Btt »»,« mtMfli« JL -M, »icrttI|S»rt« I >^» W»W»rt| l innjlUrtf %. wm «0tnfn»w| rtrn«<|l!*H t h. 3afmlt »»« J«tt(; M »ftrmi HJirWrJosirajni R«b*tl. Ha«nttt# «r*wn Wntk ff« »»w »Utt »II« btKaPr»« IMtln ul MittiMiH {*«»'-»'*» <#i. Oidllhiiln H RrtMtail ttglich, *t1 b gleiche zu Grunde gelegten Bestimmungen auf an» dere gemischtsprachige Kronländer, insbesondere Steiermark, anwenden zu wollen, entschieden e ntg e g e n t r e t e n^w erden. s D i e t s ch e ch i s ch e A k a d e in i e d e r Wissenschaften und .Künste] hat vom Kaiser eine Unterstützung von 20.000 fl. erholte». sErborgte C u l 1 u r.] Hin und wieder, freilich nicht gar oft, lassen die nationalen Chan-vinisten hinter die Coulissen gucken, und es kommt dann aus recht klägliche Art ans Licht, was eigentlich.an der nichtdentschen Cultur ist. Im ungarischen Abgeordnetenhaus» klagte unlängst Emil Abränyi über das Versinke» der magyarische» Cultur. „Es ist eine alte Geschichte, daß. wer bei uns sich Heimweh verschaffen will, ohne erst eine Auslandsreise zu mach."«, nur aus die Budapester Börse gehen muß. an den Brennpunkt unseres deutsch sprechenden ungari-schen Handel? ; dort wird er Heimweh bekomnie». denn dort ist nicht Ungarn, dort ist Klein-Berlin oder Frankfurt. Was sagen die Abgeordneten dazu, daß Ungarn heilte mit Wiener nnd an-deren Blättern weit mehr überschwemmt ist. als zu jener Zeit, da das Land von österreichischen Beainten wimmelte? Was sagen Sie dazu, daß die „N. Fr. Pr.* »ach Budapest allein in mehr als 1000 Exemplaren kommt, daß der Berliner „Bazar" im Jahre 1887 inUngarn 4600 Abonnenten hatte, die „Gartenlaube" nicht viel weniger? Was sagen Sie dazu, daß es hier in Budapest Hunderte von Familien gibt, die keine ungari-schen Blätter lesen? Und doch darf sich die ungarische Presse an Bildung jeder anderen Presse der civilifierten Welt an die Seite stellen! WaS sagen Sie dazu, daß in Ungarn Tausende ihre Bibliothek mit sremden Büchern und Zeitschriften anfüllen und den geistigen Schatz über-sehen, der in Hunderlen Bänden der ungarischen Literatur niedergelegt ist ? Petöfi. diesen popu-lärsten Poeten, habe ein Theil der Bevölkerung voii Budapest erst damals kennen gelernt, als 2 her Wiener Schauspieler LewinSky hier war und mehrere Gedichie Petösi'S in deutscher Ueber« setzuxg decldiiikrtc." * » sEi» r«ch t f r e u » d l i ch e r N ach b a r] ist der Fürst von Montenegro, der seinem jüngsten Sohne den Titel eines Großwoiwoden von Her-zegowina beilegte und die Tauffestlichkeiten zum Aiilnsf« einer feindlichen Kundgebung herzegv-winischer Bandenführer gegen Oesterreich-Ungarn benutzen ließ. sDer Herzog Louis Philipp von O r l e « n 3,J der am letzten Samstag verkleidet und in Begleitung des Herzogs von LuyneS nilt dem Genfer Schnellzuge in Paris ankam, um das Recht zu reklamieren, unter den Fahnen Frankreichs die Wehrpflicht auszuüben, dürste der Republik »och manche» Räthsel zu lösen geben. Der Prinz, welcher infolge der Abdankung seines Vaters die Prätendenten-Rechte des letzteren übernommen, hat sich in seine neue Rolle rasch eingelebt und mit einer einzigen That, die schon insofern« klug ausgesonnen war. als sie wie ein toller, aber von cdlen Motiven ein-gegebn er Jugendstreich aussieht, die Aufmerk-samkeil nicht allein Frankreich?, sondern der ganzen civilisierten Welt erregt und — auch Sympathien erworben. Man kann sich vorstel-le». wie sehr heute die ganze sranzösische Frauen-welt vom Jura bis in die Bretagne und vom Aermel Canal bis zum Golf von Lyon für den hübsch.'« jungen Prinzen schwärmt, der so kühn ist und zugleich so stolz, der heute im Gefängnis schmachtet nnd morgen schon vielleicht verurtheilt sein wird. Und wenn erst einmal die Frauen zu schwärmen anfangen, dann verniag bekannt-lich auch das starke Geschlecht nicht lange zu widerstehen. ES ist kaum zu zweifeln, daß der der das AuSweisungSgesetz so keck ver-letzt hat, vernrtheilt, und eS ist die Frage, ob er begnadigt werden wird. Geschieht daö letztere nicht, so wird er zum Märtyrer, und das wäre ihm uur erwünscht. Findet sich Präsident Carnot dagegen veranlaßt, daS Begnadigungsrecht auS-zuüben, nun, so läßt sich's der Prinz genügen, vorläufig ein Lebenszeichen gegeben zu haben. In jedem Falle hat er seine Prätendenten-Lauf-bahn mit einem gelungenen Schritt eröffnet, und er scheint ganz der Mann zu sein, dem ersten Schritte noch andere solgen zu lassen. Wie meinen im vollsten Ernste, daß der Republik da ein Widersacher erstanden ist, der ihr noch sehr gefährlich werden kann. — In der Deputierten-Kammer brachten die Legitimisten de.i DringlichkeitSantrag ein, das Gesetz, be-treffend die Ausweisung der Prätendenten, sei auf uhebe». Der Antrag wurde mit 323 gegen 171 Stimmen abgelehnt. ID e r deutsche Bundesrats hat in seiner letzten Sitzung dem aus der Anregung der CentrumSpartei im Reichstage Hervorqegan-geuen Gesetzentwurf, betreffend die Wehrpflicht der Geistlichen, seine Zustimmung ertheilt. (In Bayern > hat die Kammer der ReichSräthe das beantragte ablehnende Votum bezüglich deS königlichen I'lacet genehmigt. sD i e Z u k n n s t Serbiens] sieht etwas trübe ans. Oesterreich, Rußland und Monte-negro streiten sich um den Einfluß in dem Lande, im Inner,» bekämpfen sich die Parteien bis auf das Meffer, im regierenden Haus« herrschen Zwistigkeiten, vierhundert Beamte sollen durch andere, radicale und russisch gesinnte, ersetzt werden, und die intrignante Königin, di: mit ihrem Sohne bereits ganz ungezwungen verkehrt, gewinnt mit jedem Tage an Einfluß. sDie neue serbische Anleihej wird in der Höhe von 26,666.500 Francs auf 5 pCt. mit demselben Consortium abgeschlossen, welches di» neueste ruffische Anleihe konvertiert. Die Emission erfolgt in Paris. Es ist dies der erste Fall, daß die serbischen Papiere in Paris allein emittiert werden. sDie Verschwörung in Bulga-r i e n ] wird von der „Köln. Ztg." nicht sehr ernst genommen, denn sie schreibt: „Die mit Paniya verhafteten Osficiere des 1. Cavallerie-Regiments sind ganz unbekannte, einflußlose Leute (»ach andoren Berichten sollen eS Unter-ofsiciere fein) und ebenso der Hauptmann der „Deutsche Macht- Reserve Markom. Dem Advocaten Matejew ist allerdingsAlles zuzutrauen, aber eS kann auch nicht die Rede davon sein, daß diese wenig geachtete Persönlichkeit irgendwelchen Einfluß haben könne. Er hat zwar eine gute Erziehung genossen und ist auch durchaus nicht ohne Talent; aber er ist Spieler und ganz heruntergekommen, so daß sich die gute Gesellschaft Sophias, in der er früher verkehrte, ihm gänzlich verschlossen hat. Der mitverhastete Journalist Risow ist ein äußerst talentvoller Man» und gehörte ehemals zu den besten Rednern der Sobranje. Ursprünglich bil-dete er als Dritter des Kleeblattes Stojanow-Petkow-Risow eine der festeste» Stützen der Re-gierung>partei. von der er sich später abkehrte, weil er seine Verdienste nicht genügend belohnt glaubte. WaS Panitza anlangt, so ist er im Zwiespalt mit der Regierung, seit er sich durch seine Umgehung bei den letzten Beförderungen zu Oberstlieutenants gekränkt fühlte. WaS an den gegen ihn erhobenen Beschuldigungen dran ist. wird sich erst herausstellen müsse». Sicher ist, daß er in letzter Zeit zu den Unzufriedenen gehörte uud daraus auch nicht im mindesten ein Hehl machte." — Die „N. fr. Pv." meldet dagegen aus Sophia, daß die Verschwörung von einer russisch-pauslavistischen Vereinigung angezettelt worden war nnd daß dem Advo-raten Matejew zu diesem Zwecke bei einer aus-wärtinen Bank 600.000 Francs zur Verfügung gestellt wurden. Die letzte» Nachrichten melden, daß Panitza und d!e Osficiere. welche niit ihm verhaftet wurden, ihres militärischen Charakters entkleidet und den Civilgerichten übergeben wor-den sind. Locafes und Arovinciales. Cilli, 12. Februar, fP e r s o n a l n a ch r i ch t e n.j Der Statt-halterei-Concipist Gustav Freiherr von N e u -p a u e r wurde zum provisorischen Bezirks-Eom-miffär uud der Statthalterei-EonceptS-Prakiikaut Heinrich Freiherr von S p i e g e l f e l d zum Statthaltetti-Eoiicipisten in Steiermark ernannt. — DaS Landesgericht für Steiermark, Kärnten und Krain hat die Rechtspraktikanten beim Lan-desgerichte in Graz Georg W i e r e r und Dr. Karl Klimbacherzu Auskultanten für Steiermark und den Auscultanten sür Kärnten Dr. Stephan Kraut sowie den Rechtspraktikanten beim Bezirksgerichte in Gotische?, Josef Pelle-g r i n i, zu Auscultanten für Krain ernannt. — Der Ban Avjuuct Joses Friedrich wurde zum Ingenieur sür den Staats-Baudienst in Kärnten ernannt. — Der Stadtingenieur A n t- ( Hauer der Stadtgemeiude Marburg hat seine Stelle g?kündigt, und der Gemeinderath hat die Kündigung angenommen. sJn der Angelegenheit derEil-lier BezirkSvertretnngj liegt eine seitens deS Herrn Dr. August Schurbi provocierte Entscheidung deS k. k. Verwaltungsgerichtshofes vor, mit welcher die von der Statthalter« in Graz verfügte Ausscheidung zweier Wähler unserer Partei aus der Wählerliste des großen Grundbesitzes aufgehoben wurde. Ileber einen dritten, ganz gleichen Fall wird dem-nächst eine weitere Entscheidung deS Verwal-tuugSgerichlShofes erfließen. Angesichts des Um-standes, daß die frühere BezirkSvertretung in-folge einer Entscheidung dcsselben Gerichtshofes in ähnlicher Angelegenheit aufgelöst wurde, dürfte wohl auch die Auflösung der jetzigen Bezirks» Vertretung erfolge». Vom ethischen Standpunkte wäre eine solche Verfügung uur zu billigen, und zwar umsomehr, als es überdies seinerzeit übersehen worden war, einige unserer Partei angehörigen Wahlberechtigten deS großen Grundbesitzes in die Wählerliste aufzunehmen, und als kein Zweifel darüber befteheu kann, daß die deutsche Partei thatsächlich in der Majorität war und noch heute ist. [S i g n a rn ternporis] Unter dieser Marke wirst „Slov. Narod' sein Licht auf die letzten Erlässe des Justizministers in der bohmi-schen Angelegenheit. Der Eingang des Aus-satzeS ist daS Beste an ihm, deshalb sei er hier citiert: »Der tschechisch-deutsche Ausgleich hat die erste Frucht geboren. Unser Justizminister, 1890 Graf Schöuborn, der unS Slovenen, seit er niinistriert, das allkrunfreundlichste Gesicht zeigt, der eS ablehnt, mit unseren f l o-venische» Abge«rdneten sich über Personal-Angelegenheiten zu be-rathen, dieser unser Justizminister Graf Schöuborn hat" . . . u. s. w. Sind die schönen Tage von Aranjuez also wirklich vorüber? Die Justiz würde darunter wahrlich nicht leiden. sJ m C i l l i e r Casino-Verein] gab eS gestern einen sehr angenehnien Abend. Herr Rittmeister Mataöic war so liebenswürdig, der recht zahlreichen Gesellschaft Nebel- und Schat-tenbilder vorzuführen, und wenn die letzteren — der alte Spelz spielte dabei Hauptrolle — viel Anlaß zur Heiterkeit boten, so riefen die zum großen Theile prachtvollen Nebelbilder niit ihren allmähligen Verwandlungen, namentlich bei dem jüngere» Theile der Zuschauer, lieber raschung und Entzücken hervor, die sich oft durch lauten Beifall äußerten. Nach dieser Vorstellung wurde netanzt. sDer Eillier Männergesang-verein „Liederkranz"] veranstaltete letzten SamStag in den Gasträumen des Hotels „Strauß" einen Unterhaltungs Abend, der. wie man u»S berichtete mit dem correcten Vonrage des Weinwurm'schen „Rhein- und Donauliedes" eröffnet wurde. Wie das bei der Beliebtheit deS Vereines gar nicht anders sein konnte, war daS Kränzchen außerordentlich stark besucht und hatte das schöne Geschlecht eine stattliche Anzahl von Vertreterinnen, darunter viele hübsche, aumuthige Mädchen, gesendet, welche an der Hand der Sangesbrüder mit größter Hingebung dem Tanz« oblagen. Besondere Freude wurde der Gesell-schast durch daS Erscheinen des Herrn Bürger-meisterS und mehrerer anderen hochgestellten Persönlichkeiten zutheil. Herr Dr. Neckermann wurde mit dem „Grüß' Gott" und vou dem Ausschußmitglied« Herrn Bechthold mit einer Ansprache begrüßt, welche m der Versicherung gipfelte, daß der Verein das deutsche Lied immer-dar hochhalten werd?. In seiner Erwiderung versicherte Herr Dr. Neckermann den Verein seiner Sympathien und forderte denselben auf. den betretenen Weg niemals zu verlassen. Hier-aus wurde „Das deutsche Lied" abgesungen. daS von den Anwesende» stehend angehört ward. Die Unterhaltung verlief in bester Stimmung und man trennte sich erst am Morgen. Hoffent-lich wird der Verein, dessen Streben bei der deutschen Bevölkerung der Stadt die grüßte An> erkennung findet, seine zahlreichen Freunde recht bald wieder mit einer Liedertafel erfreue». [Ein« naive Frag«] stellt »er »Slo-venec" an uns. DaS Blatt schreibt: „Die gericht-lich« Untersuchung gegen den früheren Secretär der slovenischen Sparkasse, der beschuldigt war, j den Fleischer Vollgruber wegen eines nichtge-deckten Wechsels mit dem Revolver bedrobt zu haben, ist — eingestellt. Was sagt di« „Ttsch. Wacht" dazu?" —Ja, wenn wir das schreibe» dürften! [Die letzteWahl in der Gemeinde Umgebung Cilli] dürste über R.curS der deutschen Partei hinsichtlich ihrer Giltigkeit nicht anerkannt werden. Wir werden also wahrschein-lich nochmals an die Wahlurne treten und — I diesmal siegen! ^Todesfall«.] Der Tod hat u»S neuer-dings zwei Parteigenossen entrissen, deren Heimgang unsere Partei mit Trauer erfüllt. In Rann starb letzten Freitag Herr Dr. Karl del Cott nach langer Kraukheit im siebzigsten Lebens-jähr«, und gestern trug man in Tüffer unter großartiger Betheiligung der'Bevölkerung von Nah und Fern den hochgeachteten Herrn Karl Weber, der ein Alter von 65 Jahren erreicht hatte, zu Grabe. Dr. del Cot» war bis osc wenigen Jahren einer der Führer der Deutschen in Untersteiermark; ein bewährter Charakter und ein begeisternder Redner mit durchdringendem Verstand, hat er zum Heile der Deutschen jähr-zehntelang gewirkt, bis ihn ein tückisches Leide« der politischen Thätigkeit entzog. In Herr» Karl Weber verlieren Tüffer und unsere Partei einen offenen, biederen Bürger und treuen Genosse». D> S Andenken der Beiden sei ein ge-segn«t«S! 1890 [ © e 11 r f i » 111111 u n g e it. ] Dre Wahlen deS RcalitätenbesitzerS Johann A n -d e r l » ch zum Obmanne der Bezirksvertretung Ct. Marein bei Erlachstein, deS Dechanten Lo-renz P o t o i n i f zum Obmanne und des Holz-Händlers Joses K r « i n } zum Obmann-Stellvertreter der Bezirksvertretung Oberburg haben die kaiserliche Bestätigung erhalten. [Die Wahl des Herrn Hugo W iU Helm Tanschitz zum Obmann-StelU Vertreter der Bezirksvertretung S t. M a r e i ns wurde vom Kaiser nicht b e-st ä t i g t. Es wäre angesichts der in letzter Zeit seitens der „slovenischen" Parteiführer, bei der Auswahl von Candidaten für öffentliche Stellungen wiederholt begangenen Mißgriffe zu wünschen, daß blefcr Fall den Geschmack der-selben wenigstens einigermaßen lautern würde. sDer südösterreichische Turn-g a u. | welcher 33 deutsche Turnvereine in Sleier-mark. Kärnten, Krain und dem Küstenlande um-saßt, hält am 16. d. M. um 3 Uhr früh, im Stadttheater-Gebäude zu Graz seinen 21. Gau-turntag ab. Auf der Tagesordnung stehen: Berathung einer Geschäftsordnung. Rechenschafts-bericht. Anträge des Gauturnrathes und der Gau-Vorturnerschaft, Neuwahl des Gauturn-rathes. allfalligc Anträge. Die Versammlung der Vorturner des Gaues findet am Borabende statt, um 8 Uhr im Gasthof zum „goldenen Roß". Mariahilferstraße Graz. In beiden Ver° sainmlungen wird die Abhaltung des fünften Ganturnens besprochen werden. Ueber den Ort. wo dasselbe stattfinden soll, konnte bisher kein bestimmter Vorschlag gemacht werden. „Aber wenn ich nicht irre", schreibt unser Berichterstat-tcr in Graz. „so geht der allgenieine Wunsch dahin, daß das fünfte Gauturnen im deutschen Cilli abgehalten werde." sF ü r W e i n z ü ch t e r.] In der Freilag Sitzung des Abgeordnetenhauses stellten die Abgeordneten Graf Coronini und Genossen fol-genden Antrag: „Die k. k. Regierung wird aufgefordert, einen Gesetzentwurf einzubringen, durch welchen die heute geltenden Tarifsätze der verschiedenen BonitätSclassen sür Grundstücke, welche niit Weinrebe» bepflanzt und von der l^ronospora viticola befallen sind, um die Höhe des nach einer Durchschnittsberechnung zu deren Bekämpfung erforderlichen EulturauswandeS her-abgemindert werden." s Aushebung von Verkehrsbe-s ch r ä n k u n g e n. ] Nachdem die Maul - und Klauenseuche im Belovar»Kreutzer Eomitate er-loschen ist, wurden die mit Kundmachung vom SV. December v. I. von der steienn. Statthalterei verfügten Verkehrsbeschränkungen für die Einfuhr von Rindern, Schafen, Ziegen nnd Schweinen aus diesem Eomitate wieder ausgehoben. sD e r F r i e d e unter den k r a i n i-schen Politiker«) hat ihren „Eompromiß" nicht lange überdauert. In der lustigen Provinz jenseits der Save brennt es lichterloh. Die Hauptstreitfrage, wegen welcher sich die Ultra-clencaleu und die Ultraslavophilen in den Haaren liegen, ist die Einführung der slavischen Liturgie, für welche die Russophilen natürlich begeistert sind. Seit einigen Wochen ist. im Zusammen-hange mit dieser Frage, in der slovenischen Presse von Rußland — pro und contra — so viel die Rede, als ob das Bolk in Krain nach-stens darüber abstimmen müßte, ob es »och bei Oesterreich bleiben, oder ob die Musterver-föhnungSprovinz den Moskowitern ausgefolgt werden solle. Scherz bei Seite! Die Zustände da unten sangen an, einen sehr sonderbaren Charakter anzunehmen. Nachdem die Versöhnung im Triumph über die Deutschen gezogen ist, zeigen sich jetzt ihre Folgen. Der Panslaoismus gedriht vortrefflich. Man sieht die Bewegung «atürlich wieder nicht, dort, wo sie nicht in's Programm paßt. DaS ist 'mal so Sitte. fA u s S a g o r] schreibt man uns : „Das am 8. I. MtS. von den Beamten der Trifailer Kohlenwerksgejellschaft in der WerkSrestauration in Sagor veranstaltete Elite-Kränzchen war sehr gut besucht, uud fanden sich, wie erhofft worden war. Gäste aus Laibach, Liltai, Trisail. Stein-brück und Stor« zu demselben ein. Der schöne Kranz fremder und einheimischer Damen bot „Ke«?;che Wach»" reichlich Veranlassung, daß sich Alle» vom ersten Takle der Musik an mit vollstem Eiser dem Tanzvergnügen hingab, und die animierte Tanz-stimmunq dauerte bis zum letzten Geigenstriche des trefflich geschulten Militärorchesters, bis halb 6 Uhr morgens. Wie wir hören, ergab — Dank der großmüthigen Unterstützung auch vieler auswärtigen Freunde — 6 t r.] Der zwanzigjährige Schneidergehllfe Georg P e t a n brach kürzlich in die Aml«localilälen des Bezirksgerichte« Marburg r. D. ein und entsendete auS demselben Beamten-blousen, Siezelstöcke, Blechbürsten mit Guhdlättern, kurz alles, was er mitzunehmen vermochte. Der Dieb, an der Blouse zu erkennen, die er trug, wurde in Rann aufgegriffen und dem Kreisgerichte ein-geliefert. Herichtssaat. I. Schwurgerichtsperiode. Cilli, 8. Februar. fSine Schwind-l e r i n.Z Vorsitzender Herr L.-G.-R. R e i t t e r , öffentlicher Ankläger Herr St.-A.-S. Dr. R e m a n i i. Angeklagt des Verbrechens de« Betruges und der Uebertretung gegen die öffentlichen Anstalten und Vorkehrungen, erschien heute vor den Geschworenen die 42 Jahre alte, ledlge Magd Anna K a g e r', die schon seit ihrem 20. Lebensjahre bestrebt ist, sich ihren Lebensunterhalt auf möglichst bequeme Weife durch Diebstähle und Betrügereien zu verschaffen. Der Schauplatz ihrer Thätigkeit war ursprünglich Graz. und sie wurde vom dortigen Landesgerichte auch wiederhol! zu empfindlichen Strafen verurtheilt, die sie jedoch nicht besserten. Au« ihrer letzten Straf-haft entlassen, verfügte sie sich nach Pettau und trieb sich in Haidin umher, wo sie sich unter dem Namen Ursula Bralj bei dem Grundbesitzer Franz Pletroichet einauartiert hatte und an seinem Weibe und an anderen Bauersleuten Wundercuren vor-nahm. Hieraus wandte sie sich nach Marburg und nach Laibach und erwarb sich durch ihr süßliche« und frömmelnde» Wesen da» Zutrauen verschiedener Leute. Sie führte jetzt den Namen Iheresia Ra-kuschek und gab sich für eine BabnbeaintenSwitwe auS, lieb sich entsprechende Bisitkarlen machen und setzte sich in den Ruf einer sehr »ermöglichen und zahlungsfähigen Hu«- mb Realitätenbesitzerin, so dab sie, inSbesoildere von armen Dienstboten, die ihre vieljährigen Ersparnisse opferten, bedeutende Darlehen erlangte. Ein besonders kühn auSgedachteS Darlehens-geschäft führte endlich zu ihrer Entlarvung und deckte alle von der gefährlichen Schwindlerin feit mehreren Jahren verübten Betrügereien auf. Im Jänner 1889 hatte sie die Eheleute Jantschitsch in Marburg, deren Kundschaft sie war und die ihre Ersparnisse in der Sparcasse angclegt hatten, um ein Darleihen von 200 fl. ersucht, indem sie »or-gab, daß sie auf rtntr Realität in St. Margarethen eine Forderung sichergestellt habe, die sie verlieren müßte, wenn sie di» Besitzung nicht erstehen würd«. Jantschitsch bestellte sie aus einen späteren Tag. AI« sie kam, genügten ihr aber 200 fl. nicht mehr, sondern sie verlangte 600 fl. und sie versprach, diese Summe binnen einer Woche zurückzuzahlen. Sie hielt jedoch den Termin nicht nur nicht ein, sondern nahm von Jantschitsch ein weitere« Darleihen von 500 fl. KS waren dies die letzten Ersparnisse der Eheleute Jantschitsch. Da nun die Kager den Zahlungstermin nicht beachtete, würd: die Strafanzeige erstattet. Um sich aus der Schlinge zu ziehen, ersuchte sie den Grundbesitzer Pletroschek in Haidin unter der Angabe, in Marburg ein Hau« gekauft zu haben, zugunsten ihre« Gläu-biger« Jantschitsch zwei Wechsel per 600 fl. und per 500 fl. zu acceptieren. Jantschitsch kam da-durch zu seinem Gelde, Pletroschek war aber um beide Beträge geprellt. Bald darauf kamen auch die früheren Betrügereien der Schwindlerin an da« 4 ..Deutsche Wacht 1 -'90 Tageslicht. S» hatte fit dem Stubenmädchen Maria Smole in Laibach mit dem Versprechen, ihr in dir Person ihre« Cousin» Ludwiz Stritte einen Bräutigam zuzuführen, den Vttrag von 328 fl. heraus-gelockt, von der Privaten FranziSka Schelko in Laibach erhielt sie 1000 fl., von der Krämerin Ursula Jagor 400 fl.. von der Köchin Agnes Breiko in Cilli 3aß t« zulässig fei, fit nach verbüßter Straft unltr Polizeiaussicht zu stellen. — 10. Februar. sDtrthtmaligtKauf-mann FtlixLakitschund stineSchwe-st t r Aloisia Lakitsch.j beide au« Michalv-ovca in Ungarn gtbnriig, trstertr 28. letztere 25 Iah« alt, hatten sich heute vor dem Schwurgtrichtt, wtlchim Htrr L.-G.R. Ratttk präsiditrtt, übtr tint von dtm Herrn St.-A.-S. Trtnz vtrtretent Anklagt zu vtrantworten. Lakitsch war bet einem Passtvstande von 10.561 fl. 03 fr. gegenüber einem Activstandt von 8204 fl. 61 kr. feine» Vermögen» in Concur» gerathen, ohne nachweisen zu können, daß er durch Unglück»fälle und unverschuldet in die Lage verseht worden war, seine Gläubiger nicht bt-fritdigtn zu könntn, und tr sah sich auch durchaus nicht veranlaßt, dtn Concur« stlbst avzumelden. Er tvuibt abtr nicht nur ditft» Dtliclt», fondtrn wtittr» auch noch dtfsen beschuldigt, daß tr, in der Absicht, die Gläubiger um tintn «00 fl. übersteigenden Be-trag zu schädigen, feine Schwester im Octobtr 1887 mit dem von im bei dem «u»vtrkauft ftintr Wartn trzitlttn Erlöse von übtr 500 fl. das Wartnlagtr scheinbar für sich (dit Schwtsttr) erstehen ließ und da» Geschäft aus ihren Namen fortführte, während e» thatsächlich ihm selbst verblieb, und daß hiedurch die Jnttrtsstn dtr Gläubigtr vtrlttzt wurden; weiter» ward ihm zur Last gelegt, er habe in feiner Goncur«--Angtltgtnhtit am 30. September 1887 vor dem Btzirk»gtrichlt Fritdau fälschlich geschworen, von stintm Activstandt nicht» vtrschwitgtn und vom Passivstande nicht» trdichttt zu habt» °, endlich führtt dit Anklagt auch an, daß tr nach tintr feiten« mehrerer Gläubigtr wider ihn trwirkltn Zwang»-vollstrtckung gtltgtntlich dt» Au»vtrkauft» im Juni 1887 mehr al» dit Hälftt dtr Wartn vtrkauft, dtmnach gtpfändttt Sachtn beifeite geschafft und sich derselben entäußert habe, wodurch ein Schade von mebr al» 50 fl. entstanden sei. Durch diese Vorgänge habt sich Lakitsch de» Vergehen» gtgen die Sicherheit dt» Eigtulhum», dt» Vtrbrechen» de« Betrugt» und dt» Vtrgthtn« nach 5 1 dt» Gesetze» vom 25. Mai 1883. Nr. 78 R. S-Bl. (Zweng»-Vollstreckung), seine Schwester aber al« Mitwisserin und Teilnehmerin gltichfall» dt» Vtrbrtchtn» de» Bttruse» schuldig gemacht. — Dit Vtrhandlung nahm dtn ganztn Tag inanspruch und tndttt erst spät am Abend damit, daß Ftlix Lakitsch nur des Vtrgthtn« dtr schuldbaren Crida und dt» Vtrgthtn» nach z 1 dt« vorcititrttn Gtsttzt« schuldig, seine Schwester aber nichtschuldig befunden wurde, wonach der Gerichtshof übtr trsttren die Straft dt» strengen Arreste» in der Dauer von vier Monaten verhängte, die letztere aber freisprach. — 11. Februar. [Der Handelsmann Liberiu» Lakitsch und dessen Wirt-schafterin Katharina P o ?, g a n.I ersterer dreiunddreißig, letztere sechSundzwanzig Jahre alt, standen heute unter ähnlichen Umständn vor den Geschworenen, wie die Angeklagten der gestrigen Ver-Handlung. Den Vorsitz führte Herr L. G. R R a t t t k, die Staatsbehörde war durch Htrrn St. A. S. Trtnz vertreten. Die Anklagt beschuldigte Lakitsch und seine Wirtfchafttrin, daß fit, in dtr Absicht, die nichtbü-cherlichen Gläubiger um einen 300 fl. übersteigenden Betrag zu schädigen, in betrügerischen Einverständ-nisse und durch Verhchlungtn tint» TheiltS dt» Lakitsch'schtn Vermögens über den wahren Stand der Masse dadurch getäuscht haben, daß Lakitsch mittels Schtinvtrtragt» feint mit ttwa 2000 fl. btlastttt, aber auf 3000 fl. btwtrtttt Rtalität in der Gt- mtind« KaiftrSbtrg und WieSmannsdorf gegen Bt-zahlung der Tabularschuldtn und Einrtchnung tintr feiten« der PoZgan vorgeschützten, in Wirklichkeit er» dichttttn Ditnstlohn- und Darltbtns- Fordtrun« von zusammen 1500 fl. in das Eigenthum der Wirt-schafterin übergab, wodurch die Realität den Gläu-bigern entzogen ward. Ferner wurde den Angeklagten zum Vorwurfe gemacht, daß sie kurze Zeit vor der am 13. August 1887 stattgehabten Eoncur»-Erökf-nung au» dem VerkaufSgewölbe Waren und einen Theil de» beim Ausverkauf trzitlttn Erlöst» vtr-schltppl haben. Endlich war Lakitsch nach dtr An-klagt nicht in dtr Lagt, nachzuwtistn, daß tr un-vtrschuldtt in Eoncur» gtrathtu fei, und er hatte t« auch unttrlasstn, hitvon rechtzeitig die Anzeige zu erstatten. — Lakitsch wurde der schuldbaren Crida und des Vergehen» nach K 1 des Gesetzt» vom 25. Mai 1883, Nr. 78 R. G. Bl., dit Po'gan nur lttzttrtn Vtrgthtn» schuldig btfundtn, und wurde über ersteren die Straft dt» strtngtn Arrtstt« in dtr Dautr von vitr Monattn, übtr dit Wirtfchafttrin abtr tin drtiwochigtr tinfachtr Arrtst vtrhängt. Hyeater, Kunli, Literatur. Koncerte. Harfenklänge, Flötenspiel, Lieder von Schu-bert und von Rut'iilstein — ei haben nur noch einige schwärmerische Gedichte von Matthifson gefehlt, und das Herz des mondscheindurstigsten Backfisches halte von dieser Fülle von Lyrik be-friebistt sein müssen. Die Harfe klingt niemals so schön, als wenn sie mit rauschenden Accorden und mit glänzenden Läusen in langsam ver-stummende Orchestermusik tönt, und wer je in der Wiener Hosoper unter den angedeuteten musikalischen Umständen das Instrument Za-mara's vernommen, der bewahrt ihm gewißlich ein freundliches Andenken und wird nicht leicht eine Gelegenheit versäumen, sie wiederzuhören. Freilich sollte die Harfe nur als Beiwerk, ihre Musik sollte nur in kleinen Dosen geboten wer-den, weil sie leicht übersättigen kann, gerade so wie jen- der Flöte, die ja von Kukula. der mit seinen Solovorträgen in der Oper jedesmal den größten Applaus erzielt, wunderbar gespielt wird, die aber trotzdem nur — wenn wir so sagen dürfen — als Einlage oder als Begleitung? Musik willkommen ist. ES soll mit diesen Bemerkungen Denjenigen, welche dem am letzten Sonntag im Cafino stattgehabten Concerte Ge-schmack abgewonnen haben — wir selbst zählen ja ebenfalls zu ihnen —, nicht die Freude ver-dorben wcrdcn; aber man darf es wohl ge-stehen, da» es eine recht stattliche Zahl von Zuhörern gab. denen ei» wenig Orchestermusik zwischen den Solo-Vorträgen recht angenehm gewesen wäre. Das meiste Interesse brachte unser Publicum dem Fräulein Zamara entgegen, und die Dame hat dieses Interesse auch vollauf gerechtfertigt und namentlich für den virtuos vorgetragenen Marsch stürmischen Beifall ge-erntet. Wir für unsern Theil geben allerdings der „Feenlegeude", die sie unter Viola-Beglei-tung spielte, den Vorzug, und auch das schwer-mutige „rumänische Lied" scheint uns wert-voller. Den tiefsten Eindruck aber machte un-streitig das liebliche Zusammenspiel der Flöte und der Harse im »Erwachen der Lerchen," da« einem Spohr'fchen Flötenfolo folgte und die Herren Kukula und Zamara ihre ganze Mei-fterschaft aufbieten ließ. Wie die Lerchen die Aeugelein aufschlagen, wie sie die ersten schwachen Laute von sich geben, wie sie sich in den bla«en, morgenfrischen Aether erheben und ihre Triller ertönen lassen, die immer schwächer werden, je mehr sich die Sängerin den Wolken naht, wie — wir überlasten es dem obenerwähnten Back-fifch, unsere «£>childmijtg zu vollenden. Der Liederfänger. Herr Schmidtler, der tagsvorher in Laibach Furore gemacht haben soll, war in Cilli leider indisponiert, und seine Stimme hatte nicht den Schmelz und die Weichheit, deren Schubert's „Am Meer" oder Jensen's „Marg-reth am Thore" unabweislich benöthigen, wie auch die letzte Nummer des Concerte», ein Lied mit Viola- und Harsen-Begleitnng. unter dieser Indisposition zu leiden hatte. An demselben Sonntag wohnte» wir vor- mittags einer Matinee bei Herrn Weidt an, welche von einem verhältnismäßig ziemlich zahl-reichen Frauen - Publicum besucht war. Der Damenchor eröffnete die Vorträge mit dem Abt'-schen Die stille Wasserrose" und brachte den Chor sehr gut zur Geltung, worauf Fräulein Angela Plautz auf dem Clavier einen Satz der 0-inoll Sonate von Beethoven und eine Reverie von Hiller zum Besten gab und damit lauten Dank erwarb. Die dritte Nummer bildete Bendel'S Lied „Wie berüdrt mich wunderbar," welches dem Fräulein Henriette Kotz Gelegen-heit bot, mit ihrer angenehmen, warmen Stimme und mit ihrem innigen Vortrag wieder einmal vor einer größeren Zuhörerschaft zu glänzen. Die Dame heimSte gebärenden Applaus ei», und wurde von Fräulein Lina Ferje» abgelöst, einer jungen begabte» Pianistin, die uns von den Schüler-Concerte» her in bester Erinnerung ist und die wir stets gerne hören, da sie sich durch correctes Spiel und sorgfältigen Bortrag aus-zeichnet. Sie brachte eine Berceufe vou Chopin und ein Scherzo von Mendelssohn. Sodann folgte Koschars „Verlassen bin i", von Fräulein Mela v. Gugenmoß mit ihrem prächtigen Alt und unter Begleitung deS DamenchorS trefflich gesungen, und der Schluß waren zwei von Fräulein Luise Weidt nett gespielte Salon-stücke. _!__E. * Im Cillier Stadttheater wird am Freitag das Volksstück „Der Fleck auf der Ehr" von Anzengruber zur Darstellung gelangen. Es hieße unser Publicum in seinem Kunftoerstande verletzen, wollten wir ihm diesen Abend noch besonder« an'S Herz legen. Hat es doch erst unlängst Gelegenheit gehabt, sich an einem Werke Anzengruber'S zu erfreuen, und hat eS doch da-mals gezeigt, daß der berühmte österreichische Dramatiker zu seinen Lieblingen zählt! „Der Fleck aus der Ehr" war bekanntlich dasjenige Stück, mit welchem das Deutsche VolkStheaier in Wien eröffnet wurde. * Aus Pettau schreibt man uns: Samstag den 15. d. M., abends 8 Uhr, findet hier im Saale der Musikschule der erste Kammermusik-abend per Lehrkräfte des Vereines, der Herren Director Arno Schütze. Franz Hanng und Wal-demar Schlöoogt mit folgendem Programme statt: 1. I. Rheiuberger: op. 15, Duo sür zwei Claviere, vorgetragen von den Herren Director A. Schütze und W. Schlöoogt: 2. E. Grieg: op. 36, Sonate sür Clavier und Violoncello, vorgetragen von denselben; 3. F. Lißt: Zwei Etüden nach Paganini, vorgetragen von Herrn Director A. Schütze; 4. I. BrahmS: op. 87, vorgetragen von den Herren Director A. Schütze. F. Haring und W. Schlövogt. Hiebei gelangt zum erstenmale der vom Vereine neu angekaufte Flügel. lin Fabrikat des sich eine» bedeutenden Rufes erfreuenden Clavier-fabrikanten A. Pokorny in Wien, zur Verwendung. Nuntes. fDieK »iferin undErzherzogin Marie V a l e r i e) sind am Montag in Buda-peft eingetroffen, woselbst die kaiserliche Familie bis in die zweite Hälfte des Monates März verweilen dürfte. sDer Bruder des Papktes. Car-d i n a l P e c c i,] ist am 8. d. Mls. in Rom gestorben. * * • [Von einet neuen Art bei Heim-leuchten»] wird au» Berlin berichtet: SS handelt sich um eine selbstthätige nächtlicht Trtpptnbtltuchkua», wtlcht nach zehn Uhr in Wirksamkeit tritt. Man braucht nicht mehr mit schnell verlöschendem Zünd-hol» di« Treppen hinaufzutasten, wobti man doch nur immtr tint kürzt Strecke übersehen kaun, sen-dtrn t» wird dem nächtlichen Wandtrer übtr kurz odtr lang von selbst htimgtltuchttt wtrdtn, und zwar so: Wtnn er die Hau»«hür gtöffntt hat, so Sammt plötzlich durch da» Dunktl im Pariern tint SM-lampe auf, dit so langt ltuchltt, al« Ztit gt> braucht wird, um die Thüre zu »trfchlitßtn und den Flur btqutm zu durchschnitt». Al»dann »trlöscht die Lampt im Parttrrt, und sofort tnlzünd«t sich ei« 1890 „Devtsche Macht" 5 itttitf, welche Treppe und Flur de« ersten Stockwerk« teleu»tet In gl'icher Weist wird der Weg durch t»« ganze Hau« erhellt. Der Apparat, »elcher keinen ziitzeren Raum einnimmt, al« ein Telephon mit I lalteneichrank, ist in Berlin hie und da schon ein-I (Püfcrt. [Fürst Ferdinand und Major k i n ik a. ] Anläßlich der Verhaftung de« bul-pns-hen Major« Panitza erzählt der „Pest. Lloyd", Panitza schon einmal und zwar unter fast ko-t »i'chcn Umständen verhaftet wurde. ES war nach «nee Audienz ; der Fürst, eben im Begriff, den Saal ' |ii verlassen, gierig an dem bei der Thüre stehenden Major vorbei und bemerkte zu seinem größten Er-staunen, daß dieser ihm eine sehr „bürgerliche' Ver-! beuzunz machte, dann die Hände vor« Gesicht hielt und, zwar unterdrückt aber doch höchst respectwidrig, i, lacken begann Prinz Ferdinand trat dicht an ; Kn Major heran und frug ihn barsch; „Warum ; lachst Du?" — „Verzeihung, Hoheit! E« ist mir ta ganz unwillkürlich ein Spaß eingefallen, nämlich \mt . . — „Ich bin nicht neugierige Major! lenken Sie an Ihre Späße lieber auf der Wach-! ftrbe." Damit wendete sich der Prinz wieder zum ®efcen, drehte sich aber in der weit geöffneten Flügel ktir nochmals um — wupp«, knickte der Major ! «st neue zusammen, und diesmal schoß da« Lachen nur so au« ihm herau«. Der Prinz winkte mit einer i gelassenen Handbewegung den Lacher zu sich in den »edeniaal, schickte von dort einfach um den Garde-Kommandanten und sagte zu diesem, aus den wieder ' mist und stramm gewordenen Major Panitza deutend : »Eperren Sie mir den da ein. Eapitän !" Der Major bekundete durch Salut den vorschrift«mäßigen Dank, schlug recht schneidig die Sporen zusammen, hielt eine Weile den strengen Blick de« Prinzen au« uib — lachte dann abermal« mit ganz elementarer Eewalt. Jetzt winkte der Prinz bloß, den Heiteren »der, wie er vielleicht dachte, Angeheiterten, abzu-. sjhren, der sich dann auch weiter keinen Zwang an-ttat und sich unter fortwährenden Gekicher zum Lroiesfen eskortieren ließ, woselbst er auf höchsten vricbl bi« zum anderen Morgen verblieb. [Eine entsetzliche Gruben-Kata-sirophej fand in der Nacht vom 5. auf den 0. d. im Kohlenbergwerke von Aberspcha» in England tmch Explosion schlagender Weiter statt. E« waren i» der Grube zweihundert Arbeiter beschäftigt, welche illögesammt um'« Leben gekommen sind. Bis zum 7., abend« 7 Uhr, waren 171 Leichen zutage ge-firdert [D a « E n d e d e » P a r » e l l - P r o c e s s e ».] T,e „TimeS" haben für die Täuschung, durch welche sie zur Beschuldigung verleitet worden sind, daß ' ?an>ell Briefe geschrieben, die seine moralische Ge-memschast mit den Mördern und Anarchisten de» Zaricible-Bunde« beweisen, mit schwerem Gelde büßen «uffen. Denn abgesehen von den Kosten deS ver-lerene» Processe» hat Parnell auch eine Entschädigung emirkt. Aber dieses reiche Blatt ist ja i« der glück-lichtn Lag«, daß seine Mittel ihm derartige Auf-«ritdunzen erlauben. Am 3. wurden Herrn Parnell kni den Lord Oberrichter 5000 Lstrl Entschädi-piag zugesprochen. Parnell selbst hatte 100.^00 Lstrl. «klangt; wieviel er davon erhalten hätte, hieng ausschließlich von dem Gutdünken und der Laune der Geschworenen ab. Letzteren aber wurden die Ent-schädizungSerwägungen erspart, den» die Sachwalter beider Parteien einigten sich über die obige Summe K« 5000 Lstrl, wozu dann noch di« gesetzlichen Ml!» Parnell'«, lewic alle sonstigen, mit dem Pwcesie verbundenen Ausgaben der „Tim««" kommen. [E m i» Pascha ist wieder gänzlich herg«st«llt. » « * [Eine Prise.) Der vor einigen Jahren zu seinen Liter« Heimgegangene bayerisch« Bezirk»-zericht«rath B. war ein jovialer alter Herr, der e» liebte, seine Untergebenen dann und wann etwa« zu »«k«n. Al« er einst al« Untersuchung«richter de« Amte« waltete, war ihm der Actuar Z. zugetheilt, «in sanfte«, geduldige« Männchen, der «ine unter .Hchriftgelehrten" ziemlich selten« Abeigung gegen da« Schnupfe» hatt«. Da« war dem Herrn Rath »ohlbekannt, und er versäumte nie, dein Actuar Z. ttr.t Prise anzubieten. Dem Herrn Rath «inen Kort zu g«b«n, hätt« uns«r Z. ni« gewagt und «r mußt« mit thränend«» Augen sich der Gabe erfreuen. Eine« läge« legte Z. dem Herrn Rath mehrn« Schrift- stück« zur Untirschrift vor, g«rad« al« derselbe in „Wich«" war, um einem Leich«nbegängni« anzu-«ohne». Z. stellte stch hinter den Tisch, da« Streu-sandgla« in der Hand, bereit, di« nasse» Unterschriften mit wohlbemessenem Sand zu trocknen. Zuvor j,d»ch beliebte der Herr Rath den entsetzten Actuar mit einer Prise „echten WUner Beiz* zu beehren. Z. stellte da« Streusandgefäß auf feinen Platz zurück, griff, freundlichst ermuntert, in die wohl-gefüllte Dose und füllte sein Riechorgan mit dem köstlichen Pulver, während der Herr Rath die erste Unterschrift vollzog. Unwillkürlich schlössen sich Z.'« Augen, die Prise war augenschkinlich zu stark — unwillkürlich und in instinktivem Pflichtgefühl griff er nach de» Streusandgla« : — ein kräftige» Niesen und ein urkräftiger Fluch de» Rathe« brachten den sinn verwirrten Actuar wieder zum Bewußtsein, woran sich freilich der Wunsch knüpfte: Erde, thue deinen Mund auf 1 u. s. w. Der Anblick, der stch ihm bot, war in der That überwältigend. Au» Versehen hatt« er statt de« Streusandgesäße« da« Tintengefiß erwischt und beim kräftig«» Niesen den schwarze» Inhalt dem Herrn Rath mit solch:r Heftigkeit über Kopf und Brust geschüttet, daß derselbe mehr einem Mohren, denn einem königlich bayerischen Justiz-beamtrn ähnlich sah. — Z. war außer Rand und Band — er, die verkörperte Dienstbarkeit und Un-terwürstgkeit — nnd so etwa»! B-, der sich wohl selbst «inen guten Theil Schuld beimessen mochte, tröstete wohl den Actuar, schnupfen aber ließ er Z. fortab nicht mehr. ^A u S der Turnstunde.] AuS «iner bay-rischen Garnison erzählt man folgend« kleine Ge-schichte: E» werden Uebungen an der schräg stehen-den Leiter gemacht. Ein etwas schwersälliger ffinJ» ketier hat sich auf der rückwärtigen Seite der Leiter, mit den Händen von Sprosse zu Sprosse klimmend und mit dem Leibe frei in der Luft schwebend, mit vieler Mühe und manchem Schweißtropfen fast bi» zur oberste» Sprosse hinaufgearbeitet. Da »nacht er einen Augenblick Halt »nd saust dann auf einmal zum Schrecken der Abtheilung und deS die Uebung leitenden Ofsicier» in jähem Sturze herunter, zum Glück auf die unter dem Klettergerüst befindliche dicke Lage von Gerberloh«. Etwa« v«rblüfft um stch blickend, aber völlig unverletzt, erhebt sich der «ackere Turner. Lieutenant: „Donnerwetter, Kerl, wie kommen Sie dazu, sich da runter fallen zu lassen? Warum klettern Sie nicht vorschriftsmäßig herab?" — „Herr Lieutenant, von dem Klettern hab'n mi inei Händ so brennt, un da han i halt in die Händ spucke wolle." [Ein V » rschlag zurGüte. > Sängerin: „Mein lieber Director, ich muß Sie um meine Entlassung bitten, da ich mich demnächst mit meinen« Grafen vermählen werde!" — Director: «Aber, liebe» Kind, wozu bedarf e« eine» Abschiede» ? Ein paar Monate Urlaub wird'» wohl auch thun! [EineschwereSprache.] Ungar: „Wann wär' der daitschen Sproch' nur nicht gar so schwer — bisou iite» 1 — aber ist verflixte G'schicht, daß fangen so viele Worte im Daitschen mit X an wie b«ispielSweise: Zelllchast, Zundheit, Zelchte«, Segnete Maalzait l" sJ m T h e a t« r. j Schauspieler (al» Richard III.): „Ein Pferd! Ein Königreich für ein Pferd!* — Stimme von der Gallerie: „Darf eS ein Esel auch sein ?" — Schauspieler (nach oben): „Jawohl, kommen Sie nur herunter 1" [Ei, ei!] Mutter (zu ihrem Töchterchen): .Ich glaub« gar, Anna, Du läßt Dich jetzt öfter« von itnem Herrn begleiten." — „Aher Mama, wa« soll man denn sonst in den reizend langen Dämmerstunden anfangt».' [E i n Wink.) ,Kaufin Sie mir ein Sträuß-chen ab, junger Herr !" — „Ich danke Dir, Kleine; ich bin nicht verliebt." — „So? Ich auch noch nicht!" [Durch die Blume.] „Ah, freut mich, daß ich Sie treffe, gnädige Frau I Wie geht'» dem H«rrn Gemahl1* — Dame (die gar nicht verheiratit ist): „Danke, der befindet stch »och immer ledig I* [Zu gütig.] Lieutenant (der vor Gericht al» Zeuge vereidigt wird): „Bitte, meine Herren, »«halt«» Sie doch Platz I* (Geistreich.] „Sehen Sit, die alten egyp-tischen Mumien, di« sind sech»taus«nd Jahre alt!" — „Ja, wie doch die Zeit vergeht!' [Sie kennt ihre Leute.] Eine Modistin de« Qu-irtier« ve l'Opera in Pari« hat ei» wirk- same« Mittel gefunden, stch auf bequemem, schnellem Wege die au«gedeh»teste Kundschaft zu schaffen. Sie hat die letztere in ganz kurzer Zeit dadurch verdoppelt, daß sie einen Papagei abrichtete, der, so oft eine Dame ihren Laden betritt, dieser die Warte ent-gegenruft: „Ach, wie hübsch sie doch ist!" Eingesendet. *) Mgemeine Landes-Ausstellung für Steiermark in Hraz im Aayre 1890. In der Zeit vom 3. August bi« 4. Octob«r d. I. findet in Graz (Oesterreich, Steiermark) eine unter dem Allerhöchsten Protektorate Seiner Majestät de« Kaiser» Franz Josef I. stehende allgemeine Lande»-Au»stellung statt, mit theilweiser internationaler Eoncurrenz, worauf wir die Industrielle» und Gewerbelreihenden schon au« dem Grunde aufmerk-sam gemacht haben wollen, weil sich diese freie Con-currenz der Beschickung zumeist auf solche Artikel erstreckt, welche schon dermalen eine nicht unbeträcht-lich« Einfuhr gestatte», oder deren Einfuhr anzu-bahnen al» wünsch«n»wert erscheint. DieS bezieht stch in der Gruppe für Land-und Forstwirtschaft auf Meßinstrumente, Geräth« und Maschinen für den Waldbau, die Forstbenützung Köhlerei u. s. w.; auf Modelle und Pläne von BringunzSanstalten, Wildbachverbauungen und der-gleichen. Ferner beim Molkereiweken auf Betrieb«-einrichtungen, Hilf«stoffe für Molkerei und auf wissenschaftliche HilsSmittel und Leistungen auf dem Gebiete des Molkereiwefen«. Ebenso au' Düngemittel, Streuinaterialien und Futtermittel, wie nicht minder auf landwirtschaftliche Maschinen und Geräth«; auf da» landwirtschaftliche Bau- und Ingenieur-wesen, auf wissenschaftliche Leistungen aus dem Ge-sammtgebiete der Land- und Forstwirtschaft, deS land- und forstwirtschaftliche» Unterricht«- und Ver-einStvesen« und auf Lehrmittel und Literatur der Land- und Forstwirtschaft. In dtr Gruppt für Jagd und Fifch«rci tr-streckt sich di« frei« Eoncurrenz auf alle Classen und umfassen dieselben: Jagdwaffen aller Zeiten, Netze, Fallen u. s w.; ausgestopfte und präparierte Jagd-thiere, alte und neue Geweihe, JägerauSrüstunge» und Jazdliter.itur. Ferner Fische und andere Nutz-thiere de« süßen WasserS, Fischfemde aller Thier-galtungen, Producte von Wasserthieren, Fischbrut-Apparate, in Ruhe und Thätigkeit, Aquarien jeglicher Art, Präparat«, Modelle und ErläuterungStaseln; Fischereigeräthe, wissenschaftliche Untersuchungen der Fischgewässer, Geschichte, Literatur, und Statistik der Fischerei. In der Gruppe für Bergbau und Hüttenwesen erstreckt sich die freie Eoncurrenz aus die wissen-schaftlichen und praktischen Hilf«mittel für Bergbau und Hüttenwesen und in jener sür Jndusttie und Gewerbe auf Eonserven, Maschine», Werkzeuge, Apparate, Transportmittel und deren Bestandtheile; auf die Erzeugung von Metallwaren; GlaSwart» und künstliche Materialien au« organischen und un-organischen Stoffen; Stöcke. Sonnen- und Regen-schirmgestelle, sowie fettige Sonnen- und Regenschirme und aus Waren au« Kautschuk, Guttapercha und ähnliche Stoffe: aus Industrie in Leder, Häuten, Felle», Borsten, Haaren und Federn ; auf die Textilindustrie, mit Au«nahme d«r Schafwolle und Schaf-Wollstoffe; auf Handschuhmacherwartn, B«ttware» und Tapisserie»; auf Buntpapier, Arbeiten au» Papier, Papiermache und Papp«; tndlich auf die chemische Industrie, Bauindustrie und elektrottchnische Industrie. In der Gruppe für Kunst, Kuastindustrie und Musik werden mit freier Eoncurrenz zugelassen: Gesäße, Geräthe, und kleine Sculpturen au! Stein, Marmor, Alabaster, und dergleichen Arbeiten au» Wach«, Schildkrot, Perlmutter u. s. w.; Musik-instrumente mit Elaviaturen und deren Bestandtheil«, Saiteninstrumente und deren Bestandtheile, mit Au<-nähme von Lithern; Schlaginstrumente — eventuell auch Glocken — und deren B«standth«ile, Lehrmittel, Erzeugnisse der Musikalien-Vervielfältigunz und sonstige« zur Musik Gehörend««. In der Gruppe für wissenschaftliche Instrument« und Arbeiten und Unterrichi»wesen concurrieren frei: Apparate und Instrumente zu wissenschaftlichem Ge- *) Zar Form und Inhalt sst die Redaction nur u»ch Maßgale de» Pretzq-sche« veranlwortlilp. 6 „Deutsche Macht" 1890 brauche, 8ctloa«»effe. Zeitschriften. Werke elnjelner Autoren und Lehrmittel. In der Gruppe für Touristik und Fremden-verkehr ist die Beschickung unbeschränkt für Reise-Handbücher, Karten und für Modelle, Pläne und Abbildungen v»n Alpenhotel«. Die Gruppe für Hygiene und Heilkunde bat gäntlich fnie» Concurrenjgtbiet und umfaßt Bau-und Wohnungs Hygiene, Assanierung von ^rt>chaii«n, Schul-Hygienc, Gewerbe-Hvgiene und Unfallverhütung, Militär Hygiene, Bakteriologie. Desinfektion sowie Dcmographie, Hygiene der NahrungS- und Genuß-inittel. de« Wasser«, de« Bob«!.» und der Luft; Apparate und Instrumente für Heilzwecke, Heilmittel. Drvguen, Mineralwässer und Luellenproducte. Der Anmeldungitermin endet mit letzten Mär» d. I Da« ausführliche Programm, Anmeldebogcn und jede gewünschte Au«kunft werden spesenfrei zu-gesendet, beziehungsweise ertheilt durch da« General-Sekretariat dieser Ausstellung in Gra», Stemvferg. 3. All die Mitftlicdrr dcs stririschkii sängtlbliiidts Pon Land »u Land, von Ort zu Ort fliegt die freudige Kunde daß der schöne Gedanke, da« 4. all-gemeint deutsche Sängert unde«fest in der Reichehaupt-stadt Wien zu begehen, in denAugufttagen dicfe«Jahrc« lebendige That werden soll. Mächtige Erregung hat darob alle Sängerkreise ergriffen, und wo immer de« d«utfch«n Liede« Zauberweisen erklingen, rüsten sich seine Jünger, e« hinzutragen an die llser der Donau, damit feine siegende Allgewalt auch dort wieder aller Herzen durchdringe, neu sie stärke und belebe mit dem Bewußtsein nationaler Macht, Einheit und Größe in Kunst und Streben, nnd sie sich neu erschließen all' dem Hohen. Edlen und Schönen, da« au« seinem Wunderklange tönt. Auch die Sänger der «leiiirniark und ihr Bund dürfen und werden nicht fernbleiben, wo e« gilt, Zcugni» »u »eben, daß sie beleell sind von dem Hochgefühle der Zusammengehörigkeit mit ihren deutschen Brüder», daß sie sich Ein« fühlen mit ihnen im Liede, Ein« in, Geiste und im Herzen l Tragen doch auch sie allezeit und immerdar in sich volle« Verständnis, treue Liebe und warme Hingebung für de» herrlichen deutschen Sang, der tief in ihrer Seele lebt l Glüht doch auch in ihren Herzen der Funke der Begeisterung für die edle Kunst dc« «ange« unauslöschlich, immerfort! Wie sollte er nicht in hellen Flammen auslodern, da zum erstenmale in Oesterreich da« hehre Banner de« deutschen Sänger-bunde« stch entfallet, dem in allen seinen Gauen und noch weit über seine und Deutschlands Marken hin-au» die Pulse mächtig schlagen? Nicht bedarf e« darum erst der Mahnung an die deutschen Sänger der Steiermark, sich zahlreich um dasselbe zn scharen in den weihevollen Tagen, wo eS, uinrauscht von den Klängen erhebender Lieder, umjubelt von den Tönen reinster Lust und Freude, stolz über den Häupten? wehen wird, und all' die Tausende wackerer Aiänntr, die gerne seiner Führung solgen. mit allgewaltigen Stimmen dem großen deutschen Vaterlande künden werden, daß Deutsch - Oesterreich, seine prangende Hauptstadt und ihre biederen Bewohner nicht minder mit Leib und Seele dem deutschen Liede im unverbrüchlichen Verbände zugethan sind, al» Land und Volk und die Sänger der Steiermak. Wenn daher dennoch mächtig de« Bunde» Ruf an Euch, Ihr Sänger, ergebt, regen Theil zu nehmen an der Lie-desseier, so ist er von der Ueberzeugung begleitet, er vermöge kaum noch dazu beizutragen, Euch in Eurem »inmütbigen Bestreben zu stärken, mit »ycueretfcv da« ganze gute Wollen und Können, die volle Kraft u»d aufopferndste Thätigkeit dafür einzusetzen, daß feine Vertretung bei dem Feste durch edlen Takt, männlichen Ernst, reiche Zahl und gediegene har-monifche Leistung unserem engeren heimatlichen Bündnisse zur Ehre gereichen, aber auch de» großen deutschen Sängerbünde», dem wir un« fest und innig angeschlossen, würdig sein werde. Graz, im Februar 1890. Für den Ausschuß de« steirischen Sängerbuude« : August O r t n e r, Heinrich W a st i a v, Schriftfahrer. Obmann. Illustrierte prrisrouranit gratis n.fraiiro. THE SINGER MANUFACTURING Company, New-York. aeaeml-Agreatui G. IVElDlilNGEK, Ciraz, I. Sporgasse Nr. 10. Stopf-Apparat Ein Kind kann denselben handhaben. In der Pariser Ausstellung 330,000 Stück verkauft. Dieser Apparat ist in allen Weitgehenden von einer amerikanischen Gesellschaft patentirt worden. Diener Stopf-Apparat näht alle Smtcn Stoffe, " irk-wonren, Jäp-rheimlen, Socken etc, sowie WeUswfech« rasch und wie neu ang-webt herstellt. — In gani Amerika und in England, wie auch schon in Wien gibt es keine Familie, kein Haus, wo der ausgezeichnet« praktische uud unentbehrliche Apparat nicht eingeführt ist. Er wird in kürzester Zeit in der ganzen civilisierten Welt eingeführt worden, dalier beeile ncli das geehrte P. T. Publicum solange der Vorrath reicht zu bestellen. Preis por Stück fl. 2.— gegen Cassa oder Nachnahme nach allen Orten der Monarchie durch das alleinige 1021' 15 Versandt-Etablissement SCHMIDT, Wien Margarethen. Kein Eiaufltrirt versäume es, das weltberühmte und preisgekrönte Schweizer Milch-Pulver anzuwenden. Ein unentbehrliches Hilfsmittel in jedtr Milchwirtschaft. 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Kas» T7*oreIr^.igrto BrsL-CLoreien Iteslelluii^cii ans l ass- n. I lasclieiihicre werden entgegengenommen im Comptoir: Sanngasse Nr. 5 (Weber) Gasthofe „zum und im goldenen Engel" in Cilli. Kundmachung. In Ausführung deö hohen LandtagS-Be-schluss'S vom 14. November 1889. wird die Stelle eines LandeS-Weinbau-CommissärS sür ReblauSangelegenheiten zur Ausschreibung ge« bracht. Der LandeS-Weinbau-Commissar hat Reb-schulen, Mutterweingärte» und Musteriveingarten im Lande anzulegen, deren spätere Cultur zu leiten und zu be lussichtigen: derselbe hat fernerS in ziveckdienlicher Weise darauf hinzuwirken, daß die Weinbauer die Regeneration ihrer Wein» gärten durch Anpflanzung am> rikanischer Rebe» vornehmen, und hat der Bevölkerung bei Durch-führung solcher Anlagen an die Hand zu gehen. Endlich hat der Landes Reblaus-Commissär in allen den Weinbau tuid die ReblauSkrankheit betreffenden Angelegenheiten die ssunction eines Conceptsdeamten des landschaftlichen Secre-tariate» zu erfüllen. Mit dieser stelle, die provisorisch zur Be-setzung kommt, ist ein Gehalt von 1000 fl. und ein WohnungSpauschale von 200 fl. verbunden. Bei Verwendung außerhalb keines Wohn-sitze? hat derselbe Anspruch aus ein Taggeld von 3 fl. und sür die Reisen Anspruch auf Be-nützuug der ll. Wagenclasse bei Eisenbahnen und 26'/, kr. per Kilometer der zurückgelegten Wegstrecke. Bewerber um diese Stelle haben ihre ordnungsmäßig gestempelten Gesuche mit der Nach-Weisung der entsprechenden theoretischen und praktischen Befähigung, sowie ihre bisherige Verwendung bis längstens 10. März 1890 an den steiermärkischen LnndeS-Ausschuß zu leiten. Graz. am 7. Februar 1890. 139—1 Pom striermiirkische» Vandes Ausschüsse. Billige Spiegel in Goldrahmen ron 4 H. aufwätts zu !>>>><» L><>i Franz Krasovec Vergolder. in Cilli, 98-3 Hexrerig-assso 2STx. 13. mr Jeaermaan rnni »o-so rügen Vergolden, ■ilbtrn o. Aa»b*M«rn t. 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Cilli. im Februar 1890. 140—1 empfl'dt » Irtetignng HEINRICH SCHEUERMANN Bau- nnd Galanterie-Spengler CILLI, ch zur Aii»fOhrflng aller Spengler-, Bau- und Galanterie - Arbeiten, sowie Reparaturen, von Reflex-Laternen für Bergwerke, Kellereien, Gant- nnd Caffechäuser verwendbar, ferner sehr praetische Ventilators. Petroleum - Fackeln, Üenche - Apparate mit Laft-Zimnierspringbrunneu, Badestühle und Badewannen mit Heitzung, äpcisekübler, Kisküsten und Closetts-Aufstellungen, Ferner mache ich die geehrten P. T. Hausfrauen auf die, sich stets am Luger befindenden k, k. I'jiteiit- Bügelöfe n aufmerksam, welche sich besonders tlurcl« Kohlener-sparnis, leichte Aufstellung, Handhabung nnd Ueber-tragung auszeichnen. 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März I. i. ordinirt. 122—» Gegen Husten und Katarrh 906-3 (liilluenzu) übt eine ansserordentlich mildernd Wirkung die Kärtner Römerquelle (Schutzmarke „Edelweiss"> gereicht mit Milch, Zucker und Fruchtslisten. ÜC Dieser iiatnrechte Alpensäuerling kaun aurli Kindern nnd selbst Sünglingen verabreicht werden 'WM In t'flli bei J. MalÜ- und Apo h. k. r Mure k. Druck nnd Verlag der Firma Johann Rakusch in CUli. Herausgeber und verantwortlicher Ytedicteur a. Ehrlich