Verwaltung: NatdauSgasse Nr. i IctcoEjon Nr. tu intcrsii». VezozSdedMAUnze» suri* We Pest dq»ge»: J'irrlrfjäfttii) . . . T S-M kx>l»i«r>g .,..!(•« iSaiuj »rtz. . . . K ts w gär <1(11 mt ^ufScHan« in* H»»« i Man-ll>ch . . . . K t l» Skrtts)(Hi»i(| . . . K r— H»Ivj«hr,q . . . K « -®on|jültt(| . ... K 18.— SiiT« lull««» «WH«» Ich M( e;eg*qeti2I|tea »»die fcoö^re« B«rs«nd un»«-®rtiH)rtB. Qiagtlriitle UoB-rmot« rcltca M jut Lchnstlrituna: «atdausgaffe Nr 5 Kt. »l. i*tnub«a. 9> tf öjftunö?: Z »glich (»• »«»raym« tn ©ciui- u stci«r-us<' von >»—v»rm H»»di«rridc» serticn iridit mudjcjtbt:, ntmcnl»f< "i:n-rntnsg» ni(M Srutffi,: u»: antttnttgunj«« mein: bic Prinaltinta i< cn »««tnuno Hft MOigft )dt-jcHrB:c» «tif* rntifjm. — Sei «üieHrttnlcnjtn Vttif* n«U|. Tu .T-kSlIch? IPofl" frföjetnl ;«t<» Vhttatich u»d tont» taj IIOM. V»ksp»r?»fi«».«o»lo so «SO Ar. 13. Abg. Marckhl über dir Einigung der drulschr» ftortrirn. Die Ostdeutsche Rundschau veröffeutlich aus ettie Rundfrage über „die Deutschen und die Einigung" Aeußerungen snhrender deutsche Abgeordneter. Abgeordneter M a r ck h l äußerte sich hierüber folgendermaßen. Zw.ifelloS sino die unserem Bolkstui» drohenden Gefahren — ich denke dabei nicht allein an die nationale Seite dieser nach meinem Empfinde» hochbedeutsamen Frage — infolge der geänderten 5.'age, wie sie sich nach der Einführung des allgemeine«, gleichen Wahl» rechte« gestaltete, bedentend gewachsen. Die« fühlte man in der deutschfreiheitlichen Wähler« schaft schon im Wahlkampf des Frühjahre« 1907 allenthalben und befoudelS dort, wo die politische Schulung der Wählerschaft eine bereits vorgeschrittene war. Diesem BoranScmpfindeu ist eS wohl auch zuzuschreiben, daß in u.ltiouat gefährüeten Wahlbezirken — mau eiimur« sich an die Wahl im Wahlbezirke Cilli Friedau — die dentschsreiheitliche Wähl.-rschist sich enge zusammenschloß und irgendeinen P>»rteistanlzun!t nicht aufkommen ließ. Wo dies nicht geschah, brachten die Wahlen manche Enttäuschung, manchen Verlust; hingegen wieder doit, wo Eiuuigkeit herrschte und der lähmende Einfluß de« Partei« Ewige Areundschast. Ru» ist an Fräulein Paulas Toilette auch die letzte Schleife arrangiert, das letzte Häkchen ge« schlössen und als sie neben ihrer Freundin Ilse vor den hohen Aukleidespiegel tritt, da wäre es wahrhastig schwer zu unterscheiden, welcher von beiden der Preis der Anmut und Lieblichkeit ge« bilhrt. Ilse ist zart und blond wie ein Blumen-elfchen, Paula brünett und geschmeidig wie eine jungfräuliche Jägcriu ans dem Gefolge der Diana, aber beide mit ihren 18 Jahren reizend zum An-beißen. Und jede ist voll Entzücken über die Hold-seligkeil der andere». „Wie süß du aussiehst, kleine Ilse! Die Herren aus dem Balle müssen wahrhastig Stockfische sein, wenn sie sich nicht aus dem Fleck alle in dich ver-lieben!" „Ja, wenn du nicht dabei wärst. Aber wer sollte wohl neben dir bestehen können!" „Schäme dich---dn bist eine Schmeich- leriu !" „Und du bist mein liebes, einziges Herz. Ach, ich kann dir nicht sagen, wie schrecklich lieb ich dich habe." „Und ich dich. Ohne dich würde es mir nicht das geringste Vergnügen machen, aus diese» Ball zu gehen." Zärtliche Umarmung, soweit es die Rücksicht auf die empfindlichen Toiletten gestaltet, deren duf-tigeS Mullgewebe die jugendlichen Gestalten wie ein zartes Wölkchen umgibt. Die Freundschaft zwischen den beiden ist noch nicht sehr alt, denn Ilses Papa ist erst vor vier Wochen in die Hauptstadt versetzt worden. Aber waS ihr an Dauer abgeht, ersetzt der Fund der Gtllt. Mittwoch» 12 Ilevruar 1910. Haders nicht zur Wirkung kam, ni »ich schönen Erfolg. Darono schöpfte man die richtig - Erkennt» nie, daß es liotwendig sei, »i der Gef.he das Trennende möglichst zu befetigeu oder loch zurückzustellen und r» ist nur zu begreiflich, wenn «us der Wählerschaft heraus d.r Wunsch taut wurde, es mögen auch die gewählten Vertreter dieser Erkenntnis Rechnung trogen uns sich zu ein.r einheitlichen Partn zusammen-schließen. Das neugewählte Bolkshau« trat zu« sammen, ohne daß di.se Bereinigung zustande gekommen wäre, die« trotz des ungünstigen Ausfalles der Wahlen, waS in den Wähle,-kreisen lebhaft bedauert wurde. Man fühlte sich euttäuscht. Daß uun derartigen Euttäuschuu-gen stets eiue lähmende Wirkung lunewohltt, bezeugen die in dieser Hinsicht gemachten Er-fahruugen. Als sodann uach geraunter Zeit der Zu-samuieuschluß der deutschfreihr»tl,cheu Parteien zum N.itioiulocrbmb zustande kam, wich da« Gesühl ter Eut.äuschuug dem der Befriedigung, aber nur aus kurze Zeit, di» man nämlich wahrnahm, daß dieser Zusammenschluß ein nur loser und nicht imstande «st, da« gegenseitige oft arge Befehden und Bekritteln der Parteien untereinauder, das Hinaufschraube» der Ber« dienstc ter eigenen und das Herabdrückeii jener der andereil Partei, das Buhlen um die Gunst der Wählerschaften und vaS Verschwenden vou beiden Herzen durch schwärmerische Innigkeit. Da Ilse von PanlaS Eltern mit aus den Ball genommen wird, hat sie sich im Hause der Freundin ange-kleidet, und diese Liebeserklärung vor dem großen Stellspiegel ist mindestens die zehnte im Verlause der letzten zwei Stunden. „Wie schön es ist, eine Freundin fürs ganze Leben zu haben!" flüsterte die blonde Ilse, während sie sich noch umschlungen halte«. „Und wir werden uns treu bleibe» bis in den Tod, nicht wahr?" „Bis in den Tod und über das Grab hinanS", versicherte Paula seierlich. „WaS auch immer ge-schehen mag. nichts wird uns trennen." Sie fahren auseinander, denn der Bater Paulas, der schon seit einer halben Stunde im Frack und weißer Binde den Salon durchwandert, klopft an die Tür mit der Frage, ob die jungen Damen denn noch immer nicht fertig seien. Wie zwei lichte Sommervögel flattern sie hinaus, und fünf Minuten später sitzen sie mit den Eltern im Wage«, eng aneinander geschmiegt und unter uu-aushörlichem zärtlichem Geflüster. Seite an Seite treten auch sie in den hell er-leuchteten Ballsaal ein, dessen Pracht nnd bunte Menschensülle auf die au kleinstädtische Beehältnisse gewöhnte Jl'Je den überwältigenden Eindruck eines berauschenden Wunders hervorbringen. Sie ist ja so benommen, daß sie sich eng au die bedeutend zuversichtlichere Freundin schmiegt und daß sie ihre blauen Eisenaugen kaum umher zu schicken wagt. Am liebsten würden die beiden sich keinen Äugen» blick von einander trennen. Aber da man ans den Ball geht, um zu tanze», müssen sie sich wohl schweren Herzens in das Unabänderliche ergeben. Der junge Herr Hertling, einer der hübschesten uiid elegantesten unter den anwesenden Kavalieren, 35. Jahrgang. wertvollen Kräften zur Förderung einseitiger Parteizwecke oft auf Kosten der anderen deutsch-freiheitlichen Parteiverdäude huitauzuhalten und ein einziges, zielbewußte« Zusammengehen in allen wichtige» nationalen und politischen Fragen verbürgen. Alles die« war nicht nur meine, sondern auch die Wahrnehmung z»h reicher Kollegen. Es ist nun ganz natürlich, daß sich im Lause der Zeit, insbesondere dort, wo man seit vielen Jahren unmittelbar im nationalen und politischen Kampf stand, seine Phasen am eigenen Bestände verspürte und jeden, wenn auch »och so besche denen Erfolg deS Gegner« richtig einzuschätzen lernte, ein ausgeprägte« Empfinden für alles herausbildete, wa« politisch und national von Borteil, sondern von Nach-teil ist. Die Erfahrungen, die man im Wahl-kämpfe gemacht hat, führten zur Erkenntnis, daß ein einiges Znsammengehen nicht nur von Vorteil, sondern ein Gebot der Notwendig-keit ist. DaS Empfinde» erhält sich seither an der Oberfläche, denn die Gelegenheiten, die Kraft des Gefch offensein« sich zunutze zu machen, mehrten sich von Tag zu Tag, sie wurde» zu einem dauerndem nnd nn-unterbrochenen Zustand. Die Entwicklung der p >rlau>entarischen Verhältnisse, die Bildung der Slavischen Union, die Borstöße der slavischen Parteien, ihr nn-gestümeo Streben uach der Macht, die ge- hat sich schon vier Wochen bei Fräulein Paula den ersten Walzer gesichert, er versäumt natürlich nicht, seine Rechte geltend zu machen. Während sie im lustigen Wirbel dahinfliegen, fragt der Assessor so beiläufig, wer den» die reizende junge Dame sei, die er soeben in Fräulein Paulas Gesellschaft ge-sehen. Er kann sich nicht erinnern, ihr schon früher begegnet zu sein, und es ist auch sicherlich nicht der Fall gewesen, denn eine so bezauberude Erscheinung würde sich seinem Gedächtnisse ganz gewiß einge-prägt haben. „Sie ist die Tochter eines Regierungsrate« und eben erst aus der Provinz hieher gekommen*, antwortete Fräulein Paula zi-mlich kühl. „Bon Aussehen ist sie wirklich ganz uctt." „Nur von Aussehen?" „Na, was denn noch? Oder hat Ihr Schars-blick auch schon besondere seelische Vorzüge an ihr entdeckt?" „Ich glaube es beinahe. Dieser weiche Aus-druck des zarten GesichtchenS, dieser sanfte Blick der schönen blauen Augen." Jetzt lachte Fräulein Paula hell aus. „Ich wünsche Ihnen, Herr Assessor, daß Sie alS Amtsrichter in eine kleine Provinzstudt kommen. In solchen Nestern pflegen alle jungen Damen diesen weiche» GesichtSanSdruck und diesen sansten Augenausschlag zu haben. Hier in der Großstadt hat mau für daS. was sich in der Regel dahinter verbirgt, eine nicht sehr schmeichelhafte Bezeichnung." „Dummheit — wollen Sie sagen? Sollte auch diese allerliebste junge Dame--" ,.O, ich will durchaus nichts gesagt haben, denn Ilse ist sonst ein ganz gutes Mädchen und außerdem ist sie meine Freundin." S e ite 2 waltige Anregung, die die südslavischen Be-streduiigen durch vie Angliedernng Bosniens und der Herzegowina erfühlen, die von der christlichsozialen Partei stets offener bekundete Absicht, ihre Partcimacht auch auf die tintio-nalen Belange aller Deutschen aiiszudehucn, endlich die Haltung der sozialdemokratischen Partei in nationalen Angel genheiten, schufen auch für die Bertreter der deutsch-freiheitlichen Interessen eine u dauernden Z »i st a n d, der zur größten B o r s l ch! mahnt und gemeinsames Handeln, Einigkeit in der Abwehr erfordert. Dies wird durch die gegenwärtige parla-wentarifche Organisation der deutschsreihcitliche» Parteien, nach den .'einachten Erfahrungen zu urteilen und nach meinem sowie dem Ewpfin den eine« Großteiles der Wählerschaft, nicht ermöglicht oder doch nicht verbürgt, sie bietet nicht die sichere Gewähr für du zur Erfüllung unserer Pflicht — die nationalen uud frei-heitlichen Güter unseres Bslkstums mit aller Kraft zu verteidigen und nach Möglichkeit zu mehren —■ notwendige Sammlung für den möglichst festen und enge» Zusammenschluß aller Kräfte. Sie entspricht, wie gesagt, auch nicht dem Empfinden und den Erwartungen eines Großteiles der deutschsreiheitlichen Wählerschaft, der von der gegenwärtigen Partei-Zerklüftung nicht mit Unrecht eine erfolgreiche Vertretung nicht erhofft. Eö spricht also nebst anderen schon des öfteren erörterten Vernunftgründen und Grün-den einer wirksamen Taktik ein nicht zu unter-schätzendes Moment und das ist die gebotene Rücksichtnahme auf das Empfinden der Wähler-fchaft, deren Bertrauen und Festigkeit wiederholten Enttäuschungen nicht standhalten könnte: für die Schaffung eines in sich und nach außen hin m ö g l i ch st geschlossenen Ganzen, also für den Z n f a m m e n-schluß aller deutsch frei heitlichen Vvlksvertreterzu einer ein heitlichen Partei, die nicht nur d.i« Bertrauen der Wählerschaft zur reichsrätlicheir Bertretung erwecken, stärken nnd festigen, sondern auch der letzteren Ansehen und Einfluß gegenüber Beim nächsten Rheinländer tanzt der Assessor Hertling mit Fräulein Ilse eine Extratour, llnd nach deren Beendigung kommt daS Elfchen glück-strahlend zu der Herzensfreundin. „Was für ein angenehmer und interessanter Gesellschafter ist doch dieser Herr Assessor. Sieh' nur", uud sie zeigte ihr die mit unleserliche» Krähen» füßen 6;deckte Tanzkarte, „für nicht weniger als drei Tänze hat er mich bereits engagiert." Um Fräulein Paulas Lippen^ zuckt es eigen-tümlich. „Natürlich, du hast dir ja auch Mühe genug darum gegeben. Wenn man so verschwenderisch ist mit schmachtenden Blicken . . Das Elfchen steht ganz erstarrt. ..Mit schmachtenden Blicken, ich? Höre. Paula, das ist entweder ein schlechter Scherz oder geradezu eine Beleidigung." „Mein Gott, warum so empfindlich! Wenn man gleich mit dem ersten Herrn, der einem in den Weg kommt, so ausfallend kokettiert, muß man sich wohl oder übel auch eine Kritik gefallen lassen. Im übrigen gönne ich ihn dir vom Herzen, diesen faden Assessor." In Ilses blauen Augen sunkelten Träne» des Zornes. „Das ist abscheulich. Und es ist nichts als häßlicher Neid, was dich so sprechen läßt. Wenn ich gewußt hätte, daß du es auf ihn abgesehen hast —" Mit einer Bewegung voll königlichen Stolzes wirst Fräulein Paula den Kops zurück. „Ich verbitte mir dergleichen Redensarten. Ich habe es auf niemand abgesehen und eS ist nicht meine Art, mich im Verkehre mit Herren heraus- der Regieruug und den übrigen Parteien zweifellos helfen würde. Aus die Gefahr hin, mit meiner .'!u° fch.inung Gemüter, die in kleinliche» program-matischen Unterschieden daS wertvollste Gut einer Partei erblicken, in Wallung zu bringen und als „Einigkcitsstreber" verurteilt zu wer-den, wage ich es zu behaupten, daß die ver schied,nie Anstiftung von der Notwendigkeit einer mehr oder minder rücksichtslosen Betätignuq des nationalen Empfrnüens sowie die hirisich:lich tittiger piogranitnatischer Punkte bestehenden Unterschiede heute für die i» den wesentlichen und im Bordergrnnd stehenden Belangen einigen Dentfchfceiheitlicheu nicht medr ein zwingender Grund zur Sonderung tu Parteien gesunden werden kann, zumal ein derartiger drstimmkiicer Einfluß nicht einmal dem Inte-nssenunterschiede zwisch » dnr sndetenlandischen und den alpenländtsche» nationalen Angelegen-heiteu, »och weniger den Gegensätzen in Wirt-schiistlichen Fragen eingeräumt werden darf Wir wollen alle das Beste unseres Bolkes. Die Wege, cs zu erreichen, sind verschiedene, je nach der Lage, in der sich die einzelnen Grnppen unseres Bolkstnms be-finden. Diese Unterschiede bedingen vielleicht eine verschiedene Taktik, wobei ich insbesondere die angestrebte Lösung der deuischröhniischen Frage und die daS unterländische Deutschtum betreffende» Fragen im Auge habe. Aber auch in diese» Fragen, die j, schließlich denn doch da» gesamuite Bolkstnm berühren, ist ein ge> genfeitlgeS Einverständnis, ein gemeinsames Borgehcn notwendig. Dies wird auch allseits anerkannt und empfanden. Es ist dies eine Angelegenheit, die den Zwang eines Partei-rahmeuS nicht vertragt und deren befriedigende Lösung dann kaum zu erwarten wäre, wenn sie von den einzelnen Parteien oder Interessen-gruppet. abgesondert behandelt wird. Auch hier rst das Földernde, die notwendige Kraft irt der gegenseitigen, durch keinerlei Parteischranken eingeengten Unterstützung und Mitarbeit zn suchen. Und derartige Angelegenheiten gibt cs viele Ihr G.wicht und ihre B.dcntnng übe,-wiegen bei weitem jene trennenden Momente, fordernd zu benehmen. Das überlasse ich anderen." Und hoheitsvoll wendet sie sich ab. Fräulein Jlke aber tanzt nun erst recht mit dem hübsche», amüsanten Assessor. Es scheint fast, als hätte sie den Streit mit der Freundin rasch vergesse», denn je weiter die Ballnacht vorrückt, desto Heller leuchtet die Frdhlichkeit auf ihrem Ge-sichte. Da. ehe sich die Paare zur Quadrille auf-stellen, tritt Paula noch einmal an sie heran nnd flüstert ihr mit merklich bebender Stimme zn: „Du solltest doch nicht gessc», daß meine Eltern gewissermaßen die moralische Verantwortung für dich übernommen haben. Es würde mir leid tun, wenn ich sie auf d"in Benehmen aufmerksam machen müßte." Aber der vergiftete Pfeil ist diesmal wirkungS-los abgeprallt. „Tue dir keinen Zwang an, meine Liebe, ich kann schon verantworten, was ich tue. Jedem Neid-Hammel kann mans schließlich doch nicht recht machen." Panla» brünettes Antlitz wird blaß vor Ent-rüstnnz. „Der 'Neidhammel geht auf mich, nicht wahr? Aber nun ist'S genng. Ich habe mich schmählich in dir getäuscht, und es ist wohl am beste», wenn wir von jetzt ab keine Notiz mehr voneinander nehmen." „Wie es Ihnen beliebt. Der Irrtum ist jedenfalls ein gegenseitiger gewesen." Damit ^ legte sie lächelnd ihre Hand in den Arm des Assessors, der soeben gekommen ist, sie zur Quadrille zu holen. Ans de» Reigentanz folgt ein Ballsouper, das an kleinen Tische» eingenommen wird. Der Assessor Nummer 13 die für die Aufrechterhaltung der einzelnen dcntschfreiheitlichen Parteiverbände ins Treffen geführt werden. In gerechter Sache. Der Deutschnationale Verband des steiermärki-schen Landtages hat zu der durch die slowenische Obstruktion geschaffenen Lage zu wiederholtenmalen in klarer und entschiedener Weise Stellung genommen. Er hat es von vornherein als ausgeschlossen be zeichnet, daß durch irgendwelche Zugeständnisse die mutwillige Behinderung der programmatischen Arbeit beseitigt nnd für die Freimachung der durch die Obstruktion verrammelten Bahn ein Lösegeld, welcher Art immer, geleistet werden könne. Diesem seinem Standpunkt ist er von allem Anfang an im ganzen Verlaus seiner Entwicklung der Dinge treu geblieben und hat es dalier auch nicht für geboten erachtet, in einer besonderen Kundgebung ihn nochmals zu betone», als die Arbeitsfähigkeit des Landtages durch die Zerstörungswut der slowenischen Gernegroße lahmgelegt worden war und dessen Tätigkeit vor zeitiz abgebrochen werden mußte. Nuumelir bat es aber der christlichsozialen ..Volkspartei" beliebt, sich in cinem Anfrus an die Wähler z» wenden, der zu einer kurzen Eutgegnimg im Sinne der Richtigstellung verdrehter und entstellter Tatsachen gerade;» herausfordert. Es sei ganz davon abgesehen, inwiefern diese von Gehässigkeit gegen die dentschfreihcitlichc Mehrheit durchtränkte Darstellung, die sich darin gefällt, in schwerer Zeit deutschen Stammesgenossen in den Rücken zu fallen, für die slawischen Gegner aber kein Wort der Abwehr oder des Vvrwnrfes findet, sich mit jener „deutschen Ge-meinbiirgfchaft" verträgt, die von christlichsozialer Seite jetzt so gerne im Munde gesührt wird. Aber das eine kann nnd muß verlangt werden, daß auch von politisch gegnerischer Seite der Wahrheit die Ehre gegeben ivird. Die Mehrheit deS Landtages war, wie immer zn positiver Arbeit im Dienste deS Landes bereit; es sehlte nicht an reichlichem Stoff dazu und es liegt gewiß nicht in dem Mangel guten Willens und sachlichem EiserS der Mehrheit, wenn sich die Dinge anders entwickelte». Nationale Ängriffspolrtik lag den dentschfreiheitlichen Parteien ferne; sie waren sich bewnbt, daß es sachliche Arbeit in Fülle zu leisten nnd die Zeit dafür gründlich auszunützen gelte. Dagegen gefiel sich die an Zahl verstärkte, von fauatifcher Parteileidenschaft erfüllte flowenifche Gruppe in immer wiederholten, mutwilligen, bei den Haaren herbeigezerrleu Herausforderungen des nach feiner überwiegenden Mehrheit nnd 50jähriger Ge-schichte deutschen Landtages. Mit slowenischen Reden hat sichs natürlich nicht nehmen lassen, Fräulein Ilse zu führen, und als er »un ihr gegenüber an einem der runden Tischchen Platz nimmt, streift er zum erstenmale seine weißen Handschuhe ab. Die Augen des blonden Elfchens werden ganz groß, als sie den anscheinend noch ganz neuen, glatten Gold' reif am Ringfinger feiner Linken blitzen sieht. Und etwas unbedacht fährt es ihr heraus: „Sie sind verlobt, Herr Assessor?" Mit dem unbefangensten Lächeln der Welt ver neigt er sich bejahend. „Seit drei Tage», mein gnädiges Fräulein! Die Anzeigen werden morgen verschickt werden. Leider kann ich nicht die Ehre haben, Sie mit meiner Braut bekannt zn machen, da sie in Wies baden wohnt." Für einen Moment hat Fräulern Ilse die weitzen Zähnchen in die Unterlippe gedrückt. Dann aber ° ist sie gegen ihren Kavalier unbefangen und freundlich wie zuvor. * Als das Souper vorüber ist, findet in einem der Nebenzimmer eine rührende Verföhnnngsszene zwischen den beiden jungen Damen statt. Natürlich hat keine von ihnen gemeint, was sie der anderen gesagt hat. Alles war nur halb Mißverständnis und hall) Scherz. Und als man gegen Morgen gemeinschaftlich heimfährt, da sitzen Paula nnd Ilse fest aneinander geschmiegt wie zwei GesellfchaftSvöglein im Wagen. Ihre „ewige" Freundschaft ist neu gekittet, und sie sind glücklich in der Gewißheit, daß nichts den Bund ihrer Herzen trennen kann — e« wäre denn allenfalls ein hübscher junger Mann. MM. Rlätier zur Unterhaltung und Gelehrung für Haus und Familie. Houutagsöeikage der „Veutscheu Macht" in ßillt. Vr. 7 ^Die Eüdmart" erscheint jeden Eonntaq als uncnt«^eltliche Beilage für die Leser der »Deutschen Wacht-. — Einzeln ist .,Die vüdmart" nicht käuflich. 1910 SS. Fortsetzung. Aus meiner Jestungszeit. Von Fritz R e u t e r, cu$ dem Plattdeutschen übersetzt von A Grund. 24. Kapitel. Der Kapitän ging hinein znm Herrn Niajor, während ich draußen neugierig lauerte mit was für ein Gesicht er wohl wieder herauskommen wird. Da kam Aurelia deS Weges. Ich trat ans sie zu, denn ich besaß doch noch etwas Bildung, trotz der sechs FestuugSjahre nnd bedankte mich für den guten Kuchen nnd Kardinal. Sie hatte cs nicht eilig und gestattete mir, sie bis a» daS Ende der Räucherei zn begleiten. Es war nichts Schlimmes dabei und ich ahnte mich nichts BöseS. Plötzlich stand aber Kopernikus vor mir, schnautzte mich an und sagte, daß er es für sehr nngebildet halte, eine Dame aus offener Straße an-zusprechen. Ich antwortete ihn, daß es eigentlich sie war, die angesprochen hätte, woraus mir der Kleine zumutet, ich hätte mich in solchem Falle auf kein Gespräch einlassen sollen. Zu diesen Unglück kam noch der Kapitän, der ei» Gesicht aufgesetzt hat, wie Brausebart im Kartenspiel nnd warf mir vor, daß ich ihm einen schlechten Rat erteilt hätte. Der Major habe ihn schön angeschnazt nnd von Auguste habe er weiter nichts gesehen, wie einen Zipfel ihrer Nachtjacke, als sie durch die Tür geschlüpt war. — Da sie nun beide ihren Herzliebsten die Kur zn machen nicht vor-standen, machten sie nnn gemeinsam mir die Knr, bis ich schließlich wild wurde und sie ftng, ob sie denn mich sür den Blitzableiter halten wollen, wenn ans ihrem Liebeshimmel eine Gewitterwolke aufziehen wird. Der Berdruß war fertig nnd ich hatte allen Grund den einziehenden Frühlung zn begrüßen, der mir gestattete, möglichst lange unter den grünenden Bäumen zu lustwandeln. Ja der Frühling! Er frischt auch den Menschen auf. Als ich eines schönen Tages wieder einmal die kleine Zwischengasse an Schmied Gnin-waldenS HanS um die Ecke des Bäckers bog, ertappte ich den kleinen »operniknS mit seiner Aurelia. wie sich der Kleine gerade ans seine Fußspitzen stellte und seiner Angebetenen einen allerliebsten Knß gab. Schön, sagte ich zn mir; mir will er das Reden ans der Straße verbieten nild er scheut sich nicht das Mädel ans der Straße zu küssen. Na, sage mir nur noch mal etwas. Nicht lange und er kam aus mich zu. „Kopernikus," redete ich ihn an, „ich halte cs für sehr nngebildet, eine Dame ans der Straße anzn-sprechen." — Er blickte mich etwas verlegen an und fragte kleinlaut: „Wieso?" — „Uud noch ungebildeter ist es, eine Dame aus offener Straße zu küssen." — „Charles," fing der Uebersühte an zu flüstern, „ich bitte dich, erzähle es nicht weiter; wir haben nnS eben verlobt." — ,.DaS ist ja lustig," sagte ich trocken. „Ja, alles ist in Richtigkeit und die Mittler wciß es schon." — „DaS ist noch lustiger," sagte ich hinzu. — .Charles, ich mache dich zum Pertrauten unserer Liebe; du kannst uns sogar behilflich sein." — Also wieder ein neuer Posten bei den ewigen Liebesgeschästen, Ich srng, ob ich den Bater spielen sollte. Nciu, antwortete, aber ich sollte ihm meinen Kirchgang abtreten. Morgen komme der Bater AnrclienS nnd die Reihe zum Kirchenbesuch wäre an Kapitän, Erzbischof nnd mir. Ich möchte also die Sache so einfädeln. Kapitän solle zu Hause bleiben nnd dafür er in die Kirche gehen, auf welchem Gang er mit Aurelia daS Nötige besprechen könnte. Mir aber, fiele bei dieser Besprechung die Aufgabe zu, den alten Lawandowsky in möglichster Entsernnng zu halten. Also „Bertranter nnserer Liebe" sagte ich zu mir selbst, als ich wieder in meine Kasematte trat; daS bist du in deinen Leben noch nicht gewesen. Ich über--legte die Sache und kam zu dem Schlnße, daß sie ohne gründlichen Lügen nicht durchführbar wäre und so fing ich gleich damit an. Ich ging hinunter zum Kapitän und KopernikuS nnd frug letzteren : „Kopernikus du sprachst doch neulich von einem schönen Schinken; 2 ich weiß einen solchen. In der Stadt ist ein schöner, großer zn verkaufe»." — „So," sagte die pfisfige Kröte mit den unschnldigstc» Gesicht, „so hm, ich möchte ihn aber vorher selbst sehen." — „Nun," snhr ich, während ich gleichgültig zum Fenster hinaus sah, iveiter, „dann kannst da ja morgen niit uns in die Kirche gehen; Kapitän wird dir de» Kirchgang gern abtreten." — Der gute Kapitän dachte sich nichts schlimmes, wohl aber vielleicht an einen guten Bissen Schinken nnd gab sich mit dem Tausch zufrieden. Und nnn zum Erzbischos! Ich klvpste den ganzen Nachmittag ans den Busch, aber er wollte nicht, sondern antwortete aus alles, er wolle erst den Pastor Salm — Salm hören und sich nach dem Gottesdienst ein par Psnnd grüne Seife kaufe», dann, sagte er, ,er wäre in der Wäsche/ Ich gab mir alle ordentliche Mühe, Alles umsonst, Seine geistliche und ökonomische Natur war ausschlaggebend und für alles andere hatte er taube Ohre». Zuletzt suhlte ich ihm auf seine mensch« liche Seite nnd — erreichte mein Ziel. Als wir am Hause des Bäckers vorbeischritten sagte ich, so vor ungefähr zum Erzbischos: „Der wird sich wohl nicht mehr machen." — „Wer?" frug mein Freund. — „Der Bäcker, er hat wieder einen Anfall gehabt, denn die Frau war heute Früh ganz ratlos am Tor ge> standen." — „WaS?" rief er, „die arme Frau!" — „Ja," antwortete ich scheinheilig, „und die arme Frau hat keinen Menschen zu Hand uud ist dabei korpulent und dickleibig." — Als die Freistunden n Ende waren uud Frau Bütow kam, sagte ich zur ihr. „Frau Bütow, das Liigeu ist für einen einzelnen Menschen manchmal schwer und sie müssen mir helfen; ich habe ihnen damals anch meine ganze Milch gegeben. Wenn sie morgen der Erzbischos nach dem Befinden des Bäckers fragen sollte, so sagen sie ihm, daß sich fein Zustand verschlimmert hätte, weiter nichts. Die Fran tat das anch uud als wir am anderen Morgen z»m Kirchgang fertig waren, stand der Erzbischos am Zaune des Bäckers nnd wollte nicht mit. Er müsse, sagte er, die arme Bäckersfrau trösten. So ginge» wir, Koperuilns und ich allein zur Kirche. Aus dem Wege dahin riet ich meinem Begleiter den Schinken doch zu kaufen, trotzdem er uns nur als Porwand diente, damit niemand unsere Lügen merke. In der Kirche saß uns Aurelia schräg gegenüber und, wenn ich den Unteroffizier ausnehme, war ich an diesem Tag wohl der frömmste in der Kirche. Kaum war die Predig zn Ei'de, dann ging schon zwischen KoperniknS und Aurelia das bekannte Telegraphieren los. Nach dem Gottesdienst kaufte Kopernikns de» Schinken und wir maschierteu die Straße »ach der Festung z». Bald tauchte vor uns Aurelia auf; klein waren ihre Schritte und das Gesicht hatte sie meistens hinten. „Nun halte mir den Unteroffizier vom Leibe," rannte mir mein Freund zn; seine Bnne singen an zu schlottern und steuerlos zu werde», so sehr packle ihn die Ausregung; ich blieb stehen und fing »nächtig zu husten an und wir waren auseinander. Ich hustete nnd hustete, aber der Unteroffizier, feine Instruktion in Gefahr feheud. trieb mich zu Eile, »in wieder mit de» Kleine» zusammen zu kommen. DaS gerade wollte ich verhüten. Ich blieb jedoch desto hartnäckiger am Platze, fing an an, Straßengraben Blumen zu pflügen, sprang schließlich über den Graben nud rief ihm von jenseits zu: „Wenn ich ihnen nun weglaufen würde?" — „Oh," meinte er, „Da? werden sie wohl nicht tun." — „Warum nicht," gab ich zurück, „kapabel wäre ich^ dazu." Als ich mich Überzeugte, daß ich ihm einen Floh ins Ohr gefetzt habe, kam ich wieder auf die andere Straße und hatte das Vergnügen de» Un-terosfizier permanent anf meiner Seite zn sehen; Kopernikns konnte seine Liebesgeschäste in Rnhc eut-wickeln. Kurz ich fungierte als Schutzengel des Liebes» Paares nud hatte meine Freude an Beiden. Aurelia schlauk und drall mit frischen, von Liebe, Hoffnungen und FrühliugSiviud geröteten Backe» nnd die kleine Kröte KoperuilnS mit den kurzen Beine kaum Schritt haltend, im Herzen die junge Liebe nnd unter dem Arm feinen Schinken. Ein Bild der Freude und zu-gleich der praktischen Liebe. Denn so ist eS prallisch nud vernünftig, sagte ich zu niir, daß man einen Schinken unter de» Arm hat, wenn man einem Mädel seine Liebe erklärt, denn was nützte uns die Liebe, wenn man nichts zu essen halle. Das Bild verließ mich niemals wieder in meinen Leben, wen» ich an eine Verlobung oder Heirat dachte. DaS die Beiden über das Nützliche anch daS Angenehme «icht vergessen haben, kann ich jedenfalls bezeugen. Plötzlich waren sie verschwunden und tauchle» erst am ersten Festungswerk, am Kugelsaug, hinter uns auf. Auf die Frage, wo sie gewesen wäre», sagten sie, daß sie Blume» gepflückt hätten. Na, ich will eS glauben. jtoperuiknS hatte ein Stäußcheu rote Feld-nelke», Aurelia gelbe Butterblumen; Kopernikus war gelb und Aurelia hatte rote Lippen. Sonderbar. „Charles," sagle, nachdem Aurelia sich am Tor von uns getrennt hat, „der Bater weiß es schon nnd hat auch seine Einwilligung gegeben." — „Schön," sprach ich, „das ist alles recht schön; aber nun gibt Acht, der Spaß geht gleich los." Unter den Linden pustete nähmlich der Erzbischos wie besessen herum. Kaum hatten wir ihu erreicht, da schnaubte er mich schon an. „Lauter Lüge»! Lauter auSgestuukeue Lüge»! Der Bäcker ist kerngesund." — „Das freut mich," gab ich mit kaum verhaltener Teeleuruhe zur Antwort, 3 „eS freut mich der Frau wegen. Er hat sich also wieder erholt?" — „Er ist gar nicht krank gewesen." — „Nicht? desto besser." — „Danke dir Charles/ hnb witzelnd Don Ina» an, der neben dem in heiligem Zorn flammenden geistlichen Würdenträger stand, „danke dir, der Erzbischos hat sich, ans purem Mit« gefühl zur armen Bäckersfrau ins Hans geschlichen um sie zn trösten. Als er iu die Stube trat, fand er den Bäckermeister vor. einem Frühstück ans Speckaal, Sanerfleifch und KümmelschnapS bestehend, den er als ein ganz Gesunder zusprach. Selbstverständlich erschrack der Erzbischos ob solch unvermuteten Anblick nnd fing in seiner Verlegenheit vom Tode nnd dem Teufel zu schwätze« an. Der Meister, der wie Grüne-walds Emilie sagt, das Wort ,Tod' nicht hören kann, komplimentierte den Erzbischos nicht sanft zur Tür hinaus." — Mit diese» Worte« faßte er mich unter dem Arm, zog mich vom schnaubenden Erzbischos hinweg und flüsterte die Frage: „Du, ist daS soweit in Ordnung?" — „Was?" — „Na, ich meine, mit Aurelia und Kopernikus? GruuwaldenS Emilie hat mir gesagt, da iväre was in vollem Gange. — So! dachte ich. Nun wissen eS diese auch schon. Und ich kam mir als Vertrauter in dieser Liebe sehr über-flüssig vor. Ich ging daher fosort zum Bräutigam nnd sagte ihm: „KoperniknS! Du weiß« eS, die Mutter weiß es, der Bater weiß anch und Aurelia weiß es erst' recht. Außerdem weiß ich eS und Don Juan sowie Grnn-waldenS Emilie wissen cs anch. Sei daher so gut und nehme mir den Vertrauensposten wieder ab; ich habe mich deinetwegen ohnehin mit dem Erzbischos über-worsen. Das Heimliche hat also gar keinen Wert mehr. Am besten wäre es wenn du heute nachmittag beim Kaffee, deine Freunde mit der Neuigkeit, die sie ohnehin schon kennen, Überraschen würdest, das geschah und Kapitän war es, der seinem ehemaligen fflitxiltn auf das herzlichste gratulierte, wobei er wohl an feine Auguste gedacht haben mag, die ihn ja nn» reichlich für feinen einstigen Verlust entschädigte. So-dann wurde Rat darüber gehalten, was nun geschehen sollte. Wir wurde» einig, daß Kopernikus den General um Erlaubnisi bitte» soll, seine Ungebetene heiraten, das heißt, vorläufig feine Verlobung publizieren und seine Braut besuche» z» dürfen. Kopernikus hatte gegen den allgemeinen Beschluß «ichts einzuwenden uud wandte sich an den General, welcher ihm die Antwort znkommen ließ, daß er ihn am nächsten Tag nach der Parade am Wasser zu sprechen wünsche. Am andere» Tag um elf Uhr gab ich meinem kleinen Freund auf feinem sauerem Gang das Geleite. Als Standpunkt wurde ihm die bekannte kleine Liude augewiefeu. An diese stellte sich der kleine, zitternde Bräutigam und wartete auf den General; ich postierte mich hinter eine dickstämmige Pappel nnd harte dort meines Schützlinges. Ich war besorgt, wie sich der kleine Mann anstellen wird und gab ihm meine Besorgnis in manigfaltigen Ratschlägen kuud. „Immer tüchtig am Platze!" rief ich zu; „Halte deine Ohren steif!" — „Lasse dich nicht verblüffe«, KoperuikuS! So heißt das alte Gebot!"--- Endlich kam der große stattliche Herr, mit Drei» master nnd Federbusch laugsam heran und der kleine Bräutigam trippelte ihm zappelig entgegen. Meine Ahnung, daß dieser Bittgang für Kopernikus ein schweres Stück sein wird bestättigte sich. Schon der Umstand, daß der, dcn Kopernikus anderthalb Fuß überragende General nur bergabwärts zu •sprechen brauchte, während mein Freund bergauf leisten mußte, setzte ihn in entschiedenen Nachteil. „Was münschen sie?' srug der General sreuud« lich. — Mir klopfte das Herz hinter der Pappel. „Herr General!" fing das kleine tierlchen ganz ver« ständig zu reden an, während er sich ausS linke Bein stellte nnd feinen Kops etwas schräg zur Seite neigte mn feinen krummen Rüssel in» gehörige Licht zn rücken, „Herr General, ich bin gekommen um ihnen meine Verlobung anzuzeigen. „Was Teufel!" rief der alte Herr und die Haare seiner Perücke fingen an zu Berge zu stehen; ich sah, daß sein Federbusch ändert-halb Zoll in die Höhe schoß. — „Ja," antwortete dreist unser Bräutigam uud machte durch diese Offeu-herzigkeii seinem neuen Stand entschieden Ehre. „Ich habe mich mit der Tochter des ProviantmeisterS Lucka verlobt." — „Den Teufel haben sie," schrie der General. Den habe er nicht, antwortete hochansgerichtet der Bräutigam, er habe blos eine Braut. „Und das sage» sie mir, daß soll ich nach Berlin melden? Himmel-Krcuz-Douuerwetter was werden die in Berlin für Augen machen, wenn sie zu hören kriegen, daß sich die Demagogen hier schon verloben?" — KoperniknS ließ sich aber nicht verblüffen, sondern stellte sich znr Abwechslung ans das andere Bein und fuhr unerschrocken fort: „Herr General, gegen die Verlobung selbst können sie nichts haben, das ist meine Sache; ich komme blos her um sie zu bitten, meine Brant besuchen zu dürfe»." — .Und sie meinen, ich wäre so dumm ihnen eine solche Erlaubnis zn geben? — Nach einigen Schweigen und Ueberlegen fügte er in bestimmten Ton hinzu: „Nee! Wenn das die Anderen wissen, daß sie auf diesem Wege in die Privathäuser kommen können, so verloben sich alle schon morgen. — Nee, ans solche Geschichten lasse ich mich lieber nicht ein;" Damit ging er ab nnd legte nicht einmal seine Finger an den Hnt.-- l.Fortsetznng folgt.) Aetehrenbes, praktisches, Keiteres etc. Deutsche guverficht. Stimm n hö>' ich, kläst'g«. freie, Jn'tinmittigem Berein Trete ich auch in d e SReihe Mit d: Ader, wagt man uns zu frönten, Irischen Mute» kampfbereit! Einig mit dmd Tal. Die Wälder, wie so schön, Wie lockend auch im'Fonnenstrahl Die rebumkränzte» Höhn! Drum sragt man mich nach meinem Land, Brennt mir da? Her, sogleich. Und, stolz dem Frager »«gesandt. «Ruf' ich: Tas Deutsche Reich! Juliu» Sturm Nachtbild. Längst wiegte febon die Nacht gelinde In sanften Schlummer Wald und Flur, Das leiseste Atmen nur der Winde _ Beriät' enlschiaf'nen Lebens Spur. Die Blumen blinzln in die Fern« In tarier Träume Zauberbann Und fchau'n die funkelnd hellen Sterne Als hold« Himmelöfchwestern an. Ludwig Fulda. Praktifcke Mitteilungen. We!b«Glac«dandfchuhe ohne Benzin zu reinigen. In h«iß«r Milch löst man sein« Seisenspän« unter Umrühre» und gibt aus «inhalb Liter dieser Lösung einen zu Schnee geschlagenen Eidotter und "v Tropien Salmiakgeist zu Dann zieht man di« Handschuhe über die Hand und reibt s>« mit einem Wolläppche». da-; man in die oben beschrieben« Flüssig» teil getaucht hat, ad. Häng« man hi«raus di« Handschuhe im Schatten zumTroinen auf, so weid«» st« blenden» weife und bl.iben ganz weich Holzimprägnierung. EinguteS Verfahren, um Holzive.k g«g«n Zeucrs gifahr zu imprägnieren, ist nach der „«jtfchr. f. Diechsl" folgendes: Da» be-treffende Holz oder die Ho'jgegenstände müssen 6-8 Stunden der «ochhitze «!ner Löjung von 8! Gramm Manganchlo ür, so Gramm O>t^ophoipho»jäur«, >2 Gramm Magnefiumkarbonat. 10 Giamm Borsaur« und 25 Gramm Ammonchlorid aus I Liier Wasser ausgesetzt sein Da? so behandelt« Holz soll selbst bei hoher Glut völlig un-«ntjlammdar und außerdem auch durch diese» Veifahren vor Vermod«ru»g. In-sektenfraß und Fäulnis geschützi fein. Meiallfoli« auf Papirr «leben. Ratro»Wasserglas ist ein gui.r KiebHoff zum Kleben von Papier aus Metall. Sollte dieses nicht genügm, dann schneid« man .ine große Zwiebel in zwei Hälften und teib« die zu beilebende Seite bei Äupseifolie damit ab, bann tann zunächst bet vorher angewandte Äiebfloff noch einmal probiert weiben, und wenn damit noch «ein zufriedenstellendes Ergebnis er-zielt werten sollte, dann bereite man sich folgenden, schon vielfach mit gutem Er-folge angewandten Klebstoff: In l Liter lochenden Waffe,» löst man erst 100 Gr. «ristallsoda, dann WO Gramm Kolophoiu harz vollständig aus, wobei das beim langsame» Kochen verdampf nd« Wasser immer zu «rs-tze» ist. In der erhaltenen, milcharligen Lösung werden bann 1000 Gramm Kasein, di» zuvor mit drei Liter heiße» Waffer» (£0 Grad Gel.) geweicht wurden, aufgelöst. ^S Wasser, worin da« Kasein geweicht wurde, lommt mit dazu. Ist der erhaltene Leim zu dick, so wird er mit vorher abgekochtem Wasser entsprechend verdünnt. Heiteres. Ein Gute». Erster Missionar: »Die Menschenfresserei hat jetzt bei uns in Afrika fast ganz aufgehört!" — Zweiter: „Stimmt, feil di« vielen Autos Afrika durchkreuzen, können di« Ei»g«boren«n bequem von ben überfahrenen Tieren leben I" Sport. „We>ßt du, ich habe mich nun doch einschlössen, Baby schon im April zu kriege«. Lieber «in paar Gesellschast«» entbehren, als Tennis; Tennis find« ich zu entzückend!" Boshaft. Geschieden«: „Sieh' nur. wie .elend mein ehemaliger Gatte aussieht." — B-kannte: „Ja, in den zwei Wochen feit eurer Scheidung konnte «r sich doch auch noch nicht erholen!" MütterlicheZurechtweisung. Tochter: .Wie bin ich glücklich! Der junge Doktoi AjrenS liebt mich." - Mutter: „Hast du denn Bew«ij« seiner Liede zu dir?" — To< ter: „Ja, «r hat mir «inen HeiraiSanirag gemach," - Mutter: „DuinmeS Ding, das ist noch lange kein« Liebeserklärung!" Die Unentwegten. „Sind Sie noch immer im Temperenzlerver.in? — „Ach nein; mein Mann hat beim letzten Preisschießen ein Lilöiservice gewonnen, und da sind wir ausgetreten." AuS demKünftlercas«. „Mein Lieber — 'o eine Operette ist keine kleine Sache! Da gehören tüchtige Leute dazu: zwei, die ben Text einem dritten stehlen, und ein vierter, der die Melodie dem fünften stiehlt!" Abgeblitzt. Älter Geck: „Und glauben Sie, mein Fiäulein, daß ein junge» Mädchen einen ällere < Herrn nicht noch lieben kann?" — Dame: „Warum nicht? Ich liebe auch einen alten Herrn." - Geck: „Wer ist der Glückliche?" — Dame: „Mein reicher Onkel." Vertrauenerweckend. Fremder: „Ist das Mesier auch scharf?" — Dorf-barbier: „Na, und ob ... ich trau mich gar nicht anzufangen." Patriotisch. Jung« Dam« (di« soeben da» Abi>urient«nexamen bestanden): „Wie schade, daß ich fetz» nicht auch ein-jährig dienen darf!" Nummer 13 mid Anfragen wurde die Zeit vergeudet nnd die Geduld des HanseS auf manche harte Probe gestellt. Planmäßig erfolgte ein slorooiiiidn'C Vorstoß »ach deni anderrn gegen das deutsche Wesen der Landes Vertretung, eine Forderung »ach der andere» auf Erweiterung des slowenische» Besitzstandes, ja in Anträgen wegen Zweiteilung der obersten Schul-behörde ein unmittelbarer Ansturm gegen die Einheit des Landes. Wenn dem gegenüber d.e deutschfr^i-heitliche Mehrheit nicht völlig te»l»a?imslo-> blieb und die gebotenen Maßnahmen zur S cherung des eigenen nationalen Besitzstandes in Angriff nahm, kann darin nur böswillige Verdrehung eine :15er* fvlguug oder Vergewaltigung der anderssprachigen LandeSgenvssen erblicken. Freilich wäre eS am bequemsten für die Gegner, wenn die dcnlschsreihelliichen Paneieu überhaupt ganz nnd gar darauf verzichleten, jemals von ihrer Mehrheit Gel rauch zn machen; das hieße jedoch eine Entsagung verlangen, die mit den anvertrauten hohen Belange» der deutschen Bevölkerung, ja mit der et,nächsten Politik der Selbstcrhaltnng in Wider-fprnch stünde. Uebrigeus brauchen wir nnr an Krain zu erlimer», um an dem Vorgeben einer slowenischen Mehrheit zu ermesse», wie eine wirklich rncksichtS-lose Mehrdeitsh.rrschaft beschaffen ist; und daß anch die Christlichsozialen für rein parteimäßige Zwecke von ihrer Mehrheit sehr wohl Gebrauch zu machen wisse», beweist z. B. der niederösterreichische Landtag gewiß znr Genüge. Der deutschuationale Verband des steiermärki-scheu Landtages durfte der frivolen ObstrnktionS-mache kein Zugeständnis gewähren; er hätte sich damit auf eine schiefe Bah» begeben, auf der er von einem Opfer zum anderen, von einer Niederlage zur anderen hätte gelangen müssen. Schwere nationale Schädigung, aber anch wirtschaftliche Beeinträchtigung hätten sich als unausweichliche Folgen ergeben müssen; diesen vorzubeugen war einfach Ehrenpflicht dent ch-nationaler Vertreter. Der slowenische Appetit wäre beim Essen gewachsen nnd hätte bei jedem sich bietenden Anlasse mit neuen Brocke» gestillt werden müssen. Lchon darum war es Gebot der einfachsten politischen Vernunft, gleich von Ansang reinen Tisch zn machen nnd sich in keinerlei Verhandeln nnd Abhandeln einzulassen. Auch wir bedauern, daß die Arbeit des Land tages, die unter deutschem Einflüsse durch Iabr-zehnte treu und fleißig geleistet worden war, durch slawischen Uebermnt und Größenwahn, durch flaivtsche Herrschsucht und Parteileidenschaft gestört und gehemmt wurde, aber wir müssen die Verantwortung in vollem Ausmaße jenen überlassen die diese Ob-struktion grundlos angezettelt nud sinnlos weiter-geführt haben. Sie haben die Verwirrung angestiftet; für die Losten der Entwirrung auszukommen, sind wir nicht berufen, nicht befugt nud nicht gewillt. Was endlich die sinanzielle Notlage des Landes betrifft, sei nochmals gegenüber der jüngsten kleri-kalen Entstellung der Sachlage verwiese», daß sie ein allgemeines Uebel der österreichischen Grönländer darstellt. Nicht die „Mißwirtschaft" der denischfrei-heitlichen Mehrheit hat sie verschuldet, sondern das riesige Anwachsen der pflichtgemäßen Aufgaben verselbständigen Landesverwaltung, mit dem die beschränkte» Einnahmsquellcn nicht Schritt hallen konnten, und nicht znm wenigsten die steigenden Anforderungen jener Bevölkerungskreise, die znm größten Teile von den Abgeordneten der christlichen „Volks-Partei" vertrelen werden. Die reiche» Sndetenländer leiden unter der sinauzirllen Bedrängnis geradeso nnd noch ärger, nnd die christlichsoziale Mehrheit in Oberösterreich oder im heiligen Lande Tirol ver-mochte ebensowenig gegen die Gewalt der Tatsachen anszukommcn, als die dentschfreiheitliche in Sieier-mark oder in Kärnten. Wir werden gewiß stets daraus bedacht sein, dem steiermärkischen Landtage die Möglichkeit zn sichern, daß er seinen mannigfachen Ausgaben im Dienste des Landes auch weiterhin gerecht wird; aber auf Kosten des völkischen Besitzstandes und der nationalen Ehre dars die Arbeitsfähigkeit nicht er-tauft werden. Sie hätte dann auch sicherlich keinen Bestand und würde bei nächster Gelegenheit wieder in die Brüche gehen, wo slawische Begehrlichkeit uns von ueucm das Messer au die Brust setzte. Zu diesen kurzen Ausführungen glaubte» wir uns gegenüber böswilligen Ausstreuungen von gegnerischer Seite verpflichtet. Der Vorstand des Verbandes der deutschnattonalen Abgeordneten im steirifchen Landtage. Deutsche zvacht____ Da» Hitndlungggthilfrn-gesch. (Schluß). Der Gehilfe im K o n k« r S s a l l e des l£ l) e s s. Wird nach Antritt des Dienstverhältnisses tiber k>as Vermögen des DieustgeberS der Konkurs er-öffnet, so tritt die Masse in den Vertrag ein. Inner-halb eineo Mvnaies vom Tage der Konktirseröff-iiüng kaun jedoch das DlenstverhAltniS vom Dienst-nehmer ohne Kündigung, vom Mafseverwalter unter Einhaltung der gesetzliche» oder vereinbarten kürzeren Kündigungsfrist gelöst werden. Wird das Dienstverhältnis durch die Sundi gniig deS MasseverivalterS vor Ablauf der bestimm« teu Zeit gelöst, für die eS eingegangen war, oder war int Vertrag eine längere ilüudigungssrist ver eiubart, so kann der Dienstnehmer den Ersatz des ihm verursachten Schadens verlangen. W a n n d a r s der Gehilfe ohne Kündigung austreten? Als ein wichtiger Grund, der den Dienstnehmer znm vorzeitigen Austritte berechtigt, ist insbesondere anzusehen: 1. Wenn der Dienstnehmer zur Fortsetzung seiner Dienstleistung nnfähig wird oder diese o!,»c Schaden sür seine Gesundheit.oder Sittlichkeit uicht sorlsetzen taun; 2. wen» der Dienstgeber daS vom Dienstnehmer zukommende Entgelt ungebührlich schmälert oder vore>ithält, ihn bei Nainralbezügen durch Gewährung nngesiinder oder unzureichender tkost oder nngesunder Wohnung benachteiligt oder andere wesentliche Ver-tragsbestimmungen verletzt; :i. wenn der Dienstgeber den ihm znm Schutze des Lebens, der Gesundheit oder der Sittlichkeit des Dienst,tehmers gesetzlich obliegenden Verpflichtungen (§ 18) nachzukommen verweigert; 4. wenn der Dienstgeber sich Tätlichkeiten, Verletzungen der Sittlichkeit oder erhebliche Ehrverletznngen gegen den Dienstnehmer oder dessen Angehörige zn-Ichulden kommen läßt oder es verweigert, den Dienst-nehmer gegen solche Handlungen eines anderen Angestellten oder eines Angehörigen des DienstgeberS zu schützen. W a n n kann der G e h i l s e oh>:e Kündigung entlassen werden? Als ein wichtiger Grnnd, der den Dienstgeber znr vorzeitigen Entlassung berechtigt, ist inSbeson-dere anzusehen: 1. Wenn der Dienstnehmer im D enste untren ist, sich in seiner Tätigkeit ohne Wissen oder Willen des Dienstgebers von dritten Personen nnberechtigte Vorteile zuwenden läßt, insbesondere widergesetzlich eine Provision oder eine sonstige Belohnnug annimmt, oder wenn er sich einer Handlung schuldig macht, die ihn deS Vertrauens des Dienstgebers unwürdig erscheinen läßt; 2. wenn der Dienstnehmer unsähig ist, die ver-sprocheneu oder die den Umstanden nach angemessenen Dienste zu leisten; 3. wenn der Dienstnehmer ohne Einwillignng des DienstgeberS ein selbständiges kaufmännisches Unternehmen betreibt oder im Geschäftszweige des Dienstgebers sür eigene oder fremde Rechnung Handelsgeschäfte macht; 4. wenn der Dienstnehmer ohne einen recht-mäßigen Hindernngsgrnnd während einer den Um-ständen nach erheblichen Zeit die Dienstleistung unierläßt oder wenn er andere Bedienstete zum Unge-horsam gegen den Dienstgeber zn verleiten sucht; 5. wenn der Dienstnehmer durch Krankheit oder einen Unglücksfall länger als sechs Wochen oder durch eine längere Freiheitsstrafe oder Ab-Wesenheit während einer den Umständen nach erheb-lichen Zeit oder durch Einberufung zu einer die gesetzliche WaffeiiübungSdauer übersteigenden mili-tärischen Dienstleistung an der Verrichtung seiner Dienste gehindert ist; 6. wcuu der Dienstnehmer sich Tätlichkeiten, Verletzungen der Sittlichkeit oder erhebliche Ehrver-letzungen gegen den Dienstgeber, dessen Stellver-treter, deren Angehörige oder gegen Mitbedienstete zuschulden kommen läßt. Wenn der Dienstnehmer ohne wichtigen Grnnd vorzeitig austritt oder wenn ihn ein Verschulden an der vorzeitigen Entlassung trifft, steht dem Dienst-geber der Anspruch aus Ersatz des ihm verursachten Seite 3 Schadens zu. Trifft beide Teile ein Verschulden an dem Rücktritt oder der vorzeitigen Lösung des Dienst-Verhältnisses, so hat der Richter nach freiem Er« messen zn entscheiden, ob und in welcher Höhe ein Ersatz gebührt. Die Konkurrenzklausel. Eine Vereinbarung, durch die der Dienstnehmer sür die Zeit uach Beendigung des Dienstverhältnisses in seiner Erwerbstätigkeit beschränkt wird (.Äonkur-renzklausel) ist unwirksam, wenn der Dienstnehmer zur Zeit der Vereinbarung minderjährig ist oder das Entgelt zur Zeit der Beendigung deS Dienstverhältnisses den Betrag von 4000 Kronen jährlich nicht übersteigt. Bei höherem Entgelt ist eine solche Vereinbarung nur insoweit wirksam, als: 1. sich die Beschränkung ans die Tätigkeit in dem GeschästSziveige des Dienstgebers bezieht und den Zeitraum eines Jahres nicht übersteigt, und 2. die Beschränkung nicht nach Gegenstand, Zeit oder Ort und im Verhältnisse zu dem geschäft-lichen Interesse, das der Dienstgeber an ihrer Ein> Haltung hat, eine unbillige Erschwerung des Fort-komme,-» des Dieustnehmers enthält. Hat der Dienstgeber durch schuldbares Ver-halten dem Dienstnehmer begründeten Anlaß zum vorzeitigen Austritt oder zur Kündigung des Dienst-Verhältnisses gegeben, so kann er die durch die Kon-kurrenzllansel begründeten Rechte gegen den Dienst-nehmer nicht geltend machen. DaS Gleiche gilt, ivenn der Dienstgeber daS Dienstverhältnis löst, es sei denn, daß der Dienst-nehmer durch schuldbares Verhalten hiezu begrün-deten Anlaß gegeben oder daß der Dienstgeber bei der Auslösung des Dienstverhältnisses erklärt hat, während der Dauer der Beschränkung dem Dienst-nebmer das ihm zuletzt zukommende Entgelt zu leisten. Hat der Dienstnehmer sür den Fall deS Zu-widerhandelns gegen die Konkurrenzklausel eine »onveutionalstrafe versprochen, so kann der Dienst-geber nur die verwirkte Üonventionalftraie verlangen; der Anspruch aus Ersüiluug vier auf Ersatz eines weiteren Schadens ist ansgeschlosscn. Konventionalstrase» unterliegen dem richterlichen MäßignngSrcchte. Verpflichtung znr A u s st e l 1 u n g eines Zeugnisses. Der Dienstgeber ist verpflichtet, bei Beendigung des Dienstverhältnisses dem Dienstnehmer auf Ver-langen ein schriftliches Zeugnis über die Dauer und Art der Dienstleistung auszustellen und Annierknngen im Zeugnisse, durch die dem Dienstnehmer die Er-langung einer neuen Stellung erschwert wird, sind unzulässig. Verlangt der Dienstnehmer während der Dauer des Dienstverhältnisses ein Zeugnis, so ist ihm ein solches aus seine Kosten auszustellen. Zeugnisse des DienstnchmerS, die sich in Verwahrung des Dienstgebers befinden, sind ihm aus Verlangen jederzeit anSzusolgen. Zuständigkeit des Gewerbegerichtes. Für Streitigkeiten aus den im Gesetze ge-regelten Dienstverhältnissen sind die Gewerbegerichte zuständig, wenn auf die Unternehmung des Dienstgebers die Gewerbeordnung Anwendung findet. Sonntagsruhe. Nach Anhörung der Körperschaften, denen ge« setzlich die Vertretung der in Betracht kommenden Interessen obliegt (Hondels- und Gewerbekammern, Advokaten-, Notariatskammern n. dgl.) kann unter Bedacht aus die Art deS Unternehmen» und die Bedürfnisse der Bevölkerung durch Verordnung be-stimmt werden, daß die Vorschriften der Gewerbe« ordnnng über Sonntagsruhe und Arbeitszeit aus die in diesem Gesetze geregelten, der (Gewerbeordnung nicht unterliegenden Dienstverhältnisse entsprechend Anwendung finden follen. Aussicht der Gei^erbeinspektoren. Die Aussicht über die Einhaltung der durch das Gesetz begründeten Verpflichtungen kann durch Verordnung den Gewerbeinspektoren übertragen werden. Geltungsbeginn des GestzeS. Das HandlungSgehilfengesetz tritt am 1. Juli dieses Jahres in Wirksamkeit. Seite 4 Nummer 13 Aus Stadt und Land. WSHlerverfammlung. Samstag den 19. ds. findet in Cilli im Deutsche» Hause eine vom Deutschen Vereine einberufene Wählerversammlung statt. In derselbe» wird der Landtagsabgeordnete Herr Dr. Eugen Negri über die Obstiufiio» der Slovenen im steirnchen Landtage und der Reichsrcn-abgeordnete Herr L G. R Marckhl über die allgemeine politische Lage sprechen. Evangelische Gemeinde. Morgen. Sonn tag findet in der ChriftuSkirche um 10 Uhr vormittag ein öffentlicher Gottesdienst statt. — Montag Abend um 8 Uhr treffen sich Glaubensgenosse» und Freunde der evangelischen Lache im Sonderzimmer des Hotels Erzherq Johann. Selbstverwaltung für Untersteiermark. Die slowenischen LandtagSabgeordneten sind mit einem Manisest vor ihr Volk getreten, womit sich ihr ver« abschennngSwürdigeS Verbrechen, das sie mit der fnivolen Obstruktion dem Lande verübt haben, zu begründe» suchen. Man lernt diese Leute in ihrer ganzen bodenlosen Frechheit kennen, wenn man diesen Aufruf liest, der die ganze „Sündenliste" der Land-tagSinehrheit enthält. Man höre nur. was alles teils gewissenlos, teils mit ruhigem Gewissen abge-wiesen wurde: Anträge aus Hagelschlagsuntcrstütznugen an slowenische Bauer», die Bahnbauten Sanntal— Oberburg nnd Heilenstein—Stein, die Regulierung der Flüsse Sotla, Mies, Dran, Dran, Mur, Save usw., die Abänderung des Jagdgesetzes, Unter-stützungen für slowenische Abbrändler, Antrag ans Errichtung slowenischer Bürgerschulen und Fach-schulen usw. usw. Roch sürchterlicher waren die aktiven Vorstöße der deutschen LandtagSinehrheit, als da find: Beschimpfungen deS slowenischen Volkes. Unterstützung der 'üdmark und des deutschen Schul-Vereines, die Streichung von 200.000 Kronen an den unverzinslichen Darlehen für slowenische Wein-gartenbesitzer, die Umwandlung der Landesbürger-schule in Cilli in eine allgemeine Bürgerschule, die Einverleibung eines Teiles der Gemeinde Umgebung Eilli in das Stadtgebiet, die Abänderung des Schul-ausfichtsgesetzes und die Umarbeitung der Geschästs-ordnung und man höre und staune: die Ehrengabe für den Dichter im Priesterkleide: Otlokar Kernstock! Dieses Sündenregister, welches am Sonntag den 13 d. M. in 22 Versammlungen dem Volke eingedrillt werden wird, macht de» jesuitischen Verdrehungs kunst der Herren alle Ehre. Sie wollen als Mi» derheit die Herren im Lande sein, und die Mehrheit soll nach ihrer Pfeife tanzen. Sie wollen die Selb st Verwaltung sür daS Unterland, das heißt, sie wollen hier den letzten Deutschen ans hungern und jenes amtlich autorisierte Räubern» wesen etablieren, das in den Septembertage» des Jahres 1903 iu Laibach die Schreckenssackel schwang. Es muh es wissen. Der klerikale ..Slo venec' geht mit den Slvveuischliberalen scharf ins Gericht. Er ist zur Ueberzeugung gekommen, daß die slvvenischen Liberalen „überhaupt so niedrige Kreaturen sind, daß eS sich nicht auszahlt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen." DaS klerikale Blatt spricht die Hoffnung aus, daß recht bald der „ein zige liberale Kukuk (Knkoviea — Kukovee), der im Landtage noch Kukuk schreit, in sein Cillier Rest zurückgetrieben' wird. — Leider sind die Windisch klerikalen auch nur ganz unmerklich besser. Landeshauptmann Üuklje, der einstige himmelstürmende Liberale, der Kampfgenosse Taut scherS und KerSnikS, muß sich aus seinen eigenen Worten vom „Slvv. Narod" einen gar bitteren ^selbst vorwurf hervorholen lassen. Im Jahrbuch der „Slo-venska Matica" von 1877 schneb Suklje wörtlich: „Sogar bei gebildeteren Leuten ist es etwas ganz Gewöhnliches, daß sie ihre politischen Grundsätze ändern, daß sie ihre Freunde und GesinnungSge nossen verlassen und schmählich in das feindliche Lager überlaufen. Das geschieht aus zweisacher Ur sache: Entweder sehlt ihnen jene wahre Ueberzeugung, die nur aus ernster Ueberlegnng und Betrachtung hervorquillt, die das Ergebnis gründlicher Studien und reichlicher Erfahrung ist, nnd dann ist die Fahnenflucht die Folge geistiger Flachheit »nd Ober flachlichkeit; oder aber, es haben diese Ueberläufer ihre Meinung nnr ans materiellen Gründen geändert, aus häßlicher Eigensucht, an» niedrieger Ehrsucht und dann geht ihr Abfall ans Niedrigkeit nnd Un nioral hervor". Der zum klerikalen Streber abge häutete ehemalige liberale Vorkämpfer Snklje wird sich freilich für die erste seiner eigenen Alternativen kaum entscheiden können. Cyrill und Methud — entlarvt. Diese beide» ehrwürdige» Slavenapoftel haben sich nun als Patrone der slovenischliberalen Partei entpuppt. Den Liberalen ist es nämlich gelungen, den Cyrill und Melhndverein ganz in ihre Hände zu bringen Daher schreibt „Slovenec" mit heiliger Entrüstung „Wer sür die Cyrill nud Methuderei nnr einen Heller gibt, unterstützt den Liberalismus nnd kann nicht mehr als Anhänger katholischer »nd völkischer Grundsätze gelten, sondern erweist sich als Gegner des echten Sloven,'tnms." Auch die Heiligen müssen es spüren: Undank ist der Welt Loh» ! Die Germanisation von Sachsenseid macht, wenn man dem „Slovenee" glauben darf, rapide Fortschritte. Die dortige nationale Partei soll bereits einen Pakt mit den Deutschtümlern ge schlössen halben. Bei der Gemeindewahl sprach der große Roblek säst nur deutsch. Erst als ihn der k. k. Regierungsvertreter windisch ansprach, ward er dessen eingedenk, daß er — außer seiner Mutter spräche — auch slovenisch gelernt hat. Für die Hausenbichlerin, die „Witwe deS berühmte» Janes Hausenbichler" mußte der auS Böhmen eingewan derte Jude „deutschen Geblütes", Max Taussig. die Stimme abgeben, iveil i» ganz Sachsenfeld kein anderer Mann hiefür zn finden war. «^ivijo Taussig!" Todesfall. Am Donnerstag starb in Schön stein nach langem schweren Leiden Frau Olga Woschnagg. die Gattin des Gewerke» Herrn Franz Woschnagg d. Ae. Die Verstorbene war eine strammdentfche Frau, eine Wohltäterin der Armen und ersreute sich in den weitesten Kreisen der Be-völkerung der höchsten Wertschätzung, Das Leichen-begäugnis saud heute unter großer Beieilung der Bevölkerung von Schönstein und den Nachbarorten statt. Ehre ihrem Angedenken! Deutfchevangelische Iungmannschast „Scharfenau". Morgen, Sonnlag findet abends um l! Uhr im Saale des evangelischen Pfarr- und Gemeindehauses die g r ü n d e n d e B e r s a m m t u n g dieses Vereines statt. 'Räch »er Aufnahme der sich zu Mitgliedern Meldenden du.ch Herrn Vikar Lohmann als Einbmiser wird die Wahl des Vor-standcS ertolgen Jeder junge Mann ist herzlich willkommen. Fastnachtstanz des Turnvereines, ^u unserem Berichte in der legten Vlattfolge sei »och nachgetragen, daß unler den vielen reizenden Masken besonders eine „Blumeiig,uppe" auffiel, die auch sür eine» Roieggerbaustei» sammelte und ein »am Haftes Sammelergebnis erzielte. Familien- und Walzeragend in Schönstein. Reben der Vertretung der soziale» Interessen des denlschen HandlnngsgehilsenstandeS erachtet eS die Ortsgruppe Cilli des heute zu einem ganz bedeutenden Faktor im nationalen Leben ge wordene» Deutschnatimialen Handlu»^sgchilse»ver baudeS Hamburg—Wien für ihre völkische Pflicht, mit ihrer ganze» Krai: jenen Volksgenosse» beizn-stehen, die in de» von rückfichtS. und gewissenlosen Gegnern bedrohten Vororten EilliS ihren altereroten Wohnsitz haben nnd die einen erbitterten Kamps sühren müssen gegen die beispiellos anmaßende Frechheit eines inferioren Slaven stamme«, einen Kampf gegeu Heimtücke, Hinierliit nud Lüge, einen Kampf um den altange>lai«mtcn deutschen Boden i» diesen Vorwerken von Cilli nnd einen Kampf nm die Hochburg in den Unterlanden, um Cilli selbst Diesmal galt es im Besonderen, den den lichen Schule» in Schöiistein und Wöllan eine Gabe deutschen OpfersinneS zukommen zn lassen nnv dieser Gedanke war insofernc ein glücklicher, als ans dem Erträgnisse dieser Veranstaltung deS Dentschnati-onaleu HaudlungSgehilfeuverbandeS den beiden Schulen ein ganz namhafter Beitrag zufließen wird Der schone Zweck diese? Unternehmens wnrde auch von den Deutschen deS Unterlandes voll und ganz erfaßt, denn neben einem halbhnndert Ei liiern, konnten ivir Volksgenossen ans F r a ß I a n, H e i 1 e n-st ei». Lausen, Prag »all», Windiichgraz und Wöllan mit ihren Frauen und Töchtern begrüßen. Der gastgebende Markt Schön stein war durch die sämtlichen deutschen Bürger mit ihren Familien vertreten, ein Zeichen, mit welch inniger Treue die Deutschen des Marktes an ihrem angestammten Besitze hängen. Die Deutschen Stores hatten sich mit einem schönen Beitrage eingesunden. Der Familienabend verlief ohne jedwedes „Pro-gramiil" und ist sein schöner und wahrhaft deutsch-gemütlicher Verlaus dieser allseits gewünschten und begrüßten Zwangslosigkeit zuzuschreiben. Der Cillier Turnverein, der dem Ruse des Deutschnationalen HandlnngsgehilfenoerbandeS in entgegenkommendster Weise und mit herzlicher Freude gefolgt war, da es galt, zum Gelingen eines edlen völkischen Unternehmens beizutragen, bot uns mit seinen Freiübungen unter Führung seines Turnwartes Herrn Josef H ö l z l ein ganz erstaunliches Beispiel turuerischer Kraft, Stramm-heit und Uebung. Hier sahen wir die Liebe zur deutscheu Turusache ausgeprägt in deu edle» Be-wegnngen der schlanken, jugendlichen «örper, die ohne jegliches Kommando, gleichsam w?e am Schnür-chen gezogen, die schwierigsten Freiübungen aus-führten, die wir je zu Gesicht bekommen konnten. Herrn Turnwart H ö l z I gebührt hiefür nicht nur der Dank seiner Turner und deS Vereines, sondern auch jener der Znseher, die mit ihrem ehrlichen Beisall auch nicht kargten. Neben anderen heiteren Vorträgen ist ganz besonders jener des Herrn Otto B e t s ch w a r hervorzuheben, der in köstlicher Maske mit seiner „Verunglückten Landpartie" Stürme der Heiterkeit erweckte. — Ernste und seierliche Weihe erhielt der schöne Abend durch kernige Reden von VolkSgenoffen aus dem Sann« nnd Schalltale, die ihre gleichbedrängte» Stammesbrüder der unver-brüchlichsten Treue versicherten und ein inniges Zu-sammenhalten der Deutschen deS Unterlandes ge-lobten. — Waren wir schon äußerst befriedigt und erfreut von den Freiübungen der Riege des Cillier Turnvereines, so waren wir wahrhaft entzückt von dem „Fahnen schwingen" der drei Turner Josef Hölzl, Max Arndt und Sepp Stock-lassa. Es bot uns ein Bild von angestrengtem, monatelangem Fleiße, von seltener Gelenkigkeit und männlicher Kraft. Nach dieser schönen Vorführung und nachdem die Cillier den Schönsteinern noch einen strammen Wirbel dargebracht hatten, gab die Festleitnng den großen Saal des Deutschen Hauses allen Tanzlustigen zum fröhlichen Reigen preis. Hauptsächlich wurde natürlich dem Namen „Walzer-abend" zufolge der deutsche Walzer kultiviert, da sich aber eine ziemlich große Minderheit für den Gegenreigeu einsetzte, so mußten wohl oder übel zwei solche eingeschaltet werde». Sollen wir sagen, wie lange der fröhliche Tanz der Jungen, das hei> tere Beieinandersitzen der Alten dauerte? V'ie lange? Nnn so lange, bis der schrille Pfiff des Wöllaner Expreß um 6 Uhr srüh die süße Walzerharmonie störte und Gäste und Musiker die Füße warfen, um von ihm doch noch nach Cilli gesührt und Ilicht hintengelasse» zu werden; auf so Manchen wartete doch die sorgende Hausfrau, die zärtliche Gattin, der gestrenge Chef. — Die allzu kurzen Stunden von Schönstein, sie waren unvergleichlich schön und erhebend; schön durch die wahrhaft gemütliche deutsche Unterhaltung zu edlem Zwecke, zum Heile unserer Schulen, erhebend durch den erneuten Rütli-schwur der Cillier und ihrer bewährten tapseren Vorposten. — Dank Allen, die das Ihre zum Ge-lingen des schönen Festes beigetragen. Dank ganz besonders aber deu lieben Schönsteinern, deren Gast-frenndschast wir nicht vergessen und welchen wir vom ganzen Herzen zurufe,,: Auf Wiedersehen! Felssturz bei Steindriick. In der Rächt au, Mititvodi stürzte auf der Südbahnstrecke zwischen Sleinbrück und Hrastnigg ein Felsblock ab, welcher auf dem Geleise liegen blieb. Als der Personenzng Nr. 31 (Wien ab 9 Uhr 40 Minuten srüh) gegen 11 Uhr nachts von Steinbrück nach Hrastnigg snhr, stieß er aus einen am Geleise liegenden Felsblock. Die Maschine wurde beschädigt, aber auch einige Waggons litten Schaden. Bon de» Reisendeu wurde niemand verletzt. Die Untersuchung ergab, daß zwei Felsblöcke auf das Geleise gestürzt waren; tiner von einer Masse von etwa 2, der andere von etwa 17 Raummeter. Da die Gesahr bestand, daß der Schnellzug Nr. 4 aus der Fahrt nach Wien in einen der Felsblöcke sahre, gab der Maschinführer dei Personenznges fortwährend Warnungspfiffe ab. Ein wahres Glück ist es. daß der Personenzug so AUe Briefe siud zu richten au: Heiliustilu* J. M- Jebsew, Basel (SdmeiQUsf ios:a.4ijl Aufhwhren! Briefliche Behandlung in allen Aufbewahren' Jallen wo angängig. 30 h. Retourmarken gefaili^ft beifügen. Das Heilinstitut Perßnlidw Confoltationen bitte vorher sdirittlidi anzumelden! Briefe n«d* der Sdiwtlj 25 h- Porto! 3. H. 3ebsen persönliche Consoltationen bitte »orher fchriWidi anzumelden! Briefe nadi der Sdunei? 25 h. Porto! ? Basel-Bottmingermühle (Schweiz) „Villa Maria « behandelt f ■ „n^ntiib. rUul«M'. Asthma, BlelrliMicht and llhitariiiut. offene Bein- 3 Jihäden. Kn»uipsadereewh««r.-. «authrrtuklirltf». I.upuN (freunde Fleet«), a ******** Qeschlechtskrauklieiteii. uud RlieuiiiatKum* mit|Hfh»t ohuf dftk«l« XuL^crfutote ersunben zu haben So war es mil dem Heilserum de« Profeslor »och. von dem man sich anfänglich I» grob« Erlolge »«rsprach l üb«rall wurve «« angewandt, und heute weiß tast jeder «rz«. da» die,.« Mittel völlig unzweckmäßig ist. niemals einen Tchw'ndsüchligen heilte, und in den meisten Fällen direkt gefährlich wirk! Dennoch »st die Tuberkulose heilbar, auch wenn dir «ranfbtit schon ziemlich »eil voegeschritten ist: «der nicht durch Se wall Mittel Die luderfulSsen ««schwüre seUen au«, resp, werden, nachdem sie nach »ernichlung der «rankdeiitstosje zum Stillstand stch ant dem Blut absenden. Das ist «in sicherer Beweis dafür, dak sich die Natur selber hilft. weun der Mensch ihr nur kein Hindernis in den Weg legt. Aeußere und innere Be-Handlung müssen Hand in Hand gehen wenn der Srsolg der »ur der gewünschte sein soll. Tausend« leb«» uud sind alt geworden, die vor Zahreu tubcrkulöo »are«. Tie von dem Heiliuftitut I. N. Irbse» gegen Tnberknlose ver-ordneten Mittel sind leine d« mmittel und vor allen Dingen völlig gistfrei. Etwaige Medikamente werden tn Österreich- Apotheke» angefertigt, wodurch an Zoll und Porto erspart wird. Tnrch die Z«bs«n'sche 5hn> mctdode ist nachweislich vielen dem sicheren Tode verfallene», von den Aerzte» «»fgegebene« 5lrankeu Gesundheit u.«ev<»«lnst wiedergegeben. — So lange eine besser« H«ilm«ttzod« nicht bekannt SRiöri ___________| hierdurch die Patienten zum Berjuchskaninchen herab zu würdige«, vielmehr geschieht die Behandlung nach wie vor nach der alten bewährten Melhod« ®3ftn «ott und die Natnr die ASHigkeit zu» »eile« gegeben hat. der soll diese auch zum Heile seiner Mitmenschen nntzen. Di« wahr« Äutoriläl ist da« Wisi«» und die «tlahigung. Der Rachw«i« hitrin wird nie in der Tdeori« sondern immer in der Praxis gebracht. Die Praxis ist stet» bester al« die Theorie, und nichts vermag besser zu beweis«», da» die ausgestellle Äehauptung d«» Tal-lachen entspricht, al« di« täglich in grob» Zahl einlaufenden Heil, berichte und Danksagungen aus all«» T«U«n Europa« und aus srrmd«n WeUjeileu, — «alürlich ist e« nichl möglich, alle diese Danksagungen abzudrucken, ein« geringe Anzahl solg«» nachsted«nd. Tie Lrißin«!» derselbe» sowie diele Hundert »eitere Da»kschreihen, »eiche übrigens sämtlich »»aufgefordert einginge», liege» ,» jeder«»»»» Si»stcht stet» hereit Die Tanksagungen sind »olariell beglaubigt. Hinter jeder Danksagung ist in Klammer hinzugeiügt, um welch«» Leiden es sich im betressendeu Falle handelte. •1 ? » 3 r,' Die rTTTTr' 1 -T PP ifl' UfBl *mui Wn ®rU"6 ^CUo heben, dapoffnungi ijäÄ . - a . . ______h»r*h m tmlrhtrtrn siflmcbr ae> fi » . r » 3 F • n S » t S. 9 B ■0 n B N •z * » I 9 B i «bracht find, von der Natur mit einer kalkariigea Masse umgeben, die Da- H«iliuftit.t steht, wie di«s«ö daS schweizerische (Sesetz vorschreibt, unter verantwortlicher «ettuug etueS t» der Lchweiz ap»robierteu «rzte«. Die «edaudluug gci.l.iehi aber in jeden, KaUe nnr nach der seit dieleu yahreu bewahrte« Ä^iese sind zu richten an : NeilinsMu» J. N. Jebsen, Basel (Schweiz) Gase Postale673l. Anerkennungsschreiben über Heilerfolge bei Longenschwindsucht. Bleichsucht usw. Frl. Anna Eckrrt in Karolinenthal b Prag i. Böhm Weinberastr. Nr, C 322. Innigste« lauf für di»wieder tz»rstell»ag melier »ef«ndtz«i> Monat» lang leidend und der Verzweiflung nah«, «rfr«»r ich mich j«tzt de« besten Wohlsein«, Leiden. Schnürt«,. Migftinimung sind dahin. Nochmall h«r»l. Dank «il der B«rsich«rung, Ihr H«il-o«rfabr«n jederzeit besten« anzuempfehlea fTtzra«. Ln»ge»leideaI Frau Johann Sitzinger i« Langza«« Nr. 3, Pfarre Senftenbach, Post St. Mariin O ß. Ich kann Ihnen nicht fovlel Dank au«fprechen, wie ich Ihnen schuldig bin. Durch Bot«»« und Ihr« Hilfe ist »ein Am so («fand, daß ich«, beinah« I«—IS Jahr« darf ich sagen, nieaesehe» hab«, will »r bereit« schon so lang« gehustet hat, »dir jetzt ist Husten. d«r «»»warf »», «Umtut gänzlich »erfchwaude«. Der Mao« hat selbes gejagt, «r hat es selber nicht mehr gesüßt, wie gut e« sei, weno man nicht immer so geplagt ist; wie trank er war n»d wie gef»«d er sich fühle, sodaß er wieder jede Arbeit verrichten kann, «mplangen St« d«n innigsten Dank im Namen unserer ganz«» Familie fflr di« Rettung unsere« guten Vater« und Manne« Gott «olle Sie noch rech» lang« dem Wohl« der leidend«« Menschheit erhallen. <«tzra». Bronchialkatarrh.) Krau Marie «eqer in Bierb««« Nr 30 a. «leebühel, Post Ad»dorf N, C. Erlaub« mir, Ihnen di« Mitteilung »u machen, haß ich derart hergestellt bin. baß ich keiae weiter« N«dikam»ul« «ehr benötig». Nehmen Sie zugleich metaen verbdl. Dank für ihr« Mühewaltung und Ihre ant erteilten Ratschläge entgegen, (Thron, Äagtauttea.) Herr Ha«S Hoja», Presidurg in Ungarn Savo^ai Jen» nicza Teil» Ihnen mit, 'daß nach zweiter Medizin di« Hafte« »alk««««« aas» gthörl hat «. auch besser au»f«h«, Finde e« für nicht mehr nötig, die «ur noch fortzusetzen. Für Ihre BemBhuage» spreche ich Jhue» meinen herzl Dank au«, »erd« Sie andere» Ähnlich Leidenden aus« Beste empfehlen, fL»ngeal»id««I Herr Wemzei König, Arbeiter in Zahorza« UM, d. «rschafchitz i, Böhmen. Da ich keine Medikamente mehr brauche und ich von meiner lästigen «raakheit gänzlich befreit bin. so fühle ich mich verpflichtet, Ihnen meinen herzl- u, innigsten Dank »««zusprechen (Braachialkatarrh.) Frau Barbara Lechuer in Rimthal Nr 5, Post Äeißeubach a. d. Triesting, N. Oesterr. Mit »ratzter Freude teil« ich Ihnen mit, »atz fich mein Leide« i« dieser karieu Zeit bereit« geHebe, hat. Ich danke Ihnen für di, schnelle Hilfe, und wenn sich da« Leiden wiederhole« sollt«, so ««iß ich, wo ich Hilfe finden kann. Ich werd« brstrebi Sin. Sie allen ähnlich Leidend«» In mel«em > kaantenkrelfe aas» Wärmst« z« empfehlen Nochmal« »aasend Dank fftr Ihre außerordeatliche Hilf«. Brauch« n«« keine Medikamente mehr. sChra» «acheatatarrs.) Herr Franz Zitter»art in «»kafchtq Nr. 60, Lost W-seritz in Bdhmen. Ich teile Ihnen mit Freudigkeit mit, da» ich »an ga,z (rs«ak il«. Ich fahl» mich wieder ga«z wähl. So sage ich m«in«n herzl Daot für die schnell« H«ilung und w«rd« Si« allen ähnlich Leidende« besten« empfehlen, (L«,tze,l»idr«.) Herr Friedrich B«»erfeld i« Arter« i. Thür, Schenkstr. l. Ich fühle mich Sott fei Dank |««| Wahl «nd »erd» nicht» »an «t»m» befchwerden «ad Hnstei« »ehr gewahr, (Rühme ) Herr Ioha«» Müller, Baner in Wedel». h«rf Nr. b2, Post Poi«d«rf, N. Oesterr Geb« Ihnen bekannt, daß Ich keine iRedtkament» brauche «ad f»»ett gefaud bin. Im Falle ich «och etwa« benötige, wrrde ich mich an Si« wenden, (Langen-leiden» Herr Zosef Pfau In Untermoechewster«. Post Ob. Tannwald (Böhme«), Teile Ihae« mit, daß »ei» «rammen bereit» ga«z «ach» gelafsea hat. — Ich gebe Ihnen meinen herzl Dank für di« schnell« Heilung und w«rd« Si« bei j«d«rmann auf« Best« «mpsehi«» Sollt« mir wi«d«r einmal etwa« zustoßen, werd« ich mich st«tt an Sie wenden (prarltni senlilt — Jacken d, «reiseaalier« ) Herr Julius «rofchwald. Techniker iu Ditteröbnch b. Friedland (t. Böhwen), Jndeni sich nun durch Ihre vortreffliche Behandlung mein Sef««dhei»»zustaaS derart gebelfert hat, so da» ich mich jetzt »allkommen gefaud fahle, welches mich sehr freut und auch Ihnen zur «hre ge» reichen mag, so teil« ich Ihn«» mit, daß ich vorlausig di« Kur al« beendet betrachte Ich Slle jedoch gleichzeitig an Sie geehrter Herr bse« di« h»fl, Bitte, im Bedarf »falle Ihre ärztliche Hilfe wieder i« Anspruch nehmen zu dürfe«, — Da e« Ihnen möglich war, ««i« langjährig«» Hallleiden ;a tariere«, |o spreche ich Ihnen meinen wärmst»« Dank dafür autf «nd werde «Icht ««terlassea, alle« »»einen Bekonaten bei dieser, soa»i« auch in anderen «rankheit»fä«en Ihnen btften« «^«empfehlen, («»adelaei-»»«» ) Herr Wilhelm Wokon ia Gtdltch {. «owotau L B»h«en Ich ma» Ih««« hex« nun schreibe«, daß e» «tt »tr schr »M geh, u«d >ühle mich Ihnen heute znm grögten Da«k verpsiichtet. Die «ch»er,a» find der^tz»a«de« — Ick kaaa jetzt wieder alle« eise, Ich dilte. «i» «achte« dies» Keile, »er Oeffratiichbü über-geb»». Ich werde SW jedermann veiter empfehtea, wo ich nur k«,« Ich »ünfche, «ott m»ge Sie segnen für Zeit nnd Sio^gkeü, (»agenlei' Herr A»to« «chmeital i« Pilse, Böhmen Tadorgafse Nr. 18. Da nun meine Kr«» jetzt «irge«d» tei«« «ch»er,e« »ehr »erspart, der Appetit wieder her,»stellt ua» triftig ist, so wird si» teineMedikameate medr brauchen, wa« ichIhaea hiermit zur S««nt«i» bring« ual meinen innigsten Dank ««»spreche für die geletstet« Hilf«, iadem wir «» al« unsere Pflicht erachten werden, Sie b«i jeder Gelegenheit auf« Beste zu enipsehlen (Blatarmat.) Herr Josef SticNer in Vriiudach «r. «1 a. d. «ch B B. R, Oesterr. Muß Ihnen mit-teilen, daß sich «ei« Z«ßa«d graßartig gebessen hat und ich mit de« uoch vorrätigen Medikamenten vollkommen g«u«s«n werde, — Spreche hiermit miinrn innigsten Dank au« sür Ihr Bemüh«», d«nn oh«« Ihr «i»gr«ise» Ware ich »ei«e« Leidea erleg»» lL«ag»aleid»a.) AuerkemnmgSschreiben über Heilerfolge bei offenen Beinschäden, Krampfadergeschwüren. Hautkrautheiten. Lupus (fressende Flechte), Gicht, Rheumatismus usw. H«r Frau, Rivola. k. l. G»ndamerie-Wachtmeister I. P In Alt-Türnau Nr. 37, Post Markt Türna« i. Mähren Teile hSfl. mit, daß »millch« an meiner Nase befindlichen Lapaf» band«« bereit» geheilt stad. E« kaun daher di« Rar al» beendet betrachtet werden. Für Ihre Hilfe spreche ich Ihnen den innigsten und herz-lichsten Dank au« und werde Sie hochgeehNer Herr überall empfehlen. (?«pat ) Frl. Amalt» Mcixuer, Privat« ia ««st-darf b, TatUnitz (Mähren). £« drängt mich, «w. Wohlgeboren meinen aufrichtigsten Dank für di« mir geleistet« Hilf« au«zufpr«chtn. Vielleicht betrachte» Si« mich al« undankbar, da e» fast «in Jahr, s«it ich au» Ihr«r Pati«nt«nlistt ge« strichen und ich nicht« rwn mir bdren ließ. Nein, undankbar bin ich nicht, aber Ich wollte erst ab-waNen, ob di« Heilung nicht wieder rückgängig wird, denn ich konnt« e« noch immer nicht recdt glauben, daß ich wirklich »on meinem lLjahrige, t>!ari«rerlum. wo ich »on einem Arit ,n« andei n, an« einer Klinik i« die andere geschickt «nd die grätziichstea Gch«er»e« aatgest-ndea, aber ohn« di« geringste Hilfe «rlanat zu had«n, durch Ihr« w«rie Behandlung in so kurzer Z«>I und durch so geringe «oken gänzlich befceil bin (Cstta« Fetze.) V«rr Zederb«»er, Win!chafl«desih«r in Russdl k Nr. »v a. d. Troiße», l. P. Irai«-mauei Ni>. Oesterr, Ich fühlr mich «olllommen geheilt, alle Beschwerden sind beteilig! — Ich spreche Ihnen m«in«n best«a ?ank aus. (Aiechlenleidea.) Frl. Emilie Schöller in Pohorz Nr. 3, Pos> Är. Prieß«n tB^bm«n). Ich fühl« mich ver-pflichtet, anläßlich der peilung meiner Hand, mit welcher ich feit SO Jahr«« an Lnpu» litt und nirgend« Hilf« sand, nieinen v«rbindl Dank au»-zufprechen (Lnp«».) Frau Rosa Mach«tschek, Malertgattin ia Gablonj l,Böhn>ei:). Ne>ssegafl« S. Der listige Aa»ich>ag «einer Tochter »st »aa zar Äanie »er-fchwandea. Nun nehmen Si« unsern innigsten Dank für di« rasche H«ilong de« langw!«rlg«a Flcchten!«idni«! werden auch »ich« verfäumen, Sie bei ähnlichen Fällen besten« anzuempsehlen. daß fie Auch Rose läß» Ihnen beste»« danken, ihr gebclfen haben (Flechtenleidea.) Herr Eduard Haas«. Musiker in »eorg». Walde Nr. 19, (Böhmen). Da da« Flechten« leidea «einer Fran geheilt ist und deehalb Ihre werte Behandlung nicht mehr nttig ist, teile ich Ihnen mil. daß wir di« »ur nnn beendigen. Nehm«» Si« nnftren innigsten u. herzl. DanI für Ihr« fo trefflich« Behandlung entgegen. Sollte sich ivieder einmal eine so illckiiche «rank-hei», wa« Goii verhüte» möchte, ein!chl«ich«n, so werde ich mich ver»ra«en»vo!l wieder an Sie wenden. Seien Sie v«rfichert, ich »erde jeden mit derartigen »trankheiten behafteten Ihnen anempfehlen Meine Frau ist Ihnen sehr dankbar und wünscht, daß ihn Gott lange noch am Leben erhallen mög« zum Wohle aller Araaken Wir daben viel versucht während dieser zwei Jahre, alt« aber umsonst, bi» wir Ihre werte Adresse erführe». Möchte >eden derartigen »ranken da» «eld nicht reuen und sich fofort an ihn wende». Nochmal« unsern Dank, («chuppeastechte.) Herr Josef Zkcmpf bei Herrn Hermann Laos in »ringodorf Nr. IS p, »lostergrab in Böhme», .im Namea mnaer Fra« «loifa Sempf spreche ich hierdurch meiaen besten Dank aa« sür de« veiaschode«, »elcher aas Ber» dnuag «». Wohl-geborrn nach fo einer knrzrn Zeit g-n;i>a, geheilt m. sodaß ich die «ur für beendet erklären kann («rampla»kraelckw«r.) Fr! Julie Liebenricher in Altpaulsdors Nr. ll bei Reichenberg in Böhmen. Ich «atz Ihnen geehrter Herr nächst Satt aufrichtig und herzl. danke». Ihr werter Name und Hell-verlahren wird sich von selbst nmter rmpf«hl«n. Möge Si« der ib. Volt noch lang« zum Wohl« der leidenden Menschheit erhalten Wir werben die «nr für jetzt beendigen (SnjmS.) Frau Bertha Röhle, Schloss TaUwit» b. «ariadad i. Böhmen. Ich ergedenst Unter-zeichnet« «rlaud« mir, meinen hersl. Dank au«, zusprechen für die Befreiung »au meinem «tzea» mati«m«»lei»e». an dem ich 2b Jahre schwer litt t«hea«ati»m»»)_ Herr Joha«« Hartel i« «ngelSder«. Oesterr. Schief. Seit längerer Zeit vom Hanie abwesend, sah ich heut« »i«d«r da« krank« B«in m«in«r litbtn «utt«r. Ich muß gest«he«. daß Ich über d«« Anblick d«»stlv«a freudig ndrrraschl war. Die große, tiefe Wunde ist ganz ichöu zug«h«llt, nur «Ine kleine verlic'uiig zeigt die ehed«m große, offene Wunde an. Di« Heilnag ist recht schnell vor sich gegangen, trotz der großen «älte, di« bei un» im «ed'rge ia den Sinter-monaten h«rrfcht. Mutter befindet sich recht wohl, die früher bi»weile« uuettrckalichen Schmcrjea daben auigehöN. Da» 3—t Jahre offra», lchmer,. hall« Beia haben «» Wohlgetzoren ia tars«r Zeit ganz g«h«ilt. E« drängt mich nun. im Namen meiner lb. Mutter und auch im eigene« Namen «w. Wohlgeboren für di« groß« u. rafch^ Hilf« d«n all«rberzl. Dank augzuspreche». ver-bunden mit der Bitte, der lb. Sott möge Ew. Wohl-geboren noch recht lange znm Wohl« der leidenden Menschheit g«iund erhalten, wir werden nicht u»>«rlass«n. Ihr« «rprobl« u rrsolgr«ich« H«il. Methode bei unseren Bekannt«» auf da» Wärmste anzuempfehlen, («rampsadergeschwür) Herr Florian «undacker, »astwln i» Ritterkamp, Pvst Rapottenftein. R. O. «» freut mich, Ihnen mitteilen zu könne», daß Ich «ei»e Dachler Wr »ollkommea getzeitt tzetrachtea kann, wo-für wirJhnen herzl. danken und Ihre werten Kennt-alffe Weiler empfehle» werden, («tzeumati»«»».) a»t«ssrGt»>>»» (| M 4M/63. i Itz»»tmm»»m»»tz>»w4 Nummer 13 glimpflich davon kam und den Schnellzug warnen tonnte, der gerade um diese Zeit heranbranste. Hätte der Personenzug auch nur eme Minute Berspätung gehabt, so hätten beide Züge an der verlegten Stelle ihre Kreuzung gehabt und das Unglück wäre gräßlich geworden. Wirtschastsverband. Die Jahreshaupt-Versammlung des Wirtschastsverbandes findet am 19. Februar 1910, um 8 Uhr abends, im Hotel „zur Post" (Rebeuschegg) statt. Im Interesse der guten Sache ist ein zahlreicher Besuch erwünscht. Selbstverständlich sind auch die sehr geehrten Damen willkommen. Mufikoerein Cilli. (Zweiter Kammer-musikabend) Am Montag den 21. Februar veranstaltet der Musikverein Cilli im kleine» Kon-zertsaale de» Deutschen Hauses seinen diesjährigen zweiten Kammermusikabend, welcher sowohl durch eine seltene BortragSordnnng, als auch dnrch die Personen der Mitwirkenden besonderes Interesse zu erwecken geeignet ist. Der Bereinsleitung ist es ge> lungen, sür diesen Abend die Biolavirtuosin Frau Bauer« Lechner aus Wien. Mitglied des bekannten Streichquartettes Soldat-Roeger, zu ge-winnen. Weilers hat der Musikdirektor der Lai-bacher Philharmonischen Gesellschaft Herr Joses Z ö h r e r in liebenswürdigster Weise die Ueber-nähme der Klavierpartie zugesagt. Die Bortrags-ordnung enthält folgende Werke: I. Josef Zöhrer Sonate sür Viola und Klavier; 2. Solostücke sür Biola mit Klavierbegleitung, a) Martini: Plaisir d'amour; l>) Max Bruch: . Kol Nidn-i* ; c) Franz Schubert: Adagio; 3. Johann BrahmS: Klavier-quartett op. 26 in A-dnr. (Bioline Herr Kapell-meister Karl Seifert, Biola Frau Bauer-Lechuer, Bioloncell Herr Dr. Kallab, Klavier Herr Musik-direktor Joses Zöhrer). Saaleintritt 2 Kronen, sür Mitglieder 1 Krone 20 Heller. Kartenvorverkauf aus Gefälligkeit bei Herr»» Franz Krick, Bahnhos-gasse. Musikverein Cilli. Musikschule. Im zweiten Schulhalbjahre beginnt an der Musikschule des Cillier Musikvereines ein neuer Unterrichiskurs. „Rhythmische Gymnastik" nach der Methode des berühmten Genfer Musikpädagogen Emil Jaq ues« Daleroze. Dieser von Herrn Ernst Eckl geleitete Kur« bezweckt einerseits die Vorbereitung des musi« kalisch-technischen Unterrichtes, andererseits dessen Ergänzung und Unterstützung dnrch selbständige Behandlung deS rhythmischen Elements der Musik, durch Entwicklung des rhythmischen Gefühles und Erziehung des Körpers zur rhythmischen Bewegung. Der große Borzug dieser an den hervorragendsten Mnfikinstituten (darunter an der k. k. Akademie sür Tonkunst in Wien) eingeführten Methode liegt darin, daß die Erziehung zum Rhythmus, »velcher die un-entbehrliche Grmidlage jedes Musikunterrichtes und eines der »vesentlichsten Elemente der Musik über-Haupt bildet, schon in einem Alter begonnen werden kann, in welchem die Kinder jene geistige Reise und jene körperlich« Entwicklung, die sür den erfolgreichen Begmn deS technischen Musikunterrichtes erforderlich ist. noch nicht besitze». Die Kinder lernen spielend die Gesetze des Taktes und Rhythmus und sind vollständig trainiert, wenn im reiferen Alter der technische Unterricht einsetzt, der nunmehr auf der durch die rhythmische Borerziehung gewonnenen Grundlage umso sicherer nnd leichter aufgebaut werden kan». Der Bef»ch diefeS Kurse« wird daher für alle Anfänger und insbesondere anch für solche Kinder empfohlen, welche späterhin Musikunterricht genießen sollen. Der Kurs, siir den wöchentlich 2 Stunden bestimmt sind, ist sür Schüler der Musikschule unentgeltlich, sür andere Teilnehmer beträgt das halbjährige Schulgeld 10 Kronen. An-Meldungen werden »m Laufe der folgenden Woche täglich zwischen II und 12 Uhr im Schulzimmer Nr. 3 entgegengenommen. Eine diebische Magd. Die 29jährii,e Magd Polanctz auS Heiligen Geist hat gemeinsam mit ihrem Liebhaber ihren Dienstgeber, dem Gast-Wirte Rasteiger in Windisch-Feistritz 2000 X ent-wendet und den Dienst verlassen. In einem Kauf-«aunsgefchäfte in Rinn fiel een Angestellten beim Geldwechseln das Benehmen der Diebin auf .*.ie wurde der Tai überwiesen und dem Gerichte Ran» überstell!. Besitzwechsel. Ueber Wuufch des Herrn Johann Grenka stellen wir unsere bezügliche Noiiz in der letzten Blaitfolge dahin richtig, daß die Herr-schaft Pragwald nicht wie es in der erwähnten Notiz heißt von Grenka und Comp. sondern vom Herrn Johann Grenka, Fleischhauermeister in Cilli, allein durch Kauf erworben wurde. Deutsche Wacht Aus der Theaterkanzlei. Heute tritt n:ch längerer Krankheit die 1. Opereltenfoubrette Frl. Jda Rufchitzka wieder vor das Cillier Publikum. Frl. Ruschitzka spielt ihre Glanzrolle, die Tiielpartie in der melodiösen Operette „vie Puppe' von Edmond Audran. Die Direktion hat für den Rest der lausende» Spielzeit den rcnomierten Boitviwant Herr» Oskar Beraun als Gast verpflichtet. Herr Braun war durch mehrere Jahre an den vereinigten Bühnen in Graz, zuletzt an der neuen Wiener-Bühne tätig. Der Künstler tiit zum ersten male Donnerstag den 17. Februar als ..Bernhard Gempe" in dem ungemein lustigen Schwanke „Großstadtluft" von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelbutg aus. Eine ganze Gemeindevertretung leistet Abbitte. Zu diesem Artikel unseres Blattes vom 29. Jänner v. I. erhielte» wir folgende Zu-fchrift: „Am 29. Jänner l910 erschien in Ihrem geschätzten Blatte unter dem Titel .Eine ganze Ge-meindevertretung leistet Abbitte' ein Artikel, in wel« chem nachfolgende Stelle wörtlich ^u lesen war: Jedermann weiß ja, daß Ponigl ein Nest ist. wel-ches einen alleinstehenden Mann vor die Wahl stellt, sich entweder eine Wirtschafterin zn nehmen, oder aber in deu dortigen Bauerngasthäusern rettungs-los zu versumpfen. Der Artikelschreiber scheint sich in Ponigl wenig umgesehen zu haben, sonst hätte er gewiß beim Kausmanne Herrn Anton Oschlag, ein Gasthaus und eine Gesellschaft gefunden, wo er »icht zu versumpfen braucht. So mancher Reisende, Sommerfrischler und andere spendeten diesem Gast-hause ungeteiltes Lob, welches es auch im vollsten Maße verdient, den» Frau Oschlag ist nicht nur eine ausgezeichnete Köchin, sondern auch eine Wirtin, die es versteht und sich auch eine Ehre daraus macht, ihre Gäste zuirieden zu stellen, waS heutzutage nicht gar häufig zu finden ist. Wer daher Gelegenheit hat, nach Ponigl zu kommen, der suche nur getrost das Gasthaus des Herrn Oschlag auf, das er in Zukunft sicher jedermann bestens em> psehleu wird. Für dir Herreu Bahnbeamten dürste eS »»angenehm sein, daß dieses GasthaitS im Orte liegt »»nd 25 Minuten von der Station eiusernt ist. Einer sür viele. Deutscher und oesterreichischer Alpen-verein. Wir machen nochmals ans de» am Sonn-tag deu 13. Februar, uin 8 Uhr abends, im kleine» Saale des Deutsche» Hauses stattfindenden Licht-bildervortrag des Herrn Max Kleinoschegg über Wintersport mit besonderer Berücksichtigung des alpinen Skilausens aufmerksam. Windische Räuber. Aus Triest wird dem „Grazer Tagblatt" mitgeteilt: Der 28jährige Stephan Malii.ger aus Marburg entriß gestern uachts einer Frau Lauzi. die mit zwei Freundinnen am Heim-wege begriffen war, in der Bia Tiutore ei» Täsch-^ ehe«, in dem sich ihre Börse mit einem kleinen Geldbeträge befand, und versuchte zu fliehen, »vltrde aber verhaftet. In feiner Geiellfchaft hatte sich ei» kroatischer Schriftsetzer, Albiu Gosttnear aus Agram, befunden, der ebenfalls festgenommen wurde. Der Name Gostincar ist den Cillier Deutschen vom Tschechenseste her in guter Erinnerung. Ein frecher Straßenraub. Donnerstag wurde in St. Georgen a ». S. B ein großer Markt abgehalten. Der Bauer Sket auS Ponigl verkaufte hiebei ein Paar Ochse», wo'ür er einen Erlös von 1020 K erhielt und gab sich damit auf den Heimweg gegen Lt Vtil bei Grobelno Ein Paar Hundert Schritte auße»halb des Marktes St. Georgen kam ein Mann auf ih» zu und ersuchte ihn bei einem Kuhhandel behilflich zu sein, da er sich hierauf nicht gut verstehe. Der gute Bauer stellte 'eine Dienste zur Verfügung und ging mit dem Unbekannten weiter, als plötzlich auf einer abgelegenen Stelle der Straße sich zwei Unbekannte ihm ent getzeiisteUten und ib» aufforderten, ihnen daS Geld, welches ti ihiirn entwendet habe, zurückzugeben. Sie behaupteten, indem sie ihren Anioiderungen durch einen vorgehaltenen Revolver Nachdruck verliehen, daß er das GUd in den Stie ein versteckt habe. Hierauf wurde» dem Armen die Stiefel ausgezogen, loobei fiJi jedoch herausstellte, daß in denselben kein Geld versteckt war, weshalb dann die leibliche Durch-uichmig foeigtfetzt uud ihm die Geldlasche mit den U>20 K abgenommen wurde». Hierauf entfernten r.ch die Räuber mit dem Gelde und den Stiefeln, >a ditn der Beraubte gezwungen war. im tiefen » fflflchrm rr auf i.ine viel<» (f.solqr in der Z?e-handlu g von Tuiisiiiiiosi'. Haut- iiiiiz Geschlechtt-Iranlhri m. Gicht c»c. htiiivnvt. Wir empfehlen die Beiligr der besonderen Aujwrrlsamkeit unjerer Leser. MAGGI* Wärlei sind trotz Preisermässigung auf garantiert gleicher Qualität und Grösse wie früher! 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Der vorgefundene Betrag iilllSft in das mitgebrachte Büchel eingelegt werden und darf am gleichen Ta<»e eine Behebung nicht erfolgen, an jedem anderen Tage ist die Behebung bis auf den Betrag von K 4.— frei. Die Bestimmungen über die Ausgabe der Heim-Sparkassen sind den bezügliche« Kinlaeebüchern beigeheftet. Bei Bestellungen von auswärts sind ausser dem Mindertet rage von K 4— noch 80 Heller für Porto beizuschliessen. Die Sparkasse der btadt-^meinde Cilli hofft auf die weiteste Verbreitung dieser schon viel bewährten, volkswirtschaftlich und erziehlich wertvollen Einrichtung. Spnrkiisae der Stadlgemeliiile Cilli* Etitc 10 Nummer 13 Lehrjunge mit guter Schulbildung, aus besserein Haus»» und beider Landessprachen mächtig, wird sofort aufgenommen im Gemischtwarengeschäft Sigmund Braun, Cilli. 16243 Alleinstehende Frau Beamter.switwe, mit kleiper Pension sucht bei »inmi älteren Herr.i »I» Wirtschafterin «der Hau*r>-prfls«ntantiii eine Stelle. 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Hievon werden die Stellnngspflichtigen der I. Altersklasse, dann deren Eltern oder Vormünder der Beteiligung wegen mit dem Beifügen verständigt, dass den Stellungspflichtigen das persönlich« Erscheinen freigestellt ist und dass für die ausbleibenden Stellungspflichtigen ein Kommissionsmitglied das Los ziehen wird. Das gezogene Los ist für den Stellungspflichtigen während der ganzen Dauer der Stellungspflicbt giltig. Stadtamt Cilli, am 10. Februar 1910. Zur gefälligen Beachtung! Den P. T. Bewohnein von Cilli und Umgebung, gebe ich hiemit bekannt, dass ich einen Verkaufstand»Hauptplatze erriehtet habe, wo ich prima Ochienfleiscb, vorzügliches Geselchtes, die bekannt ausgezeichneten Würste, prima Speck ». a. verkaufe. Werde stets bestrebt sein, die sehr geehrten Kunden bestens zu bedienen, und bitte mich mit dem Vertrauen zu beehren. Hochachtungsvoll Franz Cölestin IFaeisclDL- und Selciierxzieister. Herbabnys Unterphosphorigsaurer Kalk-Eisen-Sirnp Wut echt mimnlmfltti. 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