Lmbschrr WmhrMM, (Organ der verfasiungspartei in fitaiu. *t.562 Abonnemenrt-Bedingnissr: S-nzjLhrig: *ur Laibach fl. 4,— Mit Post fl. S.— «Si>. : -• : : : S f ut Zuftellung in « Hau«: LierteljLhrig 10 tr. Wiener Grief. (Aeine Adresse. — Me steht es nun?) DaS grotze Redeturnier — Abrehbebatte ge- — ist entfallen, aber die Klarung der Sage dennoch erfolgt, mehr unb besier vielleicht burch eh stummen Verzicht auf bie 2Ibreffe, als burch •it ^naste Debatte. Mag fid) die ofsiciose Weisheit tt* so sehr drehen unb winben; es liegt in bem 4fall ber Abrehbebatte roenn nicht eine Nieber. ;e so doch sicher ein Ruckzug ber Regierung, bie r'burch biesen sich eine Nieberlage erspart hat. ^ Eingesianbnih, dah bie Regierung im Parla-Ste leine Majoritat besitzt, bah fie, trie die Ber-heute liegen, mit bem Parlamente gar nichts Xnaen fonn, was auch nut ein wenig liber ben linen der sogenannten Jaufenben ©efchofte" Nun freilich versuchen bie Officiosen I Roth eine Tugenb zu machen. Sie finben * qon* Benlich, bah eine unniitze Reberei unb eine I SLe Erreaung vermieben rourbe, unb ein bet ««Wenb-» »“« auS, es mochte nut tmtnet so bleiben, b. h. Jiae niemals mehr in Oesterreich eine Abreh-Ue stattsinden, man moge sich sofort der „ge. %i(6 ' Arbeit" roibtnen. Nun, wir ftnb aufrichtige 'tefiter deS Programmes ber gebeihlithen Arbeit, tl4e» Programm bekanntlich zuerst im Partei-> 4. Erlassung einer Dienstvorschrist mit EinsW einer Beforberungsvotfchrift nach bent Muster W fiir die Militarbeamten giltigen Rortnen, unter gleii' zeitiger Greirung eines GesammtstatuS fiir bie sw* altenten Staatsbeamten, zusammengesaht nach ei"' zelnen Berufskategorien unb gegliebert nach ben ei«| zelnen Ressortministerien. Im Hinblicke auf W Wichtigkeit bet Angelegenheit unb bie Bebeutungb* sie roahrenb des ganzen Verhors Stellen au® Jfl Bibel, um sich roegen ihrer rtligiofen unb socmlF schen Anschauungen barauf zu berufen. Im geivo? lichen Gefptach blieb sie burchattS ruhig unb sp"4 schlicht unb angemessen, aber sobalb bie Rebe ^ religiose ©egenftaitbe ober auf bie Sandverthetm kam, gerieth sie in 2lufregung unb begann mit kelnben Augen zu drohen und zu prophezeien. Anastasia SikoscherLtaja ist des Lesens kun >-sie hat viel gelesen und bariiber nachgebacht; gest«r auf verfchiebene Bibelstellen, die sie auf ihre W« auslegt, verlangt sie, dah die Dbrigfeiten v Priester sich ganz dem Dienste deS VolkeS wiba unb bah bad Sand zu gleichen Theilen unter a Menfchen vertheilt werde." ^ Sie rourde zu Gefangnihhaft unb dann. Vetbannung mit ben tibtigen ©ectirern aber alle biefe Setfolgungen hatten nur ettt grvhetes Anroachfen der Secte zur Folge- . End- 1889 befchloh man daher .» Reg'-m»S Veifen, einen abermaligen Feldzug 0f8e” ,r disten zu eroffnen unb namentlich in Sil P roo sie jetzt nach Millionen zcihlen, chnen doppeltem (Sifet zu Seibe zu gehen. 5D« lg88 i(, zu Witebfk hatte in feinem Dertcht von j, klLrt, die Propaganda be« Stundismu ^ feinem Bezirke vSllig auflgerottet roerben, w \ Liases, um den es sich handelt, sahte das Abge-vtdnetenhaus uber den motivirten Antrag des Ab-Seotbnetcn Exner ben Beschluh, diese Petition dem iienographijchen Protokolle der Sitzung vollinhaltlich bejzudrucken. Eine nuS den Herren Sectionschef o. Gniewosz und Hofrath Dr. Exner bestehende ^lbordnung verfugte sich zum Ministerprasidenten Traftn Taaffe und zum Finanzminister Dr. Stein-und tiberreichte benselben cine mit der an das ^b°eordnetenhaus gerichteten Petition gliichlautende Einaabe. Beide Minister nahmen die Wunsche auf Wo'llwollendste entgegen und ertheilten die Ver-s'cherung, dah sie die Verbesserung der Lage der tztaatsbeamten der untersten Rangsclassen, namentlich gewisser Gruppen, in ernsteste Envagung ziehen ^Die Sitzungen des A b g e o r d n e t e n h a u s e s burden wegen der Psingstfeiertage bis 20. d. M. Die jungczechischen »Narodni Listy" berichten, b4c die von eincm Organe dcr Rechten gegebene ^nrequng, die Jungczechen nicht von vornherein »o« seder Mitwirkung mtt der Rechten auszu-schlietzen bei den Mitgliedern des Ho henw attain b s' allgemeine Zustimmung finde. Die sud-llavischen Abgeordneten sollcn entschlossen fein, bEn Antrcigen auf Abanderung der Geschaftsordnung k ovvoniren. Jhr Widerstand gelte vornehmlich der Skvlanten Bestimmunc,. der zufolge cin Abgeordneter »vs eine Reihe von Sitzungen ausgeschlossen werden te Zuckersteuer, und wurde bis 18. November ^Das"bpreuhische Herrenhaus nahm den tClie„ Einkommensteuer.Tarif an. Auf ben r u ss' s 4 en T h r o n f ol g e r wurde kid Attentat ausgefiihrt. Derselbe wurde auf grohen Reife in der Nahe von Kyoto einem Japaner durch emen Schwertstreich tzejstlichen und administrativen Behorden energisch tzkla vorgingen. und der Car hatte dazu die eigen-Liae Randbemerkung g-macht- „Es mussen alle « dazu ergriffen werden!" Darauf hin etlieh Pobedonoszero, der fanatische ^rpr°kur°t°r deS Seiligen Synod's, ein langeS Vrtdfchreiben, in bent er die russifchen Ge.stlichen ^ enttgischem Kampf gegen den StundismuS durch ^irirung rnittelfi Wort unb Schrtft aufforberte. Ceben ergtngen entsprechenbe Weisungen an die C?lbtMtben unb bie Pol'jei behufs Unterdrtickung k * ^efecrei, fitr bie man nattirlich nicht untet-Ki bie Deutfchen verantwortlich ju machen. AlleS ‘ft abet biSher vergeblich geblieben — jeber „Mar-schuf zehn neue AnhSnger. unb ber itn Ein-Wfl erwahnte Schritt bet Stunbistm zeigt, dah sie Ctf weniger alS muthlos unb verzagt sinb. Viel-^ickt bringt biefe Erfahrung, die man tn bem nun Cite longer alS 200 Jahre wahrenben Kampfe Wn da- SchiSma auch mit ben meijjen anbeten |Lcn fiat machen kSnnen, ben russifchen Macht-endlich doch do« Wort Katharina't II in Cnerung: ..In einem grohen Reiche, deffen Herr-U'ft sich fiber so oiele VSlker erstreckt, ale el ver-Cbenen ©loufien unter ben Menschen gibt, ware ^oleranz ber gefShrlichste Fehler." verwundet. Die Verletzung ist glucklicherweise nicht lebensgefahrlich. In Folge kaiscrlichen Ukas mussen 50.000 I uden Moskau, beziehuiigsweise Ruhland ver-lassen und wurde die Auswejsung unter den druckend-sten und peinlichsten Bedingungen angeordnet. Das Pariser Bankhaus Rothschild hat sich wegen dieser Judenverfolgung bestiinmt gefunden, die Verhandlung betreffend den Abschluh eineS russifchen A nle h e ns abzubrechen und seine Antrage zuruckzuziehen. Wegen grotzer U n t e r s ch l e i f e bei den B e-f e st i gu n g s a r b e ite n in Warschau und an den Grenzen Deutschlands und Oesterreichs wurden mehrere hohe russische Officiere n a ch Sibirien verbannt. Pap st Leo XIII. soll demnachst eine Encyklika riber die sociale Frage veroffentlichen; dieselbe bespricht im ersten Theile die Geschichte, im zweiten die politisch-okonomische Seite und im dritten die praktische Losung dieser Frage. In B e l g i e n dauern die enormen Ar beit erst r i! es und die grohe Bewegung unter den Arbeiter-massen noch iminer fort. Die Generalversammlung der B r u s s e I e r Liberalen Vereinigung beschloh die Entsendung dreier Delegirten an den K o n i g mit der Bitte, der Konig moge im Sinne der Revision des W a h U rechtes auf die Regierung einwirken. Bei den in S p a n i e n stattgefundenen G e-meindewahlen wurden 2573 Monarchists, 854 Republikaner, 169 UnabHangige und 31 Carlisten gewahlt. Die Republikaner haben haupt« sachlich in den Stadten, darunter in Madrid, Er-folge errungen. Nachrichten aus L i s s a b o n berichten, datz die Censur der Telegramme sehr strenge gehandhabt werde, so dah selbst die Meldungen des amtlichen Blattes zuriickgehalten werden. Man befurchtet, dah der Zwangscurs fur Papiergeld decretirt werden konnte; mehrere Minister hatten sich jedoch dagegen ausgesprochen. Die Transactionen feiert sehr fchwierig. Die Wechsler lehnen es ab, Bank-noten auszutanschen. In Gens wurden mehrere Anarchisten ausgewiesen. Der serbische Ministerprasident Pasics hat in Folge Beschlusses des Ministerrathes ein Schreiben an die Konigin Natalie gerichtet, worin er ihr den Wortlaut der Resolution der Skupschtina Nantens der Regierung officiell mittheilt. Am Schlusse des Schreibens wird die Konigin ersucht, ehestens belanntgeben zu wollen, welche Absichten sie in Bezug auf die Resolution hat. Das Schreiben des Ministerprasidenten ist im verbindlichsten Tone abgesaht und wurde der Konigtn bereits eingehandigt. Die sincmzielle Sage Pot tug a IS ist eine so ungiinstige, dah die Regietung der Bank stir drei Monate bewilligte, bie Zahlungen statt in Gold in Silbet zn leisten. Am 11. d. M. haben die tuntanischen Kammetsitzungen begoitnen. Die Lage in Corfu ist eine etnstere gewot-ben. Das Judenviettel ist von einem Ttuppencordon umgeben, welchen die Juden nicht passiten fonnen. Die Gewolbe find geschlossen. Det Prasect von Corfu wurde nach Athen berufen. Ein Major wurde in auherordentlidjer Mission nach Corfu entsenbet, urn bort bie Drbnung wieber herzustellen. Auf bet Athener BStse ist eine betrachtliche Baisse einge-treten; tin Spcculant beging einen Selbstrnotb. Wochen-Lhronik. Die Stabt Fiume trifft zum Empfange bee Kaisers gelegenheitlich ber Flottenmanovet grohe SOorbereitungen. Dem Etatthalter in Ttiest R. v- Rinalbini routbe bie geheime Rathswlitde vetliehen. Der gemeinsante Finanzminister v. K alla.y hat eine langete Dienstreise nach Bosmen und in die Herzegowina angetreten. Am 16. b. M. eroffnet ber Afrikareisende Dr. H olub in der Rotunde des Wiener Praters seine interesente Ausstellung. (Sine Deputation des Wiener Schriftsteller- und Journalisten-Vereines „Concordia" fuhrte beim Prasidium dcs Abgeordnetenhauses Klage iiber die Beschimpfungen der Presse und ihrer Bertreter seitens mehrerer Abgeordneten und bat nm Abhilfe. In der grohen Sangerhalle im Prater fand am 10. d. M. zu wohlthatigem Zwecke ein Dkonstre-Concert scimmtli ch er Mi litcir-capellen statt, dem 14.000 Personen beiwohnten. Unter Anderen dirigirte dabei Johann Strauh semen neuesten Walzer: „Grob-Wien". In Wien strifen 3000 Schriftfetzer. Die Zeitungsdruckcreim find bisher vom Strike nicht be-troffen. Der Wiener Gemeinderath vollzog die Stadtrathswahlen; von antisemitischen Can-didaten erhielt keiner ein Mandat. Zum General-Secretar ber o ft e r rei ch t s ch= ungartfchen Bank routbe der bisherige Ober-buchhalter Emil v. Mecensesfy ernannt. Der Staatsbeamten-Verein in Wien, der die Errichtung eines Beamten-CasinoS anstrebt, zahlt bereits meht (its 1000 MitgUebet. Die Mitgtieber bet osterteichisch-ungatischen Zoll-Conferenz haben am 11. d. M. in Triest ihre Arbeit beendet. In Wien finbet ant 17. d. M. der erste oster-teichisch-ungarische Topfer-, am 27. Juni det Bauarbeitet- und am 28. Juni det allgemeine Schneidertag statt. Im Juli I. I. finbet in Salzburg eine Mozatt-Gebenkf eier unb in ben Pfingst-feiettagen in Wels (Oberosterreich) ein grohes Turns est statt, an welchem Turner aus Ober- und Niederosterreich, Sudbohmen unb Salzburg theil* nehmen werden. In C i l l i wurde der bisherige Burgermeister Dr. Josef Neckermann wieder- und zum Vice-burgermeister Gustav Stiger gewahlt. In Marburg routbe ein UnterstlltzungS-verein fur entlaffene Sttaslinge ge* griinbet. Det steietmatkische Kunstverein in Graz hat seine Ausstellung eroffnet. Das H ochroaf f et richtete in Graz, Marburg unb Utngebung grohen ©chaben an. Die ©eroer6e = Jnfpectoren haben im Jahte 1890 5892 Betriebe infpicitt. Ueber bie vorgelominenen Atbeitseinstellungen bemetkt bet Central-Gewerbeinspector FolgendeS: „Es muh wohl alS eine vollstandige SSetfennung ber otonomi-fchen Setriebsbebingungen bezeichnet werden, roenn Forberuitgcn ethoben wetben wie jene etnet fofor-tigen unb auf alle Atbeitszroeige auSgebehnten fprungroeifen Lohnethohuitg ober einer unvet* mittelten VerkUrzung bet Arbeitszeit auf ocht ©tunbeit. Noch weniger burchbacht erscheint bie Forberungburchgangiger Abschaffung ber Accotb-orbeit; befeitigt sie ja boch eine bet witkfamsten EntwidelungSbedingungen bet Jnbusttie unb liefert sie ben fleihigen unb gefchiiten Arbeitet feinen onbere gearteten Kametaben aus." Det erste allgemeine Beamten-Verein bet osterteichisch-ungatischen Monarchic zahlte mit Schluh bee Jahres 1890 99.563 Mit* glieber. Im genannten Jahre sinb 6195 Versiche-tungčvettrilge fiber 6,189.077 fl. Capital unb 57.503 fl. Rente abgeschlossen roorben. Mit Schluh bee Jahres belief sich bet Gesammtstand bet Vet-sicherungevertrage 62.189 fiber 60,659.643 fl. Capital unb auf 374.993 fl. Renten. Im Jahte 1890 find an Pr amien um 77.685 fl. mehr einge-gangen als im Jahre 1889; die Gesammtausgaben zur Erfullung der vertragsmahigen Verbindlichkeiten belief sich 1890 auf 1,137.000 fl. Den Spar-und V o r s chutz-C on so rt i en gehoren 31.013 Mitglieder an, welche im Jahre 1890 8,238.818 fl. auf Antheilsscheine eingezahlt haben. Im Jahre 1890 empfing ba6 osterreichische Finanz-Aerar fur Stempelmarken, gestempelte Wechsel- und Anweisungs-Blankette, Promessen und Eisenbahn-Frachtbriefe, fur Stempelung der Spiel-fatten, Kalender und Zeitungen ben Gesammtbetrag eon 18,616.516 fl., urn 596.865 fl. roeniger als im Jahre 1889. Der VerwaltungSrath bet osterreichifch-unga-rischen Staatseisenbahn-Gesellfchaft fetzte das Gefammtetttagnitz bet Actie mit 20 Francs fest. Det Julicoupon roirb also mit 7% Ftancs eingelost. Am 13. b. M. platzten in bet Citabelle am Blocksbetg in Ofen brei Leuchtkugeln, woburch bie Kasetne in Btanb gerieth, der jeboch bald geloscht wurde. In Ofen entstand am 12. b. M. im gtohen Militar-Verpflegsmagazine ein Branb, ber 700 Metercentnet Heu und 500 Metercentner Sttoh verzehrte. Paris soll nun befestigt roerden; die Kosten wurden mit 150 Millionen Francs veran-schlagt. Das nachste geheime Consistorium in Rom wurde fur den 1. und das offentliche fiir ten 4. Juni anberaumt. — In der Verwaltung des Peterspfennigs follen Unterschleife entdeckt warden sein, Papst Leo beftellte cine aus brei Gar« binalen befiehenbe Commission jut Ptiifung bet dieh-bezuglichen Rechnungen. Anlahlich ber polnischen Berfasiungsfeier in Watschau wurden 300 Universitatshorer v e t-haftet. Am 11. b. M. platzte in Lissabon cine auf bas Fensterbrett im Palais bes Ministers des Jnnern gelegte Bombe; zwei Weibspersonen wur-ben oerhaftet. In K t a jowa (Bulgarien) rourbe bet Morder des bulgatischm Finanzministets B e l t s ch o w, Ex-Capitan Uzunow, fammt Mitschulbigen oerhaftet. Ein Telegramm aus New-Iork rnetbet: In CouderSpoint (Pennsylvanien) soll ein E i s e n b a h n-zug mit ungesaht hundett Arbcitern, welche enb sandt warden tuaren, urn ein SBctldfeuer zu loschen, im Walde entgleist und umgestiirzt sein, wobei mehrere Waggons in Brand gerathen und gegen 80 Petsonen oerbrannt sein follen. focal- und Provim Nachrichten. — (Slovenisches.) Die in ber Adtch-ftage eingettetene unerwartetc Wenbung hat im slvvenischen Lager Verstimmung unb Entmuthigung hervotgemsen. Zwar hatte Hert Klun, ber im „Slovenec" ebenso aussuhrliche als Iangioeilige Be-richte iiber die Berhanblungen bes Abgeorbneten-hauses veroffentlicht, ansangS versucht, ben Wegsall einer Abresse als cine Schabigung ber beutsch-liberalen Partei hinzustellen, die angeblich sicher gehofft, bah ihr Entwurf zur Annahme gelangen roiirbe; boch lange war mit biefer Fabel nicht bas Auslangen zu finben unb es lam ziemlich in ber gesammten slvvenischen Ptesse bie Ueberzeugung zum Ausdruck, bah bie Ereignisie in bet Sitzung bes Abgeordnetenhauses com 8. d. M. einetseits einen Niickzug ber Negietung, anbererseits aber eine Bcsserung ber Cage zu Gunsten ber beutsch-libetalen Partei bcbeuten. ES sei auhct Ftage geroefen, baft fiir bie BilinLki'sche Abtesie eventuell cine Majotitiit zu finben gewesen ware, abet Gtaf Taaffe wollte Itine butch bie extremen Parteien zustanbe getom-mene Majotitiit unb auch feine Majoritat gegen die Dcutschen. ,Sl. Nar." faht die gegenwattige Situation in die Wotte zusammen: „Ohne Meht-heit, ohne Abresse unb fur unS — ohne Hoffnung!" — Bekanntlich herrscht bereitS ein bas Mah des Bedutfnisies roeit iiberfleigenber Ucbcrfluh an slo-vcnischcn Zeitungen, unb trotzdcm sinb wieber zwei neue aufgetaucht. Det vom Caplan Kalan rebigirte „Domoljub', ber theils als Beilage bes „Slovenec" gratis, theils fur sich um scht billigen PreiS zu beziehen ist, soll sich einer zicmlichen Berbrcitung erfreuen unb verhaltnihrnahig cintraglich sein. Dicsct Umstanb ties zwei Concuttenzuntetnehmen auf ein-mal heritor. Die in Cilli vot Kutzem entftanbene slovenischc Dtuckctei unb ber neu gegriinbete rabic ite slovenisch-politische Vetein roerden ebenfalls zweimal im Monat und zu fehr billigem Preife unter bent Titel »Domovina" und »Rodoljub" ahnliche, haupt« sachlich fiit das Flache betechnete kleine Blatter het-ausgegeben. Damit die Aehnlichkeit insbesonbere zwischen „ Domoljub" unb „Rodoljub" vollstandig set, roirb lctzterer ben A&onnenten bes „Sl. Nat." ebenfalls unentgeltlich geliefert. — In nationalcn Kteifen erregt cs ein gcroisses Sluffehen, bah bas fiirst&ifchofliche Orbinariat die Bitte bes „Sokol" in Sagor, bcssen neue Vereinsfahne kirchlich cinzu-segnen, abgeschlagen hat. Det Bereinsausschuh soll nun babegen eine Bcschwcrbe unmittelbar brim Fiitstbischof eingebracht haben, ein etroas unver-standlichet Schritt, da eine Entscheidung des Ordi-natiats doch zugleich als eine Entscheidung des Bifchofs anzusehen und daher unmoglich anzunehmen ist, datz Letzterer iiber cine so sonderbare Bcschwerde eine andere Erlebigung hinauSgeben raerbe, als bich friihet feitenS bes Ordinariats gcschehcn ist. In ben rabicalen slvvenischen Slattern roirb zroar versucht, cine Ptcssion zu tiben und gesagt, dah dutch ein folch^s Verhalten des Ordinariats die zahlreichen katholischen Vereinsmitglieder indirect aus der Kirche geftosjen roerden und iiberbich roitv Bischof Stroh-mai;er als Vorbilb hingestcllt, ber felbst in Esseg vot Kutzem eine Genossenschaftsfahne eingefegnet Habe. Ncbenbci gesagt, zcigt es sich auch hier roiebet, was bie Bertreter ber „Sokolidce" und iiberhaupt bie slvvenischen Rabicalen fur confuse Leute sinb. Wir sinb burchaus feine Gcgnct einer firchlichen Einfegnung, roo biefe irgenb am Platze erschcint, aQeirt hiichst lacherlich nehmen sich biefe nationalen ©chreier aus, bie sich cininal auf bie Rabicalen hinausspielcn unb bergleichen thun, als ob sic mit bem Papste sclbcr anbinden roollten unb bann bei einer nachsten ©elegenheit roiebet, bie mit firchlichen Zroecken auch nicht in ber cntfernteften Berbinbung stcht, Bittgesuche um eine firchliche Einsegnung iiberreichen. — Reulich berichteten wit, bah in bem im Lanbtage bishct von Dr. Poflufar oertretenen Obctftaincr Landgcrneindenbezitke von ber rabicalen Fraction Secrctar Pirz von ber Lanbwirthschafts-Gcsellschaft canbibirt werbe. Ein clerifales slovenisches Blatt brachte seither solgende EharaJteristif iiber diescn Candidate,,: „Der Mann ist noch vot wenigen Jahren voll Unterthanigfeit bei ben Gcift-lichcn umhetgelaufen unb hat sic fchon gebeten, fie mochten ihin boch ihre Stimmcn zum Sccrctar ber Lanbwitthfchafts-Gescllschast geben; bie Geistlichen haben sich seiner erbarmt, aber jetzt hat er sich auf jene Seite gestellt, bie in den letzten Wochen so vie! unb so schmahlich iiber ben Glauben unb bie Geistlichen gerebet unb geschrieben hat. . . . So ein Mann ist Gustav Pirz; wit zweifeln, ob burch ein folches Auftreten bet LandwirthschastS»Gcsell-schaft geniitzt roirb.' — (Deschmann-Denfmal.) Das Denfmal, roelches von den AngchSrigcn, Freundcn unb Ber-chrern Karl Deschmann'S demselben am hiesigen Friedhose euichtet iverben wirb, naht sich seiner Vollenbung. Die Aufstrllung roirb jebenfaUs noch im Laufe deS Sommer« erfolgen unb die Enthitllung voraussichtlich zu Anfang dcS fommenden Hetbster ftattsinden. DaS grohe Portratrnedaillon Deschmann'! aus Bronze roirb Professor Tilgner in Wiea auS-fiihren, die Herstellung ber Steinmetzarbeiten routbe nach einem ebenfalls von Professor Tilgner hel-rithrenden Entrourfe bem hiesigen Steinmetzmeister Peter Thomann iibertiagen. Wie fchon nach ben ^ oorhanbenen Skizzen mit Bestimmtheit gcschlossio roerben fann, roirb das Denfmal nach seiner Voll-enbung eine dutchaus rottrdige Etinnerung an unsem unvctgehlichen Katl Deschmann bilden. Die Sammlunz fiir das Denfmal roirb noch nicht geschlossen, viel-meht roirb uns mitgetheilt, bah seitens bes Comity in ben nachsten Tagen alien Denjenigen, benen biShn die ©ubscriptionsliften noch nicht vorgelegen, Gr> legenheit geboten roirb, ihr Scherflein zu bem fchone« Werfc beizutragen. — (Perfvnalnachrichten.) Bezirkshaupl-mann Dr. v. Thomann in Goitfchee rourbe tii* her von nachftehenben Gemeinden seines Bezirkei zum Ehtcnmitglicde ernannt: Altlag, Auersperg, Ebcnthal, Giittcnitz, ©raftinden, Hintetbetg, Kotschen, Lienfeld, Malgern, Mitterdorf, Mofel, Moro6i$i Nesselthal, DbergraS, Rieg, Schroatzcnbach, Ties««' bach, Unter.deutfchau unb Unterlag. —■ (Mufealverein fiir Stain.) Dtt vot Kurjem auSgegebene vierte Jahtgang bet Alt' theilungen hat gegenuber ben ftuheren Jahtgange« eine etroas veranberte Gestalt. Dctselbe ist namliih in zwei gesonderten Abthetlungen: »Histotischtt Theil" unb »Raturfunblicher Theil" erschiencn. Det histotische Theil enthalt folgende 3lbhandlungen: „KunstgefchichtlicheS aus Unterfrain" von Konrad črnologar und ben Schluh bes Ausfatzes: „Dai Urbarium ber Herrfchaft Gottschee vom Jahre 1574 von Prof. Wolsegger, bann fleinere Mittheilungen von Prof. Butar: „Die Krainer vot Agtam i® Jahre 1521", „Atchivalisches aus Wippach" unb „Die beutsche Besieblung ber oftlichen Alpenlanber • Den naturfundlichen Theil sullen die bciden aui' gebehnten Abhandlungen: „Mycologia Carniolica , ein Beitrag zur Pflanzenkunve bes Alpenlandei, 3. Abtheilung, von Prof. Boh, unb „Das von Krain" von Prof. Seidl, 1. ilbtheilung. W Betfasset gebenft in ber Einleitung zu seinein Aus' satze unter Andetem auch ber Arbeiten, die fl« Deschmann, wie in so vielen anveren Richtunge«, so auch in Bezug auf bie meteorologischen 9eo -achtungen unb Aufzeichnungen in Krain ausfilhrtt, unb bemerft: „DaS grijhtc Berdienft gebuhrt hiew bem im Jahre 1889 verstorbenen Custos des desmuscums, Herrn Karl Deschmann, welch« >" cistiger unb banfenSroerthester Weise, _ untei.”,! von seiner Schwcster Fraulein Seraphme Desch' maim, feine forgsaltigen Beobachtungen I* Jahre 1855 begann unb sie, folgend bet Devije. „Constantia et labore“, bie et auch be#> Mufealvereine zu eigen gemacht hat, ohne Unter* brechung bis zu seinem Tode fortfiihrte." ^ven to oberwahntcn „ Mittheilungen" veroffentlicht der Muse«' vetein heuet auch zum erstenmale etn §ef* m > ^ venischer Sprache (Jzvestja), worin der Zwang' arbeitshauscurat unb provisorische Archivar Rubolfinums, Herr Koblar, Ergebnisse seiner hebungen in futlanifchen Archivcn,^Rachrichten bie Peftepibeinien in Ktain unb L>tudien u er Herrschaft ber Freisinger Bischofe in Lacf mtj»ei • Aus ben einleitenben Angaben iiber bte >9 8 bes Mufealveteines im Jahre 1890 cntnehmen noch, bah der Serein brei Ehren«, btei^cor Hubad fiber „Dramatisches unb Aesthetisches com Grintouz unb aus bent Kankerthale" vortrug. Der Musealverein steht berzeit mit 114 in* unb aus. landischen Korperschaften unb Vereinen im ©christen- tauschverkehre. (Aus bem Berrchte b e § G e ro e t b e- inspectors stir Krain.) In biesen Tagen ist, bet alljahrlichen Gepflogenheit entsptechend, ber Bericht der k. k. Gewerbeinspectoren fiber ihre Amtsthatigkeit im Jahre 1890" unb barunter auch ber Bericht beS Gewerbeinspectors Dr. Pogatschnigg erschienen, dessen Amtsbezirk Krain, Slid- unb Mittelsteiermark umfaht. WaS insbefonbere Krain anbetangt, ist im Berichtsjahre als ein auhetgewohn-licheS Ereignih nur bie Arbeiterbewegung im Friih-jahre (April unb Mai) zu erwahnen, wiihrenb im Uebrigen bieser Zeitraum ziemlich ahnliche Wahr-nehmungen bot, wie bas vorausgegangene Jahr, rvobl abet bie bienstlichen Aufgaben bes Gewerbeinspectors in alien Zweigen eine Steigerung er= fabren unb beffen vermittelnbe Thatigkeit in er= Eobtem Matze fur Aufgaben unb Gefdjafte, bie keineswegs ftrenge in seine amtliche Competenz fielen, in Anspruch genommen rourbe. Der Gewerbeinsp.-ctor mar abet stets bemiiht, auch in Fallen ber letzteren Art ben an ihn gestellten Bcgehren nach Miiglich-Eejt'zu entsprechen. Die stteng amtlich behanbelten Geschaftsstucke beliefen sich wahrenb des Berichts-jabreS aus 398, bie Briefe an ben Central-Ge-roerbeinspectot unb anbere einheimische unb auslan-biscfie Collegen bcs Aufsichtsvienstes aus 247, bie oJm ber mit Arbeitern gepflogenen Corresponbenzen betrug 689, ber Briese an Gewerbeinhaber unb beten ©telloertreter 241. Besuche von Arbeitern Efing Dr. Pogatschnigg in 921, von Gewerbe-inbabetn, Directoren, Jngenieuren, Geschaftsleitern in 183 fallen. An Commisswnen nahm er in 38 Fallen tbeil Jnspectionen unb Nevisionen erfolgtcn 178. ^ie'oabr ber zu Commissionen unb Jnspectionen serroenbeten Reisetage war 97. Von Seiie ber Arbeiter in beten Jnteresse ja bie Institution in etfiet Linie zu wirken hat, rourbe der Gewerbe-nfpector wahrenb bes Berichtsjahres in noch reicherem Make in Anspruch genommen, als dieh in ben ftfiberen Jahren geschehen roar. Namentlich bie Zeit ber allgemeinen Lohnbewegung in ben Monaten April unb Mai fuhrte ihm vielen Verkehr zu, wah-renb von bet fibtigen Zeit bes Jahres, roie immer, ber Beginn bes Winters es geroesen, wo in Folge bet aewohnlich eintretenben Arbeitsreduction unb Arbeiterentlaflung ihm bie meiften Anlasse zum Ber-fe&r mit ben Arbeitern tin Hause erroudjfen. Es roenbeten sich an ih" Arbeiter ber v-rschiedmsten Rroeiae bes geroerblichen Lebens, wie auch Dienst-boten Sergarbeiter, Bedienstete ber Tramway unb Eisenbahnen, bann laufmannisches Hilfspersonale. Dje theils munblich, theils schustl.ch einge-bracbten Anliegen waten entroeber Anzeigen liber votgekommene Gefttzroibrigke.ten in ein-aelnen Betrieben, bem gto&eren The.le nach jeboch G-suche um Nath ober thatiges Emgre.sen zu Gun-sten ber Bittenben. Jhrern Jnhalte nach sonbern sich bie Anliegen in solgenbe Gtuppen: Dienst- unb LobnrechtSsalle; Anliegen roegen Dienstzeugmsse unb Arbeitsbucher; Angelegenheiten ber Kranken- unb Unfallverfichcrung; Erwirkung von Gnabengaben, Unterftiitzungen, Abfcdigungen stir (anggebtente unb invalide Arbeiter; Ansuchen um Erwirkung von ftaatlichen ober ©eteineauszeichwungen stir lange treue Dienstzeit; Ansuchen um Schutz gegen Zu-brinalichkeit unb Bewucherung butch retscnbe Agenten bes LoShanbelS unb Natenbriefgeschaftes; Ansuchen um Sermitttung neuer obet SSiiebeterlangung vet-lorener Arbeit; Privatangelegenhelten ber Arbeiter, Bitte um Rath in Civilrechts- unb m ©traffachen unb Lehrlingsangelegenheiten. ES liegl in bet Natut ber ©ache, dah bet Berkehr mit Arbeitern sich in gro&eren Zihlen beroegte, als jener mit ben Ge-werbe-Jnhabern. Nichtsbestoweniger fiihrt Dr. Pogatschnigg mit Sefriebigung an, bah auch bie Ge-werbe-Jnhaber in einer nicht unbebeutenben Zahl von Fallen sich an ihn geroenbet haben. Die ihm zur Kenntnih gebrachten Anliegen bezogen sich aus solgenbe Gtuppen von Gegenstcinben: Rath unb Winke in Betreff ber Sicherung von Maschinen ober anderen Setriebseinrichtungen; Verrnittlung von Mustern fur Slrbeitsorbnungen, betriebSpolizeiliche SSorschriften unb von ©tatuten fiber Jnvaliben- unb Versorgungscassen; Bitte um Durchsicht unb Prfifung votgelegtet Slrbeitsorbnungen, ©pecialanfchlage unb bet ©tatuten fur 2lrbeiterauSfchiiffe; Rath behufs Erlangung von UeberzeitSberoilligungen; Rath unb SSerroenbung in ©achen bet Unfallversicherung; Bitte um Erhebung beftimmter belangreichet Umstanbe unb Thatsachen in einzelnen Betrieben; Rath in Zoll-, ©teuer-- unb Tarisangelegenheiten; Rath in Ange-legenheit bet Etlangung unb Ausubung non Ge« roerberechten, Abgtenzung verroanbter Geroetbe, Vet-folgung von Gewerbestorungen u. bgl.; Rath unb Einfluhnahrne in Betreff ber Hereinbringung von Forberungen einzelner Geschciftsleute an Arbeiter roie an anbere Gewerbsleute. — (Der Crebitverein bet Irainifchen Sparcaffe) veroffentlichte vor einigen Tagen ben Bericht fiber bie Gefchaftsergebnifle fur baS Jahr 1890, bas 16. GeschaftSjahr. Wit entnehinen bem-selben bie folgenben Daten: Mit ©chluh be# Jahres 1889 roaren verblieben 195 Ercbittheilnehmer mit einem Gesammtcrebit pet 550.980 sl. Im Jahre 1890 sinb 37 Erebitgesuche eingelangt, mit benen ein Gesammtcrebit von 44.750 fl. bcansprucht rourbe. Hievon rourbe 26 Gesuchen mit ber bewillig-ten Crebitsuche per 35.800 sl. ganz ober theilweise flattgegeben. Am Schlusie bes Jahres 1890 verblieben 191 Erebittheilnehnvr mit einem Gesammt-crebit per 560.530 fl. Die Zahl bet Credittheil-nehmet hat sich bemnach gegen bas Jahr 1889 urn 4 verrninbert, bagegen der bewiUigte Gesammtcrebit um 9550 fl. vermehrt. Im vergnngenen Jahre wurben 1015 Darlehen gegen Wechsel im Gesammtbetrage von 1,374.265 fl. ausbezahtt unb 1013 Wechselvarlehen im Gesammtbetrage von 1,363.180 fl. ruckbezahlt. Der Gesamrntverkehr im Wechselgeschafte bes Jahres 1890 belaust sich bem-nach auf 2,737.445 fl. (gegen 2,737.205 fl. im Jahre 1889). Im Portefeuille ber ftatnischen ©par« casse roaren am Schlusie des Jahres 1890 fur Rechnung bes Erebitoereines 318 Wechsel bet Crebittheilnehmet im Gesammtbetrage von 443.360 fl. beponirt (gegen 316 Wechsel per 432.275 fl. im Borjahre). Dec nieberfte Stand bes Wechselporte-seuilles im Laufe des Jahres 1890 betrug — am 12. September — 422.715 fl., - ber hochste — am 28. November — 446.410 fl,, mas einer von 75‘4 Percent bis 79 6 Percent roechselnben that-sachlichen Jnanspruchnahme der beroilligten Gesammt-crebitfuinme per 560.530 fl. entfpricht. Ncich bem Wechselstanbe vom 31. December 1890 per 318 Stfick itn Gesammtbetrage per 443.360 fl. betech-net, stellt sich bie burchschnittliche Hohe eitieS Wech-sels auf 1394 fl. 21 !r.; beziiglich ber bewilligten Grebite beziffect sich bie Durchschnittshohe auf je 2934 fl. 71 kr. per Mitglied (gegen 1367 fl. 95 ft. per Wechsel, beztehungsweise 2825 fl. 53 It. per Mitglieb im Votjahte). Fiit bas Betichtsjaht 1890 betrug ber effective Zinsenerttag 26.628 fl. 89 ft. Hievon roaren zu bezahlen: a) Der Irainifchen Sparcasie bie 5 Percent Conto-Correnl-Zinsen fiit bie bem Grebitvereine zur Per« ffigung gestellte Dotation im Bettage per 18.210 fl. 23 It. b) ben Pereinlmitgliebern bie statutenmahigen 4 Percent Zinsen fiit ihre Sicherheitsfonbseinlagen pro 1890 im Bettage pet 2202 fl. 15 It., zu-fammen 20.412 fl. 38 kr., wonach bet restlich erfibrigenbe Zinsenerttag sich auf 6216 fl. 51 ft, beziffert. Det von ben VeteinSmitgliebem eingezahlte unb iht Eigenthum bildenbe ftatutenmafeige © i ch e r* heitSfonb betrug am Enbe bes JahteS 1889 55.098 fl.; neu eingezahlt routben in benfelben von ben im Laufe bes Jahres 1890 zugeroachsenen Srebiten im Gesammtbetrage von 31.550 fl. 10 Percent per 3155 fl., zusammen 58.253 fl. Dagegen riickbezahlt von ben in Abfall gefommenen Erebiten per 22.000 fl. bie 10 Percent-Duote per 2200 fl., ber Stanb besselben am 31. December 1890 betrug baher 56.053 fl. unb hat sich bem* nach gegen bas Votjahr um 955 fl. vermehrt. Der Reservesonb bes Erebitvereines betrug am 31. December 1889 30.115 fl. 38 It. unb erhielt im Jahre 1890 nachstehenben ZuroachS: a) Dutch bie ftatutenma&ige 4percentige Verzinsung 1205 fl. 86 It., b) butch bie flatutenmafjige ‘/tpercentige Einzahlung von ben im Saufe bes Jahres neu zugeroachsenen (Srebiten 73 fl. 88 It., c) burch ben nach § 21 ber ©tatuten mit 45 Percent sixitten Antheil am bilanzmajjig mit 4185 fl. 92 kr. sich ergebenben Reingeroinne bes Jahres 1890 auf 1883 fl. 67 kr. unb bezifsert sich bemnach mit Enbe 1890 auf 33.278 fl. 79 kr., roaS einer Vermehrung um 3163 fl. 41 kr. ober 10’5 Percent (gegen 2339 fl. 95 ft. ober 8 42 Percent im Vor» jahre) entfpricht. Der ber Irainifchen ©parcaffe a(8 Ersatz fiit ben Aufroanb, welchen iht bie Besorgung bet Gifchafte bes Crebitoereines verurfacht, statuten-geinah gebiihrenbe 40percentige Antheil am bieh-jahtigen Reingeroinne betragt 1674 fl. 37 kr. unb die 15perc SubvkNtionen 91.726 fl., Schulbauten 334.840 fl., SBautoftenbeitragen 198.347 fl. unb Untersiiitzungen 150.138 fl., zusammen l,743.215fl. ouBgegebett roorben; im Sattbe K t a in routben fiit biesm Verein 22.465 fl. eingenommen unb fiit Schulzwecke 98.991 fl. auSgezahlt. — Bei Schlutz beS JahteS 1889 zahlte bet Verein 98.056 Mit» gltebet (1345 aus Strain) unb 4701 ffiriinber (38 au8 Ktain.) — (Deutscher ©prachverein.) In bet am 13. b. abgehaliencn britten Monateverfammlung deS beutschen SprachvereineS entroDte Hett Lehtet Set sin ein Sebenfibilb beg vot etroa einem Jaht-zehnt in einem Schweizet Jttenhause vetstotbenen LytiketS Leutholb. Et gab kennzeichnenbe Ptoben auB btsfen Dichtungen unb fchilberte ben Entroick-lungsgang bieseS hetvottagenbrn Menschen unb Dich« tct», bem rnanche Hoffnung fehlgeschlagen war unb bet thkil« butch cin Sungtnleiben, theilB weil et roegen fehlenber Willenskrast roidetrocirtige Včrljalt« nisse nicht zu iiberroinbeit vermochte, zu Grunbe ging. Die Versammlung zollte Herrn Bersin fiit seine fleitzige Arbeit lauten Beifall. — Demnachst gab Herr Dr. Binber einen kurzen Abrih der Lebens-schicksale des bairischen Dichters Stieler unb bes Nieberosterreichers Misson. Wahrenb den Ersten die giinstigstkn Verhaltnisse sorderien, hemmten be! Misson Censur unb anbere Umstanbe bie nolle Entfaltung seines unleugbar grotzen, aus der Tiese bes Ge-miitheS schopfenben Talentes. Nachbem Herr Dr. Binber die sprachlichen Unterschiede zroischen der steirischen, bnierifchen unb nieberofterreichifchen Munb-art hervorgehoben, gab er zahlreiche unb gliicklich ausgeroahlle munbattliche Proben auS ben Stieler-schen Werken; zum Schluh folgte eiit Gefang aus Misson's N a z. Die Meisterschaft, mit roelcher Herr Dr. Binber bie emzelnen rebenden Personen roie-detgab, ties Iebhaftcn Beifall hervot. — (Aus bem Vereinsleben.) In Zitknitz rourde ein Vetschonetungs- unb in Niedetdotf bei Zirknitz ein Fettetroeht- V er e in gegrtinbet. — Am 9. b. M. hielt bie Bunbesgruppe „2aibach" bes Bohmerwalb-bu n b es ihre Hauptversammlung. Nach Eroffnung berfelben durch den Dbmann gelangte der Bericht bes Schristfiihters iiber bie Verivendung der bet Hauptleitung in Budroeis ztigeslvssenen Mitgliebet-beitrage, Spenben u. a. zu nationalokonomischen Zroecken, Untetstiitzting nothbiirftiger Bewohnet bes Bohmerroalbes u. s. f., roelche Mittheilung bie humane unb eble Ausfassung des Vereinszroeckes in sehr erfreulicher Weife bekunbete, zum Vortrage, fernet routbe ber Bericht bes Zahlmeisters, roelcher iiber ben Mitglieberstanb unb bie ©inzahlungen ber Bunbesgruppe „Laibach" belehtte, zut Votlesung gebracht. Die Versammlung beschlotz, sich an bet heuer in Bubroeis tagenben Hauptversammlung burch einen SBertreter zu betheiligen. Bci ber hierauf statt-gefunbenen Neuroohl bes Ausschusses routben geroahlt bie Herren: Dr. I. I. Binber, Dbmann, N. Rub holzer, ©teUoertreter, Josef Roger, Zahl-meister, Ft. Bersin, Stellvertreter, A. Dzimsky, Schristsuhrer, unb Janesch jun., Stellvertreter. — (Der Wiener Vergniigungszug) trifft morgen am Pfingstfonntag urn 1 Uht MittagS in Laibach ein unb roirb berfelbe im Garten ber Siibbahnhosrestauration von ber Negirnentsmusik-capelle begriiht roerben. Um 4 Uht Nachmittags con^ certirt bei giinftiger SBitterung bie Militatmusik-capelle zu Ehren bet ftemben Gaste unb bet hiesigen Firmlinge beim Schweizethause. Die Meht-zahl ber ftemben Gaste halt in Laibach Rachtlager. Am Pfingsimontag SSormittagS um 9 Uht unb 10 Uht cerlehrt je ein Vergniigungszug von Laibach nach AdelSbetg, roo NachmittagS bie Besichtigung bet ©rotten von Abelsberg unb Dttof fluttfinbet; um 8 Uht AbenbS geht ber Wiener Vergniigungszug con Abelsberg nach Triest, beziehungSroeise Venebig roeiter unb bet Laibachet Extrazug lehrt nach Laibach zuriick. — (Raubmorb.) Am 8. b. M. routbe auf ber Strahe zroischen Piauzbichel unb Auersperg bie 25jahrige Hausietetin Anna R oho čet au6 Tuta in Ungatn ermorbet unb beroubt. Original - Telcgramm dev ..Unibachrr Mocheniilatt". 8. Wien, 15. Mai. Nach iibereinstimmen-den Meldungen ist die Lage auf Corfu trostlos; vorgrstern wurden mehrere Judenhauscr tinge« iischert, mehrere Jsraeliten aetodtet. Gestern ronstituirte sich in Wien der Verein zur Bekauipsung de-AntisemitiSmuS unter Bethei-ligung hervorragender Personlichkeiten, auch fanb tint groht Frauenversammlung statt, welche um die politische Glcichstcllung mit den Miinnml petitionirt. Ncligionsprofcssor Joses Klemenčič in Laibach erhielt das goldene Verdienstkreuz mit ber Krone. (Etmicfrnitrt. P sing sten. SSoriit'cr ift die St'it bet Siiltc, Borubcr Gtiitmc, Regen, Schnec, Die Sonne slrahlt am Himniclszclte, Die Lerche fimjt in tin net Hiih'. Das Pfingslfest ricf zum licucu Leben Nach Innycm Sdilnfc bic 9f a t n r, Sie fiinbigt mi« bn# gnte Streben, Sii bannen jetzt bes Winters Spur. Der n c n e R e i ch s r a th ward gewoljlct Znr Arbeit mtii, zu D c ft ’ r e i d) 8 © I u (f. Wcnn sich bet Slave ireu verm ah let j Mit b e it t f ch c tn Slut, bnmi mcicht zuriick Der bose Geist be# Solfctlinffcs, Dann ftcht ctflntff mein O c ft ’r e i ch bn; Voriiber bami bic Beit bed Spasses, Dann unit’ bet Volketftieben nal>! M. »ORIGINAL" SELTERS • WASSER• Sktters-Wajftr Vorziigliches iiatutlichcS I’al'el- u.Gesund-lieltewasseriSltaflou) cryrobt bei VerseliloimUMKe** > v llnsteu? Ilelserkci(,Ulnscii-, Sieren- unbUlagen-, lelden. , ^ , ,,, mer Man bittct stetS auSdruckl.ck ..Origttial -Sclters init Kapscl, Vignette undKorkbrand gtnal" zu verlangcn. — Norrathig uberaU. Seltcrs-Vrunnen-Bersendunq zu Setters - We«-burg in Nassau. _ Haupt-Depot: Mleliael Rastner, Laiba«. t Ber Gefertigtfl Vheilt hiemit in seinem und im Namen seiner Geschwister und Anverwandten alien Tlieilnelimenden die tiefbetrllbende Nacn-richt mit, class am 14. d. M. um 2 Uhr lyachts seine theure Mutter, bcziehungsweise Gross- una Urgrossmntter, Frau Karoline Linhart, fiirstl. Auersperg’sclic Forstamts - Controlors-Witwe, im 83. Lebensjahre gestorben und am 15. d. M. auf dcm Friedhofe zu St. Cbristof begraben will'd© Die nun in Frioden Ruhende, die ibren Kindern in ilirem milhevollen und sorgenreicnen Leben stets die beste Mutter gewesen, wird aem frommen Andenkeu empfoblen. Besondero Todes » Anzeigen werden nicht erstattet. L a i b a c h, am 15. Mai 1891. Prof. Wilh. Linhart. Theodor Frftlilleh erfUllt.hiemit die traurige Pflicht, in seinem, sowie seiner bk und Geschwister Namen alien Verwandten theilnehmenden Frcunden Nachncht *u 8®. von dem ihn mit dem tiefsten Schmerze ertu den Ablebcn seines innigstgeliebten liruacrs Eduard Friihlich, BIS"-,‘"i1”- «'3! “ eanft in dcm Herrn cntschlafen ist. yel. I Das Leichenbegttngniss des theuren i blichenen findet Dienstag am 12. Maii um I Vormittags vom TraucrTiause (Brftuhaus UDer-. laibach) aus auf den Ortsfriedhof statt. Friede seiner A s ch e I O b e r 1 a i b a c h, den 10. Mail89l^^J Agente« z»m Vtvkauft gtsetzlich gest cittetev Soft roevben von einem Vaiikinstitutt unite ftljv gunfligen Btbingungen aufgenommtn. Vlutrfigt finb ju richttn nut. »,B. 100" a. b. Annonckn - Brpebitton J. Danncbcrg, SBieu, I, Kunivfgasst 9tv. 7, Telephoi, Nr. 4022. (3423) Eingesrndet -- reinster nlltallsclier SIMtV l Hpilauelle seit Ilunderten yon Jahrcn bewahrt alien Krankheiten der Atl*neu*iffS- und V«»ipelaMi***S,8WII*Sa»«? bei Gicht, Magen-und Blasenkatarrli. Vorzuglich fiir Kinder, Recon-valescenten und wahrend der Graviditat. Bestes diatetisebes uiid Erfrischungs-tietriink. ' 3335 GOLDENE MEDAILLE: PARIS. AMSTERDAM, BARCELONA. S K. K. ALLERHOCHSTE ANF.ItKKNNVNG. LoinSndeii: Stat. Purkla b. Sudbahn, 2 Stunben. Cnrort Glcichcnbcrg Bom 9tovb. St. Felbbach b.k.k.Staats-bahn, 1 Stb. Stoiornaarli.. Surmittel. Trinkcur. Alkalisch-murlatische SSnerlinge; Gonfl.intinS- n. ©nima-quefte; mn er @ifenfditerlin<|; Klausen-Stahlgnelle; SuružgttnlnEe: Johannisbriinnen in gt«» schen unb NatnrsyphonS. Molke, Kuh- unb Zitgenrnilch, Ke>yv. Fichtcninhalation, Qucll-soolzcrstniibung in Einzclcabincn. Pncumatischc Kammcr. Sufiwaffec», Mineral-, Sidjttn«, (Sifeiis u. inoussirendc kohlcnsaurc Bnder. Kaltwasscrcuranstalt. Terrainciir. Traubencnr. Heilanzeigtn: Katarrht ber Aihmungs- unb VerdaiinngSorgant, chron.Lungin-kiben, Ripxtiiftllersudatt, Emphysem, Asthma, 9litven- unb Blaseultibtii, 3vaueuEvanf[)titen, Bleichsucht, Blntarmnth, ronftitutiontfft Kinberkrankhtiten. ©nifon: SSorn 1. Mai bis Endc September. 12»levite. Comfokt: Curmusik, Surfalon, Koncerte, Beunionen, Theater. Seehohe: 270 Meter. @ntfttnung oon 2Bien 9 Sttnibtn. ’.uučfimfte unb Prospecte gratis buveh »it Curdirection Gleichenberg. EHRENOIPLOM: GRAZ, TRIEST. (3406) Gin einziger Wersuch rvird Iedermann ® uverzeugen, datz nirM da-NM-g>iGe gtgen nllclnfrfettn « mit (tin iroeite« Mittel — mit frappimidtr Krast Ld'"Lchnettigke.t j e d c r l c i ^ U n tz^i e ft r bis auf bit lttz.t Svur ay.rtc Tlliwcndmig durch SBcrpukn mit nufgc-stccktcill Zacherliii-Sparcr. darf Zackerlin ja nicht mit dem ge-^knsektenpulver verweckseln, dcnn Titun iitih« qanz cigcnc Spccialitat, wclchc Legends und nicmalS anderS ex,,t,rt als in lertteaelten Flafchen mit dem Namen 1 .1. Zaclierl. ^ -.»c* »aAcvIi« verlanat »ud dann irgcnd Wer also Z ,, Papier-Diiten oder Schaclitelu etn,Pulvc ^ damit sichcrlich jedesmal tt’ detrogen. dafiir Eclit zn haben t,i Hrn. Micha-l Kastntr. . A»'on Krisper, ” H. «. Wtncel, " " >4)eter Safnif, " Johann Lnckmann, " " J. Perban, ■ Jtglit ail»«ch tei Hm. Johann Fabian, „ „ (Sari Karinger, „ „ Ob. Mahr, „ „ Ferdinand Plautz. „ VI. Scharabon. „ „ liiftoc Srtjiffer, „ Schnsinia & Weber, „ „ Zosef Terbina, „ „ VI n ton Dittrich. „ „ Franz Koqei. „ firmi Hebwiq Fabiani. . Hrn. Franz 8rbli. „ „ Franz Kreon. „ . FranzL-tz. » Johann Justin. . „ Rupert ttngeUberger „ „ Ant. Jugovi}. „ Franz Ko«. . „ Franz.Dolenz, „ „ Earl Savnik. „ „ Milb. Killer. , „ Gart Fabiani. „ F. Kovač. . „ Vlloi# Gatsch. „ „ Lebinoer L Bergmanu. „ . Ant. Majcen. „ . M. Brilej, „ P«»er Hladnik. , „ A. Roblek, Apotheker. „ . Davorin Podle»nik, . . Fran« $mif»nigg. . „ Adol» Panscr. . , Hbmunb Sangger , Brudrrladk Sonfum-iCerein . Hrn. Johann MLller aen. . . Andrea« Sacthrt. . . Ludlv. Per«. (3393) Bci C. Saringer, Laihach, Lignum sanctum Scliieb-Kugcln unb Megel aus Bnchcnholz u billigstcn Prcisen stelS sov-ritbig. 3411 flufUen 5—10 taglichen sichercn Vcrdicnst ohue Eapital unb Risiko bieten mir Iedermann, der sich mit bem Per. kanfe von gtsetztich gestatteten Losen und Staatapnpleren befassen will. Vlntrilgi miter ,,1,080“ (in bie Aniioncen-Erpedition v. J. lfenne-borff, Wien, I., Kumpfgas§e. (3384) Agenten, bit sich mit dem Verkaufc von j Staats-Loscu auf Ilaton- [ zalilungen bcfrtffen tootleit, werd. gegen holie Provisio-n en in alien Often anqestkllt. O^erte an die '?lnnonc.-Erp. J. Danneberg, Wien, I., I Kunipfgasso Nr. 7. (3365) I Zum Schutze gegen irrefiihrende Nachahmung. Alle Freunde und Consumenten ecliler Hunyadi Janos Quelle werden gebeten, in den Depots steis ausdrucklich Sitterwasser zu verlangen und darauf zu sehen, ob Etiquette und Kork die Firma „Andreas Saxleh.ner“ tragen. neipp’s Wasserkur, Kuhne-Kuren Sonneniiafler, Massage, gute tiilliEe Pension. urbad Auciihof - Stosir am Worthersee, Velden in Karnten. (34i4) Ualin- und Dampier-Station. Prospekte franco. Am 1, Januar began«« ein »encs Abonnement auf die • Jahrlich: 24 Hefte, 48 color. Modebilder, 12 Schnittmuster bogen. ft. 1.50 M. 8.50 Probenummern in alien Buchhandlungen. (3337) Dauksagnng. Fiir die vielon Beweise inniger Theilnahme wilhrend der Krankhcit und anlasslich des Ab-lebens meines unvergesslichen Bruders Eld.-a.sixa. ^xatLllcli, ftlr die Kranzspenden und ftlr die Begleitung zur letzten Ruhestiitte des so frtth Uabingeachieuenen spreche ich alien Verwandten, Freunden und Be-kannten den innigsten Dank aus. Theodor FrShlieh, im Namen seiner JMtCrn und Geschwister. Rwizda’s (lichtfluid, schmerzstillendes Hausmittel. EMC* Preis einer Flasche o. W. fl. l.~ -IW> Kwizda’s Alveolar - Zahn-tropfon. 1 Pl&scliclien 50 kr. Kwlzda’s llaargelit. lFl&sch-chen 80 kr. Knlzda’s lliihneraugeii-pflaster. 1 Schachtel it 35, 70 kr. Knlzda’s llOhneraugen- und Warznntlnctur. 1 Fliiach-ohen 35 kr. Kwizda’s Franzbranntwein. 1 Flasche 85 kr. Kwlzda’a Alveolar - Mund-wagser. 1 Flischchen 40 kr, Kwlzda’eSpltzwegerlclisaft. 1 Fliiohchen 35 kr. Kwizda’s Alveolar - Zalin-pasta. 1 Porzellindoae 70 kr. Kwizda’s Zwlebelpomade. 1 Tiegel 80 kr. Echt nur mit ncbiger durch alle Apotheken Tlgliehe Poetveraendang darch das Haapt-DWk- Ausspruch ber Odst- unb Wcinbanschnle Marburg a. b. Dr. Lcichte LoSlichkcit, Sprihkii-Schich, Fein Sicben und Scihen, kcin Erhitzcn be8 WasserS, Billigkeit-Garantie fiir Echlheit unb Reinheit bc8 ProbucieS. KntscliiedcncrVortliellvor alien aiidcrcnjtlllteln. Seugniffe fiber vorziigliche, gernbezu fibetrafrfjenbe Resultaie: Von der Ciuts - Inspection ltann und vom Gutsbesltzer Carlo t'avallere Zanetil, Trlest 11. in a. DM- -* M :**«, -Mg von ber landw. Versnelis-Anstalt in St. Mleliele (Sudttrol) unb bie Echcheit unseres Praparates wiffenschaftlich uachgcwiesen. !!! Achtung auf die SchutzmarUe!!! (Weinblirtt mit Sls»riftenba«d) bn mit nur dann fiir Echtheit gotoniiren. Wir warnen vor Ankauf nicht analyfirter und gtfdlf*! unter btm Namen ,,Azurin" mit auffallendcr Billigkeit in den.Handel Fommtnder, blatter, unkrystallisirter Praparate, namdem dieselben nach der vorgenommenen Analyse Bestandtheile enthalten, die der Vegetation geradezu schadlich find. |C Bersaiibt in Blechbosen & 1 Liter unb & 4V» Liter; in ftnffetn & 26 Liter unb L 60 Liter. *3M (8405) Vsrtietung- f\ir XZraln ereevictit. Hunstslbln-Fabrik In Hnlttelfeld. Tausende T»chcmp««s und RESTE fur den Fruhjahrs- und Sommer - Bedarf | zu folgenben concurrenz-loscn Preisen o f fe r i r e ich, und zwar : I Gute QualitSt, tint | nur fl. 3.—. BeffereQualilLl.hub-sche Muster, um | nut fl. 4.—. Moderne Muster und I Farb.,feineWaare, I um nut fl. 6.—. [ Feme QualitLt, ge-wtlhlteDessui«, sehr I elegant, um nur I fl. 8.-. Hochelegante Desstns-1 modernsten Genres, garanlirte Quali-tSten, um nur | fl. 13.-. Allerfeinste SBnaren, fashionable Muster, I den weitgehendsten [ Anforderungen ent-sprechind, um nur I fl. 15.-. Um nut ft. 7.80, ft. 10.-, ft. 12,—3-2SMt.schwar-ill Tuch, Peruvienne oder | Toiquin, complet. Herren-Salonanzng gebend, rein Wolle, echte, gute Ouali-tittfN. Gute QualitLt, funf I fiatbtn, um nur I fl. 4.-. Feme Waare, hochelegante, moderne | Farben,rein Wolle, um nur ft. 8.—. I HochfeinsteQualitSt. I letzte NouveaiitSS, I umnurft.12.—.1 ©toff fur ein elegant. Piqu«-Gilet, seine "garden und Muster, um nur 55 kr. Specialist. Ni I <*»■££ eg t I ii£- Leinenzeug od. Hoch-soinmer - jtamin-garn, grosie »In«, wahl. um nur I ft. 3.-. Prima wasch-echtel Stinenituqt, um | nur ft. 4.—. Sprintifftma , rem I Seiiien, um nur I ft. 5.-. i Stmet Tricots. System iOrof.Sdflu, Sommttlobcn fiir Sorftltutc und Land-wirthc, Strapazirstoffe, Gtcrieftoffc , Uniform- | | stoffc fur k. k. Beamte u. Finanzwache. - Rus-, sisch-Lcinrn, in PtriS und Quatltat jede Concur-renz schtageiid. Versandt gegen Nach-nahme oder VorauSbe-johtung. Garanti«, Ersatz deS BetrageS boor u. franco fur Nichtpossenbe». Muster user Wer.». gen gratis unb franco. D. fassertrilline, Tnchhanbler. BosUowltz nLchst BrSun. 335 SUCHARD NEUCHATEL(schwbz) £acpQ LEICHTLOSLICHER CACAO Ausgiebin • 1K°-200TASSEN • Nahrhaft ' Boldene Medallle Weltausstellung ____________Parlw L 88» Wein-Extrakt. 3ur angcnblicklichen Erzeugung eincs vorziiglichen, gtfunben Wcines, wclcher vom echtcn Naturwem uicht zu iiutcrscheibeu ist, cmpschle ich biesebewahrte Spcrialitiit. Preis fiir 2 Kilo (mt*reidjenb 311 100 Liter SEBein) fl. 5.50. Accept mitb gratis bcigcyntfl Fiir beften Erfolg unb gefunbe» Fabric«« gnrnnlitc ich. Spiritus-Ersparnlss erziclt man burch meine unubertroffcne VerstSr-kungs-Essenz fiir Branntweine; bieselbe verleiht ben Getranken einen augenehmen, schneibigen Ge-schmack uttb ist nur bei mir zu habeu. PreiS fl. 3.50 per Silo (auf 600—1000 Liter) inclusive ©e-branchSanweisnng. , * MB' Anker biefen Specialitaten offerirc ich sammtliche Effenr zen z»r Fabrication von Rnm, Cognac, feinen Liqueu-reit ic. in nniibetltoffenct Voziistlichkeit. Recepte roetbeit grati-beigepackt. PreiSliste franco. Karl Philipp Poliak, Effenzen-Specialitaten-FabrikmPrag Solide Dertreter gesncht. <33981, ist ein scit me hr als 30 Jahren bekamiteS, bie SSerbou ung, ben Appetit nnb ben Abgang von Blihnngen beiot-betnbes unb milbc ottflijfenbea Haasmittel. Grofte Flasche I fl., Pletite /. 50 kr., per Post 20 kr. mehr. (j'\ Alle Tbeile bet Einballage tragen bie nebenftclienbe gesehlich beponirte Schntzmarke. Depots in den meisten Rpo-theken Oesterreich - UngarnS. Dafelbst auch zu liaben: 'rager Universal - Hans - Saloe. Diefelde beforbetl nach oielen Lrfahrungen bit Reinigung, Granulation 1111b Heilung wunbet Steilen tn vorziigiicher Weise unb wirkt aiihcrbem nl# sqmerz-linbcrubce unb zertheilenber Mittel In Dosen a 35 kr. it. « 25 kr. Per Post 0 tr.*^ mehr. Alle Theile ber Einballage tragen bie nedeiisteheiibe ge-setzlichbeponirtcSch»b»iarke. Druckerei ,Sektam11 in fflrai. Haupt-Dcpot B. Fragner, Prag, Nr.203-204,Kleinseite, Apoth. Z"m schw. Abler. ■C Postversanbttaglich^^E^^^^^^ Berleger unb verantwortlicher Rebacteur: Franz Mttll «r in Laibach