A m t s - ^^U V l a t t. ^^140. NienstKZ den 22. Movember _____ I83l. ' GsNbernial- Verlautbarungen. Z. i63o. (i) Gub. Nr. 2583«. Verlautb a rung in Privilegien- Angelegenheiten. Die k. k. allgemeine Hofkammcr hat uu Laufe der letzten Zelt neuerdings folgende ausschließende Privilegien-Mch den Bestimmungen des a. h. Patents vom 8. December 1620, zu verleihen befunden, und zwar: Erstens. Dem Isak Taudelcs, Seiden -^Hutmachcr, wohnhaft in Prag, Nr. E. ißUö, auf die Dauer von fünf Jahren, auf die Erfindung, statt der gegenwärtig bei der Hutfa.bncation in Ausübung bestehenden Beimischung (Beimengung) der Schafwolle zu den Hascnhaaren, Baumwolle m Anwendung zu bringen. — Zweitens. Dcm Iopann Filz, Parfümcur und Destillateur, wohnhaft in Wien, am Graben, Nr. 616, auf die Dauer von fünf Jahren, auf die Entdeckung eines ncucn aromati-schen Toiletten-Wassers, welches durch eine richtig abgemessene Vereinigung der vielen bestehenden Ingredienzen, durch besondere Behandlung seiner Erzeugung, und die davon abhangende Starke, Feinheit, und äußerst angenehme Geruch, nicht nur dcm echten I^ari. clt? (^oloAne, sondern auch den französischen Toilette- Wässern gleich komme, daher nicht nur dlc Stelle dieser Wasser, sondern auch mehrere kostbare Parfüms, Naucherwer-ke, Waschwasser :c. vertrete, und deshalb dcn Namen: „Neues, chemisch - zusammcnge-sctztcs Pariser Damcn-Toilette-Wasser" führe. — Drittens. Dcm Carl Crcceüms, wohnhaft in Nicn, auf der Laimgrube, untere Pfarrgasse, Nr. 5ä, auf dlk'Dauer von zwci wahren, auf die Erfindung und Verbesserung, und zwar: a.) Erfindung neuer Rauchstöcke von verfcwdcner Gattung, welcke mit allen Rauchreqmsiten, als: Pfeife, Taback und Feuerzeug versehen ftpen, ohne an Leichtigkeit und Bequemlichkeit etwas zu verlieren, und Ilch überdleß durch ihn vortheilhafte und ge- schmackvolle Einrichtung, wobei viele dem Raucher beschwerlich fallende Hindernisse und Unannehmlichkeiten beseitigt erscheinen, auszeichnen; d.) Verbesserung der Tabackpfeifen, welche nebst dcm trockenen Ausrauchen, auch andere cihcbllche Vonheile darbiethen; 0.) Erfindung neuer schr gefälliger und bequemer Tabackspfeifen, die sich dadurch , daß sie mit allen Requisiten in einem kleinen Etuis verwahrt sind, besonders empfehlen; ä.) Erfindung einer ncucn Verzierung für das Aeußcre der Rauch- und Spazicrstöcke und der Tabackröh-rcn jeder Art; e.) Erfindung neuer Taback-röhrcn, die ihrer innern Construction wegen, durch das Abkühlen dcs Rauches, das Rauchen besonders angenehm machen; endlich l'.) Vcrbcsscnlng dcr Cigarren-Nöhrchcn durch eine Vorrichtung zur Ableitung dcs Tabacksaft tcs, wo»nach dieselben »mmer rein erhalten werden, und so das Rauchen angenehmer machen. — Viertens. Dcn Spörlin «,. Rahn, k. k. Hof- und landesbefugtcn Papier?Tapc« tcn-Fabrikanten, wohnhaft in Wien, Gum-pendorf, Nr. I66, auf dic Taun' von fünf Jahren, auf die Verbesserungen ihrer bereits privllcgirtcn Maschine zur Verfertigung dcs Papiers m Rollen oder Bogen, wodurch 1.) nnttclst einer Veränderung dcs Filztuchcs und Vermehrung der Prcssionswalzm ein viel vollkommeneres Fabrikat erzielt, und 2.) mittelst dcr Trennung dcs Gestelles in zwci abgesonderte Theile, die Regulnung dcr Schöpfvor-rlchttmg, und jene dcr Press-onswalzen weit zweckmäßiger und vollkommener bewirkt werde; Z.) die Moschine dlnck cine neue Anordnung und Aufstellung des Getriebes einen regelma-ßigcrn und sicherern Gang erhalte, und 4.) endlich mittelst Anwendung eines Schlagrades in dem Mischungskasten und cincs zweiten Nührcrs in horinzontaler Richtung alle fremden Theile und Unrcinigkcltcn von dem Papier-stosse getrennt und abgeführt werden, wodurch zugleich e»ne vollkcmmenne Paplnstächc erzielt 1196 werde. — Fünftens. Dem Israel E?tat-kes uud Gottlieb Halfen, befugte Erzeuger von Thonpfeifenköpfen, wohnhaft Ersterer m Prag, Nr. C. Z4j5, Legerer m Kollln, auf dle Dauer von fünf Jahren, auf die Erfin5 dung, einer neuen Art von Thonpfelfcnkö' pfen, welche nach jeder Form verferilgc wer< den, jede Farbe nach Holz dauerhaft annehmen, und überhaupt so vorgerichtet werden, daß sie den Meerjchaumköpfen m Form und Art gleichgestellt werden können, wobei sie sich üb^r dlese auch durch Leichtigkeit, schöncS A i« sihen, und besondere Dau^ryafr,gkett vor allen bisher erzeugten auszeichnen. -— Sech s« tens. Dein Christian Hemnch Edlen 0. ConY, k. k. prwlleglrten Großhändler und Fabrcks^ Eigenthümer, wohnhaft in Wien, Nr. äg/,, und Albert Escher v. Felsenhof, Fabrlksbe-sitzer und TlUll-Inge,ueur, wohnhaft ln Zürch, m der Ichweitz, auf dle Dauer von fünf Jahren, auf dle Erfindung und V?lhess^>,nig, wodurch d,e Kratzen, Ktreck.vrrke, Lunten, Dochtt und ^puhlmaschme, welche zur Vor--bereltung der Vorgcspunst «n der Baummoll-splnnercy angewendet, und schon im Gebrauche ftnd, in Gosteme gebracht werden, welche mit-^elü «ineü besondern Mechanismus lhr Product in Vließen, Gändern odcr L^uicli, ohae den Gcbrauch oder die Da;^lscheiic^nft von Be^ chklN, Körben, Kannen oder andern Gefas« sen, wle sie üNiner geartet oder genannt werden mögen, in Watten vereinigen, und aufrollen, und somlt das Product der successiven Maschinen, schon zu den Zwecken der Doubli« rung und Ausgleichung auf dle je daran folgenden Maschinen gebracht werde. — Sie, bentenS. Dem Johann Iech, HlttmaHermeister, wohnhaft zu Karolmenthal in Böhmen, auf die Dauer von drel Jahren, auf d,e Verbesserung der Hutsilze und der Belye derselben, wobei durch den Zusatz oon Gan-seftaumen die Fllze der Hüte dichter, zugleich aber leichter, femer und geschmeidiger, als die bisher aus bloßen Hasenhaarcn verfer'i^n, werden, ferner durch Beimischung oon ä^irl-5115 vmi zu der bis jetzt allgemein aus Sche>-dewaffer oder gewöhnllchenWaffer, dann Quecksilber bestehenden Beltze, eln erhöhter Glanz, Schwärze und Festfarbigkeit gewonnen, und der unangenehme scharfe Ge»ygeruch unterdrückt werde. — Achtens. Dem Joseph Ballet, Gesellschafter der Ou« ^nn-rQ, ?c^i Valler e^ Compagnte, Besitzer elner Kammfabrlk, durch den Repräsentanten derselben, Franz Madnd O^vMu^ wohnhaft in Mailand, Straffe 8t. Haä^onclg, Nr. 989, auf die Dauer lion fünf Jahren, auf d,e Entdeckung und Vet'besserunH enier Maschine zur Erzeugung dcr Zahnsolyen an den Kämmen. — Ferner hat dle k. k. allzrmeine Hofkammer nachde-nannten P'irtheien die angesucht? Verlange« rung chrer Privilegien bewilligt, nämlich: n.) Der Anna Krebl m Wien, des am 28. October 1827«, auf die Verfertigung wasserdichter Socken erwirkte, und am 24. September »829 a.,f ;wet Jahre verlängerte Privilegium, abermals auf die weitere Dauer oon zwei Jahren. — l> ) Dem Anton Sailer, das ;we>jahrige Prioilegium auf die Verbesserung der Johann Frähl>ch'!cken ^enkapp^rate, und auf die von chin erfundene Bereitung uon Uler Düngersorten, cruf weitere acht, Jahre, und «.) dem Martin Fetchter zu Mühlen in Tirol, das fünfjährige Privllegium auf eine Verbesserung der uon dem Mechanicus Ganccl erfun« denen Feuerspritzen, auf d,e weitere Daucr von ;wei Iahxen, — Dagegen hat der Wle« ner Choccolademachtr, Johann Ferdinand For» naera, das am Za. December v. I., auf eine <3rflndung und Verbesserung bet der Reim-gllng o?v 'öchornüclue erwirkte fünfjährige Privilegium unterm 2l. Jul« d. I. zinückge? legt. Das Privilegium des Joseph Neuknapp vom 7. Juli v. I., auf cme Maschine zur Verfertigung der Zündhütchen aber wurde in Folge emcs gegen dessen Gültigkeit erhobenen Emspruchs, und der darüber gepflogenen teche Nischen Erhebungen, wegen Nichtneuheit für ungültig erklärt, so wie endllch die beioen oon Joseph Nessel erwirkten, und sodann an (^n-lo cl' Ol^Hvio l^0nd?l^li abgetretenen Privilegien auf die Erfindung einer Mahlmühle, vom y. Juli 1827 , dann auf die Erfindung emell schraubenahnlichen Rades, und zwar das erste wegen Nichtbetrieb, das zweite aber wegen unterlassener Berichtigung der zweiten Tar-halfte, aufgehoben wurden. -— Dleses wn-d hlsmit ln Gemaßheit der hohen Hofkanzley» Erlasse vom 29. August, 7., IZ. und i^. September, ^., 5., 9«, lci. und ly. October l. I>, Zahl 19335, 20778, 20798, 2iHi2, 21l)2l, 22ZZ4, 22656, 22642, 22644 und 2Z27Z, zur öffentlichen Kennt« nlß gebracht. — Vom k. k. issynschen Vuber-nium. — Laibach am Z. November lIZi. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Gouverneur. Johann Schneditz, k. k. Gubernialrath u. Protomedicus. "97 Z. 1626. (3) Nr. 1734z. Verlautbarung. Es sind nachbenannte krainerische Studenten - Handstipcndien erledigt, als: itcns. Vei der von Johann Bapt. Prcschern, gewe^ sencn Domprobstcn zu Laibach, errichteten Studentenstlftung der dritte Platz im jährlichen Ertrage von 1Z9 fi. /^7 kr. öonv. Münze. — Der Genuß dieses Stipendiums ist vorzüglich für die mit dem Stifter verwandten Studierenden bestimmt, und hört, falls der ^tift-ling seiner Zeit mcht zu den theologischen ^tu-dlen übertritt, mit Vollendung der philosophischen Studien auf. — Das Prascntatlons-rechc gebührt dem fürstbischösilchcn Ordinariate in Laibach. — 2tens. Das von Jacob Staricha, gewesenen Pfarrer zu St. Johann am Drauftlde bei Marburg in Steiermark, unterm ,. Jänner und 29. April 1796 errichtete Studel.tenstipendium, dermalen im jährlichen Ertrage von 12 st. Conv. Münze. — Dasselbe ist bestimmt: «.) für Studierende, welche mit dem besagten Stifter verwandt sind; !'.) in deren Ermanglung für solche, welche in demPfarrbczirkc von Tschernembl, undo.) in deren Ermanglung aber für solche, welche in den benachbarten Pf'irrdezirken gebürtig sind. Dieses Stipendium kann nur durch sechs Jahre, und beziehungsweise wahrend den Gymnasial-, philosophischen und theologischen Studien genoffen werden. — Das Prasentations-recht übt der jeweilige Pfarrer zu Tschernembl aus. — Diejenigen Studierenden, welche eines dieser Stipendien zu erhalten wünschen, und die gesetzlichen Eigenschaften zur Erlangung eines Studentenstipendiums besitzen, ha-bcn ihre dicßfalligen Gesuche bis Ende December laufenden Jahres bei diesem Gudcrnium einzureichen, und diesen Gesuchen den Taufschein, das Dürftigkeits-, das Pocken- oder Impfungszcugniß, so wie die Studienzeug-niffe von den zwei Semestralprüfungen des Schuljahres 16I1, und endlich bcziehungs« weise cmen legalisirtcn Btammbaum beizulegen. Laibach am 21. October iL3i. Armtliche Verlautbarungen. Z. 1649. (1) Edict. . Von dem k. k. Verwaltunqsamte der veremten Fondsherrfchaften zu Landssraß wirb h»crm,t bekannt gemacht, daß am ic>. December l. I., Vormittags um 9 Uhr, eine öffentliche Versteigerung zur Verpachtung der herrschaftlichen Viehmamh in der Stadt Land- ftraß, auf die Zeitdauer vom 1. Jänner ,gZ2, b>s letzten October 16Z7, m der Amtskanz« lep zu Landstraß abgehalten werden wird. — Wozu Pachtlustige eingeladen werden. Dle Bedingn,sse können täglich m den gewöhnlichen Amtessunden hierorts eingesehen werden. — K. K. Verwaltungsamt Landssraß am 16. November ,LZ!. Z. !635. (Z) Nr. 6ll6. Verlautbarung. Damlt bei Verleihung der bürgerlichen Pfründen, die dermal in ^9 beschten Platzen, m,t dem Gcnuße täglicher' sleben Kreuzer bestehen, nach den Willen der Stifter möglichst entsprochen werde, ist bel dem gefertigten Magistrate für aNe Diejenigen, die sich zur Er« haliunq eines solchen künftig erledigt werden« den Platzes geeignet finden, ein Vormerkbuch eröffnet worden. Die Eintragung in dasselbe erfolgt auf mündliches oder schriftliches Anlangen über dle Nachweisung der bürgerlichen Abkunft m dieser Provinz»,l-Hauvtstadt, und der Moralität des Lebenswandels; sie wird bei künftigen Verleihungen der Pfründen dem Magistrate, dem das Patronatsrecht dieser Stiftungen ;usseht, mit ssaicr Hlnsicht auf die Dürftig« keir der Bittsteller zur Grundlage der Bera? thungen dienen, ohne daß es ihnen nöthig seyn wird, bei erledigten Platzen nn wiedcr-hohlteö Gei'uch vorzubringen. Dieses wird in der Absicht allgemein bekannt gemacht, damit Jedermann, der zum Genusse eines solchen Snftungsplatzes bcrech; tiget zu seyn glaubt, sich bei dem Magistrate gehörig melden möge. Von dim Magistrate der k. k. Provin-zial-Hauvtstadt. Laibach am 8. November i63l. Vermischte Verlautbarungen. Z. ,65/». verstorbenen Herrn Anton Nenjuska, k. k. Gefallen-Aufsehev zu Radmannsdorf, die Tagsatzung auf den 19. December d. I. , Vormittags um n Uhr, lior diesem Gerichte angeordnet, wobel alle Jene, welche auf diesen Verlaß entweder als Gläubiger oder Erben Ansprüche zu machen gedenken, solche so gewiß anzumelden haben, wldrigtns sie die Folgen des §. Ü14 b. G. B. nur sich selbst zuzuschreiben haben rocrden. Vereintes Bezirks - Gericht NadmannS, dorf am 1/. November i8Zl. z. Z. 55o. (,) uä Nr. 5oLtH. G d i c t. Von dem Bezirksgerichte Ä^ipbach wird be» kannd gemacht: GS hade Franz AM, Handels-mann zu St. Veit, als Sessional jener lZibschafts' ansprüche, welche nack dem Tode des Joseph hrid, auf feine Schwester Anna, verehelichte Vouk entfallen würden, um die tZinberufung und sohinige ToderNärung des seit 45 Jahren abwesenden, und unbekannt wo befindlichen Joseph hlid gebeten. Da nun zur Auffindung und Vertretung des unbekannt wo befindlichen Ioscpl) hnb, Herr Dr. Joseph Orel in Laibach, aufgestellt worden ist, so lvird ihm dieses bekannt gemacht, zugleich seine Erben unb sonstige (Ztssionäre, mmelö gegen» tväitigen Odictes einberufen, daß sie binnen El> nem Jahre vor diesem Bezirksgerichte fo gcwlß er» steinen, und sich legitimeren ftNen, als wiorigens Wdachter Ioscob Hrid, für tool erklärt, und das zu dessen Gunsten auf dem väterlich Johann Hii!/« scken Neale versicherte Sldtbcit pr. 5n5 fi.,, den sich meldenden bekannten (Krben, oder deren Rech» te Ueberhabern eingeanta'oltct werten würde. B^irtsgerichi Wipback am 29. November Z. ,65i. (») 26 Nr. 2L04 Feilbietungs » lZdict. Vam Bezirksgerichte Wivdach wird betonnt aemacht:. Es feye über Ansüßen dcä Iol^. Nrp. DoNenz, v. Wipbach , als Bevottmcichttgren tcs Ilanz Boschuttl, k. k. haup^nanns, wegen diefcm schuldigen 202 st. 5 kr. c. 5. c., die öffentliche Zeilbietung, der, tcm Franz Bosckizh von Pore-Zhe eigenthümlichen, zum Grundbuche Gut Pre. merstein zu Wipbach, Urd., Nr. I2j,7 et Rect. Nr. 5gj4 eindienendcn, auf 6^5 st. M. M. ^e-richtlich gefchähten 3^6^ hübe, mit An- und Zu» ^ehöt in St. Veit belegen, im Wege der Gx«. cution bewilliget, auch sind hierzu drei Feilte» tunssstagfahunaen, nämlich: für den 26., Sex, leinber. 29. Octab««,- und 29., Zlovembcr d. I., j.edesma! von Früh 9 bis 12 Uhr, im Orte Po^ rezhe mit dem Anhange anberaumt worden, daß die Pfandrealitär bei der ersten und zweiten Fei!» bietung nur um oder über den S^ätzungswerth, bei der dritten aber auch unter demselben hintan« gegeben werden würde. i^ ' ^Z Demnach werben die Kauflustigen zu ^erschei« nen eingeladen, und tonnen inmittcls die Schäz» zung nedst Beltaufsbedingnissen hieramtö täglich einsehen. Bezirksgericht Wipbach am 26. Juli ,63«. Anmerkung. Auch bei der am 29. October d. I, abgehaltenen zweiten FeUbietung ist die hübe nicht an Mann gebracht worden. Z° i653. (1) Nr. 1601. Fellbietungs - Edict. Von dem k. k. Bez. Gerichte der Umgebungen Laibachs nnrd hi^nut bekannt gemacht: Es sey über Anlangen des Matthäus Tschergcm, mit dleßqerichtlichem Beschelde vom n. Nouem-bcr d. I., Nr. »601, die Rcassum«rung der exccutiven Fcilbieiung der vorhln dem Franz Bannig, und nun den Ehelcuten Simon und Maria Suctina zugehörigen, in Untcrschischka gelegenen, oer D» R. O> Eom. Laibach, 8^d Urb. Nr. 10 und i5, dienstbares,, auf 3ao ft. gerichtlich gcsckatzten Waldanthette gewilliget, und hlezu die Termine auf den 22. December i93l, dann 23. Jänner und 27. Februar i832, jedesmal Vormittags 10 Uhr, im Orte der Realitäten mit dem Beisatze anberaumt worden, daß nn Falle, als dieselben weder bei der ersten noch zweiten Fcilbiewng über oder doch um die Schayurig an Mann gebracht werden könnten, bet der dritten Feilbietung auch unter der Schätzung hmtangegeben wer, den würden. Kauflustige werden hiezu mit dem Bemerken vorgeladen, daß die Llctt^nctisbcdmgmffe ta^llch ln den gewöhnlichen Amtssiunden auf hiesiger Gerlchtfkanzlky, und bei Herrn Oi-. Plller, in der Eavu^iner-Vorfladt, Nr. 2l wohnhaft, emgcsehsn werden''fölinen. K. K. Bezirks-Gericht der Umgebungen Larbachs am z». November zßIi. ^ Z. !6ä0. (2) >5M? In der gangbarsten Gaffe von Laibach ist ein zu jeder Speculation geeignetes, gut gebautes Haus sammt Gemeinantheil, gegen vortheilhafte Bedingnisse, stündlich zu verkaufen. Das Nähere erfährtman in dem Zuckerbäckergewölbe am alten Markt, Nr. 16. Anhang zur Naibacher Leitung. Angekommen den 20. November 533t. Hr. Gustav Nilttr v. Vosizio, und Hr. Bartho-lomä Legat; Wcltpriester; deide von Trieft nach Wien. — Hr. Petcr Rigony, Handelsmann, von Trieft nach Wien. — Bombara Costa und Georg, Handclsieutc; beide von Scmlin nach Trieft. — Hr. Hanz, Hauptmann von Wimpfen Infanterie-Negi' ment, von Vicenza nach Gratz. — Hr. Baniatti, Oderlicmenanl von Wimpfen Infanterie-Neg-ment, oon Grätz. — Hr. Iannik, Odcrlielttenant, und 5)r. v- Kurty, Fähnrich; beide von Baron Vakony Infanterie-Regiment, von Mailand. — Hr. Anton Wunsch, k. k. Polizey-Odercommissar, und Hr. An-^ccn Linassi, k. k. Polizen -. Commissary beide von Trieft. — Seine Durchlaß t Fürst Montl<'arr, mit Gemahlinn und Gefolge, ^on Wien nach Trieft. 5ours vom 16. Movcmwr l83l. Mutelrrcis. SlHatsschuldvtrschrelbun^ln zu b o. H. (ili HM.j 8ä >j2 dtlto, dctc,.' zu 4 v. H. (in CM.) ?ä2^ Tall, nut Verlos, v. I. 1620 fürioc» si. (mCM.) »7^^^ ^ltio detto v. Ii »821 für !0Q fl. (in EM ) «25 Ä tn.Sladt'Vanco-Obl. zu 2 ,l2v H.nc>lk.K.irn^ zu, v-H.» — 2^ ä^5 ten, ^rain und Görz zu , 3/H vH. s 2« 7^8 — Centr.-Casse-Ainvcisungei,. Jährlicher Disconto 5 pCc. Dank'Actiln pr. Scüct mZ in Conv. Münz«. Wechsel ° Cours. Amftildam. für 10^» !dlr. Curr. Ntbll. i3Z 6 Voch. Augsdurg, fü» inoGuld, Curr. Guld. 99^! Vr. l^^n. Frankfurt a. M- f. 100G, 2a fl, F. Gld. 99 >^Vr. k,Sicht. l^>'?iNli, fl!l .^osi l^. nunve c!il'iu,i,nit!^e st. I >6 ijH G 2 Mon. Hamburg's, loc» !l)lr. Banco, Nti'l:. 1^6 bWoch. Llvorno, für l Gulden . . . 8uläi 5?5j^ G. «Mon. London,'Pfund Sterling . . Guld. 9-53 Vr. Z Mon. Mailand. für öoQösleli.^il-« , Ould. 99 ,^4 G. 2 Mon. . Paris, für 2oa Franken . . . . Gu!d- »»7 2 Mon. Cours del Geldsotten. Kaiser!. Münz »Ducacen.....5 pCt. 2lgio. Ktavt- UN2 lauvrechtliche Verlautbarungen. Z. l6Z7. (l) ^ Nr. io5^6. Von dem f. k. stcyevmark'schen Landrcch, te wird hiemtt bekannt gemacht: daß es über Ansuche der Franz v. Ncgvl/schen Erbs-In« ttrcyentcn, von der im Verlasscsabhandlungs-wlge untcrm ^5. Scvtcmbcr l. I., auf den ,2. December l. I. angeordneten öffenlllchcn Fellwtung der Franz v. Ncgro'scken Verlasset Herrschaft Schönstem, und des inkorpo-rntcn Gutes Forchienegg sein Abkommen habe. Gratz am i5. November ,3Ii. 3. ,6ä5. (2) Nr. Mg. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen der Anna Gerber, WUwe und Vor-mündennn, und «ucas Schußmg, Mitvormundes der minderjährigen Elisabeth Gerber, als erklartenErblnnzurErforjchungder Schuldenlast nach dem am 16. Iul» d. ^j., ohne Hmterlassnnsi einer letzten Wwensmemung verstorbenen Johann Georg Gerber, bürgert. Hutmacher, d.c Tagsatzung auf den 9. ^anner k I ,L",2 , Vormittags um 9 Uhr vor d,esem k k Sladt- und Landrechte bestimmet worden, vn welcher alle Jene, welche an dltsen Verlaß aus was tmmer füre»nem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, solche so gewlß anmelden und rechtsgeltcnd darthun sollen, wldrlgcns sie tue Folgen des §. 814 d. G. B. sich selbst zujuscbre'ben haben werden, la.bach den 8 Nouemder ,83». Anmliche ^erlautbarungett. Z. i65(). (i) Nr. 1289^62. W. ^l citanons'Ar. kündigung. Von dcm k. k.Zo'ä- ol Verzehrungssieucr-Inspectoral^ ^albach wnd bekannt gegeben, daß in Folge Bewilligung der wohllöbl. k. k. Nlyrischcn Camcral- GefallenlVerwaltunq vom 5. November l. I., Zahl 21099)3916 W. ei« N!ge Baureparativnen an dem obern Acrarial-Wcgmauthamtsgebaude zu Oberlaibach vorgenommen / und die Ausführung derselben dem bc^ der dicsfalls am 3o. November l. I. bei dem k. k. Magazinsamte Obcrlaibach, Vnst, in Erledigung gekommen. Mtt jeder derselben ist ein Iahr-gehalt von 600 fi. W. W. E. M., und freic Wohnung, oder ein angemessenes Aequiva-lent gegen Leistung einer Dicnstcaution von 600 fl. W. W. C. M. verbunden. — Diejenigen, welche sich um diese Dicnssesssclle bewerben wollen, haben ihre gehörig belegten Gesuche bis zum Zo December ittZi hicher vorzulegen. Uebrigens ist besonders die Nach-wcisung über die vollständigen Kenntnisse von den Nechnungsvorschriften und vom tirolischcn Urbar- und Stcuerwescn, und über dle Fähigkeit zur Eautionsleistung nothwendig. Innsbruck am 27. October i83i. — K. K. vereinte Gefallen - Verwaltung für Tirol und Vorarlberg. Vermischte Verlautbarungen. Z. 1622. (1) Nr. 557. Edict. Von dem Bezlltsgclichte Kreutber.; wird hie« mit bekannt gemacht'. (Zs sey über Ansuchen des hcrcn Franz ^^ver htinrick, l. k. Professor zu Lai.'ach, in die executive Feildictung der, dcm Valentin Megorin m Jauchen gehörigen, 5er Pfarrgült Jauchen, äuk Urd. Nr. 5 tienstbare», uno z>var üder elfc.'Igte grundobrigteitliche Bewisli' gung, vom Befcheloe i, geschäht auf.....119 „ 52lj2 .. g.) Ler Wiese, v«ri, sammt dai^ c,uf stehenden OtMHumcn, qcschaßt auf ..... 409 ,, ,^ ., K.) des Waldes' OobravÄ, ge. schätzt auf .... 22 ,, —, ,' i.) und des Waldes " Krik, ge« schäht aus . ' , , ' ' ' 22 ,, — „ lZ. Amts-Blatt Nr. '/.0. 0. 22. November i55i.) 120! wegen aus dem Urtheile, 660. ,2. December ,828, unö Schuldscheine 66a. »3. März ,62b schuldigen you st. nebst Zinsen und Kosten gewilliget, und hiezu folgende Feildietungs.Tagsahungen, jedesmal um 9 Uhr Zrüh, im Orte dieser Realität zu Iaucden, und zwar: die eiste auf den 17. Decem. der tl)5l. die zweite ^uf den 17. Jänner, und di« oiltte auf den 17. Februar »632 mit dem Be»> sahe bestimmt, daß, FaNs diese Grundstücke und die obigangcführten einzelnen gerichtlichen Schäz« zungswerthe weder bei der crsien noch zweiten Hlllvietung nicht veräuherr weiden tonnten, solch« bei der dritten auch unter demselben hmtangegc, ben werden würden^ hicvon weroen die intabulirten Gläubiger und Kaufsliei-baber, und zwar: ^besondere oie unbekannten Orden der zu Jauchen velssor^cnen Helena Gregorin, gebocnen Dimz, dann der un> btlannt wo deflndllcben Maria und Anna Gre. ttvrin un5 ihre undetannten ) Nr. ,077. Edict. Von d>m Bezirts'Gerichte Egg ob Podpetsch, ü!Z Pclson^llnst.!nz, wird btlannt gemacht: Os seo uder Ansuchen 0es Herrn Joseph Gerzb^l- Bor sp.inn5 > (Z,omml^ärK in Kraxen, i»-^5«nl. »2. Ncocmdcr 0. I., Zahl 1077, niori ^urenz Pe» siattor zu Gradifche, in die c^c^nwc ^eü^lelung ter, diesem qchoriqen, dem Gute WUcencgq, Rlcl. 3tl. iZ4)U, dicnstocirln, zu GiaoMe g gencn, gcrichcliä) auf 4"2 st. 4" kr. qcschählen Ucdcrlcmdsnicse ^avixa, »regen sä.uldu;en ,I'> st. sammc Inlcicsscn und Kosten >^will'act, und hie« zu die drei Tagsayun^en bei tem lZrec'^tin auf den 22. December ittIi, 2i. Jänner '.:no 21. Fe» druar i832, jedesmal van 9 l,n5 ,2 Uhr Bormit' tags. mit dem Ncisaye dclinnmt ivorden, daß im Falle diese Wiese weder del der ersten noch zrcciten Feildietung um den SHäyunabwertl) oder darüber an Mann gebracht werden tonnte, solche bei der lehten auch unter demselben hintangege. ben werben würde. Wozu die Kaustustigen mit dem Anhange eingeladen werden, daß sie die dießfaliigen Licita' tionöbedingnisse alNäftliH) 'n den gewöhnlichen Amtsstunden bei diesem Bezuts-'Gerichte einsehen könntn. ^ ^e^irss»Gericht Gag ob Podpetsch am ^7. Novimber läI». Z. '653, (l) Nr. 2521. Edict V°m Bezirks. Gerichte Rupntöhof zu Neu« ssadtl rvlld allgemein wnd gemacht: Es sey über yinslweiten des Matthäus Ncvak oon Fersuz, Pfair Odernassenfuß, 62 ppl^.5, ig. October 5. I», Z^i ?52l, ^idel Franz Muz von Berchpitsch, wegen aus dem n-irt^cbüf^ämtlichen Vergleiche vom 6. Juni 16I, , Zahl 79, schuldigen ä6o ss. c. 5. c., in die executwe Feillnetuni, der gegne« tischen, mit Pfandrechte belegten, der löbl. Herr« schüft Weißcnfiein. »ud Urb. Nr. 272, Recr. Nr-,60, dienstbare« Mahlmühle, oder mit ^5^ sr. be-aüsa^ten hu^theil, im gerichtlich erhobenen Schäz« zungöwerthe pr. 5«c> ss. gewilliget, und hiezu drei Hcräußirunst.Ktermine, als: den 10. December i63», dann »«. Jänner und 9. Februar l832, jetesmal Vormittags von 9 bis »2 Uhr, in I^o-^ der R?aUtät mit dem' Anhange anberaumt wordcn, dah, falls erwähnte Realität weder bei der ertten noch zweiten Tagsahung um oder über den HchähungZwerlh nicht veräußert werden lönn« te., solche de> der dritten auch unter demselben hintclnqegeben werden würde. Wovon die Kauflustigen mit dem Beisätze in die Kenntniß gesetzt werten, dah die Schäl» zung un5 die dießfäliigen Licitationödedingnisse wahrend den Amtsftunden hieramls eingesehen werten tonnen. BezillS. Gericht Rupertshof zu Neustadt! am L. November i65 . Z. t6,5. (3) 26 Nr. 25»3. Feildictungs > Edict. Vom Seznlsgtiichte Wipbach wird hiermit öffentlich betannt qcmacht: (Zs seye üdkl Ansu« ct.en oes Joseph Rupnit von Vt. Veit, wegen ihm schuldigen 5i/z si. 25 Zj^ tr. c. 5. 0., die öj« fcntliche Fcilbietunq der, dcm Joseph Peter Po« tl!tsä)nil von Occhouza sschötigcn. daselbst unter Gonsc- ^adl 17 behausten, zum Grundbuch« Gut ^cbivihhoffcn, 3,-d Ull?. Nr. 72 dienstbaren, unv auf 2523 >i. ?A. M. gerichtlich geschätzten ij4 Hu» de uno rucksichtl,chcn Realitäten, im Wege der EreclUion leivilliget, auch seyen hierzu drei Tag» s.;yungen, und zwar: für den »5. December d. I., bann il>. Jänner und ,6. Februar t. F., jedesmal von Früh 9 l,5 >2 Uhr Mittags, in I^ocl» ter Realitäten zu Osehouza mit dem Anhange de« rclumt worsens oah die Pfandrcalität bei oer er» stcn und zweiten Feilbietunq nur um oder über den Schäyungswerth, bci ocr dritten aber auch unter demselben hintangegedcn werden würde. Demnach wcrdcn die Kauflustigen hierzu zu erscheinen eingeladen, und tonnen inmitiels die Schähunz nebst VertanfSbedingnissen täglich hler-amts einsehen. Bezirtöaericht Wipbach am 20. September z33i. Z. »6,6. (3) H(! Nr. 2519. Fcildietungs « Edict. Vom Bezirksgerichte Wipdach wird hiermit öffentlich besannt gemacht: 6s seoe über Ansuchen oes Joseph Rupnik, als oatcrllch Simon Rupnit'« sckcn h^upterben von Ct. Veit, wegen ihm schuldigen 45 tl. <^. ^ 0., die öffentliche Feilbietung der, dem Marcus Gmcscher von Uradtlcde gehcri, gen, daselbst delegencn, auf ,l/z5 ss. ?)l. M. ^< richllich geschätzten, der herrschafl Zenosetsch, änl, Urb. Nr. 67 dienstbaren 5jg hude, und lückficht» lichen ReaUiäten, im Grec'utionsweqe bewilliget, auch seyen hnrzu drei Hetlbletungslagsahungen. 1202 nämlich: für den ,3. December d. I., dann »3. Jänner und »3. Februar t. I.. jedesmal von Flüb 9 bis i2 Uhr Mittags , in 1.«^ der R«a« litäten zu Urabtsche mit dem Anhange bestimmt worden, daß dag Pfandgut bei der ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über den ^ckähungs. werth/ bei der dritten aber auch unter demselben hintangegeben werden sollte. Demnach werden die Kaufwstigen hierzu zu erscheinen eingeladen, und können i:>mittels die Schäyuna nebst Vertaussbedingnissen täglich hiec« amts einsebcn. Bezirtsgericht Wipbach am 20. September i83i. Z. I6ä9. (2) Capital zu vergeben. /^000 fi. C. M. sind gegen pu-pillarmäßigc Sicherheit auf cm Haus in der Stadt Laibach, Landgut, oder eine Herrschaft darzuleihen. Das Nähere erfährt man in der Kanzley des Hof- und Gerichtsad-vocaten, I>. Baumgarten, am Platze, Nr. 267, im ersten Stocke. 3. ,656. (,) Aloys Weiß, Optiker aus Agram. Ankündigung > von optischen Z n st r u m e n t e n. Allen verehrten Kennern und Liebhabern empfehle ich mich mit meinen geschmackvollen sortirten optischen und mathematischen Instrumenten, besonders sehr guten Conservations-Brillen, welche nach Kunst regelmäßig verfertigt, sowohl für kurzsichtige, als auck für solche Augen anwendbar sind, die nicht tn der Nähe, sondern in der Ferne sehen. Diejenigen Brillen oder Lorgnetten, welche alle mit der schönsten Fassung, sowohl in Gold als in Silber, Schildkrot, Perlmutter, Horn und Stahl versehen sind, werden sogleich, nach Untersuchung der Augen, nach der Regel von mir bestimmt. Ferner sind bei mir zu haben: achromatische Telescope, so auch Fernröhre in verschiedener Größe und von den besten deutschen und englischen Meistern. Schadhaft gewordene optische Instrumente übernehme ich zur Reparatur, und versichere reelle Bedienung und ganz billige Preist. Neins Hütte ist nn NMn Eingänge links die dritte.