Rr 30 Mittwoch, 6. Februar 1916. l5?. Jahrgang Mbacher lay,,« 2, X, !,al!ijnl,!is, ,,> K.' Iii,- d!>- Z»l!t»u»a '"« Haiw nwiwllich 5,0 l>, — Inse^tlonVgebittiv: im Ii,- Ge!«5cho« Kr. ber Pedaktion 32. Amtlicher GeU. Dl-»; unter Nr. .^1 das Gcsch Uoin 20. Iiinucr lNl» über div Veru«nd ' ^«rfeit dcr vol» der Gemeinde Wien auf Grund dcö ihr < »nt dem nicderösterrcichischen Landesaesehe vcm 18. Juli! !914, V.-G.-Vl. Nr. 97. beluillissten Anlchcnö anszuncbendcn ^ Teilschnldverschreilmngen zur fruchtbringenden Anlegung! von Stiftungs-, Pnpillar- nnd ähnlichen 5wftitalicn; nntcr! Nr. 38 das Gesch vom 2(1. Jänner 1!N8 über die ^crwcnd-! darlcit der Tcilschnldberschreibnngen dcr von» Herzogtumes Nnloloina ans (i^nnd der mit dem kandesssesehe vom «1. April 1i)14, L.-G.- nnd V.-Vl. Nr. 24, erteilten An-l sehensbeloilliMna, anfzunehmcnden Nnlcil^ zur frnchtbrin°! genden Nnlessuiiss von StiftllNsss-, Pnpillar.. nnd ähnliäM ^ Kapitalien-, nntcr Nr. !N txis Vefch vom 20. Jänner 1i>18-»Lcr die Vcrloendbarleit der von dcr Stadtsscmeinoe Tricst bis znm NennlKlra^c von 10,000.000 ^trunc'n ansMaM'udcn Teiischnldverschreiunnncn zur frnchtbrinncndcn Anle^nnq don l-tiftunas-. Pupillar. nnd ähnliäfcn Capitalien; unteT «r.-'.4 das besetz vom 20. Jänner 191« über die VerNx'nd-uarleit dt-r v>,,n d<-r Sladl^emeinde Trieft im Nennbelraac duu .'44MO.000 .»ilr^uen aus^lacl'cndeu Tcilschnldverschrci. l'nn^cn zur frnchtlirinaeüdeu Anle^lliln von Stiflunas-PupiNa-r- und ähirlichcn Capitalien; unter Nr .'i5> das G<-' seh tiom 20. Icinner >!!,« ülx'r die Vcr»x-»dl>,irlei< der ^eil^ schuldverschreil>uns,eu lx'ö von t>er Viarlnrafs^ft Mähreil aufzlNK'hmendeu Anlei^u« von 10(>,(1<)(>.(><»<) .^^roncn ^ur fruchtdrinnMdcn Änlenu»^ vou Stiftunnö-, PupiN^r. u„d ähnlichen Kapitalien; ilnd unter Nr. 36 die Kundmachung des Gesamtministcrinms vom 21. Jänner 1918 ülxr den Neschlnst dcs Neichsrales übcr die kaiserlichen Verordnungen, betreffend die Oclvährunss von GcbiihrcnbcfrcuilMN für Zlveck« der Zeichnung österreichischer Kriegsanleihen. Twe XVll. Stück enthält unter Nr. 3? die Verordnung dcs Ackerlxnuninister» im Einvernehmen mit den bet,„einden (^aliziens nnd in -Spalalo lDalmaticn). ^ Politische Uebersicht. ^ li i b n sh, 5>. ^-ednlav. ! ^»n eine»» Aililel oe> ,..'1lll,'lst noch' leine slowenischen Ansprüche ans Istrien, Ciörz «nd! Trieft bestanden, dcr Appetit der Sliwcncn cibcr jc!U ' bldclltcnd qcwnchscn sei. »l'cichcr nllti >u,ch ^midair und! Ndiuc als slovcnische Anspviichc bczcichncl. Dcr Artilcl wcndcl sich mich qcciM daH siidslcivischc Komiler, das in England und Amerika für sem>> ^drc, wirle und in! , Amerika alleil, ,'.wülf sndslavischc ,>ilschrls1cn heraus-z ! qcde, Auf diese Weise versuchen die 2udsllwe» die ila-> lienischeu Rechte aus die Adrialisch? ttüsle z>, entlräsien. j Wenu Italien auch bis zu einem qewisscu Nradc cine ! nachqiebiqe .^altunq >ieqeu die Südslaveu einnehme, i un'isUen die gerechten italieuischei, Aujpriiche ausrecht er-! halteu bleiben. l Im bayrischen ^audlaqe 'eille der Aliq. Dr. Schlitz < tenbauer mit, daß er und Tv. Heim im Gr^fzen Haupt«! quartier von simdenbnra „„d 5'!ldel,dorfs clnpsnnqen »vordcu seien ul,d daft, als davon gesprochen wurde, die Oberste .^eere^lcitunq .'.öqere das ttlir^ende h,uaus, ! ^«dcndorfs folqende Antwort aeaeben habe' (klaubt ^ dere'n'^/'" """i'"fli<1" Mensch, das; wir beide, ans d^n Cchnlte,., e.ne st. .maehe,,,.,- ^eva,',ae„ würden?" Tcm Berliner „Ta^cl'lci't" zlliul«^ >>< d»>< beit»<,l st'zialdellwlratischen ^ralüonen l»«s '.>ie>ch hin lautend, das; sich die Vorsitzenden aller übrigen ^ral» lionen gegen den Antrag ausgcspruch, n lialen und dah der Präsident ihm daher nicht ^olge >'len llmne. Ncpin.qton benutzt seinen ersten >'lrtilel in d<', „Morningpusl" zu eiuem Anssriff ,^q<'n ^loyd i^eorge. N'achdem er viel von der evwavleten deuNch n 5ssensiv« gesprochen nnd den nngünsliaen ^'^«»t-nw »>er Alliierten geschildert hat, schreibt er, die britisch«» Armeen in Frankreich seien seit Kitcheners Tod nicht genügend ver» stnrli worden. Tie .^i!fl,ssal'ln.'tte »atien 'llgegen all^n s^rnl'dsähen der Strateqie die »'/rsliqlxiren ^treitlräfie ill der Welt verstreut, mit» jelU, da die «risitz i« ^ranl- reich drohe, werde man für diese Dmnmhciicn ^> zahlen habcn. Repingtvn mißt der britische» Sttategie die ersl« Tchuld dafür bei, daß die gegenwärtige flilische Sitna. tiou an der Westsruul besteht, ^leiu emziqrr kompetenter Tuldai, den er kenne, habe die nnglillisclige ^erstrruunq der britischen Ttreitlräste gebilligt, die die Abenteuer an den Tardanellen, Eakmichi, P^i^sjj„f, „„^ Mest,- potamien herbeigeführt habe. Tie zweite Ursache der Krisis sieht Nepingwn in dem Unvermögen des Kriegs- labincttes und besonders des gegenwärtigen Kabinettes, die Tchlaglrast der Armeen im ^elde anstecht ,^li er» halte» und 5? Politit einer sorlgesetzten Ver» slärluug mit frischen Tivisionen sortzi'sel/.en. (5r jieht ! in Douglas Haigs fürzlicher Mitteilung, dah der Ersatz j ihn nicht zeitig genug für eine geeigue'e Ausbildung er» ! reicht habe, die am meisten ,',» verdannnende Anklage ! gegen das Kriegskabinell. Er habe sich wie anders auch gefreut, als ^lnyd George Premierminister wurde, weil er gedacht habe, daß dies eine krustige ^vrtschung des Krieges und besonders die Ausnichung der drei bis vie» ! Millionen Männer mililärpslichligen Alters im ^WU- ' leben i» dem vereinigte» Königreich bedeute- Dies hab« ! rs jedoch keinesfalls bedeutet. Äsguich hade den Entwurf eines wesekes flir die bessere Ausmchung der Mann» schasi^reserven hinterlassen, aber seit Asquith abgetreten Zler Väter Erbe. Roman von Otto Elstrr, „Mein Gott. mein (^U. las; sie nicht sterben! Nimm ne mcht von ,mr und unserem Kinde! Sie war meine Stutze, men, Clab. Was wäre ohne sie aus uns in schwerer ^eil geworden? Laß sie uichi sterben, 5err, me.n Goti! Hab^ Erbaru.en! . . ." To betete der ge-beugte Mann, rang die Hände uud schritt erreg« von einem Ende deo Zimmers .',u>n anderen, während die hellen Träne» über seine eingefallene», gefurchte» Wan-'"'» liefen. Dann trat er zu seinem Töchterchen, eiuem »rchzehniährigrn, schlaule» Mädchen, das still vor sich ^'1'"?'""d in dem großen Sessel an dcm mächtigen Neinp,'. ',/ ^' ^" "nt dicke» Büchern und allerhand G, st" "'''"''^''' """s'sach'" belade» war. Mein Ki?>^^' '^ ^''' l'lonoeu ^mlen ui,d murmelte: ">,d d.s M«d. lch».ch,V,,d: , Mc«,> A^Ü^^ ',^!«' >'«d ,P«ch Und dann »marmtcn sie si^ ,..,^ Ü .' ' ' ' nnd beteten gemeinsam: Hi"'^ sterben." . . . "" '"K s" "'^! Sie hatten wohl Grund zu weinen nud ^ tlaa.n uud zu beten; denn uebcnan im halbvcrhülltcn däm merigeu Zimmer lag die Gattin und Mutter und rana in heißem Fieberschauer mit dem Tode, der fcst^ „^ fester mit seiner dürren Knochenhand das arme Men. schcnher.', limkrampsle, das ängstlich slallevle und pochte und zuckte wie das gefangene Vögiein, das eine rohe /haust zerdrückt. > Seit Wochen kämpfte die braute gege>'. das Sterben an, mit der ganze» Kraft ihres Nilleus, ihrer Liebe. Sie wußte es ja, sie durste jeht uoch nicht sterbcu'. Wenn sie auch selbst geru das müde Haupt zur ewigen Nuhe uiedergclegt hätte, um ihres Gatten, um ihrer Tochter willeu mußle stc weiter lebe». Aber der Tod war stärker als ihr Wille, als ihre Liebe, und jeht stand er zu Hänpien ihres Bettes und winkte ihr ernst mit dcm Knocheufiuger: „Komm, deine Zeit ist abgelaufen! Es ist beschlossen, daß du slerbeu sollst, um der Kraft, um der Liebe einer anderen wil-len ..." Doch sie verstand die geheimnis0')lleu Worte nicht, wie auch der weinende Galle nnd die schluchzende Toch. ter den Wille» Gottes nicht oevslandeu, der seine» Voten geschickt hatte, die Gattin und Mutter, die sie geru fest-gehalten hätteu, von ihneu weg zu holeu. Leise, wie eiu Schalten, worden und Sir Douglas Haig sei durch einen Beseht des britischen .Nriegskabinettes gezwungen worden, sich^ General Nivelle unterzuordnen. Die schweren Verlustes bei Arras seien auf diesen Befehl zurückzuführen und ebenfalls die Verzögerung der Flandern-Offensivc mit ihren ernsten Folgen. Das Kriegsiabinctl des Hcrrn^ Lloyd George habe eine schwere Verantwortung auf sich genommen dadurch, das; es Sir Douglas Haig einen Kurs vorschrieb, der demjenigen entgegengesetzt war, den die Alliiertenkonfcrenz im November 19.0 festgesetzt ^ hatte. Nachdem der Premierminister den Preis für die Verwerfung seines Vorgängers im Jahre ^916 gelannl habe, sei es allerdings leicht genug für ihn gewesen, den (Pedanten der Bildung eines All'iertenkriegsrates! zu fassen, Der Ersah sei immer zu spat nach Frankreich! gekommen. Der weichherzige Premierminister habe Menschen schonen »vollen, indem er i In einer Zuschrift an „Tail») News" über die in den! Reden Lloyd Gemm^ >,,io Wilsons erklärten itriegszielc! der Entenlcm^ l der Schriftsteller Vrailsford' die Torge der ^ilinrlen um das die Loslrennung von ^ der Türlei erfordernde Wohlergehen Syriens, Palä ! stinao, Arabiens und Ä)lcsl<^utlnn,ens lächerlich und sagt ^ offen, daß die wahren Beweggründe für die Forderungen in dem von den Nolj^eviti veröffentlichten Gehcimvcr» trage zn finden seien, der auf mannigfalitgen, teilweise amtlich sanktionierten Projekten der Bewässerung, der Pelroleumgewinnung »lud oes Eisenbcchnbaues be« ruhe. Diese wirtschaftlichen Motiv'.' und ielleicht mehr noch die britische strategische Besorgnis ^'egeu des We» ges nach Indien erklärten die Forderung der Abtretung der ganzen Südhälfle der Türkei. Wcnn hiegegen ver» sichert lverde, daß die arabische Bevölterung befreit zu werden wünsche, so berxhe das auf geographischer Kon^ fusion. Freilich befänden sich die Beduinen von Redschas« in beständiger Revolte gegen die türkische Herrschaft,! aber einerseits seien fie gegen jede, zentralisierte Regie»! rung, anderseits sei ihre Auflehnung lokaler Natur und^ nur sofern sie da^ Kalifat betreffe, von Bedeutung. Da-! gegen widersetzten sich aber die Araber von Mesupula» mien der britischen Besetzung energisch, während die syrischen Araber nie, gegen die Türken Stellung geuvm. men hätten. Überdies gehe den mohammedanischen Völ» kern der Begriff der Nationalität im okzidenten Sinne ab und der Islam verbiete zwischen den Rassen Unterschiede zu machen. Man müsse daher das Argument, daß diese Völker befreit zu sein wünschen, als nicht einmal plausiblen Vorwand für Eroberungen zurückweisen. Weit^ vernünftiger als Lloyd George, der die Lostrenuung der^ fraglichen Gebiete von der türkischen Souveränität verlange, fordere Wilson für sie die autonome Enlwicklnng) tatsächlich tue ihnen kulturelle Autonomie mehr not als territoriale, und dieses Problem sei nicht einmal drmg» llcher Natur, abgesehen von Armenien, das sofort endgültig befreit werden müsjte. Über die Vorgänge in Nuslland Uegen folgende Nach», richten vor: Die Petersburger Agentur meldet.' Dcr.' Nat der Volkskommissare beschloß die Schaffung einer j Roten Armee, die als ein Bollwerk der Macht der So! vjels dienen und im gegebenen Augenblick eine sichere Grundlage für die Ersetzung der regulären Armee bil-den soll. Die Aufnahme in ihre Reihen steht allen Vür» gern der russischen Republik frei, die oas 18. Lebensjahr^ erreicht haben. Die Soldaten der Ruten Arbeiter- und! Baucrnarmee werdeil vollständig vom Staate unterhab z ten wcrden n,'d cnchevdem 5,s» Nuvel beziehen. Die oberste! Leitung liegt bci den Volkslomnnssären. Das nnmittel^ bare Kommando nnd die Verwaltung der Armee sind im Kriegskommissariat in einem au3 Vertretern ganz Nuß» lands zusammengesetzten besonderen Rat vereinigt. — Mazim Gorkij veröffentlicht in feinem Blatte eine An-llageschrift gegen die Volkskommissare, in der es heistt: „Sie opfern kaltblütig Rußland im Namen ihres Trau» mes von der Wcltrevulution. Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist für die soziale Revolution kein Plah, weil cs unmöglich ist. von heute aus movgen 85 v. h. der Bevölkerung des Landes zu Sozialistcn zu machen. "Durch diesen wahnsinnigen Versuch wird vor allem die Arbeiterklasse im Bürgerkrieg der Vernichluug aus» gesetzt, die besten Kräfte und Hoffnungen des Landes werden vernichtet." Gedenket der Uameustags-und derEeburtstag^spende! >Lolal- mW PrMuzial-Nachnchten. ! Kraiuischcr Landesverein des t. t. österreichischen Mlttär-Mtweu- uud Waisenfonds sowie für Kinderschutz und Jugendfürsorge. (Fortsetzung.) ^ Dem Vereine find Weilers nachüenannle Persönlich, leiten, Vereine, Korporationen und Firmen als Mit» glieder beigelreten: 3.) als beitragende Mitglieder: Anton S l a l a, Oberlehrer in Wipp.lch) Johann Kmet, Pfarrer in Vojsto) Dr. Loreuz Tretter, k. t'. Gymnasialdirettor in l Laibach' ! Franz Sajovie, ^aufmanil iu Zwifchenwäfsern-Karl Hlede, ilaufmaulr in Sneberje^ Jakob D imni t, Gemeindevorsteher in Mariafeld) Franz Petrov^i<>, Besitzer in Franzdvrf) Franz Majdi<, t. l. Tierarzt in Loilscl)) Leopuldine Pelhan in Sairach: ! Katharina Kopäe in Sairach) ! Franziska Starman ill Altendorf i^euieiude Sairach)) ! Milan W a ch a, Mag. pharin., Apotheker in Mött» ling; Johann Trampu.^, Kaufmann in Möltllng) Otmar l^turm, Kaufmalln in Mottling) ! Johann Hutter, k, k. Bezirksrichlcr uild Gerichts-Vorsteher in Mottling) ! Josef Fleischmann, Vorstand des Siadtgemeinde^ amtes in Mottling) , die Geineindeämtcr Laa s, S chloarz e n b c rg, »Zirlnih, Nnterloitsch, Hotederjchitz, ^e-kovnik und Nloke ftei Rakek)) ! Johann ^ alotni l, Gemeindevorsteher in Ober» i 8i«la lmit 20 Kronen). i An Spenden haben dem Vereine zukommen lassen.' ^ Mit einem einmaligen Bcilcag von je 2000 Kronen: , die Krain ische Spartas se in Laibach und ^ der Verwallungsrat der Aktiengesellschaft Stahl» wert e W eißenfel Z. ! Mit einem eilunaligen Betrüge von je Ilii) Kronen/. l Leopold ('ehoviu in Mahnioe; > Franz Volt in Slap) ^ Leopold Teröelj, Besitzer in Erzelj) ! Jaluv Novak in UnterVrem) j Johann Papeii, ^berlentnant beim k. t. Land» ' sturmbataillon Nr. 155) ! Rafael Premru, Besitzer in Wippach) ! Anton Zadnit in Senuselsch) ! Antonie Aeltu in Reifnitz) ! Johann Iurca in Gorenjc) . Johann Nastelic in Qber.Ko^anl!' ! Josef Benigar ill Neudirubach' i Johann Penko in Pal5ie) l, Maria Petelin in St.' Pei'.'r,-! Maria Sever in Luegg,-< Matthias Fatii r, Besitzer in Grafenbrunu) ! Dr. Alois 5 nidar,', i <^, k. l. Notar in Illyrlsch-Feislrih,- Anton Tom^ii^, Besitzer m Ba<:) Andreas Urbanöi«, Besitzer in Grafenbrunu) Johann Mesesnel, VcMer in Wippach; Anton V i«i> .kronen-die Schulleitung in Bulovica) Oberleutnant 5i o b i, Fcldpust ^79; Anton Ho5evar in Laibach sHotel „Union"); > der Verein „Slovelislo tallili^ko izobra/.evalno ^ dril^tvo" in Nicderdorf bei Reifnitz) ! Johann Pangerc in Mau^e) Anton Zarnik, landsch. Tierarzt in Dornegg) Leopold Dekleva, Gemeindevorsteher in Nr,wf) Staim Dr. Sturm in St. Peter am 5"rst) Michael öepirlo in Äal) Jakob Cergolj in Suhor; Johann Nad oh in Qstro^no brdo) Josef Volk in Suhor: Josef Lovreni-i^ Besitzer in Harije) Joses Sterte, Besitzer in Koritnice) Andreas Samsa, Vesitzer in Unter-^emon; Antonie Stemberger, Fleischhauerin in Dorn» egg: Alois Stadler in Zare^je) Anton BoZtjanö iö, Besitzer in Harije) Franz Nenko, Besitzer in Illyrisch-Feistritz) Anton Voätjanäi<-,, Besitzer in Harije) Johann Volk, Besitzer in ZareÄca; Anton Volk, Besitzer in Velita Vukovica) Alexander 8 pilar, Besitzer in Koseze. lSchluh folgt.) Zur Rückkehr der Flüchtlinge nach Görz und Gradiska. Ausruf z. betreffend die Rückkehr der Flüchtlinge i» die allgemein freigegebenen Gebiete der gcfttrsteten GrafZchafl wörz und Gradiska. Für die Rücttehr der Flüchtliul^ werden allgemein freigegeben: Von, politischen Bezirke Görz l!lia«b): im Gerichtsbezirle Görz die Gemeinden Dorntxrg, Gorenja Tribu^a, Prvaöina) der Gerichlsbezirl Ha i d,e ll fcha f l zm Gü>,,ze. Nom politischen Bezirke Gradista: im Gerichtsbezirte Cormons die Gemeinden Bi» ljana, Brazzano, Ehiopris'Vis^one, Hormons <.^orm>n). Eosbana l^uxliana), Dolegna lDolenje). Medina, Medea ul,d Moraro) im Gerichtsbezirke Gradisla die Gemeinden Corona, Mariano, Romans, Versa und Vilesse. Aom politischen Nezirte Moufaicoue: der Gerichlsbezirk Cervignano zur Gänze) im Gerichtsbczirt Monfal^onr die Gemeinde Turriaco. Nom politischen Bezirk Zezana: im Gerichtsbezirke ^omen die Geü^iilol» Nerje, Gabruvica, St. Daniel l^tanjelj, St. Polaj l^cmpolajj, Slivno, Veliki dol) im Gerichtsbezirle Sesana die «Gemeinden Avber, Cognale sLolev), Dutovlje, Großrepen, ^opriva, Natlv, Povir, Rodik, Sefana lSežana), Skopo, ^tjak, 5torje, Tomaj. Vom politischen «ezirte Tolm^iu: im Gerichlsbezirke il a rfreil di^ (^m^lnden Bev-gogna sArcginji, Idersko, Karfreit lKobarid), «dred, Libu^nje, Luico sLivclj, Sedlo, Trnuvo) der Gerichtsbezirk Kirch he im zur Gänze) im Gerichtsbezirl T o lmei n die Gemeinden Gra» hovo, Pvnilve. Die in staatlicher Unterstützung stehenden Flücht-linge, welche vor Kriegsausbruch ihren ständigen Wohn» sitz im bezeichneten Gebiete hatten, haben sich bei der zuständigen f. l. Nezirkshauptmannschnft l.k. l. Polizei» diretlion) wegen Ansstellung der für die Rückkehr erfor-derlichen Ausweispapicre fowie Freifahrt und Frei» frachlbegünslignngen zu melden. Da die in manchen Teilen de) für die Rückkehr frei» gegebenen Gebietes noch zahlreich herumliegenden Hand-gran«ile>i, Älindgänger uud G^schoßleile eine gwf'.e, Gc> fahr bilden, fo werden die Flüchllinge in ihrem eigenen Interesse aufgefordert, diese Gegenstände nicht zu be» rühren, sondcri: dem nächsten militärischen Kommando wegen Verqimg anzuzeigen. Einzeln in ihre Heimat reisende Flüchllinge werden aufmerksam gemacht, daß sie sich in ihrem eigenen Interesse mit einem Mundvorrat fur zwei l'is drei Tage zu versehen haben. Den in staatlicher Unterstützung flehenden Flüchtlin» gen wird die Flüchllingsunlcrstützuug iwch durch lM Tage vom Tage des Einlangens in ihre früheren ständigen Wohnsitze ausgefolgt werden, zu welchem Zwecke sie von der zuständigen l. l. Äez,vlsl).il,plmcmnschcift ^Flücht» l>>,.^il'l"lnnn b" l. l. Bszirlsliauvtmnnnfchast Lmbach) d<,-sund^i>> Vescheilngungen über den Genxs; der siaat' lichen Unterstützung erhalten werden. Die Flüchtlinge werden sich zwecks Erlangung der erwähnten Unter-siützung in der Heimal gleich nach ihrer Rückkehr bei der zuständigen l. k. NezirlslMiplmminschaft unter Vor» weisung der oberwähnten Neschemignng zn melden ha-ben. Diese Meldung muß bis längstens l. April l9I8 erfolgen, widrigenfalls die Flüchllinge ihres Anspruches aus Auszahlung der zweimonatlichen Unterstützung in ihrer Heimat verlustig werden. Vom 1. April 1l)1N cm werden deu Flüchtlingen, die in den eingangs genannten Gebieten ihren ordentlichen Wohnsitz hatten, gleichgültig, ob sie zuriickgekehrt sind oder nicht, die im bisherigen Unterbringimgsiirte autz. gezahlten Flüchtlingsul'ters<üi.u,ngen eingestellt. Aufruf 8. betreffend die Rückkehr der Flüchtlinge in oiejenigen Gebiete der gefürsteten Grafschaft Görz und Gradist«, in welche die Heimkehr noch nicht allqcmein freigegeben, jedoch unter erleichterten Bedingungen gestaltet wird. In die nachslehenden Gebiete ist die Rückkehr noch nicht generell freigegeben, jedoch unter erleichterten «e» dingungen gestaltet: Vom politischen Nezirte Wörz: im Gerichtsbezirle Canale die Geme'nden «jba, Vainsizze (Banj^ice), Bate, Canale lKcmal), Nal, Lo-kovec, Nonzina lRo^inj)) Üaibllchcr Zcituna Nr. 30 197 6. Februar 1918 im Gerichtsbezirle Gürz die Gemeinde» Biglia, lVilje), l>povan, Osel-Vitovlie, Ossegliano»S. Michael 5iteverjan), St. Martin-Qnisca <^t. Martin-^osslo), Tchünpaß »> Gerichtsbezirke C o r >u o n s die Ge>uei»de» Ea° priva, Äiessa, Sa» Lore»zo di Mossa; im Gcrichtsbezirke Gradisla oie Gelneinden 7^arra, Gradiska-Vruma mit Ausnahme der Stadt Gra-disla, Sagrado. ^ Vom politische» Äezirle Monfalcunc: im Gerichtsbezirke Mou sale one die Gelneinden Sau Eanziano, San Pielro del'Isunzo, Ttaranzano. Vom Politischen Bezirke Tcsana' im Gerichlsbezirte Kumen die Gemeinden Brcsto-viea, ,^o,uen, Gorjausto, >l.objeglava. Mavhinje, ?labre sina lNabre^ina), Pliskovica, .^trbina, Temniea und Poj^iea' im Gerichtsbezirke Eesana die Gem-'inde Zgoxik. Vom politischen Uezirtc Tolmein: der Gerichtsbczirk ^ litj ch zur Gänze-. im Gerichtsbezirke .^l a rsreil die Gemeinde Trex. im Gerichlsbezirke T o l m e i n die Gemeinden Sanlt Lueia vird. Die in staatlicher Unlersli'ch»»g stehe»de» flücht-Ünge, welche vor Kriegsausbruch il)r,'n ständigen Wohn-sit, im bezeichneten Gebie«e hatten, haden s,ei dl>» zustän-digen Bezirfshanplmelnnschaft sk. k. Poli^eidivftiun) um Ausstellung der für die Niicksehr erforderlichen Aus-Weispapiere sowie Freifahrt n»d ?sreisrachlbegünsti. auugen auzusliche». De» in staatlicher Unterstütz»»^ stehende» ^liichtli»' qen wird die ^lnchtlingeunlerstüt',»!'.^ n^ch durch 60 Tage vom Taqc des Einlangens in ihn früheren ständiqcn Wohnsit'.e ausgefc>lqt werden, ,',» welchen Zwecke sie von der znständiqen l. t. Ae^irlshauplinannschafl l/ilücht-linlMibleilnna der t. f. Bezirtshmipimannschast ^aibach) besondere Bescheinicilincien iiber den bisherigen Wenns; der staatlichen Unterstützung erhallen werden. Tie ^lüchllinqe werden sich ^wecls Erlang.ing der erwähnten Unlerstichling i» der Heimm gleich nach ihrer ^liiclsehr dei der zuständigen s. l. Ve,',irlsha»plmannschast unter Vurweisnllg der l,'lx'r>oäh»le» Bescheinigung zn inelden habe». Da die Verhältnisse in diese» Trile» des Bandes ,',iemlich nnqilnstig liege» u»d gelvisse Härte», l'0c>lt,n-ll auch 'ölppro^isii,,»!l'v»>u^'schw!crigsl'lll'n i» der evsle» ^cit »ach erflilgter ,^ei»ilchr lüchl .issc>l fi»d, su wer-de» die ^1»chlli»ge darauf l,es"»ders anfnn'rssa», <^c. machl. lSchlus; fulgt j — lSpendcn.j 5>'rr Ad^olat Dr Ant^n l^digelj u»d Herr (^roßfaufmaln, Joses ,^ idar haben siir die Appr^nnsi^nicrung der ärmsten Vewlferung Laibachs aus Anlaß einer riickgezcchlten Provision den Velrag von ll>0 l< gespendet, ^rau Ingenienrsgattin ?7larie Turn-" e f hat fiin- dif l? ilidtarmen _'s) K geftx ndet. ^ lDie C»iasthausversorqunq.1 Eine gestern verlaut» Wrte Perordnnng des Amtes snr Volksernährung ent-hält Nestimmungen über die Vertöstignng außerhalb des Haushaltes. Die Verordnung verfolgt vor allem den Zwett, der Nberversurgung gewisser Kreise der Bevöl-lerung im Gasthause nach Möglichkeit zn steuern. (5s darf emem Wast bei einer Mahlzeit nur eine beschränkte Anzahl von Speisen verabreicht .verde». ferner iverde»' die Gastwirte verpflichtet, Haupunahlzeilen nur inner»' halb bestimmter Stunde», deren ^estsejuing ihnen über-', lassen ist, zu verabfolge». Die gewählte» Speisestunden' sind jedoch der Vehorde anzuzeigen. Um den Gasthmis^ besucher» die Einnahme einer angleichende» Mahlzeit zu angemessenem Preise zu ernögliche», sieht die "^er-! ordnnng die Einführnng des Melmzwanges vor, der dem! Gastwirte die Verpflichtung auferlegt, regelmäßig eine! Speisesolge abzngeben. ^llsninmensc^ung und Preis der, Speisesolge sind der Behörde belannlzugeben, die gegen' libermäszige Preise im Sinne der Preistreil>ereiverord'j nung einschreiten sann. An dem Ausmaße der snr die! Verabreichung von Mehlspeisen im Gasthause vorge» j schriebenen Kartenverlürzung wurde nichts geändert.» Tie bereits bestehenden Vorschriften wnrden in die nene> Verordnung deshalb wieder aufgenomm,',,, um ans, llberlretnngen die höheren Slraf>äl.'.e, bis '.u sechs Mo-,> nale Arrest oder 2<>. dem !zinnde.> Die Wiener ^etl» und Ölzentrale hat im Einvernehmen mit der hiesigen s. !. Landesregierung rerfügt, dat; tnnstig-hin der ganze Talg, den die Fleischhauer >lom Vieh i» ^aibach und anf dem ^ande gewinnen, der 'wu der städ» üsche» Äpprl,v!siln,ier,l»() >» ^aibach l!l)erl,ommc»e» Talgschmel^slelle abgegeben ».'erden muß. Oer Talg wird imltew ?a»,pf zerlassen werde». Te» ,'.um Abschmalze» geeigneten Talg wird die städtische Avprovisionierung übernehmen nnd im >Ueinverta!lse ans die 7^'ttlarten abgeben, ^vährend der zu technischen ^wetten bestimmte Talg von der Talgschmelzstelle an die Wiener Zentrale wird abgeliefert werden müssen. Ter Zweck dieser Neue rung besteht darin, zur Not dem?»-etlmc»ngel abzuhelfen, namentlich aber eine gleichmäßige und gerechte Vcrtei-lnng des Talges unter die Konsumenten zu ermöglichen. Tie Zentrale wird, falls die ^leischhaner nicht den gan-zen Talg an die Schmelzslelle abliesern sollten, mit aller Strenge gegen sie vorgehen; sie hat ihnen in diesem ^alle sogar die Entziehung des Gewerlierechles angedroht. Auch die ^.'andesstelle sür Viehverwertnng wird den Talg ab> gebe» müssen. iMchlanlveisung.j Ten ttauslenlen wird das Mehl morgen um !1 Uhr voruuttags im städtischen Acrat'Mgs. saale angewiesen »verden. - lFlcischabqabe.j Die städtische Äpprovlsimneruny wird heule nachmittags in der Iosesilirche fleisch aus d,e gelbe» ^egilnnalwne,-. t^ abgeben. Reihenfolge: von halb 2 bis 2 Uhr Nr. 1—20», vm, 2 bis halb N Uhr Nr. 201—400, vo» halb 3 bis 3 Uhr Nr. 401—m»l) von 3 bis halb 4 Uhr Nr. 601—300. von halb 4 bis 4'Uhr Nr. 801-1000, von 4 bi? halb 5 Uhr Nr. 1001— ,200, Das KNvMMM kostet 2 K. - (Enuerllautnl'anbc.) Pan^e» >»it t>en nM>eu Lcssitin^tioncn Ii erl^altcu inorge» und übermorac» Ix-i Mühleisc» a» t>er Wicn« Straße Sauerkraut i» folacu-^r Ordnim^: morgen vormittags von 8 bis halb lNlhr Nr. 1 -U>0. von halb « bis 9 Uhr Nr. 101—20N. von 9 bis halb 10 Uhr Nr. 201-800. von halb 10 bis 10 Uhr Nr. 301—100. vun 10 bis halb 11 Nr. 401 500. hon l>all, 11 bis 11 Uhr Nr. 501 000; rmchmWags lion 2 bis hall, 3 Uhr Nr. U01—700. von halb !i bis 3 Uhr Nr. 701 bis 800. von 3 bis halb 4 Uhr Nr. «01—900. bmi hn, von 10 bis halb 11 Uhr 1001 l'is zum (5nt>e. Ä»f jcdv Persm! entfällt 1 5' ^s.He sjf,^, mit« zubringen. oenn sie nicht zersplittert werde» sollen. Schon in ver-gaugenen fahren wurde daher eine Verordnung wegell Vorsorge sür die Sicherstellüng der Elnte von ^eld» erzengnissen getroffen. Durch die am 2. Februar im Neichsgefetzblatt enthaltene Minislerialverordnung ftom 31. Jänner werdeil nun alle Bestimmungen, und zwar ohne zeilliche Beschränkung, aus das Jahr 1918 aus die Tauer der durch den i»trieg neru,sachte» auslerurdenl' lichen Verhältnisse einheitlich zusammengefaßt und durch eine Reihe von allgemeine», die Äusrechlelhaltung des Betriebes der Landwirtschaft gelrojsene» Vorschriften, ergäuzt. ^lieu sind insbesondere einzelne Bestimmungen, über die Heranziehung llmdwinschlifllicher. nicht genuj^. ter Grnndslücte, serner die Bestimmung iiber die Ver. waltung landwirtschaftlicher Grundslücle ,'ur Anlaqe von Schreber» und Krieqsgemüsegärten, serner über die Verpflichtung dn Erzeuger und .Handle»' znr Überlassung landwirtschaftlicher Maschinen und endlich die Beslim» mnngen über das Vorkaufsrecht des Verpächters eines landwirtfchafllichcn Grundstückes aus landwirtschaftliche Betriebsmittel des Pächters. Die ZusliMmensehuna, und der Wirkungskreis wr Erntelommissionen, ebenso dic Beistellnng landwirtschaftlicher Arbeitskräfte nnd Ve» triebsmittel werden neu geregelt. Ten politischen Ve^ zirlen und ^andesbehörden werden als Verntuugsorgane landwirtschaftliche Beiräte an die Seile gestellt, die in allen mit der ^andwirtschist zusaimuenhängenden Frage,, gehört werden sollen. Tem Wunsche nach Beschleunigung nnd Erleichterung der Verfahren wird dadurch ?)lech< uung getragen, daß in geringfügigen Nbertretmigssälle,, die Erlassung von Strafverfi'qungen '.»lässig erklärt loird. iTodeesall.j Gestern früh ist Herr August K t a m« ear, Beamter der Bank „Slavija" in ^aibach, nach längerem beiden ini Alter von 60 Inh'en gestorben. Ter Verblichene hatte sich wegen seiner Sangestüchtigleit sirußlr Wern tertihmten polnliohen Bühnenkttn«tl«rn. VorzC.glicbeB Lu8t8piel ^^H©tt© Ff SU« * • ~ 'n (W Hauptrolle 1IKDDA VKRNON. Freitag 8. Februar: i Große Sondervorstellungen! Anfang um 4, 7«6, 7 und »/,9 Uhr abends. P9* Gastspiel "tW der Hofsctiauspieleritt Hdele Sanilrock im Drama „Ünsühnbar". ===== MeUtorwerk Jakobyioher Begl«. — j Laibachei gcitmiz Nr. 30_________________ __________198_____________________________________6, Februar 1918 Der Krieg. Telegramme des l. t. Telegraphen'Korrespondenz. VnreanH. Österreich-Ungarn. Von den «rieMchauplätzen. Wien, 'x Februm. Amtlich wird verlautbarl- 5. Fein um-Keine besonderen Ereignisse. Der Cl,ef des Neneralstabes. Gericht dco italienische» Gencralstabcs. Wien, l''. Febrllar. Aus demKricgspressequartier wnd gemeldet: Bericht des italielusä^en Gcncralstabes vom 5. d.: An der ganzen Front spärliche Artillericattioncn bei gewohnter reger und lebhafter Fliogertatigleit. Im Verlaufe des gestrigen T<^es wurden l5 feindliche, Flu^euge a^'fchossen, darunter 5> »on unseren Fliegen iwer Val-stcrgna uird « durch britische Flieder zwischen, der Piave nnd der LivenM sowie östlich vom Montcllo. In der Nacht bombardierten llnsere Flieger militärische Transporte auf der Eiscldbaknlinie ^'onegliano--Casarsa. Padua lvar helüe vor Taycsanvruch neuerlich dac' ,^?el eines FliegeraiMrif-feö. Tie feindlichen Mi>e,7"' warfen Bomben auf das Stadtzentrum ab. Es wnrlX'n Fabriken l>cschädigt und einige Personen verletzt. Abgeordnetellliaus. In der gestrigen Sitzung üvermittelt<' der Minister für öffentliche Arbeiten Ritter von Homann den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die ausschließliche Berechtigung der Iivilingenicure und Iivilgeometer lIivittechni-ter) zur Errichtul^ bestimmter technischer Arbeiten, ferner den Entwurf eines Asches über die Elettrizitätswirtschaft, die er beide mit einem eingehenden Expose eillbegleitete. Hierauf wurde eine dringlich Anfrage, des Abg. Le-wyckyj über die Ernährunsssverhältnissc iu Ostgalizien sofort in Verhandlung gezo>^en. Abg. X. L e w y c k y j ver-i la^te die linverzügliche Cinftellung der Requisitionen und i ^uftellung von Nahrungsmitteln. Hiezu spracl>en die Abg., Wrobel. A u st. Bugatto. Kali na uud No.^kar.! Abg. Bugatto besprach die Verhältnisse in Görz und! Gradista-, besonders die ^rnährungsschwieriateiten in Grado. und verlangte, daß endlich die ottuvierwu Bänder vom Staate ordnungsmäßig verweiltet werden. A^cordnc-te,r Noäkar führte Beschtoerde über die Vorgangsweise bei den Requisitionen, die ungleichmäßig durchgeführt wurden. — Hiemuf stiny das Haus zur zlvciten ücsung des Sbl^ltsvooanschlages über. Nachdem mehrere Nednor gesprochen wtten. lvurde die Verhandlung e»Kanal und an dev >2i,'arpe le5te die Feuer-tätigkeil zeitweilig auf. Vei erfolgreichen Crkllndungen südlich von Armenlwres uud bei Vrainconrl wurden einige Englällder gefangeil. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: Vadische Stoßtrupp.) drangen südlich von Beaumont in die svanzösischen Ttellungen ein, ^igten den Gegnern schwere Verlustc zu und kehrten mit <>9 Gefangenen und mehreren Maschinengewehren in ihre Linien zurüct. Heeresgruppe des Herzoqs Albrecht vo» Württemberg: Auf den Maas-Höhcn nördlich und südlich don Taint Mihiel lebte die Gefechtstätigkeit am Nachmittage auf. Pon den anderen KrieaFichauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalauarliermeister: von Ludendors^. Verlin, 5. ^'lnuar. Das Wolff-Bureau meldet: 5. Februar, abends i Von d<>n Kricasschaupläftl'N nichts Neues. Die Vesprechunqen in Berlin. Berlin, 5. Februar. Minister des Äußern Graf Czevnin setzte heute vormittags die qcstern begonnenen 'Besprechungen fort. Mntaas wac oer Minister «ast dcs Neichslanzlers, abends gibt der österreichisch.ungarische Botschafter zu Ehren des Ministers ein Diner, an dem auch Staatssekretär Tr. von Kühlmann teilnimmt. Nachts lehren Graf Czernm und Dr. von Kühlmann mit Begleitung nach Vrest-Litowsk zurück. Der Tcetrieg. Neue ll-No°t-Ecfol«e. Berlin, 4. Februar. ^Wolff-Vureau.) Der feindliche Transportvertehr nach den: Orient und Italien wurde durch unsere 11-Boote im mittleren und besonders im östlichen Teile deö Mitwlmeeres durch Vernichtung voir vier Tampfern und vier Seglern wieder erl)cblich geschädigt. Berlin, 5. Februar. Tas Wolff-Vureau meldet: Eines ilnserer U-Boote hat im westlichen Teile des Ärmel-Hanales A Dampfer, 2 Segler und > englische ssis6)erf. Dezember cin großes englisches Kriegsschiff, das von einigen Torpcdojägern begleitet war, in der Nähe des Kriegs Hafens im Firth of ^orth auf eine Mine gelaufen und gesunken sei. Frankreich Der «erfaille» 5tricgsrat, Pari,?, -l. Februar. Eine Mitteilung der '.'lgence Havas besagt, die Vcrsailler Ertlärllng der Verbündeten beschließe die Phase der Antworten der Diplomaten und bereite jene des militärischen Handelns vor. Indem sie die ^age mit vollkommener .Klarheit lenngeiiiMct, bedeutet sie, dah der krieg mit verdoppelter Energie ihrerseits fortdauern wird in einer Wcise, die den, dentschcn Militarismus einen Frieden der (^erechugteit und Freiheit, den die Reden des Neichstan.zle,rs znvückaewiescn l>abcn. auferlegt. Die De-, battenbeschlüsse »uerde», den Kampf intensiver und die Ein-lM durch mehr Methode wirksamer gestalten. Mehr dem, je ist jetzt das Ziel, zu siegen. Lugano, ^. Februar. Eine Pariser Meldung der „Assenzia Stefani" besagt, dah die Entschlics;>lng der Vcr^ saillcr .Konferenz großen Einfluß auf die weitere Kriegführung zu üben bestimmt sei. Die italienischen Blätter suchen diesen Einfluß ausschliesslich auf militärischen, (Gebiet. „Tribuna" bringt aus London strikteste Nachrichten über die Bildung einer einheitlich liefehligteu Inler-alliierten-Ärmee. die bereit stehen soll, um an den jeweils kritischesten Punkten der Entente-Einheitsfront eingesetzt zn werden. Die einzelnen Kontingente der Armee sollen natimmlcn kominandanten unterstehen. Die höchste Ver-füauna üver dicseltx soll dcr oberste militärische, Na-t in Versailles l>al>en. Dio kc»n,^»lri<.-rnl,a d<-v Ar,n«, sci noch nicht erfolgt. Älnstcrbam, 1. Februar. Die „Tinres" berichte,, a>us Newyort: Dem „Newyork Suir" luird ans Washington telegraphiert, das; die amerikanische Regierung bezüglich des obersten Kriegsrates iu Versailles folgendes Programm aufgestellt habe.- Amerikv wird ill Übereinstimmung mit den Ententemächten dein obersten Kricgsnit eine voqstän-dige Vollmacht zur Durchführung aller die lnrlitärischen Operationen an der Westfront betreffenden M'schlüsse geben. Vertreter der amerikanischen Negieruna.. denen die verschiedenen untcrgeoronetcu öiveige der kriegsorganisa-tion ubertmgen lvorden sind, loerden sich in die Näl?e der Front begeben, um ein besseres Bild von, Anteil Amerikas an den gemeinsamen kriegsanfgaben zu erhalten. Nuslland Ärylento mit seinem Ttal» vert)«lftst. Tie Boljievili ziehen aus der Ukraine ali. Nerlin, 5. Februar. Das Wolff» Vnreau meldet' Ein /suulspruch aus .^ijev vom -'. Februar berichtet, daß Mohilev, der Standort der russisch,'!! obersllii Hec° resleitung, durch Polen beset',! und c>er ^berbefchlshal^r .^ryleuko mit seinem Ttalie berhnftet nwrden ist. Nach dem gleichen Blinkspruch wurde der Aufstal-b der Äolj^e» viki in Kijev von den Ukrainern unterdrückt. An die Cpll;e des ncilqewählten ufnnnischen Miilisteriums wurde der Vorsitzende der ulramischen ?;riedcnsdele° .qation in Vrest.^itowsl, Holubolui^, <-,cslelll. Alle ukrainischen Truppen stellten sich auf die Teile der Ki» jever ^entralrada. Die Truppen der Boljievili ziehen schleunigst aus der Ukraine nach 'ltuftland ad. Aei Kijev soll eine halbe Million ukrainische Trnppen unter Fi'l)' runq von ^. sfizieren versammelt sein. Auch die Zivil» bevullcrunss soll bewaffnet sein. Berlin, 5. Februar. Wie die ..Vossischc ^eituna," er-fährt, haben Truppen der Nada Charluv besetzt. Staats» sekretär Holubowicz hat ein neues Ministerinm qebildet, das im Gegensatz zu der bishcviqen ^'eiqmia. der Ntrai» ncr, sich mit den Maxima listen zu verständigen, kein einziges bolj^evikisches Mitglied enthält. Die Krise der Voljzeviti.Regieruna.. Nerlin, 5. Februar. Tas Wolfs-Vnreau ineldcl: Tie Nolj^cvili - Reqiernnq hat gestern nachstehenden Funtspruch abgeschickt.- An alle! Dringend! An alle Tchisfslameradcn, Reseruisien! Kein einziger soll seine Entlassung znr Reserve nehmen, solange die bürgerliche Weiße Garde von Finnland nicht vernichlVt ist. Ihr Sieg ist der Nachteil unserer Revolution. Bewaffnung wird in nötiger Menge gesendet werden, Tofia, 4. Febrnar. „Vojenni Izveslija" meldet aus Äaliadagh vom Gestrigen, das; lant Nachrichten aus Odessa der größere Teil der MMauer Garnison bereit sei, unter Kaledin gegen die boli^evitischen Truppen /,n ziehen. Die Kämpfe zwischen den rumallischen und russischen Truppen. Konbon, "i. Februar. sReule».) Nach emem ossiziellen Telegramm ans Iasst) entwaffnet und bekämpft ein großer Teil des rnmänischen Hceves jetzl die russische!» Trnppen. Tie Rälimnng der russischen Front in dev Moldau nimmt täglich größere Ausdehnung an. Ganze russische Truppenabteilnngen ziehen nach der rnssischen Grenze und greifen rumänische Truppen und Türfer «Ulf ihrem Wege an. Neim Angriffe der ?)iussen auf Ga> latz entwafstleten ru>nä>lische Truppen nach eintägigem Kampfe die neunte russische Division und eroberten 50 jnanonen. Einige Abteilungeil dev Divisioil fliichlele» nach den deutschen Gräben. Am letzten Mittwoch grifs das sechste russische Armeelorpö mit schwerer Artillerie Follil-eni in der Mille der Moldaufronl n» und wurde iwn den Rumänen umzingelt, entwaffnet und nach Nuß» land abgeschoben. Außer großen Trupvenableillinacn verKissen anch Regimenter und Kompanien die russische Front. T)ie nenc Republik Äeßarabicn ersucht die ru-manische Regierung um Truppen, um einer Verwüstung des Bandes zuvorzukommen. Im Innern Aeßarabiens bemächtigten sich mnr.imalistischc Rote Garden der Vor-ralsmligazille sür die rumänische und dic russische Armee und hielten ^üge mit Lebensmilteln sür die Bevölkerung der Muldali an. Auf (irsuchen der beßnrabischen Necne. rung ließ daraufhin die nimäliische Regierung die (iisen-bahn Ni^injev-Migheni.Iassti oesctzeil und außerdem Nolgvad, Reni lllld andere Vorvalszentven. Ter Kampf zwischen den rumänischen Truppen nnd den bol^evili-schen Vandcn erstreckt sich über ganz Veßarabien. Die inmänische Rcgiernng ergriff alle möglichen militari, schen Mäßnahmeil, nin die eigenen ilnd die russischen Trnppen an der rumänischen Front sowie die Vevölke-rung der Moldan vor Hungersnot ,',n schiitzen. In Ruh. land wnrden viele rumänische Offiziere und Parlamen-tarier verhaftet, sechs davon in Odessa. Die Schrclle»Äl,errschaf< >„ Finnland. Stockholm, < Februar. Nach Meldungen der 2wck' holmer Blätter nimmt die Schreckensherrschaft der Violen (^arde^ in Hclsingfurs inuncr eiltsctzlicl>crc Formen , der Übermacht überwältint und aotötct. Der ^ichnan, winde d«tni n,,t V^join'Ucir durchbohrt und in einen Sack ^'steckt. Di<- ,vric!ns<^tcilung des russische» Voltslo»ln:issariateK forderte die russischen Soldaten durch einen Befehl anda meldet, daß die Post von Schlve-den nicht mehr in Tornea entgegellgenommen Wird. Ma» crluartct dcn sofortigen Anssviff der Noten (^arde gegen Turuea. Die Japaner. Berlin, 5. Februar. Wie dic „Vossischc Zeitnnn" nn« znvorlässiaer Quelle mitteilt, sei in Nus;Iand da3 Gerücht verbreitet, die Japaner häUen von ihren konsulaton dw Weisuna erhalten, Nußland schnellstens zli verlassen. Tagesneliillkcitcu. — (Die Rache des Konturrenten.) Auf originelle und sehr zeitgemäße Weise hat sich wie aus Berlin berichtet wird, diesertage ein Bäcker cincs lästigen Konlurreulon ent. lcdiat. In der Nähe des Kottbuser Tnmines prangten eines schönen Morgeils auf mehreren Anschlagsäulen arellbunte Plakate mit dem litzliegen ^HI«rei unter Anklage nestellt. Die beiden Änget agteu Uen zirka K'W Vrote zum Preise .on l'") Mar ohne Vrotnmrten staust. Tor Verfasser des Plakates konnte nich< eruiert toerden. ^> l ^, . ^, <^e. Frost als H»llens..afe.) D<^ Tante die Schrloer^ng der Hölle besser gelun«cn ist als die des Him-n.els. hat Schop<'nl)auer sehr ertlarl'ch funden. „Woher anders", sagt cr, ..h"t Danlasie bei der ^stimmung dieser Zeit mit den Nullen um. Ihrer mehr als hundert hing sie an die betreffenden Ziffern! Anf „kalte" Hülle.n stohen wir aber auch sonst noch. Da ist die sogenannte „falte Pein" auf Island. Iu, Miltelaller bildete sich d<'r Glailbc «us, der berühmte isländische Feuvrbcrg Hella sei der Eingang zur Hölle. Um diesen Bern, herum nnn sammeln sich alljährlich grohe Mengen von Treibeis. In diesem sollten angeblich die Seelen der Verdammten gepeinigt werde», bevor sie in die eigenlliäie heiste Hölle gebracht wurden. Da« Geräusch, daö durch Anschlagen des Treibeises an den Strand entsteht, hielt man für die klagenden, jammern, den Stimmen der armen Seelen. Ten klauben an eine Vishölle fand ,nan auch bei den Äpalachiten in Florida. Ihreu Angaben nach müssen sich l'öse Mensä)en »ach ihrem Tode in einer Unterwelt aufhalten, die „in den Abgriin-. den der höchsten Verge tt'0gen Älorden nnter den Bären zwischen Viö und Schnee" liegt. Alx'r in so weite Fcrnen brauchen wir gar nicht zu schiveifen, nin bildende Seeleu inl Frost zu finden. A'.ich in den Volksmärchen der Schwei- zer ist von einer kalten Pein in den Gletschern die Rede. > Ein Lehrer, der mit seinen Schüler», an den, gewaltigen! Alctschssletscher spazieren ging, sah einmal an6 den Eis- ^ spalten dicht gedrängt die Köpfe der armen Seelen heraus-! scliauen. In der Nähe dieses Metsä)ers luohntc in cinein! Hüttchcn einst eine alte Frau, die nachts die Vützenden miö Erbarmen in ihr Stübchcn hineinlief;, damit sie sich loärmeu tonnten, während sie seller schlief. Tic übte diese Milde bis zum Tode. (Warum ist dcr 2chncc wcisz?) ^a, in er denn ^ übe>rhccr muß ein sehr flottes Zusam menspicl hinloeghelfen. He.rr Alexander, der diesmal die Spielleitung inne hatte, war darum auch zwe,seUos bemüht; trotzdem gab es eine Anzahl von Slockunfton, namentlich in den Auftritten, die sich bei einer Wieder- lholnng wohl vermeiden lassen. Das im Niedergänge be. !griff in den Händen des Frl. Korn. Eine urkomische Gestalt von einheiUichem Gepräge gal' Herr (Nünsberger crle Marquis Barouche elx'nso dilrch die gepreßte, scharfe ! Stimme loie durch den schwierigen lnickcbemigcn (^NI, «Aus dem ziemlich farblosen Liebespaar Arthur und Dori > holten Herr Weiland und Frl. Hilde brandt so !viel Wirlnng hervor, als gehen mochte. Auch die kleinen Nollen !.Herr Stögcr abermals in zweien» waren in guter Hand. Daß den Zuschauern beim Aufgehen des Vor. I)ana.es immer noch die Sofit ten lichter in die Aligen scheinen nnd erst später al>geblendel werden, daß Türen aber. " male trotz aller Anftrengnnaen nicht aufgehen, das muß , u>ol,I an gnten Vühnen so sein; ich verstehe es nur nicht, !Man soll nicht so viel nörgeln? Dr. Jauler. > Perantwoi-tilcher Rtt^lteor: Awon ^un:el K. k. österr. ^ Staatsbahnen. Kundmachung. Bei der k. k. Staatsimhndiroktion Triest f?olnngen zwei Magazinsaufseherposten *nit Anfaugt-gchalt \o\i K 10'XV , syKteniiwiortem QiiRitiorgeld und DioiiHtkluider^ebiitir aur Besetzung. Be-worber aus dem Stand» dor ausgedienten Unteroffiziere, wolclio im Sinne de« Go»ou(<8 vom 19. April 1872, 11. G . Bl. Nr. 00, anf (Iriind orechtiKt wind, lmnun ihre mit Oiigin.il/.crtifikHt mid ;iratlic.h«m Zougn is we (Ibßi Hire ToilkoinnnMKi körpiu-li<-hn UüBtigkeit bHogton (tosucIio bis längstens 2O. Februar 1. J. bei dor k. k. fttaalHliiilnidiruktiou Tries!, Kxpositur Luibaoh, eiimihringrw). Voraussetzung für dicKrlungung eiu«B solchen Postens ist auch die KemitniB dor deutschen (l)ienst-) Spraehe in Wort und Schrift, und eiuer im Bereiclio der k. k. Staats bahndirektion Triest. üblichen Landessprache. Bewerber, welche die /iiriickh^unig dor für Magazinsaufsehcr vorgeschriebenen Probepr»xis nachzuweißen \erinogen, liabeu sicli einer mindosteus zwolfnionatlicbcn Probe-praiiB r.n unterziehen und am Schlüsse derselben die für Magazinsaufsebcr vorgeschriebene Dienslpiiifiing abzulegen. Wiihrend dieBcr Praxis erhallen sie in der Zeit der Karenz der MiHtiivgcbühren einen Taglohn von K >V— nebst allfälligen Teuerungsznachlilgen. ])i« im Militilrvcrbnndo zugebrachte Dienstzeit wird in Hinsicht auf die »eint'r-zeitige PenBionsbemßssung zur Eisenbahndieustzoit, jedoch nur bei unmittelbarem 1 'bortritt, zugerechnet. C. kr. avstr. drž- ieloznice- Ra»zglas. -.^ ü. kr. ravna'.(OjHtvo dr^avnih želpznic, Trpt razpisujo dvoje mest skladišènih paznikov ' y'"-e'a"« pla/.o K 1000- , zisttMnizirano ßtanariuo in pravico do sluzbeno obleko. »pravicfii *0lli P»l»èuBtuiki, ki so v /inislu zakona /- dno 19. aprila 1872, drž. zak. St. 60, opromljpue T [w'}hl^ «akonilpga certMkata sea to prositi, mnrajo vložiti svojo profinjo, popnluo teloBno'S1)"1!!11'1" cmilikatom in Kdravnifiliim aprièevalom, iz katorega je razvidoti Za vsprojem «a to ,,,,!' zoloS!"ic 'i'rst, ekspozitura Ljubljana. besedi in pisavi tcr ouO({H v okrV *alltwva *»di znanje neniškega (službenega) jezika v dežolnega jezika. ° Su c-kr. ravnatolJBtva državnih železnic Trst obièajuega Prosilci, ki morejo dokaaati (iH im . . . prakBo, ne morajo podvreèi najmanj f2 Jo. za BkladiSène paznike predpinano poBkufino *%. »kladifiène puzniko prodpi«ani HlužhuniTr'?1 p08kuÄni Pr*k9i in koncem te napraviti M.-<1 to prak«o dobivnjo za cas, ko HoP|>r i» Trim, t»'Ka vsakukratno draginjHko dokluUo ' T0Ja6kin pristojbin, dnevno plaèo K & — Cil», ki a a. je prosilec prubil v vojaski Hlnvl.i i ¦ * ¦ \,ni •'•«no u Olltt T drug0 Bi,lžbo. »Iwcaju, da je proiiloc prestopil nepo- Boeben ersohlenen: JosephderDeutsche Kin Stuatsromai» von Adam Müller -Guttenbrunn Der Lebensroman Kaiser Josephs II., dessen nanzes Werk der Stantsreform, der VolksbcglUckiing und GoisttTbesreiung galt. Nicht alleiu ein nieist^rbaft liistor. Roman, eondern Hiich ein bozioliungsreichcB Zoitbnch. Geheftet K 7-20, geb. K 960, M per Post 40 h mehr. Vorrätig in ilor Buch- und Musikalienhandlung KleinmayrÄ Bamberg. Gartengrundstück oder Acker zu pachten gesuoht. Mehlungen bi-irn Mag iziiifiir Stöoker, Lalbaoh, Marlanum (Marljanliöe), Poljanska oesta. :i<8 t 1 t ._________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ I Unterricht In der ttta Sprache : von 3 bis ^ Uhr nachmittags gesucht. Angebot« unter „Preis" au Wie Ad-miuiBtration dieser Zeitung. 383 Spirituosen, wie Kognak, Weindestillat, garant. echt, Liköre, Sliwowitz liefert ausfuhrfrei D'Elia & Holujevic, Kognakbrennerei n. Likörtabrik, Zagreb. TelegrammadresBe: Holujeviö, Zagreb. 337 C>—2 Ausweis für den Monat Jänner 1918. | Einlagen: eingelegt von lGüä l'artoion . K 2 4.40.«77• W h behoben » 1247 t , . . > 1 :>1" ¦'¦'7 8:i * Stand Ende d. M. in i'2 202 Btieheln.......... > 'iM'^-W " ' Hypothekar- und Obmelnde-Darlehen: 13 000— » zugezählt...... ......; 504.279-iß » lüekbe^blt..... .....¦ ,8i5öy.G74«5 . Stand Knde d. M......... . • • ¦ • CTeohsel- nnd Lombard-Konti: t 266 400'— » Suiud Eude d. M.................. Kreditverelna-Konto: ^ 549748 85 » M„nd Kn.le d. M. . . ........• ' r 149>)83 99 , Allgemeiner Reservefonds........ t 213 116-06 » ßpetial-Reservofond»..... Zinsfuß für Kuilagi'ii: 4'/• «bne Abzug der Rentenuteuei. » Jlypotliekar- u. Korporation»-Darleheu: ö /,. » Hypothoknr-Darloben in Kraiu bi» K 600'-: 4 /„ irn WecliBel-Eskorupte und Lombard: :> /,• ktloil Laibaeh, am 31. Jänner 1918. ü Lacher Zeitung Nr. 30 200 ______^^ 0. Mruar 1913 Amtsblatt. H. 22hf,. 346 3—N Kundmachung. Ver zweite Platz der Antonia Lerchschen Fläuleinftistung im Iahrcsbet^.nqc vun 70 l^ »ild hiemit zur Wiederbesepunl, mit dem 1. Iiinner 1V18 ausgcjchneben. Gleichzeitig mit diesem Stiftplahe werden di< seit dcss.n Eilcdi-gung bis zum 31. Nczcmber 1917 ancrwachsenen Interlawrien im Vctrage von 67b li 39 I, an >ie Vettilt« verliehen weiden. Zum Genusse dieler Stiftung sind berufen «5«liz« Fiäulein vom erleicijt.-n sechsten bis zum »olendeten achtgehntin i.'cdcnöjahre. welche in t'^'bach wolinen, s>lm und entweder elternlos ,btl doch vaterlos find, :n Ermangelung von in Ijaibach wohnbaftcn Beweiblriimen auch nn< dere ni Krain doniiziliciende adelig ssräulein unter den angegebenen Vedingungm. Vi^ gebölig be'egten besuche, welchen jedoch ftiftbriefgcmäh einen dolumentariscken «delinochwciö beizulegen nicht erforderlich ist. sind iii zum 15, März 1918 bei ber k. f, Landesregierung zu übfrieichen. K. k. Landesregierunn fiir Kram. Laibach, an, 25 Ianncr 1918. Z. ße3/i.'..Sch..R. 351 3-2 Kundmachung. tznr das Jahr 1918 ^laugen die aus dem Veimögen d?s bcftandenen G artenbauver» > eines in Laibach errichteten Geldprämien.; und zwar die, vun je zweiunosiebzig (72) lkro nen I« Heller für Volttschulichrer zur Ver« leihu«^. Anspruch auf dnse Prämim habrn jrne Vollssckullebi-er. welche sich di.' Psiege der Schulgärten und den Unterricht ii» Gemüse« bau und iu dl.r l)I)slbui',m,n>cht besonder an» zelegtn sein lassen. Bewerber um diese Geldprämien haben» ihre gehörig belegten Oesnchc längstens bis 3V. llplil 1918 le,m vmgesrhtcn Vezirlc» schnitntc (k. l. Stadischulrnic) einzubringrn. K. k. Landcsschnlrat für Krain. i.'aibach. nm 2K. Jänner 1918. Z. 2I5/V. Sch-N. 272 3-3 Konkulsausschreibnng. An der dreillassiaen Volksschule in Nessel' t»l »i«d eine Lehrstelle mit der Beschränkung »uf «eibliche Lehrkräfte mit den sustemisieiten Neigen p,r definitiUfnVesctzung ausgeschrieben. Im lrailmcken össeutlicheil PollsschulditNste »och nich« definitiv angestellte Acwerber habm durch lin staalsä^tlichcs Zeugnis Naäiwtis zu? erbringen, daß sie die volle physische Eignung für den Schuldienst besitzen. Gehörig instruierte Gesuche sind bis 4.März 1918 im »vrgrschrievrnen Dienstwege hiermnts einzubringen K. k. Bezirksschulrat Gottschee, am 21, Jänner 1918. 391 Präs. 7707/16 H/I 7/2 Kundmachung. Vom l. f. Ollerlllndessserichtepräsidium in Graz wird lundgemacht, daß gemäß Justiz» «unisterialverordnung vom 27. Juni 1902, V. vl. Nr. 31, die für dc>5 Jahr 1918 auf den einzelnen H^fltaa, cntflillcndcu Ersahbriräge für die dosten der Ilntersuchuugehast und Stiashast sür Vrrichtsgcjängnisie iul Ob^laüdecssenchte-spreugtl Grciz, und zni^i mit 1 Ii 20 n für die Untrn'uchunc,?b.ist n„d sür Pclpflrssunss wäh' «nd der Etva;v,ast, se^nr mit 1 l< 41 ll für Vewachun« und Vcrwaltuns, wäbrnid der Straf haft. endUch für die Mäiiilclstiasllnsiallen Nüt l X 42 n uud lür dir Weiberstlafunstalten mit I lv t-0 d sür Velpfliginig. Bewachung und Verwaltung festgesetzt wlildcn siud. «lraz. a», 4. Februar 1918. K. k. Obellandcsgerichtspräsidium Graz. Z89 Pr. VII 7.18 1. Erkenntnis Im Namen Eciuer Majestät des Kaisers »a» das l. l, L"nd<^gcncht in Laivach als Prehyericlit auf Antrag drr l. l. Staats- anwallsclMt zu Recht erlannt: Ter Inhalt des in der ylummer 28 der in Laibach elscheinrnbrn periodischen Truclschrift .8lov«llßll> ^»n,^!» nuf dtl 5. Ecite abqcdruck-ten EteUe. vessmnrnd not l8l«?m» vrniimdet den objcl-j tiven Tatbestmld d<>« P,rgeher.z nach 8 30b ts werde demnach zufolge des H 489 St. P. v. die von der t. l. Staatsanwaltschaft verfügte Beschlagnahme dcrNummer 28 der Zeit schrift «8Ioven8lli ^»lo6, bestätigt und gemäh der 8§ 36 und 37 dcs Prehgesehes vom 17. Dezember 1862, Nr. 6 N. G. Vl, pro 1863. die Weiterveibreitung dersclben verboten und auf Vernichtung der mit Beschlag belegten Exem pl»ne derselben und auf Zerstörung des Satzes der beaustlindeten Stelle erkannt. Laibach, am 5. Feder 19l8. 1 303 C III 10/18/1 Oklic. TožeÈa stranka dr. Vladimir Rav-nihar, odvetnik v Ljubljani, je zoper toženo straiiko Franèiško Bregar, po-sestinkovo hèer iz Javorja St. 1, obÈina Blagovica. zaradi 305 K 81 v k opr. št. C III 10/18/1 vložila tožbo, vsled katere se za ustno «porno razpraro doloèa narok na 13. februarja 1918, ob (J. uri dopoldne, pri tej sodniji, soba Št. 50. Ker jo bivališÈe tožene stranke neznano, imenuje s\< za skrbnika na èin gospod Ivan Stiene, c. kr. davèni prißtav v p. v LjublJHM, köt^ri jo bo na njeno nevarnost in «troške zasto- pal, dokler se iata ne oglasi ali ne ; imenuje pooblašceiiea. j C. kr. okrajna scdnija v Ljubljani, odtlfllek III., due 31. januarja 1918. 3«1 C 4/18/1 Oklic. Zoper Franceta Strle iz Kranjcega št. 9, kojega bivališèe je neznano, so je podala pri podpisani sodniji p<> Antonu Kravanj.-i iz Orknice tožba zaradi 704 K 33 li. Na podstavi tožbe doloèil nv je narok za sporno razpravo na dan 14. iebruarja 1918, ob 9. uri dopoldne, pri podpisanem sodišèu, soba st. I. V obrambo pravic toženoa se po-stavlja za skrbnika gospod Jakob Šega v Cerknici. Ta «krbnik bo zastopal toženega r o/namenjeni pravni atvari na njegovo nevarnost in stroäke, do-kler bo on ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaäeenca. C. kr. okrajna sodnija v Cerknici, oddelek I., dne 31. januarja 1918. 376 3—1 T 30/17/5 Uvedba postopanja, da se proglasi za mrtvo Helena Božiè. Helena Božiè, dne 2. sušca 1853 rojena hÈi Janeza in Marije Starumik z Gabrake gore St. 10, žena Siniona Božièa iz Sp. Luše St. 22, je bila ne- koliko slaboumna in je prod veè nego 20 leti izginila z moževega doma. JBila je potem bajo j>ar mesecev na i Èrnein vrhu pri sorodnikih, nekdo je 'tudi pravil, da jo je videl v Ljubljoni, i ali voè nego 20 let že di glasu o njej. I Ker utegne potemtakem nastopiti Jzakonita domnova smrti po zraislu |§ 24., St. 1, obÈ. drž. zak., 8e uvaja po prošnji njenega moža Simoria Božièa ipohtopanje v namen proglasitv« po- j grešanke za mrtvo. Vsakdo ho torej jpozivlja, da sporoèi sodišèu ali ji s | tem postavljencmu »krbniku gospodu | Francu Šmidu, županu v Selcih, kar bi vedel o imonovani. Helena Božiè se pozivlja, da se zglasi pri podpisanem sodišèu ali mu na1 drug naèin da na znanje, da šeživi. Po 1. februarju 1919 razsodilo bo : 8odišèe po zopetni proSnji o progla- ! sitvi za mrtvo. i C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani, ! odd. III., dne 9. januarja. 1918. Großes j Eckhaus in öraz 2 Stock hoch, in iler NiUie dos Siidbahnhoffß ist zn verkaufen oder gegen Haus oder gegen Villa in Laibach zn vertauschen. Auskunft nebst. Photographie - Ansicht ereilt Rechnnngskanzlei, Oeworbe-sohule, I. Stook, Zimmer Nr. 21, Lalbaoh. »81 3 1 3ö3 Ehrliches 3 3 Mädchen für olles das gut kor fee n kaun, wird zu zwei Personen aufgenommen. Gut« Zeugnisse. Lohn K 40* - . Adresse in der Administration dieser Zeitung. Pf^ Zu verkaufen größerer Posten Leinenzwirn in Strähnen per Kilogramm, schwarz und weift. Adresse zu cvfrageu in der Administration dieser Zeitung. — Zu besichtigen von 4 bis 6 ölir n.'M-limittags. 390 !! Keine Seifennot !! 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