdinaim daß ich „Rin Gottes willen! Lieber würde ich als 8-ohner gehen, als zuzulassen, daß du dich ^kaufst. Und Geschenke Eire nehmen wir von ^w.es LöbNcke nicht an! llebrigens waren WO L^Lach und Wolfram Zdngcn von oicrs enormen Spielverlust! Da heißt's '1- Fähue znsarnnrenbeißen und durch!" , ckusiter starrte er vor sich hin. Wie Iwer- nmr es doch, sich von der Heimat los-"Zck'.ßcn! .N-cht Gasts,- die einen Tag länger wollte man ^ dschast des Freruden in Anspruch Ni!, ^ v'A Zeit beanspruchte mau, vllL ^chulichen Besitz der Geschwister zu schaffen. Nichts von den wert-al-.?,,^ ,rr.^^"'Oecinrichtungen, nichts von den das r-. ^^'ichutzen gehörte ihnen mehr — 0, Ansv^f^" wirklich nicht viel Zeit 'Dl st-ntzZkam Nutch zu dem vollen Verwes über sie herm llu-/ ^ ^ Mpttsetzljng folgt.) . Fahrpreis der 2., für Fahrten 2 Klasse der Preis für dis 1. und bei Fabrten in der 1. der neue doppeln» Fab-vre's lür diese Klaffe zir entrichten sein. Die gestehend-ii ans sozialpolitischen Gründen gewährten Fabrtboai'lnsti gungen, wie Arbeiter-, Strecken- und Schul-ckrrten, sollen von der beabsichtigten Tarif-erhöbung in einer wckcnlbch aerinaeren Ausdehnung getroffen worden. Die Fähe-lartonsteuor i>'d Gopackssteuer von LO Oiozent ist in der obigen Erhöhung, bereits einbegriffen. Kvll lDuLtti H"Kiwnd gcö n. cs drehen »sich die Paare in wiegen, dcm Walzertakt und summen: „Wir bleiben beim Walzer . . ." und isis nicht wie ein elektrisches Zucken, das die „Fußerln" der »süßen goldnen Mäderln" durchzieht, wc-nn der flotte Walzer ertönt: „Junge Mädchen Wein . . - ' :r Jugend tanzen c-cm? Teirr Natur sitzen dir Lent' beim dritten Vieciel und singen und patschen dazu: -.Feiti, skttl schmcckk uns der Was ists, das die Gl-xder durchzuckt und- bas Herz der Allen so weit wird'? Es ist „Wim" in jedem L'edel drst'm n, es ist der „Heurige", der Wener-mald, kurzum ein Stück vom treuen, alten Wiener Hc-p-n: „Cpsker!" Durch Herrn s-irol/s einzigartige, siiche, schneidiis uv? sioitc ß vl.co- lu/ff, l er stclö «,I- - ' gesundes, erh!tt!'ec.des W'ei -rt»m enthaltet' 'n dcm er le>-t und w.bt und >n welchen er di« größte Vollcndung in der Glanzrolle als Tobias Dröger in »der urgemütlichen Pasie „Ein Tag im Paradies" er-eicht,' »st vollends würdig und zaubcrvoll Eyk-lcrschsr Oesit interpretiert worden. Bei Hr»rn Kroll kann mau wohl mit den» Komponisten singen und sagen: „Das ist daS echlc Wiener im Gauge, auf dis die Arbeiterschaft der Schwe-z c-u wc-agauies Auge haben wird' in h:- - -13. April: Skuschek Ludmilla, Hboiographens-kind, 7 Monate, Triesterstraße. 11. April: Bocio ''Baria, (l)berausse1',ersga)lin. 67 Zabre, Wildenrainergasse. 15 silpcl: Hespoda-.kv Zaroinir, Oberleutnant, 2^ Zalws. Naayftiosi«. — Formanek . lch -!ea--rc. .7 ^ 'sakeriz. ya->-?. — Tr-c> Zo"-a>>,ia. Hfl -a i n, 25, Jahrs. Mozor d'nton, Haubesitzcr, Zosefsftcche. i-aßs. — Fariitch 78 Jahre, Fianz - ------------'-r- Div Wach-Tlarbiirg a. D.. eile Artm vou B u-ckr Schrichonsialt in Lcudgassc. 2, überninimt vachüugcü. lins, re hrritrgd Rnmrk'' 18 Seite!» stark. , 'Seite v. ^ V < ch. ..2 T l Nr. 89 — §0. April 1919. Edmund GOmkd-60ffs H. ^ ' "- E- . -ü- . > . ^ ^ > .V. >, .'. ..u ^ GSekttotechLNftf, SpezmW für B8ttWhleRer.^ übernimmt Neuanlogen sowie auch fachmännische Untersuckung und Ausprobierung von Blitzableiter-Anlagen mit den neuesten Apparaten. FerrWrechsr M. 34^t. separateren aller pzri werden raschest mrsgeMhrt? rL36rS MonISN KSsokkO^ j ZckmlWOt'm üdSr^GMMGsi. LilkktZ'ZLQ^^ VolZZ^ttekKRJer. ^lZKtriLstÄZWSrK l""ssi "sv. SBerkere tznWgrmwekft prompt Vnma Ä?M«'W K. 2"20 Mm« Welzen K. 3'3v VrimcZ Karivsfts K. —B8 ZagoE Marburg, Wir suchen per sofort für alle größeren Orte 14 .... DM» gegen angemessenes Zeilenhonorar. 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Sie lst noch wie vor ö?5 LiebüngllleNüre eines Mieis/ Üer ernst unü voeurtcileios Sen Dengelst vkcfrlgt, VezugsmU» vierteljSKrüch 17!?. 7.?s svuchhanL«! ojrr Post) Nnmiik!dor vom Leriog l» Nvüen verporki mit Ports, in VrriffchlmrS !»?. n?.»-lni Auc-lonä Mk. ra.so p'.oLelüüör 4 Nummern enIhkllenS G, M.k. >.,e- Linzeln« Nummern Mk.-.70 Vertag öer /Jugend Künchm, Lefflnsstr. 1 .'F .-"MS .7 'M:s7 r dS« s! ^NÄlMUNil!st lckKU?SÄlü! übernimmt jedes Quantum Leinwand zwecks Anfertigung in glatt und dessiniert. Im kommmden Gommer koche ich ^rur Mil D»s-KNN-^LsreL »nd Msp -MVvLLLsI«. Branche keine Nsche putzen. Erspare mir Hol,. Kohle und Mühe mit dem Anfeuern unk bin nickt der unsäglichen Sparherdhitze ausgesetzt. Beides beziehe ich am billigsten in der Eiscnhandlung W ftMil' MtzS W Mnrdvvs;, Herrcusasse Nr. k k . ikt ke«)r? Erlaube mir chösltchsl anzuzeiaen, daß ich m!l Keuügew in der 5Lrftzi?erftratze Nr» 24 gegenüber dem Kranlienhause eine Zt Wo ZS8LSN Zls RZsWL! ????'????? «kLßkZLKg Mk-Ä l-«, r---zicherhüuscheu alles Befle. Keuer wohl das Weller mag Uns verderben diesen Tag Da bleibl nur der Ba'lbonsgeiniß Ein Tros! in diesem 2tegengi!ß. ,'Aroße, kleine, dicke, dünne 0'ole, we'chp, Klaue, grüne Z-indsl ihr heul' inehr als je Zn der Durggafs'. — ^oeus. Mi-'ß ;/ kIlÄ KNü^NÄULQLvN ^ MOctTWÜt'T vsn vinl^c'i.ir >»12 .UnvLc.v ÄusfUNrunZ 6lnZ«tvoUc:-,. i^utformSn l W M ö c,^" ir> -K chl' 0»^ ! ss> -,T .r)> 8^> Teile dem geehrten Publikum HAflichft mit, Laß ich 12. Äprlt 1919 eine GeMfOKvarmhaMMg ienst< Möglichkeit geboten. Kkiegöinvalive bevvr,;unß Schriften Postfach 70, Marburg. IllW V äWA ^ ^ mit Maschine. Avinelchm^en sind zu richten an HauEm^ßs/ Herrengasse Nr. -8. § MÄMN, KWÄAA, kkZS ' tzelettint -.chck,g.cu!> Dr. Nles^'s Orioiuo! ««M Tr«,No>h,em.^.»tt,f.-. Vollkommen qeru»-"-" / aeichbtz'r — ..... ^ . s^L j -, schmutzt rilcht. Prvbktlrqel K. s.-, orostex ' Liege» K b Femilicnpuriioe ük. 15. - ^rirLitlisd!« Lank -u°. > > Tanknr^ in «LWlNofforr ^ u>l dir §chutzm' vier 10 ' ^ Achtung ülh >sk,,E>BTZ . S> > -M öiW/MW s.-- r^vi1>px-«1W-^> -.X r!^-. : DSt L^NL) SzM- »«SW»« Ä WeÜksvgheir. Bleib' nicht auf sb'nem Feld! 'teig' nicht zu hoch hinaus! )/.m schönsten sicht die Wslk Von halber Höhe aus. Der Braue. g'Äuir auS ganzem Holz eine Feindschaft ^ sin« gchsimte Freundschaft. Nietzsche. x * Spruch Fe mehr der Stahl gsglutet, Fe besser ist das Schwert. Fe mehr ein Hepz geblutet, Fe größer ist sein Wert. Peter Rosegger. Ter Gescheitere gibt nach! chine traurige Wahrheit; sie begründet die Weltherrschaft '-r Dummheit. Eiserne Ausdauer und klaglose Emt-^gung strd die zwei äußersten Pale der ^-schlichen Kraft. . Tis Güte, die nicht grenzenlos ist, vor-^?nt den Nainrn nicht. . Cs gibt Falle, in denen vernünftig sein ^st's sein heißt. Cin-r Vernunstehe schließen, heißt in den ^tiisten Fällen, alle seine Vernunft zu--'wrnennehinen, um die wahnsinnigste Haud-''ug zu begehen, die ein Mensch begehen chrn. ,,. Te kteiuer dos Sandkörnlein ist, desto Wer?» hält es sich für den Mittelpunkt der ^clt. "ui Nheiiuinlisinus und an wahre Liebe sariibt >uan erst, wenn mau davon be-i'Nle» Marie v. Ebucr-bschenbach. . * « z,i ,v;„, x.'icht zu sagen, io schwer, so endlos schwer zu tragen. so viel Schlechtes von uns ' ar selbst — „rrd trotzdem denkt niemand uut von uns- wie wir'selbst. F. v. Schdnthan. Gr wirft den Kops zurück und spricht: „Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht. Arbeit ist das einzige, aber auch ein LU?' reichendes Mittel gegen alle? Weh des Lebens. Wer nach einem großen Leid rnel j ar-eiksn muß, der hat den schwersten Teil s desselben sahon überwunden. Von allen Tugenden die schwerste und seltenste ist hie E.' '-r.'chtiMit. Man findet zehn Großmütige geghn einen Gerechten. Grillparzer. * WaS nutzen dir Liebe. Glück, Bildung, Reichtum, wenn du jnr nicht die Zeit gönnst, sie in Muße zu genießen. Humor, dos ist kein Leichtsinn, Humor i'-ein DriNu! sehen, eine ganz besondere Gottsskrast, Mit 5er wir uns das graue Elend aller Vergänglichkeit kräftig vom Leibe halten. , R. Herzog. * r. . Viel richtiger als die kommumsrische Forderung des. gl^chsu Genusses ist die soziali-stischc Forderung eines Miniv'.ums für jeden Menschen. Wer Menschen kennenlernen will, muß sie nach ihren Wünschen beurteilen. Jean Pom'. 44 Ein Scherz, ein lachend st'mrt entscheidet oft die größten Sachen treffender und besser als Ernst und Schärfe. tzoroz. 4b Die verdrossenen Grljbler rechten: „Jeder Tag lstgt zwischen zwei Nachwu." Doch die heiteren Weitkinder sagen: „Fede Nacht liegt zwischen zwei Tagen." ^ Blumenthal. Einer sei jung, schön, reich und geehrl, so fragt sich, wenn man sein Glück eeurteilen null, ob er dabei heiter sei; ist^r hingegk» heiter, so ist es einerlei, ob er jung oder alt, osrads oder bucklig, arm oder reich sei —-er ist glücklich. ... Schopenhauer. ES gibt auch seelisch Farbenblinde, denen ' seinem Erdrnleben mit aus den Weg gegoben just sür HoffnungSgrün und Frcudeniot das j worden ist. Auge fehlt. F. o. Schönthan. Der.'Blinde sitzt im stillen Tal Und atmet FrhhlingSluft, Ihm bringt rin Hauch mit sinemmül T's ersten Veilchen? Tust. Um eck zu pflücken steh! er auf, Sucht bis die Nacht sich naht, llrd ahnt nicht, daß in :rrem Lauf Sein Fuß es längst zertrat. Hebbel. , * - Mail muß immer gut und lieb sein, so mal man kann. '- DaS Schicksal kann ganz im stillen, ganz s leise, leise, viel grausamer uno arbarmung?-. losrr sein als in dem Donner, mit welchem es dann und mann über die Welk hinfährt. E? kann sogar grapsam ssin in dar Hilft, welche es in der letzten höchsten Not darbietet oder von fern zeigt. Xckonistn. V V> rüMeilst niemand, bevor du in seiner Lage warft. Talmuo. Das MutierlstFz ist der schönste und unverlierbarste Platz des -Sohne-?, selbst wenn er schon giaue Heue trägt -. und jsdep, im ganzen Weltall hat nur ein einzig solch-? Hc-rz. Stifter. » Fst nicht de? mer.'chüchs Leben mir die Anordnung der „Tausend und eine Nacht", wo wne Geschichte immer die andere entschließt und wo der Henier, der Tod mit dem Nichtschmort, l'G':r dom Vorhang lauscht und den Wink Oos Gebieters erwarte!ö Du liebster Gott, und wenn man auch allen Sonnenschein' wegstrncht, so gibt eS doci) noch den Mond und die hübschen SIcrne ulid die Lainve pur Wnutcrobend: es ist soviel schönes Licht-.in der Welt. O, welch sin Wunder hat unser Herrgott ! in der Frauen Herz gelegt, wenn sie bloß s von der richtigen Art siich! 'Wie ein Druck-fehlorvorzsichniS hat m' sft an sein große? Weltbuch, in welches :r der Teufel soviel Unverständl-chkeiten und »alschq Wörter und Zahlen gesät hat, angshängt. 44 Es ist ein wundersam Ding um >'5 Menschen Seels und des Menschen Herz lann sehr oft am glücklichsten sein, wenn ?-Z s-ch so recht sehnt. ' - Wie viele treue, besorgte Blicke ruS lieben Aingen geben onrem verloren, inrhrond inan auf da? Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet ! UNO sich ssin Teil Uerger, Kummer, Sorge?:, ! Verdruß und Verzweiflung daraus holt. ! Durch Seufzen verdirbt man im Lrbsn weit ' wsnigdr als durch Lächeln. - " Es ist recht häufig viel dosier, bis Bedrängten sich ansredsn und ausichrsisn zu lassen, als ihnen zur Esdüld zu reden und zu Wer erfahren ha.-, wie merkwürdig schwarz die Nacht unter limitär.dsn sei?' kann, der weiß auch, welch ein Licht ein einziger stohannistäser in den Busen zu warfen vermag. , „Es kommt immer ganz anders!" Das.'st j-das wahrste Wort und im Grunds zucheich auch der beste Trost, der vom Mensmen an L, versteht es nur, Blumen zwischen die öden Blätter des LeücnS zu legen; fürchtet euch nicht, kindisch zu heißen bei zu klugen Köpfen, sthr werdet leine Neue empfinden, wenn Ihr zurückblättert unü auf dis vergilbten Angedenken trefft! ' 44 Wahrlich, es ist sine. böse. Welt! D-ft § feste 'st geborsten, die Versöhnung hat sin Loch, di-e Bar.ichsrziokett hat den Henkel verloren ' und d'm Glauben ist oer Boden ausgefallen. j ----- Der BsMe.W?Lmus: Mskne Auferstehung ist Eure rHrableguug! M Das /> W Aus Mein blaues T uch" von Kcrr.m>m Löns. Treber die Haide gü o. ich, die Haide so wcij und so brc it, Mürrische Morte rmmte ms Ohr mir die Einsamkeit. Raunte von toten Zeiten, da hier noch der Urflier zog, lieber dein Bruche der Adler himmelhoch kreisend flog; Da der Grauhund, der grimme, Mor-ruücn ließ im Sand, Da noch das Elch, das starke, siel von des Jägers Hand. Da noch nicht welsche Meise Gut in Böse verkehrt, Mode und Frigga, dis Hehren, standen hoch ^ geehrt; Da noch Mannesmut galt und nicht allein das Geld, Da mit dem blanken Schwert wahrte sein Recht der Held; Nicht mit feigem Morte, und nicht mit billi ^zem Lrd; Also lehrte mich heimlich die Totsneinsamkeit Unsere Götter, die hießen einstmals Liebe und Araft, Rraft, die Leben erzeugt, Liebe, die Wonnen schafft. Unser Gesetz war kurz, unser Gesetz war das: Liebe um Liebe, aber auch Haß um Haß Treuhand jedwedem Mann, der sich erwies als Freund, Bluthand dagegen dem wicht, so sich da nahte als Feind. Andere Zeilen zogen über das Haideland, Vor der tückischen Axt Modcs Lobewald schwand; Frigga die freundliche Franc wurde zur Hexe verkehrt, , Jeglicher heilige Ort zur Greuclstättc entehrt; Modes edles Geflügel hieß Galgenvogel irun, Lriggas schelmisches Lulchen schimpften sie Leichenhuhn; Und die Dreizehn, die hohe Geheimniszahl, Unglücks- und Angünummcr wurd sie mit einein Mal. Zwischen Lichen erhob sich ein einsames Strohdachhaus, Mährenhäuxler reckte der moosige Giebel heraus; Unter ihn: aber »ach freundlicher Altsitte noch Lingeschnitten als Herz starrte das Ulsnloch. An dem Miffetürbalken, dem grauen, nach alter Weis' Li,'gehauen und bunt prangte der heilige Ureis, Und die Sonnenrune, die gute, daneben auch, Nach der Urväter ernsthaft beharrlichem Brauch. Rechts und links von der schwarzblanken Feuerwand Modes Schlachtroß mutig sich bäumend stand; Gleich als wollte es lauthals mir wiehern zu Noch trage Mode ich, Freund, noch trauest Frigga du. weiter ging ich über das dämmernde Land, Hinter dem rund und rot das gnle Gestirn verschwand; Ihm gegenüber weit hinter dem bräunlichen Bruch Line glührote Flamme zun, sternleeren Himmel schlug; Vor dem nachtschwarzcu Wald weiß stieg der Rauch enzpor, Bis er im Abendgewölke sich langsam verlor. Und ich stand und stand und sah nach dem Feuerschein, Hörte der Mädchen Gesuche, der Iungkerle aellendes Schrein. Und ich lachte und dachte: der Uroätes fröhliche Art Hat sich trotz alldem mein Roll immer noch treulich bewahrt. Immerdar lobt cs noch nach der Vorväter schönem Brauch. Seinen Gott mit Giühalut und weißem wirbelrauch. Immer noch blieb es, wie es vor Urzeiten war, Blau von Auge und Sinn, hell von Herzen und Haar. Immer noch hielt es sich am Leibe und Geiste stark, Immer noch blieben gesund ihm Bein und Blut und Mark. Ueber die Haide ging ich, die Haide so weit und breit, Fröhliche Worte raunte ins Ohr mir die Einsamkeit. Wenn man heute von Licht und einem Wege spricht, der uns mit ihm vereint, so mag gar mancher den Kopf schütteln und sagen: „Ich sehe nur die Dunkelheit des Jammers und Leides, die so schwer auf uns Menschen lastet. Ich kann auch gar nicht glauben, daß es ein Licht gibt." Und doch ist es da und steht in leuchtender Klarheit vor un§, aber wir sehen es nicht. Wir sind belaubt von der Last des Leides und wanken in der Finsternis deS Unfriedens dahin. Wohl bäumt sich unser Herz unter den Schicksnlsschlngcn auf, da cs eine dunkle Ahnung besitzt, daß unser Leben voll Friede und Schönheit, voll leuchtender Klarheit und Harmonie sein sollte, aber eS kann ihnen nicht entfliehen und unsere Lippen murmeln die Frage: Warum? Warum ist das Leben so llhwer? Wir suchen eine Antwort und finden "e nicht, weil Nur immer glaubten, sie müsse von außen kommen. Wir gehorchten nicht dem Worte Christi: „Der Weg liegt iü dir" und gerieten so'in immer tiefere Finsternis Wenn wir jedoch seinem Gebote Folge leisten, werden wir bald einen Schimmer des Lichtes gewahren, das auf den Hohen wahrer LebenserkenntniS thront, und den Weg finden, den wir erklimmen müssen, um cs zu erreichen. Wir müssen unseren Blick empor-, chm enlgegenwenden, und unsere Schritte auswärts lenken. Nicht hilft es, den Blick nach abwärts zu kehren und einzustimmen in den allgemeinen Jammer, sondern wir müssen versuchen, zu erkunden, warum wir in der Tiefe der 'Nacht deä Unfriedens und des Leides weilen. Es kann nicht Zufall sein, daß Las Unheil uns niederziischmettern droht, denn in einer Welt, deren Schönheit und höchste Gesetzmäßigkeit in der Natur ' wir anerlennen müssen, kann es keinen Zufall geben. Wir bezeichnen mit ihm ja auch nur jene, uns böse düntenden Geschehnisse, deren Ursachen wir nicht verfolgen können. Wollen 'vir nun den Grund des Uebels ergründen, das auf uns lastet, so müssen wir seine Ursache nicht nur bei den anderen, sondern bei nnS selbst suchen und an uns selbst mit der Arbeit beginnen, die dem Uebel steuern soll. Wir müssen -begreifen, daß nicht »erschienenes blecht und mancherlei Unrecht gibt, es gibt nur Recht und Unrecht an sich. Jede llliue Missetat, die wir anesühren, jede kleine Lüge uns st de Gehässigkeit, jede Unsre,nw-üchreit und selbstsüchtige Handlung, die wir uns erlaub n, ist Unrecht. Auch wenn 'vir lins our-.q : "! ausgr tügelle Enischnidiqnn-gen rechlirrlig-cn suchen n::d uns schuldlos dünken, so bleibt er doch Unrecht und wir haben die Last des Ui o ils vermehrt, La ..„s solcher Saat nur scl-liu-me Ernte folgen n.n::. Wie fest vertrauen wir diesem Gesetze! Nie haben wir Angst, daß sich ans den! W'tt.zen--korn, das wir den, Schöße der Erde an vertrauten, eine Distel entwickeln würbe. Aber wir säen Haß, Lieülcqigteil, Unduldsamkeit, Rache und glauben, daß dieser Sam von Drachenzähnen lieblichdnstende Blumen der Schönheit und des Glückes entsprossen werden. Wollen wir dem Lichte znstrebeu, müssen wir andere, bessere Saat, müssen Liebe, Milde, Nachsicht, Güte säen, müssen das Unheil vermindern und so die Dunkelheit zerstreuen. Tie Osterüotschaft müssen 'wir erfassen, müssen jene Kraft in uns zur Auferstehung bringen, die eS uns ermöglicht, richtig zu handeln. Wir müssen den alten Wahlspruch „Mensch, erkenne dich selbst!" begreifen und Mf.nnen, daß in uns zwei Mächte wirken: Die eine, die unserem niederen Selbst en-t-s'nnngt, nie uns abwärts zieht, die unseren Blrck trübt» und uns zu Handlungen treibt, die wir, kaum gelan, verurteilen, die uns zu solchen Wesen macht, von denen Goethe sagte: „Um tierischer als selbst ein Tier zu sein", und send andere, die unseren Geist erhebt, die uns zu edlen Daten begeistert, uns in Harmonie mit unserem Nächsten bringt -dadurch, baß wir verstechen lernen, warum er gerade so und nicht anders handeln tonnte, und unser Herz mit Freude füllt. In jedem von uns sind diese beiden Mächte vorhanden. An uns liegt die Wahl, welcher wir folgen wollen, ob jener, die uns tiefer und immer tiefer stößt, bis wir in Gram und Leid versinken, oder jener, die uns auswärts zu den lichten Höhen, zu Glück und Frieden führt. ' Hell klingen die Osterglocken durch das Land, die Auferstehung des Erlösers kündend. Lassen auch wir sie in uns erklingen, dgmit sie in uns die mächtige Seele, den schlummernden Kämpfer erwecken, der die Machte der Finsternis besiegt und aufwärts schreitet, dem Lichte zu. Mit dem flammenden Entschlüsse im Herzen, unserem Volke den Weg zum Lichte, zur wahren Sonne des Friedens und Glückes zu zeigen, es auö dem Sumpfe der Unwissenheit auf die Höhen wahrer Erkenntnis zu führen, laßt uns den Osterglocken lauschen, laßt uns das Fest der Auferstehung in der Natur und in uns feiern! Marburg, Ostern MM. - H- Soukup. Ostern, das Fest der Wiedergeburt der Natur, war herangetommen. Ueberall sproßte und grünte es, jeder Zweig war voll gärenden Saftes und - tausend Blutenknospen drängten den belebenden Strahlen der Sonne entgegen. Und sie, die gütige All-mutter, blickte vorn blauen Himmelsgewölbe lächelnd auf all das Gewimmel und Getriebe herab, als wollte sie sagen: „Freilich, nun ist es euch wohl, 'veil ich den harten, kalten WinkerSmann aus dein Lande gejagt habe -freut euch nur, ihr meine Linder alle, jetzt soll bessere Zeit für euch kommen!" Und wie zur Antwort erklangen unzählige fröhliche Laute. Jubelnd stieg die Lerche, in das lichldnrchflossene Wattenmeer empor, im blütei,schweren Fliederbusch flötete die Amsel ihr jüßes Lied, dazwischen ertönten jauchzende Kinderstimmen und in den .Höfen und Gärten sah man die allen Reigentänze fröhlicher Jugend. Da lachte die giite Frau Sonne so heftig, daß der Mond, ihr treuer, langjähriger Verehrer, mißmutig lrittelte: „Jetzt ist sic wieder in ihrem Glück, wenn sie nur oie da unten zufrieden weiß — wird nicht lang dauern!" Er sollte recht behalten/ der alte Murrtopf, denn schon zog ein Schalten über das strahlende Antlitz seiner alten Flamme. Was mochte sie sehen, das ihr die Laune verdarb? In den gutgepflegtcn Vorgarten schönen Villa, die sich etwas abseits von den übrigen Häusern des- belebten Vororte/ erhob, war eine lustige Kinderschar herein-gestürmt; zwei stämmige Buben mit einem großen, bunten Ball und ein di.'IeS kleines Mädchen, das auf noch' ungelenken Füßchen -rollig hinter den. müdeist Brüdern drein-pattchce. „Warten, warten, Traudi will auch den Ball haben!" schrie die Kleine in den höchsten wönen ihres sch»Illen Kinderstiinin-chens und „Fang'uns, f-ang uns!" klang es neckend zurück, tim die runden Beete voll dnstender Hyazinthen nuc> farbiger Tulpen wbte oie wilde Jagd mit Lachen und ohren-zmreißendem Geschrei. Da klirrte,ein Fenster im Erdgeschoß der Bill.!,-als merm es hastig zugezogen, eine bttn.erMkchet,' Franengdscalt schob mit heftige!" Griffe die Vorhänge zusammen und «us -de.r rückwärtigen Gartenteil stürzte ängstlich die Gärtnerssrn'.i, das kleine Mid chen beruhigend an sich nehmend und drohte den eilig flüchtenden Kimben m.r den c-rho benen Hand. „Schlimme Buben sinds, gelt, Lraudele", schalt die Frau, „wissen, daß sie hier nich, lärmen sollen; die gnädige Frau wird böse sein!" „Gnä Frau bös sein", plapoerte die Klein, nach und ängstlich blick ten die blauen Augen nach dem verschlösse neu Fenster, während die Mutier, dos Kink ' ans dem Arme, mit raschen Schritten dem am Ende des großen Besitzes gelegener Gärtnerha-usc zueilte. - ' . Frau Sonne aber sagte droben der-' stimmt: „Ich mags gar nicht leiden, daß man -den Kindern die Freude so verdirbt und daß ich zu jenem Fenster nicht Hineinschauen soll, Paßt nur auch nicht. Wer weiß, was für ein Leid sich hinter jenen Vorhängen vcrbirgt. Zn Ostern aber soll alles fröhlich sein und ich hüpf selbst ans meine allen Tage noch gern mit." „Geh, geh", beschwichtigte sie galant der Mond, „du bleibst doch ewig jung" und — da lachte die gutmütige Sonne auch schon wieder übers ganze Gesicht. Frau Sonne lauschte sich nicht, wen» sic in dem so jäh verdunkelten Raume deS stolzen GobäudeS ein schweres Leid vermurete. Eilt todwundes Frauenherz ergab sich dort kampflos seinen, Schmelze. In dumpfer Betäubung verbrachte Editta Tellmer ihre Tage, seit ihr nach Mono n qualvollen Wartens die furchtbare Gewißheit geworden, daß ihr einziges Kind, der kaum - achtzehnjährige Heini, dein unseligen Kriege zum Ovser !st-sallen sei. Ihr einziges Kind — ihr einziges, letztes Glück! Nichts war der vielbeneideten reiche» Frau geblieben als dieser Sohn; ihr Gatte, ein lebensprühender, glänzender Offizk-r, mit dem sie jahrelang in glücklichster Ehe gelebt, hatte sic. einer Ändern wegen treulos verlassen. Gegen den Wunsch ihres Vaters, der in dem leichtlebigen 'Charakter des jungen OffizwrS nicht die Gewähr dauernde» Glückes für seine geliebte, früh mutterlos gewordene Tochter fand, hatte Dikta diese Ehe geschlossen. Glückliche Jahre folgten, in die nur der Tod des reichen Kaufmannes eine» , dunklen Schalten warf; er war in der Uebcw-zeugung geschieden, seine Tochter an der Seite des Gatten in sicherer Hut, im Besitze ihres Kindes als glückliche Mutter zu »er- , lassen. Kurze Zeit hatte genügt, dieses Glück zu vernichten. Bei einer Wohltätigleitsvor-steltung, deren Leitung Alfred übernommen hatte, lernte er die berühmte Sängerin keich ncn, in deren Bande er unaufhaltsam geriet: Er verließ Weib und Kind und willigte bedingungslos in die von Dilta vcrlangte Sche-dung. In ihren heiligsten Gefühle» tot.ick) verwundet, blieb sie einsam mit ihrem --ünde zu: all. Welch furchtbare. Kümpfe die so bitkor Getäuschte in qualvollen Nachtstunde'' imlchrang. bevor ihr leidvolles Herz zur Ruhe >.am — ihr Sohn ahnte es nicht. Ihm war tue Mutter stets die-wohl ernste, aber verständnisvolle G-efährnn seiner iindlichw Freuden, die alles daransetzte, seine Jugend sonnig zu gestalten, ihn glücklich zu machen-War ihr das gelungen — oder fühlte er de» Schatten, der über seinem Dasein lag? Mit- einer seltsamen Hast, als dränge sic ein quälender Gedanke, trat die einsame Frau vor das Bild des Jünglings über ihrem Schreibtisch und prüfte mit peinlicher Sorge jeden Zug des geliebten Antlitzes. ES war ein freundliches Kindergejicht, i» den »leisten Linien der M-utter ähnlich, wie sie sich stets mit innerer Genugtuung gesagt Halle, — nur die Augeü, die waren die ihres Gatten und doch, sie blickten nicht so heiler und lebensfroh wie jene. Lag e-S nicht wie eine Frage in ihnen? Eine Frage — wonach? Konnte er wissen --- nein, nein — »>o hatte er c-S anders gehört, als das; sein Vater an den Folgen ciges Unfalles jung gestorbe» sei, da Heini im zarten KindcSalter stand-Nur schwer hatte sich Dilta zu dieser Unwahrheit entschlossen, die ihrem gerade», offenen Sinn streng zuwiÄerlief. Heini s»^ das Bild des Vaters nur als blassen Traw» in der Erinnerung, das Fragen noch de«« Verlorenen unterließ er bald, da er sah, d»ß es der geliebten Mutter Schmerz verursachE-Und sein „schönes, liebes Mutti" ging rhR doch über alles! „Mein Heini, mein geliebtes Kind, stöhnten die blassen Lippen der Trauernde», „habe ich Unrecht getan, daß ich dir ver- schwieg, was dich mit Leid erfüllt, dir dei»? sonnige Jugend getrübt Hütte?" O, war cs wirtlich »nr diese Sorge wesen, war e-S-nicht- vielmehr die Furcht, st"' nicht mehr allein zu besitzen, seine Zuneig»«H mit einem Unwürdigen keile» zu müssi»H W-u Köpfen die zitternden Hände g-'st»tz" überdachte Editta wohl zum h»»^Aw^ Male die Vergangenheit. Ja, es hatte LütE und Kampf mkostel-, Heini sch- sich zu erho len. Nach Jahren der Trennung verff'-G s es ihr einstiger Gatte mehrmals, Dikta H V- rsöhnuiig oder luindefteus zum AusgA'^ ihres alleinigen Anrechtes an den KnaN" br.regen, uiusoust! sin war überwach, mast neuerwachte Neigung für die geschiedene Frau ibn zu i>i--jen Lerjucheu trieb, ^'m-ern nur dis Lshnirichr,nach dem Kinde, ^-uf ibr» entschiedene Zurückweisung wagte er ja sogar den Vorschlag, -Heini selbst ent-ichsioen zu lasten. Was sie dainats geantwortet — ns hätte cs nicht melir wiederholen Im ral kam ihr Frau Regina, die f und öffnete das versiege-l; Päckchen. Ein tonnen, denn Verachtung des Unwürdigen .., .,___________„ ...... ...... una dis Angst, er könnte sie doch noch ihrcs! schüttelte Dikta den Kopf, ,zr-p, Kmdes berauben, halten sie fast wahnsinnig! bestimmen, das Eingel ausens gemacht. Am nächsten Tage erhielt sic die besorgte Wirtschaftenn, entgegen. big» Frau sollte schon längs- den Isee ueh men." Ter.Tsetijch war sicher wieder u-.n. sonst gedeckt, denn wenn sie so in sich versun ton dreinschaute — —. „'Richtig, die Post Gnädige Frau, ein stärkeres Päckchen ist da gewiß eiwä-S Dringendes." Abweh'- an, ich ad-"' dor.g j schwort "doch, immer jelost den Vergleich d-.cch-utehen - auf. W-'lch unmüraia-'r Zustand!" ichlichtes e'üchle.'n bor sich ihren Bücken dar Es en-l'-i.nt z--h-re:ck' A'.. czsichnungsn o-on o:r -. - i'" s E-.ü«-"» !'-a mar eine M» , aus London, ein ha: -'-es .Jahr nach ihrer Trennung. ,.Mar«n auäir mich mtt mast -cjer Eiiersuchi. Eie abitt, ,'ast sie Erinnerung an Ditta. mich nie verläßt und Hz, her-- schau-e aus sie Scharen frstlich gekleideter Menschen, nickis den weihen und roten Blü» ''mooldkn zu und vergoldete Dächer und -----n Abw auch der Kranken und Leiden» e .n ">-ast sie nicht. So grüßte sie freundlich ,Von Berta von Göttern", sagte sie. — „r'l l, ! e-- a aarm'ne r. ichrinliche Verständigung, Alfred Serzichte ^ non' Fräulein B-rka", meinte F-rau »>'-'gi«a. i Frau von niederrr Gi-siunur-g v- j-vaD rerner auf jeden Verkehr mit dem And, der diest Iue-en-dsreundi» Dittas gut beü'ir.,': - gist ich ein ole- W ib. mein liebes mb wenn Editta verspräche, ihm. an seinem acht-zryrrten Geburtslage die Wahrheit mitzutei-^n und alles weitere. Heini zu überlassen. -.as hatte ne zugejagt, denn s-> wa'' es auch - mit den- b ^Wr in ihrer Absicht gelegen — bei ihrem Kw.de hofft- sie Verständnis und Verzeihung der ^ünde gegen die Va rheit zu finden» Ae sie nur begangen zu Heinis Bestem. „Picht nmhr, mein Heini, das lveistt du", flehte die arm- Mutter, „nur einmal sag' cs mir, da-Nlt ich nicht verzweifle!" / » war „Das must ei:-, langer Brief fein, den lesen wir aber erst nach dem Tee, nicht mal ...N :____-_____________ .-: . v:. ----- . O, Wahnwitz der. Sinne!" —- --- so. es''-ch-'-'": und sorgsam bedmnle sie. die .nüd" '«-'antsn'---s str- it-.I'üllle stm dos ganze .ur-ge -Ipen u'rank und ae»l :- rinh-n I „Wie ein Vogel essen Die so", i gutmütig, a!S ilnis von Ditta. Aron Sonne zeigte sich am Nachmittage ihrer goldensten Laune. Am Wiesenplan dam G>.rrirerhaui-: tan.-d-n die zmei Knaben ^'t ihrem kleinen Sch vest-."-ch--n Ringel-'-Elesn. „Grünes Gras jristi der Has unter deinen Füßen" tönte es fröhlich durch-inender und die Gärtnerin, emsig beim Kosten Reinemachen, trat aus dem Haus und ^tvhnte: „Gebt mir acht auf die Traudl und 12 n:chl nach vorne lausen!" Otto, der jün-L-ire. Zruacr, ober fand, das Schwesterchen ^üsse beim Ringeltanze ein Kränzchen ha« vsn. Gleich begann ein lustiges Herumkrie-zwischen den Sträuchern und Gänse ^lstmchx,7^ p:.i kunstvoll verschlungen wurden. »Brüchen auch!" gebot Traudl wichtig und Hache schon beide Händchen voll der duften Frühlingsboten, als plötzlich der sonst so "-6e KlauZ erschrocken ausrief: „Die gnädige s-rau" und. eiligst mit dein Bruder verschwand. Unwillkürlich lächelnd, schaute Ditta, ^Ache sich mit einem Buche auf einer Bank niedergelassen hatte, den flüchtenden ^-aaüeiz nach, als sie Traudi erblickte, die, halb erschrocken, halb verdutzt, ruhig stehen ü-blieöen war. „Trauderl, komm zu mir", >ache'Ditta freundlich und winkte der Kleien. Die schüttelte verneinend dos Köpfchen. dann aber faßte sie sich doch ein Herz: »Bist du bös, gnä Frau?" — „Böse?" fragte Ditta und zog da-L Kind an sich, „warum soll Ah denn bös sein, Traudl?" - „Mutti sagt, wenn wir schreien, bist du bös", behauptete brs Kleine mutig weiter. Ditta erinnerte sich an den Vorfall des Morgens und sagte leise: »Böse nicht, Kind, aber traurig." — „Mußt nicht traurig fein, gnä Frau" tröstete Traudl zutraulich, „ich schenk dir auch meine Beil chen. Da nimm." . Und sie öffnete beide Fäustchen, ihre ganze Ausbeute Ditta auf den Schoß streuend. Da zog Kiese das her« ziZck Kindchen an sich und küßte die blonden ^ars, in denen sich gerade ein leuchtender ^nnenstrahl verfing. . »So, das war wieder mal was Hübsches", 'gte Frau Sonne befriedigt und schickte Brötchen. schalt die Alte gutmütig, als -editta weitere ob'-chn.!:-, und enlf.ruic si-h 'mit dein Teegeschirr. Ditta lehnte sich zurück und überliest sich ihren Gedani-n. Ein lauge- Brief B ' Was konnte ibr die Inaeudseund-- wohl so i s->ueu'-eri" sie mir ihr llAich viel zu jagen haben? Da--> Leoen batte i' iäugsl auo-einavdergesuhrt, bald nach Ditta: Heirat Imtie Berta, die verwaiste Ge,»- -ge tochter, in der Krankenpflege, einen H voll kommen bekritzdigenden Berus gefunden Di'ta wußte, d.?st Benas »rste uns - - sige s Neigung Fr»'o gegolten l'.alte, der o».- jung.--- i Leutnant irn Hause des, Generals ous- ustd ' emgcgangen war Er hatte den: nruchöne.n, herben M'ä'msn ivcchl nur Achtung und Freundschaft entgegenaebracht; im vsttern Hause Bertas hatte Ditta ihren späterer Gatten kennen und lieben gelernt. Nach ihrer Scheidung saben sich dieiFrsnnoinnen häufig wurde threr voi! Sehnsucht und Reue, voll Liebe o^s Kindes '--Rt. Nach Iah-e- eer D-'.-ai e.richgte der en-Sgüitige Bruch und Alfred versuchte, Weib Ulid Kino zurückzngc-vivneu. Es scheiterte an seiner Gattin grausamer Strenge. „Das 'liebo Anlitz von Hast entstellt, V.' r a ch t u n g e n t a e g e n '. > Reu lönue, soll-' :»ue, kl-'- !' es ua usv » i'.p ü'm A er sich schäimm viüsi ! aeuev habe ul! au imme' arr-ge'. .' lind später: Vater ieo?, Ditta, wa>5 auch e u " j»'.>c§ Fenster, an dem Oberst Teichv-er isst und -chwermütig auf.das sprof-ssnde 'Hü>? h: au>ölickte. Frau Sonne war. »5 nicht gstuvgm, Alfred seinem trüben »,/ cnlre'ße.n. Da' ließ ihn ein Ge» .sch an oer Tür aufhorchen. Eine schlanke Frau trat röge-std über iHe Schwelle. — „F-'-d!" kaur cö leise von ihpen Lippen. Da durchdsb'e mne m^ch-t'ge Erich:.-tcrung die lu- e Geste.'' st annes. >a erhot» er sich und Mk-t nie Arme öffnend, stammelte, sich'-'">' er laut aus: „Dikta, mein Weib, habe -.ch di-ch endlich wieder?' And die Sonne sah ein Bild, das ihtz gute.- Herz vast erfreute: zwei leidgeprüfte Menschen, die sich wisdergesundcn hatten in I. gewacht! Meine Schuld wird m oam en-'Ach Ditta und j n mied-?r.g-''sA,en. Wohl per-! l-args". s-'-n i-p mell-' Dilla -' äA beun''uhi s .-:;n Ach w'> zart uno 'stoß sie' gs-ck-ansrn ! ,jk. »yZ jchi,-e blonde Haa" von weißen Fäaen durchzogen. And der liebe, schlanke Junge, mit dom treubmz-gen Blick — warum kan:- ich euch nicht an mein .Herz ziehen ist meine. Sünde wirklich un« s. - / ml fl > r -ur>:. Us.r»-> wieder, aber cs kann zu t'Auem vertraulicher- s verzehr!:-!:'"' ,Noch einmal versuch' ich eS, Ditta mil- Berkehr mebr, da Ber-a die Täuschung nicht! billigte, in der D- a ihren Svön erhielt; es s " - zu ,'ümmrn. Ich h- ae M'ch zu msrnLM sei .unbereckiügt, ;a sündhaft, in solchem Fa de j Regim-mte gemei e, ^n kurz-r .--nt geh' e- Vorschnng zu spielen, betonte sie und lehnte jede Mitwirkung daran ab. Und nun dies» umfangreiche Sendung! Ditta entzündete die elettrische Lampe auf ihrem Sehreibtlsche und össnete den Briesum- i deine Liebe ganz gestorben-" gegen den Fcind. Wira mein sehnlichster Wunsch mfüllt - werden?" Sie bleibt uner'-ttlich, ein schroffes Nein mar ihre ganze Antwort. D-tta, ist schlag. Ein versiegeltes Päckchen lag darin,! begleitet von einem Schreiben in Bertas! charakteristsi-chee Hvndschrist. „Meine li 'Do Ditta! Seit dem Tode dein."- Sohne.; i'ch'AäsH du dich ganz haltlosem Schmerze. Im M'sse, daß du dich nach der ersten schweren Zeit aus eigener Kraft ouiporrass-'n una auf deine Pflicht besinnen würdest. Denn du hast eine heilige Pflicht regen dein Kind und Minen Zum .wettenmal sraf sie heute dieses Weit. SAmere Tränen verdunkelten Dittas fiep er b a s ter S v an. r, u u.g Blicke, ober mit forschte sie weiter — da. was mar die' —? Ein Schrei entrang sich chren Lippen. Atem los los sie: „Ich ochm mein Sind gefunden. Ein Zufall, den : ewig legpen werde, rührte Henri in meine Nahe. Trvtzosm er-mich seit seinem ach-ten I-m ' nicht'gei-.-hen horte, erkannts er Von Karl Vienenslein. Dia Nacht war quellevklar. Ebenholzschwarz standen dm. Wälder auf ven Bergen und zeichneten sich mir einer Genauigkeit, saß man jeden Wipfel deutlich unterscheiden > j kovive. von dem Himmel ab. Hell leuchtete ' der Mond und grell und groß flachten die ..-'erne. Hie und da log auf dem dunk-em 'sengen eine Schnaekruste, dir nun aussoh nie. geschmolzene?, jäh im Flusse erstarrtes, " Sö-r. lind durch die Nacht ein Raunen und Rauschen, ein Rieseln und Tropfen von'dem tausend uns tausend kleinen Quellen, hi-nun imamzen, von den gurgelndem. Lachen u m schäumenden Flüssen. Dazu auch ein Diner, kaum merkbarer Dust von ersten Blü-t-n uno lässig fächelnden Schwingen einer lauen Luft. Zu dieser Stunde schritt der Heiland in braunem Mönchshabit durch den Wald. Gatten. Du sollst das Unrecht' sühnen, dm j mich svfor». Mein Mlo rnble in seiner Seele, du begangen hast, indem du deinem Sonne- j der Klang w?t>'er z-trmme me- alle seine Er, üen Rai'-m.-d-'.ne-" : sein einzig!-- ttino i :nno»>>nv>",i du nur m ----- geraubt hast. Dos kau: Einsätze d-ines ganzen So:>:-z uns r.'-ejen? Lllsred ist in unserem Pflegeheim. S-iv-im Krieg, empfangene schwere -Wunde b-durfte nenert'cher Behandlung- Dü-' ist vu'-' ! lonnt ', tue :.S. vnr bv .ne:-: S leben .- - bessert, doch sein Zustand erscheint immer § grausam» Handlung'wsis-'. noch bedenklich. Free entbehrt j-'des mutet, wnd will nicht gejund werden daß er es mir vertraute, weiß ich, er hoffte i hi jest, das gemeinsame Leid werde euch wieder > !'-zusammenführen. Er erwar Ae dich per- s ^ geben», ibm aber hast du durch de-ne osten r>r haben ,mS au!--j! gejpenit es nil.tt aeine Hano sein ni- üan zu'H.-eeie! Dach Heini uno >ie Zukunft." '6vrwurj.eS 'LN -ert ttil ehr^ cm Paar warme Blicke herab, daß an den Tag gelegte Verachtung den A-'eg m '-raubt zu jauchzen begann und cs Ditta 32Nz warm ums Herz wurde. »Schau. Mutter, wer unsere Traudi an ^ -Hand führt!" stürzten Klaus und Otto dir verschlamm. Und dych b.g er eine meuich liche Verirrung durch Jahre fchwe" g.-bi ßt-Dir c>be>', Ditta, erinangi-lt immer nach Ae Erkenntni s deines Uure-htcS. Willst siu dantzl 'ckve da» n---. noch der kure-'- ermerk: -,i K di'-s-s Fahre- sie! ur-i-'r H-nu: L Heid bei einem Sturmangrisse. 3ei--een-d > in l-chter Gruß." Tie bebenden Fing.-- entnahmen ''rrviasch? ocs,Buches ein zLs.rn'.r'.-sp-zcsa:-- -G der fleißig scheuernden Mutter, die er- zögern, bis es zu spät ist? Beiliegende» - IHrocksn den Kvmmeirden entgegenlief. ^ Päckchen.übergab mir Fred mit der Bitte, es ä^hen die gnädige Frau, wenn kas Kind be-2st:.gt Hat. Auf -die Buben ist aber auch ga-' M'N Verlaß." — „Lassen Tie die Kinder nur, 6>-'au Arner, sie stören mich nicht und die Hkaudl wird mich manchmal besuchen, nicht Hhr?" — „Ja, ich komme schon zu dir", ^-kte p-x, wichtig, „aber gnä Frau, igv Pen nicht, weißt du, da ist Ostern, da -^wint der Osterhas." DaS Lächeln ent-Wwan.d aus DittaS Antlitz und mit kurzen: --cken wendete sie sich zum Gehen. „Arme murmelte die Gärtnerin, „sie kan ns lX nicht verwinden. Voriges Jahr „ ber junge Herr noch den Buben die Oster-^'ngelegt und jetzt —!" i^stvvren Gedanken schritt Dilta dein M.''^ zu. Dc-r kurze Lichtschein, der ihr Ge-Z.stheltt hatte, war bei -dem Worte Ja, morgen war sie ein bc-deutuugsvoller Gedenk-^>b„ "X Ostcrseste hatte ihre Ber.- stebe!-'^ ^"^B'fundcn, am nächsten war.Heini ^ worden. dir nach seinem Tode zu vrigen. Nun ivr.ue ich einmal Boriehung. Dilta, ich hoffe auf dein .Herz — ich weiß, Liebe stirbt nicht! In Treue Deine Be'sta." In steigender Err'gung hakte Ed-tta das Schreiben zu Ende gelesen. Ja, das war Bertas herbe »nd doch wonkmeiner-'-e ?Gt: aber was sagte sie da von Schuld ur--- 11 n- „v.e.ls sw 'Vater! ,HPachf g-:aen e-^-7 Feind. Dorum t'-ß in ick dir noch einmal sagen, wie glü-li-.s e-s mich wschst >,-ch g'?::n.d-'n .zu ich nicht -u-'iickk-'drcn.. so örine-s en S'-wM: -innige G''ußs uno Denk ib-e ?!"" und Serge. — Es ist mein ' W'.n.ich, oeß euch euck, g'iiebke - ke wi ü m zu>aw-7renführt. tue er:ist, dum Liebe ft:M.' der. gS" Ettern, ?-ja nie- :n nicl't. -ch wer!:.: aus; ich. wie es auch kömmen mag, im-u-w k.-st euch sein. Euer dankbarer Lohn hum." I S.n ti»'"'.-.er ^-'r!,ch:i.s-.'-::.-ng haij't'o TsteX" '. "erblaßt. ' sür - s'llnd T-aS morgige Osterfest !nt. stb--» ^ sollte sie die Kraft berne rnehmen, das 'üst'A. ""üter zu ertragen. Wozu? Ohne Ä-.st''' Nutzen, überflüssig auf der recht? Unter een: Eindrucks des Gelesenen! Blicke d----- Mutter an? diesem Nerwachtnrsse erhob Ditta die Augen in banger Frage zu dem Bilde ihres .Kindes. „Heini, um Go'ck Barmherzigkeit willen, ist e- wahr, lebe ich -ms Kin, der B-ann :ar :bv aen-'mn-'n. .--,-r ibr bestes Emr-stndsn io i in geleat Uno sich Langsam schritt er -dahin und feine Augen leuchteten in unendlicher Liebe zu seiner Erd; und allen ihren Gejchöpien. E»ner Ane-> mone, die am Wege stand, öffnete er mit Le« huÜLmem FingA' die Knospe, daß -der mLiße Bliitenstern aufschimmsrts, als sei einer der sijberv.en Sterne av-S dam dunkelblauen Himmel berab igS MooS gsj-unken, und auS der braunen Puppe, dis sein Atem streifte, brach am nächsten Tag; der erste Schmetterling, ein braungoldener Fuchs. Ilsüeroll, wohin, er kam, brachte er Sonne und Leben, penn lein Eli eien, war ja Liebe. Zur selben Stunde i-rts im Hochwalds aber auch ein tittunglucklicher Mann umher. Er vermied aie schmalen Steige, stolprrle über. Llorne und Wurzeln, strich durch dos nahe Jungholz und blieb dann wieder stehen, um seinen Blick in starrer Verlorenheit in das Tunk-"-'" einzubohren. Sein fahles Ge« sicht läa in schlaffen Falten, ein glasiges Feuer brannte in f-uven Augen, uno ab und zu verzerrte ein Zucken um seine blassen Lippen seine Züge,- in denen etwas stand, wie. e-"-- bimmetschreievos Klag?. Ein fertiges ArbeitSg'.wand bedeckte seinen Körper und ferne Fuße staken in plumpen Schuhen. In der mageren Hand aber hielt d«r Mann einen Strick, dessen sineS Ent>; aui dem Boden nachschle-ifte. Er schien etwa! zu suchen. EnMich. hatte -r es in einer-Buchs ge« suim-m De einen starken Air quer über feinen Lsg str.-chlc. Ohne einen Augenblick zu zaudern, warf er den Strick um den Ast, fnsiptt.« e>''- Schling-« und »srsuchts. den ! tl!-:n. 5-:-k- .a erwerlerte er ne'. mich versündigt an dir und an ds-ncin ".'la«nte-rondvoll» baß'ib-'kalter Stolz, ihres Kopf- durchzusts-cken Dis Schlinge war zu Vater?" lind wie ein Bl'tz durihziickte si-- o:c! nnnorsohnÄch" Härte sie seiv-i! und die beide Erkenntnis: „In, Berta spricht die Wahr-- ? ik,,- 'iebsten .'ienschen um Jahre d.-s Glück-'-: heit; das ist es, was ich selbst schon dunkel in j st-:'--og.eu 's;-.'- tneiner d-'.'ii't einpfang- roa mich nnbeionß- -- Br--s! olle e-- kclnver." Last ln-i:!-:!: klar nnd nnälce, mehr ats alles erlittene Leid. ! den'-i chin: n - de-, Ti-eg vor s-ch, den n Gefühl m.'in-M Unrechte-.' — e : sch-iunmer!:' ^ liebe Band :,nd de: -tuc- o. eigenen Herzens in meinen, m-rzrn tief verborge", um- r Ho st- f -sitz z-- geh >, : gß. »:? ihre M.mld zu sühnen und Berdillerung nno dem Dünkel eigener Uns- hlbarkeit. Deine.- Vaters Liebe hat dir nr.d verg-Een zu lernen. Li- trat zum osi-men es g'efehlt, mein Junge. do-Z ist das Rätsel, das , e,-,-si sn-: nbel-en Nacht.bimmel empor aus deinen Augen sprictit-" l »Schlaf In namenlosem Weh barg oie »natück ! Liebe st-rbc nickst'' üche Fra-! das Antlitz in den zitternden j Fron Sonne Händen. Dow wieder raffte sie. sich empor j wieder in beste ä'h.' er si; aber wieder um den Hals legte, Und trotzdem an rete ünl-:! glitt sein Blick nochmal.-? in die Runde und st'wikche.u zwei Fichrengrnppen hindurch sah m: das Tal in friedlichem Mondene,tanze hs-''-inis-lstmr-'err', dos tlsine Städtlein und weiter I'-nauS eine lange, weiße Mauer und innerhalb derselörn eine Menge weißer und blickte PMütchen. Das war der Friedhof. Auf den starrt«: dev Mann nun hin und auch ich me:ß e? s k.-nnr-? de - Blick ge-r nicht aüwsndsn. Ein - - - rmvchr-tes "--'.ujzen Hiob sein«; Brust, d '.nn wa Mur -lt.? .vrc av.----.. ,L:-. > k. , '-r M-s' ! IH IN, i S I. jf ^ ins nr.d unter wildem 'Gerte 1L ^ . . , . / ..'.A.. - .>.-.. Marburger Zeitung. ' ' - ' Nr. 86 — 29. April 16M , Schluchzen schrie er hervor: „Marie, Marie, wenn dn's wüßtest! Und du, mein armes, armes Kind!" ' Die in Träten brennenden Augen unbeweglich auf die 'Friedhofsmauer geheftet, die Hände gerungen vörgestreckt, kniete er da und dachte in wühleirden Schmerzen daran, was' gewesen. Ans einmal spürte er einen heißen Tropfen auf seiner Hand. Er schrak zusammen und wandte jäh den Kops. Da stand ein Mann vor ihm in braunem Mönchshabit und sah ihn mit unsäglich milden und doch schmerzensfeuchten Äugen an. „Ein Kapuziner", dachte der Unglückliche. Ms er aber sah, wie der Fremde feierlich die Hand hob, da wallte es heiß und lrptzig in ihm auf und aufspringend rief er: „Halten Sie mir keine Predigt, Herr, das nützt bei mir nichts! Ich weiß ja, was Sie sagen wollen. Gis haben gut reden, Sie kennen dis Not nicht. Sie kennen die Welt .Nicht. Aber ich kenne sie und ich werde Ihnen was erzählen. Da schauen Sic hinaus, dort ist der Friedhof, dort liegt inein Weib und dort liegt auch mein Kind, mein '»armes, unschuldiges Kind! Wissen Sie, was sie gelitten -haben? Wir -waren einfache Ar-Leitsleute und haben uns ehrlich ernährt. Wir haben ein nettes Zimmer gehabt und waren eins mit den: ändern glücklich. Wie aber d-a-S Kind gekommen ist und das Weib dadurch -immer krank gewesen ist, da haben wir den Zins nicht mehr -aufbringen können und haben in eine elende Kellerwohnung ziehen müssen, wo Winter und Sommer das Wasser von den Wanden geronnen ist. Und in dem Loch hätte mein Weib gesund werden sollen! Sie ist auch gxsund geworden, ganz gesund, so -das; ihr heute kein Knochen mehr wehe tut. Und dann ist mein Kind krank .geworden. Ich habe getan, was ich tun habe können. Aber umsonst. Haben Sie schon einmal ein kleines Kind sterben sehen? Das arme Hascherl kann noch nicht reden, aber es schaut einen an, so traurig, als ob es sagen wMc: Ja, warum hilfst du mir denn nicht? Warum hilfst mir -denn nicht? Stundenlang oft bin ich in der Nacht beim Bett gekniet und habe das magere Gesichtet gestreichelt und habe dem Kind was vorge-plauscht. Freilich, »erstanden wird es mich nicht haben, aber ich habe mlrs eingebildet und mir ist selber dabei leichter geworden. Aber alles hat nichts genützt, mein armes Kind hat sterbsn müssen. Und wissen Sic, nias die Leute gesagt haben? Nicht ein einziges Wort, mit dem sie mich getröstet hätten. „Sickbs froh", -haben -sie gesagt, „jetzt könne» Sie sich doch wieder rühren. Mit -dein Kind hälten Sie eh' nur Kreuz gehabt." r Ja, so haben sie geredet. Und wie ich daun wieder in die Fabrik gegangen bin, -da ist erst meine Marter -angegangen. Ich habe inik nicht helfen können, mitten in der Nacht sind mir meine Toten eingefallen, und wenn mir dann die Hand lnii-abgcsallen ist und ich bin in Gedanken gestände», da hat es dann geheißen, ich -wäre ein Faulenzer und es sei stein Wunder, daß mir Weib und Kind verhungert sind. Oh, diese lieben Menschen! Jeder Vogel schreit uni seine Brut, aber der .Mensch soll -ein Herz von Stein haben, dem sioll Weib -und Kind nichts sein, und bc--son-ders, wenn er ein armer Teufel ist. Nur ,-unsereiner soll kein Herz -haben, soll sein -wie . rille Maschine, kalt, eiskalt wie die Maschine, unsere Schwester. Sehen Sie, und da ist der «Haß in mir ausgewachsen und ist immer größer und größer geworden und so groß, 'daß ich aus -der Welt gehen uni, denn sonst lgibt es noch ein Unglück!" Der Mann hatte sich in ein;: furchtbare Erregung hineinger-edet und mit geballten Fäusten, zähneknirschend, drohte ec in das Tal hinab. Aber auch der Fremde neben ihm wuchs zu ernster Majestät empor. Langsam, in feierlicher Milde fragte er: „nUd hassest -du -auch das Kind, das.verlassen an -deinem Wege steht und -die Häu-d-«Ihen -bittend zu dir -aufhebt?" Ter Mann hob rasch den Kops und sah erstaunt den Mönch an. i Dieser -aber fuhr soru „Und -hassest du .auch deine Mitmenschen, deine Brüder, die gleich dir in Qualen sich krümme» und deren '.Heijz nach Liebe lechzt, wie der Verdurstende wach einem Tröpflein Wasser? Kannst-du sie -'hassen?" . - „Nein, die nickst," antwortete der Mann, -„aber die «»deren." ^ '-. -» v. > „Die anderen, die ohne Liebe dcchin-gchen? Die mit dem steinernen -Herzen? Solltest du sie nicht besser bemitleiden? Du wolltest dich töten, -ipeil man deinem Herzen die Liebe nahm; und die anderen, sie gehen ihr Leben lang dahin und kennen sie nicht. Warum machst du es ihnen nicht gleich? Warn mvcr-steinerst du nicht dein Herz, vergißt Weib und Kind und eilst -dep Genüssen nach, mit welchen jene vergeblich ihre leeren Herzen zu füllen trachten? — Du schweigst. Aber ich will' cs dir sagen: Weil dir deine Liebe mehr ist, weil du in all deiner Armut noch reicher bist als jene. Und nun willst du diesen Reichtum vernichten, statt ihn an die Welt weiterzugeben? Gleichst du nicht dem Geizhals, der sterbmd seine Schätze in die Erde vergräbt? Kein Mensch ist so arm, daß er nicht. Liebe geben könnte. Und ich sage dir: Gib deine Schätze 'weiter und du wirst wieder glücklich werden, du wirst alles wiederfinden, was du verloren hast. Jedes Kind, mit dem -du dein Stück Brot teilst, wird das deine werden, jeder Mensch, mit dem du jubelst, mit dem du weinst, er wird dein Bruder, deine Schwester sein, und alle, die -dir Fremde waren, sie werden dir in Liebe, verbunden, -wie einst dein Weib. Gib -deine Liebe hin und sic wird dir vertauscnd-fältigt zugebracht; gib -dich selbst hin und du findest überall dich selbst wieder. Ein König wirst du sein, ein König durch die Liebe!" - DaS Erstaunen des armen. Mannes halte einer tiefen Ergriffenheit Platz gemacht. Er stotterte -hervor: „Sie sind ein Heiliger. Ich will alles tun, was Sie mir gesagt haben. Nur sagen Sie mir, wer sind Sie und wo kann -ich Sie finden?" „Ich -bin überall, wo du Liebe gibst." Der Alaun blickte ehrfurchtsvoll auf und als er den überirdischen Glanz in den Augen -des Mönches sah, da wurde ihm so seltsam zu Mute, daß er nicht anders konnte, er mußte niederknien und das Haupt neigen, llnd der Heiland segnete ihn. Als der Mann wieder -aufsah, war der Mönch verschwunden. Vergebens durchforschten seine Augen das Dunkel, es war nichts mehr zu sehen. War das nun Traum oder Wirklichkeit gewesen? Er wußte es nicht. Aber in seinem Herzen war es licht, ein -neues Leben durchströmte seine Adern, ein heiliger Wille, zu wirken, zu schaffen und Liebe zu geben. Schon verkündete ein zarter Purpur den anbrechenden Tag, als er den. Schritt heimwärts lenkte. Und als er aus dem Walde nieder-geftiegen war und hinaustrat auf die jungen Fluren, -da stieg eben -groß und strahlend die Sonne empor, die Osterglocken läuteten weit in der Runde und riefen mit jubelnden Stimmen die irobe Kunde in die Welt: , Christ ist erstanden! ZAgkNS Wir stehen Heute vor der kaum glaub-Üchen Tatsache, daß eas bensche-Volt, das Jahrzehnte lang in jeder -Hinsicht führend war, den gelben Neid seiner englischen und französischen Nachbarn erregend, heule in zwei Laaer geschieden ist, Ge sich mit den modernst eil, mörderischesten K riegSwaffen gegenöbersiehcn. Zu l-cn Taufenden von Blutopscrn, die. vom deutschen Volte der mehr als vierjährige Kampf »in sein Dasein forderte, gesellen sich noch HnndeZe, von neuen. Die Bloa-ade der Gegner hatte furchtbare Entbehrungen zur Folge, die besonders die ärmere Bevölkerung und vor allein die Jugend aufs schwerste trafen. Der noch im Wachsen begriffene Körper erhielt eine sehr -beschränkte Menge von Lebensmitteln und diese hatten, aus Ersatzstoffen bestehend, einen nur geringen Nährwert. Herzzerreißend schildert nn-s die Zustände in dieser Hinsicht die Schweizer Lebensmittel-lommis-siou, die in Wien Rundgänge durch die Mietskasernen machte. Welche Zustande .in diesen „Quartieren des Elends und Ver- brechens" herrschen, davon machen wir uns leinen Begriff. In den großen Zi Masernen wohnen sie in elenden Bohnungen, unter den schlechtesten hygienische» Verhältnissen, eng zusammengepfercht, kaum mit dein durstigsten -Hausrat versehen- starrend vor Schmutz und Ungeziefer. "Wie ein Gespenst -begleitet den Besucher -dieser Räume das Wort „Tuberkulose", Dieser physische Verfall findet jeiue Parallele in der noch gefährlicheren -Psychischen Verderbtheit. In geradezu erschreckender Weise hat sich in den Kriegchcchrcm die Kriminalität der. Jugendliche» gemehrt. Aus der ganzen Fülle von Gerichlosaalberichten der Jugendgerichte lassen sich zwei Resultierende ziehen, sie heißen: Hunger und Verwahrlosung. Auch in unserer Stadt haben die Berichte-der Polizei gezeigt, daß cS hier ebenfalls so ist. Kürzlich erst berichtete unser Blatt von einem großen Bandendiebstahl Jugendlicher. Es waren dies Knaben und Mädchen, die -zum Teile noch schulpflichtig waren, zum Teils erst, kurz -die Schule verlassen hatten. Vor einigen Tagen wurde ein Mädchen wegen Teilnahme am unsittlichen Lebenswandel ihrer Schwester- -in Gewahrsam genommen und ein «rndeves wegen Bei Hilfe au: Taschenö-iebstahl verhaftet. Diese Fälle stellen nur eine Auslese von Vergehen dar, die gegen das Strafgesetz verstoßen. Durch den minimalen Schulunterricht und die mangelhafte Aufsicht von daheim — war doch zumeist -der Vater beim Militär und die Mutter ließ die sich bietende Gelegenheit einer ausreichenden Lerdien-stmöglichkcit nicht vornbergehen, hatte sie doch oft eine zum Verdienste ihres Gatten in keinem Verhältnis stehende Kindermengc zu versorgen — die schlechte Gesellschfaft vollendete dann das Wert. Wie nun der Mensch ein Sklave! des Milieus ist, so hat auch auf unsere Jugend -die immer mehr zmrehmen-de Sinnlichkeit der Kriegszeit, -der Kampf um die Nahrung und die Jagd nach dein Gelds und j damit -dem Wohlleben nebst lockeren, seichten Vergnügungen übergegriffen. Hatte man doch oft Gelegenheit, halbwüchsige Jungen — die Manieren von Lebemännern nach-äffend — im KusfcehanS heruinlungern zu sehen. Angesichts dieses Bildes entwickelt sich für die Leiter unseres BolkSgcschirkes ein dankbares und weites Gebiet rationeller, reeller nationaler "Arbeit. Es gilt vor allem, daß wir als Bürger eines freien- Staates und Mitarbeiter an seiner Wohlfahrt mit dem alten Kastengeist -brechen und verhüten, das; der Prolet für uns verloren gehe. Der Weg, der unsere Jugend wieder zu ihren Göttern, zur Freude an -der Wissenschaft und Kunst, zur Freude am Schönem, in der Kunst wie in der Natur, zur Freude und Liebe zu körperlicher llebuug, Sport un-d zum Wandern zurückführen soll, geht wohl an erster Stelle über die Schule, diese kann es aber nicht einzig und allein sein, denn zu «ehr beschränkt ist ihr Wirkungskreis. Daj> ^ aber in unserer Jugend eine große Freude > und ein lebhaftes Interesse für alles,-was mit f ic-rperl-chec Ucbung, Sport und Wandern ! zusammenhängt, herrscht, zeigen uns folgende Deispiele: Im Jahre Ilchli hat Willis n F-sih-'r den bekannten Wauöcroercin „Der Wandervogel" gegründet. -Hatte er «damals kaum mehr als lk>00 Mitglieder, so zählt« er schon im Jahre 19! 1 deren über lO.titzck und tonnte auf eine ganze Reihe stattlicher Orl-.-grupP-.--r blicken. Hat auch der Krieg furchtbar unter den Mitgliedern dieses Vereine.-, der in seine Statuten auch die --hmabstincnz -ruf der Wanderschufk auf-gcm-ium-m bat,-gewütet, jo ströme» ihm jedoch wird-.. Tauchende von her mgc-wachsenen Jünglingen zu. E - wäre die. erste Pflicht des Skaai-.-s, sich dieses Vereines anzunehmen, der nicht nur »eben oemotraiischer Organisation zeugen-ich ist, sondern auch durch das innere Beretnsleben dazu berufen ist, Angehörige allm Kreise zu vereinen und schöngeistiger Richtung znznfüllren. Ich glaube, «V or-auch- der eminente Wert des Wauderns für unsere Jugend 'nicht erst besonders her-vorgehoden zu werden. Au-S den paar Dutzenden von Anhängern Vater Jahns, die auf der Hasenheide vor hundert Jahren übten, sind heute Hundertt-ouseiide gewodr-den. Ueber die gan.w Welt sind die Turner verbreitet und sind eifrig wieder an der Arbeit, Schädigungen des Krieges an Körper und Geist durch strammes Neben gutzio machen, soweit ihnen die geänderten politischen Verbällunse ein Vereinsleben ermöglichen. Z " , ', Soweit nun ohnedies schon die oben -angeführten Körperschaften für die Regeneration unserer arg in Mitleidenschaft gezogenen Jugend tätig sind, so ließe sich das Werk leimt dadurch vollständig machen, daß man den weiten Kreisen der Bevölkerung durch auc-mchlrciche Bibliotheken und Lesehallen Gelegenheit zur Weiterbildung geben würde. Man lau» rüstig sagen, das; man durch "Arbeit in dieser -Hinsicht unserer Nation T-a-usended von Proletarier:? retten und auf eine höhere geistige Stufe führen tonnte, sie so den Armen des Anarchismus und des Terrors entreißend. Dadurch könnten wir Taufende von Proletariern am-dem rohen Sinnenleben aus c-me höhere Kulturstufe bringen und damit würde auch die durchschnittliche Kulturstuse unseres Volkes um ein Bedeutendes gehoben werden. Durch die weitläuiige allgemeine Bll-dung, durch das gemeinsame Zusammenleben mit Angehörigen verschiedener Kategorien würde der Kastengeist schwinden und das Gefühl der Zusammengehörigkeit uiclst nbbängig sein vom besseren oder schlechteren Rocke, sondern würde nach der Denkungsart beurteilt werden. Die höhere allgemeine Bildung und die durW chandern und Reisen erworbene objektive Beurteilung von Völkern und Ländern würde, verhüten, daß Hetzer nu-d politische. Eharlatans dst Schwäche menschlicher Triebe anSnützeu, sic -dnr chihre, mit absichtlicher Subjektivität gebrachten Meinungen und Forderungen verhetzen und die großen Volksmassen für ihre persönlichen Vorteile zur Schlachtbank führen, Jamuter und Elend über gottgestg-nc-te Länder verbreitend. A. L o r b e r. 8? a ckL w "Aus der „Schnabelwetze" von Ferdinand W c t t e n b a u e r. Der Sturm hatte tüchtig durch den winter-starren Wald getobt; er wirbelte den ausgehäuften Schnee in staubigen Massen derart in Winkel und Mulden, daß Wurzelüei'n, der wackere Wichtelmann, kaum den Eingang-seiner häuslichen Erdhöhle wiedcrsand; nun hotte ec reichlich Mühe, dos winzige Loch-leiu sreizusegen. und die schwere Last von dürren Tannennadeln heimz-uschleppen, aus-die seine Frau Liebste ungeduldig harrte. Bol-o. saß er warm und geborgen vor dew glatten Kieseltische, umringt von seinen putz-i' gen Kleinen und Mutter stellte die dawsi--sende Nußschale voll Wurzelbrühe vor die hungrigen Mänler hin. Nachdem sie alle eine gerüttelte Haselnuß voll geschlürft, strich sich Wurzelbcin behaglich den langen Bart, setzte sich an den Ost" und schmauchte seinen wohl abgelagerte» Kirschenstcngcl, wahrend Frau Gukemut dst arg zerfaserten Höschen ihres Kleinsten flickte und die kleinen Wichteln, satt und warull wie sie nun-waren, ihre Bänklein zu Muttcrs Fußen schoben. ,„Ein Märchen, ein Märchen"— baten sie-flehend wie anü eiiic>» Munde. Wenn ein Kind bittet, so kann'S ihm Wz' mand cchschlagen; auch bei den Wichteln rS so. „Ihr gehört eigentlich schon in Wurzelwiege, ihr Bälger. Von was soll »tz Euch denn erzählen? Vom Schncemünnckst' oder vom Mäusepeter? -Oder gar von d? Elfen-br-aut?" „Nein, nein, von den Menschen —" es durcheinander. „Ach, immer von denMenschen," schnipp dal- Wichtelwei-bchen verächtlich. „DulM-si Volt -ihr! So langweiliges Zeug." sann Fran Gnkemut eine Weile nach und gann zu erzählen: ^ „Meine Großmutter hat -einmal cwW alten braven Waldbrudcr gekannt, einmal, wie er noch rüstig auf den war, aus reiner Neugierde auf die « ^ nach Menschen gegangen. Und wie c ^ wunderte, kam er a-nch richtig in eine b Stadt, mitten unter lausende von Da hat er gar merkwürdige Dinge erlei ^ c-rf-ahren. Schon am Tore dar Si-ad* , ^,/p^ der Zöllner mit tiefgezogencr Avtz-' fangen und ihm eine Artigkeit nacst-der . ^ ren gesagt. Aber wie lieblich ww'd^W^^, ;um»1'.', als er die Straß«'« der -tw - ru^arvu rfle r^'ek i u ki flTck' t^clke'TZI' Kr-MtzÄrLTnäs .Hrm-Z'tt'ach' L>Ln' äilLerra,'' Zne Winkel oder gar dreieckige Plätze, lauer schnurgerade, rc-urgefegte Straßen, nir-dnds ein Körnlein Staud, nirgends eui käuflein Unrat. Niemand guü'e aus denAen-tern, dazu hatten die Menschen viel 511 viel lii Lun. Und wie die lieben Bürger durch-inander wimmelten! Keiner stieß den wderen an oder zum wenigsten entschuldigte r sich in höflicher Weise. Am höslichsten euren die Offiziere; die inichen sogar am-urd zogen den Säbel enge an sich, damit er n memand belästige. Kutschen und anderes siadfuyrwerk gab es zwar in Fülle, aber die . ^arteten alle foin stille, bis der Fußgänger jbec die Straße geschritten war. s. Junge Leute mit farbigen Kappen sab UM sehr selten' die saßen alle in den Schm iw und studierten sich das Gehirn zu Brei, lud tz-e jungen 'Mädchen erst! Die wären "n liebsten gleich ganz zu Hanse geblieben; eenn sie aber doch gezwungen waren, über ne Gaste zu schreiten, so taten sie cs in Miß-stut mit ticigebeugtem Gesicht. Juden gab es leine in der Stadt;' die "Mstcuie waren jo christlich gesinnt, daß sie lwe Kunden baten, doch lieber beim Nachbar ' 'inzmrctim. Da. ward dem guten Waldbruder so sre.n-sch zumute, daß er in die nächste Kirche trat, Gott zu preisen, scher predigte just ein vuachrer Mann, der mit beweglichen Worten Duldung Andersgläubiger aussorderlc. Kirche war dicht gefüllt; alles oachle nur sch Gott und niemand fand einer'. Blick für stine irdische Umgebung. Als dann die Orgel schlang und die Länger auf dem Chore ein-st^en, Aar und rein, ohne jeden Mißton, da trug der gute Bruder einen Nachbar, ob es ^Ol. ein «Gesangverein sei, der so hübsch lw.ge? O nein, war die Antwort, Gesang-bLroine gebe es gar leine in der Stadt. Die Kleine hätten sich überhmrpt alle aufgelöst, ^ niemand Obmann werden wolle und da l"krr Mitgliedern die Beiträge zu llein waren. Tg wunderte sich der gute Waldbrnder il'chr und betete: Lieber Gott, hier ist alles so M und schön, daß ich es kaum zu glauben Lasse mich ganz in die Herzen der huschen schauen, und gib mir ein Zeichen: >asse jedem Manne, der schon seinen guten '^drisch gehabt, die Haare zu Berge wehen, Uuo jeden! Mädchen, Las schon sündig ^kl-iedr, einen Raben aus die Schulter, damit sch sie zählen möge. Und wie er wieder aus Gebete aufsah — siehe da, was für ein Wunder war geschehen! Denn niemandem standen die Haare zu Berge und rein einziges '^ügokein trug einen Raben. Da ward dem Hellen Walbbruder ganz wohl, unter so bra-,,ven Menschen zu sein und ec beschloß, das 'Nächste Wirtshaus zu einiger Stärkung auf-kufuchen. . Aber 0 wehe, wie lam er da an! .Die Wirtshäuser seien sämtlich geschlossen, ^ß cs auf seine Anfrage, weil sie ein zu schlechtes Geschäft machten und niemand Mer bedürfe. Das war zwar dem W: iwruder nicht ^"z recht, aber cs brauchte ihn nicht lange ^ berdriesten, denn als er so beiläufig "sjkerte, daß er hungrig und durstig sei, da z^ten ihn die Bürger schier zerrissen vor . ^großer Gastfreundschaft. Ein vorübe:-whrender Gras schlichtete den Streit, nötigte Waldbrnder in seinen Wagen und brachte M in sx-in Stadthaus, wo er mit Liebens-^^igkcit und. was dem Bruder schätzbarer Hchien, mit Leckerbissen ü-üerbänft wurde, ^.üch die Gräfin war nett mit ihm; eS waren ..^danpt reizende Menschen, so gar nicht ^dstolz und dumm. Sie gingen nur mir-. Länder spazieren, wie überhaupt alle Ehe-ttlou^ dieser guten Stadt; .die Gräfin hatte je, Schulden gehabt und der Graf war Frau noch nie untreu geworden. Die l!«L 'chens waren sehr gut erzogen und ^ zärtlich wie alle Geschwister; der si'n saß mit bei Tische und wurde Hoch imgehalten. Klavier gab es keines - Hause —" s°il>^ hierher hatte Vater Wurzelüein in hehagbichen Ecke schmunzelnd zugehört, ^ktztg er doch kopfschüttelnd hin und es keines im Hause," subr ^'"Die Lleincn Wichteln aber protestierten heftig gegen die Störung. „Es ist ja ein Märchen —" riefen sie burcheinaitder und Pilzheidele, div lluge Aeltestc, stand großen Auges auf und sagte: „Ist es denn nicht eben deshalb so wunderhübsch, Vater, weil Mes nicht wahr ist?," ^ ./ V..'/ . // ' j ... jNachdn'.ck verboten.) I. unbeirrt fort. „Die Bürger hatlen auf dem Marktplatz zusammen-verbrannt. Nun g.b «tadt kein Klavier mehr." „Dgs, I ist''""!? Wurzelbein unlvirsch auf. jitlyg.^or den Kindern solch unmögliches, ^ Zc-ug^llftischest, Alte!" rief er. -^ Ar- " uvch zu glauben, aber daß T" Elm Klavier «rouinieln - --'ML-aLchest sisKLe^ncht."/ Nacht war auf Erden. — lieber faulem Sumpf Flog Staub und Rauch; briihheiße Lüfte glühten -Schäl und empfindungslos, kraftlos und dumpf; llnd an den Felsen hing ein schwelend Brüten, Ein schwelend Brüten lag auf aller Flur. — lind schlug die Erde nicht die SchreüenSuhr Mit Beben, Donnern, Fcuerwüten, Herrscht' zcitcnloses Schweigen nur.------------------------------ Doch einmal regt sichS in den Wolkenmassen, Doch einmal mittags will cs droben blassen, Dann, Lag um Tag, durchziüert-s scheu die Welt, Welt, Bis frei ein Strahl hernicderfällt .w. Farben sind dem Grau gegeben, Es kündet fick, ein Himmclsstreben, Ein erster Wunsch greift die Natur. Der Stoff der Kraft nur überlassen, Die blind getobt in tauber Flur, -Zeigt nun dcS Lebens Flammenspuc In der Atome Lieben — Hassen! — Liebe und Haß! — Seit dem goldenen Morgen, ' Da sich das Leben dem Steine entwand, Stehen sic treu an der Wiege und sorgen; Hüten und wahren das heilige Pfand; Leise und sachr wie die Mutter die Decke Zagend nur hebt pon dem schlafenden Kind, Daß eS das Licht in der Hohe nicht schrecke, Daß «S nicht streife der leiseste Wind, , Leise und sacht, wie auf Flügeln nur, schweben Liebe und Haß um daS winzige Korn. Zitternd lüsten die Gatten und heben Schleier uw Schleier dem schöpfenden Vorn. Und aus der winzigen hilflosen Zelle Drängt es zur Helle Trauterem Herde, Horch! — und wie liebliches Elockengeläutc Und von den verwöhntesten. Sonnenkindcrn Ruft'S ihr mit seligem Iamhzen ins Ohr: „Gib unS z» trinken! und heute, noch heule Küßt Mts die Sonne den lachenden Mund!" Horch! — und wie liebliches Mlockcugeleute Sickern und glucken die Wasser zu Grund. — Und nun springt es nnd sprießt eS, und schießt es in Farben Ein grünendet Schimmer,auf duftendem ^eld! Die Sonne schickt ihre Feueraarben Verschwenderisch in die entfesselte Welt. Da schon stemmt sichs und drängt sichS und will sich behindern Und will sich allein zu der Sonne erheben; Und von den verwöhntesten Sonnen lindern E>» jedes will kämpfen, muß kümvsen, zu leben. Schon lachen verhöhnend die Starken der Zarten; Es geizen die Großen den Kleinen daS Licht. Schon schmieden sie Waffen, schon scheiden sich Arten Und, die sich nicht wehren, die balten sich nicht. — Wiesen siehst du da, dunklere Wälder, Wogende Felder! McS in anderer Farbe nnd Pracht. Palmen, Schilfe nnd riesige Farnen! Lieblich umgarnen Helle-Lianen die waldige Nacht. Und eL funkelt der Tau wie lebendiges Glas Durcp all die Gelände, die Hellen! Und geht der Wind, so rauscht das GraS In breiten Silberwcllen! — -------------------- H Und alles doch ist noch versunken, Verträumt, als wie im Dämmcrschein; Doch harrt noch alles eines Funken, Sich zu beleben, zu crneu'n Und Töne zu geben der Freude, dem Leid. — LieNich, dech arm war die erste Zeit.------------------ II. , Am Himmel hoch in steter Nundch ' Tie ewigen Gestirne ziehn Und leise fliehen. Stund um Stunde Jahrtausende im Ftug dahin.------------------ Wohl begann sich? lief unten im Meere zu regen, Wohl sich zu wälzen und sich zu bqwegen Und ahnte du-S Licht und schob sich empor-------------- Doch scheute die Sonne das scheußliche Eher l-Und lodeSmalt und unterlegen -" - Lerwühlte sichs tief in Schlamm und Moor. Gran, sieghaft gähnt die alte Leere.---------------- Kein todeöwilder Racheschrei; Ein Seufzer nur erstickt im Brei Und stille ward'S in: Meere. —----------------, So war der erste Hauch verstorben? War im Erwachen schon verdorben? So war verfehlt die gold'ne Bahn? —^ Dumpf, leblos braust die Flut heran! Doch am Ufer, in Ritzen nnd in Spalt! Ja, wie ans dem sühllosen Felsen erwacht, In hundert Großen, in tausend Gestalten, - So hat doch daS Lebe» dcS Todes gelacht? --Am WaldeSboden, in Sümpfen und Wiesen Gin Rascheln, ein Uebereinanderschießen, win lieistichc-S Zirpe», ein Knapper» und Wühlen, Lin Sichbegegnen, in Sichbefühlen Uno alle und jedes in emsigem Fleiß! Und rot und blau, und braun und weiß, Und kriechend nnd laufend, nnd Groß und Klein Eine wirbelnde Welt für sich allein! Doch sieh, eS hallt in diesen Frieden, Auch Raub und Mord nnd wilder Krieg; ES ist nicht Ruh Uno Rast hienicden! Nur über. Leichen führt der Sieg. Und bückt sich die bliebe voll Angst auf die Kleinen, „Laß sie kämpfen!" gebietet der Gatte gelaß. Und wie sie sich beide zum Werke vereinen, So bildet sich Neues — zu Liebe und Haß!" Und Neue s! So weit der Himmel blaut, So weit der Wind in der Höhe Pfeift Und die Sonne, die sengend darübcrschweift, In ihrem gewaltigen Laufe erschaut. Mcht strahlen die Wiesen mehr' ewiges Grün Und sind wie die Aeetc im Garten bezirll; Büsche streuen sich drüber hin! Blj'iten sind lieblich darunter gewirkt. Mcht bindet die Regel den Bau!» wie den Stein Zu ebenem Wuchs mehr, zu tötenden Reihn; Wild und frei, und den Stürmen zum Hohn Türmt sich selbjtmächtig der Waldcssohn! Und in den Flüssen, am Ufer der See, ' Ties in die schaurigen Wälder gescheut, I s Droben im ewigen Eise und Schnee Lauert es riesig, zum Ansprung bereit: Körper, gedunsen mit gräßlichen Schweifen! Fuße wie Pfosten, unförmig und stumpf, Mehr zum Zermalmen geformt, wie zum Greifen! Klein bleibt der Kops auf uneudliuMN Rumpf. Und wenn sie jauchzen und wenn sie stöhnen, Wenn sie sich gatten im scheußlichen Knäul, Immer dasselbe dumpfttagendc Dröhnen, Schrecklich und formlos, zagend und gail! Und vom Berg mit einem Male Treibt der Hunger sie zu Tale! Nichts verschont der wilde Graus. Doch, alS ob's die Schüpjung freue, Immer neue Speit das Meer verzuchend aus. Längst verlöscht der Schönheit Spuren! Häßlichkeit den Kreaturen Auf die Trachenstirn gedrückt Und der Liebe Macht erstickt! Ueber die Erde Schrecken und Streit! — . Löse und wild war die zweite Zc.r.------------------ III. Am Himmel hoch in steter Runde Die ewigen Gestirne zrey'n Und behend fliehen Siunü um Stunde Jahrtausend im Flug dahin. — Und die, sich verleugnend, die Liebe gepaart, Vernichtet der Haß nun, die eigene Art. Uno was sich nicht tief in die Sümpfe vergräbt, Und was sich nicht hoch ui De Lüfte erhebt, Und was «sich v-chi rc.-'.el. »ud wo ' 0 n.n - > n, DaS wird im vmnichmn.;--'.. »nwis' verzahn' chst's ob ec die Dc'wvsuvg ger'we, Was D ,,!-pi-.d-:t zu emin-m Sem!! Is.'ö m.ch. als in ', sic mr Schwer-' , U'S n All ihre Macht und den göttlichen Schein!? Doch beginnt cL dein Haß in der Seele zu grauen Und zuckt die Berztpeisluug um ehe-neu Mund, ES schmeichelt die Liebe in holdem Vertrauen DaS Letzte dem Tod auS dem osfeuem Schlund! Und-weiß cs zu hüten und weiß es zu pflegen, Und damals in der uuheiligsten Nacht Ist — daS heiligste unter den Slernenwegen — die Mntlerliebc zum Leben erwacht: Ihre Treue, ihre Große, Die fürs Liwste freudig sülli, Zeigt der alten tiefe Blöße, Leuchtet einer neuen Welt! — Nicht wie ipöhn.in Frühlingstagen. Ter in einein wiloen Zug Alles tbi l zur Sonne tragen, AAS reit'! au? Ra-w und '.............. — Th. io leise nnd s-' weich' — Heimlich streut sie ihre Soeuoril In das netierslaub ne Reich: Jagende Lichter aus eilender Welle! Uschleiii da? schnelle Tummelt sich munter im lochenden Schein. — Leis, über Blumen im Winde da gaukeln, Wiegen und schaukeln Tvlmigc Falter sich dörten am Rain. - - ' Und mit einmal der holdeste Klang: Vogelgesang! Tönt aus des WaldeZ tiesherrlicher Stille; Ueber der Blumen leuchtcude Fülle, Ueber der Ranken grünes Gewirr Buntes Geschwirr! , Hei, wie sie jauchzen! Hei, wie sie singen! Plötzlich verstummt, wie wenn Saiten zer-fpriugen; —^ .Heißer ein Schrei; —. Das ist der Weih! Hoch über allen zieht er d,e Kreise. Und sie ducken sich drunten, sie huschen so leise In Acngslen Vox dem gewaltigen Wüter, Dem kühnen, schönen, wilden Gebieter Der friedvollen Welt. —'— Da! — Tonnern und »Dröhnen'! — Es zittert das Feld. Es beben die KreAuren! Jst'S die Hölle, die wieder den Einzug hält? - DaS jauchzt und wiehert, das plärrt und gellt .Hinein in chic lachenden Fluren! — Oh, nicht mehr verwachsen, nicht häßlich und stumpf, Nicht scheußliche Schlangen und Drachen! Ta gliedert sich edel der mächtige Rumpf, Da mißt du den Schweif nnd den Rachen. Und doch ist's noch surchtbab, abstoßend zü schauen! Doch ist's nicht vollendet zu rhhthmischem Klang! Doch weckt es sich selber nur Wüten und Grauen Und der Haß nur vollbringt-?, was der Liebe miß^ lang. Und Plötzlich sichst du die. Horden sich lichten, Getümmel erfüllen den friedlichen Plan, Die Schwächeren, heulend siehst du sie flüchten! Vernichtend .fällt sie der Stärkere an. . Doch der Haß hetzt sicher, der Haß hetzt gut, Und den Einzelnen holt sich die wimmelnde Brut! Nicht jubelt die Größe, die Kraft mehr allein. Nicht ist es verzweifelnd, der Schwäch'rc zu sein; List und Tücke sind die Gewalten, Sich im Kampf um das Leben zu halten! Jeder führt gegen alle den Krieg Und der Geist ist die Kraft! Der Gedanke der Sieg! Die Vollendung der Lohn! Doch der Weg ist weit. Mächtig und frei war die dritte Zeit. 7-» IV. Am Himmel hoch in steter Runde Die ewigen Gestirne zieh'n Und schöpfend fliehen Stund um Stunde Jahrtausende im Flug dahim — Da aus dunklem Walde tritt ein Tier, So frei, so königlich gebaut. Doch die "Augen im Kopse sind heiß und stier; Ein Schrei! — ein Brüllen voll brünstiger Gier, Ein wilder, hungriger Liebcslaut! — Und Antwort wird ihm, eh' er's gedacht, Th' noch der Schrei in der Ferne - verhallt; —> Es faucht in den Zweigen, es brüllt und es kracht, Und schon wälzt iich's im Sande, zum Klumpen geballt! Es hacken die Pranken in furchtbarer Wucht, —-Rot stürzt das Blut auS ocu Wunden! — Doch des OpscrS Aug' hat den Würger gesucht, — Johlend, jauchzend gesunden! Da knacken die Zähne! Losgerungen Streckt es sich prächtig; — dumpf ein Geheul, Hei! — Und im Knäul Hält er den Feind mit den Pranken umschlungen! Bis er zersetzt i inen Fängen entglitt.--------------- Fern styl-nck-s die Lieds,' herbei. :I-m ins des ^ :gcr.'. Leiche tritt Königssichcr der Leu!------------ Doch niTt d-' naß !?n .n: prahlen' allein Und »ich- der Mut und die Waisen: ' - .tz'.'c 'Uw 1-.'iU o.'M.e Warn geick-.fssn. — Leich! u:.0 licht. >md zum Prunk uu'r bewehrt Schreitet ier HMch zu der Tränte dahin. Wiehernd sogt durch die Steppe dass Pferd Und d-.r Himmel lacht, wo die Schwäne zieh'n. Ueber der Erde ein graues Gehusch! DaS ist der Kleinen unzähliges Reich, murlige Seelchen, ängstlich und weich, Retl.-t sic deckend der rauschende Busch. Nächtens schleicht um die Herden der Wolf. Massig wie Berge, doch sciedlich und listig Bricht sich das Mamw.-n durch Wälder den Weg, Tulnmo't der Wal sich im lachenden Golf.----------------- ' och kreut sich die Liebe am ruhigen Schein, "-."stört bstck, der Haß in die Schöpfung hinein! nd m - .1 n'-m Ae Well noch zu licht und zu - , - an: Ast 1.', - - - , . M.mct'euch!" nd l.w T. t : Lr i,. . „ r m Berg. — — Und langsam, unbeimlich, da dehnt fich'S und gre'.st Mit weißen Fingern durchs Land, Bis zu Flächen sich'S einr und zu Hügeln fich'S häuft Und die Iliisie verdammt und die Bäume dem " - Und schaurig die Erde umspannt.------------ Eisig heult durch die Oedc der Wind. — Walken beschatten das düstere Reich. - Liebe nur tröstet allgütig und tiud: „Wehret euch! Wehret euch!"---------------- Die Sec liegt still. — Soweit das Auge schaut, Ein Mergcnfunkeln durch den Tau der Gräser Bis fern, wo sieh der schuiuh'gc Gletscher Lairgsam zerfallend an die Felswand lehnt. ???in hiugehaucht ins blaue Firmament Zieht sich ein leises Säulchen Rauch Vom Felsen anfwürlS in die Cavigleit. — Woher der Rauch? Ein Baum vom Blitz ge troffen? Kein Baum stand dort — nur nackter Felsen grinst! Doch das! — Der dunkle Fleck! — Die .Höhtc! Die Höhte! Ja! Und nun regt es sla» auch! Ein Tier? in Vogel? — Weiß sirWt es vom Stein; Roch steht es im Dunkel! noch deckt es der Rauch; Doch jetzt! — Ein Vogel!? DH. nimmermehr! — Rein! .hwchanfgerichtet, freien Gang's, Und die Glieder vom Morgen gedehnt und ge stählt, Fm Auge in Gebet des Dant's . Und die eisernen Züge mit Freude vermählt, Sa tritt er au die Kante hin Und sinktHuS Knie. — Sein Anne wird naß. — Und über ihn beguen sich Liebe und Daß Und küssen dse Stirn mit dem wagenden Sinn. — Aufsicht — der Mensch! Sei» Blick geht weit. — Und strahlend tritt er in seine Zeit. ' 1012. GymunL. Dr. Kocgeler. Drr Mrifche Von Tante Johanna. „Hörst, Mulla," spricht der Oslerhas, „Geh', mach' di g'schwiild bereit, Sollst Eier in die Stodl neinirogen, I selbst hon gor ka Zeit. Die lieben Ostern sein schn do, Geh', bitt dl, Mntla, ziag di o." D' Frau Häsin legt sie eilig on Dos allerbeste G wand, Nim'.nl a, weils jo leicht regnen sannt, Den neichen Schirm in d' Hand. Ackn Bnekl heben'S der gnden Frau Den Korb null Eiern, rot, gelb, blau. „Psit God, ihr Kinder, gebls a Ruh Und schauts sein brav 'n Vätern zu. Grüß God di a, niei lieber Mo», Streng di Veit» Molen net z viel on." „Na, na," sagt der, „und an scheen Graß Den braven Kindern ollen. Mi g'freits, wann ihnen z' Ostern Die Eier recht gut g'folien." Und so is gescheh'n, daß in den Joh-r Der Osterh-as a Frau Häsin u>or. 9er MärchemrsWer. Aus der „Schnabclioetze" von Ferdinand W i t l c n b n n e r. Es war einmal - holt! so darf ich nicht beginnen, sonst glauben die Leute, ich ersäht? ein Märchens »ns ist es aber nicht, sou-»ern eine dein nackten Loben abgoichr-iebene tzejchichte;' leider, leider! - . Ich will also anders beginnen. An einem warmen wunderschönen Jnli-avende saß Seppepl ans dein dicken Aste des einzigen Apfelbanmes, den seine Ellern, arme Kenschlerlente, besaßen. Eigentlich hatte er nur die Mutier; der Vater war angeheiratet. Sein eigentlicher Vater zigeunerte durch die Welt nnd galt als Dorslnmp; Sepperl wußte von ihm nur so viel, daß er nicht zahlen wollte. Der kleine, schlechigenährte blasse Bube mit den zersetzten Kleidern und den großen scheuen Angen zerbiß vor Schmerz die Lippen. Er war trotz des schwächlichen Körpers der Knecht seiner Eltern und da war ihm denn heule ein Mißgeschick zngestvßeu; er trug den vollen Mi.lchknbel ans dein Stalle und hob ihn ans den Herd — da war er ihm entglitten und auf die Füße gefallen. Nun rann die Milch ans dem Boden umher. Die gequetschten nnd zerschnndenen Füßchen schmerzten io sehr, cdaß Sepperl nicht stehen konnte; er flüchtete sich ans den tiefen Ast. Aber der Schmerz war das kleinste; die Furcht, die Furcht! Sepperl lief es wie ein Eisbächlein über den Rücke», als er an seine Mutter dachte. So 'ange Sepperl in sein kleines Leben zn-rinll'ltcken konnte, war er gestraft nnd geschlagen worden, grausam, unbarmherzig. Von Menschenliebe fiel kein matter Schimmer in sein gegnältcs Dasein; was Mensch war, Puffte nnd zerrte an iihm herum; nur die Tipr- waren gut nnd die liebte Sepperl auch mit der ganzen Inbrunst seines kleinen Herzens Aber die Mutter — nein, die liebte Sepperl' nicht. „Sepperl —" rief es da plötzlich schrill über den Rasen. Der kleine Bube erschrak so heftig, daß er sich an den Ast klammern mußte. Nu» kamen die Ellern vom Felde. Sepperl rühr:? sich nicht. Eine Weile blieb es still. Dann kam ein Wiilschrei ans der Küche geflogen. Gleich daraus sprang das derbknochige Weib ans d-w -Keusche und blickte scharf ans. Da Halle sie ihn schon, den armen Buben. „Hundskerl " schrie sie, die Angen Mn !k>. anS dem stark geröteten Gesicht. Mit einem Ruck griff sie nach den sich höher ins Geäst flüchtenden Beinchen und batte Sep Perl herabgezerrt, daß dieser vor Angst nnd Schmerz laut schrie. Aber das Geschrei des hilflosen Kindes fachte nur noch mehr den Zorn des entmenschte» Weibes. Sie schlug auf Sepperl los, was sie konnte und schnitte nick': lange, wohin sie schlug. Das Kind -wimmerte und stehle und eie; alle Heiligen an, aber die Mutter war näher nnd stärtt e wie diese — die Göttlichen haisen rem SePPer! nicht. Der Sliechaler, ein junger, gleichmütig drrinselnnder Mpnsch, trat langsam nähe' nnd zündete sieh seine Pfeife an. „Is schon gnua, is schon gnua —" meinie er lachend, , m>:aßt ihn net völli derschlagn." Endlich ließ die -Wütende Sepperl ans, daß er hinschlua. Aber ihr Rachedurst war noch nicht gestillt. „Heut Nacht spirr i di in'n Sanslnll, daß di die Schwein fressn, wenn's di mögen —" gröhlle sie. Der Bauer kicherte vor sich hin. „Fs eh a San.bna —" witzelte er. Dann gingen sie, Lepper! blieb allein. Er 'konnte sich kaum bewegen; blutige Striemen liefen über feine Haut. Wenn nur der liebe Gott des Weges käme und ihn mitt nehmen würde. Endlich weinte er still vor sich hin. So lag er lang.'. Hunger Halle er nicht. Schon wollte sich tröstender Schlaf einstellen, als die Türe der Keusche aufgerissen wurde. Wieder kam die schreckliche Mutter daher. Die gutmütigen Hänseleien ihres Mannes hatten sie gereizt, ihr Rachcgefühl loderte von neuem ans. Sepperl sah, wie die furchtbaren Augen ihn suchten; er wollte sich - trotz größter Schmerzen davonschleichen. Da war sie schon bei ihm und packte ihn am Arme. „Glaubst, i mach Späß mit dir?" fuhr sie ihn an. „So an schlechten Bnabn, der zu rein nir ans der Welt iS, muß man den Herrn zagen. Wo hast denn dein Vater», du Wechselbalg? Da such ihn drin. Kannst Mist fressen, wannst Hunger Haft." Und mit rohem Stoße warf sie ibn durch die Fntler-türe in den Sautrog und schob den Riegel vor. Nun war der arme Sepperl bei den Schweinen. Aber die Schweine taten Sep-pirl nichts. Sie erhoben nur ein staunendes Gerannze nnd schnnfsellen mit ihren kalken Schnauzen an ihm herum. Die Feinschmecker kannten den Geruch von ScpperlS Kleiderfetzen; sie rochen den Freund'und .beruhigten sich bald. Sepperl war bei ihnen besser geborgen wie bei der Mutter. „Was trcibt denn dei Mnatter alleweil?" Es waren weniger die körperlichen Schmerzen, die Sepperl so überaus weh taten, als das Gefühl tiefster Erniedrigung. Das Kind hat dafür eine ganz deutliche, klare Empfindung. Auch für das Kind gibt es eine Grenze, bis zu welcher die Mißhandlung der Seele vorschreilen darf. Ein Dar-nberhinanS gibt es nicht. Sepperl hotte das deutliche, gebieterische Gefühl: er müsse davonkansen.. Gelange ihm das nicht? so müsse er sterben. ES kastele ihn, einen schweren Kamps,-sich von dieser Heimat losznreißen. Die Futlerscheune, wo -er seine Schlösser gebaut, — der zerlumpte Strohsack im Winkel, wo ex schlief, — der spärliche Grasfleck, aus dem er Tag für Tag die Kuh anpslockle — sie bildeten sein Vaterland. Und nun sollte er es lassen, wahrscheinlich für .immer. Tiefes Weh würgte seine Kehle. Liber er mußte, er mußte. Nndent-iiche Plätte wälzten sich in seinem kleinen Kopse. So brütete er, bis es völlig Nacht war. Durch die Ritze des Füttertroges, in dem er lag, spähte er nach dem Fenster seiner Eltern. Endlich erlosch das Licht. Man'dachte nicht mehr an ihn. Da machte sich Cepverl an die Arbeit. Er tonnte jedes Brett, jeden 'Nagel, jede Lücke seiner Heimat. Er wußte, in der linken oberen Eich- des T Vorschlages, in dem die Schweine sch'iesen, war das Holz angefantt. Hier konnte er sich. Luft schaffen. Er stieg ohne Furcht über die Tiere hinweg nvch der Hinterwand des Gelasses, das inst so hoch war wie er selbst, und vergrub die Hände in das morsche, aübröckelnde Holz. So bcchrle und wübtte er nnabläsüg, bis ine scl-male Lückd entstand. Da zwängte er sich durch; w:' ont es war, daß er jo mager war! Nt'!: w -r' er draußen, in der köstlich frische.i -.'.'--.chtknst. End nun über den Zaun, 'über Wiesen nnd Necker davon. Sepperl wußte nicht, wohin er lief. Aber ec lief wie vom bösen Geiste besessen. Ein l.'idenstiwstlicher Freiheitsdurst war in ihm erwacht; Last nach besserein Leben und Sehnsucht nam 'besseren Menschen. Gewiß, er würde beides finden; er wollte ja auch so brav sein. So ging es nnEr stürmenden Gedanken aller Art dahin, über Wiesen und Felder, durch Hohlweg und Wald. Endlich konnte er nicht mehr; er war todmüde, die Beine schmerzten wie zerschmettert; mit der würzigen Luft der Freiheit meldete sich nagender Hunger. Er spähte umher; das milde Licht des wunderbaren Sternenhimmels ließ ihn alles klar sehe»; da drüben über dem Feldweg begann dichter Wald, dort mußten Beeren sein. Da hinüber! Und Sepperl kroch mehr als er ging, legte sich in öle hochrag-.n den Beeren und aß hastig, was ihm umc die Hände law. — Eine Stunde etwa mochte er so geeist' scn. Ter Moosüoden des Waldes war weid und lockend, die Nachtlnft koste sanft' un> mild, die Sterne glitzerten so freundlich. D> droben wohnte Gott. Er ist das höchste Ws sen, er ist überall nnd sicht alles. Er wm auch ScpperlS Flucht gesehen und sich recht schaffen geärgert haben. Aber dann hat e-anch gesehen, was die Mutter tat. Was e' sich wohl dabei gedacht hat . Sepperl betete vor sich hin und versprach alles wieder gut zu machen; er wollte irgendwo Knecht werden und furchtbar brav sein Wenn er nur nicht zur Mutter zurück nwtste Ta ging ihm ein Stich du..HS Herz. '« halte sein Mühlrad mit dem Hammer .Hause vergessen, der unter dem lebender Brunnen so lustig pochtv. Aber er wollte tuk ein neues schnitzen. Gleich morgen wollte er ansangen . Aber zuerst werde er morger doppelt so lange beten wie sonst. Mitten in diesen Betrachtungen stvrü Sepperl eine lange dunkle Gestalt, die aur dem Walde trat. Es war ein arg zertuMP' tcr, hagerer Mann mit langem Bart und E' nein tüchtigen Knüppel. Sepperl erschrak erst, dann dachte er: den Mann könne vielleicht der liebe Gott stesch'-^ haben — am Ende ist es ein verkleideter Engel oder gar der liebe Gott selbst. HerZ'' hast sagte er: „Gelobt sei Jesus Ehristus." Der Mann wandte überrascht den Kopf-„'Was tnast da, Bua?" Sepperl kante an einer Antwort, darn sagte er leise: „Die Mnatter hat mir gjckasftz i soll mein Vätern snachen —" ES war l^ doch keine Lüge. „Wo is denn der?" „I woaß net." „Wie haßt denn?" „Sepperl —" „Wie denn no?" „I woaß net." „Wo bist Herrn daham?" Sepperl stockte. Was sollte er sagen? Sollte er lügen. Endlich siegte die Wad?' heit. „In der. Griuglkeuschcn —" flüstert* er weinerlich./ Der Mann lachte kurz und bart auf. ^ schaute in die Richtung, wo die Keusche idg. und schlug mit dem Knüppel ins Heidekraut-Daun warf er sich neben Sepperl nied-r iwd stierte lange in den Boden. Er rümpfte einem Entschlüsse. ' > Sepperl ward der schweigende duaki* -Nanu unheimlich. „I bin hungri —" >'-'G" merle er. Der Mann griff, wie in Gedanken, wib tenloS in seine Rocktasche nnd zog ein Brot hervor. „Da hast - " Sepperl sagte sein Vergelts Gott dankbarst, ni Herzen und b'ß lustig draus E-' keil, Krümchen entging ihm. „Hann tnatS mi —" schluchzte der BM-„I bin heul fprtglans'n —" fügte er stoasn^ hinzu. „Hast recht", meinte der Mann Mnatter iS a Länder. Bleibst bei mir." Sepperl nickte heftig. „Glei Hehl?' „Ja, wannil willst. Hab' eh ka Mnaß da Nachtrnh halten. Soll i d-r derzähln?" , „Was denn?" „A G'schicht; a Märchen." „WaS iS denn dös?" ^ „Dös is a G'schicht, die so schön sie net wahr sein Hann." „Geh', der-ähl. Du bist so guat mE Gelt, di' hat der liebe Gott g'jchu'^ , S.Pverl schmiegte sich dicht neben d-m len Mann ins Moos und mnst-wte litbe stn..en lim: F. „Alsdann gib acht. A Bicrtekstund von hier iS a klancr Fluß, der haßt die Rab, und über den führt a Bruckn. Kennst cs eh? Net? Na also. Dort is -der Muß bsondcrs tiaf. Und wo er am tiafsten iS, da iS der Wasserkönig !>ahaut. Der hat a großes Gschlotz." „Im Wasser?" ries Cepperl und riß erstaunt die Augen ans. „Ja freili, wo denn sonst. Ganz weiß iS, Mnz aus Marmel und die Fenster san aus hartem Wasser. Und in der Mittn vom ^schloß is a großmächtigcr Saal, aus lauter ^dld und Edelstein ausbant, da sitzt der Wasserkönig mit sei'n langen weißen Bart laus'n Thron und tunt sane Befehl ansteiln." /„An wen denn?" „Na, halt an die Fürsten und Grafn. Waßt, jeder Bach und jede Quell» hat ihren eigenen Wasserherrn, der wohat da drein unterirdisch und is dein Wasserkönig unteren. Auch die klane Rinn, die bei deiner deuschen ab'schioßf, hat den ihrigen." brpp'.rl icl-ante nn-stäubisi. „stab' ihn nia «'t gsegn." ^ ^ » „Tunm.er Lua. weilst halt schlasst bei der Aachs, st r üluvst marr'finir wach sein und auf-passn, denn die Wafferherrn lassen sie net S«n onschauen, wanu'S mi: ihncre Frauen spazieren gehn." Sepverl drängte weiter. „Und da kvm-wen's alle z'sammen Leim Wasstriönig? Und ^as tans nacha?" „Essen und trink» tan-.-, was Platz hat. Die feinsten Speisen lassen sie n aujlr-agn, ^le nüaßn die Wasser-Herrn von die Bauern ülaininenstehln. Und trinken tan's vielleicht 'a Atas anders wia lPasscr." - l Scpperl wischte sich den Mund. „Und was tans nacha?" „Na, was wevdns denn tan. Tanzen und Dringe» und musizieren, die ganze Nacht, Der dnnkh: hagere Mann lies; ihn fahren. „Jetzt bin i di los —", murmelte er bosrö--digt. si.Hab' eh ka Rn ah g'habt in der .Heimat; alleweil habn'S mi g'mahirt. Für di' is es a besser." ' Auf dem schwarzen Gewässer, zwischen den Pfeilern der Brülle hindurch, schwamm der kleine Körper des toten Sepperl hinab. Man sagt gewöhnlich: jeder Mensch habe einen Schutzengel, das Kind aber zwei.. Die beiden Schutzengel Seppcrls müssen sich wohl verplaudert haben, daß sie sich so gar nicht um ihn kümmerten. Wenn ich nur wüßte, wozu der liebe Gott den Cepperl überhaupt in die Welt gesetzt hat? Das ist eine übertriebene, an den Haaren herbeigezogene Geschichte, werden die Leute sagen. Mit Verlaub, ich muß leider widersprechen. ES ist die einzige Geschichte dieses Buches, die sich wirklich und wahrhaftig zug/tragen hat. Vor zwei Jahren geschah daS, in den vergessenen Landen meiner Heimat. Eine traurige 'Gerichtsverhandlung bildete den Abschluß. -M ANf'- (.Viersilbig.) Ton F. st. Erste und zweite Silbe: Geht morgens auf der Sonuenball, So steht er immer dort. Nun füge noch ein Zeichen ein, So gibt's das c r st e W o r t. Dritte und »irrte Silbe: Das Zweite ist ein flinkes Tier,-E:> wohnt im grünen Wald, Und wenn es wo ein Jäger sieht, Sogleich die Flinte knallt. Das Ganze: Sobald der rauhe Winter schwand Und 's endlich Frühling ward, Die Schar der lieben Kindcrlcin Gar froh des Ganzen harrt. Zur preisberechligien Lösung laden wir unsere geschätzten Abonnenten freundlichst ein. Ms Preis für die richtige Lc setzen wir -st »L. s Kronen aus. Die Lösungen sind franßierk mit vollem Namen und genauer Angabe der Anschrift des Einsenders und Beilage der Milselaufgabe zu senden: An den dstst: Mtsc-lonkel der„Marburger Zeitung" Marburg a. D. ! ' Der Gewinner wird durch das Los ermittelt. j Die Rätselzeilung ist von jetzt ab An jeder zweiten Somrtagsnummsr der „Marburger Zeitung" enthalten. Schlußtag der Einsendungen: Sonntag den 27. April 1919. DeuMe Berge. Dia Borge sind den Göttern heilig; hebe das Haupt und üücte aus aus der aumpsigen Lust, ans den schweren Nebeln, welche über der Gegenwart hängen, ans zu den drei deutschen Gipfeln, welche alle übrigen überragen, aus znnr allen Brauen, an; welchem deutscher Geist dem blldlosen Wodan opferte, auf welchem deutscher Seift den Faust im einigen ....... ^ ^ Streben nach der Lösung der o-.ä.-cl a.r E>aß cs bis an-die Oberslüchn hinan; wurli Menschheit führt; blicke aus zur Ärartbmg, die Blasen aushnpsn'. Äsondcrs, wenn ^ie Stern so schön glitzern wie he-p.t, gchl's ^ unten lunsti umanand." ^ Cepperl seufzte kies.. „Wann ma Lös nnr ^-lttal sehn könnt." Uebcr das Gesicht des Hageren ging ein häßliches Zullen der Befriedigung. „Wannst willst, kannst es schon sehn —" sagte er leise. Sepperl sprang trotz seiner zerschlagenen ^ine vom Boden aus. „I bilt di, zag mirs -W r Hab' nia no kan König g'stgu." Der Mann erhob sich zögernd. „Komm ^>t. Aber stad muaßl sein." And er schlich voraus über Feld und ^iese, dem Rabslnsse zu; Sepperl mit Hopsendem .Herzen hinter chm. Als sie am User des schwarz und lautlos ""hinsließenden Wassers ankamen, legte d-.r ^ann die Finger an den Mnnd, zog die zerrte» Beinkleider empor und stieg in das ^chtc Uscrwasser. Er beugte sich über den ^chtlichei, Spiegel und lauschte. Dann ^nkte m- Sepperl zu sich, der eifrig und be-^st'»n hinter ihm her patschte. --Ne singen nud musizieren schon ^dcr >_« murmelte der Mann. „Hörst cs?" «eppevl lauschte, eine ganze Weile, atem-Z''' „In," sagte er dann mit glücklichem Ee-Iststc. schon!" „Astannst -den Wasscrkönig sehn willst, de».Kops unters Wässer stecken Sepp^i ,at es sofort. Aber prustend tam .^^'ich wieder enispor. "Dummer Bna," greinte der andere; nimst die Augen net nusmachst, kannst wo das alte Gciftesrüslzeug, die „gute Wehr und Waffen" unseres Volkes, neu geschmiedet wurde; blicke auf zum Kpsfhänjer, in welchem die große Zukunst der Stände harrst, in'welcher die Raben nicht mehr stiegen werden, die Stunde, wo „ein Volk geboren wird". — Welch eine andere Nation tan» solche Zergesgipsel ausrocisen? " Ziiute aus den Werken Wilhelm Raabes. ^r?- , > H»' ly»«'. sHä - sHiil ) !k«'' ' ! i ! 'i!a l l I lj'-.L j ü», /Com/»/. MVE/st //7 /s//?s^s/ 1^/6 St/cch //7 ch////c7Lt'so /it/sEw/iZ' emo/."?/?/? eL. Lv /7s.B"6/?§ZASL 2Ü'. §c.st///L'222S L. k«» fk»! st' »»> sHi l ttt! !Äö?, Nt-nl . s iÄLi sckui'' !wv! . lH ! «L> j jK. jn»cm!s.äU,^i «irjj«Lijs1^» r «'.st «st --- y -.v.? Kanoffeln WLW0NS NMer-MeU D doppel-CMssig. nlis Dompratz 21t. Z. Mehrere sl ym ireich 'nx segn." tanchle Cepperl tapfer unter, ^-'-wl kam chm sein Erzähler zu Hilfe. jh^'Eammertc den .Hals de? Kindes und Ae-inen Köpf so lange unter dem lein Lebenszeichen chLc,,. uch gab. Da hatte Sepperl dei gefehen. .- ' - - - Heiteres der .Sei Mpcitz Goldsuch-:- hat sich in eine Unfallversicherung aufnchmen lassen. Ach: Tuge daraus will er schon Geld haben. - „Weicher Art war Ihr Unfall?" fragt man ihn. „Hab ich gebrochen mein Ehrenwort!" Es ist Gesellschaft. Ein Engländer trinkt machend ihres Verlaufes seiner Tischdame zu, ohne dos; sie ihm dankt oder --achtommt. Einige Zeit verstreicht. Endlich sagt er: „Aber gnädige Iran, Sie sind mir jem bereits drei Nachkommen schuldig." Sensation. Mei Baba hat recht g'habt, wia er asagt hat: HiaS, du brauchst net nach. Paris gehn; .mach an Hau.-tnecht in an Hotel und schaug fleiszi d:mch 'd Schlüssellöcher, da siehgsl grod soviel. W a h r e s- G e j ch i ch t ch e n., Ein Gast lässt sich in einem jüdischen Restaurant eine Portion Fisch kommen. Nachdenklich, den Kopf «ns die Hand gestützt, starrt er längere Zeit ans den Teller, bis der Wirt aufmerksam wird und ihn'sragt: „Nu, was machen Se?" - - „Rn, ich unterhalt mich mit dem Fisch." „Wieso?" - „diu, ich Hab ihn gefragt: Was gibt es neues in der Moldau? Hat er mir gesagt: Wos waas; ich, in) bin schon vier Wochen heraus." , ' -r.». ' '"'S' , zu verkaufen. GutSvseWsll-triLg RöK-eiL bei LtötkÄ m AisH.TrzLLA, LSÜLLLAtM Terra Mctzniärr ^'seN. trührr AkabeA« Hotz vtg «eirbc'.-'Lt 1»-.-- W 'iVhLtz, std'!!!'-'-- ikMErrR LS t. Stück .e.ze«Lb-rd.k,rN.->-tr.mmnaiiE -guernde Ve-chäftiqung.' 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'wsu"'''. i ,age Max Macher. 10795 ein Bu. clersen, eine Tauigrrmlm ! !----------------- und mehrere junge Oleander zu Knhmeict', verheiroist. wird aus-vcrtaujeu, Bnuiudulf, Le iibLih '»- gev» mv.GotSverwilltm'.g B rg-sl,atze 10. . 4352 ,u.eie, hos. ' 11512 Berwaudte Srcl--. Jnvirit n»> herzlickilte Ost rgiütze. ckdül -v-msttuielter Herr, 34 Jahre alt jucht Fräuleiu oder Witwe, nich über 28 Jahre, mit Vermögn. betrrsss lwlüiger Ehe kennen z lcrueii. Nicht uonoiue '.'lntriig unter „Ehegtück " au Vw. 1tL2 SUWVSS!WWSSSS8SSSKSWSS8!MW8SMHMWSBI8SSLMTSl4WSU!8A8ZI WW^ZIWr'NSZ' KVSWßLNW-. KVL^dM^MVIP SilWlttSW Ml» IS. M» W- »W«: WMkL ^KHtMWgssLWW? kR«« N««—>!M!M »ÄWm«k se^s Mtt WM'dM'gM' LIsSMbW» KEWBsßL viiQktSon 6. L virsktlou K. Sieg»; -DlblN'N 8 Dllk p-L51-VOK81DD^DXO! „klein ?oI6i 8ie§6 rvUnsellt t'rükliells Ostern". K«ZRM LitWÄL WZ UkKNNVkMB VslL!MONtk»9 clsn 21. kprl! WkvssZ W m V k. M s M L W kkluslk dksvrgr üis ttsnskspvl!«. Seglnn vorm. bnld 10, nuclim. 3 Ub.r. :-: :-: k.lntritt Ircl ». 1«-!. Lin inckisctier lüstwsroiimii von l.uiss vroop in 5 Hlclon iXK 1. !^5si. Der Lensntions-V/eltselllnAer: ^.b 1. ^ni ^GTGGOGGNGG V GGOGGODO OMimoMQG Sm 21, April 1929. MsMcmse „ÄM wssA§K..FiHAZhe" ! Ln Bmmwork mit 6em XVun6ernsken s^rOK cs» und 6er Nestln (X)OO cs) ^Ionnn»!-8(->>Ir»8nr. H!i-Ini>.'t.^ lhrstanMlloiiii^srkeht lür dlnrinir^. für bNse MubZ'Z? werden wWrrnA h§rDü8?MMoH? m ö.BekW.A.Btz. KRfgenVMme^. 2l?'sn!n» » Uhr. TtNürirr ftci lim zchkeichcn Besuch bittet A Niederer. Gistwivlin Ostsr-3ünn- un6 Nontnr.- Vs^ 4, 6 rin6 8 Dtir Vorstellung S. MSscha'» G«st«virrrchaft, Ma.r»nrg, Dvmzafie v. OstsrfyNNMg u. QstSrmorsiAg ab halb 1.0 Uhr pNMMA?«e?«si!os»i Martzttrp, Bnrgplatz A. Diese Woche! Diese Wsch4 lOstkz'moMg GüMbr^ushallr STvkM ! Crf-rhrencr fjZvv«:' k-rMv^nn.i 'iv^ter ynrüWt» LUL ironÄeWM ILrirt- v.r 6 Msle':liül2, 67- Lvli^t nutz vorliki-utt k70ün'Mvkksvos?enso''ett ÜS!' Iisvl,!zrl»knlLt.vr LurWlA.lL 3. 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