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gdjrlfllritund NathauSgass» Nr. 5
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Lurch di« V»ft dez^zen, »inleijiidri, . . . K » so t«ttjabrig . . . K «10 wonijibtlj . . . . K ifM
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811t» »«»lau» erhöben sich ktc e,i»g«»«dii»rei> um die 5»I,«re» i?er!eutu» q «-«edudre».
Siirgeleilele Rd«»ue^e»t» gelte» d>» I»r »ddrstellu»,.
M 8».
Mi, Donnerstag. 8. Hktoöer 1903
28. Jahrgang.
Die Zertrümmerung der Armee.
Die gröhle Gefahr, ja man könnte sagen, da« groß«, Unglück für ein Reich ist, da gegenwärtig lrotz der langen Frieden,epoch« &ttuna d'eser beiderseitigen Offiziere (und
Sans Willeringer.
2fb»en«bitb au» den österreichischen Bvralpen von Kart Bienen stein.
(2. Fortsrsung.)
Niiun wanderte er wuder heimwärts aus demselben Wege, den er gelommrn war. Er traf die Mutter in stiller Fassung an und wunderte sich darüber/, denn er hatte gedacht, sie untröstlich zu finden. Er wußte ja nicht, daß alte Leute, denen Da« Lebbea nicht« mehr zu bi ten vermag, den Tod meist rruhig, meist selbstverständlich, hinnehmen. Diese iimftintlio» unv ganz unbewußte Erkenntni« eine« uunabweitlichen Naturgesetze« war ihm voll-kvmmrn» fremd.
Raachdem er itwa« wenige« gegeffen, ging e« an« Srzzählen. Di» Mutter teilte ihm von den letzten Lebenstnagen de« Bater« mit. Ein Schlaganfall hatte ihhm die linke Seite gelähmt, so daß er nicht »ehr avu« dem Bette konnte. Doch defferte sich der Zustanvd rasch und man konnte sich eine vollständige Heilungg versprechen. De«halb habe sie auch nicht geschriebeben. Dann aber am Freitag nachmiit^g« »rat amiis einmal «ine große Müdigkeit »in. Da haue dider Bai«r sie an« Bett gerusen.
„?Du, Agn«»", sagte er, dabei ging sein Atem schwer » nnt> da« Herz pocht» so laut, daß man e« neben ilih« hören tonnt«, «jetzt wird'« wohl gar werden » «it mir. Hätt' g«rn, daß der Han«. mrin
t«ilw«ise auch Unteroffiziere) in ihre Heimat-regim nier erfolgen sollt«, wi« denken siH da die ungarischen Politiker den numerischen und irtellek-tuellen Ersatz die^S Abgänge«? Die unzähligen jüdischen Reserveoffiziere der Mutter Hungaria dürften wohl bald die untersten Chargen über-schwemmen, indem sie sich aktivieren lassen und von Ungarn auch angenommen werden. Da« ist aber «in sehr schwacher Ersatz sür die militärisch» Intelligenz, dir wegfällt, denn eine Armee, auch die ungarische nicht, könnte die „Talente", über welche der jüdische Bolk«stamm verfügt, im Heere«, wesen erfolgreich verwerten. Ferner gelangt man zu folgend»» Frage: Was foll mit dem Ueber-schuffe jen«r nach O«st«rrtich zuständig«« Offizi«re geschehen, welche jetzt in ungarischen Truppen-körpern eingeteilt sind? Da« kümm«rt natürlich Ungarn nicht«, obrr sür O«st«rreich ist e« von höchstem Jnt«r«ffe. Die Kriegiverwaliung O«st«r-reich« wird da sichrr aus den G«dank«n kommen, die österreichische Arme«, w«lch«r nach d«r Teilung nur mehr 57 Infanterie-Regimenter (samt den Tiroler Kaisrrjägern) verbleiben, zu vergrößern, wa« ihr umso leichter erscheinen wird, al« sich au« der dirrkttn Trilung dt« »emtinfam«n H««r«« für Ungarn ungeheure Last-n, sür da« österreichische Budget ein« sehr bedeutend« Ersparni« od«r richiiger gesagt, eine Evtlasiung resultier«« müßte. Diese Seite der Ang«Ug«nhe» ist sür Ungarn von «minen, ,est»r f»btuiung. U«b«r diese« Punk, ist ober von den sonst so genau r«chn«ndtn Magyaren noch so gut wie gar nicht« gespiochen worden. Nur national und immer wieder national, da« ist gegen-wärtig da« moderne Losung«wort jenseit« der Lrnha; ob da« Land ab«r auch di« Kraft hat. di« Opf«r für di«s«n national«« Größtnwahn aufzubringrn, da« ist den großen ungarischen Politiker ganz gltichgiltig.
Di« nachfolgende Zufamm«nst«llung möy« ziffernmäßig beweis«», welch miserable Rechner die
Han«, da wäre. — Richt« mir «inen Gruß an ,hn
au«. Hast gehört. Agnr«? — Schreib'ihm--
er soll--heimkommen.--Agn««
Er wollt« noch wtitkrr«b«r>, v«rmocht« e« ab«r nicht. Nur ein Zeichen gab «r, daß «r sich aus-richten wolle. Sie half ihm, ab«r da ging «in Zuck«» durch f«inen Körper, weit herau« hob sich dr« Brust, dann fant d«r Kopf zur Brust herab und er war tot.
DaS wurde von der Mutter mit saust« Stimme erzählt, Han« weinte leise vor sich hin. Dann ermannte er sich und jetzt berieten die beiden, wie in Zutuns, di« Wirtschas« grführt werden solle. Han« erklärte, daß er da« Geschäft de« BaterS an Ort und Sttll« weiterführen woll« und die Mutier war e« zufrieden.
„Eine junge Frau in« Hau« tät« halt auch »01*, setzte sie wohl schüchtern hinzu.
Hau« wurde blutrot, gab aber keine Antwort, sondern schüttelte nur heftig den Kopf. Weiter wurde über diesen Punkt nicht« gesprochen.
Hau« führte also da« väterliche Geschäft, und r. it Erfolg. Er arbti.tte unverdroflen Tag und Nacht. Wenn in früheren Zeiten Jakob ihm gegen-über im Vorteil war. fo wendete sich jetzt da« Blatt. Denn Jakob nahm «4 mit der Arbeit nicht fo «rnst. sondern trieb sich g«rn «it lustigrn Brüdern in Schenken umher. Lief eine Bestellung bei ihm
Maiyir«n sind. Von der geg«nwäriig«n k. u. k. gkmeinsamtn Armee sind folgende Trupp«» nach Ungarn ergävzungSjuständig: 47 Jnfanterieregi» mcnter, 4 Feldjägerbataillon«, 16 Husarenregimenttr, 6 KorpSartillerieregimenter, 16 DivisonSariilleri«-regimenier, 3 FestungSarlilleriebaiailloiie, 5 P'onier« bataillon«, 6 Territorialkommanbin, 1 Montur«» dtpot, 9 Militärbildung«anstalt«n, 13 Militärver» psteg«magazine, ferner Militärfttlforg«, SaniiäU» anstalten. Benenmagazine :c.
Der Kosttnaufwand für dies« Trupp« berechnet sich jährlich im Fritdtn wi« folgt:
Truppe»......... 55,350.000 K
T«rritoriallommandt« u.Lokal-
kommandtn....... 1,368.000 ,
Monturdtpvt« ....... 95.606 ,
Bettenmagazine...... 4,781.250 „
Bildung«anstalt«n..... 1,276.785 ,
Se«lsorg«......... 192.174 „
Be,pflegimagazine..... 251.640 .
SaniiSt«anstalten..... 2,689.848 ,
Kleinere Ausgaben . . . . . 18.084 .
Summe . 66,023.387 K Dies« 66 Mill on«n «ntfalltn einzig und allein auf die Verpflegung der Truppen und Mannschaft«» der Anstalten W«lch« Summe kommt also erst herau«. wenn man auch die B>quartierung, Be» waffnung, Bekleidung, Beschuhung der Mannschaft, die Neuanschaffung der Kanonen. F«stungSboute» ,c. :c berechnet! Di« Ungarn sagen selbst, daß ste arm und herangekommen sind, daß da« Land keine «rhöhlen Lasten tragen kann unv vtrweigern die kleine Stand»4t»höhung für dir Haubitz«nbatt«rien, wollen aber für »in „natioial»« Heer* ungezählte Millionen aufbringt». So naiv sind sie wohl selbst in ihrer chauvinistischen Verbohrtheit nicht, daß sie sich einbilden könnten, der ^dumme Schwab" würde auch w«il«rhin für die „ungarische Armee' 70 v. H. beitragen, allein sie machen e« wie der Vogel Strauß, der vor der drohenden Gefahr den Kopf in den
ein. so wurde sie häufig nicht zur Zufriedenheit der Kunden oder zu spät erledigt.
Da tonnte man dagegen bei Han« sicher sein. Wen» er zusagte, so wurden auch zur bestimmte» Z«it di« Fisch« abg«liefert. Außerdem gewann HaM» di» Sympathi» der Leute. Er war während feine« kurz«» Aufenthalt»« im Gtbirg» «in ganz Anderer geworden.
Er wich d«n Leuten nicht m»hr au«. Da« Gefühl, «ehr von der Welt gesehen zu haben, al< di« meisten i« Städtchen, gab ihm ein entschiedene« Auftreten, und man respektierte ihn al« eine», der sich getraut, etwa« nicht Gewöhnliche« zu unter-nehmen. Die Vergleiche, die »an zwischen ih« und Jatob anstellt,, sielen jetzt immer zu f«me« Gunst, n au«.
Man hörte ih« gerne zu. wenn er von den Fischjügt« aus dem See. von der Fronleichnams-Prozession zu Schifft und von d«n Weit»rslür««n erzählt». Man b»wund«rie sein« Unerschrockenheit, von der er auch gelegentlich Proben ablegt«, und Jatob erschien ihnen bald al« ein xanz unbe-deutender Mensch.
Mit der Zeit wurde eS auch ruchbar, daß Jakob «it der Anna im Schneiderkau« «in Ver-hältni« hab«. Untrügliche Kennzeichen an der äußerenErscheinung de«Mädchen« ließen über die In-timität deSsUbe« keinen Zweifel aufkommen. E« blich also schließlich nicht« ander« übrig, ai« zu heiraten.
aer Deutsche Wähler! Heute abends 8 Uhr Wählerversammlung im Hotel Terschek! ~»S deutschen Turnunterrichl« in den öffentlichen Schulen.
Zugleich nahm der Nationalbund Beschlüsse an. sich von der leidigen Partei.Polnik völlig sern zu halten. Die Ersahrung hat gelehrt, daß Be-strebungen ähnlicher Art in kleinerem Maßstabe elendiglich gescheitert sind, weil sich di, korrupten Gefchäst«po>iiiker der Sache zur Förderung ielosti-scher Zwecke bemächtigten. Bor einem ähnlichen
An einem linden Wmieriag, «roß», weiche Flocken sielen hernieder, war die Hochzeit. Han« faß baheim und schnitzle an einem Fischlägel. Al« die Glocken klangen, rastete wohl eine Weile da« Echnitzmesser und der einsame Arbeiter blickie g,-danke, voll vor sich hin; ober die Göttin hatte den Nimbu« längst verloren, und der Traum von süßem Glück, der aufsteigen wollte, zerrann.
Ein paar Jahre verstrichen. Da Hansen« Mu ler immer gebrechlicher würd» und dem Hau«, wesen nicht mehr ordentlich nachkomme tonnt», führt, ber junge W'lleringer. wie man ihn allge» mein nannte, »in junge« Mädchen mit kleinem Vermögen heim. Sein Geschäft hob sich immer «ehr und er war »in geachleter Mann. Dann starb die Mutter. Da« letzte Band wäre damit zerrissen gewesen, da« ihn «it seiner traurigen Jugend verband, wenn nicht Jakob Bürger ge-wesen wäre.
Bei dem sah e« traurig au«. Sein Geschäft ging schlecht und Anna kränkelte seil der Geburt de« ersten Kinde«. Um da« häu«liche Elend zu vergessen, saß Jakob steißig im Wirt«hau« und vertrank seine geringe Einnahm», während zuhaust die bitterste Not herrschte.
Kein Wunber. wenn »st «in heiß«r Groll gegen Han« aufstieg «nb sich in allerlei kleinen Botheilen Luft machte. Hans wußte gar gut. wer e« war, ber ih« nacht« bie Zille ni»berbnicktk, baß
Geschick möcht» b«r Nationalbunb sich b»wahr»n. Am 13., 14. unb 15. September 1903 fand nun in Baltimore der zweit» Konvent des deuisch-amerika-nischen Naiionalbunde« statt. Ohne Zweifel ist der Konvent unier Vorsitz be« Dr. H-xamer »in glän» zenber Erfolg gewesen. Die Delegierten der ein» zelnen Stinten waren zahlreich erschienen und konnten von überall her »in erfreuliche« Wach«ium der Siaat«v»rbändr und d»r Bereinigungen in den Siäsien bericht»''. In New »Jersey. New-Iork. Jnbiana. Minnesota. Pennsylvania. Oizio, California schließen sich immer mehr deutsch» V»r»ine an »in-and»r an und treten d»m Nationaldund bei. Am eisten SitzungStage hielt Dr. Korn ron Rew-Iork »inen hochinitlessaattn Vortrag üser da« Thema „WaS un« not tut". Er zählt, u. a. auf: Revi» fion der amerikanischen Gefchich«« zum Rand mit Wasser üllte und «r morgen« lang« Z«it braucht«, sie wieder uuSzu-schöpie»; er kannte ihn genau, der »dm die N.tze zerriß, daß er gleich einen Tag zum Knüpfen unv Au«bessern brauchte. Kam »in groß»r Holzklotz geschwommen, der die ausgespannten Z'-gnetze zerriß ober weil stromabwärts zog, so war HanS keinen Augenblick im Zweifel, wem »r da« zuzuschr»iden habe. Man machte ihn auch von viel,» Seiten auf feinen hinterlistigen Feind aufmerksam, man trug ihm in schlechter Diinstfertigkeit üble Gerüchte zu, bie jener über ihn au«fl»sprengt hatte, und bie« alle« trua dazu bei. ben Haß s.egen Jakob, der ni» noch vollkommen erlosch»« war. stet« aus« neue zu heller Flamme anzufachen.
Einstmal«, al« Hans seine Netze zu« Trocknen au«gespannt hatte, leg'e er sich in der Näh» der-selben auf bie Lauer. Unb richtig. Al« e« finster war, kam »in Mann baher, den Han« sogleich sür Jakob erkannte.
Dieser fling »in paa,«al lauernd auf und ab. und al« »r sich sicher wahnie, trat er an die Netz» heran. Im nächsten Aug»nblick hörte Han« den summenden Ton. wie va« M-sser durch die straff gespannten Schnüre ging. Schäumend vor Wut warf er sich aus Jakob und riß ihn mil »ine« kräftigen Ruck zu Boden, inde« er ihm zugltich da« Kni» auf bie Brust setzt». Jakob hatte aber noch bie Hand «it de« Messer frei. Er veisucht« sich «il Demselben zu verteidigen unb traf Han«
stummer 81
zum Anbenken an di« Landung ber eisten Deutsch«, in Pennsylvania unier Pastoriu» gefeiert, meist an 6. Oktober, bem Tage der Landung, manchmal aber auch srüher. Am dritten Sitzung«tage wurde u. a. ein Bericht gutgeheißen, der «mpfiehll. die private Theaterspi-lerei in Vereinen vurch V»f< führungen guter deutscher Stücke mit BerusSich^ii-fpielern in größeren Stätten zu ersetzen. Aus dieie Weise hofft man di« d.uisch« Kunst und damit z»> gleich die deutsche Sprache taikrästiger zu fort«?. Ferner wurde ein Bericht gu'geheißen. der empfiehl«, daß in allen Staaten mit staiker d-uischer Be.i?lk> rung ein, eingehend« deutsch > amerikanischeGeichichi«. forfchung betrieben wird. Zur Veröffentlich», dieser Forschungen stehen die deutsch-amerikanische, GefchichtSblätier zur Verfügung. Eine solche $t> schichtSsorschung wirb al« ganz besonder« w (hii#t HilsSmiitel zur Aufrechterhaltung be« Deuischm»« delrachlet, weit e« dem Teu-sch Amei kaner sei« Leistungen und siiae Verdienste um die »st Jndianai oli« in Jndiana , erählt worin und zwar sür da« Jahr 1905. Man 'st adsicht» fo weit westlich gegangen, um «je gewaltig» deuijche Bevölkerung de« Westen« sür ben Bunb medr u inteiessieren und zum Anschluß zu bewegen. Ten einzelne der oros en westlichen Staaten fehlen noch im Bunde. Noch ist der Bund nicht bis in« zelne auSftebaut. Aber wenn er fertig ift, wird ein völlig neue« Kapitel in d»r Geschichte der Teui't» Amerikaner beginnen, ein Kapitel, da« von folger-fchwtrer und, wie bie best»» D»U!fch-Amer>taili7 hoffen, segensreicher Bedeutung für bie ganze Ceu.il; Raffe üderhaupi sein kann. Was werden raus, wenn erst der Deutsch-Amerikaner zur Tatsache zi> worden ist, da« läßt sich heuie nicht einmal a^«». Daß ei» solches Wes>n nöglich ist. beweist perale ein Mann, wie der Präsident d-s Naiionalbunde«. Dr. Hexamer. der in Philadelphia von deutschn Eltern geboren, also Amerikaner ist. und sich irotz-dem nicht wie sonst üblich, alS An,ilo-Amer>kln«r betrachtn, sondern al« deutschen Amerikaner. beulsch-amerikanisch» National!», nd. mo,,e er ltZw, wachsen und gedeihen zum H ile unserer Rasse M aller ihrer Sprößlinge.
Heinz F. Uiban, Ä!ew Pmk.
Stovenische Aeitungsllimmen.
Äekrokoge auf «inen klerikalen JKons»« verein. Die Rleritalen gefielen sich eine Zeit l»ß in der eifrigen Gründung von Konsumvernilni. »m so ouch wirtschaftlich da« Heft in bie H«» zu delommen u»d die Seele durch den Leib dierp-bar zu machen. Da« Gemeinsame, das ki.1« Gründungen anhaftete war, daß sie sich in hinlegten und verendete». Jeder Krach eine« solch«» klerikalen Konfumveieink« wirb von der g»sa«m Bevölkerung mil unverhohlener Freude deaisi. Ju dieser Freude begegnen sich sowohl die Ant» schrit>«männer. die aus den ,§tajetc" fchirät«. al« auch bie Liberalen, die nach der Fasson rrJ
in ben Arm. Nun war' bei diesem der letzie M von Besonnenheit dahin. Mit eisernem Griff f k» er die Hand, welche da« Messer führte, eninul ihr baSselbe und schleuderte e« in weitem Äozei davon. Mi« leisem Glimmern schnitt die W-ßt durch die Luft und siel klatschend in die To»a.
Die beiden Ringenden waien zu einem sor» lichen Knäuel verstrickt. Mit Händ-n, Füßen nt Zähnen wehrte sich Jakob, wahrern* ihn Hai'S « Faustschlägen betört Bearbeitete, baß idm daS Vtit in Sttömen aus ber Nase schoß. Unaittkulin* Laute, halb Stöhnen, halb Gebrüll, rang sich »» beider Livpen. Langsam erlahmte aber der ^ider> stand Jakob« unb er regle sich fast nicht mehr.
Nun erst ließ Han« von ihm ab. Er rettn sich auf, brachte sein« zerse ten Kleider i» Ort-turnst, wischte sich da« Blut vorn Gesicht, und wand einen Finger, in ben lhn Jatob gedlsfa hatte, mit tem Sackiuch. Hieraus ging er « t, Stadt und machte von bem Vorfälle bie Anztize.
E« kam zu einer Gerichtsverhandlung, ii be Han« wohl zu einer Geldstrafe verurteilt wnX aber Bürger mvßie für ziv i Monate in d» Arrest wandern und mußte Schadenet fetz Ich«, da man ih« auch alle« andere nachgewiesen ha«, wa« er an dem Eigentum von Willeringer v» krochen hatte.
(Fortsetzung folgt.)
Nummer 81
.Slooen»ki 3iarod* selig werden wollen. So wird dem „Stajerc" unter großen Freudenbezeugungen au» Tüffer, der Begräbni»stä»e eine« solchen ver-krachten Konsumvereine» geschrieben:
Am 3V. v. M. haben wir Fortschrittsmänner «nseren „Konsum' b«grab«n. Mit dem Konsum hat un» dcr bekannte Kaplan Melchior Zorko beglückt, der uns bei d«r Gründung dieses Vereine» ganz« Berge de« Glücks versprach. DaS Glück war aber niemals mit dieser Unternehmung. Etwa« traurig verlief an diesem Tage die Vollversammlung. DaS große Wort führte selbstverständlich der bekannte Pelc auS Laibach, ben die Konsume wahrscheinlich sehr gut herausfüttern.
Mit einem „Gott erhalte dich, Siojercl" schließt der Einsender freudestrahlend seinen Bericht.
Recht sarkastisch läßt sich der„Slover>Sk>Narod" über den Krach aus, indem er in seiner blumigen Sprache schreit t:
Nun ist auch der Konsumverein von Tüffer den Krebsen pfeifen und den Fröschen singen gegangen. Die ' Aktiva — sehr dick aufgetragen — machen 40.000 Gulden auS, denen 55.000 Gulden Passiva gegenüberstehen, fo daß daS Defizit 15.000 Gulden beträgt, welches — o Jammer — bie verführten und betrogenen Bauern berappen müssen l
politische Wundschau.
Steiermärkischer (II. Sitzung.)
Vorsitzender Landeshauptmann Gras ZlttemS. Am P?gierungStische Statthalter Graf Clary. Landes-auischuß Ab.i. Stallner beantwortet eine vom Abg. Daniel uns Genossen gestellte Anfrage, betreffend die Herstellung ,iner Bezirksstraß; nach Semriuch und bemerkt, daß der Landesausschuß dieser An-gelegenhei« die größtmöglichste Förderung zuteil werden lass'. Die weiteren JnterpellationSbeant-wortunge» des LandeSauSschusseS Etallner beschäftigen sich mit den Wildbachoerbauungen, beziehungS-«eise mit der Frage der Murregulierung in Ober-fteier. An Stelle deS Lande»au«schusseS Dr. Link wird Abg. Dr. Kokolchinegg in den Eisenbahn-auSschrß gewählt. Abg. Hagendoser begründet so« dann seinen Antrag wegen Erlassurig eineS Gesetzes, beireffend da» Höferechi. Hieraus begründet Abg. Hagenhvfer feinen Antrag, betr-ffeud die Regelung deS JagdrechteS, und b> merkt, daß den Grundbesitzer» endlich jene« Recht in Bezug aus die Jagd gegeben werden müsse, da» ihnen gebühre. DaS Wild sei für den Gruudbi sitzer ein Ungeziefer. Beide Anträge werden dem LandeSkalturauSschusse zugewiesen. Abg. Frh. v. RokilanSky begründet sodann den von ihm eingebrachten Antrag, be« tretend die Hebung de» Weinbaues und dessen Schutz durch Aushebung der Weinzollklausel im Handelsverträge mit Italien und durch ein gesetz-trche« Verbot de» Aujschanke» von Kunstwein. Die Abgeortl» eien Wagner. Siieg. Burger, Zedlacher und Deöko beantragen die Vornahme von Nser-schutzdawien. Abg. Frh. v. RokitanSky verlangt in einem Antrage die Errichiuni einis LandeS-Siechen« Hauses ,o Leibnitz. Abg Frank und Genossen inier« P-Urereiii den LandeSauSschuß in Angelegenheit der Hokz-. Wald- und WrideserviiutSrechie in Ober-. Iteier. Ab. Kurz verlangt in einem Antrage die ' llnietflf&tziiiig der Weinbautreibenden im Bezirke ^S»«nz. Abg. Ernfpinner vertritt den Antrag:^D.r Landtag wolle beschließen: „Sämtliche LandeSämter und Vsrivaliuiigen werden verhallen, alle Waren und Er zeugnisse, die im Lande üb?rdaupt erhältlich sind, auiSschließlich nur tei in Eteiermark seßhaften und daiseldst ihr Gewerbe auSüb nden Handels», deziehurnbSweiie Gewerbetreibenden zu decken.*
J,tos von Vom in Steiermark. In der ersten Hälfte dieses Jahres hatten die steirischen Seelforsgerbezirke die folgenden UebertrittSzahlen: Rottenrmann 6, Wald I, Leoben 17, Judenburg 2, Mürzzruschlag 23. Peggau 5, Graz 162, Stainz 6, Fürsten,seid 1, Feldbach 4. RadlerSburg 2, Mar-birg 2<0, Mahrenberg 8. Cilli 14. zusammen 271. Von Riamtou. Schladming und Grödming waren keine Berichte zu erlangen, sie würden auch die Ge-famlzahhl höchstens um 3 bi< 5 erhöhen. In Graz haz sichj ei« evangelischer Kirchenbauverein gegründet. Die alue Kirche ist sür die durch die Lo» von Rom-Bewegung bedeuten) angewachsene Gemeinde längst viel zu klein. — Deutschböhmen hatte während der» selben Zeit 704 Uebertritte. Da jedoch Deutsch-böhmenn' dreimal soviel deutsche Bewohner zählt al» Steiernmark. stehen beide G.biete ebenbürdig neben« emandoer.
ppie Arünner Alldeutschen gegen den Statt-balter e und gschecheugöuner Zierotin. Bergan« gelten konntag fand im Deutschen Hause in Brünn eine st stark besuchte Versammlung der Alldeutsche«
statt, in der gegen die tschechisierende» Verfügungen beS Statthalter» Grafen Zierotin hinsichtlich der Brünner Schulfragen flamme,>der Protest erhoben wurde. Die Reden des Dr. Krumpholz. Abg. Zöllnerund Schriftleiter A m b r o s ch i t s ch rissen die Zuhörer zu stürmischer Kampsbegeisterung mit sich. DciS beliebte EinschüchterungSmittet der mäh-rischen Siatthalterei. Spitzel in die Versammlung zu entsenden, verfing nicht. Die» bewiesen wohl am besten die mutvollen Worie, die dem tschechi-sierenden Wirken des Herrn Zierotin vom Schrift» leiter Ambroschitsch gewidmet wurden.
Aus dem Lager der f»indlichen Prüder. Der alldeutsche LandiagSabgeordneie Ansorge, der die Braunauer Landgemeinden vertritt, ist dem Frei-alldeuischen Verbände (Partei Wolf) beigetreten; er war bisher im Lager Schönerer'S gestanden.
Z>entschböhmen als Mirtschaftsgroßmacht. In Fortsetzung der Betrachtungen über die wir«» schastliche und die Steuerkrast Deutscht öhmenS stellt die Reichenberger .Deutsche Vo kizeitung" die Leistungen Deutschböymen» an den Staat und die Gegenleistungen de« Staates an Deutschböhmcn gegenüber und vergleicht die Z ffirn mit den ent» sprtchenden Daten sür Tschechi>chböhmen. E« be-tragen die Gesamtsteuerleistungen. die au« Deutsch« böhmen sür Ctaat»zwecke ausgebracht werden, 253.542 131 K (= 66-38 Prozent der Leistung de» Landes Böhmen) Die ges m>>» Auswendungen de» Staate» sür die deutschen Bezirke Böhmen» be» tragen hingegen nach dem Budget pro 1901 32,992.705 E, da» heißt der Staat nimmt den Deutschen Böhmen» achtmal so viel, al» er ihnen wiedergibt. Hingegen beträgt tie Kesammisteuer-leistung von Tschechischböhmen 128,404.699 X (= 33 62 Prozent der Lustung de» Lande» Böhmen). Demgegenüber wendet d r Staat sür die tschechi» schen Bezirke Böhmen« 104.945.220 E aus. Da» V rhältni» zwischen Leistung und Gegenleistung stellt sich also hier unverhältnismäßig günstiger al» für D-utfchböhmen. Der Staat erzielt bei den deutschen Teilen Böhmen» prozentuell ein 34mal größere» PluSfaldo al» bei den tschechischen Be« zirken. Die Untirsuchungen deS unbekannten Ver» sasserS der Artikelserie »Deutschböhmen alS Wirt» schaft«großmacht" sind einer der wertvollsten, weil auf wirtschaftlich-stilistischer Grundlage ruhenden Beiträge zum nationalen Kampf der Deuischböhmen.
tschechische Aationalvergnüguugen. Am 4 d. MtS. promenierten zwei deutsche Etudenten, Rudols Fischer und Wenzel SchremS, Mitglieder der Prager Burschenschaft „Arminia', in Couleur auf der Straße. Eine ungeheure Menschenmenge samrmlt? sich an und verfolgte die Studenten. Man hub mit Stöcken aus sie ein. riß ihnen Kappe und Ban) vom Leibe und mißhandelte sie blutig. Die beiden „Arminier" mußten unter Polizeischutz zur Wache gebracht und dort zurückbehalten werden, bis sich die Menge verlaufen hatte. Das gute Beispiel wird den Laibacher pervakischen Mob zu neuen Heldentaten befeuern.
Antisozialdemotratischer deutscher Arbeiter-Kongreß. Neber den antisozialdemokratischen.deutschen Arbeiterkongreß*, der am 25. und 26. Oktober d. I. in Frankfurt a. M.. wahrscheinlich im Evangelischen VereinShause, stanfinden wird, schreibt die .Deutsche evang l. Korreipondenz": Beteiligt sind an dem» selben der Gisamivkib >nd der Evangelischen Ar» beiiervereine Deutschlands (70—75.000 Mitglieder), der Bochumer Evangelische Ardeiterbund (8000) und wahrscheinlich auch die Würtiemberger (3600). Ber» liner, Chemnitzer und Zwickauer, zusammen über 90.000; die christlichen Gewerkschaften (90.000); der Bayerische Eisenbahnerverband (16.000); der Bayerische Postbedientenverband (7000); der Badi» sche Eisenbahnerverband (5000); der Deuischnatio» nale Handlungtgehilsenoerband (47.000); der Gülten» t>ergverband (2500); der Christliche Kellnerbund; der Katholische Gesellenvuein (69.000) und die evangelischen Gesellenvereine; endlich die katholischen Arbeitervereine: der Süddeutsche Verband (62.000), der Westdentsche (63.000), der Mainzer (10.000), der Berliner (44.000). DaS macht zusammen ü er £10.000 Arbeiter und Angestellte der Industrie. Erster Vorsitzender wird mutmaßlich F. Behren« (Berlin), zweiter Adam Stegerwald (Köln) sein. Im Ausrus wird daS christliche, nationale, monarchische und von der Sozialdemokraiie nicht bloß unabhängige, sondern zu ihr gegensätzliche Wesen de» Kongresse» klar hervorgehoben werden, anderer» feit» aber den gerechten Wünschen der Arbeiter aus den durch die Referate bezeichneten Gebieten be» stimmte? Au»druck gegeben werden.
Eeike 3
Äus Stadt und Land.
Aentsche Wähler l Erscheinet gewissenhaft zur Wählerverlammlung, die heute Mittwoch abends 8 Ilhr im Kotel Kerlchek abgehalten wird und in der nnser verdienter Aeichsrat»-abgeordnete, Kerr ?r. Josef Sommer seinen Rechenschaftsbericht erstatten und die polittsHe Lage erörtern wird.
Ernennungen im Anstijdienfle. Der Minister-Präsident ol» Lener des Zuilizministeriums hat er-nannt: zu LandeSgerichiSräten die GerichtSsekreiäre Karl Mullry in Laibach sür Cilli und Blasru» Dolinschek in RudolsSivert für RudolsSwert; ferner zum Land^SgerichtSrate und Bezirktgerichttvor» steher in Völkermarlt den Gerichr»sekretär Alson» Kapun in Marburg; sodann zu Landc»ge^ch:»-»äien und BezirkSgerichtSvorstehern unier Belassung an ihren bisherigen Dienstorten die Bezirksrichter: Dr. I >ses ftionuogel in St. Leonhart) in Steier« mark, Fr. Drejchnig in Winklern und Max Vldic in Oberburg: weiter» zum Lande»gerichlSrale den GerichiSsekieiär Adalbert Kotzian in Cilli für Cilli und zum GerichiSsekretär den Bezirksrichter Dr. V. Ahazhizh in Flitsch sür RudolfSweri. Die Er» nennungen sind in einem Sinne erfolgt, wie er von jedem Gerechlbenkenden als Grundlage voraus» zusetzen war. E« sin) auch unsere letzhin lautge« wordenen Zweisel eist gewecki worden, al» die slavische Presse alle Hebel ihrer Erpresserpolitik einsetzte.
Kom Notariat Der Ministerpräsident al» Leiter deS Justizministerium« hat die Notare Willi» bald Swoboda in Ct. Marein nach Gonobitz, Aloi» Krajnc in Senosetjch nach S>. Marein und Dr. Joses Haa« in Völkerma'kt »ach Marburg vcrsetzt.
Kodesfälle. Vorgestern starb im nahen Hochen« egg im hohen Alter von 84 Jahren der pens. krei«gericht«offizial Herr Aloi« Lang. Vater be» diesige» Stadtkassier» Herrn Ot-o Laug und de» Oberlehrer« an der Hochenegger Schule, Herrn N. Lang. Die Beerdi ung fand in Cilli aus dem städtischen Friedhofe unter überau« ehrendem Ge» leite statt. Unter den Leidtragenden waren der Bürgermeister von Hochenegg. Herr T r a t n i k, sowie zahlreiche Vertreter ber Cillier Beamten« schast zu bemeiken. Um da» Unglück voll zu machen, sand Herr Siadlkassier Lang, vom Leichenbegängnisse de» Vater» heimgekehrt, fein 2'/t Monate alti« Kind tobt vor. Da« Bedauern mit dem vom Schicksale hart Betroffenen ist ein allgemeine«.
Aesttzwechsel. Herr Karl Teppei, Handel»« mann und Genie nderat in Cilli, ha» da» best-renommierte Spezereigeschäft be» verstorbenen Herrn Aloi» Walland von der Witwe Wilhelmine Wal. land käustich an sich gebracht; derselbe hat auch da« HauS Nr. 7. RaihauSgaffe, in welchem diese» Geschäft betrieben wird, gekauft.
Zlleneßz-Koutert. kommenden SamStag findet abends 8 U?r im Hoiel Terschek da» Benefiz-Konzert der Mitglieder der Äl^usikoereinSiapelle in Cilli unter Leitung deS Kapellmeisters. Herrn Ludwig Schachenhofer, statt. Unsere w ckere Vereins-kapelle, der wir so viele genußreiche und angenehm verbrachte Siunden verdanken, hat ein Anrecht, einen recht zahlreichen Besuch zu ihrem Benefiz-konzerte zu erhoffen.
Logen-Kersteigeruug. Sonntag, den 11. b.. findet vormittags 11 Uhr i« Zuschauerraum des StadtiheaterS die Versteigerung der «u»gen statt. Dieselben werd.» zu den nachstehenden Preisen ausgerufen: Parterre Nr. I. 5. 6, 10 je 160 E, Parterre Nr. 4. 7 je 140 K, Parterre Nr. 2, 3, 8. 9 je 130 E, 1. Stock Nr. 7. 11 (früher 8) je 180 E 1. Stock Nr. 6, 8 (neu), 9 (neu), 10 (neu), 12 (s üher 9) je 160 E, 1. Stock Nr. 5. 13 (früher 10) je 120 E, 1. Stock Nr. 14 (itüher 11) je 100 E.
AaKnoverein Morgen Donnerstag, den 8. d. M., abend« 8 Uhr findet im Kasinosaale eiae Haiptversammlung d.« kasinovere>neS statt, zu der gewissenhaftes und püiktliche« Erscheinen er« b.ten wird.
Müllers Zlrauia. Die Urania-Vorstellungen haben auch in diesem Jahre ihre Anziehung«kraft au«geübt. Die Vorstellungen wiesen einen recht guten Besuch aus, «»«genommen die Kindervorstel» lung, die zwar durchau« nicht schwach besucht war. aber dennoch verdient hätte, in weit erheblicherem Maße besucht zu werden und zwar schon um Max und Moriz' willen. Diejenigen Eltern, die ihren Kindern die Freude bereiteten, einige der lustigsten Biälter au« dem Bilderbuche unsere» Busch in über»
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.K-««r»e W«ch«'
Nummer 81
lebensgroßen Bildern auf sich einwirken zu lassen, werden e« sicherlich nicht bereut haben. War da« «in Strahlen der Gesichter, ein Glänz,n der Aeug« lein, ein Kichern und Wispern! Und gar al« die schönen Landschaft«bilder gezeigt wurden, da schwirrten die Ah und Oh. die Je« und die Wie schön! durch die Lust. Ein Kind«rfr«und muß«« sein« helle Mit-sreude an der Freude der Kleinen haben. Die in den anderen beiden Borstellungen vorgeführten Bilder, besonder« aber die Landschast«bilder. die mitunter herrliche stiuimungSooll« Ausblicke brachten, fanden lauten Beifall. In den Darstellungen aus dem Ring der Nibelungen und Parstfal machte sich daS geringe einheitliche Zusammenwirken, die ver» schieden« Ausfassung d«r v«rschiedinen Maler etwas störend bemerkbar. Siegfried wird von dem Einen als junger Flaumbart, von dem Anderen als bär» tiger Mann behandelt. Auch bezüglich der Kraft deS Pinsels und der Technik standen alle Bilder nicht aus gleicher Höbe. So vermißt man hin« sichtlich der Gralsburg, dem .hehren Tempel" Meister Wagner» den gewissen Hochflug der Phantasie und Brünnhild bot in einigen Stellungen zu wenig Anmut. Umso mehr Beifill fanden andere Bilder. Den Borstellungen kam ver gediegene Vor« trag, mit dem Herr Professor Müller die einzelnen Bilder begleitet, sehr zu statten.
PevtschoökKischer Hehikfenveröand. Sonn, abend, den 4. d. M., hielt der Verband in seinem VereinSheim im Gasthofe «zu», Engel* seine Mo» natSoeriammlung ab, die einen reichhaltigen Et ff zur Behandlung auswies und einen allseits be-friediaensen Verlauf nahm. An den errsten Teil der Versammlung schloß sich die alljährlich statt» findende Rekruten-AbschiedSseier, die sich recht unter-hältlich gestaltete.
Militärisches. Vorgestern trafen über 400 Ersahr«f«roisten zur achtwochentlichen Ausbildung hier ein.
Aaglückslall. Gestern geriet t«r hiesige Mechaniker Herr Czerny mit seinem Fahrrad« unter einen Wagen. Hiebet ging ihm ein Wagenrad über den einen Fuß und verletzte ihn nicht un« erheblich.
verunglückter Aerlenrndnugsfeldjug.
Mit vollen Backen bläst die „Domooina" zum Rückzüge. E» beginnt ihr ob ihrer Infamie bange zu werden und sie fängt bereit« an. an der Verleum-dung, die sie in der vorletzten Nummer gegen einen deutschen Beamten deS StadtamteS schmiedete, zu drechseln und zu modeln. Diese« Winden und Drehen ist ein Schauspiel für Gölter! Nicht ihn hätte sie angeblich einer unehrenhaften Handlung zeihen wollen, sie hätte nur im Sinne gehabt, die Wirtschaft de« Stadtamte« zu geißeln. Sie läßt also jeden bestimmten Anwurf gegen jenen Bea« en fallen und zieht sich auf höchst allgemein gehaltene Pauschalverdächiigungen zurück. Borsicht ist der bessere Teil der TapferkeitI Der ganze Fall sollte dazu di nen, den Fall lkosem wettzumachen. Der Schwindel war zu plump an-gelegt und nun beginnt den Herren V-rltumdern selbst vor ihrem Unterm hmen zu grauen.
Kine dreille Herausforderung der dutschen Bewohnerschaft EilliS leistete sich der diesige slove-nische Schneidermeister Josef Hocevar, der seiner p rvakischen Gesinnung unter anderem in der kindisch zu nennenden Weise Ausdruck verlrihi, daß er über seiner Türe die panslav'stischen Farben anbrachte, neuerdings dadurch, daß er deutsche Bürger mit Zetteln vehellig», auf denen in slove-nifcher Sprache sür ihn Reklame gemacht wird
Am Nanfhandel leveusgesShrkich verletzt. Im Gasthaus- stürmt in Weiienstein kam eS letzten Sonntag zwiichen mehreren Bauernburschen zu einem heftigen Wortstreit, der alSbald in Tätlichkeiten ausartete. Hiebei erhielt der 28jährige, verehelichte Josef Zurö i auS Hudina bei Skommern einen wuchtigen Hieb über den Kopf, der zu einer Schädel« zertrümmeruna führte. Er wurde in das Gisela-spital nach Eilli gebracht.
Ztergarbeiter A»ssta»d. Der Streik in Trifail dauert fort. Die Arbeiter hielten zwei Verfamm-lungen ob. Gestern wurde mil der Förderung der Kohle auS den D pol» durch fremde Arbeiter be-gönnen. Zu deren Schutz wird Militär herange-zogen. Die Wohnungen sür dasselbe werden vor-bereitet. Viele Arbeiter wandern heim, da sie keine Nahrungsmittel mehr haben. Den ranz Strammen wurde Geld aus dem Sireikfonde ausbezahlt. In Sagor wurde ebenfalls die Arbeit eingestellt. Der Ausstand der Tnsailer Bergknappen hat auch auf die Arbeiter der Werke von Hraftnigg und Oistro übergegriffen. Alle drei Werke sind Eigenium der Kohlenbergwerks-Aktiengesillschaft Trifail. Der Ausstand der Hrastnigger Arbeiter wurde durch
die Trifailer Knappen herbeigeführt, die vergangenen Freitag in der Stärke von 300—400 Minn in Hraftnigg einzogen und die Hrostnigger beim Schicht-Wechsel mit Gewaltanwendung nicht einfahren ließen. Auf die gleiche Weife wurde Sonnabend beim Werke Oistro die Arbeit eingestellt. Seit Sonn-abend weilt der Bezirkskommissär mit lü Gen-darmen in Hraftnigg; auch ist eS nicht unwahr-scheinlich, daß über Entscheidung deS Statthalter«-rate», BezirkShauptmann Baron Apfalirern. der in Trifail weilt, Militär herbeigerufen wird. Oie Grubenarbeiter dürften eben auch vie Rawpm-und sonstigen Arbeiter bei Verladungen u. dgl. verhindern wollen, wa« kritisch werden würde. Vorderhand wurde die Ruhe nicht gestöit, e« kann jedoch, wie gesagt, sehr bald zu Unruhen kommen.
Oerichtssaat.
Blutiger Ausgang eines Sokolistenausffuges.
Im Juli d. I. unternahn, der .Cclski sokol* einen Ausflug mit seiner Mufildande der .narodna godba* nach St. Martin. Auf dem Rückwege » ich Eilli passierten die Sokoliften da» Gasthaus de« Ocoirk, in w.Ichem fünf deutsche Ausflügler aus Cilli ganz gemütlich zechten. Ein Sokolist, der bei einem hiesigen flooenijchen Advokat«» bediensteie Schreiber, namens Kodella, scheint in St. Martin de» erfrischenden Nasse» noch zu wenig gekostet zu haben und beehrte daher auch noch da» Gasthaus Ocvirk mit seinem Besuche. Die deutschen Burschen begrüßten den Eintretende» mit .Heil!*, wa» den Sokoliften so nervö» machte, daß er dem Wirte flovenisch zurief: „Schaffen Sie un» di« .nemeueji' hinan», damit wir sie durchprügeln lönnen.' Kodella, aus seine Kräfte sich nicht veilassend, stürzt« dann hinaus SukkurS zu holen. Zw», der deutschen Burschen gingen ihm nach. eS enistand draußen eine Balgerei und bald darauf kam einer der Deutschen blutüberstiömt in da» WiriShau» zurück. Empört darüber, stürzten nun auch die Anderen hinaus und stieße» vor dem Wirt»hause aus die Mufikaniensamilie Tovornik. Bei der sich nun abspielenden Affaire erhielt die Ehegattin d<» Helikonbläser» Markus Tosocnik einen Schlag, in'olgedeffe» sie nach der Behauptung der Tooornil'« zusammengebroch«» sein soll und in ein nahege« legene» Bauernhau» gebracht werden mußte. Dieser Tat ist der Laborant Max Dobooitnik beschuldigt und halte sich d«rs«lb« vor d m k. k. Kr«i». al« Erkenntni»g«richt unter dem Vorsitze de« k. k. LandeSgerichtSrateS Wagner zu verantworten. (Kodella und die Teilnehmer an ver ersten Balgerei werden sich demnächst vor dem Bezirksgerichte zu verantworten hab:».) Nach der Anklage stellt sich die Verletzung der Tovornik al» eine schwere im Sinne des Ersetze» dar. Nach dem Gutachten der sachverständigen GerichiSärzte Dr. Premfchak und Dr. Gollitsch stellt sich die Beschädigung als eine leichte heraus, weil sie mit weniger a!S zwanzig, tagiger Berufstörung verbunden war. Der Schlag aus die Stirne hab« eine Gehirnerschütterung zur Folxe gehabt, obwohl die Erscheinungen einer solchen, wie da« Erbrechen ic. auffallenderweist erst am zweiten Tage «instelrelen sind. Der Be-schuldigte ist insofeine geständig, al« er zugibt, aufgeregt durch die Provokation und die Verwun-dung seines Kameraden, einmal um sich geschlagen zu haben und, e« sei möglich, daß er da jemand-» geiroffen habe. Die Zeugin Helena Tovornik w.ll genau gesehen haben, daß der Beschuldigte ihr den Schlag vei fetzt hab«. Markus Tavornik sagt, er sei nicht in der Näh« gewesen, da er erst kurz vorher Prügel bekomme» habe. Felix Tozornik weiß auch nicht, wer geschlagen habe, obwohl er in der Voruntersuchung gesagt ha», ein Soldat sei eS gewesen. Ebenso läßt sich auS den Zeugen-aussagen nicht« Bestimmtes über daS Werkz-ug aussagen. Die «inen behaupten, eS wäre ein Fisolen-st ck'N gewesen, ein anderer w:ll «In Holzsch«it, ein dritter «in« Keule gesehen haben. Der Verteidiger deS Beschuldigten, Herr Dr. Stepischnegg. ersucht die Tatdandlung auf Grund de« Guiachten« der GerichiSärzte nicht unter den Begriff i ei Der-brechen» der schwer«, köip-rlichen Beschädigung „„ subsummieren, sondern den Ang«klagten mit Rücksicht auf sein Geständnis, die Provokation und hochgradige Ausregung unier Anwendung des außerordentlichen MilderungSrechte« zu einer g«° ring«n Fr«ihtil«strast zu verurteilen. Der Gericht«, hos verurteilt den Angeklagten zu einer Arreftstrafe in d-r Dauer von 14 Tagen.
Hin gutgeratener Sohn.
Der Schustermeister Stephan Straschek in Cilli geriet mit fe nem erwachsenen So!)»« Rober/
Straschek in einen Wortwechsel, wobei Robert Straschek einen ungebührlichen AuSdruck gebraucht!. Der erzürnt« Vater griff zu dem bei Schuhmacher» so beliebten Züchtigungsmittel, dem Knieriemen. Robert Straschek scheint dies.r Art der Betäiiguiq der väterlichen Autorität keinen Geschmack adge-winnen zu können, denn er bewaffnete sich «beule handwerksmäßig mit einem auf einen Leisten geschlagenen Stiefel und warf diesen mit solcher Wucht dem Vater an den Kopf, daß dieser eine nicht u»> erhebliche Verletzung om Kopse erlitt. Es wird« die Anzeig« erstattet, daS Gericht faßte die auf Grund des § 153 ernster auf. Rob. Strasch<> wurde verhaftet und dem Krei»j>«richle eingeliesert. Ueber Intervention feine» Vater», der ihm verjich und auf eine Bestrafung verzichtete, wurde Robm Straschek aus der Haft entlassen, jedoch vom be-zirkSgerichie Cilli zu acht Tagen Arrest verurteilt.
Z>er Nedakteur — respektive der Ksrrektar »er „Vomovina" verurteilt.
Am 21. September d. I. kam eine slooemsch« Gesellschaft, deS süßen Weine« voll, spät in da Nacht von einem AuSfluge in die Siadi zurjck. Vor dem Gasthause „zur Krone* taten sie s«h« laut und schrien unausgesetzt,2ivijo*. Namentlich tat sich in dieser Weise ein gewisser Wicher h«ra, der eS besonders üötig zu haben schien, sein Sli» venenium zu beweinn. Per «den daherkomme»»« Wachmann GralsHner wie« den Txze^'Nten Ruhe, worauf sich so'ort der Korrektor ver „Dc>«»> vina' Anton Eckert einmengte und sür Wich« Partei ergriff. Der Wachmann verbat sich diese Einmengung in »ine Amishandlung und tünve» ihm die Verhaftung an. Dadurch wurde Ecke« i» aufgeregt, daß er laut sloomi'ch rief: .Diese» Graischner werde ich schon noch die Ohrea ein. salzen." Anion Eckert steht nun vor dem Bezirk«, gerichie (Ei zelrichier Gerichi«sekreiär v. Tucars unter der Anklage wegen Ueberirelung nach § 31* und 314 Ctr.-Ges. Der nichterschienene Angella^t« v.ratltwortei sich durch seinen Vertreter Dr. Stücke» dah.n. er hätte nicht gesagt, .ich werde ihm du Ohren versalzen" (uäese solil), soad«rn.ich werd« ihm ichon noch versalzen" (?.e se solil), womit er gemeint haben will, daß er den Wachmann in d« .Domovina* verreißen werde, wa» auch tatsächlich geschah. Zur Erwttsung dieser Beharpiung macht er mehrere Zeugen namhaft und «rsuchi um Ver» tagung der Verhandlung zu di«s«m Zwtck«. Der staatSanwalischastliche Funktionär Dr. Tertnik dehit die Anklage auch aus die eingestandene Aeußerung auS und verwahrt sich gegen die Vertagung. Tu Einzelrichter gibt dem VertagungSansuchrn nicht statt, mt der Begründung, daß die Aeußeiung « der eingestandene» oder der inkriminierten For» zum Taibestande des ß 312 genüge, da dadurch mit «in»» Uebel gedroht wurle und verurteilt Dn Angeklagt»» zum Arrest« in der Dauer von zmi Tagen.
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Zl. 10067
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Danksagung.
Für die Beweise liebevoller Teilnahme anlässlich des Ablebens unseres unvergesslichen Vaters, beziehungsweise Schwieger- und Grossvaters, des Herrn
yALOIS LÄNG
lc. k. Kreis&erlchts-Offiziul i. K.
für die schönen Kranzspenden und die zahlreiche ehrende Beteiligung am Leichenbegängnisse aus Nah' und Fern sprechen den innigsten, wärmsten Dank aus
ri78ß Die trauernden Hinterbliebenen.
Die
JCogenlizitation
im Stadtttieater tür die Spielzeit bis Palmsonntag 1904 findet
Sonntag;, " Oktol>er ">ot 11 Wir voriniltaaf«
im Zuschauerraume des Theaters statt.
rt«titlfuuit <1111. am 30. September 1903.
Der Bürgermeister:
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unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Lndwig SchachenV VORTRAOS-OBDNUNO :
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2. Ouvertüre zur erossen Oper „Wilhelm T>ll" von Ro'Miii.
8. .Herbstweisen", Walzer von Waldteufel.
4. Romanze fflr Violin«o!o von Svensen.
5. Grosse Phantasie aus der Oper^ßomeo und Julie* von Cl>. Gouno l.
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