ttuMtvrr 40. Pei»««, >« 2. Nklader 1904. A«tzrs«nz XV. Erscheint jeden Soiuuag. frei» für Hkttau mit Zustellung in« Hau»: Monatlich 80 h. vierteljährig X 8.40, halbjSbria K 4.00, ganztthrta K 0—, mit Bostversenduag im Inland«: Monatlich 85 k vikttkljährig X 8.60, halbjährig K ö —, ganzjährig K 9.SO. — Vitrine Summern 80 h. fyjiibxhriften BKrbm nicht zurückgestellt, «»»ndigongm billigst brrkchaet. — «ritrize find rrivünicht »d woll«» längste»« bi« Freitag jeder Koch« eingesandt werden. SrtMdunsMommrrK drK Ver-bandet deutscher tzochschüler Nettaus. Am Sonnabend den 24. September 1904 vereinten sich die jungen Mnsenjöh»? Pettou» im großen Sckäl? des deutsch»»'HeimeS z« löblicher und ersprießlicher Tat. Sie feierte» die Gründung de« .Verbände» dnrtfcher Hochjchlller Pelton»' ih Unn esenheit zahlreicher Gäste. Damen und Herren und die .Verbände deiiticher Hochschlller" von Marburg und ffilli leislelen Palenschasl und Abordnungen anderer studentischer Verbindungen waren glommen» die Jüngste zu ehren. Wo« an einstigen deutschen Hochschülern in PeNau lebt in Amt nnd Würden. Juristen, Mediziner. Philosophen. Techniker und andere Atabemiker waren erschiene« in stattlicher Zahl nnd mancher unter ihnen mag im Stillen g> dacht hoben: .Alte BtMchenherrlichkeit! — Bist d» gleich nitschwundei», — Schlug mir auch im Lauf der Hnt — Frau Fortuna Wunde» — Bmschenmut ich nicht verlor — Mit der Burschen ingtze — Und dem Schicksal »ach wie vor — Biet ich keck die Spitzel — pervat triatitia! — Fereant oeores! Pereat diabolus — Quivis antihur-schius — Atque irrisore«!" — . Herr Bürgermeister O r n i g nnd Mit» glieder de« Gemeinderote« wäre» gekommen und Vertreter der Lehrerschaft der städtische» Volks-und Bütgerichnlen; Beamte und vorsonderlich die deutsche Bürgerschaft der Stadt hatten ihre Ver-treter geschickt zum GründungSkommerse der Ver» bindung der Pettauer akademische» deutschen Imtgmannschost. Bor allem aber zu gedenken ist der zahl-reichen deutschen Frauen und Mädchen, die zum Der Gvangelimann in pelta«. Und tl begab sich in dieser Zeit, daß die junge Mannschaft de» Volke«, so da aus den Bänken sitzet der hohen Schulen und horchet den Lehrern, so da Weisheit predigen, einen Bund mochten. Und sie nannte» diesen Bund .Verband der deutsche» Hochschüler Pettou»"; derseldige Bund aber gefiel dem Volke wohl. U»d e» war eine gute Tat, daß die Söhne de« Volke» ein Fest machten, den Bund zu heilige», in der Stadt, so da heißet die Zweitaulendjährige. E« sammelten sich aber viele, die da wohnen an dieser Stätte und sie sagten also: Stehet nicht in den Bilchern der Alten: „Siehe, wie die Pfeile in der Hand eine» Starke», also ge» raten die jungen Knaben. Wohl dem, der seinen Köcher derselben ' Pfeile voll hat; denn die werden nicht zu Schanden, wen» sie mit ihren Feinden streiten." Und sie gingen zum Feste frohen Herzen« und riefen: Heil! den jungen Adlern die da fliegen der Sonne entgegen und dem Lichte und Feste erschien »nd die der junge Ku«slak»demiker Herr Loui« Kasimir atso feierte: .Kommilitonen I — Freunde! weitn fröhlichen Auge» umher ihr blicket im Kreise, — so seht ihr, wie schön er geschmückt ist mit lieblichen Perlen der Schöpfung. — Ihr schauet der Frauen und Modchen da viele, die Iren uns rer Sache sich »eigen l — Der Deutsche», der herrliche» Cache. Laßt ihrer >»« sesttich gedenken! Die sorglich zur Seile un» stehe» bei all' uns'ren Känipfen und Stürme»; — die lindernd jed' Leid mit nn» teilen und hold uu« die Freuden verdoppeln! — Die immer da« irdische Dasei» mit himmlischen Rosen durchweben. — Laß t. Freunde und Kommilitonen, auf sie unser Gla» nun erheben I" — Ein schöner Trinkspruch. an schöne Ad« ressel Die städtische M«sittap>lle tat wie mimer da« ihr,, um dir frohe Stimmung zu heben und die Einleitung«iiuntmer, ein stimmungsvolle« Stück prächtig ineinander verflochtener Voltslieder. >var eine treffliche Wohl de« Herrn Kapellmeister« Skriwanrk, Da» Präsidium log in den Händen de« Herr» v. Fichten au p. I. ihm zur Seite stud. pbi). Fra»z Pogatscher, rtud. iur. Josef Kasimir und da« Kontrorium b,setzte Herr »lud. phil. Naimnnd W e i n hardt Rad) de» einleitenden Worte» de» Präsidium» nnd dessen herzl!d)er Begrüßung aller erschienene» Gäste brauste da» .ttaudoamu»" mächtig durch de» Saal. In herzlichen Worte» grüßten dann zuerst der Sprecher de» Marburger .Verbände« deutscher Hochschüler" «lud. iur. Walter Psrimer, den junge» Pettauer Verband, seiuer Freude Au«druck gebend, daß der Marburger deutsche:' Hochschüler Beispiel bald Nachahnnng gesunden unter den deutschen Hochholen sich da« Wissen« viel n»d tragen e« einst-mal zu Horste! Also ward da« Fest gefeiert mit allerlei Saitenspiel und Trommeten und die junge Man», schaft de« Volke« tat nn Gelübde, treu zu halten zum Volke, dessen Fleisch und Blut sie ist. Und ward ein fröhlich Tun bi» zu An» bruch de« Tage« und ward eine gute Saat ge» fäet in die Herzen de« Volke«, also daß e« sich freuet? und geruhig heimzog zu den Peiiaten. Und da« ganze Volt schlief den Schlaf der Ge-rechte». Sela! E« begab sich aber zn derselbigen Zeit, da da» Volk schlief, da kam der böse Feind und säete Unkraut unter den Weizen. Und da» U». kraut wuch» und trua gtlbe Zettel al» Frucht. Und al» da« Volk erwachte und sich au» de» völkischen Auge» den Echlaf rieb, sahen eiuige die Frucht de» Unkraute» nnd verwunderten sich sehr. Etliche aber sagten: Habe» wir nicht beim Feste reinen völkischen Weizen gesäet und geschworen? Einige darunter erinnerten sich beste» wohl «nd sie sagte«: ja! Da sagten die axderen: Woher kommt da» Unkraut mit den gelben Zettel»? Da antwortete» schillern Gilt'» und nun Petta»'«. Diesem jüngsten Verbände aber könne Redner kein bessere« Paten» gescheut widmen al« da» schönste deutsche Wort: „Eiiihjfcttl" — Im gleiche» Sinne sprach der Redner de« Eillier verband?« I. R a k u s ch. der. aus di? Kainpffr,«digkeit und de» ungebro-chen?» Mut der „»terstemsche» Deutsch?» hinweisend. auch namen« seine« Verbände» den Pet» «auer Verband zu seiner Gründling beglückwünscht?. Lebhaste Heiln,se dankten beiden Rednern sür ihr? h?rzlich?n Wort?. Da» Sd>irlied: .Hinau«! Hinaus! e« ruft da« Vaterland! — folgte den beiden Ansprach?». Di? Festrede hi?lt Herr «and. iur. Viktor Skrabor de« P,Hauer Verbände«: .Liebwert? VolkSgeuoss?» I Hochansehnlich- Versammlung! g» uiiserer lieb?» alt?« Draustadt P*lta», seit viele« Jahrhunderte» eine starke, seste Grenz-b»rg gegen de« heftigen slawischen Ansturm, hat sich d de» Grenze» unserer Gaue dastehen al» einiges, starke« Volt von Brüder». Ei» jeder Zoll der d,„tschen Erde muß un« h,ilig sein, uufer Herzblut müsse» wir lasse» für de« altangestammtt» Boden unserer Väter. Und gerade die atademifche Jugend ist be-rufe», die Führerroll, de« Deut'chtum« zu spielen, muß doch sie zu allen Z.it»u echte deutsche Männer in die vordersten Reihe» de« deutschen Schlachtbanue« stell,». Da« fröhliche Siudentenieben, dem so viele Unserer besten Dichter ih>« Muse geweiht haben, aber auch die erliste Seite detsrlb,» soll nur einem ^iele g weiht fei«: der d,»t>chen Tat! Den» gerade dies,« Lebe» ist da« Vorzug-lichste Mittel zur Selbsljnchl und Männlichkeit. Die national-erzieherische Tätigkeit hat stet« reiche Früchte gezeitigt, denn sie ha« immer eine große Zahl tüchtiger Männer in da» Leben und in den nationalen Kampf hi»au«geslellt. Möge auch unser verband seiner große» herrliche» Ziele bewußt sein, möge er zur Er-strebung dieser mit seinen Bruderverbäiide» stet« Hand in Hand gehe»; nur die Einigkeit — die un« Deutschen leider so ost mangelt, kann un« zu unseren gesteckten Zielen führen! Mögen wir stet« ivackere Streiter bleiben, treu zu unserer gähne schwören, dann kann e« UN« um unsere Zukamt niemal« bange werde». Und solle» wir'« mit Blut und Eise» schreibe», deutsch ist der verbau» und deutsch wirb Pettau bleibe»! Heil!" Da« Buude«iied de« jungen Pettaue? ver-bände« nach der Singweise „D.'r ®o» der Elfe« wachsen tiefe" «nler Begleitung der Musikkapelle solgte der Festrede und erntete stürmische» Beifall. Run sprach Herr Bürgermeister Oruig; anknüpfend an die Grnßrrde de« Sprecher« de« Marburger verbände« deutscher Hochschüler be« grüßte er Ramen« der Stadtgemeinde den ver« band der Petta»,r deutschen Hochschüler und legt, den junge» akademische» Bürgern eben fall« die Einiget an« Herz, die Einigkeit mit alle» anderen dcuischen Biirger» Pettau« im Erringen gemeinsamer Ziele. Denn der deutschen Bürger-schast Pettau« ist es zu danken, daß die Stadt segnete, aastau zu fluchen und sagten zu dem Knäblei»: Also deute un« de» Sinn der Schrift. Da stellte sich da« Knäblein aus die Zehen und hub au zu loeicfagcu: Solche« deutet die Schrift: E« werde» die Mütter und Töchter de« Volte« herbeieile» zum billige« Man» und werden kaufe», weil e« billig ist und werden sich sehr freuen und vorbeigehe» an den Türen der Arier und rufen: beim billigen Mann ist alle« billiger! Wir gehen zum billigen Mann. Und sie werde» handeln und feilschen und kaufen und di» Arier werden klagen: E« ist unser Ki«metl daß wir allerlei völkische Rede» halten und dann g,ruhig schlafe» gehe». — Gott ist groß! wer kann etwa« gegen da» Ki«met? Also prophezeite da» Knäblein. hob sich ans die Zehen, rief dreimal: Heil! Hril! Heil! — So geht r« allerweil! Da« Volk aber trauerte sehr nud wollte seine «l,id,r zerreiße». Du erhob sich einer aber au« seiner Mitte und rief: .Seid'» nit so deppert! '« G'wand kost a Geld. Geh'» ma lieber zam Judennazl, i» eh schon all'« an«. fT nach schwer,» Kämpf,» jene Pflanzstätte für die deutsche Jugend Delta»« errichten kpapt,. au« welchem Sie männlich* Il»ge»d öle Hochschule zu beziehen in der Lag, ist, da« Obngymnasium; aber auch |l)c die weibliche Jugend >v»rde gesorgt. für Erziehnngtstätten, in betten sie zu tüch-tipti deutsche» Ha»«iraue» aetzitdel chuden. D>e Hochschüler cito» möge» wieder zurückkehren M»ch vollendeten, Studien in die Hitimat Oßd Üchrt sie ihr LchetKweg in fremd« Orte, der.dnttsche, Heüdat ein^d»t bleche». Hie aber wieder heimkehren nach »ollendet«» Süldit». die solle» sich nicht sondern vo» den anderen Bürgern. Auch wen» sie andere Wege wählen, dem gemeinsacken Zi,le der Erhaltung de« Deutschtum« im Unterland« und de« dent'che» Charakter« der Ltadt Pettau streben alle z» und auf diesem Weg, zu« gemeinsame» Ziele solle» sie die Osfiziere werven, denen die audereu Stünde gern« folge» wüiden, nm diese« Z el »u erreichen. — Lebhafter Beifall löste diese d,herzige»«>verte Rede au«. Im gleichen Siu»e. de» Geda»k«»gang de» Vorredner» in markige» und formschönen Säy?» ergänzend, sprach der Gründer de» Ejllier ver-bände» deutscher Hochich,II«, Herr «tud. iur. Karl Petritschek. Dieser R diur. selbst »och ein akademischer Bürger stellte seine» Kommili-toue» au» dem fteirifch«» Unterland« da» Fest-halten an der Heimat auch «ach vollendete» Sludin, al» schönste «ati»,ale Pflicht hin. De»« aus dem gefährdeten Boden, der ihr« Heimat ist, im Kampfe für ihr deulsche» volk»tum. für den sie sich in ihrer früheste» Jugend schon an hsrvor-ragenve« Vorbildern begeistert, den sie al» Sohn der »Im» mater mitgekämpft haben. werden sie al» gereifte Männer für ihr volk«tum mehr wirken und größere« z» leisten imstande sein al« in der Fremde! In lautloser Stille horchte» di» Anwesenden den ruhige» und mit tiefem Ernste g»sproche»,u Worten de» junge», Redner« und daß »r den meisten (einer Zuhörer an« der Seele gesprochen halte, brtvie» der pMich wie ei» Sturm '»»-brechende Beifall und die stürmischen Hi»t»s« und herzliche» Händedrücke, al« er seine prächtig« Rede ge,»d,t halte. Auch der tion den anwesende» .alt«» Herren' zum Redner gewählte Herr Prosrflor Dr. Ha»« Pirchegger behandelte da« gleiche Thema »nd er sprach »'«besondere pro domo. Wer konnte vor »och nicht vielen Jahren di« staue Stadt »hinterwärt« von Pragerhof?" Die Stadt Petta», di,. vo» der übrig,» W,It abgeschnitteu. ruhig dahindämmert, ,,«d sich auch nicht vi,l um di« Adrig« Welt kümmert«? Uud di« .Leute-not" war di, Schuld, die Rot a» Männern, welch« di, Bedeutung gewürdigt hätte», z» der Pettau gehoben werden konnt« und heule gehoben ist! Heute ist Pettau gekannt und geachtet weil hinau», al» eine a»sstr,bend, deutsch, Stadt, al» ei» feste« Bolliverk de» Deutschtum« a« der Drau, in d,m all, Stünde de« deutschen Bürgertum», der Akademiker und der »hrrnseste Handwerker, der Beamte »nd der Kanfman» gemeinsam ar-beite» zum Beste» deutscher Kultur, zn« Best,» deutsch,» Volk«!»«« und zum Gedeihe» der Stadt Pettau. — Gedankenreichtum in formvollendete Sähe gekleidet, durchnäht von inniger Lieb« zum deutsche» volk»tume und warmer Zuneigung für die Stadt Pettan, gäbe» der Rede de» Herr» Professor« ihr Gepräge und ein «it sicherer Hand skizzirte» und in scharfen Konturen gezeichnete» Bild der Vergangenheit und der Ge- {etnvart Pettau». Jubelnde Heilrufe dankten dem iedner. Run kamen die eingelaufenen Schreiben »nd Drahtgrüsse zur Verlesung; darunter von den Herren: Gymnoslaldirektvr T s ch a n e t. Dr. Wie»thaler, Dr. Delpin, Dr. Strafella. Dr. Ripschel, Dr. Fisch«r»der. oaod. ing. Sch «ib «l. Mit dem vi»marckli,d« wurde der offizielle Teil de» Festkommas,» geschlossen und da» Hospiz, dem Herr Dr. R o d o s ch e g präsidierte, nahm leinen Anfang und nah alia'ademischem Brauch einen fröhlichen Verlauf, während die städtische Musikkapelle mit ihre» vortrefflich für di, F,irr gewählte» vortrüge» sich reichlichen Beifall holie und die Lieder .Wir lugen hinau»," .Die Lore am Tore." .ImKrug zum grünen Kratze", au« jiigendfrifcheu Arhlen gesungen, da» zu eine« echten und rechte» Wdentischeu machte. Der .verband dr»t?cher HochschP« Petta»»" ist ßegrüntzet «ch sei» Weiheseft K d«» juugen aka»»»ischi» Mrger». »enu f^ UnchHau gcholien h?b^t Ich Sa^v. gkM. welch' freudige» Anteil die deutsch« BSrgertthast alkr BnufMafle» an der Gründung de« verbände« nahm. Die Ideale der Jugeud, sie sind die herrlichen Blüten de» gesammten volttstamme» und je höher die Kultur eine» Volte» desto reicher die Blüten. desto Herr-sicher di« Ideal», au» denen der i» den wilde» Kämpfen de» Leben« gereifte Mann iu stiller friuftuudc u»ue Tatkraft saugt zu neuen Ringen. Je stürmischer die Gahrung, desto bester der Wein! — Mehr al» »iuer der deutschen Geiste». Heroen gilt al» klassisch^ Beispiel dafür: aber d dafür, daß da« im harte» Kamps, de« n« gestählte Alter kein Hemmschuh sflt. de» frisch vorwärt» stürmenden Jugendmut ist. wen» e«. feine oft biUert» Erfahr,«ge» oenvertend. nicht gleich im Sturmschritte folgt. Bedächtigkeit ist nicht — Lässigkeit! Gerade die akademische Jugend de» Unter-lande», kennt unsere» Bolk»Utme« Kamps besser al» ihre Kommilitone» an» de« ungefährdet,» Jnnerlai.de u»d deshalb sind wir sicher, daß sie die Zähigkeit in diesem Kampfe um jede Scholl« d«utjche» Bod«n« auch besser zu werte» versteh« »ud nicht Uoß freudige« vorwärt»stür«e» im Aiigriff,. fo»d,rn auch Zähigkeit in der vertei-digung zu schätz,» weiß. Ihr gehört die Zukunft »nd so Gott will eine ruhigere al» die Gegenwart, in der sie mit un», »ich« ueden »n» sich birfr schönc Zukunft erkämpfe» will. So sei der .Ve/> diuduna deutscher Hochschule, Pettau»" al» ne»-organisierte« Fähnlein wackerer Mitstreiter im nationalen Kampfe ein hellklingende«: Heil! gebracht und treudeutscher Handschlag gegebeu zur Bekräftigung de» ehrliche», Herzen«wu»sche». die Verbindung deutscher Hochschüler Pettau» möge wachsen, blüh»» und gedeih«» allerwege! Die Siegesfeier in Gber-radkrrKurg, welche der slowenisch-klerikale Landtagtabgeordnete Dr. Ploj a« 2b. September im Mrlihaus, »zum Engel" feierte, war wohl eine kleine Bot-heit gegen den Bezirktobmann Herrn Franz Wratschko? — Da der Herr Hofrat dieser Siege»feier na-tütl^h persönlich beiwohute. dürfte er wohl auch eine schöne Rede geHallen haben über die ver-derbtheit der .St»jen>^M«tinrr. di< so gottlo» waren, seine» hoch- und a»der«-würdigen Wahl, machen, die Türe zu weiftn Und so unchristlich, bereit« Strafanzeigen wegen Wahlschwindeleie« gegen die fromme» freunde de» Heer» Hos-rate» z» erstatte»! Etlistiveile» bloß gegen die allersrechste» Schwindeleien, die sogar dem .gesetz. unk«»digen Banern" Über die Hulschnü? gingen. Bei deu klerikale« Agiialoren war" da»: .Ihr müßt ei»eu gesetzkundigen Herr» (Dr. Ploj! und nicht eiueu gesetz »nkundi-ge» Bauer (Bezirttobniann Wratschko) wäblen!" ei» Hanptleimspindel zum Gimpelfang, wobti fit sich selber aber weder von der Wahlordnung noch vom Strafgesetz, intponier«» ließen und lustig draus lo» schwindelten. Dagegen hielten sie sich st r e u g e an die Wahlordnung bei den .Ztaierc-" Männern, wie z. B. i» Stopperzen, wo die Wahl-kommission eine Stimme für Wralfchko nicht gelten ließ weil der Wähler .Joses" und nicht Franz Wratschko geschrieben hatte und weil Dr. Ploj nicht mehr al« 45. Wratschko aber auch schon 4 4 Stimme» hatte. 'Ob auf jedem der klerikalen Stimm, zetteln wohl ganz deutlich: .Dr. Vtirv»lav Pidj k. I fcofrol" — geschrieben steht? Und wen» i«, ob die Wähler diese Stimmzettel f lbst gf-schrieben IgKis* i--,.' 4« «, tlei«e Blüte«» lese solcher Trick». klerikale WichlmiMüber. Wir bringen einstweilen eine kleine Blüte», lese der WahlmanVver. durch welche den slowenisch, klerikalen Kandidaten die Stimmenmehrheit gs. sichkrt wnrde und wolle», um die Btschiverdf. sthrer einstweilen nicht der Rache der Wahl, »acher autzusetzen, diese Manöver blot im all» gemeinen beleuchten; fügen aber bei, daß sowohl die Romen öer Marder al» anch d,r Gemeinde« «ud Wahlorte, wo sie in der unverschSmIkslr» zHklsc Stimmung und Stimme» machten, al§ aüch frlt MWH »et velchwerdesgheee und »er Zeugen, welche die Anzeigen über die pft u »erhörtesten Wahlschwindeleini alt richtig bestätige» können. bekannt sind. Daß diese Macher entschlösse» sind, an den Wählern, welche trotz Versprechungen »nd Drohungen ich vertraue» auf die geheime Wahl doch dem fortschrittlichen Kandidaten ihre Stimme gaben. Vergeltung z« übe», bew«ist schon der L - . kY.i , L I | rt M nnjfl rti« im TOß Pf! DfT snWntrPTnfiitJitDTi In .... auf di» geschlossenen Stimm-^ ttrl mit Mechift die Nummer de» Wahler« Dnrde, offenbar um bei der Stimm-lu»g di« Ahmen der Sünder au» der Wähler-Üe zu -ilfahttn. In B.-B. lud Nachbarorten et. elten die al» zimiselhatt geltenden Wähler ihre bereit» mit dem Namen de» Dr. Ploj Äuhän^r Weotfchia» be« i»»tcn Wühler erhielt einfach weder . !i«afiot»en »och StiiMpzettel zugestellt, lii'bic sie vergeblich warteten n»d ko»>,te» daher l.ch ihr Wahlt«cht nicht a.»übe». Pie Wqhlkuiidmach-ng besorgte ein Kirche«, biete» i|i( den Worten: „V lorek pndile k ▼oitfi ' Der f&'l 3&b' ►«ja Plftja!" — r Ofywhrer jn N..... ging von 11» und Mtr die Stimmzettel der «m Mrntn Plo, «tu», selbst dyln, hlet gar rtidu boüriin war. Der U jedenfali» für seitik gachleistu»«» dtij Ttle!:. Obers» rtesch und der Schaffer . .j per sich rühmte, schon dO SfimmztUei dem Htinu, Ploj au»geflMt zu haben. «eben Herr» im «adtag» zu sitzen. Daß in Sv........ der Herr WahlkommMär ...kJo Kfo—ntori gut ousgeKgt par. dag et als Graß tendier seinen Kamen nicht mehr zu u»lrklchrtiben Vermochte, ist zwar feilte Sünde. fn5fi|n der Vertreter der Regierung seinen » ttnze» läßt nnd schließlich von der e» Göttin heimge — holt werden mutz, s» ist >ie'Sacht auch nicht schdn, schon wegen der Un« wüglichlcit. de» Machen, auf di» Finger zn schauen. Schöner hat entschiede» der Hsrr K^plan gehandelt, der den klerikaleti Wühlern fpr d,« Namen Ploj auf chren Stimmzettel:« die Kollekte erließ. Daß Geistliche Nnd Lehrer für Ploj aqi. tierten. ist begreiflich, allein wenn ste wie m ..... am Draufeld vor dem Wahllokale den Pät,tcrn die Stimmzettel abfordern und di« leere» Mit dem Nomen Ploj «»»füllen, die mit dem Kopien Wrasschko ausgefüllte» ober schlankweg Ißrrigierle», ohne die Whler zu fragt» ob sie ddinit einverstanden seien, dann hat die $«che cjn andere» Gesicht und man wird die beide« ierrett Jugendbildner demnächst öffentlich an» igeln, damit der Landetschvlrat ste ans» erkiam macht, daß da» Fälschen von Stimm« zttteln verboten ist. . Im Wahlorte A....... bezeugen sogar di« Mitglieder d« Wahlkommissw», daß ei« Krämer aus den Wahtzettelu den bei Kandidaten der sorijchntllichln Bauern durchstrich und de» Nomen Ploj'» hinschrirb^ Dort aber würd« den Wählera. welche Schuldner deß slc>ilicii>jch-tlr,^>e» Gklb!listit«t«< sind, mit Repressalien gedroht wenn sie Wratscht» wählen. Solche Zwang«maßsrgl-l» gehören übrigen« zu de» gewöh»lich«u Wahimanöveru dieser Sorte. Allem« hochanstälidige Mäunrr bezeuge«, daß auch d«u Schuldnern scharf zuleide gegangen werheu würde, penn sie fortschrittlich wählen, deren Schuldru innerhalb der Einfluß» sphöre de» Kandidaten liegen. Den verschied«»«» gkisli^chtn ««d Weltlichen „Kvil-ichrn", wie die berichtigen Zutreiter de» Siimmvikhet in Ungarn genannt werde«, mutet Überhaupt niemand zu. daß sie von „Roblefte oblige' eine Ahnung haben, aber bei einem Wahlwerbrr noblerer Qualität setzt man doch vorau», daß er lieber auf einige Stimme» verzichte, al» solche Mittel gutheiße. Da» sind bloß einige Beispiele klerikaler Wahlmacherei. »m eine Stimmn,,>,rbrt;<,t herau»-{»quetsche», und nicht einmal die schlimmsten. Wegen anderer wurde» bereit» die Strafanzeige» gemacht. Eine ganze Serie steht noch zur ver» fügung und daß uunmehr wieder mit Hochdruck gearbeitet werden wird, um »eitere Anzeigen zn verhindern ist selbstverständlich. Daß auf diese Art von 19.128 abgegebenen Stimmen für den slowenisch-klerikale» Wahlwerder 13.376 Stimme» h«rau»ge>chuude» wurde», kann niemand wundern, daß aber der fortschrittliche Kandidat trotz der selbst di« Grenzen de« Slras-gesetz«» uicht respektierenden Wahlmacherei noch 5407 ehrlich gegebene und nicht abgepreßte Stimmen erhielt, da» ist fast ein wirtlich«» Wunder unter so viel Korruption. Zur LandtsgMiiihl. Zu Nutz nnd Frommen «rschiedener Ängstlicher seieu einige Stimmkiiorrhallnisse au» deu Land-gemeinden hier angeführt, wobei die erste Zahl die sür Franz Wratschko den fortschrittlichen Caufrnfaiitutmtfii und die zweite die für den slowenifch-klerikalen Kandidaten Dr. Ploj ab-gegebene Stimmenzahl autdrückt: St. Andrä Lk»kowttz 50 — 3. Dolena 74 — 14. Hl. Dreifaltigkeit-Kolo» 47 — 39, St. Elisabeth 49 — 15. Vrnschkaberg 66 — 15. Jurowetz 60 — 6. Lichtenegg 64 — 31. Maria-Neustift 4t — 37. «roß-Okitsch 33 — 31. Po-bresch 96 — 12. Pollaiize» 43 — 7, Rann bei Pettan 10V — 1b, St. Urbani 22 — 16. Warea 48 — 7, Groß-Warnitza 48 — 28. Windischdorf 32 — 17. St. Wolfgang 19 —16. Ternoizen 65 — 20. Dobrina 53 — 1, Schiltern 48 — 21. Jn Sauerbrunn erhielt Wratschko alle 34 Stimmen. Jn Friedau Wratschko 110. Ploj 43. in Rohitsch Wratschko 61, Ploj 5 Stimmen. Aber anch in manchen Landqenieindcu. wo die Agita-tion drr Plojpartei da» Äußerste aufbot, war da» Stimmenverhältni» sür den freiheitlich und fortschrittlich gesinnten Kandidaten Wratschko noch günstig geniig. wie in St. Johann am Draufeld, wo er 72, Ploj gg Stimmen erhielt. Karlicho-wina Ploj 35, Wratschko 32. Lanzendorf Ploj 22, Wraischko 14. Moschganze» Ploj 57, Wratschko 36, Stcindors Ploj 29. Wratschko 24, Stoperzen Ploj 45. Wratschko 44 (da ein Wähler Joses statt Franz Wratschko schrieb) Jn Polen-scha! Ploj 30. Wratschko 17. Wischberg Ploj 25. Wratschko 17. Zirkowetz Ploj 68. Wratschlo 32. Witichanetz Ploj 32. Wratschko 31. Taka-tschewo Ploj 34. Wratschko 25 Slimme». — Und da» allein im pol. Bezirke Petlau. Bei solchen Stimmenverhältnissen haben die klerikalen Siegetseierlichkriten einen kleinen Bei» geschmack von Galgenhumor! An? Srsdr mit, Tand. ©ktodic ». 3 tzcht ht tmeirit-rtt ««#»i|(Rk »»te» de» .Stovsvslri S^sre" «Ab be« .SloTenski Narod,* kt^thnig»»(ise zeze« die Verfasser dieser liiße»h«fle» «»d »iederlnichtige« Ach«ah«rtikel» klagbar «>f* )»ftefe». A»ßerseit« gibt der Ge»ei»de> r«t i» dieser Sitz»g in Ad«e> se»heif de, Herr« SSrger»eister» die ei«ßi»»ige Ertl«r»«s sd, daß diese Be-schi»Ps»«ße« de« Herr« S»rAer«eiüer« dies»« i« de« Ä«ge« de« Ge»einder«te», der de«ische« Siirzerschost >«d jede» «»KSudize« Mensche« «»r «ich «chtdarer mache« KH«-«e«. Ver Ge»ei«derat ersucht daher de« Herr« Sörgenveister vr«ig, sich »it diese« Sea>«ßtjei« ««d der «lig emeinen Ä«erkenn«»ß, die sei« Virßen ses««de« hat «ad ß«det, ge«ug sei« )« lasse« «nd «icht die Kiaze einzubringen. Evangelischer «atteodienß. Sonntag den 9. Oktober si.,det um 4 Uhr nachmittag» im hiesigen Mtisitvereiiitsial ein öffentlicher evange-lischcr Gottstdi?»st statt. vie /ührn.ß der A«1asesche Cöiwiibraut" — .80* 00m Man»«". — Schauspiel: .Enterbt" — .Liebetsilnde»" — .Rose Bernds — .Rot kennt kein Gebot" — „Schlagende ©etter" — .Zapfenstreich" — .Die (Rne weint, die Andere lacht' — .Die Politiker".' Ä.sanqtpossei«: .Fechtbrildrr" — .Miillers Ba-tersreudrn" — .Der Privatdetektive" — .Der Berwandlungtkünfller, — Wolf Bär Pfeffer t»r« aus Reifen" — .Die Prinzesfin von Japan". Operetten: .Bruder Slraubinger" — »Die drei Wünsche." — .Frühling«!»?«," — .Der Herr Prosesfor." — .Der liebe Schatz." — .Der Generalkonsul." — .Jnng-Heidelberg." Die Direktion hat ein für Pettau neue« und durchweg« erstklassige« Personal engagiert uud sehe» wir somit in Anbetracht der in «„«ficht gestellten Neuheiten einer interessanten Theatersaiso» ent-gegen. Ei» vielversprechender Kuabe ist der 10 Jahre alte Willibald Schwejda, Sohn de« früheren Gchnldicner« und Musiker« Erhard Schwejda. Er konzertierte al« vierjährige« Kind schon im stSdtiichen Kindergarten nnd hat bereit« so große Fortschritte im Biolinspiele gemacht. da8 er in da« Proger Konservatorium aus-genommen wnrde. t0 V»m faitMagr. Die A>«schu^vahlen wnr-den in der 2. Sitzung vorgenommen »nd ergaben folgende« Reinltat: Gewählt wurden: In de» Finanzan«sch»ß die Abgeordneten: Gras Kottu-lintky. Walz, Freih. v. RokitauSky, Einspinner. Fürst, Hantmann. Dr. Hofmann v. Wvie die xmalige Verlesung einer langatmigen Inter» pellation zum Zwecke fruchtloser Vergeudung der kostbare» Arbeitszeit energisch wehren. Der steckbrieflich verfolgte Achiidling Max Reisinger traf am 26. September per Schub von Wien über Marburg ans der hiesigen Schubstation ein. Hier fand Oberwachma.in I a k 0 p i n, daß Reisinger sowohl von, Bez. G. Deutsch-Laudtberg »vegen Betrüge». Ber»»-treunngund Diebstahl nnd vom Gendarmerie-Poslen Gleinstätten wege» Betrüget verfolgt wird. E« ist bloß merkwürdig, daß der vo» Wien »vegen Erwrrblosigkeit abgeschobene Reisinger aus allen an-deren Schubstationen zwischen Wien und Pettau al» steckbrieflich verfolgter Ganner nicht beanständet wurde. tti* R(i(l w«sch«ittrt. Wir machen unsere verehr, ten Leserinnen aus da» Inserat der Firma Öteoiq Schicht über ein neue« Waschmittel, benannt .Wasch, ext ralt. Warte Fra»enl»b" ausmertsam. Wie wir un« selbst überzeugt haben, leistet dieser Waschernat« ta>. sächlich da», wa» von ihm versprochen wird Übereinstim-mend taute« da» Urteil tüchtiger Haussrauen dahin, daß damit die halb« «rbeit erspart un» die Wische viel reiner und weißer wird al» bei Gebrauch gewohnuchkc Leise und Sodal Wir ktnnen diese» neue Präparat mit gutem Gewissen empfehlen. » Fscle Farriilie i •ollte im «igensttn Interesse nur • Kathreiners Knaipp - Malz - Kaffaa' als Zusatz zum tlflichen Kalfeegetrink verwenden. ou/» Zigarettenhülsen, Ziinmer-und Gartenfeuerwerk 20 haben bei W. Blanke, Papierhdl. Pattau. Geehrtt fjaus/rau! Vlwrt« Sl« viri *rWt flrj«r n i Vtoseitm Sie viri wasdt* au ^tizMtnia) njrsptew; VUackm Sie scKa*iv«issi VIsüm*. , VliudtM Slelaagt^alftarktn dtrVliehc I verwenden Sie! ■J 1» .se 0Ä ts- t/i ua Schicht"* feste rUilsdf« M auch daa best« Reinigungunlttel Nr Wo«-, Seiden- u. firttljt WJUcha, Spfaca. q*fd Inen, Sddtcrtlcn u. detrf«. i aeoRQ schickt, missio. (Maate Pabrm Ihrar rtrt awf i P «uroplisdiM P«adan«a. Buchdrucker*/' Haupt platz 6 •' .. eingerichtet mip Motoren-Betrieb, den neueeten Maschinen und modernsten . Lettern, empfiehlt eich sur Sieber nähme aller ßudidruck~<» «amen, die sie auch für schlechte Aast«» und bei Lampenlicht lesbar macht. Vorrätig bei W. Blanke in Pettau. iß nux bann von 'ftlvlg, wenn man i« btr Wohl orr Bliiter, in Au»> pai t i'j und Hbfarfung der >a-• »»iQt iB.'«f«n4Äig vorgeht. Uasere Mit lirfi befletjenb« Annoncni-Erpe-kition ist bereit, jedem Hnjereniea M« Mit Rath »nd ZlM hinsichllich »» »»»» » »rsolgender Reklamen i» alle» J»s»> lAlirtflinft naten der Welt an die Hand in TV II RUIIU f«V» uud dient gen,« mit Ml' liflftta Ävftr« berechn ungm, liefert i«r unguten Zei!ung»kaialsg gratit, m aewühn von Origivaliarisen bichste AnnAnPA M«» »>»<"> mifw. nilllUllbC/ >»jkig»n und fiurtirt einlargtnbt Brief» <»^lch Amience»- Gvpediti»« M. Dukes Naehf. lu iiieilill t IurlUUniH Wie», I, Wollzkll» 6—8. Klavier-Niederlage «»a Leihanstalt von Berta Volckmar staatlich geprüfte Musiklehrerin Iflarbarg, ödere fitrreagatic 56, Parterre-Colcalitlte» (gegenüber dem k. k. SUatsgymnasium) empfiehlt in grösster Auswahl neue kreuzsaitige Mignon-, Stutz- und Salon-V fiügel, Konzert-Pianino n NuOholi poliliert, amerikanisch matt NuD, goldgraviert, schwarz imit. Ebenholz sowie . T£0JttCLO2ZL±\2JCCL& Schul-Organs. Pedal-Orgeln) europäischen und amerik. Saug-Systems aus den henrorragendaten.'Kahriken zu erlglMl-V«krikf|«llta Neuheiten in Ehrbar-Klavieren. Schriftliche Garantie. Ratenzahlung. Eintausch und Verkauf überspielter Instrumente. Billigste Miete. An alte Frauen und jHädehen! Alle Länder durcheilte ep wie der elektrische F K ■ k e $la der Erfinder derGrolicfe'ach«« Haubluiaan-Mlse sür seine aufseheaerregende Erfindung seitens der Österreichischen Regierung mit einem kaiserlichen und königlichen Privilegium ausgezeichnet wurde und auch mit Recht, denn OroUcb'a Heublumenaelse dient infolge Gehaltet an heilsamen Wiesenblumen und Waldkriutern in erster Reili« zur Hautpflege, indem sie mit geradezu augenscheinlicher Wirkung einen fleckenlosen, reinen und sammt-Weichen Teint erzielt und denselben bei stin-digtn Gebrauch ver Kältchen uad Runzeln aehützt. — Das Haar, mit OrOüch'a Heu-blumenaelse gewaschen, wird Opptg, achtln und voll. — Die Z&hne tiglich mit Qrolloh'a Heublumenaelse gereinigt, bleiben kräftig und weiß wie Elfenbein. Orolicb'a Heublumenaelse kostet 30 kr. Bessere Droguca-handlungen und Apotheken halten dieselbe auf Lager. Verlangen Sie aber ausdrücklich Grolich's Heublumenaelse aua Brtinn, denn es bestehen Nachahmungen. In Pettau käuflich bei: F. C. Schwab Handlung, „zur goldenen Kugel," Franz Hoinig, Handlung, Jos. Kasimir, Handlung, Viktor Schulfing, Handlung. Wer liebt ' rtn utM, g^fich» l|w «»»»tr. f»r»*ta, sin« »eich» «fchmiMat Haat und riam tij^i ftiasT Der wsfdr sitz täglich mit b«r k(< f«a«t<« Wed^iaischeA Lilien;nUofc8eite iSchufmurft: 3 Bergaiftaacri v Kerpaaaa 4 La, Tretden u. Tetschen a/2. «errät.g K ch. 80 h bet: 2. « GämA i. Stellensuchende jeder Branche, welche sich mit dem. Verkaufe eines überall begehrten Koo-eum-Artikela befassen wollen, finden rasch Stellung gegen Monats-Fixnm nnd hohe Provision. Offerten unter „M. G. 1069" an Haaeenetein & Vogler, A.-G. München. Wer o» gndjudit. Ärämpsc» u. and. nervösen Zuständen Inbrt, verlange Broschüre darüber. Erhältlich gratis und franko durch die Prinit. Sch«ane« ApoyeKe. /rankfart a. M. Zur O>erbstp>snl«i>g sind 5 Ro$$ka$tanicnbäumc and 50 «cköae TiCbtttl* dSUMe w verbaafen. Anzufragen: W. Blaikt, P(tUl. Keil-Lack vorzüglichster Anstrich für weiche Fußboden. Keil« weiße Glasur für Waschtische 46 fr., Keil'« WachSpasla für Parketten HO lt.. L e i l'« Goldlack sür Rahmgn ZV kr., ff t i l'l Bvdenwichse 45 kr.. Seil'» Strohhuilack in allen Farben stets vorrtitiz bei F. C. Schwab in Pettau. Ein Klavier ist sehr billig zu verkaufen. Anzufragen bei W- Blank^ Pettau (Bin gutes altes Hausmittel, da« in keiner Familie fehlen darf, ist da» allbekannte, sich immer bewährende Ernst Hetz'sche Eucalyptus, arantirt reine«, seit 12 Jahren direkt von Australien bezogene« oturprodukt. Jn Dentschtand und Oelierreich-Nngarn gesetzlich geschützt. Tcr billige Prei» vo» I K 50 h pro Original Flasche welche sehr laug reichl. ermbglicht die Äuschafsung jedernianu ?nr Wiedererlangung der Gesnndheit und Vorbeugung gegen Krankheit. Aber 1500 Lob- und Dankschreilieit sind mir vvn Geheilte», die an «tiederreißea» Nncken-, Kraß-, Aataschmerzea, ße-»easchuh, Atemnot, Schnupfen, Kopfschmerzen, Er-draaknng der inaerea, edlen Orgaae. alte Wanden» Aaatliranktzeitea »c.litten, nnnerlangt zugegangen. Niemand sollte vniäunien, sich da» hochwichtige Buch, in welchem die Eukalyptus-Präparate genau beschrieben sind uud wie deren viekfilttige. erfolgreiche Antvendung bei »b^ianute» krank-heilen stattfindet, kommen zu lasse». Im Interesse aller Leidenden sende ich daS Buch überall hi» gaa; nmsonft uud habe darin zur Überzeugung eine Menge Zeugnisse von 6chettten zum Abdruck bringe» lassen. WM- Mau achte genau aus die Schutzmarke. Kltngental t. Sa. Ernst HcSS Eucalyptus-Exporteur. Depots: Gra?: Apotheke zum schumrze» Bären, Heinrich Spurny; fflnrburg a. p.: Apotlieke zum Mohren. Ed. Taboriky. Uderal, i» ale« Apalhekrn erhältlich. g« Haas« aa» aas Weisen aaeatbehrlichr Rlttel fiad Jfpotbeker M. tbierry's Balsam allbekannt and allseits anerkannt. vuklamft bei schlechter Verdauung mit fteen Reb,uciichnnu«gen. wie «uiswßea. Hoddreanen. Stuhlverfi»piung«n, Täurebildung. Gesühl von Voll-sein. Wsgentiampt, «rpetitlofigfeii. »aiaerh. e. . Wirft frampl» uud Ichmttjßillend. hustealtndeNch, schleimISsend, reinigend. Miadestversaad per Post I? klatbe aitr > grtmi SUIaM K b.— speseasrei. M kleiaa oder 30 (nur ölafcni K IS.— spesenfrei netto Im Kleinverfaase der Niederlagen kostet l kl nasche M leller, 1 Dappelflaarke 60 HNter. Man achte aus bi« einzig und allein gesehlid Werletzr«dere«tiligte grün« Nonnenschutzmarte: „Ich dien". Allda eeht. .... Nachahmungen dieser Marke unst Vertrieb sowie Wiederverkauf anderer gesetzlich nicht bewilligter daher nicht verkthrsbereebtigter Balsame wird strafgerldjitlkli yetfolgt. Aputbrker A. Thierrys Gentifoliensälbe schmerzlindernd, erweichend, lösend, ziehend. viindestp»Kverland * tieftet frtoit» K S 60 «rkaus« der Niederlagen K I 20 Ixt Tiegel. tc*i ©«jiiot adrefliett mait;UU| des A Ihirrn, t» Jergtada wi Aal Wiaa der Seirag Im vorblaela a kann am «laea Tag seihet ZaieAM ««■aa MiaSaaksM «ad Mtfaiiaa aia aifrlWaaa, daW atäb ampBaM. iHKh* aanwelaeaand am Cmmb dar I »d geaaaa Adresse daza anzugeben. heilend k Im ff Irin' «ei direkt ff» !»»> «wiese« wird •rflfflea all (h B«tra« AatfMaaag s». Annoncen IWf aHa In- and nnritodkwhan Journ*U, FaohMttsoMftaa, Kalander «to. besorgt am besten und bllHg*t«n das im beetan | Rase seH 98 Jataraa baatsbaoda aawte Octerr. Anaomoan Barean A. Öppelik's Nachfolger Anton Oppelik, WIEN, L, OrttnangergaMe 12. iHMt» I,ch»,, Ml UltSBllf UUHt, K>M Alle land«>. und Aeinbau-Ma;chine„. Obstbaumspritzen mit Rührwerk Ar Knpfer-Kalkmischnngen *«r gleichseitigen Bespritznag Mit zwei Spritzscblknehen. rM ftr i»H ________ Azetylenlatkfnen zum Einfangen fliegender Intekle» Hydraullecke Weinpressea. Wein- u. Obetpreesen m. DifferentiaUmckwefk KrOm\fHelma»rhinrn zum Auflockern des Pres*A~HcMcn*. Neunrtige Traubpnmithlon. PeronoipOra- und Bas eh wall nnga-Apparate. WainpniN||M, yrtlMtlUMPfcl, sowie alte anderen landw. Maschinen, als Trienrp, Dreschmaschinen, Gtipel etc. liefert alt Spezialitat an billigsten Fabrikspreisen lg. Heller Wien II. Prateritraeee 49. Kataloge grati* und franko, Korrespondent in allen Sprachen. W er sein Schnhwerk elegant and daaerfaaft erhalten wüt benütae nur AtWa Fabrik: Friu Bohnlft jna^ AkL-Oaa. Zgar L B , Leipmig. Äekeakt hei Spielea, Wettra a. Herulächtuisie» b«ö Deitschea SchvltzereiaeS aak ker Gkka»art. IMWSEJSEi <-»VkJ,yu,TU tO tUt^TU;T(JTO;T(J,tÜ DiiteHs&es MiMl. DiitetiKhes Mittel. Xrinfen. «" für magenleidende!« « «8m bette«, die sich »«ch CrMftang oder Überfüllung de« Magen«, ! >utA «fniii mtnsHhoftrr, ((härt »ntzauticher. ju heiber oder au tollet Epesini »dre durch unreytlitraßsge Lebenlweis« ein Magenleiden, wie» Mageakataerh, M«i«»kr»»yf, «»»»»schmer;«», schwer» «ntutai »der verschleim»», lugiMtn tobe», sei hiermit ein oute» HauSmtltel anPsohlen, dessen vor 1 tägliche WrlHni« schon fett viele» Jahre» erprob» swd «« ist die« tcr Wert QUricli'scbe Kränterwein. Dieter Krlaterweia Ut ut variBgllchen, hell kräftig besafl4a»ea KrifartW* alt s»t<» Werfe bereitet «ad itirkt und belebt da» Ver-la^>la«f»ua unangenehme Folgen, wie Batleealees, JJIBniDtrn»piHB| Kjm.ohawrien, NariklMfaa, tebtatlealgkeH, sowie Blutstauungen ia Leber, Milz uud Psortadenystem (ititwarrkaldal-leide») werden durch friutenwin oft rasch beseitigt. Krüuterwein bebakt ueverdaaltoiikelt und entfernt durch einen leichten Stuhl untauglich« Htoffe au« den« Magen und den Gedirmen. Hageres, bleiches Änssehen, Slut-Mangel, E»tkräst....g^A'^ eine« krankhasten Zustande« »er Leber. Bei Appetltlaaigkeit, unter ner-viaer Ab»p*n«»nj und 6aaittth»vtrttlai«»n|, sowie häufige» Kaps-aehnerm, tcklaflote» Nioktea, siechen oft solch» Personen langsam dahin. BW KrSutnwein gibt der geschwächten Lebeu«krast einen frischen Jmpul«. ■W Äriuterwrin steigert b«n Appetit, befördert Verdauung und SrnShrung, regt den Stoffwechsel an, beschleunigt die Blutbildung. beruhigt die erregten Stcrven und schafft neue Lebeaalnet. Zahlreiche Anerkennungen und Dank» schreiben beweise» die«. ftriattHMia ist zu haben in Flaschen K N. l.M und fl. f.— in den «pothrken von ffM«B. c»ne»derß, v»e»»il>>, BsdikicH. ftadktri-bar«, m«r«k, DiiiiMftTtiitrlts. 6««eHfi. eilll, U)i»di»cb-C«» Krlaterweln. Diätetisches Mittel. Diätetisches Mittel. GGGGGGGGGGGG 3L ff Deutscher Turnverein • pettau..............i flkgr. 1864. Zaretakn: Sttdt Bsatorfchale. maiNtrtnrievt A) jBB|a*aa$dMft (Ttammriegen) jeden Montag, Mittwoch. Samitog vo» 8—'/,IV Uhr abe»d». I) nit« amttrkft jrtxu Montag. Do«i«er»tag von 6 — 7 Uhr abend». C. ÜflliBgirltsttB jede» Sonntag von 2 — 3 Uhr nachmittag». Tranen- nid Mid&eitnraeR. fraaca« «Bi MMdHarkft jede» Dienstag. Freitag 8—9 Uhr. Aaaeldaaara auf dem lurnbaden zu den obigen Turnstunden. Jlutiiltt erteilt auch Herr ftut Voldarbeiter, »««erfasse. Bttsra«$)e toiiiagta: Für Herren al« au«Sbende Mitglieder.....1 Krone — Heller. „ . al« unterstützende . .....— „ 40 . „ Frauen und Mädchen al« au«übende Mitglieder — „ 80 „ . . . -l« miterstatzend« „ — . 40 . monatlich Kur- oder Tafel'Crouben. Die schönsten und feinsten Chasselas und Muskateller, gemischt in 5 Kgr. Fostkistchen oder Körben, portofrei um K 8*50 Nachnahme oder Vorhereinsendung; nur Muskateller allein 5 Kgr. K 4*50; SzegzArder-Rotwein, Eigenbau, drei 0.70 Lit. - Flaschen gepackt, portofrei K 3 60, mehrere hundert Htl. heuriger feinster Sorten-Weine oder Lese-Eigenbau, billigst bei Martin ▼. Willinger, Gross-Wein-Producent, Zomba, Ungarn. WUmm tutaMtottaftllakt Utof . r. SSSSSXJBGAta»«5*- »L 3*»rl im Jtr» »■rf» H. Hitfch-em»»'» JaanatowU«. WUm, l. echaaflwaft «. 000000000000 „zum billigen Mann". v U \ n ' 3^«» « 't -• 'S. c,l 1*11 . » ' in»'. vErWfnuig Samstag» den 1. Oktober 1904 W W Pettau, Herrengasse No. 4. D Zur Abhilfe der Futternot. Futterkreitungs-Masclij&eii,, Hiok sei-Futter-SohneldmesoWeiev mit PiUnt-RoUen-RlnÄsohinlerUe**. mk leichtestem. Oantf' : ? bei einer Krftftaraparnls Mi 40'/,. ' 2 ^ - MHm* bM ÜTteffel WMWMM c . • ■ Siu.W Tf—pftrtle tuer-Keeeel-Ol— mit eaullliertei oder ■■«■«illlrrtei EiasatzkeiMln, «lohend oder fahrbar, aum Keebaa und Mapfea von VieWetUr, Karteffela, kr «feie » laad- uftd haaiwtrtbebaftUabe Zweeke «tc., serner Kiikurutz- (Mals-) Rebtaw QetrettfePatzia«Me«, Trleur»-S«rtl«r«aesflhinen, Heu- u. Strohpressen, Dreachmaaehlnen, Göpel, Stahl-Pflüge, Walzen, EggAn. h Die besten Säemaschinen „AGRfCOLA" (Schtead-System) und Ebene. laiotrteste Handhabung, ohne WechaelrAder Akt jedfla Samen, für Selbsttätig« patentierte, tragbare and fahr' Bespritzungs-Apparate zur Vernichtung des Hederichs, der Obstbaumschädlinge und B«&Unpsuag! der I^n#nospora fabeirieren and Heftern in neuester, preiagafcrWter PflmatrlÜlsn - k - Ph. Mayfarth & Co. Fabriken landw. Maschinen, Eisengiessereien nnd Dampfhttpfterwerke Wien II/l, Taborstrasse Nr. 71.** ] Kastriert« Kttoltp xratts n4 tanke. — Vertreter nd WMerrerkiiftf M?rti*eb< 'V Hustenleidender nehme die längst bcwShrten huftenflisleitbrr» und wohljchmeckenbek Kaiser's Lrust-Caram^len. BondonB bkgl. grMilsie bnvei. Z IM] >, wie kplji M>> IHufr, i» iTi^SV^SfiJS »AND sind. Dafür Angebote»«» weis« zurück. m SchUtz«aeir .bitt unb 40 Hcller^I ■■BP Rrvnlage bri: ». BWWf.'ttprtM« Hl * All «ff*» i» «art> - " ............... »Bern v> / v\V ^ A /. SV, \ / \ w y \+s. vt>. <1 > vfr/. \+/ vt-> "J: leere • • - acrlaafl ttlig W. Blanke, ®ucbba*dl«*g ■>ettau, fia«|f*lati. >++*"•}*< ♦ r. >+/♦ r. 3c Lehrling mit entsprechender Schulbildung wird sofort aufgenommen in der Buch- und Papierhandlung 01. Blinke, Petta«. O Z. 84*71. Kundmachung. Au» der LandeS-Obllbaumschule in Gleisdorf gelaugeu im Hcrbste 19V4 beziehungsweise Frühjahr 1906 die unten verzeichueten Äpfel- unb Birnbäume, zusammen rund 24.500 Stück, nur au hierlänbische bäuerliche Grundbesitzer zum ermäßigten Preise von 70 Hellern per Stück (mit flirt. Ichluß der Verpackung«, und Bersandkoste») zur Abgabe. Räch Odersteiermark werde» von Äpfeln nur di« Sorten l, 2, 4, 11 und 12. von Birneu nur die Sorten 1. 2, 3 und 9 abgegeben. Bestellungen sind bi« Ende Dezember 1904 an den Lande»-A»»schuH -zu richten und heben bi« Bestätigung be« Semttnbeeorsteher» borflb«r, daß der Besteller bäuerlicher Grundbesitzer in der Gemeinde ist, zu enthalten. Sollte» bi« Bäum? so» bi« Herbstpsla.izuag 1904 benötigt iverdeu, so ist die» im Gdacy ««»drückiich zu bemerken nnd hat bie Bestellung bis Eabe Oktober 1904 zu erfolge,. Die Gefmh« werden, so lange der Borrat reicht uud zwar nach den; Zeitpunkte be» Einlange»« erledigt. Mrhr al« 120 tstück u.rden an «ine» Besitzer nicht abgegeben und ist der Besitzer verpfli^i,». die erhaltenen Bäume aus eigenem Grund und Boden aufzupflanzen. Die Bäume »erden nur gegen Barbezahlung abgegeben. - - - Verzeichnis. ber aus der Lande«.Obstbaumfchule Sleiabers in der Pflanzperiode 1904/190S zur Aligabe gelangenden Äpfel» mid Birnbäume. 1. 2. S- 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. lt; 12. 18. 14. I &pfrlf*rfra l. 2. 8 4 6. 6. 7. S. 9. 10 11. Tharlomov»ly Kardinal geflammter Gravenfteiner Ribston» Pepping Belle Fleur gelber Tanaba Reinette Banmann» Reinette Kronprinz Rudoll-Apfel Loudo» P'ppiug Anana» Reinette Bohnapfel rheinisch großer Maschanzker sleir>jch Hnber sche Mostäpfel Dameiv» ! Hälihöch. II. Olraea-Jertea Gute Louile von Auronche» Liegl » Biitlerbir» Diel'« Butierbirn Sterkmann'» Bntteebin« Forellenbirn 3os»fine von Mechela Harbenpont» Winter Butte» birn Dechauitdiru - Wiater «eil«r'sche «astbirn . Hiischmra Rouuelter 320 276 236 100 1416 660 90 666 243 1050 1116 2196 366 1000 46 36 60 60 76 8 20 80 160 25 96 170 140 200 60 460 3180 405 665 960 1000 2620 600 816 jgmrM ■ 1 i w 215 315 100 70 40 76 780 826 140 35 80 rm 37» 47» 40 160 865 105 "TÖT 60 250 80 115 120 460 206 Graz, a« 8. September 1904 De» Frier». Laabreaasschoß. Her»u«grber und «rantwerllicher Lchristteiter: Josef t>rvd: Q. VUalf, fettan. jJSotCasle zur T0ettaatsa~ Beiturrg »«rla, »an « «Itilt in Petta». Der Fall Meves. Erz!>bl»ng an» Loulflana von Hermann Strauß. |_ fliachdrxck ttttoten). he ich den Leser in die begleitenden Nebeiiiimstände jeuer schrecklichen Rächt meines Lebens einführe, ist es nötig, ihm vorerst die an jener Tragödie beteiligten Personen vorzustellen, darnm mag er mit seinen Gedanken in jeneS __einsame Schloß folgen, da» sich nnsern dem Golf von Mexiko, auf der zum Staate Louifiana gehörigen Insel .Last" er-bebt. Wer, wie ich, an jenen» denkwürdige» Novemberabend, wäh» icnd ein wütender Südost über Land »nd Meer pfiff, noch einmal Zchloß KiiigScastle betreten, nnd noch einmal die ganze Tafelrunde beieinander sehen könnte, würde leicht alles, was zur (lharakte-i iftif der betreffenden Personen gehört, auf den ersten Blick ersehen können. Darum will ich meine Erzählung mit jener Rnnde begin-»en. in der ich bei Mr. Meve« eintraf, wie mir heilte scheint, mir um eine fast endlose Reihe schwerer, kummervoller Tage und Mo-imte zu erlebe». Ich war als Angestellter eines New-Z)orker Hanse» nach Lonisiana >errn vorgestellt war. sah ich kein Hindernis, diesem Äunsche, de» mein Magen schon hörbar genug hatte verlaute» lasse», AliSdruck zu gebe». Mochte 'S nun die alte Bekanntschaft mit der von mir ver-retenen girma oder der Umstand, daß ich ebenso wie Mr. MeveS ein Teutscher war, motivieren, ge-mg, ich fand eine Aufnahme, die an Herzlichkeit lind Wärme anch nicht daS geringste zu wünschen iibrig ließ. Nachdem die wichtigsten, geschäftlichen fragen ine überraschend schnelle Erledigung gefunden, lud »ich der Hausherr in freundlichster Weife zum 'lbendeffen ein; um, wie er damals iagte, nach den leiblichen Gennsien noch recht auSgiebig de» geistigen '>enuß eine» plattdeutschen Plauderstündchen» zu chlürsen. Bei der Abendtasel, die oh»e ä»ßer-iches Gepränge ganz den llharakter eines gut eutsch bürgerliche» Abendessens trng, lernte ich »ich noch die hervorragendsten Hansgenossen de» iebenSwürdigen Greises kennen. Zuerst muß ich Riß Edith, die 2ljährige Tochter des Hauses, erwähnen. War sie S doch, die durch ihre fröhliche Gastfreundlichkeit jenem denkwiir-ljgen Abend, selbst noch in der durch die folgenden Ereignisse ge->übten Erinneruug. einen rosigen Schimmer verlieh. Obschon sie tinesweg» uuuusmcrksam oder gar unhöflich gegen den Jremdliug var. so bemerkte ich doch bald, daß ihr großes, blanes Ange immer oieder auf die hochgewachsene JünglingSgestalt, die ihr gegenüber iaß, siel. Und nicht mit Unrecht. Jeder, der John Irving i» sei»er 'ollen Ingendfrifche gekannt hat, wird mir zugeben, daß dieser Reffe w alten Herrn Meves, übrigens eine Waise, gnt als ein nwderni-'ierter Siegfried gelten kann. Dazil kam, daß sein klares Äugendem aufmerksamen Beobachter in Kürze zeigte, welch wunderbare Seele in diesem blühenden Jüngling stecken mochte, nnd doch fiel mir bei Tische oft genug ein seltsam düsterer Zug. der wie ein leiser Schatten um den vornehm geschnittenen Mund huschte, aus. und ich machte mir mehr wie einmal Gedanken über die Ursache dieser seelischen Verstimmung bei dem jungen Manne, der allem An» scheine nach da» Herz des liebreizendsten Mädchens, welches ich je in meinem Leben gesehen, besaß, und außer einem immensen väter-lichen Vermögen einen der reichsten und angesehensten Männer von Louifiana zum Onkel hatte. Reben ihm war e« noch eine dritte Person, die in hervorragen-der Weise meine Aufmerksamkeit an» sich lenkte. Paßte anf John Irving der Vergleich mit Siegfried, so mag mir gestattet sein, siir Thomas Snnderlav eine Parallele mit Hagen zu wählen. Im Gegensatz zn dem Neffen des Hausherr», deffe» blonde Haar- und Bartsülle nur zn deutlich die nordische Abstammung verriet, zeigte die eher breit als hochgewachsene Gestalt von Mr. Meves Prokuristen, das spärliche schwarze Haar, sowie da» bartlose, hagere Gesicht mit den dunklen, tiefliegenden Augen deutlich, daß die Heimat dieses, auf jeden fiall eigenartigen »nd interessanten Manne» eine südliche Sonne beschienen hatte. Die wohl von einer leichten Verstimmung herrührende Einsilbig-keit des jungen Irving vera»laßte mich, da anch der Hausherr mehr Gefallen an der Mahlzeit, als am Gespräch zn finden schien, eine Unterhaltung mit dem mir gegeniibersivenden Mr. Suuderla») anznkilüpfen, d. h. ich müßte hier besser sagen, zn versuchen anzn^ knüpfen, denn meine einmal angeregte Plauderlust nnd eine bei mir als ftrembeu, wohl nicht uuberechtigte Rengier wurde auch von diesem Tifchgenoken alles andere, n«r nicht befriedigt. Ich be-merkte bald, daß ich eine» jener Menscht» vor mir hatte, die gewoh»t find, jedes ihrer Worte ans die Goldwage zn lege», und denen sicher nie ein unbedachtes Wort entschlüpft. Trotzdem würde ich dem jungen Manne unrecht tu«, wollte ich sagen, daß sein Benehme» mir gegenüber auch nur de» Schein von Unhöslichkeit znr Schon getragen hätte. Er verstand es, anf alle meine fragen, mochten sie noch so harmloser Natur sein, eine Antwort zn geben, an» der man alles andrre nnr nicht die Gefinnuug des Sprechenden folgern konnte. Ich merkte bald, obwohl ich mich den Landbewohnern gegenüber recht als Großstädter fühlte, daß ich diesem Buchhalter an inauifitorischem Talent nicht annähernd gewachsen war. Seine Fähigkeit, mit Worten zu schweigen, mochte wohl die Ursache zn dem großen Vertrauen sein, das, wie ich verfchie-deutlich schon beim Essen bemerkte, Mr. Meves i» feine« oberste» Angestellten setzte. Nachdem ich auch hier mit meiner »iragestclluun kläglich Schiff-brnch gelitten hatte, wollte ich gerade Miß Edith zwinge». für einige Zeit ihre Aufmerksamkeit etwas mehr zu meinen Gunsten zwischen John Irving nnd mir zu teile», als dieser Plan durch den dumpfen Ton eines von Mr. Meves in Bewegung gefetzten (Yoilg» nnterbrochen wurde. Diefer Toi» veranlaßte mehrere Diener zum Betreten des Zimmer» uud gleich-zeitig das allgemeine Anistehen der Tischgenoffen. Nach gut deutscher Sitte ging jeder der Anwesenden ans den Hausherrn zn und wäh-rend man sich mit Handschiitteln .Gesegnete Mahlzeit' wünschte, eilten meine Gedanken in die von der Ostsee ««rauschte Heimat. Da noch einige geschäftliche tragen zu erledige» bliebe», zogen Mr. Meves »nd ich uns nach dem Essen nochmals in sein Arbeitszimmer zurück. w«d. betrat traf- Dr. ftrlrkrldl «»»ei t. (Wit In»-) Als Geschäftsmann bin ich gewohnt, die Menschen nicht nur lud) ihrem Äußern nnd ihren Aorten, sonder» anch nach dem Milieu, inil drin sie sich umgebe», »u beurteilen, »nd die« mochte der Grund sein, weswegen ich das denkwürdige Kabinett mit größerer Ge-uanigkeit beobachtete. als ein atiderer Besucher eS wohl unter ge-wohnlichen U in ständen getan hätte. Gleich beim Betrete» desselben sielen mir von alle» Dingen die dicken, schweren Teppiche, die überall den Boden bedeckte», a»s. hm so mehr, als sie vo» der iibrigen ein-sachen Ausstattung des ZimnierS grell obVtadjen. Die beiden hohen neuster gingen, wie ich in dem hellen Mondenschcine deutlich er-kennen konnte, ans das Meer hinaus. Als mich im Berlanse des Gesprächs der Hausherr auf einige Minute» verließ, benutzte ich bis Gelegenheit, »m mich in den Anblick der vom Mond beschienenen nnd vom Stnrm zn weingekrönten Wogen gepeitschten Wasserfläche zn versenke». 3ch erinnere mich nicht, le eine» Anblick' von ähnlicher ranher Schönheit gehabt zn habe», wie diese vo» -weitem herandvnnernde Brandung, deren surcht-bare Eintönigkeit vo» fei« »er Klippe, feinem Bau»« »och Strauch. nur von der unter dem Fenster i»s Meer hi»ei» gebauten Terrasse »nterbroche» lvnrbe. Bei genauevi Hin-sehen entdeckte ich. da« der änsiere Teil dieses Banwerkes gleichzeitig die Mole für einen schma-le» Hasen bildete, i» dem ein kleines Fahrzeug, an» scheinend eilt Motorboot, vor dem drmifte» wütenden Stnrm völlig gc-schützt lag. Es ist eigentümlich, wie oft unsere Gedanken den Ereignissen vorauseile» »»du»« häusig. aller-diug» oh»e daß wir »ns der Größe des Augen-blicks bewußt werde», de» Schleier der Zukunft Iflf« te» lassen. So erging es mir anch. als ich vom Fenster ans das Fahrzeug eindeckte Lhne jedes Motiv schoß mir der Ge-danke durch deu Kopf, wie bequem es hier einem Verbrecher, der nach de»» Lebe» des Millionärs trachtete. gemacht fei. Wälirend das Hans an der Landseite eine etwa drei Meter hohe Mauer gegen nnbernfene Ein dri«gliiige schlitzte. war diese Seite des Schlosses ilicht nur Wind nnd Wet-ter. sondern auch jedem, ber mit einem seetüchtige» Fahrzeuge ausgerüstet war. zngänglich. Ohne es z» wolle», spa»» ich biese» Gebankeilgang weiter fort. Ich malte mir ans, wie eine Gestalt über bie Terrasse huschte. — mit wenigen Sprüngen staub sie vor dem Fenster. — ich sah den ehrwürdigen Greis an seinem Schreibtische, bessen Ans-stellnng es mit sich brachte, baß er dem verberbenbringenben steilster lialb den Rücken znwandle. Ja. ich hörte bei meiner, durch das Schreckliche dieses Gedankens, vielleicht anch durch deu uuge-wohnten Weingennß beim Abendessen erhitzten Phantasie plötzlich einen Zchnß krachen, der den alten Herrn ant Schreibtisch niederstreckte. Bon meinen eigenen Gedanken aufgeregt, iah ich mich ängstlich nm und bemerkte zu meinem größten Erstaunen Mr. Meves nnd Miß Edith hinter mir stehe». Lachend fragte micii die junge Dame, wer den» meine Gedanken so sehr beherrschte, daß ich i» meiner Träumerei nicht einmal ihr Eintreten bemerkt habe, obwohl sie absichtlich bie Tür recht geräusch voll zugemacht habe, um mich nicht bnrch ihr vlötzliches Erscheine» Die ersten Trauben. Or!ginal.T>>schi»lch»»ng vo» 9t. Mangold. «Mit Text) i» Schrecken zn setzen. Da ich in so angenehmer Weise aus meli» i düstere» Gedanke» ansgescheucht war, saub ich schnell wieder d, > leichten Konversationston, indem ich meine Unaufmerksamkeit »>: einer beginnenben Mübigkeit, als Folgen bes langen Rittes, e» schuldigte. „Wenn Sie müde siitb," nahm Mr. MeveS bas Wort, .wi!> es Ihnen um so leichter fallen, meine Tochter für hente abend it eiitichuldigeu. Sie hat sich nämlich in den Kopf gesetzt, misjrtv Fall noch einen kurzen Spazierritt in Begleitung meines Reffen unternehmen," Höchst erstaunt Über diesen Plan, glaubte ich, Miß Ebith aui da» draußen tobende Unwetter ansmerksam machen z» müssen »i s erinnerte als wohlerzogener junger Mann auch leise a» die spii:^ stunde. Aber unter hellem Lachen erhielt ich die Antwort: „Ii. sehen Sie, so selb ihr Vrv,. städter min. Glauben Sie mir, es gibt nichts Sil, ueres, als solchen fliiti durch die Rächt, wen i man im tosenden Stur» nur acht geben muß. bn< einem bie herabgeriffenen Zweige nicht ans den Koin fallen. Und bann ist c gar nicht so schlimm, an ■ Festland hinüber zu fon* inen, drüben ist da« Wo ser ja viel ruhiger wie hier. Und unser groß« Fährboot bietet reichlicli Platz für brei Pferde »iif drei Reiter. Jn einer Hai be» Stuilde sind wir brii den unb könne» noch glicht Stiinbchen in den lli wald hineinreiten, wen» wir bis nm elf Uhr zu rück fein müssen " Da sie wohl bas stein berechtigte Erstannen in meinen Zügen gelesen lia be» mußte, fügte sie be ruhigeiib hinzu: „Ab, nein, Sie brauchen wirk lich keine Sorge zn h,> bett, un» wirb nichts zn stoßen, wir kennen be Weg fast so gut. wie im ferePferbe, also leben S> wohl, wenn wir nnS niri wiebersehen sollten." .Richt wiebersehen entgegnete ich in nnve? hohlenem Erstaunen, da mein Anfenthalt beitü Abendeffen ausbrücklir auf brei Tage sestgeset war. .Sie werben boch nid' brei Tage fortbleibe wollen?" .Ach, bas ist wahr. Si bleiben ja länger. Dara> hatte ich eben nicht ge dacht. Verzeihen Sie. iln doch, wenn wir nicht f> bald zurück sein sollten, machen Sie sich keine Sorgen. Sie kenne! die Reize eines solchen nächtlichen Ritte» nicht, sonst würden Si verstehen, daß John nnd ich, natürlich mit unserem alten Sani al «lamtj dhonneur, schon oft genng bie ganze Rächt bnrch geritten siitb, unb erst am frühen Morgen wieber auf Last Island anlangte! und anch dann nur, weil unsere Pferde ;u müde geworden wäre» Also leben Sie wohl!" Dabei reichte sie mir ihre Haub mit so viel Herzlichkeit, baß tri unwillkürlich verwirrt würbe, nm so mehr, als anch ihr ganze« Anc-sehen unb Gebahren mir weit ansgeregter erschien, als e» ein AI' schieb boch nur ans stnnbcn notwenbigerweise im Gefolge haben muß Ilire Ausregung mag mich bamal» wohl angesteckt haben, andel» kann ich es mir heute nicht erklären, daß mir der Abschied deo jungen Mädchens von seinem Bater. der anch fast den Charakte> eines Abschiedes sürs Leben trug, erst am folgenden Morgen, al es zn fpät tvar, auffiel. Roch heute, wenn ich daran denke, seh. ' » *• >s>r 1*1 inpcmiirV Hauplaiiarncr rnllonDt. (Wit Xcjl) «.I», »ii«»Hdl 8»»»ol> »• »««»«» routt« in» rxlfllch« tau»tquaitltr cntlanM ( WH I«U ) Die Träne, die in Miß Editbs Auge» schimmerte, nnd noch te höre ich das fast schmerzerfüllt klingende.Lebe wohl. Vater.". . sie vom Treppenhaus aus nach unserm Uabinett yinaumes. Ahnte auch sie wohl, daß eS ein Abschied für» Leben war? Gewußt hat sie es nicht, davon bin ich heute fest überzeugt, wenn schon ich vo» der Wucht der Er« eiguifie erschüttert, später manchesmal daran irre geworden bin. 3. Als ich mit Mr. Meves allein war. konnte ich nicht »mhi«. mein E staunen nnSzuspre-cheu über die eigen-artige Pas-sion der jungen Herrschas-ten selber, anderseits i»» aiki *■»««» jjher den Umstand, daß Herr ohn Irving e» nicht filr nötig gehalten haben schien, sich von uns vor seinein . usslug, wie es seine llousiue getan, zu ^ rabschieden. Ja. ich muß gestehen. mb ich ihm damals die Taktlosigkeit rnvaS übel genommen halte, obichon ich weiß, daß ihn dazu nicht Mangel n > Rücksicht gegen den ©astfreund, son- dcrn die Tatsache veranlaßte, daß er dem gre„e» Bater des Mad-H.enS. der noch überdies sein Wohltäter gewesen war. unter den diimaligen Umständen wohl nicht öfter al» »»bedingt erforderlich. unter die Augcu treten mochte. Wahrscheinlich in dem Wunsche, seine Tochter und seinei, Neffen liegen den von mir ausgesprochenen Perdacht einer überspannte» Leidenschaft sür romantische Erlebnisse »u verteidigen, erzählte nur 'Wr Meves viele» über die jungen Leute, das ich meiuen feiern um so weniger vorenthalten darf, al» es das Verhältnis der beiden u> einander sehr «chars und tref-iend kennzeich-»ete. Ich gebe deshalb auch die Erzählung des .'lten Herrn so ii'vrtgetren wie-der, wie es heute, wo eine lauge ZpauneZeit da-mischen ist. eben möglich ist. .Ja. sehen Zie." begann Nr.MeveSseiue Erzählung, „da-uiberdürseuSie sich nicht wnn-'crn. Edith hat .ine Jugend hi»-1er sich, um die >ie sicher feine Iftrer ©roß» tadtschönen be-leiden wird. .^hre Mutter itarb leider zu rüh. um aus die .'lusbildnug de» leiste» ihrer Tochter irgend-welche» Einstuß m habe», ein halbesIahrnach -- ser Äebnrt ihres einzigen ttiu- . . ... ... ... de» verfiel sie in geistige Umnachtung, aus der sie «ch selver chou »ach einen, Jahre durch eine» «pruug vo» jener Tenasie erlist«. Von der Zeit a» mnßtc ich Ediths A»sbild»»g einem alten „akto-tum nnsere» Sause», einer Mestize, anvertraue». Als das Mad- cheu herangewachsen war. habe ich verschiedentlich versucht. «ou> veruaiite» zu finde», die nteiuer Tochter weitere Ausbildung leiten sollten, aber immer stieß ich mit diesen Akamsitione» bei dem Mädel ans so energischen Widerstand, daß e« den belrenenden Da-men nicht gelang, anch nur deu geringsten Einstuß aus den jungen Wildsann auszuüben, geschweige denn ihr Venranen zn gewinnen. Edith uud Dorothee. so hieß die alte Negerin, blieben unzertrennlich und ich glaube. daß selbst ich meiner Tochter Herzen niemals so „ahe stand, wie jene» Urbild der Häßlichkeit, allerdings muß ich noch hinznsiigeu, auch da» Urbild der Herzeu»güle. und nchrr hat Dorothee sie niemals absichtlich etwa» falsche» gelehrt oder etwas Häßliches. Unschönes empfinde» lasse». Aber mit ihre» wilden mexikanische» Lieder» hat sie im Kopse meiner Tochter deu Keim gelegt zu all jene» Extravaganzen und romantischen Ideen, die Edith z. B. in diesen nächtlichen Streifereien hoch zn Ron »um Aus-druck bringt. Bor drei Jahre» starb Dorothee und mit ihr verlor Edith nicht nur eine trene Wärterin uud Zofe, sondern auch wohl den beste« Freund, den sie je besaß, diese Stelle anszniüllen »st mt dem das eifrigste Bestreben ihre» Vetters. Die beide» hängen aneinander wie Schwester u»d Bruder und sind feit Dorothee» Tode nahezu unzertrennlich.- . ... . . ^ Da ich nach meiner beim tfiien gemachten Beobachtung gaiu entschieden anderer Meinung über da» Verhältnis der beiden inngr» Leute zu einander war, so erlaubte ich mir Mr. Meves zu unter-brechen uud ihn darauf aufmerksam zu mache», daß tut» einem geistine» Bruder und Schwester schon häufig eu« leibliche» Ehepaar geworden sei. Wenn ich aber geglaubt hatte, hiermit im ©eiste des alte» Herrn anch nnr den geringsten Verdacht wachznrnien. so hatte ich mich jedenfalls gründlich getäuscht, deu» es war der Anist-ton vollster Überzeugung, mit dem er mir entgegnete: .Nein, mein bester Herr Sander», seien Sie überzeugt, da haben «ie Ihre Auge» gründlich betröge». Vor zwei Iahren allerdings war die mennd-schakt zwischen den beiden Kindern einmal so weit gediehen, da» fie sich einbildeten, nur »och als Ehepaar miteinander leben zu könne», ja ihre Einbildung ging so weit, daß sie mich in aller stornt um meinen Sfflcn baten, aber ich habe ihnen stlctch damals gründlich meine Meinung gesagt, »nd ihnen rund heran» erklärt, daß ich die Heirat zwischen Blutsverwandten nie zugeben würde, nnd daß sie dazn schon mein selige» Ende abwarte» müßte». Unter uns gesagt, war ich damals schon der Ansicht, da» jener ©iiiifrti nur eine momentane, ansflammende five Idee fei und ans feie Dann ffiaren*tfirt«uM «« den «br»,ze». den beide» diese» srenndschaftliche Zusammenlebe» vollkommen ge »iiaen würde, »ud. wie -ie sehe», ich habe recht behalte». Es ist das erste- und lcvtemal gewesen, daß sie diesen Wnmch geänßert habe». Anfangs schiene» sie allerdings beide etwas geknickt, adei 160 bald herrschte wieder Friede u»d Freude im Hause »nd sie waren wieder die alten Spielkameraden wie vorher. Nein, Edith wlrd Mr. Sunderlay heirate», wie ich es ihr damals schon gesagt habe. (Qtttfetung (olgt.) Ja« tagst du |a am trüben Tag? tu' also auch in deinem Gram. 3teil' ein dein schmerzlich Weinen; Ob schwer du auch gelitten; Siel, bort die helle Morgenglut O suche deiner Seele Leid Aus welke Blätter scheinen. Im Dunkel anSjiischlitteii. Sie schütteln ihre Tränen ab. Wenn früh die Sonne leucht»!, Sie haben längst schon all ihr Leid Ter stille» Rächt gebeichtet. Da siehst du nicht von Spott unb Hahn Die eitle Welt befangen, Da siehst du nicht in schnbder Lust Vergänglichkeiten prangen. liilseldorf. Dann harrest ruhig d» der Zeit, Da» gittern »nd da» Rauschen Dr» welken Blatt« im düstern Weh» De« lobe« zu belauschen. TRubotf Hot«. lUeheimer Qafrat Pros Dr. Friedrich Ratzel, ber am V. August am Starnberger See gestorben ist, war einer ber hervorragendsten Vertreter der geographischen Wissenschaft, eine der Berühmtheiten der Leipziger Uiiiversität. die ja an solchen nicht arm ist. Ratzel wurde am 30. August 1844 in Karl», ruhe geboren, er Hütte also demnächst feine» 60. Gel».rl«iag seiern sönnen. (Virilst seinem berühmten Vorgänger aus dem Lehrstnhl für Geographie in Leipzig, C«tar Pefchcl, kam auch Ratzel nicht ans dem gati» gewöhnlichen Weg» z» dem Beruf, in dem er Lorbeeren ernten sollte. Peschel >oar erst Kaufmann gewesen nnd dann Redakteur einerTage»zelt»ng. Rayel begann al« Apotheker und wnrde dann (Ende der sechziger Jahre), nachdem er inzwischen seine St», dien fortgesetzt hatt», Reiseberichierftatter der Kölnischen Zeitung. Al« solcher lernte »r «»«besondere Westindien, Nordamerika und Mexiko gründlich kennen. 187« habilitierte er sich da»» an der Technischen Hochschule i» München und bereit« 1880 erhielt er bie Prosessur für Geographie in Leipzig, wo er al« Lehrer wie al» Gelehrter eine sehr fegen«reiche Tätigkeit entfaltete. Die ersten Dranben. Der Sommer hat seinen Herrscherstab in bi« Hand seine» Bruder», be« Herbste», gelegt und dieser streut nun reichen Segen über da» Land, ttor» in Hülle und Fülle, Apfel und Birnen und die stiften, golb« schimmernde» Trauben. Jetzt geht'» hinau» in di« Weinberge. Jung und alt regt eifrig die Hände, bi« weinspendenden Beeren zu pflücke». Hannchen ilt der Mutter in de» warten gefolgt; sie darf helfen, die ersten Tranben zn brechen und in den korb zu legen, deu ber QfArttift schon zur Hülst« mit Apseln gefüllt hat, Eifrig pflück! die kleine, doch dem gravitätischen Hahn, der wie ei» Wachtmeister nebe» ihr steht, entgeht e» nicht, daß manche» Beer-chen statt i» die ausgehaltene Schürze i» da» rate Münbchen wandert. Ja. ja, die ersten Trauben schmecke» gar so gut! Die nach dem astasiatische« «riegsschanplav abgesandten preußische» Prinzen, vorstehend bieten wir bie Porlräi» zweier preußischer Prinzen, die Kaiser Wilhelm zum Studium ber kriegerischen Operation»» nach Ostasien ge-sandt hat. Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der Schwager de» »aiser», Ist General ber Kavallerie, Prinz flarl Anton von Hohenzoller», der britte Sohn be» Fürsten von Hahenzallern-Siginaringen, ist Major im Großen Generalstab. Wareitbrsörbernnq in den Abruzze». Die Abrnzzen bilden ben mitt-leren Teil be« langgestreckten Gebirg«znge» ber Apeninnen, der Italien von einem Ende bis zum ander» durchzieht, reich an Nalurschönhellen und in de» Tälern übcrau» fruchtbar ist. 8« konnten die Bewohner der Abruzze» da« beneiben»werteste Volk fein, wenn nicht ihre sprichwörtliche Trägheit wäre, die ste in der Arbeit nie über da» Notwendigste hlnau»gehen läßt. Al» noch keine Siienbahnen im Lande waren, galten die Abruzzen für ba» Eldorado der Briganten; aber auch biefe Zeit gehör! ber Vergangenheit an, biese Ein-nahmequelle ist versiegt. Unser Bild zeigt einen Dorsboten in den Abruzze», den braunen Franze»ko. Er unternimmt wöchentlich mit seinen beiden Maul-eselu eine» Ritt nach bem ferngelegene» nächsten Städtchen, sowohl »m die Erzeugnisse ber magern Dorsindustrie an den Mann zn bringe», al« nm bie Bedürfnisse an Genußmitteln, wie Tabak, Kaffee, Zucker, sür bie In halber Wildni« lebenden Dörfler einzuhandeln. Auch die Beförderung der Post ist ihm anvertraut, doch dauert e« oft Wochen, »he »in Brief seinen Weg In ba» Abruzzendors findet, »in dann unter g»meinschaftlichen Bemühungen ber we-»igen de« Lesen» etwa« kundigen Geb!rg«söhne entziffert zu werden. $i)flich. Herr: .Sie scheine» mich für beschränkt z« hallen, mein Fräu-lein?* — Dante .0 bitte sehr, ich beurteile niemand nach seinem Äußeren." Ideale Mitgift. Brant eine, Schriftsteller»! .Bare Mitgift kau» ich dir nicht mitbringen, aber acht h»rr!iche Roman-Jb»»u!" ffble Dcnk»»gsart. Die Marquise von Billoiert, liess sich zur Aber: der Wundarzt traf unglücklicherweise eine Schlagader. Nach einigen Tagen kam der Brand dazu, nnd die »»glücklich» Dame mußte sich den Arm abnehmen lassen. Diese Operation verlief so unglScklich, daß si« kurze Zeit daraus starb. In ihrem Testamente fand man nachstehenden Satz: „Dem Wundatzt vrrni.nf ich eine» Jahreigehalt, well ich im voran« sehr, baß da« Unglück, welch! mir feine Unvorsichtigkeit zuzog, Ihn um sein ganze» Nenomm«1 bringen wird »nd wovon sollte der arme Mann dann leben.» St Utterschrtittetchett. Der Graf Esser sprach einst im Zorne zu »inen Mönch»: .Du verdienst, daß ich dich in di» Themse w«rfen ließet — .Tut'» erwiderte dieser, .der Weg zum Himmel ist so kurz zu Wasser al« zu Lande C nilNNU I X I U L _j O »v »> ». Problem Nr. 80. «o» «f. V. Bull. Schwarz. Witte» Mittel gegen Oielbfncht. Täglich genießt man morgen» u« abend» ein ganze» Ei mit dem Saft von drei Zitronen vermischt und fährt damit fort, bi» da» gelbe Au»sehen abnimmt, wa» oft schon in einigen lagen ber Fall Ist. Diese» einfache Mittel hat sich gut bewährt und bringt teiiicrir Nachteile mit sich. tkrste Mittel bei Vergiftung mit Pilzen. Man muß di« genossene» g>> tigen Stoffe au» dem Körper zu entfernen suchen durch Erdrechen aber Ab führen. W»n» man weit von einer Apatheke entfernt wohnt, such» man da Erbrechen durch Kitzel» be« Schlunbe» ober baburch, baß man b»n Finger hin. einsteckt, ober durch Trinken von lauwarmem Wasser hervorzurufen. Ein Apotheker wirb in einem solchen außerordentlichen Falle auch ohne ärztliche Verordnung einige Mit« tel, wie Brechwurzel und Brechwein, ab-geben. Dies» Mittel blirfeu nicht schwach und in kleinen Dos»» angewendet werden, da »rfahrung«g«mäß da» Erbrechen ziemlich schwer hervorzubringen ist. AI» Abführ-Mittel «mpsehien sich einige Löffel Rizinu»öl. Gelingt e« nicht. Erbreche» zu bewirken, so geb» man, besonder» bei Fliegenschwamm und dem giltigen Ehampignon, Auflösungen von G«rbftoff oder Tannin, »In bi» zwei Gramm in »in»r Tafl» Wasf»r, »Iwa all» Viertelstunden einen Löffel voll. Wenn man kein Tannin zur Hand hat, so kann ein Aus. g»ß von Eichenrinde oder auch starker Kaffee und Tee dessen Stelle vertreten, da diese Getränk» auch G»rbstoff enthalten. Die weitere Behandlung muß man dann einem Arzt« überlassen. Die Anwenbung van Essig l> K Weiß, «alt In l Zügen. ist bringend zu widerraten, weil nämlich hierdurch da» Gift gerade noch leichter gelöst wird und dann schneller in den Crganiimu» Übergehen kann. .L,__ Angcly Allfrier Vom --- Ibaen DJürnton KnliU Oooth« Corneille - Albini Shnkropcarp Molare Hauptmoini (ioldoiii Orabhe Duma» §r. Rncine Calrleron Dr-menfKllritsel. Tie leeren Felder in nebe» mit |e einem Irama, Schau-danebenstehenden €(S,rtltsrrIlrr» berart ainjutlllla nchstaben der siebzehn Ztiei eli jender »ignr si»' ober Lustspiel b, ba> G mann ergeben. die «tiitang«bnchftaden ber sie lufplel be« Stbriltsleller« He n ergeben. Germ an 9t rmann Ruder »theils»!«. Worträtsel. n Bergen. tSSlder» und sofort Itnb'st du da« erste tRMIelmort da« erste Wätselmort; Toch hall im Auge die vier Zeichen. Sonst wirst bu fchiwr dein Ziel erreichen. ka« zweite tut ein Wort dir kund, ?a« allen ist bekannt a!« rund: a* wirb gar vielfach oft verwandt. Man trägt'« in einem hrtl'gen Stand. 81» sermer Aedner hält aetrost, wird aufgefordert er, den Toast Au» dem «tanzen, und den «asten allen, Wird I gar häufig gut gefallen. grttz «uggenderger, Mediasch. Logogrip I|. Hast bn ihn mit dem N bekommen, Schau, da» er dir nicht werd' genommen. wer Um versteht mit : «elfoll, ter erntet »u machen, t Lache». Jnlln» ,1aIck. «ustdluug folgt In nächster Dummer. Auflösung. Al. ba Sel- «uff»sung de» KönigSzug» in »»riger Rummer! Eehne». »r träumt von einer Palme. ?!e fern im Morgenland Sin.llchlenbaum steht etnlnm ^1i» Narben a> ' jihn schtäserti ..... . Umhüllen Ihn 01« und Schnee. I m Norben aus kahler Hih'. ti mit wiißer Trcke »tnlain und Ichloeigend trauert Aus brennender sselsenwand. H Heine. Auslösung dc» AnagrammS an« voriger Nnmmer: »oran, trän. .. . » . . nur «echte «»rdedatlen. Verantwortliche Redaktion von Srnft Vf«IfI»r, «drnckt I vo» Gretuer k Pfeiffer t» etatt»ait und Heeaulgettbev