Hummer 30. yrttau, den 11. 0>Ktobrr ISSN). I. Jahrgang. Pkttam Zeitung. Erscheint jeden 1., 11. und 21 des Monate» — Preis für Pettou mit Zustellung in» Hau»: Vierteljährig fl —72. halbjährig st 1.44. ganzjährig fl. 2.HO; mit Poftverfendung: Vierteljährig fl —.82, halbjährig fl l.«4, ganzjährig fl »SO. Einzeln« Nummer» 8 kr Zchriftleitiing »>d Kenvaltnng: Bürgergaffe Nr. 14, Pettau. Handschristen werden nicht zurückgestellt: nicht unterfertigte Zuschnsten »erde» nur bim berücksichtigt, wenn scN» nicht gegen da» in der ersten Nummer diese» Blatte» entwickelte Programm verstoßen. Der Verwalter August Heller übernimmt Ankündigungen im Manuskript oder zur Abfassung, sowie Au»kunst und Vermittlung unter strengster Verschwiegenheit. Ankündigungen werden billigst berechnet, gleichlautende Ankündigungen oder mit kleiner Abänderung halb- oder ganzjährig bedeutend billiger Manuscripte jeder An bitt.l man bi» längsten« 27.. 7. und 17. jede» Monate? einzusenden, damit der Druck sür die nächste Nummer auch recht« zeitig erfolgen kann. Protokoll »»fßk»o»«e» über die ordentliche öffentliche Ge«ei»der»th«fitzui,g vom I. Cftobrr IHM). Gegenwärtig: Der Bürgermeister Herr Ernst Eckl als Vorsitzender; der Bürgermeisterstellvertreter Hr. Dr. SixtuS Ritter von Fichtenau; die Herren Gemeindrräthe: Behrbalk, Bratanitsch. Ferk. Heller. Hutter, Kasimir, Ornig. Scheidet. Sellinschegg. Stary, Steudte n»d Tschanet. Tagesordnung: 1. AmtSvorlrag wegen Zinsenerfolgung von fl. I0S5 au» der AnastasiuS Grün-Stistung für einen verarmten Pettauer Bürger. III Sektion. 2. WagnerS OlgaS-BeheizungS- und Beleuchtungs-Einführung»« Offert L,esprechung II. Sektion. 3. Äußerung drt Kirchen-Coneurrenz-ComitS St Oswald in der Kanischavorstadt, wegen Freistellung des Brunnen«. 4. Äußerung de« Theater-Intendanten wegen Logenverkauf, Fre,Haltung 2 er Logen und eincr Borftellung zu Theater- S»ecken, I. Sektion. urchführung der Umpflasterung, Nivellierung und Trot-toirelegung in der oberen Draugasse. III. Sektion. K. Gesuch de« Apothekers Herrn Jgnaz Behrbalk aus Pettau um Ausnahme in de» Gemeindeverdaud I. Sektion 7. Gesuch ' Anton Luschar um Verfügung wegen Drauuser-fchutzbau durch dieNachl>arin Frau Juliana Grilz. II. Ser. 8. flmttwrtrag wegen Abordnen einer gemischten Commission wegen Trottoire Legung vor den ScheiMIchr» Häusern, 9 AnilSvvrtrag wegen Verfügung des Wasserabflusses bei der li»raiknabrücke der Kauisclia Borstadt nächst Czcch u. Woisk. Il) AintSvoNrag wegen Übernahme der Kanäle unter der Bez>rk»straße nächst der Spartasse und Knabenschule zur Erhaltung au« Gemeindemitteln Aus meiner Cadettenzeit. Ei» 0oo meine Lust ui.d Letden^esähNen bereits mit ihren Hauptlenten anwesend waren .tu haben wir ja da« I I. Amtsvortrag wegen Überprüfung deS BoranschlageS pr. 1891 der Einnahmen und der Ausgaben der Stadt Pettau 12. Antrag der Firma tt. Schlimp wegen Einführung des Klinkerpflasters und derartiger Trottoire-Herftellung. 13. Mittheilung de» Landesausschufse« über die Ernennung deS Dr. Franz Mezler von Andelberg zum Ordinarius im allgemeinen Kranken, und landsch. Siechenhanie und wegen dessen Bestellung zum Pettauer Stadtarzie und Gesuch desselben um Verleihung diese« Postens 14. Kanalisiernng und Übergangs Pflasterung nächst dem stöbt. Knabenschul- und dem Sparkafse-Gcbäude. 15. AmtSvorlrag wegen Numerierung mehrerer Neubauten und deS Spritzenhauses der hiesigen Feuerwehr. 16. LusthauS-Eindeckung beim Pettauer Gnmnasial Gebäude. 17. Stadtpfarramt Einladung zum «Gottesdienste anläßlich de» allerh. NarnenSfefte» Sr. Majestät. 1«. (besuch de» B. Leposcha wegen Errichtung einer Telefon« leitung und Stützsäulen-Errichtnng 19 Gesuch deS Pettauer Bauvereiue» um eine IahresSub- vention von LtX) fl. aus litemeindemitteln 20. Armenrathsprotokoll der Sitzung vvm 3. Oktober 189t) zur Genehmigung. Ausführung: Das Protokoll über die ordentliche öffentliche Gemeinde-rathsfitzung vom 5. September 1890 wird verlesen und für genehmigt erklärt. Ad I wurde beschlossen, die Zinsen vom StiftunySfonde an die Bürger Josef Oblak und Joh Roiko zu v^theilen. Aare« Sie in der verflossenen Nacht" frug der Oberst, sich an ReSmini «endend. .In der Kaserne in meinem Zimmer." .So! und Sie" fuhr der Oberst fort mich anblickend. Obgleich ich nicht leicht eine Gelegenheit vorüber gehen liess, die Nacht zum Tag zu inachen und das unterste zu oberst zu kehren, so hatte ich doch den Muth, mich zu «einen Thaten zu bekennen nnd schien e» mir anch in diesem Falle das beste, bei der Wahrheit zu bleiben. abschlägig beschiedn: wurden, so wurde beschlossen. dir Eigenthumserhebungen in Bezug auf diesen Brunnen fortzusetzen. Ad 4 wurde über Antrag de« Theaterintendanten be-schloffen, den Logenverkauf erst nach Abhaltung dreier Bor-stellungen zu veranstalten, und wurde in deu Vertrag mit dem Director Lmnbert einbezogen, das« derselbe eine Borstellung zu Gunsten der Stadtarmen und eine zum Zwecke der Anschaffung von Theater-Requifiten abholten muss Bei diesem Punkte entspinnt sich eine lebhafte Debatte, insbesondere zwischen den Herren (Hemeinderäthe» Sellinschegg und Tschanet, welche nach Aufklärung irrthümlicher Auffassungen mit nachstehendem Be» schlufse endete: Eä icicn die Ausschreibungen der Logen Lizitation sowohl durch die Pettauer Zeitung al» mittelst Eirculaudum an die uniliegenden HerrschastSbefitzer zu veranlasse». Ad 5 wurde beschlossen, die sofortige Durchführung der Neupflasterung l iirch das Stadtamt im Bereine mit der Bau-section zu veranlassen. Ad 6. Nachdem sich Gesuchsteller, Herr Gemeinderath Behrbalk. aus dem Sitzungssaale entfernt l>at. wird dessen Ge-such genehmigt und die Aufuahmstaxe mit 30 fl. festgesetzt. Ad 7. Die Eingabe de« Herrn Anton Luschar. dahin» gehend, das Stadtamt möge Frau Juliana Grilz veranlassen, die Herstellung einer Wafserwehre an der Hofseite ihre« Hause» vorzunehmen, wurde mangels gesetzlicher Handhabe» abgelehnt und beschlösse,,, Herr» Luschar in diesem Sinne zu bescheiden. Dir Amt«vortrage ad 8, 9 und 10 werde» im Sinne de« Herrn Bürgermeisters als Referenten wegen Abhaltung der nöthigen Commissionen. Erhebungen und Übernahme der Kanäle ad 10 in dir Regie der Stadtgemeinde Pettau vollinhaltlich genehmigt uud dem Stadtamte die weitere Ausführung über-tragen mit Beiziehnng der Section II. Zu diesen Punkten wurde bemerkt, dass es vortheilhast iväre. die das Stadtgebiet durch-ziehenden Straßen an sich zu nehmen, nach einiger Debatte jedoch dies der II. Section zur eingehenderen Berathung zugewiesen. . Ad 11 (AmtSvortraa) wird von einem Mitgliede der Finauzsection genigt. dass dieser Boranschlag der Section nicht zur Borberathung zugewiesen wurde. Hierauf wird zur Be-rathung der kommunalen Einnahmen geschritten, gegen welche keine Einwendungen erhoben wurde»; selbe belaufen sich auf fl 1fl.829.ft0. Bezüglich der Ausgaben entsteht gleich beim Absätze I: ..Allgemeine BerwaltungSauSlageu", bezüglich des DiSpositionSfonde« des Hrn. Bürgermeisters pr. 800 fl. eine längere Debatte, welche init dem Beschlusse endete, diese 800 fl. unter dem Titel „Gehalt" einzusetzen. Dem Antrag deS Feuer-ivehrhauptmanne» und Genieinderathe« Herrn I. Steudte. be-Huf« Anschaffung von Feuerlöschrequisiten 150 fl. in diesen Boranschlag aufzunehmen, wurde zugestimmt. Eine Eingabe drS hiesigen BauverciiieS nm Bewilligung einer Summe von „Wir waren bei einer Abendunterhaltung. Herr Oberst, in rinem Privathause, später im Postcafehause.- Ein wohl-wollender Blick des Obersten lohnte meine Offenherzigkeit „Die Abendunterhaltung scheint sich sehr in die Länge gezogen zu haben, erwiderte er. denn ich hatte da« Vergnügen, Sie um vier Uhr Früh in dem betreffenden Eafehause' zu beobachten, stark angkheitert nnd in sehr fragwürdigem Eostüm. Ich werde Ihnen derartige Späße versalzen. Sie erhalten acht Tage Prosoßen- nnd ebensoviel Kastrnarrest. Sie beide machen den Anfang beim ^Zrofoßen und wenn Sie mit Ihrer Zeit fertig sind, tausche» Sie mit den beiden anderen, die ich gar mcht mehr sehen will. Herr Hauptmann veranlassen Sie da» Nöthige." Damit waren wir entlassen. „Schwefelbande," kiiurrte .Hauptmann Blaschek und lief« un» zum Profoßen abführen Der Profvß oder p»n t»ttu, wie wir ihn vertraulich nannte», nahm unS in Empfang, wie» »n« unser Zimmer an und w>r richteten un« häuslich ein Obgleich Besuch bei Arre-staute», sowie Singen und andere lärmende Unterhaltungen strengstens verboten waren, so ivar dies.-« Verbot doch für »»« nicht vorhandeis Wir sorgten dafür, dass de« pan lull« dick-bauchige Pintaflasche stets mit Nostrauo gefüllt ivar, in welche 300 fl gegen Aktien-Sicherstellung wurde mit knapper Majo-rität abgelehnt. Nach fortgesetzter Debatte in Sachen der Prüfung de« Voranschlages, wird derselbe durch die Vermehrung der ÄuSIagen mit fl 43336.60 und der Einnahmen von fl. 16829.50 sohin mit einem Abgänge von fl. 26507.— unter der projektierten Deckung einstimmig angenommen. Ad 12 wird beschlossen, das» die «Gemeinde derzeit für diese Steine keine Verwendung Ijat, die Güte und PreiSwürdigkeit dieser Trottoir-Pflasterung jedoch anerkennend gesonnen ist. die Bevölkerung durch Anuoucierung auf selbe aufmerksam zu machen. Ad l3 wird über Bortrag deS Referenten das Gesuch deS Dr. Mezler um Zuiveisnng der StadtarztenSstelle mit den gleichen Bezügen von 300 fl. pro Jahr genehmiget. Ad 14. Wird behufs Durchführung angenommen. Ad 15. Wird dem Stadtamte zur entsprechenden Durch-führung übertragen. Ad 16 wurde beschlossen, in eigener Regie zu bewerkstelligen. Ad 17 wird die Einladung des Stadtpfarramte» und deS Bürgermeister» zur Kenntnis genommen nnd die Ge i'einde-räthr zu zahlreichem Erscheinen beim FestgotteSdiei'ste am 4. Oktober anläßlich des NamtnSfrsteS Sr. Majestät de« Kaiser» eingeladen. Ad 18. Wurde dem (Gesuchsteller mit dem bewilliget, dass 1. bei Feuer- und Wassergefahr der Stadtgemeinde die >!»e»tgeltliche Benützung diese» Telefon» zusteht. 2. Dass da« Brückeujoch. an dein die Leitung ang» eracht ist. nicht beschädiget wird 3. Diese hölzernen Säulen einen entsprechenden Anstrich erhalten. 4. Für diese Erlaubnis ein vom Stadtamte zu be-stimmender kleiner Zins zu entrichten ist. 5. Das« bei Brücken^ reparatnren diese Stange, beziehungsweise die Leitung auf Kosten des Unternehmers beseitiget nnd wieder befestiget wird. 6. Das» selber für allfällige Schäden durch diese Anlage haftet. Ad 19 fand ad 11 seine Eiledigung Ad 20. Die Anträge des ArmenratheS werden vollin-haltlich genehmiget. Kolloser Zustände. Her Land soll nach der Blüte beginnen, da während derselben durch da» unausweichliche Austreifen die Befruchtung gestört wird. E» ist zu achte«, das» die Pfähle gut stehen, die Bänder nicht zu sest gemacht, keine Blätter und Trauben eiuqebunden werden. Erstere sind sonst in ihrem AthmungS-geschäft behindert »nd vertrocknen, letztere können sich nicht voll-komme» entwickeln nnd faulen bei nasser Witterung gerne. Während oder unmittelbar nach einem Regen soll nicht gebunden werden. Den Sommer über lo» gewordene Bänder müssen er mit Vorliebe seine Kupsernase steckte, dasür hatte er für unser Thun und Lassen weder Augen »och Ohren. Die Kameraden kamen so oft es der Dienst erlaubte, auch unsere Freunde au» dem Eivil stellten sich ein und es wurde bi« spät in die Nacht gesungen und getrunken. Fast that e» un» Leid, das» sich die Woche ihrem Ende näherte, denn die acht Tage Kasernarrest, welche un« noch bevorstanden, ver-sprachen bedeutend weniger angenehm zu werden, doch auch diese verstrichen und alle» kehrte wieder in da» altgewohnte Geleise zurück. Äiibante wurde beim Verlassen de» Arreste» durch seine Ernennung zum Lieutenant angenehm überrascht; al» solchen wnrde e» ihm nicht schwer bei Emilien« Eltern, wohlhabenden Bürgern. Zutritt zu erhalten und bald theilte er un« seine Berlobnng mit unserer ehemaligen Ballkönigen mit Bei den damaligen sriedlichen VerWtnissen sah es mit de», Avancement sehr mißlich an«, so zog e» Saibante vor. nach kurzer Zeit deu Dienst zu verlasse»; er sühne Emilie heim »nd zog sich mit seiner junge» Gatti» auf eine ihm gehörige Besitznng in der Nähe von Mantua in» Privatleben zurück. Uu» anderen gieng t» nicht so gnt, wir trugen noch manche» Jahr de» Kaiser» grobe» Rock und die Muskete, bevor auch für uu» die Sonne besserer Tage aufgieng. wieder hergestellt, durch Wind umgeworfene Pfähle aufgerichtet werden. In der Kollo« ist der Anfang der Weindlüte da« Aviso zum Bande. Diese Arbeit ist im wahren Sinne des Worte« eine Handarbeit, denn die Augen fchtveifen in horizontaler Linie in die Ferne und die Hände manipulieren auf'« Gerathewohl um den Stock. Ob der Band an richtiger Stelle zu liegen kommt, ob zu fest oder nicht, ist Nebensache. Das« auf diese Weise eine Menge Trauben und Blätter eingebunden werden, bestätiget ein Blick in den Weingarten Bei der Weinlese findet man auf solche Art eingeschnürte Trauben nur bi« zum halben Volumen ausgewachsen, bei nasser Witterung in der Regel verfault und verschimmelt. Das« sich da« Winzervolk im Nachbinden »nd Wiederaufrichten der Pfähle nicht ereifert, braucht nicht erst gesagt zu werden. Das Grasausschlagen wird vorgenommen, wenn die Trauben znm größten Theile weich geworden sind, also ungefähr Ende August. Bei dieser Arbeit ist zu beachten, das« die Weinstöcke mit den Sichelspitzen nicht verwundet werden, alle« fflro« um den Stock herum, speciell der lästige Windling rein ausgeschnitten wird. Da« GraS mus« außerhalb de« Weingarten« getrocknet werden Wird da« Ära« statt gesichelt, ausgerupft, so dürfen die Bündel wie e« meistentheil« au« Bequemlichkeit geschieht, nicht auf die Pfähle zum Trocknen gesteckt werden, denn ersten« machen diese Bündel Schatten, zweiten« hat der Wind eine größere Gewalt. bricht die Pfählt, wirft die Wein-stöcke um. wobei die Trauben verletzt werden und wenn aus der nassen Erde längere Zeit aufliegen, auch faulen. Das .Xbyipfrl». Darüber wollen wir die Weinlaube anhören: Die letzte Sommerarbeit besteht in dem Gipfeln der Reben im Spätjahr, wie solche« bei einer jeden Erziehungsart die Gepflogenheit ist. E« entsteht nun die Frage, ob man diese Arbeit zu jeder Zeit im Sommer ausführen kann oder ob dieselbe an ein gewisse« VegetationSstadium gebunden ist. Diese« Gipfeln wird im allgemeinen eine Saftstockung bedingen, infolge welcher dieser Saft andere Verwendung sucht und auch vorzugsweise in den Augen findet; diese werden denn auch nach dem Gipfeln sehr bedeutend anschwellen »nd uniso-mehr, je grüner die ganze Rede noch ist. d. h. je mehr sie fich noch in der Vergrößerung befindet. Wenn man daher zu einer Zeit gipfelt, in welcher die ganzen Schoße noch grün sind, dann bilden sich die für das nächste Jahr bestimmten Augen entweder so stark au«, das« sie im Winter sehr leicht erfrieren, oder aber sie werden sogar noch austreiben. >va« naturgemäß al« der ungünstigste Fall zu betrachten ist. Man hat deshalb die Regel aufgestellt, das« man nicht eher gipfeln soll, al« bi« der betreffende Zweig von u»ten an zur Hälfte braun geworden u. s. w. Unser Winzervolk gipfelt in der Regel während oder unmittelbar nach dem Gra«au«schlagen. manchmal auch früher, je nach Futterbedarf. Welche Nachtheile zu frühe« Gipfeln nach sich zieht, ist oben gesagt. Häufig wird den Weinstöcken auch zu viel abgenommen, so das« sie. wenn sie dann etwa vergrubt werden sollen, zu kurze Reben aufweisen. Wie die GraSbündel pflegt man auch die gegipfelten Reben bündelweise zum Trocknen auf die Pfahle zu stecken. Diese Wahrzeichen werden wenigen Besitzern, die um diese Zeit in'« Gebirge kommen, unbemerkt geblieben sein; wohl aber die Wirkungen. — Wir sind mit unseren Betrachtungen über die qualitativen Arbeitsleistungen unsere« Winzervolke« zu Eude. Wir haben gesehen, das« keine Arbeit ohne gleichzeitigen Schaden verrichtet wird, das« de? Weinstock statt eine sorgfältige Pflege, eine Summe von kleineren und größeren Misslsandlungen erdulden mus«, überhaupt mit einer solchen Nachlässigkeit bearbeitet wird, wir keine Eulturpflanze in der weiten Rinide. E« dars uu« nicht wundern, ivenn wir so spärliche Fechsungen machen, in den Adern unserer Weingärten nur Siechthum kriecht. Nicht da« Mis«von»ier-Übung»playe gehörigen Acker..............................—. 10»— c) So« IheatergebSade Ar. 26: durchschnittlicher LogeneNrag.........300— für da» Lerkaus«gewölbe Rr I.......70 — »» » • 84.— . . . ,3 seldstbenü» . —— • • > • * tf » . »6 .......—• — : : : :: ««-. W».- d) ?»m Crkoaanztaafe: für dir kafernloealitäten..........—•— « den groben Stellet . ........„ W — , den kleinen Keller...........16— . den zum Übungsplätze gehörigen Acker . . —.— „ den alten Stadtwaldantheil...... 13 50 . 88.50 f) Otumnafiaia Ar 39: für den groben HeUer...........80— . . kleine» Hellst...........20.— . die Ei »grub«............ 20.—. 120— s) **•» Zahrfelkhaase: fit die Wohnung und da« Gewölbe Sr I . „ 200— . da» Gewölbe Nr 2.......... 60— . de« Kell«............................10— ff den Kansckwnnna Acker........ 17.60 . den Stadtwaldantheil..........13 60 . 291.— g) »»« Rathhaase: für die Localttäten im 2. «locke . . . . . . 180— „ den grohe» Keller............20— „ den kleine» Keller..............16— > 215.— h| !p»m acaeu Lchxlgekiake: für die Schullocalitäten...........1400.— . 1400.— i) v»« MädcheaschalgekSuke: für die SchuUocalitatcii.......... 600.— . den großen Keller .......... 25— „ den kleinen Keller .......... 23.— . 548— k) ?»« UagarthargeMuks: für die Wohnung sammt Garten.......140.— . 140— H S»m Wisseujak sche» Hause für die Wohnung im 1- stocke......* 176— „ „ zweite Wohnung im 1. Stocke .... 200.— „ „ Hausmeister-Wohnung....... — — „ den groben Keller........... 50.— . . kleinen Ueller........... W.-- „ . Kartschowina-Acker..........2t.50 „ „ alten Stadtwald Antheil....... 10— „ . neuen Ttadnvald-Antheil.......3 —. 483.50 ■) i'on der CtrüHrrgartea ttealitit: für die Wohnuitgen..........„ 252 — . 252— n| P»n aaktkaadtrn lürnakstäifea: für den Spinn platz in Rann, die Ära» und Laubnützung im Stadtparke, für den Bieh- marktplatz.............. 100.— . 100.— Realitäten-Ertrag zusammen fl 6713. 2. Städtische WefiiUe .......fl. —.— . 2500.— 3. Waage nnd Mepgebiihreu ..... —.— . 200.— 4. Vrüiftn und Wassermauth: a) Brückeiiinaut hertrag ........fl 6600— b) Wassermauth............ 100.— . 6600.— 5. Zinsen uou öffentlichen Obligationen: a) von der Staat-obl Rr. 23.586 pr. 500t» . 210— b) . . . . 23.612 pr 60 . 210 ci . . . . 77.750 pr. 100 . 4 20 di . . . . 77.8* pr lont» . 42 -r) . . . . 119688 pr. 100 . 4 20 s) . . . . 118693 pr. 50 . 2.10. 864.00 6. Zinsen von Privat Eapitalie«: Bont Kapitale bei iH Stumberger pr 140 . 8.40 . . Aranz Raschl pr 420 . 21— , der Weinhardt scheu Pronienadestistung pr. 600 fl..........................24 — . 63.40 7. (^entrinden»tlaqen: Aus den Hundebesitz....... . . fl —. 360.— H. Beiträge für Schul',werfe: ai Mymnasialdeiirag der Bez>rk«veNretung fl 500.— b) Fortbildangsschuldeitrag der Bezirk»- Vertretung............ 120. — c) Interessen der (i Fürst'schen «tiftuiig . 24.— d; Interessen der Th Aürstlchen Stiftung „ 4.50 . 648.60 9. )>terimS'Sinnahmcn......fl. —. —•— 10. Sonstige zufällige Einnahmen. . „ —.— . 500.— Sa»«e sl . 1ÄhsK».&i» jiisslmmrnftrliang der (Empfänge: 1. Pachtschillinge von Realitäten.........fl 5717.— 2. Städtische «es»», .............................2600.- 8. Waag- und MeKgedühren..............200 — 4. BrUcken- und Wassermauth............6600^- 5. Zinsen von Obligationen .............264.60 6. Zinsen von andere» Kapitalien..........53.40 7. Iltememdeumlagen................350.— 8. Beiträge für Schulzwecke.............648.60 9. Interim»-E>nnahinen 10. sonstige zufällige Tinnahnie»........... 500.— -fl 1 (>829 50 Ausgaben. 1. Allgemeine Benpaltungsauslagen: ai Ti»posttion»sond de» Bürgermeister« . . fl b «ehalt de» Amt«vorstande»....... c) «ehalt de« Kanzlisten......... d Äehalt de» Stadtarzte»........ e Entlohnung eine« Diuruisten...... s) Rüt die Besorgung der Amt«dienerdienste . S) Amt»- und Kanzleiersordernisse ..... > Stempel und Poni.....- . . . . i) Beheizung der Lanzlei......... ki Beleuchtung der Kanzlei........ I) Verschiedene Auslagen......... 2. Pensionen: a) Pension de» Josef Oberhauser...... b) Pension der llaroline Amschl...... c) Pension der Louise von Kaiserfeld . . . » d) Gnadengade der Marie Putschnig .... 3. Ausgabe für GefäU-tttnhedung . . . 4. Manthregie, Briickeneehaltnng: » Löhnung de« Sinnehnier»......« b) Lühnung de« Schrankenzieher« . . . . „ e) Beheizungspauschale der Einnehmer . . . d) Beleucht»».,»pauschale der Einnehmer. . . e) Holzbesthasfung für die Brücke ...... s) für die im Lause de« Jahres erforderlich werdenden Reparaturen der Trau- u Brun »Wasserdrücke.......... g) für die Erbauung eine« steinernen Brücken- köpfe« und eine« Mauthhause« . . . . 5. Steuern und Äquivalente..... ti. Fener Assecuranzgehjjhre«..... 7. Erhaltung der städtischen Gebäude 8. Öffentliche Bauten: a) Erhaltung der Stadtwald- u. Grajena- drückc ............... b) Strabeiipflastcrung.......... c Eanalisierungen............ d) Straßenerhauuna........... 9. Öffentliche Sicherheit: »> Löhnung de« Wachtnieister» Roßmei«l .., b Löhnung de» ^ranz Wesiag ...... c) Löhnung der Wachmänner Iakopin. Kuny. Man», und Martinko....... d) Montur». u Brschuhung«koste» für 6 Wach- organe h 90 fl........... e) Holz u»d Licht ,ür die Sicherheitswache . s) Sch»eeau«s»hr und Strabenreinigung . . t Straßenbeleuchtung.......... h) Sonstige Polizeiauslagen ........ iV Subvention der siftrv Feuerivehr .... 10. Sanitätsauslageu: a) für die städtische Hebamme....... b) für den Wascnmeifter......... r) für die Znedhofinstaadhaltima...... d) für Brn inenerhaltiiiig und Reinigung . » c) Instandhaltung de« «tadtparke» . . . . ( Sonstige «aiiität»auslagen....... 11. Musik,»ecke i 1 Aeha» ix« städtische» Musiklehrer« ..... 150 — 2. Subvention der Musikschule de» Musiker, . &00.— . 650.— «) Fortbildungsschule! Subvention für die Fortbildungsschule . ... —.— . 300.--4) Ihtater «uslnfltit: 1. Subvention an den Lheaterdirector. . . „ 300 — 2. Entlohnung de» Theatermeisters .... 30 — 3 Beheizung und Reinianna....... 75.— 4. Reparaturen und Anschaffungen ..... 60 — . 456 — «) Siadergarten 1. «ehalt der Mndergärtnerin .....„ MO.— 2. Beheizung...........* . . «0 - 3. Lehrmittel.............. 25.— . 44o.— s) QMpmup»: 1. Lehrmittelbeitrag..........„ 500.— 2. Beheizung und Beleuchtung......„ 350.— 3. Au»hilf«d»ener.............65 — 4. Reinigung...................36.— . 950— 13. Annenpflege: Subvention an den Armenfond....... —. 1000 — 14. MilitäranSlagen: 1 Aufzahlung für Tranfenalquartiere . . . „ —. 275 — 15. AuSqaben für t^emeindeschnldeu: a) Annuitäten nnd Zinsen an die steter«. Sparkasse: 1. Vom Capitale bei Hau» Rr. 39 pr. 8400 fl 340.— 2 ......»42 . 500» . 280- »,.....W , 'S- . «*.- 4...... 37 .. 14711 . 80- 5.....per 35000 fl ohne Hypothek .. 2S00 - 6. „ 1 T13500 ff T „ .. 10*».-. 4649.-h> a» die Pettauer Zparkaffe 1. Vom Capitale aus den Häusern Rr 3g und 86 per 20140 fl......... 1076.— 2. Bom Kapitale aus die Man'sche Realität pe, 10500 fl............ 577.50 . 1653.50 «) ■* den Loealarmenfond 1. Zinsen vom Preiitzschen Capitale per fl 4897 05 ...... ...... 294 — 2. Zinsen vom Aruber'schen Capitale per fl. t»2«8.31...........„ 528.— . 822 — d) an Private: Zinsen vom Capitale des Frl. Anlonie Krischan per fl 166445.......— •— • 84.— Summe der Ausgaben für «emeindeschulden fl. 7208 50 Ili. Städtisches Waag und Meßamt: Instandhaltung der Waage und EinHebung»- kosten iProvifion)........fl —.— • 120.— 17. Subvention an den BerschönernngS Verein.............st ^00-— 18. Sonstige zufällige AnSgaben....... 700 — z »m»e der Ansgabe« fl 4VS:tt> ;*.i Zosummrukitllung >rr .Xusgabrn. 1. Allgemeine Berwaltungsauskagen .......fl 4038.— 2. Pensionen.....................842.— 3. Ausgabe für «efälle^kinhebung........„ 750.— 4. Mauth R^.e ...................«£*•- 5. Steuern und Äquivalente ... -..........2800.-- 6. Feuer-Asiecuranz................120 — 7. Erhaltung der städtischen (Bebäube..................2000.— 8. Öffentliche Bauten..............* 1650.— 9. Öffentliche Sicherheit . ................WW - 10. Sanitätsauslageu.................577 80 11. Cultusauslagen...............» 193.20 12. Unterricht und Volksbildung..............6850.— 13. Armenpflege.........................MJW — 14. MilitäranSlagen...................275.— 15. Ausgaben für Äemeindeschulden........„ 72W50 16. Waag- und Meßami ..............120 — 17 Subvention an den Verschönerung»-verein............300 — 18. Sonstige zufällige Ausgaben . . ...... ... 700 Summe der A»««od«a fl > >> (Bilanz Snmmr der Ausgaben .........st 4533tt.50 Summe der Einnahmen........ . ,, HiH2M.5Q Abgang .............- • fl- 1BS07.— Hur Deckung des Abganges wird deantragt: ») 20»,, Zuschlag zur «erzehrnng-steuer auf «ein. Most und Fleisch.................fl 2000 — b) Umlage auf den verbrauch von Bier zu 70 kr vom Hktl . „ 2000.— 6000.— 7200.- 4000.— c/ Umlage auf den Verbrauch von Spiritus und Brantwein mit 1 5 kr pr Hektoliter und Grad der 100-ihei- ligen Alkohol meierscala............„ 1800 d i Subvention der Pettauer Sparcasie........ ßnn" e) 30»/» Umlage zur direeten Steuer von rund 24000 fl det vom Darleihen zu 13500 fl verbleibende, in der Sparkasse *u Pettau angelegte Rest pr .... g) eine zu envirkende selbständige Umlage auf das in das Stadtgebiet Pettau zum Konsum eingeführte Fleisch, welche einem 20» „ Zuschlage zur ärarischen ver-zehrungssteuer gleichkommt.............1200 h) Miithmablichcr Casiarest.............» 2307 "Sm Stadtamt Pettau, am 3. Oktober 1890. fl. 26507. — tn Ctmaim der Juan* : 3 im oit ^ litt er m. p. Der Burftrtmfilirt: E. Eckl M. p. Vermischte Nachrichten. ltvriulrsrsrk» Sonntag den 5. Oktober veranstaltete der VergnügungSat-SschusS der hiesigen freiw. Feuenvehr im Lasino ein Weinlesesest. Der Besuch war wie vorauszusehen ei» schwacher. Der Grund hievon ist eimStheilS darin zu suche», dass solche Feste nicht mehr neu, daher »icht ziehen, fern:? dass selbes etwas verfrüht und endlich, dass man von der Fencnvehr schon bessere Dinge gesehen uub gehört hat. welche da» Publikum aus da« beste zufrieden stellte». Bei einigem Fleiße der Mitglieder iväre e» auch gewiss ei.i Leichtes, sehr gute Sachen zu bringen, an Talente» würde e» nicht sehle». Es hat sich die ftritif soweit verstiege», zu sage», die Feuerwehr sei nicht berufen. Feste zu arrangiere». Wir fragen nun: Welcher Verein in Pettau hat eigentlich den Vernf Feste zu arrangieren, da jene, welche de» Berns dazn hätte», eS »icht thue»? Weuu man so haarscharfe Kritik übt. so dars mau dabei nicht vergessen, dass ein Arran-gement von gute», heiteren Aufführnuge» dem Publikum stets willkommen ist, ob die Ausübenden dann der Feuerwehr oder sonst irgend einem andere» vereine angehören. In kleinen Städte» si»d von Zeit zu Zeit solche «»ssührn.igen ein Be-dürsnis und haben noch jederzeit die größte Theilnahme gefunden. Mögen sich nun alle jene, welche Lust und Freude an solchen Unternehmungen haben, durch solche vereinzelte Ansichten in ihrer ferneren Unternehmungslust nicht abschrecke» lasse» und recht bald und viel Schönes, wie in den Borjahren, bringen. (trfrhallr.) Der Schriftleitung wurde kürzlich nachstellende .Anfforderiing" zum Zwecke der Veröffentlichung zugeschickt: .Unter die Ännehmlichkeiten deS LebenS geHort geselliges Zu-sammensei» nach vollbrachtem Tagewerke; an Gelegenheit hiezu fehlt e» hier ganz und gar, de»» außer der Stammkneipe oder dem ilafö findet man nirgends ein Plätzchen, welches zur ge müthlichen Conversation im geselligen »reise einladet. Wir haben überhaupt keinen Verein in Pettau. welcher die (Erreichung dieses Zieles anstrebt, auch ist e« nicht nöthig, einen solchen zu schaffen, da mit dem Casinovereine eine Lesehalle verbunden werden könnte, welche schon tn einigem den diesbezügliche» Wünschen entspräche. Auch wäre hiemit ein Stelldichein für Conversatioiisliebliabtr geschaffen und gäbe vielleicht Anlass zu regerem gesellschaftlichen Leben. tXois an die Hansdrschrr drr Sanischa-Voiliadl.) Von der löbl. Bezirkshauptmannschast Pettau kam nachstehende Verständigung an daS Studtamt Pettau: Zufolge Hieramts im Einvernehmen mit dem löbl. Stadtamte gepflogenen Erhebungen enthält die Kanischa Vorstadt 140 tAebäude, von welche» 74 einen Zinsertrag durch Vermiethung abwerfen; ferner .175 Wohnbestandtheile. von welchen :ttX5 einen Zinsertrag dnrch Ver< miethimg abwarfen. Es unterliegt sonach die Vorstadt ttauiicha im Sinne der Bestimninitgen des § 1 ad « des Gesetzes vom U. Februar IK82 R G Bl Nr. 17. rücksichtlich sämmtlicher i^bände der .Hauszinssteuerpslich» Hievon wird das löbliche Stadtamt u.iter Auschluss drr an die Besiyer »ichtvermietheter Gel>aude in Nmujcha <>t;»stelltnden und anher rück^useitdenden ZiiiSertragSbekeniittiisse für da» Steuerjahr 1H91 mit dem Beisatz? verständiget, dass gegen de» obige» Ansipruch im Sinne de» ^ 2 des obigen tiiejetze«. den, löbl. Stadtamte sowie jeden, einzelnen Hausbesitzer, der binnen .10 lagen von dem der Zustellung biefcr Note an da« löbl. Stadtamt nächstfolgenden Tag? anher einzubringende RecurS an die hohe I. f. Finanz-LaiideS-Direction in Graz freisteht. Zum dieSnwnatlichcn Biehmarkte, ivelcher am 1. b M stattfand, gelangten 675 Stück Thiere und zwar: heimische Ochsen 180, heimische Kühe 290. heimi-iche« Jungvieh 130, heimische Stiere 9. heimische Ziegen 6 Stück, ferner Rinder kroatischer Provenienz 35 Stück und 25 Pferde zum Auftriebe. Der Verkehr war flau, die Preise etivaS geringer. ES ist dieser Umstand zumeist aus die herrschende Dürre zurück-zuführt», da viele Besitzer wegen Besorgnis betreff Überwin-terung ihren Viehstand zu reduciere» beabsichtigen. Der nächste Bichmarkt fällt auf dc» Katharinatag den 25. November, am welchem der Jahres Viehmarkt abgehalten wird und somit für dieftn Monat der Monat-Bithmarkt tntfällt. «Verkriykrang de« Sprckbachrrhofr«.) Der Speckbacher. Hof in Judenstein kommt am 24. d. M. um 9 Uhr Vormittags im Gasthause zu Judenstein zur zwangsweise» öffent-lichen Versteigerung. Dieser Hos. das sogenante Schmirnergut zu Judenstein, war vom Jahre 1791 bis 30. Octobe» 1816 da« Wohnhau« des au« den Kriegsjahren von 1805 und besonders 1809 rühmlichst bekannten Schützenmajor« Josef Speckbacher und im Hause ist noch als Sehenswürdigkeit das sogenannte Speckbacherzimmer eingerichtet. In einem Einsänge liegt an Frül»gartcn beim .Hause, an Ackern Wiesen und Galt-mädern in einer AuSbehnung von circa 30 Joch, da« ganze Anwesen btim Hause selbst unb ist gerichtlich auf fl. 6500 unb ber fundus instructus auf fl. 421.60 eingeschätzt Hoffentlich kommt bieseS Anwesen, an welches sich so iverthvolle ge-schichtliche Erinnerungen burch bie Bedeutung seine« ehemalige» Besitzer» knüpfen, in keine unwürdigen Hänbt. (SrldKmord ri»r« eiebrspairw.) Ein sonderbarer Doppel-selbstmord erregte in New ^ork, wie von dort telegraphiert wird. Aussehen Die Opfer sind zwei Verlobte. Gustav Koch, srühcr Officier in der österreichischen Armee, gegenwärtig Por-trätmaler in Rew ?)ork und Emilie Rossi. eine achtzehnjährige hochbegabte Sckiauspiclerin, deren Vater Musiker in Berlin ist. Das Liebespaar hatte am 18. September bei Sonnenanfgang ein RenbezvouS auf dem Perron der Hochbahn gegenüber EmilienS Wohnung. Nach kurzem Gespräche jagte sich.«och eine Kugel burch den »iops »nd die Rossi schoß sich in den Busen, de» eine Heliotropblume schmückte. Beide blieben sofort todt. Rossi S Mutter billigte nicht daS Verhältnis mit Koch, der. obwohl von seiner Frau getrennt, nicht völlig geschieden war. Diese Missbilligung war muthmaßlich da« Motiv zum Selbstmorde. Zu miethen gesucht: ein geräumiger Keller mit circa 30 bis 40 Startin wein- griinen Fässern. — IhcsItezüKliche Offerte beliebe man zu richten an die Administration dieses Blattes. Wochrnmarktpreisf in Pettau im Cclobet 1890. Weizen........... Kvrn........... Mai« .............; ; ; ; •«&.......!!!!!! pr. i6o Ko. ff Hirse . . . . ............ Buchweizen (Hoiben)........ „ „ Eier ..............100 Stück Speck.............. 100 «o. Schweineschmalz.........„ „ m Rindschmalz ........... . . Laib Topfenkäse.......... l Stück Süße Milch.........per 1 Liter Süßer Rahm..........„ „ m Saurer Rahm........... „ „ Fisolen, bunt?..........pr. 100 Äo. . weiße............. • runbe........ . „ Wachtel............ jtnoblauch...........„ m B Ju»ge Hühner.........pr. 1 Paar Rindfleisch............ 1 Ko Kalbfleisch.............. Geselchtes Schweinefleisch.....„ „ m Dampfmehl Nr 0......... 100 , 2 3 4 5 6 7 8 pr. 100 Ko. fl. 8.— » » • » »Hm» 6.— 8 — 8 — 6 — 8 — 2 — 54 — 64 — 90.— —.1» —.08 —.16 — 20 5 — 6 — 7 — 750 20 — —.50 —.50 —.50 —.80 16 — 15 — 14.50 14 — 13 — 12.SO 12.— 9.— WchenNeie.............. Kornkleie............. , m 4 Raummeter Buchenholz.......... 4 „ weicheS Brennholz....... 100 Kilo Glanzkohle............ in Wagenlabungen von 1000 Ko. aufwärt» 100 Ko. 4.50 5 — fl. 12—. 7 — -.96-—.90 Zu verkaufen: Weinwerkl mit Schwungrad nebst 5 m. amerikanischem Weinschlauoh 1 */«" 3-fach, 2'/» Meter Saugachlauch l1/«" 5-fach, Faas-pippe, Hundskops, Holländer u. 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Preis dieser Steine, sowie Muster können beim hiesigen Stadtamte eingesehen werden. HttttN»^tt5tttt555555555555tt55555^ Pettauer Borjchuss-Berein ® registrierte «eaesieaschast mit aakeschritakter Haftaa,. Stand Ende Aeptember 1890: Mitglieder.............507 Gezeichnete Stammantheiie Ä fl 50.— fl. 938 — Mitglieder Vermöge«. Einbezahlte Stammantheiie . . . fl. 42.9Z0.SS Reseniefond...........18,086.21 Forderungen..........172,362.31 -chnldkvstand. Spareinlagen........fl. 103,914.08 Giro Obligo.........„ 2,400.— WM- Spareinlagen werden vom !. und I j. eines jeden Monates an bis jnm tZrlirbunqs-tage mit o'l, verunk. "ÄK Edelobstbäiiiiie. Hochstämmige, veredelte Aepfel- und Birnbäumchen hat abzugeben AU MÜHLE, bei Pettau. Die Filiale Pettau der k. k. Landwirth-schafls-tiesellschaft hat »» 1400 Stück Obstbiiunie pr. Stück 80, 40 und 50 kr. abzugeben und zwar: (ioldparmüne, steir. Maschanzker, Böthe Stelliner, Pariser-Bambour- u. Ananas-Heinette, Bolher Winter-Calvill, Pariser-Bambour-, Bos-marin-Apfel, weiss, Salzburger-Birn, Kaiser-Buttert)irn, (Jerlets-Butlerbirn. Die Biiumchen können im Filialgarten besichtigt werden und nimmt der (ieferligte Bestellungen entgegen. Filialmitglieder erhalten die Biiumchen um 10 kr. pr. Stück billiger. * <>: Jot. Ornlg □aw. Wohnung. Im Hause Harrengasse Nr. 30 ist eine sonnseitig gelegene hofseitige I. Stock Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern und Köche zu vermiethen. Anzutragen daselbst im Hofe rückwärts. Hochachtungsvoll Pettau, am 1. October 1890. Franz Blaschitz Gefertigter beehre mich hiermit, meinen vcrehrlichen Kunden und einem P. T. Publikum höflichst anzuzeigen, dass ich das Fleischer-Geschäft vormals Allerheiligengasse Nr. 19, in das Haus Nr. 2, Hauptplatz (einst Janeschitz) überlegt habe. Ich werde auch hier bestes Ochsen-, sowie Kalb- und Schweinfleisch kltuejt ausschrotten. Mit der Fleischausschrottung verbunden eröffne ich gleichzeitig ein Selchwaaren-Geschäft Daselbst werden jeden Montag, Mittwoch und Samstag frische, echte Wiener-Neustädter-Würstel, sowie alle Sorten Extrawürste, Sülze, feinste, frisch gekochte Schinken, als auch Delicatessen aller Art, l»ezogen aus der I. Wurst-Fabrik Wiener-Neusladts, zum Verkaufe stets frisch vorräthig sein. Ich bitte, mir Ihr geschätztes Vertrauen auch hier in diesem neuen Verkaufslocale gütigst schenken zu wollen und zeichne, indem ich Sie der besten Bedienung versichere Danksagung und Empfehlung. Mein am St. August I. J. verstorbener Ceinahl Franz Oblak, Bildhauer und Vergolder in Pettau. versicherte sich durch Vermittlung des Herrn Vatroslav Holz am 30. Juni 1890 bei der gegenseitigen Versichprungshank „Slavya" in Prag um ein Capital von 2000 st., welchen Betrag mir die genannte Anstalt, obwohl der Verstorbene die Polizze erst 18 Tage vor seinem Ableben eingelöst, bereits anstandlos ausbezahlt hat Indem ich ihr hiefur meinen öffentlichen I)ank ausspreche, empfehle ich die Bank ,,Slavya" jedermann auf das wärmste. Pettau, am 7 October 1890. Elisabeth Oblak. QC Zur Jagdsaison! -Mg A. Hummel, „zum Touristen" Murplatz Nr. 2, eisernes Haus. Bestens anerkannte, vorzügliche JAGD-GEWEHRE neuesten System« in grosser Auswahl und zu billigsten Preise«. Lefaucheux, von 16. Iß. 18, 20, 21 28. .1» bis 4<> fl. — Lancaater, von 20, 22. 2k 3U. H5. 38, 40, 46 bis 160 fl. Lancaster-RUchaflinten Kugel, (Kropatschek-llritnig-l'atrone.} Universal, Dianagewehre Original, echt H Piepu, Lattich.) Alleinige Niederlage für Graz und Vertretung für ganz Steiermark der patentirten WalTenfabrik Altbekannt» M. Arendt in Lüttich. 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