viMW prvl« VIn 1 NO 7A. len »«ok»m>l (mit ^u«n«km» 6«s f«l«i^g«). SvNklNi«iwng t i oi. 2S7()>. V«kV»»Nung u. öuoklt»uotl«»«t (s»l. 2024» ^»siboe, »lurtttsva uiics 4 R»»e6«n nlok» ^ ^^«g«n k^üokpo»to l»«tt«s«n. Xr. 244 «I«n 2V. vktodsr 'SZ5 tn<«k«t«n- u. In ö^»s>do»: ^Usiis«v» u>. 4 lVvn^slWng!. ö«ug»pfei»«: /^bko!«n monstl. 2Z vln, iu»t«ll«n 24 vin. lluroli k'osl monati. 23 0tn» iitk «t»» /^!»a6 «««»tlivk 3» l)in. ^in^vlnumm« i SO uner auf beiden Seiten lvenig gegeben. Die Abesflnier verteidigten sich, wie es ihr gu-tes Recht ist, gegen einen Feind, der ihnen die 5^cimat uiegnehmen will, nüt allen Mitteln. Wenn man in Europa Lust habe, sich ttlit scntinlentalen Betrachtungen über Hu-manihat abzugeben, so möge man unparteiisch genllg sein, um die Hintergriind« dieses Ltrieges, die ungleiche Bewaffnung der Krieg sührcnden und die vernichtenden Mfungen der europäischen v)ros;kampfmittel in Be. t rächt zu ziehen. Uebcr die alsgemeine Lage in Abessinien schreibt der jtorrespoildent, das; viele Anzeichen, besonders die umfangreichen Truppen-trat,'Sporte, dic über Addis Abeba nach der ^ront gehen, darauf hilldeuten, das; Abes-iinien nieit davon entfernt ift, klein beizug^'-den und sich gerade auf eine lange und energische Ltriegssiihrung vorbereiten. Schweres GisenbahnunglüS zwischen Beograv und NiZ Ein Schnellzug fährt in einen Güterzug / Schwerer Materialschaden / 4 Tote, 3 Schwer- unv 3 Leichtverletzte B e o g r a d, 25. Oktober. (Aoala.) Zwischen den Gtatione« Etalae «nb Paraein ereignete sich heut« um Z Uhr 48 Aiinuten friihmorgens ein schweres Ei-senbahnungliick. Der Schnellzug Ar. l«1 suhr aus ossener Strecke aus noch nicht dekann« ten Ursachen in den ihm entgegenkommenden Güterzug Rr. M mit voller Wucht hinein. Die Wirkung war eine beträchtliche: die beiden Lokomotiven und sieden Waggons der beiden Aiige wurden zertrümmert. Hlebei sanden vier Personen den Tod. Drei Per' sonen wurden als Schwerverlegte ge»,orgen. Drei Personen erlitten leichtere Verletzungen. Der Direktor der Beograder Gtaatsbal»«» direktion eilte mit einem Hilsszuge selbft an die UngliickSstelle, wo die AusräumungSar' bkiten unter seiner persiinlichen Leitung durchgeführt «erden. Der Berkehr aus der Strecke Beograd—Xis ist bis aus weiteres unterbrochen. Eine ttommission untersucht soeben die Ursachen des Un^tickes. Als Gegenstand diplomatischer Kuliss^iiverhaiidlitngen / Die Äerliandlungen vülften vor sechs Wochen nicht beqinnen Rrichsstatthalter Loeper gestorben. B e r l i n, 25. Oktober, ^^^lt Dessait ist der Reichsstatthalter in Braultschmi'ig und Anhalt, (^tauleiter Ultd >>auplnmiln a. D. Friedrich Loeper nach längerer .^tranfhcit verschieden. Loeper. der. nl.^ Offizier in, ^kriege stand, n^r nach dein Uri^'ge dadltrch beri'lliiiit geword<'n, das; er atn l). Noveinber l92.'i den ^koinmandanten der 'PNonierschnl^' in München einfach abset^-le llnd die Schnle Adolf .^litler znfiihrte. Dies halt.' 'nr Folge, dak; er iil der W^llNti rev ?1ü'pllblik ans iier Reichswehr entlassen lvurde. Nlich de,« Ilznstnrz wnrde (^nle'ter !?oe^>'r Neichsstalthalter in Vrannschweig n. Anhalt. London, 25. Oktober. Obwohl der frühere Minister des Aeu-Hern Sir John Simon im Unterhaus die Ansicht gewisser oppositioneller tt reise, wonach sich die englische Kabin?ttspolitik von der Bölkerbnndlinie aus das Gebiet der «wei- und dreiseitigen Verhandwngen aa-berhalb Genfs zurückgezogen hätte, schärs' steu» zurückwies, erhält sich di^es vertt«^ dennoch und wird. auch geglaubt. Man glaubt nämlich in der Tat, dah gewisse Min destsorderungen Mussolinis zur Diskussion stehen. In diesem Zusammenhange wird auf die Tatsache hingewiesen, das» Mussolini eine Division aus Lybien zurücknehmen ließ, so daß die Annahme vorherrscht, datz er da- durch eine Verzögerung des Inkrafttretens der Sanktionen bewirken möchte. Die Verhandlungsbereitschaft Mussolinis wird aus einen Artikel Birginio Gaydas im „Ciornale d'Italia,, zurückgeführt, in dcnl die Forderungen Italiens wie folgt präzisiert sind: 1. Entwafsnung AbessinienS, welches in Hinkunst nur eine kleine stel^nde Armee unter internationaler Kontrolle besitzen dckrs. 2. Vefs^ng von Tigre. Z. Abef-s^nien erhält einen Handelshafen in Ery-thräa unter italienischer Kontrolle. Ueber Harrax und Ogaden steigt fich Ganda aus. In gut informierten Londoner diplomatischen Kreisen glaubt man, dah Ber Handlungen vor seck^ Wochen kaum m^lich sein würden. Aeiertiche Eröffnung der Maribom Obftmeffe Im Beisein des Banns Dr. Nallaöen und zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens / Eine mustergültige Veranstaltung mit den Bolschewiken befreundet ist . . . P r a g. Ai Oktol»er. I-.e loinillitnistischen Abgeordneten haben e!ne ^nterpeNation an den Innenminister qerick'tet. in d<'r sie verlailaten. daß mit -^nck 'ick't ans dii.' Aenderltng in dstiafen. die! '.regen Svinpnthieknndgebnngen siir die Sow I '!'.'tiinion verhän^it wurden, kassiert werden, ^er '''l'iniiter nü^-'e ?orge diiii'ir das; ^ weg.',, deö 'lknfe'ii .,Cs les'e die Sowji'tnn'on!" ! nieniand zilr Perantwortnng gezl>g<'n werde, i M a r i b o r. 25. Oktober. Heute iMl W Uhr vormittags wur:>e die Mariborer Obstlnesse durch den Banus Dr. N a.t l a ö e n feierlich eröffnet. Der Banus traf ntn 9 Uhr mit dem fahrplanmäßigen Personetizug in B^ „Putnik" Loos und Generalsekretär Skaza für die jtanfleuteverein'.gung. Im Nanren des Ausstellungskomitees hieß Herr KovaöiL aus Sv. Peter die Mst^' aufs herziickiste willkommen und unterstrich sodann in seiller Ansprache die Bcd'utung solchi'r Veranstaltungen, insbesondere fiir den kleinen ^^^andwirt. Nachdem der Präses des Obstbau Vereines für das Draubana l Oberinspektor i. u in e k ans Ljuoliana rinig,,' anerk'nncnde Worte i'U»^'r den 'chönen Erfolg der Obstlnesse gcsprocli<'ll l)attt'. ergriff Banils Dr. N a t l a o e das Wort, NM die Obstlnesse offiziell für eri^fsnet zn erklären. Die beachtenswerten volk'?wirtschaft-liclien Ausführungen des Banus begegneten allseitigem Interesse und Beifall. Schlies'.lich brachte noch Fürstbischof Dr. T o nr a x i ^ seilte Freude über den Pi^ichterfolg unserer Obstzüchter zum Aue-brurk, worauf die ?^.'st-gäste einen Rundgang durch die AnBi.'l-lnngsräume machten. Äe Festgäste konnt^'n lich dabei persönlich von der grossen systematischen und auch er» folgreichen Arbeit der agilen Mitc^licder des Au^tellungSksmitees Überzeltgen und waren voll des Lobes über das (besehene. Man ivar einer Meiming, das; sich diese mlister^'-ültige Obschan auch iiberall im Ausland<' sehen l'^'« sen köilnte. Der neue Be'irfSstwHen-ausschub Der Banus hat in den Vezirksstras^eil-iu-Z« j6)ust von Marlbor neue Mitglicher entsandt. Der Straßenansichluß scttt sich folgendermaßen zusammen: Vorsit^end-^r Vürc^er-meister Dr. Alois ^ n v a n, geschäflSführen der Vizeoblnann Vizeliürsteriileister ,^ran!o ^ e l» o t, VlMblnänil'^r: Dr. Marian pica sSv. Lenart). Dr. ^'udwig (''ernes (?!o-veitlka Vistrica), und Augustin Iannik bu!i); Mitglieder: ^ranz sv.omil^ek, D.'chant in S.v. Venedikt, Iebann Mitr^ak. Bürsier-lneister von So. Lenart-Umsiebung. Ioi'or Kasnih, Bürgermeister von Sv. Barbara (Slov. gor.), Josef Tyindler. Viesiker in Sv. Ana (Slov. gor.). Dr. Nndols Ravnik. Rechtsamr>alt in Maribor. Iobann Vrasl'o. .^'^ol.^händler in ^tainnica, Iolmnn ^^^rbinel, <^rof^grundbesit^er in Vrti<'''e bei Zg. '^v. Kilngota. Franz Kparl, Vürgermeistor 'n I Falnilienernäl)rer und L.'e- dig<'. Dieses .'^'»ilsswerk wird le liach der sozialen Bedürftigkeit der von der ^^l0t Betroffenen verteilt werden, jedoch so, daß in den eiitzelncll Gebieten der Nepllblit lein Unterschied gemacht wird. Porläufig ist die Aktion für die vier ärgsten Willterinonat^' vom Noveinber bis einschließlich Feber g^^' plant. Sic soll nach Bedarf verlängert werden. Der aiis;erordelttlich^' An^'wand l^ieknr wird vorläufig aus 64 Millioileil veran' schlagt. L o n d o ll. Otlober. Ein drakontsches Urteil fällte e n liiesilies Gericht über den L.^jährigen lsdward '(^ed-geS, der einen Brotwei^en ini 'Zi'erie von <1 Pense (72 g) gestohlen liatte. Ter Iltnge ivllrde zu 2 Monaten Zlvang'^irdeU verurteilt, obwohl er erklärt hatle, daß er d'-^ Tat aus Not verübt hatte. Zürich, den 25i. Oktober. ^Devisen: Beograd 7, Paris Londoil New tiork Mailalld :?t.97ü, Pvtig 1.'.7^i. Wien 5)0.b0, Berlin Markkorer Zettmig" Rummer 244. » GamStag, den SS. Oktober lS3c. Ttlllßk Rllslhdi Ans ill Vetzrai» Eine Erklärung über die Genfer SanNionsbeschiüffe / Jugo-ilawien und die Türkei befthen identische Interessen an der Funktionierung des Handels mit Italien B c o g r a d, 24. Oktober. Heute U.M 7.30 Uhr traf der türkische Au-^v'unnnister Tewfik Ruschdi AraS aus seiner Rückreise aus Genf nach Ankara IN Beoqraö ein. Anl Bahnhof hatten sich zu 1>lner Begrüßung eingefun>l>en: Ministerprä sidcni und Außenminister Dr. Milan S t o-j a d i n o v i 6, sein Gehilfe Martinae dcr Chef dcs Protokolls Molakoviü, KablneltKch'ef Dr. P r o t i 6, der türk'sche Gesandte a f d a r B e d mit dem Personal öer Legation und zahlreiche Journalisten. Der ti'lrkiscbe Außenminisder begab sich sodann in den Hofwartesaal und gab den k'er'mnmc'Iten Journalisten die nachstehende Erklcirunq: „Ich bin glücklich, wieder in hefremrdeten und verbiindeten Staate «eil?« z« lSnnen. Ich dringe gute Nachrichten, da ^ Balka«. Union neuer1>ings ihre Geltung manifestiert und i^ezeigt hat, einer der Hauptfaktoren deS Fries^cnS pnd der VnvernehmliHkeit zv ftin. Mas die Sanktionen detrifft, so hand?lt es sich nach meinem Urteil ni«!^ mn militS» rische Sanktionen, hinsichtlich der wirtschaftlichen Sanktionen und deren Folgen möchte ich jedoS) aitsrichtiq wiinschen, dah zwis?^ den beidm interessierten Parteien so bald wie möglich ein direktes Mnnernebnttn z»u-stnit Vau' konferierte mit Hoare und Sven London,?^. Oktober. Sc ne königliche Hoheit P r i n z r c-gent Paul von Ägoslawien hatte heute um 11.3Y Uhr im Foreign Office eine fast einstiindige Unterredung mit Auhenmi-nister Sir Samuel H o a r e. Nach dieser Unterredung begab sich der Prinzregent in das Kabinett des Ministers Lord Anthony lSden, mit dem er ebenfalls eine mehr als halbstündige Unterredung hatte. Am Samstag gibt der UnterstaatSfekretär des Foreign Office, Robert Bansittard «»it stiner Gemahlin zu Ehren des Prin^regenten und seiner Gemahlin eiu intimes Esse«. ?»-vIflon der «KedaNS-karzunk^sverordnuna B e o g r a d, 24. Oktober. .Lcr Ministerrat hielt heute eine Sitzung ab, in welcher auch der vom s^inanzmini-sten Bol-schewisten. auch einen Abgeordneten in den Senat zu bringen. Der französische Minist.'?-Präsident Laval errang einen Doppelsteg 'n M,ei Wahlbezirken, der als persönlicher Er-folg des Ministerpräsidenten gewertet m.rd- Auf unserem Bilde sieht man prominente Wähler im Parier Rathaus: von links nach rechts: C h i a p p e. den Präsidenten des Pariser Stadrates. Jean F a b r y, den Kriegsminister, und Noel Pinelli, den Vize. Präsidenten des Stadtrates. (Scherl-Bilderdienst«M) Ausweisung von Tschechen auS Pvleu. W a r s ch a u, 24. Oktober. D:e Polnischen Behörden setzen die Praxis der Answeisung tschechischer Staatsbürger aus Polen als Antwort auf die Ausweisungen von Polen aus der Tschechoslowakei fort. Aus dem Grenzgebiet wurden gestern sechs ts6)echische Familien mit 24 Familienmitgliedern über die Grenze gestellt. Scharfe Abefsin en Debatte im Unterhaus Lloyd Georges Angriffe gegen die Regierung / Hoare und Even verteivigen vie Polttik des Kabin. its L o n id o n, 24. Oktober. Im englischsn Oberhaus wurde — ähnlich wie im „Hause der Geimenen" — die Debatte über die Abessinien-Politik der Regierung im Zei6ien der Wahlparolen geführt. Der Unterstaalssckrelär des Foreign Office, S t a n h o p'c, hielt e'ngangs eine län-gere Rede, in der er u. a. betonte, di'2 englische Rezierung halte ein genug sta.kes und stabiles Italien als e'n Erfordernis des europäischen Friedens. Dlc Anfra-ie eines liberalen Abgeordneten, ob die Regierung die Frage einer eventuellen Blockcd.' Italiens geprüft habe, wies Stanho.pe zurück. D'.e englische Regierung halte auch die Entisendung e'.ner besonderen Untersuchungs kommission nach Abessimen sür unnotwendig. Was die gegen Italien beschlossenen ÄZ'irlschaf.ssanktionen betreffe, so würden diese sich erst in ein'gen Monaten auswirken. Die Rcgi'.rung sei der Ansicht, gegen Jahr s?nds in der Lage zu sein, den betroffenen Mächten Vorschlkige zur Lösung ^es ostsafrikanischen Konfektes unterbreiten ^u können. Lord P o n s o n b y, der erst kürzlich Ztallens Denkmal im eroberten Abua: „Die Toten Vvii Adua gerächt" A-'ayptische Baumwollieferungen «och Italien. P a r i s, 23. Oktober, aus Alexandrien gemeldet wird, wur txn diese Woche 1v.0vl) Mallen Baumwolle nach Ilalicn verschifft. Während sich Italien bisher geweigert hatte, die Waren per Liassa zu bezahlen, regelt di^ italienische Regierung sämtliche Warenbestellungen seit oinigeii Tagen sofort mit Kassa. Die ägyptischen Baumwoll firmen in Alexandrien haben sämtliche verfügbaren Vorräte an Jta Ueu a^e^ebeu. Nach der Einnahm« von Adua veranstaltete die italienische ExPeditionSarmee eine gvoße Si<^gesfeier, bei der ein Denkinal M Ehren der Gefallenen des Jahres 18W eingeweiht wurde. Das Tenknial trägt die Aufschrift „Die Toten von Adua gerächt". Links sieht MM Generai deBono hoch zu Uerde während der Zeier. (Schevl-BilÄerdlenj^ij sein? führende Stelle in der Labour Pcirty abgelegt hatte,- forderte in seiner Rede die sofortige Revision des Verfailler Vertrages, der nur mehr einen Fetzen Pap'er darst'lle In dem Verfailler Vertrag liege der Keim -lller Nachkriegskonflikte. vord L o t h i a n (lib'^ral) sb^llts die Forderung nach einer friedlichen Beilegung des Abessinien-Konfliktes. wobei die berechtigten Forderungen Italiens zu bevitcksichti. gen wären. London, 24. Oktober. Im Unterliau'ü wurde die 5?ritik Llovd Georges init großer Spannung versiilsit. Redner richtete an die Regierung die For-derulig, sie möge alle Details des in Roin abgeschsossenen ftanzösisch-italienichen Abki'Nl mens vom 7. Iänl^er d. I. darlegen. Es ba. be den Anschein, das; Frankreich damalö erklärt habe, es sei an Abessinien wirtschaftlich nicht interessiert, woranf Italien weitere Zugestäi^nisse gemacht haben dürfte. Frink-brMl.'b? deshalb die Bahnstrecke Dj'b'kti —^lddis At'^ba g>ar mckt ?u sichern. Anf die Frage, ob die britisch? Negierung der ita-lieni'schen Reaiernng ähnlics.e Zug?" ständnisse gegeben babe. antwortet^? An'''cn minWro a r e s^r kurz im verneinenden Sinne. ^^ins M>eite F'"»ge bei^»z st5' ans d>^'n In-lhalt der Ztre''a-Ver''>-"'dsmiaen. dli» mals h^bs Abessinien sich an den Vi^'kerbui'd f^swendet. Nnd schon damals Hab? Itali"» immer arl^^''?re Abte'lnnaen sein?r Trn"pen nach Ostafrik-a entsendet. wä''rcnd 7'rankreich v?n si'änner bis Se^'temb^r qro'''e Men"»en an ^r'.eazmater'a! und Chemikalien an I'^al'^'n 'liefert l'abe. Nach Llot^d Geors'.? e''lwb sich sof-v' der '^'linister dcS Aeul^'ren Zir 5>aniuel >> o a-re, um die Kritik seines Vorredners 'u beantworten. H.,are ging mit vollen ?e^eln lo-Z und crAärte, das; Lloyd George den Vernich unternommen bätt«. im Parla"ien^ "in" Al-niosphäve der Ungewißheit und der Verdäch« tigung zu schaffen. In Stresa sei d?r italo-iibessinische Konflikt überhaupt nicht zur Diskussion gestanden. Minister Lord Anthony Eden gab in seiner kurzen Rede der Hoffnung Aus'^ruck, mit den Sanktionen noch vor dem Zu'anlinen tritt des neuen englichen Parlaments be^in« nen zu köniten. ES sei aber auch möglich, das-! der Konflikt in der Zwischenzeit von s^'lbst seine Lösung finde, und /^war anf Grnn''' der von Premierminifter Ba'dwin anaedeuteten Bedingungen. Dies? Bedingungen sind- 1. Italien, Abessinien und der Völk'rbund haben die Vorschläge zur Lösung des Konflik tes in der beantragten Fafsuug anzunehinen. 2. Die Regelung des Streitfalles innß sich mit den N^timmungen des Völkerbuiides vollkommen t>ecken. Lloyd George erlaubte sich die Zwischenfrage, ob die britis6)e Regie.ung der italienischen Regierung die Versicherung ab^^-geben habe, daß der Suezkanal und andere SanlStaff, Ven Oktober 1935. H „Morlborer Mtnng'^ Nummer 24^ Vor einer OffenM der Abefflnter im Norden? Die größten Kampfhandlungen erst in einigen Wochen M erwarten strategisäi wichtig« Positionen durch die englische Mittelmivrflott« nicht blockiert wiir-dst entschlossen, auch weiterhin das Programm des Völkerbundpaltes einzuhalteiu Die britisch« Regierung ha-bo Mussvlim ^el.'ltcn wird die Offensive d<'r Italiener in Kürze erwartet. In einer mit großer (Erbitterung gesi'lhrten Schlacht bei Debat, wo rmrsüssige und barhäuptige illegale Krieger, die znnt Teil nur niit Speeren, Schildern u. uralten (^^ewehren bewaffnet waren, unter dem Ncfehl des Ras Bieru sich in fanatischer Wut den modernst bewaffneten italienischen Linien entgegenwarfen, haben die Abessinier schwere Verluste erlitten. Die Zahl der Toten und Verwundeten soll über 2 betragen. Der fri'there Kriegsminister und Vertraute freund des Negus, Ras Bieru, soll gleichfalss ernstlich verwundet worden sein. (5r soll s<^':ne Krieger mit ausserordentlicher Tapferkeit nach bester abessinischer Kampl-tradlti'in selbst in den Kampf g-führt und nicht nacli moderner Taktik die Schlacht geleitet haben. Dr. Minstreem, ein schwedischer u>nrde auf Vesehl de^^ Negns int ??lttg zeng an die ?sront gesandt, n.m Ras Biern tx'ln'lndeln. iDsf.'nbar hat Ras Bieru seinen Aliftrag. keine Schlacht anzunehmen, si^nde' n die Italiener Tag und Nackit zu beunruhigen iib?vscs>ritt<'n, oder er konnte sei-ue fanatischen .Urieger nicht mehr zurück-l'al^en. Abefsinkens tapferste Krlegerln Add i s A b e b a, 2t. Oktober. Wc»izero A s u g n d i t e, die l^attin des D^dschat'inatsch .siabtie M:kael, die in dem Ruf sieht,, die tapferste der abessinischen Sol datenfrauen zu sein, die mit ihren Männern an die I^ront gezogen sind, ist jetzt vom Kaiser .'i^^aile Selassie für ein soldatisches Bravo-ursti'ilk militärisch ausgezeichnet worden. — ''.'lls.<^abtj<' Mikael nach Monnhago an der Ogadeikfront abgnig, reiste Asnguditi! mit rhni. Sie eutledigte sich ihrer ^rauenklei-der ntid kleidete sich wie ein Soldat, mit Patroneil^^urteu c^u<'r über die Brust. Auf denl Ma'.sch zu den abessinischen Perteidi-gungjZstellnngen hielt sie Schritt mtt den ersten und besten abessinischen Kriegern, von d^'iien sie den «leisten in der .'siandhabung IN''!, c^)en,ehr nild Pistole überlegen ist. Aul ?sr<.'itag der vergangenen Woche recht fertigte Weyzero Asugudite ihren Ruf als tapfere Kriegerin, den sie sich in frühereu Schlacl?t<'n erworbeit hat. Dedscl)asmats6i .Habite ?)^iknel hatte von Negus den Auftrag erhalten, einen der wichtigsten Sektoren an der Ogadenfront gegen die italienischen Angreifer zu verteidigen. In der Gegend, in der .(^abite Mikael sein Hauptquartier aufgeschlagen hat, befinden sich zahlreiche Höhlen, lil denen die abessinischen Krieger Ob-dacti finden. Aui Freitag meldete ein abes-sinisclier Posten eine italienische Späherali' teiluug. die sich den abessinisclien Stellunge.l näherte. Der Dedschasuiatsch hielt es für ^s l'este, zu warten, bis die feindliche Abteilung tinizingelt mrden > konnte; aber Asugudite, nngehalteil über die Verzögerung, eilte zu einem TrnPP ihrer Leute, übernahm das Konlnlnndo über sie und sührte sie zu erfolg reichen: Angriff. ?^>eyzero Asugudite ist eine Frau init ei-neni rnnden, hübschen Gesicht und annruti-geit Mauieren Ich llnterhielt nlich mit ihr vor zwei Monaten in ihrenl Heim m Addis Abeba. Wir sprachen über die ?öelt.politik nnd sie zeigte eine erstaunliche Kenntnis von den Dingen, die außerhalb der Genzen ih-ices Landes vorgehen. . . R o nt, 24. Oktober. Wie aus ASlnAra berichtet wird scrnmteln sich'die Abesstnter auf t!cr Novdfront ^m Räume südlich von Aksum, Adua und Adi-grät^ Dle Verbände deö Ras Teisum sammeln sich zwischen den Zuflüssen des Takaze. In Läufe oes heutigen ^sjeZ kain es zu den ersten Zusammenstößen Mschen den Vorpolten. Es scheint, das; Ras Seisum die Italiener aus der Flanke angreifen will, eine Absicht, die von den Italienern rechtzeitig erkannt tvorden war. Die Truppen des Ras Kassa haben bereits mit denen des Ras Sei-jum Fi'chlung genommen. In italieuisch.'n tnilitärischen Kreisen urteilt mau, daß Ras Ä'ijunt und Ras Kassa insgesamt ü!^r ZVO.VlX) Mann verfügen. Ein reichlich abenteuerliches Erlebnis erzählt der ainerikanische ForschuugSreisende Joe Clark, der eben aus Südamerika na.ti Newtiork zurückgekehrt ist. Vor eii,em Jahre begab sich (5lark mit einer Erpedition nach Veneznela, unl das (^)ebiet des Rio Negro zu erforschen. Während (5larks Gefährten am llfer des Rio Negro lagerten, unternahm der Forscher einen Ausflug in den llrwal). Wenige Schritte vo-in Lager entfernt, vernäh in er eutsetzte .Hilferufe und hörte hinter sich Schüsse fallen. Er eilte zurück und koiinte sehen, wie seltsame G^'stalten die Leichen seiner Kameraden fortschleppten. Es waren Frauen, weisj bemalt, mit BlaSröhr.n und Speeren bewaffnet. Clark hatte sich im lmsch versteckt, wurde aber von der Anführerin entdeckt. Die Auiazonen richteten die Waffen auf de» Fremd.'n, senktei« sie aber auf Befehl der Anführerin. Elark wurde ge fesselt in ein Dorf gebracht, das ansschlies;-lich von Frauen bewohnt war. Die Hütte der Anführerin, die fich des (^!efaugeiie>l an-! nahm, eilthielt einige europäilch;: Möbel und auch englische Biicher. Es stellte sich her Sangfterschsachten N e w t) o r k, 2l. Oktober. Der b^'rü cht igte Newtiorler Gangster Dutch S cl) u l ti alias Artnr Flegenheimer wurde in einer Netnen Spelnnke in der Nähe von N.'U.Niork von c' nor gegnerischen Bande uiit Ma'chineugeiveh-reli nil'dergescbossen. Schnltz und zwei Äl'aiin seiner Leibgarde nntrden scs'wer verlet.U. In den letzten I..l)ren der Prohibition hat Zchnlti den gesamten Bierl^andel Newiiorks kontrolliert. Er hat zahlreiclie Morde ans deul Gewissen uild ist der leiste Gangster d-.'r Pro-hiliitionSzeit. dein es gelungen war, den Ber-solgungeil der Polizei zu entschllipsen. Scbultz liegt nach den letzten Meldungen int Sterben. Seine zwei Leibwächter find M^r-lx'n. .Kaum.eitle Stunde nach diesem Uebersall ratterten schon wieder die. Mascl'inenv''t.>lei'.. Die^^uial auf dem Broadway, wc» an der be-lebtesteii Ecke zwei andere Mitglieder der Bail de des Schultz in einein F-risenrlad.'n von feindlicheil Gangstern niedergeschossen wurden. ' In den letzte,l Wochen sind iii Newtwrk ins gesaint siel'en (^'angster tot aufgefunden Worten. Die ?)iörder konnten ni«ina>ls gefastt werden. . 2SS lLhriger Mewufalem? L o n d o ii, Ottober. Wie d^e Londoner Blätter ans Keiistant'iyopel nteldeit, leben dort zwei Mäuuer, die behaupten, dasi sie zusammen 4.^^ Jahre alt sind. Einer von ihnen nnll iin Jahre 1^70 geboren sein, also im 2<'»s). Lebensiahre stehen, .der andere ist ein kaukasischer Stam'nresfürst, der angeblich int Jahre l7<»2 geboreil wurde und daher l7.'i Jahre alt ist. Er ist einer der tap fersten Offiziere, der semals in der tiirkische:: '^vmioe gekAmpst und an nicht weniger als Die beiden Fürsten dürfteu schon ilt Bälde init der Offensive beginnen. Der Kaiser soll ihnen bereits den Auftrag j?egcben haben, die den Abefsinieru heilige Sta,dt Aksum so bald lvie mi^glich den Nalienertk zu entrei-lien. AddisA b e b a, 24. Oktober. Eilter der angeschensten Berater des Kai sers Haile Selassie erklärte dem Berichterstatter der amerikanischen.Hearst-Presse, der Krieg habe noch gar nicht begonnen, die grossen Kampfhandlungen würden erst in einigen Wocben beginnen. Die Abessinier rechnen, das; sich der italienische Borstoß gegen I dav lW jtiloineter von den italienischen Po sit'ouen entfernte und befestigte Matale rich !ten werde. aus, das; die „Königin" voil t!inem englis6)en Missionär zuin Ehristentum bekehrt worden war, was sie aber nicht hinderte, aus verschiedeilen Stäinineil Franc,l zu sainineln, Uin Raubzüge zu unternehinen. Die Aehn-tichkeit Elarks luit dem Missionär hatte ihm, wie di.' Köuigiu liachher erzählte, das Leben gerettet. Er dii^fte l'<'i deu Amazonen bll.ib?n. iedoch wuwe ihin bed^'utet, daß jeder Fluchtversuch uiit dem Tode liezahlt werden iiiüszte. Drei Monate blieb Clark bei deil Ainazon^'n. Bei eiiieui kultischen Fest berausckitell sich die Frauen tnit «einein Braiintweill, deu sie aus Maniokapflanze r herstellten, und gerieten init ihrer ^tönigin in einen Streit, der danlit endete, daß sie ihre ^^'^errscheriil init eiilein Giftpfeil niederstreckten. Elark wurde liun an einen Marter Pfahl g<'buuden, uin lebeiidig verbrannt zu werden. Da aber seilte Peinigerinnen so berauscht waren, das; sie bald einschliefen, loniite er sich befreien niid fortschleichen. Nach eiiieiil Monat unglaublicher Strap^-^'en Iii! Urwald koilnte Clark die erste zivili-llerte Siedluug errcicl>en. s>.', Schlachten teilgenom-nten bat. Er lvurde dreiuiidzwanziglnal verwuiidet und besi<.;t iede Kriegsauszeichuung, die der Sultan l'l»erhaupt vergeben koniite. Beide Mäimer siiid uoch itn volleii Besitz ihrer .Kräfte. Ein doluiuentarifcher Nachweis über ihre G<'-burtsdaten konnte allerdillgs liicht erbracht ii^erdeu. Die Aer^te rnniucheu seht festzn-stetleu, iulvieweil die Behauptungen der be: den Methusalems stiinmen können. „Gras Zeppelin" wieder nach Südamerika. F r i e d r i ch s h a s e il, 24. Okt. „Graf Zeppelin" ist l)eute itachlnittags zu seinent fünfzehnten Flug in, he,lrigen Jahre uach St-ldamerika gestartet. Mit Fleitchmeltern nach Abchinlen! Wie der ttalienisch-aile Tctassie ist dieser Tage durch eitlen Polizi-steil einer sicher sehr wertvollen .'diliStruppe beraubt morden. Dieser Mann hat ttäinlich ein kleines Trichpchen kleiiler für den abessi-nisctien FveiheitSkantPf begeisterter .Pelden snstelnatisch an der Aust'eise verhindert. Vier kleine Jungen nahe der iugo-sl. Stadt PrSac s>atten nänilich den Plan gefaßt, an d^:r Seite des Negus in den jlkauipf ziehen. Sie ivellten nltbediilgt die -fügung gestellt hatte. Nidl^ wurde V.UN die ytlfseKpodition für den Negus bereits in den Anfängen unterbunden, ^nn der Polizist von VrSac, der die unternchmuilg^Iustigeil Knaben beobachtet hatte, brachte sic troi) ihres tvüteilden Sträubens auf die Wache. Hier stellte mait Kunärlist fest, daß d!) vier Jungen durchaus nicht aus Vröac selbst, sondern aus der Uiugebung stainnlten uiid ihr Tascheilgeld für die .Reise veriveiidet hat.» teil. Der Wachtmeister aber hatte inenjct)li-ches Verständnis. Er holte eine gros;<' Landkarte und zeigte den kleinetl Asrilareii.'uden, wie ungeheuer weit der Weg war. d.'u sie noch zurücklegen msißteil. Da wurde ihnen Plötzlich Angst und Bange. Nitd sie wäre,: durchlNts damit einversbandetl, daß li,an gratis zu Vater ,lnd Mutter znrüclbesörd Leider soll es hier doch noch ciiie Tracht Prüigel für die Ausreißer gesetzt haben. Auto mit einer Hochzeitsgesellschaft verbrannt. B u d a p e st, 24. Oktober. Ein Mietanto, in dem sich acht Mitglieder einer .'??ochznts< geselli'chaft b^'faitden, stürzte in der Nähe von Mende auf der Landstraße nui, überschlug sich mehrmals und ging.in Flaintnen auf. Sieben Insassen loiinten sich retten, eine schwerverletzte Frau kounte jedech nicht in Sicherheit g^'bracht werden und verbraiinle bei lebendigem Leib. Der Chauffeur, der nach Attssage der Gesellschaft vollstmidig be trunken war, ist in die Wälder geflohen. lu. Im Bahnbau Kt. IanS—Sevnica ist vlötzlich eiu Stillstand eingetreten. Die Arbeiten iil der ersten Etappe n^urdeu der Bau firlna Duk l >' au'5 Liublsana ailvertrant, die bereit.? die Vorarb.'iteii für die Bauanf-ilahnte iu die Wege leitet^' und Arbeitskräfte aus den Bezirkeil Litija, uiid La!^so ausiiahin. Plötzlich soll da^^ Min'steriuul das Ergebnis der Lizitatioil kassiert haben uiid es soll eine neue Versteigerung der Arbeits^ veraebuilg ausgeschrieben werdeil. Die Be--völkerung ist erregt, da die .^''osfnul'g. Illach Heuer be^ den Arbeiten beschäftigt zu lo.'r-den, zunichte geiriorden ist. — Aiidrerseits wild versichert, daß sich die Arbeilsaunlah' me deol)ajt' verzögert hat, iveil da>? Ver-kehr-^ministerinm von der Balifirina d'.' lle-" bernahuie neuer Verpslichtungeil, die iin Arklit'^vertrag nicht enthaltei, sind, verlangt, vor allein die Beistellnng einer beion deren für die Tniiuels. lu. Pom Stier getötet. Iu ^v. Url> l'ei Zagorje ivurde der ^2iä,!.^ge Besiiu'r Iatob K o v a L voiu Stier, den er '-^ur Tränte führte, zu Boden gestoßen und ulit .^')ör-liern derart b^'arbeitet, dcrs; er bald darau' den <^eist aufgab. ^ «itew i. Der Stadtpriisident von Sarajevo in Zagreb. Der Stadtpräsident v«'n Zaraievo, B i L a k d i ist in ^ingreb elilgctroifen und erstattete dem Stadtvräs'.den'ei, Ertier «inen Besuch, ,voraus er versäiedeiie st^idt' sche EinriclNungen besichtigte. i. Reue evangelische Getstliche. Ani d. nul II» llhr vorinittags ,vi,d iil dcv cvaiig.' lischen ^tirche in Zagreb Bischof Dr. P o p p die Priesteriveilje an del, Theologen Vladi-nllr Darvas aus Murska Sobota, Walter o e v a r aus Vajlovica. Ioliaun Ketten bach aus Ze,nnn iiiid Peter Staudt aus Cerveilka in fe!erlici)er W. ile vornehinen. i. Zemun erhält noch einen Pserderenn-platz. In Zenlnn tvird ein ,iioderner 'lieiln^ plal; sür Pferderennen, daß man mit der Filmkamera Wunder wirken kann. Abesf'nien, daS Land Negus. das heute i.m Mittelpunkt des Weltittteresses sti'ht, spricht aus diesem Film kilud; der berühmte Filmrepotter Doktor Ritli hat in diesem Flimcrstreifen ein Meisterwerk vollkracht. Addis Abeba, die zauber hafte .Hauptstadt und Residenz Halle Se. lassies. offenbart sich wie sie ist; man sieht t!ic Paläste Meneliks, des jetzigen Kaisers, d^r .l^aiserin und des Kronprinzen. Die Kir sj'en dieser Stadt, dio dem koptischen Chri-sttiltum dienen, tun sich auf. Feltstottvsdien-st? sieht man, d'c Eeistlickkeit mit dem kirch I'chen Oberyirten, dem Vertreter d's kop'i-schen Patriarchen in Kairo, zieht an unso. ^<'n Auqen vorbei, nian ist auf das höchste überrascht ob der Pracht, die diese 1500 Jahre alte christliche K'rche Abessini^'nS ent» faltet. D'vlomatenempfänlze, Truppenparaden, Schulen, Volksleben, Jagden, Märkte, Landschaft fieht man; was man von Abessi-nisn wissen will, alles beantwort<'t der Film nnt seinen Prachtaufnahmen. Wir machen ein«.' Reise mit dem Kaiser in dess^'n Hofzug nnk nnd fahren aus seiner .^nptstadt nach ^^iredaua, nehmen mit ihm unterwegs an «-"iner s^i^ellenjaad teil, bewundern die Herr lichen Blumen, Pflanzen und Bäume, ler-nsn das Markttreiben von Diredaua kennen und ichen schließlich, wie es mit den Ztra-Nen in Aliessinien bestellt ist denn der Kaiser sährt von Diredaua nach Harrar und "^schidschiqa mit einer Krastwas^enkolonne. Nn'erwegs wirft er aus Wa^^qon und Wachen mit be'den Händen K7ld unter das die .Binder überstilr^en sich im Erha» schon der MünM. In Dschid^chifta lernen n>l'.- die mohammedanischen Somali'-'r kennen, einen Stamm, der sick vor^iiglicki im ^tnnd'chasten versteht und den k^eschenken dcs Negus. an denen dieser nicht spart, nur .^n 'ehr ^ussänstlich ist^ Der w'Ide?an^ den d'es's ^riex^ervolk ailfWrt, mit den hinrei-nl'nd-rhnthm'schen k^ekängen und ziindend erwsiscl'en ?^ewesittncien — auch die Frauen lassen sich vom Ve<^eisterungs'aumcl mitreisten und tanzen, das^ der Europäer nur staunt —, qeliört zu den unveri^^ßlichsten Darstellungen des FilmeS. Erstmalia brinqt das F'lm5and di^i-ne Tänze zu uns Turopä-rrn, denn bisher duldeten die mohammeda« ni'^^en Stammeshäuptlinge das Eindrin-acn de'' Kamera in ihre Dörfer nicht. Di" .Hilf^' dl:§ Neaus ermSalichte dem Kamera' n?i'.nn d't' F'lmpirscb und er hatte Glück, denn das tankende Vl^lk merkte ihn erst, als er sck'on fertig war, dann wendetc ihm allerdings alles den Nücken. .Hätte er den Schuft des Kaisers nicht gehabt, es wäre die ^inqelestenhe't wohl nicht ganz glimpflich alisteaan'^en. V'el kstnnte man üb"? den Film noch er'>l^b' 'n, aber wozu: es ist am besten, jeder sieht sich an, denn er ist gut. Die Tonansna^'n^n find vorzüalich wiederholt H5rt man Ansprachen dl?s Negus. »lei^ i^abe meine l^eeitlmation verloren. 8ie lautet auk 6en I^amen k'rit? Sckul?.« — 7)ie ist i?efun6en voräen! können Lie Sick lexMmiereli!?' FreNao. d«i 2S. SNobtr tsss Stadtverfchönerung in Nöten Jahrestiauptversammlung des StadtverschönerunMereines / Unznreil enve Subventionierung t>urch die Stavtqemeinve Der Stadtverschönerungsverein hielt dieser Tage unter dem Borsitz seines Präses, des Altbürgermeisters Dr. L i p o l d, seine Jahreshauptversammlung ab, in welcher ein ausführlicher Bericht über die Lage des Vereines und seine Tätigkeit im vergangen nen Geschäftsjahr erstattet wurde. Der Berein ist auf die Verschönerung der Gartenstat>t Maribor bedacht, wobei er zu' sammen mit dem Stadtbauamt vorgeht. Er besitzt eine eigene.' B a u m s ch u l e, aus der alle in der Stadt gepflanzten Bäunie stammen. Der Berein unterhält ferner eine Gärtnerei, die ebenfalls sämtliche Blumen nnd Pflanzen für die öffentlich'n Anlagen liefert. Desgleichen wivd der Berein zur Ausschmi'tckung bei Vesonderen An-lössen herangezogen. In seinen Wirkungskreis fällt di^' Sorge für die Ausübung d^s Eislaufsports und für die Veranstaltung von Parkkonzerten. Wegen dieser seiner Aufgaben ist der B^rschöner-nngsverein ein wichtiger Faktor in der Entwicklung unseres Fremdenverkehrs. Die Mittel für die Erfüllung seiner Aufgabe schöpft der Verein vorwiegend aiis den Subventionen der Stadt-aemeinde^ di' jedoch gänzlich unzureins--^esamt wnrden in den letzten zwei Ja'''ren entlang der Straßen in der Stadt insgesamt 1117 Bäumchen gepflanzt. Nach dem Bericht des Kassiers G illY betrug im letzten Jahr d. Subvention der Stadtgemeinde 117.000 Dinar, wogegen dieselbe im Jahre 1933 noch 1SS.000 D'nar ausmachte. Aus dieser Dotierung wurden imr die Ausgaben für den Obergärtner und teiliveis? die Löhne für die Arbeiter und die Ausgaben für die Krankenversicherung, d^e sich insgesamt auf rund 181.000 Dinar stel-sen, bestritten. Die übrigen Ausgaben von etwa 100.000 Dinar mußte der ^rein aus den E r s P a r u n g e n der früheren Jahre decken. Da für die P a r k k o n z e r t e keine Begünstigungen gewährt werden, warfen diesellim im Borjahr kaum 7000 D'nar ab. Der Kahnbetrieb auf den Drei Teichen ergab gegen 10.000 Dinar, wobei hervorzuheben ist daß alte Boote durch neue ersetzt werden miissen. Die ungünstig.? Wit-terungslaae des vergangenen Winters brach te eö mit sich, daft d^e Eislaufplätze im S^adtPark und auf den Drei Teichen nnr Dinar abwarfen. Der V rein wird an die Schaffung eines K u n st e i s l a u k-Platzes schreiten müssen. nienn er seine Aufgabe in jeder H'nsich^ e'-^nllen will. Die Baumschule und dieGärtnerei warben D'nar ab. An ^^i'-'lieds- n. ^r!''w'ss:^?n?^eiträaen flosten T'innr ein. Das Binvro^'amm ^ieh' e'ne arnnd"-che A"sb skernni d's P a v i l l o n S b-i den Drei Teichen vor; der Berein wandte sich bereits an die Gemeinde um teilweise Uebernahme der Kosten. Im Volfs''art''n wird e'n G e w ä ch s h a u s err'chtet wer den. in dem u. a. die Zierpflanzen iiberwin-tern werden. Bei der N-cumal^l des Aus'ch"ss?^ wurd' ^^sltbsir^erml'ister Dr. Ls vold in seiner Funktion alz ?.^räses be^^ätigt^ B'^eo^^mann ist Flnan^rai ^ n oP Ichrikts'"'''irer strat^be^kmter .K ol a r und Kassier ?^ank-beamter G i l l v. Im nbriaen ws'st der '^"^^and keine wesentlichen Aenderungen auf. E'n Kotm-?? sm »?n i'"'n Ein letzter App-K a« die Verwaltung. Wir lxvben an dieser Stelle schon des öfteren daraus hingewiesen, das^ die St'''dt-verwaltung irgendetwas wird tun in''sscn. um die unhaltbare Slraszenmisere im frequentierten S'adtzentruni zu nleistern Es handelt sich hie'- vor allem uin die KoroZta cesta und die Tattenbachova ulica, die in diesen Re>gentaqdna iilica. während Straßen, in denen der ganze Berkeh-sich abwickelt, zu einem .Kotmeer und im Sommer zu Stauberzeugern -^usamn'enge-martert werden. Diesen Vorwurf ivr'aen die Bewohner der beiden Strassen mit vollem Recht aus, da alle bisherigen Avvelle nichts gefruchtet haben. 5>der will man k^iese beiden Straßen als Symbole der Strafen- pslec^e im vernachläß'gten Zus and „konservieren". Sah weg«nli<'un"en Geg nwärtig oder in der nächsten »^e-t ' nden in verschiedenen Gegenden des ^n-''nd Auslandes B'.'ranstaltungen statt, de« 'en Besuch durch Fahrtbegnnst'gungen aut den Ba^'nen erleichtert wivd. Im nachfolgenden sei-'-n einige angeführt: Mar''''?r. I?hrcsbau»itvcrsalnmlung der ..Prosvetna zveza" am 7 Nolv-ember: halber Fahrpreis vom 5. bis 0 November auf G^'nnd des Sonderausweises. Veograd, Nadioausstellung vom 27. d. b's 5. November: halber Fahrpreis vom 25. d. bis 7. November. Sonderausweis. Dubrovnik. Apothekertagu^g am 27. d.: bv^/ttige Fahrpreisermäßigung für die Mitglieder bis 31. d.. Sonderausweis. Mailand, Automob'Iausstellung vom 8. b's 20. November: halber Fahrpreis auf den italienischen Eis^'nbahnen. Italien: nach sechstätige-m Aufenthalt bis auf Widerruf in beliebigen Orten 50°/<»igcr Preisnachlaß auf den italienischen Bahnen auf der .Hin- und Rückfahrt. Deutschland? bis 31. d. nach siebentägi-Ausenthalt seinschl Ankunftstag) in be-lieb'gen Orten kX^'/oiger Preisnachlaß auf den deutschen Bahnen auf der Hin- und s'^clhrt. Einschlägiye Informationen erteilt da? Reisebüro „Putnik" inMaribor, Ale-ksandrova l:esta 35, Tel. 2122 und in Ce-lje. Alekkandrov trg. Tel. 119, wos''lbst alle Fahrkarten Kum Originalpreis, Bisa. ausländische Zahlungsmittel zu günstigen Tageskursen und Registermark beschafft wer-den können. m. Evangelisches. Sonntag, den 27. d. um 10 Uhr wird in der ChristuHkirche ein Gemeindegottesdienst stattfinden. Am Nachmittag feiert die Gem<^inde in St. Ilj das Reformationsfest. Predigen wird Senior Baron. Der Religionsimterricht in S^. Ilj irnrd liin 26. d. wegen Abwesenlieit des Seniors auffallen. — Die Strickstunden d''-? evangelischen Frauenvereines beginnen am Montag, den 28. d. um 2V Uhr im Gemein gesaal. m. Unter großer Anteilnahme wurde stern die Gutsverwalterswitwe Frau Jose-fine R e h a r zu Grabe getragen. Die Totenfeier wurde durch Ehorvorträge des Gesangvereines „Jadran" verschönt. Am offenen Grabe hielt Frau Slavica L e b a n der Dahingeschiedenen einen tiefem Pfuiidcne'^ Nachruf. u. Anläßlich des tschechoslowakischen Nl»-t^onal'eiertageS findet Soniitag, de>i 27. d. um 20 Uhr im Saal der ZadruZüna aospoda/ ska banka eine F?ier des hiesigen Tsch^ch'^ >ank" Mlakar über sc^ne Rei'en dur'l' Grieer Lagunenstadt bestlinmt. Dienstag, den 5. d. wird um 16 Uhr die Rückfahrt angetreten, soda^ um 30 Uhr der Autocar bereits in Görz eintreffen wird, ivo auch genachtigt wird Mittwoch, dcii d. geht es um Uhr weiter über die Schlachtfelder von Doberdob nach Tri' est Nach Besichtigung der Stadt und dem Mittagessen wird die Weiterfahrt gegen Ljub ljana angetreten, svdas; die Ankunft m Maribor um S4 Uhr erfolgen wird. Die Fahrt-spesen kommen samt dem Sammelvisum auf i 420 Dinar pro Person zu stehen. Wegen des' großen Interesse möge die Amnel^ang ehe-baldigst dem Rei.sebüro „Putnik" bekannt-aeaeben werden. Wer ist der Tote? Das Geheimnis um KoroZec' Verschwinden nach wie vor nn-getlärt / Die von der Drau angeschwemmte Leiche noch nicht aftnosziert Das mysteriSse Verschwinden des 76jäh. rigen Besitzers Franz K o r o s e c aus Pe-trovci erscheint nach wie vor in tiefstes Dun kl gehüllt. Die Nachforschungen haben ein« überraschende Wendung genommen, da die Gerichtskommission bei der Agnoszierung der nächst Sv. Marko unterhalb Ptuj von der Drau angeschivemmten Leiche nicht die Jden tität des Toten seststellen konnte. Einzelne Merkmale sprechen zivar dasjjr, daß der Tote nrit KoroSec identisch sein könnte, doch lassen andererseits wieder andere Anzeichen nicht darauf schließen. Noch mehr iib^'rra-schend ist das Ergebnis der Obdltktion der Leiche. Die Gerichtsärzte stellten nänilich sest, daß die Verlegungen, die am .^opfc des Unbekannten festgestellt worden sliid, vom Anprall auf einen Stein im Fluß ^rrüh' ren müssen und daher eine Ge)valttätigkeit ausschließen. Der Tote ist mit einer grauen Hose, Rindslederschuhen und Gamaschen bekleidet, an der linken Hand fehlen die ersten Glieder des Zeige« und Mittelfingers. In der Hosentasche wurde ein Betrag von N.S0 Dinar vorgefunden. Allem Anschein nach dürfte die Annahme, daß es sich hier um den verschwundenen Koro^ec handelt verfrüht sein. Im Zusammenhang mit der Untersuchung wurde gestern von der Mariborer Polizei KoroSec Nachbar Josef B e l e k aus trovci einvernommen. Belek, gegen den Ko-roSec ein Gerichtsverfahren eingeleitet hatte und mit ihm zugleich nach Maribor gekommen war, gab Aufschkiß über die letzte, hier verbrachte Nacht. Am folgenden Tage, d. h. am 16. d., hat Belek, wie er angibt, auf der Straße PerS getroffen, der ihm auf die Frage, wo Koro^ec geblieben sei, eine ausweichende Antwort gegeben habe. Die Mariborer Polizei sowie die Geiidarmerie von Pe-trovci sind eifrig beftrebt, den Fall zu klären. »SOG ApoMekenna Mdlenft Freitag: j^önig und Maver. Samstag: Savost und Sirak. p. Festnahme eines M/idchenschänderS. Dlerrn Dr. Josef Suttcr. Fabrikant in Fürstenfcld, gctraut. In de? l^irche hatten sich viele Freundi.' und B'kannte des Brautpaares und der Faniilien eingefunden. Unter feierlichen Orgel-klängen zv.^en die Hcchzeitsqaste in die Kirche. Die Trauung wur^ von Pfarrer Gerhard M a y nach einer tief zu Herzen gehenden Ansprache vorgenommen und durch ein HochzeitSlied, ge sungen von Frau Heddl) May, verschöner!. Dem neuverinählten Paar unsere herzlichsten Glückwünsche! c. Die Aepfel des GanntaleS. Kürzlich fand in Gomilfko im Sanntale eine ausgezeichnet angelegte und stark besuchte Obstausstellung statt, die allseits grl?ß'es Interesse fand. DaHei wurde f'.'stgeftellt, daß die beiden hauptsächlichsten Apfelsorten des Sanntales, die Kanada-Reinette und der Bohnapsel, sich nicht bewöh en. Tie beiden genannten Apfelsorten sind in betreff der kliinatischen Verhäl nisse wählerisch. Sie erforde^-n eine geschützte Lage, das Sanntal aber ist von Bergen rings umgcbcn und entbebrt vor allem im Frühling, ivenn auf den Bergen die Schneeischmelze einsetzt, der Bodenwärme. Darum können die genannten l?orten bei uns im Sanntal ihre Vollkom» menheit nicht erreichen. Eie zweckmä!;igere ^'lusimihl ist daher Vonnöten. c. Elektrifizierung der Umgebung CeljeS. Das .ffrainische LawdeselektrizilätSwerk Plant eine Elektnfizierung der Umgebung Ccljes und eine Angliederung der Dörfer Trnovlje, Leskovee, L-jubeLno und Lipovec. In Tmov-lle und Ljubeöno soll je eine Transformatorenstation errichtet werden, die dann durch eine Hochspannung mit der schon bestehenden Leitung verbunden werden sollen. c. Zu Allerheiligen und am darauffolgenden Alterieelentag wird der Sonderautobus des „Putnik" ab Maribor nach Graz fahren. Der Fahrpreis stellt sich samt dem ÄmmÄ-Visum auf 75 Dinar. ÄnmeldunM übernimmt auch die hiesige Geschäftsstelle des „Putnik". c. Fahrplan.Reuerungen. Auf einer Eisen-bahnkonferenz in Lsubljana sind für den kom Menden Sommerfahrplan etliche Neuer» igen und Abänderungen beschlossen worden. Was unsere Stadt betrifft, sind folgende Neuerungen zu vermelden: Die Strecke Celje—Dravc'-grad wird mit 31. Mai 193« einen Ausflüglerzug bekommen Abfahrt in Cslje um 4.30 Uhr, Ankunft in Dravograd um 7.20 Uhr; Rückkehr aus Dravograd um 1S Uhr. Ankunft in Celje um .91.4Ü Uhr. Mit der Ein-jÄhrung dieses Zuges wird an Sonntagen^ -der bisherige gemischte Zug Belenje—Dravo ^ grad, sowie der Personeiizug, der aus Celse um 10 Uhr, aus Beleiiie um l4.w Ulir abgeht, eingestellt werden. Der Ausstüglerzug Zagreb—Celje, der im Vorjahr eingeführt wurde, k^leibt bestehen. Er wird im kommenden Jahr Zagreb um 7.05 verlassen und in Eelse um 0.24 Uhr eintrefen. Rückkakirt ab ^ Eelje um 19.05 Uhr, Ankunft in Zagreb unt 21.^^ Uhr. c. Steuer-Berzeichnis liegt auf. Das Verzeichnis der Einkonimensteuer-V<'rpflichteten liegt im Zimmer Nr. 10 der Stadthauptmann schaft zur Einisichtnähme auf. Der Tteuerans-schuß stekit vom 7. bis zuin 9. November zur Verfügung. c. An einen Bamn gefahren. Auf ver StaatSstvaste bei Sv. Pet<'r im Tanntal pr-ill-te der Lastkraftwagen des Ziegeleiinhabers Franz Sodin aus Ljubetno bei Eelje, .vah-rcnd er einem entgegenkommenden Wagen auswich, plötzlich gegen einen Apfelbaum. ^ Der Apfelbaum brach ab. Von den beiden ! sassen des Wagens wurde bloß der Wagenlenker leicht verletzt. Der schwerbeschädigte Wa-^ gen wurde abgeschleppt. Der Senden beträgt rund 10.000 Dinar. c. Der Gehsteig in der Manborska cesta ist durch eine ausgiebige Kiesbeschotterung endlich in einen gangbaren Zustand versetzt worden. Allein das Stück beim Uebergang der AZkeröeva in dre Mariborsla cesta ist nach wie vor ein Gväuel, daS nicht anders zu beseitigen sein wird, als daß man ?^ort den Gehsteig pflastert und entsprechend über-. hi^ht. c. Abgemeldete Hopfeneiukäuser. Die Bereinigung der Kaufleute für die Bezirke Celje, Gornjigrad und Ztnarje bei IelSc gib: allen ihren Mitgliodern und Hopfcnbauern bl^kaniii, daß bis zum 19. Oktober folgende .^^^upsencinkaufer aus der Liste gestrichen vurden: Franz Zupanc (Einkäufer der Nr-ma Ianie in ^alee), Jakob Fjsch.'r (Josef Pauer, BraslovSe), Franz Schwentner (Ulaga, Celje), Franz KlanLnik (Ulaga, Celje), Franz SeSelj (Ulaga, Celje), Alois (!ater (Ulaga, Celje), Franz GoropevSek (Aubrecht, ^alec), Anton Senegaönik (Cu-kala, Zt. Jurrj ob T.), Anton Dvornik (Cu-kala, Kt. Jurij ob T.), Ivan RanSigas (Cu-kala, Zt. Jurii ob T.), Josef Strah (Cukala, Zt. Jurij ob T.). Die lZ^nannten haben nicht mehr das Recht, Hopfen einzukaufen oder zu verkaufen. c. Die W^nlese im Bezirk Celje. D,e Lese in den hiesigen Weingätren ist vorbei. Abgesehen von den vom Maifro^t betroffenen niederen Lagen, war die Lefe, begleitet von schönem warmen Wetter, befriedigend; mancher dürfte angenehm enttäuscht sein, daß er sick) in seinen Berechnungen der Menge und der Güte nach geirrt hatte. Der Traubenansatz war nicht besonders reich, dafür waren die Beeren groß, faftig und h'nterlie. ßen wenig Preßrückstände. Auch in Bezug auf die Ausreife der Beeren wurden die Erwartungen übertroffen. Der WälschriesUng Nationalldeater ln Maribor Me»ertoiee: Freitag, SS. Oktober: «-Mossen. SamStag, 26. Oktober um 20 Uhr: „Verrat d-i Rovara". Ab. B. Sonntag, 27. Oktober um 20 Uhr: „Bären-tanz". Burg-Tonkino. Neue Erstaufführung! — Wieder eine Sensation in unserem Kino. Ein Wienerlied^ ein Wienerfilm „Der Himmel auf Erden" mit .Ermann Thimig, .<^n^ Moser, Paul .Hörbiger und Adele Sandro^k nnd Theo Lingen in den Hauptrollen. Fünf Könige des .Humors in einem Film! H^'rr-liche Mufiik von Stolz, nmnderbare m'lo-diöse Wieiierschlager und wenn der Wiener-Walzer „Der Himmel auf Erden" erklingt, lveis man, daß diesen Film echie Heurigi:n-musik bei Wein und lieblicher Frauengesell-; schafl begleitet. Auch bei diesem Film Kriegö-szenen aus Abessinien. Achtung! Der Großtonfilm. die größte Sensation des Tages. „Abessinien 1935", ein Usa-Werk, erscheint demnächst ausschließlich nur in unserem sii-no. Dieser Film läuft momentan in Ljublja-na mit größtem Erfolg und wurde für Bl'o-grad für das führende Kino neuerdings ab-geschlossen, trotzdem, daß der Film vonl 7. bis 17. d. bereits in einem erstklass'g.'n .^ino mit ungeheurem En'olg vorgerührt wurde. In Maribor wird dieser großartig'' Spitzenfilm der Ufa am 2!^. d. aufgef'ihrt. Das Kino ist bereits seit einigen Tagen heizt. Union-Tonkino. Die Erstaiifkührnna dc>Z ausge'eichneten Wienerfilnis „Ein Walzer aus Men" mit Paul Hörbiger. Theo Bingen un-d der schönen Elisa Jllinrd. Ein s-ei-terer, echt ioieneri'ch?r Film, der eine der vielen Anekdoten, die das Lc-b^'n des Wal^'r-königs Johann Str.ius^ umranken, zum Vorbild bat. Diesmal schildert der Film eiiie reizende Liebesgesch-ichte, in deren Mittelpunkt eine russische Gräsin steht^ die der Komponist in der prunkvollen Zavenstadt kennengelernt hat. Der ganze Film ist von den bezaubernden Strauß-Walzn köiino» j-^-! ' - Pocht- U"!> Mietzlnsfordcrunffc». dvch ihrc' ^orderunsieii von ciefl'ltztl'n Bau- ern liach dm Vestinlmnnqen eintreiben, die für di<.' Genossenschartetl ihre Vorbände, bzw fi'lr Iandwlrtsch:>stlichi' .^redi^genossens'chaften ihre Van<»tsverbän)e für landwirtschaftliche Kreditqc'nossenschnfti'n, fiir Verbände der .^'anptgenossenscknftsverband. bzw. fi'lr Ba-niitsss-^nossonsch^ften fi'lr lasldwirts'k^a^tliche Kredite der 5tantöuerbclnd der landwirt-fchaitlichen Kreditstenossi'nschliftell lnit Geneh miqung des Minifterinins fiir Landwirtschaft vorschreiben werden. ^aiu'rn-Mitfllieder der Genossenschaften können flestenl'lbcr ihren t^nossensck>aften die Bestilnlnuilgen der Verordnung i'lber s'l>gc nannten individuellen «chutz ausnützen, wenil ihnen dies vom Verbände, bei dem ih. o.' t^nojsenscsMft eingeMcdert ist, bewilligt wird. In dicseln ?^alsc hat auch die betreffend.^ (Genossenschaft bei Ausfall ein-^n Anspruch s^es^enttber dein Staate ans eine gerecht.: Entschädigung von 3056 des schuldn/-rischell Vernlösiens'mrtes. Vauern-Genossen-fchafter. denen der Verband, bei dem ihre Ge nossellschast eingegliedert ist, die Veftiinniun, geil dic's?r Verordnullg gegeni'lber ihrer (^)e-nossensMft nuszum'itven erlaubt, jmblen Zinsel, ihren l^enossenschaften. Schulden der Bauern-(Genossenschaften gegeniiber werden in die (^e>alntschulden der Banern eingerechnet, ohne >>>'i"ich'icht darauf, vb diose Älililden H^llossenschaften gegenüber nach den Bestim MllNs!en dieser Verordnung abzuzahlen sind ode»- nicht. Schulden, fkr die der Schutz nicht gewährt wird. t. (5s lvurd<' bereits betont, dak der Schub ,lur be-ji'iglich jener Schlilden gcwSHrt wird. 10. j^orderungen von Gewerbetreibendelt für geleistete gewerbliche Arbeiten nach denl 20. Oktober 1S31. U. Ails Bauernschsilden »Verden ferner je-lle Schulden nicht betmchtet, die auf dem Erbrechte beruhen. Wenn aber ein Teil der Verlassen schüft in natura oder der Pflichtteil in Geld ausbezahlt werden soll, so ist die (Leldforderung aus dieser Unterlage dann nicht als BauernschulÄ zu betrachten, lvenn der Erbe einwilligt, daß ihm sein Teil irach denl Werte seines (Erbteiles zur Jeit der Zahlung ansbez-ahlt werde. Diese ziemlich unklare Bestimmung wurde aus den bisherigen Verordnungen herübergeuominen. Nach unserer Meinung ist diese Bestimmung nur so zu verstehen: Hat jemand als Haupterbe ein Kapital geerbt, dann muß er den anderen Erben die aus sie entfallenden Teile auszahlen und kann sich nicht auf den Schutz berufen. Oder ist jemandem einöhnlich aber fällt die Berlassenschaft den Erben nach gewissen Teilen in Natur zu. Die Erben aber schlie^n dann gewöhnlich ein Erbschaftsabkommen ab. demzufolge eii^er der Erben deu ganzen Nachlaß in Natur übernimmt und sich verpflichtet, den anderen Erben ihre Anteile in (Veld Nack) der BollZertung bei der Nachlaßschätzung oder nach verabredeter Bewertung auszuzahlen. Erklärt sich nun ein Erbe oder Pflichterbe damit einverstanden, daß ihm sein urspriinglich in Natur zugefallener Anteil bar nach dem jetzigen Werte dieses Naturanteiles ausbezahlt werde, so kann sich der Uebernehmer des Nachlasses gegenüber einem solchen Erben oder Pflichterben nicht auf den Bauernschuh berufeu. 12. Die Bestimmungen der Verordnung fin den weiterS ft'ir Forderungen der Natioiml« bank, der staatlichen Hyl)ots)ekarbank »md der Privilegierten Agrarbank keine Anwendung, außer jenen F-orderungen dieser Anstalten, die infolge Reeskompt oder Lombard auf (^rund der Wechsel gesck-ütztcr Bauern entstanden sind. Es wird.aber diesen Anstalten überlassen, im Rahmen eigener Zustäudistkeit ErleiMerllllgen fi'lr sene Tchllldner zu bestim „Rapid" gegen „Äelezniear" Bor dem rntschetdenden vorletzten Waffengang w der Fuß- liallmeisterschaft Sonntag uachnlittags unl 15» Uhr bestehen „Rapid" und „i^lezniöar" dlc entscheidende Kraftprobe in der Fußballmeisterschaft. Der vorletzte Start in dieser Saison kann die bis herige Konstellation ganz gehörig revidle« die vor dem April lW? entstanden siird.! ren. (Gegenwärtig liegt „/.eleznivar^' mit 4 Ob aber eine Srhnld vor oder nach dem April entstanden ist, wird ltick>t allein nach denl Schuldschein, Wechsel u. dgl. beurteilt. sondern werden alle Momente in Betracht gezogeil. die für die Entstehullg einer Verpklichtnllg niaßgebend waren. Durch N<>vation oder Wechselprolongat kann eine alte Schuld nicht in eine -nenl'crden sind. Warenscliilden bis .',09 Diu., dte vor 90. Okt^^ber eiltstaiiden sind, soweit nicht iil W'.'chselschulden umgoivandelt wnr 4. Schnlden, insoiveit sie durch Pfand ge-Ix'ckt sind. Diese Bestimlnung ist nei« und wnrde nicht .^on den blsherissen (besetzen und Berordmin-ßen iil^rnomnten. Es kann hier nur von j)lindpfändern die Rede sein.^ !^r Urtext un-üerscheidet niinrlich durchwegs zwischen Hypothek und Pfand nnd außerdem ist aus den 5^?stimmnngen der Verordnung iiber svge-ilannten indiividileslen Schutz ersichtlich, daß ^ier init Hypotheken gedeckte Sl^llden nicht 'in Betracht konimeil. Anßerdem wird man Punkten an der Spitze. Da die Mnlillschaft auch ein inlmerhin günftlges Score (L:1) besitzt, wird ihr zuluindeist in der ersten Hälfte der Spiele schwer die Führung zu entreisseli sein. An zweiter Stelle folgt „^akovec", dessell Mannschaft es be, eitlem Score von 5:2 auf 2 Puutte gebracht hat. Ten dri.ten Tabellenposten nimmt ,.M a r i b o r" mit 2 Punkten und einer Trefferdifferenz von 4:9 ein. „N a p i d" hat bislang nur ein Spiel ausgetragen und hiebet beide Punkte abgeben müssen. Das Team hat aber Sonn-tag gegen „7.elezniear" und acht Tage später aberinals auf eigenem Terrain gegen die (lakovecer zu spielen, sodaß rivch hiilreicheud die Mi>glil5'keit eines Vordringens besteht. Scholl der sonlitägige .^tainps gegen die Ei-senbahller kann den Dingen einen ailderen Lauf geben. Das Kräfteverhältnis ist im Grund genonllnen vl^llig ausgeglichen, so-daß dle jeweilige Koi.idition der einzelnen Spieler für das Resultat ausschlaggebend sein wird. Die beiden vorletzten Punkte winken, sodaß es sich doppelt lohnt, »nit Boll-lrast daruln zu känlpfen. men, für die im übrigen dte Bestimmungen dieser Verordilung in Betracht kämen. (Schluß folgt.) : In der Futzdallmeiperschast der 2. lllasie des Kreises Maribor treffen nächsteil Sonntag in t'akcpvec der dortige „Nradsanski" und d<'r Sportklub „Drava" aus Ptuj aukeillau-der. : Auch die Statuen des SK. „Bikiorla" nicht (genehmigt, (kiner Melduiili zufolge sind auch die Statuten des neugegrüildeten Ma-riborer Sportklubs ..Viktoria" von diir Behörde nicht geneihinigt worden. : Planica ohne international? Gkispeung» konkurrenz? Mit Mck>sicht aus das finanzielle Z^asko des letzten Skisprinl^ens au? der Rieseilsch-anze in Planica will der Iugosla^' wische Wintersvortverban'd in dieser Stison von einer ähirlichei, Bvtanstaltung Abstand nehnieil. : Die jusesla«is«k« MSlai»fmeisterschast ^e- !lragsl^>fand die Rede lein kann, nlcht aber von einenl sogenannten Pfän^duugspfaud, d. ?. voil einenl Pfandrecht, ivelclies inittels E)ze wtion an Fahrnissen Mangsweise begründet vnrde. -X Alinlentationsforderungm. die jeinan-tein g<'geil den Bauerilschuldner auf Grund !?»er Erhaltiliigspflicht zustehen. Es n>ird keiu illlterschied gemacht, ob jeinaild die Erhal-)nngspslicht freiwillig dilrch Vertrac^ auf sich ß<'nominen hat, oder ob er dazu verurteilt Vörden ist. t». ^orderiingeil, die aus einer Straslat her Ti'thren. In der Perordnulrg wird llicht be-!tont. dnß der -ck'uldller wegen dieser Ttras--!at gerichtlich v riirleilt N'-orden ist. trag. Hls AustragSort dürfte Lsubljzna ln Z^rage ksmmen, obwohl sick auch ^'jagreb für diese Konkurl'enz interessiert. : Gregor Höll will nach Jugoslawien, ^r bekailnte österreichische Meisterspringer l^re-gor Höll hat an den Iugo'laiwiscl^n Wiil-tersportverband «in Angebot als Trainer ggrad, der zweite aus Za-greb, der dritte aus Ljubljana' die sugosla-wiscl)eu Schlachtenbununler l^ch Berlin führen. Der Ausflug süill 7 Tage in Allspruch nehlnen, wovon ztvei auf die Reise entfallen. : Tennismeifter von Italien ivurde Pal-mieri, der ill den Eudrundeil gegeu Mangold (!:4, 4:K, 6:0, 6:4 und gegen Rado 6:3, 6:l, siegte. Bei den Damen fiel «der Titel all Valerio, bln Doppel gewamien Taroni-!7iliiltavalle gegen (5esura-Mango!!> 2:6, 7:5), 6:4. 7:5. : Europas Stabhochspringer haben sich -der abgelauseilen Saisoll gewaltig verbessei Der Schu'^>de Ljullgberg uild der Russe Ossi lin kainen au? 4.15», der Pole Sneider an 4.14 Meter. NaZevski (Rußland) erziel: 4.(lt^, dj.? Deuts^'l>en Hartmann uild Mi'ill 4.62, Dr. ^korejö oslowakei) 4.61 Ml ler. Bakov (Ii?goslawleu>.erreichte s'etaii»' sich .'j.liU Metel.' Bvrfenberlchte L j u b l j a u a, 24. d. Devisen: Berlin l7ü6.<18- l76ft.l)5, Zürich 1424.22— 1431.2», London 214.!)k-i ->17.03, Newyork Scheck 4A15.72^4382.(>4. Paris 286.7^ 290.19, Prag 181.19-182.36, Triest 255.0.'i -358.11. Zagreb, 24. d. S t a a t s w e r t e: Kriegss6)aden 3.'i2.56—.357. per Oktol'er— De.^mber 3.^.3 -3-?6, 7^ Investitionsanleihe 76-77 4?6 Agrar "12.56-44/'?6, 7«/« Blair 67.56—68, 8^ Blair 75—0. 6°/» Begll'k 61—lN.56, Agrarbank 222—22(i. Der Außenhanvel weiterbin aktiv Nack Mitteilungen der .Generalzolldirektion belief sich die silgoslawische A u s f u h r im vergangenen Moi,at Sevtember anf 384.3 Millionen Dinar gegenüber 367.3 Millionen vor einein llnd 317.7 Millionen vor z^ves uiid 272.8 Millionen Dil,ar vor drei Ialiri'n ^m Vergleich zum Vorsa-Hr erliöhte sich !omlt die Ausfuhr t»m 4.S^, 'unl Jahr 1933 uin 21.7 und 1932 um 46.8 Demgegenüber betrug die E i n f u h ? im Bormonat 287.7 Millionen Dinar aeaen'iber 11.2 im BergleichSinonat des Borjahre-?, so-lnit um 7.5^ höher. Der Außenhandel ,var demnach auch im vergangenen Monat a k t i v. u. l,m 9 '.5 Millionen Di,mr. während die Aktivität iiu gleichen Monat des Vorjahr:?? 56.2 Millionen ausmachte. Auch diesiual is- dieselbe höher als ausgcir»iesen. da sich in der Eiilsul)r die Posten für das aus inouetären (Gründen wieder eing<'f!'thrte (^l>sd befiiiden. In den ersten neun Monaten d. I. betrug die jugoslawisckie Einfu.hr 2611.1 ul^d die Aus sllhr 27775.4 Millionen Diilar. gegenüber 2C.13.8 l'M 2616.9 Mill. des Jahres 1931, 2075.8 bzw. 2?87.6 Mill. des Jahres 1933 und 2121.6 bM. 8033.6 Mill. des Jahres 1932. Die Aktivität belief sich demnach in der Zeit von 193.^» bis W33 auf 164.3, .3.1 und 211.8 Millionen'Dinar, n>ähvei^ im Jahre 1932 derselbe ,^eitraum mit einer Passivpoit von 88 Mill. Ällar abschloß. X Verlade- und Adtadefrift ans der Bahn seinerzeit wurden die Verlade- und Abladefrist für Waggonielldungen vorübergehend etwas abgekürzt. Ab 25. d. gelten lvieder die normalen Fristen. X VrotgetreidevorrAte in Deutschland. Die dentschen Weizenvorräte in erster und zweiter Hand betragen gegeilwärtig 4.9 Mil-lioileu Tounen, bei einer vorläufige,l Erilte-schätzuug von 4.7 Millionen Tonnen. Diese Menge ist etwas größer als im Vorfahre. Die Noggenernte wird auf 7.55 Misiioiien Tonnen geschäht, lvähreird die Vorräle 6.9 Milliollen betragen, gegenüber 6.6 Millil'-nen Tonlleil ini Vorjalire. X Tschechoslowakische Krantliesernnge,l nach Italien. Der Export tschechoslolvali-schen .(trautes inar bislier noch ilie nach )ta^ lien gerichtet geil>esen. »nährend in die^seiil Iahr<' die Aussuhr auch nach dieier Nelta^ lien gesandt wurde X Griechenland führt Getreide aus Argentinien ein. Dilrch eilie ileue Verfügung des griechischen Fiuanzininisteriuins (gleichzeitig Ministerium für Volkswirtschaft) ivurd<' die Eillsuhr von 3144 Tonnen (Getreide ailö Argentinien ohne Zwangskom-vensation gestattet. X Die Notiz fiir ägyptische Baumwolle tu Liverpool diesmal etwas fester. Hi^bei ist all sehr ilnlsangreichen aliessinischen Austrag ol»f Bauulwollstosse zu dellkell, der nach Luiica-shire siel und, wie verlaiites, gerade der ägyp tischen Sektion gute Aeschäftigullg sichern soll X Die Preise für Mastschweine in Oester-reich siild bisher nin .30 (Nro-scheli je »tilo-.Painln zurückgegailgeu, so daß !)eute i 70 bis 1.95 Lchilliug notiert iverdell. (hegcll-'iber der Vorwoche l^andelt es sich uln eine>l 'Preisrückgang von 9 bis 16?6. Die Ursache ^eser Nücklänsigkeit ist der Pl-elörückgaiig lif d0ili ^chlveilleinarktc in St. Marx. X Hausse aus dem Altmetallmarkt. Seil i^'in ^triegsausbruch liiid ini engsten Zlilaiii, '»i-'iihang init dein stürinischeil Welleilschlag aus den Rohstofsiiiärtte» l)al sidi auch das LamStaq, kx'n ?t^. ONover .Marlbo-rer Ze^tunq'' ??um«er 241 Preisnwl>au in Altmetallen um rund 1ü bis 20 gohoben, welche Hausse slch so ziemlich l^lcichmäßig auf Altmessing, Altrotgub. Altblei und Altzink verteilt. UZA hat seit der ficb>.'rhaften Nachfrage nach Metallen und seit Erhöhung der eigenen Produktionskapazität ihr Hauptaugeninerk auf die Erfassung von Altmetallen gerichtet. Im Jahre 193! wurden rund 75O.5 Enql'sche Sprachstunde, 16.30 Der Vettelstlldent, 19.10 MuMlis.-be Spsrt« wockie. Stt.10 Bunter Abend. — VerNn, 20 Eoii fan tutte. Oper. — VeromLnster, 20.30 Eine tragikomische Angelegenheit. — Vra» tislava, 21 .A) H^rsviel. — Vreslau, 19.45 Tonbericht. — Vriinn. 20.35 Orcbestcrkon-zert. — Dentschlqndsender. 22.30 .?>orn-Musik — Droitmich, 21 Bunter Abend. — Leipzig, 20.10 Nnnchen von Tl)arau. ^ London sNeq.) S0.50 Over. — MSHr..Oftr. 21.45 Oper. — Praq, 20.05 Bunter Abbild. — Rom, 20.50 Aida. — Straftbnrg. 21 Lustspiel. - Swttgart, 20.10 Der 5^ia?ttner'^aron. — Toulouse, 21 ?luS Opern 21.15 Duettlsten, 21.30 Sasonorchester. 22.l.'> .Kabarett. — Warschau, AI Bunte mn'if Sendung, 21..30 Humor. Mmlsche llnMasgeftaltt« Die Melße Am« dir Hodeitzokern / Die Schwarze Frau der WMelsbacher Der Äwerg der Habsburger / Die Weißm Ddgel von Wien Die Geschichte Europas weift von merk- im Schlafzimmer Napoleims auf. Diesmal der Vierte geisteskrank wurd< wlirdiaen spukhaften Gestalten zu berichten, war sie gesprächiger. Sie warnte den Kaiser, ' Während der ^milienspuk der .hohenzol die von i3^it zu .^eit durch i!hr Erscheinen den ehemals herrschenden »Familien Unheil und Unglück zu verkünden Pflegten. Eine der meist bekannten Gestalten dieser Art w^n die berühmte WeißcFrauder .Hohen-Mern. die seit dem 16. Jahrhundert wie-' derbolt auftrat und sogar in den Jahren! vor der Weiterführung des Krieges gegen lern durch die Weiße Frau vertreien war, die deutschen Fürsten nnd vor der Zersiük-' verzeichnete die Goschichte des Hauses W i t-kelung der deutschen Länder. Sie prophe- t « lSbach e'ine ähnliche unheilverheihen-zeite ihm ein tragisches Ende und verschwand de Gestalt, die aber schn>arz gekleidet war. auf dieselbe geheimnisvolle Weise wie sie. Die SchwarzeFraudes Bayerischen erschienen war. j Königsgeschlechtes verkündete durch ihr Er- Zu Anfang des Jahres 1819, als Köni-> scheinen gleichfalls, daß der Tod vor dcc des Weltkrieges durch ihr AuftauÄ)en Wil- iiigin Katharina von Württemberg wäh-^Tür stand. 1S54 erschien die Schwarze ^ ,^nd schloß die offenstehende Tür zu. Als sie de Sachsen und forderte in Dresden zahl- 1705, kurz vor der Schlach^ bei Auster- »urückkam, sah sie zu ihrem Erstaunen, daß reich? Opfer. Die königliche Familie suchte litz, stattete sie Napoleon im Schlojz Schön- eine unbekannte weißgekleidete Dame auf auf Schloß Pillnitz Zuflucht. Die Ki?nicli: brunn einen Besuch ab. Tic erste Zusam- dem Stuhle vor dem Bett der .Königin saß. ^ traf zunächst allein ein, der König wollte sei-menkunft des Kaisers mit der Weißen Frau Es war die Weiße Frau. Drei Tage später'ner GemahUn in wenigen Tagen folgen. An? war ziemlich unbehaglich. Mitten in der starb .Katharina von Württemberg. I Abend der Ankunft, saß die Königin mit Nacht schiittelte jemand das Bett Napol<'on5i König Friedrich der Dritte machte die ^ ihrem Gefolge im Salon des Schloßes. Ei Weiße Frau gleichfalls ihre Aufwartung. — Sie verkündete den nahe bevorstehenden Tod des Königs. Ueber die Begegnung Friedrich so stark, daß der Kaiser erwachte. Er erblickte eine vornehme blasse Dame ?n wei-ßem, wallenden Gewand, die ihn mit erhobener Hand bedrohte. Nach einem Augenblick verschwand die Gestalt, ohne ein Wort zu sagen. Am nächsten Morgen erzähl t« Napoleon den Herren seines Gefolges von dem nächtlichen Spuk. Daß der Spuk kör^rliche Kraft besaß, konnte man daraus schließen, daß das Bett deS Kaisers von seiner Stelle verschoben ivar. Es wurden Bor sichtsmaßnahmen getroffen, vor den Türen des kai.serlichen Schlafgemachs wurden Posten aufgestellt. Die Weiße Frau erschien nicht mehr. Napoleon errang auf dem Schlachtfcvde von Austerlitz einen glänzendei: Sieg und vergaß den unliebsamen Besuch. Vier Jahre spiiter, in der Nacht vor der Schlacht bei Wagram, tauchte die Weiße Frau wieder n>e der Hofdamen las ihr aus einem neuen Noman vor. Plötzlich verstummte sie. Bell Entsetzen haftete ihr Blick auf einem Punkt Wilhelms des Vierten mit der Weißen Frau^ und nach einigen Minuten peinlichen 5chM erzählte die .Hofkronik folgende haarsträu- gens brach sie schluchzend aus: „Tie Schwar-bende Geschichte: DaS preußisclie Königs- ze Frau! 5>inter dem Sessel Ew. Majestät ^xlar weilte zu Bewch am sächsischen .Hofe — oh Jesus Maria, welch Unglücl!" — und zu Pillnitz. Eines Nachts hörte der Grena- sie sank ohnmiickitig zu Boden Vlas^ nnd dier, der vor der Zimmerflucht des preußi-'filternd verließ Königin Maria den T.'llon, schen Königs Wac!^ hielt, sckiweve Schritte. ^ sie glaubte, ihr Tod sei nahe. Der Besuch Er drehte sich um und erblickte eine merk- der Schn>arzen Frau galt aber nicht ihr, son würdige Spukprozession. Eitt<. Dame int lan-, dern ihrem Gemahl. Am Tage darans brach-gen tr>eißen Kleid schritt voran, ihr folg en te ein Kurier aus Dresden die lrauripe Bot fünf Soldaten, die einen Sa'g trugen, !n dem ein Mann in Generalsnniform lag. — Das Schrecklichste an dieser Erscheinung war daß sowohl die Träger wie der Ma.in im schaft, daß Friedrich August über Nack't von der Epidemie dahingerafft worden war. Die 5^auschronik der Habsburger kannte keine spukhafte, ungliickverkündende Sarg keinen Kopf hatten. Der Sinn dieses' Frau, wußte aber von einen» s ch >v a r , nächtlichen Zuge^ enthaupteter Gestalten of-^ zenZwerg zu berichten, dessen Austau' fenbarte sich später, als Friedrich Wilhelm chen als sürch'erliches Onten angesehen mur- > d?. Zum ersten Male erschien der schwarze 5treuzwortratfel Von links nach recktS: 1. Hausangestellte, 4. Malaiendolch, 7. Dichwng, ' e l s !- ? « s 1lj U 15 1l^ U 15 ie 1» sg AI i!i . l -1 2S A Z0 Von links nach recktS: 1. Hausangestellte, 4. Malaiendolch, 7. Dichwng, 8. Gesicht, 10. Hausttogel, 12. rusfisthe Stadt am Don. 15. anderer Ausdruck für aesotten, 17. Papagei, 18. Teil einer Se»tdestatton, 19. weiblicher Vorname, 20. anderer Ausdruck fiir: geistesgestört, 21. wort, 23. Vulkan aus Sizilien, 25. englische Rennwette, 27. Zusammenschluß, 29. Stadt in der Lüne» burger Heide. 30. Gist-pftanze, 31. Golf in Südfrankreich. <ü gilt als ue.) Von oben nach unten: 1. Teil eines Baums, 2. Märchenfigur. Z. weiblicher Vorname, 4. russische Stadt, 5. nordische Hirsch art, 6. Farberde. 9. modernes Verkehrsmittel, 11. Edelstein, 13. medizinischer ftemdländischer weiblicher Vorname. W. Näbzube^r, 23. weidmännischer Begriff. 24. biblische Geftalt, 26. Zwtevortrag, 2S. un-gemlisterter Stoff. SanduhrrStstl 1. Kräuterpflanze, 2. äußeres Heilmittel lPaste). 8. Mittelmeerinsel, 4. englisches Getränk. S. französischer Artikel (grammatikalisch), 6. Selbstlaut. 7. chemisches Zeichen für „Lithium-, 8. nordischer Dichter, 9. Berg in Tirol, 19. Wortteil, 11. genau wie unter 1. sallratfti a — a — a — a--a — d — e — e^e l-l-l-l-t-l-m-n — n — n — » — n — n — n — o — o — o — r — r — r — r— f — < u — w — z. Die vorstehenden Buchstaben sind in vie Figur so einzusetzen, daß waagerecht Wörter von folgender Bedeutung entstehen: 1. Zeichen deS Wahnsinns, 2. rechtsrheinisches Gebirge, 3. Erinnerungsgegenstand, 4. kleiner Fisch, 5. Name flir das Avendland, 6. duftendes Zier-aewächs. 7. kranzartiaeS Gewinde. Schüttelriitsel. Nun ändere in einem fort Di? Buchstaben von einem Wort: Der Landmann baut es auf denl Feld-, Wenn nmn die Buchstaben verstellt. Ist nachts zur Stärkung es sehr wichtig; Nnd ivenn's grab falsch ist, ist es richtig. Viererlei. ^am Berge kommt er mit wilder G<'walt. Reich ist sein Inhalt (mit and'rem Gehalt). Ein Zeichen zu beiden: ein wildes Tier; Das aivdre ein Baum im Waldrevier. Auflösungen aus der letzten?^atse?.Scke Kreuzworträtsel. Von links nach rechts: 1. Infamie. 5. Ur, 6. Ei, 9. Akt, 11. Lo, 12. R.'gulator. 15. Aga, 16. Eid, 17. Feuerwerk, 20. Mai, 23. Schlange. — Bon oben nach unten: 2. Frau, 3. ?^keta, 4. Giraffe. 7. Nordkap, 8. Segels 10. Klara, 11. Loire, 13. Gau. 14. Tee. 15. Affe, 18. Enril!, 19. Wien, ?^1. ich, 22. AG (Aktiengesellsckjaft). Diamantaufgabe. 1. k, S. Mai, 3. Birne, 4. Million, 5. ^rl l^erok, l». Galeere, 7. Garbe, 9. Boa. 9. k. — Mittlere senkrechte R'.'ihe: Karl Gerok (gestorben am 14. Januar 1890). Schneller Entschluß. Aigeuner-Baron. Silbemätfel. 1. Dortmund, 2. inegal, 3. Euterpe, 4. Einwurf. 5. Nadaines. S. Dirne, 7. Eindecker, 8. Praerie. 9. Reaumur, 10. Abendrot, 11. Norddeich, 12. Garbe, 13. Tollwut, 14. Indus, 15. Modenblatt, 16. Fulton, 17. Eisenbau, 18. Sonnabend. — „Die Erde Prangt im Festgewande, und blütenbunt steht jedes Feld." ZahlenrStsei. Posse, Epos, Torte, Eger, Noger, Rose. Oste, Sorte. Egge, Gros, Gersde, (5ros, Rost. — Peter Roisegger. Ursache — Virkung. Gan-g, Danken, Godan?en. G-edanken^ng. Rittselhafte Schrift. „Wer den Wipfel errei<^n will, ehe er die Zweige erfaßt hat. der wird sich in die Höihe schwingen!" Bilderriitfel. „Genieße deine Kraft, man lebt nm, wenn man schafft!" Zwerg in den Sälen der Wiener .Hoiburg U"^3 während der Belagerung Wiens durch die Türken. S>.in zu>cites Austreten erfolgte kurz vor dem Tode der Kai.serm Maria Theresia. Seit diesem Tage wurde der Zwerg zu einem oft gesehenen nächtlichen (^'zst in der .Hofburg und im Schloß Echönlnunn. Er verkündete Schlag auf Schlag d<'m .^>ause Habsburg allerlei Unheil. Auch :^)karie An-toinette empfing am Vorabend il)res Ganges zur Guillotine in ihrer Gefängnis.'.esle den Besuch des schwarzen Zwerges. ??och tvährend des Weltkrieges wand<'ric der Zwerg fast allnächtlich duich die Räume de-? Wiener Kaiserpalastes. Neben dem schwarzen Zwerg verknnt^^teu auch die berühmtm Weißen Vögel dem .Hau,sc .Habsbnrg Unglück. Sic t^iuch-ten zuerst am Tage des Todes des Kronprinzen Rndols über der Donaustadt auf. 18!>1 sah man sie wieder. Kurz darauf fiel die Schwester der Kaiserin Elisabeth, die .Herzogin von Alencon, dem Pariser Opernbrand zum Opfer. Im Juni 1914 kanren die Weißen Vögel plötzlich in dichten Sch'ren angesaust und kreisten eine l'albc Stunde lang um den Stephansdom. Der Verkehr in Wiens Straßen stockte. Düster blickten die Menschen in die Zukunft. Das Attentat von Sarajevo brachte die Katastrophe der .v^av?-burger. b. Deut^etlv ^uristsn-ZvItunz. Leiträse dekannte8ter cleut5cker .Iuri8ten ül>er äis neue (Zeset^LebunL: juristi^clie l^unä-8ekau uncl Lntsclieiäunsen erunä^ät^Ii-eker öecleutune. öeek'8cke Verlsssducl,-kanälunL. Funcke!-.. b. Viv Nun<1vr««svn. ein llanclduck kür Nun<1eliedlisiber unä -?ücliter. Von (Zi-äkin vom ^it 2S6 Kunst- ärucledilclern. Xart. 5.85 VerlJx ^tkenAion. P<)t8 sleick ein kuck. 6^8 >vesen seiner um-fas8en<1sn ^nlaxe unä Vollstünäiskeit unter äen >Verkon äer Kvnoloeie einen t>e80näeren ?Iad7, einnimmt. I^ie Vor-f288erin kat e8 aus einer unxevvölmii-Laelikenntnis und einer jskrelan-een liebevollen Arbeit lieraus verstan-äen. a-ui verlisItini^MiilZis^ kleinem I^gn-me in kanckliciter unä pr3kti8clier >^^ej?!e alles das zusammenzustellen, was äem Ni^mw^iiekter unä t1uäe!isddÄl)Sr .M«kbvre? Nummer 344. SamStog, deil Ltt. Oktober 1935. t!^ ikit. In öüäer^» lirinxt ükei-^iiclitlieli «Üe tlumlearten der vert^etiiecleiien >Velttej!e. Oanedon virä ein ltURiüIii'Iicllel' jiesckiektliolier I^ober-dlick üder äie em^elnvn I^aZ^en un^ eine Lenaue ^u^ammenztellm-x äer I^usse-keiin/.eielie'n »loseken. km >Vefk, das ttlleri Huiit-lefreunäen ^villkvmlnen iiit. d. tivlllisckv Pros». tierAusLetceben vc)l, l^okert dluklbaum. In (;an2:Iejnen 4.M iViürk. VerluL I^eldam. Da« c!eut5LliL Aetirikttum bietet eine k'iille von ^erlcen, SU8 äenen Nsläentum und keläisekes ^szsn kervorleuesiten. I^od. Noklbaum Iiat mit feinstem Verstänänls aus mehreren ^akrkunäerten äie 8ckün-8ten ^euLnisse äiessr ^rt 2U einem Qan-?en vereinixt. äg8 die xroLen i^pc>ck«n cleutsclier Oosiekte im äickteriscliLN Wort lebenäiL mactit. 80 i^t ein ?e-8clilo88ene8 Werk von elementarer Wucdt und bleibenäer Kecleutuns ent-standen. l)a8 Kueli j^t sckön au8Le8tat-tet unä reicli IIlu8triert. ^vircl ljus pkvsiliweisclie Äus äen Drüsen ksüktitcoi- uliven6et. ^inZclilü-»rixe l^tergtur wircl unentxeltliek versanät. ^sn >venäe iiicli nacd IZeojrrad. k^jexnSeva ö. ^iloö ^Är>ic)vi>!. »K u l e L l u i cl« izt in /^po-t^eken und Oruiierien ei-tlültiick.ltiß.Äik.iMZ? ^?en!!I!e!!eii^ (isstlisus Lsriö. Iv/no. — !>in. uufv/urt.'i. N!7k^ Selilaklmmer, Speise^ilmmsr. XiiclioneinriLtitunLen, Ltiikle illlei- ^rten »okort «letLrbar mit (Zai-antie ksuten Lie dej. ^ovak. 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Er zieht ^ch bald zurück und gil>t heimlich ein I^-unt-teleIramnl an den Maharadschii von Pata-^lur auf: „Ist der in Newt)ork neilende Prin<. ani berechtigt, den vor Iahretl geranbten Imvelensc^tz des Buddl>ns mit der Strahlenkrone in (Empfang zti nehnien?" Dieses Telegrainm nnrft der Kurzwellensender nach der amerikanischen l^roststation auf den Philippinen, von dort aus ivandert der ?^ynfspruch iveiter nach .artete Nachricht, da^ der Iu-nv.'lenschatz des VndVhas mit der Strahlen-krone eittdcckt ist. wirkt anf den kranken ?^!ir sten ivie elektrisierend. Er hat seine K'rank-heit iminer als eine Straf? des Vuddl^a? anges^'ho, nnd ist jetzt de? fe unterrichten wir diesen falschen (^ani. das^ die Angelegenheit erst ntorgen zur Abwicklutig kommt und gewinnen einen Tag „Warum wollen Sie ifin nicht gleich ver--baftcn lassen?" „Ich möchte ilin beute abends 'n Ihrem l^eburtstai^sfest erst einmal kennenlernen." ,Nas haben Sie vor?" Ol^rst Wilms denkt nach. ..Das kann ich im Augenblick noch nicht lax^en. Ich babe das Gefi'chl. daf^ dcr Mord an ?>brer ter n,it diesem indisck^en Vetri'iger znsain^ menbängeu kann." „Es ist doch seltsain. Pavi diesen In der einaeladen bat." „Seltsam nicht aerade. Eii? indischer Vrin, »st au.b in Ne-ninork nichts Alltmsii-che-?." Wilins verali^chiedet sich dann von Ariane nnd ^x'rlafit d^s .^v'us. Unterweas sti^^stt er au^ den alten Iobn-fon ,/^'iel'er Ionson. ich 7>abe die l'^äst^liste für morgen durch'ielesen. Sehr i"t?rcssant zulainmenaestellt! Mat Mister Boulot einmal besllcht. Ich glanbe in einer geschäftlichen Angele^citheit. Mister Boulot hat ja so viele Bekannte, dasz ich mit meine,, siebzig Jahren sie kanm noch im Gedächtnis k^''-halten kann." Lt»elreä«kteur uvd tili d»« k^äRt^tioo vsesar^orUiet», Uäv ! '-l' »l^, ril.urnk» >o ^»ridoe. — tii» äeo ker»u»iletier uittl deo vruclt ver»n»«ortt,cti, D»r«ir