VrLooarerationS-Preise: F-- . a t cb: Ganzjährig . • 8 fl. 40 fr. Halbjährig 4 „ 20 „ Vierteljährig . 2 „ 10 „ Äjonatlicki • . ■ — •< 70 „ Mit derPost: Ganzjährig.................12 ff- Halbjährig................. 6 » Vierteljährig.............. 3 " Kjtr Zustellung ins Haus bitrtelj. 25 tr., monatl. 9 fr. Einzelne Nummern 6 fr. Laibacher Neöaction Bahnhosgaffe Nr. 132. % Nr. 117. 'agblött Änonyme Mittheilungen werten nicht berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Mittwoch, 26. Mai 1875. — KV S^”"' Expedition- & Jnseraten-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) Jnsertionspreise: Für die einspaltige Petitzeile L 4 tr., bei wiederholter Einschaltung ä 3 fr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 ft. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. 8. _ Tie nächste Nummer erscheint des Lr-K?leichnams-Festes wegen am Freitag. Wiederbelebung des Eisenbahnbaues und Eisenbahnkredltes. IV. Was nun die Abhilfe betrifft, so wäre vor Tind in erster Reihe root die obenbezeichnete allem und bcc e^ectioen Rente der Sten Bahnen m beseitigen. Es müßte somit die^aus d r Staatsgarantie heroorgehende Verpflich. ^ L Staate« in coutantcr Wel,e interpretiert iung Dt« ©je« m 'co feftgcfleüt werden. “nb "'Garantierte Bahnunternehmungen sind mit lÄft Sna eVkat wieder Vertrauen gewinne. ° Diel schwieriger wird es sein, die Verhältnisse her unaarantierten Bahnen wieder m ein gutes Ge-!,5, 1,, ßrtoaen Man könnte zwar glauben, daß solche Unternehmungen, als von Mwaten errichtet, lkdialicki von letzteren auszutragen seun. Diese A eriAcint iedoch nicht ganz stichhaltig, sicher tw ertAtint jedoch nicht ganz ,lllyyailig. öiu,» ^?rden d e an nothleidenden Bahnen betheiligten m .!L insbesondere oie Actionäre, den ersten und kchwÄttn Schaden zu tragen haben. Allein die Amtsgewalt hat sich durch Ertheilung der Con-hur* Einflußnahme auf Bau und Betrieb, ^Auflegung zahlreicher Lasten, durch Verträge binstebtlich Beförderung der Post, durch vielseitige !nh intensive Aufsicht und Controle, endlich durch Bestimmung der Tarife so vielfach mit jenen Unter« kebrn^en verknüpft, daß sie sich nicht bl°S abkh. IeuWon. D i e Sonne. (Fortsetzung.) Die Erforschung der in den Sonnenprotube-ramen vor sich gehenden Veränderungen leiteten zu der Entdeckung, daß unter der anscheinend ruhigen und stille« Oberfläche der glühenden Photosphäre sebr heftige Actionen Platz greifen müssen. Das Kan'e der röthlichen Umhüllungen, welches die Pho-tosvhäre überall bis zu einer Höhe von wenigstens achttausend Meilen umgiebt. wird durch wieder, bolentliche au« dem Innern kommende Eruptionen zer-risten welche glühende Gasmengen bis zu enormen Entfernungen über die äußere sichtbare Grenze der Sierra schleudern. Und von Zeit zu Zeit treten nock gewaltigere Explosionen und Ausbrüche ein, die fähig zu sein scheinen, Stoffmassen mitten au« ben Eingeweide« der Sonne heraus nach Entfernungen zu führen, die den Spann des ganzen Son-nensystrms überschreiten. mnd verhalten kann. Erwäge man doch, daß, um nur ein Beispiel anzusühren, in England für Besorgung der Post die Staatsverwaltung den Eisenbahnen jährlich 71/a Millionen Gulden beisteuert, während unsere Bahnen die Post unentgeltlich besorgen. Auch dürste die üble Rückwirkung auf den öffentlichen Credit bei Gefährdung der Prioritätsgläubiger sehr ernstliche Beachtung fordern. Helfend eintreten könnte die Staatsgewalt durch Förderung der Fusionen. Analoge Vorgänge in ändern Ländern deuten aus diesen Weg hin. In England wurden im Laufe weniger Jahre im Parlamente nicht weniger als 187 Fusionsbills angenommen und 383 Betriebsübereinkünfte genehmigt. Die jetzige London- und Nordwestbahn hat seit dem Jahre 1846, wo sie durch Verschmelzung von drei Gesellschaften entstand, nicht weniger als 57 andere Eisenbahngesellschaften in sich ausgenommen. Daß auch in Frankreich sechs große Gesellschaften auf dem Wege der Fusion fast alle kleineren absorbiert haben, ist ebenso bekannt, als die energische Unterstützung notorisch ist, welche die französische Staatsverwaltung dem dortigen Eisenbahnwesen zuwendet. Da der offene Geldmarkt für Eisenbahnpapiere — wahrlich nicht ohne Schuld der Regierung — gegenwärtig verschlossen ist, so wäre eS wol nicht abzuweisen, daß jüngere Bahnen zu ihrer Eonsoli« dierung Vorschüsse erhielten, welche unter Controle der Staatsbehörde zu verw'.nden wären. Daß die gegenwärtige Belastung der Eisenbahnen mit Steuern verschiedener Art die Rentabilität der Bahnen gefährdet, zur Vertheuerung der Tarife mitwirkt und durch den in solcher Weise aus die Rentabilität der bestehenden Bahnen geübten Druck die Errichtung Nachdem die Protuberanzen auf diese Weise erklärt worden waren, erschien es naturgemäß, daß die Astronomen ihre Untersuchungen über die Beschaffenheit der Corona erneuerten, welche sich während der totalen Finsternis zeigte. Vorerst erhob sich die Frage, ob der Name Sonnencorona angebracht sei, da» heißt, ob sie wirklich zur Sonne gehöre, und dann, imfalle daß diese Frage bejaht würde, handelte es sich weiter um Bildung, Struktur und Lage der Corona. In der totalen Finsternis des Jahre« 1869 zog der Schatten des MondeS gerade über die Vereinigten Staaten hinweg, und die Astronomen Amerika’« gingen mit jenem wissenschaftlichen Eifer, der sie seit langer Zeit in so ehrenvoller Weise auS-zeichnet, daran, die Erscheinungen der Protuberanzen, der Corona :c., an so vielen Stationen zu beobachten, daß die ganze Linie der Totalität beinahe wie ein fortlaufendes Observatorium erschien. Die spec-troskopische Analyse bewies, daß ein Theil des Lichte« der Corona von glühendem Gase herrührte. Bei der totalen Sonnenfinsternis vom Dezember 1870 bestätigten die spektroskopischen Untersuchungen euro» neuer Bahnen hindert, darf als eine notorische sache betrachtet werden. Eine Erleichterung der Steuerlast ist daher eine Notwendigkeit. In solchen Zugeständnissen fände eine weitsichtige und zielbewußte Eisenbahnpolitik das Mittel, der Regierung erhöhten Einfluß auf das Eisenbahnwesen zu sichern, welcher im Interesse de« Handels und Verkehrs oft vermißt und gewünscht wurde und welcher den endlich doch wahrscheinlichen Uebergang des Eisenbahnwesens an den Staat vermitteln könnte. Von größter Wichtigkeit bei allen künftigen Eisenbahnbauten wird fein, daß möglichst wenig Kapital festgelegt, folglich so billig gebaut werde, als es nur immer die stricte Sicherheit des Betriebes gestattet. Verantwortlichkeit der Verwaltungen wird übrigens in letzter Hinsicht mehr leisten als eine umständliche Präventivcontrole bei dem Baue. Ungaranticrte Bahnen wären nach Möglichkeit al« kaufmännische Unternehmungen zu behandeln, die nur successive und erst, nachdem eine genügende Rentabilität erreicht ist, den provisorischen Charakter abstreifen sollten. Einige in letzter Zeit ertheilte Con-ccffionen suchen sich bereit« diesem Ziele zu nähern. Das beträchtliche Herabgehen der Preise der Materialien und Löhne begünstigt diese Richtung. Damit jedoch bi« zur Wiederherstellung vermehrten Vertrauen« der Eisenbahnbau nicht in« Stocken gerathe, wird zunächst in mäßiger Ausdehnung der bereits begonnene Staatsbau sortzusühren sein. Dem österreichischen Staate bietet sich jetzt genügendes Kapital mit 6 Perzent an. Das Verhältnis ist also kein ungünstiges. Würde ein gewisser, nicht zu niedrig gegriffener Betrag für Eisenbahnzwecke ausgenommen und verwendet, so könnten bei Wiedereuropäischer, besonders britischer Astronomen diese Thatsache. Durch die Geschicklichkeit des bekannten amerikanischen Astronomen Ioung ward eine neue Umhüllung unmittelbar über der glühenden Oberfläche entdeckt, welche wir Sonne nennen. Auf diese Weise wurden zwei neue Sonnenhüllen anerkannt, oder wenigstens war ihre Existenz bewiesen — die äußere Corona, welche hoch über der inneren Corona der Protuberanzenhülle liegt, während die andere unter der Protuberanzenhülle und sogar innerhalb der Sierra liegt, als deren äußerer Theil die Protube« ranzenhülle betrachtet werden muß. Man sieht, wie zusammengesetzt die Sonne bereits erscheint, wenn man sie mit der glühenden Scheibe vergleicht, an welche die Astronomen früher glaubten. Die Analyse der Sonnenflecken hatte gezeigt, daß innerhalb der Photosphäre wenigstens drei Hüllen existieren. Die Sonnenflecken bestehen nemlich aus einem dunkeln, fast schwarzen Centraltheit, der umbra, welcher von einem bedeutend weniger dunklen Theil, der pennmbra, umgeben ist. Wir haben' somit zunächst die Hülle, welche der penumbra ent» Belebung des Verkehrs durch eventuellen fucceffioen Verkauf der in solcher Weise errichteten Linien Mittel geschaffen werden, um neue Bahnen in Angriff zu nehmen. Sollte das eingangsgenannte Comitö bestimmte Linien in Vorschlag bringen, so wären in erster Reihe die Anschlüsse im Süden und Südosten hervorzuheben, welche keiner ändern österreichisch ungarischen Bahr-, Concurrenz machen, sondern lediglich den bestehenden Linien Verkehr zuführen. Um das österreichische Eisenbahnwesen wieder aus eine feste, gesicherte Grundlage zu bringen, ist schließlich eine völlige Revision der über Concessio-nierung, Grundeinlösung und Eisenbahnbau geltenden Vorschriften und Gesetze nothwendig; ebenso die Errichtung eines VerwaltungsgerichtShoseS, um künftige Differenzen in objectioer Weise und rasch zu regeln. Wie in den meisten Ländern sind auch bei uns, und zwar fast von allen Seiten, große und schwere Jrrthümer im Eisenbahnwesen vorgesallen. Sie völlig auszugleichen, ist eine Aufgabe von Jahren. Möchte; wenigstens der jetzige Zustand des Dar-niederliegens benützt werden, um für die Zukunft eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. In der Zwischenzeit wird der Staat nicht umhin können, in umsichtiger Weise einzutreten und von der auf den europäischen Geldmärkten nun.einmal herrschenden guten Stimmung für Staatswerthe — und fast nur für diese — zugunsten des österreichischen Eisenbahnnetzes Nutzen zu ziehen.______________________________ Politische Rundschau. Laibach, 26. Mai. Inland. Der R e i ch s r a t h tritt Mitte Oktober zusammen und wird gleichzeitig mit den Delegationen tagen. Die Minister Lasser, Glaser und Stremayr treten bereits am 1. Juni ihren diesjährigen Urlaub an und wird der Minister des Innern durch den Fürsten Auersperg, der Justiz, und der Unterrichtsminister durch Minister Dr. Unger vertreten werden. — Die officiöse „Mon tagsrevue" meldet, daß d i e R e i f e d e s K a i s e r s nach Galizien definitiv unterbleibt — als Motive bezeichnet man nicht blos die große Anstrengung, welche dem Kaiser bereits durch die dalmatiner Reise auferlegt wurde und eine Wiederholung im Hoch sommer nicht sehr einladend erscheinen ließe, sondern auch den Umstand, Se. Majestät befürchte, die beiden Länder Galizien und die Bukowina würden, um ihm einen glänzenden Empfang zu bereiten, sich übergroße Ausgaben auferlegen. Endlich sollen sich die Kosten der dalmatiner Reise so hoch gestellt haben, daß eine Überschreitung des Verfassung« mäßig eingestellten Hofetats von 8 Millionen drohen würde, wenn der Kaiser noch in diesem Jahre eine ausgedehntere Reise unternähme. Der Meldung mehrerer Journale, daß in Graz eine Polizei-Direction errichtet werden solle, setzt die dortige „Tagespost" die Erwägung entgegen, daß eine Aenderung in der Organisation des grazer Polizeiwesens nur im Wege des Gesetzes vollzogen werden könnte, da die bestehende Organisation auf dem vorn Kaiser sanctio-nierten Gerneindestatut für Graz beruht, in dessen § 37 es zum Schlüsse heißt: „Au« höhern Staat«-rücksichlen können bestimmte Geschäfte der Ortspolizei besondern landesfürstlichen Organen im Wege des Gesetzes zugewiesen werden." Zur Z o l l f r a g e liegt eine wichtige Meldung aus Brünn vor. Das Ministerium hat den Beschluß gefaßt, den englischen Zollvertrag zu kündigen. Die Wichtigkeit dieses Beschlusses für die heimische Woll»Industrie illustriert ein brünner Journal durch folgende Bemerkung: „Dadurch^wür-den im Verkehre mit England inbezug auf Schaf-wollwaren die Bestimmungen, welche im Vertrage mit Deutschland festgestellt sind, in Anwendung kommen. Nach dem englischen Vertrage zahlt die in Oester-reich einzuführende gewalkte Ware per Zollzentner 15 fl., die ungewollte 35 fl. Zoll ; nach dem Vertrage mit Deutschland hingegen für die erste Gattung 20 fl., für die zweite 40 fl." Die vornehm-lichste Bedeutung des Entschlusses der Regierung ist jedoch darin zu suchen, daß sich aus demselben ergibt, wie schon die bisherige, ziemlich planlose Agitation der schütz,öllnerischen Partei ihre Wirkung nicht verfehlte. Um reelle, greifbarere Vortheile zu erzielen, wird es jedenfalls einer zielbewusstem Thätigkeit bedürfen, als sie bisher wahrzunehmen war. Der Schluß des ungarischen Reichstages ist am 24. d. in einer gemeinsamen Sitzung beider Häuser erfolgt, welche im Sitzungssaale des Oberhauses stattfand. Die Thronrede wurde durch den Ministerpräsidenten verlesen, welcher hiezu als königlicher Commissär entsendet war. Das Abgeordnetenhaus hatte um 10 Uhr vormittags eine Sitzung gehalten, in welcher Präsident Ghyczy in seiner Abschiedsrede auch der nunmehr abgelaufenen ereignisreichen Legislaturperiode einen Rückblick widmete. Das ungarische Abgeordnetenhaus hielt Samstag feilte letzte meritorifchc Sitzung ab. In derselben erledigte man die leidige Ostbahn-Assaire damit, daß man einem Beschlußantrag der liberalen Partei gemäß die Ausgleichung der Angelegenheit ohne viel Worte der Regierung uns dem kommenden Reichstag Überantwortete. Nur Gubody und E. Si-monyi sprachen zur Sache, und auch nur, um in kurzen Worten das Skandalöse der „Räuberwirth-schast" in der Assaire zu betonen. Minister Pechy endlich deutete darauf hin, daß auch dem Staatsanwalt eine Rolle in dieser Geschichte zufallen könnte. Ausland. Nachdem am 22. d. das Berfas s ungö- A end er u ngsgesetz von dem pr en- tricht, dann die zur urnbra gehörige und drittens die zum sogenannten schwarzen Nucleus oder Sonnenkern gehörige Hülle. Die Photosphäre selbst zeigt die Lage einer vierten Hülle ober wenigstens einer vierten Svminischicht an. Fünftens kommt die flache, zusammengesetzte, von 9)oung entdeckte Atmosphäre. Sechsten« die von Grant, Leoerriet und Secchi auf* gefundene Sierra oder Chromosphüre, siebentens die Protuberanzenregion, achtens die innere und hellere Corona und neuntens die äußere strahlenförmige Corona. Wa« die Tiefe dieser successiven Hüllen anbelangt, so ist es wahrscheinlich, daß die niedrigste Schicht der tieferen Sonnenflecke ungefähr zehntausend Meilen nutet der Photosphäre liegt. Zornig« Atmosphäre erstreckt sich etwa drei- oder vierhundert Meilen oberhalb der Photosphäre, die Sierra acht bi« zehntausend Meilen, die Protuberanzregion in einer Höhe von dreißig» bi« vierzigtausend Meilen nitt gelegentlichen Ausdehnungen bis zu hunderttausend Meilen oder mehr, die hellere Corona zwei bi« dreitausend Meilen mit stellenweisen Expansionen bi« zu vier ober fünftausend Meilen, während die äußere Corona in ihren Umrissen so ausgezackt ist, daß es schwierig erscheint, ihre Ausdehnung zu bestimmen, aber sicherlich reichen einige ihrer Ausstrahlungen bis zu einer Entfernung von einer vollen Million Meilen von der glühenden Oberfläche der Sonne aus, welche wir sehen. Wenn mir nun bedenken , daß einige der Hüllen, von denen wir wie von einfachen gesprochen haben, in Wirklichkeit vielfach sind — die flache Atmosphäre umschließt wahrscheinlich einige dreißig oder vierzig verschiedene Hüllen, die Chromosphäre neun oder zehn, die Pro tuberemzregion zwei oder drei, die beiden Coronen vielleicht neun oder zehn — dann zeigt es sich, ein wie erstaunlich zusammengesetzer Gegenstand der Forschung die Sonne in der modernen Zeit geworden ist. Die große Entdeckung Kirchhofs«, die (Sr klär,mg de« Spectrum«, welche une alle« aufzuklä ren versprach, hat un« in Wirklichkeit zu der gewisseren Erkenntnis gebracht, wie unergründliche Geheimnisse da« glühende Centrum unsere« Pia netensystem« umgeben. (Schluß folgt.) ßis chen Herrenhause angenymmeu wordm, fcui# dasselbe nur noch am 12. Juni eine Schlußibstim-mung zu bestehen. Das Klostergesetz hat b der ersten Lesung von den Pairs feine Veränderung erfahren. In der Schweiz gab es am letzten ©ottnta? große Volksabstimmung. Es handelte sich hiebei um Sein ober Nichtsein zweier fortschrittlicher uni freiheiteförbernder Gesetze, über die Civilehe urd über das politische Stimmrecht, Gesetze, welche den Ultramontanen gewaltig in die Nase stachen, so dH sie die nöthige Anzahl von hunderttausend Unter« schristen aufbrachten, welche eine Volksabstimmung aller volljährigen schweizer bedingen. Nach der gestern gebrachten telegraphischen Meldung aus Beri ist das erste Gesetz mit einer Majorität von 7000 Stimmen durchgegangen, da« zweite dagegen mit einer Majorität von 5000 gefallen. Die 'Agitation auf ultramontaner Seite war eine ungeheuere, es hatte sich derselben aber auch eine protestantisch-orthll> boxe und eine wälsche Opposition angeschlossen, indem der Canton Waabi und bie genfer Rodicalen wieder von ber großen liberalen Partei abgefallen sind Sonntag morgen« waren in Brüssel rocht Plakate an den Mauern angeheftet, in welchen an« gekündigt wurde, daß die Prozef sion in den Um gebungen Brüssels trotz des Verbots des Bürger-meisters abgehalten werde und die Gläubigen zu zahlreichem Besuche in der Vorstadt Ellerbeck ein» geladen wurden. Die Ausrufe werden von der Polizei beseitigt. Wie die „Jndependance" wissen will hat der Erbischvs von Mecheln, Cardinal DechampS. die Prozession in letzter Stunde doch noch abgesagt. Nach neueren Meldungen unterblieb dieselbe in der That; infolge dessen fanden einige ultramontane Demonstrationen statt. Eine Procession en miniature in einem brüsseler Kirchenspiele ließen sich indessen die Clericalen doch nicht nehmen; es sind denn richtig bei derselben die vorausgesehenen Scan-dalc vor gekommen, so daß die Polizei von der bla* ken Waffe Gebrauch nehmen mußte. DemnafP der sehnlichste Wunsch der brüsseler Ultramontt^ erfüllt, Blut ist geflossen. Das wollten |v-Der ultramontane Ausschuß für Pilgerfahrten 4» den Franz Xavers-Brüdern für ihre tapfere Haltung bei der Straßenschlacht von Gent gratuliert. D« Bürgerkrieg ist also planmäßig infeeniert. In Belgien treibt überhaupt der KlericalisumS die Dinge auf die Spitze. Die „Union Liberale1 von BervierS meldet, daß deutsche geistliche Genossenschaften in dortiger Gegend, in auffallendem Maße sich onsiedeln. Zu Hemi-Chapelle ist das Schloß Baelen ungekauft worden für die Alexianer und da-Schloß Ruyffl für Schulbrüder, die dort ein Pensionat errichten wollen. Zu Welkeuraedt, einige Minuten von der Grenze, lassen Nonnen aus Eupell ein großes Kloster bauen. In BervierS hat man für deutsche Nonnen nnd Mönche verschiedene Grundstücke angetauft und Unterhandlungen schweben über den Ankauf des Schlöffe« Söroulle. Die Ursulme-rinnen von Köln haben ein Gut zwischen BervierS und Dolhein augetauft. Die „Union Liberale tttemt das wäre eine Invasion, die wirklich beunruhigende Proportionen annehme. ... . In Frankreich ruht momentan, wahrend sich die Kammer mit der Erledigung von Gesetzentwürfen localen Charakter« beschäftigt, der Schwerpunkt ber Situation in den Bureaux un6,.vl « * samtnlungen, unb wirb bie augenblickliche poltttsche 8 bereit« morgen in ben Wahlen ber neuen 0 ‘ Commission ihren Ausdruck finden. Nicht w 9 als die Wahl de« VersassungS-AuSschuffeS wird auq jene bet Bubget-Commission einflußnehmend a s tünftige Gestaltung ber Dinge in Frantteij l«n. Während die conftitutionetle Commission di ^ würfe Dufautes arg verstümmeln kann, UiS der Hand de« Budget-Ausschusses, durch l# 01 Prüfung ber Finanzvorlagen b‘n. ^“^KLtniffe hinauSzurücken. Die Erkenntnis dieser Berh Fortsetzung in der Beilage. Beilage z«m „Laivacher Tagvlatt" Rr. 117 vom 26. Mai 1875. n«e zumeist, welche die republikanischcii Journale flftitttmt, ihre Parteigenossen zum pünktlichen Er-in den bevorstehenden Kammersitzungen auf» Esthern. ________________________________________ " Zur Tagesgeschichte. SttentatSpläne. Vor einigen Tagen wurde L^ieit ein Individuum verhaftet, welches Erpressung^ nl^e an hohen geistlichen Würdenträgern verübte, nur einstweilen die ganze Affaire geheimgehalten werden. Ungezogenen Erkundigungen ist die „Pr." in der Lu berichten, daß dieses verhaftete und dem Landes-^ emgelieferte Individuum Joses Wiesinger heißt schuldigt ist. sich an den Jesuitengeneral Pater Beckx ‘ Sn Vorschläge gewendet zu haben, gegen den deutschen ,/^skanzler Fürsten BiSmarck ein Atten- bttfl&en zu wollen. Ob die Pläne dieses Menschen auch " wirklich zur Ausführung gebracht werden können, „v sie nur zum Zweck der Erpressung von ihm er-k **» »orten seien, das wird die im Landesgerichte an> ie Untersuchung, welche der Gerichtsadjunct Sooß kl-rstellen. Thatsache ist, daß gegen Wiesinger die X,führte Beschuldigung besteht und daß dieserhalb d.e gegen ihn anhängig ist. Mit Rücksicht aus den Hlh daß noch ein Mitschuldiger gesucht wird, sowie M 'tiE .sichtliche Untersuchung die nähere Ausklärung wird, muß eine weitere Veröffentlichung vorläufig - B und PrMnzwt-Angelegeilhcileu. 8„i6ge«i*t6|iri|i»«nun i» IfdtoextH) wurde laut eingelangtem Privaitele-Herr Landesgerichtsrath I e U N » e r ernannt.^ ^ (ZnmVereinsvorstande ^anenvereins in Domschale) wurde bet y „ M abgehaltenen Genera,Versammlung e.n-^ Hm «ecel, Realitätenbesitzcr und H.ndelSmann „Jfirt Der neue Vereinsvorsteher nahm d.e ^ tx», spttiete den namhaften Betrag von 100 fl. zum \uffoak erklärte, für die Vereinsinterefscii kräftigst TZto.utiO m seine Ansprache mit «tuen. j:„ SJ Ä-n durchlauchtigst.» Veteinsprotector, ^»yprinzen Rudolf. x „ _ (Truppeninspeetivn.) • ?• nbt General k. k. FZM. Freiherr v. Kuhn ist Triest angckommcn, inspieierte am ^rannschasten des Görz und und X schule.) I» ihrer gestrigen Versammln,,g be-evangel. Gemeinde, anstelle des abgehenden »errn Lehrersielle an der Gemeinde,»nle dem Hem, .^irth zu verleihen. Derselbe steht von ^ Wirksamkeit an dieser Schule l.er noch m bestem >tt und erfreut sich allgemeinster Beliebtheit. Wir die evangel. Schule nur beglückwünschen, daß sie % in jeder Beziehung tüchtige Lehrkraft wieder ge X lb com- ani oou Laibach in Triest angckomm^ n.spmerie am V 5ö?(iniif(fiflficn des 72. Landwehrbataillons, begabjich ist am 24. d. wieder noch ^ interessanter Fund.) Der Bergwerkbesitzer in Ratschach bei Steinbrück sand in seiueiii mindestens 1000 Fuß ober dem S^-°“ —* .Vthiirnlichen, sehr seinen und be. nur gern.ger 6ait „ach Petroleum riechenden Sandstein ^Mächtigkeit und in diesem Sandsteine mehrere skhr Krittle Haifischzähne! Herr Tertschel ist bereit dem ‘Xn diesen höchst interessanten Fnud sowol als auch **Wt *u zeigen. U s»„r Rubrik Wünsche und Beschwer Ä gestrige „Laib. Ztg." berichtet-, daß eine an ein ^ke Frau am 21. vormittags um circa 11 %„e Sendung mit Medicamenlen erst am folgen ^ nachmittags in dem an der Eisenbalm gelegenen X anlangte. Wir erfahren diesfalls, daß tiefe Se» X» am 22. vormittags wohlgemnth auf dem hie i ftamte lag, daß also weder der Mittags . noch der \ Absendung des Posistückes benützt wurde. Ab ^»i der Dringlichkeit gerade dieser Sendung, muß hohem Grade besremden, daß ein noch 2 St»» U Abgang des Zuges aufgeg.beneS Postpaket r»hig %t.zwonzifl Stunden liegen bleibt, bis eö eme Uhr endlich der löbl. Postanfialt gefallt, dasselbe zu expedieren. Das ist doch wol unerhört und die Frage wol gerecht-ertigt, wozu den eigentlich Post und Eisenbahn da seien. Man sagt uns, daß nur der Mittagszug zur Sendung von Postpaketen benutzt werde und mit den Nachtzügen keine Poststücke befördert werden. Ist dem wirklich so, so ist Abhilfe dringend noth und unsere Handelskammer könme "ich ein Verdienst erwerben, wenn sie dieselbe bewirken wollte. Was nützt uns Post, was Eisenbahn, wenn der Berkehr trotzdem so beschränkt wird, wie vorstehend erzählt. — (Für Raucher und für den Staat.) Es iel jedem gesunden Sinne auf, baß man für 5 kr. eine Briefmarke und für 5 Ir. auch ein mit dieser Marke ver-eheneS Briefcouvert (oder wie jetzt in ganz Deutschland officiell gesagt wird, Briefumschlag) zn kaufen bekam. Aber ebenso muß es einem geschäftsmäßig gebildeten Gehirn unbegreiflich erscheinen, daß der Comimßiabak, der feiner geringeren Schädlichkeit und feines Aroma's wegen von unzählige» Livilisten, der Gewöhnung wegen von allen ehemaligen Militärs gesucht wird, nur von Soldaten bezogen werden lann. Wenn der Eintritt ins Theater jedem Zahlenden sreisteh:, dem Soldaten aber fiir ein galligeres Entree, liefere man den Commißlabak jedermann, dem Soldaten immerhin um den geringeren Preis. — (Erlöschen der B l a t t e r n e p i d e m i e.) Die im Monate März d. I. in den Onsgemeinden St. Gregor, Lazarje und Großlaschiz ausgetretene Btatteniepidemie ist am 15. Mai als erloschen erklärt worden. Es erkrankten in 6 Ortschaften bei einer Bevölkerungszifser von 685 Einwohnern 51 (7 Männer, 14 Weiber, 30 Kinder). Hievon genasen 46 (7 Männer, 13 Weiber, 26 Kinder). Es starben 5 (1 Weib, 4 Kinder). Die Morbilität im gesamten Epidemie-Rayon betrug 7 59 pZt., die Mortalität 9 80 pZt Im Orte Klein-Slivec aber war die Morbilität 42 30 pZt., die Mortalität 12-12 pZt., dieser Ort war eben der Haupt Herd der Krankheit. — Ebenso ist die iifKliblenberg und Janezovoberdo am 18. April und in Dosnegg und Feistriz am 25. März d. I. ausgetretene Blatternepidemie am 8ten Mai d. I. als erloschen erklärt worden. Es erkrankten in j Ortschaften (1 Markt, 4 Dörfer) bei einer Beoölkernngs zahl von 1900 Einwohnern 14 (8 Männer, 4 Weiber, 5 Kinder), davon genasen 11 (8 Männer, 3 Weiber) und es tarben 3 (1 Weib, 2 Kinder). Er erkrankten daher 0 7 PZt der Bevölkerung und von 100 Erkrankten genasen 78 5 pZt. und starben 21 4 pZt. — Endlich ist die (eit dem Monate Jänner d. I. in de» Ortsgemeinden Reisniz, Snsje, Jur jovic und Dane herrschende Btatteniepidemie am 16. d.M. als erloschen erklärt worden. Die Krankheit erstreckte sich auf 10 Ortschaften mit der Bevölkerungszahl von 1723 Ein wohnern und befiel 84 (17 Männer, 28 Weiber, 39 Rinder). Hievou genasen 67 (17 Männer, 2.» Weiber, 25 Kinder) und starben 17 (3 Weiber, 14 Kinder.) Die Todessälle der Kinder betrafen meist uugeimpste. Die Morbilität des gan zeit Epidemie - Rayons betrug 4"87 pZt., die Mortalität 20 23 pijl.; die höchste Morbilität in der Ortschaft Winkel mit 1117 pZt. — (Erhöhung der Lizenzgebühr für aus ländischen Tabak.) Die „Wiener Zeitung" publiciert nachstehendes Gesetz vom 99. April 1875, betreffend eine Abänderung der Lizenzgebühr für ausländischen Tabak. Mil Zustimmung beider Häuser deS Aeichsratheü finde Ich an znordnen wie folgt: Die in der Anmerkung zur Post 8 des allgemeinen Zolltarife^ vom Jahre 1853 enthaltenen Be> flimmiingeii über die bei der Einfuhr ausländischen Tabakes zu entrichtende Lizenzgebühr werden in Genehmigung der zwischen den Finanzministerien der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder und der Länder der imgari scheu Krone getroffenen Vereinbarung in nachstehender Weise abgeändert: § 1. Bei der Einfuhr ausländischen Tabakes außer dem Zolle noch die Lizenzgebühr zu entrichten, und zwar: fite Zigarren und Zigarretlen mit 5 fl. 50 kr. per 600 Gramm netto, andere Tabakfabrikate mit 4 fl. 20 kr> per 500 Gramm netto, für Rohtabak mit 3 fl. 50 Ir. per 600 Gramm netto. Alle fonstige» Bestimmungen der Post des allgemeinen Zolltarises bleiben aufrecht. § 2. Dieses Gesetz tritt mit 1. Juli 1875 in Wirksamkeit. — (Die Ane Ido ten- B i b li o t hr I), ein hnmoristifch-sathrischer Form geschriebenes Werl, wird gar manchem Leser die Wollen von sorgenschwerer Stirne scheuchen und ein sreundliche« Lächeln ans das ernste Angesicht zau bern. Wir machen ans den dem heutigen „Tagblatt" bei gelegten Prospekt besonders aufmerksam und betonen Haupt» ächlich, daß zu obigem Werke auch zwei in Farbendruck ehr hübsch ansgesührte Prämienbilder gegen eine geringe Nachzahlung geliefert werden — Pränumerationen auf die „Anekdoten-Biblioihek," welche in circa 16 illustrierten Lieferungen erscheint, übernimmt und führt pünktlich aus die Buchhandlung v. Kleinmayr & Bamberg in Laibach; daselbst erliegen auch die zwei ersten Lieferungen mit btt Prämie zur Ansicht. — (Ein Frauenwort gegen die Tyrannei er Mode.) In der letzten Generalversammlung deS Pester Landes - Frauenvereins hat die Vereinspräsideutin Frau v. Veres eine Eröffnungsrede gehalten, in der sie auch das obberegte Thema berührte: Erlauben Sie mir — begann die Frau Präsidentin — Ihre Aufmerksamkeit ans einen sehr wichtigen Gegenstand zu lenten. Eine unsichtbare Macht, die eine Masse Geld, Zeit und andere Opfer heischt, tyrannisiert unwiderstehlich die Frauenwelt; diese Macht heißt die Mode, deren abgeschmacktesten Geboten blind, oft tlbft mit Hintansetzung des Schicklichleitsgefühls gehuldigt wird; denn wer auch den Muth hat, sich gegen sie aufzu-lehnen, fetzt sich der Gefahr ans, daß alle Welt mit Fingern auf ihn zeigt. Das Gewicht dieser Fesseln wird von jeder Frau, am meisten aber von solchen Familien empfunden, welche, zur gebildeten Gesellschaft gehörend, doch nur ein bescheidenes Einkommen besitzend, mehrere erwachsene Töchter haben. Jeder denkende Mensch sehe ein, daß hier eilte heil* ame Reform Noth thue und die Männerwelt fei auch bereits mit gutem Beispiele vorangegangen, indem sie sich weit einfacher trägt als in früheren Zeilen, während die Frauenwelt, unter dem Banne der Eitelkeit stehend, sich in Staat und Kleiderluxus überbiete. Um nun diesem Uebel zu steuern, hält Rednerin besonders drei Mittel für geeignet. Das erste wäre die Verbannung aller Kleiderstoffe von lebhaften Farben, weil bunte auffallende Anzüge einen hän-igen Wechsel verlangen und dem Hang, sich bemerkbar zu machen, Vorschub leisten. Ein zweites Mittel wäre die Bildung von Vereinen gegen den Kleiderluxus und die Mode, licht, den meisten Erfolg erwartet jedoch Fran v. Bett« von dem dritten Mittel, von einem besseren, gründlichtrtn wissenschaftlichen Unterricht des weiblichen Geschlechtes, denn die Erfahrung lehre, daß der wahrhaft Gebildete äußern Tand verschmäht und nur der oberflächlich Gebildete an nichtigen Äußerlichkeiten hängt. — Vilain und Comp., Jnhabtr tintr chemischen Fabrik in Berlin, versenden soeben ihren „Bericht pro 187 5 über das M y c o t h a n a t on," nemlich übet das Mittel gegen den Hausschwamm. Ihr Präparat scheint ich immer mehr zu bewähren, und findet nunmehr schon bei den meisten Babnen und öffentlichen Anstalten in Deutsch-land, sowie zum Theile auch bereits in Oesterreich (j. B. bei der Nordbahn und bei den Eisenbahngesellschaften in Prag) Anwendung. Es soll übrigens nicht nur den Haus* ober Mauerschwamm aus älteren Baulichkeiten vernichten, ondern auch bei Neubauten als ein Präservativ gegen dtn-clben empfehleuSwertb fein. Wir machen daher auf ditfe wichtige Erfindung aufmerksam. Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann &» Simon in Hamburg besonders aufmerksam. ES handelt sich hier um Original Lose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestalteten Verlosung, daß sich auch in unserer Gegend eine febt lebhafte Beteiligung vorausfetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien gegeben sind. Witterung. Laibach, 26. Mai. In der Nacht etwas Regen, tagsüber bewölkt, windstill. Wärme: morgens 6 Uhr 4- 146», nachmittags 2 Uhr + 22 3° C. (1874 15 4°; 1873 + 18 6° C.) Barometer im sletten Fallen 733 «2 Mm. Da» gestrige TageSmittel der Wärme + 17 8», um 2 0 über dem Normale. Augekommenc Fremde. Am 26. Mai. Hotel Stadt litten. Die», Kfm.; Edelmann, Ministerial-tath fammt Gemalin; Wilschek, Ingenieur sammt !-Rordwcstbahn . 78-71 88-25 138-75 835'A 141- 785-- 45. 64 — »67-78' 18-H 18--H 94-51 JS6 836-50 130--i Pfandbriefe. Allg. öst. Bod.-Credit. bto. in 33 0...... Nation, ö. W....... Ung. Bod.-Ereditanst. Prioritäts-Obl. Siebenbürger 0 Staatsbahn . . Südb.-Gel.zu 50 bto. Sone Lose _ Credit - Lose . . i0 Rudolfs * Lose . 8r, Wechs. (3Mv,l.) AngSb. 100 fl.südd.W ~rantf. 100 Mark. »ambuvg „ * London 10 Pfd. Stert Pari» 100 Franc» . Münzen. «als. Münz-Dueaten 80-FrancSftück . . . ~. Kassenscheine liltcr . . (Seit, Ware 96.6l)' 96-90 8725' 81-75 97-50 86-80 *7 25 96-60 140-40 110-85 222- 97-75 87. 97-50 96.75 74.50 140-70 110-4': 223 Bei Josef Karinger Niederlage der Apparate zur Seltisterzeugung von Sodawasser, <8as-Limonaden »nd anderen moussierenden Getränken für 1 - V/i - 2 - 3‘/* 8iter circa s/4 - 1 - V/a - 2'/. Maß per Stück fl. 10-50, 12 - , 13 50, 15 -, liebst Füllungen. (253) 9 166-50 167 -13*3(5 13-50 >12-30 98-40 53.1K)! 53-95 53*90 111-35 44 10 5-86 8-89 1-63 101-90 53-95 111-60 4415 5-87 8-89* 1-63•* 108-10 Drr telegraphische Wechselkurs ist uns bis zum Schlüsse de» Blattes nicht zugekommen. Hfl 'lw-iJ'< -- J-ivü Wßlt- Rcgenröcke mit Kiiputze von 11 fl. aufwärts. China-Silber Garantie für I,u“ Qualität mit lßlöth. Silberdecke auf immerwährende Dauer. Fabriksniederlage für Steiermark, Kärnten und Krain von CONRAETZ & REUTER in Wien. Billigster und bester Ersatz des kostspieligen Silbers. fl. kr. { fl. kr. 6 Esslöffel 8 — f 1 Supponschöpfer4 80 6 Essgabeln 7—6 Messerrastel 5 — 6 Tafelmesser 7 — 5 1 Ragoutlöffel 3 50 6 Kaffeelöffel 4 — - 1 Paar Salatbe-6 Dessertlöffel 6 —! stecke 5 6 „ gabeln 6 25 1 Paar Tranchir- 6 „ messer „ 5 25 ; bestecke 6 — 1 Milchschöpfer 2 20 ti Mokkalöffel 3 25 Alle anderen Gegenstände, sowol in Chinasilber als in Alpacca, für den Uniisitaft, iotef^^er & iefnurnnts zum Originalfabrikspreis laut Preisblatt, welches auf Verlangen gratis und franco zugesandt wird. Jeder briefliche Auftrag wird sogleich gegen Postnachnahme ausgeführt von (347) 12—2 Franz Plentl’s Sita 5 Herrengasse Gl’SlZ Herrengasse 5. Neueste Briefpapiere und Monogramme. :% 1873 V hilft iifrl ‘ ') M Ausstellung Frische Füllung Wien. (167) 75-34 aus der Ofner Räköczy-Mineral-Bittersalz-Quelle Diesen Mineralwasser, welches im Laboratorium l 12 Ge*' ^ < 84 Gew. 1 40 Gw.* 203 Gew. » 412 Gew. 1 512 Gew. M. f.97 Gew. 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Voraussichtlich kann bei einem solch» MOlldeme» BhfI« gegründeten ln Überall auf eine sehr rege Detnedigong _ heit gerechnet werden, und bitten wir i Aufträge »usführen zu können, uns„ 116 baldigst und jedenfalls vor dem ol» ^, zukommen zu lassen, Kaufmann & SfajJJ Hank- und Wfvhselgeschllt b * [ Ein- und Verkauf aller Arten Staatso ig* bahnactien und AnlehenHes». zur Katze“ am Hauptplatz empfiehlt sein grosses Lager von Herren-Hemden (eigenes Erzeugnis) welche in jeder gangbaren Grösse, Farbe und Qualität stets vorräthig sind, ferner Jene auswärtigen p. t. Kunden, die in Wäsche oder Cravatten Bedarf haben und diese in einer gewissen Facon ausgeführt wünschen, ersuche nach den im Tableaux verkommenden Nr. anzugeben, wo dann, wenn nicht das gleiche doch ähnlichste gesandt wird. «C . das INeueste und Oeselimackvollste in r« %ren. und Damen-Cravaten, Lavaliers, Kragen, Manschetten, Beinkleidern, Gesund-# ^tsjacken und Hosen, Socken und Strümpfen, Sommer-Handschuhen, Hemdeinsätzen, Schwimmhoscn etc. etc., iee< garantiert für guten Stoff wie solide Arbeit und versichert billigste und schnellste Bedienung. Ulf'1'' Sollte es jedoch Vorkommen, dass eines meiner p. t. Kunden unter Lagerwäsche in Fagon oder Grösse nichts convenio ijjfl % finden sollte, so diene, dass ich in der Lago bin, binnen wenigen Tagen Gewünschtes genau nach Angabe anzufertigen. 85,1 l Auch halte ich ein grosses Lager von Ileimlstofleil aller Art, wie z. B. Shirting, Chiffon, Leinen, feinste farbige ^**1^Hins Oxfordstoffe etc., und bin gerne bereit, Stoffmuster franco und gratis einzusenden. »»*1 Hochachtend A C. J. Hamann. Unsere rühmlichst bekannten framiscb Kamelen Normandiener und Garenne notieren jetzt, 8—12 Monate alt, das Paar 8—12 fl. Bei Abnahme von 10 Stück franco. Adolf Meyer, Cannstatt, Kaninchenzüchtern zu Hasen-stein, früher Mörsch & Meyer. ________________(369 M MM empfiehlt sein gut assortiertes £agcr zu (313)5 billigsten Preisen. Frachtbriefe nach der neuen Vorschrift in der Buchdruckerei v. SHcitV mat,r & Bamberg. Hellgelbes Parassinöl 0/895/905 spec. Gewicht liefern A. Schnitze &. Comp., Halle a. $.(370) 6-1 Terno. Für die nächstfolgenden Lottoziehungen in Graz und Triest habe ich Combinationen zu 3 und 5 Zahlen (in nur Einer Reihe) in Bereitschaft, welche mit Anwendung aller erdenklichen Hilfsmittel ge» stellt einen ausgiebigen Terno erwarten lassen. Da ich nicht nur zu wiederholten malen selbst gewonnen, sondern auch zahlreiche Erfolge mit meinen Spielgeuoffen verzeichne, kann die Entgegennahme einer „Anweisung für Terno" niemanden den Kopf kosten, wol aber großes Glück und vollste Zufriedenheit fiir das ganze Leben bringen. Dankschreiben wegen gemachten Terno's werden übrigens nicht veröffentlicht. I. «rauzberger, Privatier in Hohenau (Nordbahn.) _________________ (368) Reich kann man werden. IV. Staats-Lotterie. Ein Los kostet nur fl. 2*50 8. W. und kann man damit fl. 70.000, fl. 25.000, fl. 5000 Papier-Rente gewinnen. Im Ganzen 5258 Treffer, durchgehends in barem Gelde und Obligationen ! Ziehung am 15. Juni l. I. — Diese Lose find zu beziehen durch die Wechselstube Fluck, Graz, Sackstratze 4. — Briefliche Bestellungen werden umgehend effectuiert. (297) 15—14 Oeffentlicher Dank. Herr Johann Kecel, Gntsbesitzer in Stein, hat dem ersten krainischen Militär-Veteranen-Verein in Domschale 100 fl ; Herr Dr. Emil Ritter v. Stock!, f. k. Regiernngs-rach, 20 fl.; Herr Lambert Luckmaun, Handelsmann, 10 ft zum Gründnngsfonde gespendet, wofür die Vereinsleituug den innigsten Dank ausspricht. (372) Johanu Riedl, Vorstand. » » »-» ■ ■•■■■■ Rohes Unschlitt kaufen fortwährend zum möglichst hohen Preise | Carl Pamperl Söhne, TJnschlittschmc-lzerei.Kerzen-u. Seifenerzeugung, Lagerr. Zündwaaren,Beleuchtungs-u. Fettstoffen,' Klagenfurt. 05 rs Die zweite öffentliche freiwillige 9luetioit| wird in den Layerhäusern -er k. It. priv. Wiener üantlcfsttant in "Wien, II., Franzensbrückenstraße Nr. 17, i 17. Juni ü. I. von 9 Uhr vormittags angtjoBi obgefralten werden. (371) 3-1 | NtmiclDmiflcn von zur Auction )u_ stellen Waren werden bis $mit 12. Juni 1875 bei Warenabtheilung der wiener Handelsbank in 5~ II., Franzensbrückenstraße Nr. 17 entaegengem und werden dort auch alle auf die Auction nehmenden Auskünfte bereitwilligst erthellt. Die Jahresversammlung der Creditinhal der Filiale der Steierm. Escompte-Bank > wird Sonntag den 30. Mai d. J. um 10 Uhr vormittags im Gemeinderath mit folgender Tagesordnung abgehalten: 1. Rechenschaftsbericht pro 1874; 2. Bericht der Reclinungs-Revisions-Commission pro 1874; 3. Wahl von zehn Comite-Mitgliedern (Censoren); 4. Wahl von fünf Rechnungs-Revisoren pro 1875. Zur Theilnaiime an dieser Versammlung sind alle Mitglieder des laibacher Credit-Vere* berechtigt. (355) Laibach, den 22. Mai 1875. Vom Comite der Crcdit-Inhaber der Filiale der Steienn. Eseompte-B Im Verlage von F. Tempsky in Prag ist erschienen und zu beziehen durch lg. v. Kleinmayr & F. Hambergs Buchhandlung in Laibach: V oll ständige ts- für die Anwendung des metrischen Systems in Oesterreich von Jos. Hrabäk, Professor an der k. k. Bergakademie in Przibram. 70 Nkr. 70 70 70 70 Begutachtet und empfohlen von der k. k. Normal-Aichungscommission ln Wien. Stereotypenausgabe. Lex. 8°. 20 Bogen. Preis geheftet 3 fl. 60 kr. —•^wwVIAAA/Wvnaa^.. - Die Hauptabtheilungen dieses Werkes sind in sieben, besonders käuflichen Heften unter folgenden Titeln zu haben: 1. Einleitender Thcil' (allgemeine Belehrung zum leichteren Verständnis und Gebrauch der Tabellen) - . . . . —..............Preis geh. 2. Erstes Heft: Längenmasse...................... „ „ 3. Zweites Heft: Flächen- und kubische Masse . . „ „ 4. Drittes Heft: Trocken- u. Fllsslgkeits-llotilmasso „ „ 5. Viertes Heft: Handels- (incl. Zoll-) und Apotheker-(iewlcht........................................ „ 6. Fünftes Heft: Silber-, (Mark-) Gold- und Juwclen-tiewicht............................................... „ 70 „ 7. Sechstes Heft: Englische Masse and Gewfcfcte „ „ 70 „ Unter demselben Titel ist ein Auszug aus diesem Hauptwerke in kleinem Format erschienen als Taschenausgabe (Preis geh. i fl.) und ferner eine die gewöhnlichen Verkehrsverhältnisse besondere berücksichtigende gemeinverständliche "Volksausg-abe (Preis geh. 1 fl.) ebenfalls in kleinem Format. Was Vollständigkeit und Correcthelt, dann Zweckmässigkeit der Einrichtung überhaupt anbelangt, werden die Hrabäk’schen lieductiuni-Tabellen wol immer ohne Concurrenz bleiben. Ueberall ist der Zweck verfolgt, auf thunltohat kleinem Raum möglichst viel wohlgeordneten,Stoff zu liefern und mit der grösstmöglichsten Vollständigkeit zugleich vollkommene Ueberslchtllchkelt und Bequemlichkeit der Handhabung zu erzielen. Sämmtliche Tabellen sind zweimal durchgerechnet und durch Anwendung der grössten Sorgfalt bei der Correctur nach menschlichem Ermessen ganz fehlerfrei. Der Preis ist im Verhältnis eu dem Gebotenen sehr mässlg. (364) Hnnderttaufende von Mensch^ verdanken ihr schönes Haar dem einzig und allein existiere«-« sichersten und besten Haarwuchsmitte Es gibt nichts besseres zur Erhaltung des Wachsthums als bic in allen Wel »heilen so bekannt und berühmt gewordene, von medio. Autoritäten geprüfte, mit den glänzendsten und wunderwir-kendsten Erfolgen gekrönte, von Sr. k. k. apostol. Majestät dem Kaiser Franz Josef I. von Oesterreich, König von Un- E und Beförder»! der «opfhmu!» garn und Böhmen < einem k. k. ausschl. PriJ für den ganzen Um» k. k. österr. Staat« gesammten ungar. J mit Patent vom 18. » Zahl 15810—1898 an1 Nckda-KMel-Pomök, Sohuppenblldung vollständig, verh Druck von Jg. r. *le inmagt A Krd. Bamberg. Verleger Ott,mar Bamberg. wo bei regelmässigem Gebrauche selbst die kahlsten Stellen de« Hauptes vollhaarig werde»; graue und rothe Haare bekommen eine dunkle Farbei sie stärkt den Haarboden auf eine wunderbare Weise, beseitigt jede Art von .ung binnen wenigen Tagen verhütet da« Ausfallen der tester Zeit gänzlich und für | Immer, gibt dem Haare einen natürlichen Olanz, diese» wird 'welleiifönM-ig1 und bewahrt es vor den. Ergrauen bis In dahöchste Alter. BV Durch ihren höchst angenehmen Geruch und die prachtvolle Ausstattung bildet sie überdies eine Zierde für den feinsten Toilettetifch. -Preis eine» Tiegels lammt Gebrauchsanweisung in sieben Sprachen ____ fl. 60 kr. Mit Postversendung 1 fl. 60 kr. A Wieder Verkäufer erhalten ansehnliche Perzent». Fabrik und Hanpt-Ceiitral-Lerseiidungsdepot en gros » en aeilw Carl Polt, Bätl.s Patfumeut ltnb Inhaber mehrerer I. k. 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