K5« _____Don«erftag am ». März ^^^^ °v^5^,. — '>,a,iqc «in cha,tm,q 3 tt,, ss.r zwcima!i„e 4 fr, ,,.r .re.,»., ,ge o fr, E, M, Insane ""' ei,.e Zv„!^„ ei,e ooer de„ Nc>,,., üH, »>r in 3u diesen Gc5.chrm ist .mch dm. „Prov.sor.chen Gc.che vom ., November I860 fs,r I..ser.w,,sst',.,^^7« k!, ^r^./ie^!^?. ^„^^,^^> «^ ,^° kr, für , M^^,^«^. Amtlicher Tbeil. Telegraphische Depesche Sr. Excellenz des Herrn k. k. Generaladjutcmten der Armee, FML. Grafen von Grünne, an den k, k. Statthalter in Kram, (eingelangt am 3. März 1833 um 9 Uhr 46 M. Norm.) Se. k- k. apostolische Majestät haben vorgestern zwei, gestern eine Stunde außer Vett zugebracht. Die Besserung des noch beschränkten Sehvermögens macht merkliche Fortschritte. Wien, am 3. März, 7 Uhr Früh. Die mit raschen Schritte» fortschreitende Wieder-genesnng Sr. k. k. apostol. Majestät erlaubt bereits Allerböchstdemselben, Sich wieder der Erledigung der wichtigste!, Regiernngsaugelegenheiten zu widmen. Mit Rncksickt jedoch auf die noch gebotene Schonung haben Se. Majesty beschlossen, bis zn Ihrer vollen Herstellung zum Vehnfe einer regelmäsiigen Viledignng der Geschäfte Ihren Herrn Netter, den Erzherzog Wilhelm, kaiserliche Hoheit, zu ermächtigen, innerhalb eines demselben üäher bezeichneten Geschäftskreises im Name» Seiner Majestät Ausfertigungen zu erlassen, welche wie Allerhöchstdero unmittelbare Eutscheiduugeu anzusehen und zu befolgeu sind. Emige Herren Beamten der hoheu k, k- Statt-halt«r«i. der Lanteöschulbehdrde und der Steuerdirec-tiou, dann der beide,, löblichen k, k, Bezirkshaupt-mannschafce» i» Laibach »>,d in Stein, welche sich «eme..>schaftlich m. der Varlsbader Militär-Hosp.tals-den ""l'^"> haben auf ihre Gew.m.stantheile ?s> m«?""""^"'^"' ^^.tthmne verbliebenen ^°s^ ,M Gesamnnbetr«ge von 14 st. ^erzehn G,lden) pichtet/" '"""' ""'""" I'wa'idenfondes Welches unter Abstattn», des geziemete» Danke« Mit dem Beifügen znr öffe»,^,. Kenntniß gebrach ^rd daß der erahnte Betrag mit Erlasse des hohen e. k. StatthalteM-Prusidnnns vom 20. 5. M., Nr «69 dem Magistrate zugekommen »»d in dem Invaliden-fo„oe auch in Empfang genomine» worden ist. Stadtmagistrat Laibach am 2ü. Februar 1883. ---------------- , Der Minister für Cultus uud Unterricht hat die Anstellung deS Katecheten Johann Czeppel au der Vrünner Realschule genehmigt und d,e provisorische» Lehrer Joseph Rotter und Franz Nikisch zu wirkliche» Lehrer» au tiescc Realschule cruauut. Veränderungen in der k. k. Armee. Oberst Christian Ritter v. Platzer, des Genie-ssabes, wurde von der Verwendung als Director des p°lytech„ische„ Institutes in Wien enthoben und zum Feld-Geniedircctor i„ Croatien, uud an dessen Stelle der unangest^ Oberst Carl Freiherr v. Smola um Director des polytechnischen Institutes ernannt; ferner wurde der Rittmeister Wilhelm Freiherr v. BassM. des CurMer-Regiments Kaiser Nicolaus von Nußland Nr. 3. zu„, Major befördert. Am 23. Februar 1883 wurde m der k. k. Hof-und Staatsdruckerei in Wien das XI. Stück des Neichsgeseß- blattes ausgegeben und versendet. Dasselbe enthalt uuttr Nr. 3l). Das kaiserliche Patent vom 1U. Februar 1833, womit fnr die Königreiche Ungarn, Croatieu und Slavonien, die Wojwodschafc Serble» und das Te-meser Vanat eine Vorschrift über den Wirkungskreis uud die Zuständigkeit der Gerichtsbarkeit in bürgerlichen Rechtssachen (Civil-IurisdimouSnorm) erlassen und bestimmt wird, daß dieselbe vo» dem i»öbeso»dere kund zu machenden Tage angefangen in Wirksamkeit zu treten habe, an welchem in diese» Kronlanderu die neu zu orgauisnendeu Bezirksämter (Stuhlrichterämter) und die übrigen Gerichtsbehörden ihre Thätigkeit beginnen werden. Ebenda wird am 28. Februar 1832 das XII. Stück des Neichsgesepblattes ausgegeben uud versendet werden. Dasselbe enthalt unter Nr. 31. Den Eilaß deS Kriegsmmisteriums vom 13, Februar 1833, womit iu Folge a. H. Entschließung vom IN. Februar 1833 die Gerichtsbarkeit über die im Stande der Geueral-Genso'alMerie-Inspmion befindliche» Beamten und Diener und «ber die dahin gehörigen oder daselbst zugetheilten Offiziere, vom Oberstlieutenant abwartS, bestimmt wird. Nr. 32, Die Verordnung des Kriegsministcriums oom 14. Febrnar 1833, wodurch in Folge a. H. Entschließung vom 10. Febniar 1633 das erreichte sechzehnte Lebensjahr, als das znm freiwilligen Ein-tritte in den obligate» Stand der k. k. Armee uud in die k. k. Militär-Granz-Negimenter erforderliche Alter, festgesept wird. Nr. 33, Die Verordnung des Ministeriums für Culms uud Unterricht »om 14. Februar 1833, an die Universität zu Peslh, womit die Einbeziehung des österreichischen Civilrechtes, des gerichtliche» Verfahrens, des Handels- uud Wechselrechteö u,,d der österreichischen Statistik >u die bei den juridischen Rigorosen zu prüfenden Gegenstände angeordnet wird. Nr. 34. Die Verordnung der Obersten Polizeibehörde vom 23. Februar 1833, mit welker die durch Verordnung vom 26. September 1862 (R. G. B. «. Smck, Nr. 196), festgesetzte Frist der Gültigkeit der bisher fi,r einzelue Kronländer des Reiches oder^fnr besondere Gebietstheile erlassenen Verbote von ^n,chchrifte„. bezüglich der für das lombardisch-re,'et,a»,sche Königreich bis 1. September vorige» ^ res erlassene» Verbote bis Ende April dieses ^ahres verlängert wird Wie», am 27. F^„a, i8^ r. k, Redactionsbnrcan des NeichsgeseMattes. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 28. Februar. Die Ortsgemeiudeu deS Wippacher Thales haben der k. k. Vezirksbauptmannschaft ',' Mppach eine allerunterthänigste Adresse, worin sie ihren Gefühlen deS Entsetzens und des Schmerzes über das an der geheiligten Person Sr. k. k. apostol. Majestät verübte Mordattentat, so wie der Freude uud des from-me» Dankes für die glücklickie Nettm'g a. H. Seiner Majestät in schlichte,,, aufrichtige.' Worten den Ausdruck geben, mit der Bitte überreicht, dieselben an die Stuft« des a. H. Thrones gelangen zu machen. Correspondenze«. Idria, 27. Februar. Als die Kunde von dein mörderische» Attentate, welches ei»e verruchte Hand an der geheiligte» Person Sr. k. k. apostolischen Majestät, unsers allgelieli: ce» Kaisers uuo Herr», Franz Joseph l., vollführte, in unserer Vergstadc anlangte, ward die ganze, dem Kmserhause mit unerschütterlicher Treue ergebene Bevölkerung vom tiefsten Schmerz über daS bedrohte Leben des ritterliche» Kaisers iiniigst ergrif» fcn, u»d mit gerechtem U»wiUe» und Abscheu gegen das verworfene Scheusal — de» Mörder — ent« rüstet. Jeder Meuchelmord ist schauderhaft, um so graß« licher und frevelhafter aber erscheint der an der Person uusereS gesalbten Kaisers versuchte, Desse» ganzes Wirke» seit AllerhöHstseinem Regierungsantritte mit Wohlthaten und Segnungen Seiner Völker erfüllt ist. Doch nicht gelang es dem entmenschten Vöse° wicht, seinen Mordplau vollends auszuführen; der Ewige, der über den Sternen thront, der Allmächtige, der den Himmel wölbte und die ßrde schuf, der Gerechte, der die Schicksale emzeluer Menschen und ganzer Völker lenkt und regiert, er war es, der die mit kaltem Blute »ach dem theuren Haupte Sr. k. k. apostolischen Majestät in mörderischer Absicht ausgestreckte Hand eines Verworfenen gehemmt, und den Toocsstreich abgewendet hat. Ihm sei Ehre, Dank und Aubetuug! Und um Leu Allmächtigen für die wunderbare Rettung uud Erhaltung deS theuren Le-beus uusers gütigsten Monarchen die Dankgefühle anf der heilige» Stätte — im Tempel der Andacht — Angesichts des wahre» lebendige» Gottes zum Opfer darznbriugeu. wurde heute vom hochwürdigen Herrn Ortsdechante und Stadtpfarrcr, unter Assistenz mehrerer Geistlichen, iu der Pfarrkirche ein feierliches Dankamt mit 'l> vbln» abgehalten, welchem sämmtliche Bergamlsbeamte mit der gesammte» Knappschaft u»d dem Foistpersonale, der Herr Bezirkscom» missär mit der Gemeindevorstehnng, die Gerichts- und Steuerbeamte», die hier stationirte Gensd'armerie-und Finauzwacheabtheilung, uud eiu großer Theil der übrige» Bevölker»»g Idria's mit sichtbar rührender Andacht beiwohnte. Um halb 10 Uhr versammelten sich im k, k-Werkschlosse sämmtliche Bergbeamte, die gesamnue Knappschaft und das Forstpcrsonale; um 10 Uhr begab sich der ganze Körper in folgender Ordnung nach der Kirche: Voran die Knappe„fah»e. getragen vo» eiuem Vergdutmaune, de,n zu jeder Seite eine Wache als Ehrenbegleiti'üg beigegeben wurde^ die »»ifor. mirte Bergmusikbande mit klingendem Spiele, dann die Werköbcamten. a» welche sich anch die Gerichts-nnd Steuerbeamten anschlösse», und endlich paarweise der lange Z,'g dcr Knappschaft i» ernster Haltung. Die Hauptmomente der heilige» kirchliche» Hand-ln»g wurden durch Pöller- uud Kanoueuschüsse auf eiue dem feierlichen Zwecke würdige — die Herzen nnd Gemücher der zu dem Allmächtigen Betenden erhebende Weise verherrlichet. Nach beendetem Gottesdienste kehrte der aanze 2"' i>'Obiger Ordnung zurück in das Werkschlo . allwo sich d.e Fahne mit der Bergmusik, welche die Volkshymne spielte, im Schloßhofe aufstellte, und s° wurde das Dankfest der Idrianer Bevölkerung geschlossen. 2ltt Möge nur der Allmächtige die stillen und lauten Gebete von Millionen erhören; möge cr die Herzen der Völker des großen uud starken österreichischen Kaiserreiches znr wahren Liebe, Eintracht, Treue lind Anhänglichkeit gegen ihren Fürsteu und Herrn entflammen; möge er Ihm noch ferner den Schußgeist stets zur Seite lassen, der Ihn auf alle» seinen Wegen begleite »nd »or jeder Gefahr beschütze und beschirme, auf daß Er noch lange und bis in die späteste Zeit Seine Völker beglückend regiere; möge er auch das ganze Kaiserhaus segnen und vor jedem Feinde bewahren. Dieß sind die Gebete nnd Wünsche der treuen Bevölkerung Idria's! St. Varthlilmci, 28. Februar. Aus Anlaß des am 18. d. an der geheiligte» Person Sr. k. k, apostol. Majestät verübten Atten-tales, wurde auch in der hiesigen Pfarrkirche vom Herrn Pfarrer Joseph Grablcwiz, unter Assistenz der Herren Cooperatoren, ein feierliches Hochamt mit "lu Iieum celebrirt. Es waren bei demselben der Gemeindevorstand und mehrere Tausend andere Andächtige versammelt, welche mit inbrünstigen Gebeten für die baldige und vollkommene Genesung nnd das fernere Wohl Sr. k. k, apostol. Majestät zum Throne des Allmächtigen flehten. Die hier garnisonirende 19. Compagnie des k. k. Infanterie-Regimentes Warschau gab während des Hochamtes vor der Kirche die üblichen Salven. Von der Sann. Das schändliche Attenta'. an der geheiligten Person Sr. Majestät unseres allgeliebten Kaisers muß eines jeden Menschen Brust tief erschüttern. Als nnn die „Laibacher Ztg." am 20. Februar über diese entmenschte That des verruchten Meuchelmörders die Bulletins hier verkimdigte, wurde sogleich noch am nämlichen Tage für die glückliche Rettung nnseres gütigsten Landesvaters auf Veranlassung des Hoch-gebornen Herrn und Grafen vo» Aichelburg, k. k. Kämmerer :c., in der Schloßcapelle zu Neukloster das '!> Neum abgehalten, bei welchem Dankgebete die Andächtige» zahlreich sich eingefnnde» hatten. Manche Dankesthräne stoß, als man nach dem abgesungenen 1'e veum für die glückliche Rettung unseres gütigste» Mouarcheu in slovenischer Sprache gemeinschaftlich betete, hiedurch das herbeigeeilt« Landvolk vom obige» schauderhaften Atteutate in Keuntuiß sehte, und dere» Herzen für das Wohl des allerhöchsten Kaiserhauses zum Allmächtige» lenkte. Möge der heilige Schutzengel, der unsere» allgeliebten und gnädigsten Moliarche» diesimal so sichtbar bewahrte, Ihn noch fernerhin unter seinen Fittichen haken! V e st e r r e i ch. Trieft, 27. Februar. Se. kaiserliche Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Mari-miliau hat gleich am Tage seiner Ankunft Hierselbst au die Armen der Stadt 1000 Gulden C- M. vertheilen lasse». (0ss. Tr,) Die Herren Gebrüder C. F. nnd C. Ritter von Neyer habe» dem k. k. Militär-Gouvernement den namhafte» Betrag ron 2000 ff. znr Vertheilnng a» die hier dnrchmarschirenden kaiserliche» Truppen übersendet. Indem das k. k. Civil-, und Militäl-Gonveriiement diesen werkthätigen Beweis inniger Verehrung für die k.k. Armee nnd warmer Vaterlandsliebe znr öffentliche» Kenntniß bringt, behält es sich vor, bei nächster eintretender Gelegenheit die erwähnte patriotische Spende ihrer edlen Bestimmung zuzuführen. (Tr. Ztg.) " Wie», 28. Februar. Der „Wiener Llcyd" vom 21. Februar d- I. (Nr. 46) enthält folgende Angade: „Anläßlich eines speciellen Falles, i» welchem ei» junger Mann um eine AmtSpractikanten-SteUe b«i einer Behörde in Wien competirte, und seine Kemumss« mit dem Zeugnisse eines ungarischen Gymnasiums «achwies, u»d die betreffende Stelle um bestimmt« Wnsm.g über die Giliigkeit solcher Zeugnisse bat. hat das Unterrichtsministerium e»t-schieden, daß die Gymnasien in U»garn noch nicht vollständig organisirt sind. den«i Ze^«^ ^st ^„„ zur vollen Glltigkeit erwachsen, wenn der V«siher sich auö derselben Classe au einem österreichische» Gym- nasium einer Prüfung mit gntem Erfolge unterzogen haben wird." Wir erfahren aus sicherer Quelle, daß diese Angabe ihrem vollen Inhalte nach unrichtig ist, uud daß von dem Unterrichtsministerium eme amtliche Entscheidung der bezeichneten Art nicht erfolgte, uud auch nicht erfolgen konnte, indem die öffentlichen Gymnasien in Ungarn eben so eingerichtet sind, wie jene in den übrigen Klonländeru, und ihre Zeugnisse daher auch gleiche Willigkeit habe». Nebeu dieseu Gym-uasieu besteheu atterdiugS in Ungarn in größerer Zahl als in anderen Kronläudern, Gymnasialschnlen, welche noch nicht den gesetzlichen Vorschriften encspreche»d eingerichtet si»d. Zengnisse solcher Schulen können eben deßhalb nicht als Gymnasialzeugnisse gellen, »nd ihre Schüler, wenn sie giliige Zeugnisse erlange» wolle», müsse» sich der Prüfuiig an einem gesetzlich or-ganisitten Gymnasium unterziehen; ob aber an einem solchen iu Ungar» oder in eiuem ander» Kronlande, ist gänzlich ihrer Wahl überlasse». * Der Gymuasialsupplent in Agram, Joseph Torbar, hat das Lehrbuch der Physik für Untergym-uasieu von Dr. Ios, Smetana in das Croatische übersetzt, deren Drucklegung das Unterrichtsministerium durch die k. k, Schlllbücherverschleißadministratio» au-georduet hat. ^ Laut einem amtlichen Ausweise sind im Jahre 1831 i» der Markgrafschaft Mähre» 11 Personen aus- uud 14 eiugewauderc. Das Vermöge» der Eiu-wanderer betrug 1120 fl. r-zunehmende ärztliche Untersuchn»^ der damit behaftet gewesenen und »icht vollkommen geheilten Individuen erheischt, hat das hohe Ministerium des Inner» uach gepstogeuem Einvernehme,, mit dem k. k, Kriegs-miuisterium, im Interesse der öffcntücheu Gesxudhettö-pftege einige geeignete VorsichtS- und dießfällige Evi-de»zhaltuugSmaßregeI» angeordnet, welche sich insbesondere anf die, auf Urlaub befindliche» Soldaten, die nicht unmittelbarer militärärztlicher Aufsicht unterstehen, beziehen. * Unruhestifter habe» eö sich i» de» letzte» Tage» zu Mailand angelegen sei» lasse», grundlose, be-unrnhigeude Gerüchte z» verbreite»- Eiue Kundmachung des commandirendeu Generale» Grase» vo» Gyulai v. 23. Februar bringt deu Bewohnern iu Erinnerung, daß die Verbreiter so gearteter Nachrichten, in Gemaßheit der Proclamation Sr, Ercell. des FM. Nadetzky u. 1», März 1849, kriegsrechclicher Behandlung z» lütterziehen sind. ' Wie», 1. März. Die Uutelbrechung der telegraphische» Liuie in »ötdlicher Nichtuug, in Folge eingetreteuer Schneefälle, dauert noch immer fort. " Nach einer Mittheilung des k. bairische» Hau-delsmiliisteriums wurde mit 1. Februar 18!i3 eiue Telegrapheustatiou iu Schweiufnrt zum Behufe dei Beförderung vo» Staats- und Privatcorrespoudeuze» ei öffnet. -Wicn, 1. März. Es ist beschlösse» worde», an die Stelle des gegenwärtigen Zeituugestämpelö für die der Entrichtung der Stämpelgebühr unterliegende» ausläudischen (außerhalb d^ö deutsch - österreich,scheu Postöereius erscheiueudeu) Zeitung,'», eigene zu diesem Behufe augefertigte Stämpelinarkeu trete» zu lasse», — Se. Maj. der Kaiser hac ge»ehmigt, daß die Stipendien behufs der Nusb,ldu»g uud Verwe»-duug ungarischer Auscultaute» bei de» Wiener Ge^ richtSbehdrde» auch heuer auf die Zahl vo» 24 erhöht bleibe» uud die herbeigeführte Mehrauölage aus dem Staatsschätze bestritte» werde. — Die von de» Handelskammer» bereits begutachtete Verorduuug iu Betreff geeigneter Maßregeln gegen den im Manufacturverkehr gerügten Unfug mit verkürztem Elleumaß, wird in Kürze publicirt werden. Die darin entwickelte» Bestimmungen betreffen die Handhabung der bestehenden gesetzlichen Normen bezüglich der Aubriugung der Melsterzeicheu auf jedem einzelnen Stück Webware, ferner die gesetzliche Ein« ^ führung eiuer uuverwischbare», au beiden Stückenden anzubringende» Elleumaßmarke, worauf das effective Maß jedes in deu Handel gebrachten Warenstückes >» Wiener Ellen klar auszudrückeu ist; endlich die lcgllk Annahme des Wiener Ellenstabes als eiüheilliches Maß im ganze» Reichsgebiete, welches anch bei 'V' tikel», die wie Seideuwaren häufig »ach ausländisch^ Maß verkauft werden, der fremden MasibezeiclMß im gesetzlichen NednctionSverhältmsse bciznsctze» !!?- — Fortwährend lasseu die Gläubige» Wie«'^' deu verschiedeue» Kirche» das heilige Mesiol'ft^ ^" Wiederherstellung des allergnüdigsteu Herr» celebl^"' Ebe»so wird i» vielen Familie» das Gebet f^ Laudesfürsteu seit dem 18, Februar täglich gemei»^" verrichtet, nud i» alle» Gotteshäuser» siebt ma" "^ wenige Neter, welche früher eben nicht zn den Kn^ ganger» gehörte». — Am 21. Februar hielt der schweizer'sche ^ desrath eiue Sitzung, um über die A»gelege»l>^ Tessiu's zu berathen. Es lag ihm dabei ei» ^^ des Vundescommissärs Oberst Bourgeois vo» ^^. vom vorgestrigen Tage vor, aus dem sich ergibt, bis zum 20. Abends bereits 3900 ausgewiesene ^ siuer jeden Alters nnd Standes angelangt siül' ^ , 2000 werden in de» nächste» Tage» »och nachts' eintreffen. Zu einem Beschluß ist es im Sch"^' / Buudesrathes nicht gekommen. Auf de» ^' >>' außerordentliche Sitzuug anberaumt. ,, — Die Vorbereituuge» für d>' 3"^,^"''^^ stelluug in New-York uehmeu e,"e" ^n>st'g"' 3° ' qang. Bis jetzt wurde» aus 6uropa hiuub'rl> der Franzose» gesendet. Obrist 5?ugheS u. MarY^ der als Vertreter deS amcrikauische» Vereins i» ^^ do» a»gekomme» ist, wird im Interesse des Untt' nehmen« »och eine Rundreise durch die Hanpw Europa's mache». , — Dr. William Graut Brought»,,, B's«'"' ^ S'duey uud Metropolitan vo» Austolle", ^" ^ wenige» Tage» »ach England kam, m" sein Geb" ^ land wieder z» sehen, ist in London verschied"'' Er war lN Jahre alt. ^ «lmiitz, 2«. Februar. Iu der S'l)""s ^ große» AubschnsseS wurde am 21. der Antrags^ i„ dem Augenblicke, wo durch eine glücklich/ ^ s.^ö der göttlichen Vorsehung die Lebe»srett«n3 ,^ geliebte» Kaisers Millionen Herze» öste""^ ^ Patriote» tief berührte, de» gefallene» Heloe» hierortige» »ächstc» Kreise» ei,> Eri»»eruugsze>ch^ ' seßeu. Diese Helde» ware» die brave» Landest" ^ des Prinz Emil IufauterieregimentS Nr, ö^> "" ^, rer Spitz« Oberstlie»le>,a»t Baron Sunste"«"' ,^ Vorabende der entscheidende» Schlacht bei ^"^'^, wo das Regiment ein feindliches Anneeco'ps ,^ etwa 2^,000 Man» am Abende des 24. I"l> ^ uon de» Höhe» von Beretara bei Soma ^'"^^^ zurückhielt, bis die einbrechende Nacht de," ^e'^ die Vortheile seiner Bewegung in dem ^ !^ ,,h> österreichischen Hauptmacht entriß, Olmnl), >w ^ bezirke dieses helde»müthigen Regiments, sei i^ ^ berufen, in seine» Mauer» ei»e» Dc»kstci» »" ^^ gefalle»e» Helde» zu setzen. Der hiernach "" ^ Antrag-. „für die Errichtung dieses Denkm^ ^. Initiative zu ergreifen, nach eingeholter l)dh" ^„, nebmignng Snbscriptionen für dasselbe e»'«"^ uud ei» lZomit'' mit der Durchführuug "ll" ^ geu Vorkehruuge» zu betraue», wurde """ Ausschüsse einstimmig augeuommeu," ^,,,-a/ Verunc,. 22. Februar. Das »!''"8'^,^ft'^" theilt die vou der Prov!»zialco»gregatio» ^' ^ B' Se, Enellenz den Herrn Generalgou«""^,^^' Grafen Nadetzky gerichtete, auf d>e ,^ ^,M Ereiguisse bezügliche Loyalitäts-Adresse >"'. ^^.^> die ehrerbietige Bitte ausgesproche» wud. ° ^^e"« Versicheruuqe» der U»tettha»eu!«u° uu° ^ ^^ f, -vor den Mailänder-Attentaten z» den 6"! Majestät gelangen lassen zn «"«"', ^. d- ^ Mailand, 24. Februar, «n "" se.-s hat unser Erzbischof an sämmtliche Pl<> 2IR Bisthums ein Circularschreiben ergehen lassen, in welchem er ihnen verordnet, in den Pfarrkirchen, mit Aussetzung des hochwürdigsten Sacramentes, eine dreitägige Andacht zn begehen, um vom Allmächtige,, eine baldige und vollkommene Genesung Sr. Majestät des Kaisers zu erstehen. Eine so eben erlassene Bekanntmachung des Militärcommandauten der Lombardei, Franz Grafen Gynlai, ruft der hiesigen Bevölkerung das Proclam des Feldmarschalls Grase» Na-deßky vom 10. März 1849 in's Gedächtniß zurück, indem er derselben zugleich bedeutet, daß jeder Verbreiter falscher und beunruhigender Nachrichten im Betretuugsfalle der kriegsrechtlichen Procedur verfällt. Von Seite unserer Municipalbehörde ist gestern allen Hauseigenthümer» in Mailand die Weisung znge-gangen, vor ihren Häusern, wenn dieselben nicht die Länge von 30 Ellen erreichen, im ersten Stock von 6 Uhr Abends bis zu Tagesanbruch eine Laterne, im encgegengeseßten Falle aber deren zwei, von gestern Abend angefangen, auszuhängen. Von allen den Kirchthürme», die von den anstoßenden Dächern ans leicht zugänglich siud, werde» alle Glocke» entfernt, um somit die betreffende» Pfarrer der Verantwortung zu überhebe», welche in dem Falle auf ihnen laste» würde, wen» wieder einmal Sturm geläutet werden sollte. (^.r. Z.) " Zara, 24, Februar. Die leyten Nachrichten ans Montenegro sind vom 16. d. Mts. Selim Bey batte an diesem Tage die CzerninSka Nahia angegriffen. Die Montenegriner, geführt vou Georg Petrovich, ließe» ihn Anfangs vordringen, warfen ihn jedoch, nachdem er in einen ziemlich engen Paß gerathen war, mit einem Verluste von 40 Todten und 60 Verwundete» zurück. Der Verlust der Montenegriner war nicht bedeutend, doch wurde» einige vo» ihnen gefangen genommeu. Unter den Türken herrscht große Mißstimmung über die Fruchtlosigkeit der bisherige» Operationen; am meisten zeigen sie sich dem Gebirgskl'iege abgeneigt, wo sie von ihrer Stärke, der leichten Reiterei, keinen Gebranch mache» können. Im ganzen Gebirge hat sich das Gerücht Plötzlich verbreitet, Omer Pascha werde ehestens das Commando über die Erpeditioustrupvcn gegen Montenegro verlieren. Die „Agramer Zeitung" bringt Berichte von der montenegrinischen Gränze, welche selbst bis zum 1ö. Februar reichen. Die Vertreibung Osman Pascha's aus LeZko polje wird dcnln bestätiget. Hiernach winde sich »ie l d. Berlin, 26. Febniar. Die „Spener'sche Zfg,,/ schreibt- "Den eifrigen und aufrichtige» Bemühungen der ^eußische,, mid österreichischen Regierm'g ist es also '"z"' Z,^ gelungen, nicht allein den Zoll-Verein, el^üii/"^ s"e> Dritthcile Deutschlands commerciell --^^!_^lten, „ichs allein den großen Gewinn des September-Vertrages zu befestigen, sondern auch einen so innigen und wichtige» Handelsvertrag des ZoUverbandes mit dem großen österreichischen Län-dercompl« und mehreren ihm zollvereiuten Staaten Italiens abzuschließen, wie sonst nirgendwo zwischen ' ststa'ndigen Haodelsgebieten Statt findet! Die bei-e» Bestrebungen, die der Zollverein gleich nach sei° ner Hegrundung i„ das Auge faßte, Erweiterung 'ach der Nordsee, engere Verbindung mit Oesterreich, ""0 al,o gelungen, i» größerem Umfange gelungen,! ms man be> dem erste» Anlauft dieser Bestrebungen hoffen durfte! , , , ^ Das ist ein Resultat, auf welches wir, in einer Zeit. wo das Versuche» so häufig, das Gelingeu so !elten ist, mit Befriedigung blicken können; Deutschland, ganz Deutschland, bis jeßl noch mit Ausschluß >>nr eiues kleiueu Gebiets, hat wieder eine» großen schritt zn d e r Einigung gethan, welche eine mögliche 'st, und seine Staaten haben sich anf einem Felde, dessen überwiegende Bedeutung Niemand verkennt, in den materiellen nud Handllsinteressen enger aneinander geschlossen! Nach den Stipulatione» des am 19. Februar unterzeichnete» Vertrags kan» es kci»e» Zweifel» mehr unterliegen, daß die Staate» der sogenannten „Coalition" den Zollverein m,t Preuße» wieder abschließe» werde». Der Art. 26 des Vertrages vom 19. Februar sagt: „Der Veitritt zu diesem Vertrage bleibt deujenigeu deutscheu Staaten vorbehalte», welche am 1. Jänner 1884 oder später znm Zollvereiu mit Preußen gehören werden." Es gibt kein Bedenken mehr, welches dem Wie« derabschlusse des preußischen Zollvereins eutgegeustände. Alle vernünftige» Forderungen der Coalition sind erfüllt, die Formfragen, welche jeden AuSgang einen Augenblick lauge versperren z» wolle» schiene» , sind sämmtlich beseitigt; der Streit nm das Vorher und Nachher, der Mouate lang angehalten hat, ist hiu-weggefallen; Hannover nimmt c>m 1, März den Zollvereinscarif an, und tritt damit gewissermaßen schon als Mitglied des Verbandes ein. Es steht nun nicht das Geringste mehr im Wege, daß die Verhandlungen über die Erneuerung des Zollvereins demnächst in Berlin zn ihrem Ende gebracht werden, unter Theilnahme aller seiner alten Mitglieder, so wie Hannovers und Oldenburgs. Wir sehen mit Sicherheit voraus, daß manuig-fache Anträge vou den südliche» Mitgliedern, wie von Preußen und Hannover, werde» gestellt werde» ; auch dürfte der Tarif davon nicht unberührt bleiben. Deun eine so tiefe innere Crisis des Zollvereins, wie wir sie erlebt, und die dennoch endlich zu seiner glücklichen Erhaltung ausschlägt, wird anch teu Fragen eine Lösung geben, deren Bedeutung >b» schon seit einem Iahrzeheut iu Bewegnug erhalten hat. Jedenfalls wird anch die Angelegenheit der Rübenzucker-Besteuerung, nach den Principien des September-Vertrages, '"in ihre definitive Erledigung erhalten. Wie umfassend der mit Oesterreich abgeschlossene ^ertrag ist. wird Jedem bei einem Ueberblick seiner ^ bezicht sich auf E.ugangs-, '2 7^7' ^'^gangsabgaben, gleiche Behaud-der G,' 7""'"^"' m>d Eiseubahnen. Maßregeln die gleichberechtigten Schul) durch b,ete „„» ""°" vertragschließenden Handelsge- teu hj. ""^°"ve,mou. I„ den Vordergrund tre-ßia», ^"' 3°llbefrein,>a.en und die Zoller.nä- U gen „n gegenseitigen Verkehr zwischen de» bci- coutrahirende,! Handelsverbänden, in Rohstoffen, w>e in Gewerbserzeugmsse,!. Der österreichischen Land- wn'thschaft, die sich, „ach den weisen Maßregeln der "tigen Regierung, jeßt fessellos bewegt u»d in naher ^"kuuft einen bedeutende» Aufschwung nehmen wirr, so wie der, ,» vielen Branchen bereits zn hoher Stufe einwickelten Industrie des Kaiftrstaats ist ein neuer. , 3''^r Markt unter ansehnlichen Vorzügen erschlösse». . Eine große Concurrenz zwischen unserer und der dor- , tigen Production wird sich entwickeln, sie weide» an ! einander erstarken, und sich gegenseitig bereichern. Es > fehlt weder hier noch drrt an Unternehmungsgeist, < 5'leiß und Talent, und Oesterreichs Industrie hat den > Vortheil, daß bisher die Capitalien ihre Unternch. mungen suchten. Der Vertrag wird in weiterer Folge die bisher schon hochwichtige» Verkehrsbeziehunge» zwischen dem Zollverein und Oesterreich beleben mid über Erwarten vermehren, ohne die handelspolitischen Richtungen im mindesten zu beeinträchtigen, die jeder Staat in seinem Vortheil am meisten zu pflegen dnrch Natur und Verbindungen angewiesen ist." Italien. * Nachrichten aus Turin vom 24. d. M. zu Folge, wird das Epurationssystem gegen die italienische Emigration fortwährend gehandhabt. Mehrere der mnthmaßlich Auszuweisenden warten einstweilen die müiisterielle Entscheidung in Villa Franca ab. * Nachrichten ans Rom zu Folge, werden der päpstliche Nuntius am k. k. Hofe, Mgr. Viali Pret« nnd der Primas von Ungarn, I. Szitowsky, von Er. Heiligkeit dem Papste im nächsten geheimen Con« sistorium, welches wahrscheinlich am 7. März gehalten werden wird, als d'aromäle der heil. römischen Kirche proclamirt werden, Frankreich. Paris, 23. Februar. Der „Mouiteur" ver« öfföutlicht das bereits seit längerer Zeit erwartete De-cret über die Reorganisation der Central-Verwaltung des Ministeriums deS Innern. An die Spihe der Geueraltirection für die innere Verwaltung tritt Hr. Eremy, ohne seiue Stclluug als Mitglied des Staatsrathes zu verlieren. Der Generalsecretär dieses Ministeriums, Hr. Chevreau, dessen Fuuctionen durch die neue Organisation wegfallen, ist z»m StaatSratde eruaniit worden. Von den bis jept verhaftet gewesenen Schriftstellern sind die HH. TanSki und PageS-Deport gegen Cautionsleistung freigelassen worden. Auch in Frankreich war in de» letzten Tagei, ein so starker Schneefall, daß die regelmäßigen Post-verbindimgen dadurch bedeutend gehemmt wurden. F sie n. Einem Privatbriefe aus Batavia vom 28. November v. I. entnehmen wir Folgendes: Ida Pfeiffer, die rastlose, unerschrockene Reisende, ist glücklich von Sumatra, wo sie weit in's Innere vorgedrungen, zurückgekehrt, hat den uugeheueren, von keinem Europäer noch berührten Binnensee aber auch nicht besuchen könne», weil die Butta's sich ziemlich ener« gisch dem widerseßte». Etwas unpäßlich ist sie vor etwa vierzehn Tagen nach Samarang abgereist, wird Java dnrchkreuzen, Celebes und die Molnkken besuchen, und nach Manila gehen, oder auch nach Java oder Singapur zurückkehren. Wie Sie wissen, ist Frau Pfeiffer in ihren Geldmitteln sehr beschränkt; sie begab sich also zu Herrn Cores de VrieS, dem mit wenig Ausnahme» alle unsere indischen Privat» Lampfschiffe gehören, um von diesem wo möglich einen Abschlag auf die sehr hohen Passagegelder zu erlange», worauf Herr Lores de VrieS ihr zur Autwort gab, daß anf allen seinen Schiffen ein Passa-gierplal) erster Classe, Tafel lr. zu ihrer freien Verfügung stände, und es ihm ein Vergnügen sei» würce, sie »ach allen de» Orte» der Besißunge» bringen zu lassen, die seine Schiffe besuchten. Ffrika. Lant einer Melonng des k. k. C°ns.,lats in Tripolis vom 31. Iän„er war dort ein ans Knka. der Hauptstadt des Neger.e.chS Bornu, vom 2. October 1832 dalirles Schreiben deS bekannten preußischen Reisenden Dr. Barth eingegangen, welches die betrübende Nachricht von dem dort am 27. September erfolgten Ableben seines Reisegefährte!, Overweg enthielt. Der Unglückliche war nach einer nur Ltägigen Krankheit von dem in jener Region des Sudan eigenthümliche» epidemische» todtliche» Fieber hingerafft vorde». Die la»ge Neise der preiswürdigen Reisen-,en, der Seeye», Hornemauu, Muugo-Park u. s. f., velche ihrem hochherzigen Berufe der wisseuschaftlichen 3rforschm,g Afrika's als Opfer gefalle» sind, ist so-nit durch ei» »eues Opfer vermehrt worden. « °°« I. v. Kleinmayr und F. Ba^r« in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Klemmayr und F. B«.^ AnIjMlH Mr AmImHerSeitmm. Telegraphischer Cours « Bericht der Staatspapiere vom 2. März 1853, Stalltsschuldverschrell'imsst» ,» 5 vCt, (in GM.) 94 9/16 dctto „ ^,/2 „ „ 85 detto „ 4 „ „ ?Z iUesl> H............ 94 n/16 ' ö°/« ^852.............949/l6 V»»f«Act,>>,, vr. Stück 14!»8 fi. ,» V. M. sletie» der Kaiser fferdinaud^-Viordbcihn p, 1«N0 N, C. W....... 2380 !I. ln E. M. Acticn dcr Wic» Gloggnitzcr - Eisenbahn zu 3«« fi, C, M. °h„c Coupons . 786 1^4 fl. in C. M. Acticn dcr Vildwcis-Linz-Gmuildner Vahn z» 250 ff, C, M........305 fl.in C.M. Actien dcr öslcvr, Doiuiu- D>n„^sschissfahrt ,» 50« N, (5, M...... 766 st. in C. M. Netien des östcrr. Lloyd in Tricst zu 50« ff. C, M........635 ff. in C. M. Wechsel- Cours vom 2. März 1853 Amsterdam, für 100 Thaler Current, Rthl. 1Z1 1/2 G. 2 Monat. ÄxzMirz,, ,!,r IM» ^„ü-cu (inl,, G,!,!>, 1091/HVf. lls». ^rauffiir! >>. W,, (si,r !2<» ,!, N!dl>, Acr-) ei>,s-Währ, i,„ 24 !/2 ff, Fn,i, G„,d, > 108 5/8 Nf. 2 Monat. Haml'M',1, sür l!i!» Th»,er Ä<>„e°, Nthl, 1l>1 !/2 Vf. 2Mo>,at, sivor!,,,', f,u l!0« Tose>n,i,chc Lire, Gold, 1«8 G '! Monat. London, si,r ! Psmw Zlerlin,,, (i!,llt>en 10-49 Vf. 3 Monat. Mailand, für 300 Ocssernich. Lire, Guld. 109 G, 2 Mon„t, Marffi>,,, sür Wo Fiankc,!, . O>,!wo!,'o»sd'or's „ . . . . — 8,43 SoüVercnnsd'or's „ .... — 15,20 Nnß. Imvcri«! „ . . . . — 8,56 Friedrichsd'or's „ , . . . — !) Engl, Soveramgs „ . . . . — 10.54 Silbera^io '..„.... 10 9 l/2 de» hie» Angekomil-en^n ,,„d Abgereisten De,, 28. Februar l853. Den 28, Hi', Gras Rolhtirch, Giii^beftyei', ron Marburg. — Hr, Mari,nil,an C°nte Mallaguz,, — Hr. All^r. Coole Mallaglizi, — in,d Hr. G>ovam>i Karer, alle 3 Priraciers, - u,>d Hr, Aiigelo Mo-ßada, Ha„deli!N!a,!!i, alle4oo» Venedig nach Wien.— Hr. Kumlx-ll, Gynuiasial-Director; — ^,-. Ritter o. Thieri, Adrocat; — H,-, Ricier o. Troyer, Ma-gistrats-Präs.s, — und Hr, Celebriiu, Magistiatj.-rath, alle 4 vo» Finme nach Wie», — Hr Toma^ si»i, Bürgermeister; — Hi-. Minerbi, — Hr. Loren.-zoni, — Hr. Fossaci, — Hr. Henri Vreuschuud, — und Hr. Gaeta»o Bo,^zi, alle 4 Privatiers; — Hr. V,ller>eve, Handelöüian,,; — Hr. Albahary, — und Hr. Amar, beide cürk, Ha„del3le!tte, l»,d alle 9 voi, Wie» „ach T,iest, ^. Hr. Hirschfeld, Haüdelsman», vo» Tliest nach Wien, — Hr. Palaiino, Besitzer, von Rovigo »ach Wi ». Den l. März H,. Giaf Balleroi, — u»d Hr. Graf Ludre, beide Privatiers; — Hr. Dr. Müller, Bischof von Münster; — Hr. Fir, Mariiielientenaitt; ^ Hr. -Yug>>„auer, Vice. Biirgermelster; — Hr. Idone Candido, __. ,,»d Hr. Lavardes, beide Handelsleute, u,,d alle 7 »on Wien „ach T'iest. — Hr. Dr. Visin, Bezilköricht,!'; — Hr. Doliak, Vüigermeister, — u! Hr, Ritter o. Zahoiiy, Fabritöbesiyer, alle 3 von Görz »ach Wien. ^ Hr. ?lch,lle °a Zigno, Bürgermeister von Padua; — Hr, Giovanni Estense, — u»d Hr, Giov.Battista Zabora, beide Besitzer, uiib alle 3 von Padua nach Wien. — Hr. Albert Paroli» , Besitzer, vo» Vicenza nach Wien. — Hr. Carl Trojer, —Hr, Giuseppe Mozzi, — und Hr. Angela Bastanzi, alle 3 Besitzer, ron Seraoole »ach Wie». — Hr. Armin, preusi, Aichic^cc, — »l>d Hr, Sabbas Theodorovics, Handelsm^in!, bcil^e von Triest »ach W,en. — H,', Nieser, Handelsmann, vcn Triest nach Salzburg, Z^ »37. (2) ^71574^ Edict. No» dcm k. k. Nczirksqcrichie Tscherneml'l wird dcm abwcsc»0cn Iohai,» Widmar vo» Rvsckizdbcrg erinnert i Es bade wider ihn der Johann Roschizl, von ebenda, als Vertreter seiner mj, Söbne Jacob und Peter Nosckizh, die KI«ge auf Zahlung ihrer väterlichen Abfertigungen. im Rcstdctrage mit 173 fi, ^M, nebst 4°/„ Äerzugszinsentaxe, dcr zugestellten Klage.'und Grrichtskustenersatz, eingebracht und um richterliche H,i,e grbeten. Da diesem Gerichte drssen ?lufenthalt nicht bei kannt ist. so hat ma„ ^,„ ^,^,f ^j^, Ocfahr lind Kosten dcn Hr„, I^c-l, Wochte aus Tu ckcnlhal als Curator bestcNt, und die Tags.hung zur sun" mar„chen Vcrh.nd u.g «„ ^en 6, Mai 1853, Vor-Mlttags 9 Uhr mtt dem Anhange des § »8 der a b Entschließung vom 18. October >84z'v°r diesem f. k. Bezirksgerichte angeordnet. H.evon wird der Beklagte zu dcm Ende in Kenntniß gesetzt, damit « allenfalls ltchlzeilig südst erscheinen, oder i»zwi schen dem bestellten Vertreter die erforderlichen Behelfe übergeben, oder einen andern Sachwalter be^ stellen möge, widrigcns mit dem bestellten Curator verhandelt würde, und er sich die aus dieser Versau mung entstehenden Folgen selbst zujchm'bcn mü'ßte. Tschernembl am 16. December 1852. 3^2 3. ^) Bekanntmachung. Der Unterzeichnete empfiehlt sich den Herren Hauscigenthümern und hohen Herrschaften, alle vorkommende Brunnenarbeiten und Reparaturen, so wie auch artesische Bohrungen auf verschieoene Art um sehr billige Preise zu übernehmen Wohnhaft in der St, Peters-Vorstadt Nr. qa. Michael Aoder, Brunnemneister ,n Laibach, Z. 259. (I) Wohnungs-Anzeige. Im Z c tin o v ich'schen Hause Nl. 37, nächst der Stci'nall«, ist eine schöne Wohnung, gassen-seitig, mit 3 bimmeln, Küche, Speise, Holzlege, Keller, Dachkammer, von Georgi an zu vergeben. Das Nähere im Gewölbe beim Anton Wcllunschek, im Mally'schen Hause nächst der Vternallee. Z. 262. In der Gradischa-Vorstadt, im ehemals Pisku r'schen Hause, im ersten Stocke, ist stündlich gute Milch zu verkaufen. Z, 261. (1) Die Endesgefertigte gibt sich die Ehre, einem verehrungswürdigen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß in ihrem Modemagazm, ln der Iu» dengasse, alle Gattungen Florentiner Stroh- u. Bordur-Hiite zum Putzen und Modernisiren nach der neuesten Form angenommen werden. Zur größeren Eleganz werden solche nach Wien zum Reinigen geschickt, und da es zu diesem einige Zelt bedarf, so bittet Endesgefertlgte, wer sie mit Aufträgen beehren wlll, dieses gütigst recht bald zu thun. "Auf gütigen Zuspruch rechnet ergebenst Marie Hukwvernisl, Doctors-Witwe. Gott schützt den Maiser Franz Joseph: Denkbuch des 18. Februars 1 « .'i A. Hrransgeber- Adolf Väuerle. Der Verfasser dieses Werkes, im Besitze so v!e!er werthuüllcn und auf Wahrheit glgnmdelcn Mittheilungen über den 18, Februar 1853, a>5 den Tng, an wclchem in Wien an des Kaisers Majestät ein Attentat verü>'t wurde, deßgleichen die österreichische Geschichte keines aufzuweisen hat, das ganz Wicn mit Entsetzen und Abscheu erfüllte, und einen Schrei der Entrüstung und Bestürzung in der gcsammten Monarchie und im Auslande hervorrief; der Verfasser ferner im Besitze ausgezeichneter Schilderungen der (si,id>üc.°e dieses Attcnt,,tcs in allen Provinzen, s„i> lich überströmt mit trefflichen poetischen Betragen, weiche in seinen Zeitungen »" wegen Mangel an Raum nicht aufgenommen werden fonnten, wird ein Denkduch dieses Tages, der den geliebt, n Kaiscr den Händen eines verruchten Meuchelmörders entriß, und n>>ch der Kunde der Rettung Wiens Bewohner und die Bewohner aller Kronländer im schönsten Lichte erscheinen ließ, hcrausgeoen. Darin wird die verläßlichste und genaueste Schilderung des erschütternden Vorganges durch Augen-zeugen; die entschlossene und hochherzige Vertheidigung dcs Monarchen, der Kampf mit dem cnlsctzli' chen Mörder, seine Verhaftung „»o seine Aeußerungen, dann aber auch dic ungeheuchelten Freudenaus-brüche bei der Nachricht, daß der Kaiser nicht gefahrlich verwundet worden, das Tc Deum, der Jubel Wiens bei der Kirchensahrt dcr Allerhöchsten Kaiserlichen Familie und was nach der Genesung und dcr ersten Ausfahrt vorgegangen, gcnau geschil dcrt, tan» alle kirchliche und andern Feierlichkeiten, alle frohen Fcste und patriotischen Kundgebungen, wo sie immer vorkamen , enthaltm sein. Dicscs Werk wird so vollständig werden, daß es für alle Zciten als ein Denk buch gellen kann, darstcllmd den Schmerz und die Trauer über einen solch' nie erhörten Fre-vel und schildernd die Freude und dcn Jubel uon Millionen treuer Unterthanen-Herzcn, über d,e glückliche Errettung durch des Allmächtigen sichtbaren Einfluß aus Banditenhänden. Da durch dnscs Ercigmß nicht nur Wien, son dern alle Provinzen anfänglich von gleicher Trauer, dann aber von gleicher Freude erfüllt wurden, so sind auch noch feinere ^ttlräge höchst willkommen Jede Stadt, jeder Markt, jedes Dorf war von gleichen Gefühlen durchdrungen; es wird sonach von jr, der Gemeinde, von jeder Pfarre. ,ei sie auch noch so klein, eine Beitrag oder eine Echildernng erbeten Man möge deßhalb die betreffenden Mittheilungen so schnell als möglich durch die Post an den Herausgeber gelangen lassen, aber der guten Sache wegen portofrei, da das Ertragniß, welches dcn in Mailand bei der letzten Nevulte ver< ^ wundeteu, oder de« Frauen «nl» Kinde"» i^ der gebliebenen Krieger gewidmet ijt, >uuil geschmälert werden soll. Der Pränu mera tio n spreis sür ein Er"".' plar auf gewöhnlichem Papier, nett gebunden, >,^ a"f 2 st, (ZM, festgesetzt. Soll dasselbe durch °'° Post portofrei zugesendet werden, so sind 30 kr. lZM, mchr beizulegen. Es können jedoch auch Pracht-Oxemftlare "" besonders schönem Papier und vorzüglich elegaol s"chl'"M"' Rltter Sr. Majestät darstellen, Prä»u""ill werden; dich kosten im Pranumeratiousw^gc 5 st- ^^- -"^ freier Zusendung durch die Post um 30 kr. mehr. Nach geschlissener Pränumeration w«ro der Preis erhöht. Man pränumerirt im Comptoir der »The«' tcrzeitung" und dcs «oster ll ich, schen Volt»« boten« in2Vie«, Nauhcnsieingasse, Ecke des B«"' gäßchcns Nr. 926, Jeder der verehriichen Pränumerantcn wird er-iucht, anzugeben, auf wie viele Eremplare er abon-nirt, Vei Bestellung und Barscndung dcs Bettag» oer »österr. kaiserliche» Wiener ^ eitung ' in dcr «Wiener The a t er z ei t u n g» und '»' „österr, N o I k s b ot en» sammt den Beträgen, ° sie eingesendcl, und der Zahl der Exemplare, die I' pranumerirt, öffentlich bekannt gemacht. Auswärtige wollen ihre Adressen genau "'^' geben, immer die Provinz, den Kreis oder das ^ ^ mital, dann die letzte Post beisetzen, und Nr<"^ ^ Felder purtufrci übermitteln , da die AutM , ^ ^ Zeiten bestimmt werden muß u n d nu» ^^ft außerst geringe Zahl Ucb crschuß g ^"gcri werden kann, so wird ersucht, die Bc!" so bald als möglich einzuleiten. ^,ß Noch muß hier bekannt gemacht wer ^ ^^,„ 'ie lühmlickst bekannte Buchdruckcrei ^" j^a"i Keck »no Pierer in Wien dieses 2!"..^,, Oe-i,cuen ilcttern druckt und dabei auf !»- z»'M ^3" HM'« nmcre Stadt, Mlcrgassc Nr. '^^', " ' , 2, S»°