zur Laibacher Zeitung. ^ 128. Kamstag drn 24. Getobrr 13^l0. Nreisamtlich^ Verlautbarung. Z. 1576. (5) nä Nr. »5^5o. Nr. 9703. KUndmachu n g. Zufolge hoher Gubernial - Verordnung vom 26. l). M., Itr. 2/».223, wnd ^ur H man, gäbe des Baucs cilicr ncucn Getrc'dhavpfc für die Pfarrpftünde Hascldach, die Mmue^do-ri-citatlon am 5. Norcmder d. I., Vormillags um y Uhr, del dcm l. f.Bcz>rks- Eommlssa.iale zu Gurkfcld abgehalten wcvdl»; w. bc» man bemerkt, daß der Ausrufsprcis, und zwar: für die Zimmermannsarbcit mn »63 st» 29 kr.,Ulid für die Zimmermanns - Maleriallcn mtt 36/» st. H5 kr., für den ganzen Bau sonach m»t 5^»3 st. I^i kr. bestimmt sty, daß die Hand- und Zug» tobath unentgeltlich bcigcssellt werde, und daß die Licitatiotislustigen die Bauactcn ' Standische Kundmachung. Die öffentlichen Vorlesungen und die prac-tischcn Nebungen des ersten zweijährigen Lehrcur-scs an der stcyermarkisch-ständischen montanistischen Lehranstalt zu Vordernbcrg werden am 4. November d. I. ihren Anfang nehmen. Diejenigen Individuen, welche an denselben als ordentliche Schüler zugelassen zu werden, und nach Vollendung dcs Lehrcurses legale Zeugnisse zu erhalten wünschen, haben sich über die mit gutem Erfolge zurückgelegten Studien der Mathematik, theoretischen und prac-tischcn Geometrie und Mechanik, dann der Physik, Chemie und Mineralogie bei dem Professor der Hüttenkunde: PetcrTunncr zu Vordernberg, auszuweisen, oder sich an der Lehranstalt zu Vor-dcrnberg selbst aus diesen Gegenständen cinerVor-prüfung zuuntcrzichen. Ucbrigens aber wird die Theilnahme an den gedachtenV orlcsungen Jedermann gestattet. Grätz, vom st. st. Verordneten-Rathe, am, 15. October 18W. Armtliche Verlautbarungen. Verlautbarung. Z. l6oi. (,) Nr. 658«. Da die Verpachtung der Straß,nsäube» rung in der Stadt und in ^dcn! gepflasterten Gassen in den Vorstädten, für die 3 nachein-andc'folgcnden Jahre, sell L. November l. I. bishm i6^3, nicht an Mann gebracht worden ist,, so wird am 2^ d. M um l0>Uhlr 93c, Vormittags eine abermalige ?icitation hierorts abgehalten werden. Die BedlNgNlsse find täil>ch in den ge.vöhnllchen Amtsstundcn bei», Magistrate einzusehen. — Stadtmagu sirat Laibach am 21. October 1840. 'I. 160a. (1) Nr. 130357.789. Concurs für die Controllorsstelle zu Maria-Zell. Bn den Verwaltungsamte dcr k. k. Bergcameral:Herrsch..flM^ia, Zcll in Stever, mark ist die Eontrollorsstclle mit dem Ge« halte jährlicher fünfhundert Gulden, dem Genusse der frc,enW.hnung ur>d eines Holzde-putales mit zwölfKl.fcer g mlschtenVrennbol;ts, im zu vertaxirenden Bttrage ron zwel Gul« den f^r dle Klafter, unt der Verbindlichkeit zum Erläge emer Caution im Gehallsbetrage, welche in «ionventions-Münze, entweder »m Baren oder dU'ch hyvothcfar,sche S chersscl» lung zu liiss.n lst, in Erledigung gekommen, zu deren Wiedcrbcsctzung der Ei a.e< denken, haben ihre gehörig belegten Gesuche, womit sie sich über chre zurückgelegten juriol< schen Studien und e,langten Wahlfähigktits» Decrete für die Cathegone eines Ortsr>chters und politischen Beznks Comm>ssävs, darin für das Richteramt über schwere Polize,.Ucbertre-tungen, fernes über lhre bisherigen Dienste, Kenntniß,m Doma,nen:Rechnungswifen und der Landamtirung überhaupt, endlich über chre Moralität u^d den Umstand, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten der ge« nannten Berg-Cameralhewsch^ft oder dcr h»>r. land,gen GcfällfNi'chöldcn verwandt cder verschwägert sind, aukzuwnscn, dcinn anzu-zeigln haben, ob und auf w,!che W^ise sie d,e Ealltion, welche noch »or dcm Di^nssan« tritte berichtiget w^dcn muß, zu erlegen im Stande sind, bls zum obigen Hcitpul^cte 'M vorgeschriebenen Wcge bei der k. k. öameral-Vezirksverwaltung zu Brück zu überreichen. — Von der t« k. steyermärkisch'lllyrischen ver» einten Camcral-G'fällenverwallung. Grätz am i5. October 18^0-________________ 3-1593. (2) Nr. L573. Vill. Kundmachung. Die k. k. Camera!' Bezirks-Vn">almng Laibach brmgt zur allgem?men KenntN'ß, daß w:hr V2 kr.; für 0>e Zlmmermannsarbelt u^>d 'lDtatlll^le 66 st. 56 kr.; für di? Gchlosserar« be,t 1 st. 20 kr.; für Verschiedints 2 st.; da< her zusammen ,3^ st. 6'/2 kr. — Die zur Uebernahme dieser Le»stungcN geneigten Unternehmer werden zu dieser Mlnuendo sse täglich zu den gewöhnlichen Almestunden im Expedite der Camer^l Gez'rks-Verwallung eingesehen werden können. — K. K. sameral'Bejirks.Nerwaltung. Laibach am 17. October 1640. 3. 1577. (3) Nr. 176. Gymnasial» Kundmachung. Vermög der allerhöchsten Entschließung vom 2. Jänner und ,3. Februar 1627, des h. St. H. E. D. vom 4. April 1827, Z. 16^0, und des h. Gubelnial» Circulars vom 19. April »827. Z. ""/,498- darf Niemand alo Prl-vallthrer der Gymnasial - Schüler anerkannt «verden, der nicht mit elnem dießfalligen Befugs niß- Zeugnisse von dcm Präficte eines öffentli« chcn Gymnasiums versehen ist. Daher wird auch allen jenen Individuen, die e«n solches Bcfugmßzeugniß erhalten wollen, hiemit Nach-stihendes eröffnet: In Befolgung der eben ge» dachten allerhöchsten und hohen VolschrlflcN wird die Prüfung mit den künftigen Lehrern der Pnvatstudierenden am 26. künftigen Mo.' nais November an den Gymnasien zu Laibach U">d Klagcnfurt abgehalten werden. Vor dieser Prüfung haben sich sämmtliche Kandidaten bc, d n Präfectcn der gedachten Gymn'sien scbrifc-lich zu melden und deutl'sh anzugeben, ob sie aus den Grammancal- oder Huma,^: tats-Lchrgegensländen g'piüft luwerden wünschen, Im ersten F'Ne werd'n sie sich über die im Inlandc absolv'Nrn philosophischen Studlcn, insbesondere über dic Er;»chungskund,',wie auch mtt e'nem Zcuglussc über d,< Unbedenklichkeit ihrer Grundsätze und über die Moralität ihres Lebenswandels; im zwe ten aber noch überlaß mit den Zeugnissen übcr das Studium dcr Universal- und der österrtichischen. Gtaatcngeschlch-te, der classlschrn Lltlra'ur, dcr czriechisHen Philologie und der Aesthtt'k auszuwelsen ha« 93i ben. SoNten welche Iudividuen cm Befugniß-zeugniß, Gymnasial »Schüler prwat zu unter» richten, schon vor 6 Jahren erhalten haben, so sind sie verpflichtet, ftlls sie dcn Unterricht fortsetzen wollen, sich jetzt einer ncuen Prüfung zu umerziehen, weil ihr gedachtes Recht nach dieser vcrstsjHcnm scchsz'ähligen Periode erloschen ist. — Unter Einem werden Instluciorcn, welche öffentlich studierende Gymnasial-Schüler unterrichten wollen, und sich vor dem Pra-fecte mir Schulz ugnissen ausweisen könren, daß sie die sammilchcn Gymnasial-Classen mit dem alls.lngen auien Fott^ange vollendet ha-bcn, hlcmlt aufgefordert, an dem obn anbee raumtm Tage, zu der auch fül sie vorgeschrie, benen Prüfung zu elsch?,ncn. — ^n Erman-gllung der Gymnasial'Studien« Dlrccii^'n der Provinz, respective des kaibacher Gubernial-G.biethes. K. K. Gymnasial » Prafectur zu Lalbach dcn i5. October 1640. Z.1574 (3) Nr. "«2^ Concurs fnr die Oberoeamten -Stelle auf der Bergcame-ralherrschaft Maria-Zell in Steyermark. — Bei dem Verwaltungsamte der Bergcameralherschaft Mariazell, BruckerKreises, ist die Verwalters-, Bezirkscommissarö-und Ortörichterstelle, welche mit dcm Gehalte jährlicher achthundert Gulden Conv. Münze, dem Deputate jährlicher dreißig .Klafter gemischten Brennholzes, im zuvertaxiren-tzen Kammerstadt-Preise zu zwei Gulden pr. Klafter, cincm Kanzlcipauschalc von jährlichen einhundert und zwanzig Gulden Conv. Münze, «eaen Verpflichtung eines Cautionserlagcs von eintausend Gulden Conv. Münze nebst dem Genusse der freien Wohnung verbunden ist, in Erledigung gekommen. — Jene Individuen, wel' che um diesen Dienstposten sich zu bewerben Willenssind, haben ihre gehörig belcgtenGesuche unter Nachweisung des Alters, Standes, der zurückgelegten jundischenStudiin und erlangten Wahl-fähigkcitsdecrcte für dicEigenschaft eines Bezirks-Connnissärs, Drtsrichtcrö und zur A'usübnng des Richtcramtes übcr schwere Polizei-Neber-trcttmgen, dann der vollen Kenntniß der Land-amtirung und der statshcrrschaftlichcnRechnungs-und Cassc - Manipulation, der bisherigen Dienstleistung, des moralischen Lebenswandels und der Fähigkeit zur Leistung einer baren oder fidcijus-sonschcn Caution von eintausend Gulden Conv. Münze vor ihrem Dienstantritte, im vorgeschriebenen Wege bis 4. November d. I. dei der k. k. Camcral-Bezirks-Verwaltung in Brück einzu- reichen, und gleichzeitig anzugeben, ^ob und in welchem Grade sie mit den dermaligen Beamten des Verwaltungsamtes Mariazell verwandt oder verschwägert sind. — Von der k. k. steyermärkisch-illyrischen vereinten Cameral - Gefallen - Verwaltung. Grätz am 22. September 1840. ^^569. (3) Nr. i5og. Verlautbarung. Von dcm k. k. kärntnerischen Fiscalamte wird hicmit-bekannt gemacht, daß hierorts die Amtsboihensselle mit d.m jährlichen Gehalte von 180 ss. E. M. nebst ?iur6e, in Erledigung gekommen scy. — Dicjenlgen, welche diesen Dilnstvossen zu erhallen wünschen, haben ihre Gesuche längstens bls 20. November d. I. an-t)er zu übcrselchen, und sich über ihr Alter, tadellosen Lebenswandel, Gesundhcitsumstande, blshlnge Dienstleistung, und endlich über die Kenntniß dcs Besens und Schrelbms mit legalen Zeugnissen auszuweisen. — Klagenfurt «M l5. October 18^0. I- 1575 (5) ^ Nr. '2"'/,.„. (Zoncursausschrelbung. Im Bereiche der k. k. steycrma'rkisch - illyrischen vereinten Camera! - Gefallen - Verwaltung ist eine Cameral - Bezirks - Verwaltungs - Kanzelli-stcn - Stelle zweiter Classe mit dem jährlichen Gehalte von 300 st. in Erledigung gekommen. — Zur Besetzung dieses Dienstpostens, oder falls hierdurch eine mindere Dienststelle mit 250 ft. Gehalt in Erledigung kommen sollte, auch zur Besetzung dieser letzteren, wird der Concurs bi>s zum 15. November 1840 mit dem Beisätze eröffnet, daß die Bewerber sich über ihre bisherige Gefälls-Dicnstleistung und erworbenen Gcschäftskennt-nisse, dann über eine untadelhafte Aufführung auszuweisen, und die dießfalls gehörig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Wege innerhalb des Concurstermines an die Cameral-Bezirks-Vev-wakung in Grätz zu leiten haben. — Von der k.k. steyermärkisch . illyrischen vereinten Camcral-Gefällcn-Verwaltung. Grätz am 2>October18!ll). vermischte ^rrlautbarungen. Z. ,586. (2) Nr. 952. Edict. ... <« ^ Von dem vereinten Bezilksgellfte Neudegg wird kund gcm.cht: (55 sc» über Ansuche« des Herrn Aubl, GutZi.b.ber von Sckncreubucdel, wider Ursula Plcskovitsck von Neudegg, wegen °u2 tem gcricktt.chcn Vergleiche <1c 0. .5- Iul. ,ü^. 3 O^lcd r .L54 laufenden, b^ Zmsen, dann der 9^2 in die öffentliche Versteigerung der, der Lehtern gehörigen, der Hellschaft Ncudegg sub Rect. Nr. 2 ct Uld. Nr. ,92 dienstbaren, in Neudegg liegenden, gerichtlich auf ^oc> ft. 6. M. geschätzten Realität, bestehend in dem Wohnhau» se 5ud «üons. Nr. 9, und einem dazu gehörigen Garten gewilligt, und seyen hiezu drei Tagsahun. gen in loco der Realität, als auf den 16. October, 56. November, und 16. December 5640, jedesmal Bormittag um »o Uhr mit dem Beisahe angeordnet worden, das Falls diese Realität weder bei der ersten nach zweiten Tagsahung um den Schah« werth oder darüber an Mann gebracht werden könnte, dieselbe bei der dritten Tagsahung auch un< ter dem Schätzprcise gegeben werden würde. Das Schäyungsprotocoll, ter Grundduchsex» tract und die Licitationsbcdingnilse können in den gewöhnlichen Amtsstunden hier eingesehen werden. Vereintes Bezirksgericht Neudegg am 27. Au« gust 1640. Anmerkung: Bei der ersten Feibietung 'st kein Kauftustiger erschienen. Z. ,544- (3) „ . . Nr. ,467. Von der Bezirksobrigkeit WeihenfelS, im Laibachcr Kreise, wird nachstehendes Militär» pftichtiges Individuum, als: Z " ? - Tauf« und Zuname H^ Geburtsort ^ Anmerkung. ^ Franz Puzclle iL.6 Aßling 69 Auf die Vorladung flüchtig. hiermit vorgeladen, sich längstens binnen 3 Monaten von heute an, so gewiß pcrsonlicb vor diese Bezirlsodllgecit zu stellen, und sein unbefugtes AuSbkiben zu rechtfertigen, wldrigenS er nach de« a.llöldöchstcn Gesehen behandelt werden würde. Bezirköobrigleit Weißenfels am 12. October 1840. Z l535. (2) Nr. 43oo. E d i c t. Von dem Bezirksgerichte Haasbcrg wird hie« mit kund gemacht: Gs sey üver Ansuchen des Herrn Joseph Obresa von Zirknih, wegen ihm schuldig»« ^66 ft. 5o kr. c. 5, c., in die executive Berstelgelung der, dem Ferdinand Alliantschiy von Zivknih gehörigen, der Herrschaft Haasberg «ub Rect: Nr. I70 dienstbaren, gerichtlich auf 62» ft. 20 k>. ges^ätztcn '/^ Hübe, und der eben dahin sud Recl. Nr. ^/2 zinsbaren, auf Namen Katharina ANlamschitz velgewährtcn Weißgärber. werkstälte. gerichtlich auf 200'ft. geschätzt, gewilli. get worden, und es werden zu diesem Ende die Tagsatzungcn auf dcn io. November, auf den »a. December 1640, und auf dcn 9. Jänner ,64l, ^cdermal früh von <) bls ,2 Uhr in loco Zirknih w't dem Anhange bestimmt, daß sowohl obbenanni te '/.-«Hübe als auch die Meißgärberwerkstätte bei der eisten und zweiten Versteigerung nur um die Schätzung oder darüber, bei der dritten aber auch unter'derselben hintangegebcn werden würde. Hievon werden die Kauflustigen mit dem Bei. ltchL mrstandigct> daß der Glundlmchöextract, die. Schätzung und die Licitationsbedingnisse täglich Hieramts eingesehen werden können. BezirksgerichtlHaasberg am 3c>.September 1840. Z- »557. (3) Nr. 445?. Edict. Das Bezirksgericht Haasberg macht kund: Es sey über Ansuchen des Herrn Franz Vcrbih von Hallersicin, in die executive Fellbiciung der, dem Mathias Machne von Grahovo gehörigen, der Herrschaft «ub Nect. Nr. 7>3 dienstbaren, gerichtlich auf 1222 st. __ kr. geschätzten Halbhu» be, wegen schuldigen 56 ss. 3a kr. c. 5. c. gewillis get worden, und es seyen zu diesem Ende, dis Tagsahungen auf den 2t. November, auf den 2i. December l. I>, und auf dcn 20. Jänner l84>, jedesmal früh 9 Uhr in loco Grahovc» mit dem Beisahe bestimmt, daß diese Halbhube bei der ersten und zweiten Feilbietungslagsahvng nur um die Schätzung ^d<.r darüber, bei der dritten ober auch unter derselben hintangcgeben werden würde. Der Grundbuchsextract-, das Schätzungöpro-tocoll und die Licitationsdedingnisse können täg' lich hieramts eingesehen werden. Bezirksgericht Haasberg am 6, October M"»