Aibllcher M Mtma. «»«»»» «»««»»«»Pltl» 3« <«»Vl» » tt. ,r»»l« p, Z«ll« « »» : be< »ft«« »i«d«yol,««e» „. g««l, , ll M». Gtit ».Apr» beginnt ein neue» Abonnement aus die „Laibllcher Zeitung". K, ^^ Pränumerations-Preis berragt für ^,<, lichtet werden. Ueber d,. ^c>nd?ö 'clbst lann nach :anschcn Aus' laily jungen des Unte, ' des Acuhcrn R s^" Zweifel bestehen. nügt sich nicht ^chte^ ^'^^lwng des ^inol'iloiniiinmcnles an die sondern !?? ^" ^"^" ^'^" -^llhland vollzogen wmde. ^lnch^ ^ dieser H)< , den Charakter einer ^ttdinnH ^ "" .......ügreß gewahrt wissen. ^binett s' " ^ '" ^^ Sinne, daß da« Petersburger dMlaqez V ^"^ !^" einzelnen Punlt des Friedens, ^chtf , Majorität der in Berlin versammrltcn °c>ß ez .'" ^ . ^b„ ^^^ ^ dem Zinne, Könn c- '' bi> prinzipielle Suplcmatie ^ülti^^^' ^" souveräne Entscheidung Europa's Ml^ ^. anerkenne. Einen Kongretz. dem diese prin- " Lo^ ^ "'^^ ^°" vornehm zur Seite stünde, er-Ä dit ^ ^"by i als nutzlos. Mit Bezug ?^°n N ^'" ulgcn geschaffene gespannte ^f Abert slch d« Mener ,M..«ev." m nach. Feuilleton. ^ bilber aus Neu-Japan. 3^tl!"un^ ^"^' ber vielbelannte Reisende im d° ^eihe ^/fll.chsi, «sicn, entwirft eine graphische len l^aiui« ?^ ^'"' von heute, das sich von jenem 3>^i^ ""ch nur vor zehn I,? "' - i l!s°ni terr^ ^bau. der sich bis an 5 ^sten ^^ it> ^"" "^^ Lacklajtchen gar ^tch ^vllzit^ —.:^cii, begegnet man auf dem A ^ hinti-r '^k sleich ein paar Dutzend mal. Da ^,dof„" '" 'nnde diel' >' ,„^„ ^, ^"Z^ ,^ jungen ^ ,,.:n. buich ^ i ^ !ehen , ^"" u"b Fenster man b,s in ihr <>ben f->n und d>e von«ambn«.ü^..... ". l " ^^- ^? """nigfachen ^ ' ^K°nen. ^kder Blick umher l' , ^. ^irths^t'". krm Zolll'relt Boden, der'mcht >>>/« "wird "K^" Ware. lein Lrops^' '" ^.. ... ^ ^Tl>ett"^"ass'"Ul'a des ^dv«^/.............^ ^' <"d. """"gesetzten Jäten des l s dutlb ^" ""^ ^"^ ber Fremde laum ^ eme G«abt »nternebmen künnen. ohne ein paar Samurai, „zweischwertigen" Gliedern des Kleinabels zu begegnen, allein jetzt existieren die Samurai nur mehr d> "' ' ' als Stand angehoben und > >ei, tr- ' Usilustig geworden. ^ ll.^, ,...... ^^..^linge die Clientel ^.. ^«......., ,. hatten sie jene der Daimioi. das ist der japanischen Aeudalhcris' ' '^«-l. Da l! ' '' ^ ,en, war ihre 0 eine s^,I md. ^' drlü uilei! ^ilglmc "/,„ des ' ^.____ ___ .lii Steuern vs',s^,lnn,i.„ wor« den jeien. Em großer Theil der nen wu-^....... den San------ ' sorbiert, l.>!s Oi n der n<- t^surm mit < ciii nn alle m^ ,ven das Orld sogleich v>........ «... ,., , , ^ ,......„t,'N. von ihrer Hände schwerer Arbeit zu leben, andere sind in die Armee oder "'...............^ .. -^ . di ^ten Bahn gslrlilt - auf da» billeisle. Dennoch lom. -- "> - ^, ..^ ^ismde. die ehedem ein sehr haufi« ü, nur äußerst selten mehr rwr, >u<« dcü, ,l die <^ flicher ,hr^ "'"t ^i. ften ließen und et len, dürien. wenn sie nicbt vl> iven vlll nicht an ^..,^...,^n. bah noch vor einem Iahrzchent die Tokugawa, d,e Familie des letzten Taitun, wieder den Thron einnehmen l^uldc. l^nenbai wartet sie chre ^slt ab, denn sie hat ein Hayrsield. welches der Mi tadu dem Taifun nach dem n- arboten, stolz ul>l!!-wüs5,i. ^.. ^ ,_^, ,lch er noch mil fun zu ?n und hat '" — '........ '^ "- '^en i^ä. ^iegltlU! :en hei. ...... ,_ Meich be, dci ' w»rb der fremde din^ "- ...... "^em Gewobntsn ^ >fs '^ie ^clt waren und ^ nur > ^r Kupser- '^"« "">> , ,......>.,rn, ^ ' s">d ganz .em. zumeist Ge- -,ur von ^üi^ii! ^^!^' - nur Unweit ' ^...... ., -. .> ^ j wand von Baun- ^. ^s ilb ^ ' ^ ^7ns an w.....,^. < — ' ,,'ln sin^m ^endcntuci ' ^ß -n s,ch sehr hofl'ch smb. .....' ' "^ iävltsetzun« jol«l) „Unleugbar läßt sich zugunsten dieses Standpunktes theoretisch manches anführen, wenn auch Lord Derby selbst aus Billigleltsrüchichten gcgcn Nußland leinet wegs gewillt war. seine äußersten Konsequenzen zu ^ ziehen. Denn zieht man einmal die Frage der Villig' lcit mit zur Entscheidung heran, so neigt sich die Wag« schale laum minder auf die Seite der Einwendungen und Vorbehalte Rußlands. Jedenfalls gereicht es dem Streite nicht »um Vortheile, daß er von beiden Mäch-ten vor dem ^orum der Ocstentlichteit geführt wird. Das Kabinett von St. James sucht durch das Parlament, die russische Rs"'"'"'' durH die amtliche Presse zu wirken. Die Parla^ >t aver des einen und die Preßpolitik des andcirn Theiles haben gleich wenig dazu beigetragen, die vorNandrnen Gegensätze zu mil« dern und einrm bil! 7glr,ch die Bahnen zu er» schließen. Die hoch^.. -""„ung. welche jetzt zwi, schen beiden Mächten ' n ist. wird dadurch schwerlich behod'...... ' -, wliui beide es darauf an- legen, sich ein. zu erschweren und jeden ver- söhnlichen Schnu von vmneher zum Ergebnisse einer politischen Niederlage, clnem sachlichen Rückzug zu stenrpcln ^Unter solchen Verl-'""-"-? scheint es uns. wäre es die wohlverstandene . ^cr unbetheiligteli.^0- ' '' ins Mittel zu lca/l,. Es dandell'sich Interessen, und sicherlich ist nur die < . samnilyeit Europa's der berufene dichter auch übei dil- Vorfrazr, wie diese ?......'''-! zur Geltung ^'^^ - werden sollen. Weder sü -,d. noch füi ^ cn mdivldulUcil nig der übrigen Machte unterzuordnen. Schon deshalb wäre es wüiv ^^„««^,,l, ,>,N1.^„ »,'s^^ ^de ?'^""'^on über die pi > der (,' dem Kon grcm ^U! !rn a.rl'w' England i>, iU^ uiiiji zu frhen. wenn es für die Bedeutung und den Werth der europäifchen Entscheidung emr"'^ "i die Schran» len getreten wäre. Es hat abe: 3 zu gewär« ligen, sich in ciner sehr isolicrl den, wenn es durch an sich qc^ das Zustandrloiiimen d age stellt. Denn daß der K^,,>,.c., .... ,.»,,. ^...^.... gewünscht wird, daß Europa ebenso sehr als Rußland ein Interesse daran hat. die Ergebnisse des Kneges in das Sislem einer festen und anerkannten euro-päischen Rechtsordnung einzufügen, bedarf keines Gc» wcijcs. .Scheitert aber der Kongreß, so ist nicht abzusehen, welche Vortheile gerade England aus diesel Situation zu ziehen vermöchte. Denn ü» diesem Falle tritt eben das ein. was das Kabinett von ^ " les vermieden zu sehen wünschte und was '5 ,u gestanden hat, die individuelle is- arNtcl durch jede einzelne !^__,., ^........^ ^it' gierung selbst verweist die Mächte auf ihre Sonder« lnterestcn. Rußland steht sici>-nicht mehr dem Ansehen und der Autorität europäischer Entscheidungen gegen-über gestellt, sondern mehr ober weniger vereinzelten Gegnerschaften, mit denen es auH nur im e'n^lnen zu rechnen hat. Das Eompromitz in sr ne wird iym dll^ -^ '' ^i so sehr erleichtert, a^ ^i^ ^uf» werfung be^ .;gc, Vor allem aber bleibt es im Besitze der vblldi^chlen T' Immerhin darf eH behaupten, wenigstens e,! .ll^oden urit^i den Füßen zu haben: den seines ! iit der Türkei, welchen es der ^»'.l.n>..n um> 4>iu!anss Europa'« überantwortete, ohne daß diese Revision voll zogen wordl ,.In dc wäre die Volitil Englands NV bann verständlich, wenn man in London den Krieg mit Rußland wollte, wenn man bereits entschlossen wäre. an das letzte Argument ber politischen Entscheidungen - lieren. Allem Anscheine nach ist dies liblr - T^ll Die Gerüchte von dem nmt, und Lord , ^as mahaebcnde es ist zu besorgen, ^lgl' uici^: oir Entschlüsse der leite«' 7, wildern die Thatsachen zum Kriege ll»ü»lil. Bcidit ! > die Anwesenheit der enssiis-i........ ^.......„.amcer als den Beginn be? 'bruches bezeichnet. Solchen An- klagen und K'.il.'^!.gunc^" ' ^ nur die Spche ab-qebrc'chen werden, wenn ^ ch rasch dazu herbei» ^riedensliebc' ein ^ unzweideutiges Zeugnis ,, _____ als dies in der B"^'5s,:'in ^»^ Kongresses läge. Der Kongreß ist ein ,> , und lcme Macht lann die Ver....... ' ' -hn vrreitclt zu haben, l ^ng li, (jllvcjci!. lvtlche btn frieden '^fahren des allgsul'il'.ri, «?ieges über Europa heraufbeschworen hat." Die europäische Preffe über den Friedens. Vertrag von San Stejanv Die englischen Blätter sprechen sich fast durch' gängig sehr ungünstig über den rusfisch-türkisHen Fne-densoertrag aus. wenngleich das Urtheil derselben in mancher Hinsicht viel gemäßigter lautet, als zumeist 59« erwartet wurde. Der „Daily Telegraph" meint, jedes der in der Mai-Depesche aufgezählten britischen Interessen werde direkt oder indirekt verletzt, weder Eng« land noch Europa könne den Vertrag genehmigen. Der „Standard" erklärt die Verewigung der politischen und militärischen Oberherrschaft Rußlands über die Türkei für die Wesenheit des Vertrages, in welcriem die russischen und europäischen Interessen so innig vc:-woben seien, daß eine Trennung in Nußland, beziehungsweise Europa betreffende Artikel unmöglich sei. Der Zusammentritt eines Kongresses, der nicht das Recht habe, den Gesammtvertrag vor den Einzelheiten zu erörtern, sei unsinnig. Die „Morning Post" hat in dem amtlichen Texte der Friedensbedmgungen nichts gefunden, was nicht in dcr Hauptsache schon bekannt gewesen wäre. Die lg der neuen Provinzen ist dem Blatte un» ^ nachdem es gesehen, daß das ottomanische Reich .Ut worden. Eines gehe aber aus dem Vertrage hcruor. das interessant sei. nämlich die Aufrechthaltung der harten ^orderunacn. nicht etwa eine Milderung derselben. Von <. ng der Schuldenlast, von Beachtung der Inl^j,.n'v>.uropa's und Englands könne man nichts finden; die Türkei habe ihr Todesurtheil unterzeichnet, und eine Herrschaft Rußlands von der Donau bi In franzosischen Blättern begegnet man fast schärferen Urtheilen über den Friedensvertrag, als in den englischen. Die «Republique franfaise" schreibt: B' ui zu gleicher Zelt eine Karte des östlichen ^ und d'e Clauseln des Vertrages von 3an Stefano i '^ein nimmt, wird man gewahr, daß ins,'? ^ >„ ^. ^^'lages die europäische Türkei in drei le zertheilt wird: das Stück im Osten, be-si^mo aus dem vormaligen Thrazien; das Stück im Süden, bestehend aus Albanien, Epirus und Thessalien; d gebildet aus Bosnien und der 'V ..... ... ...,,! außer Zweifel, daß diese Um» »; > der Karte des östlichen Eurova's veranlaßt wuvix ».'urch d "> ^ - . h^ bulgarischen Truppen, welchc auf dr. 'insel die Vorhut des Pan- 1' und d - re bilden werden, lx........^rzem na.^,..............^^. dringen zu lassen. die Einverleibung Albaniens, Epirus' und Thessaliens in die g7- ^-^ - ''V.....-^ ^ erleichtern, und end« lich bei ^ t, rege zu machen, Bosnien und die v setzen. Wir sind der Mei nima, d' ^ duseln von dem Kongresse rt genehmigt werden, Bulgarien, so wie es s. werden soll, nothwendig dahin streben wird, r l bis nach Adrianopcl und später bis nach > - oäucht uns ebenfalls, d ' , ^ ^ .> seine nördliche Grenze bis nach Montenegro und Bulgarien auszudehnen s''"'......-^ Mag sich wo! ^ ".....-ich verleiten lassen, ! und der >>< L zu bemächtigen? Tlc ^ lnclllt, es würde besser thun, ___ . ^ . , enthielte. — Die deutschen Blätter urtheilen je nach ihrer Stellung zu Rußland. Die ..Norddeutsche allgemeine Zeitung" ,aqt: Was der Herr Reichskanzler von der ^ '^t hat, gill d . .^ . no: deutsche sind darin mchl beruhn. Der von D ver- langten Freiheit der Wasserstraßen ist du^. ^.>. Schlei« funq aller Donaufeüunqen »Artikel :j und l2). sowie d , ^ !nq qrtr ^ w«e>ern der vertrag die berührt, wird von der Pn,,. ^.......,^.^.> ^...^^r geltend zu machen sein. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß Nußland sich dort nicht in die Interessensphäre Österreich«Ungarn? einmischen, sondern ?s di»n i wollte. '' den Krieg c ,' d<>. .^,..:en Bedll entsprechend z.......,,^..i. Es ist nicht vor^. il. daß Oesterreich»Ungarn dabei aus ' ' ^ c ^cywierigkeiten von' ' "' ^landb stoßen N.V ^>^s die ensili'chen „>V ' an« belangt, so sind 'lich au^ i'^'"" Faltung ^................... ,. "d,':n ^ ^........ l den. ttonstantinopel und ' sind von d .,-,,, ^'11. od(jl^y öle Kriegs« r in eine beide Punkte ^ haben. Seitdem hat ^ > . ,... >,^ .>, ^...,. ...,cht. seine «Interessen" an diesen beiden Punkten durch britische Streitkräfte ""'"'"'.......... ' wodurch neue Complicationen ^lnkte auf. ^ ^.............. ,., .^i chre Besprechung mit ^: Da ist sorgfältig abgewogen, in tv " " - ^ .....^— "'-7- Handlungen lV bi.___.,. Illl.'dl'r ,^.^ ^,............ oder aus auf on' arland zuläßt, zu- letzt und ln 0(u ivenigsten ^««ca auch noch dem euro» päischen Komert eine Theilnahme gestattet. Hält Rußland an diesen Punkten in den Präliminarien zum Kongreß fest, sind dieselben nicht auch auf Bieten und Handeln angelegt, was in vielen unmöglich scheint, so ist der Kongreß so aussichtslos, daß die Verhandlungen darüber nicht mehr als die Konstantinopler Konferenz, nämlich ein Zeitvertreib für die Vorbereitung zum Kriege sind, und wir haben es im russisch-türkischen Vertrage dann nicht mit Friedens«, sondern mit Kriegs« Präliminarien zu thun. — Von russischen Stimmen citieren wir zunächst diejenige des „Golos". welcher sagt: Der Friedensvertrag ist für beide vertragschließenden Theile ver< pflichtend, doch ist er noch keil, allendlicher Friede. Die offenen Intriguen Englands und die stumme Unzufriedenheit Oesterreich-Ungarns gestatten es nicht, die Sache für vollständig beendet anzusehen. Wenn der offizielle Text des Vertraaes, der so bedacht auf die Interessen der anderen Mächte ist und so sorgfältig Europa überlaßt, in allendlicher Form die mit diesen Interessen verbundenen Fragen zu entscheiden, die wcst^ lichen Kabinette nicht von ihren Versuchen abhält, die mit dem Schwerte errungenen Resultate des Friedens von San Stefano zu verkürzen, so werden diese Resultate auch mit dem Schwerte vertheidigt werden. Ueber dasselbe Thema schreibt der „Rusli Mir": Der in vieler Beziehung provisorische Charakter dieses Friedens zeigt sich schon in der Art seiner Veröffentlichung selbst, wie auch in den im offiziellen Text enthaltenen zahlreichen Elauseln, welche die Entscheidung einiger wesentlicher Fragen an die angenommene Zustimmung Europa's und insbesondere Oesterreich» Ungarns bindet. Was den Inhalt der Friedensbedingungen betrifft, so muß er vollständig das russische nationale Gefühl befriedigen. Wir haben alles erreicht, was nur bei den bestehenden politischen Verhältnissen erreicht werden kann. Es bleibt nur übrig, die von uns erreichten Resultate mit Beseitigung aller auswärtigen Bestrebungen und Prätensionen unverletzt zu bewahren. Es wäre noch erforderlich, die von uns erzielten Re-sultate durch eine gesicherte Besetzung irgend eines Punktes an der Küste des Bosporus zu befestigen, um ein für alle mal die Möglichkeit zu haben, das Schwarze Meer den fremden Kriegsflotten zu verschließen. Dann wären wir von der Last befreit, auf der ganzen Linie unserer Küste des Schwarzen Meeres Festungen zu erhalten und zu errichten. In jedem Falle wird es wahrscheinlich dem russischen Volke nicht zufallen, jetzt noch Krieg zu führen. Es sind genug Opfer gebracht, und sie stnd unzweifelhaft vollständig hinreichend zur allseitigen Beschützung unserer politi» schen Interessen im Orient. Mitische Uebersicht. Laibach, 27. März. Das österreichische Abgeordnetenhaus hält heute eine Sitzung ab. Morgen tritt das Herrenhaus zur Erledigung des Staatsvoranschlages zusammen. Die ungarische Delegation hat am 2-1. d.M. ihre Schlußsitzung abgehalten, in welcher Sectionschef Baroi' ' on der erfolgten Sanction der ^ tionslx- Mittheilung machte, worauf sl, betreffenden Beschlüsse promulgiert wurden. Tie Beschlüsse betreffen bekanntlich die Bewilligung des Sech-zigmillioneN'Kredits, die provisorische Bewilligung des Zainen Budgets im zn " lc des Jahres die Bewilligung de<5 nariums des Kriegsbudgets für ein halbes Jahr, die Nachtrags kredite pro 1877 und endlich die Subventiomerung der Flüchtlinge aus Bosnien und der Herzegowina. H)er Vanus uon Kroazien. Mazuranit. und Sectionschef Hlvkovic sind über Berufung nach Pest abgereist. Die preußische Ministertrise ist theilweise gelöst. Es ist nun definitiv, daß Graf Stolbera die Stellvertreterschaft des Reichskanzlers und das Vize-Präsidium des preußischen Staatsministcriums angcnom« men hat. , /r Camphausens ist der Berliner Obei^...,.......,^. Hubrecht designiert, der auch bereits angenommen. Diese Veränderungen sind definitiv. Daneben erhalten sich die Gerüchte von dem bevorstehenden Rücktritte Falk«: eine Version läßt ihn -istizportefeuille u' n, wonach also auch ,.. ^:ellun" ^^-'liard'3 ., , tt wäre. Anqi'l'Ii l> s,n auch der ,>. i nister Achenbach seine E eingereicht. ^aiMch wird als sein Nachfolger be^ .^„ct. Der französische Senat hat das Ausqaben-budget votiert und die von der Kommission l' Fassung angenommen, durch welche der von ^....... mer votierte Artikel inbetreff der Seminarkurje im Sinne der Rechten abgeändert wird. — Mar,^"" " briac wurde zum Botschafter im Vatican und . zum Gesandten in Brüssel ernannt. Der Bericht der italienischen Kamm'rfm„m,i. sion aenehmigt den Handelsvertrag mit ," Im englischen i' --'-:se erllärtt ^ro Norths die R^ier,!! ' ihren >lls- Anfrage H habe den Vernag uon ^au -^m,ü.> ^l^lunu uno oein anderen Pariser Vertragsmächten mitgetheilt; derselbe werde dem Parlamente zugehen. Die übrigen sich,,^ eine wichtige Angelegenheit beziehenden Anfragen, um welche die Unterhandlungen noch schweben, könne er jedoch aus Opportunitätsgründen nicht beantworten. Der russische „Regicrungsbote" veMentM ein Schreiben des Papstes an den Zaren, in welchem er seine Thronbesteigung notificiert und die Hoffnung ausdrückt, daß sich' die russischen Katholiken treu e^ geben gegenüber dem Zaren zeigen werden. ^erH^ antwortete im freundlichen Sinne. ^ General Dren' telen, der Chef des russischen Armee Verkehrswesen» in Rumänien, ist nach San Stefano berufen worven. Weiter wird gemeldet, daß die Russen ihre Steuun. gen, namentlich in der Richtung von Tschorlou, !" Aufgebot aller Kräfte befestigen, während engM Transportschiffe Munition und Mviant nach o" Besitabay zu überbringen fortfahrend „, Au« Rumänien wird der ,.Pol. Korr." "n neue Phase signalisiert, in welche die „beßaratM Frage" nach den dort circulierenden Versionen,9^ sein'soll. Rußland soll geneigt sein, (?) daß die e Am 1. Juli I^W in Prag als Sohn dcs ^Mit's tors Josef Kreidig geboren, widmete er sich ^ ^M-dcr Bühne und detr^ ^'^»^ lmg m Kohebuc'S .,'< , , ,, ^ "'schell die Bretter, auf denen er nun zahlreiche m"l>" ^ und jugendliche Liebhaber spielte und mit s""<^. ö" stcllung und hübschen Erscheinung ftiel Muck w«^ « ^ Ostern 1,^ h^ttc er d ^ ' ""^ ^ getreten und im achtundzu „ „,^. ^'^,oin^' rection des Temesvarer Stadttheaters "^ht "^ gleichzeitig leitete er die Theater in Herman"!' ^h" Arad und dchlclt diese vereinigen Directionc" ' ^! Jahre hindurch fest in dc '^ , nnc"^, seine Thätigkeit in dieser ,^........, ," ^„ d" beurtheilt. l>N4 übernahm Kreidig die ^,"' ^ Prcßburger Stadtthcaters. l^.i? jcne de2 ^ Klftl' destheaters. da, er sieben Jahre mit gl>>a '^ ^ ^"' gen leitete. l^i!4 wurde die Pirection dcs ^ "'Poste" destheaters vacant, und llicidig erhielt ve ^^^h> Zwölf Jahre dirigierte Kreidig in Oraz. "^ ^stt^. über seinen Nachfolger Robert Müller die" ^ll hereingebrochen ist. Als Wirsings Contract o ^^^ nahe war. wnrde die Direction dcs P"^ 1^ theaters Kreidig verliehen, und am ^sl"'"" V'l"?'l fand die Eröffnungsvorstellung unter dcr ""^hn"'^ statt. In seiner vieljährigen Thätigkeit als » ^ ^F hat »r^ibiq manches junge Talent, das 1?" ^M Kü. ^tc. auf seinen Vühncn l""' 5^ «d.. _........,.l. Karl Treumann. ^" S^ ^ Ney. Olga «cwinsh'Precheiscn. MartlneUl.^^ ^cc' haben entweder unter seiner Direction beg" . vor^, entwickelt In der Theaterwelt genießt «"' Vil"^ dcn Ruf eines streng soliden und ehrcntM .^ pa^ der seine Verpflichtungen pünktlich "f""!' ' z,l,e^ tische und humane Iwcckc war Krc'd'tt ^hät'^ Opfer bcrcit und hat du ' "'"chc ^y ^l v"rstfll,mq?n in dieser R,,, ">rlt. " ^Ml ', Vclodungen>.a. clnc v^n ^ .c' ..............n u. s, w, in großer «"zahl ' ^a^ ^ (Die Witwe Rossini. "ihrc'^B bornc Pclissicr.) ist am 22. b-^- '' s^"^s hause zu Passu im Alter vc'n 7>^ 3^"" " Olitt'" / war seit 184.',. nach dcm ' "'" hic '^ntl>" ^-^ Nossiln" führen sollte. .. ^^,^., s"' uch vurdehalten. Dank lhr" ^^s< «algyclt sammelte bald Fran NoN" 557 "bgen, welche sich bei ihre», Tode auf mehr als zwei ^iillilmcu 3^ticS belauft, Sir hatte ursprünglich die «bflcht. auch diesen Vesih der Stadt Pesaro zuzuwenden, wurde aber später anderen Sinne«, In ihrem eröffneten '«ftamentc vermachte Frau Rossini ihr ganzes person Ulhes Vermögen der Pariser „Assist.nice Publique" mit °" Naßgahe. daß es noch fünf Jahre kapitalisiert und s? ö" Gründung eine» Zufluchtshauscs fttr franzö l'lche und italienische Gefangslünstler. deren jedem darin tln besonderes Zimmer anzuweisen wäre. verwendet wer ^en soll, Ulg Legate wurden ausgesetzt: .'>l'/X»l> ? °tl Hochstarten älteren Schwester der Erblasserin. ^ "aics ihlr„i Neffen. 20 <> Francs jedem ihier beiden "jtamrnts^llstreclcr. den Herren Girod. Direktor des ^niptoir d'Escomptc. und Schcffer, ^(X) Francs Rcnlc «^er Kammerfrau und je u" ^^^feilen Kaufpreis übereiu. wogegen das ltigen-i^l's "°^ ^m Tode der Frau Rossini der Stadt Paris «"Men sollte. ^. ^- (Literarischer Kongreß auf der Pa ltla/n^ " östcllun g.) Das von der Par'fer Schriststel ^euschast für den internationalen literarischcn Kon« N während der Weltausstellung zusammentreten 4 ' tntwurfcne Pwgramm lautet wic folgt: Dienstag, ^un! (.licht öffentliche Titzung): Namensaufruf der y^d.cr. Verthcilung der Arbeiten. Ernennung der 5>Msc, Donnerstag. <;. Juni (öffentliche Sitzung»! ^''"''sssrede. gesprochen von Victor Hugo. General. !»lna ^" ^"^ litcrarische Eiq<-<,thum. s<-,->ebtm "^ Iristc». soll das litlrarischc l , ^n ^esp^ "'^kren gleichgestellt oder durch ein besonderes Hh? Megclt werden? Samstag. «. Juni (öffcotliche l>t! "^' V"n drr Wiedergabe. Uebersehunq. Vearbeitimg h "ljcher Werkc. vmn litcrarisch. ' !, l">n ^1 ^"zulängllchleit der dipll ^tlche ^ ^'^^^ Rechts, von den '«-'ten. ^tlt, ^^ ^" '" blcscn «ertrügen crfordii..,. ^..iulich' fiiH. ^ Eintragung, des Depots u. s. w, erfordert ^"ssuchung einer desjl-rrn »' " l ^iin^'^""'- Vorlegung . ,,' le^ "li,atlu!uilen literarljchen Vertrages, durch welchen ^'gtM ^ Schriftsteller für die Ausübung se'ncr ^ie^""^"chte den einheimischen gleichgestellt wird. ^he ^' ^ I"ni (öffentliche Sitzung): Von der l'terarisl^ Schriftsteller in unserer Zeit. von den leu '^ "schaftcn. Darlegung der Einrichtun ^n h. .., ,,^ung des Loses der Schriftsteller m ^»nns^'^cnen Ländern. Wünsche für die Zukunft. ^schW^'l^ Juni «nicht üffcntl ' ''' ' !?'°n<»l n ^"""' Ernennung . ^"») ^"^chnsscs, Samstag, li,, Ium (össrntliche ^n N 5 ^^ung der von dem Kongreß angenom Schlüsse. Schluß der Arbeiten, lls^ I^'neHuchzcit j,^, s „ gli schen N i ss!, -M^ ^'l m den aristokratischen und fashil'nablen ^tirat« " ^'^ ^"lhkn von sich reden machende Mrz. ^""« des Earls v. Nosebcry, eines engllschen Menez, « ^ Hannah 0 Nc'thschild, Tochter des vei' ^tzefu^"uns Mcyer ^ !>at am ^), d. ^"benK,? Da die U. i,,ch mosmschen „^ Aeail,.' ^'"li dem kirchlichen Acte die Trauung vor >t d,"^ " Mountstrect. Grosvenor ^-........... n »!'^en «^l'°""' "elchc das Register ^r,ut^e3 „^ Mrs C.hen. ^ i>^^"lf/^ .^ kirchliche Trauung fand wenlge Stun-^/9e>s^ " der lthr.ftkirche ,n Downstreet. P.ccadilly. Schaft s. " "u^rst zahlreichen und distinguierten !°^ "'"zen . ^'Ucr den Anwesende-- ' » ^?' dcr Bl.n.t vcl ^°"^al,z ' ^" H'""s von Clsvsl.nd. der t't«^ De"^^' H'^g von VKnle. dar,. . "" ""^ng schr ,^.........,, ..>.. ^erv » ^" " "«^lft kostwrc Iuwelc» von ^is7 lTe, "^ b" ss,^l,e Rothschild ^.^erl^ ""chdruclerstrile "'Paris) Die 'X 5^lner . "'d am 2^. d. einer ,q der ^V"te!tn ^ «"b. im «ercle de l..........^>c zu- in bei',^ l'ch über den Strike der Drucker. ^" Ten Vorsitz führte der Verleger Hachette Herr Vavft lvcm dem Hause Lahnre) ergriff zuerst das Wort. „Die Lage der Druclergehilfen." sagte er, ..kann allerdings noch verbessert werden. aber die Forderungen, die sie stellen, find übertrieben. Man hat ihnen einen neuen, vortheilhaften Tarif angeboten, von dem fie nichts wissen wollen. Unter diesen Umständen müssen die Druckereibesiher beharrlich widerstehe«, und dies kvnnen fie nur, wenn die Verleger sie unterstützen Diese dürfen jetzt wegen dcr Publicationen, für die Vile qeboten ist, die Geduld nicht verlieren und sie keinem Drucker anvertrauen, der den Tarif del Arbeiter Ausschusses angenommen hat. Die Gehilfen lbnnen mit den Geldmitteln, in deren Vefitz man sie weiß, den Strike nicht übl>r vierzehn Tage ausdehnen/' Herr Masson stimmte dem Vorredner bei und schlug folgenden Veschluß zur Annahme vor' ,.Die «nterzrichneten i!l inkrn den Druckercibesitzern für die ihnen gemacht«. ...,^./ l.ung. welche ihre ernstesten Interessen berührt. Sie muntern die Drucker auf. in dem Widerstand gegenüber Anforderungen zu beharren, deren Durchführung dem Gedeihen d> l Typographie einen fchweren Schlag vcrfehen w. _ c werden ihnen helfen, das Ziel, das fie verfolgen, zu erreichen, indem sie sich für ihre laufenden, periodischen sowol als andere Arbeiten allen zeitweiligen Maßnahmen, welche dir Umstände mit sich bringen, fügen werden Sie verpflichten sich außerdem, während der ganzen Dauer dcr Krisis den Druckereien, welche den Tarif vom 2!. März 1876 annehmen sollten, keine neuen Aufträge zu ertheilen." Mit Ausnahme von zwei oder drei Geschäften waren alle großen Verlagshänser in der Versammlung vertreten, welche obigen Veschluß einmüthlg annahm fokales. «ns dem l. l. «andeslchnlrathe für «rain. Auszug aus dcm Protokolle übcr dic ordentliche Sitzung dcs l. l. Landcsichulrathcs für Krain in Lmbach am 21. März ^ ütrr dem Vm'' ' ilcrs dc» k. l. L" l'lMlg, Regie:, . . .niton Ritter Schoppl von Sonnwald cn, »n Anwrsen-hclt von sieben Mitgliedern. Nach Eröffnung der Sitzung durch den V^rsihen-dcn trägt !° >ircr die seit der ! - erledigten '> ^ vor. und w,rd Mlg zur Kenntnis genommen. Hierauf wird zur Tagesordnung übergegangen. Zwei an den Gymnasien in Aottschee und Ru-dolssN' Lehrstellen werden ausgeschrieben. T ineö NcbungsjchullehrerK um iim» vcchilung seiner provisorischen Dienstleistung behufs Zuerlknnunq von i^umquennalzulagen wird dem hohen Ministerium für Cultus und Unterricht mit dem ijecig^ neten Ant, irleqt. Der ei ill's Gezirksschulrathes inbetreff dl iq eines Lehrbuches, die ^ g( .,..,.. ... ^...,...^,en behandelnd, wird sai...... diesem dem hohen Unterrichtsministerium vorgelegt. Dcr Berufung eines l7 ' ' ' 'ledes wider dic Elltschcioung eines B,'> l,cw nnahme des ans, - AuStnNeK au» dem ^...zchulralhc wird st» Mit den Leopold ilistungs platzen werden für bis ^iid 1--<» die Leb'kr 'N' den Vl.>, >:cj,, ''^ü^f. Lee«. Michau uud il)lul>alhal dclhelll. T.. ^.^cniatwn des Lehrers Karl K:iss in Stoctendorf zum definitiven Lehrer m ik w " ' liligt und das bezügliche Anstelluul^llisi a,. ,l. l^llcimtliisse d^ nisfällen, Schulgcl , .. munerations» und Geldaushllssgejuche werdsn erledigt - fKonzi-rt Swer». Grünfeld ) Das zweite ^nzert der H> cs be Gwert und ?llfred Grün ,cld hat den k!/,..„ ... erst'-" '" "der Hinsicht über boten und unser jsnaft an cne» Urtheil aufs neue und > ' wurde von gegeben. I > hat stch de Swcrt ,.......,...-........ . .^ w>, "' mit Glück ' Hat er auch, wie dietz sell' ! UNd l>, ,^,,.^>. so veil .........>> lHcfübl. feinen < ",g Herr ' ' ! Il'N ^'."< >,,, l,M1^, Ulid «ntsi ,'nrer Wahrhaft sckwn „n^ s ic cr dir »l> ^A>r" ' !> ,>4> ^,,'i„ ,i>! > „Andante^...,,../ , d,c ..Gavotte" und „Mu- ', ^ UND o.!5 lleundlichsf .....' ' „All' 1! cn i,n5 sch^N vom l ,!e m I, > folgtcu lnlhusl^stischer ^, ........ ^. .. ^ Herr fand m semen P ummern: B ^ d Gigue". „ (.' Walzer" ocm vci! lilude vul, tl„ll.,l und insbesondere m »clucl ^«lpiu visation über Themen aus „Lohengrin" un^ ..Tannhau-ser', vollauf Gclegcnh<'< ^'"»< ganze blendende «ld lolos' sale Technck im gl Lichte leuchten zu lassen, insbesondere aber spiem <: oie zwei letztgenannten Nummern in einer Weise, wie fie ihm nicht sc»r»!i!t> jemand nachspielen wird Daß Herr Grunsrlb d! ^ so gerne beschleunigt, ist wol Folge seines yi.......... und vielleicht auch des Vewußtsein» der Sicherheit und überschüssiger Kraft, aber nicht im " "' stc der Com Position entsprechend, auch be: :in und wann abträglich Doch. abgesehen dalwn. wird das spielende Urbrrwinden technischer Schwis^aliiisn bei rasendem Tempo die Vewunderung der fast mbchten »ir sagen der Zusehe- ^"' -n erhl'yirin ^^is'.s bp!vorrufen. Im H'ullals ..l^ >fte" zeigte si'!! l>, niifeld m einer seiner Sp> in der ^ : sation in allen Genres sr, . ____, .ichlick,- > h:!^ung des Instrumentes, während er Vachs ..^ mit ptetüt' voller Hingebung und kilnftlcrischli 4.,?on nus dem Gebiete der klassischen Mus't vorführen, in welcher die technische Vollendung nur im Dienste der hbheren Idee und nicht um ihrer selbst willen zu verwerthen kommt Wir wollen schließlich nur ll, bah ber Ge" lfia« stisch war und sich z» . rines vollftän um-phes erhob - auch diesesmal legte sich der begeisterte Auf» rühr im Publikum erst. als ihm Grüufeld noch eine Zugabe, eine Transsnipticm des..Persischen Marsches" vm Johann Strauß, zum Veften gab. (Schülcr-Probucti on.) Vei der ^ """ den 3l. d. M. um 7 Uhr abends, im lanbscl "' ' ' !c fiattfii,dendr,i SchülerPi ' ,i Vülsisschu!'- ^i! n^^chsv der lchilharmmuschri, n steht, wird nachstl'b'"'"' >",i ge- langen: 1>^. >er- begleitli Varint' Hc liil <--:......, ,........ > . l-r)^ 4.) Th. de ^' ^ aus dem achten Konzerte für Violinc mu «i^.nll,,^. '..... ^5rnst Pseffeier); 5,,) ») Fel, Mendelsfohn: „ >', k) H. Esser: „An den Mond", zweistimmig mit Klavier- begleitung; <'»,) L, v, Vcethl'!." ^>tz aus dem s'-mn! ».Konzerte für Mavier sFrl, Anna Slebl) -. 7) Fel. Mendelssohn. Grster Satz a:' ^»- ' ....." Konzerte für die Violine mit Klavierbl > Vasa. donna): 8) ») F. Abt: ..Ave . ..Frühlingsmorgen", Lieber nnt Kl gen om, Frl. Gisela Demel; U.) ») BailGounod: ..Me. bitation". t» Fel. Mend ^' ^" Hochzett'.......'^ ..Sommernachtstraum". ^ der ^ ",ch, Wa^ ( zu ach ^ Päuer. Anna Sleol. Marie btonschegg uno itarolme Souvan. — ( Hitalnica.) In Unterschiscbla wurde kürz. lich ein ^italnica Verein > - . , , , sell»en befinden sich im < nil. Der Jahresbeitrag für ein Mitglied betrogt 1 ft. dO tr., für eine Familie A st (Vanlnotenfülscher.) Ueber das neuerliche Vorkommen von Vanknotensäl^ mnn d<-r „Grn^r T^slft " nus sslnc >' lind Landesflcrllbt mit r über d. >u» den a, dem G> i grüßer ist o»c ^jnhl dei nicht vernommen wurden, ,................--^ - — s Erledigte Lebrttellen.) Am Ob«. 'ium in " ... ^ njchee ,'ft i' — erster» mit sudfikarljci. '------».....'—^^s — in l^^., ' - .,..^v stnd bis I" 5nbe April d, I. l>k,m l, l. ^ i , ^lcküli.ltb« ni ^.'il'^^ cin^,, ' lanate 2ij üronil: ..Die "^ ' ' ^ ...... . ' ^ ''' de» lfd.rPs. ^ splele ttlal»» __ lll l» iniscke 6 s 5 omPfsass. ll ? 6> theilwc wir mil, >»,,» .-,. .....-"> ^>«, ,, l„ gesellschaft am l. «U'r'l nicht m,j > also ft>^ " ' - T, würe l -... I», in der ^srn. ihren Vl s hat i idll «cü^nun ^schlössen. l>lo» 6',. zui ^""' ".... ^' 2" 598 . ^'n und dcn übrigen Theil des Neingewinnes dem «i^crvefonde zuzuführen. — (Gindruchsdiebftahl,) Ein bedeutender, äußerst frcch ausgeführter Cinbruchsdiebftahl wurde vor-o^-stcrn nachts in dem Lotale der Tabal'Haupttrafil in . nfurt verübt. Durch bisher unbekannte Thäter wurde ......cich. einer Mittheilung der „Klagenfurter Zeitung" zufolge, daselbst aus der angeblich feuer-, aber leider nickt cinbruchsichern Kasse der Netrag von 3200 st. ge« stöhlen^ ein Glück für den Besitzer ist es noch. daß :g von 5000 st. an das Tabakärar , ... ,.._., >l)ust wäre auch diese Summe den Ein« drcchern in dle Hände gefallen. Welcher Grad von Frech» lxtt ,^ur PoÜführung der That gehörte, erhellt daraus. ? u dic in d'i^ Lokale führenden Thüren mit je zwei 1CN sind. daß iin Hause zwei Amts- , ^ s; im ersten Stockwerke, wo das l seme Magazine hat, nachts ein Militär- - -'tcllt ist- überdies besindetsich vi8-ü»vi» Kaffeehaus ,,zum Polarstern' und in d.>», >.., In einem Bahndurchlasse auf der Süddahnstreckc Grignano Trieft wurde diesertage der > imam eines inngcn Mannes aufgefnndcn. welcher sich . ilä) culcn Schuß in die rechte Schläfe entleibt hatte. Man fand neben demselben eine Voppelpiftole. Den gepflogenen Erhebunzen zufolge war der Selbstmörder der 1? Jahre alte Student Josef V., Sohn eines Triester '' ^ '> lbe hatte vormittags elnen Nuf-^ ,.^> lam nicht mehr nach Hause. — ^„Neue illustrierte Zeitung") Nr. 20 '"'"^t folgende Illustrationen: Ernst Hacckel. — uct! Gemälde von L. Passini — Vor der Audienz. I. Schönberg. — Die Russen vor ch nach San Stefano. Original- von I Schönberg. — Die Russen vor Kon- ,........... — >___.^ ^cmerlungen über die franzö- Voil Gotthold Neuda. — Konftantinovel. '/ ' 'd — Vor der Audienz. — 5trcuz. Novelle von F. Hell. >g.) — Im Horhofe der Moschee Bajazids. — ^ .. . .che in Moskau. — Kleine Chronik lc. Neueste Post. (Origl nal« Telegramme der „Laib. Hei tung.") Vie», 27. Mär,. General Ignatieft conferierte Andrassy und wurde nach« , ulgen. „Pol. Korr." meldet aus Konstantiltopcl vom >,..-. frucht: die Pforte, dem russischen !ld. sei im Begriffe. Musurus Pascha der < ^.. ^.. undent der „Pol. Korr". die Mission > ^>ien besprechend, erklärt, d " 2gi icl. darzulegen, daß der ''. soweit es die Eventualität l.'ge, und andeutend, daß ,.,,.......... --------- gelassen werden dürfe. es hade auf ' i, mcht zu rechnen. 'l'^"^ ?cm „Son" zufolge, beschloß der eine strikte Neutralität und :nehmen, wenn alle -,d. London, 27. März. „Reuter" Meldung aus N<-Miuvl' Enalischc Regierunasagenten sollen in Ame« i - I^,l»> Pferde für Kavallerie und Artillerie an« lamcn. wclchc üdcr Kanada nach England dirigiert werden. UsM, 27. März. Statt (lairoli wurde Farini zum Kammerpräsidenten gewählt. Berlin. 26. März. (N. Wr. Tgbl.) Aus authentischer Quelle verlautet, daß General Ignatieff mit einer zweifachen Mission am Wiener Hofe betraut wurde. In erster Linie würde derselbe zu untersuchen haben, ob in Wien die Geneigtheit bestehe, eine Konferenz, an welcher England sich nicht betheiligen würde, behufs Schlichtung der obschwebcuden Schwierigkeiten zu beschicken. In Petersburg scheint man der Ansicht zu sein. daß, trotz der Abstinenz Englands, Italien und Frankreich eine Konferenz acceptieren würden. Sollte das Wiener Kabinett diesen Vorschlag als nicht praktisch betrachten, dann wäre Ignatieff angewiesen, eine Verständigung zwischen Rußland und Oesterreich unter wohlwollender Vermittlung Deutschlands anzubahnen. Zu diesem Behufe soll der russische Spezialgesandte ermächtigt worden sein, Oesterreich weitgehende Anerbietungen zu machen, die sogar geeignet wären, den Vertrag von San Htefano nicht unwesentlich zugunsten Oesterreichs zu mudlficicren. Unter den Aneibietungen befände fich auch folgende: die Durchführung der Reformen in Bosnien und der Herzegowina dem Zusammenwirken Oesterreichs und der Pforte zu über' lassen, unter Verzichtleistnng des betreffenden, im Frie densvertrage Rußland gewählten Rechtes auf eine Mitwirkung bei der Neugestaltung der Dinge in den genannten Provinzen. Ferner würde das Petersburger Kabinett bereit sein, Oesterreich eine Position im Oriente zuzugestehen, welche nach seiner Ansicht die Interessen dieses Staates auf der Balkan-Halbinsel wahren könnte. Oesterreich würde demnach die Ord^ nung der Verhältnisse in Albanien, das sich bis zum Meere bei Kavalla erstrecken würde, in die Hand nehmen. T>ie Grenzen Bulgariens endlich würde Rußland derartig modificieren, daß die MaHtvcrhältnisse durch die Ereignisse der letzten Zeit nicht zu Ungunsten Oesterreichs sich gestalten würden. Es wird hier an genommen, daß Ignatieff Ausficht habe, in seiner Mission zu reüssieren. Berlin, 26. März. (N.fr.Pr.) Ein bemerken«. werther Artikel der „Post" findet Englands Forderung betreff« des Kongrehprommnmfs gerechtfertigt, erörtert die Ehancen eines an chen Krieges in einem für Rußland ungünstige^ ^nn^ und empfiehlt lebte' rem Mäßigung. — Aus Paris meldet die „Post": England habe nunmehr positiv die Theilnahme am Kongresse abgelehnt. In diesem Falle bleibe auch Frankreich dem Kongreß fern. Eine Drei-Kanzler-Begegnung stehe in Aussicht. London. 27. März. (Triester Zeitung.) Die englische Regierung hat den telegrafischen Befehl an den Vizeköliig von Indien ertheilt, mit Aufbietung aller Kräfte so rasch als möglich 200,000 Muham'edaner zu den Fahnen einzuberufen und dieselben für die Einschiffung nach Europa bereit zu halten. Es verlautet in diplomatischen Kreisen mit Bestimmtheit, daß es nicht die Königin von England, sondern daß es die in sein wird, welche nunmehr m dem ..—...,...^.-. englisch-russischen Kriege in erster Linie hervortreten werde, um sowol die tapfere muhameda» nische Bevölkerung ^ ^ ? als jene in Eentral'Asien bei ihren Fahnen :cn. Bularest, 2^. März. (N. Wr. Tgbl.) Die Forts von Varna w»'i5«'n vmi d?,, Nüssen neu armiert und mit Positions n. — An den Be- festigungen del ,!^ll^ü ^o^ange der Balkanpässe wird jetzt vonseite der Russen mit dem größten Eifer gearbeitet. Telegrafischer Wechselkurs V0IN 2? M.'ir;, Papier»3ic: nte 6ö 80, — Gold« Rente73 80 — I l l , — Vanl.Ncticn 7V4, - Krebit-Acllen ^9^0. — London 120 20. — Silber 105 50, — K, t. Münz « Dukaten 5 65. ^Zranfen-Ltücke »Sl. — 100 «eich«marl 55 I) Wien. 27. März. 2 Uhr nachmittags. l^chluMl^ Kreditactien 2N80. !8ft0er Lose III 25. 1864er ^ose A"; österreichische Rente w Papier 61 90. Staatsbahn 253^,.'-"or° bahn 197 75. 20.Frantenstücfe »61'/,. ungarische Kredit»«"» 221 75. österreichische Francobanl— —. österreichische «ngloo^ 9? —. Lombarden 7? 25. Unionbanl 62 25. austro-orientaMl Vanl—-—, Lloydaclien403 —. austro.ottomanischeBans-^ ' türkische Lose 13 75. Kommunal-Nnlehen 91 80. VgYPt'lHt ' Goldrente 73 80. Ruhia. ______^. Handel und WolkswiltlischasttM «llilmch, 27. März. Auf dem heutigen Markte s"d erschienen: 6 Wagen mit Getreide. 3 Wagen mit H" "' Stroh. 21 Nagen und 2 Schiffe mit Holz (16 Kubikmeter). _____________Durchschnitts-Preise. ^-Ws-. Weizen pr.heltolit. 92 '' 'wtter pr, Kilo . ^.60 "!^ Korn „ 6! icr pr, Stück . .^, ^!^. Gerste „ 5^.° ..,,. ^liilch pr. Liter . ^!^ ^ ^ Hafer .. 3,41 3M Rindfleisch pr, Kilo ^?2 ^ ^ .halbfrucht ,.-------7 73 Uallifleisch ,. "^^'"^ Heiden „ 6— ?! 2 Schweinefleisch .. ^??"^ Öiisc ,. 6 - 6 27 Schöpsenfleisch „ ^"^? ^ ^ Kukurutz „ 6 60 7 — Hähndel pr, Stück ^ ^ " ^. Erdäpfel 100 Kilo 3 5------- Tauben „ ^ ^ " ^. Linsen pr. hektolit. 8----------- Heu 100 Kilo . . l ^ " ^. Erbsen „ 10 50------- Stroh „ . . l?° ^ ssisolen „ 8 5,0------- Holz, hart., pr vier ^ ^) Rindsschmalz Kilo — 94------ Q'Meter - ^ zzl! Schweineschmalz „ — 80-------— weiches, „ " < Meteorologische Beobachtungen in Laiba^ -------------------_----------------------------------------^,- 3 ^<5 ^-^ «" 2 - « :!? 7'U7Mg?> 735 70 —^8 0 NN^schwach "heiter gH) 27 2 , N. 735, 10 -7- 6 3 SO. chwach heiter - 9 « Ab. ?Ä5 16 ^- 0 4 NW. schwach yeiter ^, herrlicher Tag. wollenloser Himmel; sternenhelle ^ Da« Tagesmittel der Temperatur -j- 12«, um 4 6° uw Normale. ________^^-— Verantwortlicher Redacteure Ottomar Va«^^ ^^fche Ein billiges Heilmittel - Zwei Ouy^ ygi! «^ .,...........,.. ,.,.,. . , ^ >" ,, H" !>. ^.„«^ , ill 50 .ttavssl», wodurch slch ^n P^. des g°.. 'ung " B Men. "g """ 6« er.!,, l.gcn diesesP"^^ ist daher genau au, oie ^llquellc oes «jlaconS zu ^^'V^ mit der Unterschrift des Herrn wuyot in dicifarvl^ uersehen sein muss . ,^, Tepol in Laibach bei G. Picc 0 li^«poty^^ Conftitutiontüertiertin int'aV Der Ausschuß beehrt sich hiemit. die her"" Mitglieder s,^/, zur ftebenunbsechiigllen ^auptverssMMl^" ,s?s einzuladen, die heule T«»nersla« dex '^..? saoz G" » 7375 73S5 . . 315 - 316 - . . ^ . 107 50 107 75 . 180 Verlehrsbank . , 98 — Wiener Vankverein.....I, — 75 50 «ctlen »« tr««»OG«seiischaft 369 — 370 - Elisabeth'Nestbahn.....lg? - 16750 - -nds'^iordbahn . . 1980—1985-! 0,'eph.Vahn .... 12775 12825 Gllb «v«lt Galizische Karl. Ludwig. Nahn 244— 244 25 Kaschau'lDderberger Nahn . . 102 - 102 50 Uembera.Czernowitzer Vahn . 121 - 121 50 Lloyd-Oejelllchaft...... 402 - 404 - Oesterr. Nordwestbabn . 108 25 108 75 Rudolfs'Bahn . . , 114 75 115 — Staatsbahn ... 254 2.^ 50 Südbahn......... 7« 25 78 50 Thrift Vahn........ l?fl— 17650 ^iliz Verbindungsbahn 92 - 92 50 , e Nordostbahn , . . 110 25 110 75 Uiellei IramwayGesellsch. . 1U 75 134 25 Pfandbriefe. «llg.öft.Vooenlr«dilanst.li.Gd.) 10? 107 50 « » ^ (i.»..«) 89W 90 — Nalionalbank.......9840 9860 Ung. «odenlrebit.Inft. (V..V.) 04 75 95- Pri«rlt«lts c»ll,«tl^ Südbahn, Von<« «... ,,,,„„_. ,,„,»^ Paris ..... «el,«""« ^ ^, «._..,,'.. »^ Goldrent« 78 30 bi« 73-VV. Kr«! M,tz,N z»,^0 his 120 3i. 3lap«l««< 9 ,z. Hllbn W5 45 l> „