»chrifwUm,«: |«n*gaff( Skr. > t«amin'. lüglta (n4t : m (in- a. in ll—l* U», tira. vifen mm aiAt >rt*n, ilia- |Cimät berätfUötlgL ■ •tialtga agea Mi SnMltaaa ge$e» Ict MUtgft fe»-Sin •itlCti» bejigeas etntdiätcig I M Halt,»»«, . . . (l. ä-so »-a,j-dri, . . . (I. «'40 ftl« * llll »i< Aafteflaa« In' Haal: vi,«at»ch ...... —IS »««ljttzrig . . . I. 1*50 Haltziliita . . . . t. »— •aariüttlg S . . ». *•— Bui'l lallaal ctlllea ftch llg Bau iSi]ftiüi«aaai lw|llima Bnka*aag«-0« Zeitung eintrete. Z>ie Aerwaltuug. Aie tzillier Hymnastatftage. Tor einigen Tagen wurde au« Laibach ge-trthttl, das» die Slovenen die Forderung nach wichlung slovenischer Obergymnasien in lilli, Trieft und Görz aufstellen. Diese Förde-mg ist sehr charakteristisch. Sie verräth uns, das« >,! wmdischen Politiker aus den gegenwärtigen IMNN Staat«wirren bereit« geschäftliche Vortheile fl i»hen hoffen; sie bestätigt un», das« da« Eabinet loerder in seinen Unterhandlungen mit den Partei-ßtrern eine Schwenkung zum System ?ate»i«Thun gemacht hat. Tiese Forderung wird durch Betrachtungen det »Tlovenec' über da« Eillier Gymnasium » na besonder« grelle« Licht gestellt. Da» clericale Blatt bezeichnet Herrn Schulrath führt alt Germanisator! E« ist wohl über-Wüg, dem Urheber dieser albernen „Entdeckung-o4 Gesicht zu leuchten. Ten Nachweis germanisa-Mischer Bestrebungen findet „Slovenec" im Be-ftaabf der VorbereitungSclasse de« hiesigen Ober-WnaswwS. Diese soll Schulrath Koncnik „seiner-pt itthalb in« Leben gerufen haben, um slove- Z>er Züngting. Wiener Skizze von Felix Stammn. Tie Eängerin war natürlich nicht so jung, rit sie aus der Bühne aussah; sie hätte sogar jij« seit einigen Jahren einen erwachsenen i»hi haben können, der Sohn hätte sogar ilit: sein können al« jener Jüngling, von dem Herzählen will. Der Jüngling war au« einer j«{tnGitmtn guten Familie und streng gehalten; sei« Miller bedauerte lebhaft, das« e« nicht mdr möglich war, ihm auch jetzt noch einen hoineisler zu halten. E« war ihr ein peinlicher »nb trauriger Gedankt, ihn so ganz ohne Aussicht aus der Universität unter so nt!m fremden Menschen zu wissen. Ma« konnte da vicht olle» geschehen. Wo« die Theater »belangt, so durste der Jüngling natürlicher-Rit imr Stücke sehen, die Mama vorher gtsthen - und sür gut und passend befunden. Der tunliche Eündentraum de« Jüngling« war die Lpmittvbühne, aber dazu kam e« nie; hingegen U>te et ,L>da" bereits zwanzigmal gesehen. Die Cp«t schien der btsorgttn Mutier da« Ungefährlichste wbn den Classikern. ES war ein Abschied von kuohc tragischem Anstrich, al« die Muiter vom ftttt gezwungen wurde, im Juni Wien zu ver-Icssfit, und ihren Jüngling nicht mitnehmen durfte, »eil die Universität noch nicht au« war. FSr den Jüngling hingegen war dieser lang« «fehlte Juni der große Monat, den er erwartet St, d»r Monat, wo «r sich in den Strudel |B aoOie, wo er am meisten strudelte! Endlich er da« Leben kenntn lerntn, endlich sein jrofcef Abenteuer haben, jene« Erlebnis, da« wie Mahlfirv« brausend in die Seele einbricht und so herrlich verwüstet, das« man endlich stolz ' darf aus die Ruinen seiner Seele. Man gebe mein große« Erlebni« — und die Welt wird nischen Schülern den deutschen ^jnnasialunterricht zu ermöglichen und zu erleichtern". Wir haben keinen Grund, an der Ehrlichkeit dieser vom „Slo-venec- bestrittenen Absicht zu zweifeln. Der nationale Fanati«mu« der flovenischen Landschullehrer hat zu einer so stiefmütterlichen B«Handlung de« deutschen Sprachunterrichte«, gegen welchen die windische Politik einen planmäßigen Petition«sturm eingeleitet hat, geführt, das« die flovenischen Volk«schüler die für den Gymnasial-unterricht unbedingt nöthigen Vorkenninisse im Deulschen eben nicht mitbringen. In der Dorberei-tung«classe wird diese Lücke ausgefüllt, und so einer gewaltigen Zahl slovenischer Schüler der Weg zur höheren Bildung geöffnet, in deren Besitze sie al« flovenifche Advocaten, Lehrer und Beamte in den nationalen Dienst ihre« Volke« getreten sind. Wo liegt da die Germanisation? Kann der entrüstete „Slovenec" auch nur Einen flovenischen Jüngling nennen, der durch die Vorbereitung«classe germa-nisiert, d. h. seiner Nation entrissen worden ist? Das Beweisen ist seit jeher eine schwache Seite der windischen Hetzschreiber, und .Slovenec" begnügt sich daher mit der ganz allgemein gefafSten Be-hauptung: »Der wahre Zweck dieser Vorbereitung«-classe ist selbstverständlich (!!) die Germanisation gewesen/ Und doch mus« auch „Slovenec" den obenerwähnten Zweck zugestehen, denn er sagt, das« infolge der Errichtung der „selbständigen deutsch-slovenischen Gymnasialclassen" die Vorbe-reitungSclasse „l o g i f ch e r w e i f «" hätte aufgelassen werden müssen, weil »ihr Zweck entfallen ist*. sehen, wa« in mir steckt. Und dann wird auch meine Mama ein Einsehen haben müssen, denn so geht t« nicht weiter, wenigsten« nicht mehr lang. Und dann gieng der Jüngling hin und brach ein Gesetz. E« gab nämlich für ihn verbotene und erlaubte Opern. „Manon" gehörte zu den verbotenen, denn die Mutter fürchtete den unendlichen Liebreiz dieser angenehm corrumpierten Musik, und dann, der Jüngling sollte nicht wissen, das« e« so wo» gibt, wie eine Manon. Wie leicht entdeckt so ein Jüngling dann im Leben etwa» Aehnliche«. Der Jüngling wagte natürlich nicht, sich einen anständigen Sitz zu kaufen; er hätte ja gesehen werden können, und e« gibt Leute, welche schwatzhaft und gehässig sind, wie leicht konnte seine Mutter benachrichtigt werden, und da« hätte Folgen haben können. Abgesehen davon, das« ihr Karlsbad nicht« genützt hätte, hätte er vielleicht die eine Oper mit dem Verluste seine« halben Taschengelde« bezahlen müssen. Er stieg also verstohlen und bescheiden und mit äußerst bongen Gefühlen zum Olymp empor. Von dort au« sah er »Manon". Schicksalswende. Dieser Abend wurde sür ihn entscheidend. Wie im Rausch irrte er zuerst einige Stunden in den Straßen spazieren, da« Nachtmahl vergoß er ganz, hingegen versuchte er zu dichten. Blas« und mit zitternden Beinen kam er im grauen Morgenlich» nach Hause. Er lieble Manon. Nach ein paar Stunden elenden Schlafe« erhob er sich und besah sich vorerst im Spiegel. Er sah ein müde«, übernächtige« Gesicht. Er war zufrieden. Ich mus« verliebt und sehr un-glücklich fein, denn sonst kann man nicht so au«i sehen, so echt und unzweifelhaft, der große Moment >st wirtlich da. Er fühlte, daf« es tragisch in ihm aufgieng. Also eine Schauspielerin, eine Sängerin, Welcher Zweck: der pädagogische, oder der — „germanisatorische" ? Hätten wir in Oesterreich eine ernste, einsichts« volle Regierung, so hätten die sogenannten win« dischen Politiker schon längst in eine Kinderstube gesteckt werden müssen. E« ist doch eine alberne Kinder«, wenn der Artikler de« .Slovenec" da« Princip aufstellt, das« die Zahlen der deutschen und flovenischen Professoren im gleichen Verhält-nisse zu den Zahlen der deutschen und slooenischen Schüler stehen müs«ten. Am Obergymnasium waren 185 deutsche und 71 slavische Schüler — unter den 10 Professoren war aber nur ein einziger Slovene. „Man sieht schon hier — sagt Slovenec' — da« gereckte Verhältnis der Nationalität unter den Lehrkräften und Schülern." In einer Schule kann doch nur da« Bedürfnis de« Unter« richteS maßgebend fein. Mit diesem hat die Natio» nalität der Lehrer doch eigentlich keinen Zusammenhang, wenn man annimmt, das« die Lehrer ihrem Diensteide gemäß vorgehen. „Slovenec- ist um einen solchen Zusammenhang nicht verlegen. Er sagt: .Wenn auch die Schüler in den vier Jahren de« flovenischen Untergymna-sium« das Deutsche auch so ziemlich erlernen, so ist es doch nothwendig, das« ihnen der Professor hin und wieder e«wa« flovenifch verdolmetscht". Ist da« richtig, so müssen die Lehrkräfte am slove« nischen Untergymnasium den Vorwurf auf sich sitzen lassen, daf« sie den Lehrzwtck im deutschen Sprachunterrichte nicht erreicht haben. Wir zweifeln nicht, das« der Artikler de« .Slovenec" auch weiter eine au« wüster Welt war e«, die sein Schicksal wurde! Er — der junge Mann au« guter Familie — und sie — er begann zu dichten: WaS kann meine Liebe Dir gelten Ich glaube wahrhaftig nicht viel, Wir kommen aus anderen Welten Und suchen ein anderes Ziel . . . Sollte er versuchen, ehrlich vorzugehen, ihr feine Hand anbieten ; allerdings, sie müs«te warten, bi« er majorenn wird, dann bekommt er das väter-liche Vermögen, den Pflichttheil muss er bekommen — oder soll er — eS kam ihm ein Gedanke von unheimlicher Großartigkeit — heiraten wird er sie nicht, feinen Namen wird er ihr nicht geben, diese Rücksicht ist er gewissermassen seiner guten, seiner ganz unglaublich guten Familie schuldig. Also heiraten, nein. — aber zu einem war er entschlossen — er wird sich sür sie ruinieren. Und sofort be-gann er sein Taschengeld zu zählen. Nicht bloß sür vierzehn Tage, nein, sür den ganzen Monat hatte er diesmal vorau« bekommen. Er verfügte über achtundzwanzig Gulden. Der Opern-Portier, von dem er erfuhr, wo die Göttliche wohnte, gab ihm die Auskunft gratis. Die Post verlangte auch nur drei Kreuzer für den Brief, in welchem er ihr fein Herz und fein Ver» mögen — er dachte dabei nicht an die achtund« zwanzig Gulden — zu Füßen legte. Hingegen, schon der Dienstmann, den er mit einem herrlichen Korb Veilchen zu ihr entsendet», kostete einen Gulden, denn die Göttliche wohnte weit im Villenviertel draußen. Für den Blumenkorb musste er auch sofort fünfzehn Gulden erlegen, denn der Jüngling war noch jung und unerfahren und besaß noch wenig Routine. Die überaus wichtige Geschicklichkeit im Echuldenmachen war bei ihm noch äußerst gering entwickelt. Der Jüngling hatte den Huldi« s^ungSbrief mit seiner Adresse versthen und erhoffte sich eine Antwort. Einstweilen aber, bi« die Göttliche 2 gehen kann und eine ähnliche Vtrdolmetfchung auch an der Universität, ja sogar gegenüber dem slove-nischen Beamten für nothwendig hält. An slove« nischen Lehranstalten sind die Ergebnisse de« deutschen Sprachunterrichte« — der vielfach mit Widerwillen ertheilt wird — so klägliche, das« wir z. B. bei den Gerichte» nur zu häufig jüngere slovenische Beamte finden, welche nicht fähig sind, einen richtigen deutschen Satz niederzuschreiben. Dieser Tag« hat beim hiesigen Gerichte ein Au»-cultant und Dr. beider Rechte den Ausdruck „Jägerwäsche" (Wäsche nach dem System Dr. Jäger) mit »lovsko perilo* (Jagdwäscht) übersetzt. Der Mann mus» feine allgemeine Bildung au» Kam-tschatka oder von einem — slooenischen Gymnasium bezogen haben. Die windische Schulpolitik hat die berechtigte Forderung das» die Staatsbeamten de« Deutschen in Wort und Schrift vollkommen mächtig fein müssen, zu einer brennenden gemacht. Diese Förde-rung ist unsere« Wissen« von den berufenen Organen bisher mit viel zu wenig Entschiedenheit geltend gemacht worden und wir ersuchen die deutschen Abgeordneten, diesem Gegenstande ihre volle Aufmerksamkeit zuzuwenden. Diese unsere Forderung ist im StaatSinterefse gelegen, sie hat nicht« gemein mit der geradezu kindischen Controle, welche der Eillier GerichtSdenunciant über da« Slovenisch der deutschen Beamten ausübt. Das« die deutschen Professoren von den Schülern genügende Leistungen im Deutschen ver» langen, ist ihre Pflicht, welche sie nicht nur al« Träger der Cultur, sondern auch al« Diener de« Staate« erfüllen müssen, dessen Leben«-interesse und Autorität daran hängt, das« einer Verpöbelung de« Beamtenkörper« vor-gebeugt werde. „Slovenec" möchte die Professoren recht gerne zu Mitschuldigen einer solchen Vtrpöbtlung macht», fönst könnte er nicht folgende Ungeheuerlichkeit gegen sie loslassen: „Am Ende des vorigen Jahre« waren in der flovenischen vierten Classe 32 Schüler, in der deutschen 35, in die fünfte Classe sind aber htuer — gerade 35 eingetreten. Von C7 also nur 35! Wir fragen, wo sind sie geblieben? Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: E« ist bekannt (?). das« die flovenlfch? Anstalt dem Koncnik. . „Kett'.fche Ki-cht« wie feinen Professoren ein Dorn im Auge ist und das« sie dieselbe, je früher desto lieber, von der Oberfläche verschwinden lassen möchten. Die Schüler der slooenischen Anstalten fürchten die Chicanen(ü) der Professoren und flüchten sich theil« nach Marburg, theil« nach Krain. Und da« ist gerade der Keim der Krankheit für unsere Anstalt, welcher daraus eine rasche Schwindsucht droht." Welch prächtiges Eingeständnis! Die Schüler, welche das slovenische Untergymnasium verlassen, können im Obergymnasium mit den bisherigen Schülern dieser Anstalt, welche von so viel Slo-venen mit euSgezeichnetem Erlolge absolviert wurde, nicht Schritt halten. Die Ursache ist aber nicht in den ungenüg^Mk UnterrichkSerfolgen der flove» nischen Anstalt, sondern in den — „Chicanen" der deutschen Professoren zu suchen! Ein Commentar zu dieser Albernheit würde die Zeit unserer Leser doch zu sehr in Anspruch nehmen. Wohin will also „Slovenec" hinaus? Er sagt eS ganz offen: «Eine Abhilfe könnte auf ähnliche Weife geschaffen werden, indem, wie in Marburg, beide Anstalten (die deutsche und die slovenische) vereinigt werden, fo das« wir slovenische Parallelclassen bekommen und da« Pro-fesforenpersonal beider Anstaltenver-einigt wird. So würden unsere Schüler unsere mehr Rückhalt (!) bekommen, während sie jetzt nur in die Krallen der Deutschen gerathen. Da« empfehlen wir besonder« unseren Abgeordneten zur Erwägung, wie der Pascha wirtschaft Koncnik« ein Ende gemacht werden könnte." Slovenische Parallelclassen! Die Cillier Gym-nasialsrage wird wieder aufgerollt, sie, die schon eine Regierung hinweggefegt hat. Diese Cillier Frage hat ihren Zauber nicht eingebüßt und Koerber wird uns glauben, wenn wir ihm in Erinnerung rufen, das« diese Cillier Frage ein „Rühr mich nicht an!" ist. Inzwischen aber rathen wir den slooenischen Politikern, sich mit dem „Germinifator" Koncnik in« Einvernehmen zu setzen, denn er ist ein leb-hafter Anwalt der vom „Slovenec" ausgerollten — flovenischen Parallelklassen. zum Briesfchreiben Zeit fand und ihn zu sich beschied, um ihn kennen zu lernen, schickte er ihr täglich seine Blumen. Freilich war er genöthigt, den Korb etwa« geringer zu wählen — denn daS Portemonnaie lieh sich die Schröpsungen nur wider-willig gefallen. Allerdings hatte er nicht nur feine Gymnasial-Lehrbücher, die Klassiker und Pracht-werke verkaust, er hatte auch schon mit seinen juridischen Werken begonnen. Und noch immer kam kein Brief von ihr — da hielt er eS endlich nicht länger auS, er schmückte sich mit der verführe-rischesten seiner Cravatten, nahm die gelbsten feiner Handschuhe und wanderte in daS Viertel, wo sie wohnte. Aber sie war in der Probe. DaS zweitemal schlief sie noch, da« drttemal war ihr Correpitor da, da« viertemal liebe Freunde. Al« er daS fünfte-mal hinau« gieng, hatte er Glück. Er begegnete sie mit ihren Hunden; offenbar wollte sie spazieren gehen. Er beschloß, ihr zu folgen, um bei passender Gelegenheit sie anzusprechen. Er gieng ihr nach. Eine Viertelstunde, zwei Viertelstunden, drei Viertel-stunden, er folgte ihr, wie wenn er selbst einer ihrer Hunde wäre, einmal zurückbleibend, einmal näher kommend, sein Muth sank und stieg wie eine Baromeierfäule. Die Göttliche wurde nervö«, der junge Mensch, der aus Schritt und Tritt folgte, machte sie rafend, und dabei stiert« er sie immer so an mit writ offene» Augen. Sie versammelte ihre Hunde um sich und begann zu laufen. Und dabei jammerte sie heimlich: Meine Stimme, meine Stimme! Ich laus», ich erhitze mich, ich werde mich verkühlen und heiser werden ! Und der Director hasSt mich ohnedie« l Wenn nur kein kalter Wind kommt mit Staub, man ist ja nie sicher in dem entsetzlichen Wien. Wenn ich heiser werde, läs«t doch der Director sofort diefe . . . Person auf-treten. Wenn ich nur schon zu Hause wäre. Dieser Bursch ist «ir unheimlich; vielleicht ist er verrückt! Wa« will er denn? Vielleicht ist er Anarchist? Oder von einer Collegin bestellt! Sie wissen ja, wie leicht man mich nervö» macht. Wenn ich nur schon zuhause wäre! Aber je mehr sie lief, dtsto mehr beeilte sich der Jüngling. Einen Schritt hinter ihr keuchte er hetan. Endlich hatte sie das HauSthor erreicht und sauste in den Flur. Sie durfte ihm nicht entwischen. Er sammelte die letzten Kräfte. „Mein Fräulein!" begann er. Sie läutete Sturm an ihrer WohnungSthür, die Hunde bellten und wiesen dem Jüngling knurrend die Zähne. „Mein Fräulein..." er bracht« nichts herau« in seiner Athemlosigkeit. „sagen Sie Ihren Hunde»... dass ich Sie liebe, das« ich verrückt bin . . . toll voll Liebe..." Die Thür war geöffnet worden. Manon war sammt den Hunden veischwunven, die Thür war krachend zugeflogen — er stand draußen. Am Guckloch glänzten ein Paar Augen, er wufKe nicht, war da« sie oder ihr Mädchen. Er kam sich auf einmal ungeheuer dumm vor, so vor der Thür draußen, er vergaß, wo er war, fetzte sich aus die Treppenstufe, auf der er stand, nieder und begann zu weinen. Dann gieng er nach Hause und schrieb ihr «inen Brief, sehr lang, sehr ergreifend und sehr ernst, und rrklärt« ihr alle» und theilte ihr mit, das« er sie am nächsten Tage aufsuchen werde. Sein Leben»glück uud Unglück zugleich läge in ihrer Hand, sie möge ihn um GotteSwillen diesmal empfangen. So wie er sie liebe, hätte sie noch nie «in Mann geliebt. Aber statt Manon empsieng den Jüngling am andern Tage blo» da« Stubenmädchen und »heilte ihm mit, er uiö^e sich nicht weiter bemühen und sich seine Liebe frenndlichst abgewöhnen, e« hätte gar keinen Sinn, ließ ihm die Gnädige sagen, sie 1900 Ja. wenn die Hillier Windische wären! Dieser Stoßseufzer entringt sich der Brust eine« slovenische» Liberalen nicht vielleicht im nationales EroberungSgelüste, sondern in allem Anscheine »ach ehrlicher Anerkennung unserer politischen „Energie/ Energie vermisst der erwähnte Liberale, welcher i» „SlovtnSki Narod" mit einem schneidigen SuRa# gegen die clericale Standesverhetzung (oSlept, » der Abwehr gegen dieselbe und ruft in vollste» Ernste au»: „schade, sehr schade ist et. das» die Cillier nicht slovenisch-in« tional sind; sie haben Energie, sie würden auf solche Beschimpfungen ja antwoten wisse >»." Wir quittieren diese feindliche Anerkeniuaz mit Dank, da sie un» in dem Bewusstsein bestickt, dass wir deutschen Cillier in der Vertheidigung unserer Heimatscholle unsere Pflicht voll und qu, erfüllen. Wir haben schon einmal — aui fliiUjl deS Marburger Kausmann«tage« — darauf hiiye-wiesen, das« sich die MisSstände de« nausmi!» Hader« in unserem Kampfgebiete dann werden «t» mildern lassen, wenn sich zwischen der demsche» und slooenischen Intelligenz in der Bekämpfuz der clericale» Gewaitherrschast ein ad hoc »■> schriebeneS Einvernehmen erzielen läfSt. Der hier citierte Aufsatz de» „Sloo. Rand' (Nr. 163 vom 25. Juli d. I) enthält iftqnil eine so treffende Kritik der heutigen slooems^e» Geistlichkeit, dalS wir dieselbe deS ledhaften Interesses halber, welche« unsere Leser diesem Gegenstände entgegenbringen, hier abdrucken wollen. schreibt: „E« ist bittere Wahrheit, das« der slowenische Mensch auf dem Wege zum Studium mit zrsßa Schwierigkeiten kämpfen mus«. Finanzielle Mh begleit«« ihn während seiner ganzen Zugeil?!». Meistentheil« fehlt e« ihm an Büchern, au Mr Leitung und an der Gelegenheit, in bessere Gesellschaft und überhaupt unter gebildetere Leute zu kommen. So auch unser Theolog. Und dieser ist zu all dem Schlimmen noch ob»»m» Zögling jener slooenischen Alumnate, die noch niemals «inen Menschen erzogen habe», ocn 5m Baron Hertling (Professor der Philosoph e «d hervorragendes Miiglied deS deutschen Aei^Suz», Centrums) schreibt: „Ein einziger Gelehrter, der erfolgreich eingreift in die Forschung, dessen N»e mit weithin sichtbaren Zeichen in die Blätter kr Geschichte eingegraben ist und der sich zugleich ili treuer Sohn der Kirche bewährt hat, wi.z p:t« Bände Apologetik aus." — Unsere Alumiu« erhalten nur selten einmal ein besseres Zatat. Und wenn sie es erhalten, fo verliert e» sichrer wäre schon versorgt mit diesem Gefühl seit läizem Zeit. Uns auS eigener Erfahrung fügte daS frciiaDldit Mädchen hinzu: „Schaun'«, Sie fan doch mel? jung für unsere Gnädige; in der Früh, wenirs« net ganz beisammen ist, da ist'« gar nct mehr so ' schön. Sie passeten viel eh?r \i: llnfereine«.* Aber der Jüngling wollte nur die Taube und für den freundlichen Spatz kein Verständnit. Tiefbetrübt schlich er von dannen und dicht«« und war unglücklich, umschlich die Oper, rann er glaubte, das« die Probe zu Ende gehen fönte. Alle seine Spaziergänge endigten im Villenviertel Sein Bilderschatz hingegen wuchs noch immer: Ält er auftreiben konnte an Bilder» von „ihr", suptl« er bei sich auf. Am 15. Juni trat sie ihr»n Urlaub u; natürlich "erfuhr er, wohin sie gieng. So surchlw weil weg gieng si« — nach St. Moriz im Enqa^i» Wenn sie wenigsten« nach Jjchl oder Pöaschach gegangen wäre, dahin kann man doch üinJij kommen, aber gleich St. Moriz. O. er furcht«» sich so vor diesem Sommer. Mama wird fu;m und alle« bemerken, sie wird sehen, wie schlecht er aussieht. Immer schlechter wird er aussehe». Er will schlecht aussehen, miserabel elend will «r werden. Er will beinah« sterben. Und ranut er beinahe todt ist, wird er seiner Mama alle» derich» und Mama wird ihr schreiben und sie bitte», rät möge um GotteSwille» kommen--thi« Shnb stirbt an feiner Liebe. Mitleid wird sie doch wemgstas für ihn empfinden können. So verträumte er feine Tage und witt« ersten« auf den Schlus« der Vorlesungen, zioemM j auf den Tag,' wo er so krank sein würde, Kaf«« seiner Mama und ihr telegraphieren kann. Eine« Tages aber la« er plötzlich in de» 1 Blättern: Manon, unsere gefeierte Opernjänzeni, ' ist in St. Moriz bedenklich erkrankt. Jetzt gab e« für ihn keil» Halte» Er vüstte, i 1900 »dn wird ein Fanatiker, der keinen gesunden Blick »ehr besitzt. Die Mehrzahl entspricht dem Satze: .Wir sind eine Schar und dazu geboren, die Früchte anderer zu verzehrend Weil irgend eine »eltliche Carriere einen guien Lebensunterhalt bietet, kommen in unsere theologijchen Lehranstalten »eisten» Leute unter dem gewöhnlichen Maße. Zeitweise mus« man auS Böhmen etwa» her» übernehmen. Die Theologie ist bei un» ein re-tugiuni, eine letzte Zufluchtsstätte. Wir bedauern fcri, denn der berufene Lehrer der Volk«masse ist so «eisientheil« selbst der Belebrung am bedürftigsten, lltid nach Absolvierung de» Alumnate», an welchem Lehrer wirken, welche eine Universität oder eine pißere Bücherei auch von weitem nie gesehen tzabni. welche auch gesellschaftliche Bildung nicht im lleberslusse besitzen, kommt unser Junge hinau» «un die Bauern al» Kaplan. Unser Großgrund« tesiher kümmert sich nicht um ihn und sieht ihn »eisten» gar nicht. Und doch könnte er da und tat i« Schlosse etwa» gute» lernen. Zwischen den GMdeien der weltlichen Stände und den Geistlichen ist j»l»e gesellschaftliche Gemeinsamkeit vollständig missen. Der Geistliche ist somit auf die ungebildete Kasse angewiesen. Die älteren Geistlichen sind zu» de» auch in der Theologie ziemlich schlecht be» schlagen, und die jüngeren sehen sie gerne über die lchsel an. Gewöhnlich gib« e» auch Conflict« wegen der Suche. Dann haben sie auch viel Zeit, wie Karl Zenlsch, ein gewesener katholischer Priester im Zwischen Reiche, schreibt. Wa» sollen sie mit der taun Zen ansangen? Da» erste Wort de» Psarreer« teinAntreffen eine» neuen Kaplan« lautet: Taro« lim» Sie? Der Wein aber und dann die V«i b l i ch k e i t — und zwar die allerungebildetste — hellen die Ausbildung unsere» jungen Priester» »rvMändigen. Arme Leute! Da ist e» leicht »iglich, das» die Jesuiten, Lazaristen und neuesten» sog« die armen Franziskaner zur Predigt sür die Il»i-«»ische Masse herangezogen werden müssen, »ihttsd der deutsche Jesuit dem gebildeten Bürger» !h»»i der Städte predigt. Da» ist sehr traurig, nicht itit für den Priesterstand, sondern auch für die Ration." Ei steckt viel Wahre» in diesen Au»sührungen M slooenischen Blatte», welche» die Zeit der Re» svmation al« die schönste Periode der slooenischen ßtschichie bezeichne». Die weiteren Darlegungen »erden wir al» Meisterstück de» slooenischen Salon-M bei Gelegenheit verwerten. Sie clericale Gefahr in Oesterreich. |Ui der Rede de» Abg. Wolf aus der Egerer alldeutschen Tagung.) Sbg. Wolf, von minutenlangem Beifall und hi»d«tl°tschen begrüßt, bezeichnete zunächst den nol n thun musste. Testierung hin, Testierung bn — jetzt war alle» gleichgiltig. Vorlesungen, iWchien, Papa, Mama, sie war krank, und er Mi nicht bei ihr. Er konnte nicht fragen, nicht ch;n>, — nicht» — er hier — sie so weit — jetzt »u der Moment gekommen, wo sie feine Liebe kanten lernen zollte. Er versetzte seine Uhr, er lchtzle die persischen Teppiche seine« Zimmer», ak «ch am selben Abend fuhr er au« Wien hRaau». Natürlich war Manon bereit« vollkommen gfen», al» er nach langer Fahrt in St. Moriz entrof. Ihr Unwohlsein war gerade groß genug Ms», das« e« zu einer Reclame-Notiz für die ttatiti ausgereicht hatte. Wer es etwa bisher ii$i emiisti hat, daf« Manon in St. Moriz war, in wnstie da« jetzt. Al« der Jüngling in da« fattl fa«, wo sie wohnte, weilte sie eben auf mm Ausflug zum Morteratschgletscher, wa« sein ßmity einigermaßen beruhigte; anderseit« stimmte ihi M wieder traurig, denn wenn sie gesund war, tarn not (4 doch wieder nicht« mit der Pflege. Z»mrhin, vielleicht rührte sie die Thatsache, das« i: aas die bloße Nachricht ihrer Erkrankung her-tchmlt war. Jedenfalls bat er den Hotelsecretär, tai Platz bei der .Tadle d'hote" an ihrer e z» geben, er wäre ein alter Bekannter der tarne au« Wien, und die Dame würde sich freuen. Dn Cecretär erfüllte seine Bitte. Leider erfchien Sluton nicht beim Diner, denn der Gletscher hatte f« »übe gemacht. Der Jüngling blieb allein und )«te Zeit nachzudenken. Bei dieser Gelegenheit wBTb« ihm etwa« schwül, und er erinnerte sich Mich a» Mama und Papa, und er sendete eiligst a lange« Telegramm nach Karlsbad. kr erwachte spät, denn er war müde von der 8-W. Hastig zog er sich an und eilte zum Cur« w» z»r Musik. Er hatte die Ueberzeugung, dort »sl ich sie treffen. Er hoffte und zitterte. Wa« wacht " ClericaliSmu« und den UltramontaniSmu« al« die gefährlichsten Feinde deS deutschen Volke»; denn da» Slaoenthum hätte in nationaler Beziehung nie den Fortschritt gemacht, e» hätte nie solche Erfolge erringen können, wenn e» sich nicht mit dem Cleri-caliSmu« verbunden hätte. DaS Wesen de« Cleri-caliSmu« fei lediglich eine Entartung der Religion. Gegen diesen Todseind müsse angerungen werden aus Leben und Tod; denn der ClericaliSmu« hasse da» Deutschihum überall, weil er die Ausgestaltung der Individualität, der Persönlichkeit hasse, und darum verbindet er sich immer und überall mit dem Slaventbume, daS den Herden-Charakter, also einen dem deutschen entgegengesetzten, an sich trägt. Da« Hauptstreben de» KaiholictSmu« in der Form de« ClericaliSmu« ist »S, da« Volk nicht mündig werden zu lassen getreu dem Satze: „Herr, las« Dummheit regnen über« Land, gib Macht und Wei«heit nur in unsere Hand!" Der ClericaliSmu» ist unserem Volke in poli-tischer, nationaler, wirtschaftlicher, aber auch in sitt» licher Beziehung gefährlich. Die Sprachenzwangs-Verordnungen de« Grasen Badeni, de« ollerun-fähigsten Menschen auf dem österreichischen Minister» präsiventenstuhle, wären gleich ansang« angesichts de« einmüthigen Widerstände« der Deutschen hin-weggeräumt worden, wenn wir nicht die Clericalen gehabt hätten, die sich mit den Slaven verbanden, und die dadurch da« größte Verbrechen, da« de« Verrathe« an dem eigenen Volke, begangen haben; denn alle«, wa« wir im Hirn und im Herzen haben, verdanken wir unser-m Volke und die Zugehörig-keil zur MenschheilScultur verdanken wir einer durch Jahrhunderte sich sortsetzenden rastlosen Arbeit un-serer Vorfahren. Redner erzählt, dass er Augen-zeuge war, wie ein clericaler Abgeordneter, geziert mit dem Kreuze Christi, bäuerliche Abgeordnete, die noch so viel deutsche» Bewusstsein hatten, dass sie sich nicht auf Seite der Tschechen stellen wollten, durch Anfassen bei den Rockschößen zwang, gegen ihr eigene« Volk zu stimmen. (Stürmische Pfui-Rufe.) Redner habe damals zu dem genannten Priester gesagt, dass ihm diese« Benehmen da« Recht nebe, zu ihm statt »Euer Hochwürden" — „Euer Nichtswürden" sagen zu dürfen. (Stürmischer Bei» fall. Der RegierungSvertreter lässt den Redner zur Mäßigung mahnen.) Unser Kampf gegen den ClericaliSmu« ist durch-au« kein Kampf gegen die Religion und da« Christen-thum; denn gerade, weil wir die Religion für etwa« Hohe«, Ethische« halten, wollen wir, das« sie nicht in den politischen Kamqs hineingezogen werde. Denn in diesem Kampfe ist e« mit der Religion der Liebe nicht gethan, da mus« man auch hassen und dabei haben Priester einer Religion nicht« zu thun, deren Stifter sagte: „Liebet Euere Feinde!" Die Religion wird sie sagen, wie wird sie'« aufnehmen? Er sah sie zuerst, er kannte sie von rückwärt«. Aber-mal« fand er nicht den Muth, sie anzureden, er folgte unbemerkt. Dann entschlos« er sich, der holden Gefahr die Stirn zu bieten, er wechselte die Richtung der Rund-Promenade und schritt ihr entgegen — und grüßte. „Der Jüngling ist da!" schrie sie aus — „hier auch, bi« nach St. Moriz verfolgt er «ich, aber jetzt hat'« ein Ende!" Und rasch entschlossen trat sie auf ihn zu. „Kommen Sie, gehen Sie dort hinüber, den Waldweg, ich folge Ihnen. Nein! Sie gehen voran« — hier will ich kein Aussehen, vorwärts!" Schwankend wie »in Rohr im Winde zwischen Furcht und Hoffnung, schritt er dem Waldwege entgegen. Sie folgte wirklich. „Nicht umschauen, weitergehen, sag' ich." Er folgte wie ein Hundert. .So, jetzt ist e« genug, jetzt ist e« genug, jetzt können Sie stehen bleiben. Und jetzt geben Sie mir Antwort. Wieso kommen Sie her? .Ich habe gelesen, Sie waren krank, und da hab' — ich mir — gedacht--" .Und jetzt werden Sie mir überall nachlaufen und mich fortwährend belästigen und ansprechen?" „Aber ich liebe sie ja rasend." „Sie sind entweder sehr jung oder sehr un-verschämt — wie alt sind Sie?" „Neunzehn, aber bald Zwanzig." „Und ich bin bald Vierzig — verstanden, mein Jüngling l" „Aber ich liebe Sie so rasend." Da« haben Sie schon einmal gesagt, aber Sie werden sich da« abgewöhnen, und zu diesem Zweck werden Sie meine Nähe fliehen und noch heute abreisen." „Abreisen?* „Jawohl, in einer Stunde geht die Post, die werden Sie benützen." .Aber —" 3 soll nicht zum politischen Kampfmittel herabgewür-digt werden, nicht Has«, sondern Liebe soll von der Kanzel herab gepredigt werden. Anstatt dessen gibt eS Geistliche, die da< Weib gegen den Mann, die Kinder gegen den eigenen Vater verhetzen, wenn derselbe keinen clericalen Stimmzettel abgegeben hat. Christu« trieb einst mit einem Stricke die Wechsler und Händler aus dem Tempel hinaus; wenn er heute auf die Welt herabkäme, würde er nicht un« „radical« Ketzer" hinauSpeitschen, sondern jene, die die Kanzel und den Beichtstuhl herabwürdigen und so der Religion der Liebe ein Gegenstück von Has« und Bo«hett entgegensetzen. (Lebhafter Beifall.) Aber auch in sittlicher Beziehung wirkt der ClericaliSmu» verlotternd und corrumpierend. Da« Nadern, da« man sonst den allergemeinsten Subjecten al« Monopol überließ, scheint heute die Be» rechtiguug zur Erlangung der Salvatormedaille z« enthalten. Nicht nur aus da« geistige, sondern auch aus da« Familienleben wirkt der ClericaliSmu« ent» sittlichend. In der ... . werden die Frauen und Mädchen durch verfängliche Fragen gereizt und ge» kitzelt und die Jugend erst auf Gedanken gebracht, die ihr im.....Stuhle beigebracht werden. (Beifall.) Redner zeigt die bekannte Moraltheologie de« heiligen Liguori vor, die jene Fragen enthalte, die der... . Vater im .... Stuhle an die .....zu richten habe, und sagt, das« er darau« nicht« vorlesen werde, und zwar nicht au« dem Grunde, weil da« Buch verboten sei, sonderu weil ein Dragoner schamroth werden müs«te, wollte er da« au«fprechen, wa« man . . . ischen im . . . Stuhle zu fragen gebietet. Und diese« Buch habe noch dazu ein — Heiliger geschrieben. (Ungeheurer Beisall.) In den clericalen Blättern finden wir Ver» drehung der Wahrheit, offenkundig« Lügen u. s. w. mit der bekannten eunuchenhasten Süßigkeit, aber auch mit einer Frechheit abgelagert, die ihresgleichen sucht. So behauptet die schwarze Presse u. a., der Ruf ,,Lo« von Rom!" sei nicht« andere« al« der Ruf „Lo« von Gott!" Nun soll aber Gott der Inbegriff alle« Hehren, alle« Schönen, alle« Guten und Edlen, der Inbegriff der Wahrheit sein; daher kann e« nimmer Gotte« Wille sein, das« seine Diener mit den Waffen der Lüge kämpfen. Wir fassen den Beruf de» Priester« so aus, das« er alle» opfern soll für die Verbreitung wahren, echten Christenthum«, das« er den Herrgott der Mensch» heit näher bringen soll. Dadurch aber, das» man den Herrgott der Menschheit darstellt al« ein Wesen, von welchem man die himmlische Glückseligkeit um ein paar Messen abbetteln kann, wird die An» schauung de« höchsten Wesen« geradezu heradgezerrt. Wir .Ketzer" stellen un« unseren Herrgott ganz ander« vor. (Stürmischer Beisall.) Wir wollen „Kein Aber, Sie werden folgen — Sie geben mir Ihr Wort, Sie werden reisen, ich will Sie nicht wiedersehen. Sie sind au« einer anständigen Familie, Sie schauen so au«. Sie wissen also, das« man sein Wort halten mus«. Und somit Gott besohlen." Und damit ließ sie ihn stehen, seine göttlich« Manon. Tiesbetrübt schlich der Jüngling von bannen, zurück in sein Hotel und packte seineu Reisekorb und verlangte die Rechnung. Al« er sie aber be» kam, wurde er blas« und blässer — er zog seine Brieftasche heran«, er rechnete hin und rechnete her — er hatte entschieden zu wenig Geld. Er musste nach Hause telegraphieren. Ja, aber wenn Mama auch schickte, vor abend« oder morgen früh konnte doch da« Geld nicht eintreffen. Und er hat sein Wo« gegeben, in einer Stunde abzureisen. E« würd« ihm schwül und schlecht, und e« tanzte ihm schwarz vor den Augen. Er hatte so da« Gefühl, jetzt musst Du sterben. Aber er er» holte sich. Und al» er sich erholt hatte, setzte «r sich zum Schreibtisch, nahm ein Hotelpapier und schrieb: .Mein gnädige« Fräulein! Ich habe Ihnen mein Won gegeben, das« ich in einer Stunde schon abreise, ich kann mein Wort nur halten — wenn — ich habe mich verrechnet, und erwarte erst morgen — verzeihen —" Kurz, er schrieb die nackte Wahrheit. Er hatte die heimliche Hoffnung, wenn si« sieht, ich kann nicht reisen, vielleicht darf ich noch einen Tag bleiben, vielleicht wird noch alle« gut. Manon aber schrieb nur: .Mit größtem Vergnügen; beiliegend 100 Franc«. Ihre Mama wird sie mir fchon bei Ge» legenheit retournieren." 4 nicht «LoS von Gott", im Gegentheile- so mancher ehrliche Deutsche, der früder in religiöser Beziehung indifferent war, ist seinem Herrgott wieder um ein gutes Stück nähergekommen, dass er .LoS von Rom!" wurde. Wenn auch die „Los von Rom"-Bew«gung anfänglich eine politische war. heute ist sie eS nicht mehr. (Beifall.) Heute sind unS die Zügel dieser Bewegung bereit« aus den Händen geglitten, heute ist sie eine Bewegung der Herzen, die Hand in Hand geht mit der Wiedergeburt unsere« deutschen Volkes, weil alle einseben gelernt haben, das« die größte Gefahr für unser deutsches Volk der Cleri-caliSmuS ist, und dass unser Volk nur gerettet werden kann, wenn der Ruf „LoS von Rom!" zum Schlachtruf deS gesammien deutschen Volke« wird. (Donnernder Beifall.) Wir predigen ja nicht« neues, wenn wir „Los von Rom' predigen. Unsere Vorfahren waren ja Protestanten, es ist also kein Abfall, sondern eine Rückkehr zum Protestantismus. Nur mit Dragoner-Säbeln und jesuitischen Kniffen hat man unseren Borsahren den Protestantismus aus dem Leide gejagt, nur deshalb, weil sie geistig frei sein wollten. Damals war mit den Dragonern ein Gast gegangen, mit dem Kreuze in der Hand, der JesuitiSmu«; wo der hintrilt, dort blüht nichts mehr und wächst nickt« mehr, dort gibt eS nur Knechtschaft. Unser Volk wud nicht «her gesunden, alS bis eS sich vom ClericaliSmu» emancipier« Darum müssen alle den Schritt wagen, um unserer Kinder und KindeSkinder wegen, den Schrui: ..Los von —!• (Lebhafter Btisall.) Wir haben alle« gethan, um sür uns«r« deutschen Gemeinden deutsche Priester zu b«komm«n, wir haben die katholischen Priester gewarnt, nicht in so ge» hässiger Weise gegen unser Volk aukzutr«ten, e« war alle« vergeben«. Jetzt haben wir e« mit einem anderen Mutel versucht und gesagt: „Bleiben Sie schön gesund, aus unsere Wünsche haben Sie nicht gehört, wir gehen: LoS von Rom!" (Lebhafter Beifall.) Man kann seinem Kinde kein heiligere« Gut aus den Weg mitgeben, al« da« der Geiste«» und Gewissensfreiheit, al« wenn man ihm eine Re-ligion gibt, die da« Kind dem deutschen Herrgott näher bringt. Für unser Volk gibt e« kein größere« Glück al« da«, ein Volt zu werden, einen Gott zu haben! Redner bittet, e« nicht bei Worten be» wenden zu lassen. Jeder, der ein Mann ist: „LoS von . . .!" Er beschwört die Frauen um ihre Kinder willen: .LoS von ..Abg. Wols schließt, nachdem er noch davor gewarnt hatte, das« deutsche Kinder in Nonnenklöster geschickt werden, mit den Worten: .Laßt »« nicht bei Worten bewenden! Laßt eS vielmehr zur großen, stolzen, euch und euere Kinder beglückenden That werden, die da auS-geprägt ist in den Worten: »LoS von . . .!" Iltrrs Renten Casse deS Handwerker Vereines der Deutschen Kakkspartct in Hraz. Der Handwerker-Verein der Deutschen Volk«' Partei in Graz hat sich die Aufgabe gestellt, daS deutsche StammeSbewusStsein zu stärken, die gewerb-lichen Interessen wahrzunehmen und zu fördern, fowie in nationalen, politischen, gewerblichen und wirtschaftlichen Fragen in jeder gesetzlich erlaubten Weife Stellung zu nehmen. Er erstreckt seine Wirk» famkeit aber nicht bloß auf die Kreise de« Hand-werker- und Gewerbestande«, sondern ist jedermann zugänglich, der überhaupt in «inen politischen Verein einzutreten berechtigt und von deutscher Gesinnung erfüllt ist. Der deutscht Handwerker-Verein hat e« nun al« ein« seiner wichtigsten Theilaufgaben betrachtet, für seine Angehörigen eine HilsScasse in« Leben zu rufen, die bezweckt, ihnen eine Altersrente zu sichern oder ihnen im Falle vorzeitiger Erwerbsunfähigkeit (Invalidität) eine Rente zu verschaffen. Damit glaubt der Verein im wahrsten Sinne deS Worte« eine humanitäre Bestrebung zu verfolgen und dem Geiste der Zeit zu entsprechen, der verlangt, in den Tagen de« Gewinne« und Erwerbe« an die Zeit kommenden Bedürfnisse« zu denken und dem Grund-satze der Selbsthilfe gerecht zu werden, der schon so viele glänzende Erfolge erzielt hat. So ist denn im Sommer vorige« Jahre« nach mühevoller Arbeit und Besiegung zahlreicher Hinder-nisse und Anfeindungen diese HilsScasse de« Vereine« unter dem Namen Alter«-Renten-Casse de« Handwerker-Vereine« der Deutschen VolkSpartei in Graz in« Leben getreten. Wiewohl die Alttr«»R«ottn-Casse erst eine kurze Zeit besteht, so hat sie doch schon nennenswerte Erfolge auszuweisen, Erfolge, die sie berechtigen, sich eine gedeihliche Zukunft zu versprechen, denn ..vsstsck- Zv-cki"_ nicht nur erfreut sie sich bereits einer namhaften Anzahl von Mitgliedern, sie besitzt auch schon den bedeutenden Fond von rund 15.000 K, der voll» komm-n sichergestellt und nutzbringend für die Zwecke der Casse angelegt ist. Diese HilsScasse nun weiter auszugestalten, sie zu einem wichtigen Hilfsmittel für die Zukunft zahlreicher Personen in der Hand einer deutschen Partei zu machen, muss daS unermüdliche Streben des Vereines sein. Die Alt«rS°Rent«n-Casse besitzt ordentliche und unterstützende Mitglieder. Wer ordentliche« Mitglied werden will, mus« zunächst dem Handwerker-Vereine der Deutschen VolkSpartei in Graz beitreten und darf da» 60. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Unterstützende Mitglieder entrichten ein» für allemal mindesten» 20 K oder einen fortlaufenden Beitrag von mindestens 4 K im Jahre. Zur Erlangung einer Altersrente sind Prämien zu bezahlen, deren Höhe aus dem unten stehenden Beispiele entnommen werden kann. Die Altersrenten beginnen mit jährlichen 100 K und können im höchsten den Beirag von jährlichen 1450 K erreichen. Der Beginn des Genusses der Altersrente kann nur nach vollendetem 55., 60., 65. oder 70. Lebensjahre stattfinden und setzt in jedem Falle mindeste»« vrei» jährige Mitgliedschaft vorau«. Nur im Falle nach» gewiesener vorzeitiger Erwerbsunfähigkeit kann der Versicherte nach mindestens dreijähriger Mitgliedschast in den GenusS einer Rente treten, deren Höhe vom mathematischen Zeitwerte der versicherten AltSrente abhängt, wenn er eS nicht vorzieht, gegen den satzungSgemäßen Abfindungsbetrag au» der Casse zu scheiden, waS übrigens 'auch sür andere Mit» glieder unter Umständen zulässig ist. Außer der Prämie sind an EintritlSgebür 2 K und an Ver» waltun.'Skosten 5 v. H. von der jährlichen Prämie zu verabfolgen. Um den Betrieb der AlterS-^Renten-Casse durch ein Beispiel zu erläutern, setzen wir salzenden Fall. Ein dreißigjähriger Mann will vom 55. Lebensjahre an eine JahreSrenie von 100 X beziehen. Die Prämieneinzahlung kann einmalig, jährlich oder monatlich ersolgen, und eS ergeben sich nach dem Nettoprämientarise die Beträge von 388 X (einmalig), 25-17 K (jährlich). 2 15 K (monatlich). Dazu kommen nun noch die VerwaltungSkosten, die aber sehr gering bemessen sind und, wie schon erwähnt, nur 5 v. H. der Prämie betragen. Sollte die AuS» zahlung der Rente erst mit dem 60. Lebensjahre ersolgen, so vermindern sich diese Beträge aus 249, beziehungsweise 14'82 und 1-27 K, beim 65. Lebensjahre auf 148, beziehungsweise 8 29, 0 71 K u. s. w. Mit einer verhältnismäßig geringen Summe ist man also imstande, sich sür die Tage, wo der Erwerb in der Regel ein Ende nimmt oder doch nicht mehr in gewohnter Thatkraft betrieben werden kann, ent-sprechenden Ersatz zu sichern. Die AlterS-Renten-Cafse ist aber in der Für« sorg« sür ihre Versicherten noch weiter gegangen, und e» ist ähr möglich geworden, wesentliche Er» leichterungen eintreten zu lassen. Nach § 7 der Satzungen zerfällt da» Vermögen der Casse in den Alters-Rtnten-Fond und in den Allgemeinen Fond, deren jeder getrennt zu verwalten ist. Der Allgemeine Fond, dessen Bestimmung e« ist, sür sämmtliche Verwaltungskosten und die sonstigen Auslagen auf» zukommen, soll auch dazu verwendet werden, die jährlich oder monatlich zahlbaren Prämien nach Thätlichkeit herabzusetzen. Nach dem Beschlusse der letzten Hauptversammlung beträgt diese Prämien-Verringerung im laufenden Jahr« 50 o. H. der tarifmäßigen Beiträg«. Ebenso darf man hoffen, dass das Gesammterträgni« der Caffe mit der Zett über die herantretenden Bedürfnisse hinausgehen und die Erhöhung der Renten zu» lassen wird. Weiter« ist man auch an die Gründung eine« Prämikn-Ritcka«rgütnngS-Fonde« gegangen. Dieser Fond wird e« der Casse ermöglichen, die eingezahlten Prämien in dem Falle, das« ein Versicherter vor dem Anfalle der angestrebten Altersrente mit Tod abgehen sollte, unverkürzt der Familie zurück-zustellen. Endlich ist durch die Satzungen auch sür die Ueberwachung der Cassegebahrung entsprechen) vor-gesehen. E« ist nämlich hiesür von Jahr zu Jahr ein UeberwachungSauSschusS zu bestellen. Dieser AuSschusS besteht dermalen auS oen Herren Doctor Julius v. Derschatta, LandeSauSfchufSmitglied, Dr. Franz Graf, Bürgermeister der LandeShaupt-stadt, Franz Schreiner, Präsidenten der Grazer Handelskammer, Wilhelm Thönst, Kaufmann, und August Einfpinner, Goldschmied in Graz. Außerdem unterließt die Casse der Staatsaufsicht ebenso ist der Grazer Gemeiudevertrrtung eine Oberaufsicht 1900 über die Verwaltung und Cassegebahrung eingrräuatt. Da« Vermögen der Casse ist. wie schon im Ei» gange angedeutet, in der Gemeindesparcasse in Ära; fruchtbringend angelegt und aus die Namen ver Herren Dr. Juliu« v. Derschatta, Dr. phil. Robert v. Fleischhacker, Friedrich Cuno, Samen Händler, und Karl Strefiler, Tischler und Bildhauer i» Graz. vinculiert. Au» diesen kurzen Darlegungen kann sich jeder deutsche Handwerker überzeugen, wie sehr der Hand» werker-Verein der DeuNchen VolkSpartei in Scq bemüht ist, mit der Pflege der ideellen Aufgab« der Deutschen unseres Heimatlandes. inSdeMder» der Abwehr der Slavisierung in den unteren Lslk«-schichten auch die Sorge sür daS materielle 3!«# feiner Angehörigen zu verbinden. Aus Stadt und Hand. Hvangelische Gemeinde. Morgen Sonntag, den 28. Juli findet vormittags um 10 Ilvr evn-geliicher Gottesdienst in der AndreaSkirch« s&at» gasse) statt. -Veränderung in der MiNtSr-5isloc«lü>. Dienstag srüh verlässt das zweite Bataillon »et 87. Jnfanterie-RegimenieS unsere Stadt, um ach den Manövern in krain seinen neuen GaruisoM-ort Pola zu beziehen. Di« Bewohn-r unserer Stadt können den Scheidenden den letzten Gruß nur mit herzlichen Empfindungen entbieten. Du Beziehiuz» zwischen dem OfficiecScorpS und der Bürgerichch der mili:ärfreundlichen Sradt Cilli sind die deitm gewesen und wir können feststellen, dass auf brn« Seiten alles aufgeboten wurde, um diese B;;!• hunge» zu erhalten und zu fördern. Wir woll» hoffen, das« die« auch bei der neueinrücketdet Garnüon der Fall sein wird. Sommerliedertafet. Der hiesig« Männergesiug» verein „Lied erkranz" hält am nächsten Sott« tag. den 5. August 1900 im Hotel Terfch«! fern statutengemäße Sommerliedertasel. Di« LorlraqS-vrdnung «nihält neuerding« «ine Auswahl der schönsten deutschen Chöre, th«ilS ohne, theil» mit Begleitung de« ClavierS. Die Musik besorgt da» Cillier MusikoereinS-Orchester. pem Stadtoerschönernngsvereine sin» »ich folgende spenden zugekommen von oen Oet«: Adolf Beer K 10 —, I. Zamparutti K 8—. Weitere gütige Spenden werden in der Buchhaidliug Rasch dankbarst entgegengenommen. Aeneficeßoncert Z>iehl. DaS bereit» a» gekündigte Benestce-Concert unseres beliebten ih? ;!• meisterS Herrn A>olf Dießl findet ant l. «da 2. August statt. DaS Programm de«seld«» deüch au« folgenden, durchweg« neuen Nummer»' I. Einzug der Gladiatoren, Triumph »M »rsch o« Futschit. 2. Wiener Zugvögel. Walzer oo» L-h«. 3. Ouvermre „Der Vampyr" vou Marsch»«. i Phantasie au« Delibe« Oper .Der König w't gesagt" von Zimmermann. 5. BaUlraunu, I««-mezzo von Spörr. 6. vivertissimsuto au» M«>st«rsinger von Nürnberg" von R. Wagner. 7, Serenade sür Flöt« von Popp. 8. Khap*><üi hongroUe von F. Li«zt. 9. Siuöenlenlieder, sZ-l-pourri von Klimfch. 10. Lothringer Marsch so» Gann«. Steidlerabend. D«r beliebte Bolkiuiun S t«i d l« r gibt heut« Sonntag ab«nd« im Sann-saale de« Hotel« T«rsch«k einen Bortragtabud. Sechstes Deutsch es Sänger Aun desfea it graz. All« 67 den Deutschen SangerdunZ bilda-den Bünde haben sich in der vor wenigen!aze-> geschlossenen Abstimmung damit einoerstandea «t» klärt, das« da« sech«te Deutsche Sängec-Biuid.»iejl 1902 stattfinde. All« Bünde — mu itataabBt de« Rheinisch«» und des Oberlausitzer Sänger»-,»et — haben auch für die Abhaltung m Graz geitl«^ welches daher unverrückbar und «ndgillig al» Ach-stadt gewählt erscheint. Slomschek-Seier. Am 5. August findet tt Ponigl eine Gedenkfeier für den slovenischeR ö;|chsf Slomschek statt. Soweit dies« Feier kirchlich» Charakter tragen wird, berührt sie unser Jukisil nicht naher. Politisch bedeutsam ist» dass da.'« du erst« slavische (g l a g o l i t i s ch«) iJl t i i t in Untersteiermark gelesen werden wird. „Slooe«:' kündigt übrigen« an, das« auch Fürstbischof Strog-mayer, der großePanslavist, ditZeier.virherrlichet^ wird. ßines der gebildetste» und hervorragen»«!» Mitglieder der Siestgen slo»e»ische» SchttMte, der Flickjchuster Herr P., dessen hochkom>chtt Talent und unnachahmliche« Spiel ia der sloo» nischen Welt da« großartigste Aufsehen rege mich« und Dessen phänomenal« Leistungen auf De« il»e-venischen Ficht«nbr«ttern nicht nur den im«« faß« MM. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Sonntagsöeilage »er „Z>e»tsche» Wacht" t» gift. Nr. 30 .Die 6Obmait" erscheint jede» Sonntag al« unentgeltliche Beilage für bi« Leser der .Teutschen Wacht". — Einzeln ist .Die Südmart" nicht käuflich. 1900 l,Fortsetzung.) Auf verwegener Mahn. Criminalnovellt von Gustav Höcker. «»chdruck »erd»!«». .Wo nur Anna heule mit Frau Rollenstein bleibt I" jagte Frau Ritter. .Die AbendgotteSdienste gehen lange vor neun zu Ende und von unserer Kapelle bis hierher braucht man keine Viertelstunde." .Anna freilich nicht und wir beide auch nicht," entgegnete der Mann, .aber die alte lahme Dame, die am Krückstocke gehen muss." „Man soll nicht über die Gebrechen anderer spotten !" unterbrach ihn die Frau streng. „DaS ist Sünde!" „Aber Svphie, daS habe ich ja gar nicht gethan," verwahrte sich Ritter in fast beschwichtigendem Tone, „ich habe ja nur —" „Wenn wir in unser Innere« schauen," eiferte sie weiter, „so finden wir da viel schlimmere Gebrechen, die deS Krückstockes bedürfen. Leider sehe ich seit einigen Tagen auch Anna an solch' einem inneren Krückstocke gehen." „Meine Schwester Anna?" frug der Gärtner. .Wen könnte ich denn sonst meinen? Du freilich merkst nichts, denn Du siehst das Mädchen mit andern Augen an, als ich." DaS war allerdings der Fall. Unser Gärtner, der jüngste unter sechS Brüdern, war eben der Schule entwachsen gewesen, als ihm daS einzige Schwesterchen bescheert worden war. Er hatte sie gepflegt, gewartet, ihre ersten Schritte geleitet, und als in späteren Jahren ihm seine Verhältnisse gestatteten, sie bei sich auszunehmen, räumte er ihr in seinem Herzen neben dem Platze einer Schwester zugleich denjenigen einer Tochter ein, zumal er selbst keine Kinder besaß. Seine Frau empfand e« mit Bitterkeit, das« ihr daS Mutterglück versagt war, sie konnte in der er» wachsenen Schwägerin keinen Ersatz erblicken; die Selbst-ständigkeit und Energie de« Charakters, die sich in Anna herausgebildet hatten, während sie draußen in der Welt sich Ihr eigenes Brot erworben, stießen Frau Ritter ab, sie schätzte Demuth und Unterwürfigkeit höher, besonder« bei einer Person, die das Brot ihres Manne* aß. Dass Anna sich im Geschäfte sehr nützlich machte, be» trachtete die Schwägerin als eine selbstverständliche Pflicht, dass das nicht unbegabte Mädchen einen gewissen An-spruch auf .Bildung" besitzen wollte, auf welche der Bruder stolz war, erregte den Neid der einfachen Frau, die über die Durchschnittsbildung der Volksschule nie hinausgestrebt hatte. „WaS ist'S denn, Sophie, was Du gegen Anna vorzubringen hast," frug Ritter. .Was soll ich denn nicht merken?" .Dass sie seit einigen Tagen vergefslich, zerstreut und geistesabwesend ist," antwortete die Frau, „Sie träumt mit offenen Augen am helllichten Tage. Ich, die ich jetzt anS Bett gefesselt bin und Anna nur während der Mahlzeiten und abends sehe, habe das bereit« heraus-gefunden, — und Du, der Du sie täglich im Geschäft um Dich hast, scheinst wie mit Blindheit geschlagen." „Ich habe nicht darauf Acht gegeben," entschuldigte sich Ritter achselzuckend. „Dann ist eS Dir wohl auch noch gar nicht auf-gefallen," fxug die Frau spöttisch, „dass sie ihr Haar anders trägt und den schlichten glatten Scheitel mit der neuesten Modethorheit vertauscht hat?" .O ja, daS habe ich wohl bemerkt, sagte der Gärtner. „Sie hat sich vorn über der Stirn das Haar kurz abgeschnitten und nach dem Gesicht herabgekämmt, wa» man, glaub' ich, Ponnifranfen nennt. Mir gefällt daS sehr. ES steht ihr so gut zu Gesicht. Ich hab' mich darüber gefreut und hätte sie beinahe nicht wieder-erkannt." „So, daS gefällt Dir also?" rief die Frau mit sichtlicher Entrüstung. In allen Dingen, die Deine Schwester Anna betreffen, bist Du weltlich gesinnt wie ein Heide, und dabei noch so harmlos, dass Du nicht einmal eine Ahnung hast, waS hinter dieser plötzlich erwachten Gefallsucht, hinter diesem Träume» und Brüten tost* * .WaS soll denn dahinter stecken?" „Es sind die sicheren Anzeichen einer sündhaften Liebe, die sich in ihr Herz eingeschlichen hat. Begreifst Du daS nicht?" « f „Hm, hm! meinst Du, Sophie? Lider warum sündhaft? Einmal muss bei einem Mädchen doch der Rechte kommen. Seit sie bei uns ist, hätte sie schon mehrere gute Partien machen können, und gerade Du gedeihst auS dem Häuschen, weil ihr kein Freier anstand. Sagtest Du nicht erst letzthin, an ihrem siebenund-zwanzigsten Geburtstage, eS wäre die höchste Zeit, dass sie endlich unter die Haube käme, wenn keine alte Jungfer auS ihr werden sollte? Und nun soll es plötzlich eine Sünde sein, dass —" „Ja, mit jenen Freiern ivaY das dm audcres Ding," fuhr Frau Ritter fort, „die traten offen und ehrlich auf, und wir kannten sie als rechtschaffene Männer. Aber jetzt spinnt sich etwas hinter unserem Rücken an. Sie machte ein Geheimnis daraus, und hinter einer geheimen Liebe verbirgt sich stets die Sünden „Sünde!" wiederholte der Mann, de» Kopf mit-leidig nach der eiuen Seite neigeud. „Für meine Schwester Anna verbürge ich mich, und übrigens, Hatid aus's Herz, Sophie, haben wir beide uns nicht auch schon längst ganz im Geheimen geliebt, ehe wir's Deinen Eltern gestanden ?" Frau Ritter richtete sich im Bette aus und machte ein Gesicht wie ein Verbrecher, der sich feine längst abgesessene Missethat nach langer Zeit plötzlich wieder vorwersen hört und sich in seiner Ehre schwer ge-kränkt fühlt. Eh« jedoch der streng gefaltete Mund zum Sprechen kam, hört« man draußen das Gitterthor aus- und wieder zuschließen. „Das ist Anna!" sagte Frau Ritter auf-lauschend. „Aber allein? Wenn sie Frau Stollenstein mitgebracht hätte, müsste man doch auch die Hausthür schließen und in dem Flur da» Aufsetzen ihreS Krück-ftockes hören. Man hat eS doch bisher stets durch die dünne Ziegelwand hindurch gehört " — Der Eintritt in die Gärtnerwohnung geschah nämlich, wie wir hier erläutern müssen, durch die Gartenpforte und ein« Seitenthür des HauseS, während die.Trcppen-stur, welche zu der im ersten Stocke befindlichen Wohnung Frau Rollensteins, der Besitzerin des Hauses und des Gartengrundstückes, führte, von dem Parterregeschoß durch eine Mau«r geschieden und nur durch die vordere Hausthür zugänglich war, durch welche außer der alten Dame niemand ein- und au»gieng. Anna trat in's Zimmer, ein Gebetbuch - in der Hand, und bot Bruder und Schwägerin den üblichen Gruß. Der Lenz der Jugeud war aus ihrem Antlitz bereits verblüht, aber sie besaß jene interessanten, srauen-hasten Züge, die bei manchen Brünetten von gesetztem Akt?» »och Immer sesielu, und fenrö nrojie, schwarz, feurige Auge, dessen Glanz sich belebend dem Antlitze mittheilt. Dazu kam die üppige, dunkle Haarfülle, die sie seit neuester Zjit /so kokett zn tragen wusste, und die voll« tind dabei dach schlank gewachsene Gestalt. „Hast Du denn Frau Rollenstein nicht mitgebracht?" frug Frau Ritter unruhig. „Frau Rollenstein? Ad} je Frau Rollenstei»!" entsuhr es den Lippen dcs Mädchens, als besänne sie sich Letzt erst, wobei sie die Haud vor die Stirn hielt nnd, wie aus einem Traume erwachend, rings um sich blickte. Die Gärtnersfrau warf ihrem Manne einen be-deutsamen Blick zu^ als wollte sie sagen: „Da hast Du nun selbst eine Probe von ihrer VergesSlichkeit und Träumerei." „Frau Rollenstein hat den Weg ja oft schon allein gemacht, weim Ihr wie heute abgehalten wäret, die Abendandacht zu besuchen, und ich bei einem meiner Oheime zu Besuch weilte," sagte A»na, sich rasch tröstend. „Aber gerade jetzt, wo sie von schwerer Krankheit genese» ist, hättest Du die alte Dame unter keinen Umstünden allein gehen lassen sollen," warf ihr die Schwägerin vor, „und nun gar heule, wo eS draußen so finster ist! Und dazu der einsame Weg am Strom-user, wo di« Laternen so dünn stehen, dass es eine wahr« Schande für die Stadt ist, die so große Summen sür Lurusanlagen zum Fenster hinauswirft, sür die Beleuchtung eines Weges aber, der zu einer Metho-distenkapelle führt, kein Geld hat. Wenn der alten Dame nun unterwegs irgend ein Strolch begegnete?" „Warum sollte ihr denn jemand etwaS anhaben?" wandte Anna ein. „Warum? Trägt sie nicht kostbare Ringe? Kann nicht die schwere goldetie ErbSkette, an der sich daS Medaillon befindet, das Auge irgend eineS Gauners lüstern machen? So etwas funkelt auch im Dunkeln. O Gott, wenn der Frau etwas geschehen wäre! ES gesiel mir schon nicht, als sie letzthin das Medaillon verloren hatte. Wenn daS nur kein schlimmes Bor-zeichen ist! dachte ich bei mir. Ich hatte eine Base, die verlor auch ihr Medaillon mit dem Bilde ihres ver-storbenen Mannes, das sie sonst so ängstlich hütete. Wenige Tage später gerieih sie unter dir Hufe dnrch-gehender Pferde und blieb anf der Stelle todt. Ihr Seliger hatte sie nachgezogen." „Wenn'S der selige Herr Rolleiistein damit so eilig gehabt hätte," versetzte Anna lächelnd, „fo würde er sich nicht schon ein Tatzend Jahre oder noch länger Zeit damit genommen haben. AlS ich übrigens fo glücklich war, das verlorene Medaillon im Garten ;u finden, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, eS zu öffnen. DaS Bild darin ist gar nicht dasjenige ihres bclrflorirnm Gemahl», den daS grosse OelgemStbe ot>cn in Frru Rollenstkin'S Wohnung mit so entsprechender Aehnlichteit darstellen soll, eS ist die Photographie eineS LfficierS." „So?" sagte Frau Rittex, ihre Ueberraschung über einen so lange mit sich herumgetragene» Irrthum ver-bergend, mährend der Gärtner seine Schwester mit offenem Munde ansah. „Du musSt aber doch wissen, wo Du unsere alte Dame gelassen hast?" inquirierte Sophie weiter, deren Unruhe fortwährend wuchst. „Als die Andacht zu Ende war und ich mich mit Krau Rollrnstein noch nicht weit von der Kapelle ent-fernt hatte, wurde sie von einem älteren Herrn ange-redet, welcher der Andacht ebenfalls beigewohnt hatte," erzählte Anna. „Liebes Kind," sagte der Herr zu mir, „bitte, lassen Sie uns ein paar Augenblicke allein, ich habe etwas mit der Dame zu besprechen." Ich gieng voraus, blieb mitunter stehen, um zu warten, und da sie nicht kam, gieng ich langsam nach Hause. „Ohne wieder an Frau Rollenstein zu denken!" ergänzte Sophie schnippisch. „Hast Du den alten Herrn schon früher in unseren Gottesdiensten gesehen?" „Nein, aber er war derselbe," antwortete Anna, „der schon vorgestern hier war und mit Frau Rollenstein sprechen wollte. Du haft ihn ja auch gesehen," wandte sie sich an ihren Bruder. „Ich erinnere mich genau." nickte dieser: „als wir ihm sagten, dass die alte Dame keine Besuche an-nehme, übergab er Dir seine Visitenkarte und bat Dich, sie Frau Rollenstein zu überbringen und ihr zu sagen, er lasse sie in einer sehr dringenden Angelegenheit um eine kurze Uuterrednng ersuchen." „Wie hieß der Herr?" frug Sophie neugierig ihre Schwägerin. „Ich weiß eS nicht," versetzte Anna. „Hast Du denn seinen Name» nicht aus der Visiten-karte gelesen?" „O ja, aber ich habe ihn mir nicht gemerkt." „Natürlich, — vergessen, verträumt I" höhnte Sophie und warf ihrem Manne wieder, wie vorhin, einen be-dcutsamen Blick zu. „Gabst Du die Karte ab, Anna?" *Ia." „Und nahm Frau Rollenstein den Besuch des alten Herrn an?" u „Nein," versetzte Anna kurz. „Sie wurde sogar sehr ausgebracht, * ergänzte der Gärtner, „alL sie den Namen las, er sei von allen Menschen unter der Sonne der letzte, dem sie ihre Thür öffnen werde, lieft sie ihm sagen, er soll« sich zum Kuckuck schern» und sich nicht einfallen lassen, ein zweite« Mal zu kommen. Und noch viel stärkere AuS- drücke gebrauchte sie, nicht wahr. Anna?" ES war dem Mädchen offenbar nicht lieb, dass ihr harmloser Bruder die unwilligen Worte der alten Frau wiederholte, denn sie ward sich jetzt erst bewusst, einen Fehler begangen zu haben, dem so schroff Abge-wiesen«» nun doch zu der früher vergebens erstrebten Unterredung behilflich gewesen zu sein. Von dieser Seite fasste denn auch Sophie die Sache sogleich auf. „O, Du unvorsichtiges, gedankenloses Mädchen!" rief sie in bitterem Vorwürfe, „daS begreift ja ein Kind, dass sich der alte Herr nur in die Abendandacht ein-geschlichen hat, um Frau Rollenstein dort aufzusuchen und sich auf dem Nachhattsewcge an sie heranzumachen. Du wusstest, dass sie sich den zudringlichen Menschen durchans vom Halse halten wollte, und lässt ihn dennoch mit ihr allein!" „Ei! was gehen mich schließlich Frau Rollenstein'S Angelegenheiten an!" entgegnete Anna mürrisch, indem sie ihren Hut auf den Tisch warf. „Glaubst Du, sie wird es ruhig hinnehmen, dass Du ihr diesen Streich gespielt hast?" schalt Sophie weiter. „Du kennst ihren nachtragenden Charakter, Du weißt, wie schwer sie etwas verzeiht." „Ich fürchte mich vor ihren» Strafgericht nicht im mindesten," lachte Anna verächtlich, heftig an ihren Ha»»dschuhen zerrend. „Du »»icht, nein," rief Frau Ritter, „aber wir, Dein Bruder und ich. wir werden dafür zu büßen haben. Sie wird den, demnächst ablaufenden Pachtconttact nicht wieder erneuern und dafür dürfen tpir uns bei Dir bedanken." „Das wird sie bleiben lassen," versetzte Anna, denn so guthlnüthige Pächter, die für ihr schweres Geld sich von ihr noch zu allerlei unterthänigen Diensten ge-brauchen lassen, findet sie gewiss nicht wieder. Höchstens wird sie Euch tat Pachte steigern; das hat sie aber bisher bei jeden, neuen Pachtabschlusse gethan, denn ihre Habsucht u»»d ihr.Geiz —" „BstI zischte Sophie mit erhobenen» Finger, als könnte die Abwesende es hören. „Jawohl, ihre Hobsucht und ihr Geiz schreien znm Himmel," fuhr Auna, durch die Reden ihrer Schwägerin schon längst gereizt, nur noch lauter und heftiger sort. „Es ist eine Sünde und Schande. Auf eine Million schätzt man das Vermögen dieser Frau, sie könnte in einem Vierspänner fahren, statt an ihrem Stocke einher zuhinken, hält sich aber nicht eininal ein Dienstmädchen, isSt sich nicht ordentlich satt, gönnt anderen kaum —" (Fortsetzung svlgt.) Belehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc Zuverficht. Erglühe stolz in Morgenflammen. Du deutsche« Her,, sei kampsbereit! Al« Männer kommen wir zusammen. Al« Männer führen wir den Streit. Umbrandet un« auch wilde« Hassen, Noch halten wir dem Gegner Stand, Nur mit dem letzten Hauch verlassen Wir dich, vülthrures Heimatland. Die Städte, die wir einst besessen. Die Fluren, di« der Ahn' bebaut. Wir können nimm«r si« vergessen, Erstarb dort auch der deutsche Laut. Schon schlimm're« MisSgeschick beschworen Hat Treue für da« Vaterland, Und wa« aus immer schien verloren, Ein taps'rer Sohn noch wiederfand. Es ist »in wilder Hagelschauer. T«r deutsch« Pflanzungen setzt schlägt. Doch enden wird die Zeit der Trauer. Wenn Ihr auiharret unentwegt. Die Schlossen können nicht ^schmettern Die Sichenkron« deutsch und stark, Sie hebt sich stolz in Sturm und Wettern. Gesund ist ja des Stamme« Mark. Karl Pröll. Wie nützlich da« ««legen von Ikledringen in den Obstpflanzungen sür di« Btrtilgung de« Frost spannerS ist, be> weist ». a. die folgende, im vergangenen Jahre gemachte Beobachtung. An 12 um die gleiche Anzahl Bäume gelegten Kleb-ringen sand man am »<>. October schon 45 Weibchen und 94 Männchen de« Frost-spanner«, am 31. October 61 Weibchen und «1 Männchen. Die finkende Temperatur — vom »l. October aus l. November fiel Parker Reis — äuperle ihren Einfluss in deutlichster Weise, indem der l. November nur b Weibchen und 8 Männchen, der 2. November nur 2 Weibchen und 2 Männ-chen lieferte, Al« nachher wieder warme Witterung eintrat, fanden sich am 1. November St Weibchen und 38 Männchen, am 15. November gar 85 Weibchen und 70 Männchen, am 1«. November S0 Weibchen und 30 Männchen. Bom 17.Novem-b«r an ttat «in« deutliche Abnahme im Auftreten der Schädlinge ein. trotzdem da« warme Wetter noch bi« zum 21. No-vember fortdauerte. Wir erinnern bei dieser Gelegenheil daran, das« der Staupen-lei« öfter, etwa alle 14 Tage, erneuert werde« mus«, denn länger hält die klebend, Eigenschaft auch des besten Leime« nicht vor. Anlage «euer Beerodftpflanz««gen Will man ein« neue Pflanzung von Jo> hanni«- und Stachelbeeren anlegen, so thu« man die« «ntw«d«r im Herbst von Mitte September bi« ansang« November oder aber im zeiiigen Frühjahr, sobald d«r Boden ausgesroren ist, denn bei später Pflanzung geht die erste Ernte gewöhnlich ganz verloren. Soll ein Stück eine« Gar» ten« oder ein tiefgründig«« Stück Acker-land angepflanzt werden, so genügt e«, wenn der Boden tief umgestochen wird; will man aber einen Aasenplatz, eine Wiese, einen Obstgarten oder gar einen seitherigen Hosraum in eine Beerobst-pstanzung umwandeln, fo muss der ganze Platz vorher tief rigolt, d. h. umgegraben werden, wie etwa bei der Anlage eine« Hopfengarten«. Vortreffliche« und billige« Zahn-pulver. Die vielen Präparate, welche gegenwärtig unter den verschiedensten ver-lockendsten Namen im Handel vorkommen und ihrem wahren Wen« nach gewöhnlich sehr theuer sind, enthalten meist Mineral, flösse, welche di- Zähn« angrrisen und bki länger«« Gebrauch auch sonst der G« sundheit schädlich werden können. Da« beste, billigste und gesündeste Zahnpulver ist feingepulverter Milchzucktr, den man um geringen Prei« in jeder Apotheke haben kann. Vermöge feine» schwachen Ge-halte« an Milchsäure reinigt er die Zähn« vollkommen, ohn« si« anzugr«is«n und fein Gebrauch ist reinlicher und angenehmer at« von irgend einem anderen Mittel. Leute, die an üblem Mundgeruch leiden, sollten sich indes« keine« and«r«n Zahn-pulorr« al» feingepulverter Holzkohle de-dienen, die alle üblen Gerüche benimmt. Man kann da» Holzkohlenpulver auch mit Milchzucker vermischen, wodurch seine An-Wendung angenehmer und wirksamer wird. Der zur Grünfüttrruiig bestimmt« Stltt, da« Gra« und so weiter mus« stet« sehr srüh am Morgtn gemäht und gltich «ingebracht werden, denn am Morgen ist die Pflanz« am frisch«!»«» und am reich slen an Protelnstoffen. Die «er«ichri»ng de« «ohlweiß !i»g« wird ntuerding« mit jolgende« Fangmittel betrieben. Man pflanzt oder säet zwischen di« Gemüsrpstanzen Ritter-sporn. Di« blühenden Pflanzen sollen für die Kohlweißlinge so angenrhm sein, das« si« sich masienhast daran festsitzen und am Abend leicht eingesammelt werden können. Da« Brot wird sehr verbessert, wenn man beim Anmachen de« Teige« statt g«wShnlichcn Wasser« solche« ver-wendkt, in welche« Kleie eingeweicht war. Die Kleie kann man nachher den Hühnern oder jungen Schwein«» geben. Sehr richtig! „Du schreibst in Keine Rose ohne Dornen' Dornen klein?- Ich habe dir schon mehrmals gesagt: «Alles, wa« du ansassen kannst, wird groß ge-schrieben." — „Aber die Dornen kann man ja nicht ansassen!" Der praktische Hautarzt. Hausarzt: »Wollt» gnädige Frau nur anheben, welche« Bad Sie in die>em Sommer zu besuchen wünschen, die Krankheit werd« ich dann schon herausfinden." Bescheidenheit. Der AbbS Barthe. lemy. Ver,asser der.«eisen de« ,ungen Anacharsi»", tonnte nie dahin gebracht werden, sich eines Wagens zu bedienen, obgleich seine Einkünfte es ihm gestattet hätten. Seine Beicheidenheit hielt ihn jedoch davon ad. „Ich würde einen Wagen taufen," sagt« rr, „wenn ich nicht fürchtet«, Gelehrten zu Fuß zu begegnen, die mehr Verdienste yaben als ich." Die Zierde de« Salo»«. Dame: »Ich möcht« mein V«>m >chmück«n, Herr Lieutenant, welches Genre rathen «>« mir?' — Lieutenant: .Werde Ihnen morgen mein Bild ichicken. Gnädigste!' Untrügliche Wahrzeichen. „ , . . . äll|0, Euer Lehrer hat >ich verlobt! Hadt Ihr denn eine Ahnung gehabt r — „Ra. Das glaub' ich I Vierzehn Tage vorher ha» er gar leine Fehler mehr gemerkt, acht Tag« vorher hat er selber lauter Fehler beim Uederietzen gemacht, und 2« Eiunden vorher hat tr «,nt» von uns mu Julie aufgerul«».- Unerhört. Frau (von der Badereise zurückkommend, zur Köchin): „Wie hat denn mein U/iann geltet, |o lang« ich fort war?- — Köchin: „0. ich sag' Ihnen, gnädige Frau, der hat vejohlen, wie wenn er der Herr »n Haus« wärl" «avorfichtigkeit. Jung« Frau:.Denke dir, unser Hausarzt will mich nach «arls-bad schicken, weil ich über Schmerzen in der Lebergegend gellagt habe: und ich halte mich so aus Wiesbaden gefreutk" — Mutter: „Ja, Kind, wie kann man auch so inz Bi«u« hinein krank werden I" 1900 ..Deutsch- Zvaiy»" 5 «i'lhen Beisall unserer braven Mitbewohner slavischen Renn>n:ffe« sanden, sonvern auch den überreich mdiemen Lobeserhebungen in der gesammten slove-«isültn Presse ausgesetzt waren, ist auf den nicht ■übt ungewöhnlichen Einfall gerathen, seinen Partei-qmofsen und Bewunderern lachend den Rücken zu ichrni und auS Cilli wortlos zu verdampfen! Bei kHl und Nebel! ES ist schon der zweite große Mlniale Künstler, der zur Entwicklung slovenischer ö;»nhe>tSgefühle herbeigezogen wurde und dessen S: «hen im hiesigen slooenischen Kreise mit schmerz-iicheN Gefühlen wahrgenommen wird. Der erste 0A ein gefeierter. unaussprechlich begabter aka-twi'cher Maler, dessen Meisterwerke die Thürflügel tö Hotscheoar'schen Geschäftes schmücken und die mn Theile einer dalmatinischen MaraScinoflaschen-mziime entnommen sind — wahrhaft fesselnde jlkifcrratrte originaler slovenischer Farbenpracht. Stint Anstreicher- und Patroniererleistungen. im «ialesensten Oberburgergeschmack gehalten, müssen ÄadieS bis auf den heutigen Tage die Wände der Herzhaften «Kapelle in Ver Eiadtpfarrkirche er-am. Man sehe nur nach! Jetzt ist also dein M» der zweite gefolgt, der große slavische Mime, !n seinen Leisten treulos verlassen, ist von bannen ptnil,. Die slovenischgesinnten Damen sind e« leider e$t allein, die den Abgana deS fast classischen ^Miheroen, der im edlen Wettbewerbe mit seinem !>achahmlicheren Bühnenrivalm, Herrn JaneS. Ivan Rebeck, ihre Herzen höher schlagen, nne trunken machte, wenn er vor die Milly-rat, beklagen. Herr P. hat in der wohl-ea Eile, mit der er den AbschiedSgrüßen der idomitkn, seines enthusiastischen Theater« ms. den breilgtsiirnlen, glatten Schaaren kwunderer und seiner trostlosen Sokolbrüder >le — übersehen, einige Rechnungen zu be-. Weheklagend wird also alle,'«halben seiner L, dass er wiederkäme, Vielleicht er doch wieder. Theilnahms^ezeusiungen sind Herren Dr. Juri Hr^öovrc. Dr. Vrecko 4 Wretschko) und an den heiligen NicolauS irlauschek zu richten. —oj roher Kirchtag in Menöans. Am Sonntag. I Juli d. I. fand im Bade Neuhaus bei m großes Gartenfest statt, da« sowohl von « Eurgäste. al« auch von auSwärls außer-ch gut besucht war. Die ausgegebenen ! versprachen nicht zuviel; das aufgesührte mm wurde bei weitem überboten. Lieblich * von Kindern der Volksschule in Doberna »ngestellte Erniezug anzusehen. Voran schritt Volk; ihm folgte, von einem Ochsengespann >, aus Kornähren gebettet, ein reizende«. llkigeS Mäghlein. Den Schluss de« Zuge« ein mit hüvfch arrangierten Blum.nkördchen ul Wägelchen, vor dem ein schneeweiße« hni gespannt war. Einen der Hauptanzie-mutn bildete da« international« Hunderennen liilrsateur. Beim Flachrennen starteten 7 Hunde, «egerm gieng„Maida" (Besitzer Dr. Kumps) , Daran schloß sich da« Hindernisrennen, blieb „Puck' (Besitzer Dr. Kumps). Viel R Heiterkeit da« Topfschlagen, da« Buben-»nd daS Erklletiern be« beiläufig 30 Meier viaibaume« bei. In Buden untergebracht : Der Riesenphonograph „Echo", vorgeführt Xr> KrothweU, ein überseeisches Kunst- und len-Cabinel,n 3 Abtheilungen. Im eigent-ClidiNelt fielen besonder« auf da« .Curbassin !uhau*A und ein Curdireclor be« vorigen «nd««». gemalt von Auchenthaler, sowie »ser-Typen und originell« Ansichtskarten. ,ram, au«-gezeichnet. Um 3 Uhr nachmittag erfolgte der Au«-marsch der Schuljugend mit ihrer steirischen Fahne, odran die uniformierte Tüfferer Kapelle. Der Fest-platz, eine mitten im Wald« g«ltg«ne Wiese prangt« in r«ichem Flagg«nschmucke, indessen kühle Schatten zu fröhlicher Rast einluden. Alsvald herrschte rege« Treiben, insbesondere unter der lieben Jugend, die sich bei Gesang, Turnübungen, Reigen und allerlei ergötzenden Spielen aus'« Beste unterhielt. Eine Buschrnschänk« bot den Festthtilnehmern mancherlei Genüsse, auch war für den Magen der Kleinen durch Würstel, Bror, Bier. Kaffee und NufSkipfel, in ausreichendem Maße gesorgt worden. Als eS zu dämmern begann, wurde e;n hübsches F«uerw«rk abgebrannt. Die Schuljugend sang da« Kaiserlied, woraus unter Musikklängen der Rückmarsch an-petreten wurde, der sich in vollster Ruhe und Ordnung vollzog. Die Kaptlle concertierte hierauf im Garten d«r Gastwirtschaft Smreker, wos«lbst sich viel« Freunde deutscher Geselligkeit eingesund«n hatt««. Zum Schlüsse danken wir den auswärtigen Festgästen für die Ehre ihres Besuches, wir danken Herrn ing. Smreker sür die sreundlich« Ueberlassung der Festwiese, sowie Allen, welche zum Gelingen deS Festes beigetragen haben. — Unser« Schul« wird da« Schuljahr am 31. Juli beschließen, di« Einschreibung sür daS kommende Schuljahr werden am 15. und 16. September stattfinden. ßnrort Nohitsch^Sauerbru«». (Benesic«» Concert des Cur-KaptllmeisterS Fr. S t a h l.J*E« war ein heiterer Nachmittag und ein vergnügter Abend. Die Curmusik spielt« mit ge« wählte»! Programme und das gut besuchte Concert brachte in künstlerischer Ausführung Ouverture „Leonore" Nr. 2 v. B. v. Beethoven, „Adagio" v. Doorzak. .Presto" v. Haydn und „Ave Maria" Oboe-Solo v. Cberubini zum Vortrag«. Di« Herren Jankovich, Viezolli, Ballarini und Schultz ernteten reichlich verdiente« Lob. Herr Mayer hat im Oboe-Solo Wärme und Tiefe bekund«. Der Einacter. komische Operette (Musik v. Joh. Brandl) „de« Löwen Erwachen" fand günstig« Ausnahme. Die Darsteller wurden durch reichlichen Beifall auSge« zeichnet. Am Schlüsse folgte «in Tanzkränzchen, und Ttrpsichora würd« im ausgiebigst«!! Maß« gehuldigt. Für die schönen Stunden sei dem strebsamen Cur-Kapellmcister Herrn Fr. Stahl der beste Dank gesagt. ßoncnrs. DaS Kreisgericht in Cilli hat d«e Eröffnung dcS ConcurseS über da« Vermögen de« Ivan Koncan, nichtproiokollierten Kaufmann«« in Schönstein bewilligt. Der Lande«gericht«rath Joses Mibelic wurde zum ConcurS-Commissär. Dr. Fr. Mayer in Schönstem zum einstweiligen Massiverwalter bestellt. Windische Krzichnngsersolge. Freitag vor-mittag« wurden im Stadtparke zu Pettau drei städtiiche Schulknaben von neun slooenischen Schülern der Umgebungsschule überfallen und der Knabe de« Piounierfeldwebel« Gorilschek durch fünf Messerstiche bedeutend verletzt. Die Ausbildung windischer »F«stgäste" nimmt immer größere Dimen« fronen an. pom Lastzüge gestürzt. Au« Trieft, 27. d., wird uns geschrieben: Al« gestern nachmittag« der Postzug Nr 10 aus der Fahrt von Wien »ach Trieft die Strecke von Oderlesec« und Divacca durchlief, bem«rkte der Schaffner Josef Schönegger, daf« einer seiner B«rus«ge»ossen bei Rtvission der Fahrkarten vom Trittbrette gestürzt sei. Schön«gg«r griff, um da« Haltsignal zu o«be», hastig »ach der Noihlein«, unglücklicherweise jedoch zerris« sie und er stürzt«, da« Gleichgewicht verlierend, edensall« vom Zuge. Er kan» von Glück reden, nicht unter di« Räder gekommen zu sein. Der Zug dielt nun sofort an, und da« Dienstpersonal, wi« die Re,senden liefen zur UnglückSstätie zurück. Während der Erst-genannt« anscheinend unverletzt ausstand, konnte Schönegger sich nicht erheben und blutet« insbesondere stark auS mehreren Kopfwunden. Der Unglückliche wurde sofort in ein Wagenabtheil gtschafft und in Trieft in da« Krankenhaus überführt, wo man schwere Verletzungen am linken Knie, rechien Fuße und am Kopse feststellte. T'ferdcprämiiernng i« Sachsenfekd. Am 23. d. M. fand programmäßig in Sachsenfeld die Pferd«» prämiirung in bester Ordnung statt. Ausgestellt waren 83 Pferde, von welchen 28 mit Prämie« betheilt wurden. Da« Prriszericht stand unt«r der Leitung deS Präsidenten, Herrn Curt Ritter von Haupt und war au« nachstehenden Herren zusammen-gesetzt: Moriz Siallner, Oberstlieutenant von Mus» z?zyn«ki, Emil Graf AtiemS, LandeSthierarzt Dr. Schindler, Karl von Aoamovich. Districtsoorsteher Pauer und Podgorsek. DaS StaatShengstendepot war durch Herrn Rittmeister Kaspar vertret«». Die Classificitrung der aufgestellten Pserde erfolgte kategorieweise und dauerte von 9 Uhr früh bi« 2 Uhr nachmittag«. Der viel zu schwache Auf-trieb hat da» Preisgericht nicht befriedigt, indem sehr viel vom Zuchtnachwuchs verkauft war und der Nährzustand, sowie die Ueberanstrenguiig der Mutterstuten zu sehr vorherrschte. Condition, Pflege und Wartung waren beim Nachwuchs befriedigend, Hus^flege und Hufdeschäg«, mit wenigen Ausnahmen, minder. Zwei Mutterstuten wurden wegen ganz schlechter Pflege ausgeschlossen. Die Betheiligung gestaltete sich von Seite der Landbevölkerung reg«. Die Prämienvertheilung wurde vom Präsidenten nach einem begeisterten dreimaligen Hoch auf den Kaiser vorgtnommen. Zum Schlüsse empfiengen die Züchter eine fachmännische Belehrung über die Aufzucht junger Siuten und winden auch vom Präsidenten auf die noch vorhanden«» ' Mängel und Verstöße in den Zuchtmethoden aufmerksam gemacht, sowie aufgefordert, die bevorstehende Lände«» Autstellung mit gut gehaltenen Thieren und reichlich zu beschicken. Prämien sür ihre Zuchtpferde er» hielten: Für Mutterstuten mit Saugsohlen: Franz öepl in BischosSdors, 1. StaalSprei« 100 K und die silberne Medaille; Franz Okorn in Bischos«» dorf. 2. StaalSprei« 80 K und die silberne Medaille; Valentin öa« in St. Marein, 3. SlaatSpre!« 60 X und die silberne Medaille; Maria Premfak in Hochenegg, 4. LandeSprei« 50 K; Josef Puncer in Klein-Fraßlau, 5. LandeSprei« 50 X; Josesa Bric in Vocna. 6. BezirkspreiS 20 X; Franz Brezniker in Rabendorf, 7. Bezirkspreis 20 K; Martin Rojnik in Fraßlau, 8. Bezirkspreis 20 X; Valentin Gab« in St. Georgen, 9. BezirkSprei« 20 X, und Johann Lipovnik in Loznic, 10. Bezirk«» peei« 20 X Für junge Stuten: Johann Karnicnit in Prekop, 1. StaatSpreiS 80 X und die silberne Medaille; Anton Ratajc in St. Georgen, 2. Staat«» preis 50 K und die silberne Medaille; Bartbolo» mäu« Rotler in St. Georgen, 3. LandeSprei« 50 K; Josef Mussi in Franz, 4. BezirkSpreiS 20 X; HanS Jeschounigg in Arndors,. 5. BezirkspreiS 20 X; Mathias Steiner in Gorica, 6.^Bezirk«» preis 20 X, und Jakob Dellakooda in Obtr-Loschnitz, 7. Bezirk«pr«iS 20 X. Für zweijährige Stutfohlen: Franz C'epl in BischosSdors, 1. StaalSprei« 60 X und die silberne Medaille; Valentin Las in St. Martin, 2. StaaiSpreiS 50 X und die silberne Medaille; Franz Rojnik in Fraßbru, 3. Lande«» preis 50 K; Franz Sedminegg in Podlog, 4. Bezirkspreis 20 X; Franz Virant in Sachf«nseld, 5. B«zirkSpr«iS 20 X, und Josef Podgorsek in St. Georgen, 6. Bezirk«prei« 20 X Für einjährige Stmsohlen:Joses Kosenina in Gomilöko, 1. Staat«» prei« 60 X und die silberne Medaille; Anton OSwirk in Klein-Fraßlau, 2. StaalSprei« 50 X und die silberne Medaille; HanS Jeschounigg in Arndors, 3. LandeSprei« 50 X; Jshann Cizej in Fraßlau, 4. BezirkSpreiS 20 K; Johann Kunst in Unter-Loznic. 5. BezirkSpreiS 20 X. Pas Metterschichen. Di« Erfolge deS Wetter» schießen» stehen außer Zweifel. Eine Wissenschaft» liche Erklärung für den Zusammenhang zwischen der Luftwirbtlerzeugung unv der Unterdrückung de« Hagel« ist bisher noch nicht gegebeü. Die wunder-bare Wirkung dieser Schüsse, nach welchen die Wolken sich oft momentan aus kurze Zeit lichten, und welche selbst ein bereit« angebrochene« Hagel-in weiche« Graupeln oder heftigen Regenguf« ver-wandeln, ist noch keineSweg« ganz aufgeklärt. Doch ist, wi« wir in der .Ostdeutschen Rundschau" lesen, ein von Plante ausgeführte« Experiment geeignet, einig«« Licht in di«f«» Dunkel zu bringen. Wenn man nämlich die beiden Poldräht« eine« starken electrischen Stromes fo anordnet, daf« der eine von urnen in ein Wasserbecken eintritt und bi« nahe an die Oberfläche tritt, während der andere von oben bi« nahe an bikfklb« heranreicht, ohne dieselbe jedoch zu berühren, und dann einen Strom von hoher Spannung hindurchj«»det, der feinen Aus-gleich nur durch Uebersprjngung der Unterbrechung«» stelle finden kann, so verlieft sich der Wasserspiegel 6 in Form «in«» Trichttr«, aus welchem die Waffer« «heichen mit großer Heiligkeit herauSaeschleudert werden, die Ansang» flüssig sind, plötzlich aber in fest« übergehen und al« winzige Hagelkörner heraus« geschleudert werden. DaS Experiment misSlingt un-f«bldar. wenn dabei nicht absolute Ruhe herrscht. Die geringste Luftbewegung, wie sie durch einen heftigen Athemzug oder die Bewegung der Hand verursacht wird, bringt daS Experiment zum Scheitern, insofern« dann nur Tropfen herausfallen. Ganz ähnliche Umstände herrschen in den Minuten, welch« dem AuSbruche eine« Hagelwetter« vorangehen, nur mit dem einzigen Unterschiede, das« da« Wasser nicht unten, sondern oben ist und das« e« nicht in flüssiger Form, sondern al« Wasserdampf, der seiner Condensation nahe ist, vorhanden ist. Ein« gering« Abkühlung der Luft führt sofort zur Tropfknbildung. Im Utbrigen sind auch in dem Gewitterbezirke, ganz wie bei dem Versuch, enigegengesetzle Electri-ziläien vorhanden, die nach Ausgleich streben, und die unheimlich« Ruh« und Windstill«, die dem Hagel» wetter vorausgeht, entspricht ganz der sür den LaboratoriumSversuch unerläs«lichen Abwesenheit jeder Luftbewegung. Kür Kuudebefitzer. Anlässlich der jetzt un-»»«gesetzt herrschenden Hitze machen wir die Besitzer von Hunden darauf aufmerksam, das« e« sehr an-gezeigt ist, den Hunden recht oft während de« Tage« frische» und reine« Trinkwasser zu verab« reichen, da hiedurch die Hund« von ^mancherlei krrankheiten, die unter Umständen auch den Menschen sehr gefährlich werden können, bewahrt werden. Sehr .zu empfehlen ist auch, die Hunde wenigstens einmal de« Tage« zu baden, damit sie von d«m Ungeziefer weniger zu leiden haben. — Auch die Besitzer von Singvögeln — namentlich aber von Kanarienvögeln — wollen wir aufmerksam machen, die Thierchen recht ost mit frischem Trinkwasser zu versorg««. Altmetall- und Ältmatcrialienausschreibung der k. k. Staatsvah»-Z»irectiou Aillach. Wi« die Handel«- und Gewerbekammer in Grnz mittheilt, gelangen bei der t. k. EtaatSbahn-Direction in Villach nachstehende, in den Mat«rialmagazin«n Knitttlfeld und Amstztten lagernd« Altmetalle und Altmaterialien zur Ausschreibung u. zw. alle« GusS-eisen. Pauscheisen, Zerreneisen, alter Stahl in großen Stücken, Blattfeder», Valutfeder- und Zerren-Werk» zeugstahl, alle GusSerze, Achsen, alte Etahl-Tyre«, galvanische« Kupfer und Bruchkupser, Packfong, Bruchmetall, Küfer- und Mttallspähn«, Bruchzink, Hans», Kautschuk», Leder», Schaf» und Baumwoll» waren. Abfälle und alte Theerplachen. Nähere Angaben über die vorhandenen Quautitäten und Allmat«rialgattung«n sind au« den Ofsertsormularien zu entnehmen, welche ebenso wie die Bedingniff« für den Verkauf von alten Materialien und In» ventargegenständen bei der genannten k. k. Staat«» bahn-Direction (ZugsörderungS-Bureau) eingesehen, behoben oder gegen Einsendung de« Porto bezogen werd«» können. Die Offerte, zu deren Versaffung die hiezu aufgelegten Formularien ausschließlich benützt werd«» müssen, sind sammt den Beilagen per Bogen mit einem Kronenstempel versehen, ver» siegelt und mit d«r Aufschrift: „Offerte sür Alt-materialirnankauf" bei der k. k. Staat«bahn-Direc» tion Villach bi« längst«»« 30. Juli l. I., 12 Uhr mittag« einzubringen. Die Abgabe der Altmaterialien erfolgt ab Wag« der Lagerplätze und sind auch die Preisanbote franco derselben zuzu« stellen. Der b f. StaatSbahn-Direction steht e« frei, die Offerte rücksichtlich de« ganzen zu ver» gebtndtn Quantums od«r nur ein«« Theile« zu acceptieren. Offerten, wrlch« nach d«m obigen Ter» «ine eingebracht werden oder den Bestimmungen der Ausschreibung nicht entsprechen, bleiben unbe» rückst chtigt. ^holographische Apparate für Dilettanten. Wir empfehlen allen, di« für Photographie, diesem an» regendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, da« seit 1854 bestehend« Special-hau« photographischer Bedarfsartikel der Firma A. Moll, f. und f. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrirtrn Preisliste, die auf Wunsch gratis verschickt wird._3452-a-69 Hingesendet. (Keil'« Bodenwichfe) ist da« vorzüglichste EinlafSmittel für hart« Böden. Keil'« Bodenwichse kommt in gelben Blechdosen zum Preise von 43 Kreuzern in den Handel und ist bei Traun & Stiger erhältlich. 4815 AueutgeltNche Stellenvermittlung und Ler- berge erhalten brave deutsch« Dienstmädchen in Marburg, Bürgerstraße 44, II. Stock. — Näher« Deutsche Wucht" Auskünste werden in der Herberg« «rtheilt. All«n bri«flich«n Anfragen ist eine Marke für die Rück-antwort beizulegen. Dienstmädchen, welche von au«wärt« kommen, haben sich vorher schriftlich in der Herberge anzumelden. Südmark-Frauen- und Mädchen-OrtSgruppe Marburg. liebwerte Gcsmnungsgtnolstn! Der Verein Südmark steht im Begriffe, eine südmärkifche Volksbank und Sparzenossenfchaft für die Alpenländer in Graz zu gründen. Diese Volksbank kann bei der zu erhoffenden zahlreiche« Betheiligung aller deutschen Kreise der Alpenländer eiu Segen für unser Volk werden, weil sie auf deutscher Grundlage errichtet wird und ihr Hauptzweck der wirtschaftliche Schutz und die wirtschaftliche Kräftigung unserer Volks-genossen ist. AuS diesem Grunde hat der unterzeichnete Verein in feiner letzten AuSfchusSsitzung beschlossen, seinen Mit-gliedern und allen Gesinnungsgenossen den Beitritt zu diesem völkischen Unternehmen und dessen thatkräftigste Unterstützung auf daS angelegentlichste zu empfehlen. Für den Verein der Deutschvölkischen in Steiermark: Graz im Heuert 1900. Aureliu« Polzer, Wolfgang Schmidt, Obmann. Schriftführer. Südmark. Unterstützungen habrn erhalten: Der Cillier HilsSausschus« zur Unterstützung der durch Hoch-waffer geschädigten Volksgenossen in Unt«rst«ier, nSdrsonder« in den Bezirken von Schönstein und Weitenstein 2000 Kronen, ein Gewerbetreibender 490, ein G«werb«tr«ib«ndkr in Kärnten 600 (Dar-lehen), ein Lehrer in Unterste»! 100, ein Bauer in Unlersteier 100, 2 Mittelschüler in Unlersteier 100, ein Gewerbetreibender in Unterst«i«r 20 kron«n. Spenden habrn g«sandt: D. L. in Graz 3 kron«n, Abg. F. Ludwig 11*26, Ortsgruppe St. Veit an der Glan (Sp«nd« d«r dortig«« Sparcass«) 50, OrtSgr. Ferlach, (Sonnw«ndski«r) 160, OrtSgr. Wien, inner« Stadt (Samm«lbüchs«n) 10, Ort«gr. Innsbruck 10*36, OrtSgr. Hartberg (Lonnw«nd-seier 20, Samm«lbüchs«n 5'20) 25 20, Schauturntn in Graz am 24. 5. d. I. 368'66, Ungenannt 20, Ort«gr. Winklern (Sonnwendfeier) 18'80, Tischgesellschaft in KühnSdorf 5, M. v. Ezernin in Graz 10, Sonnwendfeier in Gös» 10, Anna Hubinger in Vöcklabruck 2, Ort«gr. Bad Ntuhau« (Bammel-büchsen 12, Vorfeier der Sonnenwende 13) 25, Ort«gr. Paternion-Ftistritz 42 12, Loren; Schulnig in Götzing 2, Eölestin« Bind«r in Markt Tüffer 2, Emil R. v. Horstig in Gröbming 2. OrtSgr. St. Stefan a. Gr.-Gratwein 12 34, FrauenortSgruppe Klagenfurt (Antheil von dem Reinerträgniss« der Sonnwendfeier) 450, Ortsgruppe Feldbach. (Sonn-w«ndfei«r) 110 64, Tischgesellschaft Brandhosta in Graz 14, Ortsgruppe Cilli 39, Franz Stampf«! in Laibach (au< dem Verkaufe von Südmark» Zahnstocher) 90, Dr. Embacher in Grabe« (Druck-schriften im VerkausSwerte von) 2 Kronen. Von den Ortsgruppen. Die gründend« Ver-sammlung halte W«iß«nbach St. Gallen in Ober« stei«r am 11. 7. (H. Wastian), die Jahre«oer» Versammlung Eggenberg am 30. 6., ein Sommer» fest Glei«dors am 15. 7. OrtSgruppkntag«: am 15. 7. (der n.-öO)rt«gr.) in Wien, am 12. 8. (der Oberst««,r Or»«gr.) in Kapfenb«rg. G«n«hmigt: Glanthal mit dem Sitze zu Glantschach in Kärnten. Di« Satzungen vorgelegt: Mondsee und Thörl in Obersttier. Angemeldet: Stadt Ebensurth in N.-Oe. Stellungen angeboten': für einen deutschen Geschästsbeamten, d«r die italienische Geschäft«» correspondenz flott zu führen vermag. Anfang«» gehalt 1200 Kromn; Sänger (1. Tenor) oder Musiker bevorzugt. Di«nst«Santritt am 1. August d. I. — In einer an der Sprachgrenze gelegenen deutschen Stadt kärnten« findet ein Kupferschmied» oder Spenglermeister sowie ein deutscher Schuh-machermeister sicheren Erwerb. Strllung suchen': 1 Privatbeamler. 1 sechzehn-jähriger Jüngling mit Untergymnasialbildung, Sohn einer armen Witwe, bittet um irgendeine Anstellung im Schreibsache. Zu verkaufm: In «in«r an d«r Sprachgrtnze gelegenen deutschen Stadt Kärnten« sind kleine, sür deutsche Ruheständler (Pensionisten) geeignete Häuser billig zu haben. * Auskünfte werden in der BereinSleitung tGraz, Jrauengasie Nr. «) ertheilt. IM Vermischtes. ,,Nachahmenswerter Mannesmuth." Tr? Militärveteranenverein.Feldmarschall Erzherzog Albrecht' versandte an seine Mitglieder nachstehend« Ausserdnnnz: »Liebwerte Kameraden! SamStag, 21. Juli, fcelfcfrj* sich unser Verein mit Fahne und Musik an der srjsra Wiener Männerwallfahrt nach dem Gnadenorte S.'la: x-zell. Kameraden 1 Ein jeder, der nur halbwezj k-rz, folge dieser dringenden Einladung. Ladet auch ftitt noch Kameraden der geschätzten Brudervereme ein, tie sich in Unisorm an dieser schönen Feier belderliza. Nach Anhörung einer heiligen Messe erfolgt d« Sd-marsch mit klingendem Spiele zur Westbahn, präcise 6 Uhr früh. Rückkehr n-ch Wien 23. Juli. 9 Uhr abend». Die VereinSleitung legt eins großen Wert auf die noch nicht dagewesene Äuftidfl und bittet euch, liebe Kameraden, sich sehr zahlreich p. betheiligen. Htwas vom Schmock. In einem Wiener fcerf wurden kürzlich ein Oberlieutenant und dessen Seliew^ eine Schauspielerin, erschossen aufgefunden. Ei» der »Wiener Allgemeinen Zeitung'' schrieb üder wi Fall u. a.: „ . . . Ob der Oberlieutenant zucr? nj und dann sein« Geliebte erschossen hat, konnte iaht, konstatiert werden." DaS hätte doch eine »!!>m ve> schreibung verdient, wie man erst sich tödtet mid fa» al» Leiche die Geliebte erschießt. Schrifttöum. KriegSvolk und Radvolk. B»»tl üfta und Freuden der Radfahrer. Pröll ist weder blöder Anhänger, noch unverständiger Verurtheiler diese« N-» sporte», weiß ihn vielmehr zum AuSgang«r»nkt a« Reihe poetisch angehauchter Stimmungen un» dnli« Erlebnisse zu verwerten. So namentlich in dem von Schlitzow", der „Probepredigt" und ,Z»rM Liebeswerbung um die Radhexe". Ernstere» gründ zeigen „Amor auf dem Zweirad' und einfamkeU" während da» „Märchen auf dem Z-Hri-»" sich zu einer feinen Kritik de» ganze» .JUlwitt»' aufschwingt. Jedenfalls bieten die gedachte» vielfältige Anregung und frisch sprudelnde Unterhalten, eignen sich in ihrer knappen Form vornehmlich p fesselnder Reiselectüre. Der Verlag hat dat Lüchlch» gut ausgestattet. Der größte Dampfer der Welt, der wird in seinen Raumverhaltnisscn und seiner tmm Arbeitsleistung auf sehr intereflante Weise iu Wort a» Bild mit der größten amerikanischen Locemelive od deren Energie in dem soeben erschienene» Hefte IXN der Illustrierten Zeitschrist »Für alle Kell" (Deutsche« VerlagShauS Bong & So., Berlin W. 57. Preis deS VierzehntagShefteS 4t) Pf.) vergliche». Nicht minder instructiv ist die wieder sehr reichhaltige D-theilung der neuesten Erfindungen und Pa-e-t» at allen Ländern. Besonders bemerkenswert erscheiat es Automat für Briefmarken und Postkarte»; i» ich» Grade nützlich ist auch ein daselbst besprochener 5eä» rettungSapparat bei FeuerSgefahr und ein Kuala» Scheinwerfer zur Beleuchtung von Verbandpiäpn. Z» naturwissenschaftlicher Beziehung inleresfiert «ameMch die Beschreibung de» KUimandscharo-Seidaaffe, ich Berliner Zoologischen Garten. Zahlreich« Zllustnni« und ein längerer, allgemein orientierender ItliM i» handeln die Pariser Weltausstellung. FRITZ RASCH, mw.», CILLI. 1900 J*ttsir«bc W«chi" Zur MuImoh. Alois Walland, Cilli Rathliau*gai>!li. reinen Tropf-Honig, Säuiitüdier Im QBi sii« Mitmiwasser- Zur NuKoii. J? In der heissen Jahreszeit kann al« das teste nnd zuträglichst«! $ Erfrischungs- und Tischgetränk ideks auch 204- MUchajg mit Wein, Cognac oder Frucht» ästen be«pnders geeignet ist,; TTONi «ti'ftllti ali i..*oho» npfoblen werden. Dt-miba lebet L irtrt den AujtCtit an »rx. Im Soinjlfcr ein v. Lrkt Üb U nd und be- upd bff^rdütT7 die V>r-LttiM-truuk. lYLII.i X Friihjlihrs- nnd Soinmcrsatson 1ÖOO. Echlr Wünner Stoffe ist. 3.70. 4,^0 v. »uier t »i»T»u««7i Mlr.3.<0 fl. tt,—N.K.90 »oa »kfferer kchtkk Ia>>«..°»>»irm^ktea. 7.75 cn frintT s»«s- ....... wo«,. '(I.lO.-i- von t»4frinftrr Öln (fsnves iitooriem 2o!sjiatnu(i (!. 10.—, sowie U(fcT)icSer. frone. I«s?iftcnl«ki* TetitRe inte ic. K. reiicnfcet tu BatrrTl- tvtif.t: b»e «II «eil uns foii» Mtetaimte Su rineikiuüit bester Qualität. legrer aller Pt ntl Etman-Kodat-Artikel. — Leehaer's llitteiluiigen pbotographischea ■ jr" isliilK Probeheft« gratis. mmm ' ' Iit im Atelier. mmm H. I.ccliiifr iWilh.niiller) k. und k. Ho(-3lanu*/^p tactar für Photogtajl»i<>. (Fjfirik phot Ap\i r.J flPhotogr. Atelier.) wewwoMeaeeooeeoooooeoeaaeoacj Oeffentliefie Erklärung! I IHt Votttl'. W«n»!*r.*i Jl hat. um anüeMamea < |Enli»uOkon (hier g pisui'rfK'li s. imltci I {'tat!üirLVl• / anlbobeif <1 sein undmn. um Ssili lbeii w,.i|e-■MUtlirn in kd rt 1 fn> kuix. /.rll imii unr >», ant | |TMtrr>f littghlu» »m n 1 ii■ ! t a. WI» lief-ita 99" für nur 7 fl. 50 kr. ■ IfBJltCi« Je»Wertbe« der blotunlieratellurgskoatw ] ein Porträt in Lebensnrösse (Brustbild) hnttnila, eltgat«», $ew. «eiorr Kinder, F.ltorn, Ge»ehwUt*J «Jer an-■11 tknier. selbst lltrc«t verstorbener Verwandle ]«4»r }'r«sade mach-n 1 1 l**»cn, fc»i btu» dl« betreffende ttsUfrAMe. leleichrltl in ««■!< hersirüniia, eljii.u«eiid«ti 3 ]< Tnsrn ein I'oirril, wovon ei stfflü uufi Jf IMw Jfctr-»«i'lll U d t-'r tl£l.:Vt 9«ln wlfi*. I>« KUl« «am i'ortriU wird «uiu tMibit koatenpretas iMlhML SMuIorno Bde Batwtilnu ; Idn Iriügva Hi rtr U und«»»! »trdie nur M« aas Widcrrnr >a ablcem Prel>« ««D» ».I»r " r • r |.)r £in«endunc dt« Betraue* tut-RRIB(niu:r.ai»n 10» der I'ortrstt-KuiiÄt-Anstalt „KOSAiOS" Wien, ,llarlahllfer»traiS8 116. tf Für ruriiii;liefcj aird Oaranti" frli>Jata|. W ' M*»eaJta(te Aiiei'keaaans« BpfHimte Psflfmaren r ilmiioin » A'-r*'» fi'npTeLlen die" agen- I . tinclur ApstMmPiNli in Lnlbacli ' Hosliefarent Sr. Hl. das P»pste> ein mnffcn- slürltfiietfw.K»» Inst »rrn-gi-n-ele«. Verilannng und L»*ibt««öss- V»«a lt |«f# Xachulim« InS'luKlilela n Be|idt In Cilli In beiden *■ innig fördernd«» Uittel, besonder» denjenigen,Kelche an habitueller Lelbe*-veratopfnng leiden. aaaaa 12 u. mehr FlI»ofcchen. .Ipolhehen. Oefifentliche 4958-73 Communal-KandelschuleinWels. Beginn dos XI. Schuljahres am 16. Sept. 1900. Billige Unterbmf: für auswärtige Schüler. Schulprogrnmme k«>)»tenfr«?i durch dia Dircctlon. Springlebende Edcl-Krebse 'Ä ich frisch vom Fang«" Garantirt lebende Ankunft porto- u. zollfrei je 10 Pfund Postkorb enthaltend: eO—100 PortionkrebNd........nnr fl. 2'10 ÖO— SO Kieaei mit fetten fkheeren ... , , 2*65 50 Solokfeb»«« i:»wärtlt.- ..... , , 3.60 00— 40 llnclmolo seltene, (trosso .... , , 4*'2Ö Bedienntig prompt nnd »treng reell. ID. G-OLDSTEIN Export-Hnna _Podwolorginka (rnss. fir<»nze)._ 3^Tr. S3S3 ol® Inr Bereitung eines kräftigen und gesunden.Haustrunks nöthigen Subttanren ohne 7neWempfiehlt vollständig ausreichend zu 150 Liter Apotheker Hartmann I S^eckborn,^ha«in.Konstai)Ztu»1i<». Vor schichten KscHiilminhgen wir.lan^lrsiokli^u trewtrtitt Zeugnis^gratis nnd franco n Pl tm. - im .Sn'-Mta v sind amtlich geprüft — Verkauf vom hohnn k. k. Mitu-sterinra des Innern snb Nr. 19.830 rom 27. Jünner 1890 gestattet — Allein echt in haben bei ^Taxtin. SctL©id.Toaclx in Feldklrch iVorarlberg). frei» 2 ftiulilcss ■il8i ler rHolographie, »«lebe , lehÄthat retOMrnt'rt wird, IttinibF« ll'geu rlidtmun »sf. and nanhnaranes- ' snr WentHflien Eliwtrbt nlr 188—CWWOWBOaettWOBCeiMMWC» Kaxlehuen Merwasser „HunyadI Janos" ,d«s beste anerkannt nnd bewahrt. Ittr tls 1000 Qatacbtio hervorragender Asrzta. ,\ SSmrr.tlleh« Karten sind Tor nnr ersten Künstlern in feinster xua- «r Eine-Reise quer durch Oesterreich nuSnan» Aus dem Coupe in Kitt illjstr. Alitm Bit Fünrsr. Preis ptr Album oder Serie --- 10 staefc: K 120 -- Mk t-= Frcs. 1.25. Slimiutilek* Kari n lind nacb ro bad-ii! Zuadressiert mit Orts>t«'iiiiii | per1, Seil» e & Stoci: nach Wihmlr'i-l'iiijra K US, nach DttuleehUnd Mk, 105 naeli dem ohrigon AuiUnd r^F, 1.50L Karten mit Ort», •lempel ausnurholb tiaeterr.-l>nrana koattrn per''.Serie: «o A = » Pf. <■ SO Q|* mahr. TJe/eraiif sat ein^eniTiini: de» ft joo Yof» ^tragen, auch in ßrittnuakoa BJaht-r t'rscUtCMOt I Wie»Poutafcl. II. WlweSal^liurg. ni. Wlen-Triest. IV. Wlm-Boilenbiiob. V. Wien-BuJapest. VI. L£n|* der Küste Istrlens. VII. WiMrfmunden-lscbl-Auttee. VIII. Salzbarg-Innsbruok. IX. Wlen-GesKuse-Aussee. X. Innsbruck-Sregenz-Llndau. XI. GmuBden-lschl-Aossee. XII. Salztivrg-Berohtesgaden-Königssee. XIII. Salzburg-Oberndorf-Lamprechtshausen. XIV. Bozen-Meran. ^biitsjiittBn Verlag Philipp & Kramer VI. Barnabitengasse 7 Wien VI. Barnabitengasse 7 Leonhardi'8 Schreib- und Copier-Tinten sind die besten! rViederlajfe in Oilli l>ei Fritz Rasch Buch- und Papierhandlung. UHPEN •llfp Art für hSuslictie und öffentliobe Zwecke, Ftbrikei, Landwirthschaft. Bauten und Industrie. Beste Gummi- nnd HanfscliiäQctie. Alle Arien Höliren. neuester, verbesserter Constructionen. Decimal , Centeslnal- und Laufgewicbts-Brilcken-Wangen aut IToli nnd Eisen, ffir Handel-, Verkehr-, Fabriks-, londwirlbtcbafUiehe nnd andere Zwecke, Personenwaagen, W nagen ■ ~y4, ffir IlMagebratuh, Vlehwangea. Commandlt-Oeaellfcbaft für Pnmpen- nnd Xasohinenfabrloatlon litakf« TTT rj- A "R Tr TT1 M Q 1 WifEÄ.T. WaMachgaas« 14, Kirfaloire | puti«, i»ii stauco. VV . VT xi XV V J—I J-i kJ, \ I., 8cbwanenbergsrtra.se 6. gratis und franco. ?» belieb » dnreb alle resp. Zlascblnen-, Lisenwaareu» etc. ?ardlunxev, tecbvi«be und Vasserleitnngü- ■« ST Mol. Iran i J von medizinischen Autoritäten, wie Hofnth Pr>t Drnun, Hofrath Prof. Di. Dräsche, Prot D: H.frzti Freiherrn von KraflTt-Ebing. Prof. Dr. ülosti, Prof. I Bitter voa Mosetig-Moorhot Hofrath Prof. Dr. Jfs Prof. Dr. ächanta, Pros. Dr. Weinleehner, verwendet und bestens empföhle». (Für SckwäcMick nni RecoitTaleuateL) 1 HUbrme llrHnillrt*, XI. Medizinischer Congress Rom 1994. IV. Congress fdr Pharmacie und Chemie Vsapal li Ital. General-Ausstellung Tarla I6S». 6'oMcm<> flrrfaillrHi Ausstellungen Venedig 1894, Kiel 1891. dam 1891. Berlin 1895, Paria 1895. Qasoes 1 Utbtr 1000 ärztlicht Gutachten,--- Dieses ausgezeichnete wiederherstelle» is Mittel ~ seines vortrefflichen (iesehmackes wegen bsi.aifn von Kindern und Frauen sehr gern genomnea Es wird In Flaschen zu Liter j fl. l.S# a 11 » fl. 2.20 in allen Apotheken verksifL Apotheke Serravallo, Triest Engroa-Versandthaua von Mediainaiv -Gegründet 1848, —— im ..Dentfche Wacht' Verlag der „deutschen Wacfji Besteingerichtete Buchbinderei, Fischerkarten zum Fischfänge mit der Angel in der Sann von der Lehndorferbrücke bis Tremmersfeld sind zu haben in der Schreibstube am 51C5-6Q Holzplatz Teppei. _Elegant mühlirtes Zimmer gaaaenseitiir, »»parater Eingang, i*t sofort fiber den Sommer oder an eiuen stabilen Herrn zu trrnieteik 5lß0-60 Anfrage: ltathhaa*£ag*e Z. I. Stock. Gartenlaube zwanzig Jahrgänge, rein und gut erhalten, billig zu vorkauten. — Adresse zu erfragen bei der Verw. der ,D. W 1 5161 —59 KaBHBKHDKanHHBi „Glanzine" gcsetzL gesell. unter No.9386u.No.9723 giebt d<« schönste Plättwäsche. Mit einer Tafel »Glauziuo'lUr 10 Heller in Liter warmen Wassers ausgelüst plAtt-jt man ohm- jeden weiteren Zusatz absolut sicher: 6 Oberketudeii, 12 Manschetten und 12 Kragen so schön wie neu! In Hi/e'« A 10 Edier in den vicitlen Speeereimaren-, Drryuen- und Se!/en-GctcJiäßen vorräthig. 4937—62 Alleiniger Fa' rlVant: Fritz Sclinlz jnn., Ege? n. Leiuzii. Gut erhaltene, eingebundene Zeitschriften sind billig zu verkaufen bei Frau Fischer, Grateist™«*« 47, »Schweizurhof*. öbel-Lager des C. A. Lustkandi in GrazyJoameiioiringNr.91.ScbtsiedgasseNr.40 Grösste Auswahl coropleter Braut-Anaatattnngen, richtet ganze Hotels, Villen und Wohn-häuser ein. — Günstige Zahlungs-Bediorungen. — Grössere Auftrage franco nach jeder Bahnstation. Preiseourant franco. 4465—92 VV\ \ \ vVVV > > > \ y~> y^VWK'N \ \ v \ \ \ \ \ \ \ \ VA \ \ \ \ \ \ \ w \ y\~ >.\> \ \A-VV\ N VA jjur Uebernahme und Anfertigung sämmtlicher }}uchdruck~ J^rbeilet] empfiehlt sie// die Vereins~J}uchdruckerei ,Qeleja' J^athhausgasse 5 Qiili, tfafhhausgasse 5. Hochparterre 5168-01 tafelten d au* 3 Zimmern, Küche und Zu-gehr mit grossem Gang rückwärts, vom 1- September d. J. beziehbar, ist zu ver-Bfct?n. Anzufragen Neugasse Nr. 15, I. St. Zrau A.: »Wo lausen Sie Ihren Essig? Ihre Salate ichmecken immer vorzüglich!" Frau B.: „Ich laufe über-liaupt keinen fertigen Essig, sondern bereite mir denselben durch einfaches Verdünnen mit Wasser selbst aus der besannt?» Essig-Essenz „Tlnarrt". Ich habe so immer frischen und guten Essig, während fertiger Essig sehr oft verdorben ist oder bei mir ver-dirbt, oder au« schlechtem Material hergestellt iit. Dabei komme ich noch bedeutend billiger weg, denn der Liter Essig koste: mich bloß IS h. Sie erhalten die Essen; in allen hiesigen Telicateilen-, Troguen- undColonialwaren-Geichästen zum Preise von 1 K für '/. Liter-Flasche und J K für 1 Liter-Flasche. Fordern Sie aber die echte Eiseist., Vlnnrrt'1! BerlausKsteUin in Cilli: Fra»! Nischlau», und Milan choccuar. ^»u-dgcr intelligenter Knabe deutscher Eltern wird als Sehristsetzer- Lehrling twbiucu in iln V«relnsbuchdruckerei „Celeja" in Cilli. 5176-61 Siiiliiittrk- r empfiehlt Goorg A <1 1 O I, Cilli, Ha-aptplatz S. Prtii: tOO Stück kr. it Stück MO kr. •v * ,« €ia fiocblands * Roman von ; LüüMg ßangbefer. Dieser neueste, fesselnde Roman des gefeierten Schrift-Kellers erscheint in dein soeben beginnenden neuen Quartal d.-r „LattentSi.de". Daneben wird der packende Roman aus dein großstädtischen Gesellschaftsleben «MS -W von Paul Robran treiteraclsil rt werden. 4 Ji L ont:cn rst5pr«is »lerttlläbrlitH : «reiten >» Keller. Das I. wi:d 2. Quarta! kann »i diesem Prei« durch alle Buchhandlungen und Postämter tuthbtzegtn werden. Wiener Illuatrirte Frauen-Zeitung-, reichhaltigstes und billigstes Fjuuilien-und Modejournal. Verlag der Buchhandlung M. Breitenstein, Wien, IX.. Wihnngcr-strasse 5. — Probenummer gratis in jeder Buchhandlung. — Jede Nummer bringt einen Sebnittmusterbogen, resp, ein colorirte* Modebild. Preis vierleljii-rig 50 lr., einzelne Hefte 15 kr. — Den Abonnenten werben ausser dem reichen Inhalt des Blatte« noch zwei sehr werthrolle Beneficien geboten: 1. Schnitte nach Mass von allen dort erschienenen Toiletten und 2. persönlich und direct adressirte Ansichtskarten ans allen grösseren SUdten der Welt. Heinrich Reppitsch, Zencscbmied für ßitfenvapliaii nod Knistscblosserei CILLI (Steiermark) 3773 erreugt Decimal- auch Centimal-Brücken-Wagen, Gitterthüren u. Geländer, Ornamenten und Wappen aus Schmiedeisen, Garten- nnd Grabgitter, SWilen- nnd Weinpressen, Tiefhrnnnen-Pampen, ~&G auch Einschlagbrunnen sowie Wagenwinden solid u. billigst. 10 .Deutsche Wacht" 1900 Vlflrkopp's Diana - Fahrräder " sind allen voran ■ul. uLn"bestr©It"bSLr das "beste Fei"brilcsi/t d.er GregrezxTxraa« Iii grosser Auswahl vorrät hier bei: Friedrich Jakowitsch, Cilli Alleinverkauf fiir TJntersteiermarlc. HOTEL TEESCHEK, OIX.I_.I-lieule Sonntag den 39. «Juli Nur einmaliges Gastspiel der beliebten Wiener Orpheum-5i78 Gesellschaft 29C Josef Steidler. "ÄG2 Anfang; « Chr. Cinlrlt« 40 kr. Gasthof-Verpachtung. Ein im besten Betriebe stehender, elegant eingerichteter Gasthos mit Fremdenzimmern, Eiskeller, Kegelbahn etc., in einem lebhasten Markte in Untersteiermark, wird an leistungsfähige Wirthsleuto ehest verpachtet oder auf Rechnung gegeben. 5181—62 Anfragen an die Verwaltung der .Deutschen Wacht* unter A. B. C. flaiirteiermark. ^ M rohHI5h r-----fiapggü! WELTBE 4760—73 Haaptvertretang: J. Trojan, Graz, Landhaus. Orenstein & Koppel Wien, I., Kantgasse 3. Fabriken in Prag und Budapest für: Feld-Forst« Industrie-Gruben- Bahnen |e«lex* Spurweite von: Hand-Zugthler-Locomotlv-Elektrlsclien-Bremsberg-Auszug-llangse-Dralnseil- Unser technische« Bnreaa projectirt and trassirt Bahn -Anlagen jeder Art, Anachlt»sgelei«e nebst Weichen und Drehscheiben etc. — Bauanstult für Locomotlvcn. Güter- nnd Personenwagen, Karren. Handsnhrgeräthe, Bagger u. s. w.— Fabrikation von Radsätzen, Käiler, Lager, Nägel nnd Schrauben. 6186— 96 Ausführliche Kataloge und Kostenanschläge gratis und franco. Betrieb Bahnen Verloren. Ein Anhängsel, Krystallglas mit eingraviertem Kopf. Abzugeben gegen Belohnung in der Verwaltung der ,D. W.4 5182 Circa 30 llalbe «ehr gute G-onobitzex Eigenbau-Weine von drei Jahrgängen sind zu verkaufen bei 5177-64 Max Lima. Cilli. Lastenfreies 2stöcki£cs Sinns in der schonen Stadt Bischoihck in Krain, fein ausgestattet, wird gegen einen Landbesitz bei Cilli, nahe der Bahn, zu tauschen gesucht. '— Anträge an F. Knnpp. Frohnieitc n. 5183 Ein schönes, guterhaltenes ist billig zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung der ,D. W.' 5184—62 Ein neuerbaute« 5185—68 Zinshaus mit neun Wohnungen, in nächster Nähe Cilli's, ist preiswerth tu verkaufen. Offerten an die Verw. d. D. W. erbeten. modern gebaut, gut erhalten, sehr »choner Ton, wegen ücbersiedlung zu verkaufen. Grabengaas^ 7, I. St., rechts. 5187 Ein Gassen-Gewölbe ist per sofort zu vermieten. Anfrage im „Hotel Terachek". an der Peripherie der Stadt gelegen, bestehend aus 2—3 Zimmern mit Zubehör, wird per 1. October w»: drei ruhigen Leuten zu mieten gesucht. Offerte vermittelt aus Gefillijtat J Fritz Rasch, Buchhändl _5188—62_ Villa mit Park, Oekonomie etc., 15 Minute i Cilli. ist verkäuflich. Naherei MM Verwaltung der ,D. W.« S Einfache, solide Verkäuferin in gesetztem Alter, bewandert ta Kaufmännischen, sucht Posten. Auch wird ein Weinschank oijr gut-gehendes kleines Gasthaus auf Bsetaa gesucht — Anträge erbeten unter S.8LI pl—>i xvHl Etat, ^ MOLL- verschlossen Ist. ■oll'a Franzbranntwein nnd Balz ist ein namentlich als ickasM stillende Einreibung bei Gliederreissen und den andern F,L"-n tob fr, kUtungen bestbekanntes Volksmittel von Muskel- und Nerven kräftigender Wiikuj. | Preis der plombirten Original-Flache K 1.8#. Haaptversandt durch Apotheker A. MOLL, k. u. k. Hoflieferant, Wien, Tochlut«. | In den Depots der Provlus verlang!' man ansdrlcklich A. MOI.L's Präparats. Depots: En gros: Aug. Boheim, Rohitsch Sauerbrana. Albert Zotter, Fraislau. MM'IZZ Etter's Fruchtsaft Sie einen Versuch mit und Sie werden sicher Hoch befriedigt fein. IiK 130 Liter besten Obstwein. En 81-08-AbncHmcr wollen sich an Wilhelm Etlcr, Frnchtsastkeltcrci, Sigmaringen (Hohcnzollera) lvtl Verleger und Herauegetxt: ««ewebuchdrucker.ei in Killt. Lerantwotilichet vchristleitet: Otto Amdrofchitsch. Druck der «eretnsduchdrackcrei „Mai