^ s» Sonntag den Zy. August ix? 6. XV. Jahrgang. Zll vrmg Vattrlaildslitbt? Marburg, 19. August. Eine maßgebende Wiener Excelletlz hat — wie die „Deutsche Zeitung" berichtet —»sich vor Kurzem geäußert: „Es ist nicht wahr, daß die Erwerböverhältnifse bei unH ungünstiger sind, als in den Übrigen Staaten des Kontinents; aber bei uns existirt leider weniger Patriotismus, als anderwärts. Wäre bei unö mehr Vaterlandsliebe und Gemeingeist zu stnden, dann würde viel weniger geklagt werden und die Steuerkassen würden danll auch höhere Eiu-gänge aufweisen können. Die Forderung nach ins Gewicht fallenden Ersparungen im Staatshaushalte ist nichts als Popularitütshascherei gewisser Abgeordneter »md leeres Geschwätz der „Deutschen Zeitung". Denn daran ist nicht zu denken; im Gegentheile - die Steuerträger werden sich in Zukunft zil noch größeren Leistungen verstehen müssen, soll der Staat seine! Machtstellung aufrecht erhalten und seinen Auf-? gaben ciuch in Zukunft genügen können." ^ Diese Wicner Excellenz kennt die Verhält-? nisse anderer Staaten ebenso weing. als jene! des „Vaterlandes"; denn sonst hätte sie bezüg-! lich des Erwerbes doch wohl den Siiden Deutschlands, die Schweiz, Frankreich . . . ausgenoui-' meil und hätte sich in Betreff d.s h<'linischen' Patriolismus nicht geirrt. ^ ler Patriotismus, welchen die Wiener Excellenz meint, existirt gar lncht in Oesterreich. Warum? fraget die Steueiträger und sie werden Euch sagen, daß alle bisheriqell Opfer keine Anerfennung gefunden — all' dieses Opfer nutzlos gebracht wordeil — daß Staat > seine Zwecke nicht erfüllt — da^ innuer nur! die Machtstellung desselben ins Auge gefaßt wird, nie aber die Menschenstellung des Bürgers. Die Zeiten des Excellenzenpatriotismus sind lange schon vorüber. Die Verrottung patriotischer Zustände hatte den Zweifel geboren; die Kritik und der nüchterne Verstand forderten den Rechtsstaat llnd nur in jenem Maße, in welchem dieser seinem Ziele sich nähert, erwärmt sich das Herz, kommt die Liebe und wird der Staat zum Vaterlailde. Und dieses Vaterland ruft nie vergebens! Zinsfllß-Thturrung in OtArrrcich. II. Mit Hilfe des fremden Kapitals allein waren jene großen Unternehmungen möglich, welche in den letzten Sechziger-Jahren und den ersten <^iebziger-Jahren geschaffen wurden, und Oesterreich selbst erweist sich eben jetzt doch als zu kapitalarin, um, wo das fremde Kapital von unseren! Markte verscheucht ist, mit eigenem Kapitale den» vorhandenen Kreditbedürfnisse zu genügen Daher denn jener Uilterschied gegenüber deil kapitalreichen Ländern Westeuropa's, wo allein vor nns volkswirthschaftliche Prozesse genügend beobachtet wurden. Das Kapital war dort w genügender Menge vorhanden und wen dete sich eben imch einer Krise wieder dem soliden iiornlalen Geschäfte zu, denl eö die übergreifende Spekulation zu entziehen versucht halte. Wir erniangeln des entsprechenden Kapi-talvorrathes uiw dies ermöglicht es heute dem Kapitali'esitzer, einen Zinsfuß zu erzielen, der durch das „Mißtrauen" allein nicht gerechtfertigt werden kann. Andererseits zeigt sich aber auf das Klarste, wie unzureichend unsere Kreditorganisation noch ist. Was vor der Krise diesfalls in's Leben gerufen wurde, hatte größtentheils nicht den Zweck, der Nest nicht die Zeit, den Bedürfnissen regelttmßigen Geschäftes sich anzupassen, und eine umfassende Organisation des Bankwesens braucht viel Zeit und Sorgfalt, bis das koni-plizirte Gebäude, welches sie darstellt, errichtet ist. Wir brauchen, wie sonderbar dies vielleicht Manchem heute scheinen mag, mehr Banken, d. h. Banken, welche das reguläre Bankgeschäft nlit all' der Gewissenhaftigkeit, Sorgsamkeit, Mühe und peinlicher Solidität betreiben, welche dasselbe erfordert. Die Privatbankiers haben sich vom Schauplatze zurückgezogen; die Bankgesellschaften haben nur das große Geschäft im Auge. Die Provinz und das kleinere Geschäft wird höchst stiefmütterlich behandelt. Und gerade diese Kreise sind es. welche am meisten lil'er die gegenwärtigen Kreditverhältnisse zu klaaen haben. Jsi dem so, wie wir hier in knrzen Zügen geschildert, so erscheinen .utch die Mittel zur Abhilfe des beklagenSinerthen Zustandes von selbst angezeigt. Es ist klar, daß Alles ausgeboten werden sollte, um das fremde Kapital wieder nach Oesterreich zu lockei,. Keine Gele^ genheit sollte versäumt werden, die sich in dieser Nichtung eröffnet, und es will uns bedünken, daß namentlich die Negierung bei den von itir beal'sichtigten Bahnbauten in diesem Linne vor-zugeheu hätte Gleichzeitig wäre aber auch der Vervoll komnln'.ing unseres Kreditwesens 0l)S Augei,-nlerk zuzuwenden, und hier könileu die Interessenten zitm großen Theil durch eige,le zirast, durch Sell'sthilse, ditrch merktbätiges Eingreifen Keltill«' to I». Taftlfttlldcn im MiUllaltcr. (Schluß.) Was der Einzelne in jener Zeit an Spei-selt und niehr noch all Getränk zu sich nehitien konnte, grenzt an'S Unglaubliche. Man über-tras noch weit die homerischen Helden. Ii» Folge der hohen Meinung, die man inl Mittelalter allen niannliaften oder physischen Eigenschaften schenkte, schätzte nnln auch Diejenigen, die bei Tische die beste Klinge schlugen und Meister im Trinken waren, hoch, man hielt sie für ebenso große Helden, wie die. welche sich in der Schlacht oder in den Turnieren durch Tapserteit auszeichneten. Nanlentlich im Trinken hielt man förmliche Turniere. Eine rühmliche Ausnahme vo»l dieser Un-mäßigkeit inl Essen und Trinken macht die Lebensordnung der Prinzen vom Hofe Herzog Christophs von Würtemberg vom Jahre 1568. „töeine Speise", heißt es hier, „soll sein von Gemüß, Eier, jung Fleisch, Federwildpret, Vö-gel, gute grüne Kräuter, gekochte Nül'en und dergl." Die hitzigen fremdländischen Gewiirze waren streng verboten. Als Trank bei Tische zum Morgen- und Abendmahl diente ein kleiner Becher genlischten Weines. Trotz der Fülle der Gerichte war man dennoch iin lt.'. llnd 17. Jahrhundert bei uns noch weit in der Kochknnst zurück Selbst ai» den Hostafeln aß nlan schwarzes Brod und fand fanle Fische, sowie Ziegen-. Kuh- und Bärenfleisch wohlschmeckend. Dem Hochmeister des dentschen OrdeilS wurden zu Speisen, außer gewissen feinen Fleisch- und Fischgattungen, als zuträglich enipfohlen: Mandelnnis und Mandelmilch nüt Grütze, Weinnlusgrntze, Mol)N' unlS, HansnnlS, Nübeu, Nosinen- nnd Petersi-lienunls, besonders aber GerstennnlS, gemacht in einer „fetten Fleifchjanche". Anf den Tisch der l^ürgerlichen Familien kaln meistens nur gesalzenes oder geränchertes Fleisch, Hülsenfrüchte nebst einigen Mehlspeiftn und Kohlarten. Das srische Fleisch verbot sich von selbst. Hierin stand das Mittelalter der alten Zeit sehr nach. Die Wälder waren gelichtet und damit war anch das Wild verschwunden. Der Ackerbau war noch nicht so weit ans-gel'ildet, daß man genügend Futter für den Winter lialte lind dest)ald konnte die Viebzucht anch nicht das verschwundene Wild ersetzen. Kam der Winter heran, so mußte das Vieli geschlachtet und das Fleisch eingepökelt oder geräuchert werden. Unter und durch Kaiser Karl V. wurde die alte deutsche Einfachhei: zu Grabe gelrageir. Nun trat zunächst an den dentschen Höfen und vorzugsweise auf den R^'ichStagen Pracht und Ueppigkeit auf, die sich bald durch alte Volksschichten oerlireitete. Strenge Lnxusgesetze, dir von Zeit zu Zeit durch die Fnrsten erlassen wurden, sollten denl llebel steuern. Sie schrieben genau vor. wie Jeder sich kleiden nnd was und wie viel er essen sollte. Jeglicher Un-gehorsmn war mit schweren Straseii dt:drol»t. Dem Neicheu waren zwei Gerichte nnd zwei Fleischarten verstatlet, der gewöhnliche Vürger llnd Handwerker aber durste nitr dei einer Mahlzeit Fleisch e^sen, bei der anderen mußte er jich uiit Milch, Butter, Brod und Geinnse begnü^^en. Wie ill Deutschland war aucli in Frank, reich das Schweinefleisch ein Lieblingsessen. Die Schweinezucht wurde in einein so großen Unr-sange betriebeil, daß die Straßen aller Städte ooll von diesen Thieren waren. Philipp, Ludwigs des Dicken Enkel, verlor ja in Paris sein Letten dadurch, daß ein Schwein nnter die Beine seines Pferdes gerieth und dieses scheu machte. Al«< Humbert, Dauphin de Vieunais, im Jahre 134."^ einen Kreuzzug antrat, be-stimnlte er fttr die Haushaltung seiner Gemahlin, die aus 30 Personen bestand, 8.> Schweine ihrer korporativen Vertretungen Vieles erreichen. Aber eben des einmüthigen Handelns bedarf es. Mit Klagen allein bessert man die Verhältnisse nicht. Zur Geschichte des Tages. Der Gedanke unserer Großmacht s-Partei an die Erwerbung Bosniens ist kei» neswegs schon ausgegeben — im GegentheU. Wenn anderen der Appetit mit dem Essen kommt, so kommt er dieser Partei mit dem Warten. Die „Allgemeine Augsburger Zeitung", die wohl noch jährlich ihre zehntausend Gulden österreichischer Währung aus einem bekannten Fond erhält, läßt durch eine dienstbare Wiener Feder die Nothwendigkeit des Anschlusses sogar auf die Herzegowina ausdehnen. Die Vermittlung zwischen den kriegfahrenden Parteien soll eintretendenfalls von Deutschland ausgehen und würden auch der siegreichen Pforte nachstehende Bedingungen auferlegt: Das Gebiet Serbiens darf nicht geschmälert werden und zahlt dieses sewen Tribut ein sttr allemal - Die Vasallen der Pforte haben das Recht, mit anderen Staaten Verträge abzuschließen — in der Herzegowina wird eine Wojwodina errichtet — in Bosnien werden jene Reformen vorgenommen, welche die Berliner Denkschrift beantragt — die Ausführung dieser Bestimmungen wird vom Drei-Kaiser-Bunde überwacht und steht den Übrigen Mächten der Beitritt frei — im Falle von Meinungsverschiedenheiten zwischen der Pforte und anderen Vertragsmächten können die übrigen Mächte vermitteln, ohile von der Pforte angerufen zu werden. Die Orientpolitik Frankreichs ist zwischen der Regierung und den Führern der Republikaner vereinbart worden. Die Regierung wird sich auch in Zukunft den Entscheidungen der übrigen Großmächte anschließen; würde aber das Aufgeben dieser Politik als geboten erscheinen, dann soll es nur mit Zustimmung der zu diesem Zwecke schleunigst einberufenen Nationalversammlung geschehen. Vermischte Mchrichte«. (Staatshaushalt. Vermehrung der Ausgaben und Finanzkontrole.) Aus England kommt eine Nachricht, welche für das Jahr, trotzdem man zu jener Zeit die Fastell und andere magere Tage strenge innehielt. Bis in das 16. Jahrhundert hinein bildete der Verkauf von gekochtem Schweinefleisch in Paris ein eigenes Gewerbe; ebenso gab es dort auch eine besondere Zunft der Saucenma-cher, von denen man den Bedarf sür das Haus entnahm. Im 13. Jahrhundert kannte man in Frank-reich nur drei Arten Kohl, dazu kamen im 16 Jahrhundert noch drei andere. Als Salat aß man um 1560 die Sprossen von Malven, Hopsen und Rüben. Um diese Zeit kamen auch die kleinen Bohnen in die Mode. Im 16. Jahrhundert erhielt Frankreich die Petersilie aus Macedonien über Italien, die Kürbisarten aus Spanien und Neapel, und die Artitschocken, die schon die alten Römer kannten, aus Italien, wo sie im 15. Jahrhundert wieder in die Mode gekommen waren. Die Zcorzonere wurde kurz vor 1651 aus Spanien nach Frankreich verpflanzt. Grüne Erbsen gehörten noch zu Kol-bert's Zeit zu den größten Seltenheiten, die nur am Hofe auf die Tafel kamen. Zur Zeit des Königs Johann ohne Land, der von 1198 bis 1215 regierte, aß man in England noch Seehunde. Unter Friedrich VII. (1484 bis 1509) aß man, außer im Sommer, kein frisches Fleisch. Noch unter der Königin Elisabeth (1558 bis 1503) war ein Stück fettes Pökelfleisch und ein Krug Bier das gewöbn- nicht verfehlen wird, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Der Kodden Klub hat nämlich sein Augenmerk ernstlich aus die Schädigung des National-Wohlstandes gerichtet, welche aus der großen Vermehrung der StaatS-ausgaben in England entspringt, und sich mit der praktischen Unzugänglichkeit der ParlamentS-kontrole Über den Aufwand der Regierung beschäftigt. Er hat deshalb an seine auswärtigen Mitglieder ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er dieselben um Mittheilungen darüber ersucht, wie in den verschiedenen Staaten die von der Regierung vorgelegten Voranschläge diskutirt und kontrolirt werden. Insbesondere lauten die Fragen auf folgende Punkte: „1. Legt die Regierung bei Beginn oder zu irgend einem anderen bestimmten Zeitpunkte der Session der Volksvertretung einen genauen Voranschlag der einzelnen Ausgabeposten für das nächste Jahr vor oder auf welche andere Art werden solche Voranschläge der Volksvertretung unterbreitet? 2. Werden die vorgeschlagenen AuSgabe-posten in Plenum des Parlamentes diskutirt oder werden dieselben in anderer Weise, z. B. durch Einsetzung von Kommissionen der Prüfung unterzogen? 3. Jsi es in der Uebung der Volksver-tretung. den Voranschlag in verschiedene Titel zu theilen, welche die Hauptrefforts des Staats, dienstes darstellen, und werden diese Unterabtheilungen der Berathuttg gesonderter Komites unterzogen? 4. Im Falle der Prüfung durch Ausschüsse sind die Beschlüsse solcher Ausschüsse, welche eine Verminderung der Ausgaben beantragen, der Revision der Regierung oder des Plenums der Volksvertretung unterworfen? 5. Wenn solche Komites von der Volksvertretung eingesetzt werden, welche Einrichtungen sind getroffen, um deren Unabhängigkeit zu sichern? 6. Andernfalls gibt es andere besondere Mittel, welche die Volksvertretung anwendet, um die Voranschläge der Regierung hinsichtlich des Staatsaufwandes einzuschränken oder zu kontroliren? 7. Hat die Erfahrung ergeben, daß das von der Volksvertretung bei Prüfung des Voranschlages beobachtete Verfahren hinsichtlich des Militär-, Marine- oder Civil-AufwandeS die Wirkung hatte, die von der Regierung dean» liche Frühstück der Hofdamen. Selbst unter Karl II., zu Ende des 17. J.chrhunderts genoß der englische Adel Monate lang kein frisches Fleisch, außer Wild und Fische. Ueberhaupt war das Fleisch so theuer, daß höchstens die Hälfte der Bewohner Englands es zweimal in der Woche auf de»n Tische sah. Der Tisch der ärmeren Klassen bestand zu Anfang des 16. Jahrhunderts hauptsächlich aus Schwarzbrod, saurer Buttermilch und Speck; zu Ende des Jahrhunderts aß man vornehmlich Kohl, Rettige, Pastinak, Möhren, Kürbisse. Die wohlhabende Klasse aß zu Ansang des Jahrhunderts Waizenbrod, Ochsenfleisch, Obstmus und Milch. Gemüse kamen nur selten auf den Tisch und dazu vor dem Ende des Jahrhunderts bei den Handwerkern Hühner, Käse, Butter und Eier. Noch Heinrich VIll. ließ die Geinüse aus Flandern kommen, wo die Gartenkunst bereits fthr ausgebildet war, doch sorgte er dafür, daß in seinem Lande Möhren, Rüben und grüner Salat angebaut wurden. Blumenkohl und Zwiebeln bezog man bis um's Jahr 1660 aus de>» Niederlanden und ebens) die grünen Erbsen, ein Leckerbissen der Frauenzimmer, und Kirschen. Die Aepfel kamen aus Frankreich. Die Einwohner von Nordschottland lernten den Kohl erst durch die Soldaten Cromwell's nach der Mitte des 17. Jahrhunderts kennen. Schließlich wollen wir noch einen Speisezettel für die Tafel des Kaisers Karl V. und tragten Auflagen zu ermäßigen oder Mißbräuchen in der Verwaltung zu steuern?" (Kongreß des deutschen Weinbauverein S) Dieser Kongreß wird vom 27. September bis 2. Oktober in Kreuznach an der Nahe stattfinden und kommen u. A. folgende Fragen zur Verhandlung: Welche neueren Erfahrungen auf dem Gebiete der Wein-kultur sind in der letzten Zeit bekannt geworden ? Welche künstlichen Düngmittel und DüngungS-methoden sind die besten? Welche neuere Erfahrungen liegen über das Reifen der Trauben vor? Ist es besser bei jungen Reben die Triebe stehen zu lassen oder zu kürzen? — Sind Wein-bergspflüge zu empfehlen? — Ist die Wurzeloder Blindrebe zur Neuanlage von Weinbergen zu empfehlen? — Ueber das Konferviren der Rebpfähle — Mittheilungen über Rebenstichler und Sauerwurm. — Auf welchem Standpunkte der Phylloxerafrage befinden wir uns gegenwärtig ? Wie erkeinlt man, daß dem Most oder Wein Traubenzucker zugefetzt wurde? — Welche Konstruktionen von Keltern sind zu empfehlen ? —.Ueber die beste Verwerthung der Rückstände bei der Weinbereitung. — Ist das Schönen des Weines mit Kaolin zu empfehlen? — Die Salicylfäurefrage. — Wie wird die Weinkultur durch Vereine am besten gefördert? — Rentabilität des Weinbaues gegenüber anderen Zweigen der Landwirthfchaft. — Ueber das Veredeln der Rebe. — Konzentrirung des Mostes durch Kälte. (Die Wanderheuschrecken in der Umgebung von Berlin.) Um zu konstatiren, in welchen Unmassen die Wanderheuschrecke da auftritt, wo ihre Brutstätten sind, hat ein Gutsbesitzer in der Umgebung von Berlin, dessen Felder bereits im vergangenen Jahre von dem Ungeziefer heimgefucht worden sind, folgende Versuch gemacht: Er ließ an einem Abende einen von den Heuschrecken in Angriff genommenen Acker mit Petroleum bespritzen. Die Thiere wtirden dadurch matt und unfähig zum Springen und fliegen. Am nächsten Morgen begaben sich sämmtliche Dorfleute mit den Schulkindern auf das Feld, um die fast bewegungslosen Thiere in Säcke zu sammeln. Diese wurden gewogen, nachdem das Gewicht einer bestimmten Anzahl der Thiere festgestellt worden war Die Gefammtzahl der eingesammelten Thiere wurde danach als 21 Millionen übersteigend ermittelt. (Sa r dellen si s ch e r e i und Wald- dann für ein Frühstück und ein Mittagsmahl der jungfräulichen Königill Elisabeth anführen. Der erstere lautet: 1) Weinbeeren und Mai-schmalz, 2) gebratene Äer, 3) zwei dünne Eierkuchen, 4) gedämpfte kleine Rüben, 5) gebackene Schnitten, 6) einen gedeckten Brei, 7) ein erhaben Gebäck, 8> eine Erbssuppe mit Mark, grob eingeschnitten, nnt Erbs und Eiern staat? lich übersäet, 9) gelbe Stockfische weiß in Schmalz gesotten, 10) blaue Karpfen, 11) gebackene Fische, etwas dabei wie Pomeranzen, 12) süße Hecht, 1^^) zerstoßene Körner mit Mandelll, 14) Reiß in Mandelmilch, 15) Brat^ fische mit Kapern, 16) ein Fladen, 17) Birnen, Pfefferkuchen und Konfekt. „Seine Majestät aß, Gott segne es Ihnen, weidlich", sagt der Chro-nist. Und das war an einem Fasttage. Das Frühstück der Königin Elisabeth, so sie am Montag den 22. November 1576 ein-nahm, bestand aitS Semmeln und Milchbroden, Weiß' und Braunbier, Hammelfleisch, großen Rippenstücken. Lendenstücken von Ochsen', Hanl-mel- und Kalbfleisch, Kotelettes von Kaninchen und Butter. Beim Mittagessen an demselben Tage kamen im ersten Gange dieselben Speisen nebst einem jungen Schwan, Kaupaunen, Rahmtörtchen und Fleischschnitten. Der zweite Gang brachte Ziegenfleisch, Fischreiher, Haselhlihner, junge Hühner, Tauben, Lerchen, Torten und Eier. Verwüstung.) Der Fang der Sardellen gehört zu den erträgnibreichsten Fischereien in Dalmatien Leider aber schreitet im Gefolge des Nutzens, den derselbe abwirft, auch eii» großer Schaden einher, nämlich die gänzliche Entwaldung des ohnehin baumarmen, größten-theils schon kahlen Landes. Der Hnuptfang der Sardellen geschieht mit einem eigens vazu be^ stimmten langen Zug- und Einschlubnetze nur in den mondlosen Nächten der Monate Mai bis September. Hiebei postirt sich ein Boot mit dem Netze außerhalb der Einfahrt einer Bucht, die einen ebenen Grund besitzt, während ein anderes Boot, das mit einem erhöhten Feuerroste versehen ist, den Sardellenzug in größerer Entfernung vom Lande aufsucht und denselben durch das auf dem Roste mittelst Holzfeuer unterhaltene Licht gegen die Bucht leitet, wo sodann das Netz fallen gelassen, die Fische damit eingeschlossen, und gefangen an's Land gezogen werden. Das Holz, das zur Beleuchtung dient, muß harzreich sein, indem der Lichteffekt die Fische anlockt. Daher verwendet man hiezu allgemein das Holz von den in Dalmatien einheimischen PinuSarten. Der Holz« bedarf ist dabei ein enorm großer. Derselbe beläuft sich jährlich auf 175.000 Bäumchen. Daß die Summe der in dieser Art jahraus jahrein ausgerotteten Bäume im Laufe der Zeit stattliche Wälder bedeutet, dies braucht nicht weiter ziffermäßig nachgewiesen zu werden. — Durch Einführung eines andereil Leuchtmaterials beim Fischen könnte das Ausrotten der Wälder hintangehalten werden. Durch zweckmäßig konstruirte Lampen kann sogar der Lichteffekt größer gemacht werden. Ueberdies würden stch dabei auch die Beleuchtungskosten niedriger stellen; denn gegenwärtig erfordert jedes Netz einen Aufwand von fl. 2 50 per Nacht für Beleuchtungszwecke. Da der Bestand der Wälder eine über die Gegenwart weit hin-ausreichende Bedeutung hat, so sollte die Negierung die nöthigen Schritte zur Abwendung der Gefahr nicht verabsäumen. In Zara hat eine Gesellschaft für Fischerei ihren Sitz, die auch das löbliche Ziel verfolgt, der Waldverwüstung in Dalmatien durch Adoptirung und allgemeine Einführung der Lampenbeleuchtung bei der Sardellenfifcherei zu steuern. Die succes-sive Einführung der Lampen unv das Verbot des Holzverbrauches zur Beleuchtung bei der Fischerei wilrde wohl keine unbesiegbaren Schwierigkeiten finden, da die praktischen Fischer bei all' ihrer sonstigen Untenntniß doch den eigenen Vortheil bald begreifen lernen, wenn ihnen dieser nur durch ein wirkliches Beispiel vor Augen geführt wird. (K on k u r S w e s e n. Nicht - Advoka» ten als M a s s e v e r w a l t e r.) Das Ober-Landesgericht Wien hat den Gerichtshöfen die Erwägung empfohlen, ob nicht bei Bestellung von Konkursmasse-Verwaltern auch auf Personen. welche nicht dem Advokatenstande angehören, Bedacht genommen werden könnte und sollte, wenn in den einzelnen Fällen sich dies als zweckdienlich herausstellt, besonders wenn die Gestaltung der Masse darauf hinweist, daß deren zweckmäßige Gebahrung zunächst in die Häitde geschäftsersahrener, mit der Natur und den Bedürfnissen der vom Kridatar betriebeneil Geschäfte vertrauter Personen zu legen wäre und weniger einer rechtsverständigen als einer technisch-gewandten Leitung bedürfe. Die Angabe geeigneter Personen wird nöthigenfalls auf Anfrage durch die Magistrate, Gemeindevorstände, Handels- und Gewerbekammern er^ folgen können. Im Falle der Bestellung eines Nicht-Advokaten haben die Gerichtshöfe über die diesfalls gemachten Erfahrungen in den Jahresberichten sich zu äußern. ^liarbunier ZZkrichlr. (Zur Förderung des Weinbaues ulld Weinhandels.) Der Wein- bau-Verein und die landwirthschaftliche Filiale Leibnitz haben zu Ek)renhause>l in gemeinschaftlicher Sitzung befchlossen, zur Weinbau-Ausstellung in Marburg ftir die Gruppen: Neben und Nebenprodukte des Weinbaues, Weintrauben, Geräthe, Lehrmittel für Weinbau und Kellerwirthfchaft die entsprechenden Gegenstäilde zu liefern und zwar als Kollektivausstellung des Weinbauvereins Leibnitz unter Wahrung der Privatrechte. Bezüglich der Frage: ob der österreichische Weinbau und Weinhandel durch Einführung beeideter Weinagenten unterstützt würde, erklärt die Versammlung: dieser Zweck könne auch ohne Anstellung von Weinagenten gefördert werden, wenn man bei den Gemeindevorstehungen, Weinbauvereinen und dergleichen ein Verzeichnis jener Weine führt, welche von den Produzenten als verkäuflich angemeldet worden. Als Mittel gegen Frostschäden wird das Räuchern empfohlen und sollte man die Besitzer der Weingärten dazu gesetzlich verpflichten. Behufs Erzielung besserer Qualität wünscht die Versammlung die Regelung der Lesezeit. (Schadenfeuer.) Aus dem Maierhofs des Grundbesitzers Franz Lobe in Windisch-Graz entstand om l6. d. M. durch unvorsichtiges Tabakrauchen eines Dreschers Feuer und wurde ein Schaden im Betrage von IL00 fl. verursacht. Die Feuerwehr des Ortes, welche rechtzeitig erschienen und wacker gelöscht, hat größeren Schaden verhütet. Lobe ist versichert. (Verschüttet.) In der Guidogrube, Gerichtsbezirk Cilli haben die Bergleute Georg Kolar und Jgnaz Sattler durch Verschüttung ihren Tod gefunden. Ersterer hinterläßt ftine Gattin und sünf Kinder — darunter drei noch unmündig - in schwerer Noth zurück. (E i n b r u ch s i ch e r.) Dem Besitzer von Sanneck (General Göttmann) sind aus der versperrten Wertheim'schen Kasse 900 fl. Banknoten gestohlen worden und soll ein Hausgenosse die That verübt haben. (Ertrunken.) In Schönstein ist der siebenjährige Knabe Rudolph Kuschar. Sohn der Maria Kuschar, beim Baden ertruicken. (Ulttersteirische Bäder.) In Neu« bauS bei Cilli sind bisher 432 Parteien mit 83.3 Personen, in Sauerbrunn bei Nohitsch 1347 Parteien mit 20'00 Personen zum Kur-gebrauch angekommen. (Durch Zündhölzche n.) Hinter dem Wohichause des Grundbesitzers G. Frangesch zu Kranichsfeld steht ein Anbau, in ivelcheni Ge. traide nnd Stroh aufbewahrt werden. Dort spielten gestern Vorniittag einige Kinder mit Zündl,ölzchell und entstand dadurch ein Brand, in Folge dessen der Anbau, der Dachstnhl des zwanzig Klastev langen Hauptgebäudes und der Stall eingeäschert wurden. Die Gensdarmerie von Kranichsfeld war nebst der dortigen Spritze erschienen und bethiitigte sich eifrigst. Die Mar-burger Feuerwehr l,atte zwanzig Wehrmanner (Spritze und Mannschaftswagen) zu wirksanier Hilfe gesandt Der Schaden ist nicht geschätzt worden. Die Versicherung beträgt nur 300 fl. (Arbeiter - B i ld u u g s v e r e i n.) Morgen um 8 Uhr Abends findet im Volks, garten eine Sitzuug des Arbeiter-BildungSver-eins statt. (Faß-Aichamt in W.-Feistritz.) Am 1. September wird zu Windisch-Feistrltz das Faß-Aichamt (im Neuhold'schen Hause) eröffnet nnd sind die Amtsstunden aus Douners tag Vormittag von 8—12 Uhr, Nachmittag von 2—5 Uhr festgesetzt worden. Letzte Post England fordert die Erneuerung de<^ alten HandelSvertragrS mit Otstrrrcicd-Ungarn. Die Vorhut der Türke« l»at den Kampf gegen Horvatovitsch bei Topla eröffnet. Tfch-rnajeff sieht in der N«he, bei D-ligrad ; er, Lesckjanin und Antitsch verftigen Über 3S,Wtt Mann mit 170 Geschützen. Der Fiirst von Montenegro hat sein Hauptquartier mit zehn Bataillon n nach Bj lopavlize verlegt, um seine dortige Macht gegen die Türken in Albanien zu verstärken. Die Kosaken am unteren Don sollen ihren Eintritt in daS herbische Heer angeboten haben. In Konstantinnpel ist wieder eine Ver-schwörung entdeckt worden. Dom Aüchertisch. Die für den Weinbau Deutschlands und Oester- reichs werthvoUsten Traubensorten. Herausgegeben von Hermann Göthe, Direktor der steier-märkischen Landes- Obst- und Weiubuuschule in Morburg a. d. Drau und Rudolf Göthe. Beerenobst, und Rebschulenbesitzer in Sannstadt bei Stuttgart. — Großsolio, dreißig Tafeln Abbildungen. — Durch den erstgenannten Heraus» gelier direkt zu beziehen. Preis bv fi. ö. W. Dieses Werk, im Jahre 1873 in Angriff genommen, ist nun zur Vollendung gediehen; dasselbe enthält auf siebenundzwanzig Tafeln kolorirte Abbildungen von siebenundzwanzig fllr Oesterreich und Deutschland sehr werthvollen Traubensorten in natürlicher Größe, nebst drei Tafeln, auf welchen die Triebspitzen derselben vorgeführt werden. Die aufgenommenen Sorten sind folgende -Blauer Portugieser, rother Gutedel, 'gelber Muskateller, blauer Burgunder, weißer Wälsch-riesling, Riiländer, blauer Trollinger, Krach-Gutedel, Müllerrebe, rother Traminer, grüner Sylvaner, blaue Zinlmttraube, weißer Mosler früher rother Veltliner, weißer Burgunder, blauer Köluer, weißer Elbling. blaue Kadarka, weißer Riesling, blauer Wildbacher, gelber Ortlieber, früher blauer Wälscher, rother Veltliner, St. Laurent, Nothgipfler, Blaufränkisch und rother Ziersahndler. Die Abbildungen sind derarüg gelungen, daß sie Kunstwerke im wahren Sinne des Wortes genannt werden können. Zu jeder Abbildung ist die auf betreffende Sorte bezughabeude Literatur beigegeben, ferner finden wir die synonyme und die Beschreibung bei-gesügt, welch' letztere sich aus den Rebstock, die Blätter, die Triebspitzen, die Traube, das Borkommen, die Kliltur und Verwendung erstreckt. Das Verdienst der Herausgeber, welche weder Mühe noch Kosten scheuten, nm ein Prachtwerk der österreichisch-deutschen Ampelo-graphie zu schaffen, welches in Folge der hohen Vollkommenheit der heutigen Darstellungsweise kolorirter Äblnldungen alle seine Vorgängerinnen weit überflügelt, ist nicht hoch genug an-zuschlageil - nicht zu vergessen der in dieser Beziel)ung bedeutendsteu Frrma Deutschlands, A. Gatternlcht in Stuttgart, welcher die AuS-si'lhrung des Farbendruckes anvertraut war. Das glänzende Gelingen des Unterilebmens wodurch das vorgesteckte Ziel, die einzelnen wichtigsten Traubeusorteil Oesterreichs und Deutschlands „in natürlicher Größe und Farbe auf das Getreueste darzustellen, so daß der Be^ schauer ein u. verlöschlich charakteristiscbes Bild erhält, welches sich seinenr Gedächtnisse tief einprägt", in vollein Maße erreicht wurde, kann den Herausgebern zur größten Genugthuitna gereichen. Wir nlachen aus dieses herrliche Werk die sür den Weit^bau sich Jnteressirenden aufmerksam, insbesondere aber die Lehranstalten, Vereine zc., welche durch Anschaffung desselben zur Kenntniß der Traubensorten in weiten Kreisen beitragen können. Auszug au» dem Beobachtungsregister der meteorologischen Beobachtungsstation Weinbauschule Marburg. s Temperatur Lustdruck fteuch. Bewölkung s nach CelfiuS in tigkeit 1876 Millimetern TageSmittel in Pro-centen 7 Uhr ^2 Uhr 9 Uhr 7 Uhr 2 Uhr 9 Uhr Aug. 5. halb bew. 20-g 29.6 21-6 741-3 71 heiter heiter 6. 21 6 29 8 19-6 741-8 73 bemölkt 7. 16-6 22'5 17-8 742-5 30 halb bew. halb bew. halb bew. 8. 16 0 23 Y 160 740 9 71 heiter heiter heiter 9. 16-2 23'8 17-2 739-9 69 „ 10. 180 22 5 196 739-4 73 halb bew. halb bew. fast heiter II. 13 26 2 19-2 742-3 68 fast heiter fast heiter halb bew. 12. 18 26-5 19.0 741-4 65 fast heiter 13. 15 5 26-4 13'8 739-5 62 heiter heiter heiter 14. 17-0 27.6 16-8 738-3 63 15. 17 6 27-4 18-0 737-3 69 16. 20-0 28.0 21-4 737-0 66 bewölkt 17. 17.8 25-2 16-4 739'2 72 heiter » 13. 15'8 26-3 14.8 741-1 60 « Am 6. und 16. Regen. Menge de» Nieder chlagS: 17'2 Wasserstand am Pegel der Marburger Dran brücke in Metern Wasserstand am Pegel der Marburger Dran brücke in Metern Ssiläoksvlliil». Der CurS fnr Mädchen beginnt mit 1. September. Unterrichtsgegenstande: Han-delSarithmetik, einfache Buchhaltung, Correspon-dtnz und Wechselrecht. Der AbendeurS für Erwachsene beginnt ebenfalls mit 1. September. Unterrichts-gegenstände: HandelSarithmetl)ik, einfache und doppelte Buchhaltung, Corrcspondenz und Wechselrecht. Diejenigen, welche einen dieser Curse zu frequentiren lvünschen, wollen sich gefälligst bis längsten? 2b. d. M. melden. Peter Resch, Direktor. Theatergasse 201. 64 Täglich von 2—4 Nachmittag. Ein großes unmöbl. Zimmer wird gesucht. kack tivl' ^«iliek-kaserno. Sonntag den 20. August 1876: ükrei» Äv» VednrtsLestC?» 8r. AlajesM nn8ore8 Xk^issrg I. von der 971 8üdbahnuierkflälten-znusikkapeke unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Ioh. Handl. Anfang halb 4 Uhr. Entree 15 kr. Unterzeichneter erlaubt sich, den ?. 1. Wirthen zc. auf fein Lager fettiger Aierkühler (ßiskästen) für 1 und 2 Clmer, mit und ohne Speisebe-hälter aufmerksam zu machen, mit der Zusicherung, die ?. 'k. Herren Abnehmer sowohl durch soltde Ausführung, alö auch Billigkeit der Waare zufrieden zu stellen. Hochachtungsvoll Otto Schulze, 403) _Spenglermcister. Sogleich- Aufnahme findet ein verläßlicher Portier für ein größeres Hotel, welcher ncbst dtr deutjchea auch oie flavische, italienische zc. Sprache spricht und bereits in einem Hotel bedienstet war. (976 Äuökunfl ertheilt Anton Hoinigg in Marburg,. Derselbe empfihlt sich zur Besorgung von veljchledcnen Kommissionen; zur prompten Cffektuilung von Versicherungen gegen das Leben in vtlschiedenea Ltombinationen, selbst wenn dkl Tod im Kriege erfolttt; gegen Keuer, Blitz, Explosion, Hagel- und Transportschäden, bei den älteren und besirenommlrten BersicherungS-Gessllschaften. und ertheilt Auskunft über der» käufliche Realitäten zc. Ferner Anschaffung der besten und billigsten Doppelfteppstich Nähmaschine, mit welcher jedes Kind arbelien kann. Preis nur 4ö Mark, ci^'ca 25 fl. Oe. W. sammt allem Zugehör, loco Marburg,_ Bei Gefertigtem werden zwei (979 4tleidermacheri««en aufgenontmen. V. Welvlic. Einpefaudt. (958 Hrn. Michael ulld Frau Ant.' Orgolitsch! Der betrcffeltde Bettherr, welcher Ende Juni ausgezogen ist, wünscht Ruhe, sonst wäre er gezwungen, beim Gerichte Schutz zu sucheil. ^Ii» Äer Lrüdl. Bestfchelben, bestehend aus einem WvxsQdook. Um zahlreichen Zuspruch bittet Ferd. Andreasch, 978 Restaurateun_ Mr Handelsleute oder Pensionisten. DaS stockhohe HauS in GamS, in welchem Herr Jgnaz Nusterer 30 Jahre lang ein Handelsgeschäft (mit gemischten Waaren) betrieben, ist fammt Garien wieder zu verpachten und kann sogleich bezogen werden. Dasselbe besteht auS 3 Zimmern, 1 Küche sammt Speisekammer, 1 Gewölbe und 1 Keller und eignet sich besonders zur Fortsetzung deS obgenannten Geschäfte» oder zur Wohnung für ^nen Herrn Pensionisten. Nähere Auskunft im Verlag d. Bl. oder beim Cigenthümer Franz Kager, GamS bei Marburg. (969 Ein Gewöld mit Schaufenster und Glasthüren, auf lebhaftem Posten, ist sogleich und billig zu vermiethen. Anfrage bei Marie Schräml, Domplatz. Junge tnchtige Lente, gewandte Verkäufer, wie auch Agenten finden sofort sehr lohnende Beschäftigung. Osferte unter k. L. an die Expedition d. Bl. (gss krzu» ?ivlll«r »oil., Faßdinder, empfiehlt ein großes Lager von Kvalvlitei» zu den billigsten Preifm. (750 Mit einer Beilage. Gänzkicher Samstag den 19. d. M. Bormitlng« 3 Uhr b'ginnt der /^u8vvrlon. Auch werden Damen-Filz- und Sammthüte xvxntZit, xvÄrdt uuä msäerniiirt. Die geehrten Kunden tverden höflichst er-sucht, die grputzten Strohhüte bis Ende dieses Monats abzuholcn. indem weiterhin keine Garantie geleistet wird. (941 Au vergeben III «Fifchrr's Hause, TrgttthoWraßt: ?aS große Gewölbe, worin sich jttzl die englijlhe Maschinen Niederlaste befindet, nebst einem großen trockenen Magazin, bis Ansnng Oktober l. I. und ein (877 kleines FleischauSschrvttungS Gewölbe sogleich. Näheres im Tabakgewölbe. Gartcnsejstl zusammenlegbar in eleganter AuS sührung, 6 Sttlck fl. 10.— soweit Vlirrath, zu beziehen durch (938 Kärntner Holz-Industrie, Billach. KItderman«^ verantwortliche Redokt»o», Druck und B-rlag von Eduard Janschit iu vtarbnra. welcher in der Lage ist. eine größere Anzahl von ? wollt' ^liabender Personen jeden Stande» von seinem ^ Wol)nort und Umgegend gegen gnte Vergiitun^, ^aufzugeben, wotle sich kranoci wenden 8ul) tt. an die Annonc.-Exped. von Unn««;««teln in HVirn. s97b .................. Anlage zu Nr. 99 der „Marburqer Zeitunq" s1876.) 'W Die ^liililm!« stil' llüntlel unll lmlu^li'iv in KpilZ?! Kpnittnt^ mit >k K-»,ii»»^Kan s beginnt mit 18. September l. I. ihr vierzebntcS Schliljahr. ^ggg DieAttstult. welche aus zwei Kgi.schiileii, der tri^ui^vr'l«?'II«II besteht, so für ^lediegene theoretijche und praktische Ausbildung der Smdirenden und verfügt zil letzterem Zweck iiber ein A.'usterkomptoir, ein chemische» Laboratorium und eine mechanische Lehrwerkstiitte. I)ls lc> ckt»s L?:u»n wenn sie vor ihrem Eintritte das Ulltergymnasium oder die Uiiterrealschule mit Esfvl,^ zurückgelegt hallen. Fiir solche Schiller, welchen diese ^-l^ordedingnng fehlt, liesteht ein besonderer V «sl>^KTitNsczc»»r's^ kiR?^' I^r - Aufragen betr. ^utrAatZ.mV, tt.« eltlieilt Auskunft und auö- fiihrliche Profperte «cztltti» clS»? ^I^itcAsrnts Ilancksl^ unci <> Vx^mplartii 2<» 'v rz nt ii! Viiiilltiiil«« i> I» iiiiiilil Ci» Gewölbe mit Maqazill ist in der Herreiil^tisse Haus Nr. 104 zll ven^eben. (966 Näheres beiin Eigellthüluer. Dlls ueu'restllurirte Dampf-li.Waliiicilblid in der Kiirntver-Vorlllldt ist täglich von '/s? Ulir Frlih bis Ulir Abende zu benüßcn und sind l,e>onder6 d>e welkberülimten Fichtennadel-Bäder für Nervenleidende zu empfthlen. (967) A. Schmiderer. M N Skr ^'ivllvi' VVvItsuijtjtvlluii^ l87:j M Mlkll k«. liöl' I''ui'l!j0lu'jttij-.Ut;vii>»Itei' 100 Stii't . . . 100 ,, 100 „ r-tiRtjUsSv . . . 100 „ ..... 100 ttrlichtol .... fl. l.40 „ l.-'-'0 „ l-„ -.80 .. —.60 em^>flehlt die Bltchdrutkerei deS Lliuarll ^ansoliitz, k'o8tga88v 22. Sogleich zu vergeben in Fiscber'S Hause, Grazer-Vorstadt Nr. 91: Eine schöne gassenseitige Wohnung, bestehend aus 1 Zimmer, 1 Kabinet, großer Spar- Eitl Gewölbe mit einent Zimmer. Küche und ein großes Magazin. Auch sind daselbst noch schöne Bettstätten, Tische, Häng- und Waschkästen, 1 Getreide-Wiltdmühle, 1 Paar Kutuniete, dann flir ein großes Gasthaus 2 Schankgläserkästen und sämmt-liche gut erhaltene Bestandtheile eines großen Gasthaussparherdes, sowie noch viele andere Gegenstände billig zn verkaufen. ?tähere Anfrage darüber im Tabakgewölbe daselbst. 764 DreichMuschineu fiir Hand- und Göpelbetrieb, welche ihrer nniibertrefflichen Leistungsfähigkeit und soliden Bauart wegen im Jahre 1875 mit 10 silbernen uud anderen Preis,nedaillen auS. gezeichnet wurden, schon in 34.000 Exemplaren über alle Länder Europas verbreitet sind, liesern mit wefentl chen Verbesserungen zu bedeutend erinähigten Preisen franco Bahufr. unter Garautie nnd Probezeit. ^024 Preis einer Hand-Drrschmaschine fl. 100 franco Wien. Solide Agenten erwünscht, wo wir noch nicht vertreten sind. I?Ii. Alaz^tÄrtlk ^ t)«n,p, Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. pl l « pslo Iieilt brieAieli cler Lpeei^ilkli-^t Vi'. ItNNssvIi, ^eustklät, Dieslieil (KÄelison). lteseils mit kellunllelt. (614 Iagdverpachtunq. Am Montag den 21. August 1876 Vormittag 11 Ulir wird in der Amt-kanzlei der k. k. Vczirkkt)aup«mannschaft zu Pettan die Jat^d-baik'^it der Gemeinde St. Johann am Draufelde im Flächenmaße von 2!)89 J«)ch 40 Qkl. bis Ende Dezember 1881 lizitando verpachtet. T'aS Ncvier li gt an der Marliurj^-Peltauer Straße von Marburg 1. Mrile entfernt. K. k. Beziskslmuptmaur'fchaft Pettau am 12. Sluqust 1876. (970 WN Weinstein, Hadern, A!rssing, Kupfer, Zinn, Else", Blei, Kalb- uud Lchuffellen, Noß-, Ochsen« u. Schlvciuhaaren, Schaf'volie, allen Gattungen Rautnvaaren. Knochnt, .Nlallkn nebst atlen an-?>krcn Landesprodukten. 'VsrlZLS.'ui.L lion ungarischen Bcttfedern, Flaumeu und gespoit-nenem Roßhaar zn den billlgstcu Prtiskn. 758) Marburg, Vurgplaß. üli^olauL Hollsr in I^äl'ntner^Asse 211, einzig und aUl^inlgt Nikl^rrliigt für Ulltcrjtritrlnartl.''WW A^aolte noeli besdncierZ auflnerksi^m auf lüe ueu6 WII^80Vi^-X»Ii>u»8oI»ine mit KvraävrLür Kviliioitlor unä 8el»ullw»ollvr. Die im 1838 in kriegt sse^rünäets li^iiuiionö >^äriz.tieg. äi LicurtZ. i.»t ii.rv Uiuii»t.i?^t;iltiieliilft fsi»' Aiu iull'j? u. lluis^vltiin^ .>«.» iio.,.. V»rl iZolwUilt - - «i> Ixz» V>I^trInßsIi<»fßs«s»o üdertrilz^eil unä ewpüellit 8ivli xur VeisicIiLl'NNß^ ?u lisn billigsten s^i'AmiöN ßexen iAvIiiült!», «'vlelie iliirol, teuer UN«! lilit/.«vlilil^ »ii ^»I»n-unii ^irllltieluikk-Ke^ZuiIen, kiiirielilunxi, Il«I»iIie», Iileien. — I)iv Ii. k. psjv. ltiuliiuiie /^«isiotie» >Ii 8leurt« versivlioit »uvil »nk ,I»s I.el>en des iUenselien i» ävii vesseliieilensleii Komitiniiliunen. vocimal-, öriieksn-, lafol- ^ kalanvv V!/aagvn in 8o!i(!v8ter ^^nsWunnj^; I^«»I klttnU-Sviuviit lOV /i>IIi,lun,I ».». ll. 1.-. Lokt Zs.uäsolK»5Modo» Kokltsoksk' 100 I^Iklvellen ü. 1 ^Ittss . . . tl. 19 Außvoden-Wachs-Ginttzwichs l ?t'un(! 8eiino!itcl 70 lil'. empt'etilen ko»>»n p»ok»or Kokuv, los) Ztttl'KllI'K. tr- Z K. (d ^ llnltr gr^'j'ücr ^araatie ^ sichersten Ersol^jeS li.ilt iial) ileiicstcn Erfcihrilngcn^j ^^riindllch. schnell nn>'> «ul^iciielim j^eichltchtliche E;zesse^^ Pjeden KradkS, uisbcsoiuerc rcruachlussigte oder unvollD >«ständiti kurlltc, Iat^rc linidiirch verschleppte Syphilio^^ '^im seclilldiiren »nd le >>ären >^tudium. sowie Schwäche^ i^juftaiide, Impotenz, 'i'.'Ilttlionen, Weißfluß iliid ^ausschlage ^ever Art l'ei stren^ister Diöcretion. l ^ llttbemulelte werden beriictsichtljjt. ^5üv^ ^ v. V0Q L^lvist. P Lcrlin, S. ?.v. ZttujaltMtrstr 9 ^ Um Angu>e der zar Zeit sich zeit^enden SymtomeA 7sowie der Dnnrr des Leidens wird ersucht und erfol^t^ Wl'ie Zusendung der erforderlichen Prap irate umqeliend. s lakllsvbmer^ j^der Arl beheben sofort; u 7s) kr.. ü. 40 kr., iventl kkin anderes Mittel Hilst! (70!) 1^5KN'RF»IHGF^Fl sicher, fulb- ^ ^»»»iivRRvVKU und geruchlos. Portion sur ij ^^^etlu» 30 kr. t^ci He rn Könitt. Apoth'fer. Sehr wichtig sitr sparsame llauZfrsusn unl! MZolivrinnsn ist das k> k. a»»schl> priv. 3oI»QoUv»»vdorviQixuux» Vulvsr nelist Metl)ode von in Trautenau. Mit diesem Pulver, srei von nllen schtidlichen Ingredienzien, ist eine Person im Stunde, binnen 4 Stunden 2 Tmt^körbe voll schmutziger Wilsche jeder Art wie gebleicht zu reinigen ohne dieselbe zu kochen und oline die Hände nufzureil'en In Original.Schachteln zu 56 Dekagriimm für lti Kiirlie schmutziger Wüsche l)inreichend mit Metliode 1 sl. 30 kr., oline Metliode 1 st. 2l) kr., '^3 Dekugrunm 70 kr., sowie auch in Papierlziilseu zu 2 und 4 Loth, worauf der Preis ersichtlich ist. AUeS Uei^rige, welches außer diesen im detail verkauft wird, erkläre ich als ein Gefälschtes und nicht von mir Bezogenes. (?75 X. le. augsolil. priv. Xraktxl»v2stärkv, welche das Benetzen der Einsätze und Chemisetten mit anfgeläster Rohstärke, sowie auch daS Blauen entbehrlich macht und oer Wäsche einen hitbscheil Glanz verleiht » Zafel 20 kr. ö. W. L!agcr hiervon hält ^'»err iu HInrknrzis. „Hütte ich Ihr Aach stüher gtltseu, ich wäre ein andtrer Mensch geworde« u.s.lv."— So und so ähnlich sangen alle Briefe und Anerksnnungöschrcibcn nn von Solchen, tvelche sich das Buch: (li ggovo) 930 Hr. kvtall'8 8vltl8itlvvval?i'ung oder Trost »ud Hilst iu alle» Schwächc-znstäiide» kommen ließen. DiessS Werk, geziert mit 27 pattwlog.-anatom. Abbildungen, tvurde von Ntgitrnngz- u. Wohlsahrlglirhördtn empfohlen. Preis 2 fl. Vorräihig in j-^der ^^^uchbandlun,^. verstorbene in Marbnn^. Am 12. August: Wraöiü Elisabeth, GreiSlerStochter, 4W0N., Kärnliiervoritadt, (Äedärnientzilndung; 13 : Posch Ann«'. ^anSbrsitzer»tochter, si Woch.. Kärnt'iervorstadt, Le-bensschwäche: Taurer Maria, Armeninstitutsbetlieilte, ?<; z.. Domgasse, Wassersucht; 14.: Kozell l^arola, Buch-lialterStochter. 3 Woch., Welling. Darmkatarrh i Häher Anna, Dienstmas,dtochter, 3.Mou., Melling, ik^armkatarrh; t(i.: öachner Ludwig, OberkondukteurSsohn, 6 Monate, Meiling. Magenkatarr!» ' 17.: Hat Itisefa, TagliilinerStochter, 8 I., Blumeiigasse, Oisteritiö: Itt: BehosSkl, Franz, ^'ederarbeiter, 26 I., Grazergasse, Gehiriiblutschlag. Im össentl. Krankenhalise: Am 12. August: Grill Matthäus, WiuzerSsohn, 10 I., Starrkrampf', am 13.: Klampfer Thomas, Maurer. 46 I., Auszehrung! um 15.: Teich meist er Franz, Bildhauer, 39 I., Lungen-sucht: am 16.: Strelz Franz,Hausknecht, 2SJ., TyphuS. 91ttirbiirst, 10. August. (Wochen marktspre» se.) Weizen ft. 7.7l), Korn fl. 5.30, »Werste fl. 5.40, !^afer st. 3 50, .^»kurntz fl. 5.—. H»rs? f!.0.—, Heiden st. 4 iw, Erdiipsel fl. 2.10 or.Hktltr. Fisolen 14, Linsen 30, Erbsen 28 kr. pr. Älgr. Hirselirein 10 kr. pr. Liter. Weizengrie« 28, Mundmehl 20, Semmelmel»!. 16, Polentamehl 11, Riiidschmal^ st. 1.10, Schweinschmtilz !»0, Speck frisch 70, gl räuchert 90 kr., Butter fl. 1.05 pr. Klgr. Eier 1 St. 2 kr. Rinvslcisch 44, .^alt?slt>sch 45, Schuieiiisltisch jung ü4 kr. pr. Algr. Milch fr. 12, abger. 10 kr. pr. Liter. l>')l^, hart gkschivenlmt fl. 3.—, ungeschivemint fl. 3.00. "'«-ill'. gelchlvrmint fl. 2 30, ungeschiveinmt fl. 3.— vr', ^bmt vtti.fuinel, lturl sl. 1.—-, ""»ch >!l> ^r. pr Hktlt. Heu 3.20, L-troh, Lu^er il. 3 30, Streu 2 20 pr.100jtlgr. lsur Welliiiill M WürSMuIi MM. vurek 2k vi-prodt! Anlltlitttn-Priipllratc von Dr. k. k. Hof'Zahnarzt in Wien, Vognergasse 2. Zum AllsMlken popler Züt)ne gibt es kein wirksamere» und besseres Mittel als die , welche sich jede Person elbst ganz leicht und schmerzlos in den hohlen Zahn bringen kann, die sich dann fest mit den Zahuresten und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zer-törung schlitzt nnd den Schmerz stillt. (1 Preis per EtniS 2 fl. 10 kr. Anatperin > WlNldivasser in FlaconS zu fl. 1.40, st das vorzilglichste Mittel bei rheumatischen Zahnschmerzen, bei Äntzülidungell, Geschwiilsten und Geschwüre» des Zahnfleisches, eS löSt den vorhandenen Zahnstein und verhindert dessen Neubildung, befestigt locker gewordene Zähne durch Kräftiguu» des Zahnfleisches; und indem es die Zähne und das Zahnfleisch von allen schädlichen Stoffen reinigt, verleiht es dein Munde eine angenehme Frische nnd beseitigt den iibeln Geruch au» demselben schon nach kurzenl Gebrauche. ^n»tkorin-ZLat>op«st» Diese» Präparat erhält die Frische und Reinheit de» Athem», e» dient itberdie» noch um den Zähnen ein blendend weiße» Aussehen zu verleihen, um das Verderben derselben zu verhüte» und um da» Zahnfleisch z» stärken. gM-Preis per Dose fl. 1.22, per Paket »ö kr.^WGj Vvevt»dili«ol»«s 2»»ltnpulvor. E» reinigt die Zähne derart, daß durch dessen täglichen Gebrauch nicht uur der gewöhnlich so lästige Zahnstein entferut wird, soudern auch die Glasur der Zähne an Weiße und Zartheit immer znnimmt. Preis per Schachtel 63 kr. ö. W. ftlr Erwaichseiie pr. Stück 30 kr. „ fi!r Kinder pr. Stück 50 kr. Depots in: ^»rburß^ in öaovkiari's ^potlivlcs, 1)si Uorrii X. ^potlislcv 2u ^lariakilf, bei Ilorru ^I. Iltvrjü und ia 'I's.uv Ii mkn a» lirln»tti»n(i1un^; svvvis in 8kmlntlio!wu ^pytlio-lcvn^ ?»rfumsl'l«v u. (^aIavtöriö>vaai'0Qknnä1uriß^su 8to»orwar1c8. Warnung! Da sehr oft gefälschte Präparate meiner Erzeug Nisse mit meinem Namen, dt.rselben AniSstattnng znm Verkaufe billiger oder zu gleichem Prese auSgeboten werden, aber notorisch die »acht heiligsten Fol gen nach sich gezogen haben oder ganz wir-knngSloS blieben: so bitte ich daö ?. '1'. Publikum geeigneten Falles mir das gefälschte Erzeug-niß per Post auf mciiic Kosten zu ttbrrseiiden, init Angabe des Verkäufers, um gcgcu den Fälscher gerichtlich einschreiten zu könncii. "HW Meine fäinmtlichen A nathcr ili - Präparate find in der gegebenen Forin nnd Ausstattung ivie die Flasche, Kapsel als Verschlusi, des äiißereii Umschlages dchüre, der Schachtelu zur Zatin-ploinbe nnd Zahnpulver, der Gladdose ziir Z»hi>pasta, sowie Mit eiiier protokollirten Schutzmarke versehen, sowie aiich sämmtliche Präparate iii dirler Art nndWetse gegen Fälschung durch Muster- »nd Markenschutz in Oesterreich-Ungarn, Deutsci,la»d, Italien, Rußland, Ruinänien, Holland gesichert siiid. Sämintliche Aiiatheriu-Präparate werden aus benailnten Griinden anch von Mir per Postiiach-nähme versandt. Die betreffenden Fälscher werden von Zeit zu Zett in allen Zeituiigeii k'ein p. '1'. Publikiiin be-kaniit gegeben. I>i'. .1. Triest. Wieu. Ankunft 2 U. 8 M. Nathni. j Anknuft 2 N. 30 M. Nati)n». Abfahrt 211. 11 M. Nc'chm. > Abfahrt 2 ll. 33 M. Nachm. Personenzüge. Von Trieft nuch Wien: U. 30 M. Fri1h und K U. 5,l M. Abent'ö. Ankunft Abfahrt 3 M. Abends. Ankunft Abfahrt Abfahrt M. Al'tiidS. M. Abeiids. 8 U. 40 M. Früh uud 7 U. Von Wien nach Trieft: 8 U. 46 M. Früh und 0 U. 40 9 U. — M. Früh tlnd 10 ll. 1 Gemischte Zuge. Von Marbiirg nach Graz: 5 11. t»0 M. Frlih. Ankunft in Graz 8 ll. s,', U Von Triest nach Milrzzu ichl ag: Aiikuiist 12 ll. ll M A fahrt 12 tt. M. Nachm. Van Mürzziischlag liacti Trieft: Ankuiist 1 N. 44 M. Abfal)rt 2 11. 20 M. Nuchni Nach F ra n z en S fe st e: 9 11. 20 M. Vormitt. und 1<» 11 30 'N. Nachts. Nach Villach: 2 N. 50 M. Nachmtt.