Nr. M. Freitag, 20. Juli 1««9. tt^. Iahrglllllj. 2llllmmtl ^eiwm. s'NMrill» ?? i'«?>5. «Nlt Vosiv»,,,nbun«: ,an»j»h»<« si«, haldl«l»»l» sl. ?,«,. I« «»»ptol«: «ein, I«,.,'.^lbillh»«« flb.,0, yü, dl» Zustlllun, in, Hau« «°n,M«l« fl. l. - 3»,e»«i»»«,?»k» l yil» ^ "'""« bi« ,« . ^ll.n »lr.. «»«»«« P«r q«lll «?l,< l,t! «s»««n Wi«b«h°I»^»n p», geil« « ll. l>lt ,,«»l»»ch« Hlltuu»" «»schliul »«»llch «lt »n«»»h«« b« Gönn« nnd y«<«laq«. Dl, «»»»,»ft»»l»v» beftni>tt fich «longlessplatz 9. ble «»««,» VahnhosgllNe »«, «prechflundni be, «tbaction täal«l> von l0 bl« l> Uh« vvlmltlag». — Nnf««nll,rtlV«l»s« u>«b»n nlsttUt. Amtlicher Hljeil, U« ,?^ k. und l. Apostolische Majestät haben mit 3 -A" Entschließung vom 20. Juli d. I. dem '"PMdmten des Oberlandesgerichtes in Krakau Felix lltti^. ^ lewsti. dem Vicepräsidenten des Oberlandes- M ^ 'N Lemberg Dr. Alfred Freiherrn von Kanne ^l 3 Präsidenten des Landesgerichtes in Krakc.u ""Mutter von Iasi.'.sli wxfrei da« Ritterkreuz "opold-Ordens allergnädigst zn vcrleih.n geruht. An.^ l. und l. Apostolische Majestät haben mit °z"Mchster Entschließung vom 18. Juli d. I. den W<^ r " ^er General.Inspection der österreichischen hen, ?"' ^anz Emanuel Vranzn er und Wil-O^,?"^schtil das Ritterkreuz des Franz.Iosef-"k'ls allergnädigst zu verleihen geruht. M,^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit PyMner Entschließung vom 10. Inli d. I. dem der Grazer Polizei - Direction ^.saurer aus Anlass der von ihm erbetenen b/Wlg in den dauernden Ruhestand das Ritterkreuz g^Fl"nz - Josef' Ordens allergnädigst zu verleihen Rer^^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit ,^Mchster Entschließung vom 17. Juli d. I. dem legieru . !""ll der Finanzabtheilung der Landes. k'Nndfn^ ^ll^lljevo betrauten Srctionsralhe des li, ah»s ^eichs.Finanzministeriums Franz Schmid. ^Mna ^? Anerkennung seiner vorzüglichen Dicnst-Minist" MrWädigst den Titel nnd Charakter eines geruh ""W ^^ Nachsicht der Taxen zu verleihen Nichtamtlicher Meil. A Die lretensischc Frage. einenl 9l..r^ ^ kommen belinruhigeude Nachritten von loll. ^ "^' '" welchem die Insel begriff.« sei» ^'enlfw/ -c^ lretcusilche Frage eiue der vielen hilhte N°k . ^' ^" '""is man diesen Mcldnngen er-l>vaH p« ?. ^' ^"'' s'ch znr uerheere»dcu Flamme ^"de a l'tt^ "'ch die Nachbarschaft ergreift. Aus-^r herrl'V^ ^"o "'^s N.»les. Seit'1668 unter H qemV ^? ^°"e, hat es wiederholt den Ver-l'che w N, d'eselbe abzuschütteln, uud der lchte ernst-wllrde ertt "^ ^^kn die ottomanische Regierung -^" l "n Iabre 1878 nicderaeschlaaei,. Die Tür- krn wurden eigentlich dieses schönen Besitzes, der Reichthümer der fruchtbaren Insel, niemals froh. Allerdings verstanden sie auch nicht, sich weder in den physischen »och moralischen Besitz derselben zu setzrn. und Kreta verfiel in unglanblichcr Weise, so dass es begreiflich ist. wen» der Kern der Bevölkerung, die Griechen, sich nach Lostrennung der Insel voll der Türlei, eventuell Vereinigung derselben mit Griechenland, sehnt. Nach dem Verlust der Selbständigkeit unter römischer, byzantinischer und arabischer Herrschaft, später wieder für Constantinopel erobert, voll den Kreuzfahrern gewonnen, dann in die Hände der Geuuesen und Venetianer gerathen, gieng der Wohlstand und die Bevölkerung doch niemals so zurück, als unter dem Regime der Pforte. Schon die Belagerung und Erstürmung der Hauptstadt Kandia in den Jahren 1665 bis 1668 forderten an 150.000 Menschenleben, und so sank die Vevölkeruug voll Jahr zu Jahr stetig, bis die 156 Quadratmeilen umfassende üppige Insel auf eiue Äevölterungszahl von 275.000 Seelen a/langte. Ge-werbesleiß, Handel uud Schiffahrt liegen darnieder, die nnter venetianifcher Herrschaft noch fo blühenden Häfen sind fast alle versandet, die meisten Städte liegen in Trümmern, die ganze Insel ist verwildert. Kein Wuu-der daher, dass die griechische Urbevölkerung sich stets nach Befreiung sehnte und jede Gelegenheit, namentlich das Erwachen des nationalen Gedankens im Mutter-lande benutzte, um das Joch abzuschütteln. Als durch die Eutthronung König Otto's in Griechenland die national-hellenische Bewegung sich wieder belebt hatte nnd die Missernten der Jahre 1863 bis 1865 den türkischen Steilerdruck wieder recht empfind» lich machten, kam rs 1866 zu einem allgemeinen Ans. stand gegen die Fremdherrschaft, dessen Bekämpfung wegen der gebirgigen Beschaffenheit der Insel den durch 6000 Egypter verstärkten Truppen große Schwierigkeit verursachte. Ueberdics wurde der Aufstand von Griechei'land durch Freiwillige und Geldsendungen unterstützt, nnd felbst die Großmächte, anßer England, nethm der Pforte schon damals zur Abtretung der Insel an Griechenland. Die Pforte lehnte die Abtretung ab. und die Nculralen beschränkten sich darauf, die Einwohner vor der Rache der Türken nach Griechenland in Sicherheit zu bringcu. Erst im Jahre 1867 gelaug es dem berufenen Pacificator aufständifchcr Pro-v nzcn. Omcr Pascha, durch combinierte Operationen den Aufstand einzuengen nnd durch rücksichtslofe Strenge die Ruhe iu dem occupierten Gebiet zu erhalten. Doch war die Insel deshalb noch nicht ganz pa-cificiert. In den fast nueinm hinbaren Thälern der Hochebenen des Madarasgcbirges hielten sich noch die Sphakiolen. jener Theil der Bewohner der Insel, in denen sich das alte griechische Blut am reinsten erhalten, gegen die türkischen Colonnen, welche diese wild-tapferen Bergbewohner niemals halten zu unterjochen vermocht, die sich erst 1868 den Türken unterwarfeu. Zngleich war die Pforte klug genug, eine allgemeine Amnestie zu gewähren; ja sie zeigte sich zu Reformen bereit, welche den eingeborenen Griechen das Mifsver-hältnis zwischen dem türkischen und dem Regime des Mutterlandes weniger schreiend sollten erscheinen lassen. Der Großvezier Ali Pascha in Person begab sich im October 1867 nach Kreta und berief eine Delegierten-Versammlung nach Canea, deren Vorschläge, namentlich ein mehrjähriger Steuernachlass, bewilligt wurden. Nnn erlahmte der Anfstand, die Mächte, durch die türkifchrn Zugeständnisse zufriedengestellt, lehnten jrde fernere Unterstützung desselben ab und zwangen auch Griechenland. Anfangs des Jahres 1869. alle Verbindungen mit der Insel abzubrechen. Nach zweieinhalbjährigem Kampfe ward Kreta so wieder den Türken unterworfen, welche fich redlich bemühten, den Einwohnern ihre Herrschaft weniger drückend zu machen. Namentlich gewährte Muktar Pascha, der 1878 zur Dämpfung nener Unruhen, einer Folge des orientalischen Krieges zwischen Russland und der Türkei, nach Kreta geschickt wurde, den Einwohnern erhebliche Zugeständnisse, wie die Berufung einer aus christlichen und muhamedanifchen Deputierten gebildeten Provinzial-vcrsammlung, die einzige parlamentarische Körperschaft, die die Türkei besiyt. Ferner gewährte die Pforte der Insel finanzielle Selbständigkeit und die Beschränkung der militärischen Dienstpflicht auf die Gendarmerie, sowie manche andere Begünstigungen. Diese weitgehende Antonomie. welche die Insel besitzt, hatte zur Folge, dass sich die griechische Bevölkerung Kreta's im großen und ganzen in zwei große Parteien spaltete, und zwar könnte man die eine die autonome, die andere die nationale nennen. Die aulo« nome und stärkere Partei hatte bisher stets zur Türkei gehalteu, weil sie die Vortheile, welche die exceptiouelle Stellung drr Insel gegenüber dem türkischen Reiche der Einwohnerschaft gewährt — constitutiouelles Regime, finanzielle Selbständigkeit und Befreiung vom Militärdienste — wohl zu schätzen wusste und sich nicht verhehlen konnte, dafs mit der Einverleibung in Griechenland die Autonomie der Insel aufhören müsse. Die nationale Partei hingegen ließ ihre Absichten auf die Annexion Kreta's durch Griechenland niemals fallen, indem sie mit Recht überzeugt ist, dass angesichts eines derouten Regimes, wie es jenes der Türlei ist, die glänzendste Autouomie für eiu kleines Ländchen wie Kreta leinen dauernden Vortheil bietet, indem diesss nicht an der Wohlthat einer allgemeinen guten Verwaltung thnlnimmt und seine Mittel bei aller finan« Feuilleton. Florcnbildcr aus Kram. ii. nn Aus hem Wolove. ^"berae^s^"^"cher Schlossberg oder die Ros.„- °f.^l* d' '^^" ""ch der langgezogene Golovc- U Laibach ^mrsormatio,. au. Seine Erhebung "2 Meter; gegen Slefans- ^ Vlbhäule «,! 1'^e' °ber Rudnik bis 471 Meter. ' b dieNT«!"' l. "lt. der Kamm ist wellenförmig bi^r" H" „>!' ""l"""'c,- An verschiedenen Stellen "!!>"d" liefe Gräben in die Go n?V's HL'«' W führen fast nur zur Regeuzeit N?°ch 1Ä"' ""st sind dieselben meist sumpfig. ""n sich'?' 3'^"' 2""l"""'°se oder Seggen ent^ 3K Dcr G? '" "Ppiger Weise 2^"„. ssickt,? herrschend mit Wald bedeckt; Ni. "''d NotM./'^ T""'""' ""'""zelte Eichen ^'^nzus"^nch,u, endlich Edelkastanien setzen ^^^. "n- H,n und wieder erhebt in einer lI,'"°"H,', ,'P'Nwrmua des nordlramischm ^ichne ' "°>" "order,?Ä'^ ""sllcrisch "Usachchrtc Pa,w «rr„, Golovc. °l,rr der «illa WM,, aus feuchteu Schlucht die Grau-Erle ihre Krone oder auf leichten Blößen die Birke und der Vogelbcerbaum. Das Unterholz besteht fast durchgehcnds aus Adler-farurn. Seine Abdachung gegen Laibach ist mit fchönen Wiesen und einigen Feldern bedeckt; ober Stefansdorf hingegen dehnen sich Erdblöheu aus. Wandert man zur besten Vcgetationsentwlcklung im Mai von Kroiscnegg gegm Orle, so erfreut sich das Auge au dem saftreichcn' Grün der Schwarzbeere, das jchi allenthalben den Boden bedeckt. Die dazwischm wachsenden Wedel des Rippenfarns sind meist noch vorjährig und wechseln mit jenen des Waldfarns. ^l,08ori» lo6!i6a begleitet uns bis auf die Höhe; hie uud da erhebt sich der Schaft des Maiglöckchens oder bl's Hundszahns, während an anderen Orten daö dunkle Laub des Waldbuchs, geschmückt mit rothell uud l^lben Vlüwl, den Boden überzieht. Die knollige Walderbsc, der haarige Gaistlec. der haarige uud Färbeginstcr wcchscln mit den Standen der fleischfarbigen Heide. Frilhlingslabkraut, Gruppen der Stern, mirrc oder im Windhauche schwankende Simsen beglei tell unsern Pfad. Im Walde zerstreut sieht man die Blatter des Hasenlattichs, des schwalbcnwnrzblättrigen Enzians, des Geiszliarts oder des Habichtskrautes. Prächügc Polster des Haarmützenmooses schmiegen sich dem Grunde alter Stämme an. Auf der Höhe vor Orle bringen hoch' stämmige Fichten eine wohlthuende Abwechslung in dcu Wald; auch das Unterholz ist mannigfaltiger, dc» NLi-beri« mit (^i-pinu«, ^Inu» Flutinouli mit Miam-nu« li-anßula wechselt. An vielen Stämmen schlingt der wilde Hopfen hoch empor, während anderen Ortes Rubus - Ranken oder Iuuiperus < Gebüsch das Fortkommen erschweren, l^awolxiolon luteum, ^uya ^«' «Sven»,», k>a82ri2 LiaUur und vli»ca sowie lilikpti»-liuin äioicum treten zu schon früher genannten Arten hinzu. Uebrigens hat der Berg anch mehrere Pflanzen« arten aufzuweifen, die fönst in der Umgebung der Stadt nicht leicht zu beobachten sind. So wachsen ober der Villa Mallu mehrere Büsche der Grünerle in kaum 400 Meter Höhe; daher wohl der niederste Stalldort Krains. wo dieser Alpcnstrauch angetroffen wird. Die Aergwiefcn sind stellenweise reichlich mit dem Aorstcngras bewachsen, und an kahlen Lehnen ist oft reichlich l^«l"llium ^!»:im!iLc!V!.'2''l^u,^ etwas seltener I^copoöium compIan-Uum zu finden. Am üppigsten sind die feuchten Waldschluchteu. So zum Beispiele eiu Graben bei Stefansdorf. den Karl Deschmann recht bezeichnend Hookeria - Graben nannte, denn hier wächst das sonst seltene LcuckMoos (Ilaoliorili lucen») mit anderen schönen Arten, wie l^lüolla (nnicn oder l'M-i 6pii,k^!Iil. In solche Schluchten überrasch-n „ntz die mächtigen Triebe von Xaibacher Zeitung Nr. 1li9. 1452 26. Juli 1889. ciellcn Selbständigkeit nicht hinreichen, um die Ameliorations durchzuführen, die das Land der Stagnation entreißen sollen. Ohne allen Zweifel sind auch äußere Einflüsse thätig, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zwischen den Krctensern und dem Königreiche Griechenland nicht cinschlummeru zu lassen, wie man denn auch eine jüugst erfolgte Auslassung des Marquis von Salisbury in diesem Sinne deuten will. Das Mittel zur Agitation auf Kreta ist ein sehr einfaches und stets bewährtes, und wurde auch diesmal wieder in Anwendung gebracht. Als kürzlich die Neuwahlen für die Nationalversammlung stattfanden und obwohl dieselben regierungsfreundlich aussielen, so wnrdcn auch diesmal, ebenso wie bei früheren gleichen Anlässen, seitens der Voltsvertretung neue, auf erweiterte Autonomie abzielende Forderungen gestellt. Nachdem der damalige Gencralgouverneur der Insel, Nikolaki Sartinöky Pascha, nicht in der Lage war, aus eigener Machtvollkommenheit darüber zu entscheiden, entsendete die Pforte zur Abkürzung des Verfahrens einen mit Vollmachten ausgestatteten kaiserlichen Commissar nach der Insel. Für diese Mission wurde Mahmud Pascha Dschellaleddin ausersehen, welcher schon vor Jahren der krctensischen Mission Ali Paschas beigegeben war. seither einmal in selbständiger gleicher Mission auf Kreta weilte und nebst gründlicher Kenntnis der dortigen Verhältnisse den Vorzug großer Beliebtheit bei der Bevölkerung besitzt. Die Mission scheiterte, wie bekannt, obwohl sie von einigen Bataillonen türkischer Nizams unterstützt wurde, und es erfolgte lediglich die Ersetzung des bisherigen Gouverneurs durch einen anderen. Mahmud Dschellalcddin Pascha reiste unverrichteter Sache ab, und die Pforte, in ihrer bekannten Indolenz, unter» nahm weiter keinen Schritt zur Unterdrückung der Bewegung. Diese hat inzwischen um sich gegriffen, und es werden schon Kämpfe zwischen christlichen und muha-medanischen Bauern gemeldet, welch letztere, obwohl griechischen Stammes, doch infolge ihrer Confession für ihr Leben fürchten und in die Küstenorte flüchten. Die Behörden von Vamos und Cidonia sollen vertrieben, die Archive verbrannt worden sein. Jedenfalls wird die Pforte weitere Reformen bewilligen müssen, andernfalls eintreten dürfte, was einer Nachricht von Reuters Office nach bevorstehen soll, nämlich eine Coalition der autonomen und nationalen Partei, welche die Annexion an Griechenland verlangen würde. Auf alle Fälle aber sind die Vorgänge auf Kreta wichtig genug, dass man sie mit aller Auf« merlsamteit verfolge. Politische Ueberficht. (Südsteirische Sparcafse.) Wie wir neulich aus Cilli erfuhren, hat die hohe Regierung den Bezirken Franz, Oberburg. Schönstein, Marein und Lichtcnwald die Errichtung einer Sparcasse unter dem Titel: «^u5n0^ gewesenen Metropoliten sowie die Mitglieder der . gierung. An den Metropoliten Michael' richtete ^ ^ Milan eine längere Ansprache. Es freue ihn, sa^ ^, den Metropoliten im Lande zu finden, nnd Nia» ^ schen ihnen vorgefallen, sei vergessen, denn d«e ^, Wesenheit des Metropoliten beweise dessen El^Mü und Anhänglichkeit an König Alexander. König ^, schilderte dann lebhaft seine Reise im Heilige» ^, woselbst er den Segen des dortigen kirchlichen ^, Hauptes erhalten habe, und schloss mit der Mtt^ den heiligen Segen des neuen Metropoliten bel ^ Rückkehr in das theure Vaterland. Hierauf lil!^ dem Metropoliten die Hand und nahm dessen ^ü entgegen. König Milan wechselte auch einige M" ^ den Herren vom diplomatischen Corps, dankte ^ ^ ren Erscheinen und erkundigte sich nach dem "HH halte des Herrn v. Hcngelmüller. Sodann fühl ^>ß Milan, welcher vor dem Bahnhöfe vom a'Nv^ Publicum mit einem lauten Zivio-Rnfe begrüßt l" ^, mit König Alexander, der im Wagen auf dein sitze saß. in den Konak. „Ä (Frankreich.) Aus Paris wird teleg"^ gemeldet: Dem Vernehmen nach tritt der ^ ß gerichtshof definitiv am 8. August zusammen. ^F unrichtig, dass am Samstag der Verlust der H' lichen Rechte gegen Boulanger und Genossen auN^ chen werden soll. Der Bescheid, welcher SamMI tens dl's Staatsgerichtshofes erfließen soll. nM,^ lich eine neuerliche zehntägige Frist feststellen, "^ ^ Ablauf der Verlust der bürgerlichen Rechte v" nannten in Rechtskraft erwachsen soll. . az/ (Antisclaverei - Congress.) A",./ schreiben des Cardinals Lavigerie theilt die W"^ L(M86tum 1"6lm2t6^, die überreichen Büsche von Orex br-ixoiäe» und prächtigen Dotterblumen; ku-likordia (nrnioli^a, ^Ilaßrupkvüum kirsuwm, psta-»its» albu8 sowie eine Charatterpflanze der hiesigen Schieferberge, das steierische Lungenlraut, beleben mit ihren Blüten das frische Grün. Ein anderer interessanter Graben ist bei Kroisen« egg, an dessen tiefster Stelle ein kleiner Weiher liegt. An den Gehängen dieses Grabens blühen Doronicmn austriacum, ^rnien, monluna, l^repi» paluäosa, (üir-slum paluntrs, tzerratula linotoria, ^necio nsmo-reu.«!,« und spiraea ^rurieuu. Ebenso ist der Weiher selbst aller Beachtung wert. Denn am Ufer desselben blüht der zarte Fieberklce, das Pfeilkraut und eine exotische Pflanzenart l^aururu» l^oureiii. Letztere wurde vor Iahrcu an dieser Stelle durch einen Handels-gärtner verpflanzt und hat gut gegriffen, l^'tolac^a llLcümlra, die auch am Eingänge in diesen Graben durch mehrere Jahre beobachtet wurde, ist wieder verschwunden. Zum Schlüsse sei noch bemerkt, dass bei Kroisen-egg auch zwei sonst recht seltene Pilze gesammelt wurden. Es waren dieses der Oittcrpuff, welcher in der Baumschule des Schlosses zur Beobachtung kam, nnd die Gistmmchrl; beide wachsen unter Haselgesträuch im Spätherbste. Prof. Wilhelm Voh. Nachdruck verboten. Merfchl'ungene Iläöen. Roman ans dem Englischen von Hermine Franlenstein. l4. Fortsetzung.) «Das möchte ich dir nicht rathen, Onkel; denn bei aller meiner Ehrerbietung für dich würde ich es doch vorziehen, meine künftige Frau mir selbst zu wählen.» 5 Du brauchst auch meinerseits keine Einmischung zu fürchten. Ich scherzte nur.. «Aber Scherz beiseite, lieber Onkel! Ist das nicht ein wenig romantisch und überspannt von dir, wenn du dich ' mit der Erziehung eines Mädchens belastet, das, wie es in der weiblichen Natur begründet ist, dir recht viel Ungemach bereiten kann?» «Nein, mein Lieber, das ist es nicht,» entgegnete der Baronet in ziemlich strengem Tone. -Es scheint mir. dass alle Leute heutzutage nur an sich uud die Befriedigung ihrer eigenen Wünsche denken, uud wer von« ieser Lebensregel abweicht, wird als überspannt, wenn nicht noch als Schlimmeres, bezeichnet. Die Thatsache, dass der Himmel mich reich mit Glücksgütern gesegnet hat, macht mcme Pflicht. Oulcs zu thun. nur noch dringender, und wahrlich, es wäre meinerseits ein schreiender Undank, wenn ich mich damit zufriedengeben wollte, nur meinem eigenen Vergnügen zu leben nnd die Leiden, welche ich zu lindern imstande bin, unbeachtet ließe. Diese arme Waise ist meiner ^ anvertraut worden, und. bei Gott im Himmel, ^ eine heilige Aufgabe meines Lebens sein, '"A^ anzunehmen und für sie zu sorgen mit aller M" mir zugebote steht!» _______ 3- Capitel. F Lionel Egerton, Nataliens Bruder, wanden z/ los durch die Straßen von Brüssel, wo er d«e" ^ wichtiger Depeschen abwarten musste, die er lM land bringen sollte. ..M Der Tag war nngemein schwül nnd ^K^ und der junge Mann wusste nicht recht, "^^! sich ansaugen sollte. Als er deshalb an ein" " F prächtig gebauten Kirche vorbeikam, gieng "' Fl.' von dem darin herrschenden schattig-'kühlcn ^/' dieselbe hinein. Es wurde kein Gottesdienst MA ^ nur hie und da stieß Lionel auf die Gestalt e^F dächtigen Beters. Langfam schritt er durch "'"" ^ gang dem Hauptaltar zu, um dessen kunst"0l h ^ genauer zu besichtigen, als er plötzlich stch^U ^ „ f. seine Aufmerksamkeit durch ein juuges M"^ ^ selt ward, das, in tiefe Andacht versunken, " . Seitcualtar betete. i^/ Er hätte es kaum sagen können, was ih" ^ Gesichte oder der ganzen Erscheinung so eMsi^ch zu viele schöne Frauen gesehen, um lediglich __^^cr^eltung ^. ^ ?" '^."^Mchc hervorragende Persönlichkeiten an dem festgesetzten Termine mit Rücksicht anf die t^ ?«?^"' allgemeinen Wahlen am Conqresse nicht lymnehmen könnten. » " ^ l,P« ^/^ Schach von Persieu) trifft im Lanfe tinm , - " l"'t seiner ganzen Sllite in Constan-" Ml eln. Man bereitet demselben einen glänzenden ^'Nang vor. NassoEddin dürfte sich in duser Stadt ungefähr zwei Wochen aufhaltm. Tagesneuigleiten. ^^k. Majestät der Kaiser haben, wie die «Salz-°"^.^ttnng. meldet, für die dnrch Fcuersbruust » INMlgten und einer Unterstützung bedürfliaen Ein wot,''er von Mitlas eine Unterstütznm von 400 fl i» . ^ (Kaiserlicher Gnaden act.) Die gegen e Herren Arthur Graf Sermagc und Major Karl l ° ^ von N 0 rdberg als Zeugen im Duell Poglayen- su^ bei dem Cillicr Kreiögerichle eingeleitete Unter- 'UMng wurde infolge einer kaiserlichen Entschließung "lroergeschlagen. 2. -^ (Der mysteriöse Lottogewinn.) Aus , "esvar wird geschrieben: Es dringt aus dem Unter, .^""asgefängnisse sehr wenig in die Oesfentlichleit. Man 'MHt hier von allerlei noch bevorstehenden Verhaftungen "n° Dlscipliuarbestrafnngen. Umfassende Geständnisse ^emen von leiner der verhafteten Personen abgegeben leu ^ lein. Nur dasjenige, was sich absolut nicht Tel5"/'^ '^ "^" ^""" zugegeben worden. Frau wa» « ^ ^ ium Untersuchungsrichter: «Ja, ich "- es, die meine Tochter Margit in Knabenlleidern zu t>e« >!""/' ^' ^ stattgehabten Ziehung geführt. Statt » ourch den Lottobeamten fortgeschickten Waisenknaben " "us NieipH or hat meine Tochter die gewinnenden träum'"" ^°g.en. Ich hätte mir es jedoch niemals !an« cü, ^"' dass von einem Betrüge die Rede sein nn Vlein Wohlthäter, Melchior Farkas, hat mich er. dieltt "'"'" Tochter die Nummern ziehen zu lassen; lle^. ""^e ihm. so sagte er. Glück bringen. Von dem «"nenen Gelde bekam ich leinen Heller.» E«.,"7 (Von der Südbahn.) Aus dem Wiener ^°")"hofe werden jetzt sehr interessante Experimente stöbe ""' "^" Schutzmittel gegen Eisenbahn-Zusammen-UnM^N"^, Da, wie bekannt, die meisten Eisenbahn, und 5 ^ ^"^ ^^^^ Geleiscstellung verursacht werden lverd-n /"b ^" strengsten Vorschriften nicht verhütet Kit ^ 3,"' b°ls ein Weichenwärter ans Unvorsichtig, burch k ^Flüssigkeit ein falsches Geleise stellt, so soll basss l "^°" sinnreichen Apparat bewirkt werden, betreff n^^'" ^"^ "bcr ein falsches Geleise fährt, der ersegcn.) Die Gattin des Monteurs Mal do« 0 - "^ '"Wien wurde Sonntag da« dritte-»eborne «3"!?'"^" entbunden. Jedesmal war das neu-Eltern »'^" "" ^'""be und ein Mädchen. Die ". vle nuttellos sind. haben ? Kinder zu erhalten, hilul^. ?^^"^klen in den Unterkunfts-spiele des s - ^"tner Verein hat es nach dem Vci. Me« an fluschen Fremdenverlehrsverciues übcrnom-^Üchers««, , ^v'""' Unterkunftshäuser Mrutrns kleine «^^llUUMn^ enthallend die Reiseliteratur über .ssärnten, Gebirgsruudschauen sowie Beschreibungen körnt» nerischer Cnrort^ und Gesunoheitsbrunncu, unentgeltlich abzngeben. — (Wieder ein Theater abgebrannt.) Das schöne große Stadthcater in der Gouverncmentsstadt Witebsl ist infolge eines Blitzschlages total abgebrannt. Den Blitzschlag begleitete ein fürchterliches Donncrgetöse, und in demselben Momente, als der Blitz einschlug, stand auch das Theatcrgebäude in hellen Flammen. Das Feuer vernichtete die ganze innere Einrichtung, die Garderoben, die Decorationen, die Maschinen und selbst den eisernen Vorhang, welcher zu einem Klumpen zusammenschmolz. Der Brand danerte volle drri Stunden und konnte trotz aller Anstrengungen der Feuerwehr nicht gelöscht werden. An der Stelle, wo das prachtvolle Thcatcrgrbäude stand, ragen heute nur vier halbverfallene Mauern cmpor. — (Eine zahme Maus.) In London stand dirsertagc ein Mann Namens William Shrimpton unter der Anklage vor Gericht, sich als beurlaubter und unter Polizei-Aufsicht stehender Sträfling nicht pflichtgemäß bei der Polizei gemeldet zu haben. Die Thatsache wnrde nicht bestritten; im Laufe der Verhandlung stellte es sich hrraus. dass Shrimpton eine zahme Maus in der Tasche habe, die er während seiner letzten Gefangenschaft in seiner Zelle gefangen und nach längerer Mühe gezähmt hatte, zu welchem Zwecke er dem Thierchcn den Schwanz abgeschnitten hatte, da dies, wie er sagte, das beste Mittel sei, eine Maus zu zähmen. Das Thierchcn war denn auch so zahm geworden, dass es ihm wie ein Hund folgte, auf seinen Ruf zu ihm kam, aus seiner Hand fraß und allerhand Kunststücke machte. Wenn er morgens im Gefängnishofe spazieren gieng, hatte er das Thierchen stets bei sich, das ihm nnd seinen Leidensgefährten oft die Zeit vertrieb, was der humane Gcfängnisdireclor auch gestaltete, obschon es eigentlich gegen die Regeln war, Shrimpton sagte, er sei der einzige, dem es gelungen sei, eine Hausmaus zu zähmen; Feldmäuse liehen sich viel leichter zähmen und abrichten als Hausmäuse, und, da er sich mit dem Thicrchen so große Mühe gegeben, bitte er, es ihm nicht wegzunehmen, was der Richter ihm auch versprach. — (Die Anerkennung des Zaren.) Der czechische Schriftsteller und Lexikograph Josef Rank hat diesertage vom Procurator des Synod in Russland, Po-bjedonoscev, ein in sehr sympathischen Ausdrücken ab-gefasstes Schreiben erhalten mit der Anzeige, dass der Zar dem Genannten in Anerkennung seiner Verdienste um die slavische Literatur und seiner Uebersehungen russischer Autoren ins Czcchische eine diamantcnbesehte Tabaksdose mit den kaiserlichen Initialen und tausend Rubel in Garem übersendet habe. — (Der Saatenstand in Kroatien), respective das Ernte«Ergebnis, stellt sich im größten Theile Slavoniens als mittet dar. Die Qualität lässt allerdings viel zn wünschen übrig, und namentlich ist Gerste gar nicht exportfähig, aber quantitativ haben die sich bis zur vorigen Woche gehegten Besorgnisse als nicht völlig gerechtfertigt erwiesen. — (Sturz vom Dache.) Am 20. 0. M, war der Maurer Franz Iursel aus Goricak in der Kollos mit der Reparatur des Daches am Pettauer Schlosse beschäftigt. Hiebei stürzte er so unglücklich vom Dache, dass er bald darauf seinen Geist aufgab. Der Unglückliche war erst 30 Jahre alt und hinterlässt eine Witwe und ein Kind. — (Riesiger Eierkuchen.) In Opfteln sind einige Millionen Eier bei dem Auffahren eines Separat-Güterzuges auf einen vor dem dortigen Bahnhöfe aus das Einfahrtsignal wartenden Güterzug in elf Waggons, zertrümmert worden. Die Waaaons sind gänzlich z» rftört. — (Kathederblüte.) Professor: «... Bevor wir zum Teufel gehen, wollen wir noch das Fegefeuer näher betrachten!» dennoch s ^<."""" Schönheit fo verblüfft zu sein. und holde,, mN^ sich fast unwiderstehlich zu dem blicht, has er sofort als das burchsick^o «. ./ lm'gen Mädchens war von fast haar w,^ ?"ße. Ihr schimmerndes, goldblondes b'UMaes«^. 3 ""d fein wie Seidengrspinst; aber ^"tlitz?"/ A?""' ""d Wimpern verliehen diesem ^uhe und n i^ ^'"^' AW Haltung verrieth eine 9en Wrl„, ?"^ Ergebenheit, welche bei einem so jun-lleiduna di. s'^ "uffallend waren. Die liefe Trauer-Hweren N/., 5 U ""d die ciuen kürzlich erlittenen '^ ErsckAmna ^?/'' "lM)te das Interesse, das Nach ? «,"^te. nnr noch mehr. ^ verlks d e ^ ">b sie sich von den Knien gkrton ilir ; - - ^ laugsamen Schrittes, während "">«s mrrkl.' ! /'^" Entfernung nnd ohne dass sie 7' zieml^'H^ )?"Whalb der K.rche sieng sie ^ dann n "i ^Straße entlang zn schreiten und l!^lich me.^'7' ^" ein, der um diese Zeit fast Iu diesem Am enbl.ck erst !V für d> '"' b"ls er nicht der einzige war. der ,3 "einer ^ "M"geu der jungen Dame interessierte. ßA blickende,, s^' ""lltä'risch aussehender Mann mit t^''""bart c.4^"°^"' Allgen und einem schwarzen U """ Pluk3 "5 illeichsalls hinter ihr drein und ^" "Nig U "" "I" Seite, liiftete den Hut und U° "We an sie zn richten. Was immer diese Worte enthalten mochten, sie missfklen der jnugeu Dame entschieden, denn sie blickte erschreckt auf den Sprecher nnd begann alsdann noch rascher weiter zu gehen; als sie aber sah, dass der Fremde sich an ihrer Seite hielt, blieb sie plötzlich stehen und schante wie hilfcfuckcnd um sich. Nur zu geru widerstand Lionel dieser stummeu Bitte nicht --rasch trat er anf sie zu. «Mein Fräuleiu,» sprach Liouel die junge Dame auf französisch an, «kauu ich Ihnen irgend wie dienen?» Sie antwortete ihm in seiner Muttersprache. .Ich sehe. dass sie ein Engländer sind. mein yerr. Wollen Sie die Mte haben, diesem Menschen hit'r zu sageu. dass er mich nicht weiter belästigen joll!' rief sie rasch und sehr erregt durch das Peinliche ihrer Lage. ,Dieser Mensch' jedoch wartete es nicht ab. die scharf verweisenden Worte zn vernehmen, die Lionel auf den Lippen schwebten, sondern als er sah. dass das junge Mädchen einen Ärschüher gefunden hatte, zuckte er die Achseln und entfernte sich mit einem unverschämten Lächeln. «Ich danke Ihnen vielmals!» sagte sie mit einer gewissen ernsten Einfachheit, die an sich schon reizend! war; sie verneigte sich „„h wollte weitergehen, doch Lionel hielt sie znrück. (Fnrchhunss solü<-) Local- und ProvinzmI-Nachrichten. Aus der Handelslammer. IV. VII. Herr Kammerrath Max Krenner berichtete über die Statuten der Vetriebs-Kraulcncasscn der Firmen Gustav C,^p. G. Tö'uuies und August Drelse. Bezüglich der Statuten drr Vetriebscasse der Firma < Gustav Czäp» bemerkt der Herr Gcwerbe-Inspector, dass. ob< wohl dir Morbilität der Arbeiter in ZündwarenfabrillN im allgemeinen höher zu sein pflegt, als in anderen Industriezweigen, doch bei wiederholten, emgehmden Inspectioncn der Laibachcr Zündwarenfabrik des Gustav Czüp keinerlei Vorkommen aufgestoßen sind, welche die Annahme rechtfertigen würden, dass bei den Arbeitern dieses Betriebes häufige Erkrankungen oder besondere Kranlheitsformen auftreten. Angesichts diesrr Erfahrung erscheinen die im Statute getroffenen Besserungen über die Höhe der Leistungeu der Krankencasse unbedenklich. Was die beiden anderen Krankencassen. jrne der Thonwarenfabrik von A. Drelse und der Eisengießerei und Maschinenfabrik von G. Tönnies, betrifft, so liegen in den Verhältnissen dieser Betriebe keine Umstände vor, welche eine andere Regelung der Leistungen der betreffenden Werkscassm nothwendig machen, als welche bei den anderen Laibacher Betriebscassen eingerichtet worden ist. Da die Section fest überzeugt ist, dass die ge» dachteu Kranlencassen den Verpflichtnngen nachkommen werden, beantragt sie: Die Kammer wolle sich in ihrer Aeußerung an die hohe k. l. Landesregierung für die Genehmigung der drei Statute» aussprechen. — Der Antrag wurde angenommen. VIII. Herr Kammerrath Ianko Kersuil berichtete über die Statuten der Bezirkskrankencassen: a) der Dampfmühle der lrainischeu Industrie-Gesellschaft in Laibach, dann der Firmen I)) Johann Ianefch und (!) Jg. von Kleinmayr 9. 1454 2 teralur einen recht guten Klang. — (Aus Sagor) schreibt man uns: Vorgestern entlud sich über unserer Gegend ein mit heftigem Sturm verbundenes Unwetter, welches große Verheerungen an gerichtet hat. Das Wasser des Mediabaches stieg so ra« pid, dass eS nicht möglich war, der Gefahr exponierte Gegenstände zu bergen. Das Hochwasser nss mehrere Brücken an der Vezirlsstraße weg und schwemmte Heu, Klee :c. in großen Mengen hinweg. In der Gewerlschast wurden Hunde ins Rollen gebracht und nur mit Mühe gelang es, dieselben in Sicherheit zu bringen. Ein Knabe hat in den Fluten den Tod gefunden. — (K l e i n k i n d e r - N e w a h r a n st a l t.) An der Kleinkinder-Vewahranstall in Laibach findet der Schul» schluss Samstag, den 27, d. M,, vormittags halb 11 Uhr statt, wozu die Schutzdamen sowie Gönner des Vereines eingeladen werden. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält Mittwoch, den 31. d. M., abends 6 Uhr im Vereins« local (im Civilspitale) eine außerordentliche General» Versammlung ab mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Mittheilungen der Vereinsleitung. 2.) Forlsetzung der Berathung über den mit der Vezirkstrankencasse Laibach ab« zuschließenden Vertrag. ^Bereits vorliegende Anträge: a) Solidarisches Vorgehen aller Laibacher Aerzte ^Vereins-Mitglieder und Nicht - Mitglieder j; t>) Abschluss eines fixen Vertrages des Vereines der Aerzte in Krain im Namen mehrerer, eventuell aller Laibacher Aerzte mit der Aezirlskrankencasse Laibach und etwaigen anderen sich meldenden Krankencassen ^vorläufig auf die Dauer von siebzehn Monaten bis 1. Jänner 18!11I; c) principielle Forderung der Honorierung von Fall zu Fall in Jahresraten >mit Zugrundelegung der Laibacher Honorartaxe vom März 1876. Zugeständnis eines 50procentigen Nachlasses für das erste Jahr, bei größeren Operationen Annahme des bereits ermäßigten Tarifes der Staatsbahnen ohne weiteren Nachlass I; 6) ^Eventualantrag für den Fall der Ablehnung des Antrages 1^ Creicrung von fünf Cassenarztesstellen; 0) sEventualantrag für den Fall der Ablehnung des Antrages (^ Pauschallierung der Honorare. — 3.) Referat über die Krankencassensrage im allgemeinen. 4.) Allfälligc Anträge und Demonstrationen. Etwaige selbständige Anträge der Herren Vereinsmitglieder und Gäste wollen, wo möglich, eine Stunde vor Beginn der Versammlung schriftlich der Vereinsleitung übergeben werden. — Nach der Versammlung findet eine gesellige Zusammenkunft in der Südbahnrestmna-tion statt. — (Aus Trojana) schreibt man uns unterm 24. Juli: Mitten im Weitzenschnitt und Anbau des Hei-dens überraschte uns nach zwei sehr heißen und schwülen Tagen gestern abends plötzlich ein böses Wetter. Unter heftigem Donner und Blitz goss es in Strömen. Auch jetzt noch (10 Uhr) blitzt und kracht es ohne Unterbrechung bei heftigem Regen. Wir sind in Nebel und Wolken eingehüllt; es herrscht eine unheimliche Finsternis. Die Mcss-ner kommen bei ihrem Wcttcrläuten gar nicht zur Ruhe. Den ganzen Hexensabbalh hat gestern nachmittags der Ostwind — hier. krivoc genannt — eingeleitet; er gerieth aber bald in den Kampf mit dein West und Nurdost; dermalen hat der letztere die Oberhand. Das Äöse an der Sache ist der Umstand, dass der erst vor wcingen Tagen gesäete Heiden auf den steileren Aeckern sammt der Erde abgeschwemmt wird. — Nach einem Berichte aus Sagor dauert dort der Streik noch fort. Die Gruben' wache thut ihren Dienst, die Glasmacher arbeiten fort; die Zinlschmelzer und Bergarbeiter aber verharren in ihrer Passivität. — (Damen-Quartett Tschampa.) Das treffliche österreichische Damen.Quartett Tschampa hat sich entschlossen, auch wieder einmal in Oesterreich seine Lieder erschallen zu lassen, und roncertiert im Veieiiie mit der Pianistin Fräulein Sophie Fern 0 w aus Baltimore in der Zeit vom 17. Juli bis 2. August in Mürz-zuschlag, Gleichenbcrg, Neuhaus, NohitschSauerbrnnn, Römerbad, Radegund, Aussee, Ischl, Gmunden, Marienbad, Franzensbad, Karlsbad und Elster. — (Aus Trifail) erhalten wir folgende Mittheilung: Mit Ausnahme von Ojstru streiten nun alle Bergleute. Mittwoch früh kam Vezirtshauptmann Dr. Wagner von Cilli hier an; möge demselben die vermittelnde Rolle glücken. Nachmittags kam Militär von Laibach; Ausschreitungen sind nicht zu besorgen. Werks-director Terpotitz verhandelt mit den Knappen uud sicherte ihnen eine Lohnerhöhung zu. Da der Director bei den Bergleuten sehr beliebt ist, hofft man, dass es schließlich gelingen werde, einen Ausgleich zu erziele«. — (Promotion.) An der Grazer Universität wurde am 22. 0. M. der absolvierte Jurist Herr Friedrich Fosse l aus Laibach zum Doctor der Rechte pro» moviert. — (Agramer Universität.) Für den Gründungsfonds der medicinischcn Facullä't an der Agramer Kaiser - Franz - Josef - Universität hat die Vermögens-gemeindc Vrod den Vetrag von 10,000 fl. votiert, womit sich die genannte Gemeinde in die erste Reihe der Gründer und Spender für diesen gestellt hat. — (Promenade-Concert.) In der Sternallee findet heute abends von halb 7 Uhr an im Falle günstiger Witterung ein Promenade-Concert, ausgeführt von der hiesigen Militärkapelle, mit nachstehendem Programm statt: 1.) Siebzehner-Marsch von Nemraua; 2.) Vorspiel zur Oper «Die Meistersinger von Nürnberg, von Richard Wagner; 3.) Annen-Walzer von Genöe; 4.) Arie aus der Oper «Bonoelmonte» von Pac-cmi; 5.) «Mein Eigen,» Polla mazur von Herrmann; 6.) Potpourri aus der Operette «Der Gascogner» von Suppe. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gememdevorstandes der Ortsgemeinde Piautzbüchel im politischen Bezirke Laibach wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher der Grundbesitzer Josef Jam nit von Vert), zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Josef Virant von Piauhbüchel, Josef Iersin vo» Gradise und Anton Kram ar von Smerjeno. — (Gesperrter W e g.) Der Weg an der Schieh-stätte vorüber nach Oberrosenbach wurde oieserlage gesperrt, nachdem der langwierige Process zu Ungunsten des Rosenbacher Wirtes ausgefallen. — (Rinder durch Blitz getädtet.) Aus Steinfeld in Kärnten berichtet man: In der Nacht vom 24. d. M. sind 30 Stück Rinder auf der Vreitleitenalpe, Gemeinde Steinfeld, durch Blitzschlag aetödtet worden. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.. Xinz, 25. Juli. Der Statthalter Graf von Mer-veldt ist heute früh hicr eingetroffen und hat die Agenden der Statthalterei übernommen. Morgen erfolgt die Vorstellung der Beamten. Behörden :c. Prag, 25. Juli. Die Statthalterei bestätigte das Verbot betreffs Abhaltung des Iungczechen-Meetings in Veneschau. Budapest, 25. Juli. Gestern nachmittags spielte sich in der Nagy-Iauos-Gasse ein blutiges Familien-drama ab. Der 45jährige Ingenieur Anton PeUis, welcher von seiner Gattin geschieden lebte und Bräutigam der Tochter des Maschineningenieurs Wilhelm Groll war, zugleich aber ein Verhältnis mit dessen Gattin hatte, welches Groll ahnte, kam nachmittags in angeheitertem Zustande zu Groll, welcher ihm M' würfe machte, dass er seinen Agenden nicht nachsehe» Es enstand zwischen beiden eiu Wortwechsel, welcher damit endete, dass Groll mit einem gestern angekauften Revolver zweimal auf Pellis schoss, selben in das Haupt traf und lebensgefährlich verwundete. Hierauf schoss sich der Mörder zweimal in die Brust, jedoch sind seine Verletzungen nicht lebensgefährlich. DieM' mundeten wurden in das Rochusspital transportiert. Madrid, 25. Juli. Zahlreiche Gemrindc - Verttt-tungeu Spaniens richteten an dcn Papst Adressen, in welchen sie ihre Gastfreundschaft im Falle seiner Abreise ans Nom anbieten. London, 25. Juli. Die «Times» veröffentliche« eine Erklärung Salisbury's, worin derselbe in Abrede stellt, in der jüngsten Rede gesagt zu haben, dass Kreta schließlich von der Türkei getrennt werde. Corresftoudenz der Redaction. F. G. hier: Lassen Sie die beiden Platter streiten, wie sie wollen; wir haben leinen Anlass, Partei zu ergreisen, und M^ gell nns daher auch nicht in die Poleiuit. Prof. K. in X.: Äesten Dant! Der in Aussicht gestellte Verichl willkommen. H. G. i» L: Wir müssen leider ablehnen. Allgelommene Fremde. Am 24. Juli. Hotel Stadt Wieu. »iesctar, Vezirls richt er, Otocac. — Strab' nrr. Ingenieur. Graz. — Kalcher, «erwallcrs-Gattin, Cap?' distria. — Nerevc, Beamter, s. Frau, Fünftirchen. — AinaM und H. Gorjuft, Private, Trieft. — Scharfetler. Privat«", ssrcudruthal. - Fleischer und Krum, Wien. — Marizze, b""' delümann, Gürz. Hotel Elefant. Vrumatti. l. l Professor, Trieft. — Sch^' Traun, Nuschaum, ssuchs uud Puhl. Wien. — lion Mallow Fcistlift. — Hill,. Kaufm., Stuttgart. — Fochs, Prag, ^ Schmieger. Schünfeld. — Goldstaub, »lcis., Franlfurt. Hotel Silolmlinlwf. Lüwl), Pray. Kleinar, Äruck. — M"° uud Rosalia Cop. GrosjlasclM. — Goljeväcl. Holzhändlel, G"»' - Engelhardt, Reis.. Graz. Acrftoiticuc. Den 24. Juli. Maria Erblich. Conductenrs < Tocht", 30 I., Framiscanergasse l!, Tnberculosr. Wlkswirtschastliches. ttmliach, 24. Juli, Auf dcm lieutia.cn Marlte slnd ersch^ nen: 2 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Holz. Durchschnitts-Prrijc. ^. ft. !lr, N, ,ll, ft,, li. ^!> Wcizeu pr. Heltolit. l;«« 7 2n Nutter pr. Kilo . . ^70 -^ ^ Km n » 4 66 5 5 Eier pr. Stück . . — 2 -^ Gerste . 4 — 5, — Milch pr. Liter . . — 7 ^"" Haftr . 3 - 3, 5 Rindfleisch pr. Kilo — 54 ^ Halbfrucht .-------s! 15 Kalbfleisch . — s,0^ Heiden » 5 1« 6 30 Schweinefleisch » — ll<1^ Hirse » 5- 510 Schöpsenfleisch » — 32^ ltuluruz » 4M 5 15 Händel pr. Stück. — 50 -" Erdäpfel KX1 Kilo 3-----------Taube» » — ll^ Linsen pr. Heltolit, 12-----------Heu pr. M.-Etr. . 2 14-"^ Erbsen » 13-----------Stroh » . . 2 23 -^ Fisole» » 11-----------Holz, hartes, pr. ^ Ni»d6schmalz Nilo —«4------- Klafter 6j20-^ ? chwcineschmalz» — 70-------— weiches, » 41b"" Speck, frisch. . — 60-------Wcin,roth.,100Uit. — -^ A« — tteräuchrtt » —!?0------— weiflcr. , - 'I^ü-- MeteorulolM'c Bcuknchtlmncu in ^aibach^. ? U.Mg. 7^1^ 13-5 N. schwach !a^nl^uo1lt^l» 25.'^.N. 73« 3 21 »3 NO. schwach heiter " ^ !1 » Ab. 734 4 16 0 NW. schwach, heiter ^, Morgens bewültt. heiterer Tan, sternhelle Nacht. Das Tag mittcl der Wärme 16-!)-, um 27" unter dem Normale. Vernntwurtlicher Nebactcur: I. Naalil. ^, Ticsbetrübt gebe ich Nachricht von dem H'N' scheiden meines innigst geliebten Gatten, Herrn Ferjanèid l. s. Vezirlsfcldwcbel in R. und Gemeindesecretär voll Sagor welcher an, 22. Juli vormittags nm 10 Uhr naä» achttägiger Krankheit, versehen mit den heil, Sterl'l'' saeramenten. im Alter von 57 Jahren gestorben w- l Der Verblichene wird dem fromme» Andenle" ! empfohlen. Die tiestrancrnde Gattin Maria Ferjanöis- ! 145,5 Course an der Wiener Börse vom 25. Juli 1889. »a« d«,, ^«ellm 20^1°«« , Stms-Aulchtn. "" ^°" 2'V3^^''e<''M.rn «8 7. 83 Uü Mln« /' ' ?5!'ze l.W fl, l4:> na 140 «.» «°'«r,V N> ",' ENbrr . Hl. _. „>rN3'f'.,^"l . 113«, 114 30 ?>K^./ ^ ^ - »«««»« « "le 4°/„ ,lx, fl. ,2« ?b I»? »ü Held War? Grundcntl.-Obliglltiontn «ül 100 fi. "/o mährüchs...... H0»biiu7s> >V/„ i,ra<>> »nb «Uslenlanb . . — —------ ü"/„ »«rdsi-öslosleichNchf . , . ll»S öl, l iu ül> !i«/„ slcililchs...... - - -'- k>"/„ lruatilit,!' »!>d !lllvonä »<» 5"/„ „»ssniischs...... ll>4 «^! !<>üi!l) Andere öffcntl. Anlchcn. Donall.Nsg.^ol,- !>"/., l<>0 fl. , l«ü - ,28 ... bw, «nlrchr l«7« , . INN-s.0 1W - Nülfhf» der Eiad« G«s» , . N^— — — eililrl»'!, b. Ctada>l.«»lrl,!-!l verlo«. b"/n Uü'7b »0 5.!' Pfandbriefe (für IM» fi,), Äodcücr. allg. üst, 4"/„ «. . . ll» ?ü 110'— dto. . 4'/,"/„. . . 1W-40 IN! — dto, » 4"/„ , , . 8«'»s» 9N.10 bto, Präm. Echuldverschl.»"/« »0l» »ü IC» /5 Ocst, Hl,pothelen!>a,il l«j, b«»/„ INl — K'll - Ocjt, uiiss, «axl vrrl, 4, 1»»N 10« b« l«»l 20 VaKzlsche »arl°U>ld»v««>>t»ahn /,"/„ . ll«-8l» l0I 10 ! Veld War, Ocstcll, Nordwrstbah« . , , in« 3l> l««'7l> Llaatsbahn....... ,97 ü« ,»» ^<, Eüdbahn ä 3-/N..... ,48-z<, ,4^ 5,, .. » ,^^>..... 11»75 lw bo Uüg.ga»,, Äah»..... D0 00 10I - Diverse Lose (per Stück), fi...... ! ^,,^ «,.75 4"/^, Dmillli Dllmpfsch, i<»<> st. . ,itss ^ ,«^ _ Laibachrr Pläm, N»!eh, »<» fi, z^.^, 245!, PalNyLose 4« fi...... ^.^ ^° ^ Nolw, Nx-uz. ös<. Grf, v,. 10 fi, «n-^. <«W «»dolph ii°,f 10 fi. . .' . '. '°,^ '^,. Salm L°fs 40 fi..... ''' . A.,' W,»dijch Gräv Loss L« fi' ^_ !°," Gcw.Sch,b,!t«/„Pram,.Echu!b' vrrfch d, Vodrl>cn'di!n„stai> , ,7.^ ,«-^. Van!»Actlcn (prr Stüll), «n„lo vest, VanI »00 fl «,»°/.«. 1,4 , - l»4 ?>0 Äanlovrrl», Wiri'sr 100 fl, ,W »i 1lX'> 7b »t>!,sr, «»st, »ft, «00 st. S, 4<»"/, »7»-- », «„st, f, Hand, », «. ,«<»fi. „>4 »^ »0475 Vl!'dl»ba»l, «Hz, »!,„. I0<» fl. . .,,« 75 8,7 Ll> DspuMcübcml, «N«, »00 st, , ,»4 — 1N6 — E«comft!c O»rI,,Nbrüft, 5lX> st zzo — 5«"'— V fl l»«>bn ^o<< — Hypothrlenb,, ösi. »00 sl. »ü»/ E «7 .. — — «.-- - — «l!«!b ssiuman, Val„, 200 fi. 13. «<»' - »01 -- «ül,m, Nordbahil 150 fl, . . . «1» ^ j»i»' — . Wrstbal,!! 2!«» fi,. . . 3?s.'—^6 — Vu - - lllo!,d,»s!,'UN>, ,Tr!cst50Ufl,«W, 3»» - 401 — Oeslerr, stordwrstb, i!00 ft. Lllb. 1«k b0 i»7 - dto, (lit, ll) »00 fi, E. . . 214-50 »14 7b PlllgDillerltisrnb, 150 fi. Gilb, K3 »5 64 »5 «udolpl, Äal,» !»<« fi. Kilber . — —------- Staatseilelibal,!! «X) fl, ENHer «»« «z «2 K<> Südbah» 200 fi, Silber . . . l»o ü» l»««' Süd siordd.«jerb, «,l!00fi,«« - Tr»mway°«eI.Wr,,i?Ufl,«.W.---------------- » neue Wr,. PrioritHt«' «ctien 100 fl...... 99 b0 1l«0 50 Un«,«al!z.fl, Bill»« l«» — 1W — Una, Nordoftbllhn »00 fi, Silber "I«, - - i«,i t>0 Ung.Westb («aab Vraz)»00fl,V. l«? 50 1«» - IndustrieActieu (per Stücl). ^ Vllugef., All«, 0eft. 10» st. . «S'bv «7 «0 Eyyoier Eisen, und Ntahl-Ind. in W« ül» Montan' Vefell, öslerr° alpine 71 W 7» 40 Prag« ltileü-Inb, Ges, »00 fl, »«3'-»«4.- Lnlao ° larj, Steinkohlen »0 fi, »»x — 83« — «Schlbglmühl», Papierf, »uu fl. »0» — »1<< -- «Steyrermühl»,Papierf,u.U,'O», iz»>— 183 .- Iriwller »ohlenw »«ei, 70 ft. , 107 l»<» 10« — Waffcns. V,.0est,elell»chaf» 100 fi. . . 76 — 77 — Wienerberaer Ziege! «ctin,»e<, 1Ub bi» «U« 5l> Devil«. Deut!che Plätze..... b» 4l-. ««-5.», London........ lltt 3b lll, 7i» Pari«......... 47 b2^. »7'b?. Valuten. Ducalen........ 565 ^«7 «»Franc« Ltücle..... »4» » l.0, Deutich, Neichübanfnoten . . i8 4». b« »0 Papier Rubel...... « »1,» l »«^ Itallenijche «anrnoten (»«»«.) 47— 47 10