VMS -'nyl'nimmki' DIN j so Rr. Ivo. Maribor, den Dienstag t. Mai tS2S VeevUilMG vuchSrA«k«kel, Martv«r, «Uc« « s«l«p«»»o Z» vezugspreise, i^dhoien. mo»an,ch . . 0»n Sk>» ZuNeNen . ... 21'» Vurch Post . ... 20... i^ustan». monatttS, ... ZV» . cinzewumme, v,n di» Vet vejleltunq der Zeitung lft v« ttdonnemenl»t»eiraq kür HI0M»nle» tür mindesten» einen Monat, au^er« Haid für mindetten» drei Monate ein« zusenden. Zu deanlworten^ oriel» o')ns (Narke werden nicht deriicksi«^ ilqt. lnjeraienannadme in Marli»» bei der tidminiitrotion der Zeitung, ^ie bei aiien slöd«rent5lnnoneD». e)cpedtiionen de» ln» Auslände». SS. Jahrg. Die VlSne der Dritten Internationale Die Berhaftuag Bela KunS w Wie«. W i e n, am 28. April. Als in den Hochsommertagen des Jahres 19W di.' ungarische Räteherrschast unauj-haltsaul ihrem Zusammenbruch entgegenging, war Bela K u n der erste, der eine ungewisse Zukunft mit der Sicheret eines Asyls im Auslande vertauschte. In Buda. Pest verkündeten bombastische Proklamationen noch den Kmnps auf Leben und Tod gegen jede drohende Reaktion. Aber in der gleichen Stunde befand sich der Führer dec kommunistischen Diktatur schon auf der Fahrt nach Wien und der Salomvagen, den er dabei benüyte, stand unter besonderem Schutz der italienischen Militärkommission. Bela Kun war nicht aus dem Holze, aus dent iimn Helden schnitzt, und in dem Augen blick der Gefahr zog er daS bequeme Leben der Emigration den Barrikaden vor. Die österreichische Regierung, deren prominenteste Ätttglieder damals noch selbst verstohlen init deni Bolsäiewisnnts liebäugelten, bot dem davongelaufenen Diktator und seinen Getreuen hoflickie Gastsreuiidschaft. Man respektierte in Bela Kun betnahe das gestürzte Staatsoberhaupt und mietete ihm als standesgemäßen Ausenthalt das Schloß Karlstein des tÄrasen von der Sttaaten. Wenn sich diese großmütige Anwendiing des Asylrechtes später immer mehr in eine Jnternie-rung wandelte, so war daran die österreichische Regierung sicherlich nicht der schuldtragende Teil. Bela Kun bangte auch im Asyl UNI seiii Leben und er verlangte sür seine Sicherbcit immer strengere Maßnahmen. Fast ein Jahr lang genoß der frühere Diktator Ungarns die österreichische Gastfreundschaft. Im Juli 1920 reiste er dann mit einem Allstauschtransport von Kriegsgefangenen nach Rußland. Die Rolle, die Bela Kun in der Zwischsll-zeit in Moskau gespielt hat, ist nie ganz auf geklärt worden. Im Anfange hieß es, er hätte sich wegen des Niederbruches der ungarischen Räteherrschaft vor einem Revolutionstribunal verantworten müssen und er sei wegen seines wenig rühmlichen Verhalten? in Ungnade gefallen. Aber später erfuhr man, daß er sich in der Dritten Internationale doch wieder zu loichtigen Ehrenste^-'n empo"g7'rl'eitct häite. Ihm wurde die Bekämpfung der Gegenrevolution in der Krim anvertraut und es wird erzählt, daß seine dabei geübten Methoden des politischen Mas senmordes selbst bei den nicht gerade sentimental veranlagten Machthabern der 7ussi-sck?en Sowietrepns?lik etwn^ wie 'Mis^behagen ausgelöst haben sollen. Bela Kun war aber auch der berüchtigte .. '--kestaner", der zur Führung des so tragischen mitteldei^tschc'n Aufstandes entsendet wurde, und er blieb vor allem der der kommunistischen Propcigandaarb'.'it filr Unczarn u. den Bal-knn. Von Me s^u ans .'og er die geheimen Fäden und er trägt sicherlich nicht die Schuld, wenn immer wieder das Netz zerriß und keine einzige seiner vielen Ideen Anklang und Verwirklichung finden konnte. Iei.U ist Bl'Ia Kun in Wien verhaftet worden, wo er an der Organisation einer neuen kommllnistischen Bewegung in den osteuropäischen Staaten arbeiten wollte. Es mag sein beareikljf^^l'r Wunsch gewesen sein, selbst nach d.'m >1»^ sl'iner gebeimen Pläne Ae SttllNll PlllUllres gesestilst Die neue Kammer im Zeichen einer bedeutenden Stärkung der Rechisgruppen LM. P a r i S, 30. April. Nach einem um 4.30 ausgegebenen Kommuniquee des Innenministeriums fehlt «och ein Wahlergebnis. Bon den übrigen 611 Mandaten verteilen sich die Sitze in der neuen Kammer folgendermaßen: Konservative 15 (bei den Wahlen 1924 erhielten sie 11), Re^srepn-blikaner 145 (IM), Linksrepublikaner 1W (8V), unabhän^ge Radikale 55 (48), sozialistische Radikale 123 (1.85), sozialistische .«»e. publikaner 47 (48), Sozialisten 1V1 (1V2), Kommunisten 14 (27) und elsWsche Auto« uomisten A (v> I« die Kammer ziehen 3«3 alte und 3tt8 neue Abgeordnete. Bei den Wahlen sind von den bekannteren Politikern u. a. Poifson, Renaudel, Vallant, Faures, Äussert und Leo Blum durchgefallen. Den Ausgang der Wahlen erachten die Rechtsparteien sür ihren vollständigeii Sieg. Die Kommunisten sind bedeuteird zurückgegangen. Die Sozialisten behaupten im allgemeinen ihren bisherigen Besitzstand, während die RechtSqruppen bedeutend gc. stärkt wurden. Die Rechtspreffe schreibt, der Bolsche:..'is! n.ts hätte in Frankreich eiue vollständige Niederlage erlitten, ivährend die linksp.crichteten Blätter behaupten, alle extremistischen Richtungen seien unterlege». Die Sozialiften erwarteten größere (Erfolge. Die kommunistische Presse versucht den Wahlausgang mit verdoppelter ttampsluit zu verdecken und schreibt, das; der Wahlausgang die beste Garantie sür die Zukunft der kommunistischen Partei in Frankreich sei. Die „Bremm-Niegrr in Rewyork IM. N e w y o r k, 30. April. Die Ozeanflieger sind gestern hier eingetrosfen. Die Menge bereitete ihnen überall begeisterte Ovationen. Abends wohnten sie in der Loge Morgans einer Vorstellung im Metropo-litan-Theater bei und mußten auf der Bühne erscheinen, da sie die Besucher deutlich zu sehen wilnschten. Für heute ist der Weiterslug nach Washington angesetzt. U.*a. wird die Flieger Präsident Coolidge empfangen und ihnen die höchste amerikanische Auszeichnung, das Ehrenkreuz fiir außerordentliche Fliegerleistungen, verleilien. Die steirischen Semeindewablen Siimmenveriufte der Sozialdemokraten in mehreren Industrie- orten nis jetzt 2V:1V, die Mandate sind aber noä) zu überprüfen. In Radkersburg ist der Besitzstand unveriindert geblieben (Nrokz- TU. G r a z, 30. April. Die im ganzen Lande Steiermark gestern vorgenommenen Gemeindewahlen (mit Ausnahm« von Graz und Umgebung) hatten einen Stimmenrückgang der Sozialdemokraten in mehreren Jndustrieorten zu oerzeichnen. In Rotte»-mann büßten die Sozialdemokraten ein Mandat und hiemit den Bürgermeister-Posten ein. In Wolssberg und Mitterndors verloren die Sozialdemokraten je zwei Man date. El^enso erlitten sie Verluste in Pöl-singbrunn. Deutsch - Landsberg, Langenwang und Wartberg. In Feldbach verloren sie 4 Mandate, in Donawitz 5 und in ltifei-erz, wo bisljer 19 Sozialdemokraten 9 Bür» gerliche oegenkiberstanden. ist das Verhalt- lU^ren u. Gc^ldwaren kaufen 8ie für üie mung am vMigtten del 4742 Nartdor Zurtte«»« ul. S ln cler „lu den drei 1 iqsi 1 Oute ^elne Kndnsqtiil lanixelegenlieit — /^n^enelime l.lnteiki'ltuns; deutsche 9, Christlichsoziale 3, Sozialdemokraten 1 und Rationalsozialisten 1). ^n Köftach errangen die Sozialdemokraten 8 (8), die Wirtschastspartei 8 (7) und die Nationalsozialisten kein (1) Mandat. Börsenberichte Z ü r i ch, 30. April. Devlfen: Beograd 9.1325, London 25.32^/!., Newyork Maiiand 27.3.^5, Prxig 15.38, Wien 73.02^, Vu!>apest Berlin 124.t)vb, Warschau ^.W, Brüssel 72.50, Butar-est 3.24, Sofia 3.745. Zagreb, 30. April. (Effektenbörse). Devisen: Wien 7.97V5—8.0095, Berlin 13.57/5— 13.lj075, Budapest 9.91—9.l^, Mailand :.'9t'^.43^300.43, ^'ondon 270.97—277.77. Newyork 56.704—5L.904, Paris ^22.l''7— ^21.67, Prag 168.04—1l^.80, Zürich 10!>3 50—109«.50. L i u b l I a n a, 30. April. Devisen: Berlin 1359.25, Zürich 1095, Wien 790.45, Londlm 277.37, Newyork 50.82, Paris ?i?3.i>7 Prag 168.44 Mailand 2Y9.25. Effekten iGeld): Celfska l56, Laibachcr Kredit 12l!, (5'rste jttsatische 807.50, ^eÄ-i-taustalt 157— 175, Vevöe 135, RuSe 26^280, Vaugesell-schast 50, SeÄr 110. die propagandistische Wirkung des kommunistischen Gedankens zu vergrößern. In Oe» fterreich war seine Partei bisher an dem Mangel einer geeigneten Führung lebens« zu übersiedeln und durch seine Persönlichkeit ^ unfähig gebUeben und dl- leitenden Küpje Englisch aegvpiZscher KonfltN LM. Kairo, 30. April. Die Londoner Regierung stellte gestern an das ägyptische Kabinett die Forderung, den Gesetzentwurf über die Frcil)eit der Versammlungen sofort zurückzuziehen, widrigenfnll-z die Zölle, die die Haupkeinkünste Aegiiptens darstellen, beschlagnahmt werden müszten. Tie ägyptische Regierung trat sofort zu einer Sitzung zusammen und beschloß, die Verhandlung über den Gesetzentwurf einstweilen zu verschieben, ohne sie indesien von der Tagesordnung abzusetzen, wie dies England verlangt. Infolge der Znfpitzung der Lage erhielt die englische ??lotte in Malta den Befehl, nach AegMen in See zu stechen, da englandfeindliche llnruhen befürchtet werden. Ein baltts6)er Staaienbund V0V»7 der koiumunistischen ungarischen Emigration sind bei den letzten Putschversuchen in Budapest fast sämtlich verhaftet worden und büßen jetzt jahrelange Gefängnisstrafen ab Aber auch in den Balkaustaalen hatte die Zwischen (N'tland, Lettland und Litauen sind Perl)nndlungen angebahnt, die eine Zu ianlmenfasiung.der drei Länder nach Art ».'ines Staatenbundes bezwelten. In den vor läufig unverbindlichen Besprechungen wurde die Einrichtung eines gemeinsainen Ober Hause?, das alle die drei Staaten interessierenden ?vragen regeln soll, diskutiert. Vor allem soll die Außenpolitik einheitlich ge-staltet werden, so daß auch die drei Staaten gemeinsame (^Gesandtschaften unterhalten würden. kommunistische Idee in den letzten Iahren viel an Boden verloren und der rollende Rubel brachte nicht ininier den Erfolg, den man in Moslau ern'nrtete. Nun wollte Bela li'un selbit das Werl einer neuen kom- mumstischen Erhebung schaffen und vielleicht nach dem MusteT Borodins m China «ich' auf europäisckiem Boden wieder eine neue Blutsaat des Bolschewismus säen. Noch liegen ja nicht alle Ergebnisse der Untersu-chnng vor, die erst eine genaue Durchficht des umfangreichen Materials seines Wiener Büros ans Tageslicht bringen wird und er selbst begnügt sich vorläufig mit der Erklä« rung, er sei „wegen einer wichtigen Sache" hierher gekommen, die sich nicht gegen Oesterreich, sondern gegen Ungarn richte. Aber es steht doch schon fest, dah, wie die beschlagnahmten Papiere beweisen, für Mitte Mai in Wien eine grosse Konferenz kommunistischer Persönlichkeiten aus Deuts6)land, Oe-sderreich, Ungarn und Italien und auZ allen vier Balkanstaaten vorbereitet wurde, und hier hätte Bela Ki^n wohl seine Direktiven mitgeteilt, die er von Moskau aus mit auf den Weg bekommen hat. Aber das eine ist doch über allen Zweifel erha^n: Der frühere Diktator der »«gari schall RSter-pubtik hat das Werk einer neuen botfchewiftifl^n Bewegung im Osten Enro-paS nicht a«s eigenem in Angriff nehmen a^en. Er war der unmittelbare Abge-^ fo^e der dritten Internationale, die durch t>te Wahl dieser P^Snlichkeit am deutlich-fien aufdeckt, welche weitgesteckten Ziele sie verfolgen wollte und welche Hoffnungen sie an diese Arbeit knüpfte. Niemand wird glau ben können, daß die Anwesen^heit Bela Kuns in Wien nur einer Angelegeniheit von so,,untergeordneter Bedeutung gegolten hat-. !te, wie etwa'der ^^ieorganisati^n>^einer in sich» verfallenen und führerlös gewordenen Partei. Man exponiert aber auch in Moskau nicht den stärksten Mann, wenn man nicht von dem Gelingen seiner Mission überzeugt ist oder wenn nicht die Stunde der Gefahr dazu zwingt. Es li^t auf der Hand, daß a«iiboljche»iMhe Politik Ei»gla»d» der ColÄjetrep,^ he« GeGomDe« ewe« Gege«- stofjes gegeben hat, und dieser Gegenstoß eben am leichtesten in den osteuropäischen Staaten, in Oesterreich, Ungarn und ^nf dem Balkan, möglich, man dabei Wien die Rolle einer Art Agitationszentrale zuweisen wallte, erklärt sich von selbst. Nirgends wird das politisch« Asylrecht so weitherzig geübt wie in Oesterreich, wo ja die sozialdemokratische Partei dafür sorgt, daß auch von dieser demokratischen Ein-acichtung nicht ein Deut verloren gehe. Und es ist immerhin bezeichnend genug, daß sich jdie sozialdemokratische Presse in Oesterreich ^etzt auch ohne viel Vorbehcüte zum Anwalt Moskaus macht und die Freilassung Äela Kuns fordert, der nach ihrer Meinung » Uüch,, Vorzimmer, Saug, wjttkerteS Badihwimer »b botenzimmer nicht betrachtet. Art. Z. Für Wohnungen, die den Beschränkungen laut vorigem Artikel unterworfen sind^ wird ab Mai d. I. bis einschließlich 1. Mai 1929, sofern dieselben den hygienischen Borschriften entspreö^n, der nachstehende Mietzins festgesetzt: in Städten bis zu 100.cXX) Einwo'hnern die zehnfache, in Städten mit über M.OVO Einwog nern die zwölffache Vorkriegsmiete (1. Iil-li 1914). Für unhygienifche Wohnungen, die als solche von den zustandigen Behörden und üt^r Aufforderung des Mieters erkannt wurden, bleibt die Miete dieselbe wie im April i926, in solange der Hauseigentümer die Wohnung nicht in den ent-fprechenden Zuftond bringt. Diese Verfügung gilt für Städte mit mehr als SO.lXX) Eimvohnern. Die Borkriegskrone oder der Perper werden als Dinar gerechnet. Art. 4. Mieter, die na6) diesem Gesetz das Recht auf Schutz verlieren und die bis zum Zei^unkt, an dem dieses Gesetz in Krankt tritt, in Wohnungen gewohnt haben, die slch auf Alinea des zweiten Artikels dieses <Ä>setzes beziehen, sind verpflichtet, bis 1. Juni d. I. auszuziehen, wenn ihnen die Wohnung nicht gekündigt worden war, be vor dieses Gesetz in Kraft tritt. Alle anderen, die ebenso das Recht auf Schutz nach diefem Gesetz verlieren, und ihnen die Woh nung gekündigt wurde, bevor dieses Gesetz in Kraft tritt, find verpflichtet, die Woh nungen bis 1. Juli d. I. zu räumen. Art. S. Kein Mieter darf gleichzeitig in dcr gleichen Stadt zwei Wohnungen besitzen. Insofern den Streitfälle werd«n, ungeachtet ihres Wertes, als t>ringend innerhalb einer Frist von einem Monat in erster Instanz von Einzelrichtern 1. Instanz bezw. vor den Bezirksgerichten ausgetragen werden. In allen Angelegenheiten nach diesem Gesetz gel ten die Vorschriisten des zivil-rechtlichen VerWrens. Die RekursifrN b«?träflt 8 Tage. Für die Zahlung der Tairen für samt liche Streitfälle gelten die Bestimmungen RP I73, I74 und 176 des Taxgesetzes. Der Wert des Prozesses wird mit Rücksicht auf die einmonatliche Miete bestimmt. Art. 8. Die Bestimmungen der Art. ?, 3 und 10 d>es Wohnungsgesetzes vom 15. Mai 1925 bleiben bis 1. Mai 1929 in Kraft. Art. 9. Der Minister für Sozialpolitik wird ermächtigt, fallweise die notigen Durch lführungsbestrmmungen zu diesem Gesetz zu erlassen. Art. 19. Beim Inkrafttreten dieses Gesetzes werden sämtliche Bestimmungen der WohnungÄgcsetze, die mit den Bestimnlun-gen dieses Gesetzes im Widerspruch stehen, aufgehoben. Art. li. Dieses Gesetz gilt vom 1. Mat ! 1966 bis 1. Mri I9Ä9. Aus d«n Spuren des Men Testament» Seit John D. Rockefeller jun. mit seiner 4(l0.(X)0-Dollar-Stistung für die Erbauung und Einrichtung eines neuen großen archäologischen Museums in Jerusalem, die für das Jahr 1930 vorgesehen ist, den ausgegrabenen ^Schätzen des Bibel-Landes ein neues, würdiges Heim zu geben versprochen hat, hat die archäologische Forschung in Palästina durch diesen neuen Anreiz einen großen Aufschwung erlebt. Das AuSgrabungsprogramm ist für dieses Frühjahr und den Sommer ungewöhnlich ausgedehnt. Die Archäologen wcri)2n daz ganze Gebiet von Dan nach Beersaba unter die Spitzhacke nehmen; vierzehn Expeditionen aus amerikanischen, englischen, französischen, deutfchen, italienischen, österreichischen und dänischen Forschern bestehend, sind bereits auf dem Wege zu neuen ^deckungen. Unter den Stätten, denen man diesmal besondere Aufmerksamkeit wid men wird, werden sich die Ueberreste der Stadt Davids, das Grab Josaphats, der Hain Mamre, die Stadt Kirjath-Sapher, die Ueberreste von Mizpah befinden, sowie die bereits begonnenen Ausgrabungen in Shechemx bei Nablous und in Baisan in Galiläa. Bei Tiberias wird die Arbeit fortgesetzt werden, desgleichen wird man eine alte Synagoge, von der man annimmt, daß Christus in ihr gelehrt hat, in Tell Hum in der Nähe des alten Pa^rnaum wieder aufbauen. Ferner wird man mit der Rekonstruktion der Stadtanlage des alten Jerusalem fortfahren. GntfttzltOe Bl«ttaten ein« Selftesgeftöktsn Zwei schwere Mordtaten beging der Maschinist Luzpipa in Nikokai in Oberschlesie:^ der vor einigen Tagen trotz emes unheilbaren Leidens aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Er erschien bei Sanitäts« rat Dr. Sdraek, der ihn früher behandelt hatte, zog, ohne e'm Wort AU sagen, unter dem Rock ein Beil hervor und spaltete dem Arzt den Kopf. Obwohl -sich im Wartezimmer zahlreiche Perfonen beftmden, konnte vas gelbe Meer Ilrheberrechtlich geschützt dem Lit. Bur. M. Lincke. Dresden 21. Roman von Marie Stahl. Eine wilde, namenlose Qual machte den Gatten bei diesem Anblick erbeben. „Lona," sagte er ohne Gruß auf sie Ausbreitend, mit gepreßter, spröder Stimme, die fast hart kking in der. furchtbaren Er-^regnng, „ist es wahr, daß du vor unserer Ehe. die Geliebte Eures Inspektors warst?" ' „Ja, Bruno, es ist wah,^" Es kam wie ein gewürgter Schrei von ihren Lippen. „Ist es wahr, daß du -- diesen verkoui« menen Mensc^n — bei deinem letzten Besuch .in Südersberge — am Abend zwischen Park, und Kornfeld getroffen?^ „Ha, Bruno, es ist wahr." ' Er stand wie erstarrt. Sein Gesicht war fast ausdruckslos. Eine entsetzliche Stille trat ein, in die noch einmal die Amsel rief, mit süßem, fern und ferner klingendem Sang. Das .Haupt der schönen Sünderin war gKen das Fensterkreuz gesunken, es lag M dem entblößten Arm, und einige lose Wähne des langen, seidenglatten .Haares fiÄen ihr über das Gesicht. Ein trockenes Aufschluchzen schüttelte ihren ganzen Kör- per, das wie ein leiser Wehlaut klang. Der Graf setzte sich langsam und schwerfällig in den weißlackierten, hochbeinigen Empireswhl, der vor einem zierlichen Tisch >chen swnd, und vergrub stöhnend das Gesicht in den Händen. Er konnte den Anblick seiner Frau nicht ertragen; um semen Jam mer zu erhöhen, war sie hinreißend und rüh rend schön in ihrer tiefsten Demütigung, und der Zauber ihrer Person, der ihn einst gefangen, wirkte stärker denn je. Um so wütender bäumte sich die Verzweiflung auf gegen die Schuld, die trennend zwischen ihn und sie trat, denn es war etwas in ihm, das über diesen Stein im Weg nicht hinwegkam, das war die Abscheu des ehrenreinen Mannes vsr dem Betrug und vor der Erniedrigung. „Ich habe alles heute erfahren, alles," sagte er endlich^heiser, „es ist zu viel — eS ist ein Sumpf, in dem ich ersticke! Ich hätte es noch um deinetwillen ertragen — selbst das grauenhafte Geständnis deines Vaters — aber nun auch du, auch du!" Er schlug noch einmal ächzend tne.Hände vor das Gesicht. Da löste sich langsam die weiße Gestalt von dem Kreuz, das jetzt tiefschwarz^egen den letzten, transparenten ZwielickAchein^ des Himmels stand. Mit gesenktem Kopf,' von dem die langen .Haare zu beiden Seiten herabfielen, kam Lona zu ihm und blieb ihm gegenüber aufrecht am Tisch stehen. „Als ich dich heiratete, Bruno, war mir» nicht klar, wie groß meine Schuld des Ver-schweigens gegen dich war — ich war sehr unerfahren", sagte sie, ohne den Blick zil ihm zu erheben. „Und später, später schien es mir eine Grausamkeit, dich aufzuklären — ich konnte nie den Mut dazu frnben." Er machte eine abwehrende Bewegtlng. „Ich begreife — aber die Tatfache, die-entehrende Tatfache! — Du und dieser MensM" „Die Tatsache?" rief sie, die Haare mit einer freien Kopfbewegung zurückwerfend. „Du vergißt, daß er jilng war — er war wie ein blühender Baum im Frühling, wie der freie, fröhliche Bursche aus dem Volkslied. Und ehrlich und unverdorben. Und ich war das .HerrenKnd, wie sie nur auf dem Lande grpß werden. Die haben mehr Blnt und mehr echte, ungebrochene Natur als andere. Wir waren Spielkameraden..in, meiner-KindHTit» gewesen, und unbewußt kam i^er' mich die he^e^Neugier nach dem Geheimes, t^s überall um mich war in der Na-t!tr, dessen Gefahren ir!^ n^cht kannte, nicht ^ahfite. Es war heisrer, schwüler Sommer,^ ^''als die Katastrophe hereinbrach, von der ^ch auch nur die .Hälfte erfuhr, ohne'sie zu ^ werstchen. Aber ich sah meinen Vater, den ^ich grenzenlos liebte, in großer Not, und er schifte mich zu sewem Jtiipektor mtt ner Botschaft und Bi^e, von der sein Le^ ben abhing, wie er n^ sagte. Er wußte wohl, daß ich allein diese Bitte wagen durste! Ich suchte Borgmann in Todesangst, und ich traf ihn allein im Kornfekd. Ich war em armes, veräng^tes K^nd, das für seinen Vater zitterte — ich wußte nic^s von der Liebe, als ich weinend, stammelnd, flehend an seinem .H^lse hing, und ohne Be rechnung, aus WeibeskHmkt heraus, alle Mittel mwaÄche, mit dem Reiz meiner vollblütigen Jugend, mn den arinen Menschen ganz in meine Gdtvalt zu bringen, daß er tun nmW, wW ich forderte, gegen Ehre und GewiW! und wir waren allein im tiefen ^orn — es war ein dustschwerer .Abend — m»d kr liebte mich schon lange zum Begehen! — Was wußte ich von Sünde und Unehre, als ich sein wurde? Was wußte ich von Liebe? — Es war .ein Rausch aus der furchtbaren Aufregung Zder Angst hermts, öd^Mr Tninkenheit, zur HÄbea MwtchtloWkeit gesteigert — eS war.^ „A^n Wort mehr —- nichts mehr von diesen verfluchten Erinnerungen, die die verpesten, die reine Ldl^ Eisötsucht auf den, der den Schimm von'j^nem Lebensbecher geschlürft, bohrte ihm. gl^ende Stacheln in Hirn und 7. M». ^lirsturger ^.c'sfunst Ich hau' et»e« A«m«rad«a e4 Der amerikanische Fliccier Lloyd Ben« n e t, der in kameradschaftlichster Weise den auk Grcenly Island eingeschlossenen deutschen Flieqern im Flugzeuge zu Hilfe eilen wollte, hat sich bei seinem Fluge eine Lnn-genentzündung zugezogen, der er am 25. April erlegen ist. Ganz Amerika trauert um den Toten. der Mörder das Haus ungehindert verlassen. Vor dieser Mordtat hatte Luppa au^ offe ner Straße seinen 70 Jahre alten Vater gleichfalls mit dem Veil erschlagen. Bei dem Mörder, der bald darauf in der Nähe der Stadt ver?>aifttt wurde, fand man einen Zettel, auf dein noch weitere acht Personen verzeichnet u>aren, die Luppa, wie er selbst Mgi.'t, noch ermorden wollte. Der Mörder ist offenbar schwer geistesgestört. Kann eS nicht in Amerika noch andere Dyk Schillers ge^n? So vevAingen f»o^» ticken Oolltloeatal-lloklr»uinroik«n. Oiv k^e^ernwx il«» «Ivrek ili« l.utt- Ir»lnin«r dieser »lck »u» In Verrinj^eruazs iler rvp»r«tukeii, LrkökuoM 6«? Lreavitvkk-ei^»p»n»i» uait v»rt»r^aktllcl»er« Der erste Mai in Maribor Die Polizei hat über Auftrag des Jn-nenmi«nsteriums für deir morgigen Tag sämtliche Umzüge, die Tagreveille und alle propagandistischen Versamnil^ingen, sei es in geschlossenen Räumen oder unter ^reiem Himmel, mit Rücksicht aus die Aufrechter^al tung der Ruhe und Ordnung verboten. Trotz diesem Verbot ist die hiesige Leitung der Sozialistischen Partei, wie wir ermhren, fest entschlossen, programmäßig die Maifeier abzuhalten. Die bisherigen Maifeiern haben bewiesen, daß die hiesige Arbeiterschaft ihren 1. Mai immer in Dieszipliniertheit und Ordnung gefeiert hat und kiofsen wir deshalb, daß die Sicher heitsbshörden diesen Umstand berücksichtigen werden, damit ^mliebsame Zwischenfälle vermieden werden. Mari bor, den 30. April. Der Besuch der Mechoslo-waNflhen Bahnbeamten Auf ihrer Reise nach Jugoslawien traf gestern um 14.15 Uhr eine Gruppe von 99 tschechoslowakischen Eisenbabnbeamten in vier Waggons am hiesigen Bahnhofe ein, wo ihnen die Kollegen auS Maribor und eine ziemlich große Menschennienge einen herzlichen Enipfang bereitete. Namens der Ctaatsbahndirektion in Ljubljana entbot Abteill'Ugschelf Dr. Fatur den Gästen den Willkommengrnß und dankte für den Gegenbesuch, der als Erwiderung auf die vorjährige Erkursion der jugoslawischen Vahnboamten nach der Tschechoslowakei und Deutschland gedacht ist. Jmi Namen der Stadtgemeinde Maribor begrüßte die Gäste Magistradsrat Dr. Radokek, namens des Kreisausschusses dessen Mitglied Dr. Veble, namens der Sokolgemeinde deren Starosta Dr. Bo>tian?ie und im Namen der hiesigen tschechoslonxikischen ^rolmne Herr Rat .K n o P p. Zur Begrüßung war u. a. auch Stadtkommandant General Spasiü erschienen. Für den fierzlichen Empfang dankte im Namen der Tschechc>slowaken Herr Novak, worauf sich die Gäste in Begleitung der Bevölkerung unter den Klängen der Musikkapelle „Drava" zum Burgkeller begaben, wo Ahnen von den hiesigen .Kollegen ein Mittagessen vorbereitet worden war. Vor der Burg erneuerten sich die Manifestationen für die Tschechoslowaken. Während des Mit tagessens wilrden einige herzliche Trinksprüche gewechselt. Um Uhr fuhren die Gäste per Sonderzug nach Ljublsana weiter. Der GchachweMamps Maribor—Dararb n endete mit eineni überlegenen Sieg der Marburger L:2. Tie Einzelresultatc waren: I. Pirc 1, .^c:labar 0. 3. Kramer I, Juha l). 3. Poljanec 1, Hikec 0. 4. Stnpan jtliexeviö Bien Kadekavek 1. f>. Zadnek I, jtranß l). 7. Ostanek Severinsky 8. Me^iLek 1, Preiß 0. Einen ausführlichen Bericht bringen wir in der Schachecke. Das ltalimische RönigSVaar w Trivolis Aus dem Verband der Gastwirtegenoffenfchaften Der Verband der Gastwirtegenossenschaf-ten des jt-reiset Maribor hielt dieser Tage hier eine erweiterte Sitzung ab. Aus den Berichte?! ist die intensive und erfolgrei^ Tätigkeit des Verbandes in Angelegenhi^ der Kreisiziischläge, des Ausschankes an stehende Gäste, der Entwürfe des neuen Gasthau'^reglements ilnd des neuen Verzeh-rungsstenergesetzes, der Reorganisation der Krankenversicherung, der Betätigung der Handel^^kanimer usw. zu entuehuien. Ueber die Bestrebungen der Zagreber Gastwirte-Vereinigung, die ^"ir den Mai eine Pro-testversmnmlnng einbernfen hatte, bc^ichte-te .Herr ^szoj?i>! und über die Bemühungen der .Handel>?kammer in Ljubljana, den Forderungen der Gastivirte gerecht zu werden, deren Konsnlent Herr 2aga.r. 'An der darauffolgenden lebhaften Debatte beteiligte fich eine Reihe von Delegierten, die insbesondere die mi>glichst .^hlreiche Ve te'iligung an der Zagreber Versannntung am 3. Mai enipfieihlen. König Viktor Emanuel und Königin Elena von Italien besuchen zurzeit Ä:i-polis, wo unter dem Nndruck des MailAn-der Attentats ihnen ein besonders feierlicher Emlpßang Metl tvarde. — Im Bilde: Das Kötrrgspaar nimmt die Huldigungen der t^politrmischen Häuptlinge entgegen.^ Neben tem König der Generalgouverneur! De Bvno. Der ArbeitsmarN Vom ??. bis N. Avril su6)ten bei der Arbeitsborse in Mari bor 14^ männliche u. .'»1 weibliche Perionen Arbeit, wogegen SK Dienstvlätze frei waren. Beschäftigung erhielten .'V männliche und weibliche Personen, 4! reisten aus Arbeitsuckx' ab und wurden außer E-videnz l^'.'setzt. Vmn 1. Jänner bis ?!^. Avris sucfit''n in>>^esamt Personen Ark'eit, wogeaen Plätze frei mazsen; Arbeit erhielten 728 Personen, 1ZM v«««ral Wra«g«l -t» reisten auf Arbeitsuchc' ob und 1093 wurden außer Evidenz gesetzt. Durch die hiesige ArbeitsbSrse erhalten Veschäftigung: 24 Knechte, 13 Winzcr, K M^er, 40 Köhler,...? Schuhmaäier, 1 Pas--seur und Silberarbciter, I landwirtschaftlicher PartioflHrer, 2 Schlosser für eine Waggonfabrik, mehrere Lehrlinge (Bäcker, Tisch ler, .Schlosser, Schmiede, Müller, Hutmacher), ferner I Verkän'ferin, 7 Mägde, 1 Wirtschafterin, 9 Köchinnen, ! K'ii'chin für eine ^finanzmesie, l Kindl'rmädchlasbena Matica in Maribor ihre Reise über Klagenfurt nach der Sckiweiz an, n^n dortselbft einige Konzerte zu geben. Der Mitglieder starke gemischte Chor tritt am 2. Mai abends in B a s e l, am 4. in Z jl r i ch, am 5. in L u zern und ans der Rückreise am 7. d. in I n n s b r u ck auf. Die Rückkehr erfolgt nach den bisherigen Di^Zpositionen am Diens tag, den K. Mai um 22.21 Uhr über Graz. m. Das Amtsblatt für die'beiden slowenischen Kreise veröffentlicht in seiner Nummer 41 vom 27. d. u. a. das Finanzgesetz für das Jahr 1928/29 samt dem Staats-voraNschlag für diese Periode. m. Verstorbene der Vorwoche. In der vergangenen Woche sind in Maribor gestorben: Rudolf Witz ler, Biickergehilfs, 50 Jahre alt, Anna <: erniL, WinzerSgat^ tin, A3 Jahre; Martin Unuk, Besitzer 52 Jahre; Karolinc G-regoriö, Spediteurs-Mtin, 50 Jahre; Simon Kranjc, Maurer, 49 Jahre; Antonia Weißen berge r, Private, Jahre; Eduard Audio, I Jahr, Elisabeth .Kirn dl, 14 Jahre u. Maria Nemec, Besitzerötochter^ 32 Jah- m. Die Feuerwel)r in Razvanje über-nahM Freitag nachnnttags am Ha«ptbahn-hofe die aus der Tschechosloniakei bezog-?ne nfue Turbinenspritze von 16/13 PS. Zlllen edlen Spendern, vor allem aber dem Herrn GroßZupan Tr. Schaubach, der Patin Kotz aus Ra^zvanje und .Herrn Fürst bisrhof Dr. Karlin, die zum Fortschritt der Wehr in Razvanie viel beigetragen haben,. wird der innigste Tank ausgesprochen. 5!e Einweihung der Spritze findet Sonn-den 6. Mai ^tatt. Für diesen Tag wer-dm alle Nachbarvereine, Gastwirte und Kor porationen ersucht, von ihren eventuellen Vüanstaltungen Abstand zu nehmen. . fli. Eine „sensationelle" Verhaftung. Aus R'a dvanje wird uns gemeldet: In unserem Ort lebt ein Mann, der zwar weilig arbeitet, sich aber sonst doch schlecht und recht auf ehrliche Weise durchs Leben schlägl und'— niemandem etwns tut, auch nieman-l)em'etwas nimmt. Kurzum einMensch,'wie so> v^ele andere. Dem passierte vor kurzeni das Malheur, wegen Radfahrens am Gehsteige angezeigt und zu M Dinar Geldstrafe verurteilt zu werden. Er zahlte die Strafe bis heute nicht — wegen Geldmangels. Da kamen am letzten Samstag unverhofft zwei Genbarmen in den Ort und erklärten den „Joka"— (dies der kurze Spitzname des aNgemein bekannten Mannes) — kurzerhand für verhaftet. Der Inkriminierte, ein wenig „rmgesäuselt" — (kein Wunder, wo es in Radvanje doch so gute Tropfen gibt!) — erlaubte sich, in ironischer Weise die beiden Jünger der Hermandad ein wenig zu hänseln, sollte aber sein „Abbrechen" allsogleich bitter büßen: denn er wurde an Ort und Stelle gefesselt und wie ein Schwerverbrecher nach Maribor transportiert. — Kommentar überflüssig! m. Sine traurige Botschaft für Raucher. Wie verlautet, soll die Monopolverwaltung bereits 'beschlossen haben, auf Taschenfeuerzeuge eine Steuer von 50 Dinar per Stück und auf Feuersteine eine solche von 50 Para per Stück einzuheben. Diese Verordnung dürfte in Kürze in Kraft treten. Dadurch wird natürlich jeder Verkauf von Feuerzeugen unterbunden, hingegen wird der «cy^etchhandel in diesem Artikel blühen und die Monopolverwaltung wird die Streichhölzer nun endlich zu dem enorm hohen Preise in gröf;eren Mengen absetzen alS bisher. Es wird wohl schwerlich einen Raucher geben, der sich in Jugoslawien ein Feuerzeug kaufen wird, jeder wird durch diese Maßregel gezwungen werden, ^sich im Auslande ein Feuerzeug zu kaufen oder sich ein solches kaufen lassen, der Staat aber wird deshalb wahrscheinlich nicht um eine Schachtel mehr Zündhölzer absetzen. Alle Raucher würden gut tun, sich rechtzeitig sowohl mit Feuerzeugen als auch mit Feuersteinen einzudecken. m. Geistestsank. Gestern wurde der 5L jährige in Studenci wohnhafte Hilfsarbeiter Franz B. Plötzlich irrsinnig und mußte ins Krankenhaus überfiihrt werden. m. Wegen Homosexualität wurden vor einigen Monaten am Zrinski trg zwei Man ncr ergriffen, darunter auch ein gewisser Johann S. Der Schuhmachermeister Herr Johann Steiner ersucht uns nun zur Feststellung, daß er in diese Angelegenheit nicht verwickelt ist, wie auch das Gericht festgestellt hat. m. Hundebiß. Samstag nachmittags wurde der 34jährige Schuhmacher Jakob S l u-ga aus Sv. Kungota von einem Hunde gebissen und mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. m. Gefährliche Burschen. Gestern abends griff der 23jährige Maurergehilfe Jakob V 0 löiL aus Konjice in der Mlinfka uli-ca drei junge Leute an und bedrohte sie mit dem Messer, so daß er verhaftet werden mußte. Beim Verhör gab er an, am vor-' herigen Abend von denselben Burschen in der Nähe der Drau angegriffen und am Ellenbogen verwundet worden zu sein. — Johann P l a j n Z e r, der sich gestern abends ebenfalls unter den Bedrohten befand, erhielt am Samstag abends einen Messerstich oberhalb deS linken AugeS. Die Sache wird näher untersucht werden. n,. Wetterbericht vom 30. April, 8 Uhr früh: Luftdruck 728, Feuchtigkeitsmesser -p4 Barometerstand 738, Temperatur -s- 18. Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Ni''-derschlag —. * Dieser Tage weilte in Maribor der be-vollmä6)tigte Vertreter einer bekannten deutschen Uhren- und Goldwarenfirma, cher probeweise zwecks Einführung ihrer Erzeugnisse ein Lager der hiesigen Goldfir-nra A. S t 0 j e c, Juröiöeva ul. 8, über- gab. Da es sich um eine Einführung han-oelt, ist es selbstverständlich, daß die Ware zu Fabrikspreisen abgegeben wird. Hiemit ist d!e günstigste Gelegenheit zum Ankaufe von Firmungsgeschenken geboten. d2<^2 * Hallo, wohin? Am 1. Mai in den Gasthof 8 k 0 f. Dortselbst großes Sommerfest mit Tanz. Eintritt frei. Anfang 3 Uhr. Um zahlreichen Besuch bittet der Gastqe-ber. 52W * Klassenlose der 5. Klasie noch zu f'iben in der neuen Trafik, Gofposka ul. 20. Neues Geschäft, neues Glück. 5282 * Belika kavarna. Heute Montag Elitekonzert und Kabarett. Im Palais ^ danse ab 1. Mai vollständig neueS Programm. 5277 * Einen Abendkurs für Klsidernähen veranstaltet „Mariborsko Zensko drnZtvo". w?nn sich genügend Teilnehmerinnen melden. Anmeldungen und Auskünfte bis 5. Mai bei Frau Zlata B r i S n i k, Gosposka ulica. ' 60 -kiz-- Aus Vtul Unsere FreiwMlge Feuerwehr im Jahre t927 Aus dem voM' WehrauZschuß der Freiwil ligen Feuerwehr in Ptuj der dieser Tage abgehaltenen Generaloersammlung vorgelegten Jahresbericht ist zu enbnehuien, daß unsere äußerst rührige, unter dem Kommando des Hauptmannes- S te u d t e sen. - stehende Wehr am Ende des vergangenen Bereins-jahres 60 üusiibende und 290 unterstützende Mitglieder zählte. Im vergangenen Jahre wurden zwecks Ausbildung der Mannschaft 6 Chargen-, 9 Zugs-, 10 Steiger- und "t Gesamtübungen abgehalten. Zu 12 Bränden war die Wehr im vergangenen Jahre ausgerückt. U. a. beteiligte sich unsere Wehr an der Eindämmung des Großfeuers in A p a-e e am 22. April, des Großfeuers in e z-g 0 vci am 2a. Juli und an den Lösrharboi ten beim Großfeuer in öikola ani 10. November, als 9 Bauerngehöste den Flammen zum Opfer fielen. ES gab dann noch eine ganze Reihe von kleineren Bränden, an deren Eindämmung sich unsere Wehr aktiv be-teUigte. Mehrere Male waren unsere Löschzüge zu gemeldeten oder beobachteten Bränden ausgerückt, kehrten jedoch entweder wegen der Geringfügigkeit des Brandes oder wegen der großen Entfernung auf hulbem Wegs um. Dem Bericht des Säckelwartes war ferner zu entnehmen, daß auf der Wehr noch immer eine große Schuld, u. zw. im Betrage von l^8.000 Dinar lastet. Soll die gegenwärtige Schlagfertigkeit der Wekr nicht beeinträchtigt werden, dann werden unsere Bevölkerungskreise dringend gebeten, der Freiwilligen Feuerwehr außer den üblichen Jahresbeiträgen nach Möglichkeit noch wettere Geld spenden zukommen zu lassen. Der besondere Dank der Wehr gebührt der Stadtgemeinde Ptuj sowie der Bezirksvertretung und ihrem Regierungskommissär Herrn Michc^el Bren L i L für die der Feuerwehr erwiesene Op- Di»Mteter-Fro«e» reise« nach il«ertl»a Hausse in Ozeanflilgen . '' Die deutschen Oz^-anstieger sind noch nicht in Newyork gelandet, und schon tauchte das Projekt eines neuen Ost-Westfluges aus. Die Wiener ^Schauspielerin Frau Lilly D i ll e n z will mit dem Pilöten R i-st i'c z von Leipzig mit einer Zwischenlandung in Baldonnel nach Newyork fliegen. Zu dem Fluge soll ebenfalls ein Junkers-flugzeug. und ^war ein Schwestertyv der „Breinen", benutzt werden. Risticz, der den deutschen Weltrekord im Dauerflug aufgestellt hat, steuerte eines der beiden Junkers-siugzeuge, die im vorigen Jahre den Ozean flug versuchten. Frau Dillenz nahm an t»em vorjährigen Versuch teil, nlit einem Heinkel-Wasserflugzeug über die Azoren den Atlantik zu überqueren. — Im Bilde: Fr u Dillenz und Risticz. Frau Fitzmaurice und ihr Töchterchm Patsy (links) haben in Queenstown (Irland) den deutschen Dampfer „Dresden'^ be stiegen, um gemeinsam mit Frau Köhl (rechts), die bereits in Bremen an Bord gegangen war, nach Newyork zu reisen, wo die Damen sich mit ihren Gatten vereinigen wollen. ferioiltigkeit. Das Lob und die Anerkennung der Gesamtbevölkerung verdienen ferner die unterstützenden Mitglieder der Wehr für ihre n^aterielle Hilfe und nicht zuleht die braven ausübenden Mitglieder, die stets bereit sind, ihre Gesundheit und ihr Leben einzusetzen, wenn es gilt, dem Nächsten in der Not zu lielfen. Man darf erwarten,- das', säurt liche. Vevölkerungslreise , diese vorbildliche Selbstaufopferung richtig einschätzen und der Wehr die dringend notwendige materi^'l-le Unterstützung nicht versagen werden. p' Gastspiel des Gchauspielensembles aus Ljultljana. Morgen, Dienstag, gastiert am hiesigen 'Stadttheater ein Laibacher Schau-spie^eiijemble mit denn dreiaktigen Lustspiel „Did .Kusine aus Warschau". Jugendliche haben kewen Zutritt. Staats- und Privatangestellte genießen eine 25?6ige Ermäßig gUNg. ÄuSiixelje Die tfOechollowaNschen Bahnbeomten.ln Seift C-lj-, M April. Gestern um 17.42 langten die tschechoslo« wakischen Eisenbahnbeamten mit einem schönen geschmückten Sonderzuge aus Maribor am hiesigen Bahnholfe a«:, wo sie von einer großen Menschenmenge erwartet wurden. Unter den Klängen der hiesigen Eisenbahnerkapelle und Jubelrufen der Menge fuhr der Zug ein. Die Gäste begrüßten mit herzlichen Worten der Bürgermeister Herr Dr. Goriöan, Herr Stationschef Jakhe^l und im Namen des SokolvereineS Herr Dr. M. .Hras 0 vec. Zlvei Vertreter der tschechoslizwakischen Bahnbeamten dankten ebenso herzlich für den Empfang. Um 17.48 setzte sich der Zug unter den Musikklängen uind begeisterten Zurufen wieder in Bewegung. Derlehrseinschränkungen und Fahren mit iautlosem Auspuff Da zwei Kundmachungen des Stadtamtes und der Bezirkshauptmannschaft Celje über die VerkehrSeinschränkungen in Eelje und über das ?l!uto- und Motorradfahren mit lautloseni Auspuff von zahlreichen Personen noch immer nicht genau befolgt werden, bringen wir. die diesbezüglichen Be-stimmungen der-Bewohnerschaft zur Kenntnis: 1. In der Aleksandergasse, am .Hauptplatz, auf der König Peterstraße vom Hauptplatz bis zur Kreuzung mit der Ean-karstraße und in der PreSerngasse ist zu jeder Tageszeit jeder Verkehr mit Lastfuhrwerken, fei es nnt leeren oder beladenen, mit Viehgespann oder Motorbetrieb^ ver« boten. Ferner ist in den Monaten Juli und August auf den genannten Strahn und Gaffen das Motorradsahren, mit oder ohne Beiwagen, untersagt. Bon diesem Verbot find jene Lastwagen und Lastautos ausgenommen, die an den genannten Strahen und Gassen wohnenden Personen oder dort befindlichen Betrieben irgendwelches Matrial zu oder abführen, und Lastfuhrwerke, die in einem Hause auf-bewahrt werden und vom Hanse wegfahren oder heimkehren. Motorradfahrer dürfen die genannten Kommunitationen nur auf die Weise benützen, daß sie die Motorräder an der Seite mitführen. Der Hauptplatz bleibt auch weiterhin an Werktagen von 7 bis N Uhr, an Sonn« und Feiertagen aber von 7 bis 10 Uhr vormittags-für den Verkehr mit Wagen, Autos, Motor- und Fahrrädern gesperrt. Auf den genannten Kommunikationen ist schließlich auch das Treiben von Rindvieh, Pferden, ssleinvieh und Geflügel verboten; ausgenommen sind nur jene Pferde, die aus dem Hausställ getrieben werden oder in den Stall zurückkehren. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafen bis 500 Dinar beW. Arrest bis 10 Tagen bestraft. 2. Alle Besitzer und Chauffeure von Autos und Motorrädern werden aufmerksam gemacht, daß daS Fahren durch geschlossene Siedlungen mit geöffnetem Auspuff imtcr Geldstrafe bis 1000 Dinar (bezw. Arrest bis 14 Tagen) untersagt ist. Zuwiderhandelnd?» werden nach zweimaliger Bestrafung Fahr-bewilligungcn > (Chauffeurlegitimationon) abgenomtnen werden. Motorfahrzeuge, die den gegenwärtigen Porschriften über den lailtlosen Auspuff nicht enlsprechcn, werden dem Berkehr entzogen werden. Eillier Gonntag. Der vergairgene Sonn tag stand im Zeichen des sonnigen Frühlings. Die herrliche Witterung lockte zahlreiche Stadtbewohner iti die nächste und in die weitere Nn^ebung hinaus. Am Nackmittag fand am.Bahnhofe ein festlicher Empfang der tschechoslowakischen Eisenba«linbe-lamten statt,! über welchen wir an anderer Stelle berichten. Iin StMtheater wurde um I6 Uhr die Reprise des „Braven Soldaten Schwejk" gegeben. Die Vorstellung war sohr gut besucht. Anwesend waren auch Gäste aus Maribor und Ljubljana. c. Airchfep. Am Sonntag, den 29. d. M. fand in der Jvsefiktrche am Josefiberge ein schr zahlreich besuchte? Kirchfest mit Predigt und Hocj^mt statt. c. Ein Konzert der Donkosaken in Celje. Um Samstag, den 12. Mai findet im großen Saale des Hotel „Union" ein Vokalkonzert der Donkof-aken unter Leitung des Herrn N. Kostrjukov statt. Dieser Sän-yerchor ist unter dem Namen „Platoff" welt bekmint. c. Die Maifeier der vereinigten sozialistischen Organisationen in Celje findet wegen Verbotes der' öffentlichen Kundgebungen und Umzüge am 1. Mai am Dienstag um 9 Uhr vormittags im Hotel „Union" statt. Am Mont«g wird ein soz. Kulturabend abgeihcllten. - r c. Bautätigkeit. Alcher dem Gebäude des Herrn Vajt au-s der König Peter-Straße und des Hofgebäudes beim „Hotel Krone" werden an der Zrknjski- und Kersnikgasse sowie am Jofefiberg wieder einige neue Wohn ^ Häuser gebaut. In der Gasse „Za kresijo" Das zehnte Sebol baiut der Mal^r Herr Holobar ein Gebäude für seine WerkstStte und 'Sochnung. Die Bergbauschule und daS HauS der Ko-lenc'schen Nachfolger auf der S^önig Peter-Straße werden derzeit renoviert. Die „Ljud-ska posojilnic«" wird in einigen Wochen mit dsm Bau ihres Dolksheimes an der Ecke der König Peter-Straße und Vodnikgafse beginnen. Der Krekplatz wird zwischen dem Bahnhofe und der Post an mehreren Stellen lmsgebefsert unh die dortigen Anlagen neu geordnet. Tfteater und Kunst WmWt« k UM« reperlOwe: Montag, den 30. April: Tefchlofsen. Dienstag, den 1. Mai um 20 Uhr: „Rigo-letto". Ab. C. Kupone. Ermäßigte '^^reise. Zum letztenmal. Mittwoch, 2. Mai um 20 Uhr: „Ein schönes Abenteuer". Ab. A. Erstauffllhning. ÄSth« Kollwitz — Dorfteheri« des Metsterakeliers s Sraphlk 5^^ „Du solltest dich schämen, mit einem verheirateten Mann zu flirten! Denke doch an das zehnte Gebot!" „Dort heißt es aber: deines Nächsten Weib! Von dem Mann ist da nicht die Rede.^ Frau Professor Käthe K o l l w i tz ist vom preußischen Minister für Wissenschast, Kunst und Volksbildung zur Vorsteherin des Meisterateliers für Graphik an der Preußischen Akademie der Künste ernannt worden. Gleichzeitig tritt Frau Kollwitz dem Senat der Akademie bei. Käthe Kollwitz ist die erste Frau, die eine akademische Meister klasse leitet. (Unser Bild zeigt ein Selbstporträt der Künstlerin.) Kino VllkcZKII^'0. Der interessante und spanneivde tzarry-Piel-Sensations-Film: „Panil" wird noch bis einschließlich Dienstag, den 1. Mai vorgeführt. Ab Mittwoch, den 2. d. steht ein Saison« schlagcr ersten R^ngetz auf dem Spielplan: „Die Leibeigenen" ein gewaltiges Filmdrama nach dem Schauspiel von P. NewSly „Die TanischeffS". "Aescr Film holt sein? Handlimg aus der Mtte deS vorigen Jahrhunderts, zur Zeit der Leibeigenen in Rußland. Während der Borführung dies<'S außerordentliäien FilmwerkeS gastiert im Burgkino der Zagrsber Russenchor „N e d z e l' n i c k Y" mit original russischen Solo-, Chor-und Bcllalaika-Vorführungen. Diese Hauptattral tion bedingt aber neben der horrenden Kosten sür den Film naturgemäß eine Erhöhung der Preise, deren TetailS auf den bereits affichier« ten Plakaten ersichtlich sind. Ab Mittwoch wird dieser Film vorgeführt: um ö, 7 und 9 Uhr abends, am Sonntag, den tt. Mai um Z, 5, 7 und 9 Uhr, wobei für die WochsntagS-5«Uhr-und für die Fetertags-3'Uhr-Nachmittaasvorst.'I-lung die Preise ohne Zuschlag goltvn. lkrillivr Vloslröi») Im Union-Kino beginnt heute, Montag di? Vorführung des künstlerisch hochwertigen Fil» mes nach dem unsterblichen Roman von ^'eo N. T o l st o i: „Die Kreutzersonate" sDu sollst nicht begehren . . .) ein Drama, dessen ^ndlung zutiefst in der meilschlichen Seele schürft und alle Leidenschaften zeigt, die durch die Eifersucht daZ menschli- che Herz auspeitschen und den Betroffenen zu seinem willenlosen Sklaien machen. In meisterhaften strichen Hot Tolstoi, der unsterbliche ruffische Philosoph und Dichter, das Lebensschi.1 sal 2 Menschen geschildert; ebenso meisterh>,ft hat m«n es verstanden, TostoiS Idee im lebenden Bild wieder auferstehen zu lassen: sowes)l in der Darstellung als auch in der regietechni» schen Handh«ibung und Wiedergabe des Milieus. Tiefer Film hat allen Anspruch auf voH-ste Aufmerksamkeit. Wirkungsvoll machen sich schon die ausgestellten Reklamephotos. Radio Dienstag, 1. Mai. W i e n (G r a z), 11 Uhr: Sinfoniekonzert. — 16: Nachmittagskonzert. — 19.45: Konzert der Wiener Philharmoniker. — 21.15: Pergoleses Oper „Die Magd als Herrin". — Preßburg 19.30: Prager Sendung: Maiprogramm. — 22.A): Prager Sendung: Abendkonzcrt. — Zagreb 17.30 und 19.40: Veranstaltung der Anti-alkoholiker-Jugend. — P r a g 18: Deutsche Sendung. — 19.30: Maiprogramm. — 22.20: Abendkonzert. — Daventry 21.40: Arnes musikalische Farce „Ein Maitag". 22.30: Tanzmusik. — Stuttgart 2015: Frankfurter Sendung: Ar-beiter-Chorkonzert. — 21.15: Schwäbischer Abend. — Frankfurt 20.15: Arbeit!?c-Chorkonzert. — 21.15: Stuttgarter Sendung: Schwabischer Abend. — Brünn 11: Festmatinee. — 13: Deutsche Sendung. — 19.30: Prager Sendung: Maiprogramnl. — 22.20: Prager Sendung: Abendkonzert. — Berlin 20.30: „Der Mai ist gekom-23: Jazz. — Budapest 20.30: Konzert. — 22.30: Tanzmusik. — Warschau men." — Mailand 20.50: Konzert. — 1V.20: Opernübertragung aus Kattowitz. — 22.30: Tanzmusik. Mttwoch, 2. Mai. Wien (G.r a z) l9.30: Verdis Oper „Maskenball". Anschließend leichte Abend» musik. — Preßburg 19.30: Brünner Ick rauckte Tuvtel unci jetet Kode 16» liopkvek. Uebelkett un.7 s— 9.9), Darlehen auf Wertpapiere (— 56.V), Saldo verschiedener Rechnungen 526.8 (— 0.4). — Passiva: Banknotenumlauf 52S4.4 Forderungen des Staates s-^ ^.4), verschiedene Verbindlichkeiten in Giro- und anderen Rechnungen s-s- 10.6). — EskomptezinSfusi 6, Darlehens Ainssus; 8?S. X Die Energie - WirtfchaftSausstellung Nraz 1928. Die Messeleitung macht neuer- dings darauf aufmertjom, dcch für die Energie - Wirtsc^stsauSftellung Graz 1928 nur mehr ganz wenige Plätze zur Verfügung ftehen. Der große Umfang der Aus-bstkllung hat es mit sich gebracht, daß troy der bedeutenden Vergrößerung der gcdecl-;ten Ausstellungsräume der überwiegende Großteil des Platzes schon von allem Anfang an vergeben worden ist. Firmen, die M.also als Aussteller an der Energie-Wirt-schastsausstellung Graz 1928 beteiligen wollen, werden gut daran tun, ihre Ännlel-düngen unverzüglich an das Messeamt, Graz, Landhausgasse 7, gelangen zu lassen und sich damit den notwelidigen Ausstellungsraum zu sichern. X Termine der Leipziger .Herbstmesse 1828. Die Leipziger .Herbstmesse 1928 (Mustermesse, Technische Messe und Baumesse) ^findet vom 26. August bis !. September istatt. Bon diesem Termine weichen lediglick) die Leipziger Text^lmesse und die Schuh-und Ledermesse ab, die beide mn 26. August beginnen, aber auf Wunsch ihrer Fach ausschüsse früher als die Mustermesse schließen, nämlich die Textilmesse am 30. August und die Schub- und Ledermesse am 2s^. August. Die Leipziger Frühjahrsmesse !929 beginnt am 3. März. lw Die ausgebliebene Revanche .Zeleznieai'" aus helmischem Boden von „tokovae^' überlegen mtt »:o (2:0) geschlagen! Das Hauptereignis des gestrigen Tages bildete der Revanchckampf unserer Eisenbahner gegen den bekannten S. K. ()akovac, weläier überraschend mit einer noch peinlicheren Niederlage der Eisenbahner endete. Entsprechend dem Resultat zeigten die Gäste ein recht hübsches und flottes Spiel. In sämtlichen Belangen ließen sie ein sicheres Ucbergewicht merken, demgegenüüer die Eisenbahner nichts ausrichten konnten. Wenn man von den Läufern und dem linken Flügel absieht, waren alle Posten der Gästemannschaft besser besetzt als bei den Heimischen, und so konnte der Erfolg; wohl nicht ausbleiben, noch mehr, sie rechtfertigten vollkommen ihre bisherigen, viel umstrittenen Siege. Das Team hat den Beweis erbracht, daß es sein K'önuen voll und ganz zi> verwerten versteht. Den besten Mann hatte die (Nlf im linken Verteidiger. Er bewegte sich mit einer bewundernswerten Leichtigkeit, arbeitete zielbewußt, schnell und hart. Ihre Stürmer überragten die der Heimischen und so ergab sich schon im Angriff eine Neberlogenheit, die daH Resultat erklärlich erscheinen läsjt. Die wucbtige, zwar wenig kunstvolle Art de' Spielführung der Gäste schien den Eisenbahnern nicht sehr gelegen gewesen zu ftin. Trotzdem kann man die Weißblauen lnit Recht als ' eine der ^ eifrigsten Mannschaften Maribors nennen. Mag die Partie noch fo schlecht stehen, jeder ist mit einer AntM^n bei der Sache, die lobenswert ist. Von der Ambition zur Hast ist aber nur ein kleiner Weg, und Hast besällt nur zu leicht die Fußballer; die war auch gestern die Quelle vieler technischer und taktischer Schnitzer, die fast jedem unterliefen und den allgemetTien Eindnick des reellen Könnens stark herabminderten. Erschr^nd wirkte sich aber diese Hast in'den Offensiv-beftrebungen der Stürmer aus. Mehr als die Hälfte all ihrer BMe erhielt der Geg--ner, dem natürlich dadurch die Arbeit und Mühe erspart wurde. Nur selten wurde ver sucht, das Leder ganz zur Ruhe zu bringen und mit Gefühl zu spielen. Frange 8 vollbrachte von allen 22 Spielern das gröf;-te Arbeitspensum, doch der (Effekt stand da-zu im krassesten Gegensatz. M e r n i g iji nicht in Form, dagegen war Wagner relativ noch der Beste. Paulin (Rapid), der als Gast mitwirkte, konnte sich nicht orientieren und tauchte bald als linker, bald als rechter Verbinder auf. .Das Wettspiel wurde vom Schiedsrichter Mohorko mit Umsicht geleitet. Wettrennen nach dem Südpol W Das dreimotorige Fokkerflugzeug.nlit dem Bnrd seinen Südpolflug ausführen will, auf dem Flugplatz von Boston. Byrd beabsichtigte neuerdings, für seine Polarerpedition das Flugzeug zu erwerben, das Kapi- tän Wilkins für seinen Nordpolslug be-nützt hat. Wilkins lehnte dieses Angebot jedoch ab niit der Begründung, daß er mit diesem Flugzeug ebenfalls einen Südpolflug ausführen wolle. Ljubljanas vertraten die Spieler „Jliri-jas". Budapest: FerenczvaroS—Attila 5:1, .Huu garia—Nemzeti 3:1, Sabaria—Vasas 3:2, Ujpesti—Ofner „33" 2:2,' Bastya—Kispesti 2:1, Boctay—3. Bezirk 2:0. Prag: Viktoria ZiSkov—Kladno 3:2, D. F. <5.—Nuselsky 2:2. Paris: Frankreich—Poxtugal 1:1. Efvffnungsrmnen des Radsavrerklubs „Vemn" Das Eri^ffnungsrennen des hiesigen Rad sahrerklubs „Perun" auf der Kärntner Reichsstraße zeitigte nachstehende Ergeb-niffe: ^ ^ 1. Kategorie: ^»tioren Über 30 Kilometer: 1. Lipavec ^.35, 2. Juriö 56.36, 3. öibenik 57t2o. > .. > Das Alarmlelepho« aus der Straße Der T»d i« Kamps »« den ivelirekvrd Der amerikanische Autorennfahrer Frank ^ ckch art ist bei dem Versuch, den Nhnell^eitÄvektrekord anzugreifen, um 2b. Ä^l tödüA gchÄrAt^ Tennlsmatch „Maribor" - „pluj Am Sonntag, den 6. Mai findet in Ptuz ein Match zwischen der Tennissektion des SSK. Maribor und dem Tennisklub „Ptuj" statt. „Maribor" entsendet die Damen Frl. Stergar, Frau BabiL, Frl. Schräm und die Herren Gasparin, Rogliö, 2olger, Wipplin-ger, Videmsek, BabiL, PoS und Mastek. Änternatlonaler Sport Ljubljana: Das Meisterschaftsfpiel „Pri-morje"-„Slovan" endigte 3:0. Hiemit verzeichnen beide Anwärter um dieMeifterschaft „Jlirlja" und „Primorje" dieselbe Punkre-anzahl und Trefferdiffereng. Die Wiederholung des (5ntscheidungskampfes wird mit größtem Interesse erwartet. Zagreb: Die zweite Runde der Qualisi-kationsspiele für den Mitropa-Eup führte den B. S. K. und Hajduk (Split) zusammen. Die' Beograder waren um eineMas>e besser imd siegten sicher 3:1 (1:1). Beograd: Die Wiener Professionalmannschaft „Wacker" schlug „Jugoslavija" 2:1. Graz: Das Städtespiel gegen Zagreb brachte den Gräbern einen verdienten 2:0-Sieg. Im Vorspiel schlug das Jugoslawische Swdentmtemn.S. A. S. K. .3:1. : Wien: Admira—F. A. C. 2:0, W. A. T. —Hertha 2:0, Rapid—Slovan 3:1. Klageitfurt: Das StSdtefpiel Ljublsana-^ ^ Magenfurt endete 2:1 Die ^rben In Berlin wurde eine Neuerung eingeführt, die zur. Erhöhung der öffentlichen Sicherheit beitragen wird. Auf der Straße wurden ^ ähnlich wie Feuermelder Alarmtelephone angebracht, vermittelst derer das Ueberfallkommando der Polizei in kürzester Zeit herbeigerufen werden kann. 2. Kategorie: Junioren iiber 20 Kilometer: 1. L a k n e r 37:15, 2. ütiper 38:8S, 3. gwcelj 3V:35. 3. Kategorie: Anfänger von bis 14 Jahren tiber 10 Kilmueter: 1. P i ch l e r 23, Letner 23:20, 3. Voller 24:36. 4. Kategorie: Kinder von 5 bis 8 Jahren über 1 5Mometer: 1. Kobi Drago 3, 2. Faninger Tatjana 3:15^ Kobi Mario 3:25, 4. Faninger Äa 3:45 und der fünfjährige Slavko Moravee"4. Handball „Maribor" 1 „Maribor" 2 8:5 Nach längerer Zeit absolvierten gestern zwei Damenteams des SSZ^. - Maribor sin Handballspiel. Beide Familien hinterließen einen gutell (Eindruck und spielten mit gewohnter Begeisterung. A. S. K. (Zagreb) Mirija (LjubljaM) 8:4 (4:2). Der H^dballmeister von Slowemen mußte gestern in Zagreb im Kampfe gegen das Handballtoam des dortigen akademischen Sportklubs eme schwere Niederlage hinnehmen. Die Zagreberlnnen spielten viel flotter und' hatten im Angrisf ein gewaltiges Uebergewicht. : Das Jugendspiel „Zagreb"— bor" endete nach einem matten Spiel 0:1 zu Gunsten „Maribors". Den einzigen Treffer erzielte der Junior Jug. : „Selezniear"-Restrve „Svoboda" ko«. 2:0 (1:0). Die Eisenbahner waren die weitaus bessere Mannschaft und haben verdient gesiegt. / ^ : . ' . ' : S. B. Riiipid. Ab 1. Mai findet d« Ttaining der ersten und Reservemannschaft regelmäßig jeden Dienstag und Freitag cch l8 Uhr abends statt. * Uhren, Goldwaren atif Tettzahlunge». Jlger, Maribor, Gospofka uttea Id. 82W D>H »»Itdslraimtv ». vrprol»to 8ty?ia..kskrra^ ^si»ma8ebiavll I. . lmk Z9z del VodltS> tixkeitsvereine 5smop<)moö) !a ^Sl^bor tür clie ldm »okort nsek äem 7o» vilrmste lu empselileo. l.eiterzderx, «m 28. ^ril 1923. bZ31 lelnalor, öeimter 6er l^ltersb^rxer ^iexelfsbrik. LT» Die ?rau und ilir Ii«t , De» «lue? ?k«« «klleaot »»» »» tl»»e« ^ItZs^tlliniiz, «i«I»«ree ist ^ee «!«e I^eau, «Ii« iil>e» ll«« Du»tl,«rl,oltt »teli». «lea 5«^rin Vl»! ?tir Lctilili« »Zt fr»N7a»iicZ,ea ^kiZtren >vikcZ äer oeu«, ^lloa» 18Xü52 de» jc^em 8cl?ultm>U8takrllcke ^nxedote ei beten »a: aVV«» »«»M??»», «»»V»IV»»»,?»>« ?«Ir«i>e. KlltH8pU5it» vsLki 5. tt. 8. »»iil»vseltls»v u. ?raver8eii »u oriz^. k^brik-pretsev 7tsek!«r erkstten decjeuten^Zen I^sckl»»» nur dei H. ^li6ra8cl>itr Lß««»- ». 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