PrSrmmeralions-Preise: Fitr Laibach: Oimzjiihrig ... 8 fl. 40 ft. Halbjiihtig ... 4 „ 20 ,, Mierteljiihrig . . 2 „ 10 „ Mouatlich ... — w 70 „ Laibachcr Rrdacttou Babnhvsgofle Nr. 132. Mit bet Post: Dauzjilhrig. tzalbjiihrig . Viertkljiihrig 11 ft. — ft. 5 „ 50 „ 2 „ 75 ff Mr Zustellung in« HauS Dicta t ljShrig 25 It., monatl. 9 tr. •iujtlne Nummern 6 ft. Ecgblntt. Anonyme Mttthrilungeu mctbte nicht beriickflchtigt; Wanujcripie nicht zuriickzesendel. Sxpkditiou- & Jnseratt« Bureau: Lor.gtehplast Nt. 81 (aBuch-yandlung oon Jan. o. Kleia-mayt & Fed. Bamberg.) Jniertionspreisr: gllr die emspaltige Pe'urzeile a 4 fr., be, zweimaliger Em-(i)altimg a 7 ft., brmnaligtt L 10 fr. Jnsettivnkslempcl jtbtDn-.a: 30 ft. Bei griiheren Jnsetaten unb cHem @infd)Bltung entf presenter Rabait. Nr. 167. Mlttivvch, 23. Juli 1873, —: Morgen: Christine. 6. Zahrgang. Sacularfeier der Aushebung bed Jejuitenordens. (Fortsetzung.) Die Gallicaner beruhrten sich nahe mit den Jansenisten. Gegen die Verauherlichung des Chri-stenthums unb die bodenlose Corruption oiler mora-lischen Begriffe burch bie Jrsuiten richtete sich zu-nachst die Bewegung des Hollanders Cornelis Jansen unb des Gascogners Jean bu Verger, bie zu-sammen in Lowen stubierten unb bann zu Bayonne, auf Kosten bes reichen unb vornehmen Verger, in theologische Stubien vertieft, privatisierten, bis spci-ter Jansen Professor zu LSwen unb Bischof von Upern wurbe, wahrenb Verger bie Abtei St. Cy-ran erhielt. Jansenius war gelehrter Theoretiker, er brachte seine Grnndsotzc, bie sich hauptsachlich "us St. Augustin ftiitzten, in ein theologisches System ; Verger ober St. Chran, rote er kiinstig hieh, war praktisch fur ihre Verbreitnng thatig, er sam-mctte Anhanger unb agitierte. Jansenius stieh nun u. a. auf eincn Satz Augustins, der von Rom tier-bamrnt war. Schwankend, bent Kirchenvater oder bem Papste zu solgen, hilst er sich mit der Bc-merkung, der romische Stuhl verdamme zuweilen kine Lehre bios um des Friedens Willett, ohne sie damit fur salsch xxkltzren. Das deuteten seine Gegner als eincn Angriss auf bie papstliche Jnsal-Ubilitat unb vermochtcn Urban VIII., sent Mis-fotlen fiber das Werk ausznsprechen. Die janseni-stischen Lehren ober grissen urn so mehr geroaltig sich. Urn eine bestimmte Verurtheilung dersel-ben zu erlangen, fasten seine Gegner seine Grund- lehren in suns Satze zusammen. Jnnocenz X. zogerte lange; endlich uberwaltigte ihn die Vorstellung von der Gesahr der papstlichen Jnsallibilitat, unb burch bie Bulle vom 1. Juni 1653 verbammte er jettc situs Satze als ketzerisch, blasphemisch, fluchbelaben. Nun aber leugneten bie Jansenisten, dah die Satze in Jansens Buche sich sSuden, unb nod) viel mehr, bah sie in bent gebeuteten Sinne zu verstehen seien. Dagegen entschieb Alexanber VII.: „bie siins Satze seien allerdings aus Jansens Buch gezogen unb in beffcn Sinn verurtheilt worben". (Jansen war schon 1638 gestorben.) Aber auch hierwiber warm bie Jansenisten geriistet, inbem sie entgegneten, cine Er-klarung bicser Art ubcrschrcitc bie Grcnzcn ber papstlichen Macht, die papstliche Unsehlbarkeit er-strccke sich nicht auf cin Urtheil fiber Thatsachen. So fatn zu bent bogmatischcn Streit cine Frage iiber die Grcnzcn ber papstlichen Gewalt. Um bie Rnhe wenigstens auherlich herznstellen, begniigte sich (1668) Elcmcns IX. mit ber Verbotnntung ber siins Satze im allgemetnen, ohne baraus zu bcstehcn, bah sic vom Janscnismus wirtlich gelehrt worben seien. Seitbem erhob sich bie Partci St. Cyrans unb Jansens, von der Curie gebutbet, mit bent koniglichcn Hof in gutcnt Vcrhaltnis, von cinigcn Grohen begunstigt, burch ihre inncre sittliche Kraft zu ttnnter grohcrcr Starke unb Bcdcutung; mit ihrcm Emporkommcn vcrbreitetc sich eine lebhafte Opposition gegen Rom, sie rouhten recht wohl, dah sie gar nicht bestchen wurden, ware es nach bes Papstcs Absichtcn gegartgen. Die Streitigkeiten zwischen den Jansenisten unb ben Jcsuitcn crncucrtcn sich scit dcm Ansange des achtzehntcn Jahrhundcrts mit doppelter Hestig- fcit. Von hochster Stellc gingcn sic aus. In btttt oberstcn geistlichen Rathe in Frankrcich pflegten ber Beichtvaler bcs Konigs, in ber Regel cin Jesuit, unb ber Erzbischos von Paris ben vornchmsten Ein-fluh auszuiibcn. Der Pater La Chaise unb ber Erz-bischos Harlai hattcn von hicr aus in cnger Ver-einigung die Unternehrnungen ber Krone gegen baS Papstthum geteitet. Nicht so gut oerftanben sich ihre Nachsolgcr, ber Pater Lc Tcllicr unb ber Erzbischos NoaillcS. Lctztcrcr hulbigte janscnistischcn Anschau-ungen, unb bas gab wohl ben Anlah zu Mcinungs-vcrschiebenhciten, bie sich allmalig zu vollkommener Entzweiung steigerten, unb von bem Cabinet bcs KSnigs her spaltctc sich bie Nation. Dcm Beicht-tinier Lc Tcllicr gelang cs, nicht allcin in ber Gewalt sich zu bchauptcn unb ben Konig fur sich zu gcwinnen, fonbern auch ben Papsl zu ber Bulle Unigonitus zu bewegen, in wclchcr bie janscnistischcn Lehren oon Sitndc, Gnabc, Rcchtscrtigung unb Kirchc, auch in ihrcm nttnber herbcn Ausbruck, zuweilen wortlich, wie man sic in Augustinus zu fin-ben mcintc, unb in bet wcitcm grohcrcr Ausbchnung als in bent friihen Funfsatzccxtract verurtheilt wurdcn. Damit trat der romische Stuhl nach langem Zauberu ettblich unzweifclhaft auf bie jefuitifche ©cite. Daburch gelang cs ihm, ben machtigen Or-ben fur sich zu gcwinnen, ber seitbem bie ultramon-tanen Doctrincn, bie Anspriiche ber papstlichen Gewalt aus bas lebhasteste vcrfocht; es gelang ihm auch, mit ber sranzosischen Regierung in gutcnt Vcrhaltnis zu bleiben — von bicfer roar ja bit Entscheiimng hervorgerufen roorben; bald wutbtn nur ttoch biejenigcn in gronfueich angestellt, bie sich ber Bulle unterwarfcn. Aber auf ber onbern Seitc JeM'eLon. Abenleuer eines laibacher Klavier-Stimmers. (Von ihm selbst erzahlt.) Driging^ovelle von Anton Leipnik) (Fortsetzung.) „Herr!" sprach er, „ich bin ein ticrzwcifcltcr Mensch, berett bas Acutzcrste zu wagen; ich erhielt oen Befchl, binnen lurjer gc{t einen Klavierstim-wcr mit tnir zu nehmen. Den unfrigett fanb ich »»cht zu Hause, so kam ich benn zu Jhnen. Jeber «!ibcrstanb ware ticrgebltch, tch bitte, reizen Sie mich "icht, ich muh Sic im Jnteresse eines angebetenen Unglucklichen Wcsens mitnchmen, folgcn Sic mit also." — ■ - „Ja, ja, ich gehc schon! nur bitte ich, ber Pi* stole eine anbere Richtung z» gtben." Zittcrnb, an alien Glicdern bebcnb lltibtte S mich an unb folgte metnem gfihrer fiber bie Ichmalk Treppe. „Wenn Sie einen Laut von sich geben," flfi-stcrtc er ntir zu „so schichc ich, ohne mich um bie Folgcn zu kummcru." „Jch tierstehe." In ber Hausflur angctongt, off net c mis ber HauSmeister bas Thor, ber als Bclohnung cin Stuck Geld erhielt. Am britten Tagc crsuhr ich hcrnach, bah cs eine Funsgulbcnnotc war. Schwcigcnb unb mcchanisch stieg ich in ben Wagcn, wclchcr vvr bent Thorc hiclt. SDietn Beglciter war ntir beim Ein-ftcigcn behilflich; fchaubernb gewahrte ich die Pistole, wclchc er noch immcr in ber Hand hiclt. Hciliger Schutzpatron! roenn fie losgcgattgen roiirc! Brrr! Der Alte nahnt Platz neben ntir. „Entschuldigen Sie, bah ich Jhneit eine Augcn-binbe anlege." ©onberbar! Ganz so, wie ich es in Romanen gelescn habc. Ohne etwas zu erroibcrtt, liejj ich ntir bie Binbe anlegcn. Ich sah, bah man nteiner be* durftt; dieses Bewuhtsein bcruhigte mich theil-wcise. Ich wutzte ntir nur nicht zu erflaren, in wclchcr Bczichung bics allcs zu bent Klavicrstimmcn fiehen fonnte. Der Wagcn suhr eine furze Zeit aus dcm Pflastcr, lenfte ober bald ab unb gerietl) aus san-bigen Boben; ich fuhlte, boh wir fehr schnell suhrcn. Nach ciner SBicrtclstunbe hiclt ber Wagcn, nach tneiner Berechnung burfte ich nicht fehr wcit von nteiner Wohnung cntfernt fein. Die Richtung fonnte ich ntir weber auf bem Hin- noch aus bem Rfick-wegc merfen. Mein Beglciter hob mich aus bent Wagcn, reichte tnir bie Hanb, ffihrte mich burch sich schisn-getnbe Sorribore, aber noch immer mit oerbunbenen Aitgen. Ich horte einigc flfisternbe, flfichtig hingewor-sene Wortc, fthlte einen toeichen Teppich unttr ben Ffihen, bann roarb ich auf eincn Stuhl gefetzt unb von ber Binbe befrtit . . . Ich satz eintnt Klavier gegenfiber, mein Beglri-ter stand neben ntir unb zcigte auf bas Mavier. *rhob sich die gcwaltigste Opposition, sowohl unter ben Gelehrten und den auhcrjesmtischcn Orden alS auch im Parlamente, welche in jedem neuen Akte des romischen HofeS eine Verletzung der gallicani-schen Rechte sahen. Und fur diese Rechte ergriffen nunmehr auch die Jansenisten ernstlich Partei; con. sequent und unbeirrt auf dem einmal betretenen und als richtig erkannten Wege varwartS schreitend. bil-deten sie eine der rSmischen entgegenlaufende Doc-trin iiber die Kirche auS; jo, unter dem Schutze titter protestantischen Regierung setzten sie ihre Idee sogleich ins Werk; in Utrecht entstand eine crz-bischSfliche Kirche, die sich im allgemeinen (alt-) katholisch, aber dabei in voller Unabhangigkeit von Rom hielt und der jesuitisch-ultramontanen Rich-tung unablassig den Krieg machte. Durch die ge-sammte katholische Christenheit breiteten sich die jan-senistischen Lehren aus, zuweilen ofsentlich, haufiger insgeheim. In alien Landern, an allen Hofen bilde-ten sich zwei Parteien auS, von denen die eine der Curie, der geltenden Verfassung und Neulehre den Krieg machte, die attdere die Errungenschasten der jesuitischen Vergewaltigung, die Pratentionen RomS um jeden Preis festzuhalten strebte. Was der kirch-lichen Orthodoxie und Unterordnung im Sinne der Loyoliten irgend zuwiderlies, eigentlicher Unglaube, jansenistische Begrisse, Tendenzen der Reform, alleS fiel bei ihnen in dieselbe Verdammnis. Zuerst wurden sie auf dem Gebiete der Literatur angegriffen. Der Menge und Kraft der auf fie cinbringettben Feinde setzten sie mehr ein starres Festhalten an ben einmal ergrifsenen Lehren, indi-recten Einfluh auf die Grohen und VerdammungS-sucht als die echten Waffen deS GeisteS entgegen. Weder sie selber noch auch andere mit ihnen ver-bundete Gliiubige brachten ein einzigeS originelleS und wirksames Buch zur Vertheidigung hervor, wahrend die Arbeiten ihrer Gegner die Welt fiber-schwemmten und die Sffentliche Ueberzeugung fest-stellten. Es war dasselbe Schauspiel, welches sich heutzutage zwischen Jesuiten und Altkatholiken bei un« in Deutschland wiederhvlt; wahrend die Kory-phaen der „katholischen Wissenschaft" sich an die Spitze der Reformbewegung gestellt haben, hat das Lager der Romlinge auch nicht einen Namen von allscitig anerkannter Bedeutung auszuweisen — schlechterdirgS feinen einzigen; alleS find dii (!) minorum gentium. Denn was sind die Scheben, Hergenrother, Majunken, die maria-laacher Jesuiten e tutti quanti gegen die Schulte, DSllinger, Rein, kens, Friedrich, Huber, Hesele, Haneberg (der bei-ben lctzteren nachtragliche ..Unterwerfung" andert nichts an dem wisscnschaftlichcn Standpunkt), Maa-hen, Ginzel, Reusch, Kampfschulte, Knoodt u. s. to. ?! (Fortsetzung folgt.) NSchdem er sich uberzeugt hatte, dah ich ihn ver-stand, lieh er mich allein. Sonderbar! Also dieses Klavier soll ich um-stimmen? Es war ein seiner Bdsendorfcr-Flugel, die Fabrication erkannte ich sogleich; aber, mein Gott, in welchem Zustande. DaS nettne ich dann eine fiblc Stimmung. Wcih Gott wcshalb, aber ich hege eine bcson-dere Borliebe fur die Klaviere, und nun gar dieses arme zu Grunde gerichtete erbarmte mir so, dah ich nut mit Muhe meine Thrcinen untcrbrfiden Tonnte. Als roenn hier cine diimonlsche Faust fiber die Tasten gefahrett ware, war das theure Elsen-bein gebrochen, die Saiten gesprnngen. Wer oder was mag hier gewirthschaftet haben ? Ich nahm meine Instrumente, den Stimmschlussel zur Hand und veriieste mich ganz in meine Arbeit. Ich hatte longer als cine Halbe Stunde zu thun, bis ich etwas zustande brachte. Meine fettsame Lage ward vergessett, schwere Schweihtropfen ricscltcn mir fiber die ©time herab, als die Wanbuhr zwolfe schlug. Politische Rundschau. Laibach, 23. Juli. Inland. Die ..MontagS-Revue", cine Wochen. schrift, welche aus ihrer unbedingten Freundschast fur das Ministcrium tein Hehl macht, geht auf daS Thema von dem angeblich bedrohten Bcstande deS Cabinets und den Factoren, welche dabei mit-wirkcn sollen, naher ein und legt den Widersinn, der allen diesen Mclbungen innewohnt, durch nach-steheitde Ausfithrungen bar: „Will man den Gcrfichten fiber eine herein* gebrochenc MinistcrkrisiS feinen and cm Stamen bei-legen, so barf matt sie baher zum allermindesten als einen AnachroniSmus bczeichnen. Damit glauben wir und allerdings von einem ganz uuwiderleglichen Standpunkte. dem des gesunden MenschenverstandeS, fiber den Werth derselben entschieden zu haben. ES hat sreilich auch nicht an mystcrioscn Andcutungcn fiber die Existenz einer Nebenregieruug, fiber geheimnisvolle Einflijsse geschlt, die sich theils in der Regierung, theils gegen dieselbe geltend machen sollen. Ein altes beliebtcS Thema allgemeiner Ver-bachtigung ist damit wieder angetlungen. Allein gerade diese Taktik hat heute weniger als je AuS-sicht auf Erfolg. DaS Ministerium Auersperg ist nicht nur in seinem Jnnern solidarisch, es hat auch jenc Harmonic mit allen anderen Regieruugs. gewalten zu erhalten gewuht, ohne welche bie Existenz uttb die Wirksamkeit cincS umsichtlichcn StaatS-willens undenkbar ist, und welche allein die Bc-btngungett cincs lebendigen Zusammcnwirkcns allcr Kraste zu schasfen vermag. NiemalS, bas barf wohl behauptet werben, waren ber Intrigue, bent System des personlichen EingreiscnS und den AuS-schreitungen individuellen EhrgeizeS, kurz alien ben Erschcinungcn, welche tin Regiment der Schwirche und deS inncrn Widerspruchs bezeichnen, engere Schranken gezogen als cben jctzt." Die Agitation ffir die ReichSraths-b e s ch i ck u n g gewinnt im czechifchen Lager immer grSheren Umfang. Zunachst find es blos die kleinen, in LandstSdten hort mehr Rcisc und mehr Sclbstlosigkcit, als die czechifchen Ffihrer besitzen. Der Kainps wird noch cine Weile andaucrn. AttSlaud. Die preuhischen BischSse verbieten jetzt geradezu den ihnen untergebenenGeist-lichen jede Mittoirtung an der Aussfihrung ber kirchenpolitischen Gcsctzc. Die „Ger-mania" versichert, tvenn bie Staatsrcgicrung sest entschlossen sei, bie neuen Kirchcngcsctze mit allcr (Snergie unb bis zu ben lctztcn Conscqucnzcn dutch-zusuhrcn, so sei dem gegcnubcr zu constatieten, „dah Episkopat und KletuS nicht minder fest entschlossen sind, aus ihrem gettitgend klargelegten Standpunkte zu beharren und sich durch keinerlei Mahregeln dazu bewegen zu lassen, den Pflichten ihres kirchlichen Amtes untreu zu werben.1' Dit „Nordd. Allg. Ztg." mcint dazu, fiber« rafchcn kSnne nur die Dreistigkeit, mit welchcr die Auflehnung der geistlichen Amlsttiiger als Ehren-pflicht vctkfindct wcrdc, indcS: „glficklichetwrise haben Schwietigkeiten in der Aussfihrung pteuhische Regie* rungen noch nit von krasliger Handhabung ber Ge-setze abzuhalten vermocht, und so wird es gewih auch diesmal geschehen, mag bie Schamlosigkcit, mit wel-cher ber Widcrstand gegen die staatliche Autoritiit gepriesen wird, sich auch noch so zuversichtlich breit machen." Zunachst dfirsten demnach bald weitere Conflicte, unb zwar wahrschcinlich nicht allein zwischen Staat unb Hierarchic, sonbern wohl auch im ©chohc der letzteren selber bevorstehen. In ihrer Sitzung com SamStag baute sich die Majoritiit der versailler Kammer aber-malS tint ntut ©tuft in« Himmelreich. Sie nahm namlich ntbft btm Btrtagungsantragt, welchcr bit Sitzungtn vom 27. Juli bis zum 5. Novtmbtr fistitrt, auch ben Gtfctzcntwurf fiber bie Organiftcrung bcs rcltgiofen Dicnstcs in ber Atmce an. DaS von dtti Republikanern ausgehende Amendement, welches ver-langte, dah die Nationalverfammlung nach derRau-mung beS Gebietes zufammentrete, wurde mit 404 gegett 238 Stimmen verworfen. Trotz diefer Nieder- Nicht nur ich war erschrocken, sie schi-n es noch mehr zu sein. Einen Augcnblick hefteten sich ihre Augen auf mich, dann fchric sie, ihre abroehrenden Hanbc mir entgegenstreckend, tout auf — wollte entfliehen — schwankle, warb ohnmttchttg unb sank auf bem Teppich zusammen, wie eine geknicktc Lilie, Das Slut erstarrte in meincn Abcrn, ich ha»t nicht die Krast mich zu riihrcn. Alsbald ward die Thure wieder geBssnet; kin ehrwurdigcr Grcis sturzte durch dieselbe gerade aus die Gestalt der Ohnmachtigen zu. Mich bcmcrkte er nicht. ..Um beS Himmels Willen!" rief er, die Ohn-machligt zu sich erhebend, ist niemand hier, der Hilfe leisten kiinnte?" Obfchon ich durch die fonderbaren Ereignissc diefer Nacht angegriffen war, fahle ich Muth, naherte mich dem Greife und fagtt in gemessenem Tone: ..Ich bin hier, wtnn ich bienen kann." Fortsetzung folgt. toge halt die Linkc die von JuleS Favre gcstclltc Interpellation wegen der innern Politik der Regie-rung ausrecht. Sowohl in dieser Fragc als auch bczuglich des Antrages Ernoul fiber bit Erweiterung ttt Machtbefugniffe der Permanenzcommission blfiht ien Republikanern kein Gluck. Manner, welche von alien Parteien ernst genommen werden, wie JuleS GrSvy und Thiers, haben es entschieden abgelehnt, im Gefolge JuleS FavreS einherzuschreiten, und svmit ist auch daS Schicksal der Interpellation entschieden. Die ultramontanen Kundgebungen in tftont« reich mehren sich mittlerweile so sehr, dah es un-mSglich wird, fiber alle Feste, Wallfahrten u. f. w. zu berichten. Auch die Gironde hat jetzt ihre nationale Pilgerfahrt unter einem gewaltigen Zu-drange der Bevolkerung gehabt. Dieses kotholiche Fest ward zu Arcachon gefeiert und hat alle frfiheren an Originalitiit fibertroffen. Die phantasiereiche Geistlichkeit des SfidenS hat etwaS ganz neues rr-futiben, um die ultramontanen Gaffer anzuziehen: Man hat zu Arcachon cine grohe Prozession zu Wasser aufgeffihrt. Unglucklicher Weise hat Winb unb Wetter bie AuSfuhrung beS ProgrammS in etwaS gestort bie Pilger ermangelten eineS hinreichenb feftert Gloubens, bettn bie meiften wagten nicht, bit Arinen Boote zu befteigen, welche file biefe fieri* cvnautischc Prozession vorbereitet waren, abet in Wind unb Wellen etwaS gar zu lebhaft tanzten. Unter ben zahlreich anwesendcn Pralaten befanden sich der Cardinal Donnet, der Erzbischof von Tours und die Bischofe von Slngouleme, Perigneux, Agen, Alby, Tarbes, ChambSry unb andere mehr, aber kriner von ihnen konnte daS Wunder des Hecrn nach-ahmen unb bie stfirmischen Wogen besSnstigen. So ist btnn bie nautische Betsahrt einigermatzen verun-gluckt. Im ubrigen hat zu Arcachon tin Fackelzug um bie Kapelle unb cine Illumination stattgefun-ben, ganz wie bei bent Trocaderofeste ffir ben Schah. Den Greuelthaten ber sogenannten Socialisten *fctr Jnternationalisten in Alcoy, bctn Pronun-tiamiento in Cartagena ist nunmehr in Sevilla und Cadiz die Proclamation der Unabhiingigkeit Andalusiens nachgefolgt. Dcm frcihandlerischen An-balusien wird ohne Zwcifcl das schutzMnerische Ca-talonicn mit seiner Unabhangigkeitscrklarung nicht langc nachstehkn wollen. Und roenn es auch wohl nur Schwindel ist, oon 10.000 Mann zu flunkern, i>ie ber Fahnc Don Carlos' solgen, so ist doch un-leugbar, dah chcr der CarlismuS alS daS madrider Ministerium in Nordspanien Herr der Sage ist. ES ware nun gewih die hochste Zeit, datz der ncuc Ministerprasident Salm cron die Krause','che Philo, sophic, ffir dercn Propaganda in Spanien er viele« 9rteistct( ein bischen liegen lietze und wirkiich, wie kr in den CortcS gelobt, gegen die Dcmagogcn unb Carlistcn zuglcich einen uncrblttlichen Krieg ffihrte. Zur Tagesgeschichte. — Der unternehmungSkfihne amerikanische Aeronaut, der in einem Ballon ben atlantischcu zu passiercn beabsichiigi, versncht jetzt in Nero« rur AuSsfihrung seineS ProjecteS nvlhigcn .000 Psd. S>. Dssig zu mochen. Der Ballon soll nnen Durchsihnj^ Don 10O Fnh haben, 10.000 Psund Ballajt tragen und ein Schlepptau von 1000 Fuh h- AuSstellung von Landolt u. Cooip. — Prater-Jbilber. — PreiSgekronte Thiere. Landwirlhschaftliches. — (Vor theil e beim Saltern.) Bei jder Butter- sowohl ale der KLsefabrication liegl die Hauptsache in zwei Punklen: 1) boss die Milch den Rohm schnell und 2) doh sic ihn vvllstandig auS ^chcide. Urn dies vollfiiindig zu bewirken, ist ein gar -insaches Verfahren anzuwenden: Man stelle die srisch-yemolfene, kuhwarme Milch (nicht in flachen Holz-'gesLtzcn) in tiesern MetallgesLtzen oder Kesseln mog-lichst rasch in einen Trog, durch welchen woglichst lalte« Wasscr flictzt. Die GesLhe diirfen hier nicht, toie in unsern Milchkellern ost geschieht, aus einander geschichtet werden, sondern find nebeneinander zu stellen, damit der Milchdawps rasch abziehen kann. So kiihlt sich die Milch sehr rasch ab und wird die Absonderung deS Rahms auherordentlich besLrdert. Nach 24 biS hochstenS 30 Stunden hat er sich rein und vLllig abgeschieden und kann nun leicht rein ab-zeschLpst werden. So bleibt der Rohm siitz und lieserl tine weil seinere und haltbarere Butter. Aber ouch lie Milch bleibt sUtz und eignel sich besser zu jcder stoeileren Verwendung. Letztere- ist namentlich wichtig filt die Ktisesabrication, zu welcher sLuerliche Milch nichts taugt. — (Der Rost im G e Irei be.) DerselbeHal -tnt gegenwLrtigen Sommer unsere Oekonowen so sehr in Angst unb Sorge versetzt, datz eS ber Miihe lohnt, das Wesen dieser Kranlheit genau zu erforschen. Professor Dr. Ferdinand Cohn in Breslau hat sich mil itefem Gegenstande eingehend beschiistigi und cine Ab-handlung Verossentlicht, in welcher er sagt, datz der Most ein mikroskcpischer Pilz ist, der durch den soge-«annten Roststaub verbreitet wird, im inneren Gewebe ier Getreidepflanzen vegetie« und aus deren Kosten sich ernahrl. Es gibt zwei verschiedene Brten von Rost im Getreide: GraSrost und Strohrost. Der Grasrost entstehl auf den BlSttern der Berberizrnpflanze, von too er sich dem Getreide mittheill und nur in der Weise verhlltet werden lann, datz man den Berberizen-strauch in der Nahe von Getreibeselbern total auS-rottel. Der Strohrost foll aus den meisten ber verbrei-teten UnkrLuter entstehen, und wllrde es sich demnach empsehlen, das Saatgul mLglichst srei von Untriiulern zu bewahren. _________________ •••>"; «i«gese»det. Allen Kranken Kraft und Gesvttdheit ohve Medizin und ohne Kosten. Revalesciere du Barry oon London. Heine jkraulheit eermag bet bcUcaten Bevilenciire da Barry >» Bibetfte^ea, unb Ecfeltigt bitfelbe ohne Medizin utib ohne Kosten aue Olagen», Nexven-, Bruft-, Lungen-, Leber-, Dritsen-, Echleimbaud-, fltBem«, Blasen- nnb SRterenleiben, Tuberculose, Schpinbsucht, Asthma, tusten, UnverbauNchleit, Verstopsung, Diarrhien, Schtaflostgkeit, 4tti(6e, Hamorrhoiben, Wafferlncht, Ficber, Schwindel, Blutausstri-gen, Ohrenbrausen, Uebelkeit unb Erbrechen selbst toShtenb bet Echwan. jctjihaft, Diabetes, Melancholie, Abmaqerung, RhenmatismuS, Gicht, Bleichsucht. — ilnSziige au6 75.000 SertiRcatcn iiber Otnefungen, bie «0er Medizin toiberstanben, werden auf Berlangen franco eingefenbet. 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Rubolsswerth. — 2. Feilb., Fabcic'sche Real., ©enofetfdh, BG. Seiwfetfch. — 2. Feilb., Perjatel'sche Real., Reisniz, BG. Reisniz. — 1. Feilb., Jermann'sche Real., Tschernembl, BG. Tscbernembl. — 3. Feilb., Troft'sche Real.; Pobbteg, BG. Wippach. 26. Juli. 2. Feilb., Zuibarsii^sche Real., Kosarsche, BG. LaaS. — 1. Feil., Petric'iche Real., Klcinlotjchnik, BG. Grotz-laschitz.— 3. Feil., Weben'sche Real., Kertina, BG. Egg.— 1. Feilb., Siipaniic'sche Real., Nenberg, BG. Gurtfelb. — 2. Feil., Zeran'sche Real., Ponikve, BG. Laas. Patent - Han--Drcschml>schi»en mit ametifanifchem Runb-Stiftensystem Angekommene Fremde. Am 22. Juli. Hotel Statlt Wien. Wolf, Ksm., Wien. — Minach, Fiume. — Krause sammt Familie. Triest. — Scheuermann sammt Familie, Capitan, Pola. Hotel Elefaiit. Pist. — Leicht, Kfm.; Fischer, Reis., Wien. — Kotolik, k. k. 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Siidfcahn - ©cfcllfd ftaif. siifabcth.Bahn. ea|e6mbb.^fenbahn Lais. Sra»z-Sosef«b. KS»ft.-Barcser S.-B MfSld-Fium. Bahu Pfandbriefe. Ration* S.W. verloSb. Ung. Bod.-Eredttasst. lag. Sst.Bod.-Lredtt. dto. tit 88 3. ritrkz. . Geld 68.25 72.90 91.50 102.-112 50 130.— 90.— 89.50 75 50 78. — Ware 68.35 73. 93.- 103.— 113.— 131.— 91 — 90.50 76.50 80i- 978. 122.50 218.50 960. 158.— 250. 980.- 123.50 219.- 970 159.— 252.— 71.50 2100 187.— 220. 221.50 148.- 335.- 213.— 155.*- 90.20 83.— 99.76 87. 72. 8110 188.-- 221. 222.50 150.-336.- 214.50 15L- Oest. Hypoth.-Bank. Priori tats-Obl. Slidb.-Ges.zu 500 Fr. bto. Bons 6 pCt. Nordwb. (100 fl. CM.) Sieb.-B.(roo fi. S W.) Staatsbahn pr. Stitck StaatSb. pr. St. 1867 Rudolfb. (300fi.o.W.) Franz-Ios. (200 fl.S.) Los©. Credit 100 fl.S. W. . Don.-DamPfsch.-Ges< zu 100 fi. CM. . . Triester 100 fl. EM. bto. 60 fl. S.W. Ofenet . 40. Ealm - * Elotti - » et. ®cnot6„ Wiudifchgriltz Walbstein . Jtegleeich . 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