N", 1«2 Freitag, 31 ^iai 1918 137. Iahrgan, ikllibacher Zeitung M,-^ ^. .. .. » ^ c>.« ^ „n t ni <«m»- I D,t "Llliv ,' »scheint iügllth «!» «u«!Ul!,mc deI »- n »^ll fnd .. n „ : »m.^ährig »2 X. WIMHnn ,S ^^'" "^"/^I,. ; ftck Vll!, 7«; die »^l^«w» «ilwiiöftl^t ^ » «, l'ratf»»e>l« !ür den Raum einer No:>sll«ill»zc«c »,,d «i j,de Hinsckoltun» « b, im «batt!°nellt« »,el!e M « i « Gelephs» Mr. der Mevaktion 32.____________ Anltlichev Geil. Qe, Vlckerbauminisier hat den provisorischen Forst-lechnilc, 5)erbert Ritter Schoeppl von Sonn-walden zum Forstinspettionskummissär zweiter Klasse im Stande der Forsttechniker der politischen Vcrwal» ! lung ernallnt. ! )iast, d,<„ Ämtsl'Iattc zm «Wienei Zeitung» vom 2». Mai, liN« (3i>. 120' wurde dk Wrilerverdrsitun« folgende Preh. i erzeug lisjc v»rbl»tcn: > Fol^e 116 «MocutscheS Taqblatt> vom 1». M«i 1918. ^ Nuuiü:cr 136 «1/^c» «lul l.itol-«.ln» vom 20. ^ai 1918. l «Zlr. Lritün^ »u«» it tliiou^!»» von h. G. Welt«, V^llaff Louis Lonard, Paris 1917 ^Bäud? 4b und 46 der 5t»nä«lrä' cnlI««Mo» ol dritind »nä »merio»n »utdoru), ! Bm 28, Mai NNtt wurn' im orr Hos- und Sta.Uö^'lt!>rll dae icilV. Stück des ReichSsstsetzblllttrö i>, deutscher ^usqaue! a«sf,eg«ibeu und oerlmdet. Dl^jelbe el>t>.,äll unter Nr. 183 die i Veioidmmg des Aintes für Vol'^elnähruüci im Einvernehmen mit den i'riciNgteu Ministerien »»« 20. M«l 101«, b» treffend > dic Äeförderunq üciu Schili, und unter Nr. 1tt4 die Verordnung l des Iuftizminiftcrs im Einvi>rnehlmn mit dem Minister des Innern, drin Finaniunmster und l^em Ackerbolnmuster vom 83. Mai 1918 »der eim zeitweise Erhöhmiss der Gefühlen de^ qericktsürztlicheil Sachverftändiqcn im Str^forrsahren. MchtclmMche^ Geil. Der Gesetzentwurf, betreffend die allgemeine Arbeitspflicht im Kriege. Die Negierunc, hat dem Äbgeordnetenlimise Begrün» düngen und Erläuterungen zum Entwurf des Gesetzes, betreffend die allgemeine Arbeitspflicht im Kriege, vor' gelegt, deren allgemeinem Teile zn entnehmen ist: Der Gesetzentwurf ist einerseits der Absicht entspruu-gen, dc« gegebenen Zusage entsprechend, die gesetzlichen Voraussetzungen f'" die Aufhebung der sogenannten Miliiarisieruug der l.Nirgsbe>rlebe zu schassen, ander-seits beruhi er aus der Erleilnlniö, daß die wesentlich durch den Mangel an Arbeitskraft mitbedingic Wirt-schastliche Not im Hinlerlande bereits außerordentliche Maßnahmen erforderlich erscheinen läßt, um d,c vor-handenen Arbeitslräste zu erfassen, ihre zweckmäßige Auswertung zu ermöglichen und überhaupt e,ne all» gemeine Organisation der wirlsch>.mlichen Arbeit im Staate anzubahnen. ikas zunächst die Schaffung der ^oraussctzu'.,gen sur die Aufhebung der sogenannten Militarisierung der Kriegsbeiriebe anbelangt, so enthält der Entwurf die der Arbeiterschaft in Aussicht gestellte Neuregelung ihrer Arbeit^erhällnisse. Nicht Wehrpflicht und auch nicht Kriegslcisiungspflicht, sondern eine zivile Arbeitspflicht, deren Bedingungen durch ein ganz selbständiges öster» reichisches (hesei) umschrieben werden, soll die Grund» läge dieser Neuregelung sein. Als Zivilperson, die in leiner Beziehung weitergehenden Beschränkungen unter. worsen ist, als sich aus der Notwendigkeit der Arbeit sür die Kriegführung und die wesentlichen Lebensbedin»- gungen des Staates im Kriege ergibt, wnd iu 5,'>mtunft ^ der Arbeiter seiner Arbeitspflicht nachgehen können. ! Militärisches Straf» und Disziplinarrecht werden ans ' den Betrieben verschwunden sein. ^ Mit dem anderen Zwecl, der Ermöglichung der Er» ! sassung und Auswertung der vorhandenen Arbeitskräfte , sowie der Anbahnung einer allgemeinen : rganisation der wirtschaftlichen Arbeit, set'.< sich der Entwurf zwei» i feilos eine große und schwierige Aufgabe. Toll der j Nnllswirtschaft mit besonderen gesel.zlichen Maßnahmen ! wirklich gedienl werden, so wird es bei der gegenwärtigen ! vorgeschrittenen Auiüwertnng der vorhandenen Arbeits» ^ lräste nicht zu vermeiden sein, wenigstens mnerhalb be» ! stimmter Grenzen auch sin gewisses Disponieren mit ! bereits gebnndenen Arbeitskräften im Interesse eines ! höheren Zweckes zu ermöglichen. Das gesetzliche Mittel ^ hiezu soll nach dem EntWurfe durch die Einführung der mdividuellen Arbeitspflicht geschaffen werden, ähnlich wie durch die Wehrpflicht die personellen Kräfte des Staates zur Verteidigung gegen den auhcreu Feind »no» bilisiert wurden, soll jetzt durch die Arbeitspflicht die Möglichkeit geboten werden, auch seine ^r> ' ' ^s wirtschaftliche Turchhalten im ^nncln bl >,»l und zu organisieren. Lassen aber die Aclyältnljje solch« außerordentliche Maßnahmen als notwendig erscheinen, so ist es im modernen Nrchlsstaatc nur ein selbstver-stündliches Gebot, daß sie sich nich< M" - „^ Stände und Klassen, sondern aus die <> ' e« völkerung in ihrer Gesamtheil erstrecken muffen, die ja auch als Ganzes den wirtschaftlichen Nutzen aus der Arbeit des einzelnen ziehen soll. In diesem Sinne ist die Arbeitspflicht nach dem Entwurf? eine ' >e, die grundsätzlich seden im Staate trifft und ' ,» Stand oder Stellung privilegiert? Ausnahmen lrrmt. Gerade so wie der Arbeiter im ^triegsbetriebe, muh, wenn es das allgemeine Best? verlangt, auch jeder andere in seiner Verufsfphäre, bezw. mit s^! nt> nissen nnd Fälligkeiten nch in den Tienst d- - ?n. heit stellen. Bei der weit ausgreifenden Regelm,,« >.>< l ^ ,>,,>,^ ;> lichen Arbeit, für die durch das neu? Gesek die Grund» läge geschaffen werd« ' " Nrieg zu einem so ! lichen Lebens gemacht hat, nicht uuftec Betraäit qclasse» werden. Der Entwurf hat demgemäß anch sie, wenn auch nur innerhalb eingeschränkterer Altersgrenzen, in di« allgemeine Arbeitspflicht linbezoqen. Der wichtigste, allerdms,? s,,»ch >,nr selbswersjandllch« lNrnndsatz des ^ inci der allgemeinen Ar! , ilich fü» die Zwecke der Allgemeinheil in Anspruch genommen werden kann. Nur das höhere Interesfe tx-r Gesamtheit an der Aufrechterhaltung des notwendigen wirtschaft» lichen Lebens, niemals aber irgend ein > >r. esse vermöchte den Zwang zu einer l» ,-t. schastlichen Arbeit gerechtfertigt erscheinen lassen. In Ver Väter Erbe. ! Roman !)0N Otto Elster. l lSchluß.) ! So ging sie in den Part hinaus, den das Gold der' sinkenden Sonne durchflutete. Sie dachte daran, was. die. Zukunft ihr wol)! bringen wüvde. Würde sie immer 'z einsam hier aus Nudow leben, oder würde sie wieder > hinaustreten iu die große Welt? . . . Dem Grasen! auf sein prunkvolles Schloß zu folgen — daran dachte j s" jetzt nicht, so dankbar sie ihm auch für seine freund- l Kche Hilfe war, so sehr ste seme Güte, sein verwand!» j schaslliches W^n anerkannte. Doch ihm die Hand zum! "gslen Lebensbuude zu reichen, dazu fühlte sie fich mcht imstande. Aller Reichtum, alles Gold, aller Prunk ^""''!'',^' Haufes lockte sie nicht. Vor ihrer Seele^ dessen n ^"' ""es einfachen Landhaufcs auf, rol d ck^'" die Sonue blinkte, auf defsen bi^^^ st'in heim schein glänzte u d w» ^ der Sonnen» iern der beiden qrow , ."^ ^7^7^'" ^" ^"' der Haustür standen ^"' ""l'erie, die vor Und wie sie so sinnend dabin scki-i„ ^ r. ^ . Eine glichende Nöte überflammte ib,-^ >)u ,Karl," flüsterten ihre zitternden Li^en ! 'nd sif^ chm beide Hände entgegen. ' ' "^le ..Verzeihe, daß ich hier eingedrungen lnn" ent gegnete er mit trüber Stimme. „Ich glaubte niemandem heute im Parke zu begegnen — ich wollte Abschied neh» men von all den Plätzchen, wo ich einst glücklich war. Nun schenkt mir der Zusall noch eine Gunst, daß ich auch Abschied nehmen kann von dir." Da richtete sie sich empor und sagte! „Weshalb Ab» schied nehmen, Karl? Komm mit mir, ich stelle dich meinen Verwandten vor." Er schüttelte traurig den Kops. „Nein, Elsriede — ich passe nicht zu ihnen. Habe Dant fiir deine Freundlichkeit ..ich werde sie nie vergessen." Ein Lächeln flog über ihre Züge, „Und jene shrage, Karl, die du cmjlmalö an mich «^richtet und dic ich damals unbeantwortet laffen mußte, willst du sie jetzt nicht noch einmal stelleu?" „Elsriede?" ^ „Ich bin jetzt frei und lann dir antworten ..." ,'Ünd welche Antwort kannst du mir geben?" fragte ! er und rs stockte ihm der Atem. z „Taß ich dein sein will, Karl Raimund. Dein. für ', allezeit . . ." i Elfriede, ist es möglich! Du, du willst nur folgen in mein bescheidenes Heim?" Ja, mein Guter, wenn du es verlangst." Ta laq sie an seinem Herzen ,md '».-m!«- »n^ Freude und Glück. ^ Als die Sonnenblumen in dem kleinen altmodi» schen Garten de3 NaimuudhoseS blühten, da führte Karl ! sein junges, schönes Weib als Herrin in sein haus ein, das so sicher, still und friedlich unter feinem breiten Strohdach dalag. Die Störche aus dem Tache llapper. ten ein lustiges Willkomm, die alten Ulmen neigten grüßend ihre breiten We und die Rosen, Levloyen und Reseda dufteten noch einmal fo süß. Die Leute redeten wohl viel über die Beirat zwi» schen dem Nnuernsohn und dem vornehmen Fräulein. Sie schüttelten die Köpfe und prophezeiten nichts Gu» tes. Edgar war zuerst sehr ungehalten über diese Hei' rat, zumal ihn Graf Arthur in seine Absicht, E!fried< zu feiner Gemahlin zn machen, eingeweiht hatte. Und Graf Arthur selbst lächelie fpöttisch und meinte, Elfriede habe von jeher einen temperamentvollen Charakter gehabt nnd fich auch jetzt wieder von ihren stur» mischen Gefühlen hinreißen lafsen. Dann zog er sich von dieser Familie, in der Bruder und Schwester solch« Mißheiraten geschloffen, für immer zurück und tra« eine weite Neise an. Edgar aber söhnte sich mit seinem Schwager aus, als er ihn näl, ' ,, gelernt hatte. Datz junge Paar ließ du n reden und Un» alück für seine Ehe prophezeien, es llimmerte sich auch nicht um den Spott und die Verachtung des Grafen Arthur — es war in sich selbst glücklich und das blieb doch die Hauptsache. Ihr Glück alxr wurde noch erhöht, als im folgen» den Jahre die Störche von ihrer weiten Reise zu der Quelle des Nils einen Sohn und Erben des Raimund-Hofes mitbrachten und der jungen Gutter in die Arme legten. Und die junge Mutter segnete ihren Sohn und gedachte des Segens chrer guten, seligen Muller, der ihr Leben geleitet und zum Glück, zum stillen friede» geführt. — «nd, ^:^.^i ^cuuuq :'.r. 122_______________ _________833____________________________________31. Nai l'.'Ii- ^iescr Erlvägnng ist alich die allgemeine Arbeitspflicht im Elllwurf ausdrücklich als cine öffe.itllche Pflicht er-llärl, wobei allerdings die Art der Erfüllung dieser össeullichen Pflicht mit der wirtschaftlichen Organisation in Einklang gebracht »werden muß. Venn auch der Gesetzentwurf nach den nbiqcn Aus^ führungen sehr »vcitgehcnde .Hrmächtigliilgcii hinsichtlich der Verfügung über die Arbeitskraft der Bevölkerung enthält, so ergibt sich doch aus seinem näheren Inhalt und schon aus seiner ganzeil Tendenz, daß durch das Gesetz keineswegs mit einein schlage die wirtschaftliche Mobilisierlina, aller verfügbaren Kräftc herbeigeführt, sondern lediglich die Möglichkeit geschaffen werden soll, nach Cedars nnd auch nicht weiter, als es durch die Um» stände unbedingt erfordert wird, einzugreifen. Iu dem Sinne soll das besetz mehr oder minder den Charakter ones Ermächtigiliigsgefetzes tragen, lei velchem der Schwerpunkt ersl in i>'r Art und Weise der Hand' Labung liegt. Was jedoch im übrigen die Handhabung des Gesetzes anklangt, so muß darauf hingewiesen werden, daß hie-zu nach dem Entwürfe nicht bereits bestehende Behörden berufen sein sollen, sondern ein ngener behördlicher Apparat in Aussicht genommen ist, wobei das bureau» sratische Prinzip verlassen wurde und durch das Priu. zip der kollegialen Entscheidung in Gesunderen kommis' siönen unter weitgehender Herallziehung o^in Vertretern der Bevölkerung selbst ersetzt werden soll.. Gerade in dieser Organisation muß aber der wesentliche Punkt zur Beurteilung des ganzen Gesetzes und seiner innersten Absichten gesehen werden: Tie Bevölkerung selbst soll dnrch ihre Vertreter in den Kommissionen jene Wege finden helfen, auf denen das große Ziel, welches das Gesetz ins Auge faf;!, zum Wohlc und Gedeihen des GaiMN am besten erreicht werden kann. Zum Schlüsse sei noch mit einigen Worten das Ver-haltms des neuen Gesetzes zum kriegslcisluugsgesetze berührt. Nach der dein Einwürfe zugrunde liegenden Idee sollen im Hinblick daraus, daß das ssriegsleistuugs-gcsetz als ein mit Ungarn vereinbartes Gesetz nicht durch eill selbständiges österreichische« Gesei, irgendwie modifiziert werden kann, künftighin theoretisch beide Gc» sehe nebeneinander bestehen. In der Praxis würde eiue und dieselbe Person selbstverständlich immer nur auf Grund des einen oder des anderen Gesetzes herangezo' l,en werden. Es würden daher, um die Umwandlung der ssriegsbetriebe uach den Bestimmungen des neucn Ge-sehcs zu bewirken, die betreffenden Personen einerseits aus dem Baude dor Kricgslcistullgspflicht — die auf Grund ihrer Wehrpflicht zur Arbeit in den Betrieben Herangezogenen analog aus der aktiven militärischen Dienstleistung — entlassen, dafür aber anderseits nach dem neuen Gesetze als Arbeitsvflichtig? herangezogen werden. Politische DlederKcht. Laibach, 30. Mai. Aus Wien wird unter dem 29. Mai gemeldet: Tic am 23. d. im Ministerium des Äuh.nn begonnenen Hrie». densverhandlunqen mit Finnland haben einen durchaus befriedigenden Verlauf genommen und zum Abschlüsse eines Friedensvertrageo sowie eines wirtschaftlichen und eines rechtspolitischen Zusatzvertrages geführt. Die Un^ terzeichnung dieser Verträge hat heule morgens statt» gefundeu. österreichisch.Ungarischerseils wurden die drei Verträge von dem Minister des t. und k. Hauses uud des Austern Grafen Vurian und dem Botschafter von Merey, die beiden Zusatzverträge außerdem vou dem österreichischen uud dem uugarischeu Minislerpräsiden, ten unterzeichnet. Nach ein^- Meldung alls Genf sind in den serbischen Kolonien in der Schweiz Petitionen an dcn König im Umlauf, in denen die im Ausland wohnenden Serben den König bitten, seinen ganzen Eins' iß aufzubieten, um in Friedensverhundluna.cn mit dcn Mittelmächten treten zu können. Ter ursprüngliche Haß sei durch die jahrelangen kricgsgrcuel geändert und Osterreich-Un» qarn allem Anscheine nach bereit, den Serben annehm» bare Friedens Bedingungen zu stellen. Dcr eheste Ab» schlich des Friedens sei die einzige Möglichkeit zur Rettung des serbischen Volles vor dem Untergänge. „Giornale d'Italia" meldet, daß der Dampfer ..Adaia" lm Atlantischen Ozean von einem deutschen U»Noot nach einstündigem Kampfe versenkt wurde. Die „Aaence Havas" meldet unter dem 29. Mai: Tie Nelchiekung des Pariser Gebietes durch das Weit-tragende Geschütz dauert hcul^ sort. „Echo de Paris" meldet unter dem 25. Mai: Iu-folge des Versuches einer Agitation in gewissen Arbei-terlreisen fährt die Militärbehörde mit der Festnahme bestimmter Syndikalisten und Anarchisten ^-»rt. In dcn Wohnungen einiger von ihnen fanden heute morgens Hausdurchsuchungen statt. Die Sozialistengruppe be- schloß, zu Elcincnccau eine. Aboronuug zu ».enden, um gegen die Verhasluug des Teputierlen Lasonl, die bei einer Arbeilerversammluug erfolgte, zu protestieren. Ter Londoner Berichterstatter des „Nieuwe Rotter» damschen Eonranl" hat von Runciman folgende schrifl» liche Antwort erhallen: Ich lann Ihnen augenblicllich »bei den friede»» nichts anderes jagen, als daß jetzt mitten in der großen Ojjensive Verhuuoluilgcn undent» bar sind. Hur leine einzige Regierung bleibt eine andere ^Zahl, als Gewalt mit Gewalt zu bcanuuorteu. Weun die deutschen durch weitere Erfahrungen gelernt haben werden, wie zioettlos uud kostspielig ihre Offen« sivc gewesen ist, werden wir bereit sein, über eine.« ver-nünfligcn und dauerhasten Frieden zu ulllcrhalldeln. In Erwiderung aus cine Allfrage im englischen Unlerhause, betreffend den jüngst zwlschcu Rumänien i nnd den Mittelmächten adgcichlojfcnen Fricdcnivertrag! sagle Lord (5ccil, daß der Vertrag Rmänicu eillcr voll» : ständigen militärischen, wirtschaftlichen und politischen! Beherrschling durch die Mittelmächte unterwerfe. Wie > von Balsuur ulitgeleill worden sei, habe die britische Rc» gierung lebhafte Sylnpalhic Nlll Ruiilänicu ill der grau» samen Lagc, in die cs gebracht worden sei, uud es bleibe I für seine Freunde uuo früheren Verbündeten Pflicht, j bei der schließlichen Fricdenstonfcreliz ihr Äußerstes zn luu, um eine Revision der auferlegten harten Be- ' diugungen durchzusetzen. Tie Gesnndicil der Alliierten j lu Iassy hälleil Rumänien offiziell mitgeteilt, daß ihre Regierungen diese Bedingungen nicht auerleunen, da sie die Rechte und Interessen der alliierten Mächte und! die Grundsätze, sür die sie kämpfen, verletzen. Bestimm» ! ler Protest und Vorbehalt seien czemachl worden im Hin. « blick auf die Abschaffung der europäischen Tonautom» ^ mission, die durch eiueu internationalen Vertrag ersetzt! worden sei. j In seinem wöchentlichen Artikel kommt Alfred Gar- ^ diner ill deu „Taill) News" oom ^.8. o. M. auf die Lehre , des Kaiserbriefcs zu sprechen und lenkt dic Aufmertsaul. ^ teil der öffentlichen Meinung daraus, daß die Emschci- j dung der französischell Kammcrlunuuissiun für auswär» ^ tige Angelegenheiten über die seinerzeitigen Fricdcus» ! Möglichkeiten mit einem höchst mertwürdigen Stiluiucn»! Verhältnis zustallde kam. Von den 44 Mitgliedern der! Kommission waren nicht weniger als 2') abwesend. Von! den anwesenden 24 enthielten sich 6 der Abstimmung, ^ 5 vertraten die Ansicht, daß der Briei Kaiser Karls den ! Weg zum Frieden hätte eröffnen sönnen, und nur, 13 < aggressiven Tendenzen der Entente ermutigte. Amerika! war gerade in den Krieg getreten, die, russische Rroolu- ! tiun hatte den militärischen Bankerott Rnßlands noch j rechtfertigten das Vorgehen französischen Regierung. ^ Gardiner betont, daß auch diese lächerliche Majorität. lediglich durch Rücksicht auf die politische Situation der j Entente zustande gekommen wäre. Balfours Hinlueis! auf die Beschlüsse dieser Ko:nmiss',ou sei deshalb nur ' eine Ausflucht. Ebenso wenig habe Balfour die dama- i ligen französisch<'n Furdciuligen auf eill erioeilertcs z Elsaß-Lolhringeu eindeutig geleugnet. Wenn diese ,^or. > derungen keinen Bestandteil der englischen Polilit bil» den, warum hat Präsident Poincaro zlaiscr Karl im Namen der Entente eine derartige V' tworl erlcilen l dürfell? Ebenso sinnlos sei das Gerede über eine Fric> ! densfalle. Tenn im Frühling des Jahres 19!7 habe > Lloyd George doch von dem Fricdensgejammec an die i Entente gesprochen. Eine dieser beiden Interpretationen! müsse notwendig falsch sein. Ter Feind könne nicht! gleichzeitig um Frieden wimmern und Friedcnsfalleu > legen. Tie ablehnende Haltung der Enteilte gegen die ' österreichisch-ungarischeu Friedensvorschläge erklärt Gar»! diner mit der damaligen militärischen Situation, die die ! nicht enthüllt, die englische Armee s-efmid sich auf ihrem l Höhepunkt. Die große Offensive des Jahres 1917 schien j bevorzustehen und der magische Name des Generals! Nivelle war alls allen Lippen. Die heutige Lage sei i davon vollkommen verschieden und es sei darum höchste! Zeit, daß sich die Entente für eine einheitliche Politik! entschließe. Von den zwei Strömungen, von denen dic! eine den Sieg des Schwertes, die andere den Sieg über das Schwert herbeisehnt, müsse eine ausgeschaltet wer» den. Man könne nicht gleichzeitig einem und insgeheim dem anderen Glaubeu huldigen. Tic Folge davon sei die Toppelzüngigkeil der Enlentepulitik, die sür die Dc» molratie zu kämpfen vorgebe und in ihren jeweiligen Kriegszielen je nach den militärisä)kn Erfolgen eine! gleitende Skala in Allwendung bringe. — Gardiner be»! schließt seine Ansführungen abermals mit einem pathe« tischen Appell an den Präsidenten Wilson, die politische und diplomatische Füliruug der Enteute zu überuehmen. Nach einer Meldung aus Helsingsors wurde der Voljzcoili.Gesanbte Korenlo ausgewiesen. Nach einem Artikel in der Bol^eviki-Zeitung „Iz-vestija" bilde die Stadt Ural und das Ural-Gebiet das Hauptzcntrum des bewaffneten Kampfes für die lon» stilmerende Versammlung, und die dortigen Aufrührer verfügen über bedeutende Geldquellen und Truppen. lnasseu. Die Erhebung dehnt sich bereits auf Sibirien aus. Die gleiche Nummer der „Izuestija" berichtet auch, in Buchara und Ialutsl habe ein Ausruhr gegen dic Sovjet'Macht stattgefunden und die sibirischekoalitions» rcgicrung bekämpft die Bolj^evili. — Tie Regierung der kaulasischen Repnblil hat der Sovjclregieruug vor» geschlagen, Vorbesprechungen bezüglich des Vertrages zur Regelung der zwischen Rußland und der kaukasischen Republik schwebenden Fragen herbeizuführen. (V-erin nahm das Aner4M'tcn au. Tas türkische Hauptquartier meldet unter dem ',?5l. d. von der Kaulasus-Froul: Unsere östlich und südöstlich von Alexandrupol stehcudeu Truppen wurden vou star-len arnieni'scheu Kräften angegriffen. Alle Angriffe sind blutig gescheitert. Im ersten Kriegsjahre sind iu deu Vereinigten Staaten uicht weniger als ^)00 Verurteilungen wegen landesvcrräierilcher Ausspahunqen und sousliger Aus» sälle gegen den Krieg zustande gekommen. 23 Personen wurden wegen Schmähuugcn qeqen d denstif < u u g" sühren. Ferner wurde ueschlojseu, den' ! Betrag von 50.0U0 X dem Vereiuc zur Herslelluug von Arbeiterlvuhnungen in Laibach mit der ausdrücklichen ^ Bestimmuug zuzuwenden, daß damit auf den Gründen des Vereines gegenüber der Artillerielaserne an der Wiener Straße ein neues Halls erbaut werd . dessen ! Wohnungen vor allem an kriegsversehrte Arbiter zu ! vergeben sein werden. Dadurch wird eine Anzahl von ^Arbeitern, die durch eine im kriege erlittene Verletzung in ihrer Erwerbssähigkeit geschädigt worden sind, der Wohltat teilhaftig werden, gegen geringes Entgelt eine gesunde Wohnung zn mieten und nach Ablauf von 15. ! Jahren in deren unentgeltlichen Genuß zu gelaugcn. ! Das neue Haus wird zum Andenken an den langjähri-^ gen Vizepräsidenten der Krainischen Sparlasse, den verstorbenen Herrn Arthur Mühleisen die Bezeichnung „M ühleiscn h a u Z" erhalteu. (Die Sammellätinleit zununsten der ttrieasinva-lide», und Nriencrwnisen.) Wie wir erfahren, h<,t t>as Mi-^ nistcrmm für s^ialo Fürsorge im Wessc eincs mälnwrn, Schildern >>. dgl.) mllA'ordilcl. Durch diese. Or-Hebungen soll l^ine Nlx'rsicht über dic Insberis,!,',, Eracb« liisfc, der freiwilligen Saniiucltätissleit znauiijlcn dc>c .^iricsssitlvalidcn und der Hintcrbliclxmen sscfallcner un^ verstorbener Krieger gewonnen werden. Dic dicSbcHillP' ! lichen Mitteilungen wcrdcn von deu VcrUxillunaen ^ > Fonds nach dem Stande vom 1. Zuli ^I" '" ^" vom 2. bis 7. Juli dcr politischen Behörde crflcr I"stz zu erstatten sein. — ftlnsruf an die Kausleute.j Der Äereili ./Dobro-delnost" in Laibach verailstaltet in der Zc'it vom l-ms zum 4. Juni in ganz Krain eine Sainmelwoche z».^"N-slen der Kriegsinvalidcn und kriegsblinden s"",e sur die Witweu und Waisen dcr gefallenen lrmn.jchcn ^,e-ger. Es ist Pflicht jedes Einzelnen, nach e.nen Kräften die traurige Lage dieser Opfer des W'^rieges zu er-leichtern Das Gremium der Kaufleute ladet daher alle Laiöach^l^ Zc;:nllcj Nl. 12^______________ ------'.-----......——---------------------------— -------------- seine Mitglieder und überhaupt alle Kaufleute ein. s,ch > im grüßten Maße an der Altion des Vereines ..Dobru-delnost" zu beteiligen. Jeder Kaufmann ''.wlle den Nein-gewiitn eines Tages in der Zeit vom l. bis einschließlich 4. Juni oder aber einen seinen Verhältnissen entspre-chenden Betrag fiir den oben genannten Iweck widincn und ihn dem verein ,.Dobrodeln,,'st" in ^.'aibach, Po ljanastrasze, übermitteln. ^ - lIehute k. f. österreichische ssklasjenlvlteril.! Tie j Ziehung der ersten Klasse finoet scholl am 11. undj 13. I,. n i l. I, statt. Lose si'r dicse blasse cm,>f!l'hlt z >ie Laibacher Kreditbank in ^ a i b,, ch und! deren Filialen in Trieft, Cilli, Klageniurt, Spalato und Görz lderzeit in Laibach). Prcife der Lose: ein gan^eo Los 40 l(, cin halbes Los ?0 K, ein Viertellos W l<> ein Achtcllos 5 l<. lVon der lrninischen Landctz-Weinbannenosfen» s fchas» in Laibach.) In der lchtc:« Hauptversammlung der > krainische,, QandcK-Weinbauacnosscnschcift wnrdcn in der, NuLschuß folgende Herren gclväblt: zum Obmann des; Nufsichtsratcs Propst Dr. Sebastian Eil, crt in Nudolfs-j lvcrt, zu dessen Stellvertreter wr VcNvaltcr der Dcutsclicn! 3iittcrordenskomml!nde Davorin Vukginit in Möttlinss. zum Gcnossenschaftsobmann Lcnidesausschussiieisitzer Dol° I tor Vladislav Pe^an. zn dessen Stellvertreter der Di.^ rektor dos LandeszwangHarbeit8haus.es Cyrill Dolcnc. — (Vom Zunc überfahren und getötet.) Am ver« slosseneii Mittwoch wurde im Kilometer 1,9 der Strecke üaibach Stb.-Vlibnjie Kraft des Michael Arbognst", der in Berlin einen nroßen Sen» fationscrfoln errang, spielt heute und morgen um halb tt. 7 und 9 Uhr abends im Kino „Central" im llandcStheatcr. < - Sonntag neues Progranim! ^ j Eine Kindervorftellunll findet heute um 4 Uhr nach. i mittags im Kino „Ventral" im Lanbesthenter statt. Neues, reichhaltiges ProgrammI - Morgen um 1 Uhr nachmittags »elles .^indcrprogramm. Kino „Ideal". Mit heutigem Tage beginnen die so beliebten Porstelluugeu im Freien im Kino „Ideal". Garten mit vermehrter erstklassiger Theatcrorchc.sterbeglei° wng. Die Vorstellungen im Freien beginnen ab halb 0 Uhr abends. Vorgeführt wird heute zum lchtenmale der vorzügliche Lustspiclschlager „Wenn vier dasselbe inn" und das sehr inleressante Tetcltivdrama in drei Allen „Das Mysterium dc« Schlosses lllaudcn". Nicht für Jugendliche. Samstag g< langt das gros;c Drama von Mia May „T>ie Ehre" zur Vorführung. 5»ino „Ideal". — serven wurden geworfen. Auf dem rechten Flügel haben die Divisionen des Generals von Larijch nach 'Abwehr französischer Ge« sscnangriffc den Nucken Tern>,- Sorny und die Höhen nordöstlich von Soissons genommen. ?iach hartem .dampfe brachen auch die Truppen des Generals W i-chura den Widerstand des Feindes auf der Hochfläche von Condi. Fort Condü wurde erstürmt, Vregny und Missy genommen. Auf dem Siidnfer der Ai-ne und Vesle wurden die Höhen westlich von d'nirn erstiegen. Die Korps der Generale von W i n ll l e r, von Conta nnd von Schmettow haben die VeZle über» schritten. Nraisne und Fismes wurden erobert. Wir stehen auf den Höhen hart südlich der Vesle. Die Trup» pen des Generals Ilse haben d,e Höhen nordöstlich von Prouilly erstürmt, Pillers-Frailqueur und (5ourcy genommen und kämpfen um die Höhe von St. Thierry. Der unermüdlich vorwärts strebenden Infanterie-. Artillerie» und Minenwerferwaffe folgen Ballon- nnd Nachrichtcntruppcn auf dem Fufte. Kraftvolle Arbeit der Pionier-, l5isenl,ahn-, Armierungs- und Bautruppen hat die Überwindung des Angrisfsfeldes nnd den Nach-schnb der Kampsmittel durch die rastlos tätigen Ko-lonnen ermöglicht. I" ausopserndrr Tätiqlcit versorgen Ärzte nnd Krankenträger die Verwundeten auf dem Schlachtselde. Troh wechselnden Wetters gnffen unfere Flnqlräfte den Feind immer wieder mit Bomben und Maschinen-gewehren an, während Infanterie- und Artillerieflieger ohne Unterbrechung den fortschreitenden Angriff und die > Wirlung unferes Artilleriefeuers überwachen. Dir Gefangelicnzahl ist auf ^.l.üii gestiegen. Unter ihnen befinden sich ein französischer mld ein fnalilch,, General. l ^nrmnartifr. ^ Westlicher »ri> ^ich^,5<"... An den «awpsjronten zwifchc» ?jser «nd der Ois« «ahm die Gesechctätigleu vielfach zu. örtliche Inf««-teriegefechte. Der Angriff der kampfarmeen des Deutsche» Kronprinzen schreitet siegreich vorwärts. Nördlich von der Aicne wnrde in harten Kämpfe» bei ssrecy au Mont, Iuvigny »nd (suffics Gelände ,e« Wonnen. Brandenburgische Trnppen habe» 2 o . j so n s ze-nommen. Südlich von der Vesle brach die in Bildun«, begns» fene neue Front der Franzosen in dem nnanfhaltsame» Angriffe unserer Divisionen zusammen. Wir worsen de» Feind nach hartnäckigem Widerstand bis iibc«- die ^,nie Villcmontoire, Parcy, Fere en Tnrdensis, l>l»ulonqe«, Pruuillet, Nranscourt zurück. Die Foris der No» dwe st front v«> Neims sind gefallen. Die Norbteile Z«n L« ^loubillettc und Betheny wurden genommen. Die Gefangenenzahl ist auf über .".5 l)l» feindliche Flugzeuge ab. Oberleutnant Berthold er« rang seinen 2!l. Vuftsieg. Leutnant Noeth brachte in einem Fluge von Dizmuyden bis südlich vo« ?lpern fünf feinb» liche Fesselballone brennend zum Absturz. Der Erste GeneralquurfisTMslste! von ^ udendl> ' » Berlin, ^:,, Ma,. Tas Wolfssche Bur>^ n,l ls><' In sslandern, an der ssront von Mo'tdid'^, bei ^,,,. dun, zwischen Maaö< „nd Mosel ,-nd in ^othrinssen bis« her Taq und Nacht über lebhafte Gefechtstalia/sit. Im stemmel-Gebiet verstärlle sich die Artillerietätiqkeit "be. irnchllich. Die deutschen Vatlerien beschossen s ' der feindlichen Front lieaeliden Bahnen, Verl^ uud zianaliiberqänge ausqiebig mit ,^lach. uno Htril» feuer Bei Arras nnd weiter südlich bis zur Ävre stei» ^erte sich der Nrtillerielamps zeitweise ,^u großer Veftiss. le,t. Feindliche Patrouillen wurden blutiq a! ' Vei Moutdidier, nordwestlich der Stadt, verdl von 8 Uhr früh an das Heuer mchr und mehl. ,^..i^ darauf brach der Gcaner zu einem Angriff vor und ..s gelanq ihm, in CanlinM inzudringrn. Bei dem Ver. suche jedoch, weiter vorzudringen, .vurden feindliche Tanls, die den Angriff unterstützten, znm Teil zusam, mengeschossen, zum Teil zur Umkehr gezwnngen. Die scindlichc Infanterie wurde hier ebenso wie an meh. reren Stellen westlich von Noyon würdig abqc ^s?n. In der Champagne, wi Nerdun, westlich von Blamon» und östlich von VadonvillerZ war die deutsche Artillerie besonders rege. Vei einem erfolgreichen Vorstoß bei Vezonvaux erlitt der Feind hohe blutige Verlnste und büßte zahlreiche Gefangene ein. Berlin, 20. Mai. Tas Wölfische Bureau meldet: Auch am zweiten Schlachtwqe fchrilt der deutlche An-griff siegreich weiter. Die großen 5 " Entente an den einheitlichen Oberbes. die Ncttung ans der durch die englischen vt,ederlagen geschaffenen mißlichen Laqe bringen sollte, haben sich nicht erfüllt. Schon in der Nacht vom 27. '.um 28. Mai gelang es Teilen der Armee von Noehn, die Nesle nn mehreren Stellen zu überschreiten i>nd die 5>önge süd» lich des Vaches zu besehen. Tie Hi'chlun^ zwischen den einzelnen feindlichen Truppenteilen wai yanzlich abae« rissen und jede Orientierung über die Nachkar^n^n sshlte. Ein weiter«' sür die Mfin^ ^ der feindlichen V<^....... untereinander . . , ,. ,,,> gennahme des englischen Divisionskommandeurs, der »m Kraftwagen zur Orientierung zur ' "" '" "-bnrdivision fuhr. — Am 28. Mai f< » ganzen Angrifssfront weite? bedeutend Äwdrn l,»>ll>ol<' ^w.m.cl ^m^ ^tt. 1^2 _________^ 84ft_______________________________________^l.M.n I9!s nen. Am rechten ^liigel brachen ln den Morgenstunden feindliche Gegenangriffe unter schweren Verlusten zusam» men. Tie deutschen Truppen stürmten nach Abkehr des Feindes bis über Terny-Torny auf die Höhen uordöst» lich Soissous vor. Allmählich steigerte sich bis in die Ge. gend von Vraisne der Widerstand. In Autololonncn waren eiligst neue feindliche Bataillone von anderen fronten herangeführt worden. Der Einsah war vergeb' lich. Als Vraisne und Fismes genommen waren, gab der /jeind beiderseits der ilrle nach. Tchon um 8 Uhr frül war Hormanville und bald darauf Villers-Hran-qucu; mit reicher Beute, in deutscher Hand. Ter Vor» marfch erinnert an vielen Ttcllen an die beslell Zeiten des Vewegung^lriegeo. Verlin, 30. Mai. Tas Wolff - Bureau meldet: Einc wahre Mufteranlage bildet der französische Mu-nitionsparl nördlich von Langucval. Er liegt in park» artigen Waldungen und beherbergt ein ^agcr von sau-ber gebauten Hütten, worin jeweils 1W0 Granaten untergebracht filld. Schätzungsweise und.durch das zu» fallig auf einem Waldweg aufgefundene Iournalbuch des Lagcrinspeltors bestätigt, mögen ungefähr W0.00» Schuß noch unter Fach liegen. Als Vcwachungsmannschast diente eine italienische Arbciterqruppe, die 88. ttom» panic. Der italienische Hilfsdienst Hai ein s»^,,'5, Leben an der Aisne gehabt. Perlin, 30. Mai. Tas Wolfs, ^dineau «neidet: Augenzeugen bestätigen, daß die deutschen Verluste bei-spiellos gering sind. Niemals seit dem Vormarsch von 1914 ist ein großer Sieg im Westen mit so geringen Opfern bezahlt worden. Kompanien, die das furchtbare Vergmassiv gestürmt, Flußläufe überschritten hatten und leichte Geschiche eroberten, melden teine Toten uud kaum Verwundele. Meiknwen längs der Marschstrasten ist kein deutscher Toter zu erbli^cn. Der Grund liegt in der Überraschung des Feindes und in der geschickten Tallil unserer ? nippen. Aus dem befühl absoluter Überlegenheit über den Feind erklärt sich das alle Er> Wartungen der eigenen Führung übertreffende Tempo dcr Verfolgung und der ul^vmsch','!^ m^i",-»' Verlust, auch an Pferden. Berlin, 80. Mai. Das Wolfs-Burca.i mcwel: i!lu dcn steilen Wänden jedes Ablxma.es, im Tchntze jeder Böschung »lnd im Schatten jedes Waldrandes iürmt sich das erbeutete Kriegsmaterial zuhauf und loohlgcordllet hinter den Nbhängen dcs Wiilterbcrges und des östlichen Damen-Rückens. Wochen >uirt> cd erfordern, alle diese Geschütze zu ordnen und dcr ncucn Bcstnnmuna. zuzuführen. Und doch sind die Geschütze nnd erbeuteten riesigen Munitionslager nur cin Bruchteil des in unsere Hände gefallenen Materials. Hinter dem Rücken liegen weitausgcdchnte gewaltige Pionicrdcpots. Das gange Aisne-Tal aber ist eine einzige .Nette von großen Logern von Kriegsmaterialien aller Art. Iu dcn Aisne-Nicdcrnngcn wnrden wcit-cherrschcn. Sie würden unsere Versorgung einstellen und Frankreich blockieren, wie, sie heute Deutschland blockieren. Das einzige Ergebnis unserer Untcrwe» fung wäre unsere Auslieferung an die schrecklichste Hungersnot. Dies ist die Wahrheit, die man unaufhörlich dcn Pazifisten, den naiven Spczialistcn und allen jenen wiederholen muh, welche von Illusionen leben. Wir sind an unsere Verbündeten gefesselt. Wir können ohne sie nicht verhandeln. Wir müssen wählen nicht zwischen dem Sieg und dein Frieden, sondern zwischen dem Eicg und der Hungersnot. England Vlätterstimmen über die Lage an der Westfront. Rotterdam, 20. Mai. Oberst Nepington schreibt dem «Nicuwc, Rolterdamschen Courant" zufolge: Die neue, Schlacht an dcr Aisne ist die größte Operation, die der Feind gegen uns unternommen hat. seit Foch zum Oberbefehlshaber, ernannt worden ist. Wcnn es den Deutschen nelingl. südlich von dcr Aisne Fuß zu faisen, wird die Front, an der sich die große, Schlacht abspielt, dadurch verlängert werden. Ob dies an den Plänen, die man dem Feinde zuschreibt, etwas ändern wird, ist eine Frage, die nicht beantwortet werden fann, ehe wir nicht die Stärke der an der Aisnc-Front verwendeten Truppen kennen. Aber der Verlust dcr Anhöhen an der Aisne lind der Flutzlinie ist, wcnn. er sich bestätigt, eine ernste Sache und wir müssen nur hoffen, dah Foch durch energisches Vorgehen zu dem von ihm für richtig gehaltenen Zeitpunkt die Lage wieder korrigieren wird. - „Manchester Guardian" ist dcr Ansicht, daß die Lage an dcr Front jetzt viel Nieniger ernst sei als in der letzten Märzwoche. Das Blatt glaubt, daß die Deutschen noch andere Angriffe an anderen, mehr östlich gelegenen Tlcllcn dcr französischen Front versuchen werden. Englische Truppen im Kaukasus. Kijev, 30. Mai. Die Zeitung „Posljednijc Vjcdomosti" berichtet: Aus Baku komnrt die Nachricht, daß vor drei Wochen England Truppen ill Lastautos aus Mesopotamien in den Kaukasus gebracht hat. Eine starke Avantgarde suchte Verbindung mit dcr Kornilov-Abteilung. Die Halbinsel Ap«eron und Vaku seien von den Engländern besetzt. Tas Vorgehen vollziehe sich in der Richtung auf Tiflis, Alerandropol, Sarykami», Kars und Erzerum. Die Bewegung sei nur gegen die Türken gerichtet. Dänemark. Die nächste skandinavische Ministerlonferenz. Kopenhagen, 29. Mai. Wic das RilMischc Bureau erfährt, wird die nächste skandinavische Ministcrkonfercnz in Kopenhagen am 2li. Juni und an den folgenden Tagen abgehalten lucrdcn. Nlchland Die Kinder des Zaren. London, 30. Mai. (Moskau, 28. Mai; Reuter.) Der Carevi<: und die Tochter des Zaren sind in Yekaterinburg angelangt. Eine Vranblatastrophe in Motzlau. Verlin, 31. Mai. (Moskau. 28. Mai; Agentur.) In der Nähe des hiesigen Kazan-Nahnhofes brach vorgestern «in ungeheurer Nrand aus, wodurch ftarle Explosionen in einer großen Zahl von Eisenbahnlvanen mil Artillerie-munition hervorgerufen wurden. A50 Wasien mir Spreng« mittein. Sprengstoffen und Vorräten sind verbrannt. Di< dem Bahnhofgcbäude drohende ernste Gefahr wurde inii übermenschlichei Anstrengung abgewehrt. Mail fürchtet, daß 80 bis 50 Personen ums Lcl>en gekommen seien. Di« Ursache der Vrandfntastropbe ist noch nicht ivitgcswlll, Rnmänien. .^Nl Beheliunn des Arbeitern,nn«clo, Aularcst, A0. M>'>!>'>' dnillin, >,i s,-l,-,iss,'n, n,,i s,»» l>b<'„ notwendig sind. Vulgarien Vlbrrisc des Olcsnnotc,, To cu m,ch Wien. Sofia, 29. Mai. (Meldung dcr Bulgarischen Telegraphen-Agentur.) Gesandter To^eb. der beim König '« Audienz erschienen wn^ Und sodann vom Ministcrpräsi« denten Nadoslavuv empsangen wurdc. icist heute nach Wien al', um seinen Posten anzutreten. Veginn der (srnte. Sofia, 2!1. Mai. «Meldung dcr Bulgarischen Tele-graphen^'lgcntur.) Die Blätter melden, daß dic Ernte i» dcn siidlichen (^»cbicten begonnen hat und daß dic in jung-ster Zeit eingetretenen Mcgenfällc dcn Stand der Saaten im ganzen Lande, die eine sehr guir ^',,<.' »«>, »>,-<>ch<.n, bedeutend gebessert haben. Hie Türkei. Vericht be« Hauptauartier». Konstantinopel, 20. Mai. Bericht des Osmanischen (kroßen HanptqnarticrS vom 29. Mai 191«: Palästina-Front: Im allgemeinen nnr geringe (Ycfcchtstäligleit. Auf dem Ost-Iordanufer bekämpfte unfcre Artillerie feindlich« Bewegungen im Brückenkopf. Nördlich dcs Toten Meeres vorstoßende Kavallcriepatrouillcn und Krafllvagen wilr» den vertrieben. Mesopotamien: llnsere Ostgrnppe nimmt Äesitz von dem l^cbictc. südöstlich und südlich boi, ^erkuk. Von dcn iwriacn Fronten nichts Neues. Theater, Kunst und Literatur. (Konzert zugunsten der heimtehrenden Krieger.) Wir lucrden ersticht mitzuteilen, daß für das anf den 1. Juni in der Tonhalle anberaumte Konzert der Begin» auf » Uhr abends festgesetzt wurde. (Nicht halb 8. wie in den Einladungen irrtümlich bemerktl) - (Die neuen Grenzen Rumäniens,) wie sie nach dem Frieden von Bukarest festgesetzt wurden, sn,l> bereits auf O. Frer/.ags Kartc von ^iumäiuen mit dcn »cucn «rcnzen 1 : 1 Mill., Preis mit Porto 2 K. w H. (geyen borhcrisse Einscndllng dcs Betrages von jcdcr Vuchhand« lung wie auch vom Verlage (^. Frehtag u. Vcrndt, Wicn, 7. Bez.. Schottenfeldgasse. l^2. erhältlich), cingeliageu. Da das 7U: 90 Zentiinctcr große, in viclfachcm Farbendr^lcl ausgeführte schöne Blatt auch die alten Grenzen zcigt und außerdem ganz Beßarabicn enthält, so gibt es über den derzeitigen wie über dcn frül^cren Stand der Dinge Aufschluß. Wir cmpfehlcn unseren Lesern dic Anschaffung des sehr übersichtlichen und reich beschrifteten Blattes. TMSlmnqkoiw.l. - (Ein deutscher Tanl vor 3W Jahren.) Ein Nürn« berger Meister namens Bertold Holzschuhcr schrieb im Jahre 1558 verschiedene ihn, werllwll crschic,i,cne Ideen in einem Manuskript mit Zeichnungcn nieder, das sich heute im Germanischen Nationalmilseum in Nürnlierg be» findet. Von der Bedeutung seiner Ideen war dcr Mann nicht »venig überzeugt, und er bestimmte deshalb, dah nichts von dem Inhalt der Aufzeichnungen nach seinem Tode auherl>nlb der Familie lxtannt würde. Keinem Menschen dürfe darans ctloas mitgclrilt lvcrden, und dcshalv soll sein ällcster Sohn ..dich buch liey seinem Aid ni«" mandt eroffcn Lesen lassen noch ainichc Copy oder "b< schrift darvon geben". Unter den Zeichnungen sieht mel fortbewegt lverdcn sollte. Ein Mann stcht am Steuer und acht Fahrgäste sitzen hinten und^eilloär» tn, Wagen. Das Ballcngerüst des ganzen F"hr<,e>>ae3 sollte an dcn Seiten durch ein BolNver, aeschwss"' norden. Ve> achtenslvert sind die außerordentlich großen Laufradcr de« ««backer 5«wng Nr. !22 «41____________________________________31. Vlai ^91« vahrznlges, die nns an die Riesenräder unserer Lokomo. l'vc erinnern, ^olzschuher Ixhauptet in lx>r Neischrift zn seinem Entwurf, ein derartiges Fahrzeug sei noch nie zuvor erdacht worden. Der Zweck dieser ,Uriegs»mschiM' N.»al. >n dichll,' feindliche ^lic^r, die ebenfalls infolge Benzinmaniaels ,^>m .'iedcrs,ebeil auf !>is Mcer ac^wun^cn uxnen. l>,tk'n sechs 5er Biograph des Künstlers das folgende zu 'berichlen. dai< loührend eineo ,^>ieges nicht ohix altuelk'n Wert ist! Canova, soll txiusiss lei Napoleon lind Iosefim- geweilt lia,ben, die ihn sehr sä^hien. u,iesl)alb sich der «knnstler ssossen ^after!" ant-! woriete Canorxi und beschwor Napoleon, auf seinen Tro.! phäen auszuruhen, seine, Macht zn befestigen und sein Schicksal, das so oft durch den Sieg bestimmt worden tvar, oiefem nicht mehr auszusetzen. T« , ,st aber doch ein großer Unterschied dabei!" sagte der ziünst- > !er. ..Ein Künstler darf nie in der Vervolltümmnung sei.« »er.^nnst stelln bleiben; hiebei tonnen wir nur uon Er-! ,'l,erung .^u Eroberung fortschreiten, ^,'ur Viittelmä^igkeit ^ laun lehnen, das Ziel erreicht zu haben. Aber dcn Krieger er!!.>arle.n tausend Gefahren Wochenblatt in usum Delphini zu genügen. Später wird ^ es wohl zn einem Häufisseren Erscheinen kommen müssen. ! Diese Zeitung wt die tleinste Auflage der Welt- sie er-! »clR'iiit >uir in einem Exemplar. , ! - en oft nnd oft mit den armen Parisern Mitleid ge-i txrbt, über deren Köpfen, in deren Straßen, auf deren ^ ! Dächern, die Granaten der deutschen Riesengeschütze cxplo! dieren. Man hat mi,t aennschten Gefühlen die gefühlsrohen ^ Scherzzeichiiungen der diversen Witzblätter betrachtet, die! über die in die Keller gcflüchteten Pariser humoristisches Kapital zil schlagen suchten. Wer nun erfährt man. daß die Pariser selbst di« Situation, die für uns glücklicherweise Fernstehende so bedrohlich und peinlich aussieht, nicht ganz so ernst nehmen, wie wir meinen möchten. Der sprichwörtliche Leichtsinn dieses Menschenschlagc-s scheint trotz all der schlveren Opfer, die er gelwacht. nicht abhanden ye-i fommen zu sein. und so gibt es wahrscheinlich wirNich leine ! Situation amf dieser Well. zn der der Pariser nicht einen Witz zu erfinden vermöchte. Drei Wochen lang hageln die deutschen Geschosse auf die Parisei Dächer nieder. Da wird. als einzige Konsequenz, ein - unterirdisches Theater eröffnet. Wällend die ersten Detonationen erfolgten. flüchtete das in den diversen Thocrtern anwesende Publi« lum in die Kellergcwölbe und harrte dort bebend so lange aus. bis die letzten (Geräusche außen verstummt tvaren. Daraus hat ein findiger Kopf Kapital geschlagen. Er mie. tctc einen geraumrgen Keller, m dem bisher die Ratten ihr Unwesen getrieben haben mögen, engagierte eine Trupp« von Sä>auspi>elcrn und eröffnete „L'abri" oder das unter, irdische Theater. Die Beleuchtung der Nänm? ist ebeniaÄs sehr eigenartig. Es erstrahlt nämlich au- blaues, fahlee Licht. Dieses galt bisher als N«: ,..,..,.U>al für ssliegergefahr. Es ist anzunehmen, daß die Pariser in Scha» ren in die unterirdische Kunst.Zufluchtsstätte > »er- den. Ohne sich irgendwie viel um das geboten n>n zu betüiümern. Die Erplosimlcn lr»erden von dem nn Xvel« ler-Theater sitzenden Pilblitum als angenehmer Nervenkitzel empfunden werden. Kein Mensch wird sich um du« fnmmern, nns auf der Vühne vorgeht. Unb loonu es end» lich sanft nnd dumpf aus der Herne sracht, dnnn wird 7wm erst auf seine l/iechnling gekommen sein ... Vercm^uortlichsl RebaltllQr- <'Inwli ,) u n i e ? Mit 1 Juni U)l8 »cqin"' ^'/o^nems !t auf hü Laibacher Zeitung. Dir Prän nmsrationsbr ding linden betra « ^ «it Poftv-rsenbung: f», Laibach, ab,»h«R: flan^johris, , 32 l< — " l<. il hlildjähric, , 1« » «« . vietteljcjhri>j . lj » ,.^.i,,^>,.^ , , , O » nionetlich ... 2 » 67 l< monatli^..... z » n e n l f n monatlich b s» b. Die P. T. Abouneuten werden höflichst zede^«, ^ ?en Pränumeratiunsbetrag für die „^aibacher Ze^ ^ Wust" stets rechtzeitig nud n» vorhinein zu entnchte», i oa jonsi oie Hilsendung ahne weiteres eingeftelll »i»b. ! MP Die PrannmerationsbetrKste wolle« tz«»rgründlt dcil objectiven Tatbestand dei Verbrechens nach 8 «5» St. G. Gz werdr demnach zufolge dcs ij 489 St. P. O. die von der l. l. Ztaatsanwaltschcifl verfügte Beschlagnahm- d« Nummer 119 der Zeitschrift «Liovynnki ^»roci» ^estätiat unl» yemäß der z§ 3« und 37 des Pref^eseheö num 17. Dezember 18ii2, Nr. 6 R G. P>. pru 1««3. die Weiterverbreitunc; d?rsclbel, licrboten und auf Vernichtung der mit Vcschlaa. vclcqwi (^eui' plare derselli^n und auf Zcrstürunss dl!« Spitze« d«r büanständeten Stelle trlannt. Laib ach, am 28. Mai 191». «70«' K, VII l',4 l« 1, Erkenntnis Im Namen Seiner Majestät des Kaisers h«t das l. l. Land»!sgericht in L«lliach als liiehgericht auf Antrag der t. l. ^Gt<»at»' Anwaltschaft zu Rech', erkannt: Der InHall der in d^ Nummer 120 5»r m ^aibach erjcheinendm pcriodischeu Tructschrist «^IyLvueo» auf der 1. und L. Seite ab^?druckten ätellen, Ix'ginneild mit «>lÄin ni» und endend mit «pll-tepll» d> l ztlllrespondrnz «>l»,riti<)i«li0 pi»mo», Ergründet den objettiuen Tatbt!l^nd des Vergehens nach jj SUb St G. Es werde demnach zufolge de« ^ 48V Zi. P. O. die vlin der t. k. Vtliat^cinwaltschast !)erftigtc Äcschlagnahme d>r Numiüer 12(1 der Zeitschrift lo^liec» bestätigt ulld gcmaß oer 38 36 und 37 des Paßgesetzes vom 17. L>e« ^emder 1882, Nr. 6 R. O. Bl pro l8«3. die Woilcrvfibrcitung drrs'lken vcrvotcn unb auf Vernichwnq der mit Beschlag belegten Gzein plare derselben und auf Zerstörn,^ des Latzes ditl .'»lluständetm Stelle l^lamtt, Laiba 10 i» LukäoB & Moitner AspiMiltwerke, Fabrik ffür Dachpapp« und chamlsch« Produkt«. Firmainhaber: LUDWIG LUKACS, BUDAPEST V., Dorottya-utca S/a, IV. Stock 50. Telaphon: 179 60. m L^kta^dKJ ^m^^^U Uhta^aU Laaita^aU 1 " -^ ' i ¦ *n 1 L^k^^iaftj u«^.^MbJ kAta««j kAta-^au uafc , ^w.i u lb«m.^ij lj 1 ir jt ' u i ¦> . ^" * L^to-^^auir.»^,-*^ 1 r ~- i~ ¦ it> ^ t ljb^m«bm p*^-«m ukta««M LJkk^—riaB« it —'' 1 ah »»^ ¦ 11 * » | pap** Zeichnungen aixjf die **m 16&47 ' IVIII. österreichische Kriegsanleihe i I. steuerfreie 51/;/'!. amort. Staatsanleihe . . . ä 91 54 / I II. steuerfreie 5'/2% kündbare Staatsschatzscheine ä 95 50/) ) übernimmt zu Originalbedingungen die offizielle Subskriptionsstelle | Laibacher Kreditbank in Laibach i und ihre Filialen in Split, Klagenfurt, Triest, Sarajevo, Gön und Cilli. ^ Anmeldnngslormulare und alllällige Auskünfte sind bei unseren Kassen bereitwilligst und kostenlos erhältlich. Dru«l »n> llcrlag oon H^z. r. lllt,nn>«l,l