Hummer 3?. Weit«». >f 7. A»g«ß 1904. Acihrsang XV. Erscheint jeden Konntag. «rei» für Bettau mit gulduni in« Hau«: vianatNch 80 h, vierteljährig K 2.40, halbjährig K 4.80. ganzjZhrig K 9.—, mit P»st«riendung im Inland«: Monatlich 8ö b, vierteljShng K 2.50, halbjährig K ö.—, ganjjühng K 9.60. — Einzelne «ummem 90 h. Hand,christen werben nicht jurüikgefteS». «ntündigunge» billigst berechnet. — veittSze find erwttnM «nd w»«leu längsten» bit Freitag jeder Woche eingesandt werden. Von der ZVoche. Seit dem v. d. M. tagt der deutschösttrrei-chische Lehrerbund in unserer Schwester» stobt Marburg, die e« an Ehrungen der hoch, willkommenen Gäste nicht fehlen läßt; die Lehrer DeutfchSsterreich« werd,« neben dem warmen Gedanke« an die gastliche Stätte, in der sie tagte», auch die Überzeugung mitnehmen, daß aus den festen Burgen de« im schweren Sample n»t einem rückficht«losen Segnn stehenden Deutsch-tume« im fteirische« U»terla«de die Flagge des nationale» Dreifarb noch immer lustig i« Winde weht und die Umschrift darauf ,Hie gut deutsch allerwege!' »och lang« nicht verblaßt ist. Und e» ist gut. daß der deutschSsterreichische Lthrerbnnd die Hauptstadt de« Unterlande« zu seiner Togui^ gewählt hat. denn die vorderste« Führer unserer haßerfüllte« Gegnee im nationalen »ampse si»d auch ihre und ihre» Streben« erbittertste Feinde. Ist diesen Leitten schon die moderne Schule ein Dorn im Auge. so hassen sie die deutschen Lehrer, welche sich geistige Herrschaft über die Schule nicht entwinden lassen und. treu ihrem Berufe «nd Bolle, feststehe« und mit der eine« Hand die jüngste Generation aafwSrt« führte zur Bildung nud deutscher Geiste« kullur und mit der andet» die Feinde der Schule ab> wehrte! In ihre« Händen ließt die Erhaltung der deutschen Kultur ,« Österreich! Und de«halb werde« sie de» freigestnnte« Bürger immer a« tzundsragsplaudrrci. III. Sobald die Gnadensonne der hohen Regie-rung in da« Zeichen de« böhmischen Löwen tritt, beginnen die HnniXtage für die Deutschen. Sie unterscheiden sich von den kalender» mäßigen Hund«tage». die auch die Nichtdeutschen mit Hitzschlag bedrohen und einen geradizu un-erschwinglichen Durst erzeugen, dadurch. daß bloß Abgeordnete der vereinigten deutschen Parteien i« Hitze geraten «nd Äerrn von Körber die Liebe austiindigen und aus seine weitere» ehrbaren AnnSherungen verzichten. Er treibt e« aber auch zu arg! Wenn schon nicht die Anbiederung seine« Herrn Kollegen an die kroatische .Alma niater-, so ist die Errichtung von welschen Parallelkursen an der J»n«br»cker Universität ein weiterer Betvei« der Untreue und nun gar die tschechischen Parallelklassen an der Lehrerbildungsanstalt in Teschen. Na. »n« Wählern ist da« Berhältni« schon lange verdächtig vorgekommen und e» ist höchste Zeit, daß die Denlsche« wieder mal eiu« auf dem deutsche» Heerhorn vorblasen, al« noch weiter ans der Frieden»flaute Versöhnung liedlein zu fingerln. Wenn sich die tschechische Obslruktion mit Pultdeckeln und Torpedopfeiserln tschechische Parallelklasse« an einer deutschen Lehrerbildungsanstalt im k. k. Schlesien «pfiffen »nd ertrommelt ha», so ist nicht einzusehen, wrt- ?!alb die Deutschen nicht auch auf et,va« pfeifen ollten und wäre e« uur auf de» ungarische» «»«gleich, Zoll- und Handeltverträge, Budget ihrer Seite finden. Heil dem dentschöstkrreichische« Lehrerbuude! Während der dentschöslerreichische Lehre,bund in Marburg tagt, rüsten die nationalen Deutsche« in Österreich zu« Kampfe. Herr v. tkörber ist wieder einmal „«»parteiisch" gewesen und wenn der Ministerpräsident .unpartensch" wird, so geschieht da« immer anf Kosten der Deutschen. E« ist da« vielleicht in den. Umstände gelegen, daß. während andere Nationen und Natiönche». seit er Ministerpräsident. Minister de« Innern und Jnstizminister ist. abwechselnd aber ohne Aufhören nach seiner werten Person fchnappten und bissen, die Deutschen ihm noch niemals die Zäh«e gezeigt hoben. Vielleicht hat Sr. Exzellenz daran« geschlo-ße». daß sie gar keine Zähne habe»! oder au« politischer Wohlanständigkeit nicht bissen, weil daS unartig n»äre. Und weil er meint, daß wohlanslän-dige Leute unter allen Verhältnissen artig sind, so bewilligte er den Tscheche» »nd den Polen an den deutsche» Lehrerbildungsanstalten in Schlesien rasch die «notwendige»" tschechischen und polnischen Parallelklassen, ehe der ReichArat wieder zufam-»«tritt. Und der Reich«r«t soll so^ar früher al« beabsichtigt war, einberufen «»erden. Der Präsident de« Abgeordnetenhaus?« Graf Vetter ist nämlich telegraphisch uach Wie» berufe» worden und am 3. d.M.dort eingtlangt. wa« man in eingeweihten u«d andere Dinge, wie verfchiedeue Nachtrag«« kredite. ganz besonder« aber auf da« dreieckige Berhältni«. da« uu« ei« Heidengeld kostet und nicht die geringste G»»stbezeugu»g einträgt. Mit der gewissen «itnutblickendeu Politik ist heute verdammt »oenig zu mache»; feste« Zu-greifen wo etwa» z» erhäsche» ist, scharfes Ab» weilen wo man vo» un« etwas ergattern möchte, ist »»tschiede» vorzuziehen. Frankreich, die aller» christlichste Tochter de« Papstlume«, macht reine» Tisch mit de» frommern Väter«, die Schnap« drennen oder andere gute Werke tun und mit den frommen Schwester», die eine Industrie von Mädchen-Erzithung«a»stal«e» betriebe» und ihre Zöglinge zu tüchtigen Frauen und Müttern er» zogen, obgleich sie von beiden Beschäftigungen vorschriftsmäßig gar kein« Ahnung haben dürfen. Es ist ein Glück, daß Herr EombeS nicht iu Österreich Ministerpräsident ist! Woher würden wir z. B. ohne das Jesniteii-Kollegiuin in Kalksburg unsere großen Männer nehmeu? Und erst de» gute» grünen „Klostergeist", Elisabethiner-Kugcln gegen Zahniveh nud die wohlriechenden Flanziöerln? — Der Mann ve» leitet sogar Bischöfe zum Ungehorsam gegen Ibcup! Bei und geschieht eS gottlob um-weit sind wir »och nicht g>ju»ken, ur einen Fürsterzbifchof eine Konzession znm Bierbranen, oder Schnapsbrennen verweigern, denn so ein paar Stamperl» Schnaps mach«» inanchen argen Sünder selig, der uie einen Heller zum Peters-Pfennig beisteuert oder sich gar „die geistlich« HauSmagd", Verlag Steiubrenner iu Winlerbcrg. kaufen kau», ei» B»ch, da» sich besonders für PfarrerSköchiiine» eignet, aber auch für Männer Kreisen mit der Einberufung de« Reichsrate« in Zusammenhang bringt. Da« würde vielleicht auch erklären, weshalb «ach ziemlich langer Überlegung gester« d<» 6. d.M. der Vollzugsausschuß der vereinigte» deutsche,» Parteien zur Beratung zusammentrat. Herr v. Körber wunderte sich sehr, al« die Deutschen Schlesien« cine Abordnung zu ihm schick!«» mit drm sehr begreiflichen Verlange», die Errichtung tschechischer Parallelklasten, die nicht notwendig sind, zu unterlassen. Die Antwort de« Ministerpräsidenten, daß diese slawischen Parallelklasse» notwendig seien, daß dal>er deren Errichtung durchgeführt werde und. daß die Deutsche» ihre bisherige Haltung nicht zu bedauern hätten, klingt so ähnlich wie die berühmte RenjahrSrede Napoleon III. an den österreichischen Gesandte«, auf welche der Kli«g 1850 folgte. Ob Herr von körber heute einsieht, daß er sich doch in der Annahme geirrt habe, die Deutschen haben sicher keine Zähne, weil sie sie bisher »och nicht zeigte», mag dahingestellt sein, aber daß sie welche habe», dürfte er au« bcit bisherig«» Protestverjammlulige» an verschiedenen Orte» gege« seinen neuen Kur« wohl schon be» griffe» habe». Daß die De»tschnationale» damit ober auch beißen könne», wen» ma» sie daz« und noch mit einer gewissen Bosheit reizt, dürfte der Herr Ministerpräsident ziemlich bald erfahren. E« mag beiderlei Geschlechte«, die immer hinter den weit-licht» Mägde» her sind. — .De« LebenS ungemischt« Freude ward keine», Sterblichen zuteil" singt Schiller. Ob er dabei an Schilcher, mit Saurrwasser dachte oder gar an d«» auS Ungarn bezogene» .Burgegyer Schilcher" de» der Jud zu seiner Freiide nicht ungemischt läßt, ist au« de« hinterlasse««» Papiere« de« Dichter« nicht z» ersehen. Dagegen hatte Kuropatkin eine Riesenfreude, al« man ihm anstatt eine« Feldzug«plane« ein wertvolle« Heiligenbild mit aus den Krieg«-fchauplatz gab. Und jetzt mischen ihn diese gottlose» Japaner iu seine Freude so arg gesalzene Prügel, daß er de» ganzen Geschmack an seiner Freude verlor. Sehr gemischt ist auch die Freude der Deut-schen Dompfergeskllfchaste», die sie an dem .russischen Busenfreund" erleben müssen. Der kapert ihnen ihre schönen Schiffe mit seiner .Freiwilligen-Flotte". welche sich unter der Handelsflagge aus dem schwarze« ms rote Meer geschmuggelt hat und dort wie rote Piraten hauset. Die deutsche Regierung erhielt erst auf .eindringliche Vorstellung" einen der gekaperten Postdainpser frei, während John Bull etwa« weniger Umstände machte, seine wirklichen Kriegs-schiffe ausschickte »nd die Geschütze derselben .klar" machen ließ. Diese einzige, auch den Moskowitern sehr klare Sprache hatte ganz andere Ersolge al« die «indringlichen deutschen Bur» stelln »geu. Heiliger BiSmarckl Dn hättest jede»salls klarer gesprochen al« dein Nachfolger; vielleicht Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt des bekannten Spezialisten Theod. Konetzky in Stein, (Kt. Aargau), bei. ja ftiti, daß tr bis Aufregung de« deutscht» Volke« für nur vorübergehend, oder gar füusnici? hervorgerufen hält. Aber da» glaubte ja auch Vadeni, dem »och dazu eine festgeschlossene Ma-ioritdt zur Vnamwltiguug der Deutschen zur Verfügung stand. Eine so schöne Gesellschaft steht Herrn v. Körber nicht zur Bersügnng und die, auf welche er vitllticht rechvet, um die Deutschen abzuschütteln tmb statt unparteiisch einmal .parteiisch" zu regiere», ist viel zu b»»t zusammengewürfelt und hat so wenig geniein-samt Interessen al» inneren Kilt, daß bit Deutschen sie nicht fürchte». Wenn äußere Gegensätze zwischen de« der» fchiedeuen deutschvölkischen unb freiheitlichen Par« teien bestehen, so ist da» bei de« nichtdentschen Parteien unb vielleicht in weit höherem Maße dtr Fall. Ein Kampf aber wir der, welcher Badeni hjnwegfegte. findet die freiheitlich gesinnten Deutschen jeder Färbung sofort vereint am Kanipffetde, de» möge sich Herr von Körber, oder auch jeder andere, der un» den Kampf ausdringt, ruhig ge» trösten. Und daß wir den AuSgang de» Kampfe» nicht fürchte», da» ton» er oder jene, bit ihn z» bem neue» Experiment drängt», glanbtn. Wenn aber in bitstm neuen Kampfe der Deutschen um ihre Existenz in Österreich etiva» in die Brüche geht, so wird diese» Etwa» sicher nicht da» beutsche Bolk in diesem Staate sein. Wie Erhöhung der Tiwlltste, die in Ungarn den Abgeordneten Polouy im Reichstage zu dem Rufe veranlaßte: .Wen» der Ministerpräsident ei» Herz hätte, müßte er vor den Herrscher hintrete» und sagen: König, diese» Volk droht an den Bettelstab z» kommen! Setze dein Ansehe» nicht herab, indem du von Bettlern 2 Millionen verlangst, damit du sie deinen Erz» Herzogen geben kannst.' Da» wird im österreichischen Abgeordneten« haust gewiß kein Volk»Vertreter sage». In Ungarn würbe bie Erhöhung um zwei Millionen für den ungarischen Teil mit einer Mehrhtit von 88 Stimmen angenommen und da» Mayuatenhau« wird an PatriotiSmn« nicht zu» rücksteheu. Daß der Reichtrat in Österreich die auf Zi«leithanien entfallenden 2 Millionen bewilligen wird, ist selbstverständlich. weniger diplomatisch aber dafür entschjeden niehr — dtntsch. Selbst der Zar, dtr dit deutsche Sprache zur Freude der Pervaken nur mangelhast be-herrscht, hätteBitmarck« Deutsch sehr gutverstanden; muß er doch jetzt chinesisch lernen, nm die Tele-grammt seiner Heer- und Flotttnsührtr in Ost-asitn zu verstehe». Japanische Haue lassen sich leicht in« Rnsfische übersitze», aber die Orte wo die Generale geschlagen wurden, — nicht. Die reinste Frende an de» russischen Niederlagen habe» die Engländer, denn sie töniie» jetzt ruhig uach Tibet in die Sommtrsrischt ziehen und in Lhafsa dem Dalai Lama, den mongolischen Papst, um seinen Segen bitte», wenn sie e» nicht vorziehen, ihre Waffen und Munition zu verkaufen, »in sich die russische Liebe vom Leibe zu halten. Die höchste Seligkeit der Buddhisten ist die absoluteste Ruhe, ein ideale» Faullenzen de» Körper» und de» Geiste», daher gibt t» iu der Hauptstabt Lhassa auch mthr al» 3000 Klösttr unb über 11.000 buddhistische Mönche undNonne», die aber mit einer „Gebetmaschine" bettn. Wird ihntit nicht vitl helfen. Die Engländer sind zwar auch sthr fromme Leute, Handel» auch mit Maschinen, aber beten kann man nicht damit. Die Residenz Lhassa de» tibetanischen Papste» liegt 3430 m über dem Meere; die Engländer machen also eine ganz nette HochgtbirgStour. aber wa« tut man nicht alle» für die Verbreitung europäischer Kultur und wenn man dabei ein Die Erhöhung der Zivilliste, die seit 1872 jährlich 18 6 Millionen Krone» beträgt, wird damit motivitrt, daß dit Zahl der Erzherzoge, von denen jeder jährlich 100-000 X trhält. sich um 30 vtrmehtt hat. Da» ist ein Stgtn Gölte», aber warum geradt dit Völker denselben bezahlen müsse»? Unser Kaiserhau» ist reich, sogar sehr reich. Manche der Erzherzogt verfügen über ein Ler» mögen von vielen Millionen, andere sind in sehr hohen Stellungen, die mit großen Gehalte» ver» bunden sind. Für die reichsten bedeutet der jährliche Zuschuß von 100 000 K fast eine Bagatelle. Fnilich zahle» wir zur Erhaltung de» Heere» »nd der Marine so ungeheure Summen, daß e» ans diese 2 Millionen jährlich mehr nicht mehr ankommt? Wohl, ein bitchen doch. Wie viele Bauern könnten damit jährlich vom Untergange gerettet werden? Wie viele Ge-werbetreibende vor dem unverschuldeten Ruin ihrer Existenz. Da» aber wäre eben nicht pa-triotisch. — DaF Vermögen der römisch-katholischen Kirche betrügt mehr al» 813 6 Millionen Kronen. Sie hatte im Jahre 1900 an 60,763 818 K Einnahme». von bereit sie 42°/. oder 26 Millionen al» Ersparnisse zurücklegt» konnte. Im Jährt 1830 betrug da« Vermögt» der Kirche erst 17 Millionen Kronen, ist also bi» 1900 um rund 796 Millionen, oder in 70 Jahren um 263'/, gewachsen. Und da prtbigtn ihrt Diener von btr not« leidenden, araitii Kirche in Österreich und leiten für die geringste» NottwudigfolM Sammlungen ein. während ihre Blätter den Protestanten auf Heller und Pfennig vorrechnen, wie viel sie im Auslande erbetteln müssen, nm sich ein Gotte«. hau» bauen zu können, in welchen sie den »äm-lichtn Gott anbeten und dirnen können wie die Katholiken. Run, die protestantische Kirche ist in Österreich zwar gleichberechtigt mit der katholischen, aber eben nicht gleich — mit weltlichen Gütern gesegnet Und tue,in ein reich«beutscher Protestant ein paar Mark zur Erbauung eine« Gottt«-Haufe« seinen österreichischen Glaube n«g?t> offen stiftet, so ist da« ntinbesiett« ein ebenso aottge-fällige« Werk al« ber von österreichischen Katholiken nach Rom geschickte Peter«psennig. wofür Pin» IX eine ganze Serie österreichischer Gesetze paar Länder einstecken kann, so war die Mühe wenigsten« nicht umsonst. Nur zu viel dars man nicht nehmen wie in Rußland, sonst ärgern sich die ander». Wen» man in Lhassa eine Ansichtskarte ge-schrieben, de» Dalai Lama seiner Hochachtung versichert und den buddhistischen Nonnen baldige Besserung ihrer Familienverhältnisse gewünscht, so geht man nach Südost und kommt nach einem schwachen halbe» Jahr nach Hinterindien. In Hinterindien liegt Siam, Mannt durch seine zusommtngewachsene» Zwillinge. Siamesen kann man dort ohne Eintrittsgeld sehen. In Hinterindien sind die Wege so schlecht, daß in der letzte» Generalversammlung de» Ber-schöner»ng»'Bereitie» der Antrag eingebracht wurde, den Eigentümer zur Herstellung der Wege zu verhalten,*) widrigensall« die diplomatischen Beziehungen abgebrochen — •— hm. jetzt wird die Sache tragisch. Die Geschichte fängt genau so an. wit zwischen Rußland und Japan. Ein Ultimatum ist leicht gestellt aber — ber Au»ga»g! Der Au»gang bürste bann so sein wie beim Panorama international. — zahlen! Auch bie Russen hatten den Eintritt in die Mandschurei grati», aber jetzt beim An«gang kommt ihnen der Spaß sehr teutr. F. *) Abkr da« lxtras ja die Hintrrbrühl l Der SeHtrrudi. samt dtnen, die sie machten und guthießen, in Grund und Boden verfluchte. Cl» neuer ,Frajrrr>" De» .Geazer Tagblatt»" wird au« de« Unterlande iirschncbs», daß in Stein i» Krain ein neuer .Ltajere" gegründet und in lfrOOO Exemplaren verschick» wurde. Dieser neue heißt „Slovenslri Sujerc" und soll die Aufgabe habe», den wirklich slo-venischen .Stajerc" der im st e i r i f ch e n Unter-lande zur Welt kam und zu eine« strammen, handfesten, slovenische» Untersteirer sich au»-gewachsen hat. den» Garau» zu macheu, den der Kraiuer „Sloveoaki Sujerc" ist ein waschechte« klerikale« Pervakendlatt. Weil e« aber unter dieser Firma bei den fortschrittlich gesinnten Slovetten der Unterfteienoar? und Unter-kärntra« schlechte Geschäfte mach,» würde,so haben die Macher de« »Siovenski Sujerc* sich für ihren Wechsel balg da» gleiche Gwandl machen lassen und lernen ihm die nrtvüchfigt. alte, jede« slowenischen Bauern i» sttirischen Unterland« verftänd-liche, volt«tümliche Sprache ein, aus daß feine Leser glaube» sollen, den richtige» nutersteirischen .ötajere- in der Hand zu haben. Da« ist zwar ein Mord»schw>ndel. aber anf einen mehr oder weniger kommt e» den Pervaken schon längst nicht mehr an. wenu sie anf den Gimpelfang au«gehen. Aber den Lesern de« rechten nutersteirischen .ötajrrc' gefällt der Inhalt am beste» und wenn sie. durch da« Gwandl de» »Slovenikl Sujerc« getäuscht, den kratnerische» Wechselbalg für da» echte unter fteirische Banernkiiid halten und heim-tragen, so dürfte e» wohl nur eine» einmalige» Durchsehen» bedürfen, um den Unterschied wahrzu-nehme» und den au» Krain herabergewaliderte» falschen .Ltojerc" zur Türe hinan»zuwersen. Denn ma» ihnen der erzählt, da» hören sie daheim von ihren .volk»freundlichea Führer»" alle Tagt umsonst. Da wärt e» doch einfacher gewesen, den .Go»podar" oder die .Domovina" tc. in da« »stajerc'-Gewand zu kleiden nnd sie in der Sto leic'piache reden zu lassen, denn die slorvenische» Brüder jenseit* der Karawanktn und Save stehen bei den mehr offenen und geradsinnigen und daher im regereu Verkehre mit ihren deutsche» Land«leute» freisinniger gewordenen slowenische» Unttrsteirern nicht im tV'en Gerüche. Daß der „Slovenaki Süyerc" sich Unter-stritt und Unttrkärnte» für seine» Eroberung«-zug a»«ersehen hat. kann nicht auffallen und wenn ihn der Etllier Müller Peter Majdii mit dem Gelde seiner deutschen Knudfchasteu unterstützt, so ist da» für diese .Deutschen" zwar nicht sehr ehienhast. aber für de» falschen .ßlajerc", der sie .Banda. Gefindel, Gauner und Schnap»« brüdtr" nennt, entschieden gesund. AuK Stadt und Tand. Evangelischer Gotteodienst. Sonntag de» 7. August findet um 11 Uhr vormittag» tm Saale dt« Musikvertint« evangelischer Gotte»« ditnst statt. Dtrstlbt ist öffentlich und der Zutritt jedermann gestaltet. Fluausrat Peter M>rt>c»»lch t Am lttzttn Montag starb Herr Peter Marincovich. k. k. Finanz« Rat und Steuer-Lande«insptktor iu Wien, wo er auf Urlaub war, plötzlich infolge eine» Herz-schlagt«. Der Berstorbene stand in» 46. Leben»-jähre, trat 1883 al» Konzepttpraktikant iu den Staatsdienst, fungierte von 1886 bi» 1898 al» Situtrreferetit in Ejlli, Windifchgroz und Pkttau und wurde von hier al« Finanzrat extra statum zur Finanzdirektion noch Graz einberufen »nd im Jahre 1899 zum Steuer-LandeSinsplktor ernannt. In Pettau erfreute sich der Berstorbene be> souderer Beliebtheit. vorzüglicher Gtsellschaster, der er war. wozu ihm fein heitere« Naturell sthr zustatttn kam. war tr aber auch gerne tätig, wen» e« Veranstaltungen zu gtmtinnützigtn Zweckt» gab. Dauernd« Verdienste erwarb er sich al« Ritglirt bri Verschönerung«- und ,-fskmd,iivtrkthr«.v«We». in weichem rr un-rrntslblid) und nit große« Erfolg? tatig war. Sin iflchligtr Beamte in seinem Fache, ein wacker», Mitarbeiter wo e« galt itgeud einen löbliche« äivrck zu fördern, hat der Berstorbene auch al« iitbürger sich viele Verdienste erworben und zählte j» jenen liebenSwürbign, Ralure». die ihren amilich«« ®«Tnf mit ihre« bilrgerlichen Pflichte« i« besten Einklang zu bringe» versteht». Möge ihm die Erde leicht snul «r,e»u»>ßim Aug!^die«ße. HerrGericht«-adjuukt Wilhelm Kro « asser in Windisch- ritz. Schwiegersohn de« diesigen Rechtavwalt^ von Fichteian. wnrde zum Bezirk«richter i» Ober-Radkersbnrg ernannt. Der BesirK«fe»erwetzrt«>s l« vor»«« am 17. v. 8Ä. war sehr gut besucht und außer den offiziellen Abgeordneten der Fenerwehren von Dorna». Hl. Drei' 'gkeit. Frie-da». Großsonntag. L> tenberg «nd P e t t a u noch viele Wehr«iu.ner anwesend, tt*« entschieben von einem regen KvrpSgeistzeigt. Noch der Begrüßung durch den Obmann Wehr-bauptmann Herr» Johann Steudte» Peilau wurde die Tagesordnung erledigt und zu Pt. 1. da« Sitzungtprotololl de« letzten Bezirk«-senerwehitaqeS verlebn, geuehongt und über ein-«»frage mitgeteilt, daß »iu Antrag auf Vergütung der Reis^osten zum Lande«.Feuerwehrtage abweislich erledigt lvvrden fei. Zu Delegierte» für den L»de«ft»,rwehrtag am 11. «nd 12. Sep-tember wurden die Herren Steudte . unb Sideritsch wieder gewählt, «eu gewählt die Srren Bauer uud Pirich. Der Antrag artinz—Frieda«. Heuer keinen Bezirk»-Feuerwehrtag mehr abzuhalten, wird angenommen uud zur Abhaltung de« nächsten im Jahre 1906 die Stadt Frieda» z« bestimmen wnrde angenommen. Hierauf besprich« der Borsitzende die vor-aenommene Übung. der Dvr«a«er Feuerwehr, deinr Ausbildung und stramme« Arbeitn, er volle« Löb zollt t»«d sie ermuntert ebenso tüchtig weiter »u arbeite«, aus daß die Zwecke, die jede tüchtige Feuerwehr vor Auar« haben muß. voll und ganz erreicht werfen. Dazu aber sei vor allem da« ein« nötig, niemal« außeracht zu lasse«, daß eine Feuerwehr überhaupt keine« andern Zweck habe, al« Feuerwehr und nur Feuerwehr zu sein und nicht den nationale« Kultu» zu treiben. Der schöne Wahlspruch der Feuerwehren: .Sott »ur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!" bedeutet, jedem, bessert Hab unb Gut vom Brandung! ilcke heimgesucht wird', ohn» Rücksicht aus seine Na»ol>a! täl zu helfen, baß gerettet wirb, wa« von seiner Habe gerettet «erbe« kann. — Folgt sohin der Bcnchi über die Sitzung der Lande«-se«erwehr-Au»schÜfse und die verschiedene» Anträge «nd Beschlüsse bezüglich Verbesserung» im Feuerwehrweseu und bezüglich eine« einheitlichen Susan, meaarbeiteri« aller Feuerwehren. Schließlich «ach einem Antrage Sideritsch, betreffend die Biegungen bei« Ausrolle« der Schläuche, dankt der Vorsitzende für die rege Beteiligung der Wehr-männer und stellt sich jeder Wehrleitung zur Verfügung mit Rat und Tat. Mit der Auf» forderung zur Einigkeit und Strammheit schließt er den Be^rktseueriv^hrtag — Ein sehr animierte« Zusammensein alle? anweseuden Wehr-männer folgte dem offizielle« Teile. Der Krämermarkt am Freitag war weniger gut besucht al« andere derlei Jahrmärkte, in«-besondere weniger von den judäomadjari scheu Großhändlern in Poselware und deshalb war auch der Höllenlärm, mit dem sie ihre» Kram auzupreile» belieben, weniger arg al« sonst. Zudem war in die Aufstellung der Bude» ein löbliche« System gebracht worden, so daß man auf den Bürgersteigen verkehren konnte; der Wage», und Biehverk.hr ging durch die Minoriteu-gösse, wodurch auch bie Hauptverkehrsader, bie Uugertorgafle, eutsprechenb entlastet worden war. Alle« in allem haben sich diese Art von Märkleu in Stäbten so ziemlich überlebt; indessen bält die Landbevölkerung noch immer große Stücke voraus, bringt seine Produkte zum verkauf um .Markt- Sd' zum Einkaufe« zu erhallen und für die «ge« «nd Jüngste« ist der Jahrmarkt in der Stadt gleichzeitig ei« Festtag, denn irgeub ein neue« ftlnbungsfiüct, ei« Spiet zeug, eine Leckerei betteln selbst die ärmsten den Eltern ab. U«d wen« man mit der entsprechende« Erhöhung de« Standgeldes die Schw>ndelko«k«rr,nz mehr und mehr einschränkt, so verlieren auch dies« Märkte allgemach ihre größte Schädlichkeit für da« ei«-heimisch« HotiM«,ie,wbf jeber Art. — Der viehmarkt war dagegen besser sre» quentiert. ergab aber eine« wenig lebhafte« Um-satz, da bie Preise gedrückt waren. Ausgetriebe« wurden 1243 Stück Rinder «nb 176 Pserbe. Der nächste Biehmarkt findet am 17. August «nd zugleich auch der Schwei«emarkt statt. P«rd«»ßk. Nachdem die ftildt. Musik-kapelle «ach Wi«disch-Feistritz berufen wurde, findet die für Samstag anberaumte Parkmusik am Montag den 8. d M. statt. Arge Tierquälerei. «m 2V. d. M. kam der Grundpächter Joh P r a ch au« Dobrina mit einem Wagen, mit «m'Brenuholz beladen, vor welchea ein Paar so elende Pferde gespannt waren, daß sie die schwere Fuhre ««r mehr mit der letzten Anftreugnng auf de« Holzplatz brachten. Beid« Tiere hatte« noch dazu große Wunde» durch Kummetdruck, die der Besitzer mit Wagenschmiere eingerieben hatte. AI« am Holzplatze die Passanten laut über solche nitsetzliche Tierquälerei sich aushielte«, kam Herr Lladtwachtmeister T o p l a k dazu und ordnete da« sofortige Au«spannen der armen Tiere a«, von welchen eine« sofort vor Erschöpsnna zusammenbrach. Die Tiere wurden in eine» Stall de« BereinShause« gebracht, vom Herrn Bezir?«tierarzt Kurzidim untersucht und ei« schwerer Fall von Tierquälerei festgestellt, weshalb der Besitzer der S«rasamt«handl»»g zu-geführt wurde. Ei» ciftraer Maschl«e«meifter Unter dieser Überschrift macht durch die Buchdrucker-Fachblätter folgeud« Nachricht, welche sich al« eine Ausgeburt der schreckliche» Hitze darstelle» dürste, die Stunde: .In Fiume. der ungarischen Küstenstadt. geriet in der Druckerei de« italienischen Taqblatte» .II Popolo" der Maschinenmeister Bertolini mit der Hand zwischen die Walzen der im vollen Gange befindliche» Schnellpresse, mit dem Resultate, daß — da» gußeiserne Walzen-lager der Maschine mitten entzweibrach, die Hand de« Maschinenmeister« aber ganz blieb." Der Mann muß wirklich Knochen und Sehnen au« Stahl haben. ?»r«feß i« Nabker»b»rg. Die Borberei-tungeu zum 20jährige» Gründung«seste sind im besten Gange, die Sondera«»schüfse sind in vollster Tätigkeit, ber Turnboden wirb fleißig besucht nnb unter ber bewährter, Leitung de« Turnwarte« übt alt und jung; wenn auch der RadkerSburger Turnverein nicht glanzvolle turnerische Leistungen wird ausweisen könne», so wird er doch durch Strammheit den Beweis erbringen, daß er den echt turnerischen Geist in seiner Mitte pflegt. Leider sind die Anmeldungen noch immer nicht in erwünschter Weise eingelangt. Wenngleich der Festausschuß durch private Mitteilungen von der Ankuust so mancher Vereine unterrichtet ist, so vermißt er doch deren offizielle Aunieldnnge»; e» seien demnach nochmalt die Gousereine d r i n g e n d st aufgefordert, ohne Säumen ihre Anmeldebogen einzusenden, um nicht dem Fest-a»«schufle in lctzler Stunde die Arbeit zu er-schweren; besonder« schwierig würde sich die Beschaffung von Wohnungen im letzten Momente gestalten, wenngleich der Wohnung«au«schuß für alle Borsorge zu treffen sich bemühen wird. Der Festausschuß ersucht ferner» die vereine, mit Banner oder Fahne zu erscheinen, einerseit» um da» Bild de» Festzuge» zu belebe», anderskit». da auch Eri»nerungizeichBerei»e« anlangt, so wurde bei der diesjährige» wieder der Antrag eingebracht, solche auf Sonntag - Nachmittage zu verlege» und die diesjährige Hauptversammlung hat ebenso wie im Vorjahre diesen Antrag und mit der gleichen Begründttug durch die Kontraredn,r abgelehnt. Sie sind teilweise im letzten Berichte über die diesjährige Hauptversammlung augegebe». Teilweise, da« heißt die Ausschußmitglieder, welche am meisten beschäftigt sind, haben mit Recht darauf hingewiesen, daß sie gerne ihre freie Zeit an Wochentage» der Übernommenen Aufgabe widmen, daß sie ober die Sonntagnachmittage wenigstens frei habe» wolle». Wir aber meinen, daß diese Begründung stichhältig genug fei. um nicht noch darauf hinweise» zn müssen, daß ei» verein, der ein eigenes BereinSlokal hat wie der BerschönerungS-vereiu doch die Hauptversammlung nirgend ander« abhalten wird und da diese« Lokal gleichzeitig Restauration ist, eine solche dort an Sonntag-Rachmittagen schon deshalb nicht abhalten kann, weil die zu dieser Zeit zahlreichen Gäste daS Recht haben, sich da so lebhast zu »iiterhalten al» sie wolle», ohne auf die verhand-luugen irgend einer im selben Raume tagenden Hauptversammlung erst Rücksicht nehmen zu müssen und daß eine Verhandlung im selben Raume schon au« diese« Grunde ganz unmöglich ist. vo» anderen Gründen ganz zu schweige«, sind Berein«-Ha:>ptversammlnngen in ihrem offiziellen Teile wenigsten« nicht geeignet, sich mit der den fremden Gäste» freistehenden Unterhaltung jeder Art verquicken zu lasten. F. Briefkasten. (ffln M. M. im 8. Besten Dank für bie put« vtemung, aber Sie kennen doch selbst die Tendenz diel«« Blatte«, da« alle« für Lüg» «tfUrt, Mi ih« nicht in de» flram paßt Wenn ti »liste, wer den Bericht zur ?e«. stgung stellte und da» Original zur gefalligen dinfiihfnahm« erhielte, ti würde völlig wütend werden. Übrigen» so-lange sich der Fürst bischos in Marburg feilt« Organe« luchl Schon», hat der Bürgermeister von Pettau nicht die geringste Veranlassung, sich der »Pettauer Zeitung" zu schäme«, die er zwar abonniert aber nicht b«,nflufct, weil, wem» er irgend ein besondere« Anliege» zu »erösfeittlichr» hat, da« viel »rascher durch die uatiauale« lagere, tungen tun kann, Heilgrub I Jede Familie i sollte im eigensten Interesse nur Kathreiners Kneipp-Malz-Kaffee als Zusatz zum täglichen Kaffccgctünk verwenden. otj/b Ei» »e»e« Waschmittel. Wir machen unsere verehr-ten Leserinnen aus da» Inserat der Firma Veorg Schicht über ei» neue» Waschmittel, benannt .Wasch-ext rakt, Marke Fraueulob" ausmertsam. Wie wir un» selbst überzeugt habe», leistet dieser Waschextrakl tatsächlich da«, wo« von ihm versprochen wird. Übereinstim-mend lautet da» Utteil tüchtiger Hautfrauen dahin, daß damit die halbe Arbeit erspart und du Wische viel reiner und weißer wird al« bei »«brauch gkwchnUch«r Seife und Soda I Wir ktnne» diese« neue Präparat mit gutem Gewissen empfehlen Die Geographie China« macht während de, jetzigen tfriege» zwischen Rußland und Japan all denen viel Kopfzerbrechen, die bernf«mäßig gezwungen sind, den Operationen zu Land und See genau zn folgen, Leider ist da« zur Verfügung stehende Kattenmaterial zumeist so mangelhaft, daß immer die Frage aufgeworfe» wird. Hat denn da» srüh aus hohe Kulturstufe gestiegene chinesische Volk sich wenig oder nie mit geogravh-Schen Arbeiten beschäftigt? Allen Wibbegirigen gibt Professor Karl Weule in den neuesten Lieferungen (69—8.1) der groben Publikation Han» ikraemer» .Weltall »ad Menschheit" (Deutsche« Verlag«hau» Bong u So., Berlin) oi;«|ut}thche Antwort. Mit gewohnter Klarheit behandelt der geistvolle Leipziger Gelehrte die gesamten Grundlagen der modernen Erdkennwi» bi! an die Schwelle de» Zeit« alter» der großen Entdeckungen im allgemeinen und die geographisch« Forschung»tätigteit der ältesten Kulturvölker im besonderen, Auch dies« neuen Abschnitt« d«» beispiellos erfolareicheu SB«rt«» — bie Auflage Hot 1SOOOO erreicht! — sind durch farbige und schwarz« Beilagen «nd Text-illustrativ««, vornehmlich genaue Rachbildung uralter Karten, in wirkung«v»llster Weise ergänzt. Da« Werk 'Mt sich dauernd aus der gleichen vornehmen Höhe! — u beziehen durch die Buchhandl, W. Blanke, Pettau. Znr Rettang von Tnmksncht! k versende Anweisung nach 32jlhriger approbirter Methode, radikale Beseitigung, mit, auch ohne Vorwissen zu vollziehen, keine Berufsstörung, Briefen sind 50 Heller in Briefmarken beizufügen. Man adressiere : Privat - Anstalt Villa Christin«, Post Säckingen, P 44. Baden. Geehrte JJaus/rau! "Wteseta Si« viel Ärbeit wnd Ärj«r n tnsarta; VImcW Si« viel Vasch- «i»d fj»iim»l«ri*l n erspar« s Vttiuchea Si« tdtMmiui Vlsch«; , Vtascfctn Si« la«|« ^allbirk nt d«r VUcK«; | le^e ScMchfi feste KaHseffc M auch du b««U Relniaungunittal Mr WoH-, Salden- u. Urtige WIkIm, 3prtieii,<)fdlren. Stkhereltn u. dergt. GEORG SCHICHT, AUSSIG. Or«Mta Pafer* Uvcr Art auf 4cm H cvropltochcn Pestland«. OMOhmtekvoll«, el«g*nta und (•loht ausführbar* roilattan, mit 4— „Im Boudoir". ItMidi M nick ilta«tri»rla HtOa mit «» f»rbij»n Mol« bildarn, (Ibac 2SOO 24liatarH«lt»a|a»ailaaa* onJ 1« Satiaitlanatartotaa riM-UUmrlich: r a,- - Äk. 2.50. 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Die Diele» können naß ausgewischt werden, ohne an Glanz zu verliere». — Man unlerlctjeib«: der wie Ölfarbe deckt und gleichzeitig gibt; daher anwendbar aus allen oder aus neuen Fußböden inu nnb Ion, gefärbten Christoph Lack aia|ageaitra«a, > gibt; daher anwendbar a «»« glast«, früheren Anstrich jc deckt »erseibe »,llk»»«»n und reine« Christoph-Lack ffir «rat Dielen nnb Parketten, der nnr Stanz gibt; namentlich für Parketten und schon mit Ölfarbe gestrichene, ganz neue Diele», Gibt nur Blanz, verdeckt daher nicht da« Holzmuster. PeftkeAi ea. 35 Ouabrotm. (8 milll. Zimmer) S. W K 1180. In «Oh Städten, »i Nieberingen vorhanben, werben direkte «nftrige diesen »bennittett; Musteranstriche und Prospekte gratis und franko. Beim «aufe ist genau auf Firma und Fabriktmarke zu achten, da diese« feit 1850 bestehende Fabrikat Vielfach anchgenh«t nnd verfälscht, entsprechend schlechter und häufig gar nicht dem Zwecke ent. sprechend in den Handel gebracht wird. Franz Christoph Erfinder uud allein. Fabrikant de» echten Christoph- Lack. Prag K. Kerlin NW. Pettau: V. Schulflnk. «i 11 i: Joses Matiö; Marb urg: J. Marti»), vomau pachuer's Vachf.,L. Haber; Wind. Feist ritz: X pinter. Ersparnisse «acht» in) t»ch gut kodjm, das (outi jet* sorgsame Hausfrau - Maggi^£El£, denn »raige Trapse« — »ach dem Amichte» beigefügt — zeaiiae», um schivachen Suppen. Sauce», «emiijei, u. s. w. augenblicklich A überraschenden, kräftigen Wohlgeschmack ju verleihen. Z» habe» i» alru Lalaiial-. VeliKateßwarra-Selchitst» »ad Vragaerieu i» FItfchche» »o» 50 Heiter an (■«chgefuBt mm 40 Heller aa.) lAAA^BURGCÄ Freilaufräder mit automatischer RUcktritt-Innenbremae. Reparaturen ^rSSJSST rasch und billigst ausgeführt. ——— Pr«l*»>Un gratii und fraako. — Alleinverkauf der weltbekannten Pfkff MARBURG Finale 0 tlll. nährnMoMnen für Uar- I bürg, Cilli, Pettau und UnTersteiermark: Rlagachifimaachlnen. Phönix, Dtlrkopp, Singer, Haetlk-Zyllnder n. s. w. CmtsitlU Nie nihBatcftliei, »ewk Talrrifcr, 0 «er TiMik 10. VllXbSlI« in Mie« ils< «erring bei A. Blanke in Pettau. Alk« im Lsbrldepreisen. Erklärung. Mit Mckstcht auf die au alle Herren Genieinderäte uud an den Herrn Bürgermeister der Stadtgemeinde Pettau ergangenen anonymen Briefe, in welchen ich ganz gemeiner strafbarer Handlungen fälschlich beschuldigt werde, erkläre ich den Urheber dieses lichtscheuen Unternehmens und dessen Mitwirke? als hinterlistige, feige und charakterlose Schufte und verpflichte ich mich hiermit öffentlich, demjenigen, der mir den Täter namhaft macht, eine Prämie von 100 K durch meinen Rechtsfreund, Herrn Dr. v. P l a ch k i sofort auszuzahlen. Pettau, am 6. August 1904. ____Karl Kratzer. Etna-Rieslings- W ein znm Verschneiden reecher, leichter Weine vorzüglich geeignet, verkauft zu fl. 22 per Hektoliter Josef Kravagna in Pettau. Auch werden weingrüne Startin- nnd Halbenfässer billigst verkauft. Gute Köchin Stadtamt Pettau. wild mit lO. Seplember für daS hiesige denijche Mädchenheim aufgenommen. Anträge mil Loh»-aiijprüche» an da» GIGIGIGIGIGIGIGWIGIGIG Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Joses Fel«ner. Dr«k: W Blenke, Pettau. Weitclge zur tr SrttxrrtQ Verlag von W Vlankr i» Ptlluu w&, V-l'. Treue ^iebe. ?fo»ifllc liun Tprotlirn von als i* (tot f. (illKrtffttimfl-) £ »blich kam ber Dampfer in Sicht: bud) dauerte es noch lange, bis derselbe an der Landnngsbriicke anlege» roimte. (r* war den ganze» Tag nebliges Wetter, so daß man kaum Aclm Schritte weit sehen und demzufolge die Passagiere. rJft die sich auf Deck des Schiffes befanden. nicht erkennen A sonnte. Bis nuu alle die vorgeschriebenen EauitätS- und ! llsormalitäteu breudet waren nnd die Reisenden aus der schmalen drücke zu zweien hintereinander das Festland betraten, wollte ?cin Baron die Geduld schon reißen, doch da — Gott sei Tank sah er seine geliebte Elisabeth in grauem Reisemantel mit einer .ieinlich große» Tasche an der Sand daherkommen. Sie winkte ihrem Gatten sreiindlich zn, »nd eine Minute später Inge» sie sich nnter Frendentränen in den Armen. Die junge Frau biincrFte zn ihrem Schmerze sofort da« blasse Aussehen ihres Online*, der auch bedeutend abgemagert war, und drückte ihm i»ir immer wieder die Hand, die sie in der ihrigen hielt, indem iie ihn trösten und erheitern wollte. Ans dem.Wege nach dem Etagen, der sie in bttä Innere der Stadt führen sollte, versuchte iie, ihre beiderseitige Zukunft ihm so rosig als möglich ansznmalen. Aotur- hatte nahe mnBroadwan ehn Zimmer i» einem ein» iachtn Hotel gar»! gemietet, wohin er ININ seine junge «ran brachte. Gleich >'»i fvlgende» Tage beabsichtigten sie. i ii? kleine Wohnung zn mieten »nd die-ülbe von einem Teil des Geldes, welches Elisabeth mitbrachte, auszustatten. ?en Rest der Summe wollten sie zurück-l gen siir unvorhergesehene Umstände, >uid beide wollten sich alsdann aus die itche »ach einer passenden Stellung be> flf&ett, nm ihren Lebensunterhalt zit ! rdienen. Der Baronstitel sollte na» i irlich abgelegt werden. Nach vierzehn Tage» hatte Elisabeth f.,ich bereits sechs Schülerinnen und »rde für die Stunde im Älavierimter« ckt mit einem Dollar honoriert. Auch 'utnr hatte das Glück, in dem Bureau nes große» Exporthauses eine Anstel-uig zn finden, doch war sein Gehalt lir gering, und es machte ihm großen limnier, da« seine Frau weit mehr zn inrcm gemeinschaftlichen Lebensnnter-I )lt beitrage» mußte, als es ihm selbst >uglich war. Doch lebte» sie glücklich id zufrieden miteinander nnd konnten ich Bersluß des erste« Jahre» zu ihrer ttrojjen Freude ihre Ersparnisse zn der dank tragen. Eines Tages war Elisabeth nach Be-ndigung ihres Unterrichts im Begriffe, rasche» Schrittes nach ^ause z» eilen, nm mit der Zubereitung des einfache» Mahles uis znr Rückkehr ihres Gatten fertig zu werden, als sie, !» die -traße einbiegend, in welcher ihre Wohnung lag. einen groben ^ieiischenanflauf bemerkte Ans ihre Frage, ob ein Uuglück passiert sei. erhielt sie die Ant-wort, daß ein jnnges Mädchen ohnmächtig geworden uud i» den nächsten bausstur niedergelegt worden sei. N. ,1. Vobrifotu, (Wtittrnlfluiiucniciir von Finulaiid. (ililt Ictt.l Elisabeth trat näher heran und erkannte zu ihrem großer Schrecken, da» es eine der jungen Dame» war, der sie wöchentlich dreimal französischen nnd Xlaviernnterricht erteilte. Glücklicherweise befand sich unter den Umstehenden auch ein Arzt, der sich znr Hilfeleistung bereit erklärte und im Verein mit der jungen Frau, welche sofort sagte, daß sie das junge Mädchen kenne, sich »in die Bewußtlose bemühte. Dieselbe erholte sich bald uud er kannte z» ihrer große» Freiide ihre Lehrerin. Elisabeth wollte sie sogleich zn ihren Eltern begleite», doch bat das immer »och kraft lose Mädchen dringend, Poch in die Wohnung der Lehrerin mit-gehen zn dürfen, dort wolle sie letzterer anch eine Erklärung gebe», was diesen plovlichen Unfall veranlaßt hätte. 3» dem sehr einfachen, aber hübschen nnd gemütlichen beim, welches die beide» Gatten sich geschaffen, sühlte sich die junge Dame wvhlgeborgeu »nd machte dann der geliebte» Lehrerin die über-raichende Mitteilung, daß sie von ihre» Eiter« fortgelaufen nnd nicht »lehr zn ihnen znrückkehren wolle: ihre eigene Mutter sei vor acht fahren gestorben »nd die jevige Stiefmutter anäle sie so sehr, daß sie es nicht mehr ertragen könne. „Ich bin heilte früh, ohne daß es jemand zn Hause bemerkte, fortgegangen und, in deu Straße» herumgelaufen, bis ich ans lanter Schwäche »nd Herzeleid ohnmächtig niedersank," erklärte die jnnge Dame. ..und gliicklichenoeise habe» Sie mich geknnden.' Ich kann Jijneis lischt genug bansen für Zhre Freundlichkeit.- „Sie brauchen mir nicht z» danken. Miß Elle», den» was ich getan, ist ja ganz natürlich; allein Sie können doch nicht Hierbleiben! Denkt» Sie doch an Ihren Herrn Papa!" stellte ihr Fra» Felsen vor: „was wird derselbe sage» und wir »»glücklich wird er sei«, wen« seine Tochter ohne sei» Borwisse» sort ist »nd er nicht weiß, wo Sie sind?!" „Ach. mein geliebter Papa," schlnchzte das Mädchen, „nnd meine kleine Schwe ster? ja. ich werde doch wieder »ach Hanse müsse»; verzeihe» Sie mir, liebe Fran Felsen, aber ich fühlte mich so »» glücklich, das Leben war mir verleidet, nnd ich wäre In meiner Berzweiflnug ins Waffe: gesprungen, wen» ich mich nicht so gefürchtet hätte, nur gestatten Sie mir, daß ich zn ^lmen kommen darf, wenn ich mich wieder so einsam nnd nngliicklich fühle?" .Gewiß, kommen Sie »nr, so oft -ie wollen, meine Liebe, wenn es Ihnen Vergnügen macht/ sagte Fran Felsen srenndlich, „Sie weide» stets anfrich tige Teilnahme bei mir und anch bei meinem Gatten finden". Miß Ellen verabschiedete sich unter Tränen, nm zn ihren Eltern zuriickzn kehre». Elisabeth »lichte immer an das arme Mädchen denken. Sie selbst hatte eine so glückliche .Kindheit nnd Jugend im geliebten Elternhaus? gehabt und dieses jnnge Mädchen ans so reichem Hanse wollte vor Jammer nicht mehr dorthin zurück. Sie kannte Eilens Stiefmutter. Frau Johnson, oberflächlich, da diese beinahe immer dem Unterricht beiwohnte, doch machte das Benehme» der Dame gegenüber deren Stieftochter nicht den Eindruck irgendwelcher Ge häjsigkeit, denn sie war — wenigstens in ihrer Gegenwart — mit 126 der Tochter sirti? sehr freundlich, freilich gegen sie, die Lehrerin, zeigte sich die Tame häufig von einer herablasienden Höflichkeit, durch welche Elisabeth sich manchmal innerlich verletzt fühlte. — Teil beiden nliirflich vereinte» Gatten verging die Zeit sehr rasch und sie hatte» eine unendliche Freude, als ihnen »ach Per» flnß von drei Iahren ein niedliches Mädchen geschenkt wurde. Herr Felsen wünschte jetzt ernstlich. da» seine Fra» fünf» tig nicht »lehr so viele Lektionen gebe» sollte, allein letztere wollte davon nichts hören; sie sagte: „gerade jetzt müssen wir doppelt fleißig sei», »in unsere loch» ter gut erziehe» nnd anch etwas für sie zurücklege» zu können." Elisabeth hatte ein junges Mädchen, die Tochter einer rechtschasfe» neu deutschen Familie, ins Hans genommen, von der sie überzeugt sei» d»rfte, daß das kleine Kind wäh» rend ihrer notgedr»nge»en Abwesenheit g»t behütet und verpflegt werde. An einem stürmischen Noveniberabend — Elisa-beth war soeben von ihrer Unterrichtstonr nach Hause gekommen — .'lingelte es heftig an der Bortüre nnd als die jnnge Fran öffnete, der Schwelle. „Ach liebste rasch mit mir. mein kleines Wilhelm Jordan, d«r Tlchlcr der «Ibeiunft«» f. Iftf.) stand Miß Ellen ganz verstört ans Fran Felsen, bitte, kommen Sie doch Schwesterchen ist sehr krank geworden; Mama nnd Papa sind znm Ball gefahren und ich weiß mir nicht zn helfen, da bin ich in meiner Verzweiflung zu Ihnen gefahren. Helfe» Sie meinem Schwester-chen. bitte. Sie werden es gewiß verstehe»; de» Wage» zur Rück-fahrt habe ich »»te» warte» lassen." „Aber, mein Gott, beste Elle», war»», habe» Sie denn nicht sofort zum Arzt gesandt?" frug Elisabeth. „Die Kinderfrau hat unseren Hausarzt rufen lassen." entgegnete Miß Ellen hastig, .aber er ist verreist nnd kommt erst morgen nach-mittag zurück." „Sehr gern gehe ich mit Ihnen, liebes Kiud; doch muß ich nur noch einiges wegen meiner Kleine» anordnen, im Angeublick werde ich bereit fein," sagte Fran Felsen, in das nächste Zimmer eilend. Nach kurzer Zeit fuhren die beiden Damen »ach der Wohnuug des Großhändlers. Herru Johnson. Am dem Wege sagte Elle» zn ihrer Lehrerin: »Ich haffe meine Mama, den» sie will alles Vergnügen nur für sich allein haben uud ich soll stets z» Hanse bleibe» und die Dienstboten überwachen, aber ich tue dies nicht mehr." »Wie alt sind Sie denn, mein Kind?" fragte Elisabeth. »Ich bin »»» fünfzehn Jahre und zwei Monate." erwiderte Ellen, .bei »»S besuchen die Mädchen in diesem Alter schon über» all die Bälle und Gesellschaften. Wenn Mama eine Amerikanerin wäre, dann dürfte ich sicher jetzt schon etwas mitmachen, aber die dummen Deutschen verstehe» das nicht." .Ich muß Ihnen da ganz ernstlich ins Wort fallen, mein Kind," sagte Elisabeth in strengem Tone, .bei »us in Dentschland ist es allerdings Sitte, daß die jungen Mädchen nicht vor dem siebzehnten oder acht,zehnten Jahre in dir Welt eingeführt werden und Ihre Mama meint es sicher nur gnt mit Ihnen nnd liebt Sie gewiß von Herzen. „Sie müssen." fnhrFran Felsen fort,.einmalernst>ichdarübcrnach-druken. ob Sie nicht selbst an de» von Ihnen beklagten Verhält-niffen Schuld tragen uud ob Sie Ihrer Mama durch Ihr abstoßendes Wesen nicht großen ttnininer bereiten. Rehinen Sie sich vor. Ihrer Mama mit aufrichtigem Vertraue» entgegen zn komme», da»» werden Sie die Liebe derselben für Sie erkennen uud sich glücklich fühle». Gebe» Sie mir daS Wort, daß Sie wenigstens versuche» werdeu, sich iu dieser Hinsicht zu bester», wolle» Sie das?" „Ja, ich will es gewiß versuchen," sprach Ellen mit leiser Stimme, .»nd ich werde ja selbst froh sein, wenn es mir gelingt, das Herz von Mama mir dadurch zu gewinnen, besonders, da ich weiß, daß ich meinem Papa damil die größte Freude bereite." Sofort »ach ihrer Ankunft eilten ste in da» Kinderzimmer, ivo Elisabeth das arme Itiud, iu heftigen «rümpfen sich windend, sand. Sie wußte »och ans ihrer Jugend, welche Gegenmittel bei ihrer jüngeren Schwester, die ebenfalls häusig au derartige« Anfällen ge- litte», auf Anordnung des Arztes vou ihrer Mama angewen wurde». Auf ihre Frage a» die Kinderfrau, die über das Erscheii der ihr wohlbekauntrn Lehren» wenig erbaut zu sei» schien, u bis jetzt geschehe» sei, erhielt ste »ur eine kurze mürrische Autlvl Elisabeth kehrte sich jedoch uicht daran nnd war glücklich, der im Zimmer befindlichen Hausapotheke einige Medizinen zn i den. die ihr zur Hilfe gegen die jträmvfe geeignet erschienen, ! rauf sie dem tiiiide sofort einige Tropfen einflößte uud dies » einer Weile wiederholte. Fran Felsen fragte dann, ob das Kind schon öfters derart Anfälle gehabt habe, was die Wärterin verneinte; allerdings hu e da» Kind gestern schon über Unwohlsein geklagt, doch in der Na i ziemlich ruhig geschlafen; heute nachmittag aber hätte es we,> 11 Halsschmerzen geweint nnd großen Dnrst gehabt. Die gnäd> < Fran hätte jedoch geglaubt, daß es nicht von Vedentnng fei in.' bald vorübergehe» werde nnd ihr. der Wärterin, anjgetrage», d> i< Kinde von der bereitstehenden Limonade zu geben. Elisabeth schüttelte den ttops und dachte im stille», daß i:c selbst gewiß uicht ans den Ball gehen würde, wenn ihr Sind im wohl sei. doch entgeguete sie nichts. Glücklicherweise lieben die Kräinpse bald nach, dagegen »ab:» das Fieber augenscheinlich heftig z»; daS Kind glühte am ganzui Körper und warf sich stöhnend von einer Seite ans die andere Elisabeth wußte gar nicht mehr, was ste tun sollte. Miß Elle» lag »„tätig und in Tränen ausgelöst in einem da großen Lehnstühle. Da fiel der jungen Fran ein, daß ihre Mama gegen das Fieber stets einige Tropfen Akonit gab. Ans ihre rasche Frage, ob diese? Mittel vorhanden sei. antwortete die Kinderfrau, daß, soviel ihr bekannt, ans dem Toilettentische der gnädigen Frau im Boudoii ei» Fläschchen mit Akonit stehe, machte aber durchaus keine Miene, dasselbe zu holen. Da sagte Ellen, sich erhebend: .Ich werde das Fläschchen Hi'te„." .Nein, bleibe» Sie bei Ihrem Schwesterchen; ich werde >elbsi gehen, da ich das Boudoir Ihrer Ma» ma ja kenne," mit diesen Worten ver-ließ die jnnge Fran eilig das Zimmer »nd es vergingen einige Minuten, bis sie mit dem Fläschchen in der Hand zurückkehrte. Sie flößte dem Kinde einige Tropfen mit Wasser gemischt ei»; »ach kurzer Zeit zeigte sich ein leichter Schweiß ans dem Körper des kranken Kindes und es schlief dann sanft nnd ruhig ein Elisabeth verabschiedet- sich nun von ihrer jnnge» Freundin, um schien-nigst den Heimweg anzutreten. Als sie nach Hanse gelangte, war ihr Gatte schon von seinem Kontor zurückgekommen. .Gottlob, daß du da bist, mein Lieb," begrüßte sie Artnr herzlichst, .ich fühle mich immer ganz vev» laisen, wenn ich dich nicht z» Hanse finde; nn» wolle» wir aber zu unserem Abend-brote, denn ich ver-spüre einen ganz ge-funden Hunger." „Gewiß, meinLieb-ster, ich werde das Esten svsort anrichten, nur bitte ich um eine Minute Geduld, um vorher noch unserem kleine» Herzblättche» eine» Begrüßungskuß geben zu können, das wirst du mir doch ge statten, mein gestrenger Herr und Gebieter?" sragte lächelnd dii jnnge Fran nnd eilte geschwind ins Kinderzimmer. Als das Ehepaar fei» beschiedeneS Mahl vergnügt eingenomme! ?aö Beethoven MozariHinidn-Denkmiil in Berlin «o» A»doII Likmerlng. «Mit 127 wie gewöhnlich dabei die beiderseitigen (Erlebnisse des Tage«, leiitlich ihren unerwarteten sfraufenbienst bei Johnson« bi u 'rfien hatten, begäbe» sich beibe zur Ruhe, nicht ah»e»5, da') > >ald schon eine ganz fatale II erbrechnng ihres so frieb-. cn unb glucklichen Lebens-,< lies eintreten sollte. Angst hervorgebracht hatte. Wa; für entsetzliche Stnnbeii Ijutte bicsc« arme, junge Wcieu aber auch burchmache» müssen! Die «orge um ihren Gatte» ttnb ihr geliebte,» ltinb nnb bic 's* y > df- ' ;{mei Tage noch bei» Abend, dem Elisabeth von Ellen »»so» zn bereu kranke» ivesterchen abgeholt wurde. >T reit wir be» junge» stelle» seiner Wohnung in tröst-l. : iit Jammer «eilte Gattin war tags >or burch einen Gerichts-imten abgeholt worbe», ba n'blich bcr Äctvacht ant ihr i tjtc. im Bouboir ber Frau .V hnson ein Gelbpaket weg-,1 iiommen zn haben, al« sie P.*rt baS Fläschchen mit Akonit für baS kranke ttinb holte. Niemand außer ihr, weder vorher noch später, sollte »ach Mgabe ber Wärterin bi« znr Rückkehr ber Dame be« .banse« tn* fragliche Zimmer betrete» !>abe». Die Wärterin, welche schon ungehalten über be» damaligen Meinet) ber junge« Frau war, bekannte bei ihrer Berneh-mi' i «och besonbers, bah e« .lich lange gebanert habe, bis bieseibe zurückgekommen sei. Obgleich Miß Ellen sehr zugunsten ihrer geliebten Leh-verin sprach, fanb sie doch kein iyehör und so mußte sich die iililge grau gefallen lasse», in Untersuchungshaft geführt zu iverden. Zwei Woche» iniinte Elisabeth trotz der heiligste» Ber-!icher»»g ihrer Unschuld iu vast bleiben, nnb schon war ser Termin zur Gerichtsver-Iianbluug angesetzt, ba stellte «ich heran«, ba» baS ominöse Gelbpaket iu eiuer «chnblabe des ber Frau Johnson gehöre»-ben Schreibtisches, ber sich in ihrem Zimmer befanb, liegenb, gefunbrn ivorben, Das Ehepaar Johnson fuhr eiligst nach bem GerichtSge-bände, um bie unglückliche junge Fra» ans ihrer so Pein-vollen Lage zn befreien. Nachbetn Herr und Frau Johnson sich bei bem Unter-snch»»gsrichter melden ließen, wurden sie vo» einem Gerichts-diener in das Sprechzimmer gesührt, nm dort auf den Rich-ter zu warte». Der Richter erschien in we-nigen Minute» »nd.Herr John-so» beeilte sich dann, ihn von bem Funde des GelbpaketS in Kenntnis zu setzen, mit bem bringenden Ersuche», die Inhaftierte doch sofort freizu-lassen, er wolle jebwebe Garantie für sie leisten, wie auch ber junge», so »»gerecht be-haubelte» Fra» jebe gewünschte Grnugtnung gebe». Ter Richter ließ Elisabeth burch einen Diener vorführen. Fran Johnson erschrak sehr, al« sie bie Verändern,>g an ber vorher so blühenbe» jungen Frau bemerkte, welche die anogestaubeue ifrv' \ t Vr, wr ' »f ; ui , ; *1 . > y „ * ^ \ i *. . /xyt . W ' iw •* * r v V" ' -V . + . • , y • ^ , ^ • •l W .Jt ' *+ , 1 i . »«. i".5., •V •• '*• n *\ ' 1 > V ! - :*s > • y % A * ' ' v«.\* ■ •• " \[ . > ■ V.; ■ Y . Kf *r .i '*4- ' V ftr 1 ^ I ul- . f 1* 1 /j i ^ L m r :<:£* /> k s * •••' -" . x y J * ÄSi •m i r' ■ ' ) / / Jll bett Btcren. Vo» W ir!* Wunsch Ps,oto>tr<>vk>>eia von ^ran< HonNünql In MKnch»n t«ng und vormal» Senat». beamter, «tlchoft sich darauf. In der Rächt zum 17. starb der «leneralgouder-neiir, welcher Lberkommaudeur de» Militärbezirk» Finnland, General der In-fanlerie, vieneralabjutant und Mitglied des Reich»rat» war. Bobrikow, der die Rikolai-Akabemie de» Generalstab« de-sucht tinll», wurde 1 «05 dem Stab de» kaukasischen Militärbezirk« al» ältester Adjutant zugeteilt, 1 Hß7 zum Stab»-ches de» Sasanschen Militärbezirk« er-nannt, 180H Stab«chef der 22. Jnfan teriebivision, I87fi dem Cbrifomntan-dierenden der Truppen de» St. Peter»-burgrr Militärbezirk«, dem Großfürsten Wiabimir, al» Abjutant für besondere Aufträge zugeteilt. 1H77 Ablatu« de» S!ab»ches« de« St, Pcter»burger Mili-türbezirk». I878 Aeueraladjutant i» l» »nito, I HM Statisches de» St. Peter«» burger Militärbezirk» und im August |_ 18SI8 «eneralgouverneur von Finnland. In seiner Stellung al» Aeneratgouverneur war er mit einem keine Rücksicht kennenden Eiser bemüht, den Auftrag de» Kaiser» Rikolau» II. durchzuführen, den ihm der Monarch am 17. August I8U8 schriftlich erteilt hatte: »Sie werden von dem Bestreben beseelt sein, der Bevölkerung von Finnig die ganze Wichtige keil ihrer engsten Sinigung mit dem gemeinsamenVaterland einzuprägen," Wilhelm Jordan +. Ter in Frankfurt a. W. drrsluxbene greise Tichter Wilhelm Jordan gehörte al» Poet zum (»»schlecht jener «äuner. die licht» kuust und Politik mit gleicher Leidenschaft vereinten und sich am deutschen ilinheit«kamps agitatorisch belätiglen, Da«selbr starke Rationalgesühl. da» ihn einen politischen Agitator und Abgeordneten de» Frankfurter Parlament» zu werden trieb, gab ihm auch die Richtung sür sein nationale» Dichten, da» i» der ReuschSpfung der Ribelnngensagr die reichste Bllite trng. Um sein Werk populär zu mache«, reiste Jordan jahrelang al» Rhapsode iu Deutich-land umher «nd trug die Ribelungengesänge vor. (kr war aber nicht nur sein eigener Rezitator, sonder» auch der Verleger seiner Werke, Interessant ist auch, baß, al» iaffeekranzchen. .Ach, liebe Fran Amt»richter, Sie irrn; schon aufbrechen! — da verursache» Sie ja eine störende Lücke!" da trösten Sie sich, liebe Frau !il i, durch diese Lücke kommt ein irischer ;l i In die Unterhaltung." Der richtige Titel. Dame: .Sei Sie dort oben die Villa, Herr Bai darin wohnen drei noch nnverheirat llonsinen von mir." Baron: ,Z so. also gewissermaßen auch eine Wnn bürg, Gnädigste!" Widerspruch, komm andeur i*»i» Adjutanten»: .In der ganzen S»kadrvi> liegt nicht« drin, nnd da» muß raus" in den Tetler mit Zhrer Zchiir^e av!' schon schmutzig ruirinnunipro TpStblühende Linden zur Bereich? ning der Bienenbliile. Die Lindenblüte gibt den Bienen außerordentlich viel Nahrung. nur müßte sie aber von liir gerer Dauer sein. Durch «»pflanzen ve schiedener Arten, weil solche zu guu verschiedenen Zeiten blühen, laßt sich die Blütendauer nun verlängern. Zueri blüht die großblättrige Linde iSomme, linde>. dann kommt die kleinblättrtg> «Stein, oder Winterlinde), nnd nach dieser kommt die amerikanische Silber linde iDiii» »Ik»> und die ungarische Silberliude (Tiiia tomcnto«ai, die bi» in de« August hinein blühen. Die Imker sollten de«haib dafür sargen, da> ^n ihrer wegend alch diese Liichen a»gebaut l»ürden. • » * * (Hegen Nasenbluten, soweit e» von selbst einzutreten pflegt nnb nickn ans Fall zurückzuführen ist, werden neuerbing» heiße Umschläge auf den Racken empfohlen, die selbst in hartnäckigen Fällen ihre Wirksamkeit nicht verseht: haben, besonder» wenn man hetße Bretumschläge machte, IohiiitiiSbeerencreme. Man setze % Liier Saft von roten Johann!» beeren, der reichlich geiüßt sein muß, zum Feuer und rühre, sobald der Sasi am Kochen ist, sech» tlidotler dazu, worauf man die Aaste vom Feuer zieht AI»dann wird da» Weiße von vier Siern zu Schnee geschlagen «nd untei stetem Rühren an die ilreme gemischt, bl» die Masse erkaltet ist, Diese llreiue serviert man in einer Äla»schale oder In Punschgläsern. Tcharabe. «knn i«b da» erste lenkt hernledee. Tann rut»,» «lle miiden ailirUer, Tu nimmst da» andre ta»ttck> ein, .leistest dadurch da» l'elren dein. Älerk, du lietominit da» deUoe,'llvette, wenn du zum Schluß v«ret»est lietlx. guttue a t ck Lagagripl,. ««»II >>a»e e» mit e iKitelieii. Ter Menich verlor » durch fllnhifl Leben. AI» £(a6l such' e» In iernei« Va«i». MI» einem »am Mecre»inand, lind setzesi du ein o voran«, Tann «ein e» vom Poelrn au», <>uliu« ftalit. Auslosung. La« ra ge j be» Auflösung. BiiSrtraisel. « * N K X E Y ; k •ak ^ - ' 3V, I ML Auflölung loigl in nflrtifter Hummer, Auslösung de« Worträtsels in voriger Nummer: -ainarlo. Maria, . ... Ane MtQtc narnclmlirii. «erantworUIche Redaktion von Srnt! von «reiner «i P aedrnckt und heeautzgesede» «tuttzatt.