»HrttUeU»»g: A»—^ A A. > Kttwatt«»g. »»«»«äff,Skr.» U^MWU A J&S0 m J «athhau«qass»Nr.t Jwmrt'iatl S H «ÖS al mV Hl W kH»»»»^ar« H»»«1. Efiä&ms I ^ ▲▲#! ^ ^ III ^ a U Ulla ll—ll 0h, Denn. uH .^A4h4w'itt EU HR BEM h| ^ifVa^ gjä *•!> dn»»c»! st»—-™?; Mi BmlTI 11 iiUMggs K IClflill asar.- ss.r.% W ■■▼■ 17 HBj ■ ■■ *•«"« • «•* fflHvIlIIIIIl #■ ■ ■lllll I i Mi 8n»ait»«s B«qer T ERH B Bn H H wm H H BH DM LWi W» W> B m W> MI WW Moimtlich *u> »-, MB.»# ko- Hf W WW W W W WWW Wy MV W> W W W W W W I» LZ!!!."...'."» EL PL IRR»111 *> JL H MURUKI &▲ «» ^Kir VW v v Mär WH JSBS^ytSOr 17W W WW mtr'i «munt etwen *4 Mi ää ^ ^ f / / «s"' s nignl. M ®nj(I« jut Ädb«S-ll»nz. ZK. 83. s heutigen „Deutschen Wacht" liegt Nr. 42 der Sonn» »qSderlage «Die Südmart" bei. Jnhaitsver» [jfWiii'i: Moderne Äömer. Roman von Reinhold Ort» k Fortsetzung). — Ter deutsche Geist. — In'« «lbum. Mmschconsect. — Kürbis ol4 Gemüse und alt Einge» Wki. — Ausbewahrung von Kernobst. — Eine gut« I» »der Ricmschmiere. — Perwendung tränier Kartos-»-Im Privatcomptoir. — Verdächtig. — Der schlaue ■£.— Auf der Hochjeitsreise. — Vielversprechender Sohn. Mruligssünden in Unterstkiermark. I Sie ganze flovenifche Publicistik, vom „Narod" »angen di» tief hinab zum „Gospodar" und R.Domovina', beult wie ein Consortium von «weibern. Die „Sanguiniker", ivelche in den «dlen und überkommenen Ueberresten deutsch» pltr Geschästspolitik in ernster Stunde ihr oer-Wische« Unwesen treiben, jubeln von einem WIreundlichen Wesen der Regierung und wenn ■ |o dumm wäre, in ihr trunkene« Evoö ein» »mnen, so würde man ja den windischen Klage» Lern Recht geben, welche eine fürchterliche «hliwg und Unterdrückung der Slaven voraus» ■ Und doch ist in Untersteiermark von einem den «jchen günstigen Systcmwechsel absolut nicht« Ktaittfrn. Wir können un« an dieser Stelle W mit den Auffassungen beschäftigen, die in km Richtersprüchen zutage treten und wollen »jenen von oben geförderten Actionen unser Mlmerk zuwenden, in denen ein politischer Z«^ k Ungeheuerlichkeit geworden ist. Actionen, Ktyt von einem — Systemwechsel berührt werden »m. Eine solche Action ist z. B. da« Vorgehen In die Presse. Politische Interessen können ja Milchen, wenn in der Presse etwa« unterdrückt »etwas — geduldet werden soll. Eine solche Mche Justiz ist bei unseren abgehärteten Recht«» «kdungen in Oesterreich keine Ungeheuerlichkeit m. allein sie ist symptomatisch. Lässt man nun (Myello. (SU* dem Italienischen des B. Herri.) .Und Ihr Gatte, gnädige Frau, soll wirklich |ü davon wissen? Wie stellen Sie sich da« vor, ji et möglich sein werde, ihn» die schwere Er» »diiz des Kinde« zu verheimlichen?' 1 »Und doch muss es sein, Herr Doctor. Mein weiß, das« unser Kleiner hustet; aber ich te ihn darüber beruhigt . . . er könnte unmöglich Ita, wenn er die Gefahr ahnte .... und doch «vom heutigen Abend so viel ab. Wenn er lii4 hat, kann er hier in der Großstadt bleiben, j «crkannier. großer Künstler; e« ist das sein ^bchsler Wunsch. . . O, mein Gott, warum hat Buch das Schicksal diesen Schlag gerade jetzt ymssm! Doch ich werde stark sein; ich werde kitihjge Macht über mich gewinnen und heucheln.* ! »Da« werden Sie nicht vermögen, gnädige I«. E» wird besser sein, wenn Sie mir gestatten, p> ich mit Ihrem Herrn Gemahl darüber spreche." l .Um Gotleswillen, nein; er darf keine Ahnung «i haben, dass Sie, Herr Doctor, bei uns sind I toi* Sie für da« Leben de« Kinde« fürchten. »sagen doch selbst, das« es mit dem Kleinen jetzt ijjri Kehl . . . vertrauen wir also auf die unend-fr Barmherzigkeit Goite«! Unser Mädchen, die » is: eine treue Seele. Nicht wahr, List, Tu wirst lit cem Bette nicht sortrühren; Du wirft alles genaueste verrichten; die Tropfen, die Um-Denn ich muf« fort, ich muss in« Schau-Nttauä." (Siilt, Sonntag, 15. chctoöer 1899. die oben erwähnten Klageweiber Revue passieren, so wird einem bald klar, dass die Regierung einer maßlosen windischen Verhetzung, die sich gegen deutsche Kaufleute und Beamte richtet, gar nichiS in den Weg legt, dass sie ruhig zusieht, wenn das windische Volk mit erlogenen Darstellungen zur nationalen Feindschaft aufgestachelt, zur wirtschaft-lichen Aussperrung der Deutschen aufgerufen wird. Die windische Presse predigt unbehelligt nicht nur Has« und Verachtung und Feindseligkeit gegen die Deutschen, sondern unverblümt den Untergang deutscher Wirtschaftsexistenzen! Nicht das« un« diese« widerliche Treiben bange machen könnte, denn im wirtschaftlichen Kampf« mns« ja endlich doch die Leistungssühigkeit den Sieg davontragen. Allein eS ist symptomatisch, das« in einem Staate, dessen Grundlage die Gleichberechtigung sein soll, dessen Leben»bedingungen im nationalen Frieden ruhen, eine derartige Hetze geduldet wird, zu einer Zeit, in der man davon faselt, das« die berechtigten Forderungen der Deutschen respectiert werden sollen. Der wirtschaftliche Boycott au» nationalen und politischen Gründen ist, wie in der letzthin mit» getheilten Kundgebung de« Pettauer Gemeinderathes treffend ausgeführt wurde, eine giftige Wucheruug auf dem üppigen Nährboden de« nationalen Hasse«, dessen Pflege sich die windischen Pressklageweiber, die in ihrer wahren Geilalt wüthende Furien sind, einzig und allein zum Ziele ihrer wahrheitSscheuen, rechtSsremden Thätigkeit erkoren haben. Wir rufen mit diesen Ausführungen keineswegs nach dem StaatSanwalt, sondern verzeichnen nur symploma» tische Thatsachen. Die Tendenz der windischen Hetzpresse hat in der Verhimmelung der Mordthat Gostintschar'« eine grelle Beleuchtung erhalten. Dem slovenischen Volke wird das Verbrechen, an Deutschen be« „Wie wär'S denn, wenn Sie, gnäoige Frau, Ihrem Manne sagten, dass Sie sich nicht wohl fühlen und das« Sie zu Haufe bleiben müssen. Sie würden damit gar keine Lüge sagen, denn Sie zittern thatsächlich am ganzen Leibe; Sie müssen sich zu Betie begeben.' „Da« würde meinen Mann in Verzweiflung bringen, lieber Doclor! ES würde daS für ein böseS Vorzeichen ansehen; er ist etwas abergläubisch und glaubt heilig daran, das« einzig meine An-Wesenheit bei der Vorstellung ihm Glück bringe!' „Gnädige Frau" — meldete in diesem Augen» blick der Diener — „Herr Tosti lässt Sie bitten; der Wagen wartet bereit«." „Gitta, Du kommst doch?' ruft eine sonore Männerstimme vor der Thür. Gitta flog förmlich auf den Corridor hinaus. „Ich bitte Dich, mein Schatz,' sagte sie da zu ihrem Manne, .geh' Du nur vorau», ich habe noch einige« hier zu Hause zu verrichten.....Du bleibst ja heute ohnehin lange in der Garderobe; eS dauert »och eine gute Stunde, bis der „Othello' beginnt. Sei gewiss, das« ich im erforderlichen Augenblick zur Stelle sein werde. . . .' „Du bist so sonderbar. Gitta, Du jagst mich ja förmlich hinaus. WaS geht denn vor?" „?NchtS, mein süßer FranceSco, nicht«! O, Du willst jetzt schon den Othello spielen? . . . Sieh' doch, wie Deine Augen strahlen! Ich mus« wirklich lachen, theurer Freund, wahrhaftig lachen." Gitta lachte auch, aber e« kostete sie viel Ueber» Windung; schließlich gelang e« ihr, ihn zu beruhigen und Tosti umarmte zärtlich seine Neine Frau: 24. Jahrgang. gangen, al« Heldenthat mundgerecht gemacht und es wird sein Ehrgeiz nach diesem .Heldenthum" rege gemacht, ohne das« die Organe des Staate« Anlas« nähmen, da« verwirrte RechtSgefühl auf den richtigen Weg zurückzuführen. Justitia fuuda-mentum regnorum I Auch hier verlangen wir nicht die Aufstellung eineS Hochgerichte«, wir stellen nur die bezeichnende Thatsachen fest, dass die staatlichen Organe dagegen gar nichts einzuwenden haben, wenn die Deutschen vogelfrei erklär« werden. Auch die Cillier Polizei ist vogelsrei erklärt. Die Gemeinden in der Umgebung Cilli's und die „gleichwertige" Cillier BezirkSvertretung haben Kund» gedungen erlassen, welche die Verstaatlichung der Cillier Äemeindepolizei verlangen. Die Begründung dieser fast gleichlautenden Kundgebungen enthält eine verlogene Hetze gegen eine Behörde, welche ihre Pflicht gethan und gerade damit den Unwillen der Windischen geweckt hat. Die einwandfreie Pflichterfüllung unserer städlischen SicherheitSwache sollte doch gegenüber den Wühlereien der windischen Hetzer in einer die behördliche Autorität wahrenden, kraftvollen Art von den staatlichen Organen in Schutz genommen werden, zumal diese Wühlereien den einen Hauptzweck verfolgen. daS flovenifche Landvolk zu Feindseligkeiten gegen die Deutschen aufzureizen. Diese Kundgebungen wurden nicht einmal, wa« in erster Linie erwartet werden konnte, sistiert und obendrein hat die Staats an walt-fchaft, wie wir gegenüber der irreführenden und von deutschen Blättern übernommenen Behauptung de« „SlovenSki Narod' hiemit richtigstellen, die Vertretung der Cillier SicherheitSbe-hörde gegen die Angriffe der Gemeinde Umgebung Cilli und der Cillier Be» zirkSvertretungoffenbarüberhöheren Auftrag abgelehnt. „Addio Gitta.' rief er, „finde Dich nur zur Zeit m der Loge ein. Ich muss Dich sehen, wenn ich spiele; ich würde sonst unruhig und nervö« werden und dann wäre heute alle«, alles verloren." Die arme Gitia weiß da«; sie ist über daS Opfer, das sie ihrem Gatten bringen muss, mit sich im Reinen. In ihrer Brust kämpft die Gattin mit der Mutter. Noch eine kleine Weile sitzt sie am Bettchen ihres einzigen Lieblings, beruhigt und häschelt ihn und horcht auf seine Athemzüge. Wie doch die Zeit dahineilt ... die Uhr wei«t bereit» die Stunde, da die Vorstellung be-ginnt... noch einen Blick auf das Kind, sie drückt noch dem treuen Dienstmädchen die Hand, dann wirft sie rasch einen Schleier über das braune Haar und eilt dahin, wo ihr geliebter Mann sie als seine Muse erwartet. Und de« Künstler« Auge blitzt froh auf, al« er da« angebetet« Weib in der Loge erblickt uud diese« ihn mit einem nur ihm wahrnehmbaren Lächeln grüßt. Sein Spiel wird immer leidenschaftlicher, immer ergreifender; er weckt Bewunderung im Publicum, Gitta selbst vergisSt unter dem Eindrucke seiner Kunst ihre schwere HerzenSsorge, und mit Begeisterung solgt sie dem erschütternden Spiel deS Künstlers. Der Enthusiasmus deS Hauses wird in einem mächtigen Beifallssturm laut, und der Künstler niuss wiederholt vor dem Vorhang erscheinen. Er hat daS Spiel gewonnen, das Opfer war also nicht vergebens gebracht. Gitta lehnt sich erschöpf» in ihren Sitz zurück . . Ihr Gatte befindet sich im Momente nicht auf der ..He«»fche 1899 Aus all dem ersieht man. das» die Deutschen Untersteiermark» von der hohen Regierung als „Fremdlinge" auf ihrer heimatlichen Erde und als Sündenböcke für die panflavistischen Allotria der windischen GeschästShetzer behandelt werden. Jeder zehnte deutsche Cillier, der sich am Tschechen-tage auch nur auf der Gasse sehen ließ, steht in gerichtlicher Untersuchung wegen — Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit, manche wurden wegen eines geringfügige» und nur in der sehr dehnbaren Phantasie wmdischer Zeuge» lebenden Thatbestandes in langer, marlervoller „Unter-suchungShaft" gehalten, deren richtige Begriffsbestimmung einer immunen Stelle vorbehalten bleiben muss — eS darf nicht wundernehmen, wenn in der ganzen deutschen Bevölkerung CilliS daS Gefühl größter Unruhe und des Unwillens rege geworden ist, wenn man sich hier sagt, dass von einem System-Wechsel zu Gunsten des deutschen Rechte» nicht da« geringste zu verspüre» ist und das» die windischen Volksauswiegler nach wie vor die verzärtelten Schobkinder eine« geheimnisvollen .Oben" sind. Diese thatsächlichen Verhältnisse veranlassen uns, die deutschen Abgeordneten aufzufordern, für ehrliche Bürgschaften eine« Systemwechsels mit aller Kraft Sorge zu tragen. Sollte» die untersteirischen Zustände von der Regierung noch weiter in dem bisherigen Sinne aufgefasst werden, so werden wir daraus untrüglich entnehmen, das» man da» deutsche Element auS der Untersteiermark hinauspeitschen will, und unsere Abgeordneten werden einer völkischen Ehrenpflicht folgen und die neue Regierung auch weiterhin mit den Mitteln der schärfsten Obstruction bekämpfen müssen. politische Wundschau. Keil der „Hlldcutschen Rundschau"! Wie ReichSrathSabgeordneter Jro der am letzten Mitt-woch beim „Auge Gottes« in Wien abgehaltenen deuischnationalen Versammlung mittheilte, wird die „Ostdeutsche Rundschau" vom Jahrestage der Völkerschlacht bei Leipzig an. der Heuer mit dem Tage der Wiedereröffnung deS Parlamentes zusammenfällt, zweimal täglich erscheinen. Per Krieg in Südafrika. Der Krieg zwischrn England und der Burenrepublik TranSvaal ist nun auSgebrochen. Trotz deS geradezu demüthigen Ent-gegenkommens der Buren hat England auf das Ulti-matum des kleinen afrikanischen Staates keine Antwort ertheilt und lässt ,s aus einen Krieg an-kommen, al« dessen Erfolg sich da« stolze Albion einen ganz gemeinen Länderraub erwartet. Es ist übrigens gar nicht sicher, dass England, welches fast feine ganze Truppenmacht in Südafrika con- Bühne, und ihre Gedanken schweifen nach Hause zu ihrem kranken Söhnchen. Sie läs»t ihre Blicke wieder über die Reihen deS PudlicumS hinstreifen ... Da plötzlich bemerkt sie im Parkett eine Bewegung; dort an der Ecke wird ein Herr hinauSgeruse»... sie nimmt daS GlaS vor... sie irrt sich nicht; eS 'st der Arzt, ihr Docior, der zugleich Theatcrarzt ist. Sie hatte sich vielleicht doch getäuscht . . . und in eben diesem Momente geht Othello'» große Scene an! Nun wirst sie einen angstvollen Blick aus die Bühne . . . Francesko scheint ihre Unruhe ,u be» merken. Hat sie nicht eben einem davoneilenden Manne ein Zeichen zugewinkt? Ist sie nicht plötzlich aufgesprungen? Ist sie nicht au» der Loge davon-geeilt? Großer Gott! Was soll daS bedeuten? Wie ein Blitz fährt eS ihm durch den Kops, dass seine Frau den ganzen Tag über so ruhelos, so verwirrt gewesen ... sie wollte auch ansang« gar nicht so recht ins Schauspielhaus kommenJa noch mehr; nun fiel ihm erst ein, dass sie verstohlen und in sichtlicher Eile allerlei Briefe schrieb .... »Gitta, Gitta!" stöhnte er in seinem plötzlich über ihn gekommenen großen Seelenschmerz. In diesem Momente ertönt sein Stichwort. Er hätte eS fast überhört; er ist auch im ersten Moment der Sprache beraubt; nur schwer beherrscht er sich so weit, um sich in die Situation zu finden und er weiß kaum, waS er spricht. . . die Mitspielenden schauen einander befremdet an .. endlich schüttelt er die Lähmung von sich; die wilde centricrt. nicht den Kürzeren zieht, denn England« Söldnerscharen werden den um ihre Heimat mit Rechlsgefühl durchdrungenen Burenheeren, welche durch die Bürger de« Oranje-FreistaateS verstärkt werden, möglicherweise unterliegen. Die Buren sind schlagfertig in da» englische Gebiet Natal einge-brochen und haben Newcastle genommen. In dem Winkel Natal» zwischen TranSvaal und Oranje wird der Kriegsschauplatz liegen. Bei der Zähigkeit der Buren und dem riesigen TruppenanfgeboteEnglandS muss ein langwieriger Krieg erwartet werden, wenn nicht da« Eingreifen fremder Staaten England zur Nachgiebigkeitzwingt. Die neuesten Nachrichten laute»: DaS Ultimatum des TranSvaal wurde in Prä-toria und in sämmtlichen anderen Städten de« TranSvaal öffentlich angeschlagen. Nach einer Meldung au« Capstadt haben 3000 Buren da» Bogvanigebirge und sämmtliche Pässe mit schweren Gefchiitzen besetzt. Der Präsident de» Oranje-Frei-staaieS erließ eine Proclamation, in welcher er die Bürger deS Oranje-FreistaateS auffordert, der Schwester» cpublik beim Widerstande gegen den An-griff des skrupellosen Gegners, der schon lange nach einem Vorwande sucht, um die Asrikander zu ver» nichte», Hilse zu leisten. Dort wurde da» Kriegs» recht proclamiert; die Gerichtshöfe wurden ge-schloffen. Präsident Stein erließ einen energischen Aufruf an die Bürgers, in welchem er sie auffor» dert. die äußersten Anstrengungen zur Wahrung der Unabhängigkeit der Republik zu machen. Die Proclamation macht die britischen Unterthanen darauf aufmerksam, dass sie bis nächsten SamStag nachmittag 6 Uhr den Freistaat zu verlassen haben, doch werden ihnen auch Erlaubnisscheine ausgestellt werden. Ein Telegramm der „Evenning New«" au» Capstadt bestätigt die Meldung, dass die Buren südlich von Mas.'king einen gepanzerten Eisen-bahnzug in die Lust gesprengt haben. Fünf» zehn englische Soldaten wurden dabei getödtet. An dem von der Regierung TranSvaal« beschlag-nahmt?» Gold ist die Asrika-Bank mit 5792 Unzen, die Standard-Bank mit >2.907 Unzen, die Asrika Banking-Company mit 2617 Unzen und die Natal Bank mit 3424 Unzen betheiligt. Die Beschlag-nähme von Lebensmitteln und Kleidungsstücken dauert fort. Die Truppen de« Oranje-FreistaateS rückten in eine Entfernung von 38 Meilen über den Tiniwa-Pass vor. Siebzig berittene Jäger wurden zur Verstärkung der Cavallerieposten ob-gesendet. Reuter'S Bureau meldet auS Capstadt: Die Buren an der Grenze deS Oranje-FreistaateS versuchten die BasutoS für sich zu gewinnen. Der Haupichef der letzteren versicherte jedoch den briti-schen Regierung«vertreter seiner Loyalität. — In Mafekmg wurden alle Einwohner mit Gewehre» bewaffnet. Die Militärbehörden halten sich für fähig, einen Angriff der Buren zurückzuweisen. Die Buren, welche sich in der Umgegend befinde», verfügen, wie gemeldet wird, über zwölf Kanonen. Aus Durban wird gemeldet, das» da« militärische Hauptquartier der Engländer nach Ladyimith ver-legt wurde. Eifersucht, die in seinem Innern todt, bricht mit unwiderstehlicher Gewalt hervor. Nun ist er wieder der Herr und Meister seiner Rolle; er ist nur noch um ein Bedeutende» wilder und leidenschaftlicher. Der Künstler in ihm hat sich uni die Macht de» eigenen menschlichen Fühlen» verstärkt . . . Kunst und Naiur haben sich zum höchsten Ausdruck vereinigt . . . und dieser reißt alle Hörer mit sich und zaubert sie alle unter den Bann deS überwältigenden SeelengemäldeS. Seine in Verzweiflung nach Hause eilende Gattin weiß vv» diesen Folgen ihrer Flucht nicht« mehr. Sie sieht die zcrnflammenden Blicke ihres Gatten nicht mehr; sie hört den Sturm nicht, der aus der fchmerzgequälten Brust Francesco's her» vorbricht; sie eilt über den Corridor, stürzt in die Vorhalle deS Theaters, dann stürmt sie. ihr Spitzen-tuch überS Antlitz ziehend, die Treppe hinunter zum IeitenauSgang. wo sie den Arzt noch glücklich ein-holt. Sie richtet kein Wort der Frage an ihn; sie starrt ihm blo« in« Gesicht. Der Arzt fasst sie unter den Arm und ruft dem Portier zu: „Einen Wagen!" Dann hebt er das bebende Weib in das Gefährte und gibt dem Kutscher die Adresse seiner eigenen Wohnung an, von wo er die zu einer Operation erforderlichen Instrumente holen will----Dann fliegt der Wagen dem Hause zu, wo eben der Tod sich anschickt, ein junges Leben zu vernichten. Francesco Tosti ließ sich kaum Zeit, die Kleider zu wechseln. Die Unruhe verzehrte ihn. Der große Erfolg, den er soeben errungen, macht ihn diesmal Aus Stadt und Land. ßillier Hemeinderath. Cilli, 13. October. Freitag nachmittag sand unter dem Vors, de« Herrn Bürgermeister« Gustav S t i g e r ei ordentliche öffentliche Sitzung de« Gemeinderathi statt. Nachdem oa« Protokoll der Sitzung^^^ I.September d. I. genehmigt worden war. bracht der Vorsitzende nachfolgende Einlaufe zur Verlefiq Die Logenliciiation hat heuer nur 694 fl., d> um 156 fl. weniger al« im Vorjahre ergeben. Der städtische Cassier legt die Gemeinderechm, pro 1893 vor; dieselbe wird der Finanjiection | Prüsuna. Aiuragstellung und sofortigen Versass» deS PräliminareS zugewiesen. Die Statthalierei vermittelt den Dank di Kaiser« für die ihm au» Aulas« deS feste« dargebrachten Glückwünsche und Loyalität kundgebungen der Stadt^emeinoe Cilli, der Leh körper der städtischen Schulen und der hiesig« Korporationen. Die Direktion derSparcafse der Stad gemeinde Cilli zeigt an. das« die Statthalt den in der SparcafseausschusSsitzung vom 26. Febr d. I. au« den Erträgnissen de« Reservefonds g» widmeten und zur Tilgung der Zinsen der v« der Sparcafse entlehnten Capitalien zu verwende» den Betrag von 14.000 fl., dann die Abschreibung der Zinsen de« Friedhcfs- und T^eaicrdarlehe von 330 fl. genehmigt hat. 1 Die Gemeindevertretung B ä r n b a ch im poÜ tischen Bezirke BottSberg hat in ihrer außerorden» lichen GemeinderaihSsitzung am 27. August 18S folgenden einstimmigen Beschluss gefasst: Die Gemeindevertretung der Gemeinde Bär»« bach spricht den deutschen Bewohnern der Etat Cilli anläsSlich der letzten Vorgänge ihre Sy» pal hie au«. Das Hilsicomitä von Ticher » o{chI in Deutschböhmen bestätigt mit wärmsten Dante den Empfang de« für die dortigen Abbrändll gewidmeten Betrages von 25 fl. Bon der Hauptleitung de« Vereill „Südmark" ist nachfolgende« Schreiben eingelangt: Die Südmarktage, die wir in der kampsumtvSte«, allezeit volkestreuen Grenzseste Cilli verbrachten, sink vorüber, nicht aber ist un» mit ihnen da» Aiu denken an sie entschwunden. Diese» lebt in ua» und wird immerdar in un» fortleben, und nie werden wir da» herzerhebende Bild vergesse», da» un» die im schwarzroth-goldenen Fahnenschmuck prangende liebliche Sannstadt an jenen Festtag» bot. Ein Großtheil de» Verdienste« daran, das» dies- Tage so schön verliefen, gebürt Ihnen, hoch» geehrte Herren! Lassen Sie un« de«halb Ihn«, den herzlichsten und innigsten Dank für den fest-liche» Empsang sage» und für die gastliche Aus-»ahme, die Sie und Ihre Mitbürger un« bereitet haben. Wir werden Ihnen damit lohnen, das« wir allezeit in Freude und Fährde als treue und hilfsbereite Kampfgenossen an Ihrer Seite au»- nicht glücklich. Da« plötzliche Verschwinden seiner Eauin ist ihm völlig unerklärlich. ' J' Er eilt au« dem Schauspieldause. Der Platz davor ist bereit« menschenleer. Sein Wagen er-wartet ihn. „Die gnädige Frau hat sich bereit« entfernt", meldete der Kutscher: „ober sie ist nicht nach Hause gefahren. Der Wagen hat die entgegengesetzte Ruf™ lung genommen und ist dann in der Siraßeneä eingeboaen." „War meine Frau allein?" fragte Tosti. v» Erregui g schier erstickend. „Nein, e« war noch ein Herr mit ihr; ab« ie eilten so rasch davon, dass ich den Mann nicht erkennen konnte." „Nach Hause!" rust Tosti dem Kutscher z». Woher da« viele Licht don oben in der Wohnung? Was huschen für Schatten an den Vor-zängen voraber; es ist, al» ob man sein Komme» 'chon ahnte? . . Er nimmt beim Erklimmen der Treppe drei Stufen auf einmal, und oben angelangt, schellt er, lZanz außer sich gerathen . . . O. wie sie ihn so lange warten lassen . . . schließlich erscheint die Lisi... sie hat die Augen voll Thränen. „Wo ist meine Frau?" fragt Tosti, und er ist aum mehr im Stande, sich auf den Füßen zu halte». „O. die arme gnädige Frau!" jammert da» treue Mädchen. »Da« überlebt sie wohl kau»; letzt darf'» auch der gnädige Herr scho>n erfahre»; wir hatten ja schon genug von der Qual... Der arme, herzige Kleine,... wer weiß, ob er in diese« 1899 ntm werden, eins mit Ihnen in dem Feldrufe: deutsch Cilli allerwege! Heil und Sieg unserer ligen deulichen Sache! Treudeulschen Gruß und »dichlag Ihnen, hochgeehrte Herren, und allen « «ackeren Männern und Frauen der standhaften uichen Grenzseste Cilli! Heinrich Wastian, »ann-Slellvertreter, Dr. F l e i s ch h a ck e r. rislsührer. Der von der Firma F. Kernreuter in Wien t Constaiierung und Behebung des am Sonntag 24. Seplember der D a m p f j pri tz e der Feuer-r Cilli zugeflossenen Schadens und der dadurch ivrgebrachlen augenblicklichen und total,» Ar» iltun'ähigkeit der Maschine nach Cilli entsendete »>tur Johann Juset erschien über Aufforderung m Cladlamie und gab über Befragen folgende »ßerung ab: „Ich fand bei Untersuchung der »ichine, I. das» in den beiden unlere» Ventil» »«ein beide Ventilkugeln, welche au» einem ufern« mit Kaulschuküberzug bestehen, in den «tilcanal, der zur Pumpe führt, fast vollständig «nigeschlüpst waren, wo ich sie kaum zu bewegen »ochle. Die Veniiltugeln sind selbstverständlich l einem solchen Umfange construiert, das» sie bei i Beibehaltung ihrer Gestalt absolut nicht durch i sphärisch gedrehte» Auflager durchzuschlüpfen »ögen. Das» die» aber dennoch möglich war, »ße ich au« folgendem Umstände: die Kam-ltunihüllung beider Kugeln war durch di« fach-idrige Behandlung mit Oel oder anderen Feit-rijm vollständig erweicht und zerfetzt, fo das» bei hochgespannten Vacuum dieselbe leicht abge-«eil werden konnte unö hiedurch die Bleikerne t »och einigen Rudimenten der Kaulschukum» Jnkng durch ihr Auflager in den dahinter liegen->» Canal hineingezogen werden mussten. Die lqtlii waren derart festgekeilt, dass ich die eine »i durch Stemmen, die andere nur durch Anbohren wvZzukriegen vermochte. 2. Alle anderen sech» qiln wäre», wie die beiden obenerwähnten eben-fach widrig mit Oel behandelt worden, 0»rch ihre Kautschukoberfläche theilweife erweicht, lilweise rissig geworden war und sich äußerst trig anfuhll. Die ätherischen Bestandtheile de» müssen naturgemäß auch gehärteten Kaul-|ct zersiören. 3. Ich kann ruhig behaupten, dass sliiens de» früheren Maschinisten in m beiden Ventilkammern seit Be-lejen der Spritze nicht Nachschau ge-tlien wurde, sonst Hütte er die Zerstörung an KSuzeln unbedingt bemerken müssen, auch wäre I Versagen der Saugpumpe aus keinen Fall !«!gl, wenn die beiden Kugeln — sowie ich e» ui vor Erprobung der Spritze gethan — argen ijtrrefugfln ausgetauscht worden wären. 4. Durch KI Verseilen der beiden Ventile wäre ein weiterer klh-den an der Maschine nicht erfolgt". Temeinderalh Dr. Stepischnegg und Ge-Hl bringen nachstehend»», genügend unterstützten tnnglichkeitSanlrag ein: .Der Gemeinderalh beschließt, dem Platze M^en dem Bahnhöfe und dem AlmoSlechner'schen welcher gegenwärtig eine» Bestandtheil der agenbltcf am Leben ist. Die Gnädige ist allein »dem Arzt bei ihm ... der letzte Versuch .. Und da» arme Mädchen schluchzte zum Herz-htchtn. Tosti steht völlig erstarrt da; dann durch- Eteri ein nervöse» Beben -seinen kraftvollen itr. Leine von der Schminke noch rolhgefärbten m zucken krampfhaft. »Da» also war'»!" murmelte er; „da» war'» -»ein Kind in Lebensgefahr; mein arme«, arme» ®r.b . . . wahrhaftig, sie ist eine Heldin . . ." Leise, auf den Fußspitzen gehend, huschte er der ttorftube zu. Dort drmnen herrschte tiefe Siille; » Chloroformgeruch strömte ihm entgegen, al« er »Thüre behutsam öffnete. Da« sorgsam einge-I »tfflie Knablein alhmeie ruhig in seinem Bettchen, vii diesem kniete Gitta und drückte die Hand des djlk» an ihre Lippen. »Nur Muth, gnädige Frau!" sagte der Arzt, .kerttauen Sie auf Gott; der Kleine wird'» über-styn; wir sind noch gerade zur rechten Zeit ge-tauen; ich hätie die Operation nicht gerne in Qbrec Abwesenheit vorgenommen; und so wurden fet mein muihvoller Assistent." In diesem Momente umschlangen zwei kräftige trne die liebliche Frau, von welchen sie an daS Mopsende Herz des Gatten gepresst wurde. .Meine theuere Brigittal' hörte sie rufe», .teilte Liebe, Deine Treue sind mein kostbarster $4*$. Meine heutige Rolle ward mir rech! schwer; il« Tu hast eine tausendfach schwerere Rolle be-W|t!' .Deutsche Bahnhofgasse bildet, den Namen BiSmarckplatz zu verleihen. Da» Stadtamt wird beauftragt, da« Nöthige vorzukehren." In der kurzen Begründung diese« Antrage« wie« Dr. Stepischnegg auch darauf hin, dass die verspätete Einbringung diese« Antrage« nur in zusälligen Umständen liege. Er beleuchlele kurz die Bedeuiung BiSmarck» für da» ganze deutsche Volk und erörterte die besondere Eignung de» gewählten Platze« für die vorgeschlagene Bezeichnung. Da werde auch Jedem der nach Cilli komme, der deutsche Charakter unserer Stadt gleich vor Augen geführt. Man könne diesen Charakter heule nicht ost genug betonen. Der Platz könne übrigen« nach seiner ganzen Ausdehnung und nach dem Bilde, welche« er bietet, nicht als Bestandtheil der Bahn-hofgaffe bezeichnet werden. Der Antrag wurte angenommen. Für die RechtSsection berichtet deren Obmann G.-R. Dr. S ch u r b i über die Reconstruclion des Zubaue» zur neuen Landwehrkaserne. Derselbe ist durch Einstürze unbewohnbar geworden. Die Ge-meinderälhe Dr. Kowatschilsch (al» Vertreter de» Bauunternehmer» Lindauer), Tepp ei (al« Holzlieserant) und Dr. Stepischnegg (al« Ver-treter des Herrn Teppei) bet heiligten sich nicht an der Berathung über diesen Gegenstand. Der Referent berichtet, das» e» sich al« das Empfehlenswerteste ergeben habe, mit Herrn Lindauer ein Ueberein» kommen in beiderseitigem Interesse zu treffen. Wenn ein Prcces« vermieden werde, könnte sogleich mit den AdaplierungSarbeilen begonnen werden. Statt der bisherigen Holzdecken-Construction empfehle sich ein Traoersensystem Förster'scher Confiruction. Eine solche Eonstruclion würde bei 350 in PlafondS» Flächenraum auf 1950 fl. zu stehen kommen. Lin» dauer hat sich bereit erklärt, den im seinerzeiligen Kostenvoranschlage angenommenen Prei« von 3 fl. für den m* beizutragen. G.-R. Skoberne greift diese Anregung der Finanzsection auf und stellt den Antrag, von der Holzdecke abzusehen und da« Traversensystem einzuführen. Nachdem sich die G.-R. Dr. Schurbi und Piwon sehr warm für diesen Antrag ausgesprochen hallen, wurde derselbe einstimmig angenommen. Die Anregung, statt der Kohlenlösche für die Dippelböden Rieselschotter zu verwenden, wurde vertagt und hieraus das Ueber-einkommen mit Lindauer in dem Sinne genehmigt, wonach Herr Lindauer eine Erklärung unterschreibt, in der er sich verpflichtet, die ganzen frosten der Reconstruclion im Kasernen-Zubaue sowie der Ge-meinde den ganzen Schaden zu ersetzen. Bezüglich der Zuschrift de» Marburg«! Haus-besitzervereine« in Angelegenheit der Entlastung der Hausbesitzer von den Steuern und Ausscheidung der Slädle mit eigenem Statut aus den Bezirken wird vorerst mit der Stadt Graz ein Einvernehmen darüber gepflogen, ob sie in dieser Angelegenheit Jngerenz genommen habe. Für die Finanzseclion berichlet deren Obmann Vicebürgermeister Julius Rakusch. Dem HilsS-auSschusse in Graslitz wird für die Opfer der be-kannten SchreckenSnacht ein UnterstützungSbetrag von Aie deutsche Kaiserin über den Wernf der Krau. Die deutsche Kaiserin Auguste Victoria ist be-kanntlich da» Muster einer deutschen Hausfrau, und da» Familienleben Kaiser Wilhelm'S ist ein sprich-wörtlich glückliches. ES komml daher einem Aus» satze der deutschen Kaiserin, welchen die „Deutsche HauSfrauen-Zeitung* veröffentlichte, besonderes Jnter-esse zu. Die Kaiserin lässt sich darin über den Beruf der Frau al« Gefährtin ihres Manne« und al« Mutter wie-folgt auS: Eine Frage kann nicht oft und klar genug behandelt werden — das ist die der sich fortwährend steigernden Ansprüche deS gebildeten Mädchens aus dem Mittelstände an die Ehe. Die Ehe ist ihnen in den meisten Fällen eine möglichst gute Civilver-sorgung und, wo sich die Chancen dafür durchaus nicht finden wollen, nicht de« Eingehens wert. „Ge-arbeiiet hat meine Mutter ihr ganze« Leben lang; soll daS auch mein Los sein, nun da bleibe ich schon lieber'sür mich!" Das» die Mutter de» Vater» Gefährtin, fein bester Kamerad zu allen Zeilen ge» wesen ist, mit ihm aufgebaut, gespart und gesorgt hal, damit den Kindern eine gute Erziehung gegeben und sür ihren Eintritt in» Leben auch ein Spar» groschen zurückgelegt werden konnte, von allen diesem Hehren, gemischt mit den höchsten Freuden de» Gelingen« und durchkämpft« Leiden, weiß oder will wenigstens das moderne junge Mädchen nichi« wissen. Der Zukünftige ist nicht mehr da« Ideal 3 30 fl. einstimmig bewilligt. Den verehelichten Wach» männern wird wie alljährlich Brennmaterial? ge» währt. Dem FremdenverkehrScomils wird eine Subvention von 100 fl. bewilligt. Für die Gewerbefection berichtet deren Obmann Dr. I. Stepischnegg. AloiS Hribar bewirbt sich um eine Concession für eine Pfandleidanstalt. Vor der definiliven Entscheidung über diese» An» suchen hat sich die Gemeinde an die Gemeinde-Sparkasse mit der Anfrage gerichtet, ob sie nicht eine solche Anstalt in eigener Regie führen wollte. Die Sparcasse hat wiederholt erklärt, davon absehe» zu müsse». Die Bezirkshauptmannschaft und die Gemeinde Umgebung Cilli haben sich für die Noth» wendigkeit der Pfandleihanstalt nicht «»»gesprochen. Bezüglich des Aloi» Hribar wurde erhoben, dass er wohl die erforderliche» Geldmittel zum ordentlichen Betriebe einer solchen Anstalt nicht besitzt. Deshalb wird nach dem Antrage der Section beschlossen, die Ablehnung de« Ansuchen«, wenngleich anerkannt wird, das« es höchst wünschenswert wäre, wenn in Cilli eine solche Anstalt in guten Händen errichtet würde. Anton Allziebler bewirbt sich um die Gast» gewerbcconcession nach seiner Mutter (in der Herren-gaffe bei Dostal). Da die ConcessionSoerleihung cm die Mutter Altziebler'« zweifelhaft war. legte er eine ConcessionSurkunde vor, welche seinem Vater Johann Allziebler am 18. December 1867 verliehen worden war. In derselben wird auch die Bewilli» gung zum AuSschanke von Branntwein ertheilt. AloiS Altziebler bittet nun auch um die Berechti-gung zum AuSschanke von Kunstwein. Die Gewerbe-section beantragt, dem Gesuche mil Ausnahme de« Begehren» um den Kunstwein-AuSschank Folge zu geben. G.-R. Dr. Schurbi meint, das« e« nicht erwiesen sei, ob die Mutter Altziebler'« die Con-cession im ganzen Umfang« ausgeübt habe, wa« aber G.-R. Mörtl mit all«r Bestimmlheit be-hauptet. Dieser erklärt, das« da« Local ohne den Branntweinschank keinen Wert habe. E« sei ein sehr solide« Geschäft. Dr. Schurbi beantragt, zur Vergewisserung darüber, ob die Concession nicht etwa durch NichtauSübung erloschen sei, noch weiter« Erhebungen durch daS Stadtamt einzuleiten und den Gegenstand zu vertagen. Angenommen. Für da« Fnedhof«comil6 berichlet dessen Ob-mann G.-R. Bobifut. Die Bezahlung der Leichen-kosten nach Franz Pollak wird dem Musikvereine in 12 Monatsraten eingeräumt. Der Thealerimendant Dr. Stepischnegg berichtet über die neueingesührte Thealerbeleuchtung, welche nach den in Trieft und Marburg gemachten Er» fahrungen eingerichtet worden ist. Der Luster, welcher große Hitze erzeugte, wurde weggenommen und an seiner Stelle eine nette Rosette mit Auerbrennern angebracht, mit welcher auch die Ventilation in Verbindung steht. Durch die Anwendung de« A»er-lichte« wird der GaSconsum im Theater so ver» ringert, das« dadurch allein schon die Kosten der neuen Installation gedeckt werden. Die Neuein-führung und die Kosten derselben im Höchstdetrage von 300 fl. werden einstimmig nachträglich ge-nehmigt. Theaterdirector Knirsch wird den eine« Mannes, sondern zu oft nur eine denkbar sichere Garantie für ein möglichst comfortables, angenehmes Dasein ohne Arbeit und Mühe. Und so begegnet man denn jetzt in den Sommer« frischen Hunderlen moderner junger Frauen und junger Mütter mit Ammen und bei mehr denn zwei Kindern sicherlich auch schon mit einem Kinderfräu» lein; jungen Frauen im Anfange der Zwanziger, mit vor Jugend und Gesundheit strotzendem Körper, welche jede Arbeit, selbst mit dem eigenen Nach-wuchs, schemn und nur an ihr eigenes Ich denken und sich danach ihre Tage einrichten. Und wer ist dir Mann, der Erhalter all dieser Herrlichkeit? Er sitzt in seinem Comptoir, aus seinem Amisbureau und bemüht sich vom Morgen bi« zum Abend, die Unsummen für einen so kostspieligen Lebensunterhalt auszubringen, oft genug zum blei» benden Schaden feiner Gesundheit, mindesten« aber seine« Geldbeutel«. Nein, nein! Ein gut Theil der Lösung unserer socialen Frauensrage liegt in uns selbst, in un« Mädchen und Frauen, indem wir mit dem Auf« stecken de« VerlobungSringe« die heilige Pflicht der treuesten Kameradschaft durch Dick und Dünn de« Leben« ausnehmen und die« Vermächtnis gewissen« haft und zur eigenen Befriedigung durchführen. Wir deutschen Frauen und Mädchen wollen unseren Männern, nicht wie «« bei den orientalischen Völkern Sitte ist. OdaliSken und geputzte Puppen für den Sinnesrausch sein, sondern eine gleichverantwortliche und gleichverpflichtete Gefährtin für sein ganze« Menschenleben. Und sind wir das haben wir dazu 4 „Deutsch- W-cht- 1859 Theatervertrag, bezüglich dessen beiderseits volle Einigkeit herrscht, in den nächsten Tagen unter-schreiben. Dr. Stepischnegg berichtet auch als Obmann des Schlach>hauS°VerwaltungSauSschui>eS über die Anstellung eine» neuen Heizer» namen» Kontschan. welcher auch geprüfter Keffelleiter ist, ferner über die Neuanschaffungen. Die Kohle wird bei der Gewerkschaft „Bohemia" bezogen, welche die billigste Bezugsquelle ist. Nach kurzer Debatte, an welcher sich die G.»R. Skoberne und Dr. Schurbi betheiligen, wird der SchlachthauSauS-schus» beauftragt, einen Düngerausfuhrwagen auf die beste und billigste Art zu beschaffen. Derselbe wird in Cilli hergestellt werden. Die Einnahmen de» Schlachthaus«» betrugen im Monate September: Schlachtgebüren 773 Kronen. Beschaugebüren 107 Kronen, Stallgebüren 3 Kronen, Kühlhau»miete 106 Kronen, Eisverkauf mit Zustellung ins Hau» 55 Kronen, EiSverkauf ohne Zustellung in» Hau» 931 Kronen, zusammen 2035 Kronen. Diese» erfreuliche Ergebnis wurde mit lebhafter Befriedigung zur Kenntnis genommen und hierauf die öffentliche Sitzung geschloffen. Stalthatterwechsel. Die.Narodni Listy" ver-zeichnen daS Gerücht, das» der Statthalter von Böhmen, Graf Coudenhove, zum Statthalter von ^eiermark ernannt werden solle, und das» an seine Stelle als böhmischer Statthalter der comman-dierende General de» VIII. CorpS Feldzeugmeifter Fabini kommen solle. Herr Coudenhooe, der Herzog Alba von Reichenberg unseligen Andenken», würde sich den politischen „Knigge* wohl sehr zu eigen machen müssen, wenn er auf ein freundliche» Dasein in Sieiermark «flectiert. Aus dem Kandelsregiller. In das Cillier Register für Einzelsirmen wurde die Firma „Karl Üblich, Holzstoff- und Packpapierfadrik in Panece, Gerichtsbezirk Tuffer" eingetragen. Spenden für das Deutsche Studentenheim. Herr Frifeur Zwerenz in Cilli: Illustrierte Ge-schichte de» Krieges 1370/71. Mügg« Afroja, 3 Bände. Ccott Jvanhoe, der Petlar 4 Bände. Bib-liothek der Unterhaltung und deS Wissens, Jahrgang 1886, 1887, 1888. Kaiser!. Rath Lory: Magnetoelektrische Maschinen, Elektrolyse, Beleuch-tungsanlagen. Elektrische Uhren. Telegraphie, Elek-trische Leistungen. Herr Gnssenba ler, FloridSdors: Wiermann, Fürst BiSmarck, Geschichten auS Hinter-pommern. Die Waise von Lowood, 2 Bde. Bibliothek der Unterhaltung und de» Wissen», Jahrgänge 1880—88. Landsteiner, Erwin. Herr AloiS Walland, Cilli: 10 Bände der Zeitschrift de» deutschen und österr. AlpenvereineS 1885—96. Kegelfchub am 14. September fl. 1*35; Restaurateur Schlesinger fl. 2'—; Sammelbüchse Hotel Stadt Wien fl. 1.95; Ingenieur R. aus Halle fl. 3'— Hcnoffenschafts - Perbandstag in Aettan. Am 22. und 23. Oktober d. I. findet in Pettau ein VerbandStag de» steirischen Gewerbegenossen» schaflSverbande» statt, an welchem auch die Grazer Handel»- und Gewerbekammer durch Mitglieder vertreten sein wird. E» sei unseren Gewerbetreiben-den dringenst an» Herz gelegt, sich an diesem Ver« den Stoff in un», dann können wir auch unser Männer-Jdeal heiraten — heute noch — und sollte e» auch anfangs nur bescheiden in Küche und Keller aussehen; mit echter Liebe im Herzen, klarem Kopse und fleißigen Händen haben Tausende von Frauen sich und den Ihren ein eigene» Hau» schaffen helfen. Als der Großvater die Großmutter nahm, sah e» traurig au» in deutschen Ländern, und au» der oft genug bittersten Armut de» von dem corsischen Eroberer tief verwundeten und geschädigten deutschen Bürgerstande» entsprangen die Väter und Mütter, die un» da» Leben gaben — diese durch doppelten Fleiß in Hau» und Hof, jene durch unbeugsame Energie einen neuen Mittelstand schaffend, ein wieder gesunde» Mark im deutschen VolMörper. Zum Arbeiten sind wir da, nicht zum Genießen nur, Jüngling wie Jungfrau, Mann wie Frau. Nicht den schmachtenden, sich schwächlich anschmie-genden Epheu braucht der deutsche Eichbaum zum Gedeihen, sondern den Sonnenschein, der treu ihn überflutet mit fei,um goldigen Licht, mag es auch noch so stürmen um ihn. So erhält eins das andere im schönen Gleichgewichte der Natur; so erhält und mehrt die Frau daS Geschaffene. Durch solches Leben und rechtes Wollen wird die sociale Frauenfrage zuerst gelöst werden und dem Ein-dringen und der Verwendung deS weiblichen Ge-schlechte» in dem praktischen Geschäftsleben der den Männern zukommenden Branchen Einhalt gethan. bandStage recht zahlreich zu betheiligen. Da« überaus ansprechende Programm ist folgendermaßen zusammengestellt: Sonntag den 22. Oktober: 1. Empfang am Bahnhose in Pettau um halb l0 Uhr; 2. Besichtigung der Kellereien des Herrn Conrad Fürst, verbunden mit einem Gabelfrühstück; 3. 7,11 Uhr Besichtigung der Gasanstalt, de» Schlacht-und Kühlhauses, der Gattersäge und der Holz-bearbeiiungS-Mafchinen; 4. >/,l 2 Uhr — Ausstieg zum Schlöffe Oberpettau, Besichtigung desselben und der herrlichen Fernsicht; 5. '/,* Uhr — zwanglose» Mittagessen in mehreren ' Gasthäusern; 6. 7,2 Uhr — Zusammenkunft im »Caf6 Roßmann", Platzmusik der vollständigen Kapelle deS Petiauer Musik-Vereines; 7. von dort gemeinschaftlicher AuS-flug in de» Volksgarten, dortselbst Concert der Petiauer Musikkapelle; 8. 7 Uhr Abends. — Vorberathung der VerbandStheilnehmer: 9. 8 Uhr abends — gesellige Zusammenkunft aller Ausflugs-theilnehmer im Saale deS „Deutschen Heim", Streich-Concert. Montan den 23. October 1899: Um 9 Uhr vormittags Eröffnung deS VerbandS-tage» im „Deutschen Heim'. Dauer der Verhand-lungen bis 12 Uhr mittag» mit folgender Tage»-ordiiung: 1. Bericht der VerbandSvorstehung und Caffabericht. 2. Forderung auf Ausdehnung der autonomen Rechte der Genoff nschafteu und Er-richtung von obligatorischen Meiiterkranken- und AlterSversorgungScassen. 3. Abschaffung de» Strohmänner- und Psuschwesen», und Stellungnahme gegen den unlauteren Wettbewerb (Kartellwesen :c). 4. Schleunige Abänderung der Gewerbeordnung, insbesondere der §§ 37 u. 38 u. a. m. 5. Ersatz-wähl deS VerbandSauSfchusseS. 6. Statutenänderung. 7. Besondere Anträge verschiedener Genossenschaften. Sodann gemeinsame» Mittagessen. Um 2 Uhr nachmittags Fortsetzung der Verhandlungen bi» Abend». Nach Schluss des VerbandStage» Verab-fchiedung von Pettau. Abfahrt vom Süvbahnhofe Graz um halb 6 Uhr früh mit dem Postzuge; Ankunft in Pettau halb 10 Uhr vormittags. Soiröe H. Lnmborg. Der durch feine vor-trefflichen Leistungen allgemein bekannte Elavier-Humorist O. Lamborg veranstaltet am Montag, den 16. d. M. im Hotel „Elephant" eine humoristisch« Soirve, mit welcher derselbe gleichzeitig sein 25-jähriges Jubiläum als Sänger, Improvisator und Virtuose verbindet. Hoffentlich findet dieses Concert, für welche» ein vorzügliche» Programm gewählt wurde, recht zahlreichen Besuch. Kheater Koranzeige. Director Knirsch wird die diesjährig« Theater-Spielzeit SamStag den 21. October l. I. eröffnen mit folgendem Mitglieder-stände: Bühnenleitung: Augustin Knirsch. Schvu-spiel- und Musik-Vorstände: Roland Miller, Leiter de» Schau- und Lustspiele». Emerich Nastor, Leiter de» Volksstückes, der Posse und Operette. Franz Stahl, I. Kapellmeister. Karl Hslling, Chorleiter. Technische» Personal: Robert Ewald. Jnspicient. Cäcilie Nastor, Souffleuse. Karl Hottinger, Se-cretär. Karl Wallner, Theaterdiener. Darstellende Mitglieder: Herren: Franz Asper, Karl Ander, Fritz Betz, Theodor Erich, Karl Hottinger, Louis Holzer, Fritz Jernay, August Krahl, Roland Miller, Emerich Nastor. Franz Rauch. Franz Sperch, Joses Winter. Ludwig Wurm. Damen: Josefin« Adler, Karla Brau«r. Elise Erich, Poldi Hoffmann, Josefine Knirsch, Gufti Knirsch. Hermine Mautner, Emma Matzner. Adda Nordegg, Mizzi Schill. Käthe Stein. Frida Stanko. Milly Weißham. Kinder-Rollen: Mizzi Nastor und Max Erich. Der Spiel-Entwurf umiasSt auStrlesene Werke der gegenwärtigen dich-terischen Erzeugnisse u. zw.: Lustspiele: Freuden der Häuslichkeit. Die Schildkröte. Bräutigam auf Probe. Maskenball. Militärstadt. Nachruhm. Künstlernamen. Wettrennen. Anonyme Bri«fe. Jonr-fix. Flitterwochen. Der Schlafwagen-Con-teolor. Thierbändigerin. Al» ich wieder kam. (Fortsetzung de» Schwankes: Im weißen Röß't). Fechtbrüder. Sie wird geküßt. Nach Madrid. Die guten Freunde. Der HeiratSmarkt. Derby. Schweige-»eld. Schauspiele: Liebesheirat. Schlimme Saat. Eine alltägliche Geschichte. Verloren« Ehre. Glän-zendeS Elend. Die Denitschevs. Liebelei. Ein Hindernis. Falsche Heilige. Geldheirat. Versunkene Glocke. Volksstück«: Der Großderghofer. AuSwürfl. Der Narrentaddl. Statuten der Ehe. Alte Wiener. Eigenes Blut. Die lieben Kinder. Bürgermeister-wähl. 'S AuStragstüberl. Kreuz«lfchr«iber.. Kurz-bauern-RoSl. Possen: Cocotlenkönigin. Unser Schatzerl. Amerika-Seppl. Caricaturenwinkel. Der Theaterteusel. Das Römergrab. Die Küchencom-tesse. Eine tolle Nacht. Der dumme August. August der Glückliche. Außer gewählten Stücken de« älteren Bühnen-SpielplanS kommen im Laufe der Spielzeit sämmtliche Neuheiten zur Ausführung. Preise der Plätze: Große Loge fl. 4.—. Kleine Loge fl. 3.50. Balkonsitz fl. —.90. Sperrsitz von Nr. I—60 fl. —.70; von 61—118 fl. —.60. Galleriefitz fl. —.40. Logen-Entr^e fl. — 40. Parterre-Entrve fl. —.40. Studenten- und Gar-nisonSkarten fl. —.25. MaunschaftSkarten fl. —.20. Gall«rie-Enlr6i fl. —.20. Die Dutzend - Kartei, gelangen auch diesmal zu folgenden Preisen zur Ausgabe. Dieselben können in beliebiger Anzahl zu jeder Vorstellung benützt werden. Diese Dutzend-Karten müssen bis 10 Uhr vormittag» am Spiel» tag« bei der VorverkaufSstelle gegen die Eintrittskarte umgetauscht werden. Dutzend-Karten sind vom beutigen Tage an bei Herrn Rasch zu erhalten. 12 Stück Logenkarten fl. 36.—. 12 Balkoiisitze fl. 9.60. 12 Sperrsitz« ä 70 kr. = fl. 7.20. 12 Sperrsitze ä 60 kr. — fl. 6.—. 12 Gall«ri«sitze fl. 4.—. Dom deutschen /escverein in Lichtenwakd. Der hiesige deutsche Leieoerein hielt am 8. d. M. im Saal« der Gastwirtschaft Smr«ker seine 8. Jahresversammlung ab. Cn Obmann deS Vereine» Herr Oberlehrer Tomitsch eröffnete die Versamm-lung mit einer kurzen Begrüßung der zahlreich er, schienen?,t Mitglieder und erstatt«»« sodann eine« eingehenden Bericht über die Thätigkeit deS Ver» eines im letzten ÄereinSjahre. AuS demselben entnehmen wir, dass der Verein feinem Zwecke: auf da» geistige und nationale Leben seiner Mitglieder anregend zu wirken, die Geselligkeit zu pflegen und allgemeine nationale Zwecke zu fördern, vollauf nachgekommen ist. Der Verein hielt vierzehn der besten Zeitschriften, die Perlen der deutschen Tage»-lileratur, welche den einzelnen Mitgliedern und Familien in bestimmter Reihenfolge wöchentlich in etwa 30 Mappen zugeschickt wurden. In da» deuische HauS gehören gute deutsche Bücher; ihre Ltciüre läutert die Lebensanschauungen, sie wirkt veredelnd auf Herz und Gemüth. sie bereichert da« Wissen und bildet den Charakter, sie nährt die Liebe zu unserem herrlichen Volke, zu unserer Heldensprache; die Tiefe des deutschen Geiste«, die Größe des deutschen Gedanken» nimmt uns durch Bild und Schrift gefangen und stählt unsere Seele zu fröhlich m und muthigem Ringen um die größten Gü-ter deS Volkes. Der Verein veranstaltete einen Syl-vesterabend, im Hornung ein Waldfest, dessen Rein» ertrag von 60 Kronen zur Hälfte dem Deutschen Schulverein«, zur Hälfte der Südmark zugeführt wurde, und im Brachmond eine Sonnwendfeier, an welcher fast alle Deutschen Lichtenwald« theil-nahmen. Der Verein zählte im abgelaufenen Jahre 48 Mitglieder von denen einige infolge Uebersie» delung auSiraten. Die ordentlichen Mitglieder leisteten einen MonatSbeitrag von 80, die außer-ordentlichen einen solchen von 40 Hellern, wodurch eS möglich wurde da» VereinSjahr mit einem namhaften Reingewinne abzuschließen. Aus dem Bericht« d«S SäckelwarteS (Herr Buch-Halter Erl F. A.) geht hervor, dass der Verein, einschließlich deS Reinertrages vom Vorjahr«, 652 Kronen 96 Heller eingenommen und 435 Kronen 50 Heller ausgegeben hat. so dass sich ein Bar-vermögen von 217 Kronen 56 Hellern ergibt. Außerdem besitzt der Verein trotz der kurzen Zeit de» Bestände» bereit» «ine stattliche Bücherei im AnschaffungSwerte von 1800 Kronen, ein Claoier im Werte von 480 Kronen (da» hübsche Instrument wurde au» VereinSbeiträgen in eineinhalb Jahren bezahlt), ferner Musikinstrumente, Noten u. f. w. im Betrage von 120 Kronen, also ein Inventar im Gesammtwerte von 2400 Kronen. Diese Zahlen beweisen auf da» deutlichste, wie unberechtigt die Zweifel und die Vorurtheile waren, gegen welche der gegenwärtige Obmann anzukämpfen hatte, al» er an die Gründung de» Lesevereine» schritt. Sie beweisen aber auch, das» selbst eine kleine deutsch« Gemeinde Hervorragende» zu leisten imstande ist, wenn sie die Liebe zum Volk»thum beseelt. Nachbetn die vorgenannten Berichte von der Versammlung ohne Einsprache genehmigt worden waren, dankte der Odmann dem leider abwesenden Schriftführer Herrn Winkle Juliu» sowie dem Säckelwarte für ihre freundlich« Mühewaltung. Sodann wurde ein Mitglied in den Verein neu aufgenommen und die Neuwahl de» Vorstande», de» Schiedsgerichte» und der Rechnungsprüfer eingeleitet. In den Borstand wurden gewählt die Herren Tomitsch (Obmann), Winkle Julius (Schriftführer) und Erl F. A. (Säckel-wart); in da» Schiedsgericht die Herren Wunderlich, A. Smreker, Dr. Wienerroither, als Ersatzmänner Winkle E. und Smreker I.; als Rechnungsprüfer die Herren Jüngling und Seinkowitsch. Nach erfolgterNeu» wahlwurdein äußerst ledhafterWechselredebesichlossen, drei Zeitschriften neu zu bestellen und eine au,zulassen. Zum Schlüsse der Versammlung ergriff Oberlehrer Jin die gesammte Trauenweit richtet der Verlag Friedrich Schirmer, Wien 1, Vibrlungengasse 1 u. 3, |)rospect und ^bonncmciils-FTiiiladunfl auf mit den Gratisbeilagen: Aus attrr lllrlt - für alle Ulrlt! P05 jplatt irr siiiitirr. Duo Ölntt brr jungrn Miidchrn. Motto, Im trauten im lirft 22 i». Jahrg. zu senden. Gleichzeitig sage ich Ihnen noch einmal meinen herzlichst«, Dank für das mir zugesandte Schnittmuster; das Aleid, welche» ich mir selbst angefertigt habe, fitzt über alle» «Lrwarte» gut; die Schnittmuster find so bequem eingerichtet, daß ein Irrthum gar nicht möglich ist Ihr Blatt halte ich bereit« seit acht Jahren, und e» hat mir schon großevienste geleistet; ich hab« für meinen jetzt |0 Jahr alte» Anaben und meine drei kleineren Mäd-chen die Anzüge mit Hilf« Ihre» Blatte» immer selbst gearbeitet und ich werde daher auch „?a»Blatt der Hausfrau" stets inmeinem Bekannten-freise empfehlen. Mit Hochachtung» vollen, Gruß flima Marburg Ihre Schnittinuster haben mir stet» sehr gut gefallen: e» läßt sich ausgezeichnet da-nach arbeiten. Frau fl. Gntsbesitzersgattin, j. Z. Wien, fyötcl Metropole Dach jeder Wodenabbilduug Kmmen unsere Leserinnen Schnitte nach persönlichem Mass Von uns beziehen. die ihnen gegen d,e Barauslagen von Ports und Papier für 20 kr. für jeden einzelnen gewünschten Schnitt (also 20 fr. für einen Rock. 20 kr. für ein Leibchen, 20 kr. für eine )acke u. f. w.) geliefert werden. Die genaue INaßanleitung wird in unserem Blatte wiederholt veröffentlicht, und das ITlajj. nehmen nach derselben ist die einzige, geringe Illühe, welche den Bestellerinnen nicht erspart werden kann. vie Rockschnitt«, die Sie mir sandten, waren sehr gut; die danach gearbeiteten Röcke fallen vorzüglich- Frau % U Die Schnitte, bei deren Herstellung ein jeder Wunsch die Vollste ßeFÜc1 behrlicheGcsellschaster und Rathgeber mir stet» bereitet Clara S.. Wien Franzensring Ich bin seit einem Jahr« auf „Vas Vlattdrryaussran" abonniert und spreche Ihnen meinen wärm steil Dank aus, weil man aus dieser Zeit schrift so viel lernen kann Kerthi, f., Trieft Knabrnan,nl» aus Sammt mit Hellem Sesah. Der erste versuch mit Ihren Schnittmustern ist zu meiner größten Zufriedenheit ausgefallen; ich hab« inir nach den, Muster ein schöne» Aleid angefertigt, trotzdem ich nicht schneidern gelernt habe. Ich bitt« nun um weiter« Zusendung de» Schnitte» vom Aleide Abb. ZS in Heft 2« des 8. Jahrgangs. Charlotte fl. in Budapest. IV. vor allem danke ich Ihnen bestens für die von Ihrem Schnittinuster-Atelier bezogenen Muster. Vie danach gearbeiteten Taillen x. paßten vorzüglich. Alle Muster, die ich von Ihnen erhiett, haben bei meinen Bekannten vielen Beifall gefunden. Langjährige treu« Abonnentin aus dem waldviertei. kinabenklrivchen mit Spihentira Vie mir gefandten Muster sind in meinem Besitze, und dank« ich vielmals für rasche Be> sorgung. sowie für bewußt« Aenderung. £? paßt alle» vortrefflich. Wir,» BJ.. Baden. StragrnlUeid mit Tunirarorti. In der Gratisbeilage Rotr>ai)bib1iotbel< zuti) dci3 Hausfrau bringen wir einen humoristischen Roman „tfras cKeiratsjaRr" oon cF&dor von SZoßeltifz. Dieser Roman ist eine Perle deutscher Erzählungskunst. €in sonniger Rumor durchleuchtet das UJerk von Anfang bis zum €nde, und es gereicht uns zur Freude, dass wir unseren Leserinnen zu Beginn des neuen Jahrgangs eine heitere und dabei doch liierarisch gediege Gabe bieten können. Die Erzählung wird unseren Frauen eine willkommene Unterhaltung nach der Arbeit Mühe bieten und zu heiterster Stimmung anregen. Der Dame des Autors bürgt dafür. In der illustrierten Gratisbeilage Aus aller Welt! - Pür alle Welt! folgen wir den Cages-Crelgnisscn und verzeichnen sie In Ulort und Bild. Ein grosser Stab von Mitarbeitern setzt uns in den Stand dieser Beilage Actualität und Frische zu sichern. Im neuen Jahrgang werden wir eine öallerie der berühmtesten deutschen Schriftstellerinnen mit Portraits veröffentlichen, die nicht etwa trockene biographische Daten aneinander reihen, sondern eine unterhaltend geschriebene Darlegung ihrer besten UJerke und ihrer Stellung in der deutschen Literatur sein wird. „Das Blatt der Hausfrau*' tritt heuer tn seinen zehnten Jahrgang. In den neun Jahren seines Bestandes bat es sich, wir dürfen das ohne Ueberhebung sagen, die treue Anhänglichkeit und das volle Uertrauen unserer Frauenwelt erworben. Für das letztere zeugen die vielen Anfragen, die aus allen Kreisen der Gesellschaft, aus allen Lebenslagen heraus an uns gerichtet werden. In den verschiedenartigsten Angelegenheiten wird der Rath des „Blatt der Rausfran" verlangt und gern befolgt. — Die steigende Beliebtheit, deren sich unser Blatt erfreut, der bewährte Stamm der bisherigen treuen Freundinnen, deren Zahl im verflossenen Jahre 30000 Abonnentinnen überstieg, sprechen am besten für „Das Blatt der Rausfrau". Diese Beliebtheit und Anhänglichkeit, dieses Uertrauen dankt „Das Blatt der Hausfrau" seiner, trotz des billigen Abonnements-Preises, bewährten Vielseitigkeit, Fteichhaltigkeit und Gediegenheit, seinem redlichen Streben, Gutes zu wirken zum UJoble des Rauses, der Rausfrau und Mutter in ihrem mühevollen (Halten £rleid)terun und Erfolg zu verschaffen. In diesem Streben wird „Das Blatt der Bausfrau" auch im neuen Jahrgang nicht erlahmen, und deshalb hegen wir die Roffnung, auch in Zukunft lebhafte Cheilnahme Im Kreise aller familien zu finden. Für Frauen von besonderem Interesse ist eine Artikelreihe über „DU Pflege der Rand", der weitere Artikel über „Schönheitspflege" folgen werden. Eine Reihe anderer Artikel wird dafür sorgen, dass „Das Blatt der Rausfrau" sich für die gesammte Frauenwelt auch fernerhin als ein treuer Bathgeber In allen Lebenslagen erweise. Eigens für unsere Abonnentinnen haben wir folgende Werke herstellen lassen, welche wir zum Selbstkostenpreise empfehlen: Selbstunterricht Im Scbnittzeicbnen. Preis 20 Kr. Anleitung zum Selbstunterricht im Anfertigen von Damenkleidern. Preis SO Kr. Das Wasser als Heilmittel. Preis 30 kr. Ferner liefern wir unseren Abonnentinnen: Schnittmuster nach Mass zu jeder Modenabbildung gegen Erstattung der Barauslagen im Betrage von 20 Rr. Im „Ucrgünsligungs'flnzcigcr" erhallen die flbonnentinnen von „Das Blatt der Rausfrau" für den Betrag der Abonnementsquittung Gratisanzeigen betr. Slellen-Hngebote und $tellen-0esud)e, Pensionen, Häuslichen €rwerb etc. elc Bestellzettel. Unterzeichnet« abonniert hiermit auf die Zeitschrift ,,?a» fl. 95 fr. halbjährlich oder 5 fl. 60 fr. ganzjäbrlich, inclus. freier Zustellung. ©tt mid fcitum: Harne un» Slniuttfunj. €> tmrt> (jiliftfTi, Mc|tn dn v»ch!so»dl»nz oder Wwf( C*r t?«-!.>4»buch5.mdlu>>g 5d|ii'HUr, &lien l, r«il'clnrt.jmoKiffr t u 3, #it»j afmörn Pir Zahlung erfolgt an» besten per Postanweisung, ->»>>« t*t ioupon jt» »tMirim iwrt« samt 1899 ..Deutsche Wacht- 5 ksmilsch da» Wort, um zunächst für die ihn ehrende Wederwahl zu danken und zu versprechen, das« er den Verein in der gleichen Weise und in demselben leiste leiten werde wie bisher. Er erblick« in dem Ijshlreichen Erscheinen der Mitglieder die sichere ISwähr dafür, dass diese ernstlich gewillt seien, lüit edlen Zwecke de« deutschen Lesevereine« auch in wmkunst nach besten Kräften zu fördern. Die putschen Lichtenwald« besäßen eine Reihe nationaler püroerte, denen die neidischen Gegner nicht« ent* lpgenzuseyen hätten. ES bestehe in Lichtenwald eine ptSyrupoe de« deutschen Schulvereinc« mit über Mi) Mitgliedern, welche zum Theile auch der der »ndmarkortSgruppt Rann »Lichtenwald angehören, pt Leseverein selbst sei ein neuer Zeuge deutschen pmeinsinneS. Der deutsche Creditverein. der unter «chmännischer Leitung stehe und von dem die I,Südsleirische Post" kürzlich zu erzählen wusste, er zu wackeln scheine (allgemeine Heiterkeit) m eine Institution von eminent nationaler Be-ratung. Die deutsche Schule, der Hort der Deutschen kchtenwald«, werde au« Liebesgaben de« deutschen U»!kts erhalten. ES werde eine Ehrensache der Unilschen LichlenwaldS fein und bleiben, diese raionale» Bollwerke nicht nur zu erhalten, sondern ■ich zu fördern durch gewissenhafte Erfüllung raisnaler Pflicht. .Wandeln wir immerdar", so Mois der Revner, „in deutscher Treue den Weg Kt Ausrichtigkeit, der Wahrheit und deS Rechtes, ktu wird der Name der Deutschen Lichtenwald« Mzeit feinen guten Klang behalten und e« werden ■fttt durch falsche Informationen geschaffene Vor-Meile, ja selbst Intriguen nicht» zu ändern ver-ragen." Herr Tomitsch forderte auf. im Sinne ra»r Ausführungen zusammenzustehen und brachte Da, „deutschen Volke* ein kräftige« Heil, in welche« »i Versammlung lebhast einstimmte und durch Heil-rat aus den Redner erwiderte. E« sei an dieser lMt noch der bestbekannten Gastwirtschaft Smreker. ■ wlcher sämmtliche MonatSversammlungen und Mllmstaltungtn de« Vereine«, sowie die Schützen-ra« Ikegelabende. letztere unter der bewährten Leitung «Herrn Winkle A. stattfanden, der Dank an«- Mauthverpachtnng. Im Finanz - Bezirke Wuburg gelangen die Manihstellen: Strichowetz. Wiebtirg-Grazerthor. Marburg-Drauthor, Gonobitz, Mlichendorf, Kappel, Franz. Marburg-Kärntner» Wkr, und Wurmaih zur Verpachtung. Die münd-Mi Verhandlung findet am 30. October l. I. WIlhr vormittag bei der k. k. Finanz-Bezirks-Wncuon in Marburg statt. Alles nähere kann Wrtitt und bei den k. k. Finanzwach-Control» Wr/rki-Äitungen in Marburg. Cilli und St. Marein, Mit bei den Finanzwach-Adtheilungen in Marburg, WL, Sachfenftld und Gonobitz erfahren werden. Deutscher Wandkalender 1900. Im Ver-Dp der völkischen Buchhandlung Friedrich Schalk W iLien ist soeben für da« Jahr 1900 ein „Deul-Wir Wandkalender' fl. —.95, ul« BiSmarck-Waalt-Blatlkalender erschienen, der sich als sehr M-zenSwerie und national sehr verwendbare, wert-Mit Gade darstellt, die der freudigsten Ausnahme W) Anerkennung in deutschen Kreisen sicher fein Ml. Die Schönheit und außerordentliche Feinheit. Mi der die Blätter, wirtliche Kunstblätter, diese« Watschen Zeitweisers ausgeführt sind, der warme Malende Ton in den Farben des Blumenfchucke« einzelnen Monatsblätter (eS fehlen hiebei auch Wtz Erica und Kornblumen), machen den Kalender W ritiin Zierstück jedes HaufeS. In diefer schönen Mi tadellosen Ausführung liegt sicher ein Vorzug, Wir da Verbreitung deS ZeitweiferS sehr zu Gute Mvmin wird, aber der eigentliche Wert desselben Wgt in feinem nationalen Inhalt, den sehr geschickt wirksam gewählten und mit Zeitangabe ver-War» Ansprüchen BismarckS, durch welche der M:Ä^r zu einem vornehmen nationalen Werke Mu Erziehungsmittel wird, zu einer täglichen Winterung, des größten Deutschen zu gedenken Ht ton seinem deutschen Geiste sich erwärmen zu Wj«. Die LuSfprüche BiSmarckS beziehen sich Wf alle Stände der Bevölkerung auf alle Fragen. Wjn un» Deutlchen zu Lebensfragen geworden Ml. Herrliche Mahnworte über die nationalen MI des deutschen Volkes, über Landwirtschaft, Wir Polen- und Jesuitengesahr und andere finden Mt hm, ebenso wie der schöne Appell BiSmarckS W» 15. Mai 1895 an da« .Ewig Weibliche". Mjirillit ist. dass der Zeilweiser, den ein färben-W>L?» Bild BiSmarckS in der historischen Uniform WM> auch die deutschen Monatsnamen anführt. Br Teutsche Wandkalender ist eine willkommene Weie iür tue nationale Kleinarbeit, ein sehr em° ■talcntoerte« Julgeschenk, insbesondere für unsere Mmn und MädPen, bei welchem da« Angenehme mil dem Nützlichen verbunden ist, ein Schmuck für jede« deutsche HeuS. Beilage. Der Gefammtauflage unsere« heutigen Blattes liegt ein Prospekt und Abonnement«-Em-ladung mit „DaS Blatt der H a u « fr au" bei. worauf wir unsere geschätzten Leser und namentlich Leserinnen besonder« aufmerksam machen. Aayr- und ZNehmärkte in Steiermark. Am 20. October: Graz, Stechviehmarkt nächst dem Schlacht» hause. Pettau, Wochenmarkt. Am 21. October: Graz, Getreide-, Heu- und Strohmarkl am GrieS, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Cilli, I. Pferde -und Schlachtviehmarkt. — DonnerSbach, Bez. Jrdning, I. u. V. — Gleichenberg, Be». Feldbaib, I. u. V. -Judenburz, I. u. V. — Lichtenwahd, I. — St. Peter bei Königsberg, Bez. Drachenbnrg, I u. V. — Marburg. V. — Rann, Schweinemarlt. Am 23. October: St. Georgen an der Stiefing, Bez. Wilden, I. u. V. — Reifniz, Bez. Mahrenbcrg, I. u. V. — Bibern, Bez. Raun, V. Am 24. October: Wöllan, Bez. Schön-stein, I. n. V. Am 25. October: Graz. Getreide-, Heu- und Str^hmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrrich-steinplatze. — Pettau, Wochen- und Schweinemarkt. — Leibuitz, MonatS-Viehmarkt. Am 26. October: Graz, Hornviehmarkt nächst dem Schlachthause. — Gai, Bez. Leoben, V. — Rann, Bez. Pettau, Schweinemarkt. HenneMx Seide von kp tii« II. 14 05 jpWn« — lw*n »in» «( trrinWt«°Fabrikcn te.».Zürich. Grazer Tagbtatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer. Bezugsanmeldungen in der Tabaktrafik der Sanny Hlasner, Cilli, Bahnhofgaffe. Der Ksaschcnöierhandet. Mit d:m Verkaufe von Bier beschäftigen sich drei streng von einander zu unterscheidenve Gewerbe : 1. der Bierausschank, 2. di» Abfüllung von Bier in Flaschen behus« Vertriebe« desselben in Flaschrn und 3. der bloße Flaschenbierhandel. Nachdem d.r gesetzlich klar und deutlich bestimmte Umfang dieser drei Gewerbe nicht immer beachtet wird, präcisieren wir denselben im Nachstehenden: 1. Der Bierausschank, welcher an eine Con-cessio» gebunden ist, berechtigt zur Verabreichung von Bier an Sitz- und Stehgäste oder über die Gasse in unverschlossenen Gesäßen. Der BierauS-schaut berechtigt ferner zum Handel mit Bier in in Flaschen, welche al« verschlossene Gefäße im Sinne de« § 17 der Gewerbeordnung gelien. Nach § 8 der Minnlerial-Verordnung vom 30. März 1899 R.-G-Bl. Nr. 64 gilt al» verschlossene« Gefäß unter Flaschen nur jene, in deren Hals ein Kork« pfropf hermetisch befestigt ist, welcher den Namen, beziehungsweise die Firma de« berechtigten Bier-abfüller» in deutlicher Brandschrist trägt. Der Flaschenpfropf muss mit dem Rande de« Flaschen-halseS annähernd in einer Ebene abschneiden. Der Bierausschänke? ist aber auch zur Abfüllung deS Bieres in Flaschen behus« Vertriebes desselben be-rechtigt. Er benöthigt dazu ebenso wenig wie die berechtigten Bierbrauer einer Concession im Sinne der Ministerial-Verordnung vom 30. März 1899, R.-G.-Bl. Nr. 64 (siehe 8 3.) Jedoch trifft den Bierausschänke? und den Bierbrauer die Verpflichiung gleich dem Bierabfüller zur Abfüllung von Bier nur ein den sanitären Anforderungen vollkommen entsprechende« Local zu benutzen. Auch mus« der BierauSfchänker und der Bierbrauer die zum ratio« nellen Betriebe der Abfüllung von Bier in Flaschen nothwendigen Einrichtungen und Betriebsmittel (Apparate zur Flaschenreinigung und Flaschen-füllung bezw. Verschließung) besitzen. Die Gewerbe-behörde ist berechtigt, sich hievon durch Augenschein die Ueberzeugung zu verschaff.«. 2. Wer sonst die Abfüllung de« Biere« in Flaschen behus« Verkaufe« desselben in diesen, in oben erwähnter Weise vorschriftsmäßig verschlossenen Flaschen betreiben will, hat hiezn nach der Ministerial-Verordnung vom 30. März 1899, R.-G.-Bl. Nr. 64 eine Concession zu erwirken. Er mus« nach-weisen, das« in ihm alle, zur Erlangung eines jeden anderen concessionierten Gewerbes vorgeschriebenen Bedingungen zusammentreffen, ferner, das« da« Local. welche« zum Adsüllen benutzt werde» soll, fämmtlichen sanitären Anforderungen entspricht und endlich, das» er alle Einrichtungen und Betrieb«» Mittel besitzt, welche zur Reinigung, Füllung und Verkorkung nöthig sind. Die Verkorkung darf nur in der Weife und mit solchen Pfropfen geschehen, wie unter Punkt 1 erwähnt worden ist. Vom 1. October 1899 an ist der frühere Palentoerfchlufs nicht mehr statthaft. Die Gewerbehörde ist ver» pflichtet, sich durch commifsionelle Besichtigung de« Locale« und der sonstigen Einrichtungen von deren Qualität zu überzeugen. 3. Der bloße Flaschenbierhandel berechtigt nur zum Betriebe der von einem Brauer, einem Bier» auSschänker oder conceffionierten Bierabfüller ge-füllten und vorfchristmäßig geschlossenen Flajchen. Die Selbstabsüllung de« Biere« ist ihm strengsten« untersagt. Zuwiderhandelnde werden wegen Ueber-tretung de« § 22 der Gewerbeordnung rücksichtslos und empfindlich gestraft werden. Ebenso wird vom 1. October 1899 angefangen die Abgabe von mit Bier gefüllten Flaschen feiten» der oden genannten Personen, welche den oben näher beschriebenen Kork-pfropf nicht tragen, als unbefugter Bierausschank strengstens geahndet werden, weil eine nicht vor-schrinSmäßig verflossene Flasche rechtlich al« offene angesehen werden mus», die Verabreichung von Bier in offenen Flaschen aber, insbesondere über die Gasse, nur den BierauSschänkern zusteht. Deutscher Schutverein. In der AuSschusS-Sitzung vom 10. October wurde den beiden Ortsgruppen in Brüx für ein Militärconcert und den beiden Ortsgruppen in Wels für ein Sommerfest, der FraueuoreSgruppe Fulnet für einen UnterhaltungSabend und der Ortsgruppe Deutfch-JafSnitz für das Ergebnis eines von der Studentenschaft veranstalteten Tilettantentheater«. ferner den Sparcassen in Karbitz, Karlsbad und Mähr.-Schöuberg, der Spar- und VorschusScaffe in GieShübel-SollmusS, dem Nationalverein in Mähr.-Schönderg, dem Festausschüsse deS vierten Deutsch-mährischen LehrertageS in Zivitlau und Herrn Julius Luthi in Kusslein für Spenden der geziemende Tank ausgesprochen. Nach Bewilligung einer Sud-venlion für die deutsche Schule in Eibenschitz, von Unterstützungen für die Schulen in Werka und Neu-schössen, sowie für die Schult und den Kindergarten in Trebiisch wurde dem SchulauSfchusse in Michalko-witz auS AnlasS seines durch die Uebergabe der Schule an die Gemeinde bedingten Rücktrittes sür seine Thätigkeit der Dank ausgesprochen und schließ-lich gelangten Angelegenheiten der VereinSanstalten in St. Egidi und Paiolow zur Berathung. An Spenden sind dem Vereine zugekommen: Herr F. H. Margreiier, Kitzbühel. Sammelschütze fl. 1'50; Ortsgruppe Slainz fl. 1'—; Ortsgruppe Sagor-Liltai fl. 4 08; Herr B. Gottermann, Chorwotz. Strafbetrag fl. 2-—; Ortsgruppe Mondfee fl. 10'—; Ortsgruppe Niedergrund fl. 70°20; Ortsgruppe Engelsberg fl. 9-75; Ortsgruppe Wölmsdorf fl. 1'29; Ortsgruppe Asch fl. 100; Ortsgruppe Böhm.-Kamnitz fl. 14 31. Vermischtes. Zu ßhre» Aismarcks haben folgende 16 deutsche Städte — darunter vier Landeshauptstädte — Oesterreichs Plätze oder Straßen nach den größten deutichen Staatsmanne benannt: Arnau, Asch, Aussig, Cilli, Feldbach, Fürstenfeld, Gablonz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Leitmeritz, Mureck, Pettau. Reichenberg, Troppau, Villach. Einschränkung des Kanllerhandeks. Die Zahl der tn Oesterreich im Jahre 1898 ertheilten Hausierbewilligungen ist um 249 gesunken. Ebenso ist die Zahl der Hausieroerlängerungen um 767 gefallen. Die Gesammtzahl der österreichischen Hausierer, welche sich noch im Jahre 1882 aus 21.625 beziffert hatte, betrug im Jahre 1898 15.788 gegen 16.784 im Jahre 1897. Die Zahl der Bidierungen ist um 1789 zurückgegangen. Spät — aber doch! Es wurden über Austrag der StaaiSanwaltschaft folgende Schererkarten beschlagnahmt: 1. Georgritter (der teutsch Michl); 2. Geistliche Zöllnern; 3. Der wunderschöne schwarze Traum; 4. Im Zuckerwasser; 5. Interdikt; 6. Tiroler Sphinx; 7. Gruß aus Brixen; 8. Der Scherfocher. Die Beschlagnahme erfolgt a^l 1 wegen des ganzen Inhaltes, ad 2—8 wegen Nicht-angabe des DruckorleS. Den Clericalen. die feit Wochen das Einschreiten der Behörde gegen diese Karlen forderten, ist nun der Wille geschehen. — Gegen diese Beschlagnahmen wird Einspruch er-hoben und inzwischen eine neue Auflage mit Be-Hebung deS prefSgefetzlichen Formfehler» veranstaltet, so das« die beliebten Karten in kurzer Zeit wieder in den Händen de» PublicumS fein werden. 6 Hin schwieriger Hlame. Beim jüngsten CabinetSwechsel i^r Oesterreich wurde zum Leiter deS Finanzministeriums ein Herr ernannt, dessen Name den nichtslavischen Völkern Oesterreich« einige Schwierigkeit bereitet. Dazu meint da« „Wiener Extrablatt": Kniaziolucki — so heißt der neue Leiter de« Finanzministerium«. Bei einem Finanz-minister muss alles klingend sein, also auch der Name. Ein Steuerzahler, der in seinen freien Stunden zu dichten pfleg«, ist nach der ersten Lesung de« üppigen Namen« in folgenden Ver« auSgebrochen: O Kniaziolucki! Sobald ich Deinen Namen seh, Thut mir der Mund, die Zunge weh, Die Zähne werden gebrechlich. Und dennoch rufe ich überall: Der Name ist nicht Rauch, nicht Schall. Ich liebe ihn — unaussprechlich! Hin deutsches Helobnis. In Weipert (Böhmen) fand jüngst die Angelobung der Mitglieder de» OrtSschulrathe« durch den Bezirk«haupimann statt. Nach Verlesung der üblichen Gelöbnisformel, welche die OrtöschulrathSmitglieder nachsprachen, fügte Ott«schulrath»mitglied Edmund Schmidl noch folgendes Gelöbnis hinzu: „Ich gelobe aber auch ferner, allzeit für eine freie Schule und für die Freiheit unserer Lehrer einzutreten, ich gelobe mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln dahin zu wirken, das« unsere Kinder innerhalb und außerhalb der Schule nach deutscher Art erzogen werden.' Der Bezirks-hauplmann erklärte, diesen Zusatz nicht gestatten zu können. Elfjährige Schulkinder als Wajestätsbe» leidiger! In Prag fand neulich eine Verhandlung statt, die wieder einmal in Erinnerung ruft, nicht nur wie reformbedürftig da« auS dem Jahre 1803 stammende Strafgesetz ist. sondern auch wie wenig noch die meisten unserer Richter sich von dem Geiste de» Mitlelalter», der das ganze Gesetz erfüllt, los-zulösen vermochten. Sprachen da am 31. August einige Knaben über »Politik". Der elfjährige Knabe Wladimir Kodet soll dabei auch eine dumme Aeuße-rung über die Ermordung der Kaiserin gemacht baben. Der ebenfalls elf Jahre alte Sohn de» Eingrofch soll ihm zugestimmt haben. Diese Worte, deren Tragweite die Kinder gewis« nicht ermessen konnten, wurden von anderen Kindern weitererzählt, bi« sie schitßlich zu den Ohren eine« Polizisten kamen. Der hatte nicht Eiligere« zu thun, al« rasch die Anzeige zu machen: Beide Knaben wurden zu 14, resp. 10 Tagen Arrest verurtheilt. Ziehe die Schlüsse! Bei Gelegenheit einer Be-zirkSlehrerconferenz in Böhmen ließen sich — nach böhmischen Blättern — 42 der anwesenden Lehrer und 31 ebenfalls anwesende Pfarrer (Katecheten) wägen. Die Lehrer wogen zusammen 2750 Kilo« gramm, also jeder im Durchschnitte 65'/, Kilo-gramm; die Pfarrer hatten zusammen 3061 Kilo-gramm, also durchschnittlich jeder 98'/, Kilogramm. Ki«e Amazonen-Leibgarde. Die „Südasr. Zeitung" berichtet: In Präioria haben sich zwei-hundert Burenfrauen zusammengethan, um für den Kriegsfall, wenn die Männer ins Feld gezogen sind, eine Leibgarde für den Präsidenten Krüger zu bilden. Die Damen sind alle mit Maufer-Re-volvern bewaffnet und üben sich täglich im Schießen, worin sie große Tüchtigkeit zeigen. Sollte der Feind in die Stadt eindringen, dann, erklären sie, „soll er Oon Paul nur über unsere Leichen hinweg in feine Gewalt bekommen". Eine leichte Aufgabe würden die „Rooinel»" mit diesen wackeren Ama-zonen. die heute eine leere Flasche kaum mehr auf gute Entfernung verfehlen, nicht haben. Die Bildung dieser Leibgarde ist übrigen» nicht nur ein rühren-deS Zeugnis für die Wertschätzung der Persönlichkeil deS Präsidenten, sondern auch charakteristisch für die mächtige Bewegung, welche in den Burenkreisen platzgegriffen hat. und für die Burenfrauen, welche in der Stunde der Gefahr noch immer treu und tapfer an der Seite der Männer gefochten haben. Aie Arüchte des ßölibats. Welche Früchte der Cölidat der katholischen Priester und deren genaue« Studium der „Moraltheologie" eine« Dr. Alson« von Liguori treiben, darüber gab eine SchwurgerichtSverhandlung in Straubing ein ein-pörende« Bild. Der Psarrer von Pocking, Johann Moosauer. hatte sich viele Jahre hindurch die un-sittlichsten Handlungen gegen seine Psarrkinder weib-lichen Geschlechte» erlaubt. AuS Gründen der Sittlichkeit ist e« unmöglich, näheres über das seel-sorgerische Wirken des Pfarrers Moosauer miizu-»heilen. Im Jahre 1898 hatte der Herr Psarrer an der 17jährigen Marie Gimpl während ihrer achtwöchentlichen Krankheit verschiedene Unsittlich-leiten begangen. Die Angelegenheit kam vor Gericht und Psarrer Moosauer wusste fein Opftr zu überreden, ohne Bedenken alle« zu leugnen, da er alle« aus sich nehme. Marie Gimpl schwur denn auch zweimal wissentlich einen Meineid. Doch war die Sache damit noch nicht abgethan. Marie Gimpl wurde nun angeklagt wegen des Verbrechen« de« Meineidt«, ebenso der Pfarrer Moosauer, Luka» Neulinger und Emmerentia Neulinger wegen de« Verbrechen« der Anstiftung zum Verbrechen de« Meineide«. E« waren 97 Zeugen vorgeladen, meist Schulmädchen, Mägde und Frauen, welche auch unter der „Behandlung" deS Herrn Pfarrer« ge-standen waren. Die meisten Zeugen sagten im Sinne der Anklageschrist au». Nur die Mitglieder !>(•« „JungsrautnbundeS", dessen Vorstand Pfarrer Moosauer war (!), sagten sehr ausweichend au«; wie sehr diese sogenannten „Bündischen" unter dem Einflüsse ihres Herrn Pfarrer« standen, geht au« den Aussagen der Mutter der Angeklagten Gimpl hervor, welche die schändlichsten Dinge über ihre leibliche Tochter aussagte, zu Gunsten deS „un-schuldigen" PsarrtrS, für den sie „Ltib und <5ttle verschwöre". Dtr Htrr Psarrer zeigte bei seiner Vertheidigung ganz eigenthümliche RehtSbegrifft, fo dass der Vorsitzend« ihn wiederholt auf das entschiedenste zurechtweisen musStt. So stillte er den Satz auf: „Wenn jemand einen Meineid schwört, durch welchen einem Dritten kein Schaden zugefügt worden fei, so wäre er ein Narr, wenn er sich wegen dieses Meineides selbst zur Anzeige bringt» würde". Nach einer treffenden, scharfen Rede deS StaaiSanwalttS, in welcher er daS Treiben und die „Moral" deS Pfarrers, der den Beichtstuhl, die Kanzel, die Schule, feine heilige Mission in schändlichster Weise unter dem Mantel ärztlicher Behandlung und seelsorgerischer Thätigkeit mis«-brauchte, gegeißelt hatte, wurde folgender Urtheil«-ivruch gefällt: Marie Gimpl wegen Verbrechen« de« Meineide« srei; hingegen wird ihre Unter-bringung in eine Erziehungsanstalt verfügt. Johann Moosauer, Pfarrer in Pocking, wtgen tineS Vtr-brechen» der Anstiftung zu einem Verbrechen le« Meineide« sechs Jahre Zuchthaus. Neulinger, Tischler in Pocking, und Emmerentia, NeulingerS Frau, von Pocking, wegen je eine« Verbrechen« der Anstiftung zu einem Verbrechen de« Meineide« frei. Ferner Pfarrer Moosauer weder Verbrechen« wider die Sittlichkeit, begangen an sech« seiner Obhut anvertrauten Schülerinnen, sech« Jahre Zuchthaus, somit zu eintr GesammizuchthauSstrofe von zwölf Jahren und zehn Jahren Ehrverlust... Hin billiges Kausmittcl. Zur Regelung und Aufrechthaltuug einer guten Verdauung empfiehlt sich der Gebrauch d«r feit vielen Jahrzehnten bestbekannten echten „M o l t'S S e l d l i tz--P u l v e r", die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirkung bei VerdauungSbe-schwerden äußern, Original-Schachtel 1 fl. ö. W. Tag-licher Versandt gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant. Wien, Tuchlauben 9. In den Apotheken der Provinz verlange man auSdrück-lich Moll's Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. 3452-1-95 vier die Schwiegermutter nicht ehrt,... Herr Schneider war ein Ftind unpraktischer Geschenke. Er hasste die gestickten Hosenträger und goldbemalten Cigarren-Etui«, mit denen seine Gattin 'ihn erfreute. Da« war nicht schön von ihm. aber e« war nicht da« Schlimmste. Schneider has«te seine Schwiegtrmutter. weil er diese sür die Urheberin jener ihm widerwärtigen Erscheinungen hielt. Für Weihnachten fürchtete Herr Schneidtr natürlich eine neue, unpraktische Ueberraschung. Aber er beschloss, diesmal vorzubeugen, und al« ihn seine Frau im Scherz fragte, wa« er sich zum zum Feste wünscht, lächelte er sogar recht freundlich. „Ich wüsSte schon etwaS", erwiderte «r. „ich habt da bei Brennerlein & Co., eine prachtvolle Standlampe in Goldbronce gesehen, ein Prachtstück. Das wäre eine Zierde sür unseren Salon und auch zugleich etwas Praktisches!" „Goldbronce?" meinte die Gatti», „wird die nicht zu theuer sein?" Herr Schneider lächelte schelmisch und meinte, „wenn sie zu theuer ist. dann müsste man wohl an eiwa« anderes denken." Am nächsten Tage gieng er zu Brennerltin & Co. und erhandelte daS Pracht-stück für 160 Gulden, denn für feine eigenen Lieb-habcreien oder Bedürfnisse war ihm nichts zu theuer. Er erlegte sofort 100 Gulden und gab dem Ver-käufer die Weisung: „Wenn Frau Schneider die Lampe kaust, ihr dieselbe für 60 Gulden zu über-lassen." „Wird dtr gnädigen Frau der überniäßig billige Preis nicht auffallen?" meinte der Fabrikant. 1555 „Pah. sagen Sie ihr nur: die Bronce sei nicht echt und nur schwach vergoldet! Sie wissen ja, die größte Freude der Damen ist. unter dem Preis zu kaufen!" « « * „Nun kommt aber die Haupt-Ueberraschung sür Dich!" sagte Frau Schneider, al« da« Ehepaar am heiligen Abend sich gegenseitig beschenkt hatte. Herr Schneider, der sich schon den ganzen Abend vergeben« nach „seiner" Lampe umgesehen hatte, machte ein recht verzweifelt»« Gesicht. In dem kltintn Carton, dtn ihm feint Gattin über» reichte, konnte doch unmöglich da« einundeinhalb Meter große Prachtstück verborgen sein. Entkeylich — eine silberne Cigarrentasche vo» mindestens 5 Pfund Gewicht mit einem Spielwert» da« einen Choral ableierte! „Und die Lampe — die Lamp«?" stotterte er. „Du hast doch bei Brennerltin eint Lampe gekauft?" « „Gewiss", erwiderte die Gattin, „aber da» war nicht« für Dich! Denke Dir: Brennerlein selbst sagte mir, die Bronce sei unecht und die Vergol-dung hielte sich auch nicht langt. Da« ganze Ding hat auch nur 60 Gulden gekostet. Ich habe sie allerdings gekaust, aber da Du nur da« Praktische und Gediegene liebst, habe ich sie — der Mama geschenkt!" Hingesendet. (Ein vorzügll^«? weißer Anstrich für Waschtische) PKeil» wePe Glasur. Der Anstrich trocknet sosor^ klebt nicht, und ist vollkom-men geruchlo». Äojey a 45 fr. sind bei Traun & Stiger und be^Aictor^jjsHg in Cilli erhältlich. Thee Messn,er, unerreicht vsrMIichc Mischungen. Die Marie wirtlicher TheeleiM« des feineren Publikums. Jeder Versuch erwuck« ter Marke dauernde Anhänger. Probepäckchen ii 1®r zu 50, 60^ 75 kr. und fl. I'— bei Franz Zan^»?'i>nd Traun u. Stiger, CiUi. .4*0^ - Man würde kaum glauben, mit welcher unend» lichen Tüchtigkeit jetzt Spielpläne für Lotteren auSge-arbeitet werden. Wenn früher der Käufer mti Lose» bei der einmaligen Ziehung nicht gewonnen hat, verlor er seinen ganzen Einsatz. D.'S ist jetzt nicht mehr der Fall. Bei den Losen der Großen WohÜßinigkeitS-Lotterie zu Gunsten dc» Budapester PolM^nischeu Vereines spielen alle Lose in 6 Ziehungen jßl, und werden alle Treffer baar ausbezahlt, daS jedoch dem Besitzer wieder zurückgestellt, so zwar^tks» man mit einem Lose auch 6 Haupttreffer machM kann. Die Haupttreffer betragen -1 Treffer dJTGO.ÜOO Kronen, 5 Treffe ä 20.000 Kronen, 5M)0 Kronen welche alle mit 20% Abzug baar »mgelöSt werden. In Anbetracht de» humanitären ZrcctfK hat da» k. k. österreichische Finanz» Ministerium d«< Vertrieb d«r Lose in Oesterreich g~ stattet. Trotz^iieser immensen Vortheile kostet ein LoS nur 1 Kro»{, und findet die erste Ziehung schon an» 4. Jänners 900 unbedingt statt. Wir empfehlen den Ankauf Vieler Lose besten«, welche bei den üblichen Per-kaufsstellen und in der Verwaltung der „Deutschen Wacht" erhältlich find. Kon Katharina "gttlo'? Kochbuch „z>ie süddeutsche Kü#«*?*^ausgezeichnet mit erlle» preisen, ist soeben »iedrf eine »eue verbesserte Auslage (die 28ste) erschienen. Z»asselbe ist das verbreitetke Kochbuch HM'rxetch^— Wehr als 3000 Kochrecepth 3 £wmntasesn\.>G gut-signren. ^reis brolHtert fl. 2 40,! gebunden fl. Z—. Ko«äthi/ in jeder Abhandlung oder zn bestell^ von der ^erlaGsbuchhandlung „Styria" in #***. Oer Gruß bei den verschiedenen völ kern. Wie der Begriff Höflichkeit und gut« Ton ein ganz relativer, in der Einbildung jtdrr Nati-on be« ruhend» ist, mögt da» nachfolgende Gespräch zeigen : Siamefe (zum Cochinchinesen): „Du loist ein grobtr Flegel." Cochinchinese: „Warum?" Siamesr: „Weil du mich nicht gegrüßt hast.* Cochinchinese: „Habt ich nicht eben imeine' Binsenhut abgenommen und aus die Erd« gesiegt ?* Siamrse: „Unsinn, du hättest Dein Uatterkleid ausziehen und mir un, den Leib wickeln miüffen." Araber (hinzutretend): „Schäme dich, Siiamese Wenn du höflich sein willst, mus« du verrsuch««, dem andern die Hand zu küssen, der daS aauch sv den THi l 4Kgttu4ic a *vinyl| zur Erd« *1: lese MeuheileaD ÄoftiAt Jur Ragst »den Pler Art^. Hin und <Änfc Jtft Kü-l tonne versuchen mus«, bi« der ältere von euch den HandtusS erlaubt." Perser: „Ihr versteht alle nicht, wie man (Mich grüßen mus«. Man mus« stehen bleiben, mit dem Kopf nicken und die rechte Hand an den Mund legen." Eskimo: .Ihr seid alle febr unwissend. Meinst tu e« gu, mit einem andern, so leckst du ihm zum Sruß da« Gesicht und er dir.' Lappländer: «Da« ist zu wenig. Man mus« sich gegenseitig die Nasenspitzen aneinander reiben «nd eine Rennlhierzunge schenken.' Kurile: „Nein, man mus« da« Knie beugen, da« ist olle«." Kaffer: .Wie ungesittet diese Nordländer sind! Da« ist alle« salsch. Wenn man höflich sein will, «uss man dem aadern in die dargereichte Sand spucke.» * Europäer: »Ihr seid alle Barbaren. Der nnjifl richtige Gruß ist, gleichviel ob e« regnet oder schneit, den Cylinderhui. da« Muster einer ideal-schönen Kopsbedeckung, abzuziehen. Das ist der Gruß der Culturvölker.' Kosmopolit: „Entschuldigen Sie, meine Herren, das« ich Sie jeden einzeln grüße." (l?r nimmt seinen Hut ab, leg» ihn dann auf die Erde, zieht seine Unterkleider ad und wickelt sie dem Siamefen um kn Leib, sucht dem Araber die Hände zu küssen, iickt. indem er die rechte Hand an de» Mund legt, dem Perser zu. leck, dem Eskimo das Gesicht ab. nibt seine Nasenspitze an der de« Lappländer«, tag« da« Knie vor dem Kurilen, spuckt dem Kasser i» die Hand und empfiehlt sich dann, mit dem Hute grüßend.) Alle: .Ah, welch höflicher Mann!' Felegrapytschcr Schiffsvericht der „Zled Star-(MW' in Antwerpen. Der Postdampfer .Western. Und' der .Red Star-Linie' in Antwerpen, S laut Telegramm am 10. Oktober wohlbeh«lten in Z?iw-Uork angekommen. Schrifttyum. wtti ..Gediegen, vielseitig, praktisch," diese drei Be-. Pchuungcn stnd für jcde Stummer de« bcliebldn Frauen« Hatt« „häuslicher Patßgeber" äußerst zutreffend, ko bringt die soeben erschienene Nummer 41 zunächst btti teachtenSweNe Artikel: 1) „Grobheit' von E. A. h, worin diese Untugend auf» schärfste gegcißelt wird, 1) Äinbcr und DienWM.'^ von Hella Karstein, da» ilahallen jener zu [ lad, 3) einen J W verzieren, tit 7. SG f. Zhun Midi Fortsetzung voi^ iagauer, 3) den llmzeichnungen Welt: Z» Kobci) twtoi[«|_ Kliteg^!, ständen theil: JUcepIe auf» genaueste beleuch-leitrag von F.L. ..Ueber aS Feulleton enthält stifchen Erzählung von 2) eine höchst span-imland' von Hedda jß der eigenartigen iiner Excentrischen, von Gola Luigi. on Besuch» und finden und Mädchen und in hauSwirtschafllichen Küche und Keller, Hau« od Eartn. Abvuoem^t^rei» vierteljährlich 1.40 Mk. »«« verlange P^Mmmern (kostenlos und franko) vm verl-h?'«Vpen Schneeweiß, Berlin W., Elßholz-P* lv. pilligers Ueise- und Aremden - Zeitung. kr. vom 10. October hat folgend?» Inhalt? Wiener ti»i?en. (Mit Jllustr.) — Die RuhmeShaUe an der toMu. (Mit Jllustr.) — SulranS Audienzen. — Der ^Withalersee. (Mit Jllustr!) — Da« Peters - Hospital k Bi stol. (Mit Jlluck.) — Lieblingsbeschäftigungen wnikani cher Millionäre. — Der Mann mit den ».WO Händen. — Mittheilungen von Nah und Fern. - Touristisch««. — Feuilleton: .SchützenliSl". Von Mime? Schmal. — Theater und Musik. — Literatur. - vermischte». — Notiz. ?as gratulierende Kind. Kleines Gratu K-Iiediich sür die liebe Jugend. Enthaltend Glück Ms»« In Versen und Prosa zu Neuj^rs-, Namenö-hßt und GeburtStagSfesten, sowie MeihnachtSwünsche ifcr Art, von Otto Müller. Vierte, neu bearbeitete fcf.ig«, 6 Bogen, Octav, in Illustriertem Umschlag fi. Die größeren und .kleineren Gedichte, welche A« bereil» in vierter «tflage vorliegende Büchlein «hill, trage» nicht bys schablonenhaften Stempel des .lDi-iul-iionSbucheS^au der Slirne; der Verfasser falzte sich tielmeW^ jene warm« und herzliche Sprach-l«ft zu treffen, Ute allein ein freundliche» Echo findet h »er Brust dessen, an den sie gerichtet ist, und die I> irehllnuteadrr, aber natürlicher Form wiedergiebt, I«.' ira Henen deS gratulierenden Kinde» lebt i| a»s aUe Fälle und fast auf jedes Ereignis Bedacht «uuimln in dem Buch«, und wir sind gewiss, dass .D-«tfch- Macht" selbe» sich fort und fort in allen.Kreises Freunde er-werben wird. Jen- kindlich^ einfache Natürlichkeit, welche so sehr zum Herzen spricht, zu erzielen, war also vornehmlich die Sorge frrt Verfassers obigen Buche», und er hat in der Ai^riennung, welch« da» Erscheinen einer vierten Aufla^verbürgt, wohl den Beweis ge-liefert, das« eS «kglich ist, einen eb«nso poetisch- al« ivarmklingenden Glückwunsch zu verfassen, ohne darum über die kindlichL Auffassung und Ausdrucksweise hinau»-zugehen. DaS in Münchrn erscheinend«, auf radical natio-nalrin Bodrn stehend« Kampsbl.rtt ,,Hdin" bringt in keiner letzten Nummer folgenden Z$>a!t: Der Buren flieg — eine gemeindeutsche Gifibt. • Die deutsch nationale Arbriterb«w«gunz die jüdisch« Social demokiatie. — Die croatis^js'slavonifchc Militärgrenze. — Oesterreich. Beschla«ch^mungen. — Auö dem Kampfe. - Zur Los vaLZiom-Bewegung. — Allerlei. Schriftthum. ~~Jt«S dem deutsch-völkischen Vereine „Odin''. — Brieffyeit. — Prob«-Nummern sind jeder-j«it durch dii GeGäslSstelle, München 10, Roman straße it, zu beziehen. Der JahresbezugSpreiS beträgt fl. 2'50 bei freier Zusendung. .Die Fackel', herausgegeben von Karl Krau», ein neu erscheinende», in satirischem Tone und aetuell gehallcne« Kampfblatt, da» sich die scharfe Kritik aller politisch«». volkswirtschaftlichen, künstlerischen und socialen Vorkommn^ feiner achtzehnte'Rum« träglich:« zuj^äff^«". Belgrad. jP 9kHPi&egu(ati ttbarafuft. ZMndorf. d«r B»,i«^TH«ai»kritik.. und GeNchtSsaal«brik. Theatercriminal. jbie »ik". — Lapida^S. — Antworten — »Die FackelA erscheint dreimal fange von II einzelnen N| >2 Seiten Ottao sinmer 10 kr. — Aufgab« macht, enthält in (Ende September): Nach-n Wilhelm Liebknecht. — — Die Verleihung eine« Der politische Erist in ljtrckhard. — Theater« «ineS Librettos, tffler.) —^Die .kleine Chromes Herausgeber». Monat, im Um- »err ^mat. — Preis d«r onnement April bis 2.25. — (Für Zk-tschland Mk. 4.50, für 'S WeltpostvercjßnS Mark 5.25). — Man der GeschölNstelle der .Fackel': Per-Mott«^rdaS Sclober-Decemb.r-Quartal, di« ihr roir^«i«n Abonneui»i«?^sDHt sie jedem Geschmacke gerecht zu werden, niimmt durH ihr« zahlreich«» Beilagen auf alle Ätvurfiiisse Rücksicht.? Insbesondere die Beilage . Mod^seiluna^«/ deutsch/HauS" fei hervorgehoben, nicht «ur »eis sie lotrflich Krzüglich. sondern auch w«il sie dar$alten e»er «ihB-u Modenzeitung überflüssig macht. NeuerdiiM» f)iJr diese wirklich ausgezeichnet« Zeitschrift eine „Illustrierten Ereignisse der gelangen, fl lj dem r^Een Inhalte Jahrg wir beUnderS ^ . ^urch Einführung einer >ochenchronik", Mwoiin die wichtigsten >d Bild zur Darstellung Trotzdem/kostet da« Blatt nur >hn'g mit yfltx Postzusendung. Au« texjßtHt 1 und 2 deS reuen mit begonnen hat, heben achtschatten", Original Roman von MkM^A^Nschstreuih. .Comtesse Clemeniine' von Alfred Sassen. .Du Ring an einem Finger", Er» zählung von L. Vandersen. „AuS dem L,nde der Gold» Minen", „Das Jahrhundert der flüsfigen Luft', .Au« dem HerzenSleben berühmter Männer", Briefe über Erziehung- u. v. a. Wir kännen di«s«S Blnit unsern Cefern nur auf da« wärmst« empfehlen. Probenummern sind ganz umsonst zu haben durch die Administration, 1 Schönlaterngasse 8, sowie durch jede Buchhandlung. tz» alfralisciier bestes Tisfli- und Erfrischungsgetränk, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen-und Blasenkatarrh. eine llausfrau wird einen Versuch mit schiebt'! neuer Bleirh*rif« Uf reuen. i ttichuf sparn ütder verSffentlichung ^^p«lch«m der ver-Schauplatz bA ^ngadin» die dort noch heut» in der volkz-"en persönlich«! zum Mittelen und aniMiigen Episoden Handlung gstiacht hat. ^do»>t>»nttpltl» iOfteljshtllcl» »N.io kr. alt Stempel. Vie letzte» 4 Xhfltimttn Quartal» der „Gartenlaube" mit dem Anfang de» ZiMans werden gratis geliefert. Z» öerlrtjnt truröi olle SuchhiMuiis« mtö vzjlZmtn. > ' „Deutsche Macht- 1899 IViisse; verbunden mit dem gesammten «... >9 Brandhofgasse - Elettri scbe Licbtsckwitzbä Ae II verfahren az, - Brandhofgasse 19 rllicle SestraJtlftiL lil elektriscbem Liebt. -^ca^'kvronisäien Ertrankungssoimen. Alle zwrckrntsprkchf«dcA,Arttu vo« «Mni TauiPs- und Wasscraiiwrudungt». Unter ständiger Leitung ?er Fachärzte sür pdysilalisch-diäletijches H-ilvcrjahren, Dr, JLkiiI» und lJi*. .Tu«t. Aisktaltt 11! Wusch sihrt mcitgeltliek ipstErtL - Fir 6ntspreeh«ide Wohioa» l.Kost wrgi» iit leitaiieo iriU' l.'.niHÜHffl'itz Pulver. VnN aaI,« wen« Jede Schachtel und Jede« Pulver A. Moll"« SchuUmarke und Unterschrift crÄjct. Moll's Seldlltz-Pnlver sind filr Magenleidende ein unflbertreff-licbcR Mittel, ton d- n Magen kräftigender und die Verdaunngstliätigkeit steigernder Wirkung und al» milde auslosendes Mittel bei Stuhlverstopfung allen drastischen Purgstivs, Pillen. Bitterwässern etc. vorzuziehen Preis der Original-Schachtel 1 fl. 0. W. _ üC raJtslilceite -weiden greiio3a.tlic3a. -verfolgt. Moll ! Franzb jantweinu.Sal£ \'nr »clit wenn Jede lascht A. Moll's hhglimtrkii lrl(> nnck mit der BI«lplomb« j\nr eent, moll- ,er,«i.l«»>-r. ist. Moll's Franzbranntwein and Salz ist ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei üniederrfissen und den andern Folgen von Erkältungen beatbekanntes Volksmittcl von Muskel- nnd Nerven kräftigender Wirkung. Preis der plftmbirten Original-Flasche fl. —.90. Hauptversandt durch Apetheker A MOLL, k. ». k. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben. In den Depots der frovlus verlang« man ausdrücklich A. MoLl.'s Präparate. Depots: En grus: Aug. Eöhelm, Bokitsch Sauerbrunn. Albert Zotter, F r a s s 1 a n. 3452-5 Das bestrenommierte Tiroler Loden-Versandtbans Rudolf Baur Innsbruck RiatlolpliNtrnBHe Mr. 4, empfiehlt seine durchgehend« echten Innsbrucker Schafwoll- LODEN. Fabricate für Herren und Damen. tVrliK«* lltiwlocks und Wetloruiüulel. g0~ Cataloge und Master frei. "WG Jg 3491—89 urj «Nsml>»Wj Z. 9325—1899. CHINA-WEIN SERRAVALLO mit EISEN von medizinischen Autoritäten, wie Hofrath Prof. Dr. Braun, Hosratb Pros. Dr» Dräsche, Prof. Dr. Hosrath Freiberrn von KrajFt-Ebing, Prof. Dr. Munti, Prof. Dr. Bitter von Mos*tig-Moorhof, Hosrath Prof. Dr. Neuaaer, Prcf. Dr. Scbauta, Prof. Dr. Welnlechner, vielfach veiwendet und bestens empfohlen. (Für Schwächliche und Reconvalescenten.) --3426—103 Sithemr llcrffil'/fcn , XI. Medizinischer Congres-i Rom 1394. IV. Congress für Pharmacie und Chcutie Neapel 189 4 Ital. General-Ausstellung Tarin 1398. f. ttftlfnt- fltrltii lli-i* / Ausstellungen Venedig 1394, Kiel iS9». Amsterdam 1894. Berlin 1395. Paris 1395, Quebeo 1897. ■ —- Vebtr 900 ärztliche Gutachten. ——— Dieses ausgezeichnete wiederherstellende Mittel wird seines vortrefflichen Geschmackes wegen besonder* von Eindern und Frauen sehr gern genommen. Es wird in Flaschen zu Liter k K. 1.20 u. 1 Liter ä 11. 2.20 in allen Apotheken verkauft. Apotheke Serr&v&lio, Triest Enaros-Versandthaus von Medizinalwaaren. - Gegründet 1348. - Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass die diesjährige Control -Versaiiiiuliuijt für die nicht active Mannschaft der Landwehr im Bereich« d«r Stadt Cilli utn 24. October 1899 stattfindet. Hiezu haben zu erscheinen sämmtliche» Urlauber, Reservisten und Ersatz-Reservisten, welche im Laufe diese» Flures weder in activer Dienstleistung gestanden sind, noch zur milüjjnschen Ausbildung oder Waffen-fibung eingerückt waren. y/ Beginn der Conti di Versammlung um 9 Uhr früh, Versam in lnng im Hofe der neuen Landwebrkas«*rne. Die Nachcoutrol-Versammlung findet am 20. November 1899 um 9 Uhr vormittags statt. Jeder hat seinen Landwehrpass mitzubringen. Ltadtamt C i 1 Lii am 4. October 1899. Der BArgermeister: 4302-85 Stirer. Heinrich Reppitsch, Zeugschmied für Brückenwagenbau u. Kunstschlosserei (Steiermark) 3773 erzeugt Decimal- auch Centimal-öröcken-Wagen, Gitterthüren u. Geländer, Ornamenten und, Wappen aus Schmiedeisen, Garten- n. Grabgitter, Hed- u. Weinpressen, Tiefbrunnen-Pumpen, auch Einschlagbrunntin sowie Wagenwinden solid u. billigst. - Oime Concurrenz. Kolhsckr liiilasclilAliaol (neueste Erfindung') >-.» das einzige )Aitte), um ein seines C-uInscIi löoster Farbut;. deliciösem Geschmack und :hnell und « <}uem zu bereiten. Enthält und reiatM Fette, die richtige Menge von rz>»n, dibfi.Tfde weitere Zuthat entfällt. Für auaMtWjs?>itf'**taiirants, Kasernen etc. an- / IbczuhlW. eynCTafel (m 4 bis 5 Kilo Fletsch 40 kr, fcMnen Takl für 1 Kilo Fleisch 10 kr. Cerdfral-Depöt: llerl.vak, / WIEN I— NnglerjfHH*« IVr 1. Y ......Un H M II n »in .........."...... SSSS B53S SSSS B5P°jg'ög5güin!agj!ir-tiia'ngBg5gg&^5BgSig°iia'iiB5a Der deutsche Geist. (tlii« tcsi ,T«»tschk» ßticrfüBnticit.*) E» (am ein Geist geflogen Vom Rhein, vom Nordseestrand, Er flog im weiten Bogen Durch unser Mährer-Land. Dem wirst du nicht entrinnen: „Das ist der deutsche Geist." Der um des Spielbergs Zinnen Im raschen Fluge kreist — Da gilt kein Zaudern, Wanken, Der schon nicht Mann, nicht Weib. Der reißt mit idarfen Pranken DaS herz dir au« dem Leib! — Ihr Männer deutscher Zunge, Tu deutscher Frauen Flor, O Brünner Stadt, du junge, Du musst zu ihm empor I Mit deutschkn Geistes Walten, In deutscher Treue Zier, Wie wirst du dich entfalten Grcß. herrlich sür und sür! __ ®. *. In » Album. In Ehrensachen giebt» nicht kleine Dinge, Da sind dem großen gleich auch ganz geringe. DaS nur ist die wahre Ehre Aus des Lebens wirrer Bahn. Die der Mensch sich selber geben, Und auch selber nehmen kann. W. ». <#Iattt?. Sei im eig'nen Hause du selbst das beste Geräthi Bist du des Hauses Zier, ist es am schönsten geirrt. Nicht deS Hauses glänzender Ruhm rühmt immer die Hausfrau, Aber der Hausfrau Ruhm rühmt am besten das Haus. » O müde Seele, sink' nicht kraftlos nieder, Und wünsche nicht, ist dir das Glück zu- wider, D, wär'S vorbei I Bei zage nicht, pedrauche deine Flügel! Sieh, nur noch über einen kleinen Hügel. Und du bist srei I ». • Tod ist Trennung I Dreifacher Tod Trennung, ohne Hoffnung, wiederzufehn. »««he. Punscheonfect. 280 Gr. seingesiebter Zucker wird mit vier ganzen Eiern Stunde gerührt, dann gibt man Schote gestobene Vanille, je ÄS Gr. geschnittene Orangenschale und Citronat, etwas abge-riebene Citrone und 280 Gr. Mehl unter das Gerührte, setzt kleine Häufchen auf Oblaten, lässt sie einige Stunden im war-wen Zimmer trocknen und backt sie in mäßiger Hitze. Kürbis als Gemüse und als Sin-gemachtes. Gewöhnlich werden Kürbiffe nur als Viehfutter verwendet; der Kürbis liefert aber auch ein sehr gutes Ge> müse. ja er giebt mit Zucker und Essig ein vortreffliches Eingemachtes. Um die Kürbiffe zu Gemüse zu bereiten, schält und entkernt man sie und schneidet sie zu kurzen dicken Nudeln. Die in kaltem Waffer durchgewaschenen Kürbisnudeln werden in heiß gemachte Butter mit Mehl hineingethan; das Feuer darf nicht heftig sein, man dars auch nicht viel umrühren, damit kein Brei entsteht. Man lässt sie circa eine Viertelstunde aus voller Herd-Hitze und gießt vor dem Absetzen sauren Rahm hinzu: der Liedhaber kann auch Salz. Kümmel oder Essig dazu nehmen. Ausbewahrung von Kernobst. Die Torfstreu ist ein ganz vorzügliches Mittel, um Aepfel und Birnen über Winter zu confervieren. Zum Verpacken eignet sich am besten «ine große, gut gereinigte Tonne. Zu nnterst kommt eine etwa 5 Centimeter starke Schicht Torsstreu und darauf das Obst so, dass jede Frucht von allen Sei-ten etwas mit Streu umgeben ist. Oben-auf kommt wieder eine Lag« Zorfstieu. So behandeltes Obst behält ein vorzüg, lichcs Aroma und hält sich mehrere Mo-nate länger, wie auf Stroh oder Hürden aufbewahrtes. Man rechnet dabei auf etwa so Kilo Obst 10 Kilo Torfstreu. Eine gute veder- oder Riem-schmiere wird wir folgt hergeslelli: '/, Kilo gelbes Ceresin,Kilo rohes Palmöl, 21/* Kilo geringwertiges Schweinefett wer-den geschmolzen und dann, je nach« ver-langt« festerer oder weicherer Consistenz, fowie kalter oder warmer Jahreszeit, 2 bis 3 Kilo gewöhnliches Bajelinöl hinzu-geiührt. Ist alle« gut gelöst und gemengt, so wird es in Dosen oder in die zum Aufbewahren bestimmten Behälter gegossen. Wird dieses Fett gut dem Leder einver-leibt, so hält eS Riemen, überhaupt alleS Lederzeug in beständiger Geschmeidigkeit und läsSt Sprödigkeit gar nicht auskommen. Hauptsache ist dabei, dass das Leder vor dem Schmieren gründlich von anhängen-dem Schmutz gereinigt wird; hart gewordene Riemen müssen erst mit ivarmem Waffer ausgeweicht werden, und es em-pfiehlt sich, solche dann in noch feuchtem Zustande zu schmieren. Dieses Fett ist auch geruchlos, wodurch es sich noch be-sonders von zahlreichen anderen im Han-del vorkommenden Präparaten auszeichnet. Verwendung kranker Kartoffel». Nach Damman kann man kranke, ja selbst hochgradig kranke Kartoffeln ohne jedes Bedenken an die Thiere verabreichen, vor-ausgesetzt, dass nachweine sekundären Ver-Änderung m sich an ihnen bemerkbar machen. Nur muss das Wegsüttern so frisch und rasch wie möglich ersolgen, weil Schim-mein und Faulen oft mit großer Schnel-ligkeit an den aus der Erde genommenen Kartoffeln um sich greift. Andernfalls ist eS das beste, die kranken Kartoffeln mög-lichst schnell in Gruben einzusäuern, und zwar in rohem Zustande, zumal ein vor, heriges Dämpfen bei den meist dringen-den Herbstarbeiten sich gar Nicht durchführen lässt. _ Im Privatcomptoir. „Welche Mühe haben wir ui»S gegeben, den christlichen Arbeiiervsrein in'S Leben zu rufen, und jetzt, wo der Ausstand beginnen soll, sor-dern die KerlS ebenso Lohnerhöhung, wie die anderen. Ja, was denken sich denn die Leute unter .christlich"? Verdächtig. Neuengagierter Cafsierer (zum Chef): „Herr Meyer dürste auch wohl schon gehört lzaben, dass ich componiere!" — „Aber im Uebrigen sind Sie doch ehrlich?" Der schlaue HieSl. Tepp (zum HieSl, der ein „Marterl" auf seiner Alpwiefe aufstellt): „Wem stellst denn'S Marterl? I« leicht wer abig'stürz«?" — HieSl: ..A na! I stell'S bloß her, um dass d' Fremden meiner Wies' als gefährliche Stell' ausreichen." Auf der Hochzeitsreise. „Alfred, wenn wir unsere Küffe verzollen müssten, wäre die Mitgift schon pfutfch!" Vielversprechender Lohn. Morizk: „Tateleben, kauf' mir einen neuen Anzuq!" - .Ich hab' ka Geld!" - Morizl: „Warum machst De nix ConcurS?" 1899 .Leutschc Wacht" Nebenverdienst, 4iiprafc und Tretet sich g-'- uhtcien. arbeit»Tudigen unih sesshaften PfTiünlickkeitrnSdurch UebcKphme einer Ipw'.vt inffindiflcheji V*r->ichemngs-V-soiÄ-haft Jhrsten Anerbieten wter Sy'JS'v jjMfTyOitlagernil. ssss—103 Ich Anna Csillag Kl irct:tc tttim 185 Centimeler langen Haar, habt solches in tätlichen Gebrauche« meiner n«n Pomade erdallen. Dieben berühmtesten Aulori-das einzige Mittel gegen ^der Haare, zur Förderung fthumd derjelde», zur Stärkung bobcnS anerkannt worden, sie bei Herren einen vollen, träs-irlwud»« und verleiht schon rzem Gebrauche sowohl dem El* auch Banhaare natürlichen lind $fiUe und bewahrt dieselben " eiligem Ergrauen bis in da« höchste Älter. Preis eine« Tiegels I fl., l fl., 3 fl.. S fl. ?«Oersandl täglich bei Voreinsendung WUtlraQtS oder mittels Postnach-■o|mc trr gaa;cn Welt aus der Fa-in!, wohin alle Aujiräge zu riditen sind. 4310—1 Amui Csillag, WIKX, I., Seilcrgasse 5. Wegen Auflassung des Geschäfj hnrdllch bewilligter totaler Ausverkauf sämmtlicher lagernder Itiim»n<('oiirprtinii als: Herbst-Jaquets, Capes und Schnlterkrügen, J'egenwiUntel, Winter-Capes, .Tacken, Winter-Mäntel mit und ohue Pekverbiiiiuiiujf «n ii'ibsergewsihnlieh tief herabgesetzten billigten Preisen. Achtungsvoll EhpJerZul 4288—HfS? Carl Rocssner, Ilanptplatz Nr. 17. idmark-Zigarrenspitzen («tfnehlt Georg Adler, Cilli. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Arbeiter-Verzeictinisse, wie solche von GewerbeUffl^ndon und Fabriken zu führen sind, hält stets auf Lager und fljfljffiehlt zu gefälligem Bezage die Yej^kfSDuchdruckerei „Celeja" in Cilli. )g<:n slmintl ,selbst der schwierigsten BjT.' ii, welche in der Ehe vorkommen uds Grund zn Sorgen und Störung de« Fajnienwohls geben, resp. Mann and Kran Wsw. der Reife an bis zum kritischen sowohl vom wissen» schastl. wie Äktischen Standpunkt aas betreffen, suflle Antrabe wertvoller, zeit-gomässer, biÄer wenig oder kaum gekannter natOrlicli^ftnd küustl. Verhaltungsmass-regeln IM alle Fälle. Höchst belehrend, meujch^ffreundlich und hochinteressant! 208 Heften staik. Preis 30 Kreuzer, Porto 12 Kreuier extra, wofür g«tchlo*sene Sendung. (Auch in öüterr. oder ung. Marken.) Nachnahme erhöht den Preis am 23 kr. Ji. Znrubs »t Co.. llnmliurK-1298—8 M. BreiJjEmytein, Buchhandljudf und Antiquariat, Irassa 5, erschie^ien grossen W vers. s«|irMi sc li (ca. 100 Seiten guter BAchcr aui usende a enorm Buche V«rUf rlil- i-.'i „Wien hi.Htrirh'ii oenzeitung (onlinental *£jooeqa< fß ,r^ jp b«sl"e ACHTE Ö& Portwein, ■Sherry, Madeira, Marsa/a, Malaga, Tarraqona etc.... Niederlage: weine. Cilli Josef Matiü "TT fl > ^ ( WWWWWWM V ~S N V \ vv\\v.y \ \ \ AA N \ N S \ S S \ S VS S S> \ SS VVS \\ N \ \ \ S. V. S \ \ \ \\ v\ \\ vC\ \ \ V V \ V \ s r- < N S N V ^ « c •' '*1? k/ -■ "'/e M m jjur Uebernahme und Anfertigung sßmmtlicher ßuchdruck" jTrbefie/j M empfiehlt sic/j d#s* Vereins- J$uchd ru eher ei fieleja' T^athhausgasse 5 CUli, T(athhausgasse 5. gesieingerichieie Buchbinderei. Verlag der „ J)eutschen Waclji'/ m ,S///////S/'''SS'''S S /// s /////.'/ s / /^ //////// / / // // // // / / 7 / 7 X X .Deutscke Wacht' 1899 überraschend gut und kräftig zn machen. — und Colonialwarenhaudluugen. DI «313 und jedt^MÖWjjeh« Bouillon augenb^ hältt'ch Drogueiien r 3una«JT«rÜr*e Maggl bllllagr&achgefMlt Wunen der Suppen i»t einzig in sein Oi iyiiml nsimihiilrls Originalstäschchen worde M m ge Tropfen genügen. In Originals Fl.i!! li»W,.rh von 50 1»! ler :i Ein Hans ist ans freier Haitä zn verkaufen. Anzufragen heim Eigenthümer, Theater-passe Nr, sin Cilli 4325—85 Meraner-Cur-Tranben blaue, fcO^ Pfund hr, franeo öberall 2 fl. u^Hfrttln her Oebrauclisanwei-sung sendal ttan» Timber. Meran 5^. T rol.__lvS-«7 Ein im besten Betriebe stehendes grösseres E i n 4.123 Parterre, gass'enseitig, per Monat 7 fl, iat sogleich zu vermivtheo Bogengasse 5. Unterricht in Violin, Klavier und Gesang für Concert,. und Theater ertheilt Capellmeister Franz Stahl, Obere Schulgasse 11. 4820-93 Wohnung mit zwei grossen Zimmern, Küche, Speis und Zugebör, auch als Kanzleien zu verwenden, ist zu v(.-raietben, Rathhausgasse 4, I. Stock. _4329—85 Suche einen älteren Compagnon mit 3 bis 500 ijolden Einlage für ein Handels-Agent^Gischift. Antrags Tinter .Zukunft* an die VerwaltuBg d. „D. W " 4328—85 Möblirtes 4381 Zimmer gassenseitig, hochparterre, ist sogleich zu vermiet!,,». Herrnanngasse N'r- KL EinLehrjung der deutsch.n und sloveniscben Sprache mächtig, mifr guter Schulbildung, findet sofort Auhrfnme in der Gciiiiscl'twaren-Handlnng des ». Min ■ _ Hinstr. Preifleataloe gratis nnd franeo. Ein Darlehen von 250 i wird gegen voU-UU-isge Sicherstellung auf b Jahr.- aufzunehmen gebucht. — Anträge unter ,A. Z ' an die Verw. der ,1). W.« Havelock mit ganzen Krägen für Herren: aus Tiroler Loden 6, 7, 10, 12, 14 fl , nus Kameelhaar 6, 8, 10, 12, 14 11. für Knaben: aus Tiroler Loden 4, 5, 6, 7, 8 fl., aus KauieelWaar 4, 5, ft, 7, 8, 9 fl. garautirt w a s s e rdjj^fn t. Grand Etablissement Wiener Herren- und Knabenkleider »swm JF&uristen" MA\ IfllGraz, ö»uptpln,tz 8. Postsufträge werden bestens ausgeführt und genügt bei _ Bestellung die Angabe der Lllnge. 4a-J--—1»< Billigste festflesetrle Preise auf jedem Stuck ersiohtlich. Ein fast neuer 4317-85 Pha 9.1-0 n 4sitzig, in sehr Jßlcin Zustande, wird wegen Rauramjflf'l verkauft. Anzusehen von 9 Uhr frth bis 3 Uhr nachmittags. Näheres in der Verwaltung dieses Blattes thiTr Seuslein>«j verzuckerte ^abführende Kilten welche seit Jahren bewährt und voa hervorragenden Aerzten alsleicht abfiÜirendeslösendesMittel empfolilen werden, stören nicht die Verdauung, sind vollUÄnieii unschädlich. Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillon #lbst von Kindern gern genommen. Eine Schachtel, 15 Pillen enthalten■ r/lich prot.ic liierten Schutzmarke „Heil. Leopold* injfithscbwariem Druck versehen ist. Unsere registrier-I teu Schatiifeln, Anweisungen und Emballagen müssen die l. nter-»fhiift ..Philipp Nenstein, Apotheker" enthalten. riitltfil» MeuHteln,a Apofteke zum „heiligen Leopold". Wien, L, Planke^ngasse 6, Dei.otii. Cilli bei Herrn Adolf Marek's Nachfolger, M. Rauschcr. Apotheker. 4318—25 Unterricht in der itnlieiilHoheu Und SpraifiiH wird in den Abendstunden gegeu «Sssiges Honorar ertheilt — Anzufragen in der Verw. der „Deutschen Warbt". 4313—84 Ein grosses, schön 4308-JB möblirtes Zimmer mit gewichstem l^^n. sammt VorzliliMi gaBsen^eitig, IL^iRoek, Haoptplats 10# if vermiethen. Gute Weicli-und Bnchen-Uolzkohle liel't^niiUigst AikIoii «lakliu9 Weitenstein. I. Stock, Ringstrasse Nr. 3, bestehend ans 4 Zimmern, if^ehe sammt-Zugehör. Vorzimmer. Sp#, Keller tin& Boden, ist mit I. October 1890 zu ver- miethe^". NcliiincWoliiiiiii! II. Stodf. Rmgstrasöe Nr. 5, bestehend aus 3 Zimmern. Küche sammtj Zugehör, Vorzimmer. Speis, Keller undJ Boden, ist mit I. Jllnner 1900 «i ver- miethen. 4300— A um (ragen bei der Hausmeisterin. Jak. F. Poschinger Lauf-Fabrik und ^eJiifaiiatnenMachersi in UnferscirlA«'!! (Kjiruten) ii Sebeibe^ewehr Cali'jer, Qb^ntmmt gestalcuutfn zn de ibei seh^jWlider Arbeit ten hdfortVn Schuss. empfiehlt Jagd-aller Systemj paraturen ■ billigsten ^rpisei nnd gq^tntier Anfrage! werden s^Grt beantwort Preislisten sretis und franeo. __.4-->-91 j Wer wär 403 Mark garantirt jfronatl '.•■^Pjfcehr!. und ohne Risiko verdiea^PSemHj^ofort Adresse mit Frciny rke unter jf. 21 Annoncen-EflfWkUC. F. Wdftan, Leipzig-I^Muenan.M UBy-27 Singer INTÄtim.ö'SOtlilieil sind unentbehrlich Ar Hausgebrauch nnd Inlustrie. jSingGI* ]y^ "h yYl n f^n sind mustergiltig in Construction und Ausführuu --— *■*--— *---"■—^ -p sind in allen Fabriksbetrieben die meist verbreiteten. Bind f(lr die moderne Kunststickerei die geeignetsten. h in der niotleriien Kunststickerei. r vorzüglichen Qualität und grossen Leistungsfähigkeit, welche von jeh« .fragenden Auszeichnungen auf allen Ausstellungen nnd das il!»er 4<\jahrlg trer Maschinen. __ „ „ übuiuachflueai-Betrieb lit allen Grüssea. __aschinen Act.-Ges. Frühere Firma: Cf. Neidlinger. Laihach. Fetenstrasse Hr. 6. GNr. 16. _Klagenfurt, Borose Nr. 19. Singer INTali Kostenfreie UnterrJ Die Nähmaschinen der Singer Co alle deren Fabrikate auszeichnen. Der stets Bestehen der Fabrik bieten die sicherste fclnff«»r .Elektromotor*1 t Absatz, »perl«' Feltrufl MI