Intelliaen)-Blatt ^ zur Laibacher Zeitung._______ ^il. 5/l. Dinstag den 5. Mai 18Ü6. Vermischte Verlautbarungen. Z 595. (2) Nr. l938. Edict. Von Scite drs Bezirksgerichtes Krupv wird über Ansuchen des Martin Ivanelitsch von Oschlur. schenza H^us Äir, l5, dessen seit 32 Jahren vermiß-tcr Bruder, Johann Ivanclitsch, hieinit ausgefor.-dert, biilnen einen: Jahre, von heu!e an, sogewiß Persönlich vor diesem Bezirksgerichte zu erscheinen, oder es auf eilic «ndere Art in die Keiunniß seines Lebens zu setzen, .Us widrigens nach V«rlauf dieser Hust zu seiner Todtseltlärung geschritten, und sein hlc>mttacb Vermögen den sich leailimirenden Erben nngeantwortc, werden würde. Bezirksgericht Krupp am 20. Juli l«55. Z. 59^!. (2) Nr. ,071. Edict. ^ Vom Bezirksgerichte Krupp wird hiemit zur oNemlichen Kenntniß gebracht -. Es sey übcr Anft,-chen der Giundobrigreü dcs Gutes Tschernemblhof die excutive sscildieiung der den, Unterthan Georg Pa--man v. Tschudnosello Haus Nr. 4 gehörigen, mit Pfand belegten und gcrichilich auf 59 fi. ^0 kr. qe-schätzten Fährnisse, als: Ochsen. Schweine, Schafe l^c., wegen am rückständigen Urbariale schuldiger 5l f.. :)2 kr. (5. M. c. z. c. bewilliget worden , und seyen zu deren Vornahme 3 TagsaiMigen, nämlich auf dcn 2.:. M.n, 6 Juni und 19. Juni d. I., jedes, mal Vormillag von 9 bis 12 Uhr im Orte Tsclier.-nemdl mu dem Beisätze angeordnet worden, daß o»c P^.ndstucke dei der dritten Fcilbielungstagsatzung auch unier dem Schätzungswerihe würden hinlange-fteocn werden, und daß die Mcistbote gleich b.r zu fanden der imitations «Commission zu eUegen seyn werden. <, > / Bezirksgericht Krupp am 20. April 1846. E d » c t. Von dem Bezi>ksge>lchle der s. k, Staatsbtrr-sckaft ^ldclsbcrg werden alle Jene, welche auf die Verlasscnfchall des am 26 März d. I. verslochcnen frugen Gastwuthes und Nealitätenbcsltzers, Herrn ^un^^Oorai, aus was immer für einemNcchlsgruiide claen ^n,p»uch zu machen vermeinen, aufgefordert, zm Ammldung und Darthuung dcssclden am 25. Hlal d. ^z.. Voimiic^g. hieramts so grwiß zu erscheinen, als sie sich widris.ens die Folgm des § 8l, P. tz>. B. , selbst beizumcssen haben wurden. "delsdcrg am 28. April 1846- Z. 597. (2) Nr. l l^O. Edict. Das k. k. Bezilksgcricht Krainburg hat auf Grundlage der gepflogenen Erhebungen, der M.iria Schumi von Klamburq, wegcn Irrsinnes, die freie Vermögensgebarung abzunehmen, und ihr den Herrn Augustin Quaißer als (ZuratoA zu bestellen befunden. K. K. Bcz,GerichlKrainburg am ld, April l8^«6. Z. 598. (2) Nr. 669. Edict. Von dem k. k. Ve^ksgerichte Neimi,z wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuckcn des Gregor Modiz von Ne.fniz, als Bevollmächtigten dcs Joseph Modiz von ^ieudorf, in die executive Feilbietung der, oem Barlholmä Bcnzhina von Iurzoviz gehörigen, der Herrschaft Rcisniz »uk Urb, Fol. 694 u. der Fl'lialküchc St. Cru is zul> Urb. Fol. 2tt z'nsba» ren, au» 22^0 fi. 20 kr. geschätzten Realitäten, we-gen 97 st. <:. 5, <:. g'willigct, und seye.: l)iczu 3 Hagsalznilgen, näinlich auf den 2ä. Mn, 25 Juni und 2,7. Iul> l I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr, im Orte Iuijoviz Haus. Nr. HO, mit dcm Beisätze angeordnet worden, daß, wenn die feilgebotenen Realitäten weder bei der ersten noch bei der zweiten Tag' sahung um dcn Schä'hUKgsbetrag odcr darüber an Mann gebracht werden konnten, bei der drillen auch unter der Schätzung verkauft werden würden. Die fellgeboieneil Realiiäten bcstlhcn in der zu Iurjoviz «ut, ^'onscr. Nr. ^,0 liegenden 3 Läuse und eine Stampfe enthaltenden, im guten BauMandc befindlichen Mahlmnhle sammt Wohnhaus, einem gemauerten Viehstall sammt Dreschboden, Keller, Einstrtllbehälcnis;, H«rpfe und Echweinstall, cincr Sagstätte, Aeckcrn, Wiesen und W«ldlheilen. Das Schätzung?'prolocoll und die Lilitationsbce dingnisse könncii dri diesem Gerichte eingesehen werden. K. K. Bezirksgericht Reifmz am 3,. März 18^6. Z"600 ^2) ^ Nr. 359I E ^ i c t. Bei der Bezirksobrigkeit Schneederg wird eine Minurndo'Lttltalion über die bei der Fil'alkirche St. Andreas zu Pöllano herulstcllcnden Bauten, am l2. Mai d. I., um 9 Udr Vormittags, abgehallen werden. Die dießfäliigen Unkosten sind auf 222 si. 4 kr. adjustiri worden. Der Bauplan, das Vorausmaß, die Baudcvise und die Licilaiionsbedingnissc können hieramts in den gewöhnlichen Ami5stunden ringeseht!, werden, Aezirksobrigkeil Schneebe>g am l6. Apiil l8<6. 278 Z. 59?. (i) Nr. ?6). Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Reifnizwird be^ kannt gemacht: Es habe Gertraud Gornit von Ma-tusche, als Vorinlinderinn der minderjährigen binder, Franz und Anton Gornik, einvcrständlich mit dem Mitvormunde Gregor Ilz, wider Georg, Johann, Michael, Maiiaund Elis^belh, gcborne Gornik, An-ton Gornit Ul-.d Elisabeth, verehelichte Gorniü, oder deren Erben, bel dicscm Gerichte wegen Verjährter-klälllng Uüd Löschung der, zu Gunsten der beklagten auf de'n, der Hcrrschalt Rcifniz b»,b Urb. Hol» ^34 zinöbaren Realitäten (äonscr. Nr. 2 i» Makusche, laut Heirathbvertragcs ddo.7. Jänner, ln:ab G. März !8<»7 . sichergestellten Erbschafls und Heiralhspruchv-Fordcrunacn", al^-. des Georg Gornik, von 200 fi. des Johann Gornik, von .".... 200 „ ., Michel Gornik ««......200 » der Maria, geb. Gornik. verehcl. Tonto, von l00 »» » Elisabeth, geb. Gornik, von ... 100 » des Georg, Iohaim, Michael, Anton, Gregor, del- Maria, Elisabeth u. Ursula Gornik, von l00 „ endlich der Elisabeth, vcrehel. Gornik, von 280 >, Hl,b z»li»^« 23. Maiz d. I, üilr. 765, Kla^ze ange« blackl,w«.'lüdcr die Tagsatzung auf den 3l. Juli l. »z., Vormittags lim 9 Uhr vor diesem Gtlichtc angecrd-net w^ldcn ist. Bav Gericht, dem der Aufenthalt der Geklagten unbekannt ist, und da sie vielleicht aus den k. k. ^rb-landen abwesend sind, hat zu ihrer Veltlecung und auf deren Gefahr m.d Unkosten den Michael ^oilko von Uroborsch als (5lu^tor bestellt, mu wclchcm die angebrachte Rcchiösache nach der für die k. k. ^rb-lai.de bestiinmten Gerichtsordnung aufgeführt und emschicdrn werden wird Dieselben weiden dessen durch diese öffentliche Ausfchrift zu dem ^lnde erinnert, damit sie allcniaus zu rechter Zeit selbst zu erscheinen. oder mz>r>i,chen dem best mmlen H)rrtreicr ihre Hechtöbchelfe an Han-den zn lassen, oder auch sich selbst einen andern Vach-walier zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zumachen, und überhaupt in die rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen. die jie zu ihrer Vertheidigung diensam sinten, widrigens sic sich dle aur^ ihrer iUcr^bsäumung enistthenden^ol. gcn selbst betzumessen haben werden. K. K. ^egiresg^icht^tlsnizan^ ^^z l^ ^608. (2) Nr. N98. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Wartenberg wird biemit bekannt gemacht : <5s habe M^rla Proßnig, gld. KoUenz ron Potoschkavas, lmi Elnberusung und sodinigc" Todeserklärung ihres im Iahrc !8l2 von Potoschkaoaß , als seinem Gcbullsvrlr, zu fran. zösischcn Militäldicnsten abgestellten und seitdcmgänz' lich rcrschollenen Johann KoUenz, geb^len^ Ba man nun hierüber den Jacob Ehobe von Pololchkavaß zum Kurator dieses Iobann Kolleoz aufgestellt hat, fo wild ihm dieses hiemit bekannt ge> macht, zugleich auch derselbe oder seine Erben oder sessional en mittelst gegenwärtigen Cdictes dergestalt einberufen, daß sie binnen einem Jahre vor diesem Nczirksgenchle so gewiß erscheinen und sich legilimi-ren sollen, als im Widrigen gedachter Johann, Kol« lenz für tod.t erklärt, und der beim gegenwärtigen Besitzer Franz Knöß von Poloschkava'ß 'aushaltende Erbthcil pr. !^00 si-, feiiicn hicroris bekanncen und sich legilimirenden Erben eingeaMworlet werden wird. K. K. B^irtsgerichl zu Wartcuberg an, 20. Ilili ,845. 3^60s. <2) Nr. l56. Edict. Vom r. k. Bezirksgenchlc zu Wartenbcrg wild allgemein kund gemacht! <>iß Garllma Uianker, ins- gcmeln Tomka, Grundbesitzcr zu Potoschkavaß, we» gen erwiescüer Verschwendung, zur eigenen Vermögens ' Verwaltung für unfähig erklärt^ uncer l^ura. ltl gesetzt, und Joseph Janesch ill Potoschtavaß, zu feinem (^'uralor bestellt worden sey. K.K.^ezilkögcrichl Wartenbcrg am l8. April l8<6^ 3.6le.' (2) RrT^ll? Edict. Von dem Bezirksgerichte Haasberg wird bekannt gemacht: (36 habe Georg Mcden von ^irknitz wider den Jakob Vicschitz die Klage auf Zuerkennung des Eigcnchulns zu dem, dem Gutc Thurnlack 3ul, Urd^ i'ir. l0 dieilstbarcn Grundstück Ofrcdek, aus dem Titel der Ersitzung bn diesem Gerichte ange-strengt, worüber die Tagsalzung auf den 3. August l. I- Vormittags 9 Uhr angeordnet worden ist. Das Gericht, dem der Allfcnchaltsort des BeNaglcn unbekannt ist, hat als semen Curator deil Herrn Franz Scherko in Hn-knik aufgestellt, mit welchem diese Rechtssache nach der a. G. O. verhandelt werden wiro. Hieuon werden Jakob Vitschitz ober dessen Er-ben zu ihrer Benehmungswissciischafl in Kenntniß gesetzt. Bezirksgericht Haasberg an, 28. Februar i8^6. Edict. Von dem Bezirksgerichte Haasberg wird hiemit kund gemacht'. Es sey über Einschreiten deS Franz Echerko von Zirknitz Bevollmächtigten des Joseph 9iul)dorfer, in die executive Zeildictung des dem Michael Beujak von Zirknitz gehörigen, der Herrschaft HaaZl'erg«uli Rcct. Nr. 328 zinsbaren, auf 55ft.20kr. geschätzten Ackers l^«l l'l'ut l'olli, wegen schuldigen 60 fl. ^0 kr. c. 5. c. gewilliget, und cs seyen hie» zu der 6. Juli, 4. August und 1. September l. I., ltdesmal Früh 9 Uhr in loco Much mit dem An-bange bestimmt, daß dieser Acker nur bei der dritten Leil'bittunMagsavung unter der Schätzung hinian- aegeben werde. ^ Der Grundbuchöertract, das EchatzungSproto- coll und die Licitailonsbedingnisst köniun täglich hicramls eingesehen werden. Bezirksgericht Haaöberg am 3l. März 13^6. Z.6l8. (2) ^ 'NrTIlItt'. Edict Alle, jene welche auf den Nachlaß des am l8. April »546 zu VeldeS Nr. 66 te-ww verstorbenen 279 Georg Vidch au5 was immer für einem Rechtsgrunde emen Anspruch zu stellen vermeinen , oder zu demscl-den etwas schulden, haben bei dcr, am ,8. Mai l. I. Früh 9 Uhr vor diesem Gerichte »ngeovdnrtt-n Lilitationätags.)tzut,q ihre Ansprüche s» qcwiß geltend zu machen, alg sie sich rvidrigens die Folgen des z. 8l^«l a. d. G. B. zu^lschreiden haben wü'lden. K. K. Bezilksaelicdt Radmannbdors am '2?. April 1856. Z- 6l9. (2) Nr. ,068. Edict. Von dem k. k Bezirksgerichte Nadmannt'dorf wird hiemit tund gcmachr, daß alle Jene, die auf den Verlas; des am 20. Februar 18^6 in Umel> Dobrova H. Nr. 10 verstorbenen Hlibleis Foriunat Dedelat, ans wab immer flir einem Rechlsgrunde Ansprüche zn stellen gedenken, »der die zu diesem Verlasse einas schulde,,, haben zu dcr, auf den 3. Juni l. I. Vormittags 9 Uhr yieramtä angeordne^ tcn ^iqm'dilu::gs' und Abhandlungslagsai'uitg so gc^ wiß zu erscheliien, widrigcnb sie sich die Folgen des §. «!4 b. G. B. selbst zuzuschreiben haben werden K. K. Bezirksgericht Radmannsdorf am 20^ April 184V, Ankündigung E n v - A n st a l t zuVellach in Karnten. Di.se besteht lm Trinkcn dcr verschiedenen Salzbrunnen, mit od,r ohne Molkcn, dann der guten süßen Felscnquelle; ferner im Baden in dem o^enanntsl! ^allcrbluvarm,s oder ^tal)ll)<)d tnit nöthiger Wasch, kostet 20 kr. ; ,in talteS ^turz, oder I^sgtnbad 8 kr.; e,n ^roß.6 .^lm«ncr mit Ein-nchlunq und Licht, täal'ch ^l() kr. ; ,ln kleines oder Dackzimmer mit Oi',ticdtunq und Licht, täglich 20 kr.; ein feincö B»tl, täglich lO kr.; ein ordinal's Bett ^ kr.; ei» Mulag.ss.n nnc 6-—7 Lpeis.n und Brot ^2 kr.; ein Abend^ss.n nn:^ Lpeiscn und Bl»l 20 kr.; eine v.'splchte ^lascke L^u.rlrunn 7 lr. ; eine Histe nni 25 Flaschen 3 si Für Kinder unler 12 Icthren wird die Hälfte r^ayll ; auch wild bei «l». m längcren Auf»«th>,lt, und wenn I,,nand für sich ^Uein sptllVn woUcc, 'iu.» billi^cre U^ereintunst Stall finden Auch wild aeblten, die Zimmcr einige 2aze vor dem Eintl.si.n .^u ^.stcllcn. Der Sauerbl'unn ist in Lalbach bei Herrn Eimon I. Peßiack, und ;war eine Kiste mit 25 Flaschen pr. 3 st. ^6 kr. zu haben. Um dc'l» Nnnsä'cn der?, '!'. Herren Bcl' degäste ^u entsprachen, wird die Badeanstalt wöchentlick zwcim^l ron d.m Ht)l - und mehrere andere Frühjahrs- Kleldcr. In besonders anempfehlender Qualltat Rumdurger-, Creoß-und Garn- Leinwand; Handtuch-, Servietten- u. Tischzeuge; echte Leinen - Sacktücher, nebst andern Weiß- Warm, wle kotton, Pe rk al, Organ-tin <^t, V.''jj^ul'5; dann glatt und fa^onirttm Vorhang - M oussc: l l n , ncdst dcrlei Bo rdur e n und Fransen. Vorzüglicher Güte 3 und Hfadigen König-, Maschln-, u. Wlrth-sch a fts-Stricks wi rn , dann alle Gattungen wciß und gefärbten englischen Marschal'schcn Nähzwirn, so wie auch beste Gespunst-, weiße und aefarbte Srrickdaum-wolle; eine schönen Äuowadl in ^nll.^l^Ii,i^. und 3 wlrn - Spi^ lzen; glatten u. geblümten 'lull-^ii^lini, und ^luul'^. Andr. Jeschenaffc scl. Witwe. Z. «09. (2) Anzeige Auf dem Hauptplatze, im Aich-holzcr'schen Hause, lm drltten Stocke auf der Wajsersnte, werden gefärbte und natürliche Strohdüte billigst gewaschen. ES empfiehlt fich die ergebenste Johanna Zltterer, Z. «13. (2) Ringelspiel-Erössnung. Endesunterzeichneter zeigt biemit an, daß er seit dem t. Mai sein Ringelspiel bei Tivoll eröffnet hat, wo er seine höfilch'Ie Einladung macht. Peter Gllly. Z 622. (2) Garten - Eröffnung*. Der Bräuhalls - Garten ;u dcn 3 Raben in der Sckischka ist bereits eröffnet. Der Unttr-nel)m>r, der es in keiner Bezie hung wich fehlen lassen, um sich die Z'.lftledenheit der I>. "l. Herren Gäste zn erwerben, erbltcet sich elnen recht zahlreichen Zuspruch. Z. 6,0 (2) ANNONCE. Samstag den 2. Mai wird das Marien-Bad am Badhausplatze eröffnet. Koschier. Besondere^Beilaqe zum Illyr. Blatte Nr. 36 vom 5. Mai 1846. ^« Fortsetzung des Verzeichnisses der bis Gnde dcS Jahres R84H dem Museum verehrte« Geschenke. N n.'rl.T^'' "'' ^"" H""' ^"'"'b Schager, c>'po-mi. 's"" '" ^ora fünfSilbermün^en, als: eine n^> ^''^."' ^""'"""^ '"'^ "neo Fürsten in Pano.-e.,m ..^""""' '' '"^gegraben zu St. Canrian bei ^Mcnwerth; „„ Silberl-reu,^er, Kaiser ^oo ! ^abr-^dlvcr.vischi; „,.„.^ ^.^,^ Mathias l, 1«!^ e>»e fälbln a ; Parma, Ferdinand I., 1790 (''lpl l!l 2^8 l) -M^'l'^'.'"''"" ^"^"'' ""pcl, Karl von Bourbon,' ' l ?s 7 '.'^" ^"1 lll., Kö'ng von Spanien, ,734 !'"'., '' ."'" d" Halbstü^ davon. Von, e,m '""" ^^°"' ba" " Bochner und Weisen Co'^ni'(l^^"'^'" ^ man^^i^ch^?T^^r^^V^c^'^ «><4-l in .'.'., - "' ^ ^00j:U>s!ss<>l,. I Il<.«,(,li«l>«. I tran>/ .,.."/ "" """U ^ande umwundenen Blumen- nngcfiochten M'd - Zum Tamche bietet Herr Wurscher Nn^. c?."°"> ^"' ""'"', i»> Museuni „och „ichr vorsingen Thaler: >>..!«<... ^.......-«..r. ^ ^..>l>ir. ^>.n- ' >>' ^/"" '!'^" ^"'" """' «'bundenen öorberz.veiae.,. — 5 Francs, i«l.^ (wahrend der 100 Tage). Nr 91. Vom Hern, Iohan., Brenne, Pfarr-Adm»nstrator z^eistriz i» der Bochei' 4Si^ ^m i' ' "'«- ^lber-Denar, ^..lmmm«. l-i.«. ,.... l mitil. l>-. I'. Xll. .: Der dcnsnunul. ' "'"- - ^'» predigender Or.- l««°^'^7«ed" Enrich F„y°r. Mus», >l- N°° ,«45 «„^ römische S»r,,qefts,c, ,»clch,> »>„ ">«g>«,.b°,, «,^°,° """" '^°"" «" BiMchg,aß z„fa!,iz ^t und St.Ue .s.,. , ,. ^ ^rryer begab sich «verweilt an 'p°tr'buj^ " ^,7" "' ^ ^" ^"" ^°""ö, '..,,.. "m Wiesenab^n.. . ^"' """'«°r» Tage., .uf s.in.m Grunde, umgehauen. '^ ..,' n ^'""" ^°""t,a>.se. einen alten NuA'aum de« Wurzeln .ing^ ,"^"' ^ Bamnes z.,l^!.. (<^j»< <><1>»',) erhaben anaebrachl, deut« lich erscheinl! — Zwei Tliränensiäschchen. und — die obcrwali'l lc zer° drochene Glaslampe. Am 25. November li»ß Herr Freyer durch zwei Arbeiter die Gtelle. wo der Grabstein mit den Wurzeln des Nußbaumes unlerwachsen war. 11^?. Schuh chus!Vlcken, mit der Schrift-. (K!''.M); — 3) das ssraqment eines anderen, von diesem verschieden geformten Gchüsselchens > mit scheinbar gleicher Schrift: — 5) den Boden eines anderen Schüsselchens mit der Schrift-, 5>, Il^Vli, und Bruchstücke von drei größeren Gefäßen; — 5) ein größeres, gläsernes Thränen» ftaschchen; — ti) den Halsl-and und einen Henkel einei starken Flasche welche 3 — ^ Maß gehalten haben mochte; — 7) den obern Rand-und 2 Henkel sammt dem Boden von einer yrüngläsernen Schale; — < 8) das Fragment eincs ähnlichen Vodenqestelleb ;—und 3) ein Fragment des oberen Randes von einem kupfernen Kessel. Diese Gefäß-Frag» mente sind um die Glclle. wo sich der oberwähnte ^tein-Vubus befand, aufrecht stellend und nicht gestürzt aufgedeckt worden. Mimzem waren leine zu finden. Dcr Ntein selbst, nicht bauchig, sondern gleichförmig kreisrund ausgehöhlt, mit flachem Boden, ist von weißem Kalksinler ^Trovfsiein) ^ wie er nächst der Straße von Ibria gegen Loilsch. dann in der Höhle am Ljudnit ob Lack und anderswo vorkommt. Der viereckige Deckel ist rund, genau so weit ausgesalzt, daß er in die untere Nundung des Steines vollkommen paßt. und bestellt ans grauem Kalksteine, wie man ihn nicht weit vom Fundorte bei Villichgratz hal'en kann. An einer <3cle sind vier vertiefte Siriche ersichtlich, vielleicht Spuren des oben beschriebenen Stämpels. Äußerlich war dieser mit dem unteren Vehält>-r an den vier Seiten mit eisernen Klammern verbleiet, welch« aber, vom Rost zcrstört , nicht mehr gefunden wurden. Nr. 93. Vom Herrn Joseph Redanqe, Edlen von Titelöberg, k. t. Stadt, und ^andrecht^an^eUisten, hier: — ein kleiner, schwarzlicher, qoldqelbgefleckter Proreus,. der in dieser Art bisher noch wenig bekannt war. Er isv nach dem Ablaufe der im Jahre 1845 eingetretenen, lange bei Läse, nächst Planina^ gefangen worden. Dieses Eremplar wurde zu weiteren nanir.-geschichtlichen Forschungen über dieses noch vielfattig sehr rärhselhafte Thierchen, an das löbliche vereinigte k. k. ^am-ralien-Cabinet nach Wien lebend abgesender, wo es sogleich, seiner Neuheit wegen, fur die Sammlung Sr. Majestät des Kaisers abgebildet wurde. Eine andere Abbildung dieses Erem-plars ist fur das ^aibacher Museum verspreche!, worden. Der Musealcustos, Herr Heinrich Freyer, angeeifert und mir Geldmitteln ^ur Bestreitung der Reise.- undNach.-suchnngstosten vom Herrn Hofrathe, Doctor Karl Ritter von Schreibers, Director der k. k. verei- 14 nig ten ^l at lira lien. Cab in ere in Wien, lincerstuyt, hat die ^«'useal Ferien des Jahres ii>45 fast ausschließlich . zur ^^achforschling ^oii Proteen in allen den Gegeilden llnd Ortschafrel» verwendet, >vo sich bisher eine Spur ihres Vor.-kolllmen? gegeigt hat. Namentlich besuchte er folgende, bisher bekannt gewordene Fundorte: ». I l» I n nerr r a i ». 1) Pal^hje, bei Adelöberg; — 2) die Magdalene Grotte, eine Stunde von AdelZberg entfernt (krainisch: '/.!>«'>-!!:» >nm:») ^ :!) Ober-Plan i n a, auch Oberalben genannt; - 4 n.'>) Haaoberg,, in dessen Nahe Proteeu in ^>vei W iesen rü mpeln vorkonnnen; — 6) ^ase, in dessen Nahe der Unz Fluß in nnterirdische Verticfllngen hin-abstlir^r, um dann zu Oberlaibach und ans den sogenannten Seefeiisteri, des Vaibachrr Morastes als ^iibach.Flusl hervor znrommeii: ^ 7) Verd, bei Oberlaibach, wo zum Theile der Un^ als ^aibach Fluß ans den Felsen heransfiießt; 8) Oberlaibach, in dessen Nahe die Proreen in Wassergraben zum Vorscheine kommen. l>. I n U n terk r a i » ! 9) Altenmarkr unter Weirelbnrg; l0) Nupa, bei Sittich; !l) Vi«', die O.llelle bei Sittich; 12 u> !!> ,^r>ei W i esen tu mp e! nächst de>n Dorfe V i l'; ll) I)«»!, bei St. Veit, in einer Cisternc und in Wiesen tümpeln; l 5») S a g r a l) uncer Weissenstein; - - 1 l») l^ u /< l» <^ (^eitsch>, in der Pfarrlocalie Schalna; - - 17) nächst der Ortschaft 05radizh, am zweiten Ausflußarme der Gurt; l 9) jenseits Seisenbnrg an» Stud e n z, unte r d c »n H a n^ se, Marof ^Meierhof) genannt; - 20) in der i^llixu, bei Töpli,^ l»i l'k :l >:»>»»«, bei l^ll>i^il ob Gurrendorf. (Zu Petane bei Wallendorf sollen im I. l«:;4 die größten, bisher bekannten Proteen, zn 18 Zoll Lange, gefangen worden seyn, wovon jedoch rein ^>tlick untersucht, oder zur wissenschaftlichen Forschung au das Museum eingesendet wnrde). - <:. In Dürrenkraiu (l'i'il,» Xi-ain») : 24) Die Höhle bei K„„»i»<» I.j,', Pfarre Gutenfcld, (Virt>,,l>!.j«), und - 25) jenseits l'u» tll'li.:'lvi2 bei Strug. ^) Nebst diesen Fundorten sind noch drei andere bisher be-kannt, wo Protcen gesehen wurden, nämlich: im Grundel-bache, bei Grundelhof, Pfarre St. Veit bei Sittich. (S. Verzeichn, der Museal - Beitrage, Jahrg. 1839, Nr. 108); — im Bache V»u); -- und an» Ausflüsse des Bächleins «<»!:», bei der alten Mühle im Graben nächst dem Tufstei,,.-bruche bei Oberlaibach. (S. Valvasor's »Ehre des Herzog-th«ms Krain," lV. Buch, Seite 597.) Nr. 94. Vom Herrn Ios. Koschater, k. k.wirl"!. Gubernialrath und Kreishanptman n zu Adels berg- — zwei Proteen von der schönsten, gelbgesieckten Art, bei der lange anhaltenden großen Ueberschwemmnng des Pla-ninathales gefangen, bei ^!ase, im Beirre Haaöberg. "') Hjergl. „Beiträge zu r Na t ur g«< ch icht e, « a !, dw > r t l) sch ^l ft undTopographi« dcsHerzogthums Krai >,." Herausgegeben von Franz Grafen von Hochenwart, k. k. Kämmerer. Oudcinialralh, (ährenburger der Sladt llaibach u»d Mitglied mehre-. rcr grletnten (ZcseUschaften. Itcs bis ^tes Heft, 1838; — 5tes Heft, Laidach 1839. gedruckt bei Ios, Plasnik. - Ein in den Äuchhan-del leider noch nicht gelomtneneS Werk, ^vovon sich faft noch alle Exemplare in den Händen der Erben deS sel. Verfassers befinden. Nr. <).'». Vom Herrn Mathias Pink, Steuereinnehmer in Haasberg: -. Vier ähnliche große Pro-teen, lmd rot» Herrn Alexander Wilcher, Postmeister zu Planina, - dann Herrn Johann Nep. von Redange, Forstmeister zu Mauniz: — mehrere Eremplare der, so viel bisher bekannt ist, kleinsten, gelbge-sieckten Proreen. Alle dick ^prot^n wrrden nichts weniger, als bloß fleißig gesammelt, im Mus»um wr.u'allig aufb^niahrt, und zur Schau öffentlich aufgc« stallt. (5s g^lliat l)iez>l von j<>d« Auff.illl'nlielt nur zu Ein Exemplar. Das Museum erfüllt cine weitere Pflicht, wenn cs alle andren an (^.'ledrie versendet, denen alle Mittel zu Gebote stehen, über sie di» »visscilichäftlicln'i, Forschungen fortjuseyt'n. l,I»l> solcher bedarf es noch sehr. bis alle Nalhscl gclöset seyn werde», welch,,- über diesem, noch in manchck Geheimniß gehüllten Tbierchen obschweben. Der Aberglaube d>-r ^.nidlllltl'. zur ^ieit Valuasors, deren erhitzle Phantasie aus her» vorqeüommcnen Thierchen, wahrscheinlich Proteen, lauter Lindwürmer »nachte, die in der Tiefe das Wasser, auf daß es zu gewissen Zeiten hervortomme. aufrühre», führt zur ersten Spur des Vorhandenseins derselben in den unterirdischen Wasserbehältern Krains. Aber seit Aal-vasor luchle in Nela noch ^tiemand nacb einem solchen Lindwurm?, dener, nachdem er ihm zuwesichte kam. für ,.e i n kleines, spann-langes und einer Nidechse ahnliches Ungeziefer er» kannte, dergleichen es sonst hin u nd w i e d vr meh r gi b t." — Der Erste, der »ach Valvasor vom Proteus in Krain etwas ver, sta,idiicher spricht, i,t zran^Ilnlon v on S te i n b er g, welcher l» seiner ..Gründlichen Nachricht von dem — — (5 z i r k-n itz erj. H ee« :c. 1?5>U, payback, gedruckt bei Anna (ilysabetl) Reiche hardtin, Wittib ») Seite 1!>7 berietet: daß bei e^r im Jahre 1?5l vorc,efa!Irnen Ucberschwrmmung, der Fischer. Primus Wickerl, i,n Unz-stusse einmal 5, u n b e f a >, n t e Fische gefangen habe, welche einr Spanne lanq und fchneviueiß waren, und deren jede« z u v i e r Fü ße h a t t r :c. Er kommt jedoch nicht darauf, uuch nur zu ahnen, dasl diese 'Thier^en n>it d^nen ibeotiscli seyn könnte», wo» von Valvasor bei der Besprechung des Wasserphönomrns von Ncla bei Oberlaibach rlwahnt, obgleich er diise Elscheinung (Z. 2U!)) auch umständlich, aver aus einem anderen Gesichlspuntte behandelt. — Nach Steinberg scheint Scupoli durch die Landleule von Witlich auf qemacht wordcn zu sei)», vo„ dem dcr naturkuodige Domherr von («urk, nachmaliger Vischof von '^'inz, Sigmund Herr von Hochenwart, jenes Oremplar erhielt, welches Dr. i!aur»'nti (eigentlich Dr. Winter!) in Wien der gelehrten Writ zur Kenntniß brachte und das Thierchen ') Herr von Steinberg, ein Krainer, geboren zu Steinberg in Inner-kram um 28. öcpt. 1<>M. seum besitzt von demselbe» nur rin mantes Eremplar. Aber im Va-terlande gibt eb davon yewib noch. wcnnn nicht viele, doch manche Stücke. Icder M u angekauft. In dieser Hinsicht gibt Herr Custos Freuer jede verlangte Auskunft, 15 zuerst ,.1'lo,.. „, ^. n ^> u i „ ,> » ,^- benannte. Andere Gelehrte nanu. ten es U)'i>ocl.l>»„. (von „ ?„ „nter, und ^'>so»> Vrde.zdas unterirdisch lebende Hhierchen). oder 5i„-l, «,.^..in«u^ je noch der subjec-tirten Ansicht über dasselbe. Die «andlrute heiße» es in krainischer Eprache. wegen leiner Farbe und derAehnlichleit einiqer Gliedmaßen desselben mit den menschlichen „/.!. I» v <>l >>1< u > l I.!/. u-' (Menschen-fischlcin). Die neueste Wortbildung „U'muow» m»^l>»iil!» ii. > bedarf noch einer ziemlichen, grammatisch-etymologischen Rechtfertigung, und lummt im Leben nirgends vu>. Eben auch Scapoli mag es gewesen sey» > welker ein Eremplar dieses Olmb d.m Professor der speciellen ?taturZeschicl'te in Wie». Dr WeU. zugeschiclt hatte. Dieses Ereinplar fand der nunmehrige Herr Hos« rath. Karl Ritter von Schreiberb. im Jahre 17V. ichon halb vertrocknet, in, Weinqeiste aufblwaürt. im Universitäts. Museum in Wien. zergliederte es. und kam auf hiicl'sl merkwürdige Entdeckungen und Räthsel, welhocl,enwart in seinen ,.Beiträgen" 2. Heft, S H5, mäßig veranschlagt, weit über ^UM) ^remplare theils lebend, theils m Weingeiste in nahe «nd weite Fernen abgesendet und allenthalben auf daK sorgfältigste untersucht wxrt.,», so ist doch die Natur der Proteen in ihren wichtige» Functionen großentheils noch immer unbekannt. Vorzüglich den Hlraincrn. in deren lande sie sehr häufig und an vi.'len Orten vor-ommen. liegt es ob. Alles aufzubieten, auf daß endlich der Naturkunde Licht »> der <5ach? werde. Insbesondere handelt es sich um die Frage, ob die Proteen lebendige Junge zur Welt bringen, oder sich durch ausgelegte Eier verbreiten. Es ist nun ausgemaM. daß das in d»r ,.Is,s von Oten" aufgenommene Protocol! des Slratil vom 26. Juni 1825>. über di< Entbindung eines Proteus-Weibsens im Glase, auf einem Mißverstände beruhte, und die bisherige Unwisscnlieil in ler obig.n Frage ist dadurch nicht im geringsten vermindert worden, Alan könnte nur, wenn e6 Jemanden gelänge, ein trächtiges oder so »ben entbundenes Thierchen zu fangen, de« llosung derselben und mancher anderer Fragen über die Prötten näher lommen. Darum hat 5chon der sel. Oiaf von Hochenwart in seinen, leider nicht genug veröffentlichten Beiträgen, im Aufsätze über die Proteen. 2. Heft. G. 53. die (zrklärung oes Herrn Hofralhes von Schreibers bekannt gemacht, womit Jedermann eine Prämie zugesichert wurde, welcher ein trächtiges od«i ül!^. ll()l». >,»!>. ^<^l»p. ^u^,. /Vll-lli1<"m<>l» «n Ul-^llt — .: del' Reichsadler »n't dcr Umschrift: suli. li)^>8. Vml>l-:m>. Ij««i1. l),lx. ^. <'<». — U. I>. (verkehrt) ^. 6. M»?. ln. s. l). (weder im Appel noch in von Wellcnburg beschrieben.) Alexander Pico von Mirandola regierte seit lij02, wurde erster Herzog von Mi-randola dnrch Kaiser Ferdinand ll. nnd starb 1637. - Die obige Uuischrifr heißt also: /Xllixzuxlvr. l'n',»!,. !>i!!-:ni!'. >l!»«ljIi»l clll«». Dlmmm«. (Schade, daß ungnädige Blicke das intcllecruelle Vergnügen bei erglückren» Studium so dunkler Munden trüben.); ll)) ein Zwanziger, Hanau, Wilhelm Landgraf von Hessen, 1766 (Apl lll., I228); ll) ein Sechser, Her^ogrhum Preußisch-Schlcsien, Friedrich ll., 1744 -unten >V. (>Vl-llli«Ittvi»<), Apl. lll., 3202, aber hier l>. U. ^l). Gratz, «6. August llittl ; - - 2) Abschrift des Schirmbriefes, womit „Thomas Bischone zu ^aybach, Sr. für. Dcht. Erzherzog Ferdinandi zu Oestcrr. <;t<>. Nhatt, Magister Andreas Scucrzenhaimer Thucmherr vnd Thueiuprediger zu ^aybach und Marthes Iessenco des Innern RhattS alda, als Prior und Superintendenten dcr hoch Ersamcn Bruederschaffc :?. l<. t'ol-siol-!« <'l>ri«ll in Sannt Nicolai Thnlnbkhierchen alba zu ^aybach" von den acht „Hüeben vnd gulcen in vnd bei Tuchl'incr Thall, die ain hueben ^la Viru zu nechst ob dcr Pfarr Neüll bey dem Poch Tuchein liegendt" — an »Mattheusen khoschier" miethweise überlassen haben. Ohne Datum; - 3) Kaufrechrsbrief, womit ,>Otto Friedrich Bi-schou zu ^aybach Graue von Buccheim Thuncherr zu Salzburg, Magdeburg vnd Paszau" auf Anlangen des »Herrn Johann Baptista Pöttinikh" Vormunds der Melchior Fo-rcstischen Erben an diese eine dcr „Pischoulischeu Pfarrkhnr-chen Sr. Peter undter ^aybach" untcrthänige Hofstatt sammt »Gartl" jenen Erben llberlastt; «lli ann i n L a i b a ch: — das schone Silber - Mcd.ullon auf dic Geburt des ses. Herzogs von Rei6)sstadr; /l,-. : Napoleon und Marie Louise mit den Diademen, ohne Umschrift; - /t<>'<'.: das Brustbild des Herzogs als Kind, Umschrift: ^i-NKsoix. ^<»««j»l>. l'l>:tt'I«:«. It,l»l. l)<^, It«,»,, im l><>^i>l^l>N': XX. I>1:>rx j>1l><^<'l'Xl. /Vlnlri^u. i«'. ^.. dann ein Groschen, Brandenbuig-Bairuth: ^,'.: Georg Wilhelm; — «<-'-.: >:»». ! .4m». > 1678. > I>>«. l6. !>«>v. ! v ^<;t. ^8. > «<^. 14. I — Apl. lll., 367. Nr. I0l. Von P. Xaverius Snpan, Vicar des Capn z iner Co n v entes z n G urkfeId : - drei von den Kindern zu Tcrnovo nächst Gnrkfeld (^<>vio«!,mum), gegen abgegebene Heiligen-Bildchen erhaltene, von ihnen als Spielzeug verwendete, altrömische Kupfermünzen, als: l) l^ici-,»>„» ^l^u. (307 -324 n. Ch.) — lmp. I^io. I^n'mi»,':. , l'. l<'. ^V»^. — ^>vi. l'oüx«! vnloi i. ^'issss. IX. IV. (Eckl. 466, 54); — 2) Vnl«lttim:m„« ^<>i». (364 - 375, n. Ch.) l>. !>. V:».....— (Ilm'm ltoilillno^üill, l^'i^!«!':» f»n> Iinlull» «. lnl»ill'»lll, <>i <^»<> »lollo^r:,,„!»:» xli, «:»s»livllm ^«'lmN<>xlm> t'sillüllix ,'l»nil. > l<'. It. ein Prage;eichen > ll^I^l'^. (Ekl. >>06, 16); 3) t.'l>l,«»!l!>,ii,,iij ». ; .1t/o. bis auf das Bild des Imperators unkenntlich; .4,?.: V^oli». XX. >l„!lili. XXX. innerhalb eines Kranzes (Ekl. 479, 266). Nr. 102. Von Ungenannten, dein Museum verehrt, wahrend ihn, der sel. Herr Franz Graf von Hochen-warc vorstand: 1) Beschreibung der Besuche der Adelsberger Grotte, vom dreizehnten bis zum neunzehnten Jahrhunderte; von Anton Schaffenrarh. Manuscript, in Folio; — 2) Beschreibung des nenenrdeckten Schmetterlings, 'l'<»rll-ix Kl»-«l'i:m:», Schmidt. Manuscript, m 4. vom Herrn Ferdinand Schmidt; - 3) Verzeichnis; der Kunstwerke des Franz Wrenk, geboren um das Jahr 1771 oder l?78 in Ober-krain, eines ausgezeichneten Kupferstechers in gfschabcner Manier. Notizen für das Museum, von, Jahre 1834 ; — 4) Genealogie des slavischen Alphabethcs, glagolitisch und kyrillisch. Eiu Bogen, in Placar; 5) Tabelle über 28 verschiedene Weinreben in Nagusa, ihre Beschaffenheit, ihren Ertrag und ihre Culiivirung. Ein Heft in Folio, italienisch; — 6) Ein Holzdöschen mit einem Silberringe und historischen Andenken; — 7) der Marschplan, wornach die nach Griechenland gehenden tönigl. baierischen Truppen durch Laibach zogen, vom 12. bis 21. December 1832; -- 8> Statistische Bcvölteruugs-Tabelle der Pfarre Koschana, mit Ende December l?8.'>; — 9) vier gedruckte Verlautbarnngen über die Einverleibung Istriens mit dem Königreiche Italien nach Abschluß des Presiburgcr Friedens, vom Dec. 1805, und Jänner 1806. Italienisch. Nr. 103. Vom hohen k. k. Gubernium: ein Ercm-plar der illyrischen Provinzial-Gesetzsammlung vom Jahre 1816, 3ter Ergänzungsband. Laibach, Egcr'sche Gubernial-Buchdruckcrei 1845, ein Baud, steif in 8. Nr. 104. Vom Herrn Custos Freyer: eine ihm auf Kosten des Musealfondcs ans dcm G^r t e n des Herrn Deliot von Comen zugekommene Stinksteinplatte mit einem großen Rhombo - Fischabdruckc von l 8 Zoll Länge. Sie war daselbst bei 20 Jahre lang allen Wittcrungsein-fiüssen ausgesetzt, und dienre zur Deckung der Gartenmauer, daher die versteinerten Knochen und Gräten etwas ausgewaschen ftnd. Die Eindrücke dagegen erscheinen ganz deutlich. Somit kam das Museuni (Vergl. Nr. 66 dieser Verzeichnisse) zu zwei versteinerten Fischen, welche als Peträfacte, ihrer ausgezeichneten Größe wegen, zu den seltensten Cabi-nctsstücken gehören. (Lortsetzun g folgt,)