Laibachkr Taabllitt Redaktion und Expedition: Bahnhosgasse Nr. 15. an a » PranumerationSpreile: »Irl* 1 /I Rür Laibach: ®anjj. fl. 8 40; A*fc» Zustellung in« Hau« »rttj. SS kr. Mit tei Heft: Ganzjähr. fl. 12. Samstag, 18. Jänner 1879. — JTfl; f“ scb. 12. Jahrg. ipifl#«« hi» r, 3fj(»w tn f» " zeigen bi» 6 Zeile» $0 tr. „Narod" als Denunciant. Der konstitutionelle Verein in Laibach hielt am 12. d. eine Generalversammlung ab, in welcher der Obmann dieses Vereines einen Rückblick auf die politischen Ereignisse des Jahres 1878 warf. Im Verlaufe dieser Rückschau wurden die T hat sachen coustatiert, daß durch die orientalische Frage die auswärtigen und inneren Verhältnisse Oesterreich-Ungarns eine wesentliche Aen-derung erfahren haben und durch die Occupations-Politik die Zukunft Oesterreich-UngarnS in dunklen Schleier gehüllt wird. Es wurde der allgemein in Krain herrschenden Volksstimmun^ Ausdruck gegeben, daß die ungewissen Folgen des Occnpa-tionSzuges im Hinblick auf die bedrängten Finanzen des Reiches allenthalben Mißbehagen und Besorgnisse wachriefen. Es wurde die Thatfache betont' daß wir kein stabiles Ministerium haben und selbst in Kreisen der Reichsvertretung Zerfahrenheit , zwischen Regierung und Volksvertretung nicht die wünschenswerthe Harmonie herrsche. In der Constatierung dieser allbekannten, keineswegs erfreulichen Thatsachen erblickt „Slo-venKkl Narod" in oer Erwägung, als dem konstitutionellen Vereine in Laibach die Mehrzahl der in und außer Laibach domicilierenden Staatsbeamtenschaft als Mitglieder angehören, ein crimen laesae majestatis, ein Majestätsverbrechen. «Narod" trat zu wiederholten malen als Diplomat, als Hochpolitiker, als Agent für den Panslavismus, als Reformator der südslavischen ' °,18 ein Protektor der russischen Knute, als Anwalt der nationalen Idee und des nationalen Größenwahns — größtentheils ohne Erfolg — auf- Diesmal hüllt er sich in die Maske eines Denuncianten und zieht gegen jene Mitglieder des Beamtenstandes los, die einem Vereine angehören, in welchem so gottlose uud regierungsfeindliche (?) Reden gehalten werden. „Narod" behauptet: in nationalen Vereinen dürfte man es nicht wagen, derartige, die Action der Regierung Hart kritisierende Reden zu führen, die Auflösung des nationalen Vereins würde sofort verfügt werden. DaS Schwert des Staats-anwalt-Damokles schwebe über den Häuptern der slovenischen Journalisten, wenn sie die ordnungswidrige (?) Function eines Gerichtsdieners, Postbeamten und Volksschullehrers besprechen, und dem konstitutionellen Vereine in Laibach werde alles gestattet. „Narod" gelangt in seinem Denuncia-tionseifer zu der Bemerkung, daß Männer, deutsche Beamte, welche nur „durch die Gnade der Regierung leben", diese Regierung ungestraft an-greifen dürfen. Der konstitutionelle Verein in Laibach hat in seiner am 12. d. abgehaltenen Generalversammlung allbekannte Uebelstände in geziemender, konstitutioneller Form konstatiert und der in konstitutionellen Kreisen herrschenden üblen Stimmung Ausdruck gegeben. Die Wortführer in diesem Vereine babeu seit der Gründung desselben das Banner der konstitutionellen Freiheit in Ehren gehalten und hochgetragen. Der konstitutionelle Verein in Laibach huldigt der österreichischen Idee, dem österreichischen Staatsgedanken und tritt in diesem Sinne jederzeit, die Wohlfahrt des großen Vaterlandes Oesterreich, die Wohlfahrt des engeren Vaterlandes Krain im Auge haltend, in Aktion. Für die Beamtenschaft des Landes Krain ist es keine Unehre, und es werden die Satzungen der Loyalität durchaus nicht übertreten, wenn auch Staatsbeamte zur Förderung dieser lauteren Zwecke, zur Ausbreitung der österreichischen Idee und zur Stärkung des österreichischen Staatsgedankens eifrigst Mitwirken. Das freie Wort wurde jederzeit zum Schutze der konstitutionellen Freiheit in den Versammlungen dieses Vereines gesprochen, und wird ein solches, so Gott will, auch weiters gesprochen werden. Das Land Krain hat diesem in den Versammlungen des konstitutionellen Vereins ge- sprochenen freien Worte seine Emancipation von klerikalen, reaktionären und föderalistischen Elementen, die das Land nur zu lange beherrschten» zu danken. Die häßliche Denunciaüon des „Narod" war wieder einmal ein Streich ins Wasser. Das Deutschthum in Oesterreich. Profeffor Karl Schröer hielt in der am 16. d. in Wien stattgefundenen Versammlung des deutschen Vereines einen Vortrag über: „Die Deutschen in Oesterreich-Ungarn und ihre Bedeutung für die Monarchie." Der Redner widerlegte zunächst die irrthümliche Anschauung, als ob die nationale Gesinnung der Deutschen in der Monarchie zugleich eine Gesinnung des Abfalls und Verraths'wäre. Gewiß verkenne niemand, welch' wichtiges Glied im Organismus der Monarchie der Deutsche ist. Er ist es durch seine Bildung, seine Kunst, seine Wissenschaft, seinen Handel und Gewerbfleiß, sowie durch seine großen Charaktereigenschaften, seinen edlen Idealismus, seine Treue, seine Zuverlässigkeit, seine Objektivität und Mäßigung. Durch diese Eigenschaften habe er die Monarchie gehoben und der Kultur eröffnet. Sie berechtigen ihn auch zu einem nationalen Bewußtsein, das er nicht aufgeben könne. Er könne auch fein Anrecht an dem deutschen Geistesleben nicht aufgeben. Er lebt in seiner Sprache, Literatur und Wissenschaft und läßt sich durch politische Grenzen nicht limitieren — weil es ein Ganze» ist, cm Ganzes von nicht politischer Natur, yn seinem fortdauernden Antheü an dem geistigen Leben seines Volkes liegt sein Werth für die Monarchie, in der Erkenntnis seiner Aufgaben wurzelt seine Liebe zu derselben, sein Patriotismus. „Wenn nun solche Gedanken mich in dem Folgenden leiten, so glaube ich doch bemerken zu müssen, daß es nicht in diesen bewegten Tagen entstanden ist. Es ist vor einem Jahre niedergeschrieben worden. Es handelt nicht von vorübergehenden TageSsra-gen, sondern von einer großen, weltgeschichtlichen Erscheinung." JeuiMon. Zum Karneval. Der Karneval beginnt seine Schwingen zu *Lv!n' Uü lm Ästigen Reigen drehen sich mas-tieite und unmaskierte Paare. Unwillkürlich drängt j!^ °majhch dieses Taumels, der auch ver-uwftige Menschen ersaßt Hat, die Frage aus: Änn «u? U>ie Hat man ehedem getanzt, und welche Schicksale Hat das Tanzen im Wechsel der Zeiten erlebt?" >r>^tJ*,!»^»?"?^schicht« aller Völker gibt darüber eimrin? Ä?u^läffe» und ab und zu wollen wir mLiole Ä. aue 6'm Mrlie9,nt'™ rei*m in »Liebesruneu mit den Beinen ^blchneii , wie man sich in Frankreich für JßHrHundert ausdrückte, zu einer mefo'ceütv n*ICN. gewöhnlich gesagt werden durfte, t s 1 ’ft' wenn auch nicht als «un)t, so doch als Naturanlage uralt. Wilde wie gebildete Völker haben ihre eigenen Tänze. Nehmen wir nur die modernen Völker, so kennt England die Anglaise, Frankreich die Menuet und Fraiitzaise, Schottland die Ecossaise, Spanien den Fandango, Italien die Tarantella, Deutschland den Walzer mit den Provinztänzen: Schwäbisch, Steirisch, Ländler, Dreher, Polen die Polonaise, Rußland den Taubentanz (Golubec), Rumänien die Hora (bei den siebenbürgischen Rumänen als Salontanz die Romana), und der Ungar liebt noch heute den Esärdäs. So darf man wol behaupten, daß der Tanz wie der Gesang und die Kunst zu dichten eine natürliche Wiedergabe von Gefühlen und Stimmungen eines Volkes ist, und in dieser Hinsicht könnte vielmehr gesagt werden, daß jene Nation wie jenes Individuum zu bedauern sind, die nie die Lust am Tanze kannten. Es ist immer ein Zeichen unnatürlicher Ueberbildung, wenn junge Damen Freudlosigkeit an diesem Vergnügen affektieren, und es ist Mangel an Lebensfreude, wenn in großen und kleinen Städten unsere jungen Herren sich lieber in der Mitte des Saales grup- pieren, um gleichsam von der Vogelperspective vornehm auf die tanzenden Paare herabzusehen, als selbst thätig mitzuwirken. Mir hat es wenigstens immer ein günstiges Vorurtheil für die englische Königin Elisabeth erweckt, daß sie noch em Tänzchen liebte, als schon graues Haar ihren Kopf bedeckte. In gesunden Zeitaltern war die Lust am Tanze naturgemäß vorhanden. Nur erst, wenn Richtungen entstanden, welche den Frohsinn des Menschen in übermäßigem religiösen Eifer unterdrücken, seine Neigung zur Freude tobten wollten, wie dies zumal durch Calvin geschah, wurde der Tanz als eine Sünve, als em Laster bezeichnet und die Ausübung desselben mit strengen Strafen belegt. Während wilde Völker und das Alterthum den Tanz mit als einen Theil ihres Cultus betrachteten, haben Kirchenväter, wie Basilius Ambrosius, Augustinus, dieses Vergnügen als eine Erfindung des Teufels verdammt, was jedoch Kaiser Justinian nicht hinderte, die Tänzerin Theodora zu seiner Gemahn zu erheben. Bei seinem Die Deutschen Oesterreichs befinden sich in keiner glücklichen Strömung: alle Nationalitäten der Monarchie entfalten fröhlich ihr Banner, nur den Deutschen muthe man zu, zu abdicieren. Der Vortragende weist nun an der Hand der Kulturgeschichte nach, daß die Monarchie eine Schöpfung des deutschen Geistes ist, daß der Deutsche durch seine Kultur und seine Kolonien die Monarchie zusammenhält. Vom Süden her habe man den Ruf vernommen, uns als Slavenreich zu konstituieren. Ls existieren wol slavische Völker, eine slavi-che Nationalität existiert nicht! Zudem ei geschichtlich erwiesen, daß den Slaven keine taatenbildende Macht innewohne. Der größte lavische Staat, Rußland, ist durch Germanen gegründet und später durch germanische Einrichtungen groß gemacht worden. Die Zukunft gehöre auch nicht den Slaven. Der Panslavismns sei ein Trugbild. Der Vortragende weist nun an der Hand der Statistik nach, daß Oesterreich nichts weniger als ein slavischer Staat sei; die beiweitem zahlreichste Nationalität ist die deutsche; diese allein sei auch in der ganzen Monarchie durch Kolonien vertreten. „Das hat keine Regierung veranlaßt, keine germanische Propaganda gemacht." Eine Sprachenkarte, welche die wahren Nationalitätenverhältnisse richtig darstellte, wäre unendlich lehrreich. Die Behauptung, daß die Deutschen in Ungarn keine compacte Masse bilden, ist, wie Redner an der Hand magyarischer Statistiker nachweist, total falsch. In Ungarn leben über 1.800,000 Deutsche, darunter an der Westgrenze in compacten Massen 300,000, in Ober-Ungarn 150,000, in Siebenbürgen 200,000 Seelen. In scharfen Ans-drücken geißelt nun der Redner die Magyarisierung der Deutschen. Die Maßregel sei ein Fall von „internationaler Bedeutung" und degeneriere nur Ingarn selbst. Die Magyarisierung des Landes ei nicht nur unvernünftig, sie gereiche dem Lande elbst zum Verderben, mache das Land concurrenz-unsähig. „Mit dem wissenschaftlichen Leben wird man nicht vertraut in einer Sprache, in der die Wissenschaft nicht lebt! Das wissen auch die Stimmführer der Czechen und der Magyaren sehr wohl, die ihre Kinder zur Erziehung nach Deutschland schicken!" Das mindeste, was man verlangen könnte, wäre, daß man den Deutschen nach Maßgabe ihrer Kopfzahl Schulen mit deutscher Lehrsprache gäbe — woran aber die Magyaren nicht denken. In ganz Ungarn (mit Ansnahine Siebenbürgens) gebe es auch nicht Eine deutsche Mittelschule. Dies sei gegen die Forderung der Vernunft und der Volkswohlsahrt. „Dadurch, daß ersten Auftreten hatte jedoch das Christenthum den Tanz adoptiert, ihn sogar bei kirchlichen Festlichkeiten gestattet, um die Heiden leichter zu gewinnen. Nur bei Sakramentshandlungen, wie Hochzeiten, war Tanz verboten. Im ganzen hat sich jedoch die katholische Kirche dieser Freude gegen» über tolerant erwiesen. Interessant ist in dieser tinsicht die Aeußerung französischer katholischer heologen aus dem sechzehnten Jahrhundert. Während Männer wie Coligny und die Hugenotten nichts vom Tanze wissen wollten, sagten jene Theologen, daß derselbe durch die damit in Verbindung stehende körperliche Bewegung vortheil. Haft auf die Gesundheit wirke; daß man ferner bei Gelegenheit eines Tänzchens wahrnehmen könne, ob die betreffende Person gesund sei, was besonders jenen angenehm sein müsse, welche heiraten wollen; daß man weiter erfahre, ob der Tänzer oder die Tänzerin lebhaften Temperaments fei, wett eine schläfrige Natur wahrlich sich schlecht dabei benehmen werde. Jene Theologen hatten auch Erbarmen mit den Mädchen, welche sich zu Hochzeiten und anderen Festlichkeiten schön kleideten, denn sie gestatteten den Tanz mit der Be- titan den Deutschen in Ungarn die deutsche Schule genommen, schreite die Entsittlichung der Deutschen weiter; der Deutsche werde wirklich, was ihm der Ungar im Uebermnthe schon vor Jahrhunderten vorgeworfen: „Orszagnak szemetje! “ (Kehricht des Landes!") Der Deutsche unserer Monarchie ist an Anzahl wie an geistiger Ueberlegenheit allen anderen Völkern gegenüber ein Riefe. Aber bis jetzt noch ein Riese, der schläft. Der Deutsche wird von keiner Nationalität je verlangen, ihre Nationalität aufzugeben. Er muß jedoch auch verlangen, daß seine Nationalität respectiert werde. Nicht der halbdeutsche Zwitter, sondern der Deutsche mit voller deutscher Bildung ist der brauchbarste Staatsbürger Oesterreichs, hängt fest am Reiche, an der Dynastie. Zur Frage der Besetzung von Novibazar. Die militärische Konferenz, welche unter dem Vorsitze des Feldmarschalls Erzherzog Albrecht in Wien zusammentrat und zu der auch FZM. Phi-lippovich aus Prag berufen worden, wird sich, wie die Grazer „Tagespost" aus Wien erfährt, u. a. auch mit der Frage der Besetzung von Novibazar beschäftigen. Man erwartet bestimmt, daß die Räumung von Spuz, Habljak und Podgoriza nicht ohne blutige Händel zwischen den Albanesen imo Montenegrinern vorübergehen werde, und man ist in militärischen Kreisen der Ansicht, daß dann der richtige Augenblick zur Besetzung des Pascha-liks Novibazar gekommen sei. Eine gemeinsame Action mit Montenegro erscheint unter diesen Umständen als eine Eventualität, die selbst eine Großmacht wie Oesterreich » Ungarn nicht außeracht lassen darf. Der italienisch-frauzösische Handelsvertrag. Der italienische Ministerpräsident de Prelis und der französische Botschafter de Noailles Unterzeichneten, nach Meldung der „Italic", am 15. d. in Rom den provisorischen Handels- und Schiff« fahrstvertrag zwischen Italien und Frankreich. Dieser für die Dauer des Jahres 1879 abgeschlossene Vertrag sichert beiden Ländern die gegenseitige Behandlung auf dem Fuße der meistbegünstigten Nationen. In Italien ist derzeit Oesterreich die meistbegünstigte Nation; in Frankreich werden die italienischen Waren auf gleichem Fuße wie die spanischen, schwedischen u. s. w. behandelt werden. Die „Jtalie" bemerkt: „Der neue Vertrag bildet eine namhafte Verbesserung des Handelsverkehrs zwischen den beiden Ländern. Derselbe hat übrigens auch noch den sehr großen Vortheil, das herzliche gründung, daß jene Fräulein sonst nicht wüßten, was sie nach dem Essen anfangen sollten, zumal wenn es regnet, und warum sie sich eigentlich so festlich herausgeputzt hätten. Zeigten Die Theologen so viel Erbarmen mit den jungen Mädchen, so dürfen wir es ihnen nicht verargen, wenn sie ein klein wenig auch an sich selbst dachten. Wenn wir den Tanz verbieten, so sagten sie, wird der größte Theil der Katholiken zu den Protestanten übertreten. Strenger hat sich die lutheramsche Kirche gegenüber diesen Vergnügen verhalten. Luther freilich, welcher niemals den Freuden des Lebens feindlich gegenübertrat, gestattete dasselbe. Da sich Glaube und Liebe nicht austanzen lassen — äußerte er sich — und auch Kinder ohne Sünde tanzen, so gestatte ich dies Vergnügen, wenn man nur züchtig und mäßig darin ist. Freilich bedurfte man dieses Zusatzes, da man, wie wir noch hören werden, zu jener Zeit höchst unzüchtig tanzte, und damalige Ausdrücke, wie „Tanzteufel", „Tanzgreuel" ganz gerechtfertigt waren. (Schluß felgt ) Einvernehmen mit Frankreich bezüglich der kommerziellen Angelegenheiten wiederherzustellen, indem er uns endlich wieder von der Anwendung der ; den Handelsinteressen der beiden Länder so schädlichen allgemeinen Tarife abkommen läßt." Tagesneuigkeiten. — Der Wenzel kommt! Mehrere Wiener und Provinzblätter nennen den Grafen Hohenwart als künftigen Ministerpräsidenten. Prosit Neujahr!? — Um den Militär-Mar ia-There-' z s i e n - O r d e n sind dem Kapitel 54 Gesuche von Ordensbewerbern vorgelegt worden. Unter diesen befinden sich mich mehrere, in welchen die Ansprüche der Ordenskandidaten auf die Feldzüge der Jahre 1866 und 1859 zurückgeführt werden. Mit Rücksicht auf die überraschend große Zahl von Ordensgesuchen. welche ein gründliches Studium seitens der Capilelmitglieder erforderlich machen, dürfte längere Zeit verstreichen, bevor das Capitel zur endgiltigen Notierung wird schreiten können. — Trnppenwechsel in den oecnpier-ten Ländern. In angeblich unterrichteten Kreisen verlautet über einen bevorstehenden Truppenwechsel in Bosnien und der Herzegowina folgendes: Gegenwärtig befinden sich noch acht Reserve-Jnsanterie-Negimenter theils in den occupierten Ländern, theilS mobilisiert an der kroatisch-flavonifchen Grenze, und zwar das Nensatzer 6. Reserve-Regiment in Sera-jcwo, das Belovarer 16. Reserve-Regiment in Prie-dor, das Pester 32. Reserve Regiment in Brcka und Saniac, das Kecskemeter 38. Reserve-Regiment in Gracanica, das Trencsiner 71. Reserve-Regiment in Dttocac, das 76. Oedenbnrger Reserve-Regiment in Karlstadt, das 78. Essegger Reserve-Regiment in Rogatica, endlich das 79. Otocaner Reserve-Re-giment in Krupa. Wie man sieht, ergänzen sich sämmtliche acht Reserve-Regimenter aus Bezirken der ungarischen Krone. Diese Bejirke werden aber durch die Zurückhaltung der Reservisten im äetiven Dienste schwer getroffen. Der Mamischastsstand der Reserve-Regimenter besteht nämlich zu zwei Dnt-theilen aus Reservisten. Im Kriegsministerium soll daher der Beschluß gefaßt worden sei», sobald die Wege in den occupierten Ländern sowie entlang der Save gangbar würden und größere Truppeiwer-schiebungen gestatten, die gedachten Reserve-Rrgi-meuter in ihren Garnisonen durch solche Linien» Regimenter und Jäger-Bataillone zu ersetzen, welche im vorigen Jahre an dem Occupatiousseldzuge nicht theilgenommen hatten. — Entwaffnung in den occupierten Landern. Ein Erlaß des Generalkommando's in Serajewo ordnet, nachdem sich noch viele Waffen und Munition im Besitze der Bevölkerung befinden, die straffreie Ablieferung derselben bis zum 28. Februar an; nach diesem Termin werden alle Bewohner Bosniens, welche im unerlaubten Besitze von Waffen betroffen werde», mit aller Strenge bestraft. — Barbara Ubrik 11. Der „Oberschles. Anzeiger" erzählt folgende Schaudergeschichte: „Der Windmüller Clemens zu Dittmerau bei Jauerwitz besitzt eine Tochter, welche vor 6 Jahren, wie man erzählt, infolge des Widerstandes ihrer Eltern gegen ihre Verheiratung in einen Zustand verfiel, in welchem sie mitunter getobt haben soll. Die Eltern schienen darüber einig geworden zu sein, sich der Tochter auf die ihnen am bequemsten erscheinende Weise zu entledigen. Sie sperrten das Mädchen in einen an den Kuhstall angrenzenden lochartigen Raum, der mit dem Stalle nur durch eine Luke in Verbindung stand, die blos so groß war, daß sie mit einem Strohwisch verstopft werden konnte. In diesem Raum hockend, hat das unglückliche weibliche Geschöpf 6 Jahre zugebracht. Innerhalb dieser 6 Jahre ist die Mutter der Unglücklichen gestorben, ohne ihr Gewissen zu erleichtern. Die Entdeckung dieser Unthat ist folgenden Umständen zu danke«. Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Nr. 14 vo« 18. Jänner 1879. Des Windmüllers ClemenS Sohn hatte vor einiger Zeit geheiratet; seine Frau erkundigte sich zu wiederholten malen, wo die Schwägerin geblieben sei, erhielt aber, wie verlautet, stets ausweichende Antworten, und einmal auch vorn Windmüller Clemens die: »Dort, wo sie ist, ist sie gut aufgehoben." Bor mehreren Wochen bemerkte nun die Frau de- jungen Clemens, welche das Bieh im Kuhstall besorgte, daß der Strohwisch in der Lucke über dem entsetzlichen Asyl der Eingesperrten mitunter gänzlich fehle, mitunter in dem Stalle lag. Vor circa 14 Tagen macht die junge Frau abermals die Wahrnehmung, daß sich der Strohwisch, mit dem sie selbst die Lucke verstopft, nicht mehr darin befinde, und daß sich statt seiner eine verkrüppelte Hand mit langgewachsenen Nägeln an den Fingern durch die Lucke strecke. Sie ruft Nachbarn herbei, der Raun, wird geöffnet, und welcher Anblick bot sich da den Herbeigeeilten? Ein kaum noch menschenähnliches, lebendes Wesen kauerte darin, versunken im eigenen Koth. Ober und Unterbeine waren in der hockenden Lage vollständig mit einander verwachsen. Stieren Blickes, nicht fähig, die Zunge zu einem Laut zu bewegen, starrte das Jammergeschöpf seine Befreier an, unfähig zu jeder Auskunft. Das ganze geistige Leben war erstorben, nur — kaum faßbar — daS thierische vegetierte noch. Auf Anordnung des aus Bauerwitz auf die Kunde von diesem ent- setzlichen Verbrechen herbeigeeilten Gendarmerie-Wachtmeisters wurde das arme Geschöpf in die elterliche Behausung überführt und ärztlicher Pflege übergeben. Der Koth, auf welchem Speisereste, als Kraut und rohe Kartoffeln, gefunden worden sind, ist karrenweise aus der Zelle des verthierten Ge-schöpfeS hinausgefahren worden. Der unnatürliche -Later wurde in Haft genommen." — Parodie auf das „Maulkorbs- Gesetz. Der „Figaro" gewärtigt demnächst die Vorlage folgenden Gesetzentwurfes: § 1. Beim Eintritt eines Ministers haben alle anwesenden Volksvertreter freundlich zu wedeln. — § 2. Zahme Abgeordnete, die während einer ganzen Session nicht den Mund aufgethan haben, dürfen vom Schlüsse dieser Session bis zur nächstfolgenden ohne Maulkorb herumgehen. — § 3. Alle Regierungsvorlagen müssen von den Abgeordneten ohne Widerrede apportiert werden. — § 4. Die Abstimmung erfolgt damit, daß die Abgeordneten in alphabetischer Ordnung über den Stock des Fürsten Bismarck sprin-|eit' ®er nW schnell genug springt oder gar strauchelt, verliert sein Mandat. — § 5. Jeder brave Abgeordnete erhält als Auszeichnung ei -ölcchniarke, die sichtbar am Halse zu tragen ist. -§ 6. Im übrigen ist die Unverletzlichkeit der Volksvertretung vollständig gewährleistet." — Die Situation in Frankreich ist bedenklich. Eine große Anzahl republikanischer und radikaler Journale ist gegen das Kabinet. Dieses ist entschlossen, abzudanken, wenn die Kammer ihm das Vertrauensvotum verweigert. Die Majorität der Republikaner ist für die Gewährung des letztere». DaS „Journal desDebats" und das „XIX. Siöcle" verlangen Zutrauen und Zeit, damit daS Kabinet feine Zusage» ausführen könne. Umfassende Gna-Krists* ^"reichend. Das Land wolle keine Demonstrationen in Petersburg. Die Lemberger Blätter erhielten ans Petersburg Jcachricht, daß in der Studenten-Bibliothek der me-t*T*tt=c^nu:9'fäen Akademie, welche behördlich «Kr 'v"rde, zahlreiche Broschüren revolutio-wurde und geladene Revolver aufgefunden mann Herrn Ritter v. Besteneck ob seiner Verdienste, wie Errichtung einer Schule und Wiederbenützung des Friedhofes in Großgaber, zu ihrem Ehrenmitglied« gewählt. Unter den in letzter Zeit auf diese Art ausgezeichneten Männern kann in der That niemand größern Anspruch auf diese Ehre machen, wie der genannte Bezirkshanptmann; denn jedem halbwegs kundigen Kenner unserer Ortsverhältnisse wird es einleuchtend sein, welche große Wohlthat unserer Bevölkerung und speziell der Schuljugend durch die Errichtung einer Schule in Großgaber erwiesen wurde. Bis jetzt mußten die schulpflichtigen Binder in die drei Stunden entfernte Volksschule nach St. Veit mit dem frühesten Morgen aufbrechen, >amit sie bis halb 10 Uhr vormittags, wo der Unterricht beginnt, rechtzeitig eintreffen konnten, wo ie dann bei einer Stunde Unterbrechung von 12 >>is 1 Uhr auf den Nachmittagsunterricht warten mußten. Welche Annehmlichkeiten so weite Reisen im Winter 6 oder 7 Jahre alten Kindern bei nassen oder verschneiten Feldwegen verursachten, und wie angenehm der hungrige Magen dabei knurrte, kann ich jeder Unbefangene ein Urtheil machen. Obwol chon lange ein Bedürfnis nach einer Schule in Großgaber bei der »dortigen Bevölkerung fühlbar war und man vor nicht langer Zeit die Kinder aus dieser Gemeinde lieber von dem kaum selbst noth-dürftig lesens- und schreibensknndigen dortigen Organisten unterrichten ließ, als sie nach St. Veit zu chicken, ist in der letzten Zeit von klerikaler Seite mit allen möglichen Mitteln gegen die Errichtung dieser Schule angekämpft worden; ja man entblö-dete sich nicht, auf den religiösen und den Gemein-inu des Volkes einzuwirken, mit den Vorspiegelungen, daß es auf die Errichtung einer confessions-losen Schule, indem in Ermanglung eines Priesters in Großgaber an der zu errichtenden Schule kein Religionsunterricht ertheitt wird, oder aber auf eine Zweitheilung der Pfarre S. Veit abgesehen sei. Gleiche Unannehmlichkeiten, wie mit der Schule, hatte die dortige Bevölkerung mit dem Friedhofe. Der Herr Bczirkshauptmam, Dr. o. Vesteneck hat gleich in der ersten Zeit seiner Amtstätigkeit in unserem Bezirke diese Uebelstände eingesehen und dieselben trotz der heftigsten gegnerischen Agitation zum Wohle des Volkes beseitigt. Diesem Umstande sind auch theilweise die in der letzten Zeit losgelassenen Hetzereien gegen ihn zuzuschreiben. Uns freut es aber, daß auch das Landvolk anfängt, seine wahren Wohlthäter kennen und würdigen zu lernen. Lokal-undprovinzial-Angelegenheite«. Original-Korrespondenz. ttnh Jenner. Die mehrere bedeu- rmL ri9a£en, UnterkramS umfassende Land-gememde Großgaber hat den k. k. Bezirkshaupt- — (Der Landesausschuß für Ärain) beschäftigte sich in seiner am 10. d. abgehaltenen Sitzung mit der Frage, betreffend die Theilnahme des Landes Krain an der 25jährigen Hochzeitsfeier des Kaiserpaares. — In dieser Sitzung wurden nachstehend bezeichnete Agenden erledigt: Von den eingegangenen Sainmelgeldern wurde die fünfte Rate im Betrage von 708 fl. den hierländigen Bezirks Hauptmannschaften zur Auszahlung an hilfsbedürftige Reservistenfamilien übergeben. — Die Einbringung fälliger ausständiger Zinsen von Landesfonds kapitalien wurde verfügt. — Ueber den projektierten Schulhausbau in Unterloitsch wurden Erhebungen eingeleitet. — Die Schubstationen wurden aufgefor dert, inbetreff der Herstellung einer Gleichmäßigkeit bei Ausrechnung der Verpflegskosten Bericht zu erstatten. — Zur Vollendung der Entwässerungsarbeiten im Unzthale wird von der Regierung ein weiterer Kredit in Anspruch genommen. — Mehrere das Landesspital betreffende Personal- und Admi nistrationsangelegenheiten wurden erledigt. — Den Gemeinden Krainbnrg und Hrenoviz wurde die Eiu-hebung höherer Gemeindeumlagen bewilligt. — Im Vollzüge des Landtagsbeschlusses, in der landschaftlichen Amtierung Gleichförmigkeit und thuu-lichste Kostenersparnis ohne Verletzung des Prin-zipes der Gleichberechtigung beider Landessprachen zu erzielen, wurde beschlossen: 1.) Auf deutsche Eingaben der Parteien haben deutsche und auf flo-venische Eingaben slovenische Erledigungen zu er- folgen ; 2.) slovenische Zuschriften haben vom Lande-» auSschusse an die slovenischen Gemeinden im Lande und an solche Parteien zu ergehen, die notorisch der deutschen Sprache nicht mächtig sind; die übri-zen Amtskorrespondenzen des LandesauSschusses ind deutsch zu führen; 3.) bas Einreichungsprotokoll st je nach der Landessprache, in welcher das einlangende Stück abgefaßt ist, zu führen; 4.) im gegen-eiligen Verkehre der Landesämter und Anstalten und in sämmtliche» Buchführungen ist deutsch zu amtieren, mit Wahrung der Bestimmungen 1 und 2. Schließlich wurden Gesuche um Subventionierung von Bezirksstraßen erledigt. — (Ernennung.) Der bisherige Titular-Oberfiuanzrath Herr Dr. Josef Sajiz in Laibach wurde zum wirklichen Oberfinanzrath und Finanz-procurator in Innsbruck ernannt. — (Vergnügungsanzeige.) Heute Abend inbet in den Restaurationslokalitäten des Hotels „Europa" baS Tanzkränzchen beS „Kegelbundes" ’tatt. — (Der hiesige Turnverein) beschloß bie Abhaltung ber Turnstunden wieber an Samstagen statt Donnerstags, welche Aenberung bereits heute Abend in Wirksamkeit tritt. Zugleich wirb bie zweite Riege mit ben Anfangsübungen beginnen, um auch Anfängern Gelegenheit zu geben, sich ber eblen Turnerei zu widmen. — Sonntag Nachmittag inbet in bet Turnhalle bie photographische Ausnahme eines Gruppenbilbes ber ausübenden Vereins-mitglieber statt. — Anfangs Februar veranstaltet bie Turnerkneipe im Balconsaale bes Hotels „Elefant" ein Kränzchen. — (Von Valvasors Chronik Krains), neue Auflage, Druck unb Verlag von I. Krajec in Rubolfswerth, wurde bie 49. Lieferung, das 9. Heft des 11. Buches, ausgegeben. Wir finden in diesem Hefte Abbildungen von ben Schlössern Lustthal, Mahrenfels, Mahrensfelb, Maichau, Mannsburg, Marienkloster, Matscherolhos, Michelstetten, Münken-bors, Mitterburg, Mokriz, Moräutsch, Moscheniz, Mosthal und Möttling. Diesen Abbildungen sinb historische und topographische Daten beigegeben. — (Frachtsenbungen nach ben occu-pierten Provinzen.) Das österreichische Han-belsministerium hat behufs Beseitigung ber vielen Anstänbe, welche bisher bnrch bie oft uugenügenbe Verpackung ber nach Bosnien und ber Herzegowina bestimmten Frachtsenbungen unb burch bie mangelhafte Anbringung ber Abressen auf denselben hervorgerufen würben, aitgeorbnet, baß von nun an Frachtsendungen nach den erwähnten Ländern mit Rücksicht ans die Schwierigkeiten und Länge des Transportes nur dann zur Postbeförderung anzunehmen sind, wenn sie in starker Leinwand ober in mit der rauhen Seite nach außen gefehlter Wachsleinwand ober in Kistcheu verpackt, beziehungsweise gut verschnürt unb versiegelt und mit einer unmittelbar aus der Emballage geschriebenen Adresse versehen sind. In Papier-, in Holz- ober Pappen-beckel-Schachteln verpackte, ober mit aufgeklebten ober angebnnbenen Abreffen versehene Frachtsenbungen nach Bosnien unb ber Herzegowina werben unbe-bingt zurückgewiesen. — (Politisches Martyrium.) „Slot). Narob" scheint sich nach ganz eigenen journalistische» Reizmitteln für feine Abonnenten umzusehen. In ber Nummer vom 10. Jänner l. I. dieses Blattes waren nämlich Aussätze enthalten, welche den Tatbestand des Vergehens gegen die öffentliche Sittlichkeit enthielten und die Beschlagnahme dieser Nummer zur Folge hatten. Soll etiva auch diese Confiscation auf ein politisches Martyrium hinbeuten ? — (Lanbfchaftlich es Theater.) Mancher Mann würbe sich glücklich preisen unb sich in ben siebenten Himmel erhoben wissen, wenn er von einer schönen Frau geliebt würbe, unb Herr „Henri von Flavignenl" in Scribe's (Olbers) dreiactigem Lustspiel „Frauenkampf" ist so glücklich, von zwei ber höheren Gesellschaft ungehörigen Damen vergöttert und als Politisch-Lompromittierter gerettet zu werden. Frau Directrice Ludwig, nach ihrer glücklich zurückgelegten ,Rom"-Reise vom Publikum mit sympathischer Theilnahme begrüßt, spielte die Rolle der „Gräfin v. Antreval" brillant; äußeres elegantes, von Noblesse durchglühteS Auftreten, schöne, deutliche, begeisterte und ausdrucksvolle Sprache und entsprechendes Mienenspiel trugen der geehrten Directrice zahlreiche Beifallsbezeugungen und Hervorrufe ein. In bester Laune und rollensicher stellte Herr Direktor Ludwig den in Wort tapferen, in Thaten jedoch feigen Gentleman „Gustav v. Grignon" vor. Als eben auch glänzende Leistung wurde jene des Fräuleins Solvey (Ltonie v. Billegontier) anerkannt. Herr Waldburger dotierte auch seinen „Henri b. Flavignenl" mit einer überflüssigen Dosis von Grimassen, die seinem Spiel wesentliche Einbuße an Beifall zufügten. Herr Ehrlich (Baron v. Montrichard) schien gestern seiner Sache nicht ganz sicher zu sein; jedoch, im ganzen genommen, war die Ausnahme dieses superbe bearbeiteten französischen Jntriguen-Lustspieles eine freundliche. — Die beliebte Operette „Salon Pitzelberger" erzielte durch das vorzügliche Einschreiten des Frl. M a s s a (Ernestine) und der Herren A r e n b e r g (Pitzelberger) und Fried mann (Brösl) den gewöhnlichen durchschlagenden, günstigen Erfolg. — (Aus der Bühnenwelt.) Die Klagenfurter Bühne bringt an Novitäten diesertage die Operette: „Der kleine Herzog, die Lustspiele „Ner vus munt" und „Dr. Klaus." Dieser Eifer, dem Publikum neues zu bieten, möge auch auf unserer Bühne Nachahmung finden! — (Kalender-Verzeichnis!) Dein heutigen „Laib. Tagblatt" liegt für die P. T. Stadt-ubonnenteii Fromme's Kalender-Verzeichnis bei. Vor-u'ithig sind diese Kalender in Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. — (Der deutsche Garten.) Wochenschrift für Gärtner und Gartenfreunde. Organ für das gesaminte Gebiet des Garten-, Wein und Hopfen-vaues. Unter Mitwirkung der Herren Prof. Dr. P. Afcherson, Dr. C. Bolle. Garteninspektor, C. Bouche, Dr. Frhr. v. Canstein, königl. Obergärtner G. A Fintelmann, Garteninspektor H. Jäger, Hofgartendirektor Jühlke, Prof. Dr. K. Koch, Gärtnereibesitzer C. Lackner, Garteninspektor W. Lauche, Dr. E. List in Würzburg, Dr. Paul Sorauer in Pros-kau, Dr. Phil. Sorhagen, Banmschulenbesitzer L. Späth ». v. a., herausgegeben von O. Hüttig, Direktor einer, des Gartenbaues ic. Berlin, Fr. Schnlze's Verlag. Eine Gartenzcitung von größter Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit des Inhalts, aus dem wir nur den „Gartenkalender", eine detaillierte Anweisung für die Arbeiten jeden Monats im Garten, Glashaus und Zimmer, und die zahlreichen höchst interessanten Korrespondenzen aus allen Theilen Deutschlands und des Auslandes besonders herausheben wollen. Zahlreiche Beschreibungen neuer Pflanzen sind mit schön ausgeführten Illustrationen, deren jede Nummer mindestens eine enthält, versehen, und verdient die ganze Ausstattung unbedingtes Lob. Dieselbe hat sich bereits eine der ersten Stellen unter den Gartenzeitnngen errungen. Der Abonnementspreis, 2 Mark 50 Pf. vierteljährlich, ist sehr billig. Abonnements besorgt die hiesige Buchhandlung v. Kleinmayr & Bamberg. Die Constituierung von Hauptflrmrinden in Krain. Der Landesausschuß für Krain machte sich mit lobenswerthem Eifer auf Grund des Landtagsbeschlusses vom 7. Oktober 1878 an die Durchführung des Landesgesetzes vom 2. Jänner 1869, betreffend die Constituierung von Hauptgemeinden in Krain, und ist bereits dahin gelangt, das die politischen Bezirke Adelsberg, Krainbnrg und Radmannsdorf umfassende Operat der Landesregierung für Krain zur Annahme zu empfehlen. In den genannten drei Bezirken sollen nachfolgend genannte Hauptgemeinden bestehen: I. In der Bezirkshauptmannschaft Adelsberg 17 anstatt 38, und zwar: 4 im Gerichtsbez. Adelsberg statt der bisherigen 5, 3 - - Feistriz - - - 11, 3 - - Senofetfch - - - 8, 7 - - Wippach - - - 14. II. I n der Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf 13 anstatt 20, und zwar: 9 im Gerichtsbez. Radmannsdorf statt d. bisherig. 14, 4 - - Kronau - - - 6. III. In der Bezirkshauptmannschaft Krainburg 22 anstatt 26, und zwar: 9 im Gerichtsbez. Krainburg statt der bisherig. 12, 10 - - Bischoflack - - - 9, 3 - - Neumarktl - - - 5. Von den im Sinne dieser Vorschläge zu bildenden 52 Hauptgemeinden würden: vier die Zahl unter 1000 Seelen (Radmannsdorf, ©teinbücht, Weißenfels, St. Jodoci), sechs zwischen 1000 und 1500 Seelen, elf zwischen 1500 und 2000 Seelen, neun zwischen 2000 und 2500 Seelen, zwölf zwischen 250Ü und 3000 Seelen, zehn über 3000 Seelen umfassen. 1. Bezirkshauptmannschaft Adelsberg. A. Gerichtsbezirk Adelsberg. 1) Hauptgemeinde: Adelsberg, Katastralgemeinde : Adelsberg, 1701 Seelen. — 2) Kalte n f e l d (Unterpoik): Altendorf, Bnknje, Hrasche, Kaltenfeld, Sagon, Saloch, Stermza, 2528. — 3)Koschana: Altdirnbach, Kal, Koschana, Na-daineselu, Marein, Ostroschnowerdu, Suchorje, Woutsche, 4061. — 4) Slavina: Dorn, Mautersdorf, Nußdorf, Paltschie, Peteline, Rakitnik, Rodockendorf, Seuze, Slavina, 4185. ß. Gerichtsbezirk Feistriz. 5/i) Hnuplgeineinde: Dornegg, Katastralgemeinden: Berze, Dobropole, Dornegg, Feistriz, Großbukoviz, Harije, Jablauiz, Jafsen, Kleinbuko-viz, Kosese, Obersemon, Saretschie, Sortschiza, Terptschane, Tomigne, Topolz, Unlersemon, Verbau, 5045Seelen.— °/z) Prem: Janeschouberdo, Killenberg, Meretsche, Postenie, Prem, Roteschon-berdo, Smerje, Tschele, 1853. — 7/a) Oberpoik: Grafenbrunn, Jurtfchitfch, Koritenze, Parje, Sa-gurje, Schembije, Watsch, 2937. C. Gerichtsbezirk Senosetsch. 8/,) Hauptgemeinde: Hrenoviz, Katastralgemeinden : Bründl, Großberdo, Hrenoviz, ruschuje, Laudol, St. Michael, Präwald, Raknlik, terne, 2975 Seelen. — 9/s) Senosetsch: Gabertsche, Lasche, Niederdorf, Pototsche, Senosetsch, Sinadole, 2024. — 10/S) Urem: Britof, Famle, Obernrem, 1079. D. Gerichtsbezirk Wippach. 1l/t) Hauptgemeinde: Wippach, Katastralgemeinde : Wippach, 1626 Seelen. — 12/8) Zoll: Kreuzberg, Sanabor, Zoll, 1716. — "/,) Ober -seid: Bndaine, Oberfeld, 1711.— '4/.) Stur ja: Konk, Stnija, Ustja, 1613. — 15/6) Slap: Ersel, Gotsche, Lose, Planina, Slap, 2537. — u’’le) St. Veit: Lofitsche, Nanos, Podraga, St. Veit, 2153. — 17/7) Urabts che: Grische, Großpule, 1129. II. Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf. A. Gerichtsbezirk Radmannsdorf. 18/i) Hauptgemeinde: Radmannsdorf, Katastralgemeinde: Radmannsdorf, 836 S. — '*/,) Kropp: Kropp, 1119. — 20/s) Steinbüchl: Steinbüchl, 876. — 21/*) Ousische: Dobrava, Kerschdorf, Lanzowo, Salosche, 1874. — 22/5) Möschnach: Bresjach, Laufen, Lefchach, Mösch-nach, Ottok, Vormarkt, 3037. — 23/„) Bresniz (Slranka oder Pod-Stol): Doslovitsch, Hraschach, Neudorf, Sabresniz, Scherouniz, Srednawas, Vigaun, 3033. — 24/7) Obergörjach: Asp, Buchheim, Dobrava, Obergörjach, Papelfchiz, Unterqörjach, Vifchelniz, 2226. — 25/8) Veldes: Reifen, Retschitsch, Schalkendorf, Veldes, Wochei-ner-Vellach, Zellach, 2604. — 26/9) Wochein: Deutschgereuth, Feistriz, Goriusch, Kerschdorf, Mitterdorf, Neumiug, Soriz, Studorf, 4470. B. Gerichtsbezirk Kronau. 27/i) Hauptgeineinde: Aßling, Katastralgemeinden Alpen, Aßling, Bach, Birnbaum, Jauer-burg, Karnervellach, 2418 Seelen. — 28/2) Len-genfeld: Lengenfeld, 1130. — 28/a) Kronau: Kronau, Ratschach, Wald, Wurzen, 2395. — so/t) Weißenfels: Weißenfels, 777. III. Bezirkshauptmannschaft Krainburg. A. Gerichtsbezirk Krainburg. "/>) Hauptgemeinde: Krainburg, Katastralgemeinde: Krainburg, 2326 S. — 38/„) Pre = daßl: Freithof, Huje, Klanz, Kokriz, Predaßl, Primskau, Rupa, Sucha, Zirtfchitfch, 2692. — 33/a) Naklas: Birkendorf, Naklas, Okroglo, Piuka, Scheje, Sterschen, Strochein, 2015. — Höflein: Babendorf, Goritsche, Kanker, Randorf, Srednawas, Tenetitfch, Vellach, 2889. — S6/6) ^irklach: Beischeid, Grad, Kerstätten, St. Martin, Oberferniz, Stefansberg, Ulrichsberg, Unter-ferniz, Zirklach, 3449. — 3"/0) St. Georgen: St. Georgen, Hrastje, Lansach, Michlstätten, Ol-schenk, Tupalitsch, Winklern, 4157. — *%) Flöd-nig: Flödnig, Hrasche, Mosche, Seebach, Der« boje, 1854. — 37„) Strasische: Breg, Ru-lonk, Feichting, Jama, Mantschitsch, Podretsche, Piasche, Strasische, 3617. — 39/„) St. Jodoci: St. Jodoci, Oberweßniz, UnterweHniz, 854. B. Gerichtsbezirk Bischoflack: 40/i) Hauptgemeinde: Bischoflack, Katastralgemeinde: Lack, 2043 Seelen. — 4l/a) Altlack: Altlack, Dörfern, Kreutzberg, Peren, Safniz, Staridnvr, 2769. — “/„j Burgstall: Bnrgstall, St. Barbara, Godeschiz, St. Oswald, Retitsch, Sapotniza, Stanische, Semiz, Zanchen, 2790. — 43/4) P öl laut): Dobje, Dolentschize, Dobenwerd, Lonskiwerch, Podobenim, Podwerch, Spornavo-was, Visokim, 3314. — 44/e) Tratta: Dolejna-dobrawa, Gorejnawas, Hottaule, Lutschna, 2458. — ^°/«) Oßliz: Altoßliz, Koprinnik, Lanische, Leskouza, Podjelovimberdom, Terbija, 2850. — *%) Selzach: Bnkouza, St. Clementis, Do-lejnawas, Kalische, St. Leonhard, Nemilo, Ober-luscha, Selzach, 2873. — 47/„) Tscheschenza: St. Crncis, Draschgosche, St. Nicolai, Studeiner, 1736. -=-■■ 48,g) Eisnern: Eignern, 1*88. — "/..) Zarz: Daine, Dantscha, Salilog, Zarz, 1748. C. Gerichtsbezirk Neumarktl: 00/l) Hanptgemeinde: Neumarktl, Katastralgemeinde : Neumarktl, 1751 Seelen. — °'/,) Kreutz-Kaier: Dupplach, Feistriz, Kaier, heil. Kreutz, Siegersdorf, Stenitfchne, Swirtschach,2918. — "/,) Sl. Katharina: St. Anna, St. Katharina, 1237. Zur Landtagssession 1878. (Aus der 11. Sitzung.) (Forts, der Rede des Abg. Freih. v. Ap fall rer».) Nun würde sich daraus vielleicht die Consequenz ergeben, daß das Gesetz, welches dein hohen Hanse zur Beschlußfassung vorliegt, vielleicht in einer ändern Richtung gefehlt ist, daß man den einzelnen Schulgemeinden nicht auch das Präsentationsrecht einräumt. Dies wäre jedoch ein Fehlschuß, aus dein Grunde, weil von keiner einzelnen Gemeinde behauptet werden kann, daß sie für sich mit den für ihre Schule eintretenden Bedürfnissen aufkomiiit. Es ist die Gesammtheit, welche aufkommt gegenüber I der Gesammtheit des Erfordernisses, darum sehe ich im Gesetze die vollste Rechtfertigung des Umstandes in den ^Bestimmungen, welche den Einfluß des Landesausschusses auf die Besetzung der Lehrerstellen sichern und wahren. Der Landesausschuß, resp. der Landtag, repräsentiert den Schaffer der Geldmittel, der materiellen Bedürfnisse des Landes, und sein Einfluß auf die Besetzung der Lehrerstellen ist consequent gewahrt, sowol in dein Bezirksschulrathe als auch in dem Landesschulrathe. In dem Bezirksschulrathe sitzen zwei Mitglieder, welche der Landesausschuß bestimmt, und im Landesschulrathe sitzen zwei Mitglieder de» Landesausschusses selbst. Dadurch sind die Interessen des Landes, die materiellen Interessen bezüglich der Schulen, vollständig gewahrt. Ich weiß, meine Herren, wohin Ihr Widerspruch abzielt. Sie dürfen nicht vergessen, daß Sie vor kurzem noch den vollständigsten Einfluß auf die Schulen des Landes gehabt haben, und daß Sie, als ich Ihnen seinerzeit einmal zugerufen habe: „Die Welt ist rund, sie wird sich drehen, es kann einmal auch anders werden", uns damals im lieber-muthe Ihrer Majorität auf eine Weise begegnet sind, die wahrlich zur Erbauung unserer Seite nicht beitragen konnte. Ich bin mir aber eben jetzt bewußt, es kann auch wieder anders gehen und Ihre Seite kann zur Majorität im Landtage werden; dann, meine Herren, werden Sie sich nicht darüber aufhalten , daß der Landesausschuß vollkommen die Rechte des Landes wahren kann in den beiden Körperschaften, im Bezirksschulrathe und im Landesschulrathe. In gleichet Weise erscheint auch das Recht der Stadt Laibach in dem Sinne gewahrt, indem durch diese Gesetzvorlage der Stadt Laibach eine Stimme im Landesschulrathe eingeräumt werden soll, und hiedurch rechtfertigt sich auch die Gleichstellung mit allen übrigen Gemeinden dahin, daß sie, wie die übrigen Schulgemeinden des Landes, das Vorschlagsrecht betreffs der Besetzung der Lehrerstellen innerhalb gewisser Grenzen ansznüben hat. Der zweite Grnnd, welchen der Herr Antragsteller für seinen Antrag zur Geltung gebracht hat, ist der Bestand der derzeitigen Gesetzgebung. Das hat um so mehr seine Richtigkeit, als in dem jetzt geltenden Schulgesetze dem Stadtrathe von Laibach der Einfluß des Präsentationsrechtes gewahrt ist. Jedoch in der derzeitigen Gesetzgebung ist eben auch die Zusammensetzung des Landesschulrathes eine andere, und insofern die Vertretung der Stadt Laibach auf der einen Seite verliert, gewinnt sie auf der ändern Seite im Landesschulrathe an Einfluß, den ste dazu benützen kann, um ihre Interessen zu wahren (Schluß folgt.) Witterung. Laibach, 18. Jänner. Leicht bewölkt, sehr schwacher SW. Temperatur: morgens 7 Uhr — 4 8", nachmittags 2 Uhr + 0'4" C. (1878 "t- C.) Barometer 739,86 mm. Dai fltjtnge Taaesmittel der Temperatur — 5 7', um 3 6' unter dem Normale. Angekommene Fremde am 17. Jänner. Stakt Wie«. Jonke, Handelsmann, Gottschee. — fcÄ,,!'. Kuwers, Prag. — Engl und Hnppmann, Wien. - Jsbary. Fabrikant, Graz. •» “*in El'sc, Klagenfurt. — Rößler und VSPÜSL ®*of, Grundbesitzer, Mannsburg. — aW' verkram, - Greisler, Weinhändler. Vodrce. Verstorbene. Im (. f. Garnisonsspitale vom 1. bis 12. Jänner. Den 1.: Georg Diako, Infanterist, 41. Infanterie-Regiment, Lungentuberkulose. — Den 2.: Martin Strupi, Infanterist, 17. Jnf.-Reg., Bauchwassersucht. — Den 3 : Jakob Velkaverh, Rekrut, 17. Jnf.-Reg., BauchtyphuS. Telegramme. Wien, 17. Jänner. (Abgeordnetenhaus.) Der Justizminister beantwortet die Interpellation wegen Delegierung der Schwurgerichte bei den politischen Prozessen in Roveredo und Triest mit Nachweis vollkommen gesetzlichen Vorganges; sodann wurde die Debatte über beit Berliner Vertrag fortgesetzt. Wien, 17. Jänner. Das Abgeordnetenhaus setzte die Generaldebatte über den Berliner Vertrag fort. Baron Kübeck plaidierte für unbedingte Annahme des Vertrages; Oesterreich müsse dem Grafen Andrafsy für seine loyale Politik dankbar feilt. HeilSberg vertheidigt die Competenz deS Reichsrathes, ist aber dagegen, daß derselbe hinten« nach eine Mitverantwortlichkeit übernehme, daher für Uebergang zur Tagesordnung. Baron Kotz bringt dem Grasen Andrassy für die Resultate seiner Politik ein freudiges, jubelndes Bravo; selbe ist echt österreichisch, ehrenhaft und auch nützlich, da sie die Steuerkraft der Monarchie stärkt. Walterskirchen verurtheilt die Occupatio« vom wirthfchaftlichen Standpunkte und ist für Uebergang zur Tagesordnung. Carneri widerlegt die Ausführungen der Opposition, die nur programmlose Regntioit sei, das Volk habe für die Dccu* patiou ein besseres Verständnis. Schaup polemisiert gegen die Majorität und ist für die Resolution Herbsts. Morgen Sitzung. — Im heutigen vierstündigen gemeinsamen Ministerrathe wurden wichtige Beschlüsse Über die Vorlagen betreffs Administration Bosniens und der Herzegowina gefaßt. Berlin, 17. Jänner. Der „Post" zufolge erklärte Bismarck privatim, es fei ihm vollständig gleichgiltig, ob die Vorlage über die Reichstags-Strafgetoalt ganz oder theilweise angenommen werde, für jetzt sei es nur dringlich, die Verbreitung der Brandreden der socialistischen Abgeordneten zu hindern. Findet die Mehrheit des Reichstages dies jetzt noch nicht nöthig, so habe er wenigstens mit der Vorlage seine Pflicht gethan; seine und der Bundesregierungen Verantwortlichkeit set gewahrt. Telegrafischer Kursbericht am 18. Jänner. Papier-Rente 6V95. — Silber-Rente 63 26. — Gold-Rente 7410. — 1860er Staats-Anlehen 114-. — Bank-actien 789. — Kreditactien 221 25. — London 11680. — Silber 100.—. — K. k. Miinzdnkaten 5-63, — 20-Franes-Stücke 9-33. — 100 Reichsmark 57 65. Gedenktafel über die am 22. Jänner 1879 stattfinWnben Licitationen. 3. Feilb., Trelc'sche Real, Hotemasch, BG. Krainburg — 3. Feilb., Levttar'sche Real., Golek, BG. Gurkfeld. — 3. Feilb., Metelko'sche Real., Niederdorf. BG. Gurkfeld. — 3. Feilb., Srvvin'sche Real., Podulce, BG. Gurkfeld. — 3. Feilb , Krasovie'sche Real., Oberlaibach, BG. Oberlaibach. — 3. Feilb., Kökel'sche Real., Wurzen, BG. Kronau. — 2. Feilb., Cerovsek'sche Real., Smesic, BG. Gurkfeld. — 2. Feilb., Merhar'sche Real., Rakulik, BG. @e= nosetfch. — 1. Feilb., Tursii'sche Real., Ardru, BG. Gurkfeld. — 1. Feilb., Riedl'sche Real., Großmraschou, BG. Gurkfeld. — 1. Feilb., Baznik'fche Real. Podvenise, BG. Gurkfeld. — 1. Feilb., Jordan'sche Real., Poversje, BG. Laibach. — Reite. TurZik'scher Real., Grdb. ad HaaSberg, BG. Loitsch. — Reass. 3 Feilb., TurZtt'sche Real., Vigaun, BG. Loitsch. — Reass. 3. Feilb, Dtomfar’sche Real., Un-terschleiniz, BG. Loitsch. — Reass. 3. Feilb., Erjave'sche Real., Sabertsche, BG Senosetsch. — 1. Feilb., Susa'sche Real., Gabertsche, BG. Senosetsch. — 1. Feilb., Mahor-iid’sche Real, Großmraschou, BG. Gurkfeld. — 1. Feilb., JureM'sche Real., Kalce-Naklu, BG. Gurkfeld. - 1. Feilb., Bla^sche Real., Aich, BG. Egg. — Relic. ZoM'scher Real., ad Herrschaft Veldes, BG. RadmannSdorf. — Schnelle und sichere Hilfe! Für Ragenkeillenlle! Dr. Rosa’« Levensvalfam, das beste und wirksamste Mittel zur Erhaltung der Gesundheit, Reinigung und Reinhaltung der Säfte uud des Blutes und Beförderung einer guten Verdauung. Derselbe ist für alle Verdauungsbeschwerden, namentlich Appetitlosigkeit, saures Ausstöße«. Blähungen, Erbrechen, Mageiikrampf, Verschleimung, Hämorrhoiden, Ueberladung des Magens mit Speisen k., ein sicheres nnd bewährtes Hausmittel, welches sich in kürzester Zeit wegen seiner ausgezeichneten Wirksamkeit eine allgemeine Verbreitung verschafft hat. (148) 24 -19 Eoht & 50 kr. und 1 fl. stets vorräthig in den Depots: Laibach: G. Piceoli, Apotheker; I. ©uo» boda, Apotheker; Erasmus B! rschitz. Apotheker: Rudolfswerth: Dom. Rizzoli, Apotheker ; Gottschee: Andreas Braune. Sämmtliche Apotheken und größeren Material- Handlungen in Oesterreich-Ungarn haben Depots Haupt-Depot: B. Fragner, Apotheke „zum schwarzen Adler", Eck der Sporner-gafft Nr. 205—111. Herrn B. Fragner, Apotheker, Prag! Nachdem ich die mir gesandten b Fläschchen Dr. Rosa'S LetenSbalsam, dessen überraschende Wirkung ich nicht genug bewundern kann, bereits eingenommen habe, ersuche ich deshalb, mir wieder sechs Fläschchen mit erster Postsendung gegen Nachnahme zu übersenden. Zeichne mit besonderer Hochachtung Schönbrunn, 2. Febr. 1871. E. F. Schubert. Zwei schöne Vorstehhunde vorzuglililjier Masse. 11 Monate und 2’/* Jabr alt, sind einzeln zu verkaufen. Nähere« in F. Müllers Annoiicen-Bnrea». (44) 19i|itfcartcn in hübscher Ausstattung empfehlen Original-Howe- und Original-Singer-Maschinen nebst anderen bewährter Systeme allerbester (Qualität zu Fabrikspreiten unter fünfjähriger Garantie im Generaldepot für Krain bei Franz Detter in LaiToacH unter der Tranteclie. WB. Nur dort können auch Nähmaschinen fachmännisch gegen sehr maeei*'*» Honorar repariert and geputzt werden. jjpy Beide, Zwirne, Maschinennadeln und Oele, Bestandteil« etc. ete. in grösster Auswahl, bester Qualität und billiger wie überall. Lager von teuer- und einbruchsieheren Ka.»een ron F. Wertheim k Comp. (613) 4 Frisch angelangt: Mondsee-SchachtelkHse, Mailänder Strachino, Mailänder Salami, geräucherte Aale, echt nordische Anchovis, Brathäringe. (43) 1 Peter Ijassnlk. 2. «uni Pr«i» Is'rr.^ W ^ Die in dem iiliiitrlrten Buche: Die Brust- und © Lungenkrankheiten a empfohlene Methode zur erfolgreichen Behandlung und, wo noch irgend möglich, zur schnellen Heilung obiger Leiden hat sich tausendfach bewährt und kan» die StctUrt diese» auSge» zeichneten Werlchen» allen Kranken nicht dringend genug empfohlen werden. Prei» 36 tr. ö. W.*) —Prospekt durch ä||. Sobenlritncr, Leipzig u. Sasel. Prospekt gratis und franco. s'SSBo'C 3 2 ÄP 3 a ISgCIi o'sCT' * e ® tt" e -®& §=S 55 f 83 0* 8 tL g • i? ß. G) r» *-t ^ *5?" r* Das beste Mflifcrßier tnt Gasthause „Mir Finde!" Täglich frische (36) 3-3 Wiener-Ueustädter Krenwürstel Für die Merksreftuurution in Trifnik wird ein (38) 2—2 verrechnender Wirth mit dem Eintritte am 15 April l. I. gesucht, der außer den dazu erforderlichen Eigenschaften cantioiisfähig und zum Betriebe der Fleischausschrottnng qualificicrt ist. Refleetanten wollen sich an die Vorstellung des Tri-failer Bruderladevereins bis längstens 15. März l. I. wenden, wo die näheren Bedingnisse zu ersehen sind. II1 -=■ 1 I I I r > - \\\ oc V| |// -^ üuw;*\ v-