De»tsche Macht I f*" »nncrftag Eo«»tl>g «orgo» n> t»*rt ffi <131 mit A»fttII»«i tu'« |ill m»»,iUch R. —JA. ei«r»[|itri| (l. 1.50. ^attidWj I. , flomiSJrlj >. «—. Bftt v«ft»erleii»»», %. im, Mkjltri« R. UO, tHiiltrtg st. «,40. £>« cJnjtln« Nummer T fr. .Iittttf an 4 Zaiif: bet Weitn H*M» an» »». Rclmciio» »nd »»»iinlk-li-ii Hovp yl»» ia«. S ittOiHutiim 6i« NcDadcuc# llflut, mit flulmtnu ►« Sonn- «n6 itonugt, Mi ll—1» UJi Bot- ufc »—4 Hfcr NnSnnitiaas. — WfctowoHw — *Wnrt"lrivi"< ovrvt* r;.tr. j»r«iltjde k'ts — flnsnuat iUfeaftimaro nidH bcrfftfff Attest. Nr. 99. Cilli, Sonntag den 11. Tcccmbcr 1887. XII. Jahrgang. ?,r lthie Lrckprozcß Die „Südst. Post" sucht die schwere moralische Niederlage, welche sie in ihrem Preß-Prozcsse vor acht Tagen erlitten. mit einem Leitartikel zu bemänteln, der von Verdrehungen der Thatsachen und von sonstigen Unrichtigkeilen strotzt. Wir sehen uns dadurch veranlaßt, aus die Sache zurückzukommen, trotzdem wir uns in der unangenehmen Lage besinden. den eigentlichen Kern derselben unberührt lassen zu müssen, weil wir. im Gegensatze zur „S. P.". den Staatsanwalt unmittelbar hinter uns haben. Das Peroakenorgan hebt seinen Leader mit einer großen Jeremiade über die frühere Zusammenstellung der Geschwornenlisten beim Kreisgerichte Cilli und mit einer Bekrittelung von gerichtlichen Urtheilen an, welche w i r uns nicht erlauben dürsten. Diese Einleitung ist derart abgesagt, daß nach logischen Grundsätzen der Nachsatz folgen müßte, es sei jetzt hierin anders, der bekannte Erlaß über die Geschwornen-liste äußere bereits seine Wirkung, nnd die Ge-schworenenbank zeige eine ganz veränderte Phi-siognomie. Aber der Schluß, welchen das edle Organ an jenen Eingang knüpft. lautet in gerade entgegengesetztem Sinne, denn es beharrt darauf, daß die überwiegende Zahl der Ge-schworenen Deutsche gewesen seien, »nd begrüßt es mil Gnugthuung. daß trotzdem ein srei-sprechendes Verbiet zustande kani. Die „Südst. Post" thut hierin der Wahrheit Gewalt an -ein einziger Blick aus die Geschworenen lehrte, wclchr Gesinnung dieselben der Majorität nach waren. Es ist ferner eine Verdrehung und Entstellung der Wahrheit, wenn das gegnerische Blatt so nebenher, aber in unwürdiger Absicht, die Bemerkung einsticht, Herr Dr. Foregger habe dasjenige Blatt, welchem die „Eüdst. P." die Notiz über die Gründe der Mandats-Nieder> Itgung entnommen hatte, nicht belangt. Herr Neues von Hioiegger. ..Allerhand Leute:" ..Waldsericn;" „Soautags-ruhe." (9. Harllcbtn's Vertag, Wien) Die hochgehenden Beifallswogen, die neulich an dem uns Allen unvergeßlichen „Rosegger-Abend" in unserer Stadt den Recitator um-rauschten, sie haben sich gelegt, »nd nun tritt bei den einzelnen Zuhörern die Reflexion, die iimere Schau in ihre Rechte! Jeder verehrte Theilnehmer und jede holde Theilnehmerin des schöne» Festabendcs, von dem auch die auswärtige Presse Notiz nahm *), erinnert sich gewiß mit vielem Vergnügen an die herzerhebende Art deS sympathischen Alpen-dichters. und weiht seinen« Vortrage ein still-freudistes Gedenke»! ES ist anzunehmen, daß dem größten Theile der Besucher jenes Festabendes, sowie auch dem größten Theile der geschätzten Leser unseres Blatte» die Schriften Roseggers. die ja gegen-wattig auf einem Triumphzuge durch die ganze Welt begriffen sind, der Mehrzahl »ach keine *) Wien, 2. December. Lrig.-Corr der „Deutschen ÄHtift« und Musikztg." Dr. Foregger hat bei der Schlußverhandlung, als er über seinen Antrag als Zeuge vernommen wurde, unter dem Eide ausgesagt, daß er von der gerichtlichen Verfolgung der „Wiener Allg. Ztg." nur deshalb Abstand nahm, weil der Herausgeber dieses Blattes ihm seine persön-lichen Entschuldigungen wegen des unterlaufenen Irrthums vorgebracht, und ihn dringendst gebeten habe, sich mit einer Ehrenerklärung zu begnügen, und oaß er gegen die „Südst. P." nicht anders gehandelt hätte, wenn von dieser Seite in gleicher Weise vorgegangen worden wäre. Was das Pcroakenblatt sonst noch faselt, daß Herr Dr. Foregger die Anklage mit wenig Geschick, aber mit umso große em Selbstbewußt-sein vertreten habe, und daß er von dem Ver-biet wie von einem Blitz au heiterem Himmel getroffen worden sei, das Alles beweist nur. daß die Redaction der ..S. P." über den Verlaus des Prozesses, der ihr so naheging, sehr schlecht insormirt war. oder daß sie den Sinn des von Herni Dr. Foregger gestellten und sehr triftig begründeten, vom Gerichtshose jedoch abgelehnten Antrages ans Vernehmung der Herren Dr. Glantschnigg, Dr. Schurbi und Notar Kummer nicht verstanden ha«. Nachdem der Herr Ankläger erklärt hatte, daß es ihm nur danim zu thun gewesen, der „S. P." Gelegenheit zur Führung des Wahrheitsbeweises zu geben, die ihr eine irreparable Blamage eintragen mußte, was in der That auch geschehen ist, und nachdem er ferner erklärt hatte, daß er von einer Bestrafung des Angeklagten absehe, war nichts Anderes als ein freisprechendes Verbiet zu erwarten. Die Haupt-sache war die Erbringung des Beweises, daß jene Nachricht vom Anfange bis zum Eude erlogen roai. Dieser Beweis ist. wie Herr Dr. Sernee selber zugeben mußte, vollständig gelungen, und es kann neben dieser Thatsache gar nicht in Betracht kommen, ob alle Welt Feingefühl genug hat, um das Ehrverletzende jener Nachricht „literarischen Unbekannten" sind: dennoch glauben wir. daß eS auch dem mit den Werken Roseggers bestoertrauten Publikum von Interesse sein werde, diesen, Berichte über die neuesten Bücher unseres Gastes vom 23. v. Mts. zu solgen. Weihnachten ist vor der Thüre! Was gäbe eS da für Alt und Jung, für Damen, Herren und Kinder Passenderes zum Festgeschenk, als eines dieser Werke Roseggers?! Als erste der drei Novitäten, die in wahrem Prachtgewande uns vorliegen, nennen wir; „Allerhand Leute dieses Buch bildet den 22. Band der aus» gewählten Schriften des Dichters, ist jedoch auch einzeln um den Preis von 2'f>0 fl.. in elegantem Originalband, zu beziehen. Es ist ein reizendes Buch, das nns Rosegger in diesem Jahre auf den Gabentisch utter dem flimmernden und schimmernden Tannenbanm legt, ein frisches, ein fröhliches Buch, das uns zurückführt in die Tage der freien Sommerfrische! Wir fliegen von Seite zu Seit« und lernen immer und immer wieder neue Gestalten des uns so lieben literarischen Alpensorschers der grünen Steier-mark, in Poesie und Prosa verewigt, kennen! „Rosegger" — schreibt einmal ein erster Kritiker — „hat das Eigenthümliche, daß er mit jedem Jahre an Gestaltungskraft zunimmt, und so kommt es, daß man jedes nene Buch Roseggers als sein erkennen zu können oder nicht. Was aber die An anbelangt, wie Herr Dr. Forgger die An-klage vertrat, so genügt eS vielleicht, zu consta-tiren, daß der Vertheidiger des, Angeklagten so-wohl als Jurist, wie auch als Redner neben dem Angeklagten eine Rolle spielte, um welche ihn vor den im Saale Anwesenden gewiß Niemand beneidet hat. Und in Bezug aus das vom Ankläger fallen gelassene Wort vom „her-vorragenden Abgeordneten" wollen sich weder Herr Dr. Sernec noch die „S. P." erinnern, woher dieses Won stammt, und daß Herr Dr. Forgger nur eitirt hat Wir können am Schluß« dieser Randglossen zum letzten Leitanikel des Pervakenorganes nur noch einmal betonen, daß unsere Partei von dem Ergebnisse des Processes Dr. Foregger contra „Südst. P." vollständig beiriedigt. ist, denn er hat die Haltlosigkeit des gegen unseren verehrten Abgeordneten geschleuderten Anwnrse» sonnenklar nachgewiesen und die Kampsweise der Gegner mit einem neuen Brandmal versehen. «Korrespondenzen. Schönstem. December. (Orig.-Bericht.) j Träger der windischen Cultur, j Gewisse Vorgänge in St. Marein sind noch so Manchem in bester Erinnerung. Neuester Zeit scheinen sich. Dank dem fortschreitenden ..Cultur-kämpfe" der Windischen gegen die Deutschen, ähnlich angenehme Verhältnisse auch in Schönstein entwickeln zu wollen. Es dürfte nicht un-interessant sein, das letzte Pröbchen auf diesem Gebiete zu ersahren, zumal gerade dieses die edle Kampfcsweise gewißer Leute ins beste Licht stellt. Eines Abenvs saßen, wie allabendlich, einige Herren deutscher Gesinnung in Buznik's Gastlocale. An einem anderen Tische hatten sich „slovenische" Paneigänger, darunter ein junger Caplan. welcher sich in des Wortes vollster Bedeutung zur „streitenden Kirche" zu zählen scheint bestes erklären muß." Dieser Ausspruch paßt vollkommen auch auf „Allerhand Leute". Hier hat sich der Dichter selbst übertroffen! Seine den Lesern vollbekannten Vorzüge: Humor, Anmuth, lebensvolle Schilderung, verbunden mit ungeschminktester NatuNreue, innigste Liebe zu seinem Volke und zur ewig schönen Heimat, sie finden sich in glänzendster Weise in dem ge-nannten Buche wieder, und es ist schwer zu entscheiden, ob wir den losen Schwanken, den herzinnig erzählten Liebesgeschichten, oder Ros» egger'S halb philosophischen Plaudereien den Vorzug geben sollen. Es ist eben Alles edel, wahr und schön, so daß man nicht wählt, nicht urtheilt, sondern einfach lieft und die poetischen Glanzpunkte aus sich einwirken läßt. Wir ver-weisen, als auf besonders duftige Blüten i» diesem Strauße, den Leser aus: „Zwei, die sich nicht mögen," und „Zwei, die sich mögen/ aus das lustige: „Der Küster am Kreuze" und „Die heilige Katharina", serner nennen wir die Schwänke „Wunderliche Leute aus der Sagen-weit," und schließlich die warmempfundenen „Plaudereien über Kinder." Ja die Kinder! Die kleinen Leute, unsere Lieblinge, die Hai der Poet mit dem reinen, frommen Kindesherzen, mit dem naiv-gläubigen Gemüth, der dir ganze Welt fo gerne ummodeln, und sie zu dem Ki niedergelassen. Letzterwähnte Herren sprachen dem Weine tapfer zu, und begannen auch alsbald zu singen, natürlich ,1- po aloveuak.* wie eine« der Mitglieder jener Tafelrunde mit einem Seiten-blick auf die deutsche Gesellschaft zu bemerke» für gut »and. Später artete da? an sich un-schuldige Vergnüge» der „Slovenen" in Stichel-reden aus die Tonischen ans, welch' Letztere vermöge ihres Standes und ihrer Bildung, zum Theil aber auch deshalb, weil sich die Anderen den» doch nicht offen hervorwagten. es unter ihrer Würde sanden, von den Ansoielungen der angeheiterten Gesellschaft Notiz zu nehmen. Die deutschen Gäste entfernten sich jedoch frühzeitig, so daß dcr sie später aufsuchende Herr Obmann des hiesigen deutschen Männer- Gesangvereines sie nicht mehr antraf. Dieser Herr nahm deshalb, arglos der Einladung eines ihm bekannten slovenifchen Gastes folgend, am Zische der Slovenen Platz. Seine Arglosigkeit sollte sich aber rächen, denn die Windifchen, insbesondere aber der Capla», glaubten nun ihren ganzen Haß gegen die deutsche Partei an diesem nun-mehr alleinigen Pe> treter derselben loslassen zu sönnen. Es kam zu allerlei Erörterungen, und man versuchte in dcr That, den Deutschen zu .bekehren." Dieser jedoch vertrat und vertheidigte seinen Standpunkt ruhig und fest, und er brachte damit den „Streiter der Kirche" derart in die Hitze, daß dieser ausrief: „Wenn ich kein Geist-licher wäre; ich würde Sie erschießen!" Später fügte er in seinem Weinmuthe noch hinzu: „Ich bin überhaupt froh, daß ich von diesem Kräh-wiukel fortkomme, . . . und die Bagage in Schönstem wird auch froh sein, wenn ich weg bin." — Ob solche Worte in den Mund eines Priesters paffen, bleibe der Beurtheilung Aller überlassen. Wer unter „Bagage" gemeint war, ist nicht aufgeklärt, jedoch leicht zu errathen. Als Erwiderung nur das Eine, daß der deutschen Partei in Schönstein wie jedem Gebildeten über-Haupt die Anwesenheit oder Nichtanwesenheit des EaplanS an und für sich herzlich gleichgiltig ist. Infoferne uns aber als Meiischen »nd Christen an der Bildung des armen Volkes ge-legen ist und gelegen sein muß. kann es nur die größte Betrübnis erwecken, dieselbe in den Händen eines solchen Mannes zu wissen. Was von ihm speciell als Jugeiidbildner zu halten ist, darüber ist man in Schönstein schon längst einig. » » » Drachtnburg, December. sOrig. Bericht.) (Aus unserer Bezirksvertretung.> Nach der Resignation des Dr. Gelingsheim wurde am 7. October d. I. der hiesige Kauf-mann Dwornig, ein Krainer und überdies Schwager des neugewählten Obmannes. Dr. Rausch, zum Obmann-Stellvertreter unserer Be- Idealismus, zur Rückkevr zur Natur, welche die Menschen glücklicher und edler machen würde, bekehren möchte, ganz besonders in sein Herz geschlossen, und wir finden ihnen ganze Abschnitte in dem dritten der neuen Werke, bereit Besprechung wir uns hier zur Ausgabe gestellt, gewidmet, wogegen der Dichter mit dem Buche „Waldserien" der heranwachsenden Jugend eine köstliche Weihnachtsgabe darbringt. Mit allen? Verständnis für das jugendliche Em-pfinden seiner kleinen Freunde hat der Dichter aus seinen Schriften „Ländliche Ge-schichten" ausgewählt, die nun. ausgestattet mit zwanzig allerliebsten Bildern Meiste? GreilS, den Inhalt der „Waldferien" bilden. Tiefe Geschichten enthalten einen köstlichen Schatz echter Empfindung, begleitet von heiterster Laune, so daß es wohl für die reifere Jugend kein kernigfrischereS Buch geben kann, als die genannte Novität. Aus dem ebenso reichen als abwechslungsvoll zusammengestellten Inhalte dieser Jugendschrift nennen wir „Als ich den Kaiser Joses suchte". Der Herrensepp," „Wie Bienen Hochzeit halten," „Bübchen, wirst Du ein Rekrut", «nd fügen schließlich «och bei, daß sich als erwünschter Anhang eine Serie präch-tiger Gedichte in Dialect und hochdeutscher Form vorfindet, von welchen wir jenes „An die Steier» mark", als „Perle" bezeichnen. Die ..Waldferien" sind nicht ein Schulbuch, % „Deutsche Wacht« zirksvertretung gewählt. Wie wir vor der Wahl des letzteren ausgeführt haben, brachten wir derselben kein Interesse entgegen, und konnten auch später an der. im Ganzen bedeutungslosen Wahl kein Interesse mehr gewinnen. Heute ist dies jedoch anders, da die Walil, als gegen das Gesetz verstoßend, von der Statthalterei im Einvernehmen mit dem Landesausschusse aufgehoben wurde, und. nachdem diese Entscheidung rechtskräftig geworden, eine neuerliche Wahl des Obmanu-Stellvertreters stattfinden wird. So wird sich also die Bezirksvertretung, wie wir vorausgesagt haben, in diesem Jahre nicht mehr coustituiren können, was am Ende kein Unglück für den Bezirk ist. Die alte Vertretung, mit ihrem tüchtigen Obmanne, dessen Resignation bei der Wiederwahl man noch jetzt allenthalben bedauert, wird also noch einige Zeit thätig sein und unter Anderem auch die Besetzung der Secretärs- und zugleich Sparcassabeamlenstelle vornehmen. Sie wird in der Erinnerung an ge-wisse Lästigkeiten bei der Auswahl der Be° werber für diesen Vertrauensposten sehr strenge vorgehen müssen, was wir besonders deshalb betonen, weil sich unter denselben auch eine im slavischen Sinne agitirende Persönlichkeit befindet. die den Lesern wohlbekannt ist. und die Himmel, Psarrhöse und alle verwandten win-bischen Erdengeister in Bewegung setzt, um sich die Pfründe zu erködern. * * Aus Kraill. v. December. (Orig.-Bcricht.) [Die Wahl in Gottschee; Der Hirtenbrief des Erzbischofs von Görz: Dr. T a u t f ch e t.] Poklukar heißt er also, der Tapfere, der im Landtage die Interpellation wegen der Vorgänge gelegentlich der Wahl in Gottschee eingebracht hat. Es handelt sich um einige faule Eier, ein Paar Püffe, die ein Professor angeblich erhielt, und darum, daß einige ledige Herren in Gottschee angeblich kein Quartier mehr erhalten, ttnb ihnen in den Gasthäusern kein« Speisen verabreicht werden. Die Angaben des Herrn Poklnkar sind schon den Berichten des Hetzblattes „Slovenec" gegenüber ziemlich erheblich schwächer geworden. Es scheint jedoch, daß auch diese Angaben noch übertriebe» sind, denn gerade heute meldet sich ein in Gotfchee angeblich Jnfultirter im „Slo-veiiec" mit einer ziemlich energischen „Berichtigung." Das ehrenwerthe Blatt ließ, wohl aus — Uebersehen, den Namen des Einsenders nicht drucke», und so erfahren wir nur, daß es er-logeu war. wie von deni Ungenannten berichtet wurde, er sei mit faulen Eiern und Steinen be-worfen worden. Uebrigens haben die Gottscheer ihrerseits die Vorkommnisse bei der Wahl zum Gegenstande einer Beschwerde an das Ministerium gemacht, was hier gewissen Leuten im höchsten sondern es soll deren Leetüre der Jugend zur Ertiolung »nd Erfrischung dienen: sie gehören zusammen. Rosegger und dessen junge Leser, und so sollen sie in gutem Einverständnisse mit-einander — auf Waldserien gehen! ErwähnenS-werth ist die wunderhübsche, stimmungsvoll eut-worsene und meisterhaft ausgeführte Einbanddecke des Buches, dessen Preis sich auf fl. 2*20 stellt. Wir kommen nun zu dem dritten, von der Verlagshandlung ganz besonders geschmackvoll ausgestatteten ueuen Buche, „Sonntagsruhe" betitelt, das bereits in vierter Auflage erschi-m, und in die Miniatur-Ausgabe von Rofegger's ausgewählten Schriften eingereiht wurde. Die „Sonntagsruhe" gleicht in ihrem Aeußer» einem Andachtbuche. — ein Unterhaltung«- und Er-bauungsbuch bezeichnet es der Autor. Es ent-hält formvollendete Dichtung«», , wie schon früher erwähnt, eine Reihe beherzigen?-werther Aussätze über „Kinder und ihre Er-ziehung", Parabeln, Legenden und Weltbetrach-tungen. welch' letztere Beiträge Rosegger mit dem Gesammttitel „Wahrzeichen" characterisirt. ES würde den Raum eines Feuilletons weit überschreiten, wollten wir die Fülle des hier Gebotenen nach seinem vollen Werthe würdigen ! Man weiß nicht, in welcher Richtung Rosegger tiefern Eindruck macht, ob mit den wunderstnn angehauchten Landschaftsbildern, ob mit den Menschengestalten, die dieses Buch beleben, oder 1887 Grade unangenehm ist. Wir haben das Urtheil ruhiger Männer über deu Tag von Gottschee bereits erörtert, uud haben nichts weiter hinzu-zufügen, als 'daß sich die Provocaiw» seitens der „Slovenen" nachweisen läßt. Jetzt kommt Herr Baron Winkler mit seiner Ansicht an die Reihe, da die Beantwortung der Jitterpella-tion schou für einen der nächsten Tage in Aus-ficht gestellt wurde. Bei dem Wohlwollen, welches der Herr Landespräsident für die Deutschen hat, erwarten die „Slovenen" die Antwort mit begreiflicher Spannung. — Unsere „Laibacher Zeitung" druckt heute das bekannte Hirrenschreiben der Bischöfe ab und enthält sich jeder besonderen Polemik gegen dasselbe. Das war noch nicht da. ?tur eingangs erwähnt das Blatt, welches bisher mit einer Hartnäckigkeit, die einer besseren Sache würdig gewesen wäre, die panslavistische Propaganda hier in Krv.in zu vertuschen suchte, daß „es dankenswerth sei, wenn die Lberhirten der Görzer Metropolie rechtzeitig einer Propa-ganda entgegentreten, welche, wenn erfolgreich, auch unsere staatlich?» Verhältnisse zu erschüttern geeignet wäre." Während man sich im Palais der Landesregierung die Köpfe zerbricht, wie der Schlag wettgemacht werde» könnte, herrscht im hiesigen Seminare ebenfalls eine sehr erregte Stimmung. Mau glaubte annehmen zu dürfen, daß für den Priesterstand eine neue Zeit hereinbreche. Das Hirtenschreiben hat den Schleier zerrissen, hinter welchen die windische Gastlichkeit für das „Alkslaventhum" arbeitet. Die Bewegung in dieser Richtung ist so stark, daß man mit dem Vertuschen nichts mehr richten kann und zu Ge-waltmaßregeln seine Zuflucht ninimt. Interessant ist es. daß das Priestercandidaten - Material« aus Tschechovien nicht mehr tauglich befunden wird. In den Leuten steckt das „AUslaventhum" »änilich so tief, wie in unseren Gymnasiasten! Man wird im kommenden Jahre weder in Görz noch hier mehr Tschechen aufnehmen. Die größte Freude an der Verwirrung hat man beim „Slovenec", der seine Abonnentenzahl auf t>0<> z» bringen hofft, da darauf gerechnet wird, „Narod" werde 100 verlieren und selbst auf 600 Herabfinken. — Herr Dr. Ivan Tautfcher-Akfakow (einer vom „Kleeblatt!!!") war letzten Dienstag Gegenstand begeisterter Ovationen seitens des Gemeinderathes. Herr Bürgermeister Grasselli nannte ihn „ein hervorragendes Mit-glied der nationalen Partei." Es handelte sich zwar um den bekannten Freispruch in dem Be-trugsprozesse, aber der Applaus für Herrn Tau-tscher verdient denn doch rcgiitrirt zu werden, weil er in dieser ostentativen Weife mindestens recht unzeitgemäß war. Herr Ivan Hribar, ein zweiter vom „Kleeblatt," ist aus dem Per-wallungsrathe des „Narod" ausgetreten. ob mit seiner schönen einschmeichelnde», ergreisen-den und gedankenreiche» Sprache. AuS dem Schlußabschuitte der Sonmagsruhe „Wahr-zeichen" fügen wir hier einige „Saatkörner" ein. Rosegger sagt u. A. : „Ich hab' mit den Aclplcrn gejauchzt und gesungen. Und auch nach höherem Liede gerungen; Doch ach, wie lahm sind Menschenzungen. Wo Herzensgewalt zu künden wär', Da sagt de» AelplerS Jauchzen oft mehr Als aller Weisen Lied und Lehr l" • „Die derbsten Wahrheiten muh man den Leute» in Prosa sagen; in Versen halten sie alle» für Spaß und Spiel." * „Es muß in der Welt ein unendlicher Fond« des Guten und Tüchtigen vorhanden fein, daß ste trotz alle« Bösen und Niederträchtigen nicht au» dem Gleichgewicht kommt." * „Drei Gnaden hat der Himmel dem Menschen gegeben: Das Ideal, die Liebe, den Tod." » „Realistische deutsche Dorfgeschichten find in romanische Sprachen nicht wohl zu übersetzen; da« Wort springt vielleicht über, aber die Seele nicht, sie ist zu germanisch". 1887 Schntvereine Wien, 8. Decen ber. I» der am 6. December stattgefundenen AuSschußsiyung wurden die Berichte über den höchst erfreulichen Verlauf des Ortsgruppcntages in Brünn, die lehrreichen Referate aus den einzelnen Ortsgruppengebieten und die herzliche Ausnahme, welche die Vertreter der Vereinsleitung, Dr. Weitlos, Dr. Schindler und Pernerstorser. gefunden haben, den glänzenden Verlauf des von der Mädchen-orts>,ruppe veranstalteten BazzarS, sowie über die Inspektion der Schule und des Kindergartens in KönigSfeld zur Kenntnis genommen. Für erträgnisreiche Veranstaltungen der Ortsgruppen in Töbling. Deutsch - Bielau und den beiden Ortsgruppen in Wien, X. Bezirk, für ein zu-gewendetes Legat nach Herrn (*d. Mulley in Weitenstein und für eingelaufene Spenden des ersten Deutschen Schulvereines in London und einer Sympathiekundgebung der Liedertasel Orpheus in Galatz wurde der Dank aus-gesprochen. Ferner wurden den Schulen in Watzlaw, Widach. Bergreichenstein mehrfache Unterstützungen zugewendet und zur Deckung nothwendiger Schulbedürsuisse in Palu, Laurein, St. Francesco (Tirol) die erforderlichen Beträge bewilligt. Weiters wurde die Errichtung eineS Kindergartens in Eisenkappel berathen, der Schule in Egg bei Hennagor eine Unterstützung für Bauherfte>l"..ic,en und der Schule in St. Stesan a. d. Gail eine Subvention zur Er-richtung eines Schulgartens zugewendet, sowie die Gnrichtung einer Schülerbibliothek in Schwarzenbach beschlossen. Schließlich wurden zur Unterstützung armer Kinder in Holleschowitz, Wranowa, Watzlan, Manetin, Jablonetz, St. Barbara. Bergreichenstein. Schindelhöf, Budweis, Drislawitz, Podclij. Prachatitz. Braunbusch. Frauenthal, Schumburg. Lipnik, Königsberg, Arnoldstein. Schwarzenbach. Latschach, Littau, Maierlei, Leiser, Luserna. Gargazo» und den Schulen am NonSberg und im Fersenthal an-« gemessene Beträge bewilligt und verschiedene Angelegenheiten den VereioSanstalten in Wrscho-witz. Königinhof. Drislawitz, Podoli, Prachatitz. Pilsen, Lipnik »nd Röscha erledigt. Kleine Chronik. sD i e Kriegsgefahr.! Das Cominiqu6 unseres auswärtigen Amtes im „Fremdenblatt" vom letzten Dienstag hat in Wien, wie aus den nächsten Morgenblättern zu ersehen war. in der That allarmirend gewirkt. Die verschiedenen Leitarnkel klangen wie Trommelwirbel und «riegssansaren. Aber schon am folgenden Tage kehrte die Ruhe wieder, man begann die Sache genauer zu prüsen und kam zu dem Resultat, Pulfirt nicht in diesen Sentenzen jenes ..wunderliche Seelenleben" das sich nach des Tichters eigenen Worten „in dem Schatten der Tannenwälder, in den thauigen Wiesenthälern und auf den stillen Hochmatten entwickelt!" Blätternd und lesend und genießend sind wir am Ende deS anheimelnden Buches angelangt. Wir können uns jedoch nicht trennen, und haben noch etwas auf dem Herzen. Wir möchten näm lich den freundlichen Lesern zum Abschied den Schluß einer der schönsten, stimmuugsvollsten Poesien mittheilen, die uns mit ihrer hehren Sprache geradezu entzückt hat, die Dichtung: «Zum Weihnachtsdanm", ein Herzensgruß an alle kindlichen Gemüther. welcher auS dem Jahre 1869 stammt und sich ans Seite 24 des MO Seiten starken Bandes befindet; die Schluß-verfe lauten: ----— „Der Weihnachtsbaum. — 0, hört Ihr säuseln e» in seinen Zweigen, O, hätt Ihr klingen sie, die Himmelslieder? O, seht die Engelsschaar im lichten Reigen, Sie steigt zum lieben nindeSherzcn nieder! Dann grünt und blüht sie anstund reist, die Tugend Im Hauch' dcr Lieb', am gold'nen LichteSsaum. O sei mir hokb gegrüßt, du Freund dcr Jugend Du Hi«md«beU, heiliger WeihnachtSbaum." R. .Deutsche Wacht- zu dem auch wir im Leitartikel der letzten Rummer gelangt waren, daß Rußland keinen ungünstigeren Zeitpunkt zur Bekriegung Oesterreichs und Deutschlands wählen könnte, als den jetzigen, daß ein unmittelbarer Anlaß zu einem Kriege fehle, und daß demnach die Besorgnisse vorläufig nicht gerechtsertig sind. (Siehe „N. Fr. Pr." vom 8. d.) Auch die englischen Joiir-nale beurtheile» die allgemeine Lage ziemlich kühl, wahrend die französischen und mertwür-diger Weise auch einige Berliner Blätter aller-dings sehr kriegerisch gestimmt sind. sEin Sieg der deutschen Hand-werter in Wieit.] Am Montag fand in Wien die Wahl eines Vorstehers für die Tischler-genofsenschaft statt Eandidaten waren, wie man uns schreibt, das Mitglied des „^Rationalitäten-Clubs", der Ultra-Tscheche Jedlitschka, welcher die Borsteherstelle bisher inne hatte, der Can-didat der Deutschen war Herr E. F. L e h r, der ehemalige Vorsteher dieser Genossenschaft, welcher jedoch für feine Person gar nicht candidirte, sondern von seinen Genossen als Candidat auf-gestellt wurde. Für den Tschechen Jedlitschka a^itirte der sogenannte clericale Genossenschafts-tag. Lehr ging glänzend als Sieger hervor, und zwar mit 509 gegen 372 Stimmen. Es ist dies der erste Erfolg dcr Ralliirung der deutschen Gewerbetreibenden Wiens im deutschen Genossen-schasts-Verbande. >O r i e n t r e i j e.] Man ersucht uns um Veröffentlichung des Folgenden; In Folge des außerordentlichen Gelingens der im verflossenen Sommer stattgefundenen Rordcap-Reife und zu-folge der von vielen Theilnehmern dieser Reise geäußerten Wünsche wird Herr A. Silberhuber, Präsident des österr. Touristen-Clubs, Anfangs Februar l 888 sür die Mitglieder des genannten ClubS eine Gesellschaftsreise nach dem Orient mittelst Seperatd.impfer deS öfterr.-ung. Lloyd veranstalten, wobei Corfu, Alerandrien. Eairo, Port Said, Jaffa. Jerusalem, Smyrna, Eon-stantinopel. Athen und die bei dieser Stadt liegende« interessanten Oertlichkeiten besucht werden. Da diese Reise in die sür unsere Gegenden ungünstigste Jahreszeit fällt, und die Theil-nehmcr aus unseren rauhen klimatischen Verhältnisse» i» warme Zonen führt, so dürste sich die Betheiligung voraussichtlich sehr rege ge-stalten. Die Cabinenplätze werden nach der Reihen-folge der Anmeldung vergeben. Für den betref-senden Separat Eildampfer gelangen auch Theil-karten zu billigen Preisen bis Corfu und Ale-xandrien nach Maßgabe der vorhandenen Plätze zur Ausgabe. Auskünfte werden ertheilt und Anmeldungen zur Reise, sowie zum Clnbbeitritte entgegengenommen in der Kanzlei des österr. Touristen-Clubs, Wien I.. Herrengasse 23. * * « [© i e Titelrolle.] In Nürnberg ist dieser Tage ein neue», aus dem Spanischen übersetztes Stück gegeben worden. Man berichtet darüber einem bekannten Blatte ausführlich, und am Schluß diese» Berichte» heißt e»: „Gespielt wurde recht gut. be-sonders Herr Boll in der Titelrolle." Die Aufgabe diese» Schauspieler» dürste eine ungewöhnlich schwierige gewesen sein, denn da» Stück heißt: .Da» neue Drama." jErstickt.] „Diese Uhr habe ich vor acht Tagen bei Ihnen unter dreijähriger Garantie gekaust, und jetzt geht ste nicht mehr, ohne daß ihr da» Mindeste gescheden wäre." — „Unmöglich. Sie müssen doch etwa« daran gethan haben." — „Bitte sehr, ich habe sie Abend» aufgezogen, wie gewöhnlich und im geschlossenen Etui in die Lad« meines Rächt-kästchen» gelegt." — „Ich hab» ja gewußt, daß wa» geschehen sein muß; die Uhr ist halt erstickt. [Immer dasselbe.] Ein Reisender der ein Landmädchen küßt: „Es ist doch etwa» Be-zaubernde», der erste Kuß von unentweihten Lippen: — Das Mädchen: „Ra, die Stadtherren müssen alle in ein und dieselbe Schule gegangen sein; ein Jeder sagte mir das Nämliche, wenn er mich küßte." I M i ß v e rst ä nd n i S.] Tourist: „WaS ? Bon diesem Punkte auS soll man Zweibrücken und Wiesbaden sehen können? Da» ist ja gar nicht denkbar! Da möcht' ich nur wissen, wo?" — Führer: „Sehen Euer Gnaden nit die zwei Brücken über'n Fluß und gleich unterhalb derselben — 3 schauen'S grad' in die Badeanstalt — sehen » nit die Leut', wie'S baden?" sAlpineKlapphorn-Phllosophie.] Zwei Knaben stiegen auf den Oetscker, Der eine wurde matsch, der andere mätschcr. Da sprach der Matschere zu dem Matschen: „Geh', thun wir wieder abi harschen!" ^ocates und Arovinciales. Cilli, 10. December. ] Personalu achrichte n.] Der Be-zirksgerichtS-Adjunct in Stainz, Herr Dr. Hans Tauber, wurde zum Gerichts-Adjuncten bei dem Landesgerichte in Graz, und der Auskultant, Her Adolf Mohr, zum Bezirksgerichts-Adjuncten in Stainz ernannt, der Auskultant Herr Dr. Heinrich Michurko vom Bezirksgerichte Frohn leiten zum städtisch delegirten Bezirksgerichte Graz übersetzt und hier zum Einzelrichter in Strassachen bestellt; der Auskultant Herr Dr. Karl Mayer vom Kreisgerichte in Leoben zum städtisch deleginen Bezirksgerichte Graz. und der Auskultant, Herr Oliver Ritter von Stähling vom städtisch delegirten Bezirksgerichte Umgebung Graz zum Bezirksgerichte Fürstenseld übersetzt. sCillier Casinoverei n.j In der ge-stern abgehaltenen Jahresversammlung wurden die Herren Rathsecretär E. v. W u r m s e r, Professor Kurz. Professor P l o n e r, Baron Aals e, Kupferschmid, Regri, Major Pokorny nnd Ingenieur HigerSperger in die Direktion gewählt. Der Stand der Mit-glieder bettägt jetzt 208. Der Verein veranstaltete im abgelauseneu Vereinsjahre zehn Vereins-abende. Die Einahmen betrugen fl. 2720.17, die Ausgaben fl. 2439.90 das Baarvermögen beträgt fl. 819.34. Die Direktion wurde ersucht, die Frage der Einführung der Gasbeleuchtung in Erwägung zu ziehen, und. wenn die Angele-genheit genügend weit gediehen fein wird, eine Generalversammlung zur endgiltigen Beschluß-sassung darüber einzuberufen. Ebenso wurde die Direktion beauftragt, für den kleineren Saal neue Sessel und Sofas, allsällig auch Tische anzu-schaffen. Der abtretenden Direktion wurde der Dank votirt. das Ergebnis der Rnrnrnhl mit lebhaftem Beifall begrüßt. sDer Schulverein sür Deutsche in Grazj hat sür die Wärmestube in Cilli 50 Gulden gespendet. sZur Landtagswahl] liegen uns mehrere Berichte vor. Die Betheiligung an den Wahlmännerwahlen ist so gering wie noch nie. Der Candidat ist in einigen Bezirke» so wenig beliebt, daß bei dieser Wahl wieder einmal die allerdings anerkennenSwerthe Partcidisciplin die größte Rolle spielen wird. Wir könnten mehrere Bezirke nennen, welche entschieden dafür wären, einen Anderen zu wählen. sEinige wendifcheAbgeordnete deS steirifchen Landtages] haben wieder einmal die Courage gehabt, gegen das Deutschlernen in Untersteier zu protestiren. Wir haben erst in der vorletzten Nummer Anlaß ge-nommen. über diese Angelegenheit zu sprechen, und daraus hingewiesen, wie sich Bischof Slom-fchek zu dieser Frage verhielt. Slomschek, der ein Hauptslovene war, hat das Deutjch lernen warm befürwortet und unterstützt. Wir sind in diesem Falle ganz' aus dem Standpunkte der Herren „Conseroativen." zum großen Unterschiede von den Pseudo-Conservativen und Pseudo Slo-venen deS Landtages, welche den Kampf gegen die deutsche Sprache aus Wohldienerei für unsere Geistlichkeit führen, ihre eigenen Kinder aber durch die Bank Deutsch lerne» «nd deutsch erziehen lassen. Die Action gegen das Deutschlerne» wird, je älter desto fader und abgeschmackter. DaS Beste ist. sie an Alterschwäche zu Grunde gehen zu lassen. Was aber die eigentlichen Motive deS Dr. Vosnjak anbelangt, so wende mal» sich doch an die Landesregierung in Agram. Sie kann über die politischen Anticedenzien des genannten Herrn erschöpfend Aufschluß geben. ]F ü r das .,G r a z e r V o l k s b l a t t"] existirt das Hirtenschreiben des Erzbischofs von Görz und seiner Snssragane nicht. Es war aber auch gar zu satal, daß der Hirtenbries, der sich in überaus kräftiger Sprache gegen die unter 4 dem windischen Volke betriebene Propaganda zur Einführung deS slavischen Ritus und die damit verbundene politische Agitation wendet, gerade an dem Tage erscheinen mußte, an wel-chem das clericale Blatt die kühne Behauptung au'st.'llte, diese Propaganda existire in Wirklich-fett nicht und die bezüglichen Nachrichten seien lediglich von den böse» „Liberalen" ausgestreute Verleumdungen des windischen Volkes. Wie sagen doch die Bischöe in jenem Schreiben? „Da« Blatt „Sloven»ki Rarod", da« unter einem durch und durch katholischen Volke erscheint und dessen Interessen vorzugsweise zu vertreten vorgibt, bringt e» übers Herz, den ehrwürdigen Pavstgrei», den Vater der gesammten katholischen Christenheit, den geistlichen Bater somit auch der unserer Hirtensorgsallt anvertrauten Gläubigen, so-zusagen am Vorabende seines Jubiläum» — die Feder sträubt sich, e« wiederzugeben — einen „Auswurf dcr Mnschheit!" zu nennen. Die ge-fertigten Bischöfe müßten keine Liebe zum Stellver-treter Jesu Christi aus Erden und kein Gefühl für die Ehre ihre» katholischen Volke» im Herzen haben, wenn sie nicht laut und einmüthig gegen eine Spracht prolestirten, die ihresgleichen in der journalistischen Literatur anderswo wohl kaum wieder-finden dürfte und nur geeignet ist, da» Herz nicht nur jede» Katholiken, sondern jede» auch nur etwa» edler denkenden Menschen auf da» tiefste zu verletzen." Der Hirtenbrief ist in seiner An von epo-chaler Bedeutung und bezüglich der russisch-'» Agitation unter den Windischen überaus lehr-reich. Das »Grazer Vvlksblatt" schweigt ihn todt. [Gillier Wetterbericht.! Der Luftdruck schwankte in der Zeit vom I.biS 10. d. M. zwischen 753mm und 734wm, wobei das Man-mum aus den 2., das Minimum aus den 7. fiel. Die Temperatur ist vou +9° (am 4.) bis auf —6 (am 9.) abgefallen Die Feuchtigkeit dcr Luft wechselte zwischen »52% und Hi%. An sechs Tagen hatten wir vorherrschend Süd-winde, einmal Nordwesi. an den übrigen Tagen Nordost. Die sehr kurzen Tageszeiten der noch übrigen Monatshälste und auch darüber hinaus werdeu wir inbezng auf Witterung nur wenige heitere Stunden, sondern meist bewölkten Himmel, Nebel und teilweise Niederschlüge zu oer-zeichnen haben. Dr. T. ^Schulersolge in Steiermark. ] Ter Landesschulrath für Steiermark hat im Wege der Bezirkshauptmannschanen Erhebungen pflegen lassen, in welchem Verhältnisse sich bei der Assentierung in Jahre 1887 die Zahl der des LefenS und Schreibens kundigen Jünglinge zu den assentierten Wehrpflichtigen überhaupt herausstellt. Zufolge dieser Erdebungen beträgt die Zahl der des Lesens und Schreibens kundi-gen Assentitten in der Bezirkshauptmannschast Jttdenburg >>4i> Procent, Pettau 7ü'i5 Procent, Cilli 77 5 Procent, Umgebung Graz 78'l Pro-cent, Marburg 81'I Procent. Mnrau 813 Procent, Brück 82'! Procent. Liezen 83 Procent, Weiz 84 Procent, Gröbming 85 Procent. Rann 86'i Proeeni. Leoben 87 Procent. Windisch-Graz SO Procent, Leibnitz 92*5 Procent. Dentsch-LandSberg 93'4 Procent. Radkersbnrg 94 Pro-cent, Hartberg 97'I Procent. Feldbach 97'3 Procent und Luttenberg 10Q, Procent. [Der LandeSschulrathl bewilligte in der letzten Sitzung die Errichtung eines Mädchen-Fortbildungscurses in Luttenberg, eines Privat-Kindergartens in Frieda», und eine» Privalcurfes sür den Unierricht in den weiblichen Handarbeiten in Gonobitz. sAns den Windisch-Bücheln^ er-hält „Sl. Gosp." folgenden Bericht: „Viel Aergernis gibt es heut' zu Tage. Das Aergste bei uns am Lande war bis jetzt, daß die Bur-fchen während des Gottesdienstes aus der Kirche gehe» und Cigarren rauchen, sowie daß die Mädeln sich hossärtig kleiden, sich in der Kirche wie als Netze des höllischen Lucifers aufstellen, und ihre sündigen Blicke herumwerfen. Jetzt fangen die Burschen auch schon an Sonntags-Nachmittagen zu lumpen (lumpoti) an, was meist bis Dienstag dauert____Eine Großdeutsche aus Mureck hat am Sonntags-Nachmittag in ihrem Weingarten in Kremberg weinlesen lassen: sie Wacht" ließ dazu viele arme Lente austreiben. die ihr richtig aus die Leimruthe gingen... — Heuer hatten wir Hagel; gebe Gott, daß uns im näch-sten Jahr nicht noch Aergeres trifft." sZ u m zweiten landschaftlichen Brunnenarzt in Sauerbrunnj wurde Herr Dr. E tz l aus Wien bestellt. sOrtsgruppentag.) Morgen Sonntag, findet in Klagenfurt der erste kärntische Orts-grnppentag des Deutschen SchulvereineS statt. Auf der Tagesordnung steht unter Anderem ein Vortrag: „Ueber die Thätigkeit des Deutschen SchulvereineS in Kärnten" des ReichsrathS-Ab-geordneten Steinwender, und ein zweiter Vortrag : „Ueber^die Aufgaben des Deutschen SchulvereineS in Kä nten mit Rücksicht aus die Verhältnisse des Lande« und die auswärtigen slavischen Be-stcebungen in Bezug aus die Schule" von dem Schriftleiter der „Freien Stimmen", Herrn Dobernig. [Der Bürgern, ei st er von Vil-l a ch.J Heinrich Dollhops von Tollhopfen, ist am 3. d. M. verstorben. Nachfolger desselben dürfte der Herr Apotheker Friedrich Scholz werden, ein Mann, der im Anfange der vier-ziger Jahren steht und sich durch strammdeutsche Gesinnung und Intelligenz auszeichnet. sEin reichsdeutsches Blatts, die „Munch. N. N." findet, daß das entschiedene Vorgeben deS ErzbischofS von Görz gegen die Russe nfchwarmerei der Pervaken in Böhmen nachgeahmt werden sollte, wo die panslavistischen Neigungen der Czecheu weit gefährlicher seien, als die rohen, aber unschädlichen Flegeleien der Slovenen es jemals werden können." Das Won „Flegeleien" ist gut, denn die Windischen stecken als „Nation" in der That noch bis über die Obren in den Flegeljahren. ch » ch sEine Ochsenjagd. ] Den „Fr. St.* wird au» Rosegg, 2. d., geschrieben: „Beim Fleisch- Hauer Lipold in Arnoldstcin hat sich vor 6 Wochen ein zum Schlachten bestimmter, 2>»> Klg. schwerer Ochse durch Flucht seinem bevorstehenden Schicksale entzogen und in'» Rosemhal begeben, wo er die Ge-gend von Oberferlach bi» Suetschach unsicher machte. Vor einigen Tagen hat nun der Eigenthümer des Flüchtigen ?a» Standrecht gegen selben erlassen, zu dessen Au»führung er mehrer« Jäger dcr Ortschaften Ledenitzen und Malcnitzen, sowie der Gemeinde Fin-kenstein aufbot, welche den Flüchtling im Walde nächst Kopain aufsuchten und ibn in den steilen Abhängen der Karawanken verfolgten. Schon hatte der Verfolgte sech» Kugeln, meisten theil» im Kopfe, aber diese konnten ihn nicht niederstrecken. Auch die siebente Kugel vermochte e« nicht, obwohl fie dem Thiere ebenfall» in den Kopf gejagt wurde, sondern dasselbe wurde in eine derartige Aufregung versetzt, daß es brüllend auf den eifrigen Jagdliebhaber Herrn Martin ReSman loSging, welcher, wenn es ihm nicht gelungen wäre, während deS Rückzuges rasch sein Gewehr neuerdings zu laden und auf dem schon 15 Schritte hinter ihm befindlichen Angreifer die achte Kugel abzufeuern, unbedingt sein Opfer ge-worden wäre. Der Tod de» Thiere» mußte erst durch cinen Hieb seine» herbeigeeilt«» und während der Jagd anwesend gewesenen Eigenthümer« herbeigeführt werden. Hkeater, Kunst. Literatur. * Letzten Donnerstag ging im Eillier Stadt-theater Bruno-ZappeN'S „Ein Böhm in Amerika" über die Bretter, eine echt wienerische Posse mit einer auS lose zusammenhängenden Episoden be-stehenden Handlung, die mit einer Anzahl von zumeist recht schlechten, aber immer belachten Witzen bespickt ist. Die Direktion hatte sich inbezug aus Ausstattung alle Mühe gegeben, und Herr Zaneni für da» zweite Bild sogar eine neue Decoration gemalt, das Deck der „Iris" dar-stellend, für welche man ihm zu besonderem Danke verpflichtet ist. Den Mehlspeismacher Pawliczek gab natürlich Herr Renner-Schmidt, welcher recht drollig am ..tschecherlt" und das Publicum uament-lich im ersten Bilde außerordentlich unte.hielt. Der Börseaner Mandelblüh wurde vom Herrn Director Zanetti gespielt, der ziemlich gut jüdelt, aber nicht , jene Beweglichkeil besitzt, welche die 1887 Leute von der Börse auszeichnet. Herr Feueressen hatte sich des arme» Vaters der sechs Töchter angenommen, und Fräulein Calliano der Local-fängerin Geiringer, als welche sie mit dem Lied an den Mond großen Erfolg erzielte. G,t ge-fielen der erste und zweite Auszug und der Schluß des dritten, wogegen das viene Bild, das sehr rasch vorbeizuführen ist, etwas abfiel. * Am Dienstag geht im Cillier Theater zum Besten des Fräuleins C a l l i a n o die Operette „Localsängerin n n d P o st i l l o n" in Scene, aus welche Vorstellung wir hiemit unsere Leser besonders aufmerksam machen. * Im Cillier Casino fand am Mitwoch ein Concert der Mufikoereins-Eapelle statt, bei wel-chem auch zwei Dilettanten, die Herren Zangger und Bracic mitwirkten. Nach einem militärisch zugeschnittenen Festmarfch spielte man eine sehr schöne Concert-Ouverrure von Kalliwoda, dem Eomponisten des „Teutschen Liedes", und ließ dann Walzer von Waldteufel. ..l'rvs >1« tot,14 folgen, so eleetrifirend. daß man sicherlich sofon zu tanzen begonnen hätte, wenn sie zufällig alS letzte Rummer des Programmes eingestellt worden wären. Dem zunächst kam Jung Werners Ab-schiedslied aus „Der Trompeter von Säkkingen", das unbegreiflicher Weise mit der Sordine ge-blasen wurde und wie aus einer Kindertrompete klang: hierauf wurde eine zweite Ouoerture von Ascher gespielt, woran sich ein etwas längliches Potpourri ans„DonCäsar" und als letzte Nummer, ein Galopp von Kegel reihten. Nachdem Eoncen tanzte man. u. z. wie wir hören, sehr, sehr lange. * Wie uns mitgetheilt wird, hat sich in Cilli ein neuer Gesangverein gebildet, welcher den Namen „Liedertran z" führen wird. Die Statuten gehen nächster Tage an die Statthat-terei ab. und dürfte uns somit sehr bald die Gelegenheit geboten werden, den jungen Verein zu hören. Aus gute» Gelingen! * Der T ü f f e r e r Männer - Gesangverein veranstaltet heute im Hotel Horiak zu Tüsser seine Herbst-Liedertasel. Aus dem Progrannne stehen: l. „Sängerbund." Chor von Becker; 2. „Stündchen", Chor von Marschner; 3. „Wan-derlied," Chor von Fischer jun.; 4. „Das Kirchlein." Chor von Becker; 5. „Wein her!", Chor mit Baß Solo und Clavierbegleitung von Weinzierl; 6. „Schisserlied." Chor von Ecken; 7. „Das Judenburga G'laut", Chor von Gauby; 8. „Still ruht der See", Chor von Pfeil; 9. „Dythirambe," Chor mit Clavierbegleitung von I. Strauß; 10. „Olmfrieden". Chor von Schmölzer, und ll. „Bergmannslied", Chor mir Tenorsolo und Clavierbegleitung von Kücken. * AuS Marburg, 7. December, wird uns geschrieben: Der hiesige Männergesangverein leitete das 42. Jahr seines Bestandes mit einem Concerte ein, welches Montag den 5. d. M. im großen Casinosaale stattfand. Unter den zu Ge-hör gebrachten Nummern gab eS vier Novitäten u. z.: „Liedesbotschaft' von F. DeboiS, Männer-chor mit Orchesterbegleitung, das mit verständigem Vortrag sehr entsprechend gesungen wurde: dann das zane eigenartige Lied von Speidel: „Der Sausewind", den kräftig und ergreifend vorgetragenen Chor „Gruppe aus dem TaNaruS" von F. Schubert, für Orchester eingerichtet von Johannes Brahms, endlich den von Direktor Iahn deS HofoperntheaterS. vertonten Chor „Der Rheingauer Wein", der ebenfalls sehr beifällig aufgenommen ward. Von älteren Chören wurde» das zartsinnige „Weißt Du noch?" von Engels-berg. mit welchem der Verein beim Concerte des SängerbundsesteS in Graz glänzte, mit Be-achtuug der vielen Schattirungen vorzüglich zur Geltung gebracht. Auch das Abt'sche „Mir träumte von einem Königskind" und Dr. Fr. Eyrich'S „Das macht das dunkelgrüne Laub", ernteten wohlverdienten Beifall. Sämmtliche Chöre zeigten von künstlerischer Auffassung und gründ-licher Durcharbeitung, wohl zumeist Verdienste der umsichtigen und bewährten Leitung des Sangwartes, Herrn Rudolf Wagner. Den nicht gesanglichen Theil d-s Concertes besorgte die Capelle des heimatlichen 47. Jnf.-Regts. unter der tüchtigen und verständigen Leitung ihres 1887 V-«tfche Wacht" 5 ?apellmeisterS, Herrn I. F. Wagner, welche die Ouvertüre zur Oper „Maritana" von Vallace, Doppler'S Gebet und Chor der Türken aus der Oper „Wanda", und als Glanzpunkt die Phantasie sür Violine aus der Oper ..Der Troubadour" von Alard, in der Herr Stary das Solo mit Meisterschaft spielte, zur Aus-sührung brachte und wohl verdientenBeisaU erntete. A. S. * Der Klagensnrter Männerqesangverein stierte am 4. d. MtS. das Jubiläum seine« vierzigjährigen Bestandes. ' Ter Kalender des „SchulvereineS für Teutsche" ist erschienen und um den Preis von 70 kr. durch die VereinSkanzlei in Graz, Färber-gaste 1, oder durch die Vorstände der Orts-gruppeu zu beziehen. In Graz besorgen außer-twi» die Herren Wohlfahrt. Buchhändler in der Sporgasse, und Janotta, Buchdrucker in der Frauengas^, aus Gesälligkeit den Verkauf. Ein ileberschiiß über die dem Vereine durch die verausgabe dieses schönen Kalenders erwachsenen kosten wird sür Schulvereinszwecke verwendet. Dotkswirthschast. ^Erster allg. Beamtenverein der ö st er r. - ungar. Monarchie in G i e n.j Im Monate November d. I. wurden beim allg. Beamtenvereine 481 Versicherungsanträge über Ö26.000 Gulden Capital und Gulden Rente eingebracht; abgeschlossen wurden 451 Verträge mit 471.000 Gulden Capital und 2800 Gulden Rente. Der Stand der Lebensversicherungsabtheilung bezifferte sich Ende November mit 52401 Verträgen über ; 1.962.800 Gulden Capitals- und 277.800 Gul-den Rentensumme. Im lausenden Jahre sind (U3 Verträge mit 563.200 Gulden Capital und 1300 Gulden Rente, seit Beginn der Vereins-Wirksamkeit bereits 7,009.000 Gulden fällig geworden. An Prämien pro November waren 109.000 Gulden einzucafsiren. [Die Handelsverträge.! Der Abschluß des österreichisch - deutschen Haudelsver-träges steht unmittelbar bevor. Die VerHand-lunqen haben zu einer vollständigen Einigung geführt. Nach der beiderseits in Aussicht ge-»ommenen und nunmehr formell zum Abschlüsse zu bringenden Vereinbarung soll der gegen-wärtige Vertrag aus ein halbes Jahr. d. i. bis 30. Juni 1888, verlängert werden, gleichzeitig ist aber eine stillschweigende Prolongirung über diesen Termin hinaus aus unbestimmte Zeit vorgesehen, wobei jedem der beiden vertrag-schließenden Theile das Recht vorbehalten bleibt, »ach dem 30. Juni 1888 den Vertrag jederzeit, und zwar einjährig zu kündigen. Mit dieser Form des Vertrages ist der Continuität der Handelsbeziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland in der entsprechendsten Weise Rechnung gerragen. — Die Unterzeichnung des neuen Handelsvertrages zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien ist letzten Mittwoch erfolgt. [D i e Getreidezölle.j Wenn die Er-höhung der deutfchen Getreidezölle, welche gegen-wattig in der Commission deS Reichstages belachen wird, in Wirksamkeit tritt, dann wird Deutschland die höchsten Getreidezölle in Europa haben. Es beträgt nämlich der Zoll per 100 für Weizen Roggen G«rste Haser I, Oesterreich ... M. 3-00 3.00 l-50 l.50 . Frankreich . . 405 1-21 1'21 2-43 . Italien . . . . „ 2-43 2 43 0 93 l-62 „ Spanien..... 3.50 2*59 2 59 2.59 „ Deuschland (künftig) 6 00 6.00 3'00 3'00 fDa « Post^parcassengesev"- Populäre Darstellung des neuen Gesetzes und Anleitung zur Benützung der Postsparkasse im Spar-, sowie im Checkverkehre für alle Kreise der Bevölkerung. Mit Einbezug der wesentlichsten unterscheidenden Ziestimmungen der in Oesterreich und der in Un-zarn geltenden Normen. (A. HarUeben'S Verlag in Wien.) Preis 30 kr. Die soeben erschienene Bro-schüre enthält, auf dem Standpunkte des neuen Gesetze« stehend, eine leichtsahliche Darlegung deS zesammlen Verkehrs mit der Postsparcasse unter Korführung von Beispielen, ausgefüllten Formu larien, Tabellen über die Zinsen und Renten»insen — kurz das Werkchen ist veranlagt, um der Be-völkerung ein treuer Führer in sämmtlich«» Fragen des Postsparcassenwesen» zu sein. Kaus- und LandwirMchaft. sHa n d e l m i t Nüffe u nach Süd-d e u t f ch l a n d.j Wie man uns mittheilt, herrscht in Untersteiermark starke Nachfrage nach Nüssen für Süddeutfchland. Die Preise haben schon er-heblich angezogen, da der größte Theil der Ernte bereit? verkaust ist. jEine prciSgekrönteArbeit über die Kultur des Hopfen S.j Der von der „Allgemeinen Brauer- und Hopfenzcitung" in Nürn-herz ausgeschriebene Preis von Mk. 1'iOQ für die beste Arbeit über die Cultur deS Hopfens wurde Hrn. C. Fruwirth in Wien zuerkannt. jR achthusten der Kinde r.] Dr. Heller empfiehlt in der »Münch. mcd. 28." öftere AuS spülung dcr Nase mit lauwarmen Wasser als besonders wirksam bei dem so schwer zu beseitigenden Nachthusten dcr Kinder. ES kommt oft vor, daß Kinder, welche den Tag über gar nicht husten, sobald sie ins Bett kommen, von heftigen, stoßweise auf-tretenden Hustenanfällen heimgesucht weiden, die bis-weilen die ganze Nacht andauern. Genaue Beobachtungen gaben Heller die Gewißheit, daß in solchen Fällen stctS ein Nasenkatarrh besteht; bei Tag flieht die Absonderung durch die Nascnösfnung nach unten ab, in der Nacht aber zieht sie sich nach hinten iu den Nasenrachenraum und erregt dort Hustenreiz. Durch sorgsames Ausspülen der Nase mit lauwarmem Wasser vor dem Schlafengeben wird die Absonderung und mit ihr der Hustenreiz beseitigt. jS t a l l - T e m p e r a t u r.j In kalten Stal-lnngen muß das Vieb stärker gefüttert weiden, weil die Thiere einen zu großen Theil des FutterS auf Wärmebildunz verwenden müssen, der folglich für die Produktion verloren geht. Bei zu großer Wärme verliert da» Vieh den Appetit, eS frißt weniger und nimmt deshalb nicht genügend zu. Folgende Icm-peraturgrenzen sollen eingehalten werden: Im Ar-beitsviehstatl 1"—14 Grad R>, Rindviehstall 12—17 Grad R., Zungviehstall >5—17 Grad R., Pferdestall 12—15 Grad R. Schafstall *—10 Grad Schweinestall 10—14 Grad R. Ferner muß die Luft gehörig erneuert werden, ohne daß Zugluft entsteht. Einstreuen von Gyps und schwefelsaurem Kalisalz reinigt die Lust. staues Wasser zum Tränken des V i e h e «.> Wie vortheilhaft das Tränken mit lauem Wasser während deS Winters auf die Ernälrung des Viehes wirkt, bewiesen durchgeführte Versuche, Man tränkte drei Kühe im Stalle mit lauem Wasser, während drei andere zum Brunnen geführt wurden. Der Erfolg war dcr, daß die mit lauem Wasser getränkten Kühe pro Stück und Tag um einen Liter mehr Milch gaben. AlS man nach einiger Zeit den Versuch umkehrte und die ersteren drei Kühe am Brunnen, die anderen im Stalle mit lauem Wasser tränkte, wurde auch der Milchertrag bald ein um-gekehrter, und es gaben wieder die mit lauem Wasser getränkten Kühe um je einen Liter mehr. jDie Goldfisches Die beliebten Zier-fischchen haben namentlich im Winter viel unter un-zweckmäßiger Behandlung zu leiden, denn nur wenig ist eS bekannt, daß sie in den Monaten Novcmbcr, Dezember, Januar, Februar gar keines Futters bedürfen. In diesen vier Monaten kann also die Füt-terung ganz eingestellt werden. Dagegen ist d«n Goldfischen auch im Winter alle zwei Tage frische» Wasser zu geben, wobei darauf zu achten ist, daß das reine Wasser möglichst die gleiche Temperatur hat, wie daS alte. E« sei noch bemerkt, daß in den Monaten März, April und Mai nur sehr wenig und erst alltnählig mehr Futter gereicht werden darf, weil sich erst dcr Verdauung« - Apparat des Fisches wieder an die Futteraufnahme gewöbnen muß. Hingesendet. *) An die p. t. Mitglieder des Fremdenverkehr-Comite in Cilli. Die nächste Vollversammlung findet am Mittwoch den 14. Dezember 1887, Abends 8 Uhr. im Gasthof zur Krone statt. Der Obmann. An Herrn Dr. Eduard Glantfchnigg. hier! Ihren hochherzige» Interventionen ist es zu verdanken, daß der löbliche „S ch u l v e r e i u sürDentsche" in Graz die hiesige Wärm-stube für anne Schulkinder mit dem namhaften Geschenk von fünfzig Gulden bedachte. Wir fühlen uns angenehm verpflichtet, sowohl dem genannten, edelmüthigen Verein, als auch Ihnen, hochverehrter Herr Doctor, sür dieses, gerade in dieser Zeit so erfreuliche Geschenk im Namen der zu betheiligendet Schulkinder unseren warmen, tiefempfundenen Dank auszudrücken. Cilli, am 10. December 1887. Für das Tamkn öomil>' der Wärmstubr: Anna Hummer. *) Für Form und Inhalt ist die Redaction nndl ver. anlwoilllch out t Ovr wieti/T in t r vom 11. December 1S 7 Einheitliche Staatsschuld in Noten . , 81 20 „ „ in Gilber . . 82.30 Oesterr. Goldrente . . . .». . . . l 1 l 85 MLrzrcnte 5«,. ......... 96 20 Bankaktien...........888 Creditactien........... 277.80 London . . wista. . ......125.75 Napoleond'or..........9.94'/, K. k. Münzducatcn........ 5.93 100 Reichsmark.........01.70 * Die Verlagsbuchhandlung Carl Gerold's Sohn in Wien hat vor einigen Wochen ein Verzeichnis werthvoller, tut Preise bedeutend ermäßigter Werte ihres Verlages erscheinen lassen, aus welches hiermit die Aufmerksamkeit des Publicums mir Rücksicht aus die bevorstehende Festzeit gelenkt sei. Dieses Verzeichnis umschließt eine Reihe hervorragender einheimischer Namen vom besten Klänge auf dem Gebiete dcr Literatur und Kunst der Geschichte, der Jagd, außerdem enthält dasselbe Naturschilderungen. Märchen, Gedichte, Reisen und Biographien in gediegener Auswahl. Zur Bereicherung und Ergänzung der Familienbibliothek, namentlich für die bevor--stehende Weihnachtszeit kann dieses Verzeichnis bestens empsohlen werden und ist in jeder Buch-Handlung unentgeltlich zu haben._ * Unserer heutigen Skummer liegt eine Bei-läge der „Sodener Mineral - Pastillen" bei, auf »velche wir die geehrten Leser aufmerksam machen. Die ülpotkeke von W> A. König in Marburg hat in Folge der sensationellen Heilberichte und dcr dadurch hervorgerufenen lebhaften Nachfrage, sich veranlaßt gesehen, das in so kurzer Zeit berühmt gewordene Apotheker Meißner'sche Hühneraugen Pflaster in Verkauf zu bringen, worauf wir unsere geehrten Leier aufmerksam machen. 5 Kell'ersche Spielweriie. Musik erhöht jede Freude, mildert jedes Leid. Was des Menschen Herz bewegt, spricht sich in Tönen aus; eine Trösterin ist sie unS, eine Erwecken« der schönsten Erinnerungen! Doch nicht Jeder, der Sinn und Herz dafür hat, kann sie üben, sich und Anderen zum töenujr Da hat nun der so unermüdlich und segensreich thätige, mensch liche Erfindungsgeist auch auf diesem Gebiete da-für gesorgt, daß selbst dem Unkundigen vollauf Gelegenheit geboten wird, sich an den Schöpfungen unserer Tonmeister zu erfreuen. Mit der Erzeugung der Heller' schen Spiek werke ist daS Mittel gesunden worden, die Musik in die ganze Welt, bis in die entlegendsten Theile zu tragen, auf daß sie dort mit ihren zauberischen Wirkungen die Freude des Glück-lichen steigert, dem Unglücklichen Trost und i!in-derung bringt. Diese Spiclwerke werden von der genannten Firma in einer Mannigfaltigkeit fadri-cirt, die alle Vorstellung übertrifft. Sie bilden die schönste Zierde einer jeden, selbst der luxuriösest ausgestatteten Wohnung. In Hotels. Restaurationen und Konditoreien ersetzen sie ein ganzes H Orchester und e.weisen sich als ein starkes An-ziehungsmittel für daS Pudlicui» Für denjenigen, welchen sein Beruf an entlegenen Orten festhält, sind sie eine unerschöpfliche Quelle deS (Genusses, für solche, welche in fremdem Lande wirken, find die Melodien welche diese Spielwerk« überall hin mit sich tragen, herzbewegende rtrfilic aus der Keimst' Die Repertons, auch der kleinsten Werke, sind mit feinstem Verständnisse zusammengestellt und die neueste» und beliebtesten Schöpfungen auf dem Gebiete der Opern-, Operetten- und Tanzmusik, der Lieder und des ChoralgesaugeS sind dabei stetÄ in erster Linie berücksichtigt. In diesen Vorzügen ist wohl die Thatsache begründet, daß der Fabrikant dieser tönenden Lustbriuger und Sorgenverscheucher der Lieferant fast aller europäischen Höfe, daß seine Erzeugnisse aus allen bedeutenden Ausstellungen durch die Verleihung von ersten preisen ausgezeichnet wu den, und daß er alljährlich Hunderte von AnerkennungS--schreiben erhält. Die Hellcr'schcn Spielwerke erscheinen als ein Gegenstand, der eines der edelsten Bedü fnisfe der Menschen befriedigt und sind daher auch tu» pafTeuD.Ie beschenk bei allen Pflege > Hei te», namentlich aber zu Weihnachten, Geburts- und RaWnStagen. Bei der großen Anzahl von Melodien, welche diese Spielwerke in sich bergen und bei deren geschmackvoller Ausstattung, sind sie sowohl als Geschenke im Familienkreise, des Bräutigams an die Braut n. f. w. zu empfehlen, als auch dann, wenn Gesellschaften verdienten Männern durch Uebergabe eineS Ehren geschenkeS ihre Liebe und Werthschätzung bezeugen wollen; jedem Seelsorger, jedem 4tfim und jedem Kranken wird eine solche Gabe ein Gegen-stand nachhaltiger Freude sein. VertraucnSwü ^igen Perfoueu werden auch LHeilzaykungen zugestanden und es ist besonders hervorzuheben, daß sich selbst bei den kleinsten Aufträgen direkter Bezug ab Bern [Schweif] empfiehlt, da Niederlagender Fabrik nur in Nizza und Intcrlaken bestehen. ^llustrirte Preislisten werden Jedermann auf Verlangn, gratis und franco zugestellt und ist die Fabrik in Folge des Sinkens der Roh-waterialpreife in dcr Lage, bei jedem Auftrage auf die in den Preislisten verzeichneten Ansätze 20% Rabatt zu bewilligen. .Deutsche Wachs 1887 MATT«-* r«lu«t*r nllinllurlitrr te W- ml &iiisjiiiiiiiäelräak, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. Heiarifh Mattoni. Karlsbad nntl Wien. Nähmaschinen-Reparaturen wctfcn Äiif <1ü-* Bills*** nn«^ Promptste «•tlVftairt, aut h werden wilch« auf n im Ort um! 8tolle vorgi uunuu-u. Carl Werlian, Mechaniker. Hauptplutz 10;», 1. Stuck. DANIEL RAKUSCH in «US» empfiehlt Kufsteiner Porllantl-ilto Uonian-Pcrlinoo*. Porllaml-Trisailrr Homan- Ttifferer n _ SteinbrUi'ker Traversen, Ttuklaturmatteu Kisenbahcscliieneii für Bauzwecke zu billigsten Preisen. eitdem Portrait» auf pbotographischem Wege. erzeugt werd«», ist jeder Mi.lderbemittelte in der L-ge. von sich oder seinen Angehörigen jc. ein Bild ;u baben. — Ein in Oeliarfctn von Künstlerdaad bittet gemaltes Portrait aber war und ist noch immer nur Vermögenden zugänglich oder man cnt: schlich« sich schiverer. eine bedeutende Summe dafür zu verausgaben. — Photographien mit Oelfarben u. übermalen ist zwar nicht neu, und wenn sie aus Leinwand übertragen, sind sie vollkommen dauerhaft. Ich bin in der L?.ge jeder Anforderung entsprechen zu können, durch neue Einrichtungen x. vom kleinsten Bilde bis zur Lebensgröße Portraits lierzustellen, dieselben entweder auf Leinwand, Holz, Metall oder Oel-earton zu übertragen und mit Oelfar-ben gemalt in jeder gewü «schien SluS-führung zu liefen,. Diese Bilder ent-sprechen vollkommen einem Original-Oelgemätde, da die Photographie nur US ".SS 2 Zeichnung ober Grundlage benütit und dieselbe total mit Oclsarben colorrn wird. An die Haltbarkeit dieser Erzeug nisse ist somit in keinem Falle zu zweifeln, da die Photographie, so h< handelt, aufhört, solche zu sein und ganj an die Stelle eines Ölbildes tritt. Zudem ist es gar nicht nöthig, daß die Perlon wie dem Maler sitzt. ich b«: nöthige nur die Farbenangabe der Augen, ' Haare und des Gesichtes. Tie Peric« kann sogar verstorben sein, wenn nur eine auch noch so kleine Photographie derselben existirt. Eine einzelne Figur läßt sich selbst au« Gruppen herausnehmen. Eine eingeschickte Photo-graphie genügt vollk«mmen, um jedem Wunsche nachzukommen. — Tie Billigkeit dieser Bilder läßt es zu, daß eö jeder Familie leicht ist, auf diesem Wege ein ihr theures Glied, getreu nach dem Original dauernd in Oelfarben gemalt, zu besitzen. — Ich erzeuge solch ein Brust Bild in LebenSgrSßc um I" fl. österr. W. sammt eleganten und passenden Goldrahmen. — Um solche Gemälde noch leichter zugänglich u machen, gebe ich sie auf zwölf Zahlungsraten, und zwar nach Anzahlung von i> fl. per Monat :i fl. Josef Martini, ?Äaler und l^öotograptj in (?illi, Hcrremaasse 118._ Man quill» yel. imf nft^natrlu'rml» Hchatzmark«* am T3m»cbunc»n hiol»a-zuhalten! RrsriHrhriiilt* o/.oitrrlrlie Waldlttft im Zimmer nur 4«reh Gtiillnny'* Watd>Mouquet. Von d«*n ersten metlidn. Autoritäten anerkannt unil 44iu|isoll11*n ! Apotheker (JhllUny\ i»t der kräftigte Coni- f«r*n»EKtr*ct, daa wirk\wni«t* um) /u«)eicN Uft- r«i#l4funj*miti*l für Vohnrlutae. Fh Irt, T*rb«Mert die Lust und belebt dir Atbman^nrgaiie, int daher in Kinder«, Kran* kSchlaf- oder überhaupt W. hn*miniem unrntbehrlich. — AU ftadexvHuti von wohlUtitiffi'r Wirkung auf Nerven und Haut, ebenso als Zuaatx /um Wavchwnever. ahilJauy'» Wald-Bonquet ist Jedem anderen I>**iiifeetien aU l.afireintgnng«- and DeftinfeetloBumittel für Wohnräume »ehr gnte Dienst« und i»t drmnarh auch lo Krankheiten und namentlich hei Epidemien zehr zu empfehlen. Ick h«'Ihn! bcnut/.c diese« Mittel schon lang« in »einer Haushaltung zu obgenannteit Zaeckun. Chep. fh*. Pr^tf. Itlolinrd |}"dpfrny VorMand de« ehem. Laboratorium» der Pharmaceuten«ch«le Wien. In Clt l! Ii Mar'mrgr: .>»» >I»I »/. I!. K. Kut»'hu .zum Kr Söhin\ V Z-tini«•/. Ausverkauf. ,J0feHcr in allen Grössen werden unter dem Eiiikaufnpici«: wetrcti Ausl*#*nnf» ilici«;» Artikel« au=i-verktiuft. —■ Ferner paüsuiid *u WeiknacLt«- und NenjahrsgeschcnkfU: llaitilM'liu lir in grösster Auswahl und allen Farben bei Anna Oremus, Handschuh-Geschäft 913 3 CILI.I. lialidiosgüKHi' Nr. 162. mmmmmmmsm 3ST o vltät! JÜMBÖ PAPER echt japanesisches Leinen - Bjfl> fp.ipier. '> A 'Ta xw . , V Kleine Cassette je 25 St.. . tl. —.80 M Grosse Cassetti' je 5(j St. . ti. 1.20 A Ai V.\l i>r.de» Uei >> Johann Rakusch Z PapicmaudiiiDE unil BnoMrnclferßl. (;> X 2^ o vität! >5 18153. Bom f. f. st. bet. Bezirksgerichte Cilli wird beklimit qriu>icht: Qa werden über Ansuchen des Eduard Weiß durch Tr. Glautschnigg die executive Fellbietuug der bem Friebrick Dörflinger »ach Ursula Dörfliuger angefallenen, im Versprechen dcr inj. Maria, Joses, Fritz, und Adelheid Trrtschek vertreten durch ihren Vater Josef Zcrtschek befiiiblicheil Erbschasts^ und Legatßforderliugeu per. 200 fl. und 1080 st. 75 kr. bewilligt tiud hiezu zu deren Bor-nähme die Termine auf den 24. vtttmber 1887 und 21. Jünner 1888 jedesmal Vormittags vou 11—12 Uhr in der h. g. Aiutskauzlci mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die um ihren Nenn«, werth cniSgcrufenen Foderungeu bei der l. )eilbietmig nnr um oder über dcit AuS' rufspreiS und bei der II. auch unter dem-selben hlntattgegeben werden. am 23. November 1887. Der k. k. Latidcsgcrichtöra:h. «1 ede« Hühnerauge, Bar* haut und Warn VJwlrd In k&r»8(«r Zeit durch bloiaei l'ebcrviimilii ■ mii ilrm rtihmlirh*! hrkannlrn. allein ecluea ■ Hadliiiii-r »rlirn lllthnrraucenmillrl »»» .in I Kollicn Apolliehe in l'tiwn alrher und •rhmrrx- -f lo» kncrfliit. Carton mit Flauste und Pinsel 50 Kr. MniMiffn ' J, u a Mi Schutzmarke. Depot in Cilli: Apoth. J, Kupfemchmid ViM'zehningssteuer- gesucht. Solche welche darin gut bewandert, eaiitionsßhig und nüchtern, wollen sich melden bei Maul Ja» f(r|»rM«r«ifnN/ der I rixr/tt-mtg*-914 2 m st-uff Sertiot» TUffer. 1887 „Deutsche Wacht' H Fr. Pacchiaffo Silber - Armreife von fl. 1,— ansnirts. Armketten, Hcrren-u.Damer-Ketten neuester Fagon. Ess-Bestecke, Löfeln, sowie ganze Services in Cassetten. -t- GoU- n. Silberira-taier Cilli. Ilu«i|»l|»laö. März 188'5 Ihier Wo!>lgel'k>ren? Ersuche mir so schnell al>» mZglich per P stnach»a!>me jwei Ililchen «bairr Ert rocl «nd eine Schachtel Srigtl* Pillen jr seiden Ich bin sammt me ner Familie mit dem heilsamen ffrjolflt sehr «Triften und bitte, mir roieb« eine gute Qualität zu senden Hochacbi ngsooll Josef Leopold, Jäger St Mariin a. I. C' -Cc. am 4 Mai l*-2-Yuer Woblgeboren, Hochgeehrter Herr! Viele Jibte litt i"1 an einem Wercnleibfn und durch (yoltes Fügung lam ich aus Jdren rasch und schmer.los heilenden „Lhaker-Extraet" und tauiie hievon ein Ftaschchen! roch Pertnauäi dieics l5nracie? ftiblte ick eine bedeutende , und war »ach Verbrauch »fiterer zwei rOäidiAfn vollkommen hergestellt Meine Genesung ist unt so auisalligcr. weil mein Uebel bereits mehrere Jahre «ngebcillen hat und ich. tm i8. Lebensjahre stehend, faum aus eine Genesung hoffen tonnte. Ich l itte Sie. ;.od)' n;el>rter Herr, meinen verbindlich««» ^ an! sür Ihre Bemühung der liidende» Menschheit ;>i belsen, entgegen-wnelime» Hochachiung^voll Ioirf Brandsivttner, jub Oberledier. Jnh d ftlb Verdie»sitreuzc4 mit d Kr. (Eigenthümer: A. J. WIH'I'K, Limited, 35 Fari-in^ilon Roatl, London. Haupt-repot und l7entral-T!ersa»dt vo» „Seigel's Pillen" : Johann ?kep Harna, Apothele „zum goldenen Löwen" in Kremster i Madien.» Ich erlaube mir ein ein hohen Adel und P. T. Puhlieom die ergebene Anzeige zu machen, dass ich mein liest eingerichtetes photographisek-artiatisohes -A-t e 1 i © r Herrengasse Nr. 23, eröffnet habe. Indem ich mich den P. T. Kunden auf da« liest«« empl"hl>-, und prompteste und billigste Bedienung zusichere, sowie dass ich alle in mein Fach einschlagende Arbeiten zur EffectuiriuiL,' übernehme, bitte ich um geneigten Zuspruch Hi>c1iar)itun<;»vall üHTelnrlcli. Sclxrott 903 :t Pholournpli. Ausgezeichnete vollkommen satzfrei und sehr leicht aus der Feder Hiessend. tu haben In Flaschen & 15, 30. 60 und !»I kr. in der l*»l>i«'rimit Slarlin Sanrilsclier !!igeiil>aii -Weine, ferner: 1 braune und 1 Fuchöstute 14 Faust 2 Strich hoch, 6 Jahre alt, ftir Alles zu verwenden, billig zu haben. Auskunft ertheilt der Eigenthümer ®ti 3 Emil ¥ouk, Pettau. 8 ..Deutsche Wacht" 1887 Weihnachten 1887! .Schaff gute Biicher in Cein Haus! Sh strömen eig'ne Kräfte aus Und wirken, als ein Segenshort Auf Kinder noch und Enkel fort." Bilderbücher, •von. 2 1-r. a.iTL zvl allem. Preisen _^vus-walil lOOO St-Cxclc. Jugendschriften, Albums, Anthologien, Bilder, Briefmarken Albums, echte Brief marken für Sammlungen, Crayons, Farbenkasten, Feder-büchfen, Photographie-Albums, Photographie«, Gratula tious-Karten, Kalender, Lampen-Schirme, Musikmappen, Knaben uml >II»cl-olien Jeden Aller« Geschenkwerke für Er- wacbsent;. ^^otizbücher, Poesie Albums, Rahmen, Reißzeuge, Schreib-Requisiten, Schreibmappen, Stammbücher, Tintenzeuge. Briefpapier lOOfache Auswahl. in hocheleganter Auswahl ItilllffMte PrciNC. "WW Beste ^iialitäten __________Ver.-andt nach Answil-ts prompt — Kataloge g-atis und franco. FRITZ RASCH vormals THEOFIL DB.T1YF.T,, CILLI Seiisaiioucllc» I4iiii<> Dleso wunderschöne«. boch'ein.n Decken KfÄnTn auch al, Bett-deeken und Teppich Verwendet werden. Jüle-Teppiche I.'! £"fl 'as"**0 in den prachtvoll steil Farbe«, IOmeter lang. Tntp-Vnrhünflrp a"" **"> Ela#*lii. «w I»7 .p ü qnl zwei Embras- n, Pariser JUW TUIuauj^ü, Muster, in srlnilister AOsMir., die Zierde ein- ~ j. .. i, Zimmers. Kit. ein l.-pster bloss fl, 2 tflr vier Pläg- I "der zwei t'en«t»r I.I». H. Cnmulfitp Rin^-siPPIlitllPPn i." ^»P^c'ltv.dlsien I'arl^ II, .......heu l ,.u zwei Bettdecken und eine Tiseh- UÜÜI|JlUlU ni|la uasllllllsCJl decke rn.gsunil.er mit &idenschnnr und Quasten, s hl eff. k:»>.II. bloss II 4 70 > erMM.lt sofort lueb allen Oit.-n der mg- M.-inrcbi- 'gen Pn. i .....l -r 1.1 .dun ' : Wiener Ksuflisuz, A. Gans, Wien III., uater Kini^chi d. e m Elnkau fepreis. Damen- und Kinderhüte, Kindermüntel und Klei Ichen. Damen-Jacken, Regen- und Wintermäntel. Glage-Handschuhe f1r.5s/4, Paar 50 kr. Ferner emplehle viele Neuheiten für Christgeschenk passend viel billiger als ! Auch wird zur Aas hilf« eine Klelder-m&oUerin aufgenommen. S Hochachtungsvoll Meta Waupotitsch, Cfraserg. 87. Ililliff xii verkaufen: Ein fast neuer, einspänniger, leichter Brod- oder auch - TX7"ag"en. Auskunft ertheilt bürg u. d Drall, Die zur regelmäßigen Stellung des Jahres 1888 berufene» Wehr Pflichtigen der Geburtsjahrgänge l 868, 186 7 und 1866 werden auf die auf der Amtstasel affigirte hierämtliche Kundmachung vom l.d. M. Z. 4575 aufmerksam gemacht, laut welcher sie sich bis längstens M Hntparefi in Fn/ar/i. Mäliren PJiuiiimii Heran! in» roschko' _ II. Jahrg. erstes Ost. Jtt;end-Alba.i dem Kronprinzen Erzherzog Rudolf gewidmet. Reich illustr. mit schwarzen und color. Original-Zeichnungen. Elegant gebunden (404 S.| Preis st. 3.—. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie durch die »sjeykam'jiGflL Die Möbel-Niederlage Graz, Franzensplatz Nr. 1 und 2 3C vb-ilt-vl» dem LandeMhpater, ~WfG ■B»>»..................................... Pf int i lim i urm i m 3?a,sse:n.d_e Weihnachts- u. Neujahrs-Geschenke in reichster Auswahl, wegen vorgerückter Saison zu überraschend billigen Preisen empfehlen G. SCHMIDL t C', Cilli Tuch-, Current-, Manufactur-, Leinen-, Wirk-, Kurz-, Mode-, Pelzwaaren-, Nähmaschinen- und Bicycle-Niederlage. 8 0 3 A siliill |!||| llllllllfllllllllllllllll llllll lllllllllllllllllllllllllllllllli llllll lllllllllllilllllllllllllll llltl UIIIKIIII llltl llllt lllllllllllll Ulll HUI IIIIIIMIIIIIIIIII lllll Mllll 111111= | Nähmaschinen und Bicycles aller Art auch auf Katen. 1 iiiiiiiiliiiiiii rt - Hl tiiiiiiiiiiiMiiriiiiiiiin IHIIIMMIM.........II - , laji ® = n & «i ^ •i * ItlfÜ ra» mwr ff „11*11 II 11*^1 uo ss:I t ■ 7®' .= 1'••«8 —ii |7 ps; ■s ° " JUU$ u - ssSi^i mi . Ä a = ■?. rt IG ü Ijb 8 Ü * M S I - 2 £ s|"^6 Z-M « sä'», s ■ » s „ vl l serenln«e (Sfhwimlunflit. An« ».brau Kl LEIDEN. (Rectal-Injection) Afcttnnn. chroilNfb',i« Hnnn-hitil - i'Htarrh et«' (imihinki1 u werden,* l'rofnftior Gomll und frof. VerMBll: Aathma sofort X«ch* I««« der Athniennotb. — Toll« Heilung ofl In k Tagen." - Prof. DbJaHIii RpHUlDitlt „Chron. Bronehlal-Catarrh fand rolle »eilaag.^ — pro f. Fiiit^fl. Abth. Dr. : ,h«k»r-Xachtac.hweUae, HuatfR. Auswurf verlieren «ich — enormer Hun(rlV 4«ii»» - Kxhalattnii* - Apparat (Kreta -li»j*etoi) mit Gebrauche - Anweisung ftir Aerete uuit xuiu i»Mnil4}f« bri irh und Zugebttr *ur Oa»erm«ttgttnc versendet gegen haar od«r Poslnachnahme II 8 I ., mit tiasmetner 4 lu li. Dr. CARL ALTMANN. Wien, VII. Bezirk, Mariahiiierstrasse Nr. 80. Dan Unglaublichste, das aehainhar an« er?ich-hart Id«^al der Aarita, Laagcnlaiden heilen xu können, es bi n«n ganx and Toll erreicht. Aueate weliber. Morol: wHast»n, Auswarf, l'leber, Kaaaelgerftaache nach drei Tagen vermindert, acharinden dann ganx — Schlaf und Appetit kehren wieder. Körpergewicht»Aunnhm«' halb hla I Kilo woehrntl. i>le anstrengendste Lebenawciae kann wieder aas "44 GestüHt ans das Pertranen, wkliiitS uilftrn» Ankrr-Pai»-Esp»llkr \rt ca. 20 Jahren nttflrgrn gebracht wird, glaubn, w r hierdurch auch Jr»c zu einem Ber!»ch einladen zu i dürfen, welche dieses beliebte Haus-Mittel noch nicht keimen. E» ist kein Ge-heimmrttel. sondern ein streng rktlltS, sich-_ . aenäft zusammengeletztes Präparat, das ni r Recht allen «icht- und RheiimattSmiiS-leidenden al« durchaus juvcr-lassig emvsohlen zu werden t>a-dient. Ter beste Beweis dafür, da»! dieses Mittel volles Vertrauen ver-dient, liegt wol darin, daß vielc Kranke, nachdem sie andere pomphaft angepriesene Heilmittel ver-sacht, doch wieder ,«m alt-bewahrten Pain-tkspeller greise«. ■T'-"'. C'-lt- ®'e ^al,cn !>ch kben durch Brrqle!i!> davon überzeugt, daß sowol rhcn-l malische Schmerze«, wie Glieder- reiße« ». al» auch Ziyl-, »opf- und Riickeafchmek,e«, Sriteaftiche -c. am sichersten durch tkxpeller - Sinreitungm »er-schwinden. Ter billigt Preis von 40 kr., 70 kr. und fl. 1.20 ermöglicht auch Unbemittelten die Anschaffung, eben wie zahllose Erfolge dafür bürgen, daß daS Geld nicht unnütz ausgegeben wird. Man hüte sich vor schid-lichen Rachahmunan» und nehme nur Pain-Expeller mit der Marke fUttt all echt an. Vorrätig in den meiste» Apotheken. Central-Devot: Apotheke zum Goldenen Löwen in Prag. Nähere AuSkunit erteilen: F. Ab. Richtet 4 Tie., Wien. j 1 In t» ^ »F. Hu$»ß rrmr/nuHl, f. Ivffllf/ vrnpslrfiH ibi«n Mobcl-Vrrkaaf. Cilli, Herrn Nr. 12">. fiiit-m t^Oii^-'u /u»|.rucli''. in U, »>»> Ib> a eiou vollkoimiKTH' altdeutsche Ei hen-Speiieziirmer-Garnitur nebist all' n undir. n trattvne« n Mobein und Il.ttfour-nitnren. sieh »tet, in grosser Auswahl «tu Li.g r b. lin.li'n. « _1 frische, beutcr Marko, liefert -Fassl ge-prn Nachnahme «■■iter" Spes-n an, fl. 'J.80 H. KaMjiarek in Fuliiek, Meinen. 10 „Deutsche Wacht" 1HM1 #m tnslitute rr Haußenbüchl" kann «» jedem T i?.: die Anfnj»liin■■ stattfinden von Schülerinn-'n für >1 >> Clader Volksschule. der „bsibtTrn Ti)cliifr>cliiil»". sowi« auch intern r Züglinge. Djh Nähere ilurr'li ProgRfttiltte. S0"> .» 3 Zimmer mit Farqnotten. KOche und Speis ist sn<»lpi<-]) in Itcziebcn. Anxufcwn >»-i Junes Xetfi'i. in Wi i, SiögGrstr. 15, „Zum lold. Reiebsapsel". BSliitrctnitfiinKs-Pillcn* .11 «Klirtt tise Dill«» niAl Ich«» ta«fe*Man,lhljqe Wol,- nuti nad) turirr -U-it voll« tHc-nefunn «rf»wl. F.inr Schachtel mit lo FUleu LI kr., I Kollo mit 6 fs«-h»rlttelii B. 1.05 txi «nfranfiittt StadMtallrae. irntmt,) tl 1.10. Bei vorheriger Eiiiscitdung txi Geldbetrages kostet sammt portofreier Zusendung: 1 Rolle Men i fl. so kr.. J Rollen J fl. .10 fr., i Rolle» :< fl. !i > kr.. 4 Rollen 4 fl. 40 fr., .1 Rollen .» fl. 20 fr., 10 Rollen D fl. 20 fr. (Weniger als eine Rolle sann nicht versendet werden.) \iiii< ltiunt)! 2cht(il)(B st»t eingelaufen, in denen sidi die üoitjuin<«lttt dick« Pille« für ihr« »ii'StttUnnale OteiKfuRft «odl Kit i'rrü'j;rontnTtiQfttf« int» HftuKtctt »ratttt)eacn ted !»ke«. — ,UKr, trt um tutm.-; eine« «ersuch tonnt atntai&I bat, ciccl'ilttt diese» Xtlltrl tuet Ire. Wlf It'b'tt l»lrr rinl|r d«-r lirlcn llHiikHrlirpilieii »irilrr: 10-1* Seojang. um IS. Kai i88:t. H»il|,eelirler Herr! 3tIf INIeS mitten woh-ehas- Binder, sie find rnchi wie (o I iele ambtTt a«ge»tieseae Mittel, i-ud-r» sie Iieiien uiirtuch »«iir|» slir »lies. ?an »ei. J» Citer« bestellten i'illt'i h«te ich die meisten an jdieuude unb Leitlinie re tljtilt und eilen haben sie ge. »alfen. 'rittst Vertonen mit boh -m Alter und mit mfdiütenctt Heide» L»t> Q».dte nulle <%- itinMirit. »och ded-iitende ii>esstr«n,i (tklirrn und m.-llrn sie ottflcÜTourtnit. Ach etsuilfc Sie dotier, wieder fünf Wollen -,u enden, vo" mit nnt Allen, die wir ichs« da« «Hliitf liattcti. durch idte 4-iDi« «afett i>«c(uttbl)v.t ni'der \t nlaBfle«, nnferin innigsten lull. Martin De'utluger. »tjn-gt.-CMpdrfili, i«. geht, ins. (Beehrtet VtiT! Sticht »en«z tonn ich meinen innu.firn Ions ouäfttechea für tljTr Pillen. tenn nichtl iSotle« .rtlfe wurde ttuiic i'.toil. welch. Ilfttu |0t,rel0ttg on Misetere Iielttlen hatte, »«rch .ihre Blntrcinigunz» - Ptlle« htci.su gelietli, nnt weunftlri.1i sie »«ch texi Jtxti ditweilen einigt «intiotinKn tnui;, so tfl ihre t*V »nMttil Mio» I» «Kit nieder liei^esietu. dos: «e mit in ifdlitlict ierilche ollen ihre« ipefchästiznii-e» »nieder noch-tuniTten tonn. *i«n dicice metnet ki>nti»a,tug 1 nie ich >ie initt CL^nltK oller Meldenden t^ebtauch |tt mach.n und eesnlte gleich» leitifl, nieder mit Änie« nn, »o« ,«ei «elle« Pillen n«d ,wet Ltki! chtaesifchei Eeiic. üüil ^sonderet Hoch«tlii«ng etneltrnet At«• t* Nnvak. Cb«iiärtiut. Utter f.ijliltjelioren! 3n der S«"» 41«I « Wate fein durften, nie z»r t»oHi!>n»t«r Froatt>nl»ntn, der in meiner nontille me. tcen veeatieten i?r«ftlieulen «i« m che» linde dereilete. hal t ich mich t>»» «eine» Miftitan ne »«ten i»gluaa»tt 11 nifrrin 1 ini11 e 1 entichlo'f««. tu Ofctett t»!elti'iuijuB(j« • Pillen ,u »reise», nnt mit Hilse dieier tliine« .tn^elu ntei« longjahii.ie.' Hatnorrviitd''lleiden tu t>oiu. dordi'en. Ach nehme im» durch'»» leine» anstand. Zhne» ;« H«ictit*. Iij# tmin alte» leide« fach »ier»0che«lltchem >»et»«nctie l>o»i «lid II« iKifjlitn ilt ««» ich im Kreise meiner SJrfonnttn dieie Piflt« ant « «ifriflt« rniemptehie. Ich Haie nnch nickt» »»-llegei! rtu^u>««d»' » . ^ebetts-tt'sscn; i.u .1. Ps«rl,«set, seil Kiele« Iuhee« ane-tonnl ol> M sicherste Witlel geiru. Gr»si!e>deu aller Art, fottic »ach Okn<« irljr veraltete &>u«Xrn au I Ziegel 40 tl., mit ^rancu Anf. >i» tr. re,läßliches Mittet geaeu NltlhhalH. , iVa on t» fc., mit i>ra«e» At. l«»kUlt|| II I _ rl'tmn't Zrovieti) ^ejen urrborbr - m ■») »v ---- " tt-»»1 neu l'in.ien, schlechte !veed»i-:ni UntcTtcib«. firtjrr* tr« auet Lei ein l«t»ligl!che» HanettiUlel. t ffloeon »u tr. Spitzweqcrichsaft ™ Ä-"«SS (|c.,en Xata. eil tl,,erteil. ara»»fd»tte» I«. I Klasche M lt.. S lüalittiiii (mirait Sr;t:i o-^nicn»««(| I fl s " tr IAmerikanische C»?ici,t-Zalbe kt\ «Uck cidirtitlie« ur.ö ideum»:,»chnl Ucb«ln, Gtikdiaiehe i R. iu tt. Pulver ftfstfu ^uyscbwcip. tel 50 kr., 11 inittto*3uknfiuiij| 7b Ir. Ta»v«hi,,i« Pomade i>Jii ;kfttfa o|t tos heile urttt tOeit ^eiotwuch.'iittilelil nun 4ir;l(« aaertaRRi. Sine rlr.iont aB.i:|f«ot!et< firove lose ? ,1 Universal-Pftafter e.üti-u.'.^ boSortisiea ^ci^würtu allcr All« auch oltea periodisch auf-drtchevdr« <^ef^w>ireil a» den bei» King«r» > rm. wun- **,i und ciiuuittklc i ^ a|(ca, und ähnliche» Vetden vieiiach bewahrt. 1 Ticu-.'iHkr. Universal-Neiuiftnngs-Sal; rich. iSin ii«e,iizliche» «sudaiittel jicfl'» allt Rslntn gestörter fiTdamini. alt: .tovtinclt. i.!ii»uiC.l. WaorntiaulM. S»d» dunnc«. ^tituoridoidalieidca, "ifttttfl :c. 1 Packet 1 st Franzbranntwein. »«>-«»>-«.tr. »nlier den fcirr rrnaitieteit PrüMrnK« sind »och sämmtliche i« «stelreiGlichen .-«ettunuen nnq-tiindi,te i». »nd »»«lüntische tlle elin» luch! t . - ~ Nüiaft UiueLil. üharmonipi und Vi-rsiMnluiigen per Po«t werden schitellstens rflTrrluirt Regen votl>erigc rldseitduitg odet 11 iirt)nnliine des üetraqes. "K Ari vorheriger Einseuduuft des k^etdlietra^es (am vestr» mittekst 'Noflanweisungi liesst sich das ^?orto lifdcutend bissiger ass vi'i Aachnalimefendungen. ß ß I Allen fthnlichen Pr&p&nten in jedei B«st«hnng Torxnti«li«n. sind diese Pastillen frei von allen aoh&d Hohen 8ab-■tanzen; mit ^rösatem Erfolge angewendet bei Krankhiit.>n der Un-leibaorganc, Wi-rhuclsiphfr, ll.üitkrank-beiten, Krankheiten do* tJoliirit*. Krauen-krat kltiit.:»; *tud leicht aUllhr- ttd. blut-reinigrnd; keilt Hv'ilinittrl i«t jjua^tigvr and «bei völlig utj^cbldlicbcr. um V erstopsungen in bekämpfen, die pt-wis^c Quell« der meisten Krankheiten. Per ve.ilieferten Porin wejen werden «in «ulhst V(in Kiudeiu gerne genommeii. Diese Pillen »ind durch ein «ehr ehrende« ZedrQcktich: Neusteln's Elisabeth-Pillen; di -»e sind auf dem Umschlage und der Gebrauchsanweisung mit nebenstehender Unterschrift versehen. Heupl-D(|i4l In Hieni Apotheke „Zum heiligen Leopeld" de, Ph. KcHSlela, Statt, Ecke der Planken- «sd Splegelgatur Zu haben iu <1111 bei den Herren. A. Marek, Apotli ; Kupferscbmid. Warnung! MÄGEN "ESSENZ PICCOLI nach einem Recept-e des Herrn Dr. E. Ritter von Stockt, k. k. Regieriingsrnth itnd i.andes-Sanitütüi-Referent von Krain /«bereitet, i-t ein--sogenannte ..Tinctnra Rliei coviposita*. di« .li Kriiiikheiten de« Magen» und 1 »tetrleihe». die Leibettveratopfung. llätnorrhoiden etc. - r heilt (siehe die Gebrauchwnweisung, welche jedem Fliisehchen bei? schlössen ist». >i- li : v..?■. Ihrem Kneuger in Schachteln zu 12 Fläschch.» um 1 ti. iJß kr. ip'gen Saehnahtni' versendet ; >!i-Postepescn tragen die p. t. Auftraggeber. — Di Fläschcheu werden iu 15 kr. d.i Stuck in d-t tnpist.il Apotheken von Stcierinart.. KSinr,-ti. Tr> ! Küstenland, Tirol, Istrien und Djlmatien verkauft. Depöts für Steiermark: Gral: Eichler. St. Leonhardstrasse; Nedved. Murplatz: Aossee: Lang; Brnck a. d. Mnr: Langer: Cilli: Kupfer schmid; Gleichenberg: Fürst Köflacli: Bilek; Leibnitz : Rnssheim; Leoben : Filipeek; Lutten berg: Schwarz: Marburg: Banealari; Petta« Eehrbalk; R&nn: Snidersic; Voitsberg: Gnggen berger- H. Kasparek in Fuinek, Mähren » liilo KiillVe: ti. Dondngo. elegirt. hochfeinst C'nha. hnchedelst. II&. , . < llb«, » l». I'i.rti ricco. hochedrlst. lla. . . I'uttoricco, , Ia. . . Java, goldgelb, Ia. . . Menado la. , . < Vylon, Ha. . . C«ylon. Ia. . . Moeca. hoellhochedelst Ia. Kaiser-Thee per 1 Kilo Nr. 1 Nr. 3, fl. 4 7o, .\r. -i, fl. ä.23 lt. ri.Vj. Der Besteller hat also keimn /».l. I'orti und keine Emballage ju ürvuitilen. leb Uit Itestellunceu. fl. 1.7«. Nr 2, l Nr. 5, tt. 5.7b, H — 1-» — ra— i" — . 1.25, Nr. o, kvuie tc tl ai IV. Hlelliiiusor in (irax nur echt nnd «I, unschädlich garantirl, wenn n bigr fschut/marke aufd.Sch.iclt-fcl und Be»cbreibun; aufgedruckt ist; der*art<-»t«!. Y ■jlS lein > m ! fßr . > .«it "Tz-M Vortl»eill>al'ie-te 1.■■iclt?.-- pu ler Weist, rosa e>der e> eilte. In Cartons a 5t> kr. .liirrkennuiiKH-^rhrrlben. Geehrter Herr ! Ich l abe lud dem jahrelangen Gebrauche Ihres voi täglichen Pariser Dancnpulvert die ungcnchiiKt Erfahrung g> macht, d »s es b> i zartem Teint eiu Schutz gegen rauhe Witterung, die Haut clatt und weich macht und vollkommen unschädlich ist. Zum kiel-rauch fQr die Bohne ist es mir unentbehrlich geworden als vorzügliche Beihilfe zur Schminke, ila es gut haftet und sich sehr ausgiebig bei geringem Verbrauche bewährt. Ich kann es mit bestem Wissen und Gewissen als eines der besten und unschädlichsten TuileUcniuittci Jedermann empfehlen. Hamburg, den 16. März 1887. SeraflHf Hi'fsc/»;/. Toilette-Seifen- u. Parfünerlewaaren Fabrikant II. Kielliauscr tliplomirter Apotheker und Che-miker in Graz. lle|iwtM befinden sich in allen bedeutenderen A[iotheken und Parfüitierie-Handlun^eii Oesterreich-Ungarns. Von Toilette - Seifen empfehlen sieh als vorzügliche feine Specialitäten: Glycerin-. Veilchens. Speik-, Heliotrope-, Rosen- und Mecca-Baisam-Seife dieser Firma. Zur Pflege der Haare: Tannin-Pomade, Pflanzenfett-Extrakt und Chinin - Wasser. Zur Pflege der Zähne: Pfeffermünz - Zahnpasta, Mundseife. Kallodoution oder Salicvl - Mundwasser; als Wohlgerüche für Taschentücher: Alpenblumen-Extrakts und als besonders kräftige Blumen-Parfüms die Extraits quadruples, in eleganter Ausstattung. 88V 2 1837 „Deutsche Ulacht 11 Praktikant mit guten Srhulieusnifsen, der deutseben und slo-veiiis hen Sprache mächtig, wird in der Papierhandlung Johann Rakusch aufgenommen Aul' anerkannt vorzdgüche Biicliherger Steinkohle aus der Gewerkschaft des FRANK JAKIMII «erden gell. Bestellungen entgegengenommen in der Specerei- Madi ~^X7"e i. n. lia ri. dl 1 \3. n. g" Cilli, ijauplplslfj Hr. 3. 7üs ia J»ui»iki) - Htu ii itt, abgelagert, bester Sorte, liefert - Liter gtrge'i Nachnahme ohne weitere Spesen um fl. 4.— H. Kaxparek in Fulnnk, Mähren. Znaimer G-uLrlcen von b •- s t e r Qu.Jltut, liefert da* ft Kilo-F.i?>l gegen Nachnahme olirte weitere Spesen um fl 2.2.'> H. Iva*parek in Ful.-.ek. MftJiren, frisch geräucherten, liefert 5 Kilo i'-gen Nachnahme ohne weitere Spesen um fl. 3-50 11. tvaapstrek iu Folnek. Mähren. Dr. Behr's Nerven-Extract ein aus Heilpflanzen nach signier > ethode bereiteter Kitract, Wikhei sieh seit vielen Jahren «Ia vortreffliches Mittel xegen Nervenkrankheiten, wie Nervenschmerzen, Mi-(Träne, Ischias,Kreuz- u. Rückenmark-schme 7.i n. Epilepsie, Lähmungen, Schwäihezu.itiinde und Pollutionen bewährte, Feuer wird Dr. Behr's Nerven-Bxlraet mit bestem Erfolge unge«endet g> gen: dicht und khenwatismuü, Steish.it der Mnskrln. Qelonk»- u llnskel-RtieamatiimM. nervösen Xnpfschmen und Ohrensausen. Dr. Rehr1* Merven-Kxtiact wird nur äusserlich angewendet Frei* einer Flasche ll'it genauer Gobrauchsan weisuni; 70 kr ö. W. KB. Heini Ankaufe dieses Präparate* wolle das P. T. Publioum ttets darauf achten, dass jode FlüM-he auf der äusseren Umhüllung beigediucktc Schutzmarke führe. Haaptverafiidung--Din»ot: Gloggniti, Klederösterr., in Julius Bittner's .Apotheke. D-p. t in; Cilli: J. Kui-Vr»«hinid. Ad. M >rek Deutscb-I.atidsh.Tg: 11. Möller: Leibtdt*: O. Kus — beim; Pettnu: Ivr. Hehrhalk; Radkersburg: C. E. Aadrieu; sowie in alten andern Apnth'kcti St-ier-■wrVs. "87 1'" es Hä CQ »"•i* T.rj tr- g 'S fe c-a5"J S v ja '4=> pS Z 4 M ■? e Hs > £ c e e t s . 8 e O o = « s 's -t = * i 3?S 8 t 1 B i un ~ i * 8 M |5 Z § i! JS IJ i' CD £ ^ - j; «\ 5 I S 3-s co o * 1 5 «9 'j i| m —* ®* ü s-- ;M * s s h 3 S = 'S "« uj C t «1 ®i? 11 'Ö | sZ 0 I* » n 9- H 31 u ö M i! M • = 1 K . S «2 M ;e 3 £ 5 ® i0 ti "E fe a E± 5^3 P "! . —• L. C-Jä -JS i«3 2* Ü f i" ■— l^c Ct.C2.--j ^ ® ® s l R. DITW4RS WIENER LAMPEN-NIEDERLAGE riMMS-lEICHO. Herrengaaae, Poatplatz 2. Neu eröffnete Fu 1>rikh-Niederlage in Beleuchtungs-Artikeln aller Art für Petroleum und Hühöl. Sonnen-Brenner und Heteor-Brenner mit unübertroffener Leuchtkraft. Tisch- und Hänge-Lampen. Alle Gattungen Glas-Artikel, Dochte u. s. w. zu Fabrikpreisen. Fabriken in WIEN und WARSCHAU. IST iederlagen in Wien, Graz, Prag, Lemberg, Triest, Budapest, Berlin, München, Mailand, Warschau und Bombay. 12 ..Deutsche Ulachf 1887 Zur Herbst- und Winter Infolge deS großen Umsatzes bin ich in der angen hmen Lage, nachstehend verzeichnete, für den Herbst und Winter für Jedermann unentbehrliche Bedarfsartitel in bester Prima-Qualität ,u folgenden unerreicht billigen Preisen abzugeben. jg" Icii ferüeiide: UMH Herren - Hemden Damen - Hemden «anerkannt das beste Fabrikat» Chiffon, Creion und Cmt», fein grputzl 1 Stfld 1*20, |'S| bi« fL L —. ülslnitsr-UntrrljasfH auS Barchent. Äötxt und Rrefen-leinwanti Mau. bruun und ioris>. !l Paar ft 2*S5, auS Lrolft rlrpant roih abqeftevpt mii Pe>lmut er-knöpfe» H Paar fl. 2*75._ Männer vlintcr Socken aeitiickr. icciR und särdig <: Paar fl, 1-40, gewirkt, qlat» oder «lestniit. ti Paar ft- 1*20. Inte-Bettvorleger 1'/» Meier lang rund umher mit Franien. in d«n neuesten lütfijdjcn Muüein. I Paar fl l'M. Pelz-Hose nur fl. 1 70. ,.u8 (!liiffon mii rctdirr etiderci. in elestauter SluffObtun* 0 «nick st K —, auS Chiffon od^ Kraft-leinwanv, mir Zack, ilbejay, <: Siück fl. »-75. Manien iZnrchtitt Hosen au» seiusiem neißen '^arSent mir Saumckicn aeputzi. Paar nur fl 3*20, m t stirer Stickerei, :t Paa> nur ft. 4*S5. Englische Neiseplaids aus reiner Wolle, !!V, Meter lanst, 1-60 Meier breit, I otüd fl. 4*50. Ein Reiseplaid Riemen auS englischem Leder fl. I'—. Nordpol» Herren Untrrliosen Damen-Barchent Nacht-Corsetten au> je »sinn weißen Barche! t liyl mobent ftevupt. t Stück fl 3.15, reich ge tickt, :t«tüd nur fl 4.75. Tarnen Flanell-Unterröcke vollständig drei» uns laiut roch fle-stickt. I Zlück nur fl. I'SO, aus felnfiem Flanell, elegant ausgestaltet, auch gestickt, l SUick nur fl 2*23 Sacktücher Leinen, appretin. wein mit Rand, hocheleaant, in fttnem ßart., 10 it. st. |*9 Stftf st 1*2«. fi-l)r hauerbait und raarm, Ni3 Neueste. l>ei Sliicf nur ft. 1*2«, jeinve Qualität nur 1 l*S«. bestrickte Damen-Unterröcke jebt dauerhaft u roa:m. vollständig grob. I Stück fl. I*H5, feinste Sorte fl. 2 2«. Dam'N- Winter- Strümpfe Hand gestilckt, in allen Partien qe< streift, >! Paar n»l ft. 1.7», koch-elegant und die feinste Sorte, V Paar nur fl. 2*18. Schwarze Ä las Schürze modernste Isasvn, mit reicder Sridenstiekerti, lebr clegam, als Kefctienk geeignet, i Stück st 2*—. lvirthschafts Schürzen mii Latz, aus »artei blauer Lein-wand mit geftickier SPihenbordure « Siück ft. 2*—' Tisch-Gedecke bestehend aus > Tiichiuch u. 6 Ser> vielten aus Leinen- arnast. »rächt, volle AnSfabrmtg.. 1 Garn. fl. L 50. Rips-Garnituren in oen prackivo sten Zargen, b?-siebend u« i Bettdecken und einer Tischdecke, ring« umher mit seiden- schnür und Quast?». Eine Garnitur st • Herren-Pelz-Leibl fei alt, elegant modern nnd sedr angez. ge.ten ßrlält. nur ft. 1*H0. Arbeiter-Hemden aus bestem afWirnirm Rumburger Oxford, vorzügliche Qnali ät. 3 St. ft 2*«« Meine Waaren sind, ich wiederhole es hieinit öffentlich, keine Reste, keine von anderer Seite angekündigten Schund-Partie- oder Ausschupwaaren, sondern von den ersten Jyal'rifVn für meinen riesigen Consuin eigens sabricirte, neue, feine l«l»d solide Winterwaaren aus den besten Stoffen. ZedeS von mir bezogene Stuck ist mit meiner Stnnpiglie versehen und echte, gute, jahrelang halt-bare Waare. Möge sich dah r Zedermann durch einen Probeversuch von der Wahrheit dieses überzeugen und wird man bestens zufriedengestellt werden. Ausführliche Preislisten versende gratis und sranco. Sämmtliche Bestellungen für alle angesührten, sowie was immer für Namen habende Artikel werden sosort prompt und solid gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages überall hin esfectuirt durch daS Wiener Coniinissions- und Export-Waarenhaus „zur Vindol'vna" CARL ZEL1NKA, Wien, EL Hetzgasse 33. _ _gm~ Birie sich dies? Annonce auszubeivabien _ SMraüi & Co. Hamburg. empfehlen ihr«- weltkekannt streng reellen vorzüglichen Waaren. SüicKram & Co. Hamburg. Sprotten, goldgelb geräuchert, »artn Ddic«t«»io ' ) per 5 Kilo fl. >> 60 „ e.#.i ,. « 6.95 . ■ ,f>0 « 7.10 Cuba-Onfl'ee, grün delicat. Cey.on. grün, vorz2glich Geldjava. gelb, aromatisch Perlkalt'ee, grün, ausgezeichnet „ arab. Moeca, verpfl., feurig „ Surrogate. xur Caffeemlachung warm empfohlen. Java-Snrrog.it per 4 Kilo Mocea-Surrogat „ Auierik Kftssenmehl „ Kieler !■ ettbiicklinge, ca 10 Stück ToixSglich |i#r KiHto 4 240 Nilirk lt. 1,45 p«r 2 KUImn tl. 2.4«. per 4 Kk»ten fl. S.70 per 8 Ki«teo fl. 7.26. Uno». Kronsardinen, echt' 5 Ki 1 Mnrinirt« Hering««. Jelicat 5 Kilo-F.iss st. Christ. Anchovis, direct import. 1 Dkr. fl. Kstra Matjesheringe, b^ste Wiaterwaare >> Kilo-Kuas fl. Prima holl.Volllieriiige. feinMe 5 Kilo-Kux tl. Prima-Klohm-Heringe, ca. 40 St, deHcut 5 Kilo-Fass fl. Hochfeiner IA. Caviar. mild ^eaalxen, 2 Kiljo netto fl. Aal in Gel^e, ausgezeichnet, i Kil<>- F»<>k fl. per 4 Kilo netto kleine fl. 2.45» ffri>ft*te fl. &.0&. »ortfigllth« ioliiid, W« Bei Abnahme ganzer Ballen «eaentUcfa billiirer. . 2.20 •JJO 2.i0 2 '0 LJ 1.70 2.10 2.05 2.55 1.90 1.70 4.50 3 85 Klipp- und Stockfische, Theo, neoerte Ernte, elegant Verpackt, staubfrei. Congo, »tark kräftig per 1 Kilo fl. 2.50 Houchong. mildaiomatihcli „ .. 3.50 Peceo 8<>uchong. mild, hocbaroui. n , 4.70 Raiaer-Melange, Fatnilientbe«, vuntiiglich n fl 4.MO Iluss, Carawanenthee. mild, hochf. » „ S.!?0 Verkuuftibedlngungen: Portofrei incl. Verpackung gegen Nachnahme, Versand ><», frischen und gerilucherteii Fischen bei noch nicht bekannten Abnehmern nur gegen Vorausbezahlung. Preisliste 871 Ober viele Hundert andere Consamartikel gratis und franco. STÜCKRATH & Co., Hamburger Waaren-Versand, HAMBURG. Ia. Jamaica-Kum, alter, 4 Liter li. 4.— Pale-Oognac, hochfeiner, 4 Liter fl. 7.30 Siisseste Apfelsinen, 5 Kilo-Korb fi. 1 95 Frische Seeflache autfewfiide^ fUr den V»r**n«l mit CoBsarrcealx pripsrlrt, netto 4 Kilo, als: Schellfisch, Dorsch, frische Heringe fl. 230 Rohe "V Hasen- Rauh- und : I bälge etc. Wildwaren »»8 Joli. JelitMix, < »11» gleichzeitig dexaen empfielil» r|. r«e:be azii, I. iger zu relzeinffltt-rungen iör Herren- und l>aroeiimaiitel etc. PFERDE •Besitter niitcheu wir aut das bestl ewalirte.vuu kein in CoO' urrenx-Pr. pnrate über-troftue, k. k. priv. Neueste Restitutious-Flnid von Alois Costella in Oö>ting (Graz) aufmerksam. Zeugnisse und Gut teilten hoher PersOn-licl'kei'cn versendet kostenfrei die Haoptvrr-sandtatelle von Schneider ti' €o, Wien. V.. Franztnagasse IM. — I. Herrcngjase 10. Vorrithig in den meisten Apoiheieti, Droguen ' und Sport.waaren-H irdlai^g^n. » Zeugnis*: K» trt-reieht mir *am Ie-n Sehnen und Gallen u. ». w. mit. le -t- m Erfolge angewendet habe. Carl klreliiier m p. Bereiter bei Sr. k. u- k. Hoheit dem Darehl. Herrn Erzh. Carl Lndwig, 797 2 > Depot* in Cilli: J. Kupfer■■■ h nid. Apotheker Z't Mi riuhi.f lljähriges licnomme! Rasche nnb sichere Hilfe bei Longe Bleichsucht, Hliilariiiulli. bei Tnherknlos« (Setiwindancht ■ »> h« erstet» €t«5irn« bei •kntein und rhroniarhem Lungrokiitiirrh. jeder Kn . lieaehda'ttrn. llpjaerkeit. Knr»»thi»»Lkeil »richlf InniiK, ftturr bei Skro|(huln*«, Rharhiti* Srbwiithe und in ter Kceonvnlrarpa« britt^l nur »er vom Apotheker «I«al. Ilcplmhny in %% leti bereitete «ntervkospkorigsaure Kiilk-I^iw(kii-Nyrii|». yC Nicht ;a wcrrordifeln mit Nadialimuaqtn M jelden, die dem Publicnm unter nieitbc» oder äbnlt chen Namen anneliotea werden! "Vk Dieite« jftbrelanc irstlieh erprobte Heilmittel hebt den Appetit, fördert in Fol^e seines Eit»encekiil(e» krifU|f»4 die Blutbilduntf, dnrvb «einen Phosphor- nnd Kelk^ehnJi bei Kindern den Anf> bau der Knochen, bei Lungenkranken lost e« den Hehleim, lockert den Hunten, bekebt den Hnstenrelx. die schviehenden Scbwclsse, die Mattigkeit, erkökt die gesummte Lebentthstic-keit nnier allgemeiner Krafleiunahme. und leitet durch seinen Knlkgehalt in den ersten itaadten der Tuberoalose bei ange-meskcner Nahrung nnd Pflege die Verkalkung, da« ist Heilung d«*r tnberkeln ei» 1 Flasche fl. 1.25, ver Voll 20 tr. mehr für Packung- Halbe ^laichen gidt e» nicht. Jeder Flastbe liegt eine belehrende ^roschurc von Tr. schweizer bei Warnung! WM" |)ie lebhafte Xnchfrage nach meinem anterpho» phoii^tnuren Kalk - Einen syrap bat «aMrelehe *ach-ahmungen de»kulbcn unter gleichem oder ähnlichem Namen hervorgerufen. Ich m#eh» deshalb «nfkierksam. dasa ich »-ernt und xsnr arhon vor 1? .Inliren den unt^rph«»* pliori|(«4tureii kalk - Einen - Syrnp «larntelite. daher aiencr von mir bereitete Syrnp das Original-Präparat M. welrheM allein w ihrend eine« latitfea Hestaudcs viclfai h ürctlleh erprobt ward« und m Folg» seiner vorzüglichen Wirkung allgemeine Anerkennung und Verbreitung gefunden bat. Alle jene Fabrikat« sind daher trotz der Vorepiejfelung ihres längeren Bestandes and ihrer Erprobtheit nur Kurxe Zelt bestehende, guex anerprobte und trotx de« gleichen Namen» in Bezug aas ihre Zu niimuensetzuitg aad Wirkung von meinem Kalk , .A - El»ea - Syrap gant ver ö scNütJ-MARKt j j *4 htedeiie Narha' mnnzen die nur die Antbsntung meiner Erfindung und des guten Re-Dummes derselben bezwecken leb warne daher *or dem Ankaufe derselben, bitte atrU au*iini< kl.: ..Herhahay » Kalk-Einrn-Syr «p aa ver-Inn^en. auf nebe im lebende. ;5 ans Jeder Flasche beflndlicke Srbutxmarke zu achten nnd sich tun Ankauf'- unter welchem Vorwande immer angebotenen Na«--haInnungen nicht bereden lassen. Leiitr«! - Bersendungs - Tepot für »ie Privi»,»: Wien Äpotbeke „zur Marmberzigkeit' des 3ul. Herdadni,. Neubau, Saiserstraye 90. Depots serner bet den Herren Jlpotbefem CfiUi: 1.5lupferscbmid, Baumbact,'» Erben. Ävoid. Deutseti-Vandsherg: H. Müller Fel»> hack,: I Aünil, l»>onohitz: ^ PoSvischil. Gra?! Anton Nedwed. Leidnitz: O. Nußbeim. Mar-hurg: G Bancalari Pettau: E. Bebrhalk. L Mluor Stadkcrsbura: l?. .'lndrieu. Winviseti-feistritz: F. Lirt. Windisebgraj: G «ordck Wolf»herg: tl. Hutb. Liefet,: viuitav «.vroiuvar^ IfERBAÖNT