ra? Jj®* wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage), Schriftleitung tiic* * ^^0)- Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva c® 4. Manuskripte werden nicht retumierL — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnemeuu.Auoahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatL 23 Bin, zustellen 24 Bin, durch Post monatl. 23 Bin, für das Ausland monatlich 35 Bin. Einzelnummer 1 50 und 2 Din. Preis Dm TSO Marib orrr Reimit ESBS ^ine Drohung Sowjetrußlands 9 das Hcistit. cg würde sich, dieselbe Mißach-Un9 der geltenden internationalen Bestim-vntitgeit für den Verkehr auf offener Bce zu-'m,'den kommen lassen, die es selbst so scharf KvgeiMt Hat. Bei dieser Drohung könnte es ^ Um italienische Oelschisfe handeln, die "rtragsnräßig den Transport rumänischen übernommen haben und das Schwur-Reer passieren müssen. Ebenso wären Ivwjotrussischc Angriffe auf italienische Han-Esschiffe int Baltischen Meer möglich. Aber svahvscheistlich ivürde es sich Sowjetrußland jiccclegcti, eine so gefährliche Komplikation ^vanfzubeschw'ören und $u verantworten. Die ungarischen Herbstmanöver. oi «> a j) c st, 13. Sept. Gestern hat der ' uh"atfch der Formationen zu den großen Ufgotiischeit Herbstmanövern bvgonnen. Die Ausländischen Militärmisfionen und die 12 !nJSübapest; aff remitierten ausländischen Mi uärattachees sind bereits nach Szolnok ab» 'll'tcist. Außenminister v. K a n y a hat seine y«. uach Genf ausgeschoben, um an den • «Nrovern teilnehmen zu können. SB Japanische Botschaft in Warschau? . ar f ch a u, 13. Sept. Die japanische ' vvgierung hat der politischen Regierung mit flet-cfclt, daß sie in Verfolg der herzlichen cčllchuugen zwischen den beiden Nationen .len in der Weise ehren wolle, daß sie die spanische Gesandtschaft in Warschau in den "tilg einer Botschaft erheben werde. Eine nette Donaubrücke i» Budapest. P u d« pe st, 13. Sept. In Anwesenheit ' cs Reichsuerwefcrs und der Regierung wur c gestern in feierlicher Weise die Nikolaus • Hortihy-Brücke in Budapest eingeweiht. ■- a r i s. 13, Sept. Die französische öfsent ‘'Hi' Meinung ist sich einig in der allgemeinen Verurteilung des terroristischen Spreng-1 ^sfanschlages, durch den zwei Paläste de-sficitert und zwei Menschen getötet wurden, "e allgemeine lieber,teuanng geht dahin, es sich um das Werk von Kommunisten er Anarchisten handeln müsse. vVnt Innenministerium fanden zahlreiche ßroffc Konferenzen und Beratungen der maß geglichen Faktoren statt, um zunächst die Fä cu des Sprcngstosfanschlages vollkommen z« n'cit und dann energisch zugrcisen zu können Kontakt Rom—London nicht abgebrochen ITALIENS BEDINGUNG ANGENOMMEN. — ROM WÜNSCHT DIE EINBEZIEHUNG DEUTSCHLANDS IN DIE MITTELMEERKONTROLLE. London, 13. Sept. Die Beschlüsse der Konferenz zeigen nach Ansicht der Londoner politischen Kreise, daß das Foreign Office, welches den Kontakt mit Rom in keinerlei Weise abgebrochen hat, nach wie vor bemüht ist, eine Verständigung mit Italien nicht zu erschweren. Der Ausschluß Rußlands aus d. Patrouillendienst im Mittelmeer gegen die Opposition Lit-winows räumte das entscheidende Hindernis weg, das Italien von einer Beteiligung am Kontrolldienst zurückhielt. England hat einer Bedingung Italiens Rechnung getragen, indem es Sowjetrußland von der Mitarbeit der Flotten im Mittelmeer ausschloß. Noch immer gilt es jedoch als zweifelhaft, ob Italien die ihm angebotene Kon-trolizone, das Thyrrenische Meer, übernehmen wird. Als einen weiteren italienischen Wunsch bezeichnet man hier die Einbeziehung Deutschlands in den Sicherungsdienst, ebenso aber auch den Wunsch, daß die Verhandlungen mit Rom über diese Frage nicht in Neuß, sondern im Londoner Nichteinmischungsausschuß geführt werden, ln diesem Ausschuß — dies wünscht Italien — sollte Italien und Deutschland die Gelegenheit geboten werden, Ergänzungs- und Abänderungs-anträge zu stellen. Srogen der Vemlmtt AUSLAND-JOURNALISTEN BE! REICHSKANZLER HITLER. Paris, 13. September. Die Agence Havas berichtet aus Nürnberg: Reichskanzler Hitler empfing die Vertreter der ausländischen Presse. Nachdem er jedem der Journalisten die Hand gedrückt hatte, erklärte er, daß Deutschland keinen anderen Wunsch hege als den der Erhaltung des Friedens unter den Völkern. Nicht einmal die Kolonialfrage, erklärte der Reichskanzler, könne eine Frage von Krieg und Frieden, sondern lediglich eine Frage der Vernunft sein. Er selbst sei | überzeugt davon, daß die' Vernunft den | Sieg davontragen werde. In diesem Zu-I sammenhange könne er auch erklären, i daß Deutschland keine imperialistischen Ziele verfolge. Man könne auch damit rechnen, daß mit der Zeit auch eine gerechtere Behandlung der nationalen Minderheiten in der Welt erfolgen werde, wie ' sie in einigen Staaten bereits durchgeführt sei. Am Schlüsse sagte der Kanzler noch einmal, daß das Hauptziel der deutschen Außenpolitik der Friede sei. Neue Erfolge 6fr Japaner StiOCHINESISCHE HAFENSTÄDTE VON JAPANISCHEN KRIEGSSCHIFFEN BESCHOSSEN. Tokio, 13. Sept. Wie in japanischen Marinckroisem verlautet, haben japanische Kriegsschiffe zahlreiche südchinesische Häfen beschossen. Der Verkehr zwischen Kanton und Hongkong hat star- ke Einschränkungen erfahren. Ebenso ist der Eisenbahnverkehr zwischen Kanton und Hankau durch japanische Flieger-besuchc empfindlich gestört worden. Den größten Schaden erleidet infolge der ,Moskitoboot" wollte Flaggschiff „ZdMmo torpedieren WS-Tb" -‘w.; jjjpf Ein kleines, besonders schnelles Torpedo -Spezial bcc t der Chinesen, ein sogenanntes »Moskitoboot«, versuchte, das vor Schanghai liegende Flaggschiff »Idzu-mo« zu torpedieren, ohne allerdings Erfolg zu haben. Nach Abgabe des Schusses sprang die Besatzung des Bootes vor dem Maschinengewehrfeuer der Japaner ins Wasser, während das Boot versank. Unser Bild zeigt das »Moskitoboot«, nachdem es» wieder gehoben und an Land gezogen war. (Scherl-Bilderdienst-MJ 'Blockade der chinesischen Küste durch die Japanische Flotte die englische Schiff fahrt, die sich meistenteils zwischen Schanghai und Hongkong abwickeit. Tokio, 13. Sept. Die Japaner haben Tatung eingenommen, einen überaus wich tigen strategischen Punkt, der in der Provinz Schansi liegt. In diesem Sektor gelang ihnen die Zernierung eines großen chinesischen Kampfverbandes. Meine Bessemm Im Befinden des Mpräfldenten MafarW Prag, 13. Sept. Bezüglich des Befindens des Altpräsidenten T. G. Masa-ryk, der nach der Besserung der letzten Tage in der Nacht zum Sonntag einen neuerlichen Anfall erlitten hatte, wurde heute um 6 Uhr früh das nachstehende Bulletin ausgegeben: Die Krankheit des Altpräsidenten' T. G. Masaryk hat sich in der vergangenen Nacht nicht verschlimmert. Die Atmung war weniger unterbrochen, die Herztätigkeit hingegen ergiebiger. Das Bewußtsein ist nach wie vor getrübt, die Temperatur steigt. Doz. Dr. Maixner. P r a g, 13. Sept. Altpräsident Masaryk, dessen Lungenentzündung einen kleinen Rückgang verzeichnet, hat heute nachts bis 6 Uhr früh geschlafen. Am Lager des Kranken auf Schloß Lana wurde ein permanenter Ärztedienst eingerichtet. Bis halb 3 Uhr früh hielt Prof. Dr. Weber die Wache, nachher Dr. Maixner. Präsident Dr. Beneš und Gemahlin blieben die ganze Nacht hindurch wach auf Schloß Lana. Prag, 13. Sept. Trotz der vorübergehenden Beßerung im Befinden del Alt-präsidentera Masa-ryk fürchtet man hier sehr das Herannahen der Katastrophe. Außer den Familienmitgliedern des Altpräsidenten weilen Präsident Dr. B e n e S und Ministerpräsident Dr. H o d ž a unablässig auf Schloß Lana. Portugal manifestier! feine .Heberrafchuag Lissabon kann es nicht verstehen, warum cs von England in Neuss »usgesehaltel wurde. Paris, 13. Sept. Nach Informationen, die bereits abends aus Lissabon cingo-trofken sind, will die portugiesische Regierung der englischen Regierung gegenüber darüber ihre ' Ueberraschung zum Ausdruck bringen, daß sic nidit auch zur Konferenz von Neuss .eingeladen wurde. Portugal, so lauten die Lissaboner Erwägungen, sei schon infolge seiner geographischen Lage am spanischen Bürgerkrieg mehr als irgendein anderer Slaat interessiert; Portugal könne cs nicht verstehen, warum Staaten eingeladen werden konnte die nicht einmal Anrainer des Mittclmecres sind. Kurse IwchrZHLiW 33 c o g r a ö, 13. Sept. In Plevlje ist der zweite Brüder des verstorbenen Patriarchen Barnava, Alexander Rosic, verschieden. So wurden in zwei Monaten drei Brüder vom Tode dahingerasst. Salama nc a, 13. Sept. Die nationalistische Heeresleitung berichtet: Die nalivna len Truppen dringen auf der Leon-Front | weiter vor und haben mehrere Ortschaften vom Gegner gesäubert. Aus der astmi sehen Front wurden weitere Tervainersolge erzielt. Z ii rieh, 13. September. Devisen: Beo grad 10, Paris 15.53, London 21.53, New-york 435.375, Mailand 22.90, Berlin 174.70, Wien 82.05 (?), Amsterdam 239.50, Prag 15.20, Brüssel 73.30, Warschau 82.25, Bukarest 3.25 Mittelmeerübeewachung ohne GowjetruNanD DIE BESCHLÜSSE DER KONFERENZ VON NEUSS. — ITALIEN WIRD SICH AN DER BEZWINGUNG DES PIRATENUNWESENS BETEILIGEN. — BERLIN HÄLT DIE BESCHLÜSSE FÜR EINSEITIG. Die königliche Familie nach Beograd zurückgekehrt Beograd, 13. Sept. Gestern um 9 Uhr vormittags ist 8. M. König Peter II . mit I. M. Königin Maria und den Prinzen Tomislav und Andreas in Beograd einge-Iroffen; Am Topeider-Bahnhot' hatten sich zur Begrüßung eingefunden: der königl. Regent Dr. Radcnko Stankovič, Hol-marschall Colak Antič, Verkehrsminister Dr. Spaho und die Hofdamen Lozanič und H a d ž i č. Die Hofdamen überreichten I. M. der Königin beim Aussteigen aus dem Wagen ein herrliches Bukett. Als zweiter entstieg S. M. König Peter II, sichtlich frisch und bei bester Stimmung, mit den beiden Prinzen dem Wagen. Nach erfolgter Begrüßung begahen sich die Mitglieder des königlichen Hauses auf Schloss ""'linje. Am Jmltdm i. Die Schwester des weiland König Fuad I. von Aegypten, Gräfin Adix, ist aus Pontressina in Italien in Zagreb eingetroffen. i. Neue Briefpostmarken mit jugoslawischen Landschaftsbildern. Das Postministerium hat neue Postwertzeichen für den Luftpostverkehr im Werte von 0.50, 1.25, 2.50, 5, 10, 20 und 30 Dinar herausgegeben, die die Bilder unserer Landschaften zeigen. i. Eine französische Jacht >n Šibenik. In Šibenik ist die Jacht »Wartdis« mit dem französischen Deputierten Raymond P ä t e no t r e und dem Publizisten Robert Per tiru an Bord eingetroffen. i. Ein chinesischer Arzt in Zagreb. In Zagreb ist der chinesische Arzt dr. Tan ei »getroffen, um die dortigen sanitären Einrichtungen kennen z>u lernen. Dr. Tan bereist die europäischen Staaten mit Unterstützung des Völkerbundes. i. Schlägereien auf der Beograder Philatelie-Ausstellung. Am Sonntag wurde in Beorgrad in Anwesenheit des Vertreters S. M. des Königs, des Verkehrsministers und des Postministers eine Jugoslawische Philatelie-Ausstellung eröffnet, die nach Ansicht der Beograder Blätter sehr schlecht organisiert worden war. Nachmittags kam es vor dem Ausstellungsgebäude zu Streitigkeiten und Tätlichkeiten. Für die Ausstellung selbst herrscht geringes Interesse. Da die Veranstalter beschlossen, die neuen Ausstellungswerte nur im Rahmen der Ausstellung zu verkaufen, kam es zu solcher Unordnung, daß die Polizei einschreiten mußte. I i. Pferdeschau in Beograd. Auf der ču- karica in Beograd wurde am Sonntag in Anwesenheit höchster staatlicher Vertreter eine Pferdeschau eröffnet, in der 393 Pferde gezeigt werden, darunter 214 Stück aus bäuerlicher Aufzucht. Ackerbauminister Stankovič hielt u. a. eine Ansprache, in der er darauf hinwies, daß Jugoslawien insgesamt 1,220.000 Pferde besitze. 180 Millionen Dollar herrenlos. Statistiken sind nicht immer verdrießlich. Man vergegenwärtige sich z. B. das in den Banken der Vereinigten Staaten von Amerika Depots im Gesamtwerte von 180,039.000 Dollar ruhen, die von insgesamt 5,646.045 Eigentümern im Stich gelassen worden sind. Das macht im Durchschnitt pro Einleger 34 Dollar. Aber es wäre falsch anzunehmen, daß es sich hierbei nun nur um Bagalelldepo ts handelt, hei denen man es sich allenfalls erklären könnte, daß sie vom ursprünglichen Besitzer oder etwa im Falle seines Todes von seinen Erben übersehen und vergessen wurden. 65 dieser Depots — das weist die Statistik ebenfalls nach — belaufen sich auf 70.000 Dollar und mehr und 1121 liegen zwischen 10 und 70.000 Dollar. Das sind also immerhin ganz anständige Beträge, an die zu erinnern es sich lohnen würde. Es ist schade, daß die Statistik nichts darüber aussagt, aus welchen Gründen die Eigentümer diese hinterlegten Bankgelder im Stich gelassen haben. Sollte man etwa zu dem Schluß kommen, daß das Geld für den Amerikaner garnichl der Götze ist, für den man es gemein hält? b. Vier Jahrzehnte Typograph GmbH. Erschienen aus Anlaß des 40jährigen Bestehens her Schmaschinenwcrke Typograph Berlin N 87. Neuß, 13. Sept. Die Konferenz von Neuß hat beschlossen: 1. Jeder von den an der Kontrolle beteiligten Staaten trägt die Verantwortung für die eigenen Territorialgewässer. — 2. Staaten, die durch ihre Vertreter an der Konferenz teilgenommen haben, können sich in Hinkunft bezüglich einer engeren Zusammenarbeit der Flotten- und Luftstreitkräfte ins Einvernehmen setzen. — 3. Auf den üblichsten Wasserwegen, die in einem protokollarischen Verzeichnis zusammengefaßt werden, üben Frankreich und Großbritannien durch ihre Flotteneinheiten nach vorherigem Einvernehmen die strenge Seekontrolle aus. Paris, 13. Sept. Das DNB berichtet; Nach einer Havas-Meldung wird das Mittelmeer-Kontrollabkommen am Dienstag unterzeichnet werden. R o m, 13. Sept. Die italienische Regie- B e o gr ad, 13. Sept. Wie die jugoslawischen Blätter berichten, hat sich die Heeresleitung entschlossen, im heurigen Herbst Manöver großen Stils zu veranstalten. Es werden dies die größten bisherigen jugoslawischen Manöver sein und auch die größten am Balkan überhaupt. Als Manöverterrain ist der Raum zwischen Unterkram, Weißkrain und Kroatien an der Kulpa ausersehen; Die Hauptphasen werden sich an beiden Ufern der Kulpa etwa im Raume Karlovac-Metlika-Novo mesto-Brod na Kulpi-Kočevje und Ogulin abspielen. An den Manövern werden rund 50.000 Mann teilnehmen, deshalb wurde eine entsprechende Anzahl von Militärdienstpflichtigen und Reserveoffizieren einberufen. Die Manöver werden zehn Tage dauern, die Hauptoperationen werden sich indessen zwischen dem 21 .und 26. September abspielen. Die Manöverleitung ist dem Vorsitzenden des Landesverteidigungsrates und ehemaligen L o n do n, 13. Sept. Der »United P r e ß« zufolge hat der italienische Ministerpräsident Mussolini an den englischen Premierminister Neville C h a m-b e r 1 a i n ein Schreiben gerichtet, welches sehr umfangreich gehalten sein soll. Dieses Schreiben soll im Laufe des heutigen Tages in London überreicht werden. In dem Schreiben wiederholt der Duce seine altbekannte Forderung, daß die Anerkennung des italienischen Imperiums in Abbesinien eine Voraussetzung für jede wie immer geartete Annäherung Italien— England sei. Italien wünsche aber eine solche Annäherung, damit die Probleme, die sich vor den beiden Großmächten auf getürmt haben, einer Lösung zugeführt würden. In seinem Schreiben kommt der Duce auch auf Italiens Einstellung Spanien gegenüber zu sprechen und meint, daß der Sieg Francos geeignet sein würde, die englisch-italienische Beziehungen zu verbessern. Italien verfolge in Spanien keine imperialistischen Ziele, es bleibe nur seinem feierlichen Versprechen treu, daß es eine Ausbreitung des Bolschewismus in Spanien niemals dulden würde. Frankreich und England hätten das gleiche Interesse daran, daß die nationalen Kräfte siegen, da im entgegengesetzten, rung ist von den Beschlüssen von Neuß unverzüglich in Kenntnis gesetz worden. Den Vorschlag der Neußer Konferenz, an der Bekämpfung der Piraterie im Mittelmeer teilzunehmen, werde Italien günstig beantworten. Berlin, 13. Sept. (Avala) Der »V ö 1-kische Beobachter« befaßt sich mit den Neußer Beschlüssen und meint, die Mittelmeerkonferenz bedeute eine Niederlage Sowjetrußlands, da nicht ein einziger Vorschlag Moskaus angenommen wurde. Für Sowjetrußland gebe es keinen Platz in Europa. Das »Berliner Tageblatt« hält die Beschlüsse für wenig zufriedenstellend, da sie nicht nur technischer Natur seien, sondern auch große politische Bedeutung besäs-sen. Da nur einige Staaten des Mittel-meeres mirtgewirkt haben, müsse man die Beschlüsse als einseitig betrachten. Kriegsminister Armeegeneral Milan M i -1 o v a n o v i č übertragen worden. Der Chef seines Stabes ist der Divisionsgeneral Ilija B r a š i č, der stellvertretende Chef des Generalstabes. Die Kulpa-Manöver haben neben streng militärischen Zielen auch propagandistischen Charakter. Es wird deshalb auch ermöglicht werden, daß die Bevölkerung der betreffenden Gebiete .mit der Schuljugend, den sportlichen, nationalen und kulturellen Vereinigungen den Verlauf der Manöver wird verfolgen können. Die Militärbehörden wollen dadurch einem Wunsche der Bevölkerung entgegenkom-men, die ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht manifestieren möchte. Die Presse wird durch ihre an Ort und Stelle entsendeten Berichterstatter in der Lage sein, über alle Phasen der Manöver zu berichten. Den Manöververlauf werden auch die jugoslawischen Rundfunksender entgegen mitteilen. Falle die Gefahr eines kommunistischen Umsturzes in Frankreich näherkommen würde.- Italien sehe kein Hindernis für eine Beilegung der strittigen Mittelmeerfragen im Verhältnis zu England. Am Schlüsse seines Schreibens schlägt Mussolini die Anerkennungsprozedur hinsichtlich des Imperiums in der Weise vor, daß den Einzelstaaten im Völkerbund freigestellt werden möge, sich der Gruppe der Staaten anzuschließen, die die Anerkennung bereits ausgesprochen haben Aus JßjuMßuu In. Trauung. In Ljubljana luutlc her Arzt Dr. Senter von Troll-Ober-g f e I I aus Wien mit her Prbsessorstochter Frl. Sonja N s ž m o n au* 9>uBIjaiia getraut. In. Todesfall J„ Ljubljana versa, es her Gorichtsoberoff'. pal Anton K s g e j. tu. Die Mittelschulen überfüllt. In Ljubljana sind alle Mittelschulen ausnahmslos überfüllt. Am ärgsten ist es mit hem 2. Realgymnasium (Poljana), das mit 'einen beiden i Gruppen rund 2000 Schüler zäfflt. Die Mnd chengruppe zählt bereits 1139 Kinder UIt? meist nur noch 80 Knaben auf. Diese Aöt^ lung fuhrt bereits die Bezeichnung „Stam-I ich es Mähchengymnasium" und ist in °et* schiedenen Gebäuden untergebracht. Demgegenüber wird am städtischen Mädchenrew-gymnasium alljährlich eine Masse ansgelar seit, weshalb die abgobauten Mädchen a" den staatlichen Anstalten ihre Studien W * setzen. Allgemein herrscht die Ansicht nori daß mindestens zwei neue Schulgebäude er< richtet werden müssen, um die überfüllten Gy Gen einigermaßen zu entlasten. tu. Die Herbstmesse geschlossen. Sonntag wurde die Herbstmesse in Ljubljana gdchlost fett, ausgenommen die Missionsausstellung „Indien", die noch eine Woche geöffnet bleib Während die ersten neun Tage der Herbstmesse von prachtvollem Wetter begleitet 1l>fl5 ren und eine große Besuchexziffer aufwiesen, ließ das Interesse in den letzten drei Tagen stark nach, da der anhaltende Regen die Besucher zurückhielt. Immerhin wurden auch am Freitag, Samstag und besonders Sonntag die Ausstellungen von einer ansehnliche11 Zahl von Menschen besichtigt. Im Vordergrund des allgemeinen Interesses stand ch« ganze Zeit die Journalistenausstellung, ,tl der u. a. der Werdegang der Zeitung hr(I, tisch vor Auge.it geführt wurde. Auch dtC Missionsausstellung und die übrigen Veranstaltungen wurden gebührend gewürdigt. lu. Gemäldeausstellung. Fm Jäkopie-Pa-villon in Ljubljana 'wurde Sonntag vormittags die vom Klub der unabhängigen Künstler arrangierte Gemäldeausstellung eröffnet. lu. Hochwassergefahr. Infolge des ""haltende» Regens der letzten drei Tage sin® alle Wasserläufe stark angeschwollen und teilweise aus den Ufern getreten. Die Lfubljanb ca ist um fast drei Meter angestiegen um hat sich teilweise auf die Felder ergossen. S1’ nige Straßen sind ‘bereits unter Wasser. Da in der Nacht zum Montag der Regen giüß-ten teils aufgehört hat, dürfte die Hochwafser gefähr vorbei sein. Du. Einbrüche. In Ljubljana wurden iuicW zwei freche Einbrüche verübt, wobei den Metern reiche Beute in den Schoß siel. unbekannte Einbrecher drangen in idoS Glas-,varengeschäft Alois P a u s ch i n in de-Wolfoim Ulna eilt und ließen verschiedene Waren sowie eine ansehnliche Geldsumme im Gesamtbeträge von etwa 75.000 T'Nw mit sich gehen. In derselben Nacht muri" das 'Pfarrhaus zu St. Peter im m>. •"% wo ein Schaden von rund 15-900 D'.nar atnst' richtet wurde. Hauptziehung der Staatlichen Klassenlotterie Samstag, den 11. September. Din 402.000.—: Nr. 89329 Din 305.000.—: Nr. 18539 Din 100.000.—: Nr. 7069 Din 50.000.—: Nr. 27349 32278 Din 40.000.—: Nr. 46876 Din 20.000.—: Nr. 55663 Po Din 100.000.—: Nr. 1219 10928 22410 38527 53926 56301 62847 86400 87944 94806 (Ohne Gewähr.) Das Geheimnis Der „130; mDleSböges des Meeres Die polynesischen Korallenfische gehören zu den unbekanntesten und schönsten Vertretern des Fischgeschlechtes. Man nennt sie »Paradiesvögel des Meeres«. Die wenigen Exemplare, die man in die Weltstadt-Aquarien hat schaffe'1 können, machen ihren Wärtern wegen der komplizierten Ernährung große Sorgen. Bei ihrer Beobachtung ist man aut ein einziges Phänomen aufmerksam geworden :die Korallenfische füttern Seerosen! Das Bild erinnert äußerlich an eine Symbiose. Auch manche Krebse begründen eine Lebensgemeinschaft mit Akt» nien, überlassen ihnen die Nahrungsabfälle und werden andererseits durch die brennenden Nesselfäden vor Feinden geschützt. Die Korallenfische scheinen aber die Seerosen überhaupt nicht nötig zU haben, und dennoch leben sie mit ihnen. Das ganze Aquariumbecken wird stach Würmern und sonstiger lebender Nahrung durchsucht. Einen Teil verspeisen die Fische selbst; dann nehmen sie den Wurm in ihr Maul und tragen ihn der Seerose — es ist immer dieselbe Seerose — hin. Wenn das Pflanzentier den Wurm Die großen jugoslawischen tzerbstmanöver DIE MANÖVER WERDEN ENDE SEPTEMBER IM RAUME UNTERKRAIN-WEISS-KRAIN AN DER KULPA STATTFINDEN. — 50.000 MANN BETEILIGUNG. Neuer Brief Mussolinis an Chamberlain DIE ANERKENNUNG ABESSINIENS ALS VORAUSSETZUNG JEGLICHER ITALIENISCH-ENGLISCHER BEFRIEDUNG. — ITALIEN WÜNSCHT ENGLANDS ENTGEGENKOMMEN GENERAL FRANCO GEGENÜBER. man anzunehmen geneigt sein erdaut hat, entfaltete es sich wiederum, I n der schöne Fisch holt neue Nahrung .ei, bis die Seerose nichts mehr an-!1111111. Dann speisen die Fische noch ^lr|e Zeitlang selbst weiter, und auf ein- 1a schwimmen sie zu den Seerosen hin ! lehnen sich an die »Blume« an. Je- ^es andere Wesen gleicher Größe würde ■ 011 den Nesselfäden und Saugarmen ent eder gefangen oder verletzt werden. Die ceiose aber, die mit einem Korallen-1Sc 1 *n Symbiose lebt, tut dem Fisch ds, aber sic beschützt ihn auch nicht, wie n könnte. Welche Motive können also den Ko-**ä lenfisch — man hat. dieses Spiel bei .leien Arten beobachtet — bewegen, von smner Nahrung einen Teil abzugeben und .: n »seiner« Seerose zu bringen, die V Aigens weitaus besser als ihre ungefüt-Dten Kolleginnen gedeiht? Nachdem die ■ utz-Theorie abgelehnt worden ist, die zwar auf die Seerosen-Krebs-Symbiose, ä er nicht auf das Aktinien-Korallen-isch-Verhältnis zutrifft, glaubte man, (die Seerosen vielleicht dem Laich uer der jungen Fischbrut einen Unterschlupf gewähren. Sorgfältige Untersuchungen in dieser Richtung haben aber ergeben, daß der Laich in Steinritzen «der an Pflanzenstengeln, jedenfalls aber -ern dem Blumentier ruht. Die Schuppen der Korallenfische weisen auch keine cnmarotzer auf, die vielleicht von der cerose abgepflückt werden können. Bei mledem hielt aber der rührende Eifer der unten Fischchen an, die zuerst ihre Sce-'0S0 abfütterten, bevor sie selbst ihre mhlzeit einnehmen. Da die Anwesenheit menschlicher Ge-uhlsstäbe verfehlt ist, kann man auch mcht von einer »Freundschaft« zwischen en beiden so verschiedenartigen Tiergattungen sprechen. Ein verständlicheres °tiv, etwa Angst,, scheidet auch aus, da *e Seerose praktisch unbeweglich, der ‘sch aber sehr flink ist, so daß er die ^ktinie nicht zu »bestechen« brauche, icher muß doch irgendeine Form der Gegenleistung angenommen werden, die v°n der Seerose geleistet wird, nur ist me Wissenschaft bisher noch nicht dahin Cr gekommen, worin diese Gegenleistung estehen könnte. Inzwischen freuen sich aker die Aquariumbesucher an dem eigen artigen Bild, daß ein Fisch eine Seerose Uit Würmern füttert. * Bei Hämorrhoide» und Kreuzschmerzen, ' ^touunggleder und mangelhafter Gallenaö- : lOTbetung, die auf trägen Stuhlgang zurü'l öuführen sind, werden mit dem natürlichen ''Franz-Joses"-Bitterwasscr ausgezeichnete Erfolge erzielt. Da? altbewährte „Franz' vwjef"-Wnsser wird von den Kraulen gern Settommen und auch bei fortgesetzter An Wendung recht gut vertragen. ^ s°c ool nar zdr 8 br ic 1R5 ori ?5 V jcm&en- Parle anfcftlag in HÖLLENMASCHINEN IM PALAIS DES INDUSTRIELLENVERBANDES UND DES METALLURGIE-ARBEITGEBERVERBANDES GELEGT. — ZWEI POLIZISTEN GETÖTET. Paris, 13. Sept. In der Nacht zum Sonntag wurde auf das Palais des Industriellenverbandes und des Metallurgie-Arbeitgeberverbandes ein Sprengstofi-attentat verübt, welches die Sonntags-presse als Werk des tiefsten Klassenhasses hinstellt. Die Schuldigen seien, wie das »Petit Journal« u. a. schreibt, in den Reihen der Kommunisten zu suchen. Das Gebäude des Industriellen Verbundes wurde so schwer demoliert, daß mehrere Wände einstürzten und die Gasse von den Trümmern buchstäblich verlegt wurde. Hiebei fanden zwei des Weges.kommende Polizisten unter den Trümmern ihren Tod. Wie die erste Untersuchung •ergab, überbrachte ein unbekannter Mann in das Palais des Industriellenverbandes ein Paket und gab es dem Portier mit dem Auftrag, dasselbe dem Vizepräsidenten zu überreichen. Der Portier nahm das Paket und legte es zwecks Aufbewahrung in ein Zimmer. Bald darauf entstand die furchtbare Explosion. In ähnlicher Weise wurde auch der Sprengstoffanschlag in der Rue V-oisiere durchgeführt, und zwar im Gebäude des Metallurgie-Verbandes. Die Behörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Ministerpräsident Chautemps traf persönlich im demolierten Palais des Industriellcver- bandes ein, wo man bei seinem Eintreffen mit dem Bergen der Leichen der beiden Polizisten beschäftigt war. Die beiden Sprengstoffanschläge haben in Paris ungeheures Aufsehen und Abscheu verborgenden. Innenminister Marx-D ormoy ist nach telefonischer Rücksprache mit dem Regierungschef aus Monlison unverzüglich nach Paris zurückgekehrt. Die Regierung hat eine strenge Untersuchung eingeleitet u. die schärfste Bestrafung der Urheber in Aussicht gestellt. Amerika am Mikrophon VESUVAUSBRUCH ALS PROGRAMMNUMMER. DER JAHRESETAT. — REKLAMESENDUNGEN SCHÄFTEN. - 45 MILLIONEN DOLLAR IST FINANZIEREN DIE GESELL - Das amerikanische Rundfunkwesen ist auf ganz anderen Grundlagen aufgebaut als das europäische. Es gibt in den Vereinigten Staaten den Begriff »Rundfunkteilnehmer« überhaupt nicht. Jeder einzelne Staatsbürger kann ohne auch nur einen Cent gebühren zu zahlen, so viel Apparate in seiner Wohnung aufbauen und betreiben, ^vie es ihm beliebt. Die Einnahmen beziehen die Rundfunkgesellschaften aus Reklamesendungen. Diese Reklamesendungen sind allerdings nicht irgendwelche plumpe Anpreisung mehr oder minderwertiger Erzeugnisse, sondern sie sind mit echt amerikanisch. Schwung aufgezogen. Eine ganze Reihe lustiger u. Freie BaW für Grmlanös Bremierminffter Mim mmm rnim^m 1 £ EUf msm I ^ ' GUM Unterstützet die flntituberkulosenliqa Wilhelm Milchner 60 Jahre AUS DEM LEBEN UND WIRKEN DES GROSSEN ASIENFORSCHERS. Oer soeben mit dem deutschen Nationalpreis ausgezeichnete Forscher Dr. wilhelm Filchner wird am 13. September GO Jahre alt. Wilhelm Filchner, der am 13. September 1877 ln München geboren wurde, War ursprünglich Offizier. Als Mitglied de.s großen Generalstabes befaßte er sich mit georgraphischen Studien. Schon als -3jähriger unternahm er im Jahre 1900 völlig allein einen sportlichen Ritt über das Dach der Welt, den Pamir, und Afghanistan, von dem er damals die erste autenthische Kunde mit heim brachte- Drei Jahre später durchforschte er die öis dahin völlig unbekannten Gebiete des nordöstlichen Tibets, die na^'-Ausspruch seines Lehrers Richthoien, uen unbekanntesten Fleck Erde in Zentralasien darstellten. In Begleitung sei-aer jungen Gattin und des deutschen Geologen Dr. Tafel führte er sein Vorhaben durch. 1904 drang er bis zum E*n Schnappschuß von der Beendigung der letzten große« englischen Kafometts-sitzung über das Piratenunwesen im Mittelmeer. Der »Bobby« stoppte beim Erscheinen des Premierministers Nevüä© Chamberlain (MRte) den Verkehr auf der Straße ab, ihm freien Durchgang zu ermöglichen. Rechts von Chamberlain Luftfahrtminister Lord Swinton und links Gesundheits-minister I Pluj. In Ptuj traf dieser Tage re Io LujX Xrgab sich als Gast des Malers prof dir , des Begründers und General- ih ns dcr Philips-Werke in Eindhoven Vini- ) Kranz Vink zur Erholung ein. Lu- . begab sich als Gast des Malers pro! Set.?1 Kasimir auf dessen Wcingutsbesit •uttenberg in der Kollos. Schwalben in Not. Der plötzliche Wet-Sc[Umschlag hat den Schwalben arg zuge-öäl'i Oanzc Schwärme der völlig durch-"csiCn uik1 hungernden Vögel sah man Xj\cru herumflattern und vergeblich nach au ,!'Ung suchen. Es wäre an der Zeit, daß den' *U Ptui e‘n Tierschutzverein ins Leist 8erl,ten wird, der sich der armen re irgendwie annehmen würde. tesCetk „/■Stauung. In Ljubljany fand .dieser Tati _ote Trauung des Herrn Alois P r i n->1., ü> BersichorungSbeamten in Zagreb, mit tirfvX*'™11 donja P e r it a t, Tochter des Ge-stsvorftandes Herrn Dr. Arnold Pernat Tn Latzko, statt. ; „r- Rutscher Sprachkurs. Der Kaufmiänni-Verein in Celje („Trgovsko druAvo v 15 n") bviTt uns mit: In feiner Sitzung am hat der Kaufmännische Verein in c K beschtosten, mit beginnendem Herbst ei-h sechsmonatigen Lehrgang in deutscher abzuhalten, an »reichem sich alle " 'tvelsangestellten, die sich in der deutschen Spache vervollkommnen wollen, beteiligen ornion. Das Zustandekommen dieses Sprach« v ^ hängt allerdings von einer genügen« ett Teilnehmerzahl ab. Die Kursbeiträge lau cn: für den ersten Monat 40 Dinar, für Weiten Monat 32 Dinar, für den drit-en 24, für den vierten 16 und für den fünf-'en Monat 8 Dinar. Der sechste Monat ist hentgeltlich. Alle anderen Kosten nimmt st Verein aus sich Die Vereinsbeitrittsge-"bs ist oben bereits mitgerechnet Der mo-"che Mitgliedsbeitrag beträgt 2 Dinar, (belegenheit ist günstig. Möge sie kein Handelsan!gestellter ungenützt vorübergehen uflen. Anmeldungen nimmt der genannte -herein (Aufchrift: Razlagova ul. 8) nur noch 15 Mm 15. September entgegen. c- Vom elektrischen Strom gerötet. In Za« Öt'ab bei Eelje ereignete sich ein bedauerlicher Unfall, der den Tod des 30jährig. Berg Panne? Josek K olar zur Folge hatte. Ko-Qt war in der Obstpresse mit der Achtlest Sie Nachtarbeit im Bäckergewerbe NACHMALIGE STELLUNGNAHME DER GEHILFENSCHAFT ZUR BANATSVERORDNUNG. Tm-Hiua In der Pressefehde für und gegen die Einschränkung der Nachtarbeit in den Bäckereibetrieben in Slowenien erhielten wir vom Verband der in der Nahrungsmittelindustrie beschäftigten Arbeiterschaft Jugoslawiens, Filiale Maribor, eine Zuschrift, in der es heißt: »Seit etwa drei Wochen weisen die Bäckermeister in der Oeffentlichkeit darauf hin, daß sie durch die Verordnung des Banus, wonach die Arbeit in den Bäckereibetrieben erst 3 Uhr nachts aufzunehmen ist, großen Schaden erleiden. Diese Verordnung wird größtenteils noch weiterhin ignoriert. Wohl gibt es dagegen einige Bäckereien, die sich nach den neuen Bestimmungen des Banus richten; sie dürften keinen Schaderl dadurch erleiden, es sei denn durch die illoyale Konkurrenz. Der Zweck der von den Bäckermeistern in Szene gesetzten Kampagne ist, die Oeffentlichkeit dafür zu gewinnen, daß die Verordnung des Banus wieder außer Kraft gesetzt werde. Man will die Behörden davon überzeugen, daß die Nachtarbeit im Bäckergewerbe im Interesse des Staates und der Bevölkerung gelegen sei. Die Prinzipale gehen vielfach gegen die Gehilfen, die für "die Befolgung der Verordnung sind, vor, und es wurden bereits einige Gehilfen aus diesem Grunde entlassen. In 31 Staaten besteht bereits seit Jahrzehnten die Tagarbeit oder höchstens die eingeschränkte Nachtarbeit und nirgends beschwert sich die breite Oeffentlichkeit dagegen, da sie die Tragweite dieser Verfügung erkennt. Ueberall wird aber streng darauf gesehen, daß die geltenden Bestimmungen auch wirklich eingehalten werden. Die Bäckergehilfen Jugoslawiens sind der Regierung dafür dankbar, daß jetzt einige Maßnahmen, die sich schon lange in Vorbereitung befanden, durchgeführt werden. Der Banus hat der Gehilfendeputation am 18. Juni d. J. die Zusicherung gegeben, daß die Verordnung aufrecht bleiben werde. Eine Korrektur der Verordnung könne erst dann in Frage kommen, w^in es sich in der Praxis heraus-stellen sollte, daß es nicht anders gehe. Es erhebt sich nun die Frage: Warum soll es bei uns nicht gehen, wenn es im Auslande reibungslos geht? Die Bäckergehilfen werden sich für die Wahrung ihrer Interessen einsetzen und die Behörden bei der Durchführung der Banatsverordnung unterstützen. ■nmHaBnBnisaecjeneüBaeDaoHom o □ ■□■□■□HOHDHöBasoaassaBaBnHnss tung beschäftigt. Bei seiner Arbeit erhielt er einen elektrischen Schlag, der ihn zu Boden warf. Die herbei gerufene Retinngsabteilung stellte sofort Wiederbelebungsversuche an, die stundenlang ohne Erfolg fortgesetzt wurden. Kolar wind im Umgebungsfriedhof beigesetzt. c. Von den Berghütten. Ans dem Logartal (Sanntaler Alpen) erfahren wir: Die Koc-bek-Hülte auf der Korošica, das Alexander-heim im Logartast und die Frischauf-Hütte am Okrešelj werden am 38. September geschloffen. Allein die Frischauf-Hütte wird auch noch im Oktober an Sonnabenden und Sonntagen geöffnet und bewirtschaftet fein. c. Bor dem Richter. Das KrÄsgericht Eelje verurteilte den 35 Jahre alten Fleischhauer-gehilsen Franz Hotko aus Zagreb zu zwei Jahren Kerker und 5 Jahren Ehrverlust. Hotko, der als arbeitsscheuer, aufbraustüder und gewalttätiger Mensch bekannt ist — er ist auch schon mehrmals vorbestraft —, hat bei vier Bauern stebejt Fässer Wein mit rund 2000 Litern im Gesamtwerte von 8400 Dinar h erau sgefchwi ndelt. c. Kranzublöfungsspendc. Die Studenten-knche in Eelje erhielt von Herrn. Fortunat Turlk in Ormož 50 Dinar an Stelle eines Kranzes für den in Maribor verstorbenen Herrn Johann Lukman. Aus Vitowe ik. Vieh- und Warenmarkt. Am Dienstag, den 11. d. findet hierorts ein Vieh-und Warenmarkt statt. ik. Sturz vom Baume. In der Ortschaft Steniica bei Vitanje stürzte der 37 Jahre alte Besitzer Josef Pismkar v -1 einem Birnbäume und zog sien beim Sturze einen Armbruch zu. ik. Feuerwehrfesi„ Die freiw. Fein - wehr in Nova cerkev veranstaltete am Sonntag, den 12. d. ein Feuer vehrfest mit abwechslungsreichem Programm. ik. Die Kartoffelernte verspricht-he- -er in unserem Talgebiete ein schlechtes Ergebnis. Man klagt allgemein über die Fäulnis. ik. Besserung im Holzhandel. Die Holz konjunktur unseres waldreichen Talgebietes verzeichnet in den letzten Wochen insoweit eine merkliche Besserung, als alle Sägeanlagen normal beschäftigt sind und sich die Nachfrage nach Schnittholz auch gesteigert hat. F’nen ziemlichen Preisfall erlitt in letzter Zeit nur die Ficht-enrinde. Die GleMlzlM und untere Äugen Die Glühlampe mit dem kleinen, doppelt gewendelten Draht gibt uns das unentbehrliche . elektrische Licht. Denkt man I einmal hierüber nach, so offenbaren sich ■ technische Wunder, die deshalb nicht klei- ■ ner werden, weil wir an sie gewöhnt sind. Was geschieht denn, wenn wir die | Lampe einschallen? Wir sagen zwar, cs i Messt elektrischer Strom von einem Pol zum anderen, aber eigentlich wissen wir mehr über die Wirkung der Elektrizität als über ihr Wesen. Wir wollen versuchen, uns eine Vorstellung von der Kraft zu bilden, die in unseren Glühlampen wirksam wird. Wir wissen, daß jedes Atom einen Kern besitzt, um den Elektronen kreisen. Ein Elektron nimmt den zweitausendsten Teil eines Wasserstoffatoms, des kleinsten aller bekannten Atome ein. Der Durchmesser eines Elektrons soll den dreibil-lionstcn Teil eines Millimeters ausmachen. Und an diese — darf man noch sagen Körper? — an diese Elektronen ist ständig eine Kraft, Elektrizität genannt, gebunden. Um nun Strom mittels dieser kleinsten Energieträger durch die elektrisch leitfähigen Metalle schicken zu können, be-1 nötigen wir einen Druckünterschied, d. h. eine Spannung in den Leitungen, welche das Kraftwerk herstellt. Wir können uns diesen Vorgang an einem anderen Beispiel, einer Wasserversorgungsanlage, erklären. Der hochgelegene Wasserbehälter erzeugt an den Anzapfhähnen der Wasserleitungen einen Druck, der ständig vorhanden ist. Wenn der Wasserhahn geöffnet ist, hat das Wasser das Bestreben, den Druckunterschied durch Hinausfließen auszugleichen. Je stärker der Druck und der Querschnitt der Leitungen ist, desto mehr Wasser kann fließen. Der gleiche Vorgang ist bei der Stromversorgung vorhanden. Der von dein Kraftwerk erzeugte Druck in den Leitungen kann erst beim Fließen des Stromes die Eircrgieumsitzu n g herbeiführen, denn durch den Druck und das Fließen entsteht Reibung und Wärme. Die Energie, die dem Strom innewohnt, wird also in Wärme umgewandelt, sobald er fließt, d.h. erst dann, wenn die Glühlampe eingeschaltet ist. Nun ist die Lichterzeugung erheblich von der Temperatur des Leuchtkörpers abhängig. Bei 5Ž5 Grad beginnt ein schwaches, dunkelrotes Glühen, das dann bei etwa 900 Grad in Hellrot übergeht. Bei 1500 Grad strahlt der Körper endlich xveiss und bei noch höheren Temperaturen blauweiss. Je stärker der Draht erhitzt wird, je mehr Elektrizitätsteilchen hindurchgepreßt werden, desto heller leuchtet der Draht, Wenn es zu viele werden, brennt er durch. So etwa können wir uns den Vorgang beim Einschalten der Lampe verständlich Union-TOnkino. Noch einige Tage der erstklassige Gesellschaft- und Liebesfilm »Die Stunde der Versuchung« mit Gustav Fröhlich und Lida Barova. Nächstes Programm das amüsante, erquickend frische Filmlustspiel »7 Ohrfeigen« mit dem bezaubernden Liebespaar Lillan Harvey und Willi Fritsch in den Hauptrollen. »7 Ohrfeigen« L eine elegante, moderne Burleske, groß in der Aufmachung, glänzend im Spiel und Regie, sprühend von Witz und Humor. Dieser Film spielt gegenwärtig in 14 Wienerkinos. Burg-Tonkino. Die Premiere des amüsanten Großfilmes »Der Scheidungsgrund« (In flagranti) mit Paul Hörbiger u. Anny Ondra, Regie Kart Lamač. Eine hochpeinlich verzwickte Geschichte, in deren Mittelpunkt eine schöne Frau und — zwei betrogene (oder nicht?) Männer stehen. Viel Humor, Musik und Liebe. — Es folgt der historische Revolutionsfilm »Im Schatten der Guillotine« mit Ronald Col-man, der Held aus »Der weißen Schwester«. ApoOekmnachMsnfl Vom 11. bis 18. September versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) und die Magdalenen-Apotheke (Mag. Sa-vost) den Nachtdienst. hmachen. Er ist in der Tat wunderbar genug, aber nun wird es vielleicht klar, wie sehr es dabei auf den D r a li t in der GI ü h 1 a m p e ankommt. Denn dieser muß so beschaffen sein, daß er bis zur Weißglut erhitzt werden kann, ohne zu schmelzen. Es kommt weiter darauf an, den Draht zu zwingen, bei möglichst geringer Wärmeabgabe die elektrische Energie in möglichst viel Licht umzuwandeln. Es war also notwendig, ein geeignetes Metall ausfindig zu machen, aus welchem ein solcher Draht erzeugt werden kann, und in einem langwierigen Verfahren wird dieser Draht heule aus Wolfram, dem schwerst schmelzbaren Metall hergestellt. Ausgedehnte Forschungen ergaben, daß dieser Draht seine Leuchtkraft erhöht, wenn er schraubenförmig gewendelt (gewickelt) und die Lampe mit Edelgas gefüllt wird. Ja, man fand, daß seine Lichtausbeute noch grösser wird, wenn man den gewendelten Draht nochmals wendelt, wie das heute bei den sogenannten Doppelwende 1-Lampen (D-Lampen) der Fall ist, die ein technisches Wunderwerk darslellen, denn in einer 10-Watt-Lampe z. B. weist der etwa 2.5 cm lange Leuchtkörper über 3500 Windungen auf, die nur lötauscnstcl Millimeter Abstand voneinander haben. Diese mit dem blossen Auge unsichtbaren Drahl-windungen einer Doppelwendel-Lampc ergeben mehr Licht als die bisherigen Lampen gleicher Wattstärke, also ohne daß der Verbraucher der Leitung mehr Strom entnimmt als bisher. Die Doppelwendel-Lampe verbilligt also die Beleuchtung, und wer z. B. eine bisherige 40-Watt-Lampe gegen eine Doppelwendel-Lampe von 00 Watt anstau seht, der erzielt mit nur 50 Prozent mehr Stromverbrauch 100 Prozent mehr Licht! Die Augen mit ihren Millionen von Seh-elementen, von denen jedes immer nur einen Lichtreiz aufnehmen kann, sind angewiesen auf die Billionen von Elektronen der Elektrizität, die mittels der Glühlampen soviel Licht liefern können, als die Augen brauchen, um ihren -Dienst zu tun und doch geschont zu werden. m. Zum Münchner Oktoberseft. Der „Put-nik" veranstaltet vom 1. bis 5. Oktober eine Besuchsfahrt nach München, wobei die landwirtschaftlich schönsten Gegenden der Steiermark, Salzburgs, Tirols und Bayerns berührt werden. Gefamtarrangöment 1100 Dinar. m. Der Putnik-Ausstellungszug, der jeden Samstag nach Paris abgefertigt wird, verkehrt noch bis Ende Oktober d. I. Alle einschlägigen Informationen, Anmeldungen u. Valuten bei „Putnil", Maribor, Eelje und Pluj. in. Die nächste Mittelmeerfahrt des Luxusdampfers »Kraljica Marija« fndet in der Zeit vom 8. bis 21. Oktober statt und zwar geht die Reise nach Italien, Griechenland und Aegypten. Pauschal-| preis 3500 Dinar. Informationen, Prospekte und Anmeldungen in den »Put-nik«-Büros Die „lebende UW von Atlanla Vom 20. bis 23. September findet in München die 3. Jahrestagung der Gesell scliaft deutscher Neurologen und Psychiater statt, in deren Vordergrund Probleme der Hirnforschung stehen. Wie die übrigen Zweige der Medizin, bedient' Pich auch die Psychiatne, die Lehre von den Geisteskrankheiten, naturwissenschaftlicher Hilfsmittel und psychologischer Methoden bei ihren Forschungen. Früher vielfach von re.i-giösen und moralisierend-.; Vorstellungen abhängig, besitzt die Psychiatrie erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine wissenschaftliche Gestalt. Bis dahin waren die Geisteskranken der Absonderung und Ueberwachung in gefängnisähnlichen Anstalten unterworfen. Die Lehren Pineis, der während der Iran zösischen Revolution in Paris als erster die Irren von den 'Ketten löste, an denen t::n:r sie bis dahin gehalten hatte, wurden in Deutschland durch Johann Reil 1759 bis 1813 und in England durch John Üannoly 1796—1866 weiter verbreitet. Lin bedeutender Psychiater war auch der Internist Wilhelm Griesinger, der von 1817—1868 lebte, die pathologisch-anatomische Forschung in die Lehre von den Geisteskrankheiten einführte, die ältere spiritualistische Auffassung scharf bekämpfte und den Zwang in der Irrenpflege beseitigte. Heute führt man die meisten seelischen Leiden auf organische Erkrankungen, besonders des Gehirns und der Drüsen mit innerer Sekretion, zurück. Demgemäß nimmt auch die Hirnforschung in der Psychiatrie einen breiter Raum ein. Man hat hierbei im Laufe der Jahrzehnte die merkwürdigsten Entdeckungen gemacht. So konnte festgestellt werden, daß der komplizierte Denkapparat, mit dem uns die Natur ausgestattet hat, nicht weniger als — 14 Milliarden Zellen aufweist. Während das Gehirn des Urmenschen nur 900 bis 1000 Kubikzentimeter Fassungsraum besaß, hatte es der Neandertaler auf diesem Gebket bereits auf 1200 Kubikzentimeter gebracht. Das Gehirn des modernen Kulturmenschen aber hat im Durchschnitt einen Rauminhalt von 1500 Ku- Kuiturgeschichte nachzublättern, um die se Tatsache auf allen Gebieten bestätigt zu finden. Auch Untersuchungen von Pariser Friedhofsschädeln verschiedener Jahrhunderte ergaben, daß das durchschnittliche Hirngewicht mit dem zeitlichen Fortschritt zunahm. Damit nicht genug, konnte sogar festgestelt Denkapparat des Mannes. Nicht minder weitgehenden Unterschiede aegcn-*"1" interessant ist die Feststellung, daß im seinem vierbeinigen »Vetter« auftre61 Verhältnis zum Körpergewicht kaum ein Gedächtaisphänomen 1I|ach einer Sc^ Unterschied zwischen den Gehirnen be- Serftörte chinesische Flugzeughallen in Schanghai sonders dicker oder magerer Menschen j 1 ,(>ri besteht. Dagegen ist das Gehirn bei Bei der operativen Entfernung ) Greisen um etwa 10% leichter als bei Hirngeschwülsten, der Ersetzung 3lihj in den besten Jahren stehenden Erwach Teiles der Schädeldecke durch c.nc ■_ senen. Schließlich sei noch bemerkt, daß berplatte oder ähnlichen chirurgbc j _ das Hirngewicht bei Stadtbewohnern im Eingriffen wurden oft die sonderbar allgemeinen höher ist, als bei Landleu- geistigen Folgeerscheinungen beobae teil und bei intensiv tätigen Geistesar- tet. So wurde erst kürzlich aus beitern das von Handarbeitern nicht un- Krankenhaus in Atlanta im Staate ^ erheblich übertrifft. Es ist also einwand- orgia, USA, ein Mann entlassen, ^e‘ss,‘. : Zeitsinn sich nach einer SchädekT'-1' tion ins Phänomenale gesteigert hat" Der Patient, ein 24jähriger KaufmaiW. gehilfe namens Glind, ist, ohne naCll..^.„ ner Genesung jemals wieder das blatt einer Uhr erblickt zu haben, Jn dem Augenblick in der Lage, die L*£e' zeit auf die Sekunde genau anzuge''v,_ Auf seinen eigenen Wunsch wurde I Mann, der seine Verletzung cllJ" > schweren Autounfall verdankt, in me" ‘ | reu aufeinander folgenden Nächten ! Aerzten aus tiefstem Schlaf gerüt^' : und war dabei sofort imstande, wie c,! Chronometer die richtige Uhrzeit mW' i geben. Mister Glind will nun seinen 'jC' ; ruf aufgeben und seine außergewölu’*1' | che Befähigung, die zweifellos auf ■die Schädeloperation zurückzuführen ist- 'h . den Dienst großer Industriefirmen -l~ ' len, die eine unbedingt zuverlässige ;>N' bende Normaluhr« gebrauchen köntn’11- Foxl will soufflieren! Neuestes, auf dem Luftwege von Schanghai nach Europa übermitteltes Originalbild von den Kämpfen in Schanghai. Die Aufnahme zeigt die chinesischen Flugzeughallen, die von den Japanern bombardiert wurden. Die Löcher im Hintergrund stammen von den eingeschlagenen Schrapnells. (Schcrl-Bifderdienst-M.) werden, daß die Chinesen ein nicht unerheblich schweres Gehirn besitzen, als die Europäer, während das der Neger im Durchschnitt an Gewicht noch unter dem der Weißen bleibt. Das Hirngewicht bei den primitiven Volksstämmen wie den Ureinwohnern Australiens, den Buschmännern, Weddas usw. aber geht niemals über 900 bis 1200 Gramm hinaus. Mit Entrüstung mag in diesem Zusammenhang von den Angehörigen des bikzentimetern. Man schließt daraus sogenannten »zarten Geschlechts« die nicht zu Unrecht, daß der Mensch im Laufe der Zeit allmählich immer klüger geworden ist. Man braucht nur in der VOLKSWIRTSCHAFT Entdeckung der Wissenschaft aufgenom men werden, daß das weibliche Gehirn um etwa 100 Gramm leichter ist, als der Nachfragen am dem Auslände AUSLANDINTERESSE FÜR JUGOSLAWISCHE PRODUKTE. Das Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Exportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grund der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslande wünscht, Vird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 960 Brüssel: Kiefernschnittholz für Zelluloseerzeugung. — 961 Bombay: Tannenbretter. — 962 Johannesburg: Holzwolle für Obstpackung, Baumaterial. — 963 Saloniki: Bauholz. — 964 Berlin: Schiffsholz. — 965 Astorp (Schweden): Faßreifen aus Weidenholz. Bodenprodukte: 966 Hamburg: Bohnen, Viehfutter. — 967 Kopenhagen: Kamille. Erzeugnisse des Obstbaues: 969 Hamburg: Dörrpflaumen. Erzeugnisse des Bergbaues: 970 Newyork City: Zement. — 971 Johannesburg: Zement. Industrieartikel: 972 Wien: Regenschirmstoffe. — 973 Stockholm: Kartonunterlage für Linoleum teppiche. — 974 Rotterdam: Hausschuhe, handgestickte Blusen und andere Erzeug nisse in Nationalmotiven. Anmerkungen: 1 Zürich: Firma sucht Käufer für Cor-tex quillayae, Oleum eucalypti und indischen Schellack. — 2 Potsdam: Verbindungen zwecks Placierung von Flaschen mit dreifachem Boden (für drei Getränkearten) in Jugoslawien gesucht. — 3 Budapest: Trockeneis zur Packung verderblicher Waren offeriert. — 4 Berlin :Halcnsee Firma sucht Vertreter mit Verbindungen mit jugoslawischen Siid-früchtengrossisten. — 5 Saloniki: Metall ausfuhr nach Jugoslawien gewünscht. frei nachgewiesen, daß sich Kulturzu-1 „ _________ stand und Beschäftigungsart auf Umfang j und Gewicht des mcschlichen Denkappa n-, «L • ,, .c„,,en rats auswirken. ^ k? etPSm Dagegen weisen die Gehirnwindungen' Stadttheater hatte einen niedlichen Fox-verschiedener Rassen oder kultureller ^r seme Herrin stets ms rheater Entwicklungsstufen keine bezeichnen- abe/ ~ da die Mlt,nallS'\t c- den Unterschiede auf. Auch gewisse Un- ^n v-erboten war -m der PoH«J ters-chiede zwischen Menschen- und Af-' ^ eingesperrt wurde. Eines Abend- fengehirnen, die man festgestellt hat, so Ä L, w Va- r-F i ,t d das Fehlers bestimmter Partien des auf die Buhne, ahnte ^ menschlichen Denkapparates beim Alfen Sf™ r ,urjf. raus ,aa ^ Szen 7w6i frohem Gebell ios aur den Kasten. ^ Arme reckten sich hoch, rissen bliP' und die sogenannte Affenspalte, sind nicht immer vorhanden. Untersuchungen der Zellstruktur bestimmter Rindenifel-der im Gehirn haben ergeben, daß sich einzelne Bezirke abgrenzen lassen schnell den Fox herein. Herrin und Huli haben dann weiterhin gemeinsam I »Schwimmstellen'« überbrückt (Zeid1' trifft z. B. von der Oberfläche der Ge- m,ng v‘ Treskow-Scherl-M.) samthirnrinde auf die Stirnrinde beim Menschen 29%, beim Schimpansen 17, Gibbon und Makkak 11, Pavian 10, Maki B. „Wunder des Möwenfluges" betikl H'ich ein Werik, welches 48 AmfmrHmLN 8, Hund 7, der Katze 3.4 und beim Ka- Wilhelm Schack mit einer biologischen W* ninchen nur mehr 22%. Der Stirnrinde | tvachtmrg toort Dr. p!hi. Otto Laege-Jmst uw müssen somit beim Deiiken besonders' einem flugwissenscha-ftlichsn Beitrag 0011 wichtige Funktionen zufallen. DcrMensch Pros. Dipl. ing. H. Focke-Bremen aber kann keinesfalls direkt vom Affen abstammen, s-onst würden in der Zusam mensetzung seines Gehirns keine ©in Buch, das uns die Möwe und ihre KuP des Fliegens näher bringt. (H. Bechhol. VerlagsbuchhaiMimg,Frankfurt a. M.) Englands Kriegöminifter probiert ein neuartiges Maschinengewehr aus Der englische Kriegsminister Lestie Hore-Belisha wohnte den größten Manövern der englischen Armee toi und probierte höchst eigenhändig, wie man auf un53* rem Bilde sieht, ein neuartiges Maschinengewehr aus. (ScherDBilderdienst-AW $mü kreise aut bringen lomite, suchte er bei der Regierung um ein Darlehen von 2.5 Millionen Pesos (etwa 20 Millionen Dinar) au. Im Sinne der argentinischen Sports ördsr-.ungKgesetze, die Darlehen bis 50 Prozent des Wertes der Sportanlagen ermöglichen, wurde dieses gewaltige Darlehen bewilligt. OrapM gewinnt FiZßbällherby jr!N VERREGNETER MEISTERSCHAFT STAG. — »RAPID« BEZWINGT »MARIBOR« MIT 6:3 (4:1). — »ŽELEZNIČAR« SCHLÄGT »GRADjANSKI« 4:1 (2:0). — »SLAVIJA« IN FORM. ^ährend man sich anderswo dahin ^nigte, angesichts' der trostlosen Wetter 8e die Spieltermine zu verschieben, feierte man bei uns die Austragung & eich von drei Meisterschaftspielen an e,nem Tag. Schon am Vormittag nahm aas erste Match, daß den SK. Ptu j und »Slav ij a« aus Pobrežje als Gegner einen unliebsamen Abschluß. Zu-nächst waren beide Mannschaften gelungen, eine halbe Stunde auf den no-'hierten Schiedsrichter zu “warten. Die _ OLlllCUailLlllCl L. u WailLIl. 1V1VJ aste schienen hiedurch derart aus dem °nzept gebracht worden sein, daß sie aum ihre sonstige Form zu finden vermochten. Dagegen war »Slavija« sofort Ij1 Schwung und schoß einen Treffer nach err> anderen. Bei 6:1 war es erst Halbst. Besonders erwiesen sich die beiden Ugelmänner Kozbek und Breznik s sehr erfolgreich, die auch je zwei .°a!s schossen. Nach Seitenwechsel verachteten die Gäste, die übrigens vor Spiel .cginn die Erklärung abgeben hatten, daß 5,6 wegen der Verspätung des Schieds-bchters nunmehr ein Freundschaftsspiel vszutragen geneigt wären, auf die wei-erc Durchführung des Spieles. . Oen Nachmittag füllten zwei Spiele aus. »Železničar«-Stadion standen sich železničar« und »G r a d j a n s k i« gegenüber. Die Gäste entpuppten sich als recht eifrige und zähe Wettkämpfer, die S|ch auch mit dem tiefen Boden gar bald bfanden. »železničar«, mußte also einige e‘t sehr auf der Hut sein. Freilich trat jsPäter die Ueberlcgenheit der heimischen Mannschaft klar zu Tage, sodaß die ča-ovecer im weiteren Spielverlauf nichts ?ehr aufzustecken hatten. Bei »železni-ear« agierte zeitweise das Innentrio, von r an g e š ausgezeichnet unterstützt, sehr ^brteilhaft, obgleich man allzu oft das beder unnütz hin- und hersclfob. Aller-I ijrgs hatten die Gäste im Torhüter viel-e'cht ihren besten Mann, wodurch auch as ziffernmäßige Ergebnis des Spieles ^.erständlich erscheint. Ein recht zuver-assiger Spielleiter war Schiedsrichter °P i č. Weitaus interessanter verlief das Fuß-a'|derby »R a p i d«—»M a r i b o r«, das gleichzeitig am Sportplatz des SK. Rapid v°r sich ging. Hier boten beide Mannhaften ein flüssiges Angriffsspiel, das aUch trotz des nassen Bodens nichts zu huschen übrig ließ. »Rapid« hatte übri-hs auch das weitaus bessere Hinter-sPiel, wodurch schon allein der Erfolg ^cherstand. Hier erwies sich nicht nur B a r 1 o v i č als der alte kampferprobte 8nipei sondern auch Gustl, — trotzdem er am Samstag Hochzeit- gefeiert hat *eals verläßlicher und stoßsicherer Beschirmer. Im Sturm war. es vor allem e 1 er, der den richtigen Schwung hin- daß K o r e n im Tor fast immer auf sich selbst angewiesen war. Auch das Mittelspiel hatte bessere offensive a'ls defensive Arbeit geleistet. »Maribor« eröffnete die Trefferserie, worauf W ü r st 1 gleich zwei Treffer hintereinander erzielte. Nach her brachte B a r 1 o v i č einen Freistoß unter und auch Ladi war noch für »Ra- j pid« erfolgreich. Nach der Pause war es abermals Miloš, der für »Maribor« eineinbrachte und seine Kameraden immer scp0ß. aber ;W ihr s t 1 erhöhte wiederum wieder nach vorne brachte. Auch das und schließlich war durch ein Eigentor Mittelspiel tät eifrig mit und trug auch das sechste Tor erzielt. »Maribor« hatte so zum schönen Erfolg bei. »Maribor« noch durch V e s n a ve r mit einem scholl atte in der Angriffsreihe die besten Leu- nen Kopfball einen- dritten Treffer erzielt, te, die auch eine Reihe von schönen Atrak womit auch das Endresultat des von tionen ausführten und bis zum letzten Schiedsrichter J a n č i č ausgezeichnet Pfiff nicht locker ließen. Reichlich un- , geleiteten »Derby« gegeben war. sicher waren die beitieft Verteidiger, so- I Fünf gigofpiee »LJUBLJANA« HOLT SICH DIE ERSTEN PUNKTE. — BSK BESIEGT »JUGOSLAVIJA« — »GRADJANSKIS« ERSTES UNENTSCHIEDEN. In der Nationalliga brachte die dritte Runde abermals fünf Spiele. Bereits am Samstag hatte der Neuling »Jedinstvo« das Match gegen BASK mit 1:0 gewonnen und sich. die ersten Punkte gesichert. Gestern trafen in Ljubljana die »Slavija« aus Sarajevo und »LjubTja-n a« aufeinander, die sich einen äußerst spannenden Kampf lieferten, aus dem der slowenische Vertreter mit 2:1 (2:0) siegreich hervorging. In Zagreb kam es zur lokalen Begegnung »G r a d j a n s k i«—»H a š k«, die sich diesmal mit 2:2 die Punkte teilten. Hašk führte zur Pause mit 2:1. l ---------------- Einen überraschenden Verlauf nahm das Spiel B S K—»J ugoslavija« in Beograd, in dem es dem Ex-Staatsmei-ster gelang, seinen gefährlichen Rivalen mit 3:0 glattweg zu schlagen. Das fünfte Match absolvierten »Hajduk« uind »Concor d i a« in Split. »Hajduk« siegte mit 4:2. Der Tabellenstand lautet nach dieser Runde wie folgt: 1. »Gradjanski« 5, 2. Hašk 5, 3. BSK 4, 4. »Hajduk« 4, 5. BASK 2, 6. »Concordia« 2, 7. Ljubljana« 2, 8. »Jugoslavija« 2, 9. »Slavija« 2, 10. »Jedinstvo« 2. Dienstag, 14. September. Ljubljana, 12 Schallpl. 13.15 Konzert. 20 Schallpl. 20.30 Gesangskonzert. 22.15 Harmonikakonzert. — Beograd, 18.30 Konzert. 20 Schallpl. 21.30 Cellokonzerb — Prag, 16,10 Militärmusik. 19.35 Buntes Funkpotpourri. 21.05 Konzert. — Budapest, 17 Klavierkonzert. 18 Jazzmusik. 21 Rigoletto«, Oper von Verdi. — Zürich, 18 Konzert. 19.55 Ländler und Jodler. 20.45 Orgelkonzert. — Paris, 17 Bun te Musik. 19.30 Schallpl. 20.30 »Werther« (Oper von Massonet). — London, 16.30 Filmmusik. 18.25 Orchesterkonzert. 19 Balalaikaorchester. — Mailand, 17.15 Kammermusik. 19 Bunte Musik. 21 Sinfoniekonzert. — Wien, 12 Konzert. 15.40 Für die Frau. 16.05 Schallpl. 17.30 Klaviermusik. 22.20 Funkkapelle. — Berlin, 16.30 Konzert. 19.15 Schubert-Musik. 20 Unterhaltungskonzert. — Breslau, 16 Konzert. 19 Bauernmusik. 21 »Don Carlos«, Oper. — Leipzig, 18.20 Cembalomusik. 19.10 Konzert. 20 Bunter Abend. — München, 15.50 Nachmittagskonzert. 17 Zum Feierabend. 19 Beliebte Opernszenen. Erstes Mttwpa-Gup-Finale In Budapest besiegte gestern vor 35.000 Zuschauern Ferencvaros den SC Lazio aus Rom nach einem sehr derben Spiel mit 4:2. Buöge schlägt Gramm Im Endspiel der Tennismeisterschaften der USA besiegte Budge -den deutschen Meister Gramm mit 6:1, 7:9, 6:1, 3:6, 6:1. Bei den Damen gewann das Finale die Chilenin Lizana gegen die Polin Jedrzejowska mit 6:4, 6:2. Sonstige Fußballspiele Sofia: Polen ILBulgarien 3:3. Warschau: Polen:Dänemark 3:1. Prag: Slavja :Proßnitz 3:1, Sparta: Viktoria Pilsen 2:0, Viktoria Žižkov :Zi-denice 1:0, Na:hod:Schlesisch Ostrau 3:1, Rladno: Bratislava 1:0, Pardubitz: Pilsen 3:0. Wien: Alle Meisterschaftsspiele ' würden wegen des Regens abgesagt. »Gradjanski« (Bjelovar) gewinnt Zagre-ber ProvinzmeisterSchaft. In Bjelovar wurde gestern das zweite Finalspiel um die Provinzmeisterschaft des Zagreber Fußball-Unterverbandes ausgetragen, daß den dortigen »Gradjanski« mit 4:0 gegen den Sušaker »Orient« siegreich sah. Das erste Match schloß bekanntlich 1:1, sodaß »Gradjanski« nunmehr Zagreber Provinzmeister ist. Die Radfahrmeisterschaft von Zagreb. In Zagreb wurde gestern trotz des Regens die Radfahrmeisterschaft von Zagreb ausgetragen. Als Sieger ging der heuer wiederholt hervorgetreteme Pro-senik hervor. Zweiter wurde Ormuž und Dritter Pokupec. Bei den Junioren siegte Jaklič. Abschluß der Bwkan-SpM GRIECHENLAND, 2. RUMÄNIEN, 3. JUGOSLAWIEN, 4. TÜRKEI, 5. BULGARIEN. . Vor 35.000 Zuschauern wurden gestern ln Bukarest die letzten Kämpfe der heuigen Balkan-Spiele ausgeträgen. Die jugoslawischen Athleten vermochten nur ei'ien einzigen Sieg zu erringen und zwar 'Var es Mitič, der den Dreisprung mit '4.03 Meter gewann. Das 400-Meter-Lau-en sah Jordake (Griechenland) in 49-' als Sieger. Despot erzielte die ',eue jugoslawische Marke 50.1 und damit 9en dritten Platz. Im Diskus werfen (heidnischer Stil) ging Silas (Griechen-£nd) mit 39.73 als Sieger hervor. Im Kugelstoßen war Gurau (Rumänien) 14.31 siegreich vor Kovačič (Ju- goslawien), der 14.19 Meter kam. Das Hürdenlaufen über 110 Meter sah Man-tikas in 15.4 siegreich. Im Stabhochsprung wurde Tanos (Griechenland) mit 3.90 Meter Erster. Ueber 5000 Meter Laufen siegte A v r a n i t i s. , (Griechenland) in 15.54.4 und den Marathonlauf gewann Ki r iak.il iS in 3:02. Einen neuen jugoslawischen Rekord gab- es .vier mal 100 Meter und zwar lautet: die Marke 43.2, doch besetzte die Mannschaft, damit nur den dritten Platz. Der Sieg fiel an die Griechen, die die neue Balkanbestleistung von 42.1 aufstellten. : Zagreber Gradjanski noch Afrika. Die Leitung des Zagreber Gradiau'ki Hat für Ende Dezember d. I. und anfangs Jänner 1938 ein Spielturnier für ihre Mannschaft in Nordafrika ßziro. Malta abgeschlossen. Die Gradjanski elf gastiert demzufolge am 25. und 25. Dezember in Alexandrien und am 1. und 2. Jänner in Ca'ablanra. Ans der Rückreife wenden die Zagreber Fußballer auf der Insel Masta ein fr:5 zwei Spisle austragen. : Der amerikanis hc Schwimmer Flanagan hat Im Laufe der amerlikanischen Meisterschafen einen neuen Weltrekord über die Meile mi. 20:42- 2 und über 1500 Meter mit 18:22 aufgestellt. Die bisherigen Rekordinhaber waren über die Meile Medica mit 20:57.8 und über 1500 Meter der Schwede Arne Bürg mit 18:7.2. : Fünfzig ährigrr will Aermelkanal durch-schwimmen. Ans London wird gemeldet: Der 50jähr!ge Jugoslawe Pavel Radimiloviö will Heuer noch den Aermelkanal durchschwimmen RadimiloviL soll in seiner Jugend einer der besten Schwimmer der Welt gewesen sein und hat seinerzeit die Meisterschaft von England über die lange Strecke gewonnen. Er wollte den Versuch schon früher unternehmen. wurde aber durch eine Erkrankung daran gehindert. Es ist also mehr als zweifelhaft, ob er das doppelte Handicap — sein Alte- und die vorgerückte Saison — auf sich nehmen kann. :- Futzballstrdion für 130.000. Der größte argentinische Fußballklub River Plata baut derzeit ein neues Fußballstadion, das mit ieinem Fassungsvermögen von 130.000. Zu-f,anern das größte Südamerikas sein rov.fc. Da der Klub die zum vollständigen Ausbau nötigen Mittel nicht zur Gänze im eigenen Unbekanntes Höhlenlabyrinth in denVogese» Interessante Entdeckungen eines jungen • Bauern. In den Vogesen entdeckte ein französischer Bauer durch Zufall ein ausgedehn tes unterirdisches Höhlensystem. Das Vogesendorf Sans-Vallois hat eine Sensation bekommen. Einer seiner Einwohner, der 26 Jahre alte Bauer Georges Toussaint, wunderte sich darüber, daß das Regenwasser, das sich in der Bodensenkung sammelte, immer in kurzer Zeit wieder versickert war, obwohl man keinerlei Abfluß wahrnehmen konnte. In den knappen Stunden, die ihn neben der anstrengenden Feldarbeit blieben, ging er dem Geheimnis nach. Der trockene Sommer dieses Jahres erleichterte ihm seine Erkundung. Er grub ein vier Meter tiefes Loch und stieß dabei plötzlich auf eine hohe enge Spalte im Felsen. Er hatte nur eine elektrische Taschenlampe bei sich, damit drang er in den Felsspalt, den er bloßgelegt hatte, ein. Etwa 15 Meter weiter gelangte er an eine ausgedehnte Höhlengalerie. Er brauchte zwei Stunden, um sie in ihrem ganzen Ausmasse zu durchschreiten. Der Boden der Höhle senkte sich bis zu 40 Meter unter der Erdoberfläche. Bei seinem Erforschungsgang stellte er fest, daß zahlreiche Abzweigungen nach allen Seiten ausstrahlen, und er mußte die Punkte, an denen die Seitengänge mündeten, sorgfältig bezeichnen, um sich in dem unübersehbaren % unterirdischen Labyrinth überhaupt zurechtzufinden. Im übrigen gab es bei jedem Schritt neue Ueberraschungen und Hindernisse: glatte Felsabstürze, die dem Fuß keinerlei Halt boten, Wasserlöcher von unergründlicher Tiefe und ähnliches mehr. Trotz all dieser verborgenen Gefahren setzte Toussaint seinen Erkundungsgang solange fort, bis er schließlich fürchten mußte, daß seine elektrische Taschenlampe erlöschen und er im Dunkeln dann vollkommen hilflos sein würde. Seitdem hat dieses unterirdische Höhlensystem zahlreiche Neugierige ange-! lockt,-die trotz der in ihm.lauernden Gelfähren immer wieder versuchen, in sei-: ne Mysterien zu entreißen. Vielleicht bergen diese unterirdischen Galerien im Jurakalk noch ungeahnte Ueberraschun-I gen. Gewisse Umstände lassen den Schluß zu, daß da unten irgendwo eine ausgedehnte Wasserfläche sein muß, ein unterirdischer See, von dem vielleicht die Brunnen von Saint-Michel, 3 km von Sans-Vallois entfernt, gespeist werden. Außerdem kann man an einer der Fels-, wände deutlich das Rauschen eines un- Weine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz'* 1 Dinar / Die Ineeratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt 10 Dinar / Für die Zusendung von chlffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen , Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Postmarken belzuschliessen in vernieten Kostplatz in Graz für Studsn-tin, reichliche, gute, bürgerli-! che Kost, Familienanschluß. ! Klavierbenützung. Frau Amts-! rat Maria Primig, Kopernikus-' gasse 21, Hochpart. 9851 ^iesäuedenes Achtung! Das gute Robaus-gebäck und allerlei Brote bekommen Sie auch im Geschäft Gert, Gosposka ul. 13. 9779 Möbelbeschläge, modernste, letzte Neuheiten, Tischlerleim Schellack, Politiurspirit über 90% kaufen Sie vorteil haft bei Firma Andrašič, Maribor. 9630 Verkaufe junge Foxterriers. 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Die tieftrauernd Hinterbliebenen. terirdischen Wasserfalles hören. Manche glauben an einen unterirdischen Strom, der sich irgendwie seinen Weg durch die Höhlengalerie gebahnt hat. Aber alles das sind vorläufig Vermutungen und t»a wird eine genaue wissenschaftliche forschung der überraschenden Entde kung abwarten müssen. Zimmer im Zentrum zu vermieten. Cankarjeva ul. l-II, rechts. 10006 Dreizimmerwohnung a. Stadt park sofort zu vermieten. — Ciril-Metodova 14. 9996 Zwei Zimmer und Küche an kinderlose Partei mit 1. Oktober zu vermieten. Zrkovska cesta 29. Pobrežje .10008 Neue, sonnige Wohnung, Zim mer. Küche und Speis, zu ver geben. Zgornje Radvanje Nr. 108 (unter dem Kalvarienberg).__________________10012 Dachwohnung in Studenci, Zimmer und Küche ab 1. Oktober zu vermieten Anfr. Marijina 10-111, neben Gericht. 10013 Unieteiäd Geläufig Slowenisch in nur 6 Monaten! Rationelle Methode, Erfolg garantiert. 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Schmerzerfüllt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihr innigstgcliebter, unvergeßlicher Gatte, bezw. Vater, Sohn, Bruder, Onkel und 'Schwager, Herr Miloš Slcačei Holzhändler Sonntag, den 12. September 1937 um -Vs 15 Uhr an den Folgen eines Motorradunfalles und versehen mit den Tröstungen der hl. Religion im 37. Lebensjahre gottergeben verschieden ist. Die Beisetzung des unvergeßlich Dahingeschiedenen findet am Dienstag, den 14. September 1937 um Vs4 (V2I6) Uhr vom elterlichen Hause in Sv. Lovrenc a. P. aus in das Familiengrab statt. Sv. Lovrenc a. P„ Maribor, Mežica, Zagreb, am 13. September 1937. Die tieftrauernde Gattin, Tochter sowie alle übrigen Verwandten. uruebe* ■ nec^rsseuuri oskar mehtck , .^ekdAL/ 12 „Min!" jagte er -nur und taor froh, daß es jo buntel war. „Demnach hat ihn Herr DdHor Grude an sich genommen." „Jedenfalls." Als er noch1 fernem Hut,griff, schaltete sie die Treppenbeleuchtung citi’unU war epstannt, daß er, ohne ihr die Hand zu reichen oder einen Gruß zu sagen, aus der Flurtür tmt und die.Stufen Hinunterging. Erft von tonten rief er nach ein „Gute Nacht, Veno!" herauf, das sie, über das Geländer geneigt, erwiderte. rite hatte ihn so zeichveiii gemacht? — Der Brief? — Was mochte wohl in demfotben ges-raNden haben? K5§ mußte uitgemeitt Wichtiges sein. Während sie die Flügeltür ad riegelte, Happte unten die Haustür ins Schloß. Sie ging nach dem Wohnzimmer, öffnete das Feilster und blickte Wellenberg nach. Dabei iah sie, daß von dem gegenüberliegenden (i«atügft|eig ein Mann auf ihn znfprang und ; btt an den Schultern rüttÄte. Site ernannte Dick Montrey. Dann ber-nymanden die beiden aus bent Lichtkreis der Bogenlampe. Dick Montrey vermochte mit Wellenberg .auttt Schritt zu halten, so hotte dieser aus. „Sag, Ralf, hast «was davon g’tochjt?" Er rannte atemlos ndbert dem Freunde her. „Nachmittag ist die Pest «kommen und hat mir die Stert’n da bracht! Schau her!" !Jte!" sagte Wellenberg und griff noch wei->er aus, 'äls wolle er Mo n tret) entrinnen. Aber der lief unentwegt neben ihm her. „ Warum bist denn fo komisch, Rolf? — Seit wann »veißt du von der Christa?" ,Frrst feit einer Stunide, Dick. Mir ist ganz wirr im kllopf. Meine Mutter schläft schon. Ich bin nach Grudes.Wohnung gelaufen und habe dort nachgesehen. Da hat auch ein Brief gelegen. Noch gar nicht aufgemacht. Wenn Felix davon erführt, gibt es ein Unglück." „Jexas na, an das Hab' ich noch gar net denkt. Bloß g'fvent Hab' ich mich ganz närrisch, daß die Christa lebt!" Wellenberg sah ein, daß der noch immer schonungsbedürftige Freund diesen Marsch-fchnitt nicht länger aushallen würde. Er ver-langsanrle das Tempo und blieb sogar ein paar Augenblicke stehen. „Es ist nichtZ mehr daran zu ändern." „Wein, gar nix! — Und die Christa? — Mein Gott, wer sagt ihr's denn, daß der Felix verheiratet ist?" „Ich bitte dich, schweig", rief Wellenberg erregt. „Du hütest geradeso gut fragen löit: neu: Wer sagt es denn Felix, daß Christa lebt?" „Js wahr — dvär' eins' g’mcf’iv." Sw schritten nebeneinander die Häuserreihen entlang und isprachen kein Wort mehr, bis Wellenberg das Thema wieder anschnitt. „Fahr mit mir nach Marseille, Dick!" Es kam keine Antwort. „Hast du etwas anderes vor?" forschte Wellenberg. „Das nicht —" „Was dann?" fragte der Doktor etwas ungehalten. Es war nicht nett von Dick, wenn er ihn jtzt im Stiche ließ. Wlontrey hörte die Mißstimmung heraus und verspürte ein «Gefühl unsäglicher Bitterkeit. War cs denn möglich, daß Rolf nicht Es schien tatsächlich so zu sein, denn als man vor der gcheimrätlichen Wohnung Halt machte, reichte ih mWellenberg nur flüchtig die Hand. „Gute Nacht, Dick! Vielleicht überlegst du dir's noch, ob du imitkommen willst. — Ich fahre morgen abend." „Ich werd' mir'Z überleg'n, ja!" Montrey stand noch volle zehn Minuten und sah nach dein ersten Stock hinauf, an dessen Eckfenster nun Sicht durch die Scheiben drang. Morgen abend schon wollte Rolf fahren. Es war wenig Zeit bis dahin. Aber vielleicht glückte es. In dem Restaurant, in dem er zu essen pflegte, waren nur wenig Gäste. Aber an einem der kleinen Tische entdeckte er den Rittmeister Schädlinger mit noch zwei anderen ehemaligen Kaeinraden beim Tarock. 'Schädlinger war immer ein netter Kerl gewesen. Wer dem konnte man's, ohne eine Abfuhr zu gewärtigen, versuchen. Urtd als Dick Montrey nach einer Stunde das Restaurant verließ, lächelte er zufrieden. Er würde morgen mit Wellenberg zu Christa nach Marseille fahren. Der dicke Rittmeister aber drehte eilte silberne Uhr zwischen den Fingern und meinte nachdenklich, während er mit dem Büger spielte: „Das Herz möchte einem weh tun. Wenn ich nicht g’fürchtet hätt', ihn zu Beleidigen, würd' ich das Dings da nie und nimmer zum Pfand genommen haben. Aber jedenfalls braucht' er das Geld so notwendig wie das Bäuscherl mit Knödel, das er 'gegen hat. — Ich heb's ihm halt auf. Aber ich kann mir nicht denben, wie ein Mensch ohne Uhr auskommt. Vielleicht find' ich einmnt eine gute Ausred' Dann geb' ich sie ihm zurück." „Ich schick' ihm morgen zwanzig Sch1' ling", sagte Oberstleutnant Gehring. „SS011' Kriegerfond", als Absender. Das kann CI dann nicht gut zurückschicken. Und schäine» braucht er sich auch nicht." „Ja, das ist ein Weg", lobte der RittnRn ster. „Der arme Teufel wird sich nicht wenll! freuen." Montrey aber freute sich schon seht. machte einen Umweg, um an Wellenberg-' Wohnung vorbeizukommen, und als er nßal Licht sah, drückte er behutsam auf die Klinge«- Wellenberg beugte sich aus dem Fenste«-„Was gibt cs?" „Ich fahre mit dir nach Marseille, Roh- ,/So rasch hast du dich auf einmal eick' schlossen?" „So rasch, ja! — Gute Nacht, Alter!" „Gute Nacht, Dick!" Wellenberg schüttelt' den Kopf, denn er hatte gang deutlich c’11 heimliches Lachen von unten herauf verno»«' men. Montreij schien überhaupt seit dem »11= seligen Schuß damals nicht mehr ganz n°V mal zu sein. Für Dick Montrey bedeutete Marsell« nichts Neues. Er hatte es aus seinen Reise" ■mehr als einmal passiert. Aber auch Welle»' Berg, der zum erstenmal den Fuß in diese große Hafenstadt setzte, schenkte ihr keinerlei Beachtung. Er hatte weder für die Prod)1 der Rue Cannebier, die der Wagen nun lang fant hinunterrollte, noch für die Großartig feit der Bauten, die Hochflut des Verkehr-und das hin- und herwogende Getriebe einen Blick. Seine Gedanken waren ausschließlich 6c‘ Christa. Hundertmal hatte er es sich während der langen Fahrt zurecht gelegt, was er ä,J ihr sagen würde. Aber immer formte st1» Gedächtnis diese Worte wieder anders. Seine Nervosität erreichte den Hohepunll als Dick plötzlich herausplatzte: „Ich kann's einfach nimmer für mich b'halt'n. Ich das Gefühl, als ob das mit dem Boies »>d> ganz richtig zugegangen war'!" (Fortsetzung folgt)- nMredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor«. antwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor. - Für den Herausgeber und den Druck ver-