pfO>» VIi» Z'— 76. lakffgNNA Qr«eN»!Nt ,^,»>0,« N.'IL, »»«l»»m«i (mit >^u»NH»,m« c!«r l^oisrtsg»). Ävnfittisiwn^ ^I«l. 2S70». V«f«i«ttung u. öuowtntokskOi (7«l. ZVS4» li^idoe» UurÄüsv» It« 4. ^,nu»kripl» R»M6«n «lokt k«wn»tUft.—k^cckpoi4o dVtlOA«. Mribo Ml5 ?«r. 1 DWtWvek, «S« 1. ZSnnGss s?S5 x< (^Zfe „l?0t0VZ'' lZemütliclier ZüveZtes'-fibesici ^->s«ScH.VV0 Mann Landstreitkrüste zusammengezogen. -^«ein auf der Insel Rhodos sind 8y schwere Küstengeschütze aufgestellt worden. Oie bislang dort stationierten Seestreilriiste sS Kreuzer, 12 Zerstörer und 8 ll-Boote) ?ind aus vier Kreuzer, siebzehn 'Zerstörer i .d 12 ll-Boote erhöht worden. Italien aus dieser Inselgruppe LKV Flugzeuqc mit zirka 9V» Piloten, Mechanikern UN) Offizieren zusammengezogen. Ferner wurden drei Radiostationen für auS-se^b^ieylich militürisch« Zwecke eingerichtet. Verzicht auf Petroleumembarqo? Angeblicher Gtimmungsumschwung in London. ' Paris, 31. De^mb'.'r. Dem „I o u r" zufolge ist in London ein gewisser StimmungSumfchwung in der Frage der Sanktionen zu bemerken. Man dürfe stch gewissermaßen der Hoffnung hingeben, datz es gelingen werde. Eden zur Aufgab« des pro iektierten Petroleumembargos ?u bewegen. Sin neues Buch Httlers? Paris, 31. Dezember. Me hi<'r l>erla!Utet, arbeitet der s^ührcr u. Kanzler H i tIer an einem neuen Nuche im Stile des „Mein Kampf", doch iv«rde er dasselbe erst nach erfolgter deuts^fran^zSsi-sck>.'r?lussl)'hnunsi in Druck Hauptmann wird doch hingerichtet! P a r i s, 31. Dezember. Das Oberste l^ericht des Staiates New Jcr-sey hat gestern das Gdnadengesuch Haupt-Manns geprüft. Die Blätter gl5). Loirdon lü.14, ?!vil>l)ork 307.125, Mailand (Clearing) 24.75, Prag 57L0. Berlin 123.70. Msvlstvn» u. IN ^oridoi. UmöivVvs u>. 4 ^ddoioa moa»v. 23 luiwitin 24 l>ia, «lmvd k'oUt moastt. 22 vtn, für «t» momiWok SV VI«. k^tWWtniWW» 1« t«6 iiMM , K. Grnn'dlt'gende politische, wirts6)aft-liche, technische und soziale Aendernngen voll ziehen sich auf sämtlichen menschlichen Bc« tätigungSgebieten, eine neue Welt ist im Werden, als die noch einein Patriarchalischen Schlummer frönen^ Draustadt ihr erstes Lokalblatt erhÄlt. Die Menschheit steht an einem Welidepunkt. Die durch die große Re» Volution des Jahres 1K46 aufs neue erwachten liberalen und denwkratischen Ideen erobern langssam die BolkSs«^le. Sie rütteln an den Grundfesten eines Absolutismus, der sich in dieser Zeit zwar noch behauptet, aber bereits um seine althergebrachten Privilegien zittert. Ebenso wanken die Positionen des noch allmächtigen wirtschaftlichen Liberalismus, dem in dein durch die Lehren eines Karl Marx angefeuerten Sozialismus ein neuer gefährlicher Gegner ersteht. Die Wirtschaftsideen eines Adanl Smith und seiner Schüler Malthus und Ricardo geben der ökonomischen Entwicklung zwar noch ausschließlich das Gepräge, doch bereiten sich schon uui Wälzende Aendcrung vor. Die 5t^lturstaaten kommen allmählich zum Bewußtsein, daß sie aus ihrer bisherigen Reserve heraustreten müssen, um aktiv d. h. entscheidend in die Gestaltung der Wirtschaftsordnung einzugreifen und einen gerechten Ausgleich der sich gegenseitig bekämpfenden Lebeusinteres-seu der einzelnen sozialen Bevölkerungsschich ten zu fiirdern und im Interesse einer allgemeinen Bolkswohlfahrt eventuell auch zu erzwingen. Der Romantizisnius, das charakteristische Merkmal der nachnapoleonischen Ent wicklungsepoche, macht einem nüchternen Wirklichkeitsempfinden Platz. Realistifches Denken erfaßt die Menschenseele und bemäch tigt sich aller menschlichen BetätigungSgeb^e-te. Das „ökonomische Zeitalter" — wie Werner S o m b a r t diese Aera der Menschheits geschichte richtig nennt — ist in voller Entfaltung. Materielle Werte iverden vor allen übrigen Werten bevorzugt, die Maschinisie-rung der menschlichen Arbeit nimmt ungeahnte Formen an, Städte wachsen förmlich aus dem Boden, die Länder werden bereits von zahlreichen Schienensträngen durcki-quert, Dampfniaschine und Telegraph feiern Triumphe, mit einem Wort, das i)konomi-sche Zeitalter ist zugleich auch ein Zeitalter der Technik. Die Begriffe Raum und Zeit verlieren an Bedeutung, die Erdkugel wird kleiner, Völker und Staaten ri'icken sich näher. ^r Welthandel, begünstigt durch die großen technifci^n Errungenschaften dieser Zeit, steigt zu mächtiger Blüte empor. Und unsere D r a u st a d t? Um diese Zeit, wo ein Richard Wagner und ein Giuseppe Verdi nnt ihren Opern bereits die große Welt berauschen, Grillparzer-Dramen in Wien unter Laube zu siegreicher Geltung kommen, am literarischen Himmel der Slo' wenen das Dreigestirn Stritar-Juröiö-Lev-stik erglänzt und ein IaneSie mit seinem »Lwvenskt xlasuik« neue dichterische Talente entdeckt und ihnen den Weg zum Aufstieg ebnet, in der Weltliteratur die Namen Tolstoi, Ibsen, Do.stojevski, George Sand, Andersen, Flaubert, B. Björnson, Zola, Ch. Dickens, Jokai u. a. die geistige Welt aufhorchen lassen, trägt unsere« Draustadt einen noch durchwegs patriarchalischen, mehr bäuer lichen als stä-dtischen Charakter. Aber die großen Umwälzungen sind anch an der Stadt .'Ines Andreas Ta.ppeitter, des damaligen ÄürgeruieisterS, nicht spurlos vortibergegan-gen. Die Draustadt beginnt langsam ihr äu- ßeres Antlih zu verändern. Insbesondere sind schw»ng, sondern auch di? <^>rttndlagen fi'n' eine umwälzende Neforin des Zeitungswesens, das auch in den immer lauter werdenden freiheitlichen Ideen neue Impulse erhielt. Aus den bisherigen, iin großei^ und ganzen lediglich Privatinteressen dienenden Nachrichten- und Klatschblättern bildet sich allmählich eine neue Presse, wohl noch nicht die Zeitung von heute, a^r doch eine ihr ini Wesen verwandte Presse. Die Zeitung wird zun» Träger der öffentlichen Meinung, sie wird zun? Denkorgan der Massen, zum Kulturgut ersten Ranges, zur Lebensnot-loendigkeit für jeden fortschrittlichen Mensrhen. In der Bielgestaltigkeit des menschlichen Lebens ist die Zeitung ein l^ente nicht mehr zu missender Berater des .Ä^ulturmen-schen. Sie verbindet ihn mit der Außenwelt und vermittelt ihm die Kulturgüter, deren Kenntnis er sonst überhaupt nicht oder nur sehr schwer u. spät erlangen würde. Die Zei-tnng entwickelt sich zuni Volksbildungsmittel per excellence, das mit Riicksicht auf die Kompliziertheit des Gegenwartslebens nicht nn-terfchätzt werden sollte. Für viele Menschen ist die Zeitung überhaupt der einzige Vermittler geistiger Nahrung von allen Wissens gebieten menschlicher Betätigung. O In dieser Zeit der allgenleinen Welterneuerung steht die „Wiege" der „ a r i-bor er Zeitun g". Die Draustadt be-kanl zwar schon viel früher (im Jahre 17»^) eine eigene Druckerei, die jetzige „?)^aribor-ska tiskarna". doch hatte der damalige Druk-kereibesitzer Josef Janeschitz kein Interesse an der .Herausgabe eines Lokalblattes, ^vorauf auch in erster Linie der Ulnstand zurück-zufilhren ist, daß Maribor erst etwa sieben Jahrzehnte später sein erstes Lokalblatt, den .Korrespondent für Unter-steiermar k", die spätere ,Marburger Zeitung" und die heutige „Mariborer Zeitung" erhielt. Ihr Gründer war der damalige Druckereibchtzer Eduard I a n e-s ch i tz. Erster S^nftleiter war Prof. Dok-wr Adalbert S w o b o d a, der spätere Schriftleiter der Grazer „Tagespost", der übrigens i>as dich^eriscl^ Talent Noseggers ent1>eckte. Bon allem Anfange an n>ar die „Mariborer Zeitung" eine getreue Chronik der Draustadt, das seriöse L^gan des bodenständigen Bürgertums und der Geschäftswelt und das Blatt der Familie, df'en, Bekenntnisse über eine politische Tendenz abzulegen". Nm die Jahrhundertwende, in der Zeit eines ü>l»ertriebenen Nationalismus und seiner bedauerlick)en B<'g1eiterscheinun-gen ist dann die „Mariborer Zeitung" die-ser ihrer historisck)en (ki^nnte man fast sagen) Mission vorübergelMd untreu geworden. Erst nach deni großen Völkerringen der Jahre 1yli4 bis 18 kehrte das Blatt ivieder zu seiner traditionellen, schon in der erst?.! Nu'nnner vorgezeichneten politisch unbeeinflußten Berichterstattung znriick, von der höheren Warte der Gerechtigkeit und Obiekti-vität immer nur die Gesanttinteressen der draustä^tischen Bevölkerung im Auge behaltend. In dieser ihrer Einstellnng 'örderr die Mariborer Zeitung" stets nnd niit als'.'n ihr zur Versiigung stehend'.'n Mitteln einen gerechten Ausgleich der nationalen, wirtschaftlichen nn'd sozialen Gegensätze' d^r einzelnen Volksklassen, wobei sie auf die .Herstellung eines inöglichft har-monisckzen Verhältnisses zwischen Deutschen unÄ Slowenlsn ein besonderes Gewicht legt, UNI damit eine wesentliche Voranssetusng einer gesunden Entwicklung unserer Drnn-stM zu schaffen. Getren dieser sc^lx,,, sie! ih^-»r Gründung unerschrocken zuui Ansdruck gebrachten völkerversöhnenden Einstellung über nahns die „Mariborer Zeitung" die Ver-uuttlung inl Ausgleich der sich nnderstreiten-den deutschen und slawischen Belange, ini richtigen Bewußtsein, daß nnr ini gegenseitigen vornrterlsfix'ien Sichkennenlernen auch die gegenseitige Achtnng gefnnden werd^'n kann, die wieder die Grundlage jeder <'l)r-Nchen und erf^''lgverspr.'ch.'nden Znsaniiiien^ arbeit ist. Es ist nicht .^u lengn?n, daß vorhandenes Mißtrauen sowohl iin Verkehr der Einzelnienschen wie auch iin Zusammenleben der Völker auf der Tatsache bernht^, «)as'. inan sich zu ioeuig kennt. Diesem Nebel in ihrem -^'^Wirkungsbereiche abzuhelfen, nin damit die Voraussetzungen für eiu nnrklich ehrliches Zusammenleben aller draustädtischen Bevöl^ kerungskreise und auch darüber hinaus iin Verkehr der Vi^lter überhaupt zu fördern, wird die „Mariborer ''Zeitung" immer als ihre eii'te und erhabenste Aufgabe betrachten, unvm-eingenommen im leiste der ewigen Menschenliebe nur dem Guten nnd schönen AN dienen nnd Krankheits^'rreger ani Mensch heitskörper, welcl^r Art inlnier sie sein mö^ gen, tapser .zu bekämpfen. Als Blatt der brei testen Bevölkerungsschichten N'ird div' „Ma-riborer Zeitnng" stets bemüht sein, enentnell vorhandene Berührungspuntte in gegensätzlichen Meinungen zu suclien. nm damit eine Annäherung oder einen Ausgleich der Gegensätze zu Ordern. 7ü Jahre sind nicht viel in der Entwicklung der Menschheit, dixl» rüttelten diese letzten Jahrzehnte mit ihren Unin'älznngen aller Art wie noch nie zuvor an den: Bestehenden, alles dem ueuen Leben nicht mehr Gewac^ene dem Untergange überlassend. Den neuen Formen des menschlichen Lebcn!< rasch Rechnung tragend, sich sozusagen stets aufs neue verjüugeud, hat die „Mariborer Zeitnng" alle n>irtschaft?ick>en, po^tisck^en uud sozialen Erschütterungen der siebeneinhalb IcrhrM)nte ihres Bestandes nicht nur glücke lich üHorlebt, sondern sich immer wieder zu noch schönerer Entwicklung emporgeschwungen, NM schlichlich geläutert das zu werden, was ste hellte ist: da? ans durchsichtigen Grilnden zwar auch bekämpfte, al>er weqei: seiner bunten Vielseitii^eit nnd nnerschracken objektiven .<^>altung in der Berichtechattnnq doch von allen gerne gelesene BKM! Mittwoch, den 1. ISimer lSSk. Gin Lahr der Entscheidung Don Aael Antoa Vrlat Itodaa Alm« Sovge vox Myewiffhv Ackmrst luoch Mrker der syu wjrd yuch stHt auf Turoipa. Sekten noch hat dumpfes Trollen so deutlich ung allen hbrbor hereln-geklungen in das Fest des Friedens. Jöder mann spürt die Spannung, in der lvir alle leben. ist die Spannung twr wichtigen Entscheidungen. Eine Großmacht, Italien, hat dem Böller bund und dein Status quo den Fehdehand schuh hingeworfen. BSlkerbund und seiw Bvl kerrecht find dadurch gezwungei: worden, ihren Wert und ihre geschichtliche Gültigkeit unter Beweis zu stellen. Noch stehen »vir mit ten drin in einer Entwicklung, die vorläufig fischen Zusamnrewbruch und Sieg hin und her pendelt. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber alles ist schon auf sie abgestellt. (^hen Völkerbund und sein Böller-recht als Sieger aus dieser Kraftprobe hervor. so wäre eine neue Weltlage geschaffen. Die nächste Etappe wird schon sichtbar: Reform des Genfer Bundes an Haupt und Gliedern, Wiederaufnahme der in?>wischen fallen gelafsenen Bemühungen um RüstungZ bes6iränkung und Einleitung einer schritt-lveisen TeUrevlsion des europäischen Stldc Ent-icheii^unfs falleu, so sind, freilich in« Zusanl-nrenhanli mit dieser stehende, Wendungen i«: Einzelgebieten d>er enropäischen Politik in ^^^orbereitung. Europa lebt seit der Beendigung des Weltkrieges im Zeichen englisch-kranzösisckier Zusammenarbeit und Bormacht stellung. Diese beiden eigentlichen Siegerinächte haben die neue Friedenspolitik ge-ttleinsam geschaffen, deui Bölkerbnnd seiNL Richtung liegeben und auch sonst die internationale Politik in Europa geführt. Nicht das; das reibungslos vor sich geagngen wä-ie, aber immer wieder und auch nach Zeiten heftiger Zerwürfnisse fanden sich die beiden Vormächte zusammen, sobald bedeutende Frat^n in den Bordergrund traten. Dein inüteleuropäischen Betrachter erschien dabei die englisch.' Politik gelegentlich allzu lehr ins Kielwasser der französischen zu geraten. '^u häufig war eS in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten schon gestehen, daß ein englischer Minister bei einem Aufenthalt in Paris einem Kompromiß zustinln? le, das noch loeuiae Stunden vorher, von London aus l^esehen, schlechthin unmöglich schien. Der unlängst unter so dramatische". Erschütterungen begrabene Laval-Hoaresche Friedensplan war also keineswegs ein ein-ttlaliges Ereignis, sondern entspra
  • ert. Sobald ober englisch.' Auslienvolitik ihren Willen straffer spannt — imd alle An- s^usagea zwangsläufig imrsrhalb doS «nß-^sch-franAl^schen BerhÄtnijses das Ge» wicht zu Zugunsten EnglaiÄs verschieben. Von Mitteleuropa aus gesehen war es doch häufig so, daß der Englänl^r sich hinter dem Franzosen versteckte und man ihn kaum mehr sehen konnte. Nun hat er sich gestreckt und da er Meifellos größer an politischem Wrperwuchs ist als der Franzose, darf damit gerechnet werden, daß man ihn in Zukunft durchaus deutlich über die französischen Schultern hinweg sehen wi?d. Das aber ist Grundlage ernster Hoffnung für eine gerechtere und wirtschaftlich st:mgemäße und vernünftige E:ttwicklung. Eine andere bedeutende weltpoliti,s6?c Entscheidung scheint ebenfalls keine lange Vertagung mehr zu vertragen. Sie fällt in Paris. Die franko-russische ^ Zangcnpolitik hat zwar seit dem tragifc^l Ende ihres Begründers Barthou man<^ Fortschritte gemacht, ist aber deshalb unvollendet geblieben, lveil die Ratifizierung des Bündnisses wi«der hnwusgeschoSyt wocken ist. Jnsvi» schhtt verä^chert fich iuidss daS mittel- imd südosteuropäische Kraftfeld und zwar kemes-Wegs zu Gunsten dieses Konzepts der starren Erkaltung des Status quo. ES ist kaum anzunehmen, daß die sranMsche Politik auf dre ^uer sich sozusagen im Bochof dieser Möglichkeit wird halten können. Auch die inr.erpolitische Dynamik, daS Ringen zwi-s6/i Rechts ul^ Links wird sie zu einer Festlegung in ihrer Russenpoliti? zwingen. Auch im Verhältnis Z^utschlandS zu den Großmächten wachsen Entscheidungen heran. Freilich, so lange die Krisis des Völkerbundes und ihr Anlaß: die abesiinlsche Frage nicht gelöst sind, kann das Deutsche Reich aus seiner abwartenden und neutralen Haltung nur weitere Macht und größere Autorität gewinnen. Dann aber, wenn so od^r so, durch Sieg oder Untergang Genfs das neue europäisch Zeitalter einmal angebrochen ist, wird Deutschland gleichermaßei: aus politischem Schwergewi^it wie aus Wirtschaft lickel? Erlvägungen die chm gebührende Stel nlit Rus^land vonr Zauderer Laval immer j lung im europäischen Mächtekonzert nicht Rilssöliili gibt billistl! Eine sehr gemäßigte Rede des Duce / Trotzdem Gestenoffen-sive in Ostafrika / Italiens Kampf geqen die Sanktionen o m, 30. Dczcinber. An dem Mnisterrat, der heute um l0 Uhr vo^ittags stattgefunden hat, beteiligte», sich alle Minister und auch der Generalsekretär der fafchlstifchen Partei, S t a r a c e. Wie in informierten Kreisen verlautet, ist dieser Mnisterrat gleich dem Kammersieg Lavals in Paris gesolxt und dürfte auch die Offensive der Abefslnier auf der Nordsront zum Gegenstand der Diskuffion gehabt haben. Man vermutet, daß Marfchall Badoglio bei dieser Gelegenheit den Befehl zum Ergreifen der Gegenoffensive erhclten hat. Räch einer Auslassung der Agenzia Stesani hielt in dem genannten Ministerrat M u s-folini zunächst ein Referat über die Ge. amtlage, wobei er sich angeblich auch mit den Parifer Borschlüken befaßt«, von denen er erNärte. man könnte darüber noch reden, da man annehmen tiinne, daß sie bis ,^u »i-nem beftimmten Maße d?n italienischen Wün fchen entgegenkommen. Die italienische Regierung habe jedoch diese Borschläge noch nicht genau geprüft und nicht einmal damals darauf antworten können, als sie bereits gc-fcheitert waren. Die Ursachen des Scheiterns der genannten Aktion seien keinesfalls in Italien zu suchen. Mussolini kam sodann auf den Stand der militärischen Operationen in Südafrika zu sprechen und erklärte, rs feien jetzt dort mehrere hunderttaufend Mann itlüienifcher Truppen verfammelt. Für die ordentliche Verbindung zwischen de« sinzel» nen Formationen müsie hinreichend gesorgt werden. Es seien in allen Kolonialkriegen Pausen notwendig gewesen zur Regelung der Dinge im Etappenroum. Dasselbe gelte auch für den Krieg in Messinien. Der Duce pab hernach einen Rückblick avf die Operationen zwifch^ dem 12. und 22. Dezember, wobei er auf die unvergleichliche Diziplin und moralifche Haltung der italieni fchen Truppen hinwies. Die Goldfammlungen auf dem Altar des Baterlandes bezeichnete der Duce in feiner Rede als „Plebifzit" Italiens. Bolk und Regierung kämpfen nach Anficht des Duce einen heroischen Kampf gegen die Sanktionen. T^r Duce tröstete sich mit der Hoffnung, daß Italien den Bedarf an Rlchsti?ffen felhst wer de decken können. Die italienis^ Kriegsindn-strie arbeite mit Bolldampf. Jtolien habe von den Finanz- und Wirtschaftsab^omnien mit Oesterreich, Ungarn, Deutfchland, der Schweiz und Belgien einige Vorteile zu erwarten. Der Ministerrat genehmigte die Rede deS Duce und die am Ende enthaltenen budgs-tären Forderungen in bezug aus den Krieg in Ostafrika, worauf die Sitzung geschloffen wurde. Könilisbesuch auf Malta? Griechenland offen auf der Seite der Geg ner Italiens. — Römische Auslegung. N o nl, .W. Dezember. Wie die Agencc Havas zu berichten weisz, wird König Georg von Griechenlardd demnächst Malta besuchen, um sich mit dem Kom Mandanten der englischen Mittelmeerflotte zu besprechen. Diese Nachricht, die noch ihrer Bestätigung harrt, wird hier vielfach als Be-tveis dafür ausgelegt, daß die Borbereitungen sür die Durchführung einer kollektiven Aktion im Mittelmeer ini besten Gange sind. Vroteft des Regus gegm Italiens Sistga« Vraxls A d d i s A b e b a, 30. Dezember. Das DNB berichtet: Kaiser Hai>le Selassie hat dem Völkerbund eine Note 'Kugehön Ia<-sen, in der er Italien der Verletzung des internationalen Nsbcrr. Sck)illing (Privatcloaring) 9.10 li.c 9.20, Kott,pcnsationsmarr 14.15. Zagreb, 30. d. S ta a t s w e r t e : ürie^^s anleihe 353—350. 7?6 Investitionsauleilie 0—78.50, 6^ Begluk 60—0, 6?« dalmat'ni. sche Agrar 60-63, 7?S Blair 70—7!, Bwir 0—82. ^lgvorbank S34—235. Antwerpen wird „Friedhof". Die Stadtverwaltulig von Antiverpen hlU letzthin energische Maßnahmeil gegen den unnötigen Äraßenlärnl ergriffen. Grosze Plakate wurden über die Straßen gcjpannt mit den iveithin sichtbaren Gebot „Silsnee'." (Ruhe). In den ersten Tagen wurde die Stadtpolizei durch 200 Gendarmen verstärk k. deren Ausgabe es war, für Beachtung neuen Ruheverbotes zu sorgen. Der '^rf.ilg ivar denn auch so groß, daß viele Allt werpener mrfingen, sich über die übermiis;>ae Minstadtru^ ihrer Stadt zu besch.veren. „Das ist sa keine Metropole, sondern elne Nekropole", so sagten sie, „keine MUitadt. sondern ein Friedhof". Appetit auf ein Taschenmesser. Fast unwahrscheinlich klingt die Geschi6)le eitles Mannes, d^ dieser Tage in Nelvyor? auf der Straße vevhastet wurd<'. Dieser Mann brach nämlich in dem Augenblick, als man ihn festnahm, zusammen. Die Polizisten brachten ihn in ein Krankenhaus, wo die Aerzte eine sch)i>ere akllte Magenerkrankung feststellten. Eine Durchleuchtung des Patienten ergab, daß er Fremdkörper im Magea hatte. Sofort schritt man — sv wird aus Newyork berichtet — zur Operation. Und dabei sollen sich die ^lerzte vor Schreck fast hingesetzt haben: Im Magen deS Patienten fand man nämlich folgende Gegenständ«': ein Perlmkollier, den Handgriff einer silbernen Schale, einen Brillantring — und ein offenes Taschenmesser! Ob der Kranke, mit dessen baldiger Genesung gerechnet wird, diese Gegenstände ans reinem Appetit verschluckt hat, soll erst seine gerichtliche Per nLhnmng zeigen. MMvoch. Vm l . Adkn^ lSSS. ,MarG»ver ZeWmg ?^ummer 1. Dhagabur bombarblert und zerstört Die AuswMngen eines italienischen Fliegerangriffes / Die Italiener bauen nur Straßen London. M. -oezember. Aus Addis Abeba Dkachrkchten Über ein gy»ßes Bombardement der Itallenlsche« LZ^ftreitkräste auf Dhagäbur an der ostafri-kanischcki SÄdjront eingetroffen. Die Anjied. lüng ist nach diesen Ra<^i«Pen fast vollkom» men zerstört word^. Das Boachardement fall fünf Stunden gedauert haben. Die Zahl Todesopfer ist nicht bekannt. Man ist Mgemein der Anficht, daß die Italiener auf di^ Weife die Austnerksamkeit der abeffini- fchen Heeresleituyg von de« BorgLugen im Rordm auf die SÄfront ablenken woRen. A s m a r a, 30. DcMlber. 3öach Mttciluilgen Ms italienisHsn Hauptquartier hai^ die Italiener in den ok kupierten Gebieten bislang üVO Kilometer neu errichteter Straßen dem Vcrke^hr übergeben. ^von entfÄlen lO Kilometer auf Hauptstraßen und 450 Kilometer auf Nebenstraßen. Herr Stefan Vrtbil mit der Tarnkappe Ein junger Ungar führt einen neuen Durchstrahlungsapparat vor In London ist ein junger Ungar, Stefan P r i b i l, angekommen, der behauptet, durch einen Appavat. den er mitgebracht hat, Strahlen erzeugen zu können, die einen Men schen unsichtbar machen. Sie köniren angeblich auch jode Tür und Wand durchdringen Vck die Gegenstände und Borgänge ^ahin« ter sichtbar ma>^. Äefan PrMl i>ft durch Zufall zu s-iner Erfindung gekommen. Sein« Experimmte hatten die dreidimensionale Mmprojektion zum Gegenstand. Er arbeitete mit einer Oueckfilberlampe von hoher Boltspaimiulg und benutzte Strahls, die durch einen Quarzfilter geleitet ivuvden. Dabei beiner kte er Plö^ich, wie gewisse Gegenstände Nl salinem Ätboratorium verschwanden. Das erst machte ihn darauf aufmerksam, daß er strah len entd^t sMte, die unsichtbar machen. Sein erster Aipparat war unrollkommen, aber er arbeitete doch. Mit ihm gab PrBil in einem Budaposter Theater eine öffentliche Vorführung. Er stellte einen StuU auf die Bühne, den er mit einer besoil^eren Sub'tanz überzog, um ihn für die Strahlen und.lvch- dringbar zu machen, und bat dann ;''o<-i Frauen aus der Zuhörerschaft, heraufz itom-men. Eine mußte sich auf den Stuhl die andere stellte sich lieben ihn. Beide Frauen lvurdell, als er die Stvahten auf sie richtete, für die Zuhörerschaft unsichtbar, während der Stuhl deutlich sichtbar blieb. ^r Originalapparat, imt dein Pribil in Budapest arbeitete, ^var zu uinfangreich, M daß er ihn lllit nach London hätte bringen klwnen. Er will dort einen kleineren be-nu^en, von dem er glaubt, daß er die gleichen Wirkuldgen ihervorruft. Pnbil stellt sich jÄer wissensc^ftlichen Prüfung zur Verfügung. lehnt aber jede Untersuchung seines Apparates, der durck) Patente geschützt ist, ab. Er wird in London, iibrigens einell s.ro-ßeir Apparat bauen und danir auch öfsl^nt-liche Vorführu Ilgen geben. „Wenn ick) qenüg^lid stm-ke Strahlen «-r-zeuge, werdmi sie alles durchdvillgen können" — sagte er. „Wenn ich sie allf diese Zimmerwand hier richte, danll werden Sie sehen können, ,vas im Nachbarrauni vorgeht." — Angenehme Aussichten! Kleine Irrfahrt ein« Stfenbodnzuge» Ein merkwürdiges Versehen, daS noch ein mal glimpflich ablief, aber ebensogut entsetzliche Folgen hätte nach sich ziehen könnell. erÄgmite sich im rumänischen Eisenbahnverkehr in Beßarabien. Der ^nellzug aus (5hi sinau (dem früheren Kisck)inl:w) traf im Bu-karoster Hauptbahnhof mit einstündiger Ver späwng ein. Wie sich später herausstellte, war diese Verzögerung darauf zurückzuführen, daß sich der Zug merkwürdigerweise "verirrt" hatte. Und daS kam so. Auf einer kleilreren Station der Strecke Chisinau—Bukarest wird die Lokomotive deS Zuges umgekoppelt, der Zug fährt in der gleichen Richtung wieder aus den: Bahichof heraus, wie er einsuhr, schlägt aber dann einen anderen Weg ein. Durch ein unerklärliches Versehen nun wurde vergessen, die Lokomotive des Zuges unMkoppoln und er rollte gemütlich in der falschen Richtung weiter. Obwohl sogleich mit zahlreichell Sig nalen dem Lokolnotivführer Zeichen gegeben wurden, kümnrerte sich lveder dieser noch der .Heizer darum. Man fuhr weiter uud be-lnerkte den Jrrtunl erst, als der Zug auf de? nächsten Station einfuhr, die durchaus nicht aus der vorgeschriebenen Zugstrecle laa. Erst da kehrte der Lokoinotivführer uin. Als wahres Glück liluß es betrachtet iverden, daß zufällig kein Gcgeirzug auf dem falschen Gleis daherkam. KSfer zerftvren das „Staple Änn" Ein altes historisches Gasthaus in der Nähe von Lolldon, das „Stapler Inn", ill Holborn, das lwch alis der Tudor-Zeit stainmt und dessen Fachlverkfront deu Ausflüglern und Touristen aus Londoll wohl vertraut ist, ist ill Gefahr, durch den Toten-uhr-Käfer völlig zerstört zu werden. Man gibt sich Mühe, durch den Totenuhr^Mfer völlig zerstört zu lverdcn. Man gibt sich Mi'kihe. durch geeignet« .^onservicruilgsmaß- nahmen der Vernichtung dieses historischen Bauwerkes vorzubeugen. Im lk. Jahrhundert errichtet, ist dieses alte Haus mit der Londoller Geschichte aufs engste verbunden. Die riesige Feuersbrunst, die einst fast gailz London zerstörte, lvurde kurz vor dein „Staple Jnll" seinerzeit zuin Stehen gebracht. Als Maler später das Eingangstor zu deul Gasthof von dell alteli Farbschichten befreiteil, entdeckten sie das rote Pestkreuz, ein Zeichen, daß die Belvoh-ner des Hauses eillst von der Seuche befallen und daß das Gebäude infolgedesien gebannt lvordell war. Im Jahre 1883 drohte denl „Staple Jiln" der Abbruch, weil die Gesellschaft, der er damals gehörte, sich auflöste. Eine Londoner Versicherungsgesellschaft hat es dainals gekauft uird als historisches Baudenkmal erhalten. Im Torbogen hängt noch immer ein Schild, das es „schlecht angezogenen Menschen verbietet, Hof und Haus zu betreten. Die vornehmen Besucher des Hauses wollten unter sich bleiben." Die jetzt eingeleitete Restaurieruilg wird dmnit !^ginnen, daß das überhängende obere Stockwerk zunächst sorgfältig abgenom-inen wird, dainit die ganze tragende Konstruktion erneuert lverdcn kann. Untersuchungen haben ergeben, daß die Front sich beträchtlich geneigt l)at, ein Zeichen dafür, daß bereits allerhand Schaden angerichtet worden ist. Man lvird viel von dsln alten Holzwerk erneuern müssen. Ein „schwerer Junge" von 276 Pfund. Einer der merkwürdigsten Klubs der Welt ist der Klub der Dicken iln Amerika. In ihm haben sich die „wohlbeleibten Mämrer" zu-sanlmengefunden, von deren Gutmütigkeit ulld Uilgefährlichkeit schon Julius Cäsar überzeugt gewesen sein soll. Ulrläng-st nun hat ^r „Klub der Dicken" in Boston ein Festessen veranstaltet. Uild ivenn inan hörl, daß ^bei die zwanzig Mitglieder des Klubs ein Gewicht von zusalnmen zlveieiichalb Tonllell vorstellten, so scheint damit der Klub auch würdig vertretcli. Sutsn >^ä8c^t allei Bei dieser Gelegeilheit wurde übrigens L'.ll neuer ^ttubvorstand gewählt, der sich aus bescnders ögewichtigen" Persönlichleiten zu-sainmensetzt. Dazll gehöreil: der Präsidelit des Klubs Harrl) Äagan nlit 2(i0 Psui^d, der Sekretär George Stevens mit 192 Pfund, der Schatzmeister John Cahalalic niit 325 Pfund. Daneben hat man noch zehn Direktoren gelvählt, die sämtlich über 210 Pfund lviegell nnd von denen der Generaldirektor Carl Shaw sogar auf das stattliche Gewicht vl.'n 276 Pfund blickeil kann. fiir vodldeloldte. muskelllrättlxe psrsonon, del lienen sllorlel vesekveräen 6er sll^u-reickllcden VollssItlLllölt vorksnäen sincl. pavt eine mcksvöckil!? I'rinlikur mit nutUslicli ü' xaiiz voNrekklick. l.cli953. Zehn Töchter in zehn Jahreil. Die ?lnierikal:erln Melvin L iets ch in Burliligton im Staate Iowa hat jetzt den: zehnten Töchtcrchcn das Lebün geschnikt. -'e verheiratete 'sich vor 12 Jahrell. Äe cllteste Tochter des Ehepaares ist elf J-ahre alt. und in ji'deln Jahre ist wieder eine Tochter ge-borell worden. Wie verlautet, soll der ^lück-lick)e Bater sick) allnlählich etwas ^org>.'il darüber machen, lvie er seine zehn Töchter einmal ausstatten soll. Das „lnoralische" Wasser. Kömgin Luise hatte einen treuen Dieiler, den alten Heinrich, den sie außerordentlich schätzte. Eilist lvar sie ill denl kleinen Bade-ori Freiellwalde, unter dessen schattigen Eichen und Buchen sie gern verlveilte. Sie hatte einst nach Tisch ihre Tasse Kaffee geleert nild gab diese deln alteli Heinrich lnit der Benrerkullg zurück: „Mall trinkt lloch nirgends besseren Kaffee als in Fveienwalde." „Ja, Ihre Masestät, das macht das moralische? Wasser," erlviderte Heinrich sehr weise ulid stand höchst verlvirrt da, als die ganze Gesellschaft laut auflachte. Die .Königin aber sagte lächelnd: „Ich glaube, lvir haben unseren guten Heinrich lnisyierstailden. Wer mit Nutzen eille Brunlienkur gebrauchen will, der lnus'. eillsach, lnäßig und still leben, sodasi ihln das inineralische Wasser zugleich eill lllM'alischeS lverde. Lieber Heinrich, ich bitte uln ein Glas lnilleralisch-lnoralisches Wasser!" Heinri5> holte das Wasser uir) sagte leise stillvergnügt: „Nieilland versteht nrich doch besser, als unsere glite Köl^igin." l. Aus dem Staatsdienste. Znnl Kabinetts-chef des BailtcnininisterS ist Dr. Proislav W-elellber g c r anS Sibellik ernannt loorden. i. Die Zagreber Sparbücherafjäre. Die Za^ greber Polizei hat den Barvll Leonard de Gicz y, der in einelll Sanatoriuln operiert worden lvar, nach erfolgter Heilnlig verhaftet, da er augenblicklich einer der Hanptak' teure der berüchtigtell Sparbücheraffäre seili soll, ill deren Zuscilnmenhange der Zagreb<'" RechtSanlvcllt Dr. Arko verhaftet ivnrde. i. Allgemeine städtische .slassenrcvision in Zagreb. Der Zagreber Stadtpräsident E r -b e r hat alrläs^Iich des Jahreswechsels eilie allgelneine und plötzliche Revision aller städtischen Kassen angeordnet. Nicht llieiliger als sieben Komnlissionen sind lnit der Ucber-prüsullg der jtwsseln.iebarung der städtisckjen Stelleil Nlld Untcrnehnlllllgen beschäftigt. i. Frühling in Dubrovuik. In DalnuUieii herrscht lvahres FrühlingSlvetter.' Die Touristen sind jedoch lloch nirgends ailzntri^f'en. da cS eilre so sriih^' Saisolr noch nicht hat im Laufe der let.'.tell Jahre. Auch internationale Lage hat srck? auf den zu erwartenden Zustroln von Fremden ofs'-'nsi lnlich allSgewirkt. Man rechnet jedoch in Ääldt.' nlit dell ersten Ankönlnllingen. i. Katnpswahlcn in der röm^sch-katholi'chvn Kirchengemein^ in Novisad. Bei den Wahlen in den Vorstand der römisch-katholischen Kirchellgeineillde in Novisad ivnrden von 990 Stiinlnell 450 abgegeben. Voll .'?0 AuSschus','-mitgliedern erhielten die Magtiaren Tentschen N und die Kroaten l Mitgli.^d. i. Trebinje erhält einen Flugplatz. W.e die Aagrcber Blätter berichten, erbält Trebinje eiliell Flngplat.^, der denlnächst ausgebaut werden soll. Die Notiz. Einem Pariser Nevolvorlilatt gelang es nicht. Inserate von einer Elsen-bahngvsellschaft zu erhalteil. ES erreichte inn Ziel schließlich doch durch die Veröffentlichung folgender Notiz: „Verschiedene Reisende, die in letzter Zeit den Schnellmg der Gesellschaft auf der Strecke Paris—^"Mar'eMe benutzten, sprachen in unserer Redaktioll vor nnd beklagten sich über dcis lästige Vench-ulen voll Bettlern, die lveite Streckell lleben dein Expreßzllg herliefen nnd nicht zll verscheuchen waren ^ ^ ,Mrrtbi>rer Nmmner Mittwoch, den 1. Jänner Lka«i» «nts t5»nseß»iF»>s Sitzung des Stadtrates Konvertierung der Gemeindeschulben / Individuell» Behandlung der Beschwerden gegen die VarzeNensteuer / Die städtischen Seblihren müssen entrichtet werden Der Mariborer Stadtrat trat gestern der Aktion im vergangenen Winter wurden abends unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Mr Kenntnis genommen. Dasselbe gilt von Dr. I u v a n zu seiner letzten Sitzung im den scheidenden Jahr zusammen, um eine Reihe! Beschlüssen des Armenrat«, von lausenden Angelegenheiten zu erledigen selbständige Korporation iist und uud dadurch ^e Hände sür das gründli^ Handlungsweise im Sinne der neuen Studium des Voranschlages für das nächste Bestimmungen nach außenhin vom Stadtrat Fnian^iahr freizubekommen. Die Sit wert^en muk^ zung war von kürzerer Dauer und währte kaum etwas mehr als ?iue Stunde. Eingangs teilte der Bürgermeister mit, daß in der ?'^rage der .Kürzung der VZ«gistratSbeamtengehälter die Banatsvcrwaltung d'^e an dieselbe gerichtete Beschwerde, in der da gelegt wird, dasz sich die lion der Regierung angeordnete Sen Der Bericht des d r i t t e n A u s s ch u s-ses (Referent S t a b e j) war sehr kurz. Der Elektrounternehmer SPrager wird sein Haus in der Vetrimska ulica entsprechend adaptieren, wofür die BewiNigung erteilt wurde. Dem Ansuchen des Sportklubs „R a P i d" wird stattgegeben und werden einige Bäume der neben dem Tennisplatz kung der Staatsangestelltenbezüge auf dieentlang des von der Koroööeva zur Golspo-städtischen und die Gemeindebediensteten nicht ^ fvetska ulica führenden Weges beseitigt wer-bezlehen kann, abschlägig beschieden habe. den. Der Demnach wird eine Senkung der Bezüge vor! TextUfabrik Hutter Sc Co. !,en°mmcii werdm müssen, doch wird hikbei ParMierunq ihr-S unlängst er. cm Arrangement fletross^n worden damit ArundstliSes zw-cks Errichtung dic Angestellten nicht allzu enip^lndltch be- zwei- und dr«istickigcr Wohn - trossen erschein-n^ ^ ? ä u s - r für ihr P « r , ° n a l elnge. Der Marilwrcr Wlnt-rsp°rt^ntcrverS°nd D-Zglelchen wurden noch °!nige Par- arrangiert im kommenden Monat g-oß- z-Merungsfragen günstig erledigt. Wintersportveranstaltu n g e n in der auch die nächstjährigen Staatsmeister Umwngreicher war der Bericht des v i e r-..tenAusschusses (Berichterstatter schasten ansgetragen werden sollen. Iur De H x a st - l j). Zunächst stand die Frag- kung der Ausgaben bewilligte der Stadtrat dem Untervevband Nntersti'itzung von 50l)0 "^inar der Konvertierung der Gemelndeschuld (5s folgten die Berick)te der Ausschüsse. Wr ^l)N 12,744.lXX) Dinar an der den crsteI, A „ sschuj, sprach Stadtrat > Tagesordnung. Diks« Anleihe wurde seiner-Ozvatii! und beleuchtet« di« Fmg, der von der ..SpodnjeZtajerska ljudska Po- Errickituna einer selbständigen Pfarre in Studenei. Der Stadtrat erklärte sein grundsätzliches Einverständnis niit dem Antrag des fürst- sojilnica" der Stadtgemoinde zu einem ZinS satz von und einer Tilgungsfrist von 12 Jahren gewährt. Im Wege einer Transaktion wurt^ diese Schuldpost später auf die Städtische Sparkasse übertragen. Jetzt han-^ bischöflichen Ol^nariat, den Sprengel darum, dil^se Anleihe wie der an die „SpodnjeStaieyska ljudska Posojil' nica" zuriickleiten zu lassen, um die Städtische Sparkasse etwas zu entlasten, wobei der Z i n s f u ß auf 8°/v ermäßigt wird. Der Stadtrat gab seine Zustimmung dazu, jedoch unter der Bedingung, daß die Gemein de nicht M i t g l i e d der Genossenschaft wird, da dies mit gewissen Verbindlich keiten verbunden ist. Die Stadtgem^'inde mußte im lausenden Jahr für die Erhaltung der Stadtpolizei 417.000 Dinar beitragen. Diese Summe denci ans der Magdalenenpfarre auszuschei den und denselben zu einem eigenen Pfarr-sprengel auszugestalten. Hielanf wurde die Frage der Entschädigung für die Benützung des Gemeindegrundes bei der Errichtung der Benzinzapsstellen nochmals angeschnitten und das entsprechende Reglenient, das in großen Umzügen schon in der letzten Sitzung angenommen worden war, guttiehe'ßen. Zu erwähnen wäre nur der Umstand, daß im definitiven Reglement die Mindkstgebühr für die Benützung des brik Hutter L Co. abgeschlossene neue Vertrag in der Frage lder Stromlieferung wurde zur Kenntnis genommen. Als Nelri'ahrsgabc ivuvden den Insassen der Baracken« und W«»ggonkolonie in der Danjkova ulica der M i e t z i n s um die .'Hälfte e r m ä ß i g t, um >den armen Leuten daS Auskommen zu erleichtern. Der seinerzeit verfügte GrundftitSVerkauf in Jelovec, wo die StaÄtgemeinde vor Jahren an der Drau zwei Anwesen erworben hatte, die im Falle der Errichtung des Projektierten Kraftwerkes unter Wasser zu liegen kämen, wurde rückgängig gemacht, da die Gemeinde auf diesen Besitz nicht verzichten kaim unid noch immer ihr Projekt im Auge hat. Der enteignete Besitzer wird am Anwesen als Pächter l'elassen, wobei ihm einige Erleichterungen gewährt werden. In der darauffolgenden geheimen Sitzung wurde eine Reihe von Ansuchen mn Aufnah me in den G e m e i n d e v e r b a n d ot^r Zusiecherung der späteren Aufnahme verabschiedet. Die Gemeinde ließ anläßlich der Fertigstellung der n e u e n M a g d a-! enenschule im Rohbau t^em Personal die üblick>? Gratifikation zukommen, waS der Stadtrat nachträglich genehmigte. In den erweiterten Bauausschuß der zur (Errichtung von Neu- und Umbauten, Fassadenrenovierungen usw. vom ästhetischen und gesundheitlichen Stant^pilnkt seine Meinnng abgibt, wurden neue Mitglieder entsandt. Deniselben gehijren nun an: Bize-l'ürgermeister 2 ebot, Stadtrat S t a b e Stadtbaudirektor Jng. B a r a n, Jng. V a-nek und dcr Arzt Dr.P i h l a r unt» alZ (Ersatzmänner Stadtrat O ?! l a k, Archivar Prof. Ba 8 un'd Arckitekt Jng. B iLiL vom städtischen Bauamt. l^enieindegrundes für den gedachten Zweck Voranschlag für das nächste Jahr von 500 aus 1000 Dinar monatlich erhöht worden ist. Eine Wechselrede entspann sich in der Frage der Erleichterungen bei der Entrichtung verschiedener städtischer Abgaben. Mehrere Interessenten legten nämlich BeschlverÄen gegen die Bemessung des Zinshellers, der Wassergeblihr oder der Wertzni^chssteuer ein. Man stellte sich auf den Standpunkt, daß die G e b ü h r e n unter allen Umstän- auf 5i23.000 Dinar erhi)ht, da die Polizei kaserne m öer Zidovsla ulica gründlich ausgebessert werdcn muß. Die Kredite sÜr die Unterstützung der Kulwrvereine sin-d noch nicht völlig erschl>Pft und verbleibt ein Rest von 97S1 Dinar. Der Vernialtungs ausschuß wurde beauftragt, Viesen Betrag seinem Zweck Ku^uführen und hiebei die vorliegenden Gesuche soweit als möglich zu be- den entrichtet werden müssen, da sich ja auf denselben die Gemeindegebahrung aufbaut. In besonders berücksichtigungswürdigen Fäl len kl)nnen Erleichterungen insoweit Platz- Einigen Firmen wurden die Ansuchen um Senkung oder Pauschalierung der Einfuhr-ft^er greifen, als eine ratenweise Tilgung, oder günistig, teils abschlägig beschieden, aber eine Unterstützung gewährt wird, die fürstbischSflichen Schülerinte r- jzur Tilgung der Rückstände dient. Was aber iiie Frage der Parzellensteuer nat und der Anstalt derSchulschwe-st e r n wird die Kanalgebiihr im Sinne der geltenden Bestimmungen abgeschrieben, da betrifft, so präzisierten Vizebürgermeister es sich um huumnitäve Jnistitutionen han e b o t sowie die Stadträte MegliL Und O ö l a ik ihren Standpunkt dahin, daß die Gemeinde bei den kleinen Realitätenbesitzern diese nur für das Jahr 1930 eingeho-dene Abgabe ex offo streichen müsse. Der Staatsrat habe die Ung^'etzlichkeit dieser Ab Für die städtischen Unternehmungen berichtete ebenfalls Referent H r a st e l j. Die Rechnungsabschlüsse siir daS Kalender- gabe anerkannt und daraufhin werde jeder unÄ bas erste Viertel 1935 wuc- in dieser Angelegenheit eingebrachten Klage den e.ngewd gep^ft und m Ort)nnng stattgegeben. Der Stadtrat einigte sich schließ! i^den, weshalb dieselben vollinhaltlich ge-lich dahin, daß jeder vorgebrachte Fall in-! nehmigt wurden. In der d iv iduell behandelt werden soll. Je- Arbeiterkolonie denfalls können die bereits entrichteten Sum )veijt>en die Vorgärtchen und die Längsstrei-men nicht rückerstattet werden. I den betreffenden Hausbesitzern zum Prei Für den z w e i t e n A u s s ch u ß re- sx. h^n 10 Dinar Pro Quadratmeter abgetre-^erierte Berichterstatter A l j a n L i ü. Die, Dieser Grmrdstückverkauf ist notwen^dig BeftMfte des weiteren Auskchufies dV Winterhilfsaktion geworden, damit die Schlußrechnungen für diese .^^änschen endljhlich. Die guten Vorsätz?. di? inan zu fassen Psbegt. werde:: wohl auch diesmal wiederholt werden, anch wenn wir lei-der Mlr zu genau wissen, daß die wenigsten von ihnen erfüllt werden. Aber mag es drum sein. Schon allein die Tatsache^ daß wir uns nicht willenlos unterkriegen lassen und uns nvcht swmpf einem Schicksal ergeben, daS wir törichterweise nicht abwehren zu können vermeinen, ist letztlich doch seelischer Gewinn. Und ldeshalb wollen wir den Silvestertag iveder schelten noch preisen. Wir wollen ihn irehnven als das. was er ist, als Äbschluß eines Zeitabschnittes, t>?r auch in unserem Leben von Bedeutung gewesen ist, wenn wir sie auch erst in späterer Zeit richtig erkennen. „Seid fröhlich in Hoffnung!" — auch dieses Wort der Schrift ist ein guter WeAiveiser für das neue Jahr. iaä 8ie selion l^itxlieä c^e» Herr Elefant begrüßt die «Srowlanttn U Ik Ist der Knabe sechzig Jahr, Dann wird er mutig sehr, fürwahr. Dies erloben heut' die Gratulanten. An lmserem fes^ Elefanten. Der „Emertoni", feiner Schütz, Ut lMte sechzig, 's ist kein Witz. Der Mut ist sein, die Jahre oui-li Die Jugend schafft's. Sein Wein wohl auch, Er sitzt beim Tisch, Singt wie ein Fisch — Nagt öfters nb^r Rlieumaschmerzen Und weiß sich dennoch zu be^rzen. Es leb der Wirt, der Mann, sein Wein. Er mi^' noch lange lustig sein! Seine Stammgäste. 40 Äahre Firma Anw» TWIec Am Neujahrstag feiert der in Stadt und Land bestens bekannte und geschätzte Kaufmann Herr Anton T k a l e c in vollster geistiger und körperlicher Frische sein KS. Wie-« genfest. Gleichzeitig begeht er auch sein 40^ jähriges Geschäftsjubiläum. Durch Fleiß, Ausdauer, energisches Festhalten am Prinzip der Solidität und durch Sparsamkeit verstand es der Jubilar, sich trotz der großen Familie aus kleinen Anfängen auf die gegenwärtige Höhe emporzuarbeiten. In seinem Geschäftshans am Hauptplatz schaltet und waltet der Unternehmer schon 30 Jahre. Zum schönen Lebens- nnd Geschäftsjubi-läum un^re herzlichsten Glückwünsche! Bluttaten und kein Snbe Sonntag abenids luurde ini Hause der Be^ sitzerin Marie Iurgee in Pestika nächst ZavrL Schnaps gebrannt. Unter den hieb'i Anwesenden befanden sich anch d'.'r 51jährige Landwirt Martin z; n i d a r i L und der auf Urlaub weilende Militärist Franz K r g j n c, dic bald einen Stroit vom Zaune brachen. A'uf deni Heimwege kam es dann zur tätlichen Abrechnung, bei der Krajnc nkit einem Knüttel seinen Gegner mit solcher Wucht zu Boden schlnci, daß dieser an Ort und Stelle tot zusammenbrach. Krajnc nnir-de sestgenomm^'n. Zu einer förnilichen Schli^cht kam es fec-Zauotag, abenids i«. Kasmin«> wobeit Mittwoch, ven 1. Mnner kS«. .MMkwvr ZMmg?k«MVe». der 28!ährige Allton HliS und d^r Ä3jäh-rige Andreas Merc lebensgefährlich« Ber lctzullgen t>avontrugell. Br« die Redaktton und die Bervaltung de» „Mo» riborer Zeltung". m. Die nächste Rummer der „Maridorer Zeitung" erscheint wegen des ReujahrStages erst Donnerstag zur Üblichen Gtnn^ m S'lveftervorstellung im Theater. Wie beveitv angekiindigt, gelangt heute abends die populäre Operette „Der fid « le Baue r" zur Aufsührmig. Die Vorfiel-lnng beginnt erst um 21 Uhr. Beim Lösen der Sitzkarten werden den Besuchern Zettel einiichändigt, die nm Mitternacht verlost werden. Der glückliche Gewinner orhAt ein Ytlücksschweinchen. m. Evangelisches DienStag, den 81. d. (Sil vtster) wird der Jahresschlutzgottesdienst um 19 Uhr in der Christuskirche stattfinden. Der Neujahrsgottesdienst wird um w Uhr vormittags ebenfalls in der Christu^kirche gefeiert werdell. Anschließend wird das hl. Mendmahl gespendet. nl. Die gründende Vollversammlung des Fotöklubs nmf^ vorverlegt werden, utbd z^var findet sie bereits am 9. Jänner um 39 Uhr im Hotel „Orvl" statt. nl. Danksagung. Fvau Elise Wögerer hat dem Gofangverein „Lnna" in Zdrvegina 250 Dillar und Herr Dr. Fritz Paltanf 50 Dinar gespendet. Die ^nger der „Luna" danken k)iemit beiden Spendern und Müschen ihnen ein glückliches Nenjohr! m. Die Antitnb-rkulosenliga in Maribor spricht zum Jahreswechsel aVen Mietern, Hausbesitzern, .Hausverwaltern- u. besorgern sowie den übrigen Wohltätern den inniAten Dallk für ihre Unterstützung und tatkräftige Mitarbeit iin eben abg^ufenen Jahr aus und wünscht ihnen ein ftohes und glückliches Neujahr! m. Rohheitsalt. In Sv. Trvjftca (Slov. gor.) wurde der ISjAhrige Fram PuLko das Opfer eines nngilmiblichen Ro^itsaktes. Während eines Strettes schleuderte ein Lond Wirt zwei eiserne Gegenstände gegen ihn, so daß ihm hiebei die SchÄdeI!d««ke eingesdt)e bei sestg^etzten MonatMeiträ-gen eille Bcrsicheritng elngel>en. Zehntausende versicherte bestätigen den grossen N^rt und dl<' Notlveildijiü'it der „K>aritas"-^^er-sichern ng. Pesek- Radoanje. l^Zeiltütliche Alvester-feier. „Prosit Neujaihr" Mnscht allen roer-ten Gästen M. Pesek, Gasdwirtill. !3905» * Gesangverein „Lied-rtas-l". Am M. d. nln ^ Uhr findet im Bew>nshciill, Ga'^thaus PauliiZ. StolTla ill. 10, ein gemütlicher Sti-«esteradtnd bei freiem Eintritt statt. Alle auslüibenden und unterftlitzenden Mitglieder sowie alle Gönner nnd Freunde samt hren Angchörigen sind herzlichst willkoniinen. 103 * Viel Glück im Re»»«n Jahre lviinscht allen P. T. Gästen das Gasthau« L. Achttg, Tezno, und ladet freundlichst zur Silv-ster-feier ein. iZggo nicht vernommen werden konnten. Die Störungen dürsten von einem Mafsageapparat herrühreil. Es ist schon höchste Z^it, daß die Postbeijürde hier eingreift u^ die rückstchts- ll.'^m Nadiostörer exemplarisch bestraft. p. Hotel Osterberger. Am Reichchrstag ArÜhs^PPen. nnd Awndkonzert. I401S p. Im Tonkino lvird Mittlnoch, den 1. und Donnerstag, den 2. Jänner der unterhaltende Filmschlager ».Rosen aus denl Süden" vorgeführt. In den Hauptrollen Paul Hörbiger, Gretl Theilner, Oskar Sinla und Hans Aln-kermann. /50/zss unc? Assunciss /Vsu/'s/??/ entlzietvt ^xvotur L. ?»el»>vr, ?tuj, Versicl^erunxsxeseÜLeksit „f'vniics", kaclio ?!)ilip8. , > Aus dem Stadtrat Der neue Stadtrat von Ljubljaila trat Montag nachmittags unter dem Vorsitz des Bürgermeist^ Dr. A d l e 8 i ö zu seiner zweiten Sitzung zusaiumen, um die Wahl der Ausschüsse und Vertretungen in den ein- 15. 4. i. iss« IM» au, UIGioiß * Gasthaus PodgorSek, Nova »>as wüuicht allen geehrten Gästen ein gliiMiches Neu-ja?hr! Geinütliche Silt>esterfeier mit Konzert I3«iy ü Gasthaus „Valtan". Großer Silv.!ste,^-rummel der Musikkapelle Ehrlich. Um zahl-rci6)en Besuch bittet der Ausschulst. 13Ml; * Unsettn geschätzten Gästen wünschen wir ein glückliches Neujahr und laden sie höflichst zur gemütlichen Silvesterseier ein. Franz u. Julinne ä n n k o, Ga-stnvirte in Radvanje. 13947 - Heute Wursts'chnlaus und Silvesterabend bei Mra^, Studenei. 140S3 Silvesternacht und Reujahr: HauSunl^r-hailwng Mt Mufik. Prima Ljutomerer Et-genbauwewe. M'stho'f ..Turiist", Betnaoska resta 39. 1.^943 m. Spende. Ai»stelle der üblicheil Neu-jahrsgrüße in den Blättern spendete der hiesige Cafetier und Eigentümer des Cafe „R 0 t 0 v S" Herr Alois Käferje 50 Din für die Freiwillige Feuerwehr und für den Alsylfond der Antituberkuwsenliga, zuisam-n?en somit 100 Dinar. Herzlichen Dan?! P. Die Filiale Ptuj des Obst- und Gartenbauvereines hielt vergangenen Sonntag illl Gasthof BrenöiL ihre Jahrestagung ab. In längeren MsfUirungen beleuchtete der agile Schriftführer Herr Sagadindie Vereinstätigkeit, die allein iin hiesigen Bezirke die Gründung von neue Zweigstellen zur Fl>Ige hatte. Im Laufe der Jahre veranstaltete die FMale Ptuj drei große Obstausstellungen, die / lakms-sekiaen ^dontinentsl'^, ?neumatllc, Vaeum Oll-Ltation, Kappel Lelveibmasellinon. alle auf einer beachtlichen Höhe standen. Die Versammlung wählte u. a. den in den Ruhestand getretenen Landwirtslhaftsreferenten H«rn Josef ZuPanz zum Ehrenmitglied. Anschließend daran fand eine Konferenz der Obstzüchter aus dem ganzen Bezirk Ptilj statt, in d«r die Richtlinien für die nächste große ObstauSstellung zurechtgelegt wurden. p Die RadiohVrer beschweren sich, daß in d?r Nacht zllm Montag in Ptuj !)erartige! E^i'u^mgen hervWan, daß die Darbietungen I zelnen Korporationen und Kuratorien vorzunehmen. Die voui Mehrheitsklub der Jugoslawischen Radikaleil Unioil Vorgeschlagellen Kandidatenlisten wurden mit geringen Aenderuugen angenommen. Der Stadtrat Alois K 0 cm ur l)at wegen Arbeitsüber-bürdung die Stelle niedergelegt. Stadtrat Dr. K a in u » i verlas eine Entschließung des Mehrheitsklu'bs, worin der Wullsch llach ehebaldigster Ausschreibung f r e i e r W a h l e n in die Stadträte ausgesprochen wird. Stadtrat Likar war der Ansicht, daß der gegenwärtige Zu-stalld in den Gemeilldevertretullgen ehebaldigst liquidiert Vie ä«r gk« 80 Zellütren m/t c/SkZ ^exen k^rIcAtunxs>cr»ull»eit«a «ler ^ > und Neuwahlen auf Grund des gleichen und geheimen Wahlrechtes lnit einem entsprechenden Proporz ausgeschrieben werden müßten. Ferner forderte er die Novellierung des G e ln e i n d e ge s e tz e s u. ersuchte den Bürgermeister, in diesem Sinne an den maßgebenden Stellen zu intervenieren. Stadtrat S 0 ß bedauerte, daß in der Etadtre-Pväjsentanz der H a u d e l s st a n d llur einen einzigen Vertreter besitze. Stadtrat Dr. B 0 h i n jec interpellierte in der Frage derMonoPolisierungderSchul-b ü ch e r, lvährend Stadtrat Dr. Lk a m u-8 i v in dieser Frage eine konkrete Resolution einbrachte. Jil der g e h e i lli e n S i tz n l» g wurde der Beschluß gefaßt, daß den ineisten vertragsmäßig angestellten Beamten das Dienstverhältnis gekündigt werden soll, nin dasselbe auf eine ileue Grundlage zu stellen, daruilter dein Finauzresereilten Dr. R a ll t, dem Buchf)alwngSchef M l e j-n i k llnd dem Kraftwerksbeamten Ore -f) e k. Dasselbe gi'lt ailch fiir die l^ertrags-lnäsjig angestellten Gemeindebedienfteten der i n k 0 r K; 0 r i e r t « n I» jkiter kl asl il« N»r auto l Vaoliaeli» Oel. D»» nv«e8ili8le8i»«U <1as vc»!tenrlet8te Vl^interöl. —» Ltsi^ auc!i iiei —As) delsius. Di» neuen Lliell - ^otorölv vereinigen W70» 0«. I ineinden,, um das Dienstverhältnis mit den für die Stadt geltenden Bestililninniie» in Einklang zu bringen. ln. Todesstille. Ill Ljubljnna ist Fregat-teilleutnant i. R. Walter H 0 N e l) a von H 0 ll egau gestorben. — In Nndevlilca ist der eheinaligc Burgernleister, Industrielle und Be-sii'er Vinko Res ni n verschio. bell. lu. Freiwillige soziale Steuer. Uni die der Mittellosen zu lindern, lvurde an di? Bevölkeruilg voll Ljubljana ein Aliruf er^ lassen, fi'lr die Äermstell del- Arnleii sik- die Dauer von drei Monaten eine soziale Steuer einzuführeil, die ! Dinar iiir jedes Wohnzimmer und 4 Dinar für jeden Bediensteten, die von den Arbeitgebern entrichtet lverden sollen, pro Monat ^tragen soll. Uiiterzeich-net ist der Aufruf voin Bailns, denl Bürgermeister, dem Doinprost und den Vertretern der wlchtigstell .sfolporntionen nnd Interessenvertretungeil. lu. Vom Strom getötet. In Podiee be, Lzubljalla ka,n der Monteur Josef P n ^ bei der Arbeit im Transformator nnt dein Stark ström iil Berilhrullg, der ihn li»s der Stels? ti^tete. Rattonaltheater in Maribor Repertoire: Dienstag, 31. Dezember unl i?! lihr: „Ter sidele Bauer". Zum ersten Mal in c>ek Saison. Mittwoch, I. Iämler ulil 15» Uhr. „Bajade« re". — Unl 20 Uhr: „Der sidele Bauer". Donnerstag, 2. Iäniler llin libr: „Geivis» sen". Ab. A. llnion-Tonkino. Das große NenjahrSPro« gralnin: der Wiener Lustspielschlager „Lkc Jugend singt" mit Liane Hermann Thimig, .sxlns Moser, Leo Slezcik nnc> Ludolf Carl. Eine entzückende, humorvolle Lie» besgeschichte, eine glänzende Vern'echslungs-Posse, bei N'elcher eijie Berwechsliinq die an-dere jagt, sodas; das Publikunl vor Larl)en schreit. Der Filin bringt eine Bvinbeilrolle für .Hermailn Thilnig, der als Onkcl nnd Neffe eine seindurchdachte und ineisterhaft gespielte Doppelgestalt gibt. Neben Thiniig sind zu nennen die Komiker Leo Slezak, .^an»; Moser lind Rudolf Carl, die den .s'ianvttach' erfo-lg erriilgen. „Die Jugend singt" ist eine Fahrt in das sorg<'>lbesreieildIainperö Mld Oskar Slina in den .'s^anptrollen. Ein gr^' sjer Liebesstlm niit viel .''Mmor nnd Tempo. — Dienstag nin 14 Uhr und Mittwoch nn« II Uhr der K^riininnlschlager „Aus salscher Spur". Apothelennachtdienft Dienst a g: K'önig nnd Mt'aneXe. M i t t n> o ch : Vidinar nnd Savost. e rstag : MiAaribundSira!!. MsVorer NmmnSr Mttwoch. d« Jidm« ISA». Me Welt im ZOre 1935 Kalenderrückblick auf die wichtigsten Ereignisse sanner In Alhon tritt die Erste BaKm-Grrt schaftsLmrfsrvR dos Baükanbm^s Mam- 4. PrSstdent Roosevelt verkündet eine all gemeine Vters- und Invalidenversicherung und ein ?ro^s Arbeitsbefchaffungspro-gres -tatus auo 46.513, für den Anschluß; cin Frankreich L1Z4. 14. Der ^önig von Irak eröffnet feierlich dir Petvvleum-Rohrlcitung von Mcissul nach Tripolis und Haifa. Februar 3. Präsident Roosevelt legt dem Kongreß ein Programm zur Erschließunc? -aller wirt-fchaiftlichen Hilfsquellen der Nation vor. — Die Mischen Towjetrustland und den Bezf-einigten Staaten geführten Verhandlungen ü'ber die Regelung d^ Borkriegsschulden werden als gescheitert be'.eichnet. .'i. Vom 1.—3. ^bruar in London Konferenz zwischen der englischen ^egi^rung, Ministerpräsident ?>lcindin und Auf?enmini-fter Laval über d^s rcimische Abkommi^n ^wm k;. !^anuar. 11. In "Abcssiniekl ereignet sich ein ^^euer blutiger Grenzzwischenfall südlich von Ual-Ual. Tic italienische Regierung verfingt für zwei Divisionen die ^lAffüllung fisch-sowjetrussischen statt. 8. Das 25jährige Regierungsjubiläunl nig Georg 5. von Gro^ritannien wird feierlich begangen. lv. Der französische Außenminister Laval trifft zum Besuch der polnischen Regierung in Warschau ein. 10. In Bukarest findet die 5. Konferenz der Balkanentente statt. Hanptgogenstand der Beratungen ist der Donaupatt. 13. Marschall Josef Pilsudsti stirbt in Warschau im 68. Lebensjahre. 14. Zwischen den, frmizi^sisclien Luftfahrt-nünister General Denain und Mussolini wird in Rom ein Luftfahrtabkoinmen abgeschlossen. 15. Der sninzöisische Auhenminister Laval stattet der Rol?ieruug der Sowjetunion einen Besuch in Moskau ab, der in: Zeichen der neuerstaichenen französisch-lsowjetrnssi-scheu Frcnndsl^ft steht. 16. In Prag wird ein Hilfeleistungspakt zwischen der tschechosloivatischen RepuSlit und der Soivjetunion unterzeichnet, der sich eng an den sraniGsisch-^fowjetrussis^^n Pakt von, 2. Mai anlehnt. 16. In Moskau wird ein Luftabkominen zn>isch«n der Tschechoslo^vakei und der Sowjetunion unterzeichnet, das die Errichfung einer neuen Luftlinie Prag—Moskau vorsieht. 18. Anglich der Trauerfeierlichkeiten für Marschall Pilsudski in Krakau findet eine Un terrsdung zwischen General Gi^rtng u. dem französis^n Außenminister Laval statt. 18. Um den kriegerischen Konflikt zimschen Bolivien itnd Paraguay» zu beenden, !chlie. ßen sich Argentinien. Brasilien, Ghile, Peru, Uruguay und die Bereinigten Staaten von Amerika M einer Bermittlergrnppe zusammen und laden die Außenminister Boliviens nnd Paraguays zll einer ^onfbessinien den Italienern nur wirtschaftliche, aber keine politischen oder gebietsmäßigen Konzessionen nurchen lverde. 3. In Buenos Aires wird die Friedenskonferenz zur Beilegung des Chaco-Konflik-tes durch den Präsidenten von Avgentinii'n eröffnet. 3. Der österreichische Mnisterrat beschließt die Einbringung eines Bundesgesetzes, durch das die Lairdes^vweisnng des Hauses Habsburg-Lothringen au^r Kmft gesetzt wird und die einge.^ogenen Bermögenwerte dlawiens findet am 29. und 30. August die Konferenz des Ständigen Rates der K^nen Ent^e statt. September 4. Auf der Völkeribundstagung wird der Schiedsspruch des Fünfevaussc!^sses über den italienisch-ab^inisls unanneh?"-bar und lächerüch ab. (Schluß folgt.) Sllvester-Zoologie Eine M Silvester und Neujaihr lveit ver-bvertete Tierart ^t der K a r p f e n. Der Gelegenheit entspreche,td, ist er schon ^lau, wenn er auf dm Nsch kommt. A^o kem nachahmmSwertes Beispiel! Das Necken und Z^i^n nimmt er Mn .nicht übel, zweckmäßiger aber i-st es, ihn zu essen. Äüine Schuppen in die Brieftasche od« in den GeldbehAter getan, verheißen viel Geld im neuen Jahr. Doch ist es unzweckmäßig, sich daraufhin schon am Nlvesterabend zu borgen oder bÄ der Bank telephonisch et ^-.7? Kredit anzufordern! Sehr verbreitet zu Silvester ist auch dus fidele GampfhWhn. Es tritt besonders stark um Mtternacht auf und lebt meist in Ru» deln. Es lMrt sich von geistigen Abtränken, stößt rauhe Töne aus. die es als Besang zu bezeichnen pflegt, ist dabei aber meist harmlos. Besonl^rS rmchbeinlge Ersmplare find lnit Kaffe und Mtneralwass'?r meder uu» die Beine zu bringen. Nur in Äilsnayms-fälleu soll man eine Luftveränderung mtt ihm vornehmen, die aber rasch und trüfttg vor sich ge^n muß. Merkwürdig^riv^'dse sind von dieser Gattung bisher nur männli-che Exemplare entdeckt worden, so daß die Flage t^r FortpflaNiMbg dieser sonderbaren Wesen den Gelehrten noch einige „»noßen rät selhaft ift. Zuweilen tritt in der Silvesternacht noch in vereinzelten Exemplaren der Paletstmar-der, nlitunter auch in Gemeinschaft des 'hm na^ verwandten g«met«n Tajche»kredjes auf. Diefe Raubtiere wollen gern ,n d?r Nä-he stark alkoholisierter Me,rshvem Namen sehr feurig ist und entsprechend „einheizt^'. Neugierige und Un-kmÄ^ seien vor M heftiger B^äftig^ing mit öes^ Tier gewarnt. Kaum zu umgei^ ist dagegen zu Silvester die innige Begegnung Mt dem bekannt ten Affttl. zeti^et sich durch eine merkwürdig schräge KörperhÄtung und eine ungemeine Lustigkeit aus, wi^ aber leider meist von dem ebenfalls nicht unbekannten „«leseNlater" abgeliist, der am besten mit eiTlem Mssen .Handtuch W erschlagen und in Mineva-lwasser und in schwarzem Kaffee zu ertränken ist. Zur Tötung dieses greulichen Tieres erscheint auch meist der saure Hering! Doch liebt er im allgemeinen nur die frühen Stunden des NeuisahrSmorgens, in denen er in erstaunlichen Massen auftritt, während er vorher meist schnöde verachtet und verspottet wird. Darum ist es befser, man baut vor, den,, wer Silvester schon ganz auf den Hund kommt, der vainn im neuen Jahr nicht s.'lir' viel Schwein «Warten. Mtmvocy. v« NlW«: «VS. öesizsta^ in clen ^ünf^iger ^skren ßOsnnigfsItigss aus Alt-kilsridors l.eden in «ter lVIitte «>es vongsn ^sk?- lHUN«t«rts « MZM Das Eck des Hauptplatzes, an dem sich heute die „Velita kavarna" erlebt. Die Idee, cin „G r o ß-M aribor" zu ^ errichten, ist gar nicht so neu, wie viele Zeit-^ genossl, bezifferte sich in der Äonventionsmünze ans 12.70N Gutdell und üireuzer. (Ein Gulden ist s>l) Kreuzer, ein Kreuzer gleick) drei Pfennige.) Die Stadtverwaltung beniitigte auf Grund jenes Borschlages Gulden für die Gehälter der städtischen Angestellten, NW Gulden betrug der Posteil Pensionen, und die nmställdliche Straßenbeleuchtung nlit Kerzen und Oellampen veranschlagt 10W Gulden. Die Stadtpolizei kostete insgesamt kauul N!)l» Gulden im Jahr, die Schule kauui die .Hälfte davon. Der Bnrgernieister erhielt ? Ii ? 1 ? >! ? S li k ÜNÄk Der alte Hvupipwtz mit der heute nicht mehr vorhandenen Bcllängerung der Herreugajss. der zwölfte Bürger der Draustadt Besitzer, zumeist eines Hauses. In vielen stallen hatte der n^niger vermögende Bürger zwar keine Realität im Stadtinnern selbst, dafür aber in der Vorstadt oder auf denl Lande. In diesenl Falle war es meist ein Weingut. Als die reichsten Bürger der Mitte des 19. Jahrhunderts in uniserer Stadt n'erden neben denl Besitzer der Burg, dein Grasen Brandis, der Lederernteister Nask o, der Adelige Kri e h u b e r, S^iloßbesitzer in Melling und dann der P o st in e i st e r Utid Besitzer des Biktringhofes sowie des heutigen Eckhauses Juröikeva 8 und Betrinijska 17 bzw. 19 bezeichnet. Neben den beiden S Vi> Der Bmgplatz vor der Erbauung des S^rbaumhoses. Gulden pro Jahr. Der Magistratsrat stand im gleichen Rang. Der Geschästssührer oder Sekretär erlzielt ttlX) Gulden Jahresgehalt, der Stadtbanrat 300 Gulden, ebensoviel der OuartiersStraszen^-Meister. Die Sicherheitspolizei bildete ein Ä^achtlneister ulit 1ii0 Gulden Jahr<'Sgehalt und fünf Polizisten uii^ le 120 Gulden. Ter bestbeznhlte Beaulte der Stadt n'nr der staatlich besoldete Bezirks-hauptnlann nlit 180l» Gulden. Es folgte ihnl der Leiter des Gerichtes im Rang eines Land gerichtsrates niit llZOO Gniden. Der Glim-nasialdirektor bezog !20l» Gulden, die Professoren 5)00 bis WO Gulden, die Supplenten WO bis MI Gulden pro Jahr. Ein Kapitel für sich war der Ausgabenstandard jener Zeit. Ein Pfund Ochsenfleisch ohne Zuwage kostete 11 jirenzer, ein ?)!etzcn Weizen 2 sl. 25 kr., ein Zentner (5)7 Kilo) Speck 20 bis 28 sl., eine Senlmel t Kreuzer, ein Laib Weißbrot drei Kreuzer. Ein Eimer (56 Liter) Wein wurde mit 5) bis 0 Gulden gehandelt. Ein Vorstadthaus mit Garten kostete 2000 bis .A)00 Gu^dcn, ein Stadthaus etwa 4000 bis 0000 Gnlden. Ein Leichenbegängnis kostete 5) bis 10 Gulden, davon erhielt der Totengräber' iul Sommer 25, im Winter 35 Kreuzer, der Ministrant K Kreuzer. Ein Paar gute Stiesel wurden bereits um 2 bis Gulden erhandelt, ein Anzug aus St'iff kostete 20 bis 25 Gulden. Hilfs-arbeiter verdienten täglich 20 bis 30 Kreuzer, qualifizierte Arbeiter hingegen 40 bis 5l) Kreuzer. Während die städtischen .^tanzleien mit Kerzen beleuchk't wurden, beleuchtete nian die Plätze, Straßen nnd die Brücke uut Oellam' P<'n. Es lvar sehr idyllisch damals: wenn der Mond schien, sparte man die Ausgaben für die Beleuchtung. Die Oellampen nnißten allabendlich „ausgetragen" und verteilt, ^ frnhmorqens wieder eingesaunnelt werden, j In die Jahrhundertmitte niit ihrenl pa-triarchalisch^biedernteierischeni, alles eher alS ' sich überstürzendeul Abflan fällt anch der Bau des a si nogebä n d e s und des neuen ! T h e a t e r s, welches noch hente seinen l Zweck ersül^lt. DaS frühere Theater stand in der aufgelassenen ^tirche zunl Hl. Geilst, und zniar dort, nio heute der Eingang ins Post-aint 1 von der Dolngasse aus sich befindet. Das Theater nmrde von Aslerheiligen bi'^ Ostern den verschiedentlichen umherziehenden Theatergesellschasten verpachtet. Es hatte einen Fassnngsranu! von kauin 300 Personen, N)ar aber derart gut besucht, das; nian sich oft unt die Karten riß. Der Bnrg-Saal mnrde vout Grafen Brandis tnir sür die alljährlichen Schlnßseieril des Gyninasiums und siir ^ ganz besondere Anlässe freigegeben. Einmal ^ gali ailch der berühinle Koinponist Franz L i sz t cin K o n z e rt ini Rittersaale. Das Bürgertum sehnte' sich nach einen: nencn .Theatergebäude und so konnte über Initiative des heimischen Dichters H i la r in !?, des Seifensieders B erdo v e e, deS Histor!" k e r s Prof. P n f f und des Fabrikanten Karl G e r d e s — die Fatnilie stauunte aus Lübeck — niit dent Bau begonnen w'r-den. 1851 war der Rohbau fertig, nnd als die Stadt finanziell zll Hilfe eilte, konnte a,n 20. Jänner 1852 das Theater feierlich eröff'-net werden. ?lls Eröffnnugsvorslellung wur" de „M arth a" von Flot o ni gegeben. Es fehlte in der Drau'tadt nin die vorig? Jahrhilndertnlitte aticl) n.iclit an '^^ersuchcn, städtische Unternel^nunigeu zn gründ.?n. Schon Ende des achtzel)iiten Jal>rlnnldertS besaß die Ltadt einc städti^fthe Zleg.lei in .^tanlniea, dock trug sie nrehr genossenschaftlichen Eljarokter, indeln ihr Znieck darin stand, den Bürgern das Errichten von Vack^ steinbauten anstelle der frül^eren Oolzliän« ser zu ernivglichen. Es gast ai:ch, die ?trol^' ^ nnd Schindeldächer dnrch ^^Viegeldäckier zn ' ersct^en. Ein anderer Berfncli begab sich ferner, als Andreas Felder sl.'!!? Haus, Pofts^/ssl' iheule JnreinlS g'-bnni^iene Blerbraiiereiienzession der Ltadtge meinde verkaufte. Die ersie Konzession erwarb er 17(iS. Die ^tadtgenieinde N'ollte da? Braugewerbe in Eigenregie ansnben, da? Handelsnliuisterium Niollt^' jedoch die Bennlli gnng nicht geb^'n, da uian sich aus den Ztand-^NlNkt zurückzog, das; die gewerblich.!? Konzession individuell erteilt nwrden n>ar. Nachdeni anch ein anl 7. April 1851 an den .K^nser gerichtetes Bittgesuch abschlägig beschieden worden, niußte der Versuch der Gründnng eines lukrativen GeuleindeunteruehinenS als gescheitert betrachtet werden. Die Etadtverschnldnng betrng 1851 12.5iOO I I Die alte FranziSkanerkirche, die an derselben Stelle stand, wo sich heute die neue Fran« Mkanerkircho befindet. „Mariboner AMmg?w««vr 1. O MWvoch. ken.1. Jänner lS3l Guide« — gegenüber 60 Millionen Dinar von heute — und damit die Hälfte des damaligen Schätzungswertes des Rathauses, wel ch^s in den Aktivposten der Stadtgemeinde nnt 23.000 Gulden figurierte. Heute betrügt d«r atmlichc Schatzungswert des Rathau/ses !)57.l)00 Dinar. ^IirVV0LU. l. l-judUsus. 10 11.50 Lclmllplatten. IZ.15 l'unkort^Iiestor. 15 LLka.IpIstten. stunde cter I^Istion. 20 k^aclinickten. 20.15 l^pernuIiertrsLuiiL. — veolrraä, 10.45 t^ro-tiramni^urclisaLL. 10.50 VVaLserstanUsdörletlt. 11 SLl^allpIatteil. 12 Konzert äes Kaölvorcl^e-titers. 1Z.45 I^NLlirzLliten. 1b Vlc)linkouz:^-rt. 16.40 LLlillllpIatten. 17.10 Vortrag. 1L.25 t^ry» LramnicluretiLaxe. 1tj.A0 Ueutsclier sprscli» Kurt». 19 un<^ 6ejw!.platten. 19.15 InkormÄtionLn. 19.^ Ltuucle cter k^ation. 19.50 Vc)IIi8l.()6Lr. Z0.z<^ Konzert äes KsäiovrLue-5tt)i-s. ^1 Vvrll-ÄL. 21.20 'l'anZmusilc. 22 I^'aLli. NLlitLN. — tZerUn. b tlsmburs. 19 LLliudert: i'rw l:5-Dur. 2ll t^nterüaltunLSkoniert. 22 >IacIir!Llit2N. 22.Z0 j>l2eIitmuLjlc uuä l'anz. — Vrvsiau. o Numburs. tj.10 Valk8mu3ik. 10 tur Harmonium. 1V.4U Klaviernuis.k. 16 Kvii^crl. 19.45 »I'iciLuo«. «^per von UeLtiw-VLli. .^2 !^ilc!ir!ciiten. ^2.24 Isn^lnusik. UuliLjpLLt. 6.45 '1'urnen. äelmllsii^t.llli. 10 K^-ttwIiZLltcr (^otte5'^jLnst. 11.15 liv-iNL. Katlwlisclie ^^ori^Lul^^ier. 9.30 Orxel. 10.45 l5I:l8MU8!k. 12 /VUttaxisliuNi^Lrt 14 !(in<^e7stuii. lie 14..^ 1>unte /"^^usilt. 16 I^'aellmittas^iconiiiert. 19.30 j'urneil unä 6port. 20 (Zrol^es Konzert. 22.30 'l'un^uiuLik. — VV.Lll. 8 '1'urnen. t:.I5 ^cil^üpwtlLN. 9 (Zottesäienst. 10.20 Lc!l6n>2 Stimln?n platten). 11.45 Linionielvon-iiert. 12.55 lilasmusilc. 15.4tt Leetlwvettli'ZN-iiert 17 Untei-iialtunLskoii^er.t 19.10 8::liali-platteiilireUl. 20 ^u^ilial'LLliLr l^umuie! unä 1!k8lie(!er. 1^'^.45 k>Iae!> riclitcn. 17 ^ilca 'l omlö sinLt. 18.30 I^n^'lis.^li'^r Lpraeliivurs. 19 j^litteilunsen unä ^Lltullp.at-teil. 19.30 ^tuiiUe äer I^ation. 19.50 Scliall-platten. 20 Konxert. 21 Volkslieder. 21.30 l>!a-cliolirelie^tLr. 22 I^aeliricliten. — l..luli!.;ana 12 dielia.lplatten. 18 t'unlivrcliester. 19 I^'ucli-rieliteii. 19.3<) Ltuncle clor I>latlc>n. 20 l^e'^iiiacl. 22 I>^acIiriLllten. 22.15 .la^^muzik. — l5er!i>l Ä» I^.^clir!cliteii. 20.45 ^usik aus klazsi^ielier /^eit. 22 I^IaLlll-lLiiten. 22.30 I''unIic>re!lL5ter. — 17 t'unk^rcliester. S0.10 tlumdure. 23 »Der rekermiereliäe .laliannes«. vm> ^luttlie.'zoii. — Vslltscllwnllssn^er 16 l^ii-terlialtunsskon^ert. 22.30 LLliumann-l(o!i!5ert. — I^oipxik 16 /vUi5jk in ^apan. 18.30 l'an^mu-5iilc. 20.10 ^ielo^ie äer >Velt. 23 'I'an^. — ^iiinclien 18.30 Konzert. 20.10 l5unte i^luLili. 23 l'unlcorcliezter. — prsx 17.45 Deut-'^etie .^5en^unk. — Ltuttssrt 16 l^nn^ert. 19 /^lleriei in cler Lpinnstulie. 22.30 Italieni-iiclie >^rien mit ndlikiater Violine. 24 !>laelit-mu!;i1<. — Wien 7.-25 Leliallplatten. 12^()tZe-retteilmelociien. 13.10 Lcliallplatten. 14 Lelial! platten. 16.05 Aeliallplatten. 19.30 Orcliek;ter> ^ kontert. 21.10 Line lustizzL Stunde. 23.45 .la2? Niusik. — >Vsr^Lksu 13 jVlilitärmusik. 16.15 j ^lu-^ilv von lZaeii. 16.45 VVeiluiaclitsliecler. 18 l8i!i. 20 l'an^muslk. Prcscot — die Freistatt der Mörder. Ini ArÄiiv der englischen Stadt Prescot befindet sich ein Dokument, das interessante Streiflichter auf die Privilegien wirft, die im Mittelalter cnolisch^n Städten verliehen wurden. Nach diesem Dokument, das aus dem Jahre stammt und von König 5^einr!ch destimmt ferner, das^, keine Person sich in der Stadt Prescot niederlassen darf, wenn sie nicht dvrch einen an-geseh<'ncn Viirger dieser Stai>t ausdrücklich t?nchfohlcn ist. Iin krassen Gegensatz zu dieser Bestimmung steht eigentlich das Privileg, das auch in einem von Heinrich des Achten aus dem Jahre 1üiZ4 stammenden Kodizill swchmals bestätigt wird. lKS lautet nämlich dahin, daß lede Person, d^ des Mordes angeklagt oder eines solä^n verdächtigt ist und der es gelingt, die Bannmeile von Prescot j» erreichen, in dieiser Stadt sine Freistatt ftschet, an der s^-wegen ib?es Borgeln? Vicht ziir Rechenijcha.jt gezagtu ivo^dc^n kann. .«dist Mxt.jM I?«m>ni»2«n?«n »US s'8 hatten sich auch bei uns. zewiß von den bereits damn'ls bekannten Erf^lg^n der (^irazer, Wiener, K^lagenfurter und der Spieler aus Celie angefcnert, ?^reunde des ^uschislipor's zusammengeschlossen und die d-^m^.lige „M arburgerSportver-e i n i g u n g" ins Leben gerufen. Dr. Tau f e r und Dr. Tschebu l 'stan'> besonders aber der Bäckermeister Dn m a hatten die Leitung übernommen und bald eine jpiel-kräftige Mannschaft auf die Betne gebracht. In diesem ersten lokalen Fußballteam wirk-ten außer unserem noch jetzt eifrigen Sp.>rts« mann Dr. Walter Thalniann noch Faß-kt), Brodnig, Groß. Primus Notes. Kramer, Pichler, Roßbaud, Schetina. die beiden Brüder Vukoviö u. a. mit. Ihr erstes Match trug die Mmmschaft ge-^en den Klagenfurter Sportklub aus und erzielte ein vielumjubeltes 2:?-Unentsch^e. den. Bald folgten Wmpfik gegen Grazer Mannschaften, die aber fast immer die Gäste erfolgreich sahen. Die Spiele erfreuten sich ^'nes immer regeren Interesses «und die An-l'ängerschaft des K?ubs wuchs rawd an. AlS Spielplatz wur^e d^r Mann'ch.ift der Wiesen irund im Volksgarten überlassen, doch machte der Verschönerungsverein Schwierigkeiten. als man einige Bäume entfernen wollte. So wurde die Bc>itiauna <'in?s mächtigen '^latanenbaunres untersagt der sich seitlich auk dem Zpielrasen befand und ost zu ke-m'^ab. Der Großteil der Spielerschaft bestand schon damals aus Mittelschülern, die in diesen Zeiten von den Professoren ganz besonders zum Sport ^N'-'eeifert wurden. Non den immer zahlreicheren „wilden" Nubs erhielt die „R o t e E l f" bald ein festeres GeKge, so daß die Mannschaft den ersten lokalen Gegner der „Sportvereinigung" stellte. Die besten Leute in den Reihen der „^koten Elf" waren damals K e r n, M a t-s ch e k und T o p l a k. Ihr SpieMast befand sich hinter der ehemaligen KoloniÄchu-le. Von Handelsangestellten wurde kurz darauf der a u f m ä n n i f ch e u ß-b a l l k l u b" ins Leben flerufen, bei dem inSbefondere der spätere Mit'begründer ..Ra- pids" Rueß sowie Rat, Urleb, Peinhaupt, Hernet, Weißberger und V!otika hervortraten. Die Spieleranzahl wuchs beständig und oeranlaßte einige beherzte Spieler, mlt «deni Friseurmetster T a u tz an der Spitze, einen neuen Sportklub, und zwar den „M e r-k u r" zu begründen, zu dem fast vollzählig die Spielerschaft des „Kaufmännischen Ms;-ballklubs übl'rtrat. Als Spielplatz wurd« dem Klub am alten Exerzierplatz dieSjeits des Volksgartens und später auf der früheren Kreuzhofwiese ein Komplex zur Vertti^ gung gestellt. Die Zersplitterung der Kräfte hatte en« Schwächung des Spielniveaus zur Folge, weshalb man gleich nach der Gründung „Merkurs" eine Fusion mit der „Sportver-ewigung" anstrebte. Tatsächlich kam die^e im Jaihre 1912 zustande, wo-bei der „D e u t-scheSportklub" geschaf'en wurde. Der Klub vereinigte die besten Fußballspieler unserer Stadt und krönte seine Erfolge dem Sieg in der fteirifchen Provinznierster« schaft. Im Jahre 1914 war der Kapitän d^r Mannschaft, der nachmalige erfolgreiche Mitbegründer des SK. Korotan Revisor Karl N o v S a k, in dem die Mannschaft auh ei-nen ihrer lösten Spieler hatte. Im Jahre 1914, in dem sogar die gefeierten Gra^r Mannschaften GAK und „Sturm" Niederlagen einstecken mußten, setzte sich die erste Mannsi^ft aus w'n heute noch bekannten Spielern Friedau. Unterrichter. NovZak. Mo tika, Findeisen. Li^schnigg, Resch, Krauß» Weißenberger, Thalmann. Glawatsch und Weiß zusammen. Mit dem Krieg wurde der Spielbotrieb völlig lahnigelegt. um erst vier J^lhre spater in neuer, niächtiger Entfaltung wieder aufgenommen zu werden. e. Silvefherfeier »m Hoiel Skoberne. CS sei nochmals auf die Dienstag, den .U. d. abends 8 Uhr im Kinowal des .Hotels Sko-berne fwttsindende Silvsstcrfeier des Schvä-bisch-öeutsatit8, Fri^seur. mit Maria Marn. Schneiderin; Marisan 7.elemikar, Elektromonteur, mit Miva Rades, Beisitzerstochter; Matthäus 7/lend'a'r, Fabriksarbeiter, mit Maria Pilil), FabrikSarbeiterin; Johann Knik, Techniker in Trbot^, mit Io^nna Bevc. Privatl>.'am tin in Cclje. Mel Msick! c.' GMlemmgebot. Die Staidtgemeinde Eelje schreibt die Stelle eines Bautechni?i.»rs aus. Die Bewerber nvüsfen die Bauabteiluna einer tochmschen Mittelschule absolviert und eine länger? Praxis hinter sich lxlben. Die Gesuche sind bis 10. Jänner an die Vorste-hung der StadOcmptmlM'nschaft in Celje s)U ^ch^n. e. Remr Gportlklub. In RiadeSe bei .'^>da-ni nvost fand kürzlich die Gründungöversa'n'n limy des S^rtkluibs Rodsöe statt, der l>e-reits 7l> Mtisflieder Zi,m Vovsitv^nd.'n Mvde der Notor und Banalvat Dr. Pet^'r Iereb gewählt. Unter allgemeinem ??ei« fall sind die verdienten Sportfi^rderer Jng. Viktor P i a t n i k, Eigentümer der bekann ten Papierfalbrik in Radeöe, und Banalarzt Dr. Karl M a t? o KU Ehrenmitgliedern ernannt worden. c. Die Friseurgeschäfte in Celje werden am Neujahrstäg den ganzen Tag i^r geschloffen bleiben. c. Alter Schnee. Wir werden um Aufnah. me folgender Zeilen ersucht: Etliche Straßen und Plätze lverda unsere Stadtverwaltung eine ähnliche Beurteilung beabikh-tigen? Welr!^ Deuwng ist die richtigere? c. Beisetzung. In Wien »vurde der einer alten Bnrlicvfaulille in Eelje entstammende Regierungsrat der Wiener Polizeidirsktion Herr Dr. Edmui^ Herzmann beigesetzt. Dr. Herzmaun. der als aktiver Osfizier Korp^rtilleriereginient Nr. 3 in Gra« gedient hatte, hat im Iahv: 1904 ats Oberleutnant den militÄrisch^i Dienst verlassen und ist als Beamter bei der Wiener Sicher-l)e?^?wache eingotveten. diefer ovlag er auch den suridisch^n Studien und machte das Doktorat. Iul Icchve 1917 wurde Dr. Herzmann mit den: Kommando der dritte, nen Sicherheitswachabteilung betrmlt. Der schwere Dienst brachte es mit sich, daß Dr. Herzmann erkrankte; ein Lungenleiden hatte ihn befallen, und er urußte im Jahre 191« vorzeitig mit dem Titel eines Regierungsrates aus dem aktiven Dienst scheiden. Zr ist nicht mehr genesen. Am Z?. Dezember starb er im 61. Lebensjahr. e. Spendenausweis. Für den Vin^Mtius-Verein in Eelse spendeten die königliche Ba-nalvevwa'ltung in Ljubljana 2000 Dinar, die Firma D. Rakusch in Eelse 300 Dinar und der Kaufmaun Herr Johann MastnV mehrere Kinderkleider. c. Apothekendienst. Den Nachtdienst v)äh-rend der lausenden Woch^' bis einschließlich Freitag, den li. Jänner sowie den ganztägigen Feiertagsdieust nn: Neujahrstag ver"» sieht die?ldlerapotheke sMag. Phnrm. Ton-LiL) am Hauptplatz. c. Bruteier gefällig? Die RathauSkorre-spondeuz teilt uus mit: Auch im Frühling 1936 wirÄ die Banalverwaltuug in Ljubljana im Interesse der Verbreitung des hochwertigen und in aller Welt geschätzten Stei-rerhuhns Antteier zu Zuchtzwecken vertreiben. Bekanntlich kann man bei einem Stei-rerhuhu, dessen Fleisch obendrein äußerst schmackhaft ist, jährlich mit üb<'r ?S0 Eiern rechnen. Auskünste erteilt der Sekretär der Landwirtschaftabteilung an der StadthanPt manivschaft Eelje, .^)err (^aberZek. „Wer waren Goethes Eltern?" „Ein Paar Frankfurter." Der Schneider arbeitet ausgezeichnet. Aber langsam. Anton bestellt sich einen Anzug. Ein Jahr später brachte ihn der Schnei^ der. Anton tobte: „Jetzt komnien Sie danrit? Ein ganzes Jähr brauchen Sie zu einein Anzug, wo Gott die ganze Welt in sechs Tagen schuf?'' Der Schnett>er sagte rnh5Z dürfte doch nicrt sein, erzählt zu werden ^ ^^>1 nlancht.'n Gegenden Mecklenburgs herrscht unter t>cn Frauen und Mädchen eir sonderbarer Glaube, man sagt, wer in de Noujahrsnacht beim zwölften Glockensch liq in den Backofen geht, der hat das G! "ck, den Geliebten und zukünftigen Mann zu sehen. Manche alte Frau versichert noch he 'te, das Bild ik)rcs Mannes dort geschaut zu haben. Wer will ihr das bestreiten. Daß al .r Lene Möller in einer Neujahrsnacht ih .en Klaus im Backofen gesehen und gefun-dc-i hat. ist bestimmt wahr. Das ist natürlich schon lange her, und Le-n' war noch ein junges Ding mit roten Bäk I:^n'und hellblonden, aufgesteckten ZKpfen. Mit den Freundinnen schritt sie ani Sonn' lasl akend Arm in Arm über die Dorfstraste, und lachten alle vergnügt, wenn die Bursche-, hinter ihnen hergingen und Späste machton. llnd bei den Dorffestlichkeiten hüpf te ihr das Herz vor Freude, wenn sie lustig von Bursche zu Bursche schwang. Dmnals n>ar ein neuer Verwalter auf den Autshof P'kommen. Der verstand es. Wind zu machen und Eindruck bei den sungen Müd chen zu schinden. Das war ein schlanker, sehnige» Mann. Wenn der im Iägeranzug und in hohen Stiefeln über die Dorfstraße ging, schauten ihm die Dorfmädel alle nach. Auf dem Erntefest hatte er fast nur mit Lene getanzt. Darauf war sie außerordentlich stolz, chic l?!;edanken beschäftigten sich viel mit if'in. Und dann kamen die traulichen Mnter-aöönde^ da saß Lene mit ihren Freundinnen bei der Großmutter in.der Spinnstube. Di:-Großmutter erzählte den Mädchen von den Geheimnissen der heiligen Nächte. „Großmutter, ist es wahr, daß nmn in der Neu!at,rsnacht den zukünftigen Mann im Backofen zu sehen bekommt," fragte ein Mädchen ijaghaft. „O ja, das ist wahr", sagte die Großmutter, manche Frau hat ihren Mann dort zum erstenmal erblickt." „Lene, dann mußt du dich unbedingt in der NeujahrZnacht im Backofen einschließen", scherzten die Mädchen. Und Grete Boß. die immer sehr schaden-frob mar. kicherte höhnisch: „Lene sieht bestimmt den Verwalter." Li!ne bekam einen roten Kopf, sie sen^e ibre ""licke verlege«! auf den Stri^trumpf. Die letzten Stunden de? alten Jahres feierten die Freundinnen gemeinsam, mit Sp.e len und Späßen erwarteten sie das neue Iakir. Nur Lene war nicht zugegen, sie hatte kurz vorher abgesagt. Sie fühlte sich nich: wohl, hatte sie erklärt und wollte früh zu «ö^ett. DaZ fiel allen auf. Die Mädchen lächelten, sie wußten Be« scheid. Und Grete Boß machte den Vorschlag: „Wir gehen aber um zwölf Uhr mal zum Backofen und lauschen. Vielleicht sehen wir auch den Borwalter." O sa, das wollten sie tun! Auf dem Lande stehen noch heute vereinzelt die schmalen und hohen Backöfen.mit den« genwlbten Dach, sie stehen völlig srei, eine strecke vonl Haus entfernt, der erhiih--ten Brandgefahr wegen, welckier die Strohdächer der Banernhäufer durch die Funken ansge'eht sind Kllrz vnr ^wi^Üs Uhr schlich sich Lene >^anz heimlick^ über den von Regen aufgeweichten Hof. Sie trug ihr Geheimnis allein, niemand dnrfte das wissen, sonst besaß, der Backofen nicht die Kraft, ihr das Bildnis zn zeigen. Mit Herzklopfen stand sie vor dem Ofen. Wie manches Mal hatte sie ihn eingeheizt und ans ihm das frische Brot gezogen, und auch oftmals hatte Pflaumen und Flachs darin getrocknet. Und nun sollte er ihr das süßeste Wunder des Lebens zeigen. In banger Erwartung vor dem Kommenden und Ehrfurcht vor den, alten Brauch, zog sie den Riegel von der Tür und trat in den Raum ' Die Tür zog sie hinter sich zu. Eine wohlige Wärme war in dem Ofen. Dle schwarzen Mauerwäiü»e umfingen ihren Leib, die Decke wi^lbte sich über ihr. Hin gegeben und gläubig wartete Lene auf das Kommende. Feierlich erklangen die Glok hatte si< es verpaßt^ meinte sie, vielleicht sei sie nicht heimlich genng gewesen. Tie wollt<' ans dem dunklen Gefängnis wieder lierans. Mit dem Ellbogen stieß sie gegen die Tür. Da merkte sie, daß die Tür verriegelt lvar. '''^er hatte das getan? Sollte sie die ganze '.»lacht hier bleiben? Hier, in deni engen, d^inklen Backl)aus? Ein bitteres Gefühl der Verlassenheit übertam sie, leise weinte sie vcr sich hin. Aber dann wachten doch der Tr.-tz und der Lebenswille in ihr. Sie schric:, so laut sie vevmozc Nacht im Backofen bleiben?" „Laß' sie nur. Frieren tut sie nicht. Es ist schön warm darin. Morgen lassen wir sie wieder raus." Als die Mänge und Geräusche von Glok-ken, Schüssen und Rufen lange verrauscht waren, al^ die Stille der Nacht mit ihrem eintönigen Rauschen wieder um sie kreiste, erwachte Lene aus ihrer Versunkenheit. Sie wartete inbrünstig auf die gewünschte Erscheinung. Die Zeit vertropfte ihr unendlich langsam.. Doch sie wartete ^äubig. Bon dent Turme erscholl die erste Stunde dvl Nacht. Da erkannte Lene schinerzlich, daß das Wunder nicht mshr konuitt. Bielleicht Das neue Äadr va» feinen Einzug und da» alte muß fcheidm chen Stunde am Hofe vorbeikam, tr'isen diese Rnfe. .stlaus Möller, der junge Müllerbursche, war frühzeitig aus dem Krug, wo er die Sylvesterfeier verbringen ivollte, nach Hause gegangen, weil er von dem Trubel, von Musik und Tanz, innerlich sehr unbefriedigt war. Als er sich dem Hofe von Lenes Eltern nät)erte, mußte er an Lene denken. Es war das einzige Mädchen rm Darfe das ihm gefiel. Schon lange trug er eine heimliche Zuneigung zu ihr im Herzen, immer hielt ihn eine Scheu zurück, sich ihr zu nähern. Die Schreie rifsen ihn aus seinen Betrach tun^n. Er merkte sofort, daß sie vom Backhaus kamen. Schnell lief er dort hin, klopfte an >d'ie TÄr. „Ist da einer drinnen?" „Ja, ich! Mach' mir Mlf!" Eine Mädchenstimme? Ein Mädchen im Backhaus? Verwirrt schob er den Riegel von der Tür, zog das Mädchen heraus, faßt) es mit beiden Armen und hielt es an sich Halb erschöpft lehnte sich Lene an ihn, fegte ihren Kopf an seine Brust und weinte. Klaus Möller wußte nicht, wie ihm geschah. So oft hatte er sich g^'ehnt, sie beglückt beim Tanz in seinen Armen zu halten, nun mußte er sie aus dem schmutzigen Backofen zielten, und sie lag hilflos an seiner Brust. Den iinlei' Arm säMn'g er um ihren Kör per und hielt sie fest. Mit der ve^en Hand strich er ihr unbeholfeti über das blonde Haar und tröstetet? sie: „Sc! nur schön rnhig, Lene, n>eiii>e lucht! Jcl) bleibe bei dir!" Bor Verlegenheit wußk: er nicht, ivas er eigentlich sagen sollte. Behutsain siihrte er sie zur Bank «vor denl Hause und setzte sich neben sie. Sanft hielt er ihre Hand. „Hat Ml'N dich im Backofen Sic n'ckte. „Äer hat das g.'Ian." „D'e Freundinnen." Und nun erzäl>lte sie leise von dein Brauch der Mü^chei:, wie sie in den Backofen a^ga:i^en '.»'t, und wi.' die Freundiilnen ihr nachFcs^!>licheu sind und die Tür znnt Backofen :^errieae!: haben. Klaus Möller lauschte : nd lauschte, ganz langsam erhellte nch sein Sinn, ^ag vielleicht hier n'cht eul h!?herer A'lle vor. War es nicht'sonderba., daß e? das geliebte Mäd-ch'.:n in der Neniahr'.^nacht aus denl Barl-cfen befreien mußte, als sie il^ren zuküniti-gen Mann selM wollte? Wer hat deni chen den Einsall zu dieser Tat gegeben? Wer hat ihn gerade zn dieser Zeit hier vor-be'gehen heiszen? E:- fragte leise: „Hast du deinen Geliebtem, gesehen," Sie schütt<^lte den Kops. 'bestimmt und gütig sprach ^tlans: ,.Jch glaube, du hast ihn doch gefunden." El staunt sah sie ihn niit großen A ugen an: .Du?" „Ja. ich!" Und dann bekannte er ihr gliick'elig von seiner großen Sehnsncht zn ihr, nnd das; er sie lange schon liebe." „Und davon habe ich nie etwa>5 g.inerft?" „Du siehst auch nur den Verwalter, al'er der macht allen Mädchen schi.'n.' Augen." Lenes Herz schmol,; dahin. 5ie uinsite, ihren! Glauben war Erfüllung genuird^'n. Sie hatte gesucht und hatte gesunden. Selig war sie vor Glück. Ihr Geliebter mar gekonunen und hatte sie erliest aus der dunklen Nacht des Bachofens. Nun saß er neben ihr. Bald hatte Klaus Möller seine eigene Mühle und nahm die ^'ene .^nr Fran. Der Backofen hatte Recht beHallen. Und wenn sie später Brot bttkauptsache, du ivarst gut ansgebak« ken" Dabei löckvelte er schalkhaft. Du nnies Zaftr... Der Stundenschlag ruft dich zum (5rd^'nlauf, Du ne!U<'s J-ahr, von Jugendglanz unl.voben. Und wieder tr»achen stille Wünsche' auf. Die aus der Seele du ans Licht gehoben. Und wieder brandet die Begrüßungslnst, Als Welle frohen .Hoffens dir entgegen. Und wieder re^ silch''s heimlich in der Brllit, Dm Nairstei.7l für den Glücksalt'a.r zn leg?n. Nock) liälvst du all daH Komniende verborgen, Das aus der Zuklmft Schoß uns zngedicht, Wir aber g'lcuben fest «n eine« ?)torg^n, Nach all d^^nt Dunkel der G'esck)ehnisnacht. Schenkst du uns dock» di<' lvste «llev l^iaben. Von keiner Schicksals-gimde übertrosfen. Daß wir uns tatenfrvih stets damn laiben, Am .Ho^i, ja — am Hoffen. . . . r e t e Sölch üliaribor, Neujahr 19A). » MMwoch. dm 1. Mmer «S. „MsMoiear Avbtumg Kummer 1. Wie feiem die anderen? «Mjadrsbeilutde jmsetts der Smisea Don «arl Maldemar DK ÄÄdelstevjieiern in t>er Welt finZ» fo Smit und verfchkden wie die Böller selbst. Schon t^er ^tpunkt der Silvester fetem stimmt nicht Überein. Trotzdem ge!^ durch alle ?Zeujahrsvräuche ein ^nheitlichex Zug, der Humor übe^mvgt den Ernst. Und auch die <;rn!steste Besinnung endet schließlich in ?^röhllch?eit. Das war in jahrtausendsalter Vergangenheit schon so unÄ wivd auch in Zukunft blÄen. In England werden kurz vor J^res-schluß die Mrchenylocken mit zerrissenen Säk» ken und Lumpen umwickelt, um dem alls:!^.Ht ins ne»l e Jahr! Ganz anders Kvpetchage«! Der Dkne liel't Silvester sv wie wir zu feiern. Nur mit dem Unterschied, daß er statt Karpfen Wagenladungen voll .ÄMmner hinunterschlingt, anstelle von Weist- oder Rot-ivern seinen Aquavit vorzieht. Macht der s^ 'wohnheit! Tobalid die Mo^ aber Mitternacht an^zxigt, trinkt er der .?»offnunq mit srvn;i^iischem Champagner zu. Dann werden d-ie Fenster weit geöf^t, aus ihnen wie in Men Ztraßen ?^erwerAc losgelassen, ailS Mte es, d^ k^i«!bten Divoti Konkurrenz zu machen. Ohne unch-vere Dutzend Raketen. Tchwnrmer. Frösche nnd Kanonenschläge in den Talchen wagt sich dicisen Abend niemand iii l^sellschast. SiTch fio abgebrannt, setzt slberall <^in lustiges buitteS Treiben cm nnd del- Nebermut rsg-iert d^ S<«ndc — tont oomme eile? nvu^l Mich der Spanier liebt den Mnn zu G?l-vester. Je tol^r, umso befsei'! Mos, waS nicht iriet- nnd nageltest ist, imrd da aus den Wchen ge^holt und ohrenbetä^Oende Umzii-« durch di-e Straßen werden damit voran-Ita'ltet. Die Homwatioi^en fitzen unter Pa!-Tnen und begleiten diese Mechmuskk mit Uffeln in den (USfern. Mit dem Gwckenschsag zwölf begimien sie zwölf Weinbeeren ntfM- essen — bei i«dem Schlag eine_imd wem es geliifgt, sv so zu verschlinge«, die Uhr schkW. der im nenen Irchr viel M-lck! lWU ist ii, seiner Gttve^s^r vor «Gem laut. Man «stelle sich den Berliner Mvewn> wtchttärm ins Quadrat att? schon Vocht/>eitig ein paar FVaschen Whisky oder G»Moie Bo«d«ux bechcke gMzacht . ^i«k wer es mcher dem Hause tat, der wußte ganz genau, wo er die nach scha-rfen alko^dfchen Getränkm dulDge Ä^le ausspüilen konnte. Nach Aufhebung der Prohibition ist daS al-l^ noch ein bihchen öff^licher geworden. Außerdem bringt der ^Mveswechsel in den Barietees, den RevuetHsatern mG den Ka-barotts den amerikanifchen GroteSkh^mor noch mehr zum Ausdruck als an gewöhnlichen Weisen. Am NeujvhrStag darf ksines-ivegs beim Festdiner der Trut^hn sehlen. In Braplien wird die Na^ zum neuen Jahr hindurch wie wilv getrunken und geschrieen. Auch Frvudenschüsse werden dabei abgefeuert. Uild in Argenttnien gratuliert man sich zulll neuen JÄhr ini Fluge. Belm Borüb^liegen rasender Autos nämlich. Hier fährt alles in die llmgebung. Nicht um Natlurschöniheiten zu beivundern, sondern um sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Bei 40 Grad Hitze bedarf es der Mkühlung. Kalte Getränke und Zeuern-er? werden mitgenommen und den .Humor sucht man mit viel Geschrei zu würzen. Japan feiert den neuerl IahreSanbruch in den Tempeln. In feierlichen Gewändern begeben sich die ^^amr schon lange vor UMernacht zun: Gvttesdienst, von Buddha urid der Sonm reichen Sogen fv-r die kommenden SS Wochen zu erflehen. Der nächste Morgen ^igt sie g^nseitig bei und bei ZieiSwÄn und Retskuchen. Die Chinesen kennen in ihrem Lande nicht das Weihnachsfest. Sie holen im neuen Fahre nach, was ihnen im alten dadurch ent^ngen ist. Sie feiern den Jahresanfang 15 Wenlde lang. Am orginellasten feiert nvan in Wnuland Nvujalhr. BnmtweÄung lautet bei den Baiuern die Parole. Der Bater des Bräutigams tritt unbemerkt um Mtternacht vor das Haus der AusenväHlten. Erlogt ein Ho-ndgbrot auf dessen Schlvelle, klopft dann ans s^enster und ruft de?l Namen seines Sohnes 'hineitl. Danach läuft er weg, so schnell er Sann und wird dann von den Angchörigen der Bra-ut verfolgt. Echaischen sie ihn. so gilt die Werbung als mih^ückt. Entkommt er aber, muß ihr stattgeg^^ werden. Am Neujahrsmorgen wird die Braut im feierlichen Zuge in das Haus des Bräutigams geführt, wo es ein bis MM Abend dauernde FriHstück gibt. Sieht mcrn in dortiger Gegend ailte .^rren im Laufen sich trainieren, kann man darauf schwören, daß eS damit zusammenhangt. !>»» aito — «w 6«ria r»oU»l«tren«i »i»6ers liegt, »I» oc»»» »vor xolesov Viv svlleoiitv» Leiten r»sol» «»» überspringt — küvlct»orvl»eo«I, Vü»o» so dö« nur Iclin^ Vuiopkes Koller, »k « «n«t xevosei». vem» man « reollt doickvi»lct, lo v»e luletst In i»ancl,eili Vebel e» üdvrso!»«». Vis viele«, 6« «v»t tr»xi>el» m»n omptavÄ — ?^üolc»el»»nen6, vir6 v« plötelivl» inir ^roteslre! ^u« tiefstem Lelimvr- köolistv ?oe«»e, »»6erm lSelielt k^iiter Ironie, Okt »uelZ, x«n2 liirmlo«, eine IIrin»o««Ice. V»» aove ^»I»r — ein Lueli voel» uoxolvsen? Dovl, «v!»ov lünein 6en Ivknlt »ell»»t m»n tlünmt. Die IIeI>er»ci»rikten laute»: Zekakteo, Ltrelzvi» I^iei>e, l^Iiivl^! — Das VorZvort !»t xex^en, D« Vorvort, 6« 2u lesen n»»n... versäumt! Al s r. V. Ve»Tev. Die spaßige Uhr Sitvefterhumoresik vo« Hmis Langkow Man kann :ticht schmr um fünf Uhr nach-lnlttiags anfangen, Ttlvester ^ feiern. Wer man kann zu dieser Stunde Wenigstenz bereits probieren, ob die Getränke gut sind. Sie waren gnt, das war das einstimmige Urtebl von Bork, Bennemann und Büß, nach dem sie, drei' antangloise Junggesellen, besagte Probe mit gewissenhafter Gründlich-Veit einige Stun^ vorgenommen hatte»?. „Wie spät ist es eigentlich?" fragte Benin« mann und iKickte sick) mit dem Staunen e!-n^ Weltreisenden, dn eine mventdeckt? Gegend betritt, in seiner Wohnung um. Denn Nebel wallten schon ü^ber sein l?emüt. Bnß «nd Bork tostseten nach Handgeld und Ä^ntoische. „lvhr vergessen", invrllete Bnß. Verses schrie Bork. „Zum Donnerwetter, wir msikssen doch wissen, wann Mr S4 Uhr l^abent" schimpfte Bemomaim. „So'ne Lodderei von Nlch!" In diesem Augenblick schlug eine Uhr im Neben«nnn vier dumpfe Schläge. „Bier!" fbeMe Büß hi>chtst erstaunt fe — (Nachdruck verbot«,.) „Quatsch!" protestierte Bork, stürzte m den Nebmraunl und stierte aus die Uhr. „Prost Neujahr!" schrie er mit einemnml gell^. Büß wankte hnrtevher und blieb entgeistert stehen. Da hing die schr altert?üml!ichc Uhr, und ihre Zeiger stan^n aus AwÄif, während der ÄlUt des vierten Glockenschila^ gerade ^anst in der Luft verklang. „Proist Neujahr!" seusKte nun auch Bork, die Uhr nicht aus den Augen lass^. „Unstmd!" fnhr BennemaMs daymsthen, „die Uhr, das ist eine Uhr, i,ch meine 'ne sonderbare Uhr — die soGusagen nur Aunlstwert, denn als Uhr ist sie eben keine richti ge U^--" Brxrk, der vorstchtigerweise «me neue Kvg> nakflas^ mitgoS^cht hatte, snchtv vevDwei fe^t nach dem Korkzieher. Büß lag stöhnend in einem Gefiel. „Ich werde darmts nicht schlaiu!" Bennemann nahm e^n neuen Anknlf. „Die Uhr hat n^lich ein Uhrwerk — ' „W'ußevst geistreich!" höhnte Bork. — „Plumm!" ma^ de^- M^n der Masche. Bor? go^ „Netter, weiter^, drängte Büß aus !eine» Sessels Tiefe, „ich sterbe vor Spannung!- „Dieses UhMrk--" hikrgt in der U«ch«mchr!" witzelte Bort. .»--Mensth, ich habe sie doch auf ncr AuMon gekauft, des Amvskvertes 'vegen nämAchl- „Was nicht nlir die Uhr, wenn sie nicht gerollt ist^. verkündet Büß dÄster. „Nun laßt nrdch mal oü>entlich ausreden! Die Uhr muß man nämlich nur verstehen. WM Bespiel zeigt sie jetzt bald auf fünf!" „Zehn", be!^uptete Puß. „Mensch, du ficht ja schon doppelt!", -r« klärte Bork und schenkte frisch ein. Sie nahmen einen BesinnungssMuck. „Mso, wenn die Uhr jetzt auk fünf zei^^t, dann schlägt sie eins, und da>nn weis; ich. wartet uwl -- 'vas weiß ich denn — ... ja dann weiß ich, daß es neun ist!" „Neun und sechs, wenn's vier schlägt, füllt der Groschen, l>ann weißt du, daß achtmal zwei siebzehn ist!" sinnierte Büß mit sichtvch verwirrtem Blick. „Feiern wtr heute sigenr-lich den Geburtstag der avabisch«m Ziffern oder Silvester?" „Aber das ist doch gmlz einfach". jc-Ate Bennemann, „man nuiß nur darauf eingestellt sein. Wenn es z. B. vier schlägt, und der Zeiger--" Bork war all die Uhr herangetreten un?» ruckte daran lierum. „So, mm ist alles in Ordnung!" „Mensch", schrie Bennemann, ,Hu drehst mir meine ganAe Zeitrechnung!" „Woß nicht!" seufzte Büß elegisch, „ich bin doch morgen mit Elly verab^det, und lvenn ich im Mittelalter bw, komme ich nicb* mehr rschtMitig hin!" Aber die andern beiden hörten nicht seine tragische Klage. Sie rückten an den Zeigern, dem Pendel, den Schraulben und murmelten wtld und verbissen Zahlen Dann griffen sie imch Bleistift und Papier und begannen zu rechnen. Immer verbissener wul^ ihre Wut, immer grimmiger chre Sehnsucht, das Problem der spaßigen Uhr zu ergründen. Sie rechneten und tranken Aogna?. Jnneichalb mehrerer Stunden »lacli-te me Uhr mel^ Umdrehungen als je in ^li-rem ganzen langen Leben. Sie hörten und sahen nichts nlehr. «?>'e rechneten und tvanken. Als draußen ab^ r das neue Jahr jubelnd. Punkt zwölf llhr. begrüßt wulde, da »oaren sie bereits gefällt. Sie s^^mmerten unter einem Berg von beziffert^ Papier, abgebrochenen Bleistiftk'N und geleert Flaschen. Die spahige llhr aber schlug gerade dvel-zehn. 5Är war d« Sache endlich zu dum'n geworden. «««er «wfa«. Kassiber ist Kommerzienrat geworden. Kassiber möchte, daß all^ Welt davon erfährt. Kassiber g^t zu einem Dienstmann. „Hier iist ein Brief." „Ja, Herr." „^n bringen Sie jetzt ins Eafs „Börse". Dort suchen Äe mich, und »vährend Sie suchen, rufm Sie laut und deutUch: „Ein Brief für Her^ Kommerzienrat ^ssiber! Ein Brief für Herrn Kommerzienrat Kassiber!" Haben Sie verstanden?" „Ja, Herr." Kassiber nimmt ein Auto und fährt in'^ Cafö „Börse". ^ssiber sitzt erwartungsvoll. Da gcht die Tür auf. Es ist der Dienstnlann mit dem Brief. Er bleibt in der Türe stellen, guckt sich uni. Plötzlich entdeckt er Kassiber. Er ^lt dis^ kret an ihn zu. „Hier ist der Brief," sagt er. ^ssiber herrscht ihn voll verhaltemr Wut an: „Sie Narr, warum haben Sie denn nicht laut nach mir gefragt?" Der Dienstmann brummt: „Ich habe Sie doch gleich hier sitzen gesehen — » Paul sitzt im Zirkus. Mit seiner Frau. Bor ihm sitzt eine Hochblondine. Mit ''' nem großm Hut. Paul starrt wütend auf den Hllt. Me Blondine merkt es. „Stört Sie vielleicht mein Hut?" Brummt Paul: „Und ob. Äitdem meine Frau ihn gesekjen hat, quengelt sie die ganze Zeit, daß sie auch so einen habm will. Dazu bin ich nicht in den Zirkus gegaqgM.^ „ M«>bl>»»r. Zst-w n^- !>^«mtter^. tljv Llo^enea Icönopn «ieli rükmel» — lllls! 2>vgr Nock aus «!t?r Xeit 6er kriitie-ren Onnaumnnsrekie Iier ^—, e!» VvIIc Z!u sein, tSÄt2 stellt l»ii!»er. Die (?runlllsj^e ller öerecl^nunx l»ilt 6iv« Oller jenes neue öuel, klinxanß Linäet, xewiil^nlicl» slier ist es eine Aamiolunx von Lücliern aus einem VoU^svvrlspx. Llien 6esl»all, ist «las »lovenise!»» Luvli nielit teuer, sonklvrn unverxleivlilivl» lzil-lixer sl» et^a «las «!eut»el»v. Div«« l'gt-ssolie löst Vervuu«!etullkx «us, 6» man liei 6en riesixen 6eut»el»vn Vorlaxsan-stalten viel liillixerv kreise anoellmsn >vür6e. Ls sinll je6ocl» lconlcrvto Lei-spiele l>elcai»nt, tias« eit»v »lovewiselie VeltersetTunßi «les ^eutselivu ^orlcv» um 50" o unll noel» liillixer Hvar als 6a> «ivut-«elie Orixinal. Dal>vi ist 6as Luvl> in llrueliteelZniseltvr Ninsielit nivlit von selileelzterer, elier liessvrer ^»»lität. ^uk 6er Ausstellung 6vs »lavisekvu öu-elies in ?rax ^ur6v kestxestellt, 6««» 6iv ßlovvenisclien ^usxalien naek il»rer 6ruelcteel»ni»el,en uncl liuelilAin^eriselien ^usarlteitunß 2U tlen «vliönsten nielit flur unter 6en slo^eniselivn Lüvliern ^Llz-len, sontlern untc 6o» «uropitiickvo ülierliaupt. Dies ^ilt sell,stver«täu6livl» pur kür Lüelivr, 6!« nielAt von Vollcs-verlagsillstitutionLn kerausAvAvlieu vor-äen, 6iv 6ie Küelzer in ieeliatau»va6vu Lxemplaren : l läelivriivi» niv6rixvi» preisen (20 I luar kür 4—5 Lüvlier) »u« Vollc werke»!. Die ^ualitätivvrlvxvr vett-eikvro »l»er »aelixeraäe 6arill, ver 6iv Züvlier in «el^öuerer ^uitztattunx »uk 6en ^arlct i>ringen Hvir6. Die öuel»«»o-bäo6e ver ien in 6er letzten ?eit aus-seliliessliel» von ^reliitelcten entv^orken. j^eistonleils sin6 es Lcliüler 6es euro-päiseli . lielcsnnten A^eisteraroliitelcten ?rok. ? l e v n i Ic von 6er I?niversität TJUFMTI? TI?W »Fs«fS»»F»ei»S Von !»«>»»? fl«!»»»»»») I^juliljana. IIn2iveikelliakt 6ie seliönsten öuelisusstelluo^vn liekert je6ocl» 6er Verlag »H r a m« (I^juliljana), in 6essen ^uktrage 6er junge ^rel»iteltt Ing. Lo-jan 8 t n p i e s arlieitet. ^usser^eni ist tlas slovvenisclle öli<'lH6rueIierHvesen suk eurvpüisclier l^öl»e un6 lcaum ?n verfill'ielleii mit lI^!^Inieligeno«8enscliakten, l^Iie ^^l»nelliiis'r I»e8itxoii. l^n'!? Iit «!eii!^«^t. «lag« je6er Zielin-te 3la>vette sunnin!i« 2UM Ieint je6es lZuel» ilirer all-jälirlicl,en L6ition in 50.000 klxempla-ren. ^enn aucl» 6ie Lüclier 6en l>reitesten Vollc»svl»ieliten 2uge6ael,t un6 aueli 6ementspreclien6 gevälilt s!n6, gil»t es 6arunter aueli solelte vyn grösserem un6 6auern6en ^ert. 8o l^ringt 6iese (?enossenel»akt selion seit svansig ^ali-ren nel»en 6en Jaliresausgalien eine »(^eselzieltte 6es slovenis^llen Vollmes« lieraus (alljälZrlieli 1 Hekt 2u je 100 Druel^l)ogen), 6ie noel» niel»t alige-sel»lossen ist. ?u6ein lcoinmen jäl,rliel» noel» künk liis ziel»n ausgeHväl»Ite ^erlce lielletristiselien, >vissensel»aktlicl»en o6er kael»l,il6llvrisel»en Inl»altes, lzestimmt 2UM grössten l'eile kür 6ie Intelligent lcreise. Line ?iaet»ltrieg»ssrün6uvg stellt 6ie Vo6nil^'(?esellseliakt (I^julzlja-ua) 6ar, betitelt nael» 6em Dielzter Valentin Vo6nilc. Lie «älilt an 20.000 I^it-glie6er un6 kringt jalZriieli 4 l,is .5 Lü-cl»er um 20 Dinar lieraus. Il»re ?ul>lilca-tionen sin6 veniger in liäuerlielien li^reisen, 6akUr aller melir im Beamten tum, unter 6er I^elirerselZakt, in 6er ge-Hverl>Iiol»en un6 lcautmännisol»en I^eser ivolt verlireitet. 8ie sin6 auel» entspre-el»en6 gev^äklt. ^ie 6ie 8t. Hermago-ras-(5esellsel»akt, gil»t auel» 6ie Vo6nil<-(?esellseliakt ausseliliessliel» sloveniselZe Orißinalverl^e lleraus. Unter 6en Lü- ^itSF^akiFe FSZS set-nnG von Lervantes »Don <)uiei>vte«. ^ «rMÜtinen H»äre kerner Dr. I»i6or (laol^ars Ailonumentaliverl^: »Die (?e-»oliielit« 6«? l>A6en6en Xunst in ^est-e»ropa«, ein ^erlc, 6a8 vor seine»»» l»al. »II «len lit'Ile. varen iioel» 6iv !^i?Ico Xrs n^j»e^ cl»ern 6er ^usgulie ist »k'ünkTig I^roient«, eine k!r2älil»ing 6es i»» l^arilior lel»ell6en Leliriktstellers Ivo ^ orli als 6as l>e6eutsalnste 2u nen»»en. Dem ^rl»eiter sin6 6ie ^»»sgalZen 6er (!anlcsr-(^esell«el»akt gewi6-»net, 6ie iliren 8it?! in I^juliljana l»at. ^ueli «liese l?uel>generseti!un^ in-^rxi-itiizell-»6, oingistlu r 6enl!^elter unc! ttl»6«'rs-8j5» uel»iger ^ c rive. Die ^nsgLlte I»rucl»te n. u. u»»lli «tie int» ressui»te l?« »-Kelie8el»rei!>»»ng »^^visel»e»» Passagiere»» >in I^. K r « s t sll6 8» !-ltit, Ilerutts. ln I^julZljunu ^virlit ke»-iier 6ie »K metij^Ica I^Iutie a«, ei»» lan6wirtsel»aktlicller Verlag, un6 6ie > eiss - L l a II - L ü e l» e r - V e r-I s g 8 a n s t a l t«, 6eren l^iielier käst aussel»lie»sliel> 6er I^rauen^elt entgegen-lco»nmen, v^ol)ei es siel» in l>ei6en wallen »II»» Lüel»er vor>viegen6 kael»l»el»en I»»-l»altes I»an6elt. ^nsseliliessliel» pä6Lgtt> giscl»ei» Inl»»ltes sin6 je6ael» 6ie el»erreil»en 6er »8lovei»slig «ol-s lc g AI a t i ea«, aus 6e»»en 6ie 1^el»rer-sel»ukt lauken6 il»r k^ael»>vissen vervoll-st»n6igt. Der k'rau un«I 6em Heim ge-wi6mete Xollelväl»rei»6 6ie lievue »? rijatelj« ^ (Verlag Lvalit) je 2el»n Ilelierset^ungen aus kreln6en I^iteraturen vor allem 6en' l»reiteren Intelligenieseliielite»» liringt. ^ Das ^l>onnement kür 6eren siel»»» öü-vl»er, 6. i. rnn6 1^00 8eiten, l»eträgt lcuu»i» 100 Dinar. Da^visel^en ersel»ei-nen auel» l»et!eutsamere ^erlce 6er Weltliteratur, in»lieson6ere 6eutsel»e ^erlce. ^usserl»ull» Iugosla>vien», in Ita lie»», entkalte»» alier noel» 6ie o r »-s l< a ^ a t i e a« in (»ar:! un6 6ie (^ör-ieer 8t. IIermagvras-(^esellscliakt »nit je 15.000 un6 20.000 Mtglie6ern so^vie »I^ u e« Ckriest) mit 5000 ^itglie6ern eine rege 'kätigl^eit. k^i»»e gewisse ^elin-liel»Iteit mit 6en erwäl»nten Lueligenos-senseliakten weist 6iv »8lovenslca ^ a t i e a« in I^julzljann auk, 6ie jäl»r-liel» vier !?is künk Lüel»er «ulu preise von 50 Dinar an 6en I^eser l»ringt. Diese kür Intelligenil^reise Iie»ti»»»mten öü-el»erre»lien sin6 qualitativ auk voller IIöI»e. In 6ie«em Verlag erscl»iel» l»ener!ten « vo»» 6as 8cl6ussl»ekt 6er »<^esel»icl»te 6er äl-'Lsnlle 4 6igen ^I»sel»luss stellt. tri»ti«el»eo Rüel»ern »Drv» ?kov^Ie«« von 7u vrD^linen. k'ür 8ulislcril»e»»tel» iin6 kür 6e»i trei-»weikellos en Luel»l»ai»6el ersel>eine»i l^üelter »el»öngeistige»i iin6 vvisse»»scl»aktlicl»ell I»»l»gltes in knlgen6eii Verlagsanstalten: »l^islcovna S!a6r»igu<. »Iiigoslnvinisli» linjigariia«, l>ei6e in I^jiiltljunu, »I^niet-»lisl^a propaga»i6a« ir» I^olca, »Uriim«, »^o6rg ptiea«, »?VIerlI ini Verlag 6er »1'islcovoa iiaslrn-ga uls ÄUtl» 6er ».Ingoslovanslia Iriktslt II« r, wie /. ö. von Iva»! I^uv^ur. lvun l^re-p,elj, ^vsijt .llireie. l^runee I^evl^ u«v^. Der Verlag »IV « v u x a I o x I» a« gil>t 6ie gesammelten ^erlie vor» Ivan (!an-I!,-IN n s« s1ugoslovan!?Iverl< »Die l(»ii»st ^es^teurnpa»« von Di. I^r. Iii»- 8 tele (420 8eiten init .iOO l^inn^trc-pro6iilitionen) genannt xu w« r n i j si r o p a g a n 6 a« verl>reil« t lj<'llevei l^« xil. »^ o 6 ra p t i e a« I^ringt nnr llel^er-j set!?»»ngen grosser klomui»e. l y.?5 er-^ Sellien als l»e6e»»t8un»ster ftlttxveni?i< lier Originairnnian »Os /ivljeuja< ^/Velise ^ 6e8 I^eliens) >i>n l< r a n j e e. Die IIan6I»»iig spielt siel, in ?r«'!egal»ten 8el»rift-steller gaii, einen 6er ersten in e 8t,»slien (.los. Vi 6 mars »Oton ^iipiineie« iin«! »Kreit« von Ii. ^ I» r e e < ). lni e r Ii n r« . V e r I !i iler nieli-rere 8amnil»inge»» posiniär>^i!?-?ei?eliakt. lielter Hilksseliull^üelier nnk f. Dr. IVlilai, V i 6 n» a r. leriier erseliieiu »» »i» «lie-Verlag 6iv »(^esannnelte»» 8el»rik-Ivo A o r l i, in 6iesein .siil»r 6i<' iii»6 5 :sii je ^50 8eiten). se»»» ir teren slowenisel»en I^iteratur« von ?rok. »gil ist 6er junge uk-nleinisclie > erlag Ii^i6rie, ein l»ervorragen6es wissen- a 6 e »n s Ii a s: :i I o Z Ii a <, »!er kust svkaktliel»es ^erl^, kerner eine l^elier-1 ausseliliesslicl» >VerIce wissenseliaktli- L«Iv»r^ Lnex io ?»>« Von Ul » t o s. l»oK oi»m»liz« Lr»ol»vmm»x, cki« «II,u-krüti lo» v«r»»i»Il. ^aeli»telien6 eioe Ltilprodv 6«s ssro«»vn LokAmievs. a r i «, im II«rdst 1903. Visivv 8iv, was »cl» A«8tero zvmavlit Ivli einen 8el»wan2 gol»il6ot. ksRiais la queue. (!e »'est pas la quvuv qu» m'a kait. Von allen kariser i^vver-l»«trvil>vll6en wäre iel» am liek»t«n 8ol»w»ll2kal»rilcant. ^a» sin6 6enn 6gs kür 8okwän2e? L« s!v6 6ivs jene langen, langweiligen ?ro> Zessionen, 6ie manvlimal stun6enlaog vor 6vv 1'üren 6vr Xonsvrtsälv un6 l'liva-tvr stellen. leli lBaliv als« «uk 6iv»v ^eiiv eillvn 8ol»wan2 gel>il6vt, 6ass iel» sellist ein 8tücli 6es 8vl»wau»>v» w«r6e, ein ^tom, ein I^olelcül 6os riviiAen 8ol»wav' 2VS, siel» 6arauk vorl>vrviten6» von 6vr ersten o6er «weiten (^alvriv 6e» riesigvn (!l»atelvt'kl»eater« 6en livrülzmtvn (^rieg 2U liegrüssen. Lin l,oson6vrva (»vwvrkv! 8ol»wuo:ekal»rilcant 2u sein, k'alirilcavt von 8el,wän«en /u sein ist also 6a«»ell>e, >vie wen,» sie 8eli»»stsr vn6 Keliul», lisol» ler un6 Lössel, Dieliter un6 sein eixenes 8ujet, k'Ieisedliauer un6 Rekteal^ »in6. Z^iell svlimersen sekon 6ie k'üsse. 8eit lialli 12 Illir maelzv iel» 8el»ov 6en Lvkwans, uu6 6as ILoiuiert liegiant erst oael» 2 Illir. ^enn lel» 6al)ei (wie ge-wölmlivl») miel» sell>»t tra^e, ginge es novi» irßxvo6wie, so alier lvlinte siel» an mielZ, aetlierisel» wie 6er ^etlier, »»»»6 wie6erum wie ein Xnoolien eine k!ng-läu6erin, 6eon seliwaelie brauen Icön-nen nielit so leieiit wie wir, 6ie 8tarl«en ua6 Lärtigen, «zuvue l,il6en. Alenselien leommen, ein l'reiken! I^an l»ört 6ie 8pracl!en aller Rassen, ^an 2er6rüelit mivl» — liei (»ott! Iet»t weis» ivl» es, wie es um 6ie 8eelen von 8ar6inen, Kotl»sol»il6»elien (5e!6es un6 Blättern 6es ?igarvttenpopiers sumutv »ein muss. Da» ?or — <5ott sei es ge6anlct! — gellt auk un6 6iv l?oli«isten lassen uns in lcleinvn (Gruppen ein. Mr arlieiten uns l»js »T, 6en 8tivxvn vor. ^ir lanken »o»usagen auk Vi^itt6esklijgeln. lel, ergattere einen llerrlielZen l?lats!. lel» selie alles, miel» sielit nieman6. Das grösste pariser 1'l»eatvr verwandelt siel» in ein riesiges Lulcett al»«n6liel,er Blumen, seltwarser, roter, weisser, l>tiater, leli- I»akter, l»ewegter Blumen. Die roten l^o-gen ui»6 6ie gllI6nen lauster I>il6e»» l»err-livlie un6 seliattenliakte Lkkelcte 6e8 rei-elien Pastells von I^a 1'oucl»e. Die weissen l^oiletten trä»»men einen weissen, wael»en, nervösen 1'raum nn6 erinnern miel» an 6ie /arten spitsienliesetziten, n«. kkelliakt weielien krou-krous eines Degas an öallerinensel»enlieln in al»en6liel»er, goI6ener Purpur6äm»»»eru»»g 6er gellien Bül»nenl>retter. Jene elegante k^ra»» in 6er l^oge nelien 6em Drel»ester l»at einen satten Blielc, 6ürre, lilasierte Hän-6e un6 6as rnl»ige, 6istinguierte Antlitz: eines Porträts 6es Wlliar6ärmalers Hei-leu. In 6er >Vtmospl»äre sainmelte siel» 6ie Nervosität liliums wie 6ie Lrregnug 8omi»»erlicl»er, mit Donner nn6 Nasser liela6ener, scl»werer ^ollcen. Das Dreliester l>eginnt siel, sn küllen. Das k^ielier liat »»ns ergrikken. ^nk 6a« Po6i»im steigt ein l^ann. »Bravo (»rieg!« svl»rio iel» gemeinsam mit run6 künksrig Boliemiens. Die putzi-maol»erin nel>e»» mir entwin6et nervös il»re Vei!cl»en un6 wirkt sie ins drelie-ster. 1'auson6 ^ugsn sin6 auk 6ei» 1>Ien-sel»en gerielitet, 6er siel» troel^en, au-tomatisel» 7.u verlieugen l»eginnt. V/er ist (^rieg? Li»» gellier, leuel»ten6er, einer palatsel»inlce o6er gellten Melone älin-!ivl»er l^leeli »>n6, u»n 6iesen l»er»»m, — als seltsanie Anklage — 6as lange weis-se, möncl»iscl»e, propl»etenäl»nlieliv Haar. Der gellte k'Ieelv in» »ill»er»»en Ixulinien ist voin ^eiss »les Heinlle-» niul voin 8eliwar^ 6es l^'raelcs nl»lral»nit. l)<'r ^laim erl»el»t 6en Dirigentenfttal» liinter einein ii»»l>escl»reilt!iel»e»» l rnliel — nur l'tiri!?, glaulten sie mir, verstei»t /u lärinen — »in6 in 6ie keierlielie 8tille rini-'lln 8t«. (?rieg wiirile gernke»», l>egrii>!8l. I.s gi>I» a»»eli pkikke. Die IVutionnIistei» lxoin»len es nicl»t vergesse»». 6»8s er /nr /eil «ler Drevkns-.^kkäre 6i<' l^inliuliing nueli l^ji-ris al>leli»»te. leli l»al>e mir ilen grnqi^en Ivoinpli-»»istei» gan2 ui»6er5 vorgestellt, leli «laell-te, er wäre gross wie Björnson «nler I^nn-se»», eine ^rt ino6erner ^^ii K^apitänsllgrt (u la ^ietzselie n6er Pianist Bülow) wie aiitll ?,»» seiner kreien. linpr«'ssi<»nisti> seilen, nationalen i»n6 leeren ?^lusili. l?rieg ist 6er norwegisel»e <^l»opii». Vl äli-ren6 je6oell (!Iiopin 6er nervnse >^riel ist, 6er b'ngel mit 6e»n klerz!!cl«>pken, ist 6ie»er ^werg wolil eZner von jenen l'nr-llütern, 6ie 6as ?^rlie 6er Väter vor Dra-elien nn6 an6erem (Gewürm Iiewuliren. l^riog m«>6e^raisiert — wie ein kinni«e!»er Mvwoch. im» r. Zlww« HWK. » ckeu I>»i»»Itv« au» 6«w Vruek drivG^. üvuvr erseltieu «t»» er»t« von »ALo numevt« tu»»»« sloveiüoao« aus «iee ?v^«r kies Xuostlüstorilcer» Dr. ?r. 8 teIv ii» (^rossformat »nt keivstsm 8p««»Ip»pier niit z^sQZ-seitixeu Xul»stropro6ul^tiooeu. Die Xritik kat 6>e»ev vrstvQ 6« »uL vier Liiekvr projektiert«» I^oanwvvt»! Werkes s1» dei^vut»»ia«te ?ul»!ik»tioa »eit VsIvLsor« > Llii^o «le« Lvr»vxxtl»uir»« Xr»in < IiioxesteUt. 8olol»e ^vrkv ke»»t ^en niekt eii»w»I viel ^ö«»vrv Völker. Ks ist in sloveoi»ci»er ull«I LrsoziLnsvkor 8prseke verkssst ul»6 ii>t xrvtte ^uf« rnerkssmkeit im »»»welitliel» iu ?raiikreiek, kuxlaa^ rn»6 Italien Iivrvor zrerukeu. ^ls >viel»tix«te Lrselteiuuiix «les ut»8eIsuLel»en Jakres «oll noo!» 6»s ^erk »8Iovellski pr»vopi«« (8lovel»i»el»e keektsekreikunx« cker isseu- » e ti« k t I i o t» e II <5 e s e 11 s e Ii s k t ^easvut Verden, veivkes xrosse» Interesse un6 auvi» ?ol«viken Iiervorxernte» kst, ebenso 6«» neue Hekt «ies n»oain-»nentülen sloveuiselien bioxrapdiseliv» I^exikon». Öie ileutselie OekLentlielikeZt »Ziirkte e« interessieren, 6»«s in »I«»Hvei»i» »cker Hel>erset2nnx sns 6em noel» nivl»t z^e^ruekten ^eutseken A5anuskript 6er k(vmsll »Die veisse li^vxel« von (?raL I^okert ö » rt» o ersvkienen ist. Vor ^n» tor seU>»t Iistte «ien Vunseli ausxesprv-«?iivo, 6a«s 6er Rowan Zuerst in sloive-niseker 8prael»»; ersvlieineo niÜAe, «ia er «loeli in erster I^inie «lev 8IoHvvnen ziuxe» Qixnet sei. I^it ?Vut2en vir6 at»vr «uel» «ier ^iel»tslo>vene nsell einißxen l»errii-ciien k'oto-^lliuins xrei/en, «Le ILunst-»uknaliWen slo^enisel»er I^«n«Isvt»aktvn enthalten (üker 1O0 xanzeseitize öiI6er), un6 «>v»r Unsere vevisctien ^Ipenverein tierans-xexeken ^or6en. Dumit ist je6oel» 6ie Reike 6er Ver« l«Ke ull6 6er öiivt»vr uoek lanxe nielit «»rsekiipft. Viele ein»«Ine Liieker sin6 »liek in delje, A^ai'ibor uv6 ga6er>v»rt» »fsckienen. In AIarii»or ist 6a» »^6rv»«-I^tliek« kiir I^arilior, (lelje un6 ?tnj im Vk?rlsxe 6er »l'iskovna raloLl»»« «'rseliienen, Lerner 6tts LsmmelH^erk tilovenska Xrajina«, im Zetkstverlaxe vvn l^ilsn Xuje kjnßeziivn »örtioe ol> iVluri« M»u!^ski22eo) soHvie 6as seküne .?ax6t»uok »I^oveevi sapiski« von Vojko Koprivnik, tierausxexdken vom 8Iov. ^gg6verein in ^arikor. Lrv^sknensvert sin6 gus»er6em 6iv von 6er >^ia6ins1tL I^^atiea« in I^ju!)IjsuÄ er«vi>einon6en Inzen6selirik» l«n (4 Rüeker um 10 Dinar) in 6er ^uk-Isxe voll 20.000 Lxemplaren, ferner 6ie in ^cr I^ekrvr6ruekerei in I^zubljana, 6er (I^rlllus Drnvkerei in I^arilZor un6 ' .s«xos!ovanska knjixarns« in I^jnd-sjsns orsekeinen6eu FnKen6»e!iriften. 2nni ^seUnss noek «n kiiokUiok ank 6ie ? vi t » ek ri 5 t e n. Die tnd ren6en seI>önGe»stixon Revuen Sln6 »I^jnbljanslci »von« (I«jnI>Ijanavr l^Iok» ka), »Don» in svet« (Neim n»6 ^elt) un6 »8o6obno»t« (2eitxemäs»i^keit). DaaelZen ersekeint in I,jubljana 6ie l»all>literari«vl»e »XnjiZevnost« (LekriLt-tum), eine links xerielitete Revue. <»?>' pliisoli un6 inl»»ltlieli aut 6er Löke ist 6ie »Xroniks slovenskil, naest« s(!krovik sloHvenisel>vr 8tä6te). Der Verlax »AAo-6ra ptiea« kiilirt eine xleio!»namixe ^o-natsselZrikt, 6er Verlax »llram« kinxe zen 6ie Revue »Nrannovi sapiski«. Volksrevnen sin6: »Wa6ika< in (^elje, >?rijatelj« in iFjukIjsna usHv., soH^e 6iv bereit« ervälinten ?ranen:eeitsel»rikten »2enski svet« un6 »2ei»a in 6om«. Unter 6en Hvviteren 2ali1rviel»en liLeitsobriL ten ist noek» 6iv in ?^arit»or ersc!ieinen6e »Laaopis »a »Ao6ovi>»o in i»»ro6opi»jo« f(?eael»iclite un6 Volkskon6«), pa^ xoxisoke Revne »?opotnil^«» 6ie tee!» nisol» Hnssenseltaktli«^« »?Ä»niIcM in xo spy6ar«tvo«, 6»e naturiviss«»sei»aktlie!»e Revue »?roteu««, 6iv so»ialI^uItnr«Ue ?e»t«el^ri5t »Msel in 6eloriLt »2ivljvvjv in »u erHvaknen. Den ?rol»l«men 6e» Run6 kunks korsekt 6ie Revue »?kaZ val« (Vn serv VeUe) mit 20.000 Exemplaren naol». >?!voneek« nn6 »Vrtee« sin6 6er Volks sel»uljuxvn6 2uxe6ael»t, vUI»ren6 6>e Mtt^so!»üler im »Alentor« un6 6ie Riirgerseliiiler in »Raseori« ilire 2e»t-scl»ri5ten lial>«n. weniger l>e6eutsam sia6 6ie vvw Lolcol, Rotlu^eus vn6 »la» 6ran»ka »traZa« nu6 an6eren Leivexun-xen llerausxe8el>even Fu8en6-eit«el»r»k-ten. 8e!»r aictiv si»6 im kinl»lKek auL 6iv litvrariselie ?ro6uktion, llerausßske un6 ^l»nal»me von Revuen anel» 6ie ame r»k»visvl»vn Zlovfvnen, 6ie kiir ili re 280.000 Leelen ein xanalicli eigenes 8elirikttum enthaltet I»>l>en, 6a» in 6er slten Reimat sel»r venis? l»ekai»i»t ist. Dieser Kurse un6 klnel»tixv Ouer« »el»nitt 6urel» 6as 8el»ri5ttum 6er 8lovv-nen Iieveist selion an »iel», 6aski 6ie ein-xanxs »ukxestellten Reliauptunxen ülier 6iv 8loveven in keinerlei ^eise iilier-tr»el>ell sin6. Ls mnss je6oel» »uxexelien ver6ev» 6a«s 6te VerselZärtunx 6er ^irt-»vI»aLt»kri>v auel» in 6er sloHvenisvlien öuol»pro6ul^tion selir ^iil»ll>ar zevor6en ist. Die Xrisis maelit siel» insl»eson6ere 6uroll 6ss 8inken 6er ^uklss^esiktern un6 6iv 8el»vivrixkeiten 6es Xbsatses l>emerkl>ar, 6er vielkseli «nr Xolportspre Krei/en muss vaut»eki>n«r Spit?« / l)«r ?«m«ek«r fllr 6«n privat» gadrauek im VoscivrgruntI» «ta» intarassa» / ?u>cunktati'tium«, «Ii« >»ai«I vanivirtcliekt «»«nian »oll«n Vie ist es zxeKenvärtix mit 6em k'ern-seilen livseliafken? Diese krsxe stellt siel» je6erwanll, 6er siel» 5i!r 6ie Lnt-vielclunx 6ie»er neuesten teeliniselien LrrunxenseliaLten 6es 20. ^sl,rliun6el^s! interessiert. Der Lrfill6er 6es k'ernseliervesens ist 6er Deutselie ?aul i p k o unter 6esseo Mtarlieit im l^är« 6. von 8en-6er ^it»lel»en aus 6er erste rexelmassi-xe k'ernsell-?roxramm6ienst 6er ^vlt ins I^elien xeruten vor6ev ist. Die Rer» liner ?unkau»stellunx 6ieses Ial»res l>rael»te l»ereits eine xan^e 8tra»se xleiel» xesol»alteter k'ervselKempkäuxer, 6urel» 6ie siel» stän6ix ein 8trom von Vesu-e!»ern se!»ol» un6 6ie klaren un6 xut abgetönten, Hvenn auel» noel» selir Klei ' nen Ril6er lievun6erte. , Dem xexenül^r sin6 alle ao6eren Völker im k'ernselZen noel» niel»t ül»er I^al>oratoriumsversuol»e un6 pläne I»in-ausgekommen, ^m weitesten ist ansel»ei nell6 k'rankreiel». ^^ael» ?eitnnxs-mel6unxen l»exivnt 6er lLikkelturmsen-6er 6ie»er?^age auk ^elle 7 ^eter mit 1,5 K^ Lnergie seine ?ernsel»sen6un-gen. Das bisber ein-ixe Lmpksngsger'at ste!»t im pariser Postministerium. V'riil^» jal^r 1936 soll ein 23 k^ 8vn6er kertig sein, kür 6en 6ann pernsebstuben einxe-rivl»tet >ver6en. Lnglan 6 Küll6ißt kür ?el»er 1936 6ell Reginn 6er ersten niel»t ökkentli-vlien 8en6eversuel»v vom ^lexav6rapa-last aus an. 8ie sollen ^oelien, vielleiebt s^aler — alte, nationale l^otive. (^i'ieg ist oin nationaler Kiinstler. k!in reiner IVorvegt^r. Dai'in liegt seine Grösse un6 — »ein ?el»ler. (bestatten 8ie, 6ass ielt miel» ein lnss-ckeu iin Ilirem Ding 6ort reil»e«, sagte il?li 6er kleinen ?ut2m«vl»erin, in6em i«'l» ituk iliren A^antel auk 6er I^eline mei-ne« karten 8itsiplat!ees l»inHvies. Die Violinen ^ulieltell, 6ie li^ovtrakässe vervan-sielten sicli in bellen 6üsterer, noetur-no-liakter k^jor6e, un6 6ie Dl>oe, mein teuerstes <)rcl»esterinstrun»ent» 6nrel»-selinitt 6ie 6unstige, Iiunte, 6iinimerse!»at lige ^twosplläre mit H?el»mütiger Xla-ß^e. Iel, kann es nielit verstvl»vn, Hvarum i«?Ii an 6iesem ?^age 6er l?reu6e niel»t klen 8prung in 6ea eigensv l^nn6 unternommen lialie. IIn6 6ann I>vg»nn 6as l^eüo 2u veinen, nn6 als iel» es nael» 6vr l^rsavl,v 6es Kummers l»ekragte, antwortete es — mir sprang kast 6er Lrust-lissten —: »^arum — 6oremitasola — ^arum, ael», warum liast 6u miel» in s^nk verkankt? ^ie in-«let?« — spraek 6>s (lello oms ^»e« trmil^x Iei6vc»llem ^oll. ^r«, ^«tbranason »«Wt Issvitar voo eit 6er l?ernsvkarbeitsg«ueinsebaften viebtige Vorkragen 2U klären, 6»e gelöst sein müssen, ebe man 6em I^aien ein brauebbai^s pernsekgerät in 6ie Lav6 geben kann. Da ist in erster I^inie 6as »ogenai»nte 8en6esebema. Der 8en6er ^it«-leben tastet 6as zm ül>ertragvn6e Ril6 mit 180 Ril6seilen un6 einem öil6weeb-sel von 25 Vil6ern in 6er 8eknn6e ab. Die kernssbtBvboiker sia>6 sieb »eb«m beute eio^, 6»>« 6ie»es 8ebema in ab-se!»barer Leit einem 8ebema init mebr öil6»eilen uo6 sebnellerem Lil6wevbsel !platZ! mavben muss, 6amit auf 6er 8eb-'sebeibe 6es Empfängers 6ie RiI6punkte el»ger baieinan6er liegen un6 6ie öil6vr i»»ebt mel»r kliinmern. Die amerikanisebe R(!^ spriebt l>ereits von einem 8vbe-ma mit 360 Ril6»eilen un6 30 Vil6ern in 6er 8vlcun6e, mit 6er ikre llebertra-gungea 6nrvbgekübrt ver6en sollen. — llat es in 6ies«m 8ta6ium 6vr Lntwiek-lung 8ivn, private k^ernsebempkänger auk 6en I^arkt -u bringen, 6ie notven-6igorveise spätestens in einem ^abr ver altet sein müssen? Dann ist 6a 6ie präge 6er (Grösse 6e» Ril6svbirm»am Lmpkänger« 8iv ist vor allem viobtig kür 6en meinsebaktsenlpfänger un6 6esbalb ein 8ekosskin6 unserer l'eebniker. »Vireless 1'ra6e« wollte vor kurzrem glaul>en ma-eben, 6vr I^on6onvr wLr6e sebon in 6er ?ieujabrsnavbt 1935/36 in seinem ersten pernsebkino sit»en können. Vor einer avbt Ilster breiten projektionsfläebe. ^ber vorläufig sebütteln 6ie l'eebniker noeb ungläul»ig läebeln6 6en Kopk 6a' TU. 8ie wissen, wilebe 8orgen ibnen sebon 6ie kleine L^bkläebe unserer be»i-tigen Lmpkänger maebt. ^e6enkall» stebt eins kest: Lrst wenn zsumin6e»t 6ie«v be!6en Vorkragen xe« kläi't sill6, wir6 6ie l'eebnik 6aran geben, einen pernseber kür 6eu p r l « vatgebrauebzeu konstruieren. V^ie er einmal ausseben wir6, 6arüb«r ist man sieb klar. Lr muss ban6liebes pormat baben, obne teebnisebe Vorkenntnisse, einfaeb su be6i«nvn uv6 — billig sein. Dass man ein solebes (»e^t sebakken wir6, wenn es einmal soweit ist, 6aran Zweifelt wobl keiner Ztuk«nkß»a«ßg»dOn ^lle an6eren kragen treten an Vieb-tigkeit 6«mgegenüber »ui'üek. Lrst später wir6 man Versuebe anstellen, wie man obnepiI m ? wisobenauf« n a b m e »en6en kann. Ltwa so, 6a«s 6as Ril6 6er Virkliebkeit 6rau»sea 6urob ein starkes Objektiv auf eine ^nf nabmesebeibe geworfen un6 6ort vom 8vn6vr abgetastet wir6. Dann erst wir6 man aueb wabrsebeinlieb erproben, ob 6er Kur»wellensen6er init I^iebtstrabler aueb pernsebempfang in Ve-b e rs e e ermögliebt. ^l»er 6as sin6 2ukunftsträume, 6iV 6as pernsebjabr 1936 niebt ru erküllen vermag. ILbenso wenig wie jenen ^pril-sel»er» vom vorigen ^abr: 6vn 1' e l o » pbo n-p ernseber auk 6em 8ebreib tisek, in 6em 6ie 8preebvn6en sieb aueb siebtbar begrüssen können, o6er 6en pernsebspion, 6er 6vr eikvrsüeb» tigen gsmittel zu verytndern, griffen die Regierungen zu dem Mitdi^l verschärfter Einfuhrbeschränkungen und schUek-lich zur Devisenbewirtschaftung durch t»en Staat selbst li-der bie vcm ihm ermächtigte Nationalbank. Der Lebenswille der St^aaten und das nun einnml bestehende Mrtichaftlich' System li^'ßen ein Aufgeben der ,^wi?ch<'il.staat-lichen Handelsbeziehungen nicht zu. Es mutz ten neue Wege s^efunden unK begniigeii wcr--d'en. wobei es vor allem galt, die negativen, vert^brSbindernden Einrichtungen in positive, wirtschaftsfördernSe umzuwandeln. Industrieländer konnten ohne die Einfuhr von Rohstoffen nicht leben, Agrarländer wari-'n auf die Einfuhr von Ind'ustricf'abrikaten angewesen. Man versuchte jedoch, die nabwendigen Einfuhren so weit als möglich auf jene Länder «inzufchränfen. die Käufer der eigenen Prr>dukte waren, nni» schloß nnt 'h-nen El«aMg.Ueberein?ommen ,»v. Sämtliche Geschäft« zwischell Einzetp«^« sonsn oder Firmen beider beteiligter Staaten nrüssen im Clearing abger chnet wLrd''n; das Clearing ist der etnKigo Schulden und Forderungen auszugleichen. Dieser Weg erlaubt auch t^n beiden beteiligten Staaten, bezi«lhungSweise ihren N-atienalbanken, die Bildung des Umrechnungskurse» knrer Währungen weitgehend zu bceinfluss'in. lnas zu recht unatigenehmen Ueberraschun-gen für die am Clearing beteiligten Firm.'n fiihren kann. Es gibt Elearingübereinkonl» men, in denen von ve.icherein learingabtommen zwischen Oesterreich und der Türkei, eine st«b'l« Währung als lunrechnungsbasis herangezogen. Naturgemäs; funkliontcrt etil Clearing nur sa lange, als ich die gsgeirseitig« Ein, und Ausfuhr der beteiligten Staat«« ungesZs)r die Wage h" ^ unid die Währungen der Verden Länder keinen allzu großen Kurssch van-kungen aui-gesetzt swi». Steigert ein Staat ici nen ErPort in den anÄ^'ron Staat, ohne k anderen die Möglichkeit einer ebenfalls gesteigerten Einfuhr zu geben, dann -vächst sein Gutliaben an der Clearinststelle sehr stark an, seine ForderuTrgen lverden inuner langsamer liquidiert, ida sie ja nur aus dnl Gegenforderungen ties «anderen Landes-bezahlt iverden. Wenn seine Exporteure dann zu lange auf den Begleich ihrer Forderungen warten nrüssen, loerden sie naturg-emaß mit weiteren Lieferungen znriicklialten. Et»en so wird der Schnldnerstaat ldurch Verschärfung der Einfuhrbestimmungen (Einfuhrbeschränkungen, K^ontingentierungen u^kd t-er-gleichen mehr) dahin zu wirken suc^n, die „C l e a r i n g s p i tz e" (Clearings?>I>do) abzubauen. Der Clearing dient smnit nicht mir zur Verrechnung gegenseitig?? Waren-schulden und Forderungen, sondern auch als Regltlator der Handelsbilanz. Es kommt also nicht selten vor. daft der Warenverkehr zwischen z»nvi Staacil, die em B<'rrechnun.gsabkommcn miteinander ^ibge-schlössen haben, dadurch einseitig lahmgelegt wird, daß der Clearing „verstopft" :nrd.' Um dennoch den Austausch nrichtiger Produkte während der Zeit des Nlchtfunkti.inic« rens des Clearings zu ermöglichen. g.^statten die Länder — wohl immer unter ^^slussicht ihrer Nationalbanken — den Abschlug von Kompensationsgeschäften zwischen einzelnen ^'^mportenrc'n und Erp.i?-teuren. Die Bewilligungen für derartige Tl«' s^fte werden in der Rvgei auf gewisse Ar-titel beschränkt. Manchmal stellen die Negierungen auch die Bedingung, daß von allen sollen Privatkoinp«!nsationen e-in ge.vifs^r Prozentlatz an Devisen an die Mtivnadbank abgefÄhrt wird. Irr anideren Fällen gestatten Länder den Abschluß Privater Kompeit-ia-tionSgeschäfte nur dann, wenn der Wert der ausgeführten Waren den der eingeführten um ein bestimmtes Aiusmaß üibcrsteigt, was aber letzten Endes wieder ein rasche«; Flottmachen des ursprünglichen Clearings uechin dert. Da aber, wie die Praxis boweiist, derartige Abkommen zwis6)en z>wei Staaten oit kürzer oder länger niM)rendc Sch-wierigt^^-^'^'n bervorrufen. nämlich dann, wenn im Perkehr mit dem Partnerland eine zu große, bei spielSlvejse aktive Clearingspitze entsteht, gleich-eitig atier vielleicht im Vcrki'hr mit einem dritten Land eine passive Spitze v.>r-banden ist. io geben die BÄrebunge:, nun dahin, mehrseitige Kompensotionsadkomme« ins Leben zu rufen, stärker sich diese Art von Eeschästen ausl^'aiien läßt, je mehr staa ten daran teilnchinen, d«sto näher käme man wieder dem normalen Handelslierkehr. So bat das Bestreben nach schütz der Währungen, nach Scho-nung des Devisenvcrrat^'S d^r 'Nat>ionliestimmen, doch bclxlupten Fich-leute, daß er nlit »Ol) bis 3S0 Dinar je Kubikmeter eher zu hoch als zu niedrig angeben ist. Dabei könnte ,nan setzt in Italien die schönsten Geschäfte Nlachen. Die dorligen .^aufleute haben schon Einfuhrt'eunllign'lg^'n für einige hundert Waggons solcher Ware, für die sie Lire einführen und hier in D'n^r umwechseln würden. Eine solch' Transaklion geivährt jedoch die Nationalbank nicht, ?on-^rn fordert Bezahlung mittels aus Italien viidgeführten Dinar. Run haben sich die Holz 'ndirstriellen mit der dringenden Bitte an die Regierung gewai^dt, dieses Gechäft doch irgendivie M ermöglichen, so daß die Industrie weni^teils einigermaß^ den ^lrisb weiter erhalten ki^nnte. Die Produzenten von h a r t c m B a u-holz haben Beziehungen zu den sPan >-schen und englischen Märkten an-^kÄhnt. doch erzi<'lt man dort sehr niedrige Preise s75i0 bis SOV Dinar für gedäinpfte und 70V bis 750 D'nar für ungedämpfte Ware). Besoi^rs mit Spanien könnten jetzt schlecht Geschäfte zustandekonlmen, ob:nohl dort die Mlfte der Fakturen iil Pesetas blockiert wird. Da wogen der Sanktionen die Einfuhr von Orangen gänzlich aufgeh'^rt hat. wird uns s?euer ivahrsclieinliK Spa-nien beliefern. Da inzwischen auch der Pesetakurs von 5.!^ am 7 Dinar ssestie?^?!, ist, könnte unsere >^>ol.^a'usfuhr mit Orangen leicht kompensiert iverden, wenn die spanische Regierung das Einfuhrkontingent sür Holz crhl>hen würde. Deshalb wurden dke Holzindustriellen bei der Regierung in B?o-grad vorstellig, ein eutspr.'chcudc.z .^onn'cn-sationsarrangcment ulit der Ipanischeu Ne--gieruug zu treffen. »>G Iß«», lt^re Livtritticsfte kür oi.vivipisc«e»< wik^ic«?spiei.e VQI» S.-1«. ffGvr. 1SZG ^uslciinkte erteilt: oeu s s«»«eL V««Xle»SK5 »URO IlitzGAGv Kp«inG,tz»ßc 5 Die Oeftereicher sind vorzügliche Bergstei^ gcr und haben schon manche Berge erklettert. Nur den Stahremberg haben sie bisher leider noch nicht bezwutigen. Die töricliten Jungfrauen Eine Silvestergescftichte von Walter Dach Zu steif und föumlich war es nach Met-,lung Edwar Grieses in der Familie des Bahncberrats, und wenn nicht die reizenden vier Töchter ge^vesen tvären, hätte er »n'chl kaum mehr als einen Gesellschaftsabend mit-i^macht. Jhretlregen war aber der junge Bahnni-genieur ständiger Gast geworden. Die Stadt war klein, der Dienst reichlich, und in der Freizeit ließ es sich gut mit den Töchtern plaudern, tan.'eu und Tennis spielen. Mit der Verlobung einer der Tösliter rechneten die Gesellschaft, die Eltern und die Töchter selbst. ^luch Edwar Griese ivar still dazu ent-schlössen. Er wußte, alle vier mochten ihn. Aber er mochte auch alle vier. So ivar ^^in Antrag nur uoch eine Fräste der Wahl. Würde sie am Heuligen Silvesterabend ihre Antwort sinden? Durch die sestlichen Wu me des Hanfes der Familie ging das Jahresende. In der Bücherecke saß eine Gruppe älterer Herren. Damen in groher Abend-lleidung ließen sich zum Tanz führen. Walzermusik klang durch die offenen Türen. Es ging stark auf zwölf. „Helfen Sir. Herr Griese, beim Bleigießen?" Abseits von den Gästen bramrte die Spi-rllusflamme. Ueber das Blei inl Tiegel beugten sich UlMdu>ldig vier Mädche^lgesichter und ein Mann. Helga war die erste, die das flnssige Bl^i ins Wasser stiirzte. Edw-ar fischte das e>.'5al-tete Metall heraus und reichte es dem Mädchen. Neugierig drängten aÄe ans Licht. Man hielt eine Veninstaltung in Händcn. Man drehte sie hiu und her. Man ^vrmutete dies nnd vermutete das. Helga war nicht zufrieden. „Sie müssen selbst entscheiden!" sagt Grie-se. „Deuten Sie, was Ihnen im neuen ^^ahr am liebsten istt" „Ein Schiff!" rief Helga. ..Fein! Ich wer-de eine weite Reise machen!" Wieder zischte das Blei ins )!Lasser u.'d wurde von Edn>ar herausgenomn^en. „Auch Sie, Fräulein Ruth, miissen selbst bestim-men! Was mögen Sie ini nächsten Jahr?" Das Bleigebilde wurde von ihr zum Taler erklärt, obwohl man ebenso gnt manches «andere hätte deuten können. „Geld!" jubelte sie und geriet in begeisterte Tanzschritte. „Geld! Biel Geld!" Die Flamme zees6imo?z das dritte Metall-stück. „Das ist ja ein ganz verschrobene? Ding gelvorden". »neinte Ednxlr und gab es Fräulein Elvira. Elvira rätselte nicht lauge. „Mein TraunU" schrie sie außer sich. „Das ist ein Schrank mit offener Tür. Kleider bekomme ich, viele schöne Kleider!" Die 'Teilnahlnc der drei ließ nach, als „das Kii^" daran kaili, Magda. die jÄugste der Schwestern. „Das ist ein Bonbon", deutete Helga benher, um ihre Meinung gefragt. „Das ist ein Ball", sag?e Ruth, in-it 'hi'oni Thaler be^ ftigt. „Gar nichts ist es", spöttelte Elvira und dachte an ihre vielen neuen leider. Magda ^var betroffen. „Ihr Dummen, ^vas soll ich Siebzehnjährige mit Bonbon'? und BäNen als Jahre^gescheiik?" „Bitte!" sagte Eduxir. „3:e könnelt si.ti doch auch deuten, was I'hneu iui neueu ^ahr am liebsten ist!" Magda drehte da>^ Blei lange Prüfend vor ihren Augen. Fand sie wirklich nichts? „Doch ... ich halbe ja edNUS . . . aber irl> weiß nicht ... ich rveiß nicht, ».ch ich es salften Stunde Nlchm das letzte Wort des Satzes. Fri>h gesteigerter Tnlbel dva-ng auS den NÄenräumen. Drei der Mädchen eilten ihnl entg^zen. Edwar ging mit Mascha ails Fenster össnete es. Glockenläuten füllte den nächtl'-c!^n Raum bis zu den Sternen. Die bi-dln Menschen stvnden Hey» a« Hcyz ItWvoch, dsn l. ISiwer l9Ss „MaMvrer Zeitung Nümmer 1 Hiftorifche Neujahrstage in Europa von vorgestern «evjahe — sehe oOrW«»e«. ES dürfte bekannt sein, daß nicht bei allen Völkern der Erde am 1. Jänner das neue Jahr beginnt. Bis zum Jahre 1913 haben die Russen das Jahr IS Tage spSt«r angefangen als im Wrigen Europa, wo der gregorianische Kalender in Gültigkeit ist. Dann hat aber auch Rußland seinen Aalender mit der heut« allgemein üblic^n Zeitrechnung in Uebereinstimmung gebracht. Bei den Chinesen schwankt der JahreSanfa^ Mischen dem 20. Januar und dem 19. Z^ber, in den Ländern mohammedanischer Religion beginnt man das Jahr am 15. Juli, in Abessinien im Septem^?, im alten Rom feierte man am 1. März Neujahr. Im allgemeinen kann man sagen, daß der überwiegende TeU der Mensch heit übereinstimmend am 1. Jänner das neue Jahr beginnt. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Neu jahrstage zu bestimmten StaatShandlungen Veranlassung gegeben. Im allgemeinen ist es üblich, daß daS Staatsoberhaupt Glückwünsche der Regierung und der Dchlomaten emp^ngt, wobei Ansprüche gewechselt werden. Auch hier hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein gewisse» Zeremonie! entwickÄt, das, von kleinen Abweichungen abgesehen, überall dasselbe ist. AuS der unendlichen Zahl dieser NeujehrStage ragen einige hervor, die geschichtlil!^ Bedeutung gewonnen haben. M« Vrett schlSyt »«. Die Verschwörung deS FieSeo zu Genua hat in einer NeujahrSnacht begonnen. Als Schauspielfigur ist unS MeSco aus dem Jugenddrama Schillers bekannt. Die Verschwb-rung, die ihm zugrunde gelegt ist, spielte sich in der ersten Nacht deS JahreS IS47 ab. Zwar war der genuesische Adel, der das regierend« Geschlecht der Doria stürz«n woll-te, vollzählig versammelt, um das neue Jahr im hellen Licht deS TageS auch mit einer neu en Herrschaft zu beginnen. Infolge unvorher gesehener Umstände mußte aber das Zeichen zum Losschlagen aulf den Abend des N^-jahrstageS verlegt werden. Durch den lächerlichen Zufall, daß ein Brett umschlug, «VN Mfcher kam FieSeo ums Leben. Da er die Seele des revoltierenden Adels war, wagten die Rebellen, nadchem sie ihres Hauptes beraubt worden waren, nicht m^r den Umsturz, so-daß dieser historisc!^ Neujahrstag ohne Umwälzung verlief. Mllttärversch«Se>ngen in Spanien. Zweimal, am 1. Jänner 1614 und am glei chen Tage deS JahreS 1SS0, haben spanische Generale «ine Militärrevolution in Szene ge^ setzt. Di« erste, an deren Spitze der General Leati stand, mißglückte, da sie kurz vor ihrer Ausführung aufgebeckt wurde. Sie war gegen den unfähigen König Ferdinand Siebenten gewichtet, der nach NapoleonS-sturz wieder nach Spanien zurückgekehrt war. Sechs Jahre waren ihm noch vergönnt. In der NeujahrSnacht 18LY meuterten vier unter dem Befehl des OberleuwantS Rieg« stehende zur Ueberfahrt nach Amerika bestimmte Bateillon«. Sie setzten den König ab und erzwangen eine neue Verfassung. Zwing-Uri fiilt. Di« Befreiung der Schweiz wird ebenfalls auf einen NeujahrStag verlegt. Freilich hält die BolkSlegende vor der geschichtlichen Forschung nicht ganz stand. Richtig ist, daß in den ersten Januartagen des Jahres 1^ die Urkantone sich gegen die Macht der Vögte erhoben, die Feste Zwing-Uri uNd di« Burg LowerS zerstörten und am 6. Jänner die Schweizer Eidgenossenschaft begründeten. Wahrscheinlich mehr um des Dekorativen wil l«n hat man diesen BefreiungSaufftand auf den 1. Jänner verlegt, um mit dem Eintritt des neuen Jahres auch den Beginn der neuen Zeit zusammen zu bringen. Eigenartig ist es, daß auch dieses geschichtliche Ereignis von Schiller zu einem Drama in ,,Wil!^m Tell" verarbeitet worden ist. Graf Dohnas Handitreich. Zweimal hat auch der NeujahrStag in der preußischen Geschichte eine Roll« gespielt, 1759 und 1814. Das er^tc Datum bezieht ^ich auf ein Ereignis im Siebenjährigen Kriege. Vorpommern war damals von d«n Moman von Low Stii« 25 „Das hat ArnuDf getan, wÄhrend ich noch verreist war. Vor unserer Holvat. Ich l)at« mit d^ve Auskuickt geben." .Nun imrd sie wohl nnt ihver gräßlichen Fragevei aushören', deM Gudrun. Doch Ursula Lüdcrs sagt: „Eins aber werden Sie ftcherlich wissen. Wo das Genrälde meiner K'usin« Sybille!^n-govommen ist. Ich wollte Armrllf schon immer einmal dan^ fragen." „Nein, auch das lveiß ich nicht." „Ne kenne tias Bild naiürli^ Fum Ude-lode?" „Ich kenne es nicht." „Nicht?" Sie nimmt wieder ihr Lorgnon und ficht Gudrun überrascht und aufdringlich an. „Das Bild Sennen Nc nicht, das ^ren Freund Helge Borden doch «?i^ntl,ch erst berühmt gemacht ha-t?" Gudrun wird immer unbehaglicher zu Sinn. Aber null ist auch ihre Neugier erwacht. Warmn hat Arnulf nie von diesem Gemälde gesproc!^n? Und Mtch Helge ni^cht? „Es wurde d^ats in e^er AnSftellung gklzeigt. Und erregte förmlich Sensatio-n. Danach erst wurde es bemahe Mode, sich von Hslge Borden porträtieren zu liassen. Aber nie wisder i>^ ew ÄKerf so vollendet gelungen wie dieses. Ob es an der Schill!)eit des Modells lag, oder mxwn sonlst, v^ß ich nicht. Hoven Sie sich ei^t!Pch noch nie von Helge BolÄxm nmlen la^en. Frau Udvlode?" „Rein. Ich glloiude, Sie ßlbevschätzen avch EKMWfte. Frau SSderS." „Bei Ihrer und Ihres Mmmes Freund-sch^ M BoiZden wäve div peklinäre Frage wchl nicht ^ wichtig-, meint Nrfniia lächelnd. „Mer vielleW fwdet A-rnulf es auch ni

    o namenlos beglückt hat." .Warum quält sie mich eigentlich so? Was will sie von mir?' denkt Gudrun und füM sich dem Wein«n nahe. Dann überlegt sie, diaß Arnulf diese Frau einmal abgewiesen hat, als sie ihm ihre Neigung zeigte. ,AuS Vifersucht also! Aber iiZie lverd« ich sie loS!^' Die hell«, spitze Stimme sagt schon wieder: „Ich an Ihrer Stell« würde mir das Bild jedenfalls ^nmal zeigen lassen. Auch Sybilles viele Photos sind verschwunden, sehe ich. Kennen te^ Gtnbe ^ Achen." den ?. Mnner ,M>olz. Glas und Galalith. Die neue Rmklinie zeigt die enganliegende Form um die 'öüf-ten, ausgenolnmeu ist lmtürlich dcr .oelte, oben gereihte Rock des Stilkleidck zeigt sich auch wieder in den verschiedenstell Arten und wird szern zur ^lbendbluse aus Georgette, Lalne oder aus helleui Samt sietragen. lln>d dann lj'bt es noch den Trögerrock, der je nach Eleganz im Schnitt und im Material eine sehr beachtliche Stellung einnimmt. Daß er ^u U.7-änderungsAwecken von Blusen und Merdi^rn eine äußerst gute Borl^age bietet, sei ders bemerkt. Der Aermel ist zurzeit ein ganz ivicht-iger Punkt b*s Allzuges ulld oft ausschlaggebend für szin gutes Aussehen. Sehr geschickt ausgedal^te Schnitte rrgeb«li dn stets neuartige Wirkungen, die sich besonders anl Nachlliittags- lind Abendsleid zeigelr. Hier wird in der Haupt- isache durch die Bevwondutlg von lei-cht«^ fließenden, durchsichtigen oder kl>stbaren Stoffen der Phantasie viel freier Lauf ge-lasseir, wShreikd bei de« Tages- und Beruf?-kleidern die strengeren Aermelformen vorherrschen. Wie bei allem in der Mode potzt auch nicht jede Aermelforml für jede Frau, und man muß scho7! aufpassen, oH man für ebne breite, stm?? gewölbte Schulter oder sür einen langen oder kurzen Arm arbeitet. Für kurze Arn«? sind guergeteilte ulld guerbesey-te Schnittsormeu ungünstig, starke Diimen iilüsseil den Bauschäniiel lnetden und ein langer Arm darf dui'ch allzu enge und auf die Achseln reichende Aermel nicht noch mebr verlängert werden. Im übrigen ist der allP'niein geschätzte Raglanärmel wieder ein großer Licblinq sie worden, und er Tnacht auch an Mänteln und langen Jacken die breitschulterigen Frauen schmaler. Daß der Raglanärmel, dessen Eigenart in der Ansaßnaht liegt, gan^ verick»!?-den sein kann, li«weitst, daß er entweder iu schmaler oder «chselbreiter Zunge bis zu»l Halsloch heraufreicht, ader daß er fast bi'Z zum Gürtel herabsieht. Durch das gänzlich ^hlende Arnrloch und seiise ob^re gros',? ^?ci-te nennt man diesen Aerniel daiin auch Tchmettevlingsarmel. Neil ist, daß der Uerinel voni Neide abstechend in der Farbe und im Mnierial sciu kann, z. B. ein schirarzvs oder tiefdunkel-Naues .Äleid kaiili einen wnten weis^eil Aermel Mls gränzendc?r ^ei^e r>dcr au'5 5hls--fon haben, auch rostrot uiürde gut auss'^ix.'n, wenn in gleicher Farbe eiu in dem Ton der .Aeidfarbe gearbeitet sind, duftige« Ttoffell koinint der zierliche Aufputz von kleinen RiAcheu oder längs- 'llid guergereihten Linien und ftine Plissr'rfil-^ln daiM. Daß die Bislseitigkeit des Aernuls allch zum Aufarbeiten die beste Gelegenheit gilt, sei nur kurz erwähnt, aber eine Bc'din^ung ist nötig: daß keine Mißgriffe hinsichtlich der zueinander passenden Farben und 5t>.'ff-arten goilmcht werden. Kurze enge A'^r iiel lassen sich gut verällderll, inidein inan sie querü-ber abs^chneidet und dann je nach Geschmack und Güte des Neidas mit eil,er breiten plassicrten Falbel verläilgert, die bis «uf die Mitte des Unterarms roicheil kann, »dcr Das neue Nachmittagskleid ««2«M Typisch für die Modelinie der Nachmittagskleider ist die neuartige Schnittform der Aermel. Selten sehen wir den normal eingesetzten, schlichten AciMel, iinmer ist er durch stille Weite besonders betont, zeigt angeschnit tene Passenteile oder fügt sich in aparter Linienführung dem Leibchen ein. Neue Farben für stumpfe Seidenstoffe und Samt sind: Rost, Türkis, Tintenblau und Violett. K 28259. Ein Jabot aus gelackter Spitze ziert das li^leid aus Samt oder n>eicher Seide, das all deil Pasfennrmeln und vorn am Rock gereihte Motive zeigt. Erf.: 3,35 m Stoff, 90 cnl br. B. Beyer-Schn. f. 92 und 199 cm Obw. K 28103. Aus 2,19 m Wollstoff von 139 cm Breite kann man sich das flotte Nachmittagskleid in durchgehender Schnittform herstellen. Strahlenförmige Biesen. Bunte Beyer-Schnit te filr 92 und 109 cin Oberweite. K 28278. Ginfaches, sehr stilvolles Kleid aus rostbraullem Cloque mit schwarzem, gold-berandeten Wildledergürtel, (forderlich: 4 Meter Stoff von 96 cm Breite. Bunte Beyer- Schnitte für 92 und 109 cm Oberweite. K 28263. Elegantes Nachmittagskleid aus stumpfer Seide mit breiter Schulterpasse und hochstehendem Kragen. Erforderlich: 3,39 m Stoff von 96 cul Breite. Bunt<. Beyer-Schnit te für 92 und 199 cm Oberweite. K M114. Dunkles Seidenkleid in durchgehen« der Schnittform für stärkere Figuren. Als Garnitur hellsplifierte Georgettefalbeln. Erf.: 4,Sb m Stoff, 99 cm br. B. B.-Schn. f. 96. 104, 112 cm Obw. A 28Wö. Kasakkleid aus dtinkeigrünem Samt xzoooi mit sehr modischen Passenärmeln und kleinen, Stehkragen. Erf. 5,79 m Samt, 70 cm breit. B. Beyer-Schnitte für 92 und 100 cni Obw. K 28Wt. Weiße Platt-, Kurbel, oder Souta-chestickerei ziert boleroartig das Kleid ans schn?arzem Krepp-Satin. Erforderlich: 2,90 m Stoff von 95 cm Breite. Bunte Beyer-Schn. für 92 und 190 clii Ok>eruieile Betn r- AbplSttmuster Nr. 11521/7. Wc keine Verkmissstelle nni Ort, bez>es,e nlail alle schnitte dnr:ki den '^^erl^ig Otto Beyer, Lei^Pzig. giiwag Na»«« U Mttwvch, l»en 1. Jänner 1SK< daß man in glekher An^ eine hohe, «vvOK rundgeschnittene ManMt« ansetzt. A« klnn dann entweder qu«r duvchsteppt oder in Biesen genSht wetden und obeivuf Schein verschlvß dinch ausgesetzte Knöpfe ersten. BUjge und doch richtige Ernährung Zu der Frage, wie man bei geringem Ein» kommen die Ernährung am zweckmäßigsten gestalten, finden sich in der Vierteljahr«»-schrtst der Hygieneorganisation de» völler-dundes (Nr. 1, lS3ö) folgend« Richtlinien: 1. Eine Diät, in der Brot, Aartoffeln und Mar garine überwiegen, verlangt eine Ergänzung durch reichliche Mengen Milch, Käse, frische» Gemüse, um eine angemesiene Zuga^ von Kalk und anderen Richrstoffen zu sichern. 2. Eine gewisse Menge von Vollkornmehl sollte gebraucht werden. 3. Ewe erhebliche Zugabe von Milch (1 Liter od«r mehr täglich) ist , für heranwachsende Kinder, werdende Mütter und stillende Frauen nötig. 4. Magermilch ist bMiger al» Bollmilch und ein w«rt volles Nahrungsmittel, wenn man von dem Mangel an Fett und an den Vitaminen A und D absieht. S. Käse ist eine billige Quelle für tierisches Eiweiß sowie für Nährsalze grünes Gemüse und Mohrrüiben, die Vitamin A enthalten, in größeren Mengen verabfolgt werden. 7. Bon einer Vitamin!^-tig gemachten Margarine sollte mehr Gebrauch gemacht werden. 8. Z^tthaltiger Fisch, insbesoÄere Hering, ist eine billige Quelle wertvoller Nährstoffe und sollte mehr genossen werden. 9. Muskelfleisch ist ein weniger wertvolles Nahrungsmittel als Drüsenorgan« oder Blut. Die Verwendung von Blut- und Leberwurst an Stell« von Muskelfleisch bedeutet daher «ine Verbesserung in der Ernährung. 1V. Säuglinge und andere Kinder benötigen als Ergänzung der üblichen Kost Lebertran, der das Vitamin A und D enthält. Rachitis kann ohne diesen Zusatz nicht mit Sicherheit verhütet werden. Allerlei Gilveftergetranke Grog. SK0 gr Zucker schlägt man in Keine Stücke, legt dieselben in einen Porzellantopf, gießt Liter kochendes Wasser darüber, stellt den Topf warm ud rührt den Zucker oftmals um. Wenn sich der Zucker ganz aufgelöst hat, gießt man noch Liter Rum dazu, stM den Topf in hetsses Wasser, deckt ihn zu und läßt den Grog gleichmäßig heißwerden. Slergrog. 124 g Zucker werden mit Liter Wasser aufgekocht, ein Fünftel Arrak dazugegossen und, nachdem diese Mischung von neuem bis vorS Kochen gekommen is( vier Eidotter, welch« man mit etwas Zucker schaumig gerührt hat, unter beständigem Schlagen dazugegeben. Wenn der Grog schäumend in die Höhe steigt, setdiert nmn ihn in erwärmten Gläsern. Anmma»-VO»le. Eine frische Anana» schneit man in Scheiben, streut reichlich Zuk-ker darauf, gießt l Gla» Madeira darÄer und löltzt sie zugedeckt einige Stunden stehen. Dann löist man zu jeder Flasche Weiß,sein 75 g Zucker in weniger Wasser auf, tut ihn in eine Terrine, 1 Flasche Weißwein daraus, die Annana» samt Saft dazu und stellt das ganze auf» N». 2 Stunden damuf wird der restlich« Wew, ev. auch Champagner, hinzug^ügt. Himbeerpmchh. Auf zwei gehäufte Teelöffel feine Teemelange gießt man 1 Liter koiiG d«r eitriße« Vauchfellentzikckims. ^vliöek berichtete auf dem ?^tern>ation«len Rvdiiologenkongvesz in St. Moritz lg34 über bemerkenswerte Ergebnisse seiner neuen vehandlvngsweise bei Bauc^MentAündung. Er ging wahrscheinlich von der Beobachtung auS. daß bei der Behandlung einer tuberkuli^en Bauchsell-entzlündung die Oeffnung d«r Bmlthhvhl« allein nicht genügt, am durch di«1en Reiz die Heilung einMl^ten. Deshalb bestrahlt er bei der eitrigen und bi^o«derS bei der famhigen NauchfelkentMndung die geöffnet« Bauchhöhle bis zu 2^ Minuten lang vermittels einer besonders gestalteten Quarzlampe die Eingeweide mit Ultvaviolettlicht. Der HeitungSverlmlf so? schmerzfrei s«in^ die Heilunl^ssichten aus^zeichnet. während bisher die Sberblich^it noch bis zu 40 Prozent beträgt. In d^ KreiSkiuf verschleppte Blutgevinsel, diL eine solche Operation gefährden, - Äliigenentzündung nnd andere Komplikationen si^ bei 1V8 springt im Schwnrzlvnlde, fließt du^ch Oesterreich und ergießt siK in das Schwarze Merr. Nittwoch. ve» l. JSm« «SS. HlMmiy Nmnmtt 1. Der Negulierungsplan der Stadt Maribor Die Mariboic hat unlSMt doS Programm für Äen neueli RsguI-i^erung^UlÄN ausarbeitet. Die Richtlinien für das Vla-wrat bildeten statistische, wirtschaftliche und sozialpolitische Erwägun^n und Gegebenheiten. Gwe klare Voraussicht des Lebens, das fich in den neu zu Planenden Vierteln entwickeln wird, kann nicht erreicht ^Verden, da ja das Städtcleben M sehr v»n den je-:veiligen Umständeabhängt. Man kann ledigUcki nlit MahrscheinUchkeitAwerten rech-nien, die überdies nur auf Grund sorgfältiger Schätzllns^oil erreicht n»erd«n können. Der Städtebauer tut gut Wra-n, sehr stark mit nnvorhergescheuen s?ällen zu rechnen. nruß aus einer unbegrenAtei^ Fülle von Möglichkeiten in klaren Ackeil ein ZukunftZ-Md schaffen, in dessen Rahnien sich die Stadt entwickÄn soll. Die Verantwortung des Städtebauers 'st außerorbentlich groß: Ein Gesetz läs^t sich ändern, Staatsgre^lzen können verrückt und Häuser abgetragen lvetden. Eine Stadt nus-KUgest-alten gehijrt aber zu den schwersten Alufgaiben. Äit einem halben IahMnsend halben fazst alle unsere Städte ihre Bautm ^i^ändert. Die Bevölferung hat tiefgreifende Wechsel ersiahren, Recht und lÄwohn-heiten ^>ben sich geändert — nicht aber daS Festdastehede, die bauliche Stadtanlage als solche. Unsere Mstadt steht in ihrem Grundriß fast wie ehedem da. und die ueuen Teile sind nun einmal in die Welt goseht. nach mehr ck»er wsniger guten^Plänen, uno '.Verden, »venigstens im großen und ganzen, verbleiben. Der Städtebauer muß den Mut auslvei-sen, sich der scgenannten „praktischsn Leute" zu erives>ren, die ohne jedwede Borail'^iicht nach dem Augenblicksbedürfnis urtc'llen. Denn er kam: sich mit annäll>ern!der Genauigkeit vorrechnen, wie viel Einwohner das zu planende Sdadtviertel haben unrd, sobald cs ausgebaut und bezogen ist. wie viel Tchul'^'n, Krankenhäuser, Kirchen u. dgl. niehr es etiva braucht, wie stark sich der Verkehr gestalten lvtrd usw. Das Pwyramm ftk.t»en neuw Reguli^-rungAplan «wurde im Hinne des neuen jugo-slm^chen Baugesetzes vom Jahre 1931 aus-gearbe^t, eines Gesetzes, das tatsäcksiich aus zeitgemäß^ wissenschaftlicher Höhe steht und Kweisellos der Durchführllng guter stä>dte-baulicher Prinzipien sehr Mtatten komulen kann. Es enthält un:fan>greiche Vorschriften üiber die Aufstellung und Durchführung dsr R«AulierungSpläne, über die Parzellierung, ^smnmenlegung, Apprl^priationen und Ei-pvo-prationen der Baugründe, rationelle A«-winnung von Wohnungen. Verhinderung spekulativer Mißgriffe usw. Mit den Vestim-nlungen über di« Größe ld«r Baugründe ilnd der Fronten, über die Staffelung im h^iri-zontalen und vertikalen Ausbau, iiber die Grünflächen und Schutzgürtel und lni.^ allen sonstigen juridischen und Bauvorschriften erscheinen so ziemlich sämtliche Anforderungen des modernen Städtebaues zur Geltung gebracht. Das Programm, das Maribor für seinen neuen Rogulierungsplan aufgestellt hat, enthält die wichtigsten städtebaulichen Forderungen unserer Stadt für eine Zeitspanne von ÜO bis 80 Jahren. Das Prograimn besteht mis z^vei gesonderten Teilen, die die Gegenwart und die Zukunft behandeln, und enthält in der Haup^ache: 1. Richtlinien übe^ das Ausbessern, d. h. Herumdoktorn am alten, bestehend'^n ^eibe der^ Stadt (Durchbrüche Verbreiterungen siir den lwachsenden Verkehr, Detailregulil'-rungen von Straßen uud Sätzen usw.) und 2. Fingerzeige für die Planuug n.'uer Stadtteile, das — nm beim obigen ärztlichen VergleiZ) zu bleiben — sozusagen eine Art Prophylaxe darstellt. Es soll eben nur in einer bestimmten Art und in gewissen Gegenden gebaut werden, damit nicht jene r.iiß-lichen städtebaulichen Zustände entstehen (Verkehr, Aescheti?. .'^>ngiene), die nur an den bestehenden Stadtteilen mit Bedauern feststellen müssen. Im enMlt das Rvgulierm^S- pvog-vamm 1. die GrvnM d«S RvM»bivruugsplan«s mit dem BmHgMnde und d«n Sch»ttzMt«w, sowie dichmigen GründE, die man mit dem RegulierungAplan für bofo-ndere Zivecke vor-beha-ltem will (Fabrik mit üblem Geruch und Schmutz u. dgl.) 2. di« Grenzen des Baugeländes mit dem engeren und dem weiteren Bmlrativn nfe, Wälder u. dgl. angelegt iverden sollen, d«,l sogenm^^rt^'n FUichenaus-terlungsplan; 5. nach ^ 24 des Baugosetzes die Bestimmungen über die Erhaltung der Altstadt und der Baudenkmäler; 6. die Banzonenpläne; 7. die Festift>eL«ng der notwenb'igen ne»en öffentlichen l^büude; 6. die Mtscche VeM». Fiftstellungen !'t>er die Wenlbvhnfvage, den Berkohr usw. Die Dri-^ch^t der Aufftellung von Richtliniien firr die AuSavbeitmig des eigeitt-lich^ Rleglniienmgsplanes erhellt sc^n daraus zur Genüge, daß Mari bor ai5f einer Flacht' von 7ht die Einavohnerzahl sofort aus nnid !V.000. Nach statistischen Daten beträgt in den Jcchren 1k^ bis 1931 der durchschnittliche Jahreszumachs 1.6?6. Unter gleichen Bcdingungeil müßte somit Ntaribor sault der eingemeindeten Umgebung in ütt Jahren rund 95.000 Einwohner aufweisen. Urönni-stisch also voni StmÄ>Punkt des Städtebaues, ist sonüt für die nächsten t^0 bis 80 Jahre mit einer Gmvohnerzahl von l00.000 zu rechnen. / //^7'7'^/S ^. /v/c>q 7'p'o/e^vc>4 ^ /s o /? i x! ^^vlrvkron>fornompIA»«or vln 28VV.- VrvZrökreii- » » 42SV. V>errtttirvn»8uporkot » 57SV.- fiinirökren- » . » 68VV.- Orion Z^^olrödren-fsrnempIAnLor » 2S2«.- Vrelrttliren- » » Z66V.> V!errötir«n»8upvrlivt » 494V.- fiinirökren- » DIn Z8W.—, 6360.- 5 DIiU l Lc!^^sr2^älc!er ^pparatenksu Les.) vreii^ökron-fernemptLnjeor VIn 435V.— VIvrrökrvn- » « 49VV.— fijnkrökren-QroKsupsrdot » 69VV.— VIerrökroN'8ul>erk«t » 29VV. fiinkrüliren- » » 46VV.- Ver^suk auk 12 un6 18 Monatsraten. Umtausek alter Apparate. - Lämtliekes l<^!vmm»terisl laxernci. 8pe2ial^erlc8tätte tür ks6iotveknitc. ltm imitiiilii VI.AVIII 1. 1'elekon 2648 .»9«l I^ür clie vielen kvvvi»« liekevoller an clem I'linsclteidell unseres inni^Ltzxelieliten I^er>v. Vatei^s una <-/^57»^U5 ? ..PKI vav«' ^ Ltrm» «Uv» Hr. IL üdeimelimv. »pruek kittet 61« X« mvU»»»r6veIrva 5tepp6vekvn Kettke^vri» Dsunvo 1147.'! ßillt ksutlgsm ?ags! iior von v!« 180 — »uiwärts vo« Icompl. von via aukvärts ui^. cka» V««?l»«it«a von ?e!z:IcräAen, Mäntel unci ^sclcen nock neuestem pariser- uncIVi«n«r» No6«U«a» kowie für kaelimänuiscke uo6 solirle ^rkeit wie piinlctl cke öec! enunx xsrsn^!ell p. oo»pvzks US. 37 V/ollstoike - Leiclenstoiie - ^ocieilanelle öett^äsclle - Lleian^üxe » V^oll^aren ^DlU uncl Kiüi^st kei e^1S. Vrkun« tislstrova ui. 17 l'vteplion 2436 lL l? pek^sren kaciimänniselie ^uskiikrunx. xroLv von l^en !^!11ixsten dig Ziu veiel>e «Is (ZrunlllaLo ller öckaäensllquiäation clienen. iidertrsxen. VoIl8tZnlIi«o l^npsrivtliokilvlt unä Ssodlietilcelt! Vorvenäuii« erstltlsskii^or factikrükte! Kvinv Vvrmlttlua« von VvrÄekeruvLvn! /»klrsicliv l^oioron7.vn! Verlilnsen Sie unverblnälicke Ofierte. Die vlllixlieit (lertiollien >virü Sie verui,-Ia!»8ei,. die ^ettraubslxle unü selivieriire I^elianUIuns: (Zvr Ver8iclier>mi?5.',njiele-eenlikit in 8»cdverstSnSike t1iin6o lexen un^ mit cZer v5Sguran>iks latttta »oßovt In Vsrdtnlwnx 2U treten. ei^sies vi^v Xlt.i'xsi^ns aMwOch. den t. ZDmrer WW. „MttVoie? Tnimmer l. i«tt K»»»»I«^ >s»s z VI»>r l»»^k»»k>» <» »»»»M»» M» »!>»» i» l,». ^«» ^H»>I»> »» »IllIlU«« VineHt««?»« sivstillu SttveAtGr^etzer. ?ro«tt »ZVI8 Erskes ?«rlior I«p«>rtd»ii»» ck»» (I»mnSok5t in 1url»I»vien eine NlÄe tllr äov ^»ck»uk v«i >Veillderxscknoelcvli en ^re-tsU. >^«vdote an dio. 2S0.A9 rue V^vienoe 17. p^rls. 14^0 V!el (illlek ?um neuen .liUir bietet »lien verebrten l(unr. 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I396S vrlelm»rk«n. ^ltösterroiel» u. ^onaretiie. aucll ^/lassenva-re (bis 1900. später nur ^vert-volle Ltiielce) lcautt ZpsÄal-Sammler. Lvent. auel^ ^lt-europasammlunx. lZekl. ee> naue ^NLaben unter »Krivt-marken« an die Verv. 1Z856 Llexant möbl.. separ. /Immer. anscIlitelZend La«! l^n-traldei^unx). event. mit t(<>8t 2u mieten eesuekt. ^nträze unter -»Lvpsriert« sn die Ver-valtune. 13975 l Luel^e k^osten als lakas'jsat oder ^axa^ineur. — Unter »l0.es1V vin.« SN O» (Zeäenket äor >^tltud«rkuloseaN«a! WO»WW»»W»»«S«DWDWO» Vor^^üeliclie ^ek. ins lisus gestellt, um Z Vin. tlaldärtl,. !(alvar5lia?.__13921 v»rle» ?eroo. Silvesterabend tlausbrein-vürzite. Wllnscke allen mei-Ken eeel^rten Qästen ein xlVaii-ober l^omÄLev dre-parkoSbe. ?u ver^u-^a. ^dr. Vorv. 13964 i^ine Lut erliaitene »Siassr«» ^üliwaseklav. I?undseliift. 2u verkauten. I'attenbaclivva IVelnvonMt« fttr den Export vorbanden. 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(iastliaus »l?otov2«, IZotovAri trg 8. veMeaeria, velolie kveden kann, vird für den ganzen lag ZU kleiner familie ge-sueiit. Koseskega 15. parterre 13938 vedieoerw für tlalbtsg vird ZU 6eutscker k'amille aukge-nommen. ^dr. Verv. 13V41 Suekv l^Rdoliea tiir alles, das auel, gut setbständig kocken Sebr sekSnes. reines. mSdI. Lwwer für fÄnen. stäadlgon l^ieter. Lavkarleva uUe» 14. ttoedpartvrre. Uulu. lZSSS 6 Ammer. 6 ^ebon räume, geeignet aued klir Kanzlei, zu vergeben. St^na ul. 5. NsuLmvister. 13862 Sedün mübi., separ. /Immer an 1—2 Personen zu vormie-ten. Xleksandrova eesta reciits. 13738 Vermiete gut mübUertes. se» pviertes. reines Ammer. Z^u besiedtigen I»is 14 l^lir .^lek-sandrova 11. lr 12._ 13928 ZvelÄmwOrvodmm« per 1. fsber an kinderlose Partei Zu vermieten. Anfragen: Qo^po' ska ul. N. '39Z0 Zvelzlmmervolmiw« mit I^u. bekür sofort zu vermieten, /^fragen I>ei Stubeli. 1'ruba^ iev» 5. 13S30 ^v» vorzüglick: Ammer» v«!. vedleaua«. Sueliv iilefür entspreekenden l^Ieter. ^dr. Verv. 13846 ?>. ^ung«5. oraves aReovnvo lur ,, . ^^«.nLvk MIe» vird per sofort »ufge- ^ I?vterenV0n vedin^ung. Setirift j u»ea ?. >^zenLvic. N0MW0V. ^dr. Vorv. 1390D lieilv ^geliote uoter »öis 40 UWmer und Küebe. mit ^'^Ü- .kabre« an die Verv. I394Z belv. rein. ZU vermieten, ^dr. ständiges, reines 5GUiIeIieo für alles, mit langiäbrigen Zeugnissen. Koclikenntnlssen. Suebe l^ädcdao tür aUe». Verv. I388Ü Vorrustellen zvisclien 10-^12 vird aufgenovavo». ^-dr. Ver- vdr »b 2. Männer. I'zoiagvr. ,,lWllll! lVN L«lck»rtvv» Voßv. IZopv Ivelrlmmervotuum« per 1. Männer «l vormtoteo. cZaievs Ul.4. la»?7 Sonnige vrelzlmwervolmuag im neuen tiause zu vermieten. lVIvtelkova 37._ Ammer und Küclie zu vermieten. ?rkovska cssta 24. _1393Z_ A Uerrea Verden mit 1. ^ün-ner auf Kost und >VoInmns genommen. Aiiellska c. 58. 1ZS33_ /^rdeltvAuwe für kleinere Industrie. im öedarkstalle stekt aucli vampfkessel und Krskt-antrieb zur Verfügung, llat ZU vermieten Verndard Xdolf. l^aribor. ^eksandrova e. 51. 13934 >Ver refiektiert auf scl»üne VUlUvoluiim» gegen langjäl,-rige leiste event. >nk»ut ei-nes steiles dieser Vllla. Herr liebe l-age In der t^äke der Stadt, setlüner (Zarten. Vbst-bäume. >Ve!nlieckvn. elektr. öeleuektung usv» Anträge un ter »Villa ptui« sn die Verv. 13952 ^öbl. Ammer zu vermieten ab 1. Jänner init Kaffee und Wäsclie oder ollne. (iregoräi-öevÄ ul. 7-1._14018 (Zewl«ebtver«d»iulluiur so- fort ZU verpaekten. drei Sta-tionen von I^aribor entkernt. 5000 vin. Kaution nütlg. ^dr. Verv. 14008 Rewe. gesclllosseue. sonnige Tvelrlmmervobmuig mit Ka» binett und Tubelivr vird kür 3 Personen, pünktllobe Vor» ausbezsbler, Nootiparterro o« l. 8»ß«», VeirNmit«» uu^ k?«m«lE« «tkivß«»: H VMXMUX - lv^ ?rc^ 8pez!isk^otvd»nvA e. "«ll j^aridor IV^ OroSksMiw»! mit I?odvsiVn, l^MWIir- l'rS^a L. 22 — l'el. N72 — A^ribor 01^8 * ^I^mptt^ckerci Lwclenci-^^Ä'i'ilzc^r ^lx)i8 lZastlisu^ »l^jutvmer« ^^QjAvnj trx li^ ^^aridor pe«cll^ 7'e!. 24-61 ^anbor l^alvrmeistef i^sribor IV^SL^^IenskA ' ^ - . '' l ' ' ' '.^ »«ijzkivoksitt» ?isxak»is» cl. ä. StraKmajerjova ulic^ 5 . .surÄSevs ulic., ^08. Uemiscktvarenkanälun^; jV^srikor , l^luii-ika ce^ta »^>^«001^1 V05i« lv^r^ Sattlermeister j^sribor (^vetliLNü ^ ?el.Z!ek 1^08/^ Uastvirtin i^arikar li>»cI. k»ip^i>i 11^ Avie ksuunternekmun? -> /Vtsfibor, 'sel. 22-77 SinvtLiiova 33 lVÄ ti veilLkK «08^ flelseddsuerei ^aribvr k'ranXopgnova .!^l(0S 8ei^eKc)Vie lasier unä ^nZtroiclicr ^stner iV^lin^ks ul. .^1 UkrmÄcliLr un6 Optiker ^aribcir ^lnm^knv tr? .°; fMIT N^VIIN , ''^-v . '!t^' jVlspidofs' . 8Ivven8liÄ Ili. f^Ici5cIiIiÄuci'mei8tel' , iVtaritin,- Nejjkiklt e. 22 Mk. »«c». MMrc »»le. ösuuntertteliinunx uiiä l'eclinlselie.'i lZüro, cir, z? o. ic. i^arilior 1'el. 22-12 Vrsxov'^t ilNcs (keim Ktacltpsrkl I. L 80»i>i "si5cd1erel unä Liskastener^reueunk Aiiiiribot Ääovska 1l) .j08. V0e/l0 (^astliok »l'urist« M.M r>»ek6v^esel' ^Äi'iboi' . 1 v^Kkeröeva ul. 22 .loS» liMkiiei^IX . ^srikor tillivni tl'x II MM(0 8/^X '^attbor . ' (2iÄj8kl trs preZernova ul. fru'lliayannv« ul. (lAlsnterje^vsren-, Wir^aren- unä l^.t-pierxiescliZit ^ariboi' <^litvi>i N »OVLI^ »«««Q iVlJribor «VVLQ I " t'^ssilior > sks/^ v/^5i.eilc M8?^l)«^rlo> »M/^.i5K» xurr« i?» «/^«isoWlii o?oK ^arikor I. ii/^kivok5ie^ oei./^v5ie/^ peie/^ki^^ I. 2 o. :r. iVlitrilzur /^öbel. öotteüi8ät2«, ?!^pez:ierer- uilä liL-karÄtionLSUskUkrunLen, 8o>vie ^nierti-eunL von Vettäeckvii /V^arikor, 1'el. ZWö Vetrjnjska ul. 7. KornSwl c. 8 V,».I.V ««SV LLtiuknivcierlaLe ^aridor ^IlLemeino Vau- uncl (^ul^iUerlesflcnkl^r^-i unä SpszialabteilunL für ölit^aklziter f^rrielitnne unä. l)ben>süwnL ^srjbnr »«wic ^»»u. Oel-. I.Lck- un 1.0?? >iito-. unä /Vtotorsgä^pe^ialKesckÄü ^.'lslbor ' f^rsnLMiln.'iks ul. 1.^ ?a»II5c>IUI.e 5»H0IiÄ« i^arlkci lZoZlxiska ul. 20 Mittwoch, den l. ISmver ISSS. „MlorBl>r«r Zeiwng Nummer I. 9ie ^Ü«»sei!»e «M ^laie«» LIvktro-A^ecksMeke >VorlcstStte ^»ribor ^lokganärova e. 3Z ^^»8 NONV^?^ (lÄ5tK«US i^»rtdc»r k^rankopimova ul. 7 ^TL?^ Msiii^eic j^eckAniscke >Verk8tStte ^srjbor Isttenbaekova u>. 14 »VfL« j^uZlicsIivn- und lnstrumentenlisncllu.i>! i^srilior ^08. neiiv I l«. LI«Irtr»teoI»ikek«5 ^nteriivkmeii puo«. » »V«I4KI«II ?«)Ioe. prSp»r»tvur /^»rjbor 8!ove»5lc» ul. !6 ^»rlbor Aovensks ul. !8 10«» ewvKu vsmptdSelcorei lV^ 7MM ^»nufaIcturv»ren>kvsckAit (Zlaviij trx 9 ^Hilbor rr«e2U>^ ?xvue (Z»«t>i»U8 »?i< poSti« 10«? koSNMWQ >Val2enmüliIe Ltolna u>. ^aridnr U>I» UlU^ l?e8t»uratjvn »Vnion« vampkbäclcore! !^»s»dor ^lelcsanÄrov» e. S I^ridor e. Sl «kMllxvr« fSrdervi unck ekom. >VL5eIivreI i^vidok 108. l^oÄe^s?er um! Ltnlc»ut trisel^er tlSuto 51vldor ^leksktlutrova c. 2! ttNVXI. «^11!^ l'apeÄer«' un6 laseliner ^»rldor ^eljska e. Z ffvinput?erei miä >VS,vti«re. /^»rldvr Leke karvsr8ka unä Aovensics uliea 1^. ?e»«ei^v^cn k^seltkÄier 1. VKIovle Ulirmaelier un6 vytilcer A^srldor ul. ^6 sricKl^ek .eedirK^z.« l^Arlbnr k-VlX« ie«kiei k'IviLcdtisuor und Lslclier Ql»vni tkU. 5t»nsp<»,Iul ul. tIandsckukeescdSkt »^mertlcsnsl^^ec K^Arttwr 0l«v»i trss l4 öitsridor äuröieeva ul 9 l.1v08K^ S>^0p0H»0e I^ve. prmioZns lilaeajns 8«zeÄ(0 ^anukaktur A^srldor l)rsj5lii tr« 7 (Z<>«po»k» ul. 5 oiw^ »^Unc I^estsukstlon KI-L1'« «.»IM« I^vstsurstlon und Laf6 »pl^engk! 6vor« t,L0 LekukerzisueunL aller Xrt ^»rtdo? ö^»i'll)or ^»rtdvr Stolns ul. «t p. 8em(0 Ktirsokner und K»!vener?«u>xer I^aridos (>'c>spo8lca 37 f. 8cN0VM l^sxdalvner vampkksekeret 5^arjli»or Kralja Petra tre 2 0«elr I^eäerliandlun« K»rl ?i»vl>ßl«. vampkbäckere! I^arlbar Kraljs Petra tre? ^arldor Koroiks c. 2^ eve«l.m Alartdor (ZospoÄra ul. .?2 K. » o«. dl. kk vi»«iro Uv«ll0 Lpeserei- und (Zeklüleell^anÄtunx en 6vt-t> 108lp ^^r«el- und Klsvierdsusn.'italt ^»rllwr Ztolna ulics 4 ^«rilx>r l^^v 3c»e«v^iiz^ vampfkSelcerei Qrajskl trx 7 ?el. ^5« 1081? MMie 8pe»ial-8cl^ull«rreuixunjx aller ^rt (Zemlselitvaren- und Lcliulutensilien-xe^cliSst !^srit>or Vetrlnska ulica j^artkor Vslva?ortev» ?vcnel< silsribor lu8ka ullca 1<> ^arldor XaroSlia c. ? !^cid!st!n ^srtkor SlavenZlrs ul. 4 I^OdsH^renLvtekRtt ^aribor A<»v^n»t^» ul. 4 ^utc>-l?eparatur>verk8t3tte 'seleplwn 24^7 /Narllior 'VrZÄZKg ce^ta Iki «reiiik ^Ielctrl>tsetini8eks» Unt«^nel^men 0«ml »cli tvsrenku nd lu tt e I^srlkor pt>kreZlr I^lca uliea I? ^aribor ^leIc83N(lrc>va c. IK ?e«0l-ek 1'eleplivn 2481 1081? 8liue Scliukliandlune ei«vnvf und l'abrilis-^ri^euLun« l^srldoi- jVillN8k3 ul. 44 i^artkor /^Iek5klndryvrl ce?ta j^>^8 VSS^P 8penktl«r und InstaUatvur SU5K^ ^robdrennerel. I^Ilittr- und f'rucktsast- ^rreueunx KK^V08 Kokioes. Handtasellen, (ZamAsol'en. l^uck-sticlce u. 8. vv. ^»r!»>or /!^»ribor ^»rtdur ^lvit»»ndrt>vi> c. t ^ Mttwoch. Sen 1. Mmwr W«. MH pW Ne Lest«» «M H«t«» piiu MU«» K«»«kRkt>k»«W»A>»» Io»6v»» AßmmnxRst«»» IsIuumtG» keMmäG»^ «»tbioto»: yLirr^ pLieK dlQteI»I^v»tm»rsat »Verol>n5tu>«»« Ptuj VoZnja^ova ul. «. I. pe?eK (Z!as- u. p<>r?ett«nvsrvneesckäit ?wj _panouÄca ulica I^sckioLlsktromaterwl pwj ?re8«rnova uUca Lw froke» unü gesegnetes t'iciujakr 6. Wickler, inserater^-k^kquisiton ü. „Mariborei' Leitung" _^uj. k^rempN^^a utteo_____ icvdiZ'r. vi^v 1'ika pot ^nkerti«unL von Sckukeli jeäer ^rt ?tu! !^a mestni vrk 10»«»« UN6 eu« «««n ^lnliekreastkok »öell Icri?« öiVkMP«1erIaLe öraverei l'svketix! i^»ridor ulie» vlxro« K0vr>.l.>^ Sml» unva llUes iv>^k^ vii^ceMvvie Kunst- u. HsmZelszxSrtner, kwmonsslon I^jutomorsks evsta ptuj 1'vrZev trx öaumvister ptuZ noiei. II. oSILML^M«« ptuj preSornova uUca sslÄseKkauerei ptuj 1'vrSev tre ^^n0«le I^snuiaktur» uiill Konkektion5varen pk,z Krekova uI.-'S ?tuj k^llKINI^LK ^ivivb»elc und I^uxusixodäck Vsell 8votntkc>va ul. ^towerkstätto — ^nLeldvrt l^eu vismgnt-fadrriiäer krex: bei ?tuj >vei88kdk8iei?^ m^K8 fleisodlmuerei — ^Vurstvsren (isstvirtz^cliÄkt ^innritski tre k'tuj ^^-ikerLova ul. ^isenvvÄrenksnlllunL, iken- unä jV^unitionslsLer PtuI Ki-einlicvA ul. Qeseliiikt mit I^kren. 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Vre« unä UmeeliunL In Ik^j r. 2. 2 o. 2. ?tuj l'vrZev'trx ptuj Aovensiri tre l^tuj (z/^8?wlirr8c»>^k'i 1^08^ ^el.li>ieK ptuj ölomSkova ulica »«^88 >Va?nermeS8ter. kr?vu«unx von (Zummi-rüäei- unä Llri lSrSL bei ?wj vauunternolimunL K0«Z:e L.?ie-I?e.';tsurant »I?urvs?a« ptuj Srdskl trx ?wj l'lvrjju.nslii trx k^leisotitiauerei. >Vur8t- unä Selvkva^Vn-iresoliäft Z. i^llutslctu r vsrvnsvsetMtt 8?^P088 1'«xtiIkKr't>erLi ptuj panonZka ulies ptuj Krvlcova ul. ptuj l'vrKov tr« e. 8i>^«Kel. 8it>iiyn unä Wnerslvvssgsr ptn! Lanlca^rjevs ulioa ptvl ?voem Kmo I^v8w<» «Isäaliiöe «uoouss Wnorsi-HanäluliL. Os>l. I5enÄn, petrvtvum. l^Ärben u»M. ^ut^transportv ptuj KrompljvVÄ l»I. ?vp^!^cie LinliLlireaLtksus ptuj I..jutl)mer5ka Lvst» lloi?.- unä l^sumatoriallmnälunx (1kl?it>Vlirt8oIik»st l'tiij ()rmoiilto.Svort« I M8eMN I p27iüm«ne. fotonumutRlcwr» Svort-U ke^srkssrtikeln. KemUrsIlen a. Vei<)Sm1« D ?tuj psnonsica ul. L»u- ullä I^Sbeltlsedlere! 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Lotje I-. l^me I^sstauration »tiotel kell vol« Lvlje I rov>^«pl^ li^ » I ^os. KlrUK U LeUe I. III«««?». kruutr Lelje SlomSlcov tre l MWXM« I>?llae I^vdle LeUe I »orei-.lmiM« I l. V>ikt«ek I lel. M . . cÄjo Lvlje (Zl»vni tre 1d aevM vi^elcerel pollLanv !?e8t«lrati(m unä cZemiselitvarendanÄunL pollLsno I ». H»^ui8cn (Zemisektvarenksncklune poljLine f. N^«r5iM8 MMI^ (Zastliof poljöÄNs I I vsstksus D poljösne »»»irautK ?aulmterneIimunL un«l teclmkelies vtirc» rs^ pKt. t»r»n. ! 17A> Slov. vistriea l<2utmann ölov. Wstric«! I >Vaci«^rssner2eueer, l!tl»Iomi«rt mit öer I Qvtt. Xrove. Verlsneen Ae Preisliste! > 8lov. öistriea r. 8riM« M 811^ Lixentümoriu: tta Sti«er. cZemisolktv»-rentiÄMllime . .. Slvv. Vistriea , MKK0 I^^MltÄctur, >VSLelie /^srldor XlelcsAnärova c. IZ Msr^v «rÄSM SAttlermeister iVlaribor l'r/azkii e. 11 I »Ol-c I ffleiscUnverel uiul (»sstkaus podretje I1<>l2«roVksn(Uun«. vsu- unä vrennkol?., Sperrplstten uacl I^urolere iVtslklbor lel. int. 26-51 pristaniÄts 8 vsu- unä Kunstzteinmetzmekter podreÄv de! ^ari!)vr ««c»W j^HockestvUer ^5«»» e. IS ^<)8tp Qast^« »Uick«?tov Ävor« 5^ridor lRo^i^ecv ?.?.?«>. Zk. Ail»rR»or, eeit» 5 I^tauratSon am ttsuptdslinliok Nlilridor ^elisanärova c. ZZ UopvIDIDßk KIS^ vameukß^vUsalon c>r Qosposks ul. lS VIKTc« X0A I^vckorl«m6wne f^aridor Krslja pvtr» tre 9 ^>u(ov pMn^vec I^sdrilc zmr Lr^ouVun« von l^körcn. Os!--8Srtveinen unä! Arupen /V^srlki^r ,MariVo«r Aekdmg" NZuu«« M?. VkeMag, vm S1. DezeoSer ISSd. «ll« LsU^iZktskr«»»«!», Il»^, Lwmm?»»»«,, Li»»«,, kr«m»^^ «N»»«!««: Eia k'okles ua6 j^ütMcl»« I^echskr oM I.0I?ek^^-k>^0l0! keseasek, ^arider, Vetnajsks ulies ty, I. Ltock ^in /?'o^es ll/lc/ (Ääc^ie^es 79^6 ^üasekt silvn xssekätTten I^un<^a 6ie LpeTerei', uncl (!vm>sekt^srenk»aclluax ?. Llrchl««!^, D<»rld»r, L>o»i»»«I»» u>. 2 '«/^ko-^NUtt.II^VUZIM A^arlbor (Zosposka 13 öseksfei Lekerbsum XIaiidor r»vvi«i« vtti?IsUv8 I«i^ w A^rldor ^Wk8so6rov2 evsts 35 ?vlopdon 21-22 ^II« ^usllüntte unä 'katsokUiTO lv I^svSvssvIvi^eolivjtea kostenl<»«. kslirkart» iiir äss In- ua«I ^«islsml U8V. Tu t)rt»l«»t. derv. vrwLSirton prekon. ^l»tlt«»t«r ^n» unck Vvrilsut j«Ivv«I«r Vs lu t o n» . Drsvakriill. sio-«aZIl» Slstiiis. ^08. lZalsntorivvarenorseuLunL ^srikvr Ire Lvodoäe e ». /?U»«e c LpeÄslLesekätt u. Ltsppäectivnvr^sueune j^sridvr Stolna uliea S !^i>8ilc!ekrel' ^ribor l'attellbacliova tN. 15 //l/^e/n //e^^n /.öA/ sam^ /'ami/ie «,ü>isc^/ em Z^k'os// «/as /'e/^sona/ c/s?^ /'aön^ 5ton«>ai^«I. 6«r ttvIZvounkt «ßvr 5«rös ok058c!.ocx^e» »»«.senci »NX //'o^es F/öe^//e^65 vkavv l.»xer von Lslimteri«, A^irlc-, liunlvsreii, ?»pirv»re» »SS IRR«?Ir iCl«» SIN »ZNr« vellv Slc 6eo Ks» delol«ea. ckeo lkoeii cklo ^«tn>-lo«Iv eidl. cieraSn«ori«Imit ävr ^»trolosle nvvaltl« euvaeksvn. viotet «lock «ileso vunckord»re VVlssensckait tllr VIvIv äoa «l»i>i«a Ulelitdtlclt. den I?ottun«»»nllor. 6er »i» vor 6em Veräerdea de-val'rt. Sollten iZsrum nivlit »ucli Sie »ieli il»kvr lotvre» »iervn. v«s In Il>ron Stervva «oseliriedea «teilt? Lolllei« nlckt »ncli Lle Äsn >VunzcIl Kaden. Xlsrlieit Uder ikrv ^uliunkt ru erksiten, Ikro Loriien lo» ?u voräen unct ctas lZlllclc bei »icli 2U llast ZU iiaden? >Vvnn Lie litr Llvck disker aoc^k nlekt i^elunäea ksden, venn Lio xlauben, cls!» As ein bessere» t-os verdienen »ls lene», äs» lknea dlsiier descilteckev v»r. «iana verlangen 8l» »olort von nn» in ein Kuvert un6 »enäen es ,a ScnvSVLIlS X8?«or.ociiscnr8 vl«a i.. fraor Josoi» l(si 7 w liZrivlporto a»ek Oester-relck vinar ^omv»lieli ttiion Ti» dinar 7 — in Marken ilir Kol. So>ir«I- den Sl« >dvr oock keute. ä««« morU«» ttaatv »„«er ttlr SI» vlellvtollt »odo» «, »pit kommen. RKI»r«o L»p«r kS? «U« ^»to»ck«?iu»I«» 2 ItLI»»«» LmpkLaxar 4 ULK?«a N«kle» 8up«r WM»'..- scnvRvW« Vi« I. Nk«»» m ? del l(rkw«dlv«ell, Vere^ei ckeo lln^ SlmHeliev ^nlSssen clor ^otltudvrkulosvvIlKs Iv l^mlbork 8p«»6«i über nimmt «uod Äv »^artdorek ^ektline«. 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