Dlr. 55. Sonntag dm iv. Auli 18SZ. XXXI. Jahrgang. MWbllMtrAkiwng. Der Preis deS Blattes deträgt für Marburg: ganzjährig 6 fl., halb- , tährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr., monatlich 50 kr. Bei Zustellung ^ ms HauS monatlich 10 kr. mehr. Mit Postversendung: ganzjährig 7 fl., halbjährig? fl. S0 kr. und vierteljährig 1 fl. 75 kr. Tie Einzelnummer lostet 7 lr. Krscheiut jeden Sonntag und Donnerstag früh. Einschaltungen werden von der Verlagshandlung des Blattes und allen größeren Annoncen-Expeditionen entgegengenommen. SchlusS Schriftleitung nnd Berwalwng befinden sich: Postgasse Nr. 4. Sprech- für Einschaltungen Mitwoch und Samstag Mittag. — Lffene stunden des Schriftleiters an allen Wochentagen von 11 bis 12 Uhr Reklamationen sind portofrei. Manuscriple werden An unsere Leser! Die Beilage unserer SonntagSnummcrn erfreut sich wegen ihres gediegenen belletristischen Inhaltes des Beifalles unserer Leser. Wir werden auch in Hinkunft bestrebt sein, durch die Veröffentlichung von Originalarbeitcn das Jnterrsse unseres Leserkreises fiir diesen Theil unseres Blattes rege zu erhalten und erlauben uns heute, darauf aufmerksam zu machen, dass wir in der Beilage der nächsten Sonntagsnummer unseres Blattes mit dem Abdruck einer überaus fesselnden Erzählung, von Reinhold Or tm ann, beginnen werden. Der Stoff dieser Novelle ist dem heutigen Gescllschaftsleben entnommen und versteht es auch der Berfisser, in ttderans spannender Weise bedeutsame Conflicte darzustellen und eigenartige Charaktere zu zeichnen, so dass wir überzeugt sind, auch diesmal den Wünschen unserer geehrten ^eser bezüglich schmackhafter literarischer Kost gerecht zu werden. Die Achristlkituilg vud Nerwaltung. Wuffische Enttäuschungen. VV. Die bedeutsamtn Ereignisse der lctztcn Wochen haben die Aufmerksamkeit aller Deutschen liu r auf den großen Staatsmann gelenkt, der im Mittelpunkte dieser Vorfälle stand, nämlich den Alt-Kanzler Fürsten Bismarck. — Nun hat er auf die gegen ihn und sein Wirken von vielen Seiten lmd zuletzt in der „Nordd. Allg. Ztg." gerichteten Angriffe nnd Verdächtigungen in seinem ^^eibblatte, den „Hamburger Nachrichten", selbst so klar und deutlich geantwortct und seine Gegner so gründlich abgeführt, dass zu hoffen steht, diesen werde endlich die ^^ust vergehen, den l)ochverdientcn Mann noch weiter zu beslldeln oder doch mindestens die Drohtmgen fortzusetzen, welche in der letzten Zeit schamloscrweise ver-lautliart worden waren. Für den Augenblick ist also wieder Ruhe eingetreten und der Beobachter der eliropäischen Verhältnisse mag sich ilt-zwischen umsehen, wie eS in den letzten Wochen außerhalb der deutschen Lande zugegangen ist. Vor Allem müssen wir feststellen, dass der günstige Verlauf des Besuches Humbcrt's in Berlin im ganzen Königreiche Italien bei allen Parteien — mit Ausnahme dcr Jrredcntistenpartei — den denkbar güustigstrn Eindruck gemacht und die italienische Presse neuerdings zn Lobreden (.i'f das Bündnis mit Deutschland veranlasst hat, so dass dl: nothwendige Z^olge einer Stärkung dcr Regierung eintreten und auch die Wahlen in ministeriellem Sinne ausfallen dürften, worauf schon dcr letzte Sieg des gegenwärtigen Ministerinms schließen lässt. Sollte eS überdies dem Ministerpräsidenten gelingen, ftin Wort bezüglichLi)sung derFinanzfraze zu baltcn. ohne dabei die unbemittelten Clafsen mit neuen Sleueui "l Nachdrnck verboten. Zwischen den Kröbern. Novellette von LarS Dilling. — AuS dem Norwegischen überlragen von Georg Gä rtner. (2. Fortseynng und ^chluss.) Der Advocat erhob seine Augen zu dem Portrait üdcr dem Schreibtisch und sagte leise: ..O, Mutter, Mutter, warum giengst Du und ließest mich großes Kind so kilslos und so einsam — so entse^lich einsam auf der Welt zinück!" Er musSte jetzt seine Brille abnehmen und dieselbe abwischen; es war gewiss etwas Staub darauf gefallen. Bei Tisch zeigte sich jedermann wenig gesprächig. Als Clin abends zu Bett gehen wollte und ihr Haar losmachte, fiel die blasSrolhe Rose auf den Boden. Sie zertrat sie mit ihren kleinen Füßen. „Nnn denkt er natürlich, dass ich mich seinetwegen geschmückt habe", dachte sie. ,.O, könnte ich diesen Mann nur hassen — aber das kann ich ja nicht!" „Ich kam hierher, nm meillen Olaf zu beweinen — und nun weine ich um eines andern lvillen!" Sie löschte taS Licht aus und gicng zu Bette; aber sie konnte nicht einmal ein Capitel ans ihrer Bidel lesen, denn sie war gar zn sehr aufgeregt. -I- Eine Wocbe verstrich und Alles gieng seinen gewöhnlichen Gang. Der Advxal arbeiiete allf seiner Kanzlei, das Fränlein im Hause und Eliu gieng beinahe jeden Tag ans den Friedhof. Das neue Dienstmädchen war gekommen, ein großes, dickes Geschöpf, in schmll^;igem, blauleinenen Kleide, fener- vormittagS. belasten, so könnte der jetzigen Regierung lvohl eine längere Dauer beschießen sein, als nach dem Rücktritte NudiniS zu crwarteu war. Dagegen herrscht in Rußland neuerdings große Un-znfriedentieit und zwar sind es drei Ereignisse, welche die dortigen Regierun^lskreise recht empfindlich berührt haben. Das eine betrifft den Process Drumont, der dem antisemitischen Ezarenreiche eine nnangcnehme Enttäuschung bereitete und die Gegensätze scharf kennzeichnet, welche in beiden Neichen als herrschende gelten. Gerade jetzt ist in Rußland der Vertrag mit der jüdischen „Eolonisations-Äesellschaft" zum Abschlüsse gelangt, welche sich verpflichtete, die Uebersuhr von etwa drei und einer Viertel Million Inden aus Russland nach Amerika zu bewerkstelligen. Wie noch allgemein erinnerlich sein dürfte, hatBaron Hirsch, genannt „Tttrkenhirsch", diese Gesellschaft ins Leben gerufen nnd dnrch seine Ägenten große Ländereien in Argentinien ankaufen lassen; er hat ferner mit der russiscl^en Regierlmg unterhandelt, damit alle diejenigen, welche auf diese Weise auswandern, für immer ihrer Verpflichtungen gegen den rusfifchen Staat entledigt nnd demnach als ansgeschiedcn aus dem Unterthanenverbande betrachtet lverden. Da nun von den etwa vier Millionen Juden, welche in Rußland wohnen, nur lnel)r drei Viertel Mittionen dort zurückgeblieben sind, welche zum orthodoxen Glanben übertreten werden, so ist dieses große Reich mit verhältnismäßig geringen Opfern einer Nation ledig geworden, welche sich als ein Hemmschuh ins-besonderS für die Entwicklung der polnischen und kleinrussischen Bauern erwiesen bat und es ist daher immerhin möglich, dass diese Letzteren nach einer Reihe von Jahren sich erholen und kräftigen können, wenn ihnen dabei die Regierung l)elnlflich ist. In dieser Richtnng hatte also die rnsisscbe Regierung einen, wenigstens augenblicklichen Erfolg zu verzeichnen, dcr bisher in der neueren Staatengeschichte ol)nc Beispiel dastand. Umsomehr fühlten sich besonders die oberen Kreise von den Anschauungen abgestoßen, die in dem unter jüdischer Herrschaft stehenden Frankreich immer mebr die Oberhand gewinueu. Allerdings ist auck», wie die jüngsten Vorkommnisse zeigen, das eigentliche Volk, sowie in vielen anderen Staaten, dlwch-ans nicht mit den darauf bezü.^lichen Anschauungen seiner Regierung einverstanden; bisher al?cr h^lte es noch keinen wesentlichen Erfolg, welcher der Ausbreitung des Antisemitismus hätte Vorschnb leisten können, zu verzeichnen. Der Wc'>ispiuch der fl'ü.Mischen Geschworemn gegen den Rußland scho.i wegen seiner Ar'^riffc gegen die hohen fran'^ösischcn Finanz-lrctse hochverehrten Drumont wurde !:l Rußland mit wahrer Erbitterllng aufgenommen, so das-? k n Zweifel dariU'ce herrschen kann, dass russische Geschworene dc.i Angeklagte'! einstilnmig freigesprochen hätten. Das ist der eine Grund der Verstimmung in d^ i mssi scheu Kr'isen, welche überhaupt uach und nach von ihrer notb aedrungenen Verehrung fü..' Frc..lkreich abkommen, da sie sca .«^tronstadt schon wiederholte Eiittänschlln^en erleben mnicli-!-. die aus den sozialen Verhältnissen d^^' b^'dcn L^' lder >" voilien Wangen nnd cinenl Vergissmeinnichtsträußchen von alter Seide im Haar. Das war ein Geschenk von einem l^orporal, den sie nun schon fast vier Jahre liebte. Diese Bergissnieinnichtchen trnq sie Tag und Nacht und Fräulein Walding fand dies „rithrend romantisch." „Das wäre nun einmal, was 'nan treue Liebe nennt", sagte sie, „nnd diese sindet m..n gege. värtig seltcn, vor allem nicht bei Diens nädchen, die sicb jeden Monat frisch verdingen." Elin scufzte tief; sie dachte bei sich selbst, dass die große Elisabeth treuer sei als sie. Sic trug Olafs Riug an einer goldenen Kette nm den Hals, aber es war ihr. als od er sie brennen mochte. Elisabeth war jedoch nicht ohne Mängel, wie sich nnn herausstellte. Sie dachte unter anderem zu viel an ihr^.: Corporal und seine Vergissmeinnichtchen, so dass sie vergaß, im Zimmer des Advocaten den Stanb abzuwischen. Deshalb that Elin dies jeden Tag; aber sie hütete sich wohl, in seiuenl Zimnler zn sein um die Zeit, da cr hcun-kehren konnte. Der Advocat hatte ein Gefühl, cilS ob eine gütige Fee zuweilen in seinem Zimmcr walte; abcr er ließ sie vorläufig noch nichts merken. Die liefe Melancholie, die sein schönes, männliches Gesicht verdüstert hatte, schien mit jedcin Tage abzunehmen. Bei Tisch — die einzige Zeit, da cr sich in Gesellschaft der Damen befand — war cr heiter nnd aufgeweckt. Elin anch. Einigemale hatte sie sogar herzlich gelacht — mit ihrem alten, schmetternden Lachen — aber einen Augeublick später war sie ans ihr Zimmcr geschlichen, um in Weinen auszubrechen. In einigen Tagen sollte sie dic Heimreise antreten, und dann würde sie diesen adschcnlichcn Advocaten nie mehr sehen, ni: mehr an ihn denken. gesendet. nicht zurück- sprangen. Nebenher läuft nun auch die große Sorge wegen der in den eentralasiatischen Besitzungen, sowie im Kankaius eingebrochenen Cholera, gegen welche selbst die strengsten Vorsichtsmaßregeln zum Theile deshalb erfol.^los bleiben, da die Indolenz der niederen Bevölkerung in den meisten Bezirken eine unglaubliche ist und dcr Fatalismus, von welchem diese weder in guten noch in bösen Zeiten lassen will, noch lange nicht anszurotten sein wird. Abcr noch cin drittes Ereignis ist vorhanden, wclchcs gerade in diesem Augenblicke Rnßland sehr unl.'cquem wird. Wir meinen dic bulgarische Gecicbtsverbaudlung gegen die Mitwisser an dcr Ermordnng des Finanzministcrs Beltscheff, die neuerdings den Beweis liefctt, dass Rußlands agitatorische Thätigkeit in dem jungen Bulgarien noch immer nickt erstorben ist. Wer.n wir soeben t)enierkten, dass dic Ausdeckung dcr russischen Umtriebe gerade jet^t der Regierung in Pete rs-durg unbequem ist, so geschah dies deshalb, weil vor Kurzem verlautete, dass gleichwie Rumänien und Serbien auch Rußlands diplomatische Vertret.r auf der Balkan-Halbinsel den Auftrag erhielten, sich von der Berilbrung mit den seldst-gemchteten bulgarischen Agenten und Aufwie^lerii nach Möglichkeit ferne zu halteu, wobei wohl auch die mit diesen Leutl.l gemachten trüben Erfahrungen inl Spiele sein mochten. Was bisher nur Vermnthuug war, wird durch die Aussagen der verschievenon Zengen in dem Processc zur Gewissheit: dass nämlich Runlands Polit'k aus der Balkan-Halbinsel unausgesetzt 'hälig war und selbst dann nicht ihre Machenschafteu einstellte, wenn die Partci dcr Unznfücdcnen und Verzweifelten, welche dic E^itwicklnng de» jungen Staates sehr hemmt, zn Verbrechen, wie das unter Ankia^e stebeul-'e schutt, unbekümmert um die Folget, welche au-? uncr abermaligen Umwälzung in Bulgarieu für dai^ Europa entstehen könnten. Alles das ist sehr unangenehm für das Ezarcnreich und znglcict? mit den bcidc.i A'tcnratcrn bczichungö.velse '.Vtitwissern w.i's wieder cl":na! die 'n'sische Politik vcrnrthcill werd-"r vor U l Alkgcu oo.l g i'^ '^nropa. Aus dem Abfleordnetenhause. J'i dcr Sit;ung am 5'. d. schritt das Hans nach Erledig: la ntclu'^rer Nothst.-'ndsanträge zur Bera^kn^ug dcc' Antrages >. d. gemeldet: „Der Bericht des Finanzausschusses zu den Vatuta-Vorlagen erklärt: Die Frage, ob der Zeitpunkt für eine ersprießliche Durchführung der Reform glücklich gewählt sei, müsse im Hinblick auf die thatsächlichen Verhältnisse entschieden mit „Ja" beantwortet werden. Der FinanzausschusS billigt völlig die Goldwährung, weil Wissenschaft und praktisches Leben nur diese empfehlen, und in Ansehung der Fluktuationen des Silbers die Ver« wirklichung des Bimetallismus in weite Ferne gerückt erscheint. Die Regulierung werde durch Rücksichten auf die Staatsfinanzen, die Volkswirtschaft und das Staatsrecht geboten und wurde dadurch möglich, dass die Zahlungsbilanz beider Staaten eine active ist und das Gleichgewicht hergestellt wurde. Der AusschusS billigt die Pläne der Regierung und erblickt in denselben und in den Erklärungen der Re« gierung die Garantie, dasS weder ein Rückschritt, noch ein Stillstand eintreten werde. Der Bericht gelangt am nächsten Montag zur Verhandlung." Die Herren Magyaren können'es freilich kaum erwarten, dass die neue Währung Thatsache werde, denn sie haben Vortheile und nur Vortheile davon. Bismarck uud die Presse. Die schamlosen und niederträchtigen Angriffe, die in einem Theile der reichsdeutschen und ungarischen Presse gegen den Altreichskanzler wegen seiner Aeußerungen über die heutige Regierung des deutschen Reiches in Wien gerichtet wurden, haben den Fürsten Bismarck so wenig aus seinem an Verachtung gegen die Preßhorde grenzenden Gleichmuth gebracht, dass er es nicht der Mühe wert fand, auf dieselben zu erwidern. Nur der „Nordd. Allg. Zeitung." wurde die Ehre zutheil, von dem Fürsten heimgeschickt zu werden. Ans der Antwort Bismarcks in den „Hamburger Nachrichten", anf die Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." seien zwei Stellen herausgehoben; dieselben lauten: „Wir glauben, dass die heutigen Minister, wenn sie auf ihren bisherigen Wegen fortfahren und wenn die praktischen Folgen ihrer Maßregeln sich dcnr Lande erst mehr als bisher fühlbar gemacht haben werden, noch ganz andere Dinge zu hören bekommen werden, als die, welche die „Nordd. Allg. Ztg." jetzt zu ihrem Verdruß in dem Interview der „Neneir Freien Presse" gelesen hat. Und wenn Fürst Bismarck, der Einladung des Pindter'schen Blattes folgend, seinen Platz im Reichstage einnähme, so glauben wir nicht, dass seine Kritik an den Maßregeln, die er nicht billigt, sich in den Grenzen der ihm zugeschriebenen Wiener Aeußerungen halten würde." — „Auch die englischen Blätter finden, dass es der kaiserlichen Regierung frei stehe. aber, die vielleicht nie einen Pelz oder dergleichen besessen hatten, mnssten es sich, falls sie verurtheilt waren, die Straßen zu passieren, anstatt in der erwärmten Stube zu bliiben, gefallen lassen, dass der Nordwind mit kalter Hand an einzelnen bloßen Körperstellen rothe und blaue Figuren hinmalte. Zu diesen Unglücklichen — wenn letztere Bezeichnung immer zutreffend ist — gehörte der einsame Wanderer, der anf der reichlich mit Schnee bedeckten Landstraße tapfer der nahen Stadt zuschritt. Der einfache Rock, den er trng, war nichts weniger als ein Pelz; er schien aus dem Zeitalter längst vergangener Sommermonate früherer Jahre zn stammen. Den Kragen hatte er aufgeschlagen und mit einem bunten Tuche fester an den bloßen Hals gebunden. Seine Hosen hätten auch besser in ein Alterthumsmuseum als an Menschen-beine im Winter gepaßt. Ihre ursprüngliche Farbe war kaum mehr zu bestimmen. Denn einzelne Tuchflecke, mit denen sie ausgebessert waren, wetteiferten in der Größe miteinander, und es konnte ebenso c^ut der eine wie der andere als der ursprüngliche Hosenstoff angesehen werden. Die Ocsfnnngen, welche dereinst in die Taschen geführt battrn. waren durch einige Schnurentheile an einer zunehmenden Vergrößernng gehindert worden, nnd in ihnen hatte der Besitzcr seine Hände verborgen. Ein Paar Stiefeln, aus deren nngeputzten Schäften vereinzelte Strohhalme frech hervorguckten, sowie ein etwas zerdrückter Hut bildeten den Schluß der winterlichen Garderobe des Wanderes. Sein schneller Gang ließ erkennen, dass es ihm der erste Schnee nnd der schneidende Nord angethan hatten. So war er an dem Schlagbaum endlich angekommen und befand sich bereits bei den ersten Stadthäusern. Sein Gesicht, das vordem einen röthlich-finsteren Ausdruck gehabt, nahnr sofort einen städtisch-freundlichen an; in aller Eile brachte er seine Garderobe in Ordnung, stützte sich auf den knotigen Stock, den er bisher unter dcm linken Arm getragen, nnd wanderte anf dem Trottoir leichten Fußes dahin. Ja, seine Miene schien sogar Spuren der Heiterkeit zu zeigen, als er einer Schar munterer Buben und Mädchen begegnete, die ihn freundlich grüßte. Der Wanderer blieb lächelnd stehen und wandte sich an die kleine Gesellschaft: „Nun, Kinderchen, wo kommt ihr denn her und wo geht ihr denn hin? He?" Und wie im Chore antworteten sie: „Nu, wir kommen aus der Schule und gehen derheme." „Ei, das ist schön von euch! Da ist also beut die Schule schon aus. Wie spät mag eS nur sein?'^ „Elfe hat es gerade geschlagen" — entgegnete ein strammer Bauernjunge — „'s wird bald Zeit zum Essen sein." — „Ganz reckt, daS dauert nicht mehr lange. Aber was babt ihr denn beut zu Mittag?" fragte mit freudlichen Worten der Fremde, welchen die Schnlkinder umstanden. Der Bauernjunge, der übrigens der ^^^eith^mmel der kleinen Herde zu sein schien, wie auS seiner ^örperläuge zu entnehmen war, musterte schnell die Kinder uud sagte: „Wir baben heut Arbsen nnd Schwenefleisch, das bin ich, die Marie und die Susanne. Bei Matznersch giel'ts Pflaumen nnd Klösel, beim Scholien han se gestern geschlacht, da wern se wohl Würschte han I" „Aha" — meinte der Fremde — „da giebts lient beim Scholien das beste; Wirrste esset ihr doch alle gern, nicht?" Indem der kleine Redner einen großen Bissen in seine Butterschnitte machte, die er in beiden Händen hielt, antwortete er mit einenr kräftigen: „Nn!" „Aber du kaust ja immer noch an deinem Bntterbrod, den Fürsten Bismarck durch gerichtliche Klage zum Schweigen zu bringen. Es würde im höchsten Grade interessant sein, wenn der Versuch dam gemacht würde. Dass er dem Fürsten Bismarck selbst unwillkommen wäre, glauben wir nicht. Er hat schwerlich gegen einen dramatischen Abschluss seiner politischen ^^anfbahn etwas einzuwenden, auch wenn die Folgen für ihn ernster sein konnten, als eS nach Lage der Gesetzgct?ung möglich ist. Es erscheint immerhin bezeichnend, dass der Ruf nach Polizei nnd Staatsanivalt gegen den früheren Rcic1.skanzler sich in englischen, ungarischen, freisinnigen, klerikalen, so^üaltemokratischen Blättern und in der „Nordd. Allg. Ztg." findet. Man kann darin ein generelles Anzeichen des gemeinsamen Ursprnngs aller dieser Artikel in den Zeitungen des Auslandes und des Centrumkartells erblicken und darf vermuthen, dass die zentrale Versandtstelle für alle diese Artikel dieselbe sei." Weltausstellung in Berlin. Als kürzlich in Berlin der Gedanke einer Weltausstellung angeregt und erörtert wurde, war man in Paris flugs bei der Hand, nm der verhasslen Hauptstadt des ge-hasSten deutschen Reiches einen Streich zu spielen. Es wurde nämlich die Veranstaltung einer Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 in Berathung gezogen und man versprach sich in der Hauptstadt Frankreichs Wunder was von diesem schlauen Einfall. Die Hoffnung der Franzosen, dass man nnter solchen Umständen von der Veranstaltung einer Weltausstellung in Berlin absehen werde, scheint jedoch gründlich zn Nichte zu werden, denn die Meldungen aus der deutschen Reichshauptstadt uud anderen Städten besagen, dass maßgebende Kreise des deutschen Reiches für die Weltausstellung eingetreten sind und noch eintreten werden. So schreibt z. B. die „Köln. Ztg.": Die gemischte Deputation zur Förderung des Planes der WeltaussUllung in Berlin hat unter Vorsitz des Bürgermeisters Zelle beschlossen, der Stadt Berlin die Bewilligung einer Summe von 10 Millionen Niark für den Garantiefonds zu empfehlen. Als AusstellungSjahr wurde spätestens das Jahr 1'^s>8 in Aussicht genommen. Auch in Milnchen fand eine Versammlung von Industriellen bet)ufs Besprechung der Weltausstellung in Berlin statt. Alle Anwesenden waren darin einig, dass das Deutsche Reich ohne Rücksicht auf Frankreich eine Ansstellung im Jahre abhalten müsse. Ein Zurückweichen würde in Süddeutschlaud keinen günstigen Eindruck machen. Tagesneuigkeiten. (Der nngeladene Hochzeitsga st.) In let'^ter Woche wurde in Wien eine glänzende Hochzeit gefeiert. Der Beamte S. G. führte die reizende Tochter Adele des Privaten M. B. zum Traualtare und eine sehr elegante Gesellschaft hatte sich zu der Feier eingefunden. Vor der Abfabrt zur Kirche versammelten sich die Hochzeitsgäste in den Salons des Privaten und unter ihnen defand sich auch ein befrackter alter Herr, der die Eltern der Braut und das Brautpaar besonders lebhaft begliickwünschte, obgleich sich diese an Namen nnd Stand des Gastes nicht zu erinnern wussten. Der Brautvater wurde an den Herrn erst wieder erinnert, als dieser gemüthlich beim Hochzeitsmahle saß und mehrere Gäste neugierig fragten, wer denn eigentlich der alte, fortwährend Anekdoten erzählende Mann sei. Der Brautvater, da er den fremden Gast nicht dnrch eine directe Frage um Namen und Charakter beleidigen wollte, beschloß, durch vorsichtiges Ausholen des unbekannten Bekannten zu erfahren, wer er eigentlich sei. Er näherte sich daher dem Gaste, welcher sich jedoch plötzlich erhob und — verschwand. Eine Weile später konnte der Hausherr die Gesellschaft durch folgenden cl?en eingetroffenen Brief erheitern: „Mein Herr! Zerbrechen Sie sich meiner Wenigkeit halber nicht den Kopf. Sie kennen mich so wenig, wie ich Sic noch vor wenigen Minuten kannte. Ich hatte eine Wette geschlossen, im Zeiträume von '^wei Monaten in drei mir völlig nnbekannten Hockzeitogesellschaftcn unbehelligt zu verkehren. Heute habe ich die Wette gewonnen, denn auf die nämliche Weise, wie bei Ihnen, wolmte ich der Hochzeit da wirst du zu Mittag nichts essen können" — bemerkre der Wanderer. „Nu freilich" — fiel der Juuge ein — „heut durften wir aber in der Schule nich Zelinuhr nrachcn, der Schnl-inspektor war bei uns gewest." „Ach, da werdet ihr wohl schon groi^eu Hunger haben, nicht wahr?" Wieder ertönte aus al1 Zeugen ^oie iibcrwiegc.idc Mehrzahl Belastunqszeugen) und 2l) Sachverständige vorgelsden sind. — Buschhoff ist im Jahre 1340 geboren und Vater von drei jlvEndeln. (Gewaltiger Meteorstein.) Wie die „Deutsche Rundschc'u für Geographie und Statistik" aus der „Nowoje Wremja" mitthcilt, ist kiirzlich unweit des Ottes Apschcron ein Metcoij'tcin seltener Größe ins Kaspische Meer gestürzt. Er liegt gegenwärtig in einiger Entfernung vom Gestade in dem See und ragt rtwa 4-/, Meter über dem Wasserspiegel hervor. Da das Wasser an der Stelle etwa 8'/z Meter tief ist l'nd der Stein durch die Wncht des Ni-'dersturzes sich wahlscheinlich noch in den '^'»rund eingebohrt hat, so kann man sc'ic ungefähre Größe zu 15W Kulukmeter annehmen. Er ist vollständig schwarz und ragt als glo'tcr, schwarzer Felsi..! ans dnn Meere. Aus Baku sind bereits mehrere Dampfer zur B.,'ichtigung des vom Himmel gefallenen Ricsensteines ausgefahren. Der Niedersturz war von furchtbarem Getöse begleitet, so dass man in der Umgebung ein Crdbebl'n »».^.nuthete. (Der unh ei mli che Gast.) Man schreibt aus Petersburg, 1. Juli: Die letztcn hier cingetroffencn Nachrichten iiber die Ausbreitung der Cholera in Rußland constatieren das Foltschreiten derselbut -n den Provinzen Transkaspien, Turkestan und Trc.nskaukasiui. In einzelnen Ortschaften dieser Gebitte wi'!tl)ct die Krc' .)clt bereits mit großer Heftigkeit, so insbesondere in Baku, wo vom '^2. bis L^^andweae in Baku anlange!,, angeordn' Ueberwachung; Errichtung eines strengen Sanitätskordons längs der Transkaspischen Cisenbc'hn mit der Instruction, in der Nähe der verseuchten Ortschaften Niemanden ein- und aussteigen zu lc-ssen; Absperrung der russischen Grenze gegen persische Waren, welche über Uzun-Ada kommen, mit Ausnahme von Baumwolle, welche nacb einer dreißigtägigen Quarantäne eii.v^e^übrt werden darf; Einführung einer siebentägigen Ouc.lant< ic für die aus Persicn an- dic armen Kinder sein, die manchmal so reckt weit znr Schule baden. Die Kleinen dort sind wohl Ihre Kinderchen t'" „Die ältestcn drei sind 's" — entgegnete der Fremde '— „sie kommen gerade aus der Schule und konutc i heut nicht einmal frübstücken, weil der Schulinspektor dort gewesen sein soll. Da ich in der Stadt etwas zu thun habe, nahm lch sie mit: ich traf sie gleich am Schlagbaume. Mögen sie sich doäz erwärmen und etwas Warmes zu sich nehme«, das wird it)ucn ganz gesund sein. Sie können ja dann mit mir nach .^'»ause gelzen." „Gewiß, gewiß!" bcjabte die Wirtin und fragte auch sofort, was sie fiir die »iinderchen und den Vater auftragen solle. j!!dcs .^!ind bungcn Sie nur ein Paar warme Wiener-Würstchen und eine balbe Semmel, und niir zwu Paar solche Würstchen liiid eine ganze Semmel" — bestellte der f^reulde. ,,Jch lrinte außerdem einen wariN'N Grog: für die .^iinder können Sic ja ein Glas Grog nrilbringen." Eilig, wie es ilxes Amtes war, entledigte sich die Wirtin ibres Anftrages. Bald standen die Portionen auf dem Tische, und aus den Wink des Fremden setzten sich die Kinder daran und nahmen ihr warmes Frühstück ein. Der Alte sowie die Jungen mnssten sehr hungrig sein; denn ehe die Wirtin ihren Braten, den sie im Ofen bereitete, unlgedrcht hatte, waren von allen Tellern Wurst und Semmel verschwulidcu. ?klch der wärmende Grog schien ihnen äußerst wohl zu thun: indem der Alte zu den Kindern sagte, dass sie nur dies eine Glas Grog bekamen, da es ihnen leicht übel davon werden könnte, bestellte er für sich gleich uoch ein zweites nnt dem Bemerken, dasS die Frau Wirtin etwas mehr Rum hineinthun möchte. Kaum hatte sie auch den Wunsch erfüllt, als der Fremde die Kinder fragte, ob sie noch ein Paar Würstchen essen langenden Schiffe gleichfalls im Hafen von Uzun-Ada und strenge polizeiliche Ueberwachung aller Personen, welche auS Persien, Transkaspien, Turkestan und Baku in Tiflis ankommen. — Gegen die Einschleppung der Cholera nach Eonstantinopel wurden nicht uur die bereits bekannten Quarantäne-Vorschriften am Eingange des Bosporus erlassen, sondern auch andere hygienische Maßregeln angeordnet. — Aus Petersburg theilt man der „Köln. Zeitz." unterm 3. Juli mit: Die Berichte kaukasischer Blätter über die trostlosen Zustände in Baku klagen besonders das Stadtamt an, das vorher nichts getban und jetzt den Kopf verloren habe. Der unsagbare Schmutz wurde nicht fortgeräumt. Mehrere schlechte Brunnen wurden jetzt erst geschlossen und die Cholera-Abtheilung im Krankenhause wurde erst fertig gestellt, als bereits Cholera» fälle vorgekommen waren. Tragbahren und besondere Krankenwagen sino nicht vorhanden, zur Beförderung der Kranken werden allgemein Miethdroschken benutzt. Au DeSinfectionS-mitteln- mangelt es gänzlich. In den Apotheken ist nicht einmal Carbol zu haben. Ein Mikroskop für den Sanitätsarzt musste das Stadthauptamt nachträglich in Moskau l)cstellen. Einige Aerzte weigerten sich angeblich, Cholerakranke zu behandeln. Als Beweis der völligen Kopflosigkeit führt die Zeitung ^Kaspi" an, dass in einer öffentlichen Badstube die Waschung einer Leiche vorgenommen wurde und dass im Krankenhause in Verwesung übergegangene deichen liegen sollen. In Petersburg geht das Gerücht, Deutschland, Oesterreich und Rumänien würden in Anbetracht der Unzuverlässig» keit der russischen Sanitätsmaßregeln sehr bald kurzen Prozess machen und ihre Grenzen gegen Rußland vollständig absperren. Von der Obermedicinalbehörde soll hier eine besondere SanitätS-commissien unter Geheimrath Dr. .Hermann, einem altbewährten Arzt, eingesetzt werden. Gigen-Gerichte. '^Brunndorf, 8. Juli. (SluSflug der Schul-kinder nach Maria-Rast.) Der Ausflug, welcher am Donnerstag nach Maria-Rast von den Schulkindern unternommen wurde, gestaltete sich zu einem wahren Freudenfeste der Jugend und gab vielen von den Kleinen Gelegenheit, zum erstenmale eine Bahnfahrt zu machen, da die Südbahn-Gesellschast für 120 Schüler sehr ermäßigte, sogenannte Personal-Karten verabfolgte. Lange Zeit vor der Abfahrt des Frühpost-zngeS füllte die jugendliche Schaar den Kärntnerbahnhof, woselbst dieselbe in zwei bereitstehenden Waggons ohne jeglichen Unfall untergebracht wurde, die dann an dem Frühpöstzuge angekoppelt wurden. Mit fieberhafter Ungeduld erwartete die Kinderschaar die Abfahrt des Zuges, um nach einer kurzen, aber umso lustigeren Fahrt in Rast anzulangen, woselbst sich die Schüler mit ihren Begleitern — dem Lehrkörper und vielen Schulfreunden — in die Kirche begaben, um dort die Schulmesse zu hören, welche vom heimatlichen Katecheten, Herrn Sageischek, gelesen wurde. Während der Schulmesse sangen die Kinder vier zwei- und dreistitnmige Kirchenlieder, bei welcher Gelegenheit man die tüchtige Schulung derselben im Gesänge und ihre prächtigen Stimmen bewundern konnte. Noch mehr war dies später der Fall, als die Kinder des Vergnügens wegen nebst anderen, ihre heiteren und lustigen Steirerlieder erklingen ließen. Gelegenheit hiezu bot sich auch auf dem Wege zur Zündwaren-Fabrik des Herrn Wofchiagg, die den Kindern so manch' Interessantes zum Sehen bot und woselbst dieselben auch bewirtet wurdeu. Die Besichtigung der Glasfabrik musste unterbleiben, da dieselbe seit kurzer Zeit nicht mehr im Betriebe ist und gleichfalls in eine Zündwaren-Fabrik um.^e-wandeltwird. Dafür entschädigten sich die AuSslugS Tbeilnehmer mit der Besichtigung der Hammerwerke des Herrn Heunann. Nun war es aber auch schon hoch an der Zeit, das gastfreundliche Hans des Wirtes, Herrn Mulle aufzusuchen, der in zuvorkommendster Weise für die Stillung des Hungers der Ausflügler gesorgt hatte. Die Fräulein Sotschnik, H. Jager, Petz und Trak, sowie die Frauen Schmied, Kopplin aus Berlin uud Jäger hatten auch viel Mülze, die nun hungrige Kiildcrschaar zu besänftigen und deren Hunger durch Verabfolgung der Mittags-Nationen zu stillen. Nachdem gegen Hunger und Durst kräftigst angekämpft worden war, wurd --e wollten. Selbstredend bejahten es alle drei, und der gute Mann ersuchte nun die Frau, fiir jedes Kind noch ein Paar Würstchen ytbringen. Inzwischen wollte ergehen, sein kleines Geschäft erledigen und werde bald zurück sein. Schließlich bat er die Wirtin, frenndlichst auf die .Kinder acht haben vi wollen, und letzteren sagte er, dass sie ja recht artig sein und der guten Frau Wirtin folgen möchten. Die Kinder versprachen es, nnd auch die Frau meinte, dass er ganz nn-besorgt sein könne. Der Fremde nahm nun Hut und Stock, grüßte frenndlich und gieng..... Die Kinder hatten lange ihre zweite Portion vertilgt nnd standen am warmen Ofen. Es waren ein, zwei, drei Stunden vergangen, aber der Mann ließ sich nicht sehen. Als es bereits zu dunkeln anfieng, sagte endlich der Junge weinend: „Nn umssen mer aber derheme gehn, snnst schimpft der Vater, wenn mer zu svät kommen." Die Wirtin aber sagte tröstend; „Ihr nnisSt doch aus euren Vater warten, bis er atls der Stadt zurückkommt." „Das wor ja uich unser Vater", sagte weinend der Junge. „Unser Vater ist derheme und liegt krank." „Nun, wer war es denn, mit dem ihr hier herein-gekoinmen seid':'" fragte die Wirtin erstaunt nnd Schlimmes ahnend. „Nu, mer kennen ihn selber nich. Er wollte uns bloßich Würschtel taufen!" meinte der Junge und wischte sich die Thränkn ans den Augen. Der gute Mann kam wirklich nicht mehr wieder; es blieb der Wirtin nichts anders übrig, als die Kinder nach Hause zn schicken. Bis heut wird sie wohlauf die Bezahlung des warmen Frühstücks vergeblich gewartet haben. dem Spiele und Gesänge fleißig gehuldigt. Bei Wort, Sang und Spiel entfloh rasch die Zeit und man muftte bedacht sein, den Abendpostzug nicht zu versäumen, um wieder ins traute Heim gelangen zu können. Nicht nur den AuSflüglern, sondern auch den Maria-Rastern wird dieser Ausflug in lebhafter Erinnerung lileiben. Dankend sei hier den Rastern für die freundliche Aufnahme gedacht, insbesondere dem Maria-Raster Pfarrer, dem dortigen Lehrkörper, Herrn Woschiagg und dem Herrn Dr. ^orischek. Um das Zustandekommen des Ausfluges haben sich insbesondere verdient gemacht die eifrige lNi)nnerin und Fürsorgerin unserer Schuljugend, Frau Schmied, sowie Frau Petz, Herr Soretz und Herr Ob-rlehrer Jager, der bewährte Sangwart l,eS trefflichen Schülerchores, dessen Leistungen geradezu vorzügliche zu nennen sind. Ihnen, sowie den oorhergenannten Fräulein und Frauen gebürt an dieser Stelle der Dank im Namen der Schuljugeni'. Dankend sei auch noch gedacht des Herrn Mulle in M.-Rast, des Herrn StationS-Chefs am Kärntnerbahnhofe, der in zuvorkommender Weise für die zwei Separatwagen sorgte, und der löblichen SiidbahwDirection für die Verabreichung der Personal-Karten. I''. 8t. ^ ^! eg, 6. Juli. (DerCultuschcfderkroatisch-slavonischen ^Landesregierung Dr Isidor Kr^« njavi liberdie deutsche Sprache.) Anlässlich der Jnspicierun<^ der Essegger Schulen und Lehranstalten durch den Stationschef Dr. Isidor KrSnjavi, wurde derselbe von dem Präsidium der slovenischen Handels- und Gewerbekammer in Esseg deren Verhandlungssprache trotz vieler Anfechtungen noch immer die deutsche ist, eingeladen, an einer Berathung betreffend die Gründung einer Handelsacademie in Esseg, theilzunchmen. Nach der Meinung des Handelskammer-Präsidenten Adam von Reisner ist Slavonien für den Zukunftshandel, der sich immer mehr nach dem Orient erstreckt, als Brennpunkt pradeftinirt und deshalb habe eine Handelsacademie in Esseg besondere Wichtigkeit, da die Frequentanten zumeist aus Landeskindern bestehend, oder sich aus Serbien und Bulgarien recrutirend, die Verhältnisse und die Sprache des Siidens kennen und folgerichtig berufen wären, eine große Rolle in dem sich entwickelnden Welthandel zu spielen. Der Wunsch sämmtlicher Kammerräthe gieng nun dahin, oaß der deutschen Sprache an dieser Lehranstalt die weitgehendste Freiheit eingeräumt werde. Sectionschef KrSnjavi erwiederte hierauf, daß er selbstverständlich für die deutsche Sprache nicht eintreten könne; die deutsche Sprache müsse aber in aus» giebigster Weise au der zu creirenden Lehranstalt cultivirt werden, denn Derjenige der nicht deutsch kann, könne das Niveau der Bildung nicht erreichen. Das Häuflein Wissen, welches nian sich in der kroatischen und serbisch en Sprache undLiteratur erwerben kann, sei viel zu gering um damit fürs Leben durchzukommen. Ich scheue mich nicht, sagt Redner weiter, diese meine Ueberzeugung im kroatischen Landtage und überall auszusprechen. Der Unterricht in der deutschen Sprache im Allgemeinen wäre nicht mangelhaft, aber die Methode ist schlecht. Deutsch wird bei uns wie eine todte Sprache vorgetragen, so daß die Jugend einen Abscheu vor derselben erhalten muß. i^tan muß — und dafür werde ich sorgen — durch eine bessere Lehrmetbode der deutschen Sprache aufHelsen. Französisch lernen die Kinder in drei bis vier Jahren, deutsche Sprache können sie aber nach achtjährigem Unterricht kaum radebrechen. Nach meiner Ueberzeugung muß die deutsche Sprache bis zur vollständigen Geläufigkeit gelehrt werden, ebenso französisch — jedenfalls werde ich alles thun, damit die lebenden Sprachen an unseren Lehranstalten viel effcctvoller gelehrt werden. (?. >l. k. Graz, 8. Juli. (Verein „Südmark." Graz, Frauengasse 4.) Der Ortsgruppe Mahrenberg sandte ürer ihr Ersuchen die Vereinsleitung eine von einem Mitgliede derselben gespendete Peronospora-Spritze. Im Laufe der nächsten Monaten werden Ausflüge von Grazer Vcreins-mitgliedcrn nach Orten der Umgebung, in welchen sich Ortsgruppen besinden, von der Vereinsleitnng veranstaltet werden, deren erster am 17. d. M., einem Sonntage, nach Wildon unternommen wird. Die Vereinsleitung erhofft eine rege Betheiligung der Mitglieder. In Mahrenberg findet demnächst cine Feier für den jüngsten Ehrenbiirger, den in nationaler Beziehung hochverdienten Herrn Gutsbefitzer Wreutschur statt, wozu eine Bethciligung von Mitgliedern der Vereinsleitung iusolqe einer Einladung des Herrn Bürg.'rmeistcrs Schober in Aussicht genommen ist. Witschein, 9. Juli. (Brand.) In unserem Schulhause brach gestern nachts ein Zimmerfeuer aus, welches jedoch rechtzeitig entdeckt und vor dem Erscheinen einer Feuet-wehr gelöscht wurde. Der entstandene Schaden soll bei 300 fl. betragen. Marburger Wachrichten. (Marb urger em einde ra th.) Die Tagesordnung der am Mittwoch deu 13. Juli nachmittags 3 Uhr im Rathhaussaale stattfindenden Gemeinderachssitzung enthält folgende Gegenstände: Vertrag mit Herrn Eduard Steinherz über die Straßene.ösfnnng in Welling. — Vertrag mit Herrn Richard Denzl über die zu errichtende Badeanstalt. — Genehmigung des Vertrages mit Herrn Franz Koöeoar über den angekauften Grundtheil am Wielandplatze. — lAesuch des Herrn Karl August Bett um definitive Aufnahme in den Gemeindeverband. — Mitthcilung der Gemeindesparcassa über die Wahl des Herrn Alois Mayr zum Obmann-Stellvertreter der Direction. — Resolution wegen entschiedener Vertretung der deutschen Interessen. — Recurs der Fran Therese Serbiö gegen den Sladtrathsbeschluss Z. 1017.^ in Bausachen. — Bericht der städtischen Fcucrwel)r ill?er die stattgehabte Ersatzwahl. — Aufrage des Stadtschulrathes über die Höhe der Jahresmiethe sür die neue Magdalenaschule sammt Schul» garten. — Ansuchen um Erweiterung der oberen Herrengasse. — Ansuche« des Herrn August .Halleker um Ueberlassnng der Petroleumbeleuchttlng der Stadt Marburg bis 1. Jänner 1893. — Offert des Joh. Lentsch in Innsbruck sür Her- ftellung von Pflasterungen mit Porphilsteinen und Bcitrogs-leistung des hohen ?. k. Aerars für Pflasterung der Teqetthoff-straße. — Antrag der IV. Section um Deckung des Abganges pkk 45.200 fl. — Dankschreiben der Marburger Radfahr-Vereine für den gewidmeten Ehrenpreis prr 25 fl. fi'lr das internationale Hauptrennen. — Aeußerung des Herrn I. Pfrimer wegen Ankaufs der Parzelle 129/l in Melling. — Bericht iiber die Revision der städtischen Cassen. — Der öffentlichen Sitzung folgt eine vertrauliche. (Deutscher Sprachverein.) Mittwoch, den 13. d. findet um 8 Uhr abends im Gambrinusgarteu die dies-monatliche gesellige Zusammenkunft, zugleich Abschiedsfeier für mehrere von Marburg scheidende Mitglieder statt. Bei ungünstiger Witterung versammelm sich die Mitglieder und Gäste, welche wie immer willkommen sind, im Saale. (Allgemeine steierm. Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Cassa.) Der Rechenschaftsbericht der Filiale Marburg der genannten Cassa für den Monat Juni weist an Einnahmen 1336 fl. 78 kr. aus, denen 884 fl. 17 kr. an Ausgaben gegenüberstehen. Unter den Einnahmen nehmen die Wochenbeiträge in der Hiihe von 865 fl. 13 kr. die erste Stelle ein; die Beiträge ter Arbeitgeber beziffern sich mit 106 fl. 30 kr., die Beitritts- und Büchelgebüren mit 12 fl. 60 kr. Unter den Ausgaben stehen >ie Kranken-Unter-stützungen mit 640 fl. obenan, die Spitalskosten sind mit 94 fl. 20 kr. angesetzt, der Aerzte«Eonto beträgt 5>8fl. 40kr., 25 fl. find als Beerdigungsbeitraq eingestellt. An die Centrale erzeaovina für je 2 fl. — ! kr. mindesten<» kr. Im Wechselverkebre mit Deutschland und der'Schweiz für je 1 fl. — l kr. Mindestgebühr 6 kr. Nach dem übrigen Auslände wohin Nachnahme zulässig für je 10 fl. — 1l) kr. — Mit 1. Juli 1892 wurde eine neue Ausgabe von Postbegleit-adressen fiir den ausländischen Verkehr auf rosarotbem P.ipiere ausgeaebeu. Einführung recommandierter Briefpostsendung e n o h n e W e r t a n g a b e m i t N a ch n a h me. Im Jnlandsverkehre, dann mit Unaarn bis zu 500 fl., Belgien, Dänemark. Deutschland, Jtalieu, Luxembura, Nor-weaen. Rumänien, Schweden und der Schweiz bis 200 fl.— 400 Mark^500 Francs. Gebühren wie für recomandierte Sendungen, Einzuasgebühr 5 kr., Anweisungsgebühr nach der.Höhe des Nachnahmebetrages. Die Sendungen müssen deutlich mit der Bezeichnung ..Nachnahme", nach dem Ans» lande mit ..remboursement" versehen sein. — Postaufträge. Sämmtliche einem Postauftrage beigi-aebenen Documente müssen auf den gleichen Verfallstag lauten, und und zur Einkafsieruung auch aezo.une Wertpapiere zulässig. Dem Aufgeber eines Auftrages steht es frei, f^lls ein solcher nicht eingelöst wird,die Auftragsdocumente an eine 3. Person abgeben zu lassen. Auf den Forderungsdocumenten darf keine Mittheilung angebracht sein, die den Cbarakter einer Correspondenz tiaaen würde. Bei der Briespost werden auch unfrincierte, nnailtig und nicht vollständig^ francierte Correspondenzkarten zugelassen. Die un-francierten Karten unterliegen den gleichen Taxen wie nn-francierte Briefe; bei unaenügeud francierten wird der doppelte Betrag des fehlenden Portos eingehoben. Correivondenzkarten, welche in Bezug auf die Ausdehnung nnd änszere Ausstattung den vorgeschriebenen Bedingnngen nicht entsprechen, werden wie Briefe bebandelt. Den Briefträgern ist es strenge Untersaat. in Corresvondcnzkarten, welche mit Porto belastet sind, Einsicht zu ciestatten. Bei Correspondenzkarten darf auf der Vorderseite, wie bei Drucksachen auf der Ani^enseite der Absender oder die Firma die Adresse anbrinaeii. Auf der 'Rückseite der Correspondenzkarten dürfen Ankündiannaen gedruckt sein. Bei aedruckten Visitekartcn sind die herkömmlichen Anfangsbuchstaben si. t. u. s. w. zulässig. Bei Drucksachen können Theile des Textes durchstrichen oder durch Striche kenntlich gemacht sein. Warenproben können im Jnlande im Verkehre mit Velaien, Bulgarien, ?^''ankreich, t^rok^k'ritannien, Italien, Portugal, Rumänien, Serbie'? nnd der Schweiz bis zum Gewichte von 350 gr.. nach allen übriaen Ländern bis zum Höchstgewichte von 25^0 gr. versendet werden und ist für diese eine Län.-'e von 30, Breite 20 und .Höhe 10 cm. zulässia. Drucksichen in Rollenform sind bis zu einer ^^änge von 75 cm. nnd Durchmesser von 10 cm., im Wechselverkebre mit Deutschland nnr bis zn einer Ausdebnnng von 45 cm. und 1 Kilogramm Gewicht gestattet. War.'nproben und Drnck'orten. denen schriftliche Mittheilunaen beiliegen, werden der Finanzbehörde zur gefällsämtlichen Behandlnna überaeben. Bei Sendungen, bei welchen ein Riickschein (Nctonrrecepisse) gewünscht wird, ist dies anf der Sendnng deutlich anzugeben. Porto für Warenproben im internen Verkehr, dann Wechselverkebr mit Ungarn und Bosnien, der Her;ogowina, sowie n^it den k. k. Postanstalten in der Levante Höchst<^ewicht ."i',0Gramm.Ans-debnnna 30 cm.. Länge 20 «'m.. ?^reite l0 cm.. Höhe bei Rollenform 30 cm., Länge 15 cm., Durchmesser bis zum Gewichte von 250 Gramm 5 kr., für solche von 250 Gramm bis 3.50 Gramm 10 kr. (Verlorene Geae »stände.) Al'^ verloren wnrden veraangene Woche beim Stadtamt angemeldet: 1. eine silbenie Damenuhr sammt solcher.^tette. 2. ein goldenes Armband, kettenförmia. im Werte von 48 fl., 3. ein Battist-Sacktuch, mit denl Monoaramm ..M. C." gemarkt. (Ein Hühnertod.) In der Nacht des vcr.iangencn Mittwochs wnrde im hiesigen k. u. k. Verpflegsma.^azin ein Iltis mit einem Schlageisen gefangen, der sich als ein gefährlicher Feind der Hühner erwiesen hatte, da er fünfzig Stück derselbcu mit mordlustigen Zähnen tödtete. Der gefangene Iltis war ein großes, schönes Ex<..nplar. Diejenigen unserer geehrten Abnehmer, deren Abonnement mit dem Ablauf dieses .Halbjahres erloschen ist, werden höflichst ersucht, dasselbe ehestens zu erneuern, damit in der Zustellung des Blattes keine Störung und Verzögerung eintritt. Die Verwaltung. Aremdeu - Liste Lom 7. bis 9. Juli. Hotel Stadt Wi-n^ Hiil-nbr-.,»kr «ezirlsrichtersg-ni,.. Äraz^ Hub-r v--nr.ch^ Jnipettor. Graz^ Müll« Soedit.ur' Mni Tr^ Ftlipp, Bescher, Rohitsch^ Ledinek Lorenz. GeichästS- Prwal, Wien. Dr. Jann. Realititen-belttzer> ^lut^enz. Weiß Max. »ausnmnn. Budavesl. jtraler Z°t)ann, Kaufmann, ^unn. ,'^Villal^ Jol)ann. Gastwirt, Vinz. Zaqotisch ^ GutSbeutzer. Rann. Maier.'ti'arl, Doktor. Triest. ^ a) .. ^ Äraf Traschwich s. Tohn u. Diener Kroatien. -Vogels Gustav, Bureauchef d. Zildbahn, Wien. Maaa Leo' hellender ^'eMig. Neger Alois, .'itaufmann. Wien. Graver Gustav! Kausmann, W,en. Scheuf Louise. Private, Wien. Nußköller August, r. k. L.teutenant, Esseg. Fncher Johann. .Handelsmann, Halbenrein. '^5"- '^olschild M.. ttaufmann, Miinchen. Seidler Johann. Wien. Besec A., .lgent, Wien, ^»otter Ltto, Kaufmann, Wien. Äinz Franz. Wien. Hotel ^^herzog Johann. Charlotte Basulich s. Tochter, Mi ll/r Reijender, Wien Ztraus Josef, Reisender. Wien. .üi-r M? ^^ausmantl, Wien. Broed Johann, Reisender, Berlin, ^nager Mx. .^aufniann, Budapest. Taborski Lduard, Fabrikaitt. Ungarn, ^'ederer E. Jnspector. Graz. -Kaufmann. Fürth. Boch Barthol., Mittheilung aus dem Publicum. Unter den hervorragendsten Neuheiten, welche unser Haushalt der fortschreitenden Entwicklung der Industrie verdankt, ist in erster ^^inie die so rasch beliebt gewordene Mack's Doppelstärke zu nennen, welcl)e unsern verehrten Haus-fraueu die Arlieit au den Wäschetagen so bedeutend verkürzt und erleichtert. DaS zeitraubende Auflöse« vou Zusätzen wie Borax, Gutnmi, Stearin !c., welche jede erfahrene Hausfrau der einfachen Reisstärke beizugeben pflegte, fällt weg, weil dieselben in M.!>ck's Doppelstärke in bewährter, richtiger Mischung bereits entl)alten sind. Das Plätten geht rascher von Statten, das Plätteisen gleitet äußerst leicht über die Wäsche, ohne je zu kledeu, was namentlich bei feiner Herrenwäsche, bei VlZrhängen ic. von größter Wichtigkeit ist. Die Verwen-dnng ist äußerst einfach, die Wäsche wird mit geringerer Mühe weiner und steifer als mit irgend einer anderen Stärkesorte: kurz, das Fabrikat ist eine wahre Wohlthat für Alle, welchen daran liegt, an den Wäschetagen Mühe und Arbeit zu sparen, ^^eider konunen, wie bei jedem guten Fabrikate, zahllose minderwertige Nachahmungen in ähnlicher Packung im Handel vor und empfiehlt es sich daher für Jedermann, der das echte Fabrikat des ursprünglichen Erfinders (Hch. Mack in Ulm a. D.) erhalten will, beim Einkaufe genau auf den Nameu „Mack" und auf die bekannte Schutzmarke (Dame und Waschfrau, welche der ersteren die Wäsche üverl?riugt) zu achten. Der Postdampfer ..Peuulaud" der „Red Star ^>;inie"in Antwerpeu ist laut Telegrannn am 4. Juli wohlbehalten in New-Dork angekommen. Vin gesendet. 38 Auszeichnungen, darunter 14 Ehren-diplome und 18 goldene Medaillen. Zahlreiche Zeuguisse der ersten med. Autoritäten. Auf der'.'and- und forst-wirlschaftl. Ausstellung Wien 1890 u. der iuteru. Ailsstellung vom hygienischen Standpunkte mit der höchsten Anszeichnnng, deni Ehrendiplom mit besonderer Erwähnung, präniiert. Ilsstlö's Xiiiäörwöd.1. 2H^ä.I»rixer Lrkolx. Neugeborene Binder, ivelche von ihren Müttern garnich oder nur nnvollkommen gesängt werden könllen, werden durch das H. NtlUv'scht Aindernäljrmchl in rationeller Weise aufgezogen. Broschüren, in welchen die Bereitnngsweise wie auch die zahlreicbeu Atteste der ersteu Capacitäten des Eontinents, Findelhänser und Kinderspitäler enthalten sind, werden auf Bcrlangen gratis .zugeseudet. 71«.> l Tose Henri Nestl65lindermchl kr. l Toic Henri Nestle 'S kondens. Milch kr. ^entraf.Pepot für chelterreich-Angarnz f. kei-lxsk, Wien, Stadt, Naglerkaffe Nr. 1. Berkatlf in allen Apothekeit und ^roguenhandluttgcn. Für Ntconvalts)tnlr und Llutarme einpfel)len wir als stärkelldes, die Verdannna, den Appetit und die Ernährung beförderndes Mittel Kwi.'^das Eiscncognac von F. Joh. Kwizda KreiSapotheker in >lornenbnrg. Niederschläge in Marburg. Wochentage Saiustag Datum 2. Jttl^ Menge Art des Niederschlages Thau Thau Thau Regen, .Hagel Regen Thau Thau Sonntag Montag Dienstag 17 7 mm Mittwoch 24'^ mm Donnerstag 7. ' Freitag !><. Sunlnlc der Niederschlagsmenge ^^'5 iniii dieser Woche. Silinnle der Niederschlagsmenge l uiiii der vorigen Woche. 'Dienstag Juli .Min. nachm. erster kanni vernel^mb Donnerschlag Nach einer Pause von einer hallicn stunde wurde abermals Donner vernolumen. Das Gewitter zog n^^rdlich der 5tadt in »jstl. Richtung ad. Anl selben Tage entliid sich ein zweite,« weit hefti» geres Gewitter das nni 4 !«» M. begann n. ungef.'.^0 M. dauerte. Mlttivoch tt. Juli 6 44 nachm begann ein .ziemlich heftiges Gewitter, das nngef. l Stilnde anhielt und sehr grossen Niederschlag inacht«. Auskünfte nach Auswärtö »lvcr Inserate werden gerne gegen (Einsendung einer Z^üns» kreuzer-Marke ertheilt. Hasthaus zur „Weuen Aierquesse", Surgplsts. Heute Sonntag den w. Juli lvS2 NKStG» üllusill M. 8ül!!)asin^e»'Il8tÄtknllspsIle unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeisters Emil ^ttllekruh. ^nlsnx 8 Hilf. knlfee so Iii'. PI', pei'son. ^UAlsioli üröSuuQx äss neuen AusLI^orolisstvrs 1o» vr»t«Q Stoole. Für gute Getränke, vorzügliche Küche und aufmerksame Bedienung ist bestens gesorgt; ich bitte daher ein P. T. Publicum um gütigen zahlreichen Besuch. Hochachtungsvoll 1067 ^oi» Voiss, Ksstwirt. Exh. Nr. 617 B. C. Mit I. August 1892 wird der in der in der Kavallerie-Caserne zu Marburg beim eigenen Pferdcstande des 5. Dragoner-Negiments erzeugte Pferdedünger auf ein oder mehrere Jahre an den Meistbietenden überlassen. Die Berechnung dieses zur Abgabe gelangenden Pferdedüngers erfolgt auf Grundlage der täglich zu Gebür entfallenden Streustrohportionen sä 1700 gr. pr Pferd) monatlich gelangen ca. 15 bis 16.000 Dünger-Portionen zur Abgabe. Die Zak)lung des Pferdedüngers hat von Seite des Dünger-Ab-nehmers monatlich nachhinein u. z. bis längstens 15. deS nächstfolgenden Monates auf Grund der von der Verwaltnngs-Commission des 5. Dragoner-Regiments ausgefertigten Abrechnung zu erfolgen. Die hierauf reflectirenden »vollen die diesbezüglichen Offerte in welchem der Preis für eine Dünger-Portion (gleich 1700 gr Streustroh) in Kreuzern zum Ausdrucke zu bringen ist, bis 16. d. M. an das k. u. k. Commando des Dragoner-Regiments Nr. 5 in Marburg einsenden, wobei noch bemerkt wird, dass der Ersteher (D!eist bietende) eine Cantion tion 300 bis 500 fl. (Sparcassabuch, Wertpapiere etc.) zu leisten hat. Vom t u. k. Commando des Dragoner Regiments Nikolaus I. Kaiser von Ruflland Nr. 5. Z. 80 H. Sch. An der Haushaltungs- und Fortbildungsschule skr Mädchen findet der diesjährige Schulschluss Samstag den 16. Juli in folgender Ordnung statt: 1078 1. Bormittag 10 Uhr Messe in der Domkirche, sodann Vertheilung der Zeugnisse im ^^ocale des städt. Kindergartens und allfällige Ansprachen. L. Um 11 Uhr Eröffnung und Besichtigung der Arbeitsausstellung in den Schulräumen (Sckmiderergassc 20), die Arbeiten der Schülerinnen bleiben am lV. und l7. Juli vormittags von 11, beziehw. von 9—1Ä Uhr, nachmittags von 3--7 Uhr zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt. Zur Besichtigung der Arbeitsausstelluug werden die geehrte Bürgerschaft von Marburg, die geehrten Vorstehnngen der hiesigen Gewerbsgenossenschaften, die P. T. Eltern und Hausfrauen sowie alle Freunde und Gönner der Anstalt hiemit höflichst eingeladen. Marburg, am 10. Juli 18i)2. Für den FraueniAussichtsrath: Julie Nagy. Fanui Mally. AI vvori»».!»»»«. Erlaube mir zur gefälligen Anzeige zu bringen, dass ich von jetzt an das Gasthaus in eigenen Betrieb übernolnmen habe und bestrebt sein werde, mit frischem Märzenbier, echt keirischen Watur-weinen und guter schmackhafter Küche bei solider Bedienung meine geehrten Gäste zufrieden zu stellen. Mittagstisch auch im Abonnement. "WA Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein 10^0 hochachtungsvoll Anton Kossy, Msurateur. OOöö»«ODG««0O»O»»GOOO»»» ^ Seit ihrer Erfindung und Einfiihrung durch ?. im Gebrauch ^ ^ Ihrer Majestät der Kaiserin und anderer Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses, sowie vieler fremden Fiirstlichkeiten. Empfohlen durch Pro- fessor Baron Liebiq, Prof. von Hebra. von Zeiszl, Hofrath von Scherzer zc. zc., der .Hof-Zahnärzte Thomas, Wien, Meister in Gotha Slz^ovrtn-Avlk« in Papier, in Kapseln, in Bretteln u. Dosen. — llonix-rdlich geprilfie Gsticeriu- f. Sary'g 8vkn öc eis., Zahn-Cröme, k. n. k. Hoflieferanten in Vli v n. Zu haben in Marburg bei den Apothekern: I. Baucalari, W. König Josef Richter; ferner bei C. Bros, E. Rauscher, Josef Martiuz. OGOOOOOOGG«O««G0G««««GOS ist im Gast Hause 1075 vrs,?Ustox" Kärntnerstratze SS zu SV kr. per Liter im Ausschänke. wird aufgenomnien im Uhrengeschäft des Michael Jlger, Marburg. 1072 Iu verkaufen eine sehr wenig gebrauchte 3s.s-IVlasLliiiis. Anzuf. Haus Nr. 40, Straß, Steiermark. (W1 Weingartenbäusche und sek)r schönes Wagnerholz billig zu verkaufen. 1068 Anfrage in der Berw. d. Bl. 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Solide Agenten werden für ein Briumer Bankhaus für den Verkauf gesetzlich gestatteter Lose gegen Theilzahlungen, in allen Städten gegen hohe Provision auf^ienommen. Offerte an das „BureauxBrünn, Winterhollerplatz Nr. 15, Th. '4. 1074 Ziinmer, Küche nnd Zugehi^c iin neuen Hause, ^rcil)ausgasse 11, ist sofort zu begehen. U)22 Wedienerin von Uhr früh bis 3 Uhr nachm. Anfrage in der Berw. d. Bl. 1084 Schöne 1077 Sllmslldl^iÄsls zu haben bei IQ I.ouids.ol». .Keine Ruh' bei Tag und Nacht; Nichts das mir Vergnügen uiacht, .Hab' schon lange nachgedacht, Wie solch' Pein zu End' gebracht; Endlich hat ich fest beschlossen Um 12 Uhr wird todtgeschossen. Doch Plötzlich Hab' nach banqem.'^'»offen Das wirklich Nichtij^e qctroffen. .Hab' versucht das Glück im Spiel, Und gelangte so zum Ziel. .Hab' an Dietrichstein gewendet, Glückszahlen erhalten zugesendet; Und siehe da: Der Terno schlug auch ein Aus war 'S sofort mit Noth und Pein. Trunl, wo die Noth am größten. Die Hilfe anch am nächsten.— Man braucht nur an den berühmten Mathematiler.Herrn 107Z Ditrichstein Maurizio in B»,dapest behufs Glücksnnmmern zu schreiben und der Hernoftcwinnst mnf» bestimmt er. fotgen. Glück im Lottospiele ist Jedem beschieden, der diese Zeilen beachtet und sich unversänmt an.Herrn Di trich stein wendet. Dem Schreiben sind brhuf'^ Post-spesen 3 Stück 5 kr. Marlen beizulegen und erfoll^t dann franeo und postwendend die Antwort. lZrildkräil^e ails frischen und getrockneten Blumen lnit und ohlle Gold- oder Silber-Schrift beschriebenen Schleifen. Grohe Answahl trolkener kriinjt. Xleinsolinster, Postgassc Nr. Marburg. 087 Einpfehle einem hohen Adel und allen geehrten Dienstgebern von Marburg und AnSwärts alle Branchen männlichen und weibliches UW MMMMck znr sofortigen Befchaffnng. 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Zur Einschreibung ist der Tauf- oder Geburtsschein und das vorgeschriebene Boltsschulzeugnis des Schillers mitzubringen. Marburg, am 2(1. Juni 18!^2. Die Direetion. 'S v »» ^ Nekuppeu u. .^uslalien ijtit ltssrv. 1 flasekk AI lc'. iWledelpomitlle. 1 l ipxvl kl) >cr. 1 t^etlsektsl Ä uncI7l)lcr. 1 t ls5clie tci . e!»«« vosii»o. ljlitte'.isckes Illitlei tur Klüt »MW unci ksconv^Iescenci. 1 riAsek« N. l.40. 1 flilsctie lc, u. tl. l.W. 1 flauet,« 85 ici-. ß^Sjxell nnct , , , Zn habe« in Marburg bei Herren Alois Quandest, H. Koroschetz. Josef Urban. Alois Mayr, Max Moriö. Carl Schmidt, Eduard Rauscher. A. Schrösl, I. Lorber. sowie in den Hotels. Restaurants und Gasthöfen. FabrieS'Riederlage von landwirthfchaftttchen Maschinen und RSHmaschinen des ^/dz Klagenfurt vohnhofsteaße. Marburg Viktrlnghofgasie. __ ^IlMmeine k!r(ib68eki'ejkuM. S sekilnv!v°Knung ö gassenseitig, 1. Stock, mit zwei Zimmern. Kiiche und Zugehör vom _ ^1. 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Wenn die Schuldigkeit der einzelnen Steuerpflichtigen fiir dieses Jahr noch nicht definitiv vorgeschrieben werden konnte, so sind zu Folge ^ des obigen Gesetzes die Steuern nach der (Kebür des unmittelbar vorausgegangenen StenerjahreS auf die Dauer der ver-fassungslnäßigen insolange zu entrichten, bis die neuen Schuldigkeiten vorgeschrieben sind, in welche dann die geleisteten Einzahlungen eingerechnet werden. D.imit den ?. 's. Contribuenten die Execution mi)glichst erspart und die vielfach vorgebrachtcu Beschwerden vermieden werden, werden dieselben eingeladen, d r ehesten Bezahlung der sällig werdenden Steuerbeträge beim hiesigen k t. Hauptsteueramte sich angelegen sein zu laffen. Stadtrath Marburg, am ti. Juli 1892. Der B it rg e r m e i ste r: Nagt). Va8tdAv8 - Vsbernadwv. Erlaube mir ergebenst anzuzeigen, dass ich ron Herrn A. Pfrimer «jas kastksus Übernommen liabe und meine hochgeehrten Gäste nut vorzstglich gnten Getränken, sowie kalten uud warmeu Speisen bei solider Bedienung, stets vollkommen befriedigen, nii: außer Achtung lassen werde, und lade zum geneigten zahlreichen Besuche biernut ein. 107(> Hochachtungsvoll Karola Warliovic, Gssigcderin und k. k. Ärundbuchsührersgattin. Sonntag srisches Märzenbier vom Fass. Dank llild Äilciiipfthlullg. Dem hochgeehrten P. T. Publicum erlaube ich mir hiemit bekannt zu geben, dass ich das durch 48 Jahre bestehende Bluter der bisherigcu Firma ?SsoI»1's 'V««. jll AilrburK, Xmntnerstr. 5 an Herrn Joses Melzer, welcher durch viele Jahre Leiter dieses Geschäftes war, käuflich abgetreten habe. Indem ich fiir das mir und denl Geschäfte in so reichem Maße geschenkte Wohlwollen herzlich danke, bitte ich dasselbe auch meinem Nachfolger zukommen lassen zu wollen. Hochachtungsvoll Bezugnehmend auf obigen Dank nnd Anempfehluug, beehre ich nlich dem hochgeehrten P. T. Publicuin hiemit anzuzeigeu, dass ich die Glas-, 'Z'orcellall- Spiegel- u. Lampen- Kandkung der bisherigen Firma ?öSvlKl'S käuflich erworben und vom l. Juli 189^^ an auf meine eigene Rechnung weiter fiihrc. Ich danke vielmals für das Wohlwollen und Vertrauen, welches mir durcb viele Jahre als Geschäftsleiter obiger Firma entgegengebracht wurde, und bitte tasselde mir auch fernerhin bewahren zu wollen. Marburg, I. Juli 189Z. 10:'.I Hochachtungsvoll Erste k. k. öst.-ung. ausfchl. priv. (^g-rl Li'0il3t6iii6i', Vien, III. ZauptZtr. 12l) (iw eixeuvQ Hause). Ausgezeichnet mit goldenen Medaillen. Lieferant der erz-herzvs^lichen und fürstlichen G»fsvrrwaltttilgcil, k. k. Militärlier' ^ltungen, sämmtlicher Eisettlial)licn, Industrie. Vers^- und .viuteiigesell-^chaftkN' der meisten Bauqesellschasten. Plniilttternclimkr u. Pnttmeister, sowie vleler ^abnkS- und Realitätenl'ksitzer. — Ties? ^^arden werden zum Geomlde-Annrich verwendet, sind in liti verschiedenen Mustern von 1«> kr. per KUo aufwärts. ,n Zttatk löslich, dem Oetanstrich vollkommen qleich. ??llullerkarte und »I»oL«r, Sporx»»»s l?r. 5. r- A C t i^it nediger' in kUv» Spoosroi- Oo1oQia.l-vaaroQ-Sssodättvi». Vt'i fl'<;t<'i' fili n < n : Kt.s.cllsr', Zacherlin ilt das kestgerüymte Wittel gegen jederlei Insecten. Die Werkmale des staunenswert^ wirkenden „Jacherlin"' find: l. Die verliegette Atasche, 2. der Hlame „Zachert^^. Marblirg: A o i» Quani'rst Gölls«itd ^ey. D. B.nicalari. >» Max Morie. F. P. Holasek. Carl Tschampa. Alois Mayr. M. Berdajs. Friedrich Felder. Josef Urban. A. W. Äitnig. Preise: kr., .w kr., HO kr., Marlinrg: Carl s^rxi/.ek. „ Carl Scbmidl. „ L. H. Koroschey. i^ran^ Frangesch. „ S. 9!owak. „ 'v'. (5. Kisz. H. Lorber. „ Silv. Fontana. „ Eduard Rauscher. „ Josef Sagai. „ A. Schrijfl. Seb. Lucardi'S Ww. ft. pettau: Josef Kasimir. „ IgnazBchrbalk,Apoth. „ Eckel «k Schulfink. „ Adolf Sellinscheg. „ Viktor Gerstner. Sllurrbrunn: M. ^^ösck^nigg. At. Lorrn)rn: I. Michclitsch. „ Magda PoliSka. tv.-Feilirit;: Stieger ^ Sohn. D.-tandsbcry: P. Purkarthoser In allen übrigen Orten der Umgebung sind Niederlagen dort, wo Zacherlin Plakate ausgehängt siud. Beranlwortticher Schriftleiter: HanS Zdoldon. — Herausgabe, Druck und Vertag von Ed. Ianschitz Nfg. lL. Kralik) in Mart»urg. Das heutig« Vlatt besteht aus li> Seiten und der Sonntags Beilage