.4.« V48. Montag am 3R Qetober «85» D<, „^ail'achlr Zeitung" erscheint, n,it An^nah,».- der Zmm- uno Fcierta^e, täglich, uno sosset sa!, jä h rl,, 5, ss. 3N sr, >»it Kreuzband im Gomvtoir ssanzjäsirig 12 st., ba l l'jä l> riq halbjährig 30 fr. »nl>r ,n entrich!,». M i t dc r 'lio st l'ur tl>» frei qnli,jäbri^, unter Krrnzband »»> qedruslter Adresse 15, si., halbjährig 7 st. 30 lr. — )n scrationslicb,'ll> r mr eine Zl'altcn^il, od^r den Ra>,m derselbe», für ,«»-nialiqe (8inschc,ltu»g .'i fr., für zwsimaliql ^ lr., ,'nr dreinixligr 5 sr. C. M. Inserate l'is l!i Zeilen f?s!c» < st. sü^ 3 M»l, 5>0 fr. fur 2 M.il und ^U fr. sür l Mut einzuschalten. 3u diesen Gebichrrn ist »ach dem „provisorische» Gcsche vom <». November l85l> sür Inscrtionsftämpcl" „och U) fr. sür eine j»'d,'S,»alig> (3inschalt„»g hinzu zn rechne». Amtlicher Theil. ^Ve. k. k. apostolische Majestät dabei, mit Aller« höchster Entschließung vom Nl. d. M. de>, Sectious-chef im k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten und Generaldircctor der Hommn-nicationen, F>a„z Ritter v. K a l cd b e r g, über sein Ansuche» und i» Rücksicht seiner geschwächten Gesund« heit in de» zeitlichen Ruhestand zu versehen, dessen fernere Dienste für den Fall seiner völlig,» Herstellung aUergnat»gst vorzubehalten, „no ihm für seine eiflige und ersprießliche Tätigkeit die Allerhöchste Zufrieden, htit auszudrücken geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 24. October d. I. den Pra^ sioenten des k. k. karntuerisch-krainischen Ober-Lan-deogerichteS, (Zarl Freihelru v. V u ffa - Ea st e lal to, über sein Ansuchen in den wohlverdienten Nnhestand zu verscpen, und demselben in Anerkennung seiner langjährigen treue» und ausgezeichneten Dienstleistung das Nillelkreuz des St. Scephau-Ordens tarfrei al-lergnüoigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostolische Majestät haben mit Aller« lechöchster Entschließung von, 24. October l. I. den provisorischen Director des Gymnasiums iu Spalato, Johann France schi, den dortigen Gymnasialpro« fessor, Loreuz Scarizza, und den Pfarrer vou Borgo graude dasell'st, Simon B a rich, zu Ehrendomherren an dem Kaidedralcapiiel zu Spalato allein gnädigst zu erneuneu geruht. Am 28. October 18^3, wurde in der k. k- Hof-und Staatsdruckerei in Wie» daS I.XXll. Stück des Neichsgcsepblattes ausgegelien und verseudet. Dasselbe enthalt unter Nr. 21K. Die Verordnung des Justiz - Ministeriums vom 21. October 18K3 , betreffend die thunlichste Vermeidung der Beiziehung der Professoren de» mediciinschen F^cnltüten als Sachverständige zn strafgerichllicheu Untersuchungen. Nr. 220. Den Erlast des Ministeriums deS In. nern und der Finanzen, dann des Armee-Ober» commando's vom 26. October 18.'l!i, gillig flu Siebenbürgen, mit der Bestimmung der Lange der Meile bei der Vergütung der VorspulNl. Wien, 27. October 1«.'^. Vom r. k. Nedactiouo-Bureau deS NeichSgeseftblattes. Nichtamtlichev Theil. ! i0ricutalische Anstclefteuhoiten. London, 24. October. Deu Pariser Gerüchten von der Veröffentlichung eines herausfordernde», und beleidigend,,, russischen Manifestes will „Chronicle" keinen Glauben schenken. Ueber die Flotte in der Besika-Vai bat mal, hitr noch keine bestimmte Nachricht. Der uittersmsche Telegraph meldet bloß aus Co»sta»ti»opel, vom 16. October, daß sie dort mit jedem Augenblick enrattcl »ulde. Der „Herald" dringt wieder auf Einberufung des Parlaments, welches "»'<> lmmn bis den km'fti' gen Donnerstag vertagt ist. Käme das Parlament zusammen, so würden dic Minister sick gezwungen sehen, eine bestimmte Politik in der orientalischen Frage zu proclamiien. Bis Mt hätte» die Minister keliie Politik. Falls ihre gegenseitigen Vekehl»ngi^ versuche endlich zu einem Ergebnisse gefühlt habeil, so werde das Resultat des heutigen geheimen Scaalö-raths in Windsor die Zusammeuberufung deS Paiia-meuts sein. Eine Proclamation zu dem Zweck in eiuer ausieiordentlichen Gazette von hente Abend würoe der Sache des Sulcans agc. die wohl Mancher j'lch gesteUt haben düifle, ohue sl^ beaulworleu zu können. Die ministerielle Bellixes „Zeic" beginnt ihr gestriges Blatt mit derselben Frage und sagt: „Die luikische Regierung hat gesprochen; sie hat auf die lepte Erklärung Rußlands, auf oie wei-ceru Au^gleichungovolschlage der vernntceluoen ?)lachie nut elner Fvliegoelklaluxg gegen Rußland Kiülilwor-. iet. Wie weit sie dabei aus freler Ueberzeugung gehandelt oder dem augenblicklichen Strome einer aus-, gestachllcen Vclk^meinuug sich hingegeben hat, da>übel lst ma», troy aller Velichce über d«e velhangnißrolle Divaussiyung, keineswegs uriheilsklar. Die Thac-fache liegt inzwischen vor uns. Das Tageoiineless' knüpft sich wenig mehr an die El0,t,!iu,g, wie tie Tha.sache entstand; desto mehr aber an die Frage: Waö weioeu ihre Folgen sei»? Noch hat keii, Zusanlinenstoß der russischen und tillkischeu Kriegeheere Statt gefunden; entgegenge-sepce Berichte, die in den leyten Tagen dnrch die Zeitungen gingen, haben sich als unbegründet erwies,:,. Noch hat man es bloß mit einemDocnmente zuthun, oesseu kriegerische Sprache noch kein wirklicher Krieg ist. Es ist also keineswegs ei» bloßer kindlicher Traum, wenn man die Meinung festhält, das: die Erhaltung des Friedens troßdem und allcdem möglich sei» wird. Diese Meinung wird getragen dnrch das Verhalte» des rnssischen CabinetS. Eine offizielle Autwort ist bis jeNt zwar von St. Petersburg auf daS tüiktsche Manifest noch nicht erfolgt; gerade in diesem Schweigen aber hat man zur Zeit Ursache, eine Beruhigung zu finde». Wollt« Nußland den Kneg, so würde es mit seiner Erklärung nicht gezögert haben. Indem Rußland schweigt, darf ma» seinen Friedeusversicherungen ei» elhöhteS Vertrauen schenken, man darf sich dem Glaube» hingebe», daß die Regierung des Kaisers NicolauS, wie dieser er» habene Monarch selbst, die Erhallung des Friedens der Eroffnnng deS .NriegeS vorzuziehen geneigt ist. Der Kaiser ist von Olmül) nicht nach Odessa gereist, n'ie damals, als etwas zn Erwartendes, selbst von dsteireichischen Blattern gemeldet wurde. Der Kaiser befindet sich i» Petersburg. Dieß ist sehr wichtig, sofern mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit sich annehme» laßt, daß der Beherrscher Nußla»ds seinen Aufenthalt schon i» die Nähe des KriegsschauplayeS verlegt dliben würde, wenn der K>»eg in so naher Aussicht stcmde, daß ein Ausbruch der Feindseligkeiten bereits ttnvenneitlich wäre. Nußlalid kann, bei der Lage der Dinge, kein Interesse habe»; dic Tinkei kann es gleichfalls nicht, zumal der E'fl'lg für sie mmdcheno zweifelhaft bliebe. Die übrigen Mächte haben alle nur ein Interesse an Elbaltnng des Friedens. Was Rußland thu» wird, kann also wohl nur diesem gemeinschaftlichen Interesse dienen. I Paris, 28. October. Der heutige „Si»'cle" meldet: Es sind mehrere Nachrichten im Umlauf, die wichtig genug sind, um wiederholt zn werden, wenn wir sie auch nicht so ganz verbürgen. Ma>, hat gestern gesagt, Oesterreich babe zm Bedlngx»g seinerNeutialilat, die Neutralität Frankreichs gemacht. Man fügte hinzu, der russ. Gesandte i» Paris, Hr. v, Kiss.leff. habe a/mellet, e, werde seine Passe verlangen, wenn sich ^«ankreich hei» beiließe dle Tinkci materiell oder moralisch zu unter» stufte». Eine audere Ve,sio» sagt, Herr v. Kisseleff habe erklärt, daß il'in seine Inst>»ctionen z»r Pflicht mache,,, »ei»e Pässe zn vella-igen. wenn die französi. sche Regiernng ossicieN die Adseodung eines Truppen-coips meldete. So wird erklärt, weßhalb der „Mo-nileur sich so sehr beeilce, di, Nachricht des „Consti. tUtionnel" bezüglich dcr Einschissaug ,iueS Tcuppe>l° corps z» dementile». Bei dieser Gelegenheit ist zu' b.meike», daß England die Absendung eines Trup-peucolps vou 1.'!00l) Ma»n weder concremandirt noch die Nachricht davon dementirc dat. W Der „N. Preuß. Ztg." wird ans Wien geschrieben: Die Gesandtenconferenz hat seit einigen Tagen ibre vermittelnde Thätigkeit ausgesel't, iudrm man die Antwort ans St. Petersburg abwarten will, ob nämlich der Kaiser von Rußland sich geneigt zeigt, einen neuen, von der Gesandttuconferenz aufzusselleu-den Vermittluugsentwurf in Betracht zn ziehen. Der russische Gesandte, Freiher von Mayendocss, soll in dieser Beziehung bereits eine beruhigende Erklärung gegeben haben. Der linkische Gesandte in Wien.Arif Effeudi, hat eine an ihn anS eben derselben Ursache ergangen« Anfrage in sehr befriedigender Weise beantwortet. . !. Ein Correspondent des „Frankfurter Iour-nalS" schreibt über die vielbesprochenen Monarchen-Zusammenkünfte zu Olmüft, Warschau und Berlin Folgendes: „Aus dem Munde eines Mannes — sagt e>' — der in die diplomatischen Geheimnisse und in die Beziehungen der höheren Politik eingeweiht zn sein pstegt, glauben wir als wahr auS den dleßftillsi-gen Besprechungen so viel mittheilen zu können, daß sich der Ezar der vollkommenen Neutralität Oesterreichs und Preußens in seinem Kampfe mit der Tür» kei untcr dem Versprechen seinerseits versichert hat, durchaus ulchtS zu unternehmen, waS daS Gleichgewicht von Europa und die Machlverhältnisse der Gros;« staaten irgendwie stören konnte. Dabei wird aber eine gleiche Neutralität der Westmachte volausgescl/t, und je nach dem thätigen Eingreifen derselben in den Kampf zwischen N»ßlaud und der Pforte würde sich ihre gleichfallsige lhälliche Theilnahme richten, wobei Oesterreich begreiflicherweise seiner geographischen Lage wegen zuerst dnrch gewisse Eventualitäten berührt würde. Die Neutr^litätsstelluug der zwei deutschen Großmächte würde aber uucer allen Umständen so-, gleich aufholen, so wie Seitens der Tin kei und der Westmächte i» irgend einer Weise versucht winde, d»e revolutionären Elemente einer der den drei Nmdstaa-. ten angehörenden Nationalitäten auf,den Kampfplai) zn bring,». Alsdann würde» die drei nordische» Großmachte den Kampf als eine Sache des conservation Principes gegen die Revolution gemeinsam aufüehmen, und mit aller Energie bis zur Vernichtung durchführe». Für diese» Fall, de» man wegen gewisscr Vorgänge in Frankreich, England und der Türkei, so wie der neuerliche» Haltung Nordameri-ka's nicht alisier Augen lassen zn dürfen glaubte, sollen zum VolauS verschiedene Maßnahmen besprochen uud festgestellt worden sein. (korrespondcuzcn. Marburg, 28. October. I). 1'. Mit dem 4. October, dem Tage, den jeder Oesterreicher den wichtigsten uud heiligst,» beizählt, rückte diese Verwirklichung so manches frohen uud bedeutungsvollen Ereignisses näher, das für Marburg «ine wichtige Zukuuft verspricht. War am 4. October selbst, beim sestllcheu Hochamte zur Namenöfeier unsers allgellebten Herrn und Kaisers, die Pfarrkirche von Andächtigen ans allen Dicasterien, ans allen Schichten der Bevölkerung zugleich, so überfüllt, wie noch uie, so begann wunder-barer Weise auch gerade mit demselben Tage ei» gänzlicher uud so segensreicher Umschwung in n»ser» W«ttervcrl)ältnisseu, das; au die Stelle rauhen Schneegestöbers, welches im vorigen Monate schon bis auf unsere Rebeuhügel herabreichte, wahre Leuztempera-tnr, erquickende Warme, kurze Douncrwetcer mit erfrischendem Negen. a» die Scelle der Furcht für die Weingärten, der reichste Segen der lchteren — mit der am 1'!. d. M. begonnenen Lese getreten sind. Der ungefähr 10 Stunden lange, :t — 4 Stuudeu breite fruchtbare Landstrich zwischen der Puloka uud der Peßuch. also die nächste Umgebung Marburgs, beinahe vom dreimaligen Hagel verschont ^blieben, zeigt eine Weinernte, wie sie an Menge uud Güte seit Jahren nicht mehr vorhanden und hener eine Z,it laug am wenigsten zu hoffe«, war. Bei der steigenden Wichtigkeit und dem lmmer lebhaftere» Verkehre Marburgs bilden die rasch eut' stehende,, VerblNduugSmictcl eine Lebensfrage, die täglich mit mehr Interesse verhandelt wird, uud jüngst neue Nahruug a» der (öommissiou fand, welche zur Beurtheilung der Möglichkeit, der 'Art und Weise einer regelmäßige,, Dampfschisssalirt auf der Tlä», aus dem benachbarten Käruteu zu Wasser hier eintraf. Die Mitglieder derselben, Herr Eduard Dabo-bich, (5apitän der Donau-Dampfschifffahrtgesellschaft, Hr. v. Rosthoru, Inhaber der Gewerkschaft Prcvali, Hr. Gruber, Leiter der Landeobaudircctiou, Hr. (5a-uaval uud Hr. Floßmeister Naggler vo» Villach, aus leyterer Stadt iu einer ('aike ohne Hindernisse bei mittlerem Wasserstande auf der Dran in Marburg angekomme», sollen sich recht günstig über die Strom-Verhältnisse ausgesprochen haben, de»eu natürlich i» oeu oberen Gegenden durch Sprengungen, in den un« leren (bei Sauritsch :c.) durch Regulirung uud Vertiefung des zu steche» Bettes nachgeholftil werde» müßce. Dle Kosteu würdeu bei 800 000 fi. betra» gen, die .Dampfboote zn 80 Pferdekraft sein. Die meiste Theilnahme aber erregt unstreitig das jüngste Denkmal kaiserlicher Huld uud Gnade, der rasch vorschreilcude Bau der neuen Militäracade-mie zwischen Rochwei» niid der Magdaleua'Vo» zu dem stailllcheu Portale d Gebäudes. w^lcheo ganz im edle» Nundbogeustyle geh.ilcen, Erdgeschoß uud 3 Stockwerke zusammeugerechuet, mit durchaus wehr als 2" hoheu Zimmern eiue Höhe vou mehr ols 60, sammt der Bedachung von 72' haben wird. Ebener Eide weide» der Speisesaal durch zwei Reihen vo» je zehn Pfeilcru, in d>el parallele Wbll'ungen geschieden, der T»!»saal, die Bäder, Traicemie, Räume fur die Die»stma»»schaft :c. ihre geeiguete, zum The,Ie schon durch den klafterdickeu Grundban bezeichnete Stille haben; im ersten Scrcke der Hanptfrcnt aber zwei Geschoße hoch die Kapelle. Ei»e 1200" lange Rdl)-rfuleiluug führt die herrliche,, Quelle» des Pacher» von einer Wies« uächst ^»ochlvei» l» die Academic — uud bei einem G^lle vou 3.'>" in die oberste» Stockwerke derselben, sowie iu einem Arme i» die hinter dem Walte, welcher ebenfalls m de» Raum des Institutes mic eiubezoge» ist, befindliche Schwimiu-schule. Ei« eigener Kuustgäit»er wird i» Kurzem znr Anlage der Baumgäuge, Laub- uud Blumeupar-thieu, der Epazierwege durch den Wald :c. erwartet. Der ostliche Flügel, der eiuem buutwimmeln-Ameiohaufen durch die Mcuge der beschäfcigteu Arbeiter gleicht, hat eine Breite vou 9". Das Ganze gewährt ein lebhaftes Bild der vereinigten Kräfte im Kleine,,, das um so auge»ehmer ist, als es bis zur Stunde uoch durch kemeu Unfall getrübt wurde. Die Weinlese, zu welcher am 24. d. M. auch Se. k. k. H. Erzherzog Johann auf Hochstdesse» Be-sittu»g Iohanneoberg-Pikern eintrafen, geht ihren trefflichsten Gang. Ma,burger Weine sind von der Presse weg um 80 si. per Slarti», Samilscher um 90 C. M. Vom Kuiistlebe,, ist zu dieser Jahreszeit, der eigentlichen Saison Marburgs, uur wenig Spur Die einzige vo,lheilhaste, mit stürmischem Beifall begrüßte Ausnahme machten die europäisch berühmte» Tiroler Säuger Gebrüder Meister, Oetll und Holzeiseu. Die beiden Productiol.eu derselbe», iu Loschuiggs Casino» saal erfreuten sich der Elite unsers Publicums, sowie eine von den italienische» Operusäügern Giacomelli uud Äducci im ftlben Locale veranstaltete Neuuiou, der in jeder Rücksicht wohlthätigen Mitwirkung un« sertS wackeren. MännergesaugverlineS. E> c lt e r r e i ch. - Wien, 2<>. October. DaS k. k. Handels« minlsterinm hat den k. k. Postamtern zur genauesten Daruachachtnug «n Erinnerung gebracht, daß auch die Declaratioue.» zu den nach Rußland (über Radziwi-low) bestimmten, der zollamtlichen Vrha»dlnng un» terliegexden Fahrpostse»d»!,ge», zn Folge der frischen der kais. österreichischen und kais. russische» Staatsverwaltung besteheudeu Verträge, die Gattung, Quantität (Gewicht) und den Werth der versendeten Gegenstände enthalten müssen. Die Aufgeber der uach Rußland bestimmleu Fahrpostseudungeu werden auf diese Vestimmungeu mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß der Abgang dieser Angaben in Decla« ratiouen die Confiscalio» dieser Seilduugeu von Seite der kais. russische» Zollämter zur Folge haben wird. * Wien, 26. October. Wir haben in einigen früherei, Anfsälzen nachgewiesen, daß die vaterländi» sche Fabeikation in einigen wichtigen Zrreigt» seit 10 Jahre» einen bedeuleudeu Aufschwung »ahm; wir ha« beu dieser Thatsache namentlich auch dadurch Geltuug zu verschaffen gesucht, daß die Einfuhr einzelner, für die Industrie iuSbesoudere bedeutsamen Gegenstände während der gedachte», Periode stetig zuuahm. Was aber oou de» ei»zeluen Artikel», gilt auch vo» jenen Rohstoffen im Allgemeinen, welche zu den Zwecken weiterer Verarbeitung oder Hilsobcnüyuug im Lande eiugeführt werdeu, alo z. B. Baumwolle (die wir übiigeus schou früher speciell ausgewiesen habe»), Seide, Felle u»d Hä»te, Haare, Hor», Fisch-brin, Wallroßzähue. Elfenbein. Perleumuschell,. Schild» klöleuschall'», Koralle», Holz zu Tischlerarbeiten, St»ohl)alme zu Geflechten, Unschlilt, Wachs, Thran n. s. w. Im Jahr ft. ^ - 1841 l'ettng hievon die Einfuhr 20.210.108 „ ^842 „ „ „ „ 2^.39!>..^8 „ ,^43 ., „ „ „ 23.786.«78 ., 1844 „ „ „ „ 2li.831.2u3 „ 184Ü „ „ „ „ 29.831.098 ., 1ft4l; „ „ „ „ 3,. 127.31« „ 1847 ., „ „ ., 30.402.381 „ 1849 „ „ „ „ 24.505.983 „ 18i;0 „ „ „ „ 40.102.621 Der Durchschnitt von 2ss,740.7l1 st. ^ard da» der im leyl ausgewieseneu Jahr« I860 um st. 13 Mill. 421.910 überschrilteu. Zu dieser »»»gerröhnlichku Zurahme haben frei, lich anch einige vorübeigehe»de U'sachc», wie z. B. für Leder, bezüglich des Jahres i860. der sehr hoh« Bedarf an diesem Artikel zur Ausrüstung der Trup, pe» beigel,ageu; im Ganze» aber laßt sich aus dem progressive!, Steigeu der Ziffer», welches nur im I. 1848 seiue „aiürliche Uucerbrcchung erlitt, mil Be» stimmtheic eutuehmen, daß die Industrie der velschie« densteu Zweige i» üppiger Entfaltung sich währent des 10jäh,igen TuruuS befaud. ^ Diese Wahrheit gestattet sich uoch augeuschelm licher, weu» man dem eutgegendält, daß die Eiufuh, der Ganzfalnikale während der ausgewiesenen Period« »licht ab-, sonder» sogar zugenommen hatte, ein un zweideutiger Beleg für das zuuehmeude Cousumtious bedürfniß einerseits, andererseits aber die zuverlässig ste Gewähr dafür, daß die Znnahme der inländische, Geweibsthätigkeit nicht ans der größeren Eutbehrunz ausländischer Gewerbserzeuguisse l>eroorgiug. Die Eiufuhr ter Gauzsabrikaie betrug nämlicl unter der Herrschaft des ProhibilivsystemS: im Jahre 5- - 1841 einen Werth von 4,746.42l ., 1842 „ „ „ 4,846.."'1! „ 1843 „ „ ., 4^422.00« „ 1844 „ „ „ i;,^».:;!:< „ 184!l „ ., „ «'.»WM, „ 184<> ., „ „ 7.220.l>ti- . ^8^7 ., „ „ «'^2.72- ., 1848 „ „ ., 2.893.34 „ 1849 „ „ " 2,.W4.14 „ 18«0 ., „ .< U.662.02 Das Prohibiliosystem wai seiner Bestimmn«, uach nur geeiguet, die fremden Waren von den hi sigen Pläycn auszuschließen lind, wenn ungeachtet d 1043 hohen Metall- m,d Wtchselcou duckenden Kräfte sich äußert, wie sie früher, nocl,^ nicht wahrzunehmen war. Noch wollen wir die Aufmerksamkeit der Lesers auf einen Artikel wenden. der für die Gesammtin- > dustrie von größter Bedeutung ist und namentlich dazu dient, ihr bedeutende Proportionen zu verleihe»; wir meinen nämlich Maschinen» und Maschinenbe-staudlheile. Hiervon wurden eingeführt: im Iabre st. , 1841 einen Werth von 43l.3l)2 . 1842 „ ., „ "l).427 „ 1843 ., „ „ 3N2.360 , 1844 „ „ „ ^!).t4? „ 184^ „ „ „ 612.397 „ 1846 „ ,. „ 800.6.i3 „ 1847 „ „ „ 81Ü.873 „ 1848 „ „ „ 280.993 „ 1849 „ „ „ 269.982 „ 18lll) ^ „ ., 627.0.'il> Wenn sich in diesem Zweige im Vergleiche mit den liolmalen Jahren 1846 und 1847 eine Abnahm, der Einfuhr zeigt, so ist dieß nur die Folge des gedeihlichen Fortschritts, »reichen die Maschilienfabrika. tio» seicber nuablasslg im Inlande gemacht hat, waS andererseits wieder darihnt, daß, wenn ee> der österr. Indnstrie glückte, sich binnen rrenigen Jahren in ei« nem Artikel, dessen Erzeugung mit manchen Schwierigkeiten verbunden ist, vom Auslande großeucheils zu emancipireu, ein solches Feststelleu auf eigenen Füßen auch bezüglich anderer Artikel anSfühlbar scin wird, wobei vorzngsweise das mittlere Gewerbe z» erhöhter Thätigkeit zu ermuntern sein dürfte. Nehmen wir beispielweise Locomotive, von denen im I. 1846 ein Wert!) oou fl. 630.3.^1 eingefühlt ward; im Jahr 18i!0 war dersclbe bereits auf fi. 70 02l herabgesnuken; an Dampfmaschinen für Dampfschiffe wurde noch im Jahre 1847 um fl. ii99.443. im I. 1880 dagegen bloß um fl. 3666 imporcirt. Ei» Gleiches gilt von Eisenbahnschienen, von denen im Jahr 1847 noch 26.664 Ceoluer, 1850 »mr uoch 322.'! Ctr. eingefühlt wurden. Hiebei ist noch zu be-rüctslchtigin, daß Maschinen u»d Maschinenbestand-tbeile. welche «»„erhall, des österreichische., Zoll^ebie^ teS uoch u»bekcnmt waren. da»n solche, die Emwan. derer mit sich bracht,,,, w„ auch Modelle gegen vorläufige Abmeldung bei der ZoUveuörde zollfrei einge führt werden dnrsleu, nnd der Zoll für die übrigen Gattungen derselbe,, ans begreifliche NnizlichkeilSrücs« slcht sehr billig bemessen war. Was daher die oster» relchlsche Industrie ans diesem Felde geleistet, hat sie aus eigener Kraft uud Anstrenguug in kürzester Zeu ohne das Bedürfniß eiueS nnverhälinißmaßigen Zoll: schußeS zu empfindeu, gechan, wiewohl höchst wün. schenSwerlh erscheint, daß die Maschlnenfabrikation llber ihreu jept etwas beschläükien Kreis von Dampf: Maschinen, Transmissionen nnd Kesseln hinanS noch größere Ansdehnnng zu anderweitigen Industriezwek^ ken erfahre,: möge. Tvie», 28. October. Die vielfach erwähnt. Nach.icht, d.iß der iiswr. (öoidon an der Schweizer gränze verschärft wo.den sei, dürste in der Thatsache lhre «"Märung si..de„, daß die zur Himanhaltuna des Schleichhandels allerhöchst genehmigte» M.'ß. regeln im Grauzbez.rke Vorarlbergs ^gen die Schweiz, im Granzbrz'sse gegen Piemont l«„d den Canton Tessin, nnd im Triester Gränzbeziike scho,, „.it „^, stem Monlage in Wirksamkeit treten weiden. Di Maßregeln bestehen bekanntlich in der Hauptfach, darin, daß Personen, die des Schleichhandels ver, dächtig sind, einer besonderen Reisepaß Controlle un, terworfen werden können. — Die ulspiünglich von dem k. k. obersten ßeldarzte, Dr. Dreyer, crsundencn, durch deutsche Aerzte nach Rußland veipflanzten transportablen Fclr-spitäler weiden nach liuem Schreiben ans Bukarest NUN auch bei den in den Donaufürstenthllmern stehen den Armeeco,ps angewendet. Du ch diese Spitäle, ist die Möglichkeit geboten, au jedem Orte in un mittelbarer Nähe der Armee sogleich nothwendige Hilfeleistung und Uuleldringung der Kranken zu be» »verkstelllgen. Die transportablen Aufn.'hmöspitäler sind auf 500 Kranke, die damit verbundenen Am» bulanzen auf die Halste in dcrArl zusammengestellt, daß das Ganze sainmt den o.,zu gehörigen Requisiten in zehn Wägen transponirt werden kann. Die Aufstellung eines solchen Spitals erfordert nur wenige Stunden und ist bestimmt, der operireudcn Truppe i,l erster Linie zu folgen. Die ersten Versuche, die ulä'nzeud auöficlen und in dm ZeilunglN deschrieoeü wurden, sii-.d mit diesen Spitälern in Oesterreich wahrend der bei Palota in Ungarn staltgesundenen großen Tllippeuconccntrirung gemacht worden. ^ — AuS Innsbruck wird auf telegraphischem Wege berichtet, daß in der Nacht vom 24. auf den 2ä. d. M. das Dorf Comasinc im Sulzthale, welches 320 Einwohnet zählt, gänzlich abgebrannt sci. — Wie der „Troppauer Zeit." gemeldet wild, sind die (5ajsr„ der Walachei vcn den Russen ii, Bcslh genommen woidcn, darunter auch jene sln den Mililärfond. — Oberst Stirbei, Sohn des walachischen Hoßpodars, tritt in russische Diensie. Eine Tochter ist, wie bekannt, an den schlesischen Grafen l!eo itarisch verlhelichl. — Durch Zufall ist ,„^„ i,^ den letzten Tagen in Hamburg einem großartigen Gaunergeschäfl ..uf die Spul gekommen, das aller Wahlschcinlickleii nach, so weit lie bisherigen Nachforschungen zu einem Resultate geführt daben, scit eine, Reihe von Jahren destanoen hat Dieses Geschäft euldeckte nx'N ans rem holländischen Brook. Die bisherigen Uiiteift,' chungeu h.'ben ergeben, daß allein an K, ffeh 25,000 Pfund daselbst aufgestap.lt lag?u. ohne die übrigen auf betiiegcrische Weise erlangten W.nen. Bereits hat man cinige zwanz'g verdächtige Personen einge. zogen, unter denen sich mehrere Ewerfü'hrer befinden sollen. Der Inhaber des Geschäftes führt förmlicl' Buch ulld 3tech!,ung über die empfangenen Ware», deren Erlangung ihn, nicht unbekannt war, u»d jeo^r L'>'fel.,ut hatte bei ihm ein besondtlv Eouto. ^ — Mehrere kaufmannische Britse aus Madrid vom 20. melren ü'blr'il'stimmcnd, daß d.,K Mittel »lkü-geschwader unter Eolnmando des Brigadieii' E'balcuba Befehl erhalten h.'be, zur Krluzuna. in oen I.vantinischen Gcwässln anszlll<>l,fcn __ Die Bilenchtnllg der Vaoaria lind der ll»u glcichsallst vollei'dec dai^ehenden Nohmee-Halle n, Mü»> ch.'n hat vom 22. Abends stattgefunden. Massenhaft ware» die Münchner der Theresi,»wiese zugessröinc. Etwa lim 7'/^ Uhr trafen in einem ('!>;,,- «-!il»n0 ^h>, Majestic die Konigin Marie mtt Ihre,, Maj.-!iale>' dem Konige Ludwig und der Königin Therese uud "llen m>wese»den Prmzeu und Prinzessiuueu der könig,^ l'chen Famlli,. von dem freudigen Zurufe der unge. heueren Volksmasse wiedoholt ehrerbietigst beg.üßc. anf dem Plane ein, und sofort begann die Veleuch-cm'g- Zwei unten a„ den große Kandelaberü vor d>r ÄnfgangStreppe zu der Baoaria angebrachte Fener-ssammen ließen die Baaaria selbst mit ihrem ganzen Vordergründe uud den beiden vorspringenden Flügel,, der Nuhmenshalle zu ihreu beiden Seiten in glänzend weißem Lichte erscheine», während andere FenerflaM' men uumittelbar hinter dem Sockcl der Vavaria an-gebracht, die ganze Mittelfroute der Nuhmeshalle mit ihreu Sänleugängeu uild deu auf rothem Grunde unter diesen aufgestellte» Büsten berühmter Manuer BaiernS, in demselben Lichte heroorlrelen ließen. Der Anblick, welchen das so beleuchtete großartige Ganze gewährte, war bezaubernd schön und riß die Kops an Kopf dicht gedrängte Znschanermasse nnten un-»villküilich zu Ausrufen der Bewunderung hin. Ueber eine Viertelstunde dauerte das herrliche Schauspiel. ">,d als Ihre Majestaieu uud königlichen Hoheiten dann den Platz wieder verließen, begrüßte Sie abermals der freudige Zuruf der 3ausel.de vou Anwesenden. — 2l» ncueu piemonlesiscken Neichsse„at0ie>, .vurden die Herren Mass.mo d'Azeglio, G. An-difredi. Coule V. Borromeo, (5onte G. Easati. G. Ganlieri, G. Elaudlo, V. Noncalli, L. Nossl, Fr. Sauli und G. V. Sela eruauut. - Wie die „Grayer Ztg." vernimmt, zerfällt nach der von Sr. Majestät dem Kaiser genehmigten ueuen Organisirung das Herzoglhun, Steiermark lll die gegeuwärtigeu drei Kreise und Gerichtshofspren» gel mit Beibehaltung der Standorte Gral) für das Kreisamt und Lanoesgericht. Marburg und Brück für die KreiSämter, Cilli uud Leoben für die Gerichtshöfe. Trieft, 28. October. Im lombardisch'venetia-nischen Königreiche ist die Getreideeinfuhr bis Ende December zollfrei. Die „Gazzetta die Aenezia" bemerkt bei diesem Anlasse: Der Getreidemangel in diesen Provinzen ist sicher uichc so groß, wie man ^laubeu macheu möchte; ans amtlichen Erhebungen geht vielmehr hervor, daß die Ernten derselben viel besser als in den Nachbarstaaten rrarcu; dessenungeachtet entzieht sich die Regierung eiue bedeutende Ei,»' nähme, um jede Vesorguiß vor Theuerung zu beseiti« ^eu, nnd den ärmeren Volksschichten unter die Arme zu greife». Tricst, 28. October. Der VerwalmugSralh der Dampsschifffahltgesellschafc des österreichischen Lloyd hat beschlosseu, die Schranbeuschifffahrten zwischen Triest uud Venedig um Eine wöchentlich zu vermch, ren, wornach vom 1. b«s Ende November jeden Di»stag, Donnerstag nnd Sonnabend Adends ein Boot von Triest, nnd jeden Mittwoch, Freicag Ulid Sonntag früh cine5 vo« Venedig abgeht und resp. am folgenden Morgen in Venedig, eder am Abende ceoselbe» Tages in Triest eintrifft. Die bisherigen <>abrpln sich schloß, nicht angenommen und sich beschwerend au den Bundestag gcweudet. Sie verlangen die vollständige Restauration aller ihrer früher» Privilegien. Der Bundestag habt l'lch über dlese Angelegeuheit mit der würllemberg'schen ^legiernng bereits in Verhaudluug gesept. Demselben Blatte zufolge Hütte sich Se. Maje» stäl der König gegen eine Deputation aus Reulli»' ^,n, Tübingen uud den umliegenden Städten dahin geäußert, daß d«e vielbesprochene Oberneckarthalbahn auf Staatskosten uichc werde gebaut werden. Die Erklärung sei vou de» schärfsten Ausdrücken über das politische Verhalten, namentlich jener beiden Städte, begleitet gewesen. Telegraphische Depeschen. * Eö geht uns eine teleglaphische Privatdepesche anS Paris vom 28 October zu, wonach der heu-cige „Moniteur" den nachstehenden Bericht enthalten soll. Wir bemerken hiezu, daß über den geneideten Vorfall bis zu dieser Stunde keinerlei Nachrichten in Wien eingetroffen sind. Die erwähnte Depesche lantet: „Zwei rnsslsch« Dampfschiffe nnd acht Kanonenschaluppen haben am 2!j. d. deu Tonauübergang forcirt und eiu sehr let»» Haftes Feuer gegn, die türk'scke Frlel,m '»it Vcllosmig v.J. 1«!^. ,,,r lUl» ss, . . 222 dctto dctto 183l>, „ 200 „ .. !33 1/^ Va»f-?tttim. vr. Sti,>r l«0 Milde» («ur,, ^iild. N!l3/^ Ufo. Franf,>n',l. flidl'. Ve> ) cinö W.ihr, !»> '^ l/^ st. 8»sl. <5>»ld., l 13 »at. Han,!'Ul»,. ,ur U»0 Mars Vcmco, («nlden »l 3/^ 2 M'»a,. Llnuon, jür 1 Pfund Gleili»^, ^»ul:e» lt-!j 3 M<,'»at. M'iland, s»r3U0 Oesserreich. Vire, ("uld. 1 >2 2 M^ii.it. Mnseille, für 30<»N>a»se>!, . <^»lb. 13^ ^M,>».!i. Paris, fur 300 Franlc» . . Guld. <3t i/Z Vf. 2M n.,l. Gold" und Silber-Cours, vom 29. October ll<53. Vrirs, Geld. .ssais. Münz-Ducats,, Agio .... 18 >/8 17 ?/s dttto N. Soveralngs „ . . . . — il.ft Silberagio ........ 13 < 4 13 der hier 'A«ftesvmu,encl» ,,»d Abgereislc« Dei, 2tt. October »853, Hl'- Josef v. Scheucheustm'l, !?. l". ^andcsgerichts Präsident, von Neustadt!. — Fr. '^ilbelnii»^ Gräfin v. O'slch, Gutcrbesiherin; — Hr. Thomas ^nder, r, k. ataoenl>!ch.'r Räch; — Hr. Sebastian R^seorart, Han^ delsinann — »lud Hr. Augnst Ruspoli, bescher, alle 4 von Tiiest nach Wi.'N. — F>. ^ieiln v. Pont, Hof' rachs-Witwe; — Hr. Carl v. Dory, Gucsbeslßei — ll»d Hi. Carl Luschka, Kauslnaiin, olle 3 vc>n 2.K,.'» nach Venedig, — F,- >^aro!,in 0, Pnchncr, G^neralö' Geniahli»; — Hr. Josef Calmian, — n»d Hr. Johann Zaharias, beidü ^^,>,elölc>,ile, alle 3 von Wien nach T.r«cst. — Hr. Vmceliz !l5e»evoll, Ploiessor, vo» Zara »ach Wie». — ^r. Jacob Bruiüier, Ha»del5, man», von Tricst »ach l^^mbclg. — Hr. Heinrich Mülle», Kallfmalin, ro» Agiam «ach Bohen. — Fl. 0. lldlüe li. W,ei,, liebst ll8 alldem Palla^eien De» 27. Hr. Gras v, Miiimel», k. k. Gesaobc-schasts ?lltache, von Bologna »ach Wien. — Hr. 45a-lol, Stompe, Priracier — »nd Hr. Rilter v Tschof-fen, Glusdesi^er, »eide von Wien »ach Trie,!. — Hr. Ul,ich v. Älllcher, k. p»'llß. Brigade Adjncai't — und Hr. vorenz küchle, griech. Handel^il^lin, dei^e voi, Trieft »ach Wien. — Hr. Ia,na,, Splihey, k. k. StaalSanwaltö'Fiuictioüäl', von Petca»>. ^ H^. A»ton Tomate», Gyinnaslal'Piosessor, ron Wien »ach Oörz. — Hr. Jacob Nybat, Handclö»,a»n, 00» Hlagel,.-fürt nach Wicn. — Hr. Slliisnili^d Kohen, Ha»» delZmaiül, von Pe»U) nach Trieft. — Hr. Hyacmch Nibano, GlU5l>. Malhilde Merk, AdvocatenS.-Oatti», von Kvai,'dl>>g nach Wl^l,. — Hr. Mahlllnd Bochci^r — uod Hr. Oöma,,!, Hnßein, beide lluklsche Besitzer, vo» Tricst nach Sequa. i)tebft 1^4 andern Passagieren. Den 28. .Hr. Michi<>, General. Major, vo» Trieft nach Gral). — Hr. Paul v. Tiis'nnacz, k. r Minifterialmtl) , von Filüne nach Wien. — Hr. Alc^an der Graf Malaguzzi, en^l. Plioaiier, vi.'n Wie» uach Modena. — Fr, Anna Edle v. StNlschka, Ma>or5^ Ganin, von Wien nach Zara. — Hr. de Woievod) ty, Coilonündant der k. russ. Blia,^ Orfeo; — Hi. di Tirol,!, Commandant der t. rnsslschen ^l'iga, Peiseo; — Hr. de ^ivron — und Hr. Ianov^ry, bride r ">ss. Marine. Lieutenants; — Hr. A. I. Gai net, r, engl. Capita,,; — H^. ?idolf Freiherr v. branden-fteln, Poftmrist.r — m,d Hr. Alexander Gilardi, Handelsmann, alle 7 von Triest nach Wien, — H>. Ma'ftraud, Professor — u»d Hr. ^hiiftoph Borsch, Pr.vatner, beide v°n Wie» ..ach Venedlc,. — >»>r. Carl ^gatty, Negi,.,ems-C.Pia», von Wien „ach Cattaro - Hr. Rafael Gherardi - mid Hr. Tho. maö M.son, de.de Privatiers, von Wlen »ach Mai land. - Hl^Angolo F.°r,,ac.m, H.„d7i>2. Kundmachung. Am Donnerstag den 3. November d. I. um 10 Uhr Vormittags wild bei der k k. R i n dsieisch 0 l)»e Zli >va ^ e von M a ft - B r 0 t. Ochsen ...... ,__— ,0 dlo vo» Zuao2/ > ^, ' ' ' " > ,4 > Bei einer Zleischahttalimc unler 3 Pfu„d l,üt l>ei»c Zuqab, vom «... — 2 2'/g ^ H!'Uerf0l,f, , Ol'^rfüb>n , ^,0!-°!, ünd den n Aue'ä'rotllinq sich el<,el'enb»n Abfall,,, von Knochen, F,tt >md i. ' ' ' ^ /2 M.»lk Älcill: l!^ lln.v :ll>,>.,l,!,,»' von Z b!i 5» Pf>,n>» d.,g>g,n « aus Mund: , — ,f) ^/< 3 sink d!»ss>,!lch,r berccküssst. !'i,ruo„ 8 ^old . ,ind bt! 5 bis« Pfund l s^enimelteia! __ ?n ! il ^'" l'^lbes Püü'd. »nd soforl v^rl'älti'liü'äsiia z>l»uw>'<,e>, i l>och ^t ,,«„ M.nf ^ x ( wir» Hl!«drücl!iH v,lb^t.n, s!i>l'e!l!.'s.'rZl!,vaq.fl^nd<>rt!c,erI>f<, _. ,5 2 3 ^ t!,.»,. a!«! K^lb., Ichas-. 3ch>vein . ^,n __ si ! W>r Inimer ,inr ffsiüchasl ni.Hl n>,cl, d^m t^lM.i^!.,e'! Pr^>i, , s ' >vl l't . oVsr in ein,l !chl,'ll't>,s»i> >)5»l >>i^,r>i Qualiial, a'.s durch ^, » «, ! ^. !4 ^^ ! .,.. .,^, >, lie L^ie v»s^>'s^rlsl',n ist, vslk,>!,fl, wi,t> ii^ch ds„ t>,Neh>»i>!'>» ^ocliN-^Zrot (,^,„. ^ ^l^ 1 ^ ->» - )4 ^ W>s^^,> luniachsichtlich b.,lratt w,rd,n. In w,lä"l Hinsicht a»« l n'n^nlnoli! » ^ ^ °> l '^2 ^ sas taufende Pildl's»!», li,lf^,>>fosl','lt wird, sü>' ric in r,ef>'r Ta» V ^ornllirii. ^ , h^,,,^. ,nl,^i^„,„ ss.iischafie» au< l^n, Wels, m,hr, c>!s 0!« Ül'lasil'rot lN>s Naclx« ... — ^^ 'l 3 '?>kun^ >"!swf,s.'!, ^i l^z.ill^n -, j»'d, l!^'slhalü,l,ss »»V 'X,«»,-- '»ehlinq, vill^u liui-i 2 /' ldsi>»nz) ab^r, n'<>lchf sich , Eatzuny «c!>!»2 genannt ^ » « » i l <> ,g l> frl ixb^n so!,'!?, sassi^ich d,m M^lNiate »ur g,!>,'tz!!ch»n Vellra Z. »N57 (l) Reu angekommene Waren von London, Paris, Leipzig n. 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