GHriMettmtß, «mhdr»»er«i, «Seid»», Tvreiteva ulka 4. Eeieptzs» 24 Zustellen , . . « « ^ Durch ^ost ^ « » « » Durch Pojt viertel!.. » » D LS-— SiusUmd: «onaMH « » !Ü — Einzelnummer . . « » » --'S0 Hoontags-Nu««ee » » l-w» ^«t Äe'e^»ll -er s-t-ng V »«r »»««« ae«,nt»delrag U»r VU-we^ien !».r «uud«-üenZ e»n«avnHju e»d<«. M beanUvnwld» oh!,e«arte,oers»n nia»t ber»ct1'»tig« tns»rate«a«»atz»» m de, dc» «d.u,i:-^s,ae- Geltung, Zurüt^vf t; l a«t Oe ««tat «,tstte. ijasrrv bei «nd leige», ittlo ii?- ««d «»!»?, m G»z «l -5 Rr SS Mittwoch, den IS Ap?ü !Y22 62 A»?k»?k. Sriedliche.Durchdringung' und ihre Hlntermünner. Unter obigem Titel bringt das Jnnsbruk-i ler „A.»penland" in feiner Nuinmer vom t3. d» M. im Leitaufsatze folgenden Gedanken-ganz zum Ausdrucke: ^ „Als die Italiener bei Friedensschluß ihre ^ NeichSgreuze an den Brenner zogen, da wa-' ren bekanntlich strategische Momente die ausschlaggebenden Gründe. Nicht nach „klar erkennbaren völkischen Grenzen" wurde Tirol geteilt, sondern nach dem strategischen Inte». esse des mächtigeren Staates. Schon damals ist viel darauf verwiesen worden, das; den strategischen Interessen auch die Grenze bei Salurn genügend und spMr in viel ausreichenderem Masze gerecht geworden wäre. Das; indessen Italien seine Grenzen nach Norde;: rückte, hatte schwerwiegende Absichten im Hinlergrunde, die nunmehr immer deutlicher zu werden beginnen. Tie Vreuner-Grenze soll n;cht allein ein strategisches Ausmarschgebiet schassen, sondern auch den Ausgangs-puult für weitere nationale Aspirationen unseres südlichen Nachbarn bilden. Von hier aus gedenkt der italienische Staat auch Nordtirol in seine wirtschaftliche Abhängigkeit und damit in seine Ptachtsphüre zu bekommen. Vom nahen Brenner ans, von wo aus man daZ schmale Land, den Juutalstreisen, beinahe schon überblicken kann, soll eine nationale Durchdringung des Nordens angebahnt werden, MS sie nicht an der Starrlöpfigkeit und dep! Selbstbewußtsein der deutschen Einwohnerschaft scheitert. Zunächst ist es den Italienern natürlich darum zu tun, die — ebenfalls auS strategischön Gründen — wichtige Bahnlinie, die den Westen mit dem Osten verbindet und den Zugang für den Rückenangriff gegen südslawische Gegner ßu bieten vermag, in die Hand zu bekommen. Die Südbahnlinie Brenner— KMein stcht schon von frkber her unter einem gewissen finanziellen Einflüsse der Italiener. Es gilt ihnen aber auch, nunmehr nach und nach in zielbewußter Arbeit diesen Einfluß für ihre Zwecke auszuwerten. Darum soll zunächst wie in unserem Blatte bereits besprochen wurde — in Innsbruck eine Zoy-ftation errichtet werden. Diese würde sodann zu einem Warenumschlagplatz mit erterrito-rialer italienischer Hoheitszone ausgestaltet und so den Italienern weitgehenden Einfluß auf den Verkehr und Handel sichern. Mit der Zollstation würden selbstverständlich auch zahlreiche Beamte mit Familien nach Innsbruck kommen müssen, woraus sich die Forderung nach einer italienischen Schule ergeben müßte." In weiterer Folge wird in diesem Aufsatz Herr Karl Hütter, Redakteur der in Meran erscheinenden „Südtiroler Landeszeitung", an ' den Pranger gestellt, weil er als Deutscher > der gutklingenden italienischen Lire wegen mit ebeusoviA Schlauheit wi Verzicht auf die von der Konferenz verfolgten allgemeinen enropüischen Ziele. Die bei-. den vertragschließenden Regierungen lmd - vielmehr überzeugt, durch die getrosfene Ver-. ständigung zur Erreichung des Zieles der - Konferenz, nämlich der endgültigen .herstel- - lung deS Europäischen FrirdenS, nicht uuwe-. fentlich beigetragen zu haben. t Ttellnngnahme der Alliierten zum deutsch- rnsfisch-n Abcsmmcn. i Berlin, '8. April Wie die Blätter aus Ge-l nun melden, sind die Miettcn Delegierten gestern nachmittags zu einer Sitzung zusam-mengetreien, um zur Tatsache des deutsch-ruf-slschim Wirtschaftsabkommens Stellung zu nehmen. Ralows erklärte Pressevertretern kegenüöer, das; der deutsch-russische Vertrag schon auf der Durchreise in Berlin so gut wie fertiggestellt worden war. Lro^e Erregung i!5er das de^sch-r.'ss!schs Abkommen. — Stellungnahme der Klcnnn Elttente. Genua, 17. Ap.'il. Tic Überraschung und Erregung, die iu alliierten Kreisen durch ?en deutsch-russischen Verlrag hervorgerufen wurde, ist groß. Tie aluierten Staatsmänner treten sogleich Berhaudlungen darüber ein, was angesichts des deutsch-russischen Abkommens vorzukehren sei. ES wurde ein Komitee eingefetzt, daS zn prüfen haben wird, ob und inwieweit daS Abkommen Mit dem Vertrage von Versailles in Widerspruch stehe. Anschliessend findet dann eine entscheidende Beral'-ng der alliierten Vertreter statt. Auf Antrag Barthous, dem Lloyd George beitrat, wird zu dieser wichtigen Konferenz die kleine Entente beigezogen. Sir Greegh, der Aabinettschef Lloyd Georges, soll bei der englischen Pressekonferenz das Abkommen illoyal genannt haben. Von französischer Seite wird erklärt das Abkommen schaffe in^EnroPa neue Jnter-essengruppierungen und bringe eine neu« Spaltung. Frankreich wird den Sowjets ge genübcr weiter das Prinzip vertreten, das die Schulden anerkannt und die konfiszierter Güter heranSgegebeu werden müßten. Nachdem die erste Üekerraschung verflogen ist ! die das deutsch-russische Abkommen bei der Konferenzteilnehmern hervorgerufen hat, is aus allen Seiten eine ruhige Beurteilung der durch das Abkommen geschaffene: Sachlage zu bemerken. Auch die Franzoser wünschen keineswegs überstürzte Beschlüls« zu fasten. Der morgige Tag w'ird eine Klä ruug bringen. Naktvüky iibcr die deutsch-russischen Vsc Handlungen. Genua, 18. April. Rakowsky erklärte, de - l deutsch-russischen Verhandlungen seien nic I! malS dritte Personen zugezogen und niemal - Staatsmännern der Nationen Mitteilunge - gemacht worden. ES bandle sich ausschlief'»!!« um Vereinbarungen zwischen Dentschlan l' und Rußland, gegen_ die nichts eiuzuwcnde l-! sei, auch nicht vom Standpunkte deS Vertrc t j geS von Versailles. Mit der schärfsten Luj - wird es nicht gelingen, etwas zwischen de -! Zeilen zu lesen. Vom russischen Standpuuk c ^ sei nicht einzusehen, warum die Alliierte - an dem Abkommen Austoß nehmen konnte - da nnr der ernste Wille !^er Sowjetregierur . leweise, möglichst schnell zu einem guten Ei 5 de zu kommen. e TsMjchenus Ersncheu um neue Informi l tioneu. Rom, 17. April. „Messagero" meldet: Tsch ^ tfcherin hat SamStag .aus telegraphische / Wege neue Informationen aus MoSkan e ^ ^ beten. Für Dienstag erwarte man die En fcheiduug in der russischen Frage. Sin italienischer Ministerrat. Rom, 13. April. Minis.'erpräsideut Fact ' ^ der die Osteru iu Rom verbrachte, hat geste dem Könifi Bericbt erstattet uud hierauf < n neu MMekrat abtZcbaltev. welcheu auS die geplante Durchdringung^» arbeit wesentlich gefördert werden kann. Ten zweiten Grund bietet die Persönlichkeit deS Herrn Hütter selbst. Unsere Leser werden sich erinnern, in unserem Blatte zwe! . Aufsätze auS der Feder des Herrn Hütter ge« j lesen zu haben. Der ciue erschien am 29. Juli vorigen Jahres und führte deu Titel „Die alldeutsche Phrase in SüdLirol", der andere, ! „Die Südtiroler im italienischen Heere", er« s schien am 2^. August vorigen IahreS. Beide ! Aussätze waren iu einem völlerversöhnenden i und anssallend italiensrenndlichen Tone ge« i halten. Als aber in den folgenden Aufsätzen die Italienerfreundlichkeit noch viel schärfer ' au den Tag trat und noch dazu auf Kosten der tatsächlichen.Verhältnisse, da fühlte sich ' unsere Rcdaltiou veranlaßt, auf die weitere Milarbeiierschast de? tzerru Hütter zu ver« , zichten. Vemerlen5wert ist, daß die Redaktion diesen Mitarbeiter unaufgefordert gewann > und seinerseits wed?r Honoraransprüche gc« ! stellt, noch sonst eine -Gegenleistung gefordert !, wurde. '! Wie wir aus verläßlicher Quelle erfahren, l' befindet sich Herr Hütter im Besitze eines vom l italienischen Außeuministerium ausgestellten l Diplomatenpasses, der ihn zur kostenlosen ? Reife auch auf allen Linien deS Auslandes f j berechtigt. Nachdem Herrn Hütter nun der -»Tiroler Boden zu heiß geworden sein und -' die italienische Lire auch anderwärts einen guteil Klang erwecken dürste, so ist eZ nicht -! ausgeschlossen, daß Herr .Hütter seine Opera« e ^ tiouSöasis vielleicht ganz auf unser Gebie» - l verlegen könnte. Ueber die Tätigkeit deS Herrn Hütter in Tirol gibt daS „Alpenland" folgende Schilde-* rung: „Der Name Hütter ist in Südtirol ge« nügend bekannt, sür uuS in Nordtirol ver« ^ dient dieser Mann noch einige Beachtung. ^ Hütter war vor dem Kriege als Schriftleiter 6 in Graz bei der Zeitung „Arbeiterwille" be« " schäftigt. Während deS Krieges kam er in? " Kriegspressequartier. Nach dem Kriege finden ? wir ihn in der Redaktion der „Zeit", dann ^ beim „Morgen" u. schließlich wieder bei einer ^ kommunistischen Zeitung, bis ihn daS Geschick > zur „Südtiroler LaudeSzeitung" verschlug, j AlS er von dieser Zeitung entlassen wurde, überreichte er Credaro einen Vorschlag, ei- neu amtlichen Pressedienst zugunsten der ita« ^ lieuischeu Regierung und ihre Zwecke einzu- ^ richten. Indessen verstand eS L>err Hütter, nicht allein das Vertrauen der Italiener zu ch erwerben, sondern auch einen weiterverzweig- i'b teu Pressedienst iu ausgesprochen südtirolfeind licheur Sinne einzurichten, der auch im Reick , Eingang uud fördernde Mitwirkung ge« ^ ^ schästSgewandter reichsdeutscher Personlich- ^ keiten fand." 'te _ Mfliner Brief. ^ Tenua, Dollar und Teuerung. — Börsen« und Preiöhausse. — Jnde*, Löhne und g. Schwerverdiener. — Was der Fremde fleht' und denkt. . Don unserem Bkrlintr Milarbeiler. Berlin. Mitte A'ril. „Drei Worte nenn' ich euch, inbaltSschwer, >ie gehen von Mund zu Munde." Sie lauten in Deutschland sreilich ganz anders als einst bei Schiller, nämlich: Genua, Dollar und Teuerung. Wenn zwei Berliner einander be-. "egnen, dann Pflegen sie sich etwa mit den lapidaren Sätzen zu begrüßen: Wie denken Sie über Genua? Wie steht heute der Dollar? ei ^5 in den Preisen? Es sind die ^t'i ^raaen. die a^n» Deutschland beweaen. «eMR drei Fragen, die eng miteinander zusammen-hängen; denn nach dem Ausgang der Welt« .'virtschastSkonferenz wird sich der Stand dcZ Dollars richten und nach dem Stand deÄ Dol« larS, der ja für unS der Wertmesser geworden ist, natürlich die Preise. Die denken Sie übk'r Genua?" In bezug ciuf diese Frage zerfällt daS deutsche Voll im wesentlichen in vier Lager, die parteipolitisch zetrennt sind. Ta sind zunächst die Regierungsparteien. Zentrum, Temokraten und MehrheitSsozialLstcn, die s^ch ja durch ihr Vertrauensvotum geschloffen klinter die Regierung gestellt ha^n und in der Hauptscick^e den Standpunkt des NeichSkan^^lerZ Dr. Dirth teilen, d?r, wie er sick) aisHdrückte, . nnt redn-ziertenHossnungeu" nach Genua gegangen ist, aber doch immerhin mit Hoffnungen. Und man huldicit in den politischen Kreisen der Auffassung, das? der k-ivüerige Gang der Be-ratl'.ngen. der einen.Zusammenschluß der auf positive Arbeit gerichteten Element? fieqen-frcin.^öMchen Negation an^'.iikj'lnden 'chcmt. f.ie?lN'Zis?chten auf ein der Konferenz verstärkt lict. Tie .vi^^ite ist die der ?)eut'chen Vollöpartei, die i auch mit einigen Vorbek'altfn für di.) Ver- -trauen^k'mds^ebunq votiert siot. aber den von Z^r. Wirtli in der Erösnnnq'si^^^ung angekün^ '»igten positiven Vorschlci.^en mit einiger Ve« ^ i'orgni? aegeni!?!ersteiit, da sie davon eine wei-tere Bewstung der obne'siin schon unter d.'m. liarten St^uerjoch seuf'.enden Zensiten be«! .fiirchtet. Tie dritte Grupvc ist die deutschna-! tionale RcchtSopvosition, die üb::rhaupt jedes, ReparatinnSi'jUczeständniS pblelint, oüne frei-,' lich das Rezept -angeben ^^u können, wie sich! Deutschland den alödann unvermeidlichen! Sanktionen ent-^iek^en -könnte, von denen wir j schon k?inreichend Vorgeschmack erli-ilten^ haben. Tie vierte Gruppe endlich ist die Links opposition, die Unnbsiän;,igen inid vor allem die Kommunisten, die von einer „Umwertung cller Werte" im bolschewistischen Sinne das 5)eir erwarten. Und mit Sckrec?en scben, das; sogar Sowjetrustland nach Genua gegangen ist, und dort verhandelt . . » IZ^slle^ in allem scheint sedensallS ein tvenn ,?uch maszvoller OptimiMu6.in bezug ans ^Genua überwiegen, waS man auZ dem Sinken deZ Dollarkurses in den letzten Tagen «ntnel)men kann. War der Dollar nach dem Variker Reparationsdiktat doch im privaten Verkehr schon auf Zi^l) Mark gestiegen, während er jetzt, nach dem Zusammentritt der Konferenz von Genua, wieder'Nlieblich unter l?crllnteraeganaen ist. Wenn diese Ne-sestigung der Mark sich fortset)en sollte, so wä^ daS für die deutscken Wirtschaft natürlich 7nit Vekriedigimg zu begriiß?n, wenn auch die ^Börsenspekulanten darüber betrübt sind, die iil^re Efsektendisvositionen seit längerer Zeit kuf Hausse eingestellt battcn. ^ Bei der Preisbewegung in Deutschland ist .sreili chvon einer Einwirkung de? Nürkaanges t de? Devisen nimts zu spüren, vieluiehr se!)t^ die Teuerung sich unentwegt fort. Nach dey^ 5^ndexbereö>nnngen, daS heistt na chden s^est^' ^ -stellungen über den notwendigst^st Bedarf, ist i daö sogenannte EMenzminimum gegenüber' der Friedenszeit bereits auf das ?'/fachc gestiegen, mit welchem Tempo die Löhne und Vino?rnehmtn Lloyd SeorgeS mit d« ' IWIs-N? G«»m>, 17. April. Bon Samili'g aus Sonntag verbreitete sich die Nachricht, da^ eS bei den Beratungen bei Lloyd George, die bis über Mitternacht dauerten, zu einem Einvernehmen mit der r»siischen Delsciation bezüglich der Anerkennung der Vorkriegs-sch'.:lden gekomuien sei. Diese Nachricht ist nicht genau. Die russische Delegation erklärte, daß sie bereit sei, die russischen VorkrieaS« schulden an-uerk.^nnen, j?dl.xh nur uuter der das- die rii!si5^"?e lD^gcusorderung l on Milliarden s^'^i'dr'tbel anerkannt wer-'.,e. Die i'^ou^crenz stii^s^ bei den Verl'.cindluu-gl:n r.ilt ^cr russikc^^eu Delegation in diesem Punkte auf eine ttitische Die Las/ ist ziemlich gespannt, obwcbl sür Pessimismus noch lein Grund vorlianden ist. ES scheint, dasj diese Erklärung der russiscben Delegierten noch nicht daS letzte Wort sei. Politische lircise sind der Ansicht, das^ diese s^ordenuigen der Russen nur einen taktischen Zug darstcl» len. ^^si'onnte 5itt:ation m Genua. k^cnuo, 1k^. April. Morgen findet eine Beratung der poliiischen Kommission zur Entscheidung der russischen Frage statt. Nach den Rei'.iltateu der Verhandlungen am SamStag bei Lloyd George scheint ein Erfolg nicht unmöglich zu sein. Drotzdl^m halt man es sür sicher, i'as; die Vediicgungen des Memorandums der Alliierten abgeändert werden müssen. Die Russen stellten neue Gegenvorschläge auf, deren Inhalt noch nicht zur Gänze l)c-kannt ist. Sie lehnten jedoch jede Einmischung in territoriale Fragen, in die Souveränität, die Gerichtsbarkeit ab und verweigerten die Zahlung der Nativnalisierungsschäden und Krieasschäden an Private, während sie sclvst eine Kriegsentschädigung sür sich in Anspruch nehmen. Nach einer Erklärung RakowskyZ Münte Rus^land nach den Forderungen der Alliierten ungefähr 63 Milliarden Goldrubel zahlen, was ganz und gar undenkbar sei. .?^euts dementieren die Russen die Nachricht, daß ibnen ein Mimatum gestellt worden sei, und verneinten die Mitteilung, dah sie am SaulStag um einen Aufschub dieses Ultimatums baten. Jedenfalls ist die Lage äu< ßerst gespannt. Ein Mißerfolg der Verhandlungen mit den Russen würde das Fiasko der Genueser 5konferenz bedeuten. .Heute arbeitet die Konferenz nicht. Die Delegierten befanden sich auf verschiedenen AuS- » _ _ slügen. Die Mehrheit der Abgeordneten war gesprächsweise der Meinung, daß Lloyd George, wenn sich mit der russischen Delegation hinsichtlich der Anerkennung der Vorkriegs-schulden in absehbarer Zeit ein zufriedenstellendes Resltltat nicht erzielen lasse, der Meinung sei, diese Frage sür setzt fallen zu lassen, und mit der russischen Delegation lediglich über aktuelle VirtschaftSfragen zu verhandeln. Obwohl die französische Delegation die diosbe.'üglichen Absichten Lloyd Georges nicht teilt, ist e) trotzdem höchstwahrscheinlich, daß saZ russische Problem nach den Wünschen Englands geregelt w^rde. Lloyd George be-alM?tigt, für Rußland einen ständigen Wirt-schastkrat zu errichten, der eine Art Fortset-')Ung der Genuese? 5^on^eren) bedeuten und dauernd in Stockholm tagen würde. Die französische Delegation meint, daß in diesem ' ständis.cn Wirtschastsrat nur die Vertreter der ' fünf Großmächte und j^mer Staaken ^nwe-j send sein sollten, die unmittelbar an der rusii-s6)en Frage interessiert seien. Die englist^ie sowie die italienische Delegation vertreten jedoch die Ansicht, daß zu diesem Rate auch die Neutralen herangezogen werden sollten. In der Villa Lloyd Georges fanden Sams-d:g bis spät in die Nacht Verhandlungen mit der rusiischen Delegation statt. Am Vormittag verhandelte Lloyd Gccrge mit den russischen Sachverständigen bezüglich deS Problems der rusiischen Schulden. Bei dieser Gelegenheit verlangte Lloyd George im Namen der Alliierten von Rußland aus Rechnung der russischen SckMden an die Alliierten eine Gesamtsumme von 63 bis 68 Milliarden Goldfranken. (55 Milliarden VoririegSschnl-den, der Nest Kredite, die den Rusien für die Ariegsjahre 1V14 bis 1917 mit Zinsenwert bewilligt wurden.) Auf der Nachmittag5si!)ung erklärte Tschi-tschcrin, daß er eine so hohe Summe nicht als r-.'ssische Schuld anerkennen könne. Er lehnte auch ein Moratorium bis zum Jahre 1937 ab. Wenn sich die Alliierten für eine geringere Summe entschließen könnten, würde sie Nußland zahlen, jedoch nur unter der Bedingung, daß die Sowjetregierung anerkannt würde. In diesem Punkte gehen jedoch die Meinungen der Alliierten auseinander. ES scheint daher glaubhaft, daß die Frage der rl'.ssischen Schulden später in einer besonderen Konferenz geregelt und daß die Konferenz von Genua auf die rusiische WirtschaftSfra'ge ^ beschränkt werde. Die Entscheidung hierüber wird in der Sitzung der politischen Unterkom-misi'on am Dienstag gefällt werden. Gin Revolverattenkat in Berlin. Telegramm der „Marburger Ze!tung". Der Bruder Talaat Paschas ermordet? j nachdem sie noch mehrere Schüsse ans die sich Berlin, 18. April. Wie daS „Berliner Ta- j ihnen nähernden Personen abgegeben hatten, geblntt" meldet, hat sich in der vergangenen Die Tüter sind unerkannt entkommen. ES soll Nacht in Verlin ein Attentat abgespielt, das s-ch bei dem Getöteten nm den Bruder des in politischen Motiven entsprungen zu sein Berlin auf die gleiche Art ermordeten Talaat ' Pascha handeln. Der zweite soll ein Freund des Getöteten sein. Falls die Nachricht von der Identität der beiden Opfer zutrifft, dürfte es sich, wie bei der Erschießung Talaats, scheint. Vor dem Hause Uhlandstraße 47—^8 schössen zwei junge Vurs6)en auf zwei Männer, die gerade bei dem Hause vorübergingen. Sie gaben drei Revolverschüsse auf die Pasianten ab. Der eine wurde auf der Stelle' um ein Politisches Verbrechen handeln. Eine getötet, der andere blieb schwerverletzt liegen.' Bestätigung der Nachricht war bis jetzt noch Nach der Tat ergriffen die Mörder die Flucht,' nicht möglich. Gehälter in keiner Weise Schritt gehalten haben. Besonders die letzteren. Wie ein eiNj^iger Vergleich zeigen mag: das Einkommen eines Berliner Schlächtergesellen beträgt heute 41l)0 Mark monatlich, daS eines SchulrektorS, also deS Leiters einer Gemeindeschule, 42(X) Mark, woraus man ersieht, daß daS Auf.?/lehcn von Menschen nicht höher bewertet wird al^ das Schlachten von Kälbern! Jcdcnsalls fristet der Deutsche alle' in al-lem ein sehr kümmerliches Dasein im harten Kampf um das tägliche Brot, auf das er sUZtt der Butter Margarine tun niuß, und dem dei Belag fehlt. Freilich gibt eS auch eine Ob^r-schicht der Schwerverdiener, die sich au? der Großindustrie, einem Teil des Handels und dem Mittelglied, den Schiebern, rekrutieren. Dc;n Fremden, der nach Berlin kommt, sällt natürliä) diese auf Gummirädern fahrende und Sektschlemmende Oberschicht am «stärksten auf, weil sie sich am breitesten macht, weil sie eben in den Schlemmerlolalen zu finden ist, die sich sonst nur noch den valutastarken Ausländern erschließen. Daher der im Ausland viel verbreitete Glaube, daß die Klagen über den Niedergang Deutschlands Schaumschlüge-reien seien. Während es doch sehr verfehlt wäre, von dem unerfreulichen, luxuriösen, !und exzesiiven Treiben immerhin eng be-1 grenzter Kreise auf den standard life des gan^ zen Voltes zu schließen, der in Wahrheit ei-'nen fiir dessen Physisches Wohlergehen wi-für die schwer leidenden Kulturaufgaben höchst bedrohlichen Tiesstand erreicht hat. Antlfranzvstfche Kundaebun' aen in Damaskus. Telegramm der „MarVurger Zettung". Mehrere Personen getötet. London, 18. April. (Wolfs.) Der Berichterstatter der „Morningpost" meldet auS Kairo, daß in Damaskus große antifranzösischs Kundgebungen stattgefunden haben. Die Anstifter wurden verhaftet. Die Bewegung brei^ tet sich auch auf Beirut aus. Die Franzosen gingen mit den Aufrührern in Damaskus strenge vor. Mehrere Personen sollen getötet oder verwundet worden sein.. Die Stadt wur«» de von 1200 sranzösischen Soldaten besetzt und der Kriegszustand proklamiert» BrandunowA tn Tokio. Der griechische Konsul fand den Flammen^ tod. Tokio. ^6. April. Durch eine« Brand wurde das ^tel ,lJmperial" zerstört, wobei auch der gewesene griechische Konsul umS Leben, kam. Der Schaden deträgt eine Millioif Pfund Sterling. Die llnruhen in Irland. London, 16. April. (Wolff.) DaS Reutern büro meldet: Wie amUich gemeldet wird, wurde gestern nachts w Dublin ein Mord« anschlag auf Michael Collin verübt. ES wurs den sechs Schüsse abgegeben, die aber lein Opfer forderten. In Dublin herrsche Panih Der neue Gowjetvertretee w Wien. Wie», 18. April. Der neue Vertreter von Sowjetrußland, .Herr Schlichter, hat die j Geschäfte der russischen Mission in Wien über« I nommen. «!» 4? Ms ßlltls üts SsüütrliNB.' lZopxriffkt ITlZ dx sllsins? ^ s!er!in >V. 30. Nachdruck u. Ileberfekungsrecht in srelnde Sprachen S verboten. ^ >,Schön. Dann will ich mich nlm ankleiden nassen. Bleibe einstweilen hier. Dort liegen Zeitungen und Zigaretteil. Tu, als wärest du bei dir zuhause.'^ ^ „Und das war alles", schloß Herr Salo Goldstein, „aber immerhin genug interessant, nicht wahr? Schade, daß ich nicht weiß, wer der Gimpel ist, der dieser Person seiner-s^eit ins Netz ging und nun sicher tüchtig ble--chen muß, um gänzlich loszukommen. Oder kennen Sie vielleicht seinen Namen? Fragten Sie in seinem Interesse?" „Ja, er heißt Brand und ist Reisender wie Sie", antwortete Hempel, der es nicht für notwendig fand, Herrn Salo tiefer einzuweihen, zerstreut. Dann versank er in Nachdenken. Also mit Heidy Siebert meinte eS Torwesten doch ehrlich! Das beruhigte den Detektiv sehr. Er hätte diese schonen, blauen Mäd-'chenaugen nicht weinen sehen mögen. Aber waS dann mit dem Torwesten werter geschehen? Warum kam er abends nicht zu Sieverts? . . Herr Talo Gold.stein schwatzte inzwischen weiter, vom hundertsten inS tausendste springend. „Ja, ja, diese Tingel-Tangelleute! Das ist in?mer eine gefährlich,? Geschichte, sich da ein-zusassen! Artistenvolk! Eine ganz eigene Welt. Alles Talmi. Man kennt daS! Hatte Vrc^nd meine Erfahrungen gchc'.bt, er wäre wohl klüger gewesen. Selbst die Direktoren schmieren sich urjt ihnen an. Ich bitte Sie zum Beispiel setzt die Geschichte mit den „Brothers Eopley"! Sie haben doch gehört davon?" „Nein", sasjte .Hempel zerstreut. WaS ist denn geschehen?" „Wahnsinnig ist.einer davon plötzlich geworden! Vorgestern'abends, gleich nachdem sie ilu^e Nl'.mmer absolviert hatten. Eine feine ??ummer, sage ich Jht^en! Tollkühn! Halsbrecherisch. Noch nie dagewesen! Der Direktor vour „Apollo" war ganz glücklich, daß er sie hatte. Da passiert ihm so etwas! Kaum sind die drei Brüder vorgestern fertig, da fängt ^er eine zu schreien und zu toben an und reimt davon. Die anderen ihm nach natürlich. Die ganze Nacht und noch den halben Tag sollen sie hinter ihm hergewesen sein, bis sie ihn endlich in einem Weinberg bei Grinzing aufstöberten. Von Apftrreten keine Spur mehr. Und die zwei andern allein können jetzt natürlich nichts machen. Man wollte ihn in eine Anstalt schaffen, aber das ließen die Brüder'nicht zu. Sie wollen ihn selber betreuen und irgendwohin auf Land zu bringen, Vo jie doh er i» de?: StM y)i^dez erholt. Ich erfuhr dies gestern zufällig im-Kaffeehaus, wo man davon sprach. Man ver^ tuscht es, um den EopleyS für später nicht zu schaden. Dem Direktor vom „Apollo" mußten sie übrigens jetzt Schadenersatz leisten, sonst hätte er ihnen nicht geholfen, die Sache zu vertuschen. Mein Gewährsmann wollte sogar von 10.000 Kronen wisien, die ..." .Hempel, der nur halb zugehört hatte, unterbrach jetzt Herrn Salos Redeschwall, ins dem er sich erhob. „Sie verzeihen, aber ich muß jetzt gehen, Herr Goldsteiu. Ich danke Ihnen für Ihre Mitte llungen." AuZ all den7,waS er gehört hatte, erschien dem Detektiv nur eineS von Äedeutung: daß la belle Adisane mit Torwesten nack) der Praterstraße gefahren war. Dort mußte man weiter suchen. DaS hellgrüne Automobil war hoffentlich nicht unbemerkt geblieben. Es gelang ihm in der Tat, Leute zu finden, die eS gesehen hatten. Einige erinnerten sich, daß es eine Zeitlang vor einem Hotel gestanden und sodann mit zwei jungen Leuten fortgefahren war in der Rick)tung deS Pratersterns. Das Hotel war stark besetzt, meist Von Kaufleuten und Reisenden aus der Provinz, die viel an.s- und eingingen, so daß der Hausknecht nicht aus die Komm«ldcn und dey achtete; ^ (5r glaubte sich zwar zu erinnern, daß in dem grünen Auto eine schöne junge Dawu! gekommen war, behauptete aber, eS hätten sich drei Herren in ihrer Begleitung befunden. Ob einer davon der Photographie gegliZ chen habe, die Silas Hempel ihm zeigte, wusz» te er nicht. So genau habe er sich die Leute nicht angesehen. Uebrigüns seien zwei der Herren schon öst ter ins Hotel gekommen, um einen älteren Herrn im dritten Swckwer? aufzusuchen^ mit dem sie wahrscheinlich Geschäfte hatten. Der .Herr war ^S Prokurist Warrik Ws Manchester gemeldet, reiste aber bereits gei stern wieder ab. Er hatte mehrere Koffer bei sich und ließ sich gegen ackit Uhr abends ein Auto holen, um nach dem Westbahnhof zu fahren. In seiner Begleitung befand sich ein Herr, der krank schien, denn Warrik brachte ihn nur mühsam die Treppe herab und mit Hilfe des Chauffeurs in daS Automobil. Da er den Hausknecht weder zur Untere stützung rief, ihm noch ein Trinkgeld gab, hatte sich dieser auch nicht weiter um ihn bekümmert. t Viel nlehr war auch auS dem Stubenmädchen nicht herauszubringen. Sie wußte nichts von einem Besuch, den Herr Warrik etwa im Laufe des Tages bekommen hätte, und hatt« auch das grüne Auto nicht gesehen. ' tLortsetzung solgt.j Sin Gespräch mit Stam* boiiski. Gelegentlich der Reise des bulgarischen Ministerpräsidenten nach Genua hatte ein Korrespondent der Beograder „Vreme" mit demselben eine Unterredung. Bezüglich Genua macht sich Herr Stambuliski keine großen Hoffnungen. Bor allem wünscht er, der Druck, unter dem ganz Europa leidet, würde beseitigt. Er fahre nach Genua nur, damit man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er demonstriere. Heber die Beziehungen unseres Staates zu Bulgarien meinte Herrr Stambuliski: „Serbien mühte die Siegerpose, in der cS sich unS gegenüber gefällt, aufgeben. Die serbische Intelligenz und deren Staatsmänner müßten den Blick nach vorwärts richten und die Entwicklung nicht durch den Kultus schmerzhafter Erinnerungen auS der jüngsten Zeit hintanhalten. Die serbischen Chauvinisten im Bunde mit den bulgarischen verhindern bloß, daß sich die zwei Nachbarvölker auf dem Boden gemeinsamer Arbeit finden. Der Haß, der von der einen wie auch von der anderen Seite gezüchtet wird, ist schädlich, und namentlich treiben die Serbien durch ihr abstoßendes Verhalten Bulgarien gegenüber das Wasser auf die Mühle meiner politischen Gegner, jener Chauvinisten, die dem Volke begreiflich zu machen suchen, wie schädlich die Friedenspolitik StaMbuliskis sei und wie es für Bulgarien notwendig wäre, andere Wege einzuschlagen, Serbien sollte die Sonne sein, um die sich die änderen Südslawen wie die Planeten gruppieren." Der Korrespondent machte die Einwcn-bung, daß es sich nicht nur um die Chauvinisten handle, sondern daß auch daS Volk, daS die bulgarische Okkupation überstanden habe, nicht das Verständnis fände, wenn die von den Bulgaren verschuldeten Opfer gar so rasch in Vergessenheit gerieten. Intelligenz und Regierung müßten aber diese Disposition im Volke in Betracht ziehen. „Das ist richtig", erwiderte Stambuliski etwas ärgerlich, „eS ist aber auch die Pflicht der Intelligenz und der Staatsmänner, sich Über den Haß der Menschen zu erheben und ihren Blick in die Zukunft zu richten. Auch unsere Chauvinisten, die am 16. Juvi 1913 die Serben an der Bregalnica überfielen, sprachen und sprechen noch immer von den Gräbern, und wenn keine der beiden Parteien die Erinnerung an die Gräber vergessen will, dann werden immer neue und viel größere und tiefere GtSVer gegraben werden müssen." „Unsere öffentliche Meinung", bemerkte >er Korrespondent, „begleitet mit großer Besorgnis die Aktion der KomitadschiS in Südserbien und führt ihre erfolgreiche Organisation auf die Unterstützung durch die bulgarische Regierung zurück." „DaS ist nicht richtig; die Bandenbewegung kann nicht zur Rühe kommen, weil dies zU ihrem Metier gehört. In Amerika ist der Alkohol verboten und doch gibt eS auch dort Sllkoholtker. Wenn wir die Banden vertreiben, so finden sie Zuflucht bei euch, und wenn ihr sie vertreibt, flüchten sie zu unS." Schließlich antwortete Herr Stambuliski aus die Frage, ob die bulgarische Landarbeiter Partei auch auf dem Standpunkte deS Klassenkampfes stehe wie die unsere? Nein", antwortete er. „Unsere Landarbeiter suchen keinen Kampf mit den Bürgern, ste wollen bloß den Bauer besser schützen, als hieS bisher die chauvinistischen Parteien taten." Marburger und Tagesnachrlcbten. Professor KlaZc — Ehrendoktor. Die philosophische Fakultät der Prager Universität hat den Professor für Geschichte an der Za-greber Universität Vekoslav Klajc zum Ehrendoktor ernannt. Trauung. SamStag den 16. April fand in ter FranziSkanerkirche die Trauung deS Herrn Eduard Buvak, Tapezierermeister in Naribor, mit Frl. Marie Lubay, HauSbe sitzerstochter, statt. Als Trauzeugen fungier tsn für die Braut Herr Karl Preis, Möbel HHndler, und für den Bräutigam Herr Kar Salamvn, Marinekanzlist i. R. Todesfall. Sonntag nachts ist die in der Frankopanova ulica 25 wohnhafte Gastwirtin und Besitzerin Maria Zelenko im 45. Lebensjahre gestorben. DaS Leichenbegängnis sindet Mittwoch den 19. April um 16 (4) Uhr am Magdalena-Friedhose in Po-bre!je statt. Verkauf der Besitzungen des ehemaligen Königs von Montenegro. Wie der Pariser „Matin" meldet, werden die Besitzungen deS ehemaligen Königs von Montenegro, Nikala, demnächst veräußert werden. Das Erträgnis wird zugunsten der montenegrinischen KriegS-waisen Verwendung finden. Der tschechische Gesangverein „Smetana" in Maribor. Gestern nachmittags trafen mit dem Schnellzug die Mitglieder des Prager Gesangvereins „Smetana" in Begleitung ihres Präsidenten KalaS und ihres Dirigenter Lerny, im ganzen 55 Personen, in Mariboi ein. Am Bahnhofe wurden die Gäste von Präsidenten des hiesigen tschechischen KlubS Bure5, und vom Präsident-Stellvertreter dei „Glasbena matica", Stefe, begrüßt. Gegcr Abend begab sich der Gesangverein auf der hiesigen alten städtischen Friedhof, wo er m der Grabstätte deS Bischofs Slomsek und de« Redakteurs Tomsiö zwei Lieder sang. Abend? fand im Narodni dom die Begrüßungsfestlich keit statt. Im Namen der Stadtgemeinde Maribor begrüßte Bürgermeister Grear den Gesangverein, worauf der Präsident deS „Sme-tatna." erwiderte. Hierauf sprach der Vorsitzende de5 tschechischen Klubs, Bures. Für die tschechisch-jugoslawische Liga begrüßte Doktor NeiSman in tschechischer und slowenischer Sprache die Gäste, wobei er betonte, daß die Tschechen mit ihren kulturellen Veranstaltungen bei unS zur gleichen Zeit auftreten, während unsere und die tschechische Delegation in Genua sich vereint betätigen. Der Präsident der „Smetana" gedachte in seiner Erwiderung unseres Königs Alexander, auf dessen Wohl er daS GlaS erhob. Die Militärkapelle intonierte die VolkShymne beider Staaten. Zum Schlüsse sang der Verein „Smetana" nock) einig? Lieder. Mittwoch wird der Gesangverein in Ljubljana eintreffen. Die Jahresversammlung des jugoslavensko novinarSko udruZsnje, seiche LjuMjana (Jugoslawischer Journalistenverband, Sektion Ljubljana) findet nicht, wie gemeldet, am?3,, sondern am 30. d. M. von 9 bis 19 Uhr vormittags in der Restauration Mrak, Rimska cesta in Ljubljana statt. Die dsntsch - jugoslawischen Beziehungen. AuS Beograd, 13. d., wird uns telegraphiert: Zwecks Erreichung eines unmittelbaren Verkehres zwischen Beograd—Berlin führt das Beograder Verkehrsministerium eine direkte telegraphische Verbindung über Zagreb und München ein. Spendenauswcis. Für die beiden armen invaliden Schuhmacher, die mit ihren vielen Rindern bar jeglicker Mitel broilos dastehen, erhielten wir von Fr. Slava Nsz man je 1l)0 U. Die Schul'machergenossen-jchaft Über andte uns beute für den invaliden Schuhmacher B. L00 Ii und Herr Baron Twickel 100 K. — Für Herrn Anton Strauß erhielten wir anläßlich seiner goldenen Hoch-mit seiner Gattin Julians von der Stammtischrunde im Hole! Aleran in Alaribor 600 Kronen. Tabak und Arterienverkalkung. Wir entnehmen dem Berliner „Vorwärts" die nachstehende Warnung vor übermäßigem Tabak-genuß: Die Erstarrung der Arterienwände wird meist nur als unausbleibliche Alterserscheinung angesehen. ES gibt aber auch Gifte, die schon in jüngeren Jahren zu einemSpröd werden der Gefäße führen können. Unter die sen Giften ist daS verbreiterte der Tabal. Starkes Rauchen bringt in vielen Fällen Ge säßverkalkung. Eine vorübergehende Verenge rung der Arterien mit Erhöhung deS Blut drucks erfolgt schon beim Rauchen von zwei mittelschwereu Zigarren oder acht Zigaretten. Die Anfälle von Herzangst treten bei Nau chern 43mal so häufig auf, als bei Nichtrau chern. Versuche, die mit Tabakausgüssen oder dem Tabakrauch bei Tieren angestellt wurden, haben eine starke Veränderung der Haupt' j lchlagader ergeben. Es ist daher auS rein ge-- sundheitlichen Erwägungen dringend zu wün-l schen, daß der unmäßige Tabakgenug wieder i eingeschränkt werde. Erfreulich ist, daß in dieser Richtung die Jugend entschlossen vorangehen will, indem sie zeigt, daß man auch ohne Zigarette sich seines LcbenS freuen kann. Zudem ist der Tabak ein entbehrliches Ge-nußmittel. Privatangestellten - Bildungsvere'.n in Maribor. Wir werden um Ausnahme folgender Zeilen ersucht: Auf verschiedene Anfragen hin sei mitgeteilt, daß jenen Mitgliedern, die mit der Einzahlung ihrer Mitgliedsbeiträge bis 31. Dezember 1921 im Rückstände sind, der ausständige Betrag gestrichen wird; doch müssen die Beträge vom 1. Jänner 1922 an eingezahlt werden. Jenen Mitgliedern, die ih-rer ZahlungSpflicht bis 1. Mai nicht nachkommen, wird bekanntgegeben, daß sie aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Einzahlungen nimmt jeden Mittwoch von halb bis halb 5 Uhr abends Herr Hermann, Slc vcnSka utica 8, entgegen. Neuerliche Erhöhung der Eisenbahnta: ise. Wie unS auS Beograd gemeldet wird, ist mit 1. Mai eine ncueliche Erhöhung der Personen- und Gütertarife auf allen Linien der StaatSvahnen um 50 Prozent beschlossen woi den. Die letzte Tariferhöhung fand am 1. Fe-ber dieses Jahres statt. Erleichterung des PostverlehrrS zwischen Jugoslawien und Rumänien. Wie daS „Da-nater Tagblatt" meldet, fand dieser Tage in Hatzfeld eine Konferenz zwischen Vertretern der rumänischen und jugoslawischen Post in der Frage der Herstellung eines Übereinkommens im Postverkehr zwischen Rumänien, Jugoslawien, Griechenland, Aegypten und Palästina statt. CS wurde beschlossen, den Postverkehr zwischen Rumänien und Jugoslawien zu beschleunigen. Passive Resistenz in der Südbahnwerkstäite. Dienstag vormittags trat die gesamte Arbeiterschaft der Südbahnwerkstätte in passive Resistenz. Zweitausend Arbeiter arbeiten nicht. Der Grund der passiven Resistenz liegt in der NichtauSzahlung der Teuerungszulagen, die den Beamten bereits SamStag ausbezahlt, den Arbeitern jedoch verweigert wurde. Am Samstag kam cS in der Werkstätte zu Tu-multszenen. Aus dem Gerichtssaale. Mittwoch den 19. April findet vor dem hiesigen KreiSge-richte die Verhandlung gegen Karl Vavp o? t i 5, der im Feber d. I. in der Domkirche in Maribor die Monstranz? gestohlen hat, statt. Eine merkmürdig?.Bildersammlung ent deckte vor kurzem die Zagreber Polizei in der Wohnung der Anna Stnpar, Dugt ulica 29, wo eine Hausdurchsuchung vorgenommen wurde. Es hingen nämlich an der Wand friedlich nebeneinander die Bilder deS ehemaligen Kaisers Franz Joseph, deS Erzherzogs Franz Ferdinands, des Stephan Radi<5 und des Alijagi?, deS imlängst Hingerichteten Attentäters auf den Minister DraSkoviä. Die Polizei hat diese seltsame Gesellschaft auseinandergesprengt: Franz Joseph. Franz Ferdinand uud ÄlijagiL wurden beschlagnahmt, und Anna Stupor ins Gefängnis gesetzt: bloß Stefan Radiü blieb einsam an der Wand hängen. ziehen. Infolgedessen wird eS Rijeka nichk möglich sein, diese Übereinkommen unter irgendeiner Form anzuerkennen, und kann sie ohne ihr gesetzmäßiges Mittun auch nicht als sür bindend erachten. Genehmigen Euer Cr-Allenz usw. Zanella. Der Zwiespalt im muselmanischen Klub. Sarajevo, 18. April. Zwei Tage dauerten' die informativen Sitzungen des muselmani« schen Zentralausschusses, worin beide Grup-Pen ihre Meinungen über die Situation äußerten. Am dritten Tage, 16. April, vormittags dauerte die Sitzung deS muselmanischen ZentralauSschusseS von 8 bis 12 Uhr mittags. In dieser Sitzung wurde mit großer Stimmenmehrheit beschlossen, daß der ikllub auf, den mljon^nMischen Standpunkt zurückkehre und der Abgoordnetenklub die Verbindung mit dem Regierungsblock abbrechen muffe, daß die beiden Minister zu demissionieren und jene Abgeordneten, die sich nicht fügen wollen, ihre Mandate niederzulegen haben. In der NachmittagSsitznna, der auch die Abgeordneten der muselmanischen Organisation beiwohnten, wurde» eine Resolution angenom-, men, in welcher Kiese Gesichtspunkte zum AuS druck kamen. Di? Spaho-Gruppe erklärte so» fort mit allem einverstanden zu sein, während die Gruppe Maglajlie, den ZentralSauSschuß für nicht 5om.Pe.tent erklärte und zur Lösung dieser Frage die Einberufing der LandeSver-sammlung als erforderlich hinstellte. Demission der muscimcmischcn Minister. Sarajevo, 18. April. An den Ministerpräs^ denten Pasiö wurde von den muselmanischen Ministern folgend? Depesche abgesendet: Nach dem Resultat der Abstimmung im Zentral auSschuß der südslawischen muselmanischen Organisation unterbreiten wir mit Zustim; mung unserer Genossen unsere Demission auf unsere Portefeuilles und ersuchen, sie zur Kenntnis zu nehmen und bei der allerhöchsten Stelle deren Annahme zu erwirken. Omero^ vie, Vilovii? Eine Regierungskrise in Aussicht. Beograd, 18. Äpril. Die auS Sarajevo eingetroffene Nachricht über den Sieg de? Spahogruppe hat hier eine gewisse Beunru-. higung hervorgerufen, da man sich nicht ver« hehlt, daß sie den AuSgangSpunlt zu eincS neuerlichen Krise bilden könnte. Kino. Mestui kino. „Die Geliebte RoSwolSkys", LiebeSdrama in 5 Akten mit Asta Nielsen und Max Landa in der Hauptrolle, und ein lakti-geS Lustspiel werden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag vorgeführt werden. Letzte NMMten. Einspruch des VrSsidenien von Rjem gegen die jugosiawifch-iialienifchen Verhandlungen. Telegramm der „Mardurger Zettung". Zagreb, 13. April. Der Präsident des Rije-kaer Staates richtete an den Minister des AeußereN Dr. Ninöi^ und an den italieni schen Ministerpräsidenten Facta in Genua folgende Depesche: Ich erachte eS als meine Pflicht, Eure Exzellenz zu verständigen, daß die gesetzmäßige Konstituante und die gesetz mäßige Regierung niemanden bevollmächtigt hat, im Namen und aus Rechnung RijekaS zu verhandeln, noch weniger aber Verträge ab zuschließen, die sich auf sein Territorium, wie auf Häfen, Eisenbahnen oder ähnliches be Der König von England Trauzeuge bei derVermMung des Königs Mekfander. Tetegramm der „Mardurger Zeitung". Beograd, 18. April. Heute ist hier die offizielle Mitteilung eingelangt, daß der König von England anläßlich der Vermählung deS Königs Alexander am 1. Juni als Trauzeuge fungieren wird, - , ,,x,^ Inserat MiloZ Oset. DaS geehrte Publikum wird auf daS heutige Inserat der Firma Mi« loS Oset aufmerksam gemacht. , ^ - . s Schach. Partie Nr. 10. , Line Gtanspartie Aljechins. De» russische Schachmeister Aljehin, der kürzlich, wie berichtet wurde, in Paris ein Blind-tournier mit großem «Lrfolg bestritt und nach den Meldungen französischer Blätter nun« mehr den Schachweltmeister Capablanca zum. Wettkampf herausfordern will, nimmt unter den Schachgrößen der Gegenwart eine erste Stelle ein und gilt in weiten Areisen als gefährlichster Rivale «Lapablancas. Lr ist Neuerer auf dem Gebiet der Schachtheoria und hat mit seinen originellen, schöpferischen Ideen der in letzterer Zeit etwas erstarrten Technik de» Schachspiels neues teben ein»! geflößt. Viele Züge, die er kreiert hat, und! die alle bisher geltenden Regeln ignoriereis,' haben die Probe der Nachprüfung und Analysierung durch die Theoretiker glänzend bestanden. Die nachstehende, für seinen Stil charakteristische Partie von bewundernswertem Ideenreichtnm hat Aljecbin auf dem Tri» borge? Großmeisterturnicr 1921 gegen Bo-aoljubow gespielt und in überraschend kurzey Zeit gewonnen. (N. Fr. Presse.) tveiß: Aljehin. Schwarz: Bogoljuboa» 1. d2—d4 Sg3-f6 2. Sgl—f3 e7—e6 A. eS—e4 b7—bS 4. gS—gZl cc8—b? 5. cf i—g2 c?—e5 a. d4Xc5 ! cf8Xc5 7. Sb l—c Z 0—0 S. 0—0 d7—dö 9. Sf3—d4 tc 5Xd4 16. Dd iXd 4 Sb S—cS 11. Dd4—H4 d5Xc4 IS. TfR—dl Dd8—c8 13. cc l—g5 Sf0—d S ' 14. Sc3Xd5 eSXdS 1ö. Td lXdol! S-6—b4 16. cgZ—e4! s7-fb 17. ce4Xf6 13. rds-dg-s- TfSXfS ausgegeben. Partie Nr. 11« , Nlujio Gambit. Gespiett im Gambit^uruier de» lviener Schachklnb» am 21. Mai 1903. tveiß: Mieses, ^warz: Marco. 1. e2-e4 e7--S 2. . e»Xf4 3. Sgl—fS g7—s5 4. cfl—c4 g5-v4 5. 0—0 d7—d5 K. cc4Xd5 g4Xf3 7. Dd lXf3 c7-cS S. Df3Xf4 9. tdb-bZ 10. Rgl-hl 11. d2^d3 15. kcl—dS 13. td S—c3 14. Df4—HS 1K. tc3Xf6 16. Dh t-'XH? 17. Db7—b8-s- 18. VH8-H6 19. DH S—f4 »0. Df4-d S »1. Cil—so 22. gibt aus. Sg3-fg D^S—d44-LfS-e? tcS-Ok S!»8-d7 Dd4—b6 LH8—g» Tg L—g 6 Sd7Xf6 Tg 6—g 3 Sfö—g4 te 7—d e! Sg4Xh2 Sh L-f l! Interi^ationale» MeiftertArnier ln ^ißfany. Da» Turnier begann Freitaa. den 7. AprU 1922. Die Ao»losu?tzg der Teit« nehmer des Meifiertur«ier» A eryab sollende 5?«ihenfolge: 1. l^madka, 2. Grstnfel>, 3. Logoljubov, 4. Pr;spiorka. 5. Splelmanu, 6. Simisch. 7. Neti, 3. Df. Tarrasch. S. Se!?zneo, 10. Gpo^nsky, 11. Dr. Tartakoser, 12. )»hner, 1?. Aljschm. 14. Wolf. 1b Dr. K. Trcybal, 16. prokeZ, 17. Luwe, 13. 19. Marco. )m Metsteiktur«uer B ist d^ Verlosung falgende: 1. Hetz 2. Walter, 3. Gt'rl^ach, 4 Slratz, 5. A. pokarny. v 5tsiner, 7. Balogkz, 3. Gotllieb. 9. Boach. 10. Gar« gulak,.11. Burian, 10 Zzbo>roc?y. XSgNch Konzert V. Winterhalter. Offen bis 2 Ähr Kleiner Anzeiger. verfchteden-, ?it 4 — 5, Tausche W»hn«u> in Eelj», beltet^nd au5 5 groden. lichten im Parterre. K'^che. sür ewe Wohiung ......., wenn auch kleineren i Zimmern ta Maridor, wsmvHltch Gute HSuslicke «»st sür einige j w^der Nütze P-rkes. eoenk Aerrn zu haden. Slavnt trg Ll. mit einem Glück Garten. Adresse in der Verw. 2S^2 RWMWNKKNUlUlRS Koaltvtto» LWSWWWWWS M««s und vErkaas vonBesttzun-ß«. mid Zinshäuser. 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Sch Mutter, der Frau Tfterefla KmWü scuole für die überaus zaijlreiche Aeleiliguna an dc Heimgänge unserer Verewigte», spreche» wir aus s.Wege unseren Herzinn!lösten Danl^ aus. Maribor. den ^3. April t9ZS. Die ßieNrauernd Ginlerbllebsn lk leere Medrere erftt^lafsige Näheckinen S32S Abonniert die Marburg ^ ,, , . .. Äettung, fie ist das btMgs ^ür seine ÄerrenVÄsche Werken svsorl aus«! ^ ^ aenommen. Ansragen im Manusaklurwaren-s ^ ^ ::: Tagvlmt VtVWeNieNS g-schSst Ios.Aarnlenck, Marlbor, «rasskl ltg hat abzugeben Mariborska tiskarna is so Sontinenlai- Schreidmajctzine fast neu. ift zu verkaufen. Preis Lv.ooo Kronen. Anzufragen in____ der Verw. _2^ Besseres nettes SlabeamAösöen Gut erhaltenes russisches VM«rd j vollkommen verlStzlich und floi billig zu verkauseu. Franksya- - kill wird gegen guten Gehalt nooa ulica L7. 2886 ^ und freundlicher Behandlung ausgenommen. Bei Ä. Kaus-manink^er, Maribor, Cankarieoa ulica 14. 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