Dienstag, 28. Iiinncr 1902.______ Jahrgang 12l. kaibacher M Ieituna. >— ^ ^" ^/d?dNü,?^ ^^''i.^''''^''«' gaoz'^hri« »u l(, halbjährin 15 X, I,n Comptoirs ganz-Inserate dlo .,, 4 « / ^."r b,c ZustcNuüg ln« Hau« „miziiihlla li li. - Inscrtwnsarbiir: ssür Nsinr Die 'Lalbllchcr Ieitung> erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Die Ndminlftrotion beftnbtt sich Coügresilplah Nr, Ä, die Redaction Dalmaim-Wasje Nr,«, Sprechstunden der «cdaction don » bl» l0 Uhr vormittags. Unfrankierte Griefe welde» nicht aiMnommeü, Maüiiseripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. lllor^X ^.""^ k. Apostolische Majestät haben mii liini^' "^"'^lichung vom 18. Jänner d. I. den niltui/, u' ^l'ecretäl- ^,„ ^ f, Ministerium für ^echs s ^'^e^icht Dr, Arthur Freiherrn von 'llerm ^'v ^"'^ HiNecretär iln Oberstkämmereramte ""«l'lgst zil ernenneil gernht. ^lorhöMt ^ "'^ k' Apostolische Majestät haben mit ^u>>nn ' "^'^^"ng voin 17), Jänner d. I. die ^uctn ^ ^l'itgliedes der Hofmusikkapelle Karl >U q^^l, ^.^ ä"M Vice-Hof-Kapelluleister allergnädigst '"innaen geruht. ^"t?da«R"5" l9U2 wurde in der l. l. Hof- und Staats» u^">t b ' ^. Xc-Vl. und XOVIII. Stiict der polnischen "^«Ndet '^Hetzblattes vom Jahre 1901 ausgegeben !°i^°3^5"^latte zur «Wiener Zeitung, vom 25. und ^"btt ^/^" ^r, 20 und 21) wurde die Weiterverbreit«»«, Kr. "^"zeuguisse verboten: ^r. il, g , ^ui«» vo„l 20. Jänner 1U02. ^l. 4 '"^^z«n«icit N./^^lbl ludu. vo,n 18. Jänner 1902. ^. Ü«u .< ""'" Jänner 1^02. ^r. ^ , "hol'scheArbeiler.Zeitung. vom 17.Iänner 1902. ^' lUi8 ." ^"uzlöpsel. uom Ib. Jänner 1902. ^r,-^?1 '^'IxtriH^ Parenzo, vom 16. Jänner 1902. l^"l. 7 '" ^c»!ot«ri<,., Polll, vom 19. Jänner 1902. <-, ^""öwill ^idaüvuk^cli 1^i»tü. vom 20. Jänner ^1 ^^mtlscher^Theiü ^ ^'^ Tcutschlaud und die Vereinigten , ^ ,. Staaten. 3^ 'i>^'" ^reie Presse" beurtheilt die Mitthei-^^!3^n^ ^'^M'taat^secretärs Crcmlwrne iiber ^^ü^^^'rhalten lwr dein Auobrnche des spanisch' amerikanischen Krieges als einen gegen T'eiltschland geführten Hieb, mit dem die Absicht ver° bnnden sei, den Effect der Amerikafahrt des Prinzen Heinrich zu vereiteln. Dieses Vorspiel sei aber nicht geeignet, den Berliner Besuch des Prinzen von Wales angenehm einzuleiten uud der in Deutschland be» stehenden Verstimmung gegen England Einhalt zu Uun. Das „Vaterland" weist darauf hin, dass gegen< lvärtig zwisä)en Deutschland und England ein Wett-bewerb um die amerikanische Freundschaft stattfinde. Durch die Veröffentlichungen des Lord Cranborne über Deutschlands Politik im spanisch-amerikanisäM Kriege habe jeht England einen Vorsprung gewonnen. Das Vlatt bezloeifelt jedoch, ob dieser Gegenzug am Vorabende des Besuches des Prinzen Heinrich in Ame rika einen dauernden Nutzen haben wird. Das „Deutsck)e Volksblatt" misst dein Vesuche de^ Prinzen Heinrich in Amerika politische Bedeutung bei. Seitdem Deutschlands Eolonialpolitik sich immer ^ weitere Ziele steckt und insbesondere seitdem von den ! Tamoa^nseln Besitz ergriffen wurde, gebe es eine sich ! stetig vermehrende Zahl deutscher und amerikanischer ^ Interessen, für die es keineswegs gleichgiltig ist, auf welchen ssuh sich die beiden Mächte miteinander ' stellen. Dies trete umsomehr in den Vordergrund, als in England und Amerika Bestrebungen sich geltend machen, eine Vereinigung wirtschaftlich. finanzieller Interessen durchzuführen. Daher sei es auch begreiflich, dafs man in London die Amerikafahrt des Prinzen Heinrich nicht mit günstigen Augen ansehe und ihrem Erfolge entgegenzuwirken bestrebt sei. Vatican. Tie Frage der Vertretung des Vaticans anlässlich der Krönung des Königs Eduard VII., über welche zwischen dem Erzbischofe von Westminster. Car-dinal Vaughan, und dem englischen Hofe vei-trauliche Verhandlungen gepflogen wurden, ist nuumehr nach einer Meldung aus Nom in dem Sinne entschieden, dass der Papst den Präsidenten der kirchlichen Aka-dcmie. Msgr, Merry del Val, zu dieser Feierlichkeit nach London entsenden wird. Msgr. Merry del Val wird allerdings der Krönungsceremonie nicht bei- wohnen, sondern unmittelbar nach derselben vom .siönige in Audienz empfangen werden, den» er ein eigenhändiges Schreiben Leo XIII. überreiäien wird. Ein ähnliche) Verfahren wnrde auch bezüglich der Vertretung des Papstes bei den letzten Kcnserfrönun-gen in Nussland befolgt. Mfgr. Merry del Val, ein Sohn des ehemaligen Botschafters in Wien, bringt für die ihm anzuver« ttauende Mission besondere Eignung mit, da er mütterlicl)erseits englisck^er Herkunft ist und das Ellg-lische vollständig beherrscht. Er hatte bereits mehrere Sendungen nach dem Auslande, so als Ueberbringer eines Cardinalsbaretts nach Wien und als Begleiter des Cardinals Galimberti bei dessen Entsendung zur Leichenfeier für Kaiser Wilhelm I. nach Berlin. Später hatte er eine Mission in Canada, welche auf die Regelung von Schulstreitigkeiten unter den dorti-gen Katholiken abzielte. Seit mehreren Jahren ist er Präsident der genannten Akademie in Nom, welche ein Institut für die Heranbildung päpstlicher Diplo» maten ist. Frankreich und Marollo. Wie man aus Paris berichtet, ist die öffentliche Meinung in Frankreich wegen des an dm Haupt« leuten Grassin und de Cressin von marotkamsck)en säubern vom Stamme Beni-Suur verübten Mordes in umso größerer Aufregung, als gegenwärtig jedes Ereignis, das sich im Reiche des Sherifs vollzieht, in den colonialen und politischen Kreisen zu lebhaften Erörterungen Anlass gibt. Die beiden Hauptleute haben, wie versiä)ert wird, durchaus nicht etwa eino Unvorsichtigkeit begangen, sie hatten sich, als gegen sie die Schüsse der aus Figig gekommenen Räuber go richtet wurden, auf französischem Boden befunden. Es sind von demselben räuberischen Stamme in den Um« gebungen von Figig wiederholt Ueberfälle verübt worden. Da nun die Macht des Sultans von Marokko in diesem Gebiete allem Anscheine nach nicht aner-kannt wird, wird die französisch Negierung auf die erforderlichen Masznahmen bedacht sein müssen, um die Sicherheit in Figig und an der südöstlickM Grenze von Marokko zu schützen. Die beiden getödteten Offi-cier gehörten zur Mission, welche bekanntlich nicht zum Feuilleton. H "otllMbgeordueteu des Hcrzogthumes ^lu seit dem Jahre 1861—1901. °" Kandschaflssecretar Zosef Pfeifer, "lltd^ ^ (Fortsetzung.) l^^7^?^ ^utoliesitzer iu Laibach. I. 186tt, K ^75 ^^l870, IV. 1870, 1871, V. t 7. April 1875. id«?.- u ^Nl. H^' l!ZÄ^ Gutsbesitzer in Reifnitz. I. 1861 bis se^'^^7^'^^^"' '" ^eistenberg. I V. 1870, s<.!^N, ^ ^7"- (Städte Rudolfswert, Weich-2^ ^ll "^"bl. Mottling, Landstraß, Gurt^ f^, ^zirto ^'^^^- (Landgemeinden der Ge-^. ^. Banner ,«^"'"' ""l"^ > Großlaschitz.) h'^U^ ^- National. ltw ^'^ ^?I" ^"""tarzt in Stein. VII. 1883 5^'^un ""t^ ^,^ ,^^^ Nemnarktl, Rad-b)>ls^^em.) National. lV^ ni ">>^.,^Uter von, Josef, Dr., Guts« yru^l. V ?^7«. II. 1807, III. 1867-1870, T^^!i °^^ Tr„ Pt-ivntier in Laibnch. VI. b^ ! ^°NsH^"'^ls° und Gewerbekaunner.) tr^l '^'X i^'^' ^NI. 1889-1895, IX. 1895 ""> (Großgrundbesitz.) Verfassung^ ^-chaffer Eduard, Gutsbesitzer in Weinbüchel. V. 187^—1877. (Großgrundbesitz.) Verfassungstre:,. ^avnik Karl, Apotheker in Krainburg. VI. 1877 bis 1888. (Städte Krainburg, Bischoflack.) Na. tional. Schloitznigg, Freiherr von, Johann, Excellenz, k. k. Geheimer Rath, Statthalter in Laibach. I. 1864 bis 1866, II. 1867. (Städte und Märkte Adelsberg, Oberlaibach, Laas.) National. Schneid, Ritter von. Josef, k. k. Regierungsrath in Wien. VII. 1883, 1884. (Stadt Idria.) f Wsten September 1884. National. Scho epp l ° S o n n wa l d en , Ritter von, Anton, Dr., Advocat in Laibach. X. 1901. (Städte und Märkte Gottschee, Reifnitz.) Teutschfortschrittlich. Sch rey.R ed I wertb, Edler von, Robert, Dr, Advocat in Lnibach. V. 1874—1877, VI. 1877 bis 1883. (Stadt Lnibach.) Dentschfortschrittlich. VII. 1883. (Großgrundbesitz.) f 29. October 1883. Ver- fassungstreu. 6 nbic Johann, Director der k. k. gewerbliclM Fach- schnlen in Laibach. IX. 1898—1901. (Städte Kram- bürg, Bischoflack.) NationalfmMrittlich. l^uklje Johann, k. k. Hofrath in Wien. VII. 1883 bis 1889. VIII. 1889—1895. (Städte Rudolfswert, Weichselburg, Tschernenibl, Mottling, Landstraß, Gurkfeld.) National, kusterüi? Johann, Dr., Advocat in Laibach. X. 1901. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Laibach, Oberlaibach.) Katholisch-national. Schwegel, Freiherr von, Josef, Excellenz, k. und k, Geheimer Rath, k. k. Sectionschef i. D., in Wien. VII. 1883-1889. VIII. 1889-1895. IX. ,895 bit- 1901. X. Ml. (Grohgnwdbesitz.) Verfassnner seit zehn Jahren nicht mehr in Nussland war, nach St. Petersburg, un: sich Sr. Majestät dem Zaren in dieser neuen nnli< tälischen Eigenschaft vorzustellen. Se. k. und k. Hoheit wird die Reise am 6. Februar antreten und sich mehrere Tage an: russischen Kaiserhofe aufhalten. Das „Grazer Tagblatt" behauptet, dafs ein Com promiss in der CiI lier G l) m nasi u m s ° und in der m äh ris che n U n i vers i tä t s - Fr a g e niemals erzielt werden könne. Möglich wäre nur, dass sich die nationalen Parteien auf beiden Seiten dahin einigen, bei Berathung des diesjährigen Budgets dm i^tiUuu liu« lnitl» nicht zum Anlasse der Obstniction zu maclM, daunt das Haus zur Berathung des un» garischen Ausgleiches und des Zoll« nnd Handelsbündnisses gelange. „Ratibor" und indcre Provinzblät.cr qeben in einem gleichlautenden Artikel der Ueberzeuguug Aus' druck, dass die p a r l a m e n tarische Arbeit sich Sup anV. V., Handelsmann in Laiback. IV. 1>j70, 1^11, V. 1871, 1872. (Handels- uw) Gewerbelam-mer.) National. SuPantiö Philipp, Vaumeistec in Laibach. X. 1901. (Handels- und Gewer^ekamnu'r.) National« fortschrittlich. ^ uPpan Josef, Dr., Advucat in Laibach. 1. 18U1 bis 1866, III. 1867, 1868. (Städte Rudolfswert, Weichselburg, Tschernembl, Mottling, Üandstraß, Gurlfeld.) IV.'1870, 1871, V. 1871—1874. (Stadt Laibach.) Deutfchfortschrittlich. Svetec Lukas, k. k. Notar in Littai. I. 1863—1866, II. 1867, III. 1867—1870, IV. 1870, 1871, V. 1871 bis 1873. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Gott° scl>e, Reifnitz, Großlaschitz.) VI. 1877—1883. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Stein, Egg.) . VII. 1883—188U, VIII. 1889—1895. (Land-gemeinden der Gerichtsbezirke Treffen, Sittich, Sei» senberg, Nassenfuß, Littai, Natschach.) National. Taufferer, Freiherr von, Venno, Gutsbesitzer in Weichselbach. V. 1876, 1877, VI. 1877—1883, VII. 1883—1889, VIII. 1889—1891. (Großgrundbesitz.) s k September 1891. Verfassungstreu. Tcivöar Johann, Dr., Advocat in Laibach. VIII. 1889—1895. (Städte Krainburg, Vischoflack.) Na-tional. IX. 1895—1901, X. 1901. (Städte Rudolfs-wert, Weichselburg, Tscherncmbl, Mottling, Land-straß, Gurkfeld.) Nationnlfortschrittlich. TavKar Michael, Pfarrer in Vaöe. II. 1867, III. ^8(;7__1870, IV. 1870, 1871, V. 1871—1877. (Landgemeinden der Gerichtsbezirke Treffen, Sittich, Seiscnberg, Nassenfuß. Littai. Natschach.) Na> tional. ^ ^'^l.^. in nächster Zeit ruhig und normal gestalten werde. Der langjährige Nation alitätenlamvf, der nur durch eine Verständigung abgeschlossen werden könne, ermüde alle ruhig erwägenden Voltstreise. Ueberall sehe man ein, dass die schroffen nationalen Zwistigkeiten di^ besten Kräfte uud sehr viel Zeit auf Kosten der eigentlichen Culturarbeit in Anspruch nehmen. Bei solcher Erkenntnis sei es nnr mehr nothtvendig, eine Grnndlage zu finden, auf welcher Czechen und Deut-fche fich zusammenfinden tonnten. In der bevorstehen-den varlmnentarisäM Periode dürfte es vielleicht gelingen, eine solche Basis zu gewinnen, nnd dann wäre es möglich, wenn auch nicht zum vollen Frieden, so doch zu einem Waffenstillstände zu gelangen. In competenten nngarischen Kreisen ist man, wie aus Budapest gemeldet wird, nicht wenig über die Deutung erstaunt, welche das kürzlich veröffentlichte Memorandum der ungarischen Agrarier seitens eines Theiles der österreichischen Presse erfährt. Die aus wiederholten parlamentnriscl)en Er klärnngen des Ministerpräsidenten v. S.M bekannte Stellung der ungarischen Negierung zum Complere der Ausgleichsfragen hat keine Aenderung ennbren. Somit besteht für den Ministerpräsidenten kein Aw lass, irgendeine neue Formel zu suchen, geschweige denn eine solche auf fragwürdigen Umwegen vorzn o«eiten, was der loyalen und offenen Auffassung und Politik dec' Ministerpräsidenten nicht entspräche. Wie aus B eIgrad gemeldet wird, beabsichtigt die Opposition, in der Sknpschtina eine Interpellation an den Ministerpräsidenten über die von Organen des In- und Auslandes erörterte T h ro n f o l g e f rag e zu richten. Sicherein Vernehmen nach wird Dr. V n i 5 abermals die Erklärung abgeben, dass diese Frage nicht auf der Tagesordnung stehe, dass sich die Regie-rung mit derselben nicht beschäftige und dafs fie feinerzeit im Sinne, der Aenfzernngen, die der >tönig anläfslich der Ueberreichung der Slupschtina-Adresse gethan hat, der Lösnng zugeführt werden soll. — Gegenwärtig steht in der Skupschtina der Gesetze entwurf, betreffend die Neuregelung der Ge in einde - A u ton omie, in Discussion. Sodann wird das Nudgetpräliminare auf die Tagesordnung gesetzt werden, das zn lebhaften und langwierigen Debatten Anlafs geben dürfte. Aus Birmingham wird berichtet: Wie die hiesige „Daily Mail" meldet, liättm die Führer der liberalen Imperialisten Noscbery formell aufgefordert, die ^ ii h r e rjchaft zu übernehmen. Noseden) habe fich .liezu bereit el°tlärt, falls man ihm, die Unterstützung zusichere. Infolgedessen seien vertrauenswürdige Agenten in dic- verschiedenen Wahlkreise gesandt wor» oen, nm festzustellen, welche Aufnalnne eine von Nose-ocry geleit^e Partei finden würde. Die Nachfoi-schun-gen lverden einige Monate dauern. Die „Wiener Morgenzeitung" beurtheilt die Ab-sendung einer außerordentlichen Gesandtschaft o o n K abul n a ch S t. P e t e r s b u r g als einen des zluischen England und Afghanistan beste-h Vertrages, der darauf schlichen lasse, dass Habibullah ,Vian gegen Wirren im eigenen Lande russische Hilfe suche. — Das „Neue Wiener Ionnal" ccnstatiert, dass in Asien eine Verschiebung der Macht- (Line Hamburger Patriciertochter. Roman aus dem modernen Hamburg von Ormanos Vandor. (20. Fortsetzung.) „Ich dachte, dass ich dich hier finden würde," sagte sie einfach. „Ich habe auf eine Gelegenheit go wartet, mit dir zu sprechen und dir zu sagen, wie innig ich an eurer Trauer thcünehme!" „Waruni kamst du nicht heniber?" forschte er „Ich habe mich schon gewundert, und mir allerhand Gedanken darüber gemacht!" „Ich — ich tonnte nicht!" antwortete sie zögernd. „Man verhinderte mich! Ich musste mich fügen! Frage nicht weiter danach; es ist mir peinlich, davon zu sprechen." Nudolf schwieg. Er ahnte den Grund, weshalb dcr Senator es seiner Tochter verboten hatte, ihrer Theilnahme an dein herben Perinste ihrer ehem-iligei! 0,'cspielen Personlich Ausdruck zu geben. Die Kinder des Börsenjobbers, des Vcmkerotteurs, waren kein go cigncter Umgang mehr für eine Judith Gidions. Ein bitteres Lächeln zuckte um feine Mundwinkel. Für so kleinlich denkend hatte er den vornehmen Handels-Herrn bisher doch nicht gehalten! Beinahe scheu blickte cr die heimlich Geliebte von der Seite an. Sie schien ihm schöner als je, obgleich ihre Züge der Regelmäßigkeit classischer Scbönheit entbehrten. Das Gesicht war schmal nnd länglich und passte zu der hohen, biegsamen Gestalt der jungen Patricierin. Die helle, fast durchsichtige Vemsteinfarbe ihres Teints harmonierte vortrefflich mit ihren gro> szcn, sammetschwarzm. milden Augen unk dem tief' Verbältnisse zwisct>'n England und Nussland e teu sei. Lauge Zeil hätten sich die beiden Wagschale gehalten, ietzt aber- sei Nusslanos ^ tiefer gesunleir und es bedürfe nur eines Nuckes mit die Stellung Englands in Indien gefährdet" Lord Cranoorne habe längst auf diese Gefahl mertsam gemacht. Allein England habe Macht, die Ereignisse zu verhindern. Ein Telegramm aus P a n a m a besagti Eastro hatte in der Nähe von Aguadulce, ein mit dem General Oerrera. Die Aufstand wurden geschlagen. Tagesncuigtciten. — (Das unterbliebene Duell.) Auf Landgute in der Nähe der württembergischen Stadt N zur Manöverzeit mehrere norddeutsche Ösficiere Der überaus freundliche und zuvorkommende hatte die bei ihm einlogierten Herren zu einem geladen, in dessen Verlauf einem der Gäste das passierte, ein gefülltes Weinglas umzustoßen. Währet ,, der Gastgeber den dadurch entstandenen Flecken ">'il. / lxslreute, gab cr auf die Entschuldigungen des betreffe . Officiers hin die Antwort: „Oh. dcsch macht gar "l. ^-Wein!" — Auf das hin standen alle Officiere auf u"° ^ liehen das Haus; der arme Gutsbesitzer aber. der zwischen den Kopf zerbrochen hatte, wodurch er w Gäste beleidigt haben lönnte, erhielt bereits am Morgen durch den „Schlverbeleidigten" selbst die F zum Duell. Natürlich ersuchte er seinen Gegner st nähere Aufklärung der für ihn gänzlich dunklen A> heit. erhielt aber turzweg die Antwort, dass es hier weiteren Erläuterung bedürfe, denn all die gestern p Geladenen können bezeugen, dass er, der Gastgeber seine Entschuldigungen hin „Das macht nichts, Sie ^, erwidert habe. — Als unser Schwabe diese, seine e>^-Worte in reinstem Hochdeutsch zu hören bekam, gieng '^^ Licht auf, und. seiner Sprache zum Lachen kaum l" erklärte er dem Officier die durch den Dialect unliebsame Beleidigung. — (Sechsfacher Mord wegen zehn Aus Petersburg wird berichtet: Ein entsetzlicher M«,> ^ ist diesertnge von einem 22jährigen Arbeiter, name^ z Wesli im Dorfe Liitala bei Helsingfors verübt Mörder, ein Esthe, war spät abends, auf der N griffen, im Dorfe eingekehrt und hatte in der ^"-, ^,Z Vauerngutsbesitzers Johann Arminen gastfreundliche.^ nähme und ein Nachtlager gefunden. Wie er sp<^ ^ gestand, konnte er aus dem Gespräche der Familien!"''^/ entnehmen, dass nur zehn Mark baren Geldes sich '" befanden. Der Gutsbesitzer sollte am nächsten M> der Stadt heimkehren und Gelb mitbringen. Del erhob sich nachts von seinem Veite, ergriff eine brachte zuerst der schlafenden Frau Armincn eine Wunde am Kopfe bei; darauf ermordete cr evens" einen Axthieb die neben der Mutter ruhende 15ji ter Anna. Die beiden kleinen Knaben (vier und alt) wurden sodann von dem Unmenschen ert Mutter der Gutsbesitzerin, die einzige, die erwacht '' Widerstand leistete, erhielt fünf Wunden am K^p Hirtenjunge Laitinen, der m der Küche schlief, wur^ liä- mittelst zweier Axthiebe getödtet. Nach vollend^ ergriff der Mörder zehn Mark Geld. eine SP'"^ und einige Kleidungsstücke nnd rannte davon, w"^ bereits am nächsten Tage in einer Gastwirtschaft '" ergriffen. Als der Gutsbesitzer am nächsten Morgen " wurde er zuerst des grausigen Blutbades ansichtig- " Personen waren todt. „Die arme Gisela," sprach Judith tl ägt sie es?" „Wie trägt sie es?" wiederholte er. wie der erste .Nachtfrost eine zarte, wohlg^,- -rauhen Lüftchens ungewohnte Treibhaus Und wie wird sie erst das übrige aufnehmen! 7^ ich's nur erst überstanden! Ich weiß nicht, W^ ihr beibringen soll!" Nudolf athmete ein paarmal schwer; es "" ein tiefes Schluchzeu. Und dann sprach er »^ von der furchtbaren Offenbarung der letzteil ^, und dass morgen aller Welt der Sturz ^ ' Meeder bekanntgegeben würde. Judith nickte. ,ht „Ich wusste es, oder vielmehr, Vater, gla zu wissen. Solche Ereignisse werfen ihre Sch"^., c^lls. Ich .— 0, dafs ich etwas anderes kö'nnt^^ nur zu sagen, wie tief ich euch beklage und n"^ euch leide!" rief sie mit Plötzlich hervorbrechen ^. denschaft. „Dass ich die Schranken '"" ^ lönnte, die menschlich Ueberhebung errichtet ?> unser freies Thun und Handeln, ja, selbst "Ni pfindungen einkerkern!" ,,,, „Kannst du eö denn nicht?" gab Nud^n ^ ..7;ch meine, du wärest kein Charakter, der se^ zeuguug knechten ließe!" Sie sah ihn ernst an. ,,. f>! „Meine Ueberzeugung laise ich auch^^.^ len," sagte sie, „aber mein Thun und dem Wunsche und Willen meiner allen Geboten steht mir das vierte am „Dein Vater hat mich nie leiden '"' ^ ^^cher^Zeiwng Nr. 22._____________ 179 26. Jänner 1902. ^lhhqu« "fioeles" Gefängnis) scheint das dcir, ^,, "^ ^orlUoe>lheim bei Stuttgart zu sein. Vie vor bcn ^ glichen Viicij)ii,iaryose gesuhrie Veryandlung gcgen ^tnenid"^^^ ^'^^ uiigesayr ^i00 Einwohner zaylcnoen ^cyulli,/ "'^"^^ allerlei Vorgänge, die „tief blicken lauen." dec» n. '^ ^ulmle, der veryenatet und Vater von acht itin-^cyla / ^ "'^" b"' Anklage, durch Trunkenheit. Ver. ,! ' scinez?""2 ^'"" D,enstpslM)t. Schuldenmachen lc. sich dei ^^,'"°^ unwürdig gemacht und Achtung und Vertrauen ,".",, Zeugen ^^^"Nler verloren zu haben. Unter den vielen ^a>, '. '^ ^ der Sache vernommen wurden, befanden sich ^gell , ^ ,^mei»dcrathe, die sich liber die Trunksucht des tllilllf. .^ ^^^ ausließen. Ihren Behauptungen gegenüber ^ TiiiUe ^"^^'si Völmle auss bestimmteste, er habe das ^>>aen ^^ ^ ^n Gemeinderäthen gelernt; zu den Silo tiunf^ ^'^ Rathhau se seien zuweilen Gemcinderäthe in t>^ '"u ih« ^^ Zustande gekommen, dass eine Verhandlung lv^ Zillen " ""'^3lich gewesen sei; er selbst sei in den Si alt!^' 8t>V^ /^ betrunken gewesen. Räch den Sitzungen habe man zb^ ^Ntfcsi '^'^^ ^ "'^ vertragen tonnen wie dieser und jener nd^ ^ha^ ^tmeinderath. .hervorzuheben ist aus der Gerichts j ^ ^>l m ""s auch der Vorwurf, der Herr Schultheiß habe >fft^ ktleiH. ^'Wenei ^^ öfteren angepumpt,- diese Schulden '5^ ^lhb s"''" ^''^ b"" 1W Marl. Polizcidiener Scher i'nd^ ^ th ,,^^3te in seiner Zeugenaussage diese Anllagepuntte «H>> g«>!3 ^ ^ ^rner mit. er habe dem Ortsvoistehcr des Mor ^ ^ ^ - °"^ ^lbe Flasche Schaumwein und Nothwein ins siiM blithe " bringen müssen, mitunter habe der Herr Orts' ^B ^if^ '^u sowie den zweiten Polizeidiener, den Amts-foll^ ^«h n "^ ^" Lehrling zum Weine eingeladen. ..Das ge-^ ^!s«n«^ ^^^ besonderer Anerkennung, bei besonderen An-'l ^! ^t'k ^"o°le der Schultheiß gegen diese Behauptung ein. lU ^ ^tlie^ln!"^^^" ^" zechlustigen Schultheiß ist schon vor ihil!^ ^ »^ Monaten das Eoncursverfahren eröffnet worden: ^ ^sinb^" für die Gläubiger zwei Percent heraus! Ais ^ ^o^'^ ^kser heisren Angelegenheit bereits 55 Zeugen ih>^ ^ssi/"' ^°^ ^""' ^ meisten im Sinne der Anllage r»''' ^!l>l^ " aufregender Vorfall.) Recht un °t!-, ^'°1 geht es in dem Roman „Glück" von S. Halm zu. ',)!^> "^.."?"rnser Zeitung" soeben veröffentlicht. In dcr ssF' ° <^til ^'^^ Blattes vom 21. d. At. liest man mit steigen i» 5 ^3t!>^^ die Schilderung eines Auftrittes, wobei ein un vei^^ ^lh> Herr. der sich schon durch seinen Namen ..Peh .^^ '"kNn ^^^ """' während man an allen Gliedern zittert. nÜs's' ^nys^iter: Eine unbeschreiblick?« Scene folgte. Mit m ^, !^ej ^"- aschfahl stierte Kasimir auf bi: Gruppe, den a<"^ ^flu^" Arm. von dem das Blut unaufhörlich zur P,1 ^'^- Cein Werk! Ein gelles Lachen schrillte durch« U 5! ^ I ^tn' >/"" wusste nicht, war es das Lachen eines Wahn- l^> i ^t'ii, °"r ei,, Weinen. Als Robert Miene machte, die Vcr- alli^» ^ttllV^""" zu tragen, stürzte Peylowsly zu Marga. ia<^ ^ ''^ "" ihren Mantel und rief wie ein Verzweifeln - ,v^'5 __________________ ^ l< ^cal. unh Promuzial-Nachrichteu. bt"" ^- >^ von ^^cellenz den Herrn Landespräsidenten Frei- "^ ^üz>^kln in Audienz empfangen. > H ^F^ ^laubl,'. dn l'crkcnllst ihn!" sagw sie. „Er vc^ > !>^l>?^ ^rdmqt' scharf, das-) du als lNnzM!' ^-/ i7,"^^ ^^"'" "'cht i>l das Geschäft tratest. Nacl, 7^/ ,'^ügt '^ bättost du lxnuer ^leiguug zur ^luust un> n 'vi^"lwacl, luüssen. Und wenn ich aufrichtig js t?^ ilg ^^'^ lch ihm boi. Vielleicht hätte alles eiuc '' / ^ lj> ^ung sse>,0iumeu, wenn du au der Seik '^il^ ^ ^l.^"" geblieben wärest!" l'^" y,^ .M er '""che du niir auch uoch Vorwürfe!" unter ! ^'ß'! l.>n,ein "^'lola spricht ebenfo, die Welt maa. in, ^ if ^'dns? 5" urtheilen, Ich selber aber weiß an, / ^ ^ x' '""" Eintritt in das Geschäft kein Tüttel kl^' °^i«t^ ^'"Mnsseu geändert hätte. Der Vater ' ,^ l,,^' Ubl?r ^'^"un, sich von der Meinung eines Iün 5/ >l>, ^d^"'«'-'" ""b l'ch überhailpt in seine Sachc "' l!^ Niom ^^' ^lnd ist es jcht nicht gut, das? ^!^ h(^ '^""l't wenigstens einen selbständige,. s/ ^>> ^! ^'^ ^^' Kauflnann wäre ich jetzt ja völlig 3i,^'lch. Judith, dass du mir deshalb zürnst ,a^ ti» uebe, .^ "'lt recht, weil — weil ich dich so unsag, ^ ^i' ^ ^ir',^ U'^>iß ^i^^ warum ich dir das sage! Ict ^'',s^ V^^i,,, s!'^ H^f'nung machml. dass ich dich jl ^" F' Ü?!,, lii^''- s " '""^' Verniessenheit, ja, frevel, dii ^ ?' ^>,?^N s.^^unehinen, durch das du dich moralise 't'"^ ^^>vi,r>"' könntest, aber ein Wort der Liebc "' ''^ lt ,^ ,"ur l-in Talisman sein, den ich mit w ,,,, ^My,.. "! die meiner harrenden dämpfe hin M^ ^''^ '"^ich^ ""^' lichen Wortes bediirfte!" sagt^ ^W !>ch ^klcis.,' "Obgleich du inir nie eine wirMclu -^ "'>ch '' bei,,' ^'unchtch. babc ich mich imn^r beim .'Hl ^ !' ^?t^st. ^'"" betrachtet. Ich umsste, dafs dl ol^ ^ ,^n k "d ,ch ,,lber »r,ar dir zugetl,an, solang ,,t<5 1 ^^5 s^ ^ Es wird darum nichts anders Mi <.n!" <„^ ^ ""5c>^ ^^^^^lu- weil wir une nun zufällig I"' ^^ochen haben." — (P e 1 so n a l n ach rich t.) Seine Excellenz der Herr Landespräsident Freiherr von H e i n ist gestern abends c-ui^ Wien nach Laibach zurüctgelehrt. — (Militärisches.) Behufs Neuverfassung des Bkuprogrammes für den Erweiterungsbau der hiesigen Landwehr-iiaserne wird am 5. Februar eine gemischte Commission in dieser Kaserne zusammentreten. —0. — (Aus der Sitzung des l. l. Stadtschul r a t h c s) vom 22. d. M. Dem Oberlehrer Josef Maier und den Lehrern Valentin it u m mer und Leopold Armi c> wird v. 1. October 1d»01 an die VI. Ditnstalterzulage zuerkannt. Pas Gesuch eines städtischen ^chrers um Geldaushilfe wird befürwortend dem t. l. ^an-dtsschulrathe übermittelt. Die Iahres-General-Aerichte der t t. Hezirts-Schulinspectoren Levec und Äelar werden zur Kenntnis genommen. Dem Inspector Director Levec wird für seine gewi»enhafte und aufopfernde Beaufsichtigung de. städtischen Voltsschulen der Dank ausgesprochen. Der ertränkten Oberlehrerin A. Bauer wird ein Urlaub bis zum Schlüsse des Schuljahres bewilligt und mit deren Ber-ticiung die Lehrerin Friederile it 0 n s ch c g g betraut. Der Vorschlag des t. l.LandcsschulratheS. eine der hiesigen itnabenvollsschulen zu einer Bürgerschule zu ergänzen, wird iil Erwägung gezogen. — (Regelung des V i e h b e sch a u d i e n st e s.) Seitens der t. l. Landesregierung wurden mit dem Vieh-bcschaudienste auf den Eisenbahnstationen in Krain mit der Giltigleit vom 1. Februar an nachstehende Äeschauorgane be traut: für die Stationen im politischen Bezirke Adelsbcrg al^ ständiges Äeschauorgan der t. t. Bezirts-Qberthierarzi Ferdinand Gaspari in Adelsberg; als stellvertretende Be-schauorgane Dr. Julius K 0 h m u t h , l. l. Vezirtsarzt in Adelsberg, für die Stationen von Adelüberg bis St. Peter und Dr. D. Peri 5 i 5 . Districtsarzt in Ill.-Feistritz. für du Station Dornegg-Feistritzi für die Stationen des politischen Bezirkes Gottschee mit Ausschluss der Station Reifnih d«'c t, l. Nezirlsthierarzt Alois Ht ö n i g in Gottschee und als Stellvertreter der landschaftliche Thierarzt Hugo Hin -tcrlechnc 1 in Neifnih; für die Station Reifnitz als Be fchauorgan dcr landschaftliche Thierarzt Hugo Hinter-lcchner in Reifnitz und als dessen Stellvertreter der t. t. Bezirlsthierarzt Alois König in Gottschee; für die Sta-tionen des politischen Bezirkes Krainburg der l. l. Bezirks ttnerarzt Anton Koro.hec in Krainburg und als Stell' Vertreter der l. t. Vezirlsthierarzt Hugo Turl in Rad-mcnnsdorf; für die Südbahnstation Laibach und die Station Lciibach Untertraincr Bahn der l. l. Bezirts-Oberthierarzt Alcis Paulin in Laibacki und für die Station Laibaäi Stcatsbahn dc>,' l. l. Veterinär-Assistent Josef Kutschern in Laibach (das stellvertretende Beschauorgan wird stets vol. dcm Veterinär-Departement der t. l. Landesregierung in Laibach entsendet); für die im Bereiche des politischen Be zirles Üaibach Umgebung befindlichen Stationen der l. l Bezirlsthierarzi Rudolf Salloter in Laibach (das stell vertretende Bejchauorgan wird vom Veterinar-Departemeni entsendet); für den politischen Bezirk Littai, und zwar fü: die Stationen der Südbahnlinie der l. l. Vezirlsthierarz! Ichann Rajar in Litlai: dessen Stellvertreter der l. l, Bczirtsthierarzt Rudolf Salloter in Laibach; für dn im nälnlichcn Verwaltungsbezirke gelegenen Stationen del Unterlrainer Bahnen der k. l. Bezirlsttnerarzt Johann 3< a j a r in Littai (nur an Viehmarlttagen), während bac stellvertretende Befchauorgan stets vom Vcterinär-Departe münt der k. k. Landesregierung entsendet wird); für du Eisenbahnstationen im politischen Bezirke Loitsch als ständi gee Beschauorgan der t. l. Vezirtsthierarzl Franz Majd u i', Loiisch und als dessen Stellvertreter Dr. Anton Pregl, l. l. Nezirlsarzt in Loitsch; für die Stationen des Verwal t.ingsbezirles Radmannsdorf der l. l. Nezirtsthierarzt Hug^ Turk in Radmannsdorf und als dessen Stellvertreter de, l. k Vezirksthierarzt Anton K 0 r 0 f< e c in Krainburg; für di" im Bereiche des politischen Bezirkes Gottschce gelegene, Eisenbahnstationen als ständiges Beschanorgan der l. l'. Be zirls-Oberthierarzt Oihmar Skale in Rubolfswert unt ol6 dessen Stellvertreter Dr. Johann Vaupotiö. t. l Nczlrtsarzt in Rudolfswert. und zwar für die Stationer Rudolfswert und Stra/a, während für die übrigen Sta t'.cnen ein vom Veterinär-Departement der Landesregierung entsendetes Organ als stellvertretendes Veschauorgan z» fungieren hat; endlich für die Stationen im Verwaltungs bezirke Stein als ständiges Veschauorgan der l. l. Bezirks Qberthierarzt I. S a d n i l a r in Stein und als stellvertre tcndes Neschauorgan der l. l. Aezirlsthierarzt Rudolf Sal lrlerin Laibach. Bei etwaiger Verhinderung des ständige, und des stellvertretenden Beschauorganes ist das Veterinär Departement in Laibach anzusprechen. —ilc. — (Die Eandelaberaufstellung auf bei Iu bi läu m sb r ü cl e) wurde am letzten Samstag in Angriff genommen. Im ganzen werben acht Candelabei mit je vier Armen und Glühlichtern in matten Glaskugel!, zur Aufstellung gelangen. x. — (Der Iu ri sten ver e i n „P r a v n i l") hiel^ gestern abends im „Narodni Dom" seine ordentliche General Versammlung ab, welche vom Vorsitzenden. Herrn Landes gerichtsrathe Dr. Ferja n <"> i 5 . mit einer Begrüßung de, erschienenen Mitglieder eröffnet wurde. Der Vorsitzende war' ^inen lurzenRUclblicl auf dieVcreinsthätigteit im verflossene, Jahre und forderte u. a. die Versammlung auf. das Anden ken des verstorbenen Mitgliedes Gogola durch Erheben voi den Sitzen zu ehren. Dieser Einladung wurde Folge geleistet - Der Vereinssecrctär. Herr Dr. F 0 e r st e r . berichtet« über die Thätigkeit des Vereines im Jahre 1901. Der Aus schuss hat alle vorbereitenden Arbeiten zur Herausgabe dtt II I. Bandes dcr slovcnischen Gesetzsammlung beendigt; aucl wurde, dank den Bemühungen des Herrn Gerichtssecretär Kavönit. das Manuscript der Executionsorbnung. welch< im Juli I. I> «rsch«intn soll. fertlggesttllt. Dem Redacteur hltsn A»,«ynbl »pird für st'i't Ytwiss,nhnfiiyl,il und für die rafche Durchführung dieser schwierigen Arbeit der Danl ausgedrückt. Herrn Gerichtssecretär Kavönil gebürt weiters das Verdienst, die in letzterer Zeit stattfindenden populärwissenschaftlichen Vorträge angeregt und der Realisierung zugeführt zu haben. — Seine Hauptstütze findet der Verein in seinem Organe klovm^ki ^rnviiik (Redacteur Dr. M a-jaron), dessen schätzenswerter Inhalt bereits von ver« schiedenen hervorragenden Seiten anerkannt wurde. Besonders zahlreich sind darin die Artikel des Herrn Landes-gerichtsrathes Wengcr, weiters sind im Fachblatte Beiträge der Herren <^u<1. iur. Ianto Polec, Dr. Ivan R 0 bida . Dr. Method D 0 lenec, Dr. Franz M 0 h 0 -viö , Dr. Milan « terlj. Heinrich Sturm, Dr. Ivan H 0 lger und Dr. Ivan 2 ma v c vertreten. Auch zur Arage der Errichtung einer slovenischen Universität hat der 8I0-v<>il8lci 1'rnvllik Stellung genommen und Beiträge zur Geschichte dieser Frage veröffentlicht. Behufs Förderung der Ccllegialität hat der Verein am 10. Juni einen Ausflug nach Opüina und Prosecco veranstaltet. Inbetreff der Frage der slovenischen Universität wurde aus dem Vereine eine Petition an den Reichsrath entsendet. — Dem vom Vereinscassier, Herrn Dr. Hvigelj, vorgetragenen Cassaberichte ent-nehmen wir, dass sich die Einnahmen i. I. 1901 auf4372 X 61 k, die Ausgaben auf 3466 X 64 li belicfen. woraus sich ein Ueberschuss von 905 X 97 k ergibt. Das Vereinsvermögen beziffert sich auf 2231 Iv 37 li, wozu noch der Schätzungswert der Bibliothek, der Zeitschriften und der Einrichtung des Vereinslocales zu rechnen ist. Der Eassabestanb macht 1484 X 97 ll aus. Die Einnahmen im Jahre 1902 dürften sich auf rund 4050 k. die Ausgaben auf rund 3070 Iv belaufen, in jedem Falle also eine steigend« Tendenz aufweisen. Herrn Dr. Hvigelj wurde über Antrag des Herrn Landesgerichtsrathes Wenger für seine ersprießliche Thätigkeit der Dank der Versammlung ausgedrückt. — Ueber den nächsten Punkt der Tagesordnung: Slovenische Handausgabe der Erecutionsordnung, berichtete Herr Ge« richtssecretär N a v <'? n i l. Er besprach die Einrichtung dieser Ausgabe, deren Terminologie in Gemeinschaft mit Herrn Ministerialsecrctär Dr. Babnil und dem Redacteur der flo» venifchen Ausgabe des Reichsgesetzblattes. Herrn Dr. Vibic. fixiert worden war. Die Executionsorbnung (etwa 50 Bogen) wird im Verlage des Vereines (Druckerei Nlaznil) erscheinen und um den Preis von 5 lv zu beziehen sein. Hierauf sollen noch Ausgaben des Civilrechtes und des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches folgen. — In den Ausschuss wurden folgende Herren gewählt: Dr. Andreas F e r j a n <8. Mille,» am astrophysilnlischen Obs"vl.«or!»,m i« Laibacher Zeitung Nr. 22._____________________________________180___________________________________________23. Jänner 1902^. Potsdam erreicht Mercur im Maximum sogar die Helligkeit de? allerhellsten Fixsternes, Sirius, und sinlt selbst im Minimum nicht unter die Helligkeit des Aldebaran herab, der unter den 22 Fixsternen erster Größe seiner Helligkeit nach die dreizehnte Stelle einnimmt. Mercur müsste demnach, wenn er hoch genug stünde, stets eine glänzende Erscheinung darbieten. Aber Meicur bewegt sich in einer Bahn, dk einerseits innerhalb der Erdbahn und anderseits ganz i'llhe der Sonne (57'2 Millionen Kilonieter) liegt. Infolge dieser Vahnlage kann sich Mercur dem Beobachter auf Erben nur tief am Horizonte in den Abend- oder Morgenstunden, lurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang zeigen, während seine Culmination hoch am Himmel in die Nähe der Mittagsstunde fällt. Zu dieser Tageszeit lann er aber für gewöhnlich nur telestopisch beobachtet werden, mit Ausnahme der seltenen totalen Sonnenfinsternisse. Bei dieser Gelegenheit glänzt er herrlich am Himmel. Bei der tiefen Lage am Horizonte aber verschwindet in unseren Breiten sein Licht in den vielen Dünsten, die aufsteigen. In südlicheren Breiten dagegen sind die Dünste seltener und ist Mercur dciher leichter zu beobachten. Am hellsten wird Mercur erst ai^' 3. Februar d> I> strahlen, doch lann man ihn schon heute tics am südwestlichen Abendhimmel, rund 60 Grad westlich bonl Sübpunlte, mit bloßem Auge auffinden. Im Teleskop sieht Mercu? jetzt sichelförmig aus. und am 3. Februar ist die ganze westliche Hälfte der Mercurscheibe beleuchtet. Dann nimmt die Lichtstärke immer ab, bis sie lurz vor dem 18. Februar nur noch als ein ganz dünner Lichtfaden erscheint. — (Die Secti 0 n K ra in des D. u. Oe. A lpen-Vereines) hält heute um halb 9 Uhr abends in der Ca-fn'.o-Gastwirtschaft ihre Hauptversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab. — (Das Solollrä'nzchen in Krainburg) vereinigte am Samstag Vertreter aller Kreise der Bürgerschaft: neben den jugendlräftigen ausübenden Mitgliedern des Vereines sah man die behäbigeren nur figurierenden Flieder der Körperschaft, durchsetzt mit Gönnern und Freunden des Vereines, verschiedenen Alters und beiderlei Geschlechtes. Den Zweck des Abendes ersah man schon äußerlich aus dem Umstände, dass im Saale nur wenigen Tischen Platz eingeräumt wurde,' dass auch diese während jeder Tour fast leer standen, ist ein Zeichen, dass dem erwähnten Zweckt vcllauf Genüge gethan wurde. Die Zahl der Theilnehmer — die bloß trinkenden Nichttänzer in den Nebenräumlichleiten zählen nicht — war diesmal geringer als etwa beim Er-öffnungstränzchen im vorigen Jahre; doch wurde der hie-durch gebotene Raum von den Tanzenden, deren Aewegungs-lusi nicht die hier gewöhnlichen Schranken gesetzt wurden, vollständig ausgenützt: es versteht sich ja von selbst, dass das Kränzchen eines Turnvereines an Flottigleit sonstigen Veranstaltungen nicht nachstehen darf. Auch die Privattapelle, die die Musik besorgte, zeigte großen Eifer, so dass die beiden Factorcn gegeben waren, aus denen sich als Product die übliche Ausdehnung des Vergnügens bis in die späten Morgenstunden ergibt. —in— — (Ein unverbesserlicher Dieb.) Der 25 Jahre alte, nach Rudolfswert zuständige Kellner Julius Tomiö ist ein unverbesserlicher Dieb und ein höchst arbeitsscheues Individuum. Am 21. d. M. erschien er bei der Ve-zirtshauptmannfchaft in Rudolfswert und verlangte einen Pass zur Reise nach Afrika, doch wurde ihm derselbe aus verschiedenen Gründen verweigert. Tagsdarauf entwendete er dem Tischlergehalfen Stefan l^malc aus Muhaber dessen Geldbörse mit 40 X und brachte noch am selben Tage im Vereine mit drei Schuhmachergehilfen nahezu das ganze Geld durch. Da wurde er durch die Gendarmerie verhaftet und dem l. l. Bezirksgerichte in Rudolfswert eingeliefert. Bei seiner Lcibesburchsuchung wurde außer dem Netragt von 7 X 62 li sein angeblich verlorenes Arbeitsbuch vorgefunden. Tomie, welcher bereits zwei Jahre im Zwangs-arbeitshausc zugebracht hatte, dürfte wieder dem Zwangs-cnbeitshause übergeben werden. —v— — (Eine Verhaftung unter eigenthümlichen Umstände n) wurde am 23. d. M. vom Secretä'r der Stcidtgemcinde Gottschee, Herrn Karl Porubsly, vollzogen. Es meldete sich der 42 Jahre alte. aus Nafolöe im Bezirke Stein gebürtige Schaufelmacher Blasius Hribar un' sein Arbeitsbuch, klagte über Bcschäftigungslosigtcit und ließ sich zur Aeußerung hinreihen, er fürchte eine gerichtliche Verfolgung, denn er habe am 5. d. M. in der Stallung seines Arbeitgebers I. König auf dessen Anstiften Brand gelegt. König hätte ihm dafür 200 X versprochen, er habe aber 400 X verlangt chid als er diese nach vollbrachter That eingefordert, wären sie in Streit gerathen. Er habe lange überlegt, was zu thun sei und habe endlich den Entschluss gefasst, in ein anderes Grönland zu reisen, um dort sein Glück zu versuchen. Da sich der Sccretär allein in der Kanzlei befand, der Bursche aber sehr verwegen aussah und zu allem fähig schien, musste getrachtet werben, ihn auf gute Art zu fassen. Deshalb bedeutete ihm der Secretär, die Brandlegung ssicnge ihn gar nichts an, wenn er aber verreisen wolle, so müsse er eine Reiselegitimation haben und die könne ihm nur die Nezirtshauptmannschaft ausstellen. Hiebei müsse er aber einen Identiiätszeugen haben; er wolle selbst mit ihm gehen und die Sache schnell in Ordnung bringen. Hribar, nichts Arges ahnend, war damit einverstanden und machte sich auf den Weg mit Porubsly. der indessen den Vertrauensseligen nicht zur Bezirlshauptmannschaft, sondern zum' Gerichte führte und den Adjuncten Dr. Doljan sofort leise von dem Vorfalle verständigte. Letzterer verfügte hierauf die Arretierung Hribars, der noch am selben Tage die Königs fclgte. — (Zur Auswanderung.) In der Zeit vom 1. bis incl. 24. d. M. sind vom Laibacher Moorgrunde neuerdings sechs Grundbesitzer nach Amerila ausgewandert, x. Theater, Kunst und Meratur. * (Deutsche Bühne.) In des geistvollen Thesen-d!chters Dumas Komödie „Francillon" lernten wir gestern eine interessante, aus der Fülle einer schönen Begabung und schauspielerischen Routine gestaltende .Künstlerin, Fräulein Meta Illing, kennen, die ihre Vielseitigkeit noch durch die Losung verschiedener künstlerischer Aufgaben beweisen wird. T>er Dichter verfügt bei der Zeichnung seiner Figuren in „Francillon" über eine solche Fülle von Geist und sprühendem Apercu», sein Stück ist bei all seiner Pitanterie von so keuscher Empfindung, dass die Komödie auch jenen behagen wird, welche ihre ungerechtfertigten Bedenken gegen dae gewagte Mittel zur Bekehrung des ungetreuen Ehegatten nicht unterdrücken wollen. Die Eyaralterisierung der Heldin des Stückes gehört zu den schwierigen Aufgaben der Schauspielkunst, denn die in ihren heiligsten Gefühlen getroffene Gattin und Mutter ist ein ganz anderes Geschöpf als die launenhafte, kokette, oberflächliche und verzärtelte Salon-daine, in welcher Gestalt uns „Francillon" anfänglich entgegentritt; in ihr vollzieht sich eine Läuterung, die ihre Wirkung späterhin auch auf den oberflächlichen Gatten nicht verfehlt. Dieser Uebergang muss sich jedoch naturgemäß vollziehen; er muss psychologisch entkeimen, und hierin zeigt sich die echte Kunst, die selbst unwahrscheinlichen Vorgängen — denn die freiwillige, wenn auch fingierte Herabwürdigung einer Frau von Erziehung und Gemüth erscheint schwer denk bar — das Merkmal der Glaubwürdigkeit aufdrückt. Frl. Meta Illing besitzt eine gewinnende Erscheinung, vor allem' ein Paar schöne, verständige Augen, welche die feinsten Empfindungsübeigänge vermitteln. Eine vollständige Abstreifung des Gekünstelten, Theatralischen lässt eine „Fran-cillun" zwar nicht zu, aber die Gastin fand doch immer wieder von der Künstelei den Weg zur Kunst, von der Unnatur zur Natur, ein Beweis, dass die in unserer Zeit tief begründete Bewegung, an Stelle des erklügelten theatralischen Effectes das Lebenswahre, Natürliche und Ungezwungene zu sehen, selbst bei Darstellung der Komödien von Dumas Eingang gefunden hat. Die flimmernde, prickelnde, bis in die Fingerspitzen zuckende Nervosität, die naive Koketterie der verwöhnten, jungen Weltdame, schien uns anfänglich etwas übertrieben, gar zu ausgeklügelt; dieser Eindruck wich aber bei dem leidenschaftlichen Echmerzensausbruche anlässlich der Entdeckung der Untreu ihres Gatten. Von da an trat auch die von uns angedeutete Umwandlung ein. die psychologische Entwickelung vollzog die Künstlerin natürlich mit aller Feinheit; über das Bedenkliche glitt sie rasch hinweg, sie verschmähte alle Posen der Uebertreibung und ließ ziel-bewusstes Wollen und Können klar hervortreten. Das Organ der Künstlerin klingt anfänglich etwas herb, doch ist es modulationsfähig und entbehrt nicht der Kraft bei Steigerungen. Die Toilettenpracht, die sie entwickelte, fand allgemeine Bewunderung. Frl. Illing wurde auf offener Scene und nach den Actfchlüssen durch großen Beifall ausgezeichnet. — An den Darstellern der deutschen Bühne fand die Gastin wirksame Unterstützung. Frl Schütze spielte die jugendlich-naive Verehrerin alternder Männer mit gewinnender Anmuth, Frl. Stein die Freundin Francillons distinguiert und mit schöner Wärme; die französischen Salon- undLebemänner wurden von den Herren T r i m b 0 u r. Reihner und Ü i e b e s n y weltmännisch und humorvoll gegeben. Herr Trimb 0 ur nahm die Enthüllungen Francillons allerdings gar zu gelassen auf und hielt sich überhaupt gar zu zurückhaltend. Gelungen charakterisierte Herr So del den alten klugen Marquis. Die Grazie und die leichte Anmuth des Gesprächstones wurde freilich vielfach vermisst, dazu fehlte eben die genügende Vorbereitung. — Das Theater war mäßig gut besucht. ,s. — (ZurHochzeitsfeierderErzherzogin Elisabeth mit Fürst Otto von Windisch-Grätz) hatte auch die „Illustrierte Sonntags-Zeitung für unsere Frauen" ein Prächtiges Festkleid angelegt, das gewiss noch mehr dazu beitragen wirb. diese Zeitschrift zum Liebling der Damenwelt zu machen. - -Wir machen unsere Leser darauf aufmerksam, dass gerade jetzt der günstigste Zeitpunkt zum Abonnement ist. da allen neu beitretenden Lesern der Anfang des fesselnden Romans „Pflug und Schwert" gratis nachgeliefert wirb. Zu beziehen ist die „Illustrierte Sonntags-Zcitung für unsere Frauen" bei allen Buchhandlungen ober direct bei der Verwaltung. Wien. IX.. Hahngasse 8. zum Preise von 3 X 26 t, vierteljährlich. — (81ov«u8ki 1'i'üvnik). redigiert von Dr. Majaron. Inhalt der 1. diesjährigen Nummer (Jahrgang XVIII): Ueber das Princip der Rechtskraft der dem Beitrilte zugrunde liegenden Executions-, beziehungs-»rcise Pfändungsbewilligung, und das Prmcip des einheitlichen Verfahrens im Falle eines Beitrittes. Vom l. l. Ve-zulsrichter H. S t u r m. — Beiträge zur Geschichte der slov. Ui.iversitätsfrage. 71. Slovenische juridische Vorlesungen in Laibach. — Civilrechtsfälle: n) Der Bauherr verzichtet auf dui Entschädigungsanspruch für den Fall. dass der Bau drrch den Bcrgbaubetiieb beschädigt wird. Ist die Einverleibung einer derartigen Verzichtscrllärung als Rcallast oder a^> Beschränkung des Eigenthumsrechtes anzusehen? Eine Forderung, welcher der bürgerliche Vorrang vor einer Leib. rentenforderung eingeräumt worden ist. lann in der erworbe-nenNangordnung anlässlich der Mcistbotvcrtheilung zur vollen Bezahlung angewiesen werden, wenn auch die Leibrenten noch nicht fällig geworden sind; I.) Streitigleiten im Grunde eines Leibrentenvertrages (5 1284, a. b. G. V.) gehören vor das Bezirksgericht ober vor den Gerichtshof erster Instanz, je nachdem der Wert des Streitgegenstandes im Rahmen des § 49. Z. 1. I. N.. bleibt oder den Betrag von 500 fl. über« steigt; 0) Trennung von Parcellen nach erfolgter Anmerkung k« V«rsteig«ung2vtrfah«ns. Für jene. welche von kr Er. »h«!l»,Ntz di« Zuschlag«» nicht sevcnat verständig! Wtrdn,, richtet sich die Recursfrist nach dem Anschlage des bett^ den Beschlusses auf der Gerichtstafel; ä) zur Anwei^ de^ § 9 der Verordnung zum Abvocatentarife. Die Zu"^ losten eines trainischen Advocaten zur Berufungsvec^. lung beim Oberlandesgerichte Graz. — Feuilleton' ^ ersten Schritte in die Praxis. (Aus dem Tagebuche < RichtZprattitanten.) — Miscellen. — (Der Kunstwart), Rundschau über DiH^ Theater. Musik und bildende Künste. Herausgeber Ferbi"' Avenarius. Verlag von Georg D. W. E a l l w e l, München. (Vierteljährlich 3 Ml., das einzelne Heft 60 ^ Inhalt des eisten IännerhefteS: Denkmäler. (A.) ^" , bäum als Lyriker. Von Leopold Weber. — .Mbr^ inusit". Von Richard Äatka. — Der „Secessionsstil^ ^ Paul Schultzc - Naumburg. — Sprechsaal: In ^ Maeterlincks. Von Leopold Weber.— Lose Blätter: Ep'<^ cmü Frenssens „Jörn Uhl". — Rundsachu. — Notenbe^ Hugo Wolfs. Epiphanias. — Bilderbeilagen: Max K'^ Mädchcnbüste; Abbildungen 1 bis 8 zu Schulhc-^ burgs Aufsatz „Secessionsstil". Kunstwart - Kalender ' 12. — Inhalt dcs zweiten Iännerhcftes: Zul A der. Kaisers. Vom Herausgeber. — VoltsbücherhalleN- ^ M. C. von Vruiningl. — Earmcn. Von Richard B"»^ Großstädtische Friedhöfe. Aon Eamillo K. Schneids Spiechsaal: Letztmals in Sachen O'Annunzios. -"^, Blätter: Gedichte von Wilhelm Weigand. — RunNA Unterschied zwischen dichterischer und rednerischer Sp^ Selbstanzeige von Leopold Weber: Vincenz Hallel. ^ für Dilettantenciufführungen. Von den Berliner Ä«^ Münchner Theater. Vom Veräußerlichen. Die internal»". Musik Gesellschaft und ihre Veröffentlichungen. Billigt ^ tituren. Das neue Pergamonmufeum. In Sachen del v^ lunst. Das Restaurationsfieber. Theobor Fischers MH von München. Berichte über den „Dresdner Kunster^"^ tag". — Notenbeilage: Beethoden, „Mit Mädeln si^ tragen". Vildcrbeilagen: Adolf Stäbli. UebersclMlN>A Bewegte Bäume im Sturme; Virlenlandschaft; M"' schaft. ^ Gcschästszeitullg. — (Viehmarlt in Laibach.) Auf den gA Vichmarlt wurden 1082 Pferde und Ochsen, 244 6^ 54Kälber, zusammen 1380St., aufgetrieben. Der Ha"^ naltete sich sehr lebhaft, da Käufer ails fremden ^^ erschienen waren. ^ Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.- Hutt^ Der Kricg in Südafrika. ^ London. 27. Jänner. (Reuter-Meldung.) ^ Pesche Lord Kitcheneis aus Johannesburg meldet ^, fanaennahme des Generals Ben Wiljoen und f'^>^ die Gefangennahme werde zweifellos auf die n^^,,^ der Eisenbahn stehenden Buren einen bedeutenden ^-machen. Die Depesche meldet weiter, dass sich unter ^ .> den National-Stuts in Süd-Middelburg genia^/. ^ sangenen auch der Commandant Hans Botha befi^F! London. 27. Jänner. Lord Kitchener teleg^l au2 Johannesburg vom 2«. b. M.: General Plumer,^!'! er habe mit den Abtheilungen Pultenays und Earv'"«^! Truppenlette um die Kluft'zwischen Spihtloff und ^/ neck geschlossen und gestern bei Tagesanbruch na^ ,/ Marsche durch schwieriges Gelände in der Richtung 3^ Nlockhauslinie 36 Buren gefangengenommen. ^ Johannesburg. 25. Jänner. Der »" ^ mandant Beyers, welcher sich seit einiger Zeit '" T'.z ^ von Pietersburg befand, drang am 22. d. M. in "" ^ centrationslager ein, nahm eine große Anzahl der b" M gebrachten Bucgher mit sich und griff heute früh ^ n)^, an. offenbar in der Absicht, sich für die neugewonnen ^ schaft Gewehre und Pferde anzuschaffen; er w"l^ mi^ einem Verluste von drei Todten und drei Vel ^ ! zurückgeschlagen. Am 23. d. M. versuchten die ^ > Eijenbahnzug bei Pietersburg in die Luft zu sp" Sprenggeschosse richteten jedoch leinen Schaden an. Miss Stone. jj^ Sofia. 27. Jänner. Wie verlautet, wul^ / Befreiung der Miss Stone bestimmte Üösegelb ge!" Die Freilassung soll heute erfolgen. Wien. 27. Jänner. Anlässlich des Geburt^^, deutschen Kaisers fand bei Seiner Majestät be"' ' ^ in der Hofburg eine Tafel statt, an welcher Erzhe" js^ Ferdinand. Botschafter Eulenburg mit dem ^ j?<) personale, die Minister Graf Goluchowski. K"""^,, Hammer, Ministerpräsident Koerber. zahlreiche " ^ Siaatswürdenträger theilnahmen. Während glll' brachte Seine Majestät der Kaiser einen T^' . Wohl des deutschen Kaisers aus. ^,!^ L 0 nb 0 n . 27. Jänner. Bezüglich einer ^^' „Wiener Fremdenblatt", dass die Reise d^,i ^,, Lande wie Oesterreich-Ungarn haben die "s^i!'^ Persönlichkeiten andere Bedeutung, als in ""'^„s!^» Li ndern. wie England. Das Blatt stimmt der - ^ dass der Besuch ein deutlicher Beweis zunehmen leit in den Beziehungen beider Dynastien >"' ¦^jhfrarihHH,«,.«.______________________________m_______________________________ 2R 5toer )902. 2! Augelolllmcue Fremdc. lh"^ Am 9« H^^ Elcsant. ,. V' furt ^. m ' Jänner, v. Fraxt, l.u. k.Generalmajor, Klagm» 'ei°^ " 3c.,!i?l": ^"uring, Eisnert, Echartz, Stulmayr. Podrelar, chtBi ?l, Neler, Epstein, Iralnl. slltar, Leid. Noslovie. ^ ^r!«l °V"' S'iihl, Illnlovlly, Stern, Franluti, Stauner, '' I« ltiei ^, ^ Waldherr, «lppler, Vitriol. Bach. Pachhofer, Som< ^ ,! ^°urin '«n' Signer, Aesrl, Lüivy, Tanibornino. Puschcl, piso^ ills yi'?' ""ßner, Neumann. P>sw, Reich, Kaufmann, Purger. bei>^ h'lnmer '^ "li' ^°h"' ^uhn, Nuberüant, Gdlbel, Schenl. Gold» tlin^ ^llun».: ^"t'ier, Mtz, Tausig. Nafteilch. Slulart. Orenstein, M"^ ""' Sch"l, Braun, Weißmliller, Kfm., Wien. ^ l°' ^ Hvtcl Stadt Wien. c ^ illschn?'"^- Jänner. Giäsm Thmn. Private; Schniher, n H' ^>eein«?' ""sende, Graz. — Faber, Fabrilant. Stuttssart. — . VliinH, """' Marburg. — Gonnermann, Franl, itfltc.. M loii,^«!!- ^ Echmull. tlfm, Lcoben. — Phonier, t. l, Finanz- "^ ^h''^',Tr>est. ^ Ho,nss,,,ann. Privat, f. Soh», Görz. - bs«7 Kftl" ' ">ui., j, Familie, Innsbruck, — Zchllay. Vicuenjeld, ^ P>UM ^°^st- " Telely, GulsbesiM, Funflnchen. - s^i ^ 3"' «e^mter. Gotlschee. — Sternat, Beamter, Kmttelselb. jiihü^ c«»" V' Vauzeichner, Fiilsch, — («raf Oiouauelli. l. l. Bezirls» iio^! 3ll,l»''?/ ^dttsberg. - Maxdl, Ehrensteln. Schachert. Duschak. ,V ^./'^"nhaimer, Neijc^de, Mien. — Schnailt, Theimer. «! ^ ' ">ltc,: Schüct, Spieglec. Beamte. Brunn. - Verger, a^ ^ d ^' ^llte., Prag. - Mendl, Bum. Hügl, Kflte.. Linz. «ii- ^flte - ^"'2ner. Dinctor. Schnceberg. — Brieger, Glildenberg. h"''i ^^lützer, Kohn. Flldrilante,,, Iosesstadt. ^ ^«' —---------------------------------------------------------------------- >< ^erstorlicue. ,M ^ «m 24. Iilnner. Maria Koroscc, Fabriksarbeiterin. "'Et. Ialobeplatz 2. Auszehrung. -^ ^e«. "' iib. Jänner. Amalia Kaysell. Private, 62 I., ^"gplatz 8, >wr^mu8 »euili«. Im Civilspitale. l»- ^ 8z^^el"l'l!. — Anna ztrumpestar. Wasenmeistrrsgaltin, ./ "'^V^tUi« pllrulkut». " ^l "' ^3. Jänner. Matlhäuö Trill.r. Taglijhner, 68 I,, . u "enlzunduiig. — Nllthanna Dljman. ^lrl'eiteQ gatün, 60 I., Vitium corcli». — Franz Divjat, Maurer, 24 I., Uelnl!ßil>8 atitiäy. Im Siechenhlluse. Am 25. Jänner. Ioham, Glazar, 38 I., vomenti» secuäari», lüxucl pleurit. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scchijhe 306 2 in. Mittl, Luftdruck 736 0 mm. Z tz W ß "° .«^.,. ft -— ^._" !. ^^^!.__^_------ ______!___ «^I^ Ü. ^. ?30 u —0 ij S. fchwllch hett« ! "^ 9 » Nb. 730 3 -57 SO, schwach Nebel 28.> 7 » F. , 731-0 j-3'bj SW. schwach , bewöllt j'ä 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur —4 1.°, Nor> male:—2 0°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Volkswirtschaftliches. Laibach, 2b, Jänner. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Marlte stellten sich wie folgt: Mart! >Ma,e,' illarN'Mazs.» Prell ___Vre!« lVewn pr. q . .-------19 V0 Butter pr. kz. . . 2--------! — Ko^n > . .-------lb — Eier pr. Stück . . -08------- Gers!? ...-------15 20 Milch pr. Liter . . - 16------- Haser » .------17 30 Rindfleisch I»pr. kß 1 24 -,— Halbf'.-iichl ...---------------- Knll'slcisch » 1 20 ' — Heiden » . .-------14 20 Schweinefleisch > l 30 -! — Hirse, weiß ...-------1560 Schöpsenfleisch . - U5 -! — Kulucul, alt ... - — !290 hähndel Pr. Stück 1------------- Eldäpfel »..--------4 t.0 lauben » —40------- Erbsen pr. Liter . —3b-------Heu pr. 'il',roth.,pr.Hltl. —------------ Z ,>'ck. ^'i!ch » l 2l> - weißer. » — ! a'r!- I !U!!»!>MM!I!!!M!llll!ll W ziehungsweise Vaters, des Herrn ^ > Marcus von Trbuhovic > > l. u. l. Majors d. R. W M jedem einzelnen zu danlen, sagen wir auf diesem W Wege allen jeuen, die in irgendeiner Weise des W theuren verewigten gedacht und ihm die letzte Ehre W erwiesen haben, unseren tiefgefühlten Dank und W bitten, dem nun Verblichenen ein liebevolles An- W denken bewahren zu wollen. (369) W Klei nlack am 25. Jänner 1902. W > Die trauernden Hinterbliebenen. W Course nu der Wiener Börse vom 27. Jänner 1902. N°« km oMellen «0«^°«« D!t notierten Courle »xistehril sich " p ^. ^ li'Vn - , - lNU 75 10U-95 ^ ,.„ ^'! Iulipr,«.^^/« l<>0eu,o<»«o l^ > " b.'N s>, 4°/« ,45 üo!,4U ÜN ^ '^,r .. ^X) „ ^ l?b'- 170— ^ »'», " n>o fl, . , i!lie s,n!ii« 50 ^ t„,^schuld der iui ßtlch°. j/ ' «erlretenen König. 1^ ^,, "">-., »'///« »8- 8NL0 ft ^A Ni, "al)" i» Silber ^l »"^b^. 2..) . . 4"/« ^75 W-75 /z Prlor. Oblisslllionen. Elisabethliahn «00 u. 8000 Vl. 4°/„ ab »<,"/„......Iib'bo 1lb-3U Elisabethbai)», 4l)0 u. 2000 M. ! 4°/».........N» lü - - Franz Josef-B.. Em. l«»4 (dw. <3t ) Gilb,, 4°/°.....9»8ü 9U'8ü Galiziiche Karl Ludwig-Bahn (div. St.)SlIt>, 4°/<, . . . S?6ö »8Uü «orarluerger Vah», dto, dto. (1tt9i). . . . 94 50 95 5« dto. dlo. (1«l»8). . . . 9«- 97'- Vorsebau-Änlehen, verlosb. 5"/« 100 50 INI 5c 4°/o Nrainer Landci! ^lnlchen 95'-'^ 9U — Veld Ware Vsandbriese etc. Vodcl.llllg,öst,inöNI.velI,4"/!> 94-80 95 20 N.°üstcrr. Lande» Hnp.'Anst. 4°/« S? 40^ 98 4« Oest.-ung. Äanl 40>/2jähr. verl. 4"/o......... 9U-60 1U0UU bto, dto, 5Ujähr. verl. 4°/« 99 uo l<«> 60 Sparcasse, l.öft.,eaI.,verl.4°/° »8 75 99 75 Eisenbahn.priorität«. Obligationen. FerblNllübs'Nordblllin m,'Iull 8«»-— 3L4- dto, ^ 5"/n..... 1L1-— 122'— U»g,'8a!iz, Vahn..... lOö'LO 10? 50 4"/n Unterlrainer «ahnen . . 99-50'1«U — Diverse kos« (per Ntult). Verzinsliche «ose. 3°/° VodencreditLose llm. 1880 265 — »e?- 3°/o „ ,, lim. 18U9 25L-— Ü57 50 4°/» Donail-Dllmpfsch. 100 fl. . 500-—55U-— 5°/<> Donau-Negul, Lose . . . 274-— 278 - Nnverzinöliche l.'ose. Vudap.-Basilica (Dombau) b fl. 18— 18 90 Creditlose 100 sl...... 4O2-— 405 — LlaryLosc 40 sl. 2M. . . . 1S5-— 1«? — Oseuer Lose 40 sl..... 190 — 194 — Palffy-Lose 40 fl. TM. . . . 177 — 181 — No'henttreuz, Ocst.Ges,,v, 10fl. 5275 53 7i ,, ,, Ml«, ,, „ bfl. 2750 2«- — «iwols-Lolr 1« fl...... 95 — 100 — Llllm-Lole 40 sl..... 282 — ^40 — Et.Genois Lose 40 fl, . . . »35 — 240- Wiener Com»,. Lose v. I, 1874 404 — 40ü -Grwinstlch, b. 3"/<>Pr,>Schuldv. d. «odencrebilllusl, <1 50 Uühm. «ordbahu iü« fl. . . U85'— «l»n — Äuschliehrader Vesell. Oesterr., 500 sl. LM. , . .832 — 887 — LiixVodenbacher E, Ä. 40N X 535 — 540 — ssrldl»midö«urdb,10«0fl.2M. 5540- 5560-Lemb,- Czernow,- Iassy- ltisenb- Gefellschalt 200 fl. S. . , . 560 — 562 - Lloyb.Oest,, Trieft, 500 fl,EM. K46 — 850 — Ocsterr, «ordwestbahn 20« fl, S. 446 — 448 — dto, dto. (lit. ll)liN0fl,S. 452 50 454 50 Prllg-D»x.el Eise»b.l00fl,abgst, 189 5N 190 — Etaatöeifenbahn 200 fl. O. , . 668 — «70-— Sübbahn üon fl, L..... ?S-5c 7? 50 Süd»ordd. Verb,-«. 200 sl,LM. »83 — 885 — Tramway Ges,, Neue Wr,, Prlo° ritäts Äclien 100 fl. , . . i?5 — 17? — Ung.-gallz. ltisenb. 200 sl. Silber 427 — 429 — U!ig.Weslb.(«aab-Vraz)200sl.O. 4»»- 431-— Wiener Loealbahnen-Art.-Ges. —-— —-— Zanken. Anglo-vest. Nanl 120 fl. . . 262-50 263-50 Vanlvcrein, Wiener, 200 fl. . 454 25 45b 25 Vobcr.«»st., Oest., 200 fl.S. . 905 — 9li — Crbt.-Anst.f, Hand. u,0,160 fl, —_ __.^ dto, dtu. per Ultimo . . 653-- 654 — LredilbanI, slllg. ung., 200 fl. . 671 — 678 — Dcposileubaitt. Alla,,, 200 fl, . 418 — 420 — üöcompte.Gl'j,, Nbrost,, 500 fl. 498 — 500 — Giro'U,Casle»v., Wiener 200 fl. 470 — 47» — Hypothi'lb,, Oest., 200 fl.^U"„lz. ,«9 ^ 19!! — «fld Va« Länderbanl, Oest., 200 fl. . . 417-—4ig—. Orste>r,-linallr, Vanl, 600 fl. . I6ia- 1S»<- Unionbanl liOV fl..... 558 — b5li — Verlehrlbanl, «llg., 140 sl. . 8l1- »l« — Industrie «Anler» nehmungen. Aauges., «llg. öst., 100 fl. . . 160-— 1K3-— Egydier ltisen- und Ttahl-Ind. l» Wien 100 fl..... 185 — 189 — (tilcuvahnw.'Lelhg.,Erste, io«fl. 275 — 279 — .Mliemühl". Papiers, u. «j.,G. l54 — 157 — Liesinger Ärauerei 100 fl, . . »14 — 317 — Vlontll» Oefellsch., Oest,-alpine 888 — 884 — Präger ltisen Ind.-Oej. i!00 sl. ,470- i486' Oalao^Tarj, Steinlohlen 100 fl. 570 — 578 — ,,Schlöglmühl", Papiers, 200 fl, 284 — »40 — „Etelirerm,", Papiers, u, sj,»O, zzz _ »54-zo Trifailer Kohlenw, Gesell, 70 fl. 433 — 44»-— Waffe»f,G,Oest,<»Wien,I00sl. 314 — 5l7>— Waggon Leihanst,,«llg., in Pest, 400 li........ 73l> — 760 — Wiener Baugesellschaft 100 fl, . iü8-—i«S — WltnerbergerZitgel'«c«,nranc» Zlücle..... 19 02 19 05 Deutsche ülrichibanlnotrn . .117 15 117 8« Italienische Banknoten . . . 98 55 93 üb Rubel ^iulen...... 253 2 l>4 I *•• K««.a,?S:-^fr.Z"SSii..-. Ace«, , •»- €3- Mayer " PrJvat-Depots (Safe-Deposit«) 1(10) «-•«> «f., DOTH.« «d »»We«. j Bank- und "Weclißlei-aeSCiL&ft || ^"* •!»•»¦•» Verschluso Aei PatttL ^^^^^^ Loa-Veraiüherung. i.ulbiuli, Spituluusse. Verdniung von Bar-Einlagen im Conto-Corrent- und auf Blro-Oonlo. ein«,^'«gcn und Zusätze zu bereits "gene« Einzel« und Gcsellschafts' ^'ter.K^.., firmen. E^lschka belLaibach.I Kosler H zw 'p' Bierbrauerei. Procura deö b"'Ws Iallnsch gelöscht.-Lai. ^^^4. I. 1902. tf3m---------------------------------- c- 18/2 1. 7 Oklic. Va*UtP 2 0. tbdrulirjll t. I. vloiiti. l^, ks. o^rll^uo z1»v»r»tvo v ?c>»tl>^ai, <^ue 22. ^auuar^ 1902. BeUrkohebammenfteUen. In den Gemeinden Goöe und Wippach ist je eine Stelle einer Vezirtshebamme mit der jährlichen Dotation von 100 Kronen au« brr Vezirlöcasse zu besetzen. Die gehörist belegten Gesuche sind bis 20. Februar 1902 bei der gefertigten Nezirlshauptmannschaft ein» zubringen. K. t. Bezirlshauptmannschaft Adelsberg am 22. Jänner 1902. (361) Präs. 1223 12/1. Kundmachung. Auf Grund des § 301 der St. P. O. werden für die erste Schwurgerichts°Tihung im Iahle 1902 bei dem l. l. Landesgerichte in Laibach als Vorsitzender des Geschwoniengerichtes dcr l. l. Landeegcrichtspräsident Albert Levicnil und als dessen Stellvertreter der l. l. Landes» aerichts »Viceprasident Josef Pajl und der I. l. Landesgerichtsrath Guido Schnedih berufen. Graz am 24. Jänner 1902. '(ZVI) Präf. 1224 18,2. Kundmachung. Auf Grund des Z 301 der St. P. O. wer« den für die erste Schwurgerichts»Sitzung im Jahre 1902 bei dem l. t. Kreisgerichte in Rudolfswert als Vorsitzender des Geschwornen-gerichles der l. l. Hosrath und Kreisgerichts-Präsident Iofef Gerde sit und als dessen Stellvertreter die l. l. Landesgerichtöräthe Lud« wig Golia und Wetthard Gandini berufen. Graz am 24. Jänner 1905____________ (363) 3-1 9 42 N.Ö. Offertausschreibung für die Stelle eines technischen Gehilfen im Ngrardienfte. Vei den Ngrarbehürden in Krain ist die Stelle eines technischen Gehilfen zu besehen. Die Bestellung erfolgt vertragsmäßig und unter Zugrundelegung der Vestimmungen der Verordnung vom 12. Juni 1897, L. G. Nl. Nr. 22, zunächst bloß provisorisch auf die Dauer des Bedarses. Bezügliche Gesuche sind bis zum 1. März 1902 bei der Landeöcommission für agrarische Opera» tionen in Laibach zu überreichen u»d mit dem Geburls'cheine, einem staatearztlichen Gesund» hntezeuguisse, dem Nachweise über emc für geo-dälische Hillödienste ausreichende theoretische Vor< bildlnig oder doch eine entsprechende praktische Schulung und mit dcm Nuchwnsc der NeunliilS der deutschen und der sloucnischen, eventuell einer and.ren slavischen Spruche zu belegen. K. l. Lllndc«comnussioll fur agrar. Operationen. Laibach am 24. Jänner 1902. > l Für den Vorsitzenden : Schafsgotsch m. p. (26b) 8—3 Nr. bb ü« 1902 ?r. Erledigte Dienststellen. Der Dienstposten bei dem Latastral Fabr. in Braunau 1. B. Etabliert 1878. (161) 4-* Für je 142 K sind je 2000 K rasch erreichbar. Prospecte kostenfrei. Ungar. Börsen - Journal, Budapest. _________________________________________(4654) 18—lt! t gnnjcvcc t ifi> liter po 2 K 20 h, odda ^ L Peter Šmid 1 ifc lastnik žganjarnice v^Sololh $ (w na Manjo Friakovc, roj. Zabavmk; h) Franceta -n Marjeto Verhovnik in i) Janeza Sittarja ter Marijo Cernivc, oziroma njihove ne-znane dedife in pravne nasledmke, katerih bivalisèe je neznano, so se podale pri c. kr. okrajni sodn'ji v Kamniku ad a) po Antonu Cernivcu iz Mengsa; ad b) in c) po Janezu Hnbarju iz Mengsa, ad d) po Jožetu Vahtarju iz Mengsa; ad e) po Alojziju Kreèu iz Mengša; ad f) po Heleni Vehovec iz Mengša; ad g) po Mari-jani Friskovec iz Mengsa; ad h) po Andreju Verhovniku iz Mengša in ad i) po Jakobu Skoku iz Loke tožbe zaradi izbrisa zastaranih lerjatev. Na podstavi tožb doloèil se je narok za ustno sporno razpravo ad a), b) in c) na dan 1. februarja 1902, ob 9. uri dopoldne, in ad d), e), f), g), h) in i) na dan 8. februarja 1902, ob 9. uri dopoldne, pri tukajanji sod-niji. v »obi st. 4. V obrainbo pravic tožencev se postavlja za skrbnika gospcxi Fran Orel, po-estnik in župan v Mengsu. Ta »krbnik bo zastopal toženee v oznamenjenih pravnih stvareh na njihovo nevarnost, in «troske, dokler se isü ne ogiasijo pri sodniji ali ne imenujejo pooblašèenca. C kr. okrajna sodnija v Kamniku, odd. II, dne 13 januarja 1902. ' Eine grosse Auswahl feiner Flaschenweine darunter Eigenbau, aussohltesflioh erprobte und garantiert oohte Qualitäten (4270) 53 empfiehlt die Firma Edmund Kavcic Laibach, Prešerengasse. Nebenverdienst! dauernd und steigend, bietet sich geachteten arbeitssieudigen und sesshatten Perfiönlich-keiten durch Uebernahme einer Agentur einer inländisohen Versicherungs-Gesellschaft' eraten Ranges. 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