Ni.26. Donnerstag, 31. Jänner 1895. Jahrgang 114. Mbacher «»nzjllhr!« n ?" ^« 5^? »^ ° stversenduna .- llanzjähll« fl. l», halWhrig fi, 7 5.°, Im « ° mpt °« l : «liut Ins«^,^,'''^"« st/üo, Mr die Zustellunn i», Hau« «lliizMrl« ft, 1. - Insertl°nsaeb»i: Flir ,^ ' "" °" «u 4 Zellen Lü li,, giühere per Zeile « fr,; bcl lslere,, Wiehcryolui'ueii per Zelle u tr. Dle >2aib, Zeit,, erschein« täglich, mit «u»nahme bei Sonn. und Feiertage Die «bmlniftratlon bandet stch Tonzieilplatz Xir.2, ble Mebnction Äahnhofgasse Nr, lü, Svrechstunb,» der «ebattisn von » bl« ll Uhr vormittag». Unfrllnlieric Vriese werben nicht angenommen, Manuscript« nicht zurüllgestelll. Amtlicher Weil. Kaiserliches Patent vom 26. Jänner 1895 betreffend die Auflöfung des Landtages der Markgraf, schaft Istrien. v?n^?^""5soseph öe-Orste. n Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich, KrN"?!, ""a."« und Böhmen, von Dalmatien, Koni! ^ ??"""'' Galizien, Lodomerien nnd Illyrien; GrM^'I ^l"s°lem lc.; Erzherzog von Oesterreich; LoW ^ ^" Toscana und Kratau; Herzog von und ^"'«,^" Salzburg. Steyer. Kärnten, Krain Vtasf« c ^"kovlna; Großfürst von Siebenbürgen; SckU.. "°" Mähren; Herzog von Ober- undNieder-stalla !,' ^ Modcna, Parma. Piacenza und Gna-»taqusa nü^ ^"^"'^ ""b Zator, von Teschen. Frialll, Tirn ^ ^""l gcfürsteter Graf von Habsburg und Trient.«! m^"^. Görz und Gradiska; Fürst von LauNk ""° Vr,xen; Markgraf von Ober. und Nieder« lirch V" '" ^""l; Graf von Hoheuembs. Feld-llllttaro !?' Sonnenberg:c.; Herr von Trieft, von ? 3!^ b" windischen Mark; Großwojwod tb,m , . Wojwodschaft Serbien :c. u. lc.. 'W kund und zu wissen: »elöst un^^c?^^" Markgrafschaft Istrien ist auf. einzuleiten ^ Neuwahlen für diesen Landtag stlldt^A^" W Unserer Reichshaupt, und Residenz-lausenk «As ? sechsundzwanzigstm Jänner im ein» '" ^benA^ Unserer Reiche Nin^^ 3ranz Joseph m. p. NelserA'^?b m.p. Falken hayn m.p. Echü',s/^lmb m. p. Bacquehem m.p. Nad' z°5" " p. Wurmbrand m.p. "eySll m.p. Plener m.p. Iaworsli m.p. °" ^e'tb^tt"^ '' Apostolische Majestät haben den ^chen unli i. «H^^age? neu ernannten außerordent-^ Eul «n« !?^"^"qten Botschafter Sr. Majestät ^etlicher 5 Z°lib Bey am 26. Jänner d. I. in ^ubiguna«^ ?^ ö" empfangen und dessen Be-geruht U'l^rewen au« seinen Händen entgegenzunehmen ^utenan/'i«"!^ ^ Apostolische Majestät haben dem des FeldjägerbataillonsNr. 10 und Titular.Oberno<är des Torontaler Comilates Ber« thold Freiherrn von Feilitzsch die Kämmererswürde taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 27. Jänner d. I. den Hofrath des Obersten Gerichtshofes Dr. Eduard Senft zum Präsidentm des Brunxer Oberlanocsgerichtes allergnädigst zu ernennen geruht. Schönborn m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17. Jänner d. I. dem Oberpostverwalter und Vorstande der Telegraphen-Hauptslation in Trieft, kaiserlichen Nathe Ferdinand Eoffou, anlässlich der von ihm erbetenen Vers» tzung m den bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljcihrigen treuen und belobten Dienstleistung das Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Jänner d. I. aller« gnädigst zu gestatten geruht, dass dem Director des österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien, Hofralh Jakob Ritter von Falle, aus Anlass der von ihm erbetenen Versehung in den bleibenden Ruhestand der Ausdruck der Allerhöchsten Anerkennung für seine vieljährige und sehr ersprießliche Dienstleistung bekanntgegeben werde. Ferner geruhten Se. k. und k. Apostolische Majestät mit derselben Allerhöchsten Entschließung den Vice« director des österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien, Regierungtzrath Bruno Bucher, zum Director dieser Anstalt allergnädigst zu ernennen und demselben bei diesem Anlasse taxfrei den Titel und Charakter eines Hofrathes allergnädigst zu verleihen. Madeyski m. p. Nichtamtlicher Meil. Die Botschaft des Präsidenten Fan«. Die Botschaft des neuen Präsidenten ber fran« zösischen Republik ist eine Kundgebung in dem wohl« wollenden und patriotischen Tone, den Kundgebungen bei solchen Anlässen zu tragen pflegen. Was Faure über seine Auffassung der socialpolitischen Probleme sagt, die nun auch für Frankreich in den Vordergrund gerückt sind, legt er den^Land^ selbst, für das er die üblichen Lobsprüche findet, in den Mund. Es ist die Auffassung eines Mannes, der dem Fortschritte nicht abgenriqt ist, aber nicht nur ganz auf dem Boden des Bestehenden bleiben, sondern auch auf diesem selbst Vorsicht und Mäßiqung bewahrt wissen will. Die Botschaft schließt mit dem Ausdrucke der Ueberzeugung, dass die Kammern die Gesinnungen d^r ganzen Demo» lratie wiedergeben. Es liegen nun auch schon die Urlheile der Pariser Presse über die Worte des Präsi« denten vor; man sieht, dass sie nirgends Begeisterung, aber auch nirgends starken W-berspruch erweckt haben, und das ist vielleicht ein Beweis dafür, dass Faure das dem Augenblick Entsprechende getroffen hat — absichtlich oder seiner Natur folgend. Für den Nugen-bl'ck handelt es sich darum, keine Kampfstimmung auskommen zu lassen, um dem Ministerium, das mit Mühe und Noth zustande gekommen ist, die Situation nicht zu erschweren. Die Amnestie, die in derselben Sitzung, in der die Botschaft verlesen wurde, nahezu mit Einstimmigkeit beschloss?« worden ist und die al« Morgengabe des neuen Präsidenten gelten kann, erhöht die Stimmung der Versöhnlichkeit. Es ift eine Am« nestie, die allen wegen politischer Gesrhesverlrhungen und wegen Streitvergehen Verurtheilten zugute kommt, was in Frankreich immer ein großes Contingent ist. Unter den Amnestierten ift auch Henri Rochefort, der also nach mehrjähriger Verbannung in seine Heimat zurückkehren kann. Er ist übrigens ein ruhfbedürfriger, zahnlos gewordener Löwe, und es gibt in Franlrnch jetzt schon schreibende Oppositionelle, die viel qesürch« teter sind als er. Er wird nicht aushören, den Gegnern Tinte ins Gesicht zu spritzen, aber dass es gerade auf ihn noch ankäme, kann man nicht sagen. Die Interpellation, mit der Goblet gegen die neue Regierung vorrückte, hat keine allzuheftigen Scenen verursacht. Aber dieser erste Tag beweist nichts für die Zukunft. Die Stürme werden nicht fehlen. Politische Ueberficht. Laib ach. 30 Jänner Das Reichzgesehblatt Verlautbart da« Gesetz betreffend die Sanierung der Bruderlade des l. l. und mitgewerlschaftlichen Earoli-Vorromai-Silber« und Blei-Hauptwerkes in Przibram. Am 28. d. W. hat unter Vorsitz des Minister-Präsidenten Fürsten Windisch-Gräh rin Minister« räch stattgefunden, an welchem sämmtliche Cabinets« Mitglieder theilgenommen haben. Die Antwort der bulgarischen Regierung auf den österreichisch-ungarischen Protest gegm die Feuilleton. Zwei Glückspilze. Amerikanische» Charakterbild. De "' Ü" sogenan^ "!5'"" Glückspilze war Dick Manure, s. l und .in 'Amerikaner., weil er hier geboren '?wwte Di^ A,""" englischen Bauernsamille ent» >b" den r^' """ w°r nicht sein richtiger Name; ^ """ !° wenig, dass er mir einfallen will. Die Deutschen '"""uusd,ü^''^; "ur diejenigen, welche sich .i Dick zwnn ^le"' hießen ihn den Goldonkel. ^" Lebens" "^ !""d lein Glück sonderbarerweise in U?" in t? ,^^^' die darin bestand, einen Mist-M von d/r A ^"»täglich holte er eine Ladung ^MtMn°" Stadt Wauf, das war seine einzig. ^ schon S d« er seit Venschenaedenlen - Dick ^ el"'« voll.^ .^^' jahrein mit der Regelmäßig. U Ü imsta^ 7" ^'"erkes b"rieb. K. in Unwetter Mren. ""ve gewesrn, ihn in dieser Lebensweise zu °m"^^ Nsel; e sielenden »i ! "ef abends die L.sel ihren im v, 'Paw a s '"dern zu: "" der Vold°n,^ wälge und lasst mich's wissen, """el von der Stadt zurückkommt. Die Uhr ist stehen geblieben, dass ich sie wieder richte.» Und wenn ber Mistwagen dann sichtbar ward, schrien die Bälge aus vollem Halse: «Ma. Ma, der Goldonkl ist dal. Hoch oben auf dem vorderen Rande einer gewal» tiqen Mistpyramide, die, von zwei Pferden und zwei Ochsen gezogen, sich langsam vorwärts b.weate. saß der Dick und h'elt die Zügel in den Händen. Was man dann von ihm sah, waren ein Paar langer Rubb'r» stiefeln, die vom hohen Sitze bis fast auf die Pferde« schweife herabhiengen, und ein breitrandiger, schwarz, getheerter Strohhut, der alles Uebrige mitleidig ver-hüllte. An Werktagen hat ihn selten jemand anders gesehen. . Dick Manure war keineswegs aus Armut ober anderen zwingenden Gründen verhalten, den Mist« wagen zu treiben. Im Gegentheil, er war der reichste Farmer im Eounly und hätte sich ein Dutzend Ar« bnter dazu halten können, «ber Dick fuhr den Mistwagen aus reiner Gewobnheit; er fuhr ihn, um glücklich zu sein. Das Mistfahren war bei ihm zum Laster geworden, wie bci anderen das Trinken oder Kartenspiel. ^.. Den Reichthum halte Dick keineswegs erworben, sondern von seinen Eltern geerbt. Leider hatte er nie gelernt, den richtigen Gebrauch davon zu machen. Alles, was er in Bezug aus diesen Reichthum wusste, war, dass derselbe vermehrt werden oder doch wohl angelegt werden müsse. Dick legte ihn in Misthaufen an; er begriff, dass er in dieser Gestalt weder von Motten noch vom Rost verzehrt werden könne. Für höhere Lebensgenüsse besaß er lein Verständnis, und deshalb verschaffte er sich leine. Er genoss die armseligsten Mahlzeiten. Fleisch kam bei ihm nur dann auf die Tafel, wenn eine Krankheit unter bm Hühnern aus-gebrochen war. Kartoff ln kochte er nie anders als mit der Schale, um den Abfall auf da« geringste Maß zu beschränken. Er kaufte drei Tage altes Brot bei den Bäckern und aß es ohne Butter, trank geröstete Roggenkörner als Kaffee, fabricierte sich seinen eigenen Tabak und schnitzte sich Pseisen aus Maiskolben. Getrunken hat der Dick nie etwas Stärkeres als Wasser; selbst die saure Milch war ihm zu kostspielig. Die Leute nannten Dick Manure einen infamen Geizhals: er selber jedoch lächelte dazu und meinte, es aehe doch keinen Menschen was an. wie er lebe wenn er nur alücklich sei. Und in der That. Dick Manure war einer der glücklichsten Maschen d,e ,ch noch ge-kannt habe, und ward bei seiner Lebensart etwaS über hundert Jahre alt. Nicht lange vor seinem Hmscheiden. das plötzlich erfolgte, laufte er sich noch in ein halbes Dutzend Lebensversicherungen ein, weil die zungenfertigen Agenten ihn von den Vorlheilm zu überzeuqen wussten, die ihm nach dem Tode daraus erwachsen könnten. Da Dick sein ganzes Vermögen — er starb als Junggeselle — der Kirche vermacht hatte, so muH er wohl mi< der Gewissheit entschlafen sein, dajs da« Glück ihn auch im Jenseit» nicht verlassen werde. Laibacher Zeitung Nr. 26. 218 31. Jänner 1895. Einführung der Accisen ist zunächst an die öfter» reichischen und ungarischen Ressort-Ministerien geleitet worden. Auf Grund der Aeußerungen dieser werden bann die Verhandlungen weitergeführt werden. Im niederösterreichischen Landtage brachten gestern die Abgeordneten von Pacher und Genossen einen Dringlichkeits'Nntrag auf Abänderung der Geschäftsordnung ein. Hierüber entspann sich eine längere lebhafte Debatte. Bei der Abstimmung wurde die Dringlichkeit abgelehnt und der Antrag dem Gemeinde« und Verfassunas Ausschusse mit dem Auftrage zugewiesen, über sämmtliche bereits gestellten Anträge betreffend die Geschäftsordnung binnen acht Tagen Gericht zu erstatten. Sodann gelangten mehrere Gegenstände der Tagesordnung im Sinne der vorliegenden Ausschussanträge zur Erledigung. Die nächste Sitzung findet heute statt. Die Subcomiti'Mitglieder des vom tirolischen Landtage gewählten Wehrausschusses sind wieder in Innsbruck eingetroffen. Das Ergebnis ihrer in Wien mit der Regierung bezüglich der Wehrvorlage abgehaltenen Besprechung ist, wie die «N. Tir. Stimmen» berichten, gegenseitige Klärung der Ansichten. Im Landtage von Görz interpellierte Abg. Grca die Regierung über die Matrilelführung hinsichtlich der Angehörigen des Militärstandes und Abg. Gregoiiik betreffend die Straße im Isonzo-Thale. Der Antrag auf Abänderung des Statutes der Stadt Görz und der Wahlordnung der Handelskammer wird abgelehnt. Der Regierungsvertreter beantwortete die Interpellation des Abg. Grca betreffend die Verfassung des Protokolls über Wahlmännerwahlen. In der Landtagscommission des böhmischen Landtages zur Vorberathung des Antrages betreffend die Vermehrung der Landesausschusöbeisitzer und die Wahlreformanträge legte Abg. Dr. Russ seinen angekündigten Gesehentwurf vor, wonach alle Wahlen in den Landtag, ausgenommen diejenigen, welche durch besondere Gesetze geregelt sind, durch drei Curien: des Großgrundbesitzes, der czechischen Wahlbezirke und der deutschen Wahlbezirke, vorzunehmen wären. Ferner soll der Landesausschuss aus zehn Mitgliedern bestehen, wovon je drei von den drei Eurien uud eines aus dem ganzen Landtage gewählt werden soll. Abg. Lippert und Funke traten für den Antrag des Landesausschusses ein und für die Vermehrung der Landesausschussmit-glieder. Graf Ledebour stimmte dem Gesetzentwürfe des Abg. Russ zu. Abg. Scholz wünschte, dass die Deutschen eine Vertretung erhalten, sprach sich aber für die Ver» tagung der Angelegenheit aus. Abg. Schufter trat warm für die nationalen Eurien ein. Der Antrag des Abg. Russ auf Drucklegung feines Gesetzentwurfes in beiden Landessprachen wurde angenommen. Im dalmatinischen Landtage wurde der Antrag Bianlini auf Einführung der kroatischen Unterrichtssprache an den nautischen Schulen einem Fünfer« Ausschusse behufs Berichterstattung binnen acht Tagen überwiesen. Im ungarischen Abgeordnetenhause unter« breitete in der gestrigen Sitzung Abg. Alexander Hegedüs den Bericht des Finanzansschusses über die Indemnität«« vorläge. Es wurde sodann die Verhandlung des Voranschlages des Tultus- und Unterrichtsministeriums fortgesetzt. Im preußischen Abgeordnetenhause erklärte bei der Berathung des Landwirtschaftsetats Minister von Hammerstein, er sei ein Gegner des Handelsvertrages mit Oesterreich-Ungarn gewesen; nachdem dieser aber einmal abgeschlossen worden, mussten andere Verträge folgen. Namentlich wäre ein Zollkrieg mit Russland von unhaltbaren Zuständen begleitet gewesen. Es sei fraglich, ob eine Revision der Handelsverträge möglich und ausführbar sei. Die Lage der Landwirtschaft, der Grundlage des preußischen Staats'vesens, sei eine so traurige, dass der Reichstag hoffentlich alles thun werde, um ihr zu helfen. Die Ägrarmisere sei international, und die Maßnahmen gegen dieselbe seien umso schwieriger. «Wir müssen diese Krise.» fuhr Redner fort, «geduldig über uns ergehen lassen, sie mit Zähigkeit, Sparsamkeit, Fleiß und Intelligenz zu überdauern suchen. Der Großgrundbesitz muss sich ihr mit voller Intelligenz widmen. Wir sollen des Spruches der Bibel eigedenk sein: ,Du sollst im Schweiß? deines Angesichtes dein Brot essen.' Deutsche Art ist es, gerade in schlimmer Lage sehr zähe zu sein.» — Die Berathung wird heute fortgesetzt. Der «Berliner Correspondent» meldet: Der Minister des Innern hat im Einverständnisse mit dem Landwirtschafts minister verfügt, dass die Strafgefangenen aus den dem Ministerium des Innern unterstehenden Stafanstaiten und Gefängnissen zu von den Behörden und Privatpersonen unternommenen landwirtschaftlichen Meliorationen verwendet werden. Da der Präsident der belgischen Repräsentantenkammer, Lantsheere, seine Demission aufrechthält, bewog die Rechte in der gestern vormittags abgehaltenen Versammlung den gewesenen Ministerpräsidenten Beernaert, die Candidatur für die Präsidentschaft anzunehmen. Die gemäßigten französischen Journale billigen ohne jeden Vorbehalt die Botschaft des Präsidenten Faure. Die oppositionellen Organe betrachten dieselbe als ein banales, farbloses Document und be« klagen sich zugleich über die Unzulänglichkeit der Erklärungen des Ministerpräsidenten Ribot. Mehrere derselben, namentlich die «Petite Rspublique», erklären jedoch, es wäre schlechter Dank, sich gegenüber einer Regierung streng zu zeigen, welche die Initiative zur Amnestie ergriffen hat. — Die gemäßigten Blätter fragen, ob es klug wäre, sich angesichts der Gegner zu entwaffnen, welche niemals die Waffen niederlegen. Die conservative» Journale sagen, die Amnestie sei ein erfreuliches Geschenk des Regierungsantrittes Faure's, aber es sei unzweifelhaft, ob diese Maßregel die Rachsucht und den Hass der Revolutionäre zu beschwichtigen vermöge. Der französische Ministerrath hat den Beschluss gefasst, eine große außerparlamentarische Commission zu ernennen, welche sich mit dem Studium der Entwürfe zur Decentralisierung der inneren Verwaltung des Landes befassen wird. — Gemäß dem Beschlusse der Kammer hat der Eultusminister die Präfecten beauftragt, die Bezüge der suspendierten Geistlichen wieder flüssig zu machen. Die Botschaft, welche Präsident Cleveland an den Congress der Vereinigten Staaten gerichtet hat, beleuchtet grell die ernste Finanzlage der Union. Man ersieht, dass es für die Aufrechterhaltung des Staatscredits unerlässlich erscheint, die Goldreserve zu stärken. Das soll nun dadurch bewirkt werden, dass nach dem Vorschlage des Präsidenten der Schatzsecretär ermächtigt werden soll, Bons in genügender Höhe aus- zugeben, damit der Verdacht beseitigt werde, als ob das Land nicht imstande wäre, seinen nationalen Vel^ pflichtungen ehelich nachzukommen. — Es ist wohl anzunehmen, dass der Congress angesichts der scharf zugespitzten Situation die angesucht« Ermächtigung nicht verweigern werde. — Nach der Verlesung der Boischaft des Präsidenten Cleveland im Repräsentanten-hause brachte Springer einen Gesetzentwurf ein, welcher den Zweck verfolgt, die Vorschläge Cleveland« durch' zuführen. — Die Höhe des Betrages der auW' gebenden Bons ist im Entwürfe nicht angegeben. Nl Entwurf wurde dem Finanzausschusse zugewiesen. Aus Rio de Janeiro wird gemeldet: Dlt Anhäng?r Peixoto's veranstalten täglich Kundgebungen, wobei es öfter zu Conflicten kommt. Die Regierung trifft die nöthigen Maßregeln. Gerüchtweise verlautet, dass die Cadetten der Militärschule einen Aufstand planen. Tagesneuigleiten. — (Der Sterbetag des Kronprinz«« Rudols.) Im Auftrage Sr. Majestät des Kais"» Wilhelm II. wurde gestern, als am Sterbetage des K"^ Prinzen Erzherzog Rudolf, ein prachtvoller Kranz auf be" Sarg des verewigten Kronprinzen in der KaisergrB niedergelegt. Der Kranz ist aus Lorbeer gewunden u"° mit Czilas und Palmen sowie mit Maiglöckchen, daNü mit frischen Rosen und Orchideen geschmückt. Die breiteü, mit echten Goldfransen gezierten weißen Seidenschle'le" tragen in Goldlettern die Widmung: «Kaiser WilhelV^' — Dem treuen Freunde.» — Vorgestern nachmittag legte eine Officiersdeputation des Infanterieregiments sss herzog Franz Ferdinand Nr. 19 (ehemals Kronprinz s^ herzog Rudolf) ein herrliches Blumengewinde aus t»e" Sarg des Kronprinzen nieder. — Ebenso wurde von eine Deputation des Kronprinz - Rudols. Mililär»Veteran^ Vereines daselbst ein Lorbeerlranz niedergelegt. — Oefte^ wurden in der geit von ? Uhr früh bis 12 Uhr mittall' in der Hofburg-Pfarrkirche stille Messen gelesen. „ — (Ein räthselhafter Fall.) In Wien '>' seit Montag der siebzigjährige Harfenist Octavian SuA vaty in polizeilichem Gewahrsam. Der alte Mann, lX in Favoriten, Columbusplah Nr. 5, eine kleine WolM innehat und anstoßend an dieselbe einen unbedeutende Weinhandel betreibt, erstattete am Samstag dem slädtM Arzte Dr. Werner die Anzeige, dass die Vedie""'" Iosefa Nreschern, 46 Jahre alt. Landstraße, KhuenM Nr. 11 wohnhaft, die er erst tagszuvor in seine Die«'' genommen habe, in der Nacht vorher plötzlich 9.^"?. sei. Suchovaty ersuchte zugleich um Vornahme der Vel^ der Leiche. Es mehrten sich bei den von der Poli^ " geleiteten Erhebungen die Anzeichen, dass an der V«s^., ein Verbrechen verübt worden, in solchem Maße, °" die Verhaftung des alten Harfenisten verfügt wurde. ^ heute vormittags an der Leiche der Bedienerin vorge""^ mene Obduction hat die Vermuthung, dass ein ^ . vorliege, zur vollen Gewissheit erhoben. Verletzungen der Schädeldccke, Würgspuren, Drucknerlehungen c»m ^l wmdm constatiert, und es spricht die Vermuthung dal^ dass bei der That auch irgend ein Werlzeug oerl^" ^ wurde. Als unmittelbare Todesursache erscheint ein V'^ der Wirbelsäule. Suchovaly hat bereits ein theiln«" Geständnis abgelegt. ,!) — (Die blinde Mannlicher.Patro"^ Wir haben gemeldet, das« sich vorgestern nächst WltN^ Alippen. Nvman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (22. Fortsetzung.) «Ich erwarte nichts besseres, Mama, nur etwas anderes. — Ich finde nun einmal keinen Geschmack an dieser Art von Glück. Die Millionen des Fürsten und sein hocharistolratischer Name genügen mir nicht.» «Genügen dir nicht? Wie? Was?» Die ver-bluffte Dame sah keineswegs geistvoll aus in diesem Augenblicke, mit dem halboffenen Munde und den hoch emporgezogenen Augenbrauen. «Was, um des Himmels willen verlangst du denn noch mehr?» fragte sie ganz perplex. Da wurde Tessa, die sonst so sanfte, ruhige Teffa, ungeduldig. «Ich bitte dich, Mama, lass uns das Gespräch abbrechen,» sagte sie mit einer gewissen Schroffheit. «Du würdest mich doch nicht verstehen. Wozu auch die Erörterungen? Ich habe dm Antrag des Fürsten ab' gelehnt; an der Sache ist also nichts mehr zu bessern und zu ändern!» Was blieb der erzürnten Gräfin übrig, als sich zu fügen und diese zerstörte Hoffnung zu den anderen Enttäuschungen zu legen, die ihre unberechenbare Tochter ihr schon bereitet hatte eine "le inGegenw^ Was ste thun tonnte, um ihre stolze Tochter .« demüthigen und ihr da« elterliche hauz zu vnkiden. das that sie in dieser Zeit, und wenn Tessa auch die fortwährenden Nadelstiche mit stummer Resignation er« trug, so litt sie darum nicht weniger darunter. Dann Plötzlich, ohne Uebergang, spielte die Frau Gräfin wieder die Rolle der liebevollen Mutter. Eines Abends während eines Hofconcertes hatte sich nämlich Fürst Wittgenstein zu ihr geseht und ihr gesagt, dass es ihm unmöglich sei, zu verzichten, und dass er die Hoffnung, sich Tessa dennoch zu erringen, vorläufig noch nicht aufgäbe. Solange sie nicht die Verlobte eines anderen Mannes sei, sähe er seine Sache nicht als verloren an. Der Gräfin war zumuthe, als ob sie aus dem Fegefeuer plötzlich ins Paradies verseht worden wäre. Er wollte warten! Gott sei Dank! Dann konnte all^s noch gut werden. Früher oder später musste ja Trssa zur Vernunft kommen und einsehen, dass es purer Wahnsinn war, eine solche Partie auszuschlagen. Aber Woche auf Woche vergieng und das Ende der Saifon nahte heran, ohne dass die Gräfin ihrem glänzenden Ziele auch nur um ein Atom näher gekommen wäre. Bitten, Thränen, Vorstellungen, fürchterliche Prophezeiungen für die Zukunft — alles blirb wirkungslos bei diesem verstockten Mädchen. Die Dame war in Verzweiflung. Eines Tages, als Iähringen kam, nahm sie ihn beiseite und bat: «Lieber Freund, wollen Sie mir einen großen Dienst erweisen?» Er erklärte sich bereit. «Nun wohl — so versuchen Sie, Tesfa zur Ver-""nst zu bringn. Ich sage Ihnen ja wohl «eine Neuigkeit, wenn ich Ihnen mittheile, dass Fürst ^ genftein um Tessa geworben und dass sie ihm l ^, Korb gegeben hat. Mnn sie ihn nur im mindeM ^ muthigt, so wird er seinen Antrag heute oder w°u^ wiederholen, denn er liebt das eigenwillige ^A^ wie närrisch und hofft immer noch, dass sie ihn 1^ ^f lich erhören wird. Niemand hat so großen Einstui^ ^ Tessa wie Sie! Machen Sie ihn geltend! 34 " Ihnen ewig dankbar sein!» a^e Nun — Ralph Zähringen war nicht in der ^, gewesen, sich die ewige Dankbarkeit der Gräfin i^^, dienen. Tessa hatte sich ganz entschieden geweigert, nunft anzunehmen. h„ec Allerding« hatte sich der große Parlaments ^, auch feiner Aufgabe so ungeschickt als mögllO^l l'digt, von seiner oratorischen Begabung war ^l sel>' Gelegenheit nicht das mindeste zu bemerken ge ft Dann jedoch, als Tessa ganz bestimmt «New'^ et und ihn bat, sich nicht weiter zu bemühen, ^" M' Plötzlich schr beredt, aber in einer Weise, die ie'"^he" traMberin in die hellste Entrüstung verseht "^ würde. Er erklärte nämlich, dass Tessa voltt" ^, recht habe mit ihrer Weigerung, dass Fürst -"> .^ stein trotz aller seiner vortrefflichen Eigenschaft" sie und gar nicht für sie passe und dass er lM^zig werde fest bei ihrem «Nein» bleiben, es sei da» Richtige. HHlll^ Tessa hatte ihn bei dieser wunderlichen <^M rede zuerst groß angesehen und dann war ste ^ell Lachen ausgebrochen. Em netter Advocat, der"' ^ssel> Clienten vertheidigte, um dann selbst aufs eifrlgl Verurtheilung zu beantragen. Laibacher Zeituna Nr. 26. 219 31. Jänner 1895. ."""'lyrischen Uebung ein schwerer Unglücksfall er-bel^ l« ' Schwarmlinie des 3. Infanterieregiments bln?s ^ Escadron des 13. Dragoner-Regiment«, als Eck«. "" ^"^" ln der Schwarmlinle mit einem .7"""lensschrei zusammenstürzte. Das Feuer wurde sofort die 9»/' ""^ " ^'ste fich nun, dass dem Infanteristen Nabe / ^'"^" Patrone aus unmittelbarster ein-« V "°" ^mn, eigenen oder von dem Gewehre den « , "^"' konnte nicht constatiert werden — in lckm... .l^"""' gedrungen war und den Arm zer-U«« 3 ^°"l' Der Verwundete wurde in das Kaifer-»ranz.Iosef.Spltal gebracht. Vm «7^?^ ^"^^llitärposten erschossen.) rat°r» / "uchm'tlags wurde in Berlin beim Labo. Nan« c ^°""e ^egel von einem Militärposten ein «ffn.« "^m, der ein Fenster des Laboratoriums lick/r^Ä" ""^' °l« ihn der Posten anrief, unter grob-Nei »> n ^""2 des Wachpostens die Flucht ergriff, aus . ^'che des Erschoss nen wurde ein Mililärpass ' °^ ^men Friedrich Müller vorgefunden. Hnt>z««^!«^" Schnellzug entgleist.) Aus "Mllnopolis wird gemeldet, dass der Schnellzug zwischen sonen ^""b Newyorl entgleist ist, wobei zwei Per. V«l,i.^ . ""b 33, darunter mehrere lebensgefährlich, ""«yt wurden. «NillÜ (?raf Herbert Vismarck.) Wie das Vl«m ^ ^^"^°"' N"lt>et. wurde dem Grafen Herbert der »f. ' ?^""ürtig Oberstlieutenant k ia »mW der Armee, "« CharMr eines Obersten verliehen. ^" V'tl Kaleleolaoa von Kailua. einem llöniain N ^ bes König« Kalalaua von Hawaii, der 'um «agwlani, verlobt. sebruali^^res« in Warschau.) Im Monate der tuss 3. Warschau ein Congress von Vertretern Wlluna k o""t> ausländischen Bahnen behufs Fest-dttlebr »^ ^ ^"^ ben directen und Transitogüter-U"b D,. tti, ^" Stationen des Warschauer Bezirkes U"»°rn ftatlN d' ^^"' ^"""ich und Oesterreich. dez U^ ^ usPetersburg.) Der italienische Minister «ine N.ls ?^ °" ^lanc, hat im Austrage des König« 5)em «N, fesche an die Familie Giers' gerichtet. — lthesz ^.°^"^' zufolge besteht das Augenleiden des Obrucev, lediglich in Muntere GeseUschaft in den Wintertagen. b" Tank« b"mi)ge ihres Berufe« den größten Theil Utbellzm^ <^ zubringen, der Mann, der an seinen dle. nachd-m^^'" '^ die steißige Mutter ober Tochter. ^ nimm," »." b"d besorgt ist. die schnelle Nadel durch °" da« »»„ " ^'"ser gleiten lassen; der Kranle. der, ^lisen den t ", den Armsessel gefesselt, mit müden '"«t und w^"^'"^ ^"ul des Zeigers der Uhr ver-«injvrmialn ?> . "^ jede angenehme Unterbrechung seines deinen >>i- s?'" begrüßt, vor allem aber unsere lieben ^ , nii.«, ^..^ ^^ ^^ ^^^ ^ ^^^^ ^^ ^ reges Interesse, ein so warmes Herz entgegenbringen, werden es dankbar aufnehmen, wenn fie aufmerlfam gemacht werden, wie fie ein anmulhiges, frisches und froh-liches Naturleben an da« Fenster ihre« Wohnzimmers zaubern lönnen. Die Sache ist ganz einfach: Es genügt ein Vrettchen, in primitivster Weise vor dem Fenster befestigt, auf dem für die lieben Vöglet« Futter gestreut wird. In einigen Tagen wird das Brettchen ausgesucht, jetzt beginnt am Fenster ben ganzen Tag ein luftiges Picken wie bei einem Telegraphen, ein reges Leben, das dem Beobachter sehr viel Interesse bietet. Aber nicht bloß an den Fensterbrettchen, auch im Hof oder an freien Plätzen lässt sich Futter dem armen befiederten Volle streuen. Besonders der heurige strenge Winter macht den armen gefiederten Sängern große Sorge. So mancher nützliche Vogel lönnte durch die Hand eines mildherzigen Menschen den strengen Winter durchleben. Deshalb er-» barmet euch der hungrigen Vögel im Freien! N'cht mehr lange — und mit den ersten warmen Frühlingstagen lehren auch die Bachstelzen und bald nach diesen die Nothkehlchen zurück, um als die am weitesten vorgeschobenen Vorposten den Sommerfeldzug gegen die Infectenwelt zu beginnen. Wenn dann Schnee und Frostwetter eintritt und die armen Thierlein Hunger und Kälte leiden, so stelle man sür sie Vrotbröslein, mit ge-riebener gelber Rübe (roh) oder Kartoffel (gelocht) gemischt, auf, und man wird manchen der Vüglein, die vom weisen und gütigen Schöpfer uns zum Nutzen geschaffen find, das Leben retten. Wie uns der Präparator des Museums, der eine zahlreiche Gesellschaft von g« fieberten Hungernden speist, mittheilt, ist er gerne mit Danl bereit, Gaben zu diesem Zwecke entgegenzunehmen. — (Glückshafen.) Im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium des Innern hat das l. l. Finanzmini« sterium der landwirtschaftlichen Filiale Lees, Vezirl Radmannsdorf, die Veranstaltung eines Glückshafens zu» gunsten des Fondes dieser Filiale mit 800 Losen bei Ausschluss von Gewinsten in Geld oder Geldeswert für das laufende Jahr bewilligt. —o. — (Militär.Hauptftellungen.) Die dies« jährigen Militärhauptstellungen werden in Laibach für den Gerichtsbezirl Umgebung am 11., 12., 13. und 14. und für die Stadt Laibach am 18. März stattfinden. —o. — (VonderWeinbauschuleinStauden.) Ueber die landschaftliche Wein«, Obst- und Ackerbauschule in Stauden bei Rudolsswert enlnehmen wir dem Jahres» berichte sür das Schuljahr 1893/94 nachstehende Dalrn: In den ersten Jahrgang wurden im Jahre 1693 18 Zöglinge neu aufgenommen, darunter 8 Landes», 2 Staatsstipendisten und 6 Zahlzöglinge. Aus dem ersten in den zweiten Jahrgang traten 10 Zöglinge über, da« runter 3 Landes-, 3 Staatsstipenbiften und 4 Zahl« zöglinge. Für das neue Schuljahr (1894/95) wurden 12 neue Zöglinge aufgenommen, darunter ? Landes-ftipendisten und b gahlzöglinge. Zu Beginn des neuen Schuljahres 1894/95 zählte die Anstalt 27 Schüler. Der Üehrlölper besteht aus dem Director, einem «djuncten, einem dritten Lehrer und au« zwei Hilfslehrern. An der «nstalt wurde im Frühjahre ein dreitägiger Winzer«,!„"" K°"ps sagen neben dem größten, ^lnftf ms. ^n es in diesem Erdenleben gibt — den Der An, "^nen, widerspenstigen Herzen? ?ual und er?^sagte ihm m der schweren Liebes-t? er Tetta ?"'^e eine kleine Pause eintreten lassen, «en ha^ ; n k.°""tk' dass er ihrer Mutter ver-^3ürsten ,?" ^ Vortheile einer Verbindung mit K'^' wichtiaeW,i" '"achen. ^anu empfahl er sich ^kam?r^^^^ vorschützend, und am nächsten Uenau«" "«er Zeit, in der er erwarten dürfte, die Mied zu "^""" nicht zu Hause zu finden, um !w"ber. und ?"!!"„ ^ Reichstagssihungen waren ,,, wegen Vtas^' ^ nun schleunigst nach Enqland, ura^"hand el^3'" liir seine GrMnwcrkepersönl.ch iMck zu> Un. In drei oder vier Wochen gedachte er de» ^"^dann"ein!«^,? s°" bis zum September. ' Pardubitzer Schlos? ^ ^ " auf der Rampe Der herbeieilende Diener sagte ihm, dass die Frau Gräfin zu einem Vrsuch auf ein benachbartes Gut gefahren und der Herr Graf mit dem Inspector auf die Felder geritten sei. Und die Comtesse? Der Comtesse hatte der Diener vor einer halben Stunde den Malkasten und die Skizzenmappe nach dem Platze am Partsee tragen müssen. Elastisch wie ein Jüngling sprang der lange Varon von seinem Kutschersitz herab, warf seinem Groom die Zügel zu und eilte mit wahren Riesen-schritten nach der Richtung des Parlsees zu. Tessa erblickte ihn kaum, als sie aufsprang und ihm entgegeneilte. «Endlich!» rief sie, ihm m heller Wiedersehens-freude beide Hände entgegenstreckend. «Ich meinte schon. Sie kämen nie wieder hrim!« Zähringen hielt ihre Hände fest. «Vielleicht wäre ich auch nie gekommen ohne die Nachricht, die ich Ihnen heute zu bringen habe., sagte er. und in seinem Blick und in seinen Worten war etwas, das dem jungen Mädchen das heiße Roth der Verlegenheit ins Gesicht trieb. «Was ist es?» fragte sie stockend. «Meine Frau ist vor drei Tagen plötzlich an der Malaria gestorben. Ich bin frei!» Und dann sehte er mit seltsam vibrierender Stimme hinzu: «Als ich die Depesche erhielt, bin ich sofort aufgebrochen und Tag und Nacht gereist, um nach meiner Ankunft in Hohen-bühl ohne Verzug zu Ihnen zu eilen, Tessa! Jede Minute der Verzögerung schien mir eine Ewigkeit!» (Fortsetzung folgt). dem Zwangsarbeitshause ln Laibach und im Monate September die Pferdeprümiierung und das Pferderennen in St. Varthlmä besichtigt. V. — (Tonferenz der Ulch-Inspectoren.) Im Handelsministerium hat vor kurzem eine Vonferenz der Aich-Inspectoren stattgefunden, in welcher eine Neihe von auf das AiHwesen bezüglichen Fragen in Veralhung gezogen wurde. Die erste der Conserenz vorgelegte Frage lautete dahin, ob sich, nachdem die Einführung der am» bulanten Nachaichung im Sinne des italienischen System» bei uns nicht in Ausficht genommen werben kann, die Errichtung von Exposituren, das heiht von auf Kosten der locale« Factoren, eventuell unter Veitragsleistung de« Staate« errichteten Aichftellen empfehle, an welchen die Organe des Nichbienfte« von amtswegen zu bestimmten Zeitpunkten Alchfunctionen vornehmen. Die zweite Frage bezog fich auf die Modalitäten der EinHebung der Nich« gebüren im Falle der Aichung in den Vxpofituren anstatt der dermalen stattfindenden Bezahlung der Nicha/bilren. Die dritte Frage bezog fich daraus, ob nicht bei principieller Fefthallung an dem bestehenden System des Stück« tarife« über Wunsch größerer Geschäftsleute mit denselben eine jährliche Pauschalsumme vereinbart werden lönnte. Die vierte Frage betraf die Herstellung eines Nichcatafters auf Basis der bei den politischen Behörden erster Instanz geführten Liften über das Gewerbewesen. Die fünfte Frage galt der Aeußerung über ben mehrseitig gestellten Antrag, demzufolge die sogenannten Rückgabegebüren bei der Nachaichung aufzulassen wären; die sechste Frage lautete dahin, ob die Aushebung der zwanzigprocentigen Ermäßigung für die Nichung von Fässern überhaupt und außerhalb des Amtslocales fowie der gleichartigen Ermäßigung sür die innerhalb des Nachaichtermins der neuerlichen Aichung unterzogenen Biertransportfüsser angezeigt sei. Die siebente Frage hatte den Inhalt, ob fich eine Herabminderung oder eine Erhöhung der Nich-gebüren, eventuell für wrlche Gegenstände, empfehle. Ium Schlüsse gelangte die Definition des Begriffes «öffent« licher Verkehr» zur Begutachtung. Die Vonferenz nahm drei Sitzungen, bei denen die vorgelegten Fragen einer sehr eingehenden Erörterung unterzogen wurden, in Anspruch. — (Neue Vorschusscassen-Vereine.) In St. Varthlmä in Unterlrain wurde durch die Bemühungen des Herrn A. Hudooernil, l. l. Notar in Landftrah. ein neuer Vorschusscassenverein (posojiinioa) in« Leben gerufen. — In Zirlnih hat fich unter der Leitung de< hochw. Herrn Dechant« Kunftelj ein zweiter Vorschuss-cassenverein gebildet. Die Errichtung von Tassen nach dem System Rlllffeisen wird auch in Obetlraln (Wochein, Velde«, Vörjach) geplant. V. * (Deutsche« Theater.) Nach eine« Jahr-zehnte ist Goethe's herrlicher Dichtung «Egmont-neuerlich eine würdige Aufführung in Laibach bereitet worden, hat ihr unsterblicher Geist ben neuen Mufen-tempel belebt. Wenn man aber in Erwägung zieht, welchen Schnmrigleiten die Inscenesehung dieses Stückes begegnet, da» Schiller in stiner Besprechung so trefflich charakterisiert, als «eine blühe Aneinanderstellung mehrerer einzelner Handlungen und Gemälde, die beinahe durch nicht« al« durch den Charakter zusammengehalten werben, der an allem Antheil nimmt, auf ben fte sich beziehen», wird man auch die ehrfurchtsvolle Scheu begreifen, mit der die Directionen dem Stücke aus dem Wege zu gehen pflegen. Den reichen Scenenwechsel, die in der Dichtung so hochwichtigen Vollsscenen, bei Hlnweglassung de« nicht unbedingt Nöthigen, ben beschränkten Velhültnissen einer Provinzbühne entsprechend und der Dichtung würdig anzupassen, bewei«t in der That Kunstoerftand und Regie» geschlcklichleit. Allerdings gab das Gastspiel de« au«« gezeichneten Gastes, des Hofschauspieler« Herrn Fritz Krastel, der Vorstellung Glanz und Ansehen und eilette die übrigen Mitwirkenden an, ihr Beste« nach Kräften zu leisten. Wie der Künstler spielt, wie er den Egmonl darstellt, ist so oft beschrieben und erörtert worden, das« es Eulen nach Vihen tragen hieße, wollten wir ein neue» Lieb seinem Ruhme fingen! Er war ein Egmont, wie ihn der Dichter der Jugend und Freiheil in seinen früher erwähnten Besprechungen schildert: «Ein wohlwollender, heilerer und offener Mensch, Freund mit der ganzen Welt, frei und kühn, als ob die Welt ihm gehörte, liebenswürdig und fanft, prächtig und etwas Prahler, finnlich und verliebt, ein fröhliches Welllind — alle diese Gigenfchaften in eine lebendige, menfchliche, durchaus wahre und individuelle Schilderung verschmolzen . . . .» Wo die Leistung des Künstlers ihren Höhepunkt erreichte, ob in ben Scenen mit Märchen, in dem großen Auftritte mit Nlba oder in ben her» lichen Schlussscenen, wäre schwer zu unterscheiden, da sie eben überall auf der Höhe der künstlerischen «ufgabe stand. Das Publicum rief selbstredend Herrn ssraftel zahlreichemale begeistert hervor und zollte ihm den Tribut seiner Anerkennung. — Das liebenswürdige, geliebte, sanste Märchen spalte Fräulein Fritz sanst. liebenswüldig, ja säst zu lieben», würdig in den Nssecten der Leidenschaft! Die übrigen Rollen wurden angemessen und lobenswert durch die Herren Rent. Gärtner. Plank, Schwartz, Stern fels und Fräulein Valmore dargestellt. Die unftnvUche MM Veechoven» gkng leider in den gwi- L'ttbacher Ztitung N,, 26. 220 31. Jänner 1895. schenacten zum Theile unbeachtet vorüber; die Melo« dramen und Vegleitungen während der Ncte, insbesondere die ergreifende Tonmalerei, den Tod Klärchens bei dem allmählich erlöschenden Lichte schildernd, sowie der musila-lische Theil im Schlussacte, fanden jedoch die gebürende Würdigung. Das Haus war sehr gut besucht. Heute tritt Herr Kräftel als Victor von Verndt im «Veilchen« Wsser» aus. Diese Rolle gehört ebensalls zu seinen Glanzparlien. ^. — (Kr aini scher Landtag.) Aus der Tagesordnung der morgigen Sitzung des lrainischen Landtages befinden sich unter anderem die mündlichen Berichte des Finanzaueschusses über den Bau von 3)iftrict«-Isolier-spitülern, über den Bau des neuen Landesspitales und Siechenhauses und über die Unterbringung der Geistes-fiechen und die Regelung des ärztlichen Dienstes in Studenec. Weiters weiden die Abgeordneten Hribar, Pooie und Dr. Zilnil ihre selbständigen Nntrüge begründen. * (Verunglückt.) «uf der Eisenbahnftrecke Ober-Lesetsche»St. Peter wurde am 27. d. M. der mit Schneeschaufeln beschäftigt gewesene Bahnarbeiter Franz Slot von der Locomotive des TagesschneUzuges erfasst, zur Seite geschleudert und hiebei am Kopfe und Unter» leibe verletzt. —r. * (Erfroren.) Wie uns aus Adelsberg berichtet wird, wutde am 29. d. Vt. laut einer telegraphischen Nachricht in der Nähe von St. Peter der Leichnam des Grundbesitzers Penlo aus Parje aufgefunden. Der Genannte ist, soweit bisher bekannt, im herrschenden Schnee« stürme in eine Schneeverwehung gerathen und erfroren, r. — (Nenefiz.Vorftellung.) gum Vortheile des siegisscurs und Schauspielers am slovenischm Theater Herrn Rudols Inemann wird am lommenden Sonntag das bekannte Schauspiel «Naterin dlatzoglov» gegeben werden. Herr Inemann gehölt zu den hervorragendsten Mitgliedern der slovenischen Bühne und ist ein Liebling des theaterfreundlichen Publicums, das die vielseitigen Verdienste des erwähnten Künstlers recht wohl zu schätzen weih. Ohne Iweifel wird daher die Benefiz-Vorstellung einen ausgezeichneten Besuch zu verzeichnen haben. —u— — (Concert.) Eingetretener Hindernisse wegen findet das angelündete Concert der Sängerin Fräulein M. Rumbold erst Sonntag den 3. Februar statt. Neueste Nachrichten. Gelegranitne. Wien, 30. Jänner. (Orig.-Tel.) Se. l. u. l. Hoheit Erzherzog Ludwig Victor überreichte heute anlässlich des Sterbetages weiland des Kronprinzen Rudolf einen Kranz in der Kapuzinergruft. Czernowitz, 30. Jänner. (Orig.'Tel.) — Landtag — In der heutigen Sitzung wurde einstimmig die Errichtung einer Humanitätsanstalt für unheilbare Kranke anlässlich des äOjährigen Jubiläums Seiner Majestät beschlossen. Der Landtag votierte sofort 50.000 Guldcn und beauftragte den Landesausschuss, zur Ver« größerung des Capitals in der nächsten Session An» träge zu stellen. Czernowitz, 30. Jänner. (Orig.'Tel.) In Sadagora wurde eine weitverzweigte Schmugqlerbande verhaftet Die Vlättermeldungen über das Eindringen von Finanz-Wachorganen in die dortige Synagoge während des Gottesdienstes und angeblich stattgehabte Schlägereien sind unwahr. Die Ordnung wurde in keiner Weise gestört. Trieft, 30. Jänner. (Orig.-Tel.) Heute als dem Todestage weiland des Kronprinzen Rudolf wurde in der Mariahilfer Kirche eine stllle Messe gelesen, welcher der Statchawr, der Commandant des deutschen Schul« sch ffes «Stein», mehrere Ojficiere, die Spitzen der Behörden und zahlreiche Bürger beiwohnten. Berlin, 30. Jänner. (Orig.-Tel.) — Reichstag. — Bei Berathung des Antrages auf Aufhebung der außerordentlichen Vollmachten des Statthalters von Elsass Loth ringen erklärte der Reichskanzler, der Paragraph betreff? der Dictatur habe heute nur noch theoretische Bedeutung. Der Reichskanzler lobt die Bevölkerung von Elsass und bltont die stets correcte und loyalste Haltung der französischen Regierung. Es gebe jedoch viele Franzosen, welche diese Provinzen mit Frankreich vereinigt wissen wollen. Elsasi'Lothringen kann erst dann mit dem üori gen Deutschland gleichgestellt werden, wenn wir vor fremden Einmischungen sichergestellt sind. Der Reichskanzler bittet, den Antrag abzulehnen. (Beifall.) Die Berathung wird morgen fortgesetzt. Bremen, 30. Jänner. (Orig.-Tel.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd «Elbe» ist nach einem Zusammenstoße bei Lowestow untergegangen. Nur 22 Per> sonen sind gerettet. Wie verlautet, sind 200 Personen ertrunken. Bern, 30. Jänner. (Orig.«Tel.) Die Störungen im E^dahn. und Po^eweb sind fast überall behoben. m,che «narchiften welches su«°n mandierenden der chinesischen Streitmächte telegraphiert, ° dass die japanische Flotte am 26. o. M. früh gegen > Wei«Hai-Wei in zwei Divisionen mit 19 Schiffen vor-' rückte. Die Kanonen der chinesischen Flotte und jene ° der Landbatterien eröffneten das Feuer auf die erste Division. Die schnellsten chinesischen Schiffe und Tor-' Pedoboote griffen den Feind an und schlugen ihn zurück, l Die erste japanische Division segelte nordwärts, die > zweite südwärts. Die Japaner griffen Wei-Hai-Wei gleichzeitig zu Lande an und wurden ebenfalls zurückgeschlagen. Ausweis über den Stand der Thierseucheu in Kram für die Zeit vom 18. bis 28. Jänner 1895. Ausgebrochen der «othlauf bei einem Schweinetransporte in Assling, Nezirl Radmannödorf. ««>, 30. Jänner. Auf dem heutigen Markte sind "' schienen: 3 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und Htr»», 10 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. ^ !l. , lr fl", kr N tr, ^T Weizenpr.Meterctr. 6W ?,5l) Butter pr.Kilo. . —7^^^ Korn ' b 30 5^75 Eier pr. Stück . . - 3 ^ Gerste . 5 80 0 50 Milch pr. Liter. . W^ Hafer . 6 — 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - 64 ^ Halbfrucht » ---------------Kalbfleisch » - 66 ^ Heiden » 6 65 7— Schweinefleisch » b6-^ Hirse » 6^— 7— Schöpsenfleisch » - 4N ^ Kukuruz » 7^20 7 25 Hähndel pr. Stück - 60 ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 60-------Tauben » 20 ^ ^ Linsen pr. Heltolit. 12----------Heu pr. M.»Ctr. . 1 96 ^ Erbsen » 11-----------Stroh » .. 2,05^^. Fisolen » 10-----------Holz, hartes pr. ! ^ Rindsschmalz Kilo —90 j— Klafter 7 30^^ Schweineschmalz » — 66-------— weiches, » b 3d ^? Speck, frisch . — 56-------Nein,roth.,100 Lit. ^ -" A ^. — geräuchert» - >64-------—weißer, » — !-^>> Lottoziehnng vom 30. Jänner. Brunn: 84 79 3 7 55. ^ Meteorologische Veobachtungen in öaibach^. l?U.Mg., 730 3 —8^^3N. Mach bewölkt i'b<> 30, 2. N. 730 4 —5-9 NO. mäßig theilw. heiter ^ 9. Ab. 7316 —74 NO. schwach j Schnee . Meist bewölkt, windig, abends Schnefall. — DaS IHe. Mittel der Temperatur —7-2«, um b'2« unter dem Norw^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianufchows^ Ritter von Wiffehrad. ^^ — nur echt, wenn direct ab meinen Fabriken bezo/" ^, schwarz, weiß und farbig, von 35 kr. bis fl. 14 65 pr. M"« ^, glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste :c. (ca. 240 °r ,. Qual. und 2000 versch. Farben, Dessins lc.). porto- unll »"^ fs«! In» «»us. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto ^ der Schweiz. (11) 1?^. ________________^^^ __________----------^7^ Die i>. ^ ^^t>oi»«n^i3»t )U erneuer ^e" die Expedition ununterbrochen ver-zu können. 2aibllch.>r Zeitung Nr. 26. 221 31. Jänner 1895. Course an der Wiener Börse vom 3tt. Jänner 1895. ««4 b«« 0^^ 5°«^ Il°°I»^nlthkN. «elb ««« °^V'5^""k in Noten "'«. pn Ultimo . . loo U5 l0i Ib "'"-KHV""- "l l> WO Kr, Num. . 99l0l00U» »eld «are »«« Et«ate zur Zahl«»« übernommene llisenb.'Prlor.» vbllgatlonen. Vlisabelhbahn «0« u. 3000 M. fur «00 M. 4"/«..... <8l-20IL» — «lisabtlhbllhn, 400 «. »000 M, !i0<» M, 4«/„..... lLö i») — — ssranz'Ioseph «,, 2m. 1884, 4«„ l00 -- 101 — Vallzlsche »arl 'Ludwig' Nahn, ltm. 1881, 800 fi. V. 4"/o . 9» 45 100 45. Vorarlberger Vabn, ltm. 1884, . 4»/, (dw. St.) T., f. 100 fi. N, S9 »0 10» 5« Ung, Volbrente 4"/„ per lasse — — — — dto bto. per Ultimo .... 18ö-!k> I»z »f. dto. Nenle in Kronrnwähr., 4°/„, steuerfrei für»00KronenNom. S9 «0 l»9 40 4"/„ dto. dto. per Ultim, . . 9»»0 9« ü« dto,Et.C.«l.Void 100st.,4'/,°/» «8 5" --- bto. dtll. Ellber 100 st., 4>/,"/„ 10» 4« 104 40 dt«. Staals'Obllg. (Ung. 0Nb.) v, I. 1«7«. ü"/n..... 1«5 ?ü 18« 75 bto.4'/,°/<.Schlll!l«glli'«l>l.'Obl. 10« 7ü 10! 7l> b<«, Präm.'Nnl. il 10» fl. e. W, 160' . 1«1 — dto. dlo, k 50fi. l. W. lbU—100 — thrih-Neg.'Lose 4°/„ 100 ft. . 145 - 140'- Grundentl.»Gbligalionen (flll 100 fl. «M). 5°/„ galizische...... ------------------ 5°/, nicoerosterrcichlsche . . . 10» 75 —-- 4"/„ lronülchr u»d slavonische . »7'75 N8 85. 4"/„ ungarische (>0N fi. e.W.) . 98 »0 99 L« Andere össentl. Anlehen. Donau'Neg.'Lose 5"/„.... 130 ?b l»l l," bto, «nlelhe 187» . . 108 «z 109 25 «nlehen der Slab! «örz. . , 111 ^ü —-— «nleyen d, Stabtssemeinbe Wien 107 15 10815 Nnleben d, Stadtgemflnds Wien (2 - dto. „ „ inb« „ 4'/,°/» — — — — bto. „ „ in 50 „ 4°/, 99 10 »9 90 dto. Pram.'Echldv. 3»/„I.»«. 11« 70 n? bo dto. dto. 3»/l,. II. /,°/<.vl. ini50 — — Priorität»»Gbligatlsnen (für 100 fl,), Ferdinand» Norbbahn «km. 18«« 1«, 15 101 «5 Oesterr, Norbwcftbahn . . . 1,1 50 II« »b Staat«bal,n....... L«0 . - - Südbahn b 3°/„..... 171 bU 17« l>l> dto. k b«/„..... 13, - 1»« - Ung.-galiz. «ahn..... 11U?5 1I<»5 4°/„ Untertralner «ahnen . . 98 5" «9— Diverse zose (per Etücl). Nubllpesl'Vllslllca (Dombau) . 8 80 »'05 Lrebillose 100 fl...... 19» »5 199 - «llarn Lose 4« fl. VVl, , . . 58^l» k>9 »^' 4"/nDo!ill!!'Dampfsch.I»0fl, st. «W. . . , K8 5!) l.9 5V «oenKltuz,Ocst.Vsf. v. 10fl. 18— 1» «> Ullthcn Kreuz. Una. «es, v,. b fi. 1« L« l»S« Mubolph Lose 10 fi..... »» ik «4 «5 EalM'Lose 40 fl. IM. , . . «9 - ?»'— St.«Ven°i».«°st 40 fi. CM. . ?» »5 7» »b Willdsts!» liose 20 fl. IM. . . «' - - - Windischnräh Lose 2N fi. IM. . —'— - — Vew.'Echd. »"/„PrÜm.'Gchuldv. d. Äobenciebi 75 blo. blo. II, 5 «)«»«' — Depostlenbanl, «ll«.. »00 fl. . »N4 5'» LS« b» ««compte-Vrs., Nbrüft.. 50« fl. »75 — »»5 - Vlro.u lasseiiv., wiener. «OOfl. «8 — »30 — Hypo!helb,,0sst.,«0N fl.«5°/„ Vertehribanl. «lllg., 140 fl. . 184 HU 18« — Actien von Transport« Knternehmungen (per Stück). «lbrecht'Nllhn «!X) fi. Silber . —'- — - «lusslg'tcpl. Eisenb, 80« fl. . . 18«) 1880 Vöhm. Viordblllin 150 fi, . . 209 - »li dto. Westbllhn »00 fi. . . . 8» — b»9 — DrllU'«.lVatl.-Db..Z.)»0Ufl.E. — —------ D»l Vodenbachsrlt'«.LONfl.L. S5-50 ß« 50 Yfld!Nll»b»Äorbb, W00 N.IM, 84!»ll 35K» Uemb.rlzenlllw'Iassy'ltilenb,- Velrllschaft !l0<> fl, N. . . . »99- SU0 — liloüb, Oesl., Iriest, 5N0fi. IM. 5«1 — «4 - Oesterr. Norbweftb. »00 ft. S. , »49 — 950«» bto. dtll. Ml. N) L00 fi. E, »74 50 »75 50 Prall'Duxer lisenb, 15«fi. E. . 90 75 91 »5 Siebenburner ltiseubahn, ^ ltisenbllhnw.'Leihg.. «trste, »0 fi. 1,»>85 i,< « „«tlbemühl", Papiers, u. «.». 59'- Ku-. ülestnger Vrauerei IN« fi. . . 18» — ,z, — Vlontan.VeleUIch., veft.»alpine l»»»b s, 7^ Präger «tisen.Ind.Vel. » fi. ««» — «?,... Valllo-tarj. Sleinlolilen »0 I. ?50 — 7« — ,,Schlü«lmül)l".P»p— ,«9 — Irlflliler Kohlenw.' Äks. 70 fi. 174.. ,77.^ Wafsens.-l>.,Oeft,ln Wien, 100fi. «78 — »?«.. W»naon iieihanft., «lll»., » ll0<3lllNt«.Ktült,..... , 984. 9 »4 Deutsch, «l-ickzbllnrnolen . .«!«?. «l«7i Ilalienische «antnolen . . . , 4« 4b <« 5» Papier>«ube!...... ! 1 »8>l »»,,' yandesMater in Laibach. ^°W- (Außer Abonnement.) Ungerad. Tag. weites °"""stag ^n 31. Jänner b"rn ^ . < '^^s Gastspiel des Hosschauspielers ""h Krastel vom l. l. Hosburg, «heater in Wien. «UI»^" Veilche«sresier. «lns«" . ""' v°" Gustav von Moser- "^ h°lb ' «Hr. Ende vor 10 Uhr. ?2 N^ "a«mittag<» 3 Uhr: K ii « « "-'^l') trader Ta«. ^rchenO. ^ ""b Gretel Vius?.,"'^' ^"en von Adelheid Wette. ">^ '" """ Engelbert Humperdmck. Soeben erschienen: ^2egende Herzen- nfr h°chßehnJUr C'avier componiert und l||a Prelln yZ u*? Frau Landespräsidentin Nen,L n ßewid'»et vonAugusl v „Uttayer. Preis 60 kr. IQ. V in*?"8 ln der Buchhandlung feyr & Fed- Bamberg Bei B ConKreBs1)latZ. 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Februar 1895 im kleinen Saale der Tonhalle Concert von Marie Madeleine Rumbold, Concertsängerin aus Wien ; Profeuor Friedrioh Buxbaum, Cellist; Otto Moiahammer, Harpiste, u. Emil Weeber (Accompagnement). Cassa-Eröffnung 7 Uhr. Ansang halb 8 Uhr. Vorverkauf der Einlasskarlen bei Max Flsoher, Buchhandlung, Laibach (Tonhalle), sowie an der Abendcasse. Preise der Plätze: I. Platz fl. 2—; II. Platz fl. 150; III. Platz fl. 1 -; Stellplatz 60 kr. (428) 2—2 ^on mcdicJTutorilSlen empfohlen ^>^ ~!^ ^\~ ^uslensHllend.schleimloscBdj^^^O^ -^Š&^Z^^^** "^ krafliQcniunenfbehrlicL^^^^x ^xf&r^^^^**!*** 2 Sft^<^LL «^ovS^k^"^ ßtneral-D»p6r ßH ^ ^^^v^^^^^JosefBfayer,Apotheker. » M Gutachten des Herrn Prof. Dr. E. Neusser !¦ k. k. Professor an der II. Mediänischen Uni- fl|H versitätsklinik in Wien. / Ich habe die China Serravallo mit Eisen so- iifllÜltl wohl auf meiner Klinik als in der Praxis ange- HJjgMf wendet und empfehle dieselbe als dem Geschmacke ^^^^^V entsprechendes und von den Kranken gern ein- ^^^^^^^^^^ genommenes China-Eisenpräparat, welches in allen AH^^^^^^^^ Fällen, wo ein solches überhaupt angezeigt ist, ¦PB^^^II^^HIIII seine Indication findet, IL^iiÄ^^B wien'september i894- >Hffl^MK^fffii (416) 12-1 Prof. Dr. E. NEUSSER. |g83C7ERRUCiN^??l Haupt-Depot in Laibach: Eftf.tÄ- Apotheke Piccoli, Wienerstrasse, faÄfc^tT1 serner in den Ap°theke» |mSERRAVAUDTR.uILM Jos. Mayr, L Groetschl, ^OBB^M^ Ubald v. Trnköczy. Soeben erschien in meinem Verlage: c. u ii u r-i» riovior rninnnniert und der hochgeborenen Frau Landespräsidentin SchllCllP0|kBa FreHnCJo.IÜ.SWÄbvoII gewidmeten Augn«t Nenmayer. Prei« 1 K 20 h = 60 kr.; per Po«t 63 kr. Diese Polka ist in das Programm der Musikkapelle des 27. k. und k. Infanterie-Regimentes König der Belgier ausgenommen und bereits mit dnrohiohlagendem Erfolge aufgeführt worden. (479) 3—1 -¦• €SloML*l«ii9 Laibach. Altbewährtes —^ ^*m*qS^/ Tula und Nickel, ^^Er Repetier-, Kalenderuhren und Chronographen, das Neueste in Taleaux-, Pendel- und allen Gattungen Uhren. Billigste Preise. Sorgfältige Reparaturen-Werkstätte. — Erstes und älteste» optl-¦ohe> Institut feinster Brillen, Zwicker in Gold, Golddouble, Nickel etc. etc.; größte Auswahl in Opern-Guckern, Feldbinocle« und allen in das Fach einschlägigen Artikeln billigst bei N. Rudholser, Rathhausplatz Nr. 8. (5404) 50—84 Einladung (477) xu dem am Samstag den 2. Februar d, J. bei Franz Dragar in Bischoflack stattfindenden Junggesellen-Bälle. Anfang 7 Uhr. Btreiohmnilk. Schöne Wohnung mit vier Zimmern sammt Zugehör im I. Stock des neuen Hauses Nr. 8 an der Römerstraße ist mit 1. Februar 1896 zu vermieten. (4780) 39 (5288) 3—1 St. 25.673. Oklic C. kr. za m. del. okrajno sodiäce v Ljubljani naznanja, dase je na proAnjo Janeza PeSeca iz Bresta (po dr. Storu) proti Anfonu Zagarju iz Iške Vasi v izterjanje terjatve 100 gold, s pr. iz tus. razsodbe z dne 3. mareija 1894, 6t. 4916 dovolila izvršilna dražba na 14.129 gold.cenjenega nepremakljivega posestva vlož. Sf. 53 do 60 zemlj. knjige kat. obè. Iöka Vas. Za to izvröitev odrejena sta dva roka, na 8. j u n i j a in na 8. julija 1895, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pn tem sodiööi v razpravni dvorani s pn-stavkom, da se bode to posestvo pn prvem roku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod isto oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemlji&ke knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodi&fci pregledati. C. kr. za m. del. okrajno sodisèe v Ljubljani dne 25. novembra 1894.