^l?6. Samstag, 2. August 1902. 121. Iahlgang. Macher Zeitung. i«hi^^"^°M"!s: Mi, PoNvrlsenbun«: «an^Mlig 3<» «, halbMi» ,5«. Im n°n,°r: ganz-" '""" °>« z» ^ «e'len «1 l». «iöß.re per Zeile t» b^ be« bfteren Wiederholungen pei Zelle « l». D!r «llaibacher Zeitung, fsjcheint tüaKch. mil «u«»ahm, der Vonn- und Feiertage, Die Ub«l«tft«tt»» befindet stch »ongrehplah 3ir, l«, di, «el»«lno» Dlllmatin Vajit »tt « kpr, l^hcn geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit /"lerhuchstor Entschließung vom 25. Juli d. I. dein u zeitweiliger Dieustesverweuduug im Ministerium ^r Unltus und unterricht stehenden Professor an-^phien^Gmnnasiun, in Wien Dr. Anton P r i m o -^^ das ^litlertrenz des i^ranz Iosef-Ordens aller« UNaoigst zu verleihen geruht. zustach dem Amtsblatte zur «Wleu« Zeitung» vom 31. Iul' erT.. V^' ^'') willde die Weiteiveibreituna folgend« Preß. "itugnisst vuboten: n, ^ ^ «liuiliovn^ Xl)v»il><) Xullll» (ohne Datum). Ar. 4 . vom ii^. Juli IWii. Nichtamtlicher Teil. Siidasrilll. . Die Wiener Blätter besprechen die Verhandlung ^.^lischen Parlainmte über die Zutunft Süd^ lntac, ^„ineist ^^ freundlichem Sinne und heben so< l>l)l den vornehlnen Ton liervor, dei' sich in den Reden .,!^ Apposition lnndgab, als da» Cntgege»Uon,,men l"r dn> Buren, das in den Erlläruugen des Kolonien- "'Unstern Chamberlain vorherrschte. - ^ü', „^.»teue ^reie Presse" schreibt die Wandlung der Stiinnlnng der Opposition gegenüber Cham- 'rlnin m Elster ^inie seiner zielbeN'ußten Politit zu. ,^' !ei ihni hoch angerechnet worden, das; er die von den "U'Peria listen geforderte und vou Lord Milner be« plagte Suspension der Kapverfassnng ablehnte. b^ !"^ habe ilun der Unfall, der ihn persönlich ^^sfen halte, incnschliche Teilnahme gewonnen. So sei es gelonnnen, das; ei' sich im Augenblicke einer Schätzung erfreut, die im gleichen Mche wohl taum eineüi Polititer zuteil wird. Der von Chamberlain vertretene Oedunte, in die buute Üiimmigsatügfeit der politischen Lebensformen des britisct>en Neiäies eine Einheit zu bringen, der in der Uonserenz der Premiers der Kolonien zum Ausdrucke tam, sei ein Politisch be< rechtigter. Das „^remdenblatt" ei-lennt in dem Verhcüten der Opposition gegen den „meistbelänipften" Minister einen ^ug von ritterlichem Patriotismus und fon< statiert, das; eine ähnliche ritterliä>e Haltling die Ne> gierung den Buren gegenübli- einnehmen wolle. An» derseits erleick>tern es die Buren, der Negierung, sich vertranensvoll zu zeigen, indlunst und seiner freiheitlichen Tra» ditionm verlveifeir tonnen. TaS „Neue Wiener Tagblatt" stellt fest, dah in der Debatte, welclie eine der heilelslen Fragen txi- bri» tischen W<'ltpolilil betraf, nicht ein Wort gefallen ist, das anf das >lonto des Siegesgefiihls oder gar des imperialistischen Chauvinismus zu stellen wäre: Ne-gierungspartei Nn'e Opposition schlugen die nötigen Masmalimen vor für die Aera tx's Friedens, für die ueue Cpoche der Arbeit. Mit teilnahmsvollem Inter» esse verfolge man überall die Masmahiuen, u>elä)e zur Renaissance Südafrikas ergriffe,: werden, an nx'lcher die wirtschaftliäM Kräfte der gm^n M'lt mitzu luirten berufen sind. Die „Deutsche Zeitung" vernnht unter den Mitteln, den guten Willen der Buren wiederzugewinnen, die volle, Amnestie und die Abberufung Milners. So wie Chamberlain die Saa> anfasse, werde er nicht versöhnen, sondern entzweien und neue Verwicklungen heraufbeschwören. Das „Neue Wiener Journal" gewinnt aus der Rede Chamberlains den Eindruck, als ob der Minister seine Politit als die beste Methode betraclMe, Süd' afrita der .Kultur zuzuführen und die Buren ' N^ Publilen, die während ihrer Telbständigleit feine freunde moderner Wirtschaftsformen waren, für oi^ iteime des Fortschritts empfänglich zu gestalten. Allein diese Kolonialpolitit könne nur dann gedeihen, wenn sich Sympathien zwisclM, Buren und Cng» ländern entwickeln. ChaiuberlainS Ziel sei es, diese Gl> siihle allmählich hervorzurufen. König Eduard VII. Man schreibt aus London: Die hie und da laut gewordene Befürchtung, daß man sich mit der l>est-jekuug der Krönung dev Bönigs Eduard >'ll. für den !). August übereilt haben und daß sich nuigliaienveise die Notwendigleit eines netl<>rliclicn Auffchubes der i>eier ergeben lönnte, wird an unterrichteten Stellen als dnrchans ungerechtfertigt erklärt. So nachdrücklich lluch der Monarch den Wunsch, die Zeremonie in mög» lichst naber Zeit vollzogen zu sel)en, kundgegeben hat, würde er dock» die endgültige Ankündigung eines neuen Termino ohne die nwralisä>e (HewifjlMt, daß die Einhaltung desselben möglich sew werde, schleMer. dings nicht zugelassen haben. Diese Gewißheit bei-uht natürliä, in erster i^inie auf der von den Aerzten au^ gcdrücttell Ueberzeugung, die Genesung de^ Bönigs loerde in der Zwischenzeit hmreiä>enbe ^orrschriNe sse< macht haben, um ihn den Anstrengungen der tt-rö« nung auszusetzen. Selbstverständlich wird bei der Durchführung der Zeremonie mit größter Vorsicht und Schonung vorgegangen werd«, und es hnßt unter anderen,, das; ein näher liegendes Portal der West» minster'Abtei, als es ursprünglich in Aussicht genom« men war, sür den Eintritt des Königs in die Kirche gewählt werden soll. Was die Aeuf;erlichkeiten der Heier betrifft, wäre zu erwähnen, daß am 9. August die indischen und tolonialen beritte,u?n Truppen in größeren Kontin« genten, als frül>el beabsichtigt war, ersännen werden, und die Zahl der im Zuge reitenden britischen Ofti' ziere ebenfalls beträchtlich vermehrt werden soll. klort» Feuilleton. Reise-Erlebnisse. Non Ougüne Monton (Paris). (Schluß.) Neuntes Bild. ^ari^'"> ^oup6 erster Klasse in, Crprchzuge „ach ^ Der Zusz hält plötzlich mitten in einem Tunnel. sink . ^"W'de: „Der Herr hat mich gewarnt: wir '" verloren!" .Ni.^" ^l'antter nle ivon einen, znn, andeivn lansend ^s lü> """"stoslend)! „Abl>r fo fteigen Sie doch ein! suns. ,'""^ "" ^illeizn^ angefahren. Steigeil Sie ein, ' w"dcl, ^il> alle iiberfahren." oh s^,^' "n'ik'Nden (in die Coupes stürzend): „Ay, '^l! Oh, mein Gott! Oh lala!" ist ,^ ,^l,'a,nte: „Die Sacl>e ist nicht schliinm. Cs "N ei« ^'"^ ^lleinigfeit an der Maschine zerbrochen. "" Viertelstunde geht'i- lueiter." ..ilL^'" N'olUnwllentx'r Herr (zu dem Reisenden): ^Utt^l' '^^'^'ndi'n wüßten, mit welcher wahrhaft !k lv^ Sorafalt die EisenbnhnveNoaltung über lvie s,>^ ^ s'^ nmrden sich nicht über sie beklagen, ^ cs fortwährend tun." ^'N^n ^^"'?'^ (",n Geleise mtlana gehend): „Sio l«nn^. ""'^^'lU'n. U'enn Sie wollen. Wir balxm einen ^n Aufenthalt non 2 bis A LwnHen. Dvr Scha- den ist doch größer; wir muhten eine zweite Maschine requirieren." Der Reisende: „Oh, mein Gott! Ich werde Paris nie wiedersehen!" Zehntee Bild. Ein, Pariser Bahnhof. Eine Schar ängstlick)er Reisender kommt tumultuarisch aus die Gepäckkammer zugelaufen. Nach drei Viertelstunden werden die Türen geöffnet. Der Reisende (mit bestürzter Miene zu eimin Beamten): „Mein Herr, ich lann mein Gepäck nicht finden!" Der Beamte: „Einen Augenblick, inein Herr!" (Sieht fäintliche Kolli nach). Der Reisende (zu emem (Gepäckträger): „Mein Gepäck fehlt. Es ist nicht da!" Der Gepäckträger: „Das ist nicht nüiglich. Man wird vergessen halxm, es hereinzubringen, bl'ommm, ^7ie mit mir aus den Perron!" Der Reisende lauf den, Perron snä)end): ,M ist nicht da." Der Gepäckträger: ,,>>ch werde anf den, Fracht. briese naäisehen." D<>r Reisende: „Wenn es nnr nicht auf dem Bahnhofe in 5 geblieben ist!" Del' Gepäckträger: „Keme Sorge! Warten Sie 'mal! warten Sie 'mal! . . . Aha! Cerceau-la-Tmchie nach Paris! hier! (kurze Pause). Das versteh ich nicht! Das ist unbegreiflich!" Der Reisende: „Na, was denn?" Der Gepäckträger: „Na, ich sehe da ... CerceaU' la-Toupw nach Paris, Nummer 7, zwei Kolli . . . sie sind aber irrtümlich m,ch Bukarest erpediert!" Der Reisende (entsetzt): «Nach Vnlslrpst?" Der Gepäckträger: „jawohl, nach Bukarest!" Der Reisende: „In der WalaaM!" Der Gepäckträger: „Es tut »mir leid — aber wissen Sie was? — Beschweren Sie sich!" Epilog. Der Huu.i 6'l^rkövrv«, m,f dem Hiakerhaiteplahe 5 Uhr srüh. Der Reisende: „Nachdem man mich den ganzen Bahnhof nach dein Generaldirektor hat durchlaufen lassen, bat man mir erklärt. st>in Bureau sl»i nur von :! bis 5 Uhr früh geöffnet, und er hatte sich scl>Iafen gelegt! Dann hat man mich in äußerst liebenswürdi-ger Weise aufgefordert, zur Vureaustunde wie.derzu° kommen. Als ich dann endlich herauskam, waren alle 3ialer fort. Ach, da ist einer! (steigt ein) H»ni 6'l>r»u.v !llj, aber schnell!" Der Knrscher (beruhigend): „Seien Sie untx'' sorgt!" (Zu seinem Pferde): „Vorwärts!" Der Reisende: „Na, Gott fn Dank, endlich im Hasen! Na, wenn ich jemals wieder einen Eisenbahn« wagen besteige . . ." Der Kutscher (wütend auf sein Pferd loSpeit-scl>end): „Na, los doch, zum Donnerwetter!" Der Reisende: „Ach. hören Sie 'mal, höre,: Sie 'mal! Ich will aussteigen! Ich habe genug!" Der Kutfcher: „Ach nicht doch, lassen Sie nur: das ist eine kaune von dem Vieh, daö werde ich chm schon austreiben! Warte nur, du Schindmähre, warte ""klettert von, Bock, fprinat auf das Pferd los und gibt ihn, zu^i Schläge auf d,e Nase.) "^ Pferd (sich bäumend): „Hmn ' ^cr Reisende: „Kutsclier, im Namen des Gescheö fordere ich Sis auj. mich ankeiften zu lasjen!" Laibacher Zeitung Nr. 176. 1470 3. August 1905 Roberts wird von seinem ganzen Stäbe begleitet sein und alle lonigliä>en Adjutanten, welche an der für den gweiten Krönungöfeiertag am 27. Juni geplant ge-wefenen Prozession teilnehmen sollten, werden in dem z^rönungszugc am ^. August zu Pferde erscheinen. Der den Oberbefehl führende Herzog von Connaught wird neben der Etaat^karosse reiten und den Prinzen Arthur zur Seite haben. Schließlich sei verzeichnet, daß sich infolge des Aufschüben der Krönung unter den an der ProM'ion vom Vuckingham-PcUaste nach der Westminster-Abtei teilnehmenden Persönlichkeiten uuch Lord Kitchener befinden wird. Politische Uebersicht. Laibach. 1. August. Tie „Wiener Morgen-Zeitung" erhofft von dem rcic!>en Ernte-Ergebnisse in Ungarn eine günstige, Rückwirkung auf den A usglei ch. Mt dein Erntesegen wachse der Bedarf Ungarns an österreichifclM i^abri-taten, wodurch sich auch die Stimmung für ein Abkommen nnt Ungarn in den industriellen Wahl-dezirkeir freudlicher gestaltei: werde. Die Parlamente risä>e Erledigung de.? Ausgleiche^ in Oesterreich werde soniit durch die gute Ernte in Ungarn indirekt ge» fördert. Die „Arbeitere natürlich auch wichtig, aber mehr bedeuten sie heute nicht mehr. Der Staat sei nicht mehr die, Addition der Länder, sondern die lebendige Uraft, welche einein gemeinsamen, großen Wirtschafte gebiete innewohnt. Das Primat der Länder sei ge broa>n. „Narodni Listn" wenden sich gegen die Anschauung, daß den Deutschen für die Zustimmung zur inneren czechischen Amtssprache alv Preis die Anerkennung der deutschen Staatssprache gebühre. Diese Forderung stiinde nicht nur mit der sprachlichen Gleichberechtigung, sondern auch mit der staatsrechtlichen Stellung des .^ö'nigreiches Böhmen, mit der Ehre, sowie mit der materiellen und geistigen Bedeutung des czechisäM Volkes in krassem Wider» sprucl^e, sie würde dem Wesen, der Geschichte und der gesicherteil Zukunft Oesterreichs direkt zuwiderlaufen. Aus Prag, 3l. Juli, wird gemeldet: Heute fanden die Landesausschußwahlen statt. Gewählt wurden: vom großen Grundbesitz: Praiük und Graf Schönborn; von den Städten: Herold und Hkarda; von den Landgemeinden: Adamek und Zdar-sky. Die Wahlen aus dem ganzen. Hause wurden gegen halb 1 Uhr vorgenommen. Sie hatten vorerst kein Ergebnis. Es wurden 115 Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf Evpinger 6!), auf Legler 42, auf Urban 2. auf Reiniger 1, 31 Stimmzettel waren, leer. Beim zweiten Wahlgange wurden 1^6 Stimmen abgegebeil. Eppinger erhielt 73, Legler 42, Urban 2, Wolf und Neiniger je 1 Stimme. 15 Stimmzettel waren leer. Damit erscheint der Führer der Lweralen, Dr. Evpinger, als Landesausschuß gewählt. Der ver» fassungstreue und der konservative Großgrundbesitz hatte bei dieser Wahl ihren Mitgliedern frei Hand gelassen. Durch einen Hirtenbrief des Bischofs Brynych wird ein allgemeiner c z e ch i s ch c r 5t atholiken ° kongr eß aus den 24. und 25. August nach K önig ' grätz berufen. Man schreibt aus Rom: Die T rauerf eier« licht ei ten für König Humbert, der vor zwei Jahren durch Verbrecherhand ein tragifches Ende fand, haben sich im ganzen Lande zu .^lund' aebunqen hoher Verehrung für das Andenken des gütigen Monarchen und warmer Treue für die Dynastie gestaltet. In allen Teilen deo Königreiches wu>'. der Gedächtnistag durch kirchliche und andere, Zcre^ monien unter äußerst starler Beteiligung der Bevölkerung begangen, insbesondere in der Hauptstadt Rom war dieser Tag vollständig der Ehrung des Namens des Wnigs Humbert geweiht. Wie tief die Gestalt dieses Herrfchers den Gemütern eingeprägt blieb, zeigte auch die Tatsaa>>, das;, von wenigenAusnahmen abgesehen, die gesamte Presse dem Andenken des klö-lügo Kundgebungen widmete. Die meisten Blätter verweilten nicht ausschließlich bei der Erinnerung an den früheren Herrscher, sondern ließen ihre Betrachtungen in Worte lebhafter Anerkennung für das bis-herige Walten seines Nachfolgers, des Bönigs Viktor E manue l lil., und der freudigen Zuversicht auf die Zukunft Italiens unter feinem Regime aus-klingen. Das „Neue Wiener Tagblatt" begrüßt die Au^ söhnung zwischen der Schweiz und Italien mit größter Genugtuung und hebt mit Anerkennung die erfolgreichen Bemühungen des dentschen Vermittlecs hervor. Gerade diese deutsche Mediation mache de^t Schlußakt fo bezeichnend und verleihe ihm, auch außer» halb der belden versöhnten Länder Interesse. Der ^all spreche für den Geist, in welchem der D r e i t> u n d erneuert wurde. Es zeige sich eben, daß die verbünde-ten Mächte auch außerhalb des Rahmens verbriefter Pflichten das lebendigste Interesse und auch direkt spontane und tätige Aufmerksamkeit gegeneinander betunoen und gerne jede sich zur Verfügung stellen, wo es der anderen nützlich und zweckdienlich erscheint. Tagesneuigleiten. — (Maiconis Erfindung.) Eine Aufsehen erregende Mitteilung über Marcoin veröffentlicht die „Saturday Review". Die Zeitschrift sagt, Marconi, habe schon seit langer Zeit mit einein System drahtloser Telegraphic gear beitct, dessen Erfinder der italienische Marineoffizier Marquis Solari sei. In dem betreffenden Artikel heißt es dann. Marconi habe am 18. d. M. an das Patentamt einen Zusahantrag betreffs der Eintragung der „durch ihn mitgeteilten" Erfindung gerichtet. Als lürzlich ein englischer lileltrizitätz»-Sachverständiger eine gleiche Behauptung aufstellte, bezeichnete Marconi dieselbe als unwahr. Ein Telegramm aus Newyorl meldet, die im Heeres- und Marine-Departement angestellten Sachverständigen für drahtlose Telegraphic seien über die Mitteilung in der „Saturday Review" nicht überrascht. Es sei ihnen seit langer Zeit bekannt grlvesen, daß Marconi ein von jemand anderem erfundenes System bs' nütze, sie hätten jedoch den Namen des Erfinders nicht gewußt.__________ __________^_________ — (Leichenschändung aus Aberglaube.) Im Dorfe Hrencwica des Bezirks Nogatica hatte sich voi einigen Wochen der Landmann Iovo l^ari«/ erhentt. .M^ nach dein' Selbstmorde trat starte Dürre ein, welche ^ Saaten gefährdete. Die abergläubischen Aauern brachten t"? Trockenheit mit dem Selbstmorde in Verbindung, hielten eine Aerciinng und beschlossen, den Selbstmörder auszugrabe^ und die Leiche mit Wasser zu begießen, damit es bald regne Der Aeschlufj wurde ausgeführt, da« ^rab geöffnet und bei Leichnam unler Wasser geseht. Dann schlössen die Äalie.^ unier Ocbeten das Grab und gingen nach Hause, um auf ^ erhofften Regen zu warten. Dieser lam zwar nicht, dafui aber kamen die Gendarme», welche von der Leichenschändung Kenntnis erhalten hatten nnd die abergläubischen Leute beiü Gerichte einlieferten. — (Oin Sen sati on sge schoß.) Aus Acrli' wird berichtet: Aus Washington erfährt das „Tageblatt" von erstaunlicl^en Erfolgen mit einem neuen Geschosse mit Ail^ zimdcr». dessen Laduug ein geheim gehaltener SprengM! bildet. Das Geschoß, das aus einem zwölfzölligen Armee-geschulte abgefeuert wurde, durchschlug eine vierzchnzölW .Nrnppschc Panzerplatte glatt, oh»«,' zu krepieren. Der Zeitzünder soll so eingerichtet sein, daß das Geschoß erst nach Durchbohrung des Panzers explodiert. — (Gin würdiger Familienvater.) lM merkwürdiger Aall beschäftigte vor einigen Tagen die Loi^ doner Polizei im berüchtigten Viertel von Whitrchapel. D^> armselige, aber verhältnismäßig reinlich gehaltene >tind?c zeigten einem an der Gcte stehenden Policeman an, daß ci» Mann eben dabei sci, einen Schololade-Automaten zu plu"' dern; sie mahnten aber zugleich den Schutzmann, recht vorsichtig zu sein. denn der Dieb sei sehr schlau und gericbc^ Vs gelang dem Policemann, so leise heranzuschleichen, dah er die Hand des Diebes samt dem mit einem Magnet versehenen Draht erfaßte, welcher dazu diente, die Münzen aus dein Automaten zu ziehen. Mit Hilfe eines zweiten Poü^ man wurde der widerspenstige Dieb gebändigt, und es zeissle sich. daß er alle Taschen voll Pennies hatte, die, als sie gezählt wurden, die respektable Summe von achteinhalb Sh>^ ling ergaben. Der Policeman schaute sich nach Zeugen »»», und da die drei kleinen Angeber noch in der Nähe ware», befahl er ihnen, mit auf die Polizeistation zu kommen. ^»1 der Polizeistation beim Verhör stellte es sich aber heraus, daß es die eigenen Kinder des Diebes waren, die den Äa^l angezeigt hatten, und als ihnen der Kommissär die Unsit-hcuerlichlcit vorhielt, die in einer Angabe gegen den,Vatel vorlag, sagten sie weinend, die Mutter habe ihnen befohlen, dem Vater so lange aufzupassen, bis sie ihn beim AntomateN' Diebstahl erwischten und ihn dann beim Policeman anzu' geben. Nun wurde die Mutter herbeizitiert und auch sie vll' hört. Sie stellt? den Fall sehr einfach dar. Dreimal habe l" um die Scheidung von ihrem Manne nachgesucht, der arbeitt scheu und ein Trunkenbold sei, und dreimal sei sie abgewiesen worden. Täglich komme er betrunken nach Hause, zerstob alles in der Wohnung und prügele sie und die Kinder. D" man sie durchaus nicht von ihm befreien wolle, sci ihr nich-anderes übriggeblieben, als sich anf diese Weise zu heW' Zuletzt gab ihr der Polizei-Kommissär recht, riet ihr abe^' auszuwandern, bevor der Mann seine Straft abgebüßt hab^ wird. , — (Wie die .Kunden betrogen werden) Eine lehrreiche Sammlung von Vorrichtungen, die von l^n" doner Krämern benützt wurden, um die Kunde» zu bclriist^ besitzt Mr. Webb, der Leiter eines Londoner Bezirksamt" für die Prüfung von Maßen nnd Gewichten. „Eine U»g^ mein große Zahl Londoner Ladeninhaber", schreibt ein '^n arbeitcr dcS „Noyal Magazine" in einer Besprechung biep Sammlung, „will anscheinend dadurch schnell reich werde", daß sie ihre Knnden beschwindeln. Diese Äehaupluug w'^ durch den lehtjährigen Bericht der öffentlichen Aufsich^ Der Kutscher (wieder auf den Vact kletternd und auf das Pferd lospeitschend, das nn dreifacl>en Galopp davonläuft): „Ach was, aussteigen! Das gibt's nichl — Hu:;« 6'0i-»k)' W!" (Das Pferd rast weiter.) Der Kutfcl)er (neigt sich lächelnd zu dem Reisen» den hernieder, der sich mit beiden Händen am Fenster festklammert): „Sie dachten wol)!, mein Pferd läuft nicht! Das ist ein großartiges Pferd, wenn es 'nwl anfängt!" (In der ^v<'nn<' cchrgnst herausholt, der eine Stunde fpäter vor dem Hause Hu:,i <1'l>l'»u> Nr. litt anläutet.) Der Portier (einen Freudenschrei ausstotzmd): „Ach, Sie find's, Herr Baron!" Der Reisende ldcm verdutzten Portier um txil Hals fallend): ,.^a, ich bin's, mern lieber Josef. Wie freue ich mich, Sie wiederzuseheil! Ich wnde Sie nie mehr verlassen, nie mehr!" (Er steigt schnell die Stufen hinauf und macht es fich beanem.) „Hl'em, da muß man wirklick) verrückt sein! Eine solche Wohnung auf dein Hnui ä'l)r»uv rn Paris ,zn besitzen und sie verlassen, nm allen mögliclM Ce<>° truukheiton, Kathedralen, Erkältungen, Vanoiten, Väreu, (Gefängnisse!!, Eisenbahmmfällen und der» gleichen naclMlaufen!" Postscriptum. 5m Monate Imn des nächsten Jahres reiste der. selbe Herr über die ^roer^Mi! nach Iblmid nnd >lmntlchat.ka. ^ Der Schwiegersohn auf probe. Humoristische, Roman von Oustav Vlehseld. (73. Fortsetzung.) „Und wer ist schuld an alledem, Schwiegervater?" fragte Mar vonnurfsvoll. „Kein anderer als Sie! Uonnten schon längst ein Einscheu haben!^ „Hm! Und wie mach'n Sie c^ nun ,ni.» der Anna Fimmel?" „Die soll auch zu ihrem frieden kommen! Hch verschaffe ihr den, welchen sie liebt!" „^.ch denke, sie liebt S i e?" „Ach wo, wäre ich dann bei ihnen geblieben? Nein, Schwiegervater, da kennen Sie mich schlecht! Die liebt einen ganz anderen, den PostVerwalter in Äorsberq! Den hat sie im Hause ihrer (yrohmuttc,' kennen gelernt — ist überdies ein guter freund von mir!" „Sich einer den Spitzbuben an! Also so liegt die Sache! Alles umgelehrt! Und ich um schlichlich der Geleimte! Was wird aber Fimmel dazu sagen? Sie haben alle seine Proben bestanden, und er wird Sie schließlich zum Schwiegersohn haben wollen! Nenn Sie nun abschnappen! Wer weis;, ob dann der, welchen st-ine Tochter liebt, ihm genehm ist!" ..Der muß ihm genehm sein, dafür werde ich schon sorgen!" sprach Max mit Aetonung. „Dem maclie ich die Hölle so heiß, daß er einwilligen muß! Warten Sie's nur abl" „Ich glaube wahrhaftig, Sie bekominen auch das fertig!" lachte Mütter. „Gcwih bekomme ich rö fertig!" erwiderte Mnr lG «Und Mr aus folgendem Grunde: Dem ehrcn werten Herrn Nentier Amandus Fimmel gebührt n^ eine Strafe dasiir, daß er seinerzeit in einem gewiss! Lokal in der Greisswalderstraße zu Aerlin M' achtungsvolle Männer im Sechsundsechzig betrogt und einen Zwist zwischen ihnen veranlaßt hat!" „Wie — was?" rief Müller erregt ans. „^ wollen doch nicht sagen, daß Fimmel jener lange K^ war, der die ganze, beschichte verschuldete? Abc^r dc' trug doch einm Vollbart!" „Den hat er sich natürlich ganz einfach cilmelll'U'l lassen!" lachte Mar. „Eben dieser Fimmel ist es,/"'» mein Papa jene Ohrfeige zugedacht hatte für s"" Betrügerei!" „So ein Vterl!" rief Müller. „Und jetzt tut er, "' ob er gar nicht fpielen kann!" „Daraus können Sie entnehmen, daß or Sü' ^' tcmnt hat!" versetzte Mm schlagfertig. „S^ "" Nüssen Sie auch das h?>^ gesprochen habe!" . ^ „linder, Kinder!" machte der Dicke. ,/.>lli, ^, wn-de ich noch extra meine Meinung sagen! ">b"''','!. kommen Sie zu Paula! Wird das Mäoel ein ^'"> aufstecken! Wissen Sie, N.X15? Der Schreck t'öm'tl' "^ jchnorn, ich werde sie erst daranf vorlx'reiten' ^"^ Sie draußen vor der Tür, bis ich Sie rufe!" ^, Damit war Max einverstanden und bln'b " klopfei,dem Herzen in, i^lur der Villa stehen, w"'!)"' Müller sich hinein in das Wohnzimmer begtil' » mit Stentorstimme schrie: „He, Paula, Mädel, wo steckst du denn?" . „Hier, Papa!" wurde eine müde Stiin'Oc mhmbar. ..Was wünsclM dl,?" . ,.^t „Hagelbomben! Eine andere Miene "uW . «md P'locht!" poljerlr dvr Picke, in der geölfn^n Laibacher Zeitung Nr. 176. 1471 2. August 1902. len!> ^ ^ londoner Grasschaftürales erhärtet. Die wäh- Nd des Jahres beschlagnahmten unrichtigen Gewichte und ^altt "dichten nämlich die stattliche Zahl von 03.050. Der "lag an barem Gelde, um den das Publilum dadurch be-- gen ist, Zann nur geschätzt werden, muß aber ein lleines ""mögen betragen. In Mr. Webbs Sammlung befindet l^aucl) ^^ Maschine, die einst in Konbon zum Teeabwiegen faucht wurde. An einer Seite der Wiegschale war eine lynui befestigt, dir ein hohles Uiohr entlang und durch den aoennsch gehl; an. Ende der Schnur ist ein Gewicht be- dll^' ^'" ^«hen seitens des Krämers lann nötigenfalls b Gewicht noch verstatten. Aei dieser Einrichtung lann di.' Mur, wenn ein Inspeltor lommt. in einenl Augcnblille "sttnt werden. Auftcrdem besitzt Mr. Webb mehrere'Wiege- l^alen. die fiii den .Händler sehr schätzbare Eigentümlich' en habc», Einige bürgen dafür, daß der Käufer nur drei «M ober vierzehn Unzen fiir jedes bezahlte Pfund (16 "NM) erhält. Die Gewichte lönncn richtig sein. aber die "'^schalen sind so eingerichtet, bah. wenn das Pfund-steki " """ bejtiinmten Stelle an der Seite der Schale >yt, die andere Schale mit der Ware sich schon bei einigen .js^" weniger senlt. Eine andere Ieigerschale war so pral-!«), dah sie den Vesitzcr beim Einlaufe und Verlaufe be^ ° 'lugte. Durch eine Berührung mit dem Finger ging der As? lüclwärts oder vorioärtü. Acim Einlaufe hielt der Iltzer den Zeiger unten, beim Verlauft stieß er durch eine , .^'^iche unbemerltc Bewegung seiner Finger den Zeiger sie l,^s ^^^ Gewichte scheinen äußerlich richtig zu sein, aber ' Aben trotzdem ihren Anteil an der Kunst, das Publilum H ,^"gen. Von einem Viertelpfund an bis zu einem halben Nbredweight lann man sehen, wie betrügerisch sogar ein ha »!! ^stempeltcs Gewicht in den Händen gewissenloser yesH /'ufgkschlagen hatte, genau wie ein girrendes Tauben-^o, ^^^ romantische Laune ist — wie ein Pariser Uirl'ck^ .b"'^et — nun in die Tat umgesetzt worden. na< sche >' "'^^ '" Paris, sondern in dem Lande der unwahr-^'N lchsterl Unwahrscl)einlichleiten: in Kalifornien. Eine über ^ ^'^ Marshland, brachte ihrem Erwählten gegen-bru<5 - ^^ Abneigung gegen Hochzeitsreisen zum Aub-leill^'-^^ ^"!fassung. die von vielen llugen Bräuten ge^ l'ickt^'^' ^ '""^^ '^"" ^^" Liebestraum, wenn schon Dei ^. ^^"unel, so doch möglichst nahe davon träumen. k>ne , "tigam verfiel auf die Idee, die Flitterwochen in Ny/'^"llon zu verbringen, aber Luftreisen sind vorläufig l»,b ^" ^^ Fliltcrwochenglücl, und darum muhte er auf d^ ""^ bk'" Verge Temalpa'is. Vor hinn p^g.en Eiche machte er Halt, und er wies in das Geäsi Ltok ö'"'schc>l dem eine Art Schachtel von entsprechend heim" '^'"""sionen fichtbar war. „Das ist unser neues öUst? ^"^ ^' ^e Braut war entzücli, umsomrhr, da die sie lxs '""' ^nlon, Küche und Badestube enthielt. — Und "icht ^ ^ '^ ^^' lauschigen Heim so wohl, daß sie gar «Äeick"^ zur Erde herabwollic, obwohl der Ehemann den Me ^ °" ^'^" luftigen Villegiatur alsbald verloren der er -' ^ Winter wird loohl auch der Schwärmerei ^^entrischen lleinen Frau ein Ende bereiten. Die in Ame- nta herrschende enorme Hitze zeitigt eben mancherlei origi-nellc Launen, vielleicht ist — sie auch an dem ganzen Bericht« nicht unbeteiligt. — (E in l lu ges Tie r.) Diesertage machte auf einei!» lleinen Bahnhöfe m der Umgebung von Paris eine Rei-sende die Bahnbeamten auf einen Hund aufmerlsam, der über die Schienen ging und sich dort sorglos aufhielt. „Beruhigen Sie sich, Madame", sagte der Statiynschef zu ihr; „dieser Hund gehört mir." -^ „Das hindert doch aber nicht, daß er große Gefahr läuft." — „O, das ist ein Schlau» lopf . . . Der tennt den Fahrplan ebenso gut wie ich." Die Antwort ist authentisch, und der Ton, in dem sie gegeben wurde, bewies, daß sie durchaus nicht ironisch gemeint war. — (Lit erarische Wunderkinder.) Jüngst machte die Ulundc durch die Zeitungen eine Notiz über ein zehnjähriges weibliches Wunberlinb, das als Verfasserin eines lebensfähigen dramatischen Elstlingsloerles mit Genehmigung von Viltor Sardou, des Präsidenten der französischen Autoren-Genossenschaft, als Mitglied in diese Korporation aufaenommen wurde. Noch übertrumpft wird diese frühreife Iüngerin der Mnse von einem Knaben, der bereits mii acht Jahren einen Band Gedichte veröffentlichte, welcher unter dem Titel „l>u Mu^ nuiüt,unt<: 6u ^uu^ ^uuclmlouu, ou lu !>.>'!'uu<.> ^i)u1Iou", un volume in-czuult, 1'>57, mit einer Vorrede des Poeten Maynarb, erschienen ist. Her jugendliche Dichter war eines der beiden Kinder aus der Ehe des im September 1ttb5 verstorbenen Edelmannes Fran-<-ols Ehütelet, welcher unter dem uon» ^ ^u^ri-c: „Bcau-chateau" sich der Bühne widmete, mit Madclainc du Äouget. Er wird als hervorragender Künstler sowohl im Fache der einsten wie der lomiscycn Rollen gerühmt, doch gebrach es ihm an ^alürlichleit. So ist zu lesen in der Ili^to^« <1u 'Nl6üti-(- i'lu,!<.ui^ der ^><)r^ I^rluil, louiu IX, 1)lli5. 410. — (Große U e be r sch we m m u n g in Nordamerika.) Aue dem Sübweften der Vereinigten Staaten wird gemeldet, baß der Koloradofluh um vierzig Fuß gestiegen ist. Tausende sind von ihren Heimstätten verdrängt vorden, große Herden sind ertrunken und viele BaumwoU-plantagen zerstört. Es regnet ununterbrochen. Die Zahl der umgetommenen Menschen ist noch nicht bekannt. — (Elektrische Moden.) In Amerika wirb is bald ganz allgemein zum guten Ton gehören, elektrische Leuchttörper an sich zu tragen. Dieses System ist vor kurzem von einigen Persönlichkeiten eingefühlt worden, die in diesen Dingen tonangebend sind, und so wird es zweifellos einen großen Erfolg haben. Die Brenner haben natürlich verschiedenartige lünsllerische Formen. Bald ahmen sie die Rose nach, bald stellen sie Früchte und Gemüse bar. Es genügt, auf eine.i Knopf zu drücken, um diesen Schmuck von ganz neuer Art im Innern aufleuchten zu lassen. Die Männer tragen so elektrische Blumen im Knopflochs, was ihnen erlaubt, zugleich sehr elegant zu sein und sich niemals vor der Dunkel-heil zu fürchten. Die Frauen schmücken ihr Haar mit glänzenden Blumen, die in tausend Lichtern strahlen. Sogar dii Griffe von Spazierstöclen und Schirme, so belichtet ein französisches Blatt, enden in elektrischen Knöpfen. Neue Erfindungen. Den Mitteilungen bes Patentanwaltes I. Fischerin Wien entnehmen wir folgendes: Eine Schreibmaschine eigentü'ml. Art, vie einen vielfach empfundenen Bedürfnisse abhelfen bürste, ist von einer amerikanischen Firma, die sich speziell mit dem Baue von Schreibmaschinen befaßt, erfunden und unter Patentschutz gestellt worden. Es ist dies eine Vücherschreibmaschine, also eine Schreibmaschine, mit »oelcher Eintragungen in Bücher, vor allem Buchhaltungs-ttonti ?c. gemacht werben können. Der mechanische, bemerkenswerteste Unterschied zwi« schen dieser Schreibmaschine und ben bestehenden, macht sich chon dadurch bemerkbar, bah bei ber Bücherschreibmaschine nicht das zu beschreibende Papier ober Buch, sondern die Typen verschoben werben, bit auf biese Weise genau an di: richtige Stelle lommen. Eine besondere Einrichtung ist getroffen, um die Ziffern von gleichem Werte genau in die entsprechenden Kolonnen unter einander zu bringen, ban von ihrer Leistung erwarten lann. Dieser Versuch ergab, baß die Maschine im staube ist, während der größten Hitze einen Vtaum von ^0.000 kubllfuß tuhl zu hallen. Wenn man nun in Betracht zieht, baß un>cie größten Zimmer in modernen Häusern kaum einen Aauin von 2(XX1 kubilfuß einnehmen, würde eine solche Maschine zur Kühlung eines großen Saales von zehnfacher Ausdehming völlig hinreichen. Man müßte allerdings erst die Gestehungb- und Betriebskosten bei Maschine erfahren, um ein Urteil über ihre Brauchbarkeit abgeben zu können. » ^ Die neuartigen Koffer, wie sie binnen kurzem in Newyorl auf bln Marlt gekracht loerben, follen sich dadurch vor den bestehenden Kosserfornun auszeichnen, baß sie ein bequemeres, oen Gegenständen zuträglicheres Packen ge^ statten. Sie haben die Form und Anordnung einer Kommode und bestehen aus mehreren übereinander angeordneten und herausziehbaren Fächern, bie sich dadurch von ben gewöhn. Nchen kommobenlächern unlcrsHeiben, baß sie durch Deckel geschloffen werden. Die einzelnen Fächer sind hoch gcimg, um Hoben, Hüte und sonstige Toilettegegenstanbe, Bücher ?c. gut zu pacten. Man lann somit auch zu ben am Boden des Koffers befindlichen Gegenständen hinzu, ohne die oberen auszupacken ober in Unordnung bringen zu müssen; außerdem ist der große Äorleil vorhanden, baß es nirgends eine aufliegende brüllende Last gibt, was besonders für Kleider von großem Vorteile ist. l'ra?^' "H"bo l'wo Uclx'rmschlma fiir dich nniM' M! Trmchcn steht sie! Schnell, sich sie dir a„I" ^ "^'lue Uedelrlischl>Ni^c' Plipd, ist das dcin Ernst 5 lveil!^^ ^'t. cH in>r c'mc, die inich crsroilen lann, dar< M dn! Und — Gott, G»tt, taim ^-------" 'l)re„ Ü"^ ^"^' ^'" ^"^ "^ l'ollondct. Sie war an 'l'lcir l^" voldeiMogm, in dm Flur hinaus. Dort ^ Ichen und an seine Arust fliegen, war eins. bie 55 - ^" "^ endlich dn!" jauchzte sie, während ihr ,,""" über die Wana^n stillten, soll ,',','" l)er,',i^>c' MädäM — endlich vereint! Nnn ^liel< "'"'^ ""'^ Bronnen!" sagte Max weich, die ie wieder und wieder an sich Pressend, lachst ^ bi.sfe HMli^. s^,^. njHi^ sondern machte ein ün h' '/"'ten'5, l'ärbeihigetz Gesicht, um seine Ni'chrung ^.^'geli. Är,^ohUch lA.f^it(! Paula sich energisch auö den "nd s„ , ^liiaei, Hl'cmnes, trat einen Schritt zuni,,d: ^lreu^ ^"'""wr brach dnrch; sie halte den Nn-pr^//"u'd('!-' „nn lmmte die unerläs;Iiä>e Straf- ^/"""ltt'n. ^'n^ Schulze lächle, schlos's", ">",l)"st du dich so om, aller Welt nbge-^NM ^ ')llei>,c^ i^ranlein Aüila Fimmel wuf;tc ^^vil>i> ^ '^ "'^ demetweaen al-c' prodeinachendec ^ld ^"^^)» in ihro5 ^aterc' Han<' glommen l,m, ^ «bcr i ,"^rl»als hier, dich aufzuklären, dil warst ^"U'zu spreclien!" '^^° wm-st ^, „,^. ^^ ^j,^,,els, um —" 'l> l>^. "' deiner ^'l'ähe zu smn und die Versöhnung ^hend. '" dachte Max, die Gelieble wieder an sich <>, ^'tnN ^'N Schwerenöter ist erl" brunnnte Hltüller ^"t.<< "^''^ "'^" Hunden nehetzt und zu allen uu'« l.el^l - si,l echter, re^M ^crlines! ^a schadet nichts! Nun habt ihr euch — nun wirst du M wohl wieder ein anderes Gesicht machm, Mäd^, u,rd nicht mehr mit deinem alten Vater zanken!" „9iein, nein, gewiß nicht, du guter Papa!" rief Paula, den Vater stürmisch umarmend. „Schon gut, schon gnt!" wehrte dieser atenUos ab. „Und Sie, Max Schulze, gehen nun schleunigst i,u Fimmel;, inachen da ein Ende, holeil Ihren itosf-'r lmd lonunen dann init Sack und Pack zurück! Ver-standeil?" „Gewih!" versetzte Max laclMd. „Abn- zuvor muß ich dao dritte Paar glücklich maclien und zu diesem Zlm-cke eine ernste Unterredung niit Herrn Fimmel halten. Dao diirfte immerhin einige Zeit in Ansprnch nehmen, denn ich fürchte, der hat eine zähe Natur. Ich lveih jedoch schon, wie ich ihn gefügig macl>en lann!" ., . „Tas lann ich nnr denlen! Nlckte Miiller. „Mich haben Sie ja auch hennngetiiegt, also wird es Ihnen dei dein nicht minder gelinge»,!" „Das dritte Paar?" fragte Paula erstaunt. „Wer ist denn das, und welches sind die bl-wen erste», Paare?" „Das erste Paar sind Fräulein Aspasia Fimmel und der Amtmann-^" . „Ach, ja — Plipa erzählte m,r schon davon! Uno da5 zweite?" , .^, . ., ., Sind wir! Und das dr,tte besteht aus Ann.-. Bimmel und meinenl besten Freunde, dem Postver^ nuilter Rudolf Fehst in Vorsberg!" Den liebt sie? Aber davon Wichte lch )a gar nichts! Sie hat mir kein Wort davon erzählt!" Aber ich wnhte es, m^ lch habe es ihr verspro- cben"sic. mit ihrem Herzallerl,ebst^ zu vereinigen! Und'da. wcrde ich nun anch wn!" Lolal- und Provinzial^tachrichten. — (Aufhebung der ä rarischen Straßen^ und UerberfahrtSlnaute n.) In ber gestrigen „Wr. Zeitung" ist das Gesetz vom 19. IuU 1V02, betreffend bie Aufhebung der ärariscyen Straßen- unb Ueberfahrtsmaulen, enthalten. Diesem Gesetze zufolge werben mit 1. Jänner 1903 die auf Grund bes Gehetzes oom 2«. August 1U81 be. stehenden ararischen Straßen- unb Ueberfahrtsmauten aufgehoben. Die vom Staate erhaltenen Ueberfuhren loerben den hieran beteiligten autonomen Körperschaften ober privaten Unternehmungen zum Vetriebe überlazsen. Wirb eine Ueber fuhr, beren Fortbestand aus Rücksichten für ben öffentlichen Verlehr notwendig ist, von solchen Körperschaften ober von Privatpersonen nicht übernommen ober nach eifolgter Uebei-nähme zurückgelegt, so hat bie Staatsverwaltung deren Betrieb zu besorgen. Die Höhe bes für bie Benützung bei einzelnen Uebersuhren einzuhebenbcn Fährgeldes nnrb unter Btlüclsichtigung der Betriebskosten seitens bei politischen LandtSbehöibe festgesetzt. Der Finanzminister wird er» »nächtigt, bie unbeweglichen Objette bes Staalseigentumes. lvelche infolge bei Aushebung ber ärarischen Straßen- und Uebeifahrtslnauten entbehrlich werben, ohne vorausgegangene besondere Zustimmung des Heichsrates gegen bloße nachträgliche Anzeige zu veräußern. Die Erlöse dieser Objelte sind als Einnahmen aus der Veräußerung von UllbeweAlichem Staatseigentums zu verrechn/n. Durch die Aufhebung ber arabischen Straßen« unb Ueberfahrismauten weiden die im Gesetze vom ) unmittelbar darauf Generalversammlung des Iubiläumsvereines „Selbsthilfe", c) um 1 Uhr nachmittags Bankett im Hotel „Europa", 6) um 6 Uhr abends Konzert im Narodni Dom in Barlola; am 16. August um 1 Uhr nachts Ausflug nach Venedig. — Für die Hauptversammlung sind folgende Vortrage angemeldet: 1.) Engelbert Gangl: Unser Standpunkt. 2.) E. Gangl: Unsere Iugendlitcratur. 3.) Veloslav Strmzel: Unsere Organ'» sation und deren Zweck. 4.) Iv. Kega: Abänderung des Disziplinarisches. 5.) Ivan Lapajne: Die Rechtsverhältnisse der österreichischen, insbesondere der slovenischen Vollsschullchrer. 6.) Antrag des Pädagogischen Vereines in Gurlfeld (Berichterstatter Ivan L a p a j n e). wornach die nächste Hauptversammlung in Klagenfurt abzuhalten wäre. — (Berichtigung.) Von der Laibacher Gasfabril erhalten wir folgende Zuschrift: In Nummer 172 Ihr-s Blattes vom 29. Juli wirb unter der Spihmarle „Feuer auf der Ialobsbrücke" erzählt, daß dasselbe durch Entzündung des aus einem unterhalb der Vrüäe gelegenen abgerosteten Gasrohre ausströmenden Gases entstanden ist. Dem ist jedoch nicht so, denn das Gas entströmte nicht einem abgerosteten Gasrohre, sondern einem abgebrochenen Eingiehrohre, das bei der letzten Brückenreparatur. bei welcher neue Ballen eingezogen wurden, vermutlich von einem dabei beschäftigten Arbeiter abgebrochen und ohne den angerichteten Schaden der Gas -fabril zu melden, nur notdürftig verschmiert wurde. Die Gasröhren sind, wie jetzt festgestellt wurde, vollkommen gut und es lann denselben lem Gas entströmen. — (Die vierllassige Volksschule in Wippach) hat soeben ihren Jahresbericht herausgegeben. Der Lehrkörper bestand mit Einschluß des Oberlehrers, Herrn Anton Skala, aus 7 Kräften, die Schule wurde am Schlüsse des Schuljahres von 138 Knaben und 146 Mädchen, zusammen von 284 Schulkindern besucht, von denen 169 eine gute. 106 eine schlechte Fortgangstlasse erhielten. Zum Eintritte in eine Mittelschule hat sich nur ein Knabe gemeldet. — Das neue Schuljahr beginnt am 16. September. — (Gem eindevor stands Wahlen.) Vei d« am 3. Juli vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstan-bes der Ortsgemeinde Muljava wurden Anton Kutnar. Ve-siher in Muljava, zum Gemeinbevorsteher. Franz Erjavc, Besitzer in Groß-Kompolje. und Ignaz Spendal in Bojanji Vrh zu Gemeindcräten gewählt. — Bei der am 10. Juli vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes des Ortsgemeinde Malgern wurden Johann Perz, Realitätenbesitzer in Malgern. zum Gemeindevorsteher. Matthias Kilel, Realitätenbesitzer in Kletsch. Johann König. Realitätenbesitzer in Altbacher, und Georg Zose. Realitätenbesitzer in Riegel, zu Gemeinderäten gewählt. — (EintragilomischerUnfall.) Gestern fuhr ein Radfahrer aus Rudolfswert gegen Werschlin; da kam ihm ein einspänniges Fuhrwerk, auf welchem sich eine große Hiihnersteige mit Enten befand, entgegen. In dem Augenblicke, als der Radfahrer dem Gespann entgegenfuhr, scheute das Pferd, die Hühnersteige fiel vom Nagen, zerbrach, und die Enten liefen schnatternd nach alltn Windrichtungen aus» einander. Erst nach etwa zwei Stunden Plcmg til, KchlbtN wifd/?. hahhast zu >y— — (11. Oe st e 1 re i ch i s che r Glaser tag in Wien.) Am 16. und 17. d. M. findet in der Voltshalle des neuen Rathauses in Wien über vielseitigen Wunsch jener Glasermeister, welche in teiner Fachgenossenschaft vereinigt sind, ein Oestcrreichischer Glasertag statt, bei dem auch zahlreiche Reichsrats- und Landtagsabgeordncte anwesend sein werden. Die Tagesordnung umfaßt folgende Äeratungs-gegenstände: „Gemeinsames Vorgehen behufs Abstellung der Eingriffe in die Rechte des Glasergewerbes seitens der Tischler und anderer Nichtglaser. Die Regelung des Glashandels. Stellungnahme zum Hausierhandel und zum neuen System im Tafelglasverlauf und seine Folgen. Gemeinschaftlicher Einkauf. Befähigungsnachweis der Glasschleifer. Das Glas-Versicherungswesen und sein Einfluß auf das Glasergewerbe. Reform des Submissionswesens. Die Schaffung von Gau-bezirlen auf dem flachen Lande. Abschaffung der gemischten Genossenschaften und Gründung von Fachgenossenschaften, eventuell eines Reichsverbandes." — Anmeldungen zur Teilnahme sind womöglich bis 10. d. M. an den Vollzugsausschuß des 11. Oesterreichischen Glasertages in Wien, V1./2. Gum pendorferstraße 113, zu richten, woselbst auch alle gewünschten Auskünfte erteilt lverden. — (T 0 tschlag.) Am 27. v. M. nachts lärmten mehrere Burschen aus Podre^e vor dem Hause des Besitzers Matthäus Burger ebenda. Zur selben Zeit befanden sich in dem gegenüber liegenden Gasthause mehrere andere Burschen, darunter Andreas Verli^ aus Flödnig. Nach Aufbruch aus dem Gasthause entstand zwischen den Bursä)en eine wüste Rauferei, in deren Verlaufe sich Verln' mit einer Hacle versorgte und dem Burschen Franz Ienlo damit einen derartigen Schlag auf die linke Kopfseite versetzte, daß Ienlo sogleich bewußtlos zu Boden stürzte und tagsdarauf starb. Verli6 flüchtete sich, wurde aber ausgeforscht und dem l. l. Bezirksgerichte Krainburg eingeliefert. —I. — (Fischotter.) Am 31. v. M. wurde im Schwe-rcnbache von dem Fischer des Herrn Josef Bergmann in Rudolfswert, Jakob Stopar, eine vollkommen ausgewachsene Fischotter gefangen. —u— — (Von der om diametrischen Beobacht u n g s st a t i 0 n in Littai.) Die ombrometrische Bcobachtungsstation I II. Ordnung in Littai verzeichnete im Monate Juli 15 Tage mit Niederschlag, während 16 Tage vollkommen niederschlagsfrei blieben. Die größte Niederschlagsmenge wurde am 19. Juli mit 62 4 innl Niederschlag beobachtet. Im ganzen fiel im verflossenenMonate 174'6 min Niederschlag. und zwar gab es an 10 Tagen, Regen, an z>vei Tagen Regen mit Hagel und an drei Tagen Tau. Die höchste Lufttemperatur wurde im Monate Juli am 9. mit -l- 34'4 Grad <^> die niedrigste am 11. Juli mit 5 14 8 Grad (^! be-obllchlet. Jedesmalige Beobachtungszeit 2 Uhr nachmittags. Gewitter gab es im verflossenen Monate an 11 Tagen. -ik. — (Wasser stand der Save.) Der Sabefluß hatte zufolge der am Pegel der Littaier Savebrücke im Monate Juli vorgenommenen Messungen den höchsten Wasserstand am 22. Juli mit 4- 170 «m und den niedrigsten vom 16. bis 19. Juli mit 4- 44 ein über dem Normale. Der durchschnittliche mittlere Wasserstand im vergangenen Monate betrug 70 em über dem Normale. Die höchste Nassertempe-ratur im verflossenen Monate wurde am 18. Juli mit ^ 17 Grad 0, die niedrigste am 23. Juli mit 5 13:4 Grad si, nach den jedesmal um 8 Uhr früh vorgenommenen Beobachtungen, festgestellt. —ik. — (Sonnenstich?) Die „Klagenfurter Zeitung" schreibt: Der Infanterist Johann K a st r u n des Infanterie-Regiments Nr. 17 ist am 31. Juli mittags, als er auf einem Ehrenwachposten in der Bahnhofstraße stand, plötzlich zusammengestürzt. Er geberdete sich wie irrsinnig und mußte in das Garnisonsspital gebracht werden. — (Eine MYstifilati 0 n.) Die gestrige „Tagespost" berichtet: Nach einer Agramer Meldung unseres gestrigen Morgenblattes wäre der ehemalige Direktor der Triester Reis'schälfabril, Herr Alois Riebesel. in Videm vergiftet worden. Wie uns die Gemahlin des Herrn Riebesel mitteilt, beruht diese Nachricht auf einer Mystifikation, da sich Herr Riebesel in bester Gesundheit auf einer Reise in Hamburg befindet. — (Auszeichnung.) Der altrenommierten Scholo-ladefabril „Chocolaterie - Franchise" I. Nrünauer silbeilage bringt den Schluß der lateinischen Messe v 1^. Hribar und Marienlieder von Fr. Nalczyn»' — (l. zulili' un « ki 5 v « ,..) Die August-Nu^' dieser Monatsrevue hat neben Gedichten von Kazimir ^"° d i <> und A. Gra 0 nit nachstehenden Inhalt: Josef "^ stanjevec: „Nacht". Erzählung; V. Beöel: „Von M""«' Reise nach Jena"; Etbin K 1 istan: „Der Wille", Dra^ Ivan Prijatelj: „Bleiweis als Herausgeber des ^.' lasses von Pre-^ren"; Fr. Dolinöan: „HumaM, Skizze; Fr. Gerbi^: „Dr. Antonin Dvorak": 3 Korli: „Skizzen" („Die le!,te Lüge" — ..Die Freundes — In den Rubriken „Biicherneuheiten", „Musik", ..A'lde^ Kunst" und „Allgemeine Umschau" find Beiträge von v G 0 velar . A. A 5 lerc. Dr. Fr. Ile » i <>. R. Pel"' 5 e l, Dr. Vladimir F 0 e r st c r u. a. enthalten. — („Beamten . Zeitun g"). Wien. Die <"" 31. v. M. zur Ausgabe gelangte Nummer 21 enthält U.^ „Ueber Personallommissionen". „Statistik der in Oestell-im Betriebe stehenden elektrischen Eisenbahnen, DratD bahnen und Tramways mit Pferdebetrieb", „AbänberM des Titels Steueramt", „Beamtenwohnungen": MitteiluB aus dem Beamtenvcreine. dem Vereine deutscher Gem«'»" becnnten in Mähren, den Steueramtsbeamlriwereinen ' Steiermarl, Schlesien und Krain. dem Vereine österr. 2lU lehrer, dem Ersten Wiener Neamten-Aauvereinc: Bela"" gäbe offener Stellen. 2lul»io» »kor» in der VornüircHe. Sonntag, den 3. A u g u st (Auffindung des ^ ligen Stefan). Hochamt um 10 Uhr: Ni«8lr (?„>>>l'^ll "' Panlraz Rampis. Graduate ^cä^l-unt piilx'ii'l'^ " Offertorium ll!l>,js0k,w1i von Anton Foerster In der KtadtpsnrrkircH« Kt. Zaüov. S 0 nntag . den 3. August , um 9 Uhr HoHa"' ^Vli^u (X„>ilil!i-t in D-inoll von Panlr. Rampiü. Grad«'' 5>o<^i-u,it. iirineipf!« von Anton Foerster, Offerts' 1''l>, von Anton Foerster. Telegramme des k. k. Teleglaphen-Eorresp.-Bureaus« Die Durchführung des Vereinsgesetzcs in Frantrew Paris. I. August. In dem lMc in Rambouillet» gehaltenen Ministerrate gab Ministerpräsident Combes^ Expose über die Lage der von den Dekreten betroffenen l. gregationistischen Etablissements. Danach wird von ^"^ solchen Etablissements ungefähr die Hälfte durch die "^ nahmen der Negierung nicht berührt. Die anderen haben Aufforderung der Regierung Folge geleistet, bis auf ^'^ erklärten, baß sie das Schließungsdelret abwarten wollen- > diese Etablissements betreffenden Dekrete wurden vornin'"' unterzeichnet. ., Paris , 1. August. Dem „Echo de Paris" zufolge "^ lautet, daß der Papst an die französische Regierung "", Protest gegen die longregationsfeindlichen Maßnahm^ ? richtet habe. Der Wortlaut dieses Protestes werde -^ ^« stens für den Augenblick — nicht veröffentlicht werden, leine Repressalien seitens der französischen Regierung h^ zurufen. Grubenunglück. , Sidney. 31. Juli. In der Kohlengrube A"^ Kembla bei Wollongong in Neu-Südwales ereignete s>" ^ furchtbare Explosion. Bisher wurden 27 Leichen geb^ j 149 Arbeiter loimten gerettet werden. Mehr als H"N" Mann dürften noch verschüttet sein: die Hoffnung, s^-rctten, ist äußerst gering. Die Gebäude an der ScY" .^ miindung wurden zerstört. Ein Teil der Kohlengrube!>,Hi Brand geraten. Nach dem Eintreffen der Unglücks«"^ hat sich das Parlament von Neu-Südwales verlagt. Pretoria, 1. August. Die Rücksendung der s< nach ihren Heimstätten macht große Fortschritte. ^"1, As' der Familien, »velche sich bereits auf den Farmen im ^ vaal angesiedelt haben, wird auf !>000 geschätzt. „„v Haag. 1. August. Die Burendelegierten ^'!^F Vessels sowie Selretär Debruyn sind heute nach Sout»^, ton abgereist, um dort den Präsidenten Stejn zu l'eg"^< Etejl, wird in Rotterdam landen und dann mit NüaW „ Kap Haitien . 1. August. Die aufständische" ^ ptK pen sind in Hinle einmarschiert, während die Nord" ^,„ Marmelado beschießen. Die in Arconito lonzeinl ^ Truppen haben sich auf Limba im Nordbeparlement s" gezogen. ^K. Saral 0 w, 1. August. Die hiesige GoUverne"' ^ Zeitung schreibt: In dem Dorfe Chowanschinc ^. ^ nement Saratow) kam es infolge falscher Gerüchte ül" ^c Neuregelung der Agrarverhältnisse zu BauernunruA". ^l Nezirtsvorsteher und der Amtmann wurden angeglN" ^>'"" bahnzuye ilklsyhiltn und yeMt.^ Laibacher Zeitung Nr. 176. 1473 2. August 1902. Foulard Seide go kr. bis fl. 3 6b sowie stets das Neueste in schwarzer, Weiher und sarbiger «Henneberg'Seide> von l>0 lr. bis fl. 14-65 per Meter — glatt, gestreift, larrierl, gemustert, Damaste lc. Zszut8ellle v.65lll.b.l>. 1485 ! 5e!llenfoulzsill.bedruckt v,blllls.b.fl. 3K5 8eillenHW28te . 85 lls.. ll. 14'65 ! Lllll-8eille > kll k.. l!.14 85 zeillen Zzzlllleilles p.Robe .ll.8'85. ll.4275 i 5elkn-LsenMez . 8ll»it Pilzlilche und Pilzlultur. k 1-80. -^roicus, Dr. Wilhelm, Illustriertes Schmetterlingsbuch, bu^ ^' ,^ Medicus. Dr. Wilhelm, Illustriertes Käse» R"7'V.-92. ^ MedicuS, Dr. Wilhelm, Illustrierter dein- ?"'""' l( i - 92. - Schumacher TonY, Du und tu' v°usge,wsseu. K ibo. __ HauShofer Max. Lebens-r»^""b Lebensfragen, X 4 80. - Ströhmseld G.. Zins-^n,?.'c '^ — S trüh ms eld G., Neuer Berechner für u^Meu. Renten und Annuitäten sowie siir Barwerte von tab n»' "- ^ ^. — StröhmfcldG.. Univelsalmultiplilations. 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Wiß. ,yss "' tfnrdmanu. .Nohn, Bayer, Hendl, Förster. Lehuer, Kunz. Vwm! Ä^' Ingenieur, Wieu. — Bujavih, Löwy, Zelenlo, Nti,'. ' ^avidovic. Ksm., Prag. — Sonncnscld, Nühlcr, Na", ' V. Pesty. Stalioukchrf. Budapest. —Kaiser. Sieluig. ^ iiermanu. Klillit. Müller, («rünwald. Linz. — Nellcnuann. (ij.,"N". Ul)ühar>, Kflle.; .Kühler. Prrßburg. — Siinreich. 9°w°^ l!''^' l'^nl. jtstt... O^^^^^ - Maug.Zmuner. «u.^s ' ^'ebreich. Pliuat. München. — Braune. Vcrdcrbrr. «n.j'^Nhrr, Gl'ltschec. — Schcrl, s. ssamilic. Oofchcl. Prieger. Ll ,""' 'b'elitz. — Mavan. Veamler, s, Familie, ltopreinih. — aal'l« ^ ""'^' KnUplmacher. Görz. — Vojlov, Oberfiirfters. I^ ^'^lsanow. — Witasch, .wnimissär, iNojnau (Böhmen), ^"fln Wurmbraud. Nasicc (Slavonien). Verstorbene. 8 <5 ^"' '^- Juli. Norbert Bilina, HanbschuhmacherSsohn. Pl^/, ^udengasse l!, luliereul. pulm. -- Maria Zadnilar, '"'lmagd. 50 I., Brunngasse 3, Lungcnrnlphysem. Im givilspitale: Nm 26. Juli. Valentin Stergar. Arbeiter, 79 I., Villuln cor^ikl. Nm 29. Juli. Lorenz Kogovsel, Kaischler, 62 I,, ^»rriuomll. Am 30. Juli. Gabriele Oolob,.TischlerS7 » F. j 73? 2j 1b 2^ windstill , Nebel s 58 Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur 20 9", Nor« male: 19-7°. — Gestern abends vorüberziehendes Gewitter. Verantwortlich« «eoatteur: Anton ssu «tel. M h. Mil Oil* verreist vom 1. bis 29. August. (8M6JS.3 A WU^ ^rafii^i.blutarme.. ^HW». 3. ^ nerröje un3 jclzwaclzePersonen. ^» Gchnltüch in Zpochrkcn. . l^ (3977) 4U Schwarze und farbige Seidenstoffe in grösster Auswahl empfiehlt "m>t* Alois Ferschž, Dompiatz a. S&f f^ Ueberall in bab*n. ^ unentbehrliche Zahn-Creme erhält die Zähne rein, weiss und gesund, W V>U rort Pr|cJ|tyo„8r Sineriifentlilt. 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L!> ?°"b«"hldlv. Et.) . . 4«/« »g',o io« lN «eucifl^' WNro„c»wühr. ÜN «, ' """"' - 4°/° 9» >« ,W - ?«^I"---^-----—--------- Vo« Gtaate znr Zahl«»g übernommene Vlfent.'Vrlor. Obligationen. «tlisabetbbahn 600 u, »ocxi M. 4°/, ab ll>»/l>...... <«-- i,580 lllilabtthbahn, 400 u. »000 M. 4°/,......... >,840,lgzo ssranz I°0 9« l« 4"/„ bto, dto, d<». per Ultimo . 9? «ü »» U5 U„<,.Lt. ltis-Nnl, Gold IW fl. ,18- 119 50 dto, bto. Silber 100 sl. . , . 100 — lvo «n bto, Etaat50bllg. (Ung. Oslb.) v, I. I»7N....... 118 »Nil» 10 dlo. Nchaiiirfgal. «blös.'Oblia. Ilx, — ittU^U blo. Prüm,.«. ll,00 ?t>0 l»8»0 4"/, lroat. und slauon, dett« 98 — >k — Ander, 2ss»nll. Anlehen. b"/c, Dona» Nsn.rVlulrihe 1878 . 10?« —-^ Vliücl,!-,, der Stab! Vürz . . 9U-«b — ^ Vlnlebm der Stabt Wien , , , ,0« i» 10? Iö dlo, bto. (Vl!ber od,«olb) 1,8 »o i»^«,-, dto. dlo, (1894). . . . 9Ü'8<» »7 n d>°. bto. (1898). . . . 9«— l»9 7U BvrlebauVnlchcn. verlosb. b°/, 1U0 - 100 «u 4«/» «rawer «llnbe«.«nlehen . 9? — 9? n« »lld wan Dsandbllts» «tl. Vobtr,llUg,osl,il,«>I.vell.4«/° 9? U, «, «<, ,i..estrrr,Lanbt«H«'.'»lnst.4°/» S9- iou- Oest'.un«, Vanl 40'/^ühr. verl- 4«/........- - 100 «b 101 »b dto dto. «Mr. verl. 4«/» ion «l> ini ,b Vparlasse. i.»Il.,«oI.'vtrl.4»/« iuo «b ,<,,,«, «is»nbllhn^rl«rltll«. Vbligatlontn. sserdinan« Norbbahn »m. 188S looxb 10! »l> Orslerr. «orbwestbahn . . . 108,0 109 1» Lܰd°bahn?8°'/«verz'.I«nn,'Iuli »90 - ,sl I bto 5b"/«...... 119 »<» ,«»,<> Una - 18» — luz, — Pa,stY.W,e 40 fl, °M. . . . is« - 19» -No?nKreu,. Oesi.«ef..v.10 . 557b b»7l> UN«. » ., bfl. «7 50 «8l»0 «ubolf.L« t 10 si......7» - 80 - Salm-liose " fl. - - - - - »84 -««-St. »enol».«°,« « fl. . . «»4-»?4-««.n« «lomm.Lo e v, I. l«?4 4»8 - 4,7 - b Nmlreblt»nst..Em,I889 s? - »9-Laibacher Lofe..... ?» — 77 - Veld Ware «ltien. Tl»n»port'A»l«l' nkhmungen. «ussig.Tepl, Visenb, b00fl, . . «?5b' »?4b' Vau. u. Vetri,b«.»e!. für «übt. Ltrahenb, tn Wien Ilt. X . »04 — «us — bto, bto. bto. Ut. 8 . »04 — »0« — »Ohm. Norbbahn 1!»n fl. . . 404 — 40« - Vulchtiehraber «is. boo fl. KM. «490- ü«o bto. blo, <1it. li) l»00 fl. 9»4- 99« Donau DampflchMllhrt«' Gesell. Oesterr. bN« fl, KM. , . . 9«« — 9« — Dui'Vodenbachl-r li-V. 400 X b«0 — b»4 — sserdlnllnb».Norbb,1000ll.KM. «»0 b«80 Üemb.. «lzernow- Iassy- «Nfenb.. »efelllchaft »00 fl. S. . . . b70 - »71 - Moyb.Oest.. Iriefi. boo fl.KN. »« — 8»ö — 0esteii. Norbweltbab» »00 fl. S, 4b< — 4t>4 - dto, dto. (Ut, L) «00 fl. V. 470 — 4?»- Prag.Durel E«enb. 10»fl.»b«N. 1« »b 194 — Etaatlelsenbahn «00 fl. <3.. . 7l»b«b 70S 2b bübbahn 200 fl, L..... «s »b s? »b Sübnordb. »erb,.«. L<« fl. «M, 400 — 404 — Tramway Ves. NeueWr,,Pru)' iilüt».«ltirn 100 fl. . . . ibb — IS« — Ung.^allj. Eilenb. «0« fl. Hilb« 43« — 48» - Ung,Nestb.(«aab'Graz)»c>nfl,V. 45« — 441 — «iener iiolalbadntn. «N.«ef. . — - - — Aank»n. «nglv'Oeft. 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Papierf, u, »,'». 12? — ,40 - «iestnger Vrauelel 100 fl, . . »>3 — »16 - MonlaN'Velelllch,, Oest, alpine 3U4 — »95 Praner ltüen Iiib, «»ei, «00 fl, >»1?' n»20 Lalao larj, Kisinlohlen ,(X, >I, üiiX'— i.34 - „Lchlbglmühl", Hiapirrl, 200 fl. li^l! — 2H0 — „Eteyrerm", Papierf, u,« >«, »4« — »4-ssr°n.«.3ti.rl«'IVn, I'rlorllAi«"", Aktien, (10) *'?'' *tv., ¦><>tis<>n iiikI Vnluleii. ^^^^^^^^^^^ LoB-VorBlohorung.