MARBURGER ZEITUN AMTLICHES ORGAN OES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES Verlag und Schrif lettung Marburg a. d. Drau, Badgam Nr. 6. Pwsmt' Ni. "9-67, 25-6R, JS-AS. Ab IB Uhr Brichetnt werktlgMch als Mernenzatiung Batugsprali (Im voraaa tahlbar) monatlich RM 2,10 einsrhlipnUrh (tiglich auBar Samstag) tat dl« Scbrlftleltung nur auf Pamnif Nr. lS-67 MTelcbbnr Unverlungte Zuschritten werden 19,8 Rpf PoitzflltungRg«bilhri bei Lieferung im Streifband tuzdgttch Poiioi bei Abholpn tn dci Gcs'-hdM^stellp Dicht rflckgetandt almtllcheii Anfragen itt daa ROckporto beitiilegeD Pottscheckkonto Wien Nr. S4.60S. RM 2,—. Altre rb durrb Pott monatlich RM 2,t0 (einachl. 19,8 Rpf Poitreltungsriebühr) und 3R Rpl Ziistell Geachiftaitellea tn CilU, Marktplatz Nr 12. Pamruf Nr 7, and In Pettaii. UngartorgAtte Nr. 2, Pemnif Nr. SO gebübr. Btnzelnu nniem werden nur gpgen Vorelnaendung dei Elnrelprns«* und der Portonutlaqpn riiqi>s>>nd»' Nr. 326 — 83. Jahrf^ensf Marburg-Drau, Montag, 22, November 1943 Einzelpreis 10 Wpf „Schutzgürtel ?" England und Nordamerika zerstören alle Hoffnungen der kleinen Staaten — London gegen die Balkanbundpolitiker tc Stockholm, 21. November Die Bereitschaft Englaad« und der Ver-ciniqten Staaten, Europa im von ihnen erträumten Falle einae alliierten Sieges völlig Moskau auszuliefern, wird in einer offiziösen Londoner Verlautbarung wieder bestätigt. Der Gedanke europäischer Staatenbünde habe durch die Moskauer Beschlüsse Jede Daseinsberechtigung verloren, heißt es in dem von amtlichen Stellen gestützten Kommentar, der am Samstag in London ausgegeben wurde. »Es besteht keine Veranlassung daran zu zweifeln«, wird darin betont, »daß die britische Regierung mit der USA-und der Sowjetregierung in einer Angelegenheit, die offenkundig einen Hauptgrundsatz der gemeinsamen Po.litik darstellt, übereinstimmt.« Der Kommentator stellt dann im einzelnen feet; Der von dem Emigranten-Koraite» in London gefaßte Plan eines tschechisch-polnischen Bündnisses sei zusammengebrochen, ein von der Ostsee bis zum Mittelmeer reichender Block sei, so meint London, eine Utopie, däe überhaupt nicht ernsthaft diskutiert zu werden brauche, für einen Balkanbund bestehe keine gemeinsame Basis, ein skandinavischer Block, der Finnland einschließe, würde, auf den Widerspruch der Sowiets stoßen, die »Iswestija« habe »autoritativ und ausführlich« den Standpunkt des Kreml dargelegt, daß er nach einer völligen Entwaffnung Deutschlands jeden tjropä-Ischen Block als eine gegen die Sowjetunion gerichtete Koalition betrachten würde. Unterstrichen wird die über den britischen Nachrichtendienst verbreitete Stellungnahme des britischen Auswärtigen Amtes durch einen Bericht, den sich die Londoner »Times« am Samstag von ihrem Washingtoner Korrespondenten kabeln ließ. Dieser meldete, dafi die Kongreßrede Cordeil Hulls den Anhängern europäischer Blorkldeen jede Hoffnung auf eine Unterstützung der USA gerauht habe, Jeder nordisch« Bund der skandinavischen Staaten, jeder Balkanhund, aber auch jeder westeuropäisrhe Block falle in die Kategorie der Sondernbkom-men, die in den Moskauer Beschlüssen abgelehnt worrlrn seien Praktisch bedeutet diese englische Auslassung, daß England und die USA Europa jeden Schtity vor Sowjetrußland verweiaem und s'ch damit der Porde-ruTvg Moskaus, Europa unum'chränkt dem Bnlsrhewismus ausruliefem unterwerfen. Diese britischen imd amerikanischen Festsitelliingen «•^nd ein" ementr» tigtfnio fü»- die Ratlosigkeit in der sich Jene Aurheurnpäer befinden müssen, die sich nicht für eiine klare kSmoferisohe Front gefien den RolsrhewisTnii^ ent-•wheiiHen konnten. 1a die «uf dieH'lff» der Plnfokratien nenen nhprhiindnehnipn der Rowfetisrhen Machtposition-'gehofft haben. Sie haben sich nidi zu Deutschland bekannti sie standen mit ihren Sympathien bei den Anglo-Amerikanein; sie führten zum Teil den Krieg auf deren Seite. Ihre Hoffnung war, dei Frieden würde einst von den Briten und Amt-ri-kanern diktiert» werden, die alle den kleinen Nationen ihre Rechte und Grenzen wiedergeben möchten und noch eint-ges dazu, daß man den Nachbarn mißgönnte. Sie hofften die Rolle von Pufferstaaten zwischen Sowjetrußland und Westeuropa spielen zu dürfen, eine Art SchiJty.qürtel. Als politische Idee ist dieser »Schutz-gürtel nach dem ersten Weltkrieg im Denken der Engländer und Franzosen aufgetaucht. Die Kette der Randstaal-^n von Finnland bis zu Rumänien solUe d e Sowjetunion hygienisch absrhließcn von einem Europa, dessen nach Bevö ker-'ng'^-/ahl und Leistungsfähigkeit stäi^kstes Volk nicht zu dieser Aufgabe berufen werden sollte, da man es aus anderen Gründen im Zustand der polftisrheu Schwäche zu halten wünschte Man kann nicht sagen, daß die 7wi<;chpn den he d^n Weltkriegen mit dem Piiffersta«tcy«!*#'m gemachten Erfahrungen als ein" Empfch lung wirken. Gerade wenn man von einem SchutzriOrtel sprich', muß m^n Moen, daß da«* Gift dei knm"iunist srhe-» Gedankenwelt dank der hf'ut'gen Vni-. kehrs- und Nachrichtenterhn'k ««ich aufh unter TTberspringung ode- Umn hun'i in den Bereich hat au-^d^hnen der durch ihn geschützt werden sollte Die heutigen Helfershelfer der Sowjets wissen sehr genau, daß der Begriff deu europäischen Schutzgürtels den Zorn Moskaus auslösen muß, und sie hüten sich davor, miit ihm zu arbeiten. Sie proklamieren die Verständigung zwischen sich und der Sowjetunion über alle Probleme der künftigen Weltpolitik, so daß die Frage eines derartigen Schutzgürtels gegenstahdslos würd". Dennoch nahmen die kleineren europäischen Län-«. der in ihrer begreiflichen und nur zu berechtigten Sorge über das EinverstSnd-nis zwischen den Atlantikmächten und der bolschewistischen GroRmachit mitunter ihre Zuflucht tu der Hoffnung daß etwas wie ein Pufferstaatsystem mit Bündnissen unteremander sich von selbst herausstellen werde. Die einander zo-j widerlanfenden Interessen Englands und der Sowjetunion in Europa würden, so meinten diese Leute, an irgend einer Stelle Europas sich begegnen und gegenseitig aufheben) wo sie sich träfen, würde durch die Kette der Pufferstaaten ein neuer Schutzgürtel entsteh'»n. All dies» Hoffnungen s'nd seit der Moskauer Konferenz zu Srhanden ge-kommpn So w'e man in Amer ka wünscht daß Dei.'t'ichlan'l ein Raub der Sowjets wird, sn hat man ihn^n auch d'e Staaten rlfirwtsrhen zugesp'-nrher» Dt einzige Schiitrring gegen die tftdl ch«i ">eurhp aus dem Ositpn sind nicht wre Ründnisse von ETilregi'>rungpn, sond'^rn sind d'" A'-'neen Deutsrhhnds und seiner Verbündeten Das Eichenlaub zutn Rifferkreuz Den Durchbruch verhindert — Oer beste Minenschiffskommandant dnb Führerhauptquartlet, 21, November Der Führer verlieh am 18. November das Eichenlaub äum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Willi Johannmeyer, Bataillonskomni.indpur in einem Grenadierregiment, als 329 Soldaten der deutschen Wehrmacht. Anfang Mai 19-12 hatte der d.imalige Oberleutnant und Bataillonsführer in c nem nordwwitdeutschen Grenfidierreqi-ment südlich des Ilmen-Sees mit den weit überlegenen Kräften in die deutschen Stellungen eingebrochenen Feind in kühnem, selbständig durchgeführten Gwien-angriff über dessen Ausgannfistellnng 7ti-rückgeworfen. Er wurr'e für dfese Tat am 16. Mai 1942 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. — Am II. November 1941 lag er mit seinem Bataillon nördlich Newel jr» Reserve, als der Feind in nächtlichem Angriff m't star-ken Kräften die vorderste deutsche Linie eindrückte. Aus eigenem Entschluß alarmierte Hauptmann Johannmeyer sfin Bataillon und fuhr selbst voraus Pl«t7lich befand er sich mitten unter Bnlsrhewi- sten, die «ich in den gewonnenen Stellungen einzur chten «versuchten Soiort eröfifnete er mit seiner Maschinenpistole das Feuer und hielt mit wenigen Mannern die Sowjets solange in Scharh, bis das Bataillon ankam An der Spitze seiner Grenadiere griff der Hauptmann dann den Foind an und kämpfte in vierstündigem nächtlichem Ringen die ganze Ein-bruchs^telle frei Er hatte den hrurh der Bolschewisten in letzter Minute verhindert Der Führer verlieh ferner nachträglich das Eichf^nlaub an den im Kampf auf See ({cHlicHpnpti Korveitr;nkapiliin Dr Karl Friedrich Brill. Führer eines Minenschiffsverbandes. als 330 Soldaten der deutscVipn Wehrmacht. In Korreftcnknpi-tän Brill hat die Kriegsmarine ihren her-vorrail'^ndstcn Minpn«chiffskommandan-tcn verloren Auf über 50 Unternehmungen die er als Kommandanf und später gleichzeitig al« Führer eine* Minenschiffs-verbandes durchführte, wurden unter seiner verantwortlichen Lcifunf! mehr als 9000 Minen und Sperrminen planmäßijj Der det4tsche ll ehrniachtb<*richt 247 Sow|efpanzer abgeschossen Alle feindlichen Durchbruchsversuchc gegen den Brückenkopf Nikopol, bei Dnjeprope-trowsk und Kriwoi Rog vereitelt — Fortschritte unseres Gegenangriffs bei Kiew dnb FührerhauptMftrtser, 21. November Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekarmt; Nordösthch Kertsch versuchte der Feind erneut, seinen Brückenkopf zu erweitem. Er wurde In harten Kämpfen imter Abschuß von 18 Panzern abgeschlagen und erlitt durch wirksames eigene« Artilleriefeuer und wiederholte Angriffe der Luftwaffe schwere Verluste. Gegen den Brückenkopf Nikopol, südlich Dnjepropetrowsk und nördlich Knwoi R(^ (.raten die Sowjets gestern mit zahlreichen Infanterie- und Paruserverbän-den, von starken Fliegerkräften unterstützt, zum Angriff an. In zäh und erbittert geführten Abwehrkämpfen und durch kraftvolle Gegenangriffe vereitelten unsere Truppen alie feindlichen Durchbruchsversuche und schössen dabei 247 Panzer ab. Hiervon wurden allein 107 im Abschnitt eines Armeekorps vernichtet. Der deutsche Gegenangriff westlich Kiew macht trotz hartnäckigen feindlichen Widerstandes weitere Fortschritte. In dem unüberelchtlichen Gelände des Einbruchsraumes südwestlich Gomel gehen die heftigen Kämpfe unvermindert weiter. Nördlich Gomel wurde eine eln-geschloBstu.e feindliche K rnnfgruppe vernichtet. Westlich Smolen«k Heß die Kampftätigkeit merklich nach Schwächere feindliche Angriffe hier sowie südlich utvd nördlich Newel bliebfn erfolglos. Südlich de« Ladoga-See« wurden zahlreiche Angriffe des Feindes zum Teil Im Gegenstoß abgewehrt. In Süditalien verlief der Tag bis auf beiderseitige Artillerie- und Spähtrupp- tätigkeit im allgemeinen ruhig. Nur an einer Stelle im Ostabschn'"^ Front kam es zu lebhafteren Kämpfen um die Stellungen deutscher Gefechtovorposten. Unsere Sicherungen wurden hinter d'^m Sangro-Fluß rurücknenommen, nachdem sie dem mit weit überlegenen Kräften mehrfach angreifenden Feind empfindliche Verluste zugefügt hatten. Nächtliche Bombenangriffe deutsche-Flugzeuge gegen Ziel« in Siidengltind verursachten zahlreiche Brände, unter anderem auch im Stadtgsbiet von London. Schifomir im Sturm zurückerobert Am Samstag gab das Oberkommando der Wehrmacht bekannt: Im großen Dnjepr-Bogen und bei Tscherkassy ka... es gestern nur zu örtlichen Kämpfen. Im Kampfgebiet von Kiew stoßen unsere zum Gegefnangriff anoetretenen Divisionen trotz zähen feindlichen Widerstandes und schwieriger Wetter- und GelSndpverhdltnisse weiter vor. Mehrere heftige Entlastunqs-angriffe der Sowjets scheiterten. Die vor einigen Tagen von feindlichen Kräften besetzte Stadt Schifomir wurde von unseren Truppen einnesrhlossen und gestern im Sturm genommen In der Stadt und bei der Säuberung de« rurflrk-eroberten Geländes fielen znhlreiche Gefangene und umfangreiche Beute in unsere Hand. Beiderseits Gomel wurde auch gestern erbittert gekämpft. Wählend südwestlich der Stadt die harten Kampfe noch im Gange sind, wurden nordöstlich Gomel alle von zahlreichen Schlachtfliegetn unterstützten Durchbruchsversuche der Sowjets vereitelt und örtliche Einbrüche dtuch Gegenstöfle bereinigt. Westlkh und nordwestlich Smolensk wurden die mit neu herangeführten star- ken Kräften auch gestern angreifenden Sowjets wieder blutig abgeschlagen. Teilweise brachen die feindlichen Angriffe schon im zusammengefaßten Abwehrfeuer an unserer Front zusammen Im Einbruchsraum südwestlich Newel lebhafte örtliche Kämpfe. An der süditalienischen Front herrschte beiderseitige rege Artillerie- und Spähtrupptätigkeit. Durch ein eigenes Stoßtruppunternehmen südwestlich Mi-gnano wurden Stellungsverbesssrungen erzielt, fm östlichen Mittelmeer griff die Luftwaffe einen feindliche« F!ott«nver-band an und beschädigte durch Bombenvolltreffer einen Kreuzer und einen Zerstörer schwer. FeindMche Fliegerverbände «tießon bei Tage bis an die deutsche Westgrenze und in der Nacht in das westlirhe Reichsegegnet man den verschiedensten Tv-pen, welche eil gesonderte Spr^ichen sprechen Daraus ist erklärlich wie schwierig es war eine in sich geschlos sene Einheit aufzubauen Da jedoch fast alle Legionäre auch Hindustuni sprechen, so gilt diese Sprache als Haupt-verstand gungsmittel. Wenn man durch die Unterkünfte der I egionare geht, so fal en einem große schlanke Gestalten auf Das sind die Nordwestinder Sie stammen aus der ,Wetterecke Ind en-» aus dt m Pandschab Ein Großteil der Männer kommt aus der Gegend des alten Bharatwarsrh dem Wohnsitz der alten fndo-Arier, welche die Kriegsgeschichte Indiens beeinflußten Wir finden in der Leg on ferner die Mnrathas aus Mit'elind'en kleine Menschen mit blitzenden schwar7en Augen nnd dunkler Hautfarbe Ein weiterer Typ sind die Bewohner des Gangestales aus Bengalen und Hindoitan, von kräftigem gedrungnnem Körperbau Die Männer mit mongolischen Zügen stammen aus dem Himalaya es sind die Garhwali nnd Gurkha Ihnen ähneln die Burmes»»n Die Vielfalt der In der Legion vereinten Typen wird ergänzt durch die finf-gehräunten Madrasi aus dem südlicher Indien. Verschiedene Religionen Aber nicht nur die Völker sind in der Legion zahlreich vertreten, sondtf^n auch die Religionen Es vereinen «i(h Hindu, Sikh und Mohammedaner zu ei ner einzigen Gemeinschaft, wobei die Bräuche der Religionen von den Legionären strikt eingehalten werden Füi den Hindu z. B ist sehr wesentlich die außerordentlich sorgsame Waschung, die er selbst an kalten Tagen regelmäßig durchführt In der Verpflegung it;t Rindfleisch verpönt, weil die Kuh dem Hindu heilig ist Es gibt auch viele Hindu, die überhaupt kein Fletsch essen Die Sikh erkenn' man an dem Tur-hcin, dessen Tuch fl bis 10 Meter lang ist und sehr soigfältig übei das lanqe schwarzp Haar gewunden wird di« sich der Slkh niejpals schneiden laspon darf. Das gleiche gilt auch für den Bar» Wer sich das Haar schneiden oder den Bart scheren ließe würde von seinen Ksmeraden mißachtet werden. Die tiagen als besonrl^res Zeichen am rech ten Handge'pnk einen schmalen Flsen-rorfea. Di« Mohammedaner, welch« «i- r.en Großteil der Logion bilden, lesen cfi in ihrem heiligen Buch dem >.Koran«, welchen sie olt in Ci. O ). me'scher tätig Ein In dPi -oii Fachleuten und indis'"hpi SoH itmi zn-sammengestelltp« Militärvorte-t^ii' h überbrürkt die sprarhl ch-n ^fhwfiq keifen Regelmä'^ ge- s» an den Waffen hat die Inder zu nu'en Soldaten gemarh' In de - "t- i ; i terkünf'en sieht man hciiif^n Port ri s von SC Bose Es »ind rech' hnn'e Tl ldf"^ bei einem' '^»such de-- Lerpon hif>trn Teil sehr maleri«.-h^i alie- m ri bald daß in der', Rrih^n dpr t ea tnäie ein sehr sachlicher Geist herr-^rh» un-'l daß trotT melrtnrholi<*'-h"n Piriion p p' an den Abenden dac f^ild vom pt-;'n-t' »indischen Märr'en« da« en' Hir.in^^oM-im Zusamm^nhann mit phnn'r";' srh'^i Kostümen nnr< TurhA-'e-^ irerr'' vt schwebte im Sibwind^n '«'»nffte" t f geh' den Leq'on.lren ut roslo ■ n'nn«' Ihr Wlllf» zur 7u«a'Tirtn»na'^b irirrVojt b Freiheitsdrang he'^;t mno*» r'wi Gp-c» »Indi9rh»n T ^ainn. A*tfn ,' mr xFrej^s Indic Einr^ AJaordooDg («ki indl«clM>' : tdaiM in Qevl.n MARHURGFR ZEITUNG Seite 2 » Nr. 326 ♦ Montag, 22. November 1943______________ Kriegsfreiwillig mit 70 und mit 14 Piofessor Dr. GrcKorv, Willy Droese und Emil Huber, drei Schicksale aus dem ersten Weltkrieg S. Leipzig, im November In der N.iunhofor Straße in Leipzig iteht am schiichler Gwienkstein, von vier Eichen umgeben Ich trete näher und lese: »Professor Dr Ciregory, dem Volke-freunde, dem unorniüdlichen Forscher und Gp!phricn, der siphziqi^hriq als deutscher Krien^freiwilliger am 9l April 1917 den Heldentod fand.« Cdspar Rone Gregory, ein geborener Amerikfinrr, kann als der w.ihrfcheinlich älfrste nkUvp Freiw.llige des Weltkrie-flps bezeichnet werden, der die Treue zu Deti^srhlflnd mit ««»inoTi f ''hon hf«i'PT'lte Im Jflhre 1071 kim Gregory ru Studien nach DPTit'srhl^nd Er k^m, und er blieb, D'^utschlfnd witHp seine Wahlheimat, Ehrenvollp Rprufiinnpri nnch Rnltimore. Cambrjf'qp und '"o lohnte er ah; er eiwirb rljn <;'ich'''sche Strififsbiirfjorschflft und ühTi ihm p'iipi Lob'^stuhl fln der Un've's t • Im Aunust ^14 mf^l- rlnfe pr sich ■>rh'iinrl«och7iqjfibrin nls nr"- srbripb selhpr darüber; »Ich b'n n'''bt Snldnt q^wordon. um p5vrholnn'«rhp ^tur'ipn 711 Tni'"hon, um fpi^pn 7u VftnnTi. um Sn^P 7ii htbon, um pipp TTp f'TOPn zu dil'fpn oder um mpinrn F^rnei' 7U bpfripdinf>n. Ich bin Snld.it rirwordr'ti. weil ich es für meine rfl cht h'plt. TIMttp PS Krieg nur mit Frmkrpirh nll^in neipben, wVe mir d»»r fjorfnpVp «n '"'n» Roteil'nunq viollelfhl nlrbf in d^n ^'"n neVommf^n. Als aber Ennlinr' daru V-^m dn^ m'Vhtiqp Pna- hnd Fnn'flnd H«s rücVsicbtslo^e Land. Fnnland, d»« d'p Rurpnfrnurn und -klnder hinqemnrdpt hat Ennlfind. das brutal qe-oen ,TaVrbun'^ertpri q<^h«ndplt hat, Fnnltnd. das Indien "iis^aimt und verhungern IRRt, — als Enqland dazw . kam, wußte ich, daß et sich um das Gan-! ze handelte. .. Jejkin(j-Armce ist, wie ein japanischer Fronfbericht meldet, in den Kämitfcn am Lishui-Fluß in Mittclchma praktisch, vernichtet worden Große Menden Waffen, Munition und anderes Krieitsmaterial sind in d'e Hände der Japaner i^tefnllpn Oie Verluste der Tschun|{-kinil-Truppcn sind noch nicht abzuschätzen. Un.sfTP KrirzvnfJ rJi4nepyi dnb Graf Revenllow gestorben. Im München «Inrb der bekannte nationalsozialistische Si hriltstrller und Journalist Ernst Graf von Reveiitlnw im Alter von 74 Jahren tc Nach der Schwel? geflohene Juden. Die Zahl in der Schwei/, intprnierten Flüchllinqn lu'liun laut -luitlicher Zählung am 11. November f;()f>'i7 Dreiviertel der Zivilinteinierlcn sind luden. tf Fin unterirdischer 7en1ralbahnhnl für Sevilla. I n Zentralhahnhof unter riei Erde wird in -villa gebaut werden Der Plan* ist beieit-; vom Ministerium füi öffontli'-he A'luMt qonehmtnt worden Dpi Bahnhcf wird iin Zentrum der Stadt dir Bahnlinien Madrid -Sevilla, Sevilla—l-f' Huplva und Srvilla-Cadlz zusammpufüb-ren. dnb Unaiuienehme Erinnerungen. Da» qpil'TiwiSrtige Stadium des Krieges sei fiir die Anqlo-.Amerikanpr sehr unerfreulich, meint »Manche'^ter Guardian« In Ipios hätten sie eine ganze Menge Sol-d.itpn verloren. Das »gesamte Abenteuer d >r Verbündeten auf dem Dodekanes« j <;p| durch und dtirch enttäuschend. Was dort pissierf sei, erinnere zu sehr an das labr iq41 (Kreta) dnb 7usammen»töR»' In Palüstlna. In Palästina kam es am Saniflt.-.q zu Zusam menstftßen, bei denen dreißlq Personen vpTlet7t wurden. Das britische Bezirksamt in "Tel Aviv Wirde von Derrif^nstran ten In B .'nd qesterkt dnb (JS.\-Marlneflnq/eng stürzte M T. Ein 17*=^ ^ ^1ar^npflu^7euq ist Meilen ö'M'rh de' br,)snian'"*<'hen H urpt-stadt ins Merr qr^-Mirzt Die Rr-satzung I von vier Mann und vierzehn Passagie'e I k.imen dabei ums Icb^n. I tc A roent1n1®''hp pressernaRnnhmen ' Drr Vertrieb der nnrdamerikanischen Ze Krhrilt ..Tim'" i»' Argentinien verhoifii wfi' len. Ferner hat dif Ri'ipe riing ohne nähere RnaTÜndung für rund 40(10 ZeMs.hrifIfn alle postalischen Ver-q''n' tiaungen nufg''hoben DrtirH r Ver'ni MittiufOPt Vfrjrtq* u Dnifkcrii Cji's m t n V('rl(in«l«il(inn Tq- n R.t'itnti.irlin»r II 1111)1«: Hinl Ar. .11 K hplH» tn Mirhiirn « nrnii. Rirt(ti'ie fi Zill 7»"i' An/^ninr ilip Nr 1 vihd 10 April Aiml.il) <1"' I iMlpfiin«! rt«"» lli.itl«.« bell h.ihcici nii»t Bclri^h^jt'iriinq gilii k<' Aiis|iiuili >iiil pii'k/'ililung aei Hniugi-guMt«. Treue, Kameradschaft, Mut Dr. Ley im Gau Steiermark dnb Graz, 21 November Reichsorgamsationsleiter Dr. Lev be-fuchle am Sonntag den Gau Steiermark. Nach einer Dienstbesprechunn ni.t Gauleiter LMberreither besichtigte Dr Ley die Ausstellung »Stelrer schlagen vor«, die zahlreiche Lp'stMnnen dem Gebtete de^i betrieblichen Vorsrblaqswe-sens ..eiqte Dr Ley ließ sich von den rinzr^lnen Maiinnm einaehend -ber ihre erfolgreichen Vorschläge berichten. Am Nachmittag «prach Dr Ley vor den politischen Lei1'?rn. Hr ging von den Erlebnissen und Erfahrunqprn der Bewege. in der Kampfzeit a^s und be'onte, daß wir, so wie damals, i h i;n heutigen Ka; f dem Befehl unseres Blutes folnen. Gpnau wie damals müßten wir auch heute mit Treue, Kameradschaft und Mut kämpfen. Dreihundert Jahre hat unser Volk um seine Innere Einheit gekämpft, Nun qilt es, den '"tzten entscheidende. Sieg zu erringen. Das Abendland wird nicht untero'^hen, sondern eret jetzt seine größte Blüte erleben. Dr, Ley würdigte dann die Leistungen der Paitel im Kriege, besonders tn den bombengpschädiqten Gebieten, Die Partei ist der Garant für die Festlnkelt und Härte unsere« Volkes Unter der Föh-rtlnq Adolf Hitlers werde Deutschland den Sieq über Judentum und Bolschewismus errinqen. Gauleiter Uiberreither bekriftiqt« in seinen Schlußworten die unwandelbare Gefolqschaftstreue de« Gaue« Steiermark zum Führer und seinem Werk Die U-Boofpläne auf der Strasse Aufre.i^cnder Fund eines wStocUholmer Spaziergängers dnb Stockholm, 21 Novpmber .'Stockholms Tidninqen« bfrichtet in snnsniioneller Aufmachunq über einen F-unr!, den Lade Septembei n Mann ^uf e.ner Straße Stnrkholins (iMnarht hat. Er h.ibe einen Urnisciilaq auf (Kr Straße lieorn ge.s<*hen, und als er ihn öffnele, iei er über den Inhalt erschiocken ge-V, (- "n. E« seien sechs Pläne mit Einzelheiten über die schwedischen Unterfierboote »Desiren und Doronripauen-i qewesen. Der r.nrl- n' ''ht zu.wichst, es handle sich um Plane, die bei (lf>T f'l''>ltenl' 'u'iq ries'ohien und von irqendeivem Sninn verlo'-n wurden Cr brachte dr>n Fund schl \ir.in''f zur nach>-ten Pnlizeistat'on, rlie dfn l'm'^rh'aq dem Fiindbiiro liber-gdb unrl dor pini«(»nlp tup.q telefonisch M.f'e'lii' n mach'p hohnr ^larin^iof- f /'pr (i,irin d^n Umschl 't mit den Planen gcrjun 2.5 Oere aus^jelcjst. Der Finder «ei später mit 10 Kronen bedacht worden Wie der IJmschlaq mit den Plänen i\if die Strafe nekommen sei, «ei immer noch ein Rätsel Das Blatt erht'ht scharfe Kritik "oqpn die NachlMssiqkeit, mit der so wichtiqe Pläne behandelt werden, und be"^''"hnet e« a's ein G'ück Im Un-qliick daß ein rechtschaffener schwedi-FcliP! Piirof'r dip Zeichnunqen qefundef. und H"r Polizei abqellefert hat. Die Schulen aiK^esteckt tc Lissabon, 2t November In der englischen Stadt Paisly wurde fterichtlich festijestellt. daß vier Schulen von cniji'schcn Schülern in letzter Zeit in Brand öestpckt wurden U, a (Jestnnd c"n 14iäbri(icr Schüler in einem Fall der Hrnndsliftcr zu sein Zwei weitere Schüler im Alter von neun und elf Jahren häMen bei der Brandstiftung an drei Schulcn (geholfen. Der verratene Balkan Rumänien 7iim Kampf im Oslcn ■ Von unserem Bukares me Bukan -it, 21. November Die schwelen Kampfe im Osten haben das Inteiesse und d.e Anteilnaiime d.T breiten rumänischen Öffentlichkeit wie- , der in erhöhtem Maße den im Ost» n gegen den Bolschewismus kämpfenden Brüdern zugewandt Insbesondere verweist man auf die großen Leistungen der rumänischen Truppen bei der monatelangen Verteidiqunq des Kubanbrücken kopfes. Nun kämpfen die Rumänen auf der Krim und im äußersten Süden der Ostfiont. Die au' der Krim liegenden Truppen hat der rumänische K'iegsm'n s.+er, General Pantazi.wie die rum-inlsche Presse mitteilt, vom 4 bis 11 "^'ovember besichtigt Er besuchte dabei fast alle und b' sonders aber die an der Pprekop-F'ont stehpndpn Kommandos, Trunnpn und D^enstst<»llen und stellte fe«t. daß die moralische und physische Haltung s^hr gut 8«i, D e rumänisch-deutsche Waffenbrüderschaft und das rieqpn«:e'tlne Vnrtraupn s*»'pn. wie dl» amtliche rumänische M tteniinq hervorhebt, ausnn-'elrhnet Das RlaM »Unlveriul» berl^'htet übpr pidp nonr»'"-same deutsch-ruman-schp (^undT'hi'nq In den vorderstpn Lif'pn der Fron» b»! der erneut die enge Waffen*-"■*r'"rqrh'*ft runi Ausdruf-k kam Besondnrp B^^chtunn h.i' auch die Frw^hnunq der ta;>'prr-n Lel-stunqen eine« runiints''hen rnfant^'r.p-^ reqiments In den KSmn'en auf dor l.nnd-pnnp von P"rn1'"n Hiirr-h Hf>n den'schf n W«"hrm'ichtbprichr qf^fund'-n Abpr auch in pnli t'^h'^r Hin^'i'bt haben di,e Krimpfe 'm O-i .-i mit tbir-n Ai'*wlrlc"r"if haMlicher Einrich-ttinqen in Ri-rlin Der ringirische Gast sprach ans'hl^' ßi iid im F'-Ftsnal des Rr= ' h mini .terinrn'^ f 'i niUitunq und 1 niiriH'irt'ichalt vor qr>ladeu''n Gasten übf'r dif Aufq. hcn mit! Zu le dp| Veis '|f>ld''iie H.ic|i.'..tl. n- s r. • (• '^'1 tf t i'ii- I' . ht aiit f'en Frnst der 7 -t 'ii i ii K'i !';e un'l Ith 1- . f.II li'.l. . 'r n st dt f^i' Fi ^-t nir^r. hUdI dri iiii'iiH^'he Kaidiiial-FÜIS!|: Uli MARBURGER ZEITUNG Montag, 22, November 1943 * Nr. 326 * Seite 3 HeiHtoitittte Hundstka» Arbeit und Kampf »Wir wollen arbeiten und kämpfen, als gelte es tdcjlich das Leben.« Dr. Goebbels Diesei Krieg wird nicht weniger als auf den Schlachtleldem in der Heimat entschieden, denn das ganze, alle bis-hengen Maßstäbe weit übersteigende Heldentum an den Fronten wäre nur tragisch und müßte sich verbluten, wenn nicht die Heimat in einem gigantischen Arbeitsrhythmus der Front die Waffen ichaflte und alles, dessen der Soldat bedarf. So kämpft die Heimat den großen Kampf mit, und jeder einzeln# In der Heimat steht unlösbar und zu leinem persönlichen Teil voll verantwortlich in der großen Pflicht des Krieges und der kämpfenden Front. Alle einzigartigen Talen der Front, die bekannten und die unbekannten, die wenigen aufgezeichneten und die vielen namenlosen, erwachsen aus der inneren Kraft, aus der Haltung des deutschen Soldaten die durch die nüchterne Er-kenntnip des Notwendigen einerseits und durch die Krilt des Glaubens an den Sieg andererseits geprägt wird. Diese Haltung aber müssen Jeder uiid jede Schaffende in der Heimat in genau dem gleichen Maße beweisen, wenn sie wirklich ihre Pflicht gmz und restlos erfüllen wollea, — ihre Pflicht der kämpfenden Front und Deutschland gegenüber! Ea geht in allem, was wir an unserem Platz tun, so bescheiden er auch erscheinen maq um den Sieg. Wir alle wollen arbeiten und kämpfen, als gelte e« täglich das Leben, denn es gilt in allem, was wir tun und wie wir es tun, in e« Reichstreuhänders der Arbeit eine Vergütung des Lohnausfalles durch den Betrieb — abgesehen von der dann auch mannelndon Erstattungsfahigkeit dieser Beträge durch das Arbeitsamt — unzulässig. Ein Mehrarbeitszuschlag Ist für die geleistete Nacharbeit nicht zu be-z.thlon. Gefolgschaftsmitalieder, die im Werkluftschiitr eingeteilt sind imd während des Alarms Dienst tun, haben einen Rechtsanspruch auf die Zahlung ihre« Lohnes lür die Alarmzeil und können daher nicht ohne weiteres zur Nacharbeit verpflichtet werden. Ist jedoch die Nacharbeit auch dieser Werkluftschutzangehörigen aus betrieblichen Erfordeir-nissen heraus unerläßlich — etwa well sonst ein Nacharbeiten der Gefolgschaft praktisch überhaupt nicht möglich wäie — dann sind dit^e zur Nacharbeit ebenfalls heranzuziehen und diese Einbrin-gungsstunden als Mehrarbelt zu entlohnen. Ebenso wäre bei Gefolgschaftsmit-gliedem, die zur Zeit des Fliegeralarms auf Urlaub oder im Krankenstand waren, in der Weise vorzugehen, daß sie zur Nacharbeit gegen Mehrarbeitszu-schlag herangezonen werden können, wenn dies unerläßlich wäre. In jenen Fällen, wo die Nacharbeit nicht niot]lich ist, sind die entstandenen Lohnausfalle den Gefolgsch^aftsmltglle-dern bekanntlich voll zu vergüten und werden auch vom Arbeitsamt voll erstattet. Seite 4 * Nr. 326 * Montaj^, 22. Novrnibcr 1913 MARBURGER ZEITUNG Ein Gcschwätz und seine Folgen Der in Graz wohnhafte und In der Obeis'piermark besrhaf'.igle 22 Jahre alte Arbeiter Josef Suppanz aus Anderburg, Kreis Cilli, veibroilete im Sommor dieses Jahre* an seinem Arbeitsplatz ein Gerücht über die Wehrmacht weiter, dessen unverkennbar unglaubwürdiger Inhalt von dfn Arhnitskameradeii dos Anfjckld^ten als unwahr 7urürkqewiesen wurde Dci qcdaiikptilose und hoswil-lipe Schwdtzcr wurde als Gfrürhtovp''-bteiter vorr SondorqorTht l.eohon 7u einer Gefangiiibsticite von zehn Monaton veiurteilt. SPORT UND TURNEN Kapfenbergcr siegreich in Marburg Rapid Marburg 2.0 unterlegen ten auch einige Spieler des itHrUcheo Fußballmeisters erfolgreich mit. Die Marburgef, die unkomplett antreten mufiten, ließen sich tu einem allzu «inseitigen Defensivspiel verlrtten, dem sie nicht mehr konnten. Das im Marburger Rapidstadion m't Interesse erwartete Fußballtreffen zw* •chen Kapfenberg und der Rap delf der SG Marburg biachle den mit großer Aul-rififorung unti Ein.irtlzfrtiiidigkeir kämo-tpfiden Bftrlpb«eportlprh «iis Kapfen-t erg pinfii vprflien'en Sieg von 2:0 (l O)-Toren. In der Mannschaft der Gäste ta- aus berauskommdb Mit dem Treffen Cilli-Leibnitz, das am SoniUag aul Cillier Boden voi sich ging, wurden die Herbstspiele dnr Bteirischun i'ußbalimeisterschaft nun durh in der Gruppe B zum Abschluß g'^bracht, Die Cillier mußten diesen letzten Punkte-kämpf mit zahlreichen Ersatzleuten — such Dobreitz fehlte diesmal — aufnehmen und mußten alles aus sich herausholen, um letzton Endes dennoch siegreich aus der Affäre herauszugehen. Die l.t»ibnltzer begannen mit viel Eifer und Scbwting, so daß sie auch bald in Führung gingen und diese zur Pause mit Volkshewegi'ng in der UnterstelPi mark In Clin siaritpn: Lfldislaiis Nhisnr, ^rna B^gula, Konrad Loitner. Sla-n'slaus Stipanz, Mana Palir, Max Gorn' land Ed'iard Srhewart, In Ander bürg wurden sechs Kin'lpr geboren Geheiratet baf)pn M'iis KopriMi und Angela RetSfhnik gestorben sind Anna Arbeiter, Marg.tre'he Srnnia und Fran Jlfcka Sageisfhrk In Ponigl bei Cilll wurden im gleichen Zeitraum «lehen Kinder geboren Den Rund fürs Leben gingen «an M.irtin Supantsrhitsrh mit Maria Habot, rs slaiben Ursula Dolaa-nilsrh und Alois Podgarisfhek, in Tül-fer Anlon Kapun Nllrhanl Koschitsrh Johann Roich unvl Michael Kroinz Den Bund figfiihrer des Sr>ndi"-fiturmes Arnau Skiber FerdinantI ans Hohenegg mit Hilde Hut'er aus Marbirg, f^-Mann Heinz Müller aus Borlin mit Anna Rerke auB Rann und Josef Samide, Spediteur »n Rann ml» Hilde Kftnig Torh'er den Großgrundbesitzer« Kftnig aus PriHpe Herstelliinqsvorbot für Feuermelrte-UBd Sirfnalan'aqen. Nach einer Anordnung de« Reichsbeaiiftrarjten für eli>k-Irofechn'srhe Hr/Mugnisse dürfen Antennen verstt^rker lind Hochantennen nur noch für die We.hrnvxht und für d'e Ausfuhr hergestellt werden. Abgesehen von den Ausnahmen, die dürr h die Wirt-srhrtftsfjruppe Elektroindi>sirie nur in besonders benrOndeten Fällen zugelassen werden, dürfen auch Feuermeldeanla-gen, WflrhfermeldrMnIagen, Lichtrufan-lanen. Fallklnononrelais, Ruflamnon und ihnlicbe Fet-nnie!de6tcllt und geliefert werden. KSK Leoben Rapid MarburjJ ADTV Graz 5 3 1 1 66:32 7:3 5 3 — 2 40:44 6:4 4 2 1 1 36:36 5:3 Studcptcnkomp, Graz 2 2 — — 34:23 4:0 LSV Zeltweii BSG Westen Cilli SG Graz 6 2 — 4 30:44 4:8 5 1 — 4 48:52 2:8 3-- 3 11:32 0:6 Major lemp gefallen. Einer der be-kanntefiten und bersten deutschen Fünf-Kampler, Ma|or Lemp, fiel im Osten für Fiihrer und Volk. Bei den Olymp'schen Snielen wurde er Sechster mit zwei ersten Putzen im Fechten und Schwimmen. Wiener Boxer In Stettin. Die Wiener Amateurboxer trafen beim ersten Start auf ihrer Pommemreise In Stettin nicht nuf eine Stadtstaffel, sondern gingen In EinzelkSmpfen In den Ring. Der frühsre Bre«lauer Europameister Miner erkämpfte für Wien einen r^aschen k. o.-Sieq über Geschke-Stettin nach wenigen Sekunden. Unentschieden trennten sich Viet7ke (Berlin) und Nesladek (Wien). Im Schwergowirhtskampf sieate Peuser (Steltin) durch k o. und im Bantamne-wien und eine toMle Ausrichtung unseres ganzen Schaffens auf den Endsieg, des-len wichtig.it»» Voraussetzung neben der itralfen unil einlinitiichen Planung und Leniung de« Bedarfs und der Produktion, der ArbHtswIlle und die höchste Lei-Itutigsbereitfichrtft aller deutschen Frauen und M'inner und der sparsamste Einsatz der vorhandenen Arbeitskräfte und Konstrukteure ist. Um die technischen und organisatorischen Erfahrungen der Offentlirbkeit und die volle Ausnutzung aller wirtschaftlichen Kräfte nutzbringend der der Erzeugung der gewerblichen Kriegswirtschaft verantwortlich Ist, die Möglichkeit geschaffen, daß jeder, der auf Gni"d seiner gewonnenen Erkenntnisse glaubt, wertvolle Anregungen, Verbesse-rujigsvorschläge oder Wünsche auf den Gebieten der Rüstung und der Kriegsproduktion geben zu können, berechtigt und verpflichtet ist, diese Tatsachen unter der neu geschaffenen Feldpostnummer 0R0>)() (nicht ObOOO, wie kürzlich berichtet), einzureichen. Klare uiid sachliche Vorschlfige dienen der 1 eist\inns«teigerung unserer Rüstung und Wehrkraft unseres Volkes. Sie hel- desitsrhen Rüstungswirtschnft zuzufüh- J fen mit den In der Heimat durch feind-rtn, hat. wie brre;ts vor einigen Tagen liehe Terroriingriffe an Hab und Gut geneidet, der Reichsm nlster für Rüstung schwer geschiidigten Volksgenossen die und Krieftsproduktion. - Speer, der die j notwendmen Erzeugnisse für Ihren drin-oesamte Krlpgsnroduktmn nunmehr in ■ gendsten Bedarf zu schaffen. Preg—Wien Im Hindbali. In der Mol-dausladt standen sldh die Hoch«chul'-Handballmannschaften von Prag und Wien gegenüber. Die Wiener »legten mit 21:4 |14:2)-Toren. Die bayerischen PuRbalMfochbnrgen München und NUmberg/Fürth standen sich vor 10 000 Zuschauein In einem Vorgleichskampf gegenüber, In dem die Gäste aus Nürnberg mit 5:3 (2:2) als Sieger hervorgingen. Ringkümpfe im Berliner Europahaus. Im Berliner Europahaus wurden mitreißende Ringkampfe ab^jewickelt. Im Vürkampf des Weltergewichtstumiers unterlag der Berliner Wtcke dem Europameister Nettesheim (Köln) einstimmig 3:0. Der deutsche Meister Hertllng (Witten) besiegte schon ns. Der Pfarrer klagt, die hfiuern niurreu Die alten Damen, — <^'le \. II—11.30: Kleinei Kontert dct Grazer Städllschen Orchcatcri. 11.30 bii 12.30: Und wieder eine neue Woche. 12.35—12,H5: Der Bericht zur Ligc. 14.15—15: Klingende Kurf-wcil au« llamburii. 15—16; I.icd- und Inttrumtn-talmuiik mit namhalten Solittan, 1^17: Heitere Voriplcl* und Tante ncuteitiicher Unterhaltungi-mutik, 17.15—18.30; Bunte Melodienlolga mit Wiener Soliiten und Orchaitern. 18.30—19i Der Zcll-ipiegel. 19—14.15; Prnl. Glockner, GirOcD, >Vom Phiiuiophiichtn«. H 15—19.30: Fronlberichte 20.15 bla 22; FOr jeden etwai. ' Dauticblandienden 17,15—18.30: Knnzertmuilk Ton D'Albert, Urahmi, Dohnanyi, 20.15—21. Fi-icher- und Schiiierlieder. 21—22; Konzert mit Werken von Carl Reineck«. (nach der Form Ihrer GefÄsse so benannt), der etwa vor 4000 Jahren angelegt worden war. Sprengkörper tOtete zwei Jugendliche. Die Nichtbeachtung der Warnung, aufgefundene Sprengkörper zu berühren, hat zwei jungen Menschen das Leben gekostet. Der IGjährige Tischlerlehr-iinq Fritz Flurbacher und der landwirtschaftliche Gehilfe Helmuth Jäger aus Lenne hatten einen Sprengkörper gefunden, der beim Aufnehmen explodierte und die Leichtsinnigen lötete. Im Reis erstickt. Drei Italiener erstickten In einem Berg von Reis. Der eigenartige Unfall ereignete sich dadurch, daß die drei Männer aus dem ersten Stock herunter fließen ließen. Dabei kam einer der Männer zu Fall und stürzte zusammen mit dem Reis nach unten. Ali die beiden anderen dem Verunglückten zur Hilfe kommen wollten, wurden sie von den herabstürzenden Ileismengen ebenfalls erfaßt, hinuntergezogen und von den Relsmauen begraben, so daß ile ebenfalls erttickten. STADTTHEATER MARBURG-Drau Montag, 22. November; KABALE UND LIEBE. Bürgerliches Trauerspiel In neun Bildern von Friedrich v. Schiller. — Amt Volkbildunq Ring II, Getchlosaene Vorstellung. Beginn; 20 Uhr. Ende; 22.30 Uhr. Kein Kartteverkaufl Dlenitag, 23. November; Abendvoratellunq; AUF DER GRÜNEN WIESE. Operette in zwei Teilen (zwölf Bildern) von Dr, V. Tolarsky, für die deutsche Bühne bearbeitet von Bruno Hardt-Warden und Rudolf Köller, Musik von Jara Benei, Beginn: 20 Uhr, Ende: 23 Uhr. PreiM I. Vorverkauf außer Montaq tSqlich ron 0 bti 13 und von 15 bis 18 Uhr an der Thea* terkasse. Theoterqas«« 3. UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIELTHEATER MARBURG-DRAU | BURG-LICHTSPIELE Haut« 15. 17 30 19 4S Uhr Perenif 2219 Bla Lsbii-LIed wurde jIb WuH-Brlolgl Gern hab' ich die Frau'n ffeküBt (Paga nlnii mit Ivan Prlrovlch tls Paganltil, Maria BelllBg Thao Llngan und Valt Harlan. 'Bi Juf^andllrli« fuoi>|aiii«tal ESPLANADE Hanta 15 17.30 und 10.45 tJhi Romanze in Moll Ein Toblt Film mit Marlanna Hoppa Ferdinand Marian, Pdul Dahlke Slegltlad Breuer, An]a Clkoil und Elliabelb Flickenirhilat. I-Oi Jugen. V. or et scßützt eine 68 Spareinlage Bei den Untersteirischen Sparkassen Jjnmim-Fr4parmm Emmi e. 2 tflchtlge Serviererinnen werden sofort aufgenommen. Caf^ »Merkur«, CillL 216-6 Zu mieten ifesucht Per sofort wird reines, sonniges Zimmer von ruhiger Mieterin gesucht. Unter »Sonniges Zimmer« an die >M. Z.«, Mar-burg-Drau. 656-8 Kleiner Anzeiger Jpdb> Wuli kc»t'> tui Stelieuqfiiicj« A Rot dei lettgednickte Wort Rpl (ui Geld Reullläteiiverlieh» B'*efwerh»el und Heirel 19 Rpl, (Idit fetigedriKkle Wort 40 Rpt sllr flhrigpn Wortaniaigen 10 Rpl, dd» tettgi'flriKktt Wnrt iO R| Hrl^lmarliaii| •ufnenommen Mtndeitaehühi füi eine Kle^nr AnTctqi' 1 RM Junge Grazerin sucht drln-gendst möbliertes Zimmer. Adr. In der Verwaltung. —8 Funde - Verluste Am 18. November wurde Im Burgkino oder am Wege vom Burgkino zum Theater um 22 Uhr ein rotgeblumter Schal verloren. I>r ehrliche Finder wird gebeten, den Schal gegen Belohnung an die Adresse; Sophie Pusrhnik, Stadttheater, Mar-burg-Drau abzugeben. 660-1.3 Klelderkarte auf den Namen Alois Stern im Geschäft Gert abhanden gekommen. Abzugeben gegen Bfa fuillmmflno de* to «lAndlQee Arbfllimnlei •tnouholi «retdan Gute Köchln für alles bei guter Familie, Dauorposten, gesucht, Anträge mit Zeugnisabschriften oder persönliche Vorstellung bei Prim. Dr. Radschel, Marburg/Drau, Bismarckstraße 15. 632-6 Pensionisten fauch Kriegsversehrte!, mit beliebiger Praxis, werden für leichten Werkluftschutzdienst in Marhurg-Drau gesucht. Antr unter »Leichter Luftschutzdienst« a. d. »M. Z.«. ______131^ Schlosser, auch Pensionisten odef Kriegsversehrte, wnmögl. im Schweißen bewandert, unrl mit Kenntnissen In der elektro-lerhn Rrnnrhe, mit lännerer Praxi« nüchtern und «rtiplts-willig, wird "on einer größeren Provinrfabrlk gesucht Unio-C.e-«ell^rhafl, Marbutg-Drau. Lind-wnhronsse 2.1 114-6 Verloren wurde am Wege von Suppanzgasse bis Emil-Gngel-Gasse 2 1 Kinderturnschuh, 1 Wollsocken, 1 Kinderhandschuh. Abzugehen gegen Belohnung bei Baich, Emil-Gugel-Gasse 2. 657-13 Braune Geldbörse mit Zipfver-schluß, Inhalt Radschlüssel, verloren am 19 November beim Arbeitsamt, Gegen Belohnung in der Verw des Blattes abzugeben. 658-13 Versch'cc'enes Tausche Herrenrad geg Rundfunkempfänger Mernik, Brunn-dorl, Lembacherstraße 64 550-14 Srhrelbmasrhine, Mflrke »Jost «, zu lauschen geg^n einen guten Phntoapparal odnr Rimdfunk-empfangpr, Zuschriften unter »Tausch« an die »Marburger ZHtuno«, Cilll. 214-14 Das Wäschewaschen auf unbo-stimmtp Zeit eingestellt. Philomena Luschar, Cilh Bismarckplatz 4. 215-14 Wohnort- und Anfchriliänderunq mllssrn unsere I^os tbr zi cb er sofort Htm zustfindljjrn Postamt (nicht dem VerlnjJ) melden. ,MurburiicrZeifunti' VcrtrlebsHbtelhinö NSU-Motoriad, 250 ccm, Sport, »ehr gut erhalten, gegen Leua oiiei ^"ontax u. Vergrößerungs-app.uüt zu tauschen gesucht. Angebote unter »Dringend« an die »Miirbuiyer Zeitinig- rilli. 213-14 Seite 6 * Nr. 326 * Montag, 22. November 1943 MARBURGEI? ZEITUNG Goethe als Kraffquell unserer Zeit Rückblick auf die zweite Leipziger Goethewoche Gnptho für unserf Zeit Ipbpndiq 7U machen, war die Aulrjcihe, die sich die Orts-vereiniguriq Leipzig der Goetheqesell-Schaft bei der Veranstaltunq ihrer ersten Goolheworhe vor ' einem Jdhrp qestellt hatte. Das Echo dieser Woche war so fitark, dciß man beschloß, die Leipzicrer Goetheworhe flljahrlich durchzuführen und sie zu elnom festen Bestandteil im qpistiqnn Leben des deutschen Volkes zu machcn. Der qroRe Erfolq der ersten Goclhewoche ist auch der zweiten, die im Anschiiili an die Uraiiff'ih'-unqswnche die Gnethe Freunde in ihren Bann schhiq, treu geblieben, Sie war unter Goethes Verse qestellt; »Manches Herrliche der Welt ist in Krieq und Streit zerronnen, wer heschüt7ef uiid erhält, hat das schönste Lo^ qewonnen.'- Cioschichtswissen-6chaftler, i"'hilosophen und Kunsthistoriker kamen in diesem J'ührp zu Wort, um aus ihren Forsrhiinqshereirhen etwa« über Goethe und sp ne Bedmtunq für un-«iere Zeit .luszusanen. Vorbereitend führte in Her Eröffnunqssil/unq der HistoMker der Leipziqor Univ^'Tsität, C'.ehe mrat Prof. Dr. B rmdenburn, die Goethenenioinde in d^'ft Ifi. Jrihrhundert und 7eichnete ein Bild des Hinlernriindes, auf dem sich die leuchtende Gestalt Goethes abheben •sollte. In der Srhlnf^veran^tnltunq brirte und s.ih mar in meisterhafter Aiisfiihriinq das alle Fausf-Puppenspiei in der Oriqi-nalfassunq. die Goethe kannte und die ihm die Anreaunq zu seiner nrölten Dichtinq qeqehen hat. In diecen Rahmen waren die wissenschaftlichen Vortraqe einqespannt. Das Verstandnifi für einen GrofJen der Goethe-Zeit zu erwecken, der auch für foelhes Eiitwickliinq von orößter Re deutuna wnr und r^er zu Unrecht von der Nachwelt f Phint.isle*. Fr entw-rVeite Goethes Tbenrie der F fibilrlunqskraft. d'p niif seinen An'ichiuunnen von d"r ^r.itur bprtib'e und Inte dar daß Gofthes srh-Tffendf> Phint-i^ie «ehr viel retrher »Is diesp TTieor^e war. Nicht die Pnpsio nicht die Wahf'heit, «ondem die («US bp'dnn vninderbar verwobene pinhfl-dtnncVf'fl ist es d'p Gootbe der H'rh-tum Srb'pirr ;ius der T'.md Her W-ihr-ho't empfannen 'SR» Das Tl^V■nkelmar|n-Mntlv . das narh Sn'ann«»r durch Goof-hes nan-Tos hindu'-'-b-'ioht Vi der 7.u':^Tnm''*ih"iin von ficV)''fnridpr Mafur, reinem Fmnfinden und wieder atisstrah- lender Einbildungskraft, spielte auch in den Vnrtruq »Die Wiederentdeckung der Antike und Goethe« hinein, in dem der Leipziger Universitätsprofessor Dr. Johannes Jahn die auf Winkelmann fußende Entstehunq dee Klassizismus und Goethes Weg zu diesem Klassizismus schilderte. War Goethe in der Zeit seines Klassizismus vom Glauben an die Harmonie des Daseins erfüllt, so näherte er sich in seiner Altersperiode in gewissem Sinne wieder seiner Jugend. Au« dem liefen Verständnis des Alternden für die Grenzen der Menschheit formte sich auch seine Frumniigkeit neu. Dies« »Alters- frömmiqkeit Goethes« behandelte Frau Dr. Gertrud Bäumer vor einer den großen Si um HIp liihihundeilweiide einer rtpr prfolrjrtilrhslrn driit»ilif>n Bütinpnoiitorcn vir t)nH IIP' M'^ulHirn, solcrn wir nithl spln«* Pri'Sflwniko können, durrh drn Tilm, der ir dnn |pt7»cn .[.ihren eine qrtn/p .\n7.al»! seiner •Xrbi'iien 7nm Vorwurf cjenomtnen hat. wieder m F'innerunp qebr>irhi worden Isl. Wir ver-wcin'n hier nur auf den «rst kürrllrh vrn im« erwalinlr>n prpisqekronfpn Film ,tlplmfll" mit fleinnrh Ceorrjp und Z-irah I.pander fn den Miiup'mtlen, ferner auf den H.irlan-rilm ,Tiie Rni«e narh Tl!*'«' (mit Krlspn mit Beneisterunq d'e bürgerliche Umwelfanalvse pflegte. Mitten in der Reichs- und Theaterhauptstadt be-aann diespr 1857 geborene Ostpreuße mit dem ?7 November IflRO dem Datum der U'auKührnnn seines Schauspiels »Die Fbrei, Hin'erhaus qenen Vorderhaus, Milieu qerirn M lleu auszuspielen und d.ihei durch ein aktuelles Mitqefühl so klar 'imrissene Rühnenfiquren zu schaffen, daß die me sten 7unäch«t qar nicht merkten daß auch hier eins qenen das andere. nämlich das T eben, die zeitbedingte Wirklichkeit, neqen das Theater — unxl die thpa'ralisrbe 7.wisrh'>nwirklichkeit nenen die realen Voraussetrunqen des Aütnns fiusnesnielt wurden. Dann kamen die. die doch etwas merkten («eit dem »Johannisfeiipr» waren die Schwachen der Siidprrnann'scben Muse nicht mehr von den Bühneneffekten des erfahrenen Schiliers „Luise Millerin" Gastspiel des Steirischen Landestheaters in Cilli Am 19. .November erfreute das Steirl-sehe landestheater unter Leitung sei-nrs inlend.inleii Alfred Schnoß die Cil-lier mit einer vorzüqlichf-n VViederqabe dp«i bi hillerschen Trtiut-rspiels »Kabale und Licbc'i, das unter d<.'in Titel »Luise Millerin' zur Aufführunq kam. Man muß der Tho.iterleitiinq für d.is W.iqnis, das neue Spieljahr durch einen ernsten Klassiker zu eröffnen und lur das Vertrauen, difls sie damit in die Kunstfreudigkeit und Aufnahmebereitschdft unseres Publikums gesetzt hat, aufrichtig danken. Ak erste ist in der Reihe der durchwegs vorrüqlichen Darsteller die Trägerin der Titelrolle, Lea Drassal, zu nennen, die den Cill-em aus ihrer Studienzeit her keine Fremde mehr ist und von ihnen im großen, bis aufs letzte Plätzchen besetzten Saal des Deutschen Hauses voller Spannung erwartet wurde. I>ie sympathisi he |utige Künstlerin erfüllte in schlichtem, ergreifendem Spiel ihre nicht ganz leichte Aufqabe und setzte vor allem im letzten Bild ihr Können ins beste Licht. Liselotte Can-dusfti bot als Lady Milford eine au