_At. 63. Mntag, 17. März 1902. 121. Jahrgang. -^»^ Zeitung. ^ ü/li'^p"is: M« Postveisendung: ganzjährig 30 X, halbjährig 15 X, Im Kontor.- ganz. ^ Ins,,.f,7^u« " l<- Mr die Zustellung i„s HauS ganzjälirig » l(. — InstrtlonKgcbühr: ffür lleine ^^^">e "" zu 4 Zcilcn lw li, gröhl« per Zelle li! l>i bti öfteren Wiederholungen per Zeile L k, ^ Tie »Uaibachfr Zcit»nn< erlcheint täallch, mit Ausnahme berTonn' und Feiertage, Die Ubminlstratlon beftnvet sich ltongrehplah «r. i!, die Uedalilon Talmatin-ftasse Nr, 6, Sprechstunden der «cbaNlon vo» » b,3 »0 Uhr vormittags. Unfrankierte Vriese »oerden nicht angenominen, Wanussriptl nicht zurüctgestellt. Amtlicher Teil. ^rbl^ ^ ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit b'euon, " Entschließung ^o,n !^. 0loven:ber v. I. tig^I ""^"ordentlich«: Gesandt«: und bwollmäch-^afen c"^ ain königlich belgifclM Hofe Rudolf ^l u t" l) evenhülIer - Metsch erbet«:e Ab-^born? ^^^ seinem derinaligen Posten, sowie dass«: c>üer^?!"^ in den Stand der Diöponibitttät ^sem^ 3^ .^ genehmigen ulrd demselben bei iöhlj^ Anlasse in Anerkennung seiner viel-Khgr"" "^gezeichneten Dienste dcn Titel und ten Nntt ^^^ außerordentlichen und bevollmächtig-"MMers huldreichst zu verleihen geruht. KüerliX ^' ""^ k. Apostolische Majestät haben mit >n Awn "" Handschreiben vom 29. Jänner d. I. ^ttrctin ""^ bes Grundgesetzes über die Reichs-lich^ "^ vom 21. Dezember 1887 den anßerordent-lNen «> . bebollniächtigt«: Votsch.,f «s/^u unter der Firina „Kommandit-Gesell« ^ Bi^ "^ 'DieZcit' I. Singer H Cie." mit "^"n^t "' ^"^ ''""lt und deren Statuten ge° ^ttt?^' Miirz 1902 wurde in der l. l. Hof- und StaatS» ^ichsa^" ^ ""b VI. StUck der italicuischr» Nusqabe ^ '^"lllteö ausgegeben und versendet. ^ W?«!? ^mtöblatte zur «Wiener Zeitung, vom 14. März 2"sst Verb !°"?° ^° Wetterveibreitung folgender Preß- 3ll^ 8577^^. l^voratar«. vom 7. März 1902. Al.44 ,, /I"llii)onäont«» "om 7. März 1902. Äil. lz ^ "'««uttiuo pupul^l«. vom 8. März 1902. 13 Pl,s., " Scherer, vom 18. Lenz 201b (März 1902). Ar.^s) 02. Nichtamtlicher Teil. Die Lage iu Serbien. Man schreibt der „Pol. Korr." von serbischer Seite aus Belgrad: Nachdem der Putschversuch in ^abac, dem man im Auslande eine Bedeutung über Gebühr beigelegt hat, in der bekannten, kläglichen Weise gescheitert ist, versichern Peter 5laragjorgjevii> und seine Vel-wand-ten, das; der Abenteurer Alavanriö weder ein An-bänger der „,iönige Milan in offenem dampfe befanden. Das hat Peter Karagjorgievi?, der in jenen Tagen wiederholt allerlei Verfuche anstellte, in eigener Person erfahren. Die Radikalen schwärmten damals für eine Art Ne> publik, haben fich aber feit jener Zeit derart „zurück-entwickelt", daß sich ihre, heutigen Führer Pa8i?, Dr. Vui5, Velimiroviö u. f. w. von anderen Staats° männcrn Serbiens eigentlich nnr dem Namen nach unterscheiden. Sie alle sind der festen Ueberzeugung, daß den Zielen der serbischen nationalen Politit nichts so sehr zu schaden vermöchte, als das Aufrollen einer unnützen dynastischen Frage, und zur Wiederholung jener unseligen Kämpfe und Bürgerkriege, welche diefe Frage in vergangenen Jahrzehnten, herauf-beschworen hatte. Die. Liberalen müfzten endlich ihre ganze Vergangenheit verleugn«:, wenn sie beute auch nur einen Augenblick für diejenigen Stellung nehmen würden, deren Macht und Einfluß im Lande gerade sie gebrockten, deren Anhänger sie vernichtet und mit Feuer und Schwert verfolgt haben. — Sowohl feitens der nngarifchen Regierung, als der kroatifcheu Verwaltung sind alle Vorkehrungen für wirksanre Ueberwachung etwaiger Umtriebe gegeil die Ordnung lind Ruhe in Serbien getroffen. Bisher ist man auf ungarischem Staatsgebiete nicht anf die Spur derartiger Anschläge gelangt. Heimliche Wühlarbeit mag trotz des Protestes des Herrn Karagjor« ! gjeviö gegen die ihn: serbifcherseits zur Last gelegte Agitation als nicht ausgeschlossen anzusehen sein, man besitzt aber bisher keine Anhaltspunkte dafür, daß dieser Tätigkeit eine ernstere Bedeutung beizumessen wäre. Die Thronanwartschaft des Prinzen Mirko be-sprechend, gibt die „Oesterr. Volkszeitung" der Mei« ining Ausdruck, daß die Eltern des Brautpaares, gleichviel ob bei ihnen Thronhoffnungen mitgewirkt haben oder nicht, als welrkundige Personen sich gewiß keiner Täufchung darüber hingeben werden, daß für die Entscheidung in der vorschnell und verfrüht auf die Tagesordnung gestellten Frage der Thronfolge in Serbien ganz andere Faktoren, als ihre Wünsche, ent> scheidend fein werden: neben dem serbischen Volke di«: Mächte, die an einer ersprießlichen Lösung dieses schwierigen Problems ein naheliegendes Interesse, haben, in erster Linie Oesterreich.Ungarn und Ruß« land. Es müßte fich vieles gründlich ändern, damit man in Wien und Budapest Geschmack an einem Sprossen des Hauses Njeguk auf dem serbischen Kö» nigsthron fände. Auch aus Petersburg verkünden be< glaubigte Stimmen, daß man daselbst in der Befestigung des Thrones des Königs Alexander das sicherste Mittel zn der Bewahrung des »tatu» quo in: Balkan« gebiete und der Ruhe daselbst und vorzeitige Thron» anwartschaften von dieser oder jener Seite gleich übel angebracht finde. ___ Feuilleton. Ellys Vortrag. "UMoresle von Zlriedrich Vhieme. ', ^' Ms 4 (Nachdruck vtrboten.) 'i'l, ^nd.'' ^'"^ Wenig moderne Frauen, die nicht <> ^"' sich "' 6"t ihres Lebens das Bedürfnis h'> ^its"""^"" ä" versammeln. Ellys Interesse ^> bl°k al""^""" NM" aber noch weiter, fie wollte i„' s'vn ,„ <'.'^umne Vewunderin in Versammlun-^ " tirf^. !br Verständnis für foziale Nebelstände Nufen „lM, hört", .Bravo" ^ dch, '"^,a." mi den Mann oder nchtiger an die ^>i k'!l^ '" ^l'^' s'll) salbst berufen, zu rede», ^ ^'"'U^is^' "Uslmümei!, jlM Geschlechtogenossin-^n, "l)ri,,^"' 5UM heiligen dampfe für die Sache u?")n. ", der Zukunft und der weibliciM Welt- ^tsm^ d?r^.^^' ü'r feit ihrem vierzehnten Jahre ^»iwl ' Mle^'.^ "^' Phasen der Frauenbewegung -'"! ^ n>it ^ ^ ""b Notizen darüber gelefen, fie ""b'^'°NaIllf lk^' il. Wörtern wie hygienisch, so ^ili ^widlla """'Ui'ch, ^M^' emanzipiert, historisch 'i^' 'wtiit-.^'^ ""^ ^""ch viel von Kulturpro-!'^ ^l^>., '"' Bestimmung und Resolutionen, "^i ^?''^' Und" ^""lm: "'it entsprechelrde:: Zielen ^'""^eiii '^ ^brgeiz hatte es in einen: dies«-, ^l^ S^^"'"upfu>:g der Wespentaille", b^ ''^ich,, ^hrrrin gebracht. Aber damit bc '^^ lange nicht. Als mirs MeiM von der Vorsitzenden die Notwendigkeit betont wurde, das? der Verein, um zu feinen zwölf Mitgliedern einen an> gemessenen Zuwachs Zu erhalten, einmal vor die Oef' fentlichkeit treten müsse, und sie an die anwesenden Damen die Frage, lichtete, ob keine von ihnen den Mut in fich fühle, einen öffentlichen Vortrag zu halten, da erhob sich — nach einer den weitgehendsten Ansprüchen Rechnung tragenden Vlnnstpause — Elly von ihrein Stuhle, um mit schneidiger stimme und sieget gewissem Lächeln ihre Bereitwilligkeit zu dokumenti<> l'm, eine Erklärung, die, mit großen: Beifallc aus° s,cnomn:en wurde, wenigstens äußerlich- denn in Wahrheit färbten sich die Gesichter der übrigen Mit-giieder gelb und grün vor Neid und auf den: Nach-bmlsewege tnsckMen siä, dieselben edlen Damen, die eben noch Elly mit wärmstem Händedrucle versiäiert hatten, wie sehr fie fich auf den ihrer wartenden Genuß freuten und lmeviel fie von ihrer Veredtsamkeit für die Sache des Vereines erhofften, schadenfroh und eifersüchtig in die Obren „das werde etwas Schöne? wcrden" und „die wolle sich auch nur hervortun" und „was die könne, könnten andere auch", und eine Busenfreundin Ellys fprach hohnlachend die Erwartung aus, das Fräulein werde hoffentlich während dec Vortrages nicht so mit den Augen klappern, wie fie gewöhnlich zu tun Pflege. Elly ging säion an: nächsten Morgen an die Aus arbeitung und Vorbereitung ihres Vortraget. Sie hatte ein ebenso bedeutsames als interessantes Thema gcwählt: „Ueber die moralischen, ethisäM. ästl^cti-schen, hygienischen und nationalökonomisclM Gefahr ren des Michm Huklwpfm chen — denn Elly war noch jung, erst neunzehn Jahre dlt, lind ein allerliebstes Blondköpfchen mit Azur« äugen — ungeheures Vergnügen, im Geiste hielt sie die begeistertsten Ansprachen und Rede::, riß sie ihre Zuhörer zu flammender Bewunderung hin, sah sie sich nmjubelt und als weibliche:' Demosthenes anf dm Schild erhoben, las sie die enthusiastisch:: Referate der Zeitungen und erblickte sich schon als vielumworbene, cinflußnnche Agitatorin der Frauenbewegung, an« gestaunt auf internationale,: Kongressen und in illu« stricrten Journalen konterfeit mit einem Lorbeer-kränze um das Haupt. Mehr und mehr häuft«: fich aber die Schwierig« teiten. und Elly begann endlich einzusehen, daß der Vortrag, so sehr fie auch mit den: gesamten oratorischen Phrasenprunk der (^genwart um sich warf und für ihre Zwecke den ganzen nationalö'konomisä)en Rarity tenschrank ausräumte, deshalb doch um nichts klarer imirde. 3ogar Tränen flössen bei der Arbeit, und dav Einpauken brachte sie mit der unter ihren Eltern wolz. nennen Hausbesitzerin, einer alten Dame. mit äußerst feniiblen Nerven und vier Katzen, in Konflikt, denn sie l'.'bauptete, die Ei.klmnationci, ^« Fl-"'"lcms l'erur. saclüen ihr Krämplc. fo daß sie die Wohnung aufzu-kündigen drchte. Etty sah sich daher gezwungen, ihr tönendes Pathos entsprechend zu mäß:gen, und behuf-,. N^iwtiov brssmdn-tt yfwiMigN' Pkllrn ein als Dbs^ Laibacher Zeitung Nr. 63. 502 17. Mrz^^. Politische Neberficht. Laidach, 15. März. Tas „Fremdenblatt", das ./Neue Wiener Tag», ölutt", die „Deutsche Zeitung",, die „Reichswehr", die -,,Ostdeutsche Rundschau", da^ „111. Wiener E;'tr^ ! dlatt", sprechen sich zustimmend zur Widerlegung an<>,! welche der Landesverteidignngslninister IZM. Graf' We 1 sershei m b in der Debatte über das Vudaet! deD L and es ve rteidig un g s - Minister i»! n VN H den Angriffen auf die Armee hat zuteil werden ' wssen. Das „Fr^mdenblatt" ivendet sich bei dieser Gelegenheit insbsondere gegen die Uebertreibungen der Opposition. ! „Gazeta 3iarodowa" tadelt die „Kontingentie- ^ rnng" der Nedner für die V u d gc tdebattc, weil dadurch dac, Ansehen de,v Parlamenteo herabgesetzt lverde. Nicht darum handle es sich, das; die Anzahl der Nedner vermindert werde, sondern daß die Zinn Worte gelangenden Abgeordneten lurz und streng sachlich ' sprechen. Wäre der Neichsrat wirtlich schon saniert, w würden die Führer der einzelnen Parteien die genü-gendo Autorität besitzen, um die einzelnen Redner zu einer derartigen Abkürzung der Verhandlungen zu! bewegen. Tatsächlich aber habe der Ansnahmszustnnd ' des Parlaments noch immer nicht aufgehört. Zur Diskussion über den j u n g c z ech i s ch en Iprachengesetz'Entwurf erwidert die „Po-! litit" auf den von den „Narodni Listy" veröffentliche :en Ärief des Abgeordneten Dr. Pacük Folgendes i „Wir bemerken, daß der von uns veröffentlichte Sprachengesetz-Entwurf auf Grund des vom Abgeordneten Tr. Pantubet' ausgearbeiteten, in der jungczechischen Sprachentonnnission, in der parlamentarischen ilom nnsjion, im Prager Partei-Erelutivkomitoe und in dcr Erpertenversanimlllng durchberatenen uud einzelnen Aenderungen unterzogenen (elaborates fertiggestellt wurdo und daß dieser Entwurf die Grundlage der weiteren in der Sprachenfrage einzuleitenden Aktion zu bilden hat." — Abg. Dr. Eppinger äußert sich in der „Neuen Freien Presse" dahin, der Entwurf enthalte eine Formulierung derartig einseitiger czechi-scher Wünsche, daß er „nicht einmal als ein auf das Herabhandeln berechneter Marimaltarif in Äetrachl kommen könne und als Grundlage ernst gemeinter Erörterungen einfach unverwendbar sei." — Die „Freien Stimmen" bezeichnen den Sprnchengesetz-Entwurf als unannehmbar. Derselbe sei kein Friedensdoknment, sondern eine neuerliche Herausforderung der Deut-schen. Ein Ausgleich mit den Czechen sei unmöglich. Die Deutschen hätten den ,tta,npf nicht zu fürchten. Ihre Losung im Sprachenkampfe mnsse lauten: Nicht „jedem das Gleiche", sondern „jedem das Seine." — In ähnlicher Weise äußern sich die „Kärntner Nachrichten", welche, in dem Entwürfe einen Beweis „czc-chischer Unersättlichkeit" erblicken und betonen, die ein» zige Antwort auf denselben müsse die solidarische For» derung der DeutsclM nach gesetzlicher Festlegung der deutschen Staatssprache sein. Die Kam me rw ah Ie n in Frankreich werden nicht vor dem Monate Mai vor sich gehen, mut-maßlich am l. und 18. Mai. Die Schließung des Par-laments dürfte frühestens am W. März erfolgen, und auch das nur unter der Voraussetzung, daß der Senat einwillige, das Budget binnen vierzehn Tagen zu er-, ledigen. In Schweden strebt die radikale Partei seit langem eine Ausdehnung des Wahlrechtes an, und sie hat im Vorjahre der Heere,5organisation mit ^ihren hohen Ausgaben nur zugestimmt, in der Er wartung, daß die Negierung ihren Wünschen bezüglich des Wahlrechtes entsprechen wird. Dies ist jetzt geschehen, indem da5 Unbinett dem Reichstage einen Ge-seyentwnrf über die Ausdehnung des politischen ! Stimmrechtes vorlegte. Danach soll jeder, der da^ 25. Lebensjahr erreicht hat lind das Gemeindestimmrecht besitzt, auch das politische Stimmrecht haben;» ^ausgenommen sind diejenigen, die die staatlichen oder ^ Gemeindesteuern in den letzten zwei Jahren nicht be-' >zahlt haben, sowie Wehrpflichtige vor Ablanf ihrer' > Dienstzeit. Verheiratete Personen und solche, die das' ^40. Lebensjahr überschritten baden, sollen zwei Stim°' inen haben. ! Das „Neue Wiener Tagblatt" nieint, man könne ! in Deutschland wie in der Union mit dein, was die! Reise des Pr inzen Heinr ich ungreifbar und doch! wahrnehmbar ergab, zufrieden sein. Auch der Alls-- tausch von Danlesknndgebungen zwischen dem Üaiser 'Wilhelm und dem Präsidenten Roosevelt sei für die Entwickelungsgeschichte des Verhältnisses zwi» schen Monarchie und Republik nicht ohne Interesse. Auf alle Fälle sei iu dieser Entwickelungsgeschichte die gleise, des Prinzen Heinrich ein ganz bedeutsames Kapitel gewesen. Tagesneuigteiten. —- (Ei ne V a t e r m ö r d e r i n.) Aus Varasdin wirb ein scheußliches Verbrechen gemeldet. Im Dorfe Strmec erschoß am 8. b. M. die 27jährige Ne5a Leslovar ihren Vater, den Schmicdmeister Imbro Leslovar, während derselbe bei der Arbeit war, aus dem Hinterhalte. Die entmenschte Tochter feuerte drei Schliffe auf den völlig ahnungslosen Vater ab, welcher, in den Kopf. in die Brust und in den Oberarm getroffen, bewußtlos zusammenstürzte. Da das Opfer noch einige Lebenszeichen von sich gab, versetzte ihm die Mörderin mit einem schweren, Hammer einige Hiebe auf den Kopf, bis es ausgerungen hatte. Die Meuchclmörderin und deren der Mitschuld verdächtige Schwester Kata wurden verhaftet und dem Varasbiner Strafgerichtshofe eingeliefert. Neia Lcs-lovar verübte die Tat aus Rache darüber, daß ihr der Vater wegen ihres unehelichen Kinde» häufig Vorwürfe gemacht hatte. Die Meuchelmörderin legte eine erschreckende Kaltblütigkeit an den Tag und zeigt auch nicht eine Spur von Neue. Das Verbrechen hat im ganzen Dorfe Entsetzen hervorgerufen. — (AusdemLebendesGeneralsDelaret).) Der Vurengeneral Delarey. der Lord Methuen gefangen hat, ist der erfolgreichste alltr Vurenfiihrer. Aber der Krieg hat auch über ihn Trauer gebracht. Sein 15jähriger Sohn lämpftc am Modder-Rioer neben ihm, wurde von einer »Kugel getroffen und starb nach einer halben Stunde. Wie sehr er von diesem Verluste betroffen wurde, zeigt ein Gespräch, das einige seiner Leute mit ihm in einem Zelte über Lord Roberts hatten. Es wurde erwähnt, baß dieser im Kriege die Würbe eines Earls, 2.000.000 Marl, die höchste Stellung im britischen Heere und einen weltberühmten Namen erworben habe. Delarcy hörte eine Zeitlang ruhig zu und sagte dann: „Ihr sprecht von dem, was Lord Roberts gewonnen hat. und scheint ihn zu beneiden, aber denlt ihr je an seine Verluste? Keiner von euch hat in diesem Kriege einen Sohn verloren, nur Lord Roberts und ich. und ich habe Mitgefühlt für ihn. Ich l'ann euch versichern, daß cr g ^ Ehren, jeden Pfennig seines Vermögens hingeben u ,,^ Stellung eines Leutnants, ja sogar eines ^"^!^.^ kehren würbe, tonnte er dadurch seinen Sohn ^'^ H^ nen. Gewiß ist er ein Feldmarschall, aber er ^ "" gl^ Ich lennc seine Gefühle, als er hörte, daß sein S°AH s^ war. Ich habe denselben bitteren Kelch getrunken/ ^ ,^ ^ zweiter Soyn. der taum 14 Jahre alt war, lvuld ,^ Reihen der Kämpfer berufen. Während des N""^ He,!< stand General Delarey fortgesetzt an der Front. ^" ^,, lang lag er schwerkrank in Kronstadt, aber er !" ^, seinen, Vettc aus. um den Befehl über die 3"!""^" ^5 mandos zu übernehmen, die sich Lord Roberts' "^ ^ von Bloemfontew entgegenstellten. Lord Mcthuen y" ^, Gefangener und Verwundeter von Delarey nichts )« l ^hl Der Führer dcr Ambulanz berichtete, daß er stets de" ^,: hatte, immer alles Mögliche für die englischen ^^ ^ Oe> zu tun, und daß der General die Gewohnheit hat". , ^< fangenen selbst zu besuchen, um zu sehen, daß sic ^.W' pflegt würden. So wurde auch ein verwundeter ^ ^i 3olbat in dcr Gefangenschaft von Delarey besucht' - ^ Soldat hörte, wer der General wäre, rief er ^"^/HM'' der große Dclarey?" Al» dcr General abenbs «m /^^ von dem Vorfalle hörte, lächelte er und sagte i".>^ ^ gen. sanften Art: „Es ist etwas, von seinen F"" ^/z g"t genannt zu werben; alxr cs ist größer, von '^n , ^ü" anerkannt zu werben." Denn ber Soldat hatte ^lla ' ^i e^ gewußt hätte, wer er wäre, „hätte ich salutiert, " ^e^ ich auf meinen Händen unb Knien hätte hinlriechen ^ Delarey stammt von Hugenotten ab, was man an ^ ^ gemeißelten Nase, dem proportionierten Kopfe ^^ .< «nflch^ Händen und Füßen noch erkennen kann. Ein wotM^^ Bart hängt ihm bis auf die Brust, und die ganze l>^ß^ — (Wie Knigge mit Menschen " ' ^ Man sollte meinen, baß bei Verfasser bes so beruy' ^ denen Buches „Ueber den Umgang mit Mns^" ^ ge>^ von Knigge, auch im Leben ein äußerst artiger Ma ^M sein müßte, da er die Formen bes gesellschaftlich" .„s ,M so schön zu erklären wußte. Das war jedoch ^Hhlte^ der Fall; wie ein Paar in Rezlams ..Universum c^zsl^ schichtchen aus seinem Leben zeigen, war auch bc ^gxis Herr ein schönes Beispiel dafür, daß Theorie "''^ ^css l^ wcit auseinander gehen. Kniggc versündigte sich 9^n I eigenen Lehren allerdings nicht aus Mangel a"^h^ die äußeren Formen, oder an gesellschaftlicher .^ , sondern er war eine Schallsnatur und er ^"". ^ ih^H-stigen Einfällen nicht recht widerstehen. Auch 3'"H hei ^ wirkliche Lebensernst ab, und er übte seinen W'V ^bs!^ lcgenheiten, wo er durchaus nicht angebracht lvc> > ^ .ssü' Landgrafen Friedrich von Hessen-Kassel, der ly" ^ sich ^ mcrassessor unb Hofjunler gemacht hatte, "/" <,lH, weilen zur Zielscheibe seines Mutwillens. Als Niederlage dienendes 5lämmerchcn aus dem Boden aufzusuchen, wo ihre rhetorischen Uebungen weder jemand stiirten iwch uon jemand gestört wurden. Ellu hatte cs sich so schön nnd leicht vorgestellt, oor das Publikum zu treten, und ihm die gewaltigen Fanfaren ihrer Veredtsamkeit in die lauschenden Öhren zu schmettern; je, näher jedoch der Termin des Vertrags rückte, je ängstlick)er klopfte ihr Herz, die letzte Nacbt konnte sie vor Angst nicht mehr schlafen, und wenn sie an den, Augenblick dec» Beginnes dachte, hob sich ihl'e Vrust jedesmal zu einen: tiefen Atemzüge und senkte sich zn einem tief aus der Seele dringen-den Seufzer. Und nun stand sic vor der Versammlung, vor der sie spreclM sollte, Damen und Herren in Verhältnis-mähiger Menge, denn Elly war ein Kind der Stadt, und während die Herren sich über die blonde Weisheit der jungen Dame amüsieren wollten, beabsichtigten die Geschlechtsgenossinnen der Nednenn mit wenigen Auo-nahmen, sich eventnell über das gelungene Erper> lnent zu erboseil und über das mißlungene zu freuen, „Fräulein Elly Hauer hat das Wort" — da half lein Zagen und Zögern mehr, jetzt muftte sie anfangen, Vlaß wie eine Gipsfignr und zitternd wie Espen-lmib, machte sie den Zuhörern eine verlegene Ver. bei'gung und stotterte einige unverständliche Worte die man aus alter Gewohnheit allgemein für „Meine Damen und Herren" oder „Verehrte Damen und Herren" nahm und dic vermutlich auch dafür genom-men werden wollten. Jetzt ein Nausporn. die Augen flogen suclMd über das Manuskript: denn Elly hatk kaMttch ihren Vortrny, obylmch sie ihn ff?i gn HMn gedachte, vom ersten bis zum letzten Änchstaben ans-gearbeitet, und wenn sie ihr Gedächtnis nicht im Stiche lieh, würde sie gewiß ganz vorzüglich ans dem Stegreife fprechen. Natürlich fing sie mit einein Zitate an, dcls tostet dem Geist nichts und pflegt Eindruck zn machen: „Die Stätte, die ein guter Mensch betrat, ist eingeweiht; nach hundert Jahren klingt sein Wort und seine Tat dem Enkel wieder." „Bravo", riefen einige liebenswürdige jung.' Herren aus ihrem Gesangvereine, um ihren Mut zu beleben. Elly verneigte sich dankend, und ging dann von oem Zitat mit einem bewunderungswürdig t'nnsi-r llm Entrechat, der eigentlich schon mehr ein Salto mortale war, zn der Nutzanwendung desselben für ihren Vortrag über, indem sie ausführte, das; unte-diesem gnteu Meuschen, der durch sein Betreten die l etresfenoc Stätte einweihe, nicht etwa nur ein gnte'.-Mann gemeint sei. sondern daft eine gute Frau durch Betrete,: einer Stätte diese ebenfalls und ebensogut einweihen tonne. Aus den Neiheu der Damen ver> >. hm man ein zustimmendes „hört, hört", w'ihrend aus denen der Herren etwas wie Gelächter heraus' tlang, gleichzeitig ertönten die Rufe: „Lauter, lauter", und Elly itrengte infolgedeffcn für einige Teknnden ihr Organ aufs äußerste an, um dann fofort wieder in ein bescheidenes, verjchämtes Gemurmcl zu fallen, dcN säst nur von dcn Inhabern der nächsten Vmtte ver-sicmden wurde. (Vchluh folgt.) Line Hamburger patrizierto^, Roman aus dem modernen Hamburg von Orn<" (60. Fortsetzung.) . ^B Sie stockte, um nach einigen Minute" veränderten Tone fortznfahren: .M lc -, „Wir wollen uns setzen, Gisela, und " ,^ ^ Es führt zn nichts, wenn wir nns ^^„isi t)^ regen. Ich gebe es zu, ich war zuerst "".^Fig^. Sei mir nicht böse deswegen. Ich bin "fl .^ j,w^, gcstehe ich dir gern ein, nnd vielleicht 'w ^j^ . dessen mein leidenschaftliches Tempera'"^.,, Zie^, gerecht gegen dich. ^lomm, fetze dich ä".'/' ,is!>' ^ die nnr fchwach Widerstrebende neben !'") "^F^i' souse. „Und nun höre, was ich dir sag"' ^ d"'' .,i tann es mir kaum denken, das; du dich "'.,^b!'^ ,^ milie drängen willst, das; du im ErnsN' ,^ M^ s? könntest, Thorwald zu heiraten und '"'^.„ sc^ «,: Schwiegertochter zu werden. Es ist "^„^ ^ L etwas Ungeheuerliches — ich möchte ^ ^i li'U^< Unnatürliches, das; du hier so aufgen"'"' h^'N ^ hätschelt wirst — uach allem, was in o»" ^1,^,^ milien vorgefallen ist. Ich will dir ""^^,,-51,, '^ aber ich an deiner Stelle wäre zn ^^^ ^'h!»^'^! ^ Großmut von gerade diesen Lenten nw" .^esl .^" ^- aber das ist doch kaum denkbar! -^ ^', !i gar nicht wissen, daß Tante HenrielN' l n ^l dene Frau deines Vaters war?" ° ^ ^ v^ „Tante Honriette — meines V^ ^ Unmüalich -- mein Vater wcrr Mt ^chrt Ieiwng Nr. 63. 503 l7. März 1903. ^ 3tnt ^ ^"^ vorgestellt werden sollten, gab er ihnen !^> toe',/' ^^ ,AMen^ auf den Fürsten zuzuschreiten uno ^^»lasck, ^ ^ ""^ wehren sollte, die Klappen seiner ^!sse ^" Zu lüffen; der Fürst wäre ein Sonderling, dir ^ngen ^eiten hätte und dessen Gunst man daher leicht ^Mnb^n^' wenn man seinen Schwächen huldigte. Die !>lh c,^ ueßen sich auch wirtlich düpieren, und man lann ^"li doedt, weniger gut an. Eines ^ tt sich ^ ^ /^ sogar, ihm eine Schlinge zu legen, in l!'!tt h ^^- Sie hatte eine Hofdame, ein Fräulein Hen-^t, H^-' ^'e von der Natur sehr stiefmütterlich bebachi '^^ L>,. . ^ ^"'ggc so lomisch vor. daß er sie sofort nach '^bez n,",?/te in die Hofgesellschaft zur Zielscheibe seines >'^te ii'^"' Er stellte sich nämlich in sie verliebt und ^tl ah. ''!" U'eisterhaft gespielter Leidenschaft den Huj. >> ^ndai?"^ """^ '"' ^^"' ^"^^ ""^ ^"^ plötzlich ^'lcrfsch/ ^ ^" ^"^" beiden, und nun übernahm sic die ?"W" s ? ^ Lustspieles. „Das freut mich. mein lieber ^ heiir'^ ^ einfach, „daß ein Mann wie Sie, meine ^en r' ' ' ' '^'^ ^""' ^lnl von ihr narrten sich -^ ihnen " ^'lnehmer der Gesellschaft, und die Fürstin bliche h "^bald mit, daß Herr v. Knigge und Fräulein " loitx^ ' !?' vcrlobt wären. Knigge fand nicht den Mut. '^ ge,^ ^"' "'^ Henriette. bei der seine Werbung w ^hn,,^ ^^^' widersprach erst recht nicht. Um seinc ^ ^ Ebiel ^" Obigen, machte Knigge gute Miene zum ^trotzd "^ heiratete Henriette wirtlich. AIs er aber ^ «ein in Ungnade fiel, trennte er sich wieder von ihr. Mblalj,. ^ ^ " ' tte Liebhaber.) Das „Höchster ^C-i ^'^ält nachstehendes Inserat: „Dem Herrn ?l"na'°^ Kenntnis, daß die Zurücknahme seiner .Liebes-M^g ' l sie ja nur im S-ff geschah, uns «eine Ueber- > diglwa , ^'U"z bereitet. Anders steht es aber mit den ."> beim ^ ^^ schenlen wir Ihnen nicht so leicht, und M^ , ^"besbeamten sprechen wir uns jetzt beim MenZ 1 !^^"" alten i)tcgenschirm (Anschaffungspreis ^ bei unä '^"^ ^"' "en" Sie Courage haben, sich . ^ sI^.°bh°lLn. Frau B. und Tochter." ^ttreichii, ^iiten.) I" ber letzten Nummer der ?'^t°W^^ Blätter der Stenographie" finden sich >t dk,^ Stilblüten. Da heißt es: Sie werftn immer ^ linsen ^s^chentampf in dieses Haus, einen Donnerteil, ?" auf ^""""blungen vergiftet. - - Wenn man soviel ^ ^°n >,!^" Gewissen hat wie der Herr Kollege, dann I^ ^tboit,, , /" ^e Sonne gehen. — Die Va!m, die uns z,^ttnbe l, !, '^ ^'" Spätzebude. und zwar eine ver-s^^sdle^ü anderseits eine t', >n ich ^ '' -^ Dieser Antrag ist nun ber Strohhalm. Mk tlaa, ^°"m"e: ich würde nur wünschen, baß er « 'Kenn ^ ^^" Antrag ist wie eine Seifenblase, ^ schmil?" '^ ^"^ de" Iahn fühlt, wie Schnee in ber ' ,^" ^°"" l?atte drei Schweine; das eine b licht ' darauf meldete sich auch das zweite und ^ sih ^' bohcre Splee n.) Die Amerikanerinnen <<> ^^. das ^""^ ^" Kamphergenusse hingegeben: sie ^ kll'eih. yn ^^'npher einen frischen, zarten, rosigen 'i^ Und n ^^ beginnt mit lleinen Dosen und gewöhnt l '< ^hl ot>, ^ ^° sechr an den Kampher, daß man zuletzt ! < ^'lnn., p 'h" leben tann. Das Resultat ist: Schlcifrig- ^ <>ne,' "". "ud körperliche Schwäch. Das Gesicht "^. als >^ ^"ltigen. apathischen Ausdruck an und ^^ (E i,, w' ^ 'n^ einer Larve bedeckt wäre. k>Ng'>?" sen voll.) Wie dem „Rappel" aus ^ bon !m - "b' hat man in einer Höhle in bei Um- ^cnl^. ^^"° (Ncu-Mexilo) das Stelctt eines ^»^.^ut. das nickt weniger als vier Meter lang sein soll. Der Vorderarm maß, wie berichtet wnb, ein Meier zehn Zentimeter; der Umfang des Brustlastens betrug zwei Meter zehn Zentimeter. Es wird behauptet, daß noch über 10t)0 Skelette von Riesen in der Gegend vergraben sein sollen; die ürinnerung an sie hat sich in den Sagen der Indianer erhalten. Lokal« und Promnzial-Nachrichteu. — (Personalnachrichten.) Seine Exzellenz General der Kavallerie Wilhelm Freiherr von Vothmer, General^Nemontierungs'Inspeltor, ist Samstag mittags mit dem Schnellzuge nach Wien abgereistt. — Herr Generalmajor Bernhard Edler von Baldaß, Kommandant der 5U. In^ santcrie-Arigade, ist Samstag nachmittags in Laibach ein» getroffen. — (Militärisches.) Bekanntlich befindet sich von den anläßlich der Unruhen in Trieft dahin abgegangenen Bataillonen des Infanterie-Regiments Nr. 2? eines noch in Trieft. Wir wir erfahren, wird dasselbe erst in mehreren Wochen nach Laibach zurückkehren. — (Stempel.) In Aezug auf die Stempelpflicht der Behelfe zu den Gesuchen um dauernde Beurlaubung eines Militärdien st Pflichtigen aus Familienrücksichten im Sinne des vorletzten Absatzes des g 84 des Wehrgesetzes vom 11. April 18W. N. G. Bl. Nr. 41, womit nicht ein schon im Gesetze begründetes Recht, sondern eine in» freien Ermessen der Behörde gelegene Begünstigung in Anspruch genommen wird, hat das t, t. Finanzministerium kundgemacht, daß der im tz 56, Z. 2, lii. u, in Berbinbung mit H 60, Z. 3, der Verordnung be» Ministeriums für Landesverteidigung vom 15. April 1889, R. G. Bl. Nr. 45, vorgeschriebene Familienaustunftsboa.cn die unbedingte Gebührensreiheit genießt, toenn der Matriten-führer in demselben die unterstützungsbedürftigen Familienmitglieder namentlich bezeichnet und die Bemerkung beifügt, „baß die Auskunft aus den Matrilen diesen Personen zum Beweife ihrer Hilfsbediirftigleit im Sinnr bei H 34 des Wehrgesehes vom N. April IWl), R. G. Äl. Nr. 41, erteil, wird." — Die gleiche Stempelfreiheit kommt auch dem im 8 56, Z. 3, lid. l), ber bezogenen Verordnung geforderten Unentbehrlichleitszeugmsse zu, insoferne es die nach dieser Voischrift erforderliche Erklärung bezüglich ber Hilfsbebürf-tiglcit der Zeugniswerber tatsächlich enthält. —o. — (Der Laibacher Gemeinberat) hält morgen um 5 Uhr nachmittags eine außerordentliche Sitzung mit sagender Tagesordnung ab: 1.) Berichte der Personal- und !>tcchtssettion: .1) über Abänderungen einiger Bestimmungen und ber Geschäftsordnung der städtischen Spartasse in Lai-bach (Referent Dr. Majaron); b) über die heurigen Er« gänzungswahlen in den Gemeinderat (Ref. Dr. Star 5). — 2.) Berichte ber Schulsettion: u) über das Gesuch der Hospitantin am II. städtischen slovenischen Kindergarten, Anna Gorup, um eine fixe Monatsremuneration (Referent 5( ozat); !>) über das Gesuch ber Handels» und Gewerbe- > lammer füc Krain um Beitragsleistung zu der künftigen höheren Handelsschule (Referent l>ubic); <>) über das Gesuch der Schulleitung am Karolinengrunbe um Eröffnung einer Miitagstüche für arme Schüler (Referent Gro 5 eIj); 'lilln-^'' ——-------- ^Ulick'^ ^""l>n sich die cibaerissrnon Worte, von se unglücklichen ^lnnilionvorhältnisse "t ^luiss', ^' Abor oinnial nurst du cs schließlich gleich ^/^'!"ninen, uild da ist es besser, ich teile !h, /"'t nff ^, '" schonender Weise mit," erwiderte, '^ ^ch d^ '"" Teilnahme. „Höre also zu! Du tz/'.^,"u i" bei Onkel und Tante erkundigen, 'Ich a^ ^u- gesagt habe, ei>, Tüttelchen von der ^ i^ lllav . ^er ob alles seine Nichtigkeit hat!" '^t>i^°s'tnr ' ^'^ ^'"lt"l ihres Kleides und sehte ^ "hkch / ^nd dalln begann sie mit großer Um- V' b«n '"'^ ">n'ni gnten Teile erheblicljer V^ s^^'^'schnnicteilden ^'lrabesten, die ihre ?A^n b "wun, die Imniliengeschichte 5 V' wo w">! '""pitulieren. ^5',Tu ^.^" alles!" schloß sie, „So stehen die ^ ^b<^_ !'^ uun annähernd ermessen tonnen, ^^^Nvn ^^^' Großmnt in dem Verhalten ^^llin d "^ ^'^' ^'aonüber liegt. Tent'e dir ^>ln ^to^ ^' ^^'l deinein Vater um einer anderen '>^ur^>? und aufs tiefste gekränkt und be- ><^>N^7/^ud"' deines Vaters, den dieser, ^°?l" ' ^^ ^'"'"l Fehltrittes lm'llen, so haßte und ^h,'^al^ ^.'^l) überhaupt nicht mehr erinnern Vnlder besessen ,',u haben - ? l», ^NZ s- '?>"' öffneten dir in den Tagen der X ^'"en ^."verschütteten dich nnt Güte! Kiinn° Tho^' "llo3 niit Undank lohnen wollen, "old seiy^ ^,f^^ abwmd^y ^------" „Hall ein, Lisa!" rief Gisela. „Quäle mich nicht länger und — —" Sie rang nach Luft, ein nicht zu bezwingendes Schluchzen erstickte fast ihre Stimme, der sie umsonst Festigkeit zn gebeil vei-suchte, indem sie hervorstieß: „Venlhige, dich, Lisa! Dein Wunsch wird sich erfüllen! Ich war dir von Anfang an ein Stein des Anstoßes — nun hast du dein Ziel erreicht — ich werde dir den Platz räumen!" „Tu willst fort?" rief Lisa nnt unverhohlener Freude. „Ja, aber Tante und Onkel werden das nicht m geben!" „Darüber sorge dich nicht, Lisa! Ich weiß, waö ich zn tun habe! Aber jetzt, bitte, laß mich allein!" „Mit größtem Vergnügen, wenn dn es wünschest! Gnte Nacht, Gisela! Nimm es dir nicht allzu sehr zn Herzen! Am Ende kannst du ja nichts dafür!" Sie rauschte davon. And der Tür wandte sie sich noch einmal znrück. um sich an dem Anblicke, der voll' ständig geknickten ,MvaIin" zn weiden. Ein teuflische Lächeln verzerrte dabei ihre hübschen Züge, Der hatte sie es gut gegeben, und in dein erhebenden Gefühle, zwei fliegen mit einer Klappe geschlagen Zu haben, indem sie die glühend Gehaßte tief verwundete und zugleich für die Tnrchkreuzung ihrer eigenen egoistischen Pläne unschädlich machte, schloß sie die Tür hinter sich und l^gab sich in ihr eigenes Zimmer. Vmc Weile blieb Gisela unbeweglich auf ihrem Platze sitzen. Dann erhob sie sich mit schweren Gliedern und wanderte langsam auf und nieder, (yvllschmg sohl.) n) über die Erfolge der Pachtung im Jahre 1901; d) über die infolge ber Interpellation des Gemeinberates Dr. Ivan Tavüar in der Sitzung vom 14. Jänner 1902 im Mauthaufe an der Triesterstraße durchgeführte Untersuchung; e) über den Kaufschilling für den an der Maria Theresien-Strahe von den Erben Witthalms siir die Auffühnmg des Maut«-hauses erworbenen Baugrund. — (Von der Staatsbahn.) Uebec das voin l. t. Eisenbahnministerium genehmigte Projelt zur Errichtung einer provisorischen Haltestelle im kin 85 107 nächst dem Wächlcrhause Nr. 30 bei Birnbaum zwischen den Sta-Ucnen Lengenfelo und Aßling, wird die lommissionelle politische Begehung am 2. April an Ort und Stelle stattfinden. —o. — (A a h ninspiz i eru ng.) Man schreibt unö: Der Staatsbahndireltor Herr Hofrat Ludwig Proste in< spizierte am 11., 12. und 13. d. M. die ihm unterstehenden lrainischen Linien, wobei er die vorgebrachten Wünsche der Bediensteten in wohlwollendster Weise unter Zusicherung der tunlichsten Berücksichtigung entgegennahm. Warme Fürsorge bringt der Herr Hofrat auch stets, besonders bei seinen Vereisungen, den Unlertrainer Bahnen entgegen, indem er trachtet, dieselben möglichst ertragfähig zu gestalten. — Bei dieser Gelegenheit möge nicht unerwähnt gelassen werben, daß die Erweiterungen des hiesigen Staatsbahnhofes zu den dringendsten Notwendigkeiten geworben sind, auf welchen Gegenstand sowie auf die Werlstättenfrage wir das Augen' meri des Herrn Staatsbahndirettors lenken. — (Patent los.) Wie die „Papier- und Schreibwaren-Zeitung" mitteilt, ist das Patent der ersten österreichischen Attien'ÄeseUschaft für Auers Glühlicht nach fünfjährigem Bestände am 12. Jänner 1902 erloschen; des-halb tonnen die Auerlicht-Säctchen von jedermann vertauft werden. Der Bezugspreis beträgt ungefähr den halben bisherigen Preis. O. — (V o r t r a g.) lieber Einladung des allgemeinen slcvenischen Frauenvereines hielt gestern abends Herr Di-reltor H u b i c im großen Saale des „Mestni Dom" einen Vortrag über die in Paris und in der Pariser Welt-Aus^ stellung gewonnenen Eindrücke. Der Herr Vortragende entwarf in großen Zügen, ein farbenprächtiges Bild der Aus-stellung, schilderte die feenhafte Illumination des Aus-stcllungsterrai»6 zur Abendzeit sowie das bewegte Treiben daselbst, führte oem Auditorium das Wasserschloß mit all den Kastaden und Springbrunnen bor Augen, verweilte einige Zeit beiin Palais ll<>« t'oinmo«. der Wunder an Toi-lettentünsmi qcdentend. berührte die Exposition des berühmtesten Pariser Juweliers, besprach die verschiedenen Vergnügungsetablissements und die eigenartigen Neftauranttz Duvalz, entwarf ein lebensvolles Bild von dem Leben auf den Boulevards, insbesondere zur Nachtzeit, kam sodann auf die Ausflüge nach Saint Eloub. Sövres und Versailles zu sprechen, wobei er geschickt lurze historische Reminiszenzen einflocht, gedachte des historisch interessanten Montmartre, Ides Louvre, der Place be la Concorde, der Kirchen Notre Dame und Et. Madeleine, deo Pantheon, der Begräbnisstätte Vöre Lachaise und schloß seine cinstündigen Ausführungen in wirksamer Weise mit der Schilderung der Grabstätte Napoleons I. Die Versammlung folgte dem Vortrage mit sichtlichem Interesse und spendete am Schlüsse Herrn Direktor tzubic herzlichen, lebhaften Beifall. — Unentgeltlicher Unterrichtslurs in moderner Kunststickerei.) Die Weltfirma Singer - Abonnements zu X 2-50 vierteljährlich nehmen die Administration des „Wissen für Alle", Wien, I., Schulerstrahe 20, Buchhandlungen und Zeitungsverschleihe entgegen. Einzelne Nummern in Wien 20 Ii, in der Provinz 24 k. — („Laibacher S ch u l z c i t u n g".) Inhalt der 3. Nummer: 1.) Wiese: Mertspruch. 2.) Matthias Petsche: Die Wicderholungsschule. 3.) Rudolf Nehling. 4.) Aus Stadt und Land. 5.) Rundschau. 6.) Mannigfaltiges. 7.) Mitteilungen. 8.) Bücher-, Lehrmittel- und Ici-tungsschau. 9.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. Landwirtschaftliches. — (Das Ausputzen der Q b st b ä u m e.) Soll der Obstbau eine ergiebige Einnahmsquclle bilden, so muffen die Qbstbäume auch gut gepflegt werden. Es ist nicht genug, daß man den Obstbau mit Neuanpflanzungen zu heben trachtet, sondern es müssen di.' ausgesetzten Bäume von ihrcr Jugend an durch einen richligen Schnitt, zweckmäßige Düngung und Bodenbearbeitung und durch sorgfältige Pflege richtig erzogen und auch später, wenn sie einmal ausgewaa),r!, in das tragbare Alter gelangt sind, stetig und gut gepflegt werden, um lebenskräftig und fruchtbar zu verbleiben. Aeltcrc Obstanlagen müssen deshalb jedes Iayr durchgesehen uno nach Bedarf gepuyt werden, ^n^^c ocö jayremng unter bliebenen Ausputzens sind die Kronen unserer älteren Obst-bäuinc gewöhnlich zu dicht und müssen, wenn wir auf eine gute Blüten- und Fruchtentwickclung hinarbeiten wollen, gelichtet werden; denn sowohl die Blüte als auch die Frucht bedarf zu ihrer vollen und guten Entwickelung des Lichtes, der Luft und der Wärme, welche Faktoren nnr bei einer Krone vorhanden sind, die nicht zu dicht verzweigt und infolgedessen nicht zu start belaubt ist. Bei zu dichten Kronen müssen deshalb die überzähligen Aeste weggenommen werden. Selbstverständlich werden dabei die weniger passenden Aeste beseitigt. Um einen Obstbaum richtig ausputzen zu tonnen, muß man zuerst wissen, was und wieviel von ihm entfernt werden soll. In den Kronen unserer Obstbäume gibt es auch dürre und halbdürrc Acste; diese sind zuerst zu beseitigen. Gewöhnlich sind dieselben bei den Astringcn, d. i. an den Eni^ stehungspunlten, welche an einer kleinen Rindenerhöhung leicht tcnnbar sind, noch grün, und es lann noch Ucberwallung (Vernarbung) stattfinden. Bei längerem Stehenlassen schreitet das Absterben vorwärts bis in den gesunden Ast oder Stamm, und die Dürre geht in Fäulnis über. wodurch das Leben des ganzen Baumes gefährdet wird (Stammfäule, Holzfäule). Außer den dürren Aesten sollen auch solche, die sich lreuzen oder aufeinanderliegen, entfernt werden. Was die sogenannten Wasserschosse (wilden Triebe) anbelangt, so müssen dieselben auch weggenommen werden. Nur in dem Falle, als der eine oder der andere zur Ausfüllung einer Kromnlücle notwendig wäre. bleibt cr stehen. Triebe, die sich am Stamme oder an der Wurzellrone gebildet haben, müssen, wenn sie nicht im Sommer beseitigt worden ^"^." m? a"l entfernt werden. Wie cs notwendig erscheint, die W ,^ diese Art zu putzen und zu lichten, so ist es ein cng" u ^ ! an ihnen zuviel heruntcrzuschnciden, weil man b"?" y da Baume mehr schadet als nützt. Leider lann mc>n h" ^, beobachten, wie die Bäume aus Unkenntnis nichl ^.. ^i' ausgeschnitten, sondern sogar des Fruchtholzes bera" ^ den. Sehr wichtig erscheint es weiter beim AusPUv ^ Bäume, daß die Acstr richtig abgenommen werde"- ^ ^ Schnitt ist weder zu weit vom Stamme, noch 3".^, ^ b>c , am Stamme zu führen. In beiden Fällen ^ey ,^ Stcmunsänle nach sich. Nichtig ist der Schnitt b°''"sH^, führt, wenn er glatt am Astring, und zwar etlvaö , ^.^ ^ derart gemacht wird, daß unten die Schnitts!"^ ^ "Millimeter mehr vom Stamme absteht als oben! ^^j ! in diesem Falle findet seitens des Kambiums b'e .^i bildung und Uebcrwallung statt, infolgcderen die ^ fläche vollständig vernarbt'. Bei stärkeren Aestcn "" ^ 'Abnehmen auch das nachteilige Abschlitzen derselben" ^ men, Um dieses Abschlitzen zu vermeiden, sollen d>e! ^ Aeste zweiseilig, und zwar zuerst von untcn nach " ^ ^ > dann von oben nach unten abgesägt werden. ^^"^^^ ! solchen Fällen zuerst den Ast auf einen längcrcn ^ ' (ungefähr '--. Meter vom Stamme) abschneiden un ..^ ^ diesen Stumpf glatt am Astring durchsägen. Win)"?^,! daß alle Sägeflächen mit einem scharfen Oarteinneii ^,, gemacht werben, denn nur glatte Schnittwunden he ^ während Quetsch- ober Rißwunden sehr O^l M ^ nicht zur Vernarbung gelangen können und V^o^s ^ ^-fehlenswert, die Schnittwunden mit Vanmwachs ö ^ schmieren, um sie vor Luft. Feuchtigkeit ?c. zu s^ ^, ^ ßcre Schnittwunden können, jedoch nur am H"^, Aili^ Steintohlenteer bcstrichen werden, da der Teer ^ ^,j! ^ verbrennt. Die Rindenpartie ist in solchen Fällen ^ Vaumwachs zu verstreichen. ! Geschäftszeitung. .„ — (Italienischer Weinhandel.) NA ö""' ! Berichte aus Rom konstatieren sowohl die 'tal'c'M^ v Sizilien und Apulien und den günstigen Erfolgen ^ l baues in Ungarn, aber auch dem meillichen ^^ ^ ., Weinlonfums zu. rntl" ,. - (Die Vorschußtasse in Tsche^S'" hatte im abgelaufenen Jahre 1240 Mitglieder, ^ü' fange betrugen 477.206 X 7« Ii; das Guthabe,'t«^ ßg ^ auf 911.740 I< 24 1>. der Neingewinn auf 25^ ^ Zs'' Als Rcscrvefond besteht ein Kapital von 72.0»» ^<^ Der Krieg iu Siidaslita. ^F Nach dem Londoner Korrespondenten des "AAcht, ^ sich die englische Regierung zwar nicht mit der , ^ ^ der gefangenen Vurenführer auf freien Fuß ^^ h>,rä> aber die großmütige Handlungsweise Dclaret) aufsehenerregende Tat quittieren. Telegramme „g. des k.k.Teleglaphen-EorresP.-V"'^^ Budapest. 10. März. (Meldung ^sbl^F Telegraphen KoriespondenzVureaus.) Das "" ^sielh° „! öffentlicht im nichtamtlichen Teile folgendes ^jelr j Handschreiben: Lieber Fcldzcugmeister ^"".' Ihl ^5 Bezüglich Ihrer Bitte. Ich soll gestatten, daß ^ ^e<^ um Enthebung von Ihrem gegenwärtigen ^^l^ ^. lo"^ ist es, wenngleich Ich im vollen Maße Ih"/' «5^^ Mein entschiedener Wille, wobei Ich auf I^M ll''°F Gefühl rechne, daß Sie Ihre nützlichen Dicnstt ^z ^ Lande auch weiterhin widmen. Budapest. I''' ^ Franz Josef. 5frc'h^'" Zara. 10. März. Statthalter F3^M^ l<" David nahm heute von den Beamten der . ^gliih^ i>< feierlicher Weise Abschied. Hofrat ^ardeM ^, B ^ scheidenden langjährigen Ehef mit warmen ^ ^ ve ^ glückwünschte ihn namens der Aeamtensch"! ^1'!" ^t^ Hebung in den Freiherrnstand. Der Statthatte^ ^b!^ ihm dargebrachte Ovation. — Vorher haue ^hl!e" Vorstellung des vom Generalmajor Tomiöiu g sta' zierslorps stattgefunden. heu" «' Madrid, 10. März. Sagasta Hof!'. ^ Mi^' / binctt mit demokratischem Einschlag bilden^ ^^ss">^ N ewt) 0 rt. 1!-). März. Nach einem ^ ^^' ^ Colon ist General Castro mit 400 Mann "^ ^t. / dortselbst angekommen und nach Panama 00^, W" r^ l weiteren Berichten wären am 23. Februar ^0 , 550 Liberale, darunter Oberst Uribc. und - l den Necnerungstruppen getötet worden- I 505 17 März 1902. ^ Verstorbene. ' ^'l>l°nasl» ^ .^ci lz, Maiiauna Nojc, Arbeiter^gattin, 42 I., -' I> 3t^n>lu,,?s ° ^>' ?"briela Legedis. Tischte, ss.altin. " U^Isc /, l udl-rcul. puliu. Ami, Im givilspitale: !'^lia K i.l^li^- Iohnnn Verh. Taglöhner. 50 I., lie-°H'lr. l? c> ^,^"l. pulm, Amal.a Hrastn l. Ä.si^ls. m "cul n»i. ^^' Maria llet^er. Iuwchnerin, 25 I,, iritis ^""- ^ Agnes Vo^alaj. Inwohnerin, 66 I.,^ ^"""lllliischc Vcodachtuugell in Laibach. > ^ y'^ ßZ «... """ch. U3-Z K ßz« k """" dc« Himmel« Z l-Z ^2»hd 3u « ^^ SW. mähig bewöllt 1« l^G ^1-—^ N^ schwach b^wöM 2'3l ''^'^ ^'l, S. schwach ! Nrgen l ^^'1b ?^'^ 51 SSO. schwach^ h^Ilt 34 "I^7^~ ^_2-5! windstill , bcwöllt P,/^. l^4 2 , - 0 - 2> NNO. schwach . Nebel j 6 3 "°" Eonnta«^^ d" Trmvemtur vom Samstag 2 9° . nd "^^~^ "'^ . Wrmall> 8 b °. beziehlm^weise 3 7«. >^^w°Mlch» «idaNlur: Anton F u n»l!. Augclomuicue Fremde. Hotel Stadt Wien. Nm 13. März. Mally, Gutsbesitzerin, Weißenfels. — sseigerle. Forstmeister, Neumarftl. — Gabriel, Ehrlich, B^rg« m^nn. PoNal, Reisende, Prag. — Thome, Engländer, Nflte., Warnsdorf. — Ianeba, Verger. Sailer. Urbach, Kann, Weih, Hausncr, Schönaucr, Vrck, Putzter, Rein, Tiroler, Lander, ssall, Klug, Ierzabct, Schmid, LölU. Lauterbach. SchWgl. liflte., Wien. — Nitii, Oderiilgeiiieur, Geldes. - Gr^j Glvvanclli; Eckl, l. t. Vczirlslommissär, Ädelsberg. — Eisler, Knorrc, Nona, Kftte.; Fussel, Kaube, Ingenieure; Mach Rc.smder, Graz. — Cchulhuf. Filist, Höger. Private, Or.>Kanizs^. — Rrinisch. Stein, ^ Kflte.. München. — Schnell, ?ldvolat. s. Frau, Neifenberg. — Posllander. Forstmeister, s Frau; R^dma, Petlau>>r, Beamte der t. l. Staalsdahn. Pillach. — Szarbinovsly, Kohner, Kslte., Mainz — SliaSny, Ingenieur! Hoof, Kfin.; Bergrr, Meijl, Private, Vrünn. — Neumann, Schützer, Reiscnde, Linz -Sturzeis. Vach, Haderer, Weber, Kfl'e.; Simiö. Privat, Cilli. — Pulbach. Rein, ilflte., Trilst. — Zzlawil, Veamter, Eger.! — Essinger, Ksm,, Iägerndolf. Lottozichung vom 15,. März. ! Graz: II l0 74 72 66 ! Wien: 52 32 85 73 89. ! Volkswirtschaftliches. Lalliach, 15. März. Tie Durchschnittspreise aus dem heutigen Marlle stelltcu sia> wie folgt: > Hiiarli >!Ui«z«. MarN>M«zi.. Vre!« P«<« Weizen l'r c, . .-------!-Heiden ».. .-------1420 Zchweines.eisch » l3(1 -! — H!,se, weift > . .-------1,5 «0 2ch>.'rsel!fleisch » - 80 - — ttuln.ii?, alt ... - — 8"iN Häh:,dcl »,r. Ttln? 1 40 Eld^fcl ...-------420 tauben » —40------- E bsen pr Liier — 3b ->- ^>'U pl, q . . . 7 20 - -L ^scn ' —24 - — Vtrob » » . . , 6b0 - -Fil'ltn ' —24 !- H.'lf>i>aN..pr.Cbm. 7 60------- Rl'd^cdmülzpr.liß 2 20 >- —welch., » 5,40-------- OHlweinejcbmalz » 1 35 — Wein. rot., pr.Hltl.--------— -S-kll. fr.sch » 1,25 - - weißer, »----------------- — geräuchert » 1W-------- Heute abends 8 Uhr gemischte Chorprobe der Philharmonischen Gesellschaft (iooo) Mi M. M M M JV ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ~- ,— Naibacker lleutscker Turnverein. O«t ^ Keil! Dknstag, llen 18. a. /V., 9 vll)s abenlk lm loleli-ikneipe. Gill« vilüiomm». < mo». Des Ikneip^art. In Laibach nur beim Apotheker \ Picocli, päpstlicher Hoflieferant. | Auswärtige Aufträge gegen Nachuahme. 3 ¦ßERüHHTCfRöfeSöREUf* ......Ob'?!, l!U-?^ Elisaiethbali», 400 u. 200« Vt. 4",«.........l>9 - N«7, Franz I°ftf «., Em. l»»4 (div. St> 3»«4 > per Kasse . 12<>'— litt! «u dto. dto. per Ultimo .... 160'— l»0-»o 4"/n dto. Mente i» ttroneüwähr., steuersrei, per Nasse . . . »755 0?-?5 4°/n Kto. dto. dto. per Ultimo . S7 50 U? 7l> Ung Lt.-Els Mül. Vuld 1U« sl. 120-2« 12lliu dto. dtu. Eilber lOU f>. . . . 100U0 Mi «0 blo. Staatü-Oblig. (Nilg. 0stb.) U, I. 187«....... lLU Lb,l2l 2N bto Lchanlregal -Nblüs'Oblig. tm» «o!lN1 «>> dto. Pläm.-U. k 100 sl. — 2UU X 1U> 7b!ll>» 75 dto. dto, il bNft. — lWli 187?z^S9?k> ThelhMeN'Losc 4»/» . . . .iß« — 168- 4"/» ungar, Gruiidcnll. °Obl!g. 97— 97 90 4"/<> lroat. und slavon. dctto »7 — — — Andere Vssenll. Aulehen. 5°/„ Doiian.gieg.-Anleihe 1878 . 10«'— -- «nleben der Stadt Görz . . 99-l0 o» 7b ÄiUehcn der Stadt Wie» . . . 105 75 l(>6 7.'< dto. dto. (Silber od. Gold) »«» »U >24!i0 dto, dto, (18»4). . , . s? — !»?«'> dto. dto. (18W). , . . 98 20 99 20 Vörsebau.Unlehen. verlosb, 5"/« t«0 50 »01 »d 4°/n Krainer Lanbcs-Anlehen . > 9s — »?'- Veld War, Vsandbliese etc. Vodlr.alla,.0f!,lnüUI.verI.4»/' »?'<0 97 80 N.'österr, Lande« Hl!p..U»st. 4«/» 99—100 — Oest,- un«. Bllnl 4v'/»jül,r. verl. j 4"o......... 100-10 101 10 dto. btll. «jähr. Verl. 4°/« 100-10 101 1« Lparlasse. i.öst..6i,N.,verl.4'V» 9970 10» 7« Eisenbahn-Prioritäts» Gbligationen. Ferdinand«-Nordbahn n Un«,'üllliz, Äahn..... 108ü»!i09 40 4°/° Unlerrralner Bahnen . . 99 bv 1«0 — Diverse Lose (per Stück). VerzlnsNche Lose. »"/« VobeolredilLole .. .. Em. I88U 258-50 2ÜN-Ü0 4°/« Nonau-Dampsjch. 100 sl. - ÜOU—h«>-— 5°/» Donllu^Rtgul. Lose . . . »»3 — 285- Unverzinsliche Üost. Vudap.^llsili« (Dombau) ü fl. 18-75 19 ?o Kreditlose 100 fl...... 488 — 442 — Llary Lose 4« sl. CM. . . . l?» — 172 — Ofener Lose 40 sl..... «1» — «20 — Plllfft,-Lose 40 sl. CM. ... 185 50 191 — «otenKreuz, 0es«. Ges., v. 10 fl. 55 50 5ö 50 .. .< ung. ., ,. bsl. 3035 »l üü NubolsLose 10 fl...... »N-— »4 50 2alm Lose 40 sl..... «2U-— «»u,- St.e Genuis.Lose 40 fl. . . . 2S!i — 270 - Wiener Lomm..Lulc v, I. 1874 427 — 4»i>— Grwinstsch, d, 3°/° Pr Vchuldv. b. Uodenrredita»,! , Gm. 1889 «050 «z-— Laibacher Lose..... ?0-— ?«-- «eld Ware «ltlen. Vraneporl'zlnttl» nehmungen. «ussigTepl. «tistnb. 500 fl, , . 2962- LW» «au' u. «etriebö-Oes, für ftiidt. Slraftenb. in Wien lit. ^ , 2«? 22 288 25 bto, dto, dto. lit. V , 288 25 284 25 Vöhm. Nordbahn 150 fl. . . 4!»3 — 429 — «uschtlehrabei Ois, 50U sl. «M, 2690 2700- dto. bto. llit. U) 200 fl. lA'ü' !007' Donau-Dampfschissahri«. Gesell. Ocsterr.. 500 fl.KM. . , .»80-884-Dlll-Vodrnbacher «.>«. 400 li 533 — 537 — Ferdinand« Norbb, 1000 fl.NM. 5N30' 5700' Lemb.- Czernow.- Illssu- Eisenb.» Geselllchaft 200 fl, 2. . . , 5«650 568-Llol,d,0est.. Xriest, 500 sl,KM, 836 — 838 -vesterr. Nordwesloabn 200 sl. E. 464- lLU — bto. dto. (lit, lj)200fl.O. 471-472 — Piag'Diller Ti!enb.1«0sl.llugs>. 1U2 40 i»ü 4« Htaalöelsennalili 20« sl, V.. . K70-75 ^8U ?z Sübdahn ^00 sl. E.....«775 «875 Lüdnorbb. «jerb.-V. 200 sl. CM. 3»? — 393 — Trarmoay.Oes., NeueWr..Prio. riläts «lllien 10« sl. . . . 180— 188 — Unss. galiz. Eisenb. 2<>N !l. 2i!ber 4»8 — 43S-— U>^,Uestb.(«aab Graz)2Nftsl.G. 432'— 434 — Wiener Lollllbllhnen-M«,Ges. , —— —'— Danken. Aüglo Oest. VllNl 120 fl, . .287—288 — Vanlverein, Wiener, 200 sl. . «4 - 4«5'— A°blr,.Anst . Lest., 200 fl.O, . 948-951 — Nidt.'Anst.s. Hand. u.V. IWfl. —— — bto. blo. per Ultimo . . «94-50 »!95 50 Krebitbant, Mg. ung.. 200 fl, . 710 — 7l2 - Depositenbaul, Allg., ü0« fl. . 42S — 428 — öslomptc Oej„ Rbrust,, 500 sl. 490 — 42» — Giro» u,«asscnv,, Wiener 200 fl. 470— 4?!» — Ht,potheN>,.0est.. 2«0fl.»0"/»E. ,90— — Weid »an Mnderbaill, Oesl,, 200 ll. . . 425i0 42U»o Oi-ste>r.>ungar. Äanl. 600 fl, . 1632 1N40- Unlonbanl 200 N..... 5K4 — 5üL — «erlehribanl, »lllg., 140 sl. . »35 — 3«7 — Industrie »zlnter« nehmungen. Vangef., «Mg. bst., l00 fl, . . 153 - 1«N — Egydier ltisci» und Stahl.Ind. in Wien 100 fl..... 189— l8» — «tijenbaliüw.Leihg.Vrsle. lvusl. 275 — 279 — ,,EIl>einül,l", Papiers, u. V.^. 142 — t4«-— Liesinliei Brauerei 100 fl. . , 829 — 338 — Montan Gesrllsch., Oest. alpine U95 75 89>2- «4NN- Lalzo^Talj, HtcüilulNen 100 sl. 520 —d28 — ..Kchlölilmulil", Pnpiers, 200 sl. 2»5—. 24.«, — „Etelirerm", Papiers, u. N.-V. »60 — 3«3>— Irlsailer Kohlenw. Gesell. 70 fl. 424 — 428 — Wafsenf..O..Oest.inW>en,10«Il. 328 50 »2950 Wllua°n-Utihanft.,«llla... in Pest, 400 l(........ 7N5-— 785 — Mener «augescllschast 100 fl. . i?0—,71 — Menerbergergieael-«lt«en» — >n" '^u.c,, ^J^- M^d. Verkauf (ll). ''«»«ii A""".llrl««»'ii, 1'ilurllUu n, Aktien, ^*^ Pl<-. D«-vl«i.niiUu Valulon. "-^T^**"1 ¦ i im<|b|^pb-Versich arung J". C. Ulayei* Sank- und "^Tecli.sler-Ca-eaiclxÄ.ft I^ilbHfli, SpitalgasHe. ________ wmmmmmmmmmmm^^^mmmmmmmmmmmmmmm^mmmmmmmmmmmmmmmmm Privat-Depots (Safe- Deposits) Vtriimoog von Bar-Einlagen Im Gonto-Ctrrent- und ms Qlm-Conto. 1^2) ^^ Firm. 64 /adr. I. 87/H. gja|v|)isalü R»«glas. °'SU^o drustvo pri D. M, re^ovaPaV ^ u,K >%fomejeniin ; to^K^VRi |/'' stnez Hiebs in .ložef pa: cah; v naèelstvo vstc- Franc Rešek, delavec v Vevöah; | Andrej Kant, de'avea v Vevèah; .lurij j M-'har, delavec v Vevèah ; Jože Sem-i rajo, posest'.-.ik v Slapu. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, due 10. marc t 1902. 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