DrS«umerari»ns-Preise: Für Laibacb: Ganzjährig • • 8 fl. 40 kr. ^»lbjäbrig 4 „ 20 „ vierteljährig • 2 „ 10 „ ^tettatlid) • • * "0 „ Mit der Post: ^«mzjäbrig...............12 f1- fottlbjSbrig............. ® « Vierteljährig............ 3 " Wr Zustellung ins Haus viertelj. 25 kr., monarl. 9 fr. Tinzelne Nummern 6 kr. Laibacher Ne Bariton: Balmhofgaffe Nr. 132. fl Logblntt Anonyme MittHeilungen werden nicht berücksichtigt; Mannstripte nicht zurückgesendet. Expedition- & Inseraten-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. 6. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) Jnsertronspreise: Für die einspallige Petitzeile L 4 kr., bei wiederholter Ein» Ichalmng L 3 fr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 fr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung uitfpte» , • chender Rabats <,>■-",% •* Für complicierten dere Vergntuii Nr. 62. Mittwoch, 17. März 1875. — Morgen: Eduard. 8. Jahrgang. Mische MiSwilthschast in Asien. Die slavisch-nationalen Blätter können gewöhn-tU nicht genug Rühmens machen von der hohen Kulturkommission, die Rußland in Asien zu erfüllen t)Qt ^d können es kaum erwarten, bis der russische 5toro6 aac Völker bis an den Indus und Ganges riirderaetreten und der englischen Herrschaft in Indien fcet, Garaus macht. Wer nur den geringsten Zweifel lJ*Ut werden ließe, daß es für die astatischen Völker-Lasten kein allzu großer Segen sein durfte, unter moskowitifche Joch zu kommen, der wird natürlich verlästert und verketzert, wo nicht gar als Todt-tt&b alles Fortschrittes und aller Kultur hinge,tellt. Nun kommen aber recht unbequeme Enthüllungen über das ^charakteristische Wesen" der russi. f(fccn Herrschaft in Asien in die Quere, die man Mtit so ohne weiters nebenbei abthun oder gar ^»dtschweiaen kann, denn derjenige, der damit in die ^efientlichkeit tritt, ist niemand geringerer als der ^erikanische Gesandte in Petersburg, Master Hüller. Selbst die russischen Officwsen haben von ^lerikanische (geianou m j^huyler. Selbst die russischen Officwsen haben von Xcm anfänglichen Manöver, die Depesche Shuylers ^ kein ernstes Schriftstück, sondern als eine „seml kein ernstes Schriftstück, sondern als eine „jeuu« !^vnistische Stilübung eines phan asiereichen Ame-v^aners" hinzustellen, wieder ablasien müssen, nach- S W bU Seit«-«" bi« Ntiina des Schriftstückes anerkannte. -Zudem hat S Präsident der Vereinigten Staaten, dem die rWfäe von dem frühem amerikanischen Gesandten Petersburg, Mr. Jewell, im amtlichen Wege zu- geschickt wurde, dieselbe in die Sammlung derjenigen diplomatischen Aktenstücke aufnehmen lassen, die den Congreßmitgliedern alljährlich vorgelegt werden. Die Aufsehen erregende Depesche des amerika nischen Diplomaten zerfällt in zwei Theile. Der eine umfaßt eine ausführliche Schilderung von Ruf sisch-Turkestan, der zweite die Beziehungen Ruß lande zu den benachbarten central-asiatischen Staaten Khokand, Bokhara und Khiwa. Nach einem kurzen Abriß des im Lande herrschenden Regierungsshstems führt Shuyler die Ansicht aus, daß es in Turkestan, welches an Flächenraum etwa Frankreich mit Italien zusammengenommen gleichkommen dürfte, bei den Eigentümlichkeiten der dortigen Verhältnisse und den wenig zahlreichen russischen Garnisonen überhaupt schwer halten würde, eine geordnete Verwaltung jemals einzuführen. Die ersten Misersolge der Russen in Turkestan entspringen aus der vollständigen Unkenntnis des Landes, des Volkes und seiner Sprache auf Seite der russischen Beamten, die aus dem Offiziersstande der Armee ohne weitere Auswahl entnommen werden. Diese zeigten von Anfang an das Bestreben, ihre privaten Interessen aus Kosten der neuen Unterthanen zu verfolgen, wofür sie nicht einmal einer strengen Zurechtweisung Bonsette ihrer Vorgesetzten Behörde unterzogen wurden. „Rußland ist groß und der Czar ist weit," denken sich die russischen Beamten, welcher althergebrachte Satz umsomehr in Turkestan gilt, indem dort wegen der ungemein großen Entfernung der einzelnen Verwaltungsposten von dem Sitze der Centraladministration dem Auge der letzteren notwendigerweise vieles verborgen bleiben müsse, umsomehr, als die Beamten keine Verantwortung zu befürchten haben. Sv hat der Nacalnik (Chef des Bezirkes Kuramin) im Laufe eines einzigen Jahres mehr als 90,000 Rubel auf verschiedene ungesetzliche Weise von der Bevölkerung erpreßt und hat außerdem noch eine bedeutende Summe ärarischen Geldes durchgebracht. Um den „Wohlstand" im Lande zu heben, empfahlen die Beamten der Regierung die Errichtung von Spar- und Vorschußkassen. Die Fonds derselben wurden dann für „öffentliche Zwecke" verausgabt, worüber jegliche Detailrechnung mangelt, außer daß einer der Bezirkschefs einige Reparaturen an seinem Wohnhause in Rechnung gebracht hat. Geld wird der Bevölkerung zu jeder Zeit und auf jede Art abgepreßt: beim Befahren und Uebersetzen der Flüsse, auf der Straße und im Bazar u. s. s. Wenn auch der eine oder der andere von den un- redlichen Beamten schließlich „gemäßregelt“ wird, so besteht seine Strafe nur in der Versetzung nach einem ändern Bezirke, wo er seine gewohnte „Tätigkeit" von neuem beginnt. Eine wirkliche Strafe, die Enthebung vom Amte, trifft nur redliche Beamte, die sich als weiße Raben hie und da vorfanden. Beispielsweise sendete der Chef des Uratinbek'fchen Bezirkes eine wahrheitsgetreue Schilderung nach Petersburg, worin bemerkt wurde, daß der Aufstand in Chodschend im Jahre 1872 durch die Bedrückungen der russischen Beamten herbeigeführt worden sei. Dieser Brief wurde aufgefangen und der Verfasser zur Disposition gestellt und nach Rußland zurückgeschickt. Ieuillelon. Schwämme und Korallen. W Vergangenen Sonntag fand der zweite populärwissenschaftliche Vortrag zum besten des krainischen ^chulpsennigS im landschaftlichen Redoutenfaale vor Jhem zahlreichen Publicum statt. Professor Voß b über Schwämme und Korallen vor illustrierte seine Worte sowohl durch Zeichnun. gn der Tafel als auch durch Vorzeigung aus-^^»ählter Exemplare und Abbildungen. Ausgehend j>er Lrhre Darwins und anknüpfend an die in ersten Vorlesung entwickelte Theorie von der ^tstehung aller Lebewesen, begann der Vortragende ^ der Urform alles Lebendigen, mit der Zelle, welcher man die Wand (membrana), den zäh-tvffiflett Inhalt (protoplasma) und in diesem ei-£5*1 cber mehrere feste Klümpchen, den Kern unter-Neidet. Aus diesen einfachen Grundformen bauen t^5> alle ändern Gewebsbestandtheile der Pflanzen blt der Thicre auf. Redner ging sodann auf die (Protozoa) über, d. i. jene niedersten lUtformen, deren Körper auS einer schleimigen, mit Körnchen erfüllten Substanz besteht, die sowohl zur Ortsbewegung als zur Ernährung aus- und einziehbare Fortsätze bildet. Dieselben sind theils nackt und dann einem mikroskopisch kleinen Klümp. chen Schleim vergleichbar, und der Meeresboden ist, wie die Tiefemesfungen, Sondierungen und heraufgeholten Proben bei der transatlantischen Kabellegung bewiesen haben, dicht damit bevölkert. Man hat sie Bathibien, Bewohner der Tiefe, und Amöben, Wechselwesen genannt. Andere haben ein inneres, strahlenförmig angeordnetes Kieselgerüst oder noch häufiger, eine äußere, oft sehr niedlich gebildete Kalkschale. Die meisten leben im Meere und haben für die Geschichte der Erdbildung eine besondere Bedeutung, da sie für sich allein, durch massenhafte Anhäufung, ganze Gebirge und GebirgS-fchichten bilden. So sind die Nummulithenkalke durch große, ausgestorbene Wurzelfüßer, die Rum-mulithen, die Kreideschichten, die sich von England über Frankreich, Deutschland bis zum schwarzen Meer und dem Kaukasus erstrecken, durch mikroskopische, zusammengesetzte Wurzelfüßer, sogenannte Polythalamien gebildet und noch heute finden sich in vielen Meeren mächtige Absätze, die nur von solchen niedrigen Lebeformen gebildet werden. Solche niedrige Organismen sind auch die Schwämme (Spongia), welche an Steinen, Muscheln, Wurzeln festsitzen und meist als formlose »lumpen von faserig-filziger und gallertartiger Masse erscheinen, seltener unter einer bestimmten Form austreten. Man hat sie lange Zeit für Pflanzen, hierauf für zwischen den Pflanzen und Thieren stehende Geschöpfe gehalten, bis die Forschungen der Neuzeit ihre Thiernatur außer allen Zweifel gestellt haben. Die Schwämme (Porifera, b. H. Löcher-träger) sind jedenfalls als Thiercvlonien zu betrachten. Ihre schleimig-häutige Masse besteht aus einer unendlichen Menge kleiner Zellen, deren Jnnenwan-dung mit schwingenden Wimpern besetzt ist, welche fortwährend ein AuS- und Einströmen deö Wassers durch die in den Zellwänden befindlichen kleinen Oeffnungen unterhalten. Außer diesen mikroskopischen Löcherchen kommen in der Masse des Schwammes auch größere Löcher vor, durch welche periodisch Strömchen von Waffer hervorgetrieben werden. Ihre LebenSäußerungen sind nemlich gering und beschränken sich auf die Hervorbringung kleiner Strömungen im umgebenden Wasser, welches durch die kleinen Poren aufgesaugt, durch die großem im fortdauernden Strome auSgestoßen wird und bei Kurz vor der Expedition nach Khiwa fand es die Armee-Jntendanz in Turkestan für nochwendig, zur Ausrüstung des CorpS des Generals Kauffmann 14,000 Kameele auszutreiben. Die Regierung entlieh sich die Thiere bei der Bevölkerung und verpflichtete sich, für jedes gefallene Stück 50 Rubel Schadenersatz zu leisten. Nun find aber die Kameele bei dem Schrecken des fürchterlichen Durchzuges durch die Sandwüste von Oldam-Krylgan bis zum Amu-Darja fämmtlich gefallen, und der russische Staatsschatz hatte auf diese Weife nicht weniger als 700,000 Rubel zu vergüten. Doch das war vielzu verlockend für die demoralisierte Beamtensippe, als daß sie diese stattlichen Rollen von blanken Rubeln nicht auch hätte verschwinden lassen sollen. Die arme Bevölkerung wurde daher so lange bearbeitet, bis sie die verlorenen Kameele aus Liebe und Achtung für den „Weißen Czaren* den Russen zum Geschenke machte und sich damit tröstete, daß auch die Kameele den gewohnten Weg der Erpressung gegangen sind. (Schluß folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 17. März. Inland. Vorgestern ist im Abgeordnete ii h a u s e wieder einmal nach langer Unterbrechung die Passivitätspolitik der Verfassungsgegner zur Sprache gekommen. Der Präsident constatierte, daß der tiroler klericale Abgeordnete Dipaul i die wiederholte Aufforderung, im Haufe zu erscheinen, unerwidert ließ. Er wurde infolgedessen des Mandates verlustig erklärt. Sein Gesinnungsgenosse Baron Giovanelli legte sein Abgeordnetenmandat nieder. Das Haus ging nach diesem Zwischenfalle in die Berathung des Gesetzentwurfes über die Bedeckung des Betriebstosten-Desicits der Vorarlberger Bahn ein und genehmigte denselben nach einer Rede des Finanzministers in zweiter und dritter Lesung. Das Gebäudesteuergesetz wurde in dritter Lesung angenommen. Die Wahl der Delegierten wurde auf Freitag festgesetzt. Der Entschluß unseres Kaisers, dem König Victor Emanuel in Venedig seinen Gegenbesuch abzustatten, hat allerorten große Ueberraschung hervorgerufen, doch sprechen sich italienische wie deutsche Blätter sehr befriedigt über das „bevorstehende sensationelle Ereignis aus. Namentlich sind eS die italienischen Journale, welche nicht müde werden, der Großherzigkeit des „edlen Kaisers von Oesterreich" Lob und Anerkennung zu zollen. Die „Italic" macht sich zum Dolmetsch der Gefühle des italienischen Volkes, wenn sie schreibt: „Die Italiener, welche früher die Gegner Oesterreichs waren, sind ausgezeichnete Nachbarn desselben geworden. Jede Frage zwischen beiden Ländern ist erledigt; beide Länder haben bezüglich ihrer inneren Lage eine gewisse Analogie. Die Wahl Venedigs als Ort der Zusammenkunft bezeuge den Charakter der Freundschaft des ritterlichen Kaisers. Wir begrüßen in dem Kaiser die Verkörperung des Landes, dessen Wohlfahrt mit dem unserigen solidarisch ist." Die „Nationalitätenpartei" des ungarischen Parlamentes hat den Beschluß gefaßt, vorderhand der Regierung keine systematische Opposition zu machen, vielmehr bei allen Regierungsvorlagen zur Beseitigung der finanziellen und administrativen Ca-lamität gewissenhaft zu prüfen, ob sie zweckentsprechend sind oder nicht und danach zu handeln. Die „Nationalitätenpartei" gibt in diesem Beschlüsse auch der Hoffnung Ausdruck, daß angesichts der Nothlage des Landes alle chauvinistischen Gelüste verstummen werden und der nichtmagyarische Staatsbürger nicht mehr von Regierungswegen bedrückt werden wird. Ausland. Gestern fand im preußischen Abgeordnetenhause die erste Lesung des „Brotkorbgesetzes" statt, wie der parlamentarische Witz die neueste kirchenpolitische Vorlage über Einstellung der StaatSleistungen an die Bisthümer getauft hat. Die Blätter kündigen das Erscheinen deS Reichskanzlers zu der zu erwartenden journöe an; es dürfte demnach wieder eine sensationelle Debatte in Aussicht stehen. Zum Kirchen streit bringt die bekannte doppeltosficiöse Berliner Eorrespondenz der Wiener „Montagsrevue" eine sehr bemerkenswerthe Cvr-respondenz, in welcher es heißt: „Und so ist denn der Augenblick herangekommen, mit welchem das Gebot der Selbsterhaltung dringend und zwingend sich geltend macht und jede fernere Rücksicht zur Schwäche würde. Die episkopale Organisation der katholischen Kirche Preußens erweist sich als unvereinbar mit dem Bestände der Monarchie. Es entspricht der Würde der Krone und der Regierung nicht, länger im geschäftlichen und amtlichen Verkehr mit Unterthanen zu stehen, welche, in hoher Stellung, eid- und pflichtvergessen das gefährliche Beispiel der Nichtachtung der Krone, der Gesetze und des öffentlichen Friedens geben. Die Glaubensfragen, um die es sich ja überhaupt nicht handelt, werden staatlicherfeits nach wie vor unberührt bleiben, aber die äußere Organisation der katholischen Kirche Preußens wird sich in Zukunft nicht nach den Wünschen und Bedürfnissen einer feindlichen Macht, sondern nach den Bedürfnissen und Existenzbedingungen deS Staates zu regeln haben." Von „bestunterrichteter Seite" erfährt die .Magdeburger Zeitung," daß nunmehr endlich die Kanzlerkrisis definitivbeigelegtist. Fürst Bismarck werde nicht erst im Laufe des Sommers darüber sich entscheiden, ob er bleibe oder gehe, sondern Hai vielmehr bündige Erklärungen über sein Verbleibe in allen Ämtern abgegeben. Er richte sich im HoL Radziwill so ein, daß er dort lange zu gedenke. Ueber das Befinden Lasters tauten ü Berichte widersprechend. In mehreren schweizerischen Cantom bieten die Ultramontanen das Aeußerste auf, dreißigtausend Unterschriften zu sammeln, bau auf dieser Basis eine Volksabstimmung über ii besten unter den neuen Bundesgesetzen beirr Stimmberechtigung, Civilstand und Ehe btgtfr werden könne. Zwischen der deutschen Regierung u: dem italienischen Cabinet wird, wie „National-Zeitnng" vernimmt und die „Opimom die nun die Existenz einer deutschen „Note" best indirect bestätigt, eine zwanglose diplomatische Haltung über die Frage geführt, ob Italien trotz des Garantie-Gesetzes berechtigt, bc; ungSweise verpflichtet sei, Ausfällen des Papi) gegen fremde Staaten im Stile der Bulle qü nunquam entgegenzutreten. — Bekanntlich Pius IX. die Zugeständnisse des Garantiegesetzes ftß feindlich zurückgewiesen und man scheint vonfeite! deutschen Diplomatie diesen Umstand heute besondi hervorzuheben. Im übrigen hat der Papst s* wieder ein Breve an die deutschen Bischöfe lassen, in welchem er dieselben für die Energie lobt, mit der sie den vom Fürsten Bismarck seiner Papstwahldepesche über das vatikanische Go» geäußerten Anschauungen entgegengetreten seien. § Papst konstatiert, daß die in der bischöflichen ß sammt-Erklärung enthaltene Auslegung derüatiü sehen Beschlüsse in der That richtig und nicht#« rei seien, wie die Tagesblätter fälschlich behaupt^ Die Bischöfe werden zum Schlüsse zur StandhB feit ermuthigt. Letztere Ermahnung scheint K opportun zu sein, da sich bereits Zeichen der Schl^' im Martyrium zeigen; so hat der Bischofs Münster sich der Verhaftung entzogen, ins-" ohne über die Zeit feiner Rückkehr Nachri^ hinterlassen, spurlos verschwand. Gambetta hat trotz des conservalivea^ gramms des neuen Ministeriums noch keine®1' den Muth verloren. Sein Organ, die „RepM Franxaise" hebt als das wichtigste Ergebnis letzten Kämpfe im Elyf6e hervor, daß sämntii Minister, de Meaux nicht ausgenommen, ft±' Republik hätten unterwerfen müssen und jeder ' sprechen habe, cm der Befestigung der Republik arbeiten. Das ist ein leidiger Trost in Lande, wo Verabredungen, Vereinbarungen und Fortsetzung in der Beitage. seinem Durchgänge aufgelöste organische Substanzen zur Nahrung des ThiereS zurückläßt. Hervorgebracht wird diese Strömung durch vor nicht gar langer Zeit entdeckte, aber nur bei starker Vergrößerung sichtbare seine Wimpern (Sitten), welche in anhaltend drehender Bewegung sind und die einzigen bis jetzt entdeckten Organe ausmachen. Diese mikroskopischen Wimpern bilden Ueberzüge an den inneren Wände» der kleinen, zellen»rtigen Hohlräume, welche sich innerhalb der erwähnten schleimigen Masse befinden. Die neueren Forschungen haben Eier und Spermatozoen (Samenthierchen) im Inneren mancher Spongien nachgewiesen. Erste« entstehen in zahlloser Menge in kugeligen Kapseln, letztere sind selten. Dagegen hat man häufig in der gallertartigen thierischen Masse unentwickelte Embryonen, die für das unbewaffnete Auge nur als weißliche Punkte erscheinen, beobachtet. Diese Embryonen lösen sich später loS, bekommen eine Wimperhaut, schwimmen davon, setzen sich fest und veranlassen die Entstehung neuer Schwämme. Allgemein bekannt ist der gemeint Schwamm vder Bades ch w amm . der in dm griechischen Meeren durch Taucher gesammelt wird, der Gegenstand eine« regelmäßigen und sehr bedeutenden Be- triebs ist und zu uns fast nur über Triest kommt. Im adriatischen Meere, wo der Badeschwamm eben falls gefunden wird, hat Professor Oskar Schmidt, (vormals in Graz, jetzt in Straßburg), interessante Versuche angestellt, dieses nutzbare Geschöpf künstlich zu vermehren und zwar mit günstigem Erfolg. Der genannte Gelehrte zerschnitt mit einem scharfen Messer frisch aus dem Meere genommene lebende Badeschwämme in mehrere Stücke, ließ dieselben mittels kleiner Holzpflöcke am Boden durchlöcherter Holzkästen befestigen, und diese letzteren geschlossen und mit Steinen beschwert auf den Grund des Meeres 8—10 Fuß tief versenken. Schon in einer Woche waren solche Schwammstücke angewachsen und in voller Fortentwicklung begriffen, indem jedes Stuck sich zu einem neuen Schwamm ausbildete. Diese einfache und erfolgreiche Methode künstlicher Schwammzucht wurde eine zeitlang an der Küste der dalmatinischen Insel Lesina betrieben, ward aber bald bei der Indolenz der dortigen Bevölkerung wieder aufgegeben. Etwas früher, nemlich schon im vorigen Jahrhundert, als bei den Spongien» entdeckte man den thie-rischen GrundtypuS bei einer anderen festgewachsenen Form, den Korallen, von welchen der Vor- tragende ebenfalls wie bei den Schwämmen m#" Exemplare vorwies. Unter den festsitzenden i’ formen, den sogenannten Polypen oder Lietstt bilden nemlich die meisten ein bald kalkiges, bald ges oder haariges Gerüste, das ursprünglich aus ri* nen krystallähnlichen Stückchen besteht und der S l e n st o ck genannt wird. Bei den meisten ist feste Gerüste so angeordnet, daß es eine Ztllk, wohnlich mit radiären Scheidewänden darsrelli vielen aber, namentlich den sogenannten GvrgM bildet das Gerüste eine innere Achse, die von c? dicken Muttergewebe bekleidet ist, in deren diese niedrige Thierform eingewachsen ist- a Die Korallenthiere sind sackförmige ©traF' mit meistens sechs Armen, einem MagenM Spalten am Grunde und radiär gestellten wänden, an denen die Fortpflanzungsorgane & hängt sind. Die Vermehrung geht auf jWg Weife vor sich : durch freie Junge und durch Tprc. Die erstern entwickeln sich aus Eiern und M durch den Mund ausgeworfen. Sie sind ähnlich ringsum mit Wimperhaaren besitz" men eine zeitlang frei im Meere herum. 18” dann fest und bilden fo einen neuen W Die Sprossenbildung geschieht an bestimm» Beilage zum „Laibacher Tagblatt" faffungen als Worte im Winde behandelt zu werden pflegen, wenn es gilt Reaction zu machen. Zur Tagesgeschichte. — Professor v. Holtzendorf hielt diesertage zu München «über die politischen Parteien" einen hochinteressanten Bortrag, worin er zunächst die charakteri-stischen Eigenschaften des modernen Staates, die ihn beim Volke unpopulär erscheinen lassen, behandelte. „Das Volk (konstatierte der geistreiche Rechtslehrer) empfindet heutzutage die Thätigkeit des modernen Staates nicht nach der Seite der Freiheit, sondern des Zwanges. Der moderne Staat erscheint vor allem als eine Zwangsanstalt für Heeresein-richtungen mit ihren unvermeidlichen Eingriffen in das individuelle und wirtschaftliche Leben; ferner als eine Zwangs-anstatt der Schule, mit der sich namentlich das Landvolk so wenig befreunden kann, wie mit dem Militärzwang; alS eine Zwangsanstalt inbezug auf die periodische Steuer-schraube, durch die er sich keine Sympathien erwerben kann : als eine Zwangsanstalt im eminentesten Sinne endlich durch seine Polizei- und Strafrechtspflege, in der sich unbedingt eine der ungemütlichsten Seiten des modernen Staates zeigt." — Eine Scene im Theater. Aus Ternesvar wird mitgetheilt: «Es war am Freitag abends, gegen halb 8 Uhr. Das spärlich im Theater versammelte Publicum ttohnte Mosenthals „Sirene" bei. Plötzlich erscholl aus einer der Logen im ersten Range ein fürchterlicher Angstruf. Aller Augen blickten nach der Richtung der Loge, in welcher «ch Entsetzliches zugetrage» haben mußte; und in der That erblickte man daselbst einen todtenbleiche» Damenkopf und einen Herrn, der mit den Händen gar curios in der Lust herumsuchtelte. Noch war die allgemeine Neugierde damit beschäftigt, sich den rätselhaften Vorgang zu erklären, als plötzlich aus einer Parterre-Loge auf der entgegensetzten Seite in welcher sich zwei Damen befanden, ein doppel-stimmiger Angstruf erscholl, welchem die unmittelbare Flucht Der beiden Damen aus der Loge folgte. Die Aufregung im Publicum war eine ungeheure, allein niemand vermochte een ®rant> dieses sonderbaren Schreckens zu errathen. Da sah man plötzlich, wie die gerade im Stücke beschäftigte Schauspielerin fick mit beiden Händen nach dem Kopfe fuhr v-d auf der Bühne ängstlich hin und wieder lief. Plötzlich aber stieß dieselbe einen fürchterlichen Schrei aus und ries, aoS dem hochdeutschen Monologe, in welchem sie begriffen «ar ganz unvermittelt in den Dialect übergehend: „Herr Jess'eS, sie kommt mir in die Haar'!" Zugleich bemerkten icharfsichtige Augen ein undefinierbares Etwas, das sich von brr Lühne aus quer über den Zuschauerraum wie ein dünnes «raues Band blitzschnell nach einer Loge des zweiten Ranges schwang, in welcher nun gleichfalls ein panischer Schreck aus-brach Eine Fledermaus, eine Fledermaus!" erscholl es nun d-n allen Räumen und die Verwirrung wurde allgemein Damen verhüllten entsetzt ihre geschmückten Häupter, Herren «r. 62 vom 17. März 1875. stiegen mit Ttöcken, Regenschirmen und Opernglasriemen bewaffnet auf die Sitze, um nach dem gefährlichen Feinde zu schlagen. Der grimme Feind aber, welcher all diese Verwirrung angerichtet hatte, spottete dieser Bemüh, ungtn, flog noch einigemale wie zum Hohne im Zickzack um die Köpfe schreiender Damen und in die Luft schlagender Herren und entschlüpfte schließlich unbehelligt durch eine Mauerritze. Die Vorstellung wurde hierauf ungestört zu Ende gespielt, wenn auch der Schreck noch in manchem zarten Herzen nachzitterte." — Frankreichs Industrie. Aus statistischen Angaben in einem von dem französischen Handelsminister veröffentlichten Berichte ergibt sich, daß in Frankreich nicht weniger als 123,000 industrielle Etablissements mit 502,000 Pserdekräften und 1.800,000 Arbeitern vorhanden sind. Das Departement der Seine steht in erster Linie mit einer jährlichen Production im Werthe von 1690 Millionen Francs "der circa einem Fünftel der totalen Production Frankreichs. Die nächsten sind das Departement du Nord mit einer Production von 700 Millionen Francs Werth, das Departement der Rhüne mit 600 Millionen Frams; sodann folgen die Departements der Seine Jnf6rieure mit 440 Millionen, der Bouches-du-Rhöne mit 271 Millionen und das der Loire mit 224 Millionen Werth der jährlichen Pro. duction. In den ändern Departements ist der Werth der Production der Industrie beträchtlich geringer. Der Durch-chnittswerth wird für jedes Departement auf 100'/, Millionen Francs pro Jahr geschätzt. — Der Singvögelhandel, mit dem ein Deutscher vor 45 Jahren in Newyork einen sehr bescheidenen Anfang machte, ist seitdem daselbst zu großer Ausdehnung gelangt, und es dürfte, wie der „Newyorker Herald" behauptet, der Werth der gegenwärtig in der amerikanischen Riesenstadt alljährlich zum Verkauf gelangenden Sing- und Wandervögel mit drei Millionen Dollars nicht zu hoch veranschlagt sein. Nachtigallen werden mit 50 bis 100 Dollars, prechende und melvdienpseifende Staare mit 40 bis 50, (Kanarienvögel mit 15, Spottvögel mit 5 bis 10 Dollars per Stück bezahlt. Fiir ein Paar gute Brieftauben zahlt man bis 500 Dollars, für sprechende Papageien 100 bis 400 Dollars pr. Stück. — Verkehr. Das der hamburg-amerik. Packetsahrt-Äctiengefellfchaft gehörende Postdampffchiff „Silesia," Capital, Hebich, am 24. v. M. von Hamburg abgegangen, ist am 9. d. M. wohlbehalten in New-Uork angekommen. 2ocal- und Proviazial-Angelegenheiten. — (DiegesternerwühnteJnterpellativn) der Abgeordneten Pfeifer und Genossen in Angelegenheit der Besetzung de» erledigten laibacher Bisthums liegt uns heute in ihrem Wortlaute vor und lautet wie folgt: „Interpellation des Abgeordneten iffi. Pfeifer und Genossen an Seine Excellenz 6en Herrn Kultusminister. Der gewesene Fürstbischof von Laibach, Hm Dr. Bartholomäus Widmet, hat schon vor mehr als zwei Jahren auf fein Bisthum resigniert, welche Resignation allerhöchsten Orts, sowie von der römischen Curie auch angenommen und sohin derselbe interimistisch mit der Administration des Bisthums betraut wurde. Diese Administration ist wiederholt Gegenstand heftiger Angriffe gewesen, namentlich wegen sorstgesetzwidriger Rasierung gußer Flächen des zu den Dotationsgütern Alten* burg-Oberburg in Steiermark gehörigen Waldbestandes von circa 12,000 Inch. In gleicher Weise ist in der Diöcesan-verwaltung die Erscheinung zutage getreten, daß Deputationen schon im Jahre 1874 — welche wegen schreiender Uebel-stände in ihren Psarrfprengeln um Abhilfe bei dem Bisthumsverweser ansuchten — von diesem auf seinen Nachfolger, dessen Ernennung in kürzester Zeit zu gewärtigen sei — verwiesen wurden. Manche Seelsorger haben die Gebetformel „pro antistite nostro“ bereits entfernt und in von einigen Geistlichen geleiteten und erhaltenen Blättern wurde der gewesene Herr Fürstbischof und gegenwärtige Administrator schonungslos dem öffentlichen Spotte preisgegeben, was auf eine Lockerung der Disciplin und auf den Mangel jeder Autorität des gewesenen Kirchenfürsten hindeutet. Bon Diöcesan- und Decanatsconserenzen ist schon seit Jahren in der Diöcese nichts zu hören und der zur Zeit des seligen Fürstbischofes Alois Wolf herrschende Geist der christlichen Mäßigung scheint abhanden kommen zu wollen. Der herrschende Unfug, daß gelegentlich der Spendung des Sacramentes der Firmung in den Sakristeien Opfergaben für die bischöflichen Bedienten und Kutscher gesammelt werden, wird noch immer geduldet. So wurden beispielsweise in den armen Pfarreien Unterkrains voriges Jahr bei solchen Anlässen bis zu je 60 fl. und darüber zu dem gedachten Zwecke den unwissenden Leuten abgenommen. Weiters erscheint das Ergebnis der zweijährigen Inter» calorien — obwohl der krainische Religionsfond passiv ist — in die Staatsvoranscbläge unter der Rubrik „Religions-ond in Krain" nicht eingestellt; zudem schreibt bas Gesetz vom 7. Mai 1874 im § 12 vor, daß erledigte kirchliche Aemter und Pfründen innerhalb eines Jahres vom Zeitpunkte der Erledigung wiederbesetzt werden müssen. Seither sind über zwei Jahre verflossen, ohne daß die gewünschte Ordnung durch Besetzung des Bisthums hergestellt wäre. Angesichts dieser abnormen Verhältnisse erlauben sich die Gefertigten an Seine Excellenz den Herrn Lultusminister die Anfrage: Aus welchen Gründen wird das seit mehr als zwei Jahren erledigte laibacher Bisthum nicht besetzt? Wien, 13. März 1875. W. Pfeifer, Kardafch, Stockerl, Ritter, Hecke, Nabergoj, Langer, Dr. Schaffer, Streeruwitz, Dr. Kopp, Dr. Monti, Dr. Ruß, E. Sueß, Göllerich, Friedrich Sueß, Dr. Hallwich, Dr. Roser, Haschek, Dr. Raz-lag, St. Deschrnann, M. Hotschevar, Dr. Bosnjak." Präsident: Ich werde die Interpellation an den Herrn Cul-tusminister leiten. Wie man hieraus ersieht, sind alle jene Miöstände, die wir seit Jahren in unjerm Blatte gerügt, v,» SorallenkörperS oder des Mutter gewebes, welches ton Kanälen durchzogen ist, die mit den Spalten im Maaeniacke im Zasammenhange stehen, und in denen A ÄLrung-Mssigkeit emuliert Bei einigen Arten lösen sich diese Knospen nach und nach ab, bei den meisten bleiben sie in stetem Zusammenhang-öttt dem Stammkörper, und die Stöcke bilden dann, ienaj) der Anordnung der Knospen, Bäume, Knollen, Federn, Pilze und dergleichen Formen. Solche L°. lonfen, deren Einzelthiere durch da« Gefäßsystem der Stammutter alle miteinander in Verbindung stehen, können in» Unendliche sortwachsen, auch wenn die «aftS abgestorben ist. Korallen kommen in allen Meeren und Breiten bor • wirkliche Bänke bilden sie durch ihre Anhüu-funfl nur in den tropischen Meere», wo ganze In-selaruvven und Halbinseln durch sie gebildet worden sind. Auch hierüber verdanken wir die nähere Kunde *>etn englischen Naturforscher Charles Darwin, derselbe hat in feinem Werke „Ucber Korallenriffe" Ötieigt, daß verschiedene Formen existieren: Küsten ?tffe wo die Thiere längs den Küsten gebaut haben, so daß kein Raum zwischen beut Riff und Land Weibt; Dammriffe, wo ein meist mehr ober minder fetter Kanal sich zwischen Riff und Land hinzieht, tyti Sagutitt.risfe, wo ein meist mehr oder minder rundes Riffband eine innere seichte Lagune ein« schließt, wie dies in vielen Inselgruppen der Südsee sich findet. Darwin hat uachgewiesen, daß diese Formen durch Senkung des Landes, indem die Korallenthiere stets nach oben bis zu einem gewissen Niveau fortbauen, ineinander übergehen. (Sine besondere Form sind noch die Atolls, ringförmige, ganz flache Inseln, welche im Stillen Ocean durch den allmähligen Ausbau von Korallen während einer ebenso langsamen Senkung des Meeresbodens entstanden sind. Sie bestehen daher ganz aus Korallenriffen, welche anfangs eine kleine Insel umgeben haben und dann, während diese untersank, immer wieder bis zum Meeresspiegel heraufwuchsen. Die bekannteste, weil vielfältig zu Schmuck« gegenständen verwendete Art ist die Edelkoralle, welche im Mittelmeere vorkommt und zu der Familie der Gorgoniden gehört, die sich eine mehr oder minder rothgtfärbte, baumartig verästelte innere Kalk, achse baut. Sie wird mit eigens gebauten Schiffen und Netzen in mehreren hundert Faden Tiefe, besonders an den Küsten Algeriens und Sardiniens von Fischern herausgehvlt und besonders in Neapel zu Perlen, Cameen u. f. w. verarbeitet Ganze Gebirge der verschiedenen Kalkforma-tionen sind solche, in früheren geologischen Perioden anfgebaute Korallenriffe; insbesondere enthalten alle Abtheilungen der sogenannten Juraformation, der weiße Jura, der braune Jura und der schwarze Jura sehr viele Korallen, nicht selten ganze Riffe eingefchloffen. Die Jurabildung findet sich aber als eine breite Zone beinahe rings um das Rhein, gebiet; auf der deutschen Seite von Basel beginnend durch die ganze schwäbische Alp, über Nördlingen und Regensburg bis nach Thüringen; dann wieder in Westfalen, im Teutoburger Walde, den Weser, ketten und den nördlichen Vorhügeln des Harzes. Auch in Oberschlesien ist sie vorhanden. Zudem ist sie in den Alpen sehr mächtig entwickelt, aber von abweichender Beschaffenheit und innig mit älter« Schichten verbunden. Ferner sind Juraformationen verbreitet in Italien, Frankreich, England und Rußland; in Birginien (Nordamerika) und gewiß auch in dem noch wenig geologisch erforschten Ästen und Afrika, kurz überall auf unserem Planeten, wo die Meere ihre Ablagerungen zurückgelassen; rin Beweis, daß dem Aufbau niederer organischer Gebilde ein nicht geringerer Antheil an der Gestaltung unserer Erdrinde gebührt, als den Eruptivmasse» des feuer. flüssigen Kernes. nunmehr auch zur amtlichen »etmttiiS der Regierung ge-brackt und eS wird nicht mehr jo leicht angehen, selbe einfach in Abrede zu stellen. -- (G e s ch w o r u e n l i ste.) Bei der am 15. März 1876 vor dem (. k LaudeSgerichle in Laibach stattgefundenen Auslosung btt Geschwornen für die nächste am 6. April 1875 beginnende Schwurgericht-Periode wurden nachstehende Herren Geschwornen durch da» Los bestimmt. AIS Hauptgeschworene: Marouth Johann, Landwirth in St. Martin; Stefin Ignaz, Landwirth io Zalog; Wurnik Johann, Bildhauer in Radmann-dirs; Lenasst Leonhard, Realiläienbesitzer in St. Michael; ArmH Max, Buchdruckerei-Faclor in Laibach; Tomsii Anton, Muhlbesitzer in Feistriz; Aubel Anion, Hausbesitzer in Laibach; Urbanäiä Anton, Landwirth in Dornegg; Kalin Joses, Ge-treidehändler; Jermann Victor, Gutsbesitzer in Bigaun; JanZa Alois, Landwirth in Lengeufeld; Taviar Georg, Hausbesitzer in Jdria; Turl Hugo, Handelsmann in Laibach; PetriL Franz, Landwirth in Log; Magajna Andreas, Land, wirlh in Unter-Vrem; Dr. Zarnik Valentin, Advocaturs-concipient in Laibach; Pibrouc Karl, Landwirth in Krop; Drei Franz, Bürger in RadmaunSdorf; KlopLar Franz, Hausbesitzer in Laibach; Baumgartner Camillo, Hausbesitzer in Laibach; Heinrich Freiherr von Lazarini, Herr-schaftSbesitzer in Flödnig; Kästner Michael, Hausbesitzer in Laibach; Okorn Mathias, Landwirth in St. Georgen; Gollob Franz, Hausbesitzer in Laibach; Gallö Karl, Herr-schaflSbesitzer in Freudeuthal; Malli Franz, Hausbesitzer in Laibach; Sajovic Martin, Landwirth in OlseuS; Stadler Bla«, Landwirth in Zareije; Zitterer Andreas, Schuhmacher in Laibach; Hren Franz, Handelsmann in Begnje; Graselli Peter, Hausbesitzer in Laibach; Ambrozii Matthäus, Bllrstensabrikant in Laufen; Spilar Johann, Landwirth in St. Peler; Desranceschi Johann, Bürgermeister in Slurja; Maihian Jalob, Landwirth in Oberschischka; Rajer Ludwig, Holzhändler in Krainburg; Peteln Andrea«, Landwirth in Oderbresowitz. Als ErgänzungSgeschworene:Um» beiger Anton, Wirth; Schumi Lukas, Kleidermacher; Turl Johann, Hausbesitzer; Smerdu Andreas, Lederhiindler; Klemens Johann, Buchbinder; Thuma Mathias, Schuh machet; Maser Joses, Essigerzeuger; Mathian Jakob, Bäcker, sämmllich in Laibach. — (Die barmherzigen Schwestern.) Bor* gestern btn 15. b. M. wurde das im Kuhthale gelegene Haus 'Jh. 72 sammt Grundstücken bei btr executiven Feil-biemng vonseite des OrbenS ber barmherzigen Schwestern um btn Preis von 11,500 fl. erstanden. ES scheint demnach baß Laibach einen Ableger des Grazer Mutterhauses der barmherzigen Schwestern erhalten und demnächst um ein Kloster reicher werden soll. — (K a m m e r m u s i k.) Der dritte Atend für Kammer musik findet morgen Donnerstag mit folgendem Programm statt: Streichquartett von Beethoven, A-dur op. 18; Sonate sür Llavier und Bioline von (Krieg, welche statt der ursprünglich am Programm gestandenen sogenannten Hassnermnstk von Mozart zur Ausführung kommt; und Rheinberger-Llavierquartett Es-dur op. 38. — (Sterbefall.) Am 15. d. verlor die Lehrerwelt KrainS einen ihrer verdienstvollen Veteranen, den emeritierten Lehrer Herrn Mathias Potoinik, Besitzer de» silbernen Berdienstkrenzes mit der Krone; er starb im 76. Lebensjahre zu Krainburg. — (Kindesweglegung.) Am 9. März stand in Klagenfurt die 25 Jahre alte ledige Dienstmagd Johanna Kalan ans Zirklach in Krain wegen Berbrechens deS versuchten Mordes vor dem Schwurgericht. Dieselbe hatte in der dortigen Gebäranstalt am 23. November v. I einen Knaben geboren, war am 11. Dezember aus der An pal» entlassen worden und wollte sich von da mit ihrem Kinde in ihre Heimat begeben. Am folgenden Tage kam sie ins Loiblthal und unweit der sogenannten Teufelsbrücke schleuderte sie das Kind über das Stratzengeländer in eine steil gegen den Loiblbach abstitrzende Schneeriese. Dasselbe fiel jedoch aus einen Schneehügel oberhalb der Riese au und wurde nach einer halben Stunde von ber Magb Maria Sparautz, die zwar von ber Straße aus daS Aind nicht sehen konnte, aber dessen Wimmern hvrte, gerettet. Die Mutter gestand, das Kind weg gelegt zu haben, bamit es lebend ausgefunden werde und gab alS Grund dieser Handlungsweise die Furcht vor der Schande an, der sie in ihrem Heimatsdors verfallen wäre, wenn sie mit dem Kinde heimgekehrt sein würde. Die Staatsbehörde war bet An-chauung, baß Johanna Kalan ihr Kinb töbten wollte unb richtete auch die Anklage ans das versuchte Verbrechen des Mordes. Den Geschwornen wurden drei Fragen vorgelegt, von denen die erste aus Mordversuch, die zweite auf Kindesweglegung und die dritte auf die besonders gefährlichen Umstände, unter denen die Weglegung erfolgte, lautete. Der Staatsanwalt hielt die Anklage auf versuchten Mord aufrecht, während der Bertheidiger nur das Verbrechen der Kindesweglegung anerkennen wollte und auch die gefährlichen Umstände, unter denen die Weglegung stattgefunden haben sollte, als nicht vorhanden bestritt. Nach l'/,stündiger Benutzung verkündete der Obmann der Geschwornen Herr Romuald Holenia den Wahrspruch, zufolge welchem die erste Frage verneint, die zweite und dritte Frage bejaht wurde. Der Gerichtshof sprach sohin die Johanna Kalan des Verbrechens der Kindesweglegung schuldig und verurtheilte sie zu einem Jahre schweren Kerkers. — (Trigonometrische Signale.) In letzter Zeit haben sich die Fälle wiederholt, daß die von den Trian-gulierungs-Abtheilungen errichteten Signale, bie ober- unb nnterirbifche Markierung trigonometrischer Punkte beschädigt, zerstört oder beseitigt wurden. Insbesondere haben einzelne Vereine bei der Anlage und Verschönerung von Aussichts punkten auf bicfe Signale nicht bie entsprechende Rücksicht genommen. Durch bie Beschädigung und Zerstörung der trigonometrischen Signale, welche für sämmtliche Vermeffungs arbeiten des Katasters und für alle behufs Anfertigung der Special- und Generalkarte auszusührenden Aufnahmen Die Basis bilden, werden bedeutende Störungen in den Trian gnliernngsarbeiten und große Unkosten verursacht. Wie die „Oesterr. Lorresp." mittheilt, wird künftig der Beschädigung und Zerstörung ber trigonometrischen Signale und Mar kierungen mit allem Nachdrucke entgegengetreten werden und die Sckuldttagenden haben die Einleitung der Straf» amtshandlnng zu gewärtigen. Insbesondere sollen sich die Touristen- und Verschönerungsvereine die Erhaltung der Signale künftig zur strengsten Pflicht machen. — (Das Aerar und die neuen Maße und Gewichte.) Allem Anscheine nach wird das Finanzärar das erste sein, welches bei den verschiedenen staatlichen In dustriegeschästen, bei den Montanwerken, Monopolen rc. die metrischen Maße und Gewichte in Anwendung bringt. So viel nemlich verlautet, wird soeben in den verschiedenen Departements des Kriegs-, Finanz- und des Handelsministeriums an den Direktiven sür die Execultvorgane ge arbeitet, welche die Anwendung der neuen Maße und Ge wiebte betreffen. Es handelt sich nemlich darum, für die alten wiener Maße und Gewichte bei den Mvnvpolgegen ständen: Tabak, Salz und Pulver, bei den Erträgnissen der Forstkultur, bei der Bemessung der Grundarea nnb schließlich, was bem Finanzärar jedenfalls am meisten am Herzen liegen dürfte, bei der Besteuerung der verzehrungs steuerpflichtigen Gegenstände: Bier, Zuckerrüben, Brannt weinmaische, Wein, Fleisch rc., die neuen metrischen Maße und Gewichte zu substituieren. Am weitesten scheint das Tabakdepartement in dieser Beziehung zu sein, denn nach allem, was man hierüber vernimmt, soll die Erzeugung von Tabaksabricaten aller Art nach dem neuen Maße und Gewichte schon im Laufe des Jahres 1875 zum Grund {atze erhoben werden. Es ist dies um so wahrscheinlicher, als sich ja diese Notwendigkeit so zu sagen von selbst er gibt, weil die Tabakeinlös-Lontracte jedenfalls auf Quanti täten nach dem metrischen Gewichte abgeschlossen werden müssen. Nun aber beginnt die Einlösperiodc jedesmal schon im November oder Dezember. Mit dem Beginne der Fa brication nach dem neuen Maße und Gewichte und folge richtig mit dem Verschleiße der Tabake und Zigarren nach ebendemselben Gewichte soll aber einer Version zufolge nicht fo lange gewartet werden. Vielmehr spricht man davon, daß dieser Fall mit 1. August 1875 eintuten soll. Zu derselbe» Zeit dürsten auch bie Verkäufe von Forstprobncten aus den ärarischen Wäldern nach dem Kubikmeter stattfinden. Die Montanerzeugnisse, Salze obenan, werden jedoch schwerlich vor dem 1. Jänner 1876 nach Gramm und Kilogramm verkauft werden. Hingegen trägt man sich im Krieg-mini stenum mit der Absicht, daS Schießpulver vom 1. Oktober 1875 an nach metrischem Gewichte zu verkaufen. Jedenfalls sind alle diese signalisierten Vorkehrungen, diese Rührigkeit in den Ministerien ein Fingerzeig und zugleich eine Auf munterung sür die Geschäftswelt, sich bei Zeiten für die unausbleibliche Eventualität der allgemeinen Anwendung der metrischen Maße und Gewichte vorjubereiten. Die Zeit entflieht pfeilschnell und ein Jabr ist schneller um, als man bei dessen Beginne meint! — (Sommerung und Winterung im Gemenge.) Fälle, in denen Roggen und Weizen theilweile auswintern, kommen nicht selten vor. Sind die ouSgemin teilen Stücke nun einigermaßen zusammenhängend und sehr mangelhaft mit Pflanzen besetzt oder fehlen dieselben ganj und gar, so entschließt man sich leicht, dergleichen Parcellen umzupflügen und mit Sommerung zu bestellen. Mitunter aber hat Weizen ober Roggen nur so viel gelitten, baß man zweifelhaft ist, was zu thun sei, ob umpflügen oder stehen lassen. Zu ersterem scheint das Feld noch zu gut, zu letzterem nicht genug bestanden, und solch ein Feld kann dem Land- , wtrth in der schönen Frühlingszeit dann oft für lange den ' ganzen Humor rauben. Zur Abstellung dieser Nützlichkeiten | hat man ein Auskunstsmittel darin gesunden, daß man, m die Winterung im Frühjahr sich einigermaßen dünn zeigt, das ganze Feld ohneweiters mit Sommerrogen ober Sommer« weizen überdrillt, wobei man es ganz in der Hand hat, die gut bestandenen Stellen unberücksichtigt zu lassen, überhaupt nach Bedürfnis stark oder schwach zu säen. Der Drillmaschine oll die Ringelwalze folgen ohne Rücksicht auf die vorhaw denen Winterungspflanzen, welche dadurch nicht leiden. Drt osorlige Festdrücken des eingesäeten Sommergetreide- fett durchaus nothwendig sein und bloßeS Eineggen soll un> günstigere Resultate geliefert haben. Dem gegenüber wirk von anderer Seite, namentlich bei Weizen, auch das breit' würsige Ueberfäen und bloße Eineggen des Sommerweizen empfohlen. Aber auch aus Roggenfeldern soll sich das i» derselben Weise bewirkte Uebersäen und Eiueggen t« Sommer-Roggen bewährt haben. Ans trockenem Bote» möchte die Anwendung der Ringelwalze entschieden vorzii ziehen sein. — (Veränderungen im Staube ber L aul-weh r.) Uebersetzt werben innerhalb ber nicht activen k.t. Landwehr bie Herren Lieutenants: Müller Peter (Dernici' Znaim) vom oberösterreichischen Laiibwehr-Bataillott ?is| Nr. 6 zum kärntischen Lanbwehr Bataillon Klagenfurt Nr. Al Winter Franz (Domicil Graz) be« kärntischen Lmibwei-BataillonS Villach Nr. 27 zum steiermärkischen Lanbtve* Bataillon Graz Nr. 22. Ernannt wirb in ber activen U Lanbwehr zum provi sorischen Landwehr-BezirkSseldwebel M RechnungS-Obetjäger Herr Tersiuer Anton be» 19. gilt jäger-BataillouS beim krainischen Laubwehr-Bataillon 8* bolfswerth Nr. 24. Der Austritt au« ber k. k. Landweg bei Ucbertritt in den Eivil-StaatSbienst würbe nach vollst reckter gesetzlicher Wehrpflicht bewilliget dem Laabwetzr' BezirkSfelbwebel Herrn Scharlach Anton be» krainifö* Lanbwehr-Bataillon« Rnbolsswerth Nr. 24. Wiener Börse vom 16. März. Staatsfonds. 5Perc. Steele, öst.Pap. dlo. bto. oft. in feilb. Lose von 1844 .... üoje von 1860, ganze «oft von 1860, günft. Primicni». ». im . Qrundent.-Obl. 6ie6<»6ür|. Ungarn Actien. «nglo-Bank .... tzrcbitanstatt . . . , Depofilenbanl. . . Sscomytc.|talt Franco - Bank . . AenttUbent . . i National bunt . , Oefl. «antgeselll.' ltni'N-Bank . . . «ereinebnnt . . . Verkehrsbank. . j ’ «Ijöld-Bichn. . . . «arl-Viibwig-Sahn Kaif. Itlilabcch.Hahn 8«i(. i}ranj-3o|«f LtaalObahn . . . Südbahn......... Gelb Ware 71 *0 71-50 76 - 76-10 104-50 105*— 1K50 113.- Uj 75 116-25 117.- 111-60 7660 77-- 78-75 7915 148.50 143-75 138 — 138 15 ISS 50 185*— 8S0-- 830-- 56 75 *7' (17 1: 67-75 >'63- - 865-- 184.- 186- 115.— H6-15 28-5 29- 98 — 88 60 13310 134 - »S1*.M> 133.- 188- 188-50 1167-50.168- 311-— an-— |137-60|188- — Pfandbriefe. illlg. öst. Bob.-Srebit. bto. in 33 3. . . Nation, ö. W. . . Ung. Äob.-Lreditanst. Prioritäts-ObL Franj-Joscsi-Bahn . 0est.-»!ordwestb»hu. eitbtnbtttger . . . . Staalibahn......... 6ifbb.-fflei.ju 50« Fr. bto. Wen« Lose. Sreblt» Soft . »tubolf« > kose Wecbs. (3Mon.) Hugib. ioo ff.fabb.ro Franks. 100 ff. „ » Hamburg.............. fconbon io Psb. Eterl. Pari« 100 Franc» . Münzen. »elf. Min,-Durale« 80 $ •; 5& . . -> y " 5 „ früh von Lees (verkehrt nur den Inibadier W°»enmarktstagcn) Crrbitncmn der krainischen Sparkasse. Mit Bezug auf die Kundmachung vom 20. Februar d. I. wird, um allfällige Zweifel zu vermeiden, hiemit veröffentlicht, daß nach § 5, Absatz 2, der Statuten die Credit-theilnehmer gegen ihre Accepte den ihnen vom Creditver-eine bewilligten Credit benützen können. Bei E-comptierung olcher Accepte behält sich die Sparkasse das Recht vor, nöthigensalls genügende Sicherstellung durch Bürgschaft, Verpfändung oder in anderer Weise zu verlangen. Die Wechsel müffen auf mindestens 20 fl. ö. W. lauten, dürfen vom Tage der Einreichung in der Regel nicht über vier, keinesfalls über sechs Monate laufen und in Laibach zahlbar sein. Ferner werden nach Absatz 1 des § 5 Wechsel der Gnbit» theilnehmer, welche hinsichtlich des Betrages, des Fälligkeitstermines und Zahlungsortes obigen Bestimmungen entsprechen, auf solvente Firmen oder Personen eScomptiert. Laibach, 16. März 1875. Direktion der Kram. Sparkasse. Flchtimcfe nach der neuen Vorschrift in der ßuifidmcfiecei v. Üfeinuiayr & ißamßerg. Dank und (191) 3—1 Anempfehlung. Der ergebenst Gefertigte dankt seinen p. t. Abnehmern für das ihm bisher geschenkte Zutrauen und empfiehlt neuerdings sein wohl affortiertes Lager von Sonnen- und Regenwürmen. Besonders erlaubt er sich auf die nach neuester UTa^on Japan angefertigten PF“ Sonnenschirme aufmerksam zu machen. Gürtelschirme sowie auch Puppenschirme sind in größter Auswahl vorräthig, Regenschirme ans Seide, Halbseide, Cloth, Alpacca und Baumwolle en gros und eu detail zu billigsten Preisen zu haben. Eine bedeutende Partie neuer Sonnenschirme wird 50 bis 80 Per;, unter Dem Fabrikspreise auSverkaust. Das Ueberzieben und Reparieren wird schnell und billig besorgt, sowie auch Bestellungen vom Lande auf einzelne Schirme genau na* Angabe prompt und billig gegen Nachnahme ausgeführt. L. Mikuseh, a Hauptplat; Nr. 245. || GchW-NeberßedlMg. v:'4£2>! Ich beehre mich höflichst anzuzeigen, daß ich mein bisher in der Wienerstrasie Nr. 6 bestandenes U2 ©fas-) Spießet-, Dorzelkan- & Stciuptgcfeltäft m Bai ?>.• W N« in das Haus Lheatergalse Nr. 43 & 44 (vormals Stückel'sches Modegejchästl übertragen habe. Gleichzeitig meinen verehrten p. t. Kunden für das mir bisher bewiesene Vertrauen verbindlichst dankend, bitte ich, dasselbe mir auch weiterhin im neuen Geschäftslocale ungeschmälert zu bewahren, und sichere meinerseits, wie bisher, die prompteste und solideste Bedienung zu. Hochachtungsvoll (178) 3-1 M'ois Muschin. m vä'J&M «*i *3 6*5 i 4*5 irVi 4-6 in Laibach, Judengasse Nr. 232 empfiehlt sein reich assortiertes tarn von icmnfiütcn, sowie autd Livik- und Iniforinhppen neuester Fa^on, verkauft Uniformierungsgegenstände, als: Säbel, Degen, Kappeln, Fortepees, Czakos, Medaillen, Borten, Ordensbänder etc. zu den billigsten Preisen und übernimmt IFelz- und Stoffwaien zur Aufbewahrung über den Sommer und garantiert für die ihm anvertrauten Gegenstände. (184) 2—1 Bestellungen vom Lande werden aufs schnellste und pünktlichste besorgt. *r 1. April “iS“ Ziehung der wiener Lommunal-Anlehens-Prämienlofe: Wiener Lose. Diese Lose haben jährlich 4 Ziehungen mit Haupttreffern 200,000 ft. 200,000 fi. :c. von 200,000 fl. 200,000 fl. rc. Originallose genau nach Tagescnrs und auf 12 Monatsraten L 10 fl. Promessen Z*™ 1. April tZ 200,000 fl. jetzt noch ö 2 fl. 50 fr. und Stempel. Wechselstube der k. 1 pr. wiener Kandelsbank, vorm. Joh. C. Sothen, Graben 13. Promeffen auf wiener Lose, von obiger Wechselstube auSgefcrtigt, sind auch zu beruhen durch; ... . , .. (174) 12—4 Joh. Ev. Wutscher in Laibach. Gedenktafel über dir am 30. M ärz 1875 stattfindendcn Lici-tationen. 2. gtilb., <§a6ec’s*e Real., Kornegg, SS®. Adelsbcrg. 2. Feilb., Penko'sche Real., Clavina, BG. Adelsberg. — 2 Feilb., Kapel'sche Real., Kaal, BG. Adelsberg. —2. Feilb., Stubel'sche Real., Ratsckach, BG. RatsEacki. — 3. Feilb., Erjavc'sche Real., Zöllnern, BG. Gottschee. — 3. Feilb,, Kofler'sche Real., Katzendorf, BG. Gotischer. — 3. Feilb, Stamfel'scke Real., Bc.njaloka, BG. Goltschee. — 1. Feilb., Kotar'sche Real, Moräutschberg, BG, Littai. — 1. Feilb., Bratanii'sche Real., Loquiz, BG Möttling — 3. Feilb., Ostank'sche Real., Stern,ca, ¥G. Adelsberg. - 2. Feilb., Predovii'sche Real., Hrast, BG. Möttling. — 2. Feilb., Sbri-caj'sche Real., Senosetsck, BG. Senosetsch. 2. Feilb., Ober- star'sche Real., Bizajc, BG. Seisenberg. — 2. Skufca'sche Real., Bizajc, BG. Seisenberg. — 3. Z Stonii'sche Real., Neffelthal, BG. Gottscbee. — I. ? Hescak'sche Real, Prem, LG. Feistriz. — 3. Feilb., zek'sche Real., Jurcik, BG. Feistriz. 3. Feilb, Knafeli Real., Zagorje, BG. Feistriz. — 3. Feilb., PraprotnikH Real.. Obcina, BG. Littai. - 3. Feilb , Loser'sche Real Priöe, BG. Gottsckee._____________________________________ rüftafe her Steiermärkischen Escomptebank. Nachdem für Montaa den 22. März d. I, eine Plenarversammlung des ComN des Creditvereines wegen Erledigung eingelaufener Creditsgesuche anberaumt ist, so werden alle jene, welche sich im Sinne der Statuten* um einen Credit bewerben wollen, eingeladen, ihr diessälligen Gesuche bis spätestens 20. d. M. bei der Steiermärkischen Escompte-Bank-Filiale entwe! Persönlich oder brieflich zu überreichen. Laibach, am 13. März 1875. (171) 3-2 Dom Comle des Credil-Vminks der Filiale der Sleiem. (ßsconipteirnnfe: * Auszüge aus den Statuten, sowie Gesuchs-Blanquette werden auf mündliches oder schriftliches Begehren im Bureau der Anstalt gratis verabfo! - J Taschentücher, Handtücher, Ainiüchcr ohne Naht, Wirkwaren, Shirtings etc. offerieren wir unter Garantie der strengsten Solidität, tadelloser Ausführung, zu neuerdings (seit Jänner 1875) über 25 Perzent herabgesetzten Fabrikspreisen. Infolge Rückganges der Materialpreise und Arbeitslöhne und unseres grossen Absatzes im In- und Auslande sind wir in der Lage, zu kaum glaublich billigen Preisen reelle Ware zu verkaufen. Dass wir weder österreichische, noch französische, noch englische Concurrenz zu fürchten haben, zeigt ein Blick auf unsere seit acht Jahren im Auslande bestehenden Filialen, unser bedeutendes Exportgeschäft etc. Herrenhemden, Hosen, Damenhemden, Corsetts, Frisiermäntel, Nachthemden. Negliges, Tiscbgaruitureu werden auch stückweise, Taschentücher, Leintücher, Leinwand, Handtücher, Servietten, Strümpfe in halben Dutzenden abgelassen. Die Wäsclie-FaliB'ilis-IItouiitiiäeilerlagfe (sdso-h Schostal & Härtlein, Wien, Graben 30, „jitr goldenen Krone." Aufträge nach allen Richtungen des In- oder Auslandes per.Post, Bahn oder Dampfschiff werden umgehend mit großer Sorgfalt effretuiert, Nichtconvenit-rendes sofort anstandslos zmiickgenommen. Nufere Filialen befinden sich unter derselben Firma Sclionlal «fc Hftrtleln. Filialen: Rom Corso Nr. 161 Bestellungen bittet man an unser lfauptilepot t Seliostnl «fc llürtlein. Wien, Graben Nr. :$<►, zu richten. Bei Bestellungen auf Herrenhemden bitten wir um genaue Angabe der Halsweite. Festgesetzte, um S5 Perzent reducierte Fabrikspreisc. Odessa Mailand Turin Florenz Derlbas- & Ecaterlnenstrasse. Corso Vittorio Emanuele Nr. 30. 1 Via Roma Nr. II. Via Cerretoni Nr. 30. 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Herren-Unterhoeen jum Ziehen ober jum «nöpsen, deutsche, französische ober ungarische stflrnn von un,uqerichteter Hausleinwand fl. 1-25, von schwerster ruuiburger oder Lederlein-wand fl. 1 50, 1 7b und fl. 2, ftanzösische Facon st. 2-25, 2 60; Reithofen, wobei die Nahk sich an der Außenseite befindet, fl. 2, 2-50. Bei Bestellungen bitten wir Bauchweite-----und Seitenlange anjufleten. —------------------------------------------------------------ Horrenkratren von feinftem tihiffen, ba« halbe Dutzend fl. 1 25 und fl. 1-50, »on feinstem Leinen da« halbe Dutzend fl. 2 und fl. 2-60. Manschetten von feinstem Chiffon, ba» halbe Dutzenb fl. 2-50 unb fl. 3, von feinster Leinwand fl. Sri und fl. 4.________________ r •(«.ntuohöstAohtr, weih, ba» halbe Dutzend fl. l, l 25, l-se; von seinem nimturger fJüien fl 1-76, i, 2'dv, 3, hochfein fl. 3-50, 4, 4 50 bi» fl. 6; Batisttüchel mit farbigem Mand, ba« halbe Dutzend fl. 150; vor, feinem Leinen i fl. 3-50, 4, 5, G; extra hochfeine mit Lückel. faum, von feinstem französischen Batist, da« halbe Dutzend fl. 7-50 bi« fl. 10._____ "Bamen-Taehcmden au« echter Leinwand, glatt mit Zug L fl. 1-5«, 1-75: »-«geschlungen fl 2 2-5« bi« fl. 3.50; mit Schlitz ober auf bet Achsel zum »nopfen mit gejchl. Streifen fl. 8, 8-50; mit gestickten Streifen «Handstickerei) fl. 8-60. 4, W , i« fl. 5; Damcnhemden mit Lüumchcn oder Phantasiehemden, garniert, mit gestickten Streifen * fl. 8 jO, 4; hochfein gestickte Damenhemden a fl. 4-50, 6, 7 bi# fl. 8; SpiLenhemden ii fl.8. 9. 10; Damenhemden au« englischem Shilling oder Chiffon, »litt mit Zug » fl. vso, mit Schlitz oder auf der Achsel zum Knöpfen i fl. 1-50, 2, 2-25, mit Säumchen fl. 2, »-25 diö fl. 2'50. Damen-Neohthcmden mit langen Hemeln, Äraaen und Manschetten, au« englischem Chiffon, mit Sünmchen » fl. 2 86; mit Sattel, fehr praltifch unb bequem, a fl. 3, 3 50, au« echtem Leinen fl. *-7o, 3, 8 »0, 4, 5 »i« fl. 6. Halsweite anzugeben. g0T~ Freiacourante aller am Lager befindlichen Artikel werden gratis und franco verabfolgt, Nachtooreetts (Camlsola), glatt, vom gutem feinen Chiffon fl. 1-20, 1-30, mit Säumche» geputzt fl, 1*40, 1-75, mit gesticktem Ansatz fl. 1-85, mit gesticktem Einsatz fl. 2, 2-25, S-50, hochfeinem 'Jiercail mit gesticktem Ansatz unb Einsatz fl. 3 504, 5, von französischem feinen Sto* fong ober Batiste Clair mit Spitzen unb gesticktem Einsätze fl. 6, 7, 8, D, bi« fl. 10._Halsweite anzugeben. Negliges fl. 12, 15, 18, 20, 21 bi« fl. 40. _________________ Damenhosen, von gutem englischen Chiffon mit Säumchen i fl. 115, 140, mit gesticktem An» fatz, Phantasie ü fl. 1-75, »; hochsein mit gestickten Einsätzen fl. 2, 2-50, 3 bi« fl. 3.50. Säulen« weite unb Seitenlange anzugeben.________________________________________________ Damcn-Unterröcke in jeder Länge für CostÜme, mit Säumchen, Mobenröcke von gutem ting fl. 2-25, 2-50, 3, 3-50, 4, mit geflickten hochfeinen Einsätzen fl. 6, 8-50, 7, 8, bl« 9; Jpoie« schlepp- unb Schlesipröcke in jeder Länge 1 fl. 3 25, 3 50, 4, 4 50, 5, 6, 7, 8, 9, 10 bi» st- i» Mollschleppröcke mit Spitzen fl. 12, Kl, 11. Vordere unb Hintere Länge anzugeben. Frisiermäntel (Polprnoirs), einfach glatt » fl. 2, mit Säumchen geputzt » fl. :i'50, 4, «t hochfein gesticktem Einsatz fl. ti, 7, 8, 9 bi» fl. 10._______________________________ Btrtimpfo für Damen oder Herrensooken, weisj oder gestreift, da« halbe Dutzend fl. 3-50, 4, 4 50. Kniestrümpfe für Damen, ba« halbe Dutzenb fl. G, 0 60, 7, 8, Fil A ««" da» halbe Dutzend fl. 7, I, 9,-10 bi» fl. li.___________________________________,—- Lelntttoher-Leinwand, ohne Nabt, schwerste Sorte, 6 Stück, achtviertel breit, H: lti' ’-’J» bi« st. 20; neunviertel breit, 0 Stück, fl. 19, SO, 22, 23 bi« fl. 86; zehnviertel breit, v P^_22, 24, 20 bi« fl. 30.__________________________________________________________- Handtücher ln Zwilch, da« halbe Dutzenb fl. »-60, 2-75, 3; Damast, da« halte fl. 3,3-50, 4, 5 bi» fl. C; Tischgarniiurcn für 6 Personen in Zwilch fl. 4-50, 5, 6-50, 0; r fiit 6 Personen fl. 8, 9, 10, 12 bi» fl. 15; Garnituren i 12, 18 und 24 Personen im Versal theiircr. Tischtücher auch stückweise \ fl. 1-80, 2 25, 2 50, 2^75, 3._ u ^ Shirtings (Chiffon»), neunachtel breit, die Elle kr. 20, 22, 25, 28, 30, 34; Muster werden bereitwilligst eingeftndet._______________________________________ bet feinste Alle Gattungen Wäsche werde,, auch nach Muster, Maloder Angabe in^kür^ster^Z^„aNgesnti^ auch Übernehmen wir da» Namen» »der Monogrammsticken der bei nn» zeuge, Leintücher ic.____________________________________________________ - s'Sä'M*' Complote Helrateausstattungen » fl. 300, 600, 800, 1000, 2000 bi» fl. 4000 1>‘> räthig. llebetfchläge von Ausstattungen groti». Druck von 3fl- v- ÄWintnatt A F.d. Bamberg. Verleger Ott.mar Bamberg. F«r die «edactivn veranlwortlich: Fra«,