Mbachcr Zeitung. N» 8N Montaq, 4. Februar. < .lallen / bei «l'r andere jedoch als ein Gegner der ? ' imv schirrte. Das Seltsame hiebe, ,st nui . . ^land. W jeder der beiden Redner seine Ansicht für d>e dem ^eijle der lalholischen Kirche entsprechendere e^llärle. ^ Die Debatte kam über Antrag des Bischofs von ^zathm^. Dr. Schlauch, m ^luß. der z>lm Almea l des ^ "^dcs neuen ^trasgeschenlwurjeo dir Abschassung "> Todesstrafe beantrag! hatte. . Gegen diesen von dem Redner eingehend begrün ^ten Antrag bcmcrlte Erzbischos Dr. .vayuald, er wür^ ^e den illd'w!'o^>llf„ Standpuns ^ '^,^ j. tt !" i^lagc, doch sei :n c^ , le be- Mndl!u von Bischof , cnlwlärllen Anjchau- , '^" "icht etwa als du >...^,.,prochencn Ansichten der "tMischcl, «irche über die in Rede stehende ^rage ^M"ßl werden dürfen. Ein corporative ' sick n ^"' geschweige denn ein Kir^. ,^ „^uerdings weder für noch gegen tue Todesstrafe >lMcil; im allgemeinen sei jedoch bestimmt außer !><.,., bah die Kirche die Todesstrafe nie und nirgends ^yvrresciclt habe, und daß der Standpunll der «irche ^ ^"zcn und großen nicht gegen dir Todesstrafe sei. Ali« slu""lte für die Beibehaltung des fraglichen dp, ^> . 'licplil aus diese Bemerlunqcn nahm im ^aufe >,^batte Bischof T>^" ' ' " ' ' e««^ sich "" bcstin. zei, ?'^"l)N'N lasse, doch behauptete er, datz m, gan lischei^'^"'" ^ Tudcsstlafe dem leiste der latho dkf ., !!nche nicht entspreche, daß die ganze Tendenz ^>n ^I^ NW", «'s ans di> " ' , llrl .//achweise dieser Behaupluug ' ""> die stelae Psaxi^ her Uirche. Es jn That sache. daß im ? im ungarischen ^. ........ -........,.....,,,,. Todesstrafe gestimmt hal'e. w!>/ denn damals übelhaup! ilbrrhalls und UnteilMS fast einstimmig gegen dii-i " sich anssplachen, (5<^ i.'i ,,m- in ungarischen Rlci, lreisen brl, in der lonigl. (5ul>e und an d» , ^it d«r Gepflogenheit herrschte, daß, jo oft eln Todeenrtheil verhaildelt wurde, die geistlichen Mitglieder. Bischöfe und Prälaten, den Saal verließen, (is sei ff,ner eine an der römischen Curie allbl'lanntc 7" daß während der well lichen Herischafl d^ , , , s etwaige Todesurthrilc niemals der Papst persönlich sanetioniertc. sondern die Elltscheidunq dem Staatsselretär übelließ. Dr. Pau ler vertheidigte mit Hinweis ans biblische >md patri stische Stellen die Aiischauung, ' ' üiilt dcr Kirche eher für als gegen d, , , rche. Der vorgerückten Stunde wegen wurde d»c Beschlußfassung vertagt. Die neue Tabaksteuer in Deutschland. Wie belannt, hat Preußen im deutschen Bundes rathe kürzlich den Antrag auf Erhöhung dcr Tabal steuer eingebracht. Der Antrag schließt sich dnrchanö an das frühere dem N !'" ' ° " ^ an. welches damals am loiumission über die Aiishebung oe> ^ l)r gegangen lvar. Danach würde nach .. '>>",i i,, Marl erhoben werden: für Rohtabal ein von ^.l Marl nnd von fabriziertem Tul>ui !n< ^j> garren '.>>» Marl und für andrren Tabal 00 Marl pro Zentner, während der inländische Tabal mit ^4 Mail besteneit weiden sollte. Selbstverständlich wird die Maßnahme mit dcr allgemeinen Finanzlage des Reiches gerechtfertigt- die Steigerung der Aus gaben seit den letzten sechs Jahren um mehr al5 ^lillionen M>^ ' einer i< ülng der N> il in d, _____ ^,, haoe um so nicl,r auf >.' der eigenen Elnnah men des Reiches führe» ..>,.,,!,,, als eine weitere Ver nlchrnng der Matrisularbeiträge sich nach jeder Nich lllüsi hin als »nthunlich erN' lich brlannt wird. ist bri de. ^ innerhalb der preußischen Regierung namentlich der Umstand maßgebend gewesen, dus' ""' '^nnahmen ^ " deutschen Reiches aus den Verbi rn uneiü linger sind als in den n, Es wild ,!M der Vorzug des . lt für eine höhere Besteuerung gan is betont, zumal dei Tabal in Delitschland gll...,i>...v weil niedriger besteuert sei. als in den übrigen Staaten, Es ist innerhalb der p- '' fach envogen worden. w>! befteuerlmg des Auslandes am Vortheilhafiesten fur n wäre. Da« Verbl»« des in , .,üd di>- ll.l^"...,......... »>„^ dasind m, <r l'^ ............. .^ .^.^^.. ^.,^..,- ...^........"lche höher zu besteuern und auch den /^oll uon ^^,.,nl'ischem T,' ' ' ' " ' ' "> ,jj ven folgt die ne,, üt wurse. Das gesammle n< lm Jahre Itt7:', von der il):,.,.................,,,., .....5en war. beziffert sich aus rund 8 Millionen Thaler, alsv ans 24 Millions, "" ' ' '. jetzt rund ii'.< Mil lionen Marl he> -n Die neue <^ ^tz entwurf von 4.'» ^......, ^...... ^....................cn: ..lj I. Von ... an «st an 6ingang5zoll zu erheben von einem Zentner 1.)T ' "' ' ' ' »ind Stenqel 42 Marl: 2) ' '«m UN! n sici'^ ____ _______^ ., .,, ^en i ^ 2. Der mnerhalb de« ...... ,, ..jlll 1X7« an ""....."^ Tabal ner Steuer von 24 Marl ! Zent nach A, ^ '«e lneleil, ! ' " ...........>„ ^.» ,..,. «.»bllt , ist in ben Hi 22 und ! Tabul wenn el de» Tuixll gegen cmcn l >l ober im!,', il'nstlgen B<>>>'"""'i,,.',! >" s,ss. ! odrr be! «r» i, Der .,. .,.......,,.., ^.,<>ide eins der erst nach dtm 1.'», Iul, ^ " , spätesten« ^epflanzung blloiill wiioei' ' In den Mi'lin,-!,. deren (^cdanlellgang wir oben schon lurz n . heißt es untsi anderem: Da« , dei ^>ei l»i lü, »irr ! ist ^!5 in ,ü...... ,...................>......,, .., ^cr >e hmter demienissen der meisten qröheren ^»nnl,! well zurück. Die 7 ' " ' ' ' im Iabre l^75» s,,,s den Kopf d n i ^<; M.. in >en , 4 .'»2. in > ........ , , ,n > Oesterreich llnqarn 4^.'». in «>4it. im deut Jeuillelon. die Erblichkeit. von«« von Profsssoi Maz Ve»de«dorj ^'desdors ^."i"'^. ^"""zt ^^ss" Dr. Max ^rn E^' ?^ ^"^lch '" Wien zum Besten des bor-"bei hi. le,?^^""""^ ..Concordia" einen Vortrag "llints ^« ^^'^ ^lialten. dessen spannende Detail's ''Anq ko« «!'^^ ^"teresse erregten. U ' ^" der ^ -"""lagenden wurden dessen . , ^r>lc v^"l-" "^a«espost" in deren felilllel, , !'>r3 ^7"'?' ?'' ^l""^" t"' 'iu............^ senden .^°''^ ^" s"u. wenn wir den ebenso be ?^" clcnm.'. V^end geschriebeneu Vort- ' ''ch fol' '7" blatte entlehnen und hier ^ ^l, lassen. Derselbe lautet: !""'den vl" ?" uns ans die mn Menschen vorlom ".btt N'!^ d" 'tt beschräi.ten. s. fällt ^N BaÄ'u^u. .' ^.t d,e Erblich,,-,! '-^l°ndn^?./ ""l. und daß oft auch die e n « die . ^"" ältern auf Kinder libei.v' > ^li^^alebigleit viel weniger von , ^"Ng H Nahrung, als von der erbliche» Urber» ^se thr.A"-ul"tion hat sich auch hier ami j lien, in denen ein vorzeitiger Tod einzutreten psl '' In der Familie Turgot überschritt niemand das > Jahr. Jacques ^ (lomtc de l'Aulne. l" iontrolelir dcr i „ntcr ^ndwiq XVI. eines ' ^ rl die .'»<» üb< hatte, allem -..........ie vorzüglicher G........,,! seine ;.., gelegenheitcn. weil man. wie er angab, in seiner Fa-milie in dü "' ' rben müsse. Er starb in der That im > ^' if mid l digleN .., Nni.',i>- ,.. ...,,. ,,,, englischen haben fest >'N. in en..,.,. ............ ,....... von den gl ilten bis zn den bedlü .„...„. ^ ^ ..... ^ Polydaltylie l>i^^ai)lige nnd Z<-! icht des A^, ren, eine > an el,«, l»ie Vererbung einer »miner ! !'l !,,..< .....!^!...... ^ «........^. /,'^ Üt on ^lnd. u^ üM'Ntlich be, .^mdern ^l,!,'.l^.wandtei <.i ,,ü,ii!. Wie mit der ^ , lörperlicher. verkält e» sich anch mit ^ " ' -n. welckir 11 in df' ,in »en ,,.......... ^... ..., ^ l'nen; sie sind eine ^ ....................' >>> . >,!!!,! l,", > und auch Nickt sprechen Die cjU'i oaitti einen !.......^ -> > ^ !- Wis m,m ' ?: ,^e ,cht der Schöpfer 'N. ......^ ' "st. lfte 25N schen Reiche 1875 0 30. im Durchschnitte der letzten fünf Jahre 0 35 M. Ncber das finanzielle Ergebnis endlich heißt es: Das Gcsammtresultat würde einen Mehrbetrag ans dcr höheren Besteuerung in Aussicht stellen von 23.217,000 M. an Eingangsabgaben, von li.722.915 M. an Tteuer von inländischem Tabak, zusammen also von 29.93V.915 M. Das griechische Actionstabinett. lieber die hervorragenden Persönlichkeiten des neuen griechischen Ministeriums, dem man bekanntlich eine entschiedene Actionslust gegenüber der Türkei zuschreibt, gibt die „Nm »deutsche Allgemeine Zeitung" folgende b> -: ..Herr >................ ».^f des Actionsministeriums, stammt aus Messana, ist ein Mann von Charakterstärke, Thatendrang und umfassender Erfahrung. Sein erstes Mimsterportefeulllc übernahm er im Jahre 185<> und hat sich seitdem ununterbrochen im Strom des öffentlichen Lebens bewegt. Er gehört zu den entschiedensten Widersachern jenes illoyalen Ttrcbens, das zwischen griechischen und slavischen Bevölkerungselementen der Türkei Neid und Mißgunst zu säen trachtete. Der Lakonicr Papamich^lopuws ist ein Veteran aus den Reihen des Fmanzbeamtenthums, semer geschäftlichen Befähigung und der Integrität seines Charakter« halber m den weitesten Kreisen geschätzt. Unter Bulgans verwaltete er das Finanzportefeuille, er demissionierte indeß, als das Kabinett sich der Kammer gegenüber m eme Bahn brachte, die ihm abschussig zu sein schien und dann auch in der That zum Sturze des Kabinetts führte. Herr Delyannis aus Arkadien erwarb sich seine Sporen in der Vcrwaltungslaufbahn. Er vertauschte dieselbe später mit dcr diplomatischen Carriere und fungierte zeitweilig als Repräsentant semes Landes in Paris. Em unabhängiger, einsichtsvoller Patriot, hat er dle Leiden und Freuden eines ministeriellen Daseins häufig dun! ' ' ^gcnheit erhalten. Auch - aus Spczzia ist kein Neuling mehr in H> Er ist der Enkel jener Hc^ rome des ,^...,..........^:cs. welche den Oberbefehl emcr aus sieben Fahrzeugen bestehenden und auf eigene Kosten au4 "'.nulle führte, deren jedes zum Kapitän ci^ ,^ Söhne jener berühmten Bu- bullna hatte.' — Weiler bemerkt das hellenenfreundliche Blatt: «Das Ministerium Komunduros benitt die öffentliche Bühne in l....... "'Mliblicke gewitterschwangeren Ernstes, Die >n Provinzen der Türkei sind im v^ ' 7. ^ , 'ulM2 au , ,, , . . , ^ i('Nt- frage nur von secundarer Bedeutung, »o tann sie doch m ihrem engeren Wirkungsbereich zum Ausgangspunkte von Gestaltungen werden, welcke bei der Regeneration des Orients und bei de^ ;eburt seines Kultur- lebens schwer in die ^ , fallen dürften. An Tüchtigkeit seines innersten Kerns gibt der Grieche keiner anderen christlichen Nationalität im Orient das Geringste nach. ist leoucl, allen an Geistesbildung voraus, wie denn rang und die Werth-schähung der z^ ,.cr nirgends so pro-nonciert auftritt, als aus dem klassischen Boden des Hellenismus." Rußlands Finanzlage. ^n cuier seiner letzten Nummern veröffentlichte der russische Regierungsanzeigcr den Staatsvoranschlag Rußlands pro 1A75. Nach demselben sind die Ein- nahmen veranschlagt auf 572.902.717 Rubel, die Ans-gaben hingegen auf 0.s)0<>,000 R. Da die Einnahmen im Vc'r Hältnisse zum Vorjahre um 5-l<;,927 R. gestiegen sind, so ist das Deficit einzig und allein durch Erhöhung von Staatsausgaben entstanden, und zwar durch die Zinsenzahlungen für die beiden inneren Anleihen und durch Kursverlust für auswärtige Zahlungen. Die Hauptpunkte, bei denen eine Steigerung dcr Einnahmen zu verzeichnen ist, sind: Tabak (1575' 13 Mill.. I577 10 6 Mill.), Salz (1875 l2 Mill., 1577 11 Mill), Post (1875 12 2 Mill., 1877 10 9 Mill.); vermindert haben sich die Einnahmen in den Rubriken: Zölle (1575 55-5 Mill., I577 57 5 Mill.), Berg- und Hüttenwerke (1575 3 3 Mill., 1577 4 3 Mill.). Forste (1575 9<> Mill.. 157? 10 5 Mill.). In Bezug auf die Ausgaben haben sich namentlich die Ausgaben (Zinsen) für die Staatsschuld um 20 Mill. Rubel vergrößert. Der Finanzminister schließt seine Vorlage mit dem Hinweise, daß die Zahlungen für die laufenden Ausgaben durchaus garantiert sind; für die Zahlungen dcr außerordentlichen Ausaabcn zu Kriegszwecken müßten jedoch besondere Maßregeln ergriffen werden. — Mit Bezug auf die vorliegende Budqetveroffent lichung bringt dcr „Golos" einen bcmcrtenswcrthen Artikel über die finanzielle Situation Rußlands nach dem Kriege, in welchem er die Annahme der folgenden Maßnahmen empfiehlt: Herabsehung dcs Militärbudgets; Suspension der Zinsen der garantierten auswärtigen Eisenbahnanlehen für einige Jahre; neue Steuern; Einkommensteuer; perzentuelle Zuschläge auf den Eisenbahnverkehr in praktischen und nicht fictiucn Verhältnissen; graduelle Zurückziehung des Papicrgcl^ des aus dem Verkehre; Vermehrung des Metallschatzcs durch Anlchen im Verhältnisse zur Steigerung der Einnahmen oder Verminderung der Ausgaben. Das Blatt setzt auseinander, daß Rußland angesichts seiner wunderbaren und durch den gegenwärtigen Fcldzug tampfgeübtcn Armee eine partielle Abrüstung selbst dann ohne nachtheilige Folgen vornehmen könnte, wenn einc solche nicht von ganz Europa beschlossen werden sollte. Europa und der Friedensschluß. In einem bemcrkenswcrthcn Artikel tritt da« französische „Journal des Dcbats" entschieden für das Recht Europa's ein, bei dem Friedensschlüsse zwischen Rußland und der Türkei mitzusprechen. „Die Russen — sagt das Blatt — haben stets anerkannt, daß die Folgen des Krieges in einigen Punkten allgemeine Interessen berühren könnten und daß über diese Punkte Europa gehört werden müsse. Die letzten Depeschen erwähnen auch wirklich zwei Punkte, welche zur Discussion in einem Kongresse reserviert werden jollen: die Abgrenzung Bulgariens und die Meerengen-Frage. Das ist ganz gut und alle Welt wird hierin mit der russischen Diplomatie einverstanden sein, aber man wird sich fragen: hat Europa denn nur ein Interesse an Bulgarien und den Dardanellen? ! Regeln nicht formelle Verträge unter Garantie aller Thiere nennen würde, so sollen sie hclßen'" Nach den meisten Forschern soll dcr Mensch anfangs im Zustande der Stummhcit gelebt haben, nur allmälig m Tausenden von Jahren wuchs die anfangs kümmcr liche Sprache zu einem solchen Rcichthumc an, daß die Ei"'°-^ ' heute einen Wortschatz von 100,000 Worten h,^ ! dabei begnügt sich der Bauer mit 300. ein Malin ' mttsbildung vcrfi'i. " .>>00, ein großer ,. 10,'xx' W^te. . , die Sprachen im Laufe wemger Jahrhunderte sich andern. zc>" - " der Passus, wo Luther sagt: „Gott macht nu ^icH. und das Evangelium ist eine kindische Lehrc". ..Schlecht" bedeutete damals „schlicht", «kindisch" „lindlich". Cs ist heute ziemlich genau bekannt, an welchen Gchirnthcll die Fähigkeit, seinen Gedanken Worte zu verleihen, qebund.n M, Vor Entwicklung dieser Theile ke^ V ' ' ' ' '" ' ~7-.'''^..... schasieu wollcn wir auch nur emige. einzelne Individuen betreffende Beispiele anführen. Denn wie interessant und verlockend es aucb wäre. über die geistige Vererbung auf die '" i;ustcllcn, so stellt sich einer mir die Kürze dcr Umstand. . .„ ......., ,.„. ...i,,^.^. ^.......... dürfen wird, um aus den vielen auf ein Volk einwirkenden und s> ' ' , . . ^ fachen, wie dei , ^en-beschaffcnheit. die Mzlchung u> j. w>, den Einfluß der Vererbung herauszufchälen und feinen Antheil zu bestimmen. Wir harren zu diesem Behufe noch immer einer w' 'lichen Völkerpsychologie. Doch ist durch die Ard ^stians, Weih'. Lazarus' und Stein- thals in Deutschland. Taines' in Frankreich. Tylors in England ein so reichhaltiges Material von That' fachen und Combinationen angehäuft, daß eine fiste malische Völkerpsychologie nicht mehr als unmöglich erscheinen tann. Beschränken wir uns auf die ng der Ver- erbung geistiger Fähigkeiten bei ..., _mzelncn, so stehen uns zahlreiche Beispiele zugebote, unter denen wir nur auf eni! " ' ' ntesten hinweisen wollen. Ein solches hen. isviel bietet die Familie, aus welcher der m Cumponist Teb. Bach hervorgegangen ist. ^.. ,,.unilie Bach beginnt um das Iabr 1550 und dauert acht Generationen; der ' "'!c Musiker der Familie starb 154inc Schwester »ila zeigte, sein ! als Li> sein Tohn ....,,,,. ,,.,,.. ^...,,..ng viel , !>hes Talent und erwarb sich als Eompositeur und Virtuose Ver» dienste. (Fortsetzung folgt) Mächte den politischen nnd territorialen Bestand im Qriente und können diese Verträge dnrch das einfache Einvernehmen Rußlands nnd de> Psmtc gcändclt werden, ohne daß Europa dabei mitzureden hätte? Erkennt man Enropa das Recht zu, über Einen Punkt mitzusprechen, wie will man ihm dasselbe Recht be züglich der anderen Punkte versagen? Wie. die Mächte dürften bezüglich Bulgariens und dcr Meerengen m-terveniercn. und man könnte ohne sie die Eristcnzbedin gnngen Rumäniens, Serbiens und Montenegro's, welch' durch die Gnade Europa's und unter den von diesem festgestellten Bedingungen bestehen, geradezn umstürzen. Darin liegt ein Widerspruch, dcr sich nnr erklären ließe, wenn die Verträge bezüglich Serbiens. Montenegro's u. s. w. nicht eben so formell wären wie über die Meerengen, was sie doch sind, oder wenn das Interesse Europa's an diesen Fragen, welches na« unserer Ansicht ein sehr ernstes ist. nur unbedeutend wäre. Das Interesse Europa's, alle Detailfragcn zu re geln, welche der Krieg auf das Tapet gebracht hat nnd welche einem Kongresse werden vorgelegt werden, liegt auf dcr Hand. Glanbt man etwa, es sei fül Europa glcichgiltig, wem die Donau-Mündungen gehören ? Bisher bat es hierüber ganz anders geurcheilt. Man hat anch schon von der Nentralität Rnmäniens gesprochen, welche die Rumänen selber eifrigst verlas gen, und es ist kaum anzunehmen, daß ein Kongreß diese und andere Fragen nicht mich erwäge." ,'^" wäre leicht — schließt das „Journal dcs Dcbatö" ^ zu zeigen, wie vielseitig die Interessen Europa's durn' die vom Kriege in Fluß gebrachten Fragen lnnil'l werden. Enropa wird gewiß die berechtigten Folge» dc-Krieges anerkennen, aber was unter seiner Mltwirkli^ geschaffen wurde, kann nicht ohne sein EinwilliaM vernichtet werden." Hasiesneuisskeiten. — lDie Kaiserin und der Nronpr'"' von Oesterreich in England,) Aus London »">'" vom 2", v, M. berichtet: „Ihre Majestät die ^isc»"' von Oesterreich lam am Samstag nachmittag "'^ ihrem Gefolge von Cottcsbrook Park. Northampton, '" Clarida/s Hotel, L >> Ans dein Weqe nach t""' Hotel stattete Ihn i! dem Ex/ttünia. rwn Nca^ einen Besuch al>, ^iach dem Tincr. an welchem >">«> der Ex. König von Neapel und Graf Beust the,!""" men. besuchte die Kaiserin die Vorstellung im ^ ler'schcn Circus. Gestern wohnte Ihre Majestät ^ Frühmesse bei den Warmherzige,, Schwestern in ^ lisle-Street. Westminster, an. N machte sie t»cw Prinzen und dcr Prinzessin vl... ____.. der Herzog' von Cambridge, der Prinzessin Louise lMarquisc ^ Lnrne) und dem Herzog und der Herzoqin von Tecl ^ suche. Abends speiste die Kaiserin mit ihrem ssesaw^ Gefolge be, dem Grafen Bcust," Tcr KronPl'"' Rudolf kam gestern auf seiner Provinzialtour in ^ pool an. Llinduncr Blätter erzählen: „AlK dem Kr^ Prinzen ü ' ' '! wurde, daß da) in Kinciswwn st"^ nierte i)i^ : die Mannschaft einer Freitag naH Schiffbrnch nclttlcne» ttsterreichischci, Vriqa, qerettet ^ . schenkte er der Mannschaft des Nettunqslwutco cue ^'""'^ von !l0 Pfund Sterling aus seiner Privatschatnllc " befahl, daß deren "' " ' ' '" Negier" behufs weiterer ii^ , .- — (Selbstmord drs jnnqcn Gr.ife" ^^ sey) Am 25, v, M, früh hat in Wien der Uhll"V, Offizier Graf Eua.cn dc Mefsey in der Wohnung >?^i Eltern. Maic,- ' ' Nr, 4. seinem Leben a/waM^ ein Ende sse», ,n cr sich die beiden Schl"^^ an beiden Seite» 0l'5 Halses mit einem Messe» d" schnitt. Er hatte längere Zeit hindurch "" ^^ krumpfen gelitten, war in Melancholie verfallen u>n ^ in einem Anfall von Gcistcszcrrüttnng Hand an s'^' l, leat haben. Als man nwra.cns in sein Zimbel ^ fand man ihn entseelt in» Äcttc, Er war i»sl'^ ^ Verblutung verschieden, Vonscitc der Familie wu^ ^ Sicherhcitsbchürde verständigt, worauf Kommisl"l ^ ^ und Tr. Pupper si' ' "' ' ü,g deö "rafc" ^ füqten. und nach ücruna des 2? ^g. mordcs wurde die Lciche >>,g ^xnilsonespital ^,l »l — (Prinz Louis Napulclin "'.'^? pflicht ig.) Gegenwärtia ist in ssranlreich ^^/ ziehung dcr militärpstichtiqen junqen Leute. " q^i" meldet, daß auch für dc» sogenannten laiscrlichc"^^,,! zen ein Los qezoaeil wurde. Der Prinz Il"ch'"'.:ch >"" und Herr Rmcher. so schreibt ..Ordrc". begäbe» ! ^,c 2X. v. M. um 12 Uhr in den Industricpalast. N" d'^ ^! rationen der ^^ ' ,s,cn fur ^ '' Ärn"'dM ^„s rm» Paris st,, Bcim ' ^ ^.^ ^ trat dtl Prinz Murol. , ' ^^d ^, , .,. >il. in dcr Eigenschaft als :.. '" ^ d^ Stelle des kaiserlichen Prinzen vor und zog,' hiit<> Urne die Nummer .".07, Dcr kaiserliche P"? hinj" schon lchtcs Jahr ziehen sollen, s,^t ..Ord" ^c"' aber scin Namc war auf dc» Listen '" rc^' und trotz scincr Reclamation konnte ^, '" x Ieit in dieselben eingetragen werden Orb^ — sDcr ensslischc H o sen band ^^ Aus London wird gemeldet, daß die ltö'""'" ^ " nach dem Tode ihres frühern Lord-Stalln"" 231 Marquis v, Nylesbury. den Wunsch aufgesprochen hat. dcm Grafen v, Beaconssield den dadurch vacant gcwor denen Hoscnband-Ordcn zu verleihen. Aus London wird diese Meldung nunmehr mit dem Beifügen offiziell be-statigt. daß Lord Braconsfield sich für dic zugedachte Ehre bcdanlt hat. Der Fall - liemerlt hiezu die ..Deutsche Zeitung" - steht in England keineswegs Vereinzelt da, es ist schon wiederholt vorgekommen, daß hervorragende Staatsmänner das „blaue Vand" refusiert haben, obgleich dies jedenfalls die höchste Auszeichnung T d!c ein englischer Unterthan erhalten kann. Der bchliband-Ordcn. der im Jahre i:U'.> von Eduard lil. gestiftet wurde, ist um 81 Jahre älter als das Vließ "ud gilt als der höchste Orden in der Christenheit, Während die Anzahl der »litter vom Vließ unbeschränlt 'st und es gegenwärtig deren von Oesterreich und Spa nirn aus gegen 20», gibt. beträgt die Anzahl der Ritter 0cs Hoscnband-Ordcns, Prinzen und Souveräne nicht mitgerechnet, statntcnmäßig nur 2:'). Gegenwärtig besitzen ^as „blaue Band" außer den vier Söhnen der Königin Victoria, dein König von Hannover, der. wie man weiß. englischer Prinz ist, nnd l'em Herzog von Cambridge die Kaiser- von Deutschland. Oesterreich ^scit I8 m.u ) ^, »>.><»!' eingestickt sind, sondern auch wch alls einem siebenzackigen silbernen Stc».n und dem ^genannten „Saint George", d. h. cinem goldene» ^t. G^rg zu Pferde, der den Drachen tödtet. Diese ehtcrc Insignic wird an emem dunkelblauen Band. in ala an einer goldenen Kette, um den Hals getragen, ^r Orden wird formell von der Königin, in Wahrhell °n dem jeweiligen Premierminister verliehen. Von den ""zeitigen 2.i Rittern gehören 11 der Tory Partei an. ., sind Liberale, unter diesen der katholische Convertit °l° Ripon. L. »nSfield dürfte wol der erste ^ann jüdischer......„g sein. der die l'lane Knie «'"dc erhielt und resuslertc. , ^ (Ei nc we rt hvo l! e S ^»n lill nilg) ^u >cyonstc ld reichhaltigste Ordenvsainmlung. die wol überhaupt kl't'ert. besitzt Herr Vergrath Dr. Hoffmann in Wei ur. Derselbe h^t die Sammlung se,t Jahren stetig lmchrt, so daß ihm jetzt kaum noch ein Exemplar gend eines europäischen ^ Ordens ry'en dürfte; anch sind al. , u. s, w.. Da^^ ^^ " Schleifen volislanoig vertreten. sck« ^ ^ ' . action einen sehr bedeutenden An ^"Nungswerth repräsentiert. braucht nicht besonders <2 °" zu werden. s> ' ' ' daß viele ans ^^^^'" Steinen vejetzl j»»o. ^ammlliche Orden sind dy!. ^^ iu^saltigstc je nach den einzelnen Herrschern, G^t^chen ^, verliehen werden, nach dem Tage »hrcr ^ 'lung, so ^^ ^^ sonstigen unterscheidenden Merk g„.^" ^"ld"et. ^ ^ ^^ ^„^. ^ ^^ 2^j ^^ "ü Stück ttulturgeschichtc erseht ^7?^ ^^'ssbruch) Ueber de» »in.>«». '.'^».'cinder schifft" ^ ^^' "" ^^ ch'lischen Küste erfolgten ^aci« ^ ^^ Dampfers ..Alacama". Eigenthum der zelh»:/ "'^ Steainship Company, werden folgende Ein« Ä^ .""^theilt: Der Dampfer, auf der ssahrt von vo„ ^"'^ "ach Callau begriffen, scheiterte in d. ..... sii^, T'", b"a nn einem gcfürchteten Felsen, Der > U>,d>, ^^.ss'^"e nnd der größte Theil der Mannschaft arlum/ ^"Mrr ertranken, Es sind 1 ^ „^z d»„ ^" l°""te". Es waren ,, Dem cific Vin l ^ !!le!lt>e,i Agenten der Pa- ks z^^. s " . >1> Namens K^" "i!ing »»d s-l,.' '""" ''r"u einen Schwimmgürtel >' ilen dis ^^ '«it ,hr in die Wellen zu werfen, d., Nadlet n" """ spenden N.uie getroffen «^ ^U alle A.f^ ^'' ^ fnrchtbaren ! p'tcin rrsr ""'^ '"' ""^ bekannt. ^>. . , ^'plinierte i!'^ ^* ^"' '""^^ ""^ ^""^ "'" ^'^ ^"M,?u,!.^'"'"legcbrc,uch.) Ein Swtiftillr. dem 3"'i i 7^'' über die ' ' .. die ,n den '"'ld, m .^""'" ^"^ . l'ch Kraucht ^"^ilani,^ '""" ^""^ ^'"^ b" Summe, welche die !^t Hfs?" Frauen und Mädchen an den Anst, ' '^'chei, ^" verwenden, jährlich :j?.(XX) Häufer ^i o k a l e 5. klus dem Sanitätsberichte des vaibllchcr öladl-Phyftlates für den Mliuat Dezember I"77. (Tchluh.) I V. Aus dcm Zivilspitalc ginq für den Monal Dczcmbcr 1^77 folgender Bericht cm: Im Monate November 1»?7 sind verblieben..........litt? Kraule, im Monate Dezember 1x77 wurden neu aufgenommen . . ... A2tt „ M'saiüiuttiüiileustclnd 71.')Kranke. Abfall: Entlassen wurdeu . 26l Kmns«'. gestorbeu siud . . . . li4 Summe des Abfalles" 7 . . .285 „ verblieben mit Ende Dezember 1877 in Behaudllma..........430 Kranke. (is starben demnach ^ :j Pcrzent vom Gcsammt-lraukenstaudc und 8 4 Pcrzeut vom Abfalle. Vou den im Monate Dezember 1877 im Zivil fpitale Verstorbenen wurcu 7 ^aioacher, d. i. solche, welche von der Stadl aus kraul ius Spital kamen, uud l<; Nicht Laibacher, d. i. solche, welche ans dem Laube eitrcnilteil und vou dort aus kraul iu5 Spital lamcu uud da ftarbeu. Te» .Krankheit schal alt er im Zwilspitale im Mouate Dezember 1877 betreffend, war derselbe folgeuder : lt) Mcdizlnifche Abtheiluug: Vorwiegend kamen Katarrhe der NespiratioubMtpue und rheumatische Affectiouen der Muskel» uud Gelenke zur '"-'-' Iu diefem Monate sind 1li8 Kraule ueu d) Chirllrqische Äl'thciluug: In diefen, Monate tam hle uud da Wundeiysipelas vor. Der Heiltrieo war hiemlt miuder ^ilnstlg. <:) Abthelluug für Syphilis : Zur Aufnahme tameu meist breite Koudylome bei dcn Weibcru uud acute Älcuuorrhöcu dei den Mänueru. ) Irreuabthelluug: Aufgenommen wi Geistestraute, darunter 1 Manu ans del kieisnrruaustalt Deggendorf. 2 waren Necidweu. Ge bc'ffert cullasseu wuideu 2 kraule. 2 Weiber starben, hlcuon 1 Epileptische au Lunqentuoerlulose uud 1 Ver ructtc au (^ehiruödem. T ' ' n sich 119 kraute in fte, Anstalt m? <) ^^ ilung: Am Sch>, .....^ ^......„.^lrlrau tungsn. V. Aus dcm l. l. Garuifousfpilale qiug für den Moual Dezember 1X77 folgender Be ncht ein : Mit Ende November 1^77 sind ver-l'licven...........8<.» Kraule, seither sind zugewachsen . 88 .. Sumni^ . . 177 kranke. Abfall: Geheilt ... 75» Kraule. erholni ' ^ c. Uilt l'I . ! ,, au audeie Hellanstallcu gegeben gestorben Summe des Mfallev ... ' ,. verbliebeu uiit Eude Dezember 1877 . . "^ Kraule. Der Klauldeitscharalter war der en^iindlichr, vorherrscheude Krantheitsformen Lnngeuei ,ru uud (Yesichlsrothlauf. Ter Tod wurde hl.<^>^,..i)rt zweimal durch Luugeneutzündung, einmal durch Herz eutzüuduug. — lDer Vlnlaus des Laibacher Spar la ssegebiludes für das Finanzär»,! TaK un seren Lesern bekannte ProjeN. das VI »e der lrainischen Sparkasse in Laibach dem hl>y> >, ,^„.ll st läxflich ^, nl's,lassen, wodnrch letzteres ! ' , seine bisher in vier , . nniss brachten Aemter m einem einzigen, allen lv> ^i^ gen vollauf a/--......^'!i und auch für d>i" !' stia aeleaeneü ^» vereiniarn, ^ l'rcls von leiden Selten mit I^o.lXX) si aceeptiert ^ wurde In der Freitag den 1. d M stattgefunblii Sihunq des Abqenrdnetenhauses wurde l'ereits v ! »Herrn vo» ic zur ver fajjx ! durch welche der ,i,,l,l zo! ^>..,,,!.'.",,5, ^ner vier ilrari sche^ , in Laibaed crmäclltiat werden soN, in ude am Valvasorplah. gegenüber dem Gymna- ',......,!U Nr, 5^. alt 2'.<7). 2) da» Hauptzollamts gsbüudr am Rain (neu Nr. 5. alt 1<»6). 3) da» ehr malige Polizeidirectionsgebiwde in der H (neu Nr. 12. alt 207) und 4.) das Finanzwachu>,ul.u^ m der deutschen Gasse (neu Nr. 8. alt 1 ?<'.», In der hiezu eingebrachten Veq, stt es.' ..Die Finanz . ., ,, üg znintheil in vier Aerarialgebäuden. zumthcil gegen emcn (^esammtjahreszins von 2<«'»2 fl. in P^-^ <« -c„^.^ ^, tergebracht. pm l' , ft. erfordern würde, ohne daß i< urch dle Unzu- tömmlichleil einer getrennten l,.,i .....- --" ^- Nothwendigkeit, einen Theil des Vr.' litäten im Wege ' wurde die Frage >i bändes für sänimtliche ,n ln Lcnbach schon vor einiger Zeit in Vl.^.^..., '............. ^ :ls finanziellen Rücksichten fallen gel t sich die günstige "' ' l»eit zui ) Zweckes in den, , der I> >'. wonach dieselbe das ihr gehörige, zwei Stock hohe. drei Gassenfronten bildende und eine Grsammtareci '..... "''>l Quabratllaftcrn umfassende Haus am Kaiser . .e in L,. ' ger ^ ^ ' dem Aerar überlassen werde. Da die vorgenommenen (^ > Vanznstandes des hiebei aus ,1 l. i> ,. ,. - >,^......... <............^--------- ..,,...! ,;e Unterl . ,. ,.,: einen weiteren . aufwand verursachen würbe, in demselben l entsprechende Nnterkunfl fin" ' .'irden, so n,>ir0 l'.l Anlauf dieses Gebäudes l ,!. und werden dir I 'den Nnmululli» in den jeweiligen ^ ., ü in Anspruch genoinlnen werden. Durch die Erwerbung dieses Hauses werden die obigen vier Aerarialgebäude. von denen das Haus Nr 2^7 mit :;.',.'XXI ft., das Haus Nr 1!'«i mit 2^'X«) fl., das Haus Nr, 207 mit <.»«X)" fl. und t> Nr 17i; mit ^<^4)fl.. alle zusammen daher n "» fl bewrrlhet wurden, für dilasterielle Zwecke vollkommen entbehrlich nid könnten sohin der Veräuhli........ >^.........- Wobei bemrrlt wird. daß schon sür dieselben ihr obiger S., . . . .......___ nommrn werden kann." ~ Hand ln Hand mit 1 ^......"- s,eht. wic aus dl-- ' - '"«...... -' ! i! des Laibllcher l ! i,f des ' ,, ^ , .irch die , !> FaUe n>c, » und >g ln d,l Glisj«- hlnc..,l..^.,.— si^ "' ^", neues schl><,^. ^»luinde zu erbauen bl Wir dürfen s«.»! «urze ei>' ^» baulichen Verschdnelu»^ nnserer ^ . , l, ! ^ ängerkrünzchs n > Dem BeiN'isis N'ürdis,l-l> ywefterll zu Ehren ein heiteres. llänzchen. »,.- ," - - - - , ^ den i'll Tanzl..^ ,...„.. ..,,. ^.<.....!... ^.. ...^.., ^-. rasch entwickelte sich daher an der Hand der Sanaer nnd ihrer ' " """ ........ ' 'n' ^ t ein > ein n,,....... sorgte ein voli > der ^, getanzt I" eine ' der einzelnen i. r " ' " " ^ ' ..... , ^.,,,, ^ ,lls , ,^, !,<-,, wil r^ r»ol. n wir diese heil!« , ^ ......... ^,.. . ^s.l, u"lll. lieber der Privawbstlmmü M» , — ' iftsl Reporter erwähn >r wir uilter dc, Dnn^i' b rer dewaffnet« unter den auch nicht eimn < «niitsr der l'sw gen Macht zu entdecken Wie »ns 232 galloppierenden Kehraus ausharrenden Vallbesucher mitgetheilt wird, wurde bis tief.in die fünfte Morgenstunde hinein mit nur wenig gelichteten Reihen, dagegen mit unvermindertem Animo wacker fortgetanzt. — (Gastspiel.) Der gestern abends an unserer Vühne als „Graf Luna" in Verdi's „Trovature" zum erstenmale als Gast aufgetretene italienische Baritonist Herr Marziali vom Scalathcater in Mailand ^dessen eistcm Tebut unfer Herr Referent beizuwohnen leider verhindert war), betritt im Laufe dieser Woche noch ein^ mal unsere Bühne, und zwar Dunnerstag als „Mephisto" in Gounods „Fauft". Es ist dies zwar, wie bekannt, eine ziemlich tiefe Partie, die an deutschen Theatern stets vom Vassisten gefangen wird, in Italien soll dieselbe jcooch, wle uns Herr Marziali versichert, in der Regel vom Baritomstcn gesungen werden. Da Herr Marziali kein Wort Deutsch fpricht, wird er auch diese Partie in italienischer Sprache durchführen. — (Auszeichnung.) Dem Etationschef der Süddahngefellfchaft in <Äraz. Herrn Michael Wunder-baldinger, wurde in Anerkennung seiner verdienstlichen Wirksamkeit das goldene Verdienstrreuz mit der Krone verliehen. —g. (Theater.) In der vorigen Woche war das Theateirepertoire aus Reprisen mehr oder weniger bekannter Pieeen gebildet. Die Mittwochsvorstellung von „D«e Danlfcheffs" war nicht besser bcsncht, als die Premiere dieser Novität, welche, so gut sie auch accreditiert sein mag, die Concurrcnz mit dem „Scctadettcn". der momentan die ganze Theaterlust im Publikum absorbiert hat, nicht bestehen zu können scheint. Auf der Bühne verlief die Vorstellung in der von uns bereits besprochenen gerundeten Form. — Am Donnerstag gab man vor leerem Hause den „Freischütz." Herr Patct als „Max" und Frl. ^ipet als „Aennchcn" waren neu. Jedoch nur ersterer gefiel, er sang die Partie correct lind mit Animo, während Frl. «Nipel das muntere Fach ^lcnnchcns gar nicht gut anstand. Sie bewegte sich in sichtlicher Anstrengung, möglichst zu entsprechen, ohne daß cs ihr in Wirklichkeit gelungen wäre, den an sie ge» stellten, aber ihrcn Anlagen widerstrebenden Forderungen nachzukommen. Nichtsdestoweniger erntete sie für den angenehmen Vortrag einiger Nummern verdienten Beifall — Im Freitags wiederholten „Fallissement" trat Herr K^aft als „Tjälde" nnt einer sehr gut aufgefaßten und ergreifend durchgeführten Leistung auf, und wir bedauern, daß auch diesmal sich so viele die Gelegenheit entgehen ließen, einer guten Schausplelvorstellung beizuwohnen — ^«1 vucrm „7> bitten wir schließlich nur noch, in der Folge , lc' in der „Wolfsschlucht" derart einzurichten, daß nicht durch im Theater Herumsliegende brennende Fcuerwertslörpcr die körperliche Sicherheit der Zuscher gefährdet werde. — (Telegrafischer Verkehr.) Die l. k. Telegrafendirection für Trieft, ttrain und daS Küstenland ermcht uns, bekannt zu geben, daß Privatdepcschen für ttonstantinopel und die asiatische Türkei dermalen nur v>H El Arlch (Egypten) befördert werden können. Die bezüglichen Taxen können beim k. l. Tclegrafcnamte in Laibach eingesehen werden. — (Erledigte Stellen.) Die Hausmeister-Schuldienerstelle im Laibacher Lycrulgebäudc, mit welcher Inclusive der Remunerationen» ein Iahrcsbezuq von ^5 fl. ?5 kr. sow,e d. ' ,r Natm 1 verbunden ist. und eine ^ ,^> beim l ! gerlchte in Nadmailnsdorf mit dem Gehalte jährlicher 2bO st. nebst ^,')perzentigcr Activitütszulage sind in Erledigung gekommen und im heutigen Amtsblatte der „Laib. Ztg." zur Bewerbung ansgcschriebcn. «^ ' ,n erstere sind dis zum 2.). März licim t, l. Lano< .>c 5 für letztere bis .'i, März beim l. k. Lanoes g.. _,..., um in Laibach zu überreichen. — (Eingebracht.) Von den gelcgcnhcitlich der jüngst sta"' ' '"nen Revolte aus der landschaftlichen HwangS''.'. talt in Messendorf entwichenen fünfzehn , ;cn wurden bereits zehn eingebracht, während I...., ...^ fluchtig sind. Neueste Post. (Original»Telegramme der „Laib.Zeitung.") Petersburg, 3. Februar, offiziell. Die von der Pforte angenommenen Fricoensgrundlagen fowie der Waffen stillstand wurden in Adrianupel am 31. Jänner abends vom Großfürsten und den Bevollmächtigten des Sultans unterzeichnet. Der Befehl zur sofortigen Einstellung sämmtlicher Operationen wurde sogleich all alle Letachements — auch im Kaukasus — erlassen. Alle Donaufestungen sowie Erzeruin werden uon den Türken geräumt. Petersburg, 3. Februar. Die „Agence Ruffe" bestätiget die Unterzeichnung des Waffenstillstandes und Annahme des Konferenzvorschlages seitens Ruhlands. Sitz der Konferenz werde eine Stadt in einem kleineren Staate sein. Uondon, 3. Februar. „Times" melden aus Athen vom 1. Februar: Der Minister des Aeußern richtet morgen eine Depesche an die Mächte, um die Besetzung Thessaliens, des (5pirus und Mazedoniens durch griechische Truppen zu rechtfertigen. Dle „Polit. ttorrcsp." meldet aus London: Es steht fest, daß die Unterzeichnung der Friedenspräliminarien nichts an der als fchr ernst zu betrachtenden Stimmung der englischen Rcgierungstreise geändert hat. ttalrs, 2. Februar. (Aus Konstantinopel.) Militärische Delegierte werden die Denlarcationslinie feststellen. Die Russen werden provisorisch Erzerum und Slllstrm besetzen. Wien, l. Februar. Die Morgenblätter melden, daß die gestern eingetroffene Antwort Rußlands auf die jüngste Nute Ailorassy's m sehr entgegenkommender Welse vollständig die österreichischen Forderungen acceptiert. Rußlani) anerkennt in klarster Welse die MoolficaUonsfahigteit der mtt der Türlei vereinbarten Friedenspräliminarien und gibt zu. daß die lchlcren lo lange nicht als clldglllig perfect zu betrachten seen, bis Nicht die Zustimmung Europa's erfolgt ist. Wien, 1. Februar. Nach oer „Pol. Korr." geht die Verstimmung m Belgrad so weit, daß Serbien entschlossen ist, ohne Rücksicht auf den Waffenstillstand die Femoscligtellell fortzusetzen, bis ganz Mtserblell im Besitze Serbiens scm werde. In Rumänien treffen fortwährend ncue ruffifche Truppen ein und gehen theüweise nach Bulgarien. Paris, 31. Jänner. (Presse.) Dem „Temps" zufolge hat General Ignatlefs ehegestern in Bukarest iln Namen des Zars mündlich der rumänischen Regierung angetragen, Äeßarabien an Rußland abzutreten und dafür die Dobrudscha zum Tausche anzunehmen. Wie es heißt, hat die rumälusche Regierung abgelehnt. London, 1. Februar. (N. Wr. Tgbl.) Nach Telegrammen hiesiger Blätter sind die Rüsten nur noch einen Tagmarsch von Konstantinopel entfernt und können in 24 Stunden in Konstalttinopel fein. London, 31. Jänner. (.N. fr. Pr.) Heute fand eine enthufiastisch gestimmte Versammlung m Guildhall statt. Der Lord Mayor hatte den Vorsitz. Die angesehensten Bürger der Stadt, darunter der Gouver neur der Bank von England, votierten der Regierung lyr Vertrauen. Ein von Gladstoncancrn versuchtes Meeting in der Eity machte komplettes Fiasco. London, 3l. Jänner. lN. fr. Pr.) Im Unter-Hause erklärt Bourte, der Telegraf zwischen Konstan-tinopel und Galllpoli sei zerstört. Im Oberhause er. klärt Derby, Umständc könnten eintreten, welche die Äbsendung der Flotte nach Konstantinopel gerechtfertigt erscheinen ließen, ohne jedoch den absolut nothwendigen allgemeinen Frieden zu bedrohen; so z. B. könnte die Flotte aus Humanitatsgründen nach Konstantinopel geschickt werden. Derby lehnte jedoch die Beantwortung der Fraqc ab, unter welchen Umständen die Flotte n !.ickt werden könnte. Im Unter ha^ . ^------...l^.,.^ sem Amendement; er erklärt, das Verlangen des Kabinetts sei nicht constitutionell, aber gefährlich. Das Parlament gebe sein heiligstes Recht, Geld zu votieren, auf, ohne Angabe, wofür die Voticrung zu erfolgen habe. Ueberdles glaube das Land, die Regierung brauche Geld, weil sie mit den Friedensbedingungen unzufrieden sei. Athen, 1. Februar. Die Kammer votierte der Regierung das Vertrauen und ermächtigte dieselbe, den Interessen Griechenlands entsprechend zu handeln- Athen, I. Februar. Die trclensische National' Versammlung erklärte die ottomamsche Regierung als abgesetzt und proclamierle die Annexion an Griechenland. Das Voll ratificierte diefen Beschluß der Nationalversammlung mit Begeisterung. Die gesummte männliche Bevölkerung Griechenlands wurde zur Nationalgarde einberufen, (ts herrscht große Kricgsbegei-sterung. Telegrafischer Wechselkurs vom 1. Februar. Papicr-Rentc 64 45. — Silbcr'Rcntc 67 25. — Gold' Rente 75 30, - 1860er Staats - Anlchcn .— Banl' Ncticn «o?. Kredit'Aclicn 232—. — London 11835, — Silber 103 30. — K. t. Münz > Tulaten 5 56. — 20.5ranlcn< Stulle 944. — 100 ReichSmarl 5830. Wien, l. Februar. 2 llhr nachmittag? lTchlußlmse.) Kicditacticn 2i2 20. 1860er Lose 113 25, i 138 75, österreichische Rente in Papier 64 45, Staatc-i <), Aord- bahn 198 25, 20'Frantcnstüclc 9 44'/,, nnga^jchc klcoitactien 213 75, österreichische ^rancobant ^_-—^ östcrrcichijchc An^lobaM 103 75, Lombarden 79 50, Unionbanl 67 25, au>lrooiicntcllischt Oanl——, Lloydactien408 —, anslro otlumanischc Bant ^'^, lürlischc Lose 15 25, «omrmlnal-itlnlchen 87 50, Egyptische ^-, (^olorente 75 35. Sehr sest, Mndel und Bolkswlrtyjchallücycs. i^iiOcr Hlaut^lojc. -Uci der a>n l. d. M. in H6ieu vor» genommenen Verlosung wurdcil nachstehend vclzcichnelc i'O HcrleN' wummern gezogen, nnd ^nnil , !>,! ^'l^4?j2 .>6<» l>^^ '!'» !"" 14?« 1575 ^7ü 2.:ltj ! :^45 :i. ^' ^!<2^ ^!)5Ä 42l4 4227 , » 5001 5o ^ 50^8 71U1 74»? ?5?0 ?uili 2iI2 O2l6 U>t? «.^^2 Q»2i ot'.^ '^c»0 '^172 ^«27'.'^5^ W2I5 10270 10275 10541 IM^'O 10ljö0 1W6:i Il^'.^j 11644 1175Ä Il'^50 1221« 12^l25 12^.65 l24^l I24!)l 125Ä4 12591 17,058 1^2«« 1.l5?« i!l»?1 14050 14«i< 1527? I5:il7 156Ä0 15l)22 16.^05 16W6 1658l 16752 16">'" 17241 17427 1747? 1755U 1772'.» 18012 1Ui:l2 l"X>.'. 1^4 18Ä02 l!^l.:5 1!>6'»0 und Ar. I!>?l-l, T»c ^erlosü ^" uorangc>llhrten nerlostfn '. ^ '^ vorgenommen '^ ^oltcrlc'AnIchciiö nnocl am i. vulgu,l o, ^z >laü, ^ Loltoziehungen vom ^. Februar: Wien: 1«> !p!cl 'W schwach l halbheiter l. 2 „ N. 7:l9 8l ^. 2n ^ hcit« <>"" 0 „ «b. 7:^9 71 -. 5 > heiter ,^ 7 II, Mq. 7:l6 71 — 7 ,, 2 2 „ N, 7-l480 — 0 >. "^ <) „ «b . 7!l6 10 - 44 i ^). schwach , hcltcr 7 U.Mg, 7:!8 70 ^ - 8'» O schwich heiter «. :l. 2 . N 7:l75l - l' heiter o"" » „ Ab, 7:is 84 N oewollt Den I Februar h< - Tag. Äbendröthe ^ 2 d sonniger Tag. Ä> ,, !'., d. lc,c,«nber h"^ die ^llpen llar, abends bewoltt Das lagesmitlel der ^?^.-ratnr am 1 d i.'!'.". am 2, b. — 4 l" und am " l> ^ , ' be,V > und .l4" unter d>, 3?l)l!(ll!)^lu)l. Vie». 31. Jänner (1 Uhr) Anfänglich ziemlich mihmuthig. vermochte die Speculation sich ,m Verlaufe zu erholen. Der «nlagemarlt war und blieb zicmchl'ch 5^. «eld War« Papimente........ 63 95 Ü4 05 Silbcrrente........ 67 05 67 15 Goldrent«......... 75 — 75 10 Üoje. 1869....... W0 - 302 — . 1854 .109— 10925 , 18W........ —— - — . !8l ^......... ISl 75 162 — ?' ........ i:j50 14 — ^ der Ttadt Vien 87 25 87 75 ^ .lose . . 10.j— 10550 I , . . . 14.)— l40 5'> < cheine . W0 - 100 20 u ... «)2:w 9240 Ung .... 1,^25 1 , 86 75 3iebenbnrqen . <>> ,0 77 — lemeser Vanat 7>j - 78 l<0 Ungarn.......... 78 75 79 25 Netten v«n V«nle». Geld Wa« Anglo-österr. Nant..... 101 50 101 75 Kreditanstalt ....... 229— 22925 Lepositcnbanl....... 154 - 156' Krcoitanstalt. ungar..... 211 75 212 — Nationaloant . 810 - 812 - Unionoanl . . 66 75 67 - Vcrtchrsbant....... 99' »950 Wiener Bankverein..... 75— 7550 «ctien von transport Unterneh munden O«!o War« «l' .......115 11550 L. .','chiff.Gesellschaft 369— 37l . 165 - I»j5 50 1970—!ft8<» - ,ii .... 1^, .<) V«lb Maie Galizische Karl «Ludwig.Nahn 245 25 245 75 ' ' ^ «ahn . . 106 75 107 25 r Nahn 12225 122 ?5 .....395 - 397 ucstbahn . . . 110 50 1l0?5 .116 - 116 50 . . 260— 260 25 ........79 7950 IM........173 50 174 — ,^i; Vclkiiidunqsbahn 96 — 96 50 114 50 115 — l>. . 112— 113 — Pfandbriefe. Allg.öst.Bodenlreoitanst.liGd.) 104 25 104 50 ,. „ „ (i.V.'V.) 8950 8!» 75. Nationalbant.......98 45 l>8 »i«) Ung. BodentceditInst sB-V ) 94— 9450 Prioritiits ^bliaalionen. ElisibethN I «im 9250 93 — 1l»4 50 I'».'. 85 75 ^l <^al, Rall ^ll0,u,^ ,^' ! 1 Em «5475'^^ ^ . "75 ^. Tüdbahn. Bo„o . . , D-"ien. 5 «lus deutsche Ps^pc..... 5? "5 ^,^, London, ln ' ,19 London, ls, . '' ^7sb Paris ...... 4< l-> ' Geltzwrten. Tüilatsn .... 5 fl. 59 kr. 5fl'47", - " ' ö5 _ 58 "^ . vllbelguloen . . 103 „ 60 ^ l>' ^ Nachtr«: U« 1 Uhr '..' t- bis 64 10 ,ce 67 10 bis 6720. Goldrente 75- - bi« 75 i ,^ ^) 101 ?5 °" L»b»» Ndü0 bi« 119 -. slap»ieotl4 V40 bl« ^4o/,. «lib« 10^60 bi» 103 70. .