MubacherZeitlMH. ^ H« Mittwoch am «<>. März »838. ___________-----------—------------------^--------7-----^, Z,»N' u»^ Feiertage, täglich, un? kosscl sammt den Veilaqen im Vomptolr ^anziah r i g l t ft., y a > b , ah r > ^ 5 ft. 3U kr.. ,n, Kren,band im l5o»n'tmr ^'^ , a l, ri ^ ö s. . ' ^ ' , ? ^^^ ^ 7,^ .;o f, ^. ,',„,-, ,f i,„ z,,, l. ü l»r mr .inc Z,'alte»z.''le oder or» Nam» d.>r elbe., ,,1 ,,!r .„»ual>,ie ^i>i!.»,ilt'l»q :t kr.. ,»r <',vcim,U,,,c ^ kr.. s,n' ^"''»'"^ ' ' ^^ ^ ^ H0 lr. für 2 Mal »no 55 kr fur l Mal (mit Inbegriff d.s IiisevtimMamp.'lS). _^___^. ., r.'chneu. Iterate l'is l2 Icilen lo!tm ' st. ^ fr. l" ., ^ ^ ^ ^ ---------^----------^------------^--------^----------'^„..'',_^^HII^HHH^. Richlnlnlsichr, ü.sil'is. Oesterrei ch. UDIie». 6. März, Die Eröffnung der «Nord. Droler Staatsciscnbahn" ist mit Sicherheit bis ^um 1. Oüober d. I. zu gewaltigen. i»rem die Bauleu in befriedigender Weise uorschrcltcu und auch die ent< sprechenden Vorkehrungen für die Inbetriebsetzung de. rcils getroffen sind. Der Unterban ist mit Ausnalnne einiger unbedeutenden, furzen Stellen vollendet. Mr den Oberbau siild die erforderlichen Schienen nnd Schwellen bereits an Ort u»d Slelle und die Ans' fübrnng ist an einen Unternehmer vergeben. Die Hochbauten sind an allen Stationen i» Angriff genom' men. Für die Iübetr.cbsrftung der Babn wnrdcn bc> rcits seit längerer Zeit die erforderlichen Lokomotive in der Maschinenfabrik von I. Maffti bestellt und sind nunmehr vollendet. Fnr die Liefe- ., der Wa> acn wnrden dte Osstrte von in > nnd ansländischen Fabrikanten eing.'holt und sind dieselben bereits cin' ^^ "^W ien. 7. März. D.'s k. k. UnterriK lichen Hol'eit der Fran Prinzessin von Prcußcn. gaben ibrm Fisch, ciuen riesengroßen Weis. ab und haltcu die Freude, daß Se. Majestät sich lai'gtrc Zeit mit ihnen unterhielt, die ihm Vckmn'ten m,t ibrcn Namen anr^cic nnc>. erfreut übcr^die lveuc Anhänglichkeit der ^eule. dcn Fisch ""ch.^rcr ^/cr jestät der Königin zu zeigen befal'l. Die F'i^cr Mo ^ einfach unbefangene Männer, welch' Iahrc lang bei^ Pierres de Straf). «^ie unechten Vrillanten. welche man ^n Frankreich Plcrrcs de Strah nennt, waren llrspvnnglich 'tineö. wegsei» frauzüsischccz Fabrikat, und >>ne. welche die» «'d^^'uck ir.ige,:. ahnen wol'l n,ä.l, daß der Er> ""d ^U' der .or Kaiserin Ma" . ^'rlnlndcit u,ucr dcr Regierung der mist Joseph St"^tr '^'-"^ ^"^'ch'"'^ lmdAlch»' französischen Nomauen"?^'.' '!!' Z" "")t weuigcn eine hervorragende N^llc ,„,h ^ 'p'^les dc Straß danpt ncmde ^rsindnng'en zrcssiii, ^'""^^" ^'cr-slcl.., und oft a!^ e.gcne E»,^u.,^n ^"'^" ""' wnrde vielfach behauptet. „Slraß" k.mmc "w?. /"'' '" bürg her. wo die falschen Edelsteine an^lich^- ' den worden wärci-. Dieß «N jedoch unrichtig. ,>,^''' dürfte gerade jet^t angezeigt sein. über den'Erfi„p„. der Picrrcs de Stroß eine aus verläßlichen Oncllc,, sssschöpfte Cklvze zu veröffentlichen, da das im l'm«^ der nächsten Woche im Vur^tbealcr zur Auffnlnnna gelangende, den Tuel dicjer Skizze führel'dr ^uslspicl neuerdings die Aufmerksamkeit auf «Slraß und srine Steiue" gelenkt. Die nachfolgende Skizze ist »ach Mittheilungen des bekannten Forschers und Vibliolbc» karö Hsrrn .1arl Müllcr znsainmengestfl.'t, Unter dcr Negicr^ig der Kaiserin Maria Ttie rcsla bcsa,ld si^b vor dem Vurgtbore in der Iofeph- ähnlichcr Gelegenheit den König gesehen, und so läßt sich auf ibr Urtheil wohl etwas geben. Sie erzä!'!-teu anf der Rückfahrt. daß sie den König wohl etwas magerer als früher, aber übrigens ganz so wie soiü'l gefunden hätten. Italienische Staaten. — Die „Gazz, Piemontese« bringt das königl. Dekrei, dnrch welches die Anftösnng und sofortige Re> konstitnirnng der Mililär-Akademie in Turin nach ei. nem nenen yte^lcment augeorduct wird. Die lünfti' gen Eleven werden, wenn s,c .^r dcr Anfnadmc daö 17. Altcr^jabr zurückliegt haben, sofort alö Mililä.S betrachtet und behandelt werden' bei jüngeren >)ög. lingcn tiiit die Einnih.mg in das Militär mit "dem vollendeten siebenzebnlen Lebensjahre ein; die j»»gs" ^cnte. welche in der aufgelösten Akademie bereits auf-genommen waren, können anf Ansuchen il:rer Elttlii. falls ihr Slndienfortgang und Verüalte» befriedigend war. wieder zur Anfimbiuc gelaugln. In dcr. de,n Dekrete uorangchexden Molivirung dss KriegSillinistcrs werden bisherige inangslliafic Organisaiion des Insti< lutes, die Lockerung der Disziplinarbande und grobe, in IcMer Zeit vorgekommene Subordiüatiouöfcl'ler als Ursachen der Anftösiing und Veweggründe znr Umge« staltnng der Anstalt angeführt. — Iu dcu> am 27. r. M. verlesene» Nequisi« torillm des Slcmts^nwaltö wurre zuvörderst hervoi» gehoben, daß der Pnlsch dcu Umsturz der besttl)cn"en nud die Einsühlliüg einer republikanischen Negieruug bezweckt habe u»d lange vorher ourch Comit^'^ re» Ul'lulionärc Alifstachcl' deu sei. Weiler wmdc uachgewirscu. ll,'!c in Gcnna selbst ein rcuolutionärssAuWhrlmgöcomit«'' bestandlü, wil,- sich Mazzini knrz vor der Kat'astiophc i,i Gennn befnudeu habe uno die Weisnng, zur That zu schr-i-'eu, von ihm ausgegangeu sei. Dcr Staal^anw.'l! i^'ies sodann nach, daß die von Mazziui inspirirtc >'G. del Popolo" seine Lehren ausgeführt und ivie diese uamemlich nutcr den Arbeiter.Gcscllschaflen uer. breitet worden seien. Auf die Einzclnbcite» de^ P»t-sches übergebend, schildcrle er die ^csch!ag,iabme vo» gewöhnlichen Waff.n und ungewöhnlicheu Mordin^ strnmcnlc». die Vercinignngsorle u^d die iu jener I Nacht gepfiogcncn Zusammenkünflc. zu denen uamrnl> lich harmlose ^'eutc aus dem Volke durch Lug und adt. in einer freqnenlen Hauptgasse — der gegen-wärtigen Noferanogasse — eine jener ebenerdig(N Wohnungen, in die das Licht deö Tages nich: allzl, reichlich eindrang, und welche dcr Gegenstand ciner unausgcsettteu Neugierde für die ganze Umgebung war. ^u allen Zeiten des Jahres konnle man an den Fe,>. stcrn dieser Vcl'ausung gar sclisame Dingc scyeit. O>z lagen ra Mineialkörper der man»igfachsten Färbliug aU'Ncbreücl. Vald blißte es wie Kurf»nk<-> hinter dc» blinden Scheide», wen» ein laller Herbstuioigen dieselben belegt hatte, bald sah man grüne, rothe oder milchweiße Massen in dcn abenlcncrlichstcn Formen licicu. Joseph Slraßer. der mit seiner Frau uno ei» Paar hübscheu Töchlern die Wohnung inne balle, war ci'i gar wunderlicher Kauz. der eincn großen Tbc,! scincs bescheidenen Oinkommcns anf allerlei chemische lZrpcrimente verwendete. Vckaxnllich war das pbilo. sophische Zahrbundert zugleich auch dasjenige, welche sich mit besonderer Vorliebe dcn alchymistische,,-. Stndien ulwcndcte Nicht ungern schicu cs Slrapcr zu sehe», wenn die Plodnllc seiner Arbeit von der lieben Stra-ßeniuacnd bewundert wurden. Solche Anerkennung wurde ihm auch in reichem Maße zu Theil ^leider die einzige, welche man ibm bis dabin gespendet halte - uno gern blickte er anf die verblüfften Genchter, die seine Fenster anglopten. wenn er wieder ein nencs Mirakel ausgestellt halle. Plötzlich aber wurde er in ftiuer LieblmaMschas. "glim-, uuterbrochs». Iu der Wolmung des Herrn Slraßcr, war es lodtenstill. Muller und Töchlcr !"öen traurig in der großen Etnbe. und ängstigttu sich um dcn abwesende» Hausherrn. Die Polizei hatte Trug gelockt worden lvareu, dic sodanu eine plöh« lichc Weisung znm Auscinandergehen erhielten. Die Vorbereiiuug zum Angriff auf das Fort Speroue und die Uebeirnmpluug des Forls Diamante waren Gc< genstand cincr anöführlichcu Anseliianderseynug. Ge« gen 12 Angeklagte wnrde die Anklage fallen gclas» sen; dic Uebrigen wurden iu drei Kategorien unter« schieden, iu Hanptnrheber der Verschwörung nämlich, in solche, die sich bei der Ausfübrung mit Handlm,» gen betheiligtcu. welche das Attenlat konstiluiren. uud in solche clldlich, die wissentlich die Verschwörung mit vorbereitenden Akien unterstützten. Bezüglich der Haupt' urheber wurde bemerkt, daß vou den anwesenden Au» geklagten keiner als solcher betrachtet wevdcn könne, worauf gegen li die vom H. 18!5 de6 Slraf^fsepbl!« ches verhängte Strafe (nach telegraphischer Ml'ldu,ili die Todesstrafe), gegen !t lebenslängliche, gegen l2. luorunter ein Minderjälniger. 2()jäl,!ige. ^egcn 3 Augeklagte lOjähiige Zivaugsarbcit. gegen alle end» llch Ocldbußeu vou je Wli Fr. und die solidarische Erstattung der Prozeßkosten beantragt wurde- außer» dem wurde uoch gegen alle zu zeitlichen Strafen Ver» urlheiltc die Unfäliigkcit. ein öffentliches Amt zu lie« kleiden und Uljährigr polizeiliche Aufsicht beaiuragt. — Aus Rom. 2K. Fcbrnar. schreibt man dcr „Wiener Ztg «: „Gedenk 0 Mensch, daü dn Slanb bist und wieder zu Staub wirst!" Diese Worte rief uns nicht bloß der Aschermittwoch zu. sondern d-r, umwandelnde Tol) selbst verkündigt scit ciülgri, Wo» chcn alttäglich dieselbe Wabrbcit. Die Sterblichkeit ist entscplich groß. Fast iu jedem Hanse si»d Mchrcrc klank odcr wenigstens unpaß. Wir zillerten um Over^ becks Leben' auch dcr bcrübmte Theolog P. Passa» glia schici, am Rande des Grabes z» sein: Beide befinden sich in der Wledergeimung; ebenso der ver» ehrte Dr. Alerz. In cüicin kürzen Zeiiraun-e sind 3 Kardinäle gsslorb.-!,. Spinola, Ficschi l,ud Gazzoli. Der bellschciidc Volks^l.nlbe, daß Golt die Eliiincu' zen immer zu dr.ieu in die Owigkcil abberlife. wurde uo» Neuem bestätigt. Der Kawiual Fic^chi meinte schon vor anderthalb Iahnn de„> Tooc „abe zu sei» und schickte znm b. Vater mn die päpstliche Venedik« lion. In Denlschland hat jeder Veichlvater die Voll» macht, den Slerbeablaß zu ertheilen. In Nom müs. sen sich die Priester diese Fakullät durch ein förmliches Gesuch erbitten, und sie wiro in der Regel nur den Pfarrern lind Ordensoolständeu verliehen. Neuu die Herrn Slraßcr abgeholt, uno er saß im alten Polizei, h.nisc unter ciuer sebr schweren Anklage. Die Sache verhüll sich folgendermaßen. Herr Straßer balle sich in Folge dcs Drängens nnd Bittens von Frau und Töchtern berbei^lassen. dic. sllbcn zum Tanze zu führe». Der Saal „zur Mehl. grubc" — wo jeht das Hotel „Munsch" stebt — be» gann gerade damals sich auch der bemittelten Bürger« klass? zu öffnen, seit nach Aeril'oni'ü Tode dic Pick« »,cks dcr adelige,! Gesellschaft ihr Enoc erreich! hatten. Die jungen Edelleute fanden da Gclc^enhcit, über die dübsche». sebr kleidsam koslümirleu Bür^erstöchler ^i'»s Revne zn halten, und vielleicht kleine Liebes» bände! au^uzettel». soivcit es die strenge Moralität des Bürgerstandes von damals gestaltete. Slraßer's Frau gerielb auf den Einfall. auS Mangel an echtem Schmucke sich mit einigen jener knustli^en Steine zu zieren, welchc ibr Gcmal fabri« z,rte. Es wu.de >hr »ichl schwer, den Mann dazu zu vermögen, denn sie machte gellend, daß dieß oer ein. zige G^.u.n ,ci, de» sic aus der kostspieligen Liebha. berc, ihres Gallcn zöge. Herr Slraßer besaß unter lelneu Vorrmben einen Schmuck. Dieser bestand a„S cl» ^paar Obr^bäüge». deren Steiue von einer Art wllirten Glnsfinffes ware», und wie Vrillanlen ^länz. le»; dic Ninge spiellt» iu aUen Farbc» d.S N>^eu> bogcns, und ein Kreuz war mit Steinen beseht, die gleich Solilärs vom reinsten Wasser sn>,kclten. So geschmückt begab sich die Familie auf deu ^ Äall. Gewährteu schon die beiden niedlichen Töchter^ eilln, reizenden Anblick, so machte dic Prachi l>" I»' ' welen. welche die Frau trug, em wahih.'ft ulieihöitec! «V» Gefahr nicht zu dringend ist, wen's» si,!' Sterbende — besonders von bobcm Ilang -- u üüüelbar a» So. Heiligkeil sclbst mil Dm Ablc.ß und Segen. Diese schöne Sltic befolgte also auch Se. Ell>i,,cnz del Kardinal Fieschi. Der h. Vater antwortete anf die B,t!c out der ihm eigene» Lrbbafligkeit: „Ich ertheile den Segen, abn dlcßmal wird Se. Emiüei.z noch »licht sttN'sn." Wivküch tral ».'ider al^s Vermuthen oamal.? e.ne G »esu»g e,u. Elnen ähülicheu Fall rrzählie ma» n'ir von dem Senior err E»n»e»ze», dein hoehbetagten Cardinal M^cchl. Dcr alte Herr hattc cmmal die feste 'Aeiiiung, er müsse uächsteus ster> den; er empfahl sich inständig de,n Gebcie Sr. Hei' ligkcit, Der I'll!. Vater lächelte i,nd e.iui'deric mit ermunterndem Nachdvck: „O. Ellre Eminenz wer-den noch zeh» Jahre leben n»d vielleicht darüber!« Die!) geschah i>n Jahre 1848. Dcr greise Kardinal (ssrb. 1770) lag inzwischeu an schwerer Krankheit darmeler; aber er pftcgte mit Heiterkeit zu sagen: «Ich werde noch nicht sterben- dcr b. ^ater hat mil zch» Jahre versprochen." Williich ist Sc. Eminenz jeßt noch, lin zehl'te» Jahre, so ziemlich gesnuc, so writ nicht das Alier sclbst als eine Krankheit lnigesc» hen weiden muß. Die wehmüthige Theilnahme erregte bier das Hinscheidet, des frühere» frauzösischcu Botschafters Gra« fen Nayncval. — ?l,n 28. d. M. beginnt hier das Jubiläum '!»>> dauert dis z»,n 28. März. Der h. Vater fordert die Gläubigen nuf. in dieser Gnadenzcit besonders anch zn dclcn für die schnell ersehnte Rückkehr gan« zer Nationen zum Kalholizisluus (i><'»' i! «ulll'lilo «> !>!<' lillnno ü«».) Man kennt hier die Schwierigkeiten, welche sich einer solchen 5l'ückkehr in Masse en!gegense<)e», mir zn gut; al'er Pius IX. hat eine Lebendigkeit des Glaubens, wie einst die Propheten nnd Apostel, n»d dcr hciligc Vater hat den Muth. daö, was bei Menschen uw möglich scheint, von Gottes Allmacht nnd Gnade nicht nur zu erbitte», sondern anch zu hoffen. Die Reihe des Außerordentlichen, welches das Leben n»d das Pontifikat Sr. Heiligkeit bisher durchzog, schein! noch nichts weniger als geschlossen zu scin. Es sci mir erlaubt, noch etwas zu erwähnen. was vielleicht von Manchen ironisch belächelt wird. Noch unter Leo ^ll. weissagte vier eine arme. gottselige Fran, die vor einigen Jahren im Rnfe dcr Heiligkeit starb und dcren Seligsprechung bereits in Verhandlung ist. in Amerika befinde sich ein wiener GottcS, dcr zwar noch nicht Bischof sei. aber den Stnhl Petri besteigen werden er werde schwere Leiden zn ertragen habe», aber miä» Glorreiches vollbringen and eun Ende werde er Wnu< der wirken. Mastai Ferret, befand sich eben damals in ei,'er vom P^pstc empfangenen M,ss>on an i?cr Seile des Kardinals Mli;i im fernen Chili. Die Weissagung. die ich da erzähle, ist in ganz 3lom br-lmmt. nnd ahnungsvoll erwarte» iahcr Viele noch wnndrrbare Dinge unter dem Pontifikat, welches ge> genwärtig die Knel'c beglück!. — Das vielbesprochene Preß- x. Gesetz wird in der zweiten picllwl'lcsischcii Kammer in de» nächste» Tagen zur Verhandlung-kommen; dcii Konseroaliven ist es nicht scharf »nd präzis genug geb.iltln. eine Ansicht, die »ach der Vchaupümg mehrerer Ionrnale auch in Frankreich vorwalten und vom französischen Gesandten am Turiner Hofe in energischer Weise zur Spracke gebracht ivoidcn sei,, soll; Graf Cauonr ist Mfscbeu. Dic jungen Herren ans den adeligen Krei« sen stannlcn über diese (5talagc von Kleinodien hö^b' sten Werthes, nnd als man erfuhr, es seien dieses kleine Leute aus der Vorstadt, wurde daö Erstaune,! noch größer. Enisier wurde die Hache von dcr Pchörde an. gesebcn. Als das Aufsehen so allgemein wurde, daß die Familie Straßer den Saal blassen mußlc. erwar. tele sic unten ein Mann, der Herrn Siraßer ankündigte, er sei sein Gefangener. Man ließ ihn Fran und Töchter nach Hause be> gleiten, und begleitete ihn dann selbst nach dem Ge« fnngnisse, unter dem lant ausgesprochenen Verdachte, daß er uichl auf rechtmaßiae Art und Weise in den Vesil) dcr Juwelen gekommen scin köniu', um die seine' Gemaliu selbst Kaiserinnen beneiden müßten. Man nahm seiner Frau am höfliche Art die verdächtigen Juwelen ab, und überließ sie ihrem Schmerz. Di? Verzweiflung nnd Rene der Frau und Her Töchlcr war eine nicht geringe. Vergebens snchlc er> sterc zn dein gesangcuc» Galten zu gelang?». vccgr> l'sns bestürmte sie die Polizeibehörde um Nachricht über den G"',g seines Processes. Im Bewußtsein ibrer Unschuld endlich begnm sie ftch zu trösten, nud in stiller häuslicher Zurückgezogenhett den Ansgaug deS lmangenehmcn Versal/es abznwartcn. El'cn saß sie wieder mit ihren bcidcn Töchtern unfern des Fensters und dachte über ihr Schicksal nach . als die ältere der beiden Vlmwiuen ausrief -„Mutier, flehst Du nicht, der Herr ist schon wieder da!" „Also vorgestern, gestern und heute ist er ge. kommen." sagte die Muilcr unwillig, »der Mann dagegeu über;c»gt. oab scho^ die jetzige ^>iss»»g aus l'^euienl-e Opposition dcr Linke» nud eines Thcilö des ZeuMlms stoßen wird. und so könnic es vil'lleich! dahiu konnnen. daß bei dcr V^tirung Rechte u»o Linke ein gleichlanieü^es Votnni abgeben. Die Aufgabe der Linken ist imgcmel» schwierig, denn sie muß entweder iür das Grscp stimmen odcr init der Vlrivclfung des Gesel)>6 vielleich! a>,ch das Ministerinn» Caoour st»!> ^c». Miltierweilc steht jedoch in Tnrincr Vlättern ?,c Apologie des politischen Melichelmoross »och im ü>er i» voller Milbe' die „Nniom" apolhcosirl so ebeu — in ihrer Nnnnner uo,u ll. o. M. — da? Attentat >>> Pari,?, und nennt die Mörder. 4 Holme ^lalienö. dit' sich als Nepräscul^nle» des Vaterlandes erhöbe» hätten. Nnd am Schluß des Artikels fordert das Walt zur Wiederholuug solcher Gräuel mit nachstehenden Ausdrücken auf: „Von Gott, dem öffentliche» Vewußiscin und der öffeullicheu Moral könne» Dttl/uigeu nicht ucrurti>i!t iverden. die zu Verschwörungen. Dolch und Bombe» ihre Znftncht nehmen. . . Daö Gcsch wird sagen: Mörder', das öffentliche Vewußtscin wird entgegnen: Märlyrer!" Frankreich. Paris, 3. März. Das „Pays" hat Nach. richten aus Canton vom 12, Jänner, milhin sieben Tage nach Eiuseming der provisorische» Regierung Die Korrespondenz des erwähnte:! Blattes meldet: „Der General. Zoll - Dirclior. Fan>Tchu, dcr General »Direktor des öffcütlichc» Unterrichts, M.Pü. oer General - Schaymeiilcr dcr Provinz. Li'Tsi. der Präsident des Kriminalgerichtes. Ha'l'Ro, so wie dcr ^>bcr. Intendant der Salzslcu.'r habeu, der Auffor« deruug c>es Mandarins. Pib'Kwel) und der .Nom> inissäre geuügend. ihre Funktionen wieder angculrc-ten. — Die Kivche der katholischen Mission, die Moschee dcr Mohamedancr, und der buddhistische Tcm> pel wurden dem Kultus wieder geöffnet. — Die Po> lizei ist wachsam, um Vrandsliflung zu verhüten, und fing vorgestern Nachts eine Bande gefährlicher Misse» ibäter ein. Im Ganzen ist die L> ,s» verbinden, um »icht allein die Mordoerschwöiun> gc» zn verdieten, sonder» länger diese wilden Aufrcizu»ge» duldeten. Die« scs ist seiue Frage naiionaler Unabhängigkeit, sondern eine Frage moralischer Pflicht, Paris. 4. März. Herr Kcru hat gester» mit Graf Walewski eiue Unlcrrcduilg wegen dcr neue» P.iß'Maßrc^cl» gehabt. Dem Vernehmen n.ich solle» i» der Schweiz n»d in Dcnlschland sieben nene fran> höfische Konslllatc errichtct wcrdc». nm die Ueberwa^ chung der Reisenden besser betreibe» zu lö'unen. — Drr Kriegs'Minister bat durch Ztlindschreiben den Ober. steu der verschiedenen Negimcuter kund gethan, daiZ dis auf Weiteres alle Beurlaubungeu, alißer i» spe< gellen Fälleu, eingestellt werden sollen. Die „Palrie" nnldei: „Die Akten dcr Verurlheil' tcu Orsini, Pierri uüd von Rlldio sino gesteiil bcim Parguel deü Gencralprokuralorü am K('ssa!io»sl)ofe wird uns noch ms Gerede briugen bei deu Leulc». Zwci volle Hilluoen stand er gesttrn n»o blickic Dich durch die Si'eibcn an. Ich habe cs gar wohl gc> sehcu!" „Aber. I,cbe Mlttter. bemerkst Dli dcnu uicht. daß er nicht mich ansieht, sondern den großen grünen Stein, der hinten auf dem Fenster liegt?" I» der That wäre es schwer zu cuischcidcn ge> ivcsen. ob die Aufmerksamkeit des jungen Manueü mehr dem hübschen Mädchen oder dem glänzenden grüne» Glasflüsse galt. welcher hinter dem Feilster prau^lc. „Eü mag sciu wie es will." sagte die erzürnte Mutter, «wen» der Herr sich noch länger aufhält, so werde ich das F»usnr öffnen, und ihm sage», er möge seines Weges geb»'»." „Er geht schon, liebe Mutter!" sa,,!e die Kleine uicht obuc Aengstlichlcit. „Er isl fortgegangen, und kommt wohl uicht wieder." „Desto besser!" meinte die Muller, und wollte eben oo» »encm e,u Klagelied anstimmen über den Gegcl.slaud. dcr Tag u»d Nachs ibrc Seele beschäf« ligte. als hefiig au der Klingel gebogen wurde. „Der V'Uer! der Vater! gcwiü kommt er zurück." riefe» alle drei wie ans E:»cm Munde, uud beeilte» sich. die Thüre zu öff»,«?!'. Aber wie prallten sie zurück, als sie uicht den Erwarteten, sondern deüjenigc», «velchcr kurz vorher ein Gegcustaud mültcrlicher Bcsorgni») gewesen war. vor sich stehen sahen. Der Zorn der Frau Slraßer wollte eben aufflammen. als ocr Fremdling ihn durch die Worte entwaffnete, welche er in flüssiger Rede. an^kc n,ne». Da in'ch kei» Advokat gewäbl! ist. so s^emt cs. daß dic Bcrnfungen der Vcrurlheüteu voil oe» Advok.iten Bret nnd Fournier mit dem Beistände des Balonuicrs des Advokatcnstandes vertheidigt wcr< ocu so^llcu. Es ging das Gerücht, der Cassations' Hof werde sich erst i» der nächsten Woche. Doimers' lag odcr Freitag, inii dieser wielüigen Angelegenheit I'eflissen. — Maihicn, der Vertheidiger Rudio's. hat ^n den Kaiser ein Gnadengesnch für N»dio gerichtet; derselbe Advokat soll anch um eine Audienz bcim Kai' scruachgesnchl h.iben. u>n ihn zn bitten, seinem Klicn» tcn keine härtere Strafe zu Theil werden zu lasse», ils dem Gomcz. welcher ^ii lebenslängllchcrZwaligS' arbeit verurll'cüt wurde." Großbritanuieu. — Der Rücktritt Lord Stratsord dc Nedcliffe's vo» seine,n Ges^ndlschaftspostc» in Konstantinopel wir!' oo» „Times" und „Morning Herald«' ohne die gc> riilgfte Andentnng über sciuen mutbmaßlicheu ?lach< folger zu geben, angezeigt. Da jedoch aus Ports» mouth gleichzeitig berichtet wird. daß Admiral Arthur Taushawe defiiitiv das Oberkommando über die Mit' telmecrflotte übernomme» lind in dieser Eigenschaft seine Flagge auf dcm Linieudampfer „Marlborough" aufgehißt habe. so gewinnt die früher gemnchte Ä»> gäbe, daß Admiral Lord Lyons als Gesandter nach Konstantiiiopel gehe. Wahrscheinlichkeit. Die genannte» Blätter lbeilen ferner mit. daß Lord (5ow!ey anf seine», Pariser Posten bleiln. „Sehr wahrscheinlich bis auf Wciter.s". meint der „Herald", lueil er, alö einer ver Bevollmächtigten bei dc» Pariser Friedeiisllnlerl'dndlnnge» .nit viele» verwickelte!« Fragcu der eingeweiht und deßhalb bei den bevorstehende» Konferenz» nicht gut zil entbehreu sei. Türkei. I assy. 17. Februar. Os gibt ein lateinisches Sprichwort: Oum nil!!l!liu,<>n>u>l <>!i,»!l>,n" l'ttli,»ii>; n„f deutsch: Neun man uichts zu lbun hat, spielt man mit der Feder. Unsere hiesigen Politiker befinden sich gerade in einem äbnlichen Falle. --Nachdem' der Diva» n<1 lwo geschlossen. allerlei Zü' saininenkünfte und Versainmlüilgen vo» o sehr strenge We>' slinge» erlasscu. durch welche jede wie immer geartete Ziisammeulrctuüg oder Versammlung behufs dcr Fort' schung jener Arbeitt», deren Schluß durch die Aus' lösiingsfermaue verfügt ist. als ein absolut uugescßll' licher Akt erklärt und mit de» schärfste» Strafeu be» drobt wird. Der Kaimak.nn der Walachei hegxll^ sich dci..iil. in einem Erlasse die genane OinhaltiMg alles dessen, was in dem A»flös»ngsfcrman angcord' net ist. alizlibefehlcn. aber mit emem fren>d!ändischcn Akzente aussprack! „Verzeihen Sie. ich wünschte den Eigcnlhüluer jc»csD grüne» Steines ;n spreche», welcher an Ihrem Fc»M ster liegt. Ich wünsaitc zu wissen. ob cr ihm fcil i^D und würde ihn gut bezahlen!" „Mein Man».« saglc die Dame. „ist nicht z" Hause, und ich habe kein Recht, etwas zu verkaufet was ihm gel'ött, Ich kann "uch nicht bestimme», we"'" — Sie ihn spreche» können, da cr a»f nndestimmtc A'itW verreist ist." » «So erlaube» Sie mir. Madame! vo» Zeit z"W Zeit mich bei Ihnen einzufiilde» uud nachzufragen, ^" er noch nicht zurück ist." «Wir treibe» keinen Handel mit irgend clwa^ meinte ^lHi Straßer, „jedoch will ich meinen M^ auf Ibreu Bcfuch vorbereiten. Doch wünschte ilb',^ «rissen . mit wem ich das Vergnüge» habe zu spread '. „Ich bin ein Engländer, meinem Gcsehäsle "^,, ein Optiker, der in London mit jeder Art '^'h." nnd Fcrnröhrcn Handel treibt. Mein Nan.c ist Do^' Er ging. Er kam wieder, mehrere Ta^ >^ gc!>e»s, aber Jungfrail Straßer, welche ihn> /. ,^t> Male die Thüre öffnete, schicu ih» ül'cr ve» ' ^r loseu Gaug durch ihren Anblick zu trösten. ^ IiNig. liebenswürdig und gebildet. Man wurde fast vertraut mit ecm '^"<^ßiilal Am vierte» Abende läutete cs wieder. ^ ^,iv war es der Vater, Er umarmte Weid "''^^ U>>" sagte: „Ich biu frei lind f>lr »uschnldig cn ^'^ »ie denkt »ur. ibr Litt'cn. ich bade den Ka'»^ Kaiserin gesprochen!" V«3 Montenegro. Ueber die leyte Ekpcditwn der Montenegriner, bei welcher sic fnrchtbar zugerich-tet wlirdcn, wird von der m on t c n e g r i u i sch c u Grenze geschrieben: Gegcn 4000 Bewohner der schwarzen Vrrgc batten sich. so vicl es möglich ,v.,r. ohne Änfsehen zn erregen, in 4 gesonderten Kolonnen in Zitovac. Vilicak. Prcsicka und Knnja-Glavica versammelt und warfen sich den 22. gleichzeitig auf die türkischen Truppen. Diese zogen sich anfänglich mit schwerem Vcrlnstc, aber nur Schritt für Schritt und unter lebhaftem Kleingcwchrfcuer zurück, bis sie in die Ebene gelangten; hier aber entschied die türkische Artillerie niw Kavallerie zu Gunsten der Moslims. Ein Trupp Montenegriner, der zu feurig die absichle lich z!,rückwcichc»den Türken verfolglc. wnrde von dem ^artätschenfcllcr arg zugerichtet und erlitt bedeutenden Verlust. Die Czcr»agorzeu zogen sich mich allen ^e>-ten zurück, wurden nun von den Türken verfolgt und retteten sich in vie Verge. D,cse Niederlage scheint sic lleiiimüthig gemalt ^ii linden, und es scheint nicht so bald eine äbnlichc Nntcrnchnning von ihn eil zu bc> sorgen ^> sci„. Die Uxll'äliakcit <>i„^. Trupoe Montenegriner untcr der Anfüdrung des Senators Ioo Rakou wäh' »end deö Gefechlcs isl den Ändern cin Räth,'> I. um so lucbr. als er dnrch stin rechtzeitiges Einschreiten den» Gefechte einc günstigere Wendung für seine kandslenle hätte gcbeil können. Ai.dererseils wird behanptct. die Montenegriner hätten nicht die Absicht, ibreu Planen zl> entsagen, und Iuo Rakoo habe Eilboten an den Stevo Perko entsendet, um diesen anfzns'ordcrn, seinen Marsch mit 2000 ^,'...nn zn l'e» schleunigen, weil er dcn Angriff mit größerer Mach! zu erinnern gedenke. Auch heißt cs, die Chrislcn von Lnina hätten vom Senator Vukaulavic Beistand verlaugt, den ihnen dieser zugesagt habe. Es soll ihre Absicht sein. so bald sic Verstärkungen erbiilten haben, Trebinje anzugreifen, welches ohne Garni son ist,. Ostindien. Aus Calcutta schreibt man dem „Examiner" imler Anderem: Es befindcn sich in Lncknow drei englische Frauen. Sie werden in einer engen Stnbc gefangen gehalicn und strden unter dem Echnhc eiües Pnklls, Zwel von il>n?n sind Witwe» gefallener Offiziere, roch schci'.ien sie vom Tode il'rer Männer nichis ;n wiss'N. Von Einer ist ein Brief glücklich au) der Stadt geschmuggelt worden- die Arme ist !» der Zeurcchnimg irre geworden und frägt, wann Weib.iachtszcit ist. So wie Sir Imnes Outran, von der Gcfaugcnschan dieser Frauen l'örle. l'ot rr den Rebellen 18.UM) Pf. Lt. ^öscacld „nd ^ord Canning hat ilmcn seitdem ras Doppelte augrdoten. Ncuerlich vcröffcnilichtcn Telegrammen aus Vom» bay vom 9. Februar cntnel'men wir Folgcndes: Die Ghnrka's waren von Gornkpore nach Tyza» bad (Oudc) marschirt. — Der P>ozcß gegen den Kö> nig von Dclhl sollte am 2. beginnen. — D ^'ande sollte von drei Seiten angegriffen wcrdtt'.. — Einem Erlasse aus Calcntta zufolge, ist oi«- N<>!,^ ( o. l>u,^ Aklc s»5pcnd,rt. — An, 22. war ^ sandt worden. — Dcr Hanptsnhrcr der Rebellen in Zcnlral-Indien. Mahonicd Z-.nil (nach der „Timcs"^ „Erzäble. erzäble!« hieß es nach ren ersten Ans« brüchcn der Frendc über das Wiedersehe!!. Er erzählte, wie man in verschiedenen Vcrborcn ihn befragt habe, anf welche W.isc er zn den Prclio^ sen gelangt sei. wie er da der Wahrbcit gemäß ans> uls"gt habe. er beschäftige sich scit scincr Jugend mit "licrlci chemischen Vcrsnchen; die beansländltcn Edel> Ucmc scic,, »,,r cine Komposition. Man habe scine Am ^!, un,chlllc> gswonn.n. fo>l. 'lüno^s '^ ^" Verbaut'lnng". fuhr Straßer 'WH. sagte cr ^'/-7 '^^""c die Zre.hei! an. De>" Familie nach'K..../"' ^'' i'Vt "iie Ülugcliburcl, gingen anf. und cbe ich iwch eingclrctc» war. hörte ich dcrcits ric Stimme der Kmscrin : «Franz. oa >,l dsx Straßer.'- eines nicht zn gropen Zimmers. Tavil), wurde gefangen und anfgetnups«; dasselbe Schicksal traf in Delhi den Dewal) von Furrncknug< gur. — Von Voiubay ui>^ Madras gehen Trupp.u nach Kotah. um den Rajah zur Raison z» bringen." Die „Patlic" erhält m,S Calcntta, 2^-. Iänncr, nachfolgende Details üder'ein ernstes Treffen. wel> ches uuferil dieser Stadt zwischen einem englischen Truppcnkorpö und den Bewohnern eines gebirgigen bewaldeten ^anoslriches stalthalte: „Zwanzig Stunden von Calcutta steht der Di> strikt der Nulics in vollem slnsstande, nnd östlich dehnt sich die Empörung bereits bis Gandjam, Präsident» schaft Maoras, uns. Hr. Eowaroo ^nsiugthon wurde vor etwa acht Tagen abgeschickt, nm sich ciikcs Häuptlings zu bemächtigen, s.u/ sich aber bald von Nebcllcn nniringt nno mußie cilcnos flicht,,. Obivohl c»e Knlies nnr mit Vogcn. Spießen und AeNen be> waffnct waren, traten sic drn regnlären Truppen so entschieden enigegeii, daß alle (?) Offiziere nnb Sol» Daten schwer verwundet wurden nno srldst die im Rückzug so bcucnoen Sikhs wmocii furchtbar dezi-mirt." In englischen Blällcru haben wir bis 'jept nichts rer Art geleseu. Tagsncnistkcitöü. — Wie wcit oer Name M c y c r sich verzweig!, oauou gibt folgcudc Anekoolc ^nn?c. Der Gefchäftö. lci,cndc eines Bcrlincr Handlnn^gh.mfto trifft unlängst »' cmcm Gasthause der Pwr-mz mil einem Chinesen zu,ammcu. Hi.scr ist. wie d^ berliner, der französl' ,chen Sprache mächtig, oarauö enispinnt sich der Fa> ren emer näheren Bel>«musch«ft. uno nachdem be.ee ibre Ideen an, nanzons.hcm Wegc an^getansch. baben. wech,eln sie znm w',ch,ie^> .yre Adreßlarten, Alo der Berliner die des Cyincsc» detrachlet. da weiß er nicht, oo er ,emen nderra,chlcn Augeu trauen dürfe. Dcnn ans der 5tarlc i'eö Chinesen stcht der leuchtende Name : «Julius Meyer auö Ho„gfo,^.« — Die seit Icchrru uicht mehr gestaltet gcweseuc Abhaltuug clncs allgemeinen dadcn'schcn Gcfaugfcstes ist vou l^cm Mtmitcrinm oc6 Innern wieocr erlaubt. l",d dem zu Folge wird in diesem Jahre am Pfingstsonn-tage in Baden cin aUgcmci,,eö daocn'scheo Gcfangfcst nntcr voranösichtlichcr Milwirknng sämmtlicher baden', lcher Männcrgesangvcrcine staltfinocn. Hofrapcllmcl-'tcr Strauß hat sich zur Uel'ernahme der ihm nngr. tragcucu ^cituug oes bevorstehenden Gcfangfcstcs bc« reit erklärt. z^Uttst und Litcratnr. — Karl Formen fcicrl jcpt sli„e Trinmphe l'-, Philaoclphi^. .rw l>ci i.ocr Vorstellung s>as 4000 Plapc cnlh.iltt»oc Opciühalis zu», Brrchc'i ^^lt ist Nicm.ils M cinc Oocr in Philadclphin so crfc>!»r.ich gewl,cn. ^o dicjenigc. l>ci der Herr Formeö minuirN lrop c-cr enorme., G^„. Hcrr gormeo bekommt für " Monate 18.000 Dollars oic Primaoonna. Frau ^agrange. 3000 Dol^. monatlich n. s. w. — Das neue Stück von Mario Uchurd: »llo l«ul- tlu nmlj«, h.u im Theatre frails in Paris giaSko gemacht. — In Paris beslchcn gegenwärtig orei dentschc Gesangucreinl: die ^>cdcrl<.fcl«. dic „Germania^ n»d die „Tcutonia". Dicsc drei Gcs.Ufch.isieil Icistcn >,, der That Gnleö. ucrcint könnten sie Vorzügliches leisten, d.'zn aber läßt ce die Dentsche Gcmütt'lichkcit nicht kommen. an ein.,,, rnnden Tische, saß Maria Theresia an der Seiic des Kaisers, nnd ihnen gegenüber, ich weiß nlcht wie viele Prinzen nnt' Priü^ssüiiun. mit Denen ?cr Kaiser scherzte uno lächle. „Slraßcr. komme Er uäher«, sagte Idrc Maiestät. „uud liör Er mich an-Er hat viel Angst ausgestanden, und Scine Hrau und Seine Kinder auch. Was die Slinigcn anlielrifft, s^, gönne ich ihnen den kleinen Schreck. Es ist nicht recht, wenn meine Wiener Bür^röfrancn vom Hoch. mnllMenscl befallen wcrocn. E>n einfacher christllchcr Haushalt, ohne viel Behänge von Steinen, echt oder miecht, stcht "llcn Lcnlc» gut. Der um Ihn ist nur Icio. Es war freilich m ocr Oronung. d.,ß man sich erlnnoigen mußte, woher die Stcinc laiueü. oie m.>n fnr echt hielt. Ablr cs macht Seincr Geschicklichkei! Ehic. daß man Nch hat tänschen lassen. Ich versteh, „ichts davon, aber üranz -> »^ K.nscr sagt, Sei». Stcine sind sehr gnt gemacht. I^ möchte Ihn gcrne fur die ausgestandene Angst sutschadigcn, Sa.' Er waö die Steine ko,tcn. Ich s^ sie Ihm ab'" „Ich antwortete natürlich, daß ich unendlich gü",ck. lich wäre, wenn Ihre Majestät diese wcrthloseu S,eine annehmcn wnrdcn." ^3iei,'. >',cin!" sagic lie Kaiserin rasch. ..ich will mchls umsonst du Greiner wird Ihm den Preis m.szablcu Aber^Er sollle Gcschäflc nach dcm An^. !a»oe machen, schick, G, ^^, ^„ ^.,„^ ^teluen nach Bru,icl. von da ist »ichl wcil nach Paris; wenn cme Sachc gut ist. so ucrdicnt sie anch bekannt ;n wcrren," ^ «Anf dem Tische la^en meine Steine, und die '— Die in Väldc dnrch den Cotta'schen Verlag in Stuttgart zur Veröffentlichung gelangende „Aio. graphic des FelomarschMs Grafcn Nadepfy. von ei« nem Veteranen" ist von den '.'erslorbeneu Feldmar» schalllieuienant Schönhals nach dem Diktaten und per« sönlichcn Aufzeichnungen des Fclomai'schalls verfaßt nnd durch Erbschaft in den Vesiy dco in Graz Ic> benden G. M. Schönhals gelangt, welcher dcm nls gewandten Militärschriftstellcr bekannten pens. FML. Heller das Manuskript zur Vollendung und Vcröffent« lichnng abtrat. Der berühmte Veteran wird mit die« sein Werke nicht nur seinem Helden, sondern auch sich selbst ein glänzendes Denkmal seyen nnd die Frenndc Oesterreichs, sowie die Verehrer seiner großen Mäw ner haben cs als eine glückliche Fügung zu bttrach ten, daß Nadct)ky rinen Biographen fand. der zm Lösung dieser nationalen Aufgabe berufen war. wi< , kein zweiter. %o Fono zn er< doffen ist. Der Drnel wird nunnilbr uiwcrzügliel» deginueu und das Albnnl wo möglich ois Anfang dcs Monates Juni erscheinen. Zugleich bemerke ich. daß noch mehrere in meiner obcrwähntcn Einladung nicht Genannte werlhvollc Beiträge snr das „Albnm" sand» ten. darunter Auastasius Grüu und W. Con< slant, unsre berühmten Landslcule. dann die bckann« ten slovcnischeu Schrislstcllcr Ccguar und Cigalle. So !l)lro das V'minüi Allunn in der That scin. wor-anf ich von allem Anfange an hln^'dentct habe! eine „Ontologie krainischcr Schriftsteller." Nr. 0 ll. Vo8ta. Telegraphische Depeschen. Trieft, tt. Vi'ärz. Den neuesten Nachrichten >>us Cattaro zu Folge, lmbcn die Montenegriner gleichseitig mit dem bereits geme!c>ctcn Ucbrrfallc einer türkischen Schallippc am See Scnimi nebst dcr Vcste ^'essandria. «inch die türkischen Seeforts Vranina. Mo. nastir n»d Cremassur, jedoch ohne Erfolg angegriffen. Al'di Pascha in Scntari rüstet und entsandte zwei Kompagnien nach Antiuari nnd Spizza. Tn ri l,. 7. März Der pcnsionirle General« Lieutenant Visconte d'Orn.wasso. welcher lft48 die ^aval^cric bcfehliglc, ist zum Kommandanten der hie« sigcn Nationalgardc ernannt worden. Einem Gerüchte zn Folge w>!! das Ministerium ein Gesel) über die Zwilede einlningrn. Dcr ..Pcnsiero" ist I'lnncn ivenigen Ta^en zum fünften Malc scqnestrirt. Gerant nnd Redaklcnr ^er« lüftet worecn. Die „Italia del Pop«.'lo" >rurde bin« ne» 20 Tagen eilf M>,l sequestriü. Die vor Knrzcm verhaftets» Flüchtlinge Mignona, Miletti und Pasgnale sind wied.r fielgcl.isftn worden! In Genua ist wicdcr ein Nanbanfall al>f offener Süaüe erfolgt. Die dortige Gendarmerie verhaftete einen Uebeltbäter. bei dcm man einen blutigln Dolch In Neapel hcrrschl in Folge der ungewöhnlich slrcngen Källe große Sttibl,chk.it, kaiscrlichcn Kil'drr spielicn damit. Der Kaiser baue die Gnade, mich noch länger nm Verschiedenes in Be« ireff der Fabrikation zu frageu. und endlich waro ich lmldvollst entlassen!" Die Freude nnd die altgewohnte i,'cc'cnöordnung zog wieder in das Slrcißer'sche Hans ein. Man wnrde nicht fertig mit ?cm Erzäblen. n»d so kam rs denn allch, daß die Begebenheit mit dcnl kanfluiigen Eng. länder wcitlänftg berichict wurde. Dersclbc ließ nicht l>,uge auf sich warten, und brachte scin Anliegen l^i Herrn Straßer persönlich vor, „Für luich hat dicsl Konivosiiion kcinen W.'rtl'". sagte dicscr. „nehmen Sie dieselbe mö Andenkcn an Wien mit." «Desto größeren Wcrtb bat sie für mich", sagte ocr dclüdmte Dollond. der Erfinder der achromatischen Fernröbre; „ich sehe in diesem GIa?ftusse. wenn mich „icht al^c Anzsichen läuschen, ein Problem gelöst, das mich seil Jahren bcschäfiiglc." Das^ Folgende läßt sich errmhc',. Nach wenigen Wochen fübrte der berühmte Dollond Slraßcr's Tochter als seine Neuverinälte mit nach London. Die ersten achromalischcn Fernrohre, eine dcr folgenreichstc» Eni« d>cknngen in, Fachc der optischen Wlssenschafien. ballen Gläscr, welche ans dem Slraßei'schen grüncn S"inc gcschinilen waren. Es war j>»e Mischnn^ von Flint« mid Kronglas. irelchc zncrft farb.-nsrcie Fcrngläser gab. Die Qnellc. welche wir benüpcn. sagt uns n'chi, ol) >s Zufall odcr Berechnung war. welche Slraßcr l>ei »cr Erzeugung jeurr Komposition leitete. (Presse^) Drutt 'n>,^ Vcrlag"voü I,..az v. ^le.n.u^.r l'l«t»uu^ f>>r ^ndustrir - P.N'icrc cjunflis,; I'esondr»,? brlicdt nl'N' 3lordl'al!l!-Asti>». — In St.iats-Palncrtu cm wc-7!iq aiiiinivt^ Gtsck'.ifr, — Dcviftn thcilwnsc fiau, thcilwcisr ftsicr, — Geld im llcbev^llssc vorhanden, Na'iüna! - '.'l»!c!'^i zn 5"/« ' ^,4 'V., - «5 '/, Anlchen v, '.V <«5I ,">. li. ,» ^«.. !»7 '..7'/, Lmilb. V'N.t. Ä„l.'l>cn zu 5"/„ 97'/^^<.,8 Staatsscl)!l!dv.^schn'il',»!^s» z« 5'/, K1'/,-82 detto ' „ 5 '/."/., 7 l ',. -72 detto ., 4°/, ,<4'/.-05'/. detto „ 3 V« 50'/. 5N'/, betto „2'/,"^ ^1'/. ^«'/. dettl' „ l«/. ,N'/.-I«'/, GloggnihcrOl'lig. m.Nücfz, ^ 5'/« «7----- Oedclit'iirgcr bctto betto „ 5°/« ^<»----- Pcsihcr detto detto „ ^V« W----- Mailänd.r dstlo detto „ 4"/. !'^'----- Y.'nmd.ntl.-OI'Iiq. N. Ocs!. „ 5, °/« 5N '/» ^^« '/. delto ' lln^n-u „ 5'/« 7!)'/.—«a detto Galizuu ., 5,°/. 7!, >^_7l)'/^ bett» der iilni^c» Kro»!. z» 5"/« ^5 ^-l» Vanso ' Obiigatiomn z» 2 '/, "/« »!4 V, - tt.ri.' A»!.s,.!! V. I, '«34 !i27-32l» detto „ l^j<» l^tt -l.t<)'/. dettu „ l«55 z» 5«/. >l»7'/. >07'/. (jouio N.»!sä).i».' ' 1« — !«'/. G.ilizijsl'l ^sandbneft nl « "/, ?«- 7i) Nordl'.ih» - P> irr. - Öl'!,,,, ,» 5 "/. d« '/, t,7 Glozi^üiycr bello ., »°/« 80 l sill'er) „ .»'7, 88-8U 3'/, Priorit.U^Ol'!!^. d.r Sla.U^^i^üba!)»' ft'.s.üsch.i't zu 275 Nraus« pr. ^til^ III >1i yttti,» drr ^alicn^l'axf V82 !>t^4 l»"/.. 1's>'udl'ricss d.r ^.ii'/.^Ü2'/. dettv Nj'ihri^e dl>'/.—l'U dettu vcrlosbare 85—«5'/, plkt,.!, d.r Orstcrr. Kledit'Aiistall 2ti2 7^—2«3 .. N. ^.N. '/. 5"/, Prioritäts'Obligatio!,.» der Weslbahii 85-85'/, Aktim dn N.'rbl'«l)» li)l—t«l '/. „ „ Sl.ialSnscnl'.-Gestllsch.Nt z» „ „ Kaisniil-l5!islU'cll)-Vah» zu 200 fi. »lit 30 p(«t. Tixzahlu»^ lN3 «03 '/, « „ Sild-'-'iorddelltschc Verl>i»du»,^'l' !»4'/.-U4'/, „ Th.!ß-B^',.> U)»-l0l'/. ., Voml'.'Venet. Ms.übahn 250'/, 25 > ., K^isrr .-l0? ., « Doinn,-D.nuj'sschisssas'rts» O'cscl,scl?a,t 5«,l - 562 „ Donau-Dampischifffahrts-Lose Ilitt'/.^10l " bes V<.yt 3W 4<><) „ der P.,U)lr Kstls»l'.-(".sellschajt 59 - ,N'!'m '^^ssllschast 65—tiu. <5is!üb. >. ^>»iss, U> - 2« „ dtlt^ ') (5»!,'!'! »», 'i'ril'ril 2U^30 Esterh«zy 40 ft. Vo»', 8l) -«0 '/, S-.rv 4" „ 3^-3»'/. Bl. ^'.'„ma 40 ^ -N '>.—38 Windisch.i'üb 20 . 25 7.—26 Wc,!d,tnn 20 „ 27'/.—^7'/, Telegraphischer Kurs-Delicht der Staatöpapierc uom ^. März i8i>8. Swatsschilldvnschr^ibil»^!!! . zil 5p^'t, ,l.!!! ^M. «l <3/l« d< 57„........... ^0 Gr'.»,dlNt!asill»^ö'Obli,galio,leu vouGalizieu u»d Sill'cudiira/» 5"/......78l5/16 sl. in ^'.','i, Vanf-Älli.» >'r. Sliick . . , . «82 ft. in (5M. Vaul'Pfandl'li.fe. tt Jahre fur «00 si. zn 5"/., «2 1/4 f>. in CM, Äans-Psandl'risft, an, 10 Jahre für 100 ft. 89l',/>«!i. >„ (>M. iLScoinptc-Allirn von V.'ieder-O«'sierr.eich fiir 500 ft.........«»0 ft. i» <,«M Aktien drr ost.n, K^.dit - ?lust fnr Handel u,N (i>!.werl,'e z»200 si. pr. St. 2<',l 3/4 ft. in (5M, ^ slftie» der .ttaiscr ssert>!>la»ds-!)ll'>dl'a<)i! Nl >«'00 s!. <^>M. . . . l!!l3 3'4 ,1. iu tt^'i. Nkticii dcr Misal'lth-Westl'ahn zu 200 >^, 2(>5 si. ,» (i^. Äfticu der snd-,!ovdbeutschen-Vcrbindu!,<,sl'al)!i , zu 200 si..........1881/2 ft. in CM, ! «flic» der österr. Donau-Dampfschiff'ahrt j zu i.00 ft. (5M........5 Nltirn deS oi'ierr. Lloyd in Trieft ! zu 500 N........ >^!'2 «/2 si. in CM Wechsel-Kms vom tt. März 1858. !/Iug>5l',Ns,. siil <»0 ft, «inrr,, C>»i^. . l<>5 5/8'l'f. llsn. > Franlsuvt »1, wt,. f»r !20 ft. sndd. Ver- i einowahr. i», 241/2 si. Fu>j, Gold . N»5 Vs. 3 Monat, ül^nlia. für 200 neue üi.»>n,,l kl,<> K>,,l>> <>i!i l/i 2 Monat. Haml'mq. für <0<» Mark ^anfo. Cluld. 77 1/2 2 Monat. Livorl.o/fnr 300 ToScauische Lire. Guld. !04 3/4 Äs. 2 Monal. L>,»^'ii, fiir ! ^suno Tt^liuq. ft'uld. . «tt.l5 3 Monat. Mailand, sin 300 öftcrr.Lir., Guld. . 1043/4 2 Monat. Marseille, siir 30i! FraiN'.Gnll'. , . 123 2 Monat. Parii«. fnr 300 ssranc.,', Gnld. . , . 123 l/4 Vf. 2 Monal. Bnfare^ siir l (Huld. Para, . . . 2o» Wie» n^cl> !iricst, Abfahrt Auknuft ^>.< ^ , Uhr , ?)Nn. Uhr! Min. V»!1 W<«n...... Früh 6 !U „ Graz...... Mitlas >2 ZL ,. Laibach..... Abend« 6 ,? in Triell...... Nachts — — " Perso»euz,,a Nr. 4: von W I , „...... Flüll 8 ^c> .. Vraz...... Nachm. 5 ! ?6 .. Laib., ch..... N.,, i! a i b a ch..... Nachm. 2 9 iü^ri,!!...... Ab.nds — < — 8 5 Personenzug Nr. :l: ^ von Tlicit......z^üh 5> ! Z^> ,. Laiback.....Millag >> ^ 5^ l» Wien......Früh — j _^ 5 j I!> Eilzug Nr. ? : ! ! vonTtiest......Nachts >> ! ,5 .. Uaidach.....Fvnh /» 8 '"W,,»......Nachm. — — i» Wicn......N.'chm. — — 5 es9 Fahrpreise von Wien nach Trieft: Vei den gewöhnliche,, Ziigeii l. Klasse 26 st. l0 kr., ll. Klasse 19 sl. 38 k>., lll. Klasse l3 fl. ö kr. ^ Aei dei, Eilziigen l. Klasse 34 fl. l ki., ll. Klasse 23 ft. 33 fr. ^ ! Fahrpreise >.'mi Graz nach Trieft: ! Vei den gewöhnlichen Zügen l. Klasse lli ft. IN fr., ll. Klasse l2 fl. 8 kr., ll!. Klasse 8 fl. !i tr. Vei den Cilzi'igen l. Klasse 2l ft. l kr., II. Klasse 1 4 fl. 33 fr. l Fahrpreise umi vaibacl, nach Trieft: Vei den gewöhnlichen Zngcn l. Klasse (i fl. 30 ki., ll. Klasse 4 fl. ll3 kr., lll. Klasse 3 fl. lii kr. Vei den (5ilzngen l. Klasse 8 fl. 27 kr., ll. Klasse ö fl. lii kr. ! Anzeige der hier nngekommeuen Fremden. De„ 9, Mälz »858 Hr. Smola, Gutsbesitzer, von Ncustadtl. — Hl'. Picschcr,,, Glltsbeslycl, von ^cldcs. — Hr. Fächer, nnd — Hr. Braun, Handelsleute, von Wien. —Hr. Pl,'chtel, Handelsmann, ron Trieft. ä 353. ,2^ Nr. 725. Edikt. Nachdem zu ocr i» der Erekutionssach« des Johann Zllzrk von Grafenbrunn, gegen Johann Kastelz »)on dort, ^.ln, 49 si, 20 kr., mit dein Bescheide vom 9. Oktober l857, Z 5 «30, auf den l3. Kc-bruar l. ). früh 9 lU)l angeordneten ersten Real' feilbietllngslagsatzuna kcin Kauflustiger erschienen ist, so wird am 20. März I. I. früh 9 lU)> ix der hiesigen Amtötanzlli zur zweiten ^ealfeilbictmigZ« tagsatznng mit dem vorigen Bescheidöanhangc ge» schrillen. K. k. B^irköamt Fcisw'tz, als Gericht, am l3. Februar !^58. Z.'378. (3) Casülli Nachricht. Die Abmdunterhaltung deö hiesigen Casino-Vereines am IN. März l. I. wird zu Gunsten der hiesigen Kleinkinder-Vewahr-anstatt stattfinden und mit Schlag tt Uhr beginnen. Zur Erhöhung des geselligen Vergnügens und zur Förderung des wohlthätigen Zweckes haben sich über Ansuchen der gefertigten Direktion mehrere Damen und Herren bereit erklärt, in dem Zwischenraum des üblichen Gesellschaftspieles einige Musik- und Gesangsstücke in Vortrag zu bringen , und somit der Gesellschaft einen g^ nußreichen Abend zu sichern. Diejenigen, die dieser Abendunterhaltung nicht beizuwohnen in der Lage sind, gleichzeitig aber den Wunsch hegen, sich an der beabsichtigten Unterstützung der Kleinkinder-Bewahranstalt zu betheiligen, sind eingeladen, ihre bezüglichen Vntrage an die unterzeich' nete Direktion einzusenden. Die Gallerie des Verems-Saales bleibt für den gedachten Abend geschlossen. Laibach am 3. März 1^.'>tt. Von der Direktion des Oasino Vereins. Z. 212. (6) ^ Mrchl ter Herr! N /H Empfangln Sie meinen mnigslcn Dan? fur 5!c Menschenfreundlichkeit und Güte, mit V ^> welcher Sie den unter, der Mcgc des Maria--Glisabcthrll - Vereins sich befindlichen armen ^ /H Kindern beigestanden sind. Einige dieser Kinoer «raren vom skrofulösen Scorbut im Munde ^ M) ergriffe». Sie verabfolgten denselben Ihr lieilsamcö änatkerm-üllunäna^er unentgeltlich. ^< H Ilirer Behandlung verdanken die Kinder ilivc gänzliche schnelle Heilung. ^ ^H Im Namcn der Kinder, die uon ihren beiden befreit sind, und des Vereins, versichere ich ^/ >^ Sie, '.'^chrtcr Hcvr. der dankbaren Anerkennung und der besondern Achtung, mit der ich die Ehre V ^ habe zu sein ' Ihre ergeben.- A /W Vriisln Fries, ^ UV Wien im Jänner 18Ü8. Pnlsidllltil! d>s Marm-Elisal'cthcn-Vcn'!»?, M ^ ^u haben in L a i b a cl, bci /».ut. Kliäper und UMIl. ^l28ctl0vitx: in Görz bei 1- <. W ^uelli'/in Agram bei 0. Nikie, Apotheker; in Waraödin dci Halter, Apotheker; i» ^ /^ Prevali bei MlM2llN ' in N c ustadtl bei kixlolii, Apolheker; in W olfsbcrg bei ^- ^ W kiiker - in Trieft bei Xikoviob. Apotheker. ' V /H ^^ ___ __ ' ^ssM Die Gasthaus-Lokalitäten, so wie die vollkommen ei'Mrichteten Kafehb""^ ttokalitäteu im Cvllseum werden sehr dillig vermiethet. Zwel.Verkaufsgewölbe sind"" in Bcstand zu vergeben, nebst mehreren Magazinen. Das Nähere bcun Eigenthümer.^ ____________ ßsiH^ Der heutigen Zeitung liegt bei: „Bericht der Direktion der k. k. privil. innerösterreichischen wecyi^^^ de-Brandschaden-Verficherunfts-Anstalt mit Heblusi des Affetnranz-Jahres K^HT", worauf l)" sonders hingewiesen wird.