«M KOK. Mittwoch am Z.H. Mai A8S3. '^l! „«»ibachcr Zritniig" erscheint, nut A»sni>y,ne der So»»- „no ^nertagc, täglich, uiw loücl sa>»,»i er» Äeilagc» i,» Go,»ptoir g >i n zj a hr i i; ,1 st,, h a l l> j äl, r i g 5 st, 3» fr,, ,n>! Kr e»z b and im Comptoir ganziähriq 12 fl., ha ! l' jä h ri g i> st. Fiir die Z»stell»»g m's Hans ss,w h all', ä h r i g 3!» kr. mchr z,i entrichte«. Mit dc r Po st portofrei «anzjnhrig unter Kreuzband iu,d gedruckte'. Aorcssc l5 fl., balbjährig 7 fl. 30 kr, — I»s, r t i o n «g cl'ii br jür eine Spaltenzcile °dcr den Nail», derselbe», ist für cinmaliae Einscholtunq 3 kr, flu iwcimaliqc ^ lr.. für orcimalige s, kr. fr, sür eine jedesmalige Einschaltn!!, hi»!>l M rechncu. Inserate bis 12 Zeile» kosten i N, 3« tr. für 3 Mal, > st, 40 fr. für 2 Mal »nr .'><> fr. für ! Mal (mit Inbegriff des Insertionsstämpels). ^ ^ ' Änlllicher Theil. f^e. k, k. Apostolische Majestät babc» mit Aller-^cbstci Entschließung uom 3. Mai I. I. die Don» Herrn, des Mctropolitankapitcls von Kolocsa, und z»uar -. Uarian Klaßa » ouich , zum Titular. Abte ^ '"nnäe in Scepnsio, Ioscf K o v li t s, zum Titu-^^Nbtc L^Mioiioni« 0«, und Franz Tari zum "tulal-Pi'Me L N. V. äe llatvnn allergnädigst zu M'cimc» geruht. Veränderungen in der k. k. Armee. Ernennung: Der Oberstlieutenant Josef Kou-'ts. des In-m»ierie-Regiments Freiherr u. Culoz Nr. 31, z»m Plahkommandanten in Vrody. Beförderungen: Der Major Ferdinand Arthofe», des Infan. tcrie-Regiments Freiherr o. Cnloz Nr. 31, zum Oberst» lieutenant in diesem Ncgimentc und der Hniiptmann Otlo Graf W e l scr s h e i m b, desselben Infanterie > Regiments, zum Major im In» fanieric »Negimeute Erzherzog Rainer Nr. 89. Nebcrschung: Der M^jor Daniel Vaß o. Diod-Vcirallya, vom Infanterie-Ncgimcnte Erzherzog Rainer Nr. !i9, ium Infanterie «Rcgimentc Frcih. uon Culoz Nr. 31. P e n s i o n i r u n g e u: Der Oberstlieutenant und Platzkommandant in ^°^>,'Friedrich Karl Esch, mit Obersten-Charaktcr n, btt Mojor liud Schloßkommandant in Prcßburg, ""' Frcih. Noßncr v. Noßcne?, endlich „' ber Hanptmann Anton Herold, des Infant.-"2<". Großhcrzog uo» Hessen Nr. ^, als Major. „, Das Handelsministcrium hat die Wiederwahl dcs Delano Pirouano znm Präsidenten und des Dr. "Monio Dosscna znm Vize.Präsiocnten der Hau-us> n»d Gcwcrbckammcr in i!odi bestätigt. . Das Handelsministerium yat die Wahl des An-^° Simeoni znm Präsidenten und des Autonio ^.""brngzato znm Vize'Präsidenten der Han-^lmd Gcwcrdetammer in Trcviso bestätigt. ^ichtamllicher Thki's. Oesterreich. "I Die «Pcsth.Ofncr Ztg.« schreibt: Np.s,"^'^lge eines Allerhöchsten Befehles Sr. f. k. pslicht Testat sind in Hinkunft alle stellnngs-»ür s1i>, messen, ausschlicstlich zu den Husaren, ^ttl,"?^" '^' assentiren, und ist hicbci, wie der "M'i v ^^^^ anordnet, über das allfälüa, nicht ^gche,, '^ ^"^'chtc Körpcrmal) uo» 61 Zol! hiuans- ^t>!»n ^ "^^""'k' !«>'<'>! dcv ym "^'mcn und oic .infwartcnde Depnlation «Ich Hai, ^^^^" ^luwuiug zu enllassen gcnchl: "^nftu >^ Slatulen des ungarischen LandwiNh-^ncmes genehmigt.« ^"z»I «^"'wardciner griochisch.katbolische Visch D"ldc„ , ^">''^tcn >» Ungarn am 1. Mai 38.000 ^nikapi,.,' '"^""lsobligalioiieii dem Giopwardeiner ,, '"cssc,, ,^" bc'n Aehnfc eingehändigt, mit den '">ta^^" 2^.000 ss,, die znr Hebnug des Ele^ !'^ dc» ,,'!'^,"l'ln' der rumänischen Vcuölkcrung " ^hrcrs^!""^^"' ^''^^ s")°" ftühcr erriä^ ""lcn zu dotiren. die Zinsen der übrige» 9800 fl. abcr für verschiedene, näher bezeichnete wohl-thälige Zwecke, namentlich auch für dic Anschaffung uon PrämienbüchM! zu verwende». Der k. k, Kämmerer, Graf Anton Vinecnz CstUy, hat dc,u Herrn Minister des Inncrn zur Kenntniß gebracht, daß er auö Anlaß der bcuorsicbenden Aller» höchsten Anwefcnhcit Ihrer k. k. Majestäten in dem Zipscr Komiiate die Widmimg ciucs Kapitals uo» 10.000 Gulden in Gnlndcnllastungs > Obligationen behufs der Errichtung einer Ausstattungsstiflnng bc^ absichtige. Se. k. k. Apostolische Majestät liaben zufolge der au den Herr» Minister des Innern herabgelang' ten Allerhöchsten Elüschücstung uon dieser Absicht des Grafen Anton Vincenz Csüky wohlgefällig Allerhöchste Kennlniß zu nehmen und über seine Vütc allcrgnä' digst zu bewillige» geruht, daß dieser Stiftung der Name „Kaiserin Elisabcth'Stiflung" beigelegt werden dürfe, Wien, 9. Mai. Idre Majestäten der Kaiser Ferdinand und die Kaiserin Maria Anna habcn für das durch die Vemühunge» des hochw. Pfanocrwc' scrö Emerich Wallncr zu Inzersdorf ob der Traisen zu errichtende Haus für dic armen Schulschwcstcr» dc» Velrag uo» 300 fi. zn spende» geruht. — Mit der Allerhöchste» Entschließung uom 3. Mai habcn Se. k. k. Apostolische Majestät den Fortbestand der ungarischen Akademie der Wissenschaften aUcrgnädigst zu genehmigen geruht. Wie wir aus den — mil den bisherigen AIIcr° höchst sanktionirle» Sahnige» in vielen Vcziehnngcn iibercinstimmcnoni — St^lulcn crfthcn, steht dicscs wisseüfchafljichc Instiuit, wclchcs mit'der Allerhöchsten Genehmigung vom 1!.. April 1827 m's Lebe» gerufen wurde, unter dem besondern Schutze Sr. k, f. Apostolischen Majestät und sein Zweck ist: „die Wis> „schllf! und schöne Literatur zu pflege» und zu uer» „breite» und zugleich die ungarische Sprache aus;»» „bilden u»d z» bereichern," Dic Akademie, welche ihre» Sih i» Pest'h hat, verbreitet die Resultate ihrer Albeilcn durch Druckschriften, durch üwnallich heflwcise erscheinende Siz-znngsberichte nnd durch ein Jahrbuch, das ihre Geschichte, Dcnkrcde» und Abhandlungen enthält. Der Organismus derselben besteht ans einem Präsidenten, aui> einem Vizepräsidenten, aus Vcrwal-»ungsraths - Mitgliedern, deren Zahl 24 nickt über, schreilen darf, ans ordentlichen Mitgliedern, deren Zahl 42 nicht übersteigen darf, ans korrespondircii' den Mitgliedern, aus einem Sekrclär, einem Aktuar und de»i nöthigen Veamtcn- und Dicncrpersonale. Die Wirksamkeit der Akademie c«ftrcckt sich auf alle Wisscnschafttn, mit Ausnahme der Theologie, nnd es theilen sich dieselben i» 6 Klasse» ab, »ud zwar: 1. Die Sprachliindc und schönen Wissenschaften, 2, die Philosophie, 3. die Rechtswissenschaft, 4) die Ge> schichte, ll. die mathematischen nnd (i, die Naturwissenschaften. Die Sitzungen schcide» sich ,n Gesammt- u»d Klasscnsimingen. Die lederen werden uon dc» ei», zelnen Klassen oder im zweckmäßige!! Vereine von mehrere» Klassen zusammen monalli'ch ein Mal, in dem Falle, wenn es die Anzahl oder die Natnr der Verhandlungen evbeischl, auch ö'fttr abgehauen. Mo-nallich findet wenigstens eine GesanimisiNung Stalt. Außerdem werden jedes Jahr regelmäßig" eine Gene-»alversammluug und nach derselbe» cine feierliche öf> fenlliche Silzung nbgeballen. Der Eifer, welcher sich ftit Iabren in Ungarn die Pflege der Wissenschaft und schöne» Literatur und für die Ausbildung der Sprache kundgab, berech-ligt zu der Erwarlnng, daß dic migarischc Nkadc> inic in ihrer ?crm,,ligen, entsprechend geänderlen Verfassung auf dem betretenen Pfade vorzugsweise für die Verbreitung der Wissenschaft in Ungar» mi! frischem Muth iiud erucuelen Kräften fortwirken nnd die Hoffmingen des Bandes, welchem es »ic an Ma> cenatt» für Wissenschaft uud Kunst fel,le,i dürfte, cr-fiillen wird. l Wien, 9. Mai. Die Vortheile, welche das Versicherungswesen, wenn cs auf zweckmäßigen Grund-lagen beruht, dem Grundbesitz? uud der Industrie bietet, komme» gegenwärtig immer mehr znr Geltung und die Theilnahme für die Veisicherungsgescll' schaftcn ist im Allgemeinen im lebhaften Steigen begriffen. Es kann daher nur mit besonderer Befriedigung aufgenommen werden, daß sich mehrere dnrch ihre soziale Stellung hervorragende Persönlichkeiten die Verbreitung des Versicherungswesens im Königreiche Ungar» durch Gründung einer allgemeinen ungarische» A sfe tu ra n z a, e se llsch a ft zur Aufgabe gesetzt habcn. Wie wir ucrnehmen, wird die projektirle ungarische Assekuranzgcscllschaft, welcher von Seite der Regierung bereits die vorläufige Genehmigung ertheilt wurde, Versicherungen gegen Hagelschaden, gegen Feucrsgefahr und gegen die Gefahren reifender Gü> lcr zu Wasser und zu Lande übernehmen. (Oest. C.) — Die «Tricstcr Ztg,« berichtigt die bezüglich der Fallimente i» Venedig gebrachte Nachricht dabin, daß bloß zwei Zuhlungscinstellnngcn (der Firma V. und P.) stattfanden, wobei sich jedoch die Passiva im Ganzen nur auf fi. 200.000 beüefe». Zudem war der Kredit dieser beide» Häuser schon seit geraumer Zeit erschüttert. Das vor Kurzem gemeldete Falli' ment der Firma F. bestätigt sich nicht, -— Mit den Vorbereitungen fur die im laufenden Jahre abzuhaltende dritte Versammlung des in» tcrnationalcn Kongresses für Statistik ist eine von dem Handelsministcr, Ritter u. Toggcnburg, uicder> gesetzte Kommission beauftragt worden, bei welcher der Herr Minister selbst, und für de» Fal! scincr Verhinderung der Herr Scktionschcf, Freiherr von Czörnig, de» Vorsitz fuhrt. — Se. k. k/ Apostolische Majestät haben in allergnädigster Würdigung der eigenthümlichen Verhältnisse des Grundbesitzes im Königrnchc Ungar», insbesondere i» der allcrguädigste» Absicht, auch sol< ehe» Realilätcnbcsitzcrn, deren Grundeigenthum i» den öffcnlliche» Büchern noch nicht eingetragen ist, dic Möglichkeit uo» Gclddarlcihen durch die Hypothekar« Abtheilung der k. !. österreichischen privilegirtc» Na> lio»a!ba»k zu gewähren, mit Allerhöchster Entschlie. ßnng vom 2. d. M. als begünstigende Ausnahme uo» den, dc» Bestand öffentlicher Bücher voraussehenden Bestimmungen der Allerhöchst genehmigten Slaluten der Hypo!he?ar-Krcdi!abtheilmig dieses Vank'Institiites allergnädigst zu bewillige» geruht, daß jedem, der Klasse der Grundbesitzer in Ungarn reise (?) nach Wien ric Eröffnungsfeier der Triestcr Eiscubalni mit Ibrer Gegenwart beehren werren. — Se, kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzog General' Gouverneur begibt sich uäcbstcns (innerhalb Monats-frist) über Wien nach Brüssel nnd London, nach lch-terer Stadt, um daselbst die Königin Pikloria als Anverwandte dcr durchlauchtigsten Vrant zu begrüßen, (Triester Ztg.) Italienische Staaten. Wir lese» iu dcr „Gazz. di Gen ova" : „Von einem ungefähr 40 Köpfe starken Transport Galcercnsträfiingen, die eben mit öffentlichen Nr> lieitcn beschäftigt waren, haben sich am Nachmittag des 1. Mai ungefähr 18 gegen ihre. theilwcise mit Karabinern und Säbel» «ersehenen Aufseher empört, Zwei derselbe,, begänne», wie sic i» ihrem Komplott übereingekommen waren, miteinander zu zanken. Ein Aufseher faßte sie au de» Armen und hicß sic hi»tcr dem Zugc ciiibcrgchen, worauf sie ihn cnlwaffuttc». mit seinem eigenen Karabiner erschossen und übcrdicß noch mit dem Vajounct durchstachen. Nun wurde» auch die andern Aufseher entwaffnet, woranf die Ga> lecrensträftinge ans cincr Sch'uiedewcrlstatt, die sich anf dem Schauplätze des Vorganges, dem Platz S, Zila, befindet, Hämmer und andere Wcrkzenge nahmen nnd tic Flucht ergriffe», De» ibncn nachscßendcn Truppen gelang es Tags darauf, 37 uon den Flüchtigen eiuzufangc», Somit fehlen n»r noch drei, denen sorgfältigst nachgespäht wird. Die Habhaftwcrdimg ging uich! ohne Mühe vor sich, da die Sträflinge verzwlifelle» Wi verstand leisteten. Einer dersclben ist dnrch den Arm geschossen worden, dcr ihm ainputirt wcrdcn mußle," Frankreich. Paris, 3. Mai, Anf der Südbahn hat sich eiu nener Unglucksfall ereignet. Zwei Züge stießen u»weit Villcueuvc's zwischen Agdc und Bezicrs zn< sammcn und der Stoß war so beftig, »aß laut dem „Messager du Midi" vom 30. April dreißig Personen, wovon ciu spanischer Priester uud ein Maschi> nist schivcr, ja man furchtet tödtlich verwundet wurde». Die Instruktionen des Baron Gros, welcher bekanntlich mit den ausgedehntesten Vollmachten als Voischaftcr nach China gebr. begreifen folgende Punkte: 1. Frankreich wird wie England eine» iu Peking akkreditirten Gesandten haben, 2. Das Recht, in ueiiu Häfen anstatt der bisherigen fünf Häfen Handel treiben zu dürfen. Den Schiffen soll gestattet sei», im Fall eines Unglückes an j.d>m Punkte der chinesischen Küste anznlegcn. 3. Den Missionäre» wird die Freiheit gewählt, die katholische Religion zu lehren. 4. Den Missionären wird die Freiheit gewährt, die katholische Religion zu lebren. Großbritannien. London, 6. Mai. Heiitc fand anf der Themse die Probefahrt des Tampsers „Jupiter" (uon 1W0 Tonnen und 80N Pfcrdckrafi) Statt, welcher hier anf Rechnung der österreichischen Lloyogesellschaft gebaut worden und füv die Schncllfahrtcn zwischen Triest nnd Konstantinupel bestimmt ist. Die gcluugcnc Fahrt ward durch die Gegenwart Sr. Eizelle»; des l. k. Gesandten, Herrn Grafe» von Apponyi, uun größerer Bedeutung. Nachoc», gestern noch die !?h!e Hand angelegt wnrde, nm das mit allem'möglichen Komfort ausgestaltete Schiff >n seinem ganze» Schmucke vor dem hohen Gastc erscheinen zn lasse», a»kcrte es um 12 Uhr'Vormittags in Orith (in der Nädc Gra> ucsend'ö), welches als der passendste Einschiffnngspiatz gewählt worden war. (Tricster Ztg.) Die „Times" bespricht den Vesuch dcs Groß> fürsten Konstantin in Frankreich un. gutem Humor und heiterem Scherze, nicht abcr ohne ganz srusthaft zn schließen! „So weit es ans uns ankommt, gönnen wir dem Großfürsten uo» ganzem Herze», All's zu sehen, was es in England zn sehe» gibt. Er wiro keine so glänzende Hanplstadt scben, wie nnscre Nachbar» ihm zeigen könne»; man wird ihm zn Ehren keine solchen Feste veranstalten und lcicht möglich ihn nicht so eifrig bci seinen Messungen nutirslüßc»; aber cs gibt keine Friedenöersinouug, welche England ihm nicht gern nnd mit Stolz zeigen wird, Darin besteht iu der That »nsere große Kriegskunst, Dcr Besuch des Großfürsten am Hof und in «n Vnuwcrfte» Frankreichs crgo'hl uus. Natürlich wissen wir, daß Rußland an Frankreich lichcr einen Allmtin als eine» Feind haben möchte uud daß Frankreich aus dc» allergewöhnlichsten poüiischcn Gründen sci» Möglichstes tl'ut, gegen dc» kaiserliche» Gast «artig zu sei»," I» der That ist uns dieß Ällcö selbstverständlich. Wir fühlen jedoch, daß wir Nußland weder Marine-Hafen, noch königliche Prachtschauspiele zu zeigcn ha^ bln, Nil! haben wcder Furcht vor Rußland als Feind, noch einen besondern Wunsch, cs als Alliirtc» zn besiyen. Wir wünschen mit ihm keine Gedanken über bloß militärisches Glück, sonder» Ideen über friedlichen Fortschritt aüszntauschcn. Iu diesem Sinne wird Rußland a» Großbritannien noch mehr eine» Vrnder und Alliirtcn finden als an Frankreich, welches noch immer in der Wiege u»d iu den Windel» eines mißtrauische» Prohibitiusystems steckt. Wir wolle» Rußland weder znm Feind noch Vcrbündclcu, sonder» einfach zum Nachbarn haben, und wenn Nuß-land uo» heute in 60 Jahren als Fei»d oder Vcr> bündetcr uon größerem Werth sei» will. wird es gut thun, diesen Rath anznnchmcn," Nußland. Die sardinische, Gesandtschaft in St. Peters-bnrg hat uon dir kaiscrl. Regierung eine Note erhallen, in dcr die Znsichcrung ausgesprochen wird, d.-ß die Grader der in dcr Krim gebliebenen picmon-icsischcu Militärs nnd die ibrem Ändenkcn errichtete» Monnmcnlc jederzeit Gegenstand frommer Achtnug »nd ocr Ueberwachun,; Seitens dcr Behörden sci» wcrocu. Asien. ,z, ^ Folgende telegraphische Depesche uon Sir James Outram ist der englischen Regierung zugekommen: ^ „Lager uon Mohainera, 28. März, Mohamera ist am 2<>, 0. Ä. uou dc,i Briien genommen wor lischeu Truppe» lager» iu dcr Nähe von Mohamcra, N»scr Vcrlnst an Todten und Verwnndcien beträgt 10. Die arabischen Stämme sind frcnnolich gesinnt n»o senden ihre Unlerwcrfnng ei»." Die telegraphisch berührte Pariser Korrespondenz des „Drcsd. Iouvn." lautet uollständig! „Die gröüle u»o wichtigste Neuigkeit des Tages ist die Nachricht, daß ?cr Schah uou Pcrsicu sich wci> gert, dem durch seinen Bevollmächtigten mit E»gla»d geschlossc»cu Frieden d!s Ratifikation zu ertheilen. Mag imiaerhi» vom „Pays" die Nichtigkeit dieser Nachricht bcslrittc», ja selbst die Möglichkeit, daß seit ce»> 20, April üdn'yanpt eine Nachricht a»S Tehe> ran »ach London gckonuucn sein könne, iu Abrede gcstcllt werde», so ist das Faktmn der Nichtratifikaiion »ichtsoestoweniger als vollkonmien fcststchcno zu betrachten, denn die Qnclle, ans welcher obige Nachricht stammt, laß! über dic Zuverlässigkeit derselben leinen Zwcifel aufkommcu, Es loäre übrigcns ei» großer IlNhum, die Weigerung des Schah's für eine Folge russischer Intriguen zn hauen, indem die russische Ne> gicrung sich dcn Unterhandl»»gen zwischen England und Persien gegenüber von Anfang bis zu Encc durchaus passiv verhalten hat. Die Hauptschuld an oem Mißlinge» der Fricccnsiiutcrhandlungcn müßlc viel' mcbr England sich selbst znschreibcn, inoc,n seine uo» vornherein etwas hoch gespannten Forderungen nicht gi-eiguct gewesen scin dürften, den Schah versöhnlich zu stimmen. Sollte derselbe aber auch ferner bci sci° »er Weigerung beharren, so würoe sich die i^agc Englands in China um cm Vcoentcndcs vcrschliM' mcrn, indem alle scinc, auf die Verfügbarkeil der in Pcrsicu stellenden Truppcn basirtcu Op^rationsplänc mit ciiicm Male zu nichte würde» uud Niemand vermöchte v0lhcrz»sagcn, welche Wendung alsoaun die Dinge im fernen Asien »ehmcn könnten," ' Der „Moniteur de >a Flotte" hat Priuatbriefc aus den chincsischcn Gewässern erhalten, die bis znm 16. März rcicheu, Dcr Stand dcr Dinge hatte sich bis dahin im Allgemeinen nicht ucränocrt, doch zeigten die Erlasse des Pekinger Hosts und der chinesischen Provinzialbehörden noch immer entschiedene Feindseligkeit, Wir haben früher gemeldet, daß die chinesische» Vchördeu in Canton sämmtliche den E»g' ländcrn gehörende Warcnvorräthe, so wie auch alle solche, dic englische» Ursprnuges ware», mit Beschlag belegt nnd ucrkanft hoben. Dem „Mouiteur dc Ia Flolte« zu Folge war diese Maßregel keine bloß "»f Canton beschränkte, so»dcrn die Vizcköüige sämmtl>> cher sünf großen chincstschcu Sccprooiuzen habe» >>' diesem Sinne Vcfehl? erlassen; doch wnrdeu diese Befehle a» vcrlchiedencu Pni,k!c» ver>chicdcn ausgeführt; in manchen Orten wnrden die englischen W"' reu sämmtlich verbrannt, in andern Or!en wnrdc» dicsclbcn zum Vorlbeile der Behörden wcggeuomntt», und manche Mandarine» si»d i» ihrem Eifer nicht hmtcr dcm von Whampoa zurückgeblieben, dcr mit Todesstrafe jeden chiucsischcn Kaufmann bestraft, web chcr mit dcn Engländern sich in Geschäfte einläßt. Die Matrose» eines fra»zösischcn Schiffcs, welche an's Land gingcn, nm Wasscr ciiiznnehme», gcwahl> ten am Lande den Kopf eines solchen Ucbelthätcrs, nnd erfubren ans nähere Erkundigung, dcr Kaufman» Maapo sei enthauptet nnd sein Kopf hier zum wM'' nciwcn Ercmpcl aufgcsteckt worden, weil er dcn Nöthen (Ei>g!ändern) Rcis uerkaiift habc. Die drci Ki»° dcr, von denen das älteste nenn, das jüngste uicc Jahre alt, waren unter Aufsicht zweier chinesische» Soldaten genöthigt worden, mit Hand anzulegen, als die Slaugc mit ihres Vaters blniigem Kopfe anfgt' pflanzt wurde. Dcr englische Admiral hat dc» Man»' schafle» streng cinschärsen lassen, nicht nnter 2H Ma»» stack an's Land zn gehen uno stets beisammen i» bleibe». Vcranlassung dazu bot der Fall, daß zwei englische Matrosen an's Land gegangen waren, s>^ in cinem Gehölz unweit eines chinesischen Hauses i»^ Gras gelegt hatten nnd eingeschlafen waren; zwe> Chinesen schlichen hcrbci und gössen den Schlafende» gcschmolzcncs Harz in dcn Mund, so daß die Ungln^ lichcn wenige Augenblicke, nachdem ihre Kamerad^ ihnen zu Hilfe geeilt waren, an dcn Nrandwnnd^ starben. Solche Züge von dcr Stimmung dcr ^' völkernng dieses ungeheuren Reiches rechtfertige» ^, llrcings die gewalligen Vorhereitunge», welche ^ englische, Regierung zu einem großen Schlage N'W' Tagsneuigkeiten. Laibach. 13. Mai. Am 9. in dcr Nacht zwischen 1 > u. 12 Uhr, ist a» dcm Mull« Blas Dcm scher z» Nnkonschza (St. Clementis), Ortsgemcindc Selzach, i» cincr Schlnein am Iodozibcrge, dnrch drci nubekaniitc Thäter ei» Raubmord ucrndt worden. Der Müller öffnete dcu Raubcru das Hausthor, cr lourde von densclbcn an Handen und Füßen geb»»' den, und mittllst eines Strickes erdrosselt, wonnuh mehrere Effekte» hiniueggctrage» worden si»d, Dcr Verdacht dieses Nanbmordcs fällt anf l!^ wisse, seit gcranmer Zcit verfolgte Gauner, Der Thalbcstano wiro in diesem Augenblicke a»l das Sorgfältigste erhoben, l Künstlicher Saphir, Nach einer Mittheilnug vo» M, A, Gaudin in dcr franz, Akademie der Wisse"' schaftc» ist es ihm gelungen, ans der Thonerde Kr>)° stalle darzustellen, welche in ihrer chcmischcn ZnsaU'' mcnsei)u»g mit dem Saphir dnrchaus übereinstimme»^ Die Härte dcr Krystalle soll so bcoeulend scin, daß l>^' von den Uhrmachern den Rubinen vorgezogen werde»' die Größe der'elben beträgt etwa 1 Millim, (V^ Z^ im Durchmesser bei '/2 Miüim. Höbe. , ^ Die ^,^><>s:ii>!is)» »mcri^äin« pour I'nvlmceM^ «!<>« ,^eiuu«<>,>. hat oic Wiener k. k. Akademie dcr M' senschaften eingeladen, ihre. am !2, August d, I^ » Montreal in Can.ida stattfindende Versammlung, >, beschicke» und stellte ciueu Frciplatz zur Uebcrf"v„ uon Vreme» nach New > Nork nnd zurück zur Vcw gung, ,, ^ In Manchester stm,d dieser Tage eine M'^ vor Gericht, uui geschieden zu werden, Ihr Ma> ist 40, sie 29 Jahre alt. Im «4. Jahre halte sie ^ verheiratet uud jetzt ist sie Mutter von 12 Kin» nnd Großmutter uon 2 Kindern, , ^' j Mchrerc Vlättcr brachten kürzlich (»ach " c,!iilischeu Quelle) die Notiz, dcr Schauspieles Aldridge sci bci eine,» Eiftnbahnnnfalic ums ^ ^, gekommen. Nichtig ist aber nur, daß Ira ^>" ^ kürzlich im Nordn, Englands reiste. als ein ^'^ bal„m»fall sich ereignete, bei welchcm es "^^,ch Todte uno Vcrwnndctc gab, zn welchen Lefttcreü ^ der Künstler zählte; allein er befindet M''^"''^se wohl nnd gedenkt dcmnächst cinc "lnc K»m ^ nack Stockholm anzntretcn und anf der dortigen ' z" spiclcn, ^ziig' > Bekanntlich hat NIcrandcr u. Hnmboioi °^, lieh dcr wisscnschaftliche» Forschungen auf der ^,^ uara"-Erpcditio» cine Instrukiion entworfen. ^ n,nf.,ßt acht Folioseitcn. Ja dem SchMbe". ^ welchem er sie eingeleitet, bemerkt der gn^c ^ ^, dcö «Kosmos" ! „daß er uicht mchr >'^" - iln"' bcndcn sein ivcrdc, wenn dic „Nooara ' ^>e^ Rückühr uon der Weltreise anf der Ryclc uo 44t Anker wirft, und daß er schon im VorauS bedauere, b>e jedenfalls lohnenden Früchte ihrer Ausbeute nicht mchr schauen zu könne»," ! Die Offcuburger Gcmüsefabrik in Vadcn, welche vo» Vesitzeru größerer Läudercien, aus denen die Nohstoffc geliefert weiden, im vorigen Jahre gegründet wurde und unter der Leitung ihres technischen Direktors. Herrn Dr, Emil Vöckmanu, eines Schülers und früheren Assistenten des berühmten Chemikers Lie-lug i» München, ganz vortreffliche Fabrikate liefert, Pbt unter anderen Prsduktcu eine sogenannte Feld» lost, welche per Portion bei größerer Abnahme zu ^'/2 Kreuzer verkauft wird. Die Feldkost, eine Art französischer Suppe, besteht aus Kartoffeln, gelben ^ul'cii. Wirsing, Erbsen und Bohnen. Die Portion "'>egt 1,2z LM Vereinszollgewicht »nd entspricht, in Wasftr aufgeweicht, einer Quantität von 8,^„ Loth Mschem und sorgsam gepichtem Gemüse. Beim Aufweichen oder vielmehr Auffrischen rechnet man 1'/, Mmd Wasser ans 6,^ Loth trockenes Gemüse, uni> ^ geschieht dieses Auffrischen am bequemsten und bil-Gülten, wenn man das trockene Gemüse am Abend in 'altes und gesalzenes Wasser wirst, worauf mau am "!'dmi Morgen es völlig frisch vorfindet; das we-'»a.e Nasser, was übrig bleibt, schüttet man ab. An-^re ft^„ dieselben mit kaltem, zuvor gesalzenem passer ^ich ^,^ ^^,^, „,^ >„^„ s^ langsam ins «ochcn gelungen. Ei» Verein von 20 Mitgliedern, krält^ ^schaftignng halber täglich eine erfrischende, « I ^ und i>ic Nachmitagsarbcit nicht erschwerende "°!l br.uiche», bereitet sich unter Abwechslung des 5"u)die„s^s ^^j^ folgendes Mittagsmahl um nach-!lcuc»de P^ist. 20 X ^» Loth Feldkost trocken nn2ll,„ ^° ) frisch ü ^ Kr, per Portion macht 30 Kr., 8 "th frisches Ochsenstcisch » Person, per Pfund 1ü Kr„ '»acht 1 Fl, ^lk; Kr,, 22/2 Pfund cingcschnittenes Sup» pcnbrot ü 4»/2 Kr, per Pfund, rund 12 Kr,, Salz und Gewürz 1 Kr., Vrenumatcrial für I V4 Stunde Kochzcit 3 kr., zusammen 2 Fl. 1 Kr. Dieß gibt nnßcr dem Fleische uoch 2^ Schoppen französische Suppe des l'csteu Geschmacks und lostet mit Fleisch per Person li^« Kr. Die Vorbereitungen zum Ko-cheu und dieses selbst nebst dem Reinigen des Geschirrs nimmt eine einzige Person nicht länger als höchstens 1'^ Stunde im ganzen Tag in Anspruch. In jeder Haushaltung, in jedem andern Kreise kann dieses Mittel versucht werden, Vci diesem Vcrpftcguugsucr-fahren kann eine Person allein beim Kochen in gro-vcn Kesseln eben so leicht für 600 oder 1000 Mensche» die gauze Kost bereiten, als für 20 Menschen, w"I alle die thcnren nud kostspieligen Vorbcreitungs-^bciten von der Geniüsefabrik, welche ein trockenes '^v^rrM, AM-iM liefert, bereits besorgt worden "'^ ' (Tr,Ztg,) cx i Der «Oest. Z!g." wird ans Peslh geschrieben! ^!^ Halsschmuck der ersten Köuigiu uou Ungarn, geselln von Vaicru. der seit Jahrhunderte» im Besitz ^' "deligen Familie Blaskovies ist, wird der jetzige ^sihcr desselben, Herr Bartholomäus von Maske -us Ih„^ Majestät der Kaiserin als Huldignugsge-!">enk überreichen. Dieser Schmuck stellt einen Peli> "l> n»s Gold dar, wie er seine Jungen mit seinem ^rzblii! nährt. Die Wunde in der Brust ist durch ^^'" M'oßcn Rubin bezeichnet. Ueber dem Kopf des ^els ist eine Krone angebracht. Der ganze seltene bss h ^ '6 "ut Brillanten, Nubiucu und Perlen reich l>le^' '"^ '^ ungefähr zwei Zoll hoch und eben so u. Dicsc Kostbarkeit liegt in einem Kästchen, wel-"° »ach einem Entwurf des Hcrru Iauos Peschuil, vsessor a„ ^r hiesigen Realschule, von dem hiesigen ^ "uicr Franz Patics in Ebenholz, Silber und Edel. Nnlt > ""^Nlführt wuroe. Das Kästchen hat die Ge-„ . "ues Gebäudes, welches an beiden Seiten sol. j> , ° Inschriften trägt: Nunil«! n UW'W Zl,v«il>, Um, a'^ ,'^"!'lic,n«! de); und auf der andern Seite: I^li«, ^ '''"'>vui«u ^>!nu5l. ^««lriull ImpüriUri«!, llun- ^nisf^ (Elisabeth von Vaicru, der erhabene» dirß ' "°" Oesterreich. Königin von Ungarn, gibt »ich !'". Uefstcr Ehrfi,rcht zurück Varth. von BlaZko-««ch° ^ A"f ber einen Seite des nach Art der s«!ü _ ^formten Deckels befindet sich unter einem Auf. ^i,,,,, n "^^'N'chcner Arbeit die Inschrift: 8. «,««!!« tlsic «,,"""'"'!-'«Il^inu. >Vnu<> !VIX. (Die h. Gisella, gn»>/M'" von Ungarn, i,u Jahre 1010.) Das pc„ ,,""u^">, an welchem übrigcus noch die Wap-'">>!? '< ""terreich, Vaier», Ungarn uud der Fa-^°»m ,,?,- '"^ ""gebracht siud, wird iu einer der "^» w. ^"'den Ehatouillc aufbewahrt. Verglei-^" Anises, Huld'gnngen, welche Ih«r Majestät !" ei»c .> "' Uug'nn dargebracht werden, mit dic-,""n»d N^ 7' ^'."!^ ""b> icde ihre große und ch„„ h ^edcutuug habeu, ,edoch wird die U berrei. ^^g?>?7'5^ dm,"' erste Königin von Un. ^^HM^Hat, vor allen andmn Ovatm.,,... d„rch Siunigkeit, Poesie uud historische Bedeutung besonders ausgezeichnet dastehen, ! Sämmtliche Pesther Zcituugsblättcr erschienen am ä. d. M. in Prachtausgaben. Die amtliche «Pcsth-Ofner Zeitung" mit Goldrand und im vergrößerten Formate ans feinstem Velinpapier mit einem Gedichte vou Otto u. Müller, der „Vuda Pesti Hirlap« auf feinstem Velinpapier in Golddruck, der «Pesther Lloyd« mit einer künstlerisch ausgeführten Abbildung der Trinmphpforte und einem Gedichte von Dcmcter Du-dumi, das «Pesther Lokal-Vlatt" in Golddruck. I Der Arzt, welcher Alfred dc Müsset behandelte, hat folgeudcö Schrcibcu an Pan! dc Muffet, des Ver-sloibencn Bruder, gerichltt: «Mein ücbcr Hcrr, da Ilirc Fran Mutter z» wissen iviinfcht, wclchc Krank-j hcit uns Ihren berühmlcn Bruder entriß, so theile ich Ihnen mit, daß es ein Herzleiden oder genauer eiue „Alteration der aortischen Klappe" war. — Er litt seit langer Zeit daran, und Herr Professor Nostan!? war sogar überrascht, zu sehen, wie weit sie vorge-schritten war, ohne ernstere Symptome hervorgebracht zn haben. Genehmigen Sie c>cn Ausdruck meines tiefen Bedauerns über den Verlust eines so ansge> zeichneten Mannes, der seinem Vaterlandc seit so langer Hei! Ehre machlc. Paris, 4. Mai. Ihr Morel Lauall«." I Der amerikanische Geistcrklopfcr- und Tischrückcl' Humbug beginnt anch in England eine journalistische Vertretung z» finden. Seit Kurzem erscheint ei» Pcnnyblalt unter dem Titt!: „Vi,'i!unl 1^ !<^,'l>nl> !>n,l ^>i!«l> Iicirniuniul ^llvnoull,", welches nichts als »Fakta" bringt. Eine einzige Nummer enthalt eine Unzahl abgeschmackter Wmwcrgeschichtcn, die sich in Londoner und anderen eingeweihten «Zir> kcln" begeben haben. Sehr hübsch bemerkt die „Ti< nies" darüber: Die Dampfkraft und der Magnetis. mus schienen ein Mal gewiß eben so wunderbar, allein zwischen beiocn Fällen besteht der merkwürdige Unterschied, daß Dampf und Magnetismus, kanm entdeckt, glrich nußbar gemacht und iu dcu Dienst dcr Menschheit gepreßt wurocn. Thut doch dasselbe mit dcr Geisterkraft, und mit Dank wollen wir den neuen Wnnderthäter aufnehmen, auch wenn cr sich in einem engen Wirkungskrcise bcwcgcn sollte. Es wäre schon etwas, könnte man seinen Hnt durch bloße Willensanstrengung vom Nagel heruntcrlaugcu, ohne sich oder eine Dicnstmagd zn bemühen, uno könnte die Tischrückcrkraft nur eine Kaffchmühlc drehen, so wäre das anch ciu Gewinn. Mögen uusere Mediums und Hellseher, anstatt zu erspürcn, woran Jemand vor er Iseh in Canton treibt. Wenn der „^nr^Iur« Hm'i'iliilll 'I'^I^ssrapI," das vermag, wird seine Verbreitung balo die der «Times" in Schatten stellen. Telegraphische Depeschen. Rom, 6. Mai. Das „Giornale di Noma" berichtet über den freudigen Empfang des Papstes in allen Orten. Troß des anhaltenden Regens befand sich überall eine gedrängte Volksmenge. Se. Heiligkeil befand sich zuletzl in Spoletto. Turin, 9. Mai, Sämmtliche Artikel des Geseßliilwmfl's wegen Verlegung dcr Kriegsmarine »ach Spezia wurden voiirt. Die halvamtlichc «Gazz. di militarc" bringt die Nachricht, dcr r»ss,schc General Tottlcbcn werde bei Befestigung des Golfs von Spezi« zn Rathe gezogen werden. Genua, 9. Mai. Der Graf v. Paris und der Herzog vou Chartrcs siud von hier abgereist. (Oest. Corr.) Lokales. Laibnch, 11. Mai. Vor einigen Tagen ist jene monumentale Pyra-mwe, welche zum Mauken m, c>en erfreulichste» Be-snch der Allerhöchsten Majestäten in dcr Apelsberger Grotte bestimmt ist, rorihin lrnnöporiirt wororn. Sie wird am sogenanuteu Belvedere errichtet, an welchem Plahe Sc. Majestät zn bewilligen geruhte», daß die neu eröffnete Grotte de» Allciböchsten Name» führen 5 dürfe. Die Puramioe ist, sowie kie Tafel ober dem Eingänge iu jene Grotte, mit der Inschrift: ,,Fra»z Josef und Elisabcch'Grollc", von hcüuaüichlm schivar-zen Marinor, und ziuar aus oem Steinbruche bei Hölzencgg nächst Oberlaibach, „„d ans der hiesigen Steinmeh'WerkstäNe des Herrn Thoniau» hervorgegangen. Als Hanplinschrift cnihält der Denkstein folgende Worte in Goldbuchswben: «Heimkehrend „von einem Triumphiuge, dessen Wege landcsuäterliche „Hnlo und Müde unauslöschlich gezeichnet haben, weil. „tcu hier nach Eröffnung tzcr n»u Aüerhöchstdcro Na-«nien fübreuden Grotte, am N. März 1837, Franz «Josef l. und Elisabeth." Die Nückseüe trägt die Aufschrift: „Dieser Stein küudc dcr Zukunft die „jubelnde Frende der Gegenwart." Dieses ebenso va> triotische als loyale Unternehmen, welches über Aure-guug uud uuter Leitung des Hrn. Hofraths Grafen u. H 0 heuwart ins Leben gerufen worden, wird durch freiwillige Beiträge gedeckt, und mit dem Ueberschuffc sollen am betreffenden Jahrestage des Hnleigungs-festes invalide, in Adelsbcrg geborene Militärs be> theilt werden. - Dio ^lü!ldil!!U8seicr de5 smthalischeil .gesesse,^ uereinz in Qüüach. ! Am verflossene» So»nlag ivnrdc das zweijährige ! Gründungsfest des hicrortigen katholischen Gesellcn-uereins in ebenso feierlicher als erfreulicher Weise begangen. Es begann Vormittag um 9 Uhr; sämmtliche Mitglieder des Vereins begäbe» sich, mit der Fahne uoran, in die Kirche der Ursnlinerinnen, um der hl. Scgcnmesse. welche vom hochwürdigeu Hr». Kauouikus uuo Seminars'Dircklor Novak zclebrirt wurde, bei-zuwohncn. wobei einige herzerhcbcndc Lieder gesungen wnrdcn. — Abends um 7 Uhr fand im Saale des deutschen Hauses ciue theatralische Festoorstelliiug Statt, welche Se. Erzellenz dcr Herr Statthalter Graf Chorin sky uud mehrere politische und kirchliche Autoritäten mit ihrer Gegenwart beehrten; anch halte sich ein sehr zahlreiches Publiknm aus allen Ständen inud namentlich Damcn, die nie fehle» dürft», wenn es sich um etwas Gntes uub Schönes handelt, ein» gefunden. Dcr Saal war im Zuschauerraume mit Guirlanden uns Zweige», Blumen und Bändern ge> schmackvoll dekorirt u»d zu beide» Seite» der Cour» tinc hatte man die zwei Vercinsfahncn aufgepflanzt. Der Vorstellung ging eine Ansprache vom Vorsteher, oem hochw. Herrn Doktor nnd Professor der Tbco> logic Wouzhina, voraus, welche iu bündigen Worten die Bedeutung des festlichen Tages nnd des Vereins in seinem Wesen und eigentlichen Zwecke erörterte; cs erfolgte dann die Darstellung des Schanspiels, be> titelt: „Der Gesellenvcrcin", wobei einige Szenen recht gerundet gegcbcn wnrtcn; uud weil das Stück amüsante Parthicu enthält, uno mit Lust und Liebe ge< spielt wurde, so kouute dieß »icht verfehle», die beste Wirkung bei den Zuschauern heruorzurnfen, welche fortwährend in animirter Stimmung waren. Das den, Zwecke gmiz entsprechende Stück handelt von ?cm Vornrtbeile gegen den katholischen Gcsellcnvercin, welches durch die Thalsache widerlegt wird, daß eben ! der Eiferer gegen ihn in der Person eines sonst ganz redliche,! Meisters, die wohlthätigen Wirkungen da> rurch erfährt, daß sei» ungcralhener Sohn, dnrch den religiöse,, und sittlichen Einfluß des Vereins auf ihn, gebessert ins Elternhaus zurückkehrt. Zaüschen den beioen Akten wurl'eu zwei vom Herrn Oesangslehrer Khom eingelegte Lielierpiecen, seriöscr nno heiterer GaNnng, gn! uorgetrags,, nur> namentlich oer Iäqer-chor, kompomrt uom geua„n,en Gesangslehrer, über lebhaftes Verlangen zwei Mal wiederbolt. Nach bc< endner Vorstellung, wobei es an Applaus »icht fehlte, hielt ein Mitglied i>>. einsprechender Weise eine Dekla-motion: «Großvater nnd Enkel", welches Gedicht die Majestäten Kaiser Franz »nd Franz Josef in sinnige Beziehung bringt; nm den Vortragenden bildeten die Sauger des Vereins einen Halbkreis, die dann mit der Volkshymnc einfiele», während sich die Zuhörerschaft von den Sißen erbob. Sodann hielt der Vercins»orstehcr einige Schlußworte, iudcm er für die so rege Theilnahme den wärmsten Dnnk aussi'richt, und um gülige Untcrstühnng des Vereins bittet, dessen edler nnd segenvollcr Zweck jegliche För> dcruug verbleut. Am vcrgaugeuen Sonntag machte der hiesige Man-ncrchor, unter dcr Leitung seines Dirigenten Hrn. Ned-ved, eine größere Sängcrfahrt nach Zwischcuwässcru. Bcgünstigt uom schöuNc» Wcttcr zog die saiigKlnstigc Schaar unter den Töne» eines Marsches, begleitet vo» einer kleinen Musikbande, ans. Der Wirth in Z,, benachrichtigt von ihrem Kommen, hatte den Sän< gern im Garten einen Play bereilet, wo nach dem Mittagsnmhlc sich ein Treiben entfaltete, das den Anschein eines Volksfestes hatte. Viele Freunde des Oesaugcs warcu den Säugern aus Laibach ns,cl'gc> zogen uud hatten sich aus andern Orten, z. V Krain-bnrg, cingeftmdcn. Ein Spaziergang an die felsigen Ufer dcr Save. wo unter de» frischgrünenden Eichen ein Iagdcher mit Hörnerbeglcilimg und Mendelsohn's herrliches Lied: „wer hat dich dn schöner Wald", gc-,u»gen wnrdcn, gab dem Ganzen den Nci; der Man-nigfaltigkeit. Die Fröhlichkeit war so allgemein, daß ganz von selbst sich ein Tanz auf der Wiese arra». giric, woran fast Jedermann Theil »ahni. Wer den heiteren Tag in Zwischenwässer» '»it verlebte, wird sich seiner mit Vergnüge» erinnern und es wäre zu wünschen, daß die Säuger öfter derartige Fahrten unternähmen. Druck uud Verlag von I„..az ». nlemmnyr ^ F- VamderainLaibach^ - Ver«rt!icher Nedakteur^^ambc^ V örseuderi 5 7«^«"/. dettl, „ 3'/« 5!>V.-5»V2 detto „ 2'/.'/» 5! V.-« dettc „ <»/» ,«7«-!«/. Gloggnitzer Oblig, »!. Nnckz. „ 5 V» l»<>------- Ocdcndnrger detto detw „ 5°/» U5------- PeNhcr detto detto „ ^°/° s''------- Maüänder detto dctto „ ^V. l,^------- Grundenti.-Oblig. N. Oest. „ 5°/» 88-88'/, detto v. Galizie», Ungarn ,c, zu 5 '/« 7s /^ —8U >2 dctto der übrige» Kroul. zu 5 "/» 85 '<, - 8« 7, Bauko - Obligationen zu 2 7,"/« U3 ^,— !5 Aktien dcr «ationalbauf 1U(!7-1^N9 5°/„ Pfandbriefe der Natioualbanf l'imonatliche 9!> 7. ^!>!» 7, ! Aktien dcr Oesterr. Kredit-Nustalt 24!» '/.—249 7, „ N, «Dest. Gsfompte-Ges. 122'/,—^23 , „ Vudwci«-Li»z-^m»»dner- Eisenbahn 2N3 -2,i,i „ Nurdbahu 21!» 7.—219 7, „ „ StaatHeiseub.-Gcsellschast zu 500 Franks 293 —293 7 > „ „ Kaiserin- Olisabeth-Vahn zu 25—5L7 dctto 13. Emission 5N2-5N3 „ des Lloyd 422-425 ., der Pesiher Kcttenb.-Gcscllschast 77—7» „ „ Wiener Dampfn,,-Gesellschaft litt—<>7 „ P>cßh, Tyrn, Eistnb, !. Gmiss, 28-29 „ „ dctto 2, W,n!fs, ,n, Priorit, 37—38 Esterhäzy 40 fl. ?°ft 78 - 78 7, Windischgrätz ^ 28 7.-28 X Waldsteiü „ 29 7, —30 Keglevich , 13 7, 137. Salm ., 39'/. 40 St, Genoi« „ 38-38 7. Palssy „ ^8 7.-3« 7, Nlan, „ __________ 38 7.-38 7, Telegraphischer Kurs«Bericht dcr Staatspapicre umn 12. Mai 1887. Staa tsschuldvcrschreibungen . zu 5 M, ft. in (5W. 83 >!/><> vctto au« dcr Natimml-Anleihe zu 5 ft. in !i!l»i. 84 1!V><> Darlehen mit Verlosung «, I. !854, für lU0 !i. !U)7/l«l GrundcnNaNuugs-Obligatioucn uou Galizien und Ungar'!, sammt ApVertincnzien zu 5 "/^ . . 80 Vanl-Altin, pr. Stück...... 1NU ' ft. in CM. Attic» der öst,rr, Krcdit-Anstalt für Handel mi5 Ge»,rbc zu!>!N> fl, pr, St. 245 >/2 ft. in EM. Nkticn der k f. priu. östcrr. Staat^cisenbahn- qcscllschaft zu 200 si,, voll eingezahlt — ff. V, V, mit Nnttuzahlung....... 29l I/> ss. V.V. Aktien der Kaiser Fcrdiuands-Nordbahn getrennt m NX'0 fl. CM. . . . 2170 st. CM. Ältien dcr Vndwcis-Linz-OmundnetVahn zu ^.0 ü. CM. ..... .269 fl. in EM, Nklicn dcr Clisat'ethbahu zn 200 ff, init 3l!"/„ Einzahlung pr. Stück ... 203 !/2 ff, in CM. Aktien Siid-Nord-Aahn-Vcrbindimg zu 'M» fl. mit 30"/,, «inzahlung pr. St. 2!5 fl. i» CM Aktien dcr östcrr, Donau-Dampfschifffahrt z» 500 ff. EW.,.......56« fl. CM. lombardisch«vcnctianische Eiscnbahn , . 227 Wechscl.Knrs vom 12. Mai 1887. Amsterdam, für 100 Holland. Rthl. Guld., 87 Äf. 2 Monat Nugiburg, für l«o fl, ^urr., Wnld. . 105!/6As. Uso. Frauksurt a. M,, ff,r 120 ff, südd, Ver- cinswahr, im 241/2 fl, Fuß, Guld. . 104 l/8 Vf. 3 Mouat, Hamburg, fur 100 Vtark Vaulo. Guld 77 1/4 2 Monat, London, fnr l Pfund Sterling. Guld. 10.10 3 Mouat. Maüaud, fnr 30« öflerr, Lire, Guld . 104 , '4 2 Monat. Mcn'scillo, fnr 300 Franc«, Guld. 12! 3/4 Vf 2 Monat. Paris, fiir 30« Franc«, Guld. . . . i-i, 3/4 2 Monat, Busarcst, fnr > Guld,, Para . . , . 2,;ß 3l T.Sicht, K. k, voll'.U. Miinz-Dukatcn, Agio , . 7 z^ Guld- lind SilbwKm-se uom 10. Mai 1887. Geld. Ware. Kais. Münz - Dukaten Agio.....7 3/8 7 5'8 dto. Rand- dto. „ .....7 l/8 7 3/8 Gold i!^ niarco ,, ..... — Napulconsd'or ....... 8.9 8.9 Smwcraiusd'or „ ..... 1^^ 14.4 ^ Friedrichso'or ,...... 8,^tt 8,40 Ngio Gl« ^^^! Ztussische Imperiale .......»-" ^^ Silbcr-Agio .....'^ '^ 5 3/8 Thalcr Prcnßifch-Ciirrant .....,,32 1,32 !/i Gisenbahw und Dost - Fahrordnnug. Tchnellzuss üaid.ch l »aib««, Uhr Min. Uhr ! Min, von Lailxxh nach W>kn , , Früh — — H I H5 vox Wi'N „,>!!> Latt'ock , AdcudZ 9 33 — — PerssuenzllH »on Laibach nach Ni^n , Vor,n, ! — — '° — dto dto , Abends > — — lo s />5 «on Wien »ach Laibach , Machm.! i 39 — l — dto dto , Frü!, > i 3>-, — — Die Kafsa wird ,o Minuteü ^nl der Abfahr! geschlossen. Brief- Eonrier von Laibach noch ülikst , . Abende — — 2 39 » Trieft „ Laibach . Früh 7 Ho — — Personen-Gourier «»n Laidack Nüch Trieft . , Abeiidz — — ,o — » TrieN „ La!l>ach . Fluh 1 z Hn ' — ^ ! !. Maüeplist j j , A uzeige der hier a«gekommichis > P>äside,tt, ^_ Hr. Poschacher, k k, Obnslll^uteinnU, — H>', Botki», und — Hr, Ducknnü, r«ss, Giitsbesther, vo» Wie», — Hr, 2r, Mühlweüzl, k, k. Regiment-Arzt, von Krakau. — Hr. Caiti, Guiobesitzer, ro» V?arburg. — Hr, Cosetti, I,!ge»ieür, — Hl. Lorbaz, Rnuier, — Hr. Killiüger, baiei', Kaiifliia,!», — Fr. Grafi« Stcr!,beig, Gutsbesitzei!!!, iü,d — Fr, v. Paulich, 2bersten3 » Geüiahii», vo» Triest, — Fr. Baromn Si»c>, voü Vo,edia, ^, ?8>. (!) Wic Grotten-Verwaltung in Aoclsberg bringt zur allgemeinen Kenntniß, daß am Pfingstmontage den K. Juni R85A die jährliche FEIER. des G V 0 t t e n s e st <3 s 5 mit Beleuchtung der Grotte in allen gangbaren Räumen, und mit einer Tanzuutcrhaltunq in dem sogenannten Tanzsaale stattfinHen werde. Das Grottenfest beginnt um .". Uhr Nachmittags und endet um 6 Uhr Abends; drei Böllerschüsse werden den Anfang fig. nalisiren. Eintritskartcn zu Gin Gulden für die Person, werden sowohl bei dem Taaökassier Herrn Josef Riavitz zu Aoelsbcrg Haus - Nr, ?«) als auch bei der Kassa am Grottcnein-gange gelöst; die Donlestiqueu der Gäste sind jedoch vom Einti'ittsgelde f«i. ! Weitere Anforderungen an die Grottengäste sind den Grottendienern streng untersagt, zumal die glänzende Beleuchtung die Verwendung von Führern ganz entbehrlich macht, und letztere für diesen Tag ganz eingestellt ist. Jedermann wird ersucht, sich des Ab-l schlagens von Grottensteinen zu enthalten Da in dcr Grotte neue, d,e Bequemlichkeit des Grottenbesuchcs sehr fördernde Bauherstcl-lungen bewirkt, insbesondere die W'ge n allen Räume.i vollständig geebnet und mit trockenem Sande bestreut wurden, so wird um so mehr lauf zahlieichen Besuch gerechnet, da di: Franz^ Josef- und Elisabeth-Grotte mit ihren unvergleichlich schönen Tropfstein-Gebilden dem Besuch? geöffnet sein wird. Adelsberst am «. Mai '.35?. Von dcr GrottenvcnvaUungs-Kommijsion. Z. 786. (!) Ankündigung d e r C nr °- A n st alt zu Vellach ill Kärntm. Diese besteht im Trinken der verschiedenen Sauerbrunnen, mit oder ohne Molken, dann der guten süßen Felsenquelle; ferner im Baden in dem obbcnanntcn Sauerbrunnen nach verlangten Graden, in Kesseln oder mit Stahl ^gewärmt, dann im kalten Flußwasser und den Sturzbädern aus der Felsenquelle. Die Preise der Zimmer, Betten und Bäder können in der Cur-Anstalt eingesehen werden. Frisch geschöpfter Sauerbrunn ist bei den Herren Simon I. Deßiak s5 Söhne in Laibach zu haben. Clara Pessiak. Z. 79!. Gin Rock in Zwischenwässmt in Verlust gerathen. Sonntag den l«. Mai d. I. ist bei dem Sängerfeste in Zwischenwässern, im Gasthofe des Herrn Bürgermeisters, ein braun melirter Ucberziehrock, mit schwarzem Seidenstoff gefüttert, aus dem zweiten Zimmer im l. Stock in Verlust gerathen. Der redliche Finder wird ersucht, denselben an den Eigenthümer am St. Iakobsplatz, >w Wirand'schcn Hause 2. Stock, gegen eine angemessene Belohnung gefälligst abzugeben. 3. 792. (!) Mit Genehmigung des hohen k. k. Ministeriums der Finanzen. Noch in diesem Monat, am 3». Mai/ erfolgt die Ziehung der AusstattmlgsHotteeie .zum Besten des St. Josef's unent-Zeitlichen Smdcrspitals in Wien. Se. k. k. Apost. Majestät haben in allergnadigster Berücksichtigung des allgemeine« wohlthätigen Zweckes dieser Lotterie, sehr werth-volle Tafel-, dann Kaffeh - und Thee-Service verabfolgen zu lassen geruhet. Die 3. gehobene Nummer gewinnt: Eine prachtvolle Alliier - Ausstattung im Gewichte von Tausend Loth Silber. Das Uos kostet nur I fl. (3M. . Zu haben bei Gefertigtem, dcr sich auw mit Triestcr Stadt-Obligationen für den 2' Juni, und mit fürstl. Esterhazy-Losen sür dc" i5. Juni empfiehlt. «Joli. Kr. Wutsclier^. Z, 72«, (1) 5„ Soeben erschien i>, dir Itiesscr'sche» Verlagshcmdlung Ttüttssart u,!d ist i» ?^l»li>,««>!, bei I«». V. Li.l«>" «»«,)"»' «K? !?lft °" ,^chts veuwgravhie) das q a>, z e Material des geographischs" >,^l«^ in seiner Verschnie l^nnss eines u l'll stä« >> > Ü^' ' ^,,'ig^ se« mit intcresscinten Bildern und einen, ^,„l« liehen Teit. ans scr Feder eines geachteten dcutjwc" ,^,„, niannes umfaßt. Nicht nur Eltern. «chrcrn >»>d ^ ^^,„ ,« sonder» auch dcr Jugend und allen Familien w>rd I"" ^^, hc,« schöne als bilügc Wert znin selbstsiändigen Mvrann) Wärn,sse enipsuhlen, F»ollc« "'^ In Anerlennung dcr „zweckniäßigln und gcsch""". l,crlN° nrdnnng dieses geineinuützigc» Werkes" wurde da«,l ^^, ^s,r>' unmittelbar nach>ncm Erscheinen dnrch VerleU! m. ^ „«^ teml'crg'schcn großen goldenen Medaille fur 2d>s,c", 1 Kunst ausglzcichnct.