V ^okovd»!« Marlbor, Sonntag den 12. September 192S. schrim«lwns, VifWOttung vuchdruckeret, Mavidor, luvLiieva uiica 4. lelephsn 24 vezusoprelsE: ilbholen, monatlich vln 20«..» Zuitellen . » . , 21'-« Vurch Pos« , ... 20'^ Ausland, monatlich . . . 30-« Einzelnummer vin 1 dl» 2'-». v«i velteliung de? Zeitung tl» de? ^von» nementsdettag Mr Slowenien kvr mlnde» itens einenMonal.ouherhald Iiir mindesten« drelMona<« elnzuIenden.Zu d«ant»orle»d« vrlefe ot>neMask« verde« nicht derlckslchttgt lnssratenannadm« i« Marld«r bei der ttdmlniltration der Zeitung; . uiico «, in ciudlwna bei eomponv, in Zaqred bei lq», terreillam d. d.» in Sr«z d kienriich.NoNeiger, ' ti> >Vien bei aile» ftnzelgenaitz» »at)me. '»eilen. Rr. 20S — vs. Jahrg. Wer einen schdNen Abend erleben und dadurch den Tag entsprechend abschließen will, der sehe sich den überaus prächtigen» humorvollen Film SrSfln Marlza im „Apoto"-Äino an. Die Filmhandlung wird von einem ersikl. Orchester sinnflemüß begleitet. Man reserviere sich die Ka.ten im Vorverkauf. Telephon 121. Alno .,ApOlO." Bilanz einer Tagung Von eir. c^^il.l.0 Wirst man sich die Frage auf, ob es den in Gens versanmieilten Mtnderheitenpolitikern Helungm ist, Z)?ittel und Woge zu einen» wirksamen Minoritirtenschutz zu flnden, jo muß vorerst betont werden, daß der zweite Mindecheitenkongreß sowohl hinsichtlich ^ter nun^rischen Vertretnng als auch im Hinblick auf die Arbeitsleistung !m Vergleich zum ersten K^ongrejz einen sichtlichen Fortschritt auftveist. Der erste Kongreß befaßte sich Vorwegs mit der allgemeinen Formulierung und flnierung der Begriffe Minderheitenrecht und Minderheitenschutz. Dieser zweite Kongreß leistete kmmense Detiiilarbeit. In ein-gelnen Sektionen wurden wesentliche Beschösse gefaßt, die die gemeinsamen Ziele und Bestrebungen 't.er europäischen Minderheitenführer und der Minoritäten aufzeigen. So besasite sich die W a h l r e ch t s s e ?-t i o n emgel)endst mit der Anwenidnn-g solcher Wahlmedhoden. die den nationalen Min-derheiten in ihren Porlamenien und Selbstvenvaltungskörpern eine Vertretung sichern, 'die der zaihsenm'iißigen Stärke einer Minderheit in der GesanMevöl^erung eut-spricki-t. Bei dieser Gelogenheit wurde auf die schädllichen s^l^en der von den Mchr-heitSvölkern vielfach goibbten fi'instlichon iWalhlkreiSgeometrie hingewiesen, auf die uniberochtigte Begünstigung der Majorität, Wahlterror usw., die im krkissen Widerspruch zu 'c>cm Grundsah der staatsbsirgerlichen Freilheit stchen. (5ine nicht-minder wichti'ie Frage, mit der sich die Rechtsseltion be» schälstigte, ^var die Frage der S t a a t s-b ü r g e r s ch a f t, der unverschuldet durch die Matlichen Umwälzungen vedimite Verlust der StalatAbi'lrgerrechte, durch >k>en viele Hunderttausende von MinderheitöMgoho' rigen den s^lMersten wirischaftlichen Schä-digulMn und der bittersten Not preisgegeben wurden. In der W i r t f ch a f t S s e ? t i o n wurde eie volle wit sch ftliche Gleich'e^ech. tigung der Mnoritäten mit voller (5n!schie-deii'heit zur ollgemeinen Forderung erleben. Der Splint soll im Verhältnis zum Angi.'ihö-rigen des M'.nlder^eitenvolke? genau dieselbe wirtschaftliche Rücksichtni^lhme üben, als cb es sich um Angebi^rige des Mehrheit.5v?lkes handeln wlirde. Dies gilt in gleicher «Weise bei der Verteilung von Krediten, K'oivvssio-nen, !.'i^;<'nzeu usw. Eine 'oer wichtiMen Ent-schliesjuugen ist Wohl die, das, sede Aussorde-Nlng zuiu wirtsäinftlichen Boykott von Minderte ils-'n gehörigen strnlsgesehlich verfolgt ltverdcn sollte^ Wiedergeburt in Genf Triumphaler Ginzug der Deutschen in den Völkerbund Friede ist die Bedeutung dieses Tages und die Losung: Nie wieber Krieg!" // Gens, 10. September. Lange vor halb 11 Uhr wnr der Reformationssaal, in dem die Völkerbundversammlungen stattfinden, bis z!um legten Plätzchen gestillt. In allen Sitzreihen standen die Mitqlieder der einzelnen Delegationen mit ihren Referenten eingekeilt. Alle Galerien waren dicht besetzt. Um halb 11 Uhr gab ein Glockenzeichen den Beginn der Sitzung bekannt. Unter lautloser Stille erteilte der Vorsitzende der Vül-kerbundversammlung RinLi 6 dem Präsidenten der Wahlpriisungskommission G u-erero (Salvador) das Wort zum Bericht iiber die Ausnahme Deutschlands. Guerero erklärte, dah alle Formalitäten ersiillt seien. Doutschland sei als Mitglied des Völkerbundes zu betrachten. Präsident Ninei ^ bittet sodann, die deutsche Delegation einzusühren. Alle Schein werser wenden sich dem linken Sektor zu, wo in der ersten Reihe, ganz nahe der Rednertribüne, vier Plätze für die deutsche Delegation reserviert sind. Hinter den Deutschen fitzt die argentinische, hinter dieser die australische und neben dieser die österreichische Delegation. Von einigen Beamten des Völkerbundse-kretariates gefiil)rt, treten Dr. S t r e s e-m a n n, G a n ß und Dr. S ch u b e r t in den Saal «und begaben sich auf ihre Pliitzr. Die übrigen Delegierten und die technischen Berater der deutschen Delegation haben schon sriLl)er im Saale Ausstellung genommen. Minutenlanger Applaus begriiht die deutsche Abordnung. Präsident N i n ö i l)eis;t, als sich der Beifall gelegt hat, die deutsche Delegation willkommen. Er betont die Be» deutung des Eintrittes Deutschlands in den Aufmerksame Vchandlung erflchr die Frage der B o d e n r e f o r m, die in vielen Staaten zu einem Wirl>'clMtSnationlilismus der Mehrheitsvi)lker ausgeartet ist. V^di?n-reform in nat!oimsgem^schten Gefienden soll nicht zurVerml^gensverschl^tninq zullu^iun''teu der nationalen M'indei^ieit sichren, unisv wenig<^r, da eine soli^tic Politik, wie es sich iu den MMolgostaiaten zei^gte, auch ffir die Mchrheitsvölker uiWlnstpg'e Fo^lgen zeitigte. Eine aus so^zialen. U>o1)lilb^'rlegten rechtlichen unid reformatorisch-verbessernden Mo'i-ven friodlich lind liilter Berücksichti^^nii'-g aller Interessen diirck^qesi'lhrte?lgrarrewrm ist wertivM, ein einseitig nationalistische, 'deiu Interesse einzelner Volksweise, Plirteigrup-Pen liud Parteien dienende Bedeure^oriu inii^ jedoch idie Mchteiligsteii Folgen nach sich ziehen. Konflikte Milchen Me'''rl?cit nnd Miiiderhe'.t sollen nach Tunlichleit aitt donl Vpdell d^s betresseuden Tlaines sowie im N'H'Nien it'er x^egebenen star.tlicheu Rech s-nii>silich?eiten in iileichl>rechti>^ter Zilsani-ineniirbeit geschlichtet U'evde,l. ! In der K' n l t n r k " n, m i s s i o n innrde !^!e ? e n ^ r >1 e ^ als auch ''e ' . l u r a n t o- Bölkerbund. Er erteilt nunmehr Dr. S t r e-' s e m a n n das Wort. Dieser tritt zur Treppe vor, ein wenig blas;, und wartet, an der Treppe stehend, die englische llebersetzung dieser Aufforderung ab. Hieraus betritt er, neuerlich von ei'nmiitigem Beifall des Hauses und der Galerie begriiszt, die Tribiine. Scheinwerfer beleuchten ihn, Kinematogra-phen und Photographcn richten ihre Objekte aus die Tribiine. Der Loutsprecher, der vor Dr. Stresemann angebracht ist, iibermittelt seine Rede gleichzeitig in alle Couloirs nnd darüber hinaus in alle Hauptstädte der Welt. Reichsaudenminister Dr. S t r e s e ur a n n sagte: Der Herr Borsitzende dieser holien Versammlung hat ebenjo wie die Herren Bor-sitzenden des Bölkerbundrates die Giite ge-l)ubt, mit Worten der Freude und der Genugtuung den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund zu begriitzen. Beiden Herren den Dank Deutschlands zum Ausdruck zu bringen und diesen Dank aus die hohe Versammlung c'uszndehnen, ist meine erste Pflicht, wenn ich von dieser Stelle aus vor Ihnen das Wort nehme. Ich verbinde damit zugleich den Dank an die Regierung der schweizerischen Eidgenosfenschast, die in traditioneller Weife die grohziigige Gastfreundschaft ihres schönen Landes auch Deutschland als Mitglied des Völkerbundes erweist. Seit der ^Begründung des Völkerbundes ist ein Zeit-^ räum von mehr als sechs Jahren verstrichen. . Es k?at somit einer längeren Entwicklung be-durjt, bis die politische Gefamtlage s^ ge» ^staltet war, datz die deutsche Mitgliedschast im Völkerbunde möglich wurde. Noch in die-^sem Jahre sind grosse Schwierigkeiten zu überwinden gewesen, ehe dem Eutschlufse lDetUfchlands der einmütige Veschlutz des WWMWWWWM nomie mit allem Ernst dnrchberaten. Tie Sprache soll im Sinne eines Be'ichlusseS die.» ser Cektvon nicht nuchr als Politisches nnd nationales Ktihrt n'erden. Jede Nationalität hat ein Recht lnis Bchulen in der eil^enen Vi^^^ksspniche. Tie W'irnng und Echreibnmi der N a-m e n stellen ein Personalrecht der Viujier dar, in das jeder Cingrij's des Staates lin-zlllüssi^l ist. Bei der .^illtlirante>ne- iiiie erga>ben sich st^egeiisät'.e, die die ))(in^er-heitenpolit'ilker in ein kleineres i^'nier der ''.^Glohuetiden nnd in eitle Mebrheit der Be-j/il^endell teilten, ^k^.i^inentlich die nationalen Minder'heilen Tentschlan'tis lind Oesterreichs lelhnen die .'»Ulltnraltionomie sintig des MiVestiinunlnsis' und it'venr-.isf II»dasrech!es an>''sil's'tsreiche''e i.'e iulii^sntdgllchleiten erblicken. Trotzdein wurde Völkerbundes folgte. Fern liegt eS mir, Sbe^ diese Dinge der Vergangenheit zu sprechen. Die Aufgabe der lebenden ^neration ist es, den Blick auf die Gegenwart und Zukunft zu richten. Nur eines lassen Sie mich sagen: Wenn ein Geschehnis, wie der Eintritt Deutschlands erst in einer so langen Entwicklnng!^ran-gereist ist, fo trägt vielleicht dieses ^chehen gerade ties^lb eine besondere Gewähr in sich sür seine innere Beständigkeit und seine sr»^t bare Auswirkung. Deutschland tritt mit dem heutigen Tage in die Mitte von Staaten, mit denen es zum Teil seit langen Jahrzehnten in nngetrübter Frenndschaft verbunden ist, die zum anderen Teile im letzten Weltkriege gegen Deutfchland verbunden wa« ren. Es ist von gefchichtlicher Bedeutung, datz Deutschland und diese letzteren Staaten siä^ jetzt im Völkerbünde zu d«uernder friedlicher Zusammenarbeit zusammensinden. Die fe Tatsache zeigt deutlicher, als Worte und Programme es können, datz der Völkerbund berufen fein kann, dem politischen Entwicklungsgang der Mensch^ii eine neue Richtung zu geben. Wir erleben die Bildung von neuen und das Hinsinken von alten Formen der Wirtschast, wir sehen, wie die Wirtschast die alten Grenzen der Länder sprengt und neue Formen internationaler Zusammenarbeit erstrebt. Die alte Weltwirtschast hatte in ihrer Zufammenarbeit keine Satzungen und ^o-grammL. Aber die Deroute ans dem unge« fchriebenen Gefetz des internationalen Gü-teraust«?ilsches hat den ungehinderten Berkehr gestört. Ihn wiederherzustellen ist unsere Ausgabe. Wollen wir eine ungestörte weltwirtschaftliche Entwicklung, dann wird das nicht gefchehen durch eine Abfchliehung von moljrheitlichen Kreisen des Kongresses die volle niati<>n-ale Selbswerinitwortilng fentschiedene Bereilschast zun: nationalen BeketUnis, zun: tiationalen ^pfer) als einziges Mittel zur Klärung der trüben Be,zie-hungeil zwischen Mini>erheit uns Mehrheit kjingestellt. Es ist dies die einzige Mö^ich-keit, gegen eine ^latioiialistiscl^e irredeniistische nnd renotionalisierende Minoritätenpolitik aittzilkmmnei?. Von grosser Wichtigifeit ist hiedei der ^chiit.^ ixs natitnuilen Bekenntnisses durch den Staat, die teilweise Finanzierung der ^nlturautolioulie >durch den Staat ui;d die Zn>aii^i'Mrperschasten. (^^ilbt es nnii, nach ^.^x'trachtung der geleisteten Arl>eit. eine Antwort anf die Fraige, ob es heute bereils eiiien wirksamen Schutz der Miuoritäten gibt? Noch inrmer langen Pt'elduugen ein von Uuterdrilckungen, (^e-N'>a!tt>iteil, von Entreung, die den übrigen hier verfammelten Mitgliedern zur Seite fteht. Gleichwohl glaubt sie die Ansicht zum Ausdruck bringen zu können, dasj bei den weiteren Ausgaben zunächst jenes Gebiet besondere Beachtung verdient, aus dem die einzelnen Völker durch Einordnung in gemeinsame Einrichtungen die eigene Leistungssähigkeit zu steigern vermochten. Wie bei manch anderer Schöpfung des Völkerbundes kommt hier vor allem das Bestreben nach einer internationalen Rechtsordnung in Betracht, das in der Gründung des Weltgerichtshoses sichtbaren Ausdruck gefunden hat. Deutfchlauds Beziehungen zum Völkerbund werden freilich nicht «usfchlie^lich durch die jetzt gegebene Gelegenheit der Mitarbeit an den großen allgetnelnen Zielen bestimmt. Der Völkerbund ist vielmehr in mancher Beziehung auch Erbe und Vollstrecker der Verträge von 191V. Daraus hat sich, wie ich offen ausspreche, in der Vergangenheit vielfach ein Gegensatz zwischen dem Völkerbund und Teutschland ergeben. Ich hosse, dah sich die Behandlung der hiebei in Betracht kommenden Z^ragen infolge unferer Mitarbeit mit dem Älkerbunde leichter gestalten wird. Auch hier wird gegeufeitiges Vertrauen eine größere politische Schöpferkraft entwickeln als alle anderen Methoden. Noch hat der Völkerbund sein Ziel nicht erreicht, alle Weltmächte in sich zu umfassen. Wenn der Eintritt Deutschlands auch einen wichtigen Schritt zur llniversalität des Bun- des bedeutet, so können wir doch nur unserem lebhasten Bedauern darüber Ausdruck geben, dak Brasilien die Absicht Vundgetan liat, sich aus dem Völkerbünde zurückzuziehen. Dieses Bedauern ist umso lebhafter, als ^utschland aus dem Standpunkt steht, dah zum Begriff der Universalität des Völkerbundes auch der Gedanke gehört, nicht einem Erdteil die maßgebende Bedeutung gegenüber anderen Erdteilen einzuräumen. Wir sühlen uns ferner eins mit den im Völkerbund vereinigten Nationen in der bestimmten Hosfnung, daß die wertvolle Mitarbeit Spaniens dem Bund erhalten bleiben möge. Erst durch die Universalität wird der Bund vor jeder Gefahr gesichert, feine politifche Kraft in einen anderen Dienst als in den rei. nen Ariedensdienst einzustellen. Deutschland ist entschlossen, sich in seiner Politik auf dm Boden dieses erhabenen Zieles zu stellen. Für alle hier versammelten Böller gilt das Wort eines großen Denkers, „dah wir uns zu dem Geschlecht bekennen, das aus dem Dunkeln ins Helle strebt". Möge di, Arbeit des Völkerbundes sich auf der Grundlage der großen Begriffe „Friede, Freiheit und Einigkeit" vollziehen, dann weden wir sem von uns allen erftrebten Ziele nSherk?mmei. Dar an freudig mitzuarbk»ten, ist Deutschlands fester Wille." Vlastlras marsMtt auf Athen!? Neuerlicher MilitSraufstand in Griechenland Empörung der ktpubUkanilchen Sarden A t h e n, 9. Septem'ber. Innerhalb der letzten Stunden hat sich die Lage von neuem außerordentlich zugespitzt. Griechenland steht nach allgemeiner Ausfaffung am Vorabend einer neuen Revolution. Die in Athen kafernierte republikanifche Garde hat sich gegen die Regierung erklärt. Die regierungstreuen Truppen haben die Kafernen der Meuterer umzingelt, wobei es zu heftigen Kämpfen gekommen ist. General P l a st i-ras marschiert an der Spitze einer starken Truppenmacht auf Athen,um die Regierung zu stiirzen. Die Regierung hat den Belagerungszustand erklärt und mobttisiert sämtliche noch zuverläffigen Truppen. A t h e n, 9. Septemiber. Auf die Gerüchte, daß die repnblikanifchen Garden die Ausstellung eines Direktoriums planen, ließ Minister Kondylis heute früh die Kasernen, in denen zwei Bataillone republikanifche Garde untergebracht find, umzingeln. Kondylis forderte die Offiziere auf, sich zu ergeben und stellte ihnen in Aussicht, daß sie im Falle widerstandslofer Ergebung noch durch mehrere Jahre den Ruhegehalt bei einem Aufenthalte im Auslande beziehen könnten. Den Soldaten der repnblikanifchen Garde bot Kondylis die Ue^ernahme in die Gendarmerie an. Die Kommandanten der republikanischen Garde Dertilis und Cervas erklärten sich nach einigem Zij-gern mit dem Anbote Kondylis einverstanden, stellten aber die Bitte, daft sich die Re-gierungc^^truppen zurückziehen, damit die Ue-bergabe in weniger demiitigender Form erfolgen könnte. Kondylis genehmigte diese Bitte und zog feine Truppen znrück. Die republikanische Garde unternahm jedoch in diesem Augenblicke den Versuch, ge- gen die Stadt durchzubrechen und gab gege» die in einer Entfernung von zwölf Metern ausgestellten Regierungstruppen Feuer. Die Regierungstruppen erwiderten daS Feuer. Gleichzeitig nahmen die auf den Hängen rings um Athen aufgestellten RegierungSbat-terten die republikanifche Garde uuter Feu-er. Als die repMikanifche Garde den Durch-bruchsverfuch unternahm, versuchten zwei von ihren Panzerwagen einen AuSfM gegen das Innere der StM. Sie fuhren in raschestem Tempo durch die Haus'tstraßen bis zum Mittelpunkt der Gtadt, dem Verfaflungs« platze, und feuerten unausgefetzt aus den in den Wagen untergebrachten Maschinengewehren. Eine große Zahl von Unbeteiligten fiel dem Feuer der Panzerwagen zum Opfer. Die Versuche der Wagen, die Ministerien zu stürmen, mißlangen. Sie wurden von den dort aufgestellten Regierungstruppen zurück» gefchlagen. D e r t i l i s, der sich selbst in einem der Panzerwagen befand, versuchte das Telegraphenamt zu besetzen. Der Wagen wurde jedoch von den stürmenden Regierungstruppen genommen. Dertilis und die Bemannung des Wagens wurden gefangen. Der zweite Wagen wurde in die Luft gesprengt. Die gefamte Bemannung ist gefallen. Das Ge^ fecht dauerte mehr als drei Stunden. Mebr als taufend Schlisse wurden gewechselt. Die Meuterei der republikanischen Garde wurde von kommunistischen und royalistischen Parteigängern, die aus dem.Hintergrunde auf die Negierungstruppen seuerten, zu einem Vorstoß benützt, der jedoch ebenfalls abge-schlagen wurde. Bald nach Beginn deS Kampfes waren die Straßen der Stadt verödet. Alles suchte sich durch die Flucht zu ret- 5» 9559 Sin Vermächtnis Aonlan von Th. L. Gottlieb. 4? (Unberechtigter Nachdruck verboten.) Ich fiel lx'im Lesen dieses Briefes nicht ^11 Ohnmacht, ich schrie nnch nicht vor Entsetzen ans. (5'tinlis sehnliches hatte ich fast envnrtet, darnm traf mich dieser Schsng mcht mit serner vollen Wucht. Aber der 6chlnl^. der Anchknm, ^tind — der schn,eiterte inich zu Boden: Ich hcitte denl l^e-lie.bte«!, betört durch seine c^leis'.neris^lien Worte, alles geopfert — alles---inich selln't! ! T^ast wafie ich e? nicht, das deni Papier aii^^urertrauen, und doch nins; es sein: ich sühlte nnch--Mutter! War sein Weib «-sow^'rden, nur vor t^^ott, nicht nnch vor den Menschen, staniist Du nun Elend ern^chm, das über inich kankV Mit Aus-' lnetunq asser .strafte war ich ini^tan^ie, lneii, UnsiliUr snr die ersten Taqe zn verheimlichen: cil>er nur fnrze Zeit. Tann wurde es doch offenkundig. ?ln diesem Tage verlor ich meinen ter. Eei'ne Raserei kannte kei«le l^^ren.^en, <^ls er meinen Anstand erfuhr, '^ein ein-zii>es jtind, sein Abgott, das er so streni^ gehütet wie eine zarte Pflan.^e vor dcni tötenden Neif — hatte sich vergessen, hatte seinen Namen beschnucht! Wäre nleine Mutter nicht dnizwischengetreten, er hätte damals vielleicht einen Mndesmord begangen, so sehr riß ihn der lcidens6)astli-che Zorn fort. Mein Gott, hätte er mich nur getötet! Mir wäre viel Leid und Kinn-iner erspart geblieben. Und — Dir auch. Sein Zorn machte jedoch bald eigner Ruhe Platz — einer Ruhe, vor der mir bangte, graute. In nnerschntterlichem (^Ueichnlut wies er niir die Türe. Er jagte sein einziges Ltiud ohne Erl>armen von der väterlichen Schwelle. In seinem Gesichte war es fürchterlich ruhig, da gab es kein Zuk-ken, das seiue iunerliche Bewegung vor-rat<',l hätte. — Fort! Ga^i^z gleich, wohin: ob in die Welt oder in den Tod — nur fort, aus seinen Augen! Mein Erbteil gab er nlir niit: er zahlte mich ans, wie man einenl Dienstboten den Lohn einhändigt, sobald Ulan ihn verabschiedet._— Meine Mntter, die ihr Kind nicht so von sich gehen lassen wollte, versnchte, für mich eiue Lauze ^zn brechen. — Unlsonst. „Wenn du glaul>st, dasi ich nicht recht tue, dan^i bitte — gehe niit ihr!" Sie fügte sich niit l'luteudem .'^'lerzen. Ich aber ging, U'ohl wissend, dasi hier alles Bitten vergebens — ins Elend! Fort von der Stätte nleiner freudvollen Jugend — niit Sch^inipf u?ld S6)ande beladen! Oft war ich nahe daran, meinem Leben gewaltsam ein uiacheu. Aber stille Sehnsucht, das Mitleid mit dem unschuldigen Wesen, das unter mei>nem Herzen dem Leiben entgegcnkeimte ^ und die Hoffnung, den Urheber alles Unglücks aufzufinden und ihn zur Wiederhe^ftessimg meiner Ehre zu veranlassen, hielt mich davor zurück. Ich begab uiich auf die Suche nach ihm. Mittl'erweile erblickteft Du, mein Ltiud, das Licht der Welt — ein Kind ohne Vater, ein stind der Liebe. Nun hatte ich wenic^stens Dich, und das Leben schien mir einen Zweck zu haben. All mein Denken uud Fühlen galt iet.tt nur Dir. Ich wartete, bis Du drei Jahre alt warst. Dann begaun ich neuerdings nieine Nachsorschun gen, ulid das Schicksal war mir gnädig: ich fand ihn, — ilM, der dein Vater ist. .^"^ier, in seiner Nähe, lies; ich mich nieder, ohne ihn jemals zu Gesicht zu bekomnren. Au jener Zeit begann mein Leiden und fesselte inich ans Zimmer. Ich hätte ihm ja schreiben können, das^ er mich besuche, damit ich ihnl seine Sclimach und seinen Verrat i^nS Gesit schleudern und zugleich auch meiere Rechte geltend machen konnte, Aber ich tat es niclit. So unverständlich und uubegreislich es auch erscheinen mag: ich tat es nicht. Die Cchan>t>e hielt mich in ihrem Bann. Ich hätte ihm nicht unter die Angen treten können, ohne vor Schanr in den Boden zu versinken. — Oft, in ei-usanien Stuuden, wenn das bittere Weh meliles Da^'eins ulir so recht zum Bewusztsein kam, fluchte ich ihm und betete zu Gott, gerechte Strafe über sein Haupt zu bringen. Aber da sah ich Dich, in Deiner Reinheit uud Unschuld, und all mein Zorn verrauchte. Er war ja Dein Vater! Wenn er ein Gewissen hat, dachte ich mir, wird er ohnehin nicht so leicht darüber k^inwegkomme^; und wenn nicht jeder sindet ftine Strafe nach dem Maß seiner Schuld. So lebten wir beide die Jahre dahin. Ich hütete änMich mein Geheimnis und fürchtete von Tag zu Tag, Du könntest plötzlich einmal vor mich hiutreten mit der Frage nach Deinem Vater. Gottlob, das trat nicht ein, so sonderbar es auch ist. Hätte ich Dir in solchem Fopf bis zur Hälfte zwischen die Schultern, ein gslänzendeS O^ekt für die Karikaturisten der ganzen Welt; Chamber-lain ist womöglich noch distanter wurden und scheint als einzige Gesellschaft die seines Einglases zu dulden, mit dem er stch vufS Angelegentlichste unterhält; BeneS will wie gewisse Ähmettcrlin^e anscheinend im stärksten LeHenstaumel untergehen, und die „kleine Maschine mit dem allznstarken 'Motor", wie lihn ein boshafter Kollege bezeichnet s>at, bewegt sich mit märchenhafter Gewandtheit zwischen den Delegationen hindurch, biS sie in wenigen Tagen bereits ihre Kraft an den schweigsamen rumänischen Vertreter abgibt; M o t t a. den man den „Trost >oer Natioiien" nennt, ist immer gleich höflich, herzlicti, gewandt, ein Amphytrion von idealer Vosskoimmenhe'.t. Ein paar unangenehime Dinge sind hinzugekommen: Drei Profektoren für Kinoausnah-wen, die eine unerträgliche Atmosphäre bis Dur Gluthitze steigern, ein Minrconi-Appa-vat, «deren Mrkung darin besteht, daß alle Redner einen soliden Stockschnupfen zu ha-ben scheinen. Am Vedanernswertesten ist daS Schicksal 't»er armen Galeriobesucher: Für T50 Plätze sind allein an die Ivurnailiften aller Länder 460 Karten verteilt worden, und der Kampf nmS schwitzende Dasein nimmt auf «den Tribünen nicht selten gvotesk-tragi-fche Formen ain> Im Treppenla!byrint des „Victor!a"-.?>o-tels feiert der polit7che Klatsch Triumphe. Er krtftiÄlisiert sich diesnial um einen sehr Wirkln^g9l>ollen Kern: Die El^itkerung der „Kleinen" gegen 'bie „Grossen". In der rein äußeren Bewegung ist dieser plötzlich akut gelvordene Seolenzustund deutlich wahr, nehmwr. Die „Kleiilen" gruppieren sich mit Bcrlic^ in vertmntem Kreise, und baS Gespräch verstummt sofort, wenn ein „Großer" naht. Sie Aasten ihre niächtigen Genossen an: »den G e i st des Völkerbunides gestvblen zu haben, ans der D e m o k r a t i e eine Art Oligarchie geniacht zu hcBen. Die Poll-Versammlung sei zu einem sener lustigen „Parlamente" berabj^esunken. wie sie besonders die französische Geschichte 'oe? absoluten KöniMumS kennt, und deren Rolle darin bestnnd, die Beschlüsse deS Monarchen unter-tSnisist „einzure^istrieren". Ganz ähnlich verfahre heute der Hohe Rat: bevor er si-y in Genf versamunle, einige er sich üHer einen b<'stimmten Punkt, oder er einige sich auch nW: in beüden Fällen lasse er sich blok sein eiigneS Interesse angeloben sein und!oie Proteste der Kleinen veBallten ungehSrt. WaS habe es zuni Beispiel genützt, das; ein U n-d e n. ein V a n R e e S u. n. a. in der wichtigen ?^ragc der Kolonlalwauda'v? th:»' entrüstete Stinnne erhoben hatten? B r i-a n d sei ein wenig snrs-^ftisch gewesen, ^ ^ ^ r l a i n! feierlich, der Japaner hvsljchjrMchnenid: und id'ie g-cinze ?snaele-genhoit war tot un>v begraben. Der VAler-bund hat die Mandate aegebcn, die Grossen genommen; die Grossen -allein haben Nelsit. .yin nnd wieder sind sie ge,mnln(ien, in i^i^en?l?eDlpag pa'ar andere hinein.^n' ffiei^en; t'anll verfahren sie wiederum ei'sien» mäislitig ltn>d wollen selber !oie be'stininien, deren Anwesenklieit in ihrer Mitte ernvünsckit N. D e u t s ch l a n d klopft an die Türe: Eeslbstiun-standlich öffnet sich da nicht eine kleine Luke, sondern ganz weit das Tor und jedermann ist einverstanden. WaS aber soll die anloere „Promotion", die'zugleich einrücken soll? Warum drei neue AuSerwählte, die sofort zu .Halbgottern befördert werden sollen? Die Bollversammlung murrt: „Wir haben der imperatwen Befchle genug. Man wahre, wenn eS nicht anders geht, wenigstens den äußeren Schein. Was sollen unfere Völker zu Hause sac^n, wenn iic »iciil.'rkc'n, daß wir nur die Schleppenträger der Großen sind? Daß wir freiwillig 'oie Rolle von Hanswursten übernehmen? Drinfienden politischen Notwendilfseiten verschlief;en wir uns nicht; immerhin aber minien uns diese Notwendigkeiten klar vor ?lugen geführt werden, und wir dürfen nicht den zwiniien-den Eindruck erhalten, das^ es sich in erster Linie um Idas egoistische Interesse dieser o'der jener Weltmacht handelt. Springt man noch ein Paar Jahre in der Weise mit uns um, so werden wir bald das Reisl>geld sparen können. Dann mögen die l^>ros;en unter sich beraten, beschließen — und sich letzten Endes die Schädel einschlagen." Eine Frage schwebt jetzt auf aller Lippen: Was wilic» Deutschland tun? Geht eS mit ^en „Kleitlen", oder hält es mit den „Großen"? Man liebt hier ganq einfache nnd klo die Frage der Kolonialmandate zur Sprache kam. zwischen zwei Delegierten folgender Dialog: „Wenn Deutschland im Rate Sitz und Sti'nmie hat, dann wer^oen solche erbärm'lichen Ti lge doch unnri'^lich sein." — „So, meinen Sie? Und wenn die Großen schlan genug sind und Deutschland ein Stückchen afrik.'inische Wnite aer das Tor des neuen Völker-bundgebäudes die trostlosen Worte D a n-t e s oder die bo^^snuugsreichen S o p h o k-l e S schreiben können. Nachrichten vom Tage Don Gchmuggiern ermordet Vergangenen Dienstag begab sich der Fi-nanzwachauffeher Ianto R e S n i k in 8t. Jlj an die Staatsgrenze, seinen Kontrollgang zu verrichten. Da er an diesem Tage wie auch am Feierlage nicht heinikehrte, wurde eine Expedition entifendet, 'c'ie ihn auffinden sollte. Man fand die Leiche des jungen Finanzers in einem Graben bei Eer-Saik, und zwar mit zerschlaigenem Kopse. Tie weiteren Erhobungen ergaben, daß Resnik von Schmugglern i'lberwältigt und ermordet wurde. Am ö. 'o. M. begalb sich eine Gerichis-bominlission an den Tatort. Es wurde festgestellt, daß iihm l6 Stiche versetzt worden waren. Die Schläge auf den Kopf rühren etiva vom Gewchrkolben her. Resnik war, wie die Gerichts/Kommission feststellte, nicht gleich tot, da er sich no.ch bis zn dem tiefer liegenden Graben schleppte, um dort Wasser zu trinken. Der Tod ist infolge Verblutung eingetreten. NeSn ik war ein pflichttreuer Mensch un!c» stand, ein Sohn ^es Gemein^devorstebers in M'0ra!v?e, im Alter von W Iahren. Gestern ttnl ltt Uhr fand in St. Jlj die Beisetzung des Ernwrdeten statt. Ant Leichenbe-g^ingnisse beleiligten sich sänitliche Finanzwachorgane uud Greu,zgendarul'.'n, die an? das Graib des Kollegen zahlreiche Blunien-krän^e nieiderlegten. Aus Oesterreich kamen 12 Finanzwachor-^ne un>d Gren^gendarnien uu^d legten eibeusalls einen sch>önen Krinz auf das Grab. Der Finanzirachkonrniiisär von St. Ils verabschiedete sich in her^^lichen Wortell viDm Verstorbenen nnd der Gesangverein „O^'mejni zvon" sang ein rührendes Trauerlied. t. Zum Bau der ?ldria-.Vahn. Der südamerikanische Industrielle P e t r i n o v i ö, der gemeinsan? mit der Firma Armstrong dem juMslaivischen Staate d-as Angebot zur Errichtung der Adria-Mhn Beograd—Svlit gonmcht halte und gegenwärtig in Italien weilt, ist schrisllich an einen angesehenen Spliter Bürger nnt der Anfsorderllng herangetreten, er möge ihni berichten, wie es nlit dem Schicksal dieses Bahnvrojektes st<'-he. Herr Petrinovi^ wird sicherlich noch seine Wuu'der erleben. Sein Projekt sichert gewissen Regierungsstellen keine Bakschisch-möglichkeit, dechalb wird >die Adria-Bahn noch lange auf sich warten lassen. t. Bedeutsame Eiszeltfunde in der Wachiu. Professor Dr. Josef Bayer, der Direktor der prähistorischen Abteilung im Wiener nalnrhistorischen Museum hat bereits iui Itchre bei der Ortscha-st Wilsendon in der Wachau im Löß eingegraben wertvolle Funde aus der Steinzeit gemacht und ge-meinsani nrit Prosessor Obermaier u,ld I z o m b a t h y Maluuiut!fnochen nnd Reste anlk^erer Tiere der E^iszeit gesunken. Er faud auch die Statue der so-genannten Venns von Willendorf. Nnnniebr ist es, wie nnS ans Wien genieldet wird. Prosessor Bayer gelnngen, eine zweite Vennsit'atue aus der Eiszeit zu finden, die die erstgefundene an Größe ülliertri"t und ans Elfenbein geschnitzt ist. Das Alter 't'iese? ältesten Kunstwerkes wird ans I.'vOX) Ia'ire geschätzt. Es ist al'o siebeinnal so alt als das Grab Tntanshi^mons. Die näheren Um^'tä.l-de des überaus werlvollen Fundes werden von Profesior Batier in einend größeren Werke „Ter Mensch im Eis'eita>lter" zinn erstenmal veröffentlicht werden. t. Mn neues Wesel; über die Nationalität weililicher Staatsbürger. ?lachdeni bereits Die beiden v-Lua-Wtentii^er van Keiker?'»» j« Schlesinger (Mitte) ,lnd Weber (rechts bei ihrer Ueberfiihruug nach Hiniuover. ! mehrere Staaten das Recht der Frau auf eigene Natioimlität anerkannt hatten, hat sich nun auch Oesterreich dieser Ausfasiung ange-schlosien. Laut Bundesgesetzblatt (des Jahres besitzt jede Oesierreicherin das Recht, ihre Nationalität, auch im Falle der Eh« 7nit einem Ausländer, beizubehalten. Hiezu ist ein Gesuch am die kompetente Behörde noch vor der Eheschließung erforderlich. Bereits Verheiratete können von die-!sem Rechte keinen Gebrauch mehr machen. ^ Antoinette Tin»i. t. Zu Maria Geburt fliegen, wie ein Spric^vort sagt, die Schwalben furt. So son nig und so warm es drauß^'n auch ist, die Schwalben lassen sich nicht täuschen. Vielfach f)aben sie schon Abschied genommen, denn eS beginnt doch langsam .HeM zu werden. Viel leicht ist für das Obst das Wetter etwas zu warm und es wäre ein Niederschlag ganz gut zu vertragen. Aber dann würde auch jene .^'rbstkühlc eintreten, die man doch nicht den jetzigen warmen Tagen vorzieht. Für Bergpartien ist die Zeit deS Herbstes wegen der bekannt schönen s^rnsicht besonders günstig, und die Zeit und Gelegenheit haben, nützen dies auch reichlich aus. t. Ter englische Kanarientvnig gestorben. Im Alter von W Jahren starb socbeist werden. Der Schnelligkeitsivahn kennt schon ofsenbar keine Grenzen mehr. t. Der (5l)arleston. In Holland geht man dem Eharleston energisch zu Leibe. In Amsterdam hat ma-t: ihn in einigen Tanzlokalen verboten. In Rotterdam ist man nicht so radikal. Tort haben die Inhaber der Tanizloka« le und die Polizei die Vereinbarung getroffen, daß Eharleston nur getanzt werden darf, wenn der Tanz vorher ausdrücklich angesagt worden ist. Es ist aber streng verboten, Ehnrlc'ston-Schrilte, also das Ausschlagen der Beine nach der Seite hin, während anderer Tänze zu machen nnd setzt sogar auf die Nichtbefolgung dieses Verbotes eine empfindliche Strafe. Auch in Berlin ist die Miß-stinlmuug gegen den Eharleston im Wachsen Namentlich die Damen beschweren sich, daß il?uen durch die ausschlagenden Beine die dünnbekleideten .'itnöchel gestoßen werden, n^id daß neben den Verletzungen der Unterschenkel au7l> d.e — teueren Seidenstrümpse beschädigt werden. Man wird eS also nachfühlen, wenn r.ian in Berliner Tanzlokalen bereits Platake sieht: „Eharleston v e r b o-t e n !" 1. Maskierte Mannequins. Um 'die Ve^n-cher nicht nlMlenken nnd gleichzeitig den BeU'eis zu fi'lhren, daß ein schönes Gewand auch ohne schönes Gesicht znr Geltung koinnlt, erschienen die Manneguiuö bei einer V/odeschau iu Lon^doll mit Kop'masken. Da sie Toiletten vorführten, deren nenester Zug der vorne esfene Rock üt'er a^bstechend ge-iävbten slniehosen war, dürsten vil^e die Masken übersehen haben. r. Die Kaltblütigen lcben iänqer. Der amerikanische Biolege L o e b batte schon lange festgestellt, daß die Eier von Seeigeln eine längere Lebensdauer halben, wenn die Teniperatnr ibrer Um'l^elning niedriger gehalten wird. Angeregt dnrch diese Ar<'eiten hat nun Professor Rosenberg von der Uni-vemtät Breslau Untersnchnngen über den Zusanrnien^?ang l>on Kaltblütigkeit und Langl^'aß in Deutschland die Zahl ' der Personen über Jahre im Ver?iält-nis znr (^^'samtbevvlkernn'g jetzt um lMer ist als 1875, und daß anderseits die Dnrchschnittstemperatnr deS BluteS. die nach alten Berichten von 5,0 bis 1t» Jahren zn'ischen .'i?" unv schivonkte. jetzt auf ^ .'il!" bis zurückgegangen i.st. Die Ursache dieser EntN'icklung ist nicht besannt, mit der Möglichikeit eiues Zusammenham^ zwischen beit'en Erscheinungen muß jedoch gerechnet wer'ven. -l^ r'zil»»»»»' ikmitwtr AA Lvm' Cepksni?« 'lVZA,'' Nachrichten aus Maribor An unsere Bllrger-schaft! Zum bevorstehenden ^uristenbesuch. Nach der Beendiflung des Ljubljanaer Ju« rtstenkongresses kommen die Juristen auch nach Maribor. Da sich nnter ihnen die hervorragendsten Vertreter unserer juridischen Welt und staatlichen Behörden befinden, erscheint es als notwendig, ihnen unsere Sympathie und Achtung zu lezeigen; daher wird die Bevölkerung geüeten ,ihre Häuser und Wc'^nnngen zu beflaggen und sich womöglich auch an dem Empfange der Gäste zu beteiligen. Tie Gäste treffen morgen Sonntag, den Z2. d. M. um 14 Uhr mit einem Tonder-zus.e hier ein und werden am Bahnhofe feierlichst tlnpfangen. Von dort aus begeben s^e sich a:'f den Hauptplaj;. wo fie im Namen der st uiil dein ?tlichlnittaslöschilellzilli der Mini' sler für Pl^'Iko>^esli>ldhelt Tr. ElWko M i-i e ! i j.'? eiilsietvvffen. Dic Nnch- das; Tr. Militi^ in nuitlichen Ancio-I<'sieul)eilen nach Mariüor siekl^nnilen w,ir, ciltllu'^l^rt jeder <^)rilil!dlasie. Tor Minister be-slleitele seine '^^ainilie Noqa^hn Elnti--iw, da albcr der ^clnu'ss^znti in Grobelno ni'.ht hält, wnr.'le der '5al»niviuien nach Marilwr diri'iiert. Tr. Mileti,' hatte längere Unter-rednnslen init <^)rl.'>s?/upan Tr. Othinar Pirk ln ade r. Prinianns Tr. T e r-n o u e k und dem Referenten Tr. I u-r e k- ? e>. Ter Minister zeisite viel Interesse für die liiesisien sanitären Inlstitntionen nnd ^'ersprach, in Bälde wieder zn kainnlen; je-denfaW N'erde er trachten, der Eräfsnnnss der TnberknloseM^teilnnq iin ^tllgemeinen .?fran-kenihanse l'ei^^nniolinen. Minister Tr. Mile-tit' fichr nlit seiner ^aniilie mittels straft-?iach Nefsa^k!a ^latina nn') fehrte siibends uneder nach ^^easirad znri'ick. m. Evangelische Polksmissian. T a ni § - t a si, den N. lc,. unl l7 Uf?r 1.'> Miinnen wir!) Psarrer I. U n g n a d in? (^)enn'inde-snale eine reliqil^se ^^i^.'rtiesnnqsstnnde halten und gedenkt dabei i'iber Vcattih. 5), „I'hr seid das S.il.z der Erde" zn sprechen. Ilm ll^hr lalüen>l>s s^ült er in der Christns-firche seinen letuen ^>ortraq nber das Thema „C^hri'tentnm in der Menschheit" nnd setzt sich init den Zeitfraqen snieq, ^nede, Vos'k'Knm, Nationlili^^inns auseinander. — S o n n t cr q, den 12. d. nm 1l) Uhr vlirinkttacis nnrd ein s^>l?ttesdienst st^it!sin>^<'n, nx'lliei .?>err Pfarrer v n g n >n d zn prckiqen qeden^lt. m. Aus dem Postdienste, ?ts. a r- b a, Pastkontrl.'llor sin der s)iesiqen .'^'»aiipt-post, wnrde auf eicieneS A-nsnchen in den Rn-hestand versettt. m. Wichtig für hier lebende Ausländer! Vor nicht lansier Zeit brachten nur in unseren: Platte die jusioslawischen Tevisenvvr-schrifteu, wobei nnch ernn'ihut unirde, das; hicr ständisl lel>^'^'n sich die In-tcressenten no6) N'eiterl)in an die allen Vorschriften halt^'qi, UN! lliiannesinilichkeiten ans dem Wec;e.^n flehen, bis eine definitioe (5ilt-scheidiinii ans Z^eoi^rad eintrifft. m. Totschlag. ?lin 5^. d. M. fam es iin s^aftihan^se l o s u i l i>n der Nähe von St. Peter bei Marilbor .^n einem Ztreit der idvrt .zechenden Bauernbnrschen. I-n? Zen-trim? des Streites st>aud der kauiu Iljähriqe Franz O « t rn k aus Celestrini.i, ein bekannter Ranfl'eld. Nach längerem Balisen, bei lc^enl inanches .^>aarlu"ischel ansiierissen wurde» dcr ^echlniupcu^e dom (^e- Ma r i b o r, 11. September. nannten das Messer bis ans Heft in den Nucken, worauf die Streitenden feiqe die Flucht erc^risfen. Tie Schwester des l5rmor-deteu versuchte zwar, ihn <^us dem stnänel der Streiten^oen herauszudrängen, wnrde aber da!!)ei schiner am Ri'icken verletU. Os-tvaik ftavb Tonnerstlag früh an den Folaus, das nur mit StrK) gedeckt war, konnte' nicht mchr gerettet werden. Ter Besitzer erleidet einen Schaden von 22.000 Dinar. ni. Zehnter Spendenausweis der Studienbibliothek in Maribor. der Zeit von? 1. Jänner bis 10. Septemlx'r l. I. liefen nachstehende Bncherspenden ein: Tschechoslowakisches Konsulat in Ljubljaua 2, „Sociale des Nations" in Paris 7, Frau Berta BnkSek 7, Gyninasiast Fuchs I, Dr. Heriö in Prag 1, Prof. Jos. Kardinar (Celje) 3, Prof. Dr. Fr. Kovaeiö 5i2.Magi^tratsbeainter I. Kranlbcr« ger 7, Dr. I. Leöienik 6, 5^ochschüler Stanko Marin 8, Jos. Mravljak (Vuzenica) li, Notar M. Preniron (Gorica) I, Prof. G. Silih 1, D. 2nnkoviö 2 u»nd von: Verein jngosla-wischer Akadoiniker in Maribor 219 .Hefte, daher zilsainnlen 315 Hefte. Uoberdies spendete der akadennsche Maler Trftenjak 1 Bild (Dr. Nnzlag) für die Bild<'rgalerie iui Lesesaale .Allen Spendern und Fl>rderevn unseres KilltnrinstitntcS sei bei diesem Anlasse erncnt der gebührende Dank ausgesprochen niit der Bitte, für das w<'itcre Gedeihen u?i-seder Bibliolhek, die uun zur größten ösfeut-licheu Stndienzentrale in? 5?^ariborcr Kreise ?v??rde, das Möglichste beitrage-;? zu lvollcn. Verhältnis. Damit NAN dos Paar ungestört bleibe, sei die Arme ins Freie vertrieben worden. IN. „Eine Kuh gestohlen". Im Zusaminen-s>ange ntil dieser vorgestern gebrachten Mel->dung erfaihren wir, d-aß es sich in diesem Falle um keiuen Diebstahl handelt, da sich die beiden Fleischhauer bereits geeiiligt haben. Die Firma Berg hat sich also beim Anbame 'oer Haut kein Vergehen zuschulden kommen lassen. m. Verloren wurde gestern abends von HoSe bis Maribor eine goldene Uhr mit Do??>ble-Kette. Der ehrliche Finder möge die Uhr mit der Kette gegen gute Belohnung im Hotel Halbwidl abgeben. fichbowle. Musik 9 Uhr, Programm ab 10 Uhr abends. 9483 Bollsein, Darmschmerzen, Seitenstechen, Brustbekleinmung, Herzklopfen werden durch das natiirliche „Franz-Iosef"-Bitter?vaffer behoben und der Blutandri ':g nach dem Gehirn, den Augen, dcn Lungen oder dem Her-^^en herabgesetzt. Aerztlic^ Gutachten verzeichnen wahrhaft überraschende Ergebnisse, die ?nit dem Franz-Josef-Wasser bei Leuten mit sitzender Lebensweise erzielt wurden. — Es ist in Apotheken und Drogerien erhält-ich. 8979 o?. l»t »urll«Iis«Ie«keß unci orctiiner! von i>—10 l^ln unä von k^ilti 3—4 in tter ««»ß» 14. v50Ä ?u. Zltm Wäschsdiebstahl in der Appretu-rensabrik Löbl. Das Poli!zeikou?u?issar'.a: l.at die Unters?lchu??g iu der Ai?gelegei?l)eit der Wäschediebstähle in der Aprretureufabrik L ö b l zun? Abschlns; gebrack)t. Es wurden 8 Personen, ineistenteils in der Fabrik bi^schös-tigte Arbeiter, verhaftet, die während des ^ Nachtdiei?stes die Loin?vand durch ein Fen->ster ihren Konlplizen Anspielten. Die Polizei lboschlagi?ahmte bisnnn rui?>d 000 Meter Lein 'wai?d iin Werte von 1(^.000 Dinar. Man j rechuet jedoch, das; der Wert der gestohlenen i Leinwand die Höhe von 20.000 Dinar er-I reicht, l>a große Mengen bereits abgesetzt m?d sogar nach Oesterreich geschmuggelt wurden, ^ nio die Fran des tzaiiptbeschuldigten den Vertrieb besorgte. n?. Ttebstahl. In der Nacht zum II. d. M. drailss.'n unbekannte Täter iu die Getreide-kanlnier deS Gastwirtes Zelj in St. Jan! an? Dranfeld und entwel?deten ein Pferdegeschirr, ein Fahrrad (Steyr-Marke) stiwie einige andere Gegenstände. Die Täter wurden noch nicht ausgeforscht. Freiw Feuerwedr, Maribor Zur Uebernahme der Bereitschaft sttr Sonntag den 12. September ist der 2. Zug kommandiert. Kommandant: Arm. T u t t a. Telephonnummer für Feuer- und Unfall' Meldungen: 2W. Vreiskegelfchieben der Freiw. Feurwehr und deren Rettungsabteilung in der Gambri«tnsk,alle noch bis 12. September. S p i e l z e i t: An Sonn-und Feiertagen von 10—23, an Wochentagen von 17—23 Uhr. Schiine Gewinste! Die Preise sind im Schaufenster des Schirmgeschäftes Petrossi, Gosposka ulica, ausgestellt ?n. Perloren. Ii? der verga-ngenen Nacht ist vom Eafä „Bristol" znn, Gasthans „(Zrili orel" ei?ie Brieftasche luit Dokttn?ente?l und Geld in der Hohe von 1600 Dinar in Verlust geraten. Die Dokinl?ente lanten auf den Nalnen Jakob P e t r i L, ötrigova. Der ehrliche Finder wird gebeten, die Tasche gegen eine Belohnung von 2lX) Dinar der hiesigen Polizei z?l übergeben oder an die geq?annte Adresse ab^nsende??. ?n. Eine feine Mutter. Heute um 3 Uhr früh saud der diensthal>ende Wachmann auf einer Wicfe neben der Kärnti?er Strecke ein Mädchen, nainens Maria K., ruhig schlafe??. Beiin Verhör erklärte das Mädchen, ihre .Mutter lzal)e mit einem 1?ln^ei? Mani?e e'tt? m. Stechviehmarkt am 1v. September. Aufgetrieben wurden 374 Schweine, 1 Schaf m?d 2 Ziegen. Der Handcl lvar trotz der zum Teil z?lrückgegangenen Preife fehr flau; verkauft wurden 147 Schweine nnd 1 Schaf. Die Stückpreise waren für 5 bis 6 Wochen alte Inngschweine 50 bis 100, 7 bis 9 Wochen 125 liis 150, 3 bis 4 Monate 250 bis 300, 5 bis 7 Monate 420 bis 450. 8 bis 10 Monate 525 bis 550, 1 Jahr 1000 bis 1200 Dinar. 1 Kg. Lebendgewicht 10-50 bis 12.50, 1 kg. Schlachtgewicht 14.50 bis 17 Dinar. n?. Heu- und Strohmarkt am 11. September. 13 Wagen Heu, 4 Wage?? Gruinmet und 5 Wagen Stroh wurden auf den Markt gebracht. Die Preise waren für Heu 80 bis 90, für Gru?i??net 75 bis 80 uud für Stroh 40 bis 50 kg. für 100 kg. m. Wetterbericht. Maribor, 11. Septem ber, 8 Uhr früh: L?lstdrnck 740.5, Baronieter stand 742, Ther?nohygroskop -s- 4, Mariinal-teinperatnr -l- 20.5, Minimalten?peratnr -s-20, Duustdruck 20 m?n., Windrichtnng —, Be?völkung zwei Drittel, Niederschlag —. ?n. Spende. Herr nnd Frau Eminerich W ö g e r e r spe??deten an Stelle eines Kra??zes für die verstorbene Frau L i ch t e ?? st e i n 200 Dinar für die NettungSab-teiluug. Herzlichen Dank! m. Neue Kurse für Maschinenschreiben, slowenische und deutsche Stenographie, Buch Haltung, Rechnen, Slowenifch, Serbo'kroa^ tifch u??'s De??tfch beginnen an der Privat lehra??stiailt Ant. Ri?d. Legat in Maribor am 4. Okto^ber d. I. Auskünfte lmd Profpekte kostenlos iu? Buroartikelgeschä't Ant. Rud Legat Eo., Maribor, Slovenska ulica 7, Telephon 100. 9263 m. Ein grohes Gartenfest veranstaltet am 12. d. M. ??n Schulgarten die Freiw. Ft.'l?er wehr Fram bei RaLfe anläßlich iihres 40 jährige?? Bestandes im Zufaminenhange mit der Ei??'?veih?lng der neuen Turbinen fpritze. Als Piaitin snngiert Frau Marila P i r k m a y e r, die Gattin unferes Gl'ost^upans. Bei den VorinittiagsLigen bis 14 Uhr nachniittags Fa5irgelegenhe?t von Bas)i?'hof Raeje bis Fram! * Gasthaus „Zur Linde" in Nadvanje .Hcute Son?ltag grof;es Konzert der Kapelle „GlaSbeno dru5tvo drL. 2el. in usl." (^chön-Herr). Die Prächtigste Al?s'flngsgelegelihejt von Maribor. Beste Wei??e, reichhalt. Küche. 9598 * In der Restaiuration „Vetrinjski dvor" heute Sa?nstag den 11. d. sowie ?norgen So?lntag den 12. d. Konzert. Tie Sensation bildet das Preiskegelschicben, für welches sehr nette Preise ausgesetzt und in der Fensterauslage der Resta?lration zu iehen sind. 9597 " Park-Cafe. ?ivch ein Paar Tage spiell der bcrühlnte Piauist Dr. Horovitz täglich v. 17—19 u??d von 21—2 Uhr. Sonntag nnch-?nittags von 10—19 Uhr. 0587 * Gasthaus „Zur weifzen Fahne" in Stu- denci. Sanistag den 18. Septe???ber erstes Weinlesefest. Erstklassige Weine: Neii?ries-l'ng, weifzer Burgunder, gute Küche. 9446 * Caf^ Europa. Ab hente v<'rstärktes Kabarett ,nit Opernsängerin Fisa de Nosetti, Künstlertanzpaar Lola Earaeitas und Mizzi Weingrnber. Moderne und komische Tänze. Ab 15. Cevten?ber Original Künstler-Tanz-duo. Nach Programinsehluf; Gesellschaftstanz. Puma Bouvier-Weiue, Ananas- und Pfir- Herrenmode Zum Stras;enanzug wird der Sacco weiterhin bevorzugt, doch markiert sich der Tailleuschluß nicht mehr so scharf; der lofe sitzende Sacco ist auf z-tvei oder drei Knöpfe, oft auch zweirei-hig auf z?vei Knöpfen gearbeitet, mit etwas breiteren Revers. Die s???okingartig, aus einen Knopf modelierten accos sind tnit fpitz auslaufenden Revers verfehen; der Zweifel, ob fich diese Art für die Straße einführen wird, scheint berechtigt da dieser Schnitt sich mchr für den Nach--mittags'anzug eignet. Das Beinkleid hat in letzter Zeit seine Form verschiedentlich ge-wechfelt; dem ziemlich weiten Beinkleid folgte das nach unten sich schr verengende Modell; setz macht sich eine nicht zu weite, doch nach unten hin sich verbreiternde Linie betnerlbar, mit breitem Umschlag. Die Bevorzugung der Karos hat sich bei den to«ffen erhalten; Stoffe in Grau, Braun und Blau sind mit grosten. feinen Karo-mnistern in Lila oder Rötllchbraun durchzogen, und die dunkleren Farbtöne sind vor-herrfchend. Zum Nachmittagsanzug wird» das klein u?iid fein karierte Beinkleid in hollerer Farbe, bevorzngt weitz-s5)warz-gmu gemustert, gewählt, zu einem dunkleren, einfarbigen Sacco. Ob sich die Einfassungen der Jackette mit glänzender Seide unio gleichen Revers einführen, bleibt no-c^ unentschieden^ Der Smoking hat keine wefentlichen Verä?lderungen erfahren; die Revers bleibeiz univerä??dert breit, doch in der Taille ist ein loferer Sitz bemerkibar; dayogen inuß die Taille beim Frack fchr g^lt ansgeavbeitet sein, die Revers n?>öglichst fchrägen Schnitt zeigen, und an den Beinkleidern dürfen die GalonD an den Seiten nicht fehlen. - Dein Sportanzug wird heute die größte Ailfmerksamkeit zugewendet; Be-queiulichkeit und Zweckmäßigikeit ist feine De« vife und es wirlt» die gröszte EinsaclHeit dnrch den glatt sitzenden Rücken, die flach aufgesetzten Taschen betont. Die Knickerbok-kers haben sich jetzt endgültig durchgesetzt; nur für einige sich nicht von den Breedges trennen wollende Anhänger sind diese noch mol<'!Hlliert. Der Pullover in bunten, möglichst lebhaften Farben aus Wolle, oder Wo-lle mit Kunstfeide gomnstert, ergänzt den Sportanzug und sorgt für farbenfrohe Abwechslung desselben. Die Mode von hellte bestimmt, wfi der Herrenhut nicht so klein ist, daß er a??!f dem Kopfe thront, n>och daß er so grotz erscheint, als sollte er nach Wild-West gehen. Enie inittelgroße Form, loeren weicher Haar-silz sich ill?idivid?lell nach dem Kopf und dem Gesicht biegen läßt, wird in «allen Schattierungen in Gran, Gvanbraun und Graugrün die Häupter der Herren der Schöpfung sch???ücken. Widerstandsfähig gegen die Unbill des Wetters, bevorzugt man für die gerade Form einen nmigesteppten Rand, w'äh-re?id die etwas hochgebogene Form mit Band eingefaßt ist. Zn den für den Winter gern getragenen du?i?len F'aMönen wirlvi die Ba??deinsassttng möglichst genau in derselben Farbe des H?ltes gehalten. Die kleine steiise Melone hat sich a??ch s'llr den Winter ihre Frennde erhalten, doch mus^ sie nicht schn>ai'z, so??>dern möglichst in dersel>^n bran-nen oder gra??en Schattiernnig des Paletiots aen>älhlt wer^5en. Der feierliche, glänzende Zt)l!nder!h??t hat von seiner Höhe ein St^ück eingMßt; auch der Rand m?lß etivas schmäler und hochgek>ogen sein; die gleiche Form finden wir a?lch bei feinen? Komya^gnon, dem st,ll?vpfen ZtBinde?'bnt, vorgefchrioben, der zu den Fracknläntel?? des Mends fich weiter großer. Beliebtheit erfre??t. * Einzelunterricbt im Maschinfchreiben, Stenographie, ka?lfm. Rechnen (Wechfellehre, Kalk?tlation, Kontokorrehn nicht mchr den Reiz der Eommerlnonate. Er zieht sich in die dichteren ViMnit« Auriick, Pührt ein verborgenes Dasein und meidet die Begegnun'g mit Menschen noch mchr als bisher. Es kostet schon viel Geduld und MÄHe, wenn man ihn in iGchuhwelte «betkommen wtv, abgoschen von Ven T r e i b j ,a g d*e n, die 'bei unS nmn-chem Bocke einen unwaidmännischen Tod bringen. DieHühnerjag^ erreicht in der Mitte des D^nats September ihren tzöhen-puntt. Die Ketten sin^d durchwegs schußreif und halten noch gut, während sie gegen Ende des Monats sich schon gerne verlaufen. Reichlichen Ersatz findet aber unser Wvid-mann dafür inderFasanenjagd. sollte das sto>l^e Wildgeflügel, eme jMerde unserer Reviere, wegen seiner schtva-chen Verbreitung noch sehr geschont werden. Prinzipiell sollten nur Hähne geschossen werden In manchen Rsdierei: wurden mvs diese Weise schon rocht erfreuliche Erfolge erhielt. DieSeptemberaSende siivd 'Entenzuge außewr^ntlich giin-Wg. Auch in dieser Gez^iehung yehSrt der lausende Monat zu den schönsten des stanzen yaffdkjichres. Zu beachten ist, daß fich die i^tm vor dem Einfall gerne auf iden anf-Gttäumten Feldern Mlsl^lten. Besitzt man loinen Hund, dann lasse man die Brettschnäb ler lieber in Ruhe. lUm den Kleinen Fvanentag heru>m beginnt der Neinste unserer Tetnwnen zu «Ver zu pfeifen. Wer daS Locken verj-e.)!, wird lbe: der H a s e l h u h n j a g d .die schilkOen Stunden erleben. Am lustigsten meldet sich der H a s e l h a h n an wu-frischen, windstillen Morgen bis zum halben Vormittag hinein untd nachnlittngs, wenn die Sonne schon tiefer steht. Ve H a ls e n setzen noch und sollen daher nach wie vor geschont werden. W i l >d t a u b e n sind noch am Durch-'iMe und der R a, u b v o g e l z u g golmiA Wr stärkeren Entfvltnny, mit ihm auch der Krähenzufl, der Gelegenheit bietet, unter dem schhvarzen (Gesindel aufzuvliirmen. Mes in Mem, lieber Mri>c"nmnn, bietet dk das früWeMtliche Waidlver? die cib-wechflungsreiMen und köstlichsten Ge,Me, ^ nach Klüften zu genießen trachte, falls Och d?r welche Gelegenheit öffnet. Der Wald schßmmert beretts in allen Farven und läßt echte Mgerhevz höher schlagen. De? Aiwkr Im September ^ Die Forellens ischerei geht ain ,1b. d. M. zu Ende. Sie ^rmr vm heurigen Jahre gleich Null. Das so oft ausgetretene 'ihi^chilvasser hat fast ldie geslnnten Forellenbe-stände vernichtet. Nur eine In^ichteten ric-ffiyen Gchä^ in vbsehbmer Zeit wieder einigermaßen beheiben Wnnen. .Hingogen haben sich die H e ch t e stark viermehrt und bieten reichlich Ersatz Mr d^c Verluste auf anderer Seite. Dals Wasser ist ,nun nicht iniehr so trüb, was den Fang we-.seni DieAeschensischere! dauert nolck) 'ik>>en gnnqen Winter Wer an. Am frühen Movgen unt» am Meich wird sie nnt Erfolg ausgeM. Am Tage bietet sie schlecht,' Aussichten. Die B a r b e M ßch npK in den tiefe- ren Lagen und bietet daher Erfolg nur der Fang mit der <^rundangel. Tierische Rch-produkte, z. B. Gedärme, Kiise und gestocktes Blut werben am besten als siöder verlvendet. Der Dickkopf oder A i t e l, der gerne hinter Büschen, Pflöcken, Steinen ustv. steht, schlnappt noch gerne nach Würincrn, Blur und FleischnAid^n. Amnng Oktober besiinnt wioder die schöne und interessante H u ch e n f i s ch e r e i mit der Angol, welcher wir uns noch rechtzeitig ewgehender beschäftiMn n,erden. 1. Bock und Haselhahnlocke. Der hie'siqc Waidm>ann unlo ^bePannte TchiliA', .Herr No-tariatskandid-at IezovSek 'befand sich dieser Tage im Sanntale auf der >'^^liselhandleil und strengen, aber jederzeit gerechten Lehrers. Begreifli-ch^'Meise erfreute er sich daher unter seinen Schülern großer Beliebtheit; schweren Herzens vernahmen sie die Nachricht von seinem Abschiede. Prof. Sovr 6 hat in der verhäl-msmäs;ig knrze-.l Zeit seines Aufenthaltes in unserer Stadt (seit als hervorragen- der Kenner der klassischen Sprachen in die Altertumsgeschichte der Stadt Emgang gefunden, wie dies N'ohl nur wenigen gelun' gen ist. Er war infolgedessen als Führ.:? Ben Hur der gewaltigste Film der Weit In Berlin N'ar soeben die Erstausführung des in Ainerika heraestellteu ?siluies Ben Hur, der in niancherlei 5Zusicht die größte Tat der Filuig'i'chichte ist. Sowohl oic künstle;ische Wiedergabe der bibliichen nnd historischen Motive, die ganze "^lürnimhnilg in tecl)nischer Hinsicht, als auch der überdiniensionale Nah mM, in den dieser Bil^itc^'ifen ^^efas;t ist, beweisen das. Die größten Massenszenen, die je gedreht wurden, sind in dem Ben Hur-Filtti festgehalten. Der Filni ist aber anch ein künstlerisches Erei^inis iiu wahrst^>i Sinne des Wortes in der Wiedergabe altbernhin ter Geniälde voil Rubens nnd Leonardo da Vinei. Die .Handlung lehnt sich sireng lin den Roinan von Lelv Wallace an. Der Filin wurde ini Mittelländischen Meere, in der Nähe von Roni nnd ii^ den Ateliers in Clilver City hergestellt. Die Seeschlacht Nnlrde von I llt) alt-röni!sehen Trirenien bestritten, die ans einer Werft in Livorno zn dem Zweck erbaut wurden. Zur Bewältignng der Ltanipsszenen wurde ein eigener Zirkus Maxinlus erbant, in dem iiloiniparsen Plah luihinen. — Der Film hat insgesanit vier Millionen Dollars gekostet (etwa ?24 Millionen Dinar). Ben Hur als Galeerensklave. W Wagetucnncu im Zirlus ^iazimus. durch unsere historischen Denkmäler sehr geschätzt und begehrt. Der Museumverem erleidet durch ven Abgang dieses agil«, und ausopserungsvollen Mitgliedes eii^n 'chier unersetzlichen Verlust. Ein seltenes Rednertalent zeichnet ihn aus, weshalb ^r gar rst von Korporationen und Bereinen geb»'ten wurde, die Rolle d'.'s Fest-, bezw. .Hauptredners zu übernehmen, welcher ^lufgirbe er sich siets in glänzender Weise eiitleliigte. Kurz und gut, überall waren seine Spuren deutlich sichtbar, wo es gc'lt, aufopferungsvolle und umsichtige Männer in die vorderste Reihe zu stellen. Die aufrichtigsten Wünsche unserer Bevölkernng, die ihn stets in angeneh-nier Erinnernng behalten wird, begleiten ihn in seinen nenen Wirkungsbereich, der ihm die Ml^glichkeit der vollen Entfaltung seiner ausgezeichneten Kenntnisie und Eigenschaften bringen niöge! KKW Vurg - Kwo Donnerstag, 9., Freitag, 10., Samstag, lt. und Sonntag, 12. Septeurber: Erster Teil des großartigen, spannenden Abenteuer-fillns „Der Mann aus Eisen" mit Luciano Al b e r t i n i. Das Spannendste der blÄher erzeugten Aldertim-Filme! Apollo » Kino. Vom 10. bis einsckiließlich 13. Scpteinbt?: Der Schlagerfilm aller Zeiten! Premiere! Ntlr vier Tage: „Griifin Maritza". Film nach der bekannten kaL:nan'schen Oper't-te. 6 Akte. Einzig, prächti.^! Der FUm wird von einem erstklassig.!,; Ör6'cster b.'^jleitet. Prunkvolle ?lusstal:ung, ausgezeichnetes Spiel, l)errliche Bilder. Ganz neue Äo-pie. In den .Hauptrollen wirken .Harry Liedtke und Divian G i b ls o n. Wegen grosser Anschaf''u''.Zs!^>st.;n Prciise erhöht. j^artenvorverkauf: Wochentag? 3- 4, Sonntag 11—12 Uhr. ^ Kino „Diana" in Stvdenci. Von Samstag den U. bis inkl. Dienstag b. 11. September: „Friesenblut". .Herrliches Draura aus dem nordischen Fischerleben in v spannenlien, herrlich ansgestatteten Alten. In den Hauptrollen: Dr. Philipp ?^ianning, (^rete Reimvald und Jenny Ingo. Vorstellung an Wochentagen um 8 Uhr abend An Sonn- und Feiertagen Vorstellungen um M, 18 und 20 Uhr. Bücherschau b. Schutzengelkalender für Sinder 18S7. .Herausgegeben von ?>lanonifus L'.ensberger. Mit sar'bigein Titelbild (lit S.). Preis 0.6i) Schilling, s^.i0 Reichsmark, '^^rlagsanstvilt Ttnolia' A.-if^. Inn^^brnck'Wien'-Mlnchen. Der kleine i^ilalender nmcht seinam Naimen alle l(.^hre; er inöchte die Seelen der jungen Menschenkin'cvr vor allenr Unschönen schützen unid hüten und zeigt ihnen darum nur feine nn'd gnte Dinge, l^era'de das Beste an Bildern, <^edi'ck1ten, Mltseln, Scherzfragen und l^el'chichten ist i^^m girt genug, um es den eonpfänglichen jungen .Herzen na!l,e zn ^luinqen und die Angell lc>er Ingend für die Schön'heiten im Lieben zu ö>''fnen. Ein kler-lles, aber ganz seines und sctBnes (Äeschen?-!ein für.^iinder. b. Die blaue Blume. (5 in Büchlein von roin^nttischer I^^unst und Dicl:t-ung von Ea-zetan ^ ß n' a l d. Niit l/) meist ganzseitiqen ^chnstrlationen nnd vier farbigen Beilage-n. — ist nns wohl beftannt, daß die stitübe-scl^^bidene blane Mnme der R>omanti? bei nicht lveniigen modernen Menschen in Verruf gekoin'nien n>ar. Die aroteske und laute Manni.ifaltigkeit der Orchideen stcht Lhrem (.''linpsinleen nä'her. Un'd doch blüht die blaue Blnine unvenoelkt fort iim Herzen unseres ^ dentscheu VoilZkes, unÄ gelingt es den Widersachern. eine Wüte alisznreißen, gleich nvachsen z'lvei andere nach. Es liegt hierin keine Wertnng, sondem nur Feststellung ei-iler Talsache. Und in Anbetracht dieser Tat-' fache i>st es gelviß keine verwegene Pnophe-' '>einng, n'enn wir diesem schnnlcken Büchlein einen erfolgreichen Weg vonaus^agen. Das Ailingen nnd (^lockenläiiten, das aus Wn tönt, wirid Tansenls>e a-nlocken nnd lauschen ma'.1>en ans 'das, was unsere (^r<»ß- und Ur-grosieltern 'lx'glilckt und auch die Iulgend der « nleisten von nns verklärt Hot. Wie süße I Klndheitstraume steigt eS vor uns «mk, w«m Kummer '1?. CeMnl^r '1S?6.^ Srobflugtag auf dem Berliner Flugplatz Die Flugvorführungcn, die am Sonntag auf i>cin Berliner Flugplatz Tempelhoscr Feld stattfanden, sind Mr ersolzreich vcrlanfen. Bor Hunderttausenden von Zuschauern roll' ten sich fast ilnuAterHror^n Loopings, Sturzflüge, Fallschirmcbsprünge, Ballonabschießen und kombinierte Staffel ab. Besonderes Aussehen erregte das von dem :-panitt de la Cierv erfundene Autogiro, das einer der besten britifchen Flieger, Courtncy, steigerte, und die Kilnstflttge Udets. M ............. «««kr» ^ . Blick über das Tempelhoscr Feld während d es Aufstiegs der Freiballons und des Auto» giro (links). wir den Worten des No^lis, Eichendorff, lMörike lauschen, und wenn loie lielben Mär-che,chil!der der ^Cchwinid und Cteinle, die tiom Han6)c (Rottes durchivehten Landfchaif-ten C-a1par David Friedrichs, die taufrischen und naturfroljen Zeichnungen Richters, lt^ie phant^HeerWten Uiinrifse Fichrichs, die enchen und fornruiächtigen ^^on,Positionen Rechels leise mchnend an den Pforten un- serer Seele stehen, daf; sie weit werde und fro!h und and'ächtider interefsnntosten Beranstaltnn gen der heurigen Saison werden dürfte. Ihre Teilnahme am Tnrnier l>at bereits eine Reihe auswärtiger Gaste, !c>arunter einige Hervorrageilde Spieler zngesaigt. Zu nennen stni» insbesvnldere die Herren A n t o l ? o-v i 6 unid Freudenreich aus Zagreb, sowie 5)err M e i e r ans Graz. Näheres dringen wir in einer der nächsten Nnmmern. Sport am Sonntag Um l! Uhr: S.P. Rapid gegen S. i.1. Ptiij. Damen^ndball-Meisterfchaftsspiel. Schieds richter .^>err B o g l a r. llm 15 llhr: S.V. Rapid Old-boy gegen I.S.S.^t. SMri'lior Älte Garde. Schiedsrichter .Herr O s e b i g. Um 16 Uhr: S.V. Rapid I ^egen Team ? der 'M.O. Repräsentanz. Sch^e^dsrichter .Herr N e m e c. — Tie Fußballspiel findet aut Maribor«, daS HiailMMsPiel am Rapid-Sportpliatz statt. : «us dem M. O. S^utag den d. M. gelangrn folgende Wettspiele zugunsten deo Olympiade-Fonds ^ur Austrajznng: Utn X' 15 Uhr 1. Maribors „''.'Ilte Garde" gegen SV. Rapid Old b<.uis. Schiedsrichter Herr Osebig. Um tt! lU)r SV. Rapid gegen die Mite Repräsentanz des jtreifev Mari-bor. Die MannstlMt d<'r Repräsentanz tritt in folgender Aufstellung an: Mernig (Svo-boda), Vogrinec lMerwr), Burjan (Mari-bo-r), Bailer (Mertnr), Baumgartner (Ptilj), Oman (Svoboda), Li^fchnigg V., Panlin, Pol lak (Merkur), Ltopi^-iö (Ptn-j), Luneschnigg (Merkur). Reserve: Cote^iSek nnd Lazniöka 2. Die Dreß stellt TSit. Merkur. Alle sousdigen Ansrüstungsgegenstände hat jeder Mann selbst zu bringen. Schied-^richter .Herr N.'-» mec, — Ilm 12. d, M .10 uzr vormitags Generalversammlung des M. O. L. N. P. Alle Vereine des MOLNP. werden aufgefordert, je einen Delegierten, der eine Votl-nmcht feines Vereines mitzubringen hat, zu dieser Sitzung zu entsenden. : Wettspiele am Sonntag. Der heutige Sonntag steiht i'm Zeichen von Wettspielen, die zu Gnnisten des Olhnipiade-Fonds ausgetragen werden. Der M. O. s^at sich hiezu ein zugkräftiges Programm zurechtgelegt unlo zwar treffen sich bereits uni ;^15 Uhr die Alt-Herren-Mannlschaften der Vereine „Marrbor" un'd „R-aPiv". Es ist zu begri'l-Ken, dasi sich alte Spieler, die seinerzeit in der ersten Ältannschaft ihres Stanimvereines bereits tätig waren, auch jetzt noch be-iniühen, den jnngen a'ktiven Spielern zu zeigen, daß auch 'bei ihnen der alte fportliche Geist noch nicht erloschen ist. Um Iii Uhr tritt Rapid gegen ein Toam der Vereine Maribor, Swlbo>ti'a, Merknr nnd Ptuj an. Jx'deu-falls haben wir Gelegenheit, zN'ei Spiele zu sehen, die das fußblillfreudige Mari'borer Pu-bliklun bestinunt in grosser Za'hl aus den Sporiplatz locl'.'n ivird. Beide spiele gelangen aul Maribor-Sportplatze zur Austragung. : 1. SEK. Maribor — CK. Jlirija. Sonntag gelangt i^i Ljnbijana das Finalespiel zwi schen den genannten Gegnern unl den Pokal des INP. zur Austragung. Dem Ausgang d'.'s Spieles wird in den heimischen Sportkreisen das größte Interesse entgegengebracht und dies nmso mehr, als Maribor zu diesem Spiele eine starke Aufstellung entsendet. : SB. Rapid. Zu den nlorgigen Spielen tritt Rapid i'N folgenden Aufstelluugen an: Fnßbal l : Dolin^ek, 5tnrzmann, Barlo-vi5, Bann, Frangesch, .Harner, Li?schnig B., Tergletz, ^^öschuigg L., Venko, Pernath 2. Zwecks Uinkleiden hal^^'n sich die Mannschaften nin halb 14, bezw. 15» llhr im LtlnHheim einzufinden .— .Handball: <^utiö, Hnb-tnann, .^triw^tz, Bnbak, ^tirbi» M., KirbiS L., .^tifsuwnn. Ersatz: Storch, Birgmaver. — v ld - Hoys : Schnnritsch, E6M, Weiß, Anwn, Frasc!^ngg K., Crippa. : Die Handballfam»lie des SK. PtuI in Murska Sobota. Vergan-genen Mittwoch trafen sich in Murska Sobota die Handball» faniilien der Vereitle SK. Ptnj und SK. u r a ju einem ches die.Heimischen überlegen mit 16:4 (10:0) für sich entscheiden konnten. Das außerordent lich große Verhältnis in der ersten Halbzeit stellte sür die Gäste eine unverdiente Niederlage dar. Die Schuld daran trug in erster Linie ihre G o a l h ü t e r i n, die ganz außer Form war und fast keinen Ball zu halten vermochte. (5rst in der ztveiten Halbzeit raffte sich Siii". Ptuj auf nnd konnte vier schön placierte Goals einsenden. SK. Mnra führte jeder,zeit ein überlegenes und flottes Kombinationsspiel vor, dem die Gäste nicht stand-lzalten tonnten. Allerdings wäre die Niederlage der Gäste etwas milder ausgefallen, wenn il^rc Genlhüterin licht zi» nerviis gewesen wäre. Schiedsrichter Herr Peterka leitete das Spiel in ei.nwandsreier Weise. : TSK. Merkur. Die nächste Alisschußsit-znng findet nicht Montag, sondern Dienstag den 1!i. d. mn Uhr in der Ganibrinushal-le statt. : T. S. K. Merkur veranstaltet sür seine Mitglieder in der Gambrinushalle unter Leitung des Herrn S i m o n ö i ö einen T a n z k u r s sür Anfänger und einen Knrs für moderne Tänze. Die (Einschreibungen finden am 12. d. M. von ll—t t und am 'lZ., 14. nnd 17. 'c>. M. von IN—S1 Uhr in der Gabrinusihalle st'att. Da die Teilnah-nie nnr Mitgliedern gestattet lmd außerdem nur auf eille bestinnnte Zahl befchränkt ist, werden die Interessenten gebeten, ihre Teil-nahnie rechtzeitig anzumelden. — Die Sekti-ensleitung. : Planinka". Sountag den 18. Septem-lier Radpartie nnch Marenberg; Treffpunkt 7 Uhr im Volksgarten. Fußpartie uach Bre-ftcruica 15 Uhr; Treffpunkt Volksgarten. Nr. 351 Letzte Nachrichten Nachtrag zu den 4 — 1W, Prag IL7.8<), Zürich 1095, Berlin 1347, Vrlegöentschädignngsrate 309. Der Landwirt l. Künstliche Trocknung der Ernte. Bei de? heuri>gen W'.ttcrung mag es manchen Landwirt interessieren, w>as eine deutsche technische Zeitschrist rät, um nasses Getrci'se unter Dach zu vrinqcn. In einer Waqenhi'ltte oder sonst wo wivd aus einigen Stäm'inen ein turmähnliches Geri'lst xieniacht , wenn mi^Flich in Form eines Zuckerhutes, mit einem Drahtnetz Merzogen. Auf dessen Epitze Kreise Liegnitz (Schlesien) wollte der Cache selber auf den Grund gehen und unrer-nahm folgende Protbe: Cr fiillte einen Holz-flibel mit Erde und mii6)tc in 'diese Erde 30 Engerlinge; ausserdem tat er noch 30 Regenwürmer hinzu, d-arunler iv-ahre Rie-senexemplare, sowie zwei Maikäfer. Tarauf finq er einen Mmilwurf. setzte ihn in den Ltubel und spannte ein engmaschiges Drahtgeflecht d<^ri'llx'r, damit der „Mootivulf" (wie di-e Landleute im schlesischen Tieflande zu sagen Pflegen) nicht ausreisten könne. Nach 24 Stunioen wurde d<^s Drahtnetz abgenommen, der Kü'bel um-gesüppt und die Erde Hand für Hand es besonders in Braisilien heimischen Euka-yptuMaumes, der durch seine oft nwhr als inndert Meter betraigende Höhe ebenso merkwürdig ist wie durch sein schnelles N?»achstum, und der das bekannte ätherische Oel liefert, ljat nach „Reclams Universum" ein neues aussichtsreiches Anwenlmn^gögebiet gefunden. Es läßt sich aus i>hm, wie Unter- wirk ein Kmnin -.ufq.s-P lcm Sack auf ^!° »dick" wi° in diesem sttchcl wird er -N«. SXmqen q-spannt). Üin diesen herum ^ dmgs m 'den naMen 24 -Nmden kaum ge- ^ lobt haben. Diese kleine Epilode Wird hoffent- lich recht vielen Landwirten, t^'iärtncrn und Schrebergärtnern Anlas; geben, den Maul Wurf künftig zu schonen und zu schützen! Wird das (^^etreide gelagert bis hinauf ülber den Sack. Eine Röhre aus Bleä) verbinde! am Boden dieses Haufens den inneren .Hohlraum mit der Außenwelt. Außerhalb der Hütte wird nun ein Ofen aufgestellt mit einem großen Blechikasten (ähnlich dem Brat-rolhr). Tort wird warnte Luft er,^ngt. Ein Ventilator bringt die warme Luft durch einen Feuermehrschlauch, welcher durchs Blechrohr geführt wird, ins Innere 'tes Zuclerhutes. Diese envärmte Lust muß nun, dem Winde ähnlich, sich einen Ausweg durchs Getreide suchen und hinaus durch den Endsack an der Spitze des Apparates. In ungefähr acht Stunden soll nach >oer Zeilschrift bei einer Lufterwärmung von 10-.15'' eine Getreidemenlge von 200—250 cs, je nach Feuchtigkeitsgohalt, getrocknet werden können. l. Die Ehrenrettung des Maulwurfes. Die Frage, ob «der Maillwuvf mehr schädlich als nützlich oder o>b es uingekehrt sei, ist eines der ältesten Probleme der Landwirte,, das trotz allen theoretischen Lösungen in der Praris bavo so, bald so gelöst wird. Besonders be'. den kleinen Lan'dwirten trifft man noch heute ii'berwiegend die Meinung, daß der Maulwurf ein Schädling sei, die Wurzeln der Anbaugewächse fresse und die Grasernte auf den Wiesen durch das Heraus-stoßen der (5rde erschwere. Ein Landwirt Allerlei. t. Der Betriebsstoff des neuen Zeppelin Lustschisses. Bisher niußte bei längeren Fahrten eines Luftschiffes, wenn der M'itge-führte Vorrat flnsfigen Brennstoffes al!^ mählich geringer wurde, die dadurä) hervor gerufene Vermindernng des Lnftschisfge Wichtes durch Ablassen einer entsprechenoen Äienge von Wasserstositra>ggas ausgeglichen werden, um nicht durch zu starkes dynami sches Falhren an Geschwindigkeit zu verlie reu. Unl diesen Gasverlust zu vermeiden und dainit die Flng^veite des Lnstscs>isfes zu ver größern, wird, wie wir „Neclains Univer-suin" entnehmen, bei 'oem in Bau befmdli cs)en Zeppel.in auf Vonchlag von Dr. Eckener für den Betrieb ^dcr Motoren erstinalig ilber Haupt kein flüssiger BrennstcU, sondern ein schweres ^io'hlenwasserstiofsgas venvendet werden, dessen spozi'sisches Gemichi etwa dem der Luft entspricht nnd das nußerd!>m bei der Vevbrennuug von 1 Kulbifzentiiueter eine 39 v. H. höhere Wärmemenge liefert, als 'die jenige Ben^inmenge. die man für den Auf suchungen des La^oratorinms für Forsterzeugnisse in Madison (Wisconsin) ergaben, ein vorzü-gliches Druckpapier herstellen von einer F^tigkeit, die eine Venvendnng auch in Schnellpressen zuläßt. Eine Brc'silianische Zeitung wirid bereits auf dieses Papier gedruckt, dessen Preis sich aus die Hälfte des biOer verivendeten stellt. Die große Verbreitung ^ter bctressenden Eukalyptusart auch außerhalb Brasiliens sichert dem neuen Erzeugnis eine große Zukunft. t. Ein Preis für das schlechteste Buch. Da3 Moskauer Blcitt ..Na litjeratnom postn" hat den Preis von .'MD Tscherwonetz für das schlechteste literarische Wer? ausgeschrieben^ V58S iür äen Veikaul konkurrenzloser (ZeizenstZnäe, x^exen piovigion event. iixen unter ^ie Veiv. LlGAVNtOe 8!ll!?!Iilg8i (>Viener k^adriklU) - ^Igridor, lom^iöev ärevvkecj. Lclnils^edäuäe. v'-iso reprökentk'tiv. verlri?uen?;>viirctix! u„ä tur Veiti-ied vc)n keinkiten Perlenketten ^exen ^I.1n?e'icten VelcZi'en^it V^erk-luielinnen IM Veikein mit (jei priv^tkunä-scti!»ft veikiiert. nnä die eine K.iution von vi'n stellen können, me!6en kiieli Vkd-nov» ulle« lv I. 8elir xut ^elHenlle8 7 k^remclen^immei', tioli ' un<1 Kol^lenksocllun^, mascklnell einZericktet, >Virt5cdsst88SdÄuÄe, ^vsu)irunc>, »lerrUcker Lit-xsrtev, 2 nuten von äer ^isendaknstation unä 5 /Minuten von cler entiernt, so^leick ver kauten, preis 38.000 Sckillin^ dar. ^ntrsxe 0rs^dsck8Ä55e 3. 1'eilen dem ^eeiirten l^ud1i!vjr mit Zoim-tki^, cten 12. Leptemder ciss (Z»5tkau5 tlubmann, IrLaSka cesta 44 üdernedmei^ unä ersucden, äns ung i)isiiei' ^esLi^eniite Vertrsuen 2ULi^ in unzer neues l-leim übertrafen. ^osef u. ^oksnna Oerluscknlss. ^um uderset^en. Villip »u VO?» k>m ^^ontAj-; von 9 t)i8 N K^mni^kki cesta. vlki-ä-vis c!er ^Veinkkiu8c!iule. ^5«:; Snferolt haben ln der ..Marburoer Äettuna den größten Grfola. (^pc>tl:eker,l)rc,xist. Leikensieäer) tür clie Lr^euxunx; von »kMMMW ß in ^i^ridvr ocler l^mj^edunx AG« »uckt von vsterr, k^irm».—^us» lululicke /l^nkote sinct riclüen ?in clie Verv. öer ^«rduixer ^eitunxx unter ,t(once58ionSlr'. SSSSlZSlSlÄSS verleikt 6en Lckuken einen unübertrekflicken Qlan?. maelit 6AS I^eäer ß^esckmeicZiA un6 ver- cireiiac-kl^ äessen Oauerkaftiß^^eit. g^edrauckt msn nur in xan? kleinen ^enZ^en, wssksld eins 3c1iackte1 an Oauerkastiß^keit ärei Lckackteln äknUeker Xonkurren^proäukte ssleickkvmiint. 'UKs' VuNK? M VM 7S. TtPkssWet ^SSS- «ZN WN ^u««? un6 5okn. Lcd»u mein Lokn vsrxl^cdOa ^ O,ama! lU« Wü»ed«. xv>vR»ckea wlt MIMIMMll-M Mit 6er WSiede. xGH^»sekvo Vlt elner »aäeron Leite l vfGl«lDGr vnkGk»edlG«>I v!e mit 2l.^7c)Wcz. Leike xevssckene ^S8cke ist »ckSner a!« neue. /Ausserdem kade jek!n tZer ?ld?>8e!ke sckoa äss zveite tlllKM alll^illmi xelimilill. ?ZZS Kleiner Anzeiger. »ersthtSeues Conntnq den ZS. Teptember Hausball am Vachern bei F. Kopp. ^ ?)tilitttcn vvr der „Mar buvger .^"^utte". Für jillte Bissen und guten Tropfen svwie für Tanz und Musik wird vorqe-sorgt. Uli 5) Stoffknöpse bedeutend billiger geworden. Auch werden sel)r seine NeisjnÜgel er^^eugi. Planks. Tattenliachova uliea Il'./Ij. Dil!«.» krasser in jeder lljrvsie, sowie alle ^as;reparaturen liefert schnell billig nnd glit: Pichlcr, niech. Fafjbinderei, l^es. m. b. 5x Ma-ribor, Frau^i-^kansla ulica N. »«üdsl Büroelnrichtung, Bautischlerni-beiten sowie alle Tischlerwaren bekommt man am besten unt. billigsten bei Fa. joochnegger u Wicher, Korsika cesta ü3. Ls)I i (^ebe bekannt, das; ich Fuhrwerke zn Uebersiedllingen und Wag-aonladungen billig übernel)me. M. ÄreSnik, Gute Privatkost billig zu vergeben. 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