?OZtaZa» pML« V IWwvi^ »chrMI»««»,. 1ssMW>A«ig . 0>ichV?««rU»«, »t»«a 4. 7et«ph«» 2» v«z«s»p?«q»; 5>vhote«, m«»alUch VW Z«s»«Ue» . . 21'^ vNlch Post . ... 20-^ /^u«ta«v, monatlich . . . ci»KitN««n»er Via 1 bis 2--» v« v«ft«n»»q ^ it» h«? ^V««» »»»«>»«^7»« ttr S!»v«»t«n tckk «t»»«» ft», e»n««a>»««>i.«»herI>«tG»«» »»«»el««»» »r«I ftchk»q»» lMz»?at»»o»»»Ipn« ti, »«i d«r ^ »li« «, w cs»vl^i»- d«t tii Z»a»eb »»< t»»«««« », d-, « Sr«A w 1^» vet »tte» »«>»»»» «ah«e- 'te^cn. Ar. 43 Ikarwor, Mittwoch den 23. Februar i<>27 S7. Äührg. Gchreckenstage in Schanghai ^zoo Streikende seien hingerichtet worden! A »dauernde Spannung zwischen England und Gswietrußland London, 21. Feber. TaA Berte!digungsko-mitee des Generals Gun-Tschuan-Fang ergreift drastische Maßnahmen gegen die Gtrei-tenden. Laut .,Morningpost" und „Daily vxpreg" sollen etwa 1300 Streikende hinge, richtet worden sein. Ob Sun'Tslh:mn»Fang Verstärkungen von Norden her erlMten wird, ist Luberst sraqlich Es wird vielmehr die Aussnssung gcmcldkt, daft der Machthaber von Schantung einmor» schieren werde, sobald er die MSgliihkeit habe, sich in den Besitz von Schanghai zu setzen. Der Einzug der Kantonesen in Hanqtschau erfolqte itnter groben Freudenkundgebungen der Vevölkerun,^. London, 21. Feber. Ans Schanghai «ird gemeldet, daß t ie Zahl der Streikenden ietzt auf 2ül).yfty geschätzt wird. Die Verteilung der Post ist vollständig eingestellt. Der Streik beschränkt sich allerdingSnur auf die Chinesen ftadt. Die Behiirden haben etwa 20 Streik-slihrer hinrichten lassen; ihre Avpse wurden auf Lanzen durch die Straßen getragen. Die Ruhe ist bisher nicht gestilrt worden. SS gelang, die wesentlichsten BerwaltungS-zweig« fortzuführen. Nach einer späteren Mel dung haben gestern einige Straszenbahnlinien den Z^rkehr wieder aufgenommen. Es 'werden außerdem Versuche gemacht, um die Post, angestellten zur Wiederaufnahme der Arbeit zu bewegen. Der VUlttSrgouverneur von Schanghai, Sao-lschuau-Fang, hat erklärt, daß die Meldungen über die jiingsten militärischen lkrcig Nisse abertrieben seien. Zwei seiner Brigaden sttinden immer noch bei ^ntschau und der größte Teil feiner Truppen bereite -inen hartnäi^gen Widerstand in ^sching vor. Bcr stSrkungen seien iljm anS der Provinz Schantung versprochen worden. London, 20. Fever. „Daily Telegraph" erfähri, die kilrzlichen Beraiungen des Kabinetts Hütten ergeben, daß es nicht zu :inem Abbruch der Beziehungen mit Sowfetruß-lano kommen werde. Die Minister feien jedoch zu dem Schluß gekommen, daß in Moskau ein neuer Protest gegen die Flut englandfeindlicher Propaganda erhoben werden soll. ..Daily Mail" meint, eine solche Warnnng könne leicht das Vorspiel zu einem Abbruch der Beziehungen mit Sowjetrußland sein. London, 21. Feber. „Daily News" meldet aus Schanghai, daß aus die britischen Truppen im englischen Riederlassungsgebiet steine geworfen worden feien. In einem Nundfchreiben der Arbeiter w,^r-den öuberst heftige Angriffe gegen Lun-Tschuan-Fang und England gerichtet. London, 20. Feber. Das Reutersche Biiro meldet aus Hankau: Das Gericht slihrte den Prozeß gegen die Stellvertreter WnpeifnS, die Generale Tschenlschiamu u. Liuizutschim, die seit der Einnahme Wutsch:?ngs im ONo-ber v. I. Geslinfiene der Rordtri^ppen waren, zu Ende. Linyutschin wurde z,un Tode, Tschantschi amnzu einer ^ösldstrafe von Millionen Dollar vsurtei^t. London, 21. Februar. „Times" melden aus Hongkong, dab der Streik in Schanghai die Besorgnisse in Hongkong vermehrt habe. Die Rei^iernng ergreise Vorsichtsmaßnahmen und h.'lbe einen Appell an die britischen Ein-wohner gerichtet, sich den Freiwilligen anzu-schließen. XottnglocttnlSuten fllr die Moskauer Machthaber? erschwert. Ts sind 13.lXX) Schneeschipper mobilisiert worden, um den Schnee wegznschcis' fen. In der Nähe von North Truro im Staate Massachusetts ist ein Schiff untergegangen. Neun Mann der Bef.i^ung sind er» trunken. Der „Wiener Nssgomeinen Zeitung* wird ous Odessa gemeldet: Die gegenwärtig in ganz Rußland stattfindenden Reuwahlen aller Sowjets scheinen einen geradezu katastrophalen Ausgang für die Zukunft der Bolschewistenherrschast nehmen zu wollen. In den Städten sind die Wahlen schon abgeschlossen und haben durch-«egS mit einem „Sieg" der RegierungSbol-schewiken geendet, in dem überall die offi-gielle Kandidatenliste der Stalingruppe durchdrang. Dieselbe wird daher die hi^n und liBheren Sowj, tvertretungen glatt in der ^nd behalten können imd bis auf weiteres anch im Besitze d^r staatlichen Macht blei-Jen. Anders liegt eS in den Dörfern. Dort droht der Bolschewikenherrfchaft eine katastrophale Niederlage« Wie ft^n gemeldet, wurden w zahlreiche» Dörfern die Wahlen von den Behörden fiftiert und anulliert, in Mnderen dauert der Wahlkampf noch an, offi-Dlelle Berichte iiber den Ausgang derselben, ß«d aber bisher nicht erschienen. Dagegen erfährt man avs privaten Onel-An, daß gut 90 Prozent aller DorssowjetS w die Hände antikommnniftischer Bauern gefallen seien, welche die mit den offiziellen W«hlvorschlSg«n in den Dvrftrn ersi^enenen Mommissienen v rfagt ober getötet hatten und Hee eigenen Kandidaten wählten. Möttau D»t bei den diesmalig allgemeinen Sowjet-len einen fürchterlichen Irrtum began-Er setzte f bine Hoffnungen in den DSr-auf die fogenanuten mipoNtifchen Bau-«W», die „Kulaitt", welche noch im Vorjahre w den DorffowfetS die Stütze« der Koomm-Meuherrjchaft darstellte«. Aber gerade diefe sind seither zu den erbittersten Gegnern Moskaus geworden vnd die Gowjetwahlen waren nur das Signal zum Ausbruche eiuer ernsten und weitausgebreiteten Aufstandsbewegung, die in zahlreichen Gegenden Rußlands mit unverminderter Stärke weitertobt. Das Endergebnis dieser Wahlen ist, daß der Kommunismus das Dorf verloren hat und daß sich die Bauern aus seiner Herrschast zu besreien suchen. Was aber ist Rußland ohne Dorf und Bauern? Dieses Endergebnis muß für den Fortbestand der Kommunistenherrschaft Folgen haben ,die nicht abzuschätzen sind und die an-tibolschewistifche Ausstandsbewegung der „KulaN" könnte leicht Mm ersten Totenglok-kenläuten für die Moskauer ^rrschast werden. tlnwetterkatastropl^en in Nordamerika N e W-?) o r k, 21. Februar. In den östlichen Staaten herrschen yegemvärtiy heftige Schneestürme. Der Wind erreicht stellenweife eine Stnndengefchwindigkeit von 80 Kilometern. In New-Vork ist wabreich 18 Stunden Sclinee gefallen. Trei Passanten sind erfroren. Ter Verkehr ist ausserordentlich N c w-V o r f, 20. Februar. In ^''en K'ü-stenWdten in New Jersey und N?:v Cnqland haben Stürme, die von aufzerordentlich hoben Fluten begleitet waren, beträchtlichen Schaden angerichtet. Börsenberichte Zürich, 22. Februar. London 25.22, New-York 5.1V sieben Achtel, Paris 20.3-1;^,Brüssel 72.30, Mailand 22.90. Madrid 87.20. Ko-penhayen 138.00, Amsterdam 206.10, Verlin 123.25, Wien 73.20, Beograd 9.12'^, Prag 15.40, Bukarest 3.12)^, Budapest V0.90. Zagreb, 22. Feber. (Schlnßkurse). London 270—270.80, Newt?ork 50.75—50.95, Paris 223—225, Mailand 219.74—251.71, Zürich 10.94-10.97, Berlin 1318.95^l.'^.')i.v5, Wien S01—804, Prag 108.30-169.10. Zagreb, 22. Feber. (Csfelten^urie). Invc» stitionsanleihe 87—87!«,. Kriegsentschädigung 337-338, LjuH. Kreditbank 150—153, Kroat. Eökomptel»ank 104)^ gemacht, thekarbank 0t>^—H5, PraZtedionn 932- 935, Zucker, Osijek 490—498, Trifailer 410-115, Slavoniia 32^2^, VevLe 135—140, Jugo-dank 103 gemacht. I'elefon 229 lo l?»aptfollsn M.» lia k^r»edtÜ1m V»1I liGick- tum, I«eiä^« unt>eraion geuuldsn. Die überzeugendsten Wirtict^aftsargumünte konnten duiüber nicht binwcgs>elfen, datz den Nachfolgestaaten vor allem die eigene Selbständigkeit und Unabhängigkeit wiclnio rst. Das ist kein Wunder, wie es in kühl rechnenden ökonomi'chen!^öpfen an^sie'aßt wird. Das erste Gebiet jeden organischen LebenS ist die Lebensbebanvtung nno dieser znli'^be wird auch der Verzicht auf jede ?>cailemlich-keit und joden Ln^us, der c:?ie Gefäbrdlmg des Lebens enthalten könnte, begreiflich. Tiefe Einstellung macht es erklärlich, nienn das Mißtrauen mich gegen die Idee Pan-europas gerichtet wir^t», die noch dazu von Wien aus ihren Siegeslauf begonnen kx>t. Zu diesem allgemeinen Grund kommt noch ein spezifisch jugoslawischer. Tie nationale Entwicklung hat hier einen ganz anderen Weg noch zurückzulegen, als dies bei anderen Völkern der Fall ist. Ter spezifisch jugoslawische nationale Gcist ist nocf, nicht g^ an-gereift. Wa? wir beute erleben, ist der Kampf der Stumme, um diesem nationalen Geist je mehr von sich sell'st zu aeben. Ist ein stampf, der geffnhrt wird, um dieson werX'n-den Nationalismus in die Richtung der eigenen Stammespersonlichkeit zu drängen. Ter wichtigste svörderer dieses Nationali^s-mus ist die — allerdings sehr lc'benskräftige — Staatsidee. ??on dem Kampf, den die Stamm« auf dem Rücken der Staaisidee für den werdenden Nationalismus führen, ist das ganze Po-litische Leben erfüllt, jiein Wunder, wenn man hier wenig Sinn für Probleme find<'t, die so ganz abseits ihres Gefühlslel>ens liegen. Man hat zn .s^anse die 5)ände noch vc>l-ler Arbeit, wie sollte man sicli in Anfaabi'n einlassen, 'r»ie für minder wichtig gehalten werden? Es fällt schwer, diefe Auffassung gelten zu lassen. Taf^ die ^xineurovaische Be^vegung mit altosterreichischen Machtbestrebnngen nichts zn tun bat, beweist nicht nur die An-teilnahine Frankreichs, sondern: auch der übrigen Nationalstaaten. Und was die poli-tissb-nationalen Verhältnisse in Iugoilawi^'n betrisft. so kennen anch diele eine Gleichensinteressen einer Nation können an den Grenzen des Staates «icht 5^alt ma-cl?eu. ancb i»iese Interessen nickn t'rpan-siv eingestellt sind, so hängt die ruhige Entwicklung der Gärung dacl) sehr stark von einer günstifttn^ internationalen .s?onstellation ab. Eine solcl>e kann aber nur dnrcb aktive werden. Für ^UjZoila.oieq »» »»» »»H I Europas günstigster Einkaufsplatz! Frühjahrsmesse S.-l2. März * 51000 Aussteller auS 21 Ländern« isoi^on EinkSufer aus 44 Ländern^ tSoo Warengruppen aus sämtlichen! Branche» ! H- ^ Von der Stecknadel Vis zum Last^ kraftwagen! Z Nähere Auskunft erteilen: Ehre»-amtl. Vertreter W. Strohbach, Mari- ist dies umso notwendiiicr, als es nicht nur ein Balkan-, sondern auch ein mitteleuropäischer Staat ist. Dnvck) dicse geo'^raphische Laqe werden nicht nur die Lebensbeoingungen, sondern auch das Sichcrheitsproblem des Staates wc jentlich komplizierter. Auch die Nachöarn nchcn ^chlag-iraft dic unstsuchiqe Lage wcttzinnachen sucht. Militarismus kann aber ein Selbstzweck sein. Entweder dient er der Expansion oder zur Sicherung des Vesihstanldes. Wirksam kann er nur sein, wenn er von dem vermutlichen Gegner nicht übertroffen werden kann. Ist diese Vorausscj.mnst nicht ncsieben, Hann ist loer Militarismus eine politisch und moralisch nicht zu vochtfertisiende Verschwendung. Ein müderer Weg, um fleopolotiiche Nach« teile zu korrigieren, das ist der Weg ;» internationaler r e ch t l i ch e r B i n d u n fl. Das Minus an Politischer Sicherheit kann durch ein Plus an r e ch t l i ch e r Sicherheit ausgeglichen werden. Dieser Weg ver-«spricht mehr Erfolg, weil eine rechtliche Bindung konkrete Sicherheit gewiihrt, während jeder Militarisnnis, selbst der schlagsertigste, erst loie Kraftprobe de? Krieges bestehen mu^. Ein Risiko, dessen Ende nie vorausgeseh!?n werden kann. Die Erwägung rechtlicher Vin-dungen führt aber mit logischer Konsequenz zur Paceuropaidee. Vielleicht ist es nicht so rotte LodensttM Roman von Erich Ebensteln. (Urheberschutz d. Stuttgarter Ronianzentrale C. Ackermann, Stuttgart.) 20 i (Nachdruck verboten.) Bertie wertes Wesen sofort aufgefallen und er hätte es sicher nicht nnr mit der Trauer entschuldigt. ^ Und dann — er uiar ja ihr Bruder nicht! ^eit sie das wus;te. enlpsarld sie eine seltsame Scheu vor ihm. Am nächsten Tage, nln die Mittagsstunde, liesz sich Ingenieur ^)iof;mauit boi Lotte melden. Er ^var feierliä) sckuvarz gekleidet unti -schien sehr bewegt. Der Zniett seines Besuches war, Lotte seiue 5>auid auzutragon. Zwar sei jetzt, wo sie noch so tief in Trauer versunken sehr der Mangel an Erkenntnis, der ^iese paueuropäische Einstellung Hervorries, sondern das Schwergesvicht, welches die hist.iri-ische Idee!des Selbstschutzes nach innen besitzt. Politische Voraussicht bci'tcht aber .gerade darin, daß man sich nicht von unterständli-chen Schwerkräften treiben läßt, sondern selbst aktiv einlgrei'ft un'd handelt, wie es die reale Erkenntnis diktiert. N. L. Vor der Eröffnung der Kreistage Die Politik der oollsparteilichen Majorität in beiden slowenischen Kreisen einheitlich! — Nennung der Kandidaturen fiir die Kreis-vusschllsse. — Dr. Leskooar — Präsident des Kreisausschusses Maribor? Morgen den 23. d. unl 8 Uhr früh treten die vor Monatsfrist gewählten Kreisoer-samnilungen Äer Vevlvaltungskreise Macibor und Ljuibl-jana zunl ersten Male zusammen, um sich zu konstltnieren und die Funktionen der provinziellen Seibstvevwaltlmg zu übernehmen. Wie wir einent EonlmuniquL des Verwaltuugsgerichtshoses für Slowenieil in Celje eutuehnieu, sind die Mandate der in Slowenien gewählten Mitglieder der Kreis-versanunlungeir restlos verifiziert worden, niit Ausnahnte des in Murska Soibota gewählten Franz Hod o 3 ö a k, über gessen Wahl die Erhebungen im Lause sind. C e l j e, Feber. Vorgestern sand hier eine Sitzung des engeren nnd breiteren Ei^ekutivansschnsses der Slowenischen Volkspartci swtt, in der über die Haltung und Taktik der völlsparteilichen Fraktionen in beiden Kreisversammlnng^n beraten wurde. In einer unter Vorsitz des stellvertretenden Präsideuten der Volsspar-tei, Dr. Marko N a t l a ö e n, stattgefunde-nen Sitzung des engeren Ausschusses wurde der Beschluft geifaßt, daß die volksparteilichen Fraktionen sich am Dienstag in Maribor u. Ljubljaua ko«?stitnieren, wobei die Kandidaturen fi'lr die Kreisailsschüsse sowie für tas Präsidium gewählt werden sollen. In der daranfsfolgenden Sitzung des breiteren Ans-schirsses wnrden die nack)stehenden Richtlinien der Majorität aufgestellt: Beide slowenischen Kreisverfammlungen werden, sofern dies mit den bestehenden Gesetzen in Einklang zu bringen ist, einheitlich vorgehen, um die Unifizierung der Selbstverwaltung in Slowenien zu bewerkstelligen. Zu diesem Zwecke wählen beide volkspart'^i-lichen Fraktionen der Kreise Maribor und Ljubljana einen gemeinsamen Exekutivausschutz. Die Diäten der Kreisabgeordneten werden erst nach Uebernahme sämtliiher Z^unktionen durch den Kreisausschutz bestimmt werden. Jeder Kreisansschufj (ähnlich dem einstigen Landesausschutz) setzt sich ans siinf Mitgliedern zusammen. Die volksparteilichen Mehrheitsfraktionen haben daflie zu sorgen, datz der Staat das ehemalige nnbe- wäre, vielleicht nicht der richtige Augenblick, von seinen Hossnungen und Wünsc^n zu sprechen, aber er habe gehört, daß Frau Lobenstreit vielleicht ganz von Erlsbach fortziehen werde, und da habe ihn die Angst gepackt, Lotte könnte vielleicht andere entscheidende Entschlüsse für die Zlukunst fassen usw., kurz, es habe ihm keine Ruhe mehr gelassen und so sei er eben hergefahren, uni sich sein Glück zu slchern. Förmlich erstarrt hörte Lotte zu. Sie sollte heiraten? Diesen sremden Mann, loer ihr jetzt, wo sie zum erstenmal begriff, daß iseine Gefühle, die sie bisher harnilos sür lisbenswüridige Freundschaft genomnien _ Liobe waren, mit jedem Wort serner rückte. Als er endlich schwieg, und sie erwartungs voll anblickte, n>ehrte sie kastig, sast entsetzt ab. Sie sühlte keine Spur von Liebe für ihn, halte Liebe i'lberhnu^t für ?^lödsinn .. . denke gar nicht daran zu heiraten . . . Frau Kalkgräber umarinte sie luMer entzückt. Sie hatte aus Neugier «ein wenig" an der Tür gehorcht . . . „Du nimmst mir das doch nicht übel, Liin'c>. da ich dich doch wie eine ?l1urch die Kursschwankungen verschleiert wurd?. Sir Daniel 5^all hält eine Vermehrun,^ der Anbauflächen für unbediligt eriordellich, ohne aber sagen zu kiinnen, wo folches La?id ' in der nölig^'u !?.ualität und einer dein Ve--dürfn?'5 oittsprechenden Ausdehnung zu finden wäre. Uni ihre Lebenshaltung zu b^'hanv« teu, würden die weißen Nassen M^'if,.'slos ihre Kin^cierzabl einsckiränken, wie ^vir schon sehen, ciber die'e zunehmende Einschränkung wird, auch unter ökonomischem Drufk, nicht sogleich wirksam werden, und die Gefahr liegt in Her Uebersiangsperiode. Ter Gelehrte meint, wir wiirden wahrscheinlich Ne-getarianer werden,, da ma,l mebr Land zur Aufzi'cht von Vieb als fiir (^en7jis'.'-b Jahreil. als sie vor einem Viertcljahrhuudert mit Willis,n Altember aus Arkansas zukaiumentraf. Liebe «uf den ersten Blick suhrte schon nach drei Wocheil zur Ehe. Aber es kaul nicht einmal zur Hochzeitsnacht. Noch während des Hochzeitsschluauses kam der junge Bräutigam mit dem Bruder der Braut in Streit. Nach der damaligen Sitte des Wilden Westens ging man in den Hof hinaus, um die Zache mit Revolvern „ills klare zu bringen". Der Bräutigam wurde bei dem Meinungs- und Kugelaustausch tödlich getroffen ltlld zwei Stunden später tvar Frau Altember Witwe. Knapp ein Jahr dauerte die Witwen;eit der fri'lheren Mif; Bernard, dann heiratete sie eiilell Franf Ferguson, mit deul sie Kiemlich glücklich zu leben schien, d^'nn diese Ehe da^uerte ganze elf Jahre. Dann benwlkte sich aber der Ehebinmlel zuuehmelrd, es kann AU s^Meren Zwistigkeiten, denen das S5)el-dungS-gericht ein Eilde lnachen mußte. DaS unbezähmbare Tenrperameut der ver-fillhrerischen Frau schreckte aber einen Mr. Leonard nicht ab, einige Monate darauf die strcitsi'l6)tiae Georgia zum Standcsnnlt zu führen. Zwei Jahre später bekain der Schei-dunigsrichter wieder zu tuu, ^das Paar liest sich scheiden. Im folgenden Jahr stand unsere ^^ldin abermals im Brant^^hl, ^enn die geschienenen Herzen fanden sich wie'ilr und die Rekordbrecherin wurde znm /.weiten 5l^ale Frau Leonard. Das Gl-',ct nübrte aber kaum ein o. NeS Jahr ,.nd ging dann endlich in die Bruche, da? P^.ir ließ /ich zweiten Male scheiden. Die Reize der sri'cheren Mis; Bernard hhienen lmmer noch eine gewiije All^tehungs- Politi!schen Institut in WilliamStown, Ma., VorträM hielten, als diese pessimistische j»tun» de aus Englml'd kam, anderer Meinung. Die Wirtischaflssachverständigen schickten gleich eine 'berulhigenlde Bodsc^ft aus, des Inhalts, daß Chemiker und Biologen durch Herste! lung synthetischer Nahrung die Welt vor d^'m Hunger bewahren würden. So versichert Dr. Barnard in Chicago, der der optimistisclM ATvschauung ist, daß der Fortschritt in der Fa^ikation synthetischer Lebensmittel schon groß genug isei, uin den Ehelll^kern im Notfall lvie VerivandlllUg von Sonneillicht und Stickstoff der Lilft in Nahrung für Menschen zu erinöglichen. Beruhigende Zilkunftsaussich. ten eröffilet a^lch der Cheiniker John E. Temple: „Es hat keinen Sinn", so nieint er, „sich über die Verschwendung überfllissilier Din^e auszureffen. Nur wenige Elemente im chemischen Sinn, Kohle, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und Phosphor, die in allen Pflanzen vorhanden sind, unnlge, die iul Nieere gefunden werden, sinid lebenswichtig. Sonst kommt es aus nichts an." So wunderbar dies scheint, so ist allch die Herstellung von Gimlmi aus Gaisolin und Seide aus nicht weniger erstaunlich. Vielleicht werden synthetische Früchite und Gelnüse bal^ so gewöhnlich seiil, wie synthetischer Branntwein. Nur ein .stenner wird einst eine chemische Tomate oder eiuen künstlichen Pfirsich von 'cer natürlichen Frucht unterscheiden können." „Das sind Märchen", erklärt dagegen ein anderer Gelehrter, der für Erhaltling iln^erer jetzigen .'^ilfsgliellen eintritt und Aveifel an den „wunderbaren, synthetischen Substanzen" hegt, ulit denen Zauberer uns blenden wollen. So steht Meinung gegen Meinung, doch im ganzen überwiegt die Hoffninig, daß neue und bessere Pro>üuktionsnletho>den in Verbindung mit einer Einschränkung des Bevölke-rungszuwacbses genügen werden, die Zukunft zu sichern. „Der Eßtisch der Welt wird reich bestellt sein, wenn nicht eine völlige We^tmiß-ernte eintritt." R. B. vom Tage klast auszuüben, denn es ^anh sich ein fünftes Opfer, ein gewisser Fred M o rt o n,. Diesmal endete die Ehe indessen zbenso tragisch wie die erste. In einer Smumernacht des Iaihres lL^I fand man nacki vorangejian-genen heftigen Ehezwistigkeiten Morton mit einer Schnszivnnde im Kopfe vor seiaem .Hans?. Die Witwe wurde des Norries ange' -klagt. a>ber in Erniangelu^ig von bilndigen Beweisen sreigelassell. Das Heiraten war ihr ttb?r nlm cinnwl zur zweiten Gestvo'hnheit geworden, sie ver' mahlte sich ulit Nr. 6, einem Herrn F r a n-c i s, der aber schon nach einem Zusanimeu-leben von sieben Monateil genug hatte und sich scheiden ließ. Sechs Monate darallf ließ 'Ich ein gewisser Gibbert Brown von der modernen Circe betören und heiratete sie. Die Ehe dauerte verikiältnismäßifl recht lange, nämlich von l923 bis 19. Juni I92N. 'An diesem Tage fand Ulan ilämlich den Mann Nr. 7 tet mit einer Kugel im Kopfe auf. Diese war vom gleichen Kaliber, wie die, die den Mann Nr. 5 ereilt hatte. Die Untersnchnng ern>ies, daß der Unglückliche int Schlaf die tödliche Kugel empstng. Der Prozeß hat .^mr mit einer Vertagung geschlossen, die Anttage wegen Mordes „im ersten Grad" wurde jc'doch alifrt'chteichalten. Sollte die Mittve Broivn dem (^^^lgen entgehen, so wird sie jedenfalls zeitlebens verhindertwerden, nochmals einen Mann zn.beglücken. t. Verifizierung der Areismandate. Der Venvaltungsgerichtshos in Celje hat die Man dnte sämtlicher in Slowenien geivählten Mitglieder der Kreisparlalnente mit Ails-nahnie des iul Bezirke Mursta Sobota c?e-lvählteu .^-lerru Franz H o lr» a 8 ö e k oeri'i-ziert. lieber lehtereql lverden noch Nachs.ir-'chungen ange'stellt. t. Die älteste ^rau van Wien. Am w. Februar ist in Wiell Frali Deborah L ö -w e n st a m Nl inl 107. Lebensjahr gestorben. t. Mit 122 Iahren gestorben. New- York, Sli. Februar. Wie ails Key-West in Florida gemeüdet wird, starb dort der als ältester Weißer in den Bereinigen Staaten bekannte Michael Cukiuar im Älter von 122 Iahrcll. Zßkk «G ^ t. Exkronprinz Carol wird seinen Vater besuchen? P a r i s, 2l. Feber. Der „Ma-tin" mv^ldet aus Neuilly daß der rumänische Erkroirprinz Carol tatsächlich den .Vtönig von Rumänien besuchen lvolle, doch soll der Besuch keinen politischen Zweck ha^en. Prin^ Carol werde auf Wunsch seiues Ta'.ers nach Siapallo fahren, uin seinen Sohn Michael wioderzuse'hen. Es sei inöglich, daß die Versöhnung iunerhalb der königlichen Fanlilie vielleicht das Vorspiel einer politischeil Wie-derversöhiluug sei. t. Drahtlos photographierte Telegramme. Berlin, 21. Feber. Nach der „Ncontag-Post" werde die Neichspost im Verein nlit der Firina Telesunken schon iil wenigen Tagen den Betrieb einer neuen Art von Tele-graphie c^nfnehnlen, der darin besteht, daß lnan Telegramuie drahtlos von einer Station zur anderen Photographiert. Es sei schon jetzt festzustellen, daß diese Melhl>de der Nachrichtenübermittlung bodentend schnel ler als die der augeirblicklich verwelldeten Maschinen-Telegra^hie sei. t. Der neue italienische N-Bootti^?. N o ln, 21. Feber. In Spezia ist g-'stern ans der Ailsaldo-Werst das el-ste U-Boot des neuesten italienischeil Tanchboottyps von Ztapel gelassen worden. Das U-Boot, das bis zn einer Tiefe von ItX) Meter tauchen kainl, verdrängt 1-1M Toilnen, ist 87 Meter lang und hat sechs Lancierrohre. t. Todessprnng vom (5?!fefturm. Pari ö. 21. Februar, .^^eute uiorgen um Uhr bemerkte ein Polizeiorgan einen Mann, der an dem äußeren Gitterwer? des Eisfeltnr-meS Hinausklettertc und ohne auf die Zurure des Polizisten zu achten, bis zur ziveiten Platforul stieg. Dort zündete er sich eine Zigarette an und versank in lailges Nachi''>.'nken. Unl habb tt Uhr spralig er ill die Tiefe nnd war sofort tot. Den Unglücklichen hat ein Streit Nlit seiner Frau zu dieseul seUsaineil Selb'stulord getrieben. t. Die EvolMionstheorie in Amerika, ^eit ideui berüchtigten „Affenprozeß" von D a y-t o n ist in den Vereinigten Staaten die Frage, ob die CT>olntionMie^orie in öifentli-chcn Schulen gelehrt werden darf, mit immer größerem Eifer erörtert worden. Neuerdings hat das Mgeordnetenhans von Arkansas ein Geseh angenommen, das einen solchelt Unterricht verbietet; der Beschluß erfolgte uut gegen 47 Sliminen, nach'denl eine erste Abstiululun'i resultatlos verlief, worauf zwei Abgeordnete, die zuerst gegen das Gesel^z gestimnit hatten, ihre Meinnng Plötzlich änderten. In den Parlamenten der Staaten New Haulpsliire und Missouri sitld dagl'^gen ä'hnsiche Verlagen in den leiUeil Tagen abgelehnt nwrden. Eine uilbedingte Sicherung der Lebrfreibeit bedeutet dies ab^r noch nicbt; iin Staate Louisiana hat nänllicli der „Schulsuperintendent", nachdem das Stnatsparlament ein Verbot allsdri'l'klich abgelehnt hatte, uuter dem Druck religiöser 5lörperscf>mten von sich aus angeordnet, daß die Enollltionstheorie in den Schulen, worunter auch die voln Staat nntersti'chten Universitäten fallen, nicht gelehrt werden darf. t. Poinrarö nls (!sharleston»Käniz^. Poin-car<; ist ein großer Tänzer vor dein Herrn und hat sich jilngst eine seltsame Wiir!^ ertanzt, und Mar bei dem Ball der ,.Soci6te des Auteurs dramatigues". Er ist hier der Charlestoll-König geivorden. Man erzahlt sich Wuuder vo»l der Eleganz und Le?cl;tia-keit, nrit der Poincar^ trotz seiner Ia>hre noch immer das Parkett bcherrscht nnd es den besten Tän^eril der i'''ng'sten <^',en''raiion gleichtut. Poincare war sckwu seit seber wegen seiner großen t^^eschickliMeit beiui Tanzen ein Liebling der Daiu^'n nnd hat trotz seiller angeirblicklich andereil Sorgen, die ans fi-nanWirtsckmstlicheln nnd politischem Gebiete liegen, noch Zeit, an Bällen der Gesellschaft sich zu beteiligen nnd zu glänzen. Als er zuul C'harleston-.Köilig enlalnlt wnrde, li'ar er oisifellbar nicht sobr erirent s'iber diese neue Würde, aber machte gute Miene zn dem scherzhaften Spiel und ent^o-7 sicli auss schnellste den vielen l^lnch^vünscli^m, die ihul von allcil Seiteil ent>acgenaebracht wnrden. Da er voll den Damen bestiirult wnrde, anch niit ihllen eiilen Charleston zu tanzen, so verließ er schnell den ^aal und begab "ch zn den älteren Herren, wo er bei einein Glase Bier sehr schnell wieder seine nelie Würde vergaß.-Da er sckwn vor Iahren einnlal Walzerköllig war, so hat er jetzt die meisten Tan^w'''»-den Frankreichs inne. K asfenlotterit-Lose und 2>s?5 KriegsentschädigunMente ouf Raten. Zu beziel)en durch Bankgoschäft B e z-j a l. 2270 U<^te Z Kino Ab Diensta>i den 22. 'o. steht ein duräi^ius erstklassiger, hervorrag.'nder Zchiagerfilm auf dem Programm, Ulld zwar: „Der sesche Erzherzog" (Tie 5tamarilla voin .'hnboburger Hose.) Ein herrlichl?s ^piel von Lachen u^iH Wei-ilen, von Liebe ulld Leid, Glück u. Schmerz, s) paclenee Akte. Vier Nauien voil allererstem .Ulang sehen wir in den Hauptrollen: Liane .Haid, Oskar Marion, Ellen .'^türty und Hans Miereildorf. Wir wollen besonders vermerk^nl, daß dieser Film in Tpiel wie Ausstattung unerreicht ist uud im „Uuion"-^tiilo zuiu cr-stenmale für Jugoslawien auf der Lei-nw^nd erscheint. Die gros'.en Erstehnllgslosten waren der Anlaß, daß die Preise uin cin Geringes erhöl>t iverden innßten. Filine voin Wieuer .Hofe ziehen l'^.'kailntlich iiniller; so wird bestiullnt alich dieseiil ein großer Erfolg beichieden seil!. Mail orieiltiere sich dilrch cic ausgeläilgteii Photos! Bis einschließlich Mittwoch selben wir den I'^ievuefilul „Torheiten der heutigen Tage" mit Iosephine Bake r, d?r schönen ^ireo-liii, in 'der Hauptrolle. Es ist ei-'l Filin i.'ou eigenartisier Aufinachiina, mit ^itnatioiien und vikanteil Zzeiieric'n, die iiian iriirklich liicht alle Tage zu sehen bekoniiilt. Eine Revue schöuer Fraiieil. scl^öner !»iörper. iiine sarbeilprächtig^^ Musterkollettioil der rassi-iiicrteslen Toiletten. Wie Uraft nnd Schönheit des Körpers diirch Tnrncil geivonnen tvi^rdeil, ivird iil vielen Beispielen gez.'izt. Cliarleston. der Vieliimstrittelie. und Bor iin Filiil — eiu bilntes Geinisch,' überbaiivt, das in Natnrsarbe-deulender Schlager über die Leinwand, und zwar: „Die Flucht auf der Trojka" lnit Wladiinir Garc^aroiv und Marcella Al-bani, dein schönstell Fillnpaar Eiiropas. in den .Hauptrollen. Ein Filin von allerstärl'ter Haildlnng nnd großartiger Ausstattung, der laut Berichten lnaßqebell'der Ql>ellen hinter denl „.''turier des Zaren" keinesiliegs zurückbleibt. Zpaunellldes russisches Milieu! —— Das Abenteuer der Dichterin —ap— Paris, Mitte Feber. Zivei große Dichteriilnen Fra?ikreichs sind Franen aus deil arbeitenden Ständen der Natioii: Marie A it 'o o x, die noch heute den Beri's eiuer Nälnrin aiisnbt nild nebenher ivundervolle Roinane schreib!, und Marc^'lle V l o li r, Inhaberin von drei Concourt-Preiseil nnd Midinette in einein Hntge'chäft. Dieser letzteren paisierte iin vergang.?nen .Herbst ein nierkioürdic^es Al'enlener. das ailf ein Haar znr traai'ck'en 5eite hin imgebo-gen worden iväre. Der Verleaer hatte für den letzten Roinan ..Maria Magdialena" das Garantiehonorar aus^ezablt, 'nnd Marcelle Viour besäilon. ihre wolver'tienleil F^'rien — auf den Laildstras'.en Fraulreichs zii verleben. Zu die'ein Ende laiiste sie einen nicht allzugroßen Wohiiwagen nebit einein MailÜii'r, richtete siäi ein nnd ^og in der ..roiilotte" von Provinz zn Proviii^; eine glänzende (^legen heit. Erlelniisse aller Ait ^ir Roinanen ?u saulnleln! Nacl) allerlei Wecl'iselsällen gelangte die juilge Dicbtev'n i'ach de,n kleinen Orte Cogn'.i, der deii F!'i'''i-si^n '.'in.'n ansgezcichileten Bierkäse bekannt ist. Alls die-senl oiter jeiu'in Grunde be'cl)loß sie. hier längeren Aufenthalt zu nebnlen, ilii«d richtete sich in nöss'st."- ^es Dorfes bänslich t'n. Aber bereits in der ersten Nacht lonrde die Idylle rallh uilterbrochen. Es lnoc!'te le.ien Mitternacht sein, da weck'"" "i'tel" lerin lärntvolle Rufe und Verwünschungen » äÄ do« Ht.-bruar vm Lhre Keme Wohmmg henM. Sle blickte hinaus, da sah sie wohl fünfzig BQuern nebst ieiniven Weibern, alle mit Laternen, hie und da einer sogar mÄ einem >oerben Knüttel. Ms fie die wnye Frau am Fenster s'ttc gestohlen hatte; sie ließen sich zum „Gefängnis" fü'hren und alles klarte sich auf. Immerhin mußte Marcelle Viou; den Ziegenschuden ersetzen, weil nach der Logik der Bauern ihre ?lnwcsenheit sie verhindert habe, nach dem wahren Dieb zu fahnden. Nachrichten aus Marlbof m. Todesfall. längerem Leiden verschied gestern früh der Privatbeantte Herr Rudolf H o f f e r im schönsten Mannesal-ter von 27 Ji^hren. Der Verstorbene erfreute sich infolge seines biederen und rechtschaffenen Wesens in Freundes« und Bekannten-treifen großer Beliebtheit. Friede seiner Gliche! T^er schwergetrolfenen Emilie unser innigstes Beileid! ni. Todesfall. Gestern verschied nach schwerem Leiden Frau Iosefine S t u p a n. gob. Zisej. Die Verstorbene, eine vorbildliche Mnt-ter, Gattin und Hausfran. wird morgen Mitt woch um halb 17 Uhr am städtischen Friedhose in Pobrexje zur letzten Ruhe bestattet. R. i. P. Den sckiwergetroffenen Hinterbliebenen unser innigstes Beileid! m. Berlobun«. Am 20. d. verli^^bte sich Herr Georg D r a g o v i L, Privatll'eamter in Ljnbljana, mit Frl- Fanny N am or » aus Maribor. Unsere l)erzlichsten Glückwünsche! m. Zur Eröffnungssitzung des Kreistai^es. Wie wir an zuständiger Stelle erfahren, wird morgen NM 8 Uhr friih gelegentlich d<'r Eröffnungssitzung des Z^reistages im Tch'.vur-gerichtSsaale mit Rücksicht auf den Raummangel nur ein kleines PMikum niit Eintrittskarten eingelassen werden. Der 'Ordnung halber wer^den die Abgeordneten den Eingang in der Sodna ulica benützen, während das Plüblikmn durch den .Haupteinging Einlaß fiwden soll. m. BoltsuniversitSt. Es wird neuerlich auf den Beethoven-Abend der Gcazer Urania, der am 25. d- im großen Ltasinosaale stattfindet, aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung k^eutet hinsichtlich der Zusammenstellung des Programme? für Maribor etwas Außergewöhnliches. - m. Die Schwurgenchtsfession beszinnt am 7. März. Ausgeschrieben sind die nacsisteh-.'n-den Verhandlungen: 7. Mörz: Nnpert D o k Totschlag; Ti's)omir Milokeviö, Defraudation; 8. März: Franz P e r 8, Diebstahl, Mord uni> Amtsehrenlbelei^öignng; N. Mörz: Anton 5k o c m u t und Magdalena B u z e m, Dieibsdahl. m. Freie Wohnungen. Das erstinstanzliche Wohnungsgericht schreibt folgende freie Wohnungen aus: Dravfka ulica 15, I. Stock, 1 Zimmer, Küche nnd Zilgeliör vom Mieter Josef F i e d l e r; Mlinska ulica 2!» im Hofe, 1 Zimmer, sN'iche nnd Zugehör vonr Akieter Martin V e s e l k o; Stndenci, Sloin^so'^ia ulica 5, Dachwolinuni^, I Zimmer, ^tüche und Zugehör vom Mieter Alois L n c; Studenci Erjalx'eva ulica !, Dack7.l'osinung, l Zimmer, ^üche und Zngehör vom Mieter ^Dan B i -l a s: Te,^no Parterre, 1 Ziiiuner, Küche nnd Zugl-Hör vom Mieter Josef Koro 8 e c. Die Gesuche sinar: Dienstag, den 1. März ein Kurs in, Vere-deln der Obst^iäu-me; M i ttw o ch, den 2. März ein Kurs im Manzen, Dün-gen und Lic^'ten der Obstbäume^ Montag, den 7. März aberinals Maribor, 22. Febrnar. ein .Kurs im Veredeln der Obstbäume. Der Unterricht erfolgt theoretisch und praktisch täglich von 9—12 und von 14—16 Uhr. Es liegt im Interesse der Obstzüchter selbst, diesen Lkursen beizuwohnen. m. Die grlindende Gelieralvers^mmlung der Zentral-SchÄtzengescllfchaft findet F r ei -t a g, den 25. Feder l. I. u>n 20 Uhr im Saale der Restanration „Pri ^^a>nkorcu",,Go-sposka ulica, statt. Freunde des Schützensportes sind wiMommeil. m. Unnötige Bestcmpelnng. Zahlreiche Arbeitgeber und — Nehnier bi'stempeln ihre Eingalben an das Kreisamt für ArbeitSiier-sicherung oder an das Zcntralaint. Dies erscheint i'lberflüssig, da nach ^ 18V des Gesetzes i'lbcr die Arbeiterversichcvlnlg die Gesuche von allen Taren befreit sind. m. Autobus-Unfall. Heute um zirka!) !1hr vormittags wollte der auf der Strecke Maribor—Dravograd verkehrende Autobus bei Selnica einoni Fuhrwerk ausweichen. Der Wagen, in dem sich 5 Personen befanden, wurde an der steil hängenden Straßenböschung infolge Glatteises aus dem Gleichgewicht gc«bracht und blieb nach ein?naligem Ueberschlagen iin Graben liegen. Dchei erlitten zwei Insassen ganz geringfirgigc schürf wull>k>en. alle übrigen kamen zinn Glück mit dem Schrecken davon. Der Wagen wurde nur unempfindlich beschädigt. Den: Unfall 'ielen die Fenfterscheiben zum Opfer. Die beiden vorderen Kotflügel wurden ziemlich verbogen. m. Religiöser Wahn. Vorgestern nach mit tag? begann eine Fran in der Franziskaner, kirche zn Predigen und laut zu beten. Die Bedauernsiyerte m,tßte mit Hik'e von Wachmännern ans der K irchs' getragen mid von der Rettungsabteilnng abgeführt wer-öen. m. Der Fanst^-Film. Mit Rücksicht auf den unter obigem Titel in der letzten Sonntagsnummer veröffentlichten Artikel lagt der Besitzer des Bnrg-Kinos, Herr G n st i n Wert auf die Feststellung, daß der Mißbralich deS Namens Goethe bei dem Faust-Film schon von der Film-Berleiih-Gesellfcbaft ausgeht u ihn daher in dieser Hinsicht keine Schuld trifft. m. „Auto-UnfaS." Im Zusamuienhange ttnt dieser unserer' gestrigen Notiz werden wir von einem Passagier des betrefs<'nden Autos ersucht, festzustellen, daß das Auto 'die Stolna ulica mit einer Gesch-ivindigkeit von nur ca. 7—8 kni passierte nnd das vors^,rifts inäßige Signal gegeben si-abe, bevor es die Ecke passieren wollte. Jedenfalls wird erit die Untersuchung den genanen Sachverhalt erge- l^'N. ln. Der Narrenturm am Faschinl-'- ukstag bei der Rapid-Redoute dürfte die Sensation unseres Karnevals merden. lieber d'' ande-rell großen Ueberraschungen werden wir noch <>erich!en. Wer vielleicht ans Versehen keine Einladung erhalten hat. möge dies entschick-digen lnld sich dieselben in der Musikalienhandlung H ö f e r abholen, woselbst auch der ^arlenvorverkauf stattfindet. Für Mit. glieder gilt die Mitgliedttarte als Einla-'dung. » m. Wetterbericht. .Maribor, 22. Fi-ber 8 Uhr frilh: Luftdruck 7^35, Thermohygroskop 751, Temperatur — 2.5 C, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag —. * Klub Palais de Danse; Revue der schönen Frauen. 2011 Bücherschau b. Wunder der Heimat. Drei Erzählungen von Mathes N i t s ch. Buchschmuck von K. A. W i l k e. 76 Seiten. Preis geb. S 3.—. RM. 2.-; kart. S 2.4«, RM. 1.60. (Oesterreichischer Bundesverlag für Unterricht, Wissenschaft vn^ Kunst, Wien und L-lv^ig). D^ burgenlärtdisä^n Dichter erzählt eine seltsame volkstümliche Redensart die Ge-sch-ilhte von Freud und Lebd, Armut und Not des Schneiders' von Illmitz, in dessen armseligem Heim sich das Unglück häu-ft, bis er endlich, vom Wahnsinn umnachtet, feine hungermüden Kinder tötet.' Die Gescbichte der „Drei Achren" gestaltet das Schicksal einer Frau. Das heillzische Heimat,närchen endlich erzählt von zwei, jungen Menschen, dt« der Fluch der bösen Here vom Lebzelterberg schiver versolgt, die sich aber doch nach langen Leiden und Prüfungen finden. DoSswlrtfchast Gründende Generalversammlung der staatlichen Gewerbeban? Vergangenen Sonntag vormittags fanid in Beograd die gründende Generalversammlung der Aktionäre der Staatlihnten der Versammlung ca. 2000 Aktionäre bei. Aus Ljnbljana wareil die Herren Engelbert Franchetti uird Dr. P l e ß erschienen. Die Versammlung eröffnete der Obmann des vorbereitenden Ausschusses Herr Milan S t o j a n o v i der Präses der Gewerbekammer in Beograd. Bei den daraufsolgen-den Wahlen wurde Herr Milan StojanoviL zum Präsidenten, Herr Milan Ramu 8 eak ans Zagreb und Herr Franchetti aus Ljubljana zu Vizepräsidenten gewählt. Hierauf wurden noch die Wahlen in den Vcrwaltnngsansschuß für die Zentrale in Beograd und für die Filiale in Zagreb durchgeDhrt. Das Skrutinium der Stimnien währte big spät in die Nacht hinein, sodaß das Wahlergebnis erst im Laufe des heutigen oder morgigen Tages bekannt gegeben werden wird. Von grober Bedeutung für Slowenien ist der Veschluft der Generalversammlung, wonach mit Rückficht auf die Tatfache, daß daS gesamte Aktienkapital bereits eingezahlt wurde, alle in den Statuten vorgesehenen Filialen und Expositnren sofort Fu errichten sind. Den diesbeztiglichen Antrag stellte Herr Dr. P l e b aus Ljubljana. Zugoslawischer SetrekdemarN A. S. Zagreb, 21. Feber. In dieser Berichtswoche ergaben sich auf dem Getreidemarkte keine nennenÄverten Veränderungen. Die Geschäfte bewegen sich in engen Nahmen und sind hauptsächlich auf das I n l a n d s g e s ch ä s t beschränkt. In W e i z e n sind die Umsätze gering, da die heimischen MMlen sich größerer Kaustä-tig'keit mit Rücksicht auf den fchleppenden Mnen war, ist vollkommen verstuinn,t, ja zum Teil sind Stornos für vom Auslande getätigte Termin-sck)lüsse eingelaufen. H a f e r und G e r -st c fowie Kleie sind unverändert fest. Auf der heutigen Zagreber Warenbörse wurden folgende Preist notiert : Wintergerste 63 Vg schnür 210 bis 220, BaLka-Hafer 180 bis 185, bosnischer Haser 180 bis 185, slawonischcr Haser 185 bis 190, Banaler Mais IM bis 162, Baökaer 160 bis 162, stürmischer 160 bis 165, syrmischer Dörrmais 170, März-, April-, Mailieferung 170 bis 172.5z<), März-, April-, Mai-, Iunilieserung 172.510 bis 175, Ci«lquantin 220 bis 230 Dinar. Die Tarationen der übrigen Artikel blieben gegenüber der Vonvoche unverändert. X Schroffer Kursausstieg der Danlea. Attien. Die Mtien der Danica d. d., die be-reits seit einiger Zeit auf Grund Bndapester Käufe von 72 anf 85 stiegen, wurden auf der gestrigen Zagreber Börse von vielen Seiten stürmisch gefragt und ihr Kurs anf 120 Vi« 1^5 getrieben. Wie ihr Korrespondent erfährt, ist diese Kurssteigerung mis die Valo, rdsierungsabsichteil des Unternehmens, auf die beabsichtigte Erhöhung des Aktlenkapitals so« wie mit Transaktien in Zusammenhang zu bringen, bei 'denen eine holländische Grtlp-pe hervorragend beteiligt ist. Außerdem diürften die in Paris jetzt stattfindenden Verhandlungen der internationalen Kunstdünger industrie, die eine gemeinsame Propaganda Kum Inhalt haben, und an der sich Vertreter der italienifchen, deutschen, tschechoslowakischen und jugoslawischen Kunstd^ngerindu-strie beteiligen, gleicherweise günstig auf die Kursgestaltung des Papiers wirken. In informierten Kreisen glaubt man, daß die KurS-bewegintg der Danica-Aktien mit der gestrigen Alrswärtsbewegung nicht zum Stillstand geko-mmen ist. X Unser Notenumlauf hat sich in der zweiten Woche des laufenden Monates um 130 Millionen auf 5444.6 Millionen Dinar vermindert. Theater und Kunst Natlonaltkeater in Maribor Revertolre Dienstag, den 22. Februar um 20 Uhr: „Det Orlow". Gastspiel der Frau Mitrovis. Mittwoch den 23. d. um 20 Uhr: „Kmnera-den", Ab. C., Coupons. Donaerstag ven 24. d. um 20 Uhr: „Der Zi. geunerbaron", Ab. A, EouponS. -s- „Kameraden" nur noch zweimal aus unserer Bühne! Wir machen auf die herrli- che Komödie „Kameraden" aufmerkfam, nur noch zweimal zur Auifführung IlMßt. Die Grazer „Urania" Au ihrem erste« Austreten in der hiesig« Volksuniverfitiit, gelegentlich des zweiteu VeethooenabendS, am 26. d. M. Im folgenden fei eine kurze Uebersicht über die Gebiete gegeben, welche sich die Tätigkeit diefes Bylksbildungsinstitutes, dag im Jahre 1919 gegründet wuröe, erstreckte. Es sind dies: 1. Sprach-, Lehr- und Haud-fertigkeitskurse; 2. Volkstümlich-wisienschaft. liche Einzelvorträge; 3. Kunstpflege; 4. Schüler- unil» Kinderveranstaltungen; 5. Vis-seetschaftliche Filmvorführungen; S. AuM^ lungen; 7. Wissenschaftliche Führungen; 8 Studienreifen; 9. Teilnahme an voltsbildne.' tischen Tagungen; 10. Verlag von Denkschrif ten und Lehrbehelfen. Ueber die Ku n st.p f l e g.e, die unS zu-nächst interessiert, erfahren wir folgendes: Vom Grundgedanken.ausgehend, daß Bil-dlmgsarbeit sich nicht allein mtf Wlsfensver-Mehrung wenden darf, son!l«rn in der ^l^e des Schönen eine notwendige Ergänzung sinden muß, wird neben der Kurstätigkeit und den wissenschaftlichen Vorträgen auch der Kunst, besonders der M u s i k und wr schönen Literatur entsprechc,ider Raum gewährt. Der ethische Wert ernster Kunstpflege steht allzufchr über allem Zweifel, als dah es einer besonderen Rechtsertig-ung bedürfte, weshalb sie mit allem Ernste betrieben wirid. Die künstlerische Leitung sieht es als ih-e vornehms^ Pfticht an, den strengsten Maß-stab an die Zusammenstelliung der künstlerischen Abende ^ die höchsten Anforderungen an das Köinlen der Ausführenden zu stellen. Besondere Pflege erfahren Abende mit gemischtemProgramm, die sich einer außergewöhnttchen Beliebtheit erfreuen. (Der hiesige .Atlturabend wird ein Bild einer solc^n Veranstaltung geben). Zur Verdeutlichnna'und' Verldbe^i^iiung Gesagten werden MuAkvertr««. EHSre. «v- » NiMviet K»in 22. H zitativnen, Melodramen, bruchstückartlge sze« Aufführungen u. a. m. «mgefugt. Der tmf diesem Wege erzieUe Erfolg, sowohl in Graz, als auch in der Provinz, ermuntert zu unentwegter Weiterarbeit. Für Aufführungen in größerem Ztil wird die Mtari^it von nrustkalifchen Vereinen und Körperschaften gewonnen. Die Hochftauf-führungszahl, die ein derartiger Abens nlit gemifchtem Programm bisher erreichte, il?vr 30. (Inbegriffen die Veranstaltungen in der Proving.) Au einer Zeit, als das Aonzcrtleben fast volkommen darniei>crlag, erwarb sich das von der Urania gegrilndete Streichquartett unbestritten hohe Berdienste um die Pflege klassischer und moderner Kammermusi?.. Dassels blickte lim Ja>hre1924) Mf eine Gesamtzahl von 160 Aufführungen, in Graz und «nswilrts, zurück. In reiben Kammermusik« abenden. aber auch mitwirkend bei Abenden, die lmdere Vorträge enthielten, hat das Quartett als solches konzertiert oder unter Heranziehung bervoTragenider Pianisten und anderer Künstler lehrreiche musikalische Münde geboten. Um auch 'Hos Interesse für ^e allgemeine Musikpflege wack) zu erhalten und die Hausmusik zu fördern, unterlmlt die Aachalt eine eigene Chorschule für Frauen und veranstaltet Kur^e ans Laute- und Wtarrespiel, sowie auch solche sür Bolks-liedergesang für Frauen, Männer und Kinder. Infolge des groben Aufschwunges seit dem Bestehen, macht sich heiNe mehr als je der Mangel eines eigenen Heimes gelti^nd. Die Vorbereitungen zur Erwerbung cines solck-'.n sind im Gange. (Aus dem Alma na ch !Y2i). Sport Die Weltmelfierfchaf' d r Dtimen im SwtUnftiouftn Die Wienerin Fra« Herum Jarosz-Szabo geschlagen! Als letzte der diesjährigen internationalen Eis-Kunstlauf-Meisterschaiften wutde Samstag und Sonntag in O s l o die Weltmei-starscha.ft der Dainen in Eiskunstlaufe» aus' getragen. Die Veranstaltung brachte die ü-bermfchende und. wie es in den bisherigen eingelaufenen Berichten heißt, unverdiente Niederlage der fünfinaligen Weltmeifterin, der Wienerin Frau Herma I ar o s z -Szabo durch die Norwegerin Frl. tzen« nie S o n j a. Die Wienerin war in der Mr- und in den Pflichworführungen einwandfrei befser, fand aber Preisrichter, die es mit der Unparteilichkeit nicht genau nahmen. Der Wiener Preisrichter Dr. M ü l-l e r hat gegen die Entscheidung Protest eingelegt. Das Resultat lautet: 1. Frl. Hennie Sonja. Pla^ziffer 7, Punkte 369, 576: 2. Frau IaroSz-Szabo (Wien) 8, 364, ü-w; Ä.'Frau S i m onf en (^rwegen) 17, 301. 25; 4. Frau Br ockhöff (Berlin) !6. A», 15. : M. V. In der gestrigen Sitznng wurden s die Termine für die Fußballmeisterschaft wie für die Pokalspiele mtsgelöst. Die Termine bringen wir wegen Platznvangels erst morgen zur Verösftntlichung. : Generalversammlung deS T.S.A. Mer-kur. S o n n t a g, den 27. d. uln 9 Uhr findet im rückwärtigen Saale der Restauration H a l b w i d l die ordentliche Gene-ralversanNi^lung des T.S.K. Merkur mit folgender Tagesordnung statt: Berichte der Funktionäre, Neuwshlen, All>fälliges. Sollte die Generalverfammlung zur angesagten Stunde nicht beschlußfähig sein, findet eine Stunde später eine neue statt. : G.B. Rapid. Die Vereinsleitung fordert alle Mitglieder auf, sich an der Beerdigung ihres allKtt>frü>h dahingegangenen Mitgliedes Herrn Rndol!f Hoffer recht zahlreich zu beteiligen. Die Beerdigung findet morgen Mittwoch um halb 16 Uhr am Stadtfriedhofe in Pobreije statt. : B.G.K. — Eoneordia 1:V. Der bekannte Beograder Sp'ortTlich B.S.K, gastierte am Sonntaig in Zagreb. Das Spiel gegen „Eon-cordia" brachte ihn, mit 1:0 einen knappen Sieg. : G.K. Derby (Zagreb) in Veograd. Der Za greber Sportklub „Derby" weilte Samstag n. Sonntag in Bevsirad. Am ersten Tage besiegte er „Jedinstvo" mit 3:2, am Metten Tage wurde er aber vonl ExstaatSmeister „Jugo-slavia" mit 2:1 geschlagen. : Das Landerspiel Italien — Tschechoslowakei. weis ^ am Sonntag im Mailand vor 30.000 Zuschauern ausgetragen wurde, blieb nach interessantem Kampf mit 2:2 (1:2) unentschieden. : Berlin—Paris 5^. Dieses schon mit grSf;tem Interesse erwartete Städtespiel brach te einen überlegenen Steg der Berliner. Das Wettspiel wurde in Verlin ausgetragen. : Sin neuer HÄenweltrekord. HoffS geifä-hrliHster Konkurrent Carr erreichte in Newyork bei dem .^^allenmcetiin'g im Stabhochsprung die Marke 4.20 und verbesserte damit den von Ho-ff gehaltenen tzallcmveltre-tord. - ' ' ' : Grazer Futzball. Die Käinpse um den Kaiserhof-Pokal haben am Sonntag begonnen. „S^'urnl" besiegte „Rapid" nlit 2:1 und K.A.K, konnte über „Kastell" mit 1:0 einen knappen Sieg feiern. : Wiener Fuhbnll. Verffangelien Sonntag gelangte ein einziges MeisterschaftÄvettspicl, und zwar zwischen „Slovan" nnd „Hatoah" zur Austraguna-, ersterer behielt mit 2:1 die Obevhand. — Die zweite Cup>^HauPtrunde zeitiiito folgende Spiele: Stmmering— 1:1, B.A.C.—Sportklub 4:1,.?rdmira—Hertha 6:1, Rapid—?lkademia 4:0. : Budapester Meisterschaft. Die gr5s,te Ue-berraschuttg in der Meisterschaft der Saiion brachte am Sonntag der Sieg „Sarbarias" scher „Hungaria" niit 1:0. : Maloney schlügt Delancy. N.'wyork, 19. Feber. Au dem Zehnrundenau.'scheidunzs-kampf für die Herausforderunj? des jehig^'n Schwergewichtsmeisters Tunney errang ge- VG>'Iv. Butter, k^rsu Josekine Ztupsn, sed. 2i5ej ^ontsx, äen21. k^etiruar nsck Isnß^em I^eiäen in ein besseres jenseits gb^uderuken. Das Ke^rSdms kinäet ^ittv/ock clen 23. k^ebruar um kslb 17 l^kr SM Ltgätkrieclkole in ?cit)seZje stAtt. SM 22. k^ebrusr 1927. -SS» vle trauemclvn ttintvtdiledenen. stern.abends vor etwa 20 000 Zuschauern, die den Madison Lquare gedrängt füllten, Jim Maloney einen Punktsieg über den der-zeÄigen .Halbsck)wergburg OL) im Frei-stillischwimmen über 500 Meter war von vollem Erfolge begleitet. Es gelang Neitzol im Magdeburger WilhelmsbaÄ den von .Heinrich (Leipzig) im November vorigen Jahres auifgestellten deutschen Rekord von 6:50,4 unt eine haTe Sekunde auf 6:W,9 zu verbessern. Nachrichten aus Lelje Schadenfeuer E e l j e, 22. Fl?ber. Heute uim 3 Uhr früh brach im Wol^nge-bäude des Herru Josef K i r b i s ch in der Nähe des Allg. Krankenhauses ein D a ch-bodeufeuer aus, welches blitzschnell ,lm sich griff und binnen einiger Minuten v Dach Wohnungen einäscherte. Der Schaden ist beträchtlich. Die Feuerwehr war sofort zur Stelle und bemühte sich aufopferungsvoll, zu retten, was es zu retten gab. Wintersport E e l j e, 21. Feb.?r. Das winterliche Leben und Treiben bei der „Cillier .Hütte" unter dem Dost gestaltet sich Heuer recht lebhaft. Die bisl^erisie Besucherzahl von Neujahr an beläuft sich bereits auf 400 Personen. Während der Südabhang in der Nähe der Hütte schon längere Zeit schneefrei ist, eignet sich der schneebedeckte Noi^bhang noch ganz gut zum Wintersport. Am Sonntag fand in der Nälve der Hütte ein Skiwettifaliren statt. Die zuerst bestimnUe Li. nie Svetina — Dostabliang — Stadtivald (12 Kilometer) musjt'.^ wegen teilweise nn^iün-stigen Terrains ans 5 Kilometer ab^^ekürzt werden. Von den 12 Zkifahrern (I0 Studenten, 1 Senior und 1 Junior) langte der delsichüler Herr M a li ö in 2Y'S Minuten als erster am Ziele an. Die .Cillier Hii.te" be'ucheu jeden Sonntag zn 30 bis 40 Ski-fahrer. c. Todesfall. Am Frc'itag verschied in tZelje Fran Amalie N o i n i ö, l^^attin des Maler-gesiilfen Adolf Rojni?! rvid Mutter dreier! Kinder. Friede ihrer Wche! I c. Schweres Ungliick bei einer Theatervor« stellung. Am Sonntag den 20. d. nin halb 16 Uhr fmtd im „Narodni dom" eine Vorst.'!-, lung der !irek-^^ugend statt. Anf^iefuhrt wurde das Volksstllck „Die Greiizer" oder .,Das unschuldige Opfer". Im ersten Akte ?am es zu einem schweren Unglück. Der Dileitmit D-, der einen Räuber hätte erschießen sollen, hantierte so ungeschickt mit dem Gewehre, das; er ihn gerade in das Auge tras. Die Bor stellung wurde sofort unterbrochen und der Saal geräumt. Der schwerverwundete Diltt-tant Karl o l o b aus l^aberse wurde ins hiesige Krankenhaus iwerführt. Bei dem Unglück hat. er ein Auge verloren. Am Montag wurde er ins Krankenhaus nach Ljublj.ina gebracht. c. Eine neue Blechmusik in Celje. Der hiesige Musikverein (Godbeno dru8tvo) gedenkt, in absehbarer Zeit eine Blechmusik zu grün-den. Die meisten Instrumente si.,ld bereits gut besetzt. Die Gründung einer guten Blechmusik wäre jedenfalls zu bel^riißen. c. Pulvermangel. In Eelje niacht sich schon längere Zeit ein empfindlicher Mangel en Schießpulver bemerkbar, da die Pulverfaln-ik iu Kmnnik bereits ein halbes Jahr stils'teht. Den grösiten schaden erleiden oie Land^vir-te, die das Pulver in ihren W.'ingarten bran chen, sowie Sleinbrüche, in ivelchen hmider-te vou Arbeitern iutolge Sprengstoffinan-gels entlassen werden mußten. Dieser Zustand ist unhaltbar und muft von der St^a'ö-Verwaltung im Interesse der Veuöllerung t'n verzüglich behoben werden. c. Der Efperantoklub Celje eröffnet cn-sangs März einen neuen Esperantc'kuv». c. An der landwirtschaftlichen Fortbil-dungsfchule fand am Sonntag ein interessi:n-ter Vortrag des landwirtschaftlichen Bezirks-inspektors Herrn Goriöan über die allgemeine Lawowirtschaft und Obstbau ''tatt. c. Selbstmord. Iu der Nacht von ?vr^'itag auf Samstag erhängte sich in Megoinice bei Z^lec der dortige Besitzer Jakob S v e i.-8 e k, bis vor kurzer Zeit Dc:rmpnt^er in ^^elfe Vor einigen Monaten starb seine ?^ran. Dieser Umstand uud seine Wirtschaflsverhält-uisse trielx'n ihn in c>en Tod. c. Vergiftung. Dieser Tage nahn, der jährige Arbeiter in der Fabrik Westen !n berje, Cyrill Z i d a n ö e k, Esiiasä'ire, nm seinem Le>ben ein Ende zu bereiten. Er N'!nr>' de iersuchten, eiueu Kuchen zu nia- ma-cheu". (Orell Fi'ßlis ^lliistr. Wochen-srhan.) LSZ« vsnkssgung. k^ür äie uns snläülick cles scitveren 8ckicl<8.i!8sck!s^es ?ux^s-konnnenen ^glilreiciien ge>veise .^nteüziaiime. 5c)v:e lüt- cZie übei-aus ^slilreiclie LeteiliAun^ gm I^eickendeZ^Znenisse (jk,rikt tjefß^erüiirt Zver Leparste ?»ite Verden nicdt suszexeden. Qott es ffeslillen, Ull5«ren innixstxeliedten Zokn unct giuder SU8 unserer ^itte ru reiSen. I:r velkicdieä nsck lSnx-erem. 5cdvereln I^eiäen unelvzrtet «m 2l. k'ediuzr um krtik im >^tter von 27 .I«dren. l)«5 l.eicdeiidexiwAnis ctes inivelgelZtic^en l)»dinke?cliieclenen tinclet ^ittvoct, clen 23. fedlusr um V, lt» Uli» von der l.eicllent,a!le des slSdt. k^rieclliotes In podre^je «us st^^tt. l)ie M. Seelenmesse vircl am 24. k^edrnar um 7 l^!u in der Dom-und 8t»dtpt»lrl<.rct:e xel«»en Verden. ^^kZtKvkl. SM 2l. I^edrusr 1927. ZZZs Butter vrsut 5IsI, und »ßunetl, K ader lei» IßsksGrz ged. 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