H^__________________Mittwch, 28. Miiiz 1900._______________Jahrgang 119. Macher Zeitung. ^^W ll, hllM«A« ,?w V°ltverstnbuna: aanzjahri, 30 ll halbjährig l5 «. Im llomptolr: »»nz^ In<««le b,, .«^'»^^ 3üi die «usteNxn« ,n« Hau« «anzjihr«« » li, - Insert«ons,t.»r: ffüi Ilelnr ^^^^^««»n 4 Zeilen ^» l,. «riße« per gelle 1» l,; bt» «fle«n W!!-b,lhol>ingtn per Zelle e k. Die «Ualbllchci Zellun«» erscheint «ügllch, mit «lusnahme der Vonn> und Feiertage, Die «b»lnlftl«tl«l befindet sich «ongre!«plah Nr.», die «edartlon Dalmatin-Vasse Nr, 8, Vprechttunden der «edaclilm von » bi« l0 N^r vormittag«. Unfrantlerte Vrilft toeiden nlchl angenommen, Vtanuscripte nichi zurüclaeftelll. Mit 1. April btll'nnt ein neues Abonnement auf die Laibacher Zeitung. ""dt/änV/?""""tl°ns.Vebingun8«nbleibm ändert und betragen: ^"b^"^'"""«' für «albachl halb/äN ^ ^ ^ ^ ganzjährig . . «e X - k ""elläh^ia' 3 ^1 ' halbjährig ..!».-. lnonatlick ' ^ ' ll» . vierteljährig . » . 5« » 3ü '»,' ' "" * monatlich. . . I » »» « 'bonnes?e7^l!?^7o^" ^'^'^°' <^^ 3g» v. Kleinmayr se Fed. Hamberg. Nichtamtlicher Cl^eil. Das «cue Gemeindestatut von Wien. 'll dtt Mek?^"^ der «Wiener Abendpost, zufolge GenchV ntwurf de« neuen Statutes und der neuen wiener V^"r"^ ^r Wien sanctioniert. Die ^lneinde^^dpost' ^bt hervor, dass das neue "ennensw'7. ^^"^^'r den bisherigen nur drei b" Politik.. a> """sen ausweist. Die Discussion ^tut über?«" .^"""' wendete sich dem Gemeinde-!"' welH «^ "!"'ser als der Gemeindewahlordnung ^Ni^.<3°'"en"lch in den vorjährigen Beschlüssen Andtagez 7/.""nderathes und des niederöstcrrcichischen ^hiiitniN/« c ^^"^ Aenderungen der. bisherigen ?us eh^ d,?ufwe.^ Die Regierung lonnte nur dar-^^ Unr.? d'e Partelbestrebungen zu leinem posi. sieden «ns.^^"' Der erste Entwurf zeigte ^ls vollsjän^^ ""che namentlich im Statut ?" von '^^^?^^. ^eils so abgeschwächt sind, > Theil d r A7^"Ä"!' ^ "ber gegen irgend-^"N. D e ^' ^^lerschast nicht gut die Rede sein w^«"ng des .s^!" Ängste Neuerung sei die ^lreH.°^^"en Wahllörpers des allgemeinen > Jaw i W ^ Muster der Reichsralhswahlrcform 3"^ Vorbild ?'^ ^g'erung konnte die Adoptierung A""leruna k.« 55 ltteichsrathswahlreform für die k°""ionöhinde ni« ^""?""°^rcchtes nicht als ein c." neuen 3" ^^"deln. Jedenfalls wird durch !^en wett" ^^ die Thür der Gemeinde-'^^ geltesten iNn'f«^^^« geöffnet. Durch die zneue Festsetzung der Censusgrenze für die ersten drei Wahllörpcr wird die Vertheilung der Wähler auf die einzelnen Wahlkörper wieder in ein ähnliches Ver-hä'ltnis gebracht, wie es schon eigentlich bestand. Den Mittelpunkt der Einwendungen bildete die Neuerung in der Verlheilung der Mandate der ersten drei Wahl-lörper auf die einzelnen Gcmeindebezirke, obwohl eine analoge Vorschrift schon im Statut vom Jahre 1850 enthalten war. Von einer Bevorzugung einer Partei auf Kosten der anderen kann daher nicht die Rede sein. Die «Wiener Nbendpost» schließt: Die Regierung verhehlt sich nicht, dass auch das neue Statut nicht allen mehr oder minder berechtigten Einwendungen und Bestrebungen gerecht wird, allein sie musste mit der gegebenen Sachlage rechnen, derzufolge eine endliche positive Entscheidung unbedingt geboten war, zumal da gegen den Vorschlag, die Mandate der zum Austritt bestimmten Genmnderäthe um eine bestimmte Frist zu verlängern, sich am nachdrücklichsten diejenigen aus-sprachen, die auch Gegner des neuen Statutes sind. Bulgarien. Ueber die in Bulgarien entstandene Agitation gegen die neue Zehentsteuer, die zu blutigen Zwischen-fällen geführt hat, erhält die «Pol. Corr.» aus Sofia folgenden Bericht: Die von der Opposition entfachte Agitation gegen das von dem Sobranje votierte Zehentsteuergesetz hat einen bedenklichen Umfang angenommen. Die Regierung war rechtzeitig auf die Bekämpfung dieser Umtriebe bedacht und richtete bereits in der ersten Hälfte dieses Monats einen Eircularerlass an alle Krcispräfecten, worin dieselben beauftragt werden, die Opponenten, die zum Theil telegraphisch beim Fürsten um Abschaffung dieses Steuersystems petitionierten oder Deputationen zu entsenden beschlossen haben, darüber aufzuklären, dass eine solche Agitation gegen ein erlassenes Gesetz in einem constitutionellcn Staate nicht nur resultatlos bleiben müsse und dass der Fürst gar nicht in der Lage wäre, einzugreifen, fondern dass auch die Forderung und Erregung eines solchen öffentlichen Wider-stalides gegen ein Gesetz strafwürdig ist. Der Erlass, welcher vom Ministerpräsidenten signiert ist, erwähnt auch noch, dass gerade biesrs Gesetz am meisten dazu beitragen werde, die Befreiung des Landes von feinen unerträglichen schwebenden Schulden, welche die Regierung bei Uebernahme der Gefchäfte vorfand, zu erreichen. Die Agitation wuchs jedoch inzwischen an und erreichte ihren Höhepunkt in dem jüngsten Protest« meeting in Varna, über dessen Verlauf auseinander» gehende Mittheilungen verbreitet wurden. Nach der Darstellung des officiiisen Blattes «Narodni Prava» wäre der Sachverhalt nachstehender: Sonntag, den 16. b. M., fand in Varna eine von der Opposition veranstaltete Bauernversammlung statt, welcher circa 1500 Personen anwohnten, die in schärfster Weise gegen die Zehentsteuer Stellung nahmen. Nach dem Meeting zogen die Versammelten unter Vorantragung von Fahnen und mit den Rufen: «Nieder mit dem Zehent! Nieder die Regierung!» vor die Kreispräfectur, wo sie die Freilassung eines am vorigen Tage wegen regierungsfeindlicher Agitation in einem Dorfe ver« hafteten Individuum«, Namens Perakow, verlangten. Vergebens versuchte der Kreisprafect fowie der Commandant der consignierten Truppe, die schreiende, und gröhtenlheils mit schweren Stücken und Pflöcken be< waffnete Menge in Güte über die Gesetzwidrigkeit ihres Vorgehens zu belehren. Die Menge zog nicht ab. Nachmittags gelang es ihr sogar, die Thüre der Präfeclur zu sprengen. Gefährliche Drohungen gegen die Behörden und Officiere wurden immer lauter. Die Soldaten versuchten die Eindringlinge mit dem Bajonnette zu vertreiben, Steinwürfe aus der Menge waren die Erwiderung. Nach den vorgeschriebenen Warnungssignalen wurde von der Feuerwaffe Gebrauch gemacht, wonach ein Todter und neun Verwundete auf dem dann erst geräumten Platze blieben. Demgegenüber halten die oppositionellen Blätter daran fest, dass vier Todte und zahlreiche Verwundete als Opfer fielen. Ja, nach den neuesten Meldungen follcn g?gen neun Personen getödtet oder ihren Wunden erlegen, und elf verwundet worden sein. Ferner wäre das Detail nachzutragen, dass der Kreispräfect alle« aufbot, um das Meeting zu verhindern, einen der in den Dörfern thätigen Agitatoren, den Redacteur des Varnaer Blattes «Landwirtschaftlicher Kampf», verhaften ließ und auch für Verstärkung der Garnison Sorge tiug. Die verhetzten Bauern attaquierten das im Vereine mit Gendarmen das Präfecturgebäude bewachende Militär mit Stöcken und Steinen, worauf erst Bligadecommandant Oberst Andrejew Feuer commandierte. Bald nach diesen Vorkommniffen sind Garmsonsverstärlungen in Varna eingetroffen. Ferner ist dort der Militärgeneralprocuror Agura aus Sofia angekommen, um die Feststellungen über die Einmengung des Militärs einzuleiten. Feuilleton. 'Deutsche Bühne. Nit b ^"^ da« Kation" ^.^.^"^ «'dens ändert sich U dramHe^ ländliche Idyll verschwindet und d^^nden T.s^lement in der mächtig vorwärts H" ^heilk^ung tritt in seine vollen Rechte. In N."" des u" n V'^°"e Begabung und das Tondichters in sehr günstigem V die wUm ." des ersten Theiles werden hier 3s.>erN Steigerung, die effect- und durch den lebendigen U die Oper ^"^"n°cht. "nd es hinterlässt dem-5« senden ^ Umdruck des Werkes eines viel-Gentes. "' wenn auch noch nicht abgeklärten Gra!""^ des Enoch Nrben stellte sich lk?' ein S^, ' ^ Laibacher Heilung Nr. 71. 562 28. März 1900. Unter allen Umständen ist die Regierung fest entschlossen, im Sinne ihres Circularerlasses an die Kreispräfecten, mit aller Strenge und nöthigenfalls mit Gewaltanwendung, die durch die Bauernbewegung gegen das Zehentgesetz gestörte Ruhe und Ordnung im Innern des Landes aufrecht zu erhalten. Der Minister des Innern. Radoslawow. weilt auf dem Schauplätze der letzten bedauerlichen Vorfälle, in Varna, woselbst gegenwärtig vollständige Ruhe herrscht. Politische Ueberficht. Laibach, 27. März. In den Beziehungen zwischen dem Vatican und der französischen Regierung, die von den jüngsten Reibungen zwischen Staat und Kirche in Frankreich nicht unberührt geblieben waren, ist eine ausgesprochene Detente eingetreten. Der heilige Stuhl wirkt eifrig auf die Erhaltung der katholischen Partei in Frankreich in den Bahnen der Loyalität gegenüber dem bestehenden Regime hin und diesem Einflüsse ist es zu verdanken, dass die Agitation, die im Assump-tiunistenprocesse ihren Ursprung nahm, nunmehr zum Stillstand gekommen ist. Beim Empfange mehrerer französischer Bischöfe hat der Papst kürzlich der Zuverficht auf die Herstellung vollständigen religiösen Friedens in Frankreich und die Besserung der Verhältnisse zwischen der Republik und dem Vatican Aus« druck gegeben. In Anerkennung dieses Verhaltens und des bezeichneten Erfolges des heiligen Stuhles soll das Pariser Cabinet, wie verlautet, auf der Forderung, be« treffend die Absetzung der Bischöfe von Aix und Valence, nicht mehr bestehen. In der französischen Presse, namentlich in jener nationalistischer Richtung, tauchte in letzter Zeit inlmer wieder die Meldung auf, dass England nach glücklicher Beendigung des Krieges in Südafrika Frankreich angreifen wolle. Eine entschiedene Widerlegung haben diese Gerüchte nun durch eine Rede erfahren, die der englische Handelsminister Ritchie beim Fest« mahle der Muincipalverbände hielt. Der Minister be« zeichnete die erwähnten Behauptungen der französischen Blätter als einen großen Irrthum und erklärte, jeder Engländer wünsche mit den Nachbarn jenseits des Canals auf gutem Fuße zu stehen. Keine Regierung könnte einen Tag am Ruder bleiben, wenn ihre Ansichten in dieser Hinsicht den Wünschen des Volkes zuwiderliefen. Der Friede sei das höchste Interesse Englands, welches wünsche, dass die Beziehungen zu den Freunden im Auslande niemals anders als herzlich sein mögen. Wie man aus Athen schreibt, ist ein Nachtrag zum Berichte des Kronprinzen über den griechisch-türkischen Krieg im Jahre 1897 veröffentlicht worden, der die Functionen der Intendantur behandelt und eine solche Reihe von Lücken und Fehlern blotzlegt, dass man sich fragen müfse, ob überhaupt cine solche Intendantur bestanden habe. Der Kronprinz legt im einzelnen die Verbcsserungen dar, die eingeführt werden müssen, damit nicht etwa wieder unter Umständen ganze Regimenter vor einer Schlacht dem Hunger preisgegeben seien. Die öffentliche Meinung und die von den Parlamentiverhandlungen allzusehr in Anspruch genommene Presse habe der lronprinzlichen Arbeit bedauerlicherweise bisher nicht die verdiente Aufmerksamkeit zugewendet, wiewohl in allen Kreisen die Dringlichkeit, derlei Uebelstände zu beseitigen, erkannt wird. Der Streit um die Delagoa-Eisenbahn, der schon seit einer Reihe von Jahren schwebt und erst kürzlich im englischen Unterhause zur Sprache gelangte, scheint jetzt endlich durch ein schiedsrichterliches Urtheil sein Ende zu finden. Wie aus Bern gemeldet wird, sollle der Schiedsspruch den Parteien schon am 25. d. zugestellt werden, die Uebermittelung musste aber um einige Tage wegen gewisser, im Augenblicke der Unterzeichnung durch die Schiedsrichter zutage getretener Schwierigkeiten hinausgeschoben werden. Diese betreffen nicht die Festsetzung des Entschädigungsbetrages, welcher ein für allemal bestimmt ist, sondern die Vertheilung desselben unter die neun, im Grunde derselben Gesellschaft angehörenden, durch England und die Vereinigten Staaten vertretenen Gruppen von Entschädigungsberechtigten. Wahrscheinlich wird das Schiedsgericht die Vertheilung der Entschädigung den Parteien überlassen. Die Schwierigteilen, die übrigens untergeordneter Natur sind, dürsten demnächst behoben sein. Tagesneuigleitell. — (Eine seltsame Manie.) In dem Flecken Planih bei Pilsen herrschte seit fünf Monaten Aufregung und Beunruhigung, dadurch hervorgerufen, dass allen in der Kirche knienden Frauen und Mädchen auf räthselhafte Weise ganze Stücke der Unterrücke ausgeschnitten wurden, ohne dass man des Urhebers habhaft werden konnte. Es kam so weit, dass die weibliche Bevölkerung sich nicht mehr niederzulnien getraute, weshalb der Pfarrer Pater Kotek auf die Entdeckung des Unterröckemarders eine Belohnung von 200 Kronen aussetzte. Dies hatte Erfolg, denn ein Knabe entdeckte den Uebelthäter in dem Momente, als er eine lange Schere rasch verbarg, mit der er thatsächlich eben an dem Unterrocke einer Bäuerin eine Operation vorgenommen hatte. Es war dies der alte Häusler Josef Prochaska, ein steißiger Kirchenbesucher, auf den niemand einen Verdacht hatte. Die Gendarmerie nahm bei ihm eine Hausdurchsuchung vor und entdeckte auf seinem Dachboden ganze Stöße wohlgeordneter Unterrockausschnitte. Er wurde vom Bezirksgerichte Planitz wegen boshafter Beschädigung zur Verantwortung gezogen und war vollkommen geständig. Wie er versicherte, halte ihm eine alte Zigeunerin als Mittel reich zu werden angegeben, möglichst viele Unterröcke in der Kirche abzuschneiden und die gesammelten Stücke am Aschermittwoch unter Absagung gewisser Formeln in seinem Felde zu vergraben, worauf sich die Ausschnitte in Gold verwandeln würden. Alle Beschädigten waren überzeugt, dass Prochaska das Opfer eines Aberglaubens war und baten um milde Strafe. Das Urtheil laulete auf achlundvierzig Stunden Arrests. — (Was und wie einer raucht.) kann, wie der bekannte Criminalist Professor Hans Groß in Graz in sehr interessanter Weise erörtert, criminalistisch von hoher Bedeutung sein. Abgesehen davon, dass ein am Thatorte eines Verbrechens weggeworfener Cigarrenstummel durch die Qualität der Cigarre einen Schluss gestattet, ob der Thäter zu den gut- oder minder gut- gestellten Classen gehört, gibt auch die Art, me d« Spitze beseitigt wurde, einen guten Fingerzeig. Ist ° selbe mit einem besonderen Instrument keilförmig he««» gezwickt, so wird man bei dem Thäter dieses Instrumen vermuthlich finden. War die Spitze schärfer oder nuno scharf abgebissen, so hat der Thäter mchr oder mum gut erhaltene Schneidezähne; war sie mit den Finge nageln abgekneipt, so bestätigt dieser Umstand alleln " Annahme, dass der Thäter lange Fingernägel, aber lw guten Vorderzähne besitzt. Ferner zeigt der Cigarre" stummel, ob der Betreffende die Gewohnheit hat, °^ Spitze zu rauchen. Dann ist er häufig genug so zer«"' dass angenommen werden kann, dass der Raucher 8« Vorderzähne hat. Benutzte er eine Papierspitze, so w"" sie vielleicht zurückgelassen, und durch sie ist unter "w ständen der Verläufer oder gar der Käufer zu entdea". Gleichgiltig ist es auch nicht, ob der Thäter ha«^ abstreifte, weil daraus auf die Länge der AnweMy" geschlossen werden kann. Sehr häufiges Abstreifen " Asche deutet daneben auch auf Nervosität. Nicht zu" gessen sind auch die benutzten und weggeworfenen O" Hölzchen, ihre Beschaffenheit fpricht von den Finanzen^ Thäters, vielleicht auch vom Verläufer, ihre Zahl "° der Länge des Aufenthaltes. Kurz, der weggewori« Cigarrenstummel und was mit demselben in VerbuM " steht, kann unter Umständen wichtige Andeutungen gM, vielleicht sogar ein gutes Stück von der Perjo"" beschreibung des Thäters liefern. .> — (Eine sonderbare Leben srettun^ In einem Steinbruche nahe bei dem Dorfe »"" ^ Kreis Odessa, ereignete sich jüngst ein merkwürdiger ^, Da wurden die in einem Bruche beschäftigten AA" mitten in der Arbeit von einem Felssturz überrascht, gelang ihnen, sich zu retten — bis auf einen, 3tam Ivan Suiöenko, der verfchüttet wurde. Da es insou der gefährlichen Situation unmöglich war, Ausgrabung vorzunehmen, gab man den Verfchütteten verloren las bereits über seinem vermeintlichen Grabe eine Vt" messe. Susöenls aber hatte sich noch rechtzeitig nach . Innern des Steinbruches in Sicherheit gebracht verharrte zwei Tage lang ohne Speise und Tranl, v Licht und säst ohne Luft in feinem unheimlichen gelang ' Am dritten Tage, als die herabgestürzten Erbmassen» verschoben, drang ein Lichtschimmer in seinen °u Kerker. Mit der Kraft, die ihm die Verzweiflung " flößte, suchte er sich einen Weg zu bahnen, und en°^ am Abende des dritten Tages, war seine SaW«! vollzogen. Niemand erwartete mehr, ihn je wieder , den Lebenden zu sehen. Mühsam schleppte er s'H ^ seiner Wohnung und trat plötzlich vor seine 3«"' ^ ihn bereits als Todten beweinte und seinen M'^ ^ sehen glaubte. Der Schreck fuhr ihr so heftlg "^ Glieder, dass sie sich niederlegen musste und naa? Tagen starb. ,«. Atla"' - (St. Helena), die einsame Inftl " " ^ tischen Ocean, die nun schon so lange der M,m»^ Aufmerlfamleit entzogen war, gewinnt jetzt, da > ^ Nurengeneral Cronje mit feiner tapferen Scha^ Kriegsgefangene aufnehmen soll, noch einmal ein bei ^ Interesse. Die Insel, die 1140 englische M« , ^ Afrika und 1800 Meilen von Amerika entfernt "-^ feit Eröffnung des Suezcanals in ihrer Bedeutung '^ zurückgegangen. Ihre Bevölkerung und ihr b"" AgM-abgenommen, die erstere von 65,00 auf 5000. Jusefelöt. sloman von Dnnauos Gand»r. (64. Fortsetzung.) «Wollte Gott, ich könnte das auch vor mir sagen,» flüsterte sie. «Ach, Herr Holthausen, was haben mir diefe letzten Jahre alles an Leid, Entsagung, Schmerz, Schmach und Kummer gebracht! Ach! — Doch ich kann hier nicht darüber sprechen. Wollen Sie mich nicht einmal besuchen? Ich würde mich so sehr freuen, ich bin ja so verlassen und unglücklich! Und was stürmt gerade in dieser Zeit alles von außen her auf mich ein! Fragen. Entscheidung verlangende Fragen von eminenter Wichtigkeit, von denen ich nichts verstehe und denen gegenüber ich ganz rath- und hilflos bin. Ich meine, der liebe Gott hätte Sie mir gerade deswegen in den Weg geschickt, damit ich Ihren treuen, selbstlosen Freundcsrath in Anspruch nehme. Nicht wahr, Sie kommen — bald, schon recht bald?» Die rührende Zuversicht des Kindes, das um eine Vergebung bettelt, dle ihm im voraus gewiss ist, klang durch ihre Worte. Siegfried hatte schon eine rasche, bestimmt ablehnende Antwort auf den Lippen gehabt; er unter» drückte sie. An seine Freundschaft und Ritter' lichleit durfte er die ehemalige Geliebte nicht vergebens appellieren lassen; da« wäre kleinlich, unedel gewesen. ,.,.« '^""^ie glauben, das« ich Ihnen nützlich sein 2«n zu Diensten, gnädige Frau.. «Ich danke Ihnen taufendmal! Das wusste ich ja!» rief Henriette. «Sie würden mich nicht umsonst bitten lassen! Nun aber lassen Sie nicht zu lange auf sich warten! Und Ihre Ndresse?» Siegfried nannte Straße und Hausnummer. «Also auf Wiederfehen! Auf baldiges Wiedersehen!» Vom Wagen aus winkte sie ihm noch einmal lächelnd zu. «Adieu! Auf Wiedersehen!» gab er ihren lebhaften Ruf zurück. Mifsgestimmt. unzufrieden und ärgerlich über sich selber, fetzte Siegfried feinen Weg fort. Die Be> gegnung war ihm nichts weniger als erwünscht gewesen. Besonders ärgerte er sich über das Versprechen, das er der «Frau Senator» nothgedrungen hatte geben müssen. Das unerwartete Wiedersehen hatte ihn innerlich aus dem Gleichgewichte gebracht; seine innere Nuhe, die er sich mühsam genug errungen, kam dadurch ins Schwanken. Lieb vertraut und doch wieder fremd hatte ihn die Erscheinung der Geliebten angemuthet. Ganz die Henriette von früher war sie nicht mehr; das hatte er erkannt, ohne doch recht zu wissen, worin die Veränderung lag. Zu Hause sagte er nichts von der Begegnung. Wozu auch? Mütterchen hätte sich höchstens wieder beunruhigt, und dazu lag doch nicht dle geringste Veranlassung vor. Ueberhaupt kam er bei ruhigem Nachdenken zu dem Cntschluss, e« nicht zu ernst mit seinem Ver-sprechen zu nehmen. Dem kurzen Hin und Her auf der Straße war wohl nicht allzuviel Bedeutung bei« Mgen. Nenn Hennette seiner wirtlich bedürfte, mochte sie ihn rufen, wozu sie ja imstande W" , sie sich seine Adresse hatte geben lassen. « ach Diese Ausforderung ließ nicht lange au, warten. ««„sarbene Martha KareinuS hielt da« glatte "e"e" ^ Convert, das in feiner kritzeliger Schuft ^Hett Holthausens Adresse trug, einige Secunden ^ ^, den Fingern, bevor sie es auf seinen Platz "" ihr gendllchen Kaffeetisch legte. Der leichte Bnes y° ^a), wie Blei in der Hand gedrückt; sie sann daruor woher der kommen mochte. ^ habel «Der Brief ist von ihr!» dachte sie,""" ^ wurde sie roth bis an dle Schläfen, und " begreifliche Angst fchnürte ihr das Herz MN" ^g, Sie beobachtete eine leichte Unruhe '" ^d frieds Zügen, während er den Brief erv""^„ige ihn las. Und doch enthielt das Schreiben nur Worte. , „ «icht?' «Warum halten Sie Ihr Versprechen '^eü stand darin. «Ich schaue Tag um Tag ""AM^ aus! Wichtige geschäftliche Dinge sind i" .r ^c-und ich möchte Ihren Rath hören. Auch "" ^ schlag möchte ich Ihnen machen, den S" ^ ^n annehmen. Dürfte ich Sie heute nachmma»» .^ ^cy» Uhr bei mir fehen? E« hofft bestimmt, " M vergebens zu erwarten, Ihre dankbare v Kindermann.. . MluM^ Siegfried schob den Brief in tne " ^gA seine« Iaquets. Auf seiner Stirn läge" " H. O wollen Schatten von Verdruß und ""^/selbst-, hätte sich diesen Besuch gern yeschenlt, ° MuH verständlich musste er der bestimmten "^'^HM'' die diese Zeilen aussprachcn. schon W"" M) Folge leisten, (FoM"'"' ^^cherZeitung Nr. 71. ___________ 563__________________ 28. März 1900. °usha en erreichte St. Helena eine hohe Blüte zur Zeit »uten ?« ^^ nach Ostindien, der um das Cap der ein n - "2 führte, aber jetzt legt nur noch gelegentlich Dü V^er außer den regelmäßigen Poslschiffen an. flack? ?' ""°s über 120 Quadratkilometer Boden-°us l^8 l^' ?^""" ^^^ "urde in Nudolfswert ein ^""»ebiete «^ ^, Wiedereinführung von Krcbsen im ""den besl''.3.^ "' °"ch andere locale Fischereifragen ?" bie dem 3'.'' ^' Zuhörerschaft war sehr zahlreich ""lsmde V°^ ^ ^"lgende Debatte sehr lebhaft. Der ^ «llen <^„ Z ""de in erweitertem Umfange gedruckt _ Vesaklr,s ^"" zugesendet. ^^« 8an» v ^""'den 3300 Stück aus den von der ^"ben und !«^°"" Karstgewässern (Rasica u. a.) er-^? Echw7reI?I" ^^ in die obere Gurk, 1000 in > in 3^'.^0 in die Gurk bei Wörbl und /"« gegen E,l?^" ^uss bei Landftraß eingesetzt, ""geltlich^ ^ah von V, des Ankaufspreises, theils un- 3^^ Aeäuf "," ^ptkmber wurden die Zuflüsse der ä«unterVD5« ^/? H"licht auf die Krebs- ^nllicht werden ^"^"^ Resultat wird besonders ^^en"^ ^rden. ljt, kann auch dessen Ergebnis mitgetheilt ^""'7^Wllkn . . 112.000 embr. Eier IN Flevon wu^^^lingen . 80.000 - . ^^bruar "5" ^" der Ieit vom 9. Jänner bis <^n au«Z^ ^«e Nrutstellen in Ober. und . "te Eier vy„ Nachforellen .... 65.000 V°^c "terfisH-^ ^ ^laiblingen > - - 91000 Vorellen^ ""den erbracht: K^en Mi^ ......196 Stück ^ "norm H" ^"' " °" leine Nach. l>dwl "°be ssätte '^""' Richer. Da im December ^ren ° "giebt., ".Antrat «nb seit drei Monaten 3'ssei k>en die N ^^äge nicht zu verzeichnen ?"' ^"«h« an Zuflüsse äußerst spärlich, alles ^'y>^^ befand sich unter Ei«. ü< ,2n ^"«mangels stand zu be- """ten sich «aicher «^„ ^r Eisdecke entleeren. Letzteres thaten jedoch fehr wenige, denn als in den ersten Tagen des Jänner die Quellen wieder zu-nahmen und das Tcichwasser wärmer wurde (6» l>') er-schienen die Nachforellen zahlreich auf den Brüchen, waren schön ausgereift und meistens noch voll. Die erniedrigte Temperatur des Brutwasscrs (bis auf 0 5 ° (^) verzögerte auch die Entwickelung des Laichs in wünschenswerter Weise. Da der Brutraum für den bermaligen Betrieb schon lange nicht mehr ausreichte, schritt der Ausschuss an den Bau eines neuen geräumigen und ansehnlichen Brulhauses in gesälliger Holzconstruction mit Ccmentuntermauerung. Die alte Bruthütte wurde übertragen und auf einer foliden Untermauerung als Magazin für die vielen Uten-silien der Anstalt, wie Netze, Transporlfässer u. a. ein« gerichtet. Die Durchlässe der Bassins wurden reconstruiert. theils neue errichtet, die slufzuchtströge und die Wasser-leltungsrinnen ausgebessert. Alles benetzte Holzwerk wurde mit Asphalt gedichtet und mit Holzcement. daS übrige mit Oelfarbe oder mit Carbolineum angestrichen, die Wege verbreitert und beschottert u. a. Die Neuherstellungcn und Neconstructionen erforderten einen Aufwand von rund 1600 st. Eingelaufen sind und wurden auch erledigt 380 Stücke, barunter mehrere Gutachten an Behörden. Die Zusendung deS Zuchtmaterials verursachte eine zahlreiche Korrespondenz mit den Empfängern. Um den Bezug von Brut und Fischen thunlichst zu erleichtern, werden vom Ausschusse Transportgefäße. Eis und andere Requisiten beigestellt; die Beförderung auf die Eisenbahn besorgt, wenn nothwendig, ein verlässlicher Begleiter. Das Interesse für die Hebung der Fischerei durch Besehung der Gewässer mit passendem Material nimmt im allgemeinen zu und ist am intensivsten dort, wo Edel« fische schon ziemlich hoch im Preise stehen, nämlich in Oberlraln und in der Umgebung von Laibach. In Unter-lrain an der Gurl und an ihren größeren Zuflüssen werden kleinere Brutstellen zur Auflage von embryo-nierten Eiern zu errichten sein. da die Versendung solcher ohne Vergleich billiger und bequemer ist als jene von Brut. Solche kleine Vrulstellen sollten in der Umgebung von Ainödt, bei Rudolfswert, Klingenfels, Thurn-Gallenstein etabliert und die der Religionsfondsdomäne zu Lanbstraß derart eingerichtet werden, dass sie ^ nicht der Gurk und der Studena allein dienen könnte. > Huchen wurden bisher in Studenz aus dem ein-! fachen Grunde nicht ausgebrütet, weil Muttetfische trotz wiederholten Auftrages an die Fischer um Laibach nicht! zu erhalten waren. Für die laufende Saison sind! dem Ausschüsse wenigstens einige Huchenpaare in Aussicht gestellt. ____________ — (Gebürenpflicht bei Uebertragung von Urkunden nach Ungarn.) Diel. l. Finanz- ^ direction theilt der hiesigen Handele- und Gewerbekammer mit, das« aus Anlass des am 1. Jänner 1900 in Wirk-^ samleit getretenen Uebereinlommens zwischen Oesterreich und Ungarn, betreffend die Stempel und unmittelbaren" Gebüren, den Verbrauchsstempel und Taxen auf die Be-stimmungen der 88 27 und ss des neuen Uebereinkommens ^ (kais. Vcrord. vom 29. December 1899, R. G. Vl. Nr. 266) besonders aufmerksam gemacht wird. Hiernach hat als, Grundsatz zu gelten, dass Rechtsurkunden bei Ueber-tragung in das andere Staatsgebiet der Gebürenpflicht, jedoch unter Einrechnung deS bereits vorschriftsmäßig entrichteten Gebürenbetrages, unterliegen. Für jene Ur-künden aber, welche bloß einer festen Stempelgebür unter-liegen, wie z. B. kaufmännische Rechnungen, ist im zweiten Absähe des § 27 bestimmt, dass für vorschriftsmäßig vergebürte oder gebürenfreie Urkunden bei ihrer Uebertragung im anderen Staatsgebiete eine feste Stempel« gebür überhaupt nicht nachgefordert werden lann. Außer-dem wurde im letzten Alinea deS 8 2? bezüglich der Scalagebüren unterliegenden Rechtsurlunden bestimmt, dass Personen, welche ihrer Gebürenpflicht bei Ausstellung der Urkunde nach den Gesehen des Ausstellungsortes voll-kommen nachgekommen sind, weitere Gebüren aus Anlass der Uebertragung der Urkunde in das andere Staatsgebiet nicht zu entrichten haben. Endlich wurden bezüglich der lm Auslande ausgestellten und durch das eine Staatsgebiet in das andere übertragenen Urkunden, ferner be« züglich der Handels« und Gewerbebücher in den §8 32 und 35 des neuen Uebereinkommens die Bestimmungen der Finanzminlsterial-Erlässe vom 8. April 1884, Z. 21.932, und vom 19. Februar 1892. R. G. Bl. Nr. 42, recipiert. — (Militärisches.) Zur StabSofficierSprüfung, welche in drei Partien abgehalten wird. wurden einberufen: Im ersten Turnus (23. April bis 2. Juni Erprobung in Wien; 4. bis 9. Juni Information in der Armee-Schiehschule) tourlich Hauptmann Josef Mayrhofer v. Grünbühel des Infanterie-Regiments Nr. 27; vorzeitig Hauptmann Ferdinand Woschilda des In« fanterie - Regiment« Nr. ?. Im zweiten Turnus (b. bis 9. Juni Information in der Armee-Zchiehschule, 11. Juni bis 21. Juli Erprobung in Wien) tourlich Hauptmann Ludomlr R. v. Iadurowiczdes Iufanterie-Regiments Nr. !?. Im dritten Turnus (vom 24. bis 30. September Information in Vrus a. L., 1, vctober b!s 10. No- vember Erprobung in Wien) vorzeitig Hauplmann Alois Vergleffel des Infanterie-Regiments Nr. 17. — Der Major Lambert Konschegg, Stellvertreter des Commandanten des Landes-Gendarmeric-Commandos Nr. 5 in Lemberg wurde zum Commandanten des Landes-Gendarmerie-Commandos Nr. 14 in Klagenfurt ernannt. — Der Lieutenant Alexander Krasiclides Infanterie-Regiments Nr. 27, in Probezutheilung beim Landes-Gendarmerie - Commando Nr. 5 in Lcmberg, wurde mit I.März in die Gendarmerie der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder versetzt. — (DieErhöhungderOfficiersgagen.) Im ungarischen Abgcordnetenhause wurde das Honved-budgel erledigt, in welches die erhöhten Gagen für die Osficirre und Beamten der ungarischen Landwehr aufgenommen sind. Da es zweifellos ist, dass das Gesetz auch vom Magnatenhaus angenommen werden wird, so geht nunmehr die Erhöhung der Gagen auch der Ojficiere des gemeinsamen Heeres der Verwirklichung entgegen. Im Monat Mai wirb die Gagenerhühung thatsächlich in ganz Oesterreich-Ungarn durchgeführt werden, und zwar soll die Maßregel für die Zeit vom 1. Jänner bis Mai rückwirkend sein. Die Erhöhung der Gagen in den dem Iten Mai vorangegangenen Monaten wird zur Bestreitung der Diensttaxen verwendet werden. — (Personalnachrichten.) Der Rittmeister Josef Binowetz des Landes-Gendarmerie-Commandos Nr. 12 in Laibach wurde unter einstwelliger Belassung in der gegenwärtigen Charge mit den Functionen des beim Stäbe des Landes-Gendarmerie^Commandos Nr 5 in Lemberg eingetheilten Stabsofficiers betraut. — Dem Kanzlcidiener erster Classe Martin Eisenhardt des Landes - Gendarmerie - Commandos Nr. 12 in Laibach wurde anlässlich der Versehung desselben in den Ruhe-stand das silberne Verdienstlreuz verliehen. — (Deutsch - österreichischer Mittel-schul tag) Am 9., 10. und I I. April (Montag. Dienstag und Mittwoch der Charwoche) wirb in Wien der siebente deutsch-österreichische Mittelschultag abgehalten. Die Be-ralhungen finden im akademischen Gymnasium statt. Der Theilnehmerbeitrag ist auf 2 I( festgesetzt. Anmeldungen und Anfragen sind an Herrn Professor Dr. Eduard Maih, II/I, Taborstraße 79/11, zu richten. — (Die Handels-und Gewerbekamm er) hält am 30. d. M. um 2 Uhr nachmittags im Magistratssaale eine öffeutliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Vorlage des Protokolls der letzten Sitzung. 2.) Mittheilungen des Präsidiums. 3.) Bericht über die Gefuche um die Concipistenstelle. 4.) Bericht über den Umfang der Gewerberechte der Bäcker, Greisler und Gastwirte. 5.) Bericht über die Frage, ob Arbeiter zweier Ziegelbrennereien als landwirtschaftliche Arbeiter zu betrachten sind und ob sie als solche von der Kranken-Versicherungspflicht ausgenommen sind. 6.) Gesuch der Kleidermachergenossenschaft in Laibach um einen Beitrag für die Veranstaltung eines Curses für Kleidermacher. 7.) Bericht über die Gefuche um Errichtung einer öffent-lichen Wägeanstalt in Iagradec. 8.) Bericht über den Marktgebürentarif der Gemeinde Wrußnltz. 9.) Bericht über das Gefuch um Erthellung einer Rauchsanglchrer-Concession für die Umgebung Laibach. 10.) Bericht über die Frage, ob der Dampfsägebetrieb in Radoha als forstwirtschaftliches Nebengewerbe oder als selbständiger Gewerbebetrieb anzusehen ist. 11.) Bericht über die Einführung der periodischen Nachaichung. — (Im slovenischen Alpenvereln) wird heute abends Herr L. Stiasny. Lehrer in Rad-mannsdorf. einen Vortrag über seine Reise durch das Kaulasusgebirge halten. Veglnn um 8 Uhr. Gäste will« kommen. — (Laibacher Vicycle-Club.) Die für heute anberaumte außerordentliche Hauptversammlung wurde auf Samstag, den 31. d. M.. verlegt und findet um 8 Uhr abends im Casino-Clubzimmer statt. — (Ansichtskarte von Laibach.) Nachdem die erste Auflage der Doppellarte von Laibach (Aufnahme vom Moor aus) binnen einigen Tagen vergriffen war, ist nun eine zweite Auflage derselben erfchienen. Die Ansichtskarte ist durch die Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ^äl'^v», gemischter Chor; «Der Winter», lebendes Bild; Fr. Gerbit: «V uoöi», Duett mit Elavierbegleitung; Irisches Volkslied, «Oavno ^o 20!», Quartett mit Clavierbegleitung; «Schneewittchen», lebendes Bild; F. S. Vilhar: «I^uniea», gemischter Chor; «Dornröschen», lebendes Bild; Aug. Lebau: «8!ovo oä äomovine», gemischter Chor; «Eine Scene auö dem Oriente», lebendes Bild; «I^udljeni ovet», Duett mit Clavier« ocgleilung; Dr. G. Iftavec: «slovo oä lastovice», gemischter Chor; «Der Frühling», lebendes Vild, verbunden mit einer Declamation; H. Sattner: «Opomin k poHu», gemischter Chor; «Zigeunerlager», lebendes Bild, verbunden mit Gesang und Clavierbegleitung. Anfang halb acht Uhr. Eintritt 1 Krone. Die Veranstaltung wurde von mehreren Damen unter dem Vorsitze der Frau L. Lenket und einigen Herren unserer Stadt angeregt. Derselbe Damenlreis beabsichtigt in der Folge eine ähnliche, jedoch bedeutend größere Vorstellung zu Gunsten des Prese'rendenlmals zu veranstalten. — Der Gesellenverein hatte am vergangenen Sonntag in seinen eigenen Räumlichleiten einen Unterhaltungsabend, an welchem zunächst die Vereinssänger einige Gesangspiecen zum besten gaben, worauf Herr F. S. Finjgar das Thema von der Arbeit behandelte und unter anderem die dramatische Scene von F. S. Finjgar «Der verkaufte Josef» nebst lebenden Bildern zur Aufführung gelangte. Beim Tombolaspiele wurden über fünfzig hübsche Gewinste vertheilt. — Im slovenischen Leseverein werden recht eifrig die Vorbereitungen zur Aufführung des Theaterstückes «'s Nullerl» («lievöok ^ndrojosk») betrieben; dasselbe soll am ersten Sonntag nach Ostern zur Aufführung gelangen. —»— — (Gemeindev 0 rstands - WaHl.) Bei der am 14. d. M. vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Stadtgemeinde Gottschee wurden Landtags» Abgeordneter Alois Loy in Gottschee zum Gemeinde« Vorsteher, Dr. Emil Burger, l. l. Notar, Florian Toniitsch, Hans Arlo und Daniel Ranzinger — alle in Gottschee — zu Gemeinderäthen gewählt. — (Vereinsgründung.) In Littai ist die Gründung eines Vereines von Werkmeistern und Privatbeamten für Littai und Umgebung im Zuge. Das betreffende Gründungscomiti ist um die behördliche Bestätigung der Statuten bereits eingeschritten. —ik. ,*, (Ein ausgeliehenes Fahrrad.) Vor« aestern erschien beim Fahrradhändler Ernst Speil der Vagant Matthias Lovko, lieh sich ein Fahrrad auf eine Stunde aus und bezahlte die Ausleihgebür. Lovko lehrte nach Verlauf einer Stunde nicht zurück und kam auch später nicht zum Vorscheine. Speil zeigte den Fall der Polizei an, wo er erfuhr, dass sich Lovko schon im Vorjahre auf gleiche Weise ein Fahrrad beim Putrich und beim Iebacin ausgeliehen habe. Lovko soll mit dem Fahrrade nach Trieft gefahren sein. ' (Brand.) Am 23. d. M. um 1 Uhr morgens entstand, wie man uns aus Tschernembl berichtet, in der Stallung des Besitzers Michael 6ur; neue Ausgabe. (^Ilsgro can brio, ZckylLO^IloAro motto, ^äa^io, Xiiegro.) Piano: Fräulein Nertha von Va« steiaer. 2. ») W. U. Mozart: Sonate sür Pianosorte. lU-äur. ^Uvgro von »pirito, ^nännw, ^Iloßw moiw); b) Johannes Vrahms: Variationen über ein Thema von Iofef Haydn, op. 56 u, für zwei Plan"' forte, 8 - 6ul-, ('Ilioma Olioralo 8t. ^nwm, ^näMs eon moto, Vivucy, eon mow, ^,näant6, kooo P^A Vivace, Orü2,'<)80, ^ndanw s^inul^.) FräuleinBeM von Gasteig er und Herr Professor Josef Labo^ 3. Ludwig van Beethoven: Trio für Pianoforte, Vlon^ und Violoncell, op. 70, O-äur. Mo^ro vivae« «> Herr Kammervirtuose Josef Labor. — («Jugend.») Die dieswöchentliche NunM" (Nr. 14) der Münchner illustrierten Wochenschrift 'Iugen°' ist wieder prächtig ausgestattet, sie bringt unter anderem ein Vollbild «Die lustigen Dachauer» von Vl. Feldbau". «Scherzo» von A. Hoffmann-Vestenhof tt. :c. Telegramme des k. k. Telegraphen-«Korrespondenz -Bureaus. Freiherr v. Ziemialkowski f. Wien, 27. März. Herrenhausmitglied Zien"«!' lowski ist mittags gestorben. ^.. ^ Wien, 27. März. Der Kaiser ließ der MN" des gewesenen Ministers Freiherrn von Zielmallolv» das Beileid ausdrücken; ferner condolierten ErzherM Maria Theresia. Ministerpräsident von Kocrber, " Minister Dr. Rezel, die Präsidenten Gautsch «« Plener, Ritter v. Iaworsli ic. Die Weltausstellung in Paris. .. Paris, 27. März. In den heute im Pa" Elysk abgehaltenen Ministerrathe wurde die M' Eröffnung der Weltausstellung für den 14. Ap" 1' London, 27. März. Wie das Reuters Bureau erfährt, beabsichtigt der Prinz von Wale»« Eröffnung der Ausstellung nach Paris nicht zu ">> Der Krieg in Hüdafrika. .^ L 0 nd 0 n, 27. März. Die «Daily News' "" aus Bloemfontein vom 25. d. M.: General F"N"^ mit seiner Cavallerie Hieher zurückgekehrt, "^yo" dem Feinde zusammengestoßen zu sein. Eine ^'H^^el» Burghers in den von dem General durcYM Districten hat die Waffen niedergelegt. ^t L 0 nd 0 n, 27. März. «Reuters Office» w ^ aus Simonstown vom 26. d. M.: Die Kranlye "'^ unter den auf den hier befindlichen TransporW > gefangen gehaltenen Buren mehren sich. Dre« Ges. v^ sind heute gestorben; zwei wurden beerdigt. .^ :cM Beerdigung wurde die Flagge der südafula >^>, Republik auf den Sarg gelegt. Von den e"r" D Buren leiden 100 an Typhus. Die KralM""! erregey unter der Bevölkerung große Unruhe. .^, London, 27. März. Das «Bureau "'l,, meldet aus Barllywest: Ein 400 Mann sta"^ A^l Commando hat Papluel wieder besetzt und die ^"' -Ol des Herberg-Districtes gezwungen, sich Transvaal ^, anzuschließen. In dem genannten Districte jlN gedehnte Plünderungen vorgekommen. .„^ London, 27. März. «Reuters Off^' ^ jst aus Pretoria vom 23. d. M.: General .M ^^ aus Kroonstad hier eingetroffen und hofft l Zeit nach Natal zurückzukehren. mel^ London, 27. März. Reuters Vu"au ^e aus Masern vom 26. 0. M.: Eine tleme e«^^ Abtheilung rückte heute in Ladybrand ein, nay die Wachposten der Buren geschlagen hatte. ----------------- «eichet Wien, 27. März. An dem feierlichen ^ ^f, begängnisse Dumbas nahmen theil: die oberi'^zll, chargen, Minister des Aeuhern Graf ^Uli,al,s sämmtliche Minister, der Statthalter O"> "'^al-egg, Botschafter Fürst Eulenburg, der Chef d" sAl,-stabes Freiherr von Beck, sowie eine glo^^nd d" menge. Die Trauerreden hielten der ^A zgM' Künstlergenossenschaft Professor Weyr ""d ^ts« Prag, 27. März. Der Club der deutsch- "' ^ lichen Abgeordneten beschloss, der deutsch-vow A^ ^s deutsch-radicalen Gruppe in der Budgetcomn" ^ zu einer der wichtigsten, um ein ElUgegem^ ^^e" zeigen, diesen Gruppen gemeinsam drei, »n ^liedc'^ 24gliedrigen Commissionen zwei, in bw^^gt ^, Commissionen alternativ je zwei und em -",^hat " in den 12gliedrigen Commissionen je ew ^ ^ zuweisen. >^r» ^e Verlin, 27. März. Im «Rcichs°n H^ceB bekanntgemacht, dass ab 1. April dle G"v".^ ^ für einfache Briefe von 15 auf 20 Graw' ^^ ländischen deutschen PostVerkehre wie °ueN "^ mit Oesterreich.Ungarn, einschließlich ^ e^ie ^ Hercegovina. dem Fürstenthume Lichtenstew ' ^B deutschen Schutzgebieten und mit den. MB Gewässern sich befindenden deutschen KMU höht wird. . . der V"^, Yokohama, 27. März. In Che""FHoader " stadt von Soeul. ist ein ruMches U",«, getroffen. i -^Ü^!'u«, Nr. 7.,____________________________565_______________________________2». M«rz ,M>, «•„.•?. I P* *• -A-bomieiiteii l»er ft««?* ^titu«9>, bei wetd)en Una JS'0" baldigst ju erneuern, tiro w kjjJJ °"IPn «n»nterbrod)en »eranlaflen Angekommene Fremde. Am 2? M» H"" Elefant. l!" . Vlonsalcon. ^ ^ager, Priester. Obertrain.-Schrenger. ^.Ibna ?K,I7^"nenstein. iifm., Ngram. ^ Lapasne, ^-. trieft _ «">""?°"' Poppa. iistte., Prag. - DoSwald, ^blMg. ^ ^ '"in?m.. Innsbruck. - Dittrich, j^m, ------^ ""berger, Nastopil. Prasse, Me., Wien. ^ Verstorbene. ?l'«Ua'it?^ft^', ^"llus Moises, Handelsmann, 60 I., b«"ntet, 75 ^'^""^8 corä,,. - Georg Uranit. Privat^ ^^^^Karlstadterftrahe 7, «popleria. ^"""logilche Beobachtungen in Laibach.^ l ? ,^? , ——--------------.__ ^ >' U7Hi^3 «—^ ^ N. schwach theilw. heiter w.t.°z l^"^l b 3, VW. schwach, bewMt ,20 ^.y.-agesmirtel d« gestrigen Temperatur b 9', Nor-5un..l. . Wie werde ich eJJ perfecJes Dienstmädchen? 1 u*> Anleitung für Benehmen, Servieren, Kochen, Hanswirtschaft etc. (1109)2-1 ^ 78 h, alt Postrersandt 88 h. ' ^einmayr & Fed. Bamberg ^"JlllmmMimM!!!., Con8ressPlatz 2- Aanöestheater in «Haibach. 103. Vorstellung. Ungerade. Mittwoch» den 88. März Gastspiel Julie Kopücsi-Karczag. Hie schöne Helena. Komische Operette in drei Acten von Meilhac und Halövy. — Musik von Jacques Ofsenbach. Anfang halb 6 Uhr. «nde gegen 10 Uhr. 104. Vorstellung. Gerade. Donnerstag, den 89. März Zweites und letztes Gastspiel der Frau Julie Kopicsi» Karczag. Das ModeU. Große Operette in drei Acten von Victor Lion und Ludwig Held. — Musil von Franz v. Supps. Vielseitige ««Wendung. Es gibt wohl lein Haus« mittel vielseitigerer Verwendbarkeit als «Molls Franzbrant. wein und Salz», der ebensowohl als schmerzstillende Ein» reibung bei Gliederreißen als seiner muslel« und nervenstär« lenden Wirkung wea.cn als Zusah zu Bädern lc. mit Erfolg Nebraucht wird. Eine Flasche XI 60. Täglicher Versandt gegen Nachnahme durch Apotheker A.Moll, l. und t. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Mslls Präparat mit defsen Schutzmarke und Unterschrift. (11b) 6—2 Bewäbrte Melonsinß-Gesicütssalöe wirkt sicher gegen alle Gesichts- und Hautunreinigkeiten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 35 kr. Medio, hyfllen. Melousine-Seife dazu ein Stück 36 kr. — Allein-Depöt: (2476) 40 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leustek in Lalbacb. Täglich zwlmaligor Fostrersandt. Laibacher Bicycle-Club. Oinlaöung zu der Samstag, den 31. März v. I stattfindenden außerord. Haupt-Versammlung. Tagesordnung: 1.) Nsschlussfassunn über die Errichtung eines Tennisplatzes. 2.) Allfällige Anträge. ßeginn: 8 Mr. Grt: Easino-Elubzimmer. All Seil! (1080) 3-2 Der Vorstand. für 83ergolber, D^tifer, ©penglcr, biHicifi ju fyabfn bei Orüber (iberl, Zaibaä), grranctöraticrgaffe. Wai) anöwärti mit 4J?Q^narjmc. (841) 11—1 ^^ • £* g (eisenhaltiges eisen Somaiose »*&, hervorragendes T%r • m •• JTr' Kräftigungsmittel für /J/e/C/fSUC/it/ffS» (357) Erhältlich in Apotheken und Mndicinal-Drofnicrien. 1H « Nur eoht, wenn In Original-Paoknn^. Mathilde Vloises, geb. Nöhm, gibt tief- betrübt in ihrem Namrn und im Namen ihrer Söhne Vlobert und Keliir. Vlosloviü sowie drm ullcr übriaen Verwandlen die traurige Nachricht, dass es der Vorsehung Gottes gefallen Hal, unseren guten, unvergesslichen Gatten und Vater, Herrn Julius Moiles Lederhändler nach längerem Leiden in seinem 60. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzuberufen. Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wird Mittwoch, den 28. März. um N Uhr vormittags vom Trauerhause «lter Marlt Nr. 30/38 nach dem Siidbahnhofe übelführt und Donnerstag, den 29sten März, um 10 Uhr vormittags vom Slaatsbahnhose zu Warasdin aus zur letzten Ruhe bestattet werden. Um stilles Veileib wird gebeten. Laibach am 27. März 1900. Die trauernden Hinterbliebenen. Danksagung. Nnlässlich des tiefbetrübenden Hinscheibens unserer unvergesslichen Mutter, bezw. Grob» und Schwiegermutter, der Gulsbesitzerswitwe Frau Mathilde Trenz sind uns aus nah und sein so viele Veweise herzlicher Theilnahme zugekommen, dass wir jedem cinzrln zu danken außerstande sind. Es sei uns daher gestattet, hirfür allen »nb jedem, insbesondere für die vielen schönen Kranzspenden, die zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse, insonderheit der hochwiirdigsn Geistlichleit und der löbl. St. Varthelmaer Feuerwehr sowie allen übrigen lieben Begleitern, unseren innigsten, wärmsten Danl aus diesem Wege auSzusprechen. Draschlovih, 22. März 1900. (1137) Die trauernden Hinterbliebenen. U «°««^ ,^ Course an der Wiener Börse vom 27. März 1990. N°ch dem o^ienen Cour«««««. ' ^Kiunen'UA! 33^"'.."^ ««»„ahme d,r per Slllll n°lltr«'I ""'°^ «°««'»° «elb «lare übernommen» Et"enb.Pr?ol.. Obligationen. ltlisabethbahn e S? — «alizllch« Karl. Ludwig. Vahn. (dl°. Et,) Kllb. 4»/. ... «- »6W «Viarlbeiger »ahn, «lm. l«»4, (dlv. St.) «llb,, 4"/, ... »7 »« »? «<» Staatsschuld d»r zänd»r d« ungarischen Krone. 4"/° UN«, «oldrenlt per «lasse . 9? !» »? «» dto. dt°. per Ultimo .... »? lti »7 »U 4°/« dl°. Rente in »ronenwähr., steuerfrei, per l0l »0 bto. dlo. Silber ioo fl. . . . 100 l« 100 80 dto. Staat«.llblig. (Un«, 0slb.) v.J. l«?S. ... . . ,»- »U70 dto. Ochal!lre,al.«bl»s,.c)b!!s, , 9» »0 »« W dtll.Prüm..A,k u>ufl,-ll<»««l, i«4« l»5" dlo, blo, k 5«fl,^«UUllr. »64 —»64bU The!h-Me«..«<)se 4"/, . . , . »4l 40 l4i« 40 4°/» Ullgar, Gru»bentl.'0bli8. »8 «> »^ ^ 4°/, troat. und ilavon. detto »» ?i »4-llü And»« öffentl. Anl«h«n. »°/y Donau.«e«,.«nleihe l878 . »0»'— 1U» 7b Nnlthtn der Vtabl G«rz . . —'— — — «nlehtn b. ttabl Wien . . . l0l 70 l0» 80 dto. dto, (bilber ob. Gold) lO» — — — dto. dto. (1»»4) .... »4- »440 bto. dto. (1898) .... 9? — 9? »0 Vür— Diverse Lose (per Vtüll). »erzin»liche Lose. 3"/« »odencrebit.Uole «m. l»80 «»7 — »3» - »«/„ „ „ 0 «ulchtithiader fl, «M. . , 7» <5 7N'»,'» Dul^uorxbacher ,44 i." sserbi»ll!lb»Noidb, IdWfl.EW. »»^'50 »»» Ü0 btml,.. — Ltlllltkilenbahn ,00 sl. O. . 188 40 13» Ü0 südbahn »<)0 fl. E..... »5 80 »b 5<» Sübiwrdb,Verb..V.!i(>0sl,5 Iramway«Vej,, Äieue Wr., Prio» rilall.Aciien 13— Ung,.aal!,, «tiilnb, wofl. Viloer >0« 50 »04 — Un«.H,sll,,(«aal>.«razM0sl.V. l0« «5 107 »5 Wiener llacalbahNtn>»tt.-Vel. —'^- -^-^ Danken. «nalo-vtst. «anl »00 sl. . . l»4 50 l»5 - Vantverein. «Uiener, »00 sl. . l»» «i 135 ^ V°bcr,.«nN,. Oest,. lwn sl, V. »5» - »l.« do llrbt »Nnsl. f, Hand, », ,00 fl..... W5«,!»0.. !t!lenbali»w,.Uei!ig,,Erste, ,uu. Liesiüger «lauere, ,00 fl. , . Muman.Helclljch,. ves«..alpine ^., Präger ltilen Iüd-Gej, «!)U jl, ^^ — i^ — Kalgo0sl. ,?g — 17» — «Saggon.Äeihanft., «ll«., in Pest. 400 ltl........ »5» — »54 — Wr. «augefellschaft 1»o fl. . . 97 50 »»«50 Wl«ner»er»«l ijit,«l.«lctitn^»»!. ,«« — ,»ij ^0 Devisen. Kurze »ich„n. «mslerdam....... «00 3« »(w !'.l» lXutiche Plä»e...... ll«ü5>,«!«» Uono«»........ »4» 9l, ^4» ll) Pari«........ 9« 4X, W bll, Zt. ßet«r»but« ..... _ - ^ ^ Daluten. Duc«len........ ,14» 114« K<»<a»l»<>len . . >,«^ ,,««9 Ilallc»,i!che «a»lnoten . . . w l<0 !»0 40 i»iut«l<»i«ten....... ,»I. «5ß„ »%*w ^^^^^^.......................f.................................................................................................................................................... ^ *5ÖJ>^ÄlirrarMrf ,1, mfm Cm Mayer ,1, Privat.Depdto (Sate-Deposite)