pfaffatM V fifotoYW. 78. Jahrgang Encbeint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrilt-leitung, Verwalhmg und Buchdruckerei Tel. 2^7, 25-^ und 2M9. Manbor, Kopaliska uiica 6. Manuskripte werden niclit ivtoanäert. Anfragen Räckporto beilegeo. CAL» 9 eiJfcLi Nr« 40 Saimfag, dM 19. Februar 1956 Inseraten- und Aboonements-Annahme in Mari bor, Ivopali&ka uiica G (^erwaltoi^ Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din, zuslcllen 24 Din, dnivh die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din, Elnaeiniiminer 150 und 2 Din. Prds Olm VSO /1(M ^ Prds OM rsi SMiaKr gntung ^4$roporpal)lf9ftem in Sranfrcicö? tLni 20. b. tritt i« ibec loflciuiiintc „ftciitc ffiomgrc^" bcr 9fliaiiiif«lj0,vi<äi[ti[c^cit äufammeii, ju bctii fid) cturw 500 einfittibcn mwbcn, uitb ,vJi)aL-fcte Äontmers uiito ^cnßtöfwfBtiMt, bei* Iber ^rtci unb ctiic te 6cr ^|Jroiöitt4onöanific i?fra^ iyer eincä neuen in ^utmfrcidx Wit ct^ nem 2&i>rt: boä jfcgeimwrti^ 33 c i r f 3»= tD a 5 I f tj ft e in [off birrc^ baö ^ t d= ^jDrjmö^IfijftcTn erfe^t »werben, eilte ^roge, btc f^u am Gmbe her öeiigian« (jenen SegiäilaiuriiJerioiJc ;\ui* Grörterinifl {jc= ftellt »wrbcn nxit. ©»5 Ixittt |ic^ |d>on nwDiS ^uäfleftetlt, baft fic^ bie 50Je(f)r]öci^ flammerbcinitierton für feie ^Jiotparttios ucBc 9lc|)Tä!fen?ti(ition erCIfttt Ijotlc. 5fcii« ibetitng bet^^^^'rtberteit botnols oiScr ffcixjbc bic bie J»a flilourbten, bo& 4wd alte ©cjitlStooil^If^flicm — n*ic frilTjer — t'^iten önd^ batiiaJa fommen tt)erbe. Die SBa^en im ^'^re 1036 betoiefcti, bnfj bic Stobiloilfo^iiaKftcn in i^ren Söeretfy' itungett liäitld^ten. Gä bpot^tc bcn ers rimgert. Bo mutiben f«t bcii libnfl^ten SBnlv-len oielc Jlie Parteien mit bcn Stimmen bcr fWa* bifalfi>3ialiftcn getm^It. ^ie ^ht'pnöcr bc3 alten 3t)itcmö enn€ibcn. ^r 'il?ro)>or^, r)cifvt cG, r)at bic ^>eim)'tratic in ^cut^d^Ianb unb I^tnltcn Dc(Trct&cn, n)Q''^rciib baf ^e.'^irf^iwiT)! ft)ftem in dFnftl'Oiib öor.VKTKdrc fRefnftatc (^eiti^t r>(t' ?rn{^rbcnt bietet bnö 'iPc.iirMtl* ftenr bcin iinücm'itWteren Jihini^ibaton bic TO(Tlid«feit, )icf> nur einem fleincn Terrain mirtfam cnUHn\\nnrbdtcn. ftent i'ft l)C'3r]iTl[' ba»? bcmfvtvntifcfiprc im 5^ev glelcf) 5um ^^toi>ov,v Dk „^rD)>i:irHpnanftcn" btr^ujjtcii inibc)' fcn; 'TXiS ^^ropnr.^niftcm b ii r f t o ^nm Sturze ber Temofrntie in '3>eutifdf^I«tib niib 'n ^IctTIcn njrTtl üeiflctraflcit f)flbcn, e? mar jcborf) bies^Eirsvifficf) f'eiit au6)cfrlarnnt bicTo? Snitem nld^t irf^on anri) Mo Bertitf(f>c nitb bic nnrbtfrfw 1>emo» frnllo >nni Sfuri^e -n^Brnrlit Iiat. *5)«? nor.^hifli'm ift imrfi 9Tniief)t ber Wenner bc§ '3'^P'irT^'nTfcm'? r??i'i>"'ite^ c^ie l^olilt^fi'n ''Imiv« tcicn ^11 einer inlenfiucron iin'b fnftemnti« Edieren CwrtT'iTdtion nnv'ilmruen. ^n einem inriferen ^(rit.tnicnt ber "l'i'O' Jiortipunl'^ieii Tt'^U e^ 'ffif'ef^!f'd> bct^i t"vrf) ?W«^>nffuttfl bc§ ^^ejirf^fi^ftcmi« ouc^ bcr 7000 ^mneftiertc in ©öfterröicf? ALLEIN IN WIEN WURDEN GESTERN 2500 POLITISCHE HÄFTLINGE FREIGELASSEN. — DIE UNTERREDUNGEN DES INNENMINISTERS DOKTOR SEYSS - INQUART IN BERLIN. Wien, 18. Februar. Der österreichische Bundestag ist für Donnerstag, den 24. d. zu einer Vollsitzung einberufen worden, in welcher Bundeskanzler Dr. S c h u s c h-nigg in einer großen Rede zu den Abmachungen von Berchtesgaden und den sich daraus ergebenden Folgerungen sprechen wird. Die Rede des Bundeskanzlers wird von allen österreichischen und deutschen Sendern übertragen werden. Berlin, 18. Februar. Wie bedeutungsvoll für die Annäherung der beiden deutschen Staaten die jüngsten Abmachungen von Berchtesgaden sind, geht auch daraus hervor, daß der bisherige Brauch der Wiener Ravag, die Reden des Führers und Reichskanzlers aus früher verständlichen Gründen nicht zu übertragen, ein Ende gefunden hat. Alle österreichischen Sender werden die große Reichstagsrede Adolf Hitlers am Sonntag, den 20. d. M. übertragen. Wien, 18. Februar. In Wien kam es gestern anläßlich der Haftentlassung der aus polltischen Gründen Verurteilten und der Untersuchungshäftlinge im Zusammen hange mit der Amnestie zu außerordentlich rührenden Szenen. Hunderte von Angehörigen und Bekannten der Freigelassenen erwarteten die nunmehr freien Män- ner und Frauen an den Toren der beiden Landesstrafgerichte, wo unter Beifallsszenen des Publikums rührend das Wieder sehen gefeiert wurde. Auch den Hochschülern sind im Zuge der Amnestie alle für politische Delikte ausgesprochenen Disziplinarstrafen nachgesehen worden. Wien, 18. Februar. Allein in Wien wurden gestern 2500 politische Häftlinge aus den Gefängnissen der Gerichte sowie aus den Strafanstalten entlassen. Stellenweise kam es damit im Zusammenhange zu Kundgebungen gegen das frühere Regime. Die Demonstranten wurden von der Polizei mit dem Gummiknüttel zerstreut. Man nimmt an, daß in Österreich rund 7000 Personen von der Amnestie betroffen werden. Berlin, 18. Feber. Der österreichische Innenminister Dr. S e y s-I n q u a r t hatte gestern vormittags eine mehr als vierstündige Unterredung mit dem Reichskanzler Hitler. Nachmittags erfolgte eine dreistündige Aussprache mit G ö-r i n g und Reichsaußenminister v. R i b-b e n t r o p. Der österreichische Innenminister ist heute frühmorgens im Flugzeug nach Wien zurückgekehrt. 3lanm rar tinen 3u&ennaat Es soll aber nicht Palästina sein. — Eine AuslasstinK der »Informazione Diploma-tlca«. Rom, 18. Feber. Die »Ij^formazione Diplomatica«, das Spraclirohr des Außen ministeriums, stellt sich zu der Frasc des Zionismus wie folgt: »Die verantwortlichen römischen Kreise sind der Ansicht, daß das universelle jüdisclic Problem nur in einer einziffcn Art gelöst werden kann: Indem man in einem Teil 'der Welt — nicht in Palästina einen indischen Staat gründet, einen Staat in der vollsten Bedeutung des Wortes, der also in der Lage wäre, auf dem normalen diplomatischen und konsularischen Weg alle jüdischen Massen, die in den verschiedenen Ländern verstreut sind, zu vertreten und zu schützen.« erklärte, daß es nicht schwer fallen könne, die guten Beziehungen mit Italien, die durch verschiedene Hindernisse erschwert worden seien, wieder herzustellen. Was die Vcrliandlungen mit Deutschland betreffe, so würden dieselben ihren Fortgang nehmen, wobei Probleme von bedeutender Tiefe und Breite zur Erörterung gelangen würden. Wir im'issen — erklärte der Lord — alles tun, um den Frieden sichern zu helfen. Diesem Frieden könne aber kein bes serer Dienst geleistet werden als durch das Aufräumen des Schlagwortes, Europa stünde vor dem Verfall. In Wirklichkeit sei Europa lediglich verwirrt, doch könne durch guten Willen der Frie de befestigt werden. £orß iOaiifar tr(n au« 5(r »Durch guten Willen kann der Friede befestigt werden.« London, 18. Feber. Im englischen Oberhaus hielt ffestern nachmittags Lord Halifax eine große Rede, in der er sich mit den außenpolitischen Problemen Großbritanniens auseinandersetzte und uiclifarf) feOi uiiniLiixilifcf;!? ?B'af)l4TuT>r)nnibcI [icfeitigt mfaibc. ^|Bro'poi-3f\)ft<'ni nud) ble ltcDcvne^ fcn nnbemittpllcr S?nnb'fcatcn burd) btc ftcn ^rtcifoffen crmiicrlirfit, fei bie*c'?3t)ftcin «nbcbini!it rtl'? brt'3 benicfrntlfrficrc ,V' ncn. So brcfKMi fid) alfp bie 9lvflumcntc bev einen iinib ber (tn'bcren Seite im ,08L'), 'i'Jcir« iHH'f rl20.ö0, 'iU'üffef 73.10, ?,1kilanib i^2.58. Ü(mftenbani 241.00, 5\erliu 174 070, "J^ien 70.00. 15.13öO, 'iIiKirid>au SI.70, frtreft 3.25. 21>cttfri>orf|crfflflc füi «nm^tng: ii)ormieijcu'b Ijciler, 'Vat^jtjrüitc. :5'Marilwrcr Zeitung« Nummer '40. 2 Samstasr. den 19. Februar 1938. @n0lifd^-fransdfif(3D(r 6((iritt in :8rrlin DIE BOTSCHAFTER FRANKREICHS UND ENGLANDS DURCH REICHS-AUSSENMINISTER V. RIBBENTROP ZUFRIEDENGESTELLT. Paris, 18. Feber. Mittwoch abends unternahmen die Berliner Botschafter Franltreichs und Englands bei der Reichs reKierunK einen informativen Scliritt im Zusammenhansre mit den neuesten Vereinbarungen zwischen Deutschland und Oesterreicli. Reichsaußenminister von R i b b c n t r 0 p empfing die Botscliaf-ter F r a n c 0 i s - P 0 n c 0 t und H e n-derson und «ab ih)ien die gewünschten Informationen, die die beiden Bot- schafter als zufriedenstellend ericlärten. Am Ouai d'Orsay wird erklärt, daß die Informationen, die Ribbentrop gegeben habe, so zufriedenstellend seien, daß ein neuer Schritt nicht erfolgen werde. Anstelle der gestrigen pessimistischen Stimmung ist nun der Optimismus getreten. Man ist in Frankreich überzeugt, daß infolge dieser Veränderung in Oesterreich der Friede in Europa nicht gefährdet sei. XOien—Berlin »DEUTSCHE DIPLOMATISCH - POLITISCHE KORRESPONDENZ« UND »INFORMAZIONE DfPLOMATiCA« ÜBER DAS WERK VON BERCHTES- GADEN. £ange ilnttrre&ung Zitier— S>r. 0(gMnquari Bor 11(1, 18. rVb. (icsleni emt'inf^ (Irr lrodungen aiui TRotffau Warschau, 18. Feh. Am 16. d. M. linul In Moskau eine Sil/ung des Zen-iralt^xckulivaussc'lnisses fler Sowjetunion stall. i>er Vorsitzenrle erklärte, die L^ahno Karl Marx, lOngels, Lenins und Stalins niiisso über uehun'j:. I'in«' i'Jitsehei-dung darüber ist iiucli nicht geudlen. Berlin. 18. Feber. Die offizielle »Deutsche Diplomatisch-politische Korrespondenz« schreibt: Im Ausland scheint nuui immer noch darauf eingestellt zu sein, jene Scliwierigkeiten, die seit dem Mittelalter das deutsche Volk regional entzweien, als einen dauernden zuverlässigen Faktor in sseinen eigenen politischen Kalkulationen einsetzen zu können. Daher ist es auch kein Wunder, wenn jetzt die überzeugenden Argumente und Gesichtspunkte, die die Berchtesgadener Aussprache bestimmten, in der Auslandspresse als ultimative Drohung bezeichnet werden, und wenn die Selbständigkeit Oesterreichs nur dann als gültig angesehen wird, wenn sie in Wahr Iieit mit dem Begriff (jegnerscliaft übersetzt werde. Einigkeit und Solidarität zwischen Reich nnd Oesterreich ist aber mit dem Begriff der Selbständigkeit und Selbstbestimmung nur für diejenigen nicht vereinbar, die dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit eine harmonische und friedliche nntwickluiig nicht gönnen. Insoferne verdienen die entsprechenden ausländischen Auslassungen gebührend vermerkt zu werden. Im übrigen wird das deutsche Volk durch niüssige Urteile Dritter, wie das Ver-l'.ältnis zwischen den beiden deutschen Staaten aussehen soll, sich in keinerlei Weise beirren lassen, sondern im Gegenteil die Notwendigkeit der deutschen Finigkelt nur noch verstärkt empfinden. Wenn auch Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten über die Frage des besten Weges zur Realisierung solchen Strcbens nicht ausbleiben konnten, so wird darüber die F>kcnntnis der gesamten Lebcni^intercssen und der Schick Beograd, LS. Februar. In der gestrigen Sitzung der Skupschtina sprach als Frster der Abg. Vasil K o s I i e, der Vertreter des Bezirkes Caribrod, Seine Rede war ungewöhnlich, deshalb stauten sicii vor der Tribüne zahlreiche Abgeordnete und auch die Minister Cvetkovie, Cvrkic und Djordjevie. Redner verteidigte das Konkordat und erklärte, er sei zu Beginn der Konkordatsdebatte noch nicht Abgeordneter, sondern schlichter Landwirt gewesen. Das Konkordat sei ein gutes Werk des verewigten Königs, lir könne es nicht verstehen, warum die Katholiken nicht ein Statut haben sollen, wenn es bereit? Moslims und Prawoslawe besitzen. Die pravvoslawe Kirchenverfassung sei sonderbar. Wenn ein Armer sterbe, so werde er von den Popen nicht beerdigt. Als überzeugter Jugoslawe würde er unbedingt für das Konkordat gcstinnnt liaben. Aus seinem Wahlbezirk habe er Briefe von zwei Popen erliallen, die ihn aufforderten, gegen ilas Konkordat zu stinunen, da das Volk erbittert sei. Wenn er jedoch dafür stiinme, brauche er niclit mehr zurückzukehren. Das alks sei jedoch nicht wahr gewesen, da die Bev(jlkerung des Caribroder Bezirkes nüchtern denke. Willst du etwas Nettes kaufen, Brauchst du nicht räch auswärts laufen; Deine Zeitiuig .sarit dir an. Was man hier gut kaufen kann. salsgemeinschaft doch in keinem Augenblick vergessen.« Rom. 18. Feber, Die amtliche »Infor-mazione Diplomatica« befaßt sich mit der Bereinigung der österreichisch-deutschen Beziehungen, in dem sie die Kommentare der westdemokratischcn Pres.se über Italiens Haltung in dieser Frage ein deutig zurückweist. :>In den italienischen verantwortlichen Kreisen — (dieser Kommentar wird direkt der Feder Mussolinis zugeschrieben) — sind die Begegnung in Berchtesgaden und die Ent-sclilief.iuug des Bundeskanzlers stets als die natürliche Fntwicklung der Beziehun gen zwischen Deutschland und Oesterreich angesehen worden, eine Zusammenarbeit, die von der italienischen Regierung als Beginn einer neuen Aera der Befriedung zwischen beiden Ländern, die untereinander durch Rasse, Sprache und gemeinsame Kultur innig verbnnden sind, mit aufrichtiger Zustimnntng begrüßt wurde. Die Unabhängigkeit Oester reich sich deshalb im standigen Gegensatz zum Deutschen Reich vorzustellen, wie z. B. einige französische Kreise es haben möchten, ist einfach absurd. Es ist das Verdienst der italienischen Politik, die Bedeutung und die Tragweite des Abkommens vom 11. Juli in seinem vollen Umfang verstanden zu haben. Die faschistische Regierung war und ist der Ansicht, daß ein herzliches Zusammenleben und die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden deutschen Staaten nicht nur den imabänderlichen Bedingungen der Wirklichkeit® sondern auch den grundlegenden Interessen des Friedens und der Ruhe in Mitteleuropa entsprechen.« Historischer Prozeß {se^en das Hatis Hohenzoltern. Gent. 17. Feber. Eine Rcchtsforder-ung von grolJem historischen Interesse wird gegenwärtig von den in der Schweiz lebenden Nachkommen des berühmten Feldherrn und Staatsmainies Grafen Burckhardt-Münnich in die Wege geleitet, der unter Kaiserin Aima von Rußland europäischen Ruf erlangte. Die Nachkonunen verlangen, daß das Haus Hohenzollern ihnen den Grundbesitz in Preußen überlasse, den L^riedrich der Große dem genialen Mann geschenkt hat. Der Genfer Rechtsanwalt Siegfried Horneffcr ist jetzt mit der Aufrollung der verwickelten Angelegenheit beauftragt worden. Der Münnichschc* Familicnverband wendet sich unmittelbar an Exkaiser Wilhelm als den Chef des Hauses Hohenzollern. Die Rechtslage ist dadurch verwickelt, daß Graf Mümiich die ihm geschenkten Ländereien niemals in Besitz nehmen konnte, da er'nach Sibirien verbannt wurde. Rechts anwalt Horneffcr hat sich schon mit der Berliner Verwaltung des Hauses Hohenzollern in Verbindung gesetzt. Münnich wurde ir)8.1 in Oldenburg geboren. Fr wurde sächsischer General und zeichnete sich dann in russischen Diensten vor allem in den Tnrkenkrie-gen aus. Als rnssisclier FeldmursclKill mu1 Präsident des Krie.'^sratcs war er an df'ni 7nstan('el-;'>inirc!' (l'"> \'t:rtrage.s i zwischen Kaiserin Anna von Rußland und Friedrich dem Groüen beteiligt. Hie für wurde ihm das Geschenk gemacht, um dessen Erhalt seine Erben jetzt kämp fen. in ^^(irccloiiß Xtogti[lens@äu{xntng, 58 a r c c I 0 n n, 18. 'JJcber. ßatalo» uiicf;i2 iKcgicrunig ^Qt ein irl&uiial errid)tet, üar moldfitä »tele trotjfiftijc^c Elemente ber fcimmwiriftifd^cn 'gartet SpamienS iTcftellt mciivcn joUeix. aWnhiiurnnen in lld&crdiifliinintun'ii ntdt Jict 5)t'rii«fo'uer Sl'oininittcrn, S)er bont SoDe inbaumethoden zu verfei'nem, die Qualität der Rebe zu verbessern, es studiert die günstigsten Bedingungen für die Lagerung und das Altern des Weines und des Oognacs. Jean Fougcrat war zugleich ein großer Pliilantrop. Mit liolien Millionenhe-trägen hat er Stiftungen zugunsten der Landbevölkerung geschaffen. Die Empfänger müsifen sich verpflichten, lebenslänglich auf dem Lande zu bleiben. So suchte der Stifter den zuiiehnicndeii Abzug der bäuerischen Bevölkerung in die Städte einzudämmen. L j u b 1 j a n a, 18. Februar. Der Banats rat zog in seiner gestrigen Vormittagssitzung den Voranschlag der technischen Abteilung der Banatsverwaltung in Erörterung. Abteilungsvorstand Ing. S k a-b e r n e erstattete ein ausführliches Exposee über den Stand des Straßenwesens in Slowenien. Darnach sind die Mittel ungenügend, um das ausgearbeitete Programm voll und ganz zur Durchführung zu bringen, weshalb stellenweise die Arbeiten vorübergehend eingestellt werden mußten. Eine Reihe von Holzbrücken wird durch eiserne oder Betonbrücken ersetzt werden. Leider suchen sich die Bezirksstraßenausschüsse der Erhaltung zahlreicher Straßen zuschaden des Banats zu erledigen. Die Länge der Banafsstraßen beträgt 4120 und die der Gemeindestraßen 18.527 Kilometer. In der Debatte wurden die zur Verfügung stehenden Kredite bemängelt. U. a. wurde hervorgehoben, daß Slowe- nien für die Erhaltung der Reichsstraßen 13 bis 14% jährlich aufbringt, jedoch kaum 3% zurückerhält. Den Bezirksstraßenausschüssen werden zu geringe Summen beigestellt, öffentliche Arbeiten sollen nur solchen Firmen anvertraut werden, die die Arbeiterschaft nicht ausnützten. In der Abendsitzung ging man zur Behandlung des Voranschlages der sozialen Fürsorge über. Abteilungschef Dr. K 0 s i besprach eingehend die Lage und erklärte, daß der Lebensstandard der Bevüllr mangcinbc ^flcoe öertTOflCii fie nic^t. 3)ai:mn: O^lotobout, bie Cuolitot^äalj'^af^c '• Gin^cimild^cä (STjCunni«. seines sozialpolitischen Programms viel zu geringe Mittel, die deshalb nur dort verwendet werden können, wo die Not am größten ist. Die verschiedenen Aktionen der Banatsverwaltung entwickeln sich zwar Zusehens, jedoch nicht im gewünschten Tempo. Dem Ausbau des S p i t a I w e s e n s wird die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Das Banat besitzt gegenwärtig sieben Krankenhäuser mit 1860 Betten, in denen im Vorjahr gegen 30.000 Patienten untergebracht waren, ferner Heilstätten in Golnik und Dobrna, Siechenhäuser in Vojnik und Ptuj sowie die Kuranstalt in Roga§ka Slatina. Die Anstalten werden nach Möglichkeit ausgebaut, wofür größere Summen vorgesehen sind. Seirriid^e 3eife6uiio ör« ISirinsen !3lifolau< bon <9rie(|^enlanö In Athen fand mit groUen Feierlichkeiten die Beisetzung des Prinzen Nikolaus von Griechenland, des Onkels des letzt regierenden Königs Georg IL, statt. Hier sieht man den Trauerzug durch die StraRen Athens. (Presse-Bildzentralc-M.) Slugseug landet auf |3iapanind ßldfdionr! London, 17. Februar. Die vier sowfet russischen Polarforscher, die sich auf tlc Eisscholle der Ostküste Grönlands genähert haben, dürften in kürzester Zeit Orfane und eturmfluten fiber cSngIcinO Ungewöhnlich schwere Stürme gingen in den letzten Tagen über England hinweg. Die Sturmfluten richteten verschiedentlich große Zerstörungen an. Diese Auhiahme wurde in Whitstnblc an der englischen Küste gemacht. Die Strandhäuschen wurden völlig durcheinandergewirbelt. Wo das Wasser hier steht, ist sou&t der Golfplatz dieses englischen Badeortes. (Scherl-Bilderdienst-M.) DIE RETTUNG DER RUSSISCHEN POLARFORSCHER WIRD STÜNDLICH ER WARTET. von dem sowjetrussischen Eisbrecher »T a j ni y r«, der sich bis in die Nähe der Eisscholle vorgearbeitet hat, übernonunen werden. j Moskau, 17. Februar. Der Eisbrecher i »M u r ni a n« an der Gröfilandküstc ist jetzt zum Hauptquartier für die Rettung der Papanin-Expedition bestimmt worden. Die Besatzung des Eisbrechers hat neben dein Schiff einen provisorischen Flugplatz hcrgerichtet, der 500 Meter lang und 80 Meter breit ist. Von hier aus sollen die beiden Flugzeuge zur Aufsuchung der Papanin-Expedition aufsteigen, die man bis jetzt infolge der liohen Eiswälle, die die Stürme in den letzten Tagen um das Lager der Expedition aufgerichtet haben, noch nicht gesichtet hat. Papanin teilte lediglich in einem Funksprucli mit, daß er den Moforenlärm eines Flugzeuges gehört habe. Moskau, 17. Februar. Mittwoch um 18.25 Uhr gelang es zum erstenmal einem zur Suche nach der Papanin-Expedition aufgestiegenen Flugzeug, auf der Eis-scliollc der Expedition zu landen. Das Flugzeug, das von den Piloten Karahanov und Thercwitschny geführt wurde, war um 17.45 Uhr vom »Eisflugplatz« beim Eisbrecher »Murman« aufgestiegen und kehrte nach der Landung beim Papanin-Lager zum '->Murman« zurück. Fast zur selben Zeit unternahm auch das nach vergeblichem Suchflug bei der ^ Murman^^- niedergegangene Flugzeug mit dem Piloten Wlasow einen neuen Flug und konnte ebenfalls in der Nähe des Papanin-Lagers um 18.35 Uhr niedergehen. Im Gegensatz zu Thercwitschny und Karabanov vermochte aber Wlasow mit den Papanin-Leuten nicht in Verbindung zu treten. Er kehrte um 19.06 Uhr zur »Murmanv< zurück. Alle Zeitangaben in Moskauer Zeit. Nach Landung der beiden Flugzeuge vereinbarte der Expeditionsleiter Papanin mit dem Kommandanten des Eisbrechers »Taimyr« durch Funk, in welcher Weise und Reihenfolge bei der Bergung der Pa-panin-Leute durch Flugzeuge vorgegangen werden soll. W WwW^ Iu. Todesfall. In Ljubljana ist an den Folgen eines vor einigen Tagen erlittenen Unfalles der Setzer der Narodna tiskarna Janko Strnad im Alter v-on 40 Jahren gestorben. hl. Hohe Auszeichnung. König Boris von Bulgarien hat dem Banus Dr. N a t-laccn den Zivilverdienstorden 1. Klasse, dem Vizebanus Dr. M a j c e n denselben Orden 2. Klasse und dem Stations vorstand Franz S k o f diesen Orden 4. Klasse verliehen. lu. Diplomiert wurden an der pliiloso-pliischen Fakultät der Universität in Ljubljana im Februartermin die Hörer Bogomil Voglar, Josef Sluga, Bogomil Fatur, ZIata Bartol, Bogomila Bernik. Cyrilla Oosak, Vida Levstik. Josef Per/. Maria PristovSek. Danica Jancigai. Stefanie Sparhakl, Josefine .^entiurc. Franc Tominec, Cyrill Veluscek und Johanna /^litko. Iu. Gemäldeaussteihmg. In Ljubljana wurde Freitag die Ciemiildcansstelhmg der bekannten Malerin Frau Margit R 0 b i £5 - C s i s z a r eröffnet. Pie Ausstellung ist eine ganze Woche jedermann zugänglich. Ut. Der Alkoholkonsuni war im Vorjahr in Ljubljana aul^erordentlich groß. Außer Likören, Champagner. Branntwein und Spiritus wurden ini Vorjahr 4,642.084 Liter Wein und Bier konsumiert. Xcutfdjc Stubcnicn »oti tfd}cd)0)tonKilc^n ©olbfltfn (tcrcttet. L" 0 *5 I a u, 18. AP.bPr. lOf» bcutidn' 5tubcntcn, bio nuf ciitci: 'Ü\Mirloripin-ln>an öcrmict int JfiieiciKU'I'h'no lic(^riffcn rnnrn:. mutibfu burci) einen I>eilii|cn cdiJTeeiturni ci"fnRt, bflfi iic jid) in tlciiDCVe Wru^HHMt lln-cniiit, ncrirvtcn iirnb tid)od>oj[r.n>nti 'd>Cy Wi'I»ici KioIaniitiMt, uhi jio einiiTen 1 i dKcho 1 f i i die n 1' r ^t i 1 v o ui 1 Ic 11 in C:mit.>fanii flcipomnicn nnb MiSv bcrt uunii>on. Mann am Südpol, Frau am Nordpol. Französische Zeitungen berichten über die seltsame Ehe der Familie Angostf Beide Ehegatten sind bei Fischereigesell-schaften angestellt, deren Sitz in Le Mavro ist. Augenblicklich ist der Mann mit einer Fangexpedition auf den Kerguelen-lnseln 'Mariborcr Zelhmg:« Nummer 41 Samstag, den t9. Februar 1938. Aus Siodl AUtd tImtetiiM 3>ie iSacDernftra^ bor Oer SertigfteDung DIE ANLEIHE VON ANDERTHALB MILLIONEN DINAR GENEHMIGT. — AR-BEITSBEENDIOUNG IN DER HAUPTSACHE NOCH HEUER. — VOR DER BAUAUFNAHME DER STRASSE SV. LENART—SV. BENEDIKT. Wie noch erinnerlicli, faßte der Mari-Ixjrer Bezirksstraßenausschuß in seiner letzten Plenarsitzung den Beschluß, im Anleihewege die Summe von anderthalb Millionen Dinar zu beschaffen, um damit den Bau zweier wichtiger Banatsstraßen zu beenden bzw. in die Wege zu leiten. Der Banus hat jetzt diesen Beschluß genehmigt und das entsprechende Dekret bereits unterzeichnet, sodaß die Banats-sparkasse, bei der die Anleihe begeben wird, die Mittel schon in den nächsten Jagen zur Verfügung stellen wird. Es handelt sich hier in erster Linie um die Fertigstellung der großen Bachern-siraße, deren Bau in Etappen durchgeführt wird. Die Straße ist bis zur Ab-7Aveigung unterhalb der »Mariborska, koäa» schon vor Jahresfrist fertiggestellt worden und wird bereits von den schwersten Autobussen befahren. Bis zur Berghütte ist die Straße im Rohbau beendet itrHl kann bei trockenem Wetter von nicht zu schweren Wagen ebenfalls bewältigt werden. Nun kommt jetzt das letzte Stück der Bachernstraße, die Beschotterung und das Auswalzen des eben erwähnten zweiten Teiles sowie die der Fortsetzung bis zum Bergkamm in Sv. Ar eh an die Reihe. Die Pläne sind schon längst fertig urtd sind gutbefunden worden. Der Stra-ßenousschuß hält kommenden Donnerstag eine Sitzung der Leitung ab, in der die Arbeitsvergebung für die letzte Etappe der Bachernstraße ausgeschrieben wird. Mit den Arbeiten wird im anbrechenden Frühjahr begonnen werden. Es ist damit zu rechnen, daß der Bau des letzten Teilstückes bis zum Winter in der Hauptsache beendet sein wird. Die feierliche Verkehrs eröffnung auf der ganzen Länge der Straße dürfte im nächsten Jahr erfolgen. Für den Fremdenverkehr am Bachern eröffnen sich hiemit erfreuliche Perspektiven. Die zweite Banatsstraße, deren Bau aus der genehmigten Anleihe bestritten wird, da die ordentlichen Mittel des Bezirksstraßenausschusses nicht genügen, ist die Verbindung zwischen Sv. L e n a r t und Sv. Benedikt in den Büheln, die schon mehrere Jahre an der Tagesordnung steht, bisher aus Geldmangel nicht in Angriff genommen werden konnte. Auch hier werden die Arbeiten bald aufgenommen werden, jedoch etwas später als beim Schlußstück der Bachernstraße, da die Pläne noch nicht genehmigt worden sind. Im Rohbau dürfte die Straße zum großen Teil noch bis zum Winter fertiggestellt sein. Dadurch wird dem Straßennetz in den Slowenischen Büheln ein wichtiges Tcilstück angegliedert. 20a« tpiffen toW Dom «rraenftDfn? Vortrag des (LluMiana) Dozenten Dr. 6. §kcrlj in der VolksuniversHät. f>as interessante Thema hat am 17. d. M. den Vortragssaal der liiesigen Volks-iiniversität vollgefüllt. Vor 70 Jahren hat der bekannte Naturforscher liaeckel, der die Abstanimungslelire Darwins weiter entwickelte, vorausgesagt, daß man das fehlende Bindeglied (rnissing link) finden werde, er hat es beschrieben und benannt (Pithecanthropus), ja sogar die wahrscheinliche Fundstätte Ix'zeiclinet. In der Tat hat 1891 Dnbois auf Java die ersten Schiidelreste des Pi-lliecantliropus rectus gefunden, denen später andere Funde folgten, die alle mehr oder weniger aTvsgeprägtc gemein-satnc Merkmale (unter andern: fehlenden Kinnvorsprung, starke AuKenwülste lind niedrige zurückweichende Stirn) u. .ijewisse Fntvvicklungsstufen zeigten, so daß der Kieler Professor Hans Weincrt geradezu einen Stammbaum bis zum lio-1110 sapiens aufzustellen wagte, der sich indessen- so verlockend er schien, als zweifelhaft erwies. Denn vor einigen Jah ren stieß man in Innerafrika und Fns-land auf Funde, die mit Weinerts System nicht in Finklang zu bringen waren. Viel leiclit wird der neiiliche honin Steinhei-mensis Licht in dieses I^iitsel bringen. Der Vortragende erwähnte zum Schluß, 'daß auch die Ergebnisse der Blutgruppen proben auf eine Verwandschaft besonders mit dem Schimpansen zu weisen scheinen. ftc ib-ev Dj?tfcfjaft ÄaiBfj'o tw-ä («"cu &U tmri iViaiin tcrt ouf bent "Jösfic »or. irm ^O'tcn fonntc nuin beit öajiäjjingeit ÜWourer 'ö I o ^ o c n t f cTJfeirnen, ibcr toig^-,ijuöoc iu föüijljfjäufcrii en üüov ibcn umr. C^fobo^irif fciii'f'te iutf 'bent .S>cim= tücgc in tbcr Ijiunfcfific'it aupcjcciliftcit mnb iinififtoö liegen gc&Iie&cu jein, \o bofi bn tiie TicniV'cvatui* ■ücroibc in ibev k^tcn ftai! frei, erfrortit ift. Cäüf Bfm ©elmtoeflc erfroren SI'LTiiieirHTrnhcc luii'ib ein Irn-nijrijer lln aHirf6j!nU bmri-j'Cf. '3)cninor'M'n'Ci ifrnT)^» nwr^TCU'j bio 'ü'Mii'ierlu 'llMrie c D c r « n 1 f ^)ont ^rü'fjfottc^bipnft t>oiT 'Sft.u>ciii= ("trntw nach sutavtiui ()ctmmävtvit\.incTr in der Nähe des Südpols, während seine Frau mit einem anderen Dampfer der Gesellschaft auf mehrere Monate in die Gewässer um Spitzbergen gefahren Ist. Erst im n.lchsten Sommer wird sich das Paar wieder in Le Havrix treffen künneii. in. Evangelisches. Sonnt^, den 20. d. wird um 10 Uhr vormittags im Genieinde-saale ein Gottesdienst stattfinden. Anschließend um 11 Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. m. Der letzte Weg des verunglückten OiHziers. Die Leiche des am vergangenen Sonntag auf einem Spazierritt verunglück len kaum 22jährigen Unterleutnants Radi-voj P a r a m e n t i c wurde gestern nachmittags zum Bahnhof geleitet, um nach Belo polje bei Valjevo in Serbien überführt und dort'beigesetzt zu werden. Das Leichenbegängnis fand unter militärischen Ehren statt. Im Zuge schritten eine Ehrenkompagnie, sowie das gesamte Offizierskorps mit dem Stadtkommandanten General S t a n o j 1 o V i iS den Obersten R a-! d o v a n o v ic, K i 1 e r und B o z o v i i; sowie Oberstleutnant G a s c i c an der Spitze. Am Sarge wurden mehrere schöne Kränze, der letzte Gruß der Kameraden, niedergelegt. Bei der liinwaggonierung sprach der Kompagniekommandant des Verunglückten Hauptmann Jovanovic einige herzliche Worte des Abschieds. ni. Seinen 70. Geburtstag feierte Freitag der in Pisece im Ruhestande lebende Schulleiter Jakob M e d v e d, der sich in der Obstzucht, im Garten- und Weinbau eifrig betätigt und bei der Organisierung des Genossenschaftswesens eifrig mitwirkt. Wir gratulieren! m. Trauungen. In den letzten Tagen wur den in Maribor getraut: Georg Plavec, Schlosser, mit Frl. Antonie Ursic, Alois Fo§nari^, Heizer, mit Frl. Katharina Plejh, Franz Willetz, Schlosser, mit Frl. Marie Verdel, Adolf Lobnik, Besitzer, mit FrL Juliane Rottner, Rudolf Luzar, Webmei-sler, mit Frl. Rosalie I^otlner, Ludwig scrbcl, Mechaniker, mit Frl. Marie Rue'fe, Sreftag, öen 18.3e&ruar Sebastian Muhiö, Färber, mit Frl. Antonie Stozer, Ladislaus Cvirn, Gerber, mit FrL Margarethe VeseliC, Karl Peönik, Bäcker, mit Frl. Christine PIiber§ek und Johann Felser, Privatangestellter, mit Frl. Margarethe Kristan. m. Beben. Wie aus La§ko berichtet wird, verspürte man dort Mittwoch nachmittags um 14,50 Uhr einen ziemlich starken Erdstoß, der in der Richtung von Süd nach Nord verlief und von einem unterirdischen Rollen begleitet war. Schaden wurde nicht angerichteL m. Im Thealer gelangt am Samstag abends die russische Komödie „Der Revisor" bei tief ermäßigten Preisen zur Aufführung. Die ermäßigten Studentenkarten werden nur an der Tafjeskassc ausgegeben. Sonntag nachmittag wird die Revueoperette „Auf der grünen Wie sc" und am AbentI das Märchenspiel * „H c i m c h e n a ni H e r d" gegeben. m. Der heutige Fischmarkt war sehr schlecht beschickt, da wegen des schlechten Wetters an der Adria die Sendungen fast ganz ausblieben. Es kosteten Girice 12, Moli 16 und Riboni 12 Dinar pro Kilo. 111, In der Volksuniversität hält heute, Freitag, Dozent Dr. Bo2o S k e r 1 j aus Ljubljana im Rahmen des Antropologischen Vortragszyklus seinen zweiten Vortrag, in dem er sich mit den Menschenrassen beschäftigen wird. Auch diesen Vortrag werden zahheiche skioptische Bilder begleiten. m. Die erste Rundfahrt d«r „Kmljl eu Marija" findet in der Zeit vom April bis 17. Mai statt Die Route führt von Venedig nach Split, Kotor, Korfu, Athen, Santorin, Tripolis, Bizerta, Palermo, Messina, Catania, Dubrovnik u. wiederum nach Venedig. Fahrpreis Din 1.300. Näheres in den Putnik'3ureaus. m. Ocsterreichlseber Des^«rleur. An der Staatsgrenze hei Gornja Radgona wurde am Dienstag der österreichische Infanterist Hans Ulrich auf jugosla-^vischem Boden aufgegriffen. Ulricli, der em gebürtiger Wiener ist, gab an, daß er aus politischen Gründen von seinem Regiment dessertiert sei. Er wurde dem Mariborer PolizeHkommis-sariat überstellte ni. Bachemautobus am Samstag und Sonntag. Anläßlich der Eröffnung des neuen Skiweges fährt der Bachernautobus am Samstag, den 19. d, um 17 und Sonntag, den 20, d. um 8 Uhr fi'üh bis zur Straßenabzweigung unterhalb der »Mariborska koCa«. Die Fahrt, die auf 20 Dinar zu stehen kommt, findet nur bei genügender Teilnehmeranzahl statt. Anmeldungen sind an die Verkehrskanzlei am Hauptplatz, Tel. 22-75, zu richten. nannt, Vclika kavarna, Familie Kleinwächter, Allgemeine Baugcsellschaft, Fr. Swaty und Texta je 1500, August Ehrlich 150, die Beamtenschaft der Nationalbank 56, Caf6 Käfer, Celjska posojilnica, Zelen-ka & Co. und Ljubijanska kreditna banka je 50 Dinar. Namhafte Beträge, insbesondere seitens einiger Hausbesitzer und Mieter, liefen weiterhin ein. Allen Spendern wird der herzlichste Dank ausgesprochen. m. Die Genossenschaft der Rollfuhrwerks besitzer in Marlbor hält Samstag, den 19. d. M. um halb 20 Uhr in der Gambrinus-halle ihre diesjährige Vollversammlung mit der üblichen Tagesordnung ab, worauf alle Mitglieder nochmals aufmerksam gemacht werden. m. 1000 Fahrräder in Studenci. Die Zahl der von der Gemeinde Studenci in Evidenz geführten Fahrräder, erreichte dieser Tage die Ziffer 1000. Noch vor geraumer Zeit waren im Gemeindebereiche Studenci nur 600 Fahrräder angemeldet. m. Das Gemdfldeamt Studenci macht auf diesem Wege alle Hausbesitzer bzw. deren Stellvertreter darauf aufmerksam, daß das Ablagern des Schnees auf den Straßen und Gassen verboten ist. m. Der Clou des Faschings. Am Fa- schingssamstag, den 26. d. wird der Sport klub :»Maribor« wiederum mit seiner tra« ditionellen Galaredoute vor die Öffentlichkeit treten, die diesmal unter dem einladenden Leitspruch »Unter Palmen« einen ganz besonders animierten Verlauf verspricht. Für allerlei Unterhaltung ist bestens vorgesorgt, desgleichen för Gaumen und Kehle, sodaß wohl jeder Stunden ungezwungener Fröhlichkeit vcrlel)en wird. m. Unfall. Der RQrgerscfaÜler Stan-ko Umkar glitt gestern auf dem Heimwege auf der vereisten Strasse ans und brach sich den linken Unterschen-keL m. Nach Graz fährt der Pufnik-Autocar am Donnerstag, den 24. d. M„ Fahrpreis samt Visum 100 Dinar, m. Wetterl>erlcht vom 18. Feber, 8 Uhr: Temperatur plus 3, Barometerstand 739, Windrichtung O—W, Niederschlag 0. m. Ffir den Sonder-Schnellzug nach Budapest, den der »Putnik« anlSBlIch des Eucharistischen Kongresses am 25. Mal abfertigt, werden Anmeldungen nur mehr bis zum 28. d. entgegengenommen. Es empfiehlt sich daher, die Anmeldungen so bald als möglich !n den >Putnik«-Qe*« schäftsstellen In Maribor, Celje, Ptuj, Gor nja Radgona, St. Ilj und Dravograd vorzunehmen« Der Zug kehrt am 30, Mal zurück. m. Zum Faschingsrummel nach Wien. Das »Putnik«-Reisebllro veranstaltet in der Zelt vom 19. bis 21. Feber eine Son-der-Autocar-Fahrt nach Wien, wobei die Teilnahme an dem Kameval-Umzug durch Wien sowie ein Besuch de? berühmten Wintersportzentrums des Sem-mering vorgesehen sind. Alles Nähere in den Geschäftsstellen des »Putnik« in Maribor, Celje und Ptuj. * Melden Sie sich schon heute für die Ordination beim Kinderarzt Doktor En- m. Warum werden die verkehrsreichen Straßen der Stadt nicht gründlich vom Schnee befreit? Die Aleksandrova cesta und noch einige andere verkehrsreiche Straßen hätten bei genügendem Einsatz von Schauflern und dem erforderlichen Fuhrwerk gestern gründlich gesäubert wer den können. In der Nacht fror der Schnee zu und bilden die an beiden Seiten der Fahrbahn liegenden Schncemassen keine geringe Behinderung des Verkehrs. m. Der Antituberkulosendhiar zugunsten der Errichtung eines Asyls für Tuberkulosekranke in Maribor erreichte Ende Jänner bereits die schöne Summe von 366.050 Dinar. Außerhalb der Sammelaktion In den Wohnungen spendeten für den gedachten Zweck die Firmen Hutter & Co. 600, Karl Thoma 400, Anton Türk aus Zg. Sv. Kungota 436, Josef Tscheligi 240, Ju:;otextil 200, Jugoslovanska hranil-nica in posojilnica 180, Wilhelm Freund 120 und die Angestellten dieser Unternehmung 150, Kraftwerk Fala, ätampah&Co., Ing. Jclcncc & Ing. Slajmer, Ubald Nas-simbeni, Jugosl. Beiersdorf, das fürstbischöfliche Seminar, das fürstbischöflicbe Ordinariat, Kreditanstalt, Jugosvila, Ludwig Franz, Marko Rosner, Marge, Unge- gel an. Anmeldungen werden an der Kas se des Biirg-Tonldnos entgegengenommen. 1434 * Gasthaus Mandl. Samstag, 19. Feber Hausball. 1348 * Gasthaus Breznik, Nova vas. Sonntag Wurstschniaus. 1421 * Die Hauptversammlung des Sterbevereines In Pobrezje findet am Sonntag, den 20. Fcbniar 1938 mit dem Beginne um halb 9 Uhr Im Vereinslokal Gasthaus Hren in Pobrezje, Aleksandrova cesta 24, statt, Gasthaus Mautner. Samstag, den 19. Feber Hausball mit Wurstschmaus. __\m 3ur aefl. asead^tuno! CDte fie|cr bec ,,®latl6orer 3«^* tuno", tut fi(^ an bie ^mioltitng ober bie Sd^iftleltung hts Buttes mn ^nfomtatio« nen, Hufflörungen, 9(brt|fen uf». locnbeu, werben ^üflit^ft erfud^t, bcr Ünfrugc für bie ^nhtMrtung 3 in ^ortomotfen fttU bn nnfonftcn eine fdjriftd^c flnt* niort erteilt iverbcn tonn. Samsta?:, 'den 1T>, Feb'niar 1938. /kts p. l>esi Solol. 1)cr So Fol» bereut in nni in>riji'':n camiJta.g fdnc ^■a'5i-c5'^^aupbücr;toß= irir, 3c'a'Qii>art ijiti'd. ^oiöaöiJict, Scitci' l)cr <3clltioncu Wtvfo Cfforclcc urnb So^ialr.efc^' rcnt llroy liJucI^. cmcitcrtcit ?lu^ bcm 40 3Ktt>f|'Iicbcr aitgcriörcn, trunb» iintci" artb'crcii ond) StabtToinmanlbaut SKo» iw 2)J a r t 0 ö i c flcimifjlt. Der 55cvein, i>er {icgcnmärtiifj S4'i ?liiit(Tltcbeu (läT)iU, l^ßiiec jlciii RCijcir;rigc^^ 93cf?(iiiibc5'iubiläum ^.11 0fcye Strecfc üoai i>er toöa" Br3 itatf> ißu^eiiiica ilkitt IDomälli-glün.G'ö lüareti bie^^ S e r I e I, fi=art ^ c « t ti c f e r, 1>aitica 91 a» e r z n i f, ©«untrarn .Ci u t t c r, 3Bint) SB I a it ! e, ^I&crt S rl) a r it c r, JKuba 3J2 ü I I c r uttb SOlairb't a i c r. ^öcrfcl, 'bet cmdf) i>ic Oiru^pe 'nuiijT>rte, riemälticjite lien Cauf ^iuiu britten unib iBlairfe ^uin ,^n>cit«n iTRal. 'JrCfc Oicitnnntejt orr^aCten bcä f<15«wirfc ■Crozcit-Saup^fli'Ctt^eicfjerT. Ms Säk c. Evangelischer Gollesdlcnst. Sonntag, den 20. Februar, findet der Kin-dergottesdicnsL um i) Uhr, der ricuiein-degotlesdienst um 10 UJir stall, c. Trauung. In Sv. Jurij ob Taboru fand kürzlich dio Trauung des Herrn Johann Lesjak, Beamlen an der ßc-zirkshuuplnianuschait in Knin, mit Frl, Katharina Apal aus Pondor statt. c. Abschied von Dr. M. Deroani. Vor dem Hause des Hcclilsanwalles Dr. Stephan Hajh in der Strossniaycrj^asse nahmen viele Beruiskameraden, Vereine und sonstige Trauernde Abschied vom Arzte Dr. Mano D e r e a n i, über diiÜen Heimgans wir bereits berichtet haben. In hcrzliclien Gedachtniswor-len gab Rechtsanwalt Dr. Juro H r a-sovec ein Lebensbild des Mannes, der seinen Kameraden ein aulrechter Freund war. Der Männerchor des Slowenischen Gesangvereines gab lier Schcidesluude einen weihevollen Ausklang. Hierauf wurde der Leichnam im Kraftwagen ziu' lunäscherung nach Graz gebracht. c. Alles-opfernde Liehe. .\us dem Waisenhaus „Siloah'" in Nova Pa/.ova erfahren wir, daß ein kleines Mädchen aus unserer Stadt einen rührenden Brief an die Waisenkinder geseln-ieben liat, darin es seine Liebe und sein Mitleid zum Ausdruck braehlc. Die kleine „Christel'* schrieb unter anderem: „Liebe Kinder im Waisenhaus 1 Ich habe in einem Kinderlu'iel" von Euch gelesen. Und mein Vati hat mir von Euch erzählt. Weil Ihr mir leid tut, schicke icli Euch jetzt das ganze Geld, daß ich mir erspart habe. Ls sind 22 Dinar. ITnd von meiner Schwester 50 Dinar, zusammen 72 Dinar. Ich wünsche Much alles Gule u. Liebe...'' Mögen uns diese jungen, Ireneu Helfer in ihrer ailes-opfornden Liebe ein Vorbild vseini c. Hauptvei'sacnmlung des Phil. Vereines )»Celejaa") sichern. Beginn 8 Uhr abends im Hotel „Europa". c. Sava-Ball. Die serbisch-prawoslawe Kirchengemeinde in Celje veranstaltet am Samstag, den 19. Februar im »Na-lodni dorn« einen Tanzabend (»Sveto-savska beseda«), für den bereits alle Vorbereitungen getroffen sind, so daß das Gelingen des Balles alle bisherigen Bälle übertreffen wird. Die Musik wird von der bekannten u. beliebten »Ronny-Jazz« besorgt werden. Beginn des Balles um halb 21 Uhr. Die Damen werden gebeten, wenn möglich in slawischen Volkstrachten zu erscheinen. Farben schaffen Stimmung. Die Einladungen gel ten als Eintrittskarten. c. Volksliorhsehule. Ucbcr ..Die Psychologie im Dienste der Berufswahl" spricht am Montag, 21. Februar, im Rahmen der Volkshochschule im Zeichensaal der Knabenbürgerschule H. Univ. Prof. Dr. Zlalko Prcgrad au*^ Zagreb. Boginn 20 Uhi*. Wie in viel^§inohor<: (77'^' Meter). Von weitem grüHt das annuiti-ge Kirchlein herüber. Hier halten wir Rast. Eine herrliche Landschaft breitet sich na-ii Süden zu unseren Füssen aus. \'or zehn Jahren hat man hier eine kleine Schutzhütte errichtet. Sie ist aber v'el zu klein und primitiv. Die Ortsc^rnp-pe LaSko des Slowenischen Alpenveroi-nes hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier ein Alpenheim^zu erbauen, gleich dem auf der nahegelegenen »Mrzlica<' oder auf der »Lisca'-. Der (Irund wurde bereits angekauft. Der Reingev/inn eines kürzlich im Verein mit den Jägern in La§ko abgehaltenen Bauernballes, der aus nah und fern Besucher hatte, ist als Grundstein für dieses - Alpenheim bestimmt. Möge diesem Vorhaben ein schö ner und rascher Erfolg beschieden sein! c. Die xeschätzten Abonnenten der »Marlborer Zeitun??« werden höflich darauf aiifnierksani picmacht. daH das .Monatsahoiinement für den Bezug des Blattes stets im vorhhiehi zu entrichten Ist, — Die Verwaltung der ».Marlborer Zcltini.g«. J&.1 I oi: '/JKvsiiMinnanMBK t. '.N'-.vj g. Iloui iiii'sigMi Zollamt wurden Oberkonlrollor Sliian Kndcr aus Beo-grjul uiid Ivonlrollor l^rich Ko.sin aus ZagiH'l) zugoleilt. g. Die Kollaudierung clor neuen Brücke über die Mc4a bei Podklane. der sog. Koller-Bviicke, fand dieser Tage slall. Seitcuf, der l^analsverwal-tung waren die Ingcuieiu'c Orelj Pirc, Viher und Vrccko erscnienen, während den Strassenausschuss der Vor-silzende Kogelnik und der Techniker Vrhovec vertraten. g. Drr.vograd hekoiiinil ein Sieeheii-heim. Die Gemeinde hat dieser Tage das Bla2e-Haus käuflich erworben und wird es in ein Siechenheim umwandeln. g. Die Brücke Vuhrcd - Marenberg wurde dieser Tage vom hiesigen Bc-zirkslrassenausschuss übernommen. g. Das neugegründclc Salonorchesler veranslaltcl am Samstag, den 10. d, einen Unterhallungsabend, in dessen Rahmen es auch ciiflge Konzertstücke zum Besten geben wird. Das Orchcsler dafJ sich durchwegs aus heimischen Musikliebliabern zusammensetzt, steht unter der bewälnMen Leitung des Lehrers Miro V e 1 j a k. tf. Xobicifnff. bet l^itanje ift int juneu'blicfjcu ^tlik'i luin. -1 ;^\a(n'cn öic iBofit^^erin it'^arie .St' u 5 n v cyeftovkMT. ^tc SBcr|tork'ne ijcbav lunfjVLMtib i'fjrci: tijiil>ri(^cn öveimnl ;jiDiItingi\ üon benen brei Sliu bcr le&eu. if. ^ic i^veimiffiße l^riiwit am oDiniiag, bcu ?0. ö. um lö im fj'fiu? ä?rtö fbrcio'ftige Üuft'iJiet ^-ung geiclferTitcucv" .^uu ^Hufffrf)ruug. Utin '27. b. fcfgt ein Aa!rf)i>hi'5vuinmrl ber ;v(-Ntevmcf)r iuT C^itfiaufe ''■pMud). kaaUkUe fU^ssetiS^üeäe 3. Tas der HauptziehuiiK (17. d.) Din 200.()«0: 21314 91.3,Vi Din 100.000; 54373 Din 80.000: 88367 Din 60,009: 59072 Din 40.000; 13472 34165 72925 Din 35.000: 149 Din 30.000: 22960 32469. 4SÜ69 (>1022 Din 25.000: ^>9756 73.%6 Din 20.009: 14426 26636 Din 15.000: 26128 Din I2.000: 62824 74974 Dill 10.000: 19588 19783 25316 3b226 4393! 44971 49043 51768 53385 55658 ßS795 71599 88102 905S4 92676 98737 Dill 8000: 10785 21162 .«829 37371 48907' 49277 63686 66797 68149 92694 Din 6000: 2519 3599 10978 H412 15175 19672 20512 30CKI1 31784 324Ü1 388S9 529S4 ('1738 63222 85064 862% 90598 06179 891S() Din mW: 3904 911» 10827 12S98 18630 18979 30314 .«388 38532 .38986 42187 43404 45610 56634 62277 7229li 77963 87520 S9972 9W12 98257 Din 3000 : 6550 12130 2uiWl 226.M 24617 27195 29039 40371 436tKJ 43126 49517 50264 51200 54771 5750i .^8289 66326 685H /S601 77794 77930 815(ii» 81639 S4961 .S5702 87384 90195 98694 99890. (Ohne fiawiihr.). Bovollmächtlictc Ilauntkollcktür der Sfaat!. Kinsscfilottcrie BaiikKeschalt BCZ.1AK. Maribor. Gosposka 25. QBtr gräbt, fin&et... Eine griechische Venus bt6ienft Vom 12. bis 18. Feber versehen die Mohre n-A p o t h e k c (Mag. Pharm. Mavcr) In der Gosposka ulica 12, Telephon 29-12, und die S c h u t z e n g c N Apotheke (Alag. Phnrm. Vaupot) in der Aleksandrova cesta 33, Telephon 22-13 den Nachtdienst. Union-Tonkino. Die Premiere des ersten Films deutsch-schwedischer Produktion »Lalla«. Ein Wunderwerk aus dem fernen Norden mit noch nie gesehenen Naturschönheiten aus dem Lapp-iand. mit seinen Sitteii und Lebensweisen. Ein hoiies Liebeslied, wo die Liebe trotz strengster Gesetze durch das Gesetz des Merzens siegt. In der liauptrolle die schwcdisclie Darstellerin .\ino Taube, die schönste Filmkönigin aller Fihii-sternc, die uns mit ihrer bezaubernd schönen Stimme auch einige T.icder sinijt. Ein Film von inibosclireibiiclicr Schönheit, der für jeden ßcsucher ein Erlelmis bedeutet und den größten Besuch verdient. Bnrg-Tonkln.o, Bis I'reita.g d. Premiere des grorien deutscli^pr. Parainnuntfiims »Peter Ihbctson« (Der Roman einer unsterblichen IJcbe) mit Anna liarding u. Gary Cooner. Ein Fihn. der die Geschichte einer großen Liebe behandelt t'.nd sich nicht an eine alltägliche Schablone hält, in dem ein fast vergessenes Buch eines romantischen Zeitalters zur Wirklichkeit wird. Ein ganz be^onders schöner Film! — In \'orbcrcitung der neueste Lustspielschlagcr Paul Mörbi-gers »Der Kinderarzt Dr. Engel«. Ferner wirken mit \'iktoria Ballasko und Oskar Sinia: Regie Johannes l^iemann. Samstag um 14 und Sonntag um halb II Uhr die Komödie »Wer ist wer?« mit Mans Moser und Trudc Marlen bei ermäßigten Preisen. Uaäc-pMpmifH Samsiag, 10. Februar. Ljubljana, 12 Schallpl. 17 Konzort. 17.40 Gewerbesiundc. 18 Konzert. 18,40 Briefkasten. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Außenpolitisches. 20.30 Bunter .\bend. — Beograd, 18.30 Konzert. 19.30 Nationalvortrag. 20 »Teresinav, Operette. — Prag, 15.15 Konzert. 17.35 Schallpl. 17.55 Deutsche Sendung: Faschingslrcuden. 10 Nachr., 19.20 Tanznuisik. 20.30 Großer Unterhaltungsabeiid. — Budapest, 18.Ii) Konzert. 20.10 Lustspiel. - Zürich, 19.20 Zaralt I.eander singt. 19.55 »Die Heldenv;, Lustspiel von Shaw. 21.10 Konzert. Paris P. T. T., !7.45 Sciiallpl. 19 Konzert, 21.45 »Der Barbier von Sevilla«, Oper von Rossini. — London, 19 Konzert. 21 Hörspiel. — Rom, 19.30 Konzert. 21 Oper. — Mailand, 19.30 Bunte .Musik. 21 Lustspiel. — Wien, 7.10 Aus Tonfilmen. 11.30 Bauermusik. 12 KDie Tänzerin Fanny iilß-ler= ücu Solltrtvlfftotroii, nn^iitrcffcu. (Hla'tci!?, 3(f)ncc jmhigcn un[>r|irl)l%creiu Jvafjrcii, uiTiio me'f)'!", nlö ftöic "öciflJicle im ^tranctigraftcir in Jvorm üdu ,\U>ct Xetlncf)-mvnt uuö öie hc C!icf(rT)r imarorfid^tincii Acrfircn'j i>ot 'Jt-ugen fiiclton. iicu tcrcitiä biß Xcilncimer iie in mittlen liffrtet unci uni» Mntit ftdgt nun« nie^u iiTpicrc utiii 't>auiit mtd) ^n= Icrcffc '^cr havait 'J^ctci'lifltcii. (5in i>cvr)äU= m'3ntä{jig gcriu^r Icil bcv Mvcr ift cinafi Mc 'btiTcften i5crBiniwiiii*j[tTaücii md) 'StraRfiriirii ftnrf »ci'ki^rttßtt fiitb urib nn oin tniTdil'omnicit in bßr tir.r^Tcfrfjricrirncn utd^t ,^u bcnfcn ilt. Sllio 'I»ci crl)öf)tcin Durdifd^ititt imu .'jO iiuf fiO fnt nüd) cincit Umn>c*i tiüu .V) fm. H'Üt öM .\2)iitiiPr fiaftoit \m C'ö und) iT^d^afft nni) nK'ri(7fcitcn [>c= flimwn crft ir^t in StTouBurg, bn unr ja »DlWommcn nnb'efdnittt! Strafjcii, 53cr(T.prus [mugcn ufu). nor iiU':? Tratten, all^crorfeit•J i>cnfbar fdjledjtcö Setter, JHegcn. 3d"«iice Ticrrfdjti^ unib fid> iUnn'ifcwiPö aud) fdjon (fr^ ntiiftun'fiwridKinunfTiMi fienicrf&ar maditon. T'Urd) (frfiinbi^unflcn iiOcr StrnHcimcvi)a(t= tiiffc iijm. i>erlicucn mir it&crbic'i mcrtuoff? 3eit; idilcd>tc 2'idit, liiiifer JKcncn, m'c^uercii unö :bic iValKl. Durdi nnflcnü« fleirbp 3traHctrfrc,^€id)nmic|H;n iMficn mir int:» m-er u>il^cr 4)ief ;]ritiierfiit'it. Xrolvbem foiTit« tcit mir oiicf) ibicfc Stvorfv idmffcit uiib miC'^ ber cinincf rcrfrt,^ciUfl [wi bcr .Uoittronftctto in ^ijon diTtrcifcn. 'Sic nöd^ftc (ftap^jc tn-o i.'t>Pn mnr baf^cflori eine ffeinc (Jrt^oiniii] iinib iKittcii loir brrt gcniic^cni* ini'? für bic bcnoritcfKinbc 'i*cr<),priifuii(^ imr.^ii^erciil^n. offn' auflcncf)m r?nbcu mir cmw'niibcn, baf; an nftcu Moulix>((i^c(fcn t>i>rfmu= b^it marnt^ iii mclctjun mir in ricbenemürbic] flcr Ä:'c mi[ .üwfec, (Sf)om|)agncr, St'of^naf, MiHttcn iJ^rofcn uim. (icmirft^t mürben. — ''i?un teni">Wi\ ^n Olrciro'Mc crf^iclt ifi>cr Stigcn htut '?iu5fct>rci6nif£^ 2()() iwitcre punHc mit auf bcn 3Beci. '3)icie Milc (5fn))^)e imn fni mar in \>icr '^fifdi^ntttc (TcteiXt ninh inufttc jebcr 'bi-cicr Xcikibidjuitte mit minbcftonö TK") mib r)i)d>)tpu^; HO 'Stuirbenifiro mctprn Iic%^rcn loeubcn. ^cbcci ,'^ufrüliEDjnnifii Foftct'c micbor 3tr(rf))mi'Ftc. 3ut Cfrf'cidjtcrnn'd nllcr Xciliicfimcr mnrbe biffc letzte ($taW»c bei Xcftedtidjt rfli^rcn. Wffirl> o-u^r Ohrcnabfc c? iti Sci^jiiitinen fiiöi^er, immer Ijir^r--leid;* lid) noffer -Bdiitoc ouf (il))c iJorar5ei^ ICH. biee t/^nc <2d)itreefctlcn. 9)?it I7 ?)?inuten ^^ori^nuufl crrcid>tcn mir ibto cr^ itc itoitlrölfe in ^orroec. 5Zun tom bic Prüfung, 6ic amr örnnib oufterorbcntfid) un= künftiger 3traf^cnDtirff>äftn1ffc i>du 12 auf 75 fm ouc^cbc'fint miiilbc. ^n fd^nf'en .^nrDGn be{röd}t[id>er Steigung, on 200 .'^C'O 5Dicter liercii 'JfOgrun.bcn uor&ci^ ntufr tcn mir trad>tcu, unfercn Soigcn in' einem für Mcfc •2traü?iti.i^r}>trTtuiffe ■{TPi-*enT Xe!ir^>o mcitcr .yi ftcucrn, lim nidjt r>icr, anf ^er id)m'icrigftcn '3trcrfe, Strafpunfte ,v.i fammelit. Uin>ernuitct.c5 OJfattci^ üerurfadrte mand) unaniiewfimc '3rtiKitioit. ^^ci lüicbcr etmaö Bcffcrcu 3tra« RPH cö biTltfnr-öeii. (Sd>fnf; frvlgt.) Wetter und Rundfunk. »Sieh, wie es draußen rennet! Und dabei wurde gestern im Radio schöncs Wetter anf^esagt.c — »Ich habe es dir immer gesagt; wir müssen uns einen neuen Radioapparat anschaffen!« Uuid mmm ■HanaMai^HMaMHi 3inale öee !7natitr-(£up 'l?(m lomiuenbeu i'onntag mirö ,^um crftiiu i\lia(c 'b'Cr üom ^räfc^ bcö ^Oiüdborcr .Siieic-' f.usidjniic^ ^JfpctTKter iOi a n c r tieftifteie Js'ufibütfcup ,^ur 'j^crgi^&ung gelan-gcn T-ic Icjjlc ^Xunöc bicic>5 nnrcgcnben 'JS^iutcvtiu"' nici'y^ bao burd> aflc ßtiSljcriijen J)iunbi'u in iidU ftattlidjer unfore ^mHbnflfreini^ bc i^crciuiiit 'fjatlc, bringt ^mei tcbciituiig'^ »Dlte 'Begegnungen, 'JCI'i cr'te'5 (VH^yncrpaar mcpbcu fid) ,M a r i f> 0 u" uub ,,3 1 a= r> i i a" »cirftcUen, öic mutniajilid) of'5 crfte b'ic "t^i^nge U'ad; iicm' (fnbificger fiercinigen meiibeit. „illtaritTör" ftüfilU einen gcu>ijieu 'iiuuftcuoriprnng, ber i-^m mit einem io.<'i> leren etmaigcn 3ic-g aud) bic fd;iönc trr^ p^c ÖRUti^cn mürbe. 'JKlcnbinigg f^at „3Ia= 'Uifa" in ben k^ten Spidcn I>emiclcn, ^af; -fie aud) gi'geu faimrificrte Oiegner ,^n fämp» i^cn ücrftelit uiib baöcr imitanbe ift^ für jo niaudjcrlfli Ueiierraidjnufjcn ju forgcn. Xaü fcigcnbc illiatd) fic^it ^ic alten JRi»aIcii „)Ho p i ib" uui> „Z c t c n i e 0 r" alö We-üncv. '^tud) bieie:» ?.)ialdt uV'rb eine midni(it^ tfiil-fd^eibunq Iinn'.£i'::n, ba Strafl.).n'nD: bcn cviten 'iU'pIiegaU^pp für bic al^balb ftcgiu ncn-be iWcifterfdjart baritedi. 'ocbcnfaH^? miiö bic Jviuü!vunibc pL^niliireu iWaltcr-Giip im 3c'd>en .^meier ^^nglräftiger ^-ni^tniß^ fäni|>fc ftc'f)en. entoeg-cSröffnung am ^SacDcrn Xer Ick.e ausHjiebigc Sd)nccf<3fl Dietet uwi ciTbi'id) iiic (^clegeiifj-cit, bcn neuen, mit ii>-i>icl iDJüfic unb rt'^euQ/ufmau'b an^iick-gli'u crjicn 5ttUH'.g am '^Badiern feiner 'i.^eftiim» inuiiq ,\u übergeben, 'Der iiene 'Stiimcg, ier eine iMrcEic '^i^crMirbnug ,\)v>iid;ien 3t. gang uub ^Knii'Vmnlc bnrftent, iwirb nun öeui .yiitfiligcn jemie aud» bcm UHMiiger faritic^ fdjrittcuen 3(itäiifcr ^ie ^>}(cg(id>feit einer [icgnemen nu6 lun* allem iiefaljrlcien Tai* faijrt (hcUmi. on'M>efou^cre im oDerei! Teil mnrbc öiie n^cue Xraffc, bie g>cmifi nod) i'üi:e meitere IHifiSgcftnBiing erfaT>ren mirb, in einer fofdrcn 'jflreit'e angelegt, 'bnf? feber 4)ie JKegifter feineci AiiVnnen'3 ,^iel>en f.inu. fanftem 'Wffnlle liVOrt bie ^Koute liU'icve ^aib b'Cy Dum '^^üpen^öertiu marliertvii ftdgei) unb erreidit fo in ni'ituu'lcr and) .^ü' giger Jsial)'it ben ii>g. .'v>n(>atuf, Uon u>i) aus aHei-itiniiH-; nod> rine ibircffe 33cr&in'bunfl mit ben Siticngrüniben am ^Badjernfuf^ fefylt, bic aber gcmifi nic^t mC^r lauge auf fid) ■marJcu laffeu bütft'C. '3)cr ÜDiariWrer Sin« tcrf:port4lnterüer6tttTb iwrauftaltet nm 3i>nn tag^ ibfii 2t). 'b. anliifjlid) ibcr (Inöffnung iic „3)('üttc ift. '5>if Xeilnc^mer mögen fid) in bcr ^-Scr^ frf)r'Man,^[ei am JOauptpIoi^ rerht^itiq aii< melden. : l>er ^(bfa^rtüiauf oon her „.«^eletttco" mnrb-e am uorigcn Sonntag aue-gctragen. 'JtU 'Sieger ging 3 t r a n f t i) auö Xr2iß '^crDor, 3i)"i folgten Oarmau (Irzic), 'ipra* ocf ((\efemcc), £'nknc (tr^ic) uirb ^firfclc : Stififcingcn tu Gelje. ^cr Siportflub „Ciici'ic" bringt am Sonntag^ i>en 20. b. auf leiner Sd)au^c iu 3 (untcrf)alb bcr Okl'ftwirt'fdjfaft ©tcgu) iu (Selje einen Sprung Üauf für Senioren nni» Junioren ,vtr fülirunfl. 'Beginn nm 10 IWjr. : Streit ^tinfd^en „^roljjottffl" unb bcm ^^c-grcbcr Unterüer« Oaitb ift ein Streit au^cbroge OVoiftlpielii „OJ'rafcian'ftiö" in Sien, einen Stöibtcfampf burrhfü'^rcn itjill. 5?orbcrf}anib ^at i>er Unleri>erbünh b'cn ^i^ea'in fufpcn» bicrt, |o bafi fid) bicfer fle^munflcn jiotjt, 6n^ Steuer O^aftfip'id nbfngeu ,vu innffen. ; iiuttöec uitb ^ftffobo'liefen t« ^triö. Uit« ierc beiben Tauiö'ß'up^^crtiTter f)abcn bei .^fleiiitcnniöUR'iJtcrfd^lJeu öon ^4iariö ^luc; td;<öue Siege oii"uuC|üit. '4? u u c e c bcfieglc bcn (Sugtaiiöcr Sf)at>C!3 0:0, 2:6, 6:7 7::)/0:l uub a I t a b a gemann gegen frcn fvran,io;eu ;Wouj: 7-5^ ^^»3/ 0:2. : 9ic(f» ein jMgojlaniK^cr Siefl tii bcr ©0» ft;ii 2:r-trn. 'Bei brn ?fnflamiirf)en SoFoImei^ fterfd>aftcu in bev .<>r'iTcn Xatrn ging 3-o u p n ir au'.- ^cfenirc im Spc.^iali^jrung» iiinf a[*5 Sieget gerinn-, ^iciuna befeUtc i>cn aditcn, ben neunten, f^inifie ben .^eüuiten unb Oiregcir iiianeni? öcii ,vr>i>f['ten ;]u;>au ftanb 10 ur6 I7 93fctcr. : Vit froiijöfift^cit Sfimctjtetjd^often iu 'Jturon mürben mit bcr aJpiitcu ftombino" tion afc-gefdjbffcn. 'ills Siogcr ging in biefcr ■?ti,ypl:in bcr Sdiuvi^^cr o m minder fjcroor. ^'fjut fofgcu Seltmelftcr "JMaiö f^ranfrcici)) un:b Si>riTble (^cut|d)Ian6). 'Bei ben Xanten bct)ielt bie Xeittfd:«: Stät'r)c 03raffcgger ^ie Obcrfjanb. : 7eittti4atmiteure flCflen ^roft^. Xioitalib fd^Iägt eilten offenen .^ampf ,imild)eu bcn beften Amateuren unb ^rrrfeffionalö im XcuitiS nor, Vtliü bnc» befte 'Jlmoiteurteam &c=» .^cidtnet bcr ^fmeri'foitcr Gramm (Xeutfd^s lat'b), ^,nuftin ((5n!l^alt^), Duift (^Tuftraiien) ino fid} fcl6|t, möiftrciii) er uon bcn 3^.cruf^3' ipicfcrit ''4?erri) ((i-ngkit'b), 'Biu^5 (US^O, lil'ben (US^O unb ';i(üf;fcin (Xenlfdrlanib) l>or!d>l!fi>gt. : I)tc 6id;iK!ei}*38er, vereint 3000 foftete dtr 39au &C0 ^erfaiHer Zum 34)0. G^rtstage Ludwigs XIV., des Sotineitköitigs. Versailles, Februar: In diesem Sonuner begeht Frankreich mit großen Veranstaltungen den 300, Geburtstiig Ludwigs XIV., des Sonnenkönigs, Aus diesem An^laß erinnert der Schriftsteller A. Tcrstevens daran, daß der Bau des Versailler Schlosses, sowie der beiden Trianons und der Erziehungsanstalt von St-Cyr Ludwig XIV. \63 Millionen Goldfrancs g^skostet hat. Das Schloß Versailles allein hat 140 Millionen erfordert. In heutigen Geldwert umgerechnet, ergibt das die stattHche Summe von ca. 1.4 Milliarden Francs, das ist ebenso viel wie der Staatszuschuß zu der letzten Pariser Ausstellung. (In dieser Summe waren die Ausgaben für die Dauerbauten, wie das neue Trocadero, die neuen Museen, die unterirdische Passage unter dem Quai de Tokio, die Brückenerweiterungen usw. mitenthalten.) Zu Zeiten Ludwigs XIV, bot das Versailler Schloß ein durchaus von dem heutigen verschiedenes Bild. Damals bestand das Prunkschloß aus 152 Gemächern, die dem Könige und der Königin vorbehalten waren, und einem BienÄikorbe von 1800 lileinen und kleinsten Räumen für den Hofstaat, Im Winter hatte der König fast el)enso sehr unter der Kälte und dem Luftzuge zu leiden, wie seine Höflinge. Bei den e^oßen Empfängen stellten die Damen des Hofes ihre Stöckelschuhe auf Fußwärmer, und hohe Wandschirme mußten sie gegen den starken Zug schützen. Wenn in den kleinen Wohnräumen die Kamine angezündet wurden, schlug der Rauch rasch von einem in das andere Gemach; denn der Kaniinahzug war viel zu klein. Die berühmte Spiegelgalerie, da:^ Prunkstück dieses Wunderschlosses, bot jeden Morgen das seltsamste Bild. An einem Ende versammelten sich hinter einem Gitter die Händler und Bauern u. boten dem Hofstaate ihre eß- :md trinkbaren Erzeugnisse an. Es wird sogar berichtet, daß Kühe und Ziegen im Schlosse cemolken wurden, damit die Hofdamen warme Milch zum Frühstück hatten Ist Beatrix ein Glückskind? In den holländischen Bauernhäusern und auf den holländischen Bauernhöfen beschäftigen sich die Leute weiter in diesen Tagen viel und liebevoll mit der kleinen Prinzessin Beatrix, die sie bisher nur auf Bildern und im Kino bewundern konnten. Der Name der Thronfolgerin hat den auch genügend Gesprächs Stoff abgegeben. Man erzählt sich, daß »Beatrix« ein wahrhaft königlicher Name sei, den merkwürdigerweise Prinzessinnen und Königinnen bisher nur sei ten getragen hätten. Und das, obwohl doch die Heldin eines der größten Dichtungen der Weltliteratur, die Geliebte Dantes, in seiner Göttlichen Komödie diesen Namen zu den höchsten Lobeshymnen verhelfen hat. Gegenwärtig fiihrt noch die älteste Tochter des Exkönigs von Spanien Alfons XIII, den Na men Beatrix, Er bedeutet im übrigen Kleich zweierlei: einen Menschen, der Klücklich ist und einen, der das Glück mit sich trägt. Und die Holländer fragen sich, ob solch ein Name nicht der schön sie und bogchrteste für eine kleine Krön Drinzessin sein kann. Kutiidsilttiiii 13ie0- und 6(Dtoeinemärftr In den letzten Wochen bieten die in-und ausländischen Märkte kein einheitliches Bild. Größtenteils ist die Eindck-kimg ins Stocken geraten, wenn auch zeitweise einlKe Abschlüsse namhafteren Umfanges getätigt werden. Es ist eine gewisse Reserviertheit zu beobachten, da sowohl die Wareneigner, als aucli die Käufer die künftige Entwicklung der Marktlaee abzuwarten scheinen. Rinder. Art luge slawischen Rirrder-inarkt ist die Tendenz eher flau. Die Preise ließen etwas nach und bewegen steh gegenwärtig durchschnittlich zwischen 5.25 und 5.75 Dinar pro Kilo Lebendgewicht bei erstklassigen Ochsen. Die Auftriebe sind bedeutend, doch ist die Kauftätigkeit weniger befriedigend. Am Wiener Markt herrscht durchwegs ruhige Stimmung vor. Für ausnehmend schöne Ochsen wurden dieser Tage 1.45—1.60, für Primaware 1.25—1.40, Sekunda 1.05—1.20 und Tertia 0.78—1. für Stiere 0.75—1.06, Mastkühe 0.75-1.02 und Beinlvieh 0.58—0.73 SH:hilling pro Kilo Lebendgewicht bezahlt. Am Pariser Platz ist ebenfalls flauii Tendenz m beobachten. Ochsen kosten je nach Qualität 726, 6.60, 5.05 Ttnd 3.75, Kühe 7.82, 6.60. 4.84 und 3.64, Stiere 5.95, 5.46, 4.63 und 3.95, Kälber 11.04, 10.14, 9.12 und 8.25, Schafe 9.50, 8.85, 6.20 und 4.90 Franken pro Kilo Le-bendipewicht. Schweine. Auf den Inlandmärkten war die Ausfuhr in den letzten Tagen b-i festeren Preisen ziemlich lebhaft. Vor allem wurden einige Wagensendungen nach der Tschechoslowakei instradiert. In Prag wurden zu Beginn der laufenden Woche rund 1500 Schwcine verkauft, davon mehr als die Hiilfte aus Jugoslawien, die zu 6.50—7.80 Kronen pro Kilo Lebendgewicht vcrk.'uift wurden. Ungarische Ware kostet 7.40—7.90 und rumänische 7—7.80 Kronctn pro KHo. Fleisch, Spcck und Fett. In Belgien hört man gegenwärtig folgende Preise: inländisches Fett in Kisten 8—^.50, amerikanisches S.IO—8.35 und holländisch'Äs 7.75—8.25, heimischer Speck 8.75—9.75 und Fleischspeck 11.75 bis 12.75 Franken pro Kilo. In Mailand wurden in der vergangenen Woche im GroßhaiKlcI verkauft: Schweinefett 7.50—7.70, Speck in Tafeln unter 20 kg 7.60—7.90, in größeren Stük-ken 8.20—8.40, Salami für heimischen Konsum 13.50, Lebersalami 7.25, Schinken 14.50, gekocht 13.70—14, Mortadella 7.25, i>essere Ware 10—10.80, Würste 7.25, aus rcine^ni Schweineflciscli 9.50 bis 10 Lire pro Kilo für Wagenladungen. In England kostet irischer Speck (Baoon) 99, dänischer 98, inländischer 98, holländischer 93, Schinken, kanadischer 86—88 Schilling pro Zentner. als im Jahre 1936. Die versicherten Taglöhne beliefen sich auf b'67 Millionen Dinar und waren durchwegs viel höher als in den letzten vorangegangenen Jahren. Die sozialen Lasten, die aus der Arbeitcrver-sicherung erwachsen, belaufen sich gegenwärtig auf 13.7"/o, u. zw. für den Krank-heilsfall 7%, Altersversiclierung SVo, Unfall durchschnittlich 2%, je nach der Gefahrenklasse des betreffenden Betriebes, Arbeitslosigkeit ]A% tnuj Beitrag für die Arbeiterkammer 0.3";o, Die sozialen Lasten nuicheii denmach in Slowenien im Jnhr gegen 100 Millionen Dinar aus. Zählt man auch die Versicherung der Eisenbahner, Bergleute und Hüttenarbeiter, ferner die Pensionsversiche-rung der Privatbeamten usw. hinzu, so erhalten \v1r eine Ziffer von etwa einer Vier-telniiiliarde Dinar jährlich, die für verschie dene Sozialversicherungszwecke im Drau-banat jährlich aufgebracht wird. 14% @0)fala6na&en &tr ^Irbeiterfcgaft Nach Mittellungen des Kreisamtes für Arbeiterversicherung betrug der durchschnittliche Mitgliedcrstand in Slowenien (außer den Elsenbahnern, Berg- und Hüttenarbeitern, die eigene Krankenkassen besitzen) im Vorjahr 94.495, um 8587 mehr 35örfcn&crl(!)te Ljubijana, 17. d, M. Devisen; Berlin 1732.02—1745.90, Zürich 996.45—1003.52, London 215,03—217.08, Newyork 4243.50 —4279.82, Paris 140.61—142.05, Prag 150.53—151.64, Tr iest 224.34—227.43; österr. Schilling (Privatclearing) 8.54, englisches Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14.30. Zagreb, 17. d. 2V2V0 Kriegsschadcii rar 58.50—^.50, 6% dalmatinische Agrar 87—88, 7"''o Investi-tionsanieihe 0—98, 7"/« tlypotiiekarbank-anleilie 09—101, 7"'» Blair 0—90, 8/« Blair 93.50—95; Agrarbank 0—224. S t a a t s w e r t e. 443—445, 4"/«» Ag-Begluk 86--87, 6"/n X Rückschlag auf den Eüektcnbfirsen. Wie nicht anders zu erwarten war, mußte aur die in der vergangenen Woche an den jugoslawischen Effektenbör- sen beobaclucte i"laussc Ui Siaatspapw-ren ein Rückschlag eintreten, da die Aur wärtsbewegung der Notierung zu rascli und zu sprunghaft vor sich ging. Die Notierungen bröckelten in den letzten Tagen unter dem Eindruck geringerer Nachfrage und stärkeren Angebots ziem lieh ab, sodaR einige Papiere wieder Ein bnssen ihres Wertes um mehrere Prozent erlitten. Immerhin werden die Kur se noch immer viel höher bewertet als vor der Hausse. X Neue Umrechnungskurse für die Bahn verwaltunij. Ab 15. d. geltep an den sen der jugoslawischen BahnverwaUung nachstehende Umrechnungskurse für ans-ländische Zahlungsmittel; österr. Schilling 8.85, Reichsmark 17.50, Peng«) 12.90, holländischer Gulden 24.20, Scinvelzerfrank 10.10, Goldfrank 14.50, Zloty 8.25, Lire 2.30, Bcl^n 1.50, Lewa 0.52, Drachme 0.41 und Lei 0.34 Dinar. Die i'iorigen Kurse bleiben unverändert. X Eine neue große GeschirriabriK? Wie der »Jugoslawische Kurier« berichtet, schweben gegenwärtig zwischen Vertretern des inländischen Kapitals und einer ausländischen Finanzgruppe Ver-handhmgen zwccks Gründung einer großen Fabrik zur Erzeugung von Emailge-scliirr, die in Mittelkroaticn errichtct werden und den Betrieb noch heuer auf nehmen soll. Bekanntlich besitzt die sröi; ten Anlagen zur Erzcug\mg von Emailwaren und besonders Geschirr die Firma \\'csten in Celje. der zum großen Teil auch die Krainischc liidustriegesel'-sch.aft in Jesenice gehört. X Mit den amerikanischen Porteuren der Blairanleihen werden Verhandlungen eingeleitet werden, wie dies mit den franz?^-sischcn Inhabern der Fall war. Man rechnet jedoch damit, daß sich hiebei gewisse Schwierigkeiten ergeben werden. Mißverständnis. Arzt: »Ich würde Ihnen vor allen Dingen Bewegung raten. Müssen Sie vwl sitzen?«: — Patient: »Ach nein, es geht, das letzte Mal waren es nur ilroi Monate!« Mat 9m ranfü^lit «R Or(^ ftflitb* man alb Ocpnfttc »MM OnktfOtteiBMM In Stfpito fC 1« Porfdjau auf 6ie WO M 2445a M M4«1 Die Frühjahrsmode bringt uns neben der kurzen, die etwas länccre, über die Hüften reiclicn'Jc .lackc. die als Ergänzung zu n. 'Torcii Kleidern getragen wird. 1 'se sind etwas kürzer und haben ganz schliclitv .glatte Arniel. Der Haupireiz liegt in der Xusammonstellung fein abgetünte Earhon An den sportlichen Mäntel!) sehen wir breite, kurze Jevers — einige sind .tanz kragenlos --viel Knontsciunnok und modische Ta-schencffel-Compler aus scliwarzem Wollstoff- mit einem zwei- K 24436 B 24437 farbigen Einsatz im Kleid und wcifarbi-gen Jackenrevers. Erforderlich: 3..^ in Stofi, l.X) cm breit, 2.10 in Iksatzstoff. 00 cm breit. Bunte Beyer-Sclinittc für '^2 und 100 cm Oberweite. K 24436. Schlichtes Tageskleid aus ic-dcrrarbencni Wollstoff mit abgesteppten Siiuiiiclien und ansteigendem Micder-rock. Dazu nebenstehende .lackc. Erfor* derlich: 1.80 cm Stoff von cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für % u. 10^1 cm Oberweite. f-I 2-n.17. Dic^e flotte Jnckc a!i>? dnnke!-braimcm \A'ol!st(>ff kann in ihrer schiicli- 5 24433 ten. kragcnloscn l-'orm zu mehreren Klei-•derii getragen werden. ReiHversdihiM an den Taschen, der vordere ReiBverschlull ist teilbar, lirfordcrlich: 1.(k) m Stoff. 130 cm breit. Bunte Bcyer-Sdinitte für ''6 uiid 104 cm Oberweite. S Wirkung dieses clesanicn l'rühiahrs-Comp!?ts bcriilit auf der Far-bcn.tusammenstelhmg. liier sind IHiisatz u. Kra2cnr()llohen zykUimcnror im Manen Kleid. In der Jacke \ori> teilbarer ReifJvcrsciilulj. Frf.; 3.65 m Stoif. .">5 ein (larniturstoff. je ];>0 cm br-cit. Biiiite Beyer-Schuitle für 9ti cm ()lH:rwciic. 8 Samstag, den 19, Februar 1938, füe /üm ukä Hof Keine ditnk)en Ecken mehr! Sparsamkeit ist immer schon groll ge-sjliric'bcn worden. Sparsamkeit ani unreell tcii Platii ist es aber, wenn die Diele unbeleuchtet l)leiht. wenn man erM tasten niul.1, um den Schalter für die Be-letjjlitim;<" zu finden, ntKl in/Avisclien mit dem Üarderobenständcr kiusaininen kc-stoRcn oder mit der Schrankeckc in un-üch.'sanic Beriihrun.ic Kekommen ist. Ks iCibt zur Vermeidung sülclier Unannehmlichkeiten Kleinleiichten, die den Raum nur eben« beleuchten, aber doch so viel I-ioht spenden, daß man nicht im Dunkeln zi\ tasten braucht. Eine solche Klein- Icuciite kann oIihl Besorgnis für sine hohe Stromrechiinng den ganzen Nacli- mittag und Abend brennen, denn sie verbraucht erst in 1000 Breniistunden eine einzige Kilowattstunde. Das Liciit spendet eirw kleine plühbinie. wie man sie i'n Taschenlampen li>u. Das Dämmerlicht dieser Kleinleuchte ist auch hi Kranken- HUket m«ln« An*«lo*n ko»t«n 50 Para pro Wort. In d«p Rubrik „Korro-•pond*nz" 1 Dlr»«r / DI« ln«er«t®n»t»uer (3 Dinar bt* 40 Wort« 7*SO Oin«p für grftMar« Anr»lo«n) wird b»aondor« berechnet / Die Mindasttax* fflraln» klalne Anrelo« batrigt 10 Dinar / Für die Zu-aanduno von chlffp.Bpl«lan lat aine Gabühr von 10 Dinar *tj erlogan / Anfragan iat atneG«bühr von 3Dlnar InPoatmarken boieuachliaaaan PttsAkäiMt Prima Kraplcn St. Diu. , Crcmcschnitten Hin 1.50. —-Vereine und Uasthäuser bil-Itger, hei iKokos«, .TiirCiCcva Iii. 4 (früher j-Maribt-rer Zci-(ung*). tleiitc frische SceHsche aller Arten einRelaiiKt. vcrschic-denartis zubereitet. üaMhaus •Ljutotner«, KotovSki tr« 8. Maribor. M33 Kappcl - Schrcibfiiaschinen sind deutsche Oualitätserzeug nisse. Be.stes Material, leleh-icr GariK modern. Konstruktion. LaJiKlähricc (laraiitie! Auch auf Raten! hi allen (Jrößcn und Preislagen bei schützt solches Dämmerlicht vor unangenehmen Stöfkii. Die kleine Lcuchic, die aller ings nur für Wechselstrom eingerichtet ist, ruht in einem Porzellangehäuse. in dem ein Transformator eingebaut ist der den Strom entsprechend umwanden. Diese Kleiiilcuchte kann sowohl auf dem Nachttisch .stehend, wi ancii als Wandleuchte verwendet werden. Sic lälit sich aber auch, mit einem Gewinde versehen. In eine Lampeiifassung einschrauben, oder, mit Steckerstiften ausgestattet, in einer Steckdose befestigen. #• sind mehr als ^5u der scnonsnen Modelle aller Art zusammengestellt und 20 davon befinden sich auf dem beigegebenen Schmttmusterbogen. Beyers Modeführer ist für RiVl 1.50 überall zu haben. — Band II. Kinderkleidung (Preis RM 1), bringt auf -4 Seiten, von denen mehr als die Hälfte farbig sind, Kinderkleidung, wie sie sein s-fll. d. h. wirklich »kindliche« Kinderklcicl'ing. für Miidclieii und Knaben von 1—15 .I'hren. Der beiliegende Sclmittmusferbogen enthält .30 ausgewählte Schnitte. b. In »Beyers ModciiilirCr Frühjahr« (Sonmier 1938, Band 1. Damenkleidung, Verlag Otto Beyer, Leipzig), finden Sie alles, was die Mode für die neue Saison erdacht hat. Auf 44 teils farbigen Seiten Verläßliche und chrlichc Köchln, 24~2S .lahre alt, für alle Iiäusllcheii .Arbeiten wird KC.sucht. Dienstantritt sofort , fKlcr am 1. März, •— Mari-' bor. Kopuliska ul. 4. III. Stock llnl^. 1410^ Fachmcister, crstklass. Kraii.' zur Erzeugung von (Iran- ' dcckelpappc aus Altpapie;-gc.suclit. Angebote mit Nacli- , weisen über T'acitkctnitnis.sc j in Ab.schrift an »I'lcktriCiid drustvo Vcliko nradi.^ il't nett, hafi 'tvu „luit" liifiit. V'i^ir ^deu i)'icr imi'erc iictnni 3flcfren Ui®ö nct>€n irad) '5>aö ^bu botfi fci^n inuitci: IIt. Stuiif) ^t in SSIanfcn' i>tii rmniiit <\k iin? ein. (Tij ijt ]ot>r [ct)'i>n ^ott mti» [dyr cfeiunb. Du iveißt ja fcfe. lliiib »or 'öcm !öetf)un« fjprn brautfjft tw outf) friirc "illitifift .vii haben. 'Ru1!b mfirf>t ntid) ii>TCut 'öcrtreter in 'JXutfrf^Danib. Uni) iwnn idf> mid) gut fü'^rc bövf iLMjQi* fpntiCL' einmal i^r bct mcnbien." ^a'bci idinitt er ciitc fo fonii'-uir Oofi ntiißte. „SBas ijt iicnin 'brtbci?" '■[« er itd>, — 0kl r niditö." id} öfibf nur crcnrcint, ixhmI ibu ii^crt'c an ihrem Chi': „^1 nriif5t mir 0}jinm bcforflfn!" (fridiUDcfcn fic unr n^te ein '■Pi>5cl. 'bcm iid) iclU eine nu'.[trcrftc. um ii)n «u cvmiiv(i,eu. 11 nb bicfc itvur brutnl iin^b fuljr iificr il;rcn nnb itjve 'JJnnfri'ii S)cvab. „^\d) i>arf ibtwf) tiidyt", ftamin.cHe fic, qU fic ieincn i?t!tein biclt:it nu il)viin (^c-itdjt ,/Bi'C fannjt bu iniv ibicie 5?erantmorlniig anff«tK!n, ,Ofd) birb rrtien, n&cr nirfjt ,^u(|nmbc rid)ton " „?td> i^ufl'uun'bc ßcrirtjlot bin tri) la id>i>it. liQ Ij^ft bu loeiicv gar ntd)iö mc()r ibantit all tun, mav)t bu niirfi nid)t fi) (■|rtüi|fenl>aft." nie {l^'öcn iicruc OkiunbljcU qc= 'iün'bittjt!" na", jcTple er. „T^qö Ucbcckuicn meiiiev t^ailc '^n'ft öu niel)u al'S einmal Dcr^ id)itli)cl. — Du rannj't uortu-ingcn mn? im miltit, id) fonn einmal cf^ne D^jinm nif^t mc.^T Ici'rf)cn, baiJ iür bte ift. Unib id) litcje 'ba bic cian.ic ^3iad)t nirb tömilc nn .bie ^Dctfe rTiipanffmöbeln imb mit b2ebi.',inniouu nic^t. •ör i'c^Iäft uni» id> fann idKnuen u>ic id) buvdjtomnic. ^Cbcr ohtmal ji>rhtcrc id) i^iu 'bod) mit &EÜ)cn Ivniritcn on bic Oinrgcl! — X-nd ;)U>citc ^fiol fliöt er mir bnnn Dt^iimtr bafiir ciarantlevc idj!" Gnlie^cn ftcifiertc fid) in? Uiigc» titcffciTC. ioiffl'C fic i'bnt »bcnn nod), tun ■^Ijn ,>n &crüf)ificu? „T^cr meint ^oti) nur ßui", mnigtc iic cin,)im3cnbcn. „X»u utiiiit öed) flcinuib u>cri)cn, ^$aul, b-er Tviiiti-Ic 'jüf« iTiri>t itHmic] auf ifrinon freuen. ^Öir mcifcn in)di ,na(^ ^ „Du fonunft l>inu'I)er", lagtc er iiulaitiid> „3>n iintb fc'Cc ^'ungc. Är nntürlic^^ menii :bu mir fein -Dpium Orin(i]t, femmp id) cmii^ ^ici' uidjt rjcrou^\ Dnö fann nod> ^JiDunip bouern, SBerfrf)nH mir locfdjcj itnb id> uoc' f^jredje 6ir, bafi id) ab r>eutc ein anderer SDlcn[d> lücrbe. (Sin n«n5, nmbcrcT! 3d) lü-ciü nidjt. 'Du lannjt Wd) auf mirl) nerlni^ fen. Uni) jtreiicn mcrbcn mir oud) nie meljr. Xen iöerlram (ann in Sd>anfTrjai meinflUKs gen bi« (£Iii0leva [reifen oöer ier Xcufcf itcc» [d;Iinigcu! geniert er ntd)t mehr, nicnn •id) in .'onmtMirg jitjc. Ilirb im Iiift and) loeg öt>n iT)m. — 'üt&cr mcnn bn mir tein Opium &rinff[t, "bann hängt? id) mid) auf. ^ijfdiie .t^cienlröiger fjabcn fic mir moni.fTft'en^^ ge« laffen." „M), miire idt bed) ornutrlini!" uveiu'ic ;;\ul!a cur, 'bic nun aKo ^vofinuii ncrloreii I;attc. „SüJacum fi'Ciiljt bu ibcnit';"' [rnntc er barid) „Da ift id)pn etnw? bntici, mcnn id) Opium IiaBcn wilf. muf] in nidu gleid) ein anr Wrnnnn <|.cnii.gcn audji. '??nr ein paar Ornmm, ^utta. — SBcnn idf) (beirfc, bap, c5 an bic bunkert Opininftus ben in £d)angrmi gibt iib baf^ man bn-J 3cug fafjnHnte b^Unm fann — 'JvaJimciic, '^ntta! Unib id) Ijali Feinen ^Tnugcrna-sTcI bofl 'babon! 3*^) i"ii''5 in e.-- '?td) ,^urüd, nU er 'bic 9lvmc juid) ihr auijitrcfffc^ um fic nn ftd> 5lcf?en. ISr er« Auch synthetische Baumwolle? Der Londoner »Textile Mcrcury and Argus« veröffentlicht einen Bericht, wonach in den USA. eine Erfindung zur Herstellung von Baumwolle auf synthetischem Wege gemacht worden sein soll. Als Erfinder wird Dr. F. W. Hoch-.stette aus Pitsburg genannt. Ausgangsmaterial sollen Stroh und sonstige landwirtschaftliche Abfallprodukte ohne großen Wert sein. Näheres über Qualität, Herstellungskosten und Konkurrenz fähigkeit der neuen Kunstbaumwolle erwähnt der Bericht nicht. Ich beschütze Ihre Haut! Rote, rauhe und aufgesprungene Haut ist ein Beweis, daß Ihre Haut nicht genügend Widerstand bieten kann, also zu schwach ist. Es ist deshalb notwendig, sie zu kräftigen und zwar mit NIVEA. NIVEA enthält „EUG ER IT«, dringt tief in die Poren ein, ernährt das Hautgewebe und kräftigt es, und erhöht so die Widerstandskraft Ihrer Haut. Verwenden Sie regelmäßig NIVEA, Ihre Haut bleibt zart, weich und geschmeidig, trotz nassen und kalten Wetters, * .Ciänbe um if)ren legte. „3d) n>cife itidjt, iun'I)er id) e$ nehmen fett", (bammelte ]ie hilFl«>ö. Stvfort nnietilc |id;f bn 'Xuöbnncl i>on SöoU mer-? (^e[id)t. Sein i?nd)cln nmröe i'Wooiich iint>ertüfiri;i^, feine ^>än'i)c fltiltcn hcmJ). för nannte rfn" ci'to 3lraftc im GfyineionJDicrtel. „Sic i)t nidjt [diiDCr [iirbcn, $sntta'\ flit^« jterte er, „^Iber bu nrufH UDrjidjtijj feijt. 93ii?> jur .s>nu|ilitrnfic fit^^rft i»u mit ivem 3liitio, bnnn nimmjt iu eine JHifid;ta. Die Oikif|c ijt ncimiid) ,vu enfl, i>u müPbeft mit b^jm ?Äagen •;;ar nidn 'btiird^Fomnti'n. Du inrfi't Oiud) niid)t buici) ben .s^Vaupteingang 'flcr)cn, foitbern burd;« bie .*fvitTt'crtür. "iBenu in meinen 9ia^ inen nenirft, bcfmnmit bu Dpium lo oiel i^u ii>illlt. i'Jinn tennt mic^ bort. Der 9Birt Tjat ninnd)cn '^oct imn mir in bcr ii-af)c. ?tDi'r cö muf; .s>t)uan« ri^cr 2ct|d)'U'nn='D.ptum fein. Da^j airbere taugt nid)tö. ^^im^orlicrleö ift mir narilrlid) nod) lieber. Daö hiilt uiel lön ger r>er. i^dii n'üf)mc an, bafi bid) ba5 nid)t reut, bring'ä mieber herein^ nunrn l'ic mid) frei'g'elaffcn f)aben," „llnib mcnn uTirl^ jemanb fragt?" i'orfifre fie fleinmntig. .,^6er foKtc bid) bcun frogenV" „Der li^irt." „9ad>f)nft! Der friigt feinen. Der ift ja frof), mcnn er elmnv io'ükingt." „llrtb mcnn ber ?lr^t baTjinterfDmmt?" „(ö'ef) jetd!" bcfnf)! er itiT) fd)mQnrcnb. — ^cf) (nun nid)! mef)r!" ^iiUa ftür.^tc nod) öer .^Hinflcl uni) rifi ber ^►crbeicilenbcu Sriru^cfter bie 5:ür auf. i^olfmer la-g auf bcm "i^cvbcu unb Dcrrenfto iiic OJXiciSer, imihrcnb fein Oic)id)t fid> im S?rnm:pf ber,\errlo. 3d)n>eifj tro|>ftc ifint ban ber 0tinT.e, bie Vlugen ftanben glafig auf^e« riffen unb bie .*oän.be irnren ^n ^-nnften ge* &nnt. ©ic molltc fid) neben itin nuf b'Cn Xe^ipid) fnien, aber i>ie Sdymeftcr hielt fte .^lUrücT. „^n ein ;>nar 'i'Jtinntcn ift e5 mieber wr:« über, Taäi utad'jcu nffo biivd;«, bincn baö O^iium enf,^i>;ien mirb. Weben Sie let^t, ^-rnn 'iUirtmer. ift heffer uicnn i'br Wann al- mürgt mirl), biidj'-c fic idiaubcvnb, n(^ er ibic fein bleibt." Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Marihorska tiskarna« In Marlborc, — Für den Herausgeber und den Druck ver-« antwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft In Maribor.