Nr. 44. Donnerstag, 24. sscbrnar 1910. 129. Jahrgang. Macher Zeitung l>i' i V, < ^"^ ^ ^ustrN»!!^ l"s Hans ssnnzjälirin A k, - Jusrvtionogrl'ülzv: ssür llcmc Inserate ">» zu 4 ijcilcii 50 K, größere per Zeile Ili d; liei üstcrcn Wicderliulliiigcn pcr'Zcile « ti. Dir «^aibachn Zritiilig» erschl'uit täzilich, mil ?l,>ö!ial,ml! der Vu»»> »nd Fei«lass>'. Tie Administration befindet sich Milluäi, strasie Nr, 8»! die NrdaNtwn Milluäil:st!l>f,r Nr. ^l,. Eprechslüiidl'» der Nedoliiu» u»„ « bis w Uhr vormittags. Unfrnnlicrtc Bricse werden nicht aiMnomme», Manuslripte nicht znriichicsteltt. Telephon-Nr. der Redaltion 52. Amtlicher Heil. hat k ^ ^' ^' "aildespräsidenl im Herzogtume Kraiii ^ii^s <" ^''"^!"'"l Suballordanten der l. k. priv. Nl?^,'l>^'llschafl Fr. B e n .^ a li in Rakek die mit dem ltte m "' Handschreiben vom 18. August ^8W geslif° "Inn»! "'"^"'^' '"^ "'"^Nahrigc treue Dienste zu- ^Ucl«? ^' Iebruar 1^10 wurde m der t. t. Hof. und Staats- ^ick!)!^ ^ ^^' Stilck der böhmischen Ausgabe des Reichs» uiics des Jahrganges 190^) ausgegeben und versendet. blUar, i3/"" Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 22 Fe° ^reü,.»./ ^'^l- 42) wnrde die Weitervcrbreitung folgender ^uguisje verboten: Ar ? '^'^^>«uo !6oei»,1iLtH,» vom 12. Februar 191U. ^ ^ '^tr^, i^u» vom 18. Februar 1910. Nichtamtlicher Heil. ^ Demission des deutschen Landsman»-ministers. Echr^^ "^"^' 5"" Presse" hält die Deulissioil ToNor Sän-f?^ ^'^' """l gegen die Deutschen gerichteten l)rrr ^^ Regiernng. Noch vor lnrzem habe Frei» nis!»,.-^ ^ieilerlh erklärt, daß Veränderungen iin HK'i° ^chiiä"'^ ^'^ ^sl"'" uicht stattfinden sollen, weil die i^t ^'^ Grundlagen dazu fehlen. Warum muß nun slllnii^ ^'"äM parlalueillarische Vertreter der frei° ^ine H ^^llschen iin Kabinett seine Demission geben'? Nrnuss ' ^^' ^'^'^ Icinde und unsichere Vuudes» 'Ulis? ti'^ '^^ ^'^ N^'N^n zuverlässige Freunde hart ist, Ner >, ,'- ^'udrucl der Ungerechligfeit machen. Schrei-»^ ^ uislit ^iinister bleiben, >oeil die llzecyen ihn nicht wollen und weil Pacäk eine Stelle im Kabinett zurückgewiesen hat. Die Czechen werden dadurch nur noch übermütiger werden und die Legierung Hal durch die eigenlümliche Demission Schreiners nur freunde verletzt, ohne die Feinde zu gewinnen. Das „Neue Wiener Tagblatt" anerkennt den Schritt Dr. Schreiners. Er opfere sich für den Frieden des Volkshauses und erachle dieses Opfer offenbar als so unumgänglich nötig, das; er es ohne weitere Vorbereitungen mit erstaunlicher Naschheil vollbrachte. Bei jcnen, die das nationale Moment in die erste Neihe stellen, kann der Rücktritt Dr. Schreiners keine er» regenden Besorgnisse wecken; keine slavische Salome trägt siegesbewußt das Haupt des deutschen Landsmann» ministers Dr. Schreiners. Die „Zeit" fiudet es begreiflich, daß der Minister» Präsident eine Persönlichkeit falleil ließ, deren Verbleiben im Amte die Verstärkung der Regierungsmehrheit nnmöglich machte. Die oeutschsreiheillichen Parteieil werden die Sachlage hoffentlich uichl mißverstehen. Sie werden es durch eine nüchterne, besonnene Politik stets in der Hand haben, den ^zechen den Zutritt zur Regierungsgewalt so lange zu verwehren, als sie nicht einen annehmbare» Modus vivendi mit den Teutschen gesnchj und gefunden haben. Das „Neue Wiener Journal" meint, die Demission Dr. Schreiners werde nnr Erbitterung schaffen. Frei» Herr von Nienerth hat einen Mann über Nord gewor-fen, um sein Schifslein flottzumachen. Ist er schon so Weit, daß er zu solchen Mitteln greifen muß, daun dürste die Opferung des deutschen Landsmannministers die zürnenden slavischen Götter kaum versöhnen. Die „Österreichische Volkszeilung" sieht in der Demission Dr. Schreiners einen Triumph der Czechen und ein überraschendes Abbiegen des Minislerpräsiden» ten von seinen bisherigen Grundsätzen. Sie gebe den Deutschen unleugbar Aulas; zum Mißtranen. Die Ehristlichsozialen waren unstreitig die Mauer, hinter der sich der Anschlag auf den vielverdien ten deutschen Landsmannminisler und die Denlschfreiheitlichen verbarg. Die „Reichspost" erklärt, Dr. Schreiner sei nur ein deutschfreisiuuiger Frattiousminisler gewcsen. Positive Erfolge habe er nie erreicht. Möge sein unfreiwilliger Eurlinssprung der nationalen Verständigung die Straße, freimachen, ohne die es für Österreich lein Genefen aus den schweren Krisen gibt. Das „Deutsche Noltsblatl" rühmt an Dr. Schrei-ner, daß er die nationalen Interessen des österreichischen Deutschtums vom ersteil bis zum letzten Tage seiner Amtstätigkeit mit Eifer und Pflichttreue vertreten har. Daß auf der Schwelle des wiederzusauuneutretenden Abgeordnelenhauses die Leiche eiues deutscheu Ministers liege, sei lein vielversprechender Ansang der Segnungen, die von der Arbeitsfähigkeil des Hanfes zn erwarten sind. Das „Vaterland" führt aus, daß Dr. Schreiner ein Hemmnis jeder friedlichen Entwicklung bildete, da er nicht einmal das uneingeschränkte Verlrauen aller Deutschen besaß. Von einem Erfolge oder einer Nieder« läge irgend einer Parteigruppe oder einer Nation zu sprechen, sei in diesem Falle ganz deplaciert. Die „Arbeiterzeitung" ist davon befriedigt, daß Herr vo» Nienerlh das Hindernis ans dem Wege ge» schassl habe, das ihn von der Arbeitsmehrheil trennte. Es scheint dein Blatte, daß die Czechen an Schreiners Sturz genau so viel gewinnen, als die Deutschen durch ihn verlieren, nämlich nichts. Feuilleton. Ioujon. dlaszl^V^" kleinen aristokratischen Boudoir, das in zarlrus^"^'"" Seidentöneu schillerte und durch die die. lw,- ,.'^l-'uschirme ein sanftes, schonendes Licht über blmi'de,.?^ ^hüulMt der Dame des Hauses breitete, ^w man von mancherlei. eina^','"^ .Dritte von dieser entfernt, faß mit über-tuilett^' ^!^"lMen Beinen auf einem niederen Ta> tuit >n>'^" ^cutter, ^'g^nler, blonder, jungcr Mann da5 H>, ^"' spitzen Fraueuhänden, der wie hypnotisiert ^ldeiie?'"?"'"'" 1""^ Krönchen aus seinen liespnrpur» " ^ldeuslrümpfen betrachtete. Ttulnvs - ^"p"'""U'utsprühende Brünette, deren sah, ^f"^" lustig zu zwei lachenden Augen au!> ^arum""' ^ujou? So still? Sind Sie ungehalten? macheu Sie mir nicht, wie sonst, den Hof?" "w°lum ^""i""'" wiederholte der alte Junggeselle, ^' Machen Sie Madame Olga nicht den Hof?" Misch ^N d"' Sohn des Hanses, der es der ab- halloas ^telling s"""' Mutter zu verdanken blickt alö! n" ^" kindische Spitzname noch anhaftete, b"rchc,„. . ^utwurt finster drein, erholte sich dann uud N s ^"""' den Salon. frame ?! '^' ^'"" ""l)t, daß Ioujou verliebt ist?" ^ ue Stimme, ""ch was! In wen denn?" schli„'sU n' H^""' unsere Hoftheater-Naive! Er ver-sie i,^ ^. ""t den Augen, wenn sie spielt, überhäuft Zweifelt '""'' Die Gräfin ist auch schon ganz ver° ,.^a ' ^ ^""l doch früher ein so guter Sohn!" als ih„ './,"' Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, sührlr W^'^ Mutter an ihren Klciocrfaltcn herum» Luclon un? ' ^ er doch mil seinen langen englischen Nln ^" ^'"" ^'stickten Schürzchen aussah!" ^" nicht ^ ^ '""hl behaupten, oaß sie ihn auch seil» ^ vun der Meidersalte losließ. Und das Resultat dieser glänzenden Erziehnng ist ein verwöhnter, launen» hafter, nervöser Mensch!" „Sagen Sie doch gleich! ,ein Neuraslheniler'; das ist moderner." Der Jüngling kam soeben an seiner Mutter vor» über, die, vuu einer Schar Herren umringt, hingestreckt auf einem Diwan lag und eine winzige Zigarette rauchte. AIs sie ihren Sohn sah, rief fie bettelnd: „Ioujou, Ioujuu! Komm doch ein wenig her. Wie häßlich du heute mit mir bist! Sag', ist es, weil ich dich bat, da» heim zu bleiben?" „Meine Mnllcr weiß doch, das; ich uubediugt aus. geheu ulußle... da ich aber trotzdem blieb... was wüuscht meiue Mutter sonst? „Ich wünsche, daß du plaudern, lieb, froh fein sollst. Sich, da ist Graf Zenon. Er ist aus Paris zurück und weiß fo viel Interessantes zu erzählen... Denke, man hört und sieht dort jetzt nichts mehr als lauter Ottnllismus... Die Leute siud wie besessen! Man photographiert die Geister... oh, diese Franzosen!"... Der junge Mann zuckte gelangweilt die Schultern: „Was soll das mir, Mutter?" Und gelangweilt schlenderte er weiter in das an° stoßende Boudoir. „Seheu Sie nur, so ist es uun seit drei Wochen," klagte die Gräsin, zu einem würdigen Greise gewendet, der sie seit Anbeginn der Zeiten verehrte. „Ist es nicht schrecklich?" Eine Woge neuer Gäste flutete ins Zimmer. Die Gruppen lösten sich auf. Ein frischer Tagesheld, ein wohlbekannter Sportsmann, Kotillonführer, geistreicher Causeur, trc?« ä 1a moclo, war aufgetaucht. Er trug den Schnurrbart hochgebürstel, im Auge eiu Monukle und eine Chrysantheme im Knopfloch. Er küßte der .Herrin des Hauses die Hand: „Wissen Sie, meine Damen, womit wir uns im Klub gerade be-schäftigt haben?... Mit Ihnen!" „O, wie liebenswürdig!" Alle Damen hatten den Sportsmann umringt und bestürmten ihn mit Fragen. Er war etwas verlegen und bereute schon seine Unvorsichtigkeit. Er versuchte ihnen zu entwischen. Erbarmungslos versolgi, wurde er aber schließlich in dem lleinen Vondoir, in das sich Ioujou zurückgezogen hatte, zum Stillstand gebracht. Der Jüngling stand am Fenster und blickte trän» merisch nieder auf den weißen Schnee, über den beim gelben Laleruenschein die dunklen Schlitten im raschen Fluge wie große VogelschaUen huschten. „Wenn Sie es durchaus wünschen, meine Damen," erklärte knmpsmnde der Sportsmann, der ihn nicht sah, „so will ich Ihnen sagen, wie wir die Schauspielerinnen getauft haben." „O, wie häßlich... Sie werden uns doch nicht auf eine Stufe mit diesen Geschöpfen stellen?!" Darauf er, ohne die Fassung zu verlieren: „Signora Fosea ist einstimmig zum ,Heil des Bnndes' ernannt wurden... um ihrer diplomatischen Beziehungen zu Frankreich und England willen!... Die schöne Deborah Fischmann, die immer mit Iu° welen überladen ist, heißt ,Goldenes Herz' — und Ha-lina, unsere Naive, ,Zuflucht der Betrübten'." „,Betrübten' ist gut. Wie viele sind es denn?" „Drei, vier, fu viel ich weiß!... Augenblicklich ist Ioujuu an der Reihe... Voriges Jahr war es Finiu ... dann der kleine Leo... wer sunst alles, weih ich... Er sprach nicht aus. Sein Monokel fiel klirrend zu Vuoen. Und ein lautes „Sie lügen!" tönte ihm in die Ohren, während eine schallende Ohrfeige auf seiue Wangen niedertlalschte. Der Schreck, den dies hervorrief, war unbeschreiblich. Die Damen flohen laut schreiend. „Der Junge ist ja verrückt! Und nuch dazu im eigenen Hanse! So eine Unanständigkeit!" Die Männer drückten dem Sporlsmann, der vor Wut schäumte, die Hand. „Der dumme Grünschnabel. Aber das soll er mir bezahlen." Die Gräsin lag in Weinlrämpfen. (Fortsetzung folgt.) Lmb'.'.chcv Zeitum'. Nv. 44. :^82 24, Fcbrna'- 1910. Die Lage dcr Armcuicr. Nach einer Meldung cms Konstantinopel bestäli» qen Berichte mis ausländischer aultlicher Quelle, daß die Lage dor Arnlenier ill KIei»asie», insbesoiidere in do» Provinzen Wan mid Bitlis, sich nenerdiilgs »ngünstig gestaltet hat. In den Kreisen der Türken und insbesondere der wurden herrscht z n n e h ni c n d e Er» r e g l> n g g e g e n di e A r ni e n i e r infolge des Uinslaiides, daß die Behörden in letzter Zeit bei der Besetzung öffentlicher Ämter das armenische Ele> nlenl in zu weitem Ansmaße berücksichligeii. Da die Kurden noch .reit davon entfernt sind, die Armenier als ihnen gleichgestellt a»z»sehe», so vermöge» sie sich an eine amtliche übergeordnete Stellung von Armeniern natiirlich noch schwerer zn qewöhnen. Ferner werdeil die Kurden dadurch lebhaft verstimmt, das; der Ge» neralgonvcrnenr des Vilajets Vitlis bei der Zurückstel» lung der Armeniern gehörenden Liegenschaften, die siel) seil Jahren nnrechtliiäßigerweise in den Hände» von Kurden befanden, an die wirklichen Besitzer mit größter Strenge verfahrt. Wie in den erwähnten Berichten betont wird, wäre es im Interesse der Erhaltung der Ruhe in den bezeichneten Provinzen wünschenswert, daß dir Behörden insbesondere in bezng ans die Bernfnng vo» Armeniern ans öffentliche Stellnngen in langsame» rem Tempo und mit einer gewisseil Rücksicht auf die Empfindlichkeit der Kurden vorgehen. Politische Uebersicht. Laibach, 23. Februar. Das „Fremdenblatl" schreibt: Die Völker Öster» reich'Nngarns wünschen ihren Brüdern an der Bosna und Narenta, daß die Verfassungsära dem Volte nnd dem Lande znm reichsten Segen gereichen möge, auf das; sich Bosnien nnd die Hcrcegovina baldigst zn jener lnltnrellen, politischen und ökonomischen Stnse emporschwingen, die ihr edles nnd begabtes Vulk in vollem Maße verdient. So werden auch die drei Jahrzehnte treuer, redlicher Freiindeshilfe, welche Tsterreich»Ungarn der Nevöllernng Bosniens und der Hereegovina leistete, nicht vergeudet gewesen sem, so wird anch der 20. Februar 1910 nicht bloß ein historischer Gedenklag, sondern auch eiil Segenstag bleiben. — Das „Neue Wiener Tagblatt" begrüßt die Prollamiernng der bosnischen Verfassung mi! großer Befriedigung. Das Wort, welches bei der Verkündigung der Annexion gegeben wnrde, erscheint eingelöst, und konstitutionelles Recht hält znr Ehre der Gesaintmonarchie und znm Wohle der bosnisch, hereegovinischen Bevölkerung seinen Einzug ill die beiden Länder, die seit anderthalb Jahren untrennbar und unlösbar dem Neichsorganismns einverleibt sind. — Die „Neue Zeitung" meinl, die gegen-wärtige Verfassung für Bosnien nnd die Hercegovina sei nur der eiste Schritt. Die Umwandlnng des Dualismus in einen Dreislaalenbund, bei dein die rein füdslavischen Länder Dalmatien, Kroatien »nd Bosnien und die Hereegovina ein einheitliches Ganzes darstellen würden, ,väa's die gegen-wärligen ungeklärten Zustände. Aus Berlin, 22. Februar, wird gemeldet: Das Abendblatt der „Vossischen Zeilnng" schreibt: Nichts ist verkehrter, als die Vorstellung, Deutschland sehe es scheel nnd mißgünstig an, wenn zwischen Wien nnd Petersburg freundliche Veziehnngen hergestellt werden. Nichts wäre für Dentschland willkommener nnd wlin» schenswerter, als daß daS Verhältnis zwischen den beiden Mächten gut und vertrauensvoll sei. Es hat an Ver° sucheu, dieses Vertrauen zn nntergraben und Zwietracht zn säen nicht gefehlt, anscheinend nicht ohne jeden Erfolg. Aber wen» die Zeit der Spannnng vorüber ist, und wenn dao Einvernehmen wieder nngelrübl ist, wer kann darüber größere Befriedigung empfinden, als das deutsche Volk, das mit Nußland politisch und wirtschaftlich aus gnlem Fuße zn leben, mit Österreich.Ungarn durch das festeste Bündnis verknüpft zn fein nnd Europa den Segen des Friedens zn erhallen zn feheil wünscht? Wenn also Graf Aehrenthal die Frenndschaft mit Rnß-land Pflegt, kann er der verständnisvollen Zustimmung des deutschen Volkes versichert sein. Der Minister des Äußern Seiner Majestät des Baisers nnd Königs Franz Joses, der Verlranensmaiiii des Thronsolgers, wird in Berlin als Gast gefeiert, er wird nicht als Fremder betrachtet. Ein Gefühl politischer Zusammengehörigkeit beherrscht alle Erörterungen über den Besuch nnd seine Bedenlnng. Man erwartet nichts, was Aussehen erregen könnte, nichts, was eine nene Lage zn schassen ge» eignet wäre. Das enge Bündnis zwischen Denlschland und Österreich.Ungarn ist die starke Grundlage des europäischen Gleichgewichtes und Friedens. Die Erhal» tnng dieses Bündnisses, das auf ehrlicher Freundschaft nnd anf Inlerefsengemeinschafl bernht, ist Grund und Zweck der answärligen Politik beider Mächte. Ihr dienen die Vesnche ihrer leitenden Staatsmänner. Nach einer Meldung ans Athen wird die Rückkehr dec, >lro»prinzen Konstantin nach Griechenland sofort nach der Knndinachnng der königliche» Botschaft über die Einberufung der Nalionalversammlnng für die Revision der Verfassung erfolgen. Venifelos hat erklärt, das; die Auflösung der Älilitiirliga nach der Veröffentlichnng der Botschafl über die Einbernsung der Nalionalver° sciminlnng keinem Zweifel unterliege, da die Mitglieder der Liga sich mit ihrem Worte dazu verpflichtet habe». Der Rücktritt der englischen Regierung dürfte sich uoch im Frühjahr, wenn nicht noch vor Ostern während der Adreßdeballe vollziehen. Der englische Premier hat sich entschlossen, sich lieber dnrch die Koalition der Konservativen mit den Iren stürze» zn lassen, als mit Unterstützung der Ire» sic!, noch kurze Zeit am Nnder zn hallen. Tagesueuigteiteu. -- lDas Liebesmas;.) Einen seltsamen Apparat, der dazn diene» soll, den Grad der Liebe u»d Freundschaft, der zwei Meiische» miteinander verbindet, malhematisch ge»an festzustellen »nd abzumessen, will ein amerila» nischer Ingenieur, Eharles Trndow in Sail Francis entdeckt haben. Kalifornische Zeitungen berichten/ daß Palente für diese „Liebevinaschine" — wie der Erfind/l sie gelanft hat — bereits angemeldet sind. Bei diestl Gefühlsmessnng mnß ein jeder der beiden „Patienten einen Griff mit der Hand nmllammern, der dnrch ^ kompliziertes System von Drähten mit einem elektrische Uhrwerk verbunden ist, das anf einem Zifferblatt dan» haarscharf de» Slärkegrad der liebevollen Z>ineigu»ß registriert. Besteht zwischen den beiden Menschen ke»i>c Sympathie, so bleibt der Zeiger unbeweglich. Der mcn' würdige Apparat soll imstande sein, die Intensität dc> seelischen Neigungen bis zu den zartesten Abstufung^ genau zu verzeichnen. — / lasse» es dahingeslelll, ob Mama oder Tante dabei d>c Schiilanssichl geführt habe». Das drollige Werk del Zehlijährige» lautet: Die Babys sind 'die kleinst"' Menschen, die es gibt. Bei uns gibt es immer eins u>^ we»n das anfangt zu laufen kommt ein andres und ^ ift dann das Baby. In unsrer Straße sind sehr viele Babys. In jedem Hanse eins und jetzt wenn die SolU'l scheint kommen alle anf die Straße und da sieht ma" erst wieviele da sind. In welchen Aabywagen sitzen " eins mit den Kopp hin nnd eins mit dem Kopp ^ ,— diese heißt man Zivillinge lind sehen so ähnlich, ^p wenn man eins anficht, denkt man, es ift das andere-Die Babys sind lieb nnd gnt, wenn sie schlafen. M>"' man sie aber wascht, dann schreien sie und man niup mil ihneli hin nnd hergeheil nnd sie schütteln nnd ^ ihnen singen. Jeder war einmal ein Baby. Großpapa auch, er hat damals aber nicht so ausgesehen, wie n^ Keine Haare hat er schon gehabt, aber weißen Va? nicht sagt Mama, die ihn damals schon kennte. ^ Babys haben keine Zähne und nichts anders im Mul^' wie bloß den Daumen. Woher die Babys kommen, wr',p man nicht genan. Einer sagt, der Storch bringt s" nnd der andere sagt Frau Müller. - lDas Ende der Männerkirche.j Alis Newy^ wird berichtet: Die Mäiinerkirche vo» Atlailtie ^ly liegt im Sterben: das Gotteshaus, das am Anfang l" „großen Erfolg hatte", soll geschlossen werden. Um d>e kirchenscheilen Männer zu bekehren uud zur Predigt a^ znlocken, halte der Geistliche mit amerikanischer Findia,' leit ein merkwürdiges Experiment gewagt, er erklär^ eines Tages das Gotteshaus sür eine „Männerkirchl nnd Frauen wurden nicht zugelassen. Man durste »»' Gotleshause rauchen, alkoholfreie Gelränke wurden vel' abreicht, und wenn die Commersonne gar zn hc^ brannte, dann durften die frommen Mäniier auch ih^ Röcke ausziehe» nnd in Hemdärmeln den erbane»d^ Worlen des Pastors lauschen. Der Versnch fand anfai'si,-' großen Beifall, aber alle Ideen werden mit der Ze>> alte Ideen und dies war auch das Schicksal der Manual' kirche: mit der Neuheit verlor die frauenlose uud uN' genierte Frömmigkeit sür die Männer von Atlant'^ Eily ihren Reiz,' die Schar der Kirchgänger wur^ kleiner nnd kleiner nnd schrumpfte schließlich auf.!" wenige Glänbige znsamme», daß der Geistliche resist" »ierle. Daz» kam, daß Konknrrenzkirchen mit lebend^ Bildern nnd kinematographischen Vorführungen niiHs' ähnle Erfolge erziellen nnd die Männerlirche überfll>' gelten i darum wird sie nnn geschlossen. Prometheusnaturen. Roman uou A. Hinnius'Norden. (15. Fortsetzung.) (Nachdruck verböte», Ernst und gehalten trat er dem Major entgegen, der ihn mit reservierter Höflichkeit empfiug. Und oann verriet er im Lause der Unterhaltung, ohne damit besonders hervorzutreten, ein so gediegenes Wissen, war ein so aufmerksamer Zuhörer, weun der Major sprach, daß dieser allmählich immer mehr auftaute, uud es schließlich zwischen den beiden Männern zu einem bei-nahe vertraulicheu Gedankenanslansch kam. Dann be-wunderte er Hauuas Blumen, ihre hübschen Malereien, und sah sogleich mit Kennerblick einige alte Familienerb. stücke, die im Hause hochgehalten wnrden. Dabei war er Von so schlichter nnd vornehmer Einfachheit, daß sich ein warmer Ton über die kleine Gesellschaft verbrei-tete. „Schade, daß den Mann das Leben so sehr m seine Kreise gezogen hat," sagte nachher der Major, „vielleicht wäre aus ihm etwas Ordentliches geworden." Trotz der Eile, mit der der „Trousseau", wie Tante Nellchen sich vornehm ausdrückte, beschasst wurde, brachte mau es doch fertig, ihu für die Freunde nnd weitereil Bekanntenkreise des Hauses auszustellen. Mit der Fürstenkrone wurde dabei eine große Ver» schwendung getriebeil. Sie prangte nicht nnr ans der Wäsche nnd auf dem Silberzeug, sondern anch alls jeder Lampenglocke, jeder Decke, jedem trivialen Gebrauchs-gcgensland. Die Hochzeit sollte, wie der Fürst es energisch ge» wüuscht, nur ilil engsten Familienkreise gefeiert werden. Für diese Enttänschnng blieb den Ellern wenigstens der Trost, daß sie in der Kirche, also gewissermaßen ösfent» lich, mit der vornehmeu Heirat prahlen konnten. Eigentlich hatte Herr Sibold an diesem Tage anher mit dem Brautkranz das Haupt seiner Tochter anch mit der vergötterten Fürstenkrone schmücken wollen, aber das redete ihm der Major mit vieler Mühe ans. „Das kannst dn ja später, wenn Elly glücklich ver° heiratet ist, immer »och besorge», telierster Vetter," sagte der Major, „setze sie dauu meiuelwegen anch ihrem Afsenpinlscher auf, und lasse sie auf ihren Pferden paradieren, jetzt aber ist deine Elly immer uoch Fräulein Sibold, nnd bis znm Ja vor dem Altar hat sie lein Recht anf die Fürstenkrone." Herr Sibold fand seinen Vetter wie immer nn. ausslehlich, fügte sich dann aber senfzend seiner höheren Einsicht. Die Hochzeit fand mit allein nnr erdenklichen Pomp flalt, Elly verschwand nnler kostbaren Spitzen und Schleiern, dnrch die geheimnisvoll Brillantsterne blitzten, nnd vor wie in der Kirche drängle sich die schanlnstige Menge. Eine elegante Eqnipage mit prachtvollen Pferden bespannt, die zn diesem Tage eigens angeschafft waren, führte das Brautpaar in die Kirche, nnd in dem t leinen, aber auserleseuen Kreise, dem sich noch einige Freunde des Fürsten, jnnge Lebemänner mit hochtöuenden Na» men, zugesellt hallen, herrschte die feierliche Slimmung, die solchem Tage aligemessen ist. Nur ein kleiner Dämpfer war dem Brautvater aufgedrückt, als der Fürst kurz vor der standesamtlichen Tranung behanptele, mit der jährlichen Rente, die ihm von seinem Schwieger. valer ausgesetzt war, uud die für anspruchslosere Men» scheii ein kleines Vermögen bedeutete, nicht annähernd anskommen zu können. Er verlangte das Doppelte, nnd es gab ziemlich heftige Erörternngen, in denen der Fürst dnrchblicten ließ, daß er im Weigernngsfall noch in der letzten Stunde zn feinem Schmerz überhaupt anf die Heirat verzichten muffe. Das hals. Der Skandal mil der knrz vor der Trauung ansgelöslen Verlobung, mit der mail so viel Lärm geschlagen hatte uud die die stolzesten Tränme der Familie verwirklichte, schwebte Herrn Sibuld wie ein furchtbares Schreckgespenst vol» Ei erklärte sich bereit, das große Opfer zu bringen, u»" der Fürst hatte wie immer feinen Willen dnrchges^' Endlich war das luxuriöse Diner mit seine» Str^ men von Sekt vorüber, und die Neuvermählten rüsll'^' sich zur Abreise nach Paris. Mania Sibold drückte die jnnge Fran gerührt "" ihren Vnsen, aber der Trennnngsschmerz ging »nler '" dem beseligenden Gefühl, eiue Fürstiu, die noch l»az" ihre eigene Tochter war, in den Armen zu halten. ^ Vater sprach salbungsvoll unsinnige Worte, wie sie ih^ der Spitz, den er dem Sekt verdau lie, eingab, U^ Tante Nettchen hatte sich des Fürsteil bemächtigt, dcw sie in aller Eile einen Kuß auf die bärtigen Lipp^ drückte. Er war ja nun ihr Neffe, dagegen konnte "^' mand etwas einwenden. Aber er machte ein Ges'H daz», als hätte er Essig verschluckt. Dann fuhr das jnnge Paar in Begleitung ^ Inngser nnd Kammerdiener fort. In einem Ab^' erster Masse waren sie, wie Herr Sibold, der sie ö" Bahnhof begleitet hatte, es jedem erzählte, gnt u»"' gebracht. ^ Nnn zog Elly an der Seite des vornehmen ^!!^ hinans ins Leben, in die große, glänzende Welt. ^' Gedanke, den ihr kleiner, törichter Kopf kaum s">^ kouute, vor dem sie sich beinahe fürchtete. ^ Es war ihr nnmöglich, die Schüchternheit, die ! in der Nähe dieses vieibewnnderten Mannes empsa"^ z» iiberwinden, lind sie atmete erleichtert ans, als er " einer größeren Station das Eonp5 verließ, nm, ^^,. sagte, dem Kammerdiener einige Weisungen zu a>'"^ Sie ahnte nicht, daß er eiligst in ein anderes ^^ erster ttlasse schlüpfte, ans dem ihm Wanda Warisl" slas blonder Kopf entgegenlenchlete, nnd das er < wieder verließ, als der Zng sich eben in BewG" setzen wollte. (Fortsetzung folgt.) ^^cherZeitllng Nr. 44. 383 24. Februar 1910. >^. ; "^. l.^anscr Taschentücher.) Die Pariserin eulsal» »!(!,< .""/^'"tüchern ivi^> j„ ^llcii audereu Diugeu killen ^'u f>" ' <"""'^"l ^^us. Sie vevweudel fur diefe» ^ u neben Batist chinesische nnd japanische Seide, ^,^^"u >u^'ilci!,nle indische Bananei.seide, einen der lneil' -'l^esiofse. Die Hohl säume ».'erden immer ^nn^"'^ ^"'pl',','"ler. Dazu si'ld «Hinsätze ans Palen-„^ ^' "der Ehaulilly beliebt. Auch ganze Figure» ^ ^w^te,, »verden in dieser Weise eiugesetzl.' Sei-0as> ^"^',"l!!chcr, die so dünn und leicht sein müssen, '^'."?" >u' zu einem Nichts zusamnieudrücke» ka»u, dcil, S< ..'l'gMalereie» "ber zarte Stickereien ans >>»!,!<> s ^^ Mo»ogramme sind einfach, aber fast ^ "Unt, >» zwei oder drei Farben ausgeführt, ^i^ ,» ^^^'^ schwarzer Aussühruug sehen sie häufig (ick' '^'l- Statt der Buchstaben sieht man oft ei» '> ^'", eine Blume, einen Echluetterliug oder ähnliches. ^r>, " ^'^' Taschentücher in ihrem Ausschnitt die Gilles Schnieiterlings oder einer Blüte. (>^/ l'liockefcllcr in der Hölle.j Im Blindesslaal der ^„ ^'-^,^' ^laalen Hai dieserlage der Eeiialor Jesser-lch. ^"'' ^» Arkansas durch eine leidenschaftliche ,,^'i M^'n den bekannten Standard Oil-Trnst nicht ^ill ^ Aufregung verursacht. Es handelt sich nm eine !ull' / '^ d" ^'m Trust das Necht gegebeu werden in As?'^. '^ührenleitunq cmer durch Staatsläudereieu <,j^ ^"">"s zu baueu. Der Seiialor, der früher dreimal ^!!»,^'^'^ ^'"'^ Ärlausas ge!vesen war, sprach folgende !i, s ^' Worte! „Tie einzige Nöhrenleilung, für die ,!di!i!'"^"' »vürde, wiirde eme sein, die in der Hülle »l,iVr>' ^ 'wiirde dann Herrn I. D. Rockefeller am ^lii ^ ^'^^' ^^'^'^' ^c'ilung zu sehen wünschen, unter ',ri,m,^^!" ^" brennendem Ül, bis er von dein Er-,„^ '" !^'>uer eigenen bösartigen Organisation zugedeckt ^^>„ ^"'^)let »uäre." Laute Ordnungsrufe ertönten im !cwi- V"^ diesem unchrisllichen Wunsche, aber Herr brinli' ^ "^^ "bhalten, seine Rede zu Ende zu a»><>^ !^°rnessv Ear»egie, der bis ui'tzn ?^'"l ''^'"' ^'^' Millionen Mark für gemein-li'.n^ ^""te gestiftet hat und für desfen Heidenstif-^i'nis/! ^^"l">ch sich kürzlich unter dem Vorsitz des ^i^^, / "pnisidenleli Vriand ein Komitee biloete, hat ^'ftm^ '" Chicago bei einem ihui zu Ehre» gegebenen ^'ö l)? "'^)lt, unc er sein erstes Geschäft machte, »»d d^- l! '^'" ^U>W Dollars auf eine» Hieb ein, z» ^ ^" ^l'teressaiilesle ist, daß Carnegie das Kapital ^>n>le !" ^ulernehmen selbst erst borgen muszte. „Ich sm,^, ^ "lich", so erzählte Earuegie, „wie ich noch ein ^i,i A , Zugestellter der Pen»sl)Ivania-Eisenbahn >var. »l'amil ,^^^'llege namens Woodruff hatte einen Schlaf» !l>a^>, ^!»nden niid ging mit einein paar kleiner Schlaf» ''-h'liln l ^' hausieieli! lieber freund, fagte ich ihin, ^le'i i, < ' !"lr werden oiese Dinger eines Tages im vi>>,j^ ^'.'^eschäfl brauchen.'Und richtig, die Peunsy!» ^^»>l> )^'^!lh"st bestellte ein paar Schlafwagen dieser 'U'rdm'i '.'' ^p"ler, als ich Woodrliff gelegentlich l'uwei !w ^^"^ "' >>" '"l'r, Sie scheinen ein heller ^nnt<>, "" c'U s"n, Carnegie. Ich glanbe, Tie liG> '"'^ '"" zusammen ein Geschäft machen. All ^l)»(>>! . 'ueiiie AnlN'ort, ich bin bereit. Ich gebe u»d "'"" Auleil von einem Achtel, sagte Woodruff dic i,^""^' "ir die Summe, einige hnnderl Tollars, ciber ^ ^'^ '^^"l halte. Nuu hatte ich leiiien Cent, '">r di^ ^'^^ lN> einem meiner Kollegen, und bat ihn, !prnck , '^ äu leihen. Der gab es'mir, als ich ver-^cha!. l '"' Dullars die Woche zurückzuzahlen. Mein brach ' '."^ damalö mouatlich 40 Tollars, uiid ich ''Ml»i^ ^'"^^' ^'^' H"lfte davon zu den Abschlags-^^'schnf, ' '^' verwenden. So beganu ich «nein erstes "Ur c''l' cs brachte mir 10.000 Dollars ein und verhalf " /^" ^ü' Pullmangesellschafl einzutreten." "ici!,^ - " chluesischc „^cidosen".) Der Chinese heizt I^iile i", ^'"' 5">is, und die Tradition bestinluit auch Lluss,. ?""g, ohne die Winteriälle zn berücksichtigen, ^cie, v ^^nitl sind vorgeschrieben, das einzige Mittel Aber a> > 'v^^' '^ ^"" Anlegen dreifacher Kleidung. ^2 5>i, d,cs ^',1,",^ nicht i)('ln empfindlicheren Sohn ,^ ..»nmels. Wenn die Kälte des Winters ihn frösteln "ichts'v "" ^"^ "' Zu s"!U'n beiden „Leiböfeu" und rhl dci^V"'^^ '^' !^ leicht wieder von ihuen zu trennen, ^äriuo, "" ^^'^"' uiiederkoinmt. Diese sonderbaren rinov W^?l'^" ^''^ l^"" Nanlbustästen, in denen in l'^l^", 'Ihülle glühende Kohlen verwahrt sind. Sie sirhl m "^ ^hineseii bei allen Gängen. Nicht selteu "^ius 9 '-'".^"' W'M'u Chinesenstädlen, so wird in !>i^il^ !"^'" berichtet, U'ürdige Mandarinen einher-s'nd. ^^."'^'u Wangen vom Ohiumgenus; ausgehöhlt ^stall N ^ ^"^'" langsa», daher und um die dürre ^'iid !,s "'l dlis »ueite Seideugewand. In der Leib» Ticke - i. ' ^"'ischl sich das Kleid zu erschreckender Ncsr 's "^'' "lUer oem Stoff verborgen, hält der (5hi-lib^r i^s,.""V.s"""' Leibwärmer. Der Glücksgeseguete ^ >nit ^ ,>!^'h M'i dieser Wärmeapparale^ während ^''bqecw,!> ^^'^" s^nen Leibofen unbeweglich auf die gleitet die Ncchte mit dem zweiten ^rlift^, ^?"lich über Beine, Hüften, Nucken oder u»d n '"'"^ dorthin, >vo der Spaziergänger frieri u>) wohl.^'l- Wär.ne sich sehnt. ' ' >u>»^,-'.""N'hcr.j Willie! „Vater, ein Mann ist ein ''^u'vob,, ' ' "' h"ratet, liicht wahr?" — Vater: !'"' »acbl''''o'" Cohu." — Willie! „Uiid loie nennt er l^'n in. ^^ "^"ter! „Das will ich dir lieber nicht ' ""IN ^>.,l)„>" ^olal- und Provinzial-Nachrichteu. Ciuführuuss cincr Wcrtzuwachsabssabc für Landes-und Gcmciudczwclsc. Velauutlich hat die Regierung iu lviederhollen prinzipiellen Erkläruugen ihrer Bereitloilligkeit Ausdruck verliehen, den autonomen Körperschaften eine neue (5in> »ahmsquelle in der Wertzuwachsabgabe zur Verfügung zu stellen. Wie wir nun erfahren, Hal die Negiernng im Hinblicke auf dieses Versprecheil kürzlich oeu Landesver» lrelungen zwei Mnstergesetzentwürfe zur alternativen Verweuduug überiuittelt, von deneu der erste die Ein» führung eiiier Werlzuwachsabgabe für Laiides- und Gemeindezwecke zum Gegenstaude hat, währeud der zlveite (3ut>vurf in ^orm eines ^cahmengesetzes die Ein» sührung einer Werlzulvachsabgabe bloß für Gemciude° zlvecte für deli Fall ins Auge saßt, als die Landes. Vertretung auf die Einführung einer solchen Landes» abgäbe verzichten sollte. Beide Entwürfe sind aus dein Prinzip der söge» nannten indirekten Wertzuwachssteuer aufgebaut, bel welcher die Besteuerung der Wertsteigeruug eiuer Liegenschaft erst im Zeitpunkte ihres Besitzwechsels stattzufinden hat. Nuter Wertzuwachs ist der Unterschied zwischen dem Veräußerungs» uud dem ursprünglichen Erwerbswcrlc der Liegenschaft zn verstehen. Dieser Wert wird iu der Regel auf Grund des Veräußerungs-, bezw. Erwerbs« Preises unter Hinzurechnung der Nebenleistungen und Investitionen ermittelt; die Bemessnngsbehvrde lann jeooch, falls sich der Veräus;erungs- oder der Erwerbs, preis nicht mit Sicherheit feststelle» läßt oder Vedeukeu gegeu die Nichtigkeit der Preisermilllung bestehen, der Berechnung des Wertzuwachses den gemeine» Werl, de» die Liegenschaft zur Zeit der Veräiißeruug oder der Erwerbung repräsentierte, zugrunde lege». Die Fest» s!ell»»g des gemeinen Wertes hat im Falle des Nicht» züstandekommens einer gütliche» Vereiiibarling mit der Partei im Wege der gerichtlichen Schätzung statlzusiudcu. Vo» der Besteueriiug werde» ausgeuommeu alle Übertraguiige», bei de»eu der Wertzuwachs 10 Prozcut des Erwerbswcrtcs mcht übersteigt, feruer Zwangsver-stligerungen, unentgeltliche Erwerbungen von Todes wegen oder nnter Lebende», Erbteilungen, entgeltliche Ubertraglinge» von Aszendenie» a» Deszendenten »»d zwische» Eheleule» ui^d dergl. mehr. Die Abgabe, welche i» erster Linie von dem Ver° äußerer der Liegenschafl zu eutrichteu ist, läßt eine Quote des Wertzuwachses iu der Höhe von l<» Prozent des Erwerbspreises frei und erfaßt sohin den Nest des Wertzuwachses nach dem ersten Gesetzeutwurfe iu einer der prozentuellen Werlsleigeruug angepaßten Progres» sion von 5i bis 25 Prozent. Diese Sätze erfahren jedoch >e nach der Länge der Besitzdauer eine Ermäßigung vo» 10 bis 50 Proze»t. Nbrige»s ist die nähere Fest» stellung des Tarifes umerhalb dieser Grenze» der Beschlußfassung der Landtagc überlasse». Die Bc° messnng der Abgabe obliegt nach diesem Entwürfe in größeren Gemeinden dem Gemeindevorsteher oder oen von ihm bestellten Orga»en, sonst aber de», Landesamle. I» dein zweite» GesetzeiUwurse wird de» Gemein-de» innerhalb gewisser Grenzen die Festsehuug der Ab. gabeiihöhe durch autouome Abgabeorduuugeli freigestellt. Die Bemessung steht gleichfalls dem Gemeindevorsteher oder seine» Organe» z»' es la»» jedoch i» der Abgabe» ordiiuug auch die Aufstellung einer von der Gemeinde-Vertretung zu wählende» Abgabekommissio» vorgesehen werden. Im Falle einer absichtlichen Abgabeverkürzuug kann eine Abgabeerhöhuug von 100 Prozent des verkürzte» oder der Verkürzung ausgesetzten Betrages uud im Falle des nachgewiesenen Abganges eiuer Vertür» zungsabsichl eine solche bis 10 Prozent der Abgabe oder 500 Kronen verhängt werden. Andere Übertreluugen der Abgabevorschristen weroe» mit Geldstrafe» bis zu 500 Krouen geahndet. Der Ertrag der Wertzuwachsabgabe und oer Abgabeerhöhungen hat nach der ersteu Vorlage zur Hälfte dem Landessoiids »nd zur Hälfte den Gemeiilde-kasse», nach der zweiten Vorlage aber zur Gänze de» Gemeindelasse» zuzufließen, darf aber im letzleren Falle nur bis zu eiuer bestimmten Höhe für laufende Gemeindeerfordernlsse verwendet werde», währeiid der Nest ei»em Nück'lagesouds zuzuweiseu ist, der für Iuve» stitionszwecke lSchulbaule», Wohunngsfürsorge nslv.) oder zur Schuldentilgung verwendet werden soll. Die Geldstrafen endlich habe» dem Armeusonds des Bezirkes, bezw. der Gememde znzukomme», in deren Sprengel sich die veräußerte Liegenschaft befindet. — Graetz iii Hansberg »vider das Äckerbaumiuisterium und lvider den mit» belangten Jakob ^>ln<'i^ und Genofsen iil Kalte»felo »oegen eines Wildschadenerfatzes' am 4. März! Dr. Iufef Edler von Nai'-ic' iu Laibach wider die PersonaleinkoM' illenfteiier-Berufungskonliilissio» für Krai» lvegen der Personaleinlomineiiflener; am 12. März! Joses Lenar» <"'U' i» Oberlaibach ivider die Erwerbsteuer.Landeskoin-mission für.^lrain wegeii der allgemeinen Erwerbsteuer. — lTtiftlillge» s«r Hcirntslustige.j Aus dir G i se l a - Slislnng gelangen sechs einmalige Ansstat« lungsbeiträge zu je 400 l< zur Besetzuug. Anspruchs' berechtigt siud iii erster Linie die Töchter, bezw. Waisen der wirtlichen Mitglieder der Kaiser Franz Josef» Stiftuug für Versorguug vo» k. u. f. Ofsizierswitwen und »Waisen, und nach diese» überhaupt Töchter uud Waiseu der aktiven oder pensionierten Offiziere des l, n. k. Heeres, der Kriegsmarine nnd der beiden Land» wehren. Die uugestempelte» Gesuche, mit dem Nachweis der im Laufe diefes Jahres bevorstehende» Verehe» lichuiig mid dem Taufschein der Nranl instrliierl, sind direkt an die Stiftung ier durch immer »eue Nerbesseru»ge» »lit der Zeii größere Sicherheit zu schaffe!,. Der bisherige Weg der "lugtechnik ist durch eine große Anzahl vo» Todes-.psern gezeichnet, die vo» viele» Konstrukteuren ge- rächt ».uirdeu. Aber diese Todesopfer sind nicht um->>'Nsl. Aiich uuser Österreich, das bisher am Mangel der ,!ir erfolgreiches Arbeiten nötigen Geldmittel kraulte, wird sich mit der Zeit auf dem Gebiete der Luftschiff' i'ahrt in erfolgreiche!, Wettbewerb mil andere» Slaateu sillleu köuueu. Wohl werde» wir »iemals de» uugeheu» .ei. Vorspruug Frankreichs einholen, aber die Uilterueh» imüigslust uud der Erfiuduugsgeist »»serer I»ge»ieüre cürfle sich erfolgreich mit der Arbeit der reichsde»tsche» liesse» können, sobald einmal mehr finanzielle Mittel bereitgestellt sein werden. Ans der Simmermger Haide bei Wie» erhebe» sich scholl heule 15 Haugars und mit ,x>r Zeit werden wir, »vie i» Paris und Berlin, dorl Flilgwoche» erlebe», i» de»e» sich die verschiedeüstei! Modelle llimmel» »verde». Der Vor!rage»de, der aus dle Eüllvictluug dieser Flugapparate noch höhere Hoff» niüigen setzt als aus die der Luftschiffe, erläuterte in r>»em Schlußteile seines Vorlrages an kleine» Modelle» die tech»ische Ausführung des Wright uud Lebaudy uud !^)loß mit eiuem Ausrus, sich au deul österreichischen >'crein für Luftschiffahrt beteiligen zu wollen,. Stüruu» scher Beifall lohnte diese uuge»,ein feffelndeu uiid be» lchrende» Aiisfiihruugen. — lVortraqszytlus des Herrn Professors Dr. Otto Iaucker.j Am Dienstag beschloß Herr Professor Doktor ^ttu I a !, ct e r seiiieil aus sechzehn Vorträgen bestehen» c<» geschichtlichen Vorlragskreis »iit einer zusaulluen' Essenden geschichtlich-philosophische!, Betrachtung. Der Vortrageiide behandelte »achei»a»der die Vegriindliilg des römische» Weltstaales in den Tagen des König» limis llild der Nepnblil a»f Grund der »euesteil For» schungen, die das herkömmliche Bild jener Zeiten in i,in so völlig neues Licht gerückt habeu. Hierauf behan» dllte er die Reaktionszeit'von 1845 bis 1848 als eiue Zeit gährender Neugestaltniig, um dauu iu lnehrere» Schlu'ßvorirägen die.^reuzzugszeil zu schilderii, in lvel-cher das Abendland ans dem Orient so »lannigsache Ve° srlichtuug uuo Einivirkung empfing. Die Vorträge war?» faft imnier frei gehalten »nd legten Zeugnis vo» dem umfassende» Wisse» und der Leichtigkeit der Dar-stellung ab, die wir so oft a» dem Nedner bewunderten. Iu femer Schlußbetrachtung versuchte der Vortragende im Anschluß au Wilhelm Bölsche eine Theorie über Siu» u»d Zweck alles weltgeschichtliche» Geschehens zn gebe»,. Diese Theorie geht davon aus, daß in dem li,'endlich kleinen Ausschnitte der geschichtlichen Er^ koüllnis der Zweclgedanke unabweisbar sei, weshalb wir genötigt feie», auch iu, U»iversa!geschehe» eine» Zweck zu koustriliere», der iu der allmählichen Kult,' Vierung und Werlerhöhung der Materie gesucht werden müsse. Sämtliche Vortrage, die im Ehemiesaale der k. k. Oberrealschule gehallen wurde», erfreute» s'ch gxteil Besuches vou Dameu u»d Herrc» der Gesellichc,!»^ Der Norlrageilde wurde beim Ende aufs wärmste de^ glückwüuscht. Laibacher Zeitung Nr. 44. 384 24. Februar 1910. — lVercin „Prav«tt".j Herr Bezirksrichter Toktor Franz M o h v r i <"- lvird »lurge» nm 6 Uhr abends >u, Iustizgebäude (Verhcmdlnngssaal Nr. l23j einen Vor» trag liber strafbare Handllingeil gegen die Ehre mich dem Vvrentwnrfe des Strafgesetzes aus dem Jahre !909 halten. Eingeladen hiezu sind die Vereinsmitgliedei nnd alle, die sich nin deil Megensland interessieren. — Mue ^ul^'rucrsamiulllNssj lvird Sonnlag, den 27. d. M., nln 3 Uhr nachmittags in den Gaslhanv-lokaliläten des Herrn ^nzelj in Bischoslact slattsinden. Auf der 3agesord»»»g steht n. a. ein Vorlrag deo Herrn Oberlehrers Ä. ^ iko z a r ans Laibach über oen Cxporlbie»e»slock, den Handel mit lebende» Bienen sowie über die Bienenzucht behnfs Honiggewinnung. — sZur heuriqcn Vansaison.j Der Monat März steht vor der Tür nnd »lit ihm beginnt die Vausaisoli, die fnnfzehnle nach der Erdbebenkatastrophe. Die Bauplätze sind derzeit noch mit Schneemassen bedeckt, abec letztere weichen schon den Sonnenstrahlen nnd dein Süd-wind. Bei sämtlichen Vannnlernehinern fülle» sich die Lagerplätze niil Banmalerialien, i>l den Werlstätten aber rühren die Prosessionislen ihre Hände nnd liefern fertige Artikel fiir die iin Nohban bereits nnter Dach gebrachten Gebände. Ob die heurige Vaulnst die vor. jährige an der Zahl der Objekte erreichen wird, lann vorlänfig nicht konstatiert werden; das; aber die Stadl nach Nord lind Slid eine Erweiterung durch Neubauten srfährt, ist sicher. Zwei, drei Gebäude ans den städtischen Ballplätzen des alten Perpflegomagazins, die Gebände der Gewerbeschule au der Nömermaner nnd der Block hinter dem Gebände d>'s deutschen Theaters bilden beachtenswerte Nnmluern für die Vanchronik. Angeworfen nnd verputzt abei werden vor allein: das dreistöckige Doppelhans lMs»Vabi5) in der Gerichtsgasse, das drei. stöckige Halis l Monat Mai in Anssichl geiloiumen. Ans dem Ban» platze des abgelösten »nd abgetragenen Hauses Gestrin au der Poljanastraße ist der Na» eines nenen zweistöckigen Wohnhauses projektiert. Für alle diese Arbeiten wird ein Arbeitermaleriale von etwa achthundert Mann benötigt. x. — wird heuer mit einer Arbeiterzahl von dreitausend Mann die Arbeiten im Grnberkanal in Angriff nehmen. Hiezu ist, wie wir erfahren, die zweite Hälfte des Monates März bestimmt. Fortgesetzt werden vor allem die Ver» tksung des Nettes von der Poljanabrncke flußaufwärts, die Erweiterung des Bettes, die Errichtung der wei. teren Nelonwände an Stelle der alten Stützmalier», Legung der Geleise gegen die Unlerkraiuer Brücke und Legung der hölzernen Rinnen, bezw. Trockenleguug des Nettes an verschiedeilen liefen Stellen. Die Arbeiten werden im oberen Teile des Kanals viel Arbeitskräfte in Aufpruch nehmen. Günstiges Frnhjahrsweller vorausgesetzt, werden jedoch diese Arbeiten im laufende.l Jahre möglichst beschleunigt werden, da im nntere'.', Teile die Abführung des ausgegrabeuen Erd» und Schottcrmateriales anf den bereits gelegten Geleisen rasch vor sich gehen wird. x. — lVun der (srdl'elieuwartc.) Gestern erfolgteil anf allen Instrumente» Fernliebenauszeichnungen. Beginn der erste» Vorläufer lim 8 Uhr 54 Miuuteu 18 Sekunden. Die Hanplbewegnng mit ll> Millimeter fetzte lim 8 Uhr 56 Minnlen 41 Ceknndeil ei». Elide der Anf-zeichnnng um l) Uhr li Minute». Geschätzte Herddislanz bei ll»l><) Kilometer. li. ^ sVesclnlnq von Bezirkstierar^tc^stellen in Dal> mntien.j Nei den politischen Behörden i» Dnlmalien gelange» zwei landessnrsll. Bezirkslierarzlesslellen mit den Bezügen der zehnte» Nailgklasse nnd eine Veterinär» Assisteutensielle mit eiilem Adjutum jährlicher 1200 X zur Wiederbesetznng. Nelverber um diese Stelle» habeil ihre Gesuche bis spätestens 10. März im Wege ihrer vorgesetzten oder der politischen Nezirksbehörde beim f. k. dalmatinischen Slallhalterei-Präsidinm einzubringen nnd »lit folgenden Dokumenten z» belege»! :>) Taufuder Geburtsschei», !>) Belege über die Vorbildung, «) das tierärztliche Diplom, j Nachweis über die bisherige Verwendung sowie über die Kenntnis der kroatische» oder serbische» und drr italienischen Sprache. Jene Bewerber, die »icht im Staatsdienste stehen, haben über-dies den Nachweis über ihre physische Eignung n»d ihre österreichische Staatsangehörigkeit zu erbringen. —i'. —- lNoch ein neuer Komet.j Wie aus Kiel gemeldet wird, wurde diesertcige abermals ein Komet, und zwar in Gens, entdeckt. Der Komet wurde au, 20. d. um 7 Uhr abeuds in nnmiltelbarer Nähe des Halleyschen Kometen bemerkt. Über eine voraussichtliche Sichtbarkeit läßt sich vorläufig nichts sagen. " (Zur Volksbewegung in Krain.j Im politischen! Bezirke Laibach Stadt s40.5li4 Einwohner) fandeu im verflossenen Jahre 478 Trauungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich anf 1068, die der Verstorbeneil anf 1190, darunter 318 Kinder im Alter von der Ge» bnrl bis zu 5 Jahren. Ein Alter von 50 bis zu 70 Jahren erreichteil 270, von über 70 Jahren 204 Per. fönen. An Tuberkulose starben 2k0, an Lungeneutz»!!-diillg 86, a» Diphtherilis 13, a» Ke»chh»slen 2, cm Maser» 11, a» Scharlach 33, a» Typhus 3 »nd dnrcy znfällige tödliche Beschädigling 37, durch Selbstmord 9 und durch Mord »»d Totschlag 3 Persone»- alle übrige» ail sonstigen verschiedenen Krankheiten. — Im politische» Bezirke Laibach Umgebnng s59.828 Einwohner) fanden im verflossenen Jahre 338 Trauungen statt. Die Zahl der Geborene» belief sich aus 2438, die der Verstorbenen auf 1693, darunter 557 Kiuder im Alter von der Geburl bis zu 5 Jahren. Ein Alter vou 50 uis zu 70 Jahren erreichte» 270, vo» über 70 Jahre» 213 Persollen. An Tuberkulose starbeu 330, an Lungenenlzündnng 91, an Diphlheritis 27, an Keuchhusten 27, an Ma>ern 14, an Scharlach 94, an Typhns «, durch zufällige tödliche Beschädigung 25, dnrch Selbst-mord 10 und durch Mord und Toischlag 2 Personen; alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheilen. —>'. " sVicrte österreichische Konferenz für Tchkmch-sinnigenfü'rsorge in Wicu.j Der Verein „Fürsorge snr Schwachsinnige und Epileptische in Wien" veranstaltet am 2l. nnd 22. März im Feslsaale des Lehrerhauseo i» Wien, VIII., Josesogasse !2, die vierte österreichische .^ousereuz der Scywachstnnigensürsorge, bei welcher nn-lei anderem über die Forlschrille auf dem Gebiete der Schwachfinnigenfürsorge iu Österreich, über Forschungen auf deni Gebiete des Schwachsi»»es, über die körperliche Erziehung Schwachsiiuiiger i» der schule, über die Be-yandlung der schlvachsinnigen linder, über den Uuler-richt in verschiedenen Lehrgege»sländen und über Lehr-mittel an Schulen für Schwachfiiuiige, über die Aufgabe» des Hilfsschularzles uud über die weitere» Schicksale der die Anstalten verlassenden schwachsinnige» und epilepii-jche» Kinder verhaildell werde» wird. — Alimeldnngen zur Teilnahme an dieser Konferenz sind an deil >lon-serenzausschuß iu Wien, XVIll/I., Anastasius Grün° gasse 10, lvelcher anch jede weitere Änskunfl über diese >!onserenz erteill, bis läiigsleus I. März zu richte». Ie»e Lehrpersolle», die an der Konferenz teilzn>lehn>e» beabsichtige!!, habe» sich de» erforderlicheii Urlaub im Dienslwege zu envirlel«. —>-. — l^um Verdachte des .Hindesmorbcs befreit.j Iu Triesl umrdeil, wie wir seinerzeit gemeldet haben, vor zirka einem Monal ei»e Fran namens Franziska Leba» »nd ein Maim »amens Josef Gaspariil verhaftet, da qege» beide die Allzeige erstattet worden war, daß sie zweimal die Frncht ihres Liebesverhältnisses dnrch Verbreche» vernichtet haben. Die Unlersnchnng hatte mit großen Schwierigkeiten zu kämpfe», da seit der Tal ,cho» viele Moilale verflösse» sei» sollten. In der Ve-<'ölker»»g wurde die Unlerstlchnng mit großem Interesse ocrfolgt, da mail der anonymen Anzeige leinen Glauben schenken wollte und alles aus eine böswillige Verleum» ming ziirncksührte. Die U»tersnch»ng »vurde uun ein» gestellt, ohlle daß sie irgeud ellvas Belastendes ergeben hätte, außer der Erzählung der zwölfjährigen Tochter ,)er Leban, die gesehen haben will, wie Gasparin zweimal Palele, ans denen ma» eiii Schreie» herailshörle, i» de» Ofe» >vars. Die des zweifache» Mordes Aefchul-yigleil ivuldeil aus der Uiltersuchuugshaft eüilasse». — sDie liaktcrientöteude Kraft des Weincs.j In .'iner größeren Arbeit über die bakterientölende Kraft >es Weines habe» die schweizerischen Chemiker Men» iier nnd Seiler.Lansanue »achgelvieseu, daß das Voll licht so unrecht hat, wenn es dem Wei»e ei»e» hygienische» Wert beilegt. Sehr beka»»t ist z. V., daß Früchte, vie Erdbeeren, Himbeeren, Melonen, viel besser oer> iragen werden, wenn sie mit Wei» »»d Zucker übergösse» ^cnossei, »oerden. Vielfach wird geglaubt, daß Wein, ^nn er einem schlechte» Triütwasser zugesetzt wird, oas letztere auch verbessert. Das scheint nun ivirklich der Fall zu sein. Wie ans den Unlersnchuugeu obiger For-jcher hervorgehl, bewirkt ein Znsatz von 50 Prozent zu einem Trinkwasser eine bedenlende Verringerung >?ev Keimzahl des letzleren, und zwar scheinen die Weiß-wli»e rascher zu wirken wie die Notweine. Die Ab° ,lahme der Bakterien ist sofort beim Vermischen beider Flüssigkeiten zn beobachte», sie erreicht ihre» Höhepunkt -,wei bis drei Stunden nachher. Wenn man dem 3rinl-loasser ein gleiches O»a»l»m Wein hinznfügt, so tötet man aus diese Weise 95 Prozent der Wasserbalterien. lVerein „Sällssling5sch»l)".j Man schreibt »ns n,5 Wien: Die weitverzweigte Tätigkeit des Vereines „Tänglingsschntz" nnd dessen vorbildliches Wirken auf dem Gebiete der Sä»gli»gsfürsorge findet in alleil >lreise» der Bevölkerung warme Anerkennung und Wür» dignng nnd es ist zn hoffe», daß durch die'zielbewußle Arbeit des Vereiues die erschrecteud große Säuglingssterblichkeit i» Osterreich vermindert werden wird. Um dem Vereiile die Möglichkeit ei»er »och größere» Tätigkeit zll verschaffe», hat ihm dao k. !. Finanzministerium cine Effeklenlotterie mit Losen zn 1 1< belvilligl, welche ^uich bereits zlir Ausgabe gelangt sind. Der Haupt-irefstr dieser Lollerie'hat eiileil Wert von 60.000 I< ,ild darf nach Abzug der Gewiiistslener auch i,i barem Gelde ausbezahlt werden; im ganzen gelangen bei der miwiderrnflich am 12. Mai l. I. stattfindenden Ziehung 7173 Treffer zur Verlofnug. Die Lose sind in allen Wechselstnben, Trafiken, Lollokollelturen uslv. sowie bei der Lotlerieverwnltung: Wien, 1. Bezirk, Jakobergasse ! Nr. 5 erhältlich. Im Interesse der humanitäre» 7>"^' tntion ist eiil großer Absatz zn erhoffen. " sVon der Ttraste.j Als vorgestern nachmittag e>» SicherheitSloachmaiül anf der Erjaveestraße ^im' KuochensauiNilerin z»r Answeisleistnng verhielt, ^'' icl,i!»psle ih» diese derart, daß er sie zum Amte stelle - A»s der Polja»aslraße hielt ei» Sicljerheiloioachma»" ei» Banevllmädche» a», die inil ihrem Milchwagen a»! dem Trottuir snhr. Sie gab ihm eiiien falschen Nawc» an nnd lief endlich, den Wagen znrücklassend, oaU^ - Auf der Ahaeljeva eesta beanstäudete ein Siche'' heilslvachmailn drei Knechte, die in der VrannlliMN' schenke weilte», während sie ihre Pferde ohne AuW alls der Straße stehen ließen. — In der EchulaM nnd alls der Petersstraße wnrden drei Vaganten w^'" Veltelns verhaftet. " w Kiste Tee mit der Marke A. K. 92l!0/19 »i,d ei»e '1"' dene Herreiliihrkelte. — lWettl-rl,ericht.j Der Lnstdrnck ist >>» Msw' Europas, »ainenlüch iider Eilgland, bedellleild geslieli»-'»' Die Weltersituatio» hat sich im Wese» nicht verände^' iliedriger Drnct beherrscht den Nordweste», hoher dl'N Osle». In Frankreich nnd Dentschland sind slelleiM'c^' bedelileilde Niederschlagsmeilge» liiedergega»ge». ^' Österreich herrscht voriviegend heiteres bis Wechsels bllvölktes Wetter; die Temperalnreii siild fast übennl gefallen. Iii den AIpe»lä»der» iveht a»halle»d M"' I» Laibach hat sich die Wellerlage verschlechlerl. N"'^ dem gesler» tagsüber die zeitweise stürmisch wehend Westwinde senchle Lliftmnssen aus Weste» i»s Land cp brachl, iiberzog sich »achts das Firmameilt mit eiiu'' kompakten niedrig schwebeildeu Wolkeuschichle. T" Temperatur ist heute früh bis 4,5 Grad Eelsius si^ suillen. Der Luftdruck sinkl beständig lind gleichnuißi^ Die Beobachtungsslationen lneldeteil gester» früh f^'' geilde Morgentemperature»! Laibach 1,4, Klagens»^ - 3,5, Gürz 6,8, Triesl 7,l, Pola 3,7, Abbazia 6.^ Agram 4,6, Sarajevo 2,3, Graz —0,6, Wien 2,4' Prag 3,2, Berlin 8,0, Paris 8,1, Nizza 7,2, Neaps' 10,5, Palermo 8,2, Petersburg —4,7 lSchueesall),' ^ Höheuslalioueu Obir 1,4, Sounblick —5,0, Semnler»'^ 6,8 Grad Eelsius. Voraussichtliches Welter i» ^ uächsten Zeit sür Laibach! Bewölkl, Neigung zu Nied^ schlagen, mild, mäßige Winde. Verstorbene. Am 22, Februar. Iohmma Plchcm Private 75 3' «v. ?etlÄ cestld 63. — Johann .Nastclic. Oberalifsrher, 70 8" Kilriovsku, ee«tH 15. — Maria Stauovnik, Inwohucriil, 63 3' Karlnvgkk e«8t3, 7. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306'2 m. Mittl. Luftdruck 73l! 0 mm, ^ Z GIF ßZ Z^ ^1 l 2 U. N. 740^i 74 SW. mäßig 7ast bewölkt ^_U. Nb. 73^0___6^1_____»___^ . __^ 24.j 7 U. F. ! 73? 8j b 3!'SW^schw^ch", bewvlkt ^> 0'? Das Tancsmittcl der gestrineu Temperatur beträat 5l1' Normale 0 6°. „ u ^ » Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte (Nrgriiudet Uun drr Krainischr» Tparlasse 1«»7.) (Ort: Gebäude der k, k Staats Oberrealschllle.) ^qe: Nördl. Vreite 4<;°03'' Östl. iiäna.c von Greenwich I4"3l'^ H'rd. ZK ZK.......'^ ZI^ ßß ; ° """"' 5Z ^Z Z3 N' 3s ^ ^ icm I, m 8 d m 8 II m 8 li m 8 l> m ^> <^ c» i l> n lh : bei 23, 1000 08 54 18---------------------08 5« 41 09 0« ^ ! (16) K t't v ct i. e ^ c»: 23. 80 07 57 40---------->----------07 5)7 55 .'7 5s 23, 80 0805 30---------------------08 05 45 08 06 (8) 23 45,0 08 55 00---------------------08 56 20 09 05 (") Vodenuuriihc: Mäßig starl. * Es ln'driitst.' l>'. — drcifncws Horizoutnlvcndrl tioil N^bc»!'^ ' TIzratrr. Kunst nnd Literatur. ^ ""' lDeutsche Aüliue.j Eo scheint seil geraniner ^'', i» Vergessenheil geraten ,zn sein, das; ei»e Bühne a»^! eine Art .^»Ilnvmission zn ersülleii hätte, denn ^ Spielplan pendelt ^wische» Operelle uild Tcli>va»k "'. »lld her. Zn allem Überflüsse werden abgedros^'' Operellen mit einer gewisseil Negelmäßigkeil iviede'^',' alle Schivänke aus dein verstanblen Archive h^' glhvll, »nähleild gerade die lelUen Monate der Sp'^. .^eil die Plirfnhrnng fesselnder N'oviläle» vv» l>^'^ .^H^Zeiwu, Nr. 44. 385 2l. Fcbri:ar 1!)is, Werken ^ ^''^''^"'. Wrun j^och ^chon .^u all^vii wahl i» ^?i,l "'<"^''' '"usj, daun cilm cs cwcl) Äus» wcstiall, ". s,"'ld ^iille an qutcn, qrdiesil^ wie „Madam, Vonioard" herhalten mit 5,', ^ <"' ^«-'^udoren Geist noch Witz dirql uud Haupt ll,'!n,"7 ^'""U' wornntt'r Ohrf.i^n dic flott.'» ,"., '^"", "ils die ^achlnuslel» >uivll. Tcm «uch' diM?"'?"' ^''' ^"' Darstelle- qclang .s dic nacl, ^-<". ^ "^ bl!sm,dcrs o»u der In^nd, für >'ll. in ,,H, "'^'' ^>'l)nc cine Erzichuncisanslalt st'in mit oiin'i !! "^"^nlo Vonioard" fanws hineinpaßt, besser.'. 55 , ^"',^'riln^ Beifall gespendet, die einer vwant .v, ^^'"'^ig geU'esen Ware. Der nene Bon-M"',n,m ^, s ?/'"""' befestigte die günstige dwmi !> '"""' "^'noendbarkeit. (ir luar elegant, Salder, m " packenden Humors. Die Damen dichter /.,^ ^ ^ ? " ""d H u P P 6 sowie die .Herren "f"'",e des ^^ bei ^'"^'" ^'^ Zum .heiterleits-l'ndet^di?"^ ^" slodenischcn Thcatcrknnzlei.j Henle ..l'i^rov "^' Nu'derholung von ^ehürs Operelle statt ^. ^ '^ diesmal für Ungerade°Abonuenlen, dcs 5.',v. '.Ü. "''^"^ slcht ein neuerliches Gastspiel sich fa,. ^7"ko Vu^tuoi^ aus Agram in Aus-MllM..^ ?'?^as Repertoire der Agramer Oper den "ächsle^ ""nstler in Anspruch nehmen sollte. AIs '<<'"!<>.!i """^a'l wird Walther-Steins Lustspiel "u're w,' A>'."""" "us^sühvt loerden. ^ür die Pie° ^NP",l „^ ^ ^prreite „1!^-.», 1>c»iV' stud nns ^pnelte i> '' ^"'" "lgramer Theater zngesicl>erl. Die ^l lmisen^',""^''"""'^"" ^"'i ^ran.; Slippy wird in lnloresn.'v ^a,,on durch teillueise Neubesetzung ..^lil)^, !"' .Die Oper studiert iwrl Goldmartö. titrlt siäi 3 '""^te woman von Au.quste Gronerj be° ^^6^'"^''"''--------^'"' s''t!"'ne Geschichte". ein<> s^,^'"' Schmid, Wien-Leip^ig.) W ist wirtlich ^lannt,"?'" ""d aufregende Geschichte, oie uns die und ^. ^"^Ntstellerin hier bietet. Ein engMer Peer »ileus ^'/"osorschl'r ist überzeugt, daß'die liirzlich "wurbciim ^^'schou Museums inu bedeutende Summen sind. lH;. --, ^'ttiquiliUl'll assyrischer Provenienz gefälscht ücher i^,,s „ "l'l seiner Ehre — und infolge eigentiim-^'ckiin^ h!"'^', auch luil seinem Leben —'an der Ans-Unlcls^,, ^ Fälschung engagiert. Troh eingehender b"vei e/^" '^ "' außerstande, seine Behauptung zu rühmten'^ "'^'l ihm die Vereitwilligleit seiiles be-Aus ^run^-"^^ ^^ schlvedischen Gelehrten Clusius. ^taiuucl -^''.""' 'N'lU'stcu, der Öffentlichfeil noch un» ' »nd l,^^?,^?liunellen Entdeckungen experimentieren l'chcn ^l,,H^^'tt, n.ieilere Experimente an der angeb° "ach ^ °!la!le vorzullehme'n. Sie treten die Nelse ^rfahl^^ "'phral°Länder>l an llnd lösen nach vielen dcn Trill,,, . ^'"teuern die nnssenschaslliche ^rage in ^ ''" ^'" ehemaligen >lönigspalastes zu Va» b»,i0'i. Aufregende uud interessante Situationen, aparte Schilderungen eines Wüstenrittes und zwei die ganze Geschichte durchziehende, zart durchgeführte Liebes» motive beleben die Handlung, welche dnrch nnheimlichc, phantastische, jedoch durch die obcrwähnten Entdeckungen des Professors wissenschaftlich begründete Ereignisse ihren grandiosen und befriedigenden Abschlnß erfährt. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Äureaus. Bürgermeister Dr. ilucgcr. Wien, 23. Februar. Primarius Dr. Pupuvae äußerte sich mittags eiuem Nedatteur des „Fremden» blattes" gegenüber über das Befinden Dr. Lnegers folgendermaßen- Das Befinden des Bürgermeisters ist relativ günstig. Wir sind zufrieden. Puls uud Tempe» ratur sind fast normal, .^umplikationen sind leine ein» getreten. Die Wuudränder sind glatt und haben leine Veränderung erfahren. Die Entzündung hat keine Fortschritte gemacht. Der Bürgermeister fühlt sich wohl sehr schwach, doch ist er bedeuleud frischer als gestern. Wien, 23. Februar. Über das Befinden des Bürger» meisters Dr. Lueger wurde abends folgendes Bnlletin ausgegebene Temperalnr 3(5,5, Puls ll8, vollständig schmerzfrei. Nahrungsansnahme gering, Lungcubesund normal, förderlich und geistig frisch. Der Besuch des Königs Ferdinand in Petersburg. Petersburg, 23. Februar. „Nossija" schreibt zum Besuche des Königs Ferdinand, der Wnig lönne über-zengt sein, daß sich der Begrüßung, die ihm dnrch Kaiser Nikolaus zuteil wird, das ganze russische Voll vom Herzen anschließe. Ein Gefecht au der türkisch-bulgarischeu Grenze. Sofia, 23. Februar. Vorgestern griff ein türkischer Grenzposten den bulgarischen Posten von Lillovo in der Gegend von Tamra^ an, um ihn zu entwassuen. Das Gewehrfener der ?ürlen wnrde von den bulgarischen Posten erwidert. Das Geplänkel dehnte sich weiter aus, da die Türken auch die benachbarten bulgarischen Posten beschossen. Gestern begann das Gewehrseuer von neuem. Aus türkischer Seite grisf auch Artillerie eiu. Das Ge» vlänkel dauerte bis znm Abend. ttolistantinopel, 23. Febrnar. Der „Sabah" zufolge sind bei dem ^wischensall von Tamra,5 an der bulga» rischen Grenze auf türkischer Seite eiu Korporal und ein Soldat getötet worden. Gcgeu die Freimaurer. Paris, 23. Febrnar. Aus Rom wird gemeldet, Staatssekretär Merry del Val habe die Vertreter des Heiligen Stuhles im Auslande aufgefordert, die Negic« vungen ans die wachsende Kühnheil der Freimaurer auf' merksam zu machen, die dem Papst die Ausübung seines geistlichen Amtes überaus erschweren. Flucht des Dalai Lama. London, 23. Febrnar. Nach einer Blätlermeldung aus Kalkutta ist der Dalai-Lama mit mehreren tibetanischen Notabeln aus Lhassa geflohen und hat die indische Grenze überschritten. Der Grund zur Flucht soll in dem Vorgehen chinesischer, nichlbnddhistischer Trnppen liegen, die die tibetanischen Klöster geplündert hätten. Verantwortlicher Medalteur: Anton Funtet. Angekommene Fremde. Hotel Mcfant. Am 2 3. Februar. Pieiing. Ingenieur; Popper, Lasus, Frankfurter, Pollak, Kflte.; Goldman«, Einte. Tanber, Klinger Heuhapcl, Wiener, Rsde.; Trieb, Prw., Wien. — Prosinag' Dircttor, Sagor. — Ogrinc, Verwalter; Schegula, Private' Nndolsswert. — Maulwurf, Kfm., Varcs. — Kurz. jt'm,;' Satter, Nsdr., Graz. — Scapin, ttfm.; Herlchmann, Nsdr.. Trieft. - Leorg. Rsdr., Hamburg. — Kuttncr, Nsdr., Salz-bnrg. — Hafenrichter, Nsdr., Planlenstein. — Vasel, Rsdr., Magenfurt. — Päckert, Rsdr., D..GalieI, — Hinnebnrg. Rsdr., Ilmenau. — Frecc. Ksm., Wiscll. — Arickmann, Rentier, Nöln a. Rhein. — Susmel, Vledcnii (Gürzj. Ein NollSmittel. Als solches darf der als schmerz, stillende, Muskel nnd Nerven kräftigende Einreibung bestbekannte «Molls Franzbranntwein und Salz. gelten, der bei Gliederreißen und den andeien Folgen von Erkältungen allgemeinste uud erfolgieichstc Anwendung findet. Preis einer Flasche K 1 - W. Täglicher Versand gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll. l.u. l, Hoflieferant. Wien, !., Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke nud Unterschrift. (2355 (l) 3 O :: Wohnung :: |p zu vermieten. mvWIm ^'u O('or zwei Lr°ß°» schöne Gassen- FrtiWir^ zimmor, möbliert oder unmöbliert, nebst m|llk\ Vorzimmer, Küche, Dienorzimmer, Veranda /dyiK/J ni}d Gartenbenützung, überall olektrischos \^s\y Licht, im vornehmem Hause zu vermieten. ) i^^) Auskünfte erteilt Herr P. Mateliö, Jj^^^ Laibaoh, Hotel Stadt Wien. (70D) 3—1 Kurse nn der Wiener Dörse r!rii Lose» vrrstcht sich per Ltüct M« Oeld Ware /lchH'ld der im ^ninN^"retenrn ^'.err < 7 ""' "°«b«. 0es,^Z7"'es'e..nsr..G°ld «°"° 3./,"/„ «5 2b «5 .5 3ra.^''H',!.'''lto..r,rcl. Ocld Wore Vom Stnate zur Zahlung übernommene (5isr«ual!»' Priorilal^Ovlignlionrn. 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Prümie>ia»Ieib,e il IUU fl, 2l5> 75 22l'7ü de»u ^ 50 fl, 2l5> 75. 22« 75 Theik,-Nen-Ll)!c 4«/.,. , . ., ,5<-!>„ inn nn 4"/„ >!»«, Grund 'l>,.Ol>lig, ,s !»3 »5 94 «b 4"/„ lruat. u, swu, Grundentl, Obligation!!» , . . . 94 - 9b — Andere üffcntl. Anlehen. ^Uos», a»deSll»l!>!>en ldiv,» 4°/„ 92 3!> 93 35, <,'.>>u. 'ce«, Eisenl),-Landes- «»Nlelie« (°W,) 4>/,"/u , . 99 Ll> 100'ÜU 5"/n D°nan-Nen,-?lnIel,e!l 1878 ,0^' - —-- Wiener Verlel>röanlelien 4"/n . 95 7ft 9N'7!> delto 1!)00 4«/o 95'«^ W^II» '.'Inlr!»» der Tlabt Wien , . I0l ^ 102 belto 94 »5 dello (Oas, U. I, 1898 . 9565 96 «N del!« (Clellr,) u, I, n»00 9s, »o !»«:!>> >ello (Inv, A,1 u. I. 1902 96 90 9? !!<> dellu v, I, 1908 . . . 95'20 !>!> 20 Vör,e»bauÄnIel,en verlosb. 4°/„ «b 90 96 i»> Russische Staalsanl. u, I. IWS f. >00 X per Kasse , b°/, - - - —--deito per Uüiino b°/„ 10ll'65 l03l5> V»!a,S!aat«.Hl!potl,elaranlehen l^l»2......6»/^ 122 50 123 5ft Gl,'!d War<> «nlg. Staats-Goldauleilie lW7 s, 100 Kronen, . 41/2"/. i»3'b0 94^ Pfandbriefe usw. Äodenlredit, allq, üstcrr,, in 5» Jahren uerluübar . 4"/<> 94 V« U5 ?<' BülM, Hyput!,elenb„ uerl, 4«/« U7-- «7 !«> Zenlral, Äud,-«red-Vl.,üsterr,, 45 Jahre verl, , 4>/,!°/° 9ü'4N "«4« betto 65 I, tierl. . . 4«/,, 96 25, 9^ 2^ N^ed, Inst,, «strrr,, f, Verl,-Unt, u, üfsentl, Arb, «at,^ 4°/o 94 40 »b'4U Landesb, d, nönigr, Galizie» u. Looom,, 57'/, I,rnctz, 4°/„ 94- 95- Mähr, Hnpolhelenb,, vcrl, 4°/,, 96c>N 97 - N, üsterr,Lllndes-byp. A»st,4°/>, !»6 25 97^-, detto inll, 2"/n«r,verl,3>/,"/<, 90^ - - detto K,-Sch>!ldsch,verl.3>/2"/° 87 b0 «8^0 detto veil.....4"/., 9N'- 97 - Oesleir,-«!!«, «anl, 50 Jahre ucrl,, 4"/„ ö, W, . . , !>8 6,1 99 5' detto 4"/„ .«runen-W, . , 9« 75 9ü 75 Tparl,, Erstrust,.«0I,verl,4°/„ 99 1» >00 >l> Eisenbahn-Prioritäts-Obligationcn. vcsterr, Nordwestbahn 2U0 b'5s< Ltaatilbahn 500 ^r..... 36<> - ^02 Liidbahn k 3"/„ Jänner Juli 50» ssr, lper St.> , , 277'—279- Südbahnu 5"/» 20"sl. So, G, —>- -- Diverse Lose. «Per SÜill,) Verzinsliche l!ose. 3"/» Äodcnlredit Lose Em, 1U8« 291'L5 297 85 detlo Em, 1»8Ü 275 2,. 2«! ?5 5"/« Donau Negnl, Lose 100 il, 280 50 2NN'5o Serb.Präm,.Anl,p, K!0ssr,2°/, !>N4 2'> no 25 Unverzinsliche Lose. ^ V»dap, «asilila (Domblli» b sl, 2!>'«0 »n«;,, Kreditlose l00 fl......53-!'- 543 - Llaru Lose !N . N4^9a 6»'<„> Noten Krniz, »nss, Ges. »,, 5 fl, 39 Wiener Komm.-Lose v, I. 1874 554— 564'-Ocw..2ch,d.3"/<,P>'äm,-Sch d, Vodenlr,-Anst, Em. 1889 99— ^03- Aktien. Transporlunternehmungen. '.'I»ssi,i Teplil)er Eisen». 500 fl. 2130 — 2135 — Böhmische Nl,rbuah» 150 fl. . - -— -^ ^ Bnich!iehradrrE!!l>,5U0sI,K,-M, 2NL5-— 2640'— deito (lit. lj, 2U0 st, per Ult. 958'— U64'-Tunan-Tampfschiftahrts Ges.,,.', l, l. priv., 500 st, K.-M. . 1082 - lW8 . Tux «udeichacher Eisenb.4nNKi-. 636-— 6»!»-- Ferdinands !iiurdb, 1000 st. KM. 5490- 55IU -Kaschau - Oberbergcr Eüeobahn 200 fl L....... Zßo-.. 8S3-- Lemd.'Czeri,..IalIh-Eisenbahn- Gesellschast, 200 fl. S. . 65- 571- - Lluud, öslerr., 400 Kronen . . k» S' - 5b9'5N vcsterr, Nord>uestl'ahn,2»0fi.S. —-^ "'^ detll'nst, 23"- 221-80 ötaatörijenb. 200 f>. Z. per Ult, 757-20 758-2U öüddahü 2N0 fl. T. per Ultimo I2b'40 !26-4! Lüdnorddeutsche Verbindunged- 200 fl, K.M..... —-- -'- Transpultgesellschaft, internal., «.-0!., !i8 90 Vanlvercin, Wiener, per Kasse —— —'" detto per Ultimo 553 45 554 45 Blde„lr,-Anst,.all«,üst..3N0Kr. 1,84'- ll9" ^ ^ei«r,Vud, Kredbi,.ust , 2U0fl b«'«'- ^» l>n Kreditanstalt snr Handel und Gew, 320 Kr, per Nasse . 67490 <>7!> !><> dettu per Ultimo 675's!> 67« ^> «rekitbanl, nng, allq,. 20<> Kr. «l5 50 «'l>^>^ Depositendanl, allg . 20« sl, . 480'- 4»>4 5« Eoiumple - Gelellichast, nieder- österreichisch,', 400 Nrune» 6«9— 6^0- Giro- », Kasscnu,, Wr., 200 sl. 466'- 468 ' HUpolhelenbl,, üst,. 200 Kr ->"/„ 348 50 35«'- Lünderbanl, öst , 200 fl, P, Kasse — - deüu per Ultimo bU4 50 505 50 .Merlnr», Wechselstül'.-Ältien- Gesellschast. 200 fl. . , . «49-— 653' - Oestrir.n»g,Vanl, 1400 Kronen 1777— 1787- UmullbllNl. 2« Vertthrclmns, alla.,, l4U sl. . 357 75 358-75 Geld Ware Illdustrieuntcrnehmungcn. Vauaesellschaft, allgcm, üsterr ^ ., '<" sl.......'. ^22 - L2b- Ärnxer Kohlenberg banGesellsch. , l00 fl........ 792-- 79b 50 Elsenbahnverlchrö-Nnst., üsterr ,,,. ^'s>- - ,.....' 454 - 4b8-- Eisenbahnw.Leihn.. erste, I00sl. 195 50 197'— «Elbemuh!.. Papierfadril „„d Verl.-Grselllchnst, 10« fi . i»» — 192- Eeltr,.Oes..aIIg, üsterr,, ^ufi. 415-- 417- ltleltr. («es , inter»,, 2 Vinterberger Patr... Wndh -» Met, Fabrif, 400 Kronen . ',30 - 1189'— Liesinger Niam're, 100 s>. , 221 — 224 b0 Montan«rs.,üst, alpine. ,««fl 739- 740--«Poldl Hiitle», Tiegelgnsistahl- !f.-Ält,-Oes»'llschc,f!, ^(>u sl, 50« 5U b»9'?5 Prager Eisenindnstriegesellschast ,,,, ^"?!l........ 2596 - 2Ü06 — »iima - Ainranh-Salgu-Tarjancr ^ Elsenw. I!,«f,..... f,,.^7b 88,75 ^alaolarj. Eleinlohle» 100 fl 6»:> - 634 — 'Schlüaelmühl., Papiers., 200 sl — — —'— »Schudniza», A. («, für Petrol - I»dnstrie. 500Kronen , . 544- 54»' — «Lteyrer.mlhl.. Papierfabrik u. Verlag«!,esellschaft . . . 4'42 95 5? ^t. 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H ^J Das Institut besitzt vorzüglich ^J ^H bewährte Lehrkräfte und hat bis- ^H ^| licr außerordentlich günstige Pril- ^R ^m fun. marca 1S>1O, ob 10. uri dopoldne, v Velkem Orehku št. 3, na licu mesta s pristavkom. da se isti prodajo le za ali nad ceno, navedeno v zapušèinski razpravi 29. decfimbra 1909 najboljšim ponudnikom, in sicer premiÈnino proti po-lo/bi skupila v roko sod. povorjenika in zemljisèa proti spolnitvi dražbenih pogojev, mod katere spada doloèilo, da se 10% cene položi precej pri dražbi v roke poverjenika kot varšÈino, polovica skupila v dveh mesecih po dražbi, ostalo pa v 6 mesecib z 5°/0 obrestrai. Rudolfovo, 19. februarja 1910. IDr. -A.l"bin Poznik (678) c. kr. notar kot sodni komisar. I Grosses Militärkonzert ausgeführt von der k. u. k. Regiments-: kapeile Nr. 27 König der Belgier : findet heute den 24. Februar 1910 im Hotel Union :: statt : : Anfang 8 Uhr abends :: Eintritt K 1'—. IProg^ra.iiCLDncL: | 1.) Jakl: „Naturforscher11, Walzer.......... i 2.) Snietana ; Ouvertüro zur Oper „Das Geheimnis11 ( 3.) Bizet: Phantasie aus der Oper „Carmen"...... ] 4.) a) Neclbal: „Miss Butterfly", Valse........ i b) Ma8capui: „Blumenorakel", Lied.....- - - < 5.) Tschaikowsky: Tonbildcr a. d. Oper „Eugen Onegin" J 6.) Lehar: Ueminiszenzen aus der Operette „Der Rastel- l binder11..................... < i Pause (3O 3ivLIXL-a.terL). (677) ( 7.) Lebar: „Luxemburg11-Walzer aus der Operette ( „Der Graf von Luxemburg11...... * 8. Konizak: „Wiener Spaziergänge11, Potpourri - - - J 9. a) llelhnesbetger: „Die Perle von Iberien", Inter- i mezzo........................ < b) Fremaux: „La Zwanzinette", moderner Tanz - - J 10. üanne: „Lothringer11, .Marsch............. < ( i < I Wirkung nnä xl» niücl« !lnfl<"» li »-. ««Ds- r«ll»iliic2te vnrson ysrlobtllob verlolyt. "D^l I»l»ll» 5 r»u«>»r»nl»l»v«in uu«l «i»i« it «in nninuut !i«I> »Ix »ul>mu!/.!«i OlimisilviÜcn un,i ,^6n ^ol^n von NrkUltiin^un I>««tl,s!l?inntu« VoIIlnmlltuI von »niKiluI- lln,I nurv»'n!l!iifu^«n,inr Wil^iin^. l»r«i!< «I«r pl<»,ul». <>^i«il,»l.^»,»««»»« »i 1 90. »2Uptv0l-8ÄN(l äur^l» ^put»,o!(6l- /^. ^0ll,!<. n. lc. lloNiLt'eriint, WlSN, l., I'aulilulilxin 9. Iu »il,»«!» : »>»nu. ^,s>ot,!!^llnr. ________,«35^ ?l_______________________________ orli^It m»n lNirek lion Ledrkueli von l)»«»««N 3a»_U3 <> r?I,l! 8il!ll!i ÜMIlilN,. 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