ksNolQ» plKk»us V Ivkvvial. Vre» ver yemmn !^lv t so SWMsiwNG, VcheWGlkWg v«ch»r«Mer^ V»»^d«, Mc« 4. Ielifftz««^2tz vLIWs»p?eth»r iNchOi». »«»»ch VW Z»i1ie«t«K . » « » 21'-» v«ch Po» . ... ««moDch . . , ZO« cwL»«u«»«Ar ow 1 ^ MWch»...... M« <. t» ^ ^<««» » Z»G»»» ^ wk»»«^ ^ , w a»> ^ M» »«> «W»» Nr. 2S4. Maribor. Freitag, den iS. Dezember t927 S7. Sahrg. Schulung der Wähler-schaft Der Parlamentarismus ist nur Mittel, nicht Ziel in der Politik. PaSiö. f. (z. Dle Politischen Parteien haben ihr moralisches Ltapital verschleudert, sie zehren hauptsächlich von den kärglichen Zinsen, die sich aus der jeweillgen Gelegenheit ergeben, an den Mhrerstand der staatlichen Maschine zu treten. In den Ballanländern war die Legislative nie so recht Herrin der Exe« lutive, der Gegensa^ zwischen Parlament und Regierung war immer fühlbar und selten gab es ini Leben der Balkanvölker geschichtliche Momente, in denen zwischen Negierung und Parlament wahre Harmonie geherrscht hätte. Die meistenteils von senilen Köpfen geleiteten Parteien leiden — man könnte es so sagen — an chroni-scher Schwäche gegenüber der Exekutive. Sie sind ihrer Funktion, sich für öffentliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Dinge zu interessieren, untreu geworden, ihr ganzes Dasein beschränkt sich darauf, Fortn und Inhalt einer grossen (Genossenschaft abzugeben, in der alle Nutzniesier sein möchten und niemand die Haftung übernehmen will. Die Pnrteien sehen nur die Interessen ihrer Wähler und der Führer. Was über denl Zaun dieser Interesseuwelt liegt, und mögen es auch die vitalsten Notwendigkeiten eine^ Volkes sein, kann sie kaum mehr aus der Lethargie aufrütteln, ja selbst Elemen-tarkatastro^hen schienen kein triftiger Grund mehr zum ausserordentlichen 5^usam mentritt der gesetzgebenden Körperschaft. Die Skupschtina ist heute nur mehr ein Dekorum deS Regime^?, ihr Wille im Hinblick auf gefamtstaatlilsieS Geschehen, auf die Verwaltung, ist auf dem Nullpunkt angelangt. Die grossen Parteien haben auf freisinnige Bestrebungen verzichtet, sie folgen bedingungslos nur demjenigen, der als llhef der Exekutive ans Ruder gelangt. Die Potenzierung polizeilicher Gewalt durch die zentralistischen Parteien bat einerseits bewirkt, dast die Zusammenstellung der Legislative immer vom Willen des „W a h l-k a b i n e t t s" abhängt, mit einem Worte: die Politik de? Landes wird von oben gemacht, und der Wille, der sich durch die Abstimmung von unten bemerkbar machen sollte, wird einfach ignoriert. Go haben die Politischen Parteien gllicklich den O b r i g-k e i t s st a a t zusammengebastelt, jenen Staat, den ein Pa^iä als eigentlichster Gründer zur Zeit seines Sturzes am besten ^u spüren bekonkmen hatte. Er wurde von jenen Machtliabern gestürzt, die er mit Hilfe des Poli.zeiapparats in die Skupschtina eingeführt hatte... Die Rad'k'^sen gehen aus „Prin^iv" mit jedem Regierungschef, der ihren Reihen entnommen wird. Radi6 warf alle? über Bord, was er einst in wahrsten: Fsannneneifer verteidigte. Sowohl die radikale Parte! als auch die ssroatische ?^auernvartei schienen eine Zeit« lcing iumn erinnere sich an die Aera Proti,;) als die berufenen Triiaerinnen freisinnigster Ideologien, mit dem Unterschiede vielleicht, dafi die Radikalen ibren .^'onserv>a!i?mus nie ganz zu verleuanen veruwchten. Mit dein Fall dieser beideu Parteien ist die Ilmwertung aller politischen Werte eingetreten. Der radikalen Partei ist auf dem We^^e del^ !?^''!irtn"i^Nni? a t?>nt t^rir nun v'uch die T^^mokratische Partei gefolgt, uud Der NvWrei unserer Witt- schaft tlnfere Industrie gegen den Steuergefetzentwurf o. B e o g r a d, 15. Dezember. Die Zentrale der Jnduftrlekorporationen unterbreitete heute dem interimistischen Finanzminl-ster Dr. S P a h o eine umfangreiche Denkschrift iiber den neuen Steuergefetzentwurf, insbesondere aber über die geplante Einführung einer Steuer auf daS Gefamtein-kommen. Im Memorandum wird herzkorge-hoben, die Regierung müßte vor allem die schon wiederholt vorgelegten Borschläge der Wirtschastskreife in Beriilksichtignng ziehen. Das Steuergesetz bedeute in der von der Re- gierung vorgelegten Fassung eine neue Belastung der heimischen Wirtschaft, die unter solchen Umständen dem sicheren Verfall preisgegeben sei. Bezüglich der Einkommensteuer betont die Denkschrift, dah unsere Steuerverwaltung einer so komplizierten Steuer, wie eS die Einkommensteuer ist, noch lange nicht gewachsen sei und daher diese Steuerreform zu verwerfen sei, wobei die Steuersätze der allgemeinen Wirtschaftslage entsprechend herabgesetzt werden mühten. Dölkerbund-Kartkaturen Aus der Skupschtina o. B e o g r a d, 15. Dezeurber. Die heutige Sitzung der Skupschtina wurde kurz vor 10 Uhr erösfnet. Nach Verlesung des Einkaufes teilte der Präsident mit, dah der Minister des Innern die Gesetzenttviirse iiber das Wafsentragen und über die Staats biirgerschaft eingebracht hat. Als erster Punkt der Tagesordnung gelangte der Gesetzentwurs betreffend dsn Luftverkehr zur Verhandlung. KriegSmi-nister General H a d i i ^ gab ein ausführliches Exposes über die Entwicklung des Luftverkehrs nach dem Kriege ab sowie über dessen Bedentnng ftir die nationale Verteidigung. Tie Bedeutung des Zivilflugwesens begründete der Minister insbesondere mit der großen Zeitersparnis, was bereits der Weltkrieg bewiesen habe. Der Gesetzentwurf stiitzt si!h aztf die internationale Abmach,tna, der aucki Jugoslawien beigetreten sei. »^ür das Zivi^fln-^mesen werde im Berkehrsministerium eine Generaldirektion errichtet werden. Die Debatte eröffnete der serbische Landwirt V n l i S, der die Borlage begrüfzte und erklärte, seine Partei werde, obwohl sie sich in d7r Opposition besinde. sür sie stimmen insbesondere, um der Regierung mit gutem Beispiel voranzugehen und zu zeigen, da' für staatliche und nationale Interessen wich' tige Nngele?^enhciten jedem Patrioten am Herzen liegen müssen. Im selben Sinne sprach auch namens der bäuerlich-demokratischen Koalition Abgeordneter Dr. K r a-j a worauf der Gefetzentwurs iiber die Zi-vilaviatik angenommen wurde. Auch der nächste Gesetzentwurf, die Verwendung des Kolorac-Fonds, wurde ohne Debatte einstimmig zum Beschluß erhoben. Eine sehr heftige und stellenweise stürmische Debatte entwickelte sich bei der Verhandlung über den Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission Über die Wahlmachinationen in den Wahlkreisen Sarajevo und Bihae. Die Kommission stellt nämlich in ihrem Berichte fest, dah die Radikalen ihr Mandat nicht rechtmäßig erworben hätten und das; es demnach der serbischen Agrarpartei zuzusprechen sei. Die Debatte drel^te sich um die strittige Frage, ob der Bericht vorerst an den BerifikationS-ansschuh zu verweisen sei. damit dieser seine Anträge stellen kitnne. Die Rentner der L)p-pos?l!on setzten sich dafür ein dah die Frage in der Vollsitzung der Sknps<^'tina entschieden werde, Wäbr?nd die Radikalen ^ie Ber-weisnng des Berichtes an den Berifikations-ansschukt forderten. Die Debatte dauert zur Stunde noch an. Gefährliches Spiels Man darf Kinder nicht mit Streichhölzern und Militäristen nicht mit Grenzen spielen lassen! („Oeuvre"). listtiiÄ t» wie tief die Veränderungen sind, die sich aus dieser Flut von programmatischen Niederlagen ergeben haben, beweist wohl am besten die Kroatische Rechtspartei, die unge-achtet ihres kroatischen Radikalismus ulit geblähten Segeln in das Fahrwasser des Zentralismus gelotst wurde . . . Die Krise des Parlamentarismus ist hier zulande vornehmlich eine 5krise der Parteien. (5§ wird so unatt!)sp?echlich viel sür die Verdumulung der Po!k'.'ulassen und so lvenig für deren pi^liiische Aufklärung getan. Die Parteien drillen Anhünger, aber sie c r z i e h e n sie nicht. So kommt es, dasz die geringste Politische Meinungsvcn.'-sshiedenheit inl Dorfe niit den^ Messer, Knüppel oder Revolver ausgetragen wird, weil jeder nur die eigene Partei als „staat^? bildend" und den Freund der Opvosition'?-partei als Gegner des Staates betrachtet. Gesundung kann nur durch politische Schulung der Wählerschaft erreicht werden. Ohne diese Vorbedingung gibt es keine zielbewußte Wühlermasse und keine natürliche Dtinaiuik des ParlamentariSuius. Der Wühler muf; zuerst einmal eine W e l t-anschauung besitzen, bevor er vor die Urne tritt, die Differenzierung der Parteien muß nach kulturpolitischen, sozialogischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen. Dieses Ziel zu erreichen müs^te auch das Bestreben der informativen Presse seiu. Nur so wird dem P a t r i ar ch a l i s-m u s, dieser gesährlichsten Eigenschaft Pri-mitiv-natürlicher Völker, der TodeSstofs ver setzt werden können. Die Politik der Per-ftmlichkeiten lPaöi^, Davidovi,^) muf; durch die Politik auf Grnnd der programmatischen Unterschiede. Schattierungen u. Nuan-cieruncien abgelöst werden. Zugeunglück bei Maribor M a r i b o r, 15. Dezember. Der Wiener Frühschnellzug verunglückte heute vor dem Tunnel in LajterSperk. Der Zug riß entzwei und da die Schublokomotive stärker anschob, entstand ein Zusammenstoß, bei dem 8 Personen leicht verlebt wurden. Nach zwei stündiger Verspätung sehte der Zug seine Fahrt fort. Börsenberichte Äagrtber Börse vom ts. d.M Staatswerte: K^iegSentschÄdigungsrent« 414^-415, Kassa 4U/,^415 (414), De. ! zember 411>^—415 (414—415), Jnvestiti« ! onSanlerhe 8.Ü7Ü—8.ft (55 Agrar- ^ schuüdverschreibungen 52.75-^3.25. ... Bank ^ werte: Eskvmpte 89—90 (90), Agrarbank 13—18)^ (15>), .Hnpotl^ekarbank 57^—56 56), Kreditba^, Triscri-!ler 470^477;^. Pe^Se 132^—1W (136), Zuckerfabrik Osijek 5.75-^5.77?'^, Drav-a bis 570, Broder Waggon 2ü Ware, Eisen-gieszerei Osijek 175—IM. — Deviseu: Wieu 7.99.V-8.025 (8.01), Berlin 13.55-13.59 (1.?.57^^), London 276.30-^377.60 (277.20), New>,ork 55) 517-56.817 ('>0.71.'>—!)«.722), Mcvilcind 307^—s.306^), Praq 157.99-1^^.79 (158.37, 153.40, 158.38, Zürich 1094.53—1097.03 (1095.20, 1095), Pa-ris L22.7.'-22.i.75 (223.75), Amsterdam 22.97—23.03 (23). » Zürich, 15. Dezember. Beograd V.117A, Paris 20..^,87S, London 25.2Ä, Newyork 517.75. Miland 28.11, Wien 73.05, Prag 15.35, Budapest 99.50, Berlin 123.59, War. schau 58.10, Bukarest 3.20, Sofia 2.74 » L j u b l j a n a, 15. Dezember. (D e v l-s e n). Berlin 1357.5^0, Ziirich 1095.1, Wien 601, London 277.20, Newyork 55.71, Prag 155.40, Trieft 308.25, Parts 221.25. — Effekten (Geld): Ccljska 154, Laibacher .^lredit 133, Kreditanstalt 160, VevLe 13.'^, RuSe 255—280, Bangesellschaft 55, Seöir 110, Maschinenfabrik 70. — .Holzmarkt: Tendenz ruhig keine Abschlüsse. — L a n d w i r t. Pr o d u k t e: Tendenz fest, leine Abschlüsse, die Preise sind unverändert. vtumtmei M» oo« iv. '«'^emder 1S?7« Kein Ost-Locarno V« «lftre» Veilwer k'Mwuchett«. Wie schon bei den letzten Tagungen deS BüUerbundsrats find auch bei der jetzigen 4S. Ratstagung die Gerüchte über den an-geblich geplanten Abschluß eines Ost'Loear-aos aufgetaucht. Sie wurden diesmal unter stützt durch den Umstand, daß im Vordergrunde der Genfer Debatten eine der schwierigsten Ostsragen, nämlich der p o l- nisch-litauischeKonslikt stand, über dessen Bereinigung endlich eine grundsätzliche Einigung erzielt wurde. Die Gerüchte erhielten dann neue Nahrung durch das Eintreffen des D^rschalls P i l-s ll d s k Y, über desien Frühstücksunter-Haltungen mit den Außenministern B r i-a n d, C h a m b e r l a i n und S t r e s e-m a n n die kühnsten Kombinationen umliefen. Die Initiative zur Schaffung eines Oft-Locarnos wurde den Franzosen zugeschoben, und zwar auf Grund der einigermassen unklaren Ausführungen B r i a n d s, worin er den R u s s e n angeblich den Ratschlag gegeben hatte, Schiedsgerichte und Garantieverträge in Erwägung zu ziehen als Grundlage für das Ost-Locarno, welches zur Stabilisierung der Grenzen im Norden und Osten bestimmt sein solle. Sowohl der Wortlaut als die Auslegung dieser Aeuf;erungen sind aber von fran.^l'sischer Seite entschieden dementiert worden. Weiter meinte man, die Berständigungsaktion zwischen Russiand und England in das angebliche Ost-Locarno hineinziehen zu können. Mit dieser Verständigung hat es aber noch weite Wege, und die Besprechungen Litwinows int Chamberlain haben noch zu kouiem Positiven Ergebnis geführt. Die öffentliche Mcinunq in England nimmt zu diesen ?^ragcn je nach der Parteirichtung eine sehr vcrschiedc'nart.ige Haltung an. Immerhin ist man sich allgemein darüber klar, dasz die Anerkennung wenigstens eines Teiles der zaristischen Schulden durch die Sowjetunion englischen Kredit zwecks Bezahlung der Schulden zur Voraussehung hätte, wozu noch kommt, dafs die Moskauer Machthaber offenbar nicht daran denken, ihre von England fo Sekivn svZ?» uns /uAS/lt/. /)o5u/n cVs //au/ m// c/e/n Aes/cn ivss es ari/ ciem c/ei' /tos- mcÄ/t S/ü/, -or/- so/ine- IIIIIIIIISillSSISZ? sehr gefürchteten Sowjetpropaganda abzubauen. Aber wie sich auch das Verhältnis zwischen Rußland und England gestalten sollte, so hat das doch nichts mit dem sogenannten Ost-Locarno zu tun, von dem auch in Gens tatsächlich nicht gesprochen wurde. Zwischen Deutschland und einem Ost-Lo-carno besteht mehr als ein Hemmnis, wobei das wichtigste die Korridorfrage ist, über die in absehbarer Zeit schwerlich eine befriedigende Einigung mit Polen zu erzielen ist. Keine Regierung in Deutschland würde sich dazu verstehen, sich auf die durch den Versailler Traktat im Osten geschaffenen unhaltbaren Zustände festzulegen, wie daS in Bezug auf die Westgrenzen geschehen ist. Auch wurde wie^ derholt unzweideutig betont, daß die Reichs regierung ihr Verhältnis za de» Oftmäch' ten d«rch die bestehende» Bertrßge als geklärt ansteht, sodaß mithin keinerlei Anla^ besteht, an^og dem West-Locarno ein Ost^ Locarno zu schaffen. Daß ein solches aber ohne bezw. gegen Deutschland angestrebt werden könnte, ist schon deshalb ausgeschlos sen, weil es doch von irgend welchen Großmächten garantiert werden mü^te. England hat eine derartige Sicherheitsleistung grundsätzlich abgelehnt, und daß Frankreich sie nicht ohne oder gegen Deutschland übernehmen könnte, ist schon darin begründet, daß es sich anderenfalls noch stärker im Osten engagieren würde, während es ja gerade durch ein Ost-Locarno seine Ostengagements crbbauen möchte. Die erwähnten Gerüchte können mithin als g e g e n-standslos bezeichnet werden. Sln elgmoftiaer Automobil-Unfall, der aber noch gUmpflllh verNe»! Nachrichten vom Tage postalisekss ^8 sikt vvow undexren^te ^öxlick-keiten in diesem I^ancie. Dinee. die einem K0mi5cd äünken und äie dock nicdt ?u önäern sind, k^un denn: In einem 8ei'bi8cden ?r0vjn78täätcl^en existiert ein un6 l'ele^raplien- amt. Line an 8icli seldstverständlicde 5aciie. I^nverstäncilicii i5t nur 6er I^'m8t3n6. önrt seit Monaten niemand einen I^riek l?cler irgendeine De-siesclie auk?idt. oline vorder ?>vei ?eu?en auks Postamt ?e8<2siler>pt Kaden, der iöriek vc)r IZeiden laut verlesen und der Iniialt dann bestätigt ^Ird. Oann ksk?bt der ^dsender den ^riet ?u und üderxidt iiin dem Postbeamten. Und der Qnmd dieser ?rn?ec!ur? Xür^iicli seliiclcte ein dorti?er Xank-mann mittels ?ost seine Kandidat^'n-liste für die (1emeinc!e>vg^1en an die Z!u«t^nciisse ^eliörde. s)en löriek über-na!im der l^eiter d^s betreffendk;n Postamtes in eigener Person. Der ^b-Sender übern^'iim orcin'ni^8?^em^l! ciusxesteüte I^e^enilZ. ^ls nun dk^r ix'omn'^tente (^ericiitsbeamtp. am n?c:1i-sten lax^e die ?endun? erbracli. fand er seinem k^rstaunen anstatt ei-Z'.er Xandidatenliste ein leeres, ?u-sammenxefaltetes I?Iatt panier im I^msciila? vor. Da nun die biederen IZev^'^olmer dieser Kleinstadt füreli-ten. es l<önnte ilinen bei den anderen Postsendungen aueli so ergelien. so bemiillt siel: jeder Absender vorlier in die nabe liegende >.l.!erel', jener einz^ig dastelienden (Zes>flogenlieit angepaÜ-ter protol^ollformulare? 8earsbaeu5. Itallenlfche Dorberettun-gen auf der Snfel Laftua Aus Split wird berichtet: Im Zusammenhange der Nachricht, daß die Italiener die ihnen nach dein Rapallo-Vertrag zugefallene Insel Lastua strategisch auszubauen beginnen, wurde dein Berichterstatter deS „Jutranji List" a nzuständiger Stelle er« klärt, dies sei eine alte Sache, da die Her-beischafsung neuer Wasserflugzeuge die Komplettierung der Aero-Efkadrille von 50 Hydroplans darstelle und schon seinerzeit v. der italicn!>sch?n Marineverwaltung geplant war. Llnbbergh in Mexiko ^clanbit Meriko, l4. Dezember. Lindbcrgh ist um 14 ldhr 39 Min. OrtSzett (2l Uhr 36 Min. mitteleuropäischer Zeit) hier gelandet. Er wurde aus dem Flugplatz von einer riesigen Menschennienge enthusiastisch begrüßt "nd in einem wahren Triumphzug in die Stadt geleitet. Präsident Calles war auf dem Flugplatz erschienen und weckisclte als Erster mit Lindbcrgh einen Händedruck. In Washington ereignete sich infolge von Schneestürmen ein eigenartiger Automobil-Unfall. Ein morscher Baum knickte um und fiel direkt über den Führersitz des AutoS. Der Führer wurde nicht unerheblich verletzt. Gin intereffanter Erbfchaftt-Prozeß Aus Budapest wird berichtet: In einem ungarischen Gefängnis sitzt Edmund H a n-v a i-G r o t t a seit einigen Iahren, zu lebenslänglichem Kerker verurteilt. Er wurde beschuldigt, im Jahre IttIO, während der rumänischen Besetzung Budapests den.Äom-nmndanten eines Detachements den Rumänen ausgeliefert zu haben. Um Hanvai-Grotta tobt jetzt ein interessanter Prozeß, und zwar aus folgenden Gründen: Hanvai hat es während des Krieges verstanden, sich seitens des 8l)jährigen deutschen Grafen Franz Grott a-G rottenegg adop- tieren zu lassen. Der alte Graf ist kinderlos gestorben und so erbte nunmehr der ungarische Hanvai-Grotta^ die großen Güter des Grafen Grotta-Gro^tenegg in Schlesien. Hanvai-Grotta sitzte in einem ungarischen Militärgefängnis als der Erbe großer Fidei-Kommisie. Die Verwandten deS deutschen Grafen wendeten sich nunmehr anS Gericht und verlangen, daß der AdoptionS-akt ungültig erklärt und Hanvai aus der Erbschaft ausgeschlossen werde. Hanvcri kämpft gegen diese Aktion der Verwandten des Grafen Grottenegg und leitete gleichzeitig eine Aktion z. Erlangung seiner Fre^ sassung, resp. Begnadigltvq ein, damit er sein großes Erbe antreten könne. Ein neuer Fall voa Stiomatifleruna In den Dörfern Bi/kendorf ist ebenfalls eine Stig:natisierung entdeckt worden, die die von Konnersreuth ?wch übertreffen soll. Nach Berichten der „Deittschen Zeitung" w Trier haniielt es sich um öi'ne Frau aus ei-ner angesehenen, wohlhabenden Bauernfamilie. Nachdem sie zehn Jahre lang an den verschiedensten Leiden schlver zu. tragen hatte, stellten sich vor sieben Jahren merkwürdige Erscheinungen ein, die trotz der besten Pflege nicht zu beseitigen waren. Es zeigten sich Quf ihrem Gesicht blutige Merkmale. Man glaubte zunächst Spuren-einer Dornen kröne und Zeichen des Kreuzes zu seihen. Schließlich stellton sich auck Blutungen auS den Augen und aus dem Munde ein, später traten auch Wundinole an .Händen und Füßen sowie an der Seite au'f, Der Ortspf:a mitleidig: „Geht ihm doch recht nahe, das jähe Ende des alten Bollbrecht!" Still und mit zäher Ausdauer tat er seine Arbeit im Schacht und manch liebes Mal sah Heinrich Klahre ihm besorgt zu, wenn er so mit Macht dreinhieb, dasz das lockere Gestein sich löste und in sck)werer Masse niederkam. Abend sür Abend war er oben auf dem Steighofe und wenn er mit weicher, scheuer Zärtlichkeit das trauernde Mädchen umgab, dann war ihr oft, als hätte erst des Baters Tod die ganze große Tiefe feiner Liebe frei gelegt. Und inniger und fester :wch als zuvor schloß sie sich an ihn an. Ihm war es aber, als häufe er damit Verbrechen auf Verbrechen, als träte aus jedem Winkel des alten Hauses die gebeugte Gestalt des toten Greises und schlendere ihm die Anklage unaeiübnter Blutschuld ins Gesicht Und dennoch konnte er vom .Haus am Steig nicht lassen. Die Wochen eilten dcchin. Weihnachten und Neujahr waren längst vorüber; Rose und Richard waren immer noch kein Paar. Der Trauer wegen hatte man die Hochzeit hinausgeschoben bis zum Krühjahr. Erst wenn die Osterglocken läuteten, sollte Richard Orell als Herr einziehen in den Hof und in das Haus am Steig. Schon war das Tauwetter, der junge Lenz stand vor der Türe und der Abglanz konmionder Frühlingsfreude lag auf allen Gesichtern. Nur Richard Orell hatte daran keinen Teil. Eine fieberhafte Unruhe war über ihn gekommen und steigerte sich, je näher der Tag der Hochzeit sich näherte. Ihm graute davor. Es war ihm, als hieße das Gott versuchen, als sei es ein Hohn qcgenüber dem Toten, der sich sicherlich bitter rächen würde. Stundenlang konnte er sitzen, ein unHeim lich Läck)eln auf dem schmalgewordenen Gesicht, und jeder Einzelheit dieser Vorgänge nachsinnen. Darüber steigerte sich die Empfindsamkeit seiner Nerven bis zum Wahnsinn. So kam der letzte Tag und die letzte Schicht. ^ Weichmütig un^ nicht anders denn sonst war Richard Orell mit den Kanieraden eingefahren. Mit Grubenlampe und Spitzhaue schritt er den Stollen entlang, seinem Arbeitsplatz zu. Wie das Gestein glitzerte und wie feucht es von den Wänden rieselte! Wie in den Wandverkleidungen und Rundhölzern der Bohrwurm pochte. Ihm war, als sähe und hörte er das alles heute zum ersten Male. Und mit einem Male war eine große, seltsame Klarheit in ihn:. Allen Fragen in seiner Brust ward Klarheit und Antwort gegeben. Wie einfach war doch das Leben! Warum nur hatte er sich gequält und geforgt! Eine große, kindliche Fröhlichkeit war Plötzlich in ihm erwacht. Mit einem Male Hub er laut und lustig an zu singen. Rechts und links die Nebenmänner hoben erstaunt den Kops und sahen verwundert zu ihm hinüber. Ihn schierte es nicht; er sang weiter und schwang in stetiger Arbeit die Haue. Es wurde ihm heiß. Da legte er auch das Hemd ab und mit nacktem Oberkörper, nur noch mit Hose und Stiefeln bekleidet, arbeitete er fort. Heisa! Das ging. In wilder Wut sprang die Spitzhaue bierhtn. dorchin. Das Gesteiu stob» Aber noch mehr mutzte eS sein. Das war ja garnichts. In seinen Augen brannte ei» wildes, zehrendes Licht. Alle mußte er totschlagen, den alte» Vollbrecht, die Rose, den Heinrich Slahre; richtig! Sich selbst auch noch, wie sollte denn sonst die Seele leben können. Juhheilala, das war lustige Arbeit! Mit schallender Stimme Hub er an z« singen. Heilala, wie das widerhallte von Decken und Wänden. Lauter mutzte das noch sein, viel lauter; der alte Bollbrecht sollte höre», daß er keine Angst hatte. Und blindlings hieb die Axt hinein i» die Steinmengen des Hangenden. „Licht will ich haben!' Schrie der Wahnsinnige es, oder brüllte es der beleidigte Geist der Tiefe? Mit hundertfältigem Echo Pflanzte er sich fort durchs ganze Flöz, grollte durch Gänge und Stollen und stieß sich an de» Ecken und Kreuzungen. Von allen Seiten drängten die Anapve» herbei. Rufe wurden lebendig, "zitterte» durcheinander, hallten wider von Brüstungen und Decken. „Haltet ihn fest, er ist toll geworden! ES gibt ein Unglück!" Aber sie konnten nicht an ihn heran. Auf engem Raum stand er, ließ jauchzend seine Spitzbaue u« leine« Schädel Wirbel» Vkukmner VM 16, 't«tze«ber »MSMowS»«^ «e«« ». Sln neuer Roman In unserer EonntagSnnmmer beginnen Vk mit dem Abdrucke de» äußerst spannenden und dezenten RomanS: „Z>tt UNWiiMn" Der Roman dreier junger Mädchen. Von Karlheinz R u n e ck. Dieser ungemein spannende und fesselnde Roman „^er Mädchenhandler" zeigt unS das Schicksal dreier« junger Mädchen, Töchter alter Patrizierhäuser, von denen die eine einem berüchtigten Mädcheichändler in die Arme sällt. Die beiden Freundinnen, die die Schandtat sühnen wollen, setzen dem Verführer nach. Aber auch dieser und seine Genossen sind auf der Hut und in wilder Hetzjagd geht eS nun durch alle Welt. Entsetzliche Erlebnisse haben die jungen Mädchen zu überstehen. Äiehr als einmal stehen sie unmittelbar vor hem Tode, aber immer wieder werden sie durch wunderbare Fügungen gerettet. Stellenweise mutet unS der Roman an wie ein Märchen aus „Tausend und einer Nacht", oder wie ein Hauss'sches Märchen, so zauberhaft und romantisch ist er gestaltet. Runeck gestaltet diese spannende Handlung in meisterlicher Weise. Atemlos verfolgt der Leser! die sich überstürzenden Ereigniffe. Wir sind davon überzeugt, daß unsere Leser den Roman „Die Mädchen-Händler" mit ungeteilter Spannung verfolgen werden. nerSreuth zuständigen Kirchenbehorde voll-komimen ablehnend verhielt: Eine Kommission von zwei Ächzten mch zwei Theologen unterzog die stigmatisierte Frau einer vier Wochen lanstm Untersuchung und erklärte schließlich, das; keinerlei Erscheinungen vorliegen, die nicht natürlichen Tharakter trügen. Der Bericht fügt hinzu, man könne annehmen, daß diese ^konmiission bei einer genausin Untechlckiuyg der StiMatisierung Tberese NeumaTty zu dem gleichen äb-lchnenden Ergebnis.kommen würde. Gräßlicher Raubmord bei Berlin Der bestialische Raubmord an dem Brau-ereibesitzer F r e h d a n k in Brandenburg bei Berlin übertrisft in seiner Roheit alle in den letzten Jahren in Berlin verübten Verbrechen. Tie Tat ist mit grossem Raffinement von drei. Verbrechern aufgeführt worden, die mit Handschuhen gearbeitet haben und genau darauf sahen, keinerlei Spuren zu hinterlassen. Der Brauereibesiker wurde, als er ahnungslos in dcis (^eschäst kam, überfallen und. durch einen Stich in deu Halswirbel sofort niedergemacht. Dann wurde er mit dem Messer bearbeitet, ihm der Bauch aufgeschlitzt und ein Auge ausgestochen. Den Tütern sind insgesamt 4000 Mark in die Hände gefallen, Sine furchtbore Eifersuchtstragödie in Varls Aus Paris wird gemeldet: Die Pariser Polizei ist zurzeit vor ein außerordentlich schwieriges Problem gestellt. .Am letzten Freitag hat. die Frau des Bankbeamten Notheber ihre drei Kinder angeschossen, ihren Gatten schwer verletzt und hierauf Selbstmord verübt. Die Polizei glaubte bisher diese Darstellung des schwerverletzten Mannes, kam jedoch durch die fortwährenden Beteuerungen des einzig überlebenden Kindes, eines dreijährigen Mädchens, daS auf beiden Augen erblindet ist: „Der Vater hat mir weh getan!" auf den Verdacht, daß vielleicht der Mann der Mörder sein könnte. Nnnmehr hat sich diese Vermutung durch die Aussagen von Sachverständigen zur Ge-wis;heit qesteiaert. Der eifersüchtige Mann hat seine junge Frau und seine zwei Kinder getötet,' das dritte schwer verletzt, und jagte fich dann selbst eine Kugel in die Brust. Eine Bluttat ln elnem polnl-schen Dorf Eine bestialische Bluttat ereignete sich in der Ortschast Broniki. Die ganze Familie des Bauern Janentuch, und zwar der Landwirt, seine Gattin, deren 9jährige Toch ter und der lLjährige Sohn, n?urden ermordet aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß zwei Bauernburschen von Verwandten Ianentuchs gedungen worden waren, die Mordtat auszuführen, um sich deS Besitz-wms der Familie zu bemächtigen. t. Gemeindewahlen m Prekmurje. ' ?öie öerlautet, sollen die Gemeindewahlen in j den un'garischen Gemeinden in Prekmurje, ^bereits' in den nächsten Monaten durcki^e-. ffthrt werden. Dvmit würde spätestens bis ^ ^iml n. I. das bisherige Gerentensystem ^airfhören und würdm in die Gemeindestn-^ ben gewählte Vertreter der Bevölkerung eiu-ziohen. t. Kreistag in Ljubljana. L j u b l j a n a, 14. Dezember. Heute trat der Kreistag zusammen, um über daS Budget zu beraten. Der Voranschlag betraMugzeug selbständig gemacht. S<>in sc^iMger Üdet „Kolibri" wird eben in Dholechof eingeflogen. Die Maschine wurde in zerlegtem Austand von München nach Graz befördert. Seit einigen Togen ist der Vogel fchon flügge. Oberwach-nrann Feldpilot Hans PenSl überwacht die ersten Flugverfuche des kleinen, rot-gelben U 7. ein Hochdecker mit 10 Meter Spannweite, 5.80 Meter Länge und 1.90 Meter gröter Höhe, besitzt einen Zweizylinder, englischen ABC-Motor von 30 PS. Das komplette eiischige Flugwunder kostet etwa 10.000 Schilling. „Kolibri" fliegt schr rasch, braucht nur 6 Mlogra/inm Benzin in der Stunde bei e-iner Geschwindigke'it v. 120 bis 130 Kilometer. Die Landungsge- schwindigkeit läßt fich auf 50 bis S0 Kilometer drosseln; also ist auch keine Rokl-feder zum Landen geeignet. „Kolibri" ist ein ideales Flugvehikel für Weckend-Ausflüg«. Heribert Kasper, der erste fteirische Sport-fli^er, wurde in T?>«lerhof zum Piloten ausgebildet; er beabsichtigt, in nächster Zeit auf seinem ,Kolibri" die Prüfunig abzulegen. Das erste eigene Flugzeug in ^n-gar! Ein erfreulicher Anfang. Es wäre nur zu wünschen, daß diese Begeisterung für den schöl^ten aller Sporte kin Ei»^zelfall bleibt, daß d^e Sportsliegerei auch in Oesterreich intensiver als bisher auslebt, um »zielleicht einmal eine heimische Flugindustrie wachzurufen. („Tagespost*.) Nachrichten aus Maribor Maribor, den IS. Dez. Eingtmeindungöfragtn Ausbllse auf „SroH-Maribor^' — Die Vorteile der Slnge-meindung der Llmgebungsgemeinden - Eine Frage, die nicht mehr von der Tagesordnung gestrichen werden kann Ueber die Jnkorporierung oder Einge-' meindung der Umgebungsgemeinden Stu-denci, PsbreZje, Tezno, Nova vas, Radvanje und Kröevina ist in letzter Zeit schon viel die Rede gewesen. Von den angeführten Gemeinden wurde die Eingemeindungsfrage am ernstlichsten in K r ö e v i n a erörtert, wo die fortschrittlich denkende Einwohnerschaft die in die Augen springenden Vorteile einer Bereinigung mit der Stadt begriffen hatte. Daß es troßdem zu keiner Konkretisierung der Eingemeindungsprojekte gekommen ist, ist in erster Linie auf die in den genannten Gemeinden obwaltenden Umstände zurückzusühren. Vor allem sind es Bedenken fiskalischer und wirfchaftlicher Natur, die sich der Eingemeindung hem-inend in den Weg stellen. Einige dieser Gemeinden besitzen eine geradezu vorbildliche WirtschastSgebaruuq und sind daher ängstlich bestrebt, ihr Selbstregime zu wahren. Anderseits sind wiederum die drängenden Vorschläge der Stadtgemeinde verständlich, umso mehr, da die Umgebnngsgemeinden — in erster Linie Pobre^je — durch die fluktuierenden Weckis^lbeziebungen gerade der Stadt ihr Gedeihen verdanken. Um nur ein t^^ischeS Beispiel herau^i^uareifen, sei PobreZje erwähnt, eine wirtschastlich aktive Gemeinde, die zum Großteil die Eingänge ihrer Gsmeindekasse dem städtischen Friedhof und den daraus resultierenden ?>andel und Wandel zn verdanken hat. Warnm sollte nur die Stadt Maribor auf die im Friedblif »erkörverte KanitalSanlage zur Gänze und dauernd ver-^ichten? Ein weiterer und nickt gerade gering-küaiger Grund, weshalb die Eingemein-dilnft?anaele''ef'beit verschlevpt wird, ist die Versonalpolitik in den einzelnen Gemein- und sang mit weitschallepder Stimme sein grausig. Lied. - ^ Fernhin klang es, wie jubelnder Sieges-lang. Dann, Plötzlich, nüt rasender - Wut, tat er den letzten Schlag. Niemand tonnte ihn aufhalten. Und aus dem- Hangenden oben löste sich polternd der schüre Gesteinsblock, sausto nieder mit schmetterndem Fall und begrub den Wahnsinnigen unter seiner gewaltigen Wucht.. Sie machten ihn frei vom Gestein und förderten ihn über Tag, einen Sterbenden. In.einem Nebengelaß des Förderhauses betteten sie. deu Bewußtlosen. Zu seiner Seite, Tränen in den Augen, kniete Heinrich. Klahre. . Zerschmettert, eingedrückt die stolz gewölbte Brust, Arme und Beine mehrfach gebrochen» Nur der Kopf, das Gesicht, waren unverletzt. Und jetzt, wo die Schatten des TodeS heraufzogen und die Wangen uud Lippen bleich färbten, jetzt trat die wunderbare klassische Schönheit dieses > feinmodellierten Gesichts doppelt scharf in die Erscheinung. Noch einmal öffneten sich die tiefen, nacht schwarzen Augen. Wie besinnend flog ihr Blick nncher und blieb an Mahres träuen-überrieseltem Gesicht hängen. , Die Lippen bewegten sich ini mühsauien Flitsteru. Tief beugte der Freund sich zu dem Step benden hinab. „Es ist gilt — so! Sag' — meiner ^ Braut — llichts! Soll — beten! — beten!" Die unruhig flackeruden Augen brachen. Ein letztes kram;^>fhafte3 Dehnen und Strek-ken ging durch die totwunden Glieder. Dann trat die Seele Richard OrcllS auf die schaumbedeckten Lippen. Und das blutige Geheimnis des alten Steinbruchs nahm sie mit vor den Richterstuhl ihres Gottes. » Drei Jahre sind vergangen. UmS alte Haus am Steig hat der Sommer seinen Zauber gewoben. Das blüht und duftet um die alten Mauern mit wonnesamer Pracht; das singt und jubelt tagein, tagaus mit tausend jauchzenden Vogel-stinlm'en. Und wenn die Dämmerung sinkt und dur't die linden Lüfte der süße Duft von Rosen und Jasmin wirbt und lockt, dann schluchzt drüben im lumklen Walde am Hang wohl manch liebes Mal eine einsame Nachtigall. ! Dann tritt -'in junges, schönes Weib wohl oft vor die Tür, eilt den Pfad hinab ^und lehnt an der Barriere, und die träu- ' mendeu Gedanken gehen die Jahre zurück, wehnlütig und in stiller Trauer. Aber droben im Garten ist dennoch das holde Kräutlein „Vergessen und Verschmerzen" erblüht. Mit vier fröhlichen Kinderaugen lacht eS in die Welt; und wenn an solchen Abenden i in das jauchzende Kreischen des kleinen Pärchens Heiurich KlahreS glücktrunkene Vaterstinime hineindröhnt, dann tritt wohl ein stolzlächelndes Glückslicht in Roses schöne Blauaugen und sie läs^t die Erinnerung und sreut sich der Gegenwart. Deun im Hause am Steig wohnt daS lackiende, stillselige Glück. Und das ist wohl das Beste, waS man vom Leben erwarten kann. Ende. »II II ,su lH Oir ersuchen die P. T. J«sereilte». di» I«serate fSr die Sontttagsnummer (auch fS» be« »Rlei»e« Anzeiger"!) bi< ipilttftens Dreitaz 18 Uhr fS Nhr unsere Ver»altimst «chzUgebe«. Später ei«lange»dt "'»^tröste iktl««en «icht herilckstckiiqt den. Viele sagen sich, es sei bester, Gemein» devorsteher der kleinen Umgebungsgemeinde zu sein, als gegebenensalls nur Mitglied des städtischen Gemeinderates zu sein. Die Einwände, die von dieser Seite gemacht werden, gehen meist dahin, daß durch die Erhaltung der Selbstverständlichkeit dieser Gemeinden ihre wirtschaftliche Eigenart bessere Berücksichtigung erfahren könne als durch das Aufgehen in einem größeren Ver-waltungskörper. Die Stadtgemeinde würde im Falle einer Jnkorporierung nicht nur juristische Rechte übernehmen, sondern auch Pflichten. Nun ist es logisch, daß sie mit ihrem Apparat die Verwaltung leichter und moderner ausgestalten, die Kommunikationen, Bauten, Stromnetz usw. rascher und billiger durchzuführen vermag. Freilich müßte den lokalen Ansprüchen und Eigenheiten der Umgebnngsgemeinden dnrch Mn-seklmg von Vezirksvor st ehern Rechnung getragen werden, die nicht nnr Arnienpfleger wären, vielmehr in allen Angeleqenheiten ihres Bezirkes dem städtischen Gemeinderat gegenüber als erstinstanz liche Antragsteller in Fnnktion treten sollten. Diesen Be^irkSvorstehern sollte ein B?irat auS den7 betreffenden Bezirk beigestellt werden. Viele B der Umgebungsgemein- den fürchten neue Steuerlasten. Der Unterschied zwischen den gegenwärtigen und den hinzukommenden Abgaben aber ist ein so geringer, daß er noch lange nicht ernstlich als Hindernis zur Eingemeindung betrachtet werden kann. Nach einer Berechnung schwankt die Differenz pro Steuerkopf im Jahre zwischen 10 bis 15 Dinar. Niemand bedenkt aber, daß dieser Betrag nur im Hinblick auf die Stromdreisgestaltung bereits eingebracht ist, ganz abgesehen von den schlechten Straßenverhältnissen .in den Unigebimgsgemeinden. Alles Aktivposten, die viel zu wenig beachtet werden! Die Stadtgemeinde würde durch die Ein gemeindung eine Einwohnerzahl von ^ annähernd 45—50.000 erreichen, dadurch in eine höhere Rana'klaste eingereiht werden und bei der Vergebung von kommunalen Anleiben leichter ihre Gesamtfinanzen regeln. Tie übrigen Vorteile, wie Hebung deS Konsumeutenstocks usw. liegen an der Hand. Die neuen Gemeindevertretungen werden sich diese Fragen wieder vorlegen müssen, denn Maribor ist trotz aller Widerstände doch in Entwicklung begriffen. Ausschreibung von städtischen Arbeiten und Liefemngen fllr ^928 Vo>m Sta-ddnvaMmt wird unS mitgeteilt Die St.adtgenieinde Marilbor hat für das Jalhr 1928 nachsteihende Arbeiten und Liefe-run^n zu vergeben: 1. Maiurer« und Erdarbeiten, 2. Zlntmcrarbeiten, Betonarbeiten, 4. Speniglerarbeiten, 5. Tischlerar. ' beiten, 6. Muchfanakellirerarbeiten, 7. Schmiedearbeiten, Osenerzeugnngsarbei« ten, 9. Waignevarbeiten, 10. Scblosierarbei-ten, N. Glasererarbeiten, 1?. Malerarbeiten, 1.^. Anstreicberarbeiten, 14. Tapeziererarbeiten. 15. Sattlerarbeiten. 16. Liaferung GettkR. ?34 vom IS 'r-zembe? lS?7. Mlletbund Aoklkalmeii „Bitte recht freundlich!" Photoqraph bittet die Anwesenden, zusammenzurücken, damit eS kein schlechtes Bild ergibt. („Evening Standard"). W>n Medikamenten und 17. Lieferung von Brot. Jene <^lZwerbetreibende der Stadt Mari-vor, welche aus die lamenden Arbeiten der Etadtgemeinde im Jahre 1928 reflektieren, werde«, emgeladen, ihre mit einem 5 Anar Stempel versehenen Gesuche vorzulegen. D-iese Ansuchen sind, unter Anführung der Einheitspreise, verschlossen, am Umschlage «mit dem K^nnworte: „Oflert für die laufen-den Arbeiten 1928" bis 27. Dezember 1927, 12 Uhr mittags, in der Einlaufstell« des Stadtmagistrates zu überreiche?!. Die ^Einheitspreise für die laufenden Arbeiten sind in einem Bl'rzeichnis aufzunehmen und dem Gesuche beizuschließen. Die diesbezüglichen Formulare sind beim Stadt Iwuamte erhältlich. Im Gesuche ist weitst willkommen, denn es gibt an 700 arme Kint»er, die ^ um Kleidung, Beschuhung und Wäsche bitten und der Unterstützung bedürftig sind, doch mußten angesichts der großen Teuerung viele zurückgewies^ werden. Es wird insbesonde-^ re um Stoffreste, Leder, Nollwaren usw. er-.sucht und an d^ letzten Tagen vor der Be-sschenmg um Obst, Gebäck, BombonS u«d Schokolade. AlleS ist für die WoiihnachtSibe, scherung willkommen. Die Svenden werden in der Can^karsev« ulioa, Direktion der Mädchen-Bürgerschule, entgegengenommen. — Der VereinSausschuß. m. KranzablLsung. Fvau Anna W ^ tlac zil slpendede ain Stelle eines KvanzeS für den verstorbenen Mediziinalrat Dr. Karl Tihalmann dem evanig. Frauenverein 150 Din. sÄr die Wei!hn-achtSbescherun!g. ^ Herzlichsten Dank! m. Weihnachtsgabe« für den armen, kranken Invaliden mit drei kleinen Kindern werden erbeten. Erwünscht sind auch Kleidungsstücke für die Kinder (im Alter von 1, 3 und S Jahren) und für die Eltern. * Auf zur „Linde" ln Nadvanje. Dortselbst findet Samstag abends ein großer Hausball statt. Autoverkehr ab 19 Uhr von der Velika kavarna aus. Gute Speisen und Getränke! Zu zahlreichen Besuch empfiehlt sich der Gastgeber. m. Wetterbericht vom 15. Dezember 8 Uhr früh. Luftdruck: 729; Feuchtigkeitsmesser: — 4; Barometerstand: 738; Tempera- tur: — 1.5; Windrichtung: 0; Bewölkung: ganz; Niederschlag Maribor 0, Umgebunq: Neb^ und Glatteis. — Wettervorhersage: Kältewelle hat eizigesetzt. Himmel bewölkt. — Für Maribo r: Morgennebel, trocken und kalt, mäßiger Rückgang der Temperatur. Aus Seist Sin großer Sinbruchsblebstadl ln der Kaplantl C e l j e, 14. Dezember. In der vergangenen Nacht, etwa zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens, wurde l in die hiesige Kaplanei ein frecher Einbruch ^ verübt. Der unbekannte Täter kam bei der Haustüre mit Hilfe eines Dietrichs herein. Im ersten Stockwerk angelangt, versuchte er zuerst die Tür, die in^die Kanzlei des Abtes ^ Iurak führt, mit einem. Schraubenzieher ^ und einem eisernen Keile aufzubrechen. Da , ihm dies nicht gelang, holte er von einer i« .der Nähe befindlichen Kammer eine Hacke und brach die Tür auf., Hiebei muß er sich verletzt haben, weil am Boden Blutspuren zu bemerken waren. Der Einbrecher brach in der Kanzlei ein Schreibpult auf,' nahm daraus die Kassenschlüssel und entwendete dann aus der Kasse eine silberne vergoldete Kette mit einem Kreuze sowie einen Vmaragdring. Der Wert dieser Gegenstände beträgt 15.000 Dinar. Der Einbrecher nahm außerdem noch 6000 Dinar Bargeld und 5 Dukaten mit. In der Kanzlei ließ er einen alten Feldstecher zurück. Nach dem Täter wird eifrig gefahndet. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Einbrecher mit der Bande in Verbindung steht, die in den letzten Wochen bereits mehrere Einbrüche in Pfarrämter verübt hat. e. Aus der Geschäftswelt. Herr Josef Krell eröffnete im Hause der Firma P e l l 6 auf der König Peterstraße ein Geschäft mit Sport-, Reise- und Flechtwaren. c. Der Geburtstag deS König». Am Samstag, den 17. d. M. bleiben die Geschäfte bis Mittag gesperrt, am Sonntag, den 18. d. M. können sie aber von 8 bis IS Uhr vormittags offen bleiben. Am Samstag früh wird in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst abgehalten. Die staatlichen Gebäude werden am Samstag beflaggt weZ> den. Nablo Frettq^ be» 16. Deze«ver. Wien (Graz)^ 19 Uhr: Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde. — Prebburg^ 17: Konzert. — 19: Brünner Sendung: oapeks „R. U. N." — Zagreb, 18: Nach« mittagskonzert. — 20.30: Klavierabend Svetislav StanLi^. — 22: Leichte Abendmusik. — Prag, 19: Brünner Gendung: 5ucd un nar, während Schasselle 28 bis 29 Dinar erreichen. In Roßhäuten ist das Angebot gering u. die Nack,frage lebhaft, fodaß eine neuerliche Preissteigernnq zu verzeichnen ist. l^ro-ß? RoMute, 22c> em lailg, erzielten 22S Dinar. Auf dem R au chw arenm ar kt ist die Tendenz aleickikaNs fest und konnten die einzelne Sorten i-m Laufe der Verichtswo-che neuerliche Preissteigerunaen erzielen. Derzeit notieren: Edelmiikder 1000 bis 1ls)0 Steinmarder bis 85l^. (V-birosfiichse ZlX» 350, Lnndsiichse S00 bis ?.'0. Ist'ssc '70 sonstikien Bedan-<,rtskel zurückgeblieben un«> bis ISO, Wildka-en Mtt. ettern l'!00 bis 700, voar dcchnlb, weil die Vorräte miH den Hasen 18 und Eichkatzen 18 Dinar pro Stück. Nc'.chkriegsil?hren noch .... ^ ^ . 'Marktlage wirkten. Auf dem Fertlgledermarkte ist verändert geblieben. » Vom östsrreichischenRoh lede^^ markt wird ruihige Tendenz gemeldet. Das Fertigledergeschäst ist mit Rücksicht auf die nasse kalte Witterung lebhast. die Preistendcnz steigend. Der Verband der (Berber und Lederhätidler in Steiermark Vißerte sich in der „Tagespost^ zur Lederverteuerung wie folgt: In den letzten Tagen wurden Berichte laut, in denen man die drohende F-reigabe der Mhhäuteausfichr^ als die Ursache der enonnen Teuerung des Leders bezeichnet. Dem gegenübl*r sei festgestellt, daß die Erhöhung der Lederprekfo durch eine Spernmg der Rohhäuteausfuhr nicht gehemmt werden kann, solange Fer-tigleder unkontroMert ins Ausland exportiert wird. Es ist klar, daß der Fabrikant seine Wine an den Meistbietenden verkauft. Die Ausfuhr des fertigen Leders i>ns Ausland kann aber nicht gesperrt werden, weil Oesterreich mehr als das Doppelte seines Be darfs erzeugt und Leder einen Exportartikel darstellt. Die Preise der (Sportartikel hängen aber nicht von den inländischen, sondern vv'n den mlsländlschen Marktverl^ltn^eq ab. Die Verteuerung des Leders ist eine Folge der Verteuentng dieses Produktes a. dem Weltmärkte, die in erster Linie durch die aus Rußland kommende Nachfrage mtsgelSfl wurde. Es fragt sich, ob der derzeitige ^eis-stand des Leders eine unnatürliche .Höhe er. langt hat, die unbedingt wiederum ewsm Rückfall weichen muß. ^s est zu bemerken,^ daß di« Lederpreise seit i027 eine Erhöhung um Z0?Z erfahren haben, aber immer noch niedriger sind als die Preise im Juli-August 10??, wichrend die meisten Bedarfsartikel derzeit ihren Preisstand vom ^ttIi-Aus!ust 1922 überschritten halben. Leder ist im Verbältnis zur Preisentwicklung aller drückend au!^ die die Lage im allgemeinen unveründerr. l^^eschäft?^nq ist in der letzten Zeit etwas stiller geword Mais: Bak^kaer, alter 22'>—?20, nener, aarantier^e Quali^-^t 225—227.per De-^ember-Iänner 210—215, per März-April »««»loeiir «» »,«s» ß!»miii«k kS^ ?»» III. ^SZ?» N7L0—230, weißer 225—230, Banater, neuer, garantierte Qualität 205—210, per Dezeo^r—Jänner, Parität Brtac 2l0— !21b, syrmischer, neuer, garantierte Qualität >207.50—210, per Dezember-Jänner 212.50 «is 215, gedörrter 2S0—222.50. — Sleie si« Jutesäcken: BaNaer, syrmische und sla-^fth« 1S0^1Sb. — übrigen Artikel jnd u»ve?änd«rt. — Tendenz unver-ändert. — Umsätze: Wetzen 24, Mais ^16, Mehl A und Aleie 2 Waggons. He» »n» Gteohmarki. Maribor, d. M. Die Zufuhren bel'iefen sich auf 10 Wloye» tzeo unö S Wagen Stroh. Heu no« Din 7b—6b und Stroh 40—45 per HlV Kilogramm. ^ X i^ntouimenpeuerbefrewns der G«»l-faks-TOrstaebeitek. Die Generalsteuerdrrek-titzzn verfügte, daß Forstarbeiter, pailt sie betreffend«, Unternehmen nicht als Andotstrie-, so?tdern als SÄsonarbeiter be-^chäft^ find, in Hinsicht der Besteuerung JeldarbeAtem fflsichgestellt und von der Wntrichtung der Einkommensteuer bsfreit Iwd. ü X vkchtiqxen. Der HlMdelSminister vnterMhnete den neuen, mit 1. Jänner tn lkoft tretenden Tarif bezüglich der Entrichtung von Daxen für die Kontrolle und StempÄung von Maßen für al?llokoltsche Ge tvikBe und Milch, wvmit der Dar^ vom 16. November 1WS außer Kraft gesetzt wird. FS? die Tnffang eines jeden Jahres vorzunehmenden, auf Lager liegenden Maße wird seii»ne Taxe einyehoben. Ferner wurden die neuen, ebenfalls am 1. Iünner in Kraft tretenden Vorschriften bc^Mch der Unter, suchung de» Feingehaltes ider Edelmetalle unterzeichnet. X Re« Adeiadahntarife. Im Zuge der ^Siegelung des Bahnvertehres Mitteleuro-^^paS über Hamburg und Triest begannen am .Montag in München neue Verhandlunge« über eine Abänderung der österreichischen und tschechoslowakischen Adriatarife. Alle !AnAeich« sprechen dafür, da^ das jetzige 'Provisorium noch einige Zeit andauern wird. X Steigerung der vetreideprelse in Bnl-OVie«« Infolge größerer ausländischer Nach ^frage find in letzter Zeit die Getreidepreise in Bulgarien, vor allem für MaiS und Gerste, emporgeschnellt, was sich insbesondere -im Pleinhandel bemerkbar macht. So kostet in den Hafenftädten Varna und Bilrgas zdas Woqramm Mais 4.80 und Gerste d.80 Leva, während vor Jahresfrist daS Kilo-^gramm Mais 5.10 Leva kostete. Kino .vmcz-lM0. Heat« DM«r»tag beginnt das Busg-Kino »it den Porführvng des großartigen Film. lXM«-»: Betchi« des A«ldrm«te»^ M welche« der bellte Mlmswr Igo S h m (Velamit «l» dem Mm »Die Pratermitzi") die 'Hauptrolle sPiÄt. Obiger FUm spielt in der ^Rrteg^ett; doch hat or mit den landläufigen OriqgSfikmen, von denen der Markt so übeMllt >sst» absolut nichts zu tun, denn seine Handlung < beschäftigt fich mit rein menschlichen Geschehen; !daS L^gSmMeu dient lediglich alt packender »Rahmen. Ungemein sympathisch berührt die un-igetüuftette Einfachheit der Handlung, die Beich-!te des ehemaligen Feldüuraten, der seinem alte« TmtSsrvmde die ergreisenbe Geschichte sei-^«er Liebe eihählt. Dies geschieht in Bildern, die ^s» icklhrheitSgetreu und packend und durch die . Hauptrollentröger so meisterhaft dargestellt find, sich flein Beschauer ihrer tiefgehenden Wir» K«g Pt entziehen vermag. Nach dem Film - ..Vngel-rangel" brachte die Sascha-Filmindu« "strie«U.«G. den obigen Film heraus und hatte l»au»it ^n starken Erfolg, der fich über all« BnoS de» Ko,lti,l«iltS erstreckte. Man kann aus die hies^ Vorführnng gespannt sein. Die Bilder find d«?chwogs klar, alle Auifnahmen Prachtvoll. IMO »IMO?'?« lirNker Vloglcov) Vis einschließlich Freitag bringt das Union-Kmo noch den PrachtauSstattnngsftlm (TSttia der Rioier«") ia welchem die schöne Hugaette D » floS eine Revue vim kostbcn^ Toiletten zeigt. Die Handlang nrthüllt eine reizvolle und spannende Li«-beSgeschichte, die sich von Akt M Akt sinnvoll swigert und im S. Mt ihre endliche Lösung findet. HevMche Nawrnufnahmen von der Rwiera, Udoni» Carlo ufw. liefern für daS Packende Ge-sellschaMramo e« reizvolles Mtlies./ US SamStag follgt der packende Filmschlager: „Der Ve»»d i» V>isentz«»S^ (Die FeuerMhrs »rigade) mit Part bewegter Handlung. Ein ersttlasfigeS Feoerwehrdramu unter Mitwirkung einer hochmodernen, schlagfertigen amerilan ' n Feuerwehr. » »De» GchMhspietee" kommt in Bälde. Vergesse S« es nicht! .Schachspieler" tst eines der größten französischen FÄmwerke und handelt aus der Zeit Katharinas der Großen. Gewaltige, noch nie gesehene Ersignifse, Szenen vom pl^ni-schen Aufstand usw. Dieser Film ist ein Ereignis überall dsrt, wo er ausgeführt wird. w 5i^vvei^cl. Bis einschließlich Freitag läuft der berühmte verfilmte Roman ZotaS? „NantaS" Zola hat hier aus meüstevliche Art d'tZ Schicksal ewes armen Stuldenten gesch-iQert, ^>er durch verhängnisvollen Zufall der Bater des Kindes eines Verführers wird. Der ehemalige Student wird reich, sogar Finanzmin-rster, aber trotz alles Reichtums und aller Ehren bleibt er arm, denn was er vergebens ersehnt, daS ist die Liebe des von ihm angebeteten WeibeS. Gwes Tages aber tcktt der Verführer, für den er einst eingesprungen, wieder in ^n Bannkreis deS Lebens NantaS, er bringt den Mann sogar so weit, daß NantaS zum Gelbstmord gveifen will. Nun wird der Verführer en^arvt, die Gattw erkennt das Go»lid der Seele NantaS, verhindert defien Selbstmord und belohnt den Mann, der so edel und getreu neben ihr ausharrte, mit ihrer Liebe. So fwdet der schwergeprüfte Nantaz endlich auch das Glück seines Herfens. — Diese roman-tisl!^ Erzähluny ZolaZ hat eine äußerst wirkungsvolle Verfilmung gefunden. Darstellung wie Ausstattung sind glä-nzenid. Diesem hübschen Fiilm ist aller Erfolg zu wünschen. ^ - Schwurgericht M a r i b o r, 14. Dezember. Totschlag Heute, am letzten Berhandlungstage der Winter-Schwurgerichtssession, stand der 18-jährige Besitzerssohn Franz R o j s aus KrLevina bei Burberg vor den Geschworenen. Ihm wurde zur Last gelegt, am 28. Oktober d. I. in MajSperk bei einer Rauferei an Michael Muhiö einen Totschlag verübt und Josef Golob leicht beschädigt zu haben. Der Angeklagte gab zu, den Totschlag und die körperliche Verletzung wohl verübt zu haben, erklärte aber, vorher einige starke Ohrfeigen erhalten zu haben. Die Geschworenen bestätigen die Schuldfrage auf Totschlag, worauf der Angeklagte zu 18 Monaten schweren Kerkers verurteilt wurde. Roch eln Totschlag Der nächste Angeklagte war der 31jährige Arbeiter Johann S k a r l o v n i k aus Nuse, der sich ebenfalls wegen Totschlages, begangen am 24. August d. I. an Stanko M o h o r k o, zu verantworten hatte. Skar-lovnik ist als gewalttätiger Mensch bekannt. Am erwähnten Tage hatte er einen Streit mit Mohorko. Nach kurzer Zeit kehrte der Angeklagte zurück und versetzte dem ahnungslosen Opfer blitzschnell einen Messerstich in die linke Schlöfengegend, so daß Mohorko am nächsten Tage im hiesigen lkran-kenhause verschied. Der Angeklagte gestand die Tat, erklärte aber, fie in völliger Trunkenheit begangen zu haben. Infolge des Schuldspruches der Geschworenen wur^e Skarlovni? zu vier Jahren schweren Kerkers verurteUt. Raub und Dergewaltigung Die Session beschloß die Verhandlung gegen den 43jährigen verheirateten Winzer Johann i n k o aus Pekre, der sich wegen Ueberfalles auf die verheiratete Maria S t r a u s; und Vergewaltigung zu verantworten hatte, ^inko übersiel am 25. August d. I. in spater Abendstunde auf einer Wiese bei Vraaersko die heimkehrende verheiratete Marie Strauß, drohte ihr mit gezücktem Messer, würgte fie und forderte ^d von ihr. Da er keine? bei ihr vorfand, warf er sie zu Boden und vergewaltigte sie. Die Anklage lautet auf das Verbrechen des Raubes und der Vergewaltigung. In Anbetracht der Heiilichkeit der Strafsache wurde die Verhandlung für geheint erklärt. 7.inko wnrde zu t»ier^Jahren schwe» j verurteilt. Mit der Kamera in Genf Dr. Stresemann begibt sich zu einer Sitzung. ist Donnerstag abends ein Dampfer eingelausen, auf desien Mast weithin fichtbar eine mächtige Tl?auer-iflagge weihte. Me Hafenpolizei und eine Ab^ ordnung des Marineministeriums begaben sich auf das Schiff zmn Kapitän, dann gab es ein leliiseS, im Flüsterton geführtes Ge. spräch. Me Geschichte deS franzöfifchen Dampfers „Le Solsil" Deicht einem Schauerroman. Einige hundert Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt wurde der erste Mechaniker des Dampfers Henri Mngaut vom gelben Fieber befallen. Zunächst schenkte er den ersten Symptomen der Krankheit keine besondre Bedeutung und versah nach wie vor seinen Dienst. Nachts wuriden nun Ofs^iere und Mannschaft durch eine furchtbare Detonation aus dem Schlaf gerissen. Henri Mingaut, offenbar unter dem Einfluß der furchtbaren Krankheit halb irrsinnig geworden, hat den Versuch gemacht, den Dampfer in die Luft zu sprengen. Er hatte an einer Zündschnur eine Dyiiamitpatrone befestigt und setzte Punkt Mitternacht die Zündschnur in Brand. Zmn Glück war die Dynamitpatrvne nicht ganz gebrauchsfähig, so konnte ein größeres Unheil vermieden werden. Ein Teil des Maschinenraumes wurde zertrümmert und Mingaut mit Lebensgefährlichen Verletzungen geborgen. Mian wollte ihn in Monrov'ia in einem Spital unterbringen, da hier jedoch alle Krankenhäuser ü^rfüllt waren, mußte man den Schwerkranken an Bord behalten. Hier verschied er S4 Stunden später. Er war das erste Todesopfer des Dramas an Bord des „Le Soleil". Zwei Tage lang herrschte Riche auf dem Schiffe. Dann fand das gelbe Fieber aiber-nrals ein Op^er, diesmal in der Person des zweiten Kapitäns Rufier. Eigenart^ie vielge-richmte und vielbesungene „lustig« Witwe" C l i q u o t. Diese, eine Tochter des Barons P o n s a r d i n, deren Ehe mit dem Wöingrof)händler und Bankier Fran^oiS Eliquot nur von 1794 bis 1805 währte, starb hochbctagt im Jahre 1666 avf ihrem herrli^n Schsloß Boursault und daS Champagnergeschäft übernahm ein Deüt-f^r namens Werle aus Wetzlar. Dessen Sohn, Alfred W e r l e, verschönerte diesen ?^en dur5) einen Akzent auf dem letzten Buchstaben und den Grafentitel und heirat^'te als „Conrte Alfred WerlL" eine Schivester des Her,^ogs von M o n t e b e l-l o. Die Chandon von der Sektfirma Moet Sc Nandon schlössen einen Vertrag mit dem alten Grafen Ehandon de Briail-leS; darin bestätigen sie sich gegenseitig, des-^eb^n Blutes zu sein, so daß sich die Cbam. Pagnerfabrikanten MoLt fortab gleichfalls Grafen Ehandon de Briailles schrieben. Die e n e s s t), Vrmmtweindestillateure zu C o g n a c in der Charenta. haben sich mit dem ältesten Adel Frankreichs vermischt; wolinen in P-d^.^sten und bistorisck'en Schlössern, unters'alten Rennst^Ne und tr<'iben Jachtsport, und ein Henessy, vorher Mit- . . u srltt yNed der Deputt«rt«ntcmrmer, ist Votschaf-ter in B«rn geworden. Di« Champagnerhäuser G. H. M u m m und Jules Mumm w Reims sind Schöpfungen der rheinischen ?^mUie Munyn vvn Schwarzenstein, und do^ ein mch^ unbetrü-chUicher Teil der deutschen Weinberge am Rhein und an der Mosel fürstlicher und gräflicher Besitz ist (Metternich usw.) ist bekannt. So darf man denn feststellen, daß der Wein ein adeligez Getränf ist. sin Märchen der WirNichkelt Aus Newyork wird fleschrieben: ES waren v'nmal zwei junge Mädchen, die lebten mit ihrer verwitweten Mutter still lurd unschul« dig zu IaneSMe in Wisconsin U. S. A. Die Aelterc, Cutl)arine Buchanau, verdiente «ihr Brot als ^chrcibfräulein in einer Fa-s>ri?. Die Iiingere Pflegte die kvanke Mut« ter; sie hatten nicht viel zn brechen und zu k'istcm und schlugen sich mühselig «vbcr in Ehren durch. Da kam eines Ta>geH ein Brief aus Eng. ?land, in der belaunte WhiSky^Millio« när und Rennstaslbeiitzer Lord Woolaving« ton die beiden Mädchen als die Enkelkin-!der seines geliebten Bruder'^ begrüßte und §ie dringend einlud, zu ikjm nach England zu kommen. Da ein hiibsches Sünnnchen als Reisegeld betgefügt lmr, machten sich Catherine und Jane auf den Weg, und es ging ibncn, wie es dc'n Kindern im Märchen ^ht, wenn, sie zu eincnn guten ZlZuHerer «oder Onkel kommen. Sie wurden in einem wunderiwllon Palast zu Lavington-Part «lufgonoimnen von einem lieben alten Herrn, der sie verhätschelte und ihnen alleS antat, was er ihnen von den Äugen absehen konnte. Nachdem der Lord den Großnichten ganz E:?gland gezeigt hatte, schickte er sie wieder AU ihrer Mutter zurück und sorgte zugleich dafür, daß ne von nun an in Hülle nnd Fülle und in Freuden leben konnten, bis on ihr seliges Ende. Dieses Märchen ist tatsächlich in diesen Wochen m England passiert. Lord Woola. Nington, der fn'iher James Buchanau hieß, lhatte einen Bruder William, der nach Amerika ging und von dem er lange nichts hörte. Dnrch Zufall erfuhr er, daß William tot war und daß seine beiden Enkeltöchter in sehr bescheidenen Umständen lebten. Ms ihn Berichterstatter nach diesem „wirklichen Ksuket Lisenbskll?»dr» llsrteo im kskrilarteodüro „patllilt" ia lüaribor. ^le-Ilssoärov» eest» 35! wird viel Futter in den Schmnk getreten. Am besten sind die trogartigen (Gefäße, die überdacht und an den Seiten mit einer Art <^itter versehen sind. Ein .Herauskratzen des Futters durch die Hühner i-st bei diesen Ge- fäßen auSgefchlosien. Tie Ausgaben für diese Futtergefäße machen sich bald bezahlt. Achtet man alles d-ies und gibt den Tieren nur, was ihnen nützlick? ist, wird man bald einen gesteigerten Ertrag haben. Märchen" fragten, meinte er: „Dabei ist doch ffar nichts Besonderes. Ich tat nur, was jedermazm tun würde, der davon hört,' daß es noch Mitglieder seiner Familie gibt.! Es war doch selbstverständlich, daß ich ihnen! reichlich helfe, da ich dazu in der Lage bin." ^ Das iift gewiß richtig, aber selten gi'ht eS ^ M Leben — so einfach zu wie im Märchen. Der Landwirt l. Verschwendung auf dem Hühnerhof. Un bewußt und ungewollt wird in vielen .Hüh» nerhaltungen Verschwendung getrieben. Meist wird zu einseitig und zu eiweißreich gesllttert. DaS Futter wird in Fett umge« setzt statt in Ver. Dadurch wird zu teuer gefüttert. Weg mit den Kartoffeln und Kar-toffelfchalen aus dem Futternapf und dafür Kleie, Fischmehl und Fleischsalat hinein. Au ßerdem laufen noch viele Tiere herum, die keinen Nutzen mehr bringen und mehr Futterkosten verursachen, als ihr Ertrag aus» macht. Durch s^llemrefter können die schlech. ten Leger ausfindig gemacht werden und sollten ebenso wie in der Entwicklung zurück geblie>bene und kränkelnde Diere geschlachtet werden. Bei unzweckmäßigen Futtergesäßen Heitere Ecke Nachher. „Liebster, vor der Ehe brachtest du mir jeden Tag Geschenke und jetzt nichts luehr!" — „Hast du schon gesehen, daß der Fischer noch den Fisch füttert, den er schon gefangen hat?" Das „L". Der Bankier Lömenstein, auf der Hamburger Börse einst sehr bekannt, wurde, weil er das „L" nicht aussprechen konnte, von den Besuchern der Börse oft geneckt. Eines Tages begrüßte ihn einer der Börsenbesucher mit dem Rufe: „lauten Morgen, Herr Nöbenftein!" Löwenstein, f6?lccht gelaunt, die Kurse sielen, erwidert: „Necken Sie luich!" Wunöer im Weltall Neue Folge Vitt Buch vom Werden und Sein Herausgegeben von Paul Siebertz Mt l7 umfangreichen und 31 kleineren Bei trägen von Fachgelehrten, 470 Abbildungeir und 423 leiten Umfang. Preis in Ganzleinen gebunden Mk. 10.— Verlag Josef Kösel Sc Friedrich Pustet, München Die lebhafte Nachfrage nach dem viel be-1 sprochenen ersten Band „Wunder i ni Weltall — Ein Buch aus Natur und Werk", — welcher bei Kritik und Lesern begeisterte Ausn'chme fand, zeigte das große Bedürfnis unseres bildungshungrigen Volkes nach eineul umsaffenden und reich illu-strierten, populär . naturwissenschaftlichen Leitifaden. Getreu dem Plane des Gesamtwerkes vermittelt nnn der ^Meite Band Werden un!' Sein am Erden und bei Menschen, ausgehend von den Uranfängen der ^tultur bis herauf zu den sdaunenerrsgenden Fort« schritten der Jetztzeit. Die Beiträge sind um so wertvoller, als erste Fachgeü'hrte in die hochaktuellen und oft schwieri>g>en Proble'me durch eine klare allgemein verständliche Darstellung einführen. Aus der Reichhaltigkeit der 78 Beitrage erwähnen wir nur: „Geschichte der Welt" von Robert .Henseling. „Die Entstehung der Welten — das Werden von Erde und Menschen" von Emil Bou-aaud, „Das Wandern der Berge" von Univ. Prof. Leopold >ilober, „Versunkene Länder" von Dr. Maria Ävber, „Ueber die Entstehung der 'Sprachen" von Dr. Franz .Häusler, „Siedlungen und Gräber aus ältesten Zeiten" von.Hermann Falkenhvrst, „Vtsnu-mentalbauten der nordischen Vorzeit" von Dr. Walter Schulz, „Der Mensch der Steinzeit als Entdecker und Erfinder" voll Prof. Robert Lais, „Wesentliches aus Deutschlands. Vorgeschichte" von Dr. S. Förtner, „Die Kunst in ihren Uranfmigen" von .Ham-) Wolfgang Bchm, „Zur Geschichte der Familie" von Univ. Prof. Dr. Keller, „Wie Fa- miliennamen entstchen" von Dr. Karl Schnc'ider, „Vom Pfahlbau zum Wolkenkratzer" von Josef Mittlinger, „Wunder der alten Welt" von Dr. Alfons Heilmann, unsere Ortsnamen erzählen" von Re-nli>g:us Vollmann, „Nachrichtendienst und Zeltungen" von Dr. Iohlannes Kleinpaul, „Erziehung und Schulwesen in fricheren Zeiten" von B. Haldy, „Die nnttelalterli-ciien stloster- nr^d Pfarrschulen" von Paul Siebertz, „Die Entwicklung der Heilkunst" non Dr. Heinz Welten, „Entstehung und Wesen des Geldes" v'vn Dr. Robert Eisler, „<^)0djanken über d^e Kleidung der Men-sch!.'n" von Dr. Ernst Fuhrmann, „Schmuck nnd Mode im Völkerleben" von Karl Wil« helul, „Bilder aus der Geschichte der Land, Wirtschaft" von Dr. Georg Görz, „Vom religiösen Tanz zum EHarleston" von .Hanna .Hltdesheimer usw. Das Begreifen der langen Entwicklung >v.om priniitiven Werkzeuge der Urzeit bis zum maschinellen Wunderwerk von heute wird durch feinsinnig ausgewählte Illustrationen anschaulich gemacht. 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Die «heilig« Seelenmesse wird Samstag, den 17. d. M. mn 10.30 Uchr in der Dvqn-und Stadtpfarrlkche gelesen. gamNIe WaShuber und Levitschnigg. ,4?»H (Zede 6em verten pudlikum deicinnt, lj»ü ick mit 15. Dezember äas-Ukeksnnte mio6 A^aribof, (Zo«p08k» ulic» l9 Skol«» ^«i«r »» N»e5«n» nn6 v»m»n»UI»r»n. I»«0 ^snc^susr «fSgSN sehr gut erhalte«, Su^erp pre«. wert, hat abzugeben Jakob Matzrm, Ptuj. 14S04 XSLSkSUB 5«kvisd biN>sk»t« v»Icsat«'M''II« w »Ii«« ick«in«n»0f»t« »1,6 «»,« nur HH (^ebillersir»«»» lt97Z Viesen>^u5«skl >n vettcleelcen eigener erieuounz. Ve»ke6ern. imvrSzn'erte 5ezel-piseken kllr ^uto u. pfsrcieclecicsn n/^kivvk SI»VN> ikg 1» unter cter „VeNlca lcov«kna1«5«) (Zrüsserer vms»tze! prels-ki-nIeiZrlxunx Vv»t« unel dIUls»t« Itoklvl IloiHl«urrsn»Io»> ..pelei.ei^lc/^- 4800 K^lmlen. lcelne Steine - keine 5cdlliclle - venlss ^8cde - zreln 5ckveiel8ekuck »«Isker tM Voknrßume besonäer» »u empkeklenl >ß»u» pe»l»G i V«x?onvek« >d 8t»tlon I^ur»ko-8re6iZee I)!n SS' - pro IM Kx von 2V00 tcx »ukvsit». frinko ttzu8 xtttellt „ ZG'-- „ „ Im l)et»i!, »d l««xerplati, tl«nko ttsus xeitellt Hv'-- ^ IVO ttsuptvertretllnx: voi. (luitln, ^srSd07 Vllio: e»ak«kjev« ol. I l^xer t 7«1.4cx) Ivette Verllsuk8»telle: v. Xrvln«!^ In »In, DHs ?II>V^, Ilol?- u. KvkIenksncZIunx, Ortomirov» ul. L, neben Qsstksus?r2N5vsaI sm l^ürntner-ösknbok. Danksagung. Außerstande jedem einzelnen unseren In-n^Asten Tan für die vielen uns zugekommenen Licibesbeweise anläßlich des unsagbar schmerzlichen Verlustes unserer lieben, unvergeßlichen Mutter auszusprechen, bitten wir daher auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank entgegen nchmen zu wollen. JnSbesonders danken wir den lieben Marburgern, welche in Graz der teuren Heimgegangenen das letzte chrende Geleite gaben« D« heilige Seelenmesse wird Freitag, öen 16 d. M. um halb 7 Uhr hier in der Dom-- und Stadtpsarrkirche gelesen. Die tieftrauernden Kinder: 14351 Marie und Karla <^utis. Zcklltisn 5is Siek vor L ksitung iZurck Zcknvvscliul»« «>«r vsltdsrllkm»«« Qv^vk/^?", nur vir 199'-129'. vsmsn en 0in 14837 edsh'oöskteur uaä liir