' Hrtförttwg: feMal|t(F(Rr.l Ol»j 8ina«Iritft« KWnnranitl Gellen Mt |*i ntrfteflung. Nr. 50. HiM, Sonntag, 24. Juni 1900. 25. Jahrgang. dnltigm „Deutschen Wacht" liegt Nr. 25 der Sonn-^ViaAsbeilaae „Die Südmart" bei Jnhaltsver-ö jeiini«: Moderne Römer. Roman von Reinhold Ort-u»n iSchlisS). — Eonnwendseuer. — In s Album. — Kiarael-Pudding. — Aalte Eiersouce. — Kalbs-CvleletteS «! Krämern. — Firniji zum Polieren der Möbel. — Jitzrilr» tt!r Spiegel- und l?laS'cheiben. — Veljchnappt. - OniK>rftd)tig. — In der Zerstreutheit. — Gelöste» Sfcbid. — Aus einer tandwirtjchasilichen Red«. ^anstavismns in der Kirche. Der Ccandal bei der FrohnleichnamSprocesfion pi San Giacomo in Trieft hat bekanntlich aus slorniischer Ente in die Drohung auSgeklungen: Dir treten alle zum orthodoxen Klauben über! 6« kann nicht unsere Ausgabe sein, au» der Lochiigkei», mit der diese Drohung populär ge-«chi werden konnte, die Festigkeit de» Zusammen« hange« zwischen Katholicismus und Südflaventhum i» beurtheilen — andere Factoren werden daraus nw Lehre ziehen können. Darüber ist man in unterrichteten Kreisen schon längst nicht mehr im Zweifel, das« der Pan-sllwitmu» niemals ein platonische« Programm dar» fkeCu. da« eine geistige gemeinsame Plattsorm fir alle slavischen Völkerschaften erstrebt. Der Pan-slaciinu« ist keine ideell-geistige, sondern eine au«-zchrcchtn politische Richtung, welche aus ihr Banner die 'Voile Kaiser Wilhelm« Tl.: „Ein Volk, Ein Reich, Ein — Soll!' mit vollstem Sitchtt «fprägin kann. E» liegt un« vollständig »mie. mit dieser Feststellung den Panslavi«mu« «pnitiro di«creditieren zu wollen — er ist eine »itngimäße historische Strömung de« gesammten Ctoraihumf er ist so alt al« der D e u t s ch e n-halt der Slaven, so alt al« die slavische Ge-Wie. Wenn wir also die Stellung de« Panflavi«-»»I zum Katholicismus einer kurzen Erörterung m.nziehen, so kann diese schon au« dem Grunde tanni polemischen Charakter annehmen, weil wir »it kra»p>baften Versuche der katholischen Hierarchie, Zm Sonnwendfeuer. E« war im Spätlenz. Eüßberauschend kam der Lind von Italiens Beigen und blätterte erlösend ta letzten weißen Flocken von dem fpätblühenden ßefliäuch im Bergwalde. Sonnenglanz lag über de» einsamen Thal», da« umstaut ist von wild« zemsienem Gehänge. Die eisumgürteten Zinnen der wcllenragentrn Bergt leuchteten silbern zur «nlanin Al«. Die Sonne gieng zur Rüste. Noch mwal Wie sie glührothen Munde« da« zackige Schein, dann sank sie. Au« dämmernder Ferne Mie ein wundersame« Glühen die treuen Buhlen •n ihr, der Spenderin de« Lichte«. Hoch oben im fllmraufd) lag ein Mann und sah träumenden lugt« in« verglimmende Geleucht. Au« dem dunkeln Thale kam halbverlorener Slockenklang. Aus den seuchten Diesen der Wälder nd au« den unzählbaren Schluchten wallten graue Mel; unhörbar zogen sie heran, immer höher und hober. Turch da« Blühen der Alpenrosen zog ein echerbtnde« Lüslchen und mit leisem Brummen flog die letzie huwmel heimwärt«. Da sprang der Ruhende a»j, griks zum eijenbewehrten Bergstock und begann bnpan zu steigen. Bald durch dunkle Wälder, bald über »hauige Wiesen zog sein Pfad. Dort, wo der Wiejendvden endet und da« starre Gestein seine Herrschast beginnt, halb geschützt vom Geäst der Schirm! arme n, lag eine Hütte. die Expansivbestrebungen de» südjlavischen Pan« slavi«mu« durch nationale Concessionen zurückzu-halten, sehr kühl beurtheilen. Diese Versuche reichen in die Wirksamkeit der Slavenapostel Cyrill und Melhud (860) zurück, welche bei den Bekehrten die slavische Liturgie ein« führten, um bei deren Abneigung gegen da« Fremde einen festeren Zusammenhalt zwischen denselben und der neuen Lehre zu begründen. Da« Mittel bewährte sich und die Päpste sahen sich au» Zweck-Mäßigkeit »gründen veranlagt, die glagolitische Liturgie zu bestätigen. So sprach Hadrian II. (867—372) den Bannfluch über jeden au«, der behauptete, „dass e« nicht gestattet sei, die kirch-lichen Gebräuche in der altslovenischen Sprache zu versehen." Sein Nachfolger Johann VIII. (372 bi« 882) schützte die slavische Sprache in der Litur« gie unter Berufung auf einen AuSspruch de« Apostel« Paulu«, wonach Gott nicht nur in jüdischer, grie« chischer und lateinischer, sondern auch in slavischer Sprache gepriesen weiden soll. Dieses Recht wurde der „illyrifchen Nation" auch von Ur« ban Vm. (1623—1644), Benedict XIV. (1740 bis 1758) und Leo XIII. (in der Encyklika „Grande munus*) zuerkannt, offenbar ,mit Rücksicht auf die drohenden Beziehungen der Südjlaven zur russischen Kirche. Die istrifchen Slaven sehen die slavische Litur-gie als ihr wohlerworbenes Recht an und die aus jüngster Zeit datierenden Bestrebungen, diefe Liturgie in Jstrien außer Geltung zu fetzen, haben die dortigen Slaven veranlasst/ diese Frage aus die Tagesordnung zu fetzen. Sie „erwarten Tag für Tag eine gerechte Regelung dieser Frage von Seite deS römischen Stuhle«". Sie berufen sich dabei auf die Zugeständnisse der römischen Päpste, auf den thatsächlichen. Jahrhunderte langen Bestand der glagolitischen Liturgie in den BiSthümern Pedena, Pola, Parenzo, Pisino und Capo d'Jstria; sie verweisen aus die glagolitischen Denkmäler und MesSbücher und auf den Umstand, dass in der DaS halbverfallene Dach zeugte von deS WinterS Stürmen und der Last des Schnees. Durch die halb offene Thüre quoll leiser Rauch. Da that der Ankommende einen hellen Jubelschrei. Da» Echo der schlafenden Felsen ward wach und jetzt volltönig, dann schwächer, nun erlöschend hallte der Ton durch» Gewände. <Än erschreckter Aufschrei drang an« Ohr de« Lauschenden, schnelle Schritte nahten der Thüre, diese öffnete sich und auf der Schwelle stand ein Weib, vom grellen Herdfeuer beleuchtet. Ein angst» volle« Antlitz voll jungfräulicher Schönheit sah in« Dunkel. Da trat der Mann in daS Bereich deS Lichte», breitete feine Arme au» und ein einzig Wort entrang sich der fchwerathmenden Brust, drin all der Jubel, all die Lust eine» sehnenden Herzen» lag: „Regina!" Zögernden Schritte» wankte sie näher, dann sank ihre hohe Gestalt vornüber, ihr Haupt an seinem Herzen bettend ... So standen sie lange. Droben grüßten die Sterne vom blauen Zelt, dann wanderten sie weiter ihre ewigen Bahnen. De» Monde» bleiche» Antlitz lugte, vom eiSgekrönten BergeShaupte halb verborgen, herab. Au» der Wälder Tiefen kam ein Rauschen vom schlaflosen Bergwasser. So herrlich lag» auf allen Höhen, al» sei der hohe HimmelSherr herab-gestiegen, durchwandernd seine schöne Welt, um sich am Glück der Menschenkinder zu erfreuen ... Sie giengen hinein in die Hütte, da« Herz von unsagbarem Glücke voll. Matt glomm da» Gegend von Pola noch heute Leute leben, die in ihren jungen Jahren die glagolitische Messe gehört haben, sowie auf den Kampf, den die Nation gegen die Einführung de» Lateinischen in den Kirchen ge» führt hat. Wir verkennen nicht, das» der erste Jmpul» diese» Kampfe» von dem lebhaft entwickelten National« gefühle gegeben war — allein heute steht im Hintergründe diese» Kampfe» der PanflaviSmu« al« spiritus rector. Die Drohung, welche am FrohnleichnamStage vor der Kirche San Giacomo leichten Herzen« ausgesprochen wurde, bezeugt, wie geringfügige Umstände genügen werden, um die volle Glaubenseinheit der Südflaven mit den Russen herzustellen, um auch in religiösen Dingen den Lauf „der slavischen Flüsse zum russischen Meere" hinzulenken. Wenn Rom daS von den glagolitischen Vor« kämpfern stürmisch verlangte „entscheidende Wort" nicht spricht, dann wird die Losung: „Auf, zum orthodoxen Glauben!", wie sie in San Giacomo ausgegeben wurde, in den südjlavischen Gauen all-gemein erschallen; «S wird eine Los von Rom-Bewegung einsetzen, welche mit ihrem panslavistischen Grundzuge nicht nur der römischen Kirche, sondern auch dem Staate zu denken geben wird. Die Ansätze dieser Bewegung sind auch in den krainischen und steirischen Gegenden deS slovenischen Gebiete« — wir erinnern nur an den Pfarrer Terstenjak — nicht vereinzelt — sie wird auch hier em dankbare«, wohlvorbereitete« Feld finden. Aus der Kirche soll nach dem slavischen Programm alle« Fremdthum verbannt werden: in den ge« mischtsprachigen Gegenden gehört heute schon die deutsche Predigt zu den gnädig gewährten AuS-nahmen, und nun soll auch der Kamps gegen die lateinische Liturgie beginnen. Die deutsche Bevölkerung läsSt dieser Kampf kühl. Auf der einen Seite hat Rom in wohlbe« rechnete? Slavenfreundlichkeit die Herzen der Deutschen schon so weit abwendig gemacht, das« in Feuer und seine Schatten rannen ruhelos über da» gezimmerte Gebälk. Schmucklos waren die Wände, nur dürftiges Geräth hieng an hölzernen Haken. Im Hintergrunde brannte ein Lichtlein vor dem Bilde der wunderthätigen, helfenden Mutter Maria Luschari. Er rückte einen Klotz zum Herde, ergriff die süßen Hände, die geschäftig waren, ihm ein Mahl zu richten. Voll Liebe weilten aus der Herr« lichen Gestalt seine Augen. Drin lag ein Schimmer, der an den Waldsee gemahnte, wenn nacht» die Sterne sich drin beschauten. Dann sprach er: „Hätt' es nimmer geglaubt, Dich noch einmal zu sehen, Regina. Du weißt noch, wie ich Abschied nahm von Dir und der Heimat, um in» Welschland zu ziehen. Da drinnen im Herzen hat e» schmerzlich gezuckt und mir war», al» könnt' ich nimmer leben, dem Baume gleich, den man au» seiner Heimat»-erde reißt, um ihn aus glühenden Felsen zu pflanzen." „Wie viele der Kameraden liegen fern in Italien» Erde," entgegnen er mit stiller Trauer, „manch' frohe» Herz, das warm und feuerig schlug, schläft still und traumlo» feinen ew'gen Schlaf. Wohl ist eS eine Ehre, Soldat zu fein und de» Kaisers Rock ,u tragen, doch schwerer, härter sind die Pflichten. Wenn wir am Morgen hinaus zogen gegen die Wälschen, da grüßten von fern die Berge der Heimat herüber und die Gedanken und Träume zogen heimwärts. AuS tausend Feuerschlünden spieen sie Tod in unser« Reihen und zu Tausenden «Kc«Uch- M-cht» 1900 den nationalgesinnten Kreisen deS deutschen Volkes eine Schwächung des römischen Katholicismus alles andere, nur kein Bedauern'wachrufen wird. Und waS den PanslaviSmuS anbelangt, so mag den der Staat Oesterreich mehr fürchten als wir, als daS deutsche Volk. Eine Austragung Westeuropas und insbesondere des deutschen Volkes mit dem Russen« thum ist eine Frage der Zeit. Heute schon aber empfinden die Russen die westlichen Glieder deS Allslaventhum» als Last, alS Träg-r fremden, nichtflaoischen, ja deutschen Geiste» und eS wird viel deS Fortschrittes und — Rückschrittes bedürfen, um die panfkavistische Armada zu einer confoli« dierten Macht zu vereinigen. Bis es dazu gekommen ist. wird auch unser Volk in voller Einigkeit und bewährter Schlag» fertigkeit dem großen slavischen Ansturm aus Osten kraftvoll begegnen können. Die letzte Nummer der „Edinvst" macht mit ausgezeichneter Heylechnik in Entrüstung und kün-digt dem römischen Stuhle au, dajS den Worten von San Giacomo die Thaten folgen werden. Nun kann der Tanz loSgehen! Ulie die psaffen das Volk aufstacheln. (Llovenifche Zeitungsstimmen.) „Slaven«!, Gospodar' vom 21. Juni schreibt: „Viele deutsche und nemtschurische «aufleute werden den „S t a j a r t c* in großer Menge abonnieren und ihn sovann ihren slovenischen Kunden kostenlos abgeben. Die Kaufleute werden aber dabei keinen Schaden leiden, sie werden einfach bei der Ware im Preise etwas aufschlagen, oder aber schlechtere Ware liefern. Slovenen I Hütet Euch daher vor Kaufleuten, welche Euch den „Slajarec" aufdrängen. DaS Blau werden sie Euch zwar umsonst geben, aber bei Eurem Eiukaufe wird Euch das angerechnet werden." — Einzig möglicher Kommentar: Raffinierte Niedertracht! politische ZUmdschau. Hm Aufruf Schönerer's. Abg. Schönerer erläsSt folgenden Aufruf an daS deutsche Volk in der Ostmark: Wenn auch der RcichSrath geschlossen ist und wenn der Schließung die Auflösung deS Abgeordnetenhauses folgen sollte — unsere Forderung in sprachlicher Beziehung bleib« nach wie vor die gleiche: Vor allem anderen: Festsetzung der deutschen Sprache als Staats« und Amtssprache. Erst aus dem Boden diese» gründ legenden Gesetzes kann die weitere Regelung der Sprachenfrage für alle einstmal« deutschen Bundesländer Oesterreichs in Angriff genommmen werden. Jede österreichische Regierung, die sich über diese, auch im staatlichen Interesse gelegene nationale Forderung der Deutschen hinwegsetzt oder nicht den Muth findet, dies« Förde-rung als di« ihre aufzunehmen, wird und muss eS mit dem unbeugsamen Widerstande der Gründer diese» Staat» wefen«, der gesammten Ostmarkdentfchen sanken sie in den blumigen Rasen. Doch wir „drauf und dran". Der Feind hielt nirgends Stand. Wenn dann die Nacht auf dem Leichenfelde lag und die Sterne friedlich herabsahen, da mag manch letzter Gruß aus zuckendem, sterbendem Munde die süße Heimat gegrüßt, manch brechender Blick sich gen Norden gerichtet haben.' Er schwieg und sah träumend in da» züngelnde Feuer. Regina sprach: „Wie oft lag ich schlaflos und meine Gedanken waren bei Dir, und sie quälten mich, dass ich oft meinte, da» Herz müsse mir zerspringen vor übergroßem Leid. Und ich dachte: Wenn er sterben sollte? Dann schalt ich mich wieder tüchtig au» und sagte zu mir: Du zage» Herz, ein solche» Leid kann nimmer über dich kommen, da du » nicht tragen könntest! Doch jetzt, Toni, halte ich Dich, umfange Dich mit meinen Armen, um nimmer Dich zu lassen!* Es war so schwül, so heiß im Gemach und glühende Träume wehten durch die Lust. Und über die Augen der Liebenden sank ein Schleier, gewebt au» Vergessen, aus Nehmen und Geben, die Gegenwart verhüllend, die Zukunft austilgend aus ihrem Geiste. Heiß lohte Mund auf Mund. Da gellte ein lauter Schrei durch die Hütte und ein wildes Gelächter, fo voll Schmerz und Qual, wie sie kaum eines Menschen Brust beherbergt. Auf« fuhren sie au« dem Traume die beiden und starrten entsetzt nach der offenen Thüre. zu thun haben. Deutsche Volksgenossen ! Harret muthig und unverdrossen au» im Kampfe um deutsches Recht und deutschen Besitz. Keiner ivaicke! Keiner weiche! Denn tschechischen Uebermuth kann nur die deutsche Ausdauer, das beharrliche Fest» halten an den Forderungen der entschieden deutsch-völkischen Gruppe brechen. Deutsche» Volk der Ost« mark! Bleibe aus der Wacht und achte sorgsam darauf, das» die „gemäßigten" deutschen Abgeordneten nicht durch feige Nachgiebigkeit de» Gegnern di« Wege zur slavischen Gewaltherrschaft ebnen. Sturm geblasen, wenn Verrath bemerkt wird. Erfülle jeder seine völkische Pflicht! Da« slavische Geschrei vars keinen Völkischen irre machen I Kr. Lucger — cntrüllet. Abg. Dr. Groß hat in Graz bei dem Commerse de» Deutschen Schul-vereine« eine Rede gehalten, in der er über den deutschen Charakter Wiens abmllig sprach. Die» veranlasste in der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeulderalhe» den Dr. Lueger, diese Beschuldigung als ganz unbegründet (???) hinzustellen. Dr. Lueger behauptet, der Gemeinderath der Stadt Wien habe feine nationale Pflicht stets gethan und die nationale Ehre (waS versieht Dr. Lneger von dieser wohl? Die Schristl.) viel höher gehalten, al« so manche andere Stadt, die sich das Privilegium zu haben einbildet, dass sie eine deutsche Stadt sei. Wien, der Wiener Gemeinderath nämlich, sei jederzeit für den deutschen Charakter Wien« eingetreten. Die Rede des Dr. Groß entschuldigt Dr. Lueger damit, das» sie bei einem Commerse (offenbar meint er in dieser Umschreibung: in angeheiterter Laune) gehalten wurde. Dr. Lueger glaubt, durch diese Worte sich und die Handlungsweise feiner Barrierstöcke zu recht-fertigen. Nun. Sachen, wie die Vertfchechung und Verpfaffung Wien«, Gestattung demonstrativer Um-züge und öffentlicher Feste der Tschechen. Unter-stüyungen der Tschechen in jeder Art lasse» sich nicht, durch Worte beseitigen. Zum Schlüsse sagte der im Abgeordnetenhause vom Abg. Schönerer als »Gaukler von Wien" bezeichnete Mann: Der Unterschied zwischen u»S (Wien) und anderen deutschen Städten ist nur der. das« wir uicht um die Gunst Schönerer'S und Wols'S buhlen, sondern mit euer-gischer Hand dies« Pest (l) auS unserer Vaterstadt hinausgeworfen haben. Wer lacht über solchen Blödsinn eines PantoffelküsserS nicht. Zuerst spielt sich der Lueger mit seiner Clique al» Deutscher auS und dann nennt er die wirklich Deutschen eine Pest, die er auS Wien hinauswarf. Od ihm dies gelungen ist, werden wir bald sehen. Daran ändern die Wor!e Lueger» nichts, dafS Wien ein Echand-fleck für Deutsch-Oesterreich ist und so lange er Bürgernteister ist, auch bleiben wird. Mdeutschland an der Aahrbundertwende 1800—1900. Von Dr. Guntram Schultheiß. München, Verlag von I. F. Lehmann. PreiS: 80 Pfg. Der Verfasser lässt uns einen hochinteressanten Einblick thun in die nationale AuffaffungSweise deS deutschen Volke« im Beginne deS Jahrhunderts. Er beweist uns an der Hand der hinterlassenen Schriften Schiller«, wie dieser ein begeisterter Verfechter der Rechte und der Ehre des deutschen Volke« gewesen ist, er zeigt aber auch, welch trostlose Zustände damals in Deutschland herrichten und welcher Anstrengungen eS bedürfte, den nationalen Geist im Volke lebendig zu machen, bis eS Ein oleicheS Gesicht von wildem Haar umrahmt, verschwand. Einen Brand risS Toni vom Herde und stürzte ins Freie. DaS Rauschen der Büsche und daS Krachen dürrer Aeste ließ die rasende Flucht deS Späher» erkennen. Tiesathmend trat Toni zurück in die Hütte, und ohne daS am ganzen Leibe bebende Mädchen anzusehen, fragte er tonlos: „Wer war'S? Du kanntest ihn, Regina?' „Der Stigelbauerfohn." Da schlug er beide Hände vor das Antlitz und seine hohe Gestalt erschauert« unter verzweifeltem Weh. „DaS aber waren meine goldenen Träume und mein Glaube an Liebe und Treue." Da hob sie den Blick, den feuchten, zu dem feinen. Und sein angstvolles Auge las in dem ihren die Mär von d.m waidwunden Reh. daS dem Jäger brechenden Blicks verzeiht. Auf beide Kniee stürzte er nieder und rief: Vergib mir, du Heilige!' Sie ergriff seine Hände uud zog ihn zu sich empor, bis idre Lippen ftch fanden. Dann drängte sie ihn mit sanfter Gewalt hinaus zur Hütte und sah dem Scheidenden nach, bi» seine Gestalt im Dämmer verschwand. Auf dem feuchte» Waldboden aber rang ein armes Menschenkind in namenloser Qual, sein bleiche» Antlitz netzte der Thau der Gräser, seine Hände wühlten hiaein in die Erde, BiSmarck endlich geling, de« Reiche« Einheit heriuit El wird gezeigt, da« der Alldeutsche Gedanke nur I loqifch geschichtliche Weiterem Wickelung de« deutsch« Nationalgefühls ist, dessen Marksteine lauten: lknrö —Deutschland — Alldeutschland. Sind wir auch Ziele noch weit entfernt, so dürfen wir un« doch so Hoffnung hingeben; hat sich da« uneinige und Napoleon zertretene Deutschland zu solcher Macht < geschwungen, so braucht man auch an der ^'ckiujt I deutschen Reiche« nicht zu verzweifeln, zumal wemi Flotte endlich auf ein« unserer Macht erilixncho Stärke gebracht wird. Pas Hleueke üßet Oesterreich l Eine» erquickenden Einblick in die wunderbar sich in die lie und Breite entwickelnd« evangelische Bewegung in Dei Oesterreich gewährt Pfarrer Bräunlich soeben in in I. F. Lehmanu'S Verlag in München erschie» Broschüre: „DaS Fortschreiten der Lo« von Rois-Z tvegung in Oesterreich" (Preis 6t) Pf. Zum ech» Mal und zwar von bestunterrichteter Seite »irt ein klares und zuverlässiges Bild der Veränd« entworfen, die sich schon im Laufe eines einzige» 3® infolge jener Bewegung vollzogen haben, ven Superintendent Mever-Zwickau auf einer große» Dr> Versammlung sagte, sie werde „die wichtigste' des 20. Jahrhunderts" sein. Jedenfalls darf tiiiä niemand Anspruch erheben, über die Los vo« Bewe.wng Bescheid zu wissen, der diese b-du Schrift nicht gelesen hat. Sie erscheint gerade M rechten Zelt, um den Rednern auf allen kirchlicken nationalen Versammlungen dieses Jahres das bth> willkommene Thatsachmaterial für ihre Verträge bieten. Ein Masfenübertritf fand allerdings nichl j aber es gibt kaum mehr eine Stadt in Böharu, der nicht zahlreich« Uebertritte erfolg sind, in der | nicht Sammelpunkte für neue Gemeinden gebildet I Von diesen Stellen aus wird die nach dem Evais.li»» verlangende Bevölkerung durch Wort und «chrtft geklärt, und wenn dies erfolgt ist, geschieht der tritt auS voller Ueberzeugung. Ist dieser Weg mühsamer, so ist er doch auch viel hoffnungin Der Umstand, dass die Zahl der Utbertritte ven i zu Monat eine steigende ist, spricht am besten ■« l innere Kraft und Gesundheit d«r Bewegung. äußcreS Zeichen deS erfolgreichen Emporblüde»« der Umstand gelten, dass innert Jahresfrist sit j neue Gemeinden bereits gebildet haben uud Du in d«r Bildung begriffen sind. Wer sich ein Niid : dieser sowohl iu kirchlicher als auch in luttm" Richtung hin fo hocherfreulichen Bewegung will, dem fei dies Heft aufS wärmste empfohlen. Damast-Sciden-Robett, uitl höhn! — l» MeterI wtto- an» »oUfwi lagefantt! Wate» «de»I« Ha |heS eine Fahrt zur Be-ÜtUßMg de» Quellengebiete» unserer künftigen kifserliituiig unternehmen; die Absah« erfolgt m 4 Uhr nachmittag». 91« erster Punkt steht auf der Tagesordnung tu Neuwahl eines Mitgliedes für den Eiadtarmen-tat; dieselbe wird dem neuen Gemeinderathe iberlosstn. Die ServitutSangelegenheit des Johann und kr Ursula S t e g e n s ch e k, bezüglich de» Gym-«asialccbäutes wird über Antrag der RechtSsection iNeinnit G.-R. Dr. August S ch u r b i) wegen »»ldmvdiger Erhebungen über den Umfang der kmrlut an Ort und Stelle, sowie in der Mappe b>s die Zageicrdnuilg t er nächsten Sitzung gestellt. bezüglich der schon in der letzten Sitzung imlertm WiednherstellungSarbeiten im Sladt-tdeaier wird beschlossen, die Reconstrnction der t«fe im Zuschanerranme und in den Neben« tatr ^feiten um den veranschlagten Betrag von 2175 Kronen und die NeuauSmalung de» Vestibüls dir Fenster und Thüren, sowie deS Stiegenhause» (He'-. n4 vornehmen zu lassen. Segen den Neubau bei der Stadtpfarrkirche - MchenauSbau bei der Sacristei — wird kein 1 fajiant) erdoben. Da? Ansuchen der Maria Buttula um Be« Schaden hinauf auf die Alm. Auch Segen für« Sie!} sollte da« himmelanlodernde F" von der »ildm Sotlheit Heradrusen. 6if • • » schädliche» fcaui, da« dem Gethier schadet, in oie -erjehrende Sliu Mb riefen mit althergehrachten Fcuerfprüchen t.n heiligen Johanne» an. Mild zv-z sie heute Icait, die Sonnwendnacht. Wer ein Sonntagskind t:et um Tage Johannis geboren, kann beute einen IW m die Zukunft »hun> DaS Völklein der 8,i feister, da« vor dem Klänge der Kirchen-(lufin geflüchtet ist in die tiefsten Klüfte der Berge, im;: heute, dem Menschenauge unsichtbar, im Ämdinfchimmer. Hellauf lohte da» gewaltige Feuer. V«richkn und Mädchen werfen an langen Stäben (rennenbe Holzscheiden gegen den Himmel, fromme tptüche rufend. Da erschien eine neue Gestalt im tieiie, der Toni, der erst gestern aus dem Welsch-laiij heimgekommen, wo er sich tapfer mit den V««onteitn herumgeschlagen. Treuherzig trat einer «ch dem anderen heran, idm die Hand zu schütteln i»d ihn willkommen zu heißen in der alten Heimat. Diiii einer war wonlo» verschwunden. Manch heißer blick au» unergründlichen Mädchenaugen flog dmubn zu dem Fremdgewordenen. Doch er sah an aßen vorbei, nur die eine suchend, die stumm in» Ftuet blickte. Niederer züngelten schon die Flammen »d der Holzstoß brach prasselnd zusammen. Jetzt Wnffe» die Burschen hohe, gewichtige Stäbe au» de» zäh»» Holze der Haselstaude und sprangen mit Zv«cht' willigung eines Obstverkaufsstandes wird behufs polizeilicher Erhebung über den Leumund der Gesuch-stellerin vertagt. G.-R. Dr. S ch u r b i macht davon Mit-theilung. dass in verschiedenen slovenischen Blättern ein Artikel erschienen ist. in welchem berichtet wird, dass Herr Peter M a j d i l für die Cillier Stadt-armen einen Betrag von 200 Kronen gespendet habe, das« aber diese Spende zwar ursprünglich durch den Herrn Bürgermeister angenommen, dann aber vom GemeindeauSschusse zurückgewiesen wurde, wozu die Bemerkung gemacht wird, dass die Stadt-armen wohl die Spende nicht benöthigen. Dabei sei wohl absichtlich verschwiegen worden, das« die Zurückweisung der Spende in der GemeindeauSschuf«-sitzung am 8. Juni 1. I. erfolgte, und zwar deshalb, weil von anderer Seite ein Beirag von 400 Kronen gespendet wurde unter der Bedingung, das» der Betrag von 200 Kronen, welchen Herr Majdic gab, diefe« zurückgestellt werde. Herr Dr. Schurbi gibt seiner Entrüstung darüber Ausdruck, das», obwohl Herr Majdic vom Herrn Bürgermeister Stiger brieflich von dem Grunde der Zurückweisung ver-ständigt wurde, trotzdem in den Blättern nur die Thatsache der Zurückweisung constatiert werde. Dr. Schurbi stellt sohin den Antrag, den Herrn Bürgermeister zu ersuchen, nach seinem Gut-dünken die zur Richtigstellung der Nachricht ihm etwa zweckdienlich erscheinenden Schritte zu unter-nehmen. Angenommen. Spende für den Musikverein. Ihre Excellenz Frau Baronin R e i n e l t, welche bekanntlich hier auf Sommerfrische weilt, hat durch Herrn Georg G o ß l e t h R. v. W e r k st ä t t e n in hochherziger Weife dem C'llier Musikverein unter Anerkennung seiner hohen Verdienste den Betrag von 100 Kronen gespendet. Auch ei« hoher Aesuch. Am 30. Juni wird Fürstbischof Dr. Napotnik behus» Er-theilung de» SacramenteS der Firmung in unserer Stadt erscheinen. An anderen Orten gibt der Besuch deS kirchlichen Oberhirten Anlass zu einem Festtage. So war e» in früheren Zeiten auch bei uns in Cilli. Seit jedoch die deutsche Bevölkerung unserer Stadt zur Ueberzeugung gekommen ist, jbas» die gewissenlose Tomcapitularpresse von Marburg nur durch die Duldung de» Fürstbischofs ihr Schandgewerbe betreiben kann; dass diese Presse nicht daS geweihte Heim der deutschen Familie schänden und die Ehre hochachtbarer deutscher Männer aus die unchristlichste Weise in den Koth ziehen könnte, wenn Bischof Napotnik eS der Mühe wert fände, dem Domherrn K r i! a n i ö und seinen HelserShelsern da» Handwerk zu legen. Und kein einsichtsvoller Mensch in Untersteiermark kann daran zweifeln, dass der Bischof von Marburg imstande wäre, mit Einem Worte jene volkS-ch verhetzende Thätigkeit der ihm unterstehenden Priesterfchaft einzustellen, jene Thätigkeit, die durch den Geschäftsbetrieb der Consumvereine die d e u t-f ch e n Diöcesanen wirtschaftlich vernichten und von der Scholle vertreiben will Solch bittere Empfin-düngen, die sich jedem deutschgesinnten Katholiken der Lavanter Diöcese aufdrängen müssen, werden e» dem Kirchenfürsten erklärlich machen, warum er weitem Anlauf gewaltigen Sprunges über die Glut. Lauter Zuruf lohnte dem Kühnen. Da legte Toni feinen Rock ab, warf einen schnellen Blick hinüber nach Regina und rief: »LasSt mich versuchen, ob ich noch nicht verlernt den Brauch der Heimat." Sein suchende» Auge warb um einen Stab. Die Hand übersehend, die ihn reichte, nahm er kurzen Anlauf, jetzt drei gewaltige Sprünge vorwärts, den Stab fest zu Boden stemmend, hob er sich zum Sprunge — da brach der Stock krachend und der schwebende Körper stürzte, seines Halte» beraubt, dumpf in die Glut. Ein gellender SchreckenSruf, und während noch alle» erstarrt stand unter der Wucht de» Geschehenen, sprang eine hohe Jungfrauengestalt inS sprühende, funkenwirbelnde Feuer, mit festen» Griffe den Bewuselosen dem Tode entreißend. WaS schadet'», das» ihr Haar verkohl», ihr Gewand glimmt und lodert; mit hastiger Hand verlöscht sie die Flämmchen und bettet den Heißgeliebten in» kühle Moo» — auf ihrem Schoße ruht sein Haupt, da» arg verbrannte. Da ruft Regina mit weithallender Stimme: »Wer reichte ihm den Stab?" Einer trat hervor und sprach trotzig: „Jchl" Es war der Bleiche. „Gebt her den Stab/ sprach daS Mädchen. Man hob die gebrochenen Stücke auf und gab sie der Verlangenden. Einen kurzen Blick warf sie darauf, 3 in Cilli auf einen herzlichen Empfang ver-zichten muss. Aezirksfenerwehrtag in Montpreis. Sonn-tag. den 17. Juni fand in dem im Bezirke Rann gelegenen Bergorte M o n t p r e i S der erste die»-jährige Bezirtsfeuerwehriag statt. Der durch seine Naturschönheii bekannte freundliche Markt hatte zum Empfange der von weit hergekommen?« Delegierten und Gäste reichen Flaggenschmuck angelegt und Herr Bürgermeister Ludwig Schescherko überbot sich an Liebenswürdigkeit, um den Fremden den Aufenthalt möolichst angenehm zu machen. Der Feuerwehrbezirk Cilli besteht au» 19 frei-willigen Feuerwehren, u. zw.: Cilli, Franz, St. Georgen a. d. S.-B., Gonobitz, Hochenegg, Laak bei Sttinbrück, St. Leonhard bei Trifail, Mont» prei», Neuhau«, Pragwald, Rann. Reich.-nburg, Schönstein, Trifail. Tüffer, Weitenstein, Widem, Wifell und Wöllan, welche trotz der weiten Ent-fernungen und des schwierigen Weges den Bezirk«-tag ziemlich stark beschickt hatten. Um 2 Uhr nachmittag» alarmierte Wehrhauptmann Schescherko die Feuerwehr Montprei» zur vorgeschriebenen Schul-und Schauübung, welche den Delegierten Gelegen-heit bot, sich in der Bezirkitagisitzung hierüber mit uneingeschränktem Lobe und vollster Anerkennung zu äußern, umsomehr, al» da» Feuerwehr-Com-mando erst vierzehn Tagen vorher verständigt worden war, das» wegen Ablehnung durch andere Vereine der Bezirkstag diesmal in Montprei« stattfinde. In der hieraus stattgehabten Sitzung de« Bezirkstage» wurde das Protokoll deS letzten Be-zirkStageS in Meilenstein genehmigt und Dele-giertet Krell- Cilli zum Schriftführer der Versammlung gewählt. Die zum III. Punkte der 'Tagesordnung vorgenommene Besprechung über die Schul» und Schauübung der Montpreiser freiwilligen Feuerwehr gestaltete sich sür diese zu einer äußerst ehrenden Kundgebung, indem die sämmtlichen Dele-gierten ohne Rückhalt darin übereinstimmten, dass die Uebung nicht nur strenge nach den Dienstes-Vorschriften durchgeführt worden, sondern dass auch die Schlagfertigkeit eine überraschende, die Haltung der Mannschaft eine vorzügliche sei, das« hierbei noch besonders hervorgehoben werden müsse, wie weit und entlegen der Ort sich drinnen im Gebirge befinde. Nach dem Vorschlage deS Delegierten Wehr-hauptmannes Priboschitz-Wöllan wird der bisherige BezirkSovmann Wehrhauptmann Eich» berger-Cilli, dessen warme Liebe zur Sache des freiwilligen FenerwehrwefcnS allerorten bekannt fei und dessen reiche und langjährige Erfahrungen in dieser Richtung den BezirkSvereinen nur zum Nutzen gereichen könnten, neuerding« zum O b-manne des Feuerwehrbezirke» Cilli gewählt, und zwar durch einstimmigen Zuruf. Zum Obmann-Stellvertreter des Bezirke» wird über Vorfchlag des Delegierten Krell-Cilli Wehrhauptmann Vincenz Priboschitz der freiwilligen Feuerwehr Wöllan einstimmig gewählt, und können wir diese Wahl umsomehr al« eine gute begrüßen, als Hauptmann Priboschitz die erst vor kurzem bestehende Feuerwehr Wöllan trotz aller ihm in den Weg gelegten Hindernisse mit seltener Thatkraft zu einer achtenswerten Höhe emporgebracht hat. AIS Delegierte für den am dann schrie sie laut auf und schleuderte die Hölzer von sich. „Der Stab ist angesägt," sprach sie mit verlöschender Stimme. Hundert Arme streckten sich auS. den Unseligen zu fassen, in die Glut zu werfen, den Schänder der heiligen Flamme. Da entsprang er und stürzte sich in die Büsche auf Tod und Leben. Niemand wagte, ihm zu folgen, da drunten lag schroff«» Gewände mit den nachtbedeckten Tiefen... Au« Tannenzweigen flocht man eine Bahre und trug den Verletzten in die nächste Hütte. Sorgsam löSte man da» verkohlte Gewand von dem leblosen Körper. Wohl trug er fürchterliche Wunden, doch sprach da» rasch berbeigeholie Weiblein, da» die Kraft der Kräuter kannte uud heilende Salben zu bereiten verstand: „Ich habe schon schlimmere Wunden geheilt. Unsere Waldbären sterben nicht so rasch, Gottlob, die Augen sind unverletzt!" Der Sommer zog in» Land und gieng, und e» ward Herbst. Da saßen zwei Glückliche im Sonnenschein. Eine blühende Jungfrau lehnte ihr Haupt an die Brust de» Schatze», den sie kühn au« den Flammen de» Sonnwendfeuer» ge! oben. Freilich waren Funken desselben in ihr Herz gefallen und lohten dort in ewiger Glut... Einer aber blieb verschwunden. AlS im Frühjahre die Bergwässer donnernd zu Thale fuhren, fanden Hirten eine arg entstellte Leiche... _ 4 8. Juli in Graz stattfindenden XXIX. fteiernt ä r k i s ch e n Landes » Feuerwehrtag werden gewählt: für Cilli Joses Krell und Otto von Sonnenburg; für Tüffer Paul Bast, Carl Gradt und Max Kaschier (Ersatzmann); sür Montpreis Josef Pertschilsch, Ludwig Schescherko und Martin Span (Ersatzmann); sür Wöllan Vincenz Priboschitz. Franz Smodisch und Hermann Goll (Ersatzmann); sür R a n n Gustav Paidasch und Heinrich Klabutschar (Ersatz-mann); für G o n o b i tz Franz Werbnigg ; für Hochenegg Josef Kleinschrodt; für S ch ö n-st e i n Joses Werbnigg: für W e i t e n st e i n Anton Tischler und Raimund Hosbauer; für P r a g w a l d Franz Stocker; endlich für Laak bei Steinbrück Franz Gamschek und Franz Fohn (Ersatzmann). Zum Punkte VI der Tagesordnung wird der Antrag deS Delegierten v. Sonnenburg-Cilli al« Ort für die Abhaltung des zweiten diesjährigen Bezirkstages Markt Tüffer zu wählen, da dieselbe im Herbste ihr ZvjährigeS Stiftungsfest feiere und es angezeigt wäre, di« beiden Veranstaltungen zu verbinden, angenommen. Zum Punkie VII, allfällige Aniräge, ergreift Delegierter Priboschitz daS Wort und erklärt, dass er schon beim letzten Feuerwehr-BezirkSiage auf die Lage der Wöllaner Feuerwehr hingewiesen habe, welche auS dem Grunde der erbittertsten nationalen Gegnerschaft gegen die deutsche Feuer» wehr Wöllan bisher gesetzwidriger Weise weder von der Bejirksverlrelung noch von der Gemeinde Wöllan irgendwelche Unierstützung erhalten habe; Redner ersucht den Obmann, maßgebenden OrteS dahin zu wirken, dass sein Verein kräftigst unter-stützt werde, widrigen» dessen Bestand überhaupt in Frage gestellt sei. Delegierter Paul Bast-Tuffer theilt mit. dass die Feuerwehr Tüffer seit dem Jahre 1870 bestehe; im Jahre 1891 sei sie seitens deS CentralverbandeS mit einigen Requisiten bedacht worden — seit 1891 sei ihr aber weder eine Unter-stützung in Baarem. »och eine solche in Form von Requisiten mehr zugekommen. Redner ersucht den Bezirksobmann, betreffenden OrteS nachdrücklichst aus Abhilse dringen zu wollen. Ebenso ersucht Dele-gierler Gamschek-Laak den Vorsitzenden, beim CentralauSschusse dahin zu wirken, dass der Feuer» wehr Laak ausgiebige Unterstützungen zutheil werden, da die Lage derselben keine erfreuliche und die Ge-meinde Laak zu arm sei, dem Vereine wirksam unter die Arme greifen zn können. Der Vorsitzende verspricht. die vorgebrachten Wünsche, welche voll-kommen berechtigt seien, beim VerbandSauSschusse kräftigst zu vertreten. Jenen Feuerwehren, welche zuit, Bezirkstage keine Vertreter entsandten und eS nicht einmal der Mühe wert fanden, sich hiefür zu entschuldigen, wird seitens der Versammlung einstimmig daS schärfste MisSfallen ausgedrückt. Weiter» wird beschlossen, auf eine Aenderung de» ZU der Verbandssatzungen zu dringen, welcher verlangt, dass die Kosten sür die Abhaltung von Bezirks« tagen von jenen Feuerwehrvereinen zu tragen seien, in deren Ort der Bezirkstag verlegt werde, da die» schon au» dem Grunde nicht angehen könne, al» gerade die Feuerwehren de« Unterland»« sich in derart bedrängter Lage befinden, dass sie oft nicht einmal imstande sind, die nothwendigsten Geräthe zu ersetzen oder gar neu anzuschaffen. Nachdem noch dem Vorsitzenden Eichberger für seine umsichtige Leitung deS Bezirkes und der Verhandlungen ein-stimmig der Dank und die Anerkennung sür seine Verdienste um daS Feuerwehrwesen ausgesprochen wurde, wurde die Versammlung geschloffen und ver» einigte eine fröhliche Kneipe die Kameraden noch biS zum späten Abend. Sladtarzt Dr ßduard Hollitsch, welchem feit Jänner b. I. behusa Ablegung der Physica«»-prüsung ein fünfmonatlicher Urlaub ertheilt worden war. hat nach Ablegung dieser Prüfung seine Thätigkeit in Cilli mit 1. Juni wieder aufge» nommen. Aerztliches. Der kärntnerisch« LandeSauSschusS hat zum Primararzte an dem in Klagensurt errich-teten Kinderfpitale den bisherigen Assistenten an der Universitätsklinik deS ProsefforS Dr. Freiherr» von Wiederhofer am St. Annen - Kinderspitale in Wien, Dr. Karl Folger, ernannt. Dr. Folger ist ein gebürtiger Marburger. Zktajdiö Kronen. Die Genossenschaft „Metern:" ist bekanntlich lediglich zu dem Zwecke gegründet worden, um die deutschen Kausleuie und Gewerbe» treibenden aus Untersteiermark binauSzuhungern. Herr Majdic, welcher aus der Asche „MercurS" al» Mehl- und Eisenphönix emporgestiegen ist, möchte so recht vom Herzen gerne die hohe Sendung des verwichenen „Mercur" auf feine Eisenhandlung übertragen sehen — gemach: ein Mehlwurm ist kein Eisenfresser.' Trotzdem fühlte H-'rr Majdii da» dringende Bedürfnis, die auSzuhun» gernden Cillier Deutschen mit seinem eisernen Mercur-Progrimme zu verhöhnen und spendete er den Cillier Armen 209 Kronen zur freundlichen Erinnerung an den Tag, an welchem die AuS-hungerung der Cillier Deutschen so zielbeivusSt (?) eingeleitet wurde. Allerdings hat Majdic au» ihm zunächst liegenden Gründen an das Ehrgefühl der Cillier Bürger nicht gedacht, welche ihm die pein» liche und Herrn Rakusch die angenehme Ueber-r a s ch u n g bereiteten, dass sie daS Hohngeld dem Mrnne von „Mehl und Eisen" zurückstellten und durch eine Spende von 409 Kronen, welche im Nu auS kleinbürgerlichen Kreisen aufgebracht waren, die Armen Cilli» von der Schmach befreiten, sich über ein« Verhöhnung der Deutschen CilliS — freuen zu muffen. Kürst Aismarck im „Lichte" der windiichen Kelie. Die winsischen Hetzpsaffen und ditto Adoo-calen haben yegen die deutschen Bewohner der BiSmarckgaffe in Pettau eine ganz besonder» schnei-dige Hetze eingeleitet. DaS slooenisch geschriebene Organ der Marburger Domgeistlichkeit hat auch in diesem Falle den Record geschaffen und läsSt in seiner letzten Nummer einen »erfahrenen Volks-freund" ein Bild BiSmarcks zeichnen, welches, ab-gesehen von seiner charakteristischen Tendenz, in erheiternder Weise an daS Beispiel vom Hunde, der den Mond ankläfft, erinnert. Der offenbar ton-surierte „VolkSsreund" weiß von BiSmarck Nach-stehendes zu berichten: „BiSmarck war seinem Glauben nach ein verbissener Lutheraner. Er sein-d«t« die katholische Kirche so sehr an, das« er den Gottesdienst und den katholischen Unterricht verbot, die Ordensgeistlichen vertrieb, die Klöster ver-nichtete. Wenn trotz des V-rboteS ein Priester be-treten wurde, wie er einem Sterbenden die heil. Wegzehrung trug, wurde er in Ketten gelegt und in den Kerker geworfen. BiSmarck eröffnete vor 20 Jahren einen furchtbaren Kamps gegen die Katholiken, welcher Culturkamps genannt wird. Hunderte frommer Geistlicher und Bischöse seufzten damal« in den Kerkern. Hunderte gläubiger Männer wurden aus dem Vaterlande vertrieben. Auch den rühmlich bekannten polnischen Bischof LedochowSky stieß man über die Grenze; er floh zum heil. Vater nach Rom und wurde dort Cardinal, zum Beweise, dass er ein heiliger Mann ist. Und jetzt urtheile selbst, lieber Freund, ob zum Dank« sür solche Thaten selbst der römische Papst dem Bis» marck ein Kreuzchen geschickt haben wird. (Wär« Leo XIII. so weise, wie der „Gospodar". er hätte sicherlich mit BiSmarck nie Frieden geschlossen, fondern den ChriftuSorden, mit dem er BiSmarck ausgezeichnet hat, für den Sudelschreiber bei „Gospodar" aufgespart. Anm. d. „D. W.") l Das ist aber eine dicke Lüge... Willst du noch mehr wiffen?! Nun, so höre: BiSmarck hatte ein solches Gewissen, wie «S die Tiger und Hyänen haben. Er sagte ohne Scham: „Wer die Macht bat, hat auch das Recht.' Deshalb bläh.'n sich die Deutschen so auf, indem sie sagen: „Wir haben die Mach«, deshalb haben wir aber auch das Recht, alle anderen Nationen haben eS nicht, und seien sie noch so edel, begabt und treu. Sie sollen nur arbeiten, Steuern zahlen, Blut vergießen — aber alle« Recht ist deutsch, denn die Deutschen sind mächtig." Ist da« christ-lieh ? Ich frage dich nochmal«, ob der römische Papst einem solchen Manne ein Kreuz an die Brust hesten wird? BiSmarck hasSte die Slaven. Es ist noch nicht mehr als zehn Jahre, seitdem er ver-anlasSt hat, dass man in Preußen alle Russen über die Grenze zu jagen begann. Wenn dabei jemand um sein Brot kam, waS kümmerte sich BiSmarck darum? Und als er starb, da hinterließ er «in Vermögen von Millionen, aber nicht einmal seinen treuen Diener hat er bis zum Tode versorgt. Er verschrieb ihm nur ein kleines Sümmchen — und wenn sich seiner nicht der deutsche Kaiser erbarmt und ihm einen Dienst verschafft hätte, der Mann hätte in seinen allen Tagen »och darben müssen. BiSmarck war ein Mann ohne Herz, ohne edleS Gefühl, ohne RechtSliebe. Er war die wahre, leib» hastig« Selbstliebe vom Scheitel bis zur Sohle. Schau dir nur sein Bild an — es ist ja in der deutschen Buchhandlung häufig ausgestellt. Am Gesichte kannst du ihm lesen, welch ein Herz dieser Gott der Germanen besaß. J«der ehrliche, rechtliche slovenische Landmann »st mir lieber als er.- Und ver Bauer, der mit diesen Scheußlichkeiten ausge-stachelt worden war, soll dann gesagt haben: „Ich danke dir. ein anderesmal werde ich den Pettauern schon richtig entgegentrelea, wenn sie sich wegen der BiSmarckgaffe ausreden werden; in^diese gehe ich 1900 aber niemals wieder, wenn ich auch fünf ÜRiwa versäume, wenn ich au» einem anderen Ä-qe herumgehe." Man sieht, wenn e« gilt, aukzuiUlh-lii. «st den windischen Hetzofaffen nicht Macht zlntz Recht, sondern Lüge und HisS ihr Varrechi — wir lassen «S ihnen gerne ganz! D?r A.'genit>iÄ ist zu erhaben, als das« er eine Pile-nik qeze» nie Scheußlichkeiten zulassen würde; wir habe« sie:r.< zeichnet al» Document der — Unqleichivenizki» und um zu zeigen, wessen da» herabgckimn in windische Hetzpsaffeinhum zur B.thätigung n« AusstachelungSgelü't« fähig ist. Pfui T^usel! Stelleuansschreiöuug. An der ziveiclasnW deutschen S duloereinSschute mit Oeffentlichkeiitrch in Lichienwald a. d. Saoe, Sieiermark. f.ira» mit 1. September d. I. eine provisorische ll.i» lehrerstell« mit 849 Kronen Jahresremuneralio» «ri 199 Kronen SchuloereinSzulage zur Besetzung. Ä» Werber wollen ihre ungestempelten, mit d lerer Größe, von schlankem Körperbau, mu läq» lichem Gesichte, rothrt Gesichtsfarbe, blonde» Oaira, ebensolchen Augenbrauen, spitzer Nase, spitzem Kinn. War bekleidet mit abgetragn»,jil|» huie mit schmaler Krempe, schwarzem Sreoff.ol; weißgestreifter Hos«. Ist d«S Verbrechens de« Hjzis-diebstahle« zum Nachtheile deS AloiS Redmnk n Zivettendors dringend verdächtig, sestzune!;«» iö an das k. f. Krei«gericht Marburg emzuluimi. per -LaiSacher Hakellverg. Di« von der Sk> bebenkatastroph« heimgesuchien Objecte und Ämi< zellen am Laibach«r Casttllberge werden übn 8* Ordnung de« k. k. Justizministerium« «mir titem struction unterzogen und für neuerlich« Unter» bringung von Sträflingen in Stand gesetzt werdet. Die Kosten sollen auf 12.999 fl. veranschlag! int Die Arbeiten werden noch im Lause diese» in Angriff genommen werden. Van«. (Südmar k.) Die OrtSgrupoe Lichienwald deS Vereines „Südmark- oera»5M am Sonntag, den 24. Juni, im Gastgartill t«t Herrn A. Gabritsch in Rann eine Sonnwead't« mit Musik, Feuerwerk, Abbrennung de» Soniiinck« ! feuert jc., wozu hiemit alle Parteigenossen wm eingeladtn sind. Die Feier, die nur bei güaftxi« Witterung stattfindet, und di« sich auch Dttiaii wieder zu einem schönen volklichen Feste eirliriÄ» dürfte, beginnt um 7 Uhr abend«. X>er Aude und die chriSkatholische» 0riiM des Konsumvereines in Lesüowetz. llnier sui» Titel lesen wir in der Pet lauer ZeUung: Der 3«* Weiß. Compagnon einer bekannten Wiener Firm, kam vor Kurzem nach Pettau, weil er gehött SU» das« die hohen Herren »n LeSkowey einen ,9aa» verein" gründen wollen, welcher aber in Wirklich» fett zur Gründung einer pfarrhöflichen f?:i«rn führen sollte. Der obengmannte Herr Weiß isl ri» großer Jäger, aber nicht auf Hafen, Me &, sondern «r verlegt sich hauptsächlich aus ven tSimpel» sang, und er fängt seine Opfer nicht mit der^n» fpindel, sondern durch imponierende Redensarm. wa» ihm mehr Nutzen bringt, al» jede andere Zazt. In der Hoffnung auf «inen fttten Bissen uah» sich nun Freund Weiß einen Wagen und suhr »ich LeSkowetz; daselbst vom Meßner sreundlichii e»> psangen, wurde er in daS Consumgafthau» gesiihr». wo er ein Viertel Wein zu sich nahm, wa» oft« leider in s«in«n Eing«weid«n «in« stark« Äerwirr«! anrichtete. Nachdem er sich aus diese Art »genäxft* hatte, begab er sich zum Herrn Kaplan ,'nto zu tut beiden Herren gesellte sich der kleine Philoiop!i, te Obmann deS ConfumvereineS, Herr Schmigoz. Äese» edle Terzett conferierte nun über da» Glück uad k Vortheile, wtlche den LeSkowetzern durch MtMU dung deS Vereines zutheil werden sollte. Der Hm Israeli» hielt einen intereffanten Vonrag über in» Waren, versicherte seinen beiden Zuhörer«. « sämmtliche Consumvereine in llmersteiermark böina aber al» .Jäger" gab er sich nicht zu eriam». Durch die Rede des Herrn Juden wurde der Kaplan so begeistert, das» er kaum mehr Hm sa« Gedanken war. Herr Schmigoz aber betrachtete de» selben mit offenen Munde wie ein Witidenh«. Al» nun Herr Weiß seine Muster vorlegte, keriil» der Herr Kaplan und Herr Schmigoz in t>« fcpj Verlegenheit, da sie keine Ahnung hatten, »a« k für ihre Krämerei aussuchen sollten, denn der H» Kaplan verstand von der Kramerei gerade so riel. jä «in Siiiscl von der Lbstbaumzucht und Herrscht hatte sein Leben lang nur Kühe geweidet uri Weingarten grarbeitet. Der Jude, al» schlauer W» wusste natürlich fofort Bescheid uad hals 1900 ..Deutsche Wacht 5 «min Freunden au» der Verlegenheit, indem er ihren zusicherte. das» er selbst da» Nothwendige «»suchen und ihnen alle» zuschicken werde, was t« Consumverein benölhige. Beide Herren waren »derglöcklich, solche» Entgegenkommen zu finden, und Kßillun sofort um 4000 K Ware. Frohlockend, die seilen Gimpel im Socke, rmpiabl sich der Jude, »d die beiden katholischen Männer begaben sich in ihre Krätmrei, hochzuftieden, das» ihnen die Be» slilluxfl so wenig Kopfzerbrechen machie. Endlich kam die Ware. E» waren aber nicht um 4000, sondern um 8000 K. Aus zwei großen Wägen stlitten die katholischen Männer die Judenware «ch Lttlowitz, aber al» sie die Kisten öffneten, simden sie, das» sie den größien Th«il der Gegen» fläide nicht in 100 Jahren verkaufen können. Al» un die «reisen LeSkowetzer gegen diesen Borgang proxstierlen. schrieb ihnen der Jude, sie sollten doch i« vestlllschkin nachsehen. eS werde alles mit der Liesnurg übereinstimmt«. Der fchlaue Jäger haue ober rorschtShalber gar keinen Bestellschein auSge-fertigt. Die ganze psarrhöfliche Krämern ist jetzt voll ron Spiegeln. Messern, Peitschenstöck.n, Zwirn ,. s. w. Schultaschen sind so viele, das», sall» der liete Gott dim Vereine ein langes Leben und den bikcwitzern eine reichliche Nachkommenschaft schenkt, sicher 50 Jahee vergehen werden, di» olle verlaust sind Tie Spiegeln werden wohl nur dadurch ver-schrieen, das» die schöne Pforrersköchen eine be-dirnetide Anzahl derselben konsumiert. Die weifen ^«surnvereinShäupter, der Herr Kaplan und gospod Kchmißvz predigen zwar überall „Svoji k svojim", aber in der That sieht die Sache ganz anders au«, denn wenn sie ihrem Grundsatze folgen wollten, msiica sie ihre Waren vcm slovenischen Kaufmanne tqiehen und nicht vom Wiener Quai-Juden. Der ftmet weiß doch, wie schwer heutzutage die Groschen mcorlen werden, er wird sich auch überzeugen, dass daattige Consumvereine, wie der in LeSkowetz, ihm h»!n Nutzen bringen können, fondern im Gegen-Ml. das» aus diesem Wege die durch schwere fyutdatbfit errungenen Gulden der Kolloser in die Taschen der Wiener Juden wandern, von wo es lein .Wiedersehen' gibt. Sch«eevalleusammtuugm im Warenver- triebe. In letzter Zeit sind au« gewerblichen Kreisen klagen ge,ien da« Ueberhandnehmen jener An de» Warenvertriebes laut geworden, die, den bekannten. sogenannten „Schneeballensammlungen" iach»»bild«t. ihrem Wesen nach darin besteht, dass die nijelne Kunde einen Theil des von ihr für die Bare zu leistenden Kaufpreises dadurch wieder Wvchringe« sucht, das« sie die ihr vom Ver-Knie: beim Abschlüsse de« Geschäfte« übergebe«» linxijitBqen aus eine bestimmte Zahl weiterer itillsgeschäste (Coupon») weiter begibt und aus diese V-^je dem Verkäufer neue Kunden zuführt. Tie Wchchen Folgen, welche diese Art be« Waren-«müde» sür die Gewerbetreibenden und auch für toi lausende Publicum selbst nach sich ziehen mns«, lugm llar zu tage. Einerseits würde der Marlt durch den im Sinne dieser Methode sich ganz un» »fitfliiniimäßifl ausdehnenden Umfang de» Ver-twto mit Geschäften der erwähnten Art bald derart überschwemmt, das» hiedurch den reellen Ge-iWi«lnlien eine geradezu vernichtende Concurrir,; «uittd!» würde. ander>eit» aber würde bei der npidiii Progression der Zahl der durch die Coupons-at'-we an dem Geschäfte zu betheiligenden Personen nt w häufig der Fall eintreten, das» wegen nicht «hlidiet Aufbringung der CouponSabnehmer diese Armisungen und damit die dafür geleisteten S^luageii verfallen, wodurch sodann daS laufende Pwt'licum in einer voläufig gar nicht abzusehenden Htln«pen Echwindel hereinfallen, unglaublich wer sich alles mit dem Vertriebe solcher Coupon» be-Die----- Po» der öanernOstßn. Bei der am 18. d. M. m klagensurt ftaltgefundenen Protokollierung de» gerneinsomen Commission» - Gutachten« über die Zracenrevision der Tauernbahn wurde beschlossen, dni Anschluss an die Bahnlinie Marburg.FranzenS-feste nicht, wie projectieri war. in Möllbrücken, seridnn in Cpüal an der Drau zu nehmen. Aubestritlcu zählt die landfchastl. Rohitscher .Zimp'lauelle" zu den angenehmsten Erfrischungs-xetränken. Mit steirischem Wein gemischt, erzeugt sie aof der Zunge ein köstlich prickelndes Gefühl, ist siarl durstlöschend und ruft im ganzen Körper ein Gesübl de« Wohlbehagens hervor. Zu haben in allen besseren Spnereiaeschästcn und Gastwirtschaften. Jahr- uud SiehmSrkte in Sieiermark. Am 29. Juni: Gamlitz, B«z. Leibnitz, Jahrm. — Geistthat, Bez. Voitiberg, Kräm. — Et. Peter bei Freienstein, Bez. Leoben, Jahrm. — Calla. 4?cj. Voitsberg, Jahr-rrarft. — Am 30. Juni: Graz, Getreide, Heu- und Strrhmarkt am &ric8 , Holzmarkt am Dielrichstein-platze. — Gamlitz, Bez. Leibnitz Jahr- und Viehm. — Ctimse, Bez Drachenburg. Viehm. — Pttchelsdorf, SPej. Gleitdorf, Jahr- und Viehm. — Rann, Schweinemarkt. — Retschach, Bez. Gonobitz, Jahr- und Vieh« markt. — Unlei pulSgau, Bez. Windisch Feistritz, Vieh-markt. — Am l. Juli: EiSbach bei Rein. Bezirk-Umgebung Graz, 5kräm. — Lafnitz, Bez. Hartlerg, Jahrm. — Am 2. Juli: Hufen, Bez. Hartberg, Jahrmärkte. — Garrach, Bez. Weiz, Kräm. und Vichrn. — Großhart, Bez. Hartberg, Jahrm. — El. Jlzen am Turiak, Bez. Windischgraz, Jahr- und Viehmarkt. — Lafnitz, Bez. Hariberg, Viehm. — St. Marein am Pickelbach, Bez. Umgebung Graz, Jahrm. — Oppen-berg, Ber sowie über die Aufnahme in höhere Classen enthält die in der Anstalt affigierte Kundmachung Anmeldungen sind zu richten: bis zum 15. Juli an den Direktor der Anstalt, Regierungsrath Johann Halmschlag, I. Hegel-gaff« 12, 3. Stock, nach dem 15. Juli aber an daS Bureau deS Vereines I. Bräunerstraße 5, 2. Stg. 2. Sik. Auskünfte dortselbst a.i Wochentagen von 5—7. Tel«-Phon 5337. DaS Schulgeld beträgt für ein Jahr 300 Kronen m>d ist in monatlichen Raten im Bor-hinein zu entrichten. Nur in eiiyelnen besonders be« rücksichtigenSwertcn Fällen kann vom Vereine die Befreiung von der Hälfte des Schulgelde gewährt werden. Für den Austritt ist eine Zmonatliche Kündigung er» forderlich. Schülerinnen aus der Provinz finden um» mäßigen Bedingungen in einem Pensionate oder i» vertrauenswürdigen Familien sorgfältige Ueberwich»^ und Verpflegung. Ausführliche Programme sind bei der Direclion, im VereinS-Bureau und in den Such» Handlungen Konegen (I. HeinrichShof) und Scrmax» i Altmann (1. Jobannes,lasse 2) zu haben. P« mcrkwürdigile Tftocefs, der wohl je einen Gerichtshof beschäftigt haben dürst«. s?iel« unlängst vor den Geschworene» in Slroudsberg ii Penniiilvanien. Ein Mäßigkeit«prediger. üHfa Reden zum Verdruss aller GasthauSprediger Mn Gegend ungewöhnliHen Erfolg hatten, sprach i« verichiedenenmalen öffentlich die inbrünstig« Hoffnung au«, Goit mö.,e einen Blitz herabsenden, »a eine in der Nachbarschaft neuerstandene, in riefurn Maßstabe betriebene Brauerei zerstöre. Uns neh« da, das Gebe« (!) de» fanatischen TemperinNn« wurde erhört. Bei einem ungeachtet der früh» JahreSzeit außerordentlich heftigen Gewitter. Sit sich in ver ersten Woche des „Wonnemonat»' üto StroudSberg und Umgegend einlud, schlug der Sich in die neue Brauerei und brannte sie di« auf des Boden nieder. Der Besitzer, der noch nicht g-qa Feuer versichert hatte, verklagte nun den Mäßigkeit-Prediger auf 50.000 Dollar« Schadenersatz. Äji-samerweisi^ wurde die Berechtigung der Klagt jiinÄ anerkannt, nachdem der merkwürdige Fall aber nil allen Richtungen hin erwogen war, wie« nun J« Kläger ad mit dem Bescheid, das« der Maßigknt-predig» nicht dafür verantwortlich gemacht werd« könne, wenn Ntturgewalien zufällig ei» llnieil anrichteten. Da« Gericht war also nicht der Meu»»^ das« die Gebete deS Temperenzlers eine befonren Erhöbung aewnden hätten. Per Priester. (Uebersetzung eines frailz^iaa Gedicht«» von Jul. Groß. Mönch auf d«m Sn?» St. Bernhard.) Schön ist'» Kaiser zu sei» und in» Gesetz zu dictieren und die ganze Erde zu seine» .}r-a zittern zu seh n. Aber ein Engel de» Himmel» tat hundertmal mehr Macht als der mächtigste Jtaij. Wa» sind aber ei« Engel und ein König neb» da heiligen Jungfrau! Vor ihrer Güte mus» die Gkrttfp feit schweigen. Dennoch gibt'S einen Mensche», in mehr vermag al» alle drei. Seht zu seine» Zi«, einen schuldbeladenen Verbrecher. Dieser Man» fqt ein Wort, und die Hölle schließt ihren Rachen. Zl seinen Händen nimmt die Gottheit Leib an. Er allem hat mit Gott diese unbestreitbare Macht — eben!» « die Erde oder den Himmel zu erschaffen — (Seit Jt Erden: DaS ist der katholische Priester. Die stnnlich wahrnehmbare Religio» i< » lichen HofblatteÄ „Osservatore Romano', nach welch» die Stimme des PapfteS die Stimme G-n-s, M Wort des Papstes das Wort Gottes, der 6qa des Papste« der Segen Gottes sei. Bei solchen 8t> Häuptlingen müssen auch die blindesten ftraaffrigtr schamroth werden. Ob wir es nicht noch nlcia. dass der Papst als Gott selbst erklärt wird? Kl Rom dars man auf alles gefasst sein. 3« «i j« bekannt, dass die alten Römer ihre Kaiser uma w Götter versetzten und als solche verehrte»! ;n, ek Kaiser machte sogar sein Pferd zum fornfal. £* „römische Art" ist eben noch immer dieselbe n>:t vor Jahrtausenden; betrübend nur, dass sich noch Teui'ch ihr beuge»!__ Schrifttöum. „Wiener Allustrierte Arenen - leitaf", Familien- und Mod« Journal. Verlag M. Breuemi»» Wien, IX. Währingerstraße 5. Preis vierteljähri« öv fc. Einzelne Hefte 15 kr. — Prcbenumm» gtartl m räthig in allen Buchhandlungen. Inhalt aut H«'l 1$: Aufschieben. Eine Warnung von Klara Reich»«. — Morgenlied. — Wie e« kam, das» sie einsam UA Von A. H. Brix. (Fortsetzung.) — Jnnenzuiiitw» an RScken. - Zwei geschützte Neuheiten. — 0t» Handschuhe. — Da» Blumenfenster. — Neue Sttfc — Provisorisch« Hilfe b:i Schäden mttalltne» lisch-gefchirr». — Z«itg«mäßt Kochvorschrifte». — Wink«. — Modetbeit, enthaltend über 60 Illnsw-io«» und einen Schnittmusterbogen. — Menü, — 0'::ia- FRITZ RASCH, bucimuij, CILLI.! Cur- und Fremdenliste von Römerbad in Steiermark. Vom 2. bis 13. Juni; 8r. Excellenz Hon- Geonr Kitter t»» u. k. Feldzeugmeister d. R-, mit Tocht« Frinlai»! Elisabeth tun Kees und BtubeumAdcltta ,iiu 1900 »Deutsche Macht' It'tr Professor Dr. Albert toii F.ttin{r*haiiM-n aus Um: Frnu VirlHM Kronnsser. k. k. Gerichtsadjuuc-i «iittin, aus Pottau; Herr Charles Atdelopoulov, Kaataim, aus Pntrax (Griechenland); Herr Leopold Ritler von Ivov, k. k. liofralli i. P., mit Stubcnmid-«bea, an» Wien; Herr ltoberto Eirv'enhöffncr, Tech-utir, an» Trieft; Herr Arthur Lfltirebel, tuis Cohi bei Afrom; Be. Excellenz Herr Emil Freiherr von Kulte»-brn:. k. u. k. Keldinarechair-Lieutenant. Minister a. IX, tu- Graz; Herr AladSr «ms Betkleu, k. u. k. Kftrn-nerer, Großgrundbesitzer etc., mit t.emaiin, I omtesseTi, Imthfnn Kammerfrau und Bediente, siih Schloss Besd (Ungarn); Frau Marie Hirseh, Oberstenngftttin, iei FrÄul. Tochter, au» Graz; Frau Fanny LUIzen-Mtkaer, Private, mit Nichte l'riul. C'arla Mollo. au« jphenleutgeben; Herr Josef Wildner. k. k. l'ort-Otfi-cini, mit Gattin, aus Wien; Frau Kveline Xemiinjer, flb. Dohner von Dobennu. Gutsbesitzerin, mit Fritul. I Bter nnd Gouvernante, ans Wien; Herr Geor* KaitM'h, k. k. Regierungsrath, mit Gemalin u. Stuben-suchen, aus Wien; Herr Adolf Zelenka. Kaufmann, ti. Kraul. Tochter, aus Linz a. d. v.; I'rau Theresv ?«rhl, Hausbesitzerin, aus Marburg: Herr Franz Frie-fücb. Privat, aus Graz; Frau Katharina ^Pri-vsii' mit Stubenmädchen, aus Wien; Herr Mathias ti rabner, GeschltfUleiter, aus Wien; Frau Ainnlie St 11 bei, Bahn-()l>erinspector»-Witwe, aus Wien; Fräulein S. Dittrieh, Directoretochter, aus Wien; Sr. Excellenz Bit- auirust Freiherr von Weigl, k. u. k. Feldzeug. ei «ter etc., mit Kammerdiener, aus Wien; Frau Anna Bamnin Uaminer-Purirstall, geb. Ton Kees, aus Graz; Bi rr Husro Leo Lazarus, Medieiner, aus Wien; Frau Isftalena Peeeol. mit Fr&ul. Tochter, aus Petroseuv IM benbürgenj: Herr E. Linker, Schriftsteller, mit Frau V-ir.,, aut Berlin; Frau Theresia Kainz, Haumeisters-nttm, aus Mödling bei Wien; Herr Dr. Karl Fcyertag, tu. k. Regimentsarzt, mit Gemalin u. 2 Kindern, aus fiöasx; Her? Yincenx Schnitt, Restaurateur, mit Gattin ur Fr&uL Tochter, aus Wien; Frau Julie Hyrenbaeli, Private. mit Fräul. Tochter, ans Villach; Ihre Excellenz Frai; Baronin von Call, mit Baronesse, aus Wien; Hm Hau- Parlier, Privat, aus Wien; Herr B. Knunthe, j. niter, »y» Dresden; Fräulein Louise Herrmann, Private, mit Dienerin, aus Wien; Herr Adolf Makas, oäbr. Landesbeamter, mit Gattin, aus Brstnn; Frau Helm« Baronin Haininer-Pnrgstnll, aus Graz; Herr t.furr Feebenrer, Privat, aus Graz; Frau M. Gnibner, Private, ans Wien; Herr Carl Clnr, Kaufmann, aus B^rnrnkretscheti (Böhmen); Herr Kndolf Lasus, Reise» der, au» Wien; aus der Umgebung 35. Zusammen 84 Parttieii mit S08 Personen. Cur- und Fremdenliste de« Kaiser Franz Josefs-Bades Tüffer. Vom 31. Mai bis IS. Juni. Frfnl. Paul» Filapitueh, Kaufmannstochtcr, aus irbtirv;; Frau Helene Skoberne, Hotelbesitzerin, Cilli; HftiEdaard Schneller, k. u. k. Oberst d. R>, aus Graz; H«t Hau» Koppel, Redacteur des Wiener Tagblattes, wll (Icmalin, aus Wien; Herr Franz Klammer, Privater, mit Gemalin, aus Mödling bei Wien; Frau Therese Tilp. Lehrersgattin, aus Wien; Herr J<»ef Darogn, ■ilM, l'nter-I'rauburg; Herr Heinrich Krämer ton Jruberg, Kaufmann, mit Gemalin, aus Graz; Herr Theodor Fischer, k. k. Beamter i. P., aus Wien; Herr Xvbcrt Crogger, Reisender, aus Oösting; Frau Leopol-4inr Herzmann. Private, aus Wien; Herr Anton toii 7«MJy-HarshelL, Erster Secretir a. D. der k. ung. LukIe»-Fiaanz-Direction, mit Frau Franzlska Wllste-Md; Herr Carl Laubner. Beamter d. R., aus Kloster-i-uburg; Herr Ludwig Gerstenhengst, Privatier, aus *!•»; Herr Friedrieh deutsch. Eisenhahn-Oberinapec-lor, mit Gemalin und Tochter, aus Wien; Herr Baron iifl von Wetter-Rosenthal, Schloss Farrach {Kärnten); Frau Fritze Kurka, Kaufmannsgattin, aus Wien ; Htrr Anton Sehirk, Beamter, aus Wien; Frau Karoline Heck, k. k. Polizeiraths-Witwe, mit Fräul. Laura Yog-1«, an« Wien; Herr Klement Lnorenzo, Student, au« W>»; Herr Karl Panlin, k. k. RcichskriegB-Oaasen-I'irtetor i. R., aus Cilli; Fräulein Helene Van Zel d'Arloti, Oberstlieutenants-Tochter, aus Banjaluka; Frau Arie vbön, Profeasors-Gattin, mit Tochter, au« Cilli; Hin Leopold Tarner, Privatier, aus Wien; Herr Emil Kwa, PriTatier, aus Graz; Frau Balblne Snn.lc. Pri-Tnl«, mit Fräul. Nichte Christin« Both ion Bothen h'-r»i, an* Laibach; au» der Umgebung 27. Zusammen &•' Parteien mit 188 Personen. . iiiiiiiuiiiiniii 0 djitjjmarft ■ SluFrt inuimiimii UIKMHLCAPSWI C0MP\ au» iHidiicrt Slflotbtlc in Prag. | onttfattnt vorzüglichste schmerzstillende I = ^iurctbitnB: ^«n Preis« von -Z0 kr., 70 kr. S - «vd I fi. vorrätig in allen Avothekeit. Man £ | ««lange diese« | ollp.cmcin beliebte Hausmittel i gefl. stets nur in Criqiaalflajtticn mit unserer | |'tdtHjmartc „«nltr" ou« 9Iidiltt8 Apa- s | tlirfe nnd neb nie vorsichtiger Weite nur £ § Flaschen mit Vieler Schutzmarke al« \ CrigiiwlKrutußtii« an, H tKiditcre Zlvatlictr tnm ffioibraat Soot« tr. 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Bei der Nachimpfung werden die Impfzeugnisse ausgefolgt und wird hierauf besonder* aufmerksam f?roacht, weil nach dem Erlasse des k. k. Unterrichts-Ministeriums vom 9. Jänner 1891, ZI. 90Ü,4>ei der Anführn« der Schsller in die Volksschule die Vorlage des Impfzeugnisses gefordert wird. Die öffentliche Impfung ist für Jedermann unentgeltlich; es wird zu derselben ausschliesslich animalischer •Imyfstoff (vom Kalb) verwendet und ist daher jede Uebertrsguug von ansteckenden Krankheiten ausgetcUosa^u. -Kjntliche Eltern, bezw. Pflegeparteien noch nicht geimpfter Kinder sind nach flen bestehenden Oes^tren un*! Verordnungen verpflichtet, am Impfsammelplatze zu erscheinen und liievon nur dann entbunden, wenis sie l^ib. vor Ablauf des fBr die Nachimpfung angesetzten Termines, unter Angabe des Grund«! ihres Ausbleiben* Bkdßch oder schriftlich dies beim Stadiamte anzeigen. Gegen Parteien, welche dieser amtlichen Aullorderung nicht Folge leisten, müsste na«*h Vorschrift des IfltitlhsUerei-Ki lasse» vom Ji8. Juli 1886, ZI. 12687, strafweise vorgegangen werden. Da die Impfung die wirksamste vorbeugende Massregel gegen Blattern-Erkrankungen ist und uachge-| VieseaerniasKi n geimpfte Perseueu, wenn Oberhaupt, so meistens iu milderer Form erkranken, werden auch webe, bei denen die Impfung wohl schon versucht worden, aber ohne Erfolg geblieben ist. aufgefordert, sich zur Wwiei-Inipfung oinzulirolen. Da ferner die Wirksamkeit der Impfing mit den Jahren wieder verschwiudet, werden auch Jene, welche Tor Jahren mit Erfolg geimpft worden sind, eingeladen, sich wieder impfen (revacciniren) zu lassen. Personen oder deren Wolmungsgenossen, welche an ansteckenden Krankheiten (Blattern, Masern, Schar-Mi. Keuchhusten, Schalblattern u. dgl.) erkrankt sind, dürfen zur Impfung nicht kommen. Die zur Impfung gebrachten Kinder sollen an den Oberarmen frisch gewaschen und mit reiner Wüsche bekleidet sein. Im Anschlüsse an die öffentliche wird auch die mit Statt halterei-Erlass vom 2. August 1891, ZI. 1G5SS, [ .m^wrdnete Schulimptung solcher die öffentliche Volksschulen und Kindergärten besuchenden Kinder vorgenommen welche sich weder mit einem Impfzeugnisse ausweisen können, noch mit einem sichtbaren Zeichen der Hfetfondenen Impfung oder des Ceberstehens der natürlichen Blattern behaftet sind, ferner die Revaccination <\icliimpfung) von Schulkindern, bei denen seit der Vornahme ihrer Impfung bereits 10 Jahre verflossen sind. Nähere über diese Schulimpfungen wird im Wege der Schulleitungen bekanntgegeben werden. Stadtamt Cilli, am 15. Juni 1900. Der Bürgermeister: Mixer. 11 Ehering uiit Gravierung F. 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